Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 128 vom 20. September 2002
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
ISSN 1619-6643





Liebe Leser der Zoopresseschau,

mit dieser provisorisch zusammengestellten Zoopresseschau melden wir uns aus Barcelona. Besten Dank an unsere fleissigen Rechercheure!
Das Zoopresseschau-Archiv finden Sie nun unter www.zoopresseschau.info, während unter www.zoo-information.de die Zoo-Infos-Datenbank mit Informationen über zur Zeit 150 Zoos und Tierparks in Deutschland aufgebaut wird.
Artikel-Recherche: Reinhard Hellwig, Oliver John

  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Berliner Zeitung 18.9.2002
Der Prager Zoo hat nach der Flut wieder geöffnet
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/vermischtes/.html/177337.html
Das Hochwasser in Tschechien hatte den Prager Zoo mit ungeahnter Härte
getroffen. Die Flut hat den gesamten unteren Teil des Zoos überschwemmt.
Wochenlang lag dort der Schlamm. Bagger mussten Berge von Geröll und
Morast beseitigen. Für fast die Hälfte der 1 900 Zoo-Tiere musste nach
einer neuen Heimat gesucht werden. 750 Vögel, 100 Säugetiere und 150
Reptilien brauchten in kürzester Zeit ein neues Quartier. Einige fanden
Unterschlupf in anderen Tiergärten, andere konnten in den oberen Zooteil
verlegt werden, der vom Hochwasser verschont blieb. Zoodirektor Fejk
bezeichnete die Geschehnisse als Apokalypse. Nicht nur für den Zoo,
sondern auch für sich persönlich. Aber das Leben geht weiter, inzwischen
wurden zwei Leguane geboren. Und vor kurzem konnte der Zoo seine Pforten
wieder öffnen. Das Glücksgefühl hält sich jedoch in Grenzen. Denn bis es
so wird, wie vor der Flut, wird es noch Jahre dauern.

Leipziger Volkszeitung 8.9.2002
Eilenburg - Am nächsten Wochenende werden wieder erste Besucher erwartet
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/19150.html
Dass es im Eilenburger Tierpark weitergeht, obwohl anfänglich ein
Totalverlust zu befürchten war, das hat der Tierpark auch einer
überwältigenden Flut der Solidarität zu danken. Neben dem Engagement des
Allwetterzoos in Münster, sind es viele andere Projekte, die Mut machen.
"Ich habe gedacht, dass wir den Schlamm noch in Monaten hier haben.
Jetzt ist er schon weitestgehend raus", nennt Stefan Teuber nur einen
Punkt.

Neue Presse 18.9.2002
Yukon-Bay: Arndt streicht Finanzierung
http://www.neuepresse.de/region_hannover/112510.html Die Zoo-Sanierung in Hannover bleibt ein Streitthema: Regionspräsident
Michael Arndt (SPD) hat die jährliche Finanzierung von 1,5 Millionen
Euro aus dem Haushaltsansatz 2003 gestrichen. Damit ist die
Alaska-Landschaft Yukon-Bay (geplante Gesamtkosten: 24,5 Millionen Euro)
gefährdet. „Der Regionspräsident sieht keine Finanzierungsmöglichkeit”,
der Dezernent für Umwelt und Naherholung hält den Bau der Yukon-Bay
hingegen für notwendig.

Zürich, 20 Minuten 19.9.2002
Zoo: Wolf verletzte Kinder
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/4465906
Gleich zweimal kletterten im Zürcher Zoo kürzlich Kinder beim
Wolfsgehege über die Absperrung. Ein Wolf verletzte sie durch ein Gitter
hindurch. Die jeweils etwa achtjährigen Kinder kletterten über die
Abschrankung und die gleich dahinter liegende Holzbeige und gelangten so
zum 80 Zentimeter entfernten Drahtzaun. Bis zur definitiven Sicherung
wurde die Stelle provisorisch abgeriegelt. Im Gehege selbst hat der Zoo
einen Elektrozaun installiert, damit die Tiere nicht direkt zum äusseren
Drahtzaun gelangen. Laut Rübel werden nun als Folge der Zwischenfälle
auch alle Absperrungen an den Gehegen überprüft.

News 18.9.2002
Kinder übersteigen Absperrung beim Wolfsgehege im Zoo Zürich
http://www.news.ch/detail.asp?ID=119554
Wer nicht hören will, muss fühlen - das alte Sprichwort haben zwei
Kinder Anfang September im Zoo Zürich am eigenen Leib erfahren: Sie
überstiegen die Absperrung beim Wolfsgehege und wurden von einem Wolf
verletzt. Eines der beiden rund achtjährigen Kinder erlitt eine harmlose
Kratzwunde, das andere Kind trug eine Bisswunde im Knie davon, die
genäht werden musste. Die Zwischenfälle ereigneten sich an verschiedenen
Tagen und unabhängig voneinander. Die Stelle sei abgeriegelt worden und
müsse nun neu konzipiert werden, so dass kein Überklettern mehr möglich
sei.

Der Standard 18.9.2002
Zum Geburtstag eine Voliere für den Waldrapp
http://DerStandard.at/Textversion/20020919/78.htm
Der Alpenzoo Innsbruck feiert am kommenden Wochenende seinen
40. Geburtstag. Aus diesem Anlass wird das die neue begehbare Großvoliere für den Waldrapp eröffnet.

Saarbrücker Zeitung 18.9.2002
Rita robbt jetzt mit durch die Bucht
http://www.sz-newsline.de/nk/GL59NNL5_1.php3
Zur offiziellen Einweihung der modernisierten Seehundanlage gestern
im Zoo gab's ein Geschenk aus Saarbrücken. Rocky und Lully
beobachteten neugierig, wie ihre neue Mitbewohnerin Rita aus
einem Käfig in ihr künftiges Zuhause verfrachtet wurde. Die beiden
Seehundbullen sind selbst erst Anfang Juli aus Bremerhaven angekommen.
Das 130000 Euro teure Projekt wurde von der Stadt Neunkirchen
finanziert. Die Maßnahme ist Teil des Investitionsprogramms zur
Aktivierung des Zoos.
Innerhalb des Programms wurde das neue Bärenhaus fertig gestellt,
als Nächstes wird jetzt das Elefantengehege modernisiert und das -haus
neu gebaut.

Berliner Zeitung 17.9.2002
Kürzungen für Tierpark Friedrichsfelde
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/177136.html
Die Kürzungsliste des Berliner Finanzsenators Thilo Sarrazin (SPD) sorgt
für große Empörung. Der Berliner Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz
nannte die Überlegung, den Tierpark in Friedrichsfelde zu schließen,
"völligen Blödsinn". Sarrazin will den Zuschuss bis 2008 um insgesamt 34
Millionen Euro absenken. "Soll ich die Tiere erschießen?" fragte sich
der Tierpark-Chef.

Berliner Morgenpost 14.9.2002
Etat im Tierpark ist bereits ausgereizt
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story549068.html
«Stimmt es, dass der Tierpark schließen muss?» Die Meldung, wonach
Finanzsenator Thilo Sarrazin die Mittel für Europas größten
Landschaftstierpark komplett einsparen möchte, hat sich gestern wie ein
Lauffeuer verbreitet. Entsprechend groß war die Aufregung an den
Kassenhäuschen in Friedrichsfelde. Tierpark-Direktor Bernhard
Blaszkiewitz wies seine Mitarbeiter prompt an, auf besorgte Anfragen
gelassen zu reagieren.

TAZ 18.9.2002
Lötzsch: Ende der Tierpark-Debatte
http://www.taz.de/pt/2002/09/19/a0158.nf/text
Gesine Lötzsch, Bundestagsdirektkandidatin der PDS im Wahlkreis
Lichtenberg, will per Bürgerbegehren "jede Art spekulativer Diskussion"
in Berlin über die Zukunft von Tierpark und Zoologischem Garten "sofort
und in Zukunft unterbinden. Das Bürgerbegehren solle sich beim Senat
dafür einsetzen, "dass Berlin sich umgehend ohne Wenn und Aber zum Fortbestand
des Tierparkes und des Zoos bekennt".

Märkische Oderzeitung 13.9.2002
Sarrazin will Gelder für Tierpark streichen
http://www.moz.de/showDDP.php?OPENNAV=ddp&SUBNAV=1&SUBID=xbn&ID=37954
Der Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) will den Rotstift
offenbar kräftig ansetzen. Er plant, die öffentlichen Zuschüsse für den
Tierpark Friedrichsfelde zu streichen (2003: 8,03 Millionen Euro).

Berliner Morgenpost 20.9.2002
Bürgerbegehren für Erhalt von Tierpark und Zoo
http://morgenpost.berlin1.de/archiv2002/020920/berlin/story550144.html
Die drohenden Kürzungen für den Tierpark Friedrichsfelde stoßen
besonders in Lichtenberg auf massiven Widerstand. So starteten sieben
Persönlichkeiten eine Unterschriftensammlung für ein Bürgerbegehren zum
Erhalt sowohl des Tierparks als auch des Zoos. Ziel sind 4000
Eintragungen, mit denen dann das eigentliche Bürgerbegehren in Gang
gesetzt werden kann.

Berliner Morgenpost 20.9.2002
CDU-Wahlkampf am Tierpark: Stölzl verurteilt Kürzungsabsichten des Senats
http://morgenpost.berlin1.de/archiv2002/020920/berlin/story550141.html
Bei einer Wahlkampfveranstaltung vor dem Tierpark Friedrichsfelde haben
sich gestern CDU-Chef Christoph Stölzl und die CDU-Bundestagskandidaten
Günter Nooke und Georg Eickhoff für den Erhalt des Tierparks stark
gemacht. Stölzl sagte, an dem Kürzungsvorhaben des Senats beim Tierpark,
«sieht man doch, dass sie durchdrehen». Der Senat würde nicht
anerkennen, dass ein Tierpark vor allem ein Familien-Vergnügen sei. Bei
der gestrigen CDU-Veranstaltung hielten die Politiker Plakate mit dem
Spruch «Wer den Tierpark quält, wird abgewählt» in die Höhe.

Berliner Morgenpost 17.9.2002
Tierpark-Direktor will über die Schließung nicht einmal nachdenken
http://morgenpost.berlin1.de/archiv2002/020917/berlin/story549488.html Die Zuschüsse für den Tierpark Friedrichsfelde sollen bis 2006 komplett
gestrichen werden. Bislang werden jährlich acht Millionen Mark
überwiesen. Ob dies das Aus bedeutet, darüber will Direktor Bernhard
Blaszkiewitz nicht einmal nachdenken. «Wir lassen uns hier nicht
verrückt machen. Es liegt uns auch noch kein offizielles Schreiben vor.»

Schweriner Volkszeitung 12.9.2002
Für 120 000 Euro wird der Zoo umgebaut - Größeres Gehege für Giraffen und Zebras
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/12.09.02/und/und.html
Mehr Platz für afrikanische Tiere: Im Schweriner Zoo wird das Zebra- und
Giraffengehege vergrößert. Gestern überreichte Wirtschaftsminister Otto
Ebnet dem Zoodirektor Michael Schneider einen offiziellen
Förderbescheid. Für 120 000 Euro sollen Baumaßnahmen am Zoo vorgenommen
werden - 98 000 Euro übernimmt das Land.

Stuttgarter Nachrichten 20.9.2002
Jagd in der Wilhelma bleibt umstritten
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/stn/page/detail.php/271262?_suchtag=2002-09-20
Der Streit um die in der Wilhelma praktizierte Jagd auf Stockenten,
Füchse und Feldhasen geht in die nächste Runde. Nachdem
Landwirtschaftsminister Willi Stächele diese Praxis nach dem
Bundesjagdgesetz für zulässig erklärt hat, schießt jetzt Winfried
Kretschmann, Landtagsabgeordneter der Grünen, verbal zurück. Besonders
"die vom Aussterben bedrohten Feldhasen" liegen ihm am Herzen.
Unberücksichtigt lässt er dabei die Tatsache, dass Stuttgart, und dort
speziell der an die Wilhelma grenzende Rosensteinpark, die absolut
höchste Feldhasendichte im Land hat.

Thüringer Allgemeine 20.9.2002
Bauverzug: Löwe Ramses harrt in der Ferne
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=251698&zulieferer=ta&rubrik=Stadt&kategorie=LOK&region=Erfurt
Zumindest der Rohbau der neuen Raubkatzenanlage im Erfurter Zoo, für die
im Herbst 2000 der Grundstein gelegt wurde, soll bis zum Winter fertig
sein. Bedingt durch Baukomplikationen sowie den Konkurs zweier
beteiligter Firmen sind die Arbeiten ein Jahr in Verzug geraten. Vor
allem wegen finanzieller Engpässe geht es derzeit nur ruckweise
vorwärts. Für den ersten Bauabschnitt wurden bisher insgesamt 880 000
Euro aufgewendet. Leider reichen die Spenden lang noch nicht aus,
bedenkt man die für die Fertigstellung noch aufzubringende Summe von 2
882 000 Euro.

Rheinpfalz Online 20.9.2002
Super-Aquarium am Yachthafen wächst seit gestern
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020920:3210942&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/spe/meldung.oft
Es war fast schon eine "Flaschenpost", die zur Erinnerung an den
Baustart des künftigen Aquarien-Hauses "Sealife Speyer" gestern in der
Erde neben der Baugrube am Yachthafen versenkt wurde: Oberbürgermeister
Werner Schineller bettete eine Kupferhülse in den Grund, die die
aktuellen Speyerer Tageszeitungen, den Bauplan, ein Polaroidfoto der
Feiergäste und einen Euro enthielt. Ostern 2003 soll die neue
Freizeit-Attraktion der Stadt fertig sein. Neun Millionen Euro steckt
die Firma Merlin Entertainment in das Speyerer Projekt. Es wird mit
seinen 2000 Quadratmetern, knapp 4000 Tieren aus bis zu 90 Arten in
insgesamt 700000 Litern Süß- und Salzwasser größer als die anderen in
Deutschland bestehenden Anlagen in Timmendorfer Strand, Konstanz und
Dortmund sein.

Ostsee Zeitung 12.9.2002
Eröffnung im Vogelpark - In neuer Anlage werden Socorrotauben gezüchtet
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_514510.html
Auf großes, auch überregionales, Medieninteresse stieß die
gestrige Eröffnung der Zuchtanlage für Socorrotauben und andere bedrohte
Vogelarten im Vogelpark Marlow. Für den Besucher sichtbar sind nur zwei
Volieren der neuen Anlage. In den restlichen neun Volieren sollen
Socorrotauben gezüchtet werden. Es handele sich dabei um die "einzige
Taube, die es nicht mehr in freier Natur gibt", sagte Vogelparkleiter
Matthias Haase. In der neuen Anlage sind außerdem ein Palawan-Pfanfasan,
ein Malaba-Hornvogel sowie ein Silberweg-Hornvogel untergebracht, und
demnächst soll ein Balistar hinzukommen.

Neue Osnabrücker Zeitung 8.9.2002
Osnabrück - Richtfest für neues Giraffenhaus
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/zoo1.html
Die Planungen für die größte jemals im Zoo
gebaute Anlage begannen 1994, zwei Jahre später erfolgte der symbolische
Spatenstich, im Jahr 2000 zogen die ersten Giraffen in einen Teilbereich
ein. Es folgten die Bauten für die Antilopen und die Giraffen und der
Einzug eines dritten Langhalses.
Zum Jahreswechsel werden die drei Giraffen Edgar, Ursula und Nille
behutsam ihr neues Haus und dann die Außenanlage kennen lernen.

Leipziger Volkszeitung 13.9.2002
Gewandhaus-Gala für geschädigte Zoos
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/19892.html
Stefan Teuber hatte vor vier Wochen das Gefühl "Das war´s".
Tote Tiere, zerstörte Anlagen - der Tierpark Eilenburg war faktisch
untergegangen, existierte nicht mehr. Nach harter Arbeit und
tatkräftiger Unterstützung vieler Helfer sieht das jetzt anders aus: Der
Tiergarten lädt ab heutigem Sonnabend wieder ein. Auch wenn die Besucher
in Eilenburg merken werden, dass es noch lange dauern wird, bis alles
wieder in Ordnung ist. Damit der Aufbau in den vom Hochwasser
betroffenen Tiergärten möglichst schnell gelingt, veranstaltet die
Gemeinschaft Deutscher Zooförderer am 29. September ein Benefizkonzert.
Der Erlös soll vor allem den Tierparks Eilenburg und Weißewarthe, aber
auch dem Prager Zoo zugute kommen.

Offenbach Post 10.9.2002
Grzimek-Camp im Zoo geplant
http://80.245.225.7/8_22_70716.html
Der originalgetreue Nachbau des Camps von Bernhard Grzimek,
dem Afrikaforscher und früheren Zoodirektor, soll ab 2003 oder 2004 im
Frankfurter Zoo angelegt werden. Außerdem sollen Schautafeln und
Dokumente über die Forschungsarbeit Grzimeks und seines Sohnes
Michael informieren.

Schweriner Volkszeitung 13.9.2002
Neue Futtermeisterei im Zoo eröffnet
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/14.09.02/raum/raum.html
Rinderhälften für die Großkatzen, ein weißes Kaninchen für den Luchs,
tiefgefrorene Küken und Mäuse für die Greifvögel stapeln sich in den
Kühlräumen der neuen Futtermeisterei des Rostocker Zoos. "Sie ist das
Herz des Zoos", schätzt Direktor Udo Nagel die Bedeutung des neuen
Zweckbaus ein. In rund einjähriger Bauzeit wurde der 1,8 Millionen Euro
teure zweigeschossige Neubau errichtet.

Zürich, 20 Minuten 13.9.2002
Das Etoscha-Projekt im Basler Zoo geht in die Endphase: Das zweite Haus steht bereits im Rohbau.
http://www.20min.ch/news/basel/story/3199917
Im neuen Haus werden Löwen und Nilkrokodile untergebracht. Die
Raubkatzen sind in ihrem Aussengehege durch einen acht Meter breiten
Wassergraben vom Publikum getrennt. Im hinteren Teil des Hauses entsteht
eine Flusslandschaft für die bis zu fünf Meter langen Krokodile. Die
Besucher können die Tiere durch eine Scheibe sowohl über als auch unter
Wasser beobachten. Das neue Haus wird voraussichtlich an Pfingsten 2003
eröffnet.

Ostsee Zeitung 13.9.2002
Zoo weiht neue Futtermeisterei mit Aktionstag ein
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112674_515832.html
Das Futtermittelhaus ist die größte Einzelinvestition des Rostocker Zoos
in diesen Jahren, die ohne die Unterstützung von Rostocker Bürgern
und Firmen nie hätte umgesetzt werden können. 1,75 Millionen Euro
kostete das Haus für die Zoo-Küche. 400 000 Euro wurden gespendet,
350 000 gab die Stadt dazu, 100 000 Euro brachte der Zoo aus
Eigenmitteln auf und für 900 000 Euro wurde ein Kredit aufgenommen.

Rheinpfalz Online 12.9.2002
Kommentar: Erbärmliches Bild
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020912:3190390&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kai/meldung.oft
Kommentar zur Situation im Naturzoo Kaiserslautern: - Das Bild, das er
abgibt, ist erbärmlich. Bestes Beispiel ist das Weidendorf. Der Tierpark
hat es geschafft, eine neue und schöne Attraktion in kurzer Zeit
vergammeln zu lassen - unbehelligt vom Grünflächenamt, zu dem der Zoo
gehört. Wenn der
neue Leiter Matthias Schmitt im Tierpark aufräumen will, braucht er
andere Organisationsstrukturen. Wenn das Geld nur halbherzig fließt,
ist in Siegelbach nichts zu bewegen.

Thüringer Allgemeine 18.9.2002
Thüringer Zoopark ohne Unterstützung des Landes
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=249780&zulieferer=ta&rubrik=Stadt&kategorie=LOK&region=Erfurt
88 Prozent der Thüringer kennen den Thüringer Zoopark in
Erfurt. 63 Prozent haben ihn schon besucht. Das geht aus einer Befragung
des Weimarer Forschungsinstituts. Dass der Zoopark neben den
Eintrittspreisen hauptsächlich nur durch die Stadt Erfurt bezahlt wird,
stimmt mich traurig", kritisiert Zoo-Verwaltungschef Jürgen Hieber
indirekt die Landesregierung. Erfreulich: Die Zahl der Zoobesucher bis
zum 1. September ist im Vergleich zum Vorjahr um 68 000 gestiegen.

Potsdamer Neueste Nachrichten 17.9.2002
Pexi und Bensi warten auf Umzug
http://www.pnn.de/Pubs/pots_mittelm/pageviewer.asp?TextID=9107
Pexi und Bensi, die beiden Braunbären aus dem Tierpark Geltow, warten
immer noch auf ein neues, größeres Gehege. Die Planungen des Tierparks,
an einen neuen Standort in Petzow-Löcknitz umzuziehen, sind unterdessen
einen Schritt vorangekommen. Die Bauvoranfrage für das Projekt jetzt
positiv beschieden worden. Ob es zu einem baldigen Umzug kommt, hängt
davon ab, ob die Parkbetreiber Dieter und Gisela Rux in den nächsten
Wochen ein tragfähiges Betreiberkonzept vorlegen können. Die Zeit
drängt, denn Teile des bisherigen Geländes werden bereits im nächsten
Jahr vom Alteigentümer beansprucht. Zur Finanzierung des Vorhabens ist
bereits ein Berliner Rechtsanwalt als potenzieller Investor im Gespräch.
Anfang des Jahres hatten Kreisveterinäramt, Berliner Tierschützer und
die Familie Rux eine vorübergehende Verlegung von Pexi und Bensi zum
Anholter Bärenpark in Nordrhein-Westfalen vereinbart. Dazu wird es
vorerst nicht kommen. Das erforderliche Ausweichquartier ist noch nicht
fertiggestellt.



Nachwuchs

news.ch 19.9.2002
Der junge Ameisenbär im Zoo Zürich ist über den Berg
http://www.news.ch/detail.asp?ID=119587
Der junge Ameisenbär Campo im Zoo Zürich hat seine ersten 100 Lebenstage
hinter sich. Damit hat das Bangen um das Überleben des heiklen Jungtiers
ein Ende. Campos Geburt war eine Schweizer Premiere. Bei den
Flachlandtapiren konnten schon 21 Geburten verzeichnet werden. Ende 2000
kam das Weibchen Amapa zur Welt; elftes und letztes Jungtier von Ibia,
die vergangenes Jahr im Alter von 19 Jahren starb. Nun hat Amapa
Gesellschaft bekommen von Mato aus dem Hamburger Tierpark Hagenbeck. Die
beiden sollen Gründereltern einer neuen Generation von Tapiren im
Zürcher Zoo werden.

Frankfurter Rundschau 20.9.2002
Bei den Chuckwallas bestimmt der Tierpfleger das Geschlecht
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181005.htm
In der Wüste des Exotariums sind wieder mal sieben der seltenen
Mini-Echsen geschlüpft Der Chuckwalla-Nachwuchs ist der dritte in Folge
- eine Glückssträhne für den Zoo, nachdem das gut 16 Jahre alte Männchen
bei wechselnden Damenbekanntschaften als unvermittelbar gegolten hatte.

Leipziger Volkszeitung 19.9.2002
Berliner Zeitung 18.9.2002
Plüschige Schneeleoparden
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/177413.html
Noch könnte man sie getrost streicheln, die beiden
Schneeleoparden-Weibchen "Sneela" und "Leila": Der Nachwuchs ist jetzt
im großen Landschaftskäfig des Tierparks Berlin zu sehen.

Neues Volksblatt 9.9.2002
Hodenhagen
http://www.volksblatt.at/210NV_790615.stm
Drei Monate alt ist das Weißschulterkapuzinerbaby

Der Landbote (Schweiz) 11.9.2002
Affen-Nachwuchs
http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=64125
Die Orang-Utan-Familie im Zoo Zürich hat Nachwuchs bekommen: Am 7.
September hat die 27-jährige Timor nach rund 260 Tagen Tragzeit eine
Tochter zur Welt gebracht, wie der Zoo gestern mitteilte. Vater ist der
41-jährige Pongo.

Schweriner Volkszeitung 10.9.2002
Die Taufparty für Hubert und Berti
http://www.svz.de/newsmv/lr/hag/10.09.02/die/die.html
Am Sonnabend wurde im kleinen Zoo am Waldhotel eine Taufparty für zwei
Damwildkälber groß gefeiert. Manfred Dierke errichtete im Herbst 2001
ein rund 2,5 Hektar großes Tiergehege, in dem sich Strauße und eine
Damwildherde tummeln.

Neue Presse 8.9.2002
Zoo Hannover: Flauschiger Nachwuchs bei den Flamingos
http://www.neuepresse.de/region_hannover/112276.html
In der Flamingo-Kolonie am Sambesi brüten die
lachsfarbenen Stelzvögel auf selbst gebauten, vulkanartigen Lehm-Nestern
Nach 31 Tagen sind die ersten drei Küken geschlüpft. Zoo-Sprecherin
Simone Hagenmeyer: "Wir sind alle sehr froh, denn es ist der erste
Flamingo-Nachwuchs nach zehn Jahren."

Ostsee Zeitung 10.9.2002
Hasenkind hält Ziehmutter auf Trab
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112674_512873.html
Möhren, Gurken und Salat lassen ihn völlig kalt – der kleine Feldhase,
der derzeit im Rostocker Zoo von Hand aufgezogen wird, bevorzugt Gräser,
Klee und Brennnesseln.



Hannoversche Allgemeine 18.9.2002
„Haben Elefanten einen Bauchnabel?“
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/142059.html
Wann immer die Hannoveraner ein tierisches Anliegen umtreibt, wenden sie
sich an „ihren“ Zoo und die Biologen Heiner Engel und seine Kollegen
Klaus Müller-Schilling, Andreas Knieriem und Katja Ebersbach beantworten
diese Fragen natürlich gern. Die Strapazierfähigkeit der Fachleute aus
dem Zoo hat allerdings ihre Grenzen. Neuerdings haben die Biologen
übrigens noch eine neue Klientel. Sie werden immer häufiger von
Mitarbeitern von Quizshows angerufen. Der Zoo hat jetzt eine offizielle
Sprechstunde. Sie ist von April bis Ende Oktober an jedem ersten Sonntag
im Monat von 17 bis 18 Uhr und von November bis Ende März von 15 bis 16
Uhr unter Telefon 28074163 erreichbar.

Frankfurter Rundschau 18.9.2002
Au-pair-Mädchen gehört zur Familie
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181019.htm
Die Familienjahreskarte des Frankfurter Zoos gilt nicht nur “für
Mann und Frau", sie ist vielmehr ausgelegt für zwei Erwachsene und
maximal drei Kinder. Welche Art von Beziehung diese Erwachsenen
zueinander unterhalten, interessiert uns dabei nicht", stellt die
Verwaltungsleiterin im Frankfurter Zoo unmissverständlich klar. Wichtig
sei lediglich, dass sie in irgendeiner Form eine Lebensgemeinschaft
bildeten.

Ostsee Zeitung 18.9.2002
Tiger bricht für Weibchen aus
http://www.ostsee-zeitung.de/aw/start_148669.html
Tigermännchen Bheem entkam in
einem Zoo in Bangladesch durch die Käfigtür, die eine Reinigungskraft
offen gelassen hatten. Sein Ziel: ein Tigerweibchen im Nachbarkäfig.
Erst die Polizei beendete den romantischen Besuch. Bheem wurde betäubt
und in seinen Käfig zurückgebracht.

Nordkurier 18.9.2002
Partnerschaft in Warder besiegelt
http://www.nordkurier.de/cgi-bin/fm.pl?location=http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/_kostation/_kostation.php
Seit etwa einem Jahr pflegt der Förderverein der BUND-Ökostation
Prenzlau Kontakte zum Haustierpark in Warder.
Schon im Frühjahr dieses Jahres konnten einige Tiere
erfolgreich von dort nach Prenzlau überführt werden, diesmal ging es um
Haltungsbedingungen besonderer Pferde-, Schweine-, Schaf- und
Ziegenrassen sowie um die Wirtschaftlichkeit einer solchen Einrichtung.
Eine Kooperation mit dem Tierpark Warder wurde besiegelt.

Die Welt 18.9.2002
Die "Arche" rettet bedrohte Tiere
http://www.welt.de/daten/2002/09/18/0918hh357220.htx
Auf einem Dach im niedersächsischen Rieste thront eine echte
Rarität. "Ziegenpeter" ist die letzte Rove-Ziege Deutschlands. Seine
Rasse gilt als längst ausgestorben, weltweit gibt es nur noch
Einzeltiere. Für chinesische Maskenschweine und französische
Poitou-Esel besteht indes noch Hoffnung. Für ihre Erhaltung
setzen sich Siegbert und Beate Wulf auf ihrem Hof ein. Seit Mai betreibt
das Diplom-Pädagogen-Paar den besonderen Tierpark der
"Arche Alfsee" bei Osnabrück. Auf acht Hektar tummeln sich rund 100
Tiere von 20 verschiedenen Rassen.

Nordkurier 17.9.2002
Wasser Marsch und kein Otter da
http://www.nordkurier.de/lokal/altentreptow/a/a.php D i e Attraktion war gestern zwar immer noch nicht zu besichtigen, doch
konnte sich PDS-Landesumweltminister Wolfgang Methling schon mal ein
Bild davon machen, wie und wo die beiden Fischotter im Naturerlebnispark
Mühlenhagen untergebracht sein werden. Und wenn schon kein Otterpärchen
da war, dann wurde wenigstens der Zufluss zum künftigen Gehege geöffnet.

Berliner Zeitung 18.9.2002
Max ist zurück
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/177710.html
Der Berliner Zoo hat einen Bewohner zurück: Fünf Jahre lang lebte
Schmutzgeier Max im Vogelpark Marlow. Der Zoo hatte den Vogel
mangels Platzes dorthin gegeben. Jetzt ist Max
geschlechtsreif und soll in Berlin für Nachwuchs sorgen. Bei
Untersuchungen
stellte sich heraus, der Vogel ist weiblich. Aus Max wird deshalb Maxi.

Mitteldeutsche Zeitung 13.9.2002
Neuer Tiger als Dauerleihgabe des Leipziger Zoos
http://www.mz web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=harz&RegionalRubrikName=Harz&MZWebArtikelID=1031593246772
Ein fünfjähriger Tigerkater lebt sich gerade im Ascherslebener Tierpark
ein. Sein Name "Puhdy" verrät, dass er namhafte Taufpartner hatte - die
"Puhdys". Der stramme Tiger ist eine Dauerleihgabe des Leipziger Zoos,
die mit Vertrag besiegelt wurde. Seit geraumer Zeit lebte der Tigerkater
aber im Chemnitzer Zoo.

Sächsische Zeitung 12.9.2002
Tierpflegern im Zoo über die Schulter geschaut - Ausstellung "Wölfe in der Oberlausitz" wird eröffnet
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=146709&rubrik=n_hoyerswerda&etag=
Interessantes über die verantwortungsvolle Tätigkeit der Tierpfleger im
Zoo von Hoyerswerda zu erfahren, dazu haben Besucher am kommenden
Sonntag wieder Gelegenheit. Gleichzeitig erfolgt die Eröffnung der Ausstellung
zum Thema "Wölfe in der Oberlausitz", die bis zum 29. September zu sehen sein wird.

Frankenpost 12.9.2002
Todesurteil für Wölfin ,,Bärbel''
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=335523
Der aus dem Tierpark Klingenthal ausgebüxten Wölfin ,,Bärbel''
droht der Abschuss. Nachdem der Tierpark die herum streunende Wolfsdame
an den Freistaat abgegeben hat, dürfe das Tier aus Sicherheitsgründen
zur Strecke gebracht werden.

Berliner Zeitung 10.9.2002
Berlin: Dinner und Dichter mit Haien und Piranhas
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/175394.html
Der Berliner Zoo bietet Nachtführungen
an. Mit der Taschenlampe und in Begleitung der Tierpfleger können
Kinder an jedem zweiten Donnerstagabend die Wasserwelt
erkunden. Erwachsene können ab 5. Oktober beim Dinieren im Kerzenschein
Piranhas und Haie im Aquarium beobachten - und dazu Dichterlesungen
lauschen.

Berliner Zeitung 10.9.2002
Berlin - Neue Becken fürs Zoo-Aquarium
http://www.berlinonline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/175222.html
Im Aquarium des Zoologischen Gartens wird es noch exotischer: Rund drei
Millionen Euro wurden in den Umbau der Landschaftsaquarien investiert.
Nach der Installierung der Technik ließ sich der Zoo Urwaldbäume
liefern. Die Urwaldlandschaft enthält unter anderem ein Becken für
Piranhas und Arapaimas. Auch die seit 1952 im Aquarium lebenden Pakus
werden dort untergebracht. Die Arbeiten im Aquarium sollen Ende des
Monats beendet sein.

Dresdner Neueste Nachrichten 10.9.2002
Mit dem Greifschwanz vom Ast herab kopfüber in den Futternapf
http://www.dnn.de/regional/29332.html Portrait des Salomonen-Riesenskinks im Dresdner Zoo.

Kölner Stadt-Anzeiger 10.9.2002
Kölner Löwe rettet den Zoo in Kabul
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&atype=ksArtikel&aid=1031060691412&openMenu=992279212917&calledPageId=992279212917&listid=994347600516
"Der blinde Löwe, dessen Schicksal die ganze Welt rührte, war der Löwe,
den Kölns ehemaliger Zoodirektor Kuhlmann Ende der 60er Jahre den
Kabulern schenkte." ,so Professor Gunther Nogge, der heute den Kölner
Zoo leitet und für eine Woche nach Afghanistan gereist war, um den
Wiederaufbau des im Krieg zerstörten Kabuler Zoos zu organisieren. 37
Jahre - so alt ist noch nie ein Löwe in einem Zoo geworden. Nogge: "In
der Regel werden Raubtiere knapp über 20 Jahre alt. Meines Wissens hat
es ein Löwe mal auf 32 gebracht." Als Nordallianz und US-Streitkräfte in
Kabul erinmarschierten, da saß eben dieser Löwe fast allein im völlig
zerbombten Zoo. Er war blind und halb verhungert. Sein Bild ging um die
Welt und animierte Zehntausende von Tierfreunden zu Spenden. Eine
Handgranate explodierte im Gehege, verletzte den Löwen schwer und nahm
ihm das Augenlicht. Rund eine halbe Million US-Dollar kam bei der
Spendenaktion zusammen, die heute für den Aufbau des Zoos zur Verfügung
stehen. Für den Löwen kam die Hilfe jedoch zu spät. Er starb vor einigen
Wochen.

Ostsee Zeitung 10.9.2002
Nasenbären neu im Tierpark
http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_512259.html Der Grimmener Heimattierpark mausert sich immer mehr zu einem
Schmuckstück. Nachdem kürzlich eine Fontäne eröffnet worden ist, sind
nun außerdem noch einige neue Bewohner hinzu gekommen.
Zwei junge Nasenbären und vier Schön- und Springsittiche
können dort ab sofort bewundert werden.

Thüringer Allgemeine 9.9.2002
Besuch im Zoopark: Langes Fell gegen Hitze und Kälte
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=235485&zulieferer=ta&kategorie=THU&rubrik=ThueringenNational=National
Ein Paar bulgarische schraubenhörnige Langhaarziegen erhielt der Zoopark
1966 als Geschenk vom Partnerzoo und der Partnerstadt
Lowetsch/Bulgarien.
Im Jahr 1968 wurden dem Thüringer Zoopark finanzielle Mittel
bereitgestellt, um in den Bergen des Balkangebirges nach reinrassigen
Bulgarenziegen zu suchen und auch zu kaufen.

Saarbrücker Zeitung 9.9.2002
Große Vogelschau in Herbitzheim
http://www.sz-newsline.de/igb/G4A9HOMK_1.php3
Unter dem Leitgedanken "Artenschutz und Arterhaltung durch Zucht" laden
die Vogelfreunde Bliestal zu einer großen Zucht- und Vogelschau ein.

Freie Presse 9.9.2002
Crimmitschau-Tierpaten zur Übergabe der Urkunden in den Sahnpark eingeladen
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/CRIMMITSCHAU/TEXTE/431224.html

Der Betrag von
insgesamt 1136 Euro findet in der Futterversorgung, den Tierarztkosten,
den Material- und Sachkosten vorrangig seine Verwendung

Freie Presse 9.9.2002
Klingenthal: Wenig Besucher beim Tierparkfest
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/VOGTLAND/OELSNITZ_KLINGENTHAL/TEXTE/432692.html
Mit reichlich 100 Gästen blieb die Veranstaltung weit unter den
Erwartungen der Organisatoren.

Walsroder Zeitung 9.9.2002
Walsrode – Tukane lockten zum 15. Entdeckertag die Besucher an
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=larttext&ausgabe=14032&redaktion=21&artikel=106614685
Gestern hatte die Tukane in Walsrode einen großen Auftritt: Sie waren
die "Zugvögel" beim 15. Großraum-Entdeckertag, den die Vogelparkstadt
unter das Motto "In Walsrode ist der Tukan los" gestellt hatte.

Frankenpost 9.9.2002
Tierparkleiter will auf Wölfin verzichten
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=333777
Tierparkleiter Dietmar Dörfel aus Klingenthal hatte vergangene Woche
beim örtlichen Polizeirevier ein Schriftstück hinterlegt, in dem er auf
die Wölfin verzichtet. Die Situation wachse ihm über den Kopf. Alle
Versuche, die Ausreißerin lebend zu fangen, seien bisher gescheitert.

Frankfurter Rundschau 9.9.2002
Frankfurt – FDP zur Zoodebatte
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181026.htm
Der FDP-Fraktionsvorsitzende im Römer, Volker Stein, hat die Region
aufgefordert, sich am Betrieb des Frankfurter Zoos finanziell zu
beteiligen. Der Zoo komme "in erster Linie den Bürgerinnen und Bürgern
der Region zugute", sagte Stein.Der FDP-Politiker forderte
Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff ((SPD) auf, in den Gremien der
Region entsprechende Initiativen zu starten.

Frankfurter Rundschau 9.9.2002
Frankfurt - Stadtfüchse haben sich in die Tierparks vorgearbeitet
http://www.fr-aktuell.de/fr/0407/t0407003.htm
Der größte hessische Zoo in Frankfurt leide unter der Nähe zum Ostpark,
sagt Kuratorin Hilsberg. Der Park mit seinem großen Kaninchenbestand
locke viele Füchse in die Gegend. Prädestinierte Fuchsopfer seien
Flamingos.
Ostsee Zeitung 9.9.2002
Stralsund - Heimtiertag erfüllte nicht alle Erwartungen
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112754_511589.html
Geflügel, Kleinnager, Hunde, Pflanzen- und Gemüsesorten standen im
Mittelpunkt beim ersten Heimtiertag im Tierpark am Sonnabend.

Nordkurier 7.9.2002
Burg Stargarder Tierpark weiht umgebautes Terrarium ein
http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/f__/f.php
Erste Bewohner wie etwa zwei Kaiserskorpione, rote
Königsnattern oder die schlanken Strumpfbandnattern mit und ohne rote
Seiten sind bereits eingezogen.

Darmstädter Echo online 20.9.2002
Ein Fonds für den Wildpark
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=161243
Mit der Einrichtung eines Fonds eigens für den Brudergrund will die
Stadt Erbach den Erhalt und weiteren Ausbau des Wildparks dauerhaft
sicherstellen.

Main Rheiner 20.9.2002
Nagersterben lässt Pflegern keine Ruhe
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=977686
Der rätselhafte Tod von 30 Meerschweinchen im Gonsenheimer Wildpark
lässt vor allem den Tierpflegern keine Ruhe. Für die Polizei ist der
Fall abgehakt: Die Tür zum Meerschweinchenstall wurde am Vorabend nicht
ordnungsgemäß geschlossen, und so hatte ein Fuchs in der Nacht auf
vergangenen Freitag leichte Beute. Doch die Pfleger bleiben dabei: Sie
haben das Törchen nach der Fütterung „hundertprozentig“ fest
verschlossen. Sie sind sicher: „Irgendjemand ist eingebrochen und hat es
geöffnet.“ Denn rund zwei Wochen vor dem rätselhaften Nagersterben
hatten Unbekannte ein Loch in den Zaun des Geheges geschnitten.

Bei Aktionstagen im Zoo hinter die Kulissen schauen
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/20704.html
Am Sonnabend und Sonntag sind Aktionstage im Leipziger Zoo - von 10 bis
16 Uhr können sie hinter die Kulissen schauen, Futterrationen bestaunen,
kommentierte Fütterungen erleben, den Tierpflegern Löcher in den Bauch
fragen und manchem Tier ganz nahe kommen. Auch mit der spannenden
Arbeit der Max-Planck-Forscher geht es auf Tuchfühlung: Alle Kinder
können in die Rolle eines Forschers oder in die eines Schimpansen
schlüpfen und Lerntests durchführen.

The Australian 17 SEP 2002
Strike keeps animals in
Keepers at three Victorian zoos will maintain their work bans for at
least another day after their push for a pay increase stalled again
yesterday.
The keeping, horticulture, and works staff from Melbourne Zoo, Werribee
Zoo and Healesville Sanctuary have implemented bans on information
sessions, paperwork and ground maintenance in response to the zoos'
refusals to agree to a 15 per cent wage increase over 18 months. Staff
at Melbourne Zoo also allowed animals access to their night yards
yesterday, resulting in many of the zoo's residents remaining hidden
from public view for the day.

Japan zoo fetes old animals on day for the aged
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17780/story.htm
Prague's flood-ravaged riverside zoo reopens
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17689/story.htm


 
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Pressemitteilungen
Leipzig, 20.9.
Einladung zur Spendenübergabe
Zoo Leipzig übernimmt Projekt im Tierpark Eilenburg
Das Hochwasser hat sich aus dem Eilenburger Tierpark zurückgezogen.
Was bleibt, sind Spuren der Verwüstung. Die zerstörerische Kraft des
Wassers hat in wenigen Tagen zunichte gemacht, was das Team vor Ort
mit Hilfe von Spenden, viel persönlichem Einsatz und Durchhaltevermögen
über Jahre hinweg geschaffen hatte.
Grund genug für Zoo-Direktor Dr. Jörg Junhold, nun zur Tat zu
schreiten. Nach eingängigen Gesprächen mit dem Tierparkdirektor
Stefan Teuber übernimmt der Zoo Leipzig die Sanierung der Urwaldhalle
„Tropicana“ in Eilenburg.
Die ersten 20.000 Euro sind bereits durch die Einnahmen der
Dschungelnacht am 24. August gesichert. Zur Übergabe dieser Spende
und zu einer Begehung vor Ort
am Dienstag, dem 24.09.2002 um 15.00 Uhr
laden wir Sie herzlich in den Tierpark Eilenburg ein.
Auch alle weiteren Benefizaktionen, wie z. B. private Spenden und
der Verzicht auf die Mitarbeiterausfahrt konzentrieren sich voll und
ganz auf das Projekt „Tropicana“.
Für Dr. Jörg Junhold und sein Team ist das Herzenssache: „Wir alle
hier im Zoo Leipzig können nachempfinden, wie es den Kollegen in
Eilenburg geht. Da arbeitet man jahrelang daran, Pläne und Träume für
den Tierpark und seine Bewohner zu realisieren. Wir wissen, wie viel
Kraft dahinter steckt. Auch wir mussten unsere Ziele verteidigen und
Lösungen finden, sie zu verwirklichen. Ohne die Unterstützung durch
Spenden könnten wir heute nicht so stolz auf all die neuen
Errungenschaften blicken. Deshalb ist es für uns selbstverständlich,
dem Tierpark Eilenburg finanziell zur Seite zu stehen, sondern auch
mit anzupacken.“

Braunschweig, 20.9.
Der Arche Noah Zoo Braunschweig erhält ein neues Gesicht!
Nach einigen Verzögerungen wird endlich die Eröffnung des neuen
Eingangs an der Leipziger Straße gefeiert. Am Freitag den 27.
September um 11:00 Uhr wird durch den Bürgermeister der Stadt
Braunschweig (pers. oder in
Vertretung) offiziell das Tor vom neuen Parkplatz zum neuen Eingang
geöffnet. Anschließend würden wir uns freuen sie bei einem gemeinsamen
Imbiss und Zoorundgang begrüßen zu dürfen.
Seit der Eröffnung des Zoos im Jahre 1964, durch den damaligen
Besitzer Siebenhaar liegt der Zooeingang an seinem jetzigen Ort,
an der eigens nach dem Zoo benannten Straße „Am Zoo“. Wer den Zoo aus
diesen Zeiten kennt wird
ihn heute nicht wiedererkennen. Mit dem stetigen Ausbau des Zoos
durch die heutigen Besitzer, Familie Wilhelm, wuchs auch die
Besucherzahl und der Bedarf nach einer verbesserten Infrastruktur.
Die Kapazitäten der Parkplätze, Toiletten und Restauration waren
ausgereizt.
Deshalb wurde seit 1997 an einem neuen Eingangsgebäude gebaut. Dies
befindet sich nun auf der gegenüberliegenden Seite des Zoos der
damit direkt von der Leipziger Straße, der Hauptdurchfahrtsstraße
durch den Ortsteil Stöckheim, aus zu erreichen ist. Davor befindet
sich ein großzügiger von der Stadt Braunschweig erstellter kostenloser
Parkplatz für die Zoobesucher. In dem Gebäude liegen die neue Kasse,
ein neues Café und das Büro des Zootierarztes. Weiterhin befinden
sich hier die neuen behindertengerechten Toiletten, die das Gefühl
vermitteln mitten im Dschungel zu stehen. Im Eingangsbereich wurde
auch die Anlage der Waschbären wesentlich vergrößert,
die in Zukunft hier mit den beliebten Stinktieren vergesellschaftet
werden sollen. Eine bislang einmalige Kombination.
Arche Noah Zoo, Dr. Florian Brandes

Leipzig, 19.9.
KIDZ - das Riesenkinderfest im Zoo zugunsten der Unikinderklinik
brach Spendenrekord
KIDZ - das Riesenkinderfest im Zoo Leipzig war auch in diesem Jahr
ein voller Erfolg. Knapp 10.000 große und kleine Besucher bevölkerten am
vergangenen Samstag den Zoo. Der Ansturm auf die vielen spannenden
Mitmachaktionen und die Stars wie z.B. Pittiplasch mit seinen
Freunden aus dem Märchenland war riesengroß.
Zahlreiche Unternehmen hatten sich eine Menge einfallen lassen,
um an diesem Tag Spenden für die Universitätskinderklinik zu sammeln.
Die Klinik selbst forderte mit einer Kinderolympiade kleine Sportler
und Tierfreunde heraus, deren Startgebühr ebenfalls in den
Spendentopf kam. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 9.027,37 Euro
können Herrn Prof. Dr. Wieland Kiess, dem Direktor der
Universitätskinderklinik übergeben werden. Das sind 1.300,00 Euro
mehr als im vergangenen Jahr. Damit wird ein wesentlicher Anteil des
mobilen EEG-Gerätes finanziert, das die Klinik dringend braucht.
Prof. Dr. Wieland Kiess: „Ich danke allen Unternehmen, die sich für
uns engagieren und den vielen Zoobesuchern, die dieses Kinderfest mit
Leben erfüllt und gespendet haben. Der Zoo Leipzig war wieder ein toller
Partner und hervorragender Gastgeber. Und auch meine Kollegen haben
alles dafür getan, dass dies ein schöner, erlebnisreicher Tag für die
Kinder und eine erfolgreiche Spendenaktion für unsere medizinische
Betreuung wird. Vielen Dank!“
Auch für zwei kleine Patienten, die schon sehr lange Zeit in der
Klinik verbringen müssen, ging zu „KIDZ“ ein Wunsch in Erfüllung.
Sie durften Elefantenbaby Voi Nam an diesem Tag ganz nahe sein und
es sogar streicheln.
Wir möchten uns an dieser Stelle auch für Ihre Berichterstattung im
Vorfeld bedanken, die zu diesem Erfolg beigetragen hat. Vielen Dank
auch an die beteiligten Partner: Arcor, Baugenossenschaft Leipzig e.G.,
Coca Cola, Deutsche Telekom, Gothaer Versicherungen, IBM, Jäger & Pohl GbR, Keramikmalstand Ulrich Schladitz, Konsumgesellschaft
Leipzig e.G., Leißlinger, Little John Bikes, Mc Donalds Taucha,
Pony- und Kutschfahrten Bauersfeld, Riff - Freizeitbad Bad Lausick,
Stadtelternrat Ohne Grenzen e.V. und U.S. Play.

Leipzig, 18.9.
Benfizkonzert der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ)
am 29.09.2002 im Gewandhaus zu Leipzig
Die Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (Dachverband für die deutschen
Zoofördervereine) veranstaltet am 29.09.02, 11:00 Uhr im Gewandhaus
zu Leipzig ein Benefizkonzert für den Artenschutz und für vom
Hochwasser geschädigte Tierparks.
Künstler: Michael Schönheit, Gewandhausorganist, Sinfonieorchester
des MDR, Kinderchöre des MDR
Moderation: Uta Bresan
Schirmherr: Walter Christian Steinbach, Regierungspräsident Leipzig
Ehrengäste: Dr. Alex Rübel, Weltzoopräsident (WAZA), Zoodirektor
Zoo Zürich, Prof. Dr. Hubert Lücker, Mitglied des Präsidiums des
Deutschen Zoodirektorenverbandes (VDZ), Zoodirektor Zoo Dresden,
Dr. Jörg Junhold, Zoodirektor Zoo Leipzig
Der Gewandhausorganist Michael Schönheit bringt Werke von J. S.
Bach und Max Reger zur Aufführung; die Kinderchöre und das
Sinfonieorchester des MDR Kinder- und Tierlieder. In der Konzertpause
besteht die Möglichkeit zu Gesprächen mit den Ehrengästen. Im
Eingangsfoyer des Gewandhauses präsentieren sich unter anderen der
MDR, verschiedene Zoos sowie die Zollverwaltung des Flughafens
Halle / Leipzig.
An dem Konzert nehmen rund 350 Mitglieder von Zoofördervereinen aus
Rostock, Magdeburg, Stendal, Dresden, Halle, Erfurt, Chemnitz,
Cottbus, Hannover, Eilenburg, Thale (Hexentanzplatz), Landau und
Görlitz teil. Weitere Karten sind an allen Vorverkaufskassen des
Gewandhauses oder telefonisch unter 0341 / 59 33 314 erhältlich.
Die Einnahmen des Konzertes von rund 40.000,- Euro sollen
Artenschutzprojekten und den vom Hochwasser besonders geschädigten
Tierparks Eilenburg und Weißwarte bei Stendal zu gute kommen.
Aus diesem Grund hofft die Gemeinschaft Deutscher Zooförderer
natürlich auf einen hohen Besucherzuspruch.
Alle Pressevertreter sind zu diesem Musikereignis recht herzlichst
eingeladen. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie eine Pressekarte möchten.
Übrigens haben Konzertbesucher an diesem Tag auch freien Eintritt
in den Leipziger Zoo.

Stuttgart, 18.9.
Flatterhafte Schönheiten
Nach der monatelangen anstrengenden Fresstour als Raupe sich einfach
mal hängen lassen, ausspannen – darin sind manche Nachtfalter wahre
Meister: Nach dem Schlüpfen aus ihrem Kokon im Schmetterlingshaus der
Wilhelma bleiben die Weibchen einfach dort sitzen und versprühen etwas
Schmetterlingsparfüm in die Luft. Die Männchen fliegen auf dieser
Duftspur gerade bis zum nächsten Weibchen, sorgen für den Fortbestand
der Art ... und das war’s dann auch schon, denn das Leben dieser
Falter währt nur einige Tage. Diese Standorttreue und die beeindruckende
Größe machen Atlas-Spinner und Kometenfalter beispielsweise zu nahezu
idealen Bewohnern des Schmetterlingshauses in der Wilhelma, denn sie
sind vom Besucher kaum zu übersehen und lassen sich geduldig immer
wieder betrachten. Die Tagfalter sind nicht ganz so groß, aber
farbiger, flatterhafter und deutlich langlebiger. Auf der Bank im
Schmetterlingshaus den bunten Faltern zuzuschauen ist eine wunderbare
Methode, den Stress des Tages abzubauen, die Seele baumeln zu lassen.
Nur eines sollten Schmetterlingsfreunde aller Altersklassen beachten:
Es ist nicht im Sinne eines Hauses ohne Gitter, durch die Blumenbeete
zu stapfen, um noch näher an die Falter heranzukommen oder die
empfindlichen Wesen in die Hände zu nehmen – etwas Geduld, und die
Schmetterlinge kommen zum Besucher!

Duisburg, 18.9.
Sommermode wie gehabt: Schwarz-weiße Streifen, viel Beinfreiheit
An der Mode der aus dem südwestlichen Afrika stammenden Damara-Zebras
des Duisburger AFRIKANUMs hat sich auch für die Sommerkollektion 2002
nichts geändert: Bei betonter Taille und viel Beinfreiheit sind
Streifen nach wie vor „in“.
Das am 14. August d.J. geborene Hengst-Fohlen bringt in dieser Hinsicht
also keine Überraschungen; der Freude über den tiergärtnerisch
wertvollen Zuwachs tut das aber selbstverständlich keinerlei Abbruch!
Die Kaiserberg-Zucht der schönen Tigerpferde gilt seit Jahrzehnten
als die bestflorierende dieser Art in Mitteleuropa. Eine knapp
20-köpfige Herde wie die der „Duisburger Serengeti“ gibt es in keinem
anderen Zoo der Bundesrepublik.
Made-im-Ruhrgebiet-Zebras werden übrigens weltweit nachgefragt –
und ein cleverer Tiermanager soll die deutsch-stämmigen wilden
Streifen-Pferde sogar ans Kap der Guten Hoffnung verschiffen wollen.

Leipzig, 18.9.
Den Zoo Leipzig hautnah erleben!
Zoo-Aktionstage 2002 mit Blick hinter die Kulissen
Besonders neugierige Zoobesucher kommen am 21. und 22. September 2002
auf ihre Kosten. Von 10.00 bis 16.00 Uhr können sie zu den
Zoo-Aktionstagen einen Blick hinter die Kulissen des Leipziger Zoos
werfen, Futterrationen bestaunen, kommentierte Fütterungen erleben, den
Tierpflegern Löcher in den Bauch fragen und dem einen oder anderen
Lieblingstier ganz nahe kommen.
So dürfen jeweils um 11.15 und 15.00 Uhr die Besucher ausnahmsweise
selbst Paviane füttern. Wie gelehrig und geschickt Elefanten sind,
ist beim Elefantentraining zu beobachten. Zu einem Tauchgang der
besonderen Art lädt an beiden Tagen um 14.00 Uhr das Aquarium ein.
Ganz Mutige haben die Gelegenheit, hinter die Kulissen der Löwensavanne
zu schauen und zu erfahren, wie die Großkatzen am liebsten ihren Tag
verbringen.
Wie schaffen es Schimpansen, verschiedene Nüsse mit Aststücken zu
knacken? Das können die kleinen Besucher im Forschercamp von Pongoland
selbst ausprobieren. Auch mit der spannenden Arbeit der
Max-Planck-Forscher geht es auf Tuchfühlung: Alle Kinder können in die
Rolle eines Forschers oder in die Rolle eines Schimpansen schlüpfen und
gemeinsam Lerntests durchführen.

St.-Peter-Ording 16.9.
Tolle Bastelmöglichkeiten in der Kinderscheune des Westküstenparks
Ob Käsemäuse aus Pappe basteln, lustige Esel oder Wollschafe -
für unsere kleinen Gäste gibt es ab sofort wieder viele tierische
Basteleien in der Kinderscheune
des Westküstenparks auszuprobieren. Im Rahmen Ihres FÖJ (Freiwiliges
ökologisches Jahr) betreut Jessika Hebek (20) Kinder und Jugendliche
beim Basteln und Spielen.
Viele tierische Themen aus dem Park werden aufgenommen und gestalterisch

umgesetzt. So können Kinder, die in der Mäuseküche die possierlichen
Nager beobachtet haben, gleich am gegenüberliegenden Basteltisch "ihre"
Maus basteln oder den Poitou-Esel "Ali-Baba" auf der Weide neben der
Kinderscheune beobachten
und dann gleich zur Schere greifen und ihn nachgestalten.
Oder habt ihr Euch schon einmal Euer eigenes Springseil gedreht?
Auch das könnt Ihr jetzt wieder regelmäßig im Westküstenpark tun!
Kinder von 3-99 Jahren sind herzlich willkommen. Bei Gruppen bitten wir
um Voranmeldung.

Leipzig, 16.9.
Dreharbeiten zu neuem MDR-Fernsehfilm im Zoo Leipzig
Einladung ans Set des Hauptschauplatzes
Im Zoo Leipzig laufen zur Zeit die Dreharbeiten für den neuen
MDR-Fernsehfilm „Tierärztin Dr. Mertens“ (AT) mit Christina Plate in der
Titelrolle.
Zum Inhalt: Susanne Mertens geht in ihrer Rolle als Ehefrau und Mutter
auf. Trotz erfolgreichen Studiums hat sie nie in ihrem Beruf als
Tierärztin gearbeitet. Ihr Leben ändert sich, als ihr Mann sie betrügt.
Sie verlässt ihn und zieht mit ihrem Sohn zu ihren Eltern. Sie will
endlich in ihrem Beruf arbeiten. Ihr Vater, Direktor des Leipziger Zoos,
ist von dieser Idee und der Scheidung von ihrem Mann überhaupt nicht
begeistert. Auf Drängen von Susannes Mutter bekommt sie dennoch eine
Anstellung als Assistenzärztin bei ihm. Als sie in dieser Situation der
charmante Kinderarzt Christoph umwirbt, fällt es Susanne sehr schwer,
ihren Gefühlen nachzugeben…
Gemeinsam mit dem MDR laden wir Sie herzlich zu einem Pressetermin am
Set ein:
am Dienstag, dem 17. September 2002 im Zoo Leipzig.

Gelsenkirchen 16.September 2002
Nachwuchs bei Rappenantilopen auf der Afrika-Savanne
GOLLUM heißt der junge Bock und seit heute ist er auf der Afrika-Savanne
zu sehen. Für Mutter DANCY war die Geburt in den Stallungen
unkompliziert. GOLLUM ist inzwischen ihr dritter Nachwuchs. Mit Vater
ZDENEK und Tanten ist GOLLUM jetzt auf der Savannen-Anlage unterwegs und
weicht im Moment noch ehrfürchtig den Zebras und Straußen aus.

Heidelberg 12.9.
„Sesam öffne Dich“ – Blick hinter die Kulissen des Zoo Heidelberg
Am 14. und 15. September 2002 zwischen 10.00 Uhr und 17.00 Uhr bietet
der Zoo Heidelberg einen ganz besonderen Service für seine Besucher.
Unter dem Motto „Sesam öffne Dich“ bietet sich den Zoobesuchern ein
Blick hinter die Kulissen des Zooalltags. Die Türen mit dem bekannten
Schild „Zutritt nur für Zoomitarbeiter“ werden an diesem Wochenende für
die Besucher geöffnet. Die Tierpfleger haben sich viele Gedanken
gemacht, wie sie etwas von ihrer täglichen Arbeit zeigen und erklären
können. Da gibt es Führungen in die Wurfboxen der Löwen, in das
Robbenhaus und in die Kühlkammer. In der Futterküche können die Besucher
Heuschrecken und Mehlwürmer hautnah oder hinter Glas bewundern, im
Vogelrevier läßt sich der Pfleger sogar bei der Zubereitung der
Futterschalen für über 700 Vögel auf die flinken Finger schauen. Häufige
Fragen wie „Geht der Pfleger zu den Löwen in die Box?“, „Warum braucht
ein Kamel Streicheleinheiten?“ und „Wieviel frißt
ein Elefant?“ werden an diesem Wochenende beantwortet. Aber natürlich
können auch große und kleine Gäste selbst Hand anlegen, die
Riesenschildkröten müssen eingeölt und die Esel gestriegelt werden. Das
Affenrevier zeigt, daß es nicht reicht, den intelligenten Schützlingen
einfach nur mundgerechte Futterportionen zu reichen, sondern daß die
Affen beschäftigt werden müssen: da wird Futter versteckt, Nüsse in
einer Kiste verschlossen und Honig in Bambusröhrchen gefüllt. Und bei
all dem dürfen die Besucher natürlich mithelfen.
Die Info-Ranger des Tiergartens sind am nächsten Wochenende auch wieder
aktiv. Mit ihren blauen Westen gut zu erkennen, stehen sie den ganzen
Tag über für Fragen jeglicher Art zur Verfügung und haben natürlich auch
eine Menge interessanter Informationen über ihre Arbeit und die
Zooschule mitgebracht.
Bei der Veranstaltung „Sesam öffne Dich“ gilt folgendes Motto: dieses
Wochenende gehört dem interessierten Zoobesucher, der die Möglichkeit
haben soll, hinter die Kulissen zu schauen, mit den Pflegern über das
Lieblingstier zu reden und viel über die Arbeit eines Zoologischen
Gartens zu erfahren.

Leipzig, 11.9.
KIDZ – Zoo-Riesenkinderfest zugunsten der Universitätskinderklinik
mit Pittiplatsch, Schnatterinchen und großer Kinderolympiade
„Große helfen Kleinen“ und Große feiern mit Kleinen – beim
Riesenkinderfest am 14.09.2002 ab 10.00 Uhr im Zoo Leipzig. Unter der
Schirmherrschaft des Beigeordneten für Jugend, Soziales, Gesundheit und
Schule der Stadt Leipzig, Burkhard Jung, werden auch in diesem Jahr
wieder viele namhafte Leipziger Unternehmen den Kindern ein tolles Fest
und der Universitätskinderklinik einen hohen Spendenbetrag (6.700 Euro
im Vorjahr) bescheren. Ziel ist diesmal die Anschaffung eines
transportablen EEG-Gerätes, das dringend benötigt wird.
KIDZ – das ist ein Tag im Zoo mit vielen spannenden Mitmachaktionen.
Abenteuer warten z.B. bei der Piratenschatzsuche. Phantasie sind bei
Keramikmalerei und Bastelstraße gefragt. Beim Kinderschminken verwandeln
sich die kleinen Gäste selbst in wilde und exotische Tiere. Auch
Torschützen und Kistenkletterer kommen voll auf ihre Kosten.
Neu in diesem Jahr ist die große Kinderolympiade auf dem
Aquariumsvorplatz. Tierisch gut drauf ist, wer zum Beispiel flink wie
ein Gepard läuft, wie ein Affe schaukeln kann oder sich geschickt wie
eine Schlange bewegt. Die Startgebühr von 2 Euro kommt in den
Spendentopf für die Unikinderklinik.
Ab Mittag ist der Konzertgarten ein heißer Tipp. Um 13.00 Uhr eröffnen
Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, Schirmherr Burkhard Jung und Prof. Dr.
Wieland Kiess, Direktor der Universitätskinderklinik das Bühnenprogramm.
Wer sich also ausgetobt hat, kann dann z.B. mit
Pittiplatsch und seinen Freunden ins Märchenland reisen. Zur Kinderrevue
„Hakuna-Matata“ führen Figuren aus dem Land der Träume wie z.B. Harry
Potter, Pinoccio, Arielle, Schneewittchen ins Reich der schönsten
Märchenfilm-Melodien.
Um 16.00 Uhr ist der für Höhepunkt drei kleine Patienten, die schon sehr
lange Zeit in der Unikinderklinik verbringen müssen. Sie dürfen den
Babyelefanten Voi Nam streicheln.
Übrigens: Der Zooeintritt ist an diesem Tag für alle Kinder bis 14
Jahren frei.

Duisburg, 10.09.02
Kunst im Zoo(-Restaurant)
Zu einer Kunstausstellung mit Motiven zu freundlichen Menschen zwischen
Griechenland, Amerika und Afrika, zu hellen Landschaften Europas, aber
auch zu Elefanten, Koalas und Delphinen aus dem Zoo Duisburg lädt unter
dem Titel „Aktuelle Malerei“
die in Duisburg ansässige Künstlerin Elke Horsch-Zahn
in das Restaurant der Zooterrassen am Kaiserberg.
Die Malerin Elke Horsch-Zahn, Jahrgang 1943, studierte Kunst und Sport
in Hamburg, lebte 5 Jahre lang in Griechenland und anschließend weitere
5 Jahre in Amerika und Mexiko, danach für ein knappes Jahr in Afrika,
bevor Sie im Jahre 1995 nach Deutschland zurückkehrte.
All die ungeheuer vielen Eindrücke zwischen Neuer und Alter Welt,
zwischen Tieren und Menschen ferner Länder, aber auch ihrer Wahlheimat
Duisburg bilden die wichtigsten wichtigsten künstlerischen Gestaltungen,
die sie mit Pinsel und Farbe festgehalten hat.

Duisburg, 13.09.2002
Der Zoo bei Nacht
Rundgänge durch den Zoo unter fachkundiger Führung n a c h Einbruch der
Dunkelheit sollen erwachsene Besucher nicht etwa das Fürchten lehren,
sondern Einblick geben in das Verhalten solcher Tiere, für die Dämmerung
und Dunkelheit nicht unbedingt Anlaß sind, im Schlummerparadies der
Träume zu versinken.
Sollte das Wetter mitspielen, sind beutejagende Eulen ebenso zu erwarten
wie Maus und Marder, und möglicherweise wird Reineke Fuchs sein
Abendsüppchen aus der Futterschüssel der Flamingos schlürfen, während
die Wisente die letzten Reste ihrer Möhren- und Rübenvesper wiederkäuen
und sich dabei durch den Schein starker Taschenlampen kaum werden
ablenken lassen. Mit Sicherheit bettet im Nachbarhaus Familie Löwe die
schläfrigen Köpfe auf schlaffe Pranken – unbeeindruckt vom
Dauergeschnatter des plattfüßigen Federviehs rund um den Pelikanteich.
Keine Nacht ist so stockfinster, als daß es nichts zu sehen gäbe; mehr
noch wird allerdings zu hören, zu riechen und zu erleben sein zwischen
Pinguinen und Elefanten am Kaiserberg.
Zu einer Nachtführung lädt der Zoo interessierte Erwachsene ein
am 16., 23. und 30. Oktober 2002 und jeden Mittwoch im November.
Beginn immer um 19.30 Uhr.
Treffpunkt: Haupteingang an der Mülheimer Straße.
Die Führung endet im Koala-Haus mit einem Gläschen Sekt und – auf Wunsch

anschließender Fachsimpelei mit Mitarbeitern des Zoos.
Kosten: € 16.00 pro Person (Zoo-Eintritt, Führungsgebühr und 1 Glas
Sekt).
Anmeldung zwingend erforderlich unter 0203 / 30559-0 oder -16.

Duisburg, 13.09.02
Weitere Kinder-Nachtsafaris im ZOO
Es gibt sie noch: die neugierigen, die wißbegierigen, die
abenteuerlustigen Kinder, die sich nächtens in Handschuh und Kapuze
aufmachen, Eulen, Falter und Füchse am Kaiserberg aufzuspüren.
Der ständig steigenden Nachfrage wegen bietet der ZOO Sechs- bis
Zwölfjährigen weitere Kinder-Nachtsafaris an, die zu folgenden Terminen
durchgeführt werden:
In den Herbstferien 15.10., 18.10., 22.10. und 25.10.2002
sowie an allen Freitagen im November und Dezember 2002.
Beginn 19.30, Ende gegen 21.00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang des Zoos / Mülheimer Straße
Kosten pro Kind: Ï 13,00
Voranmeldung zwingend erforderlich
unter der Rufnummer 0203 / 30 55 90.

Zürich, 12.9.
Einladung zum 587. Presse-Apéro des Zoo Zürich
Datum: Mittwoch, 18. September 2002
Treffpunkt: 10.30 Uhr beim Zooeingang
Thema:
Die weltweite Zusammenarbeit der Zoos. Die WAZA (World Association of
Zoos and Aquariums) und ihre Zielsetzungen.
Lange Nasen. Die ersten 100 Tage des jungen Ameisenbären CAMPO. MATO,
das neue Tapir-Männchen.

Zürich, 10.9.
Junger Orang-Utan im Zoo Zürich
Am Samstag, den 7. September 2002, ist im Zoo Zürich um 9 Uhr in der
Gruppe der Sumatranischen Orang-Utan ein Jungtier zur Welt gekommen.
Mutter ist die 27jährige TIMOR, Vater der 41jährige PONGO.
Bei den morgendlichen Reinigungsarbeiten bemerkten die Tierpfleger
Spuren einer Geburt und konnten als erstes bei TIMOR nur eine kleine,
unter der Achselhöhle hervor schauende Hand ausmachen. Das kräftige
Jungtier wird von der erfahrenen Mutter bestens betreut. Anfänglich zog
sich TIMOR in ihr selbstgebautes Nest zurück und deckte sich zu. Hier
bekam sie Besuch von anderen Gruppenmitgliedern, die ihre Neugierde
stillen und einen Blick auf den Neuankömmling werfen wollten. Es ist
dies das vierte Junge von TIMOR, ein Weibchen mit Namen CAHAYA. CAHAYA
bedeutet ‚Licht‘. Für die fünfjährige Schwester XIRA leitet diese Geburt
einen Ablösungsprozess von der Mutter ein, da deren Aufmerksamkeit nun
ganz dem jüngsten Spross gehört. Mit diesem Zuwachs umfasst nun die
Orang-Utan-Gruppe im Zoo Zürich zehn Mitglieder, je ein adultes und
subadultes Männchen sowie vier adulte, zwei subadulte und zwei junge
Weibchen.
Orang-Utans bewohnen in zwei Unterarten die Inseln Borneo und Sumatra.
Fortschreitende Abholzung des Regenwaldes hat den Lebensraum dieser
Tiere stark eingeschränkt und gefährdet die Art in ihrem Bestand stark.
Für beide Unterarten wird ein Europäischens Erhaltungszucht-Programm
(EEP) geführt.

Duisburg, 10.9.
Am Freitag, dem 13. September 2002,
wird um 13.00 Uhr im Restaurant der Zooterrassen am Kaiserberg,
Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese
gemeinsam mit der Künstlerin Elke Horsch-Zahn
die Ausstellung „Aktuelle Malereien“ eröffnen.
Die Ausstellung bleibt geöffnet bis zum 6. Oktober 2002.
Zur Vernissage sei hiermit eingeladen.

Gelsenkirchen 4. September 2002
Seelöwennachwuchs Jan verstorben
Der Ruhr Zoo Gelsenkirchen trauert um Jan, den jüngsten Nachwuchs bei
den Kalifornischen Seelöwen. Am vergangenen Freitag war Jan plötzlich
verstorben.
Seit einigen Wochen wurde Jan künstlich ernährt, da seine Mutter Elsa
ihn nicht ausreichend ernähren konnte. Die Aufzucht von Seelöwen durch
den Menschen gilt als besonders schwierig, da dies mit einer Magensonde
geschehen muss. Seelöwenjunge nehmen erst nach einer langen Gewöhnung
die Flasche. Jan wurde per Sonde bei über 150 Fütterungen mit einem
Fischbrei ernährt. Am Freitag trat plötzlich der Tod für das junge Tier ein.

Heidelberg, 7.9.
Zoo Heidelberg - Ankündigung:
Vortrag der WAPCA-Koordinatorin Dipl.-Biol. Julia Trillmich
Seit nunmehr einem Jahr gibt es die West African Primate Conservation
Action (WAPCA), eine Initiative europäischer Zoos und
Artenschutzorganisationen, die sich unter der Leitung des Tiergarten
Heidelberg für den Schutz der westafrikanischen Affen einsetzt.
Der Upper Guinean Forest in Westafrika ist eines der Gebiete mit der
höchsten Artenvielfalt weltweit. Vor allem viele Primaten(unter)arten,
wie die Roloway-Meerkatze, die Weißscheitelmangabe und der
Weißbartstummelaffe kommen ausschließlich im westlichen Ghana und der
östlichen Elfenbeinküste vor. Durch die fortwährende Zerstörung des
Tropischen Regenwaldes und vor allem durch die Jagd nach Wildfleisch
(„bushmeat“) stehen diese seltenen Affen kurz vor der Ausrottung.
Die West African Primate Conservation Action (WAPCA) hat eine deutsche
Biologin, Frau Julia Trillmich, beauftragt, die Artenschutzaktivitäten
vor Ort in Westafrika zu koordinieren. Die Schwerpunkte ihrer Arbeit
liegen einmal in der Unterbringung beschlagnahmter illegal gehaltener
Primaten und der Einrichtung einer Aufklärungskampagne für die
einheimische Bevölkerung. Hierzu arbeitet sie eng mit dem Partnerzoo in
Ghanas Hauptstadt Accra zusammen. Weiterhin sollen die Schutzmaßnahmen
in den Waldreservaten durch Training und bessere Ausstattung der
Wildhüter verbessert werden.
Im September besucht Frau Trillmich nach 6-monatigem Aufenthalt in
Westafrika für einige Wochen Europa, um die ersten Ergebnisse zu
präsentieren.
Am Dienstag, den 24. September 2002 kommt Frau Trillmich auch nach
Heidelberg und wird um 20.00 Uhr im Großen Hörsaal des Zoologischen
Instituts der Universität erste Erfolge im Schutz der westafrikanischen
Affen vorstellen. Außergewöhnliche Erlebnisberichte und beeindruckende
Bilder geben einen Einblick in die Natur und Kultur des
westafrikanischen Landes und seiner seltenen Affen.
Gäste sind Herzlich Willkommen!!

Gelsenkirchen, 6. September
Kinderpantomime im Ruhr Zoo
Am Sonntag, 15.September 2002, ist mimart contact zu Gast im Ruhr Zoo
Gelsenkirchen. Sie erzählen jeweils um 12 und um 15 Uhr in der Zoo Arena
spaßige Clownsgeschichten. Und das ohne auch nur ein Wort zu verlieren,
denn mimart contact sind Pantomimen. Sie werden es auch ohne große Töne
zu spucken schaffen, die Besucher bestens zu unterhalten.
Die Veranstaltung ist wie immer im Eintrittspreis enthalten.

Duisburg, 6.9.
Großer LTU-Kindertag im Zoo
Um ihren kleinen Passagieren die Reisezeiten so kurz und angenehm wie
möglich zu gestalten, bietet die Düsseldorfer Ferienfluggesellschaft LTU
allen Kindern an Bord ihrer Flugzeuge neben Spiel-, und Malutensilien
auch ein Kinderaktionsheft mit vielen Geschichten und Rätselaufgaben.
Die ausgefüllten Antwortkarten können beim Verlassen der Maschinen beim
Bordpersonal abgegeben werden. Aus allen Antwortkarten lädt die LTU
einmal jährlich 1000 Gewinnerkinder mit je 2 Begleitpersonen zu einem
erlebnisreichen und abwechslungsreichen Tag ein – nun schon zum dritten
Mal in den Zoo Duisburg.
Das Unterhaltungsprogramm an diesem Tag reicht von diversen Führungen
über Kinderschminken bis hin zu einer Zoo-Safari. Im Rahmen einer
Sonder-Delphinvorführung erhalten die drei Hauptgewinnerkinder ihren
Preis.
Ein weiterer Höhepunkt wird am Sonntag, dem 8. September 2002, die
„Taufe“ eines Koala-Jungtieres sein um 14.30 Uhr am / im Koala-Haus
durch den Geschäftsführer der LTU, Herrn Jürgen Marbach.

Gelsenkirchen, 6.9.
Alle Vögel sind schon da... – Nachwuchs bei verschiedenen
Ruhr-Zoo-Vögeln
Aus den Pampas-Sumpfgebieten Ost-Boliviens, Südbrasiliens und
Argentiniens kommen die Halsband-Tschajas oder Wehrvögel. Im Ruhr Zoo
Gelsenkirchen hat das Gelege der Südamerikanischen Gäste gleich 5 Eier
und damit 5 Jungvögel.
Die Elternvögel beschützen das Nest und ihre Jungvögel. Dazu tragen
Halsband-Tschajas einen spitzen Sporn am Flügelgelenk, den sie zur
Verteidigung, manchmal aber auch bei Paarungskämpfen einsetzen. Tschajas
leben einzeln oder paarweise, Ihr Ruf ist hell und sehr laut. Zu sehen
und zu hören sind die Vögel auf der Anlage der südamerikanischen Tiere
bei den Guanakos.
Nachwuchs gibt es auch bei den Hornraben. Die markanten Vögel auf der
Giraffenanlage haben ein Jungtier, dass seit wenigen Tagen mit seinen
Eltern über die Anlage stolziert. Diese afrikanischen Vögel gelten als
sehr verspielt und gehen immer zu Fuß auf Futtersuche.
Ein paar Lebenstage mehr in den Federn haben zwei Kap-Triele. In der
Voliere gegenüber des Giraffenhauses sind vor wenigen Wochen zwei
Jungtiere geschlüpft, die jetzt auch für die Besucher zu sehen sind. Als
dämmerungsaktiven Tiere verstecken sie sich am Tage ganz gerne. Mit
ihren großen Augen haben sie sich perfekt an das Leben in der Dämmerung
angepasst.

Evendorf, 06.09.2002
Gut Flug lieber Adebar
Jetzt ist es wieder soweit, die Störche ziehen in wärmere Regionen. Es
heißt Abschied nehmen vom Sommer und Adebar. Etwa 4000
Weißstorch-Pärchen werden bis 300 Kilometer pro Tag auf ihrem Weg nach
Afrika zurücklegen. Leichter haben es da die sechs Störche im Wildpark
Lüneburger Heide, bei gutem Futter und beheizter Behausung müssen sie
die gefährliche Reise nicht riskieren. Wildpark Lüneburger Heide

Birdlife 18 September 2002
The Prince of Wales Urges Governments to Back International Albatross
Conservation Deal
A campaign to save albatrosses and petrels from becoming entangled and
killed on fishing hooks will be given a boost today when the Prince of
Wales issues a plea to nations attending an international wildlife
conference to back a key treaty designed to protect them.

Rettet den Regenwald e.V.
14.09.2002
Bis zum 30. September will sich die Landesregierung in NRW entscheiden,
ob sie den Kredit der Westdeutschen Landesbank für die
Regenwaldzerstörung in Ecuador weiter unterstützt. Das dürfte den
Politikern schwer fallen, denn es liegt jetzt ein Gutachten von Dr.
Robert Goodland vor, der über 25 Jahre lang Umweltexperte bei der
Weltbank war und dort die wichtigsten Umwelt- und Sozialstandards selber
erarbeitet hat. Das Gutachten von Dr. Goodland ergib: Die WestLB
verstößt gegen die Weltbankstandards und die Pipeline wird mit
"illegalen Methoden" durchgedrückt. Bitte protestieren Sie bei den in
NRW politisch Verantwortlichen!
Protestmail, Gutachten und einen Artikel aus Spiegel-online finden Sie
unter www.regenwald.org WWF, 19.9.
Ölpest vor der afrikanischen Küste
WWF fordert verstärkten Schutz ökologisch sensibler Meeresgebiete
Der italienische Frachter Jolly Rubino steht noch immer in Flammen. Am
11. September war das Schiff vor der südafrikanischen Westküste zwischen
Klippen auf eine Sandbank aufgelaufen. Auslaufendes Öl und Giftfässer
drohen den Uferbereich eines einzigartigen Welterbes der UNESCO zu
verseuchen: das St. Lucia-Reservat. Das südafrikanische Schutzgebiet
wurde 1999 zum Weltnaturerbe erklärt und beheimatet 486 Vogelarten wie
Weißstörche, Bienenfresser und Fischadler. Außerdem leben hier
Lederrückenschildkröten, rund 60.000 Flamingos, 1.000 Nilkrokodile und
800 Flusspferde. Um die Naturparadiese im südlichen Afrika künftig vor
ähnlichen Katastrophen zu schützen, fordert der WWF, die Küsten von
Mosambik über Südafrika und das Kap der guten Hoffnung hinaus bis nach
Namibia als besonders schützenswertes Meeresgebiet (PSSA: Particulary
Sensitive Sea Area) gemäß IMO (Internationale Schifffahrtsorganisation)
auszuweisen. In solchen Meeresgebieten kön!
nen den Schiffen bestimmte Fahrtrouten vorgeschrieben werden. Damit kann
z.B. das Befahren ökologisch sensibler Gebiete durch Schiffe mit
gefährlicher Ladung verboten werden.
„Dieser Unfall macht gesetzliche Regelungen für die Schifffahrt
zwingend. Wir können es uns nicht mehr leisten, aus Fehlern zu lernen.
Solche Fehler dürfen einfach nicht mehr passieren!“, fordert Tony Frost,
Geschäftsführer vom WWF Südafrika. Die Ausweisung besonders
schützenswerter Gebiete sei
ein hilfreicher Ansatz. Weltweit wurden erst vier PSSA-Gewässer
ausgezeichnet: Das australische Great Barrier Reef, das kubanische
Sabana-Camarguey Archipelago, die Inselkette Florida Keys in den USA und
die Isla Malpelo vor Kolumbien. Das Wattenmeer in der südlichen Nordsee
ist zur Ernennung als PSSA-Gebiet angemeldet, hier steht die Anerkennung
durch die IMO jedoch noch aus.
„Die Auszeichnung als PSSA-Gewässer muss dem rechtsfreien Raum auf
internationalen Gewässern ein Ende setzen. Dadurch könnten zum Beispiel
in Küstennähe Lotsen eingesetzt werden, um die Unfallrate zu senken. Die
Reedereien scheuen aber deren Bezahlung und laufen lieber ungeschützte
Häfen an. Deshalb erschwert die wirtschaftliche Konkurrenz unter den
Häfen immer noch die Auszeichnung von Schutzgebieten“, erklärt Holger
Wesemüller, Leiter des Fachbereichs Meere und Küsten beim WWF
Deutschland.
Bergungsmannschaften kämpfen jetzt vor dem St. Lucia-Reservat darum, das
Schlimmste zu verhindern: Sie pumpen soviel Öl wie möglich aus den Tanks
der Jolly Rubino auf ein zweites Schiff. Aus zwei Rissen im Rumpf läuft
Öl ins Meer. Da die Gefahr besteht, dass das Schiff auseinander bricht,
kann es nicht auf die offene See hinausgezogen werden, um die Küste von
der Ölverschmutzung zu verschonen.
Fest steht, dass sich an Bord Giftfässer mit Phenol befanden. Einige
schwer beschädigte Container lagern noch an Deck des brennenden
Schiffes. 40-50 Giftfässer werden noch vermisst.
http://www.wwf.de/presse/pressearchiv/artikel/00582/index.html

WWF 15.9.
Flusskonferenz zum Hochwasserschutz
Aktionsprogramm für lebendige Flüsse
BUND, Greenpeace, NABU und WWF fordern Umbau der
Bundeswasserstraßenverwaltung
Die Umweltverbände BUND, Greenpeace, NABU und WWF erwarten von der
nationalen Flusskonferenz am kommenden Sonntag das eindeutige Signal für
die umgehende Erarbeitung eines verbindlichen Aktionsprogramms für die
Wiederherstellung lebendiger Flüsse. Ziel von Bund und Ländern müsse es
sein, eine gemeinsame Strategie für einen ökologischen Hochwasserschutz
und die Wiederher­stellung natürlicher Überschwemmungsgebiete und
Feuchtbiotope zu entwickeln und konsequent umzusetzen. Um die Gefahr von
zerstörerischen Hochwassern zu verringern müsse zudem der Klimaschutz
forciert werden
Angelika Zahrnt, Bundesvorsitzende des BUND: „Die katastrophalen
Hochwasserereignisse an Elbe und Donau haben drastisch gezeigt, dass ein
grundsätzliches Umdenken in der Flusspolitik und im Hochwasserschutz
notwendig ist. Ohne konsequentes Umsteuern in der Fluss- und
Siedlungspolitik sowie der Land- und Forstwirtschaft drohen bei der
klimatisch bedingten Zunahme von Wetterextremen weitere
Überschwemmungskatastrophen.“ Nach Auffassung der Umweltverbände muss
der Hochwasserschutz an einem Leitbild für lebendige, naturnahe Flüsse
ausgerichtet werden.
Prof. Dr. Emil Dister, Leiter des WWF-Auen-Instituts: „Nur eine
naturnahe, dynamische Flusslandschaft mit großflächigen Auen kann Wasser
speichern und das Risiko von Flutkatastrophen deutlich vermindern. Vorbeugender
Hochwasserschutz heißt daher vor allem, den Flüssen endlich wieder mehr
Raum zu geben und die natürliche Flussdynamik wiederherzustellen.” Um
die nationale Aufgabe des Umbaus der Flüsse zu bewältigen, müsse die
Wasserwirtschaft in Deutschland neu geordnet werden, die durch eine
Zersplitterung der Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Kommunen
gekennzeichnet sei.
Gerd Billen, NABU-Bundesgeschäftsführer: „Bundesverkehrsminister Bodewig
muss den Ausbau und die Instandsetzungsarbeiten im Bereich der Unteren
Mittelelbe endgültig stoppen. Dies ist auch ein Glaubwürdigkeitstest für
die Bundesregierung.”
Stefan Schurig, Leiter des Energie- und Klimabereichs bei Greenpeace:
„Wer die Ursachen von zerstörerischen Hochwassern spürbar bekämpfen
will, muss neben Konzepten zur Flussregenerierung auch dem Klimaschutz
höchste Priorität einräumen. Die gegenwärtigen CO2 Einsparziele der
Bundesregierung sind da nur der Anfang. Gerade im Verkehrsbereich und
bei der Stromerzeugung können riesige Mengen schädlicher Treibhausgase
eingespart werden.“
BUND, Greenpeace NABU und WWF fordern zudem, das Bauen in
hochwassergefährdeten Bereichen generell zu verbieten und
Ausgleichsflächen für bereits bebaute Flächen zu schaffen. Dringenden
Hand­lungs­bedarf sehen die Umweltverbände auch in der Siedlungspolitik
sowie in der Land- und Forstwirt­schaft. Eine immer stärkere
Flächenversiegelung durch Gebäude und Verkehrswege sowie eine zunehmende
Verdichtung der Böden durch intensive Landwirtschaft bewirke eine
deutliche Verschlechterung der Aufnahmefähigkeit für Niederschläge.
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Natur- und Artenschutz

Basking sharks don't hibernate, says scientist
Scientists studying the movements of fish around the northeast Atlantic
said Tuesday they had made an amazing discovery, shattering forever the
50-year-old myth that the giant basking shark hibernates.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/09/09112002/reu_48388.asp

Exotic Antarctic species face climate wipeout
Thousands of the world's most exotic species of sea animals from spiders
the size of dinner plates to giant woodlice face extinction if Antarctic
sea temperatures rise as predicted, a scientist said on Monday.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/09/09102002/reu_48370.asp

Aftenposten September 6, 2002
"Keiko can stay in Norway"
Local authorities from Halsa Township spoke with the fishery directorate and Keiko team members Colin
Baird and Fernando Ugarte on Friday. Together they plotted out a
solution that should keep the killer whale as happy and healthy as
possible through the winter. "Keiko will get more room, fewer people
around him, and food if he needs it. He will stay in Norway this winter.

AP September 6, 2002
Norwegian officials on Friday barred people from getting near Keiko
the killer whale, hoping to protect the star of the "Free Willy"
movies from hordes of fans he appears to enjoy. The ban keeps
unauthorized people from going within 165 feet of Keiko or feeding him.

>From a press release of the Ocean Futures Foundation.
Keiko was born free and he should live free and the Ocean Futures
Foundation and Humane Society Of The United States are doing
everything to give him that chance. It is interesting to note
that the critics of Keiko's reintroduction programme mostly belong
to the captive marine mammal industry. They should stay informed
that Keiko is a victim of the captive establishment since he should
not have been held captive in the first place. The reintroduction
team is trying to do their best to make amends for that mistake.

Willy may never be free says whale group
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17854/story.htm
Besserer Schutz für wandernde Tiere
Dem Schutz wandernder Tierarten ist eine UN-Konferenz in Bonn
gewidmet. Mehr als 80 Staaten beraten über die Erweiterung der
1979 beschlossenen «Bonner Konvention».
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=568&item=207180
World Bank says Vietnam's environment is rapidly deteriorating
The Vietnamese natural environment, which supports one of the
world's most biologically diverse ecosystems, has deteriorated
rapidly over the past 10 years.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/09/09192002/ap_48476.asp

Rare NZ parrots throw off cat-food names
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17796/story.htm

South Africa battles to keep oil slick from wetlands
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17760/story.htm

An oil tanker ran into rocks on the south China coast
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17737/story.htm

Modern-day Noah's Ark aims to revive Angolan parks
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17701/story.htm
The animals - including antelope, waterbuck and up to six cheetahs
- will be taken from game parks in South Africa and Botswana and
shipped to Angola on board a South African navy supply ship next June.


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Weitere Infos
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Hello ZooLex Friend,
We have worked for your enjoyment!

NEW EXHIBIT PRESENTATION
A contributor to the zoo-biology discussion group
(zoo-biology@yahoogroups.com) mentioned "Wolf Territory" at the Highland
Wildlife Park as an interesting example of a wolf enclosure several
weeks ago. In July, we had a chance to visit Scotland and to meet Jeremy
Usher-Smith who manages the Highland Wildlife Park. He helped us
preparing a presentation of this exhibit for ZooLex users. Wolf
Territory is situated in the middle of the park, surrounded by the
wonderful landscape of the highlands and its past and present native
wildlife:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=430 GLOBAL NETWORKING
Zoo directors from around the world attended the World Association of
Zoos and Aquariums (WAZA) Conference in Vienna, Austria, from August 14
to 17. Monika Fiby was invited by the Schönbrunn Zoo, which hosted the
conference, to attend on behalf of the ZooLex Zoo Design Organization.
The WAZA conference offered great opportunities to expand the
global network of ZooLex supporters and to introduce ZooLex to
decision makers who usually do not use the internet.

ZOOLEX WORKSHOP
The biannual conference of the Association of International Zoo
Educators took place from August 18 to 22. Zoo educators from all five
continents met in Vienna, Austria, to exchange ideas and were
inspired by various presentations. Part of the program was a ZooLex
workshop with contributions from Jason Jacobs, Education Curator at
Potawatomi Zoo in Indiana, and Liz Carletta, Education Curator at Bergen
County Zoo in New Jersey. Jason Jacobs could not come, but sent pictures
of his work to share. Liz Carletta helped Monika Fiby facilitate the
workshop. Both, Jason and Liz, use ZooLex for research and for teaching.
Their students use the format of ZooLex exhibit presentations to analyze
and design animal exhibits.

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IUCN policy on the management of ex situ populations for conservation - draft for comments to be submitted before 15th October 2002
http://www.iucn.org/themes/ssc/pubs/policy/IUCNExsituPolicy.pdf

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SILVERY GIBBON PROJECT INTERNET ART AUCTION
Will you hear their call?
The haunting and beautiful call of the female Silvery Gibbon still
awakens small patches of the misty rain forest of West and Central Java.
Unlike most gibbon species, her mate contributes little to the song but
watches for intruders during the female’s early morning recital. He
watches for other gibbon intruders in their established territory, the
forest they need to feed and nourish themselves and their dependant
offspring. But their call could be silenced forever!
The Silvery Gibbon Project has been working since 1991 to raise money
and awareness for this critically endangered gibbon (Hylobates moloch).
100% of the funds we raise goes to supporting gibbon habitat or wild
gibbons, known as ‘in situ conservation’. One of our most successful
events to raise money, is our annual Silvery Gibbon Art Auction held in
Perth, Western Australia in October each year. We are now going global,
if you are reading this message, you have the opportunity to bid on line
at the first Silvery Gibbon Project Internet Art Auction.
WHEN IS THE AUCTION: Saturday 14th to Sunday 22nd September 2002
WHAT IS ON OFFER: Original artwork by leading Australian wildlife
artists. HOW DO I PARTICIPATE: Go to www.silvery.org.au, follow the prompts to
register and start bidding!
WHY GET INVOLVED: Profits from this Art Auction will fund ‘in-situ’
conservation projects for gibbon species AND you also have the chance to
purchase outstanding paintings from leading Australian wildlife artists.
VISIT www.silvery.org.au

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>From the Primate-Science listserve:
CONSERVATION GENETICS DATABASE
The Laboratory for Conservation Genetics has assembled a reference
database of literature related to Conservation Genetics. This database
is searchable on the web (http://www.rareDNA.com), and references
(usually complete with abstracts) can be downloaded to personal citation
management software. We plan to update the database approximately
monthly, adding to the over 1700 references already in the database.
Please let us know if you find the database useful, and let us know if
there are particular references that are not included that you think
should be.
Phil Morin and Karen Chambers
Laboratory for Conservation Genetics
Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology

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“Futtermittelspende”
Ich habe eine Feldscheune neu gepachtet, in der noch 2-4 Jahre altes
Heu (in Ballen gepresst) gelagert ist. Sind Besitzer von Wildgehegen an
solchem Futter gegen Abholung und geringer Vergütung interessiert?
Menge: ca. 1 LKW mit Anhänger, Raum Stuttgart. klaus.dolch@t-online.de

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Die Auffangstation für Reptilien im Institut für Zoologie,
Fischereibiologie und Fischkrankheiten an der LMU München hat folgende
Tiere an Fachleute abzugeben:
0,1 Popes Lanzenotter (Trimeresurus popeorum)
0,0,1 Trapos sp.
0,0,2 Mexikanische Wassermokassinottern (Agkistrodon bilineatus)
Bei Interesse bitte per eMail an
hermann.kempf@zoofisch.vetmed.uni-muenchen.de wenden!
Hermann Kempf

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Ausstellungen


BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
NATURSCHUTZGEBIETE ALS FRIEDENSRÄUME Biologische Vielfalt in Kolumbien
bis 27.10.2002

OLDENBURG Landesmuseum für Natur und Mensch:
PROJEKT NATUR & FOTOGRAFIE
15.9. bis 20.10.2002
http://www.naturundmensch.de
Bilder von international erfolgreichen Naturfotografen

FRANKFURT Palmengarten

NATURFOTOS VON NATUR UND COSMOS
bis 29.9.2002
http://www.stadt-frankfurt.de/palmengarten/

BREMEN Gerhard Marcks Haus
Der Zoo, Die Wildnis Und Die Weide - Deutsche Tierplastik von August Gaul bis Joseph Beuys
bis 27.10.2002
http://www.marcks.de

BRIENZ Schweizerisches Freilichtmuseum
Ausstellungen Rund Um Das Rindvieh
bis 31.10.2002
http://www.ballenberg.ch

GLURNS GLORENZA BZ Nationalpark Stilfserjoch
Nachtleben – Geheimnisse Der Finsternis
bis Jan 2003
http://www.stelviopark.it/

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
RETTET DIE RIFFE
4.7. bis 6.10.2002 
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm

FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum
VÖGEL
bis 29.9.2002
http://www.fr.ch/mhn

DETMOLD Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde
...SO FREI, SO STARK Westfalens Wilde Pferde
bis 31.10.2002

http://www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold/index.htm

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos   ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps


Fr., 20.09.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo - Eekholts Wald- und Wiesenmischung, Rothirsche, Störche und Fischotter in Schleswig-Holstein
Sa., 21.09.2002, 17:55-18:25 VOX, tierzeit, Blauring-Kraken - Australiens gefährliche Schönheiten
Sa., 21.09.2002, 18:10-19:00 ZDF, Wunderbare Welt, Aliens: Magier der Meere
Sa., 21.09.2002, 18:30-19:00 3sat, Neues Leben blüht aus den Ruinen, Naturwunder am Truppenübungsplatz
Do., 26.09.2002, 17:30-18:00 HR, Welt der Tiere, Rhabti - Das Panzernashorn
Fr., 27.09.2002, 13:30-14:00 MDR, Arche Noah im Victoriasee
Sa., 28.09.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Der Ruf der wilden Gänse - Pacific Flyway
Sa., 28.09.2002, 17:55-18:35 VOX, tierzeit: Der Schlangenwald
Sa., 28.09.2002, 18:30-19:00 3sat, Salzige Paradiese, Der Nationalpark Neusiedler See - Seewinkel
So., 29.09.2002, 13:10-13:45 VOX, hundkatzemaus, u.a.: Alligator-Farm
Mo., 30.09.2002, 19:00-19:45 ARTE, Die letzten Wildflüsse Europas
Do., 03.10.2002, 16:00-16:45 N3, Luchse im Harz, Wiederauswilderung aus Tierparks in die freie Natur
Do., 03.10.2002, 19:10-19:58 ARD, Expeditionen ins Tierreich, Korea - Tiere im Todesstreifen
Do., 03.10.2002, 22:10-22:40 ARD, Die Babymacher im Zoo
Fr., 04.10.2002, 13:30-14:00 MDR, Utila - ein Überlebender der Urzeit
Sa., 05.10.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Die Prinzessin von Gibraltar
Sa., 05.10.2002, 13:00-13:10 BR, Zoo & Co, Ein Zoo für Insekten
Sa., 05.10.2002, 17:55-18:35 VOX, tierzeit: Die Paarung der Schwertschwänze
Di., 08.10.2002, 10:45-11:00 MDR, Bei uns entdeckt, Burgfalknerei Gleichenstein
Do., 10.10.2002, 18:00-18:30 3sat, 37 Grad: Zambi, Ein Elefant wehrt sich
Do., 10.10.2002, 21:20-21:45 BR, Frauensache, Von Schneeleoparden und Fledermäusen - Frauen retten bedrohte Tiere
Fr., 11.10.2002, 13:30-14:00 MDR, Die Affen mit den weißen Hosen, Delacour-Languren



 

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