Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 161 vom 15. Mai 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
ISSN 1619-6643

Liebe Leser,

diese Woche wimmelte es wieder nur so von Zoo-Nachrichten.

Einen großen Anteil daran hat die Geflügelpest, die nun auch Deutschland erreicht hat und vor allem Parks in Norden und Westen beunruhigt. Im Laufe des Tages soll heute die Entscheidung der EU über die Impfung der Zootiere fallen.

Dirk Petzold


  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Kölner Stadt-Anzeiger 15.5.2003
Kein neuer Fall von Geflügelpest
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1052506429403
Für eine Ausweitung der Geflügelpest in Nordrhein-Westfalen gibt es derzeit keine Anzeichen. Nach dem Auftreten des Virus im niederrheinischen Schwalmtal seien keine weiteren Verdachtsfälle bekannt geworden, teilten die zuständigen Ministerien in Berlin und Düsseldorf gestern mit. Die EU will voraussichtlich die Impfung von Vögeln in Zoos und Tierparks in Nordrhein-Westfalen zulassen. Heute soll darüber entschieden werden. Für die Niederlande sei sie für Zootiere schon länger genehmigt.

Kölner Stadt-Anzeiger 15.5.2003
Zoo wartet aufs Impfen
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1052506428738
Der Tierpark könnte seine Vögel gegen Geflügelpest impfen, darf aber nicht.
Der Impfstoff liegt bereit. Der Kölner Zoo könnte seine Vögel sofort gegen die Geflügelpest impfen - er darf aber nicht, weil es die Europäische Kommission noch verbietet. Der Grund: Geimpfte Tiere würden zwar nicht erkranken, könnten den Erreger aber an andere Tiere übertragen. Das NRW-Landwirtschaftsministerium hat jedoch eine Ausnahmegenehmigung beantragt.
Zoodirektor Gunter Nogge hofft auf eine baldige Erlaubnis. Denn würde im Umkreis von Köln ein Verdachtsfall auftreten, müssten sonst 2000 Vögel in seinem Zoo getötet werden. Nogge: „Und zwar nicht nur Hühnervögel, sondern auch Flamingos, Eulen, Pinguine, Enten und Pelikane.“ Unter den Tieren sind auch ein Dutzend äußerst seltener Bali-Stare, von denen es sonst auf der Welt nur noch 14 Exemplare gibt. Nogge bangt: „Das wäre fatal. Die sind unbezahlbar.“
Auf zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen wie mit Desinfektionsmittel getränkte Fußmatten verzichtet der Zoo noch. Besucher, die zuvor einen verseuchten Hof betreten haben, könnten den Erreger zwar einschleppen. „Aber die Wahrscheinlichkeit ist doch sehr gering.“ Viel wahrscheinlicher sei es, dass ein erkrankter Vogel im Zoo landet und andere Tiere ansteckt. Und das könne niemand verhindern.

Die Welt, 15.5.2003
Sorge wächst über die Ausbreitung der Geflügelpest
http://www.welt.de/data/2003/05/15/95162.html
Bei den Geflügelhaltern Mecklenburg-Vorpommerns und den Zoodirektoren in Niedersachsen wächst unterdessen die Nervosität. Die Betriebe haben alle Schutzmaßnahmen getroffen. In einigen niedersächsischen Tierparks wurden erste Sicherheitsvorkehrungen getroffen: "Wir sperren die von dem Virus bedrohten Vogelarten wie Pfauen, Fasane und Gänse ein", kündigte der Osnabrücker Zoo an.

Hannoversche Allgemeine 14.5.2003
Geflügelpest: Parks sorgen sich um Vögel
http://www.haz.de/niedersachsen/nachrichten/195302.html
Die Tierparks fürchten angesichts der Geflügelpest um ihre Vögel. „Wir sperren die von dem Virus bedrohten Vogelarten wie Pfauen, Fasane und Gänse ein, eine Impfliste für 53 der insgesamt 350 Vögel ist vorbereitet“, sagte die Tierärztin des Osnabrücker Zoos, Susanne Klomburg. Auch der Vogelpark Walsrode will bei der Landesregierung einen Eilantrag auf Impfgenehmigung stellen.
Der Zoo Hannover sieht die Geflügelpest noch nicht als bedrohlich an und hält das geltende Impfverbot für angemessen. Zudem habe der Zoo mit zehn Hühner-und Entenarten nur sehr wenig Tiere, die im Ernstfall betroffen seien.

Nordkurier 15.5.2003
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/pest/pest.php
Geflügelpest hat auch für Kreis enorme Folgen Veterinäramt bekräftigt Anmeldepflicht für Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Rebhühner und Tauben - Strenge Auflagen erwartet
Wie jede andere Tierseuche führt auch die Geflügelpest im Ueckermünder Tierpark zu erhöhter Vorsicht. "Wir kaufen momentan keine Vögel, zum Beispiel Papageien, von außerhalb dazu, denn da kann es immer ein gewisses Restrisiko geben", sagte Tierparkdirektor Helge Zabka. Er bittet außerdem um Verständnis, dass wegen der gegenwärtigen Lage keine verletzten Wildvögel vom Tierpark aufgenommen werden können.

Aachener-Zeitung 13.5.2003
Impfungen: Tierpark wartet ab
http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?id=177111
Möglicherweise werden bereits am Donnerstag im Aachener Tierpark die Spritzen aufgezogen: «Nachdem die Infizierung von Hühnern durch Geflügelpest in Schwalmtal amtlich ist, gehen wir davon aus, dass die EU-Kommission am Donnerstag die Impfung zulässt», bestätigt Tierpark-Leiter Wolfram Graf-Rudolf. 247 Hühner-, Gänse- und Straußenvögel im Drimborner Wäldchen würden dann innerhalb von sechs Wochen zweimal immunisiert, so Johannes Hörmeyer, Leiter des Veterinäramts.

Aachener-Zeitung 8.5.2003
Tierpark: Vögel dürfen wieder fliegen
http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?id=174937
«Endlich», so meldet der Aachener Tierpark, «dürfen die Vögel im Öcher Zoo wieder an die frische Luft.» Nicht Amsel, Drossel, Fink und Star, so erklärte es der sichtlich erleichterte Tierparkchef Wolfram Graf-Rudolf am Donnerstag, sondern Emu, Strauß, Flamingo und Pelikan dürfen wieder ins Freie. Denn die so genannte Aufstallungsverfügung der Landesregierung wegen der drohenden Geflügelpest im Grenzgebiet endete. Das städtische Veterinäramt erteilte dem Tierpark die Sondergenehmigung, seine Exoten bereits zur Mittagszeit wieder in die Freigehege zu lassen.

Iserlohner Kreisanzeiger 12.5.2003
84 000 Tiere wegen Verdachts auf Geflügelpest getötet
http://www.ikz-online.de/ikz/ikz.zeitgeschehen.volltext.php?id=207393
Der Verdacht auf Geflügelpest in dem Mastbetrieb in Schwalmtal in Nordrhein-Westfalen hat sich nach Angaben von Landesumweltministerin Bärbel Höhn weiter erhärtet. Untersuchungen der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten auf der Ostseeinsel Riems hätten in einem Zwischenergebnis weitere Anzeichen für die Krankheit ergeben, berichtete die Ministerin in Düsseldorf. Auf Höfen in Schwalmtal, Willich und Tönisvorst bei Mönchengladbach und Moers westlich von Duisburg seien bis zum Wochenende insgesamt rund 84 000 Tiere getötet werden, berichteten die Kreisverwaltung Viersen und das Umweltministerium. Höhn sprach sich für eine Änderung der EU-Richtlinien aus, die bei Impfungen ein nationales Exportverbot vorsehen. »Es ist nicht einsehbar, dass der Export für ganz Deutschland verboten wird, wenn nur in bestimmten Regionen geimpft wird«, sagte Höhn der dpa. So habe das Umweltministerium dem Aachener Zoo untersagen müssen, seine Tiere wegen der Geflügelpest vorsorglich zu impfen.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung 13.5.2003
Impfung nur für Zoo-Tiere und seltene Rassen in Aussicht
http://www.ngz-online.de/ngz/news/kreisneuss/2003-0513/gefluegelpest.html
Geflügel aus Nordrhein-Westfalen darf seit Montag auf Anordnung der Europäischen Kommission nicht mehr exportiert werden. In Düsseldorf und Berlin beraten die Krisenstäbe, vor Ort befinden sich die Veterinärämter im Abwehrkampf. Ihr Ziel: Die weitere Verbreitung der Geflügelpest verhindern. Rund 84.000 Tiere wurden auf Höfen im Kreis Viersen und im Kreis Wesel bereits getötet - vorsorglich wohl gemerkt, auch wenn sich nach einem Zwischenbericht der Bundesforschungsanstalt für Viruskrankheiten zu bestätigen scheint, dass zumindest in einem Betrieb in Schwalmtal Tiere wirklich mit Geflügelpest-Erregern infiziert waren. Seit dem Wochenende dürfen Hühner, Gänse, Fasane, Rebhühner und anderes Federvieh nicht mehr im Freien gehalten werden. Zoo-Tiere und besonders seltene oder vom Aussterben bedrohte Geflügelarten sollen nach einer jetzt beantragten Erlaubnis durch die Europäische Kommission gegen die Geflügelpest-Viren geimpft werden dürfen.

Kölner Stadt-Anzeiger 13.5.2003
Geflügelpest: Brüssel kündigt Exportverbot für NRW an
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?calledPageId=992279212953
Die EU-Kommission hat nach dem Geflügelpest-Alarm in einem Betrieb im nordrhein-westfälischen Schwalmtal das Exportverbot auf Nordrhein-Westfalen ausgeweitet. Ab sofort dürften keine Bruteier, lebendes Geflügel, Kadaver und Mist aus Nordrhein-Westfalen mehr ausgeführt werden. Die Maßnahmen für Nordrhein-Westfalen sollen laut EU- Kommission zunächst bis Freitag gelten. Das Düsseldorfer Agrarministerium hat Impfungen für Zoo-Tiere und für aussterbende Haustierrassen am linken Niederrhein beantragt, falls der Seuchenverdacht sich bestätigt. Ende Februar war die Krankheit in den Niederlanden ausgebrochen und hatte auf die belgische Provinz Limburg übergegriffen. In den Niederlanden wurden nach EU-Angaben inzwischen rund 25 Millionen Tiere notgeschlachtet, in Belgien etwa 2,3 Millionen.

Kölner Stadt-Anzeiger 13.5.2003
Bauernhöfe auf Verdacht gesperrt
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?calledPageId=992283260424
Zwei Tage nach dem Geflügelpest-Alarm in Nordrhein-Westfalen hat das Umweltministerium drei weitere Höfe gesperrt. Auf den Höfen in Willich und Tönisvorst bei Mönchengladbach sowie in Moers westlich von Duisburg müssten vorsorglich insgesamt mehr als 6000 Tiere getötet werden. Die Höfe seien von dem Betrieb in Schwalmtal mit Masthähnchen beliefert worden. Da kein konkreter Hinweis auf Geflügelpest vorlag, wurde auf die Einrichtung eines größeren Sperrbezirks verzichtet.

Neue Ruhr Zeitung 14.5.2003
In den Stall, ihr Hühner!
http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=619135
Die Geflügelpest hat die Grenze überschritten. Der Verdachtsfall in einem Betrieb in Schwalmtal (Kreis Viersen) wurde gestern offiziell bestätigt. Für den Duisburger Zoo bedeutet dies zunächst: Desinfektionsmatten auslegen, Tiere wegschließen und Futtermittel für den Quarantänefall bunkern. Impfmaterial hat Hartmann noch nicht geordert. Denn im Gegensatz zu Holland, Belgien und Italien ist in Deutschland die Impfung von Zoo-Tieren noch nicht erlaubt. Zwei Wochen, schätzt Zootierarzt Hartmann, könne es bis zu einer Entscheidung dauern. Bis dahin müht sich der Zoo, seine 104 Tiere, die sich anstecken könnten, so gut wie möglich zu schützen.

Neue Ruhr Zeitung 14.5.2003
Asien bleibt geschlossen
http://www.nrz.de/nrz/nrz.kleve.volltext.php?id=619132
Der bestätigte Fall in Viersen hält die hiesigen Geflügelhalter weiter in Atem. Tierpark Kleve und Plantaria-Park hoffen auf eine Impfgenehmigung aus Brüssel. "Seit dem 15. April haben wir unser Geflügel eingesperrt", sagt Dietmar Cornelissen vom Tiergarten Kleve. Insgesamt 65 gefährdete Tiere mussten in Reservestallungen untergebracht werden. In den Volieren konnten sie nicht bleiben, weil die Ansteckungsgefahr durch Wildvögel zu groß ist. Aus dem gleichen Grund wurde im Vogelpark Plantaria, der nach Kontinenten aufgebaut ist, die ganze Asien-Abteilung gesperrt. Ob die Impfungen überhaupt den gewünschten Erfolg bringen, muss abgewartet werden. "Nach dem derzeitigen Stand gibt es keinen Impfstoff gegen den Virus H7N7", sagt Kreispressesprecher Großkämper.

Neue Ruhr Zeitung 14.5.2003
Keine glücklichen Hühner
http://www.nrz.de/nrz/nrz.rheinberg.volltext.php?id=617439
In Sonsbeck (Kreis Wesel) schimpft der Vorsitzende des Zuchtvereins über späte Reaktionen der Regierung, in Wesel werden Schutzmaßnahmen angemahnt und überall herrscht banges Warten. Vorläufiger Höhepunkt ist die vorsorgliche Tötung von 4 500 Tieren in Moers. Es scheint, als käme die Seuche näher. Und während Regierungspräsident Jürgen Büssow die behördlichen Maßnahmen im Schwalmtaler Verdachtsfall als "rechtzeitig und optimal" lobt, wird an der Basis geschimpft.

Westdeutsche Allgemeine 13.5.2003
Hühner starben an Pest - oder Vorsicht
http://www.waz.de/waz/waz.westen.artikel.php?id=618865
Jetzt ist es amtlich. Die Geflügelpest ist da, zum ersten Mal seit 24 Jahren wieder in Deutschland. Nun sind die betroffenen Tiere längst tot, bleibt die bange Frage: Wo ist der Erreger?



Appenzeller Zeitung 8.5.2003
Ein Schaufenster in den Regenwald
http://www.tagblatt.ch/ostschweiz.cfm?pass_id=777935
Ab Ende Juni bietet der Zoo in Zürich seinen Besuchern ein authentisches Regenwald-Erlebnis. In einer zwei Fussballfelder großen Halle sind die natürlichen Zusammenhänge in der tropischen Tier- und Pflanzenwelt hautnah sicht- und erlebbar. Der Herisauer Landschaftsbauers Toni Eberle hat gegen harte Konkurrenz den einmaligen Auftrag erhalten, in der Biosystem-Halle unmittelbar neben dem Zürcher Zoo den Regenwald vorbildgetreu zu pflanzen. Für den Mann hinter dem Projekt, Zoodirektor Alex Rübel, ist der Masoala-Regenwald «ein wegweisender Versuch». Zum einen schafft das Projekt eine direkte Verbindung zu seinem Naturschutzprojekt im Masoala Nationalpark auf Madagaskar . Zum andern ist Rübel überzeugt, «dass solche Projekte strategisch entscheidend sind für die Zukunft eines Zoos».

Appenzeller Zeitung 8.5.2003
Masoala in Zürich
http://www.tagblatt.ch/schlagzeilen.cfm?pass_id=777878
Im Zürcher Zoo wird in wenigen Wochen die Regenwaldhalle Masoala eröffnet. Für 52 Millionen Franken wurde eine lichtdurchlässige, 11 000 Quadratmeter große Tropenhalle erstellt, in der Tiere und Pflanzen aus Masoala, einem Naturreservat in Madagaskar, Platz finden. Das Projekt soll zum Erhalt der gefährdeten, einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt beitragen. Momentan verschwinden zur Hauptsache wegen Brandrodungen täglich zehn Hektaren Regenwald und mit diesen Lemuren, Schildkröten und Flughunde. In der Zürcher Ökosystemhalle wurden 17 000 Pflanzen eingesetzt.

Zürich, 20 Minuten 8.5.2003
Die Zoo-Seilbahn ist weit mehr als nur eine Vision
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/5049671
Mit der Seilbahn von Stettbach in den Zürcher Zoo: Das ist eine Vision von Zoo-Direktor Alex Rübel. «Mit dieser Lösung würden sich die Leute nicht nur auf den Zoobesuch, sondern auch auf die Fahrt freuen», ist sich Rübel sicher. Der Hintergrund: Mit der Eröffnung der Masoala-Regenwaldhalle Ende Juni dürfte sich der jetzt schon sehr hohe Publikumsandrang im Zoo weiter vergrössern. Erste Zwischenergebnisse der Machbarkeitsstudie wird Stadtrat Andres Türler voraussichtlich noch in diesem Monat präsentieren.

Rheinpfalz Online 13.5.2003
Vom Vogelhaus in neues Gebäude: Zooschule soll wachsen
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030513:3820148
Das Land Rheinland-Pfalz könnte den Landauer Zoo finanziell unterstützen. Darauf hofft Beigeordneter und Zoodezernent Hans-Joachim Kreisel. Er denkt bei der Hilfe besonders an die Zooschule. Die soll seinen Worten zufolge um einen Neubau mit zwei großen Räumen für über 100.000 Euro erweitert werden. Rund 40 Zoopädagogen klärten 10.000 Schüler im Jahr auch über Tier- und Naturschutz auf, sagt Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Das jetzige Gebäude sei aber zu klein für den Unterricht, kritisiert Heckel. Bei zwei neuen Räumen könnte die Zooschule auch weitere Klassen aufnehmen, die bisher abgelehnt wurden.

Kieler Nachrichten 8.5.2003
Neuer Startplatz für Auerhähne
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-der-auerhahn_ART.htm
Vor rund 100 Jahren wurde in Schleswig-Holstein der letzte Auerhahn geschossen. Doch wenn es nach Hans-Heinrich Hatlapa geht, wird der edle Vogel bald wieder die Wälder Schleswig-Holsteins bevölkern. Am Mittwoch gab der Chef des Wildparks Eekholt eine Großvoliere frei, in der Auerhahn und Auerhuhn für Nachwuchs sorgen sollen, der später ausgewildert wird. "Erst wenn die Küken geschlüpft sind, nehmen wir sie aus der Voliere", erklärt Hatlapa. Wenn die Vögel ausgewachsen sind, sollen sie in den Segeberger Forst entlassen werden. Das Gehege sei möglichst naturnah gestaltet. Die Kosten in Höhe von 29.000 Euro übernahm größtenteils der Förderungsverein.

Hamburger Abendblatt 9.5.2003
Neues Natur-Haus für Familie Auerhahn
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/05/10/160245.html
Der Wildpark Eekholt hat für die größten europäischen Hühnervögel jetzt eine neue Voliere gebaut. "Die alten Voliere stand in einer Moor- und Heidelandschaft", sagt André Rose, der leitende Tierpfleger. "Die Tiere sollten aber ihren natürlichen Lebensraum haben." Die Parkverwaltung errichtete eine 400 Quadratmeter große Voliere mit Baumwurzeln, Stämmen, Steinen und Grünpflanzen nach neuesten Richtlinien. Denn Auerwild ernährt sich überwiegend von Lärchen- und Kiefernnadeln, Blättern von Laubgehölzen und Beeren. Die Voliere ist in zwei Bereiche unterteilt, in denen jeweils ein Hahn mit mehreren Hennen lebt. Damit die Parkbesucher die scheuen Tiere besser sehen können, baute der Wildpark einen Pavillon mit Glasscheiben, damit kein Drahtzaun die Sicht stört. Im Pavillon finden sich außerdem Informationen über das Auerwild.

Ostsee Zeitung 12.5.2003
Tiergärten in Zugzwang
http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_164442.html
Ab 2005 müssen die 26 Tierparks des Landes Mecklenburg-Vorpommern dem europäischen Standard entsprechen. Die Umsetzung der strengen EU-Zoo-Richtlinie, die unter anderem Gehege-Größen für eine artgerechte Haltung der Tiere vorschreibt, erfordert Investitionen. Gerade in kleineren Einrichtungen ist aber dafür kein Geld da. „Die Frist ist knapp gesetzt. Bis 2005 muss alles topp sein. Einige Tiergärten geraten dadurch in Zugzwang“, schildert Dr. Helge Zabka, Vize-Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Tiergärten in M-V. Im Schweriner Umweltministerium wird derzeit ein neues Landeszoogesetz erarbeit. „Der Entwurf liegt vor. Das Gesetz soll noch in diesem Jahr verabschiedet werden“, informiert Ilona Stadler, Ministeriumssprecherin. Über Projektförderung werde das Land versuchen, den Einrichtungen zu helfen. Stadler: „Wir gehen davon aus, dass kein Zoo schließen muss.“
Im Schweriner Zoo stehen in diesem Jahr gleich mehrere Bauvorhaben an. Investionsvolumen über eine halbe Million Euro. „Wir gestalten den Besucher-Eingang um. Im zweiten Halbjahr wollen wir die Giraffen-Anlage umbauen“, berichtet Pressesprecherin Erika Hellmich.
Der größte Zoo des Nordens in Rostock investiert ebenfalls weiter in den Ausbau der 56 Hektar großen Anlage. „Noch im Mai wird das Geparden-Haus fertig. Für Sommer sind die Einweihung der Gerfalkenvoliere und der Otteranlage geplant“, berichtet Sprecherin Simone Zielonka.
Besucher-Magnet im Stralsunder Zoo soll das Ackerbürgerhaus werden. Das um 1800 errichtete Gebäude wurde kürzlich auf dem Zoo-Gelände wieder aufgebaut. Der Tiergarten hat sich auf alte Haustierrassen spezialisiert. „Für 320 000 Euro wird in diesem Jahr außerdem eine neue Anlage für die Schimpansen errichtet“, berichtet Zoo-Direktor Christoph Langner.
Auch der Ueckermünder Zoo investiert: „Für 1,4 Millionen Euro wird der Wirtschaftsbereich umgebaut“, so Tiergarten-Chef Helge Zabka.
So vielversprechend wie die letzte Saison endete, scheint es 2003 weiterzugehen. Die Tiergärten des Landes vermelden fast durchweg steigende Besucherzahlen. 

Volksstimme, 13.5.2003
Zoo mitschuldig am Affensterben?
Der Zoo bestreitet einen Zusammenhang

http://www.volksstimme.de/show_fullarticle.asp?AID=371592
Im vor drei Jahren neu eröffneten Menschenaffenhaus im Magdeburger Zoo faulen Holzbalken und bilden sich Schimmelpilze: Schuld ist die unzureichende Belüftungsmöglichkeit des Gebäudes. Nach Ansicht von Tierärzten ist der Frischluftmangel auch für den Tod von zwei Orang Utans verantwortlich.
Nach der Eröffnung zogen im April 2000 zwei Schimpansen und drei Orang Utans - zwei Weibchen, ein Männchen - in das gewächshausartige Gebäude ein. Die Schimpansen zeigten keine gesundheitlichen Probleme. Nicht so die Orang Utans. Zwei sind tot, der dritte mit Namen Puan wird vermutlich nicht mehr lange leben.
Dies ergab eine Untersuchung in der Magdeburger Tierklinik. Klinik-Chef Klaus Kutschmann und der Tierarzt des Zoo Berlin, Andreas Ochs, stellten eine chronische Lungenentzündung fest. Kutschmann: "Eigentlich hätten wir es sofort von seinen Leiden erlösen müssen."
An Lungenentzündung starb auch das andere Orang-Utan-Weibchen Sa-Poloh im Juli 2001. Und auch Batak, das Männchen, starb am 31. Januar 2003 während einer Zahn-Operation an einer Lungenblutung. Der behandelnde Arzt Christian Fröhlich: "Batak war ebenfalls lungengeschädigt. Mit der Zahn-OP hatte sein Tod nur indirekt zu tun.." Fröhlich arbeitet inzwischen nicht mehr für den Magdeburger Zoo. Nach dem Tod des Orang Utans hatte der Zoo die Zusammenarbeit beendet.
Mehrere von der Volksstimme befragte Tierärzte, die mit der Problematik direkt zu tun haben oder hatten, sehen einen Zusammenhang mit den Haltungsbedingungen. Den Affen steht kein Außengehege zur Verfügung. Im Haus sorgt die schlechte Belüftung am Baukörper für schwere Schäden. In den vergangenen Wochen mussten 25000 Euro in die Stabilisierung eines Besucherholzsteges investiert werden.
Rüdiger Jahnel, Hochbauamtsleiter von Magdeburg, macht Planungsfehler verantwortlich: "Alle friedlichen Versuche einer Einigung mit der Architektin Siggi Heuss sind gescheitert. Sie sagt, es werde nicht genügend gelüftet. Wir streben jetzt ein gerichtliches Verfahren an."
Für Zoodirektor Michael Schröpel sind die Ursachen der Erkrankung der beiden Weibchen Puan und Sa-Poloh nicht in Magdeburg zu suchen. "Die kamen bereits röchelnd hier an", sagt er. Eine "familiäre Disposition" bestätigt Andreas Ochs. "Mangelnde Frischluft hat die Erkrankung sicher verstärkt. Die Ursache ist sie aber nicht". Er empfiehlt jedoch dringend, vor Anschaffung neuer Orang Utans die Klimasituation im Menschenaffenhaus zu verbessern. Ochs: "Der Bau eines Außengeheges wäre ebenso wichtig."
Die Zuteilung neuer Orang Utans hat der Zoo bereits bei der EEP beantragt. Michael Schröpel würde auch, so sagt er, neue Tiere unter den jetzigen Haltungsbedingungen im Menschenaffenhaus unterbringen. "Waren Sie schon mal im Regenwald?", fragt er. Er sei schon mal dagewesen. "Da ist es nun mal feucht und stickig."

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 9.5.2003
Natur und Tierleben hautnah statt mit Technik-Spielzeug vermitteln
http://213.61.31.33/main.php?ses_viewmode=37&dir=2&content_id=105232
Der Uckersdorfer Vogelpark hat neue tierische Attraktionen. Außer den knapp 300 gefiederten Freunden aus aller Welt, die in dem Naturerlebniszentrum zu sehen sind, gehören nun auch Haustiere zu den Stars: Ziegen, Tauben, Mäuse und Hühner sind in dem neuen Streichelgehege hautnah zu erleben. Das vor dreieinhalb Jahren vom Verein bei der Stadt eingereichte Programm zur Zukunftssicherung des Vogelparks ist nun nahezu abgeschlossen. Mit etwa 68.000 Euro lägen die Kosten gut 40.000 Euro über dem ursprünglichen Ansatz, Schulden habe der Verein dank der vielen Hilfen jedoch nicht machen müssen.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 12.5.2003
Landrat Dr. Ihmels zeichnete Harald Fey und Reinhold Wiegand für ihr Lebenswerk aus
http://213.61.31.33/main.php?ses_viewmode=37&dir=2&content_id=106162
Landrat Dr. Karl Ihmels (SPD) heftete Wiegand gestern Nachmittag im Vereinsheim des Uckersdorfer Vogelparks den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ans Revers. Sein langjähriger Freund und Weggefährte Harald Fey erhielt den Landesehrenbrief aus den Händen des Landrats. "Sie beide haben in den vergangenen 37 Jahren Seite an Seite, wie siamesische Zwillinge, den Vogelpark Herborn-Uckersdorf zu dem gemacht, was er heute ist."

Kieler Nachrichten 7.5.2003
Die Mängelliste ist noch lang
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-jan_tierpark_warder_ART.htm
Warder. Kreisveterinärin Dr. Manuela Freitag hat ihren vor vier Wochen erstellten Maßnahmenkatalog jetzt präzisiert und mit erneuten Fristen versehen. "Die Pflege der Tiere ist das Stiefkind des Parks", sagt Manuela Freitag. Dem Trägerverein, der den insolventen Park übernehmen möchte, wurde vorerst die Betriebsgenehmigung bis zum 31. August erteilt. Die wichtigsten Forderungen sind: Der Zustand der Weiden muss verbessert werden, damit sich die Tiere nicht immer wieder mit Parasiten infizieren. Der Tierpark müsse zukünftig wieder seine Vorbildfunktion für die Tierhaltung erfüllen.

Kieler Nachrichten 8.5.2003
Känguru starb nach Tritten vom Emu
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-jan_k_nguru_ART.htm
Eines der drei Bennett-Kängurus, ein Geschenk aus dem Zoo Wuppertal an den Tierpark Warder, ist tot. Wie Dieter Kettenburg, Technisch-Kaufmännischer Leiter des Tierparks bestätigte, sei das Tier an den Folgen eines Trittes durch ein Emu kurz nach Ostern gestorben. Erst am 12. April hatte Kettenburg die Mini-Kängurus nach Warder geholt. "Wir haben den Zaun zwischen den beiden Gehegen jetzt umgerüstet, weitere Zwischenfälle kann es nicht geben", sagte Kettenburg. Die Kängurus sind bereits wieder zu dritt, weil ein Tier als Geschenk aus dem Tierpark Gettorf geliefert wurde. "Das hat sich überschnitten, sollte kein Ersatz für das zu diesem Zeitpunkt noch lebende Tier sein", betonte Kettenburg.

Leipziger Volkszeitung 10.5.2003
Endlich komplett: Papa Mekong darf zu Sohn Voi Nam
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/47447.html
Familie Elefant geht spazieren: Zoo-Besucher können den kleinen Voi Nam, seine Mutter Trinh und Vater Mekong jetzt täglich zwischen 10 und 12 Uhr beobachten. Im ersten Lebensjahr war das Elefantenbaby von seinem Vater getrennt gehalten worden, vor zehn Tagen nun wagten die Pfleger erstmals die Familienzusammenführung - und die klappte gut.

Volksstimme
Team wechselt zur Lebenshilfe
http://www.volksstimme.de/news/anhalt/stassfurt/show_fullarticle.asp?AID=369109
Staßfurt - Am Dienstagabend hatte Bürgermeister Martin Kriesel seine sechs noch im Dienst der Stadt stehenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Tiergarten vor Ort eingeladen, um ihnen die Kündigung auszusprechen. Die Sechs gehen aber nicht in die Arbeitslosigkeit. Ihr neuer Arbeitgeber ist die Lebenshilfe Bördeland gGmbH, die den Tiergarten am 1. Mai dieses Jahres von der Stadt übernommen hat.
"Sie übernehmen einen tollen Tierpark und ein tolles Team", wandte er sich an den Geschäftsführer der Lebenshilfe. Er versicherte, dass die Stadt Staßfurt weiterhin Partner in Sachen Tiergarten bleiben wird.
Dieter Labudde begrüßte nun seinerseits die neuen Mitarbeiter. Dann äußerte er schon Vorstellungen über die Zukunft des Tierparks. Danach soll dieser nicht nur erhalten, sondern durch investive Maßnahmen attraktiver gestaltet werden. Dazu zählt auch die Neugestaltung des Spielplatzes. Auch der Neubau eines Cafés an der Seite zum Luisenplatz ist geplant.
Zur Verabschiedung gekommen war auch Gerda Much, die Vorsitzende des Tierpark-Fördervereins.. Sie erklärte dabei, dass der Verein seine Tätigkeit für den Tierpark einstellen wird. Dieser sei nun in finanziell gesicherten Händen und man wolle sich einer neuen Aufgabe stellen.

Zürich, 20 Minuten 7.5.2003
Calimero weiter erfolglos – setzt Frühling Kräfte frei?
http://www.20min.ch/news/basel/story/4574338
Mit viel Hoffnung wurde der 6,5 Tonnen schwere Elefantenbulle Calimero im Oktober 2000 in Basel empfangen. Bis seine neue Heimat in einem holländischen Zoo fertig ist, soll er in Basel für Nachwuchs sorgen. Obwohl der Bulle die beiden Elefantenkühe Malaika (32) und Heri (27) nach allen Regeln der Kunst mehrmals beglückt habe, blieb der gewünschte Erfolg aus.

Freies Wort 12.5.2003
Nashorn-Kuh verlässt Erfurt und sucht Glück in Frankreich
http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/resyart.phtm?id=457336
Nach einer verschmähten Liebe will die Nashorn-Kuh Kenia aus dem Erfurter Zoopark in Frankreich ihr Glück suchen. Sie soll mit dem Bullen Christian in der Erfurter Partnerstadt Lille Nachwuchs in die Welt setzen, sagte Zoodirektor Norbert Neuschulz am Montag. Der Bulle Kiwu hatte Kenia im Erfurter Zoo verschmäht. «Die beiden kamen 1982 aus den USA zu uns. Sie wuchsen wie Geschwister auf», berichtete Neuschulz. Der etwa siebenstündige Transport nach Lille sollte am Montag starten.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 13.5.2003
Stadtrat schickt Nashorn auf Liebesreise
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20030513pano0004.htm
Per Stadtratsbeschluss ist am Montag ein Nashorn aus dem Erfurter Zoo zum Liebesspiel nach Frankreich geschickt worden. Im Zoo von Lille soll die 22-jährige Nashornkuh Kenia nun mit dem dort lebenden Bullen Christian für Nachwuchs sorgen. Und das, obwohl Kenia auch in Erfurt einen männlichen Partner hatte. Die beiden seien aber wie Geschwister aufgewachsen und hätten kein sexuelles Interesse aneinander, sagte der Direktor des Erfurter Zoos.

Thüringer Allgemeine 13.5.2003
Willige Bullen gibt es nur in Frankreich
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=617749
Für Nashornkuh Kenia ist heute der große Tag gekommen. Das 22-jährige Breitmaulnashorn tritt die Reise ins französische Lille an und kehrt seinen Erfurter Artgenossen für immer den Rücken. Kenia, die 1982 zusammen mit dem Nashornbullen Kiwu aus San Diego/USA nach Erfurt kam, soll im Rahmen einer Dauerzuchtleihgabe im Parc Zoologique de Lille für Nachwuchs sorgen. Dort erwartet sie der bisher allein gehaltene 19-jährige Bulle Christian.

Thüringische Landeszeitung 14.5.2003
Mit "Cocktail" überredet
http://www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?id=619360
Breitmaulnashornkuh Kenia, der eine längere Fahrt in den Zoo der französischen Partnerstadt Lille bevorstand, weigerte sich am Montag beharrlich, in die Transportkiste zu steigen. Zooinspektor Rudi Toll schlug sich zwar die Nacht um die Ohren, versuchte Kenia zu überreden, die Kiste zu besteigen - vergebliche Liebesmüh. Erst ein von Zootierarzt Dietmar Kulka verabreichter Cocktail aus Beruhigungsmittel und Narkotikum machte die 22-jährige Dickhaut dann gefügig. Begleitet wurde das "Blind date" von Kenia von einen Pro 7-Fernsehteam. Vom ersten Verladungsversuch bis zur ersten Kontaktaufnahme in Lille war das Team dabei. Tagelange Mühen, die sich am Ende auf 12 Minuten reduzieren werden. Geplant für eine Sommer-Ausgabe der Sendung "Galileo".

Pirmasenser Zeitung, 7.5.2003
Tierart klagt gegen den Landkreis
http://www.pz.pirmasens.de/news/03/swpfalz/030507/tier.php3
Mit Schreiben vom 23. April hat der Verein Tierart vor dem Verwaltungsgericht Neustadt Klage gegen die Baugenehmigung mit Auflagen für die geplante Tierauffangstation in Maßweiler eingereicht.
Die Nebenbestimmungen fordern die Bereitsstellung einer außerhalb liegenden Quarantänestation für die Tiere, also gleichsam eine zweite Auffangsstation. Entweder muss Tierart selbst eine solche Zusatzeinrichtung betreiben, oder sich vertraglich mit einer Quarantänestation verbinden. Eine solche Einrichtung ist aber auf Bundesebene nicht bekannt und auch der Landkreis hat auf Nachfrage von Tierart keine Angaben machen können. Für keinen Zoo und kein Tierheim gibt es eine solche Auflage.
In dem Schreiben an das Verwaltungsgericht fordert Tierart eine unbeschränkte Baugenehmigung. In der Klagebegründung schreibt Tierart, "diese Haltung des Veterinäramtes, die in allen Verwaltungsvorgängen der Vergangenheit deutlich spürbar war, hat ja auch schon zu erheblichem politischen Wirbel geführt." Hingewiesen wird auf die letzte Auseinandersetzung, "wo auch von Gerichtsseite der Landkreis auf seine Beratungspflichten hingewiesen werden musste und die dortige Blockadehaltung auch dem Gericht deutlich wurde."
Der Bebauungsplan sieht die von Tierart geplante Nutzung ausdrücklich vor, so dass der Verein nicht verstehen kann, wie der Landkreis zu seiner Haltung kommt. Wörtlich heißt es: "Insoweit kann nicht die angebliche generelle Ungeeignetheit, die bisher in keinster Weise dargelegt ist, herangezogen werden, um ein auf dem Bebauungsplan basierendes konkretes Bauvorhaben durch die Hintertür zu verhindern."
Nach Auskunft des Verwaltungsgerichtes muss der Landkreis bis zum 30. Mai alle Akten zur Verfügung stellen und eine Stellungnahme abgeben. Anschließend wird üblicherweise ein mündlicher Verhandlungstermin anberaumt.

Main Rheiner 12.5.2003
Wildparkpläne erläutert
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1147194
Der Wildpark Gonsenheim soll neu gestaltet werden. Doch die schwierige Haushaltssituation der Stadt erfordert den Einsatz von Sponsorengeldern. Um den Bürgern das neue Konzept näher zu bringen, lud die CDU Gonsenheim zur Begehung des Tierparks ein. Der zuständige Sachgebietsleiter Hubertus Heinen stellte den Gestaltungsplan vor. Unter anderem sollen Informationstafeln, Dachbegrünungen und Kletterhügel in den Gehegen das Bild des Wildparks verändern. Zum Schluss übergab Klaus Hofmann, Vorsitzender der CDU Gonsenheim, einen Scheck in Höhe von 260 Euro.

TAZ 12.5.2003
Frodo im Affenhaus
http://www.taz.de/pt/2003/05/13/a0168.nf/text
Frodo ist einer der 17 Schimpansen im Leipziger Pongoland, die im Haus eine eigene Bühne bespielen. Die anderen Areale werden von Orang-Utans, Gorillas und Bonobos besetzt. Zusammen bilden die Innen- und Außenbereiche für die Menschenaffengruppen in Leipzig eine der räumlich großzügigsten Anlagen in Europa. Die Leipziger Menschenaffen sind freilich nicht nur "normale" Zootiere, sie sind auch Forschungsobjekte. Direkt im Affenhaus befindet sich das Wolfgang-Köhler-Zentrum für Primatenforschung am Leipziger Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie.



Aktionen

Nordkurier 9.5.2003
"Müssen immer wieder was Neues zeigen"
http://www.nordkurier.de/lokal/demmin/b/b.php
Der Naturerlebnispark Tollensetal feiert sein 10-jähriges Bestehen. Obwohl der Park sich inzwischen über ein Fläche von zirka 40 Hektar erstreckt, ist in der Entwicklung nicht Schluss. Ziel soll es sein, die heimische Natur erlebbar zu machen.

Nordkurier 12.5.2003
"Einer der schönsten Zoos im Land"
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/a_/a.php
4000 Besucher strömten gestern zum Tierparkfest in den Ueckermünder Zoo. Und die meisten Gäste fanden das Programm "super". Es wurde für jeden Geschmack etwas geboten: Von den Grazien der Samba de Brazil-Show, über die Zaubershow von "Monsieur de Larott" bis hin zu Pipeline und ihrem Mitmach-Zirkus.


Rheinpfalz Online 12.5.2003
2000 Besucher im Tierpark
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030512:3818371
Rund 2000 Besucher waren gestern im Zoo in Siegelbach. Etwa 500 Mütter nahmen das Angebot des Zoos zum Muttertag wahr und gönnten sich ein Stück Kuchen und eine Tasse Kaffee in der Zoo-Gastronomie.

Hamburger Abendblatt 14.5.2003
Präparierter Affe wird ausgestellt
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/05/14/162544.html
Babu, das präparierte Orang-Utan-Weibchen wird bei der Langen Nacht der Museen am Sonnabend zum ersten Mal zu sehen sein. Zu Lebzeiten im Berliner Zoo zu Hause, hat sie nun ihren Platz im Zoologischen Museum der Uni (Martin-Luther-King-Platz 3). Der Eintritt ist kostenlos.

Hamburger Abendblatt 14.5.2003
Das Moor entdecken!
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/05/15/163237.html
Blühendes Wollgras, insektenfressender Sonnentau und Schlangen in der Abendsonne werden am Sonnabend, 17. Mai, im Wildpark Eekholt zu entdecken sein. Bei einem Spaziergang durch das Eekholter Moor gibt es viel zu sehen und über diesen Lebensraum viel zu erfahren. Auch Fragen wie "Was sind Irrlichter?" werden von Fachleuten beantwortet. Die Veranstaltung "Faszination Moor" beginnt am Sonnabend um 17 Uhr.

Hamburger Abendblatt
Jagdmethoden aus alten Zeiten
http://www.abendblatt.de/daten/2003/05/12/161073.html
„Jagdmethoden aus uralten Zeiten" werden am Sonntag, 18. Mai, im Wildpark Eekholt vorgestellt von Harm Paulsen vom Archäologischen Landesmuseum

Volksstimme Mehr als 3000
Gäste tummelten sich beim traditionellen Wildparkfest im Christianental
http://www.volksstimme.de/news/anhalt/wernigerode/show_fullarticle.asp?AID=371480
Werningerode. Da hatten wir etwa 1000 Besucher", sagt der Vorsitzende des Fördervereins Wildpark Christianental, Frank Lüddecke.

Der Spiegel
Sechs Affen, ein Computer und keine Spur von Shakespeare
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,druck-248113,00.html
William Shakespeare: Bleibt vorläufig unerreicht. Das Projekt im Zoo von Paignton im Südwesten von England begann bereits ernüchternd.




Nachwuchs

Kölner Stadt-Anzeiger 15.5.2003
Elefantenbaby in Hamburg geboren
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1051521951208
Hamburg - Das erste Elefantenbaby dieses Jahres im Hamburger Tierpark Hagenbeck hat am Mittwochmorgen um 5.53 Uhr das Licht der Welt erblickt.

Welt, Die 15.5.2003
Elefanten-Baby bei Hagenbeck geboren
http://www.welt.de/data/2003/05/15/95181.html
Die dreifache Mutter Yashoda gebar ein gesundes Elefanten-Mädchen. Das Dickhäuterbaby sei einen Meter groß und 85 bis 100 Kilogramm schwer, teilte der Tierpark am Mittwoch mit.
Erstmals habe die Geburt, wie in der Natur üblich, in einer Elefantengruppe stattgefunden - ohne die Hilfe von Pfleger oder Tierarzt. Dafür standen der werdenden Mutter drei andere Elefantenkühe zur Seite.

Hamburger Abendblatt 14.5.2003
Jumbo-Glück in Rüssels Heim
Hagenbeck: Elefanten-Nachwuchs: Es ist ein Mädchen, wiegt 100 Kilo.
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/05/15/163274.html
Bei Hagenbecks Asiatischen Elefanten hat es Nachwuchs gegeben. Nach 657 Tagen Tragzeit, also etwas über 21 Monaten, hat Elefantenkuh Yashoda (24) ihr drittes Kind zur Welt gebracht: Ein gesundes Mädchen. Das noch namenlose Baby bringt immerhin schon fast 100 Kilogramm auf die Waage, bei einem Meter Höhe.
Gestern Nacht um 2.15 Uhr hatte Pfleger Peter John (58), der Nachtwache im Elefantenhaus hatte, zum Hörer gegriffen und Zootierarzt Dr. Michael Flügger (41) aus dem Bett geklingelt. "Ich glaube, es geht los." Bis 5.53 Uhr konnten er und die Pfleger beobachten, wie die Wehen immer häufiger kamen. "Dann ging die Geburt unglaublich schnell", sagt Flügger. Zum ersten Mal hat eine Elefantenkuh im Hamburger Tierpark ihr Junges in der Herde zur Welt gebracht - so, wie es in freier Wildbahn üblich ist. Flügger: "Dafür haben wir extra einen Geburtenstall gebaut. Aber dass das so toll klappen würde, hatte ich nicht zu hoffen gewagt. Wir mussten überhaupt nichts tun."
Zehn Minuten nach der Geburt stand der kleine Dickhäuter bereits auf den Beinen, suchte etwas ungeschickt nach dem Gesäuge. Die Kleine ist der neunte Elefantennachwuchs im Tierpark seit Bestehen der Zuchtgruppe und das achte Baby für Bulle Hussein (28).

Ostsee Zeitung 15.5.2003
Gefährdete Chamäleonart im Zoo gezüchtet
http://www.ostsee-zeitung.de/aw/start_164680.html
Dem Zoo Landau ist nach eigenen Angaben als erstem Tierpark die Nachzucht von Ägyptischen Basiliskenchamäleons gelungen. Die zwei bis drei Zentimeter kleinen Tiere hätten sich vor wenigen Tagen mühsam aus den Eierschalen befreit, sagte gestern der Landauer Zoodirektor Jens-Ove Heckel. Von den sieben geschlüpften Reptilien hätten zwei überlebt, zudem gebe es noch vier Eier, hieß es.
Die aus Ägypten stammenden Tiere kommen in Europa nur in Griechenland vor. Dort sind sie allerdings vom Aussterben bedroht. Im Jahr 2000 wurde ein Zuchtprogramm für die Ägyptischen Basiliskenchamäleons gestartet.

Mannheimer Morgen 14.5.2003
Morgenweb: Zoo Landau: Erstmals Basiliskenchamäleon im Zoo gezüchtet
http://www.mamo.de/aktuell/aus_aller_welt/20030515_zoo_landau.html?sid=e367ebadd2f04e9d9342395b3be795e1

Hannoversche Allgemeine 7.5.2003
Wie aus dem Ei gepellt
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/192486.html
Mit einem kleinen Trick ist die Pinguinzucht im Zoo Hannover zum großen Erfolg geworden: Bereits fünf Vögel sind aus Eiern geschlüpft, die in der Brutmaschine gewärmt wurden. Jetzt fehlt es nur noch an einem artgerechten Zuhause für die Frackträger – aber der Traum von Yukon Bay liegt weiter auf Eis. Helmut war der erste Pinguin, der vor etwa einem Jahr nach gut 14 Jahren im Zoo schlüpfte. Ermuntert von ihrem Aufzuchterfolg, entschlossen sich Tierärzte und Pfleger, die Eier der Pinguine fortan gleich nach ihrer Entdeckung aus den Nestern zu nehmen und sie in der Brutmaschine zu wärmen. Die veraltete Anlage ist für die Brut denkbar ungeeignet.

Märkische Oderzeitung 8.5.2003
Antilopen-Nachwuchs im Berliner Zoo
http://www.moz.de/showDDP.php?ID=51283
Das Nyala-Antilopen-Paar im Berliner Zoo hat weiblichen Nachwuchs. Die Antilopen-Familie im Zoo teilt sich die Freianlage mit den Flusspferden.

Hamburger Abendblatt 14.5.2003
Nindorf: Ronja liebt Lilli
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/05/15/163145.html
Hanstedt  - Bei Willi und Wilma hats endlich gefunkt. Vor vier Wochen bekam das Waschbären-Paar nun auch Nachwuchs im Wildpark Lüneburger Heide. Die Geburt von Lilli, Tim und Tom überstand die zweijährige Waschbärin Wilma prächtig. Probleme gab es lediglich mit der Entwicklung der kleinen Lilli. Obertierpfleger Daniel Goosmann machte sich große Sorgen und nahm sie mit zu sich nach Hause, um sie mit der Flasche aufzupäppeln. Dort fand das Waschbär-Baby auch gleich familiären Anschluss bei Goosmanns achtjähriger Hündin Ronja.
> vergl. Pressemeldung

Berliner Morgenpost 12.5.2003
Rentier-Nachwuchs in Eberswalde
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story603372.html
Ein ganz junges Rentier ist zurzeit Darling im Zoo von Eberswalde. Es ist das erste Junge, das Rentiere in dem Tierpark zur Welt gebracht haben.

Sächsische Zeitung, 10. Mai 2003
Tonis zärtlicher Gruß
Begegnungen einer Orang-Familie / Tochter Dsasinga lernt Papa kennen / Vier Neue im Streichelgehege
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=479865
Dresden. Anfang der Woche ein besonderer Augenblick im Orang-Haus. Nach längerer Trennung begegneten sich Orang-Männchen Toni und Partnerin Daisy in der einstmals gemeinsamen Unterkunft. Daisy kam nicht allein. Fest an Mama gekrallt, lernte das am 7. Februar 2003 geborene Töchterchen Dsasinga ihren Vater kennen. Eine Art von Familienzusammenführung, eine Aktion, die noch nicht abgeschlossen ist, aber bisher erfolgversprechend verläuft.
Im Streichelgehege haben die Minischweine vierfachen Nachwuchs bekommen. Die Eltern Otto und Frieda werden an diesem Wochenende zum ersten Mal mit ihren Sprösslingen zusammentreffen.
Und noch eine Gratulation! Gestern beging der Dresdner Zoo seinen 142. Geburtstag.

Remscheider GA 13.5.2003
Zwei kleine Pinselohrschweine tummeln sich nun im Wuppertaler Zoo
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106931487
Rosi hat ganz schön viel Stress mit ihren zwei kleinen Pinselohrschweinchen. Während ihr Gatte Friedrich nebst Schwester Susi eine Etage tiefer entspannt in der Sonne liegen, muss sie sich um den Nachwuchs kümmern. Nach vier Jahren hat Rosi im Wuppertaler Zoo erstmals wieder geworfen.

Zürich, 20 Minuten 13.5.2003
Für Chandra beginnt Ernst des Lebens
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/6691700
Der Zoo Zürich hat allen Grund zur Freude: Das indische Elefantenmädchen Chandra feiert heute seinen ersten Geburtstag. Nun beginnt für die mittlerweile 450 Kilogramm schwere Dickhäuterin der Ernst des Elefantenlebens. In dieser Woche wurde zum Beispiel das Anbinden beim Waschen geübt. «Sie lernt nun quasi das Elefanten-ABC», scherzen die Pfleger.

Berliner Morgenpost 14.5.2003
Büffel-Nachwuchs
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story603747.html
Der Berliner Zoo freut sich über Nachwuchs bei den Wasserbüffeln. Besucher können das wenige Tage alte Kälbchen bereits auf der Freianlage im Rinderrevier sehen.

Westfälische Rundschau
Nachwuchs im Dortmunder Zoo: Paten für kesse Tiger-Mädchen gesucht
http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.staedtenews.volltext.php?id=601690
Vater Ankor ist ein echter Dortmunder und wurde 1988 im Tierpark am Rombergpark geboren.

News 14.5.2003
Der Basler Zoo beherbergt eine neue Affenart
http://www.news.ch/detail.asp?ID=139481
Das Basler Saki-Paar heisst Mop - ein vierjähriges Weibchen aus einem südafrikanischen Zoo - und Patric - ein 19-jähriges Männchen aus Holland. Volle 121 Jahre hat der Zolli ferner auf Nachwuchs bei den Rosa-Pelikanen im Freien warten müssen: Seit 1882 hält er solche, doch erst jetzt kann er einen Freiluft-Bruterfolg vermelden. Normalerweise brüten diese Vögel abseits der Besuchenden in ihrem Winterquartier, und die Eier werden dann künstlich bebrütet.

Neues Volksblatt 14.5.2003
http://www.volksblatt.at/112NV_901464.stm
Chronik
Gar nicht scheu zeigt sich der neueste Vogelnachwuchs im Wildpark Altenfelden. Das Uhu-Junge hat sich mit der Kamera bereits angefreundet. Im Anschluss an die Flugvorführungen (11 und 15 Uhr) können die Besucher bei der Uhu-Fütterung zusehen.




Workers carry on at Baghdad Zoo
http://www.democratherald.com/articles/2003/05/06/news/nation/nat05.txt
A U.S. missile blew open the lion cage, sending a small pride on a rampage. Some of the cats were corralled, but  two had to be shot. The  ponies were collateral damage, their bodies still strewn in the cages where they fell.
Then came the mobs of looters. They rounded up hundreds of birds and other rare animals, which are now on sale at Baghdad's Friday market. The ostriches were eaten. Somebody even made off with the baby giraffe. Of the 650 zoo denizens before the war, just a dozen or so remain. For the past month, the zoo's 35 keepers have worked without pay to restore what they could.

Zoo is only a shadow of its former self
http://www2.ocregister.com/ocrweb/ocr/article.do?id=37886
Baghdad's is a modest zoo, a shadow of its former self. Of the 650 animals in residence before the war, less than a dozen remain: two Bengal tigers, three lions, three wild Iraqi pigs, one porcupine and two brown bears. More recently, seven lions, three ostriches and two cheetahs were transferred from Odai Hussein's private zoo at one of his palaces, where the lion cubs were recently born. The rest of the animals were looted or killed: camel, deer, ponies, horses, monkeys, hundreds of birds.

Der Standard
Ein Tiger in Bagdads Zoo ... auch der Zoo war Schauplatz schwerer Gefechte.
http://derstandard.at/standard.asp?id=1294665
Der Zoo war von Anfang Schauplatz schwerer Gefechte.

Hamburger Abendblatt, 3.5.03
Hagenbecks Geburtshaus vor Abriss?
St. Pauli: Das Gebäude in der Lincolnstraße soll womöglich einem Neubau weichen.
http://www.abendblatt.de/daten/2003/05/03/155956.html
Ein weißes Schild an der unscheinbaren Fassade weist auf die herausragende Bedeutung des Hauses hin: "In diesem Hause wurde am 10. Juni 1844 Carl Hagenbeck geboren. Er gründete den am 7. Mai 1907 eröffneten Tierpark in Hamburg-Stellingen." Das Haus soll abgerissen werden. Bedroht ist nach Erkenntnissen der Mieterschützer der gesamte historische Gebäudekomplex.
Der Zustand der Häuser ist zumindest bedenklich. Doch Anwohner und Stadtteilinitiativen kämpfen für den Erhalt. Adrian Winnefeld vom Mieterverein: "Wir haben immer wieder darauf hingewiesen, dass die Häuser verfallen. Die SAGA versucht offenbar, sie verrotten zu lassen, bis eine Sanierung nicht mehr möglich ist." SAGA-Sprecherin Kerstin Matzen: "Ob abgerissen oder saniert wird, ist völig offen." Außerdem, so Matzen, sei es durchaus fraglich, ob hier wirklich das Geburtshaus Carl Hagenbecks stehe: "Das ist selbst innerhalb der Zoo-Familie umstritten."

Hamburger Morgenpost
Lincolnstraße 33: Patriotische Gesellschaft kämpft um Tierpark-Wiege
http://www.abendblatt.de/daten/2003/05/03/155956.html
Das um 1820 erbaute Haus war die Keimzelle des weltberühmten Hagenbecks Tierpark.

Ostseezeitung
Quirlige Pelze toben jetzt durch die Voliere
http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_707930.html
Grimmen (OZ) Über tierischen Zuwachs freuen sich die Mitarbeiter des Grimmener Heimattierparks. Seit gestern leben in einer eigens durch junge Leute des Berufsfortbildungswerkes errichteten Voliere zwei Eichhörnchen. Tiergarten-Chef Bodo Teichmann holte die beiden quirligen Pelze persönlich aus dem Merseburger Zoo ab. „Wir planen eine eigene Zucht“, verrät Bodo Teichmann. „Ein Männchen haben wir schon in Dessau bestellt.“

Merkur, 6.5.03
Flug in den siebten Himmel
Wanderfalke "Burschi" Ebersberg verlässt Wildpark und jagt einem Weibchen hinterher
http://www.merkur-online.de/regionen/ebersberg/43,127402.html?fCMS=8f5b8bdde06e0fc44fff9b1f27589a19
Poing - Den dienstältesten Falken des Poinger Wildparks hat die Liebe voll erwischt: Während einer Schauvorführung machte sich "Burschi" auf und davon - und flog hinter einem Falkenweibchen her. Seitdem ward der 13 Jahre alte Greifvogel nicht mehr gesehen. Falkner Rudolf Maier plagt eine Frage: Will der Wanderfalke seinen Lebensabend zusammen mit einem attraktiven Weibchen verbringen oder findet er nur den Weg zurück nach Hause, in den Wildpark, nicht mehr? Seit dem 24. April ist "Burschi" verschwunden.
"Ich möchte nur wissen, ob es ihm gut geht", sagt Rudolf Maier. Er würde dem Vogel sogar seine späte Freiheit gönnen. Überleben könnte er in freier Wildbahn allemal, versichert Maier. Schließlich seien die Wanderfalken von Poing darauf trainiert.
Sollte "Burschi" allerdings seinen Flirt beendet, sich verflogen haben und seine Heimat suchen, würde sich der Falkner über jeden Hinweis freuen.
Usinger Anzeiger 15.5.2003
Haibach ist Pate der Wölfin „Alea“
Der Wildpark Tiergarten Weilburg hat wieder ein Wolf-Pärchen bekommen. Die Tierschutzbeauftragte des Landes, Dr. Madeleine Martin, Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) als Vorsitzender des Fördervereins Tiergarten sowie der Weilburger Forstamtschef Professor Dr. Gisbert Backhaus stellten die beiden Neulinge im Wolf-Auffanggehege vor. Die etwa zehnjährige Wölfin und der Rüde – etwa halb so alt, doch das genaue Alter kennt keiner – stammen aus einem Privatzoo in Lippstadt, der aufgelöst wurde.

Nordkurier 15.5.2003
Berufsberatung im Tierpark
http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/tierpfleger/tierpfleger.php
Der Beruf des Zoopflegers wird am Sonntag im Burg Stargarder Tierpark vorgestellt. "Wir haben ständig Nachfragen und oft haben junge Leute völlig falsche Vorstellungen", sagt Tierparkchef Andreas Schumann. Zwar bildet seine Einrichtung keine Lehrlinge aus, er wolle aber darüber aufklären, wer es wie macht

Thüringische Landeszeitung 15.5.2003
Riffbecken steht im Rampenlicht
http://www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?id=621193
Die allererste Tierpatenschaft im Erfurter Aquarium hat gestern offiziell die Sparkasse Mittelthüringen übernommen. Mit 500 Euro spendierte sie den Jahresbeitrag für das Riffbecken, welches 460 Tierarten von exotisch bunten Schwimmern wie Anemonenfisch oder Doktorfisch über Korallen bis zu Seeigeln beherbergt.

Thüringer Allgemeine 15.5.2003
Aquarium: Auch Seegurken haben Patenonkel
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=621421
"Mit dieser ungewöhnlichen Aktion wollen wir als Unternehmen in der Region ein Zeichen setzen," beschreibt Pressesprecher Torsten Kloxin von der Sparkasse Mittelthüringen die Intention der gestrigen Scheckübergabe an das Aquarium am Nettelbeckufer. Zum ersten Mal in ihrer fast 50-jährigen Geschichte vergibt die mit über 450 Tierarten artenreichste tiergärtnerische Einrichtung Thüringens eine Patenschaft über ein gesamtes Fischbecken. "Wir freuen uns, dass sich immer mehr Unternehmen an Tierpatenschaften beteiligen," so Zooparkdirektor Dr. Norbert Neuschulz. "Mit den Geldern in Höhe von etwa 25 000 Euro jährlich, können wir den Tieren eine artgerechtere Haltung ermöglichen". Zudem konnte durch finanzielle Hilfe dieser Art die Frettchenanlage ausgebaut werden.

Der Neue Tag 14.5.2003
Gesänge der gefiederten Freunde
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,97561-1-8_165_0,00.html
Der Vogelpark in Eslarn ist mit Beginn des Monats Mai wieder geöffnet. Die am Rande des "Bürgermeister-Karl-Roth-Kurparks" liegenden Vogelvoliere des "Vogelzucht- und Schutzvereins Eslarn und Umgebung" werden sowohl von den Urlaubsgästen als auch von der Bevölkerung wegen der zahlreichen gefiederten Bewohner als Ausflugsziel gerne besucht und bestaunt. Über 200 Vögel aus den verschiedensten Kontinenten bevölkern die zahlreichen Behausungen. Nach Auskunft des Vorsitzenden Martin Eckert und Kassier Hans Zierer sind in den Volieren etwa 50 Vogelarten untergebracht. Der Besuch des Vogelparks ist bis Mitte Oktober grundsätzlich jedermann bei freiem Eintritt von 9 bis 20 Uhr gestattet.

Rheinpfalz Online 13.5.2003
Stundenlange Hatz nach der Wildsau
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030513:3820809
Die Jagd nach den frei laufenden Wildschweinen auf dem Betzenberg ist vorbei. Gestern Mittag wurde die Bache samt sechs der insgesamt sieben mit ihr zusammen aus dem Wildpark ausgebüxten Frischlingen eingefangen und dorthin zurückgebracht. Nur ein Frischling springt im Augenblick noch frei herum.

Rheinpfalz Online 15.5.2003
Weiter keine Spur vom Frischling
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030515:3826846
Vom Frischling, der vergangene Woche mit seiner Mutter und seinen Geschwistern aus dem Wildpark ausgebüxt war, fehlt noch jede Spur. Der Frischling ist erst etwa fünf Wochen alt und hilflos.

Ostsee Zeitung 13.5.2003
Quirlige Pelze toben jetzt durch die Voliere
http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_707930.html
Über tierischen Zuwachs freuen sich die Mitarbeiter des Grimmener Heimattierparks. Seit gestern leben in einer eigens durch junge Leute des Berufsfortbildungswerkes errichteten Voliere zwei Eichhörnchen. Tiergarten-Chef Bodo Teichmann holte die beiden quirligen Pelze – übrigens zwei weibliche Tiere – persönlich aus dem Merseburger Zoo ab. Dort werden Eichhörnchen gezüchtet und sind so bereits an das Leben in der Voliere gewöhnt. Im Tausch gegen zwei Hängebauchschweine konnte der Grimmener Tierpark die beiden putzigen Kletterer erwerben.

Kieler Nachrichten 13.5.2003
"Großzügige, artgerechte Haltung"
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-e/c-buk-tierpark_ART.htm
Die Gettorfer Einrichtung ist bekannt für ihre Nachzüchtungen, vor allem bei Affen und Vögeln, und arbeitet über das Europäische Artenschutz-Abkommen eng mit anderen zoologischen Gärten im In- und Ausland zusammen. Nachdem der Tierpark Warder durch starke finanzielle Probleme und Mängel bei der Tierhaltung negativ in die Schlagzeilen geraten ist, wollte die Kreisveterinärin mit ihrem Besuch in Gettorf unterstreichen, dass es im Kreis Rendsburg-Eckernförde auch "sehr gute Beispiele" für vorbildlich geführte Tierparks gibt. "Lieber etwas weniger Tiere, dafür aber in großzügiger, argerechter Umgebung – diesen Trend hat Rolf Bumann rechtzeitig erkannt und auch umgesetzt", lobte die Kreisveterinärin.

Hamburger Abendblatt 7.5.2003
Ungewöhnliche Tierfreundschaft: Tiger spielt mit Ferkeln
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/05/08/159062.html
Normalerweise spielt man nicht mit seinem Essen. Doch die Tigerdame Sai Mai aus einem Zoo in der thailändischen Provinz Chonburi betrachtet die Ferkel nicht als leckere Happen, sondern eher als Geschwister: Die mit zwei Jahren inzwischen ausgewachsene Großkatze wurde in ihren ersten vier Lebensmonaten von einem Hausschwein gesäugt und aufgezogen. Als Folge scheinen Schweine nicht mehr auf ihrem Speiseplan zu stehen, obwohl sie normalerweise zu der bevorzugten Beute eines Tigers zählen.

Neues Volksblatt 9.5.2003
http://www.volksblatt.at/108NV_899720.stm
Kein Brot mehr, keine Erdnüsse und nur noch 120 Bananen pro Tag: Mit dieser drastischen Diät hat die Elefantendame Koala im Zoo der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro in vier Monaten rund 500 Kilogramm abgenommen. Der Koala sei auf Diät gesetzt worden, weil sonst Sehnenprobleme gedroht hätten.

Berliner Morgenpost 7.5.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story602157.html
Victor, der asiatische Elefantenbulle im Berliner Zoo, hat bei seinem Futter einige Vorlieben. Neben Heu, Obst und Gemüse mag er vor allem frische Ahornäste. Die werden heute extra für ihn geschnitten und im Außengehege um 12 Uhr serviert. Wenn Victor einen guten Tag erwischt hat und die Damen seiner Herde nett zu ihm sind, kriegen sie vielleicht etwas ab.

Freies Wort
Die Wildkatzen sollen in diesem Jahr ein neues Domizil bekommen
http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/suhl/resyart.phtm?id=453920
Nachdem die beiden bisher in der Suhler Schweiz beheimateten Luchse an den Tierpark Wernigerode abgegeben wurden, schaut man dort nun der Ankunft des neuen Luchspärchens aus Schweden sehnsüchtig entgegen.

Berliner Morgenpost 9.5.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story602649.html
Die Weißgesichtseule ist wirklich besonders hübsch. Heute um 16 Uhr können die Tiere am Greifvogelfelsen im Zoo beobachtet werden, wenn sie tote Mäuse fressen.

Berliner Morgenpost 9.5.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story602831.html
Haben Sie schon mal gesehen, wie ein Panzernashorn läuft? Wer heute Nachmittag um 17 Uhr bei den vier indischen Nashörnern vorbeischaut, kann ihnen immerhin beim Fressen zugucken.

Berliner Morgenpost 12.5.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story603302.html
Im Tierpark Friedrichsfelde hatte man das Klettervermögen der Sichuan-Takine aus Süd-China zunächst unterschätzt. Erst eine Erhöhung des Grabenrandes hindert das Paar nun an der Flucht aus dem Gehege. Jetzt beschäftigen sie sich mit Nachwuchs - das Kalb kommt in diesen Tagen.


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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Chemnitz, 15. Mai 2003
Nachwuchs bei Känguru & Co.
Der Chemnitzer Tierpark meldet Nachwuchs bei den Bennett-Kängurus. Dort lugen seit wenigen Tagen zwei Jungtiere aus den Beuteln ihrer Mütter.
Außer bei den Australiern ist Nachwuchs bei den Westkaukasischen Steinböcken sowie vielen Bewohnern des Streichelzoos, z.B. bei den Afrikanischen Zwergziegen, Meerschweinchen, Degus und Mäusen, zu bestaunen.






Herborn, 14.05.03
Der Vogelpark und die Naturschutzjugend Hessen laden am Sonntag zum Kindertag ein:
Kostenloser Eintritt für Kinder, Naturerlebnisse, Spaß, Spiel und Spannung in Herborn-Uckersdorf
„Artenvielfalt ist Lebensqualität": Dieses aktuelle Motto füllt der Herborner Vogelpark und die hier präsentierte Vogelvielfalt aus aller Welt mit Leben. Das beliebte Naturerlebniszentrum ist auch überregional bekannt dafür, daß im Herborner Stadtteil Uckersdorf keine staubtrockene Wissensvermittlung erfolgt, sondern für die Vielfalt des Lebens begeistert wird. Natürlich kommt dabei auch der Spaß nicht zu kurz. Ein gutes Beispiel dafür ist der jährlich mit großem Erfolg in Uckersdorf stattfindende Kindertag, an dem Kinder traditionell freien Eintritt haben.
Am Sonntag, den 18. Mai, ab 10.00 Uhr ist es endlich wieder so weit: Unter der bewährten Regie der langjährigen Vogelpark-Pädagogin Susanne Kuhlmann-Wohner erleben die Kinder spielerisch die Entwicklung eines Schmetterlings vom Ei über die Raupe und Puppe bis zum herrlichen Falter.
Darüberhinaus erwartet die Besucher des Parks am Sonntag erstmals eine zusätzliche Attraktion: Die Naturschutzjugend NAJU Hessen lädt anläßlich ihrer diesjährigen Auftaktveranstaltung zum "Erlebten Frühling" Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 15 Jahren auf den großen Spielplatz im Vogelpark ein. Dort gilt es, mit den diesjährigen Frühlingsboten Kiebitz, Erdhummel, Klee und Erdmaus den Lebensraum Wiese in spannenden Erlebnis- und Spielmöglichkeiten zu erkunden. Eine nahe Verwandte der Erdmaus, die Hausmaus, kann im neuen Streichelgehege des Herborner Tiergartens in ihrem "naturnahen" Büro beobachtet werden.
Natürlich gibt es bei den Aktionen des Vogelpark-Teams wie auch der NAJU wieder viele Preise zu gewinnen. Zudem wird ein Flohmarkt "Kinder für Kinder", bei dem von 9.30 bis 11.00 Uhr jedes Kind teilnehmen kann, veranstaltet. Und gewiß wird in dem Uckersdorfer Naturerlebniszentrum auch für das leibliche Wohl von Groß und Klein gesorgt.
Übrigens kann der für seine Familienfreundlichkeit bekannte Vogelpark rechtzeitig zum Kindertag aktuell von mehreren Nachzuchterfolgen, vom Bartkauz über die Brahma-Henne "Berta" bis zur Brautente, berichten: Der Brutbeginn zeichnet sich darüber hinaus bei Schnee-Eule "Hedwig" ab, die in Herborn seit den Harry-Potter-Filmen zu einem weiteren Publikumsliebling geworden ist.
Apropos Publikumslieblinge: Zwei der freifliegenden Storchenpaare als Wappenvogel des Naturschutzbundes NABU und seiner Jugendorganisation NAJU sind in ihren imposanten Nestern mit der Aufzucht von Jungvögeln beschäftigt, und es besteht durchaus die Hoffnung, daß auch bei der zum Medienstar avancierten zahmen Störchin "Elsa", wie auch bei den zierlichen Jungfernkranichen, pünktlich zum Kindertag Jungvögel schlüpfen.

Duisburg, 14.05.03
Tanz im Mai
Zum Glück: Sie tanzen wieder – hoffentlich nicht nur im Wonnemonat Mai!
Mit halbgeöffneten Riesenschwingen springen die mit 1,75 m Stehhöhe größten Kraniche der Welt – die indischen Sarus-Kraniche – wieder umeinander her…
Ganze 2 Jahre musste der Wissenschaftliche Mitarbeiter des Zoos, Dipl.-Biol. Achim WINKLER, kreuz und quer durch virtuelle wie papierne Infoseiten europäischer Zoos surfen, um einen ausgewachsenen Hahn dieser in ihrer südasiatischen Heimat keineswegs seltenen, dafür aber in den Zoologischen Gärten der Welt außerordentlich raren Vogelart zu finden. Im nur 100 km südlich von Duisburg entfernten Neuwied fand der Wissenschaftler dann jenen 17-jährigen Vogel-Bräutigam, der einer 8-jährigen Duisburger Kranichschönheit künftig seine Aufwartung machen soll.
Die beiden mögen sich offenbar, denn mittlerweile sind die wehrhaften Vögel zu Dauertänzern und –trompetern geworden, was bei Pflegern und Zoologen durchaus Hoffnung nährt, in nicht allzu ferner Zeit ein Reisignest in irgendeinem Winkel der Freianlage zu finden, von dem aus ein oder zwei dunenbefiederte Kranichküken den tanzbeschwingten Eltern hinein ins Leben folgen…

Gelsenkirchen, 13. Mai 2003
Ruhr Zoo Pinguine haben Nachwuchs
Das zerzauste braune Federkleid lässt nicht unbedingt auf die eleganten „Frack-Träger“ schließen. Doch bei diesen zwei Neu-Gelsenkirchener handelt es sich um Nachwuchs der Humboldt-Pinguine. Noch sind sie nicht bei ihren Eltern, sondern werden mit „Fischmilch“ in der neuen Veterinärstation von Tierpflegern aufgezogen.
Pinguin-Nachwuchs ist selten geworden im Ruhr Zoo. So haben sich die Zoologen des Ruhr Zoo entschlossen, es diesmal nicht nur den gefiederten Eltern zu überlassen, ob die Brut erfolgreich ist. Ein bereits geschlüpftes Küken und ein angepicktes Ei wurde von der Pinguin-Anlage entfernt. Nach dem Schlupf des zweiten Kükens wurden beide Pinguin-Kinder von der Hand des Tierpflegers groß gezogen. Von anfangs keinen 80 Gramm haben die Kleinen mehr als das Zehnfache zugelegt. Erst wenn die beiden voll befiedert und „wassertauglich“ sind, dürfen sie zurück zu ihren Eltern.
Die Pinguine haben zwar Jahr für Jahr Brutversuche unternommen, um den Pinguinbestand von derzeit fünf Tieren aufzufrischen, nur war dies in den letzten Jahren nicht von Erfolg gekrönt. In den Bruthöhlen fanden sich regelmäßig Eier, das Brutverhalten beider Elternteile versprach Erfolg, jedoch stellten sich die Eier oft als unbefruchtet heraus.

Stuttgart, 14.5.03
Endlich wieder ein kleiner Ameisenbär
Nach zwei Jahren ist wieder ein kleiner Ameisenbär in der Stuttgarter Wilhelma geboren worden. Mutter „Xippe“ hat in den vergangenen Jahren aber nichts dazu gelernt und so müssen die Tierpflegerinnen und Tierpfleger die kleine „Karina“ genau so zusätzlich versorgen wie bei dem Jungtier zuvor.
Da die Mutter ihr Kleines nicht auf dem Rücken umherträgt, wie es sich für einen anständigen Ameisenbären gehört, müssen während der Nacht, wenn „Xippe“ spazieren geht, die Tierpfleger die Kleine versorgen und wärmen. Wenn die Mutter schläft, setzen sie ihr das Töchterchen an, damit diese die Mutterwärme spürt und auch trinken kann. Durch Zufüttern mit der Flasche gedeiht „Karina“ prächtig. Die Pfleger hoffen, dass, genau wie bei ihrem ersten Jungtier, die Mutter sich an das Junge gewöhnt und es dann immer auf ihrem Rücken duldet.





Garstedt, 13.05.2003
Kindersegen bei Wilma und Willi
Jetzt hat es endlich bei dem eigenwilligen Willi gefunkt und die kleine Waschbären-Familie im Wildpark Lüneburger Heide ist komplett. Die zweijährige Wilma hat vor 4 Wochen drei putzigen Babys das Leben geschenkt. Die kleine Rasselbande  besteht aus einem Mädchen und zwei Männchen. Namen haben sie natürlich auch schon, sie heißen: Lilli, Tim und Tom. Große Sorgen hat sich Obertierpfleger Daniel Goosmann um die kleine Lilli gemacht. Der Bärennachwuchs entwickelte sich unterschiedlich sie war die schwächste im Wurf. Kurzerhand nahm er sie mit zu sich nach Hause und zieht sie mit der Flasche auf. Die achtjährige Hündin Ronja ist begeistert, endlich ist jemand da den sie bemuttern kann. Liebevoll kümmert sich die Ersatzmutti um das “Minibärchen“. Für Lilli ist Körperkontakt überlebenswichtig und welches Baby schmust nicht gerne. Mittlerweile hat sie sich so gut entwickelt, dass sie sich mit lauten keckern bemerkbar macht wenn sie Hunger hat. Natürlich ist Daniel dann sofort zur Stelle um das hungrige Mäulchen zu füttern. Später wird Lilli wieder mit ihren Geschwistern und ihren richtigen Eltern zusammenleben aber bis dahin lässt sie sich weiter von Daniel und Ronja verwöhnen.

Zürich, 13.5.03
Einladung zum Presse-Apéro des Zoo Zürich
Datum:    Dienstag, 20. Mai 2003
Treffpunkt: 10.30 Uhr beim Zooeingang
Thema:   
Die Verkehrserschliessung des Zoo Zürich
Andres Türler, Stadtrat, präsentiert die Ergebnisse der Planungsgruppe für das neue Verkehrskonzept zur Erschliessung des Zoo Zürich und stellt erste konkrete Massnahmen vor.
Das positive Jahresergebnis des Zoo Zürich
Rolf Balsiger, Verwaltungsratspräsident Zoo Zürich AG, erläutert das Geschäftsjahr 2002.
Ein Grund zum Feiern
Das Elefanten-Mädchen Chandra wird 1-jährig.

Duisburg, 9.05.03
WWF informiert
Vom 16. bis 19. Juni 2003 tagt die Internationale Walfang Kommission (IWC) in Berlin.  Wie bekannt, wird von japanischen und norwegischen Walfang-Flotten unvermindert Jagd auf bedrohte Walarten gemacht – angeblich zu wissenschaftlichen Zwecken… Nun will das nordeuropäische Island ebenfalls die Jagd auf Wale wieder aufnehmen.
Um wenigstens die Pläne der Nordeuropäer zu durchkreuzen, ruft der WWF auf zu einer großen „Kinder-Mal-Aktion“. Alle Kinder können Wal-Schablonen ausmalen, die der WWF anschließend auf der Berliner Konferenz den Vertretern der isländischen Regierung in Form eines Riesenwals übergeben wird.
Neben Informationstafeln zum Schutz der Wale informieren die Mitglieder der WWF-Gruppe Niederrhein auch über die Zerstörung des Regenwaldes z.B., dessen artenreiche Flora und Fauna zunehmend mehr öden Palmölplantagen weichen muss.
Am Sonntag, dem 11. Mai 2003, in der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr  steht der Leiter der WWF-Gruppe Niederrhein, Sören Kukielski, mit seinen Kollegen nicht nur zu Fragen rund um den Artenschutz zur Verfügung,
sondern auch als Ansprechpartner für die bunte „Kinder-Mal-Aktion“. Standort: Äquatorium/Affenhaus des Zoos.
 
Ruhr Zoo lädt Mütter am Sonntag ein
Gelsenkirchen, 7. Mai 2003
Der Ruhr Zoo bedankt sich am Muttertag bei allen Müttern für ihre Treue. Denn ein Besuch des Ruhr Zoo ist für Mütter mit Kindern bis zu 12 Jahren am Sonntag, den 11. Mai, gratis.
Am Sonntag, 11. Mai, ist Muttertag. Der Ruhr Zoo lädt alle Mütter mit eigenen Kindern bis zu 12 Jahren an diesem Tag kostenlos in den Ruhr Zoo Gelsenkirchen ein. Kinder zahlen den üblichen Eintrittspreis.
Viele Jungtiere toben derzeit durch die Zooanlagen, spannende Baustellen geben Ausblick auf die künftige ZOOM Erlebniswelt. Zusätzlich gibt es am Sonntag Unterhaltung und Programm für die ganze Familie, wenn das Wittener Kinder- und Jugendtheater in der Ruhr Zoo Arena zu Gast ist.


Gelsenkirchen, 7. Mai 2003
„Pettersson, Findus und die Hühner“ am Sonntag im Ruhr Zoo
Das renommierte Wittener Kinder- und Jugendtheater hat aus dem bekannten Kinderbuch von Sven Nordquist ein spannendes und lustiges Theaterstück für Kinder ab 3 Jahren gemacht und gastiert am Sonntag, 11. Mai, im Ruhr Zoo.
Seit Caruso auf dem Hühnerhof Einzug gehalten hat, ist bei Bauer Pettersson und Kater Findus nichts mehr so wie früher. Gibt es wirklich nichts, womit man dem Hahn das Krähen abgewöhnen kann?
Die listigen Versuche Findus´, Hahn Caruso zum Schweigen zu bringen, zeigt das vom Wittener Kinder- und Jugendtheater am Sonntag, 11.Mai, um 12.00 Uhr und 15.00 Uhr in der Ruhr Zoo Arena. Die Veranstaltung ist im Eintrittspreis enthalten.
Das Wittener Kinder- und Jugendtheater wird gefördert vom Ministerium für Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes NRW.


Herberstein
Der Natur- und Tierpark Schloß Herberstein läd zum ersten gemeinsamen Lunch mit den Mandrills und Grünen Meerkatzen ein am Do., 15. Mai.
Eröffnung des Geheges mit buntem Rahmenprogramm.



Bonn, 9. Mai 2003
Botanischer Garten Bonn: Ende Mai blüht die Titanenwurz
Die drittgrößte Titanenwurz, die je in einem Botanischen Garten geblüht hat, entfaltet voraussichtlich Ende Mai am Poppelsdorfer Schloss in Bonn ihre zweieinhalb Meter messende Blüte. Die Universität Bonn rechnet mit wenigstens 15000 Fans dieses Blumengiganten (Amorphopjhallus titanum), der sich nicht nur durch seine Riesenblüte, sondern auch durch intensiven Aasgeruch auszeichnet. Die aus Sumatra stammende Blume zählt zu den spektakulärsten Erscheinungen in der Planzenwelt überhaupt und wurde erst im 19. Jahrhundert entdeckt. Die Titanwurz blüht nur alle paare Jahre – zuletzt 2000 in Bonn .

NABU, 13. Mai 2003
NABU legt naturschutzfachliche Analyse der Flurbereinigung vor
Billen: Ökologische Verbesserung der Flurbereinigung muss auf allen Ebenen ansetzen
Der Naturschutzbund NABU hat eine Neuausrichtung der Flurbereinigung am Leitbild einer ökologisch nachhaltigen Landentwicklung gefordert. "Die Flurbereinigung muss in Zukunft konsequent zum Erhalt der Tier- und Pflanzenvielfalt sowie zur Konfliktlösung zwischen Landwirtschaft und Naturschutz beitragen", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Gerd Billen.
In einem Gutachten hat der NABU im Auftrag des Bundesverbraucherministeriums die Situation und Möglichkeiten der ländlichen Bodenordnung exemplarisch analysiert. Die Studie trägt aus einzelnen Bundesländern Informationen zur aktuellen Berücksichtigung ökologischer Belange in der Flurbereinigung zusammen. Anhand von Fallbeispielen aus Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz wird dabei deutlich, dass es weiterhin zahlreiche Verfahren gibt, in denen ökologisch wichtige Landschaftsstrukturen wie Hecken, Säume oder Krautstreifen verloren gehen und ein vielfältiges Mosaik aus kleinen Parzellen durch großflächige Bewirtschaftungseinheiten ersetzt wird. "Die Analyse zeigt, dass ökologische Planvorgaben oft nur unvollständig umgesetzt werden oder positive Verfahren schon kurz nach Abschluss stark entwertet werden", so Billen.
Vor diesem Hintergrund forderte der NABU, dass die Flurbereinigung in Bund und Ländern nur noch gefördert werden sollte, wenn sie einen konkreten Beitrag zur Umsetzung von Naturschutzzielen leistet. Agrarstrukturelle Nachteile von Regionen alleine rechtfertigten den hohen finanziellen Aufwand von rund 200 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln nicht mehr und könnten für die Landwirte auf andere Weise preiswerter ausgeglichen werden. "Das Flurbereinigungsgesetz sollte durch ein Bodenordnungsgesetz ersetzt werden, das Naturschutz und Landentwicklung gleichermaßen dient", so NABU-Bundesgeschäftsführer Billen.

NABU, 10. Mai 2003
NABU setzt sich für Mauersegler und Natur rund ums Haus ein
Opitz: Ökologische Konzepte in Städten und Dörfern helfen Mensch und Natur
Der Mauersegler, Vogel des Jahres 2003, stand im Mittelpunkt des diesjährigen NABU-Artenschutzsymposiums, das der Naturschutzbund NABU an diesem Wochenende zusammen mit der Vogelschutzwarte und dem Zoo Frankfurt sowie dem Naturschutzzentrum Hessen veranstaltet hat. Neben neuen Forschungsergebnissen über Biologie und Lebensweise der rasanten Zugvögel galt das Interesse der über 100 Teilnehmer vor allem auch dem Austausch über Mauersegler-Projekte, die schon jetzt erfolgreich sind. "Mauersegler leben als Kulturfolger in direkter Nähe des Menschen und sind auf Nischen und Ritzen in Gebäuden angewiesen, die sie als Brutplätze nutzen können. Sie sind daher in besonderem Maße von unserer Hilfe abhängig", sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz.
Zwar sei der Vogel des Jahres 2003 noch nicht akut in seinem Bestand bedroht, er leide aber bundesweit zunehmend unter Wohnungsnot. "Erfolgreiche Hilfsprojekte, wie sie auch lokale NABU-Gruppen durchführen, konzentrieren sich auf das Angebot neuer Brutplätze bei Neubauten mit Hilfe von Niststeinen und –kästen einerseits und auf Beratungen zu naturverträglichen Gebäudesanierungen mit dem Schutz vorhandener Brutnischen andererseits", so Opitz.
Heute leben in Deutschland schätzungsweise 230.000 bis 460.000 Brutpaare des Mauerseglers. Der NABU, der alljährlich den Vogel des Jahres kürt, wird außerdem in diesem Jahr mit ausführlichen Bestandserfassungen in Zusammenarbeit mit anderen ornithologischen Verbänden die Erkenntnisse und Datenlage über diesen "ortstreuen" Langstrecken-Zugvogel verbessern.

WWF, 09.05.03
Schröder muss auf Indonesien-Reise Fehler der rot-grünen Regenwaldpolitik rückgängig machen
Die Umweltstiftung WWF fordert Bundeskanzler Gerhard Schröder vor seiner morgigen Abreise nach Südostasien dazu auf, den systematischen Rückzug der rot-grünen Regierung aus dem Schutz der letzten Regenwälder Indonesiens sofort zu stoppen. In einem offenen Brief an den Kanzler verlangen die Umweltschützer, dass die deutsche Delegation ihre Treffen mit indonesischen Regierungsvertretern am 14. und 15. Mai in der Hauptstadt Jakarta nutzt, um das Engagement Deutschlands für die indonesischen Regenwälder wiederzubeleben. Die Bundesregierung hatte ihre Beiträge zum Schutz und zur nachhaltigen Bewirtschaftung dieser Wälder vor rund zwei Jahren eingefroren. Der WWF weist anlässlich der Kanzler-Reise darauf hin, dass derzeit in Indonesien die größten verbliebenen Regenwaldgebiete Südostasiens so schnell abgeholzt werden wie keine anderen Wälder auf der Welt. „Man muss sich schämen, dass ausgerechnet eine rot-grüne Regierung die indonesischen Regenwälder auf gibt“, kritisiert Martin Geiger, Tropenwaldexperte des WWF Deutschland
Als ein besonders unrühmliches Beispiel deutscher Regenwaldpolitik benennt der WWF eine Bürgschaft der im Auftrag der Bundesregierung agierenden Hermes Exportkreditversicherung: Mit dieser Bürgschaft sei in den neunziger Jahren eine gigantische Papierfabrik auf der indonesischen Insel Sumatra finanziert worden, die ihren Holz-Bedarf ausgerechnet durch großflächige Kahlschläge in solchen Regenwaldgebieten deckt, in denen die bedrohten Sumatra-Tiger und Sumatra-Elefanten leben. Pikanter Nebenaspekt: Das Unternehmen Asia Pulp and Paper, das in dieser Fabrik den Regenwald zu Zellstoff und Papier verarbeitet, ist inzwischen nicht mehr in der Lage, die Schulden zu begleichen.
Der WWF hofft, dass die deutsche Delegation um Kanzler Schröder ihren Einfluss auf die indonesische Regierung geltend macht, damit diese den Wald von Tesso Nilo, den größten verbliebenen Tiefland-Regenwald auf Sumatra, als Nationalpark ausweist. In diesem Gebiet wurde die weltweit größte Pflanzenvielfalt nachgewiesen – doch der Schutz dieses Regenwalds, in dem die bedrohten Sumatra-Elefanten leben, ist bislang am Einfluss der in der Region ansässigen Holz- und Papier-Konzerne gescheitert.

Birdlife, 29-04-2003
BirdLife to assess environmental impact of war in Iraq
BirdLife International today announced it will send five teams of field biologists to Iraq to assess the impact of the war on the conservation status of key habitats, sites and species. A team of BirdLife staff from within the Middle East and Britain will travel to the country as soon as it is safe to do so. Once there they will carry out a one-month assessment of a selection of sites in order to make recommendations for further action.
This initial survey is to be followed by four more that will look in more detail at all 42 of Iraq's Important Bird Areas (IBAs), and focus on the Mesopotamian Marshes Endemic Bird Area (EBA) and the globally threatened birds for which Iraq is particularly important.
Over the past decade the Mesopotamian Marshes have been almost entirely drained, threatening a number of Globally Threatened Birds (GTBs). One of the species causing the most concern is the Basra Reed-warbler Acrocephalus griseldis. Information available before the war about this near-endemic species indicated that its survival status has deteriorated from Near Threatened to Endangered, with its population now thought to number less than 10,000 birds.
It is anticipated that the BirdLife teams will also work closely with the United Nations Environment Programme (UNEP), a network of Iraqi ornithologists and conservationists, and other agencies committed to the conservation of biodiversity in Iraq. The information obtained will be vital for future conservation and hopefully form the basis for a new era of conservation in Iraq.



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Natur- und Artenschutz

Neues Deutschland 8.5.2003
SARS in China: Razzien auf Wildtiermärkten
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=35141&IDC=2
Der Freimarkt Qingping im südchinesischen Guangzhou gehört zu den Touristenattraktionen der mit rund 4,1 Millionen Einwohnern fünftgrößten Stadt Chinas und Hauptstadt der Provinz Guangdong. Neben altchinesischer Medizin, Gewürzen, Gemüse und Obst werden dort Unmengen lebender Tiere zum späteren Verzehr feilgeboten. Tierhaltung und -behandlung in China werden von Tier- und Artenschützern immer wieder scharf verurteilt. Besonders der Verzehr von Schildkröten hat im Reich der Mitte bizarre Ausmaße angenommen. Jetzt sind die chinesischen Tiermärkte wegen SARS ins Gerede gekommen. Die Behörden greifen auch hier drastisch durch, um die Ausbreitung der gefährlichen Lungenkrankheit einzudämmen. So gab es in Tausenden Tiermärkten, Restaurants und Küchen in Südchina Razzien. Dabei wurden immerhin an die 840.000 bedrohte Tiere beschlagnahmt und Hunderte Verdächtige festgenommen. Der Grund für die Aktionen: Chinesische Ärzte vermuten inzwischen die Quelle von SARS im massenhaften Verzehr von Wildtieren. Sollte sich diese Vermutung bestätigen, gäbe es eine interessante Parallele: Auch bei der in Zentralafrika wütenden Ebola-Seuche wird als Übertragungsweg der Verzehr von Fleisch infizierter Wildtiere, in diesem Fall Menschenaffen, vermutet. Nun könnte ausgerechnet die Angst vor SARS hier ein Umdenken auslösen.

Schweriner Volkszeitung 10.5.2003
Exoten erobern den Norden
http://www.svz.de/newsmv/MVVermischtes/10.05.03/exoten/exoten.html
Die heimlichen Zuwanderer kommen selbst aus Asien oder Amerika. Rund 1500 Arten tierischer Neubewohner haben die Wissenschaftler im Nordosten registriert. Die Natur steckt das überwiegend problemlos weg. Dennoch ist der Vormarsch tierischer Exoten beileibe kein Phänomen unserer Zeit. Zu den Faunen-Neulingen zählen aber auch altbekannte Waldbewohner wie Mufflon, Damwild und Fasan, die als lukrative Jagdbeute angesiedelt wurden. Darüber hinaus landeten Ende des 19. Jahrhunderts Fischarten wie Saibling oder Regenbogenforelle als Ersatz für die durch Gewässerverschmutzung dezimierten Ursprungsbestände in unseren Flüssen und Seen. Im Gegensatz zu empfindlichen Insel-Ökosystemen, wo vom Menschen angesiedelte Fremdlinge wie Ratte und Ziege ganze Arten vollständig dahinrafften, gibt es im Norden jedoch wenig Probleme.

Netzeitung 8.5.2003
Neue Tiefsee-Qualle entdeckt
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=568&item=238382
Eine bislang unbekannte Tiefseequalle haben Wissenschaftler vor der Küste Kaliforniens entdeckt. Statt über feine Tentakel verfügt das wegen seiner intensiven Farbe «Big Red» getaufte Tier über mehrere fleischige Fangarme zur Beutejagd. Vor zehn Jahren von unbemannten Tauchbooten erstmals beobachtet, konnte die Qualle erst jetzt eindeutig als neue Art identifiziert werden. Die von George Matsumoto vom kalifornischen Monterey Bay Aquarium Research Institute (MBARI) im Fachmagazin «Marine Biology» vorgestellte Art lebt in Meerestiefen von 650 bis 1500 Metern. Mit einem Durchmesser von bis zu einem Meter ist Tiburonia granrojo – so der wissenschaftliche Name der neuen Qualle – nicht nur sehr groß, seine auffälligen Fangarme unterscheiden «Big Red» auch so deutlich von anderen Spezies, dass Matsumoto das Tier gleich zum ersten (und bislang einzigen) Vertreter einer neuen Quallenfamilie erhob – den Tiburoniinae.

Alert sounds for turtles and tortoises
Two-thirds of the world's tortoises and freshwater turtles are threatened, and a rescue plan is being launched for those at greatest risk.
http://news.bbc.co.uk/go/em/fr/-/1/hi/sci/tech/3024643.stm

Venezuela fights to save endangered Arrau turtle
It may be South America's largest fresh water turtle, but when the green-lacquered amphibian is young, it fits in the palm of a hand and looks like the ideal aquarium pet.
http://www.enn.com/news/2003-05-08/s_4328.asp

New species of giant jellyfish found in Pacific waters
A new species of jellyfish with a yard-wide fleshy red bell and a cluster of wrinkled, thick arms has been found by scientists nearly a mile beneath the cold, dark waters of the Pacific Ocean.
http://www.enn.com/news/2003-05-08/s_4337.asp

Myanmar officials rescue wild animals from restaurants
Myanmar authorities seized hundreds of wild and endangered animals during raids on four Yangon restaurants that serve exotic meats, a weekly magazine reported.
http://www.enn.com/news/2003-05-15/s_4456.asp

World's smallest seahorse discovered
Scientists said recently they have discovered the world's smallest seahorse, after realizing it was not simply the offspring of a species they already knew about.
http://www.enn.com/news/2003-05-13/s_4403.asp

Deal reached to save endangered fox on private farmland
The federal government and a private farming company have reached an agreement to protect the endangered San Joaquin kit fox in Kern County, the first time such a deal has been struck to protect endangered species on private land, wildlife officials said.
http://www.enn.com/news/2003-05-14/s_4428.asp

Migratory birds are catalysts for international conservation
May 10 is International Migratory Bird Day. Perhaps more than anything, it is a reminder that wildlife does not recognize political or geographic boundaries. Migratory birds offer a compelling cue to the conservation community that it must transcend the constraints and borders of human society.
http://www.enn.com/news/2003-05-09/s_4318.asp

Otters dying from ocean pollution, heart disease
Ocean pollution is decimating the southern sea otter. A major study by scientists at the University of California, Davis, and the California Department Fish and Game shows that disturbingly large numbers of otter deaths are linked to parasitic infections. Nearly two-thirds of otters died from disease; most were in their prime breeding years.
http://www.enn.com/news/2003-05-15/s_4371.asp

Study shows 90 percent decline in stocks of big oceangoing fish
Scientists reported a 90 percent decline in large predatory fish in the world's oceans since a half-century ago, a dire assessment that drew immediate skepticism from commercial fishers.
http://www.enn.com/news/2003-05-15/s_4451.asp

Missouri center conserves native U.S. plants for next generation
Kimberlie McCue is not a parent in the traditional sense, but she has nearly two dozen precious charges that require plenty of patience and attention. McCue, a conservation biologist at Missouri Botanical Garden, is trying to conserve 22 species of plants native to the region and lift them from the brink of extinction for future generations' benefit and enjoyment.
http://www.enn.com/news/2003-05-09/s_4370.asp

Shell pipeline ruptures, spilling crude in Nigeria's oil delta
Crude oil from a ruptured pipeline oozed across farms and into a creek in southern Nigeria, unleashed by what residents and officials said Monday was tampering by unidentified saboteurs.
http://www.enn.com/news/2003-05-13/s_4409.asp

Otter returns to English waterways after lengthy decline
The otter, a much-loved mammal once feared on the brink of disappearing from British waterways, has staged a comeback. A recent survey showed that otters were present in 35 percent of riverbanks and wetlands in England - around six times more than a quarter-century ago, the government said Monday.
http://www.enn.com/news/2003-05-13/s_4413.asp


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Weitere Infos

Vivaria Korallenaquarium Unternehmensfortführung
Für die Weiterführung des kürzlich wegen Fehlens einer geeigneten unternehmerischen Nachwuchskraft stillgelegten Vivaria Korallenaquariums in Geretsried suchen wir eine geeignete Betriebsgesellschaft, Interessensgemeinschaft (...) mit einer bisher schon erfolgreich tätigen unternehmerischen Persönlichkeit.
Die Anlage ist ein gemeinnütziges Unternehmen. (...) Von den insgesamt 70 Becken stehen den Besuchen vor allem 16 Schaubecken und das Hauptbecken mit 200.000 l Inhalt zur Verfügung. Es zeigt die Schlucht eines Korallenriffs.
Ernsthaften Interessenten stellen wir gerne die notwendigen Unterlagen zu Verfügung und bieten ein informatives Gespräch an. Wir erbitten Informationen von Interessenten aussschließlich per Post unter Beifügung der notwendigen Anlagen:
Vivaria Stiftung, Seniweg 13, 82538 Geretsried



Mammalian Biology
Table of Contents 2003, Volume 68, Issue 3
Die Gattung Akodon (Muroidea: Sigmodontinae) in Misiones, Argentinien
Paarungsverhalten der Rötelmaus (Clethrionomys glareolus) unter Einfluß hormonaler und sozialer Faktoren
Cytochrom b Haplotypendivergenzen bei westeuropäischen Arten der Gattung Apodemus
Morphometrische Variation von Schädeln des Stachelschweins Hystrix cristata vom italienischen Festland, Sizilien und Nordafrika
Morphometrische Parameter von Därmen des Fuchskusu (Trichosurus vulpecula)
Das Mauswiesel (Mustela nivalis) auf den Mittelmeerinseln
Weiblichen Reproduktion und Trächtigkeitszeitpunkt bei Feldhasen



Thüringer Allgemeine 9.5.2003
Raupen bringen Anwalt auf die Palme
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.magazin.volltext.php?id=611863
Lutz Pedrowitz ist ratlos: Seine Palme verliert alle ihre Blätter. Jeden Tag fehlt bei dem exotischen Ziergewächs ein neues Stückchen Grün. Doch nicht fehlende Sonne oder überschüssiges Wasser bringen den Rechtsanwalt aus Dienstädt bei Arnstadt auf die Palme, sondern zwei gefrässige Raupen, Rudi und Rosi. Selbst der Erfurter Zoo konnte nicht weiterhelfen. Die Areca-Palme wächst eigentlich auf Madagaskar und den Komoren, das Exemplar von Lutz Pedrowitz allerdings ist in Holland groß geworden. Auch der Händler, der sie verkauft hat, ist ratlos. Wie heißen die Raupen wirklich, wo ist vorn und hinten, wo kommen sie her und was wird aus ihnen? "Sie sind zu schön, um im Alkohol zu enden", meint Lutz Pedrowitz und hofft auf Experten und eine Zukunft für Rudi und Rosi.

Ostsee Zeitung 14.5.2003
Elefanten ohne Ketten und schreckhafte Kängurus fanden Gefallen
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112674_709878.html
„Das ist das erste Mal, dass ich Elefanten sehe, die nicht im Stallzelt angekettet sind“, sagt Elke Riedel. Sie und Dr. Christine Richter statteten gestern unangemeldet dem Zirkus Charivari, der erstmals in Rostock seine Zelte aufgeschlagen hat, einen Besuch ab. Elke Riedel ist im Veterinäramt zuständig für Tier- und Tierseuchenschutz, Christine Richter beim Amt für Stadtgrün und Naturschutz für Artenschutz. Sie kontrollieren die Tierhaltung in den Zirkussen, die in Rostock gastieren. „Die Tiere haben schöne Ausläufe und Boxen. Das Personal macht einen guten Eindruck und die Chefin weiß genau über ihre Tiere Bescheid“, begründet sie.


Buch-Tip

Tierparks der Schweiz

Anne Barkhausen und Franz Geiser haben in minutiöser Kleinarbeit neben den bekannten Zoos und Tierparks Dutzende weitere Parks entdeckt, darunter so ungewöhnliche wie den Römischen Haustierpark. Hinzu kommen die vielen Neugründungen der letzten Jahre und auch kleine Gehege, Zuchtanlagen und Circusse. Alles in allem über 100 Einträge, gut recherchiert, mit Bildern, ausführlicher Beschreibung und allen nötigen Infos. Ein Muß für jeden, der sich in der Schweizer Zoowelt auskennen will, und ein unentbehrlicher Begleiter für eine Zoo-Reise in die Schweiz! 

2002, 248 S., gebunden.

32,70 Eur beim Schüling Buchkurier



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Ausstellungen

BERN Naturhistorisches Museum:
KÄFER & CO Die bunte Welt der wirbellosen Tiere
http://www-nmbe.unibe.ch

FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum
LURCHE Verbreitung, die Lebensräume und Unterschiede
bis 7.9.2003
http://www.fr.ch/mhn

OLTEN Naturmuseum
FLEDERMÄUSE - SCHATTENHAFT, FANTASTISCH, BEDROHT
bis 14.9.2003
http://www.naturmuseum-olten.ch

WIEN Naturhistorisches Museum
INMITTEN PARASITEN. ES BETRIFFT UNS ALLE.
bis 11.1.2004
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

KIEL Botanischer Garten
SCHMETTERLINGSSCHAU
4.7. bis 11.8.2003
http://www.uni-kiel.de:8080/Botanik/botgar.html

LIESTAL Kantonsmuseum Baselland:
DAS WILDSCHWEIN
6.6. bis 26.10.2003
http://www.kantonsmuseum.bl.ch

LUZERN Naturmuseum
EYE TO EYE Fotoausstellung Frans Lanting
bis 3.8.2003
http://www.naturmuseum.ch/

SIHLWALD Naturzentrum
DER SCHWALBENSCHWANZ
Porträt des Pro Natura Tieres 2003
bis 2.11.2003

NIEBÜLL Naturkunde-Museum:
DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz
13.7. bis 31.10.2003
http://www.nkm-niebuell.de

FRANKFURT Palmengarten
AUSTRALIS Lebensräume in Australien
4.7. bis 7.9.2003
http://www.palmengarten-frankfurt.de

Stralsund, Meeresmuseum
Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien
Sonderausstellung bis 31. Oktober 2003
www.meeresmuseum.de

KÖLN Zoologischer Garten:
DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo
bis 14.9.2003
http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
EULE UND MENSCH
bis 3.8.2003
http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
NATURALE 2002/2003 - 18th International Nature Film Festival
22.5. bis 25.5.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

MÜNCHEN, Deutsches Jagd- und Fischereimuseum:
AFRIKA IMPRESSIONEN Gemälde aus dem Afrika-Zyklus des Malers Renato Casaro
2.7. bis 9.11.2003
http://www.jagd-fischerei-museum.de/

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
LUCHS
bis 30.6.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

Naturkunde-Museum Wiesbaden
IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
bis 29.6.2003
http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:00 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Sonntags: Alte "Survival"-Folgen, die legendäre Natur-Doku-Reihe der BBC (80er Jahre)

Do., 15.05.2003, 20:15-21:00 ORF2, Universum, Everglades - Floridas exotische Wildnis
Fr., 16.05.2003, 13:15-14:10 SF1, Geparde, Das tödliche Rennen
Fr., 16.05.2003, 13:30-14:00 MDR, Rhabti - Das Panzernashorn (Nürnberg)
Fr., 16.05.2003, 16:15-17:00 HR, Die Nächte der Tasmanischen Teufel, von Ernst Arendt und Hans Schweiger
Sa., 17.05.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Rhabti - Das Panzernashorn
Sa., 17.05.2003, 10:25-10:50 ARD, Felix und die wilden Tiere, 1. (38tgl. Reihe; die "Zoo und Co" bzw "Welt der Tiere"-Filme von Felix Heidinger sehr gut für Kinder aufbereitet)
Sa., 17.05.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Tödliche Quallen
Sa., 17.05.2003, 18:30-19:00 3sat, Von Salzburg zurück in die Wildnis, Tachi-Wildpferde
So., 18.05.2003, 08:30-09:90 MDR, 360° - Die GEO-Reportage, Fährtensucher online
So., 18.05.2003, 14:20-15:05 ORF2, Universum, Die Festung der Tiger
So., 18.05.2003, 17:15-17:30 3sat, Zoo-Geschichten: Berlin, Film von Björn Encke NEU
Mo., 19.05.2003, 14:15-16:00 ZDF, Discovery - Die Welt entdecken, Umbruch im Outback - Australiens Tierwelt
Mo., 19.05.2003, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Der mit dem Hai spricht
Di., 20.05.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Rettung tut Not
Di., 20.05.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Der Schrei der Luchse
Di., 20.05.2003, 20:15-21:00 SWR, Tierische Invasoren, Von Feuerameisen und Wildschweinen
Di., 20.05.2003, 21:30-21:45 MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (8/11) NEU
Mi., 21.05.2003, 13:45-14:00 MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (8/11)
Mi., 21.05.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Zuflucht Wildnis, Eyespot - ein Hund wird zur Legende (Afr. Wildhund)
Mi., 21.05.2003, 21:45-22:00 3sat, Alligator-Alarm in Florida, Mit Krokodilen unterwegs
Do., 22.05.2003, 12:00-12:25 ORF2, "inatura" in Dornbirn, Ein neues Tor zu den Rätseln der Natur
Do., 22.05.2003, 15:15-16:00 ARD, Zuflucht Wildnis, Heißt Affenliebe auch Affentreue?
Sa., 24.05.2003, 10:25-10:50 ARD, Felix und die wilden Tiere, 2. Die heiligen Affen
Sa., 24.05.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Bären in der Brenta
Sa., 24.05.2003, 13:00-13:45 N3, Eine Arche für das liebe Vieh, Abenteuer Haustierrassen (Haustierpark Warder) Wh
Sa., 24.05.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Todfeinde am Orinoco, Wh98
So., 25.05.2003, 17:10-17:30 3sat, Zoo-Geschichten: München, Film vom Björn Encke NEU



ausführlichere Vier-Wochen-Vo