Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 160 vom 7. Mai 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
ISSN 1619-6643

Liebe Leser,
zur Abwechslung kommt die Zoopresseschau diesmal Mittwochs.

Dirk Petzold


  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Stuttgarter Zeitung 5.5.2003
Auch die Tiere im Zoo von Bagdad gehören zu den Opfern des Krieges
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/417567?_suchtag=2003-05-05
20 Tiere sind nach Gewehrfeuer, Randale und Plünderungen noch im Zoo von Bagdad verblieben. Einst waren es 300. Der Tierarzt ist verbittert über den Zustand des Parks in der irakischen Hauptstadt. Die Tigerin Ishtar ist das Wappentier des Zoos; sie liegt bewegungslos, mit stumpfem Blick und zotteligem Fell, in der äußersten linken Ecke ihres Käfigs. Der Gestank aus dem Käfig ist infernalisch. Hunderte Vogelstimmen liegen in der Luft. Afrikanische Tauben, Raben und Spatzen sitzen auf den Bäumen oder laufen über die Gehwege. Die meisten dieser Vögel wurden von Plünderern freigelassen, wahrscheinlich beim Versuch, sie zu fangen und zu stehlen. Die übrig gebliebenen Tiere drohen alle zu sterben, an Unterernährung und Krankheiten infolge der hygienischen Verhältnisse.

Stuttgarter Zeitung 3.5.2003
Wilhelma plant neue Häuser für Jumbos und Affen
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/416474?_suchtag=2003-05-03
Was künftige Baupläne angeht, drückt sich die Direktion des botanisch-zoologischen Gartens Wilhelma diplomatisch aus. Klar ist nur, dass die Tage der in den sechziger Jahren im nackten Betonstil gebauten Häuser entlang der Pragstraße gezählt sind. Dazu zählen die Unterkünfte für die Elefanten, für Nashörner, Flusspferde und Menschenaffen. Alle sind, vom Standpunkt der Tierpflege aus gesehen, nicht mehr sonderlich geeignet. Doch die Umbauwünsche der Wilhelma liegen zurzeit auf Eis. Der Grund: Vom Jahr 2006 an soll der Rosensteintunnel im Zuge der B 10 gebaut werden - und dies verträgt nicht den gleichzeitigen Umbau der Tierhäuser. Deshalb werde ein neues Elefantenhaus mindestens bis zum Jahr 2012 auf sich warten lassen. Möglich sei aber, dass ein neues Menschenaffenhaus vorgezogen werde. Man habe vor, die Elefanten ans obere Ende der Wilhelma zu verlegen, zwischen Schaubauernhof und Flusstierhaus, dorthin, wo bisher Takins, Onager, Anoa-Rinder und Bisons untergebracht sind. Das ehemalige Elefantenhaus könnte dann samt Außengehege den Panzernashörnern zugeschlagen werden. Statt bisher 600 Quadratmeter hätten die Elefanten dann bis zu 5000 Quadratmeter Platz.

Der Patriot 4.5.2003
Im Tiergarten warten noch drei Sorgenkinder
http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=98591&RESSORT=LP
Die beiden Wölfe aus dem Lippstädter Tiergarten haben eine neue Bleibe gefunden. Vor wenigen Tagen wurde das Pärchen in ein Auffanggehege in Hessen gebracht, sagte die hessische Tierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin. Unklar ist hingegen das Schicksal der beiden Lippstädter Bären. Für sie rechnet die Tierschutzbeauftragte mit dem Schlimmsten - dass sie eingeschläfert werden müssen. Und auch die Zukunft des Luchses ist wieder ungewiss. Den Monat Mai habe sich der Verein noch Zeit gegeben. Der intensiven Vermittlungsarbeit von Dr. Martin  ist es zu verdanken, dass das Wolfspaar ins hessische Weilburg umgezogen ist. In dem 1 000 Quadratmeter großen Auffanggehege werden die Wölfe "zwischengeparkt", bis ihr endgültiges Domizil, ein Gehege im hessischen Knüllwald, fertig ist. Für die beiden Lippstädter Bären scheidet diese Lösung indes aus. Sie könnten zwar ebenfalls im Knüllwald unterkommen, doch für die Übergangszeit gibt es offenbar keine Bleibe.

Kieler Nachrichten 5.5.2003
Warder
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-jan_tierpark_ART.htm
Der stellvertretende Vorsitzende des im vergangenen Herbst gegründeten Trägervereins Tierpark Warder, dort zuständig für Finanzen, muß Insolvenzverwalter Hendrik Gittermann und dem Gläubigerausschuss ein schlüssiges Finanzierungskonzept unterbreiten. Gittermann hatte den 31. August als "Stichtag" für den Verkauf festgesetzt. Mit "etwas weniger" als den oftmals publizierten 500.000 Euro möchte der Trägerverein den Park samt Grundstück, Gebäude und (verkleinertem) Tierbestand aufkaufen. "Wir haben ein Angebot abgegeben und erwarten jetzt das Gegenangebot – ich denke, es kommt zum Vertragsabschluss", sagt der 36-jährige Gnutzer, der eine mögliche Zusage des zukünftigen Kooperationspartners Ende Mai erwartet. Aufgrund der stetig gestiegenen Besucherzahlen sieht auch der technisch-kaufmännische Leiter des Tierpark, Dieter Kettenburg, den Park "auf einem guten Weg". Die von Kreisveterinärin Dr. Manuela Freitag aufgestellte Liste mit Auflagen werde "recht zügig" abgearbeitet, unter anderem würden derzeit Brachflächen auf gereinigten Koppeln vorbereitet. Der Tierbestand sei, wie gefordert, von ehemals 1500 auf zurzeit 950 Tiere reduziert worden, die zum Teil im Umland bei Landwirten eingestellt oder auch verkauft wurden. Die Fixkosten des Parks würden durch 60- bis 80.000 Besucher jährlich gedeckt, allerdings müsse die Zahl der Fördermitglieder "gewaltig" erhöht werden. Zwei weitere Mitarbeiter für die Tierpflege wurden (befristet) eingestellt, deren Anzahl soll langfristig weiter steigen, kündigt Foth an. Da sich der derzeitige zoologische Leiter des Tierparks, Dr. Jürgen Güntherschulze, zukünftig mehr dem Wissenschaftsbereich widmen soll, würde der Trägerverein bereits jetzt auch einen Zoologen einstellen. "Doch wer lässt sich schon auf einen Vier-Monats-Vertrag ein – das ist den meisten zu unsicher", weiß Unternehmensberater Foth.

Gifhorner Rundschau 7.5.2003
Arche Noah Zoo in Braunschweig-Stöckheim
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/562687/artid/1526406
Der Totenkopfaffe Olli, das Frettchen Barnie  und die alte Tigerdame stehen Tag für Tag am Gitter  ihres Käfigs und warten auf die Zoobesucher. Aber es sind noch  viel mehr Tiere, die im Arche Noah Zoo in Stöckheim leben. Die Kleinsten sind  die Stinktierbabies, und die Größten sind die Trampeltiere. Wer einen schönen Tag verbringen möchte,  ohne weit wegfahren zu müssen, der ist hier richtig. Zur Einstimmung  können sich Tierfreunde hier in newsclick.de auf eine virtuelle Stippvisite begeben. Eine  Bildreportage führt zu den verschiedenen Tieren, aber auch zu den Besuchern des Zoos.

Schweriner Volkszeitung 6.5.2003
Witwer Willies Mitgift wächst
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/06.05.03/witwer/witwer.html
Nashornbulle Willie, schwergewichtiger Trauerkoloss des Schweriner Zoos, kann auf neues Glück hoffen. Es fehlen zwar noch Spendengelder, die Zoo-Mitarbeiter sind aber schon in europäischen Tierparks auf Brautschau. Zoo-Direktor Michael Schneider und sein Team suchen eine neue Gefährtin für Witwer Willie. Der Nashornbulle hatte im letzten Sommer seine langjährige Freundin verloren. Seine schwere Depression ist inzwischen überwunden. Mit rund 20.000 Euro Kosten rechnet der Schweriner Zoo für Tier und Transport, mindestens 7.000 Euro fehlen dem Tierpark trotz überraschend vieler kleiner Einzelspenden noch. Europaweit gibt es in den Zoos nur 241 Breitmaulnashörner, da ist das Angebot an passenden Damen sehr exklusiv.

Cuxhavener Nachrichten 30.4.2003
Kein "Sea-Life-Centre" in Cuxhaven
http://www.cn-online.de/archiv_artikel.cfm?Artikel=5140
Die mobile Meeresschau "Sea-Life", die zurzeit mit großem Erfolg im Dortmunder Westfalenpark gezeigt wird, zieht nicht nach Cuxhaven. Das große zeltartige Bauwerk wird vom nächsten Jahr an im Münchner Olympiapark eine neue Heimat finden.

Nordkurier 5.5.2003
Park für bedrohte Haustierrassen eröffnet
http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/d/d.php
Auf der Prenzlauer Ökostation ist am Sonnabend offiziell der Park für bedrohte Haustierrassen seiner Bestimmung übergeben worden. Im Beisein von Bürgermeister und Landrat konnte Leiter Andreas Knoll zu diesem Festakt zahlreiche Besucher begrüßen. "Unser Projekt baut auf die Erfahrung - was der Mensch kennt, schützt er auch. Praktischer Umweltschutz zum anfassen, begreifen und verstehen. Denn Exoten im Zoo zu bestaunen, ist heute wohl jedem Kind möglich. Landwirtschaftliche Nutztiere dagegen sind weitgehend unbekannt - vom Gefährdungsgrad alter Rassen ganz zu schweigen." Zu sehen sind unter anderem Shetland-Ponys, Skudden- und Zackelschafe, Mufflon, Deutsche Edelziegen, Bunte Bentheimer Schweine, Hausesel, Pommerngänse und vieles mehr. Die insgesamt 10,5 Hektar große Anlage am Scharfrichtersee hat wochentags von 8 bis 15 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.



Aktionen

Schweriner Volkszeitung 2.5.2003
Metamorphosen im Zoo hautnah miterleben
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/02.05.03/Zoo/Zoo.html
Alles neu macht der Mai, auch in der Darwin-Box im Rostocker Zoo.Das Sommerprogramm hat begonnen " Zeit des Werdens - Metamorphosen" ist der nahtlose Übergang nach der "Zeit des Erwachens". Neu in der Darwin-Box ist ein Videoserver, auf dem Kurzvideos von Jungtieren anzuschauen sind. Und noch eines: "Wandlung mit Begleitung", diese faszinierende Ausstellung ist bis September im Zoo zu erleben. Den besonderen Raum für ihre Präsentation fand die Installationskünstlerin Cheryl Joscher auf der historische Eichenallee. Hier sind Klanginstallationen aus 14 Kunstobjekten zu finden.

Nordkurier 3.5.2003
Ausstellung zeigt heimische Insekten
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/e___/e.php
Wer sich für heimische Insekten und Spinnen interessiert, ist im Ueckermünder Tierpark genau richtig. Im dortigen Brehm-Haus ist seit kurzem eine speziell auch für Schulklassen zu empfehlende Ausstellung mit etwa 1000 Insekten in 14 Schaukästen zu sehen.

Stuttgarter Zeitung 2.5.2003
Künstlerischer Auftakt im Tierpark Nymphaea
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/415706?_suchtag=2003-05-02
Einen großen Besucherandrang hatte der Tierpark Nymphaea (Esslingen) an seinem ersten Saisontag zu verbuchen. Denn immerhin läutete der seit knapp 100 Jahren bestehende Tierpark auf der kleinen Neckarinsel nicht nur die neue Besuchersaison ein, sondern am Abend feierte man auch die Vernissage der Kunstausstellung "Überleben".

Lippische Landes-Zeitung 1.5.2003
Schmusen im Tiger-Look
http://www.lz-online.de/news/lokal/no/LZ_20030430_2803131.html
Jetzt werden auch die Tiger Shari und Sammy im Tierpark Kalletal aktiv. Tierparkchef Dr. Dirk Neumann bietet seit neuestem Tigerabende an, bei denen die Tiger, ihr Verhältnis zum Menschen und ihre Verwandtschaft mit den Hauskatzen im Mittelpunkt stehen. Die Jungtigere schmusen mit Neumann und zeigen Kunststücke. "Ich will zeigen, wie nett und schön, wie groß und wie elegant die Katzen sind. Und dass sie mit dem Menschen kooperieren können, wenn sie wollen." Die Besucher sollen für den aktiven Naturschutz sensibilisiert werden." Deshalb zeigt Neumann auch zwei Fernsehfilme, die sich mit Schutzprojekten für Indische und Sibirische Tiger befassen. Die Tigerabende finden an jedem letzten Samstag im Monat ab 18 Uhr statt, Anmeldungen unter (05264) 242.

Kieler Nachrichten 4.5.2003
Auge in Auge mit dem Seeadler
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-heikes_Seeadler_ART.htm
Portrait des Falkners Dietmar Damm, der zur Zeit dreimal täglich außer freitags im Wildpark Eekholt Greife und Eulen in einer beeindruckenden Flugvorführung zeigt. Absoluter Star dabei ist Seeadler "Baron". Dietmar Damm entdeckte vor 19 Jahren sein Händchen für Greifvögel. Wildpark-Gründer Hans-Heinrich Hatlapa erkannte das Talent und ermöglichte Damm eine Falkner-Ausbildung. Um den Wildpark-Besuchern die besondere Schutzwürdigkeit der Greife nahe zu bringen, trainierte Damm Vögel aus eigener Nachzucht für Flugvorführungen. So kam auch "Baron" zu seinem "Job".

Main Rheiner 6.5.2003
Naturkunde für Stadtmenschen
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1142084
Einen großen Wandel erlebte der Cyperus-Verein für Aquarien, Terrarien und Naturschutz in seiner 102-jährigen Geschichte. 1914 nahmen die Gründer ein sumpfiges Terrain am Rande des Dyckerhoff-Bruchs in Augenschein und gestalteten es um. Damit das Gebiet auch in Zukunft naturkundlichen Anschauungsunterricht für gestandene Stadtmenschen bieten kann, fasste die Kommune den Beschluss, zusammen mit dem Verein das Ökotop zum Biotop am Petersberg zu entwickeln. Wie weit der Plan gediehen ist, davon konnten sich die Besucher bei einem Tag der offenen Tür ein Bild machen.

Ostsee Zeitung 2.5.2003
Viel Hoffnung für mehr Tourismus im Binnenland
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112740_698987.html
300 Gäste waren gekommen, um die offizielle Eröffnung der IGA-Außenstandorte in Nordvorpommern und Graal Müritz zu feiern. Der Vogelpark Marlow ist einer davon. Uhu Klaus ging der Trubel um ihn herum nicht viel an. Ruhig saß der große Vogel auf der Hand von Dirk Seemann, Tierpfleger im Vogelpark Marlow, und schaute aus großen Augen auf das Gewimmel im Schloss Schlemmin.

Main Rheiner 3.5.2003
Patenschaften für Ara und Co.
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1140134
Auch in diesem Jahr veranstaltete der Verein des AZ-Vogelparks (Lampertheim) am Maifeiertag einen Familientag. Der aus rund 420 Mitgliedern bestehende Verein hat nur etwa 20 aktive Mitglieder, die bereits seit Jahren dem Verein treu sind. Nun wird Unterstützung bei der Jugend gesucht. Dies ist der Grund dafür, dass die Jugendarbeit mehr in den Vordergrund gerückt wird. Auch Patenschaften für die Tiere können die jungen Helfer beim AZ-Vogelpark übernehmen.

Neues Volksblatt 6.5.2003
Samstag, großer Familientag in Schmiding
http://www.volksblatt.at/105NV_897783.stm
Im größten Zoo Oberösterreichs in Krenglbach bei Wels kann man dem Giraffenbullen Klausi in die Augen sehen, eine riesige Greifvogelanlage durchstreifen, die Krokodile auf der Sandbank beobachten



Nachwuchs

Sächsische Zeitung, 3.05.03
Anfangs kein Hauch von Zärtlichkeit
Erste Faultiergeburt in Dresden / Über 56 000 Besucher im Monat April
http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=477504
Dresdens Zoo kann gegenwärtig auf einen bemerkenswerten Erfolg verweisen. Wie Diplom-Biologe Wolfgang Ludwig, Zoologischer Leiter, berichtet, brachte das Weibchen Britta vor wenigen Tagen ein Junges zur Welt, dessen Geschlecht sich noch nicht ergründen ließ. „Die erste Faultiergeburt in unserer Anlage. Vater Daniel und Partnerin Britta, beides Wildfänge, kamen 1996 bzw. 1997 nach Dresden“.
Im Besucherraum des Primatenhauses untergebracht, trägt Mutter Britta ihr Junges wie in einer Hängematte auf dem Bauch.
Wie es um den Nachwuchs der Rothunde bestellt ist, lässt sich im Moment noch nicht sagen. Mutter Babe hütet vorerst ihr Geheimnis – die Kleinen halten sich in der Wurfkiste auf.
Zuwachs ist bei den Vögel zu erwarten. So zum Beispiel bei den Mandschuren-Kranichen, wo die Henne auf ihrem Gelege hockt. Brutverhalten auch in der Tundra-Anlage. Über mangelnden Zoobesuch konnte man auch im April nicht jammern. 56 245 Gäste – seit langem das beste April-Ergebnis.

Märkische Oderzeitung 5.5.2003
Nachwuchs bei den Habichtskäuzen im Tierpark Berlin
http://www.moz.de/showDDP.php?OPENNAV=ddp&SUBNAV=1&SUBID=xbn&ID=51037
Die Habichtskäuze im Berliner Tierpark haben Nachwuchs. Nach einer Brutdauer von 30 bis 35 Tagen schlüpften Anfang April nacheinander vier Jungvögel. Mittlerweile wurde es dem Nachwuchs in der Bruthöhle zu eng, und die Kleinen verließen in den vergangenen Tagen nacheinander diesen schützenden Ort. In wenigen Wochen treten die Jungvögel ihre Reise in andere Tiergärten und Zuchteinrichtungen an. Auch im Zoologischen Garten Berlin wird die Art regelmäßig gezüchtet. Dort sitzen die Jungeulen allerdings zurzeit noch in der Bruthöhle.

Gifhorner Rundschau 5.5.2003
Streifzüge im Schutz der Mutter
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/1562637
Geschützt von Bärenmutter Marcella unternehmen zwei Schwarzbären-Junge im Gehege des Serengeti-Parks bei Hodenhagen Ausflüge. Bei der Geburt vor rund drei Monaten wogen die Bärenbabies etwa 400 Gramm. Jetzt bringt der Nachwuchs 15 Kilogramm auf die Waage.




Salzburger Nachrichten 5.5.2003
Ohne Gift geht's auch
http://www.salzburg.com/sn/03/05/05/artikel/437338.html
Ratten haben kein positives Image. Experten der Universität Salzburg und des Zoos Salzburg wollen das ändern. "Es gibt kaum wissenschaftliche Daten, die sich mit wild lebenden Ratten, ihren Lebensräumen und ihrer tatsächlichen Rolle als Krankheitsüberträger beschäftigen. 24.000 Aufsätze werden aber pro Jahr über die Ratte als Labortier veröffentlicht", sagen Wissenschafterin Doris Öhlinger und Christian Walzer, Veterinärmediziner im Tiergarten Hellbrunn. Im Jahr 2002 wurde das so genannte Rattengesetz von 1925 abgeschafft. Bis dahin wurde in Salzburg ein bis vier Mal pro Jahr im gesamten Stadtgebiet, ohne Kontrolle des Rattenbestandes, Gift ausgelegt. Seit 2002 kann jede Stadt selbst entscheiden, ob eine Rattenbekämpfung notwendig ist. Je besser der Mensch das Verhalten der Ratte kennt, desto effektiver kann er schonende Maßnahmen ergreifen.

Hamburger Abendblatt 6.5.2003
Der kleine Adler ist gerettet!
http://www2.abendblatt.de/daten/2003/05/07/158098.html
Für ein krankes Seeadlerküken des Wildparks Eekholt hat sich die lange Reise zu einem speziellen Tierarzt gelohnt. Nach fünftägiger Behandlung in der rheinländischen Eifel ist der Adlernachwuchs zurück im Norden und "nun vollauf über den Berg", sagte der Falkner des Tierparks, Dietmar Damm.      Das 70 Gramm leichte Adlerküken war am 28. April in einem Brutkasten in Eekholt geschlüpft und hatte zunächst nichts gefressen. Grund sei eine Infektion gewesen, die vom Vogel-Veterinär in der Eifel erfolgreich bekämpft werden konnte

Nordkurier 6.5.2003
Igel aus Winterschlaf erwacht
http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/d_/d.php
Der Burg Stargarder Tierpark hat wie jedes Jahr auch im vorigen Winter schwachen Igeln einen Unterschlupf gegeben. Zahlreiche Besucher kamen nach Burg Stargard, um Tierparkleiter Andreas Schumann dabei zu beobachten, wie die Tiere ein letztes Mal gewogen und gefüttert wurden. Erst einmal eingekugelt aus Angst vor den ungewohnten Geräuschen, gingen die Igel dann nur zögernd ihren Weg in den Freiheit.

Berliner Morgenpost 3.5.2003
Von wegen "zahm": Kommt ein Kran, werden die Wildpferde wirklich wieder wild
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story601520.html
Gemütlich in der Sonne dösen, ein Sandbad nehmen, ein bisschen Heu knabbern und dann noch ein paar Streicheleinheiten bei den Zoo-Besuchern abholen - wie wild sind die Wildpferde denn noch? "Überhaupt nicht mehr", sagt Björn Nobert, Tierrevierchef des Erweiterungsgeländes im Berliner Zoo. Wind und Kälte können einem Przewalski-Pferd nichts anhaben. Nur gegen den Menschen konnten die Tiere nichts ausrichten. 1968 wurde das letzte frei lebende Exemplar gesichtet, seitdem gelten sie als ausgerottet. Einige Tiere überlebten jedoch in Zoos. Der Bestand konnte wieder auf 1500 Tiere hochgezüchtet werden. Seit 1994 werden in der Mongolei sogar wieder Tiere ausgewildert.

Landes-Zeitung 3.5.2003
"Panther sind völlig unberechenbar"
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=306682
Der Panther in Röcke – noch gibt es keine gesicherten Beweise dafür, dass es sich bei dem vermeintlichen Raubtier um eine Großkatze handelt. "Somit wäre es auch völlig falsch, Ängste in der Bevölkerung zu schüren", sagt Dr. Dirk Neumann, Fachtierarzt für Zoo- und Wildtiere. Aus eigener Erfahrung weiß der Leiter des Kalletaler Tierparks aber: " Panther sind völlig unberechenbar".

Schaumburger Zeitung 5.5.2003
Ein Näschen für Raubkatzen
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=306795
Der Panther mag sich noch so gut verstecken. Jagdhunde, die auf die Spur der mysteriösen Raubkatze stoßen, würden sich derart auffällig verhalten, dass es kaum noch Zweifel an der Existenz des schwarzen Leoparden gäbe. Der Panther könnte aus einem Haushalt oder einem illegalen Zoo entwichen sein. Trotzdem könne das Tier in den heimischen Wäldern überleben.

Lippische Landes-Zeitung 2.5.2003
"Doof wie ein Schwein stimmt nicht"
http://www.lz-online.de/news/lokal/no/LZ_20030502_2801447.html
Rosa und Stumpi, Minischweine im Tierpark Kalletal, hören auf das Kommando des 15-jährigen Robert Jobs aus Langenholzhausen. Er darf sie schminken, füttern und ihnen die Flasche geben, wenn die Besucher sich die Schweineschule ansehen, die eine Attraktion des Tierparks darstellen soll.

Leipziger Volkszeitung 2.5.2003
Förderverein will Tierpark nach vorn bringen
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/46464.html
Neben Eseln, Pferden, Meerschweinchen und farbenfrohen Sittichen ist sogar ein Ameisenbär im Tierpark Geithain zu Hause. Der Tierpark ist schön angelegt, der Besuch kostenfrei. Um den Park auch weiterhin erhalten zu können, wurde kürzlich der Förderverein Tierpark Geithain e.V. ins Leben gerufen. Ziel des Vereins ist vor allem die Erhaltung des Tierparkes sowie eine bessere Vermarktung. So sollen mehr Besucher in den Park gelockt werden. Das erste Projekt wird das Geithainer Vereinsfest im Juni sein. An dem wird sich der Förderverein mit einem eigenen Stand erstmalig in der Öffentlichkeit präsentieren.

Neue Ruhr Zeitung 2.5.2003
Hundert Menschen wollen Wildgehege erhalten
http://www.nrz.de/nrz/nrz.kleve.volltext.php?id=602250
Kleve. Mit hundert Mitgliedern rechnet Heinz Krömer, Vorsitzender des Heimatvereins Reichswalde, wenn es denn zur Gründung eines Fördervereins für das Tiergehege im Reichswalde kommt. Der Rat der Stadt Kleve hat die Auflösung des Wildgeheges aus finanziellen Gründen beschlossen. Nun wollen Reichswalder Anwohner das attraktive kleine Ausflugsziel erhalten. Bei der Versammlung am Mittwochabend wurde vorgeschlagen, nur den westlich der Straße gelegenen Teil des Tiergeheges zu behalten, in dem derzeit Damwild und Schwarzwild wohnen. Der östliche Teil mit Rotwild und Muffelwild sei aufzugeben. Welche Tierarten dann ins kleinere Gehege kämen, müsse noch festgelegt werden.

Die Welt 2.5.2003
Grüne sorgen sich um Elefantendame Saila
http://www.welt.de/data/2003/05/03/83499.html
Saila - einer von fünf Dickhäutern des in Friedrichsfelde gastierenden Zirkus Renz - habe nicht die nötige CITES-Bescheinigung, erklärte die Grünen-Tierschutzpolitikerin Claudia Hämmerling. Mit ihrem Fehlen werde der Artenschutz der vom Aussterben bedrohten Wildart unterlaufen. Sollte sich bestätigen, dass die Bescheinigung fehle, müssten die Behörden sich abstimmen. Saila würde nicht zwangsläufig beschlagnahmt. Zuständig sei im übrigen die Landesregierung Brandenburg, weil sich dort das Zirkus-Winterquartier befinde. Laut Claudia Hämmerling liegt ein Angebot des Safariparkes Gänserndorf in Österreich vor, das Tier zu übernehmen.

Berliner Morgenpost 2.5.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story601323.html
Die Zwergflamingos im Zoo sind in Balzstimmung. Um ihre Lust auf Nachwuchs zu fördern, bekommen die Tiere in ihrer Voliere am Vogelhaus heute um 10 Uhr eine eiweißhaltige Mischung aus Garnelenschrot, Algenmehl und Getreide.

Berliner Morgenpost 3.5.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story601572.html
Die Breitmaul-Nashörner im Tierpark sind ausgesprochen gute Rasenmäher. Mit ihren breiten Mäulern rupfen sie die Halme ab und arbeiten sich Stück für Stück auf der Wiese vor. Weil der natürliche Vorrat im Außengehege aber nicht ausreicht, bekommen die Tiere heute um 14 Uhr zusätzlich noch einen Haufen mit Heu und frisch gemähtem Gras.

Berliner Morgenpost 5.5.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story601743.html
Die Singschwäne auf dem Teich am Raubtierhaus im Zoo sind in Brutstimmung. Fürs Fressen - heute um 9.15 Uhr gibt es Getreide und Salat - müssen Sie sich dennoch Zeit nehmen.

Berliner Morgenpost 6.5.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story601959.html
Sechs Rothschildgiraffen leben im Tierpark in Friedrichsfelde. Noch, denn in den nächsten Wochen wird eine kleine Giraffe dazukommen.


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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Stuttgart, 7.5.03
Ganz schön affig
Menschenkindern stellt die Wilhelma hölzernes Klettergerät auf dem Spielplatz zur Verfügung. Für kleine Dscheladas gibt’s lebendes Spielgerät in Gestalt der Mähnenschafe: Diese geduldigen, aus dem Saharagebiet stammenden Tiere dienen den kleinen (und großen) Affen als Sitzplatz, Trampolin, Reittier und gelegentlich auch als Milchbar. Sieht ganz schön affig aus, so ein Dschelada auf seinem gehörnten Reittier ... Wird es dem Schaf dann irgendwann doch mal zu viel, wechseln die Großen auf ihre felsigen Sitzplätze und die Kleinen auf den Rücken der Dschelada-Mütter, denn sie werden nicht auf den Arm genommen, sondern dürfen reiten. Recht gut klettern können sie auch schon – das ist sozusagen ein Muss bei Bewohnern der Gebirgsregionen Äthiopiens. Im großen Familienverband der Dscheladas oder auch Blutbrustpaviane auf der Felsenanlage der Wilhelma gibt es zur Zeit 2 Jungtiere, weitere werden erwartet. Es ist der erste Nachwuchs vom neuen Haremschef „Gonzales“, erkennbar an seinem eleganten Schultermantel aus langen Haaren. Dscheladas sind in ihrem ursprünglichen Lebensraum in Äthiopien hochbedroht, der Erhalt der Art in den Zoologischen Gärten könnte für die Art dereinst überlebenswichtig sein. Die Wilhelma hält eine der wichtigsten Zuchtgruppen Europas.

Gelsenkirchen, 5. Mai 2003
Und es gibt sie doch: Gespenster im Ruhr Zoo Gelsenkirchen
Sie kommen vom anderen Ende der Welt, sehen tierisch gruselig aus, und verkleiden sich schon mal als Ast. Die neuen Bewohner im Ruhr Zoo Gelsenkirchen haben so einige Tricks drauf und nennen sich Gespenstheuschrecken. Die skurril aussehenden australischen Rieseninsekten stammen aus privater Hand.
Die Australier ernähren sich in ihrer Heimat von den Blättern verschiedener Eukalyptusarten, im Ruhr Zoo sind sie auch mit Rosenblättern, Brombeer- und Eichenblättern zufrieden.
Die Gespenstheuschrecken sind in einem Terrarium im Affenhaus untergebracht und genießen schon nach wenigen Tagen die Aufmerksamkeit vieler Ruhr Zoo Besucher.

Garstedt, 05.05.2003
Auf samtigen Pfoten.......
Schneeleopard unter diesem Motto veranstaltet der Wildpark Lüneburger Heide am 11.05.2003  eine Informationsveranstaltung
rund um die Katze. Am Luchsgehege beantworten Mitarbeiter des National-Parks Harz und ein Vertreter der Niedersächsischen Jägerschaft gern die Fragen der großen und kleinen Besucher zum Luchs und zum Stand der Auswilderung. Der Betreuer der Schneeleoparden Georg Müller erzählt am Schneeleopardengehege aus dem Leben der faszinierenden Großkatzen. Am Stand des Tierschutzverein Lüneburg können sich Interessierte über die Arbeit mit Stubentigern im Tierheim informieren.
Um 13.30 Uhr wird die Hamburger Katzenpsychologin Janine Baguhn einen Vortrag über Verhaltensstörungen der Samtpfoten halten. Auch die Kinder  können an diesem Tag zu Katzen werden beim Kinderschminken. Lassen sie sich in die geheimnisvolle Welt der Groß- und Kleinkatzen entführen.

Landesmuseum Hannover, 2.5.03
Ab heute bekommen Besucherinnen und Besucher des Landesmuseums und des Regenwaldhaus' in Hannover vergünstigte Preise im Doppelpack!
 Wer beide Attraktionen innerhalb von zwei Tagen besucht, muss für die zweite deutlich weniger bezahlen. Das Regenwaldhaus senkt die Preise für vorherige Besucher des Landesmuseums um 20 Prozent, so zahlen etwa Erwachsene 6,80 EUR statt 8,00 EUR oder Kinder 3,60 EUR statt 4,50 EUR. Eine Karte des Landesmuseums genügt als Besuchsbescheinigung. Umgekehrt bezahlen alle, die das Regenwaldhaus besucht und die Eintrittskarte dabei haben, im Landesmuseum statt EUR 3,00 nur EUR 2,50 EUR (Erwachsene) bzw. EUR 1,20 statt EUR 1,50 EUR (Ermäßigungsberechtigte). Ist das nicht schön?!
Sie sehen: Nicht alles wird teurer ...!

Münster, 2.5.03
Nachwuchs bei den Emus im Allwetterzoo Münster
Üblicherweise brüten weibliche und männliche Vögel gemeinsam und oftmals muss die Mutter die Küken nach dem Schlupf allein aufziehen. Im Allwetterzoo hingegen lebt ein männlicher Vogel, der ein geradezu bilderbuchmäßiger Vater ist. Hat er doch sein Gelege 56 Tage lang allein bebrütet und das Nest in der Zeit weder zum Trinken noch zum Fressen verlassen. Nachdem er acht Wochen nur von seinen Reserven gelebt hat, hütet er jetzt auch noch allein und überaus fürsorglich seinen am 19. April geschlüpften Nachwuchs. Derweil mussten wir die Mutter im Nachbargehege unterbringen, denn dass ihr Partner sich nur noch um den Nachwuchs kümmert, scheint ihr nicht zu behagen... Der mustergültige Vater ist ein Emu, einer der in Australien beheimateten großen Laufvögel. Seine derzeit noch wie kleine Frischlinge gestreiften Küken führt er auf einer Wiese hinter dem Vogelhaus im Allwetterzoo spazieren. Die beiden Kleinen, die beim Schlupf etwa 500 Gramm gewogen haben, entwickeln sich bis heute prächtig. Der Emuhahn kümmert sich noch etwa fünf Monate um seine Sprösslinge, dann werden sie allmählich selbständig. 



WWF, 5. Mai 2003
Der Panda, das Wappentier des World Wide Fund for Nature, wird viel Puste brauchen:
Vierzig Kerzen stehen am 10. Mai auf der Geburtstagstorte der Umweltschutzorganisation, denn an diesem Tag wird der WWF Deutschland vierzig Jahre alt. Am 10. Mai 1963 wurde der WWF in der damaligen Bundeshauptstadt Bonn gegründet - zwei Jahre nachdem die Mutterorganisation WWF International in der Schweiz ins Leben gerufen worden war. Zu den Gründungsvätern zählten unter anderem Bundestagspräsident Eugen Gerstenmaier, Bernhard Grzimek und der spätere Ministerpräsident und Bundesverteidigungsminister Gerhard Stoltenberg. Seit vier Jahrzehnten setzen sich die Umweltschützer des WWF überall auf der Welt für die Rettung bedrohter Tiere, Pflanzen und ihrer Lebensräume ein. Häufig mit Erfolg: „Wir freuen uns, dass wir unseren Geburtstag mit einst vom Aussterben bedrohten Elefanten, Nashörnern, Orang-Utans, Walen, Eisbären, Ringelgänsen und Meeresschildkröten feiern können“, so WWF-Geschäftsführer Dr. Peter Prokosch. Auch wenn die Freude groß ist, werde man auf spezielle Feierlichkeiten verzichten. Nicht jedoch auf Wünsche: „Das Wattenmeer, die Galapagosinseln und der zentralafrikanische Regenwald sind dank unseres Einsatzes bislang vor der Zerstörung bewahrt worden. Zum Geburtstag wünschen wir uns, dass es auch beim nächsten WWF-Jubiläum wieder reichlich Anlass zum Feiern gibt. Damit das eintrifft, engagieren wir uns unter anderem verstärkt in der Rettung der indonesischen Regenwälder“, blickt Prokosch hoffnungsvoll in die Zukunft.
Obwohl Naturschutz Anfang der 1960er Jahre für die meisten Menschen noch ein Fremdwort war, konnte der WWF bereits im ersten Jahr 85.000 Mark für die Rettung bedrohter Tiere sammeln. Insgesamt investierte der WWF Deutschland bis heute 200 Millionen Euro in rund 2.100 Naturschutzprojekte im In- und Ausland. Mittlerweile wurde aus einer reinen Spendenorganisation ein professioneller Anwalt der Natur, der in seinen Kanzleien in Frankfurt, Berlin, Rastatt, Bremen, Mölln, Husum und Stralsund rund hundert hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt. Unterstützt werden diese von ehrenamtlichen Aktiven und 243.000 Förderern. Sie alle kämpfen für den Erhalt von Meeren, Küsten, Flüssen, Auen und Wäldern und vertreten die Interessen der Umwelt in der Öffentlichkeit, bei nationalen und internationalen Konferenzen oder in den Büros von Politikern und Unternehmern. Überall dort bringen die Umweltschützer ihre Forderungen und Vorschläge zur Bewahrung der biologischen Vielfalt, zur Sicherung und umweltverträglichen Nutzung natürlicher Ressourcen und zur Verhinderung von Umweltverschmutzung ein.
Umfangreiche Informationen zum WWF-Geburtstag und unserem Wappentier finden Sie unter: http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01182/


NABU, 5. Mai 2003
NABU-Stiftung sichert Naturparadies im Stechlinsee-Gebiet
Unselt: Gewinnbringende Investition für die Natur
Die NABU-Stiftung Nationales Naturerbe hat heute Eckpunkte des Flächenmanagements für die von der Treuhandgesellschaft BVVG übernommenen Naturschutzflächen aus dem ehemals volkseigenen Vermögen der DDR vorgestellt. "Wir haben hier im Stechlinsee-Gebiet nicht nur unser größtes Flächenpaket, sondern auch die Verantwortung für wertvolle Flächen in einem der faszinierendsten Naturparadiese Ostdeutschlands übernommen", sagte der amtierende NABU-Präsident und Vorsitzende der NABU-Stiftung Nationales Naturerbe Christian Unselt. Diesen Schatz werde die Stiftung erhalten und in ihrem Wert als Teil des nationalen Naturerbes mehren.
Das Flächenmanagement für die 550 Hektar Wald ziele darauf, sensible Teilflächen ganz aus der Nutzung zu entlassen und die übrigen Flächen nach den international anerkannten Regeln für ökologische Forstwirtschaft mit FSC-Zertifikat zu bewirtschaften. Auch auf diesen Flächen werde der Naturschutz endlich einen hohen Rang genießen. Die nicht standortgerechten Nadelforste hätten die Grundwasserneubildung gesenkt, Kleinmoore ausgetrocknet und zu einem niedrigen Wasserstand der Seen geführt. "Wir werden zügig den Umbau des Waldes in einen natürlichen strukturreichen Laubmischwald vorbereiten", so Unselt.
Neben den nun erworbenen Flächen im Stechlin-Gebiet plane die NABU-Stiftung die Übernahme von weiteren knapp 3.450 Hektar BVVG-Flächen in fast einhundert verschiedenen Naturschutzgebieten. Dafür müssten rund 400.000 Euro für Erwerbsnebenkosten aufgebracht werden. Das Geld könne die Stiftung nur dank der Unterstützung zahlreicher Spender, Zustifter und Paten aufbringen.


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Natur- und Artenschutz

Aachener Nachrichten 3.5.2003
Die Natur kommt zurück
http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail_standard&id=172247
Gangelts Bürgermeister Bernhard Tholen und sein Kollege Hub Meijers, Bürgermeister der niederländischen Gemeinde Onderbanken, erläuterten am Freitag das Projekt rund um den grenzüberschreitenden "Naturpark Rode Beek/Rodebach". In sechs Jahren soll das Gesamtprojekt von 750 Hektar fertig sein. Es geht hierbei um das Gelände von der Brücke am ehemaligen Zollamt in Mindergangelt bis nach Niederbusch. Bevor in den 60-er- und 70-er-Jahren die beiden Flüsse begradigt und in Betonbetten geleitet wurden, waren das Leiffender Moor jenseits der Grenze und das Gangelter Bruch eine feuchte Moorlandschaft. Letztere fiel im Laufe der Begradigung trocken und wurde landwirtschaftlich genutzt. Jetzt will man zum alten Zustand zurück und ein Naturschutzgebiet besonderer Güte entwickeln.

Stuttgarter Zeitung 6.5.2003
Mysteriöse Krankheit bei Seeotter
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/418152?_suchtag=2003-05-06
In den vergangenen Jahrzehnten hat die Zahl der - zuvor vom Aussterben bedrohten - Seeotter an der kalifornischen Küste wieder enorm zugenommen. Nun gehen die Bestände erneut zurück. Die Ursache ist noch nicht bekannt. Eine ungewöhnliche hohe Zahl toter Seeotter alarmiert seit einigen Monaten die Meeresbiologen in Kalifornien. Allein im vergangenen April wurden 45 tote oder kranke Tiere ans Ufer gespült. Für dieses Jahr wurden bereits 92 tote und gestrandete Otter gezählt. Die Mehrheit der Tiere starb einen mysteriösen Tod, der die Experten rätseln lässt.

Frankfurter Rundschau 7.5.2003
Mauersegler auf Wohnungssuche
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?sid=1e601ce501cd742c831b76912f49a460
In der Stadt gehen immer mehr Quartiere für die flinken Flieger verloren / Initiative für mehr Nistplätze

Westdeutsche Zeitung 2.5.2003
Unhörbares Gebrüll: Tiger unterhalten sich mit tiefsten Tönen
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?ausgabe=17743&artikel=106916637
Tiger verscheuchen Rivalen und umgarnen Partner nicht nur mit mächtigem Gebrüll und schmeichelndem Knurren, sondern über weite Distanzen auch mit extrem tiefen Tönen - unhörbar für den Menschen. Möglicherweise funktioniere diese Unterhaltung per Infraschall über bis zu acht Kilometer Entfernung, berichteten US- Forscher. Ed Walsh und Kollegen vom Boys Town National Research Hospital in Omaha (US-Bundesstaat Nebraska) analysierten dazu die Frequenzspektren vom Gebrüll des sibirischen, bengalischen und Sumatra-Tigers. Zudem testeten die Forscher die Hirnreaktionen betäubter Tiere aus dem Zoo von Omaha: Während das menschliche Gehör bei rund 1000 Hertz am empfindlichsten ist, hören Tiger am besten bei 500 Hertz. Aber sogar auf Infraschallwellen von weniger als 20 Hertz reagierten die Tiere. Als nächsten Schritt wollen die Forscher herausfinden, ob die Frequenzverteilung wie ein akustischer «Fingerabdruck» der einzelnen Tiere funktioniert. Dann könnten Zoologen beispielsweise eine präzise Zählung der bedrohten Wildkatzen durchführen, indem sie einfach Mikrofone im Urwald aufstellen.

Forbes Advocate 6.5.2003
Saving northern quoll
http://forbes.yourguide.com.au/detail.asp?story_id=225448
"I feel like I am making a difference, doing something worthwhile I love my job." Such were the words of former Forbes woman, Brooke Rankmore, working in the Northern Territory to save quoll numbers. Ms Rankmore, through her studies and research, was offered the job to track and capture the quolls, and relocate them to an island identified as suited to their habitat. Quolls are being threatened by the rapid advancement of cane toad infestation. Areas that were once abundant with quoll populations were surveyed after the arrival of cane toads and no recorded sightings were made, nor were certain other species of reptiles or mammals.
The carnivorous quolls would be poisoned after eating the toads. The Northern Territory Government immediately moved into action to save the marsupial, hiring a team including Ms Rankmore to catch the quolls from the Kakadu and Darwin areas (already under threat from the advancing cane toads), and release them on the island. In the meantime, the government is working towards establishing an Aboriginal ranger programme to not only monitor the islands, but also to ensure stricter quarantine is enforced (so there is no chance cane toads can be purposely or accidentally brought on to the island havens).

Baby sea turtles head for bright lights, face death on Indian highway
Attracted by the bright lights of nearby townships and car headlights on a highway, endangered Olive Ridley sea turtles have been emerging from their shells at an Indian beach preserve and crawling onto a road instead of into the sea.
http://www.enn.com/news/2003-05-06/s_4303.asp

US wants to restore part of Iraqi marshes
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20690/story.htm

Oslo scuppers plan to sell whale blubber to Japan
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20710/story.htm


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Weitere Infos

Einladung zum Fach- Seminar:
23. Mai 2003 im Tierpark Nordhorn
Landschaftspflege mit Bentheimer Landschafen
Eine Veranstaltung des Nordhorner Tierparks in Zusammenarbeit mit der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim und der Landwirtschaftskammer Weser- Ems.
- Das Bentheimer Landschaf- ein geeigneter Landschaftspfleger?    
- Lebensraum Heide als Bestandteil unserer Kulturlandschaft
- Anforderungen an die Landschaftspflege aus Sicht der Schäferei
- Beweidung von Moorheiden im Rahmen des Niedersächsischen Kooperationsprogrammes-Biotoppflege
- Erfahrungen mit der Pflege von Naturschutzflächen mit Schafen, Möglichkeiten der Kooperation der Unteren Naturschutzbehörde mit Schäfern
- Landschaftspflege mit Bentheimer Landschafen im Naturschutzgebiet Tillenberge
- „Naturschutzverein Land unter“, eine Initiative aus dem Emsland
Exkursion in das NSG Tillenberge und zum Naturdenkmal Spöllberg
Besichtigung der Schafherden des Tierparks und von Johann Vrielink          
Die Veranstaltung ist für Schäfer und Interessierte gedacht, die sich mit Landschaftspflege beschäftigen oder damit beginnen möchten.
Begrenzte Teilnehmerzahl!
Schriftliche Anmeldung bis zum 10. Mai:
Tierpark Nordhorn, Heseper Weg 140, 48531 Nordhorn;
oder FAX 05921- 330128
Die Seminargebühr in Höhe von ¬ 20,- ist bis zum 10. Mai auf das Konto
34 34 34 bei der Kreissparkasse Nordhorn (BLZ 267 500 01) einzuzahlen.
Rückfragen: Tel. 05921- 32397 Frau Gossens/ Herr Berling



MUTEC - 5. Internationale Fachmesse für Museumswesen, Sammlungen, Restaurierung und Ausstellungstechnik
Mittwoch, 25. Juni - Freitag, 27. Juni 2003
Vertreten sind wieder alle für das Museumswesen wichtigen Kernbereiche:
Besucherservice, Glasbau und Vitrinen, Multimedia und Museumssoftware, Präsentation, Ausstattung, Gestaltung und Design, Raumklima und Messtechnik, Restaurierung und Konservierung, Sicherheitstechnik, Umwelttechnik, Verbände und Verlage.
Eine Vortragsreihe am 26. Juni wird sich dem Thema "Museen zwischen Tradition und Innovation - neue Konzepte - neue Lösungsansätze - neue Finanzierungsmodelle" widmen, gesondert wird ein Produkt-Forum für Aussteller stattfinden.
Detailinformationen unter http://www.mutec.de
 M,O,C, Veranstaltungscenter
Lilienthalallee 40
D-80939 München
U 6 - Halt Kieferngarten
Tel. 089-27 29 48-20



Da haben die Bürokraten zwar gelernt, daß es "Wildkraut" heißt, aber ausgerottet werden muß es mit Gift dennoch.
Offenbar haben die Städte für so etwas noch genug Geld...

Stadt Braunschweig, 2. / 5. Mai 2003
"Wildkrautfreies Braunschweig"
Seit vergangenem Jahr ist gegen Wildwuchs ein Kraut gewachsen. Um der Verwahrlosung entlang von Straßen, befestigten Geh- und Radwegen oder auf Verkehrsinseln entgegen zu treten, hat Oberbürgermeister Dr. Gert Hoffmann das sogenannte Wildkrautprojekt als Teil der Aktion "Unser sauberes Braunschweig" initiiert. 35 arbeitslose junge Menschen und 30 Sozialhilfeempfänger haben in 2002 befestigte Flächen in der Stadt von Unkraut befreit.
Das Problem ist damit natürlich noch nicht gelöst, denn nur ein Teil der verkrauteten Flächen konnte gesäubert werden. Deshalb wird das Wildkrautprojekt in diesem Jahr konsequent ausgebaut. Die Fläche, die zwischen Mai und Oktober von Unkraut gereinigt werden soll, ist annähernd doppelt so groß wie 2002. "Die Verkrautung von Gehwegen und Grünstreifen entlang von Straßen ist ein echtes Ärgernis für Bürger und Stadt", so Dr. Hoffmann. "Abgesehen vom schlechten Eindruck, den solche verwilderten Flächen auf Gäste machen, kommen sie uns auch teuer zu stehen." Vorbereitet wird der Einsatz per Hand durch den gezielten Einsatz des Totalherbizids "Roundup Ultra" .
pressestelle@braunschweig.de


Hildesheimer Allgemeine Zeitung 2.5.2003
"Wolfsjäger" will das Land verklagen
http://www.haz.hildesheim.com/dcwww?-showb:client/hilde/hiaz/text/hot/tdy/cluster/text/009500.dcs
Der Jäger, der im Januar in einem Wald bei Adenstedt die Wölfin "Bärbel" erschossen hat, will das Land auf Schadenersatz und Schmerzensgeld verklagen. Erst kürzlich hatte die Staatsanwaltschaft Hildesheim das Ermittlungsverfahren gegen den Jäger eingestellt und an die Bußgeldbehörde abgegeben, die prüfen soll, ob eine Ordnungswidrigkeit vorliegt. Der Jäger geht nun seinerseits in die Offensive: Seinem Mandaten seien nicht nur erhebliche Kosten durch das juristische Verfahren entstanden, betonte sein Rechtsanwalt. Dem Mann seien auch Morddrohungen zugegangen, aus diesem Grund soll auch ein Schmerzensgeld für das "erlittene Unbill" verlangt werden. Er kalkuliere mit einer Summe in Höhe von etwa 5000 Euro, die er vom Land fordern werde.


Buch-Tip
Jürgen Plass: Tierfindlinge
Ratgeber zur Aufzucht, Pflege und Auswilderung von Tierfindlingen
Tierfindlinge Was tun mit einem unterernährten Igeljungtier, einem aus dem Nest gefallenen Vogel oder einem Wurf Feldhasen, dessen Mutter verunglückt ist?
Dieses Buch ist ein Ratgeber zur artgerechten Aufzucht, Pflege und Auswilderung verwaister oder verletzter Jungtiere aus Wald und Flur. Es geht ganz spezifisch und praxisbezogen auf die Bedürfnisse von Vögeln, Säugern und Reptilien bei der Aufzucht und Unterbringung ein. Der Autor erläutert detailliert die Besonderheiten verschiedener heimischer Tierarten und informiert, auch für Laien verständlich, über ihren biologisch-ökologischen Hintergrund. Außerdem werden wichtige Aspekte wie Fütterung und Erste Hilfe genau erläutert und der Autor gibt Hinweise, wie die Tiere richtig vorbereitet werden, damit sie sich wieder in die Natur eingliedern können.
Das Buch enthält viele informative Farbfotos und Zeichnungen, Tipps aus der Praxis, Adressen, Anlaufstellen und Hinweise auf weiterführende Literatur.
Ulmer Verlag, 2002, 176 Seiten, 21 x 15 cm, durchgehend farbig illustriert, Paperback,
ISBN 3-8001-4179-5, 19.90 EUR


Die meisten der hier vorgestellten Bücher können Sie auf der Zoo-AG-Buchseite wiederfinden und per Link bestellen.



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Ausstellungen

Deutsches Hygiene -Museum Dresden
Mensch und Tier - Eine paradoxe Beziehung
bis 10. 08. 2003

NIEBÜLL Naturkunde-Museum:
DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz
13.7. bis 31.10.2003
http://www.nkm-niebuell.de

FRANKFURT Palmengarten
AUSTRALIS Lebensräume in Australien
4.7. bis 7.9.2003
http://www.palmengarten-frankfurt.de

Stralsund, Meeresmuseum
Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien
Sonderausstellung bis 31. Oktober 2003
www.meeresmuseum.de

KÖLN Zoologischer Garten:
DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo
bis 14.9.2003
http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php

BAYREUTH Urwelt-Museum Oberfranken
DIE ERBEN DER DINOSAURIER - Wollnashorn, Mammut & Co
bis 31.10.2003
http://www.Urwelt-Museum.de

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
EULE UND MENSCH
bis 3.8.2003
http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php

DESSAU Museum für Naturkunde und Vorgeschichte:
FLUGSAURIER
bis 12.10.2003
http://www.dessau.de/amt41/kulttour/de/kultur/k05.html

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
NATURALE 2002/2003 - 18th International Nature Film Festival
22.5. bis 25.5.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

MÜNCHEN, Deutsches Jagd- und Fischereimuseum:
AFRIKA IMPRESSIONEN Gemälde aus dem Afrika-Zyklus des Malers Renato Casaro
2.7. bis 9.11.2003
http://www.jagd-fischerei-museum.de/

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde
Naturfotos des Jahres
bis 1.6.2003
http://www.naturkundemuseum-bw.de

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
LUCHS
bis 30.6.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

FRAUENFELD Naturmuseum
GRÖSSER, STÄRKER, SCHÖNER - Auffallen bei Mensch und Tier
bis 27.7.2003
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

HANN. MÜNDEN Städtisches Museum im Welfenschloß:
DAS HEIMLICHE LEBEN DER WASCHBÄREN
Ausstellung mit Bildern des Tierfotografen Ingo Bartussek
bis 18.5.2003
http://www.hann.muenden.de/kultur/museum/

Naturkunde-Museum Wiesbaden
IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
bis 29.6.2003
http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html

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TV-Tipps

tv.nrw: Jeden Samstag ca. 18:00 Uhr "Ein Platz für Tiere" mit Bernhard Grzimek aus den 70er und 80er Jahren; teilweise mit Zoo-Berichten. Sonntags: Alte "Survival"-Folgen, die legendäre Natur-Doku-Reihe der BBC (80er Jahre)

Mi., 07.05.2003, 21:45-22:15 HR, 360° - Die GEO-Reportage, Nashörner unter dem Hammer Wh
Do., 08.05.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Wald live!, Höhepunkte eines spannenden TV-Live-Experiments
Sa., 10.05.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Und abends besucht der Elefant die Affen Qh
Sa., 10.05.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Chris Austria taucht mit Bengaltigern Wh
Sa., 10.05.2003, 18:30-19:10 VOX, hundkatzemaus, Thema u.a.: Sanfte Medizin im Zoo
So., 11.05.2003, 08:30-09:00 MDR, 360° - Die GEO-Reportage, Die Bisonwächter Wh
So., 11.05.2003, 16:30-16:55 ORB, Ein Platz für Wölfe
So., 11.05.2003, 17:15-17:30 3sat, Zoo-Geschichten: Arnheim, Film von Björn Encke NEU

Mo., 12.05.2003, 19:00-19:45 ARTE, Europas wilder Osten - Der Nationalpark Kiskunság in Ungarn
Di., 13.05.2003, 09:30-09:45 SF2, Meeresschildkröten in Neapel, Ein Besuch in der "Stazione Zoologica" in Neapel
Di., 13.05.2003, 21:30-22:15 HR, Wildes Neuseeland, Die seltenen Tiere Neuseelands und ihre Schützer
Di., 13.05.2003, 21:30-21:45 MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (7/11) NEU
Mi., 14.05.2003, 13:45-14:00 MDR, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (7/11)
Mi., 14.05.2003, 20:15-21:00 N3, Allein unter Tigern, Die Menschenfresser der Sundarbans
Do., 15.05.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Der Kern des Pudels
Do., 15.05.2003, 20:15-21:00 ORF2, Universum, Everglades - Floridas exotische Wildnis
Fr., 16.05.2003, 13:15-14:10 SF1, Geparde, Das tödliche Rennen
Fr., 16.05.2003, 13:30-14:00 MDR, Rhabti - Das Panzernashorn (Nürnberg)
Fr., 16.05.2003, 16:15-17:00 HR, Die Nächte der Tasmanischen Teufel, von Ernst Arendt und Hans Schweiger
Sa., 17.05.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Rhabti - Das Panzernashorn
Sa., 17.05.2003, 10:25-10:50 ARD, Felix und die wilden Tiere, 1. (38tgl. Reihe; die "Zoo und Co" bzw "Welt der Tiere"-Filme von Felix Heidinger sehr gut für Kinder aufbereitet)
Sa., 17.05.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Tödliche Quallen
Sa., 17.05.2003, 18:30-19:00 3sat, Von Salzburg zurück in die Wildnis, Tachi-Wildpferde
So., 18.05.2003, 08:30-09:90 MDR, 360° - Die GEO-Reportage, Fährtensucher online
So., 18.05.2003, 14:20-15:05 ORF2, Universum, Die Festung der Tiger
So., 18.05.2003, 17:15-17:30 3sat, Zoo-Geschichten: Berlin, Film von Björn Encke NEU


ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm


Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung
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