Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 147 vom 6. Februar 2003
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
ISSN 1619-6643

Liebe Leser

das Columbia-Unglück sitzt uns noch in den Knochen. Schade, daß sogleich wieder aus verschiedensten Kalkülen heraus versucht wurde, Raumfahrt und sogar Wissenschaft also solche grundsätzlich in Frage zu stellen, noch bevor die Gründe geklärt oder auch nur die Opfer beerdigt sind. Was dieses Thema in der Zoopresseschau zu suchen hat? An Bord befanden sich zahlreiche Bio-Versuche und Tiere, darunter das Weltraum-Aquarium der Uni Bochum und australische Radnetzspinnen, die aus dem Zoo Melbourne stammten: Columbia

Letzte Woche berichteten wir über die durch die Brände in Australien betroffenen Tierparks und bedrohten Arten. Die Katastrophe nahmen wir zum Anlaß, nachzufragen, was mit den Spenden nach der Elbe-Flut erreicht werden konnte. Die Deutsche Tierparkgesellschaft reagierte sofort und schickte eine zusammenfassende Pressemitteilung und den erneuten Aufruf zu Spenden für die jüngst betroffenen Parks: Flutopfer-Spenden

Mit der Verurteilung von Brigitte Gorgas ist nun hoffentlich ein Ende der Schlammschlacht gekommen und die Medien können sich wieder dem Zoo selbst zuwenden: Augsburg

Es ist da - das erste Hannoveraner Elefantenkind seit 30 Jahren: Nachwuchs

Vor zwei Wochen erschien im STERN ein neuer Artikel über den Tierpark Lübeck, der jetzt online zu finden ist. Der Stern hatte den Tierpark in Lübeck bei seinem "Zoo-Test" im Sommer 2000 verrissen. Gleichermaßen ausführlich wie scheinheilig: der Stern-Artikel

Dirk Petzold


  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Dresdner Neueste Nachrichten 3.2.2003
Kleine Pandas kommen, Seerobben nicht
http://www.dnn.de/regional/33591.html
Im Orang-Utan-Haus des Dresdner Zoos soll es wohnlicher werden. Nach Auskunft des von der Stadt berufenen Zoologischen Leiters Wolfgang Ludwig erhält das Gebäude in diesem Jahr endlich ein neues Dach einschließlich Dachfenster. Der Besucherbereich soll mit Sitzgelegenheiten, viel Holz und Pflanzen versehen werden. Der Zoo setzt nach dem Weggang von Direktor Hubert Lücker angesichts klammer Kasse jetzt auf kleinere, dafür realistische Vorhaben. Von dem hochtrabenden Projekt, den Teich vor der alten Bären- und Robbenfelsanlage einmal von Seerobben bevölkern zu lassen, hat sich Ludwig im Geiste inzwischen verabschiedet. Das Waschbärenquartett im "Zooschaufenster" soll in diesem Jahr seinen Platz zu Gunsten von neuen Kleinen Pandabären räumen. Fertig werden soll 2003 die begehbare australische Voliere für zunächst 20 Sittiche im Nordteil des Zoos. Die beiden seltenen Borneo-Flussschildkröten werden ihre oft kritisierten Becken im Aquarium/Terrarium in Richtung Orang-Utan-Haus verlassen, um sich dort einzurichten. Ein Großteil der Reparaturen infolge des Hochwassers im vergangenen Sommer ist inzwischen abgeschlossen.

Westdeutsche Allgemeine 5.2.2003
Duisburger Zoo legt kräftig zu und ist in NRW die Nummer 1
http://www.waz.de/waz/waz.westen.artikel.php?id=460908
Dank der satten Steigerung von 11,5 Prozent wurde nach 1992 erstmals wieder die magische Marke durchbrochen. Das Delphinarium legte gar um 12,6 Prozent zu. Damit halten die Duisburger die Spitzenstellung in Nordrhein-Westfalen und können sich mit Berlin, München und Leipzig messen. Michael Hilbert, Kaufmännischer Direktor des Zoos schreibt das auch den neuen Attraktionen wie der zweiten Freianlage für Afrikanische Elefanten und dem "Gorilla-Bush" zu. "Außerdem ist der Zoo in den vergangenen Jahren stets attraktiver geworden, die hässlichen Ecken sind verschwunden." Das spreche sich langsam herum. "Wir sind wohl eine der Wenigen, die nicht über die Konjunktur klagen", glaubt Hilbert. Im Gegenteil, offenbar profitiert das Naherholungsziel vom leichteren Geldbeutel.

Neue Ruhr Zeitung 5.2.2003
Das große Zählen im Zoo hat ein Ende
http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=461167
Duisburg. 2083 Tiere aus 276 Arten leben in der Arche am Kaiserberg. Mehr als eine Million Besucher wurden 2002 gezählt.
>vergl. auch Pressemitteilung

Freie Presse 6.2.2003
Umbau trotz knapper Kassen - Zoos setzen auf bessere Tier-Präsentation
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/551795.html
Mit umfassenden Baumaßnahmen wollen die sächsischen Zoos trotz knapper Kassen ihre Attraktivität steigern. Wie die Tierparks in Leipzig und Chemnitz in einer ddp-Umfrage angaben, stehen nach ersten erfolgreichen Projekten weitere Vorhaben auf dem Plan. Der Trend geht hin zu Themenanlagen in denen mehrere Tierarten gemeinsam in möglichst natürlichem Lebensumfeld untergebracht werden.
Nach Eröffnung des Tropenhauses im Februar vergangenen Jahres will der Chemnitzer Tierpark nach Angaben des Direktors Hermann Will künftig mit einem neuen Streichelzoo, einer Australien- und einer Afrikaanlage sowie einem großen Affenwald punkten. Allerdings fielen die Sponsoren- und Spendengelder derzeit nicht mehr ganz so großzügig aus, räumte Will ein.
Auch der Leipziger Zoo setzt auf Raumgewinn. Mit Neuerungen wie der Löwensavanne «Makasi Simba» und der Menschenaffenanlage «Pongoland» habe der Tierpark im Jahr 2001 einen Besucherrekord erreicht. Ein baldiger Höhepunkt ist die Eröffnung der Tigertaiga im März.
Der Zoo Dresden will unterdessen aus dem Rückgang der Besucherzahlen in den vergangenen zwei Jahren Konsequenzen ziehen. Es müsse konzeptionell etwas geändert werden. Den Angaben zufolge wird künftig der Erwerb weiterer Großtiere wie Nashörner und Giraffen angestrebt. Auch sollten die Tiere anders präsentiert werden.

Leipziger Volkszeitung 30.1.2003
Tapfere Löwin: Augen-OP geschafft
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/34739.html
Gestern früh lag sie auf dem OP-Tisch der Uni-Kleintierklinik, am Nachmittag saß sie bereits wieder ruhig in einer Ecke ihres Zoo-Käfigs und blinzelte: Die Operation der jungen Angola-Löwin, die an Grauem Star leidet, ist gut verlaufen. "Wir vermuten, dass sie jetzt wesentlich mehr sieht als vorher", ergänzte Zoodirektor Jörg Junhold. Ob sie zur Zucht eingesetzt werden kann, bleibt weiterhin offen.
> vergl. Pressemitteilungen

Thüringische Landeszeitung 5.2.2003
50. Geburtstag im neuen Revier
http://www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?id=459525
Das Aquarium Erfurt arbeitet ab 1. März wirtschaftlich und fachlich unter der Regie des Thüringer Zooparks. Beschlossen hatte das der Stadtrat, weil Aquariumsdirektor Rolf Meyer am 28. Februar in den Ruhestand geht und die Stadt die Stelle des Direktors einsparen kann. Bis zum 50. Geburtstag des Aquariums am 5. Juli soll die Chronik über die Gründerjahre aufgearbeitet werden. Dafür setze der Zoopark besonders auf die Hilfe des Vereins "Erfurter Aquarienfreunde".

Thüringer Allgemeine 4.2.2003
Zoodirektor: Keine feindliche Übernahme
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=458028
Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz: Wir sind quasi über Nacht um 3.515 Tiere in 518 Arten reicher geworden. Bewährtes, wie etwa der Fischbestand in der Schauhalle, soll bleiben, anderes, wie z. B. die Haltung der Krallenaffen und Reptilien werden wir ändern. Das Haibecken wird nicht abgerissen werden, das wäre in der heutigen Zeit politisch nicht vertretbar, zumal sein Bau eine Menge Geld gekostet hat.

Thüringer Allgemeine 1.2.2003
Aquarium: Vernarrt in Schlangen
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=454214
Erfurts dienstältester Direktor, 18 Jahre führte Rolf Meyer das Erfurter Aquarium am Nettelbeckufer, wird morgen 65. Rigoros ging der Aquariumsdirektor zu Beginn seiner Amtszeit vor: 100 Futtergeckos setzte er kurzerhand aus, um das immense Kakerlakenproblem zu lösen. Wenn er am 28. Februar in den Ruhestand geht, geht er nicht im Guten. Die Eingliederung des Aquariums in den Erfurter Zoopark hat ihn enttäuscht. Das Hai-Becken wird Rolf Meyer verteidigen, es ist das einzig freischwebende in Deutschland und aus Spenden gebaut.

Berliner Kurier 3.2.2003
Fast 26 000 Bürger unterschrieben für den Tierpark
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik13.html
Wie die Löwen kämpfen Berlins Tierfreunde um Zoo und Tierpark: Schon exakt 25 589 unterschrieben das Bürgerbegehren. "Das Interesse geht weit über den Bezirk hinaus", zog Wilfried Nünthel (CDU), Stadtrat für Bürgerdienste, gestern Halbzeitbilanz. Doch genau das ist der Haken: Denn nur die Unterschriften Lichtenberger Bürger werden angerechnet, weil das Bürgerbegehren nur im Heimatbezirk des Tierparks läuft. Darum sind von den bisher fast 26 000 Unterschriften nur 13 240 gültig. Exakt 19 881 Lichtenberger müssen bis 6. März unterschreiben, damit sich die Bezirksverordneten beim Senat noch einmal für den Tierpark einsetzen.

Neues Deutschland 3.2.2003
Lichtenberg für Tierpark und Zoo
http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=30368&IDC=5
Seit 6. Januar liegen in Lichtenberg die Unterschriftenlisten für das Bürgerbegehren zum Erhalt des Tierparks Friedrichsfelde und des Zoos aus – und sie füllen sich schnell: Nach Ablauf der halben Frist zur Beibringung von exakt 19881 gültigen Voten haben die Verantwortlichen im Lichtenberger Rathaus bereits 13240 gültige Unterschriften registriert. Mit dem Bürgerbegehren wollen die Initiatoren um die PDS-Bundestagsabgeordnete Gesine Lötzsch und den Lichtenberger Bezirksverordneten Rainer Bosse (PDS) »jede Art spekulativer Diskussion über die Höhe öffentlicher Zuschüsse für Tierpark und Zoo sofort und in Zukunft« unterbinden.

Berliner Morgenpost 5.2.2003
Fledermäuse ziehen am Montag in den Zoo um
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story581889.html
Der Schauraum mit lebenden Fledermäusen in der Zitadelle soll am kommenden Montag endgültig geschlossen werden. An diesem Tag will Betreiber Carsten Kallasch, der die Nachttiere im Auftrag des Vereins Vespertilio betreut, zehn verbliebene Vampire und 50 tropische Brillenblattnasen dem Berliner Zoo übergeben. Die Räumung hatte sich verzögert, weil im Nachttierhaus erst ein Verschlag gebaut werden musste.

Neue Ruhr Zeitung 5.2.2003
Wildgehege droht die Schließung
http://www.nrz.de/nrz/nrz.kleve.volltext.php?id=461161
Kleve. Das Wildgehege Reichswald soll geschlossen werden. Der Rotstift lauert bereits vor dem Zaun. Er soll die 15 000 Euro Kosten pro Jahr streichen. Ersatzlos. Bürgermeister Josef Joeken:"Ich denke, die Öffentlichkeit weiß, was die Stunde geschlagen hat". Ausgaben müssten abgewogen werden und da habe der Erhalt des Tiergartens an erster Stelle gestanden. "Das ist mir neu", reagierte Forstamtsdirektor Hans-Karl Ganser auf die Schließungspläne. Sein Amt hat die Fläche günstig an die Stadt verpachtet, die Tiere werden nebenbei von einem engagierten Mitarbeiter versorgt. Der bemühe sich seit Jahren redlich darum, die Kosten in Grenzen zu halten. Mit Erfolg: Die Kosten seien seit 20 Jahren konstant geblieben. Er erinnert daran, dass vor Jahren eine Diskussion aufgekommen sei, entweder den Tierpark oder das Wildgehege zu schließen. Weil beides nicht gewollt war, sei ein Konzept erstellt worden. Seitdem konzentriere sich der Tiergarten auf Haustiere, Waldtiere sind im Gehege zu sehen.

Schweriner Volkszeitung 1.2.2003
Junge Forscher erkunden Wasserfloh und Fliegen
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/01.02.03/floh/floh.html
Direkt neben der Wasservogelanlage entsteht derzeit im Schweriner Zoo ein Haus, in dem Schüler und Besucher unter fachlicher Anleitung mikroskopieren und experimentieren können. Seine ersten Gäste erwartet das so genannte Forschercamp bereits Ende Februar oder Anfang März. Der 45 000 Euro teure Bau des "Grünen Klassenzimmers" kam mit Hilfe des Jugendamtes zustande.

Ostthüringer Zeitung 5.2.2003
Tiergarten soll sich wandeln zum Naturschutz-Zentrum
http://www.otz.de/otz/otz.eisenberg.volltext.php?id=460201
Der Eisenberger Tiergarten am Geyersberg soll sich in den nächsten Jahren zu einem Naturschutz-Zentrum wandeln. So will es eine EU-Richtlinie. Dr. Gansloßer unterstrich, dass bei der Umgestaltung sowohl die natürlichen Gegebenheiten (Hanglage) und das Känguru-Logo des Tiergartens beachtet und bereits erneuerte Gehege einschließlich des "Bauernhofes der Zwerge" beibehalten werden sollen. Um aber die Attraktivität eines Zoos zu garantieren, seien neben heimischen Tieren auch Exoten nötig. Die Präsentation soll künftig übersichtlicher in Zonen für Afrika, Australien und Europa erfolgen. Damit die ganze Umgestaltung nicht zu viel kostet und das Gesamtbild von Geyers Garten sollen allenfalls "luftige" Gehege aus Holz, Netz und Draht neu errichtet werden.

Ostsee Zeitung 5.2.2003
Ehrenamtliche Kursleiter bieten Naturkunde im Tierpark an
http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112742_628216.html
625 Schulklassen mit etwa 12 000 Kindern nutzten das "Grüne Klassenzimmer" während der Landesgartenschau Wismar. "Wir wollen hier anknüpfen und das Projekt im Tierpark fortführen", entschied Direktor Michael Werner. Aus über 30 Themen wurden 14 ausgewählt und an über 1000 Schulen verschickt. Zwei Euro pro Kind würde der Tierpark für Verbrauchsmaterial erheben.

Kölner Stadt-Anzeiger 5.2.2003
Ziehen die Seehunde in ein Schwimmbad?
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1044375884346
Abschied nehmen heißt es vielleicht bald für die Seehunde, die sich derzeit noch im ehemaligen Eisbärbecken des Kölner Zoos tummeln. Die Tiere, die an einem Forschungsprojekt der Ruhr-Universität Bochum teilnehmen, ziehen möglicherweise um ins Schwimmbad der Steinbachtalsperre in der Eifel. "Auch wenn Herr Dehnhardt alle Tiere mitnehmen sollte, brauchen sich die Kölner keine Sorgen zu machen", erklärte Zoodirektor Gunther Nogge. Solange kein Geld da sei, die Eisbären-Anlage abzubrechen, würden dort auch weiterhin Seehunde leben.

Salzburger Nachrichten 31.1.2003
Besucherboom
http://www.salzburg.com/sn/03/01/31/artikel/391125.html
Schönbrunn scheint als Tourismus- und Freizeitattraktion weiter zu boomen. Im Zoo wurden im Jahr 2002 1,8 Mill. Besucher gezählt. Elefantenjunge Abu trug nicht unwesentlich zur Beliebtheit des Tiergartens bei. Der Höchstwert hat aber auch mit den neuen Attraktionen zu tun: Seit März sind zwei Koalas zu bewundern, seit Juli gibt es die "Botschaft der Regenwälder" und seit Oktober hat die junge Löwen-Gruppe ein neues Reich.




Walsroder Zeitung 6.2.2003
Das Unglück der Raumfähre «Columbia» war auch eine Katastrophe für die Wissenschaft
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106804039
dpa. Enttäuschend für die Wissenschaft sei auch der Verlust von Daten über das Weltraum-Aquarium CEBAS. Die Aquarium-Experimente hätten Aufschlüsse geben sollen etwa über das Verhalten und die Entwicklung der Fische und anderer Wasserorganismen. «Die Wissenschaft und persönliche Erfolgserwartungen schrumpfen zur Nichtigkeit gegenüber dem Verlust von sieben Menschenleben und dem Leid der Familien und Angehörigen», sagte der Biologe Prof. Volker Blüm von der Universität Bochum, der das Weltraum-Aquarium mitentwickelt hatte.

The Sydney Morning Herald, February 3 2003
Melbourne students and scientists join mourning
http://www.smh.com.au/articles/2003/02/02/1044122261894.html

Aussie spiders perish on shuttle
http://www.heraldsun.news.com.au/common/story_page/0,5478,5925221%255E1702,00.html
Eight Golden Orb spiders, bred at Melbourne Zoo, were on board the US Columbia space shuttle which broke up on its return to earth




Nürnberger Zeitung 31.1.2003
Frühere Zoo-Chefin verurteilt
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=64118&kat=30
Die frühere stellvertretende Direktorin des Augsburger Zoos ist zu einer Geldstrafe von 10.800 Euro verurteilt worden. Das Landgericht Augsburg hielt sie der Untreue in acht Fällen für schuldig. Für eine von der Staatsanwaltschaft geforderte achtmonatige Bewährungsstrafe sei die veruntreute Summe von rund 9.000 Euro zu gering gewesen, so der Gerichtsvorsitzende in der Urteilsbegründung.

Süddeutsche Zeitung 31.1.2003
Geldstrafe im Zoo-Prozess
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel5324.php
Zum Abschluss des Prozesses, der skandalöse Zustände im Augsburger Zoo ans Licht gebracht hat, hat sich das Gericht um Schadensbegrenzung für die städtische Einrichtung bemüht. Das Landgericht Augsburg verurteilte Brigitte Gorgas, ehemalige Vizedirektorin des Zoos, wegen Untreue in acht Fällen zu 10800 Euro Geldstrafe. Die Angeklagte, die den Zoo seit 1994 wegen der Erkrankung von Zoodirektor Michael Gorgas zunehmend in Alleinregie geführt hatte, profitierte laut Urteil von dem alten Rechtsgrundsatz: im Zweifel für den Angeklagten. Im Nachhinein sei oft nicht mehr zu klären, ob sie oder ihr Mann entschieden habe, eine private Ausgabe über die Zookasse abzurechnen. Von 89 angeklagten Fällen der Untreue blieben am Ende acht übrig. Die Affäre ist mit dem Urteil nicht beendet. Die Stadt wird die einstige Vizedirektorin wegen unberechtigt hoher Gehaltsbezüge auf Schadensersatz verklagen. Gestützt auf Feststellungen der Staatsanwaltschaft, wonach es "faktisch keine Kontrolle über den Zoo" gegeben habe, werden Klagen gegen frühere Mitglieder des Zoo-Aufsichtsrats erwogen. Darunter auch gegen Ex-Oberbürgermeister Peter Menacher (CSU).

Nürnberger Nachrichten 31.1.2003
Zoo-Chefin verurteilt
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=63975&kat=29
Das Gericht bezog sich bei dem Strafmaß vor allem auf fünf "reine Vergnügungsreisen" zum Kölner Karneval, die von der Angeklagten zu Lasten des Zoos abgerechnet worden seien. Sie habe als Reisezweck jeweils "Zoo-Direktoren-Tagung" angegeben.

Augsburger Allgemeine 30.1.2003
Prozess um Zoo-Affäre endet mit Geldstrafe
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1043898076527
Die Einkäufe von Medikamenten für den Privatgebrauch über die Zookasse konnten nicht eindeutig der 52-Jährigen zugewiesen werden. Das Verfahren in diesen Fällen wurde eingestellt. Viel Negatives sei im Verfahren zum Vorschein gekommen, das Gericht verhandle aber nicht Missstände bei der Tierhaltung. Die Zoo-Gesellschaft will nun Schadenersatz von Brigitte Gorgas fordern, bestätigte Oberbürgermeister Paul Wengert, der Aufsichtsratsvorsitzender der Zoo-GmbH ist. Dem Vernehmen nach geht es um rund 130.000 Euro. Auch eine Kündigung werde geprüft, so Wengert. Die Vizedirektorin wurde von der neuen Zoochefin Barbara Jantschke im Juni vom Dienst befreit, bezieht aber nach wie vor ein monatliches Bruttogehalt von 4378 Euro.

Nürnberger Nachrichten 1.2.2003
Die Stadt fordert 130.000 Euro zurück
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=64244&kat=29
Mit der Verurteilung zu 10.800 Euro Geldstrafe wegen Untreue ist für die suspendierte Vizedirektorin des Augsburger Tiergartens, Brigitte Gorgas, die finanzielle Bewältigung ihrer Altlasten offenbar längst nicht erledigt. Die Stadt Augsburg will von der 52-Jährigen mehr als die zehnfache Summe (nach inoffiziellen Angaben 130.000 Euro) als Schadenersatz zurückfordern. Zudem droht Frau Gorgas die Kündigung ihres seit Monaten bei vollen Bezügen ruhenden Arbeitsverhältnisses.





Aktionen

Nordkurier 3.2.2003
DIES & DAS
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/b___/b.php
Während der Winterferien hat der Tierpark Ueckermünde ein ganz besonderes Angebot. Seit dem vergangenen Sonnabend und bis zum 28. Februar kosten die Jahreskarten den halben Preis. Das bedeutet, als Erwachsener kann man für nur neun Euro das ganze Jahr den Tierpark Ueckermünde besuchen. Jahreskarten für Kinder kosten sogar nur vier Euro. Ab dem 1. März gelten im Tierpark wieder die üblichen Sommereintrittspreise.




Nachwuchs

Neue Presse 2.2.2003
Zoo jubelt: 108-Kilo-Baby bei Elefanten
http://www.neuepresse.de/region_hannover/118888.html
Jubel im Zoo Hannover: Sonntagfrüh um 1.44 Uhr hat Elefanten-Mutter Manari eine Tochter zur Welt gebracht – 108 Kilogramm schwer, 93 Zentimeter groß. Zoo-Tierarzt Andreas Knieriem erschöpft, aber erleichtert: "Es ist perfekt gegangen. Die Mutter hat alles richtig gemacht, die Betreuer wussten, was zu tun ist."
Vorgestellt wird das Elefanten-Baby allerdings erst am Mittwoch. Mutter und Kind sollen einige Tage Ruhe haben, sich aneinander zu gewöhnen. Das letzte Indische Elefanten-Baby im Zoo Hannover wurde vor 30 Jahren geboren. Auch Khaing Hnin Hnin ist schwanger. Ihr Baby soll im März oder April kommen.

Hannoversche Allgemeine 5.2.2003
Das schwerste Baby der Stadt ist da
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/156964.html
Im Zoo Hannover ist das erste Elefantenbaby geboren worden. Das stattliche Elefantenmädchen kam vor drei Tagen mit einem Gewicht von 108 Kilo zur Welt. „Das Baby ist Manari wie aus dem Gesicht geschnitten“, meinte der Zoologische Leiter des Tierparks, Heiner Engel.  Die Geburt des Babys ist für den hannoverschen Zoo nicht nur eine kleine, sondern eine ganz große Sensation. Das letzte asiatische Elefantenkind wurde dort vor 30 Jahren geboren. Zoo-Chef Klaus-Michael Machens konnte seine „Vatergefühle“ für den kleinen Elefanten denn auch kaum verbergen. Nach dem Bau des Dschungelpalastes, der eine qualifizierte Tierhaltung ermögliche, sei nach und nach eine neue Elefantengruppe aufgebaut worden, die die Zucht wieder möglich mache.  1 Uhr am Sonntag früh begann die Endphase der Geburt. Und auch wenn die Geburt später als bilderbuchhaft beschrieben werden wird, so war sie in diesem Moment dramatisch. Die Elefantenkuh versuchte, den schmerzenden Fremdkörper mit den Füßen wegzutreten. Die Vorderfüße des Babys waren in der Fruchtblase bereits deutlich zu sehen – und plötzlich legte sich die erschöpfte Manari hin. Im Liegen konnte Manari nicht gebären. „Auf“ – ein einziges Kommando von Tierpfleger Dieter Schulte genügte schließlich: Die Elefantenkuh rappelte sich wieder hoch. Bei dieser Anstrengung platzte die Fruchtblase. Kruse griff nach dem Baby und zog es mit Hilfe seines Kollegen Lorenz Schwellenbach mit einem Ruck heraus, schnell wurde es auf den Gang neben dem Geburtsstall gezogen, aus der Reichweite seiner Mutter. Denn Ärzte und Pfleger wussten in diesem Moment noch nicht, ob die Mutter ihr Kind annehmen würde und brachten es vorsorglich in Sicherheit.

Neue Presse 4.2.2003
Zoo: Film zeigt Elefantengeburt
http://www.neuepresse.de/region_hannover/119615.html
Hannovers Zoobesucher konnten die Elefantengeburt von Manaris Baby nacherleben: In der Halle des Dschungelpalastes wirde ein sensationelles Video gezeigt. Ein Videofilm, in der Geburtsnacht zum vergangenen Sonntag vom Tierpfleger-Team um Jürgen Kruse aufgenommen, zeigt alle Stadien der Geburt.
Im Tropenhaus wird von 15 bis 15.30 Uhr weiter das kleine Faultier-Baby gezeigt, bei den Dromedaren hinter Meyers Hof buckelt ein kleines weißes Kamel und bei den Rotkopf-Mangaben im Tropenhaus gibts nach drei Jahren Pause wieder Affen-Nachwuchs – zwei auf einen Streich.

Gifhorner Rundschau 6.2.2003
Noch wacklig auf den Beinen
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/1238098




Sindelfinger, Böblinger Zeitung 3.2.2003
Tierklick aus Frankreich
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20030203loka0006.htm
Wilhelma-Direktor Dieter Jauch will mehr Besucher aus Frankreich für den zoologisch-botanischen Garten begeistern. Mit einem französischsprachigen Teil in ihrem Internetangebot wirbt die Wilhelma demnächst bei den westlichen Nachbarn. Der französischsprachige Teil der Wilhelma-Website bleibt vorerst der einzige Teil einer Neuorientierung, die für den Internetnutzer sichtbar ist. Wann die neuen Seiten freigeschaltet werden, ist noch offen.

Remscheider GA 5.2.2003
Neues Reich für die Erdmännchen
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106802779
In der "Fauna", Solingens großem Tierpark, ist immer viel zu tun. Weitere Ehrenamtliche sind gesucht. Mit über 700 Tieren und exotischen Bewohnern wie Nandus und Kängurus ist die Fauna eine von Solingens größten Naherholungsattraktionen. Neben den Winteraufräumarbeiten ist eine neue Erdmännchenanlage geplant.

Ostsee Zeitung 31.1.2003
Jungbulle wird Herdenboss im Wisentreservat
http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_157694.html
Büffeljagd im Nationalpark Nossentiner-Schwinzer Heide, angeordnet von Fred Zentner (40), Revierförster und Chef im Wisentreservat. "Daaks" soll der Nachfolger von Altbulle "Spätzünder" werden, der nach 12 Jahren ausgedient. hat. "Er hat 45 Nachkommen gezeugt, das ist genug. Wir brauchen jetzt frisches Genmaterial." Für "Spätzünder" das Todesurteil: Am Montag wurde das 800 Kilo schwere Tier von Zentner mit einem einzigen Schuss erlegt. Vier Kühe und zwei Kälber warten nun in einem gesonderten Gehege auf "Daaks". Insgesamt leben 31 Wisente in dem 280 Hektar großen Freigehege des Nationalparks. Jedes Jahr müssen Jungtiere aussortiert werden – dann steht im Jabeler Gasthof wieder Wisentfleisch auf der Karte.

Ostsee Zeitung 31.1.2003
"Jessica" ist nicht mehr allein
http://www.ostsee-zeitung.de/ru/start_112739_624573.html
Im Januar erblickt bei Familie Schaf für gewöhnlich der Nachwuchs das Licht der Welt. So auch im Sassnitzer Tierpark, wo vor wenigen Tagen ein weißes und zwei schwarze Lämmer geboren wurden. Gut eingelebt haben sich auch die vier Wölfe, die der Tierpark im Sommer aufnahm. Zufrieden ist man auch mit den Besucherzahlen des vergangenen Jahres.

Freie Presse 5.2.2003
Aquarium im Görlitzer Naturkundemuseum wird gefüllt
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/551021.html
Im frisch sanierten Naturkundemuseum in Görlitz wird heute das größte Aquarium erstmals mit Wasser gefüllt. 8000 Liter fasse das «Lausitzer Becken», in dem sich unter anderem Karpfen, Plötze und Sonnebarsche tummeln sollen, teilte das Museum mit. Die Einrichtung am Görlitzer Marienplatz war im Juli 1999 für die umfassende Sanierung des Hauses geschlossen worden. Den Termin für die Wiedereröffnung will Museumsdirektor Xylander heute bekannt geben.

Salzburger Nachrichten 6.2.2003
Narkose
http://www.salzburg.com/sn/03/02/06/artikel/394048.html
Salzburg. Wenn Nashornpaare im Zoo zusammenleben, benehmen sie sich wie Bruder und Schwester. Die Folge: Kein Sex, keine Rhinozeros-Babys. Für die notwendige künstliche Befruchtung wurde bislang der Nashornbulle in Vollnarkose versetzt und der Samen mittels Elektrostimulation gewonnen. Sandra Silinski vom Zoo Salzburg hat eine Methode entwickelt, bei der der Bulle stehen bleiben kann und nicht sediert werden muss. Das bedeutet allerdings für die Forscherin Schwerarbeit.  

Kieler Nachrichten 5.2.2003
Freddy, der Ausreißer-Affe
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-freddy_ART.htm
Neumünster. Freddy, Berberaffe, ist Ausbrecherkönig: Einmal täglich büchst der Affe zum Spaziergang aus seinem Gehege aus. "Eigentlich müsste er Noppen an Händen und Füßen haben", sagt Leiter Dr. Peter Drüwa: Denn bei seinem neuesten Trick klimmt Freddy vorbei an 12-Volt scharfen Elektro-Sicherungsdrähten, über glatte Alu-Streben senkrecht am Besucherpavillon hoch. Ein kurzer Ausflug auf die Grauadler-Voliere oder ein Besuch im benachbarten Eselgehege reichen dem Berberbengel, dann ist seine Abenteuerlust befriedigt, er kehrt freiwillig zu den Artgenossen ins 2000 Quadratmeter große Gehege zurück.

Reutlinger General Anzeiger 6.2.2003
Stuttgarts Weg zur Weltstadt
http://www.gea.de/nachrichten/gea/20030206/html/Article/0871015002_03503.html
Stuttgart. Eine Allensbach-Umfrage im Auftrag der Region Stuttgart hat im Herbst 2001 ergeben, dass der Stadt Stuttgart markante Wahrzeichen fehlen. Bundesweit kennen nur 16 Prozent den Stuttgarter Fernsehturm. Weiteren 11 Prozent war immerhin noch die Wilhelma ein Begriff, Deutschlands einziger kombinierter zoologisch-botanischer Garten.

Schaffhauser Nachrichten 6.2.2003
Zusammengehalten: Delfin und Seelöwe
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=77812
Ein Delfin und ein Seelöwe spielen zusammen im Zoo von Nürnberg. Die Verantwortlichen des Zoos behaupten, dass zwischen den Tieren faste ein Verhältnis wie unter Artgenossen besteht.

Berliner Morgenpost 6.2.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story582170.html
Um 14.15 Uhr bekommen die nordamerikanischen Buntfalken im Zoo heute ihr Futter.

Berliner Morgenpost 31.1.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story580903.html
Der Schwarze Jaguar. Egal ob schwarz oder gefleckt, im Tierpark fressen sie das Gleiche: nämlich 3 bis 4 Kilogramm Rindfleisch.

Berliner Morgenpost 2.2.2003
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story581139.html
Schleiereule im Berliner Zoo. Die Schönheiten am Adlerfelsen bekommen heute um 14 Uhr zwölf tote Mäuse.

Stuttgarter Nachrichten 31.1.2003
Zu viel Rummel für Aalfred
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/360830
Der erste Fernsehauftritt soll für Aalfred auch gleich der letzte gewesen sein. Nachdem sich der Fisch am Mittwochabend in der Sendung "stern TV" mit Günther Jauch vor einem Millionenpublikum im Scheinwerferlicht geaalt hatte, will die Bochumer Familie Richter nun dem Medienrummel um ihr berühmt gewordenes Haustier zunächst ein Ende setzen. Ein Umzug in den Zoo oder in ein Aquarium sei ebenso denkbar wie eine "aalgerechtere Gestaltung" der seit 33 Jahren von Aalfred bewohnten Badewanne.

Badener Online 4.2.2003
«Aalfred» bleibt in der Wanne und erhält Regenrohr als Rückzugsort
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106800842
Aal «Aalfred» darf weiter in der Badewanne der Bochumer Familie Richter wohnen. Ein armlanges Regenrohr soll jedoch künftig als Rückzugsort für den Fisch in die Familien-Wanne gelegt werden. Aal-Besitzerin Hannelore Richter zeigte sich erleichtert: «Das ist für uns die beste Lösung. Ein Aquarium wäre in unserem Haus aus Platzgründen überhaupt nicht möglich gewesen.»

> wie kostengünstig artgerechte Tierhaltung doch machbar ist...



Vor zwei Wochen erschien im STERN ein Artikel über den Tierpark Lübeck, der jetzt online zu finden ist.
Der Stern, 2003-01-23
http://www.stern.de/suche/display.do?id=000231102
Wahrscheinlich fühlt sich Günter Lehmensiek im Raubtierkäfig manchmal wohler als in der Welt da draußen, wo politisches Kalkül, Selbstvermarktung und eine ordentliche Portion Chuzpe gefragt sind. Als in Berichten über den Lübecker Tierpark im Sommer 2000 von einem »Tier-Slum« und »Deutschlands schlimmstem Zoo« die Rede war, galt Lehmensiek daher den meisten Verantwortlichen als idealer Kandidat für zwei dringend zu besetzende Posten: erst als Sündenbock. Dann als der, der alles wieder in Ordnung bringt.
Gerade hatte der stern seinen großen Zootest veröffentlicht. Das Ergebnis für die Lübecker Anlage: verheerend. So stand der Zoobesitzer vor der Aufgabe, einen völlig heruntergekommenen Zoo wieder flottzumachen - allein und ohne Geld. Denn einig war sich die Mehrheit der Lokalpolitiker über zwei Dinge: Lübeck braucht unbedingt einen Zoo. Und: Er darf nichts kosten. Wer nicht schließen will, muss renovieren. Und das nicht zu knapp: Nur ein gutes Drittel der Anlage, wo sich etwa 100 Tiere auf 3 Hektar drängen, wurde in einem Gutachten als »befriedigend oder besser« bewertet. Der Gutachter schlug vor, auf Exoten wie Löwen und Bären zu verzichten und unter dem Motto »Vom Wildtier zum Haustier« ganz neu anzufangen. Mehr als 750000 Euro sollte diese »große Lösung« kosten. Umweltsenatorin Beate Hoffmann ruderte zurück.
Weil die radikale Verbesserung durchgefallen war, sollte Lehmensiek weiterwurschteln wie bisher. Einerseits. Andererseits sollte alles anders und besser werden. Praktischerweise zauberte die Stadt gleich auch einen neuen Experten mit neuem Gutachten hervor: alles halb so wild, so die Botschaft.
Tatsächlich hat sich am Erscheinungsbild des Tierparks kaum etwas geändert. Die Rinder stehen knöcheltief im Matsch, von Gras weit und breit keine Spur. Im Schafsrevier sind die Tiere völlig verdreckt. In fast allen Gehegen kaum Abwechslung, hier ein kahler Baumstumpf, dort ein blanker Felsbrocken, das war's.
»Ich verstehe nicht, warum das alles schlecht gemacht wird«, sagt Lehmensiek und wirkt sehr müde, »wir haben viel getan, zu mehr fehlt uns das Geld.« Zwar kosten die Sofortmaßnahmen deutlich weniger als die »große Lösung« - aber sogar dieses Geld aufzutreiben ist schwierig. Von der Stadt Lübeck kriegt Lehmensiek keinen Cent; der Park lebt von vereinzelten Spenden der Tierparkgesellschaft und - zu 90 Prozent - vom Eintrittsgeld der Besucher. Deren Zahl aber hat sich seit Sommer 2000 von 30 000 jährlich auf 15 000 glatt halbiert.
So reichten die Einnahmen nur, um einen Teil der städtischen Mängelliste abzuarbeiten. Bär Bruno bekam ein paar Bäume und eine Ladung Kies. Sein Futter muss er sich jetzt selbst suchen. Den Frettchen baute Lehmensiek ein neues Revier mit Baumstämmen, einem kleinen Teich und Krabbelröhren. Dem Uhu spendierte man ein paar Bäume als Sichtschutz. Das drängendste Problem blieb bis heute ungelöst: Im Affenhaus, das selbst die sehr niedrige gesetzliche Mindestgröße noch unterschreitet, hocken die Schimpansen abwechselnd apathisch oder aggressiv im reizarmen Verschlag.
Jetzt rächt sich, dass zusammen mit der großen Lösung auch die Erarbeitung eines wirtschaftlichen Konzepts über Bord geworfen wurde, das dem Tierpark eine Perspektive jenseits des Durchwurschtelns aufzeigt. Stattdessen reagierte die Stadt panisch, als der Zoo in den Negativschlagzeilen war, und eierte dann mehr als zwei Jahre unschlüssig herum.
Ein Ende ist kaum abzusehen. Im Juli vergangenen Jahres, als sich der Medienrummel gelegt hatte, verlängerte Lübeck flugs den Vertrag mit der Tierparkgesellschaft zu den aktuellen Konditionen - bis zum 31. Dezember 2011.

> Selten einen scheinheiligeren Artikel gelesen.
> Praktischerweise hat der STERN seinen damaligen Zootest jetzt aus dem Internet genommen, so daß den Lesern der Vergleich fehlt.



Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen teilweise gekürzt
 
Görlitz, 5.2.03
Fischottertage
otter ein zweitägiges Winterferienangebot
des Biosphärenreservates und des Naturschutz-Tierpark Görlitz e. V.
Donnerstag, den 13.02.03 und Freitag, den 14.02.03
Fischotter - Tag im Naturschutz-Tierpark
Donnerstag, 14:00 - 20:00 Uhr , Treffpunkt: Tierpark - Kasse
Wir werden die verspielten Otter Moritz und Luterka beobachten, bei der
Fütterung dabei sein und ihre Tierpflegerin befragen, Otterspiele machen
und uns zum Abschluß am Lagerfeuer ein Fischottermenü munden lassen.
Der Unkostenbeitrag (einschließlich Eintritt) beträgt 5,00 ?.
Wichtig sind warme Kleidung und festes Schuhwerk !
Anmeldung unter Tel. 03581/407400
Fischotter - Tag im Biosphärenreserevat
Freitag, 10:00-16:00 Uhr, Treffpunkt: Guttau, Ortseingang rechts, Start
Lehrpfad Guttau
Wir erkunden im Biosphärenreservat den Lebensraum des Fischotters und
suchen nach seinen Fährten. Dabei wandern wir entlang des Lehrpfades
zwischen Guttau und Wartha.
Ihr solltet alle warme Kleidung, festes Schuhwerk und ein großes Lunchpaket
sowie warmen Tee mitbringen.
Anmeldung unter Tel. 035893-50828 oder umbi@erde.de mit Rücksprache zwecks
Bildung von Fahrgemeinschaften
Für dieses Ferienprogramm solltet Ihr zwischen 8 und 14 Jahren alt sein.
Wenn Ihr Euch interessiert, dann meldet Euch schnell an. Die Teilnehmerzahl
ist für beide Tage auf 20 beschränkt!

Leipzig, 5.2.03
Hoffnungsschimmer in der Löwensavanne
Am Grauen Star operierte Löwin ist noch wohlauf

Die am Grauen Star operierte Löwin des Zoos Leipzig ist wohlauf. Bislang befürchtete Entzündungen am und im Auge blieben bislang aus. „Wir sind froh, dass es unserer Löwin fast eine Woche nach der OP so gut geht. Dass sie das Auge in Ruhe ließ und sich nicht, wie befürchtet, kratzte oder rieb, ist ein gutes Zeichen. Zunächst bleibt sie im Innengehege der Löwensavanne, um sich weiter zu erholen. Wann sie für die Besucher wieder zu sehen sein wird, können wir noch nicht sagen.“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.  

Stuttgart, 5.2.03
Ein Traum in Beige
Wüstenfarben müssen sie schon sein, die Addax- oder Mendes-Antilopen aus der Sahara – schließlich dient diese Fellfarbe in der freien Wildbahn der Tarnung. Sieben lange Jahre gab es in der kleinen Wilhelma-Herde keinen Nachwuchs bei den seltenen Tieren. Dieses Jahr bewiesen „Felix“ und „Fanny“, dass sie es doch können: Die kleine „Fabienne“ hat in diesen Tagen den ersten Ausgang mit ihrer Mutter. Etwas längeres Fell in uni-beige und nur winzig kleine Hörnchen trägt man als Jungtier. Der Nachwuchs ist hochwillkommen – schließlich sollen sich diese herrlichen Antilopen nicht nur in der Zoopopulation erhalten: Die Auswilderung der Mendes-Antilope aus Zoobeständen läuft recht erfolgreich. Ob damit der Fortbestand der Art im ursprünglichen Verbreitungsgebiet gesichert werden kann, bleibt abzuwarten...

Karlsruhe, 5. Februar 2003
Das Monster von Aramberri
Einzigartiger Saurier-Knochen-Fund / In Karlsruhe ensteht Ganzkörperplastik
Ein einzigartiger Fund gelang den Forschern des Naturkundemuseums und der Universität Karlsruhe: Bei Ausgrabungen im Nordosten Mexikos entdeckten sie über 120 Millionen Jahre alte Knochen eines Pliosauriers, Mit einer geschätzten Länge von etwa 18 Metern und vier flügelartigen Flossen ist "das Monster von Aramberri" der größte Räuber, der bis jetzt gefunden wurde. Und die besten Stücke können die Besucher bereits in einer Vitrine bestaunen. Daneben dokumentieren zwei Stellwände den Grabungsverlauf in Mexiko. Die Pliosaurier-Knochen sind der ganze Stolz der Projektleiter.
http://www.presse-service.de/Medienarchiv.cfm?Medien_ID=32198

Chemnitz, den 05.02.2003
Winteridylle im Tierpark Chemnitz
Einige Zentimeter Neuschnee und strahlender Sonnenschein - so präsentieren sich in derzeit winterlich schönster „Kulisse“ der Tierpark und das Wildgatter in Chemnitz. Tierparkdirektor Dr. Hermann Will:
Polarfüchse und Schneeziegen fühlen sich bei diesem Wetter naturgemäß in ihrem Element. Aber auch den beiden jüngsten im Zoo, den zwei Kamrunschaf-Lämmern, die am 27. Januar geboren sind, tat die Sonne gut. Obwohl diese Haustierrasse aus Afrika stammt haben selbst die Jungtiere keine Probleme mit dem Schnee.

Chemnitz, den 05.02.2003
Information aus dem Tierpark Chemnitz:
Einladung zu „Tierischen Ferien“ - die Winterferien-Aktionen
Schneeziegen Unter dem Motto „Tierpark Chemnitz im Winter – heißer Tipp für kalte Tage lädt der Tierpark Chemnitz während der Winterferien ein – hier die verschiedenen Angebote:
Vom 08. bis 12. Februar 2003 bietet das Kinder- und Jugendhaus Treff in der Tierparkschule: Fensterbilder aus Papier, Perlen-Maus, Gipsmalerei, Pom-Pom-Figuren, Haustier-Quiz, Stoff-Mäuse.
Das Angebot vom Solaris Förderzentrum für Umwelt wird am 15. Februar 2003 im Tropenhaus des Tierparks zu erleben sein: „Windräder in Form von Biene / Käfer, Bastelstraße, Buchbinden“.
Vom 18. bis 20. Februar ist der Kinder- und Jugendclub Don-Bosco-Haus je nach Wetter im gesamten Tierpark zu Gast und hat eine Schatzkiste, Riesen-Vier gewinnt und Animationsgeräte im Gepäck.

Leipzig, 5.2.03
Tradition lebt wieder auf:  Winterlicher Abendbummel im Zoo
> Dateigröße über 1 MB

Duisburg, 4.02.03
Das große Zählen ist zu Ende
Inventur im Zoo
Wie alle Jahre wieder, so sind auch diesmal rund um den Jahreswechsel vom Wissenschaftlichen Mitarbeiter und Inventur-Leiter des Zoos, Dipl.-Biol. Achim WINKLER, die dicken Bestandsbücher an die Revier-Tierpfleger ausgegeben worden. In ihnen ist peinlich genau festzuhalten, was es an lebendem (und totem!) „Inventar“ so alles zu verzeichnen gibt.
Das große Zählen, Messen, Wiegen (und Augenzwinkern...) ist nunmehr abgeschlossen und dies bedeutet:
der derzeitige Tierbestand setzt sich zusammen aus
 2.083 Tier-Individuen in 276 Arten ( Unterarten und Rassen eingeschlossen).
Insgesamt darf das Jahr 2002 für Duisburgs „Aushängeschild Nummer 1“ / Zoo als erfolgreich gelten, denn erstmals seit dem Jahr 1992 passierten wieder mehr als 1 Million Besucher die Pforten der „Arche Noah am Kaiserberg“. Ein Zuwachs von immerhin 11,5 %, womit Duisburgs Zoo in NRW die Spitzenstellung hält und sich selbst damit sogar zu den 10 bedeutendsten / meist besuchtesten Zoologischen Einrichtungen Deutschlands zählen darf.
Als bedeutende zoologische Höhepunkte konnten im Jahre 2002 die zweite Freianlage für Afrikanische Elefanten komplett fertig gestellt werden, und Duisburgs „Gorilla-Bush“ unterstreicht einmal mehr den internationalen Rang dieser einzigartigen Stätte zum Schutz und Erhalt bedrohter Tierarten.

Duisburg, 3.02.03
Neue Bäume für alte Bären
„Winterschlaf“ hat es im Zoo Duisburg nie gegeben; selbst die riesigen K o d i a k b ä r e n lassen sich weder von klirrendem Frost noch nasskaltem Niesel in Dauerschlaf lullen…
Im Gegenteil: Das Geschwistertrio der gewaltigen Braunbären pflegt nicht nur den mehrmals wöchentlich angebotenen Frischfang lebender Forellen, sondern sommers wie winters auch eine eher kontemplative Beschäftigung mit Namen „Kratzbaum-Beißen“.
Hinter dieser scheinbar widersinnigen Bezeichnung verbirgt sich folgendes:
Die ursprünglich als ‚Kratzbäume’ über die gesamte Freianlage aufgestellten Stämme helfen weniger bei der regelmäßigen Krallenpflege, vielmehr dient deren Holz und Rinde vorzugsweise als Rohstoff zur Pflege von Fangzahn und Kiefergelenk. Nach vielen Jahren bleiben nur noch rottende Holzreste zwischen Wasserfall und Gehegegraben liegen.
Dies zu ändern schickte die Zooleitung Wissenschaftler und Inspektoren in Duisburgs Forst- und Amtsstuben, geeignete Baumstämme auszusuchen, die wenig ansehnliche Betonanlage der Kodiakbären frisch zu dekorieren und gleichzeitig den pummeligen Petzen neues Spielzeug in Krallen bzw. Zähne zu liefern.
Mit Hilfe eines Spezialkrans werden am Dienstag, dem 4. Januar 2003, gegen 10.00 Uhr drei zurechtgestutzte, behauene und passfertige Robinienstämme auf der Bären-Freianlage aufgestellt und verankert.

Gelsenkirchen, 3. Februar 2003
Der Ruhr Zoo zoomt nach Afrika
Die Bauarbeiten für das Afrikanische Dorf der zoom Erlebniswelt gehen in die nächste Phase. Am Montag hat der Aufbau der ersten afrikanischen Dorfhütten begonnen.
Das Afrikanische Dorf wird der „Empfangsbereich“ für die zoom Erlebniswelt Afrika. Afrikanische Haustiere wie die Watussi-Rinder, die Somalischafe und die Zwergziegen werden durch das Dorf streifen. Ihre Stallungen werden in afrikanisch gestalteten Hütten untergebracht sein. Ins Fundament eingelassene Holzrahmenkonstruktionen bilden die Grundgerüste für die fünf Hütten. Im nächsten Schritt werden die Außenwände befestigt und die Innenverkleidung eingepasst. In den Hütten werden drei Stallgebäude, ein Heulager und die Kleingastronomie untergebracht.

Chemnitz, 03.02.2003
Einladung für Fotografen und Journalisten:
Graffiti-Wandbild im Tropenhaus Tierpark Chemnitz wird übergeben
Graffiti Termin: 07. Februar 2003, 12:00 Uhr im Tropenhaus Tierpark Chemnitz
Nach etwa fünf Monaten Arbeit ist das Graffiti-Wandbild Back-to-the-nature im Tropenhaus des Tierparkes Chemnitz fertig gestellt. Daniel Müller alias Scarap V Design und seine Freunde gestalteten es anlässlich des Kinderfestes am 03. Oktober 2002.
Bei der Übergabe des 15 x 3 Meter großen Wandbildes werden auch die Sponsoren des Materials, die Vertreter des Kinder- und Jugendbeirates, dabei sein.
Die feierliche Übergabe von Back-to-the-nature findet am kommenden Freitag, 07. Februar 2003 um 12:00 Uhr im Tropenhaus des Tierparkes Chemnitz im Beisein des Tierparkdirektors Dr. Hermann Will statt.



Rheine, 2.2.2003
Schwarzbär „Kampi“ tot
Bären Am Samstag musste aus altersbedingt gesundheitlichen Gründen die Schwarzbärin „Kampi“ eingeschläfert werden. „Kampi“ war Ende 1976 im Zoo Leipzig geboren worden und traf im Jahr 1977 im Tierpark Rheine ein. Zusammen mit den gleichaltrigen Artgenossen „Benni“ und „Mädi“ bezog sie den damals neuen Bärenkäfig, der die ehemalige Bärengrube ersetzte. Nur Kampi entsprach mit ihrem schwarzen Pelz  ihrem Artnamen, während die beiden Amerikaner als sogenannte „Zimtbären“ der braunen Farbvariante angehörten. Die drei Bären waren vor allem in ihren Jugendjahren eine große Publikumsattraktion, weil sie in einer zirkusartigen Dressur präsentiert wurden.
Die Vergreisung von Kampi war in den letzten Jahren sehr auffällig. Ihre Bewegungsunlust rührte von starken arthrotischen Veränderungen an der Wirbelsäule und den Beingelenken her, die bei einer röntgenologischen Untersuchung vor einem Jahr diagnostiziert wurden. In den vergangenen Tagen konnte sich die Bärin kaum noch von ihrem Lager erheben, jegliche Fortbewegung kostete sie ganz offensichtlich wegen der damit verbundenen Schmerzen Überwindung.
Als Höchstalter für wilde Schwarzbären werden 20 bis 25 Jahre angegeben, was Kampi noch überschritten hat.
Der gleichfalls deutlich altersgeprägte körperliche Zustand von Benni wird von den Tierpflegern und dem Tierarzt genau beobachtet, um auch ihm gegebenenfalls schmerzvolles Leiden zu ersparen. Nach dem absehbaren Ableben von Benni wird es an dieser Stelle im NaturZoo keine Bärenhaltung mehr geben: Die Unterbringung entspricht heute nicht mehr den zeitgemäßen Anforderungen dafür.
Foto: Die drei Schwarzbären im Jahr 1977 mit ihrer damaligen Pflegerin Christa Beule

Heidelberg, 31.01.2003
Kunst für den Tigerschutz 
Der Tiger ist wieder von der Ausrottung bedroht. Der Verlust seines Lebensraumes durch Abholzung und Waldbrände und die unbarmherzige Wilderei haben die Zahl der freilebenden Tiger auf nur etwas über 6000 Individuen schrumpfen lassen.
Am Sonntag, den 02. Februar 2003 wird im Tiergarten Heidelberg die Ausstellung der Künstlergruppe Artists for Nature „Wilde Tiger von Bandhavgarh“ eröffnet. Diese wichtige Ausstellung die schon in mehreren Ländern auf großes Interesse gestoßen ist, dient dem Schutz der letzten freilebenden Tiger, der Erlös kommt dem Schutz  der eleganten Raubtiere im Freiland zu gute.
Das Jahr 2003 soll ganz den letzten Tigern in den Wäldern und Bambusdschungeln  Asiens gewidmet werden. Alle Zoos des europäischen Zooverbandes (EAZA) werben in diesem Jahr für die gestreiften Großkatzen.
Der Tiergarten Heidelberg wurde von der EAZA gebeten, zusammen mit dem Zoo Leipzig, die EAZA-Tigerkampagne für den deutschsprachigen Raum zu koordinieren.  „Es ist unser Ziel, dass sich möglichst viele Zoos beteiligen und am Ende der Kampagne der bedrohte Tiger in aller Munde ist – und genug Geld auf dem Spendenkonto damit wirksame Aktion zum Schutz der Tiger und ihrer Lebensräume durchgeführt werden können. Wir wollen mit gutem Beispiel vorangehen und durch eigene Veranstaltungen  auf die Situation dieser faszinierenden Tiere im Freiland aufmerksam machen und ausgewählte Schutzprojekte unterstützen“ erklärt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann.
Beginnen wird der Zoo Heidelberg das „Jahr des Tigers“ mit der beeindruckenden Ausstellung von Artists for Nature. Zwölf internationale Künstler haben ihren Erlebnissen während eines Aufenthaltes im Indischen Nationalpark Bandhavgarh künstlerisch Ausdruck gegeben. Herrliche Bilder sind in dieser besonderen Umgebung entstanden. Zur Eröffnung wird Wolfgang Weber, einer der Initiatoren der Aktion und mit sehr eindrucksvollen Bildern der Tiger maßgeblich beteiligt,  anwesend sein und über seine Eindrücke und  die Entstehung der Bilder berichten.
Ein Teil der knapp 100 Kunstwerke wird als Dauerausstellung bis Ende des Jahres im Tiergarten Heidelberg bleiben, die übrigen Bilder werden in einer Wanderausstellung durch verschiedene deutsche Zoos dort auf die Situation der Tiger im Freiland aufmerksam machen. Die gesammelten Spenden gehen direkt in Schutzprojekte in Asien.
Weitere Aktionen rund um den Tiger werden die Besuchern des Heidelberger Tiergartens durch dieses Tigerjahr begleiten. Dabei wird es viel über die Tiger aber auch ihre Bedrohung und die geplanten Schutzmaßnahmen zu erfahren geben.

Warder, 2003, 30. Januar
Der Stolz der Magyaren
Bis 80 cm lang und ausladend werden die gewaltigen Hörner, welche sie von ihren Vorfahren, den wilden Auerochsen, ererbt haben. Allerdings... nur die erwachsenen Ungarischen Steppenrinder. Das gerade geborene Kuhkalb „Ildiko“ muss aber noch gewaltig wachsen, um ihr Endgewicht von 750 – 800 kg zu erreichen. Wie bei allen urtümlichen Rinderrassen werden die Neugeborenen in den ersten Lebenstagen wie Rehkitze versteckt abgelegt.
Seit nun schon 12 Jahren züchtet der Haustier-Schutzpark Warder Jahr für Jahr diese imposanten und genetisch wertvollen Hausrinder und trägt zum Erhalt dieser Rasse bei.
Das Kälbchen ist auch in dieser Jahreszeit in der Freianlage zu beobachten.

Leipzig, 30. Januar 2003
Angola-Löwin in Universitäts-Kleintierklinik operiert
Operation am Grauen Star erfolgreich verlaufen

OP Die heutige Operation der an Grauem Star erkrankten Angola-Löwin des Zoos Leipzig ist erfolgreich verlaufen. Die Löwin befindet sich inzwischen wieder im Innengehege der Löwensavanne im Zoo. Dort wird sie sich in vertrauter Umgebung von der Narkose erholen und ist deshalb für die Besucher bis auf weiteres nicht zu sehen.
Die Löwin traf heute Morgen um 7.15 Uhr in der Universitäts-Kleintierklinik ein und wurde dort zunächst auf die Operation vorbereitet.
Wie mitgeteilt, entschied sich das Team der Universitätskleintierklinik unter Leitung von Prof. Gerhard Oechtering und Augenspezialistin Dr. Andrea Steinmetz gemeinsam mit Zoodirektor Dr. Jörg Junhold und Zootierarzt Prof. Klaus Eulenberger dafür, zunächst nur das linke Auge mit der größeren, diffusen Trübung zu operieren, um das Risiko des Eingriffs zur verringern. Dazu wurde ein winziger Ultraschallkopf über die Hornhaut in die Linse eingeführt und zerstörte dort das krankhaft veränderte Gewebe. Aufgrund des fortgeschrittenen Stadiums der Erkrankung gestaltete sich dies schwieriger, als zunächst angenommen. Doch als die Trübung mit einer Spül-Saugvorrichtung entfernt wurde, war deutlich zu sehen, dass die Linse wieder klar wurde.
Während der Operation traten kurzeitig Komplikationen auf. Die Löwin reagierte auf ein üblicherweise verabreichtes und gut verträgliches Medikament mit einem Kreislaufkollaps. Innerhalb weniger Minuten hatte das Ärzteteam die Situation jedoch wieder im Griff.
Dank des großen Erfahrungsschatzes der Experten, intensiver Recherchen und Beratung mit Kollegen in der ganzen Welt ging die Operation nach insgesamt 2,5 Stunden erfolgreich zu Ende.
Wenn die Heilung optimal verläuft, wird die Löwin mit dem operierten Auge fast so gut sehen können, wie  mit einem gesunden. Eine leichte Weitsichtigkeit infolge der Linsenveränderung wird sie vermutlich in kurzer Zeit kompensieren können.
Da sich genetische Ursachen der Erkrankung nach wie vor und auch künftig nicht ausschließen lassen, steht weiter in Frage, ob mit dieser Löwin eine Zucht begonnen werden kann. „Wir werden hier in Leipzig die bedrohten Angola-Löwen züchten und damit die Erhaltung dieser seltenen Unterart unterstützen. Ob mit dieser Löwin oder einer anderen, das wird die Zukunft zeigen. Hauptsache ist, dass unsere wunderschöne Löwendame erst einmal gesund wird.“, so Zoodirektor Dr. Jörg Junhold.
Angola-Löwen leben europaweit bislang nur in den Zoos von Arnheim, Barcelona, Lissabon, Riga und Leipzig.



Ecoterra, 30.1.03
ECOP-marine in Zusammenarbeit mit ECOTERRA Intl. referiert anläßlich des 13. Reisepavillon auf der Reisemesse in Hannover:
Der Waltourismus allgemein und die Walmassaker auf den Faroer-Inseln.
Zwei Seiten der gleichen profitgeilen Münze und ihre negativen Folgen.
"Waltourismus" verhindert nicht den Walfang, sondert fördert ihn in einigen Fällen!", sagt ECOP-marine Vorstand Günter Merker. So verzeichnete Island im letzten Jahr einen Rekord von 60 000 Walbeobachtern, was einen Umsatz von 8 mill. U.S.Dollar einbrachte. Jeder 5. Islandtourist buchte eine "Whale-Watching" Tour.
Seit über 14 Jahren hielt sich Island an das Handels und Fangverbot. Bereits letztes Jahr wurde jedoch ein Vertrag mit Norwegen unterzeichnet, der eine Lieferung von 30 Tonnen Walfleisch beinhaltete und gleichzeitig unterwanderte Island das Washingtoner Artenschutzübereinkommen(WA).
Der Isländische Fischereiminister kündigte im Rundfunk für den kommenden Sommer den sog. "Wissenschaftswalfang" auf Finn-,Sei- und Zwergwale an.
Leider wird der Waltourismus in Norwegen sogar von einigen "Walschutzorganisationen" unterstützt. Diese erhalten "Prozente für  ihre Vermittlung und Bewerbung von Walbeobachtungstouren, ohne daß Forderungen gestellt wurden oder Bedingungen einzuhalten sind.
Der ehemalige norwegische Außenminister Stoltenberg bezeichnete die Wale als "Ratten der Meere". Steinert
Bastesen, ehemaliges Regierungsmitglied Norwegens war in einen Skandal verwickelt, wobei 6 Tonnen Walfleisch illegal als Makrelen deklariert auf dem Weg nach Japan entdeckt wurden.
Auf den Faroer-Inseln werden jedes Jahr ab Mai und bis in den September hinein die vorüberziehenden Pilotwale mit Motorbooten in flache Buchten getrieben und auf grausamste Weise umgebracht. Auf der ITB (Internationale Tourismusbörse Berlin) wurde in einem Reiseprospekt sogar auf die Möglichkeit hingewiesen, daß auch Touristen an diesem Grindwalgemetzel teilnehmen können.



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Natur- und Artenschutz

Thüringer Allgemeine 31.1.2003
Minister zahlt die Beute
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.magazin.volltext.php?id=452613
Staatsminister Rolf Schwanitz (SPD) will nach dem tragischen Tod der Wölfin Bärbel für die Beute des entlaufenen Tieres aufkommen. Er erklärte sich gestern in Plauen bereit, dem Klingenthaler Tierpark 800 Euro zu spenden, die dieser möglicherweise als Entschädigung für sieben gerissene Schafe bezahlen muss. Bislang steht aber noch nicht fest, ob der Tierpark tatsächlich für die Schafe aufkommen muss, weil er womöglich nicht mehr als Bärbels Eigentümer gilt. Dann sollte mit den 800 Euro eine neue Lebensgefährtin für den von Bärbel verlassenen Wolfsrüden Strupp beschafft werden.

Thüringer Allgemeine 1.2.2003
Jäger: Keine Rechtfertigung für Tod der Wölfin Bärbel
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.eichsfeld.volltext.php?id=454164
Der Wolf hat seinen Ausflug in die Freiheit mit dem Leben bezahlt. Trotz des absoluten Jagdverbotes für die in Deutschland als augestorben geltende Tierart, hat ihn ein Jäger aus Niedersachsen erschossen. Und damit eine Diskussion nicht nur unter Waidmännern ausgelöst. Ein Wolf genießt in Deutschland das ganze Jahr Schonzeit. So ist es im Bundesjagdgesetz unmissverständlich geregelt. Ein Verstoß dagegen stellt eine Straftat dar. Übrigens der einzige Straftatbestand im Jagdgesetz.

Frankfurter Rundschau 4.2.2003
Polizei findet in einer Wohnung tote Schildkröten
http://www.fr-aktuell.de/ressorts/frankfurt_und_hessen/frankfurt/?sid=bd8ee141c3b6375c3616e98566e73c26&cnt=113225
In einer Frankfurter Wohnung hat die Polizei zwei tote Landschildkröten gefunden. Ebenso geschützt, wie 16 andere Exemplare, die in Kisten gehalten wurden und von denen zwei weitere mittlerweile ebenfalls verendet sind. Die anderen - ihre Heimat sind Griechenland und Mauretanien - wurden dem Zoo und einem Züchter übergeben, damit sie wieder aufgepäppelt werden. Mieter der Wohnung im dritten Stock des Hauses ist ein 55-jähriger Fernfahrer, dem sein Beruf nur wenig Zeit lässt, um sich zu Hause aufzuhalten. Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sind von der Polizei eingeleitet worden.

Gifhorner Rundschau 6.2.2003
Gebhardshagener entdeckte auf Guyana-Expedition unbekannten Bleistiftfisch
Ein Fisch namens Hoffmann
http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2163/artid/1238472
Peter Hoffmann zieht es auf Entdeckungsreisen nach Südamerika. Immer geht der Hobby-Aquarianer auf die Jagd nach neuen Süßwasser-Fischarten. Jüngster Lohn für die Strapazen: ein nach ihm benannter Fisch.Ständig von einem einheimischen Polizisten begleitet, ging Hoffmann nachts auf dem MazaruniRiver auf die Jagd nach kleinen Fischen. Schon in der ersten Nacht gingen ihm zehn, etwa zehn Millimeter große Fische ins Netz. "Auf den ersten Blick konnte ich nur erkennen, dass diese einem Bleistift ähnlichen Fische zu einer unbekannten Gattung gehören mussten", erläutert Hoffmann. Nach einem Jahr hatten sie die Größe von etwa zehn Zentimetern erreicht, und Peter Hoffmann schickte ein Foto der Fische zur Gattungsbezeichnung an einen französischen Ichthyologen. Nach eingehender Untersuchung in Frankreich und Dresden stand fest, dass die bisher namenlosen Bleistiftfische aus der Familie der Lebiasinidae stammen. Sie bekamen den Namen Derhamia hoffmannorum.

Reutlinger General Anzeiger 6.2.2003
Statt rot oder tot: überleben in der Region
http://www.gea.de/nachrichten/gea/20030206/html/Article/0820929000_03003.html
Fledermäuse, Käfer, Biber, Schmetterlinge, Weißstörche. Vielen hat der Naturschutz zwischen Neckar, Alb und Allgäu sozusagen das Leben gerettet. Sie standen, vom Aussterben bedroht, auf Roten Listen. Für all diese Tiere in der höchsten Gefährdungsstufe haben die Naturschützer seit zehn Jahren ein »Feuerwehrprogramm« entwickelt. Der Erfolg ist beeindruckend: Manche Arten haben überlebt.

Lübecker Nachrichten 31.1.2003
Die Natur soll erfahrbarer werden
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/lauenburg__1025546.htm
Mölln - Sie heißen Erlebnispunkte und sollen den Blick von Ausflüglern, Spaziergängern und Touristen für die Schönheit und die Vielfalt der lauenburgischen Natur schärfen. Drei dieser Punkte werden zurzeit von der Naturparkverwaltung in Mölln errichtet.

Nordkurier 6.2.2003
Zwergfledermaus fehlt der Büffelhocker
http://www.nordkurier.de/lokal/neustrelitz/a/a.php
Neustrelitz.  Helga Rhein hält die winzige, leblose Zwergfledermaus in ihrer Hand. Das Tier hat diesen relativ kalten Winter nicht überlebt. Alf Korzetz vom Müritz-Nationalparkamt sieht sich das Tier an und erklärt: "Es konnte nicht überleben, es hat nicht genügend Reserven. Wer hungert, friert leichter und versucht, in wärmere Bereiche zu kommen. Darum unterbrach diese Fledermaus ihren Winterschlaf und flatterte aus dem Keller weiter nach oben im Gebäude." Er zeigt auf die Körperstelle zwischen den winzigen Schulterblättern, dort befindet sich sonst zu dieser Jahreszeit der so genannte Büffelhöcker, der aus Fett besteht - der Energiereserve für den Winter. Der Höcker kann bis zu einem Drittel des Körpergewichtes betragen - bei der toten Fledermaus, die noch ein Jungtier war, befindet sich zwischen den Schulterblättern aber kein "Reservetank".
 Alf Korzetz hat bei sich zu Hause die geeigneten mikroklimatischen, kühlen Bedingungen, um Fledermäuse aufzupäppeln. Zum Füttern werden die Tiere mit der Handwärme mobil gemacht, sie bewegen sich in unterschiedlicher Intensität. Meist erhalten die Tiere Mehlwürmer. Ziel der Bemühungen um die Fledermäuse ist die Auswilderung. In den vergangenen Jahren schaffte Alf Korzetz das bei jedem dritten Tier.

Russian "Red Army" of monster crabs heads west
Monster crab on the march west from the Russian Arctic and might end up menacing vacationers on beaches all the way to Portugal.
http://www.enn.com/news/2003-02-06/s_2529.asp
Das sind Japanische Riesenseespinnen; Tiefseebewohner, die in Rußland ausgesetzt wurden und bestimmt keine Touristen anfallen!

Foreign plants and animals threaten African wetlands
Louisiana crawfish and other foreign animals and plants are threatening serious damage to African wetlands, an environmental group said Wednesday.
http://www.enn.com/news/2003-02-06/s_2535.asp

Wildlife affected by tiny temperature change and other stories
A small notch on the thermometer may be causing big changes for North American wildlife.
http://www.enn.com/news/2003-01-30/s_2416.asp

Parched Australian koalas roam town for water
Koalas, parched after 11 months of drought, are abandoning their babies and heading into Australian residential areas in search of water.
http://www.enn.com/news/01-31-2003/s_2443.asp

Koala brings hope for wildlife hit by Australia fires
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/19707/story.htm

Rwanda jails poachers for killing rare gorillas
Three Rwandan poachers convicted of killing two endangered mountain gorillas and stealing a baby one have been fined and sentenced to four years in prison.
http://www.enn.com/news/01-31-2003/s_2441.asp

Oil consortium drilling off Russia's Sakhalin Island pledges to fund whale research
A consortium led by the Royal Dutch/Shell Group that is drilling off Russia's Pacific islands intends to spend US$5 million to fund research on the endangered gray whale.
http://www.enn.com/news/01-31-2003/s_2448.as

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Weitere Infos

Deutsche Tierparkgesellschaft 16.01.2003
Wieder wurde ein deutscher Tierpark Opfer von reißenden Fluten:
Eifel-Zoo in Lünebach vom kleinen Bierbach groß geschädigt
„So etwas habe ich noch nicht erlebt“
Deutsche Tierparkgesellschaft leistet Soforthilfe von 2000 Euro
DTG ruft zu weiteren Spenden für dringende Hilfe auf
Die Unwetterschäden nehmen kein Ende – und immer wieder ist auch ein Zoo oder Tierpark betroffen. So wie jetzt Anfang Januar der Eifel-Zoo bei Lünebach/Pronsfeld. „Innerhalb weniger Stunden schwoll der kleine Bierbach zu einem reißenden Strom und überflutete die Anlage fast komplett“, schilderte Zoo-Chef Hans Wallpott dem Trierischen Volksfreund letzte Woche, „so etwas habe ich noch nicht erlebt“. Die Anlage glich einer riesigen Seenplatte, mittendrin der entfesselte Bierbach. Böschungen waren unterspült, Zäune weggerissen, Holzbrücken abgetrieben und zahllose Pflanzen ausgerissen. Aber Wallpott, für den dieser Zoo sein Lebenswerk ist, konnte auch aufatmen: „Tiere sind zum Glück nicht zu Schaden gekommen – sie konnten gerettet werden“ Aber der Schaden beläuft sich auf 30 000 Euro – eine riesige Summe für einen kleinen Zoo.
Deshalb hat sich die Deutsche Tierpark-Gesellschaft (DTG) entschlossen, Soforthilfe in die Eifel zu leisten, auch wenn dieser Zoo nicht Mitglied der DTG ist. „Doch die Menschen haben auf unser Spendenkonto einbezahlt“, betonen Präsident Gert Emmrich aus Weißwasser und  Schatzmeisterin Ute Radestock vom Heimatnaturgarten Weißenfels, „damit wir betroffenen Zoos helfen“. Und Geschäftsführer Dr. Rüdiger Wandray vom Wingst-Zoo fügt hinzu: „Da wollen wir auch durch keine Vereinsbrille schauen“.
Die schnelle Ersthilfe ist besonders wichtig
So wurden als Ersthilfe bereits 2000 Euro zum Eifel-Zoo Lünebach überwiesen. Zoodirektor Hans Wallpott war total überrascht von dieser Aktion.

Der Stand der eingegangenen Spenden findet sich online: 40.479  ¬
http://www.deutsche-tierparkgesellschaft.de/dtg_aufruf_zur_hilfe.htm
Davon gingen die vom "Loro Parque Fundacion" auf Teneriffa  gespendeten 10.000 Euro an den Zoo in Prag, das restliche Geld wurde auf die drei betroffenen Tierparks der DTG aufgeteilt - entsprechend Ihres gemeldeten Gesamtschadens. So gingen 12.660 Euro an den schwer betroffenen Tierpark in Eilenburg und  je 6.330 Euro an die Tierparks in Riesa und in Weißewarte.

Erneuter Aufruf zur Hilfe hochwassergeschädigter Tierparks
Die Unwetterschäden nehmen kein Ende- und immer wieder sind auch Zoos oder Tierparks betroffen.
So wie jetzt Anfang Januar der Eifel-Zoo bei Lünebach/Pronsfeld und der Tiergarten Bernburg.
Die Deutsche Tierpark Gesellschaft hat sich entschlossen, Soforthilfe in den beiden Tierparks zu leisten.
Wir plünderten die Reste des Spendenkontos für die Flutopfer des Sommers und überwiesen an den Tiergarten Bernburg 3000,00 Euro und an den Eifel-Zoo 2000,00 Euro.
Die Deutsche Tierparkgesellschaft will hiermit nochmals auf das
Spendenkonto Deutsche Tierparkgesellschaft bei der
Volks- und Raiffeisenbank Saale-Unstrut eG
BLZ: 800 636 48
Kto:  500 600 700
hinweisen und um Spenden für die überfluteten Tierparks bitten. Dann wäre es möglich, den so schwer betroffenen Zoos weitere Hilfe zukommen zu lassen.
Nähere Informationen finden Sie unter www.deutsche-tierparkgesellschaft.de




Kormoran-Symposium am 1.03.2003 im Wildpark Knüll
Der Bestand des Kormorans (Phalacrocorax carbo sinensis) hat in weiten Teilen seines Verbreitungsgebietes zugenommen.  Diese Zunahme hat in vielen Bundesländern und auch in Hessen zu erheblichen Konflikten zwischen Fischerei- und anderen Naturschutzverbänden geführt.
Wir möchten mit diesem Symposium zu einer Versachlichung der Kormorandiskussion beitragen und das Thema von mehreren Seiten beleuchten. Nach einem allgemeinen Vortrag zum Thema Räuber-Beute-Beziehungen werden die Biologie und Ökologie des Kormorans und seiner potentiellen Nährfische beleuchtet. Anschließend sollen Fragen des Einflusses auf bedrohte Fischarten, die Bestandsentwicklung und die rechtliche Seite beleuchtet werden.
Der Abschluß der Veranstaltung soll eine Diskussion bilden, während der die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten dargestellt und erörtert werden sollen.
Tagungsgebühr: 10,00 Euro
Veranstalter: Fischereiverband Kurhessen, Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON)-Arbeitskreis Schwalm-Eder, Naturschutzbund (NABU)-Kreisverband Schwalm-Eder und Wildpark Knüll
Moderation: Dr. Wolfgang Fröhlich, Wildpark Knüll
Anmeldung bitte bis zum 26.03.2003 an den
Wildpark Knüll
Im Seckenhain
34576 Homberg (Efze)-Allmuthshausen
(Fax-Nr.:  0 56 81 – 92 10 92)


Dieser Tage erhielten alle Fördervereine Zoologischer Einrichtungen (soweit registriert) im deutschsprachigen Raum die Einladung zur
8. Tagung Europäischer Zooförderer
zwischen dem 24. und 26.04.2003 durch den Veranstalter, den Freundes- und Förderkreis des Zoologischen Gartens Leipzig e.V. nach Leipzig.
Seit 1992 als die erste Tagung dieser Art in Innsbruck stattfand, wechseld turnusgemäß der Veranstaltungsort zwischen Österreich, der Schweiz, Deustchland (alte Bundesländer) und Deutschland (neue Bundesländer) im Abstand von 18 Monaten.
Ein interessantes Programm erwartet die Tagungsteilnehmer nun in Leipzig bei der wiederum die Förderarbeit an erster Stelle stehen wird. Das gesamte Programm mit den Anmeldeunterlagen sowie ein Rückblick auf die vergangenen Tagungen finden Sie im Internet unter der Adresse :
http://europaeische.zoofoerderer.de
Natürlich finden Sie auch hier die Kontakte des Veranstalters. Schauen bei Interesse doch einmal vorbei und merken Sie sich den Termin bei Interesse vor.




Zoo!
Journal of the Independent Zoo Enthusiast Society

Nr. 20, Winter 2002
including:
new Penguinarium at Berlin zoo
The Rodents of Marwell
Thoughts about Kilverstone
A General View of Polish Zoos
Palmitos Park
Moscow Zoo
Shepreth Wildlife Park
Elephant Ramblings


Der Zoologische Garten
Table of Contents 2003, Volume 73, Issue 1
4 Jahre Tundra-Volieren-Komplex im Zoo Dresden. Von Hubert Lücker, Dresden
Untersuchungen zur Optimierung der Haltungsbedingungen beim Eurasischen Fischotter (Lutra lutra). Von Tobias Längle, Pforzheim & Werner Jorga, Hoyerswerda
Hellabrunner Notfallset. Von Henning Wiesner & Julia Gräfin Maltzan, München
Clostridium perfringens-Infektion beim Auerwild (Tetrao urogallus).  Von Henning Müller, Meiningen
Observations on some rare infant Lemurs.  By Geoffrey R. Hosey, Bolton, Jo Hughes & Eva Bournes, Manchester

Circus


Kölner Stadt-Anzeiger 31.1.2003
Zirkusdirektor mit Elefantin weiter flüchtig – "Kenia" nach Afrika?
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&aid=1043135499175
Knapp eine Woche nach ihrem Verschwinden fehlt von Zirkusdirektor Karl-Heinz Köllner und seiner Elefantendame «Kenia» immer noch jede Spur. Die Polizei fahndet bundesweit nach beiden. Nach der Einschläferung seiner Elefantenkuh «Rani» hatte der Landkreis Anhalt-Zerbst dem Zirkus-Chef die Verfügungsgewalt über «Kenia» entzogen. Damit sollte zunächst sicher gestellt werden, dass das Tier im Winterquartier bleibt und Ruhe findet.

Leipziger Volkszeitung 31.1.2003
Kenia bald in Kenia? / Zirkuselefant nach Odyssee wieder da
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/34911.html
Die seit Tagen spurlos verschwundene Elefantendame Kenia und ihr Besitzer Karl-Heinz Köllner wurden gestern dank bundesweiter Fahndung gefunden. Das teilte die Polizeidirektion Dessau mit, die keine Angaben zum Aufenthaltsort des Rüsseltieres machen wollte. Das Tier stehe aber unter amtsärztlicher Aufsicht. Kenia und ihr Besitzer waren am 24. Januar plötzlich verschwunden, nachdem das Landratsamt Anhalt-Zerbst dem Chef des Zirkus "Harlekin" die Verfügungsgewalt über das Tier entzogen hatte. Jetzt fordert die Tierschutzorganisation animal public die Unterbringung von Kenia in einer Auffangstation. Ein Wildpark in Kenia habe ebenfalls schon angefragt.

Mannheimer Morgen 31.1.2003
Elefantendame "Kenia" und flüchtiger Zirkusdirektor gefunden
http://www.mamo.de/aktuell/aus_aller_welt/20030201_zirkus.html
Nach tagelanger Suche der Polizei ist die Elefantendame "Kenia" wieder da. Das Tier sei in Brandenburg im Landkreis Nauen bei Berlin aufgespürt worden, sagte ein Sprecher der Polizei in Potsdam. Der untergetauchte Zirkusdirektor soll nach Angaben aus Dessau bei seinem Dickhäuter gewesen sein. "Kenia" ist gesund, das ergab eine amtstierärztliche Untersuchung.

Märkische Allgemeine 31.1.2003
"Kenia" ist wieder da
http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?loc=3_7_1&id=96136&weiter=500
Der tagelang gesuchte Zirkuselefant "Kenia" ist gestern bei Friesack (Havelland) aufgespürt worden. Die 22-jährige afrikanische Elefantenkuh steht im Winterquartier des Circus Renz. "Kenia geht es gut", sagt Amtsveterinärin Ulrike Pfisterer. Das Tier sei in einem großen, beheizten Stall untergebracht und werde "mit viel Futter" versorgt. Gestern hatte sich Köllner den Behörden gestellt. Er befindet sich auf freiem Fuß, da kein Haftbefehl vorliegt. Eine tagelange Irrfahrt, wie von einigen Medien suggeriert, hat es laut Köllner nicht gegeben.

Circus Boss on Run with Distressed Elephant
Reuters, January 30, 2003
A German circus director is on the run with his elephant after breaking a local authority ban on moving the deeply distressed animal, police say.
"It's easier to hide an elephant than you might think," a police spokesman said.
http://story.news.yahoo.com/news?u=/nm/20030130/od_nm/elephant_dc


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Ausstellungen

MÜNCHEN Arena am Olympiapark:
KÖRPERWELTEN Die Faszination des Echten
22.2. bis 15.6.2003
http://www.koerperwelten.com/

LINZ Biologiezentrum des Oberösterreichischen Landesmuseum:
AMSEL, DROSSEL, FINK UND STAR Oberösterreichs Vogelwelt zur Jahrtausendwende
11.4. bis 5.10.2003
http://www.biologiezentrum.at

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
LUCHS
bis 30.6.2003
http://www.pfalzmuseum.de/

FRAUENFELD Naturmuseum
GRÖSSER, STÄRKER, SCHÖNER - Auffallen bei Mensch und Tier
5.4. bis 27.7.2003
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

THALLICHTENBERG Urweltmuseum "Geoskop"
TERTIÄRE SEEN - ENSPEL UND MESSEL
bis Sommer 2003


STUTTGART: Staatliches Museum für Naturkunde im Schloß Rosenstein

Erweiterung der Dauerausstellung: DIE NATUR MITTELEUROPAS
http://www.naturkundemuseum-bw.de
Ab 27.2.2003

NEUBURG A.D.DONAU Biohistoricum 
VON DER UTOPIE DES ZÜCHTERS - Methoden, Praxis und Ziele
bis 27.4.2003
http://www.neusob.de/biohistoricum/

WINTERTHUR Naturmuseum
PFERDE - IN DER STEPPE UND IM STALL
bis 4.5.2003

WUPPERTAL Fuhlrott-Museum
PARASITEN - LEBEN UND LEBEN LASSEN
bis 31.3.2003
http://www.fuhlrott-museum.de

HANN. MÜNDEN Städtisches Museum im Welfenschloß:
DAS HEIMLICHE LEBEN DER WASCHBÄREN
Ausstellung mit Bildern des Tierfotografen Ingo Bartussek
9.3. bis 18.5.2003
http://www.hann.muenden.de/kultur/museum/

BALJE Natureum Niederelbe 
LEBENDE SCHLANGEN 
Ab 1.3.2003 
http://www.natureum-niederelbe.de/

Naturkunde-Museum Wiesbaden
IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
bis 29.6.2003
http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html

REGENSBURG Naturkundemuseum Ostbayern: 
DAHEIM AN BACH UND FLUß Der Fischotter im Bayerischen Wald 
bis 30.3.2003 
http://www.regensburg.de/museumsportal/museen/naturkunde_museum.html

BASEL Naturhistorisches Museum: 
HAIE - GEJAGTE JÄGER
bis April 2003 
http://www.nmb.bs.ch

 

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TV-Tipps

Do., 06.02.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Wölfe in der Schweiz
Do., 06.02.2003, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Die Martinique-Ratte
Do., 06.02.2003, 16:00-17:55 N3, Welt der Tiere: Operation Irbis - Schneeleoparden in Kirgistan
Fr., 07.02.2003, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Shansi Sika Hirsch
Sa., 08.02.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Habari Serengeti! (3/5)

Sa., 08.02.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Geheimnisvolle Begegnung in der Shark Bay
Sa., 08.02.2003, 18:30 -19:00 3sat, Geheimnisvolle Welt: Ein Herz für Berggorillas
Sa., 08.02.2003, 17:55 Uhr, Kabel1, Abenteuer Leben: Ein Zoo im Winter
Sa., 08.02.2003, 20:40-21:40 ARTE, Charles Darwin und die Evolution
Sa., 08.02.2003, 21:45-22:15 ORB, Habari Serengeti, 4. Wildes Land
So., 09.02.2003, 13:30 -14:15 N3, Im Zeichen des Gorillas, Hilfe für die bedrohte Tierwelt
So., 09.02.2003, 14:15-15:00 ORF2, Universum, Die Festung der Tiger
So., 09.02.2003, 18:30-19:00 ZDF, Im Bann der Riesenbären - Deutsche Jäger in Russlands Wildnis
So., 09.02.2003, 20:15-21:00 B1, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Hainich
So., 09.02.2003, 21:00-21:45 B1, Luchse, Tiger und Sirenen, Mit Volker Lechtenbrink zu den seltensten Tieren der Erde
Mo., 10.02.2003, 13:30-14:15 BR, Im Zeichen des Gorillas, Hilfe für die bedrohte Tierwelt
Mo., 10.02.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Tierische Eroberer oder: Was macht der Piranha im Rhein?
Mo., 10.02.2003, 19:00-19:45 ARTE, Europas wilder Osten, Der Nationalpark Kornati in Kroatien NEU
Mo., 10.02.2003, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Die Jaguar-Jäger NEU
Di., 11.02.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Tierparadies am Äquator, Ugandas Queen-Elizabeth-Nationalpark
Di., 11.02.2003, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Heißblütig! - Die Natur der Säugetiere, 5. Folge: Räuber
Di., 11.02.2003, 22:15-23:00 N3, Prisma, Die Tiere der Vergangenheit (2), Dodo, Tasmanischer Wolf und Riesenalk NEU
Mi., 12.02.2003, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Wildes Neuseeland (1)
Mi., 12.02.2003, 20:15 -21:15 3sat, NetzNatur: Ein Esel kommt selten allein - Wildesel und Hausesel NEU
Do., 13.02.2003, 12:15-13:00 N3, Der Luchs - Der heimliche Grenzgänger
Do., 13.02.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Adler über dem Berg
Do., 13.02.2003, 15:15-15:45 HR, Mit langem Atem (3), Die Erben Noahs
Do., 13.02.2003, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Wildes Masuren
Do., 13.02.2003, 20:15-21:05 ORF2, Universum, Von Sansibar zum Tanganjikasee
Do., 13.02.2003, 20:15-21:05 VOX, Wilde Kreaturen – Spielfilm-Persiflage
Do., 13.02.2003, 21:45-22:30 ARD, Expeditionen ins Tierreich, Rekorde im Tierreich
Fr., 14.02.2003, 15:00-16:00 3sat, NetzNatur: Adler über dem Berg
Fr., 14.02.2003, 16:00-16:30 N3, Welt der Tiere: Die Schimpansenwaisen von Ngambe Island
Sa., 15.02.2003, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Habari Serengeti! (4/5), Wildes Land
Sa., 15.02.03, 17:55 Uhr, Kabel1, Abenteuer Leben: Die Falkenklinik. Das Dubai Falcon Hospital
Sa., 15.02.2003, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Thema: Expedition Gecko
Sa., 15.02.2003, 19:00-19:45 BR, Wildes Afrika – 4. Küsten
So., 16.02.2003, 10:05-11:00 VOX, BBC Exklusiv, Thema: Menschenaffen im Fadenkreuz




ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung
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Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage http://www.zoo-ag.de

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