Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 149 vom 20. Februar 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
ISSN 1619-6643

Liebe Leser,

auf der ZooKunft-Tagung am letzten Wochenende in Osnabrück ging es in erster Linie um Artenschutz - 10 Jahre nach Rio, 10 Jahre nach der Verabschiedung der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie. Viele interessante Vorträge von Zooleuten und Artenschützern (die Grenzen sind zunehmend fließend!), ganz zu schweigen von unzähligen Gesprächen und Diskussionen bis tief in die Nacht. Und natürlich gab es die neue Ausgabe des unentbehrlichen Quantum-Verzeichnisses (s.u.: Buchtip )

Letzte Woche haben wir darauf hingewiesen, daß wir die Zeitungsartikel nicht inhaltlich korrigieren und nachrecherchieren können. Gerade in der letzten Ausgabe war nun ein sehr deutliches Beispiel dafür zu finden: Eine grundsätzlich zoofeindliche Stellungnahme wurde dem Naturschutzbund in den Mund gelegt, die aber vom Tierschutzbund stammte. In zahlreichen Zuschriften wurde auf die Verwechslung hingewiesen. Wir geben daher hier einem NABU-Vertreter selbstverständlich die Gelegenheit zur Richtigstellung.

Eine Bitte: In der letzten Zeit erhalten wir nach Absendung der Zoopresseschau eine große Anzahl an automatischen Antworten / Abwesenheitsmitteilungen von der Art "Ich bin zur Zeit nicht im Büro". Bitte prüfen Sie, ob eine solche Meldung nötig ist und wenn ja, ob Sie die Zoopresseschau nicht von einer anderen Adresse abonnieren können. Danke!
Dirk Petzold



Im Zusammenhang mit o.g. Pressemeldung wurde Thorsten Schmidt mit seinen Aussagen, in Tiergärten sei grundsätzlich keine artgerechte Elefantenhaltung möglich, als Vertreter des NABU zitiert.

Dies möchte ich hiermit als nach wie vor aktives Mitglied der NABU-BAG "Internationaler Artenschutz" und auch als MItglied der Gutachtergruppe zur Festlegung von Mindesthaltungsanforderungen für Elefanten des WA-Beirates beim Bundesamt für den Naturschutz unbedingt dahingehend richtigstellen, daß der Kollege nicht Mitarbeiter des NABU, sondern des Deutschen Tierschutzbundes ist!
Dies halte ich insbesondere vor dem Hintergrund der NABU-VDZ-Kooperationsvereinbarung und der guten Zusammenarbeit des NABU mit zeitgemäß geführten tiergärtnerischen Einrichtungen für wichtig. Für eine Richtigstellung wäre ich dankbar.
Beste Grüße, Wolfgang Rades


Hier zur Erinnerung nochmals die Passage:
Yahoo, 11. Februar 2003
Elefantenkuh griff Pfleger an
http://de.news.yahoo.com/030211/12/3ae4b.html
„Wir sind entsetzt, weil man nichts dazulernt“ kommentierte Torsten Schmidt vom Deutschen Naturschutzbund. Tierschützer Schmidt betonte, die Dickhäuter seien für eine artgerechte Haltung in zoologischen Gärten nicht geeignet.  NABU-Experte Schmidt lässt das Argument, Elefanten in Zoos würden dem Artenschutz dienen, nicht gelten: «Es handelt sich um reinen Verschleiß.» Die Tiere würden «der Natur entnommen», um in den Zoos schließlich «an Altersschwäche zu sterben». 

  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Neue Osnabrücker Zeitung 17.1.2003
"Ein moderner Zoo ist ein Naturschutzzentrum "
http://www.neue-oz.de/gestern/information/noz_print/stadt_osnabrueck/zookunft.html
Osnabrück. Vor zehn Jahren wurde die Welt-Zoo-Naturschutzstrategie geboren. Tierparks gelten als Mittler zwischen Mensch und Kreatur, um auf die Probleme im natürlichen Lebensraum der Tiere hinzuweisen.
Das Symposium "ZooKunft" fragte am Wochenende, was in den vergangenen zehn Jahren passiert ist.
Insgesamt 215 Teilnehmer aus 61 Zoos trafen sich in Osnabrück. Darunter auch Vertreter von Universitäten und Bezirksregierungen sowie Studenten. "Sie werden irgendwann Zoo-Direktoren sein", meint der Geschäftsführer von Quantum Conservation e.V., Richard Perron. Seine Organisation fühlt sich besonders der Förderung der Zusammenarbeit zwischen Zoos und anderen Naturschutzorganisationen verpflichtet.
"Die Tiere in Zoos sind die Botschafter für die Tiere in der Wildnis", sagt Alex Rübel, Präsident des Welt-Zoo-Verbandes. "Ein moderner Zoo ist ein Naturschutzzentrum. Wir sind die PR-Agentur für die Tiere“. "Wir betrachten Zoos als künstlichen Lebensraum", ergänzt der Osnabrücker Zoo Direktor Wolf Everts.

Schaffhauser Nachrichten 20.2.2003
Seltene Tiere sterben auf Air-France-Flug
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=78737
Am 7. Februar kam es bei einem Tiertransport von Madagaskar in die Schweiz zu einer Tragödie: Hunderte Tiere erfroren. Seit Monaten habe er den Transport vorbereitet, sagt Martin Schreiber vom Reptilien-Center Schlieren. Involviert war auch der Zoo Zürich, für dessen Masoala-Halle über 800 der Exoten geplant waren.
Air France habe gewusst, dass die Tiere keinesfalls der Kälte ausgesetzt sein dürften. Die Exoten benötigen Mindesttemperaturen von 20 Grad Celsius. «Selbst nachdem sie zwei Stunden im 25 Grad warmen Tierraum gestanden hatten, waren die Kisten erst auf 13,9 Grad erwärmt.» Ein Teil der Tiere überlebte den Transport nicht. Die Überlebenden waren unterkühlt, viele haben Folgeschäden. Einige haben Erfrierungen an den Füssen, weshalb sie nicht mehr klettern können.
Zoodirektor Alex Rübel wollte nicht darüber spekulieren, wo das Tierdrama passiert war. Als Importeur trage der Zoo Mitverantwortung. Vieles deutet aber darauf hin, dass die Tiere beim Umladen in Paris zu lange an der Kälte waren.
Das Verhalten von Air France hinterlasse einen schalen Beigeschmack. Er habe weder eine Entschuldigung noch ein Bekenntnis einer Mitschuld erhalten, erklärte Schreiber. Die Transportkosten wurden Schreiber zurückerstattet. Er werde Air France dennoch auf Schadenersatz verklagen. Keine Schadenersatzansprüche stellt laut Direktor Rübel der Zürcher Zoo. Man hätte zwar Fracht- und Organisationskosten gehabt, der Geldwert der 34 für den Zoo bestimmten verendeten Exoten sei hingegen vernachlässigbar. Die Tiere hätten vielmehr einen immateriellen Wert. «Es handelt sich um nicht ersetzbare Tiere», sagte auch Schreiber. Ihr Lebensraum sei durch Brandrodungen massiv bedroht, die Tierarten existierten vielleicht bereits in einem halben Jahr nicht mehr.

Neue Zürcher Zeitung Lokales 20.2.2003 11:23
Zürcher Zoo ersetzt erfrorene Exoten nicht
http://www.nzz.ch/2003/02/20/zh/page-article8OVJ2.html
Tiertransporte risikoreich, aber unvermeidlich
Zoodirektor Alex Rübel bestätigte, dass eine Reihe von Tieren, die auf dem Air-France- Flug verendet sind, für die Masoala-Halle des Zoos bestimmt waren: 6  Tanrek-Igel, 1 Reptil, 15 Amphibien und 12 Tausendfüssler. Weitere 2 Tanrek-Igel, 13 Reptilien, 56 Amphibien und 700 Tausendfüssler sind laut Rübel gesund im Zoo angekommen und werden gegenwärtig tierärztlich betreut.
Rübel sagte weiter, der Zoo sei sich bewusst, dass jeder Tiertransport mit Risiken verbunden sei. Gerade in Madagaskar sei die Logistik eine grosse Herausforderung. Für die Masoala-Halle des Zoos, in der die Pflanzen- und Tierwelt des madagassischen Regenwalds gezeigt werden soll, würden die Tiere deshalb wo immer möglich aus eigenen Zuchtprogrammen oder von anderen Zoos bezogen. Bei einigen Insekten, Reptilien, Chamäleons, Fröschen und Igeln sei dies aber nicht möglich gewesen. Der Zoo habe darum den ausgewiesenen Reptilien- und Amphibienexperten Martin Schreiber mit dem Import der Tiere aus Madagaskar beauftragt. Dieser habe den Transport vor Ort sorgfältig vorbereitet.
Rübel sagte, er bedaure ausserordentlich, dass trotz den sorgfältigen Vorbereitungen so viele Tiere gestorben seien. Für die Eröffnung der Masoala-Halle Ende Juni sei man allerdings nicht auf die erfrorenen Tiere angewiesen. Bevor die Umstände des Vorfalls nicht genau geklärt seien, wolle der Zoo keine Tiere mehr aus Madagaskar importieren, versicherte der Zoodirektor.
Auf Tiertransporte ganz zu verzichten, sei keine Alternative, hielt Rübel vor den Medien weiter fest, denn die Erhaltung bedrohter Tierarten sei ohne Blutauffrischung in vielen Fällen nicht möglich. Als Beispiel nannte er die vom Zoo geplante Wiederansiedlung des Fischotters, der in der Schweiz ausgestorben ist. Dazu sei man auf Wildtiere aus Deutschland angewiesen. Entscheidend sei, dass Tiertransporte professionell und sorgfältig durchgeführt würden. Problematisch sei in der Regel weniger der Flug selbst, sondern der Aufenthalt auf den Flughäfen, die teilweise nicht mit Aufenthaltsräumen für Tiere ausgerüstet seien. Einen Verlust in dieser Grössenordnung hat der Zoo laut Rübel noch nie erlitten.

Schaffhauser Nachrichten 20.2.2003
Tierschützer gegen Transporte
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=78738
Ohne Transporte ist Artenschutz nicht möglich, ist man im Zoo Zürich überzeugt. Wegen der Verinselung ihres Lebensraumes müssten Tiere selbst in der Wildnis immer wieder verlegt werden, sagt der Direktor des Zürcher Zoos, Alex Rübel. Die Tiergärten sehen sich als Garanten für den Artenschutz. Deshalb müssen sie Tiere importieren, die meisten werden aber mit anderen Zoos getauscht.
Für Schlup ist das Sterben der Tiere aus Madagaskar «nur die Spitze des Eisbergs». Der Wildtierhandel sei ein Riesengeschäft, in dem vieles verdeckt und illegal ablaufe. Völlig unnötig seien Importe für den Privathandel. Wenn der Zoo Zürich, den Schlup als gutes Beispiel hervorhebt, lebende Tiere importiere, sei dies etwas anderes. Schlup ist dennoch grundsätzlich gegen Wildtiertransporte. Dass Fluggesellschaften wie Lufthansa sie nicht durchführen, findet er gut.

Zürich, 20 Minuten 19.2.2003
Über 600 seltene Tiere bei Transport verendet
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/7702027
Seit Monaten habe er den Transport vorbereitet, bestätigte Martin Schreiber vom Reptilien-Center in Schlieren/ Zürich. Involviert waren auch die Behörden in Madagaskar und in der Schweiz. Alles deutet daraufhin, dass die Tiere beim Umladen in Paris erfroren. Tatsächlich überlebte ein Grossteil der 1800 Tausendfüssler, Frösche, Plattschwanzgeckos und Igel aus Madagaskar den Transport nicht. Auch die Überlebenden waren alle stark unterkühlt, viele haben Folgeschäden. Die lebenden Tiere werden nun von Schreibers Team in Schlieren aufgepäppelt.

Hundreds of rare tropical lizards, snakes, and frogs froze to death in a bungled shipment from Madagascar to Swiss zoos and pet shops
http://www.enn.com/news/2003-02-20/s_2725.asp

Berliner Morgenpost 14.2.2003
Tränen im Zoo: Gorilla-Mann Knorke ist tot
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story584206.html
Knorke ist tot. Der stadtbekannte Gorilla aus dem Berliner Zoo starb an Altersschwäche. Das imposante Tier wurde fast 40 Jahre alt. Am 24. August 1965 kam der damals zwei Jahre alte Wildfang Knorke aus Kamerun nach Berlin. In den ersten Jahren spazierte der junge Gorilla an einer Leine geführt durch den Zoo. Anfang der 70er-Jahre zeugte er mit Fatou seine Tochter Dufte.

Berliner Kurier 14.2.2003
Alle trauern um Knorke
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik7.html
Sein Käfig ist leer, das Schild mit seinem Namen abgeschraubt. Stumm stehen die Besucher vom Affenhaus im Zoo vor seinem Gehege. Berlins Tierfreunde trauern um Knorke. Traurig blättert Cheftierpfleger Reimon Opitz in alten Foto-Alben. "Einmal hat er mich sogar gebissen, da war fast die Hand ab. Aber eigentlich war er ein Lieber." Wer wird jetzt neuer Chef im Gorilla-Gehege? Kann Knorkes Ur-Enkel Bokito (6) ihn beerben, der Junge sich gegen die beiden Alten durchsetzen? Einen neuen erwachsenen Gorilla wird es im Zoo nicht geben. Knorkes Platz im Gehege bleibt für immer leer.

Tagesspiegel 18.2.2003
Vom Sparen befreit: Bei Zoo und Tierpark wird nicht gekürzt
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/18.02.2003/443406.asp
Bei den Berliner Zoos wird nicht gespart. Die Koalitionsfraktionen von SPD und PDS werden den Senatsbeschluss zur Kürzung der Zuschüsse für den Zoologischen Garten (um 350.000 Euro) und den Tierpark Friedrichsfelde (um 150.000 Euro) ab 2003 rückgängig machen. Im vergangenen Jahr besuchten 3,9 Millionen Menschen die beiden Tiergärten inklusive Aquarium.

Leipziger Volkszeitung 18.2.2003
Vor der Taufe muss "Katze" erst zum Arzt
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/37460.html
Bisher sind sie nur "Katze" und "Kater", doch der Zoo will sein junges Löwenpärchen jetzt taufen. Die Leipziger haben dafür rund 200 Namen vorgeschlagen. Die Auswahl treffen am Ende der Zoodirektor und sein Stellvertreter, Vertreter des Freundes- und Förderkreises sowie der Chefpfleger, der mit den Tiernamen am häufigsten arbeiten wird. Die Taufe war eigentlich schon für diese Woche angesetzt, verzögert sich aber: Die frisch am Grauen Star operierte Löwin wird am Freitag im Zoo noch einmal in Narkose versetzt und von der Augenspezialistin der Uni-Kleintierklinik untersucht. Wann sie auf die Savanne gelassen und vor den Augen der Besucher getauft werden kann, hängt vom Ergebnis der Untersuchung ab.

Schweriner Volkszeitung 14.2.2003
Krank vor Einsamkeit - Zooliebling braucht eine Gefährtin / Sponsoren gesucht
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/14.02.03/start/start.html
Nashornbulle "Willie" ist krank. Eine der beliebtesten "Persönlichkeiten" im Schweriner Zoo leidet an Liebeskummer. "Willies" Unglück begann im vergangenen Sommer, als schwere Stürme dick-belaubte Äste in die Gehege wehten. Eine verlockende Extra-Portion Blätter, die den Breitmaulnashörnern aber zum Verhängnis werden sollte. "Dicke" starb kurz nach dem großen Fressen an einer Überdosis Tannin.
In 78 europäischen Zoos gibt es derzeit nur 241 Breitmaulnashörner. Sie sind registriert im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm. Wenn tatsächlich die Richtige gefunden ist, bleibt für den Schweriner Zoo das Hauptproblem: die Reisekosten. Ohne Sponsoren ist der Transport nicht zu finanzieren.

Zürich, 20 Minuten 20.2.2003
Tierpark Dählhölzli: Über eine Million Termiten
http://www.20min.ch/news/bern/story/1969283
Im Berner Tierpark Dählhölzli leben derzeit über eine Million Riesentermiten in einem sechs Meter hohen, selbstgebauten Bau. Das Termitenprojekt begann vor rund fünfzehn Jahren mit ein paar Dutzend Tieren. Der Tierpark erwartet demnächst das Ausschwärmen der Prinzen und Prinzessinnen. Der Berner Tierpark ist nach eigenen Angaben weltweit der einzige Zoo mit einem Staat von Riesentermiten. Der Bau im Tierpark hat mittlerweile die natürliche Grüsse eines Baus in Ostafrika erreicht. Pro Monat «verputzen» die Krabbler 20 Kilo Heu und Blätter.

Tagesspiegel 15.2.2003
Peking, wir haben ein Problem
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/15.02.2003/438983.asp
Tiefgefrorener Pandasamen aus China soll in Berlin endlich für Nachwuchs bei den seltenen Bären sorgen. Justizsenatorin Karin Schubert gab diese erfreuliche Nachricht für den Berliner Zoo gestern während ihrer China-Reise in Peking bekannt. Allerdings sehr zur Überraschung von Zoo-Direktor Jürgen Lange, der von einer solchen Vereinbarung keine Ahnung hatte. Gleichwohl ist er natürlich einverstanden.

Ostsee Zeitung 15.2.2003
Yan Yan vor erneuter künstlicher Befruchtung
http://www.ostsee-zeitung.de/aw/start_158831.html
Im hohen Bärenalter von 18 Jahren soll Panda-Dame Yan Yan ihre wohl letzte Chance auf Nachwuchs bekommen. Die Pandabärin im Berliner Zoo soll in diesem Jahr erneut künstlich befruchtet werden. Berlins Justizsenatorin Karin Schubert vereinbarte in Peking, dass der Direktor des Riesenpanda-Forschungszentrums in Peking, Peng Zhenxin, tiefgefrorenen Pandasamen nach Berlin bringt. Laut Pekinger Zoo war die älteste Pandabärin, bei der die Befruchtung klappte, 21 Jahre alt.

Berliner Kurier 14.2.2003
Sex-Experte für Yan Yan
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik2.html
Yan Yan muss schwanger werden. Darum kümmert sich sogar Justizsenatorin Karin Schubert, fädelte bei ihrer China-Dienstreise den Berlin-Besuch eines Sex-Experten aus dem Zoo Peking ein. Und Panda-Sperma bringt er auch noch mit! Eine Sensation: So was haben die Chinesen noch nie heraus gerückt! "Wir mixen einen Samen-Cocktail aus dem chinesischem und frischem Bao-Bao-Samen", sagt Dr. Thomas Hildebrandt vom IZW.

Die Welt 14.2.2003
Letzte Chance für Möchtegern-Mama Yan Yan
http://www.welt.de/data/2003/02/15/42215.html
Die Nachzucht des seltenen Tieres sei sehr schwierig: "Wir können nicht den genauen Zeitpunkt bestimmen, wann ein Panda empfängnisbereit ist." Scheinträchtigkeiten und über längere Zeit nicht bemerkte Fehlgeburten seien typische Probleme, die auch Chinas Experten immer wieder in die Irre führten.

Berliner Morgenpost 14.2.2003
Auf Dienstreise für Mama und Papa Panda
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story584534.html
Berliner Zoologen reagieren überrascht: Bao Baos Samen ist doch gut, sagen sie - und planen für April einen neuen Versuch. Im Zoo war kein Jubel zu hören. Der Grund: Die Aktion war nicht abgesprochen.

Nordkurier 19.2.2003
Droht Tierpark die Schließung?
http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/d_/d.php
Der Burg Stargarder Tierpark soll schließen. Dieses Gerücht hält sich seit Tagen. Bei der letzten Hauptausschusssitzung sprachen sich die vier CDU-Vertreter dafür aus, den Zuschuss von 62.000 Euro zu streichen. Bürgermeisterin Bärbel Bredemeier habe diese Möglichkeit vehement verneint. Hintergrund des ganzen ist die Frage nach der Wirtschaftlichkeit des Stargarder Tierparks. Eine betriebswirtschaftliche Prüfung sei schon seit dem September vereinbart worden, informiert Klaus Sommer, Schatzmeister des Tierparkvereins "Klüschenberg". Auch ein umfangreiches Entwicklungskonzept des Tierparks gebe es. Fachleute hätten sich dazu recht anerkennend geäußert, so Sommer



Aktionen

Ostsee Zeitung 18.2.2003
Fisch und Pflanze bei Aquarientagen
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_639290.html
Fisch, Pflanze und Landschaft lautet das Motto der diesjährigen Aquarientage im Zoo. Am Sonnabend gibt es Führungen und Vorträge mit dem Schwerpunkt Südamerika. Sonntag geht es um Australien. Mit einer Schaufütterung um 15 Uhr enden die Aquarientage.



Nachwuchs

Hannoversche Allgemeine 16.2.2003
"Es rüsselt!"
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/161255.html
Tierpfleger Jürgen Kruse aus dem Zoo Hannover ist hingerissen. Tatsächlich hat das Baby der indischen Elefantenkuh Manari gerade zum ersten Mal versucht, mit dem kleinen Rüssel einen Stock hochzuheben. Die Tierpfleger mussten der Kleinen ganz am Anfang zeigen, wie man den Rüssel hochklappen muss, wenn man bei der Mutter trinken will. Das Elefantenbaby ist bereits Publikumsliebling im Zoo, obwohl die Besucher es noch nicht sehen können. Aber der Geburtsfilm, der im Eingangsbereich des Dschungelpalastes läuft, zieht zahlreiche Zuschauer an. Mehr als 7000 sind am Wochenende trotz der Kälte in den Zoo gekommen. Wenn es warm genug ist, wahrscheinlich Ende März, wird Manari mit ihrem Baby auch nach draußen dürfen.

News 13.2.2003
Zoo Basel erhält Nachwuchs bei Äffchen und Straussen
http://www.news.ch/detail.asp?ID=131532
Im Zoo Basel sind zwei junge Lisztäffchen und elf Straussenküken auf die Welt gekommen. Neu sind im Viviarium des Zolli seit einigen Wochen giftige Süsswasser-Rochen aus Brasilien zu besichtigen.

Schleswig-Holsteinischer ZV 15.2.2003
Fünffacher Nachwuchs bei den Zwergottern im Tierpark Neumünster
http://www.shz.de/ ? REDID=42448
Zwergotter-Fünflinge sind im Tierpark Neumünster geboren worden. Der seltene Zuchterfolg zeige, dass der Zoo deutschlandweit eine Spitzenstellung bei der Zucht von Zwergottern habe, sagte Tierparkchef Peter Drüwa am Freitag in Neumünster.



Hannoversche Allgemeine 13.2.2003
Vom Wolf "Bärbel" ist nur noch das Fell übrig
http://www.haz.de/niedersachsen/nachrichten/160255.html
Wolf "Puck", der eigentlich Bärbel hieß, sorgt auch Wochen nach seinem Tod für Unruhe. Jetzt streiten sich Behörden und Museen, wem die aus einem Tierpark in Sachsen ausgebüxte Wölfin tatsächlich gehört. Letztlich geht es um die Frage, wer "Bärbel" ausstopfen und ausstellen darf. Zwar sei durch den Computerchip, der unter der Haut der Wölfin gefunden wurde, deutlich geworden, dass sie aus einem Tierpark bei Klingenthal stamme. Da der Wolf aber so lange in Freiheit gewesen sei, könne es auch sein, dass der Tierpark sein Eigentumsrecht verloren habe. Allerdings ist von dem Tier nicht mehr viel übrig. Nach der von der Staatsanwaltschaft Hildesheim anberaumten Obduktion soll nach Angaben der pathologischen Abteilung der Tierärztlichen Hochschule nur noch das Fell vorhanden sein. Unterdessen laufen die staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen den Jäger, der den Wolf im Januar bei Sibbesse-Adenstedt (Kreis Hildesheim) erschossen hat, weiter.

Kölner Stadt-Anzeiger 16.2.2003
In Glasbodenbooten könnte man die Robben beobachten
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=104437589846
Dr. Guido Dehnhardt erforscht derzeit im Kölner Zoo das Verhalten der Robben. An der Steinbachtalsperre würde Dehnhardt gerne ein eigenes Institut gründen - mit dem Naturwasserbecken des Waldfreibades als Kernstück. Dehnhardts Hauptziel besteht darin, die Sinnessysteme der Robben zu erforschen und zu klären, wie sie sich in trübem Wasser orientieren. In Glasbodenbooten könnten Besucher die Robben dort aus nächster Nähe beobachten.

Thüringer Allgemeine 18.2.2003
Waldschule am Stausee Hohenfelden
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.weimar.volltext.php?id=480549
Mit der Gründung des Fördervereins "Waldschule" wagen verschiedene Partner einen Neubeginn für das Tiergehege am Stausee Hohenfelden. Der Verein soll fortan den Umbau der Anlage und deren Betrieb sichern. Im Vordergrund steht dabei, Kindern und Jugendlichen den direkten Kontakt mit der heimischen Flora und Fauna zu vermitteln.

Main Rheiner 20.2.2003
"Muffi" starb im hohen Alter
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1086393
Wiesbaden. Die Braunbärin starb bereits am vergangenen Samstag in der Fasanerie im Alter von 33 Jahren an Altersschwäche. Sie gehörte zu den ältesten Braunbären in zoologischen Anlagen. In freier Wildbahn werden Braunbären höchsten 20 Jahre alt. "Muffi" wurde 1970 im Zoo Landau geboren.

Freie Presse 19.2.2003
Pläne für Anlage am Tannenweg findet im Ortschaftsrat Zuspruch
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/VOGTLAND/AUERBACH/TEXTE/559661.html
Denny Petzold aus Schnarrtanne wartet auf die Baugenehmigung für das Damwildgehege. „Wir begrüßen das Projekt, denn es wertet unseren Ort touristisch auf“, so Ortsvorsteher Frank Berger. Das Wildgehege soll auf einem einen Hektar großen Wiesengrundstück entstehen.

Berliner Kurier 14.2.2003
Affen geben Hoffnung
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik12.html
Jetzt tummelt sich im Tierpark Friedrichsfelde eine Gruppe von Berberaffen. So wie auch auf dem Felsen von Gibraltar.

Thüringer Allgemeine 14.2.2003
Ungeklärtes Mufflon-Sterben im Tierpark
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=474522
Ein ominöses Mufflon-Sterben im Tierpark Bad Köstritz gibt Rätsel auf. Tierpfleger entdeckten diese Woche drei urplötzlich verendete Böcke. Die drei Schafe verendeten nach einem Einbruch in das Gehege am vergangenen Wochenende. Dabei stahlen Unbekannte eine Jungziege. Pflegern war aufgefallen, dass die sonst eher zutraulichen Tiere zu Wochenbeginn auf einmal extrem verschreckt und ängstlich wirkten

Rheinpfalz Online 20.2.2003
Wildschweine im Wildpark gestern getötet
Schweinepest bestätigt. In dem Radius von einem Kilometer liegt auch der Wildpark Carlsberg, in dessen Gehege gestern 18 Tiere, vom Frischling bis zur Sau, erschossen wurden.

Ostsee Zeitung 15.2.2003
Für Pinguine tabu: Nächte unter freiem Himmel
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_637141.html
Wenn es im Pinguinbecken des Marlower Vogelparks unruhig wird, liegt es meistens daran, dass den drolligen Vögeln der Magen knurrt. "Wir nutzen den Winter, um neue Attraktionen für den Sommer zu bauen, denn wir möchten den Leuten immer etwas Neues bieten", so Jan Gereit, Vorsitzender des Fördervereins

Berliner Morgenpost 14.2.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story584530.html
Nur alle paar Wochen wird die Königsphyton im Tierpark gefüttert. Heute bekommt die Würgeschlange eine lebende Ratte.

Berliner Morgenpost 18.2.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story585194.html
Im Berliner Zoo leben drei Bartkäuze. Heute um 14.30 Uhr bekommt das Trio acht tote Mäuse.

Berliner Morgenpost 19.2.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story585431.html
Mit einem Fledermausweibchen, das 1980 vor Westafrika auf einem Frachter notgelandet und von dort aus nach Berlin gebracht worden war, nahm die Palmenflughundzucht im Tierpark Friedrichsfelde ihren Anfang. Das Tier war nämlich trächtig, gebar ein männliches Jungtier und gründete mit ihm eine Großfamilie.

Berliner Morgenpost 20.2.2003
Speiseplan
http://morgenpost.berlin1.de/bm/inhalt/heute/berlin/story585709.html
Auf der indonesischen Insel Celebes ist der Hirscheber vom Aussterben bedroht. Im Berliner Zoo lebt das seltene Schwein sicher.

Berliner Morgenpost 15.2.2003
Geschichten aus Zoo und Tierpark
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story584710.html
Im Aquarium des Berliner Tierpark ist den geschuppten Oldies ihr Alter kaum anzusehen. Eine 16 Jahre alte Süßlippe, eine 26 Jahre alte Prachtschmerle und als Methusalem eine mindestens 36 Jahre alte Kragenanemone. Die Prachtschmerle wurde vom Tierpark 1977 mit besonderer Absicht gekauft. Damals wurde Zucht für Devisen betrieben; die Nachkommen wurden in den Westen verkauft.

Frankfurter Rundschau 20.2.2003 
Terrarienbau im Zoo
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?cnt=139073
Frankfurt. Wissenswertes rund um den Terrarienbau können Zoobesucher am 20. Februar bei der Abendöffnung des Exotariums erfahren. Das Programm beginnt um 19.15 Uhr mit "Tropengewitter bei den Krokodilen"

Frankfurter Rundschau 20.2.2003 
Der T-Rex schmeißt eine Abschiedsparty
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?cnt=139064
Das Naturkundemuseum Senckenberg wird aufwändig renoviert und bleibt für mehrere Monate geschlossen. Nachdem die Fassade wieder aussieht wie neu, wird nun das Innere des Hauses grundlegend saniert. "Alles muss raus", heißt die Devise. Für den Umbau der Ausstellungsräume fehlen noch immer sechs Millionen - ein Betätigungsfeld für Sponsoren. Am kommenden Samstag, 22. Februar, beginnt um 10 Uhr ein Familientag, den der Hessische Rundfunk mit Beiträgen unterstützt. Letzter Museumstag vor der Umbaupause ist Freitag, 28. Februar. Drei der Saurier-Skelette werden mit einem Spezialtransport in den Palmengarten verfrachtet. Der Zoo soll sich eine Weile an Säbelzahntigern und anderem mehr aus Senckenberg-Beständen erfreuen dürfen.

Berliner Morgenpost 15.2.2003
Affendame Babu vor ihrer Auferstehung
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story584707.html
Ein Jahr nach ihrem Tod im Berliner Zoo lebt Affendame Babu weiter. Der neue Körper ist aus Kunststoff, die Augen sind aus Glas. Ende März bekommt Babu ihr langes rot-braun schimmerndes Orang-Utan-Fell zurück. Chefpräparator Klaus Zwonarz bastelt seit etwa einem halben Jahr am Zoologischen Institut und Museum der Universität Hamburg an Babus Auftritt für die Ewigkeit.

Zürich, 20 Minuten 17.2.2003
Heisshungrige Fledermäuse können gefüttert werden
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/1996943
Im Februar können die Besucher des Züri-Zoos jeden Sonntag von 13 bis 15 Uhr Fledermäuse füttern. Bei den Tieren im Zoo handelt es sich um Findlinge, die in Schulhäusern, Wohnungen oder beim Fällen von Bäumen in Spechthöhlen aufgescheucht wurden. Sie werden im Zoo gefüttert, da sie sonst keine Nahrung finden.

Kieler Nachrichten 16.2.2003
Annäherung an ein wildes Raubtier
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-chr_heult_mit_ART.htm
"Sind die gefährlich?", wird Torben Arp am Gehege immer wieder gefragt. "Die Angst vor dem Wolf ist immer noch da", sagt der Tierpfleger, der die Besucher mit dem Hinweis überrascht, dass es nicht nur im Osten, sondern auch in Skandinavien und besonders in Südeuropa wieder viele Wölfe gibt. Mit seinen Wolfsnächten versucht der Wildpark seit Jahren, den Wolf ins rechte Licht zu rücken.



Westdeutsche Zeitung 15.2.2003
Mit Tod von Klonschaf Dolly platzen Science-Fiction Träume
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106815944
Der frühe Tod des Klonschafes Dolly, das nur sechs statt wie für ein Schaf gewöhnlich zwölf Jahre alt wurde, könnte hochfliegende Klonträume nun wieder platzen lassen. Der erste Klon eines erwachsenen Säugetiers musste nach Angaben des Roslin-Instituts bei Edinburgh wegen einer Lungenentzündung eingeschläfert werden. Wissenschaftler haben nach der Dolly-Methode in den vergangenen Jahren Rinder, Mäuse, Schweine, Ziegen, Kaninchen und mindestens eine Katze hergestellt. Bei insgesamt wenigen Erfolgen starb jedoch die ganz überwiegende Mehrzahl der geklonten Tiere bereits im Mutterleib oder kurz nach der Geburt. Viele haben ein gestörtes Immunsystem und leiden überproportional oft an Krankheiten.

Remscheider GA 15.2.2003
Hintergrund: Klon-Zoo
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106815927
Chronik der Klonerfolge.

Sindelfinger, Böblinger Zeitung 17.2.2003
Neue Debatte nach Dollys Tod
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20030217pano0004.htm
Der frühe Tod des Klonschafs Dolly hat eine neue Debatte über die Gefahren des Klonens ausgelöst. Richard Gardner, Vorsitzender der Arbeitsgruppe Therapeutisches Klonen bei der Royal Society, sagte, man müsse die Obduktion des Tieres abwarten. Dann werde man möglicherweise wissen, ob sich Dollys früher Tod darauf zurückführen lasse, dass sie ein Klon war.

Kurier 17.2.2003
Dolly und der Klon-Zoo
http://www2.kurier.at/pages/html/anwendung/k_content.php3 ?mdoc_id=4377656
Bereits im Vorjahr entdeckte Dollys Schöpfer Ian Wilmut, dass das Schaf an Arthritis leidet. Jetzt ist eine neue Diskussion über die Gefahren des Klonens ausgebrochen. "Wir können nicht ausschließen, dass Dollys Tod etwas damit zu tun hatte, dass sie ein Klon war", sagt die britische Expertin Baroness Greenfield: "Aber es ist nun wichtig, auch andere Faktoren in Erwägung zu ziehen." So könnte der ungewöhnliche Lebensstil des Schafes eine Rolle gespielt haben. Allerdings wertete bereits im Vorjahr Wilmut die frühe Arthritis als Zeichen für "die Ineffizienz" derzeitiger Klon-Technik.

Daily Telegraph 20 February 2003
Valentine's Day baby gorilla thrives
http://dailytelegraph.com.au
Five years ago Taronga Zoo made history with the birth of a baby gorilla. It lived for only three weeks.
The zoo is again attempting to make history with the birth, on Valentine's Day, of another baby gorilla. The tiny baby is being nursed by its mother – believed to be Mouila – behind the public facade of the zoo's gorilla enclosure. The zoo is keeping the birth a secret until it can be sure the baby is safe from harm and can be revealed to the public. The gorilla family was bought to Australia in 1997 from the Netherlands.

Financial Review
Wildlife attraction still afloat
http://afr.com/companies/2003/02/19/FFXQF9ZOACD.html
Sydney Aquarium said it was pushing ahead with its plan to develop Australia's Animal World - its second attraction in Sydney's Darling Harbour - despite reporting a flat profit on Tuesday as a result of declining visitor numbers.

NY Times February 20, 2003
The Zoo Is Fiction, but It Just Might Spring to Life
http://www.nytimes.com/2003/02/20/international/asia/20INDI.html?en=c861cf75f205f655
Pondicherry, India - When a Canadian novelist, Yann Martel, published a novel more than a year ago about the deeply spiritual son of a zookeeper here, local officials were quietly pleased that it might help tourism. But when the book, "Life of Pi," won the Man Booker Prize, city leaders were ecstatic.
The hoped-for hordes of tourists did not show up immediately, however, and municipal officials decided they had a problem: the city has never had a zoo. So in a case of life imitating art, officials have set out to build a zoo.
National tourism officials in New Delhi have already expressed a willingness to help bankroll a zoo and plans are being drafted, he added.
Local Agriculture Department officials remember a few tame deer that lived years ago in the city's large Botanical Gardens, the site of Mr. Martel's zoo.
Mr. Nagarajan's vision of a zoo is somewhat more modest, with animals that can be easily found nearby, "something like deer, monkeys, parrots".
The Botanical Gardens in Pondicherry lack the space for a big zoo, Mr. Martel warned. "I hope the enclosures are well designed," he said, "because there's nothing more depressing than a poorly designed zoo."

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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Leipzig, 20.02.2003
Zoopädagogen treffen sich in Leipzig
Regionaltagung des VZP zu Gast im Zoo

Das Jubiläumsjahr des Zoos wird nicht nur für zahlreiche besondere Veranstaltungen und Angebote genutzt, sondern auch zur fachlichen Weiterbildung. Einen kleinen Vorgeschmack auf die noch folgenden vier großen Kongresse in diesem Jahr bietet die Regionaltagung des Verbandes Deutscher Zoopädagogen e.V. (VZP), die am 01.03.2003 im Zoo stattfindet.
Nach einem einführenden Vortrag des Zoodirektors werden die neuen Anlagen wie Pongoland, Löwensavanne und Lippenbärenschlucht persönlich in Augenschein genommen, wobei besonderer Augenmerk auf die interaktiven Wissens- und Experiementierstationen gelegt wird. Einen Höhepunkt in dieser Richtung bildet sicher das „Entdeckerhaus Arche“, ein bundesweit einmaliges Informationszentrum in einem Zoo, in dem auf spielerische Weise Wissen vermittelt wird.

Heidelberg, 19.02.2003
Ein schwarzer Gips für das Gorillababy
Das linke Bein des kleinen Gorillas im Tiergarten Heidelberg sieht irgendwie merkwürdig aus. Erst auf den zweiten Blick erkennt man, dass sich ein schwarz eingefärbter Gipsverband um die Gliedmaße zieht. Der Unterschenkel des nun 10 Wochen alten „Chuba“ war gebrochen. In einer gemeinsamen Aktion von Zootierarzt und der Chirurgie der Universität Heidelberg wurde das Bein fixiert. 
Irgendwann in den letzten Tagen muss es passiert sein. Wahrscheinlich während des rauhen Spiels der Gorillas ging der Unterschenkel des kleinen „Chuba“ zu Bruch. „Die Eltern sind noch sehr jung, eigentlich selbst noch Kinder, da ist das Aufzuchtverhalten noch nicht perfekt ausgeprägt,“ erläutert Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. „Chuma“ ist die jüngste Gorillamutter die jemals ein Junges gesund zur Welt gebracht hat und bei weitem die jüngste, die ihr Junges selbst aufzieht.
Am Dienstag morgen wurde  Mutter „Chuma“ per Blasrohr von Zootierarzt Dr. Franz Bach  in Narkose gelegt. So konnte ihr das Junge abgenommen und wieder zurückgegeben werden, ohne dass sie etwas bemerkt hat – nur der Gips war plötzlich dran. Zum Schluß folgte noch ein Anstrich mit Lebertransalbe, der bewirkt dass der Gips für die Gorillas ekelhaft schmeckt - der beste Schutz gegen ein Beknabbern des Gipses durch die Mutter oder andere Gruppenmitglieder.
Zum Glück gab es keine Probleme, die nebenan lebenden Schimpansen waren über den dicken schwarzen Fuß wesentlich aufgeregter als die Gorillas selbst. Nun gilt es abzuwarten, wie die Aufzucht weiter verläuft. Der Tiergarten steht in enger Abstimmung mit den Zoos von Frankfurt, Zürich und der Stuttgarter Wilhelma. „Es bleibt ein Risiko für das Junge. Aber nur wenn das Baby in der Gruppe bleibt, kann es alle Dinge lernen, die ein junger Gorilla zum Leben braucht. Gerade der Kontakt unserer Tierpfleger zu den Kollegen in anderen Zoos gibt uns ein immer besseres Gefühl dafür wie wir auf das Verhalten unserer Tiere positiv einwirken können,“ erklärt Dr. Wünnemann.  

Zürich, 19. Februar 2003
Stellungnahme: Tiere für den Masoala Regenwald
Für den Masoala Regenwald ist ein Pflanzenbestand vorgesehen, der im Wesentlichen der Vegetation auf der Masoala-Halbinsel entspricht. Auch der Tierbestand soll weitgehend auf Arten dieser Region basieren.
Erste Abklärungen haben ergeben, dass unter den 600 Tieren, die beim Transport mit der Air France von Madagaskar nach Zürich erfrorenen sind, folgende für den Zoo Zürich bestimmt waren: 6 Igeltanreks, 1 Reptil, 15 Amphibien und 12 Tausendfüssler. Weitere 2 Igeltanreks, 13 Reptilien, 56 Amphibien und 700 Tausendfüssler sind gesund angekommen und zur Zeit beim Zoo Zürich in tierärztlichen Betreuung in Quarantäne.
Vor der eigentlichen Tierbeschaffung für den Masoala Regenwald wurde vom Zoo Zürich abgeklärt, welche Arten für die Halle geeignet sind. Quellen der für den Masoala Regenwald vorgesehenen Tiere sind:
Den überwiegenden Anteil bilden Tiere aus Zoos/Zuchtprogrammen:
- Tiere aus dem eigenen Bestand (z.B. Roter Vari, Witwenpfeifente, Aldabra-Riesenschildkröten)
- Tiere aus anderen Zoos (z.B. Lemuren aus Wuppertal, Jersey, Flughunde aus Jersey; Vögel aus Walsrode, Jersey, Stuttgart; konfiszierte Schlangen aus Holland; Tomatenfrösche aus Riga)
In geringerem Masse stammen die Tiere von Privaten :
- Reptilien von privaten Züchtern (z.B. grössere Anzahl Madagaskar Taggecko von Mitgliedern der DGHT (Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde, Verein von Reptilien- und Amphibienhaltern); Chamäleon)
- Vögel von privaten Züchtern (z.B. Entenvögel, Perlwachteln, Grauköpfchen)
 Wo sich keine anderen Möglichkeiten ergeben stammen die Tiere aus kontrollierten Importen:
- Einige Tierarten – insbesondere Wirbellose (z.B. Tausendfüssler, Krabben, Käfer, Spinnen) sowie einzelne Reptilien, Plattschwanzgecko, Chamäleone), Amphibien-, Säuger- (Tanreks) und Vogelarten (Grüntauben) – sollen direkt aus Madagaskar und Afrika bezogen werden.
Im Bewusstsein, dass jeder Tiertransport ein Risiko ist und die Logistik in Madagaskar eine Herausforderung darstellt, beauftragte der Zoo Zürich Martin Schreiber, der insbesondere in Bezug auf Amphibien und Reptilien ein grosses Fachwissen aufweist, die Transportvorbereitungen, der für den Zoo Zürich bestimmten Tiere, vor Ort zu koordinieren.
Martin Schreiber hat in Madagaskar die nötigen Vorkehrungen getroffen, damit die Tiere sorgfältig und gemäss den Vorschriften verpackt und aufgegeben wurden. Da er den Transport nicht wie ursprünglich vorgesehen persönlich begleiten konnte, informierte er die verantwortlichen Stellen auf dem Flughafen in Paris über diese Tiersendung.
Die Sendung verliess am Donnerstag, dem 6. Februar 2003 Madagaskar und erreichte nach einer Zwischenlandung in Paris am anderen Tag Zürich. Beim Empfang der Tiere in Zürich wurde festgestellt, dass die Sendung unterwegs nicht korrekt behandelt wurde. Die Temperatur in den Transportbehältern betrug nur 13 Grad. Nachforschungen haben ergeben, dass die Sendung nicht immer vorschriftsgemäss bei mind. 20 Grad transportiert und in Paris zwischengelagert wurde.
Der Zoo Zürich bedauert ausserordentlich, dass auf diesem sorgfältig vorbereiteten Transport eine so hohe Anzahl Tiere verloren gegangen ist. Der Tierbestand für den Masoala Regenwald ist trotzdem gesichert. Ein weiterer Transport von Tieren aus Madagaskar für den Zoo Zürich wird erst wieder in Betracht gezogen, wenn die Umstände dieses Vorfalls vollständig geklärt sind.

Zürich, 19. Februar 2003
Des Bullen Maxi neuer Auslauf
Im Zoo Zürich hat der Bulle MAXI einen grösseren Auslauf erhalten. Die grosse Aussenanlage wurde so umgestaltet, dass sie dem Bullen MAXI in seiner Musthphase einen grösseren Auslauf ermöglicht. Die flexible Abschrankung erlaubt auch in dieser Phase einen Kontakt mit den Kühen, sie kann aber auch entfernt werden, wenn der Bulle nicht aus der Herde abgetrennt werden muss.
Elefanten gehören unbestritten zu den attraktivsten Zootieren. Im 1992 erstellten Masterplan zur weiteren Entwicklung des Zoos beinhaltet ein Ausbauschritt auch die Vergrösserung der heutigen Anlage. Bis dies realisiert werden kann, müssen die notwendigen Voraussetzungen durch andere Neubauten und Verschiebung von Tieranlagen erst geschaffen werden.
Ein grosser Wunsch ist schon lange die Verbesserung der Bullenhaltung. Eine Änderung dieser Situation wurde nun dank der grosszügigen Donation der Gebauer-Stiftung, Zürich, möglich.
Ziel der Baumassnahmen war es, dem Bullen mehr Auslauf und mehr Kontakt zu den Kühen in der angrenzenden Anlage zu ermöglichen und generell die Nutzung der Aussenanlagen flexibler zu gestalten. Konkret wurde ein Teil der grossen Aussenanlage mit einem Zaun aus Stahlträgern und Stahlseilen abgetrennt. An zwei Stellen kann dieser Zaun geöffnet und dieser Bereich so mit der grossen Anlage wieder verbunden werden. Das Bullen-Aussengehege wurde etwas vergrössert und mit einem Mauerdurchbruch mit dem neu abgetrennten Bereich der grossen Anlage verbunden. Dieser Durchbruch kann auch mit Stahlseilen abgesperrt werden. Im neuen Abtrennbereich ist eine weitere, in die Mauer eingelassene Futterboxe installiert worden. Damit soll dieser Bereich für den Bullen attraktiver und seine Fütterung mit mehr Bewegung verbunden werden.
Bei MAXI hat vor wenigen Tagen die Musth eingesetzt. Die Möglichkeiten seines neuen Auslaufes können so gleich genutzt werden.

Stuttgart, 19.2.03
Gefiederte Trüffel ...
... mit Rallyestreifen wäre wohl eine passende Beschreibung für die jungen Zwergwachteln im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma. Nach nur 16 Tagen sind die sechs Winzlinge geschlüpft – das ist die kürzeste Bebrütungszeit bei Hühnervögeln. Gebrütet hat nur das unauffällig bräunlich gemusterte Weibchen – der buntere Hahn mit seiner schwarzweißen Kehlzeichnung und der rotbraunen Brust kümmert sich erst nach dem Schlüpfen mit um den Nachwuchs: Er zeigt den Kleinen unter anderem, welche Sämereien und Krabbeltiere sich als Futter eignen, und welche nicht. Zwergwachteln sind Nestflüchter, d.h. die winzigen Jungen verlassen sofort das Nest. Sie wuseln neugierig durch die Gegend und stellen ihre Eltern vor die nicht ganz leichte Aufgabe, diesen Flohzirkus zu beaufsichtigen und zu erziehen.

Duisburg, 14. Februar 2003
Kleine Tollitäten im ZOO zu Gast
Im Rahmen einer Rund-Um-Visite durch ihre Heimatstadt Duisburg wird das Kinder-Prinzenpaar des Duisburger Karnevals Prinz Christian I mit Prinzessin Jessica II auch Hof im Zoo am Kaiserberg halten.
Neben einem Rundgang entlang der Freianlagen werden die prinzlichen Hoheiten samt ihrem Hofstat den Paginnen Sabrina und Lisa-Marie (sämtlich aus dem Verein KG Rot-Weiß-Hamborn/Marxloh) auch Klein-KATJA - ihres Zeichens Seelöwen-Mädchen - einen Besuch abstatten.
Im Anschluss an diese Stippvisite geht es zum Delphinarium, wo das Kinder-Prinzenpaar bei Kakao und Kuchen den sprunggewandten Meeresakrobaten bei ihren Kunststücken zusehen wird.

Gelsenkirchen, 14. Februar 2003.
Familienzusammenführung bei den Ruhr Zoo Giraffen
Giraffen Am 10. Oktober 2002 kam UWE zur Welt, der erste Giraffenachwuchs im Ruhr Zoo seit 30 Jahren. Nachdem der junge Bulle die erste Zeit nur mit Mutter AJA SABE geteilt hatte, kam es heute zum Familientreffen.
Giraffenpapa LEONARDO hatte in den vergangenen Tagen die Gelegenheit, seinen Sohn auf der Außenanlage des Giraffenhauses näher kennen zu lernen – beobachtet von Mutter AJA SABE. Nach gegenseitiger Sympathiebekundung war die junge Giraffenfamilie nun bereit, sich erstmals gemeinsam offiziell der Öffentlichkeit vorzustellen.
Für den Ruhr Zoo Gelsenkirchen war die Geburt von UWE ein besonders erfreuliches Ereignis, da er der erste im Ruhr Zoo geborene Giraffennachwuchs seit über 30 Jahren ist. Benannt wurde er nach dem langjährigen Revierleiter Uwe Niegel, der Wochen vor der Geburt verstarb.

Warder, 14.2.03
The Best of MUSICALORE - „Evergreens for all“
Die goldenen Zwanziger - Musical Classics - Kinoträume
Gute Musik, Führung im Herrenhaus, Imbiss mit Sekt
Herrenhaus Ludwigsburg im goldenen Saal
24369 Waabs (bei Eckernförde)
Am Samstag, den 05. April 2003
Beginn: 20.00 Uhr
Eintritt (all inclusive) : 20 Euro
Einen Teil des Erlöses erhält der Tierpark Warder.
Um Voranmeldung wird gebeten Tel.:04358/98818 oder 0431/524779 (ab 18 Uhr)

Duisburg, 13.02.03
Alles über Delphine
Warum der Große Tümmler als Kosmopolit in nahezu sämtlichen Ozeane nicht gefährdet ist, die weitaus meisten seiner größeren und kleineren Wal-Verwandten jedoch bis an den Rand der Ausrottung durch den Menschen geraten konnten;warum das dauerfreundliche Antlitz der attraktiven Meeres-Akrobaten weder etwas mit Lächeln noch mit sonstig guter Stimmung zu tun hat; warum das Säugetier Delphin weder Haare noch Schweißdrüsen hat; warum Delphin-Kälber schwanzvoran das Licht der Unterwasserwelt erblicken; zu all diesen und vielen tausend Fragen mehr rund um Delphin-/Wal- und Meeressäuger-Haltung in Menschenobhut und die Bedrohung des Ökosystems Meer bietet der Zoo allen Interessierten eine Spezialführung zu diesen Themenschwerpunkten.
Selbstverständlich geht es auch um Haltung und Zucht solcher Tierarten in Menschenobhut, auch um so manchen Mythos, mit dem wir Menschen seit Jahrhunderten Flipper & Co. zu umspinnen pflegen; es geht aber auch um Beschaffenheit und Herkunft des Futtermittels ‚Fisch’ aus den Eismeeren der Nordhalbkugel und selbstredend steht auch ein Einführungskurs in ‚Technik zur Aufbereitung künstlichen Seewassers’ auf dem Programm.
Nasse Klamotten, heiße Diskussionen und sachkundige Ansprechpartner sind ebenso garantiert wie fröhliche Tiere und fangfrischer Fisch zum Anfassen.
Wer dagegen lieber über biologische Wasseraufbereitung, denitrifizierende Bakterienstämme oder wasserchemische Spezifika informiert werden möchte, dem kann ebenfalls geholfen werden!
Zu den Themenführungen „Delphine, Wale und sonstige Meeressäuger“ lädt der Zoo ein am Sonntag, dem 16. Februar 2003, jeweils um 12.00 und 14.00 Uhr.
Die Führung ist kostenlos; der Zoo-Eintritt muss jedoch bezahlt werden.

Leipzig, 12. Februar 2003
Auf die Messe „robben“ und sich ü(bär)raschen lassen!
Zoo zum Anfassen und Mitmachen auf der „Haus, Garten, Freizeit“
Wenn am 15. Februar 2003 die Messe „Haus, Garten, Freizeit“ ihre Pforten öffnet, ist natürlich auch „Geburtstagskind“ Zoo Leipzig mit von der Partie. Mit einem neuen, „tierischen“  Stand und spannenden Aktionen erwartet Leipzigs beliebteste Freizeit- und Kultureinrichtung gemeinsam mit dem Freundes- und Förderkreis kleine und große Zoofans in der Messehalle 1.
Wie feiert ein Zoo seinen Geburtstag? Wird es eine große Torte geben? Oder: Welches Zootier ist vielleicht das passende „Patenkind“ für mich? Am Info-Stand gibt es (fast) auf jede Frage zum Zoo und seinen Bewohnern eine Antwort! Dafür sorgen der Freundes- und Förderkreis des Zoologischen Gartens Leipzig e.V. und das Zoolotsen-Team.
 Beim Kinderschminken am Zoo-Stand können sich kleine Zoofans für 1,50 Euro in ihre „tierischen“ Lieblinge verwandeln lassen und damit ganz gewiss alle Blicke auf sich lenken. Der Erlös kommt der neuen Tiger-Taiga zugute, die im April eröffnet wird.
Natürlich geben sich auch „tierische Geburtstagskinder“ höchstpersönlich die Ehre am Zoo-Stand. In Streichelgehegen kann man mit Zwergkaninchen, Meerschweinchen und Zwergziegen aus dem Zoo auf Tuchfühlung gehen.



Stiftung Artenschutz, 20. Februar 2003
Exklusiver ÜberLebenspartner der Stiftung Artenschutz
Seit anderthalb Jahren bemüht sich die Stiftung Artenschutz, nachhaltige Projekte im weltweiten Artenschutz zu finanzieren und damit langfristig dem Biodiversitätsschutz neue Impulse zu geben. Wichtige Kontakte zu Wirtschaftsunternehmen und Privatpersonen werden aufgebaut und Modelle für neue Partnerschaften entwickelt.
Ein besonders ambitioniertes Projekt der Stiftung, der u. a. 40 Zoos in Deutschland und Österreich angehören, soll das Angkor Conservation Center for Biodiversity - A Kingdom of Cambodia/Goetz-Project (ACCB) in Kambodscha werden. Das ACCB, eingebettet in eine außergewöhnliche Landschaft in der Nähe der tausend-jährigen Tempel von Angkor, wird das erste Projekt dieser Art in Südostasien sein. Auf 25 Hektar Grasland planen wir auf Wunsch der kambodschanischen Regierung eine Rettungsstation für hochbedrohte Tierarten, ein Umweltbildungszentrum für kambodschanische Studenten und angehende Artenschützer sowie ein Informationszentrum zum Thema Biodiversitätsschutz für die zahlreichen Touristen aus aller Welt.
Vor wenigen Wochen konnte der Stiftungsvorstand die frohe Botschaft nach Kambodscha senden, dass die Anschubfinanzierung in Höhe von 330.000 Euro gewährleistet ist! Der Münchener Unternehmensberater Dr. Stephan Goetz stellt diese Summe als neuer ÜberLebenspartner der Stiftung Artenschutz zur Verfügung.
Aus diesem Anlass findet am
24. Februar 2003 um 15.00 Uhr
im Friedensaal des Rathauses in Münster im Beisein von OBM Dr. Berthold Tillmann die offizielle Vertragsunterzeichnung zwischen dem Spender Dr. Goetz und dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Arten-schutz H. Jörg Adler statt. Anwesend sein wird auch der Botschafter des Königreiches Kambodscha in Deutschland, H. R. H. Prince Sisowath Phandaravong, der sich anlässlich der Feierstunde gemeinsam mit Dr. Goetz in das Goldene Buch der Stadt Münster eintragen wird.
Im Anschluss an den Festakt findet ein Pressegespräch statt, bei der o. g. Persönlichkeiten über das ACCB, die Rolle der Stadt Münster im Biodiversitätsschutz und die persönlichen Beweggründe zur Unter-stützung eines solchen Projektes berichten werden. Sie können dann auch Informationen zur Projektbetreuung durch den Allwetterzoo Münster, der Partner der Stiftung ist, und zur Grundsteinlegung des ACCB erhalten, die am 4. April in Anwesenheit des kambodscha-nischen Regierungschefs Hun Sen stattfinden wird.
Wir würden uns freuen, Sie am 24.2.2003 um 15.00 Uhr im münsterschen Rathaus begrüßen zu dürfen.

WWF, 20.02.03
Jagd nach natürlichen Heilmitteln geht trotz künstlicher Alternativen weiter
Die Wilderei auf Nashörner, Saiga-Antilopen und Tiger ist trotz der Erfindung der Potenzpille Viagra nicht zurückgegangen. Immer wieder werde zu Unrecht behauptet, dass Nashornpulver und Tigerknochen in der ostasiatischen Medizin als Liebes-Stimulanz verwendet werden und dank Viagra mittlerweile weniger gefragt seien. „Dadurch dass Wissenschaftler das Ammenmärchen vom Artenschutz durch Viagra ständig wiederholen, wird es nicht wahrer“, klagt WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. „Im Gegenteil: Die Ausrottung der hoch bedrohten Saiga-Antilopen und Nashörner geht ungebremst weiter.“ In der aktuellen Ausgabe von „Environmental Conservation“ nähren die beiden Professoren Frank und William von Hippel das Gerücht, dass seit der Einführung von Viagra die Jagd nach Robbenpenissen und Rentiergeweihen zurückgegangen sei. Einen Beweis dafür, dass dieser Rückgang auf Viagra zurückzuführen ist, blieben sie schuldig. In einer aktuellen Analyse von TRAFFIC wird diese These widerlegt.
Tigerknochen, Schuppentiere, die Hörner der Saiga-Antilopen und das Nasenhorn der Rhinozerosse gelten in der traditionellen Medizin ostasiatischer Länder tatsächlich als Arznei. Doch entgegen der unter westlichen Wissenschaftlern verbreiteten Meinung schreiben die Anhänger dieser Medizin den genannten Heilmitteln keine positiven Auswirkungen auf ihr Sexualleben zu. Das Nashorn-Pulver wird in der chinesischen Heilkunde als Fieber senkendes Mittel und gegen Bewusstlosigkeit, Krämpfe und blutiges Erbrechen eingesetzt. Der Glaube an die Wirkung solcher Naturpräparate ist in China und anderen ostasiatischen Ländern ungebrochen. Mit bösen Folgen für die Natur: In Asien und Afrika leben nur noch etwa 13.000 Nashörner. Von den ursprünglich rund eine Million Saiga-Antilopen haben weniger als 100.000 die Wilderei überlebt.

WWF, 19.02.03
WWF kritisiert geplante Ölbohrungen im Westpazifik
Die Pläne von Shell und Sakhalin Energie, Öl- und Gasbohrungen im Ochotskischen Meer zu intensivieren, stoßen auf massive Kritik. Die Naturschützer fürchten um die letzten westpazifischen Grauwale. Die Investoren wollen zwar fünf Millionen Dollar springen lassen, um die Wale besser zu erforschen. Für Volker Homes vom WWF ist dies jedoch lediglich ein „grünes Feigenblatt“. „Wenn die Firmen wirklich etwas für die Wale tun wollen, müssen sie ihre Pläne ändern. Forschung allein nützt den Walen überhaupt nichts“. Jetzt wollen sie direkt in den Nahrungsgründen neue Plattformen bauen. Außerdem sind vier Pipelines direkt durch die „Speisekammer“ der Grauwale geplant. Eine weitere Bedrohung sind die seismischen Untersuchungen. Sie stehen im Verdacht, das sensible Orientierungssystem der Wale durcheinander zu bringen. Auch die Strandungen von Walen seien möglicherweise auf akustische Umweltverschmutzung zurückzuführen.
Mit weniger als 100 Tieren gehören die Grauwale des Westpazifik inzwischen zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Beständen der Großwale.

NABU, 18. Februar 2003
NABU und Berufsimkerbund fordern Anwendungsverbot für das Insektizid Gaucho
Risiken und Gefahren für Bienen und andere Insekten müssen erneut geprüft werden

Der Naturschutzbund NABU und der Berufsimkerbund haben ein Anwendungsverbot für das Insektizid "Gaucho" (Imidacloprid) gefordert. "Die neuesten Erkenntnisse über ein Massensterben von Bienenvölkern durch den Wirkstoff Imidacloprid müssen ernst genommen und die Zulassung umgehend geprüft werden", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Gerd Billen. Der Wirkstoff komme großflächig zur Saatgutbehandlung von Raps, Zuckerrüben und Mais zum Einsatz und wirke als Nervengift auf Insekten. Bienen tragen belasteten Nektar und Pollen in den Bienenstock ein, wo das hochgiftige Mittel auch die Brut direkt schädigt.
Untersuchungen in Frankreich hätten ergeben, dass das Mittel an einem Verlust von bis zu 50 % der Bienenvölker beteiligt sein könne. Daher ist dort ein Anwendungsverbot für "Gaucho" auf Sonnenblumen verhängt worden. Auch in Deutschland sei zu befürchten, dass sich das ganze Ausmaß des Bienensterbens verstärkt nach der Auswinterung der Bienenvölker zeigen werde.

WWF, 18.02.03
Der wachsende Bedarf an Fischfutter für Aquakulturen stellt eine Gefahr für die bereits überfischten Fischbestände dar. Bleibt der Bedarf so hoch, werden die Fischfarmen bis 2010 das gesamte Fischöl und die Hälfte des Fischmehls weltweit verbrauchen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die der WWF heute vorgestellt hat.
Der WWF fordert die Regierungen auf, alternative Nahrungsquellen für Fischfarmen zu entwickeln und zu fördern. Dazu gehört die Verwertung von Fischabfällen und Beifang sowie der Einsatz von pflanzlichen Proteinen. Nach konservativen Schätzungen werden 4 kg frei lebender Fisch benötigt um 1 kg Aquakulturfisch zu züchten. Bereits jetzt hat die wachsende Nachfrage dramatische Folgen für die Bestände von Sardinen oder Blauen Wittling mit Auswirkungen auf die gesamte Nahrungskette, da diese Fische auch als Nahrung für Kabeljau und Heilbutt aber auch für Delfine, Schwertwale und Seevögel dienen. 2001 wurden 1,8 Millionen Tonnen Blauer Wittling gefangen, mehr als das Doppelte der festgelegten Fangquote und derzeit gibt es keinen Managementplan für diese Fischerei.

Stadt Münster, 17. Februar 2003
"Urwald voller Leben" – Greenpeace informiert
Begleitend zu der Ausstellung "Urwald voller Leben", die zurzeit im Foyer des Stadthauses 1 zu sehen ist, bietet Greenpeace Münster am Mittwoch, 19. Februar, zusätzliche Informationen unter anderem zu den Themen "Recyclingpapier" und "ökologisches Holz" an. Wald-Experte Jan Rosenow beantwortet Fragen im städtischen Umweltbüro.

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Natur- und Artenschutz

Süddeutsche Zeitung 17.2.2003
Raufuß-Hühner unter Polizeischutz
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel2727.php
Gefahr für die seltenen Raufuß-Hühner am Scheidtobel im Skigebiet am Fellhorn. Die vielen Skifahrer und Snowboarder kannfast nichts und niemand aufhalten. Wenn die unter Artenschutz stehenden Hühner aus ihrer Winterruhe aufgeschreckt werden, flüchten sie ins Tal und müssen später wieder mühsam den Berg hinauf klettern: "Da steigt der Nährstoffbedarf, aber sie finden im Winter nichts zum Fressen – das ist oft das Todesurteil für sie." Weil das viele Tiefschneefahrer wenig schert, greifen die Zweier-Streifen der Polizei hart zu. Die Missetäter werden angezeigt und müssen ein Bußgeld von 100 Euro zahlen.

Netzeitung 18.2.2003
Lederrücken vor dem Aussterben
http://www.netzeitung.de/servlets/page?item=227271
Die größten Meeresschildkröten sind akut vom Aussterben bedroht. Die erwachsenen Tiere sind durch die Hochseefischerei, speziell das Langleinenfischen auf Schwert- und Thunfisch, bedroht. Zudem werden die Gelege ausgenommen oder die angestammten Strände verbaut. Die Meeresschildkrötenart Lepidochelys kempii sei in den achtziger Jahren bis auf etwa 300 eierlegende Weibchen verschwunden.

Die Welt 19.2.2003
Streit mit dem Bezirk: Fledermäuse verlassen die Spandauer Zitadelle
http://www.welt.de/data/2003/02/19/43434.html
Gestern gingen 62 Fledermäuse aus dem Schauraum in der Zitadelle auf die Reise in den Berliner Zoo. Nach Streitigkeiten mit dem Bezirk hat Fledermausvater Kallasch aufgegeben. Er war zuletzt dem Vorwurf ausgesetzt, er würde sich persönlich bereichern. Auch Führungen zu den Winterquartieren der heimischen Fledermäuse in der Zitadelle und das jährliche Fledermausfestival wird es vorerst nicht geben. Spandaus Kulturstadtrat verhandelt mit dem Berliner Artenschutz Team (BAT) über den Wiederaufbau eines Schauraums und die Organisation der Führungen.

Der Neue Tag 20.2.2003
Grünröcke gehen Rotröcken ans Fell
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,85240-1-8_164_0,00.html
Tirschenreuth. Dass die Jäger nicht untätig sind, wenn es darum geht, einen Beitrag zum Schutze des Niederwildes zu leisten, das zeigten sie eindrucksvoll am Sonntag: 94 Füchse und drei Marder legten sie zur Strecke. Wer etwa dem Feldhasen oder dem Rebhuhn wieder auf die Beine helfen will, der muss den Räubern ans Fell. Kreisvorsitzender Rustler lobte das Engagement als nicht unerheblichen Beitrag zum Natur- und Artenschutz.
> no comment...

Siberian Tiger Returns to China
A remote camera clicked the first known photograph of a wild Siberian tiger in northern China
http://ens-news.com/ens/feb2003/2003-02-07-09.asp#anchor6

Sydney Morning Herald, February 19 2003
Insects do their bit to save species, now it's man's turn
http://www.smh.com.au/articles/2003/02/18/1045330602281.html
Within hours of arriving at Stephen Fellenberg's home at Campbelltown last Saturday, two precious Lord Howe Island phasmids, or stick insects, were doing exactly what everyone had hoped - copulating all night.
The insects, Dryococelus australis, were thought to be extinct until two years ago, when a tiny colony, believed to number as few as 20, was found on Balls Pyramid, a rocky outcrop 23 kilometres south of Lord Howe.
Now Mr Fellenberg, an entomologist and one of Australia's leading stick insect experts, is running a breeding program whose immediate aim is to ensure the long-term survival of the Balls Pyramid colony and perhaps one day reintroduce the insects to the island.
Until 1918, the 12-centimetre-long stick insects thrived on Lord Howe, where their impressive size and odd appearance landed them the common names of land lobster and walking sausage. But rats that escaped from a beached ship rapidly put paid to them, and for 80 years it was thought the species was extinct - until an expedition to Balls Pyramid in 2001.
The Lord Howe Island Board is studying ways to rid the island of rats so that one day walking sausages will once again grace the island's melaleuca bushes.

Ecuador drops ban on pipeline work near forest
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/19837/story.htm

Brazil extends moratorium on cutting mahogany
President Lula da Silva extended a six-year-old moratorium on logging mahogany for another 150 days to allow a commission to examine options for sustainable harvesting.
http://www.enn.com/news/2003-02-14/s_2669.asp

Self-cloning crayfish threatens native species
A mysterious self-cloning female crayfish, popular with German aquarium owners, could pose a threat to native European species if it were released into the wild, scientists said Wednesday.
http://www.enn.com/news/2003-02-20/s_2730.asp


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Weitere Infos

Volontär für das Goldaffen-Schutzprojekt in Na Hang/ Nordvietnam gesucht
Die Westfälische Gesellschaft für Artenschutz e. V. (WGA) und der Allwetterzoo Münster
suchen eine hoch motivierte und engagierte Person als Projektleiter auf Volontärbasis.

Goldaffe Hintergrund:
Die Westfälische Gesellschaft für Artenschutz e. V. (WGA) und der Allwetterzoo Münster betreuen seit Ende 1997 gemeinsam mit der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e. V. (ZGAP) das Tonkin-Goldaffen-Schutzprojek t (TCP) in Na Hang (Nord-vietnam) zur Rettung des Tonkin-Goldaffen bzw. der Tonkin-Stumpfnase (Rhinopithecus avunculus). In Kooperation mit dem Forest Protection Department Hanoi und dem People's Committee of Tuyen Quang Province wurde im Na Hang Nature Reserve ein Projektgebäude gebaut und eine Rangerpatrouillengruppe eingerichtet. Die bisherigen Schwerpunkte (Aufbau und Unterstützung der Rangergruppe, Aufklärung der Bevölkerung und Schaffung alternativer Einnahmequellen) sollen nun mit Freilanduntersuchungen ergänzt werden.
 
Tätigkeitsbeschreibung:
Nach einer sechsmonatigen Probezeit, in der primär bereits die durch die vietnamesischen Ranger erhobenen Bestandszahlen durch einen professionellen Survey bestätigt werden sollen, ist die Möglichkeit zur Übernahme als langfristiger Projektleiter vor Ort gegeben. Die Tätigkeiten umfassen:
- komplette Projektverwaltung des seit fünf Jahren bestehenden Projektes, Budgetüberwachung
- Einteilung und Überwachung der Rangertätigkeiten
- kontinuierliche Bestandserfassungen
- Kooperation mit den regionalen und nationalen Behördenvertretern
- Fortführung bereits begonnener Umweltbildungsmaßnahmen
- regelmäßige Berichterstattung
- Beurteilung der Effektivität der Maßnahmen und Erarbeitung eines Grobkonzeptes über die mittelfristige Projektfortführung
- Unterstützung der Fundraising-Aktivitäten für das Projekt

Qualifikation:
Selbständiges Arbeiten, jedoch auch enge Zusammenarbeit mit dem Vorstand der WGA in Münster werden verlangt. Gutes Organisationstalent und Zuverlässigkeit sind zwingend erforderlich. Bewerber müssen über gute Englisch-Kenntnisse (mündlich und schriftlich) verfügen. Zumindest einige Erfahrungen in der Freilandarbeit und im Bereich „praktischer Artenschutz“ sind erforderlich; Reise- oder Arbeitserfahrungen in tropischen Ländern erwünscht. Bewerber sollten diplomatisches Geschick und gute kommunikative Fähigkeiten besitzen.

Bedingungen/ Entlohnung:
Bewerber müssen zunächst eine sechsmonatige Probezeit absolvieren. Die Entlohnung erfolgt über Zahlung einer Tagespauschalen in Höhe von 25 ¬ sowie einen Zuschuss zur Krankenversicherung in Höhe von 50 ¬ pro Monat. Eine einfache Unterkunft vor Ort steht zur Verfügung; Flug- und sonstige Reisekosten werden übernommen.

Beginn:
voraussichtlich ab Sommer 2003 – der exakte Beginn ist wegen des langwierigen Genehmigungsverfahrens für die Arbeitsgenehmigung nicht bestimmbar

Bewerbungsfrist: 30.3.2003
Bitte senden Sie Bewerbungen einschließlich Lebenslauf und Referenzen schnellstmöglich an die
Westfälische Gesellschaft für Artenschutz, Sentruper Straße 315, 48161 Münster.

Kontakt: Dr. Martina Raffel, E-Mail: raffel@allwetterzoo.de , Tel.: 0251-890429

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Ausstellungen

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde Rosenstein
Projekt Wildbienenschutz: HEIMLICHE UNTERMIETER
http://www.naturkundemuseum-bw.de
4.3. bis 16.3.2003

ERFURT Naturkundemuseum:
80 JAHRE NATURKUNDEMUSEUM ERFURT
bis 30.3.2003
http://www.erfurt.de/naturkundemuseum/

MÜNCHEN Arena am Olympiapark:
KÖRPERWELTEN Die Faszination des Echten
22.2. bis 15.6.2003
http://www.koerperwelten.com/

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
11.4. bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
LUCHS
bis 30.6.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

FRAUENFELD Naturmuseum
GRÖSSER, STÄRKER, SCHÖNER - Auffallen bei Mensch und Tier
5.4. bis 27.7.2003
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

STUTTGART: Staatliches Museum für Naturkunde im Schloß Rosenstein
Erweiterung der Dauerausstellung: DIE NATUR MITTELEUROPAS
http://www.naturkundemuseum-bw.de
Ab 27.2.2003

WINTERTHUR Naturmuseum
PFERDE - IN DER STEPPE UND IM STALL
bis 4.5.2003

WUPPERTAL Fuhlrott-Museum
PARASITEN - LEBEN UND LEBEN LASSEN
bis 31.3.2003
http://www.fuhlrott-museum.de

HANN. MÜNDEN Städtisches Museum im Welfenschloß:
DAS HEIMLICHE LEBEN DER WASCHBÄREN
Ausstellung mit Bildern des Tierfotografen Ingo Bartussek
9.3. bis 18.5.2003
http://www.hann.muenden.de/kultur/museum/

BALJE Natureum Niederelbe 
LEBENDE SCHLANGEN 
Ab 1.3.2003 
http://www.natureum-niederelbe.de/

Naturkunde-Museum Wiesbaden
IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
bis 29.6.2003
http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html

REGENSBURG Naturkundemuseum Ostbayern: 
DAHEIM AN BACH UND FLUß Der Fischotter im Bayerischen Wald 
bis 30.3.2003 
http://www.regensburg.de/museumsportal/museen/naturkunde_museum.html

BASEL Naturhistorisches Museum: 
HAIE - GEJAGTE JÄGER
bis April 2003 
http://www.nmb.bs.ch

 

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

Do., 20.02.2003, 19:00-19:45 ARTE, Voyages, Voyages, Die großen Naturparadiese: Serengeti
Sa., 22.02.2003, 19:00-19:45 BR, Wildes Afrika - 5, Dschungel

Mo., 24.02.2003, 12:30-13:15 HR, Sammler, Forscher, Abenteurer, Hinter den Kulissen des Naturkundemuseums in Berlin
Mo., 24.02.2003, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Raubkärpfling vom Tititacasee
Mo., 24.02.2003, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Gesichter im Urwald - Muriqui
Di., 25.02.2003, 20:15-21:00 WDR, Göttervögel - Galgenvögel: Geschichten von Kolkrabe & Co.
 Mi., 26.02.2003, 16:35-17:00 BR, Felix und die wilden Tiere, Der Utila-Leguan
Do., 27.02.2003, 12:15-13:00 N3, Kleiner Jäger ganz groß, Die Wasserspitzmaus
Do., 27.02.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Das Meer, das uns am nächsten liegt
Do., 27.02.2003, 16:00-16:30 3sat, Projekt Mico Leon - Rettung der Löwenäffchen
Do., 27.02.2003, 20:00-21:00 SF1, NETZ Natur, Kea: The Mountain Parrot, Papageien im Schnee
Fr., 28.02.2003, 15:15-16:00 ARD, Die Kanarischen Inseln - Heimat der Kanarienvögel, von Ernst Arendt und Hans Schweiger
Sa., 01.03.2003, 13:00-13:15 BR, Zoo & Co., Auf den Spuren der Dinosaurier Wh
Sa., 01.03.2003, 13:45-14:30 N3, Zoogeschichten aus Niedersachsen, Amüsantes aus Stall und Gehege Wh
Sa., 01.03.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit: Piranha zum Frühstück - Riesenotter in Guyana NEU
Sa., 01.03.2003, 19:00-19:45 BR, Wildes Afrika - 6, Flüsse und Seen
So., 02.03.2003, 10:00-10:55 VOX, BBC Exklusiv: Im Netz der Walfänger
Mo., 03.03.2003, 08:20-08:35 HR, Aufs Tier gekommen - Der Bär von Worbis Wh
Mo., 03.03.2003, 18:00-18:30 3sat, Tierisch gut: Frankfurter Zoogeschichten NEU


ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm


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