 | Zoopresseschau Zoo-AG Bielefeld http://www.zoo-ag.de | | . | | Ausgabe 148 vom 13. Februar 2003 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig |  | ISSN 1619-6643 | | | Liebe Leser, nun liegt ein Öltanker im Kattegat auf Gru nd. Kein Grund zur Beunruhigung, nur weil (noch) kein Öl austritt? Wie dicht Ostsee und Kattegat an einer Ölkatastrophe vorbeigeschrammt sind, ist kaum zu beurteilen. Die Folgen ebenfalls nicht. Und es werden immer mehr statt weniger solche Tanker: Naturschutz-Pressemitteilungen . Tierschützer mit völlig uneinheitlichen Positionen: Die einen verhinderten mit der Hilfe von Boulevardzeitungen die "Abschiebung" von Schimpansen in eine renommierte Auffangstation, in einem anderen Fall organisierten Tierschützer genau einen solchen den Transfer, den dann der Tierpark blockiert. In Berlin nun eine dritte Variante: Hier dreht der Zoo den Spieß um und fordert Tierliebhaber erfolgreich zum Spenden für ein neues Haus auf, wenn sie die Tierart im Zoo behalten wollen. Die Tierschützer, mit verschiedenster Fachbildung, wollen sicherlich das Beste für die Tiere, ohne sich aber einig zu sein, was das bedeutet. Im Zweifelsfall das, was der jeweilige Zoo nicht möchte..? Journalisten und Öffentlichkeit wissen nicht, was sie denken sollen. Eine ähnliche Zerrissenheit in Sachen Elefanten: Schade, wenn ein Vertreter eines Naturschutzverbandes, der ansonsten gut mit vielen Zoos zusammenarbeitet, mit veralteten Argumenten und Fakten querschießt, statt gemeinsam für eine Verbesserung der Situation beizutragen. Ein Beharren auf alten Positionen auf beiden Seiten führt mit Sicherheit nicht zu einer Lösung des unzweifelhaft bestehenden Problems: Unfall in Magdeburg . Wir möchten darauf hinweisen, daß wir die zitierten Zeitungsartikel nicht inhaltlich korrigieren können und wollen, also wenn Zahlen falsch wiedergegeben werden oder diese Woche z.B. das Hamburger Abendblatt munter Namen von Personen verwürfelt. Dirk Petzold Eine Falschmeldung (Hoax), schon seit Monaten unterwegs, ist wieder sehr munter: The virus (called jdbgmgr.exe) was not detected by Norton or Mcafee anti-virus system... Wie viel Arbeitszeit wohl allein in den letzten Wochen vernichtet wurde, weil erst das vorgebliche Virus gesucht und nach Anleitung gelöscht wurde, dann die Warnung an alle Leute im Adressbuch geschickt und später dementiert wurde? Wenn irgendetwas ein Virus ist, dann ist es die Meldung an sich. Sie wird durch gutgläubige Menschen weitergeschickt (und nicht etwa durch ein Virus oder mit gefälschtem Absender, wie ebenfalls behauptet wird!) und vermehrt sich dadurch nach dem Schneeball-Prinzip. - JDBGMGR.EXE mit dem Teddy-Symbol ist eine harmlose Windows-Datei und wird vom Normalbenutzer nie benötigt. Kein Grund, sie neu zu beschaffen. Ab Win98 stellt das System die Datei ohnehin meist automatisch beim Neustart wieder her (daher mag mancher voller Panik glauben, es sei wirklich ein Virus). Das gilt für die Datei SETDEBUG.EXE - solche per E-Mail verteilten Virenwarnungen sind fast immer Falschmeldungen . Wenn sie nicht direkt, ohne Weiterleiten, von einer vertrauenswürdigen Person stammt, und selbst dann, sollte man zumindest nachsehen, ob es eine Falschmeldung ist (z.B.: http://www.f-prot.de/viren/info/sabotage.html , http://www.symantec.com/avcenter/venc/data/jdbgmgr.exe.file.hoax.html ), bevor man sie an hunderte Leute weiterschickt. - Aber: Sollte eine solche Datei als E-Mail-Anhang ankommen , kann sie tatsächlich einen Virus enthalten. Manche Viren verpacken sich nämlich in Windows-Dateien und verschicken sich von infizierten Rechnern per E-Mail. Das gilt insbesondere für alle Dateien, die die Endungen .exe, .bat, .pir oder .scr haben. Solche Dateien sollte man keineswegs öffnen/anklicken. Ein aktueller Virenscanner ist ohnehin selbstverständlich; es gibt auch kostenlose. | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Märkische Oderzeitung 7.2.2003 Berliner Zoo behält Schimpansen - Neues Haus geplant http://www.moz.de/showDDP.php?OPENNAV=ddp&SUBNAV=1&SUBID=xbn&ID=46370 Der Berliner Zoo behält seine absoluten Besucherlieblinge: Nach langen Diskussionen um die künftige Heimat der fünf Schimpansen wurde beschlossen, die Tiere nicht nach China zu geben. Stattdessen soll in den nächsten zwei Jahren auf dem Erweiterungsgelände des Zoos ein neues Haus für die Schimpansen gebaut werden. Die Haltungsbedingungen der Schimpansen in ihrem bisherigen Haus seien nicht mehr ausreichend. Das geplante neue Gebäude solle in Leichtbauweise errichtet werden - ähnlich wie ein Gewächshaus mit viel Grün und hoher Luftfeuchtigkeit. Die Kosten von 3 bis 3,5 Millionen Euro sollen nach den Vorstellungen der Zoo-Leitung von Sponsoren und den Berlinern selbst übernommen werden. Berliner Kurier 8.2.2003 Diese Affen brauchen jetzt Hilfe http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik8.html Pedro (21), Karl (22), Lilly (23), Gusta (24) und Soko (14) können nun doch im Zoo bleiben. Bis 2005 soll ein neues Haus für die Menschenaffen gebaut werden, doppelt so groß wie das bisherige. Kostenpunkt: rund 3,5 Millionen Euro. Doch die hat der Zoo nicht. Denn Jahr für Jahr steht immer weniger Geld zur Verfügung. "Wir hoffen sehr, dass uns die Berliner helfen, denn sonst können wir das Affenhaus nicht bauen", sagt Dr. Lange. Berliner Morgenpost 7.2.2003 Gerettet: Schimpansen bleiben in Berlin http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story582762.html Der Protest war erfolgreich: Gusta, Karel, Lilly, Pedro und Soko bleiben im Zoo. «Wir haben zu viele Briefe und Anrufe von Berlinern bekommen, die unsere einzigen fünf Schimpansen besuchen wollen», sagt Peter Rahn vom Zoo. Nun soll für 3,5 Millionen Euro ein Haus gebaut werden - wenn Berliner das Geld spenden. Rahn weist den Vorwurf zurück, man habe die Tiere abschieben wollen, nachdem sie als Kassenschlager ausgedient hätten. Die Welt 8.2.2003 Schimpansen bleiben im Zoo und erhalten ein weiträumiges neues Affenhaus http://www.welt.de/data/2003/02/08/40095.html Die Berliner Zoo-Schimpansen bleiben entgegen ursprünglichen Planungen nun doch in der Hauptstadt. Für die fünf Tiere, denen wegen Platzknappheit die "Abschiebung" nach China drohte, soll ein weiträumiges neues Affenhaus gebaut werden. Zoo-Direktor Jürgen Lange rief am Freitag die Berliner auf, für das etwa 3,5 Millionen Euro teure Schimpansen-Gehege zu spenden. Der Zoo habe sich für den Verbleib wegen der Berliner Tierfreunde entschieden, die sich täglich vehement in Briefen gegen eine "Abschiebung" der Affen aussprechen, sagte Lange. Tagesspiegel 8.2.2003 Die Schimpansen bleiben hier für drei Millionen Zoo will neues Affenhaus bauen http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/08.02.2003/428709.asp Aufatmen bei Pedro, Karel, Gusta, Lilly und Soko: Die Abschiebung nach China ist abgewendet. Die zweite gute Nachricht aus Berlins Zoo: Die fünf Schimpansen bleiben in der Stadt und bekommen bis Ende nächsten Jahres eine fast dreimal größere Heimstatt. Zoodirektor Jürgen Lange kündigte gestern Vormittag an, ein neues, zusätzliches Affenhaus für diese Menschenaffen und eine weitere Art zu bauen. Die Finanzierung ist aber noch völlig ungeklärt. Nun appelliert Deutschlands ältester Zoo an die Tierliebe der Berliner und bittet um Spenden. Das neue Schimpansenhaus, ein "Afrika-Biotop", soll im Erweiterungsgelände jenseits des Landwehrkanals gebaut werden. Berliner Kurier 11.2.2003 Schimpansen im Berliner Zoo hoffen auf Lotto-Gelder http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik7.html "Die ersten kleinen Spenden sind schon da", freute sich zwar Zoo-Vorstand Heiner Klös. Doch für den Neubau der Schimpansen-Anlage will man im Zoo mit Geld vom Lotto auf Nummer sicher gehen: "Wenn wir die Hälfte der rund 3,5 Millionen Euro Baukosten aus Spenden der Berliner zusammen kriegen, haben wir Hoffnung, dass die andere Hälfte vom Lotto übernommen wird", sagte der kaufmännische Direktor Hans-Peter Czupalla. Die neue Anlage soll auf dem Erweiterungsgelände am anderen Landwehrkanalufer entstehen. Möglicherweise müssen deswegen die Przewalski-Pferde in den Tierpark umziehen, die Kängurus in andere Zoo-Gehege hüpfen. Iserlohner Kreisanzeiger 11.2.2003 Iberische Wölfe heulen im Allwetterzoo Münster http://www.ikz-online.de/ikz/ikz.dpaticker.volltext.php?id=163679 Im Allwetterzoo Münster heulen wieder Wölfe. Der Zoo habe aus Tiergärten in Spanien zwei der seltenen und vom Aussterben bedrohten Iberischen Wölfe gekauft, sagte Sprecherin Ilona Zühlke am Dienstag. Die Unterart des Grauwolfs sei in Spanien und Nordportugal zu Hause und werde dort von wachsendem Siedlungsdruck verdrängt. In freier Wildbahn lebten maximal noch 2000 Exemplare. Die Experten des Münsteraner Zoos hoffen, dass sich die beiden Neuankömmlinge zur Zucht eignen und schon bald Nachwuchs kommt. Nürnberger Zeitung 12.2.2003 Wölfe haben einen neuen Lieblingsplatz http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=66520&kat=11 Nürnberg. Das Rudel Wölfe hat jetzt deutlich mehr Platz. 2500 Quadratmeter umfasst das Revier am Schmausenbuck. Das ist doppelt so viel wie vor dem 70 000 Euro teuren Umbau. Nun dürfen sich die Timberwölfe auch vermehren, sagte Direktor Peter Mühling. Ihr Revier soll aber noch größer werden, plant der Tiergarten. Wenn die Braunbären eines Tages aus Altersgründen sterben, sollen sich Wölfe und Braunbären ein Gehege, das noch einmal deutlich erweitert wird, teilen. Heute wisse man, dass sich die beiden Arten gut verstehen, erklärte Experte Helmut Mägdefrau. Die Investitionskosten übernahm der Verein der Tiergartenfreunde, ohne den angesichts leerer Kassen kaum noch etwas im Tiergarten gebaut würde, vermerkte Mühling dankbar. Nürnberger Nachrichten 12.2.2003 Mehr Auslauf für die Wölfe http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=66398&kat=10 Nicht sieben Geislein, sondern sieben Wölfe leben zurzeit in Nürnberg - aber nur im Tiergarten. Denn der "Canis lupus", wie der Wolf zoologisch heißt, ist in Deutschland bereits seit dem 19. Jahrhundert ausgerottet. In den nächsten Jahren sollen im Raum Nürnberg wieder Wölfe angesiedelt werden. Der Bestand wird im Tiergarten herangezogen. Das neue 2500 Quadratmeter weite Gehege soll helfen, den Bestand der Wölfe zu vergrößern. >Timberwolf-Auswilderung?? Westdeutsche Allgemeine 11.2.2003 Elefantenkuh stößt Tierpfleger in tiefen Graben http://www.waz.de/waz/waz.welt.artikel.php?id=469924 Die Elefantenkuh "Arusha" im Magdeburger Zoo hat einen Tierpfleger angegriffen und in einen drei Meter tiefen Graben gestoßen. Der Mann hat einen Ellenbogenbruch und Prellungen erlitten. "Arusha" hatte bereits im August einen Pfleger attackiert. Der Zoo bemühe sich nun, "Arusha" rasch an einen Tierpark im spanischen Sevilla abzugeben. Die Pläne dazu existierten bereits seit Monaten. Hamburger Abendblatt 11.2.2003 Elefant greift Pfleger an http://www2.abendblatt.de/daten/2003/02/12/123265.html Dramatischer Zwischenfall im Magdeburger Zoo. Elefantenkuh "Arusha" ging mit zwei anderen Weibchen unerwartet auf ihren Pfleger los, attackierte ihn mit den Stoßzähnen. Der Mann wurde in den Graben geschleudert, erlitt einen Bruch im Armgelenk und Prellungen. Zoodirektorin Gisela Stehle: "Das Tier hat schon im vergangenen Jahr einen Pfleger angegriffen." Deshalb kommt "Arusha" jetzt in einen Zoo nach Spanien, wo sie mehr Auslauf hat. Leipziger Volkszeitung 11.2.2003 Rabiate Elefantin wird verbannt http://www.lvz-online.de/lvz-heute/36505.html Magdeburg. Die Elefantin Arusha muss nun endgültig den Magdeburger Zoo verlassen und wird an einen Wildpark in Spanien verkauft. Am Montag attackierte das 35 Jahre alte Tier völlig überraschend seinen Betreuer Thomas Rolle, hob ihn mit Stoßzähnen und Rüssel in die Luft und schleuderte ihn in einen mehrere Meter tiefen Graben. Der Mann kam wie durch ein Wunder mit schweren Prellungen und Schürfwunden davon und musste mit einem Schock ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nachdem die Kuh im August vergangenen Jahres erstmals unvermittelt und ohne jedes Warnsignal einen Betreuer angegriffen hatte, setzten sich die Pfleger der Dickhäuter und das gesamte Zoopersonal vehement dafür ein, dass Arusha nicht aus der Elbestadt verbannt wird. Grund dieser Bemühungen: In den über drei Jahrzehnten in der Elbestadt hatte Arusha noch nie eine solche Attacke gestartet. Vielleicht habe sich der Dickhäuter nur sehr erschreckt, mutmaßten die Betreuer. Doch Zoo-Chef Michael Schröpel wollte das Risiko einer weiteren Attacke in dem (zu) kleinen Elefantenhaus nicht tragen. Der Direktor plante, das Tier an einen großen spanischen Wildpark zu vermitteln. Wann Arushas Reise nach Spanien genau beginnt, ist noch nicht klar. Die beiden anderen Dickhäuter, die ursprünglich ebenfalls ein neues Zuhause auf der iberischen Halbinsel finden sollten, bleiben in Magdeburg. Yahoo, 11. Februar 2003 Elefantenkuh griff Pfleger an http://de.news.yahoo.com/030211/12/3ae4b.html Eine Verbannung des Dickhäuters nach Spanien sei jetzt endgültig beschlossene Sache, sagte die stellvertretende Zoodirektorin Gisela Stehle. Das Tier war bereits im vergangenen Jahr auf einen Pfleger losgegangen, aber «lange nicht mit so schwerwiegenden Folgen wie jetzt», sagte Stehle. Schon damals war festgelegt worden, dass «Arusha» in einen spanischen Zoo gebracht werden sollte, der weit mehr Platz bietet als das enge Dickhäuterhaus in Magdeburg. Das hatte bei den Magdeburgern Proteste und eine Spendenaktion ausgelöst, damit die Sicherheitsvorkehrungen für die Pfleger erhöht werden können. Wir sind entsetzt, weil man nichts dazulernt kommentierte Torsten Schmidt vom Deutschen Naturschutzbund den Fall. Seit 1990 seien in zoologischen Gärten Europas insgesamt sechs Tierpfleger durch Elefanten zu Tode gekommen. Dass Elefantenbullen gefährlich werden könnten, sei seit langem bekannt. Stets müsse mit der so genanten Musthphase gerechnen werden, die mit Aggressionen verbunden sei. «Alles Unfug», sagte dazu Ulrich Schürer, Präsident des Verbandes Deutscher Zoodirektoren. Jeder, der mit Tieren umgehe und sich mit Zootieren auskenne, wisse um die Gefahren. Und jeder Fachmann bemühe sich, die Sicherheit zu verbessern, zumal bei der Haltung von Elefanten. In Magdeburg laufen die Planungen für ein neues Elefantenhaus. Allerdings fehle noch Geld, räumte die stellvertretende Zoodirektorin an. Das sei das Dilemma vieler Zoos, sagte Schürer. Tierschützer Schmidt betonte, die Dickhäuter seien für eine artgerechte Haltung in zoologischen Gärten nicht geeignet. Er verwies auf Haltungsvorschriften nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen. Will man dem Sozialverhalten der Dickhäuter gerecht werden, müssten sie in einer Gruppe von mindestens zehn bis zwölf Tieren gehalten werden. Daraus würden sich Riesengehege ergeben, die kein deutscher Zoodirektor anstrebe, da es auch nicht publikumswirksam wäre. Eine Haltung auf engem Raum sei für die Pfleger lebensbedrohlich. Zoodirektor Schürer widersprach umgehend: Der direkte Umgang für die Tiere sei sogar lebensnotwendig, so zur Haut- und Fußpflege und bei der Behandlung ernsthafter Erkrankungen durch den Tierarzt. NABU-Experte Schmidt lässt das Argument, Elefanten in Zoos würden dem Artenschutz dienen, nicht gelten: «Es handelt sich um reinen Verschleiß.» Die Tiere würden «der Natur entnommen», um in den Zoos schließlich «an Altersschwäche zu sterben». Die Geburt eines Elefantenbabys wie im April vergangenen Jahres im Leipziger Zoo oder vor wenigen Tagen im Zoo von Hannover sei ein äußerst seltenes Ereignis. Weltweit gibt es nach Expertenangaben jährlich maximal fünf bis zehn Elefantengeburten. Augsburger Allgemeine 11.2.2003 Muss Stadt Abfindung für Brigitte Gorgas zahlen? http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1044847967722®id=2 Vor wenigen Tagen wurde die zurzeit suspendierte ehemalige Zoo-Kuratorin Brigitte Gorgas vom Landgericht Augsburg wegen Untreue verurteilt. Die Stadt lässt nun prüfen, ob deswegen eine fristlose Kündigung möglich ist. Falls nicht, kann die 52-Jährige mit einem unbefristeten und gut dotierten Arbeitsvertrag mit einer Abfindung rechnen. Unabhängig davon lässt die Stadt über das städtische Rechnungsprüfungsamt das "Abrechnungsgebaren" der alten Zoo-Führung bis zur Verjährungsgrenze untersuchen. Schon jetzt hat die Stadt gegenüber dem Ehepaar Gorgas zivilrechtliche Schadensersatzansprüche in Höhe von 20.000 bis 30.000 Mark geltend gemacht. Um in Zukunft für alle Eventualitäten gerüstet zu sein, wird der von 1953 stammende Zoo-Gesellschaftervertrag neu gefasst. Web.de 11.2.2003 Sea Life Center in Speyer wird Ostern eröffnet http://portale.web.de/Schlagzeilen/News/?msg_id=2584392 In der alten Kaiserstadt Speyer können Naturfreude von Ostern an in die Lebensräume des Rheins «eintauchen». Das neue Aquarium Sea Life Center Speyer zeige Besuchern die Unterwasserwelt des Flusses von der Quelle in den Alpen bis zur Mündung, teilt Merlin Entertainments Groups mit. Die Schau umfasse 24 Becken. Der Eintrittspreis beträgt zehn Euro. Leipziger Volkszeitung 6.2.2003 Nach OP am Auge: Löwin flirtet wieder http://www.lvz-online.de/lvz-heute/35904.html Die vor einer Woche am Grauen Star operierte Angola-Löwin des Leipziger Zoos ist wohlauf. Die befürchtete Entzündung am operierten linken Auge blieb bislang aus. Schon einen Tag nach dem Eingriff "flirtete" die Löwin wieder mit ihrem Pfleger Jörg Gräser - das heißt, dass sie ihn mit einer Art Grunzen begrüßte. Das noch namenlose Löwenmädchen und ihr männlicher Gefährte sollen in der zweiten Winterferienwoche nun auch getauft werden. Der Zoo bittet die Leipziger deshalb um Vorschläge. Zeitungsgruppe Lahn-Dill 9.2.2003 Vorhaben http://213.61.31.33/main.php?content_id=87472 Der Uckersdorfer Vogelpark hat sich in seiner 36-jährigen Geschichte zu einem attraktiven Naturerlebniszentrum gemausert. Geschäftsführer Wolfgang Rades möchte gerade die pädagogischen Elemente gerne weiter vertiefen. "Es wäre schön, wenn der Vogelpark als außerschulischer Lernort anerkannt würde", sagt er. "Teamwork" sei auch mit benachbarten Donsbacher Tierpark gefragt. "Wir wollen uns künftig abstimmen und gegenseitig füreinander werben", erläutert Rades die Zusammenarbeit mit dem nur wenige Kilometer entfernten Ausflugsziel. Schon fast in trockenen Tüchern ist die Verbindung mit der Stadt Herborn. Die "gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung" (gGmbH) wird im Rathaus derzeit intensiv vorbereitet. Damit ist die Zukunft des vor 36 Jahren von Vereinsmitgliedern gegründeten Parks gesichert. Die Stadt Herborn hat dann bei der Haushaltsführung ein Mitspracherecht. Aktionen Frankfurter Rundschau 10.2.2003 Geflüster http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?sid=d22459d1d928d2260f7c4f42b30f6164 Die Sache mit den Bären ist schon kompliziert. Es gibt sehr viele von ihnen, manche sind vom Aussterben bedroht, und ihre artgerechte Haltung ist im Frankfurter Zoo auf dem Wissensstand der 50er Jahre stehen geblieben. Deshalb soll möglichst schnell ein neues Bärengehege Abhilfe schaffen. Damit dies in Zeiten leerer Stadtkassen schneller geht, machen sich die Damen des IWC (International Women's Club) für die Bären stark. Der diesjährige Freundschaftsball im Arabella Grand Hotel, der 26. seiner Art, war den zotteligen Pelztieren gewidmet. Die 280 Ballgäste trugen 18 100 Euro für den neuen Bärenbusch zusammen. Dort sollen sich Bären und Besucher bald fast Aug' in Aug' gegenüberstehen. IWC-Präsidentin Ulrike Michel konnte noch zwei weitere Tierspezialisten begrüßen: Christian Grzimek, den Enkel des legendären Frankfurter Zoodirektors, der sich selbst der professionellen Tierfotografie verschrieben hat, und Fernsehurgestein Heinz Sielmann, der den Ballgästen eine rhetorische Expedition ins Tierreich bot. Frankfurter Allgemeine Zeitung 11.2.2003 Aus 2,50 Metern Höhe ins Leben stürzen http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp? doc={32FC2317-4515-429B-85AB-2D8DCAC42332} Das läuft sogar bei CNN: Die Frankfurter Giraffe Chira bekommt Nachwuchs und die ganz Welt will ihn sehen Millionen Menschen von Tokio bis New York warten dieser Tage angespannt, wie es wohl weitergeht. Sie zappen ins Internet oder lauschen, sofern in gehöriger Reichweite, auf das, was die Moderatoren in einer immer hysterischer werdenden Darbietungsart alle zwei Stunden im Radio vermelden. Doch die entscheidende Figur scheint nicht geneigt, den Erwartungen der Welt alsbald gerecht zu werden, ihren Beitrag für ein bißchen Frieden zu leisten. Die Giraffenkuh Chira im Frankfurter Zoo will einfach nicht kalben. Der Fernsehsender CNN hat in den Nachrichten des Tages, den "Headline News", schon über die bevorstehende Geburt der "Netzgiraffe" berichtet. Auf die Seite des lokalen Radiosenders, wohin rund um die Uhr Live-Aufnahmen der trotzigen Trächtigen in ihrem Kreiß-Stall über eine Infrarotkamera überspielt werden, griffen mitfühlende Gemüter am ersten Tag dreihunderttausendmal zu, nun, gut zwei Wochen später, verzeichnet der Sender annähernd zwanzig Millionen Klicks. Unzählige E-Mails belegen nach Angaben des Senders, daß "die ganze Welt Anteil nimmt". Unterdessen hat auch das ZDF auf seiner Homepage einen Link zu den begehrten FFH-Bildern der Gebärstätte eingerichtet. Die Geburt ist für die Rundfunkmitarbeiter bald wie Warten aufs Christkind. Bloß ist man auf diese Stallgeburt inzwischen deutlich besser vorbereitet, sogar mit einem Glückwunsch-Song für die Niedergekommene. Da Giraffengeburten allerdings als riskant gelten, könnte die Dichtung "Chira, hey jetzt bist Du Mama, das Wunder, es ist da, Millionen im Baby-Fieber, wir schaun dir zu, nichts ist uns lieber" noch einer traurigen Wahrheit weichen. Der Frankfurter Zoo jedenfalls ist schon jetzt dank Chira in der Welt bekannt. Der Direktor Christian Schmidt verkündet immer wieder stolz, als erster deutscher Zoo in den CNN-Nachrichten erwähnt worden zu sein. Und wer weiß, was noch alles kommt. Günther Jauch hatte die Seegurke in seiner Sendung "Wer wird Millionär?" fälschlicherweise zu einem "Tier mit der Größe eines Seehundes" erklärt, und daraufhin vom Zoo-Direktor eine Ehrenpatenschaft für Seegurken zugeschickt bekommen. Nun hofft Schmidt auf einen Besuch von Onkel Jauch. Rheinpfalz Online 7.2.2003 Zoo verspricht Besuchern ein tierisches Vergnügen http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20030207:3581969 Der Landauer Zoo hat auch für dieses Jahr ein umfangreiches und interessantes Programm für Jung und Alt zusammengestellt. Übersicht über die geplanten Veranstaltungen. Thüringische Landeszeitung 7.2.2003 Wenn die Natter viel Hunger hat http://www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?id=463573 Wenn der Erfurter Zoopark ab Montag, 10. Feburar, jeweils um 14 Uhr wieder zur täglichen Führung in den Ferien auf den Roten Berg bittet, dann dürfen kleine und große, hübsche und weniger hübsche, nasse, kalte, zottelige und weiche Tiere beobachtet und vielleicht auch mal gestreichelt werden. Alle Führungen sind kostenlos. Neue Ruhr Zeitung 7.2.2003 Im Haus der tausend Fische http://www.nrz.de/nrz/nrz.niederrhein.volltext.php?id=464496 Üblicherweise ist um diese Zeit Ruhe im Riff. Einmal im Monat aber ist das anders. Da bekommen Hai und Co. im Duisburger Zoo anderen Besuch als sonst. Sehr, sehr hungrigen Besuch. Und im Haus der 1000 Fische geschieht Seltsames. Zwischen all dem Süd- und Seewassergetier hinter Glas gesellen sich festlich gestimmte und festlich gesinnte Niederrheiner und nehmen Platz am Beckenrand zum Candle-Light-Dinner. Seit vier Jahren machen sie das schon, erzählt Elke Wilke vom Restaurant "ZOO Terrassen". "Nunja", gesteht Frau Wilke, "ein bisschen makaber ist das ja vielleicht, wenn wir Fisch servieren und die Artgenossen gucken zu, wie unsere Gäste den verzehren." Außerdem: Auf dem Speiseplan steht nix, was im Zoo schwimmt, sondern Aal, Forelle und Lachs. Nachwuchs Neue Presse 12.2.2003 Zoo: Alle wollen das Elefanten-Baby sehen http://www.neuepresse.de/region_hannover/121230.html Der Zoo Hannover glich am Wochenende einer Pilgerstätte: Fast 8000 Besucher strömten in den Tierpark an der Eilenriede so viele wie sonst nur an sommerlichen Ferientagen. Die meisten hatten nur ein Ziel: den Dschungelpalast, in dem eine Woche zuvor Elefantenmutter Manari ihr Baby zur Welt gebracht hatte. Vor dem Großbildschirm in der Palasthalle drängten sich vor allem Familien in drei Etagen. Zoo-Scout Friederike Fritz (24): Das geht den ganzen Tag so. Wenn im Film die Geburtsszenen gezeigt werden, herrscht große Spannung, das Publikum geht richtig mit. Dass das Baby nur im Film gezeigt wird, werde von den meisten mit Verständnis aufgenommen, erzählt die Zoo-Betreuerin: Aber viele fragen auch, wann das Baby rauskommt.Heiner Engel, Zoologischer Leiter: Die Entwicklung geht super voran. Manari ist vom Mädchen zu einer echten Mutter geworden, zeigt der bisherigen Spielgefährtin Sayang ihre neue Überlegenheit. Khaing Hnin Hnin, die ein eigenes Kind erwartet, zeigt keine besondere Neugier. Wir sind gespannt, wie sie als Mutter sein wird. Die Geburt bei ihr wird in einem Monat erwartet. > Ausschnitte des Geburtsfilms zeigt die NP im Internet: > http://www.neuepresse.de/video/np_video.html (3,3 mb, läuft nur mit neuesten Playern) Neue Presse 6.2.2003 Hannovers Liebling: Der kleine Zoo-Elefant http://www.neuepresse.de/region_hannover/119985.html "Voller Stolz und Glück" stellten Zoo-Chef Klaus-Michael Machens und das zwölfköpfige Geburtshelfer-Team am Mittwoch das 108 Kilo schwere, 93 Zentimeter hohe Elefantenbaby vor. Selten hat man Hannovers Zoo-Direktor Klaus-Michael Machens in jüngster Zeit so gelöst gesehen. Das erste Asiatische Elefanten-Baby, das seit 30 Jahren wieder im Zoo geboren wurde, ist ein kräftiges Tierkind, der Film von seiner Geburt schlicht sensationell. Sonntag früh um ein Uhr kündigte sich die Geburt an: Mit Kopfständen und heftigen Verrenkungen presst Manari das Baby unter Wehen in den Geburtskanal. Wenig später tritt ein Teil der Fruchtblase nach außen, in der die Vorderbeine des Babys zu erkennen sind. Dann ein dramatischer Augenblick: Manari legt sich auf die Seite, Tierpfleger Jürgen Kruse versucht vergeblich, das Baby auf die Welt zu ziehen. Auf ein ruhiges Kommando "Auf" von Tierpfleger Dieter Schulte richtet sich Manari wieder auf die Fruchtblase platzt, die Schwerkraft hilft beim Rest der Geburt: Um 1.44 Uhr flutscht das Baby in die Welt, wird beiseite gezogen, aus der Fruchtblase befreit und abgerieben. Noch hat das Baby keinen Namen aber ein Namenspate, der die Elefanten-Zucht fördern will, steht schon fest. Neue Presse 11.2.2003 Zoo: Alle wollen das Elefanten-Baby sehen http://www.neuepresse.de/region_hannover/121230.html Der Zoo Hannover glich am Wochenende einer Pilgerstätte: Fast 8.000 Besucher strömten in den Tierpark; die meisten hatten nur ein Ziel: den Dschungelpalast, in dem eine Woche zuvor Elefantenmutter Manari ihr Baby zur Welt gebracht hatte. Mehr als 6.000 Besucher stürmten am Sonntag die Elefanten-Anlage. Vor dem Großbildschirm in der Palasthalle drängten sich vor allem Familien. Dass das Baby nur im Film gezeigt wird, werde von den meisten mit Verständnis aufgenommen, erzählt die Zoo-Betreuerin: "Aber viele fragen auch, wann das Baby rauskommt." Neue Presse 7.2.2003 Elefantenbaby : Hannover ist tierisch verliebt http://www.neuepresse.de/region_hannover/120409.html Das Mädchen ist erst sechs Tage alt, aber kriegt schon serienweise Liebesbriefe: Manaris Elefantenbaby im Zoo Hannover erobert die Herzen der ganzen Region. Wer auf dem Video-Schirm im Dschungelpalast den Geburtsfilm erlebt, reagiert begeistert. Nun ist der sensationelle und anrührende Film auch im Internet zu sehen. Wie lange Hannovers große neue Liebe namenlos bleibt, ist ungewiss: Der Sponsor, der die Patenschaft übernommen hat, wird noch als Geheimnis gehütet. Dresdner Neueste Nachrichten 11.2.2003 Kleiner Orang-Utan mit großem Auftritt http://www.dnn.de/regional/33880.html Schon am Freitagnachmittag brachte das zwölfjährige Orang-Weibchen Daisy im Dresdner Zoo ihr erstes Kind, ein Mädchen, auf die Welt. Mit dieser ersten Dresdner Geburt in dritter Zoo-Generation setzt der Zoo seine lange Tradition in der Zucht von Orang Utans fort. 25 sind Ludwig zufolge seit 1945 im Zoo geboren und bis auf wenige Ausnahmen von ihren Müttern auch aufgezogen worden. Dresdner Neueste Nachrichten 12.2.2003 http://www.dnn.de/regional/33911.html Das zwölfjährige Orang-Weibchen im Dresdener Zoo brachte sein drei Pfund schweres Baby binnen drei Stunden zur Welt - komplikationslos, ohne dass die Pfleger eingreifen mussten und kümmert sich seither rührend um den Neuling. "Ein wenig unsicher waren wir schon, ob sich Daisy gleich als gute Mutter erweisen würde", gab der Zoologische Leiter Wolfgang Ludwig gestern vor der Presse zu. 26 dieser in ihrer südostasiatischen Heimat stark bedrohten Menschenaffen sind seit dem Krieg in Dresden geboren worden - der letzte vor neun Jahren. Hamburger Abendblatt 11.2.2003 Eine Affenliebe http://www2.abendblatt.de/daten/2003/02/12/123267.html Dresden - Liebevoll hält Affenmutter Daisy ihr kleines Baby im Arm, gibt ihm zärtlich einen Kuss. Das Orang-Utan-Weibchen brachte im Dresdner Zoo ihr erstes Kind zur Welt - ein Mädchen. Die kleine Djasinga wurde vier Tage nach der Geburt jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt. Zoodirektor Wolfgang Ludwig: "Das Affenbaby ist gesund, wiegt drei bis vier Pfund." Neue Ruhr Zeitung 12.2.2003 Gehversuche eines jungen Hüpfers http://www.nrz.de/nrz/nrz.reportagen_tv.volltext.php?id=470041 Krefeld. Der kleine "Lismore" aus dem Krefelder Zoo hat bewegte und bewegende acht Lebensmonate hinter sich. Die heile Welt des Känguru-Babys geriet Mitte November vergangenen Jahres aus den Fugen, als Einbrecher im Zoo die Tür des Gepardenkäfigs offen ließen. Die benachbarte Raubkatze "Cathleen" nutzte die Gelegenheit, ließ in dieser Nacht ihrem Jagdtrieb freien Lauf und tötete nacheinander zehn der 15 Krefelder Kangurus. "Lismore" überlebte den Angriff, versteckt im Beutel seiner schwer verletzten Mutter: "Mathilda" musste nach der Attacke unters Messer - und der kleine Känguru-Bock deshalb den Beutel verlassen. Fortan konnte er nicht mehr zurück, das Muttertier hätte ihn nicht mehr angenommen. Deshalb wurde er von Hand aufgezogen. Von Tierpflegerin Christine Osswald. Hat sich die Anstrengung denn wenigstens gelohnt, ist der junge Hüpfer jetzt auf alle Felle überm Berg? "Schwer zu sagen", antwortet Christine Osswald noch vorsichtig. "Kängurus sind keine große Kommunikatoren. Sie benehmen sich nicht auffällig, wenn sie krank sind. Das ist tückisch. Und wenn ,Lismore´ sich aufregt, bekommt er sofort Durchfall. "Lismore" hat noch ein weiteres, grundlegendes Problem: "Er kennt seine Artgenossen gar nicht. Er hält sich eigentlich noch für einen Hund, weil er ja die ganze Zeit mit meinen beiden Whippets zusammen war." Die Welt 8.2.2003 In Gettorf tragen Äffchen Bärte wie sonst nur der Kaiser http://www.welt.de/data/2003/02/08/40063.html Wer mit Papa kuschelt, friert nicht. Die winzigen Kaiserchnurrbarttamarinbabys wiegen nur 50 Gramm, obwohl sie schon ein paar Wochen alt sind. Die kleinen Krallenaffen aus Südamerika leben im Tierpark von Gettorf und pflegen ihr Familienleben. Berliner Morgenpost 8.2.2003 Geschichten aus Zoo und Tierpark http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story582996.html Xaver, der kleine Banks-Rabenkakadu aus dem Berliner Zoo, hatte sich in ein Loch gezwängt, dort verheddert und kam nicht mehr raus. Ein klägliches Piepen brachte die Vogelhaus-Mannschaft auf die richtige Spur. Vorsichtig zogen sie den verängstigten Xaver aus dem Kabelkanal ins Freie. Fünf Monate ist Xaver jetzt alt, geschlüpft ist er am 13. Oktober 2002. Das Ausbrüten hatte seine Mutter so angestrengt, dass sie sich nicht um das quietschgelbe Küken kümmern konnte. So wurde Xaver mit 120 Gramm Gewicht zur Handaufzucht von Jörg Ulbricht und seiner Freundin Sabrina Richter. Im Zoo lebt der Vogel hinter den Kulissen. Zeitungsgruppe Lahn-Dill 9.2.2003 Ehekrach im Tierreich: Wenn "Gloria" und "Hannibal" streiten, muss der Feldherr manchmal Federn lassen http://213.61.31.33/main.php?ses_viewmode=37&dir=2&content_id=87471 2002 geht in die Geschichte des Uckersdorfer Vogelparks ein - zum einen wegen des Besucherrekords von über 40.000 Besuchern, zum anderen wegen der Nachzuchterfolge. Die seltenen Rotbrust-Krontauben und ihr Junges zogen ebenso Neugierige an wie die beiden kleinen Molukkenkakadus, die in Uckersdorf das Licht der Welt erblickten. Auch von dem Streichelgehege wünschen sich die Verantwortlichen Magnetwirkung. Offiziell wird das Streichelgehege mit Ziegen, Hasen, Tauben und Mäusen am 27. März eingeweiht. Stuttgarter Nachrichten 11.2.2003 Zwillingsnachwuchs bei weißen Löwen in China http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/366043?_suchtag=2003-02-11 Die rund 20 weltweit lebenden weißen Löwen haben doppelten Nachwuchs bekommen. Löwin Alisa hat am Sonntag im Zoo von Ya"an in der südwestchinesischen Provinz Sichuan Zwillinge zur Welt gebracht. Tierpfleger kümmerten sich rund um die Uhr um Alisa und die kleinen Löwen, hieß es weiter. Stuttgarter Zeitung 8.2.2003 Keinen Krankenwagen für Kind gerufen http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/364700?_suchtag=2003-02-08 In der Stuttgarter Wilhelma ist ein Kind von einem Spielgerät gestürzt und hat sich dabei verletzt. Niemand rief einen Krankenwagen. Die Direktion bedauert den Fall. Weil die Sanitätsstation nicht besetzt ist, stellt sich die Frage nach der Erste-Hilfe-Regelung. Die Wilhelma bestätigt, dass die Erste-Hilfe-Station, die bisher im Sommer und an den Wochenenden mit Sanitätern des Roten Kreuzes besetzt gewesen war, künftig nicht mehr in dieser Form bestehen wird. Die Rotkreuzverbände hätten die Preise derart erhöht, dass es für die Wilhelma nicht mehr vertretbar sei. Im Gegenzug seien alle Mitarbeiter angehalten worden, bei einem Unfall erste Hilfe zu leisten und entweder einen Krankenwagen zu rufen oder aber die Leute zum Rotkreuzkrankenhaus zu schicken. Neues Volksblatt 9.2.2003 Chronik http://www.volksblatt.at/33NV_858622.stm Ins eiskalte Wasser der Feistritz sprang am Samstag eine junge Tierpflegerin im oststeirischen Tierpark Herberstein, um einen hilflos gefangenen fremden Schäferhund zu retten. Birgit Praprotnik hatte auf ihrem Rundgang durch den Tierpark bemerkt, dass ein Hund in dem vereisten Fluss verzweifelt um sein Überleben kämpfte. Die junge Frau sprang bei Minusgraden ins eiskalte Wasser. Der Vierbeiner wehrte sich anfangs voll Panik gegen die Rettung, ließ sich dann aber erschöpft an Land ziehen. Während sich die Tierparkleitung um die junge Frau kümmerte, versorgte ein Veterinär den Schäferhund, von dessen Besitzer vorerst jede Spur fehlte. Nürnberger Nachrichten 13.2.2003 Hirschfang mit Narkosegewehr http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=66633&kat=27 Noch immer sind vier der fünf aus dem städtischen Wildgehege in Herzogenaurach ausgebrochenen Damhirsche auf der Flucht. Ein Waidmann hat mit einem Betäubungsgewehr gestern ein Tier erlegt. Berliner Morgenpost 10.2.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story583146.html Wer den Krauskopfpelikanen im Zoo bei der Fütterung (heute um 11 Uhr) zuschaut, kann sehen, dass sie die Rotfedern und Plötzen immer mit dem Kopf voran schlucken. Anders herum würden sich die Schuppen nämlich aufstellen und im Hals hängen bleiben. Berliner Morgenpost 11.2.2003 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story583348.html Frei lebende Gibbons in Südostasien verbringen den Tag damit, sich hoch oben in den Baumkronen mit ihren langen Armen von Ast zu Ast zu hangeln und nach Futter zu suchen. Im Berliner Zoo schwingen sie sich zu den Futterschalen mit Äpfeln, Birnen, Bananen und Sellerie. Berliner Kurier 9.2.2003 Da flattert was in den Zoo http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik11.html Die tropischen Fledermäuse aus der Zitadelle Spandau ziehen in den Zoo um. Wenn's in einer Woche los geht, bekommen die Vampire unter den Fledermäusen gegen den Umzugsstress ein bisschen Blut zur Beruhigung. Bronx zoo cheetahs go wild for Calvin Klein perfume http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/19760/story.htm Sydney Morning Herald, February 7 2003 Death and neglect at the home of Skippy http://www.smh.com.au/articles/2003/02/06/1044498916071.html Waratah Park. The home of Skippy the Bush Kangaroo was raided yesterday following unacceptably high death rates and complaints about conditions for animals. A starving kangaroo at Waratah Park had to be destroyed and a koala on the brink of death was taken to Taronga Zoo in an operation that began at 7.30am. Agriculture Department officers, aided by expert handlers from the RSPCA, Taronga Zoo and the Marine and Fauna Parks Association, moved in after repeated warnings to improve standards. One in three animals was dying each year at the park, which housed animals including koalas, eastern grey kangaroos, wallabies, a dingo and Tasmanian devils on 12 hectares of bushland backing on to Ku-Ring-Gai Chase National Park. The park became famous as the location for the 1960s series on the adventures of an orphaned marsupial who had the uncanny ability to alert park rangers to all manner of danger. But yesterday's events could place the future of the park, which attracted tourists from across the world, in serious doubt. Park staff accused officers of "acting like some sort of Gestapo force", but an Agriculture Department spokesman said: "It wasn't an easy operation." Larger animals such as kangaroos were taken in the cool of the morning to prevent heat stress, as some animals on the site were in poor condition, he said. We also took a koala to Taronga Zoo which we don't think will survive." The reasons for removing the animals included an annual death rate of more than 30 per cent, the failure to obtain veterinary treatment and keep animals' records, inadequate staffing, poor diet and husbandry standards, and insufficient maintenance of facilities. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Stuttgart, 11.2.03 Ein Freund, ein guter Freund... ...das ist das Beste was es gibt auf der Welt ... 17 000 Freunde sind natürlich noch besser! So zahlreich ist die Schar der Mitglieder im Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma e.V. mittlerweile. Seit 1956 unterstützt der in Europa größte Förderverein seiner Art die Wilhelma viele Projekte konnten nur mit der finanzkräftigen Hilfe des Vereins realisiert werden. Vor allem in Zeiten knapper werdender öffentlicher Mittel ist ein finanzkräftiger Förderverein unerlässlich, um im schönen zoologisch-botanischen Garten Altes zu bewahren und Neues zu schaffen. Wolfgang Belser mit seiner Familie gehört jetzt als 17 000. Mitglied zur großen Gemeinschaft der Förderer! Elefantin Zella, Wilhelmadirektor Dieter Jauch, Vereinsvorsitzender Georg Fundel und Geschäftsführerin Ute Hempel hießen ihn zusammen mit seiner Tochter herzlich willkommen. Die Begrüßung des Jubiläumsmitglieds fand im Kreise der Wilhelma-Elefanten statt logisch, werden doch die grauen Riesen für ihr neues Haus auch kräftige Zuschüsse aus der Fördererkasse benötigen! Neben dem freien Eintritt in die Wilhelma werden Familie Belser künftig wie allen anderen Vereinsmitgliedern regelmäßige Info-Veranstaltungen, Diavorträge und das Serenadenkonzert im Maurischen Garten geboten. Münster, 11.2.03 Im Allwetterzoo leben endlich wieder Wölfe! Vor gut zwei Jahren gaben wir unsere alten, nicht mehr züchtenden Grauwölfe an einen kleinen Tierpark ab. Das verwaiste Wolfsgehege wurde zwischenzeitlich von Sikahirschen genutzt, denn auf neue Wölfe mussten wir und unsere Besucher leider warten. Es hat länger gedauert als geplant, denn wir wollten einer Empfehlung im Rahmen des "Regional Collection Plan" der europäischen Zoo-Organisation EAZA folgen und die seltenen Iberische Wölfe halten. Der Iberische Wolf, eine anerkannte Unterart des Grauwolfs, genießt einen besonderen Schutzstatus innerhalb Europas. In den noch wenigen verbliebenen Verbreitungsgebieten im Nordwesten Spaniens und in Nordportugal leben derzeit maximal 2.000 Tiere, die durch menschlichen Siedlungsdruck stark gefährdet sind. Die sich genetisch deutlich vom Grauwolf unterscheidende Unterart zeigt auch ein anderes Sozialverhalten. So bilden die Iberischen Wölfe kleinere Familiengruppen, in denen meist nur Eltern mit Jungtieren eines Jahrgangs leben. Die neuen Wölfe in Münster stammen aus den Zoos von Barcelona und Santillana. Sie haben sich seit ihrer Ankunft im Oktober inzwischen gut aneinander und an die neue Umgebung gewöhnt. Zur Vorstellung der Tiere laden wir die Medien in den Zoo ein. Bei diesem Termin wird unser Kurator, Dr. Dag Encke, mehr über die Wölfe und ihre Lebensweise erzählen. Zürich, 11.203 Einladung zum Presse-Apéro des Zoo Zürich Mittwoch, 19. Februar 2003 Treffpunkt: 10.30 Uhr beim Zooeingang Thema: Des Bullen Maxi neuer Auslauf Mit einem Umbau ist die Elefanten-Aussenanlage nur wenig grösser, aber vorallem zweckmässiger und flexibler nutzbar geworden. Duisburg 11.02.03 Lockenkopf auf (vier) langen Beinen Spätestens dann, wenn es statt zu bellen zu blöken anfängt, kommt man dahinter, daß es sich bei dem schokofarben-gelockten Wollknäuel im Stall der Südamerika-Anlage weder um einen Pudel noch um einen vierfüßigen Beatle-Verschnitt handeln kann! Es ist ein unlängst geborenes A l p a k a-Böckchen, also ein Sproß der zur weitläufigen Kamelverwandtschaft zählenden Lama-Familie, das vor genau 2 Wochen statt am Fuße der Anden neben dem östlichen Brückenkopf der Neuen Landschaftsbrücke im Zoo zur Welt kam. Alpaka-Wolle zählt zu den kostbarsten Spinnprodukten überhaupt, deshalb auch kann dem kleinen Neuankömmling das derzeit wenig sommerliche Wetter nicht viel anhaben; Schwierigkeiten machen zur Zeit lediglich die überlangen Stakelbeine, zumal beim Galopp ist der Viertakt noch etwas stolpernd... Osnabrück, 10. Februar 2003 Jahrestagung ZOOKUNFT 2003 Quantum Conservation e.V. und der Zoo Osnabrück veranstalten gemeinsam vom 14. 16. Februar 2003 im Steigenberger Hotel Remarque Das Generalthema der Tagung Jahrestagung ZooKunft 2003 lautet: Welt-Naturschutzstrategie: Zehn Jahre danach Hierzu werden zahlreiche Teilnehmer und Referenten aus dem In- und Ausland erwartet. An der Tagung werden u.a. der Präsident des WeltZoo- und Aquarienverbandes (WAZA), Herr Direktor Dr. Alex Rübel vom Zoo Zürich und der Direktor des Europäischen Zoo- und Aquarienverbandes (EAZA), Herr Dr. Koen Brouwer teilnehmen. Beiträge zum Artenschutz, zur Rolle des Zoos, zur Freilandforschung, etc. versprechen interessante Diskussionen. Leipzig, 8.02.2003 Bärige Ferien! Das Winterferienprogramm im Zoo Stubenhocken ist natürlich nichts für Zoofans. Deshalb sorgt das Zoolotsen-Team auch in diesen Winterferien wieder für spannende Stunden im Großstadtdschungel. Bei Spezialführungen für kleine Zooexperten und zu Besuch bei Elefantenkind Voi Nam gibt es jede Menge Neues zu entdecken. Wer mit offenen Augen und Ohren im Zoo unterwegs ist, kann die Fragen des täglichen Ferienquiz ganz sicher beantworten. Zum Kinderfasching im Zoo am 17. Februar haben alle Ferienkinder in Tierkostüm freien Eintritt! Nachdem sich alle im Entdeckerhaus Arche zu wilden und exotischen Tieren geschminkt oder eine Maske dazu gebastelt haben, geht´s zum Faschingsumzug durch den Zoo. In der Hacienda Las Casas warten Pfannkuchen und Getränke auf die hungrigen Narren. Abenteuer pur verspricht am 21. Februar der Lampionumzug durch die Abenddämmerung. Anschließend geht´s ins Aquarium, ins Vogelhaus und das Entdeckerhaus Arche. Nindorf, 8.2.03 Majestät im Aufwind Dem Seeadler in Deutschland geht es besser dank weit reichender Schutzmaßnahmen. Im Wildpark Lüneburger Heide ist Deutschlands Wappenvogel zu bewundern. Diese seltenen Greifvögel mit einer Flügelspannweite bis zu 2,60 m und einer Körperlänge von 77 bis 92 cm hinterlässt bei seinen Beobachtern einen überwältigenden Eindruck. Das Pärchen Kosar und Mara, beide zehn Jahre alt, fangen jetzt schon an ein Nest zu bauen. Lothar Askani, Falkner im Wildpark Lüneburger Heide ist begeistert: Dies ist ein gutes Zeichen, mit viel Glück legt das Weibchen noch im Februar bis zu zwei Eier. Nach 38 Tagen könnten wir uns dann über Nachwuchs freuen. In Deutschlands Tiergärten ist die Nachzucht von Seeadlern eine zoologische Besonderheit. Nordhorn, den 7.2.2003 Verein zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweines i.G. Die Zucht und Erhaltung der Bunten Bentheimer Schweine spielt mittlerweile bundesweit eine Rolle. Seit geraumer Zeit beschäftigt sich ein kleiner Kreis interessierter Züchter, Halter und Freunde des Bunten Bentheimers mit der Frage, wie man bundesweit die Bunten Bentheimer Schweine langfristig fördern und erhalten kann. Als Ergebnis der Diskussionen und Überlegungen ist man zu dem Entschluss gekommen, dass die Gründung eines bundesweiten Vereins zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweines ein gangbarer Weg ist, die Erhaltung dieser bedrohten Schweinerasse zukünftig bundesweit zu koordinieren und auszubauen. Dadurch soll die drohende Verarmung an Schweinerassen und damit der Verlust an wertvollen tiergenetischen Ressourcen verhindert werden. Hiermit laden wir Sie zu der Gründungsversammlung des Verein zur Erhaltung des Bunten Bentheimer Schweines am Samstag, dem 1. März 2003 um 10 Uhr in den Tierpark Nordhorn/ Grafschaft Bentheim (Niedersachsen) recht herzlich ein. Vorgesehenes Programm: Grußworte und Kurzbeiträge: Hans- Werner Schwarz, 1. Kreisrat des Landkreises Grafschaft Bentheim Friedrich Scholten, Präsident der Landwirtschaftskammer Weser- Ems Dr. Herwig Schertler, Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Jörg Bremond, ZADI, Zentralstelle für Agrardokumentation und Information im Auftrag des BMVEL - Bonn Heinz Ohlmeyer, Geschäftsführer der Niedersächsischen Erzeugergemeinschaft für Zuchtschweine e.G. Gründungsversammlung 1. Vorstellung und Diskussion der Ziele 2. Vorstellung und Diskussion der vorbereiteten Satzung 3. Beschlußfassung über die Satzung 4. Beschlußfassung über die Gründung 5. Wahlen 6. Verschiedenes Ca. 16.00 Ende der Veranstaltung, anschl. Pressegespräch Zusätzlich bieten wir am Freitag, dem 28. Februar 2003 ab 19.30 Uhr einen Züchterabend im Hotel Bonke in Nordhorn an. Leipzig, 7. Februar 2003 Zoo-Veranstaltungen im März 2003 02.03. 14.30 Uhr Elefantengroß Flamingozart Wir sind in den Zoo vernarrt! 125 Jahre Zoo beim Faschingsumzug in der Stadt 14.03. Seniorentag 15.03. 18.00 Uhr Lesenacht im Elefantenhaus: Prager Nacht Auf Entdeckungsfahrt durch die Tschechische Literatur 21.03. Lesungen anlässlich der Leipziger Buchmesse im Elefantenhaus: - 17.30 Uhr Lesung aus dem Zoobuch zur Historie und Entwicklung des Leipziger Zoo - 19.30 Uhr Lesung zum Roman Die Besänftigung von Torsten Becker aus dem Rowohlt Verlag 22.03. 15.00 Uhr Der Zoo Leipzig zur Buchmesse auf der Neuen Messe: - Zooaktionen und Lesung zum Zoobuch zur Historie und Entwicklung des Leipziger Zoo auf der Podiumsbühne der Buchmesse 22.03. 18.30 Uhr Lesung im Aquarium: Die Nacht der Stachelschweine Kriminalfall aus dem Kindler Verlag Gelsenkirchen, 6. Februar 2003 Alle Neune bei den Wildschweinen Wildsau TINA und Eber ECKHARD geben die Geburt von gleich neun Frischlingen bekannt. Mutter und Kinder sind wohlauf. Nur das Gerangel um die besten Plätze bei TINA ist in vollem Gange. Bereits zum vierten Mal ist TINA in den letzten Jahren ein solch prächtiger Wurf gelungen. Im Februar letzten Jahres bekam sie schon einmal neun Frischlinge, die inzwischen in verschiedenen Wildparks ein neues Zuhause gefunden haben. Ungewöhnlich hoch ist die Zahl allerdings nicht, Wildschweine bringen in der Regel zwischen fünf und zwölf Jungtiere zur Welt. Da alle Frischlinge einen gesunden Appetit mit auf die Welt gebracht haben, gibts bei TINA ein Gerangel um die beste Plätze. Allerdings gibt es bei Wildschweinen später eine feste Rangordnung, jeder Frischling hat seine eigene Zitze. Die Liebesgeschichte zwischen ECKHARD und TINA begann allerdings recht schmerzhaft für den Eber. Als er 1998 aus dem Wildpark Eekholt in den Ruhr Zoo kam, erwiderte Sau TINA sein werben mit einem kräftigen Biss in den Fuß. Der Zuneigung tat dies allerdings keinen Abbruch, was zahlreiche gemeinsame Sprösslinge beweisen. Bielefeld, 11. Februar 2003 Auch zum Valentinstag Blumen "fairschenken" Nicht nur durch den Valentinstag nimmt der Absatz von Schnittblumen in Deutschland zu. Gerade jetzt im Winter wird die Mehrzahl der Schnittblumen von großen Plantagen aus Afrika, Lateinamerika oder Südostasien importiert. Sie sind dort ein wichtiger Wirtschaftsfaktor - doch die Produktionsbedingungen dieser blumigen Angebotsvielfalt sind alles andere als rosig. Vielfach liegt eine klare Missachtung der international anerkannten sozialen Menschenrechte und der Umweltstandards vor. Meist sind es Frauen, die unter den gesundheitsgefährdenden Pestiziden leiden, keinen festen Arbeitsvertrag haben und für einen Hungerlohn schwer arbeiten müssen. Wer sich wehrt, wird schnell entlassen. Doch es geht auch anders: das FLP-Zeichen (Flower-Label-Program) garantiert, dass die so ausgezeichneten Blumen umweltschonend und sozialverträglich produziert worden sind. Diese Blumen sind hochwertig und nicht teurer als Blumen vergleichbarer Qualität. Die Bielefelder Kampagne "Fairschenk Blumen!" unterstützt diese Initiative und appelliert an alle Blumenkäufer zum Valentinstag Blumen zu "fairschenken". Sämtliche Informationen und eine Liste mit den beteiligten Floristen gibt es im Internet unter www.bielefeld.de/de/un/ . WWF 10.02.03 Ostsee vor Tankerunfällen besser schützen Nach dem griechischen Tanker Stemnitsa, der mit 110.000 Tonnen Rohöl vor zwei Tagen durch die Ostsee fuhr, obwohl er dafür völlig ungeeignet war, hat heute ein Schwesterschiff, der Öltanker Minerva Nounou mit 100.000 Tonnen Rohöl den russischen Hafen Primorsk verlassen. Das Schiff kämpft sich mit Hilfe von Eisbrechern durch das bis zu 50 cm dicke Packeis der Ostsee, obwohl es nur für maximal 30 cm dicke Treibeisverhältnisse zugelassen ist. Gleichzeitig liegt der Einhüllentanker Acushnet mit 35.000 Tonnen Öl im dänischen Kattegatt auf Grund. Die Ostsee ist ein sehr empfindliches Meeresgebiet. Die Route der Öltanker durch den Finnischen Golf führt durch Aufzuchtgebiete von Ringelrobben sowie Kegelrobben, die dort im Eis gerade ihre Jungen aufziehen sowie durch Rast- und Brutgebiete von Zugvögeln. Gewöhnlich ist dieses Gebiet 100 Tage im Jahr mit Eis bedeckt. Statistisch gesehen ist der Winter die gefährlichste Zeit für die Ölschifffahrt. Trotz dieser gefährlicher Bedingungen hat sich der Transport von Öl auf der Ostsee in den letzten sechs Jahren verdoppelt und beträgt nun 40 Millionen Tonnen im Jahr. Es wird erwartet, dass 2010 nach dem Bau des neuen Ölhafens in Vysotsk (Russland), der Transport auf 160 Millionen Tonnen Öl pro Jahr steigen wird. Der WWF fordert die Regierungen der Ostsee-Anrainerstaaten auf, bei der Internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO) die Ausweisung der Ostsee oder zumindest der sensibelsten Gebiete der Ostsee, wie der Golf von Finnland , aber auch die Gewässer um die Kadetrinne vor Deutschland, als Besonders Empfindliches Meeresgebiet zu beantragen. Diese Gebiete müssen dann aber auch durch konkrete Maßnahmen untersetzt sein, wie dem Verbot von Tankern ohne Eisschutz im Winter, Lotsenpflicht und sichere Meldesysteme, damit diese Gebiete vor Umweltkatastrophen durch Öltanker verschont bleiben, so Lamp . NABU, 7. Februar 2003 NABU mahnt Lotsenpflicht in schwierigen Gewässern an Angesichts des aktuellen Tankerunglücks im Kattegat, bei dem heute morgen ein Tanker auf Grund gelaufen ist, hat der Naturschutzbund NABU die Ausdehnung der Lotsenpflicht gefordert. "Es ist grob fahrlässig, dass Tanker in engen und schwierigen Gewässern wie der Kadetrinne oder dem Kattegat ohne Lotse unterwegs sind", sagte NABU-Schifffahrtsexperte Rüdiger Wohlers. Das gewaltige Gefahrenpotenzial für den Lebensraum Meer, das von solchen Tankern ausgehe, verbiete Unterlassungen aus Kostengründen. Das heutige Unglück könne sich in allen vielbefahrenen Seebereichen, etwa in der Deutschen Bucht, wiederholen Bielefeld, 12. Februar 2003 Gebirgsflora rund um den Hindukush Am Samstag, 15. Februar, berichtet Prof. Dr. Siegmar-Walter Breckle ab 15.30 Uhr über die außergewöhnliche Artenvielfalt in den Hochsteppen des afghanischen Hindukush. Prof. Dr. Breckle ist Leiter der Abteilung Ökologie in der Fakultät Biologie der Universität Bielefeld. Er wird in seinem Dia-Vortrag über Lage, Geographie, Klima und Gebirgsflora des Hindukush informieren. Veranstaltungsort sind die Räume des Tennisclubs des Gadderbaumer Turnvereins Bielefeld, Am Bolbrinkersweg 33. Das komplette Jahresprogramm ist auch im Internet unter www.bielefeld.de (Umwelt&Natur) zu finden. Es wird vom Botanischen Garten in Kooperation mit dem Verein Freunde des Botanischen Gartens Bielefeld e.V. angeboten. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Giessener Anzeiger 13.2.2003 Saiga-Antilopen stärker dezimiert als jedes andere Säugetier http://cms.mos1.de/sixcms/list.php?_z2=dpasolo&z1hr=4277&z1ur1=4284&image=4453&id=748477 Die Zahl der Saiga-Antilopen in Zentralasien ist nach Expertenangaben so dramatisch gesunken wie die keines anderen Säugetiers derzeit. Noch 1993 seien mehr als eine Million Tiere durch die Steppen Kasachstans und Russlands gezogen, nun seien es nur noch 30 000. Das berichtet der britische «New Scientist». Die Jagd, hauptsächlich wegen des begehrten Hornes des Männchens, habe die Herden in nur zehn Jahren um 97 Prozent reduziert. Die Herden bestünden fast nur noch aus Weibchen. Kasachische Bestandsaufnahmen aus der Luft hätten im vergangenen Jahr kein einziges Männchen mehr registriert. Das Horn der Männchen wird vor allem in der chinesischen Medizin verwendet.Ironie der Geschichte: Umweltschützer hatten Anfang der 1990er Jahre die Jagd auf die Saiga-Antilope (Saiga tatarica) unterstützt, weil ihr Horn eine Alternative zu dem des bedrohten Nashorns ist. «Wir glauben, dass wir wahrscheinlich nur noch zwei Jahre haben, um die Art zu retten», sagte Abigail Entwistle von Flora and Fauna International. Die Saiga ist Fokus-Art der Stiftung Artenschutz. Zu ihrer Bedrohung erschien bereits in den ZGAP Mitteilungen Jahrgang 17, Heft 2, November 2001 ein ausführlicher Artikel, der hier nachgelesen werden kann: http://www.zgap.de/archiv.html Ostsee Zeitung 13.2.2003 Tierpark beherbergt auch Exoten http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112744_634859.html Grimmen. Anke Neumann muss knapp 250 hungrige Mäuler stopfen im Grimmener Heimattierpark. >Beschreibung einer Füttertour National Geographic News, February 5, 2003 Massive Great Ape Die-Off In Africa - Ebola Suspected Scientists working with the ECOFAC program (an EC-funded regional forest conservation program for central Africa) in northern Republic of Congo said today that they were witnessing what appears to be a massive decline in ape populations in the Lossi Gorilla Sanctuary situated about 10 miles to the famous Odzala National Park. The region is thought to contain the majority of central Africa's lowland gorillas because of its isolation, the presence of several protected areas, and large undisturbed areas of habitat types particularly favored by gorillas. "Spanish primatologists Magdalena Bermejo and Germain Ilera, who have been studying gorillas at Lossi for the past nine years, report that the eight families (139 individuals) they have been monitoring since 1994, have disappeared from their study area of 40 square kilometers (15 square miles) in the sanctuary," ECOFAC said. The first deaths were reported on November 26, and in mid-December scientists from Gabon's Centre International de Recherches Medicales de Franceville (CIRMF) collected samples from four gorilla and two chimpanzee carcasses and confirmed the presence of Ebola virus in all six cases. Since then Bermejo and Ilera and their teams of trackers have been combing the area for signs of great apes and have found only one gorilla group of six individuals on the eastern edge of their study area. Two of the missing gorilla families were habituated for tourism viewing. They were the first lowland gorillas ever to be habituated in central Africa and generated much needed revenue for the local villagers. The Lossi Gorilla Sanctuary was created at the request of the villagers when they realized that the long-term benefits from gorilla viewing far outweighed any short-term benefits from hunting. The epidemic appears be spreading from west to east. Scientists from the World Wildlife Fund working in Minkebe National Park in northern Gabon documented the disappearance of great apes from an estimated area of 20,000 square kilometers sometime between 1990 and 2000, and suspected that the Ebola virus might have been the cause. No one knows how the disease entered the first human or ape, said William Karesh, head of the Wildlife Conservation Society's Field Veterinary Program. "But we do know that the virus is subsequently spread from infected animals to other animals and from infected people to other people." "But for animals, at this time, we have to let the disease run its course in the forest because there are no known treatments." Ostthüringer Zeitung 11.2.2003 Nerze nicht kommerziell http://www.otz.de/otz/otz.eisenberg.volltext.php?id=469557 Die im Eisenberger Tiergarten geplante Zucht von Europäischen Nerzen soll nicht etwa zu kommerziellen Zwecken erfolgen. Das bestätigte Bürgermeister Ingo Lippert (SPD) im Stadtrat auf eine Anfrage von Thomas Haase (CDU/FDP-Fraktion). "Es geht hier um nachhaltigen Artenschutz", sagte Lippert. "Ein solches koordiniertes Nachzuchtprogramm ist für einen modernen Zoo Pflicht." > grins... Berliner Morgenpost 10.2.2003 Geschützte Tiere werden über Polen und Deutschland nach Belgien und Holland gebracht http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story583246.html Hunderte Stieglitze schwirren durch die große Voliere im Frankfurter Ortsteil Booßen. «Das Geschäft mit geschützten, vom Aussterben bedrohten Tierarten ist inzwischen genauso lukrativ wie der Drogenschmuggel», schätzt Shirley Glanz von der Zollfahndung Berlin-Brandenburg. Insgesamt drei spektakuläre Fälle haben ihre Mitarbeiter im vergangenen Jahr an der deutsch-polnischen Grenze aufgedeckt: Im Frühjahr 2002 kontrollierten sie einen belgischen Pkw am Autobahnübergang in Forst. In der Rückenlehne fanden sie 800 Stieglitze und Gimpel, zusammengepfercht in engen, passgerechten Käfigen. 130 Tiere hatten die Strapazen schon dahingerafft. Im November ging den Zöllnern am Frankfurter Grenzübergang Autobahn ein Kurier ins Netz. Im doppelten Boden seines Pkw-Anhängers hatte er 1000 Singvögel versteckt; ein Viertel überstand die Reise nicht. Im gleichen Monat kontrollierte die Autobahnpolizei einen Wagen mit belgischem Kennzeichen auf dem Rastplatz Herford/Westfalen. Der polnische Fahrer sollte 20 Käfige mit rund 400 gefiederten Gefangenen nach Belgien und Holland bringen. Die 440 Stieglitze und Gimpel in der Booßener Voliere schließlich wurden Mitte Januar ebenfalls am Frankfurter Grenzübergang Autobahn entdeckt, wieder in einer Rückenlehne. Nach einigen Tagen Erholung werden sie in die Freiheit entlassen. Emder Zeitung 11.2.2003 Nachfahren vom Ur-Wildrind grasen auf Groß-Midlums Wiesen http://www.emderzeitung.de/news/index.asp?ID=9743 Seit einigen Tagen stapfen sieben rückgezüchtete Nachfahren des Wildrindes, auch Ur genannt, in Groß-Midlum über wieder vernässte Feuchtwiesen. Das Projekt der Irma-Waalkes-Stiftung ist für den Nabu, die Untere Naturschutzbehörde sowie das Veterinäramt beim Landkreis Aurich ein Modellversuch, der vom Land Niedersachsen gefördert wird. Klappt die Beweidung im Groß-Midlumer "Uhlsmeer" mit den Auerochsen könnte die Rasse auch auf den Extrem-Weiden der nassen Flumm-Niederung zwischen Ihlow/Großefehn ganzjährig eine neue Heimat finden. Heute gibt es an die 2000 Heck-Rinder, die hauptsächlich zur Landschaftspflege eingesetzt werden. Westfalenpost 11.2.2003 Krötensammeln hat sich gelohnt: Jugend-Forscht-Preis für Bio-AG http://www.westfalenpost.de/wp/wp.soest.volltext.php?id=469758 Die Bio-AG des Conrad-von-Soest-Gymnasiums hat beim Regionalwettbewerb "Jugend forscht" den Sonderpreis des Landes bekommen. Die Schüler der Bio-AG waren mit ihrem Soester Amphibienschutz-Projekt angetreten. Im vergangenen Jahr hatten sie die "Wetterfühligkeit" der Kröten am Ardey untersucht. Ergebnis: Die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit beeinflussen, wann die Kröten die Wanderung zu ihren Laichplätzen antreten. Allerdings mit einer Ausnahme: Wenn das entsprechende Wetter ausbleibt, wird der Wanderungstrieb der Kröten so groß, dass sie irgendwann trotzdem loshüpfen. "Es wurde mit großer Ausdauer und Präzision die Wanderroute registriert. Die daraus gezogenen Schlüsse zum Schutz der Amphibien wurden den zuständigen Stellen der Stadt Soest vermittelt, und in deren Planungen integriert. Artenschutz in der Praxis", lobte die Jury die Soester Gruppe bei der Übergabe des Sonderpreises am Samstag in Paderborn. Indonesia admits damage to forests from illegal logging A large portion of Indonesia's forests have been damaged through illegal logging, and other nations must tighten controls to stop importing this wood, a Cabinet minister said Thursday. http://www.enn.com/news/2003-02-07/s_2555.asp California spotted owl denied endangered species protection The government has decided that the California spotted owl, a symbol in the battle over logging of old-growth Western forests, does not need immediate protection under the Endangered Species Act. http://www.enn.com/news/2003-02-11/s_2591.asp Pro-whaling nations huddle in Tokyo, saying global whaling body on 'last legs' Two of the world's last whaling nations, Japan and Norway, lashed out at the International Whaling Commission on Wednesday, saying the organization was "on its last legs" and lacked credibility because it didn't approve of limited commercial hunts. http://www.enn.com/news/2003-02-13/s_2654.asp | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | Aus dem Nabu-Umweltkalender: FREITAG, 14. FEBRUAR 2003 Tutzing (By) 19:00 Eröffnung d. Tagung "Biodiversität, die ungesehene Vielfalt" (bis 16.02.). Ort: Evangelische Akademie Tutzing. Auskunft: 08158-251126. Expertenreise Ecuador vom 20. März bis 7. April 2003 Besuch von Umwelt- und Ökotourismusprojekten für Journalisten, NGO-Mitarbeiter, Wissenschaftler Themenschwerpunkte: Ölförderung - Widerstand gegen WestLB-Pipeline - Ökotourismus Der gemeinnützige Verein ConnectingWorlds aus Köln in Partnerschaft mit Rettet den Regenwald e.V. bietet Journalisten, Mitarbeitern von Nichtregierungsorganisationen und Wissenschaftlern eine einmalige Projektreise nach Ecuador an. Zwischen dem 20. März und dem 7. April 2003 besuchen wir v.a. Umwelt- und Ökotourismusprojekte. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der Ölförderung und dem Widerstand gegen den Bau einer Pipeline durch wichtige Regenwald- und Naturschutzgebiete liegen. Der Reisepreis liegt mit 12 TN bei 1.780 Euro inkl. Flug, ÜF/teils VP; Transport und allen Exkursionen mit deutscher Reiseleitung. Unsere Reise bietet Ihnen als Wissenschaftler oder NGO-Mitarbeiter die Möglichkeit, Kontakte zu anderen Organisationen zu knüpfen und eine Zusammenarbeit mit Projekten in Ecuador zu initiieren.Als Journalist werden Sie auf jede Menge spannender Themen und auf interessante Projekte stoßen. Wir unterstützen Sie gerne bei der Vorrecherche und vermitteln Ihnen Interviewpartner. Die Reiseplätze sind auf maximal 12 Teilnehmer begrenzt. Verbindliche Anmeldungen werden bis zum Erreichen der Höchstteilnehmerzahl und spätestens bis zum 14.02.03 angenommen. ConnectingWorlds e.V. Mediapark Süd, Sachsenring 2-4 50677 Köln Tel.: 0221-9320513 Fax: 0221-314711 Email: info@connecting-worlds.de www.regenwald.org | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | ERFURT Naturkundemuseum: 80 JAHRE NATURKUNDEMUSEUM ERFURT bis 30.3.2003 http://www.erfurt.de/naturkundemuseum/ MÜNCHEN Arena am Olympiapark: KÖRPERWELTEN Die Faszination des Echten 22.2. bis 15.6.2003 http://www.koerperwelten.com/ LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum: AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende 11.4. bis 5.10.2003 http://www.biologiezentrum.at BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde LUCHS bis 30.6.2003 http://www.pfalzmuseum.de/ FRAUENFELD Naturmuseum GRÖSSER, STÄRKER, SCHÖNER - Auffallen bei Mensch und Tier 5.4. bis 27.7.2003 http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm THALLICHTENBERG Urweltmuseum "Geoskop" TERTIÄRE SEEN - ENSPEL UND MESSEL bis Sommer 2003 STUTTGART: Staatliches Museum für Naturkunde im Schloß Rosenstein Erweiterung der Dauerausstellung: DIE NATUR MITTELEUROPAS http://www.naturkundemuseum-bw.de Ab 27.2.2003 WINTERTHUR Naturmuseum PFERDE - IN DER STEPPE UND IM STALL bis 4.5.2003 WUPPERTAL Fuhlrott-Museum PARASITEN - LEBEN UND LEBEN LASSEN bis 31.3.2003 http://www.fuhlrott-museum.de HANN. MÜNDEN Städtisches Museum im Welfenschloß: DAS HEIMLICHE LEBEN DER WASCHBÄREN Ausstellung mit Bildern des Tierfotografen Ingo Bartussek 9.3. bis 18.5.2003 http://www.hann.muenden.de/kultur/museum/ BALJE Natureum Niederelbe LEBENDE SCHLANGEN Ab 1.3.2003 http://www.natureum-niederelbe.de/ Naturkunde-Museum Wiesbaden IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner bis 29.6.2003 http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html REGENSBURG Naturkundemuseum Ostbayern: DAHEIM AN BACH UND FLUß Der Fischotter im Bayerischen Wald bis 30.3.2003 http://www.regensburg.de/museumsportal/museen/naturkunde_museum.html BASEL Naturhistorisches Museum: HAIE - GEJAGTE JÄGER bis April 2003 http://www.nmb.bs.ch | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Do., 13.02.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Adler über dem Berg Do., 13.02.2003, 15:15-15:45 HR, Mit langem Atem (3), Die Erben Noahs Do., 13.02.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Wildes Masuren Do., 13.02.2003, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Von Sansibar zum Tanganjikasee Do., 13.02.2003, 20:15-21:05 VOX, Wilde Kreaturen Spielfilm-Persiflage Do., 13.02.2003, 21:45-22:30 ARD, Expeditionen ins Tierreich, Rekorde im Tierreich Fr., 14.02.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Adler über dem Berg Fr., 14.02.2003, 16:00-16:30 N3, Welt der Tiere: Die Schimpansenwaisen von Ngambe Island Sa., 15.02.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Habari Serengeti! (4/5), Wildes Land Sa., 15.02.03, 17:55 Uhr, Kabel1, Abenteuer Leben: Die Falkenklinik. Das Dubai Falcon Hospital Sa., 15.02.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Expedition Gecko Sa., 15.02.2003, 19:00-19:45 BR, Wildes Afrika 4. Küsten So., 16.02.2003, 10:05-11:00 VOX, BBC Exklusiv, Thema: Menschenaffen im Fadenkreuz Di., 18.02.2003, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde, Wölfe! Zurück in Deutschland Mi., 19.02.2003, 12:30 -13:15 SWR, Von Schafen, Geiern und Bären, Auf spanischen Hirtenpfaden Mi., 19.02.2003, 16:30 -17:15 3sat, Who is Who im Regenwald, Tiere im Kongo, Film von Alan Root Mi., 19.02.2003, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Wildes Neuseeland (2) Do., 20.02.2003, 12:30 -13:15 SWR, Wildnis in Griechenland, Nationalpark Prespa-See Do., 20.02.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Tollwut - Sieg für die Füchse Do., 20.02.2003, 19:00-19:45 ARTE, Voyages, Voyages, Die großen Naturparadiese: Serengeti Sa., 22.02.2003, 19:00-19:45 BR, Wildes Afrika - 5, Dschungel ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. 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