 | Zoopresseschau Zoo-AG Bielefeld http://www.zoo-ag.de | | . | | Ausgabe 132 vom 24. Oktober 2002 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel |  | ISSN 1619-6643 | | | Liebe Leser der Zoopresseschau, mehr als 300 Seiten umfaßt er, der im Auftrag der britischen Tierschutz-Organisation RSPCA erstellte Report über Elefantenhaltung in Europäischen Zoos. Wie gewöhnlich gut propagiert, gelangten die Ergebnisse auch in deutschsprachige Medien. Leider hat sich hier niemand die Mühe gemacht, die Studie selbst zu lesen, sondern nur die Interpretation verschiedener Tierschutz-Gruppen übernommen. In der durchaus bemüht neutralen Studie, unterstützt durch eine lange Liste an Fachleuten, finden sich viele interessante Fakten. Über deren Deutung kann man sich trefflich streiten. Viele der in der Studie genannten Forderungen sind längst Bestandteil der EEP-Strategie. Eine Interpretation wie in manchen Presse- und Medientexen, die irreführend ist, hilft dabei der Sache allerdings nicht. Als Beispiel sei nur der beliebte Trick erwähnt, Freiland-Maximal-Alter mit Zoo-Durchschnitts-Altern zu vergleichen (und die möglichst über die letzten 100 Jahre). Daß aber durchaus Handlungsbedarf besteht, zeigen ganz unabhängig von der Studie und Tierschutz-Argumenten nicht zuletzt sechs getötete Elefantenpfleger in Europa während der letzten zehn Jahre. s. auch unter Pressemitteilungen Download: http://www.rspca.org.uk/elephants RSPCA Report 'A review of the welfare of zoo elephants in Europe' - 303 pages (keine Sorge, nur 2 mb) Dirk Petzold | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | | Ostsee Zeitung 23.10.2002 Im Zoo sterben Elefanten 50 Jahre früher als in freier Natur http://www.ostsee-zeitung.de/aw/start_151049.html Den europäischen Zoo-Elefanten geht es schlecht: Die Dickhäuter sind enorm gestresst und fühlen sich so unwohl, dass sie nur den Bruchteil der Lebenserwartung wild lebender Verwandter haben. Bis dieses Problem gänzlich gelöst sei, sollten Zoos keine Tiere importieren und keinen Nachwuchs züchten, fordern britische Biologen. In der umfangreichsten Studie, die je über das Wohlbefinden von Zoo-Elefanten gemacht wurde, analysierten Forscher von der Universität Oxford Geburts- und Sterbedaten asiatischer Elefanten, die europäische Zoos in den vergangenen hundert Jahren gesammelt hatten. Die asiatischen Zoo-Elefanten werden nur etwa 15 Jahre alt. Elefanten in freier Wildbahn erreichen ein Alter von 60 bis 65 Jahren. Netzeitung 23.10.2002 Zooleben stresst Elefanten http://www.netzeitung.de/servlets/page?item=212240 Britische Forscher haben jetzt nachgewiesen, dass sich die Lebenserwartung der Tiere in Gefangenschaft dramatisch verringert. Wie die Forscher berichten, werden asiatische Elefanten in europäischen Zoos im Durchschnitt nur 15 Jahre alt. Die Hälfte aller Zoo-Elefanten ist deutlich dicker als frei lebende Artgenossen, viele zeigen Verhaltensstörungen. Während wilde Elefantenkühe mit 18 bis 20 Jahren ersten Nachwuchs bekommen, werden die Weibchen im Zoo schon mit 12 Jahren trächtig. Sie werteten die Sterbedaten der Tiere in europäischen Zoos der letzten hundert Jahre aus. Was das Zooleben so anstrengend macht, ist noch unklar. T-Online, 23.10.2002 http://karriere.t-online.de/karr/wiss/biol/ar/CP/ar-elefanten.html Mittelfristig ist die RSPCA dafür, Elefanten nicht mehr in Zoos zu halten, die Einfuhr und die Zucht sollten mit sofortiger Wirkung eingestellt werden. "Zirkusähnliche Vorführungen müssen außerdem der Vergangenheit angehören," fordert PSPCA-Chef Atkinson. In ganz Europa leben noch etwa 500 Tiere in Gefangenschaft. Gifhorner Rundschau 23.10.2002 Elefantendame protestiert gegen Elfenbeinhandel http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2046/artid/880828 Elefantendame Sayang aus dem Zoo Hannover hat mit ihrem Rüssel gestern eine Petition gegen eine Lockerung des internationalen Verbots von Elfenbeinhandel unterzeichnet. Mit Pinselstrichen unterstützte das sechs Jahre alte Tier die gemeinsame Aktion des Nabu und des Zoos.. TAZ 24.10.2002 protest-tröten in zoos und freier wildbahn http://www.taz.de/pt/2002/10/24/a0110.nf/text Für ihre wilden Kollegen forderte der Naturschutzbund Nabu umfassenden Schutz: Auf der Anfang November stattfindenen weltweiten Artenschutzkonferenz dürfe der Handel mit Elefantenprodukten nicht erlaubt werden. Das würde der eh schon wieder florierenden Wilderei weiteren Auftrieb geben, so Nabu-Präsident Jochen Flasbarth. Von der englischen Oxford University kamen hingegen beunruhigende Zahlen über die in europäischen Zoos, Zirkussen und Safari-Parks eingesperrten Grauhäuter. Die Haltung sei wenig artgerecht, so hätten 90 Prozent nicht einmal Gelegenheit zum Grasen. Kieler Nachrichten 17.10.2002 Warder kämpft ums Überleben - Wer kauft einen Tierpark? http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-com-warder_art.htm Eigentlich spricht alles dafür, dass am nahen Aus für den Tierpark Warder nicht zu rütteln ist. So verkündete Rechtsanwalt Hendrik Gittermann, der seit dem Insolvenzantrag des Privatunternehmens Ende Mai die Geschäfte führt. Wenn es bis Ende Oktober keinen Käufer für den Tierpark gibt, schließt er zum November die Tore. Parkdirektor Jürgen Güntherschulze mag an das Ende seines einzigartigen Parks, in dem sich seit 13 Jahren 1500 Haustiere seltener Rassen tummeln, trotzdem noch nicht glauben. "Wir müssen nur Sponsoren auftreiben, die 100.000 Euro aufbringen. Dann sind wir bis 2003 gerettet". Die laufenden Kosten für das 40 Hektar große Gelände, die Gebäude, 13 Angestellte und die wertvollen, seltenen Tiere würden sich bis zum Frühjahr 2003 nach Gittermanns Berechnung gerade mit der Summe decken lassen. Güntherschulze selbst setzt aber darauf, dass eine einmalige Finanzspritze die nach Besucherzahl "magere" Winterzeit überbrückt und dann die Eintrittsgelder der Saison 2003 für die weitere Deckung von Personal- und Futterkosten ausreichen. Hamburger Abendblatt 17.10.2002 Tierpark Warder bedroht http://www2.abendblatt.de/daten/2002/10/18/82324.html Dem Tierpark Warder droht das Aus. 13 Jahre lang war der privat betriebene Tierpark für 150 seltene oder vom Aussterben bedrohte Haustier-Rassen in Schleswig-Holstein die erste Adresse. Durch die Zucht der seltenen Tiere erwarb sich die Einrichtung einen guten Ruf. Insolvenzverwalter Hendrik Gittermann teilte mit, falls es bis Ende Oktober keinen Käufer gäbe, müsse der Tierpark Ende November geschlossen werden. 13 Beschäftigte und fünf Auszubildende wären dann arbeitslos. 1500 Tiere werden in der 40 Hektar großen Anlage betreut. Rund 500.000 Euro sind zum Erhalt des Parks erforderlich, 100.000 Euro sind nötig, um den Tierpark über den Winter zu bringen. Die ersten Tiere sind bereits bei Bauern untergebracht worden. Schleswig-Holsteinischer ZV 18.10.2002 Tierpark Warder am Ende? http://www.shz.de/?REDID=7318 Von Obdachlosigkeit sind 1500 Tiere im Tierpark Warder bei Rendsburg bedroht, wenn es nicht gelingt, bis Ende Oktober einen finanzstarken Investor zu finden. 100.000 Euro sind notwendig, um den Schutzpark für im Bestand gefährdete alte Haustierrassen über den Winter zu bringen. Bereits am 28. Mai hatte Jürgen Güntherschulze, Betreiber und Eigner, für den Tierpark beim Amtsgericht in Neumünster Insolvenzantrag gestellt. Am 1. September musste Güntherschulze auch seine private Zahlungsunfähigkeit anzeigen. Für die langfristige Sicherung der Einrichtung ist aus Sicht Gittermanns eine halbe Million Euro notwendig. Kieler Nachrichten 18.10.2002 Tierpark Warder: Die Hilfe rollt an http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-com-tierpark_ART.htm "Der Tierpark Warder darf nicht schließen!" Etliche Leser möchten finanziell helfen, damit das Refugium für seltene und vom Aussterben bedrohte Haustierrassen überlebt. Auch die Nordelbische Kirche hat ein Herz für die 1500 Tiere: Sie sagte gestern 1000 Euro fürs Futter zu. Loki Schmidt, Ehefrau von Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD), spendete 500 Euro. Ebenso großzügig zeigte sich ein Bauunternehmer aus Kiel. Die Besucher des Parks steckten spontan 800 Euro ins Spendenschwein. Bis zum Nachmittag brachten große und kleine Unterstützer insgesamt knapp 4.000 Euro zusammen. Spender zahlen ein auf das Konto 1875825, Volks- und Raiffeisenbank Rendsburg, BLZ 21463603, Stichwort "Tierpark Warder". Die Welt 18.10.2002 Tierpark Warder http://www.welt.de/daten/2002/10/18/1018hh363061.htx Leipziger Volkszeitung 21.10.2002 Nach Angriff auf Pfleger gibt Magdeburg Elefanten ab http://www.lvz-online.de/lvz-heute/24082.html Bis 2006 wird der Magdeburger Zoo keine Elefanten mehr haben. Die drei Dickhäuter "Arusha", "Birma" und "Mwana" müssen die Elbestadt bis Jahresende für immer verlassen. Vor einigen Wochen hatte eine der drei weiblichen Elefanten ohne Vorwarnung den Tierpfleger Michael Banse angegriffen. Die etwa fünf Tonnen schwere "Arusha" wollte den Zoo-Mitarbeiter gegen die Wand pressen. Banse, der zudem noch mit dem Rücken zu den Tieren stand, reagierte geistesgegenwärtig. Neben ihm war eine offene Tür zum Dickhäuter-Haus. Bevor ihn die 35-jährige Elefantenkuh mit ihrem Körpergewicht erdrückte, konnte er das Gehege verlassen. Nach Ansicht von Zoo-Chef Michael Schröpel müssen unbedingt auch die beiden anderen Elefanten-Kühe den Magdeburger Tierpark verlassen, obwohl sie an dem Angriff auf den Pfleger nicht beteiligt waren. "Wenn Birma und Mwana allein sind, werden sie weiter um die Rangfolge kämpfen. Und in diese Auseinandersetzungen können die Mitarbeiter gerade dann hineingeraten, wenn sie es am wenigsten erwarten." Das Risiko sei ganz einfach zu groß, ist Michael Schröpel überzeugt. Der Zoo-Direktor ist derzeit dabei, Kontakt zu großen Wildparks im der Nähe von Santander und Sevilla aufzunehmen. Dort sollen die drei Elefanten-Damen aus Magdeburg ein artgerechtes Zuhause in 15 bis 20 Hektar großen Gehegen finden. Neues Deutschland 23.10.2002 Vernunftgrenze http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=25375&IDC=7 Magdeburg - Die drei Elefanten dürfen den Magdeburger Zoo verlassen. Weil das Dickhäuterhaus zu eng ist und Sicherheitseinrichtungen fehlen, sollen sie an einen Wildpark in Spanien oder Israel vermittelt werden. Der Neubau der Anlage für rund acht Millionen Euro ist bereits beschlossene Sache und soll in drei bis vier Jahren stehen. Dann würden auch wieder Elefanten aufgenommen, verspricht Zoodirektor Michael Schröpel. Mitteldeutsche Zeitung 17.10.2002 Bärenzwinger weicht Afrika-Haus http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1034548430423 Stein für Stein wird im Tiergarten Bernburg gegenwärtig der alte Bärenzwinger abgetragen. Laut Tierparkleiter Andreas Filz entsteht hier bis zum Frühjahr 2003 ein Afrika-Haus. Dies soll dann der Beginn einer Gliederung des Tiergartens in geografische Zonen sein. Zwei Katta-Männchen sollen in den Tierpark kommen, nun wird für sie eine große begehbare Außenanlage eingerichtet. Für die Innenanlagen werden die jetzigen Bärenhöhlen umgestaltet. Ihre Nachbarn werden Zwergmungos, das soll dann aber unbedingt ein Pärchen sein. Kölner Stadt-Anzeiger 18.10.2002 Zoo-Streit: Die Stadt will doch zahlen http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?calledPageId=992279212917 Im Streit um die Erstattung von Zoo-Eintrittsgeldern für Schüler in Höhe von rund 50 000 Euro hat die Stadt Köln eingelenkt. Schulverwaltungsamtsleiter Friedhelm Josef Boeck erklärte nach einem Gespräch mit Zoodirektor Gunther Nogge, dass "wir weiter den Eintritt von Schulklassen, die die Zooschule besuchen, übernehmen wollen". Eine entsprechende Dringlichkeitsentscheidung soll sofort nach den Herbstferien wirksam werden, im November soll dann der Rat endgültig entscheiden. Nogge hatte mit der Schließung der Schule gedroht, wenn die Stadt nicht mehr zahle. Lübecker Nachrichten 18.10.2002 Zoo Wismar: Ende der Raubtierhaltung http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/mecklenburg__926680.htm Seit der Landesgartenschau verzeichnet der Tierpark Wismar einen deutlich größeren Besucherzustrom. Er wird jetzt das Areal vergrößern und sich von seinen Raubtieren trennen. Neue EU-Normen für eine Zootierhaltung schreiben unter anderem einen größeren Flächenbedarf vor. Als Beispiel nennt der Tierparkchef die Gehege für Wölfe und Luchse. Statt eines kostenintensiven Umbaus habe sich die Tierparkleitung entschlossen, die Tiere an andere Interessenten abzugeben. Die sperrigen und dichten Metallgitter sollen demontiert und an ihre Stelle niedrige Zäune gesetzt werden, um so ein Kontaktgehege zu schaffen. Haustiere aus aller Welt wären eine Variante als Ergänzung des Bestandes. Ein artgerechtes großzügiges Gehege für Straußenvögel wäre ebenfalls eine denkbare Variante. Auch Lamas würden gut in das Areal passen. Alle diese baulichen Veränderungen erfordern jedoch auch finanzielle Mittel. Der Patriot 18.10.2002 Zukunftsperspektiven für den Tiergarten sind ganz düster http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=79672 Die Gerüchte um die bevorstehende endgültige Schließung des Tiergartens Lippstadt wollen nicht verstummen. Erneut machte gestern die Nachricht die Runde, dass der Zoo am Sonntag für immer seine Pforten schließen werde. Dies ist nach Angaben von Geschäftsführer Roland Sommer jedoch nicht richtig. Der Rendant des heimischen Zoos räumt ein, dass es zum Wochenwechsel die Kasse gibt nicht mehr geöffnet wird, weil die Besucherzahl inzwischen zu gering ist. "Dann kassiert ein Tierpfleger das Eintrittsgeld, wenn Besucher kommen", erklärt Roland Sommer. Kein Hehl macht der Geschäftsführer des Tiergartens daraus, dass es um die ehemals beliebte Einrichtung nicht besonders gut bestellt ist. Die Gaststätte ist seit vier Jahren nicht mehr in Betrieb und an den Gehegen wurde auch nichts mehr gemacht, weil sich mit dem Auenprojekt oder einer Landesgartenschau neue, hoffnungsvolle Zukunftsperspektiven ergaben. Doch daraus wird wohl nichts, und so steht die Zukunft des Tierparks in den Sternen. Der Patriot 21.10.2002 Tiergarten: Auenzentrum als Alternative noch im Gespräch http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=79848 Die Zukunft des Tiergartens Lippstadt ist weiterhin ungewiss. Weder die Tiergartengesellschaft noch die Stadt Lippstadt wissen derzeit, wie es in Zukunft weiter geht. Allerdings wird hinter den Kulissen kräftig gearbeitet, um eine Anschlussnutzung für den Tiergarten zu finden, denn ganz sind die Pläne für ein Auenzentrum - wenn auch in abgespeckter Form - längst nicht vom Tisch. Das Konzept des Auenzentrums sehe im Bereich des Tiergartens einen großen Ausstellungsraum vor, in dem der Lebensraum Aue mit all seinen Facetten gezeigt werden soll. Die Darstellungsformen reichen nach dem Konzept von Multimedia-Darbietungen bis hin zum Aquarium. Die Finanzierung des Projektes ist jedoch nicht leicht. Wie lange der Tiergarten noch geöffnet bleibe, liege in der Entscheidung der Tiergartengesellschaft, die das Gelände im Stadtwald langfristig (99 Jahre) angepachtet hat. Aktionen Leipziger Volkszeitung 18.10.2002 Besuchermagnet Zoo - dieses Jahr zog er schon eine Million an http://www.lvz-online.de/lvz-heute/23849.html Der Leipziger Zoo-Chef Jörg Junhold konnte den einmillionsten Besucher seit Jahresbeginn begrüßen: Annalena Kant (5 Jahre) aus Zwickau. Nun sieht es so aus, als könnte 2002 die Zahl der 1.200.000 Vorjahres-Gäste noch überboten werden. Ostsee Zeitung 21.10.2002 Zoo bot nächtliches Abenteuer http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_544941.html Die Seebären im Rostocker Zoo merkten am Sonnabend als Erste, dass Besonderes in der Luft lag. Um 19 Uhr bekamen sie noch einmal eine Fütterung außer der Reihe die Fütterung war der Auftakt zum diesjährigen Lampion-Umzug. Und zu dem strömten am Sonnabend fast 1400 Gäste in den Zoo. Nordkurier 23.10.2002 Tierpark lädt zum Familien-Wochenende ein http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/d______/d.php Am letzten Wochenende im Oktober bietet der Tierpark Ueckermünde seinen Besuchern etwas Besonderes: Familien-Wochenende! An diesen Tagen können interessierte Besucher an den öffentlichen Fütterungen bei verschiedenen Tieren teilnehmen. Ostsee Zeitung 21.10.2002 Herbstfest an den Gehegen in Marlow http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_544637.html "Vogelzug und Tanz der Blätter" unter diesem Motto stand das Herbstfest des Vogelparks Marlow am Sonnabend. Während die gefiederten Freunde beginnen, vor der Kälte des Winters in sonnige Gefilde zu fliehen, konnte man am letzten Wochenende im Park Marlow noch einmal alle Vögel in ihren Gehegen bestaunen. Auch auf die Kälte in dieser fortgeschrittenen Jahreszeit war man vorbereitet. Ein Lagerfeuer und die dazu gehörenden Trommelklänge heizten den Gästen ein. Rheinpfalz Online 22.10.2002 Bärenfest am kommenden Sonntag zum Abschluss der Sommersaison im Landauer Zoo http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20021022:3291445 Zum Abschluss der Sommersaison wird im Landauer Zoo wieder gefeiert. In einem großen Fest wird die Braunbärin "Newa" in die wohl verdiente Winterruhe verabschiedet. Ein Wermutstropfen für alle Zoomitarbeiter ist nach wie vor der Tod des beliebten Braunbärenmannes "Peter". Noch ist man auf der Suche nach einem passenden neuen Partner für die alte Bärin. Nachwuchs Siegener Zeitung 23.10.2002 Seltene Rotbrust-Krontaube in Uckersdorf geschlüpft Im Vogelpark freut man sich über diesen Zuchterfolg http://bilbo.siegener-zeitung.de/sz-neu/lokales/artikel/200210236401942 Voller Begeisterung nähert sich das Team des Vogelparks im Herborner Stadtteil Uckersdorf seit kurzem der Voliere mit den imposanten, Rotbrust-Krontauben. Tummelt sich doch dort eine, so der Vogelpark in einer Pressemitteilung, »allerliebste Jungtaube dieser Riesen unter den Tauben, die erste ihrer Art in Hessen und Siegerland«. Wie der Biologe Wolfgang Rades weiter mitteilt, war mit Rücksicht auf die mit eintretender Geschlechtsreife für dieses Jahr zu erwartende Brut dieser in ihrer Heimat von der Ausrottung bedrohten Wildtaube das Winterhaus während der Brutsaison für die Vogelparkbesucher gesperrt. Besonders freut sich das Vogelpark-Team darüber, dass nach den gleichfalls bedrohten Molukkenkakadus sich in diesem Jahr bereits die zweite Vogelart in Herborn fortpflanzt, für die ein internationales Erhaltungszuchtprogramm besteht. Wie Wolfgang Rades erläutert, gibt es in ganz Deutschland nur zehn dieser Krontauben, in Europa gerade einmal etwa 60. Berliner Zeitung 18.10.2002 Nachwuchs bei den Brustpavianen http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/186052.html "Asmara" ist der Name des Brustpavian-Weibchens, das Ende August im Tierpark Berlin zur Welt kam. Inzwischen ist es groß genug, um mit Artgenossen durchs Gelege zu laufen. Vater "Winnetou" mussten mehrere Weibchen vorgesetzt werden, bis die "Richtige" gefunden war. Erst das dritte Tier, das die Pfleger vom Tierpark Rheine bekamen, lockte "Winnetou" aus der Reserve. Neue Presse 19.10.2002 Zoo: Ein Flamingo kommt aus seinem Ei http://www.neuepresse.de/region_hannover/113271.html Zum ersten Mal scheint es zu gelingen, im Brutkasten ein Flamingo-Küken auf die Welt zu bringen. Nach zehn Jahren hatte Hannovers Flamingo-Schar in ihrem neuen, großzügigen Gehege am Sambesi vor gut einem Monat wieder vulkanartige Lehmnester gebaut und drei flauschige Junge ausgebrütet. Doch für die aufwändige Brut der anderen Mütter, die noch auf den Nestern saßen, wurde es zu nass und kalt: Die Tierpfleger holten fünf Eier ins warme Haus, legten sie in den Brutkasten. Ein Ei erwies sich bald als faul, in den anderen tat sich nichts. Bis Donnerstagmittag: Da entdeckte Pflegerin Uschi Otto An einem Ei ein winziges Loch, hörte zaghafte Klopfzeichen. Sie hofft, dass das Küken am Sonnabend schlüpft und gesund ist. Neue Presse 20.10.2002 Das Flamingo-Küken im Zoo ist geschlüpft http://www.neuepresse.de/region_hannover/113300.html Nach zwei Tagen Picken und Drängeln hat sich im Zoo Hannover ein Flamingo-Küken aus einem Brutkasten-Ei den Weg ins Freie gebahnt. Wenn alles gut geht, könnte den Tierpflegern am Sambesi die erste Handaufzucht eines Flamingos in einem europäischen Zoo gelingen. Mit kräftigem Krächzen begrüßte das schneeweiße Vogelknäuel am Sonnabendfrüh Tierpflegerin Uschi Otto. Sambesi-Revierleiter Heinrich Grütter: "Wir sind alle sehr gespannt, wie sich das Küken entwickelt. Nur aus den USA und Manila sind uns Handaufzuchten bekannt." Berliner Morgenpost 19.10.2002 Wie Pascal und Marcel echte Eselfreunde werden http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story556693.html Die Welt ist in Ordnung für die beiden Eselfohlen des Berliner Tierparks, dabei war sie für den älteren Pascal ziemlich aus den Fugen geraten. Er war gerade zwei Wochen alt, als er zusehen musste, wie seine Mutter starb. Pascal bekam warme Milch aus der Flasche. Außerdem wurde seine Oma Therese, die nach einem Fohlen gerade erst "abgestillt" hatte, reaktiviert. Und trotzdem wurde Pascal immer schwächer. Als das Gewicht des Tieres wieder anstieg, war die Erleichterung. Marcel wurde am 21. September geboren und akzeptierte Pascal nicht nur gleich als seinen Bruder (sie haben den gemeinsamen Vater Maurice), sondern auch als Kumpel. Nordkurier 21.10.2002 Auch der Herbst bringt Tierpark-Überraschungen http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/a_/a.php In den vergangenen Tagen ging es Schlag auf Schlag im Tierpark Ueckermünde. Den Anfang machten die Agutis mit einer Zwillingsgeburt. Nachdem Erdmännchen-Mutter "Mirka" brachte vor wenigen Tagen Fünflinge zur Welt. Außerdem haben die beiden Löwen "Pazur" und "Naemi" doppelten Nachwuchs bekommen. Salzburger Nachrichten 21.10.2002 Otter-Baby http://www.salzburg.com/sn/02/10/21/artikel/358551.html Die Lieblinge der Kinder sind die jungen Kurzkrallen-Otter im Zoo Schmiding am eigens für sie angelegten Strand im Tropenhaus. Remscheider GA 22.10.2002 Kleinkatzen im Zoo haben Zuwachs bekommen http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106673211 Statt sich stolz den Fotografen zu präsentieren, zogen es der Salzkatzen-Nachwuchs und die beiden Oman-Falbkatzen-Jungtiere im Wuppertaler Zoo vor, sich hinter den Büschen oder unter den Steinen zu verstecken. Kurator Dr. Alexander Sliwa ist glücklich über den Nachwuchs. "Es sind Wunschkinder. Wir dachten, dass unsere 14-jährige Salzkatzenmutter zu alt für Nachwuchs geworden ist, da sich über zwei Jahre nichts regte." Die in Wuppertal geborene Falbkatzen-Mama zieht nun ihren fünften Wurf groß. Hamburger Abendblatt 24.10.2002 Tuan wird neuer Orang-Chef http://www.abendblatt.de/daten/2002/10/24/84550.html Von Claudia Sewig. "Als Sinjo 1998 ernsthaft erkrankte, machten wir uns Sorgen um die Zukunft unserer Gruppe", sagt Zootierarzt Dr. Michael Flügger (41). Ein junges Männchen sollte her, möglichst schnell. Nach Hamburg kam der vierjährige, handaufgezogene Ujian aus dem Stuttgarter Zoo "Wilhelma". Bieler Tagblatt 23.10.2002 Streichelzoo am Bahndamm http://www.bielertagblatt.ch/article.cfm?id=123989 Lengnau - Der Streichelzoo am Bahndamm in Lengnau von Wilfried Binggeli erfreut nicht nur viele Anwohner, sondern auch viele auswärtige Besucher. Auf dem 20 x 140 Meter grossen Areal tummeln sich Meerschweinchen, Kaninchen, ein Marder, Frettchen, Ponys, Chinchillas, Ziegen, Enten und seit kurzem auch Streifenhörnchen und Waschbären. Die fünf Monate alten und handzahmen Waschbären Max und Moritz sind zurzeit die Attraktion. Und nun gibt es sogar einen Waschbären-Klub, dem 30 Leute angehören. Main Rheiner 23.10.2002 Abschied von Vogel, Esel und Co. http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=1001644 Lampertheim - Mit einem Oktoberfest feierten Vereinsmitglieder den Saisonabschluss. Am 23. März öffnet dann der AZ-Vogelpark mit einem Stabausfest wieder seine Pforten. Montag werde mit der Erneuerung an den Volieren der Tauben und der Fasane gestartet. Salzburger Nachrichten 23.10.2002 Delfinzucht http://www.salzburg.com/sn/02/10/23/artikel/359075.html Tokio - In einem Aquarium bei Tokio ist erstmals in Japan die künstliche Befruchtung von zwei Delfinen gelungen. Weltweit habe bisher kein in Gefangenschaft geborener Delfin Nachkommen zur Welt gebracht. > glauben wir das?? Hamburger Morgenpost 23.10.2002 Mufflons in Abschiebehaft Herde wird zur Plage / Tiere sollen in polnischen Tierpark http://www.mopo.de/nachrichten/102_16038.html Vor drei Jahren tauchten sie plötzlich auf einem Pferdehof am Moorburger Elbdeich auf. Irgendjemand hat sie einfach ausgesetzt, ist sich die Tierfreundin sicher, die sich seitdem um die Mufflons kümmert. Aus den ursprünglich sieben Muffis sind inzwischen 19 geworden und sollen in einen polnischen Tierpark in Bad Reinerz kommen. Das kostet bis zu 5000 Euro. Wer möchte, kann Spenden Rheinpfalz Online 23.10.2002 Blumenpracht und Amazonasfische http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20021023:3286414 Eine südamerikanische Unterwasserwelt bereichert den Naturzoo Kaiserslautern. Im Tropenhaus wurden zwei Aquarien mit Fischen aus dem Amazonas eingerichtet. Ostsee Zeitung 17.10.2002 Viele Wege führen in den Tierpark http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112755_541915.html Alltag der gelernten Zootechnikerin Birgit Prüter, die seit fast 15 Jahren im Wismarer Tierpark tätig ist. Ostthüringer Zeitung 19.10.2002 Wölfin Bärbel jetzt in Thüringen? http://www.otz.de/otz/otz.poessneck.volltext.php?id=497473 Keiner hat wirklich eine Wölfin gesehen, aber die Indizien sprechen dafür, dass "Bärbel", die aus dem Tierpark Klingenthal entlaufene Wölfin, auf einer Weide in der Nähe von Thierbach vier Schafe durch Kehlbiss tötete. Bereits seit einem Vierteljahr wird Bärbel gesucht und mit Ködern gelockt. Zudem sorgt sie für eine breite Diskussion interessierter Bürger, ob sie getötet, gefangen werde oder besser in Freiheit leben sollte. Thüringer Allgemeine 20.10.2002 Angst vor Bärbel bleibt http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.magazin.volltext.php?id=498970 In der Region um Arnsgrün im Kreis Greiz hatte das unverhoffte Auftauchen eines vermeintlichen Wolfes für größte Aufregung gesorgt. Besorgte Anwohner alarmierten sofort die Polizei, da sie in dem großen Tier die seit einigen Monaten verschwundene Wölfin Bärbel aus dem Tierpark in Klingenthal vermuteten. Doch die Polizeiaktion in der Region Arnsgrün/Schönbrunn stellte sich schließlich als Fehlalarm heraus: Das angebliche Raubtier entpuppte sich als des Deutschen liebster Schäferhund. Märkische Oderzeitung 21.10.2002 Hoch lebe Elefanten-Bulle Victor - Neunjähriger Geburtstag http://www.moz.de/showDDP.php?ID=40222 Ein dicker Kürbis erwartete Elefanten-Bulle Victor am Mittwoch zu seinem neunjährigen Geburtstag. Außerdem schenkten ihm seine Pfleger im Berliner Zoo eine Kiste Äpfel zu seinem Ehrentag. Das Licht der Welt erblickte der Dickhäuter im Zoo von Ramat Gan in Israel, als Siebenjähriger kam er nach Berlin. Berliner Zeitung 23.10.2002 Happy Birthday Victor http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/187013.html Berlin - Er spielt immer noch gern mit alten Autoreifen, doch langsam wird aus dem kleinen Dickhäuter Victor ein stattlicher Elefantenbulle - und ein gelehriger dazu. Heute wird der einzige Elefantenbulle im Zoo neun Jahre alt. Victor wurde 1993 im Zoo von Ramat Gan in Israel geboren und kam im September 2000 nach Berlin. Nun warten die Pfleger darauf, dass Victor sexuelles Interesse an seinen Mitbewohnerinnen Tanja, Carla sowie Bang Pha zeigt und erstmals für Nachwuchs sorgt. Dresdner Neueste Nachrichten 22.10.2002 Charmanter Vogel mit gepflegtem Kopfputz http://www.dnn.de/regional/30605.html Tierportrait Weißhaubenkakadu. Rheinpfalz Online 22.10.2002 Sau Emma an Leine durch die Stadt geführt - Bei Eber Rudi im Tierpark neues Zuhause gefunden http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20021022:3286411 Schwein gehabt: Das darf man von dem Hängebauchschwein Emma behaupten, das nach einer Odyssee im Tierpark Siegelbach landete und dort ein angenehmes Zuhause gefunden hat - nachdem es an einer Schnur durch die Stadt geführt worden war, zur Polizei gebracht werden sollte, zeitweise auf einem Bauernhof landete und sogar Überlegungen zum Opfer gefallen war, eingeschläfert zu werden. Das Schwein wurde nach Siegelbach gefahren und kam dort zu zwei Artgenossen ins Gehege. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen | Stuttgart, 23.10. Europäische Sumpfschildkröten nachgezogen Einen Platz an der wärmenden Herbstsonne suchen derzeit die jungen Europäischen Sumpfschildkröten in der Wilhelma, ehe der Winter kommt. Noch im vorletzten Jahrhundert war die Europäische Sumpfschildkröte auch bei uns weit verbreitet. Durch Flussbegradigungen und Trockenlegungen gibt es in Deutschland nur noch wenige vereinzelte Vorkommen, von denen man auch noch nicht genau weiß, ob es natürliche sind oder ob es sich ursprünglich um ausgesetzte Tiere handelt. Im Freiland sind die Sumpfschildkröten äußerst scheu, sie tauchen sofort ab, wenn sie sich gestört fühlen. Ihre Nahrung besteht aus Insektenlarven, Kaulquappen und kleinen Fischen. Von Oktober bis April halten sie ihre Winterruhe. Im Sommer beginnt die Balz, bei der es recht heftig zugehen kann. Danach legen die Weibchen bis zu 10 längliche, walzenförmige Eier in den Ufersand, wo sie von der Sonne ausgebrütet werden. Das glückt aber nicht in jedem Sommer. In der Stuttgarter Wilhelma leben zur Zeit 14 Europäische Sumpfschildkröten in einem Terrarium vor dem Aquarieneingang. Regelmäßig jedes Jahr gibt es Nachzuchten aus dieser Gruppe, heuer waren es 12 Jungtiere. Wobei die größeren während des Sommers im Brutkasten geschlüpft sind und die beiden kleineren jetzt erst im Freiland, da man ihre Eier nicht gefunden hat. Sie werden bald an andere Zoos abgegeben, damit auch dort die einzige einheimische Schildkröte zu sehen ist und gewissermaßen als Stellvertreter im Freiland für Natur- und Artenschutz wirbt. Münster, 23.10. Freude im Allwetterzoo Münster: Das Pferdemuseum bereichert und ergänzt das Angebot des Zoos in denkbar attraktiver und sinnvoller Weise Im Dezember 1996 bot Jörg Adler, Zoologischer Direktor des Allwetterzoos, dem Förderverein Pferdemuseum an, das geplante Museum innerhalb des Zoo-Geländes zu bauen. Die anfängliche Hoffnung, das Westfälische Pferdemuseum könne ein Gewinn für den Zoo sein, hat inzwischen Platz gemacht für eine Gewissheit und große Zufriedenheit: Das Museumsgebäude passt sich geradezu ideal in das Zoogelände ein und das Museumskonzept ist spannend, informativ und anschaulich. Deshalb ist man sich im Zoo heute sicher, dass unzählige Pferdefreunde hier ihr "Mekka" finden werden. Das Pferdemuseum wird zu einer neuen Attraktion innerhalb des Zoos und auf ebenso viel Begeisterung bei den Zoobesuchern stoßen wie Elefantenfütterung oder ZoORANGerie. Ausgangspunkt für das Angebot an den Förderverein Pferdemuseum war das Konzept "Allwetterzoo 2000 plus", das mehrere Schwerpunkte in Form von Erlebnisparks ("Vier Parks in einem") vorsah. Zum großen Teil realisiert wurden inzwischen der Affen- und der Elefantenpark und mit der Eröffnung des Museums am 27.10.2002 (1. Besuchstag ist Montag, der 28.10.) auch der museale Teil des künftigen "Pferde- und Kinderparks". Mit der Einrichtung des "lebendigen" Teils wird im Winter 2003 begonnen. Das heißt konkret, dass der an das Museum anschließende Streichelzoo und die benachbarten Tieranlagen vollständig erneuert werden. Przewalskipferde, Riesenesel, Shetland-Ponys und viele andere Tiere werden dann in zeitgemäßer und kindgerechter Form präsentiert. Zoodirektor Jörg Adler, der als Sohn eines Tierarztes seine ersten Gehversuche zwischen Pferdebeinen machte, sah das Entstehen des Museums mit ganz persönlicher Freude. "Pferde sind für mich aber nicht nur nette Kindheitserinnerungen," stellte der Herr über mehr als 3.300 Tiere fest, "sondern inmitten von Elefanten, Gorillas und Delphinen auch beliebte und gern gesehene Sympathieträger. Im Allwetterzoo, dem Zoo zum Anfassen, sollen sie künftig nicht nur zu sehen sein, sondern auch zum speziellen Erlebnis einladen. Die Symbiose, also die Lebensgemeinschaft zwischen Pferdemuseum und Pferdepark wird nicht nur für Westfalen, sondern weltweit einmalig sein." Und Zookurator Dr. Dag Encke, der für die Gestaltung des Pferde- und Kinderparks verantwortlich ist, ergänzt: "Wir wollen hiermit zwei Funktionen erfüllen. Es sollen vor allem Kinder gezielt an Tiere herangeführt, der Umgang mit ihnen vermittelt und das Entdecken von Tieren und ihren Verhaltensweisen trainiert werden. Gleichzeitig soll in diesem Park das im Pferdemuseum aufbereitete Thema Pferd am lebenden Tier veranschaulicht und verdichtet werden. Wir werden das Pferd von der Wildform bis zum Hauspferd mit seinen unterschiedlichen Funktionen vorstellen. Damit das Interesse der Kinder durch hautnahes Erleben nachhaltig geweckt wird, können Pferde vor Ort geritten, gestreichelt und gestriegelt werden." NABU, 23. Oktober 2002 NABU fordert vollständigen Schutz von Elefanten Flasbarth: EU muss absolutes Handelsverbot aktiv unterstützen Hannover. Ein außergewöhnliches Bündnis ist der Naturschutzbund NABU im Vorfeld der 12. Vertragsstaatenkonferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen in Chile eingegangen. NABU-Päsident Jochen Flasbarth und die junge Elefantendame Sayang haben im Zoo Hannover gemeinsam eine Petition unterzeichnet, die den umfassenden Schutz wildlebender Elefanten durch die "Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (CITES)" fordert. Das unterzeichnete Dokument soll der deutschen Delegation für die Anfang November stattfindende Konferenz übergeben werden. "Mit diesem symbolischen Bündnis zwischen Tier und Mensch wollen wir unsere Kritik an der schwachen Haltung der EU und unsere Forderung nach einem vollständigen Schutz der Elefanten durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen unterstreichen", sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth. Zwar stünden Elefanten als attraktive und allseits bekannte Tiere auch stellvertretend für die unzähligen weltweit bedrohten Arten, doch begründe sich das geschlossene Bündnis und der Einsatz des NABU insbesondere auf der gewachsenen Gefährdung der Dickhäuter durch den Handel mit Elfenbein. Nachdem sich ab 1989 durch den Schutz der Elefanten die Bestände zunächst erholt hatten, setzte die Lockerung des Handelsverbots für Elfenbein durch die Vertragsstaatenkonferenz 1997 die Elefanten wieder enorm unter Druck. "Immer noch sind sowohl Afrikanische als auch Asiatische Elefanten durch Wilderei und den illegalen Handel mit dem `Weißen Gold´ stark gefährdet", so Flasbarth. Eine weitere Verschlechterung der Situation befürchte der NABU, wenn sich die fünf südafrikanischen Länder Namibia, Simbabwe, Südafrika, Sambia und Botsuana mit ihrem Antrag auf Zulassung des Elfenbeinhandels bei der bevorstehenden Konferenz durchsetzen sollten. "Nur mit attraktiven Alternativen zur Elefanten-Jagd kann der Markt für Elfenbein nachhaltig ausgetrocknet werden", betonte Zoo-Direktor Klaus-Michael Machens. Als praktikable Vorbilder könnten dabei laut NABU und Zoo Hannover Öko- und Fototourismus dienen, wie sie in Kenia zusammen mit der dortigen Wildschutzbehörde betrieben werden. In Kenia habe sich dank erfolgreicher Schutzkonzepte der Bestand seit 1989 von weniger als 22.000 auf heute 27.000 Elefanten stabilisiert. Ecoterra, 23.10. Studie: Zooleben stresst Elefanten Wer glaubt, Zoo-Elefanten führten ein ruhiges bequemes Leben, der irrt. Tatsächlich leiden die meisten Dickhäuter unter Stress und sterben wesentlich früher als ihre frei lebenden Artgenossen. Dies geht aus der bislang umfangreichsten Studie zum Leben von Zoo-Elefanten hervor, die die Biologen Ros Clubb und Georgia Mason von der Universität Oxford jetzt vorgelegt haben. Ihre Untersuchung entstand im Auftrag der britischen Tierschutzorganisation "Royal Society for the Prevention of Cruelty to Animals". Wie die Forscher berichten, werden asiatische Elefanten in europäischen Zoos im Durchschnitt nur 15 Jahre alt. Artgenossen, die in Asien als Arbeitstiere eingesetzt werden, erreichen in der Regel die doppelte Lebensspanne. In freier Wildnis können asiatische Elefanten sogar 60 bis 65 Jahre alt werden. Die Hälfte aller Zoo-Elefanten ist deutlich dicker als frei lebende Artgenossen, viele zeigen Verhaltensstörungen. Während wilde Elefantenkühe mit 18 bis 20 Jahren ersten Nachwuchs bekommen, werden die Weibchen im Zoo schon mit 12 Jahren trächtig. Der Zoo-Nachwuchs ist anfälliger für Krankheiten und stirbt im Vergleich zu in der Wildnis geborenen Zoo-Elefanten zehn Jahre früher, errechneten die Forscher. Die Biologen werteten die Sterbedaten der Tiere in europäischen Zoos der letzten hundert Jahre aus. Frühere Studien hatten bereits gezeigt, dass 15 bis 25 Prozent der Elefantenkühe in Zoos nur Totgeburten zur Welt bringen und weitere 6 bis 18 Prozent ihren Nachwuchs verstoßen oder gar töten. Was das Zooleben so anstrengend macht, ist noch unklar. Die Forscher appellieren an die Zoos, keine Elefanten mehr zu importieren und zu züchten, bis das Wohlergehen der Tiere in Gefangenschaft eindeutig sichergestellt werden kann. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Hamburger Abendblatt 24.10.2002 Wanariset - Die Station zum Schutz der Orang-Utans http://www.abendblatt.de/daten/2002/10/24/84549.html Durch die "Balikpapan Orangutan Survival Foundation" wurden seit 1991 84 Orang-Utans in unzugängliche Waldgebiete ausgewildert. Auf Einladung von Hagenbecks Tierpark, der BOS seit einigen Jahren mit Spenden unterstützt, hielt Gründer Wil Smits jetzt am Zoologischen Institut der Universität Hamburg einen Vortrag. cls Berliner Zeitung 23.10.2002 BerlinOnline: Die zertrümmerten Beine der Rotkehlchen http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/vermischtes/.html/187243.html In jedem Herbst reisen hunderttausende Zugvögel durch Norditalien - Jäger und Fallensteller warten auf sie Süddeutsche Zeitung 23.10.2002 Die Mümmelmonster http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/getArticleSZ.php?artikel=artikel3464.php Mit genmanipulierten Viren bekämpft Australien die Kaninchenplage. Wissenschaftler des Pest Animal Control Cooperative Research Centre in Canberra wollen das Karnickelproblem mit Hilfe der Gentechnik lösen: Ein vor 50 Jahren eingeführtes Virus, gegen das die Kaninchen inzwischen resistent sind, veränderten sie genetisch. Das modifizierte Myxoma-Virus soll die Weibchen unfruchtbar machen. Angelika Hilbeck vom Geobotanischen Institut in Zürich warnt davor, Viren als biologische Bekämpfungsmittel einzusetzen. Bekanntermaßen seien Viren dazu in der Lage, sich sehr schnell zu vermehren und ständig zu verändern, so dass man sie, einmal losgelassen, unmöglich unter Kontrolle halten kann. Außerdem komme es oft vor, dass sie ihre Wirte wechselten und irgendwann auch andere Arten schädigen könnten. Andere Experten warnen davor, dass eine Reduzierung der Zahl der Kaninchen dazu führen werde, dass die ebenfalls eingeschleppten Füchse vermehrt einheimische Kleinsäuger jagten. News 23.10.2002 WWF ruft zu Kampf gegen Handel mit bedrohten Arten auf http://www.news.ch/detail.asp?ID=122096 Die EU und ihre Beitrittskandidaten sollen härter gegen den Handel mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten vorgehen. Das fordert die Umweltorganisation WWF im Vorfeld der internationalen Artenschutzkonferenz in Santiago. Vor allem in Ost- und Südosteuropa blühe der Schmuggel. Die Umweltorganisation beruft sich dabei auf eine Studie von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion IUCN. Diese belege, dass einige der EU-Beitrittskandidaten eine grosse Rolle beim internationalen Handel mit wild lebenden Arten spielen würden. So sei die Tschechische Republik 1999 Spitzenreiter beim Handel mit den am stärksten bedrohten Papageienarten gewesen. Westfälische Rundschau 23.10.2002 Giraffen stinken mit Chemiecocktail gegen Parasiten an http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.kultur.volltext.php?id=108872 Mit einem stinkenden Fell halten sich Giraffen Parasiten vom Leib. Das Fell der Tiere enthält verschiedene Antibiotika und Abwehrsubstanzen, die das Wachstum von Pilzen und Bakterien eindämmen und Blut saugende Parasiten abwehren, wie das britische Fachjournal »Nature« auf seiner Internetseite berichtet. Marine park protects more than penguins Creation of the world's largest marine protected area near Antarctica http://enn.com/news/enn-stories/2002/10/10222002/s_48728.asp Zambia distributes food to starving wildlife http://enn.com/news/wire-stories/2002/10/10222002/reu_48761.asp Good homes sought for cramped Malaysian tigers http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18269/story.htm | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ Hallo ZooLex-Fans, NEUE GEHEGEPRÄSENTATION Burgers' Zoo war der erste, der eine Tropenhalle errichtet hat, dessen Ökosystem ähnlich funktioniert wie das des Regenwaldes. Im BUSH konkurrieren die Pflanzen um Licht und Nährstoffe und die Tiere teilen Nahrung und Territorien. Die Organismen fressen und zerstören einander auch und sterben und verwesen. Andererseits, sorgen die Tiere für die Bestäubung der Blüten, verbreiten die Samen, beseitigen Abfälle und bekämpfen Parasiten. Das Überleben der Stärksten und natürliche Selektion spielen eine wichtige Rolle im BUSH. Die Pflanzen und Tiere gedeihen mit minimalen menschlichen Eingriffen und begeistern die Besucher, die im Öko-Display BUSH auf Entdeckungsreise gehen. Dank eines Artikels in der "Zeitschrift des Kölner Zoo" (2/2000) können wir eine deutsche Version anbieten: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=473 ~°v°~ ZOOLEX-VORLAGE (TEMPLATE) ZUR PRÄSENTATION VON TIERGEHEGEN Wir haben festgestellt, das die ZooLex-Vorlage für viele Zwecke verwendet wird. Die ursprüngliche und häufigste Verwendung ist die Vorbereitung von Gehegepräsentationen für die ZooLex Gallery. Zoomitarbeiter, Zooplaner, freiwillige Mitarbeiter von Zoos und wir selber benützen die ZooLex-Vorlage, um Text für Gehegepräsentationen vorzubereiten. Wie sich herausstellt, gibt es auch andere Anwendungen der ZooLex-Vorlage. Die American Zoo Association verwendet die ZooLex-Vorlage in ihrem neuen Kurs "Creating Successful Exhibits". Die ZooLex-Vorlage wird auch von Zoo- und Schullehrern verwendet, um Schüler Gehegeplanung näher zu bringen. Die Schüler untersuchen und beschreiben Gehege mit Hilfe der ZooLex-Vorlage. Als schöner Nebeneffekt könnte das Ergebnis solcher Projekte in der ZooLex Gallery veröffentlicht werden. Wir haben die ZooLex-Vorlage für Sie verbessert. Ihr Beitrag zur ZooLex Gallery wird damit einfacher. Derzeit ist die englische Version in html und als Word.doc zum Herunterladen verfügbar: http://www.zoolex.org/friends.html Der Zoologische Garten Volume 72 Issue 6 - Inhalt: Parc ornithologique du Pont de Gau. Von Dieter Poley & Ingrid Poley Zur sozialen Verträglichkeit von Jaguarundis. Von Wolfgang Dressen Management und Geburtenkontrolle bei Mantelpavianen im Kölner Zoo. Von Ellen Krebs & Werner Kaumanns Viruses in snakes: a review. By Jürg Meier et al. Dr. Heinz Hartmann Heck - A Remembrance 1927-2002. By Marvin L. Jones & Margarete M. S. Heck 10. Workshop Tiergartenbiologie 25.10.02 27.10.02 Erlangen Der zehnte Workshop Tiergartenbiologie wird unter dem Motto Tierverhalten im weitesten Sinne stehen. Die Mischung aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Roundtable-Arbeitsgruppen hat sich bewährt. Weitere Informationen und das vorläufige Programm auf der Website www.zoobiology.de. Teilnahme als Zuhörer auch kurzfristig möglich (ohne Tagungsunterlagen usw.) angemeldete Vorträge u.a.: Eckhard Wiesenthal: Familien sind in - Sozialstrukturen verschiedener Hirscharten und ihr Management Helmut Mägdefrau, Nürnberg: Gemeinschaftsanlagen als neue Präsentationsmöglichkeit Tamara Kalmbach, Gelsenkirchen: "Projektchancen im Oberstufenunterricht: die neue Ethologie im Zoounterricht" Markus Clauss & Jürgen Hummel: "Laubfresser-Workshop" Urs Frohnes, Heidelberg: Was nützt der Weltgesundheitstag den Zoos - neue datumsbezogene Veranstaltungsformen für Zoos Andreas Stegemann, ZI: Bauen und Gestalten mit Naturmaterialien im Tierpark Wolfgang Zessin, Schwerin: Wohl und Wehe einer Afrikaanlage im Schweriner Zoo B. Schildger, Bern: Sponsoring: Medizin für finanzschwache Zoos - oder: Tod einer zukunftsträchtigen Zoophilosophie Jan Bauer: Workcamp im Tierpark Lübeck Martina Raffel, Münster: Die Artenschutzprojekte des Allwetterzoos Münster | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | REGENSBURG Naturkundemuseum Ostbayern: DAHEIM AN BACH UND FLUß Der Fischotter im Bayerischen Wald bis 30.3.2003 http://www.regensburg.de/museumsportal/museen/naturkunde_museum.html WAREN Müritz-Museum Jahr der Geowissenschaften BLAUER PLANET MIT SCHWARZER ZUKUNFT? bis 17.11.2002 ERFURT Naturkundemuseum: TIERKINDER 17.12.2002 bis 12.1.2003 http://www.erfurt.de/naturkundemuseum/ BASEL Naturhistorisches Museum: HAIE - GEJAGTE JÄGER 8.1.2003 bis April 2003 http://www.nmb.bs.ch BREMEN Gerhard Marcks Haus Der Zoo, Die Wildnis Und Die Weide - Deutsche Tierplastik von August Gaul bis Joseph Beuys bis 27.10.2002 http://www.marcks.de GLURNS GLORENZA BZ Nationalpark Stilfserjoch Nachtleben Geheimnisse Der Finsternis bis Jan 2003 http://www.stelviopark.it/ DETMOLD Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde ...SO FREI, SO STARK Westfalens Wilde Pferde bis 31.10.2002 http://www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold/index.htm | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Zeitungsgruppe WAZ 23.10.2002 Sterns Stunde ist TV-Geschichte http://www.cityweb.de/waz/waz.kultur.artikel.php?id=303748 Ein Journalistenleben lang kämpfte Horst Stern gegen den gedankenlosen Umgang mit der Natur. Heute begeht er zurückgezogen in Irland den 80. Geburtstag. Der kritische Filmemacher schrieb von 1969 bis ´79 mit der 27-teiligen ARD-Serie "Sterns Stunde" TV-Geschichte. Heute meidet er die Presse. Einen Interview-Wunsch des von ihm gegründeten Magazins "Natur" lehnte Stern per e-mail ab: "Ich gebe seit langem keine Interviews mehr, weil ich endlich raus möchte aus der Öffentlichkeit", so die Zeitschrift, die heute "Natur & Kosmos" heißt. Seit den 70ern deckte er in seinen Sendungen Missstände auf ("Bemerkungen über den Rothirsch"; "Tiere in der Pharmaforschung") und entlarvte die sentimentale Verlogenheit vieler im Umgang mit dem Tier. Als einer der ersten warnte er vor den Gefahren des Alpen-Tourismus und des Waldsterbens. Als Stern vor fünf Jahren noch einmal für eine Reportage über den bayerischen Wald vor die Kamera trat, wirkte er resigniert: "Nichts hat sich geändert. Die Legebatterien sind nicht kleiner geworden, die Kälber stehen noch in der Dunkelbox, die Tierquälerei hat sogar zugenommen." Er habe den Menschen den Charakter ihrer Gesellschaft vorführen wollen: "Aber man hat mich unterm Strich für einen Tierfilmer gehalten." Fr., 25.10.2002, 08:00-08:15 HR, Hierzulande: Elefant, Tiger & Co. (1), Der Python auf dem OP-Tisch (Zoo Leipzig) Sa., 26.10.2002, 00:15-01:00 B1, Sterns Stunde, Bemerkungen über den Schmetterling Sa., 26.10.2002, 08:25 VOX Zärtlich wie ein Gorilla - Jörg Hess über die wahre Natur der Großaffen Sa., 26.10.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Hot Spot Philippinen: Der Rotsteißkakadu Sa., 26.10.2002, 17:55-18:35 VOX, tierzeit, Die Wild-Life-Reportage, Teil 3, Thema: Die Hundshaie von Vancouver Island Sa., 26.10.2002, 18:00-19:00 ZDF, Wunderbare Welt, Wilde Nachbarn: Pinguine - Lebenskünstler in Kapstadt Sa., 26.10.2002, 20:15-21:00 B1, Sterns Stunde, Bemerkungen über die Spinne (1/2), Leben am seidenen Faden Sa., 26.10.2002, 21:00-21:45 B1, Sterns Stunde, Bemerkungen über das Pferd im Zirkus Sa., 26.10.2002, 22:00-22:45 B1, Sterns Stunde, Bemerkungen über die Raubkatze Sa., 26.10.2002, 22:45-23:30 B1, Sterns Stunde, Bemerkungen über die Spinne (2/2), Leben am seidenen Faden Sa., 26.10.2002, 23:30-00:15 B1, Horst Stern - Die ermüdete Wahrheit Mo., 28.10.2002, 08:00-08:15 HR, Hierzulande: Elefant, Tiger & Co. (2), Frühjahrsputz im Haifischbecken (Zoo Leipzig) Mo., 28.10.2002, 16:00-16:10 BR, Zoo & Co., Wenn die Affenbande brüllt Mo., 28.10.2002, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Das Waldrapp-Projekt - Wie lehrt man Vögel fliegen? (Projekt Grünau) Mo., 28.10.2002, 21:05-21:45 WDR, 360°: Nashörner unter dem Hammer Di., 29.10.2002, 08:00-08:15 HR, Hierzulande: Elefant, Tiger & Co. (3), Eine Robbe zum Küssen (Zoo Leipzig) Di., 29.10.2002, 15:55-16:10 BR, Zoo & Co., Im Zeichen des Gorilla - ZGF Mi., 30.10.2002, 08:00-08:15 HR, Hierzulande: Elefant, Tiger & Co. (4), Riskante OP im Giraffenhaus (Zoo Leipzig) Mi., 30.10.2002, 15:50-16:05 BR, Zoo & Co., Im Königreich des Kasuar - Ein Riesenvogel kämpft um seinen Wald Mi., 30.10.2002, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Giraffen, Die Riesen mit den sanften Augen Do., 31.10.2002, 08:00-08:15 HR, Hierzulande: Elefant, Tiger & Co. (5), Trubel um einen kleinen Elefanten (Zoo Leipzig) Do., 31.10.2002, 15:55-16:05 BR, Zoo & Co., Kima Punju - Die roten Affen von Sansibar Fr., 01.11.2002, 08:00-08:15 HR, Hierzulande: Elefant, Tiger & Co. (6), Schulstunde für ein Elefantenbaby (Zoo Leipzig) Fr., 01.11.2002, 21:50-22:35 SWR, Ein Komiker unter Halbaffen, Mit John Cleese auf Madagaskar ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung . | | Für englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an zoo-biology-subscribe@yahoogroups.com und zugleich Bitte um Aufnahme an peter@elvinhow.prestel.co.uk | | Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht: redaktion@zoo-information.de | | Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepage http://www.zoopresseschau.info | | Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage http://www.zoo-ag.de | © 2002 Zoo-AG Bielefeld |