Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 127 vom 5. September 2002
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
ISSN 1619-6643

Liebe Leser der Zoopresseschau,

der Umweltgipfel in Johannesburg steht vor dem Ende, nach Einschätzung der meisten Umweltverbände in mehrfacher Hinsicht. Kaum eine Organisation, von AgA bis WAZA, meldet sich nicht zu Wort, malnur  mit Kritik an der Ortswahl, meist aber inhaltlich. Eine Auswahl dazu finden Sie unter Artenschutz und Pressemeldungen .

Schwertwal Keiko ist frei. Zumindest hat er sich die Freiheit genommen, nach Norwegen zu schwimmen, um dort Zuchtlachse zu fressen und mit Kindern zu spielen. Während schon bei der "Auswilderung" so ziemlich alle Re-Indroduction Guidelines der IUCN ignoriert wurden, werden jetzt sogar Kinder gefährdet: Man darf nicht vergessen, daß es sich um ein 6 m langes Raubtier handelt, auch wenn es noch so "zahm" ist - Unfälle mit wal-fanatischen "Free-Willy"-Fans sind geradezu vorprogrammiert.
Schon wird gefordert, ihn zu erschießen oder einzuschläfern. Dabei haben Norweger sonst noch ganz andere Methoden, mit Walen umzugehen.
Keiko hat sich sicher nicht verirrt. Er hat wohl so oft bei seinen Vorführungen über die Bedrohung der Wale gehört, daß er sich entschloß, nach Norwegen zu schwimmen und die junge Generation des Walfangstaates für Walschutz zu begeistern...  - Keiko


Sollten Sie ein Viren-E-Mail von der Adresse der Zoopresseschau-Redaktion oder anderen mit uns in Zusammenhang stehenden Adresse bekommen: Es stammt nicht von uns. Es handelt sich um das KLEZ-Virus, das auf befallenen Rechnern nach gespeicherten e-mail-Adressen sucht und daraus gefälsche Absender und realistisch wirkende Betreff-Zeilen zusammenbaut. Wir haben solche Mails mit gefälschtem Absender von großen Zoos und sogar von eigenen, gar nicht zum Versenden von E-Mail genutzen Adressen erhalten. Also doppelte Vorsicht bei Attachments, auch wenn Absender und Betreff Vertrauenswürdigkeit signalisieren!

In den nächsten Wochen wird durch unsere Teilnahme an der EAZA und eine Reise durch spanische Zoos die Zoopresseschau nicht in der gewohnten Form erscheinen. Vermutlich werden wir von unterwegs Kurzversionen schicken können. Daß keine Meldungen verloren gehen, dafür sorgen dankenswerterweise einige Mitarbeiter, die die Recherchen übernommen haben. Das Online-Archiv und eine Zusammenfassung aller Meldungen werden dann im Oktober folgen.


 
Liebe Kollegen,

soeben ereilte mich ein Hilferuf aus dem Tierpark Stendal.

Benötigt wird dringend eine Transportmöglichkeit für die Kamele, die wieder in den Stendaler Tierpark zurückgebracht werden müssen.
Wer helfen kann, soll sich bitte schnellstens mit Frau Schulze vom Tierpark Stendal in Verbindung setzen Tel: 0171/ 7559538 oder 03931/ 417846
Ute Radestock
Heimatnaturgarten Weißenfels
Schatzmeisterin DTG

  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Westfälische Nachrichten 5.9.2002
http://www.westline.de/wn/mono.php?file_name=32d0eee.nit
Schon länger als die Dinosaurier auf der Erde    
Benefiz Münster. Als Elmar seinen Schnabel aus dem Ei reckte, erwarteten ihn Blitzlichtgewitter und Hunderte von Zuschauern. Die winzige Goldkopfschildkröte ahnte freilich nichts von ihrer Bedeutsamkeit und zog sich leicht genervt wieder in die Schale zurück. Dennoch: Mit ihrem Schlüpfen vergrößert sie die Weltpopulation von Cuora auro capitata um mehr als ein Prozent. Außerdem hatte sie ihre Geburtsstunde ausgerechnet in die Benefiz-Gala im Allwetterzoo gelegt, die von den Westfälischen Nachrichten präsentiert wurde.
Der Erlös kommt dem Ausbau der BiodiverCity zugute, einer Artenschutzstadt, deren Herzstück das Internationale Zentrum für Schildkrötenschutz bilden wird. Darüber hinaus soll eine Forscherwerkstatt für Kinder hautnahes Begreifen ermöglichen.
Alle 31 Schildkrötenarten Chinas sind vom Aussterben bedroht, bedauerte Elmar Meier, der dem Zentrum seinen privaten Bestand für die Zucht zur Verfügung stellt. Schildkröten dienen in China nicht nur als Grundnahrungsmittel. In der traditionellen chinesischen Heilkunst wird ihnen auch eine Potenz fördernde Wirkung zugeschrieben, erklärte der Schildkrötenexperte. Die Tiere finden auf Chinas Märkten reißenden Absatz. Bis sich die dortigen Behörden für ihren Schutz einsetzen, sollen viele ihrer Artgenossen in der münsterischen Station ein sicheres Zuhause finden. Martin Panteleev, Konzertmeister und Dirigent der Philharmonie der Nationen, stimmte die Gala-Gäste musikalisch in den Abend für die Schildkröten ein. So erweckte sein international besetztes Orchester den Karneval der Tiere von Camille Saint-Sans zum Leben. Durch die Gala führte WDR-Moderator Manfred Erdenberger. Hacki Ginda hatte kurzerhand das Roland-Frosch-Varieté in den Zoo verlegt. Der Komödiant unterstützte die Bitte des Zoodirektors Jörg Adler nach Spenden mit einer kleinen Sondereinlage. Gehen sie nicht an dem Hut vorbei, ohne wenigstens ein paar Knöpfe hineinzuwerfen Schildkröten fressen alles, scherzte er.
 Ein großes Finanzloch aber schloss das Deutsche Tierhilfswerk aus München, dessen Vorstandsmitglied Holger Knieling mit einer Spende über 50000 Euro überraschte. Für den Ausbau des Zentrums fehlen damit nur noch 30000 Euro. Schildkröten leben seit über 200 Millionen Jahren auf der Erde, sie erlebten das Auf und Ab der Dinosaurier. Jetzt sind wir Menschen dabei, sie innerhalb von 20 Jahren von der Erde verschwinden zu lassen, gab Jörg Adler die Schutzwürdigkeit der Tiere zu bedenken.     

Frankfurter Rundschau 4.9.2002
Hyänen und Warzenschweine im Taunus
http://www.fr-aktuell.de/fr/0407/t0407021.htm
Der Opel-Zoo bei Kronberg hat gestern sein neues Afrika-Freigehege eröffnet. In der rund 7800 Quadratmeter großen Anlage leben Erdmännchen, Stachelschweine und Flachlandnyalas. Erstmals im Opel-Zoo sind laut Direktor Thomas Kauffels Braune Hyänen, Warzenschweine und Mähnenspringer zu sehen. Der rund 1,6 Millionen Euro teure Gehege-Komplex ist in sechs Monaten Bauzeit entstanden und ist Teil des Konzepts "Zoo-Vision". In den kommenden Jahren soll der Opel-Zoo weitgehend umgestaltet werden. Für das neue Gehege wurde die ehemalige Steinbockanlage umgebaut, zahlreiche Felsgruppen entstanden, mehr als 3000 Pflanzen wurden gesetzt. Als nächstes Projekt ist der zweite Bauabschnitt im Zooteil Afrika vorgesehen. Ab 2004 soll ein Savannengehege mit Stallungen und Schauhäusern für Strauße, Zebras, Giraffen und Antilopen entstehen.


Neue Luzerner Zeitung 2.9.2002
Erweiterungsprojekt wird im Herbst gestartet
http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30220686
Mit einem Besucherrekord von 395244 Eintritten verzeichnet der Tierpark Goldau ein Spitzen-Geschäftsjahr 2001/02. Mit den Worten «Wir freuen uns über das beste Geschäftsjahr in der Geschichte des Tierparks», eröffnete der Präsident der Verwaltungskommission, Alois Zimmermann, die Sitzung. Mit einem Blick in die Zukunft erwähnte er, dass der Vorstand das Erweiterungsprojekt «Fenster zur Natur» mit Herzblut vorantreibe. Die neuen Gehege für Bären und Wölfe, der «Zoo im Bauch der Erde» und der Bauernhof stecken mit andern Vorhaben noch in der Planungsphase.

Kieler Nachrichten 3.9.2002
Von Warder an die Ems
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-oeg_nerze_ART.htm
Noch bekommen die jungen Nerze im Tierpark Warder Joghurt und Katzenfutter zu fressen. Doch von der kommenden Woche an werden sie darauf vorbereitet, ihr Futter wieder selbst zu fangen. Dann sollen sie im Emsland ausgewildert werden. Zurzeit leben die Nerze noch abseits des für die Öffentlichkeit zugänglichen Teils des Parkes in Warder. Eine Anlage, in der die flinken kleinen Tiere auch zu beobachten sein werden, ist allerdings geplant, erklärt der Tierparkchef gestern. 

Goslarsche Zeitung 29.8.2002
Erörterung im WildTiernis-Raumordnungsverfahren
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106521227
Ein vierstündiger Kanon von Argumenten zum ThemaWildTiernis wurde am Donnerstag beim Erörterungstermin zum Raumordnungsverfahren angestimmt. Die ganze Palette der Argumente - meist gegen das Projekt - wurde ausgebreitet. Auch der Vorwurf, dass nicht intensiv genug nach Alternativstandorten gesucht worden sei, stand immer wieder im Raum. Vienenburgs Bürgermeister Manfred Dieber untermauerte die Ablehnung der Stadt zum Projekt. Man werde sich an der notwendigen Bauleitung nicht beteiligen. Das wiederum veranlasste die Stadt Bad Harzburg in Person des stellvertretenden Bauamtsleiters Otto Müller zu hinterfragen, ob dann die Planungen überhaupt noch weiterverfolgt würden - das Vienenburger Gebiet fiele weg (im Westen) und die Stadt Bad Harzburg, die grundsätzlich für die WildTiernis ist, will explizit die östlichen Flächen ausgespart sehen. Nationalparkleiter Dr. Wolf-Eberhard Barth formulierte vorsichtig: Einen „normalen“ (kleinen) Tierpark werde es nicht geben. Bis Oktober werde das Verfahren wohl abgeschlossen sein. Dann ist die Frage beantwortet, ob das Projekt weitergeführt wird oder stirbt.

Frankfurter Rundschau 30.8.2002
Der "Chaot" und die letzte Chance
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181008.htm
Es war ein Abend der Appelle im Stadtparlament - und sie richteten sich sämtlich an Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff (SPD) oder an seine Partei. Der Frankfurter Kulturdezernent bleibt mehr denn je ein Stadtrat auf Abruf. "Fahrlässig" und "dilettantisch" führe der Stadtrat sein Amt - sei es mit den Sparvorschlägen beim Zoo oder der Städelschule.

Berliner Morgenpost 31.8.2002
Zoo schickt Schimpansen nach Asien
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story545874.html
Im geplanten Affenhaus ist zu wenig Platz; daher schickt der Berliner Zoo Schimpansen nach Asien.

Hamburger Abendblatt 1.9.2002
Hagenbeck spart Strom und Wasser
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/09/02/64566.html
Der Tierpark Hagenbeck ist jetzt Mitglied im Zukunftsrat Hamburg, eine Organisation aus 90 Hamburger Unternehmen, die sich für die Ziele und die Durchsetzung der Agenda 21 einsetzt. Der Senator für Umwelt und Gesundheit lobte vor allem die Ökobilanz des Tierparks: Unter anderem werden mit Hilfe eines neuen Energiemanagements jährlich über 23 000 Euro an Stromkosten, durch ein 1996 installiertes Brauchwassersystem rund 80000 Liter (93 Prozent) Trinkwasser eingespart. Bereits 2001 wurde Hagenbeck als erster deutscher zoologischer Garten mit einem internationalen Gütesiegel ausgezeichnet.

Frankfurter Rundschau 3.9.2002
Ob der Zoo regional wird, klärt sich frühestens im kommenden Jahr
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181019.htm

Erst "Anfang nächsten Jahres" will Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff (SPD) für den Rat der Region einen Antrag formulieren, nach dem der Frankfurter Zoo Teil des Regionalparks werden soll. Am Montag wurde zugleich deutlich, dass Frankfurt nicht erwarten darf, dass die Region in absehbarer Zeit finanziell und organisatorisch beim Zoo einsteigt. Die finanziell angeschlagene Stadt will sich so schnell wie möglich von Kosten des Zoos entlasten.

Offenbach Post 5.9.2002
Zoo geht von Unfall beim Kabbeln aus
http://80.245.225.7/8_22_70321.html
Frankfurt. Zwei Tage nach dem Tod der Sumatra-Tigerin Magali gehen die Tierexperten des Zoos davon aus, dass das männliche Tier Iban den Prankenhieb nicht in Tötungsabsicht geführt hat. Magali hatte beim "Kabbeln" eine Verletzung der Halsschlagader erlitten und war innerlich verblutet. Zoo-Veterinär Bert Geyer spricht von einem Unglück. Barbara Jantschke, die Leiterin des Augsburger Zoos, in dem Magali jahrelang lebte, berichtete, dass das Weibchen nicht unproblematisch in ihrem Verhalten gewesen sei. Iban vermisst unterdessen die tote Tigerin und ruft nach ihr.

newsclick 4.9.2002
Zoo-Parkplatz öffnet in Kürze
http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1931904?version=1
Braunschweig. Die Tage der wilden Parkerei sind gezählt. Noch in diesem Monat öffnet der neue Zoo-Eingang. Der alte Zugang des seit 1964 bestehenden zoologischen Gartens wird geschlossen. Vorwiegend in Eigenleistung haben Zoo-Mitarbeiter den neuen Eingang gestaltet - in fünfjähriger Bauzeit. "Der Zoo lebt ausschließlich von Eintrittsgeldern, Zuschüsse gibt es für uns nicht. Wir müssen alle Projekte über Banken finanzieren", bittet Zoo-Chefin Edith Wilhelm um Verständnis für Verzögerungen. Noch einige Zeit dauern wird hingegen die Errichtung der ca. 2000 Quadratmeter großen Affen-Freianlage im südlichen Zoogelände. Erst kürzlich war das 300 Quadratmeter große Affenhaus fertiggestellt worden. Eine große Schimpansenfamilie soll darin leben. Geplant ist, Tiere aus dem Zirkus oder aus Privathand aufzunehmen. Zusätzlich zu Kiosk und Café am Westende wird im neuen Eingangsbereich ein weiteres Café zum Verweilen einladen. Gleich neben der Kasse befindet sich das Büro des Tierarztes.



Aktionen

Remscheider GA 31.8.2002

Malender Elefant: Wuppertaler Zoo sammelt Spenden für Prag
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106545622
Der Wuppertaler Zoo nutzt sein Ferienabschlussfest am Samstag, um Spenden für den von der Flut betroffenen Prager Zoo zu sammeln. Um 15 Uhr wird Elefant Sweni seinen Rüssel schwingen und mit einem Pinsel Leinwände und T-Shirts bemalen. Die Kunstwerke des Elefanten sollen anschließend unter den Besuchern versteigert werden. Das Geld will der Zoo komplett an den Prager Zoo spenden.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 30.8.2002
Wilhelma lädt zur Waldkaktusblüte ein
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20020830loka0010.htm
Am heutigen Freitag von 21 bis 24 Uhr öffnet die Wilhelma ihre Gewächshäuser für das Publikum. In dieser Zeitspanne erwarten die Wilhelma-Gärtner nämlich die seltene Blüte des Waldkaktus. Wie seine nahe Verwandte, die berühmte ¸¸Königin der Nacht'', öffnet er seine riesigen weißen Blüten immer nur für eine Nacht. Die Pflanze hat über 50 Blüten angesetzt. Eine Garantie für den exakten Zeitpunkt können die Wilhelma-Gärtner nicht geben.

Salzburger Nachrichten 3.9.2002
Krokodil zum Geburtstag
http://www.salzburg.com/sn/02/09/03/artikel/343169.html
Tierpaten-Treffen im Schönbrunner Zoo. Allen Paten gemeinsam ist eine große Tierliebe und die Begeisterung für den Zoo. Auch viele Firmen und Prominente fördern den Tiergarten im Rahmen von Patenschaften. Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer wurde ihrem Spitznamen nicht ganz gerecht: mangels Königskobra spendet sie für eine schlichte Kobra.
 
Stuttgarter Nachrichten 1.9.2002
Exotischer Nachtblüher lockt Nachtschwärmer an
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/255379?_suchtag=2002-08-31
Ein Sommernachtstraum in der Wilhelma: Nur einmal im Jahr und nur nachts gibt sich der königliche Waldkaktus die Ehre und steht in voller Blüte.

Thüringer Allgemeine 2.9.2002
Tierparkfest: Mit Kind und Kegel
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.gotha.volltext.php?id=224702

Zum Gothaer Tierparkfest hatte sich das Team um Tierparkleiter Roland Walter mit Unterstützung des Fördervereins und der Stadtverwaltung wieder einiges einfallen lassen, um den Besuchern einen schönen Tag zu gestalten.


Thüringische Landeszeitung 2.9.2002
Tierisches Vergnügen für die ganze Familie
http://www.tlz.de/tlz/tlz.lokalsport.erfurt.volltext.php?id=224920
Zu einem tierischen Laufvergnügen soll am Sonnabend wieder der Erfurter Zooparklauf werden. Die vierte Auflage des außergewöhnlichsten Volkslaufes der Landeshauptstadt startet ab 10 Uhr auf dem Zoo-Gelände zwischen Bisons, Affen, Kamelen und Elefanten. Auf dem Wettkampfprogramm stehen neben Distanzen über 9 uns 15 Kilometer auch wieder ein Jedermannlauf über 3000 Meter und einen Bambinilauf über 450 m. Für die Gewinner dieses Laufes gibt es noch ein ganz besonderes Erlebnis. Sie dürfen nach dem Rennen die Elefanten füttern.

Kieler Nachrichten 3.9.2002
Ein "Buntosaurus rex" für den Tierpark
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-ti_fabeltier_nms_ART.htm
"Buntosaurus rex" heißt das Kunstwerk, das Schüler gestern Vormittag mit dem Bollerwagen von der Schule am Meisenweg zum Tierpark Neumünster transportierten. Vor der Witterung geschützt, steht das Fabeltier jetzt auf der Diele des Geestbauernhofes im Tierpark – und ist den Zoobesuchern im Rahmen des Kunstfleckens ab sofort zur Bewunderung freigegeben.

Rheinpfalz Online 3.9.2002
Kombi-Karte kommt an
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020903:3158414
Die Kombi-Karte, mit der man ermäßigten Eintritt in den Tiergärten in Heidelberg, Karlsruhe und Landau erhält, ist erfolgreich angelaufen. Die Verbundkarte, die es seit dem Frühjahr zu kaufen gibt, wurde 160 Mal verkauft. Auch mit den Besucherzahlen ist der Landauer Zoo dieses Jahr sehr zufrieden. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum im vergangenen Jahr besuchten 24.200 Tierfreunde mehr die Landauer Einrichtung. Grund für den Besucherzuwachs sei vor allem das umfang- und abwechslungsreiche Programm, das in diesem Jahr zusammengestellt wurde. Am 6. Oktober findet der "Landauer Tierschutztag" statt. Am 20. Oktober wird eine Zooführung in französischer Sprache angeboten. Am 27. Oktober werden von 11 bis 17 Uhr die Braunbären in ihre Winterruhe mit einem gemeinsam mit der "Interessengemeinschaft Theaterstrasse" organisierten großen Bärenfest verabschiedet.  

Nordkurier 4.9.2002
Tierpark sammelt für von Flut betroffene Zoos
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/e_/e.php
Der Tierpark Ueckermünde sammelt für kleine Tierparks, die in Folge der Hochwasserkatastrophe schwere Schäden erlitten haben. So wurde zum Beispiel der Tierpark Eilenburg komplett überflutet, die Mitarbeiter mussten von den Dächern des Kassenhäuschens gerettet werden. Auch Zoos in Riesa, Oschatz und Dessau sind in Mitleidenschaft gezogen.




Nachwuchs


Berner Zeitung 30.8.2002

Grüne Baumpythons mit Nachwuchs
http://www.espace.ch/region/artikel/24777/artikel.html
Der Nachwuchs der grünen Baumpythons im Tierpark Dählhölzli in Bern präsentiert sich in leuchtend gelben Farben. Mit den drei Jungtieren gelang dem Tierpark erstmals die Nachzucht der ungiftigen Riesenschlangen.

Zürich, 20 Minuten 30.8.2002
Endlich Schlangen-Nachwuchs
http://www.20min.ch/news/bern/story/3661381
«Ein Pärchen zu finden, das sich verträgt, ist schwierig. Die Baumpythons sind sehr sensibel», betont Tierparkdirektor Bernd Schildger.

Leipziger Volkszeitung 3.9.2002
Geburten-Boom im Leipziger Zoo
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/18751.html
Fünf Äffchen haben innerhalb von acht Tagen im Leipziger Zoo das Licht der Welt erblickt. Darunter befindet sich ein Zwillingspärchen Zwergseidenäffchen, Zwillingsnachwuchs gab es auch bei den Lisztäffchen, Ein Einzelkind ist die kleine Eulenkopfmeerkatze, die am 30. August im Zoo geboren wurde.

SZ-Online 4.9.
Nachwuchs bei den Watussis im Dresdener Zoologiscen Garten / Abflug der Jungstörche
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=145567

Berliner Morgenpost 4.9.2002
Nachwuchs bei den Glotzaugen
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story546436.html
Der junge Perutriel lebt mit seinen vier Geschwistern in der Fasanerie im Berliner Zoo.



Weitere Meldungen

Welt 4.9.2002
In Norwegen ist ein Streit um Filmwal Keiko entbrannt
http://www.welt.de/daten/2002/09/05/0905vm354598.htx
Oslo - Mit großer Empörung haben Tierschützer auf die Äußerung eines norwegischen Walexperten reagiert, wonach der Schwertwal "Keiko" möglicherweise erschossen werden muss. Der Star des Kinofilms "Free Willy" war am Wochenende in Norwegen aufgetaucht. Eine Beobachtergruppe machte das Tier nun in dem norwegischen Fjord aus, wo es sich streicheln und füttern ließ. Kinder von Anwohnern schwammen mit "Keiko" und kletterten gar auf seinen Rücken. Walexperte Nils Oien erklärte im Rundfunksender NRK, der ein Leben in Gefangenschaft gewohnte Meeressäuger habe kaum Chancen, den Winter zu überstehen. Es wäre daher besser, ihn zu töten. Tierschützer erklärten, es sei undenkbar, "Keiko" zu erschießen. Jan Einarsen, Direktor des Atlanterhavsparken-Aquariums in Westnorwegen, sagte, es sei offensichtlich, dass der Wal Probleme mit dem Leben in Freiheit habe. Ein Lösung könne sein, ihn in einer abgelegenen Gegend mit Nahrung und menschlicher Gesellschaft zu versorgen. Siri Relling vom norwegischen Tierschutzverband erklärte, durch das, was sie "Keiko" mit seiner Gefangennahme angetan hätten, seien die Menschen nun für den Schwertwal verantwortlich. "Gebt 'Keiko' einen Fjord"

Hamburger Abendblatt 5.9.2002
Keiko soll vertrieben werden
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/09/05/65742.html
Eine norwegische Mutter: "Ich bin 500 Kilometer gefahren, weil meine Tochter Keiko streicheln wollte. Sie hat ihn gesehen und hat vor Freude geweint." Andere freuen sich weniger. Denn ein Norweger denkt beim Anblick eines Wals entweder an die Jagd, oder wenn es sich wie bei Keiko um einen Fleischfresser handelt, an den Fischbestand. Der norwegische Meeresbiologe Nils Öien hat deshalb vorgeschlagen, Keiko einfach abzuschießen. "Ich weiß, dass Keiko eine Ikone ist. Aber ich bin seit 20 Jahren Walforscher, und Keiko ist in meinen Augen keine Ikone, er ist noch nicht einmal ein richtiger Schwertwal. Keiko will gefüttert und gestreichelt werden. Wenn er nicht in ein Aquarium kommt, wird er verhungern. Am humansten wäre es deshalb, wenn man ihn töten würde." Der Experte hat nach diesen Äußerungen viel Ärger bis hin zu konkreten Morddrohungen bekommen. Einige sprachen sogar davon, dass die Beziehungen zwischen den USA und Norwegen gefährdet wären.
Vermutlich hat sich Keiko nicht zufällig in den kleinen Fjorden in der Nähe der Stadt Halsa niedergelassen. Genau hier liegen riesige Lachsfarmen. Bereits jetzt berichten die Züchter, dass die Lachse gestresst sind und nicht mehr fressen. Gestern griff nun das norwegische Fischereidirektorat ein. An eine Tötung von Keiko sei nicht zu denken. "Wir wollen, dass Keiko in das offene Meer zurückkehrt. Wir müssten ihn füttern, und das lehnen wir ab." Als Erstes soll Keiko nicht mehr gefüttert werden. Kein einfaches Unterfangen, denn es kommen immer mehr Besucher. Außerdem gibt es heftige Proteste von Tierschützern und den Kindern der Umgebung.

"Free Willy" killer whale turns up in Norway fjord
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17619/story.htm

Frankenpost 1.9.2002
Wölfin reißt mehrere Schafe - Vogtländische Behörden wollen Streunerin ,,lebend"
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=329689
Vier Schafen hat Wölfin ,,Bärbel'' diese Woche auf einer Weide nahe dem Hüttenbachtal im Vogtland die Kehle durchgebissen. Ein fünftes Tier musste wegen seiner Verletzungen erschossen werden. Damit scheint die Zeit des freien Jagens für die Wölfin, die vor gut sechs Wochen aus dem eben fertig gestellten Wolfsgehege im Klingenthaler Tierpark ausgerissen war, vorbei zu sein. Das Tier soll auf jeden Fall lebend gefangen werden - darüber waren sich alle einig. Die Chancen, dass dies gelingt, steigen: Denn in der Nacht auf Freitag hat sich ,,Bärbel'' einen in der Nähe von Zwota ausgelegten Fleischköder geschnappt.

Rheinpfalz Online 4.9.2002
Landauerin bittet um Unterstützung ihrer Hilfsaktion für Opfer der Hochwasserkatastrophe
Hilfe für "vergessenes" Ost-Erzgebirge
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020904:3168141
Helga Schwenk hat zu ihren Verwandten im Ost-Erzgebirge Kontakt aufgenommen und mit ihren 88 Jahren alle Hebel in Bewegung gesetzt, um Menschen in dem "vergessenen Weißeritzkreis" zu helfen. Ihr Ziel: Weniger mit Geld, dafür mit allerhand Gerätschaften des täglichen Bedarfs, die zum Wiederaufbau nötig und in diesem nur schwer erreichbaren Gebiet doch kaum zu bekommen sind, Hilfe zu leisten. Sie freut sich sehr, in Uwe Wolf vom Landauer Zoo einen Mitstreiter gefunden zu haben, der ihr zugesagt habe, die gesamte Logistik - den Transport der Hilfsgüter von der Pfalz ins Erzgebirge - zu organisieren.

Rheinpfalz Online 4.9.2002
Schildkrötenausstellung sehr gut besucht
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020904:3165185
Überaus erfreut über die positive Resonanz zeigte sich Helmut Kantz, Vorsitzender des Aquarien- und Terrarienvereins "Gasterosteus", der am Wochenende seine siebte Schildkrötenausstellung veranstaltete.Etwa 600 Besucher schätzte die Vereinsführung. Stammgäste sind auch die Beschicker der Ausstellung, ebenso wie viele der mitunter recht wertvollen Tiere, die inzwischen fast alle strengem Artenschutz unterliegen. Etwa 100 Schildkröten der unterschiedlichsten Arten waren in den Aquarien, Terrarien und Freigehegen zu sehen. Von fünf Zentimeter bis gut einem Meter, von fünf Gramm bis 200 Kilo reichte dabei die Skala, wobei die Aldabra-Riesenschildkröte von den Seychellen im Außengehege wohl einmal mehr der Star der Ausstellung war. Die meisten Tiere, insbesondere alle Jungtiere, stammten aus deutschen Nachzuchten.


Sonntags Zeitung 3.9.2002
Branchen-Kritik zur Wahl der neuen Zoo-Kampagne
http://www.sonntagszeitung.ch/sz/szUnterRubrik.html?ArtId=215844
Zürich - Andreas Prokesch, Vorstandsvorsitzender des Kreativen-Verbandes Art Directors Club, übt massive Kritik am Zürcher Zoo: Das Vorgehen bei der Neuvergabe des Werbebudgets sei hochgradig unprofessionell und ärgerlich für die ganze Branche. Die Zürcher Institution hatte für ihr mit 400 000 Franken knapp dotiertes Werbebudget acht Agenturen zur Konkurrenzpräsentation eingeladen. Darunter Branchengrössen wie Wirz, Advico Young&Rubicam, Eclat, Jung/von Matt. Das Rennen machte die unbekannte Agentur Blum&Partner. Prokesch bezichtigt nun Irene Inderbitzin, Marketingleiterin des Zürcher Zoos, der Vetterliwirtschaft.


Augsburger Allgemeine 31.8.2002
In Schusters Garten fauchen die Tiger
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1030708813323
In Ansbach-Wallersdorf (Mittelfranken) betreibt das Ehepaar Schuster die nach eigenen Angaben einzige Raubkatzen-Auffangstation Deutschlands. Rund um das Einfamilienhaus am Ortsrand sind sieben Tiger, sechs Pumas, ein Jaguar, ein Leopard und der Ozelot Otto untergebracht. Sie alle haben Schlimmes durchgemacht, wurden aus engen, verdreckten Käfigen befreit oder vom Zoll beschlagnahmt. Begonnen hat alles 1969, als Josy Schuster in einem Wanderzirkus einen verwahrlosten Ozelot in einer engen Holzkiste sah. Jeden ersten Sonntag im Monat von 13 bis 15 Uhr ist das Raubkatzenasyl für Besucher geöffnet.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 3.9.2002
Python schläft im Supermarkt
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20020903loka0005.htm
Als am Samstag der Filialleiter eines Supermarktes in das Lager schaute, entdeckte er die schlafende Schlange. Ein Mitarbeiter des Tiernotdienstes fing den Python ein und brachte ihn in die Wilhelma .¸¸Wir hoffen händeringend, dass sich der Besitzer meldet'', sagt Kuratorin Isabel Koch, ¸¸wir haben keinen Platz für einen weiteren Tigerpython.''
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Ostsee Zeitung 3.9.2002
CDU strich Affenkäfig
http://www.ostsee-zeitung.de/gr/start_112751_506747.html
Rostock. Dass nicht nur die politische Arbeit gemeinsam angepackt flotter von der Hand geht, bewiesen Mitglieder der CDU-Fraktion am Wochenende. Zum gemeinsamen Arbeitseinsatz im Tierpark hatten sich auch in diesem Jahr weit mehr als die Hälfte aller Fraktionskollegen getroffen. In diesem Jahr bekam der vordere Teil des Affenkäfigs neue Farbe.

Neues Volksblatt 3.9.2002
Nasenbären sollen Gäste anlocken
http://www.volksblatt.at/205NV_788433.stm
Um eine Attraktion reicher ist der Linzer Tiergarten: Seit dieser Woche tummeln sich sieben Nasenbären aus Südamerika in einem ehemaligen Papageiengehege.

Frankfurter Rundschau 5.9.2002
FDP-Wahlkampf mit Guido Westerwelle im Frankfurter Zoo
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181003.htm
Im Zoo fühlt sich der Guido Westerwelle wohl - vor allem, wenn Wahlkampfveranstaltung ist, wie gestern Abend. Der Wettbewerb der Bildungssysteme entscheidet sich nicht zuletzt auch durch das Lesen des Kleingedruckten. Und da herrscht Nachholbedarf bei vielen Freidemokraten, die gestern vergebens versuchten, einen Gutschein an der Biertheke des Zoo-Palais einzulösen. Den hatten böse, junge und augenscheinlich schlechter verdienende Menschen am Eingang des Zoos verteilt. Täuschend echt: Unter dem Titel "Gemeinsam zu 1,8 Promille" und dem Wahlslogan "Schuhe neu, alles neu und Fressen - FDP" versprach der Zettel, "Gutschein für eine Dose Bier" zu sein. Aber erstens gibt's kein Dosenbier im Zoo, zweitens verriet der Gutschein im Kleingedruckten: "Wer reinfällt, ist selber schuld. Aber nicht böse sein...Das ist in der Politik genauso. Niemand hält, was er verspricht!"

Ostsee Zeitung 4.9.2002
Folgen der Orkannacht größtenteils beseitigt
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112741_507668.html
Stralsund. Der Sturm hat die Stadt bisher rund 100 000 Euro gekostet – darunter etwa 3000 im Tierpark

Schweriner Volkszeitung 3.9.2002
In Zoos auf Suche nach Elchbullen
http://www.svz.de/newsmv/lr/stb/03.09.02/start/start.html
Als nächstes geplant ist die Anschaffung eines neuen Elchbullen für die beiden Elchkühe im Groß Radener Gehege. Dafür ist der Vorstand derzeit in verschiedenen Zoos auf der Suche und "wir hoffen, im nächsten halben Jahr fündig zu werden", so Hamacher.

Berliner Morgenpost 30.8.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story545258.html
Die acht Erdmännchen im Berliner Zoo bekommen ihre Tagesration heute um 13.30Uhr.

Berliner Morgenpost 2.9.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story545988.html
Faultiere heißen Faultiere, weil sie ein wirklich geruhsames Leben führen.

Berliner Morgenpost 3.9.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story546214.html
Außerhalb der Fütterungszeiten versteht sich das Wildhund-Pärchen ausgezeichnet.

Berliner Morgenpost 4.9.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story546420.html
Sie ist noch kein Jahr alt, frisst aber schon bei den Großen mit. Elefantenkind Temi probiert immer mal etwas Grünfutter, trinkt aber auch noch Milch.

Sächsische Zeitung 30.8.2002
Paradies-Natter fliegt ohne Flügel von Baum zu Baum
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=143171
Asiatische Baumschlangen fliegen mit einer einzigartigen Technik auch ohne Flügel zielsicher von Baum zu Baum. Schlängelnd sorgt die Paradies-Schmuckbaumnatter (Chrysopelea paradisi) während des Flugs für Auftrieb und gleitet damit genauso gekonnt durch die Luft wie etwa Flughörnchen oder Flugfrösche, die ihre Haut zu flügelähnlichen Gebilden aufspannen. Das berichtet der US-Forscher John Socha von der Universität Chicago (US-Bundesstaat Illinois) im britischen Fachblatt „Nature“. Socha hatte Videoaufzeichnungen eingefangener Nattern im Zoo von Singapur ausgewertet.

Saarbrücker Zeitung 30.8.2002
Stachelschwein in Freisen ganz allein
http://www.sz-newsline.de/wnd/GU09BUDB_1.php3
Da geht man in den Keller seines Hauses, hört etwas rascheln und sieht: ein Stachelschwein. Genau dies ist einem Hausbesitzer aus Freisen am Mittwoch passiert. Das Tier muss wohl aus einem Privathaushalt ausgebüxt oder ausgesetzt worden sein. Unterschlupf fand es im Saarbrücker Zoo. Ein zweites Stachelschwein wurde wenig später gesichtet.

Mindener Tageblatt 2.9.2002
Kein artgerechtes Leben
http://www.mt-online.de/lb/2002/aug/t00118939.htm
Leserbrief zum Kunstprojekt "Tiger im Kohlenbunker".

Freie Presse 4.9.2002
Größter Grizzly Deutschlands wird fürs Museum fit gemacht
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/428538.html
Deutschlands größter Grizzlybär wird in Chemnitz museumsfein gemacht. Vom Freitag bis Sonntag soll das Fell des an einem Schlaganfall verendeten Tieres bei einer Schaupräparation im Naturkundemuseum auf einen Kunststoffkörper gezogen werden. Grizzly «Taps» lebte einst im Klingenthaler Tierpark und war im Februar gestorben.

Singapore aquarium recycles an old Jaguar
A sleek Jaguar that used to purr along Singapore's highways is now standing still — but drawing crowds at a Singapore aquarium with its new interior. Owners at the Cichlids World Fishing Pond and Aquarium filled the car with water and let eight flower-horn fish make a home in the big cat's belly.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/09/09032002/ap_48326.asp
 
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Pressemitteilungen

NaturZoo Rheine, 5.9.
Die Rückkehr der Eier – Flamingo im NaturZoo Rheine geschlüpft
Flamingos So spät im Jahr ist noch nie Flamingo-Nachwuchs im NaturZoo Rheine aus dem Ei geschlüpft: Am 1. September kam das erste Küken dieser Saison zur Welt. Und die zuständigen Tierpflegerinnen sind in freudiger Erwartung, dass es noch mehr Jung-Flamingos geben wird.
Seit Anfang August sind sie mit Eier-Handel und Eier-Handling bei den Flammenvögeln beschäftigt. In bewährter Rheiner Tradition tauschen sie die Flamingo-Eier gegen Gipsattrappen aus. Die Kunsteier widerstehen eher den kräftigen Schnabelhieben der Flamingos, die untereinander um die besten Brutplätze konkurrieren, und dabei keine Rücksicht auf die Nachbarn nehmen, die bereits schon den Grundstein für eine Kinderstube gelegt haben. Die „echten“ Flamingo-Eier werden derweil in der Brutmaschine rund vier Wochen lang bebrütet.
Bereits zwei bis drei Tage vor dem Schlupf machen die kleinen Flamingos im Ei darauf aufmerksam, dass es Zeit für den Rücktausch ist: Mit lauter Gacker-Stimme nehmen sie Kontakt mit den Eltern bzw. mit der Brutmaschine und den Pflegern auf. Mit dem ersten Anpicken der Schale ist dann endgültig das Signal gegeben, dass sich die Tierpflegerinnen mit dem Ei auf den Weg in die Flamingokolonie machen, wo sie es bei dem bis dahin am längsten sitzenden Paar gegen das Gipsei rücktauschen.
Nach den Wochen der Eiablage hat jetzt mit dem Schlupf des ersten Kükens die Rückkehr der Flamingoeier begonnen, und sie wird voraussichtlich noch einige Zeit anhalten, denn insgesamt 12 Paare schauen Elternpflichten entgegen!
Foto: Tierpflegerin Ute Lamkemeyer darf den Überblick beim Brutgeschehen in der Flamingokolonie nicht verlieren


Duisburg 2. September 2002
Die erste Sommernacht im ZOO DUISBURG ist vorüber - der ZOO zieht Bilanz
Über 10.000 Besucher wanderten am vergangenen Samstagabend durch den mit bunten Lichtern und Fackeln beleuchteten ZOO, um ein im Ruhrgebiet bisher noch nicht da gewesenes Spektakel zu erleben: den ZOO bei Nacht.
Die dargebotene Mischung aus geheimnisvoller Dunkelheit mit schlafenden Tieren, effektvoll beleuchteten Tiergehegen, musikalischer Unterhaltung und einer Kinder-Olympiade kam beim Publikum gut an.
Um Mitternacht waren überwiegend zufriedene Gesichter und strahlende Kinderaugen zu sehen, als die Veranstaltung zu Ende ging.
Dank der besonderen Rücksicht der Besucher und der umsichtigen Betreuung durch die ZOO-Tierpfleger haben alle ZOO-Tiere das Spektakel bei bester Gesundheit überstanden. Die Direktion des ZOOs dankt den Gästen für ihre heitere Stimmung und für ihr besonnenes Verhalten während dieses Abends. Gleichzeitig möchte sich der ZOO bei den Besuchern entschuldigen, deren Vergnügen durch einige kleinere Pannen getrübt wurde.
Der unvorhergesehene Defekt einer Pumpe an der Seelöwenanlage führte zu einem Kurzschluß mit plötzlichem Stromausfall in einigen Teilen des ZOOs. Nur durch die schnelle Hilfe der Stadtwerke Duisburg, die die Veranstaltung fördernd begleitet haben, konnte der Fehler schnell lokalisiert werden und mit Hilfe eines Notstromaggregates zumindest teilweise behoben werden.
Insgesamt war es ein gelungener Abend, der in ähnlicher Form sicher Wiederholung findet.

Leipzig, 4.9.
KIDZ – Zoo-Riesenkinderfest im zugunsten der Universitätskinderklinik
mit Pittiplatsch, Schnatterinchen und großer Kinderolympiade
 „Große helfen Kleinen“ und Große feiern mit Kleinen – beim Riesenkinderfest
am 14.09.2002 ab 10.00 Uhr im Zoo Leipzig. Unter der Schirmherrschaft des Beigeordneten für Jugend, Soziales, Gesundheit und Schule der Stadt Leipzig, Burkard Jung, werden auch in diesem Jahr wieder viele namhafte Leipziger Unternehmen den Kindern ein tolles Fest und der Universitätskinderklinik einen hohen Spendenbetrag (6.700 Euro im Vorjahr) bescheren. Ziel ist diesmal die Anschaffung eines transportablen EEG-Gerätes, das dringend benötigt wird.
KIDZ – das ist ein Tag im Zoo mit vielen spannenden Mitmachaktionen. Abenteuer warten z.B. bei der Piratenschatzsuche. Phantasie sind bei Keramikmalerei und Bastelstraße gefragt. Beim Kinderschminken verwandeln sich die kleinen Gäste selbst in wilde und exotische Tiere. Auch Torschützen und Kistenkletterer kommen voll auf ihre Kosten.
Neu in diesem Jahr ist die große Kinderolympiade auf dem Aquariumsvorplatz. Tierisch gut drauf ist, wer zum Beispiel flink wie ein Gepard läuft, wie ein Affe schaukeln kann oder sich geschickt wie eine Schlange bewegt. Die Startgebühr von 2 Euro kommt in den Spendentopf für die Unikinderklinik.
Ab Mittag ist der Konzertgarten ein heißer Tipp. Um 13.00 Uhr eröffnen Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, Schirmherr Burkhard Jung und Prof. Dr. Wieland Kiess, Direktor der Universitätskinderklinik das Bühnenprogramm. Wer sich also ausgetobt hat, kann dann z.B. mit
Pittiplatsch und seinen Freunden ins Märchenland reisen. Zur Kinderrevue „Hakuna-Matata“ führen Figuren aus dem Land der Träume wie z.B. Harry Potter, Pinoccio, Arielle, Schneewittchen ins Reich der schönsten Märchenfilm-Melodien.
Übrigens: Der Zooeintritt ist an diesem Tag für alle Kinder bis 14 Jahren frei.

Leipzig, 3.9.
Spätsommerfreude im Zoo
5 Äffchen erblickten innerhalb von 8 Tagen das Licht der Welt
Am 23. August erblickte ein Zwillingspärchen Zwergseidenäffchen das Licht der Welt. Diese kleinsten Affen der Welt, die sonst in den Wäldern Brasiliens, Ecuadors und Perus zu Hause sind,  leben im Neuen Vogelhaus des Zoos. In der Voliere der Freiflughalle sind sie oft ganz aus der Nähe zu beobachten.
Auch bei den Lisztäffchen, die ihren Namen übrigens ihrer Frisur zu verdanken haben, gab es Zwillingsnachwuchs. Die Neugeborenen gehören nun zu einer richtigen Großfamilie. Sie kamen als 21. und 22. Kind von Vater Joe (9 Jahre alt) und Mutter Kitty (11 Jahre alt) zur Welt. Freilebende Lisztäffchen gibt es in den Waldgebieten Kolumbiens und Panamas.
Zwergseidenäffchen und Lisztäffchen sind Krallenäffchen. Bei beiden gehören Zwillingsgeburten sozusagen zum „guten Ton“. Das Babysitten ist bei ihnen Familiensache. Die Kleinen werden von ihren Vätern und den älteren Geschwistern auf dem Rücken getragen. Die Mutter nimmt sie nur zum Säugen. Diese Art der Arbeitsteilung gibt es nur bei Krallenäffchen.
Die kleine Eulenkopfmeerkatze, die am 30. August geboren wurde, ist ein Einzelkind und für einen Zoo eine echte Rarität. Außer in Leipzig leben Eulenkopfmeerkatzen nur in 12 weiteren europäischen Zoos  und sind damit die am seltensten in Zoos gehaltenen Meerkatzen. Zusammen mit Vater Quanza und Mutter Kerstin ist das Kleine im Tieraffenhaus des Zoos zu sehen.
Eltern und Kinder sind wohlauf, mit etwas Glück und Ausdauer zu sehen und evtl. auch zu fotografieren.

Stuttgart, 4.9.
Doppelbelastung?
Ist bei Erdmännchenmüttern gang und gäbe: Der Haushalt muss gemacht werden, zum Wachdienst ist man auch noch eingeteilt und nebenbei noch die Bälger an den Zitzen ... jede Menge Arbeit, und doch geht die Contenance nicht flöten! Allerdings hilft die gesamte Erdmännchen-WG bei der Bewältigung der vielfältigen Aufgaben: Da wird gewühlt, geputzt, gebaut, gestritten, die Kleinen erzogen, Wache gehalten, die Kleinen gesäugt, ein Häppchen gegessen, vor Feinden gewarnt, gewühlt, geputzt ... und wenn alles erledigt ist, hingebungsvoll das pelzige Bäuchlein in die Sonne gestreckt. Die schwarzen Gesichtsmasken dieser zu den Schleichkatzen gehörenden Raubtiere sehen aus wie kleine Sonnenbrillen – ein Schelm, wer da Vergleiche mit den Reihen der Sonnenanbeter in den Freibädern anstellt ... während die Bäder bei Schlechtwetter aber leer sind, sonnen sich Erdmännchens dann unter einem Heizstrahler. Kurzum: Bei den possierlichen Savannenbewohnern ist immer was los! Um Zeuge dieser lebhaften Gruppendynamik zu werden, muss man nicht unbedingt nach Afrika reisen – ein Besuch in der Wilhelma tut’s auch. Hinter der Giraffenanlage liegt Erdmännchen-City, gut einsehbar, mit Sitzplätzen in der Nähe, so recht geeignet für Familienausflüge: Und wem die Erdmännchen zu klein sind, der kann ja nebenan einen Blick auf die Giraffen und Elefanten werfen ...

Nindorf, 3.9.
Duell im Morgengrauen.
hirsch Der morgendliche Nebel steht noch auf der Rotwildwiese, Spannung liegt in der Luft. Zwei Hirsche stehen sich gegenüber, kampfbereit die Brunft steht bevor. Vor wenigen Tagen waren sie noch Freunde, jetzt aber bittere Rivalen. Wenn es um die Frauen geht, hört auch bei Hirschen die Freundschaft auf.
Die Brunft ist die Paarungszeit des Rotwildes. Das Röhren der Hirsche ist kilometerweit zu hören und zeigt für viele naturverbundene Menschen den endgültigen Abschied des Sommers an. Auch der Wildpark Lüneburger Heide ist von den Brunftrufen der Hirsche erfüllt. Die jährliche Hirschbrunft bildet den "gesellschaftlichen" Höhepunkt im Jahresablauf des Rotwildes. Die Brunft hat keinen festen Termin, sie findet in der Regel zwischen Mitte September bis Mitte Oktober statt. Die Witterungsverhältnisse spielen hierbei eine große Rolle. Kühle Nächte und sonnige Tage sind das ideale Wetter für dieses grandiose Naturschauspiel, dass im Wildpark Lüneburger Heide auch tagsüber beobachtet werden kann.
Besonders der Platzhirsch, dies ist immer ein älterer Hirsch mit einem besonders starken Geweih, hat in der Brunft viel Stress. Er ist ständig damit beschäftigt die weiblichen Tiere, die er als Brunftrudel um sich schart, gegen seine Konkurrenten zu verteidigen. Ein furchteinflössendes Röhren reicht meistens aber gelegentlich kommt es auch zu erbitterten Kämpfen, die mit den Geweihen ausgetragen werden. Jüngere Hirsche duldet er als Beihirsche oder Adjutanten, diese jedoch müssen unter Kontrolle gehalten werden, sie nutzen jede Gelegenheit zum Seitensprung. Da er kaum zur Nahrungsaufnahme kommt verliert er bis zu 30% seines Körpergewichtes. Der Winter steht vor der Tür, viel Zeit zum Erholen hat er nicht. Ende Februar wird das Geweih abgeworfen dann beginnen wieder die Vorbereitungen auf die nächste Brunft. Im Wildpark Lüneburger Heide lässt sich das Schauspiel der Brunft, im Gegensatz zur freien Wildbahn aus nächster Nähe bestaunen. Ab dem 25. September 2002, um 18.00 Uhr, bietet der Wildpark Lüneburger Heide, Hanstedt-Nindorf, immer Mittwochs oder nach Vereinbarung. Brunftführungen an
Wildpark Lüneburger Heide

Stukenbrock 2.9.
1. Sommerwetter: Saison verlängert
Sommerwetter, Sommerangebot: Der Hollywood- und Safaripark verlängert seine Saison. Ab 3. September ist der Park auch wochentags geöffnet. von montags bis freitags ist jeder Tag Familientag.
2. Auf die Plätze, fertig, los... der „7. Safari Volkslauf“
Zum „7. Safari Volkslauf“ des FC Stukenbrock und Hollywood- und Safariparks treffen sich am 15. September Läufer, Wanderer und ihre Familien aus der gesamten Bundesrepublik und den Nachbarländern. Start und Ziel: Die Gehege der weißen Löwen und Tiger.
 3. „Safari mit Herz“ – Eintritt frei für Teens & Kids
Eintritt frei für alle Kids und Teens bis 14 Jahre: Zum Weltkindertag am 22. September laden die McDonald’s-Kinderhilfe und der Hollywood- und Safaripark Stukenbrock alle Kids und Teens zur „Safari mit Herz“ ein. Und natürlich gibt’s an diesem besonderen Tag auch ein ganz besonderes Programm. Fernsehen zum Anfassen - mit dabei sind die Stars aus der ARD-Vorabendserie „Verbotene Liebe“.

Osnnabrück 30.8.
Zoo Osnabrück bietet Affen aus Tierheim eine neue Heimat
Im Zoo Osnabrück sind vor kurzer Zeit zwei Affen aus dem Münchner Tierheim eingezogen, die, in Privathand aufgewachsen, dann ins Tierheim abgeschoben, an neue Besitzer vermittelt und schließlich wieder im Tierheim gelandet waren, wo sie seit 10 (!!!) Jahren auf bessere Zeiten warteten. Cindy, die Grüne Meerkatze, ist auf einem Auge blind, findet sich aber mit Hilfe ihrer Freundin Tanja, einer Monameerkatze, gut zurecht. Diese hat irgendwann einmal den größten Teil ihres Schwanzes eingebüßt. Im neu erstellten großzügigen Affengehege im Zoo Osnabrück sollen die beiden älteren Damen ihre Tage genießen mit gutem Futter, auf Bäumen und im Gras, mit Sonnenlicht und weiter Sicht auf Baumkronen, Himmel und Wolken Die Haltung von Primaten in Privathand ist in den meisten Fällen außerordentlich problematisch und deshalb gesetzlich an hohe Auflagen gebunden. Affen werden nie stubenrein, spätestens nach der Pubertät werden sie aggressiv, auch gegen ihre Besitzer, und auch der engste Menschenkontakt kann ihnen das Leben mit Artgenossen nicht ersetzen. Letztlich kommt dabei meistens ein Fall wie dieser zustande: verhaltensgestörte Tiere, die hin und her geschoben werden, bis sie entweder in einem Tierheim oder Zoo landen, wenn sie nicht sogar eingeschläfert werden müssen.

Duisburg, 29.8.
Freier Eintritt für Schulanfänger
Die letzten Vorbereitungen laufen auf Hochtouren;
Fibeln werden plastikbespannt, Bleistifte gespitzt, geheimnisvolle Päckchen verschwinden in der eigens ausgesuchten knallbunten Schultüte - und die Erwartungen zu Beginn der lang ersehnten Schulzeit mögen manch einem I-Dötzchen sogar den traumseligen Schlummer stören.
Wie in den Jahren zuvor wird auch in diesem Jahr der Zoo allen kleinen Schulanfängern den Start in den so bedeutungsvollen Lebensabschnitt zusätzlich (zur Überraschungs-Tüte!) verschönern, und deshalb haben alle Schulanfänger, die ihre Schultüte als „Eintrittskarte“ an den Kassen des Zoos vorweisen können, freien Zugang in den Zoo am Montag, dem 2. September und am Dienstag, dem 3. September 2002.

Open Letter from Prof. Dr. Hubert Lücker; Director Zoo Dresden (gekürzt, aus ZooNewsDigest, 1.9.)
Zoo Dresden is marked at the south end by the Kaitzbach, coming down from the Erzgebirge. In the night of Monday to Tuesday, the Kaitzbach left its normal bed. We had to give up the carnivore and antelope house: The cellars were flooded. The electronics, electrics, heating system, that was history within minutes. We concentrated on saving the africa-house and the "underground zoo", which could be done.
Zoo Dresden is situated 11 m above the Elbe. The river came into the zoo by way of the drainages. The carnivore and antelopehouse were flooded again by way of the sewage drains and ground water entering through the walls. During that time, one irresponsible idiot told the coordination center that the Dam of the artificial lake Malter was broken: Panic all over. The prewarning time for Zoo Dresden was 30 minutes! However, within minutes, that message was revoked - but our nerves were trembling. In case that the alarm would have been true, than Zoo Dresden would have been destroyed completely by an eight meter high wave within 30 minutes!
I permanently had a crew in the zoo, trying to keep the africahouse and the underground zoo dry and so saving the main technical equipment for the whole zoo. We achieved that. No animals were lost. Severe damage occurred in three roofs, caused by the very heavy rainfall. In the end we summed up to approximately 370.000,-- ¬ - nothing compared to the situations in Prague and Eilenburg, but for us quite a bit of money. Fortunately, there was no need for evacuations. We were saved by the fact that Zoo Dresden is situated 11 m above the Elbe - and the flood stopped at 9.4 m. Until this monday (26th) we had no telephone, no fax, no e-mail: The river took the main telecom center of Dresden as well.
Once again: Thanks to everybody who offered help. Let us help the colleagues in Prague and Eilenburg. They need every help they can get.

WAZA 2.9.
World zoos and aquariums to develop new conservation strategy
The World Association of Zoos and Aquariums (WAZA), representing 200 leading zoos and aquariums world wide and 17 regional zoo associations with another 800 institutional members, is deeply concerned about the state of our environment and the ever increasing human consumption of natural resources. The Association is also very disappointed by the lack of progress made since the Rio Summit by governments and industry at large to conserve the world’s biodiversity.
WAZA takes the occasion of the Johannesburg Summit to initiate the development of a second version of the World Zoo Conservation Strategy, which was originally released in 1993 and had a tremendous impact on the attitude of the zoos and aquariums of the world towards conservation.
Since the 1980’s the human consumption of natural resources has overshot our planet’s biological capacity and is now about 20 % above the Earth’s regenerative potential. This is of great concern to the World Association of Zoos and Aquariums (WAZA), which represents 200 leading zoos and aquariums of the world and, through its 17 regional association members, another 800 zoological institutions. The Association and its members are in particular distressed by the fact that we are losing wild species at a rate estimated to be 100 to 1000 times faster than the historic background rate, and are very disappointed by the lack of progress made by governments and the industry at large, during the time period between the Rio and the Johannesburg summits, to conserve the world’s biodiversity.
In response to the conclusion of the Convention on Biological Diversity in 1992, WAZA published, in 1993, the first edition of the World Zoo Conservation Strategy, which defines the role zoos and aquariums of the world shall play in global conservation. This strategy was developed in cooperation with IUCN’s Conservation Breeding Specialist Group and received input from many individuals, institutions and associations belonging to the WAZA Network.
The Strategy had a great impact on the attitude of zoos and aquariums around the globe towards conservation. Zoos increasingly saw themselves as places where people could be motivated for the cause of the conservation of biodiversity, they increased their efforts in informal and formal conservation education and conservation-related research, the number of co-ordinated conservation breeding programmes grew exponentially, and an increasing number of zoos and aquariums became engaged in the conservation of wild living animal populations and their habitats.
Another effect of the Strategy was that national and international authorities became aware of the willingness and the potential of zoos and aquariums to contribute to conservation. This is, for example, reflected in the Zoo Directive issued by the European Union in 1999.
The World Zoo Conservation Strategy is a living document and is revised from time to time to take into account new developments. WAZA takes the occasion of the Johannesburg Summit to initiate the development of a second version of the World Zoo Conservation Strategy. This should create a new momentum to bring zoo and aquarium conservation one more important step further. The revised edition will take into account the major shift of attention of zoos and aquariums towards the involvement of wild living animal populations and their habitats. It will be more specific than its predecessor regarding the practical implementation of conservation measures by including Action Plans and a Handbook of Practical Tools, and will contain an enlarged section on Education, which is one of the major focuses of today zoo and aquarium world.

Naturschutzbund NABU, 4. September 2002
NABU bewertet Gipfelergebnisse als absolut unangemessen
Flasbarth: Weltgemeinschaft hat globale Herausforderung noch nicht angenommen
Bonn. Der Naturschutzbund NABU hat eine ernüchternde Bilanz zum Abschluss der Beratungen auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg gezogen. "Es ist viel Papier beschrieben worden, aber bei den meisten der drängenden globalen Probleme ist viel zu wenig Substanz herausgekommen", sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth. Statt einen energieschen Schritt zu einer zukunftsfähigen Gestaltung der Welt zu gehen, habe der Johannesburg-Gipfel sich ganz überwiegend damit befasst, Rückschritte zu verhindern.
Positiv ist nach Auffassung des NABU vor allem die Einigung auf das Ziel, die Zahl der Menschen, die heute keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu sanitären Anlagen haben bis 2015 zu halbieren. "Hier ist einem Schlüsselbereich sowohl der globalen Umweltpolitik als auch der Armutsbekämpfung ein wichtiges Ziel vereinbart worden", so Flasbarth. Als völlig unzureichend wertete der NABU-Präsident dagegen die Vereinbarungen zum Schutz der biologischen Vielfalt: "Was in Johannesburg beschlossen wurde, wird das dramatische Artensterben nicht um ein Jota verändern."
Desaströs sei das Scheitern einer klaren Strategie für den Ausbau der erneuerbaren Energien, wie es vor allem von der EU gefordert worden sei. "Es bleibt die bittere Erkenntnis, dass gegen die Fundamentalopposition der USA und der OPEC-Staaten der dringend notwendige Ausbau der erneuerbaren Energien nicht durchgesetzt werden kann", so Flasbarth. Gerade deshalb sei die Initiative von Bundeskanzler Gerhard Schröder besonders wichtig, zu einer internationalen Konferenz für erneuerbare Energien einzuladen. Die Zusage Deutschlands, in den nächsten Jahren eine halbe Milliarde Euro für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in den Entwicklungsländern zu stellen, sei ein Zeichen hoher Glaubwürdigkeit in dieser Frage.
"Die Weltkonferenz in Johannesburg hat mehr Fragen als Antworten hinterlassen. In den meisten zentralen Punkten einer nachhaltigen Entwicklung unserer Erde hat sie sich nicht einigen können,", sagte der NABU-Präsident. Es wurde aber auch der enorme Reformbedarf innerhalb der globalen Strukturen der Staatengemeinschaft deutlich. Sehr bald müsse deshalb die Vorrangstellung der WTO abgeschafft werden. Die Fragen der globalen nachhaltigen Entwicklung müssten in neuen Verhandlungsstrukturen weiter geführt werden. Dazu gehörten Fachkonferenzen wie die angekündigte Weltkonferenz zu Erneuerbaren Energien oder auch die künftigen Vertragsstaatenkonferenzen zum Klimaschutz und zur Biologischen Vielfalt.
Ein wichtiger Fortschritt sei außerhalb der offizielen Dokumente erzielt worden: Die Zusage Kanadas und Russlands das Kiotoprotokoll zum Klimaschutz zu unterzeichnen. "Der globale Klimaschutz könnte damit trotz des enormen Widerstands der USA in Kraft gesetzt werden. Das ist ein doppelter Erfolg - einer für den Klimaschutz und einer für die globale Führungsrolle der UN", sagte Flasbarth.

Birdlife 30.8.
Grand Gesture from EU could still Save Summit
Johannesburg, South Africa, Friday 30th August, 2002 -- As the world's Heads of Government arrive in Johannesburg, the next three days are make or break time. As in Bali there is continuing deadlock over trade and finance. The three negotiating blocks are the EU, the JUSCANZ Group (US, Japan, Canada, Australia and New Zealand) and the G-77 (developing countries). Political pressure for a weak text is overwhelming.
The Director of Nature Seychelles, Nirmal Shah, said, "It has been obvious since the negotiations began a year ago that the EU needed a negotiating Plan B. Time is running out and it does not seem to have one. A weak text looks increasingly likely. That would be a disaster for people and the planet, and a huge embarrassment and disappointment for Governments."
The Director & Chief Executive of BirdLife International, Dr Michael Rands, said "It is no use saying we will cross that bridge when we come to it.  We are on the bridge now and it is crumbling.  Trade reform and increased funding for sustainable development, poverty eradication and conservation may be the only gestures big enough to save the Summit."
One practical way forward might be to make these commitments in the Political Declaration, or to ask the UN Secretary General to take forward the informal papers (known as WEHAB) on water, energy, health, agriculture and biodiversity through an open process after Johannesburg as a basis for future action.

WWF 3.9.
WWF zieht erste Vorab-Bilanz: Viel Rhetorik, Gerangel um Details, wenig konkrete Aktion
Johannesburg, Frankfurt a. M., 3.9.2002: Am vorletzten Verhandlungstag des Johannesburg-Gipfels haben sich die Regierungen auf fast alle Punkte im Aktionsplan geeinigt. Doch die potenziellen Gipfelstürmer sind im Geröll unverbindlicher Formulierungen steckengeblieben. Trotz erfreulicher Reden einiger Staatschefs stellt der vereinbarte Aktionsplan keinen signifikanten Fortschritt dar. „Hier wurde die historische Chance vertan, kurzfristige nationale ökonomische Interessen hinten anzustellen und den Weg für eine gerechte Entwicklung auf einem lebenswerten Planeten zu bereiten“, fasst Dr. Bernhard Bauske, WWF-Vertreter in Johannesburg, die Ergebnisse des Gipfels zusammen.
Nichtregierungsorganisationen waren vor allem damit beschäftigt, das Schlimmste zu verhindern. So konnten zumindest für einige Themen Zeitziele in die Abkommen festgeschrieben werden, wie bei der Fischereifrage, dem Erhalt der Biodiversität und dem Zugang zu sauberem Trinkwasser. „Damit ist der Plan der USA und einiger anderer Länder nicht aufgegangen, auf diesem Verhandlungsbasar jegliche konkreten Zeit- und Maßnahmenpläne zu verhindern“, so Bauske.
Eines der wenigen vereinbarten Ziele, den Anteil der Menschen ohne sanitäre Grundversorgung und ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser bis zum Jahr 2015 zu halbieren, ist aus Sicht des WWF ein positives Zeichen. Doch leider sagt der Maßnahmenkatalog nicht, wie sichergestellt wird, dass letztlich auch sauberes Trinkwasser durch die neu installierten Leitungen fließen kann. Die Regierungsvertreter hatten nicht den Mut besessen, sich auf ein Länder übergreifendes Flussmanagement zu einigen.
An der Grenze zur Lächerlichkeit wurden die Beratungen über die Förderung der erneuerbaren Energien geführt: Vor allem die USA, Saudi Arabien, Japan, Kanada und Australien blockierten konkrete Zielsetzungen. Am Ende blieben unverbindliche Formulierungen ohne Zeit- und Maßnahmenplan. „Hier wurde die große Chance vertan, den Menschen in den armen Ländern den Zugang zu umweltverträglicher Energie zu sichern“, stellt Bernhard Bauske resigniert fest. „Der Klimawandel ist schneller als die Politik. Das Thema dürfte spätestens nach der nächsten Unwetterkatastrophe wieder auf der Tagesordnung stehen.“ 
Ein wichtiges Signal ist für den WWF der klare Aufruf zur Unterzeichnung des Kioto-Protokolls an die Länder, die bisher noch nicht unterzeichnet haben. Die gestern von Bundeskanzler Gerhard Schröder vorgestellten Initiativen zur Förderung von regenerativen Energiequellen in Entwicklungsländern werden vom WWF ausdrücklich begrüßt.

Naturschutzbund NABU, 2. September 2002
NABU lobt Schröders Rede auf dem UN-Gipfel in Johannesburg
Flasbarth: Bisherige Gipfelbilanz ist enttäuschend
Bonn. Der Naturschutzbund NABU hat die heutige Rede von Bundeskanzler Gerhard Schröder auf dem Weltgipfel in Johannesburg ausdrücklich begrüßt. "Gerhard Schröder hat das positive Zeichen gesetzt, das wir von ihm erwartet haben", sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth. Vor allem die 500 Millionen Euro schwere Initiative zur Förderung der Erneuerbaren Energien in den Entwicklungsländern sei in diesem Zusammenhang hervorzuheben, so der NABU-Präsident: "Wenn die Regierungschefs der anderen Industrienationen ein ähnliches Engagement zeigen würden, wäre schon viel gewonnen."
Neben dem vorbehaltlosen Bekenntnis zu den Klimazielen des Kyoto-Protokolls sei nach Auffassung Flasbarths insbesondere Schröders Absage an marktverzerrende Agrarsubventionen positiv hervorzuheben. "Die Bundesregierung hat begriffen, dass Gerechtigkeit und nachhaltige Entwicklung in der Landwirtschaft nicht allein durch Sonntagsreden herzustellen sind." Mit seiner Rede habe der Bundeskanzler nicht nur auf globaler Ebene vernünftige Perspektiven eröffnet, sondern auch ein anspruchsvolles nationales Programm formuliert, an dessen Umsetzung sich jede deutsche Bundesregierung messen lassen müsse.
Zur vorläufigen Bilanz des Johannesburger Weltgipfels äußerte sich Flasbarth kritisch. "Die bisherigen Resultate sind angesichts der globalen Problemlage in den meisten Bereichen unangemessen." So seien etwa beim internationalen Artenschutz lediglich die bereits vor einem halben Jahr auf der Vertragsstaatenkonferenz in Den Haag erzielten unzureichenden Ergebnisse festgeschrieben worden. Auch die Einigung zur internationalen Klimapolitik bestehe überwiegend aus unverbindlichen Floskeln. "Die Staatengemeinschaft hat in Johannesburg bislang vorwiegend Stillstand produziert", so das Fazit des NABU-Präsidenten.

Naturschutzbund NABU, 30. August 2002
NABU kritisiert Umweltprogramm der Union als Luftnummer
Billen: Vage Versprechungen ersetzen keine substanzielle Politik
Bonn. Der Naturschutzbund NABU hat das heute vorgestellte Umweltprogramm der CDU als unzureichend kritisiert. "Eine mit heißer Nadel gestrickte Luftnummer ersetzt keine substanzielle Umweltpolitik", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Gerd Billen. Die Lernfähigkeit der Union angesichts der Flutkatastrophe und heftiger Kritik aus den Umweltverbänden sei zwar zu begrüßen, mindere aber kaum die Enttäuschung darüber, dass die Union in diesem Politikfeld erst zum Jagen haben getragen werden müssen.
Billen kritisierte insbesondere die angekündigte Abschaffung des Dosenpfandes. "Der Verweis auf eine angebliche europäische Regelung soll das Einknicken gegenüber der Dosenlobby kaschieren", so Billen. Man dürfe gespannt sein, wie Stoiber diese Entscheidung den bayerischen Brauereien erklären werde. Auch die Absage an eine Weiterentwicklung der Ökologischen Steuerreform sei umweltpolitisch kontraproduktiv. "Wir vermissen nach dem Hochwasser auch eine deutliche Absage der Union an einen weiteren Ausbau der Flüsse", sagte der NABU-Bundesgeschäftsführer. Die Bekenntnisse zur Sicherung des nationalen Naturerbes sowie zur Verbesserung der Förderung Erneuerbarer Energien seien zwar zu begrüßen, könnten aber den insgesamt negativen Eindruck nicht verwischen.

WWF, 4.9.
Mit den Bäumen stirbt der Affe
WWF unterstützt weltweit größtes Regenwaldschutzgebiet in Brasilien
Der WWF begrüßt den Aufbau des größten Regenwaldschutzgebiets der Welt, des Tumucumaque Nationalparks in Brasilien. Die internationale Naturschutzorganisation fördert das Projekt mit rund einer Million Euro und bewahrt damit den Bergwald am nördlichen Rand des Amazonasbeckens vor der fortschreitenden Abholzung. Zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten wie zum Beispiel dem vom Aussterben bedrohten Geoffroy Klammeraffen bietet das Gebiet Schutz und Nahrung.
 „Hier entsteht eine Schatzkammer der Artenvielfalt fast so groß wie die Schweiz. In einem der letzten intakten Regenwälder dieser Erde leben bedrohte Klammeraffen genauso wie Jaguare, Faultiere, Süßwasserschildkröten und noch unbekannte Pflanzenarten“, erklärt Johannes Zahnen vom WWF Deutschland.
„Tumucumaque“ entstammt der indianischen Sprache und bedeutet ?Felsen auf dem Berg?. Steile Granitfelsen durchsetzen den undurchdringlichen, hügeligen Tropenwald. Um dieses einzigartige Gebiet mit seinen Pflanzen und Tieren vor illegalen Holzeinschlägen und Tierhandel zu schützen, müssen Wildhüter eingesetzt werden. Mit den Geldern des WWF werden erste Überwachungsposten errichtet, Boote gekauft, um das unwegsame Gelände ohne Straßen durchstreifen zu können, Funkanlagen und Radios installiert.
Viele Tierarten haben nur in großen zusammenhängenden Regenwaldgebieten eine Chance zu überleben. Freie Flächen, wie Schneisen von Holzeinschlägen, können sie nicht überwinden und müssen verhungern. So schwingt sich zum Beispiel der Klammeraffe über weite Gebiete durch die Baumkronen, um Früchte zu sammeln. Pro Quadratmeter Regenwald leben nur sechs bis fünfzehn Klammeraffen. Bis zu zehn Meter überspringen sie mit Hilfe ihrer langen Arme und Beine und dem bis zu 90 Zentimeter langen Greifschwanz. Klammeraffen hängen kopfüber an ihrem Schwanz in den Bäumen, um in Ruhe die Gegend zu erkunden. Weibchen bauen lebende Brücken, über die Jungtiere gefahrlos größere Lücken überwinden können. Weil sie nur alle drei bis vier Jahre Junge zur Welt bringen und leicht zu jagen sind, hat die Abholzung des Regenwaldes bereits mehrere Klammeraffen-Arten in die Rote Liste der bedrohten Arten gedrängt.

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Natur- und Artenschutz

Umweltgipfel in Johannesburg

Neue Ruhr Zeitung 4.9.2002
Aktionsplan zum Weiterwurschteln
http://www.nrz.de/nrz/nrz.standard.volltextohne.php?id=427212
Wenn das, was die Delegierten auf dem Erdgipfel in Johannesburg da verabschiedet haben, ein Aktionsplan ist, dann heißt die Überschrift "Weiterwurschteln". Die Beschlüsse sind unkonkret und löchrig - im wahrsten Sinne des Wortes unfassbar.Thema Artenschutz: Bis zum Jahr 2010 soll die Geschwindigkeit des Artensterbens "deutlich reduziert" werden.

TAZ 29.8.2002
"Verhalten der EU zeugt von Schlafmützigkeit"
http://www.taz.de/pt/2002/08/30/a0093.nf/text
Statt 15 Prozent neue Energien festzuschreiben, hätte ein "akzeptableres Ergebnis" erzielt werden können, kritisiert Energieexperte Singer

Der Landbote (Schweiz) 2.9.2002
Besserer Artenschutz
http://www.winti-guide.ch/index.php?id=63265

Oberösterreichische Nachrichten 29.8.2002
Gipfel am Gipfel
http://www.oon.at/nachrichten/meinung.asp?id=315087
Kommentar zum Gipfel in Johannesburg.

Netzeitung 30.8.2002
USA und EU stellen Projekte in Johannesburg vor
http://www.netzeitung.de/servlets/page?item=204604
Die USA haben auf dem UN-Weltgipfel in Johannesburg die Bedeutung nicht-staatlicher Abkommen zum Umweltschutz und der Entwicklungshilfe hervorgehoben. Damit bezogen die USA auf dem Weltgipfel eine Position, die bereits in der Vorbereitungsphase von Nichtregierungsorganisation befürchtet worden war. Die angekündigten Projekte, so genannten Typ-2-Initiativen, sind freiwillig und sollen die verpflichtenden Vereinbarungen der Staaten im Aktionsprogramm der UN-Konferenz ergänzen. Der UN-Sondergesandte für den Gipfel, Jan Pronk, erklärte, die Typ-2-Initiativen könnten niemals bindende internationale Verpflichtungen vom Typ 1 ersetzen. Dieser neue Ansatz der Vereinten Nationen sei jedoch eine Chance, die Ergebnisse des Gipfels «wirklich zu den Menschen zu bringen». Nach Angaben der US-Delegation umfassten die amerikanischen Pläne zu Wohnungsbau, umweltfreundlicher Energie, Wasser, Wald, Artenschutz und anderen Bereichen den Angaben zufolge mehrere Milliarden US-Dollar in den kommenden Jahren. Die Europäische Union will laut epd mit ihrer Initiative «Wasser für Leben» Länder in Afrika und Zentralasien unterstützen und dafür auch private Mittel mobilisieren.

Financial Times Deutschland 2.9.2002
UN-Gipfel: Hoffnungen ruhen auf den Regierungschefs
http://www.ftd.de/pw/in/1030719356198.html?nv=tn-rs
Nach den Worten des World Wide Fund for Nature (WWF) hat der Gipfel in der ersten Woche bei weitem nicht die Ziele erreicht, "die eine sichere Zukunft für unseren Planeten und für die darauf lebenden Menschen garantieren würden". Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) erwartet von den Reden der Staats- und Regierungschefs in Johannesburg vor allem allgemeine politische Signale zur Armutsbekämpfung und für den Umweltschutz. Gleich zu Beginn der Konferenz hatten die USA und die EU-Kommission einen gemeinsamen Entwurf zum Thema Handel und Finanzen vorgelegt, der die Entwicklungsländer brüskierte. Sie hatten sich von dem Gipfel einen besseren Zugang zu den Märkten der Industrieländer erhofft.

Nordwest Zeitung 2.9.2002
Gipfel unter Handlungsdruck
http://www.nwz-online.de/politik/fs_aufmacher.html?showid=465786
Der UN-Gipfel für nachhaltige Entwicklung steht nach einwöchigen Debatten unter wachsendem Handlungsdruck. Trotz Erfolgen in Teilkomplexen blieben vor allem die strittigen Kernbereiche Energie und Handel offen.

Mitteldeutsche Zeitung 2.9.2002
Bisher erfolglose Beratungen unterbrochen
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1030905894518
Die Teilnehmer des Weltgipfels in Johannesburg haben ihre Marathonsitzung unterbrochen. Sie wollten später am heutigen Montag ihre Gespräche wieder aufnehmen, heiß es weiter. Dann soll erneut der Versuch unternommen werden, in der strittigen Frage der erneuerbaren Energien eine Lösung zu finden. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) soll am heutigen Montag als erster Regierungschef der G-8-Gruppe der führenden Industrieländer und Russlands vor den Delegierten aus mehr als 190 Staaten sprechen. Vereinbart wurde am Sonntag ein besserer Artenschutz bis 2010. Bis dahin soll die Geschwindigkeit des Artensterbens «bedeutend reduziert werden». Gekippt wurde nach deutschen Angaben das Zeitziel, den Verlust natürlicher Ressourcen bis 2015 zu stoppen oder rückgängig zu machen.

Freie Presse 4.9.2002
Umweltschützer verlassen aus Protest Sitzung
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/WELT/TEXTE/428426.html
Der südafrikanische Präsident Thabo Mbeki hat die Abschluss-Sitzung des Weltgipfels in Johannesburg eröffnet. Auf ihr wollen die Staats- und Regierungschefs einen Aktionsplan zum Schutz der Umwelt und zum Kampf gegen die Armut verabschieden. Auch eine politische Erklärung soll gemeinsam unterzeichnet werden. Aus Protest gegen den ihrer Ansicht nach allzu unverbindlichen Aktionsplan verließen die Vertreter von Umweltschutzorganisationen die Sitzung. In einer Erklärung warfen sie den Unterhändlern vor allem vor, den Vorrang der Menschenwürde missachtet zu haben.

Frankfurter Allgemeine Zeitung 2.9.2002
Weltgipfel einigt sich auf Erklärungen zu Klima- und Artenschutz
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?doc={E684922C-3630-4010-87D6-19CEB1875F47 }
Auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg haben sich Gegner und Befürworter des Klimaschutzprotokolls von Kyoto auf eine Kompromissformel geeinigt. Die beschlossene Erklärung wird damit von den EU-Staaten, die das Abkommen ratifiziert haben, ebenso mitgetragen wie von den USA, die diesen Schritt ablehnen. Umweltschützer kritisierten die Erklärung als ebenso unzureichend wie eine am Sonntag verabschiedete Deklaration zum Schutz bedrohter Tierarten.

Frankfurter Allgemeine Zeitung 2.9.2002
Die Zeit drängt
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?doc={6433BCC8-4BC7-4A7A-BE3C-DE80EDF08EDF
Die Ergebnisse der ersten Woche  des Weltgipfels zur nachhaltigen Entwicklung sind eher mager: Den  Delegierten in Johannesburg gelang es am Wochenende zwar, sich auf  einen Kompromiss zum Thema Klimaschutz und einen verbesserten Artenschutz zu einigen. Doch bei zahlreichen Themen sind die Verhandlungen blockiert.

Tirol Online 2.9.2002
UNO-Weltgipfel - Ministerrunde offiziell eröffnet
http://news.tirol.com/politik/international/artikel_20020902_49179.html?UI=41e2c4e5a172f1c5e314706f63104d8a
Mit einer Rede von UNO-Generalsekretär Kofi Annan ist am Montag beim Weltgipfel in Johannesburg die offizielle Ministerrunde eröffnet worden. An die 100 höchstrangige Staats- und Regierungschefs sollen nun für die "richtigen" Beschlüsse sorgen. Bis Mittwoch sollen der Aktionsplan und die politische Deklaration "stehen".

Financial Times Deutschland 3.9.2002
Johannesburg-Gipfel verknüpft Handel mit Umweltschutz
http://www.ftd.de/pw/in/1030719357540.html?nv=cpwd
Deutschland und die EU haben auf dem Weltgipfel in Johannesburg einen überraschenden Verhandlungserfolg erzielt. Dieser könnte langfristig den Umweltschutz mit Handelsinteressen auf die gleiche Stufe stellen. Die Delegierten einigten sich darauf, eine Formulierung für die Abschlusserklärung zu streichen, die für die Förderung von Umweltschutz und Entwicklung die Übereinstimmung mit den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) verlangt hätte. Wenngleich die Johannesburg-Abschlusserklärung rechtlich unverbindlich ist, könnte von ihr ein Signal für künftige rechtsverbindliche Verträge ausgehen.

Frankfurter Rundschau 3.9.2002
Der Ungeist von Johannesburg
http://www.fr-aktuell.de/fr/110/t110001.htm
Kofi Annan wusste, wovon er sprach. Als der UN-Chef die Staats- und Regierungschefs beim Weltgipfel in Johannesburg begrüßte, forderte er, die "Selbsttäuschung" zu beenden, "die zu viele von uns davon abhält, die äußerst prekäre Lage der Erde und ihrer Bewohner zu erkennen". Vermutlich ahnte er da schon, dass die Selbsttäuschung der reichen Minderheit auf dem Globus ein viel zäherer Begleiter der Weltpolitik ist als die Vernunft. Man könnte, keine ganz neue Erkenntnis dies, auch sagen: Profit schlägt, im Zweifel, Mitmenschlichkeit.

Frankfurter Allgemeine Zeitung 3.9.2002
Weltgipfel einigt sich auf Erklärungen zu Klima- und Artenschutz
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?doc={E684922C-3630-4010-87D6-19CEB1875F47
Auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg haben sich Gegner und Befürworter des Klimaschutzprotokolls von Kyoto auf eine Kompromissformel geeinigt.

Tagblatt 2.9.2002
Fortschritte in Südafrika
http://www.tagblatt.ch/schlagzeilen.cfm?pass_id=690922

Schaffhauser Nachrichten 2.9.2002
Der Umweltgipfel harzt
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=67292

Salzburger Nachrichten 2.9.2002
Winzige Einigungen zu Umwelt- und Artenschutz
http://www.salzburg.com/sn/02/09/02/artikel/343031.html

Stuttgarter Nachrichten 2.9.2002
Weltgipfel über Klimaschutz einig
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/256382

Stuttgarter Nachrichten 2.9.2002
Auf Schröder wartet harte Arbeit
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/256389

Tirol Online 3.9.2002
UNO-Weltgipfel - Verwirklichung des Kyoto-Protokolls möglich
http://news.tirol.com/politik/international/artikel_20020903_49472.html

Tirol Online 3.9.2002
UNO-Weltgipfel - NGOs enttäuscht: "Wenig Aktionen und viel Gerede"
http://news.tirol.com/politik/international/artikel_20020903_49424.html
Mit dem Abschluss des Energiekapitels beim UNO-Weltgipfel in Johannesburg sehen Umweltschützer die Chance auf Reformen vertan.

Karlsruher Nachrichtenmagazin 4.9.2002
UN-Weltgipfel über Aktionsplan einig
http://www.ka-news.de/afp/journal/pli/020904141549.t3ulkd9o.php3

Stuttgarter Nachrichten 3.9.2002
Weltgipfel über Klimaschutz einig
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/256382

Die Welt 4.9.2002
UN-Gipfel: Delegierte einigen sich auf einen Aktionsplan
http://www.welt.de/daten/2002/09/04/0904au354500.htx

Netzeitung 4.9.2002
Powell auf UN-Gipfel ausgebuht
http://www.netzeitung.de/servlets/page?item=205297
US-Außenminister Colin Powell hat an die Teilnehmer des UN-Gipfels in Johannesburg appelliert, den freien Handel zu fördern. Seine Rede wurde von lautstarken Protesten unterbrochen.

Frankfurter Allgemeine Zeitung 5.9.2002
Viele Versprechen für die Zukunft
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?rub={B02AFBB3-E1E0-4556-B06E-092A3599848A
Das Arbeitsprogramm des Weltgipfels in Johannesburg: Richtlinien und Pläne für eine nachhaltige Entwicklung / Zahlreiche freiwillige Partnerschaften angekündigt

Leonberger Kreiszeitung 5.9.2002
AgA kritisiert Ort des Umweltgipfels
http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/html/news-leo/20020905ditz0004.shtml
Günther Peter von der Korntal-Münchinger Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AgA) kritisiert, dass der aktuelle Weltgipfel in Johannesburg stattfindet. Als Vertreter der AgA, die sich auch für den Schutz der Wildelefanten einsetzt, sei es für ihn unverständlich, dass das Treffen in einem Land sei, das eine große Rolle im Elfenbeinschmuggel spiele




Süddeutsche Zeitung 2.9.2002
Der Spatz vom Albers-Platz
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel7930.php
Vor 60 Jahren standen Spatzen auf der Abschussliste. Heute sorgt sich der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) um den Bestand.

Stuttgarter Nachrichten 1.9.2002
Motorisierte "Leitgans" weist Jungvögeln den Weg
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/255446
Erste Etappe zur Auswilderung bedrohter Zwerggänse erreicht.

Augsburger Allgemeine 31.8.2002
Die ersten Wisente grasen friedlich im Donaumoos
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1030708812501
Seit einigen Tagen grasen zwei Wisente friedlich auf einer großen Weide am Moorversuchsgut in Karlshuld. Kuh Nola und Bulle Nox sind quasi eine „Leihgabe“ des Nürnberger Zoos und bilden den Grundstock für eine etwa 150 Köpfe zählende Herde, die im kommenden Jahr im Rahmen eines Europäischen Forschungsprojekts auf einem etwa 30 Hektar großen Freigehege beim „Haus in Moos“ aufgestellt wird. Nola und Nox werden den Winter über in Karlshuld bleiben und sollen schon in den nächsten Wochen Zuwachs bekommen: Zwei weitere Tiere sind vom Zoo in Stuttgart zugesagt, die Verhandlungen mit anderen potenziellen Anbietern laufen. Etwa 15 Tiere will man bis zum kommenden Frühjahr beisammen haben - dann erfolgt die „Auswilderung“ auf ein großes Areal direkt beim Haus im Moos. Durch das Wisent-Projekt will man alternative Möglichkeiten der Grünlandbewirtschaftung im Donaumoos ausloten und „mit dem Wisent als Leittier eine nachhaltige Entwicklung des Donaumooses voranbringen."

Nürnberger Zeitung 31.8.2002
„Halbstarke“ sind auf Quartiersuche
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=33373&kat=11
Einige Fledermausarten sind nach einem Rückgang von mehr als 90 Prozent vom Aussterben bedroht, wie Dipl.-Biologe Matthias Hammer von der Universität Erlangen zu berichten weiß. Dabei stehen sie unter dem besonderen Artenschutz und auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Säugetiere.

Neue Ruhr Zeitung 1.9.2002
Die Feuerlibelle liebt Baggerseen
http://www.nrz.de/nrz/nrz.duesseldorf.volltext.php?id=420056
Ob Bisam, Nilgans oder Wollhandkrabbe: Die Invasion der fremden Kreaturen aus Übersee ist gewaltig. In Flugzeugen und Schiffen reisen fremde Kreaturen aus Übersee "getarnt" als Exportschlager ihrer Heimat zu hunderttausenden in Kisten und Säcken ein.

Netzeitung 2.9.2002
Totes Meer soll aufgefüllt werden
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=2608&item=204987
Israel und Jordanien wollen in Johannesburg ein Projekt zur Rettung des Toten Meeres präsentieren. Der britische Sender BBC berichtet, dass die beiden Staaten eine 320 Kilometer lange Röhre verlegen wollen, um Wasser vom Roten Meer in den vom Austrocknen bedrohten See zu pumpen.

Scientists say rare sable antelope is not extinct - angola
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17616/story.htm

New owl species found on remote Indonesian island
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17583/story.htm

Environmental groups back Amazon protection plan
Two leading environmental groups and the World Bank threw their weight behind the largest-ever tropical forest conservation plan, a Brazilian initiative to give complete protection to 12 percent of the Amazon
http://enn.com/news/wire-stories/2002/09/09042002/reu_48329.asp

Environmentalists applaud Canadian parks plan
Canadian environmentalists applauded Prime Minister Jean Chretien's promise to boost the size of Canada's national park system by 50 percent
http://enn.com/news/wire-stories/2002/09/09042002/reu_48330.asp

The Jacarta Post 21.8.
http://www.thejakartapost.com/headlines.asp
Haze reaches hazardous levels in parts of Kalimantan
Choking haze from forest and ground fires in Kalimantan has not only disrupted travel, but is also responsible for respiratory problems for thousands of people. The forest fires are believed to be the work of forestry and plantation companies who are illegally clearing land for replanting.  The haze from forest fires and slash-and-burn land clearing activities in Sumatra and Kalimantan, has become an annual problem for Indonesia and its neighbors.

The Jacarta Post 24.8.
http://www.thejakartapost.com/headlines.asp
Govt accused of inaction on forest fires
Environmentalists as well as Malaysia have criticized the government for doing nothing to cope with forest and ground fires that persisted on Friday in Kalimantan and Sumatra. "The government has not taken appropriate steps to deal with the forest fires. Worse still, it blames traditional farmers and loggers for starting the fires," Longgena Ginting, director of the Indonesian Forum of Environment (Walhi) said.
Most of the hot spots were seen in industrial timber estates and plantations belonging to forestry concession holders, he said.

The Jacarta Post 24.8.
http://www.thejakartapost.com/headlines.asp
Forest officials lack equipment and water to fight Kalimantan fires
I
n West Kalimantan, haze has disrupted airplane travel to and from Supadio Airport in the provincial capital Pontianak for the past couple of days, while motorists have been forced to turn their headlights on during the day. Visibility was limited only up to 50 meters at 6:30 a.m today. Meanwhile, State Minister of the Environment Nabiel Makarim has blamed swidden farmers and forest squatters for making the argest contribution to Indonesia's problem on forest fires.

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Weitere Infos

Der Allwetterzoo Münster sucht zum nächstmöglichen Termin
eine Zooinspektorin bzw. einen Zooinspektor
Die Zooinspektorin bzw. der Zooinspektor ist im Wesentlichen zuständig für:
- die Diensteinteilung der Tierpflegerinnen und Tierpfleger,
- die Organisation der Lehrausbildung in der Tierpflege,
- die Koordination zwischen den Revieren, der Handwerks- und der Gartenabteilung,
- die Überwachung der Tierpräsentation im Zoo sowie die Ordnung und Sauberkeit in den Revieren,
- die Abwicklung der Tiertransporte.
Wir erwarten vor allem:
- einschlägige Erfahrung in der Tierpflege,
- Organisationstalent,
- soziale Kompetenz,
- technisches und gärtnerisches Verständnis,
- gute Deutschkenntnisse
Die Vergütung erfolgt nach Haustarif. Bewerbungen sind bis zum 20.09.02 an die Personalabteilung im Allwetterzoo Münster, Sentruper Str. 315, 48161 Münster zu richten.



Einladung zum 10. Workshop Tiergartenbiologie
25.10.02 – 27.10.02 Erlangen
In diesem Jahr wird der zehnte Workshop Tiergartenbiologie abgehalten. Vor einer Dekade trafen sich zum ersten Mal Wissenschaftler, Studenten und Zoo-Leute, um in Erlangen gemeinsam über Forschung im Zoo und viele weitere Themen zu diskutieren.
Der Workshop wird dieses Jahr, wie im letzten Jahr vorgeschlagen, unter dem Motto Tierverhalten im weitesten Sinne stehen, wobei Themen wie Ernährung, Enrichment, Reproduktion und Neuentwicklungen in der Zootierhaltung angesprochen werden. Die Mischung der Vorjahre aus Vorträgen, Diskussionsrunden und Roundtable-Arbeitsgruppen hat sich bewährt und wird auch dieses Mal beibehalten.
Diejenigen von Ihnen, die schon an einem der früheren Workshops teilgenommen haben, wissen, wie stark diese Veranstaltung davon lebt, dass jeder, egal ob Student oder Tierparkdirektor, seine Ideen konstruktiv einbringen kann. Die Kombination aus Vorträgen langjährig erfahrener Zooleute und aktuellen Forschungsergebnissen junger Studenten führt dabei immer wieder zu interessanten Diskussionen und Ideen für die Weiterentwicklung in Tiergärten. Für dieses Jahr gibt es bereits Zusagen für Vorträge einiger „legendärer“ Referenten, ebenso sind wieder mehrere interessante Roundtable-Themen geplant.
Anmeldungen zur Teilnahme am Workshop können formlos an die obige Adresse, per Telefon, Fax oder E-Mail erfolgen, bitte bis Ende September. Nach Anmeldung erhalten Sie Anfang Oktober aktuelle Informationen über die Tagung, den Veranstaltungsort mit Anfahrt, und Hinweisen für günstige Übernachtungen.
Jedermann ist herzlich eingeladen, Haupt- oder Kurzvorträge, Posterbeiträge oder Roundtable-Themen anzumelden. Vortragende bitten wir um Einsendung eines kurzen Abstracts bis spätestens 1. Oktober.
Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website www.zoobiology.de
Die Tagungsgebühr beträgt für Vollzahler (inkl. Promotionsstipendiaten) 65.- ¬, für Studenten und andere Ermäßigungsberechtigte 30.- ¬ und kann vor Ort im Tagungsbüro entrichtet werden. Die Gebühr umfaßt Verpflegung und Softdrinks Sa und So vormittags/mittags sowie Sa abends, den Eintritt am Sonntag in den Zoo Nürnberg, die Tagungsunterlagen und die Versendung
 Wir freuen uns auf eine unvergessliche Veranstaltung!
Mit freundlichen Grüßen,
PD Dr. Udo Gansloßer und Team



13. Zoosammlertreffen 2002

Zur 13. Zoohistorica haben sich bisher etwa 40 Teilnehmer aus acht Ländern angemeldet. Wegen der vielen Anforderungen für Tische wird die Verkaufs- und Tauschbörse voraussichtlich im großen Menschenaffenhaus veranstaltet. Auf jeden Fall sollten alle Teilnehmer, die Tische reserviert haben, den Nebeneingang am Ende des Boettingerwegs benutzen. Teilnehmer, die keinen Stand haben, können auch den Nebeneingang oder aber den Haupteingang, Hubertusallee 30, benutzen.

Freitag, 6. September 2002

ab 19 Uhr: Treffen in der Gaststätte „Zum alten Kuhstall“, Boettingerweg 3
Sonnabend, 7. September 2002

9 – 10 Uhr: Anmeldung und Aufbau der Verkaufs- und Tauschbörse im Gebäude der Zooschule
10:15 – 13 Uhr: Verkaufs- und Tauschbörse

14 – 17:30 Uhr: Führung durch den Zoologischen Garten Wuppertal
18 – 19 Uhr: Abendessen (Bauern-Büfett) im „alten Kuhstall“
19 – 3 Uhr Versteigerung.
Der Erlös kommt der Berggorilla- und Regenwald-Direkthilfe e. V. zugute.
Sonntag, 8. September 2002
10:15 Uhr: Treffen am Zoo-Parkplatz bzw. Bahnhof Zoologischer Garten zwecks Weiterfahrt nach Düsseldorf
11 – 14 Uhr: Führungen durch den AquaZoo

Gebühr: 25,- Euro
Organisation: Klaus Schüling schueling@tiergarten.com , Herman Reichenbach reichenbach.herman@online.guj.de
Komplette Einladung, ausführliches Programm und Hintergründe zum Zoosammlertreffen:
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-Zoosammlertreff.htm
 

IUCN Species Survival Commission (SSC) E-Bulletin - August 2002
This monthly Bulletin, as a supplement to SPECIES, SSC's published newsletter, is to keep staff, members and the wider IUCN network up-to-date with news and announcements from the Commission. This issue and all previous
issues are available on the SSC website at:
http://www.iucn.org/themes/ssc/whats-new.htm
In this issue:
SSC at the world summit on sustainable development (wssd)
New european invertebrates specialist group
In search of the giant sable
Camels in northwest china
Threatened waterfowl specialist group - conservation highlights

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Ausstellungen

OLDENBURG Landesmuseum für Natur und Mensch:
TIERISCH DYNAMISCH Kommen und Gehen unserer Säugetiere
bis 8.9.2002

BERLIN Botanischer Garten und Botanisches Museum Berlin-Dahlem:
NATURSCHUTZGEBIETE ALS FRIEDENSRÄUME Biologische Vielfalt in Kolumbien
bis 27.10.2002

OLDENBURG Landesmuseum für Natur und Mensch:
PROJEKT NATUR & FOTOGRAFIE
15.9. bis 20.10.2002
http://www.naturundmensch.de
Bilder von international erfolgreichen Naturfotografen

BAMBERG Naturkunde-Museum:
GLANZLICHTER  Siegerbilder des Internationalen Naturfoto-Wettbewerbs
bis 20.9.2002
http://www.uni-bamberg.de/NatMus/

FRANKFURT Palmengarten
NATURFOTOS VON NATUR UND COSMOS
bis 29.9.2002
http://www.stadt-frankfurt.de/palmengarten/

BREMEN Gerhard Marcks Haus
Der Zoo, Die Wildnis Und Die Weide - Deutsche Tierplastik von August Gaul bis Joseph Beuys
bis 27.10.2002
http://www.marcks.de

BRIENZ Schweizerisches Freilichtmuseum
Ausstellungen Rund Um Das Rindvieh
bis 31.10.2002
http://www.ballenberg.ch

GLURNS GLORENZA BZ Nationalpark Stilfserjoch
Nachtleben – Geheimnisse Der Finsternis
bis Jan 2003
http://www.stelviopark.it/