Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 139 vom 12. Dezember 2002
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig
ISSN 1619-6643

Liebe Leser der Zoopresseschau,

jede Woche zitieren wir Dutzende Zeitungsartikel, deren Informations- und Wahrheitsgehalt meist schwer abschätzbar ist. Geradezu erscheckende Beispiele für die Arbeitsweise mancher Redaktionen waren letzte Woche die mehrfachen Anrufe einer Journalistin der "Welt am Sonntag", die für einen längeren Zoo-Artikel recherchierte und offen zugab, daß Sie nur Belege für die bereits feststehende Meinung ihres Chefs sammeln solle, daß es in Zoos von Skandalen nur so wimmele. Obwohl sie nach eigener Aussage bereits eine Woche lang recherchiert hatte, mußte ich Ihr dennoch Begriffe wie EEP, CITES oder Enrichment erklären. Als ich sie dann um Streichung einen völlig verfälschten Zitates von mir bat, kam nur mehr eine recht beleidigende E-Mail zurück.  

Ich zitiere den inhaltlichen Teil.: "vielleicht hätte ich gleich auf die Tierschutzorganisationen hören und es nicht anzweifeln sollen, dass die Zoo-AG die größte PR-Agentur der Zoobetreiber ist ...  Aber vielleicht sollte man die Öffentlichkeit doch informieren, dass die Zoo-AG kein Informations- sondern ein Werbeportal ist..."

Nun, auch da hat die gute Frau falsch recherchiert.

Wäre es ein Einzelfall, könnte man getrost darüber hinweg gehen. Viele Leser, ob aus Zoos oder nicht, können aber regelmäßig von ähnlichen Erfahrungen berichten. Sollte auf anderen Wissensgebieten ähnlicher Journalismus betrieben werden - was zu befürchten ist -, fragt man sich schon, wieweit unser Weltbild, soweit es aus den Medien stammt, überhaupt der Wirklichkeit entsprechen kann.

Noch mehr Unverdauliches aus der Springer-Küche bot die "Welt" letzte Woche:
Weitere Infos

Dirk Petzold


  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Rhein-Neckar-Zeitung 12.12.2002
Jane Goodall taufte erstes Gorilla-Baby des Zoos
http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/02_heidelberg.htm

Erstes Gorilla-Baby im Heidelberger Zoo geboren: Die Nachricht hätte eigentlich schon gestern für Schlagzeilen sorgen können. Doch die Leitung des Tiergartens hält sich mit der Verbreitung froher Botschaften oft zurück - besonders wenn es um Nachwuchs geht. Zumindest ein Teil der Öffentlichkeit erfuhr am Abend des 10. Dezember durch Oberbürgermeisterin Beate Weber von dem freudigen Ereignis. Sie eröffnete in der voll besetzten Stadthalle die Vortragsveranstaltung mit der Verhaltensforscherin Dr. Jane Goodall und bat die Schimpansen-Fachfrau, dem kleinen Gorilla, der am frühen Morgen zur Welt gekommen war, doch einen Namen ihrer Wahl zu geben. Der soll nun Chuba heißen.
Beim Vortrag in der Stadthalle demonstrierte Jane Goodall eindrucksvoll, welche Laute Schimpansen von sich geben würden. Mit verblassten Dias aus den sechziger Jahren bebilderte Dr. Jane Goodall ihren Vortrag über ihre Arbeit im afrikanischen Nationalpark Gombe. Trotz aller engen Bande zu den Schimpansen, weiß Jane Goodall. "Wir werden nie ganz genau wissen, was sie denken" - und findet das auch ganz in Ordnung so. Jetzt geht es ihr darum, für den bedrohten Lebensraum von Primaten zu kämpfen sowie gegen die illegale Jagd auf Affen, deren Fleisch als Delikatesse gilt.
In ihr Engagement für die Natur schließt  UN-Friedensbotschafterin die gesamte Tier- und Pflanzenwelt ein. So zeigte sie dem Publikum die beeindruckend große Feder eines kalifornischen Kondors: Die Vögel waren vom Aussterben bedroht und durch ein Artenschutzprojekt gerettet worden. "Gebt der Natur eine Chance", so der eindringliche Appell der Rednerin, die am Ende mit minutenlangem Applaus bedacht wurde.
Jane Goodall hatte zuvor auf deutschen Boden nur noch in Münster Station gemacht.

Münstersche Zeitung 9.12.2002-12-12
offline
Verfroren am Affricaneum
Münster. "Draußen ist es sehr kalt, aber hier im Raum ist es schön warm. Ich spüre aber auch eine Wärme, die von Ihnen ausgeht, als die Spender der aufregend hohen Summe, die Herr Adler mir heute morgen überreicht hat." Freundlicher Beifall prasselte los, als Jane Goodall im Affenhaus eine große Zahl von Spendern begrüßte. Sie hatten Anteile an dem neuen Affenpark "Affricaneum" erworben, und die Hälfte ihrer Spende war dem Lebenswerk von Jane Goodall zugedacht.  Ihre besondere Aufmerksamkeit erregte die Artenschutzausstellung, den Schmuggel geschützter Tiere nannte sie "horryfying" und das "Melken" von in Käfigen gepressten Kragenbären zur Gallengewinnung in China "so cruel". Aber einen Lichtblick gab es doch. "Das ist Mike", erkannte sie den "alten Bekannten", der auf einen Poster Modell für bedrohte Tierarten steht. Noch ein Blick auf die stolze Gepardenmutter von vier Jungen Megan, die mit unergründlichen Blick die Gestalt im hellen Umhang musterte, dann ging es - nunmehr schon sehr verfroren - um das "Affricaneum", das künftige Freilandparadies mehrerer Affenarten. Architekt Wolfgang Kantorski erläuterte kurz das Projekt, da machte Goodall aus ihrer Freilanderfahrung einen zusätzlichen Vorschlag: Mit ein paar Stangen Plattformen auf den Bäumen errichten, denn dort halten sich die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung am liebsten auf. Revierpflegerin Bärbel Uphoff - auch für sie war es ein großer Tag - stellte Jane Goodall die Schimpansen vor. Dann aber gehörte die 69-Jährige den Spendern, darunter Schülern des Schlaun-Gymnasiums, die für Goodall gesammelt hatten. Am Abend folgte ein gut besuchter Vortrag in der Halle Münsterland.RI

Dresdner Neueste Nachrichten 6.12.2002
Oberbürgermeister löst den Zoo-Aufsichtsrat auf
http://www.dnn.de/regional/31912.html
Die Ereignisse im und um den Dresdner Zoo überschlagen sich förmlich: Nachdem Zoo-Chef Hubert Lücker die Segel gestrichen hat, gibt es vorerst auch keinen Zoo-Aufsichtsrat mehr. Claudia Strahl, die für die SPD in dem Gremium saß, hat gestern ebenso wie die anderen sieben Aufsichtsratsmitglieder einen "blauen Brief" bekommen - unterschrieben von Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP). Obwohl sein Dienstverhältnis als Zoo-Geschäftsführer im Einvernehmen mit der Stadt erst am 30. April kommenden Jahres endet, beabsichtigt Zoo-Direktor Prof. Dr. Hubert Lücker offenbar nicht, noch einmal an die Tiergartenstraße zurückzukehren. Eine Personalberatungsfirma habe jetzt erst einmal mit den 52 Bewerbern auf diesen Posten Gespräche geführt und fünf empfohlen.
Sächsische Zeitung 8.12.2002
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=161163
Es war ein formloser Abschied, der für die meisten Zoomitarbeiter plötzlich und unerwartet kam. Nach der Aussprache mit Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP) sah Direktor Hubert Lücker offensichtlich keine Möglichkeit mehr, den Dresdner Tiergarten weiterzuführen. Eine Trennung für immer, wie inzwischen feststeht. Sie dürfte dem 50-jährigen Zoochef nicht leicht gefallen sein. Kulturbürgermeister Lutz Vogel (parteilos) sagte der SZ, dass bis Jahresende ein neuer Geschäftsführer des Zoos feststehen solle. Er hätte darüber zu befinden, ob ein neuer Zoodirektor berufen werde.
 
Märkische Oderzeitung 6.12.2002
Elefantenhaus im Cottbuser Tierpark öffnet wieder
http://www.moz.de/showDDP.php?ID=43166
Nach mehr als zwei Jahren Bauzeit wird das Elefantenhaus im Cottbuser Tierpark wieder eröffnet. Erstmals haben die Zoogäste nun Gelegenheit, die Tiere auch im Winter oder bei schlechter Witterung zu sehen. In den neuen Räumlichkeiten werden auch Terrarien mit Kleinsäugern und Insekten untergebracht. Die gesamte Umgestaltung des Elefantenhauses wurde mit Spenden oder Sponsorengelder finanziert.

Tod von 10 Kängurus im Zoo: Hohe Belohnung für Hinweise auf Täter
http://www.ikz-online.de/ikz/ikz.dpaticker.volltext.php?id=133668
Nach dem blutigen Tierdrama im Krefelder Zoo, bei dem zwei Geparden zehn Kängurus gerissen hatten, hat der Verein der Zoofreunde Krefeld eine Belohnung zur Ergreifung der Schuldigen ausgesetzt. Erfolgreiche Hinweise würden mit 2000 Euro belohnt.

Web.de 11.12.2002
Aquarium in Valencia eröffnet im Februar
http://portale.web.de/Schlagzeilen/News/?msg_id=2279731
In Valencia eröffnet am 14. Februar 2003 das Oceanográfic, ein neuer Unterwasserpark, in dem 13 Biosysteme gezeigt werden sollen. Das Atlantik-Aquarium, das sieben Millionen Liter fasst, mit Haien, Rochen und Thunfischen können die Besucher aus einem 30 m langen Tunnel beobachten. Das Delfinbecken gehört mit 26 Millionen Litern zu den größten Europas. Erwachsene sollen 20 Euro Eintritt bezahlen.

Aachener-Zeitung  10.12.2002
Zoo will die Sicherheit im Aquarium verbessern
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/29381.html
Leipzig - Nach dem mysteriösen Diebstahl von zwei Stumpfkrokodilen am Wochenende zieht der Zoo Konsequenzen. "Wir werden noch in dieser Woche bauliche Veränderungen vornehmen, um die Sicherheit zu erhöhen", erklärte Aquariumsleiter Wolf-Eberhard Engelmann.
Wie berichtet hatten Unbekannte am Sonnabend vermutlich während der Besuchszeit das Vorhängeschloss abgerissen und nahmen zwei der insgesamt sechs Jungtiere mit. Sie waren erst am 1. Oktober dieses Jahres geschlüpft. Stumpfkrokodile  stehen unter Artenschutz und sind daher nicht leicht zu bekommen. Rund 800 Euro kostet ein solches Tier.

Frankfurter Rundschau  10.12.2002
Angepackt
http://www.fr-aktuell.de/fr/103/t103004.htm
Eilenburg - Tiere stehen Stefan Teuber von Berufs wegen näher als Menschen. Als die Flut kam, musste der Leiter des Tierparks Eilenburg zusehen, wie Dutzende ertranken.  Als das erste Wasser in das vier Hektar große Gelände einsickert, packen die Helfer Dutzende Kleintiere in Kisten und stellen diese auf Regale.  "Ein entscheidender Irrtum", wie er heute weiß. Was dann passiert, konnte niemand voraussehen. Immer höher klettert das Wasser, immer verzweifelter versuchen die Tierpark-Mitarbeiter, die Emus und Luchse, die Waschbären, Esel und Ziegen in Sicherheit zu bringen. Rund 40 Meerschweinchen, Kaninchen und Puten ertrinken in der Flut von Eilenburg, 50 Wellensittiche, vier Waschbären und vier Uhus. Ein Affenweibchen, eine Luchskatze und ein Emu verenden, der einzige Hirsch des Tierparks wird in der Nähe tot aufgefunden, ein Luchspärchen ist verschwunden. Auch andere Tierparks hat es getroffen: Stendal, Riesa und Oschatz wurden überflutet, die Zoos von Dresden und Prag von den Wassermassen heimgesucht. Aber nirgendwo ist die Bilanz so düster wie in Eilenburg. Dort hat Stefan Teuber über Nacht ein Drittel seines Tierbestandes verloren. Gleichwohl macht er sich mit seinen Mitarbeitern an den Neuaufbau. Es ist der zweite nach 1989. Ende November ist das Herzstück der Anlage, das Südamerika-Haus "Tropicana" wieder zu besichtigen. Der Tierpark ist fast der alte.
 
Kieler Nachrichten 11.12.2002
Land für Tiere" hilft Warder
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-tas_bauhoff_ART.htm
Der Tierpark Warder steht vor einem schweren Winter. Darum setzt sich der Tierschutz-Notruf Kiel jetzt insbesondere für die Versorgung der Tiere ein. Gestern kündigten Ursula Bauhoff, Vorsitzende des Tierschutz-Notrufs, und die Kieler Schauspielerin Rosemarie Kilian den Start der Aktion "Land für Tiere" an.
Für fünf Euro pro Quadratmeter können Interessenten dem Tierpark ab sofort Land "abkaufen" und dem Tierschutz-Notruf zur Verfügung stellen ("Land für Tiere", Konto 53686, Beamtenbank Kiel, Bankleitzahl 21090801). "Dafür erhalten die Käufer als symbolische Geste eine Urkunde", erklärte Kilian. "Außerdem ist der Tierpark auf Sachspenden wie Schubkarren, Besen oder Mistgabeln angewiesen", sagte Bauhoff. "Es mangelt in jedem Bereich an Geräten."

Westfalenpost 12.12.2002
Ein Tiergarten meldet sich ab
http://www.westfalenpost.de/wp/wp.warstein.volltext.php?id=379238
Lippstadt. Eine Institution schließt zum Jahresende ihre Pforten. Mit nur einer Gegenstimme stimmte am Montagabend die Gesellschafterversammlung für das Aus des Parks. Der Tiergarten ist nicht mehr zu halten. Hinzu kommt ein völlig neues Lippeauenkonzept, das auf dem Gelände des jetzigen Tiergartens verwirklicht werden soll: Die Tiere werden den Wald verlassen.
Geld ist nur die eine Sache. Im kommenden Jahr tritt eine neue Verordnung zur artgerechten Haltung in Kraft. Genau das ist ein weiterer unlösbarer Knackpunkt - es gibt kein Geld für Erweiterungsmaßnahmen. Schon jetzt gehen Tierschützer häufig auf die Barrikaden, wenn der Tiergarten ins Gespräch kommt. Auch das Gesamtkonzept reicht nicht mehr aus, um Besucher zu locken, drastische Besucherrückgänge belegen dies. Das mag auch am schlechten Zustand der Anlage liegen. Außer den Geldern von Stadt Lippstadt und der Volksbank war das Spendenaufkommen gleich Null. Und der letzte, aber auch nicht unwesentliche Grund zur Schließung ist die mangelnde Bereitschaft, ehrenamtlich tätig zu übernehmen. Ehrenamt im Tiergarten? Fehlanzeige. Aus dieser gesamten Rücklaufentwicklung heraus konnte auch die Gastronomie nicht mehr verpachtet werden.
Innerhalb der nächsten drei Monate werden die noch verbliebenen Tiere in gute Hände verkauft, heißt es. Probleme in der Vermittlung bereiten die Bären und Wölfe.

Der Patriot  10.12.2002
"Die Bereitschaft zur Mitarbeit ist gleich Null"
http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=84731
Lippstadt - Roland Sommer war überrascht. Dass es seitens der Mitglieder keinen Widerspruch zu der vom Vorstand vorgeschlagenen Schließung des Tiergartens gab, damit hatte der Geschäftsführer nicht gerechnet.
 
Der Patriot  10.12.2002
Graf Bernhard
http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=84722
Graf Bernhard kann die Wehmut seiner Untertanen über das Aus für den Lippstädter Tiergarten gut verstehen. Schließlich war der Stadtwald-Zoo, einst von Löwen, Leoparden, Flamingos und Affen bevölkert, Ergebnis einer in den 50er Jahren wirkenden, vorbildlichen Bürgerinitiative. Das Engagement der Lippstädter für ihren Tiergarten aber ließ im Lauf der Zeit immer mehr nach. Der Graf erinnert sich noch gut an Jahresversammlungen der Tiergartengesellschaft, zu denen gerade einmal eine Handvoll Mitglieder erschienen. Und der Vorstand konnte zuletzt mangels Interesses gar nicht mehr komplett besetzt werden. Zudem blieben zunehmend die Besucher, verwöhnt von Allwetterzoos und attraktiveren Freizeitangeboten, aus.
 
Der Neue Tag  10.12.2002
An schönen Tagen kommen Tausende von Besuchern
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,76147-1-8_166_0,00.html
Schwandorf/Münchshofen - "Der Name ist eher furchterregend, dennoch hat sich der Wild- und Freizeitpark zu einem Paradies entwickelt", freute sich Werner Kraml bei der 30-Jahr-Feier der "Höllohe" . Der Landkreis Schwandorf übernahm die Trägerschaft und investierte damals 320 000 Mark in den Wege- und Gehegebau sowie in die Errichtung des Kinderspielplatzes. "Den ersten Rothirsch holten wir aus dem bayerischen Nationalpark", erinnerte sich der Ehrenvorsitzende des Fördervereins. Am 13. Mai 1972 erfolgte die Einweihung des Erholungsgebietes. Er gilt nicht nur als "Vater der Höllohe", sondern gründete 1989 auch den Förderverein, der seitdem rund 100 000 Euro in den Erhalt und die Erweiterung der Anlage investiert hat.
 
Hamburger Abendblatt  10.12.2002
Schwarze Berge: Das Jahr der Wölfe
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/12/11/103098.html
Harburg - Der Wolf ist das "Tier des Jahres 2003". Und so rückt er zum Jahreswechsel einmal mehr in den Mittelpunkt des Wildparks Schwarze Berge. Mit mehreren Veranstaltungen wollen die Verantwortlichen des Wildparks dazu beitragen, dass sich das Feindbild des Wolfes abbaut und somit auch die Angst vor dem Tier genommen wird. Monatlich bietet das Natur-Erlebnis-Zentrum im Wildpark Schwarze Berge kostenfreie Führungen  für die Besucher an.

Saarbrücker Zeitung 10.12.2002
Streicheleinheiten für die Schlangen
http://www.sz-newsline.de/nk/G32BDRRV_1.php3
Neunkirchen - Während draußen die Dezemberkälte zwickt, herrschen im Affenhaus wohlige tropische Temperaturen. Die Besucherfüße versinken weich in dem mittels Rindenmulch simulierten Urwaldboden. Während auf der linken Seite diverse Schlangen, Scharnierschildkröten, Timor-Warane, Leopardengeckos und Aga-Kröten hinter Glas unbeeindruckt ihrem Tagesgeschäft nachgehen, verfolgen links durchs Gitter zwei Orang-Utan-Augenpaare interessiert das Geschehen im Raum. Zoodirektor Norbert Fritsch ist viel daran gelegen, dass künftig jeder Besucher auf Wunsch in den Genuss hautnahen Kontaktes kommt. "Der Zoo hat ja die Funktion der Begegnung von Mensch und Tier." Mit Blick auf die von vielen Händen gestreichelte Boa constrictor fügt er hinzu: "So etwas bleibt haften." Für die Zukunft ist geplant, in der neuen Zoohalle regelmäßig solche Vorführungen anzubieten.

Ostsee Zeitung 12.12.2002
In aller Welt Vögel erforscht
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_586717.html
Marlow. Der kleine Schreibtisch von Dr. Christa Budde steht in einem Büro der Vogelpark-Verwaltung. Seit Mai arbeitet sie hier als wissenschaftliche Mitarbeiterin, entwirft Schautafeln, plant tierärztliche Untersuchungen, bemüht sich um Kontakte zu Universitäten, erfasst den Bestand des Vogelparks. Ihr Job ist eine SAM-Stelle über drei Jahre. Für ihre Doktorarbeit über Kronen-Kraniche lebte sie anderthalb Jahre in einer Hütte mit Grasdach. Im Vogelpark können Besucher einige Früchte ihrer Arbeit schon sehen. So hat sie den Waldlehrpfad mitgestaltet und die Eulenausstellung mit Präparaten und Schautafeln. Weitere Schautafeln und eine neue Gehege-Beschilderung werden folgen.


Stuttgarter Zeitung 12.12.2002
Regiologisch
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/334039?_suchtag=2002-12-12
Die Wilhelma hat stets eine starke Anziehungskraft auf die Bewohner der Region ausgeübt. Im vergangenen Jahr sank allerdings die Zahl der Zoobesucher ...
 
Westdeutsche Allgemeine  10.12.2002
Den Eisbären im Tierpark geht es prächtig
http://www.waz.de/waz/waz.westen.artikel.php?id=379752
Berlin - Deutschland bibbert. Das Quecksilber verkriecht sich bis in den zweistelligen Minusbereich. So richtig warm ums Herz wird es bei der arktischen Kälte nur den Eisbären im Berliner Zoo: "Ihnen geht es prächtig. Sie spielen fröhlich mit den Eisschollen in ihrem Gehege", sagte ein Pfleger.

Berliner Morgenpost 12.12.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story569351.html
Die roten Flamingos im Zoo können nur Brei schlucken.

Goslarsche Zeitung  9.12.2002
Pflegeeltern setzten Rehkitz in Wildgehege aus
http://www.goslarsche-zeitung.de/templates/anrneu.php?artikel=106739691
Bas Harzburg. Eine irgendwie nachvollziehbare Form der Tierliebe, die aber in letzten Konsequenz hätte ins Auge gehen können, legten dieser Tage unbekannte Zeitgenossen an den Tag: Sie setzen ein Reh, das sie zuvor zu Hause gesund gepflegt hatten, heimlich im Wildgehege aus, dazu eine Portion Stroh, ein Foto und einen herzerweichenden Brief. Klopfer hieße der kleine Kerl, stand darin. Bärbel Senk und Erich Scharf fingen Klopfer ein und setzten ihn ins Gehege mit Damm- und Muffelwild. Der Kleine hüpfte ängstlich, aber augenscheinlich wohlauf davon.
 
TAZ  9.12.2002
Was macht eigentlich ..Kiri?
http://www.taz.de/pt/2002/12/10/a0215.nf/text
Berlin - Jeder wollte es sehen: Kiri - das Elefantenbaby. Das erste seit 62 Jahren, das im Berliner Zoo geboren wurde. Das war im April 2000.  Nach nur acht Monaten im Rampenlicht des Zoos starb der kleine Elefant. Todesursache: Herpes-Infektion. Die Trauer war groß und so entschloss man sich, dem kleinen Dickhäuter die Haut abzuziehen, um sie zu präparieren. Alle Kiri-Narren können jetzt auf Lebenszeit ins Naturkundemuseum nach Mitte pilgern.

Westdeutsche Allgemeine  9.12.2002
Hausarrest für den Tiger
http://www.waz.de/waz/waz.standard.volltext.php?id=377977
Münster -  Es bleibt klirrend kalt. Was im Allwetterzoo (!) in Münster ungeahnte Probleme aufwirft.
Dass sich tropische Vögel oder afrikanische Antilopen nicht für Temperaturen unter dem Gefrierpunkt erwärmen können, überrascht nicht. Dass die Ausgangssperre aber auch für den sibirischen Tiger gilt - wer hätte das gedacht? Doch der Tiger bleibt nicht zum eigenen Schutz im Haus, sondern zu dem der Besucher. Denn sein Gehege ist von einem breiten Wassergraben umgeben.

Berliner Kurier 6.12.2002
Pelikane glücklich: Warme Schnäbel dank Winterhaus
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik10.html
Die schönsten Farben des Regenbogens funkeln auf dem warmen Schnabel des Pelikans im Tierpark Friedrichsfelde. Denn damit die Nase des Vogels, der aus den Tropen und Subtropen stammt, nicht vor Kälte blau anläuft, bekam er gestern für sich und seine 40 Kollegen ein neues Winterquartier. 50.000 Euro aus Spendengeldern kostete das Haus.
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Pressemitteilungen teilweise gekürzt

Duisburg, 11.12.2002
Kroko-Zwerge eingezogen
Ihre Besonderheiten sind schnell aufgezählt: Mit einer Körperlänge von (nur!) rund 120 cm, auffallend kurzer Schnauze und braunen Augen zählen die west- und zentralafrikanischen Stumpfkrokodile zu den Zwergen im Reich der Panzerechsen – ansonsten sehen sie genauso aus wie die über sechs Meter massigen Leisten- oder gut vier Meter lang werdenden Nilkrokodile.
Vor wenigen Tagen reisten zwei ausgewachsene männliche Stumpfkrokodile aus Münchens Tierpark Hellabrunn an den Kaiserberg, wo sie als Hauptattraktion in einer völlig umgestalteten Tropenhalle des Aquariums den Zoobesuchern einen Eindruck davon vermitteln sollen, wie deren Artgenossen sich in ihren schwülwarm-tropischen Lebensräumen wohlfühlen.
Hierzu überschichtete Revierchef Peter SCHULZ die uralten Betonböden des ehemaligen „Haus der 1000 Fische“ mit neuem Estrich, baute meterhohe „Kunstfelsen“ aus Styroporblöcken und schuf Pflanzwannen für wuchsfreudige Dschungelgewächse. Verschwunden sind die eisernen Brüstungsgitter. Sie wurden durch quadratmetergroße Glasscheiben ersetzt. Aber auch die beiden Stumpfkrokodile durften schon einmal einen vorsichtigen Blick auf ihren zukünftigen Balzplatz werfen, wenn sie sich aus den warmen Wassern ihrer Teichanlage aufs Trockene schieben. Letzteres Örtchen hat derzeit freilich noch einen entscheidenden „Schönheitsfehler“: Zur Zeit nämlich sind krokozünftige Bräute am Kaiserberg noch nicht vorhanden; es laufen aber Verhandlungen mit verschiedenen Zoologischen Gärten Europas, um in naher Zukunft die beiden Duisburger Solo-Kroko-Männer glücklich machen zu können…

Stuttgart, 11.12.02
Ich esse meinen Hering nicht ...
...nein, meinen Hering ess’ ich nicht! Mit dieser Grundeinstellung treten junge Brillenpinguine ihrem Pfleger zunächst einmal gegenüber. Bis zu diesem Zeitpunkt sind sie schließlich mit vorverdautem Heringsbrei von ihren Eltern gefüttert worden, und jetzt soll das alles anders sein?! Ja, erwachsen werden ist auch für die jungen Brillenpinguine in der Wilhelma nicht leicht: Sie müssen lernen, den Hering aus der Hand des Pflegers zu nehmen, denn nur so kann dieser sicher stellen, dass später jeder in der Kolonie die für ihn gedachte Futtermenge bekommt. Sechs bis acht Junge schlüpfen alljährlich im Spätherbst in der Kolonie der Brillenpinguine in der Wilhelma. Herbst? Aber ja doch. Brillenpinguine leben an der Küste Südafrikas, also auf der Südhalbkugel der Erde. Ihr südliches Zeitgefühl ist erblich, daher brüten auch die Zoopinguine konsequent zur „heimatlichen“ Brutzeit, selbst wenn sie schon seit mehreren Generationen am Neckar leben. Gebrütet wird in Höhlen, Mutter und Vater teilen sich die Arbeit mit den ein bis zwei Jungen.
Wenn Mutter und Vater Pinguin den ersten Teil der Aufzucht erledigt haben, übernehmen nach einigen Wochen Tierpfleger die Erziehung der jungen Frackträger: Geduldig üben sie mit ihnen, den Futterfisch artig aus der Hand zu nehmen. Wenn auch diese Lektion gelernt ist, darf das Jungvolk wieder auf die Anlage. Von jetzt an sind sie echte Wilhelma-Brillenpinguine mit allen Rechten und Pflichten, die in einer Kolonie so anfallen.

Leipzig 9.12.2002    
Pressekonferenz zum Zoojahr 2003
Der Countdown zum 125jährigen Zoojubiläum läuft
Der Zoo Leipzig als einer der ältesten Zoos in Deutschland wird 125 Jahre alt. Dieses Jubiläum möchten wir mit Ihnen, mit der Stadt Leipzig und allen Zoofans gebührend feiern.
Seit Ende 2001 arbeitet ein Projektteam unter Leitung des Zoos an einem facettenreichen Konzept für den Geburtstag. Ob exotische Events oder hochkarätigen Fachtagungen der Zoowelt, die Eröffnung der neuen Tigertaiga als weiterer Schritt zum Zoo der Zukunft oder all die „tierischen“ Überraschungen - es wird tatsächlich ein ganzes Jahr lang gefeiert, und das nicht nur im Zoo. Der einstimmige Beschluss des Stadtrates vom 24. April 2002 zum offiziellen Zoojahr 2003 legte den Grundstein dafür.
Zur Pressekonferenz am 12.12.2003, um 12.30 Uhr in der "Hacienda Las Casas“ möchten wir Ihnen das Konzept und Highlights des Zoojahres 2003 präsentieren und laden Sie dazu herzlich ein.
Neben Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee, der die Schirmherrschaft für das Zoojahr
übernehmen wird, erwarten wir Tobias Künzel („Die Prinzen“) und Rocklegende Peter „Cäsar“ Gläser zur „Uraufführung“ des Zoo-Geburtstagssongs.

Gelsenkirchen 10.12.02
Weihnachtsführung durch den Ruhr Zoo Gelsenkirchen
Stille Nacht, heilige Nacht, tierische Nacht? Im Ruhr Zoo geht es weihnachtlich zu. Am Vormittag zum Heiligen Abend findet die traditionelle Weihnachtsführung durch den Zoo statt. Der Vorverkauf läuft schon jetzt.
Wer am Heiligen Abend die Zeit bis zur Bescherung sinnvoll nutzen möchte, ist im Ruhr Zoo gern gesehener Gast. Um 11 Uhr beginnt am Haupteingang eine weihnachtliche Führung durch den Zoo.
Beim circa 90 minütigen Rundgang sind für Erwachsene wie für Kinder tierisch-weihnachtliche Überraschungen eingeplant. So werden an verschiedenen Stationen Märchen und Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Ein besonderes Weihnachtsmenue durch die Gäste der Führung gibt es für den einen oder anderen Ruhr Zoo Bewohner. Und für jeden Besucher gibt es eine kleines Weihnachtsgeschenk.
Die Karten für die Weihnachtsführung gibt es ab sofort im Vorverkauf an der Ruhr Zoo Kasse.
Erwachsene zahlen für die Weihnachtsführung 8 ¬ Eintritt, Kinder 6 ¬. Die Familienkarte für 1 Erwachsenen und zwei Kinder gibt es für 16 ¬, die Familienkarte für 2 Erwachsene und zwei Kinder kostet 25 ¬, jedes weitere Kind 5 ¬. Die Jahreskarten sind natürlich auch für die Weihnachtsführungen gültig.

Düsseldorf, 6. Dezember 2002
Zwerghirsch im Aquazoo
kantschil Der blonde Jasper (1 1/2 Jahre alt) an der Hand seiner Mutter hat das neue Tier sofort eingeordnet: “Reh!” Gar nicht so falsch: Die Weihnachtszeit bescherte dem Düsseldor-fer Aquazoo zwar kein Rentier, aber immerhin ein ganz nah verwandtes Tier. Aus dem Zoo Stuttgart stammt der junge Zwerghirsch, der dort Anfang Juni geboren wurde und zum Erhaltungszuchtprogramm der europäischen Zoos für diese hochgefährdete Tierart gehört. Im Englischen werden diese südostasiatischen Paarhufer “Maushirsch” genannt, im Deutschen ist der aus dem Malaiische stammende Artname “Kleinkantschil” üblich. Mit maximal etwa 50 cm Körperlänge ist dieser Vertreter der Zwerghirsche - es gibt 4 Arten - der kleinste Verwandte der Sippe, zu der auch Schweine, Kamele, Hirsche, Rinder und Antilopen gehören. Die dämmerungs- und nachtaktiven, einzelgängerischen Tiere leben im dichten Unterholz von Urwäldern und ruhen tagsüber in verlassenen Erdbauten, Felsspalten oder unter dichtem Pflanzenwuchs. Die Nahrung besteht aus Gräsern, Kräutern, Laub, Früchten und Sämereien, auch Insekten. Den geschlechtsreifen Männchen wachsen lange, säbelartige Eckzähne. Im feucht-warmen Gehege bei den riesigen asiatischen Braunen Landschildkröten hat sich der neue “Botschafter der sterbenden tropischen Regenwälder” gut eingelebt und würde sich über eine Patenschaft - vielleicht schon zu Weihnachten - sehr freuen.

Bielefeld, 5. Dezember 2002
Von Elstern, Ringeltauben und Mauswieseln
Sonntagsschule im Tierpark geöffnet
Es ist wieder soweit: Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen öffnet ihre Pforte. Am Sonntag, 8. Dezember, können interessierte Schulkinder im Alter bis zu zwölf Jahren viel Wissenswertes über Elster, Ringeltaube oder Mauswiesel erfahren. Es werden Singvögel bestimmt und Vogelkästen gebaut. Die sogenannte Sonntagsschule des Förderkreises "Lernort Natur" findet einmal monatlich von 10 bis 11 Uhr im Tierpark statt. Treffpunkt ist der Schulungsraum im Bauernhaus in der Nähe der Kutschenabfahrt. Eltern, deren Kinder an der
Sonntagsschule teilnehmen wollen, werden gebeten, ihre Kinder unter der folgenden Telefonnummer anzumelden: 0521 / 45 40 45. Die Kinder sollten dem Wetter angepasste Kleidung tragen.

Einladung zum Presse-Apéro des Zoo Zürich
Datum:    Mittwoch, 18. Dezember 2002
Thema:    Im Spannungsfeld von Zitteraal & Co.
Unter Stromproduzenten: was elektronische Fisch mit ihrem Strom machen und das Engagement der axpo im Zoo Zürich.


Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz
Appenzeller Zeitung 12.12.2002
Thurgauer wegen Papageienschmuggels verurteilt
http://www.tagblatt.ch/rheintal.cfm?pass_id=726620
Einem Händler fehlten im Oktober die Zollpapiere für sechs Papageien. Nun wurde der Mann zu einer teilbedingten Geldstrafe von 1800 Euro verurteilt. Für sechs der Vögel fehlten die «Cites»-Papiere. Der Händler wollte mit Zollformalitäten keine Zeit verschwenden und versuchte daher die Vögel durch die Grenze zu schleusen. In München wartete bereits der Käufer, der bereit gewesen wäre, den schnellen, illegalen Deal mit 12 500 Euro bar auf die Hand zu berappen. Die zollrechtlichen Vorschriften kennt der Vogelexperte, immerhin züchtet er seit 15 Jahren Papageien. Die fünf beschlagnahmten Tiere werden vermutlich in einem Zoo oder einer Papageienschau untergebracht.

TAZ 11.12.2002

Artenschutz
http://www.taz.de/pt/2002/12/12/a0312.nf/text
Hecht und Rotbauchunke gehören weiter zu den gefährdeten Tierarten in Schleswig-Holstein. Das geht aus dem gestern veröffentlichten Jagd- und Artenschutzbericht 2002 hervor.

Iceland whalers, conservationists angry over ban end - Denmark
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18969/story.htm

Icelanders upset over lifting of whaling ban
From environmental activists to old whalers eager to resume their trade, Iceland's announcement that it will start whaling again has upset the whole country.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/12/12112002/reu_49151.asp



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Weitere Infos

Der wohl zynischste Artikel zur Weihnachtszeit, offenbar passend lanciert zur Hochsaison.
Nicht nur einseitig, sondern auch noch falsch (bzw. gar nicht) recherchiert: "Eskimos" ("Fischesser") und "Opossums" (die es nur in Amerika gibt - gemeint sind Fuchskusus, die gar keine Nager sind. Aber unter falschen Namen wird ja auch bei uns auch Katzen- und Hundefell verkauft...
Über die Halb- und Unwahrheiten oder gleich ganz verschwiegenen Tierschutz-Aspekte be Zucht oder Fang braucht an dieser Stelle wohl kein Wort verloren zu werden. Nein, der im Original viel längere Artikel ist nicht ironisch gemeint!

Die Welt
Weich ums Herz
http://www.welt.de/data/2002/12/07/23034.html
von Inga Griese
Der Mensch mag es weich und warm. Und echt. Schals aus Polyester, Pelze aus Synthetik sind nur zweite Wahl. Schöner ist das Original. Egal, was die Anderen sagen
Ich mag Pelze, sie sind so sinnlich und ich halte knisterndes Synthetik für keine Alternative. Aber ich bin auch geprägt von den Protesten. Ist es also politisch korrekt zu schwärmen? Muss ich mich rechtfertigen? Geht es überhaupt um Recht oder Unrecht? Wohl kaum. Pelze taugen nicht zur Ideologie.
Schluss mit den Diffamierungen, hinein ins Fell, den Urinstinkten freien Lauf lassen. Pelz ist wieder gesellschaftsfähig.
Eskimos haben sich wahrscheinlich noch nie gefragt, ob sie politisch korrekt angezogen sind. Und die anderen sind die Intoleranz offenbar leid. „95 Prozent der Kunden wollen wieder Pelz außen tragen“
Ein Renner ist Opossum, gerupft und gefärbt. Ungefähr so weich wie Nerz und durch und durch korrekt: sind die possierlichen Nager doch eine Plage in Neuseeland. Auf sieben Millionen Einwohner kommen 30 Millionen Opossums. Die Regierung zahlt eine Prämie für jedes erlegte Tier. Pelzträger sind eben doch gute Menschen.

Teilweise sehr deutliche Leserbriefe.
Möglichkeit zur Reaktion:
http://www.welt.de/extra/service/14445.html?subj=Weich+ums+Herz&pub=2002-12-07&zeitung=welt
Axel Springer Verlag AG
Axel-Springer-Straße 65
D - 10888 Berlin
redaktion@welt.de



Information des BdZ - Berufsverband der Zootierpfleger
Erste Preisverleihung des BdZ-Biber.

Die Auszeichnung für gute Tierhaltung und-präsentation geht in diesem Jahr an den Tierpark Nordhorn,
für seine Geier-Steinbock-Anlage.
Übergeben wird die Urkunde am 19.12.2002, in Anwesenheit der Presse, um ca.14.00 Uhr.
Wer zu diesem Termin Zeit und Laune hat, sei hiermit herzlich eingeladen.



GLOBAL INVASIVE SPECIES DATABASE AND REQUEST FOR HELP
The Global Invasive Species Database needs your help.
As chair of the ISSG, I am inviting you to contribute species information to
the Global Invasive Species Database (GISD) and to assist with the review of
this information.
The GISD, which is a major venture of our group, can be viewed online at
www.issg.org/database . Its aim is to provide easy access to authoritative
information that raises awareness about invasive species and facilitates
effective prevention and management.
The GISD is still far from complete, but is experiencing a major growth
phase and is attracting significant interest from many conservation and
national biodiversity programmes and invasive species information resources.
Contributions have included invasive species fact sheets, management
information, predictive modelling results, distribution mapping tools and
many other useful datasets and applications.
Over the next six months, a team of researchers will compile accounts for
more than 300 invasive plant and animal species using the best resources
available to us. As you know, invasive species information is often widely
dispersed and patchy. For a large number of these species, supplementary
information is required to complete the accounts before incorporation into
GISD. We are seeking offers of help from you as invasive species specialists
to contribute additional species information and/or to review the complete
accounts for species that you are familiar with.
For a list of the 300 species please contact: Hamish Scott ( h.scott@auckland.ac.nz ).
Your contribution will be duly acknowledged on the species account.
Regards, Mick Clout

 
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Ausstellungen

BALJE Natureum Niederelbe
LEBENDE SCHLANGEN
Ab 1.3.2003
http://www.natureum-niederelbe.de/

BERLIN Museum für Naturkunde
NATURFOTOS DES JAHRES
bis 2.3.2003
http://www.museum.hu-berlin.de


Naturkunde-Museum Wiesbaden
IM REICH DER BISONJÄGER Nordamerikas Tierwelt und seine Ureinwohner
15.12.2002 bis 29.6.2003
http://www.nws-wiesbaden.de/amerika/index.html

BIBERACH Braith-Mali-Museum:
ZWISCHEN UR-ELEFANT UND ZULUKÖNIG 100 Jahre Braith-Mali-Museum
bis 6.1.2003
http://www.biberach-riss.de/kultur/museen/braithmali/museum.html

WIEN Naturhistorisches Museum:
DIE NATIONALPARKMALER Künstler sehen den Nationalpark Hohe Tauern
bis 2.3.2003
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

REGENSBURG Naturkundemuseum Ostbayern:
DAHEIM AN BACH UND FLUß Der Fischotter im Bayerischen Wald
bis 30.3.2003
http://www.regensburg.de/museumsportal/museen/naturkunde_museum.html

ERFURT Naturkundemuseum:
TIERKINDER
17.12.2002 bis 12.1.2003
http://www.erfurt.de/naturkundemuseum/

BASEL Naturhistorisches Museum:
HAIE - GEJAGTE JÄGER
8.1.2003 bis April 2003
http://www.nmb.bs.ch

GLURNS GLORENZA BZ Nationalpark Stilfserjoch
Nachtleben – Geheimnisse Der Finsternis
bis Jan 2003
http://www.stelviopark.it/


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TV-Tipps

Do., 12.12.2002, 16:00-16:30 3sat, Wenn Kängurus die Wand hoch gehen
Fr., 13.12.2002, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Eekholts Wald- und Wiesenmischung Wh
Fr., 13.12.2002, 20:15-20:55 3sat, Anamalai - Zauberberg der Elefanten
Sa., 14.12.2002, 06:05-06:55 SF1, Herr über 40 Raubkatzen, René Strickler, der sanfte Dompteur
Sa., 14.12.2002, 19:00-19:45 BR, Gorillas, Im Herzen der Finsternis
Sa., 14.12.2002, 21:50-22:15 ORB, Die Spur der Wüstenkrokodile
So., 15.12.2002, 13:15-13:25 BR, Zoo & Co, Von Löwen, Tigern und Geparden

So., 15.12.2002, 22:30-23:00 WDR: Ein Doc für alle Fälle (3) Dokusoap mit der Tierärztin des Dortmunder Zoos Dr. Osmann NEU
Mo., 16.12.2002, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Pazifische Jäger - Vancouver Wh
Mo., 16.12.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Eskimo-Brachvogel
Mo., 16.12.2002, 17:15-18:00 HR, Wüstendrachen - Chamäleons in Namibia
Di., 17.12.2002, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Inselgeschichten - Jersey Wh
Di., 17.12.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Kaninchenkauz von Antigua
Mi., 18.12.2002, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Zwerge und Giganten in Cincinnati Wh
Mi., 18.12.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Waschbär von Barbados
Mi., 18.12.2002, 17:15-18:00 HR, Moa - verzweifelt gesucht!, Neuseelands Riesenvögel
Do., 19.12.2002, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Das Vermächtnis des Don Miguel - Tuxla Gutierrez Wh
Do., 19.12.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Der kalifornische Grizzly
Fr., 20.12.2002, 12:30-13:15 SWR, Abenteuer Zoo, Herbe Vielfalt - Kolmarden Wh
Fr., 20.12.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Die Wiesenwühlmaus von New York
Fr., 20.12.2002, 20:15-21:45 MDR, Komm mit in den Zoo, Ein tierisches Vergnügen : Zoos aus Thüringen vorgestellt, u.a. Bärenpark Worbis. Gesucht: „Der unwiderstehlichste Zoodirektor“ NEU
Sa., 21.12.2002, 09:30-11:20 VOX, Süddeutsche TV, Thema: Ich krieg sie alle! Mit einem Tierinspektor auf Streife
Sa., 21.12.2002, 10:15-11:00 BR, Spiele des Lebens: 1. Geburt
Sa., 21.12.2002, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Expedition Java-Nashorn - Die Suche nach dem Phantom
So., 22.12.2002, 09:20-10:10 VOX, Süddeutsche TV, Das Elefantenhaus - ein Heim für kleine Dickhäuter
So., 22.12.2002, 19:00-19:30 HR, Tiergeschichten aus dem Zoo
So., 23.12.2002, 22:30-23:00 WDR: Ein Doc für alle Fälle (4) Dokusoap mit der Tierärztin des Dortmunder Zoos Dr. Osmann NEU



ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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