 | Zoopresseschau Zoo-AG Bielefeld http://www.zoo-ag.de | | . | | Ausgabe 165 vom 12. Juni 2003 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig |  | ISSN 1619-6643 | | | Liebe Leser, am Samstag ist wieder einmal "GEO-Tag der Artenvielfalt", an dem an verschiedensten Orten möglichst alle vorkommenden Tier- und Pflanzenarten erfaßt werden. Diese Aktionen sollen vor allem auch auf die den meisten Menschen nahezu unbekannte heimische Tierwelt aufmerksam machen und zeigen, welche enorme Mannigfaltigkeit selbst in stark menschlich beeinflußten Lebensräumen vorhanden ist. Vor exakt zwei Jahren fragten wir, ob nicht gerade auch Zoos, nach eigenem Verständnis Lehrstätten der Biodiversität, geeignete Teilnehmer für diese Aktion wären. Die Resonanz war leider gering. Dieses Jahr nimmt - offenbar als erster Tierpark überhaupt - der Naturschutztierpark Görlitz an der Aktion teil: Pressemitteilungen Dirk Petzold | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Rheinpfalz Online 7.6.2003 Seebären gefällt die neue Robbenanlage im Zoo http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030607:3881553 Am liebsten hätten die Teilnehmer an der Einweihungsfeier für die erneuerte Robbenanlage im Landauer Zoo gestern Nachmittag wegen der Hitze mit den drei Seebären im klaren Wasser getauscht. Bis Ende 2001 war die Anfang der siebziger Jahre erbaute Robbenanlage mit einer Gruppe stattlicher Mähnenrobben besetzt. Die Tiere wurden an zoologische Gärten in Deutschland, Frankreich und England verkauft. Dann konnte der Umbau beginnen, der Kosten in Höhe von 100.000 Euro erforderte. Die neue Zuchtgruppe, bestehend aus drei Seebären (Arctocephalus australis) aus dem Dortmunder Zoo, ist erst vor wenigen Tagen in Landau eingetroffen, fühlt sich aber bereits wohl. Die Wasserfläche ist um etwa ein Drittel größer als vorher. Ostsee Zeitung 7.6.2003 Otter werben für ihre wilden Verwandten http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112674_729902.html Mit einem Spaziergang über die fast fertige Otter-Anlage bedankte sich der Rostocker Zoodirektor bei den Anwohnern für ihr Interesse am Zoo. Das Gehege für die possierlichen Wasser-Marder soll in etwa zwei Monaten den Besuchern vorgestellt werden. Bis dahin ist allerdings noch viel zu tun. Drei lang gestreckte Teiche müssen mit Wasser gefüllt und bepflanzt werden, ein großes Schau-Becken soll durch eine Glasscheibe einen Einblick in die Unter-Wasser-Aktivitäten der Fischotter bieten und auch in die Schlafhöhle der Tiere sollen die Besucher mittels Video-Technik schauen können. Leipziger Volkszeitung 5.6.2003 Faszinierende Pläne und die Mühen des Alltags http://www.lvz-online.de/lvz-heute/50918.html Fortsetzung der Reihe über den Leipziger Zoo: Nachdem die Mitarbeiter des Zoos einen großen Teil der Kriegsschäden beseitigt hatten, geschah etwas Erstaunliches. Innerhalb weniger Jahre verdoppelten, ja verdreifachten sich die Besucherzahlen. Rund 1,3 Millionen Gäste im Jahr waren schon Ende der Fünfzigerjahre Durchschnitt. Die Attraktivität des Tierbestandes dürfte ebenso wichtig gewesen sein wie der niedrige Eintrittspreis. Auch die geringe Konkurrenz anderer Freizeitangebote kam dem Garten zugute. Der neue Direktor Siegfried Seifert wusste, was man von ihm erwartete. Die Anlagen mussten rekonstruiert und weiträumig ausgebaut werden. Am 17. März 1966 bestätigte der Leipziger Stadtrat einen Perspektivplan für die Entwicklung des Gartens. Vorausgegangen war eine intensive Zusammenarbeit mit Heinz Graffunder, dem Architekten des Berliner Tierparks. Ausgehend von den bereits existierenden Wegeachsen sollte der Zoo auf etwa das Doppelte vergrößert werden. So faszinierend die Pläne auch waren, die Verantwortlichen entschieden sich für eine Reihe anderer Bauten. Innerhalb von zehn Jahren entstanden die Zuchtanlage für Amurtiger, ein Vogelhaus mit Freiflughalle und das Zooschaufenster am Rosental. Weser Kurier 7.6.2003 Bundeswehr muss für Tiefflüge zahlen http://www.weser-kurier.de/niedersachsen/fs_wk_niedersachsen.html?id=184303 Im Zivilrechtsstreit zwischen dem Wild- und Freizeitpark Ostrittrum und der Bundeswehr hat das Oberlandesgericht Oldenburg gestern zugunsten des Tierparks entschieden: Es verurteilte das Luftwaffenamt wegen todbringender Tiefflüge über dem Wildpark, bei denen etliche Tiere verendet waren, zur Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 8334 Euro. Zuvor hatte die Bundeswehr ein Vergleichsangebot in Höhe von 7000 Euro ausgeschlagen. Das OLG zeigte sich davon überzeugt, dass es Transporthubschrauber der Bundeswehr waren, die im August und September 2001 in einer Höhe von nur 40 Metern über den Park hinwegdonnerten und dadurch den Tod von zahlreichen Nandus, Emus, Kängurus, Hirschen und Pfauen verursachten. Das Luftwaffenamt hatte die Tiefflüge bestritten. Das OLG revidierte damit die Entscheidung des Oldenburger Landgerichtes, wo die Klage der Familie Riesmeier, die den Wild- und Freizeitpark Ostrittrum betreibt, abgewiesen worden war. Volksstimme, 12.6.03 Besucheransturm auf den Zoo, aber die Pinguine mussten "auswandern" Bis Ende Mai pilgerten bereits mehr als 135000 Besucher in die beliebte Magdeburger Einrichtung http://www.volksstimme.de/news/anhalt/magdeburg/show_fullarticle.asp?AID=385223 Der Magdeburger Zoo kann sich wieder über steigende Besucherzahlen freuen - so viele, wie seit drei Jahren nicht mehr bis zu diesem Zeitpunkt. Außerdem will der Zoo sein angekratztes Ansehen aufbessern, offensiver für die beliebte Einrichtung werben, weiter investieren und die ausgeschriebene Stelle des Zoodirektors spätestens im Herbst besetzen. Derzeit wird die Pinguin-Anlage repariert. Derzeit müssen die Besucher allerdings auf eine beliebte Attraktion verzichten: Die Pinguine werden weder öffentlich gefüttert, noch sind sie in den nächsten Wochen zu sehen. Der Grund: Das Wasserbecken, erst 1998 eingeweiht, muss dringend saniert werden. Ursache seien die Beschichtungen auf dem Beckenboden und den Rändern. Auch im Dickhäuterhaus gehen die Arbeiten nach Angaben der Zooleitung weiter. Noch in dieser Woche soll die Erweiterung der Standfläche für die Nashörner im Dickhäuterhaus abgeschlossen werden. Genutzt wurde dafür das Becken der Flusspferde, das zugeschüttet und mit einer Deckschicht versehen wurde. Erster Höhepunkt ist am kommenden Sonntag die nächste Sonntagsmatinee. Von 14 Uhr bis 16 Uhr gibt es unter dem Motto "Offener Ponystall" Informationen rund um Watussi-Rinder, Haflinger. Shetland-Ponys und Hausesel. Eine Woche später lädt der Zoo zum großen Zoofest mit einem bunten Programm ein. Bis zum Herbst soll dann auch die wichtigste Personalie im Zoo geklärt sein. Nach dem Rücktritt von Zoodirektor Michael Schröpel wurde der Posten neu ausgeschrieben. 15 Bewerbungen liegen vor. Die neue Stelle soll, in Abhängigkeit der Verfügbarkeit des neuen Leiters, spätestens im Herbst besetzt sein. Bis dahin führt Gisela Stehle die Geschäfte der Einrichtung mit 1000 Tieren in 190 Arten sowie 66 Mitarbeitern. Thüringer Allgemeine 12.6.2003 Moderne Medizin: Chance für Nashornnachwuchs http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=663630 Ein Nashorn hat jede Menge Kraft und Energie. Bis diese geschwächt ist, kann es schon mal ein Stündchen dauern. Das merkte auch Zoo-Tierarzt Dietmar Kulka, als er gestern der Nashornkuh Temba die Narkose gab. Mit einem gewehrähnlichem Gerät schoss er aus sicherer Entfernung das Beruhigungs- und Betäubungsmittel ab. Erst nach dem dritten Versuch breitete sich die Flüssigkeit optimal aus, so dass Temba schläfrig wurde. "Temba hat eine ausgeprägte Brunsthäufigkeit, wird aber einfach nicht schwanger", begründet Dietmar Kulka den Eingriff. Fünf Pfleger sorgten dafür, dass die Nashornkuh still stand und stützten sie mit Stroh ab, falls die Beine einknicken würden. Die Tierärzte der Gemeinschaftspraxis Hinke und Wipplinger überwachten während der Narkose den Kreislauf und entnahmen Blutproben. Vorgenommen wurde die rektale und vaginale Ultraschall-Untersuchung von Dr. Thomas Hildebrandt vom Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW). "Nashornkühe haben einen extrem langen Genitaltrakt bis zu 1,70 Meter. Da reicht eine Armlänge nicht aus. Deshalb hat das IZW ein Extra-Ultraschall-Gerät entwickelt", so der Tierarzt. Hildebrandt stellte tatsächlich eine anatomische Veränderung fest. Eine vergrößerte Zotte am Eingang des Gebärmutterhalses versperrt vermutlich dem Sperma den Weg. "Da hier operativ kein Eingriff möglich ist, möchten wir bald - soweit es die Laboruntersuchungen zulassen - eine künstliche Befruchtung vornehmen. Um aber den Sozialverband der Nashörner zu erhalten, werden wir Fremdsperma direkt in den Uterus einspritzen", schlägt der IZW-Forscher vor. Ostsee Zeitung 12.6.2003 Menschenaffen brauchen mehr Platz http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112674_732853.html Die Klassiknacht im Rostocker Zoo ist der erste große Anlass, bei dem Spenden für die neue Menschenaffen-Anlage gesammelt werden. Spenden in jeder Höhe wird der Rostocker Zoo in den kommenden Wochen und Monaten dringend benötigen. Denn die neue Anlage für die Menschenaffen wird einen zweistelligen Millionenbetrag verschlingen. Herzstück einer solchen Anlage ist ein Riesen-Gewächshaus mit einer ausgeklügelten Klimatechnik. Das macht die ganze Sache teuer, verrät der Zoo-Dirketor. Von den ersten Spenden soll nun zunächst eine detailierte Planung in Auftrag gegeben werden, um die benötigte Summe besser eingrenzen und dann auch auf die Suche nach Fördertöpfen gehen zu können. Denn allein aus Spenden ist diese Summe vermutlich kaum aufzubringen. Sowohl auf Landes-, Bundes-, als auch auf EU-Ebene werden die Zoomitarbeiter versuchen, Gelder für das Projekt zu finden. Eine EU-Richtlinie ist auch der Grund dafür, dass der Zoo sich mit dem Neubau nicht mehr allzu viel Zeit lassen kann. In Rostock haben die Menschenaffen derzeit knapp 800 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Das reicht nach den neuen Richtlinien nicht aus. Nach dem Neubau werden es 10 000 sein. Der Rostocker Zoo wird langfristig zudem auf eine der derzeit drei Affenarten verzichten, die im Menschenaffenhaus gehalten werden. Bei den Orang Utans und den Gorillas gibt es recht altersgemischte Gruppen, die man schlecht verpflanzen könnte. Die Schimpansengruppe aber ist insgesamt bereits recht alt. Die Tiere werden bei uns ihr Altenteil erleben, versichert Zoodirektor Udo Nagel. Junge Tiere werden aber nicht neu in die Gruppe integriert. Ostsee Zeitung 12.6.2003 Tropenhaus erwartet Krokodile http://www.ostsee-zeitung.de/wo/start_112756_732122.html Dass die derzeit laufenden Bauarbeiten in der Bansiner Kirch- und Goethestraße am Tropenhaus nicht spurlos vorbei gegangen sind, merken die Betreiber an den bisherigen Besucherzahlen. Im vergangenen Jahr waren es rund 45 000 Gäste. Das werden wir in diesem Jahr auf keinen Fall erreichen., bedauert Christine Harloff, die seit April nun in Eigenregie das Zepter im Tropenhaus und der Ferienanlage schwingt. Mittlerweile kümmert sich das Tropenhaus-Team um rund 250 Tiere. Damit sei die Anlage so gut wie ausgelastet. Dennoch bemühen sich die Harloffs immer wieder um neue Exemplare. Der Schweriner Zoo spendierte dem Tropenhaus einen Brillen- und einen Glattstirnkaiman. Im Laufe des Jahres sollen weitere Terrarien für Vogelspinnen und Skorpione entstehen. Leipziger Volkszeitung 11.6.2003 Der kleine Teich ist kein großes Ärgernis mehr http://www.lvz-online.de/lvz-heute/51679.html Viele Besucher des Eilenburger Tierparkes werden sich nur mit Naserümpfen an den alten Ententeich erinnern. Regelmäßig sank das Wasser so tief, dass der Schlamm gen Himmel stank. Nach jahrelangem Ringen ist der Teich nun dank eines gemeinsamen Projektes der Geld gebenden sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt, des initiierenden Landschaftspflegeverbandes Nordwestsachsen und des ausführenden Tierparkvereins zu einem naturnahen Teich umgestaltet worden. Aktionen Thüringische Landeszeitung 6.6.2003 Ganze Stadt feiert mit ihrem Zoo http://www.tlz.de/tlz/tlz.vermischtes.volltext.php?id=656099 Endlich ist es soweit: Der 125. Geburtstag des Zoo Leipzig steht vor der Tür und die ganze Stadt feiert zu Pfingsten vier Tage lang mit ihrem beliebten Geburtstagskind! Schon am Freitag eröffneteOberbürgermeister Wolfgang Tiefensee mit dem Anschneiden einer riesigen Geburtstagstorte das Stadtfest, das in diesem Jahr ganz im Zeichen des Zoos steht. Am Sonntag setzt eine prächtig geschmückte Parade die Feierlichkeiten fort, die am Pfingstmontag, dem eigentlichen Zoogeburtstag, mit einem glanzvollen "Fest der Kontinente" ihren Höhepunkt erreicht. Gleich vier Zoo-Themenwelten laden mit einem typischen Fest inklusive aufregendem Bühnenprogramm und kulinarischen Genüssen zum Mitfeiern ein. Berliner Morgenpost 8.6.2003 Tierisches Festival mit Pfingstochsen und musikalischen Wölfen http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story609079.html Bei den traditionellen Pfingstkonzerten im Berliner Zoo und Tierpark Friedrichsfelde traten zahlreiche Orchester und Bands auf. Rechtzeitig zum 125-Jahre-Jubiläumskonzert wurde im Zoo der neue Musikpavillon fertig. Westfälische Rundschau 6.6.2003 WR lädt zur 23. Dortmunder Zoo-Safari http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.politik.volltext.php?id=656492 Tierfreunde kommen Pfingsten wieder auf ihre Kosten: die WR lädt zur 23. Dortmunder Zoo-Safari. Bei den Rundgängen an den beiden bleibt keine Frage unbeantwortet. Aachener-Zeitung 9.6.2003 Nur die Pinguine genossen den Regen http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?id=188446 Regelrecht ins Wasser fiel zuerst das traditionelle Pfingstkonzert im Aachener Tierpark. Eine gute Viertelstunde vor Beginn setzte unter Donnergrollen ein Platzregen ein. Alle Tiere, voran die Ziegen und Zicklein, flüchteten unter das schützende Dach. Nur die Pinguine genossen in lässiger Ruhe in Reih´ und Glied die Regentropfen. Leipziger Volkszeitung 9.6.2003 Mit zwei PS durch die Gehege http://www.lvz-online.de/lvz-heute/51366.html Auge in Auge mit einer Riesenschlange konnte man am Pfingstwochenende im Eilenburger Tierpark sein. Zum traditionellen Tierparkfest kamen trotz der warmen Temperaturen wieder hunderte große und kleine Besucher. Ostthüringer Zeitung 10.6.2003 Eintritt mit Spende http://www.otz.de/otz/otz.standard.volltext.php?id=659923 Nicht allen ist es leicht gefallen, den doppelten Eintrittspreis zur Tierpark-Safari zu zahlen. Der Verein der Freunde und Förderer des Tierparkes Gera e.V. hatte die Anlage für die zwei Pfingstfeiertage von der Stadt gepachtet und verstand die Einnahmen zugleich als Spende für Tiere und Gehege. Und damit die Besucher sehen, wo das Geld bleibt, nutzte der Verein das Fest, eine 5000-Euro-Spende an die Stadt Gera zu übergeben. Davon soll die Sanierung des Raubtierhauses unterstützt werden. Schweriner Volkszeitung 12. Juni 2003 Klassik soll die Bausparkasse der Menschenaffen füllen Assumbo, Schiwa und Co. brauchen dringend ein neues Zuhause http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/12.06.03/klassik/klassik.html Etwas traurig blicken die Menschenaffen im Rostocker Zoo durch die Gitter ihres viel zu engen Käfigs. Gestern allerdings gab es für sie Erfreuliches zu sehen: Das Hotel Courtyard by Mariott brachte Geld für ein neues Affendomizil. Schon seit drei Jahren ist das Hotel Pate des 1996 im Zoo geborenen Orang-Utan-Mädchens "Sierah". Doch die junge Dame zieht in den nächsten Tagen nach St. Petersburg um - als lebendiges Geschenk zum 300-jährigen Jubiläum der Stadt. Und so wird sich das Marriott künftig um ihre Mutter "Sunda" kümmern. Dass Geld dringend gebraucht wird, sieht jeder, der das 1964 gebaute Menschenaffenhaus aus der Nähe betrachtet. Artgerechter Tierhaltung, so bedauert Zoodirektor Udo Nagel, entspricht dies ganz sicher nicht - so sehr sich seine Mitarbeiter auch darum bemühen, den äußerst sanften und sensiblen Geschöpfen ein größtes Maß an Fürsorge und Lebensqualität zu bieten. Nachdem im vergangenen Jahr bereits viel "Schotter für die Otter" gesammelt werden konnte, ruft Udo Nagel nun eine große Spendenaktion für die Planung einer neuen Menschenaffenanlage ins Leben. Zentraler Bestandteil ist auch diesmal wieder die Klassik-Nacht im Zoo. Zum fünften Mal findet sie bereits statt. Diesmal will die Norddeutsche Philharmonie unter den Sternen des Nordens in den Süden entführen, dazu der berühmte spanische Gitarrist Jose Maria Gallardo del Rey, die zweite Solistin des Abends ist keine geringere als Lea Hunt, derzeit angesagteste amerikanische Koloratursopranistin. Ab heute beginnt der Vorverkauf für dieses außergewöhnliche Konzert am 5. September, dass in einer Mondschein-Expedition durch den Tiergarten gipfelt. Schweriner Volkszeitung Von der Katzen-Schau bis zum Zuckertüten-Fest http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/05.06.03/Von/Von.html Unter dem Motto "Farbenfroh wie ein Papagei" findet am 21. und 22. Juni das große Sommerfest im Zoo statt. Thüringische Landeszeitung 10.6.2003 Familientage inmitten der Gehege http://www.tlz.de/tlz/tlz.gera.volltext.php?id=659940 Die 9. Geraer Tierpark-Safari erlebten am vergangenen Pfingstwochenende etwa 4 500 Besucher. Vor allem Familien mit Kindern hatten ihren Pfingstausflug nach Gera geplant. Leipziger Volkszeitung 9.6.2003 Tierpark startet in Festwoche zum 35. Geburtstag http://www.lvz-online.de/lvz-heute/51368.html Vor 35 Jahren pilgerten die ersten Besucher in den Delitzscher Tiergarten. Anlässlich dieses Jubiläums startete dort eine Festwoche mit der Einweihung einer neuen Freilichtbühne. Die geplante Alpaka-Taufe konnte jedoch nicht stattfinden. Mutter und Jungtier befinden sich in einem sehr kritischen Gesundheitszustand. "Es sieht schlecht aus, ich hoffe, dass wenigstens eines von beiden Tieren durchhält", so Tiergartenleiter Hans-Dieter Hohmann. Dresdner Neueste Nachrichten 10.6.2003 Dickhäuter genossen Bad in der Menge http://www.dnn.de/regional/37145.html Elefanten können manchmal sogar zwei Bäder auf einmal nehmen. Mogli, Sawu, Drumbo und Schöpfi verschwanden über Pfingsten nachmittags prustend bis über beide Ohren im Elefantenbad und genossen zugleich überschwänglich das Bad in der Menge. Denn trotz der Affenhitze am Sonntag und dank des bestens gelaunten Petrus am gestrigen Tage hatten sich 5500 Besucher zur 8. Zoo-Safari auf den Weg in den Dresdner Zoo gemacht. Ostsee Zeitung 10.6.2003 Frettchen Freddie war Marlenes Favorit http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112755_730451.html Wer am Pfingstsonntag trotz großer Hitze in den Tierpark Wismar gewandert ist, der hat auf dem Abenteuerspielplatz an der Köppernitz mit einem flinken Raubtier spielen können. Freddie, das kleine dreijährige Frettchen, war mit seinen Tierpflegern unterwegs und durfte im Freien herumtollen. Rheinpfalz Online 10.6.2003 Den Leguan im Blattwerk entdecken http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030610:3884913 Fest im Tierpark Siegelbach an Pfingsten - Quiz und "Zoorechnen" für die Kinder. "Die Kinder sollen den Tierpark kennen lernen und sich damit identifizieren", erläutert Zoochef Matthias Schmidt Sinn und Zweck der Aktion. Nach dem Zoofest wartet auf die Zooleitung und den Förderverein schon wieder Organisations- und Planungsarbeit: Am 20. Juli ist Tag der offenen Tür. Nordkurier 10.6.2003 Pumas haben jetzt mehr Platz http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/e/e.php Sich mal wie ein Puma fühlen: Solange die beiden Tiere noch in ihrem Stall lagen, war das am Pfingstsonntag in Burg Stargard möglich. Jürgen Böhm, Prokurist der Firma Infokom, ließ sich alles genau von Tierparkleiter Andreas Schumann erklären. Die Neubrandenburger Firma hat die Erweiterung des Geheges finanziell unterstützt und wird sich auch als Tierpate engagieren. Das erste Pumagehege entstand 1982, erfuhren die Gäste. Es sei damals lediglich 36 Quadratmeter groß gewesen. Jetzt haben die zwei Pumas rund 4000 Quadratmeter zur Verfügung. Nordkurier 7.6.2003 Brummbart Gast beim Tierpark http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/i__/i.php Mit der Übergabe der erweiterten Pumaanlage im Stargarder Tierpark wurde das Pfingstwochenende begonnen. "Räuber Brummbart" war Gast im Stargarder Tierpark, zuvor konnten die kleinen Tierparkfreunde basteln, sich schminken lassen oder an einem Quiz beteiligen. Neuß-Grevenbroicher Zeitung 10.6.2003 Wundersame Welt der tropischen Insekten http://www.ngz-online.de/ngz/news/dormagen/2003-0611/insekten.html Das große Krabbeln hat gestern in der Rathaus-Galerie in Dormagen eingesetzt - natürlich nur in Vitrinen. "Faszination der tropischen Rieseninsekten" heißt die Ausstellung, die bis zum 21. Juni gezeigt wird. Christian Schweizer aus Wittnau in der Schweiz, von Beruf Entomologe, ist mit 1.000 tropischen Insekten und einer Botschaft nach Dormagen gekommen. "Viele Insekten sind vom Aussterben bedroht, wenn die tropischen Regenwälder weiter abgeholzt werden. Zahlreiche Arten werden wohl verschwinden, bevor wir überhaupt von ihnen wissen. "Mit der Ausstellung wollen wir Menschen an die Natur heranführen", sagt Center-Manager Dr. Kai-Thorsten Bräsch. Stuttgarter Zeitung 12.6.2003 "Voll getankt wie ein Jumbo" http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/441592?_suchtag=2003-06-12 Neuer Lehrbienenstand im Esslinger Tierpark Nymphaea Kölner Stadt-Anzeiger 12.6.2003 Mit der Kelle im Streifenwagen http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1054823285433 Im Kölner Zoo lernten Kinder spielerisch, wie gefährlich es ist, wenn man im Auto nicht angegurtet ist. Nachwuchs Frankfurter Rundschau 6.6.2003 Ein Tierbaby hält die Schnauze http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?cnt=226871 Vier australische Süßwasserkrokodile sind im Exotarium geschlüpft. Der Frankfurter Zoo unterhält die einzige Zuchtgruppe dieser Art außerhalb Australiens. Und der Krokodil-Nachwuchs wird schon in vier Monaten Abschied von Frankfurt nehmen und in Zoologischen Gärten oder Aquarien im Ausland ein neues Zuhause finden. Seit 1993 schlüpfen fast jedes Jahr Baby-Krokodile im Exotarium. Bei der Auswahl der Abnehmer überprüft der Frankfurter Zoo, ob alle Kriterien in Hinsicht auf die artgerechte Haltung erfüllt sind. Laut Wicker können sich auch Privatpersonen bewerben: "Wenn diese eine gute Haltung garantieren, geben wir die Tiere lieber an sie als an einen schlecht geführten Zoo." Zürich, 20 Minuten 10.6.2003 Okapi-Baby Ahadi gedeiht prächtig http://www.20min.ch/news/basel/story/7890129 Vor einer Woche ist der Okapi-Junge Ahadi im Basler Zoo zur Welt gekommen. Seit Samstag kann er im Giraffenhaus besucht werden. Noch sind die langen Beine etwas wacklig, doch Ahadi erfreut sich bester Gesundheit und säugt regelmässig bei seiner Mama Onja. Ostsee Zeitung 7.6.2003 Giraffenbaby erblickte in Schwerin Licht der Welt http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_166233.html Giraffendame Maradi hat im Schweriner Zoo ein gesundes Kalb geboren. Das Tier sei bei einer unkomplizierten Geburt auf die Welt gekommen, sagte gestern der stellvertretende Zoo-Direktor, Wolfgang Zessin. Bisher ist allerdings noch unklar, ob das rund 50 Kilogramm schwere Tier männlich oder weiblich ist. Daher habe das kleine Giraffenbaby auch noch keinen Namen erhalten. Hannoversche Allgemeine 6.6.2003 Zweimal Zuwachs im Zoo http://www.haz.de/hannover/nachrichten/204435.html Das Straußenküken Johann und das Tapirbaby Carlos, die jetzt im Zoo Hannover zur Welt kamen, sehen ihren Eltern herzlich wenig ähnlich. Johann ist übrigens das allererste Straußenküken, das im hannoverschen Zoo geschlüpft ist. Bislang waren alle Eier unbefruchtet oder nicht ausreichend bebrütet. Tapirbaby Carlos kam eher still und leise zur Welt. Die Geburt seiner Schwester Carmina im April vergangenen Jahres war ungleich dramatischer verlaufen. Tierpfleger Dieter Schulte hatte sie durch eine beherzte Mund-zu-Rüssel-Beatmung zurück ins Leben geholt. Heute lebt Carmina in Hamburg. Magdeburger Generalanzeiger 12.6. Geduldsprobe im Zoo hat endlich ein Ende http://www.generalanzeiger.de/daten/detail.asp?ID=4019&Kat=Topstory Magdeburg. Seit einigen Wochen hofften die Tierpfleger im Zoo Magdeburg darauf, dass es Nachwuchs bei den Warzenschweinen gibt. Alle Anzeichen sprachen dafür, aber sicher war sich keiner. Nun endlich brachte das im Jahr 2000 bereits in Magdeburg geborene Weibchen drei Ferkel zur Welt. Die Nachzucht von Warzenschweinen ist in den Zoos nicht häufig. Auch hier ist es erst das zweite Mal. Gerade die neugeborenen Warzenschweine - meist sind es nur zwei bis drei - sind außergewöhnlich empfindlich und benötigen sehr viel Wärme. Nicht selten misslingen die Aufzuchten. So kann man hier wirklich von einem freudigen Ereignis sprechen, denn die drei am 1. Juni geborenen Warzenschweinchen sind offenbar quicklebendig. Zeitungsgruppe Lahn-Dill 8.6.2003 Eine kleine Rotbrust-Krontaube ist zurzeit der große Star im Vogelpark http://213.61.31.33/main.php?content_id=112388 Die Rotbrust-Krontauben gehören seit zwei Jahren zu den Stars im Uckersdorfer Vogelpark. Dass sich das Paar "Im Beilsbach" wohlfühlt, bewies die erste in Hessen gelungene Nachzucht im Vorjahr. Doch nun sind die Vogelparkleiter Reinhold Wiegand und Wolfgang Rades sowie das ganze Team überzeugt, dass sie bei der Pflege der empfindlichen Vögel wirklich alles richtig gemacht haben: Zum zweiten Mal hat eine kleine Rotbrust-Krontaube in dem Vogelpark das Licht der Welt erblickt. Nordkurier 7.6.2003 Affen warten auf Babys http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/e/e.php Auch zum Pfingstfest präsentiert sich der Ueckermünder Tierpark als familienfreundliche Einrichtung. Kürzlich fertiggestellt wurde die Schmuckschildkröten-Anlage unmittelbar neben der Weißbüschelaffen-Anlage. In den vergangenen Wochen wurden viele Jungtiere geboren, so bei den Lamas, den Nubischen Ziegen, den Mufflons, den Rotbauch-Tamarinen und Varis. Bei den Gelbbrustaras schlüpften drei kleine Papageien. Im Affenwald stehen Geburten bei den Berberaffen an. Die beiden halbwüchsigen Löwen "Psotka" und "Bosso" werden in der ersten Juli-Woche nach Eberswalde umziehen. Neue Deister-Zeitung 12.6.2003 Zwei Minuten über Wisent-Nachwuchs http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=311015 Ton ab Kamera läuft, und der Wisent-Nachwuchs verhält sich auch recht kooperativ: Gestern Morgen war ein Sat-1-Team im Springer Wisentgehege unterwegs, um im Film festzuhalten, dass es am Deister neue Wildkälber gibt. Remscheider GA 11.6.2003 Nachwuchs im Zoo: Raus aus der Höhle http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106965894 Fünf kleine kanadische Wölfe wurden am 1. Mai im Wuppertaler Zoo geboren. Bis sie das prächtige weiße Fell ihrer Eltern bekommen, wird es noch einige Monate dauern. Reichlich Nachwuchs hat sich auch bei den Rentieren im Zoo eingestellt. Zwischen dem 5. und 22. Mai wurden drei Weibchen und ein Männchen geboren.. Kieler Nachrichten 6.6.2003 Beißen können sie schon ... http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-as_tierpark_ART.htm Einer der beiden zwei Wochen alten Europäischen Biber im Tierpark Neumünster biss Zootierpflegerin Ines Petersen beim Fototermin kräftig in die Fingerkuppe. Sie sind Nachkommen der Biberfamilie, die 1999 in das neugebaute Gehege einzog. Weitere Tierbabys sind ein eine Woche altes Elchkalb, eine kleine Gemse, Iltisse und junge Seidenreiher. Ostsee Zeitung 7.6.2003 Storchenbaby wird aufgepäppelt http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112754_729286.html Der Tierpark Stralsund ist seit einer Woche um eine Nachwuchs-Attraktion reicher. Drei angebrütete Weißstorch-Eier, die hier abgegeben wurden, sind im Brutapparat inzwischen ausgebrütet worden. Es ist das erste Mal, dass von Tierpflegern des Stralsunder Zoos Störche direkt nach dem Schlupf künstlich aufgezogen werden. Bisher wurden hier sonst nur ältere, aus dem Nest gefallene Jungstörche aufgepäppelt. NY Daily News June 6, 2003 Fur-get zoos bailout A day after restoring more than $90 million in vital city services, Mayor Bloomberg showed little of the same warm-and-fuzzy goodwill to the Prospect Park and Queens zoos. "We'd like to be able to focus our money on things like rodent control and asthma and HIV prevention," Bloomberg said yesterday. In April, Bloomberg proposed eliminating $5.8 million in funding for the Wildlife Conservation Society, which runs the zoos for the city, as a cost-cutting move. The society announced the zoos would have to close. "In this day and age, when things are really tough, it would be very helpful if they could see their ways to moving some of their monies around," Bloomberg said of the society. Society spokesman John Calvelli said "if we don't have the $5.8 million, they're in breach of the contract, and the facilities will start closing." Calvelli estimated that it will cost $8 million to close both zoos. "It will cost more to close them than to keep them open," he said. Neue Deister-Zeitung 11.6.2003 Biber im Volkspark: Entwischter Nager macht sich's heimisch http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=310903 Ein kanadischer Biber baut im Volkspark seine Burgen: Mit "sehr großer Wahrscheinlichkeit" ist der Nager aus dem Wisentgehege Springe ausgebüxt und auf der Suche nach einem neuen Revier im Volkspark-Teich gelandet. Das könnte unser Biber sein, sagt Wisentgehege-Leiter Thomas Hennig erleichtert. Tatsächlich fehle dem Gehege ein Tier. Die Tage für den Springer Ausreißer sind gezählt: Das Nagetier soll eingeködert werden. Thüringer Allgemeine 7.6.2003 Da streikt der stärkste Motor http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=657561 Rosemarie Vogl ist Mitglied im Verband der Behinderten e.V. Kreisverband Erfurt. Sie selbst sitzt im Rollstuhl, doch das hindert sie nicht daran, sich in ihrer Heimatstadt Erfurt um so engagierter für die Belange derjenigen einzusetzen, die wie sie vom Schicksal eine schwere Last mit auf den Weg bekommen haben. Aus diesem Grund traf sie sich mit 17 unterschiedlich körperlich Behinderten zu einer Rundtour durch den Erfurter Zoopark. Ziel war es, Mängel aufzudecken und diese anschließend dem Zooparkdirektor mitzuteilen, um mögliche Verbesserungen in Planungen mit aufzunehmen. Main Rheiner 7.6.2003 Neues Zuhause für die Sichler http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1167527 "Dass sich die Sichlervögel bei uns wohl fühlen, kann man schon daran sehen, dass sie Nachwuchs haben", freute sich der Betriebsleiter des Wormser Tiergartens, Ernst Jockers, als das neue Gehege jetzt zwischen Stern-Volieren und ehemaligem Bärenhaus eingeweiht wurde. 35.000 Euro hat der Förderverein investiert in Zaun, Bepflanzung und Materialien. Viel Eigenleistung von Tiergarten-Mitarbeitern war außerdem nötig, einige Firmen stellten Materialien zum Selbstkostenpreis bereit. Ein Jahr wurde an dem Projekt gearbeitet - nun steht das Gehege: 1500 Quadratmeter groß, 3,30 Meter hoch. Sächsische Zeitung 07.06 Extra-Dusche für Strauße Tierische Schwitzkuren / Zuwachs bei Hulman-Affen http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=490166 Dresdens Sonne hatte in den letzten Tagen afrikanisches Format. So jedenfalls empfanden es die beiden Strauße, die in ihrem Zoogehege so ins Schwitzen gerieten, dass die stattlichen Laufvögel zu hecheln begannen. Ähnlich erging es den zwei kleinen Pandabären, die als Hochgebirgsbewohner wenig Freude an der entfesselten Juni-Sonne hatten. Sowohl den Straußen, wie auch den Bären wurde mit Extra-Duschen aus Sprengern geholfen. Raubtiere, Antilopen, Singvögel - viele der Tiere schalteten bei dem Saunawetter einige Gänge zurück, träge suchten sie schattige Fleckchen auf. Die Affenhitze zeigte bei den Hulmans im Primatenhaus keinerlei nachteilige Wirkung. Am Mittwoch brachte Shiba, das älteste Weibchen der nunmehr fünfköpfigen Gruppe asiatischer Languren ein Junges zur Welt, dessen Geschlecht sich erst in vier Wochen ergründen lässt. Bei den Weißstörchen wird sich in dieser Saison wohl nichts tun. Von den sechs abgelegten Eiern fehlt seit kurzem jede Spur. Sie verschwanden über Nacht aus den Nestern. South Carolina Aquarium is earning a reputation for treating sea turtles http://www.enn.com/news/2003-06-06/s_4728.asp In the three years since the South Carolina Aquarium opened, it has become more than a tourist attraction and a place schoolchildren learn about marine life. It's building a reputation for treating injured and sick sea turtles. Deister-Leine-Zeitung 12.6.2003 Die ganze Welt der Vögel vor Augen und Ohren http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=310992 Mitten in der Lüneburger Heide die ganze Welt der Vögel vor Augen und Ohren haben? Im Vogelpark Walsrode ist das möglich. Rund 4 500 Vögel aus allen Kontinenten haben auf dem Gelände eine Heimat gefunden. Eine einzigartige Park- und Gartenlandschaft auf 240 000 Quadratmeter lädt die Besucher ein, die Geheimnisse der Vogelwelt zu erkunden. Der Vogelpark, ein registriertes Expo-Projekt, ist mit seinen vielen frei fliegenden Vögeln zum Beispiel der einzige Ort Europas, an dem die sagenumwobenen Paradiesvögel bei ihrem bunten Leben beobachtet werden können. Thüringer Allgemeine 12.6.2003 Munter in der Finsternis http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=663135 Erfurt. Ihre großen Kulleraugen deuten es an, ihr Name sagt es: Nachtaffen sind umtriebig und ziemlich unternehmungslustig - und zwar dann, wenn der Mensch sich langsam darauf vorbereitet, schlafen zu gehen. Nachtaffen sind die einzige an das Leben in der Dunkelheit angepasste Affenart. Neue Ruhr Zeitung 11.6.2003 "Kono" ist jetzt seine Wolle los http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=662600 20 Schafe und Böcke landeten gestern im Kaisergarten bei Wilhelm Schneibel, dem Betriebsmeister des Klever Tiergartens auf der Scherbank. Widerstand, den gab es nur vereinzelt. Geduldig ließen die meisten Vierbeiner die wenige Minuten dauernde Prozedur über sich ergehen. Dann waren sie ihr wärmendes Woll-Vlies los. Helfer packten es rasch in Plastiktüten - bereit für die Weiterverwendung. Nordkurier 7.6.2003 Anton und Spiky sind im Tiergarten gut aufgehoben http://www.nordkurier.de/lokal/neustrelitz/uu/uu.php Putzige Findelkinder haben im Neustrelitzer Tiergarten Einzug gehalten. Pflegerin Kerstin Peschke ist für Schwanenbaby Anton und Eichhörnchen Spiky zur Ziehmutter geworden. Anton war verlassen bei Fürstenberg gefunden worden, Spiky ist vom Hund eines Neustrelitzer Jägers unverletzt aus dem Wald gebracht worden. Anton und Spiky werden, wenn sie kräftig genug sind, im Tiergarten ausgesetzt. Neue Ruhr Zeitung 6.6.2003 2000 Euro fürs Tiergehege http://www.nrz.de/nrz/nrz.muelheim.volltext.php?id=656191 Mülheim an der Ruhr. Gute Nachrichten für das Tiergehege im Witthausbusch. Die Bezirksvertretung bewilligte jetzt einen Zuschuss in Höhe von 2000 Euro. Der Hauptsponsor - er möchte namentlich nicht genannt werden - hat bekanntlich sein weiteres Engagement davon abhängig gemacht, dass sich weitere Menschen, Vereine oder Institutionen mit Spenden beteiligen. Stuttgarter Nachrichten 12.6.2003 Tierisch schwitzen bei bis zu 36 Grad http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/441786?_suchtag=2003-06-12 Ganz schön heiß ist es auch den Dickhäutern in der Wilhelma. Molly, Pama, Zella und die alte Vilja freuen sich über jede Erfrischung. Berliner Morgenpost 6.6.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story608920.html Wer einem Elefanten was zu knabbern reichen möchte, der muss gut bei Kräften sein. Die frischen Äste, die die afrikanischen Elefanten im Tierpark am liebsten mögen, müssen armdick sein. Berliner Morgenpost 7.6.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story609010.html Die schneeweißen Saanenziegen sind ziemlich wählerisch und bevorzugen schmackhafte Kräuter. Berliner Morgenpost 10.6.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story609195.html Schildraben sind die afrikanischen Verwandten unserer einheimischen Kolkraben. Auch sie sind mit ihrer Nahrung nicht wählerisch, bevorzugen jedoch Fleischstückchen. Berliner Morgenpost 11.6.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story609383.html Wer weiß, vielleicht würden die Pelikane im Tierpark sich bei diesen Temperaturen auch über Eisfisch freuen? Kriegen sie aber nicht. Die gefrorenen Rotfedern, Plötzen, Güster und Bleie werden heute Morgen aufgetaut. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Görlitz, 11.6.2003 GEO-Tag der Artenvielfalt mit dem Naturschutz-Tierpark Görlitz erleben und gestalten Am kommenden Sonnabend, 14. Juni, ist der 5. GEO-Tag der Artenvielfalt. Einmal im Jahr lädt das Magazin GEO zur Expedition in die heimische Natur. Die Initiative, 1999 als Einzelaktion organisiert, hat in den letzten Jahren über 30.000 Menschen mobilisiert vom fünfjährigen Regenwurm-Spezialisten bis zum Professor für Botanik. Die Idee des "GEO-Tages der Artenvielfalt" ist es, in einer 24-Stunden-Aktion in einem begrenzten Gebiet eine Maximalzahl von Tieren und Pflanzen zu identifizieren und damit zu zeigen, dass es Vielfalt nicht nur am Amazonas oder auf Borneo zu entdecken gibt. Ziel ist es nicht, Rekorde zu brechen. Die Erlebnisse zählen mehr als die Ergebnisse. Es geht darum, den Blick für die Wunder im eigenen Umfeld zu schärfen und die faszinierenden Lebensformen, die sich in unserer Nähe verbergen, neu zu entdecken. Der Naturschutz-Tierpark Görlitz will sich dieses Jahr an der Aktion beteiligen, die außer in Deutschland auch in Polen, Luxemburg, Österreich, Italien, Ungarn und der Schweiz mehrere hundert Gruppen begeistert. Wir wollen einen Blick hinter die Gehege unserer Tierpark-Tiere werfen und nachschauen, wer denn sonst noch so alles im Tierpark krabbelt oder kriecht, fliegt oder schwimmt, wächst und wuchert, scharrt oder gräbt, zwitschert, trommelt oder kräht, die Nase in lockende Blütenkelche steckt und den Ohrfasanen das Futter aus ihrem Napf stiehlt. Mit Lupen wollen wir durch unsere Wiese streifen und das Leben am Grashalm erforschen. In einem leeren Marmeladenglas werden wir eine Wasserprobe von unserem Ententeich nehmen und uns den Inhalt unter dem Mikroskop einmal von ganz Nahem betrachten, mit einem Fernglas Vögel beobachten und dabei jede Menge Spaß haben und nebenbei etwas lernen. Das "Forschungslabor" wird im NaTIERkundehaus eingerichtet und jeder, ob klein oder groß, kann dazu kommen und bis 13:00 Uhr mit beobachten, sammeln und bestimmen. Alle gefundene Arten werden notiert und an das Magazin GEO geschickt, das die Ergebnisse von allen stattfindenden Projekten sammeln, auswerten und anschließend in seiner September-Ausgabe veröffentlichen wird. Unter der Internetseite " www.geo.de/artenvielfalt " kann man dann ebenfalls die Ergebnisse abrufen. Wer sich schon um 7:00 Uhr auf Vogelpirsch begeben will, kann zusammen mit unserem Mitarbeiter für Naturschutz den Tag der Artenvielfalt im Tierpark beginnen. Einfach pünktlich am Kassenhäuschen erscheinen und schon geht´s los. Ganz wichtig: jeder, der hat, soll eigene Lupen, Ferngläser, Sammeldosen und Bestimmungsbücher mitbringen. Damit unsere Aktion auch schön dokumentiert werden kann, freuen wir uns auch auf begeisterte Menschen, Amateur oder Profi, die Fotos machen oder mit Pinsel und Leinwand oder einfach mit Buntstiften und Papier Bilder von den gefundenen Arten malen oder sich sonstwie künstlerisch betätigen wollen. Jedes Kind, das teilnimmt, erhält einen tollen Tierpark-Stempel auf die Hand gedruckt und einen Gutschein, für den es dann beim Ausgang 50 Cent Ermäßigung an der Kasse zurück bekommt. Bildtext: Für den Görlitzer Tierpark seit 2002 eine neue Tierart, der Bienenwolf, eine Grabwespe, die ihre 1 m tiefe Bruthöhle in sandigen Böden baut. Görlitz, 11.6.2003 Storchendramen en masse Warum in der Lausitz zur Zeit viele Storchenjunge sterben Im Storchennest auf der Villa des Naturschutz-Tierpark Görlitz war bis vor wenigen Tagen alles in bester Ordnung. Die vier Jungen wurden von ihren Eltern fürsorglich gehegt. Plötzlich und völlig unerwartet schnappte sich dann aber ein Altstorch das kleinste Küken, nachdem es ihn mit einem fast lautlosen Klappern (die Schnäbel der ganz jungen Störche sind nämlich noch sehr weich) zur Nahrungsübergabe animieren wollte. Wie die Ringelnatter, die er in der Woche zuvor seinen Kindern brachte, wurde jetzt das Nesthäkchen von seinem eigenen Vater behandelt: Den Hals des Kleinen im festen Klammergriff des Schnabels, tötete er es durch ein kräftiges Schütteln und ließ es schließlich über den Nestrand nach unten fallen. Das alles konnten die Mitarbeiter des Naturschutz-Tierpark Görlitz in einer Videoaufzeichnung festhalten, die wie die gesamte Jungenaufzucht im Horst auf der Storchenvilla im Internet unter www.storchcam.de zu sehen ist. Das Töten von Jungen oder gar deren Verschlingen ist nicht nur bei Störchen, sondern auch bei anderen Vögeln und Säugetieren unter dem Namen "Kronismus" bekannt. Der Begriff geht auf eine griechische Sage zurück, nach der der Titan Kronos seine eigenen Kinder verschlang. Für das aus menschlicher Sicht unverständliche Verhalten gibt es mehrere Erklärungsmöglichkeiten. Der Storchenvater erkannte, dass das kleinste Junge keine Chance zum Überleben hatte, weil es vielleicht krank war. Ein solches Junges erhielten wir gestern (zum Glück noch lebend!), nachdem es von den Eltern wegen eines Plastebeutels am Flügel aus dem Nest geworfen worden war. Die immer noch gängigste Erklärung für den Kronismus besagt, dass die Storcheneltern erkennen bzw. gar ahnen, ob es einen Nahrungsmangel. Die Medien greifen die von Fachleuten inzwischen als Mär erkannte Begründung immer wieder gern auf, so erst kürzlich als behauptet wurde, dass durch die große Trockenheit in der Region für die Störche ein Nahrungsmangel entstanden sei. Durch einen Vergleich verschiedener Wetterdaten konnte man feststellen, dass zahlreiche Nahrungstiere des Weißstorches durch trockenwarme Witterung sogar gefördert werden. Direkte Jungenverluste durch Unterkühlung und Nahrungsmangel treten vielmehr dann auf, wenn es eine kalte und regnerische Witterung gibt. Die wohl wahrscheinlichere Erklärung für das Töten der eigenen Jungen ist eine andere: Unser Storchenmann war offenbar ein unerfahrener Erstbrüter, der ganz einfach aus zeitweise mangelndem Brutpflegeinstinkt ein Fehlverhalten zeigte. Duisburg, 11.06.03 Beutel nicht mehr leer Ganz im Gegensatz zu kommunalen Kassen verhält sich die Gruppe der australischen Bennett-Känguruhs im Zoo! Auf der grünen Wiese unterhalb des Koala-Hauses wurden in den vergangenen Wochen nicht weniger als drei Jungtiere unterschiedlicher Größe entdeckt. Und dieser Entdeckungs-Tag ist normalerweise das Datum, womit solch sprungstarke Australier ihr Leben in der Zoo-Karte beginnen; die richtige Geburt hat nämlich schon vor vielen Wochen stattgefunden, bleibt aber in der Regel unbemerkt, da ein Neugeborenes knapp die Größe eines Gummibärchens hat, wenn es sich im mütterlichen Beutel einnistet. Solch ein Bauch-Beutel ist eine Art Frühgeburt-Container, der in noch weitgehend embryonalem Zustand aktiv vom Fötus bezogen wird. Da die drei kaninchengroßen Mini-Hüpfer allerdings schon mit Kopf und Vorderbeinen aus Mutters Bauchtasche herausschauen, sind die Tage nicht fern, wann sie gänzlich aussteigen bzw. hüpfen werden: auch deshalb, weil die pelzgepolsterte Warmhaltepackung während der derzeitigen Sommergluten weder für Mutter noch für Kind so ganz das Wahre ist
Stuttgart, 11.6.03 Mann mauert Familie ein Solch eine Schlagzeile hat in diesem Fall nichts mit häuslicher Gewalt zu tun, sondern mit einer besonderen Form des Brutverhaltens bei den südost-asiatischen Doppelhornvögeln. Diese prächtigen Vögel mit den großen Schnäbeln leben in strenger Einehe. Alljährlich zur Brutzeit mauert das Männchen seine Partnerin in der Bruthöhle ein und versorgt sie durch einen schmalen Spalt mit Futter. Sind die Jungen geschlüpft, werden sie auf die gleiche Art mitversorgt. Wenn es in der Höhle mit zunehmender Größe der Jungvögel zu eng wird, wird der Eingang geöffnet und das Weibchen verlässt das traute Heim. Die Jungen werden wieder eingemauert und fortan von beiden Eltern versorgt. Diese zugemauerte Bruthöhle ist ein hervorragender Schutz gegen Nesträuber. Gegen die Bedrohung durch menschliche Nesträuber nutzt dies allerdings nichts Doppelhornvögel sind in freier Natur selten geworden. Ein Europäisches Erhaltungszuchtprogramm soll helfen, den Bestand zu sichern. Aber obwohl die Haltung der Vögel im Zoo keine Probleme bereitet sie werden dort über 50 Jahre alt - sind Zuchterfolge noch die große Ausnahme. Um so mehr freut man sich in der Wilhelma über die erfolgreiche Aufzucht von zwei Jungvögeln. Die zugemauerte Bruthöhle war für die Besucher nicht einsehbar, um den sensiblen Vögeln ein Höchstmaß an Ruhe für die Brut zu gewähren. Aber jetzt sind die Jungvögel flügge und fliegen zur Freude aller putzmunter in der Voliere herum. Gelsenkirchen, 11.6. 03 Anmeldung zur Dämmerführung im Ruhr Zoo Der längste Tag des Jahres wird im Ruhr Zoo noch verlängert. Denn am 21. Juni 2003 geht es wieder bei der traditionellen Dämmerführung durch den nächtlichen Zoo. Die Dämmerführung führt ab 21 Uhr vom Haupteingang des Ruhr Zoo zu den nachtaktiven Tieren. Wenn andere Tiere zur Ruhe kommen, legt die Nachtschicht richtig los. Dann werden die Uhu, Stachelschwein oder Biber erst richtig wach und kommen aus ihren Bauten oder Stallungen. Diese Zoobewohner bleiben vielen Besuchern tagsüber verborgen. Die Dämmerführungen gibt den Besuchern Gelegenheit, Interessantes und Spannendes über die Tiere zu erfahren. Die Teilnehmerzahl ist bei dieser Veranstaltung begrenzt, daher empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung unter der Ruhr Zoo Info-Nummer 0209 954 5 - 0. Leipzig, 10.6. 03 Doppeltes Mutterglück im Seebärengehege Pfundiger Nachwuchs zeigt sich erstmals den Besuchern Als am 24. Mai 2003 nachts zwei kleine Südafrikanische Seebären im Zoo Leipzig das Licht der Welt erblickten, standen Ihre beiden Pflegerinnen am darauf folgenden Morgen vor einem kleinen Rätsel: Zwillinge oder nicht? Obwohl Franka Friedel und Anita Färber ihre Schützlinge aufmerksam beobachtet hatten und sich schon seit Wochen auf den pfundigen Nachwuchs freuten, bedurfte es einiger Stunden bis klar war: Jedes der Babys hat seine eigene Seebären-Mama. Für beide Seebärenweibchen ist es das erste Jungtier. Vater Danny ist am 27.05.1997 im Frankfurter Zoo geboren und seit 2001 der Haremsbulle. Nach der kleinen Lina sind Kalima und Matze nun der zweite bzw. dritte Nachwuchs für ihn. Mit 6 Jahren ist er noch lange nicht ausgewachsen und hätte in freier Wildbahn sicher keine Chance gehabt, sich ein Stückchen Strand mit paarungswilligen Weibchen zu erobern. Bislang hielten sich Kalima und Matze in den Mutterstuben auf und waren deshalb für die Besucher nicht zu sehen. Herberstein, 10.6.03 Bebenkiri Afrika Willkommen beim Afrikafest im Tierpark Herberstein Der Tier- und Naturpark Herberstein wurde in den letzten Monaten um 1,5 ha vergrößert und erweitert. Löwen wurden angesiedelt, ebenso bunte Paviane, Grüne Meerkatzen, Monameerkatzen sowie Mähnenspringer und Tausende von Pflanzen gesetzt. Der Bereich Afrika wurde geschaffen. Grund genug, um gemeinsam ein ausgelassenes, ebenso buntes Fest zu feiern natürlich ein afrikanisches Fest! Und so lädt Herberstein an vier Tagen, vom 19. 22. Juni zu einer aufregenden Reise durch fremdländisches Treiben inmitten afrikanischer Lehmhütten und zu ungewohnten Köstlichkeiten. Dazwischen Löwengebrüll, Affengeschrei, Trommellaute und A-capella Gesang. Ein Schaukoch führt durch das kulinarische Afrika und versorgt die Besucher mit leckeren Spezialitäten wie Bananensuppe, Couscous mit Erdnusssauce, Fufu und Thiebou Djen. Ein zweiter Grund für das Fest ist die Rückkehr von Helga und Gundeger Herberstein, die nach 13 Monaten und 40.000 km Fahrt in ihrem Landrover rund 20 Staaten in Afrika besucht haben und nun beim Afrikafest in Herberstein Halt machen. In Diavorträgen und Diskussionsrunden geben sie Einblick in ihre abenteuerliche Reise. Duisburg, 10.06.03 bühne 47 spielt im Zoo Die aus der 1947 gegründeten Ketteler Spielschar hervorgegangene bühne 47 hat sich seit jeher auf Boulevard- und Kriminalkomödien spezialisiert, die in der warmen Jahreszeit sogar unter freiem Himmel aufgeführt werden. Erstmals in ihrer Geschichte wird die Laienspiel-Schar der bühne 47 im Zoo Duisburg eine Vorstellung geben. Keine Leiche ohne Lilli heißt das jüngste Kriminalstück aus diesjähriger Produktion, das seine Premiere ausgerechnet im Zoo Duisburg feiern darf. Diese Kriminalkomödie von Jack Popwell lebt von witzigen Dialogen, die sich allesamt um einen kniffeligen Mordfall drehen. Ob Mörder und Leiche gefunden bzw. identifiziert werden, sei an dieser Stelle nicht verraten; auf jeden Fall aber verspricht die bühne 47 einen vergnüglichen Theaterabend herzliches Lachen eingeschlossen! Wildpark Lüneburger Heide 6.6.03 Isegrims Kinderstube ie haben gerade ihre Augen geöffnet und fangen an die große Welt zu entdecken. Der Wildpark Lüneburger Heide hat zwei europäische Grauwölfe im Alter von zwölf Tagen zu sich genommen. Ein Tierpark aus Bayern konnte die kleinen Mini-Wölfe nicht behalten, da das Gehege zu klein ist. Die niedlichen Wölfe heißen Shadow und Daylight und werden von Tanja Askani, Falknerin im Wildpark Lüneburger liebevoll umsorgt. In etwa neun Wochen ist das Geschwisterpaar soweit, dass es zu den Polarwölfen Nanuk und Flocke ins Gehege kommen kann. Beide Wölfe sind von Hand aufgezogen und die kleinen Rüden lernen von ihnen, wie sich ein heranwachsender Wolf zu benehmen hat. In Norddeutschlands Tierparks ist es einmalig, dass drei Arten von Wölfen zu bewundern sind. Im Wildpark Lüneburger Heide gibt es Polarwölfe, Timberwölfe und bald auch europäische Grauwölfe zu sehen. Osnabrück, 2003-06-06 Ausstellung Tiger in Gefahr Der Tiger ist die größte Wildkatzenart der Welt. Doch seine Zukunft ist ungewiss, denn der Tiger ist das Opfer tiefgreifender Entwicklungen in seiner Umwelt. Nur fünf der ehemals acht Unterarten haben bis heute überlebt. Der Bestand ist um 95% auf nur noch ungefähr 5.000 Individuen gesunken. Gemeinsam mit vielen anderen Zoos beteiligt sich der Zoo Osnabrück an einer europaweiten Kampagne der EAZA zur Rettung der Tiger. Ab dem Pfingstwochenende ist im Affenhaus die Ausstellung Tiger in Gefahr zu sehen. Neben Ausstellungstafeln können kleine und große Besucher Tigerspuren und Tigerfell ertasten. Damit betritt der Zoo Osnabrück neue Wege, denn diese Tafeln sind auch für sehbehinderte Menschen geeignet und mit Blindenschrift unterlegt. Besonders fokussiert wird der Amurtiger, der die größte Tiger-Unterart ist. Weltweit leben in Zoos mit ungefähr 500 Individuen mehr Amurtiger als in der Wildnis. Zwei Amurtiger Boris und Tatjana haben im Zoo Osnabrück ihr zuhause. Wer mithelfen möchte, wildlebende Tiger zu retten, hat am Tigerhaus die Möglichkeit, eine Spende in eine Box zu werfen. Das Geld fließt zu 100% an drei Projekte zum Schutz des Amurtigers. Im Rahmen dieser Projekte werden Wildhüter-Einheiten zur Durchsetzung von Schutzgesetzen finanziert, Waldbrände im Lebensraum des Tigers bekämpft und ein Team zur Konfliktlösung zwischen Mensch und Tier aufgebaut. Aber Artenschutz soll auch Spaß machen. Daher finden an speziellen Tiger-Tagen, Aktionen für Kinder rund ums Thema Tiger statt. Den Anfang macht der Pfingstsonntag und der Pfingstmontag. Dann können Kinder in einem Quiz dem Tiger auf die Spur kommen und obendrein auch noch Ende September tolle Gewinne einheimsen. Außerdem werden nachmittags kurze Führungen zum Thema Tiger stattfinden. Da es aber auch um die finanzielle Förderung von Tigerschutzprojekten (s.o.) geht, verkaufen wir am Affenhaus Buttons mit Tigermotiven für einen Euro. Der krönende Abschluss bildet die Kunstausstellung Artists for Nature im September, bei dem die zehn gelungensten Bilder des Kindermalwettbewerbs gemeinsam mit den Werken zwölf internationaler Künstler ausgestellt werden. Herborn 06.06.03 Jungvogel-Segen in Herborn-Uckersdorf: Großer Zuchterfolg: Die zweite in Hessen geborene Rotbrustkrontaube zeigt sich den Vogelparkbesuchern In der Kinderstube des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf überschlagen sich zur Zeit die Ereignisse: Pünktlich zum Pfingstfest hat nach elf kleinen Störchen, zwei Jungfernkranichen und vielen anderen mehr (wir berichteten) als, nach Mitteilung des Tiergartens "absoluter Höhepunkt", am Donnerstag eine erst vier Wochen alte Rotbrust-Krontaube ihr Nest verlassen. Biologe Wolfgang Rades: "Sie ist erst das zweite Exemplar Ihrer vom Aussterben bedrohten Art, die in Hessen zur Welt kam. Nur etwa zehn dieser fast putengroßen Vögel aus den Regenwäldern Neuguineas leben in deutschen Zoos." Die hessische Erstzucht gelang im Vorjahr ebenfalls im Uckersdorfer Vogelpark, konnte allerdings wegen der kühlen Herbstwitterung erst sehr spät den Besuchern vorgestellt werden. Mit ihrem filigranen, kronenförmigen Kopfschmuck verspricht die kleine Krontaube als Miniaturausgabe der beeindruckenden Altvögel auch gegen die Konkurrenz der zahlreichen anderen Jungtiere, selbst der drei nach einem tödlichen Unfall ihres Vaters in Handaufzucht befindlichen Jungstörche - Fütterung täglich um 10, 12, 15 und 17 Uhr - zum absoluten Publikumsliebling zu werden. Rades: "Mit diesem großen Zuchterfolg hat sich die Spende der Bezirkssparkasse Dillenburg, mit deren Hilfe im Herbst 2000 auf Initiative von Harald Fey und Reinhold Wiegand die Anschaffung der beiden Eltern des seltenen Vogels gelang, für unser Herborner Naturerlebniszentrum und seine zahlreichen Freunde einmal mehr verzinst!" Tier- & Freizeitpark Jaderberg, 5.6.2003 Affenbaby im Fellrucksack immer dabei Im Tier- und Freizeitpark Jaderberg gibt es zur Zeit ein kleines Sorgenkind, obwohl es eigentlich der Liebling der gesamten Belegschaft aber vor allem natürlich von seiner Ersatzmama, der Tierpflegerin Martina Hartung, ist. Es begann alles so erfreulich: endlich Nachwuchs bei den Siamangs, einer Gibbonart, die zu den Menschenaffen gerechnet wird. Nun endlich, am 17. Mai, war es soweit, doch das Jungtier lag beim morgendlichen Kontrollgang zwar lebendig aber schon recht kühl am Boden. Für die Mutter kam leider jede Hilfe zu spät, sie erlag 4 Tage später einer Immunschwäche. Doch dem Affenbaby konnte glücklicherweise geholfen werden. Sofort wurden Milchquellen aktiviert, die Schwester der Tierpflegerin, das Evangelische Krankenhaus Oldenburg und das Pius-Hospital halfen ohne Umschweife mit Muttermilch aus. So konnte das Jungtier die ersten 3 kritischen Wochen durch Geben der bestmöglichen Nahrung erfolgreich überstehen. Sein Geburtsgewicht von 540g hat das Kerlchen inzwischen auf über 700g erhöht. Da es nun einmal die ersten Lebensmonate festgeklammert in Mutters Fell verbringt, läuft Tierpflegerin Martina immer mit einem Fellsäckchen am Körper herum und drinnen schläft Mowgli, denn so soll es heißen. Wir hoffen sehr, dass Mowgli ohne Probleme groß wird, denn leider ist diese attraktive Affenart in der Natur durch den Raubbau am Wald sehr bedroht. Für Siamangs gibt es aus diesem Grund ein europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) an dem sich der Jaderberger Tierpark beteiligt. Bildunterschrift: Mowgli 1: Mowgli am Fellsäckchen mit Tierpflegerin Martina Hartung Mowgli 2: Das Affenbaby bei seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Daumenlutschen. Chemnitz, 05.06.2003 "Pfingstlockruf" des Tierparks Rechtzeitig zum Pfingstwochenende gibt es im Tierpark Chemnitz wieder neue Bewohner: Am vergangenen Freitag gab es Nachwuchs bei den Mesopotamischen Damhirschen. Das Jungtier, ein Männchen, wird während der ersten Lebenswochen von der Mutter an einem geschützten Platz im Gehege abgelegt. Mit seinem Fleckenmuster ist es gut getarnt. Bei den Damhirschen bleibt das Fleckmuster auch im Erwachsenenalter erhalten. Der Mesopotamische Damhirsch ist eine seltene und bedrohte Art, die weltweit nur in wenigen Zoologischen Gärten gehalten wird. Auch bei den Vögeln hat sich Zuwachs eingestellt: bei den Goldfasanen sind zwei und bei den Swinhoefasanen sieben Küken geschlüpft. Das Steppenadlerpaar hat ebenfalls ein Jungtier, welches im hochgelegenen Horst vorwiegend bei der Fütterung durch einen der Altvögel zu beobachten ist. Egal, wie das Wetter wird, ein Besuch im Tierpark sollte also für das familiäre Pfingstprogramm durchaus eingeplant werden! Gelsenkirchen, 5. Mai 2003 Elefantendame ARTAIDA bekommt neue Nagelpfeile Die Elefantenkuh im Gelsenkirchener Ruhr Zoo bekommt eine neue Scheuerwand für ihre Außenanlage. Nicht nur zur Fuß- und Nagelpflege kann ARTAIDA diese Wand benutzten, sondern auch zur Körperpflege. Für den Wellness Bereich der 40 jährigen Elefantenkuh ARTAIDA ist die Scheuerwand ein wichtiges Element. Halbierte Baumstämme, die in ein Betonfundament gegossen werden, werden links neben dem großen Tor zur Außenanlage angebracht. Die Wand ist wichtig für ARTAIDAs Hautpflege und Wohlbefinden. An der rauen Oberfläche soll sie sich alte Hautpartikel des Körpers und der Füße abreiben. Für die Zeit der Umbauarbeiten, die etwa zwei Tage dauern und von den zooeigenen Handwerkern ausgeführt wird, bleibt ARTAIDA im Haus. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | News 7.6.2003 25 Jahre Wiederansiedlung von Bartgeiern im Alpenraum http://www.news.ch/detail.asp?ID=141547 Im Schweizerischen Nationalpark im Unterengadin ist ein weiterer junger Bartgeier in die Freiheit entlassen worden. Insgesamt 114 Geier wurden seit der Gründung des internationalen Wiederansiedlungsprojektes vor 25 Jahren im Alpenraum in die Freiheit gesetzt. Laut Schätzungen dürften noch etwa zwei Drittel dieser Vögel leben. Der erste Jungvogel wurde 1986 österreichischen Rauristal freigelassen. Im Schweizerischen Nationalpark begann die Auswilderung des vor rund 100 Jahren ausgerotteten größten europäischen Greifvogels 1991. Die bisherigen Freilandbruten reichen freilich nicht aus, um das Überleben der Bartgeierpopulation im Alpenraum zu sichern. Deshalb werden weiterhin Jungvögel ausgesetzt, und zwar so lange, bis pro Jahr etwa ein Dutzend Jungvögel in Freiheit schlüpft. Der Neue Tag 12.6.2003 Endlich Nachwuchs für die seltenen Wildpferde im Naturschutzgebiet http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,101592-1-167_0_0,00.html Auerbach. Jahrelang war das weltweit äußerst seltene Ereignis erwartet worden. Jetzt ist es endlich so weit. Wahrscheinlich zum ersten Mal in der modernen Oberpfalz wurde ein Przewalskipferdfohlen im Auerbacher Naturschutzgebiet "Bruchfelder Leonie" geboren. Environmental groups sue federal agency to protect threatened coqui frog of Puerto Rico Two environmental groups have filed suit against the U.S. Fish and Wildlife Service to protect a threatened species of the coqui frog, a national symbol of Puerto Rico. http://www.enn.com/news/2003-06-12/s_4979.asp California sea otter numbers rise sharply - survey http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21086/story.htm Greenpeace stages UK protest over Indonesian wood http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21077/story.htm Indian forest fire compounds heat wave misery http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21064/story.htm China's Three Gorges fills faster than expected http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21148/story.htm Chinese villagers rush to harvest crops threatened by waters of Three Gorges Dam Even with months of warning, the rising waters of the Yangtze River behind the Three Gorges Dam took thousands of people by surprise. http://www.enn.com/news/2003-06-10/s_4884.asp Greenpeace puts giant blow-up whale on German peak http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/21124/story.htm Animal welfare group calls on whaling commission to do more to protect whales The International Whaling Commission must do more to protect whales and should devote more funds to their conservation, a leading animal welfare group said Tuesday. http://www.enn.com/news/2003-06-11/s_4918.asp Brazil tightens rules on mahogany logging Brazil's center-left government Thursday tightened rules on mahogany logging in the Amazon to make all harvesting of the country's most expensive wood dependent on plans for sustainable development. http://www.enn.com/news/2003-06-06/s_4822.asp | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | Stellenausschreibung Zoo Leipzig Als Zoologischer/r Leiter/in erwartet Sie eine Herausforderung in einem mit modernen Managementmethoden geführten Unternehmen. Als Leiter der größten der vier Hauptabteilungen berichten Sie direkt an den Geschäftsführer (Zoodirektor). Als Mitglied der Geschäftsleitung sollten Sie sich nicht ausschließlich an rein tiergärtnerischen Aufgaben orientieren, sondern Ihren Verantwortungsbereich auch als betriebswirtschaftlich funktionierende Einheit innerhalb des Zoo´s verstehen. Zu den wichtigsten Zielen dieser Position zählen die Sicherstellung der gesamten Tierhaltung auf hohem fachlichen Niveau, die Etablierung des Zoo´s als anerkannte Artenschutz- und Forschungseinrichtung, die Gewährleistung einer besucherfreundlichen und erlebnisorientierten Tierpräsentation sowie die Optimierung der Ablauforganisation und Wirtschaftlichkeit in der Abteilung. Zu Ihren Aufgaben zählen die zielorientierte Führung und Weiterentwicklung Ihrer Abteilung mit aktuell 65 Mitarbeitern, die Gesamtverantwortung für das Management eines gesunden und vielfältigen Tierbestandes sowie dessen besucherorientierte Präsentation, die Verantwortung für alle wissenschaftlichen Aufgaben im Unternehmen, die Mitarbeit in Gremien und Kontaktpflege zu anderen Zoo´s, die Erstellung der Jahres-/Projektplanung, die Budget- und Personalplanung sowie die ständige Optimierung und Generierung von Einsparpotentialen in der Abteilung. Sie passen am besten zu uns, wenn Sie eine dynamische und durchsetzungsstarke Persönlichkeit sind, idealerweise im Alter zwischen 35 45 Jahren, die nach einem abgeschlossenen Hochschulstudium (Biologie oder Veterinärmedizin) einschlägige Berufs- und Führungserfahrung (mindestens 5-10 Jahre) in den genannten Aufgabenfeldern sammeln konnten. Auch moderne Instrumente der Mitarbeiterführung sollten Sie beherrschen und diese in Ihrer täglichen Arbeit umsetzen können. Sie sollten in der Lage sein, die Ziele des Unternehmens verständlich und motivierend an die Mitarbeiter weiter zu geben. Des Weiteren setzen wir die Fähigkeit voraus, intensiv mit den anderen Abteilungsleitern zusammen zu arbeiten. Eine überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft, analytisches Denkvermögen und ein ergebnisorientierter Arbeitsstil sind Ihnen nicht fremd. Englisch setzen wir als Fremdsprache voraus, weitere Sprachen sind von Vorteil. Den Umgang mit PC beherrschen Sie sicher. Sie finden hier Ihren Wunschjob beschrieben? Dann überzeugen Sie uns durch Ihre Bewerbung unter Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellungen bis spätestens 04.07.2003 Tel. 04231-961914, Fax 04231-961915 Drill-Ranch in Nigeria Der Kauf der Drillranch konnte bis Ende Mai gesichert werden, auch durch Spenden aus Deutschland. (Aufruf in Zoopresseschau 157) Die Aktion Rettet den Drill berichtet: Finanziell dabei waren u.a. der BdZ mit 1500.- die ZGAP mit 3300.-, zudem zahlreiche Privatpersonen und auch einzelne Zoologische Gärten. Die Aktion Rettet den Drill stockt den Betrag auf 15.000.- Euro auf. Elefanten in Zoo und Circus Magazin des Elefantenschutz Europa e.V. Ausgabe 3, Mai 2003 Unfälle mit Elefanten: Magdeburg, Beeksebergen, Pittsburg, Miami usw. Das Doppelbox-System für Sicherheit Elefantengeburten in europäischen Zoos Analyse der "Oxford-Studie" Historie: Elefanten in St. Petersburg Zoo aktuell; Circus Aktuell www.elefanten-schutz-europa.de Der Zoofreund Zeitschrift der Zoofreunde Hannover Nr. 128, Juni 2003 Zwei Elefanten geboren - der lange Weg zum Erfolg Keep them trained and not getting fat - Die Elefantengeburten Indien - Reiseerlebnisse zwischen Traum und Wirklicheit (1) Berliner Gebirge für asiatische Tiere Aktion Rettet den Drill - Jahresrückblick 2002 Die neue, kostenlose Zeitschrift des Tierparks Warder "Die Arche Warder" Inhalt der Ausgabe 2 / 2003: Kinderfest am 22.6. Der Haustier-Schutzpark Warder Fritzchen, das besondere Wildschwein Der Tierpark Warder Förderverein e.V. Die Umwelt- und Tierparkschule Café Restaurant im Tierpark Warder Was hat sich verändert? 4 Lehrlinge aus dem Tierpark Warder Der Poitou-Riesenesel u.a. Download: www.tierpark-warder-ev.de/arche/DieArcheWarder2-03.pdf Karl-Max-Schneider-Vorträge des Museums der Stadt Lichtenstein 6. Lichtensteiner Karl-Max-Schneider-Vortrag 3. September 03 125 Jahre Zoo Leipzig, Buchvorstellung; Dr. Mustafa Haikal, Leipzig Ernst-Thälmann-Str. 29, 09350 Lichtenstein, Tel. 037204-86453 Aus dem Worbiser Bären-Newsletter Der Kalender für das Jahr 2004 ist eingetroffen. Auf 13 Farbfotos stellen wir unsere Bären, Wölfe und Waschbären vor. Wer den Kalender käuflich erwerben möchte, kann ihn telefonisch (036074-30553), per Fax (036074-30665), per EMail (info@baerenpark.de ) oder ganz klassisch per Brief (Bärenpark Worbis, 37339 Bärenstadt Worbis) bestellen. Und nun machen Sie schon mal die Wand frei. Der Kalender ist im A 3 - Format! News 11.6.2003 Elefanten in Küssnacht richten bei Ausreissaktion Schaden an http://www.news.ch/detail.asp?ID=141828 Zwei Elefanten sind am Dienstagnachmittag in Küssnacht SZ aus einem Gehege ausgebrochen. Auf ihrem Spaziergang am Quai knickten sie Bäume um und beschädigten Strassenlampen sowie einen Elektroverteilkasten. Der Sachschaden beträgt 20 000 Franken. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Tiere konnten nach rund 30 Minuten vom Besitzer wieder eingefangen und ins Gehege zurückgeführt werden. Die Ausreissaktion der Elefanten wurde von vielen Schaulustigen beobachtet. Die beiden Ausreisser stamten von einer einer Elefanten-Show, die derzeit in Küssnacht gastiert. Als sich ihr Besitzer entfernte, rissen die beiden Tiere aus, obwohl zwei Wärter anwesend waren. Bei den Tieren handelt es sich um eine 19- und eine 18-jährige Elefantenkuh. | Buch-Tip Auf der Spur des Löwen 125 JAHRE ZOO LEIPZIG Mustafa Haikal & Jörg Junhold "Auf der Spur des Löwen" haben die Autoren eine große Zahl an Dokumenten gesichtet, zahlreiche Zeitzeugen befragt und historische Fotografien recherchiert. In 12 Kapiteln spannt sich der Bogen von den Wandermenagerien der Jahrmärkte bis zum 125-jährigen Jubiläum des Zoos. Das historische Raubtierhaus und das Pongoland geraten gleichermaßen ins Bild. Wir erfahren von Völkerschaugrup- pen, populärwissenschaftlichen Führungen und Artenschutzpro- grammen. Ein lebendiger Eindruck von Leipzigs beliebtester Kultur- und Freizeiteinrichtung. Pro Leipzig Verlag, Juni 2003, ca. 240 Seiten, 24 x 29,7 cm, durchgehend farbig illustriert, Festeinband, EUR 27,00 Die meisten der hier vorgestellten Bücher können Sie auf der Zoo-AG-Buchseite wiederfinden und per Link bestellen. | | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | BERN Naturhistorisches Museum: KÄFER & CO Die bunte Welt der wirbellosen Tiere http://www-nmbe.unibe.ch FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum LURCHE Verbreitung, die Lebensräume und Unterschiede bis 7.9.2003 http://www.fr.ch/mhn OLTEN Naturmuseum FLEDERMÄUSE - SCHATTENHAFT, FANTASTISCH, BEDROHT bis 14.9.2003 http://www.naturmuseum-olten.ch WIEN Naturhistorisches Museum INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE. bis 11.1.2004 http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/ KIEL Botanischer Garten SCHMETTERLINGSSCHAU 4.7. bis 11.8.2003 http://www.uni-kiel.de:8080/Botanik/botgar.html LIESTAL Kantonsmuseum Baselland: DAS WILDSCHWEIN bis 26.10.2003 http://www.kantonsmuseum.bl.ch LUZERN Naturmuseum EYE TO EYE Fotoausstellung Frans Lanting bis 3.8.2003 http://www.naturmuseum.ch/ SIHLWALD Naturzentrum DER SCHWALBENSCHWANZ Porträt des Pro Natura Tieres 2003 bis 2.11.2003 NIEBÜLL Naturkunde-Museum: DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz 13.7. bis 31.10.2003 http://www.nkm-niebuell.de FRANKFURT Palmengarten AUSTRALIS Lebensräume in Australien 4.7. bis 7.9.2003 http://www.palmengarten-frankfurt.de Stralsund, Meeresmuseum Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien bis 31. Oktober 2003 www.meeresmuseum.de KÖLN Zoologischer Garten: DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo bis 14.9.2003 http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall: EULE UND MENSCH bis 3.8.2003 http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php MÜNCHEN, Deutsches Jagd- und Fischereimuseum: AFRIKA IMPRESSIONEN Gemälde aus dem Afrika-Zyklus des Malers Renato Casaro 2.7. bis 9.11.2003 http://www.jagd-fischerei-museum.de/ LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum: AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende bis 5.10.2003 http://www.biologiezentrum.at BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde LUCHS bis 30.6.2003 http://www.pfalzmuseum.de/ Naturkunde-Museum Wiesbaden IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner bis 29.6.2003 http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:00 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Sonntags: Alte "Survival"-Folgen, die legendäre Natur-Doku-Reihe der BBC (80er Jahre) Do., 12.06.2003, 23:55-00:45 Kabel1, K1 Die Reportage: Arche Noah in der Stadt - Hagenbecks Tierpark Wh Fr., 13.06.2003, 15:15-16:00 ARD, Zuflucht Wildnis, Osomba - der neue Herr des Drills Wh Sa., 14.06.2003, 13:00-13:10 BR, Zoo & Co., Kinderstuben Wh Sa., 14.06.2003, 18:30-19:00 3sat, nano extra: Inventur im Regenwald, Brasiliens Crocodile Dundee Sa., 14.06.2003, 17.57-18.49 Kabel1, Abenteuer Leben: Transport der Tiger des Tierpark Diana Maltatal (Österreich) nach Italien So., 15.06.2003, 08:30-09:15 SWR, Tele-Akademie, Prof. Dr. Winfried Herget: Die Wildnis aufheben, Vom Umgang der Amerikaner mit der "wilderness" - Von Anfängen bis zur Gegenwart So., 15.06.2003, 10.40-11.27 Kabel1, Abenteuer Leben: Transport der Tiger des Tierpark Diana Maltatal (Österreich) nach Italien Wh So., 15.06.2003, 21:00-21:45 B1, Tierwelten, Nashörner hautnah Mo., 16.06.2003, 23:05-23:35 Kabel1, Was macht eigentlich ... Heinz Sielmann?, Talkshow Mo., 16.06.2003, 23:10-00:00 VOX, Süddeutsche TV, Thema: Edelfedern - Das Geschäft mit Luxusfalken Di., 17.06.2003, 10:00-10:30 BR, Welt der Tiere, Pinnawela - ein Waisenhaus für Elefanten Di., 17.06.2003, 15:15-16:00 ARD, Zuflucht Wildnis, Götterboten in Gefahr - Delfine Di., 17.06.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Rückkehr der Wölfe Di., 17.06.2003, 20:15-21:00 SWR, Die heiligen Tiere von Rajasthan Di., 17.06.2003, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Der Elefant und der Schmetterlingsbaum Di., 17.06.2003, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (12) NEU Di., 17.06.2003, 22:45-23:30 B-alpha, Abenteuer Zoo : Wer greift dem Krokodil ins Maul ...? (1994) Wh Mi., 18.06.2003, 06:45-07:15 SWR, Natur-Nah: Portugals Nationalpark Peneda-Gerês (1/2) Mi., 18.06.2003, 13:45-14:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (12) Wh Mi., 18.06.2003, 15:00-15:45 B-alpha, Abenteuer Zoo : Wer greift dem Krokodil ins Maul ...? (1994) Wh Mi., 18.06.2003, 16:00-16:10 BR, Zoo & Co., Lernen in der Kinderstube Mi., 18.06.2003, 20:15-21:00 Phönix, Abenteurer, 4-teilige Reihe, 1. Teil: Der Greenpeace-Macher - David McTaggart Fr., 20.06.2003, 08:15-08:45 B-alpha, Das grüne Netz - Naturschutz in Bayern Fr., 20.06.2003, 20:15-21:00 3sat, Beuteltiger - verzweifelt gesucht Sa., 21.06.2003, 07:15-08:00 3sat, Tele-Akademie, Prof. Dr. Winfried Herget: Die Wildnis aufheben. Vom Umgang der Amerikaner mit der "Wilderness". Von den Anfängen bis zur Gegenwart Sa., 21.06.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co, Affenliebe, Affenfriede ..., Bonobos in San Diego Sa., 21.06.2003, 21:45-22:15 ORB, Im Königreich des Kasuar, Ein Riesenvogel kämpft um seinen Wald So., 22.06.2003, 14:15-16:00 N3, Der NDR Tiergarten (2), Aus dem Serengeti Park Hodenhagen NEU ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. 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