 | Zoopresseschau Zoo-AG Bielefeld http://www.zoo-ag.de | | . | | Ausgabe 134 vom 7. November 2002 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel zusätzliche Recherchen: Christian Hellwig |  | ISSN 1619-6643 | | | Liebe Leser der Zoopresseschau, die verschlafene Umsetzung der EU-Zoorichtlinie in allen Bundesländern und dadurch drohende Klage der EU-Kommission wird weiterhin in den Medien mißverstanden als Kritik an der Tierhaltung in den Zoos. Einleitungssatz in der Fernsehsendung NDR Aktuell gestern Abend: "Bei der Tierhaltung schneiden deutsche Zoos erschreckend schlecht ab. Jetzt droht eine Klage der EU-Kommission". In der folgenden Diskussion mit den Direktoren aus Warder und Schwerin zeigte einmal mehr Tierarzt Dr. Siegfrid Oban von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz eine ausgewogene und fundierte Sicht. Die Filmbeiträge waren teilweise alt und schlecht recherchiert (der "Zoo Gent" war Genk und wurde vor vielen Jahren geschlossen) oder aus andern Sendungen ohne Kontext herausgeschnitten. Kurz wurde das Problem "Unser Charly" im Filmbeitrag angesprochen, aber dann sofort auf die Delphinhaltung umgeschwenkt mit dem Hinweis, sie seien "Attraktionen in vielen deutschen Städten in leeren Betonbecken". Gute Stellungnahmen von Dr. Schürer und Dr. Junhold zur Jungtierproblematik wurden konterkariert durch schlechte Einspielungen. Ein Filmbeitrag zeigte etwa rot markiert die Stelle aus dem Papier der Deutschen Zoodirektoren mit dem Zitat "direkt nach der Geburt getötet", um fast im gleichen Atemzug die Publikumswirksamkeit von Jungtieren zu erwähnen. Hier hapert es nicht nur an der Argumentation, sondern auch am Verständnis der Fakten. Schlecht vorbereitet auch Torsten Schmidt vom Tierschutzbund, der erst Jane Goodall als Kronzeugin gegen Menschenaffenhaltung in Zoos anführte (während diese regelmäßig Gehege einweiht) und stattdessen "Erhaltung der Lebensräume, sogenannte exe situ Programme" forderte. Dieser Fauxpas bildete dann das Schlußwort. Heute hat ein Gericht gegen Tierschützer entschieden, die den keltischen Brauch, lebende Fische in Wein zu trinken, verbieten lassen wollten. Begründung: Der Brauch sei aus kulturellen Gründen schützenswert. Für die Fütterung von Fischottern, Bären (oder Schwimmratten) mit Lebendfisch aber benötigt man eine Tierversuchsgenehmigung (für den Fisch!). Die natürlichen Ernährungsgewohnkeiten dieser Tiere dürften deutlich älter als die Kelten sein. Hinweis von Elefantenschutz Europa e.V.: Im Spiegel-Artikel wurde durch Kürzung des mündlichen Interviews die Aussage Herrn Haufellners verfälscht. Die ganze Darstellung findet sich unter http://www.elefanten-schutz-europa.de/News/Spiegel/spiegel.html Auch zur Oxford-Elefanten-Studie gibt es auf der Internetseite eine erste kurze Stellungnahme: http://www.elefanten-schutz-europa.de/News/Oxford-Studie/Zur_Oxford-Studie/zur_oxford-studie.html Erfreulich viele Pressemeldungen lassen den Umfang der Zoopresseschau stetig ansteigen. Sicherlich ist es im Interesse aller Leser, wenn wir besonders lange Meldungen um weniger wichtige Passagen (Veranstaltungs-Details oder Hintergrund-Infos zur Biologie der Tiere) einkürzen. Dirk Petzold | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Leipziger Volkszeitung 31.10.2002 Schaufensterblick bald bis Afrika http://www.lvz-online.de/lvz-heute/25259.html Am Mittwoch hoben Zoodirektor Jörg Junhold, Bürgermeister Peter Kaminski und Staatssekretär Albin Nees die ersten Spaten Erde aus für die Afrika-Savanne, die im April 2004 fertig sein soll. Die drei Huftierhäuser werden abgerissen, abgestorbene Bäume gefällt, Fernwärme, Strom und Wasser für die neuen Gebäude herangeführt. 38 Tierarten leben künftig auf dem Areal zusammen. Neben Giraffen, Zebras, Gazellen oder Säbelantilopen ziehen auch Erdferkel, Schakale, Paviane und Hyänen in die Afrika-Savanne, ebenso Flusspferde und Spitzmaulnashörner, Flamingos, Kraniche und Marabus. Das Kernstück des Afrika-Kontinents bildet die Lodge. Als größte gastronomische Einrichtung im Zoo bietet sie die Möglichkeit, in einem afrikanischen Holzhaus auf einer erhöhten Terrasse zu sitzen, kontinenttypische Speisen zu genießen und den Blick über die Savanne schweifen zu lassen. Kieler Nachrichten 31.10.2002 Tierpark Warder steht weiter auf wackeligen Füßen http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-com-Tierpark_ART.htm Nach Ablauf der zweiwöchigen Frist für den Tierpark Warder, in der ein neuer Betreiber für das Haustierrassen-Reservat gefunden werden sollte, hieß es: "Fehlanzeige!" Die kommende Woche wird für Besitzer und Leiter Jürgen Güntherschulze, die zwölf Angestellten und die 1500 Tiere zur Zitterpartie. Der Gläubigerausschuss muss sich entscheiden, ob er sich noch eine befristete Zeit geduldet. Im Winter sind die Futter- und Personalkosten durch Einnahmen aus den Eintrittsgeldern nicht gedeckt, und die Einnahmen im Sommer gleichen das Minus nicht aus. Offizielle Hilfe von außen kann der private Tierpark kaum erwarten. "Umweltminister Klaus Müller schätzt die wertvolle Arbeit von Dr. Güntherschulze und nutzt jede Gelegenheit, nach einem geeigneten Partner Ausschau zu halten", versicherte Sprecher Michael Rittmeier. "Geld kann das Ministerium aber nicht geben." > dazu gab es gestern in N3 einen langen Beitrag in "NDR aktuell" Kieler Nachrichten 5.11.2002 Tierschutz im Unterricht gefordert http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-tas-tiere_neu_ART.htm Jahrelang haben Jugendliche im Kreis Herzogtum Lauenburg systematisch und brutal Katzen gequält. Derweil forderten Tierschutzorganisationen einen ethischen Unterricht, in dem Kindern und Jugendlichen der Umgang mit Tieren nahe gebracht wird. Im Tierpark Warder sollen praktische Elemente dieser Fortbildungen "vor Ort" vermittelt werden. Schließlich sei der Tierpark, so Ursula Bauhoff, Vorsitzende des Tierschutz-Notrufs, "ein pädagogisch wertvolles Kulturgut". Darum gründete sie eine Bürgerinitiative zur Erhaltung der Haustierrassen im Tierpark Warder. Bisher sei durch Spenden rund ein Drittel der erforderlichen 100000 Euro gesammelt worden, die nötig sind, um den Tierpark über den Winter zu bringen. Der Landbote 7.11.2002 Regenwald am Rande Zürichs http://www.winti-guide.ch/index.php?id=69523 Mit 17 000 Pflanzen und Pflänzchen von 500 verschiedenen Arten wird die Masoala-Halle im Zoo Zürich ab kommendem Sommer ein Regenwald im Kleinen sein. Die bei einem Hagelschlag im Sommer beschädigte Folie wurde laut dem stellvertretenden Zoodirektor Andreas Hohl mittlerweile ersetzt. Von den insgesamt rund 17 000 einzelnen Pflanzen werden nun zuerst 1700 Bäume und Sträucher eingesetzt, dann folgen Lianen, Bambuspflanzen und Orchideen und andere kleine Pflanzen. Schliesslich werden die ersten Tiere eingewöhnt, darunter Lemuren und Frösche. Der Boden der Halle ist nicht «hallenmässig» flach: Felsen, Hügel und Vertiefungen geben dem «Regenwald» Form und Leben. Später kommen noch ein Wasserfall, Bäche, kleine Seen dazu, die zusammen mit Wald und Sumpfzone einen richtigen kleinen Regenwald bilden. «Es wird hier etwa doppelt so viel regnen wie in Zürich.» Dass die Besuchenden aber nicht ständig mit dem Regenschirm herumlaufen müssen, werde der Regen jeweils am frühen Morgen fallen. Parallel zum Aufbau des 50-Millionen-Franken-Projekts engagiert sich der Zoo Zürich direkt für den Regenwald auf der madagassischen Halbinsel Masoala. Neue Zürcher Zeitung 7.11.2002 Erste Anpflanzungen in der Masoala-Halle im Zoo Zürich http://www.nzz.ch/2002/11/07/zh/page-article8I9Y2.html Die dreissig Meter hohe Ökosystemhalle, die einen Ausschnitt aus dem madagassischen Regenwald der Masoala-Halbinsel zeigen wird, ist auf angenehme gut zwanzig Grad geheizt. Jeweils in den frühen Morgenstunden werden aus einer Sprinkleranlage die Pflanzen beregnet. Der Rohbau ist abgeschlossen. Zusammen mit dem Donator der Regenwaldhalle und Stiftungsrat des Zoos, dem Bankier Hans Vontobel, hat der stellvertretende Zoodirektor Andreas Hohl in der aus Lavagestein nachgebildeten Gebirgszone an der Stirnseite der Halle einen Stinkbaum (Sterculia foetida) gepflanzt. Mit der Regenwaldhalle schafft der Zoo Zürich eine Verbindung zu seinem Naturschutzprojekt auf der Masoala-Halbinsel in Madagaskar. Der dortige einzigartige Regenwald ist durch fortschreitende Brandrodung in seiner Existenz bedroht. Mit dem Aufbau einer Baumschule im Masoala-Nationalpark und der Integration von dort gezogenen Pflanzen in die Regenwaldhalle leistet der Zoo für die örtliche Bevölkerung Aufklärungsarbeit. Die Zürcher Ökosystemhalle hat ein Volumen von 200 000 m3 und besteht aus vier Teilen, einem Hauptteil mit dem Regenwald, einem Annexteil, der ein Restaurant, einen Shop und ein Informationszentrum über Madagaskar aufnimmt, einem versteckten Technikteil und dem tunnelartigen Besuchereingang. Dreischichtige Luftkammern, ergänzt mit einem zusätzlichen Hagelschutz, überdecken den kuppelartigen Hallenraum. Die 11 000 m2 Fläche sind strukturiert mit Seen, Bächen, einem Wasserfall, mit Kunstfelsen und verschiedenen Erlebnispfaden, auf welchen die Besucher den Dschungel entdecken können. Da es in der Halle kein Kunstlicht gibt, dürften die vielen nachtaktiven Tiere besonders intensiv in der Dämmerung und bei Dunkelheit zu erleben sein. Seit sieben Jahren sucht Günther Vogt, der Landschaftsarchitekt, in Baumschulen in Madagaskar, Florida, Malaysia und Thailand Grosspflanzen für die Halle aus. Nach einer längeren Akklimatisationsphase in holländischen und belgischen Gärtnereien werden die Bäume von November bis Juni in Zürich eingepflanzt. Die für die Halle vorgesehenen Tiere - Halbaffen, Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische und andere Kleintiere - leben zum Teil schon im Zürcher Zoo oder stammen aus Zuchten anderer Zoos. Über eine Webcam ( www.zoo.ch ) kann die Entstehung des Masoala-Regenwaldes live im Internet verfolgt werden. Zürich, 20 Minuten 7.11.2002 Porno für Panda http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/5988303 Was tun, wenn Funkstille im Tiergehege herrscht? Im Zoo von Chongquing werden zum Beispiel den Tigermännchen der seltenen südchinesischen Rasse Viagra verabreicht. Panda-Bären werden Panda-Pornos vorgesetzt, um den langersehnten Nachwuchs zu kriegen. Ein britisches Aquarium lullt zur Erregung seine Haie mit Kuschelrock unter Wasser ein. Doch die Tere sind keine Sexmaschinen. "Auch sie haben individuelle Charaktere", sagt Alex Rubel, Direktor des Zoos Zürich. Es käme halt vor, dass sich zwei Tiere nicht mögen würden, dann laufe eben nichts. Um dem Vorzugreifen, gibt es etwa in London und Wien so genannte Verlobungsvolieren. Dort dürfen sich geschlechtsreife Jungtiere treffen und ihren Partner in Ruhe aussuchen. Moderne Zoos sehen sich künftig im Dillemma: Funktioniert das Babymachen über Gebühr, stellt sich dann die Frage, wo hin mit den Jungtieren? Dazu Zoodirektor Rübel: "Es kann vorkommen, dass man mal ein Jungtier töten muss. Immer noch besser, als es an einen schlechten Platz zu geben." Nürnberger Nachrichten 2.11.2002 Tiergarten: Haus der Dickhäuter muss renoviert werden http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=46424&kat=10 Nach der Studie der britischen Tierschutzorganisation RSPCA über die Elefantenhaltung in europäischen Zoos gibt Helmut Mägdefrau, stellvertretender Direktor des Nürnberger Tiergartens, zu: "Wir sind mit der Elefantenhaltung bei uns nicht zufrieden. Ich nehme die Studie aber nicht ernst, die Zahlen stimmen einfach nicht. Sehen Sie sich die Zahlen des Europäischen Zooverbands an, in dem sich 295 Tiergärten zusammengeschlossen haben. Die Statistik zeigt, dass die meisten Tiere zwischen 30 und 40 Jahre alt werden." Sollte sich der Stadtrat wie die Verwaltung dafür entscheiden, die Renovierung in Nürnberg aufzuschieben, könnte dies auf lange Sicht das Ende der Elefantenhaltung in Nürnberg bedeuten. Denn der Beirat Artenschutz des Bundesamtes für Naturschutz fordert, Tiergärten müssten beim Import neuer Elefanten nachweisen, dass die Tiere höchstens drei Stunden am Tag angekettet sind. Ein Zustand, von dem Kiri und Yvonne nur träumen können. Neue Ruhr Zeitung 7.11.2002 Der Zoo ist wieder Millionär http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburg.volltext.php?id=326273 Das gab´s zuletzt vor genau zehn Jahren, dass mehr als eine Million Besucher die Zoo-Pforten am Kaiserberg passiert haben. Edith Paul zusammen mit ihrem Mann Herbert und dem Enkel Lukas wurden von den Zoo-Direktoren Reinhard Frese und Michael Hilbert und Elefanten-Dame "Daisy" mit einem Blumenstrauß und einer Zoo-Jahreskarte begrüßt. Zuletzt war es im Oktober 1992, dass der Millionste begrüßt wurde. Nordkurier 1.11.2002 Richtfest im Tierpark am Haff gefeiert http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/tier/tier.php Im Ueckermünder Tierpark wurde Richtfest für das neue Wirtschaftsgebäude gefeiert. Es sei mit 1,4 Millionen Euro Bausumme das größte Vorhaben des Zoos seit seinem Bestehen, betonte Direktor Helge Zabka. Im April 2003 soll das Gebäude, in dem unter anderem die Futterküche, ein Quarantäneraum, Werkstätten und Büros Platz finden werden, bezugsfertig sein. Westdeutsche Zeitung 19.10. (nicht online) Der Aquazoo braucht Hilfe Düseldorfs erfolgreichstes Kulturinstitut führt bei Politikern und oft auch in der öffentlichen Wahrnehmung ein Mauerblümchendasein. Man muß dem Haus für seine ehrgeizigen Erweiterungspläne viel Glück wünschen. 35 bis 40 Mill. Euro sind kein Pappenstiel. Mit neuen Meereswelten und Platz für Zwergflußpferde und Seekühe sollen die Besucherzahlen verdoppelt werden. Düsseldorfer Stadtpost 2.11., WZ 18.10. (nicht online) Der Aquazoo stößt an seine Grenzen - Erste Pläne für Erweiterungsbau / Aquazoo will die große Welle machen U-Bahnhof mit 3,5-Mill.l-Meeresbecken; 125 m langes Becken im Anbau mit Foyer, Cafe und Shop in Wellenform; Sponsorenmodell geplant; Architekt: Peter Rasbach; ; Widersztand durch Nordpark-Bürgerverein Aktionen Frankfurter Rundschau 6.11.2002 Donnerstags können Exotarium-Besucher jetzt wieder das nächtliche Treiben sehen http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181004.htm Von Donnerstag an ist das Exotarium einmal in der Woche auch abends wieder bis 21 Uhr geöffnet, und jeweils der erste Donnerstagabend eines Monats ist einem speziellen Thema gewidmet. Das erste Angebot führt hinter die Kulissen der Aquarien- und Terrarienlandschaft. Bei einer Vorbesichtigung machten Wicker und Zoo-Direktor Christian R. Schmidt mit dem Presse-Tross einen Schlenker in die für Besucher verbotene Zone des "Eingewöhnungsraums". "Das ist jetzt ein Versuch", sagt Schmidt. "Falls er gelingt, dann haben wir für den Sommer schon ein bisschen mehr vorgesehen." Ostsee Zeitung 1.11.2002 Winterpreise im Tierpark http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112754_553645.html Geringere Eintrittspreise gelten erstmals ab heute bis zum 28. Februar im Tierpark Stralsund. Für ein Winterticket zahlt man bis zu 1,50 Euro weniger. Schweriner Volkszeitung 5.11.2002 Der Rostocker Zoo hält keinen Winterschlaf http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/05.11.02/schlaf/schlaf.html Eine erfolgreiche Saison nähert sich dem Ende. 337.934 Besucher kamen per Ende September in den Rostocker Zoo. Das sind 13.776 mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Der Themenweg "Wasser" wurde mit der Einweihung des Mäander-Aue-Kanals vervollständigt. Das Jahresthema "Baumeister Tier" umfasst verschiedene Ausstellungen und Sonderveranstaltungen. Belohnt werden die Besucher derzeit mit dem Wintersparpreis von einem Euro Rabatt bis zum 31. Dezember. Nachwuchs Netzpress 7.11.2002 Giraffengeburt im Basler Zolli http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=10772 Ein Giraffenmädchen ist im Zoo Basel zur Welt gekommen: Mutter Kimya hat in der Nacht auf Freitag Zahiri geboren, ihr siebtes Kind. Eine positive Zwischenbilanz zogen die Zolli-Verantwortlichen ferner zum Basler Elefanten-Trainingsprogramm: Seit fünf Jahren werden die afrikanischen Elefanten tagsüber kaum mehr angebunden. Um den Pflegern dennoch Vertrautheit und dem Tierarzt Zugang zu bewahren, hat der Zolli vor zwei Jahren das «Training» eingeführt: Jeden Morgen werden die Elefanten drinnen kurz angeseilt und per Schlauch einzeln geduscht. Speziell positiv ist das für die drei jüngsten Mitglieder der Gruppe, welche 1999 direkt aus Afrika kamen - unter Protesten von Tierschützern. Wegen der Hungersnot zu Hause haben sie teils immer noch schlechte Zähne, und diese müssen noch eine Weile regelmässig behandelt werden, bis stabiles Elfenbein nachgewachsen ist. Zürich, 20 Minuten 1.11.2002 Tiger-Baby Coto erhält ein eigenes Gehege http://www.20min.ch/news/zuerich/story/5209228 Das Tiger-Baby Coto aus dem Zürcher Zoo ist am Mittwoch in ein eigenes Gehege gezogen. Das von Vater Nurejev und Mutter Kora verstossene Tier musste von Hand aufgezogen werden. Die erneute Begegnung mit seinen Eltern, die sich im Gehege nebenan befinden, verlief friedlich. Neue Zürcher Zeitung 1.11.2002 Amurtiger: Rückkehr des verlorenen Sohns http://www.nzz.ch/2002/11/01/zh/page-article8HV8I.html Der 21-wöchige Amurtiger Coto aus dem Zürcher Zoo haust nun in einem eigenen Gehege, das den Zoobesuchern Einsicht bietet. Durch ein Gitter von der Tigeranlage getrennt, kann er seine Eltern nebenan beobachten. Berliner Kurier 31.10.2002 Temi will zum 1. Geburtstag nur eins: viele, viele Bonbons http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik6.html Im Tierpark Friedrichsfelde feiert das asiatische Elefantenkind Temi ihren ersten Geburtstag. Gleich nebenan im Gehege tollt Tana (1), das afrikanische Minifanten-Mädchen. Nordkurier 7.11.2002 Tierpark präsentiert mit Stolz http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/c__/c.php seinen Löwen-Nachwuchs. Erstmals sind gestern die beiden vor wenigen Tagen geborenen Löwenjungen des Ueckermünder Tierparks der Öffentlichkeit präsentiert worden. Berliner Morgenpost 1.11.2002 Morgen werd' ich ein Jahr - das wird ein Spaß! http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story559274.html Zur Feier des Tages bekommt Temi eine Obsttorte mit Bananen, Erdnüssen, Feigen und Datteln. Die kleine Elefantendame hat mit etwa 500 Kilogramm ihr Geburtsgewicht inzwischen verfünffacht. In der Größe legte Temi - aktuell misst sie 1,40 Meter - etwa 40 Zentimeter zu. Neue Presse 4.11.2002 Zoo: Trauer um Flamingo-Baby http://www.neuepresse.de/region_hannover/113621.html Große Trauer im Zoo Hannover: Das kleine Flamingo-Baby aus dem Brutkasten ist am Wochenende überraschend gestorben. Am Sonntag sollte es getauft werden. Für die Tierpfleger am Sambesi war es ein Schock, als ihr Schützling am Sonnabendfrüh leblos in seinem Brutkasten lag. Nach anfänglichen Sorgen waren die Pfleger zuversichtlich, dass die erste Handaufzucht eines Flamingos im Zoo Hannover erfolgreich sein würde. Berliner Morgenpost 6.11.2002 Nachwuchs bei den Säbelantilopen http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story560414.html Die Köpfe der beiden vor wenigen Wochen im Berliner Zoo geborenen Säbelantilopenkälber zieren bislang nur ziegenartig kleine Hornansätze. Zoo und Tierpark sind gemeinsam stolz auf den Nachwuchs, denn das Vatertier kommt aus Friedrichsfelde und ist zur Zucht ausgeliehen. Jetzt hoffen die Zoologen auf weitere Kälber, die sich einmal auf eine weite Reise begeben sollen: In die Sahara, wo die von der Ausrottung bedrohten Tiere ausgewildert werden. Main Rheiner 7.11.2002 Tierisches Engagement http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=101220 Moderne Tafeln für die neue Beschilderung des Wildparks Gonsenheim hat Manfred Dörr schon im Visier. Der Online-Redakteur Gregor J. Mayer möchte für den Wildpark eine Webseite aufbauen. In der kleinen Runde im Gonsenheimer Hof sprudeln die Ideen. Es ist das Gründungstreffen des Fördervereins Wildpark Mainz-Gonsenheim. Der Vorstand ist gewählt, die Satzung genehmigt. Sponsoren gibt es auch schon, so Dörr. Ortsvorsteherin Ursula Stenner (CDU), die als Beisitzerin mitwirkt, dämpft die Ideenflut: Der Wildpark ist in städtischer Regie. Daher müssen wir unsere Ideen mit der Stadt absprechen. Das neue Wildpark-Konzept wird von Grünamt-Mitarbeiter Hubertus Heinen am Dienstag, 3. Dezember vorgestellt und diskutiert. Im Januar stehe die erste Mitgliederversammlung an. Ostsee Zeitung 7.11.2002 Argloser Traum vom klingenden Haifischbecken http://www.ostsee-zeitung.de/kul/start_152065.html In Hamburgs Kulturszene zählen seit einigen Monaten nur noch Superlative, seit Dana Horakova Kultursenatorin ist. Mehr Glanz und mehr Events hatte sie gefordert, und als ehemalige Bild-Kulturredakteurin mit untrüglichem Gespür für Populismus und Superlative ausgestattet, gebiert sie parteilose Senatorin seither fast täglich neue glanzvolle Ideen. Ihr jüngster Coup: eine zweite Musikhalle für die Hansestadt, mit integriertem Aquarium. Durch einen Plexiglastunnel würde der Konzertbesucher in das Gebäude gelangen, drunter und drüber tummelten sich die Haifische. Im Konzertsaal angekommen fiele der Blick auf zahllose Aquarien. Das könnte ein Wahrzeichen der Superlative für Hamburg werden, schwärmt Horakova und fantasiert von dem Bau als einer runden, gläsern-bunten Fischbehausung. > Fische regelmäßig in Konzertlautstärke zu beschallen dürfte wohl tierschutzrelevant sein Nordkurier 6.11.2002 Neue Zoo-Bedingungen gelten nicht für Anklamer Tiergehege http://www.nordkurier.de/lokal/anklam/tierpark/tierpark.php Das Anklamer Tiergehege ist durch die EU-Zoo-Richtlinie nicht in seiner Existenz gefährdet. Bis Mitte 2003 will die Landesregierung die Vorschrift in einem Zoo-Gesetz umsetzen. Nach Aussage der Pressesprecherin im Schweriner Umweltministerium sind lediglich Zoos betroffen, die wilde Tiere beherbergen. Im Anklamer Stadtpark befinden sich jedoch mittlerweile nur noch einheimische Arten. Indes fühlt man sich im Bansiner Tropenhaus und im Wolgaster Tierpark für das neue Zoogesetz gut gerüstet. Im Wolgaster Tierpark gibt es laut Verwaltungs-Chefin Sigrid Gau bereits seit Jahren ausreichend große Gehege, so dass sie auch im nächsten Jahr mit einer Betriebserlaubnis rechnet. Darauf hofft auch André Harloff vom Tropenhaus: Dort fehlt nur noch ein geeigneter Quarantäne-Raum. Die Affen haben hingegen in diesem Jahr ein eigenes Gehege im Außenbereich bekommen. Darmstädter Echo 7.11.2002 Wildschweinfütterung vor dem Aus http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=168347 Die Wildschweinfütterung im Wald zwischen Würzberg und Hesselbach wird Ende November geschlossen. Dies steht nach dem Verkauf des Waldgebietes in Amorbach nun fest. Die neuen Eigentümer wollen den Zaun um das rund 1000 Hektar große Revier abreißen lassen. Dies kann allerdings erst geschehen, wenn der hohe Wildbestand ausgegangen wird von über 300 Sauen sowie weiterem Schalenwild mit mehreren Drückjagden deutlich reduziert wurde. Wer die Sauen noch einmal sehen will: Geöffnet ist derzeit nur samstags und sonntags von 12 bis 16 Uhr, gefüttert wird um 14 Uhr. Bekanntlich stand die Fütterung schon einmal im Frühjahr 1999 auf der Kippe, als das Amorbacher Fürstenhaus kein Interesse mehr daran zeigte. Die Oreg ergriff auf bayerischer Gemarkung die Initiative, stellte einen Kiosk, eine Schutzhütte und verschiedene Spielgeräte auf. Auch ein Waldlehrpfad mit 13 Informationstafeln wurde angelegt. Zudem fährt seit 1997 der Natourbus am Wochenende das Ausflugsziel an, zu dem jährlich zwischen 15 000 und 24 000 Besucher kamen. Der Versuch, an anderer Stelle eine neue, wenn auch kleinere Fütterung anzulegen, gilt bereits als gescheitert. Die teuren Informationstafeln des Waldlehrpfades sollen daher entweder im Erbacher Wildpark Brudergrund oder im Eulbacher Park aufgestellt werden. Leipziger Volkszeitung 31.10.2002 Langnese ist als fünfte Firma zum Goldsponsor aufgestiegen http://www.lvz-online.de/lvz-heute/25261.html Die Langnese-Iglo-GmbH ist jetzt fünfter Goldsponsor des Leipziger Zoos - das bedeutet, dass das Unternehmen dem Zoo jährlich mindestens 60.000 Euro überweist. Freie Presse 2.11.2002 Damwild im Tiergehege stirbt an Überfütterung http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/CRIMMITSCHAU/TEXTE/494246.html Im Tiergehege Crimmitschau im Sahnpark starb vor wenigen Tagen ein Damwild an Überfütterung. Seit das Gehege wieder über alle Parkwege zugänglich ist, wird trotz entsprechender Verbotsschilder wieder verstärkt durch die Besucher gefüttert. Tagesspiegel 2.11.2002 Fische im Fahrstuhl http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/02.11.2002/286833.asp Spezialisten aus den USA montieren für das Hotel DomAquarée den weltgrößten Acrylzylinder. Ab Ende 2003 sollen Besucher von einem doppelstöckigen Aufzug aus den Fischen zusehen können. Lippfische, Doktorfische und andere in Zusammenarbeit mit dem Berliner Zoo ausgewählte Arten sollen in das Becken ziehen. 2750 Tiere werden sich 900.000 Liter Salzwasser teilen und damit den größten Acrylzylinder der Welt bevölkern. Main Rheiner 4.11.2002 Gründung eines Fördervereins http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1009504 Die Gründung des Fördervereins zur Erhaltung des Gonsenheimer Wildparks rückt näher. Auf einer ersten Versammlung soll ein Satzungsentwurf und das Gestaltungskonzept vorgestellt werden. Zur Diskussion stehen auch die Themen-Abfolge und eine Gehege-Überplanung. Westdeutsche Allgemeine 4.11.2002 Der Computer weiß genau, was das Giraffenbaby braucht http://www.waz.de/waz/waz.westen.artikel.php?id=322355 Am 7. Oktober wurde Uwe geboren. Dass Stammbaum, tierärztliche Daten und Ernährungshinweise des Giraffenkindes im Computer komplett erfasst sind, macht die Pflege leichter. Als erster deutscher Tierpark setzt der Ruhrzoo Gelsenkirchen das Software-Programm "Aspe-Zoo" ein. "Man muss sich das wie eine Akte vorstellen, die Personalausweis, Krankenbericht und Stammbuch umfasst.", erklärt Zootierärztin Dr. Pia Krawinkel. Die Welt 2.11.2002 Waschbär Rocki bunkert Futter für die kalten Tage http://www.welt.de/daten/2002/11/02/1102hh366053.htx Rocki, der possierliche Waschbär aus dem Tierpark Neumünster, bunkert für seine Winterhöhle er alles Essbare, was ihm unter die Pfoten gerät. Berliner Morgenpost 2.11.2002 Der Mozart der Papageien und sein Brutpartner http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story559805.html Ursprünglich sollte das 18 Jahre alte Timneh-Graupapagei-Weibchen "Jacob" in der Gruppe der etwas größeren Kongo-Graupapageiern im Tierpark Friedrichsfelde leben, aber das klappte nicht. Jacob wurde von den anderen Vögeln gejagt und zog deshalb ins Büro des Kurators Martin Kaiser. Kieler Nachrichten 4.11.2002 Winter im Tierpark - Einige Arten müssen bei Frost im Haus bleiben, andere kuscheln mehr http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/start.htm Winter im Tierpark Neumünster: "Insgesamt sind bei uns im Winter vielleicht zehn Prozent weniger Tiere zu sehen als im Sommer", schätzt Tierpfleger Christian Ohm. Gar nicht zu sehen sind die Schildkröten, die nicht im Wärmehaus bleiben. Stuttgarter Zeitung 5.11.2002 Frevel an den Tieren der Jugendfarm http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/306859?_suchtag=2002-11-05 Auf der Jugendfarm in Plochingen ist man ebenso traurig wie wütend: Unbekannte haben vier Meerschweinchen getötet sowie zwei Pferde mit Steinen traktiert. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen. Berliner Morgenpost 7.11.2002 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story560705.html Berlin. Der Rote Vari hat ein dichtes rotes Fell. The Age 04/11/2002 Nine sea turtles die after treatment fails http://theage.com.au/newsstore Nine green sea turtles being treated at Taronga Zoo have died. The turtles, found around Port Stephens, had to be put down by the Sydney zoo's veterinary staff last week after their condition was assessed as untreatable. Tests taken from the tissue of a deceased turtle revealed the animals were suffering fromcoccidiosis, a disease where protozoan parasites found naturally in the reptiles' intestinal tract cause infection. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen teilweise gekürzt | Zürich, 31.10. COTO ist umgezogen Der am 5. Juni 2002 im Zoo Zürich geborene Amurtiger COTO bewohnt seit gestern das an die grosse Tigeranlage angrenzende Abtrenngehege - in nächster Nachbarschaft zu seinen Eltern. COTO war kurz nach seiner Geburt von seiner Mutter nicht mehr betreut worden. In der Folge wurde er im Haushalt des Zootierarztes von Hand aufgezogen. Mitte August kehrte er in den Zoo zurück. Er bezog sein Quartier hinter den Kulissen und wurde von dort aus Schritt für Schritt unter der Aufsicht des Reviertierpflegers Urs Löffel in sein neues Heim eingewöhnt. COTO hat sich zwischenzeitlich von seinem Geburtsgewicht von 822 g ausgehend zu einem gegen 25 kg schweren Kraftbündel entwickelt. Mit dem Umzug ins Abtrenngehege, das für die Besucher einsehbar ist, erhält er einen grösseren Auslauf. Zudem kann er - durch ein Gitter getrennt - Kontakt aufnehmen mit seinen in der angrenzenden Anlage lebenden Eltern. Zürich/Bern, Oktober 2002 Der Zoo Zürich und RailAway, das Freizeitunternehmen der SBB, haben beschlossen, künftig zusammenzuarbeiten. Von der neuen Partnerschaft versprechen sich beide Unternehmen Vorteile, vor allem aber profitieren die Zoo-Besucher: Wer ein RailAway-Angebot Zoo Zürich bucht, erhält 10 Prozent Preisermässigung, sowohl auf die Bahnfahrt, den Transfer als auch auf den Zoo-Eintritt. Im November beträgt die Ermässigung sogar 30 Prozent. Weitere attraktive Sonderangebote sind geplant. Leipzig, 1.11.2002 Mit den Zoolotsen auf Entdeckertour Gäste zur 1000sten Führung im Zoo Leipzig erwartet Am Montag, dem 4. November, findet um 15.15 Uhr erstmals die 1000ste Führung innerhalb eines Jahres im Zoo Leipzig statt. Die Gäste dieser Führung werden von Zoodirektor Dr. Jörg Junhold mit einer Überraschung im Safari-Büro empfangen. Seit 1998 geht das Zoolotsenteam mit den Besuchern auf individuelle Entdeckertouren durch den Zoo. Ob Kindergartengruppen, Schulklassen, Behindertengruppen, Familien oder Firmen die Zooführungen begeistern immer wieder durch viele interessante Geschichten und Details, die sich den kleinen und großen Zooexperten oft erst auf den zweiten Blick offenbaren. Absolute Renner sind die Kindergeburtstage im Zoo. Phantasievoll gestaltete Stunden machen diesen besonderen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für das Geburtstagskind und seine Gäste. Wer hat nicht gern eine ganz spezielle Führung für sich, lässt sich mit Kinderschminke selbst in ein wildes Tier verwandeln oder schaut mal hinter die Kulissen? Je nachdem, was Mutti, Vati, Oma oder Opa vorher im Safari-Büro abgesprochen haben, warten viele Überraschungen im Zoo. Und mit viel Glück ist sogar ein Robbenküsschen drin! So viel Abenteuer spricht sich herum, und dafür sprechen auch die Zahlen: Waren es im Jahr 2000 556 Führungen (davon 276 Kindergeburtstage), meldeten sich 2001 schon 961 Gruppen an (davon 431 Kindergeburtstage). 2002 sind es erstmals mehr als 1000. Die Führungen werden auch als individuelles Geschenk immer beliebter. Auch die 1000ste Gruppe in diesem Jahr genießt auf diese Art und Weise ein gemeinsames Geburtstagsgeschenk. Dass sie die Jubiläumsgäste sind, wissen die Besucher noch nicht. Görlitz, 4.11. Seminar zur Pflege hilfsbedürftiger Wildtiere Was tun mit jungen Mauswieseln im Gepäck oder Fledermäusen in der Gardine Das Bild von dem verlassenen jungen Mauswiesel, das mit einer Pipette Ersatzmilch bekommt, ist nett anzuschauen. Wieviel Mühe, Erfahrung und Entbehrungen aber dazu gehören, um eine solche Handaufzucht mit Erfolg zu Ende zu bringen, davon weiß Tierpflegerin Manuela Kleemann ein Lied zu singen. Sie ist nämlich im Naturschutz-Tierpark Görlitz hauptverantwortlich für die Pflege verletzter oder hilfsbedürftiger Wildtiere, von denen pro Jahr mitunter mehrere hundert betreut werden müssen. Hierbei reicht die Spanne vom Bergmolch über Kohlmeisen, Mauersegler und Turmfalken bis hin zum Weißstorch, Seeadler oder Fischotter. Dass bei einer solchen Vielfalt selbst die Fachleute manchmal an ihre Grenzen stoßen, mag nicht verwundern. Noch viel schwerer fällt dies dann erst einem Laien, zumal es aufgrund gesetzlicher Bestimmungen gar nicht jedem erlaubt ist, Wildtiere dauerhaft in Pflege zu nehmen. Dennoch sollten diejenigen, die zum Beispiel einen verletzten Mäusebussard finden, wissen, welche erste Hilfe geleistet oder wie der Vogel transportiert werden kann. Wenn man in dieser entscheidenden Phase schnell und vor allem richtig handelt, dann erhöhen sich die Chancen für eine Genesung ungemein. Genau hier setzt eine Gemeinschaftsveranstaltung des Naturschutz-Tierpark Görlitz e.V. und der Naturschutzstation Neschwitz e.V. an, die am 16. November im Görlitzer Tierpark zum Thema "Pflege hilfsbedürftiger Wildtiere" stattfinden soll. Eingeladen sind alle Bürger, die an dem Thema Interesse haben, das heißt Naturschutzhelfer ebenso wie jeder Naturund Tierfreund. Osnabrück, 6.11. Auf Initiative der Galerie Hörschelmann, die den Nachlass dieses bekannten Osnabrücker Künstlers verwaltet, konnten sich fast 600.000 Besucher des Zoos an einem Skulpturenpfad der Tierplastiken Hans-Gerd Ruwes erfreuen. Den krönenden Abschluss dieser Aktion bildet eine Auktion der Tierplastiken, die am 09. November 2002 um 17.00 Uhr im Osnabrücker Zoo stattfindet. Die Mindestangebote orientieren sich dabei am Selbstkostenpreis, alle darüber hinausgehenden Einnahmen fließen unmittelbar dem Zoo zu. Nach Auktionsende gegen 18.30 Uhr bieten wir Ihnen die Möglichkeit im Rahmen einer Fackelführung den exotischen "lebenden Exponaten" des Zoos einen Bseuch abzustatten! Über Ihre Beteiligung an der Auktion würden wir uns sehr freuen. Duisburg, 6.11.2002 16 neue Flammen Kurz und knapp vermeldete Duisburgs Wissenschaftlicher Zoo-Mitarbeiter Dipl.-Biol. Achim Winkler: 13 Chilenen und 3 Kubaner wohlbehalten eingetroffen. Was im Aachener Tierpark zur Zeit nicht sinnvoll unterzubringen war, ist am Kaiserberg stets hoch willkommen. Kurzfristig brach Duisburgs Zoo-Kurator in die alte Kaiserstadt auf, um den gesamten Bestand der dortigen 13 chilenischen und 3 kubanischen Flamingos zu verpacken und in den hiesigen Zoo zu überführen. Hinter dieser Meldung allerdings stand eine komplizierte Aktion, die jahrelange Erfahrung im Umgang mit diesen buchstäblich zerbrechlichen Stelzvögeln voraussetzt. Ist das Einfangen der schreckhaften Flammenvögel schon schwierig genug, so ist deren Verpackung noch heikler, denn wohin mit den überlangen, dünnen Beinchen? In vergangenen Jahrzehnten streifte man schlicht Damen(perlon)-Strümpfe über die flammenroten bzw. rosafarbenen Körper samt eingeknickten Beinen; heute jedoch werden die langhalsigen Vogelschönheiten nebeneinander stehend in engen Spezialkisten ganz schonend transportiert. Fang, Transport und das Ausbringen der (ehemals) Aachener Flammenvögel in die bestehenden Flamingo-Gruppen am Kaiserberg verliefen planmäßig lediglich ein paar verlorene Federn zeugen von der geglückten Transaktion. Leipzig, 6.11.2002 Seniorentag im Zoo Leipzig Bummeln, plauschen und Geschichten lauschen Der Seniorentag beginnt um 11.00 Uhr mit einer Führung zum Entdeckerhaus Arche. Das ehemalige Neue Raubtierhaus präsentiert Artenschutzprojekte, Zoogeschichte und den Zoo der Zukunft auf außergewöhnliche Art und Weise. So sind auch die künftigen Kontinentbereiche des Zoos (Asien, Afrika und Südamerika) mit allen Sinnen zu erleben. Beim Zoorundgang ab 14.00 Uhr steht z.B. ein Besuch bei den Lippenbären, im Pongoland, bei Elefantenbaby Voi Nam, seinen Tanten und bei den beiden jungen Löwen aus Lissabon auf dem Programm. Bei einem Blick auf das Modell und die Baustelle der Tiger-Taiga können sich die Besucher davon überzeugen, welch schönes Freigehege die Tiger des Zoos ab April 2003 erwartet. Eine literarische Reise in vergangene Zeiten des Zoos beginnt um 16.00 Uhr im Entdeckerhaus Arche. Eine Lesung widmet sich erstmals den Tiergeschichten von Prof. Dr. Karl Max Schneider, der von 1934 bis 1955 Zoodirektor in Leipzig war. Stuttgart, 7.11. Eine Eidechse mit Greifschwanz Münchhausen will sich am eigenen Zopf aus dem Sumpf gezogen haben das ist umstritten. Unbestritten aber ist, daß sich der Salomonen-Riesenskink am eigenen Schwanz, der an einem Ast fest verankert ist, hochziehen kann. Wie der Name schon sagt, lebt diese Echse nur auf einer der Salomoneninseln und ist mit einer Länge von über 70 cm der größte aller Skinke. Der Greif- oder Wickelschwanz ist eine Anpassung an das Leben auf Bäumen. Mit seiner Hilfe und den kräftigen mit starken Krallen bewehrten Beinen klettern die Riesenskinke vorzüglich. Ihre Nahrung besteht hauptsächlich aus Früchten und Blättern, die sie nachts am Boden suchen. Tagsüber schlafen sie auf Ästen oder in Baumhöhlen. Die Salomonenskinke sind lebendgebärend. Die Trächtigkeit beträgt 6 Monate, wobei in Abständen von bis zu 12 Monaten jeweils ein bis zwei Jungtiere geboren werden. Sie können dann bei den Eltern bleiben, die sie gegen Angreifer und Störenfriede verteidigen. Dazu reißen sie das Maul weit auf und fauchen laut. Auch können sie kräftig zubeißen oder kratzen. Die Salomonen-Riesenskinke sind hochgradig bedroht, da ihr knapper Lebensraum schrumpft. Und so freuen sich die Tiergärtner über jede Geburt, helfen sie doch diese interessante Tierart wenigstens in den Zoos zu erhalten. WWF will an Handelsverbot von Elfenbein festhalten Frankfurt a. M. / Santiago de Chile 3.11. 2002: Der Handel mit Elfenbein ist eines der ganz heißen Themen auf der 12. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen, die heute in Santiago de Chile beginnt. Mehrere afrikanische Staaten wollen das seit 1989 bestehende Handelsverbot für Elfenbein lockern, weil sich die Dickhäuter in einigen Regionen stark vermehrt haben. Für den WWF wäre eine Aufhebung des Verbots der falsche Weg. "Gewildertes Elfenbein lässt sich nicht von Stoßzähnen aus legalen Quellen unterscheiden", erklärt Roland Melisch vom WWF Deutschland. Der Naturschützer warnt: Eine Freigabe des Elfenbeinhandels könne zu einem Ausufern der Wilderei führen. Zunächst müsse man die Märkte, insbesondere in Asien, besser überwachen und den Sumpf des illegalen Elfenbeinhandels trocken legen. Erst danach könne man über den begrenzten und kontrollierten Handel mit dem begehrten Stoff nachdenken. Der Handel mit Stoßzähnen ist nicht der einzige Punkt, über den sich die Delegierten aus 160 Ländern in den nächsten zwei Wochen verständigen müssen. Insgesamt liegen in Chile schon jetzt 54 Anträge und über 50 weitere Kontrollvorschläge auf dem Tisch. Es geht z.B. um Wale, Schildkröten und edle Hölzer. Handfeste wirtschaftliche Interessen sind im Spiel. Nach Schätzungen des WWF umfaßt der Weltmarkt für Produkte aus der Wildnis wie Holz, Fisch oder Heilpflanzen über 200 Milliarden Euro im Jahr. Hinzu komme, dass jährlich auf dem Schwarzmarkt Produkte im geschätzten Wert von 70 Milliarden Euro den Besitzer wechseln. "In Chile werden nicht nur die Weichen für das Überleben zahlreicher Tier- und Pflanzenarten gestellt. Es geht auch um die Lebensgrundlage der Menschen" betont Roland Melisch. Besonders deutlich werde dies z.B. an bedrohten Heilpflanzen. Der fernöstliche wilde Ginseng stehe kurz vor dem Aussterben. Auch der Zusammenbruch zahlreicher Fischbestände wie beim Schwarzen Seehecht, beim Riesenhai oder bei vielen Stör-Arten, mache deutlich, warum die Übernutzung der Natur inzwischen zu einer der häufigsten "Todesursachen" beim Artensterben geworden ist. Für den WWF bietet die Konferenz in Santiago die Chance, dem Raubbau an natürlichen Lebensgrundlagen entgegenzutreten und den Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten zu begrenzen. WWF fordert Schutz für kaum bekannte und stark bedrohte Tier- und Pflanzenarten Frankfurt a. M. / Santiago de Chile 5.11.02: Zwei Tage nach Beginn der Verhandlungen zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen CITES in Santiago de Chile scheint sich ein bekanntes Bild abzuzeichnen: Wie bereits bei den vorherigen Konferenzen richtet sich die Aufmerksamkeit der Delegierten aus 160 Ländern vor allem auf den Schutz charismatischer Tiere wie Elefanten und Wale. Zwar setzt sich der WWF auch für Fortschritte beim Schutz von Elefanten und Walen ein, doch dürfen nach Ansicht der Umweltschützer die vielen anderen bedrohten Tier- und Pflanzenarten, die dringend auf die Tagesordnung der zweiwöchigen Konferenz gehören, nicht ins Abseits gedrängt werden. Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen umfasst mehr als 30.000 Tier- und Pflanzenarten. In Santiago wird über den Schutz von 60 verschiedenen Artengruppen verhandelt, deren Überleben direkt vom Ausgang dieser Konferenz abhängt. Da kann es nicht sein, dass sich jeder nur um Elefanten und Wale Gedanken macht, wettert Volker Homes, WWF-Beobachter in Santiago. Nur weil manche Tiere und Pflanzen nicht so groß, nicht so bekannt oder von der Erscheinung her nicht so attraktiv sind, dürfen wir sie nicht vernachlässigen, appelliert der Artenschützer an die Delegierten. Der WWF möchte den Blick auf die weniger spektakulären Arten lenken, die oft viel stärker bedroht sind als die großen grauen Riesen zu Wasser und zu Land. Dazu zählen vor allem verschiedene Baum- und Fischarten wie der Großblättrige Mahagoni, der Schwarze Seehecht und die Seepferdchen. Seepferdchen, Mahagoni und Schwarzer Seehecht müssen von der Hinterbank der Konferenz in die erste Reihe vorrücken, fordert Homes. Holz und Fisch machen weltweit den größten Teil der wirtschaftlich wertvollen Naturressourcen aus. Viele davon sind in Deutschland gar nicht bekannt, erscheinen unter einem anderen Namen oder sind als verarbeitetes Produkt nicht wiederzuerkennen. Sterben diese Arten aus, so geht mit ihnen nicht nur ein Teil der Natur verloren, sondern der Mensch entzieht sich selbst seine Nahrungs- und Lebensgrundlagen. Beispiel Schwarzer Seehecht: 50 Prozent stammen aus Raubfischerei. Beim Mahagoni sind sogar etwa 80 Prozent des Holzeinschlags in Brasilien illegal. Wenn sich die Konferenz in Santiago nicht für drastische Handelskontrollen entscheidet, kann der Mahagonibestand in Brasilien nach Schätzungen des WWF noch in diesem Jahrzehnt so weit zurück gehen, dass sich das Fällen der extrem selten gewordenen Bäume wirtschaftlich gar nicht mehr lohnt. Der WWF fordert daher, dass die Konferenz ihre Möglichkeiten nutzt und dem Raubbau an den natürlichen Lebensgrundlagen und damit der Ausbeutung vieler Tier- und Pflanzenarten einen Riegel vorschiebt | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | News 6.11.2002 Schweiz für Handel mit Elfenbein und Jagd auf Zwergwale http://www.news.ch/detail.asp?ID=122882 Bei der zwölften Artenschutzkonferenz in Santiago de Chile wird die Schweiz die Anträge auf Zulassung des Elfenbeinhandels unterstützen. Allerdings müsse die Delegation überzeugt sein, dass die vorgesehenen Massnahmen zur Kontrolle von Bearbeitung und Ausfuhr des Rohstoffs langfristig sichergestellt seien. Einen Antrag Kenias und Indiens, den Afrikanischen Elefanten wieder unter uneingeschränkten Schutz zu stellen, lehnt die Schweiz aus formalen Gründen ab. Auch dem japanischen Antrag auf Zulassung eines kontrollierten Handels mit Zwerg- und Brydewalen wird die Schweiz zustimmen. Die biologischen Kriterien dafür seien erfüllt. Selber hat die Schweiz für die Konferenz fünf Anträge eingereicht. So beantragt die Schweiz, Kontroll- und Bewilligungsverfahren für gewisse Zuchtpapageien, einige Kakteenarten und Sendungen geschützter Arten mit spezieller Bescheinigung zu vereinfachen. News 4.11.2002 Französischer Zoll beschlagnahmt 122 Schildkröten in einem Auto http://www.news.ch/detail.asp?ID=123098 Wie die Zollverwaltung Lyon mitteilte, wurden die Vierzehen- oder Steppenschildkröten (Testudo horsfieldii) und die Indischen Sternschildkröten (Geochelone elegans) am Samstag in einem mit zwei Tschechen besetzten Wagen gefunden. Die Männer erklärten, sie hätten die seltenen Reptilien nach Spanien bringen wollen. Die Schildkröten, die für Handel und Haltung tabu sind, wurden einem Zoo übergeben. Ihr Markwert wird auf 18.300 Euro taxiert. Ostsee Zeitung 7.11.2002 Kranich-Verein vermittelt Fachwissen http://www.ostsee-zeitung.de/ru/start_112753_558124.html Faltblätter haben den Ruf, das sie nüchtern verfasst und stinklangweilig sind. Dem muss nicht so sein, wie die jüngste Veröffentlichung des Vereins zum Schutze und Erhalt des Kranichrastplatzes Rügen-Bock-Region beweist. Der Verein hat einen sechsseitigen Flyer herausgegeben, der ausgebreitet sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite jede Menge Daten und Fakten über den Kranich bereit hält. Die Publikation ist Teil eines umfangreichen Konzeptes, das sich im Wesentlichen um eine vernünftige Besucherlenkung und -information dreht. Mit der Frage Warum braucht der Kranich noch unseren Schutz? wird erklärt, was der Mensch tun kann, um den Vögeln des Glücks auf ihrem Zug zu helfen. Das Faltblatt, das mit Bildern regional ansässiger Tierfotografen illustriert ist, verrät, wo sich die Kraniche in Vorpommern am besten beobachten lassen. Verein zum Schutze und Erhalt des Kranichrastplatzes Rügen-Bock-Region, Fischerweg 6, 18445 Klausdorf, Tel.: 03 83 23/4 48 Spiegel 7.11.2002 Untergang der Meeresrösser http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,221162,00.html Alle 32 bekannten Seepferdchenarten stehen inzwischen auf der Roten Liste. In vielen Weltregionen haben sich die Bestände innerhalb von fünf Jahren halbiert. "Immer mehr Länder handeln mit immer mehr Seepferdchen", klagt Brian Giles, Biologe des internationalen "Project Seahorse" in Vancouver. In dieser und der kommenden Woche tagt in Santiago de Chile die 12. Vertragsstaatenkonferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens. Neben Elefanten, Haien und Schildkröten stehen auch Seepferdchen auf der Agenda. Den Delegierten liegt ein Antrag vor, der den - bislang weitgehend unreglementierten - Handel mit den Tieren unter internationale Kontrolle stellen soll. Aachener Nachrichten 4.11.2002 32 Tiere in Kombi gepfercht http://www.an-online.de/sixcms/detail.php?template=an_detail_standard&id=95175 Bei einer Routinekontrolle fiel Beamten beim Grenzübertritt aus Belgien ein kleiner Kombi auf, dessen Laderaum voll mit weißen Plastiktüten gestopft war. Beim näheren Hinsehen trauten die Grenzschützer ihren Augen nicht. Sie entluden nach und nach zwei Ziegen, zwei Schafe sowie mehrere Pfauen und weiteres Federvieh. Insgesamt 32 Tiere waren in den Plastiksäcken verschnürt. Inzwischen haben die Huftiere und die Pfauen auf der "Arche" in Euchen vorübergehend ein Zuhause gefunden, einige Vögel hat der Tierpark Aachen übernommen. The Saigon Times Daily September 13, 2002 Rare Gibbons Found Near Northern Border Scientists from Fauna and Flora International say they have discovered at least 26 black-crested gibbons near the northern border in Cao Bang which are similar in appearance to the few remaining gibbons facing extinction on the Chinese island of Hainan. Previously only thought to still exist on Hainan and in a few isolated spots in Vietnam's northeast, five herds of the gibbons are reported to be living in a 3,000-hectare forest very close to the border. One of the scientists, Thomas Geissmann from Hanover University, says the Cao Bang gibbons, scientifically known as nomascus sp. cf. nasutus, have different hair color and howl from the estimated 20 individuals on Hainan. Up to six of the gibbons have also been sighted in Kim Hy Nature Reserve south of Cao Bang. Fauna and Flora International wants to see a nature reserve established inside the border forest and is working with the local authorities on programs to protect the animals and their habitat. www.birdlifevietnam.com Rare species found in Panay, Philippines Ten louse flies were collected from their hosts, composed of eight fruit bat species. The discovery included a highly polyxenous bird fly (Ornithotoctona plicata) that is known to occur on different host-species only in Luzon and Palawan. Dr. Eberhard Curio, head of the Philippine Endemic Species Conservation Project (PESCP), reported on the discovery. The researchers likewise discovered two frog species, and a third one that is at least a new distributional record for Panay. A new species of snake (Lycodon sp.) was also found. The survey also led to the discovery of the extremely rare Panay Monitor Lizard (Varanus mabitang), named after its local name "Mabitang". As confirmed by the scale count, which went beyond the range of that of the Philippine Monitor lizard (V. olivaceus), and the shape of its tail, the Northwest Panay-restricted herp has a new taxon of its own right, said Curio. He added that the Panay Monitor was found to be entirely herbivorous, feeding primarily on the Screw Palm (Pandanus sp.) fruits, while the Philippine Monitor feeds on mixed plants and also shelled snails. The Sixth Report of the PESCP further mentions the new distributional record of some small mammals from Panay. Crocidura cf. palawanensis, a medium-sized mouse-grey shrew, was accidentally caught in the primary forest near the station at Sibaliw. Likewise, the Bulanao (Mus musculus castaneus) represents a new distributional record for Panay. www.birdlifevietnam.com New bird species discovered in Cambodia Bird Life International-Vietnam programme reported that researchers discovered the Mekong Wagtail, Motacillidae samveasnae, along the Mekong River. The species was named after Sam Veasna, Cambodia's leading ornithologist and conservationist, who died of malaria in 1999. Considering that the species depends on streams flowing from Thailand, Vietnam and China, WCS is calling for international cooperation to ensure its survival. This is especially so as hydroelectric dams, which have been proposed along the Mekong River. Brazil pressed not to fell rainforests http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18401/story.htm Africa's ivory war to dominate CITES meeting The next battle in Africa's ivory war will be far from the sun-baked savannah where it is usually waged against heavily armed poachers. http://enn.com/news/wire-stories/2002/11/11012002/reu_48854.asp http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18414/story.htm China, one of the world's biggest markets for illegal ivory, argues against loosening of ivory ban http://enn.com/news/wire-stories/2002/11/11052002/reu_48872.asp http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18463/story.htm "Free Willy" Keiko caught in celebrity past http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18415/story.htm Researchers estimate that as many as one-half of Earth's plants are threatened http://enn.com/news/wire-stories/2002/11/11012002/ap_48864.asp Villagers injure five forest rangers who seized illegal logs in central Vietnam Villagers in central Vietnam attacked rangers who were attempting to confiscate their illegally cut timber http://enn.com/news/wire-stories/2002/11/11012002/ap_48865.asp Bio-prospectors seek treasure in Australia forests http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18453/story.htm UN expert urges conservation of endangered species beyond elephants, whales beyond what he called "charismatic animals". http://enn.com/news/wire-stories/2002/11/11052002/ap_48882.asp Australia's losing battle against wild pests http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18468/story.htm Shrinking habitat, poachers threaten Sumatran tigers http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18487/story.htm Scientists warn of environmental danger of wildfires Wildfires like those that ravaged Indonesia five years ago fuel global warming http://enn.com/news/wire-stories/2002/11/11072002/reu_48895.asp | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | ST. GALLEN Kunstmuseum IM SCHATTEN DEINER FLÜGEL Tiere in der Bibel und im Alten Orient Ab 9.11.2002 http://www.st.gallen.ch/kunstmuseum REGENSBURG Naturkundemuseum Ostbayern: DAHEIM AN BACH UND FLUß Der Fischotter im Bayerischen Wald bis 30.3.2003 http://www.regensburg.de/museumsportal/museen/naturkunde_museum.html WAREN Müritz-Museum Jahr der Geowissenschaften BLAUER PLANET MIT SCHWARZER ZUKUNFT? bis 17.11.2002 ERFURT Naturkundemuseum: TIERKINDER 17.12.2002 bis 12.1.2003 http://www.erfurt.de/naturkundemuseum/ BASEL Naturhistorisches Museum: HAIE - GEJAGTE JÄGER 8.1.2003 bis April 2003 http://www.nmb.bs.ch GLURNS GLORENZA BZ Nationalpark Stilfserjoch Nachtleben Geheimnisse Der Finsternis bis Jan 2003 http://www.stelviopark.it/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Fernsehberichte über die "Schildkrötenkrise" in Asien und das in Bau befindliche Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz im Zoo Münster: Am 16.11. strahlt VOX-Tierzeit einen Schildkröten-Beitrag aus, der den Auftakt bildet für eine vierwöchige Spendenaktion (Trailer, Internet und Teletext). Am 23.11. berichtet die Sendung hundkatzemaus über die Zucht hochbedrohter Arten des Privathalters Elmar Meier, dessen Tiere. Auch die morgen erscheinende Ausgabe der TV Today wird zum Thema Schildkröten in Asien informieren und die Schildkrötenstation vorstellen. Do., 07.11.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Die Labrador-Ente Wh Do., 07.11.2002, 17:30-18:00 WDR, ARD exclusiv, Babyalarm im Elefantenhaus, Ein Dickhäuter wird geboren Wh Do., 07.11.2002, 17:30-18:00 HR, Die Schimpansenwaisen von Ngambe Island Wh Fr., 08.11.2002, 15:55-16:00 ORB, Tiere, die es einmal gab: Der Leopardenfrosch von Las Vegas Wh Sa, 09.11.2002, 17:55 Kabel1: Abenteuer Le ben: u.a. MonkeyWorld in Dorset/England Wh Sa., 09.11.2002, 13:00-13:30 BR, Zoo & Co, Affenalltag in Apenheul Wh Sa., 09.11.2002, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Auf der Suche nach dem geheimnisvollen Eis-Hai Wh So., 10.11.2002, 10:10-11:05 VOX, BBC Exklusiv, Die Affenbande - Tagebuch einer Schimpansenfamilie, Teil 3 Wh So., 10.11.2002, 10:15-11:00 MDR, Leben mit Elefanten, Auf den Andamanen Wh So., 10.11.2002, 14:10-14:55 ORF2, UNIVERSUM, Blutsbrüder - Das Wesen unserer nächsten Verwandten (1) Wh Mo., 11.11.2002, 19:00-19:45 ARTE, Kreuzzug gegen fremde Tiere NEU Mo., 11.11.2002, 19:00-19:45 BR, Welt der Tiere, Willi, die Wechselkröte NEU Di., 12.11.2002, 13:30-14:00 N3, 360° - Die GEO-Reportage, Nashörner unter dem Hammer Wh Do., 14.11.2002, 20:00-21:00 SF1, Netz Natur, Der Strauss auf dem Teller NEU Fr., 15.11.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Wale in Seenot Wh Sa., 16.11.2002, 06:30-07:00 HR, Gefangen in Freiheit, Die Fischwelt in unseren Flüssen Wh Sa., 16.11.2002, 17:55-18:30 VOX, tierzeit, Thema: Asiens Schildkröten - Rettung in letzter Minute? NEU Sa., 16.11.2002, 18:30-19:10 VOX, hundkatzemaus; u.a. Schildkrötenstation Zoo Münster NEU ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. 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