Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 150 vom 27. Februar 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
ISSN 1619-6643

Liebe Leser,

mit der nun realisierbaren Errichtung des Angkor
Conservation Center for Biodiversity ACCB in Kambodscha wird ein Meilenstein im Naturschutz Südostasiens gelegt. Künftig haben die Behörden ein Auffangzentrum für beschlagnahmte Wildtiere und können die bestehenden Artenschutzgesetze anwenden. Zehntausende heimische und ausländische Touristen werden über Naturschutzthemen informiert, der Aufbau von Zuchtprogrammen für hochbedrohte Arten kann beginnen und die geplanten Artenschutzprojekte der Stiftung Artenschutz haben ein "Basislager".
Der münchner Unternehmer Dr. Goetz und der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Artenschutz Jörg Adler unterzeichneten im Beisein des
kambodschanischen Botschafters am Montag beim Empfang im Friedenssaal des münsteraner Rathauses den Vertrag über 330.000 Euro. Dr. Goetz ließ es sich nicht nehmen, anschließend und am nächsten Tag den Allwetterzoo und dessen Artenschutzprojekte wie die fast fertiggestellte Schildkröten-Zuchtstation zu besichtigen. Wohl alle Anwesenden hatten das Gefühl, dass es sich auf beiden Seiten um "Überzeugungstäter" handelt und das Projekt schon bald erfolgreich sein wird. Nicht zuletzt auch durch die beiden engagierten Projektleiter vor Ort, Kai-Olaf Krüger und Isabell Stich, die seit über einem Jahr die Vorbereitungsarbeiten leisten. Die Grundsteinlegung erfolgt im April. Mehr dazu in den Artenschutz-Artikeln


Einige Leser hatten bei der letzten Ausgabe ein Problem mit den Zeilenumbrüchen . Möglicherweise wurde dies durch das gleiche technische Problem beim Versand-System hervorgerufen wie die verspätete Zustellung. Die Presseschau war formatiert wie immer und kam bei uns selbst in gewohnter Form an. Wir hoffen, dass das Problem ein einmaliges war und erinnern daran, dass die Zoopresseschau notfalls immer auch auch im Internet zu finden ist.

Dirk Petzold


  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Südwest Presse 21.2.2003
Elefant tötet Pfleger

http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/blick_in_die_welt/artikel551904.php
Ein Tierpfleger in einem niederländischen Safaripark ist von einem wütenden Elefantenbullen tödlich verletzt worden. Der 36 Jahre alte Mann starb in einem Krankenhaus in Tilburg. Der Elefant hatte den Pfleger beim Morgentraining ohne erkennbaren Grund zu Boden geworfen und schwer verletzt, ehe andere Pfleger ihn befreien konnten.

Kieler Nachrichten 25.2.2003

Gute Bilanz für den Tierpark
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-sn_tierpark_ART.htm
Das Finanzvolumen des Tierparks Neumünster hat sich innerhalb eines Jahres von 721.000 Euro auf 850.000 Euro erhöht. Im Berichtsjahr wurden allein an Eintrittsgeldern 130.000 Euro mehr eingenommen; dafür waren Spendenaufkommen und Pachterträge rückläufig. Wie durch professionelleres Management die handelnden Personen des Vorstands angesichts ständig wachsender Verantwortung (bis hin zum Haften mit ihrem Privatvermögen) besser abgesichert werden können, soll im Laufe dieses Jahres geklärt werden. Die Mitgliederzahl ist im Berichtsjahr übrigens um 19 auf 1958 gestiegen.

Zürich, 20 Minuten 21.2.2003
Eifrige Termiten im Tierpark Dählhölzli

http://www.20min.ch/news/bern/story/8569661
Derzeit arbeiten rund eine Million Termiten im Berner Tierpark Dählhölzli an ihrem mittlerweile sechs Meter hohen Bau. Inmitten des eindrücklichen Bauwerks thront die zehn Zentimeter lange Königin. Sie legt alle zwei Sekunden ein Ei, etwa 50.000 Eier pro Tag. «Wir erwarten noch diesen Sommer ein Ausschwärmen der Termiten», freut sich Tierparkdirektor Bernd Schildger. Die Tiere gründen so neue Kolonien. Wenn die Königin nach etwa 20 Lebensjahren stirbt, stirbt der ganze Termitenstaat. «Dies ist 1996 schon vorgekommen», erzählt Schildger. Der Versuch einer Wiederansiedlung war ein Erfolg. Das Termitenprojekt läuft bereits seit 15 Jahren.

Berner Zeitung 21.2.2003
Über eine Million Termiten

http://www.espace.ch/region/artikel/30036/artikel.html
Der Berner Tierpark ist nach eigenen Angaben weltweit der einzige Zoo mit einem Staat von Riesentermiten. Der Bau im Tierpark hat mittlerweile die natürliche Grösse eines Baus in Ostafrika erreicht. Pro Monat «verputzen» die Krabbler 20 Kilo Heu und Blätter.

Schweriner Volkszeitung
24.2.2003

Kann vergifteter Seeadler noch gerettet werden?
http://www.svz.de/newsmv/lr/stb/24.02.03/kann/kann.html
Gut eine Woche ist es her, da entdeckte ein Sapziergänger auf der sogenannten Pastorenwiese des Privatforstes Friedrichswalde nahe Klein Görnow einen Seeadler. Das Tier wurde in den Zoo Schwerin gebracht, wo sich sofort die Tierleiterin Astrid Haberlandt und die Tierärztin Uta Ricker um ihn kümmerten. Er wurde geröntgt und es wurde Blut abgenommen. Das Ergebnis bestätigte die Vermutung der Ärztin: Der Adler leidet an einer chronischen Bleivergiftung. Alle hoffen nun, dass das Tier gerettet werden kann. Erst im Januar war ein toter Seeadler am Labenzer See gefunden worden, der noch Bleikugeln im Magen hatte.

Thüringische Landeszeitung
24.2.2003

Alligatoren rein ins Volksbad
http://www.tlz.de/tlz/tlz.jena.volltext.rahmen.php?id=490712
"Wir haben keinen Grund, aus unserem Projekt ein Geheimnis zu machen!" Das sagt Thomas Winkler, Vorstandschef der Jen-Invest Grundbesitz AG, die aus dem Volksbad in Jena ein Reptilienhaus machen möchte. Das Reptilienhaus ist eine von drei möglichen Nutzungen für das frühere Bad. Die Stadt prüft derzeit alle vorliegenden Konzepte. Besonderes Highlight der Anlage werde eine von allen Seiten einsehbare natürliche Wasserlandschaft mit mehreren Mississippi-Alligatoren sein. Eine Terrarien- und Aquarienstrecke, Cafeteria sowie Sozial- und Bürogebäude sind weiterhin geplant. Das Reptilienhaus wäre das erste dieser Art in Thüringen. "Es gibt im Umkreis von 100 Kilometern nichts Vergleichbares. Jena bekäme einen besonderen Besuchermagneten", so Thomas Winkler. Die Eintrittspreise solle sich im Bereich von 3 bis 4,50 Euro bewegen, geöffnet wäre an sieben Tagen in der Woche.

Thüringer Allgemeine
24.2.2003
Waschbär und Reh im Hohenfelder Gehege
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=490914
Intensive Kontakte zwischen Menschen und Tieren könnten am Stausee Hohenfelden im Weimarer Land bald zur Alltäglichkeit gehören. Und das nicht nur mit Rehen oder Fasanen, sondern auch mit Waschbären zum Beispiel. Das jedenfalls ist das Ziel des Fördervereins "Waldschule", der sich dieser Tage gründete. Hier haben sich verschiedene Partner zusammengefunden, die einen Neubeginn für das Tiergehege am Stausee ermöglichen wollen. Nach dem Umbau soll vor allem Kindern und Jugendlichen der unmittelbare Umgang mit der heimischen Fauna und Flora vermittelt werden. Unterstützung gibt es dafür unter anderem vom Freizeitpark Hohenfelden, dem bisherigen Betreiber des Geheges, der Stiftung Lebensraum Thüringen, dem Kranichfelder Stadtrat und zudem auch von den umliegenden Gemeinden.

Pirmasenser Zeitung, 26.2.2003
Auf Gutachter verzichten
http://www.pz.pirmasens.de/news/03/swpfalz/030221/tier.php3
Maßweiler. Niemand habe generell etwas gegen eine Tierauffangstation - nur gegen den Standort richten sich die Bedenken der Kreisveterinärbehörde. Die geplante Station soll die ehemalige US-Liegenschaft in Maßweiler zu einer bundesweit einmaligen Auffangseinrichtung für beschlagnahmte oder anderweitig in Not geratene Tiere - in erster Linie Großkatzen - machen. Ob die Tierauffangstation in Maßweiler kommt oder nicht, wird wohl vor dem Verwaltungsgericht entschieden werden müssen. Vor dem Kreisrechtsausschuss war keine Einigung in Sicht. Der Einspruch von Tierart richtet sich in erster Linie gegen die Auflagen eins bis vier der Baugenehmigung, die nach Auffassung von Finke die Station unmöglich machen würden. Im Kern bedeuten die Auflagen, dass Tierart eine an einem räumlich nicht benachbarten Standort eine Quarantänestation nachweisen muss.  Uhrig fasste auch zusammen, dass es letztendlich darum geht, die tatsächliche Bedrohung durch Seuchen festzustellen, um eine Entscheidung über den Standort Maßweiler treffen zu können. Er deutete gegenüber Heike Finke an, es wäre sinnvoll gewesen, einen externen Experten mit vor Ort zu haben. "Unverschämt" fand dies Finke im Nachhinein, schließlich sei sie mehrfach auch mit Sachverständigen vor Ort gewesen. Außerdem sei das Konzept gemeinsam mit dem Direktor des Saarbrücker Zoos, Dr. Vaclav Ceska, entwickelt worden, der Ministerpräsident sei Schirmherr und mehrere Experten hätten den Standort als geeignet beurteilt.
Am Ende bat Finke deutlich darum, auf die Einschaltung eines Gutachters zur Seuchenproblematik zu verzichten. Sie glaubt, dass die Positionen auch danach weiter strittig bleiben. Sie will so schnell wie möglich vor das Verwaltungsgericht, um eine rechtsverbindliche Entscheidung zu bekommen.




Aktionen

Frankfurter Rundschau 22.2.2003
Zoo zeigt bis Ende April wilde Tiger in Gefahr
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?sid=92ec6c03578d9cdd4977723e04f651c4
Eigentlich hatte der Frankfurter Zoo ja schon im vergangenen Jahr eine Ausstellung über Tiger gezeigt. Warum also jetzt mit "Wilde Tiger in Gefahr" schon wieder? Nun, der Zoo ist schon seit vielen Jahren Mitglied in der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA). Diese Organisation hat nach der Kampagne zum Schutz der brasilianischen Löwenäffchen im vergangenen Jahr für 2003 eine Kampagne zum Schutz der Tiger beschlossen. Und dabei will auch der Frankfurter Zoologische Garten helfen. Außerdem kann man gar nicht genug auf die gestreifte Großkatze aufmerksam machen, die weltweit bedroht ist. Nur noch 6.000 Tiere leben in Freiheit. In den vergangenen 60 Jahren sind drei Tiger-Unterarten, der Balitiger, der Kaspitiger und der Javatiger, durch den Menschen ausgerottet worden. Der Frankfurter Zoo hat selbst zwei Schutzprojekte für Sumatratiger in der Provinz Jambi und im Kerinci Seblat Nationalpark. Die Ausstellung ist bis zum 25. April im Frankfurter Zoo am Alfred-Brehm-Platz zu sehen.

Ostsee Zeitung
24.2.2003
Regenschauer als ganz spezielles Liebes-Elixier
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_643717.html
Die Aquarientage im Rostocker Zoo zeigten am Wochenende, dass Halter und Züchter von Zierfischen einem überaus spannenden Hobby nachgehen. Da gab es Berichte von Expeditionen nach Südamerika, bei denen die Hobby-Fischexperten selbst die Lebensräume der Flossentiere erforschten. Und es gab Berichte darüber, wie im heimischen Aquarium das Fischleben tobt oder zum Toben gebracht werden kann. Abgerundet wurden die Aquarientage mit Vorträgen über exotische Pflanzen, die bei Aquarianern natürlich auch gefragt sind.



Nachwuchs

Stuttgarter Nachrichten 22.2.2003

Geburt von Giraffenbaby live im Internet zu beobachten
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/371697
Vor den Augen der Weltöffentlichkeit hat die Giraffenkuh Chira im Frankfurter Zoo am Freitag ein Baby zur Welt gebracht. Das am frühen Morgen geborene Kleine sei wohlauf, teilte der Zoo mit. Seit Wochen hatten Tierliebhaber auf den Moment gewartet und eine Internet-Seite angeklickt, auf die der Radiosender Hitradio FFH die Bilder aus dem Stall übertrug.

Netzeitung 22.2.2003
Nachwuchs im Frankfurter Giraffenhaus
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=2&item=227865
Im Frankfurter Zoo ist ein Giraffenbaby auf die Welt gekommen. Die Geburt endete - wie dies bei Giraffen üblich ist - mit einem Sturz aus zwei Metern Höhe. Gewicht und Größe des Tieres konnten noch nicht festgestellt werden, da weder Pfleger noch Tierarzt an das Baby herankamen. Die Geburt konnte per Webcam beobachtet werden. Sie war bereits seit drei Wochen erwartet worden.

Frankfurter Rundschau 22.2.2003
Giraffen-Baby kommt mit drei Wochen Verspätung
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?sid=92ec6c03578d9cdd4977723e04f651c4&
Am Freitagmorgen um 5 Uhr 48 hat Giraffendame Chira im Frankfurter Zoo ein gesundes Fohlen zur Welt gebracht. Zu einer Zeit, als nur wenige Internet-Nutzer über die im Stall aufgehängte Web-Cam des Radiosenders FFH zugeschaut haben dürften. Mutter und Jungtier ginge es gut, allerdings produziert die erstgebärende Giraffenkuh noch keine Milch, um ihr hungriges Fohlen zu säugen. Da Chiras Nachwuchs noch namenlos ist, sind die hessischen Radiohörer nun zur Kreativität aufgerufen. Seitens des Frankfurter Zoos stellt man lediglich die Bedingung, dass der Name mit "J" beginnen und "möglichst afrikanisch" klingen soll.

Frankfurter Rundschau
22.2.2003
Giraffe Chira bringt ihr Junges zur Welt
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?sid=92ec6c03578d9cdd4977723e04f651c4
Vor dem Objektiv einer Internet-Kamera hat Giraffenkuh Chira im Frankfurter Zoo am Freitag ein Fohlen zur Welt gebracht. Das am frühen Morgen geborene Kleine sei wohlauf, teilte der Zoo mit. Mit Muttermilch stärken konnte sich das Baby vorerst nicht. Die sieben Jahre alte Giraffendame Chira, eine Erstgebärende, habe derzeit keine Milch. Der Nachwuchs komme aber auch in der freien Wildbahn bis zu sieben Tage ohne aus. Nach Kenntnis des Verbands Deutscher Zoodirektoren war es die europaweit erste Live-Übertragung einer Giraffengeburt.

Frankfurter Neue Presse
24.2.2003
Trauer um Giraffenbaby
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article&_id=895587
Schock am frühen Montag, kurz vor 4 Uhr: Im Frankfurter Zoo starb das erst am Freitag früh geborene Junge von Giraffendame Chira (7). Dr. Bert Geier, Tierarzt im Frankfurter Zoo: "Die ersten 14 Tage sind kritisch – auch in der freien Wildbahn haben Erstgebärende oft ganz schlechte Karten. Wir haben das Tier seit Sonntag früh kontinuierlich versorgt und haben den Kampf leider verloren. Das Jungtier erlitt heute früh einen Kreislaufkollaps. Es ist friedlich eingeschlafen."

Walsroder Zeitung
25.2.2003
Internet-Giraffenbaby nach nur drei Tagen gestorben
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106827645
Das Giraffenbaby, dessen Geburt live im Internet übertragen wurde, ist nach drei Tagen im Frankfurter Zoo gestorben. Nach Angaben von Zoo-Sprecherin Bettina Ax verendete es am Montagmorgen an einem Kreislaufkollaps. «Gegen 4.00 Uhr früh ist das Jungtier friedlich und ohne zu leiden eingeschlafen», sagte Ax. Mit einer Größe von 1,50 Metern und 50 Kilo Gewicht sei es für ein Giraffenjunges relativ klein gewesen. Die ersten 14 Tage seien für junge Giraffen aber immer kritisch, auch in freier Wildbahn,» sagte Tierarzt Bert Geier, der die sieben-jährige Chira und ihr Junges von Anfang an betreut hatte.

Giessener Anzeiger
25.2.2003
Totes Giraffenbaby in Gießen untersucht
http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=760524&template_id=996
Das am Freitag im Frankfurter Zoo geborene Giraffenbaby ist nach nur drei Tagen mit großer Sicherheit an akuten Kreislaufproblemen gestorben. Dies ergab eine Sektion des Jungtieres. Im Magen und Darm des unter großem Medieninteresse geborenen Giraffenbabys wurden Spuren der so genannten "Kolostrum-Milch" gefunden. Doch die Mutter des kleinen Bullen habe ihr Erstgeborenes anfänglich nicht säugen wollen. Nach Darmverstopfung und einem Einlauf sei es der kleinen Giraffe besser gegangen. Dann habe sie Kreislaufprobleme bekommen, die auch mit Infusionen nicht gestoppt werden konnten.

Frankfurter Rundschau 26.2.2003

Mutter Chira frisst nach dem Tod ihres Babys nur wenig / Trauer im Zoo
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?sid=f291dd6bdfbfa7f058a3aae7f7eb7426
Mittlerweile steht fest, dass ein angeborenes Loch in der Herzscheidewand der Hauptgrund für den Tod des nur drei Tage alten Babys der sieben Jahre alten Chira war. Bei dem Giraffenkind hat sich durch das Loch venöses und arterielles Blut vermischt und es gelangte zu wenig Sauerstoff in die Blutbahnen. "Das Loch wäre vielleicht noch zugewachsen", vermutet der Tierarzt. Doch der Kreislauf der jungen Giraffe war zu geschwächt. Schon am Sonntag morgen sei das Jungtier einfach umgefallen, da es seinen Kot wegen einer verengten Passage im Darm nicht absetzen konnte, berichtet Geyer. Man habe das Problem aber mit einem Einlauf beheben können. Keine Probleme gab es beim anderen Baby im Giraffengehege, das nun endlich einen Namen bekommen hat: Jitu. Auf Kisuaheli bedeutet der Name "Riese" und beschreibt das drei Wochen alte Giraffenmännchen genau.

Neue Presse 22.2.2003
Elefant: Jetzt gibts das Poster
http://www.neuepresse.de/region_hannover/125376.html
So jung und schon ein Medienstar: Beim kleinen Elefantenmädchen im Dschungelpalast geben sich die Fernsehteams und Fotografen die Klinke in die Hand. Nun gibt es ein Riesenposter in Jumbo-Baby-Lebensgröße. Am Samstag und Sonntag wurde das NP-Poster am Zoo-Eingang für 2,50 Euro verkauft. Das nächste Großereignis wartet auf die Geburtshelfer schon: Von Anfang März an wird bei der hochschwangeren Elefantendame Khaing Hnin Hnin wieder Stall-Nachtwache geschoben.

Neue Presse
23.2.2003

Elefantös: Das Elefanten-Poster kommt gut an
http://www.neuepresse.de/region_hannover/125835.html
Das Frühlingswetter zog am Wochenende Tausende in den Zoo Hannover. Die kamen nicht nur wegen des Wetters – sondern auch wegen des Elefantenbabys. Mehr als 1900 Besucher sicherten sich am Wochenende das Star-Poster des drei Wochen alten Jumbo-Mädchens.

Die Welt 22.2.2003
Niedlicher Nachwuchs
http://www.welt.de/data/2003/02/22/44506.html
Yasna, die vier Wochen alte Rotkopf-Mangabe, wird von Mutter Johanna im Zoo Hannover sicher im Arm gehalten. Es ist das erste Mal, dass Rotkopf-Mangaben, die aus Zentralafrika stammen, in Hannover Nachwuchs haben.

Märkische Oderzeitung
24.2.2003
Nachwuchs bei den Trampeltieren - «Yolanda» im Tierpark wohlauf
http://www.moz.de/showDDP.php?ID=47188
Der Tierpark Berlin-Friedrichsfelde freut sich über Nachwuchs bei den Trampeltieren. Vor gut drei Wochen kam «Yolanda» zur Welt, teilte der stellvertretende Tierpark-Direktor Claus Pohle mit. Mutter des kleinen, zweihöckrigen Kamels ist «Alwina», die vor zehn Jahren selbst im Tierpark zur Welt kam. 

Hannoversche Allgemeine 20.2.2003

Schwupp, weg ist das Ei

http://www.haz.de/hannover/nachrichten/162905.html
Für gewöhnlich räubern Tierpfleger ihren Schützlingen nicht das Nest aus. Doch gestern musste Detlef Busse im Zoo Hannover wieder einmal eine Ausnahme machen. Gretel und Hans wirken an einem europaweiten Arterhaltungszuchtprogramm für Bartgeier mit. Um zu verhindern, dass das ältere Küken das Zweitgeborene aus dem Nest wirft, wird den Bartgeiern ein Ei entwendet und künstlich bebrütet. Wenn das Küken in rund zwei Wochen geschlüpft ist, wird es einem kinderlosen Paar untergeschoben. 

Schweriner Volkszeitung 21.2.2003

Zoo erwartet erstmals Junge bei den Hyänenhunden

http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/22.02.03/Hoffen/Hoffen.html
Die Hyänenhunde  meiden derzeit die Öffentlichkeit, weil es draußen einfach zu kalt ist. Der Schweriner Zoo hält die Hyänenhunde seit 1987. Leider glückte bisher noch keine erfolgreiche Aufzucht dieser eleganten Läufer. Vor einem Jahr wurde eine neue Anlage gebaut, die mit etwa 2000 Quadratmetern, gut strukturiert, zu den größeren Wildhundanlagen in Deutschland gehört. Nach dem erfolgreichen Decken vor einiger Zeit erwartet die Zoobelegschaft im Frühling die Jungtiere.

Berliner Morgenpost 22.2.2003

Von Zwillingen, Drillingen und ausbüxenden Zwergziegen
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story586474.html
Spätestens Mitte März, wenn die ersten kleinen Ziegen und Schafe im Berliner Zoo geboren werden, werden rund 50 Geburten bei den Zwergziegen und Vierhornschafen, den Kamerunschafen und Moorschnucken im Tierkinderzoo erwartet.



Thüringer Allgemeine 22.2.2003
Aquarium: Hai plötzlich gestorben
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=487069
Einer der beiden Schwarzspitzen-Riffhaie aus dem Erfurter Aquarium ist in der Nacht zum Donnerstag gestorben. Die von Revierleiter Rainer Eisenblätter und Zootierarzt Dietmar Kulka geäußerte Vermutung, dass sich das Tier durch eine Kollision mit einer Scheibe des Aquariums die tödlichen Verletzungen zuzog, konnte allerdings durch die Pathologin des Veterinärmedizinischen Institutes der Universität Leipzig noch nicht bestätigt werden. Nachdem das Tier sich über etwas erschrocken habe, stieß es unsanft gegen die Scheibe und erlag möglicherweise dem erlittenen Schock.

Thüringer Allgemeine
23.2.2003

Trauer um toten Hai in Erfurter Aquarium http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=169364
Im Erfurter Aquarium herrscht Trauer um den gestorbenen Hai. Eine Expertin der Universität Leipzig prüft, ob der ein Meter lange Hai wegen eines Schocks oder beim Zusammenstoß mit der Scheibe des Beckens starb.

Neue Zürcher Zeitung 27.2.2003
Globi diversifiziert weiter

http://www.nzz.ch/2003/02/27/zh/page-article8PCIN.html
Globi, der muntere, pfiffige Papageienvogel  mit den Flausen im Kopf, hat seit den dreissiger  Jahren Generationen von (Deutsch-)Schweizern  durch die Kindheit begleitet.  Seit einiger Zeit dient Globi zudem als Lockvogel  für kinderfreundliche Ferienklubs von Hotelplan, Busreisen  der PTT oder für die Familienwagen der Bundesbahnen. Diese Tourismusanbieter haben sich nun  zum Netzwerk «Planet Globi» zusammengeschlossen, und der jüngste «Bewohner» dieses  Spassplaneten ist der Zürcher Zoo.
Nach dem Erfolg des letztjährigen Buches,  «Globi im Zoo», und einigen ersten Auftritten  Globis soll der Bilderbuchvogel ab kommendem  Herbst einen festen Platz im Programm des Zürcher Tierparks einnehmen. «Wir verstehen uns als  PR-Agentur für Tiere und Natur», erklärte Zoodirektor Alex Rübel an der Pressekonferenz vom  Mittwoch. Globi könne als Identifikationsfigur  den Kindern helfen, einen leichteren Zugang zur  Natur zu finden.

Stuttgarter Nachrichten 27.2.2003
Beißereien im Haifischbecken

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/373455
Nach Beißereien im Aquarium sind zwei Haie aus der Stuttgarter Wilhelma nach Leipzig und in das französische Le Croisic umgezogen.
Leonberger Kreiszeitung 27.2.2003
Good Hai, Stuttgart

http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/html/news-leo/20030227stgt0004.shtml
> vergl. Pressemeldung

Tagesspiegel 27.2.2003
Samenspende für Pandabärin Yan Yan Künstliche Befruchtung im April

http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/27.02.2003/456437.asp
Pandabärin Yan Yan wird vielleicht doch noch Mutter. Justizsenatorin Karin Schubert hat in Peking ein Pandabären-Forschungszentrum besucht und die dortigen Züchter überredet, Yan Yan zu Nachwuchs zu verhelfen. Im April soll nun der Direktor des Pekinger Zoos ein „Sperma-Cocktail“ von mehreren Bären für eine künstliche Befruchtung nach Berlin bringen.

Berliner Kurier 27.2.2003
Samen-Mix soll Yan Yan schwängern

http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik15.html

Die Welt, 26.2.2003
Justizsenatorin will Schirmherrschaft für Panda-Nachwuchs übernehmen

http://www.welt.de/data/2003/02/27/46046.html

Rheinische Post 27.2.2003

Samencocktail soll Panda-Bärin zu Nachwuchs verhelfen
http://www.rp-online.de/news/wissenschaft/erde/2003-0227/panda.html

Neues Deutschland 27.2.2003

Hoffnung für Yan Yan
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=31576&IDC=5

Schweriner Volkszeitung 27.2.2003
Geheilten Seeadler wieder in die Freiheit entlassen

http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/27.02.03/adler/adler.html
Ein vor einer Woche gefundener, vergifteter Seeadler konnte dank fürsorglicher Pflege im Schweriner Zoo gestern wieder in die Freiheit entlassen werden. Mirko Daus, Leiter der Tierpflegeabteilung im Zoo hat für die starke Bleivergiftung des weiblichen Alttieres eine plausible Erklärung: "Nicht alle Wasservögel, auf die mit Bleischrot geschossen wird, verenden sofort. Viele schaffen es noch, ein Stück zu fliegen. Seeadler haben die Angewohnheit, Aas zu fressen und die bleihaltigen Körner zuerst aus dem Brustgefieder zu picken. Diese werden vom Körper nicht ausgeschieden und lösen sich auf. So kommt es dann zu einer starken Belastung der Nieren und des Muskelgewebes".

Ostsee Zeitung 27.2.2003
Autohaus übernahm Patenschaft für neuen Bison im Tierpark
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112741_646834.html

Stralsund. Sundische Bison-Damen fackeln nicht lange. Eigentlich sollte sich der Bulle erst einmal im Vorgehege langsam an seine neuen Gefährtinnen gewöhnen. Doch in der Nacht hatten die drei Kühe an der Verriegelung herumgespielt, sie geöffnet und sich den Bison-Jungen einfach zu sich rübergeholt. Mit 4000 Euro hat das Mercedes-Autohaus „Boris Becker“ es überhaupt erst möglich gemacht, dass der Bison vom Zoo in Wien Schönbrunn nach Stralsund geholt werden konnte.

Ostsee Zeitung 27.2.2003
Heimattierpark erwartet blühende Landschaften

http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_646601.html
Grimmen. „Blühende Landschaften“ für Grimmens Heimattierpark verspricht Karl-Heinz Kai. Mit 4000 Krokus-Zwiebeln im Gepäck überraschte er gestern Tierpark-Chef Bodo Teichmann.
News 27.2.2003 Vermutlich ältester asiatischer Elefant stirbt mit 86 Jahren
http://www.news.ch/detail.asp?ID=132805
Im Alter von 86 Jahren ist im Zoo Taipeh ein Elefant gestorben, der in seinem langen Leben verschiedenen Armeen gedient hatte.

Nordkurier 27.2.2003
Mit Zuschuss Kreis gefolgt

http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/m/m.php
"Wir als Stadt Neubrandenburg werden den Tierpark Burg Stargard nicht höher fördern als der Landkreis Mecklenburg-Strelitz selbst." Mit dieser Erklärung meldete sich Oberbürgermeister Krüger (CDU) in der Diskussion um die Finanzierung des Tierparks zu Wort. Dort diskutiert die Stadtvertretung um 62 000 Euro, die für dieses Jahr im Etat für den Tierpark vorgesehen sind und die Stadtkasse zu arg belasten. Während Neubrandenburg im vergangenen Jahr noch 21 000 Euro der Einrichtung auf dem Klüschenberg zugeschossen hatte, seien es dieses Jahr nur 6000 - die gleiche Summe, wie sie Neustrelitz zahlt. "Wir wären sonst deutlich höher gegangen", so Krüger. Er meint allerdings, dass sich der Landkreis nicht zwei Tierparks leisten sollte. Aus einer Sicht sollte der Burg Stargarder erhalten bleiben.


Berliner Morgenpost 21.2.2003

Speiseplan

http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story585962.html
Der australische Verwandte unserer Nachtschwalbe heißt wegen seiner riesigen Augen Eulenschwalm. Auch der Schnabel des im Tierpark lebenden Vogels ist beeindruckend groß. In ihm finden sogar ganze Ratten Platz.

Berliner Morgenpost
24.2.2003

Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story586608.html

In ihrer ursprünglichen Heimat, auf der indonesischen Insel Celebes, sind die Mohrenmakaken bereits ausgestorben. Im Berliner Zoo lebt noch eine kleine Gruppe der asiatischen Affen. Heute um 14 Uhr werden sie mit einer Schüssel voller Obst und Gemüse gefüttert.

Berliner Morgenpost 26.2.2003

Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story587128.html
Die Trompetervögel im Zoo sind schnelle Läufer, die auch gut schwimmen können. Nur mit dem Fliegen haben die entfernten Verwandte der Kraniche es nicht so. Ihr Futter (heute um 11 Uhr) nehmen sie deshalb am Boden ein: eine Mischung aus Obst, Salat, Getreide und magerem Mahlfleisch.


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Pressemitteilungen teilweise gekürzt
Beekse Bergen, Press release 20 February 2003
Elephant keeper killed
Wednesday morning the 19th of February 2003 one of the elephant keepers at Safari Beekse Bergen, Hilvarenbeek, the Netherlands was injured badly by an elephant during his daily work. He was immediately taken to the nearby hospital where he died late that evening. Keepers, staff, management and director have sent their deepest condolences to the family.
During the daily training routine, where four keepers work with the five female African elephants of the park, one of them gave the keeper a blow with the head. As the keeper thereafter stumbled and fell, the elephant attacked him with head and feet. Two other keepers were able to remove their injured colleague from the stable whilst the third phoned for the ambulance. Within 20 minutes the injured keeper was in the hospital.
For over a year Safari Beekse Bergen has started a training programme, with the advice and cooperation of Alan Roocroft, internationallywell- known elephant trainer. The keeper team there for spends hours each morning before the elephants go outside with this individually training,following the instructions in the protocol. The aim of the training is to eventually come to the situation were the elephants can be controlled by commands by the keepers from outside the enclosure, instead of through personal contact which is still the most common procedure in zoos worldwide these days.
Technical adaptations for hands off management have meanwhile been installed at the elephant enclosure at Safari Beekse Bergen. During Wednesdays' training nothing abnormal was noticed which could be responsible for the sudden deviated behaviour of the elephant. Parks management has installed an inquiry after the cause of the incident and the labour inspection authorities have been informed. For keepers and others staff members trauma therapists are available. The elephants will remain in the indoor enclosures for the time being and public will have no access there.

Duisburg, 26.02.03
Bären, die keine sind
Auf dem Gebiet der Wassersäugetiere hat sich der Zoo Duisburg einen international hervorragenden Ruf erworben, und diesen zu halten bzw. zu mehren, reisten vor wenigen Tagen aus dem Tierpark Hagenbeck / Hamburg 2 putzmuntere Seebär-Damen an den Kaiserberg. Über deren Lebensweise sind Biologen bestens unterrichtet, handelt es sich doch um Tierarten, die seit Jahrtausenden von der einheimischen Bevölkerung „genutzt“ und überdies in jüngerer Zeit von „Robbenschlägern“ genauestens beobachtet werden. Den beiden Neuankömmlingen freilich drohen weder Schlachtung noch Hungersnot; sie sollen den in Duisburg bereits vorhandenen Bestand deutlich verjüngen, denn die mittlerweile in die Jahre gekommenen heimischen Pelzträger wollen nicht mehr recht für Nachwuchs sorgen…

Stuttgart, 26.2.03
Bon voyage, Dicker!
Seit 1981 war das Rundumbecken im Aquarium der Wilhelma das Revier eines großen atlantischen Ammenhais. Als 1996 ein kleiner Schwarzspitzen-Riffhai hinzu kam, gab es damit auch einen Hai, der ständig in Bewegung war. Als aber der Riffhai erwachsen wurde, kam Unruhe in das eingespielte Team: Es mehrten sich Bissverletzungen, die keinem Übeltäter eindeutig zuzuordnen waren. Am meisten hatten die Leopardenhaie unter den nächtlichen Attacken zu leiden, und so wurden sie nach Coburg abgegeben. Die Ruhe währte aber nur kurz, und da es sehr schwierig ist, eine solch langjährige Gemeinschaft auseinander zu reißen und neue Tiere hinzu zu setzen, beschloss man, das Becken aufzulösen. Vergangene Woche war es soweit: Der Riffhai hatte die kürzere Reise vor sich – seine neue Heimat ist Leipzig. Der Ammenhai schwimmt jetzt zusammen mit seinen Muränen in Le Croisic an der französischen Atlantikküste. Das Rundumbecken in der Wilhelma aber wird renoviert. Wenn die Arbeiten abgeschlossen sind, zeigen wir dort – aber nein, das wird jetzt noch nicht verraten!
 
Gelsenkirchen, 25. Februar 2003
Erwachsene zahlen ab dem 1. März 2003 5,50 ¬ , Kinder zwischen 4 und 12 Jahren zahlen 3,20 ¬. Ebenso werden die Preise für Familienkarten, Gruppenkarten und Dauerkarten leicht angehoben. Die vor dem 1. März gekauften Dauerkarten behalten ihre Gültigkeit.
Beim umfangreichen Serviceangebot im Ruhr Zoo gelten dagegen die bewährten Preise: Sonderveranstaltungen wie Dämmerführungen oder die Rosenmontagsführung, Geburtstagsfeiern für Besucher oder der beliebte Schnupperkurs als Tierpfleger können zum „alten“ Preis gebucht werden.

Halle, 25.2.03
Der Bergzoo Halle erhält wieder Löwen
Als Vorboten der Wiedereröffnung des Raubtierhauses im Juni 2003 trifft ein junges Paar Angolalöwen in Halle ein. Bereits seit fast 3 Jahren ist es geschlossen, das 1925/26 erbaute, denkmalgeschützte Raubtierhaus. In den letzten Jahren vor der Schließung war es ein nur spärlich besetztes Altersheim für Großkatzen. Nun wird es zur Saison saniert und modernisiert wiedereröffnet. Es entstehen jetzt moderne Haltungsmöglichkeiten für Löwen, Tiger, Leoparden und Pumas. Statt enger Gitter haben die Besucher dann großzügige Einblicke in die „Wohnzimmer“ der großen Katzen durch Glasscheiben.
Unser Zoo bemüht sich um die Haltung von Tieren mit definiertem Ursprung. Dies ist gerade bei Löwen nicht einfach. Über ganz Afrika verbreitet, gelangten Löwen unterschiedlichster Herkunft schon seit Hunderten von Jahren in den Zoos zur Fortpflanzung. So entstand eine neue Mischung, der „Zoolöwe“, den es in der Natur so nicht gibt.
Mit dem Import eines jungen Paares der Angolalöwen (Panthera leo bleyenbergi) möchte sich unsere Einrichtung an einem Erhaltungsprogramm dieser Löwenunterart beteiligen.
Unsere noch namenlosen Tiere sind im Zoo Lissabon geboren und etwa 18 Monate alt. Im Zoo Lissabon haben sie keinen angemessenen Platz. Deshalb wollen wir sie schon jetzt übernehmen. Vorerst werden sie neben den Zebras in ein Provisorium einziehen. Die Löwen treffen voraussichtlich am Montag, den 03.03.2003 im Zoo Halle ein.

Halle, 25.2.03
Der Bergzoo Halle gibt „seine“ Elefanten ab
Die neue Heimat von Cythia und Nova ist der Tierpark Berlin
Nur durch die kollegiale Hilfe des Berliner Tierparks und die freundliche Entscheidung des Bundesamtes für Naturschutz war es 1996 doch möglich, die beiden Rüsseltiere einige Jahre nach Halle zu bekommen.
Nun sind aus Elefantenkindern junge Elefantendamen geworden, das hallesche Zoopub-likum hat diese Entwicklung aus unmittelbarer Nähe beobachten können. Doch nun wird es ernst: Unsere beiden Publikumslieblinge „Cynthia“ und „Nova“ ziehen um in den Tierpark Berlin-Friedrichsfelde.
Das kommende Wochenende ist das letzte Wochenende für die beiden Dicken im Halleschen Bergzoo. Der Transport ist für die nächste Woche fest eingeplant. Über das künftige Leben von „Cynthia“ und „Nova“ im Tierpark Berlin brauchen wir uns nicht sorgen, sie werden dort eine moderne Anlage und erfahrene Elefantenpfleger vorfinden. Es wird für die beiden Tiere Zeit, sich in einer größeren sozialen Elefantengemeinschaft zu integrieren. Schließlich sollen sie ihren Beitrag zur Arterhaltung der Asiatischen Elefanten leisten und das geht nun einmal nur in einer Gruppenhaltung und nur mit einem Elefantenbullen. Vielleicht wird einmal der Berliner Elefantennachwuchs Bestandteil einer neuen Elefantengruppe im halleschen Zoo. Dazu brauchen wir eine neue Anlage an anderer Stelle für 4 oder 5 Tiere und die Möglichkeit, einen Bullen zu halten. Wir arbeiten daran, eine interessante Planung wird den Stadtmüttern und -vätern bald vorgelegt werden können und unser Förderverein wird eine Elefantenaktion organisieren.

Leipzig 25. Februar 2003
Leipzigs Karnevalisten sind in den Zoo “ver-Narrt”!
4. Leipziger Rosensonntagsumzug im Zookostüm - Zoodirektor wird Rosenblattorden verliehen
"Elefantengroß - Flamingozart - Wir sind in den Zoo ver-Narrt" bekennen am 2. März Leipzigs Karnevalisten zum Rosensonntagsumzug. Denn unter diesem Motto feiern im Zoojahr 2003 auch die Narren den 125. Geburtstag des Zoos. So werden am Nachmittag unter vielen anderen das "Dschungelbuch", die "Arche Noah" und ein prächtiger Zoo-Geburtstagswagen mit Tigergebrüll und Elefantentrompeten durch die Innenstadt ziehen, jede Menge Bienen, Schmetterlinge und Vögel die Narren umschwirren und überall kleine wilde Tiger umher schleichen. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold wird gleich auf dem ersten Wagen die Narretei anführen. 

Bielefeld, 25. Februar 2003
Über Hund, Fuchs und Marderhund
Am Sonntag, 2. März, bietet der Heimat-Tierpark Olderdissen von 10.00 bis 11.00 Uhr einen Besuch der Sonntagsschule an. Für Schulkinder bis zu zwölf Jahren steht der Hund, seine Gestik, Mimik und sein Verhalten auf dem Lehrplan. Außerdem erfahren die Kinder Wissenswertes über den Fuchs und den Marderhund.

Münster, 24.2.03
"Sommertheater" in der Manegenhalle des Westfälischen Pferdemuseums im Allwetterzoo
Die diesjährige Sommerproduktion des münsterschen Wolfgang Borchert Theaters wird in der Manegenhalle des Hippomaxx im Allwetterzoo stattfinden: 'Leila und Madschnun', die arabische Romeo- und Julia-Geschichte nach Nizami.
Die Intendantin und Regisseurin des WBT, Ewa Teilmans, und der Schauspieler Konrad Haller, die Leiterin des Pferdemuseums, Sybill Ebers, und Zoodirektor Jörg Adler werden Medienvertretern bei einem Pressegespräch am Mittwoch (26.2.) im Pferdemuseum mehr zu dem Stück und dem ungewöhnlichen Spielort erzählen und eine der Pythonschlangen vorstellen, die in dem Stück zu sehen sein wird.

Gelsenkichen, 19. Februar 2003
Nachwuchs bei den Großen Kudus im Ruhr Zoo
Bereits am 10. Januar wurde bei den Großen Kudus das Jungtier TATJANA geboren. Nachdem die Außentemperaturen nun langsam ansteigen, ist die junge afrikanische Antilope nun auch für die Ruhr Zoo Besucher zu sehen.
Zusammen mit Mutter STEFFI zeigt sich TATJANA bei dem schönen Wetter jetzt auf der Afrika-Savanne.

Leipzig, 21. Februar 2003
Einladung zum IntermezZOO im Leipziger Zoo „SOKO Leipzig“
Im Februar wird die neue TatzenPROMInade im Zoo Leipzig gleich um vier prominente Hände reicher: Das Team der erfolgreichen ZDF-Serie "SOKO Leipzig" hat sich für ein IntermezZOO angekündigt. Mit ihrem Handabdruck möchten die "Kriminalisten" Andreas Schmidt-Schaller, Melanie Marschke, Marco Girnth und Gabriel Merz ihre Begeisterung für den Leipziger Großstadtdschungel beweisen.
Auf der TatzenPROMInade werden die Handabdrücke der Ermittler mit dem ihres Lieblingszoobewohners, einem Schimpansen aus dem "Pongoland", verewigt. Im Jubiläumsjahr werden jeden Monat ein prominenter Tierfreund und ein beliebter Zoobewohner während eines IntermezZOOs per (menschlichem) Hand- bzw. (tierischem) Fußabdruck ihre Spuren hinterlassen.

Leipzig, 20. Februar 2003
Hai-Zuwachs im Aquarium
Schwarzspitzen-Riffhai-Damen bekommen “Herrenbesuch”
Ein Schwarzspitzen-Riffhai-Männchen kam gestern Nacht mit einem Spezialtransport im Zoo Leipzig an. Der ca. 1,20 m lange „Junggeselle“ aus dem Stuttgarter Zoo „Wilhelma“ ist bereits im Ringbecken des Aquariums eingezogen, wenn auch zunächst durch ein Gitter von den „Damen“ getrennt. Nachdem entschieden wurde, das Ringbecken der Stuttgarter „Wilhelma“ zu schließen, bot der Zoo Leipzig dem erwachsenen, zeugungsfähigen Hai gern Quartier an. Denn hier leben bereits drei gesunde Artgenossinnen im besten Alter. Da liegt natürlich der Wunsch nach Nachwuchs nahe. Sollte dies gelingen, wäre das europaweit einmalig für dies Art in menschlicher Obhut.



NABU, 25. Februar 2003
NABU-Wildhütergruppe Bars befreit zwei Schneeleoparden
Dexel: Russische Wanderzirkusse handeln illegal mit bedrohten Tieren
Der NABU-Wildhütereinheit Gruppa Bars ist in der kirgisischen Hauptstadt Bishkek erneut ein Schlag gegen den internationalen Wildtierschmuggel gelungen. "In einer gefährlichen Befreiungsaktion ist es gelungen, zwei erst vor kurzem gefangene Schneeleoparden aus einem russischen Wanderzirkus zu befreien", berichtete Birga Dexel, Leiterin des NABU-Schneeleopardenprojektes. Die beiden ausgewachsenen Tiere waren als Leoparden deklariert in einem Container untergebracht und sollten nach Tschimkent gebracht werden. Die Zirkusdirektorin habe für beide Tiere 3000 Dollar bezahlt. "Erstmals gibt es handfeste Beweise dafür, dass sich russische Zirkusse am illegalen Handel mit lebenden Schneeleoparden beteiligen", so Dexel. Die beiden Großkatzen werden vorerst in der NABU-Wildtierrehabilitationsstation versorgt.
Da Schneeleoparden in Zirkussen eher eine Seltenheit seien, müsse man wohl eher davon ausgehen, dass der Wanderzirkus als Vehikel benutzt werden sollte, um die streng geschützten Tiere außer Landes zu bringen und zu verkaufen. Untersuchungen des NABU haben gezeigt, dass für lebende Schneeleoparden bis zu 22.000 US-Dollar auf dem Schwarzmarkt gezahlt werden.

NABU, 24. Februar 2003
NABU-Vizepräsident Christian Unselt übernimmt vorrübergehend Verbandsführung
Jochen Flasbarth hat heute offiziell sein Amt als Präsident des Naturschutzbundes NABU niedergelegt und seine neue Tätigkeit als Abteilungsleiter für Naturschutz und nachhaltige Naturnutzung im Bundesumweltministerium angetreten. "Die Arbeit für den NABU hat mir von der ersten bis zur letzten Minute viel Freude bereitet. Nach mehr als 20 Jahren zunächst ehren- und dann hauptamtlichen Engagements freue ich mich nun auf die neue Herausforderung im Bundesumweltministerium", sagte Flasbarth. In seiner Amtszeit als NABU-Präsident fielen wichtige politische Entscheidungen wie die Novellierung des Bundesnaturschutzgesetzes oder die Agrarwende.
Als amtierender Präsident wird der bisherige NABU-Vizepräsident Christian Unselt die Verbandsführung übernehmen.

WWF und deutsche Holzindustrie gründen Initiative zum Schutz der Wälder
21.02.03: Sieben deutsche Unternehmen und ein Verband haben sich gestern gegenüber dem WWF zu einer umweltgerechten Beschaffungspolitik für ihre Holzprodukte verpflichtet. Sie wollen den Handel mit illegalem Holz ausschließen und den Verkauf von zertifizierten Produkten erhöhen. Zu den in der heute gegründeten „WWF WOOD GROUP“ vereinten Unternehmen gehören die Espen AG, die Holz.ConZert GmbH, die Intecfor GmbH, die JOLYKA Im- und Export GmbH, die Steico AG, die Firma Garten und Holz Dirk Hartmann, die Westeifel Werke GmbH sowie der Bundesverband der Heimwerker-, Bau- und Gartenfachmärkte. „Die WWF WOOD GROUP setzt den Standard für verantwortungsvolle Wald- und Holzwirtschaft, die wir brauchen, um den Raubbau an unseren Wäldern und den Handel mit illegalem Holz und mit Hölzern aus den letzen Urwäldern der Erde zu beenden“, freut sich Forstreferent Johannes Zahnen vom WWF über die Beteiligung der Unternehmen. Doch ein Wermutstropfen bleibt: „Leider haben die großen Möbelmärkte, Einrichtungshäuser, Versandhändler und fast alle Baumärkte bisher noch nicht Farbe bekannt, um endlich dem Handel mit illegalem Holz entgegenzutreten“. Nach einer aktuellen Studie des WWF kommen über 70 Prozent der aus Indonesien sowie etwa ein Drittel der aus Russland stammenden Hölzer und Holzprodukte aus illegalem Holzeinschlag.

WWF rekonstruiert mit Jahrhunderte alten Logbüchern den Klimawandel in der Arktis
24.02.03: Das Eis der Arktis ist schon seit mindestens 150 Jahren auf dem Rückzug. Zu diesem Ergebnis kommen der WWF und das Norwegische Polar Institut (NPI). Die Forscher zogen dafür die Aufzeichnungen längst verstorbener Polarforscher und Entdecker zu Rate und rekonstruierten auf der Basis dieser Quellen die Ausdehnung des arktischen Eises in verschiedenen Epochen. Mehr als 15 Jahre haben die Arktisforscher an der Zusammenstellung der Daten gearbeitet. Mit Unterstützung des WWF legten sie ein historisches Kartenarchiv an, das für Wissenschaftler aus aller Welt frei zugänglich ist. Im Internet können sie auf eine „eiskalte Zeitreise“ gehen.

EcoTerra, Februar 2003
Örtlicher Widerstand gegen die Delfin-Wilderer
Zum ersten Mal in der Geschichte der Dominikanischen Republik reichen zivile Gemeinden im Kampf für die Delphine Klage gegen den Manati Park und den Staat ein. Der Anwalt, der die Gemeinden von Bayahibe und die Akademie der Wissenschaften vertritt, gibt bekannt, daß der Staat der Dominikanischen Republik die Vorschriften der Cartagena Convention gezeichnet und Gesuche unterstützt, die dem Senat und Gesetzgeber in Form von Forderungen für Maßnahmen zur Verhinderung, Alarmierung und Ablehnung von Delphinfängen in diesem Land vorliegen.
Wir möchten hiermit die Anstrengungen der lokalen Gruppen zur Befreiung der Delphine des Manati Park Bavaro unterstützen und fordern dringend ein Ende dieser Mißstände und ein Verbot für Manati Park, aus dem Leid von Tieren Geld zu machen. Wir fordern, daß die verbleibenden Delphine in den Gebieten ausgewildert werden, in denen sie gefangen wurden oder in eine natürliche Umgebung eingegliedert werden.

NABU, 24. Februar 2003
NABU erteilt Plänen zum Elbe-Ausbau eine klare Absage
Der Naturschutzbund NABU hat sich vehement gegen den Vorstoß führender CDU-Landespolitiker aus Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Hamburg ausgesprochen, die Untere Mittelelbe zwischen Dresden und Magdeburg weiter auszubauen. In einem Brief an die Ministerpräsidenten zeigte sich NABU-Bundesgeschäftsführer Gerd Billen verwundert über das Kurzzeitgedächtnis der drei Landesminister: "Wer nach der Jahrhundertflut im vergangenen Sommer jetzt schon wieder laut über den Elbe-Ausbau nachdenkt, zeigt Symptome einer bedenklichen Vergesslichkeit." Als beinahe skurril bezeichnete Billen Äußerungen wie die des sachsen-anhaltinischen Verkehrsminister Karl-Heinz Daehre, wegen etwas zu viel Regen in zu kurzer Zeit dürfe ein wirtschaftlich so wichtiges Projekt nicht aufgeben werden.
"Mit dem Elbe-Seiten-Kanal steht eine zuverlässige und leistungsfähige Alternative zur Verfügung." Wer den Ausbau der Unteren Mittelelbe fordere, ignoriere nicht nur das kleine ökologische Einmaleins, sondern propagiere darüber hinaus die gigantische Verschleuderung von Steuergeldern.

The following press releases are available from the BirdLife  website:
http://www.birdlife.net/news/index.cfm?NewType=P
1. UN FAO's efforts to cut seabird deaths undermined by 'longline laggards'
2. Threats to the environment posed by war in Iraq
3. Record funds raised for Sumatra's last rainforests at 2002 British Birdwatching Fair


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Westline 25.2.2003
330000 Euro für Stiftung Artenschutz
offline
Dr. Stephan Goetz ist nicht einfach ein Sponsor, der Geld in die Hand nimmt und nur einen Scheck ausstellt. Monatelang, gestand er gestern im Friedenssaal, haben wir um das Konzept gerungen. Seit einem Jahr plant er bereits zusammen mit der in Münster ansässigen Stiftung Artenschutz und der Regierung von Kambodscha die Errichtung des Naturschutzzentrums in dem fernöstlichen Land. Gestern besiegelten die Parteien im Rathaus mit ihren Unterschriften das Projekt, dass der Münchner Goetz mit 330000 Euro unterstützt. Aus Berlin war eigens der Botschafter Prince Phandaravong Sisowath angereist, um der Unterzeichnung des Abkommens beizuwohnen. Ohne sie würde das Projekt nicht existieren, würdigte Goetz das Engagement des Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Artenschutz, Jörg Adler, Direktor des Allwetterzoos. Ohne Goetz allerdings auch nicht. Schon früher habe er Umweltprojekte unterstützt, allerdings noch keines in diesem Umfang. Das Naturschutzzentrum und die Zuchtstation für bedrohte Tiere in Kambodscha liegt in unmittelbarer Nähe der Tempel von Angkor Wat. Auf dem rund 25 Hektar großen Gelände sollen unter anderem vom Aussterben bedrohte Vogelarten, Schildkröten und Affen gehalten werden. Nicht nur die Touristen sollen das Naturschutzzentrum besuchen, sondern vor allem die vielen Kambodschaner, die die Tempel besuchen, erklärt Goetz, der auch selbst schon in Kambodscha vor Ort war. Ziel sei es, in der Bevölkerung ein Umweltbewusstsein zu verankern.

Westfälische Rundschau 24.2.2003
Stiftung baut Zentrum zum Erhalt der Artenvielfalt in Kambodscha

http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.standard.volltext.php?id=170036
Zum Schutz bedrohter Tierarten in Südostasien erbaut die Münsteraner Stiftung Artenschutz in Kambodscha ein Naturschutz- und Informationszentrum in der Nähe der Tempel von Angkor. Die Projektkosten in Höhe von 300 000 Euro spendet der Münchner Unternehmensberater Stephan Goetz, der am Montag in Münster den Kooperationsvertrag im Beisein des kambodschanischen Botschafters Prince Sisowath Phandaravong unterschrieb. Das Zentrum befindet sich seit Ende Januar im Bau und soll 2004 offiziell eröffnet werden.

Hannoversche Allgemeine 25.2.2003

Jäger will Wolf aus Notwehr erschossen haben
http://www.haz.de/niedersachsen/nachrichten/164569.html
Der Jäger, der im Januar im Kreis Hildesheim Wölfin "Bärbel" erschoss, beruft sich auf Notwehr. Der Wolf habe plötzlich knurrend und zähnefletschend zehn Meter entfernt schräg hinter ihm gestanden, teilte der Frührentner mit. "Höchstens eine halbe Sekunde" habe er Zeit gehabt, sich für den Schuss aus seinem Drilling zu entscheiden. Für eine Flucht zum Auto sei es zu spät gewesen. Anwalt Markolf Schmidt aus Göttingen, der den Jäger aus Harbarnsen (Kreis Hildesheim) vertritt, spricht von einer "Notstandslage". Mehr als die drohende Geldstrafe fürchte sein Mandant, der seit mehr als 20 Jahren passionierter Jäger sei, nun den Entzug seiner Waffenlizenz.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung 25.2.2003
Waschbär kommt in den Tierpark
http://www.ngz-online.de/ngz/news/grevenbroich/2003-0226/waschbaer.html
Der Liebling vieler Grevenbroicher Kinder wird in der kommenden Woche seine Voliere am Schneckenhaus verlassen: Denn Norbert Wolf, Umweltschutzbeauftragter der Stadt Grevenbroich, hat einen Dauerplatz für den "Bend-Waschbären" gefunden. Er wird in den Odenkirchener Tierpark gebracht, wo er unter Artgenossen ein neues Zuhause finden wird. Der Kleinbär war im Dezember von Spaziergängern im Bend entdeckt worden.

Der Neue Tag
21.2.2003
Keine Speisen für die Meisen
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,85708-1-169_0_0,00.html
Die geschlossene Eisdecke am Boden erschwert Vögeln momentan die Nahrungssuche. Viele wollen Amseln, Meisen und deren Artgenossen deshalb mit Futterkugeln am Vogelhäuschen unter die Flügel greifen. Biologin Sigrid Peuser vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) aber betont: "Die Bürger leisten damit keinen Beitrag zum Artenschutz. Die Vögel sind selbst in der Lage, sich zu versorgen." Wenn im Winter ein Teil des Artenbestands stirbt, gehöre dies zum normalen Naturgeschehen. Der LBV kann einer Fütterung in Maßen aber zustimmen, denn ältere Menschen und Kinder hätten durch die Vogelfütterung oftmals die einzige Möglichkeit, Kontakt zur Natur zu wahren.

Thüringer Allgemeine 22.2.2003
Begegnungen
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=487106
"Es lassen sich nur die Tierarten schützen, die auch bekannt sind", sagt Martin Görner. Er ist der Herausgeber der "Thüringer Tierwelt", einem Buch, das vom Aal bis zur Zylinderwindelschnecke die Fauna in Thüringen vorstellt. Durch die umfassende Zusammenstellung der frei lebenden Tiere im Freistaat will Görner, der Leiter der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen (AAT), die Menschen für die Erhaltung und Förderung der heimischen Tierwelt gewinnen. Etwa 31.320 Tierarten konnte die AAT in Thüringen aufspüren. Entstanden ist ein Werk über die komplexe Vielfalt und Schönheit der Natur in Thüringen, verfasst im populärwissenschaftlichen Stil.

Ostsee Zeitung 24.2.2003
Unter dem Schutz der Roten Liste
http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_159469.html
Wo hohe, freistehende Bäume fehlten, sind die Fischadler auf Leitungsmasten ausgewichen. Der Energielieferant e.dis unterstützt dieses unkonventionelle Tierschutz-Projekt und schickt unter anderem Elektromonteure zum Lehrgang auf die Greifswalder Oie. Mittlerweile brüten 80 Prozent der Fischadler in M-V auf Masten von Überlandleitungen. 1991 zählten Naturschützer 85 Brutpaare; 136 sind es heute - ein Drittel des deutschen Bestandes. Nach wie vor steht der Fischadler auf der Roten Liste. In der Familie der Lurche und Kriechtiere sind in M-V mittlerweile alle Arten vom Aussterben bedroht. Auch die Säugetier-Fauna ist bedroht in ihrem Artenreichtum. 16 Tierarten sind in M-V bereits ausgestorben, wie Seehund, Luchs und Wildkatze, diverse Fledermaus-Arten. Neun weiteren Arten, zum großen Teil Kleinsäuger, droht das gleiche Schicksal.

Stuttgarter Zeitung 26.2.2003
Vom Weißklee über das Johanniskraut bis zur Rotbuche
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/373077?_suchtag=2003-02-26
Wie wäre es mit einem Ausflug auf den Venusberg? Dort locken zurzeit gleich fünf Ausstellungen mit Kunst und Natur. Nach dem Spaziergang über den Skulpturenpfad können sich die Besucher über heimische Pflanzen und Hornissen, über Wölfe und Bären informieren. Bei der Ausstellung "Floras Alltagskleid" dreht sich alles um die 100 häufigsten Pflanzen Deutschlands. Parallel dazu gibt es im Aidlinger Schafstall drei weitere Ausstellungen zum Thema Artenschutz. Eine beschäftigt sich passend zum "Jahr des Wolfes" mit Wölfen, eine andere Schau informiert über Bären und eine dritte über Hornissen. Geplant sind als Begleitprogramm auch mehrere Aktionstage. Die Ausstellungen zum Thema Artenschutz sind bis 16. März im Naturschutz-Info-Center im Aidlinger Schafstall in Lehenweiler zu sehen.


U.S. Fish & Wildlife Service
February 20, 2003                  
Poacher shoots one of the last original california condors
The U.S. Fish and Wildlife Service, working closely with the California Department of Fish and Game, is investigating the senseless shooting and killing of Adult Condor 8, one of the last California condors taken into captivity in the 1980s and a matriarch of the captive-breeding program. AC-8 was found dead on February 13, and a subsequent necropsy determined that the bird died of gunshot.
"The death of this majestic bird is a great tragedy and a tremendous loss," Interior Secretary Gale Norton said. "While we have had great success in our condor recovery efforts to date, we cannot accept the needless loss of any of these great birds. We are actively pursuing a full investigation of this matter."
With the death of AC-8, only 79 birds remain in the wild. Another 118 are in captivity at the San Diego Wild Animal Park and the Los Angeles Zoo.  AC-8 was believed to be more than 30 years old. She produced 12 offspring in captivity.
"We will not let the  tragic death of AC-8 slow the forward momentum of condor recovery," said Marc Weitzel, project leader. "AC-8's legacy will carry on. Condors are exhibiting breeding behavior in the California and Arizona populations and we fully anticipate wild-born condors again in the near future."
Anyone with information regarding the shooting of AC-8 is encouraged to call the Service's Office of Law Enforcement at 916/414-6664. The Service will pay a substantial reward for information leading to the arrest and conviction of the person or persons involved.

Damage to coral reefs could threaten jobs, income, and pharmaceutical research, says conservation group
Destruction of the world's coral reefs threatens hundreds of thousands of jobs, jeopardizes billions of dollars in income to poor countries, and could keep researchers from finding valuable medicines, the Worldwide Fund for Nature said Thursday.
http://www.enn.com/news/2003-02-21/s_2748.asp

Bald eagles reappear in Stanislaus National Forest and other stories
The Stanislaus National Forest has a pair of new residents: bald eagles. While bald eagles have been spotted throughout the Sierra, wildlife researchers say the breeding pair that has taken up residence near Beardsley Reservoir is the first to settle in the Stanislaus in 40 years.
http://www.enn.com/news/2003-02-21/s_2664.asp

Oil spill pollutes farms, streams in Nigeria's Ogoniland
A blowout at an abandoned Shell Oil well in southeast Nigeria spewed crude oil, gas, and water hundreds of yards (meters) in the air, polluting farms and streams, activists and company officials said Thursday.
http://www.enn.com/news/2003-02-21/s_2746.asp

Interior Department to distribute $35 million to restore habitats for endangered species
A new Interior Department program will make available $34.8 million in grants to states to encourage private landowners to help restore habitats for endangered species.
http://www.enn.com/news/2003-02-26/s_2947.asp

Pollution threatens Australia's Great Barrier Reef
Pollution from farms and other human activities threatens Australia's Great Barrier Reef, the world's largest living organism, a government agency said on Wednesday.
http://www.enn.com/news/2003-02-27/s_2983.asp



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Weitere Infos

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Hallo ZooLex-Fans,
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Der Alpenzoo Innsbruck ist mit dem Schwerpunkt "Tiere der Alpen" als einer der ersten "Themenzoos" bekannt. Eine interessante Tierart, die in der Region ausgestorben ist, aber vielleicht wieder angesiedelt werden kann, ist der Waldrapp. Der Alpenzoo hat das EEP (European Endangered Species Program) für den Waldrapp viele Jahre lang koordiniert und eröffnete kürzlich eine neue naturnah gestaltete Voliere für seine Waldrappkolonie:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=510
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ZOOLEX NEWS
Unser Netzwerk von ZooLex-Korrespondenten liefert Neuigkeiten über Planung und Bau im Zoo. ZooLex News ist die bestbesuchte ZooLex-Seite nach der Gallery. Wir haben zur Bedienungsfreundlichkeit zusätzliche Icons eingeführt. Jedes Icon symbolisiert eine News-Kategorie, wie Masterplan, Pflanzen, Einrichtungen, Säugetiere, Vögel, Amphibien etc. Wenn Sie nach einem bestimmten Thema suchen, tippen Sie bitte das Stichwort in das Suchfeld "Search ZooLex News". Sie bekommen dann eine Liste der dazu passenden ZooLex-News.
Sie können uns gerne Pressemitteilungen zum Thema Planung und Bau im Zoo zur Veröffentlichung in ZooLex an zoolex@zoolex.org senden.  (Bitte geben Sie die Quelle an - wir beachten Copyrights.)
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/news.py
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ZOOLEX STATISTIK
Die jüngsten Zahlen sind hier: http://www.zoolex.org/statistic.html
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Ausstellungen

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde Rosenstein
Projekt Wildbienenschutz: HEIMLICHE UNTERMIETER
http://www.naturkundemuseum-bw.de
4.3. bis 16.3.2003

ERFURT Naturkundemuseum:
80 JAHRE NATURKUNDEMUSEUM ERFURT
bis 30.3.2003
http://www.erfurt.de/naturkundemuseum/

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
11.4. bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
LUCHS
bis 30.6.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

FRAUENFELD Naturmuseum
GRÖSSER, STÄRKER, SCHÖNER - Auffallen bei Mensch und Tier
5.4. bis 27.7.2003
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

STUTTGART: Staatliches Museum für Naturkunde im Schloß Rosenstein
Erweiterung der Dauerausstellung: DIE NATUR MITTELEUROPAS
http://www.naturkundemuseum-bw.de
Ab 27.2.2003

WINTERTHUR Naturmuseum
PFERDE - IN DER STEPPE UND IM STALL
bis 4.5.2003

WUPPERTAL Fuhlrott-Museum
PARASITEN - LEBEN UND LEBEN LASSEN
bis 31.3.2003
http://www.fuhlrott-museum.de

HANN. MÜNDEN Städtisches Museum im Welfenschloß:
DAS HEIMLICHE LEBEN DER WASCHBÄREN
Ausstellung mit Bildern des Tierfotografen Ingo Bartussek
9.3. bis 18.5.2003
http://www.hann.muenden.de/kultur/museum/

BALJE Natureum Niederelbe 
LEBENDE SCHLANGEN 
Ab 1.3.2003 
http://www.natureum-niederelbe.de/

Naturkunde-Museum Wiesbaden
IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
bis 29.6.2003
http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html

REGENSBURG Naturkundemuseum Ostbayern: 
DAHEIM AN BACH UND FLUß Der Fischotter im Bayerischen Wald 
bis 30.3.2003 
http://www.regensburg.de/museumsportal/museen/naturkunde_museum.html

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TV-Tipps

Do., 27.02.2003, 20:00-21:00 SF1, NETZ Natur, Kea: The Mountain Parrot, Papageien im Schnee
Fr., 28.02.2003, 15:15-16:00 ARD, Die Kanarischen Inseln - Heimat der Kanarienvögel, von Ernst Arendt und Hans Schweiger
Sa., 01.03.2003, 13:00-13:15 BR, Zoo & Co., Auf den Spuren der Dinosaurier Wh
Sa., 01.03.2003, 13:45-14:30 N3, Zoogeschichten aus Niedersachsen, Amüsantes aus Stall und Gehege Wh
Sa., 01.03.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Piranha zum Frühstück - Riesenotter in Guyana NEU
Sa., 01.03.2003, 19:00-19:45 BR, Wildes Afrika - 6, Flüsse und Seen
So., 02.03.2003, 10:00-10:55 VOX, BBC Exklusiv: Im Netz der Walfänger
Mo., 03.03.2003, 08:20-08:35 HR, Aufs Tier gekommen - Der Bär von Worbis Wh
Mo., 03.03.2003, 18:00-18:30 3sat, Tierisch gut: Frankfurter Zoogeschichten NEU
Di., 04.03.2003, 20:15 -21:00 SWR, Naturparadies Portugal, Im Nationalpark Peneda Gerês
Mi., 05.03.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, In den Wüsten Australiens, von Ernst Arendt und Hans Schweiger
Mi., 05.03.2003, 16:15 -17:00 ZDF, Wunderbare Welt, Wölfe in Draculas Wäldern
Do., 06.03.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Stehaufmännchen
Fr., 07.03.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Die Schlucht der Felsenkängurus, von Ernst Arendt und Hans Schweiger
Sa., 08.03.2003, 11:15 -11:40 3sat, Über allen Gipfeln ist Ruh' , Der Nationalpark Hohe Tauern im Winter
Sa., 08.03.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Alarmstufe Rot -Haie in Gefahr
So., 09.03.2003, 08:30-09:00 MDR, 360° - Die GEO-Reportage, Die Spur der Wüstenkrokodile
So., 09.03.2003, 11:00-11:30 N3, Von Tigern und Menschen, Zoo-Tiger in Niedersachsen Wh



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http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm


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