 | Zoopresseschau Zoo-AG Bielefeld http://www.zoo-ag.de | | . | | Ausgabe 158 vom 24. April 2003 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig |  | ISSN 1619-6643 | | | Liebe Leser, recht mühsam war es, herauszufinden, wo Hilfe für den Zoo Bagdad organisiert wird. Anfragen deswegen an uns hingegen gab es zuhauf. Die einzige uns bisher bekannte Aktion startete der Amerikanische Zooverband AZA: Bagdad Bei der Rettung des Artenschutz-Projekts Drill-Ranch in Nigeria scheint es Hoffnung zu geben, nun geht es in den Endspurt: Drill Weniger hoffnungsvoll stimmen die kürzlich veröffentlichten australischen Artenschutz-Berichte: 1600 bedrohte Arten; noch immer sterben auch größere Säugetierarten fast unbemerkt aus; Hauptursache ist die ungebremste Landschafts- und Lebensraumzerstörung trotz der endlosen Weite eines der größten, reichsten und dünn besiedeltsten Länder der Welt: Australien Dirk Petzold | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Aachener-Zeitung 17.4.2003 Klage gegen Tier-Tötungen? http://www.aachener-zeitung.de/sixcms/detail.php?id=166500 «Heute Nacht werde ich das erste Mal seit ein paar Tagen wieder erholsam schlafen können», meinte am Donnerstag Abend der aachener Tierpark-Chef Wolfram Graf-Rudolf. Dass nun wenigstens alle artgeschützten und «exotischen» Tiere vor dem Abschlachten sicher sind, ist ein maximales Zugeständnis vom Landesumweltministerium. Und selbst wenn die Geflügelpest im Umfeld des Tierparks auftreten sollte, bedeute das nicht zwangsläufig die Tötung der übrigen Vögel wie Enten, Gänsen, Hühnern, Tauben oder Fasanen, ergänzte ein Sprecher des Ministeriums - sofern die Bestände sicher von der Außenwelt abgetrennt seien. Die Kritik am grundsätzlichen Impfverbot für Zootiere wird unterdessen mit fortschreitender Ausbreitung der Seuche immer massiver. Da der Tierschutz mittlerweile im Grundgesetz verankert ist, schließt Wolfram Graf-Rudolf selbst eine Grundsatzklage gegen Massentötungen nicht aus. Main Rheiner 23.4.2003 Geflügelpest auch für Menschen gefährlich http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1133386 "Es gibt keinen Grund zur Panik. Man kann Geflügel essen und muss sich auch vor keiner Stadttaube fürchten" - Dr. Thomas Fröhlich, zuständig für Seuchenbekämpfung beim Staatlichen Veterinäramt in Wiesbaden, sieht hier zur Zeit keine Gefahr durch die Geflügelpest, die für Horror in Holland und Belgien sorgt. Einräumen musste Fröhlich jedoch, dass - entgegen der jüngsten Information seines Amtes - nicht nur Tiere, sondern auch Menschen an dem Virus erkranken können. Sie leiden dann unter Grippe-Symptomen, denn der Geflügelpest-Erreger ist nichts anderes als ein Influenza-Virus. Die Nachricht vom Tod des niederländischen Tierarztes, der angeblich durch das Geflügelpest-Virus gestorben sein soll, "hat uns doch sehr überrascht", sagt Fröhlich. "Völlig überraschend", sagt Fröhlich, "ist, dass es in den Niederlanden jetzt offenbar sogar einen Fall gibt, in dem das Virus nicht vom Tier sondern erstmals von Mensch zu Mensch übertragen wurde." Die Quelle des Erregers wird laut Fröhlich wieder einmal in Asien vermutet. TAZ 22.4.2003 "Angst muss keiner haben" http://www.taz.de/pt/2003/04/23/a0135.nf/text Trotzdem gibt NRW-Landwirtschaftsministerin Bärbel Höhn bei der Geflügelpest keine Entwarnung. Im Gegenteil: Sie fordert, sie ernster zu nehmen und eine europaweite Impfpolitik zu entwickeln. Man könne das Geflügel impfen, in der Praxis ist das momentan aber leider nicht durchsetzbar. Der Grund: Egal, wo in der Republik geimpft wird, aus ganz Deutschland dürfte in den nächsten Monaten kein Geflügel mehr exportiert werden. Jetzt beraten das Europaparlament und die Kommission über erste Maßnahmen. Für das Virus, das jetzt in den Niederlanden aufgetreten ist, galt bisher allerdings, dass es für den Menschen nicht gefährlich sei. Bindehautentzündungen - das war alles. Jetzt haben wir einen Todesfall. Angst muss der normale Verbraucher deshalb nicht haben, aber wir müssen das sehr ernst nehmen, insbesondere bei den Menschen, die intensiv mit kranken Tieren in Berührung kommen. Denn Viren können sich verändern und im Laufe der Seuche gefährlicher werden. Neue Presse 22.4.2003 Zoo: Ausbau wieder offen? http://www.neuepresse.de/region_hannover/145720.html Vorm Hannoveraner Zoo-Ausbau mit der Alaska-Landschaft Yukon-Bay stehen weitere Fragezeichen. Die Bezirksregierung kürzt der Region den Kreditrahmen. Festhalten will Arndt an seiner Zusage, bis zu zwölf Millionen Euro für den Zoo-Ausbau zur Verfügung zu stellen. SPD-Fraktions-Chef Bodo Messerschmidt, sieht dagegen wieder dicke Fragezeichen hinter den Zoo-Plänen. CDU-Fraktions-Chef Günter Altmann ist gespannt wie das noch funktionieren soll. Er forderte SPD und Grüne auf, einen Pakt der Vernunft zu schließen, um die Finanzen in den Griff zu bekommen. Märkische Oderzeitung 22.4.2003 Pandabärin «Yan Yan» nach Besamung wohlauf http://www.moz.de/showDDP.php?ID=50306 Nach einer erneuten künstlichen Besamung in der vergangenen Woche ist die Pandabärin «Yan Yan» im Berliner Zoo wohlauf. Bisher waren alle Befruchtungsversuche des 1995 aus China eingeflogenen Weibchens mit dem Sperma des Berliner Pandas Bao Bao fehlgeschlagen. Trotzdem zeigt sich Zoodirektor Jürgen Lange am Dienstag zuversichtlich: «Yan Yan geht es gut und das Sperma von Bao Bao ist astrein. Um sicher zu gehen, werden wir Yan Yan in den nächsten Tagen jedoch noch einmal besamen», sagte Lange. Tagesspiegel 17.4.2003 Der Zoo lockt mit Nachwuchs http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/17.04.2003/531831.asp Der Frühling ist die beste Zeit für einen Besuch des Berliner Zoos: Die Vegetation bricht auf und zahlreiche Jungtiere können erstmals im Freien bewundert werden. Wie zum Beispiel die zwei Jungen aus der Familie der Lippenbären, die zum ersten Mal seit 15 Jahren im Berliner Zoo Nachwuchs bekamen. Oder die afrikanischen Wildhunde, deren Familie um sechs Köpfe größer wurde. Damit sich alle Familien im Zoo möglichst frei fühlen können, plant Direktor Jürgen Lange etliche Baumaßnahmen. So sollen die Kondore und Greifvögel ab September in einer neuen Großvoliere Platz zum Fliegen bekommen. Bären und Wölfe erhalten ab Mai eine gemeinsame Großanlage mit Schlupflöchern für die Wölfe, damit ihnen die Bären nicht zu sehr auf den Pelz rücken. Mit etwas Glück wird zu Pfingsten ein Musikpavillon fertig, damit der Zoo bei jedem Wetter Besucher anzieht. Geplant ist zudem ein Anbau für das 90 Jahre alte Aquarium. Das Geld für das Großbecken und ein Restaurant mit Straßenzugang rund 25 Millionen Euro ist noch nicht in der Kasse. Tagesspiegel Eine Million Euro Erbe für Zoologischen Garten http://www.tagesspiegel.de/newsticker/berlin/ausgabe.asp?iptc-wap-20030417-173-dpa_3826666.htm Der im September gestorbene Gärtnereibesitzer Wolfgang Gericke soll die hohe Summe dem Zoo mit der Auflage vermacht haben, sie ausschließlich für Greifvögel zu verwenden. Nürnberger Zeitung 24.4.2003 Pinguin-Nachwuchs stiehlt allen die Show http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=81236&kat=11 Eigentlich sollte die in neuem Glanz erstrahlende Aquarienlandschaft des Nürnberger Tiergartens im Mittelpunkt des Blitzlichtgewitters der Pressefotografen stehen. Aber es waren dann doch die ganz Kleinen, die für die große Show vor den Objektiven sorgten. Der erst wenige Tage alte Pinguin-Nachwuchs jedenfalls nahm den Verdrängungswettbewerb um die besten Schnappschusspositionen gelassen. In Anbetracht unserer großen Bauwerke müssen wir mit noch größerem Respekt die Leistung kleiner Tierchen anerkennen. Stellvertretender Tiergartendirektor Helmut Mägdefrau meinte damit kleine, oft nur Millimeter große Polypen, die sich zu großen Kolonien zusammenschließen und gemeinsame Kalkskelette bilden, die wir als Korallenriffe kennen. Die können nun im Tiergarten in einem neu gestalteten Aquarium für Steinkorallen bewundert werden. Nürnberger Nachrichten 24.4.2003 Von Polypen und Pinguinen http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=81086&kat=10 Neues aus dem Nürnberger Tiergarten: Seit Ostern können Besucher in der Aquarienlandschaft die Lebensgemeinschaft Riff bestaunen. Mit dem neu gestalteten Aquarium für Steinkorallen haben zig Tausende Korallenpolypen Einzug in den Zoo gehalten. Die nur wenige Millimeter großen Tiere wurden aus Australien importiert. Ein Wildstorchenpaar brütet derzeit auf dem Zoogelände und auch bei den Brillenpinguinen gab es Nachwuchs. Vier Junge sind in diesem Monat geschlüpft, das letzte erst vor zwei Tagen. Hamburger Abendblatt 17.4.2003 Startschuss für "Robbarium" http://www2.abendblatt.de/daten/2003/04/17/148170.html Der Norden ist um eine Touristenattraktion reicher: In St. Peter-Ording eröffnete Deutschlands größte Seehundanlage, das "Robbarium". Auf einer Fläche von 1050 Quadratmetern schwimmen drei weibliche und zwei männliche Seehunde in einer Million Liter Nordseewasser. Die neue Station gehört zum "Westküstenpark" - einem Zoo, in dem mehr als 400 Haus- und Wildtiere leben. Lippische Landes-Zeitung 18.4.2003 Gemeinschaft statt Einzelvoliere http://www.lz-online.de/news/lokal/dt/LZ_20030418_2787100.html Tiere hautnah erleben zu können, gehört seit langem zum Grundkonzept des Blumen- und Vogelparks in Detmold-Heiligenkirchen. Doch wo in früheren Jahrzehnten nur ein, zwei Aras und ein Kakadu außerhalb der Volieren zu bewundern waren, hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. "Die dunklen Volieren sind eindeutig ein Auslaufmodell", betont Friedrich-Wilhelm Eckstein, der den Park mit Hilfe von einem halben Dutzend festen Mitarbeitern und noch mal so vielen Aushilfen betreibt. In Ecksteins Vision treten fünf Großvolieren, die jeweils die Lebensgemeinschaft eines Kontinents widerspiegeln, an die Stelle der immer noch zahlreichen Kleinvolieren. Seit ein paar Jahren leben als Vertreter Australiens auch vier Kängurus im Vogelpark, neben Kaninchen, Ziegen und Meerschweinchen stellen sie die Säugetierfraktion. Kleine Affen sollen bald dazu kommen, als Bestandteil der Lebenswelt am Amazonas. Thüringer Allgemeine 23.4.2003 Bärenpark braucht Platz für neues Gehege http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.eichsfeld.volltext.php?id=587151 Der Worbiser Bärenpark benötigt mehr Platz. Wie das Gelände erweitert werden kann, dazu wird in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung derzeit ein Konzept erarbeitet. Dieses soll dann den Stadträten vorgelegt werden. Parkleiter Uwe Lagemann hatte den Stadträten bereits ausführlich erläutert, dass es langsam eng wird in den Gehegen. Wenn weitere Tiere aufgenommen werden sollen, dann müssen neue Gehege gebaut werden. Dafür fehlt auf dem Bärenpark-Areal allerdings der Platz. Die Entscheidung darüber, ob der Bärenpark zusätzliche Flächen bekommt, treffen die Stadträte. Deshalb ist es dem Bürgermeister wichtig, ihnen ein schlüssiges Konzept vorzulegen. Bürgermeister Eckart Lintzel wünscht sich, dass sich der Worbiser Bärenpark in Deutschland zu einem Kompetenzzentrum auf seinem Gebiet entwickelt. "Wer sich mit Bären beschäftigt, muss nach Worbis kommen", so sein Wunsch. Thüringer Allgemeine 17.4.2003 Neue Voliere für die Sittiche http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.eichsfeld.volltext.php?id=581525 Ein neues Gehege für die Sittiche und Kleinpapageien entsteht derzeit auf dem Gelände des Worbiser Bärenparks. Die etwa 40 Wellensittiche, 16 Unzertrennlichen und fünf Nymphensittiche bekommen ein Schutzhaus mit etwa 27 Quadratmeter Grundfläche. Dieses wird in traditioneller Weise als Fachwerkbau errichtet. Drumherum, so erklärt Bärenparkleiter Uwe Lagemann, wird dann die Freiflugvoliere mit einer Grundfläche von 250 Quadratmeter gebaut. Geplant ist, dass die Besucher die Freiflugvoliere betreten und direkten Kontakt zu den Vögeln aufnehmen können. Hamburger Abendblatt 23.4.2003 Heino Susott http://www2.abendblatt.de/daten/2003/04/23/150651.html Heino Susott (68) bekam den Portugaleser in Silber. Fast 50 Jahre lang arbeitete er in Hagenbecks Tierpark: Ob als Ponykutscher oder als Pfleger der Walrossdame Antje - mit seiner markanten Stimme und dem für ihn typischen Humor zog er die Besucher immer in seinen Bann. Viel ruhiger ist er nicht geworden, seit er 1999 in Ruhestand ging. Denn als Vorsitzender des Imkervereins und Gründungsmitglied des Hamburger Umweltzentrums hat er immer noch alle Hände voll zu tun. Hamburger Abendblatt 23.4.2003 Watt-Aquarium für Wingst http://www2.abendblatt.de/daten/2003/04/23/150588.html Das Bremerhavener Meeresaquarium "Atlanticum" hat einen Ableger im Zoo in Wingst erhalten. Dort würden fortan Einblicke in die Tierwelt des Wattenmeers vermittelt, sagte Zoodirektor Rüdiger Wandrey. Main Rheiner 24.4.2003 Schimpansin "Lingoa" wandert aus http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1134244 Schimpansin "Lingoa", seit zwei Jahren ohne Partner im "Taunuswunderland", wandert aus. Lange Zeit suchte man vergeblich nach einem neuen Zuhause für die Schimpansin, nun wurde man fündig: Der Safaripark Gänsendorf bei Wien wird die Äffin nehmen, wenn diese die gestern angelaufenen tierärztlichen Untersuchungen gut übersteht und alle behördlichen Genehmigungen für den Umzug beisammen sind. Mit 3.000 Euro "Taschengeld" ausgerüstet wird "Lingoa" in das sechs Hektar große Affengehege in Österreich umziehen. > das Ende einer der schlimmsten Mini-Käfig-Einzelhaltungen Deutschlands Leipziger Volkszeitung 23.4.2003 Dem Tierpark ein Stück entgegen kommen http://www.lvz-online.de/lvz-heute/45461.html Das letzte Wort um die Schließung des Heimattierparkes Oschatz ist offenbar noch nicht gesprochen. Mit dem Beginn der Bauarbeiten auf dem Gelände der Landesgartenschau (Lago) sollten die Tiere vorübergehend in ein anderes Domizil ziehen. Ultimo sollte das Tierparkfest Ende Mai/Anfang Juni sein. Tierliebhaber und Freunde des Heimattierparkes wollten sich damit nicht zufrieden geben und schritten zur Tat. Das Ergebnis war eine Unterschriftensammlung, an der sich über 100 Bürger beteiligten. In Absprache mit den bauausführenden Firmen soll nun eine "teilweise und zeitweise Öffnung" des Heimattierparkes angestrebt werden. Eine Großbaustelle sei aber weder für Besucher, noch für Mitarbeiter und Tiere zumutbar. Zum Tierparkfest vom 29. Mai bis 1. Juni wird es an allen vier Tagen vielfältige Veranstaltungen geben, bis zu 15.000 Besucher werden erwartet. Augsburger Allgemeine. 17.4.2003 Fall Gorgas: Verfahren geht in Revision http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start? arid=1050460051121 Im Fall der wegen Untreue verurteilten früheren Vize-Direktorin des Zoos, Brigitte Gorgas, wird eine Revision durchgeführt. Die 52-Jährige war im Januar zu einer Geldstrafe von 10800 Euro verurteilt worden. Die Strafe gründete sich vor allem in privaten Vergnügungsreisen zum Kölner Karneval, die von der Angeklagten über die Zookasse abgerechnet worden waren. Gorgas Verteidiger hat bis 10. Mai Zeit, um mögliche Lücken oder Ungenauigkeiten im Urteil zu finden. Er will einen Freispruch für seine Mandantin erzielen. Eindeutige Beweise, dass Brigitte Gorgas selbst die Straftaten begangen habe, seien nicht erbracht worden. Aktionen Neue Ruhr Zeitung 22.4.2003 Eine für alle http://www.nrz.de/nrz/nrz.region.volltext.php?id=586690 Seit Jahren lässt sich in den Gästebüchern der Tierparks im Lande NRW ein Wunsch, vor allem von Familien nachlesen: Wenn es doch eine Zookarte NRW gäbe... Jetzt haben sich zehn Zoos zu einem Verbund zusammengeschlossen, in dem die Jahreskarten eines Zoos zu deutlich ermäßigtem Eintritt in den anderen berechtigen. Schönheitsfehler: Bislang weisen nur drei der zehn Zoos auf die Rabattaktion hin. Neue Presse 22.4.2003 Elefanten-Babys: Mittwoch startet Taufe http://www.neuepresse.de/region_hannover/145388.html Wie tauft man eigentlich einen Elefanten? Hannovers Zoo-Chef Klaus-Michael Machens kam in den vergangenen Tagen ganz schön ins Grübeln. Am Mittwoch ist es nämlich soweit, das Geheimnis wird gelüftet: Die beiden Elefanten-Babys im Erlebnis-Zoo bekommen endlich ihre Namen. Zoo-Chef Machens: Damit es auch jeder mitbekommt werden die Elefanten-Mamas die Namen ihrer Kleinen noch einmal auf Schildern hochhalten. Danach dürfen die beiden Stars mit ihren Rüsseln dicke Torten schlabbern. Die Namen bleiben jedoch bis zuletzt geheim. Knapp 1000 Vorschläge haben NP-Leser eingeschickt. Den des erstgeborenen Elefantenbabys von Manari hat sich Pate VW ausgedacht. Hannoversche Allgemeine 23.4.2003 Elefantenbabys im Zoo bekommen Namen http://www.haz.de/hannover/nachrichten/186898.html Am Mittwoch haben die beiden Elefantenbabys im Zoo Hannover einen wahren Besucheransturm ausgelöst. Mehrere tausend Schaulustige drängten sich im Dschungelpalast, um der Taufe der kleinen Rüsseltiere beizuwohnen. Das ältere von ihnen hört künftig auf den Namen Califa. Der knapp drei Monate alte Minifant bringt mittlerweile stattliche 190 Kilogramm auf die Waage und ist einen Meter groß. Ihre gut vier Wochen alte Halbschwester wurde auf den Namen Farina getauft. Die beiden Elefantenmädchen erkunden täglich um 11.00 und 16.00 Uhr das Freigehege. Die Dauer ihrer Auftritte richtet sich allerdings nach der Tagestemperatur. Berner Zeitung 18.4.2003 Ausstellung «Haie - gejagte Jäger» http://www.espace.ch/region/artikel/32429/artikel.html Hai-Alarm im Tierpark Dählhölzli Bern: Eine Ausstellung stellt die sagenumwobenen Meeresräuber vor, von denen Dutzende Arten vom Aussterben bedroht sind. Die bis 29. Oktober dauernde Ausstellung will Vorurteile über die Haie korrigieren, so das Bild des Menschenfressers: Im Jahr enden etwa sieben bis elf Begegnungen für Menschen tödlich - durch Menschenhand sterben indes rund 100 Millionen Haie. Statistisch seien Kokosnüsse gefährlicher, sagte Tierparkdirektor Bernd Schildger auf Anfrage. Die Schau will auch die Schönheit und die interessante Biologie dieser spektakulären Fische zeigen. Thüringer Allgemeine 17.4.2003 Schweinchen sind Raubtieren gut gesinnt http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=581551 "Wir fordern alle Erfurter und Freunde des Zooparks auf, mit einem kleinen Beitrag den Bau des Löwenhauses voran zu treiben". Mit diesen Worten startete am gestrigen Nachmittag im Thüringenpark eine Aktion, ins Leben gerufen von der Thüringer Allgemeine, dem Verein für Zooparkfreunde und der Deutschen Kreditbank. Ziel sei es, die neue Löwenresidenz 2005 fertig zu stellen. Der Verein sammelte in den letzten Jahren rund 100 .00 Euro und auch die Stadt leistete dem Park Fördermittel von einer Million Euro. Noch lange nicht genug. Das Löwenhaus wird mehrere Millionen Euro kosten. Zürich, 20 Minuten 23.4.2003 Zoo-Rallye begeistert Zürcher Schüler http://www.20min.ch/news/zuerich/story/4434731 Zwei Dutzend junge Tierfreunde verbrachten gestern einen lehr- und abwechslungsreichen Tag im Züri-Zoo. Auf dem Programm standen eine Zoo-Olympiade, bei der die Kids versuchten, weiter als ein Känguru zu hüpfen, sowie ein Wissens-Parcours, die so genannte Zoo-Rallye. Der Zoo Zürich bietet weitere Erlebnistage in den Sommerferien an. Kieler Nachrichten 22.4.2003 Sonderausbildung für Hund und Herrchen im Tierpark Warder http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-oeg_hunde_ART.htm "Bert" benimmt sich vorbildlich: Ruhig sitzt der weiße Mischlingsrüde neben seiner Besitzerin Sonja Kießling im Streichelgehege des Haustierparks Warder, konzentriert sich nur auf sein "Frauchen" und lässt die Ziegen, die um ihn herum laufen links liegen. Dieses Bild möchte Ernst Hoff, der Besitzer der Hundeschule Mühbrook, sehen. Am Sonnabend war der Hundespädagoge mit zwei Dutzend Hundeführern und ihren Vierbeinern zu einer Sonderausbildung in dem Warderaner Schutzpark für alte und gefährdete Haustiertrassen. Westfalenpost 17.4.2003 Eiersuche im Wildpark http://www.westfalenpost.de/wp/wp.dieregion.volltext.php?id=580680 Im Sauerland locken interessante Ausflugsziele Besucher in die freie Natur, zum Beispiel in den Wildpark Arnsberg Vosswinkel zwischen Neheim und Menden. Neben der Fütterung von Rothirschen oder Wildschweinen haben sich die Mitarbeiter des Wildwaldes eine ganz besondere Osteraktion für kleine Spürnasen ausgedacht. Bis zum 27. April veranstalten sie immer zwischen 10 und 17 Uhr eine Osterhasenrallye. Freie Presse 23.4.2003 Knapp 300 Besucher zur traditionellen Osterveranstaltung im Tierpark Waschleithe http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/ERZGEBIRGE/SCHWARZENBERG/TEXTE/598860.html Der Natur- und Wildpark Waschleithe wurde am Ostersonntag zum wahren Pilgerziel. Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich zahlreiche Besucher gleich nach dem Aufstehen auf die Beine gemacht. Neben den Osternestern gab es noch vieles andere im Tierpark zu entdecken. Die Wildschweine hatten erst vor ein paar Tagen Nachwuchs bekommen. So begeisterten elf Frischlinge die Schaulustigen. Leipziger Volkszeitung Sonne versüßte das Osterfest http://www.lvz-online.de/aktuell/45251.html Der Zoo verzeichnete mit 51 000 Gästen an den vergangenen vier Tagen seinen größten Ansturm in diesem Jahr. Volksstimme Eine große Nachfrage nach Führungen zu den Tieren der Bibel registriert der Osnabrücker Zoo. http://www.volksstimme.de/magazin/freizeit/show_fullarticle.asp?AID=361867 Kieler Nachrichten http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-oeg_hunde_ART.htm Sonderausbildung für Hund und Herrchen im Tierpark Warder Gut zwei Dutzend Hunde trainierten am Wochenende im Tierpark Warder mit ihren Besitzern das ordentliche "Sitz" und das konzentrierte "bei Fuß" gehen. Ostseezeitung Eiersuche und DJ-Spektakel http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_688640.html Auch der Tierpark in Grimmen trifft schon Vorbereitungen fýr das Osterfest am Wochenende. Merkur Tausende Eier sind in München versteckt http://www.merkur-online.de/regionen/muenchenstadt/51,120247.html?fCMS=bffa1bb7b700092c195507552a5e17f3 Der Tierpark Hellabrunn lädt wie jedes Jahr traditionell zur großen Ostereiersuche ein. Ostseezeitung Großer Andrang im Rostocker Zoo http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_690908.html Es ist schon Tradition, dass die Hansestädter an diesem Tag in den Zoo pilgern. Augsbuger Allgemeine An Ostern drängte es viele Augsburger hinaus ins Freie http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1050892038711 Auch der Zoo und der Botanische Garten verzeichnete mit zusammen rund 30000 Besuchern einen ersten Besucheransturm. Nachwuchs Südwest Presse 23.4.2003 Gorilla-Baby geboren http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/suedwestumschau/artikel622649.php Nach neunjähriger Babypause gibt es in der Stuttgarter Wilhelma wieder Nachwuchs bei den Gorillas. Bereits in der Nacht zum Ostersamstag brachte das Weibchen "Kolo" sein erstes Baby zur Welt, teilte die Wilhelma gestern mit. Noch habe das Affenkind keinen Namen. Es sei bislang nicht klar, ob es ein Weibchen oder Männchen ist. Sindelfinger,Böblinger Zeitung 23.4.2003 500 Gramm ohne Namen http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20030423loka0008.htm Selbst die Pfleger in der Wilhelma rätseln, ob das Gorillababy in den Armen von Mama Kolo ein Bub oder ein Mädchen ist. Zur Welt kam der noch namenlose jüngste Spross des zoologisch-botanischen Gartens in der Nacht zum Samstag. Den entscheidenden Blick auf ihr Kleines hat Kolo noch nicht freigegeben. Drum wartet das Gorillajunge noch auf einen passenden Namen - nach neun Jahren wieder einmal ein Gorillababy, das in der Wilhelma zur Welt kam, das 26. bisher. Banjo, der Silberrücken, hatte seine Fruchtbarkeit eingebüßt. Nachdem er vor gut eineinhalb Jahren gestorben war, nahm Kibo seinen Platz im Affenhaus ein. Doch es dauerte, bis die Gorilladamen der Wilhelma seinem Werben nachgaben. Kibo hat auch Gorilladame Mutasi beglückt. Sie erwartet demnächst ebenfalls Nachwuchs. Stuttgarter Zeitung 23.4.2003 Stolze Affenmama zeigt schon ihr Baby http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/410377?_suchtag=2003-04-23 Im Affenhaus der Wilhelma herrscht Aufregung: Nach neun Jahren Babypause ist am Karfreitag in der Gorillafamilie Nachwuchs auf die Welt gekommen. Ob es ein Junge oder ein Mädchen ist, steht noch nicht fest. "Es hat alles prima geklappt", sagt Wilhelma-Sprecher Lutz Plasa. In der Ruhe der Nacht sei das Baby geboren worden, und die Mutter habe es bisher bestens angenommen. So bleibe dem kleinen Gorilla glücklicherweise ein Umzug in die Krabbelgruppe des Jungtieraufzuchthauses erspart. Vor zwei Jahren ist Vater Kibo als Halbwüchsiger aus Köln in den Stuttgarter Zoo gekommen. Berliner Morgenpost 23.4.2003 Überraschung aus dem Ei http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story599273.html Je später die Ankunft, umso schöner der Gast: Das kleine Kiwi-Küken hat sich gleich doppelt Zeit gelassen. Zum einen ist es im Berliner Zoo der erste und lang erwartete Kiwi-Nachwuchs seit 14 Jahren. Zum anderen klopfte es die dicke Eierschale zwar bereits am Donnerstag ein bisschen auf, ließ sich dann aber noch Zeit und gab sich und seinem Publikum erst am Sonntag als echtes Osterküken die Ehre. Der Zuchterfolg ist eine Sensation. Europaweit konnte nur der Zoo Frankfurt/Main in den vergangenen Jahren Nachwuchs bei den seltenen und streng geschützten Wappenvögeln Neuseelands vermelden. In Berlin hatte das Kiwi-Weibchen seit Anfang Februar sein Ei bebrütet und geschützt. Als vor genau einer Woche die ersten Laute durch die Schale drangen, nahmen die Tierpfleger ihm das Ei weg, der prominente Neu-Berliner musste im Brutapparat schlüpfen. Berliner Morgenpost 23.4.2003 Gewinner http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story599249.html Jubel über seltenen Nachwuchs im Berliner Zoo: Ein Kiwi-Jungvogel ist zu Ostern geschlüpft. Die "Feiertagsüberraschung" ist der erste Zuchterfolg bei diesen Vögeln seit 14 Jahren. Kiwis gehören zu den ungewöhnlichsten Vögeln überhaupt. Die streng geschützten Wappentiere Neuseelands sind in Europa nur in Berlin und Frankfurt/Main vertreten. Die Welt 18.4.2003 Victorias erster Frühjahrsspaziergang bei Hagenbeck http://www.welt.de/data/2003/04/17/74608.html Das kleine Eisbärmädel Victoria, das jetzt bei Hagenbeck zu sehen ist, ist drei Monate. Das letzte Eisbärbaby kam 1994 bei Hagenbeck zur Welt. Mit neuem Eisbären-Nachwuchs hatte Hagenbeck-Tierarzt Michael Flügger gar nicht mehr gerechnet, denn die stolzen Eltern Fanny und Theo sind mit 24 Jahren eigentlich schon im familiären Ruhestand. Mit Victoria sei die Familie Petz nun wieder komplett. Die Welt 23.4.2003 Der erste Storchen-Nachwuchs ist schon da http://www.welt.de/data/2003/04/23/77283.html Täglich kehren immer mehr Störche aus ihren Winterquartieren nach Schleswig-Holstein zurück. "Ein großer Schwung kam über Ostern", sagte Hans-Heinrich Hatlapa vom Wildpark Eekholt. Auch im Storchendorf Bergenhusen (Kreis Schleswig-Flensburg) sind schon sechs Paare und drei Einzelvögel eingetroffen. In Eekholt schlüpfte in der Nacht zum Dienstag bereits ein Jungstorch und ist die Attraktion des Wildparks. "Der Vorreiter bei uns war allerdings vor zwei Wochen ein Schwarzstorch aus Afrika", sagte Hatlapa. Inzwischen sind im Tierpark 14 Nester besetzt. Nach Angaben des Naturschutzbundes hatten im vergangen Jahr in Schleswig-Holstein 207 Paare gebrütet und 280 Jungvögel aufgezogen. Hamburger Abendblatt Der Wildpark freut sich über reichlich Nachwuchs. http://www.abendblatt.de/daten/2003/04/19/148915.html Bei den Wölfen wird sogar verhütet. Der zoologische Leiter des Wildparks Eekholt kümmert sich um den Nachwuchs, der sich mit dem Frühling rechtzeitig zu Ostern eingestellt hat. The trouble with puggles Sydney Morning Herald, April 21 2003 http://www.smh.com.au/articles/2003/04/20/1050777161543.html After 20 years of trying, Taronga Zoo has managed to breed platypuses in captivity. Stephanie Peatling looks at the finer details. Known for now as B1 and B2, short for baby one and baby two, the birth of the two female puggles makes Taronga only the second zoo, after Healesville Sanctuary in Victoria, to succeed in a captive breeding program. The success has become the talk of the zoo world and when two members of the breeding team - keeper Adam Battaglia and behavioural biologist Margaret Hawkins - attended a conference in Adelaide earlier this month, it was all anyone wanted to talk about. Female Maryanne and the puggles have been moved out of the exhibit in order to monitor them more closely. By the time they return the public scrutiny will seem minimal compared with the 24-hour video surveillance and constant health checks they have been undergoing. "They are playing together and Maryanne is interacting with them a lot, which we didn't know she would do" Ostthüringer Zeitung 17.4.2003 Kein Futter mitbringen http://www.otz.de/otz/otz.standard.volltext.php?id=581982 Die schöne weiße Edelziege Mira spaziert allein durch ihr Gehege im Eisenberger Tiergarten. Denn ihre Gefährtin Molly ist vor Kurzem gestorben. Überfüttert mit Brot. Etliche Vierbeiner waren nur mit Hilfe des Tierarztes wieder auf die Füße gekommen, sonst wäre ihnen ein gleiches Schicksal beschieden gewesen wie Molly. Neues Volksblatt 17.4.2003 Chronik http://www.volksblatt.at/91NV_890423.stm Fliegende Ostereier gibt es im Zoo Schmiding. Die Delikatessen haben es den Zebramangusten angetan. Geöffnet werden die Eier in "Football-Manier": Dabei schießen die cleveren Mangusten das Ei gegen einen harten Gegenstand, so dass es zerbricht. Dann tut sich der ganze Clan (17 sind es in Schmiding) daran gütlich. Berliner Morgenpost 23.4.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story599252.html Die seltenen Hirscheber im Schweinehaus im Berliner Zoo gelten als Feinschmecker. Bei ihrer Fütterung um 16 Uhr suchen sie sich aus geschnittenen Orangen, Äpfeln, gekochtem Mais und Bananen zuerst das heraus, wonach ihnen gerade der Sinn steht - meist sind das die süßen Obststücke. Freies Wort Gerettete Kängurus und viele Tierbabys http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/badsalzungen/resyart.phtm?id=444920 Noch vor ein paar Wochen musste der Bad Liebensteiner Tierparkleiter Udo Bleske um seine Beuteltiere bangen. Hamburger Abendblatt Ach Antje, es ist das Alter! http://www.abendblatt.de/daten/2003/04/22/149928.html Nur wer sie gut kennt, bemerkte dabei die verstärkten Zeichen des Alters, die den Tierpark in Sorge versetzen. Volksstimme http://www.volksstimme.de/magazin/freizeit/show_fullarticle.asp?AID=360101 Schottische Angler jagen den Seehund von Loch Lomond An der Aktion beteiligen sich unter anderem der schottische Tierschutzbund, der Zoo von Edinburgh und mehrere Tauch- und Naturschutz- Organisationen. Zoo Bagdad Mehrere Leser der Zoopresseschau und unserer Webseiten beschwerten sich bei uns, daß sie auf Anfragen zum Thema Zoo Bagdad zwar schnelle und prompte Antwort von Zoos in den USA erhielten, aber mehrere angefragte große deutsche Zoos nicht einmal geantwortet hätten. Service-Wüste Deutschland? Hier nun also der einzige uns bislang bekannte Ansprechpartner - AZA / Asheboro Zoo haben eine Aktion gestartet: Currently the North Carolina Zoological Society and the American Zoo and Aquarium Association are setting up a fund for those wishing to help the exotic animals in Baghdad. These two organizations will be working with wildlife conservation organizations and zoos both here in the U.S. and in Europe to determine how contributions will best be used. AZA MEMBERS TO HELP EXOTIC ANIMALS FOUND IN BAGHDAD David M. Jones, DVM, Director In response to the projected need for aid for both the public and private zoos known to be in Baghdad, Iraq, the American Zoo and Aquarium Association (AZA) and its 212-accredited members are putting plans in place to help. "We are aware of the plight of the animals in Baghdad and as we did for the Kabul Zoo, we are offering our help," stated Sydney J. Butler, executive director of the AZA. "Once again the North Carolina Zoo and the North Carolina Zoological Society have agreed to coordinate this effort. North American zoo and aquarium professionals have also been in discussions with the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), and other animal welfare organizations both here and in Europe regarding aid to Baghdad." Dr. David Jones is Director of the North Carolina Zoo, and has considerable experience working in the Middle East. "Through our network of people in the region, we can assist in getting funds, food and veterinary items into Baghdad," said Dr. Jones. "It is imperative that we have reliable mechanisms in place for supporting this effort. As urgent as the need is for humanitarian aid, there is also the need to help animals that have been suffering during these times. As members of the international zoological community, we feel that this is where our expertise and efforts are best spent at this time." Those wishing to send a donation should send a check to: Aid to Baghdad Zoo c/o North Carolina Zoological Society 4403 Zoo Parkway Asheboro, NC 27205 www.nczoo.org "The people of the United States and Canada were very generous in supporting the animals of the Kabul Zoo in 2001, contributing nearly $500,000. At the moment we are gathering information about the animals in Baghdad, and what sort of aid they will need," continued Butler. "According to our latest information, there may be several hundred exotic mammals and birds that need food, shelter and veterinary care. In order to be most effective, plans will be put into effect once we have assessed the situation to ascertain what help and supplies will be needed." Updates on the situation will be available at www.AZA.org and www.nczoo.com as information is obtained. Spiegel 18.4.2003 Nur im Käfig des Löwen ist es sicher http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,245378,00.html Nach den Bombenangriffen kamen die Plünderer. Selbst vor dem Zoo von Bagdad machten die Diebe nicht Halt: Die meisten Tiere sind verschwunden, nur an die Käfige der Großkatzen traute sich keiner. Die Großkatzen haben seit zehn Tagen nichts mehr zu fressen bekommen, sagt Tierpfleger Haschim Mohammed Hussein beunruhigt. Dafür fehle das Geld. Und es fehlt noch mehr im Zoo von Bagdad, nämlich viele der Insassen. Nachdem die US-Truppen die Stadt übernommen haben, zogen Horden von Plünderern durch die Straßen. 300 Tiere sind seither spurlos verschwunden: Bären, Schimpansen, Hunde, Pferde, Kakadus, Kamele. Alles, was nicht niet- und nagelfest war und nur irgendeinen Wert hatte, wurde weggeschafft. Wohin die Tiere gebracht wurden, ist nicht bekannt. Genauso wenig weiß man, ob sie überhaupt noch am Leben sind. Möglicherweise haben die Plünderer auch nur die Gehege geöffnet. Kuwait ships food to Baghdad zoo's hungry big cats http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20530/story.htm Nothing stops Baghdad Zoo looters, except lions Even the animals have gone. Baghdad's frenzied looting spree has left nothing untouched, and the city zoo is no exception. http://www.enn.com/news/2003-04-18/s_3890.asp Hamburger Morgenpost http://www.mopo.de/nachrichten/146_panorama_32917.html Viele Tiere können aus ihren Käfigen nicht entkommen - sie werden wohl verhungern. Denn ausgerechnet der Tierpark wurde Schauplatz schwerer Feuergefechte. bluewin (Schweiz) Irakische Kriegsgefangene in Bagdads Zoo http://information.bluewin.ch/de/info/vermischtes/article/0,2269,21048,00.html Das 13-jährige Wirtschaftsembargo gegen Irak und der Krieg hatten dem öffentlichen Zoo und seinen Bewohnern schwer zugesetzt. Der Standard http://derstandard.at/standard.asp?id=1276508 Im Kampf um Bagdad war der Tierpark zum Schlachtfeld geworden. Kölner Express Aus dem Zoo wurden fast alle Tiere geraubt. http://www.express.de/servlet/Satellite?artikelid=1049319031432 Bagdad Plünderungen gehen weiter. Kein Strom. Tiere im Zoo verhungern Wirtschaftsblatt Österreich Jetzt wurde sogar der Zoo geplündert. http://www.wirtschaftsblatt.at/cgi-bin/page.pl?id=230146 Bagdad: Sogar der Zoo ist vor Plünderungen nicht sicher Berliner Morgenpost Im Zoo von Bagdad hungern Tiger und Löwen - jetzt kommt Hilfe aus Kuwait http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/aus_aller_welt/story598765.html Gemeinsam mit sechs anderen Tigern und zwei Löwen vegetiert er nun im verwüsteten Bagdader Zoo vor sich hin - fast verhungert, am Ende seiner Kräfte. Netzeitung 20.4.2003 Hilfe für hungernde Zootiere http://www.netzeitung.de/servlets/page?item=235998 Die Tiere im Zoo von Bagdad bekommen wieder Futter. Kuwait schickte Obst, Gemüse und Fleisch. Unter den Kämpfen in Bagdad hatten auch die Tiere im Zoo der irakischen Hauptstadt zu leiden. US-Soldaten teilten ihre Vorräte mit völlig ausgehungerten Löwen, Bären und Kamelen - diese Hilfe reichte aber bei weitem nicht aus. Auf Bitten der Zooverwaltung schickte Kuwait schließlich einen Konvoi mit Obst, Gemüse, Fleisch und Trockenfutter nach Bagdad, der dort unter dem Geleitschutz alliierter Soldaten angekommen ist. Das Futter werde für die kommenden zwei Wochen reichen, die Trockenprodukte wahrscheinlich sogar einen ganzen Monat. Während der Gefechte um Bagdad war auch auf dem Gelände des Zoos gekämpft worden. Irakische Soldaten hatten zwischen den Gehegen Artilleriegeschütze postiert. Der Sohn des gestürzten Diktators Saddam Hussein, Udai, hatte dem städtischen Zoo zwei Tiger und fünf Löwen geschenkt. Er galt als Tiernarr. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Bernburg, 24.4.03 Baum des Jahres im Tiergarten Bernburg gepflanzt Die Schwarzerle (Alnus glutinosa) ist der Baum des Jahres 2003. Es handelt sich um einen ökologisch wertvollen Baum, der derzeit durch die von einem neuartigen Pilz verursachte Wurzelhalsfäule stark bedroht ist. Daß Schwarzerlen überdies gut mit Hochwasser auskommen, können wir aus eigener Erfahrung bestätigen. Denn bereits im Oktober letzten Jahres hatte Frau Kristina Reichardt aus Bernburg bei einer Aktion des Rundfunksenders MDR 1 Radio Sachsen-Anhalt eine Schwarzerle gewonnen, die sie dem Tiergarten freundlicherweise spendete. Bis die Erle aus der Baumschule abgeholt und ein Standort ausgesucht werden konnte, herrschte bereits Frost. Der Baum wurde deshalb vorerst auf dem Wirtschaftsgelände des Tiergartens eingeschlagen, lag dort im Januar mehrere Tage in der eiskalten Hochwasserströmung und konnte schließlich nur noch mit Mühe wiedergefunden werden. Mit dem Einzug des Frühjahrs trieb die Schwarzerle aus, als ob nichts gewesen wäre und hat nun heute ihren endgültigen Standort im Singschwangehege des Bernburger Tiergartens gefunden. Heidelberg, 24.04.2003 Inseln der Farben neue Ausstellung im Tiergarten Heidelberg Pünktlich zum Frühsommer halten fröhliche und farbenprächtige Kunstwerke Einzug im Zoo Heidelberg. Ab Sonntag, den 27. April 2003 ist eine Ausstellung der Heidelberger Künstlerin Michaela Bautz im Afrikahaus des Tiergartens zu bewundern. Michaela Bautz ist gebürtige Heidelbergerin und studierte eigentlich Logopädie. Auf ihr zeichnerisches Talent aufmerksam geworden, wurde sie engagiert, mehrere logopädisch-therapeutische Fachbücher eines medizinischen Fachverlags zu illustrieren. Doch Michaela Bautz hat eine weitere Leidenschaft die Goldkatzen im Heidelberger Zoo. Seit nunmehr vier Jahren ist sie die Tierpatin für den Zuchtkater Baju. Die Arbeiten in der Ausstellung "Seychellen-Inseln der Farben" im Heidelberger Zoo sind nach Aufenthalten auf den Seychellen und auf Hawaii entstanden. Die Bilder erzählen von der Fröhlichkeit der Menschen, von der fröhlichen Farbenpracht der Natur zwischen Wasser und Sonne und von der unverwechselbaren tropischen Atmosphäre der Inseln im Indischen Ozean. "Diese Geschichten", sagt Michaela Bautz, "kann man nur in großen, bunten und fröhlichen Bildern erzählen. Ich möchte dem Betrachter ein kleines Stück von diesen Geschichten vermitteln." Garstedt, 23.04.2003 Eine Hand voll Waldkäuzchen. In der Auffangstation des Wildparks Lüneburger Heide hat sich der erste Nachwuchs in diesem Jahr eingestellt. Das Waldkauzbaby Sissi ist zwei Tage alt und ist der Stolz von Lothar und Tanja Askani, Falkner im Bei ihrer Geburt wog die kleine Sissi nur 25 Gramm, innerhalb von nur drei Tagen verdoppelt sich das Gewicht des Minikauzes. Mit zwei Monaten sind die lautlosen Jäger ausgewachsen und können eine Spannweite bis zu einem Meter bekommen. Alle zwei Stunden füttert die Falknerin Tanja Askani mit kleinen Fleischstückchen das Baby. Klein Sissi wird in der Auffangstation auf ihr Leben in der freien Natur optimal vorbereitet und wird in etwa zwei Monaten die Welt erobern können. Bielefeld, 23. April 2003 Auf den Spuren von Fasan und Rebhuhn Am Sonntag, 4. Mai, lädt der Förderkreis "Lernort Natur" zu einer ganz besonderen Sonntagsschule in den Heimat-Tierpark Olderdissen ein. In der Zeit von 10.00 bis 11.00 Uhr können Schulkinder bis zu zwölf Jahren Wissenswertes über Natur, Pflanzen und Tiere direkt erfahren. Themenschwerpunkte dieser Veranstaltung sind Rebhuhn, Fasan und Murmeltier. Außerdem werden die Kinder der Frage nachgehen: Welche Bäume blühen jetzt? Treffpunkt ist der Schulungsraum im Eingangsbereich des Tierparks. Der Förderkreis ´Lernort Natur` ist im Landesjagdverband NRW organisiert. Münster, 22.4. Feierliche Grundsteinlegung in Kambodscha - ein Meilenstein für das Großprojekt der Stiftung Artenschutz und des Allwetterzoo Münster Soeben aus Kambodscha zurückgekehrt ist Jörg Adler, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Artenschutz und Direktor des Allwetterzoo. Dort nahm er am 4. April an der festlichen Grundsteinlegung für das "Angkor Center for Conservation of Biodiversity" (ACCB) teil und hielt die Eröffnungsrede. Möglich wurde der Baubeginn für dieses einmalige Pilotprojekt durch eine große Spende des Münchener Unternehmensberaters Dr. Stephan Goetz, der am 24. Februar gemeinsam mit dem kambodschanischen Botschafter im münsterschen Rathaus einen entsprechenden Vertrag unterzeichnet hatte. Jörg Adler und der Spender Dr. Goetz wurden auf dem Projektgelände in der Nähe der weltberühmten Tempel von Angkor vom kambodschanischen Forstminister, dem Gouverneur der Provinz Siem Reap, weiteren Repräsentanten der Regierung sowie Vertretern Internationaler Organisationen begrüßt. In Anwesenheit von 2500 Gästen wurde im Rahmen einer buddhistischen Zeremonie der Grundstein für das Artenschutz- und Umweltbildungszentrum gelegt. Adler sagte zu den Gästen, er sei nicht ohne Stolz, dass neben der kambodschanischen Fahne die deutsche Fahne gehisst war und beide Nationalhymnen erklangen. Schon seit 1 1/2 Jahren arbeiten im Auftrag des Allwetterzoo zwei deutsche Projektbetreuer vor Ort, die als sichtbares Zeichen für den Projektbeginn das 25 ha große Gelände bereits einzäunen ließen. Jetzt entstehen als nächste Bauphase eine Quarantäne- und eine Zuchtstation für hoch bedrohte kambodschanische Tiere, Wohnhäuser für die Mitarbeiter und danach ein Bildungszentrum für kambodschanische Natur- und Artenschützer. Das Gesamtprojekt wird von der europäischen "Stiftung Artenschutz" und dem Allwetterzoo Münster betreut. In Münster hofft man jetzt auf eine weitere finanzielle Unterstützung durch die Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) sowie anderer interessierter Sponsoren, die dem vom Bürgerkrieg der 70er Jahre gebeutelten Land helfen wollen. Der kambodschanische Regierungschef hat dem Projekt große Priorität beigemessen und über den Forstminister den ausdrücklichen Dank der Regierung für die Unterstützung aus Deutschland an die Gäste der Grundsteinlegung übermittelt. Jörg Adler hatte seine Feuerprobe bestanden, als er nach 30 Minuten in der prallen Sonne bei knapp 40 Grad das Rednerpult unbeschadet verlassen konnte, um dann im Schatten kniend der ergreifenden Zeremonie durch die buddhistischen Mönche beizuwohnen. Stuttgart, 22.4. Babypause beendet 9 Jahre lang gab es in der Gorillafamilie in der Wilhelma keinen Nachwuchs, weil Clanchef Banjo in seinen letzten Jahren krankheitsbedingt zeugungsunfähig war. Nach seinem Tod kam mit Kibo aus Köln ein familienerfahrener Schwarzrücken, auf dem nun alle Hoffnungen ruhten. Es dauerte allerdings ein wenig, bis die Gorilladamenwelt ihn zur Familienplanung schreiten ließ, und bei einer Tragzeit von 9 Monaten ist auch dann ja noch Geduld angesagt. Nach Ultraschalluntersuchungen im vergangenen Herbst wusste man aber bereits, dass Kolo und Mutasi Nachwuchs erwarten ... die Frage war nur, wann genau? In der Nacht von Freitag auf Samstag kam das 26. Gorillababy in der Wilhelma auf die Welt. Kolo stammt aus Apeldoorn und hat dort die Geburt und Aufzucht von Babys miterlebt. Diese Erfahrung kommt ihr nun selbst zu Gute: Wie bei Gorillas üblich bekam sie in der Ruhe der Nacht ihr erstes Baby und versorgte es von Anfang an vorbildlich. Samstag morgens beim Familientreff war Mutasi die erste, die das Baby anfassen durfte eine wichtige Erfahrung für sie, denn Mutasi ist als letzte in der Wilhelma geboren worden und hat in der Familie keine Geburt mehr miterlebt. Auch Vater Kibo nimmts gelassen, er kennt das Familienleben inclusive Nachwuchs noch aus Köln. Das jüngste Familienmitglied ist noch namenlos, denn obwohl Kolo ihr Kind den Pflegern und auch den Besuchern an der Scheibe zeigt, hat noch keiner gesehen, ob es ein kleiner Gorillajunge oder ein Mädchen ist.... Münster, 22.4. Freude im Allwetterzoo: Die Gepardin Ukky ist Karfreitag erneut Mutter geworden! Am 18. April hat die Gepardin Ukky im Allwetterzoo Münster drei Junge zur Welt gebracht. Für die neunjährige Raubkatze ist es bereits die zweite Geburt, ihren ersten, seinerzeit vierköpfigen Nachwuchs hatte sie im August 2001. Nach wie vor sind Gepardengeburten in Zoologischen Gärten selten und vor allem äußerst erwünscht, denn die schönen Katzen sind im Freileben stark bedroht. Der Allwetterzoo kann seit 2001 bereits zum dritten Mal Nachwuchs bei den Geparden melden: außer Ukky zieht derzeit noch eine zweite Katze, die aus Belfast stammende Megan, ihre vier im September 2002 geborenen Jungen auf. Ukky stammt aus dem Breedingcenter in Wassennaar/NL, einem nicht öffentlichen Tierpark, der sich auf die Haltung und Zucht hoch bedrohter Tierarten spezialisiert hat. Aus Wassenaar kam auch Beau, der Vater der letzten beiden Würfe, nach Münster. Er ist allerdings inzwischen wieder nach Holland zurückgekehrt. Leipzig, 17. April 2003 Behalten den Überblick Frank Schöbel und die Rothschildgiraffe Längste Karriere und längster Hals treffen sich zum Abdruck auf der TatzenPROMInade im Zoo Sein Abdruck auf der TatzenPROMInade im Zoo Leipzig ist Ehrensache und Muss zugleich: Frank Schöbel - seit Jahrzehnten beliebt, erfolgreich und gebürtig in Leipzig. Herzlich und offen geht er auf sein Publikum zu. So auch im Zoo Leipzig, wo er bei seinem Besuch neben zahlreichen Fans auch auf den langhalsigen Max traf. Keine Frage für den ausgesprochenen Tierfreund, sich per Handabdruck gemeinsam mit dem jungen Giraffenbullen in Leipzigs außergewöhnlichste Straße im Zoo einzureihen. Beeindruckend findet Frank Schöbel die ruhige, bedachte Lebensweise der Giraffen heißt es doch auch im Showgeschäft: Gelassenheit und Überblick wahren. Mit Blick auf einige seiner Kollegen läßt sich der Entertainer mit dem smarten Lächeln amüsiert zu einem Wortspiel hinreißen: Schon so mancher hat sich aus GI(E)R zum AFFEN gemacht. Der siebenjährige Maximilian ist Leipzigs jüngster Zugang in der Familie der Rothschildgiraffen. Chemnitz, 14. April 2003 ACH, DU DICKES EI: Ostersamstag fliegen im Tierpark die Ostereier! Ostereier mal ganz anders erleben können die Besucher des Chemnitzer Tierparks am Ostersamstag, dem 19. April 2003: In drei Disziplinen findet von 13:00 bis 17:00 Uhr der große Ostereierwettkampf statt. Die verrücktesten und die besten Modelle werden natürlich prämiert für die Sieger gibts Gratis-Eintrittskarten zum Besuch des Chemnitzer Tierparks. Außerdem gibts natürlich auch wieder viele Osterüberraschungen. Und im neuen Streichelzoo des Chemnitzer Tierparks lassen sich Osterhase, Osterlämmchen und Co. nicht nur bestaunen, sondern natürlich auch anfassen . Also - Ostern nicht rumeiern, sondern gleich auf in den Tierpark! Naturpark Steinhuder Meer, 23.4. Verletzter Uhu im Naturpark Steinhuder Meer - Tier konnte gerettet werden Am heutigen Mittwoch wurde Frank Behrens (44), Leiter des Naturpark Informationszentrums Steinhude von aufgeregten Steinhuder Bürgern und Gästen darüber informiert, dass sich ein verletzter Uhu im Bereich der Strandterassen in Steinhude aufhält. Nachdem sich Behrens vor Ort ein Bild über die Situation gemacht hatte, informierte er per Handy die Wildtierstation in Sachsenhagen, dessen Leiter, Christian Erdmann unverzüglich nach Steinhude aufbrach. Der verletzte Uhu war jedoch noch bedingt flugfähig, so daß Erdmann seine liebe Mühe hatte, ihn einzufangen. Er ahmte (zur Belustigung der umherstehenden Touristen) ein Uhuweibchen nach, welches den Probanten so faszinierte, dass er schließlich fast ohne Gegenwehr eingefangen werden konnte. Der Uhu war stark entkräftet und stark abgemagert, aber noch bedingt flugfähig und hatte diverse Verletzungen im Kopf-und Schnabelbereich. Offensichtlich war er gegen ein Auto geflogen. Er wird nun in der Wildtierstation tierärztlich untersucht, gesund gepflegt und danach wieder in die Freiheit entlassen. WWF, 23.04.2003 Altersvorsorge für Gorillas Der WWF und die Krombacher Brauerei haben eine Stiftung zum Schutz des Regenwaldes ins Leben gerufen. Das Grundkapital von fast einer Million Euro stammt aus einer Kampagne der Brauerei, die ihre Werbung im vergangenen Sommer an ein Naturschutzprojekt in Zentralafrika gekoppelt hat. Krombacher zahlte für jeden verkauften Kasten Bier einen festen Betrag für den Dzanga Sangha-Tropenwald. Fast eine Million Euro kamen dabei für den Wald im Herzen Afrikas zusammen. Die Einnahmen aus der Aktion fließen jetzt als Grundkapital in einen so genannten Umweltfonds. Aus den Erlösen dieses Fonds wird der WWF künftig die laufenden Kosten, zum Beispiel für die Ausrüstung und Ausbildung von Wildhütern im Dzanga-Sangha-Tropenwald, finanzieren. Es geht nicht um Feuerwehrmaßnahmen, um zu retten was zu retten ist, sondern wir wollen eines der faszinierendsten Paradiese für künftige Generationen nachhaltig sichern. Es handelt sich um eine Art Riester-Rente für die Gorillas in Dzanga Sangha, erläutert WWF-Geschäftsführer Peter Prokosch die Idee. Man wolle zum Beispiel den sanften Tourismus in der Region stärken. Aussichtsplattformen werden gebaut und Informationsangebote für Besucher entwickelt. Ziel sei es, den Raubbau zu beenden und Einkommensmöglichkeiten für die Einheimischen zu schaffen. Aufgrund des Erfolges im vergangenen Jahr erneuern Krombacher und der WWF die Zusammenarbeit. Ende April 2003 starten die neuen TV-Spots. Darin werben Günther Jauch und WWF-Botschafterin Steffi Graf nicht nur für Bier, sondern zugleich für den Schutz des Tropenwaldes. Die Initiatoren hoffen, dass auf diese Weise bis Ende Juli eine weitere Million Euro für einen der artenreichsten Wälder der Erde zusammen kommt. Dzanga-Sangha ist Teil des zentralafrikanischen Tropenwaldmassivs. In diesem zweitgrößten zusammenhängenden Regenwald der Erde wachsen mehr als 8.000 Pflanzenarten. Über 400 verschiedene Säugetiere sind hier zuhause - viele davon sind vom Aussterben bedroht. In der Region leben Waldelefanten, Flachlandgorillas, Schimpansen und Bongo-Antilopen. Mehr als 380 Vogelarten bevölkern die Wipfel der Wälder. Und Dzanga-Sangha ist berühmt für seine Vielfalt an tropischen Schmetterlingen. Der WWF engagiert sich seit 1988 in der Region. Inzwischen ist es gelungen, einen Nationalpark auszuweisen. Die Einrichtung von Parken allein reicht leider noch nicht. Für den Schutz der Natur zu kämpfen, heißt auch für die Finanzierung zu sorgen, betont WWF-Chef Peter Prokosch. Deshalb kommt das Engagement von Krombacher wie gerufen. Durch die Initiative komme man dem Ziel, den Regenwald dauerhaft zu schützen, einen wichtigen Schritt näher. Bis dahin sei jedoch noch ein weiter Weg zurückzulegen. Noch immer seien die Wälder stark gefährdet. Verantwortungslose Holzkonzerne, illegale Diamantensucher und Wilderer betreiben einen maßlosen Raubbau an der Natur. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01155/index.html WWF, 24.04.03 WWF-Umfrage: Mehrheit fordert, dass europäische Wälder unter Schutz gestellt werden Das ist das Ergebnis einer Umfrage, die der WWF im Vorfeld der vierten europäischen Waldschutzkonferenz in zwölf Ländern durchführte. 93 Prozent der insgesamt 6.000 Befragten halten es für wichtig, dass die heimischen Wälder geschützt werden. 80 Prozent der Befragten forderten, dass zusätzliche Waldflächen als offizielle Schutzgebiete - zum Beispiel in Form von Nationalparken ausgewiesen werden. Der WWF sieht in dem Umfrage-Ergebnis einen Aufruf an die europäischen Forstminister, auf der Waldschutzkonferenz in der kommenden Woche Maßnahmen zur Erhaltung der Waldgebiete in Europa zu beschließen und zügig umzusetzen. http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/01157/index.html NABU, 22. April 2003 NABU-Infoseminar: Naturschutz und erneuerbare Energien Positionen des Naturschutzes zur naturverträglichen Förderung erneuerbarer Energien Wie soll eine naturverträgliche Förderung der erneuerbaren Energien aussehen? Welche Kriterien müssen dabei angewendet werden? Welche Energiequellen sind aus naturschutzfachlicher Sicht zukunftsträchtig? Dies sind einige der Fragen, die wir auf unserem Seminar mit Vertretern aus dem Bundesumweltministerium, mit Bundestagsabgeordneten und Pressevertretern diskutieren möchten, zu dem wir Sie herzlich einladen: Termin Dienstag, 29. April 2003, 11 bis 16 Uhr Ort: Berlin, Heinrich-Böll-Stiftung, Galerie im 5. OG, Rosenthaler Str. 40/41 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | EXPRESS 24.4.2003 Sensation! Angler fischte Stör aus dem Rhein http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=XP/index&artikelid=1051016987980 Der Fang von Heinrich Bytomski wird niemals in der Pfanne landen. Denn den geangelten 77 cm langen Stör wollen Gen-Experten untersuchen. Deren Analyse soll klären, ob der Kaviar-Produzent nach 80 Jahren wieder im Rhein heimisch ist. Das wäre eine Sensation, wenn es wirklich ein gemeiner Stör wäre, erklärte Dr. Gottfried Schmidt, Fischartenschutz-Dezernent bei der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten (LÖBF). Denn diese Art (Acipenser sturio) war früher im Rheinland heimisch, mittlerweile aber nicht mehr zu finden und steht unter Artenschutz. Dr. Schmidt: Wir wollen überprüfen, ob der Fisch von irgendjemandem ausgesetzt worden ist oder tatsächlich vom Meer aus den Rhein runter gewandert ist. Walsroder Zeitung 18.4.2003 Deutschen Hasen geht es nicht gut http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg ? artikel=106902182 Den deutschen Hasen geht es nicht allzu gut: Jedes Jahr kommen in Deutschland rund 120.000 Feldhasen unter Autoräder, etwa 450.000 werden von Jägern erlegt. Wie Kai Fröhlich vom Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung der dpa sagte, sterben die Tiere auch massenhaft im ersten Lebensmonat durch Infektionskrankheiten. Viele von ihnen fallen dem Fuchs zum Opfer, Zehntausende werden beim Mähen getötet. «Der Mensch investiert nicht genug in seinen Schutz», sagte Fröhlich. Zürich, 20 Minuten 23.4.2003 E-Bay: Vorwürfe zurückgewiesen http://www.20min.ch/service/pc_und_internet/story/3685980 E-Bay, aktuelles Ziel einer E-Mail-Kampagne des Naturschutzbundes NABU, will illegale Angebote auf seinen Marktplatz-Seiten nicht ignorieren. In einer Erklärung weist E-Bay die NABU-Vorwürfe, das Unternehmen ignoriere Gesetze zum Artenschutz, ausdrücklich zurück. Hamburger Abendblatt 22.4.2003 Holmmoor in Flammen: Hier stirbt die Natur http://www2.abendblatt.de/daten/2003/04/23/150455.html Zwei Tage waren Feuerwehrleute damit beschäftigt, den Flächenbrand im Holmmoor zu löschen. Nach einer ersten Bilanz wurden 35 der 110 Hektar des Naturschutzgebietes in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden für die Pflanzen- und Tierwelt dürfte immens sein. Gerade für Tiere ist das Holmmoor eines der wenigen Rückzugsgebiete. Auf Grund der regenarmen Witterung und des starken Windes breitete sich das Feuer schnell aus. Eine Selbstentzündung könnte genauso wie eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe verantwortlich sein. Vom Brand sei zumeist nur die Bodenoberfläche betroffen gewesen, in den mehrere Meter mächtigen, eigentlichen Hochmoorkörper seien die Flammen nur selten vorgedrungen. Die in diesem Gebiet angesiedelten Amphibien dürften versucht haben, sich in feuchten Senken in Sicherheit zu bringen. UNEP Says Post-War Rehabilitation Should Include the Marshlands of Mesopotamia The continuing loss and potential restoration of these marshes has major implications for marbled teal, white-headed duck and many other species of waterbirds. http://www.grid.unep.ch/activities/sustainable/tigris/marshlands/ The bushmeat crisis is emptying Africa's forests Deep in the heart of the Congo River Basin, the tropical forest is lush and full of life. Immense Sapelli and Okoumé trees tower over the forest floor, and small antelopes called duikers plunge through the undergrowth, while the calls of bonobos and sooty mangabeys sound from the leafy canopy. http://www.enn.com/news/2003-04-18/s_3518.asp Toxic red tide kills 60 Florida manatees A toxic red tide has killed at least 60 endangered manatees along the southwest Florida coast in the last two months, the second-largest mass death of sea cows blamed on the deadly algae bloom, state biologists said Thursday. http://www.enn.com/news/2003-04-18/s_3889.asp Dozens of pilot whales stranded in Florida Keys http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20510/story.htm Seven rescued pilot whales are swimming on their own, their health is improving Seven pilot whales rescued from shallow water in the Florida Keys were swimming on their own Tuesday as their conditions slowly improved, rescue officials said. http://www.enn.com/news/2003-04-23/s_4003.asp Plan released to bring back sea otters and other stories One of the Pacific coast's most adored creatures, the California southern sea otter, had been making a comeback after decades of severe hunting. But in recent years, the threatened animal's population has plummeted, placing it in danger of extinction. http://www.enn.com/news/2003-04-24/s_3811.asp Jane Goodall gives chimpanzee cry at State Department Primate expert and wildlife champion Jane Goodall pant-hooted like a chimpanzee at the State Department this week as she teamed up with U.S. Secretary of State Colin Powell to fight deforestation. http://www.enn.com/news/2003-04-24/s_4054.asp Eleven rare pandas found in China's wild http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20511/story.htm Sydney Morning Herald, April 23 2003 In a ravaged land, 1600 species at risk http://www.smh.com.au/articles/2003/04/22/1050777255475.html The nation's biological wealth is collapsing and almost 1600 species are threatened, according to the most detailed stocktake of Australia's plants and animals yet. "One-third of the world's extinct mammals since 1600AD are Australian," says the report by the Federal Government's National Land and Water Resources Audit. In all, 346 vertebrates, eight invertebrates and 1241 plants are listed as threatened. Twenty-two Australian mammals are already extinct and a further eight species persist only on islands, says the report, Australian Terrestrial Biodiversity Assessment 2002. Another alarming finding is that the biodiversity in the great wilderness areas in northern Australia - once considered a refuge for wildlife - is declining rapidly. Sydney Morning Herald, April 23 2003 How to become extinct http://www.smh.com.au/articles/2003/04/22/1050777255629.html With nearly 1600 species under threat, Australia's biological diversity is shrinking. At least $4.5 billion is needed just to restore vegetation. In 1990 a population of black-footed rock wallabies was discovered in northern South Australia. A decade later, the ecologists John Read and Katherine Moseby went back to check how the beautiful little wallabies were doing and set themselves up for a weekend of quiet observing. But the young scientists were stunned to discover that before anyone had taken the opportunity to study the colony they were all dead. All that was found were a few dried droppings, a mummified carcass and cobwebs covering the crevices in which the animals once sheltered. "After reading accounts of mammals in the 1930s that have since become extinct, I was frustrated that little had been done to save these creatures. So many excuses could be made. In those days outback residents were so busy trying to survive that they were probably not aware of the impending demise of these species. Back then no one had the money, knowledge or support to conserve the critters that lived out in the boondocks. But what about now?" The passing of the Davenport rock wallaby is just one small act in the catastrophic collapse of Australia's biodiversity - possibly the single greatest environmental disaster that the continent faces. A new report on biodiversity, by the Federal Government's National Land and Water Resources Department, warns that no other place on the planet has lost so many mammal species. The habitat that our extraordinarily evolved species depend upon is being destroyed for agriculture and development, degraded by new management regimes or invaded by feral residents. "The most widespread processes threatening ecosystems are vegetation clearing, fragmentation of remnant vegetation, grazing pressure, exotic weeds, feral animals, firewood collection, salinity and other changed hydrology, and altered fire regimes," says the Australian Terrestrial Biodiversity Assessment 2002 report. Outside national parks, wetlands are being destroyed, ancient forests cleared, rivers drained for irrigation and native animal populations crushed by the presence, in their millions, of creatures such as sheep and foxes. The line of plants and animals in the queue for extinction is now 1595 species long. Nearly 3000 types of ecosystems are considered threatened. Thousands of Australian species at risk - report http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/20538/story.htm The New York Times, 21.4.03 Everglades in Peril http://www.nytimes.com/2003/04/21/opinion/21MON1Y.html?ex=1051926826&en=6a833ab0a0ad9c11 The most ambitious environmental rescue operation ever tried in this country - a $7.8 billion plan to restore the Everglades - is suddenly at risk. The reason is that one of the major players in the enterprise, Florida's politically connected sugar cane industry, wants to postpone into the distant future the deadline for cleaning up the polluted water flowing into the Everglades. And the Florida Legislature is poised to let the industry do it. This could mean serious trouble for an already fragile ecosystem. It would also violate the spirit of the federal-state partnership underlying the project and threaten the revenue stream on which it depends. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | Die weltweite Suche nach Geldern für die vom Verkauf bedrohte Drill-Ranch in Nigeria (s. letzte Zoopresseschau) hat schon beträchtliche Erfolge zu verzeichnen. Gelder kamen u.a. vom Zoo San Diego und sogar von der Lokalregierung. Die Leiterin Liza Gadsby ist bereits zuversichtlich, daß die Auffang- und Zuchtstation doch gerettet werden kann. In Deutschland kam großzügige Unterstützung durch den Verband der Zootierpfleger, die Gorilla und Regenwald Direkthilfe und natürlich die Aktion Rettet den Drill und die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz, die das Projekt schon seit Jahren unterstützen. Beide sammeln nun gezielt weitere Beträge, um das Fortbestehen der Station tatsächlich zu sichern: Spenden gegen Spendenbescheinigung: Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz Stichwort KAUF DRILLRANCH VBU Volksbank im Unterland Kontonummer 54 550 009, BLZ 620 632 63 (bis 50 Eur gilt der Einzahlungsbeleg als Spendenbescheinigung; bitte vollständige Adresse angeben) oder Spendenkonto Kennwort Rettet den Drill Stadtsparkasse Hannover Konto-Nr. 275 062 66 Zoo Aktuell - Informationen rund um den Tiergarten Heidelberg 1-2003 "Mäuse" für Eulen "Chuba", der erste junge Gorilla in Heidelberg 70 Jahre Tiergartenfreunde Heidelberg u.v.m. Aufgelöster Tiergarten Lippstadt: Leider lassen sich die Verantwortlichen der Tiergartengesellschaft Lippstadt noch immer verleugnen und ignorieren alle Hilfeangebote, auf Kosten der Tiere. Auf ausdrücklichen Wunsch von Herrn Becker, der sich nun ehrenamtlich um Vermittlung der letzten Tiere bemüht, hier nochmals der Aufruf: Welcher Park ist in der Lage, ein Braunbärenpaar (Männchen kastriert, 12 + 14 Jahre) aufzunehmen, eventuell auch nur vorübergehend bis ca. 1,5 Jahre ? Bitte melden Sie sich bei Heinz Becker, Beckum, 02521-950582 Stuttgarter Nachrichten 24.4.2003 Die Medizin und ihre Mäuse http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/410115 Kuscheltiere aus der Zoohandlung könnten sie sein. Doch ihre Namen sind verräterisch: Alle Mäuse heißen "C 57 BL 6 N Crl". Und sie wurden in den Niederlanden speziell für Tierversuche gezüchtet. Nach zwei bis drei Wochen werden sie in einem Labor "verbraucht", wie die Mediziner sagen. Allein im Jahr 2001 ließen in Deutschland mehr als zwei Millionen Tiere ihr Leben für die Wissenschaft. Während Kosmetikprodukte immer seltener an Tieren getestet werden, nimmt der Bedarf der humanmedizinischen Grundlagenforschung nach Schätzung von Experten eher noch zu. Nach dem jüngsten Tierschutzbericht der Bundesregierung ist etwa jedes zweite Versuchstier eine Maus. > relativ umfangreicher Artikel zum Thema Tierversuche, insbesondere zum Thema der enrichment-Haltung von Labortieren | Buch-Tip Abgabe doppelter (antiquarischer) Bücher und Zooführer bei der Zoo-AG Bielefeld http://www.zoo-ag.de/ZooAG-Antiquarisch.htm Auf diesen Webseiten finden sich stets Bücher und andere Drucksachen, die doppelt in unseren Beständen sind. Viele davon sind längst im Handel vergriffen. Auch Zooführer und andere Drucksachen aus Zoos weltweit sind wir gerne bereit, gegen einen angemessenen Preis abzugeben - der Erlös geht zur Hälfte in den Erhalt der Zoo-AG-Webseiten, zur anderen Hälfte an die Artenschutz-Projekte der ZGAP . Und wir freuen uns natürlich auch über "Sachspenden" aller Art - alte Zooführer usw. Auch diese werden "verwertet", gehen z.B. in die Versteigerung beim Zoosammlertreffen 2003 in Wien und erzielen dort gute Preise zugunsten von Artenschutz-Projekten. Bloß nichts wegwerfen! info@zoo-ag.de Bild: Schönes Tier im Zoo, Farb-Bildband Basel, Jürg Klages 1958 | | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | NIEBÜLL Naturkunde-Museum: DER SEEADLER IN SCHLESWIG-HOLSTEIN - Biologie, Gefährdung und Schutz 13.7. bis 31.10.2003 http://www.nkm-niebuell.de FRANKFURT Palmengarten AUSTRALIS Lebensräume in Australien 4.7. bis 7.9.2003 http://www.palmengarten-frankfurt.de Stralsund, Meeresmuseum Störe - bedrohte Giganten - lebende Fossilien Sonderausstellung bis 31. Oktober 2003 www.meeresmuseum.de KÖLN Zoologischer Garten: DINOVERSUM - Die Welt der Dinosaurier im Kölner Zoo bis 14.9.2003 http://www.zoo-koeln.de/aktuelles/dinoversum.php PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall: EULE UND MENSCH 11.4. bis 3.8.2003 http://www.paderborn.de/cs_kunst_kultur/content/sp_auto_7329.php DESSAU Museum für Naturkunde und Vorgeschichte: NISTKÄSTEN UND IHRE MIETER bis 27.4.2003 DAS EI IN NATUR UND KULTUR bis 27.4.2003 FLUGSAURIER 7.5. bis 12.10.2003 http://www.dessau.de/amt41/kulttour/de/kultur/k05.html BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde NATURALE 2002/2003 - 18th International Nature Film Festival 22.5. bis 25.5.2003 http://www.pfalzmuseum.de/ STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde Naturfotos des Jahres bis 1.6.2003 http://www.naturkundemuseum-bw.de LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum: AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende bis 5.10.2003 http://www.biologiezentrum.at BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde LUCHS bis 30.6.2003 http://www.pfalzmuseum.de/ FRAUENFELD Naturmuseum GRÖSSER, STÄRKER, SCHÖNER - Auffallen bei Mensch und Tier bis 27.7.2003 http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm HANN. MÜNDEN Städtisches Museum im Welfenschloß: DAS HEIMLICHE LEBEN DER WASCHBÄREN Ausstellung mit Bildern des Tierfotografen Ingo Bartussek bis 18.5.2003 http://www.hann.muenden.de/kultur/museum/ Naturkunde-Museum Wiesbaden IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner bis 29.6.2003 http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Fr., 25.04.2003, 12:30-13:15 SWR, Deutschlands wilde Tiere (4/10) , Im Nationalpark Jasmund auf Rügen Fr., 25.04.2003, 15:00-16:30 N3, Die grüne Welt am Meer - Eröffnung der IGA 2003 in Rostock Fr., 25.04.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Auf der Suche nach dem rätselhaften Hai Fr., 25.04.2003, 16:15-17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Verbotene Früchte Fr., 25.04.2003, 20:00-21:00 SF1, Netz Natur, Cousins beneath the Skin, Mehr Mensch als Affe Sa., 26.04.2003, 15:15-16:15 ARTE, Schönbrunn - Quelle der Schönheit; Peter Ustinov führt durch die Gärten des Schlosses Schönbrunn, Wien, darunter auch längere Passagen zum Zoo Sa., 26.04.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Geier über Innsbruck So., 27.04.2003, 08:30-09:00 MDR, 360° - Die GEO-Reportage, Das Waisenhaus der Affen So., 27.04.2003, 14:15-15:00 ORF2, Universum, Im Land des Sonnenaufgangs - Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel Mo., 28.04.2003, 12:30-13:15 SWR, Deutschlands wilde Tiere (5/10), In den Nationalparks Harz und Hochharz Di., 29.04.2003, 12:30-13:15 SWR, Deutschlands wilde Tiere (6/10), Im Müritz-Nationalpark Di., 29.04.2003, 13:30-14:00 N3, Rückkehr der Meeresschildkröten, 360° - Die GEO-Reportage Di., 29.04.2003, 20:15-21:00 W3, Kronenaffen und Krokodile - Madagaskar, Ankarana Di., 29.04.2003, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (5/11) NEU Mi., 30.04.2003, 12:30-13:15 SWR, Deutschlands wilde Tiere (7/10), Im Nationalpark Sächsische Schweiz Mi., 30.04.2003, 13:45-14:00 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co, Zoogeschichten (5/11) Mi., 30.04.2003, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Affen in Ugandas Regenwäldern Mi., 30.04.2003, 22:15-22:45 ZDF, Abenteuer Wissen - Auf der Suche nach unbekannten Lebewesen Do., 01.05.2003, 20:15-21:45 N3, Gartenkunst am Meer - IGA 2003 in Rostock Fr., 02.05.2003, 12:30-13:15 SWR, Deutschlands wilde Tiere (8/10), Im Schutzgebiet der unteren Elbtalaue Sa., 03.05.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Viel Gewicht auf leisen Sohlen - Elefanten Sa., 03.05.2003, 11:15-11:40 3sat, Der Dobratsch - Ein sensibler Riese, Kärntens erster Naturpark Sa., 03.05.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Tigerhaie - bedrohte Räuber So., 04.05.2003, 08:30-09:00 MDR, 360° - Die GEO-Reportage, Die Farm der Schmetterlinge ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. 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