Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 129 vom 17. Oktober 2002
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
ISSN 1619-6643

Liebe Leser der Zoopresseschau,

nach über drei Wochen Pause erhalten Sie heute zunächst zwei Ausgaben mit den wichtigsten Meldungen der letzten Zeit und den Pressemeldungen und anderer Informationen. Die aktuellen Meldungen dieser Woche folgen dann in einer regulären Ausgabe.

Nochmals herzlichen Dank an unsere fleißigen Rechercheure Christian Hellwig und Oliver John, die dafür sorgten, daß uns keine Meldungen abhanden kamen. 

Zur Erinnerung der Hinweis, daß die Homepage der Zoopresseschau sich nun unter www.zoopresseschau.info befindet. Dort kann man auch die "provisorische" Zoopresseschau vom 20.9. nachlesen, die wir aus Barcelona schickten.


 
  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Neue Zürcher Zeitung 21.9.2002
Zoo Zürich verstärkt Umzäunung des Wolfsgeheges
http://www.nzz.ch/2002/09/21/zh/page-article8ESUV.html
Anfang September wurden unabhängig voneinander zwei Kinder von einem Wolf verletzt. Augenzeugen des zweiten Vorfalls kritisierten die mangelhafte Abschrankung beim Wolfsgehege, die späte Mitteilung der Vorfälle durch den Zoo und die Ansicht von Zoodirektor Alex Rübel, die Eltern hätten eine Mitverantwortung für das Verhalten ihrer Kinder. Rübel bestätigte, dass die Kinder zuerst einen Holzbalken überklettern mussten, um so nahe an den trennenden Stahldraht zu gelangen. Bis zur Neugestaltung des Geheges wurde als vorläufige Sicherungsmassnahme auf der Besucherseite ein Metallgitter und bei den Wölfen ein Elektrozaun angebracht.
 
Walsroder Zeitung 21.9.2002
Personalabbau und Wintersaison-Debatte - Vogelpark Walrode tritt die Kostenbremse
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106634278
Die Unternehmensleitung des Vogelparks Walsrode hat 15 Mitarbeiter entlassen und überlegt, im Winterhalbjahr die Öffnungszeiten stark einzuschränken. Mit diesen "vorbeugenden Maßnahmen" wolle der Betrieb sich den aktuellen Gegebenheiten anpassen und dafür sorgen, dass das Unternehmen gar nicht erst in ernsthafte Schwierigkeiten kommt. Mit einer Werbe-Schlussoffensive will der Betrieb bis Ende Oktober die Besucherzahlen des Vorjahres wieder erreichen. Wie der Geschäftsführer berichtete, wird derzeit überlegt, ab dem 4. November nur noch an Wochenenden und in den Weihnachtsferien vom 23. Dezember bis zum 5. Januar 2003 täglich zu öffnen. Die Hauptsaison soll dann am 1. März nächsten Jahres beginnen.

Walsroder Zeitung 1.10.2002
Vogelpark Walsrode bleibt im Winter geöffnet
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106646796
Der Vogelpark Walsrode bleibt durchgehend geöffnet: Am 4. November beginnt die vierte Wintersaison in der Anlage. 72 Prozent aller Besucher kommen im Winter an Wochenenden in den Vogelpark, haben Untersuchungen ergeben. Weil die wirtschaftliche Lage zum Tritt auf die Kostenbremse zwingt, gab es Pläne, die Anlage in der dunklen Jahreszeit nur zeitweise zu öffnen. Täglich von 10 bis 16 Uhr können Gäste ab dem 4. November ein nahezu unverändertes Angebot genießen. Lediglich der Rundweg wird um etwa ein Drittel verkürzt, weil nicht alle Außenbereiche im Winter nutzbar sind. Erstmals bleibt im Winter auch die große Freiflughalle zugänglich. Ebenfalls geöffnet bleiben der Streichelzoo und die Aufzucht- und Babystation.

Nordkurier 21.9.2002
Stadt zahlt künftig mehr an den Tierpark
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/d_/d.php
Der Tierpark Ueckermünde kann bis zum Jahr 2009 jährlich mit einem Zuschuss von etwa 350.000 Euro rechnen. Das Geld kommt sowohl von der Stadt Ueckermünde als auch vom Landkreis Uecker-Randow. Letzerer will seinen Anteil am Zuschuss (bislang 100.000 Euro jährlich) aber ab 2002 auf die Hälfte reduzieren. Dies bedeutet für die Stadt Ueckermünde, tiefer in die Stadtkasse zu langen. Der Tierpark erhält von der Stadt von 2002 bis einschließlich 2009 jährlich etwa 300.000 Euro.

Märkische Oderzeitung 23.9.2002
Neues Urwaldgehege für Wieselkatzen im Berliner Zoo
http://www.moz.de/showDDP.php?OPENNAV=ddp&SUBNAV=1&SUBID=xbn&ID=38620
Die Wieselkatzen im Berliner Zoo haben ein neues Heim. Von ehemals drei gefliesten Innenkäfigen konnten sie jetzt in ein geräumigeres «Urwaldgehege» umziehen. Auf 25 Quadratmetern gibt es für die Jaguarundis auch einen kleinen Wasserfall und einen Wasserlauf, den die Tiere auf einem umgestürzten Baum überqueren können. An den Seitenwänden wurden in verschiedenen Höhen beheizte Liegeflächen angebracht. Damit die Urwaldatmosphäre stimmt, kann die Luft durch Regendüsen befeuchtet werden.

Augsburger Allgemeine 25.9.2002
Zoo steckt in der Finanzkrise
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1032875990907&regid=2
Eine Million Euro musste gestern kurzfristig und außerplanmäßig der Finanzausschuss des Augsburger Stadtrates bereit stellen, um der Zoo-GmbH aus einer akuten Schieflage zu helfen. Die Stadt ist mit 99,82 Prozent Hauptgesellschafter Zoos. Bei der Kämmerei ging die Hiobsbotschaft der Wirtschaftsprüfungsfirma Bayerische Treuhand ein, dass die aufgelaufenen Fehlbeträge in der Zoo-GmbH inzwischen höher sind als das Eigenkapital. In den vergangenen fünf Jahren seien rund 850.000 Euro an Fehlbeträgen aufgelaufen. Das Eigenkapital der GmbH betrage aber nur rund 700.000 Euro. Zur Finanzkrise im Zoo kam es, weil die Einnahmen stark gesunken seien. Im Jahr 2000 kamen rund 35.000 Gäste weniger als 1999, im Jahr 2001 waren es 75.000 Besucher weniger als 1999. Als zweiten Grund für die Finanzmisere nennt die Zoo-Direktorin drastische gestiegene Preise für Futter.

Dresdner Neueste Nachrichten 26.9.2002
Für Zoo-Direktor Lücker bleiben nur die Tiere
http://www.dnn.de/regional/29859.html
Die Stadt Dresden sucht einen neuen Geschäftsführer für den Zoo - per Inserat. Der Hintergrund: Seit Ende März der Vertrag der kaufmännischen Geschäftsführerin Ingeburg Hakuba auslief, hat Zoo-Direktor Hubert Lücker die Geschäfte allein weiter geführt. Die Gesellschafterversammlung beruft den Zoo-Direktor per 31. Dezember 2002 als Geschäftsführer ab. Lücker bleibe lediglich Zoo-Direktor. Andererseits werde ein neuer kaufmännischer Geschäftsführer dringend gebraucht, da der Zoo seit Jahren mit finanziellen Schwierigkeiten kämpfe. Die in einer Dresdner Boulevardzeitung verbreitete Nachricht, wonach der Zoo vor der Pleite stehe, dementierte Lücker: "Die Situation ist ernst. Dennoch wird der Zoo von der Landeshauptstadt nicht fallen gelassen."

Dresdner Neueste Nachrichten 27.9.2002
33 Bewerber für Posten des Zoo-Geschäftsführers
http://www.dnn.de/regional/29894.html
Bislang 33 Bewerber gibt es nach Auskunft des Presseamtes der Stadt Dresden für den Posten des neuen Geschäftsführers im Zoo.

Dresdner Neueste Nachrichten 11.10.2002
Präsident der "World Association of Zoos and Aquariums" kritisierte in einem Schreiben Oberbürgermeister Ingolf Roßberg
http://www.dnn.de/regional/30265.html
Der Zürcher Zoo-Direktor Dr. Alex Rübel, Präsident der "World Association of Zoos and Aquariums" (WAZA), kritisierte in einem Schreiben an Oberbürgermeister Ingolf Roßberg (FDP) dessen Entscheidung, Zoo-Direktor Hubert Lücker per 31. Dezember ohne Angabe von Gründen seiner Stelle als Geschäftsführer zu entheben und per Zeitungsannonce einen neuen Geschäftsführer ohne jegliche Qualifikation im Bereich der Zoologie zu suchen. "Prof. Lücker ist in der Zoowelt als sehr innovativer, zielstrebiger Zoodirektor bekannt, dem es gelungen ist, den Dresdner Zoo als einen der ersten im Osten Deutschlands im schwierigen Umfeld mit relativ geringen Mitteln und ohne große Verschuldung nach der Wende wieder in die Spitzengruppe der Zoologischen Gärten Europas zurückzuführen", so Rübel. Der Zoo leiste ausgezeichnete Arbeit im Arten- und Naturschutz.

Märkische Oderzeitung 26.9.2002
Neues Landschaftsaquarium für Berliner Zoo
http://www.moz.de/showDDP.php?OPENNAV=ddp&SUBNAV=1&SUBID=xbn&ID=38797
Nach siebenmonatiger Bauzeit wurde das neue Landschaftsaquarium des Berliner Zoos offiziell eröffnet. Der Besucher unternimmt eine Reise vom offenen Meer über das Korallenriff und die Mangrovenzone in den tropischen Regenwald Südamerikas und Südostasiens. Nach dem Umbau sind die vier Becken mit 40.000 Litern Wasser jetzt genau doppelt so groß wie bisher. Die Kosten von 1,6 Millionen Euro wurden durch Mittel der Stiftung Deutsche Klassenlotterie, aber auch durch Spenden finanziert.
Berliner Zeitung 27.9.2002
Landschaftsaquarium im Zoo wird wieder eröffnet
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/180161.html
Berliner Zeitung 30.9.2002
Vom Korallenriff in den Regenwald
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/181293.html
Berliner Kurier 30.9.2002
Neues Zoo-Aquarium in Berlin
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik3.html
B.Z. (Berlin) 1.10.2002
Angeln verboten! Die neuen Landschaftsbecken des Aquariums
http://bz.berlin1.de/aktuell/news/021001/fische.html

Thüringische Landeszeitung 26.9.2002
Verein setzt Schwerpunkte
http://www.tlz.de/tlz/tlz.gotha.volltext.php?id=260756
Die Schwerpunkte, die sich der Förderverein Tierpark Gotha für dieses Jahr gesetzt hat, konnten nach Auskunft von Tierparkleiter Roland Walther verwirklicht werden. 80 Prozent der Eigenmittel stellte der Verein dem Tierparkfest zur Verfügung. Finanzielle Unterstützung gab es zur Fertigstellung von Tiergehegen. So zogen im Frühjahr diesen Jahres die Sibirischen Tiger in eine neue Freianlage. Durch eine großzügige Spende der Gothaer Stadtwirtschaft konnten die Vogelanlagen erneuert werden. Dazu kommt noch das neue Freigehege für die Rhesusaffen.

Bieler Tagblatt 27.9.2002
Seeteufel sucht Käufer
http://www.bielertagblatt.ch/article.cfm?id=121799
Der Zoo «Seeteufel» in Studen (Schweiz) soll aus familiären Gründen verkauft werden. Er soll dem Publikum erhalten bleiben, denn gesucht wird ein Interessent mit Fachwissen, der den Zoo weiterbetreibt. «Wir treffen Vorbereitungen, die Aktiengesellschaft zu verkaufen», bestätigt Bruno Steiner, Besitzer des Seeteufels. Umsatzmässig habe der Zoo ein Rekordjahr hinter sich. Der Verkaufspreis bewege sich im einstelligen Millionenbereich. Es müsse nicht unbedingt ein Familienunternehmen sein, der Nachfolger könne auch eine Firmengruppe sein. Möglich sei zum Beispiel eine Erweiterung zum Freizeitpark.

Der Standard 27.9.2002
Im nächsten Frühjahr soll ein Pärchen Große Pandas in den Tiergarten Schönbrunn übersiedeln
http://DerStandard.at/Textversion/20020928/228.htm
Als grafisch-genormte Symbolfigur des WWF steht der Panda für den weltweiten Schutz der Natur und ihrer Geschöpfe; als eines der seltensten großen Säugetiere der Erde (die Gesamtpopulation wird auf rund 1.000 Tiere geschätzt) steht der Panda für die Bedrängnis, in der sich ebendiese Natur und ihre Geschöpfe durch den Herrschaftsanspruch des Menschen heute befinden. Außerhalb von China kamen bislang nur 20 Jungtiere zur Welt, viele davon durch künstliche Befruchtung, denn Pandas zeigen in menschlicher Obhut nur wenig Lust auf Fortpflanzung.

Südwest-Presse, 28.9.2002
Kein Platz für Tiere
http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/politik/artikel390890.php
Knapp 50 Millionen Menschen im Jahr besuchen die Zoos in Deutschland, und vor allem Tierkinder locken die Massen. Doch die Jungen haben - sofern sie nicht getötet werden - in aller Regel einen schlechten Start ins Leben: Denn ein Dasein "in menschlicher Obhut", wie Tierparkbetreiber es wohlklingend nennen, ist meist ein ziemlich erbärmliches. Seit Jahren stehen Zoos in der Kritik von Tierschützern. Und in der Tat sind manche Tiergärten in einem derart miserablen Zustand, dass die sofortige Schließung der einzige Ausweg wäre. Wenigstens sind die Zeiten vorbei, in denen man seltene und bedrohte Arten von professionellen Fängern und Händlern nach Belieben kaufen und halten konnte.
Mittlerweile sind die meisten Zoos international organisiert. Im Rahmen eines Europäischen Erhaltungszuchtprogramms wird exakt Buch geführt über jede bedrohte Art und jedes einzelne Tier.
Arterhaltung, Forschung und vereinzelt, sofern noch Lebensraum vorhanden, sogar die Auswilderung ausgerotteter Arten - das sind die Aufgaben, die ein moderner Zoo zu erfüllen hat. Jeder Zoobewohner ist Botschafter seiner Art. Manches bliebe unbeachtet, gäbe es nicht den Zoo.
Der Blick auf die Haltungsbedingungen darf kein allzu menschelnder sein. Dem Besucher mag es zwar einen Hauch von Idyll vorgaukeln, wenn Käfigkacheln mit bunten Dschungellandschaften überpinselt wurden. Den Tieren selbst, die ohnehin meist eine völlig andere Farbwahrnehmung haben, nutzt dies wenig.
Allmählich setzt sich die Erkenntnis durch, dass Zootiere Herausforderungen brauchen. Sie brauchen es, sich einen Platz im sozialen Gefüge zu erkämpfen. Und sie müssen sich fortpflanzen können. Somit ist der Nachwuchs mehr als Besuchermagnet: Er bietet den Elterntieren die Möglichkeit, ihre ureigensten Fortpflanzungs- und Brutpflege-Instinkte auszuleben. Und selbst wenn überzählige Tierkinder, sobald sie von den Müttern entwöhnt sind, getötet werden, so haben sie doch eine wichtige Aufgabe erfüllt.
Sterben müssen sie, weil in der Zivilisation kein Platz mehr für sie ist - weder in den Tierparks und noch viel weniger in der Natur. Allein um dies zu begreifen, braucht es den Zoo.


newsclick 28.9.2002
Neuer Eingangsbereich mit großem Parkplatz für Tierpark Arche Noah - Zoo öffnet sich einladend
http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1962992?version=2
Mit einem halbrunden Bau in warmen Ockertönen öffnet sich der Braunschweiger Tierpark Arche Noah in Stöckheim von sofort an einladend zur Leipziger Straße hin. Insgesamt hat der Neubau rund 200 Quadratmeter Nutzfläche, davor steht nun ein großer, gepflasterter Parkplatz zur Verfügung. Mit dem neuen Eingang ist ein großer Schritt in Richtung Zoo-Erweiterung getan worden. Denn der Tierpark wird in den nächsten Jahren um rund eineinhalb Hektar wachsen. Nächste Schritte sind die Anlage eines Nasenbär- sowie eines Krallenaffengeheges.

TAZ 30.9.2002
Löwen für Kabuls Zoo
http://www.taz.de/pt/2002/10/01/a0046.nf/text
China leistet mit zwei Löwen Wiederaufbauarbeit für den Zoo von Kabul. Zhuang Zhuang und Canny aus einem Safaripark in Peking wurden gestern zunächst in die chinesische Westprovinz Xinjiang geflogen. Dort nahm sie ein afghanischer Diplomat in Empfang. Zu der Lieferung gehörten sieben weitere Tiere, darunter ein Braunbär und ein Damhirsch.

Nordwest Zeitung 1.10.2002
Der Bremerhavener Zoo kann voraussichtlich erst im Jahr 2004 eröffnet werden
http://www.nwz-online.de/regionales/4100.html?showid=485269
Herzstück des neuen Zoos, der wegen des weichen Untergrunds am Weserdeich auf 300 Pfählen steht, dürfte das Eisbärgehege sein. Die Polarbären dürfen sich auf einen riesigen Salzwasserpool mit Meerblick freuen. In vier bis fünf Wochen schon ist "Schicht" für die Schimpansenfamilie im Affencontainer: Ihr neues Haus ist komfortabel eingerichtet und beinahe bezugsfertig. Die Besucher werden die Affen später durch Glasscheiben aus nächster Nähe beobachten können. Weil Eisbären und Schimpansen zu den gefährlichsten Wildtieren der Welt zählen, wurde für sie ein Hochsicherheitstrakt gebaut. Schon bald soll auch wieder mit der Eisbärenzucht begonnen werden. Dafür gibt es eine eigene Wurfbox mit schallisolierten Wänden.

Main Rheiner 2.10.2002
Tiergarten öffnet wieder seine Pforten
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=987518
Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wird der Tiergarten Kastel in Mainz wieder für die Öffentlichkeit geöffnet. Der Park wurde mit gemeinsamer Unterstützung der Stadt Wiesbaden und der Stadt Kastel-Mainz umgestaltet. Die Ziegen sind nach ihrer Evakuierung aus dem Taunus zurückgekehrt, der Teich ist wieder von Wasservögeln bevölkert und die Gehege für Kaninchen und für Hühner werden in Kürze fertig gestellt sein. Auch die Frettchen sind inzwischen von ihrem Ausweichquartier in ihr angestammtes Domizil zurückgekehrt. Da der gemeinnützige Verein zur Erhaltung und Förderung des Tiergartens große finanzielle Belastungen für den dringend erforderlich Umbau auf sich nehmen musste, ist er für jede Spende dankbar, zumal kein Eintritt erhoben wird.

Main Rheiner 7.10.2002
Ziegen und Frettchen zählten zu den ersten "Heimkehrern"
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=990116
Begeistert begrüßten die Kinder die Ziegen und Frettchen, die als erstes in ihre neuen Behausungen im Tierpark Mainz-Kastel einzogen. Die anderen Bewohner des Parks, die während der eineinhalbjährigen Bauarbeiten ausquartiert worden waren, treffen in den nächsten Wochen ein. Hölzerne Ställe und Gehege ersetzen die herunter gekommenen Betongebäude, die der Verein in Eigenleistung abgerissen und entsorgt hat. Die Stadt Wiesbaden erstellte gemeinsam mit dem Umweltamt ein Zehn-Jahres-Konzept für den Erhalt des Tierparks. Die Städte Wiesbaden und Mainz als Grundstückseigentümer stellen jeweils 7.500 Euro pro Jahr zur Verfügung und übernehmen damit die Hälfte der Gesamtkosten von etwa 300.000 Euro.

Schweriner Volkszeitung 2.10.2002
Letzte Spende für Fischotterhaus ist angekommen
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/02.10.02/otter/otter.html
Das Geld für die neue Fischotteranlage im Zoo Rostock ist komplett. Insgesamt kostet das neue Zuhause der Fischotter etwa 200.000 Euro. Das Geld kam hauptsächlich durch Spenden sowie durch Mittel des Zoos zusammen. Bereits jetzt können die Besucher ein Modell der zukünftigen Anlage in der "Darwin-Box" im Zoo betrachten. Das Original wird im Frühjahr fertiggestellt.

Ostsee Zeitung 2.10.2002
Bürger und Betriebe gaben 80 000 Euro für Otteranlage im Zoo
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112674_530865.html
Mit einem Spenden-Scheck vom Warnow-Park über 2.500 Euro steht die Finanzierung der Fischotteranlage im Zoo auf sicheren Beinen. Rund 80.000 Euro Spenden haben sich bei der Aktion "Schotter für Otter" bisher angesammelt. Die Bauarbeiten für die künftige Otter-Wohnstube haben bereits begonnen. Ende April bis Anfang Mai könnte sie fertig sein. Zunächst drei Otter sollen dort hinter einer sieben mal zwei Meter großen Scheibe ihre Bahnen schwimmen.

Zürich, 20 Minuten 3.10.2002
Schon 50 000 Fr gespendet
http://www.20min.ch/news/basel/story/5248664
Vor zehn Tagen hat der Zolli um Spenden für das neue Etoschahaus gebeten. 50.000 Franken sind schon auf dem Konto. Benötigt werden jedoch 2,5 Millionen, um die Anlage fertig zu bauen und wie geplant noch vor den nächsten Sommerferien in Betrieb zu nehmen.

Neue Zürcher Zeitung 3.10.2002
Tierpark Silberweide als Beobachtungsstation am Greifensee
http://www.nzz.ch/2002/10/03/zh/page-article8FSR9.html
Im November reicht die Greifensee-Stiftung ihr Konzept zur künftigen Nutzung des ehemaligen Tierparks Silberweide ein. Das Papier sieht vor, das schöne Gelände am See als Naturbeobachtungsstation zu nutzen, während an einem zentraler gelegenen Ort ein Theoriezentrum entstehen soll. Noch offen ist, ob auf dem Areal wieder Tiere gehalten werden. Nicht in Frage kommt laut Patricia Bernet ein neuer Tierpark oder ein Streichelzoo. Allenfalls werden einheimische Nutztiere gezeigt.

Westfalenpost 3.10.2002
Schwelmer Plastik im Wuppertaler Zoo
http://www.westfalenpost.de/wp/wp.schwelm.volltext.php?id=270877
Ein besonders attraktives und riesiges Geschenk erhielt der Zoologische Garten Wuppertal vom Vorsitzenden des Zoo-Vereins Wuppertal e.V., Bruno Hensel: Eine etwa zwei Meter hohe Tukan-Plastik aus Kunststoff, bemalt mit Tiermotiven aus der ganzen Welt. Die Tiermotive auf dem Tukan - übrigens alles Tiere, die es im Wuppertaler Zoo zu sehen gibt - stammen von der Schwelmer Künstlerin Barbara Klotz. Geschaffen wurde der "Tierwelt-Tukan" anlässlich der "Tukanparade" zum 40. Geburtstag des Vogelparks Walsrode, wo er von Mai bis September bereits von tausenden Besuchern bewundert wurde.

Hannoversche Allgemeine 3.10.2002
Schildkröte Rudi nicht mehr allein
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/143239.html
Schildkrötenmann Rudi aus Ronnenberg-Benthe ist nicht mehr allein, denn immerhin die Hälfte seiner am 9. September gestohlenen Artgenossen ist wieder aufgetaucht – im Magdeburger Zoo. Wie die Polizei vermutet, hat der Dieb 20 der äußerst seltenen Strahlenschildkröten dort ausgesetzt. Nach intensiver Suche der Polizei mit Spürhunden und Wärmebildkamera tauchten 16 Strahlenschildkrötenbabys und vier größere Tiere wieder auf. Es wird vermutet, dass der Dieb seine Beute nicht loswurde, sie deshalb in den Zoo schmuggelte und im warmen Affenhaus aussetzte.

Weser Kurier 4.10.2002
Gestohlene Tiere im Zoo gefunden
http://www.weser-kurier.de/niedersachsen/fs_wk_niedersachsen.html?id=76264
Drei Wochen nach dem Diebstahl von rund 40 streng geschützten Strahlenschildkröten in Ronnenberg (Region Hannover) ist ein Großteil der Tiere wieder aufgetaucht. Knapp zwei Dutzend der wertvollen Reptilien sind im Affenhaus des Magdeburger Zoos entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Weitere vier Schildkröten waren im Besitz von Kindern, die sie in einem Park in der Nähe des Zoos gefunden hatten. Einem Züchter aus Ronnenberg waren Anfang September 41 Strahlenschildkröten und 17 Griechische Landschildkröten gestohlen worden. Die Tiere haben zusammen einen Wert von mehr als 100.000 Euro. Wie sie nach Magdeburg kamen, ist für die Polizei bislang ein Rätsel. Offenbar habe der Täter die Tiere ausgesetzt, weil er sie nicht verkaufen konnte.

Lübecker Nachrichten 5.10.2002
Haie - Attraktion in Ostholstein
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/ostholstein__914710.htm
Das "Meereszentrum" Fehmarn setzt auf Haie als Publikumsmagneten. Ein rund 2500 Quadratmeter großer Anbau an die jetzige Halle wird als "Haiwelt" speziell den Meeresräubern gewidmet. In einem Jahr soll Eröffnung sein. Drei Millionen Liter Wasser soll das große Aquarium fassen; die Tiefe von sechs Metern ermöglicht den Meeresbewohnern ein Abtauchen in einem Winkel, wie er ihren natürlichen Bedürfnissen entspricht. Durch eine riesige Fensterfront von 16 Metern Länge sowie zwei hochkant angeordneten Fenstern können die derzeit etwa 480 000 Besucher pro Jahr die Fische beobachten.

Main Rheiner 5.10.2002
Tiere sollen mehr Platz haben
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=988626
Main Rheiner 5.10.2002
Förderer gesucht
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=988526
Der Wildpark in Mainz-Gonsenheim soll ein neues Gesicht erhalten. Die Umsetzung hängt allerdings vor allem von der Finanzierung ab. Ein Förderverein will jetzt frischen Wind in das Projekt bringen. "Die Bürger plädieren für die Umgestaltung des Wildparks. Das müsste vorwiegend in Eigeninitiative geschehen", macht Gonsenheims Ortsvorsteherin Ursula Stenner deutlich. Das neue Konzept, das für den mehr als 50 Jahre bestehenden Park fußt auf zwei Standbeinen. "Wir wollen zum einen für die Tiere bessere Bedingungen schaffen", erklärt Gründezernent Wolfgang Reichel. Vor allem die Luchse werden ein neues, größeres Zuhause neben dem Rotwildgehege bekommen. Dafür stehen erste Spenden bereit. "Zum anderen soll der Tierpark geöffnet und pädagogisch und didaktisch aufgebaut werden."

Saarbrücker Zeitung 4.10.2002
Zoo-Freunde suchen Gespräch mit Zoologischer Gesellschaft
http://www.sz-newsline.de/sta/GF0A2HAP_1.php3
Die Mitglieder des 1972 gegründeten Saarbrücker Zoo-Fördervereins wählten bei ihrer Versammlung nicht nur einen neuen Vorstand, sondern stellten zugleich die Weichen für eine bessere Zusammenarbeit mit dem Zoo-Leiter Vaclav Ceska und der von ihm ins Leben gerufenen "Zoologischen Gesellschaft". Vieles, so merkten der ehemalige Vorsitzende Norbert Walter und der Ehrenvorsitzende Herbert Klein rückblickend an, habe hier in den vergangenen Jahren nicht immer so funktioniert, wie es wünschenswert gewesen wäre. Die aktive Mithilfe des Vereins "Freunde des Saarbrücker Zoos e. V." sei in den letzten Jahren nicht mehr in diesem Maße erwünscht gewesen. Auf Grund der schwierigen finanziellen Situation des Zoos sei es dringend notwendig, den Tiergarten am Fuße des Eschbergs wieder attraktiver zu gestalten, um so mehr Besucher in den Zoo zu bringen. Nur wenn "Zoologische Gesellschaft" und die "Freunde des Saarbrücker Zoos" in einem Verein gemeinsam für die Zukunft des Zoos eintreten, könnte die Krise des Zoos überwunden werden.

Die Welt 6.10.2002
Eine Studie belegt, wie jüdische Zoo-Aktionäre in der Nazizeit systematisch ausgegrenzt wurden.
http://www.welt.de/daten/2002/10/06/1006b01360473.htx
Über Jahrzehnte haben Direktoren und Aufsichtsrat des Zoologischen Gartens versucht, die eigene Unternehmensgeschichte während der Nazizeit zu verdrängen. Doch nun wird der Zoo endgültig vom langen dunklen Schatten der Vergangenheit eingeholt: Im Gegensatz zu den Behauptungen des Vorstandes wurden nach Hitlers Machtergreifung systematisch alle jüdischen Aktionäre ausgegrenzt und mussten teilweise zu Spottpreisen ihre Anteile veräußern. Ab 1939 herrschte für Juden sogar generelles Besuchsverbot. Die Wissenschaftlerin Monika Schmidt hatte auf massiven öffentlichen Druck hin den Auftrag bekommen, das Zoo-Archiv einzusehen. Und prompt sind dort die angeblich verloren gegangenen Aufsichtsratsprotokolle aus den 30er-Jahren aufgetaucht. Ganz "überraschend", wie die ehemaligen Zoo-Direktoren Hans Frädrich und Heinz-Georg Klös noch heute behaupten. Trotz Widerständen im Zoo-Aufsichtrat ist jetzt eine Zusammenfassung von Monika Schmidts Studie in der jüngsten Ausgabe des "Bongo", dem erweiterten Jahresbericht des Zoos, abgedruckt worden.
Für den Soziologie-Professor Werner Cohn aus New York sind die Fakten "keine große Überraschung". Der 76-jährige Emigrant hatte im März 2000 den Stein ins Rollen gebracht, als er in den USA eine Interessengemeinschaft alter jüdischer Aktionäre gründete und "nach 60 Jahren endlich Wiedergutmachung vom Zoo" forderte. Erfolglos. Der Vorstand des Zoos wiegelte ab und behauptete steif und fest, "dass bei der Übertragung der Aktien weder Druck, noch Zwang, noch Nötigung stattgefunden hat". Vor wenigen Tagen hat Cohn nun ebenfalls ein Exemplar des "Bongo"-Heftes erhalten. Zufrieden sei er damit allerdings nicht, sagt er. Die Autorin ließ Cohn unterdessen wissen, dass er in dem Aufsatz vor allem eine Kritik an der mangelnden Vergangenheitsbewältigung nach 1945 vermisst.
Den seit 1. Juli 2002 amtierenden Zoo-Direktor Jürgen Lange hat der Alt-Aktionär jetzt aufgefordert, "die Studie wenigstens ins Internet zu stellen". Im Zoo wird dieser Wunsch zurzeit diskutiert. Zur Studie sagt der neue Direktor: "Auch mich hat das Ergebnis nicht überrascht. Zu einer Aufarbeitung der Zoo-Geschichte während des Dritten Reiches hätte es längst kommen müssen." Derweil ist die Entschädigungsfrage weiterhin offen. Hierzu gibt es bis heute keinen Vorschlag der 4000 Zoo-Aktionäre - weder vom Aufsichtsrat noch vom Senat, der den Zoo jährlich mit drei Millionen Euro alimentiert.


Märkische Allgemeine 7.10.2002
Zuchtanlage im Aufbau: Elefantenhof öffnet erstmals seine Pforten
http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?loc=2_6_1&id=73708&weiter=500
Fünf afrikanische Elefanten ziehen seit dreieinhalb Jahren Menschen aus Nah und Fern in das kleine Platschow. Seitdem leben nämlich Timba (23), Mala (17), Kenia (14), Balum (14) und der Bulle Sahib (23) auf dem Elefantenhof von Sonni Frankello und Lilian Kröplin. Am 19. und 20. Oktober soll der Hof endlich offiziell für alle geöffnet sein. In den nächsten zwei Jahren soll eine in Europa einmalige Elefantenzuchtanlage entstehen. Erste Schritte sind mit dem Umbau der Scheune zu einem Elefantenstall und der Errichtung der Gehege im Freien bereits zurückgelegt. Als Endkonzept steht ein Afrika-Park, in dem Besucher mehr als im Zoo erleben sollen. Die durch Auftritte, zum Beispiel in Zirkussen, viel herumgereisten Tiere seien zahm, und bieten die Möglichkeit des direkten Kontaktes zu den Dickhäutern.

Mannheimer Morgen 8.10.2002
Heidelberger Zoo eröffnet neue Attraktion, die den Naturtourismus in den Blick rückt
http://www.mamo.de/aktuell/lokales_und_region/nachbarschaft/20021008_aufmacher.html
Auf dem Gelände der undicht gewordenen "Bodensee"-Anlage im Heidelberger Zoo wurde der neue Yellowstone-Waldsee eröffnet. Für 350.000 Euro einschließlich vieler Eigenleistungen entstand ein wichtiger Baustein des Themenfeldes Naturtourismus im Tiergarten. Auf das natürlich angelegte Gewässer mit Tonziegeln, Schilfkläranlage, Kaskade und einem Geysir, der alle 30 Minuten ausbricht (allerdings kalt und nicht heiß), sollen bald Kappensäger und Büffelkopfenten fliegen. Ein Holzsteg erlaubt Besuchern Blickkontakt zu den Tieren aus nächster Nähe. In der gespendeten Rangerhütte wird in den nächsten Wochen ein Informationszentrum über den Yellowstone-Nationalpark aufgebaut. Als Nächstes wird eine große Voliere für Weißkopfseeadler errichtet, verrät Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann. Im Winter wird die Elefanten-Außenanlage um fast das Fünffache erweitert.

Süddeutsche Zeitung 8.10.2002
Mit dem Braille-Führer in den Streichelzoo
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel793.php
Jetzt können Blinde im Münchner Zoo durch einen eigenen Führer erfahren und ertasten, wie die Tiere aussehen und leben, die sie mit Nase und Ohr wahrnehmen. Der Verein Tierparkfreunde Hellabrunn München e.V. unter seinem Vorsitzenden Sven Thanheiser hat dem Zoo 20 Exemplare einer Loseblattsammlung für Blinde und Sehbehinderte übergeben. Themen-Schwerpunkt ist der Streichel- und Landwirtschaftszoo. Die Kosten teilten sich die Tierparkfreunde und die Bayerische Landesstiftung für Blinde.

Kölner Stadt-Anzeiger 9.10.2002
Im Zoo entsteht ein Refugium für asiatische Elefanten
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1033502004358
Für große Tiere wird derzeit im Kölner Zoo Platz gemacht. Um einer Familie asiatischer Elefanten naturnahen Lebensraum bieten zu können, wurden Gehege geräumt und viele Tiere an andere Zoos verschenkt. Der See ist abgelassen worden, an dessen Ufern die Besucher bisher Wölfe, javanische Hochlandrinder und Lamas zu sehen bekamen. Mit dem Wasser sind - wie in der Steppe - auch die Tiere verschwunden. Wenn es in diesem zwei Hektar großen Bereich des Zoos wieder Wasser gibt, folgen auch die Tiere. Asiatische Elefanten in diesem Fall, für deren artgerechte Haltung der Zoo 12,5 Millionen Euro teure Umbauten tätigt. Außer viel Platz brauchen die Dickhäuter ein Gelände mit Wasser-, Schlamm- und Sandbadestellen und Gelegenheit, durch ausgiebiges Scheuern auch Hautpflege zu betreiben. Eine strukturierte Landschaft und ein mit Pfeilern und begrünten Kuppeldächern dem Urwald nachempfundenes Haus machen es nach den Worten von Elefantenhaus-Projektleiter Martin Ahrens möglich, dass die Elefantenfamilie sich natürlich entwickelt.

Walsroder Zeitung 9.10.2002
Park übernimmt fünf weiße Tiger
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106655494
Europas einzige Gruppe weißer Tiger wird künftig im Serengeti-Park Hodenhagen leben. Mit einer Gesamtinvestition von 180.000 Euro wird begonnen, eine großflächige, naturnahe 2.400 Quadratmeter große Anlage zu bauen. Bereits im nächsten Jahr werden die Besucher aus vier Metern Höhe staunend die majestätischen weißen Tiger bewundern können. Von der fünfköpfigen Gruppe sind Madras und Shiva fortpflanzungsfähig.

Dresdner Neueste Nachrichten 10.10.2002
Neues Löwenpaar aus Lissabon in Leipzig angekommen
http://www.dnn.de/regional/30230.html
Leipziger Volkszeitung 9.10.2002
Löwen-Pärchen aus Lissabon bezog gestern Revier im Leipziger Zoo
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/22723.html
Aus dem Zoo in Lissabon ist ein junges Löwenpärchen im Leipziger Zoo eingetroffen. Wann die Leipziger die beiden Wildkatzen zum ersten Male bestaunen können, hängt davon ab wie gut sie sich einleben. Verwirrung herrschte zunächst über das Alter der beiden. Nach dem Auspacken der Kisten und dem Studium der Papiere steht nun fest: Die Katze ist 16 Monate jung und der Kater 13 Monate alt. Bei dem Pärchen handelt es sich um Angola-Löwen, die vom Aussterben bedroht sind. In frühestens zwei Jahren sei mit Nachwuchs zu rechnen. Die beiden Löwenkater "Arthur" und "Wolfram" werden im "Safari Wonderland" in Melaka (Malaysia) ein neues Zuhaus finden. "Arthur" hatte im März dieses Jahres die Löwin "Chiara" tot gebissen.

Berliner Kurier 9.10.2002
Affenstreit im Zoo: Werden Schimpansen Chinesen?
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik3.html
Noch tollen Kalle, Pedro, Gusta, Lilly und Soko durch ihr Gehege im Berliner Zoo. Doch hier können die betagten Tiere ihren Lebensabend nicht genießen - im Menschenaffenhaus ist nicht genug Platz. Die Chinesen wollen die Schimpansen in Beidaihei im Südwesten des Landes in einer Tier-Auffangstation unterbringen. "Das lehnen wir strikt ab!" sagt Daniela Freyer (32) von "Pro Wildlife." Begründung: "In China werden Tiere im Käfig gehalten, ohne Spielzeug oder Kletterbäume. Zoo-Direktor Dr. Jürgen Lange: "Der Umzug ist für die Affen natürlich eine starke Umstellung. Darum soll sie auch ein Tierpfleger begleiten. Wir prüfen ganz genau, wo die Tiere hinkommen. Sind wir nicht zufrieden, bleiben sie hier."

Berliner Morgenpost 10.10.2002
Scheiben der Pinguinanlage undicht
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story554389.html
Sie sind kaum eingezogen, da müssen sie auch schon wieder raus: Die Anlage der Königspinguine im Berliner Zoo ist undicht, es tritt Wasser aus. Voraussichtlich Anfang nächsten Jahres müssen die Glasscheiben ausgewechselt werden, die Tiere werden in der Zwischenzeit im Außengehege oder im Kühlcontainer untergebracht. Nach dem Ausbau der Scheiben muss der Raum aufgeheizt werden, damit die neuen Scheiben in absoluter Trockenheit eingesetzt werden können.

Kölner Stadt-Anzeiger 11.10.2002
Zwischen Verwaltung und Zoo gibt es Zoff
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1033502005481
Schüler haben keinen freien Eintritt mehr in den Kölner Zoo. Die Stadt erstattet das Eintrittsgeld nur noch, wenn die Klasse die Zooschule besucht. Zwischen dem Zoo und der Stadt ist ein Streit entbrannt. Die Schulverwaltung will dem Zoo auch diese Eintrittsgelder nicht mehr erstatten, so Zoo-Prokurist Christopher Landsberg. Eine gestrige Krisensitzung zwischen Werner Neulen vom Schulverwaltungsamt und Zoo-Direktor Gunther Nogge wurde ohne Ergebnis vertagt. Es geht um mehr als 50.000 Euro im Jahr, die die Stadt dem Zoo bisher für Schul-Zoobesuche erstattete. Eintritt für die Zooschule dürfe nicht erhoben werden, da es sich um einen "außerschulischen Lernort" handle, der gebührenfrei bleiben müsse. Der "normale" Zoobesuch dagegen, auch im Anschluss an den Zoo-Unterricht, müsse selbst bezahlt werden.

Kölner Stadt-Anzeiger 16.10.2002
Nogge: Eine Zooschule mit Eintritt darf es nicht geben
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1034595666851
Tiergartenchef Gunther Nogge warnt: „Eine Zooschule, die Eintritt kostet, darf es nicht geben. Folglich muss sie geschlossen werden.“ Der Direktor ist stinksauer. Nach einer EU-Richtlinie seien Zoos zur Umwelterziehung verpflichtet, das Land NRW entwickelte ein Konzept, in dem die Bedeutung außerschulischer Umweltlernorte wie Zoologischen Gärten hervorgehoben werde - „und der Stadt fällt als erstes ein, die Zooschule zu schließen“. Das habe sie mit der Entscheidung, dem Zoo Eintrittsgelder für Schüler nicht mehr zu erstatten, getan. Der stellvertretende CDU-Fraktionschef ist „innerhalb der Verwaltung“ dabei, nach einer Lösung zu suchen. Möglicherweise ließe sich ein geringer Obolus für den Eintritt in die Zooschule (und damit den Zoo) aber doch nicht verhindern. Die Kölner Zooschule war bei ihrer Eröffnung 1963 die erste Zooschule Europas und könnte nächstes Jahr ihr 40-jähriges Bestehen feiern.

Frankenpost 11.10.2002
,,Bärenpark Fichtelgebirge'': Aus der Idee ist ein Projekt geworden
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=349969
Ein Bärenpark im Fichtelgebirge hat eine Chance - aber nur wenn er eine wirkliche Attraktion darstellt, die viele Besucher anzieht. Das ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie, die der Tröstauer Bürgermeister Heinz Martini, der Biologe Stefan Pastor und der Wirtschaftsingenieur Armin Schaller vorgelegt haben. Ein großes, naturnahes Gehege mit Bären als Anziehungspunkt für Tagestouristen. Der ,,Bärenpark Fichtelgebirge'' müsste vom Start weg auf rund 100.000 Besucher im Jahr kommen - eine Schätzung, die noch als sehr vorsichtig zu bezeichnen sei. Rund 50.000 Besucher könne man aus dem Umland (Fahrtzeit bis zu einer Stunde) erwarten




Aktionen

Leipziger Volkszeitung 21.9.2002
Benefiz-Gala hilft den geschädigten Tierparks
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/20773.html
Mit dem "Zookonzert 2002 - Künstler singen und spielen für bedrohte Tiere" am 29. September im Leipziger Gewandhaus sollte besonders vom Hochwasser betroffenen Tierparks geholfen werden. Siegfried Stauche, Vorsitzender des Zoo-Fördervereins Leipzig und Präsident der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer, erläuterte: "Wir Zooförderer setzen uns für Artenschutz ein. Das heißt jetzt vor allem, den Tiergärten zu helfen, die ja Artenschutz praktizieren."

Leipziger Volkszeitung 24.9.2002
20.000 Euro fürs Tropicana
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/21219.html
Als sich Leipzigs Zoodirektor Dr. Jörg Junhold bei der Einweihung des Warmhauses Tropicana im Tierpark Eilenburg vor einem Jahr angenehm überrascht zeigte, versprach er auch, mal wieder vorbei zukommen. Dass er das Tropicana nun völlig zerstört wiedersehen musste, hat ihn erschüttert. Für Dr. Jörg Junhold und sein Zoo-Team war es daher keine Frage zu helfen. Nach mehreren Gesprächen mit dem Tierparkleiter Stefan Teuber stand fest, dass der Zoo Leipzig die Sanierungskosten für das Tropicana übernimmt. Die ersten 20.000 Euro kommen aus den Einnahmen der Dschungelnacht im Leipziger Zoo am 24. August. Auch alle weiteren Benefizaktionen des Zoos und der Verzicht auf die Mitarbeiterausfahrt sollen dem Tropicana zugute kommen.

Ostsee Zeitung 26.9.2002
Fast 2700 Euro für Eilenburger Tierpark
http://www.ostsee-zeitung.de/do/start_112747_525867.html
Kröpeliner Schüler halfen mit einem Firmenlauf dem Eilenburger Tierpark. Der "Firmenlauf" kombinierte die Einsatzbereitschaft der Schüler mit der Spendierfreudigkeit der Firmen Kröpelins und der Umgebung. Die Schüler wandten sich persönlich an die Firmen und baten diese, das Laufen der Teilnehmer zu sponsern. Über 40 Firmen und zahlreiche Privatpersonen beteiligten sich. Insgesamt wurden 1011 Runden gelaufenund damit Spenden in Höhe von 2497,50 Euro eingenommen. Durch den Kuchen-, Cola- und Brötchenverkauf erhöhte sich diese Summe auf 2669,10 Euro.

Leipziger Volkszeitung 11.10.2002
Mockrehnaer Schüler sammelten über 1000 Euro
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/22917.html
Torgauer Zeitung 12.10.2002
Schüler sammelten Spenden für Tierpark
http://www.hier-leben.de/NewsDetails.asp?ID=6332
Insgesamt 1.219 Euro sammelten die Mädchen und Jungen der Mittelschule Mockrehna in den vergangenen vier Wochen im Rahmen einer Spendenaktion zugunsten des von der Flut betroffenen Eilenburger Tierparkes. Der Erlös stammt unter anderem aus dem Verkauf selbst gebackenem Kuchens, Sandwiches, einer Tombola und eines Flohmarktes.


Sächsische Zeitung 22.9.2002
Tag der offenen Tür am Sonntag im Dresdner Zoo
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=148142
Beim Tag der offenen Tür im Dresdner Zoo wurden Bereiche zugänglich gemacht, die es für den Besucher normalerweise nicht zu sehen gibt. Zum Thema Artenschutz stand Zoodirektor Lücker selbst Rede und Antwort. Unter seiner Anleitung konnte man sich auch im Blasrohr-Schießen versuchen.

Ostsee Zeitung 23.9.2002
Abendliche Zoo-Führung bietet ungewöhnliche Eindrücke
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112674_522711.html
Mit einem neuen Angebot, kombiniert aus Abendführung, Blick hinter die Kulissen und kulinarischem Erlebnis, sollen noch mehr Besucher in den Rostocker Zoo gelockt werden.

Mannheimer Morgen 26.9.2002
Frankfurter Zoo gibt Besuchern neue Einblicke
http://www.mamo.de/aktuell/aus_aller_welt/20020927_zoo_frankfurt.html
Vom wissenschaftlichen Vortrag im Raubtiergehege bis zum Straßentheater zum Mitspielen reichte das Angebot des Frankfurter Zoos zu den 9. Deutschen Zootagen. Den Besuchern solle an diesen Tagen besonders das Thema Artenschutz vermittelt werden, sagte Zoopädagogin Martina Weiser. Die Zoobesucher können an Workshops und Vorträgen rund um Tiere und Naturschutz teilnehmen, die zum Teil vom Zoll, dem Senckenbergmuseum, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und dem Staatlichen Veterinäramt veranstaltet werden. Tierliebhaber können aber auch Einblicke in Bereiche des Zoos erhalten, die sonst den Augen der Öffentlichkeit verschlossen sind. So können sich die Gäste hinter die Felswände der Bärenanlage führen lassen oder die Filteranlagen der Robbenklippen besichtigen.

Frankfurter Rundschau 30.9.2002
Der Zoo zeigte am Samstag, was er außer Tieren noch so zu bieten hat
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181038.htm
Immer am letzten September-Wochenende kommen die Besucher in Mengen, nehmen den angebotenen Blick hinter die Kulissen in "ihrem" Zoo gerne wahr. Aber diesmal bei einem Traumwetter. Beste Resonanz also, was dem Team der Mitarbeiter das Engagement lohnte, gerade in Zeiten knappen Geldes, Sympathie für den Zoo zu wecken.  

Nürnberger Nachrichten 27.9.2002
Spendenaktion für Prager Partnerzoo
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=38879&kat=10
Mit ungewöhnlichen Einblicken in Käfige und Gehege lockte der Nürnberger Tiergarten die Besucher, um nicht nur zu informieren und unterhalten, sondern auch Spenden für den Partnerzoo in Prag zu sammeln, weil die Flutkatastrophe diesen verwüstet hat. Eine der Hauptattraktionen am Zootag: der erste in Nürnberg geschlüpfte Pelikan.

Ostsee Zeitung 2.10.2002
Gestern offizielle Übergabe im Vogelpark
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_530727.html
Die Marlower Vogelpark-Webcam ist zwar schon seit rund zwei Wochen in Betrieb, wurde jedoch jetzt offiziell übergeben. Dazu waren vor allem Vertreter der Sponsoren geladen, die das Projekt erst ermöglicht hatten und die unter www.vogelpark-marlow-webcam.de genannt sind. Die Webcam liefert tagsüber alle zehn Minuten ein aktuelles Bild aus der Ostsee-Vogelvolière des Vogelparks. Besucher, die weiter entfernt wohnen, können sich also schon vorher ein Bild vom Marlower Wetter machen. Die neue Kamera bietet aber viele andere Möglichkeiten. So können etwa zwölf Bilder aus den letzten 24 Stunden angesehen werden.

Rheinpfalz Online 4.10.2002
Erster Tierschutztag am Sonntag im Zoo
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20021004:3239120
Der Zoo Landau veranstaltete zum ersten Mal einen "Tierschutztag". Vereine, Institutionen, Mitarbeiter der Zooschule und des Zoos informierten an diesem Tag interessierte Besucher über die tiergerechte Haltung von verschiedenen Heimtieren sowie über andere Tierschutzthemen. Bei Gesprächen am Infostand der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) kamen Besucher vielleicht zu der Einsicht, dass zum Beispiel die Haltung von Reptilien nichts für jedermann ist.

Walsroder Zeitung 4.10.2002
Die geplante Versteigerung der bunten Vögel findet am Sonntag mangels Angebotes nicht statt - Keiner will sich von seinem Tukan trennen
http://www

pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106649499
Als im vergangenen Jahr die Idee geboren wurde, in Walsrode eine "Tukan-Parade" zu veranstalten, war das Echo eher zurückhaltend. Auch der Verkauf der Rohlinge lief zunächst schleppend. Doch mittlerweile haben die Besitzer der kunterbunten Vögel offenkundig eine intensive und sehr enge Beziehung zu ihren Tieren aufgebaut. Das hat eine schwerwiegende Folge: Die für den 6. Oktober, geplante Versteigerung der Tukane findet nicht statt. "Von 127 Tukanen sind nur zwei zum Verkauf angemeldet worden", ist auch Hans Geiger, Geschäftsführer des Vogelparks, überrascht vom offenkundigen Sinneswandel, der sich in den zurückliegenden Monaten ergeben hat.

Leipziger Volkszeitung 3.10.2002
Traditionelles Tierparkfest warb auch in eigener Sache
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/22082.html
Gut besucht war das Fest im Geithainer Tierpark; den Zuspruch, den das Fest fand, wollte Bürgermeister Heinz Herzog als gutes Omen verstehen, was die Zukunft des Tierparks betrifft. Denn er nahm das Fest zum Anlass, dafür zu werben, neue Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen, um den Bestand der beliebten Einrichtung auf lange Sicht zu gewährleisten. Herzog warb für einen Förderverein, der die Freunde des Tierparks zusammen führen könnte - um Gelder aufzutreiben und um gemeinsam bei der Pflege und Gestaltung des Parks mit anzupacken.

Nordkurier 4.10.2002
Einen ganzen Tag Kurzweil für Jung und Alt beim Tierparkfest
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/a/a.php
Das diesjährige Herbstfest im Ueckermünder Tierpark bot für die 4.000 Besucher wieder ein buntes, abwechslungsreiches Programm.

Nordkurier 9.10.2002
Öffentliche Fütterung der Löwen täglich in den Ferien
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/d/d.php
Vor einem Jahr wurde die neue Löwenanlage von viel Prominenz nach nur drei Monaten Bauzeit eingeweiht. Nach einem Jahr kann der Tierpark resümieren: Es hat geklappt. Naemi und Pazur gehen für Löwen ziemlich harmonisch miteinander um. Die Anlage erhält von den Besuchern immer viel Beifall. Zu einer Attraktion besonderer Art hat sich die öffentliche Fütterung um 16 Uhr entwickelt, die während der Herbstferien täglich stattfindet.



Nachwuchs

Neue Osnabrücker Zeitung 27.9.2002
Tisa kam zu früh, Ronja wurde nicht verstoßen
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/affen.html
Wie gut, dass in Osnabrück kaum jemand die afrikanische Sprache Suaheli spricht. Denn auf deutsch würde Tisa, der niedliche Schimpansennachwuchs im Zoo, schlicht "Neun" heißen. Tisa ist das zweite Kind, dass Lady im Osnabrücker Zoo zur Welt gebracht hat. Zufrieden sind die Zoomitarbeiter auch mit der Geburt von Ronja, einem Klammeräffchen, das am 18. September zur Welt kam. Ihre Mutter hatte ihr erstes Kind, Merlin, nicht angenommen, das Tier musste von einer Tierpflegerin aufgezogen werden. Doch Ronja wurde sofort von der Mama akzeptiert.

EXPRESS 27.9.2002
Ein echter kölscher Jung im Zoo - Nili (10 Tage) hat noch keinen Namen...
http://www.express.de/servlet/Satellite?artikelid=1032883851485&regid=1
Kölner Stadt-Anzeiger 27.9.2002
Happy Hippos im Kölner Zoo
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1032969569019
Nach zehn Jahren gibt es wieder Nachwuchs bei den Flusspferden im Kölner Zoo. Zwei Jahre war Papa Albert alleine, dann kam Jenny zu ihm in den Kölner Zoo. Jetzt gibt‘s endlich Nachwuchs. Einen Namen hat der kleine Wonneproppen noch nicht.

Schaffhauser Nachrichten 28.9.2002
Mutterglück- Gorilladame Sonja ist Mutter geworden
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=69358
Die 13-jährige Gorilladame Sonja im Münchner Zoo hält ihr fünfwöchiges Baby.

Leipziger Volkszeitung 5.10.2002
Voi Nam - ein halbes Jahr alt und schon ganz schön gewachsen
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/22226.html
Der Mini-Elefant aus dem Leipziger Zoo ist inzwischen ein halbes Jahr alt, hat sich auf 310 Kilo rundgefuttert und ist auf etwa 1,20 Meter gewachsen. Die gitterlose Zusammenführung mit Vater Mekong wurde bisher noch nicht gewagt, soll aber noch im Herbst passieren. Für Mekong gibt es derzeit andere Pflichten - er ist viel mit den weiblichen Tieren der Herde zusammen und soll mit Hoa für weiteren Nachwuchs sorgen.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 7.10.2002
In Uckersdorf gelang erstmals in Hessen eine Nachzucht von Rotbrust-Krontauben
http://213.61.31.33/main.php?ses_viewmode=37&dir=2&content_id=54975
Das Sechs-Punkte-Programm für eine sichere Zukunft des Vogelparks Herborn-Uckersdorf hat sich schon jetzt ausgezahlt. In diesem Jahr haben die Leiter Reinhold Wiegand und Wolfgang Rades so viele Besucher wie nie zuvor in dem Naturerlebnis-Zentrum begrüßen können: Voraussichtlich in den kommenden Tagen wird der 40 000. Vogel- und Tierfreund das Eingangstor passieren. Am 3. September ist in Uckersdorf ein Jungtier der beiden Rotbrust-Krontauben geschlüpft - die erste Nachzucht dieser seltenen Tiere auf hessischem Gebiet. Vor einigen Monaten kamen in dem Park zwei kleine Molukken-Kakadus zur Welt.

News 9.10.2002
Giraffengeburt im Basler Zolli
http://www.news.ch/detail.asp?ID=121204
Ein Giraffenmädchen ist im Zoo Basel zur Welt gekommen: Mutter Kimya hat in der Nacht auf Freitag Zahiri geboren, ihr siebtes Kind.

Tagesspiegel 9.10.2002
Tigerbabys verlassen Säuglingsstation
http://archiv.tagesspiegel.de/archiv/09.10.2002/250549.asp
12 lange Wochen lebten Sitara und Amudaja in einem Käfig im Trockenen, seit ihrer Geburt am 16. Juli. Jetzt sind die beiden weiblichen Tigerbabys vom Tierpark Friedrichsfelde für alt genug befunden worden für die Außenwelt. Gemeinsam mit ihrem Vater Turan und ihrer Mutter Sindaja sind die Zwillinge in eine großzügige Freianlage umgezogen.

Frankfurter Rundschau 11.10.2002
Zuwachs bei Nagern und Wolllieferanten
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181033.htm
Der Frankfurter Zoo hat Zuwachs bekommen. Ein männliches Alpaka-Fohlen, drei Vikunjas und vier Capybaras, die schwersten bekannten Nagetiere, erblickten in den vergangenen Wochen das Licht der Welt.

Mitteldeutsche Zeitung 11.10.2002
Nachwuchs bei den Ozelots
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1034349286737
Bereits zum dritten Mal hat es bei den Ozelots im Ascherslebener Tierpark Nachwuchs gegeben. Vor wenigen Tagen brachte die Mutter ein Junges zur Welt.

Schaffhauser Nachrichten 12.10.2002
Zucht: Erfolg in Ungarn
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=70290
Mandula (Mandel), das zwei Wochen alte Tapirbaby im ungarischen Zoo von Szeged ist nicht nur das erste in diesem Zoo geborene Tapirjunge, sondern stellt den ersten Zuchterfolg in Ungarn überhaupt dar.



Märkische Oderzeitung 24.9.2002
Luchse aus Tierpark Geltow entlaufen - Ein Tier wieder eingefangen
http://www.moz.de/showDDP.php?OPENNAV=ddp&SUBNAV=1&SUBID=xbg&ID=38693
Berliner Morgenpost 25.9.2002
Kleine Luchsfamilie auf Ausflugstour in Geltow
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story551315.html
Drei Luchse sind bereits am Sonntag aus dem Tierpark Geltow bei Potsdam entlaufen. Dabei handelt es sich um ein sechsjähriges Männchen, ein fünfjähriges Weibchen und die einjährige Tochter. Das Weibchen konnte am Montagnachmittag gestellt und nach einem Schuss aus einem Betäubungsgewehr eingefangen werden. Die beiden anderen Tiere werden sich nach Einschätzung der Tierpark-Leitung wohl in den Wäldern der Umgebung aufhalten.

Frankenpost 26.9.2002
Wölfin ,,Bärbel'' jagt in Tschechien
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=342834
Die Anfang Juli aus einem Gehege in Klingenthal geflüchtete Wölfin ,,Bärbel'' hat möglicherweise im deutsch-tschechischen Grenzgebiet mehrere Schafe gerissen. Mindestens 25 Stück sollen es allein auf einer Farm im tschechischen Graslitz sein. Die sechsjährige Wölfin darf nicht geschossen werden, da dies gegen das tschechische Gesetz verstößt, in welchem Wölfe geschützt sind.
Freie Presse 30.9.2002
Tierschützer fordern Schutz für Wölfin Bärbel
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/456729.html
Nach Auffassung sächsischer Tierschützer kann nur noch einer das Leben der Wölfin Bärbel retten. Mit einem Gnadengesuch hat sich der Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) deshalb am Montag in Chemnitz an Ministerpräsident Georg Milbradt (CDU) gewandt. Der Landesvater solle das Mitte Juni aus dem Tierpark Klingenthal entlaufene Tier mit sofortiger Wirkung begnadigen und dauerhaft in die Freiheit entlassen. Damit reagiert der BUND nach eigenen Angaben auf die dreiwöchige Gnadenfrist einer so genannten Wolfskommission. Die habe verkündet, dass es Bärbel ans Fell gehe, sollte sie auch in dieser Zeit nicht auf die ausgelegten Köder hereinfallen.
Frankenpost 1.10.2002
Bärbel wechselt Revier: Bei Rehau Schafe gerissen
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=345088
Wölfin Bärbel ist offensichtlich jetzt in Hochfranken unterwegs: Jedenfalls wurde in den vergangenen Tagen mehrfach im Raum Schönwald und Rehau ein Wolf gesehen. In der Röllmühle bei Rehau hat das Tier nach Polizeiangaben zwei Schafe gerissen; in Schönwald spazierte es mitten durch die Stadt.
Sächsische Zeitung 1.10.2002
Naturschützer bitten den Ministerpräsidenten um Gnade für entlaufene Wölfin
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=149600&rubrik=n_sachsen&etag=

Lippische Landes-Zeitung 24.9.2002
Kamele im Kalletal - Sultan zog im Tierpark ein
http://www.lz-online.de/news/lokal/no/LZ_20020924_2479152.html
Der ergraute Kamel-Greis Sultan, der 20 Jahre in der Zirkusmanege auf den Höckern hat, hat jetzt im Tierpark Kalletal seinen Altersruhesitz gefunden. Anlässlich eines Gastspiels im Lippischen besuchte der Zirkusdirektor den Tierpark, war begeistert von dem Areal, das den Kamelen dort zur Verfügung steht, und suchte das Gespräch mit Tierparkchef Dr. Dirk Neumann. Neumann ist in Zoo- und Zirkuskreisen dafür bekannt, dass er auch altersschwache Tiere aufnimmt, und bot Sultan spontan ein Plätzchen auf der Kamelwiese an.

Thüringer Allgemeine 24.9.2002
Vogeluhr verrät die Frühaufsteher
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=259228
Fröhliches Gezwitscher empfängt die Besucher des Vogelparkes Tirica in Vippachedelhausen im Weimarer Land. 122 prächtige Exoten haben hier eine Heimat gefunden. Doch die Aufmerksamkeit der Vogelfreunde gilt nicht nur den Gefiederten aus fernen Ländern, auch die einheimische Vogelwelt wollen sie den Besuchern erschließen. Dieser Tage wurde ein Lehrpfad eingeweiht; wann welcher Vogel singt, verrät eine Vogeluhr.

Märkische Oderzeitung 26.9.2002
Im Berliner DomAquaree entsteht Mega-Aquarium
http://www.moz.de/showDDP.php?ID=38794
Ein gigantisches Aquarium wird ab Herbst 2003 das I-Tüpfelchen des neuen City-Quartiers DomAquaree in Berlin sein. In dem 14 Meter hohen Glaszylinder mit einem Durchmesser von mehr als elf Metern gleitet zwischen kunterbunten Fischen ein Fahrstuhl. Für die Wartung der gläsernen Fischbehausung werden zwei Taucher eingestellt, denen die Tiere sozusagen aus der Hand fressen werden. Doch zunächst muss das Becken, das rund eine Million Liter Wasser fasst, besetzt werden. Dazu sucht dem Projektleiter zufolge ein Experte auf der ganzen Welt die schönsten Fische und reserviert etwa 2500 fürs DomAquaree.

Leipziger Volkszeitung 27.9.2002
Rathaus rudert zurück - doch kein Eintritt im Wildpark
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/21454.html
Die Leipziger Rathausspitze hat gestern versichert, dass der Wildpark auch im kommenden Jahr kostenfrei besucht werden kann. Der Vorschlag, von Erwachsenen einen Euro Eintritt zu verlangen, sei versehentlich auf die Sparliste für 2003 gelangt. "Wir setzen auf mehr private Spenden. Dazu ist ja extra ein Förderverein gegründet worden", so die Rathaussprecherin.

Berliner Zeitung 27.9.2002
Zoo-Tierarzt geht in den Ruhestand
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/180619.html
Nach seiner mehr als 30-jährigen Tätigkeit als Tierarzt und wissenschaftlicher Assistent im Berliner Zoo verlässt Dietmar Jarofke die Tiere und geht in den Ruhestand.

Nordkurier 28.9.2002
Vision vom Aqua-Zentrum rückt ein Stückchen näher
http://www.nordkurier.de/lokal/waren/auqrium/auqrium.php
Ein neues Müritz-Aquarium für Waren scheint derzeit gar nicht mehr so unwahrscheinlich wie noch vor einem Jahr. Experten legten jetzt den ersten Entwurf einer so genannten Machbarkeitsstudie vor, in der sie untersucht haben, ob sich ein "Aqua-Zentrum", ein Rundbau mit Außenteichen und drei Etagen, an der Müritz lohnen oder immer ein Zuschussgeschäft bleiben würde.

Sonntags Zeitung 29.9.2002
Die Elefanten im Zürcher Zoo waren zu dick.
http://www.sonntagszeitung.ch/sz/szUnterRubrik.html?ArtId=223320
Eine Diät war angesagt, ein paar hundert Kilo sollten die fünf grauen Mehrtönner schon abspecken. Der Zootierarzt Jean-Michel Hatt nahm sich vor drei Jahren des Problems an und änderte den Speisezettel der Dickhäuter: Die Massnahmen zeitigten Erfolg. Schon nach neun Monaten brachten die fünf Elefanten durchschnittlich 300 Kilo weniger auf die Waage.

Westdeutsche Allgemeine 8.10.2002
Schlimmer Vorwurf: Tiere aus Streichelzoo verspeist
http://www.waz.de/waz/waz.westen.artikel.php?id=480070
Zwei Pfleger des Recklinghäuser Tiergartens sollen Tiere aus dem Streichelzoo geschlachtet und an Ort und Stelle verspeist haben. Die Stadt hat die Männer bereits fristlos entlassen. Die Stadt war vor drei Wochen durch Hinweise aus internen Kreisen auf diesen Verdacht aufmerksam geworden. Die Tiere sollen in den letzten 18 Monaten geschlachtet worden seien. Zwei Kamerunschafe und etwa fünf Hühner werden vermisst.

German zookeepers suspended for eating animals
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18159/story.htm

Usinger Anzeiger 10.10.2002
Vier Mähnenspringer wieder zu Hause im Opel-Zoo – Letzter Vertreter gestern bei Schwalbach eingefangen
http://www.usinger-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=632613
Die vier Mähnenspringer aus dem Kronberger Opel-Zoo sind wieder zusammen. Vor mehr als einer Woche waren die Neuankömmlinge aus ihrer Behausung im Kronberger Opel-Zoo entwischt. Wobei sich keiner der Bediensteten einen Reim darauf machen konnte, wie es die Tiere geschafft haben könnten.

Horrified visitors see bears kill zoo keeper - Bangladesh
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18006/story.htm

China sends lions, bears to Kabul's decaying zoo
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18020/story.htm

Chinese animals fly to Kabul bound for shabby zoo
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18043/story.htm
 
Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos   ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Rheinpfalz Online 24.9.2002
Zoo hilft Pinguinen in freier Natur
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020924:3220809
Der Landauer Zoo setzt sich für Pinguine in Chile ein. Deutsche Biologiestudenten können sich zum Beispiel im Gehege mit den 31 Artgenossen beschäftigen und ihr Wissen später an Touristen in Südamerika weitergeben. Dafür macht sich die chilenische Tierschutz-Organisation "Fundacion Otway" stark, die vom Tierpark seit zwei Jahren unterstützt wird. In Puerto Montt, etwa 1000 Kilometer südlich von Santiago de Chile, dürften Besucher mit Fachleuten eine Insel besuchen, auf der Humboldt-Pinguine leben. Die Organisation selbst will vor allem eines: Die Humboldt-Pinguine vorm Aussterben schützen.

Frankfurter Rundschau 28.9.2002
Bundesweite Werbekampagne
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181013.htm
Mit einer Kampagne will die Zoologische Gesellschaft Frankfurt sich einem breiteren Publikum bekannt machen. Auf Plakatwänden in Frankfurt und in bundesweiten Zeitschriften wird von Mitte Oktober an die Arbeit der Gesellschaft für die vom Aussterben bedrohten Nashörner in der afrikanischen Serengeti thematisiert. Die Zoologische Gesellschaft, deren Wirken eng mit dem Namen des früheren Frankfurter Zoo-Direktors Bernhard Grzimek verbunden ist, unterstützt 71 Naturschutzprojektenweltweit und hat für diese Zwecke im vergangenen Jahr rund 3,4 Millionen Euro ausgegeben.

Vietnam's dwindling population of dugongs has been further reduced , with at least six of the whiskered sea mammals killed by fishers over the past month
http://enn.com/news/wire-stories/2002/10/10112002/reu_48677.asp

Australia set aside a massive chunk of outback desert as the nation's largest protected area, turning the territory over to Aborigines in a bid to protect the culture and environment.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/10/10112002/reu_48675.asp

Australia plans to create the world's largest fully protected marine reserve, announcing it had mapped out a giant park free of fishing and exploitation in its remote, sub-Antarctic waters.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/10/10102002/reu_48659.asp

California condors return to Mexico after 65 years
Three endangered California condors were released into the wilderness of Mexico's Baja California Peninsula http://enn.com/news/wire-stories/2002/10/10102002/reu_48655.asp

Extinction threatens species of antelope, camel, water mouse
The nomadic Saiga antelope could soon be taking its last leap, the wild Bactrian camel its last drink, and the Ethiopian water mouse its last dip. All are on the brink of extinction, conservationists said Tuesday.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/10/10092002/ap_48653.asp

Canada plans to create 10 huge new national parks and five marine conservation areas over the next five years to protect unique landscapes and animals in the world's second-largest country.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/10/10042002/reu_48607.asp

European epidemic kills 18,000 seals
A seal epidemic which has killed at least 18,000 animals — about half the seal population of north-western Europe, is over for now, Swedish scientists said.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/10/10022002/reu_48585.asp

Norway's whalers harpooned 634 whales in 2002, the biggest catch since Oslo resumed commercial hunts a decade ago in defiance of a global ban.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/10/10032002/reu_48592.asp

Norway sets 2003 whaling quota of 711
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18062/story.htm

Book explores man-eating lions of Tsavo
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18147/story.htm

An Ecuadorean court ordered an insurance company to pay US$10 million in damages for January 2001 fuel spill in the pristine Galapagos Islands.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/10/10032002/reu_48597.asp

Australia's Great Barrier Reef may be confronting a new enemy as an unknown disease spreads almost imperceptibly through its multi-hued coral.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/09/09272002/reu_48543.asp

Hairy-kneed camels join great white sharks on new list of protected migratory animals
http://enn.com/news/wire-stories/2002/09/09262002/ap_48535.asp

The Yucatan peninsula's centuries-old Mayan ruins, delicate nature reserves, and intricate ecosystems appeared to have survived the devastation of Hurricane Isidore
http://enn.com/news/wire-stories/2002/09/09262002/ap_48539.asp

Ships dumping bilge are slaughtering birds off Canada and killing 300,000 birds a year because the cost of disposing the bilge in port is higher than the fines they would face if caught, the World Wildlife Fund of Canada charged.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/09/09252002/reu_48512.asp

The United States may have no streams left that are free from chemical contamination, and about one-fifth of animal species and one-sixth of plant types are at risk of extinction
http://enn.com/news/wire-stories/2002/09/09252002/ap_48520.asp

Biologists' work shrinks Alaska urban goose flocks
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17857/story.htm

Sumatra haze blankets northern Malaysia
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17855/story.htm

Malaysian experts to survey Indonesia forest fires
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17859/story.htm

Iran bans frog hunt
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17877/story.htm

Smog clings to Indonesia Borneo, rain helps Sumatra
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17883/story.htm

Maternal lioness adopts its fifth baby antelope - Kenya
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/18106/story.htm

 

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