Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 130 vom 17. Oktober 2002
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
ISSN 1619-6643

Liebe Leser der Zoopresseschau,
hier folgen die wichtigsten Pressemitteilungen und andere Informationen der vergangenen Wochen, aufgrund der Fülle teilweise gekürzt.
 

 
  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos   ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Pressemitteilungen vom 20.9. bis 13.10.


Wien, 20. September
Panda-Vertrag China-Österreich unterzeichnet
Österreich zählt ab kommenden Jahr zu jenen wenigen Ländern, denen die Volksrepublik China Große Pandas anvertraut. Voraussichtlich im kommenden Frühjahr werden zwei junge, in chinesischen Zoos geborene Große Pandas im Zuge eines internationalen Forschungs- und Zuchtprojektes in den Schönbrunner Tiergarten einziehen.
Auf diplomatischer Ebene gibt es das österreichische "Unternehmen Panda" schon lange. Seit zwei Jahren bemüht sich die Bundesregierung durch diplomatische Kontakte zur chinesischen Regierung, den Tiergarten Schönbrunn in das internationale Panda-Schutz- und Zuchtprojekt einzubinden. Schönbrunn bietet dafür beste Voraussetzungen:
Zum einen können mit Hilfe der Einnahmen und Sponsoren der Schutz und die Erweiterung des Lebensraumes der Großen Pandas unterstützt werden.
Zum anderen kann der Tiergarten auch einen wichtigen Beitrag zur weiteren Erforschung der Fortpflanzungsbiologie dieser extrem einzelgängerisch lebenden Tiere leisten. Geplant ist eine Untersuchung der Jugendentwicklung.
Der auf zehn Jahre geschlossene Vertrag beinhaltet auch die Aus- und Weiterbildung chinesischer Zoologen in Österreich. Dies wird in Kooperation mit dem WWF geschehen. Tiergartendirektor Helmut Pechlaner: "Die charismatischen Pandas sind ideale Botschafter Chinas. Sie werden bei uns auch im Sinne des weltweiten Naturschutzes für den WWF werben.“ In den nächsten Monaten wird der derzeitige "Mandrillwald" direkt beim Haupteingang "pandagerecht" umgebaut.

Zürich, 23.9.
Ferienprogramm für Kinder im Zoo Zürich
Auch in den Herbstferien bietet der Zoo Zürich das Ferienprogramm für Kinder an. Das Ferienprogramm für Kinder wird vom Freiwilligenteam Zoo Zürich organisiert und durchgeführt. Neben den bereits an jedem Mittwochnachmittag durchgeführten Kindergeburtstagen ist das Ferienprogramm ein weiteres attraktives Angebot für Kinder, mit dem der Zoo seine Naturschutzphilosophie stufengerecht den Jüngsten näher bringen möchte: „Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen“. Dabei verbringen die Kinder einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Tag im Zoo Zürich und werfen auch einen Blick hinter die Kulissen. Spiel, Spass und Informationsvermittlung mit Kopf, Herz und Hand stehen im Zentrum des Ferienerlebnisses.

Chemnitz, 23.9.
Erster Zuchterfolg im neuen Tropenhaus
Am gestrigen Sonntag erblickten nach Information von Tierparkdirektor Dr. Hermann Will zwei Wasserschweine im neuen Tropenhaus das Licht der Welt. Damit sind diese Riesen-Nager die erste Art, die im Tropenhaus - eröffnet im Februar diesen Jahres - erfolgreich gezüchtet hat! Gut eingelebt haben sich inzwischen auch die aus Südamerika stammenden Türkistangaren, die neben den Weißbrauenröteln die zweite Vogelart sind, die freifliegend im Tropenhaus zu beobachten sind.

Duisburg, 23.09.02
Ein junger Riese für zwei ältere Riesen-Damen
Ein jugendlicher Capybara, auch „Chiguire“ genannt, verstärkt seit wenigen Tagen die Südamerika-Besatzung der gleichnamigen Anlage im Zoo  Duisburg. Der Neuankömmling aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn soll nicht nur der Blutauffrischung des (kargen) Altbestandes dienen, sondern zugleich Vorreiter künftiger Zuchterfolge dieser in fast allen Grasländern Südamerikas verbreiteten Pflanzenfresser werden.

Stuttgart, 25.9.
Freud’ und Leid ...
... liegen auch in der Wilhelma oft nah beieinander. Groß war zunächst die Freude über den Nachwuchs bei den seltenen Irbissen oder Schneeleoparden. Mutter „Ignazia“ zog in der Wurfhöhle das Junge groß. Unglücklicherweise starb Ignazia vor wenigen Tagen an einer Infektion. Das mittlerweile 9 Wochen alte Jungtier muss nun vollends von Hand aufgezogen werden. Anfangs war die Kleine sehr scheu. Mittlerweile findet sie Menschen aber dank rührender Fürsorge auch nicht mehr so.

Heidelberg 25.09.2002
Affen malen für ein schöneres Zuhause
Regelmäßige Ausstellungen "menschlicher" Künstler im Tiergarten Heidelberg sind vielen Besuchern schon seit längerem bekannt. Dass auch einige unserer "tierischen" Zoobewohner kreativ sein können zeigt eine Ausstellung, die ab dem 29. September im Afrikahaus zu bewundern ist. Die Vernissage endet am 1. Advent (1.12.2002) mit einer Versteigerung der Bilder, deren Erlös zur Verbesserung der Menschenaffengehege genutzt wird.
Immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten seine Schützlinge zu beschäftigen, entschloss sich Menschenaffenpfleger Bernd Kowalsky, vor drei Jahren, zu einem etwas außergewöhnlichen Experiment und besorgte sich der engagierte Pfleger ungiftige Fingermalfarbe. Tatsächlich begriffen die Orang-Utans sofort, dass man die drei farbigen Kleckse auf dem Papier kunstvoll verändern kann. Es gibt starke individuelle Unterschiede, nicht jedes Tier hat die Geduld die Farbkleckse kunstvoll auf dem Papier zu verteilen. Unter den temperamentvollen Schimpansen befindet sich eine hingebungsvolle Künstlerin, aber Gruppenchef "Max" fallen eher andere Dinge ein, die man mit Farbe und Papier anstellen kann.
Die Affenmalerei im Tiergarten Heidelberg ist aber nicht nur ein lustiges Experiment. "Es ist eine sinnvolle Beschäftigung für die intelligenten Menschenaffen" meint Sandra Reichler, Wissenschaftliche Assistentin im Zoo Heidelberg.
Die Pfleger des Affenhauses versuchen nach jeder Malstunde die entstandenen Kunstwerke mit Titeln zu versehen und so findet man Bilder mit Titeln wie "Pumuckl", "Vogelhochzeit" oder "Aquarium". „Niemand will behaupten, dass die Menschenaffen mit ihren Bildern etwas bestimmtes ausdrücken wollen“ so Sandra Reichler, „das wichtigste ist, dass es den Affen Spaß bereitet.“
 
Leipzig, 24.09.2002    
Benefizkonzert der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ) am 29.09.2002 im Gewandhaus zu Leipzig
Die Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (Dachverband für die deutschen Zoofördervereine) veranstaltet am 29.09.02 um 11:00 Uhr im Gewandhaus zu Leipzig ein Benefizkonzert zugunsten des  Artenschutzes und vom Hochwasser geschädigten Tierparks.
Der Gewandhausorganist Michael Schönheit spielt Werke von J. S. Bach und Max Reger. Kinder- und Tierlieder erklingen mit den Kinderchören und dem Sinfonieorchester des MDR.  Am Konzert nehmen rund 350 Mitglieder von Zoofördervereinen aus Rostock, Magdeburg, Stendal, Dresden, Halle, Erfurt, Chemnitz, Cottbus, Hannover, Eilenburg, Thale (Hexentanzplatz), Landau und Görlitz teil. Die Einnahmen des Konzertes von rund 40.000,- Euro kommen Artenschutzprojekten und den vom Hochwasser besonders geschädigten Tierparks Eilenburg und Weißwarte bei Stendal zu gute.

Duisburg 26.09.02
Baby in blond
Vor wenigen Wochen erblickte ein blondwolliger S c h o p f g i b b o n – Winzling das Licht der Welt. Diese in ihrer südostasiatischen Heimat durch Lebensraumzerstörung immer seltener anzutreffenden Affen bleiben auch im Bestand Zoologischer Gärten eher eine Ausnahmeerscheinung, weshalb den langarmigen Urwaldhanglern vor einigen Jahren ein sogenanntes „Welt-Zuchtbuch“ eingerichtet wurde, in dem über jedes einzelne Tier gewissenhaft Buch geführt wird.
Das Duisburger Schopfgibbon-Paar SOPHIE und CHARLY bemüht sich nun gemeinsam um die Aufzucht des kostbaren Stammhalters...

Münster, 30.9.
Kunst im Zoo
Der Allwetterzoo hat Zuwachs bekommen: seit wenigen Tagen tummeln sich rund
70 neue Tiere auf Wiesen und in diversen Pflanzungen im gesamten Zoogelände.
Es sind Kunstobjekte aus Marmor, Ytongsteinen oder verschiedenen Metallen, die wir im Rahmen einer
Ausstellung vom 3. Oktober bis 30. November 2002 im Allwetterzoo zeigen:
Marmor, Stein und Eisen ... - Tierskulpturen von Monika Brors -

Münster, 1.10.
Samstag, 5. Oktober 2002: Familientag im Allwetterzoo Münster
Tierische Aktionen und reduzierte Eintrittspreise
Anlässlich des "Familientages" im Zoo öffnen die Tierpfleger von 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr
die Gittertür zum Löwengehege und laden kleine und große Zoobesucher zum
Hineinklettern ein. Auch in das große Innengehege der Elefanten dürfen die
Besucher von 10.30 Uhr bis 11.30 Uhr hinein. Darüber hinaus bietet das weitere Programm des Familientages besondere Tiererlebnisse wie beispielsweise Schlangen zum
Anfassen oder Insekten "hautnah". Außer den täglichen Zooangeboten wie
Elefantenfüttern für Besucher, Vorführungen im Delphinarium und
Pinguinmarsch über Besucherwege dürfen an diesem Samstag ausnahmsweise
einmal die Bären von Klein und Groß gefüttert werden. Die Eintrittspreise sind an diesem Tag für alle reduziert.

Stuttgart, 1.10.
Goldener Oktober?!
Die Sommerblumen in den großen Rabatten bieten noch einen vielfältigen Blütenteppich, die Herbstsonne vermengt satte Farben und maurisches Gold zu einem prächtigen Bild. Noch stehen die Bäume in vollem Laub, spiegeln sich blauer Himmel und weiße Wolken in den Teichen. Die Palmen und Zitronenbäumchen auf den Terrassen verbreiten immer noch mediterranes Flair, Löwengebrüll und das Geschrei von Papageien und Affen versetzt Phantasiebegabte in ferne tropische Länder. Und sollte die Sonne im goldenen Oktober mal einen schlechten Tag haben, bleibt immer noch ein Gang durch die kuschelig warmen Pflanzen- und Tierhäuser, um dem Wetter ein Schnippchen zu schlagen...

Herborn 1.10.  per Fax
Uckersdorfer Nachzucht setzt dem Vogelpark die Krone auf
Hessische Erstzucht der seltenen Rotbrust-Krontaube im Vogelpark Herborn

Leipzig,1.10.2002    
Geburtenregelung im Zoo Leipzig
Reportage „Die Babymacher im Zoo” am 3.10.2002 in der ARD
In Zusammenarbeit mit dem MDR/Sachsenspiegel gelang eine einmalige Reportage zur Geburt unseres kleinen Elefanten Voi Nam. Das Team hat ihn seither regelmäßig besucht und seine ersten Schritte ins Elefantenleben, den ersten zaghaften Ausflug ins Freie und die Neugier der Tanten auf den Kleinen beobachtet. Die Reportage „Die Babymacher im Zoo“ zeigt Momente, die den Besuchern meistens verborgen bleiben. Sie zeigt spannende Einblicke in das Familienleben von z.B. Elefanten, Flusspferden, Polarwölfen und Pavianen und schaut dem Zootierarzt und den Tierpflegern bei der Arbeit über die Schulter.
Die Reportage läuft am Donnerstag, dem 03.10.2002 in der ARD.

Leipzig, 2.10.2002    
 „Der Zooinspektor“
Herbert Feuerstein für neue MDR-Reihe im Zoo Leipzig zu Gast
Herbert Feuerstein ist am 3.10.2002, als „Der Zooinspektor“ im Zoo Leipzig unterwegs, um tierische Besonderheiten aufzuspüren. Dabei wird er z.B. die Seebären, Elefantenbaby Voi Nam und die Anoas etwas genauer unter die Lupe nehmen. Was er dabei im Zoo Leipzig und außerdem in den Zoos Halle, Aschersleben und Erfurt entdeckt, ist ab 10.10.2002 im Mittagsmagazin des MDR-Fernsehens „MDR um zwölf“ zu sehen. „Der Zooinspektor“ ist dann in 16 Folgen jeweils donnerstags zu sehen.

Hanstedt, 27.09.2002
Jetzt ist die Schneeziegen-Familie im Wildpark Lüneburger Heide komplett.
Ein stattlicher Bock namens „Blacky“ ist aus dem Münchener Tierpark
Hellabrunn eingetroffen.
In Deutschlands Tiergärten sind diese weißen Kletterkünstler eine
zoologische Rarität, im Wildpark Lüneburger Heide können die Schneeziegen
von 8.00 bis 19.00 besucht werden.

Egestorf, 4.10.2002
Königin der Lüfte
Ihr Gefieder ist dunkelbraun, es glänzt in der Sonne, majestätisch und
voller Wachsamkeit beobachtet die fünf Monate alte “Shakira“ ihre Umgebung.
Es ist sehr schwierig Steinadler zu züchten, dem Wildpark Lüneburger Heide
ist dieses erfolgreich gelungen.
In Gefangenschaft kann der Steinadler bis zu 60 Jahre alt werden.

Görlitz
Tierische Herbstferien 14.10. bis 25.10.2002
Täglich Montag bis Freitag
10:30 - 11.30 Uhr     Herbstliches Gestalten mit Naturmaterial im Klassenraum des NaTIERkundehauses
10:30 - 11.30 Uhr     Storchengeschichten und Storchbasteleien im Storchenmuseum
15:00 Uhr        Kuh melken
Jeden Dienstag 14:00 - 15:00 Uhr    Ponyreiten
Jeden Mittwoch 14:00 - 15:00 Uhr    Kamelreiten
Donnerstag, 17.10.2002 14:00 Uhr Klauenpflege bei Rindern
Donnerstag, 24.10.2002 14:00 Uhr    Lämmer- und Schafschur

Leipzig, 7.10.2002    
Neubeginn in der Leipziger Löwenhaltung
Zoo Leipzig setzt Zeichen mit Ankunft eines Angola-Löwenpaares
Mit der Ankunft eines Paares Angola- bzw. Katangalöwen (Panthera leo bleyberghi) am 08.10.2002 beginnt im Zoo Leipzig eine neue Ära der Löwenhaltung. Als erste dieser bedrohten afrikanischen Löwenunterart in Leipzig geben der Kater und die Katze natürlich auch Hoffnung auf lang ersehnten Nachwuchs. Angola-Löwen werden europaweit bislang nur in den Zoos von Arnheim, Barcelona, Lissabon und Riga gehalten.
Die beiden Löwenkater „Arthur“ und „Wolfram“ finden im Safaripark „Safari Wonderland“ in Melaka (Malaysia) ein neues gemeinsames Zuhause. Nach sehr intensiven und auch schwierigen Bemühungen ist es damit gelungen, nach dem tragischen Tod der Löwin „Chiara“ eine akzeptable Lösung für die schwierige Situation zu finden.

Zürich, 8.10.
Einladung zum 588. Presse-Apéro des Zoo Zürich 16. Oktober 2002
Thema: Echt rothaarig.
Wir laden Sie herzlich ein, Bekanntschaft mit dem jüngsten Mitglied unserer Orang-Utan-Familie zu machen. Dr. Alex Rübel, Direktor, und Dr. Robert Zingg, Kurator, stellen Ihnen das 17. im Zoo Zürich geborene Sumatrische Orang-Utan-Junge vor.

Leipzig, 9.10.2002    
Junges Angola-Löwenpaar wohlbehalten eingetroffen
Nachdem sie lange auf sich warten ließen, sind die jungen Angola- bzw. Katangalöwen am 8.10.2002, gegen 0.00 Uhr wohlbehalten im Zoo Leipzig eingetroffen. Die 9 Monate alte Katze und der 13 Monate alte Kater aus Lissabon betraten zunächst zögerlich, dann jedoch recht selbstbewußt Leipziger Boden.

Leipzig 9.10.2002    
Aquarium im Zoo bleibt nicht geschlossen
Ab Mittag (ca.14.00 Uhr) wird das Terrarium bis zum Abend teilweise gesperrt. Morgen trifft dies lediglich für das Rundbecken des Aquariums zu. Alle anderen Areale des Hauses sind geöffnet. Grund für die Einschränkungen sind Dreharbeiten für einen Spielfilm, der Anfang kommenden Jahres in der ARD zu sehen sein wird.

Stuttgart, 9.10.
Süße Versuchung?
Es herbstelt und die Menschen wechseln vom eisgekühlten Longdrink zu heißem Kakao. Nun kommt Kakao ja nicht einfach aus der Tüte – er ist ein pflanzliches Produkt, das in seinem Urzustand weder lecker aussieht noch schmeckt. Im Amazonienhaus der Wilhelma kann der Schokoladenfan in der Nutzpflanzenecke zur Zeit etwas Besonderes sehen: Einen blühenden Kakaobaum!

Duisburg, 9.10.2002
Zoo zum Schnuppern
Jeder Zoobesuch ist auch ein Fest für die Sinne:
Die Eleganz der Delphine s e h e n, den König der Tiere, den Löwen brüllen h ö r e n, das Fell eines Tierkindes  f ü h l e n, ein gutes gastronomisches Begleitprogramm  s c h m e c k e n, und die Fülle tierlicher Düfte  r i e c h e n
- alles zusammen ist „das Erlebnis Zoo“!
Um wenigstens einen einzigen dieser Sinneseindrücke schon  v o r  den Pforten des Zoos wahrnehmen zu können, tüftelte der Fachbereich ‚Physikalische Chemie’ gemeinsam mit der ‚Werkstatt für Elektronik und Elektromechanik’ am ‚Institut für Chemie’ an der Universität Duisburg an einer neuartigen „D u f t s ä u l e“.
In Gegenwart von Professor Dr. Christian Mayer vom Fach ‚Physikalische Chemie’ und dem Leiter der ‚Werkstatt für Elektronik und Elektromechanik’, Ingo Kietzmann, wird Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese die ersten Duftströme per Knopfdruck in kindgerechter Höhe aus der ersten „Duftsäule“ in die Nasen von Reportern, Fotografen und Zoobesuchern pumpen.

Duisburg, 10.10.02
Herbsttreffen im Zoo
Jahrestreffen der Duisburger Tierpaten
Vor nunmehr acht Jahren riefen Duisburgs Zoo-Direktor, Dipl.-Biol. Reinhard Frese, und die Beauftragte für Tierpatenschaften, Frau Dr. Doris Heckermann-Meisters, eine gemeinsame Kampagne ins Leben, die seither unter dem Markenzeichen
„Aktion Tierpatenschaften“ eine geradezu sagenhafte Summe von 396.251 Euro zusammentragen konnte, die ausschließlich für den Unterhalt solcher Zootiere zur Verfügung stehen.
Als kleines Dankeschön an die großzügigen Tierfreunde versammeln sich am kommenden Samstag knapp 200 große und kleine Gönner, um dem Robben-Nachwuchs bei seinen ersten akrobatischen Kinderstückchen zuschauen zu können; darüber hinaus werden Tierpfleger und Zoodirektor ein außergewöhnliches Winterquartier im Bullenstall der Elefantenanlage vorstellen: In einem originellen Überwinterungshaus in Gestalt eines Getränke-Kühlschrankes werden künftig Duisburger Landschildkröten die kalte Jahreszeit überwintern.

St. Peter-Ording, 11.10.
Robbarium im Westküstenpark feiert "Bergfest"
Erster "Seehund" bezieht Quartier vor dem Eingang
Vorm Robbarium in St. Peter-Ording, das im Frühjahr offiziell eröffnet wird, hat
der erste Seehund Quartier bezogen. Als Vorbote seiner 5 lebendigen Artgenossen,
steht er jetzt in Granit gemeißelt vor dem Haupteingang.
Noch in diesem Herbst werden die ersten Seehunde einziehen um sich an die neue
Umgebung zu gewöhnen. Demnächst werden sich 5 Seehunde im Becken tummeln und mit ihren Schwimmkünsten und Vorführungen die Zuschauer begeistern.
Das Robbarium wird harmonisch in die Natur-Anlage des Westküstenparks, die den
Lebens- und Naturraum Küste widerspiegelt, integriert. Die Seehunde leben hier in
einem hafenähnlichen, maritimen Ambiente mit Mole, Schwimmponton und Sandstrand,
auf dem sie sich ausruhen und sonnen können. Am Besucherweg liegt eine alte
Buschschute. Von der Reling aus haben die Besucher einen tollen Blick auf das gesamte Becken.
Die Anlage wird durch einen Sommerdeich, der von Schafen beweidet wird, auf
natürliche Art begrenzt.
Damit die Schwimmkünste der Tiere auch unter Wasser verfolgt werden können, wurde
unter die Plattform ein Beobachtungsraum mit Unterwasserfenstern gebaut.
Ein besonderes Erlebnis ist es, den Tieren während ihres speziellen Trainings und
der Fütterung zuzusehen. Seehunde sind neugierige Tiere, sie brauchen viel
Beschäftigung. Deshalb wird es mehrmals am Tag Schauvorführungen, Fütterungen und
entsprechende medizinische Trainingseinheiten geben.
Um dem Bewegungsdrang der Tiere gerecht zu werden, wurde das Becken sehr
großzügig dimensioniert. Mit einer Wasserfläche von 1.050 qm und 1 Mio. Litern
Volumen geht es weit über die aktuell geltenden Gehegevorschriften hinaus.
Das Robbarium wird nicht nur Seehunde, sondern auch Seevögel der Nordseeküste
präsentieren. Diese Kombination ist einmalig in Deutschland. Schon seit mehreren
Jahren hat der Westküstenpark St. Peter-Ording eine erfolgreich brütende
Basstölpel-Kolonie, die nun in die neue, attraktive Anlage  umziehen wird.

Münster, 10.10.
Herbstferien-Programm im Allwetterzoo Münster
Um Raubtiere wie Leoparden, Schakale oder Robben geht es bei der ersten
Führung nur für Kinder in den kommenden Herbstferien, zu der der
Allwetterzoo Münster am Dienstag (15.10.) um 10.30 Uhr einlädt. Weitere
Ferienführungen finden am 17.10. zum Thema "Techniken und Tricks im
Tierreich", am 22.10. als "Rundgang zu den Tierkindern" und am 24.10. zu den
"Tieren des Dschungels" statt. Treffpunkt für alle Führungen, die stets bis
12 Uhr dauern, ist um 10.30 Uhr in der Eingangshalle des Zoos. Teilnehmen
kann jedes Kind mit einer Zooeintrittskarte.

Leipzig, 11.10.2002    
Auf Entdeckertour zur Arche
Spannende Herbstferien vom 14. – 26.10.2002 im Zoo Leipzig
Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das neue Entdeckerhaus Arche. Dieses Projekt ist einzigartig und in keinem anderen Zoo zu finden. Dort geht es mit allen Sinnen auf Exkursion zu fremden Kontinenten, Lebensräumen und zu längst vergangenen Zeiten. Eine Leserunde bringt spannende Geschichten aus aller Welt zu Gehör. Afrikanische Trommler holen den Rhythmus ihrer Heimat auf die Arche. Wer möchte, kann die exotischen Klänge selbst ausprobieren. Und weil auf eine Arche auch Tiere gehören, können die gemalt und gebastelt werden. Für alle Ferienkinder mit Forschergeist gibt es im Entdeckerhaus Arche einen Quizbogen.
Am letzen Ferientag ist Halloween im Zoo! Dazu gehört natürlich, dass Kürbisse ausgehöhlt werden. Nach einer abendlichen Führung durch Aquarium, Vogelhaus und Tieraffenhaus vertreiben alle Ferienkinder mit einem Lampionumzug die bösen Geister aus dem Zoo.

Gelsenkirchen 9.Oktober 2002
Das Ruhr Zoo Herbstferienprogramm startet am Montag
Das Ferienprogramm der Zoo Schule vom 14. bis 25. Oktober bringt nicht nur Herbstfarbe in die Ferien.
Das täglich wechselnde Programm beschäftigt sich mit ausgesuchten Tiere aus der Ruhr Zoo-Welt. Jeweils um 15 Uhr starten die etwa einstündigen Veranstaltungen am Haupteingang des Ruhr Zoo. Das Tier des Tages wird besucht, dazu wird eine Geschichte oder ein Märchen vorgelesen. Anschließend wird gebastelt oder gemalt.
Am Montag, 14. Oktober, geht’s bei den Affen los. Am Dienstag, 15. Oktober, stehen die Schildkröten auf dem Programm. Am Mittwoch, 16. Oktober, ist ein Besuch in der neuen Veterinärstation vorgesehen.
Der Donnerstag steht ganz im Zeichen der Erdmännchen und am Freitag, 18. Oktober, treffen sich die Ferienkinder, um alles über Eisbärdame Antonia zu erfahren und zum Thema Eisbären zu basteln.

 
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Pressemeldungen Natur- und Artenschutz


NABU, 9. Oktober 2002
NABU erfreut über Rekordbeteiligung am "Birdwatch-Wochenende" Vogelfreunde kamen, sahen und staunten
Bonn. Durchweg positiv hat der Naturschutzbund NABU den "European Birdwatch" bewertet, an dem sich am ersten Oktoberwochenende Naturfreunde aus ganz Europa beteiligt haben. Quer durch Deutschland waren mehr als einhundert Veranstalter dem Aufruf des NABU, seiner Jugendorganisation NAJU und dem bayerischen Partner LBV gefolgt, gemeinsam das faszinierende Schauspiel des Vogelzuges zu erleben und ihre Beobachtungen zu dokumentieren. "Bereits nach Auswertung etwa der Hälfte aller Beobachtungen wurden mehr als 140.000 Vögel auf ihrem Weg nach Süden registriert -- deutlich mehr als im vergangenen Jahr", erklärte Markus Nipkow, Vogelschutzexperte des NABU. Der größte Anteil erfasster Zugvögel entfalle mit 47.000 Tieren auf ziehende oder rastende Gänse. Rund 18.000 Alpenstrandläufer wurden vor der Nordseeinsel Juist gezählt und auch für Buchfinken (15.400) und Stare (rund 10.000) wurden beeindruckende Zahlen ermittelt. Unter den bisher gemeldeten 175 Arten befanden sich laut NABU auch Seltenheiten, wie ein Seeregenpfeifer in Bayern, oder ein Merlin am Bodensee. Die größte Veranstaltung war hierzulande der "Westküsten-Vogelkiek" des NABU-Naturzentrums Katinger Watt in Schleswig-Holstein, an dem sich rund 400 "Birdwatcher" beteiligten. Wie unsere europäischen Nachbarn den Vogelzug erlebten, ist auf der Internetseite des ungarischen BirdLife-Partners unter www.mme.hu nachzulesen.

NABU, 10. Oktober 2002
Pressekonferenz von DNR, NABU, WWF, Greenpeace und BUND Was bringt die neue Regierung der Umwelt? - Zwischenbilanz der Koalitionsverhandlungen
SPD und Bündnisgrüne haben ihre Koalitionsgespräche über Umwelt-, Verkehrs- und Landwirtschaftspolitik aufgenommen. Die großen deutschen Umweltverbände DNR, NABU, WWF, Greenpeace und BUND bewerten morgen die Verhandlungsergebnisse und ihre Konsequenzen auf einer Pressekonferenz in Berlin.

NABU, 23. September 2002
NABU bewertet Wahlergebnis als Aufwertung der Umweltpolitik Flasbarth: Klare Zielvereinbarungen in Koalitionsvereinbarung
Bonn. Der Naturschutzbund NABU sieht in dem Ergebnis der Bundestagswahl eine deutliche Aufwertung der Umweltpolitik. "Der Umweltschutz hat dieser Koalition und diesem Kanzler zu einer weiteren Amtszeit verholfen", sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth. Es gebe ein eindeutiges Signal der Wählerinnen und Wähler an die Bundesregierung, mehr statt weniger Engagement für den Natur- und Umweltschutz zu zeigen. "Dies ist ein klarer Auftrag an SPD und Grüne für ihre bevorstehenden Koalitionsverhandlungen", so Flasbarth.
Nach Ansicht des NABU müssten die richtigen umweltpolitischen Ansätze der letzten Legislaturperiode fortgesetzt werden. Von zentraler Bedeutung sei eine ökologischere Wirtschaftspolitik.

WWF 23.09.02
Der WWF trägt am heutigen Montag den Kabeljau zu Grabe.
Dem letzten Kabeljau und der Kabeljau verarbeitenden Industrie geben außer den Umweltschützern auch Poseidon und zahlreiche Trauernde von Land und Meer das letzte Geleit. Anlass des Trauerzuges ist die Tagung der Agrar- und Fischereiminister der EU in Brüssel. Diese haben bisher ihre Chancen vertan, die Fischereigesetze zu reformieren. Der WWF fordert, die Fischbestände schonend zu bewirtschaften, um den Fischen und der Fischindustrie langfristig das Überleben zu sichern. Wissenschaftler berichten, dass die Zahl der fortpflanzungsfähigen Kabeljaue in der Nordsee geringer denn je ist. Von der derzeitigen Befischung kann sich die Art hier nicht wieder erholen. Gleiches gilt für die irische See, das baltische Meer und den Kattegat. Vor zehn Jahren bereits brach der Kabeljaubestand im östlichen Atlantik vor Kanada zusammen und hat sich in diesem Gebiet nie wieder erholt.Das Schicksal des Kabeljaus wird von anderen Fischarten geteilt. Akut bedroht sind der Schellfisch in der irischen See, die Scholle in der Nordsee, Seezunge, Stöcker, Seeteufel und andere Meerestiere.
Auf dem Weltgipfel in Südafrika hatten sich die Regierungschefs der EU im vergangenen Monat dafür ausgesprochen, für nachhaltige Fischerei zu sorgen, die Fischbestände wiederherzustellen und Subventionen für Überfischung zu streichen. Das Kabeljau-Begräbnis soll den europäischen Politikern eine klare Botschaft vermitteln: Stoppt die Überfischung oder das Ende der Fischerei ist nah.

WWF, 25. September 02
Gastgeberland Deutschland muss beim Schutz von wandernden Vögeln aufholen
Zum Auftakt der 2. Vertragsstaatenkonferenz des Abkommens in Bonn erwartet der WWF wichtige Verbesserungen für die ziehenden Wasservögel.230 Wasservogelarten kommen in dem Gebiet des Abkommens von Südafrika bis zur Arktis in Grönland und Sibirien vor. Alle diese Arten müssen erfasst und wenn nötig geschützt werden, fordert Hans-Ulrich Rösner für den WWF auf der Konferenz. So soll z.B. der Afrikanische Pinguin neu in das Abkommen aufgenommen werden. Sein geringer Bestand ist massiv durch Ölpest aus Schiffshavarien bedroht. Der WWF erwartet von allen Mitgliedstaaten, dass bei der Wasservogeljagd nicht länger Bleischrot verwendet wird. Zum Schutz der einzelnen Vogelarten soll es außerdem spezielle Aktionspläne geben. Einer der ersten gilt der Ringelgans. Vom Gastgeberland Deutschland fordert der WWF, dass das Wasservogelabkommen künftig durch Finanzierung von Projekten in Afrika und in der Arktis stärker als bisher unterstützt wird. Und auch die Verpflichtung, die Entwicklung der Bestände dieser Arten bundesweit zu erfassen, wird bislang nicht erfüllt.

WWF fordert konsequente Umsetzung der EU Wasserrahmenrichtlinie
26.09.2002: Der WWF fordert ein Umdenken beim Hochwasserschutz in Europa. Die neue EU Wasserrahmenrichtlinie sei zwar auf dem richtigen Weg, weil sie festlege, dass bei der Bewirtschaftung von Flüssen das gesamte Einzugsgebiet betrachtet werden müsse, doch bei der Umsetzung hapere es. Entscheidend sei, Hochwasserschutz, Verkehrs-, Bau- und Agrarpolitik eng miteinander zu vernetzen. Bislang habe man die Kleinstaaterei und das falsche Vertrauen in technische Lösungen noch nicht überwunden. Die Anrainerstaaten grenzüberschreitender Flüsse müssten umgehend ihrer internationalen Verpflichtung nachkommen und natürliche Überschwemmungsflächen sichern und zurück gewinnen. Der neue europäische Solidaritätsfonds dürfe auf keinen Fall dazu verwendet werden, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Als Sofortmaßnahmen sei es zwar sinnvoll, die Deiche zunächst zu reparieren, allerdings sollte man die kurzfristigen Reparaturen zwingend an die Umsetzung nachhaltiger Schutzmaßnahmen koppeln. Dazu gehöre z.B. die Rückgewinnung natürlicher Überflutungsflächen.

WWF freut sich über neuen Nationalpark in Madagaskar
29.09.02: Ein Trockenwald im Südwesten Madagaskars ist zum Nationalpark erklärt worden. Damit finden die jahrelangen Auseinandersetzungen um den „Wald der Wunder“ im Südwesten der Insel zumindest vorerst ein Happy End. Der 36.000 Hektar große Zombitse Vohibasia Nationalpark ist ein Vogelparadies und die Heimat zahlreicher Halbaffen. Hier leben z.B.  Kattas oder die scheuen Rotstirnmakis. Lange war der Trockenwald ein weitgehend unberührtes Idyll. Die Einheimischen, das Volk der Bara, betrachten sich als Hüter des heiligen Waldes und gehen entsprechend respektvoll mit der Natur um. Doch als Ende der 90er Jahre in der Region Diamanten gefunden wurden, war es mit der Ruhe vorbei.
Der WWF hat gemeinsam mit den regionalen Entscheidungsträgern und den Minenbetreibern einen Aktionsplan entwickelt, um die wirtschaftlichen Interessen mit den Erfordernissen des Naturschutz zu vereinbaren. „Mit der Ausweisung des Nationalparks sind wir einen großen Schritt vorangekommen“, erläutert die Leiterin des Waldbereichs beim WWF Deutschland. In Zukunft wollen die Naturschützer den sanften Tourismus im Südwesten Madagaskars weiter voranbringen. Der neue Zombitse Vohibasia Nationalpark kann dazu einen Beitrag leisten. Er stellt nicht nur eine Zuflucht für die Lemuren dar, sondern er macht Madagaskar auch als Reiseziel attraktiver.

WWF verlangt verschärften internationalen Schutz für Walhaie
9.10.2002: Das Fleisch der Walhaie landet, vor allem in Asien, immer häufiger im Kochtopf. Der WWF macht sich jetzt für einen verbesserten Schutz der größten Fische der Welt stark. Ein neuer Report von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und Weltnaturschutzunion (IUCN), verdeutlicht die Gefährdung der Giganten der Meere. Das Fleisch der riesigen Planktonfresser, die bis zu 15 Meter groß und 100 Jahre alt werden können, wird vermehrt nachgefragt - zugleich sinkt der Preis. Für den WWF ist das ein deutliches Signal für Überfischung. ?Gegen Piratenfischerei und den Schmuggel mit Hai-Fleisch hilft nur eindeutige Transparenz beim Handel?, betont Roland Melisch, Leiter des Referats Artenschutz beim WWF /TRAFFIC. Auf der bevorstehenden Konferenz zum Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES Convention on International Trade in Endangered Species) will der WWF dafür sorgen, die Riesenfische künftig über das Abkommen besser zu schützen. Eine schärfere Handelskontrolle sei nötig, um der Raubfischerei Einhalt zu gebieten und die Fischerei auf ein verträgliches Maß zurückzuführen.

WWF fordert Meeresschutzgebiet für die Schweinswale im Seegebiet zwischen Rügen und Bornholm
10.10.02: Die für die Ostsee als äußerst selten geltenden Schweinswale wurden in diesem Frühjahr in erstaunlich großer Zahl auf den flachen Meeresgebieten Adlergrund und Oderbank zwischen Rügen und Bornholm geortet. Wissenschaftler haben bei der Untersuchung der Umweltverträglichkeit für den Windpark Adlergrund mehr als zehn Tiere in diesem kleinen Gebiet beobachtet, obwohl Schweinswale in diesem Teil der Ostsee als vom Aussterben bedroht gelten. Nur noch auf 600 Tiere wird die Population für die gesamte Ostsee östlich Rügens geschätzt. Der WWF fordert nun die Bundesregierung auf, von ihren Kompetenzen aus dem neuen Bundesnaturschutzgesetz Gebrauch zu machen und die Gebiete Adlergrund und Oderbank zu einem Meeresschutzgebiet zu machen sowie bei der Europäischen Union als FFH- Schutzgebiet zu melden. Das nun festgestellte Schweinswalvorkommen ist ein weiteres Indiz für die hohe Bedeutung dieses Meeresteiles zwischen Deutschland, Polen und Dänemark. Bundesumweltminister Jürgen Trittin und seine Kollegin Renate Künast hatten zugesagt die Schutzpläne des WWF für den Schutz des Schweinswales zu unterstützen. Mit der Ausweisung des Schutzgebietes muss die Bundesregierung dafür sorgen, dass hier keine Genehmigung für die vier dort beantragten Offshore Windparks erteilt wird und dass der Kiesabbau beendet wird.
 
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Weitere Infos

Aktuelles von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt

27.09.2002
Mythen sind nicht auszurotten. Die Tierwelt schon. Mit der Kampagne mit eindeutig zweideutigem Motiv möchte die Zoologische Gesellschaft Frankfurt Aufmerksamkeit erregen. Aufmerksamkeit in Sachen Nashorn. Die Anzeige wird als Plakat in Frankfurt erscheinen und bundesweit in sog. Lifestyle Magazinen als Freianzeige. Dass das provokanten Motiv ein Hingucker wird, da sind wir sicher.
Bart- und Mönchsgeierstiftung tagen in Frankfurt. Am 27./28. September ist die ZGF Gastgeberin für das Treffen der europäischen Bartgeier Stiftung und der Mönchsgeierstiftung. Während der Tagung stellen die Geierexperten Zucht- und Auswilderungserfolge vor und besprechen die Zukunft des europäischen Geierschutz Programmes.
Am Wochenende 28./29. September finden im Zoo Frankfurt die Zootage statt. Die ZGF präsentiert das U§ Theater München mit "Spurlos verschwunden", einem Zootheater zum Thema Biodiversität und Artenschwund.
Wenn Sie den Newsletter  erhalten wollen, schicken Sie einfach eine Mail an andres-bruemmer@zgf.de
Zoologische Gesellschaft Frankfurt www.zgf.de


Utila-News
Liebe Freunde des Utila-Leguans,
Zootage in Frankfurt
Am Samstag und Sonntag (28. und 29. September) sind Zootage im Frankfurter Zoo. Im Exotarium des Zoos findet eine Videopräsentation des Schutzprojektes Utila-Leguan statt. Die Projektleiter Gunther Köhler und Sven Zörner werden am jeweils am Vormittag für einige Stunden als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
Utila Infotreff
Am Samstag dem 14. Dezember findet im Konferenzsaal des Frankfurter Senckenbergmuseums das nächste Informationstreffen für ehemalige und zukünftige Volontäre und am Projekt Interessierte statt. Informationen zum Volontariat, zur Station und zu laufenden Projekten werden von Diavorträgen über die persönlichen Erfahrungen der Volontäre im Artenschutzprojekt ergänzt. Persönliche Beratung zur Volontariatsplanung und allgemeine Fragen zum Projekt finden ebenfalls Platz.

Mit Verzögerung, aber dafür mit einem völlig neuen Lay-out, ist jetzt die
Ausgabe 4/5, Jg.2002, des 'FREIFLUGs',
der Online-Zeitung des Papageienschutz-Centrums Bremen e.V
. erschienen.
Sie finden den 'FREIFLUG' auf der Website des Papageienschutz-Centrums Bremen e.V. unter www.papageienschutz.de
Das Schwerpunktthema der aktuellen Ausgabe des 'FREIFLUGs' ist der Arten- schutz für Papageien.
Im Jahr 2001 begingen Deutschlands Artenschützer und Umweltpolitiker den 25.Jahrestag der Unterzeichnung des 'Washingtoner Artenschutzabkommens' durch die Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1976.
Im November 2002 wird in Santiago/Chile die 12.Konferenz der Unterzeichner staaten des 'Washingtoner Artenschutzabkommens statt, bei der es auch um die Verstärkung des Schutzes für vier bedrohte Papageienarten gehen wird. Aus diesen Gründen beschäftigt sich die aktuelle Ausgabe des 'FREIFLUGs' intensiv mit dem 'Washingtoner Artenschutzabkommen' und den schädlichen Auswirkungen des internationalen Papageienhandels auf die wild lebenden Papageien.
Lesen Sie u.a.:
- Taugt das 'Washingtoner Artenschutzabkommen' zum Artenschutz ?
- Qualen und massenhaftes Sterben - Was Wildpapageien im internationalen Handel zu erleiden haben
- Wild lebende Graupapageien - Wie lange wird es sie noch geben ?


Einladung zum 10. Workshop Tiergartenbiologie
25.10.02 – 27.10.02 Erlangen
In diesem Jahr wird der zehnte Workshop Tiergartenbiologie abgehalten. Der Workshop wird unter dem Motto Tierverhalten im weitesten Sinne stehen, wobei Themen wie Ernährung, Enrichment, Reproduktion und Neuentwicklungen in der Zootierhaltung angesprochen werden. Die Mischung der Vorjahre aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Roundtable-Arbeitsgruppen hat sich bewährt und wird auch dieses Mal beibehalten.
Letzte Anmeldungen zur Teilnahme am Workshop können noch formlos per E-Mail erfolgen ( ganslosser@zoobiology.de ). Weitere Informationen und das vorläufige Programm finden Sie auch auf der Website www.zoobiology.de
Die Tagungsgebühr beträgt für Vollzahler (inkl. Promotionsstipendiaten) 65.- Eur, für Studenten und andere Ermäßigungsberechtigte 30.- Eur und kann vor Ort im Tagungsbüro entrichtet werden. Die Gebühr umfaßt Verpflegung und Softdrinks Sa und So vormittags/mittags sowie Sa abends, den Eintritt am Sonntag in den Zoo Nürnberg, die Tagungsunterlagen und die Versendung
Mit freundlichen Grüßen,
PD Dr. Udo Gansloßer und Team



Der Deutsche Wildgehegeverband DWV e.V. lädt ein:
DIE ARBEIT MIT TIEREN
INTERDISZIPLINÄRES FORTBILDUNGSSEMINAR
MENSCH UND TIER IM VISIER
24. - 27. APRIL 2003
HEINZ-SIELMANN-STIFTUNG GUT HERBIGSHAGEN
In Kooperation mit BIOLOGISCHES INSTITUT METELEN E.V. Bundesweite Artenschutzschule
Organisation
ECKHARD WIESENTHAL
TEL.: 05528/200966; FAX: 05528/200967
EMAIL: TIE.GA.WIESENTHAL@T-ONLINE.DE
Das "WIE" der Weitergabe von rhetorischen Akzenten führt umso mehr zum Erfolg, je
mehr die Be-geisterung des Vermittelnden (wir, im Umgang mit den Tieren) an den
Adressaten (unsere Besucher) übertragen wird. Dies ist Basis des Seminars, das
letztendlich allen Zoologischen Einrichtungen zugute kommen wird.
unser Ziel...
... verfolgen wir in einem Kreis von Zoodirektoren und -pädagogen, Tierpflegern
und Auszubildenden sowie allen im Tierpark, Wildpark, Zoo Tätigen, die bereit
sind, neue didaktisch aber eben auch ökonomisch orientierte Ansätze zu finden, um
Natur und Ökologie verständlich an die Besucher zu vermitteln. Unser Seminar
unterstützt die selbständige Arbeit der Teilnehmer/innen während des Seminars und
letztendlich in praxi die zukünftige Tätigkeit am Arbeitsplatz.
und unser Programm...
...kann und will nur den groben Zeitrahmen vorstellen. Den Überraschungseffekt,
dem wir täglich mit Mensch und Tier im Tiergarten ausgesetzt sind, möchten wir
innerhalb dieses Seminars nachahmen. Wie sich in den Vor- und Nachgesprächen der
vergangenen Seminare gezeigt hat, birgt diese Vorgehensweise zahlreiche
Möglichkeiten, spontan zu reagieren und sich selbst dabei kritisch zu prüfen.
Haben Sie trotzdem Fragen? Rufen Sie uns gern an.
Der Preis für das 3-tägige Seminar beträgt: ¬ 245,-




Vom 17. bis 20. Oktober 2002 findet in Bergisch Gladbach bei Köln das
"2nd International Symposium on Canids" statt unter dem Motto "Wolf & Co - Behavior and Conservation
Themen u.a.:
"Jäger im Zwielicht: Afrikanische Wildhunde" (Greg Rasmusen, „Painted Hunting Dog Research Project, Zimbabwe)
„Die Ökologie der Dingos von Australien“ (Dr. Laurie Corbett, Australien)
 „Die langsame Ausrottung und die schnelle Widerkehr des Wolfes in Europa“ (Dr. Erik Zimen, Deutschland)
In weiteren Referaten von Dr. Dorit Feddersen-Petersen, Deutschland; Steve Wadlow, Kanada; Dr. Douglas Smith, USA; Günther Bloch, Deutschland; Dr. Paul Paquet, Kanada; Dr. Peter Neville, Großbritannien, hören Sie die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse über Wolf, Hund und Dingo, deren Lebensräume, artspezifisches Verhalten, Ökologie und Biologie.
Infos: Gabriele Huber. Fax & Fon: 0049 (0) 2234/8 96 97, Mobil: 0171 12 64 272 eMail: Canids2002@aol.com


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Ausstellungen

REGENSBURG Naturkundemuseum Ostbayern:
DAHEIM AN BACH UND FLUß Der Fischotter im Bayerischen Wald
bis 30.3.2003
http://www.regensburg.de/museumsportal/museen/naturkunde_museum.html

WAREN Müritz-Museum
Jahr der Geowissenschaften  BLAUER PLANET MIT SCHWARZER ZUKUNFT?
bis 17.11.2002

ERFURT Naturkundemuseum:
TIERKINDER
17.12.2002 bis 12.1.2003
http://www.erfurt.de/naturkundemuseum/

BASEL Naturhistorisches Museum:
HAIE - GEJAGTE JÄGER
8.1.2003 bis April 2003
http://www.nmb.bs.ch

HEIDE Museum für Dithmarscher Vorgeschichte
MOORLANDSCHAFT IM WANDEL
bis 20.10.2002
http://home.t-online.de/home/Arnold-Heide/musheide.htm

ULM Naturkundliches Bildungszentrum:
ÜBERLEBENSRAUM DONAU Eine Dokumentation der Ulmer Donaulandschaft
bis 31.8.2004
http://www.naturkunde-museum.ulm.de

BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
NATURSCHUTZGEBIETE ALS FRIEDENSRÄUME Biologische Vielfalt in Kolumbien
bis 27.10.2002


BREMEN Gerhard Marcks Haus
Der Zoo, Die Wildnis Und Die Weide - Deutsche Tierplastik von August Gaul bis Joseph Beuys
bis 27.10.2002
http://www.marcks.de

BRIENZ Schweizerisches Freilichtmuseum
Ausstellungen Rund Um Das Rindvieh
bis 31.10.2002
http://www.ballenberg.ch

GLURNS GLORENZA BZ Nationalpark Stilfserjoch
Nachtleben – Geheimnisse Der Finsternis
bis Jan 2003
http://www.stelviopark.it/


DETMOLD Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde
...SO FREI, SO STARK Westfalens Wilde Pferde

bis 31.10.2002

http://www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold/index.htm

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Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung .
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