Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 162 vom 22. Mai 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
ISSN 1619-6643

Liebe Leser,

seit letzter Woche dürfen Zoovögel gegen Geflügelpest geimpft werden (wenn auch nur linksrheinische Vögel). Dabei geht es weniger um Tiermedizin als um die nun behördlich genehmigte Umgehung rein exportwirtschaftlich begründeter Tötungsauflagen. Immerhin gibt es keine zur Zeit keine Anzeichen für eine Ausweitung der Seuche in Deutschland.

Die EU-Zoorichtlinie und deren unterschiedliche Umsetzung in Landesrechte hat schon für reichlich Irritationen gesorgt. Ein niedersächsischer Insektenpark-Betreiber glaubt, er müsse nun täglich die Bestandsänderungen seiner Ameisenvölker melden, und versucht es nun auf die harte Tour: Er will die Zoorichtlinie kippen: Ameisen

Heute ist „Tag der biologischen Vielfalt“. Bei der Gelegenheit wurde die Gattung Mensch gleich mittels Genanalyse um zwei Arten erweitert

Dirk Petzold


  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Westfalenpost 18.5.2003
Geflügelpest weitet sich nicht aus
http://www.westfalenpost.de/wp/wp.dieregion.volltext.php?id=626419
Tierparks begannen am Samstag mit der Umsetzung der EU-Entscheidung vom Freitag, wonach Zootiere gegen Geflügelpest geimpft werden dürfen. Im Aachener Zoo wurde 100 Hühnern, Vögeln usw. der Impfstoff gespritzt. Auch andere Zoologische Gärten beschafften sich das entsprechende Serum.

Südwest Presse 21.5.2003
Die Vögel im Zoo werden notfalls geimpft
http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/suedwestumschau/artikel654598.php
In nordrhein-westfälischen Tierparks wurde mit Schutzimpfungen gegen die Geflügelpest begonnen. Hühner-, Gänse- und Straußenvögel im Zoo von Aachen wurden immunisiert, nachdem die Krankheit nicht nur in den Niederlanden, sondern auch auf einem Hühnerhof am Niederrhein festgestellt worden war. Stuttgart ist von den Seuchengebieten ein ganzes Stück entfernt. Deshalb treibt es Günther Schleussner die Sorgenfalten noch nicht auf die Stirn. Es bestehe schon die Möglichkeit, dass die gefährliche Vogelkrankheit in den Süden vordringt, sagt er, auch wenn es derzeit nicht danach aussehe. Auf den Fall der Fälle sei man jedenfalls gut vorbereitet. Impfstoff gegen die Geflügelpest liege bereit, versichert er. Zur Vorsorge gehört auch, dass die Wilhelma ihren Bestand an Hühnervögeln, Tauben und Gänsen dem Veterinäramt gemeldet hat. Gehen mehr als zwei Prozent der Vögel ein, muss das der Behörde mitgeteilt werden, erläutert Dr. Schleussner, weil dann sofort untersucht werden muss, ob der gefährliche Grippeerreger die Ursache ist. Schon seit einiger Zeit sei man sehr zurückhaltend mit Transporten von Zoo zu Zoo, um kein Risiko einzugehen. Aus den Gefahrengebieten nehme man keine Vögel, das sei selbstverständlich.

Freies Wort 18.5.2003
Geflügelpest
http://www.freies-wort.de/nachrichten/vermischtes/resyart.phtm?id=460600
In den nordrhein-westfälischen Zoos haben die ersten Schutzimpfungen gegen die Geflügelpest begonnen. Nachdem die EU-Kommission grünes Licht gegeben hatte, wurden im Aachener Tierpark 90 Hühner-, Gänse- und Straußenvögel vorsorglich mit dem Impfstoff gespritzt.

Kölner Stadt-Anzeiger 17.5.2003
Geflügelpest
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1053081737261
Ungewöhnliche Szenen konnten am Freitag Besucher des Zoos beobachten: Tierpfleger fingen Dutzende von Vögeln ein. Der Grund: Die Europäische Kommission hat die ersehnte Erlaubnis erteilt, Hühner und Enten, Wachteln, Pfauen, Fasanen und Gänse "in zoologischen Gärten westlich des Rheins" gegen die Geflügelpest zu impfen. Rund 200 Tiere werden an diesem Samstag von Mitarbeitern des städtischen Veterinäramtes geimpft und müssen laut Zoodirektor Gunther Nogge vier bis fünf Wochen in Quarantäne bleiben. Ausgenommen von der Einfangaktion sind Flamingos und Pinguine, da sie nicht zu den durch die Vogelpest gefährdeten Arten zählen. Straußenvögel hingegen müssen geimpft werden. Die behandelten Tiere sind zwar selber geschützt, können aber den Erreger an andere Vögel übertragen.

Kölner Stadt-Anzeiger 17.5.2003
Geflügelpest
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1052506434128
Verständnislos reagiert Werner Schmidt auf die Brüsseler Sondergenehmigung. Die besagt, dass Hühner- und Entenvögel in linksrheinischen Teilen Nordrhein-Westfalens vorsorglich gegen Geflügelpest geimpft werden dürfen. "Ich verstehe nicht, warum man nicht sagt, dass in ganz NRW geimpft werden darf", sagt der Besitzer des Affen- und Vogelparks in Eckenhagen. "Im Zeitalter der Mobilität halte ich den Gedanken, die Genehmigung auf einen Teil von NRW zu beschränken, für nicht nachvollziehbar". Das Ganze sei ein Witz, da die Übertragung bislang ausnahmslos durch den Menschen erfolgt sei.

Kölner Stadt-Anzeiger 17.5.2003
Entwarnung: Keine neuen Verdachtsfälle auf Geflügelpest
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1053081633255
Der neue Geflügelpestverdacht in Nordrhein-Westfalen hat sich nicht bestätigt. Auf zwei Höfen im Kreis Kleve waren vorsorglich rund 12 000 Puten und Hühner getötet worden, nachdem in den Geflügelbeständen auffällige Symptome entdeckt worden waren. Mittlerweile wurden in Nordrhein-Westfalen fast 100 000 Tiere im Kampf gegen die hochansteckende Seuche gekeult. Die EU-Kommission hatte für Nordrhein-Westfalen am Donnerstagabend das Exportverbot für Geflügel bis zum 30. Mai verlängert. Das Exportverbot gilt für Bruteier, lebendes Geflügel, Kadaver und unbehandelten Mist. Gleichzeitig gab die EU für zwei deutsche Anträge grünes Licht: Der Transport von Geflügel aus rechtsrheinischen Gebieten in andere Teilen des Bundesgebiets wurde unter strengen Auflagen erlaubt. Dort sind noch keine Verdachtsfälle aufgetreten. Zudem ist es jetzt erlaubt, Vögel in Zoos oder in Betrieben, die seltene, vom Aussterben bedrohte Arten haben, zu impfen. Im Aachener Tierpark, der in unmittelbarer Nähe der Seuchengebiete liegt, sollte an diesem Samstag mit der Impfung der betroffenen Tiere gegen die Geflügelpest begonnen werden.

Express 16.5.2003
Geflügelseuche: Kölner Zoo-Tiere in Todesgefahr
http://www.express.de/servlet/Satellite?artikelid=1052320398422
Noch hat das Warten kein Ende. Noch hat der Kölner Zoo nicht die Erlaubnis der EU bekommen, seine gefiederten Tiere gegen die Geflügelpest zu impfen. „Es steht alles bereit“, so Zoodirektor Gunter Nogge, „aber wir haben noch kein grünes Licht. Beim ersten bestätigten Verdacht müssten alle unsere Vögel getötet werden“.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung 15.5.2003
Geflügelpest
http://www.ngz-online.de/ngz/news/dormagen/2003-0516/pest.html
Die Bekämpfung der Geflügelpest macht auch vor dem Dormagener Tierpark im Tannenbusch nicht halt. Laut Betriebsleiter Hartmut Heumann haben die Tierpfleger das gesamte Wassergeflügel aus beiden Teichen des Tierparks in Ställe umquartiert. Neben den eigentlichen Winterquartieren werden dafür auch weitere Ställe und sogar Räume am Baubetriebshof genutzt. Besucher können die Tiere nicht mehr besichtigen. Hartmut Heumann bittet die Tannenbusch-Besucher um Verständnis: "Um Infektionsgefahren durch die Besucher zu vermeiden sind die Wege vor den Voileren abgesperrt worden. Hier hat der Schutz der Tiere einfach Vorrang."

TAZ 15.5.2003
Virus ohne Spur
http://www.taz.de/pt/2003/05/16/a0168.nf/text
In Brüssel trat am späten Nachmittag der Ständige Ausschuss für Tiergesundheit der EU zusammen, um über das deutsche Ansinnen, Zoo- und seltene Zuchttiere impfen zu wollen, zu entscheiden. Dass dem nachgegeben wird, galt als wahrscheinlich: Der EU-Verbraucherschutzkommissar hatte erklärt: "Darin sehen wir kein Problem." In den Niederlanden ist das Impfen von Zootieren schon länger genehmigt. Eine Impfung der Geflügelbestände in NRW lehnt die EU-Kommission dagegen ab. Neben dem deutschen Antrag auf Impferlaubnis für Zoo- und seltene Zuchttiere muß die EG-Kommission auch über einen von Deutschland beantragten Korridor entscheiden, über den Geflügelprodukte transportiert werden dürfen.



Hamburger Abendblatt 16.5.2003
Nepal liegt bei Hagenbeck
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/05/17/164781.html
Bei Hagenbeck beginnt ein neues Zeitalter. Fast 100 Jahre nach der Tierparköffnung 1907 hat Hamburgs Zoo einen neuen Haupteingang erhalten. Die größte Umgestaltungsmaßnahme seit 60 Jahren wurde am Freitag mit der Einweihung des kunstvollen, nepalesischen Pagodentempels am neuen Eingang an der Lokstedter Grenzstraße gefeiert. Neben Bürgermeister Ole von Beust (48) und dem Botschafter von Nepal, Balram Singh Malla (58), nahmen rund 200 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft an dem Festakt teil. Gestiftet wurde der Tempel, der einer der schönsten und größten seiner Art außerhalb Asiens ist, vom Hamburger Bauunternehmer Schütz. Bürgermeister Ole von Beust betonte, dass der Name Hagenbeck in aller Welt für ein modernes Zookonzept stehe. Die Stadt werde Hagenbeck auch in Zukunft im Herzen tragen - "auch wenn ich jetzt kein Geld auf den Tisch legen kann.". Das bisherige Wahrzeichen des Tierparks, das Elefantentor, wird für Besucher übrigens geöffnet bleiben - nicht mehr als Eingang, aber als denkmalgeschütztes Stück Hagenbeck-Geschichte, durch das nun ein Weg führt.

Hamburger Abendblatt 16.5.2003
Bedeutung der Pagode
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/05/17/164779.html
Interview mit Nepals Honorarkonsul Dr. Peter Breiholdt über die Bedeutung der Pagode.

Die Welt 19.5.2003
Besuchermagneten: Über 3,7 Millionen Besucher in Tierpark und Zoo
http://www.welt.de/data/2003/05/20/98994.html
Zoo und Tierpark in Berlin sind Besuchermagneten. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 3,76 Millionen Gäste gezählt, sagten gestern Sprecher beider Einrichtungen. Der Zoo und sein Aquarium lockten rund 2,65 Millionen Menschen an, in den Tierpark in Friedrichsfelde kamen etwa 1,11 Millionen Besucher. Im Jahr 2001 hatten sich insgesamt rund 3,6 Millionen Menschen die großen und kleinen Tiere in beiden Anlagen angeschaut. Die Inventur zum Jahreswechsel hatte ergeben, dass im Zoo 11 933 Tiere in 1478 Formen leben. Im Tierpark sind es 9838 Tiere in 1065 Formen. Im Zoo zogen unter anderem Affen- und Pünktchenenten, Elsterreiher, Wiedehopfe, Kuhkopf-Rochen, Mittelmeerkraken und Blütengottesanbeterinnen ein. Der Tierpark wurde beispielsweise für Harlekin-Flughunde, Sibirische Luchse, Fischkatzen und Gelbkopfgeier ein neues Zuhause. Im Zoo gelang erstmals die vollständige Zucht der seltenen Bank's Rabenkakadus sowie die Aufzucht von acht Afrikanischen Wildhunden und fünf Wölfen. Der Tierpark freute sich über gelungene Zuchten unter anderem bei den südamerikanischen Mähnenwölfen, den Schneeleoparden, den Amur-Leoparden, den Rothschild-Giraffen und den Grünen Baumpythons.

Neue Ruhr Zeitung 16.5.2003
Schöne neue Wasserwelt
http://www.nrz.de/nrz/nrz.oberhausen.volltext.php?id=622860
Knapp zehn Jahre nach ersten Ankündigungen, in Oberhausens Neuer Mitte ein Groß-Aquarium errichten zu wollen, ist es nun so weit: Mit der gestrigen Übergabe der Bauanträge steht fest: Die britische Merlin-Gruppe wird auf einer 15 000 Quadratmeter großen, unweit des Rhein-Herne-Kanals gelegenen Fläche ihr größtes deutsches Meeres- und Süßwasseraquarium, das "National Sea Life Center Oberhausen", errichten. Im September soll mit den Bauarbeiten begonnen werden. Bis August 2004 soll das Gebäude mit einer Geschossfläche von 2700 Quadratmetern fertig gestellt sein werde. In dem rund 20 Millionen Euro teuren Großaquarium, das einen stilisierten Rochen als weithin sichtbares Zeichen haben wird, sollen die jährlich erwarteten 500 000 Besucher den Weg des Wassers vom Rhein-Herne-Kanal über den Rhein bis in Nordsee und Atlantik verfolgen und dabei die Lebewesen der verschiedenen Öko-Systeme kennen lernen können.

Nürnberger Nachrichten 20.5.2003
Unser Tiergarten
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=87015&kat=10
Die Nürnberger haben erstmals seit 1937 wieder einen „eigenen“ Tiergarten. Rund 40 Hektar des Geländes, das die Stadt bisher gepachtet hatte, und eine Erweiterungsfläche von zehn Hektar Reichswald kaufte Nürnberg für 1,8 Millionen Euro dem Freistaat ab. Das berichtete Tiergartendirektor Peter Mühling auf der Jahreshauptversammlung des Vereins der Tiergartenfreunde Nürnberg e. V. Der Kauf Ende letzten Jahres sei ein „Kraftakt besonderer Art“ gewesen, zollte Willy Prölß, 1. Vorsitzender des Vereins der Tiergartenfreunde, der Stadt seine Anerkennung für die Entscheidung. Die Pacht entfalle und die Entscheidungsfreiheit der Stadt sei größer.
Die Besucherzahlen halten könne man nur durch neue Attraktionen, ist sich der Verein der Tiergartenfreunde sicher. Deshalb steuert er für die Eisbärenanlage 460 000 Euro zu. Stadt, Tierpark und Verein sind sich einig über den Bau einer Manati-Anlage. Die Planung soll 2003 beginnen, 2004 soll der Bau starten.

Leipziger Volkszeitung 15.5.2003
Im Eilenburger Tierpark wird fast überall gebaut
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/48129.html
Stefan Teuber hat seit Monaten einen zweiten Beruf. Er ist in dem vier Hektar großen Areal inmitten des Eilenburger Stadtparkes nicht nur Tierparkchef, sondern vor allem Bauleiter. Ein Vollzeitjob, denn an allen Ecken und Enden wird gleichzeitig gebaut. Mitarbeiter des Tierparkes stellen u.a. das neue Luchsgehege fertig. Der Bau drängt, denn in einigen Tagen werden aus Halberstadt ein Luchskater und aus Weißwasser eine Luchskatze kommen. Mit Fördermitteln, die der Landschaftspflegeverband schon vor der Flut bewilligte, wurden die Teichkloaken entschlammt. Was hier in den vergangenen Monaten geschaffen wurde, darüber konnte auch Oberbürgermeister Hubertus Wacker bei seiner jüngsten Stippvisite nur staunen. "Ich bin stolz, was hier geleistet wurde, zumal der Tierpark für die Beseitigung der Flutschäden noch keinen Euro Fördermittel erhielt." Spenden sind damit für den Tierpark nach wie vor sehr wichtig.

Volksstimme, 18.5.03
Magdeburger Elefanten jetzt Thema im Petitionsausschuss
http://www.volksstimme.de/news/anhalt/magdeburg/show_fullarticle.asp?AID=373974
Magdeburg. In den 70er Jahren war das Dickhäuter-Haus im Zoo noch kein Problem. Jetzt ist es zu klein und zu unsicher.  Die Magdeburger Elefanten werden am 5. Juni den Petitionsausschuss des Landtages beschäftigen.
"Arusha" lebt zwar jetzt im fernen Spanien in einem Tierpark, "vergessen ist sie aber nicht", sagte Bärbel Fuchs. Das Engagement für die Magdeburger Zoo-Elefanten geht weiter. "Sozusagen als Vermächtnis", ergänzt die umtriebige Magdeburgerin. Monate lang hatte sie eine Unterschriftenaktion für den Verbleib der Elefantenkuh organisiert, leider vergebens. Arusha hatte einen ihrer Pfleger angegriffen und musste darum aus Sicherheitsgründen für immer aus dem Dickhäuterhaus ausquartiert werden.
Der Kampf für Arusha war aber nur die eine Seite von Bärbel Fuchs' Engagement. Es geht ihr auch um die Lebensbedingungen der Elefanten im Magdeburger Zoo ganz allgemein und darum, dass es auch zukünftig Dickhäuter dort geben wird.
Sie schaltet den Petitionsausschuss des Landtages ein. Der Grund: Die neue Zoo-Richtlinie könnte jetzt dazu führen, dass das Elefantenhaus im Magdeburger Zoo geschlossen werden muss. Sie sehe vor, dass die räumlichen Bedingungen für Elefanten deutlich verbessert werden müssten. "Das ist grundsätzlich erst einmal gut", so Bärbel Fuchs. Aber für den Magdeburger Zoo nicht sofort umzusetzen. Zum einen fehle das Geld, zum anderen ganz offensichtlich auch der Platz. "Es muss eine Ausnahmegenehmigung geben und einen Übergangsplan, wie die Richtlinie umgesetzt werden kann. Wir hatten befürchtet, dass die Probleme mit Arusha durchaus als willkommener Anlass genommen werden könnten, um die Elefanten aus dem Magdeburger Zoo gänzlich zu entfernen."
In einem Schreiben teilte der Ausschuss mit, dass die Angelegenheit zur Beratung angenommen wurde. Noch in diesem Jahr werde das Landes-Naturschutzgesetz novelliert und dem europäischen Recht angepasst. Dazu gehöre auch eine Neufassung der Zoo-Richtlinie.
Bärbel Fuchs hofft, dass dem Magdeburger Zoo geholfen werden könne, das Dickhäuterhaus zu behalten. "Denn nur das kann unser Ziel sein".

Volksstimme, 18.5.03
Affenhaus erhält Belüftungsanlage
http://www.volksstimme.de/news/anhalt/show_fullarticle.asp?AID=375118
Nach dem Tod von zwei Orang-Utans zieht der Magdeburger Zoo Konsequenzen: Es soll eine neue Belüftungsanlage installiert werden, sagte Zoochef Michael Schröpel.
Bereits Ende 2001 war festgestellt worden, dass die Luft im neu gebauten Affenhaus mit Keimen belastet war. Die beiden Affen waren an Lungenproblemen gestorben. Der verbliebene dritte Orang-Utan leidet an einer chronischen Bronchitis.
Die schlechte Luft sei jedoch nicht die Ursache für die Erkrankung der Tiere, so Schröpel. "Es ist anzunehmen, dass die Tiere bereits krank zu uns kamen." Zwei Tiere seien vor drei Jahren bereits röchelnd aus dem Heidelberger Zoo angekommen.

Volksstimme, 18.5.03
Affenstreit: Heidelberger Zoo weist Vorwürfe zurück
http://www.volksstimme.de/news/anhalt/show_fullarticle.asp?AID=374011
Der Heidelberger Zoodirektor, Klaus Wünnemann, widerspricht Darstellungen des Magdeburger Zoodirektors, Michael Schröpel, dass 1999 zwei lungenkranke Orang-Utans aus Heidelberg nach Magdeburg abgegeben wurden.
Wünnemann: "Die beiden Weibchen ,Sa-Puloh' und ,Puan' sind von uns als muntere und gesunde Jungtiere auf die Reise nach Magdeburg geschickt worden." Beide Tiere seien in Heidelberg persönlich vom Magdeburger Zoodirektor Michael Schröpel und einem technischen Mitarbeiter ausgesucht worden.
Der Berliner Zootierarzt Andreas Ochs, der die Orang-Utans vor drei Wochen zuletzt behandelt hatte, spricht von einer "familiären Disposition" der Heidelberger Affen. Auch ein Tier im Berliner Zoo aus Heidelberg zeige ein ähnliches Krankheitsbild.
Heidelbergs Zoodirektor Klaus Wünnemann, der in den 90er Jahren fünf Jahre lang in Magdeburg als Zootierarzt gearbeitet hatte, äußert Zweifel an dieser Darstellung: "Wir wissen nicht, ob bei unseren Orang-Utans eine familiäre Disposition zu Lungenerkrankungen vorliegt. In Heidelberg leben der Vater, zwei Schwestern und ein Bruder der beiden Weibchen seit über 20 Jahren ohne ernsthafte Gesundheitsprobleme." Ein weiterer Bruder lebe gesund im Zoo Moskau und einer im Zoo Berlin. Der in Berlin lebende Orang- Utan "Enche" aus Heidelberg habe "eine leichte chronische Bronchitis".
Wünnemann: "Dem Eindruck, wir hätten zwei kranke Tiere, die dem Tod geweiht waren, abgegeben, müssen wir widersprechen." Der Zoo Heidelberg habe "Sa-Puloh" und "Puan" nach Magdeburg gegeben, weil er davon überzeugt war, dass sie im neuen Menschenaffenhaus eine sehr schöne Heimat finden werden. "Und natürlich auch aus Verbundenheit mit dem Zoo und der Stadt, wo ich fünf Jahre gearbeitet und gelebt habe", so Klaus Wünnemann. Zu den Klimaverhältnissen im Magdeburger Menschenaffenhaus wollte sich Wünnemann nicht äußern: "Ich war damals nur über die Vorplanungen informiert und habe das Haus in den vergangenen drei Jahren nicht mehr besucht."

Ostthüringer Zeitung 20.5.2003
Restaurierte Villa im Zoo soll Grünes Haus werden
http://www.otz.de/otz/otz.nachrichten.volltext.php?id=629242
Nach Jahren umfangreicher Sanierungsarbeiten ist die Villa im Erfurter Zoo einer neuen Bestimmung übergeben worden. Das Gebäude ist künftig Sitz des Zoofördervereins und soll auch Organisationen im Bereich des Umwelt-, Natur- und Umweltschutzes mietfrei für Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Die Sommervilla einer Erfurter Arztfamilie war 1860/61 im toskanischen Stil mit breiten Terrassen errichtet worden.

Neue Zürcher Zeitung 21.5.2003
Bald mit der Seilbahn zum Zoo Zürich?
http://www.nzz.ch/2003/05/21/zh/page-article8VB74.html
Die jährlich steigenden Besucherzahlen im Zoo Zürich verlangen nach neuen Lösungen bei der Verkehrserschliessung. Stadtrat Andres Türler schwebt die Idee vor, zwischen dem Bahnhof Stettbach und dem Zoo eine Seilbahn zu bauen. Als Kosten für die zwei Kilometer lange Strecke wurden 12 bis 20 Millionen Franken errechnet.



Aktionen

Leipziger Volkszeitung 21.5.2003
Von Artistik bis Zooparade: Stadtfest wird tierisch
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/48991.html
Eine Zooparade von der Pfaffendorfer Straße bis zum Markt wird Höhepunkt des Leipziger Stadtfestes sein, das in diesem Jahr im wahrsten Sinne des Wortes ziemlich tierisch wird. "125 Jahre Zoo Leipzig - feiern Sie mit!" lautet das Motto des viertägigen Spektakels. Gefeiert wird vom 6. bis 9. Juni. "Auf 35 bis 40 Wagen zeigen wir Bilder aus unserer Historie mit Ernst Pinkert an der Spitze und stellen zugleich den Zoo der Zukunft vor", kündigte Zoochef Jörg Junhold an. Die Zuschauer dürfen sich auf Schlangentänzer, chinesische Kampfsportler, Samba-Musik, die Arche Noah und vieles mehr freuen. Auch einige lebende Tiere - sofern verantwortbar - sind mit unterwegs. Pfingstmontag wird aber trotzdem weitergefeiert. Denn dann ist der eigentliche Zoogeburtstag. Und auf dem Gelände an der Pfaffendorfer Straße gibt es ein abwechslungsreiches "Fest der Kontinente".

Die Welt 19.5.2003
Paten für junge Wölfe gesucht
http://www.welt.de/data/2003/05/19/98273.html
Wölfin Paula hat am 4. Mai fünf Welpen im Wildpark Schorfheide zur Welt gebracht. Alle sind wohlauf. Es ist das vierte Mal, dass der Park Erfolg bei der Zucht hat. Der brandenburgische Wildpark Schorfheide vergibt erstmals Patenschaften für die neugeborenen Wölfe, sagte der Leiter des Wildparks, Frank Heyter, in Groß Schönebeck. Die Patenschaft kostet einmalig 500 Euro.

Neue Zürcher Zeitung 16.5.2003
Der Wisent auf der Dose
http://www.nzz.ch/2003/05/16/zh/page-article8UZY3.html
Zum vierten Mal wird im Tierpark Langenberg in Langnau eine Ausstellung von Studierenden der Hochschule für Gestaltung und Kunst durchgeführt. Galten die vorherigen Ausstellungen den Themen Wölfe, Wildpferde und Bären, steht diesmal das Bild, das der Mensch vom Tier hat, im Vordergrund. An der Ausstellung «Tierritation», die am 18. Mai eröffnet wird, sollen Tierbilder und -gegenstände bei den Besuchern Überraschung und Verblüffung auslösen sowie zum Nachdenken anregen.

Nordkurier 17.5.2003
Schönster Mischlingshund wird gekürt
http://www.nordkurier.de/lokal/neustrelitz/h____/h.php
Welcher Vierbeiner verdient die Bezeichnung "Schönster Mischlingshund von Neustrelitz"? Das soll bei der nunmehr 3. Mischlingshundeschau im Tiergarten herausgefunden werden. Der Titel wird in den beiden Kategorien "Schönste Hündin" und "Schönster Hund" verliehen.

Dresdner Neueste Nachrichten 20.5.2003
http://www.dnn.de/regional/36619.html
Seit 1997 ist es möglich, über eines der 2800 Tiere im Dresdner Zoo eine Patenschaft zu übernehmen und so zu seinem Unterhalt beizutragen. "99 Tierpaten gibt es derzeit, 158.644 Euro sind auf diese Weise in den sechs Jahren zusammengekommen", erklärte Ralf Leidel, Präsident des Zoofreunde-Vereins. Jeder Pate erhält eine Urkunde und ausführliche Informationen. Ab 180 Euro pro Jahr wird eine Messingtafel am Gehege des Patentieres angebracht.

Nordkurier 21.5.2003
Auf Entdeckungsreise in die Zeit der Eiche
http://www.nordkurier.de/lokal/altentreptow/d/d.php
Ihren ersten Ansturm erlebte die neue Dauerausstellung im sanierten Pavillon des Tierparks Ivenack bereits zu ihrer Eröffnung am vergangenen Sonnabend. Den zweiten dann zu einem Tag der offenen Tür, zu dem das Forstamt Stavenhagen anlässlich der Schau "Willkommen zur Zeit der Eiche" am Sonntag eingeladen hatte. Das Barockschlösschen aus dem 18. Jahrhundert, das dem Verfall preisgegeben war, ist nach der Sanierung ein Schmuckstück geworden. Die Jost-Reinhold-Stiftung steuerte 570.000 Euro bei und das Land 183.000 Euro. Hier können wir jetzt wirkliche Waldpädagogik betreiben", sagt Ralf Hecker. Die täglich geöffnete Dauerausstellung sei für Kinder und für Erwachsene gleichermaßen geeignet. Man wandelt bildlich gesehen durch eine Eiche hindurch, deren Stamm entlang bis hinauf zur Krone. Anfassen und untersuchen der Exponate sind erwünscht.

Die Welt 19.5.2003
Neuerscheinung zum 20. Geburtstag des Potsdamer Aquariums
http://www.welt.de/data/2003/05/19/98276.html
Das Aquarium im Potsdamer Naturkundemuseum feierte gestern sein zwanzigjähriges Bestehen. Es ist eines von zwei Kaltwasseraquarien in Deutschland und zeigt die Unterwasserwelt der heimischen Fische. Die Anlage hat 22 Becken mit einem Wasservolumen von 35 000 Litern. Etwa 21 000 Menschen besuchen jährlich das Museum, sagte dessen Leiter Detlef Knuth. Parallel zum Jubiläum ist ein Kinder-Aquarienführer mit allerlei Wissenswertem rund um die Fischwelt Brandenburgs erschienen.

Gifhorner Rundschau 18.5.2003
Reptilienschau: Frösche, Spinnen, Kuriositäten ...
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2165/artid/1612833
Groß war das Interesse der Wolfsburger an der Reptilienschau im Congress Park am vergangenen Wochenende. "Nachfahren der Dinosaurier" war das Motto, unter dem Echsen, Warane, Riesenfrösche und Spinnen gezeigt wurden. Aussteller Arno Spindler verriet, dass seine Familie früher mit einem kleinen Zoo Schulen besucht habe. Heute reise der Clan aus Bensheim mit zwei 14 Meter langen Auflegern, in denen Terrarien klimatisiert untergebracht würden, durch die Lande.



Nachwuchs

Frankfurter Rundschau 16.5.2003
Anderthalb Kilo Orang-Utan sorgen im Zoo für Begeisterung
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?sid=2fd9e9e9d5f80415167f047b1e96d0ab
Sie ist rund eineinhalb Kilo schwer und heißt Jahe. Das 25 Tage alte Orang-Utan-Baby war gestern der Star im Frankfurter Menschenaffenhaus. Direktor Christian Schmidt stellte das erste Kind von Mutter Sirih der Öffentlichkeit vor. Am Ostermontag, 21. April, 16.40 Uhr, ist das Weibchen Jahe - der Name ist Indonesisch und bedeutet "Ingwer oder Orange" - geboren worden. Charly ist der Vater, ihre Mutter ist Sirih, die 1992 in Zürich auf die Welt kam. Der Zuchterfolg ist für den Zoodirektor auch deshalb eine "Krönung", weil die sumatraischen Orang-Utans in freier Wildbahn vom Aussterben bedroht sind. Eine einzige Epidemie mit einer gefährlichen Krankheit und "alle wären weg", macht Schmidt auf die Bedrohung aufmerksam. Die in Zoos gehaltenen Tiere könnten durch Auswilderung dazu beitragen, die Art zu erhalten. Der Frankfurter Zoo ist der erste, in dem sich alle vier Menschenaffenarten fortgepflanzt haben. Diese international herausragende Stellung ist jedoch bedroht, da die Haltungsbedingungen für die Tierenicht mehr tolerabel sind. 2005 müsste daher mit dem Bau der neuen Menschaffenanlage begonnen werden, mahnt der Zoodirektor in Richtung Stadt. Sonst müsste der Zoo auf Veranlassung der Behörden das Haus schließen.

Leonberger Kreiszeitung 22.5.2003
Wilhelma trauert um Gorillababy
http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/html/news-leo/20030522stgt0016.shtml
Die Freude in der Wilhelma über ein neu geborenes Gorillababy hat nicht lang gedauert. Nur wenige Tage nach der Geburt am 12. Mai ist das Gorillamädchen, wie der zoologisch-botanische Garten am Mittwoch mitteilte, am Wochenende gestorben. Schlaff, kalt und völlig ausgetrocknet sei das Jungtier gewesen, als die Gorillamutter Mutasi das Kleine, das offenbar nicht trinken wollte, aufgab. Pfleger holten das Baby aus dem Gehege. Nach intensiven Wiederbelebungsmaßnahmen auf der Krankenstation wurde es zur weiteren Betreuung rund um die Uhr in das Jungtieraufzuchthaus gebracht. Aber alle Bemühungen der Tierpfleger(innen) waren am Ende vergebens. Das Tierbaby starb schließlich an einer Lungenentzündung.

Die Welt 16.5.2003
Botschafter Neuseelands tauft den Kiwi-Nachwuchs
http://www.welt.de/data/2003/05/17/97145.html
Der seltene Kiwi-Nachwuchs im Berliner Zoo bekam gestern ungewöhnlichen Besuch. Der Botschafter Neuseelands, Peter Hamilton, nahm das Wappentier seines Landes in Augenschein und taufte die beiden Jungvögel auf Namen aus der Maori-Sprache. Das ältere am Ostersonntag geschlüpfte Tier heißt Kaha, was "Tapferkeit" bedeutet. Das jüngere Küken, das am vergangenen Sonntag schlüpfte, wird fortan unter dem Namen Wai (Wasser, Geist) im internationalen Zuchtbuch geführt. Nach 14-jähriger Pause konnte der Zoo mit diesen beiden Exemplaren erstmals wieder Kiwi-Nachwuchs vermelden.

Berliner Zeitung
Namen für Neuseelands Wappentiere
http://www.BerlinOnline.de/berliner-zeitung/berlin/245123.html
"Kaha" (tapfer, stark) und "Wai" (Wasser oder Geist) heißen seit Freitag die beiden Kiwis, die am 20. April und 10. Mai im Zoo geschlüpft sind.

Nürnberger Nachrichten 21.5.2003
Ein erfolgreiches Liebesspiel im Adlerhorst
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=87319&kat=10
Seit Wochen schaut Werner Kippes nur noch zum Fenster hinaus. Durch Fernrohr und Videokamera lugt der 58-Jährige aus dem Dachgeschossfenster in Richtung des Adlergeheges im Garten. So selten der stolze Nürnberger Züchter den Knirps zu sehen bekommt, so selten ist es, dass ein Steinadler in Gefangenschaft aus dem Ei schlüpft. „Auf natürliche Art und Weise gezeugter Nachwuchs ist eine absolute Rarität“, sagt er. Der ehemalige Tierpfleger weiß, wovon er spricht. Bereits bei seiner Arbeit im Nürnberger Zoo hat er mit Greifvögeln seine Erfahrungen gesammelt. Seit 31 Jahren geht der passionierte Jäger und Falkner nun schon mit Steinadler-Dame Kalinka auf die Jagd. Ob es sich bei dem Nachwuchs um ein weibliches oder ein männliches Tier handelt, weiß der „Papa“ noch nicht. Die unmittelbare Umgebung des Geheges ist für ihn im Moment tabu. Doch in zwei Wochen muss er sich das Steinadler-Junge zur Brust nehmen. Es bekommt einen Fussring angelegt, mit Herkunftsnachweis „und allem Pipapo“.

Berliner Morgenpost 16.5.2003
Ein großer Wurf in Wolfs Revier
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story604339.html
Stillzeit im Wildpark Schorfheide: Mit spezieller Milch wird der Wolfsnachwuchs aufgezogen Das kleine Wolfskind wirkte allerdings wenig begeistert, als ihm Pflegerin Imke Heyter gestern die Flasche mit der speziellen Aufzuchtmilch in den Mund schob. Am 4. Mai hat Wölfin Paula fünf Welpen im Tierpark Schorfheide in Groß Schönebeck zur Welt gebracht. Alle sind wohlauf. Es ist das vierte Mal, dass der Park Erfolg bei der Zucht hat. Um die kleinen "Grauen Räuber" an den Menschen zu gewöhnen, werden sie vorerst mit der Hand aufgezogen. Nach sechs Wochen kehren sie dann in ihr weitläufiges Gehege zurück und werden vom Rudel versorgt.

Märkische Oderzeitung 19.5.2003
Nachwuchs bei den Urwildpferden im Tierpark
http://www.moz.de/showDDP.php?OPENNAV=ddp&SUBNAV=1&SUBID=xbn&ID=52067
Die Urwildpferde im Berliner Tierpark haben Nachwuchs. In den vergangenen vier Wochen erblickten drei Fohlen das Licht der Welt. Sie galoppieren jetzt übermütig über die Anlage, auf der die kleine Herde seit zehn Jahren lebt. Nachzuchttiere aus Tiergärten reisen inzwischen wieder in geschützte Gebiete ihrer Urheimat. Der Tierpark Berlin konnte bereits 17 hier geborene Przewalskipferde für die Wiederansiedlung in China und der Mongolei zur Verfügung stellen.

Tagesspiegel
Urwildpferde im Tierpark-Friedrichsfelde: Drei Fohlen geboren
http://www.tagesspiegel.de/newsticker/berlin/ausgabe.asp?iptc-wap-20030519-348-dpa_4011664.htm



Main Rheiner 16.5.2003
Streit um Wildpark
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1150652
Die Gonsenheimer CDU missbrauche das Thema Wildpark zu Wahlkampfzwecken, kritisiert die Grünen-Vertreterin im Ortsbeirat, Inge Blitz. Nachdem sich alle Fraktionen für die Umgestaltung des Wildparks eingesetzt hatten, sei eigens ein überparteilicher Förderverein gegründet worden, um sich der Sache anzunehmen. Es sei Sache des Vereins gewesen, an Ort und Stelle zu informieren und nicht Sache der Union. Blitz vermutet hinter dem Umstand, dass der Verein noch nicht aktiv geworden ist, eine Strategie des Vereinsvorsitzenden Manfred Dörr und seines Vertreters, die beide auch für die CDU aktiv sind. Deren Vorgehen sei "stillos".

Leipziger Volkszeitung
Im Eilenburger Tierpark wird fast überall gebaut
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/48129.html
Der Tierparkchef ist in dem vier Hektar großen Areal inmitten des Stadtparkes vor allem Bauleiter.

The Gospel According to the Zoo
http://www.dw-world.de/english/0,3367,1441_A_869316_1_A,00.html
Zookeepers in Osnabruck  are building their own metaphorical Noah's Ark to teach school children stories from the bible, incorporating gazelles, lions and even ostriches. Children are intrigued by the creatures and poke their fingers through the fence, attempting to grab hold of the animal's horns. But today's lesson for the third-grade class from a local elementary school is neither about zoology nor biology. Instead, the pupils are participating in a new educational program.

Nordkurier 20.5.2003
Bewirtschaftung des Tiergeheges an Diakoniewerk Bethanien vergeben
http://www.nordkurier.de/lokal/anklam/tierpark/tierpark.php
Die Bewirtschaftung des Tiergeheges im Anklamer Stadtpark wird ab diesem Sommer die Bugenhagen-Werkstatt des Diakoniewerkes Bethanien in Ducherow übernehmen. Ab April soll die Einrichtung auch den Stadtpark pflegen. Dafür haben sich jetzt Finanz- und Hauptausschuss der Hansestadt ausgesprochen. Während der Debatte um mögliche Einsparungen durch die Stadt wurde der Erhalt des Tiergeheges auch grundsätzlich in Frage gestellt. Allerdings sei das Tiergehege für viele Anklamer ein Anziehungspunkt und bei vielen untrennbar mit Erinnerungen an die Kindheit verknüpft, heißt es in der nun umgesetzten Beschlussvorlage.


Gifhorner Rundschau 21.5.2003
Zukunft des Geheges weiterhin ungeklärt
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2165/artid/1620787
Wolfsburg. Noch immer ist nicht raus, was mit dem Tiergehege am Klieversberg geschehen wird. Die Stadt recherchiert zurzeit zweigleisig, was die Zukunft des beliebten Ausflugsziels neben dem Klinikum angeht. Wunsch der Stadt sei es, dass sich ein Verein findet, der sich in Zukunft um das Tiergehege kümmert. Gleichzeitig müsse aber geklärt werden, so Krause, ob das Tiergehege nach neuestem EU-Recht wegen der exotischen Vögel möglicherweise in die Kategorie Zoo fällt. Dann kämen auf die Stadt zusätzliche Probleme zu. Für das Tiergehege sei die Konzeption sehr eng. Huftiere zu halten sei wegen des Bodens sehr problematisch. Hühner, Kaninchen und heimische Vogelarten seien die Favoriten für den kleinen Tierpark. Sollten nach der Prüfung die Voraussetzungen für ein Tiergehege erfüllt sein, werde die Stadt angestrengt nach Interessenten ausschauen, die das Areal übernehmen und sich um das Wohl der Tiere kümmern. Neben der notwendigen Sachkunde über Tierhaltung müsste der Verein auch das Personal stellen.

Thüringer Allgemeine 20.5.2003
Brut im Telefonmast
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=627674
Ein Züchter brachte das Paar. Und jetzt hat der Erfurter Zoo auch ein Gehege für die kleinsten Papageien der Welt: die Blaugenick-Sperlingspapageien, auch Himmelspapageien genannt.

Schaffhauser Nachrichten 21.5.2003
Schlammschlacht: Zwischen Elefanten
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=85276
Eine Schlammschlacht im wortwörtlichen Sinne fand gestern im Zürcher Zoo statt. Der dreijährige Elefantenbulle Aishu verfolgt mit sichtlichem Vergnügen das Elefantenmädchen Chandra, die am 13. Mai ihren ersten Geburtstag feierte.

Main Rheiner 17.05.2003
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1151832
Die Gonsenheimer CDU weist die Kritik der Grünen zurück, sie mache sich aus parteitaktischen Gründen für den Wildpark stark.

Weser Kurier 20.5.2003
„Bärbel“ lässt dem BUND keine Ruhe
http://www.weser-kurier.de/niedersachsen/fs_wk_niedersachsen.html?id=176287
Der sächsische Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) will gegen die Einstellung des Ermittlungsverfahrens wegen der in Südniedersachsen erschossenen Wölfin „Bärbel“ Beschwerde einlegen. Die Wölfin war aus dem Tierpark Klingenthal ausgerissen und im Januar nahe Alfeld (Kreis Hildesheim) von einem Jäger erschossen worden. Der Jäger hatte ausgesagt, er habe das Tier beim Fressen überrascht und sich von ihm bedroht gefühlt. Deshalb habe er geschossen. Nach Ansicht der Ermittlungsbehörde konnte das nicht widerlegt werden. Deshalb sei der Mann nicht wegen vorsätzlicher Tötung der Wölfin zur Rechenschaft zu ziehen. Der sächsische BUND-Vorsitzende Wolfgang Riether sagte, die Behörde stütze sich auf einseitige Darlegungen des Beschuldigten. Nach seiner Überzeugung habe der Jäger bewusst und vorsätzlich den Tod der streng geschützten Wölfin verschuldet.

Hannoversche Allgemeine 20.5.2003
Ameisen, zum Zählappell rechts raus!
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/197656.html
Hilmar Lehmann hat vier Probleme. Erstens ist er Besitzer eines Insektenmuseums mit Schmetterlingsfarm in Steinhude, zweitens erlässt die EU Richtlinien, drittens setzt das Land sie um und viertens führt die Region sie aus. Was auf den ersten Blick harmlos klingt, entpuppt sich als eine Kette verhängnisvoller Umstände, die nach bisherigem Stand dazu führt, dass Lehmann sein „Insects World” übermorgen schließen muss. Der 49-Jährige hat das Museum in der ehemaligen Steinhuder Schlammkuranstalt im April 2000 eröffnet. Er zeigt dort in einer Freiflugvoliere Schmetterlinge und in Terrarien Ameisenstaaten und weitere lebende Insekten. Bislang hat das niemanden gestört, jährlich sogar 50000 Besucher erfreut. Dann hat die EU eine neue Richtlinie erlassen. Im September 2002 wurde sie vom Land umgesetzt. Darin steht, dass jede Einrichtung, die „mehr als fünf Tiere länger als sieben Tage im Jahr zur Schau stellt, ein Zoo ist”. Die Tücke dabei liegt in den Ausführungsvorschriften: Zoos müssen täglich den Bestand an Tieren prüfen und Zu- und Abgänge verzeichnen. „Wie soll ich das machen – den Ameisenstaat zum Zählappell antreten lassen?”, fragt sich Lehmann. Bis zum 23. Mai müsse er eine Genehmigung beantragen, andernfalls sei Schluss. Der Steinhuder würde das tun, wenn die Auflagen nicht wären. „Wenn ich die anerkenne, bin ich ein ständiger Rechtsbrecher”, sagt er. Mitgefühl von Hannovers Zoo-Chef Klaus-Michael Machens hat er: „Wir führen computergestützt genaue Listen über unseren Bestand, aber ich will nicht ausschließen, dass uns mal eine Maus durchflutscht.” Das Landesmuseum, das ebenfalls Tiere zeigt, wurde bisher nicht von der Richtlinie eingeholt. Und auch bei Lehmann will sich die Region plötzlich Mühe geben. „Wo Auflagen unsinnig sind, werden wir Ausnahmen finden”, sagt Dezernent Axel Priebs. Das Insektenmuseum solle bis Freitag den Antrag schicken, dann sehe man weiter.

Hannoversche Allgemeine 21.5.2003
Schonzeit für den „Zoo“
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/198153.html
Mit vorläufiger Erledigung durch Nichtbefassung will die Region gewährleisten, dass Hilmar Lehmann mit seinem Steinhuder Insektenmuseum samt Schmetterlingsfarm geltendes europäisches Recht befolgen kann, ohne zum Rechtsbrecher zu werden. Der Betroffene hält das für „groben bürokratischen Unfug“ und droht mit Schließung. Bei der Region hat man das Problem sachlich durchdrungen, verweist aber auf höhere Mächte. Die Region hat nicht nur das Insektenmuseum zum Zoo erklärt, sondern auch das Regenwaldhaus und das Wisentgehege in Springe. „Bis auf Lehmann haben alle eine Genehmigung beantragt“, sagt Abelmann. Lehmann will aber partout kein Zoo werden, es geht ihm dabei ums Prinzip. Die Brüsseler Richtlinie will er juristisch zu Fall bringen. Beim Deutschen Museumsverband in Berlin ist die diffizile Zoofrage bisher nur in Zusammenhang mit dem Haus in Steinhude aufgetaucht.

Merkur 19.5.2003
Demonstranten fordern: Schließt den Mini-Zoo

http://www.merkur-online.de/regionen/ebersberg/43,133235.html?fCMS=d38082522c5a7fdaeac952c215ed497d

Rund 60 Tierschützer protestierten gestern auf dem Ebersberger Marienplatz für die Schließung des Mini-Zoos. Dem Betreiber wird Tierquälerei vorgeworfen. Das Landratsamt hat eine Beseitigungsanordnung ausgesprochen. Chincillas von Fliegenmaden aufgefressen, Nutrias im Schlamm "verreckt", Waschbären fast zu Tode geprügelt: Die Liste der Anklagepunkte der Tierschützer gegen den Traxler Landwirt Alois Moritz ist lang. Im Juni vergangenen Jahres versuchte Moritz für seinen Mini-Zoo eine Genehmigung zu bekommen. Bürgermeister Walter Brilmayer: "Der Betrieb ist eine Belastung und eine Belästigung für die gesamte Umgebung."
"Ich will ja bauen. Ich habe sogar einen Sponsor", betont Moritz. Seitdem er seinen Mini-Zoo habe, seien nur zwei Tiere eingegangen, ein Luchs und ein Stachelschwein. Beidesmal sei eine Vergiftung die Todesursache gewesen. Die Tierschützer unterstützen die Position des Landratsamtes. "Die Schließung wäre für die Tiere ein Segen". Derzeit werde nach Plätzen für die Traxler Tiere gesucht.

Berliner Morgenpost 17.5.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story604694.html
Schnabelklappern, Flügelschlagen - im historischen Graben nahe dem Schloss im Tierpark Friedrichsfelde herrscht meist große Aufregung. Die 35 Pelikane sind wieder in ihrem Revier und haben ihren über den Winter ausgebrüteten Nachwuchs mitgebracht. Alle kriegen heute um 10 Uhr Futter: eimerweise kleine Fische.

Berliner Morgenpost 20.5.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story605069.html
Wenn alles gut läuft, dann wird das Weibchen des Stumpfkrokodil-Paares im Tierpark bald Eier im Bruthügel ablegen und bis zum Schlupf der Jungtiere aggressiv verteidigen. Für die Anstrengung gibt es eine Extra-Portion Futter. Heute um 14 Uhr bekommen beide Tiere reichlich: Plötze, Blei und andere Süßwasserfische.

Berliner Morgenpost 21.5.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story605291.html
Elfi ist ein Hirscheber-Fräulein mit einem äußerst freundlichen Wesen. Sie lebt im Schweinehaus im Zoo und bekommt dort eine bunte Mischung aus frischem Obst, etwas Getreide und Erdnüssen.

Heralds Sun, 20 May 2003
Bears' freedom cry
Gandhi wants Australians to help save bears from torture.
http://heraldsun.com.au
One of the last two surviving members of India's famed Gandhi family, she is in Australia to help save the so-called dancing bears of India.
Baby sloth bears have a metal needle put through their nose and are tied to a rope. They jump up and down in pain, looking like they are dancing.
As co-patron of Free the Bears Fund, Mrs Gandhi spoke at the RSPCA yesterday and will appear at Melbourne Zoo today. The fund in Australia has rescued 47 bears.
Net link: www.freethebears.org.au

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Duisburg, 13.5.03
Tanz im Mai
Zum Glück: Sie tanzen wieder – hoffentlich nicht nur im Wonnemonat Mai!
Mit halbgeöffneten Riesenschwingen springen die indischen Sarus-Kraniche wieder umeinander her…
Ganze 2 Jahre musste der Wissenschaftliche Mitarbeiter des Zoos, Dipl.-Biol. Achim WINKLER, kreuz und quer durch virtuelle wie papierne Infoseiten europäischer Zoos surfen, um einen ausgewachsenen Hahn dieser in ihrer südasiatischen Heimat keineswegs seltenen, dafür aber in den Zoologischen Gärten der Welt außerordentlich raren Vogelart zu finden. Im nur 100 km südlich von Duisburg entfernten Neuwied fand der Wissenschaftler dann jenen 17-jährigen Vogel-Bräutigam, der einer 8-jährigen Duisburger Kranichschönheit künftig seine Aufwartung machen soll.
Kaum waren die beiden langbeinigen Bodenbrüter miteinander bekannt gemacht, reckten sie die silbergrauen Hälse hoch in die Luft, neigten ihre rostroten Köpfe zum ersten Gruß und begannen dann, was alle gutgelaunten Kraniche zu tun pflegen: lauthals trompeten und die kräftigen Beine zum Tanze rühren.
Die beiden mögen sich offenbar, denn mittlerweile sind die wehrhaften Vögel zu Dauertänzern und –trompetern geworden, was bei Pflegern und Zoologen durchaus Hoffnung nährt, in nicht allzu ferner Zeit ein Reisignest in irgendeinem Winkel der Freianlage zu finden, von dem aus ein oder zwei dunenbefiederte Kranichküken den tanzbeschwingten Eltern hinein ins Leben folgen…

Düsseldorf, 15.5.03
Sonderausstellung über das "Insekt des Jahres 2003": Die Feldgrille
Grille Die Feldgrille ist das "Insekt des Jahres 2003". Der Düsseldorfer Aquazoo, Kaiserswerther Str. 380, widmet ihr vom 18. Mai bis 20. Juli eine kleine Sonderausstellung, illustriert durch lebende Tiere, Präparate und Grafiken.
Die schwarz gefärbten, bis zu zwei Zentimeter langen Feldgrillen sind vor allem wegen ihrer "Musik" bekannt. An warmen Sommertagen hat wohl jeder Spaziergänger ihr Zirpen schon einmal gehört. Da die Feldgrillen als große Larven den Winter überdauern, sind sie bereits ab April erwachsen und ihre Gesänge schon im späten Frühjahr bei Sonnenschein zu vernehmen. Die Gesänge anderer Heuschrecken sind erst im Sommer zu hören.
In der Ausstellung wird auch auf die Verwandtschaft der Feldgrille hingewiesen. Diese ist vor allem in der Länge der Fühler recht unterschiedlich. Neben den Langfühlerschrecken, zu denen die Feldgrille gehört, gibt es auch Kurzfühlerschrecken, zu denen die berüchtigten Wanderheuschrecken zählen. Die Lage der "Ohren" mag den anatomisch Interessierten überraschen: sie liegen bei den Langfühlerschrecken in den Vorderbeinen, während die Kurzfühlerschrecken ihre Ohren am Bauch tragen.

Bernburg, 16.5.03
Junge Braunbären erforschen großes Gehege
Nach vier vollen Monaten ist es nun endlich so weit. Der Bernburger Bärennachwuchs ist selbständig genug, um gemeinsam mit der Mutter die ersten Streifzüge im 2000 Quadratmeter großen Bärengehege des Tiergartens unternehmen zu können. Und dabei gibt es allerhand zu entdecken, auszuprobieren und anzustellen.
Angefangen hatte alles denkbar schlecht. Nachdem Braunbären, wenn überhaupt, nur sehr schwer in andere Zoos zu vermitteln sind, hatte sich der Tiergarten Bernburg entschlossen, bei den Bären künftig auf Nachzucht zu verzichten. Zu diesem Zweck wurden der Bärenmann im Tiergartengehege und das Bärenweibchen im Schloßgehege in den Jahren 2000 bzw. 2001 sterilisiert. Im vorigen Jahr gab es deshalb auch planmäßig keine Bärenbabys. Um so größer war die Überraschung, als Bärin „Olinka“ am 13. Januar dieses Jahres, kurz nach dem Rückgang des Januarhochwasser, aber noch auf einer dicken Eisschicht und in Anwesenheit von Vater und Schwester plötzlich zwei Junge zur Welt brachte und zu aller Erstaunen auch noch vorbildlich aufzog.
Da war guter Rat teuer, denn nachdem zuvor schon kein Mangel an Bären bestand, lebten in Tiergarten- und Schloßgehege nun gemeinsam nicht weniger als zehn Braunbären gleichzeitig. Glücklicherweise und nicht zuletzt dank der Unterstützung vieler tüchtiger Vermittlungshelfer gelang es schließlich, für drei Bernburger Bären dauerhafte und artgerechte Unterbringungen ausfindig zu machen. So lebt die 5jährige „Ronja“ inzwischen in einem Großgehege im Tierpark Wiesbaden und die beiden 2jährigen Geschwister „Eiko“ und „Toni“ werden Ende Mai in das neue Bärengehege am Schloß Droyßig umziehen.
Bis dahin ist der jüngste Nachwuchs vorerst täglich zwischen 14:00 und 18:00 Uhr im Bernburger Tiergarten zu sehen.

Münster
24. Mai 2003, 20-24 Uhr
Die "4 vom Aasee", Allwetterzoo und Westfälisches Pferdemuseum Hippomaxx, Westfälisches Museum für Naturkunde mit Planetarium und Freilichtmuseum Mühlenhof, laden am 24. Mai erstmals zu einer gemeinsamen abendlichen Veranstaltung ein. Sie öffnen Tierhäuser und Ausstellungen zu ungewohnten Zeiten und unterhalten zudem durch lebendige Aktionen und spannende Inszenierungen für kleine und große Besucher.
Schon den Weg zum Aasee kann man auf ungewöhnliche Weise erleben, denn der Westfälische Naturwissenschaftliche Verein e. V. lädt zu einer naturkundlich-historischen Abendradtour auf den Spuren von Prof. Landois ein. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am alten Zoogelände an der Himmelreichallee, und zwar genau am Eingang der Westfälischen Musikschule, die einstmals das Naturkundemuseum beherbergt hat. An der Radtour, die von Dr. Bernd Tenbergen geleitet wird, kann sich jedermann ohne Kosten beteiligen.
Ab 20 Uhr gibt es ein buntes Programm:
Im Zoo sorgen neben Elefanten und Schlangen zum Anfassen auch Clowns, Trommler und Orientalische Tänzerinnen für eine unvergessliche Nacht. Das Pferdemuseum im Allwetterzoo präsentiert in seiner Manegenhalle Reitshows mit Musik.

Stuttgart, 21.5.03
Königliches Bild
Pelikan Dicke Algenwatten mit eingestreuten Eispapierchen und Zigarettenkippen, bröckelnde Steinumrandung und alles vollgesch... von Enten – der lange See in der Wilhelma zeigte zuletzt kaum mehr königliches Flair. Es wurde beschlossen, den historischen Zustand wieder herzustellen. Also wurden die Enten umgesiedelt, der Zaun entfernt, die Einfassung ausgebessert, der See geputzt und mit zwei Plattformen versehen, rundum Rasen eingesät und Nachbildungen der historischen Blumenkübel auf der Einfassung montiert. So, jetzt sah das Ganze schon eher nach königlicher Gartenanlage aus. Aber es fehlte noch das Tüpfelchen auf dem i, ein bisschen tierisches Leben. Dies zog ein in Gestalt der beiden betagten Rosa Pelikane, die auch vorher schon einen Teil des Sees bewohnten. Die beiden sind schon fast 40 Jahre in der Wilhelma, höchst verdiente Mitarbeiter also. Mit 4 Jungpelikanen aus dem Berliner Tierpark wurde aus dem einsamen Paar ein kleiner Trupp Pelikane. Jetzt bietet sich ein wahrhaft königliches Bild, wenn die majestätischen Vögel gelassen vor der Kulisse der prächtigen Damaszenerhalle schwimmen – der Lange See ist wieder zu einem Schmuckstück in der Wilhelma geworden. Um die Bekämpfung der Algenwatten werden sich die Pfleger der Pelikane kümmern. Dass darin keine Eispapierchen und Zigarettenkippen mehr eingestreut sind, ist Sache der Besucher ...

Osnabrück, Mai 2003
Romantische Nächte im Zoo Osnabrück
Schaupiel im Tigerkäfig, Klassik im Elefantenpark
Feuer Schauspiel im Tigerkäfig, Klassische Musik im Elefantenturm und Lesungen romantischer Texte im Safaricamp; Die Romantischen Nächte, die der Osnabrücker Zoo in Kooperation mit den Städtischen Bühnen Osnabrück vom 29. Mai bis 1. Juni durchführt, versprechen ein echtes Highlight zu werden!
Das einmalige Ambiente des nächtlich erleuchteten, hügeligen und waldumsäumten Zoos mit seinen 2.000 exotischen Tieren bietet am Donnerstag, dem 29. Mai und am Samstag, dem 31. Mai dabei eine faszinierende Bühne für das renommierte Osnabrücker Theater. Die Städtischen Bühnen sorgen unter dem Motto Romantik der Nacht an beiden Aktionstagen ab 20 Uhr für ein künstlerisches Feuerwerk aus Klassik, Schaupiel, romantischen Lesungen und Tanz, dargeboten an absolut ungewöhnlichen Spielstätten!
Selbstverständlich kommt auch die exotische Tierwelt des Osnabrücker Zoos nicht zu kurz!
Gegen Abend bringen die Kinder unter fachkundiger Betreuung durch das Zoo-Team die „Tiere ins Bett“!. Während beispielsweise die afrikanischen Elefanten – allen voran der kleine Elefantenjunge Tutume - frisch geduscht für die Nacht vorbereitet werden, bauen sich nur wenige Meter entfernt die Menschenaffen des Zoos ihre Schlafnester.
Tapire, Eulen, Otter, Luchse, Waschbären, Wölfe und viele andere Zootiere mehr werden dagegen erst jetzt so richtig munter. Vielfältige Beschäftigungs- und Fütteraktionen erlauben jetzt nicht nur den Kindern einen ersten Eindruck vom abendlichen Zooleben.
Mit Beginn der Dämmerung versinkt die hügelige Buchenwaldkulisse des Zoos dann in einem bunten Lichtermeer und entfaltet einen Zauber von 1001 Nacht. Die Romantischen Nächte können beginnen!
In dieser stimmungsvollen, nächtlich erleuchteten Kulisse des Zoos kann dann den exotischen Tieren des Zoos einmal völlig anders auf die Spur gekommen werden. Alle Besucher werden – in kleineren Gruppen – zu Mondscheinrendezvous eingeladen und können viele exotische Tieren im Fackelschein beobachten.
Aber auch auf eigene Faust können viele Bereiche des Zoos erkundet werden. Wie schlafen Elefanten, im Stehen oder im Liegen? Gilt das deutsche Sprichwort "Nachts sind alle Katzen grau" auch für Löwen? Antworten auf diese und viele Fragen mehr finden alle "Nachteulen", da viele Tierhäuser länger geöffnet sind und verschiedene Tierfamilien die Romantische Nacht ausnahmsweise in den Freianlagen verbringen.

Görlitz, 21.5.03
Drei Tage war er krank, nun schluckt er wieder, Gott sei Dank!
Kamel Tierpflegerin Sylvie Krystufek aus dem Naturschutz-Tierpark Görlitz hatte so etwas noch nicht gesehen: Trampeltierhengst Achmed stopfte sich zwar wie immer eine Portion Heu zwischen die Kiefer und kaute darauf herum, aber das Futter nahm nicht seinen gewohnten Weg, sondern wurde als gedrehter Zopf wieder ausgespuckt. Diese Prozedur wiederholte sich ständig und über mehrere Tage. Das bereitete der Betreuerin des Kamels große Sorgen. Zootierinspektorin Karin Riedel wußte zum Glück Rat, denn sie hatte diesbezüglich Erfahrungen aus ihrer veterinärmedizinischen Praxis: Bei Kühen war so etwas zu beobachten, wenn sich bei ihnen ein Heubindegarn um die Zunge gewickelt hatte oder Probleme mit dem Gebiß auftraten. Im Falle von Achmed war deshalb schnelles Handeln angesagt. Tierarzt Hubertus Thomas wurde alarmiert. Einem Trampeltierhengst in den Rachen zu schauen ist allerdings ohne eine Narkose unmöglich. Mit Blasrohr und Betäubungspfeil ging es dann auch gleich zur Sache. Fünfzehn Minuten später lag Achmed auf dem Bauch. Zwei Tierpfleger hielten seinen Kopf fest, während Hubertus Thomas zwischen die gewaltigen Kiefer schaute. Sein erleichtertes Durchatmen ließ alle Beteiligten sofort ruhiger werden. Das befürchtete Bindegarn war nicht zu finden, dafür aber ungewöhnlich scharfkantige Backenzähne, die dem Kamelhengst ganz offensichtlich zu schaffen gemacht hatten. Da Herr Thomas die für solch einen Fall notwendige Zahnraspel dabei hatte, war das Problem bald beseitigt. Die Zahnbehandlung trieb dem Tierarzt zwar die Schweißperlen ins Gesicht, aber die Freude über die gelungene Aktion ließ ihn alle Anstrengungen vergessen. Inzwischen kaut Achmed wieder genüßlich seine Rationen und füllt, wie es sich gehört, seinen Bauch damit.

Garstedt, den 21.05.2003
Einmalig in Norddeutschland
Sie haben gerade ihre Augen geöffnet und fangen an die große Welt zu entdecken.
Der Wildpark Lüneburger Heide hat zwei europäische Grauwölfe im Alter von zwölf Tagen zu sich genommen.
Ein Tierpark aus Bayern konnte die kleinen Mini-Wölfe nicht behalten, da das Gehege zu klein ist.
Die niedlichen Wölfe heißen Shadow und Daylight und werden von Tanja Askani, Falknerin im Wildpark Lüneburger liebevoll umsorgt. Sie hat große Erfahrung in der Aufzucht von Wolfswelpen und hat schon ganz die Mutterrolle übernommen. Jetzt heißt es alle zwei Stunden die Flasche geben Tag und Nacht. Die kleine Rasselbande hat ständig Hunger und möchte beschäftigt werden.
In etwa neun Wochen ist das Geschwisterpaar soweit, dass es zu den Polarwölfen Nanuk und Flocke ins Gehege kommen kann. Beide Wölfe sind von Hand aufgezogen und die kleinen Rüden lernen von ihnen, wie sich ein heranwachsender Wolf zu benehmen hat.
In Norddeutschlands Tierparks ist es einmalig, dass drei Arten von Wölfen zu bewundern sind. Im Wildpark Lüneburger Heide gibt es Polarwölfe, Timberwölfe und bald auch europäische Grauwölfe zu sehen.

Duisburg, 22.05.03
Drei Knacker auf dürren Beinchen
R e n t i e r hat nichts mit „rennen“ zu tun, sondern leitet sich vom skandinavischen Wort
hren = Hirsch ab.
Die drei vor knapp einem Monat geborenen Ren-Kälber dürften aber vorläufig zufrieden sein, wenn sie auf ihren dürren Stakelbeinen überhaupt erst einmal Stehvermögen erlangen; das arttypische Knacken der überlangen Hufe allerdings läßt sich oft schon im zarten Kindesalter gut hören.
Rentiere werden als einzige domestizierte Hirschart in Lappland und Sibirien fast wie Haustiere gehalten, sind aber im Zoo recht anspruchsvolle Pfleglinge; unter hohen schattigen Kastanien am Kaiserberg bevorzugen sie weichen Untergrund, der den mächtigen Klauenschalen der Füße nicht hinderlich ist.
Für ihre Fütterungen muß übrigens regelmäßig das sogenannte Isländische Moos aus Schweden (!) importiert werden – eine F l e c h t e n-Art, die bei uns sonst nur zu Allerseelen als Grabschmuck Verwendung findet.

Hamburg, 20.5.03
Pressetermin
Elefantenbaby erkundet erstmals das Außengehege
am 23.5.03
(per Fax)



Stadt Bonn, 19. Mai 2003
Bonn ganz international: Drei internationale Konferenzen in einer Woche
Wettbewerbsrecht, Artenvielfalt und moderne Informationstechnologien: Bonn erwartet in der nächsten Woche einen Tagungsmarathon. Drei große internationale Konferenzen führen Teilnehmer aus aller Welt am Rhein.
Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) konnte mit der Internationalen Konferenz über ländliche Lebensbedingungen, Wälder und Artenvielfalt eine Tagung aus dem Umfeld der internationalen Agrarforschung nach Bonn holen. Damit begeht das Center for International Forestry Research (CIFOR), das in Indonesien seinen Hauptsitz hat, sein zehnjähriges Bestehen. Es gehört zu einer Gruppe internationaler Forschungsinstitute, die sich der Armutsminderung, Ernährungssicherung und dem Schutz der natürlichen Ressourcen widmen. In der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, in der Stadthalle Bad Godesberg sowie im Kunstmuseum Bonn werden sich vom 19. bis 23. Mai rund 400 Teilnehmer mit dem

BirdLife, 20 May 2003
Ukraine urged to save Danube delta reserve
The Ukrainian Union for Bird Conservation (UTOP) today urged the Ukrainian Government to cancel plans to build a deep-water canal through a strictly protected zone of the Danube Delta Biosphere Reserve on the Black Sea coast.
“If it goes ahead, this development will destroy the nesting and staging sites of tens of thousands of birds, including six species on the IUCN Red List of Globally Threatened Species and 38 on the Ukrainian Red List”, said Oleg Dudkin of UTOP. “Along with the Volga Delta in Russia, this is the most important wetland site for birds in Europe”.
BirdLife International is going to write to the European Commission calling on them not to support the proposed development and to lobby the Ukrainian Government to cancel the plans and instead favour an alternative.
BirdLife Partners organisations in countries that include or border the River Danube are also going to write to their respective governments calling on them not to support the proposed development and to lobby the Ukrainian Government to cancel the plans and instead favour an alternative.
The reserve is internationally recognised as being important. It is protected by the Ramsar Convention on Wetlands, it is on the UNESCO global reserve network list, it is part of the joint Ukrainian and Romanian transborder biosphere reserve, and it is an Important Bird Area (IBA).
The reserve is habitat for six globally threatened and near threatened species: the Critically Endangered Slender-billed Curlew Numenius tenuirostris, the Vulnerable Red-breasted Goose Branta ruficollis, the Conservation Dependent Dalmatian Pelican Pelecanus crispus, and the Near Threatened Ferruginous Duck Aythya nyroca, Pygmy Cormorant Phalacrocorax pigmaeus and White-tailed Eagle Haliaeetus albicilla.

WWF, 21.05.03
WWF Deutschland kritisiert neue Walfangpläne und benennt Alternativen
Die populäre Touristenattraktion "Whale Watching" stellt nach Ansicht des WWF eine ökonomische und ökologische Alternative zum Geschäft der Walfänger dar. Nach Aussage der Umweltorganisation lässt sich damit weltweit mehr als eine Milliarde Dollar pro Jahr erwirtschaften. Deshalb stellt der WWF seine Aktivitäten rund um die Konferenz der Internationalen Walfangkommission IWC, die vom 16. bis 19. Juni in Berlin stattfindet, unter das Motto "Stop Whaling – Start Watching". Gleichzeitig kritisiert er Pläne einzelner Länder, den Walfang wieder aufzunehmen.
Nach Japan und Norwegen wollen auch die Isländer und die Faröer Inseln zurück an die Harpunen. Island plant, unter dem Deckmantel des „Wissenschaftlichen Walfangs“ jährlich 100 Finn-, 100 Nördliche Mink- und 50 der vom Aussterben bedrohten Seiwale zu jagen. Auch Japan und Norwegen erlegen jährlich hunderte von Walen, Japan ebenfalls unter dem Vorwand der Wissenschaft. Dazu Volker Homes vom WWF: „Beim wissenschaftlichen Walfang handelt es sich um reine Augenwischerei, um die Walfangflotten weiter zu betreiben. Methoden und Ergebnisse dieser Wissenschaft sind unter Fachleuten umstritten.“
Die Wale werden morgen auch Thema im deutschen Bundestag sein. Das Parlament behandelt einen Antrag der Regierungskoalition, in dem der „Umfassende Schutz der Walbestände“ und die Einhaltung des „Verbots kommerziellen Walfangs“ gefordert werden. Der WWF unterstützt diese Initiative und fordert Fischereiministerin Renate Künast auf, sich als Gastgeberin der IWC für den Erhalt und die Durchsetzung des weltweiten Moratoriums zum Schutz der Wale einzusetzen.
Vor der diesjährigen Tagung zeichnet sich ab, dass das Mehrheitsverhältnis zu Gunsten der Walfangländer kippen könnte. Der WWF wird sich deshalb mit Nachdruck für den Schutz der Wale einsetzen. „Angesichts der isländischen Pläne muss es bei der diesjährigen IWC-Tagung vor allem darum gehen, den Walfang dauerhaft unter internationale Kontrolle zu bringen“, betont WWF-Experte Homes. Es gelte aber auch, andere Gefahren für die Meeressäuger auf die Tagesordnung zu bringen: „Klimawandel, Beifang von Walen bei der Fischerei oder Meeresverschmutzung können langfristig noch größeren Schaden anrichten als der Walfang.“
Zudem wird der WWF bei der IWC gezielt für Walbeobachtung als eine schonende und in vielen Fällen wünschenswerte Art der „Nutzung“ von Walen werben. Und damit auf einen anhaltenden Trend setzen: Begeisterten sich Anfang der 80er Jahre weltweit nur einige Tausend Menschen für die Walbeobachtung, gingen 1998 bereits mehr als 9 Millionen auf "Whale Watching"-Touren. Nach Schätzungen brachten solche Touristen allein der isländischen Wirtschaft zuletzt einen Umsatz von mehr als 14 Millionen Euro pro Jahr.

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Natur- und Artenschutz

Ostsee Zeitung 19.5.2003
Behörden von EU-Beitrittsländern werden zum Artenschutz geschult
http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_164992.html
Dem illegalen Tier- und Pflanzenhandel soll auch in der erweiterten Gemeinschaft der Europäischen Union ein Riegel vorgeschoben werden. Die Internationale Naturschutzakademie auf der Insel Vilm führt deshalb ab heute ein Trainingsseminar für Behörden der Beitrittsländer zum Artenschutz durch. Ziel sei es, trotz Rechtsunterschieden die Regelungen zum Handel mit gefährdeten Arten einheitlich anzuwenden, teilte die Akademie mit. Erwartet werden Teilnehmer aus mehreren mittel- und osteuropäischen Ländern.

Stuttgarter Zeitung 16.5.2003
Artenschutz in der Rommelmühle
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/424839?_suchtag=2003-05-16
Die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AgA) aus Korntal-Münchingen eröffnete die Sonderausstellung "Artenschutz ist Menschenschutz". Die Schau in der Bissinger Rommelmühle ist bis zum 20. Juni montags bis freitags von 9.30 bis 19 Uhr zu sehen, samstags von 9 bis 16 Uhr. Nach AgA-Angaben strebt die Ausstellung eine breite Aufklärungsarbeit zum Thema Artenschutz an. Auf Bild- und Texttafeln, beschlagnahmten Zollexponaten und interaktiven Medienstationen solle verdeutlicht werden, dass "durch Gewinnsucht und Gleichgültigkeit bedrohte Arten und deren Lebensräume vernichtet werden". Neben der Präsentation finden auch Führungen und Vorträge statt.

Emder Zeitung 16.5.2003
Grüne und Nabu gründen Initiative zur Abschaffung der Jagd
http://www.emderzeitung.de/news/index.asp?ID=11207&RESS=2&LAY=0
Eine Interessengemeinschaft für die Abschaffung der Jagd haben der Hinteraner Grünen-Abgeordnete Gerhard Weidemann und Nabu-Ortsvorsitzende Horst Reichwein aus Holtriem ins Leben gerufen. Sie fordern einen besonneneren und gewaltfreien Umgang mit den noch verbliebenen Wildtieren in der Region. Eine Chance böte aktuell die Novellierung des Bundesjagdgesetzes. Tierbestände, so hätten Forschungsprojekte in Deutschland gezeigt, könnten sich selbstständig regulieren. Beim Artenschutz würden schon seit Jahren geschönte Zahlen vorgelegt, beispielsweise bei den Rebhühnern. Das gleiche gelte für Feldhasen und Wildkaninchen.

Neue Zürcher Zeitung 21.5.2003
Frühpensionierung für Bulgariens Tanzbären
http://www.nzz.ch/2003/05/21/vm/page-article8V93Y.html
Tanzbären zählten zum Repertoire einer rechten Balkan-Reise. Dass ein Bär tanzt und somit seinem Eigentümer Geld einbringt, ist Resultat einer brutalen Dressur. Eingefangene Jungtiere werden zu endlos wiederholten Klängen auf eine glühende Unterlage gestellt. Dem Schmerz weichen sie aus, indem sie sich abwechselnd auf die Hinterpfoten stellen. Die Prozedur wird so lange wiederholt, bis ein Tier die bekannte Melodie mit Schmerz gleichsetzt und sich automatisch zu bewegen beginnt. Den eigenen Willen bricht man Tanzbären mit einem durch Schnauze und Lefze getriebenen Nasenring, an dem eine Kette befestigt wird. Ein Zug an dieser empfindlichen Körperstelle bricht jeden Widerstand. Zusätzlich werden den Tieren die Reisszähne abgesägt und die Krallen gestutzt. Eigentlich besteht in Bulgarien seit zehn Jahren bereits ein Tierschutzgesetz, das unter anderem die Haltung von Tanzbären verbietet. Doch in einem Land, wo es seit dem Systemwechsel fast allen Menschen am Lebensnotwendigsten mangelt, lassen sich mit dem Wohl von Tieren keine politischen Lorbeeren verdienen. Unterdessen allerdings hat sich die in Österreich gegründete Tierschutzorganisation Vier Pfoten dem Problem angenommen und in einem abgeschiedenen Tal im Rila-Gebirge ein Bärenschutz-Zentrum eröffnet, in dem Tanzbären wieder zu einem natürlichen Verhalten zurückfinden sollen. Den anfänglich tierärztlich betreuten Frühpensionären wurde auf über einer Hektare Fläche eine möglichst artgerechte Umgebung eingerichtet. Ihr im ganzen Gehege verteiltes Futter, bestehend aus Früchten, Gemüse, Salat und Brot, müssen sich die Bären selbst suchen. Die bei ihrer Ankunft unterernährten und räudigen Tiere haben sich inzwischen erholt und nach unterschiedlich langer Angewöhnung ihr Verhalten normalisiert. Einzig die zerfetzten Schnauzen der inzwischen sechs im Park angesiedelten Bären erinnern noch an ihre ehemalige Beschäftigung. Geplant ist, dass sämtliche der rund zwei Dutzend bulgarischen Tanzbären in den Park ziehen sollen.

Children are willing to do their part to save the planet and its creatures
Have you ever noticed how young zoo visitors widen their eyes as they pass the bears, big cats, and elephants? Or how long the line is for a chance to touch the stingrays at the aquarium?
http://www.enn.com/news/2003-05-20/s_4514.asp

Florida Gov. Bush signs contentious Everglades bill
Jeb Bush signed into law Tuesday a sugar-industry-backed bill relaxing requirements to clean up the Everglades, which critics say threatens the health of the massive Florida wetland.
http://www.enn.com/news/2003-05-21/s_4526.asp

E.U. bids to cut down worldwide illegal timber trade
The European Union plans to urge timber exporting countries to certify their wood does not come from illegal logging, which is ravaging the world's priceless rain forests.
http://www.enn.com/news/2003-05-21/s_4523.asp

Wild Cuba: The Caribbean's unlikely nature preserve
Tiny frogs. Vast swamps. Pristine rivers. Whether by design or default, Cuba boasts the Caribbean's best-kept wild lands, writes Eugene Linden in the May issue of Smithsonian magazine.
http://www.enn.com/news/2003-05-20/s_4513.asp

Pakistan Wildlife Management Staff Rescue a Blind Dolphin From Indus
http://www.planetark.org/envpicstory.cfm/newsid/20889

Virus pushes India vultures to verge of extinction
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20844/story.htm

Iceland's Ahab prepares to bring home the blubber
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20842/story.htm

Only 10 percent of big ocean fish left
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20807/story.htm

River dolphins could die out in 10 years - report
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20811/story.htm

Brazil, Argentina seek Atlantic whale sanctuary
Brazil and Argentina said this week they would resubmit a proposal to the International Whaling Commission next month to ban whaling in the Atlantic Ocean south of the equator.
http://www.enn.com/news/2003-05-16/s_4441.asp


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Weitere Infos

Zur Zeit betreuen wir in unserer Station einen Virginiauhu sowie einen
Truthahngeier und einen Buntfalken, die dringend eine artgerechte Unterbringung
suchen. Vielleicht können Sie uns einen entsprechenden Ansprechpartner vermitteln.
Ausgewöhnungsstation für Greifvögel und Eulen
NABU-Gruppe Hassloch
Monika Bub
Tel.: 0171-2858257
nabupfalz1@aol.com



Rettet den Regenwald e. V.
Goldsuche bedroht den Regenwald in Ghana.
Bitte beteiligen Sie sich
an dem Apell an den den Präsidenten von Ghana, Agyekum Kufuor:
http://www.regenwald.org/mailaktion/aktion.php?show=4
Reinhard Behrend
info@regenwald.ORG
www.regenwald.ORG



Netzeitung. 20.5.2003

Zwei neue Arten für die Gattung Mensch
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=984&item=240100
Schimpansen und Bonobos müssen nach einer neuen Genanalyse der Gattung Homo zugeordnet werden. Forscher um Morris Goodman von der medizinischen Fakultät der Wayne State University in Detroit im US-Bundesstaat Michigan haben die veröffentlichten Sequenzen von 97 Genen bei sechs Arten untersucht: Mensch, Schimpanse, Bonobo, Gorilla, Orang Utan und – zur Kontrolle – Maus. Wie die Forscher jetzt in der aktuellen Ausgabe der «Proceedings of the National Academy of Sciences» berichten, sind sich die Sequenzen dieser drei Primatenarten zu 99,4 Prozent ähnlich.
Goodman und seine Kollegen widersprechen mit diesem Befund dem Ergebnis einer früheren Untersuchung, in der eine genetische Ähnlichkeit zu etwa 95 Prozent nachgewiesen worden war. Dabei waren zu 98 Prozent Gensequenzen untersucht worden, die keine Bauanleitung für Proteine enthalten.
Nach der neuen Untersuchung muss der Stammbaum der Primaten umgezeichnet werden: Der Mensch und die beiden Schimpansenarten nehmen einen Geschwisterzweig ein. Erst dann folgt der Gorilla Gorilla gorilla, der bislang einem gemeinsamen Zweig mit den Schimpansenarten zugeordnet worden war. Die Wege der Entwicklung von Mensch und Schimpanse trennten sich offenbar erst vor fünf bis sechs Millionen Jahren. Nach Ansicht der Autoren sollte die Gattung Homo aufgrund dieser Untersuchung um die Untergattung Pan und die beiden Arten Homo (Pan) troglodytes und Homo (Pan) paniscus erweitert werden.

Sydney Morning Herald May 21 2003
Chimps are people too
http://www.smh.com.au/articles/2003/05/20/1053196588204.html
Chimpanzees and people are so genetically similar that our closest hairy relatives should be welcomed into the human family.
That's the conclusion of researchers who have shown that 99.4 per cent of the most crucial bits of DNA in chimp and human genes are identical.
The homo genus only includes modern man, Homo sapiens, and our immediate ancestors. But the two species of chimpanzee now grouped with the great apes - the common chimp, Pan troglodytes and the bonobo, Pan paniscus - also deserve to be homo members, Wayne State University of Detroit research team leader Dr Morris Goodman said.
The recommendation was supported by Australian geneticist Simon Easteal, of the John Curtin School of Medical Research at the Australian National University, who said "it makes sense, they are very similar to us, in genetic terms".
Such a move would be consistent with the way genetically similar species of bats, rodents and whales have been grouped.
It would also stimulate much needed debate about the rights of these close relatives, Professor Easteal said.
Last year an American study concluded that the DNA of chimps and humans was only 95 per cent similar.
The latest study, published in the Proceedings of the National Academy of Sciences , was based on a comparison of 97 genes. It examined the DNA sequences which were important in making proteins to come up with the figure of 99.4 per cent identical.
Some groups, such as the Great Ape Project, argue apes should have the same legal and moral rights as humans, and not be kept in zoos or used in experiments.
Professor Easteal said it was a difficult issue. Chimpanzees had problems in the wild. "And in good facilities like Taronga Zoo they probably have a reasonable life."



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Ausstellungen

KÖLN Zoologischer Garten:
Wiedereröffnung der Kleinsäugeranlagen
http://www.zoo-koeln.de


BERN Naturhistorisches Museum:
KÄFER & CO Die bunte Welt der wirbellosen Tiere
http://www-nmbe.unibe.ch

FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum
LURCHE Verbreitung, die Lebensräume und Unterschiede
bis 7.9.2003
http://www.fr.ch/mhn

OLTEN Naturmuseum
FLEDERMÄUSE - SCHATTENHAFT, FANTASTISCH, BEDROHT
bis 14.9.2003
http://www.naturmuseum-olten.ch

WIEN Naturhistorisches Museum
INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE.
bis 11.1.2004
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

KIEL Botanischer Garten
SCHMETTERLINGSSCHAU
4.7. bis 11.8.2003
http://www.uni-kiel.de:8080/Botanik/botgar.html

LIESTAL Kantonsmuseum Baselland:
DAS WILDSCHWEIN
6.6. bis 26.10.2003
http://www.kantonsmuseum.bl.ch

LUZERN Naturmuseum
EYE TO EYE Fotoausstellung Frans Lanting
bis 3.8.2003
http://www.naturmuseum.ch/

SIHLWALD Naturzentrum
DER SCHWALBENSCHWANZ
Porträt des Pro Natura Tieres 2003
bis 2.11.2003

NIEBÜLL Naturkunde-Museum:
DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz
13.7. bis 31.10.2003
http://www.nkm-niebuell.de

FRANKFURT Palmengarten
AUSTRALIS Lebensräume in Australien
4.7. bis 7.9.2003
http://www.palmengarten-frankfurt.de

Stralsund, Meeresmuseum
Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien
Sonderausstellung bis 31. Oktober 2003
www.meeresmuseum.de

KÖLN Zoologischer Garten:
DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo
bis 14.9.2003
http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
EULE UND MENSCH
bis 3.8.2003
http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
NATURALE 2002/2003 - 18th International Nature Film Festival
22.5. bis 25.5.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

MÜNCHEN, Deutsches Jagd- und Fischereimuseum:
AFRIKA IMPRESSIONEN Gemälde aus dem Afrika-Zyklus des Malers Renato Casaro
2.7. bis 9.11.2003
http://www.jagd-fischerei-museum.de/

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
LUCHS
bis 30.6.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

Naturkunde-Museum Wiesbaden
IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
bis 29.6.2003
http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html

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TV-Tipps

tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:00 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Sonntags: Alte "Survival"-Folgen, die legendäre Natur-Doku-Reihe der BBC (80er Jahre)

Do., 22.05.2003, 22:20-23:15 VOX, Spiegel-TV Extra: Die Löwen sind los - Frühling im Zoo (u. a. "Weiße Tiger" im Safaripark Stukenbrock)
Sa., 24.05.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Bären in der Brenta
Sa., 24.05.2003, 13:00-13:45 N3, Eine Arche für das liebe Vieh, Abenteuer Haustierrassen (Haustierpark Warder) Wh
So., 25.05.2003, 17:10-17:30 3sat, Zoo-Geschichten: München, Film von Björn Encke NEU

Di., 27.05.2003, 08:45-09:00 ORB, Arbeitswelten, 9. Mein Vater ist Tierpfleger
Di., 27.05.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Zuflucht Wildnis, Löwen - die tägliche Gefahr in Gir-Forest
Di., 27.05.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Wildesel - Herren von Ramon
Di., 27.05.2003, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Gorillas - Beobachtungen im "Herzen der Finsternis"
Di., 27.05.2003, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Der Erdmännchen-Clan
Di., 27.05.2003, 20:15-21:00 SWR, Tierische Invasoren, Von Braunnattern und Wandermuscheln
Di., 27.05.2003, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (9/11) NEU
Mi., 28.05.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Rote Krabben in Gefahr
Mi., 28.05.2003, 20:15-21:10 3sat, NetzNatur: Wild aufs Bild, Die Naturreportage aus der Schweiz, Teil 2
Fr., 30.05.2003, 09:00-09:15 HR, Hüpf, Lismore! Hüpf! (Känguruh Zoo Krefeld)
Fr., 30.05.2003, 13:30-14:00 MDR, Ein Leuchtturm vor Sansibar (Aders-Ducker)
Fr., 30.05.2003, 16:30-17:15 N3, Die Elefanten kommen!, Entlang der Elbe mit dem Zirkus May
Sa., 31.05.2003, 16:45-17:30 ORB, Im Zeichen der Eule, Erlebte Natur zwischen Oder und Spree
Sa., 31.05.2003, 18:30-19:00 3sat, Orang Utans - Die roten Waldmenschen
So., 01.06.2003, 16:00-16:45 N3, Wenn Giraffen reisen, Mit Zirkus Krone auf Tournee
So., 01.06.2003, 17:15-17:30 3sat, Zoo-Geschichten: Innsbruck NEU



ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm


Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung
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