Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 126 vom 29. August 2002
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
ISSN 1619-6643

Liebe Leser,
während die Bedrohung durch die Wellen der Elbe weiter nachläßt, reißt die Welle der Hilfsbereitschaft nicht ab. Auch VDZ und WAZA haben Hilfsaktionen gestarten (die WAZA-Pressemitteilung dazu haben wir erhalten). Auch viele kleine Parks haben spontan nicht nur direkte Hilfe geleistet, sondern bei Veranstaltungen um Spenden gebeten, z.B. der Wildpark Knüll. Zahlreiche Tierpfleger nutzen Urlaub und freie Tage, um vor Ort zu helfen. Denn auch in den nicht verwüsteten, sondern "nur" evakuierten Parks gibt es noch reichlich zu tun, bis alle Tiere wieder zurückkehren können. All diesen persönlichen Einsatz kann man gar nicht hoch genug einschätzen.


 
  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Web.de 27.8.2002
Erste Tiere aus Magdeburger Zoo ziehen wieder ein
http://portale.web.de/Schlagzeilen/News/?msg_id=1744195
Die Tiere aus dem evakuierten Magdeburger Zoo können schon bald wieder zurückkehren. Tiere, die in den Zoos Hannover und Berlin Asyl gefunden haben, bleiben zunächst noch dort. Wann der Zoo wieder für Besucher öffnen werde, sei noch unklar.

Mitteldeutsche Zeitung 29.8.2002
Luchse, Wölfe und Jaguare kehren wohlbehalten nach Dessau zurück
«Miez, jetzt geht's heeme»
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1030375484191
Dessau. Vor zwei Wochen mussten die Raubtiere vorbeugend die für sie ungewohnte Reise in die Messestadt antreten. Denn Dessaus Tierpark-Leiterin Christine Kilz hatte einen Hilferuf mit Bitte um Evakuierung sowie zeitweilige Aufnahme von Tieren gestartet. Und der Leipziger Zoo reagierte sofort.
Am Mittwoch nun die Verabschiedung und der Umzug. Gegen 11 Uhr soll in Leipzig alles reisefertig sein. Doch die Luchse werfen den Zeitplan über den Haufen. Zoo-Sprecherin Kathleen Raschke: "Bevor wir die Tiere transportieren können, müssen sie noch einmal narkotisiert und untersucht werden. Doch einer der Luchse will einfach nicht einschlafen." Bei den Wölfen und Jaguaren sieht die Sache anders aus. Apathisch liegen sie in den Käfigen und lassen den Trubel auf sich zukommen. Ihre Notquartiere an der Rückseite der künstlichen Wolfs-Felsen sind eng. "Eigentlich haben wir diese Käfige ausrangiert, weil darin keine artgerechte Haltung mehr möglich ist", erklärt Zoo-Tierarzt Klaus Eulenberger, "aber für ein paar Tage reicht es als Provisorium."
s. a. Pressemitteilung


News 28.8.2002
Zoo Zürich eröffnet einen Kinderzoo mit Bauernhoftieren
http://www.news.ch/detail.asp?ID=118312
Der Zoo Zürich hat seinen Kinderzoo «Zoolino» offiziell eröffnet. Am Wochenende findet das Eröffnungsfest für die breite Bevölkerung statt. Im «Zoolino» werden vor allem bekannte Bauernhoftiere - etwa Ponies, Schweine, Enten, Hühner - gezeigt. Vertreter der typischen Haustiere sind die Meerschweinchen. Dazu kommen nordamerikanische Präriehunde und afrikanische Zwergziegen. Zentrum des «Zoolino» ist ein ehemaliger Bauernhof. Die Ställe und Aussengehege gruppieren sich entlang einem Hauptweg, der zur «Arena» führt. Dort finden regelmässig verschiedenste Vorstellungen statt. Bis Ende Oktober sind dies jeden Sonntag Greifvogel-Flugschauen des Eulen- und Greifvogelparks Buchs SG.

News 29.8.2002
Zoo Zürich eröffnet einen Kinderzoo mit Bauernhoftieren
http://www.news.ch/detail.asp?ID=118312
Die neue Anlage nimmt sowohl auf die Bedürfnisse der Kinder als auch auf jene der Tiere Rücksicht. Die Begegnung des Kindes mit dem Tier soll respektvoll und beiderseits freiwillig sein, wie Zoodirektor Alex Rübel anlässlich der Eröffnung sagte. Im «Zoolino» werden vor allem bekannte Bauernhoftiere - etwa Ponies, Schweine, Enten, Hühner - gezeigt. Dazu kommen nordamerikanische Präriehunde und afrikanische Zwergziegen. Zentrum des «Zoolino» ist ein ehemaliger Bauernhof. Neu erstellt wurde ein Selbstbedienungsrestaurant mit überdecktem Sitzplatz und der nötigen Infrastruktur.

Zürich, 20 Minuten 29.8.2002
Zoolino – Tierpark für Kids
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/964797
Die jungen Zoobesucher treffen in der neuen Anlage auf Bauernhoftiere wie Ponys, Ziegen, Hühner oder Enten, aber auch Haustiere wie Meerschweinchen und sogar nordamerikanische Präriehunde mischen sich unter die Tierfamilie. Zentrum des acht Millionen Franken teuren Tierparks zwischen Zoo-Areal und Masoala-Regenwald ist ein ehemaliger Bauernhof mit renovierter Scheune. Vom Zoo aus führt der Weg zu einer Arena, wo im Moment Greifvogel-Flugschauen zu bestaunen sind. Rübel: «Unterwegs können die jungen Besucher nicht nur Tiere streicheln, sondern auch zwischen die Gehege kriechen oder durch Ställe hindurchschlüpfen.» Auch der Spielplatz bietet Abwechslung: Spiel- und Klettergeräte sind wie riesige Ameisen oder überdimensionale Spinnennetze angefertigt.

Rhein-Neckar-Zeitung 29.8.2002
Wissenschaftliche Abteilung des Zoos lässt Verhaltensstudien an exotischen Tieren vornehmen
Mehr Bambus im Tiger-Gehege?
http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/01_heidelberg.htm
Wie verhalten sich Zootiere bei der Partnerwahl? Drei junge Frauen vom Fach sind derzeit von der wissenschaftlichen Abteilung des Zoos mit Verhaltensstudien beauftragt. Susanne Achenbach nimmt das neue Sumatratiger-Gehege ins Visier. Nach ersten Erkenntnissen genießen es die Tiere, sich dort hinter Buschwerk, Baumstümpfen oder unter dem steinernen "Aufsitz" besser zurückziehen zu können als in ihrem alten Domizil, dass jetzt zum "Spielzimmer" umgestaltet ist. Wie gestaltet sich das Zusammenleben von Braunbären und Korsakfüchsen im von außen einsehbaren Gehege im Eingangsbereich? Dieser Frage geht die Studentin Christina Kolzenburg nach. Sie will in der Studie auch Vergleiche zum Tiergarten in Saarbrücken ziehen, wo Korsakfüchse allein untergebracht sind. Die wissenschaftliche Abteilung des Zoos bietet nach den Worten von Sandra während der Semesterferien bis zu zwölf Studierenden Gelegenheit zu einem zweiwöchigen Praktikum. Indessen frage die hiesige Genforschung schon mal nach Hinterlassenschaften wie den Federn seltener Vögel nach oder das Deutsche Krebsforschungszentrum nach einer Blutprobe. Und was verlangt das Deutsche Primaten-Zentrum in Göttingen für seine Forschungsarbeit? Zum Beispiel Affen-Kot aus Heidelberg. Vor diesem wissenschaftlichen Hintergrund sei die Haltung exotischer Tiere in den Zoos zu rechtfertigen, so Sandra Reichler.

Nürnberger Zeitung 29.8.2002
Kiri und Yvonne hoffen auf 475 000-Euro-Investition
Tiergarten bald ohne Dickhäuter?
http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=32899&kat=11
Nürnberg. Wenn die Stadt das alte Elefantenhaus nicht umbaut, sind die Tage der grauen Riesen am Schmausenbuck gezählt
Im Haus kettet Tierpfleger Treml seine beiden dicken Mädchen vorschriftsgemäß an. Ohne Ketten würden sie sich nur in die Haare geraten. Während die Freianlage groß genug ist, reicht der Platz im Elefantenhaus dafür nicht aus. Die Ketten widersprechen auch nicht den Anforderungen an die Haltung von Elefanten. Ketten braucht man in diesem Haus außerdem, weil sich zwischen dem Besucherbereich und den Elefanten ein Graben hinzieht. „Die Tiere könnten sich im Streit dort hineinschubsen oder von selbst hineinstürzen. Und ein gebrochenes Bein bedeutet für einen Elefanten das Todesurteil“, so der stellvertretende Tiergartendirektor Helmut Mägdefrau. Schon einmal, am 11. November 1989, hat ein solcher Sturz in Nürnberg einem Elefanten das Leben gekostet: der afrikanischen Elefantenkuh Tonga.
Bis zu diesem traurigen Tag lebten am Schmausenbuck fünf Elefantenkühe: neben Yvonne, Kiri und Tonga noch Amba und deren Freundin Buka. Diese beiden starben 1998 und 1999. Es blieben nur Kiri und Yvonne übrig, mit 35 bzw. 40 Jahren. Stirbt eine der beiden, wird die andere wohl den Schmausenbuck verlassen müssen. Denn ob man zu ihrer Gesellschaft Elefanten von einem anderen Zoo bekommt, solange die Haltungsbedingungen im Haus nicht besser sind, scheint äußerst zweifelhaft. Die Tiergartenleitung hofft deshalb, dass sich die Stadt einen Ruck gibt und zumindest das Geld für eine, wie Helmut Mägdefrau es nennt, „kleine Umbaulösung“ locker macht.
Für die hat der Tiergarten bereits die Pläne parat: Der gefährliche Graben und das Absperrgitter im Elefantenhaus müssten verschwinden, damit der gesamte Innenraum – einschließlich der Besucherzone – als Stall mit Freilauffläche genutzt werden könnte. Das Publikum könnte die Tiere dann von einem Wintergarten aus betrachten.
Obendrein würde der Tiergarten dann die Haltungsrichtlinien für Elefanten wieder voll erfüllen, die der Beirat Artenschutz beim Bundesamt für Naturschutz empfohlen hat, danach ist eine Mindestgruppengröße für Elefantenkühe von vier Tieren, die älter als zwei Jahre sind, erforderlich. Von Elefanten-Nachkommen kann man im Tiergarten derzeit nur träumen; eine Zucht hat es hier allerdings noch nie gegeben. Dafür wäre eine komplette separate – und natürlich teure – Bullenanlage unabdingbar.

Backnanger Kreiszeitung 29.8.2002
Vor 30 Jahren musste Familie Hudelmaier eine Alternative zur Landwirtschaft finden und gründete den Schwabenpark
Publikumsliebling in Höschenwindeln
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106506836
Nina ist ein Schimpansenmädchen und haust mit 35 Artgenossen im Schwabenpark in Gmeinweiler bei Welzheim. Zwar lebt das haarige Kind meist im Haus seiner Pflegegroßeltern, so soll es die Scheu vor den Menschen etwas verlieren.
Dreißig Jahre ist es her, dass dem Hudelmaierschen Hof das Geld ausging. Der heute 70-jährige Sieghard Hudelmaier träumte von einem Park ähnlich dem in den 70er Jahren beliebten Safaripark bei Groß-Gerau. Mit Tieren, die nach Möglichkeit noch in einem ihrem natürlichen Lebensraum nachempfundenen Gehege leben. 1976 kam Schimpanse Patt in die Obhut der Hudelmaiers. Die Schimpansenvorführung im Safari-Park Gmeinweiler, wie er bis Anfang der 80er Jahre hieß, war geboren. Immer öfter wurden Schimpansen aus nicht artgerechter Haltung an den Park abgegeben. Alleine in den letzten beiden Jahren erblickten vier das Licht der Welt.
Mit diesem bunten Haufen hat Thomas Hudelmaier nach und nach die heute so beliebten Shows einstudiert. Der Affe auf dem Motorrad der sicher vielen Besuchern im Gedächtnis geblieben ist, dreht seine Kreise in der Manege schon seit 18 Jahren.
Die haarigen Kerle im Schwabenpark sehen beim Spiel in ihren Käfigen und mit den Besuchern davor ganz zufrieden aus. Die Gehege sind groß und begrünt. Altersgerechte Spielgeräte und entsprechend getrennte Gruppen unterstützen die tiergerechte Haltung. Heftige Keilereien, wie sie in freier Wildbahn vorkommen, können auf diese Weise vermieden werden.
Die Anziehungskraft der Schimpansenshow ist groß. Anteil an dieser Popularität haben die Medienauftritte der Tiere. Der Schwabenpark ist wohl einzigartig in Europa, denn nirgendwo sonst gibt es eine vergleichbare Tierhaltung. Auch die Werbebranche bucht die haarigen Sympathieträger immer wieder für ihre Fernsehspots. Selbst Zoos geben ihre Tiere gelegentlich an den Schwabenpark ab, damit sie eine artgerechtere Haltung und mehr Abwechslung haben. Große Erfolge hat der Familienbetrieb bei der Aufzucht der Affenbabys von Hand.

Kölner Stadt-Anzeiger 27.8.2002
Kölner bauen zerstörten Zoo in Kabul auf
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1029228352443
Ende der 60er Jahre halfen Kölner bei der Konzeptionierung des Zoos in der afghanischen Hauptstadt. Jetzt ist ihre Erfahrung erneut gefragt. Kölns Zoodirektor Professor Gunther Nogge steht am Samstag eine abenteuerliche Reise nach Kabul bevor. Welche gewaltige Aufgabe vor ihm liegt, kann er recht gut einschätzen, gehörte er doch mit zum Team, das Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre den dortigen Zoo konzeptionierte und aufbaute. Das Aufleben der alten Partnerschaft zwischen den Zoos in Kabul und Köln wurde vom afghanischen Innenminister bereits beurkundet. Bei einer weltweiten Spendensammlung kam eine halbe Million US-Dollar zusammen. Mit der Spendensumme für den inzwischen verstorbenen Löwen sollen die Gehege errichtet werden. Die Tiere will Nogge aus den europäischen Zuchtprogrammen besorgen.

Kölner Stadt-Anzeiger 27.8.2002
Kölner Zoo: Anschluss zum Regenwald
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1030278287075
Fortsetzung der Zoo-Serie mit dem Kölner Zoo und einem ausführlichen Bericht über das Regenwaldhaus: An vielen Stellen des Kölner Zoos stehen Tafeln, die Kinder zu tierischen Aktionen animieren sollen. Sehr gut über den Tag verteilt sind im Kölner Zoo, der sich selbst gerne als „die Nr.1 in Deutschland“ bezeichnet, die Fütterungen der Tiere.

Neue Osnabrücker Zeitung 27.8.2002
Gehen Zoo und Museum zusammen?
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/zoo.html
Osnabrück. „Bei einer Zusammenlegung beider Einrichtungen und einer gemeinsamen Vermarktung unter der Leitung des Zoos ist eine weitere Attraktivitätssteigerung nicht nur dieses Standortes zu erwarten, sondern auch eine positive Fortentwicklung in Richtung eines zukunftsorientierten Marketings für Stadt und Landkreis“, heißt es in dem Antrag. Osnabrücks Zoogeschäftsführer Andreas Busemann und Kulturdezernent Reinhard Sliwka zeichnen für die Idee verantwortlich, die erstmals vor wenigen Wochen in einer Veranstaltung der Osnabrücker Marketing und Tourismus zum Marketingkonzept der Stadt öffentlich thematisiert wurde. Angedacht ist ein Zusammenschluss, der unter anderem eine bessere Vermarktung des Museums möglich macht und gleichzeitig durch Nutzung von Synergieeffekten die Kosten senkt.

Die Welt 22.8.2002
Leute von Welt
http://www.welt.de/daten/2002/08/22/0822h1352033.htx
In Hagenbecks Tierpark gibt es nun auch einen prachtvoll verzierten thailändischen Pavillon und die thailändische Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn kam extra nach Hamburg, um diesen Pavillon am großen Teich einzuweihen. In einer feierlichen Zeremonie begrüßte Joachim F. Weinlig-Hagenbeck die Gäste und schwärmte von einer "kulturellen und mystischen Botschaft aus einer Welt mit einer jahrtausendealten Kultur". Alles ist handgeschnitzt, teilweise mit der Pinzette verarbeitet und besteht aus 150 000 Blattgold-Plättchen. In monatelanger Arbeit wurde der Pavillon, der in Einzelteilen nach Deutschland verschifft wurde, im Tierpark errichtet, nachdem er vorher zur Probe ein Mal in Thailand aufgebaut worden war.

Hamburger Morgenpost 21.8.2002
Thailands Prinzessin Maha auf Zoo-Visite
http://www.mopo.de/nachrichten/104_13157.html
Extra aus Thailand reiste die Königliche Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn an, um den neuen „Sala Thai“-Pavillon zusammen mit dem deutschen Botschafter ihres Landes Surapong Jayanama einzuweihen. Die Tochter von König Bhumipol Adulyadej überraschte die Gäste mit einer kleinen Ansprache in fließendem Deutsch.

Frankfurter Rundschau 26.8.2002
Mit massiven Einschnitten will Nordhoff "Kulturlandschaft" retten
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181027.htm
Zoo und Palmengarten will der Frankfurter Kulturdezernent, gemeinsam mit dem privaten Opelzoo, in die Trägerschaft des Planungsverbandes Rhein-Main überführen, in dem die Stadt nur ein Geldgeber unter anderen Gemeinden ist. Allein beim Zuschuss des Zoos sind Kürzungen von mindestens drei Millionen jährlich geplant.

Frankfurter Rundschau 27.8.2002
Opel-Zoo braucht den Frankfurter nicht
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181019.htm
Der "große Wurf" des Frankfurter Kulturdezernenten bezüglich "Flora und Fauna" hat für Irritationen gesorgt. So hatte Hans-Bernhard Nordhoff vorgeschlagen, den Frankfurter Zoo zusammen mit dem privaten Opel-Zoo in Kronberg in Trägerschaft des künftigen Planungsverbands Rhein-Main zu geben und so drei Millionen Euro jährlich an städtischem Zuschuss zu sparen. Wie Zoo-Direktor Thomas Kauffels bestätigte, seien die Kronberger von den Frankfurtern noch gar nicht kontaktiert worden. Dass der Opel-Zoo, in Obhut eines privaten Trägervereins, ein neues Dach nötig hätte, wurde dementiert. Mit dem Eintrittsgeld ließen sich 95 Prozent der Betriebskosten und Investitionen abdecken, der Rest komme über Spenden und Sponsoren herein.

Leipziger Volkszeitung 26.8.2002
Denkmal für Zwergseebär Gaston
http://www.lvz-online.de/boulevard/551_24448.html
Der Zwergseebär Gaston, tragisches Opfer der Flut in Tschechien, bekommt ein Denkmal. Gaston war aus dem überschwemmten Prager Zoo geflohen und in der vergangene Woche nach seiner Ergreifung bei Wittenberg auf dem Rücktransport gestorben. Eine tschechische Bildhauerin, die vom Schicksal des populären Ausreißers gerührt sei, habe dem Tierpark eine Statue versprochen, sagte eine Pflegerin.

Nordkurier 28.8.2002
Zoo will mehr im Westen werben
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/a/a.php
Es war kein Zufall, dass der 4,5 Millionste Besucher, der kürzlich im Ueckermünder Tierpark begrüßt wurde, aus Neubrandenburg stammt. Denn die aktuelle Besucherstatistik belegt, dass nach wie vor etwa die Hälfte der Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern beziehungsweise dem Land Brandenburg kommt. Hier liege allerdings eine große Gefahr für das kommende Jahr, prophezeite Zoo-Direktor Helge Zabka. Es sei zu erwarten, dass die Flutkatastrophe dazu führt, dass 2003 aus Sachsen und Sachsen-Anhalt weniger Urlauber ans Haff kommen, was wiederum negative Auswirkungen auf die Zoo-Bilanz hätte. Deshalb müssten die Marketing-Aktivitäten insbesondere Richtung Westdeutschland ausgedehnt werden. Um mehr Gäste auch aus den alten Bundesländern zu locken, soll weiter über den ADAC und die Deutsche Bahn als Medienpartner geworben werden.



Aktionen

Leipziger Volkszeitung 21.8.2002
Musik, Tanz und Fackelschein bei der Dschungelnacht im Zoo
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/17330.html
In eine exotische Welt aus Rhythmen, feurigen Tänzen und wilder Akrobatik verwandelte sich Sonnabend der Leipziger Zoo. An diversen, über den Zoo verteilten Orten gab es Kleinkunst, Musik und Tanz. Führungen durch die Tropenhäuser und ein nächtlicher Rundgang durchs Pongoland waren zusätzlicher Anreiz zum Zoo-Besuch.

Neue Zürcher Zeitung 26.8.2002
Ein «Prosit!» auf die Lemuren
http://www.nzz.ch/2002/08/26/zh/page-article8CUUE.html
Am Samstagabend war es in Zürich wieder soweit: Auf dem Program stand die achte Ausgabe des zweijährlich stattfindenden, dem Fund-Raising dienenden Zoofäscht. Eröffnet wurde es mit dem traditionellen Zoobummel, welcher der handverlesenen Gästeschar durch reichlich ausgeschenkten Champagner schmackhaft gemacht wurde. Das gesammelte Geld des Abends wird im Zoo vollumfänglich den Lemuren zugute kommen. Die rund tausend geladenen Gönner und Zoofreunde haben sich die Teilnahme an der Benefizgala 425 Franken pro Person kosten lassen. In einem gigantischen Festzelt, mit Kerzenleuchtern sowie 4000 Rosenköpfen dekoriert, werden Flusskrebse aus dem Katzensee und Kalbshackbraten aufgetischt. Das von drei Hauptsponsoren mitgetragene und einem neunköpfigen Komitee organisierte Zoofäscht 2002 hat einen Rekorderlös von 750 000 Franken gebracht.

Rheinpfalz Online 27.8.2002
Wie lang kann man auf einem Bein stehen?
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020827:3146077
Großer Andrang herrschte am Sonntagnachmittag beim Sommerfest im Landauer Zoo. Gerade erst mit der Mitgliedschaft in der "World Association of Zoos & Aquariums" für die Arbeit im Artenschutz und der Zooschule belohnt, legten sich die Mitarbeiter mächtig ins Zeug. Bei der Tierolympiade drehte sich alles um besondere Fertigkeiten und Eigenarten der Tiere. Erstmals konnte in diesem Jahr die Fütterung der Kaimane beobachtet werden. Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel zeigte sich mit dem Verlauf zufrieden.

Ostsee Zeitung 26.8.2002
Zwischen Blütenzauber und Todessalto
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112674_500211.html
Jessica, Jenniffer, Marek, Peggy und Karl Traber hielten mit drei großen Shows im Rostocker Zoo ihr Publikum in Atem. Bei Tierschauen, Ratespielen, Gesprächsrunden mit Zoodirektor Udo Nagel konnten die Gäste viel Wissenswertes über die Zoo-Bewohner erfahren. Den prachtvollen Rahmen des Festes bildeten die 6000 Dahlienpflanzen, die gerade in voller Blüte stehen.

Schweriner Volkszeitung 29.8.2002
Rostocks Zoo bietet das ganze Jahr über viele Abenteuer
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/29.08.02/Tierf/Tierf.html
Im Experimentarium, der am 1. Februar dieses jahres eröffenten Darwin-Box, können besonders Kinder an Video- und Experimentiershows teilnehmen und im Rahmen des Jahresthemas "Baumeister Tier" am 22. September das kribbelnde Zusammenleben in einem Ameisenhaufen kennenlernen oder im Rahmen der Erlebnisferien vom 12. bis 20. Oktober zusammen mit Freddi Fledermaus auf Wohnungssuche gehen.

Thüringer Allgemeine 26.8.2002
Zuschauerplus bei Pferdetag
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=212170
3400 Pferdenarren strömten zum diesjährigen Tag des Pferdes auf die Erfurter Zoo-Festwiese, 1000 mehr als im vergangenen Jahr. Höhepunkt war natürlich wie immer das große Showprogramm am Sonntag, das allein 2500 Neugierige verfolgten. 21 Aktionen konnten bestaunt werden, angeführt vom Shire-Gespann des Zooparks über Sprungdemonstration und Wettspiele zu Pferd. Am Ende gipfelte die Schau in einem Rekordversuch. 22 Shetland-Ponys und neun Fohlen zogen einen Wagen, ein Pferd mehr, als beim bisherigen Weltrekord.

Ostthüringer Zeitung 26.8.2002
Ziegen Tüpfeline und Tüpfel beim Tiergartenfest getauft
http://www.otz.de/otz/otz.eisenberg.volltext.php?id=212673
Beim 31. Eisenberger Tiergartenfest wurden zwei afrikanische Tigerschecken-Zwergziegen wegen ihrer Punkte auf dem Fell auf die Namen "Tüpfeline" und "Tüpfel" getauft. Ein Ouessant-Lamm heißt seit gestern "Schnucki". Alle drei sind zu Hause in dem am Geyersberg in vier Jahren Bauzeit neu gestalteten "Bauernhof der Zwerge".

Thüringische Landeszeitung 27.8.2002
Tierparkfest mit Pflegekind Paul
http://www.tlz.de/tlz/tlz.gotha.volltext.php?id=215707
Wer ganz großes Glück hat, der bekommt Paulchen schon an der Kasse des Gothaer Tierparks zu sehen. Der sieben Wochen alte Rhesusaffe hat nämlich den Kassenraum für sich entdeckt und fühlt sich bei seiner Pflegemutti Anett richtig wohl. Pauls Mutter starb bei der Geburt. Am Sonntag ist Paulchens großer Tag. Denn dann ist Tierpark-Fest und er wird zusammen mit vielen anderen Tierkindern getauft, darunter beispielsweise neun aufgeweckte Nandus.

Neue Westfälische 27.8.2002
Neuer Weltrekord im Dauer-Wasserbahn-Fahren
http://www.nw-news.de/news/mantel/owl_nrw/NW_20020827_1657270000.html
Im Hollywood- und Safaripark Schloß Holte-Stukenbrock gelang vier Rheinländern mit 28-stündiger Fahrt der Weltrekord im Dauer-Wasserbahn-Fahren. Bei der Aktion kamen außerdem mehrere tausend Mark für einen guten Zweck zusammen. Das Geld soll kranken und behinderten Kindern eine Delphintherapie in Florida ermöglichen.



Nachwuchs

Freies Wort 27.8.2002
Mysteriöser Stachelschwein-Nachwuchs im Berliner Tierpark
http://www.freies-wort.de/nachrichten/vermischtes/resyart.phtm?id=327347
Mysteriös geht es bei den Stachelschweinen im Berliner Tierpark zu: Obwohl mit «Hans» nach Ansicht der Pfleger das einzige männliche Tier des Geheges bereits im vergangenen Jahr starb, wurden im Juni 2002 ein einzelnes Stachelschweinchen und im August sogar Zwillinge geboren. Die Erklärung des Tierparks: «Vieles ist bei Stachelschweinen schwierig, auch die Geschlechtsbestimmung.»



Bonner Rundschau 27.8.2002
Expedition hat ihr Ziel in der Mongolei erreicht
http://rundschau-online.de/koeln/2968021.html
Als letzte Station hat die Truppe um Dr.Olaf Behlert, Zootierarzt und stellvertretender Zoodirektor, das Takhin Tal am Rande der Wüste Gobi erreicht. Dort werden die Przewalskipferde im Rahmen eines Wiederausgliederungsprogramms ausgewildert. Der Kölner Zoo koordiniert das europäische Erhaltungszuchtprogramm für diese bedrohten Wildpferde. Behlert konnte sich vom guten Zustand der Tiere überzeugen.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 22.8.2002
Der Donsbacher Wildpark soll ein neues Gesicht erhalten
http://213.61.31.33/main.php?content_id=42230
Mit einem geänderten Konzept will die Stadt Dillenburg die Attraktivität des Donsbacher Wildparks steigern. Die Ausschüsse für Umwelt und Naturschutz sowie Kultur, Sport und Freizeit stellten am Dienstag schon einmal die Weichen. Nun muss nur noch die Stadtverordnetenversammlung am 29. August für die Veränderungen stimmen. Mit einfachen Mitteln könnten auf dem Gelände erlebnisorientierte Stationen eingerichtet werden. Zu dem Waldlehrpfad wären Arbeitsblätter für Schüler, der "Hessische Waldrucksack" mit seiner kindgerechten Naturerkundungsausstattung, ein Freiluftklassenzimmer für Unterricht im Freien und ein Flachwasserteich als Lehr- und Schaubiotop ideale Ergänzungen. Neue Ein-und Ausgänge in Form von Drehkreuzen könnten unliebsame Besucher abhalten. Im Haushalt 2002 sind 14 000 Euro als erste "Anlaufrate" für die Umsetzung des Konzepts veranschlagt.

Nürnberger Nachrichten 26.8.2002
Landkreis muss um nobles Geschenk bangen
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=32171&kat=27
Mehr als zehn Jahre nach der Annahme von Schloss Hundshaupten als Geschenk sieht sich der Landkreis Forchheim mit Erbschaftsansprüchen in Millionenhöhe konfrontiert. In der Auseinandersetzung mit Heinrich Freiherr von Pölnitz ließen Kreispolitiker erkennen, dass sie notfalls auf den Besitz oder Teilen davon verzichten wollen. Der Kreistag hatte 1991 entschieden, sich die von Gudila Freifrau von Pölnitz angebotenen Besitztümer – neben dem Schloss vor allem der 45 Hektar große Wildpark, ausgedehnte Wälder und ein Wohnhaus in Ebermannstadt – schenken zu lassen.
Nun machte Freiherr von Pölnitz seinen Anspruch auf den Pflichtanteil geltend, zunächst ist von einer „Abschlagszahlung“ in Höhe von 2,5 Millionen Euro die Rede.

Thüringer Allgemeine 29.8.2002
Neues Heim für Zoo-Kaninchen
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=217557
Von innen wirkt das Klassenzimmer im Erfurter Zoopark wie ein normaler Biologie-Raum.Damit die Schüler künftig auch am "lebenden Objekt" lernen können, werden gleich neben dem "Schulgebäude" Ställe für Kleintiere gebaut. Hühner und Kaninchen finden dort schon bald ihr neues Zuhause.

Neue Ruhr Zeitung 29.8.2002
Hinfort mit dem Gelbsteißbülbül!
http://www.nrz.de/nrz/nrz.duesseldorf.volltext.php?id=416547
Eine besondere Rarität aus der Vogelwelt entdeckten Zöllner des Düsseldorfer Flughafens bei einem Reisenden aus dem Libanon: Der Geschäftsmann hatte in einem Kistchen im Handgepäck zwei junge Raubwürger und drei Gelbsteißbülbül aus Beirut mitgebracht. "Solche absolut seltenen Exemplare wie den Raubwürger gibt es in keinem europäischen Zoo. Die sind unbezahlbar in Europa", berichtet der Artenschutz-Experte des Flughafenzolls, Dieter Fenske. Jetzt sind die geschwächten Tiere im Wuppertaler Zoo untergebracht, wo sie erst einmal vier Wochen in Quarantäne verbringen. Danach darf der Zoo sie behalten.

Thüringische Landeszeitung 28.8.2002
Tierparkfest mit Pflegekind Paul
http://www.tlz.de/tlz/tlz.gotha.volltext.php?id=215707
Wer ganz großes Glück hat, der bekommt Paulchen schon an der Kasse des Gothaer Tierparks zu sehen. Der sieben Wochen alte Rhesusaffe hat nämlich den Kassenraum für sich entdeckt. "Pauls Mutter starb bei der Geburt. Unsere Pflegerin hat sich seiner angenommen und kümmert sich nun rund um die Uhr um den Kleinen", erzählt Tierpark-Chef Roland Walther. Am Sonntag ist Paulchens großer Tag. Denn dann ist Tierpark-Fest und er wird zusammen mit vielen anderen Tierkindern getauft.

Saarbrücker Zeitung 28.8.2002
Attraktion mit laaaaaangem Hals
http://www.sz-newsline.de/sta/GCH9A518_1.php3
Gleich zwei Neuigkeiten meldet der Saarbrücker Zoo. Zwei junge Giraffen, einmal männlich, einmal weiblich, sind vor wenigen Wochen in den Tierpark eingezogen. Sie stammen aus dem Wiener Zoo und hätten sich schon prächtig eingelebt. Ein anderes langhalsiges Exemplar mit Namen Nille ist dafür aus seinem Saarbrücker Gehege ausquartiert worden, und zwar nach Osnabrück. Der nähere Hintergrund des großen "Giraffen-Verschiebebahnhofs": künftige Zucht-Betrebungen dieser vom Aussterben bedrohten Tierart.

Kölner Stadt-Anzeiger 27.8.2002
Betrunkener Platzwart wollte Löwen mit Eis füttern
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1029227202889
Der Brite Scott Donlan (19) ist zu einer Geldstrafe von 350 Pfund verurteilt worden, weil er betrunken zwei Löwen mit Eis zu füttern versucht hatte. Donlan hatte angegeben, nach gut sechs Litern Bier mit zwei Freunden im Zoo von Newquay den Einfall gehabt zu haben, die Reaktion von Löwen auf Speiseeis und Schokoriegel herauszufinden. Die drei Betrunkenen - von denen allein Donlan gefasst wurde - brachen sämtliche Kioske und Automaten des Zoos auf und zogen mit einer Schubkarre voller Eis zum Löwengehege, dessen äußere Einfriedung sie überkletterten. Dann begannen sie, die Löwen mit Eistüten und Schokoriegeln zu füttern.

Rheinpfalz online
Auf Entdeckungsreise in die Welt der Tiere
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020821:3133281
Hier können die kleinen Zoobesucher ihre eigenen Leistungen mit den Fähigkeiten einiger Tierarten im Landauer Zoo messen.

Rheinpfalz online
Spendenaktion im Zoo Landau
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020821:3133065

Der Patriot   
Tiergarten vor dem Aus?
http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=74125&RESSORT=LP
Ein Besuch im Lippstädter Zoo macht schon lange nicht mehr jeden froh.

Tagesspiegel 27.8.2002
Wenn Prinz Alfred das Geweih in den Sand bohrt
http://www.tagesspiegel.de/archiv/27.08.2002/183136.asp
Bericht über das Hirschrevier im Berliner Zoo.

Stuttgarter Zeitung 28.8.2002
Tierische Betrachtungen inmitten einer Neckarinsel Von "A" wie Ara bis "Z" wie Ziege
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/252516?_suchtag=2002-08-28
Portrait des Tierparks Nymphaea.

Ostsee Zeitung 28.8.2002
Neue Heimat für Schwan Oskar
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112741_502007.html
Bericht über Fundtiere des Stralsunder Tierparks: Recht spektakulär war der Fund eines Sakerfalken.

Die Welt 26.8.2002
Forscher entdecken Giraffen als sehr soziale Lebewesen
http://www.welt.de/daten/2002/08/26/0826vtr352638.htx
Giraffen haben im Gegensatz zu bisherigen Meinungen ein recht ausgeprägtes Sozialleben, berichtet die US-Forscherin Meredith Bashaw vom Georgia Institute of Technology in Atlanta. Mit Augenkontakt und Rufen bleiben Giraffen auch in Verbindung, wenn ein Mensch mehr als drei Meter tiefer nur ein einzelnes Tier zu sehen glaubt und nichts Auffälliges hört. Ein wichtiges Indiz für die engen Sozialkontakte: Als ein Tier aus einem Gehege mit drei Giraffen im Zoo von Atlanta in einen anderen Tierpark gebracht wurde, begann einer der Zurückgebliebenen alle möglichen Gegenstände abzulecken, während das andere Tier auf und ab zu laufen begann. Ganz ähnliches Verhalten zeigen andere sozial lebende Tiere, wenn sie ein Mitglied ihrer Gruppe vermissen.
>dieses "wichtige Indiz" ist ja wahrhaftig eine großartige wissenschaftliche Studie...

Der Neue Tag 21.8.2002
Medizin in der Flinte
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,60203-1-8_164_0,00.html
Der Trevesener Otto Kuriczak absolvierte in Bayreuth eine entsprechende Prüfung und ist nun der einzige Oberpfälzer, der die so genannte Distanzinjektion anwenden darf. Spektakuläre Jagden nach ausgebrochenen Zirkus- oder Zootieren sind zur Genüge bekannt. Im neuen Tierschutzgesetz gilt die so genannte "medikamentelle Immobilisition auf Distanz" als richtige Methode für den Fang von Wildtieren in Gehegen. Für jedes Wildgehege muss nun eine Person zur Verfügung stehen, die medikamentelle Immobilisation anwenden darf.

Berliner Morgenpost 26.8.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story544363.html
Die Zwergflamingos im Zoo können nichts zerkauen. Deshalb bekommen sie um 9.30 Uhr eine Mischung aus Algenmehl, Hühnerpellets und für den Touch Farbe.

Schlangenhaltung im Erfurter Zoopark.

Neue Osnabrücker Zeitung 29.8.2002
Schildkröte auf Rollen
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/zoo1.html
Osnabrück „Myrtle“, die uralte Riesenschildkröte, konnte aus eigener Kraft nicht mehr laufen, bekam sie jetzt eine Art Skateboard unter den Bauch geschnallt.

Main Rheiner 29.8.2002
Wilma und Ixi sind schon vergeben
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=960928
Wiesbaden. Drei Tiere des insgesamt vierköpfigen Wolfsrudels sind schon vergeben. Zwei von ihnen haben in Schülern der Klarenthaler Sophie-und-Hans-Scholl-Schule beherzte Paten gefunden

Berliner Morgenpost 27.8.2002
Tiere in Zoo und Aquarium
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story544575.html
Die Top 5

Berliner Morgenpost 27.8.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story544574.html
Die Schwarzbären im Tierpark können zwar nicht besonders gut sehen, aber das frische Laub, Obst, Gemüse und vor allem die versteckten Marmeladenbrote finden sie immer.

Berliner Morgenpost 28.8.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story544901.html
Nähert sich der Zoo-Tierpfleger mit einer kleinen Kiste, ist Alarm im Gehege der Nasenbären.

Bonner Rundschau 22.8.2002
Immer mehr Überfälle von Affen
http://rundschau-online.de/vermischtes/allewelt/2951908.html
Aggressive Affenhorden verbreiten in einigen Regionen Südafrikas immer öfter Schrecken. Deshalb unterstützen sogar örtliche Tierschutzverbände inzwischen Forderungen, die Tiere zu töten. Auslöser war der Überfall auf eine Siebenjährige im Esszimmer ihres Elternhauses. Ein großer Affe hatte sich auf das Mädchen gestürzt, es gebissen, gekratzt und versucht, ihm das Essen zu entwenden.

Kreis Anzeiger 26.8.2002
Bundesweit einzigartiges Projekt am Institut für Biologiedidaktik
http://www.kreis-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=561982
Das Anfang April eingerichtete "Buntbarschlabor" erfreut sich mittlerweile zunehmender Beliebtheit unter Schulklassen und den Medien. Prof. Jürgen Mayer, Direktor des Instituts und seit Beginn Mitglied des Pisa-Expertenrats im Bereich Naturwissenschaften, nimmt den ganzen Trubel gelassen. „Unser Projekt ist derzeit einzigartig in Deutschland“, berichtet er. Man wolle damit nicht nur Schülern die Gelegenheit geben, wissenschaftliches Arbeiten zu lernen, sondern auch ihr Verhalten untersuchen. „Wir beobachten die Schüler, wie sie selbst etwas beobachten“, bringt er es auf einen einfachen Nenner. Sämtliche Filmaufnahmen sollen später ausgewertet und für die Entwicklung neuer Lehrkonzepte genutzt werden.

The Daily Telegraph
28 AUG 2002
Restless natives: marsupial zoo warning
A mini-zoo proposed for the edge of Darling Harbour could be a deathtrap for animals, according to a submission by Taronga Zoo.
Zoo director Guy Cooper said he had major concerns about the $29 million two-level facility, which would house 44 different animal species.
PlanningNSW is assessing an application from the Sydney Aquarium to build the zoo facility where koalas, kangaroos, wombats, reptiles and platypus would be located.
The Sydney Harbour Foreshore Authority has thrown its support behind the project.
Authority chief executive Greg Robinson has said the Australia's Animal World project would ``enrich the Darling Harbour experience'' and help attract more international tourists to the city.
However a letter from Mr Cooper obtained by The Daily Telegraph makes it clear that the mini-zoo should not be allowed.
``Concern is held that locating such a facility in a heavily built-up CBD environment would present Australia's rare and endangered animals in a negative way and, worse still, contribute to high animal mortality rates.
``It is the view of the board that the available site area and suggested numbers of mixed species has the potential to result in unacceptable animal management practices.
``It is also likely that the effect of compromised exhibits will also result in adverse animal behaviour and husbandry standards and a resultant reduced public experience.''
The Taronga Zoo letter said only 10 yellow-footed rock wallabies could be held in a space of 105sq/m.
It said the proposal to display up to 15 tree kangaroos in 170sq/m ``without separation'' was unlikely to be able to be achieved.
A spokeswoman for the Sydney Aquarium said: ``The company is aware of the objections and will be addressing issues with regulatory authorities in due course.''

August 28 2002
Sharks repelled
Sydney Aquarium had a bear of a day yesterday after City of Sydney council started making noises about knocking back a $29 million plan to create an inner city zoo. The phrase "cynical grab for tourist dollars", uttered by Councillor Kathryn Greiner, hinted that all on the council might not like the idea.
The stock, which had attracted valuations of $7 provided the Animal World expansion went ahead, fell 19c to $4.61. It traded as low as $4.40.
Sydney Aquarium is now a stock in limbo until there's a clearer picture on whether or not it gets to go to the zoo. Burdett Buckeridge Young values the existing aquarium business at $4 a share.

Animal Liberation NSW
sydney city council gives thumbs down to new zoo
Katherine Greiner, speaking on behalf of Sydney City Council, described the proposed Darling Harbour zoo development as a disgrace, and council voted
unanimously to oppose it. This does not mean that it won't go ahead though, as the final decision rests with the State Government.

 
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Pressemitteilungen

WAZA Bern, 23.8.
Solidarity with devastated Prague Zoo
Several zoos and wildlife parks in Germany and the Czech Republic severely suffer from the current flood. In particular, the lower reaches of Prague Zoo were completely flooded. More than 1000 animals were rescued by the dedicated zoo staff. About 90 animals drowned, and an Asian elephant and a hippopotamus had to be destroyed because rescue was not possible. The World Association of Zoos and Aquariums (WAZA), the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) and the Union of Czech and Slovak Zoological Gardens (UCSZ) deem that the decision of the director of Prague Zoo to destroy the two animals was appropriate and appreciate the efforts undertaken by the zoo to rescue all the other animals. Members of UCSZ have already provided logistical support to Prague Zoo, as did German zoos to the affected parks along the lower reaches of the Elbe River, and WAZA is collecting funds to help rebuild Prague Zoo.
The tremendous floods affecting large parts of the Danube and Elbe/Moldava river catchments did not only destroy human lives and property, but severely hit also a number of zoos and wildlife parks. Zoo directors attending the annual meeting of the World Association of Zoos and Aquariums (WAZA), held from August 13-17 in Vienna, were particularly distressed to learn about the desperate situation at Prague Zoo, where about half of the zoo was flooded to the extent that even the roofs of some pavilions were no longer visible. The new exhibits for gorillas and giant tortoises, the pachyderm and the large cat house, the Children’s zoo, as well as many smaller buildings and enclosures, technical infrastructure and visitor amenities were destroyed.
The zoo staff, led by Director Petr Fejk, worked extremely hard, risking their own health and lives, to evacuate more than 1000 animals. About 90 animals drowned, a few, including two fur seals, escaped, and an adult, male Asian elephant and a hippopotamus had to be destroyed because rescue was technically impossible. Subsequently, some boulevard media and well-meaning animal lovers, who obviously do not understand how dangerous elephant bulls and adult hippos are and how difficult it could be to transport such animals even under normal circumstances, blamed the zoo director for having murdered these animals. It is the belief of both, the Union of Czech and Slovak Zoological Gardens and the World Association of Zoos and Aquariums, as well as of the European Association of Zoos and Aquaria (EAZA), that these attacks are not justified, but that Director Petr Fejk acted responsibly and made the right decision.
Members of the Union of Czech and Slovak Zoological Gardens immediately provided technical assistance to Prague Zoo, and a number of animals could be transferred to other zoos within the Czech Republic. Similarly, a number of German zoos and wildlife parks helped zoos situated along the lower reaches of the Elbe River. Additional support is expected from zoos in other countries organised in the WAZA Network.
When WAZA President Alex Rübel invited the participants of the recent WAZA Meeting to give some financial support to Prague Zoo, this was welcomed by the Assembly, and members pledged about 60,000 EURO during the session. These funds as well as contributions from members not present at the Vienna Meeting or from the general public are now being collected by the WAZA Executive Office in Berne, and will be forwarded to Prague Zoo.
Nachtrag: Der zugesicherte Gesamtbetrag war bereits letzte Woche auf 70'000 EURO angestiegen.

Leipzig, 27.8.
Zurück nach Hause!
Tiere aus Dessau verlassen Ihre Hochwasserherberge im Zoo Leipzig
Endlich ist es soweit: Die Tiere aus dem Tierpark Dessau, die im Leipziger Zoo vor der Flutkatastrophe Zuflucht fanden, können morgen wieder in ihren Heimatzoo zurückkehren.
Doch bevor die beiden Europäischen Wölfe, das Pärchen Luchse und die zwei Jaguare wieder zu Hause sein werden, kommt der Zootierarzt noch einmal zur Visite vorstellen. Unter Narkose wird ihnen zunächst eine Blutprobe zur Untersuchung entnommen, um zu sehen, wie gesund die „Gäste“ sind. Gleichzeitig werden sie – sozusagen als „Gästeservice“- geimpft und bekommen ein lang wirkendes Wurmbekämpfungsmittel.
Wenn alle drei Pärchen versorgt sind, treten sie in Transportkäfigen ihre Heimreise an. Um sie begleiten und gut betreuen zu können, opfern Tierarzt Dr. Bernhard und die Tierpfleger ihren freien Tag. Schon während der Fahrt werden die Heimkehrenden wieder aufwachen und zwar sicher etwas benommen, aber auf den eigenen vier Pfoten ihr zu Hause beziehen können.
Die Mitarbeiter des Leipziger Zoos hatten die sechs Raubtiere am 16.08.2002 kurzfristig nach einem Hilferuf des Tierparks Dessau abgeholt und in Sicherheit gebracht. Inzwischen hat sich dort die Lage soweit entspannt, dass für die Tiere keine Gefahr mehr besteht.

Zürich, 29. August 2002
‚Masoala Regenwald‘ im Zoo Zürich: Zusätzliche Folie als Hagelschutz
Um in Zukunft bei stärkeren Hagelereignissen einen Schutz gegen Schäden am Dach des ‚Masola Regenwald‘ sicherzustellen, hat der Zoo gestern beschlossen, eine zusätzliche Folie über das gesamte Dach des ‚Masoala Regenwald‘ zu realisieren. Die Ausführung dieser zusätzlichen Folie wird zusammen mit dem Ersatz der bestehenden Folienkonstruktion bis Ende November 2002 realisiert.
Seit anfang dieser Woche wird die am 24. Juni 02 beschädigte Dachhaut durch eine neue, gleich dicke ersetzt.
Um in Zukunft auch für ausserordentliche Hagelereignisse wie vom 24. Juni 02 gewappnet zu sein, hat der Zoo zusammen mit der EMPA, der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) und den beteiligten Baufachleuten in den letzten Wochen intensive Abklärungen und Versuche durchgeführt. Dabei hat sich gezeigt, dass eine zusätzliche Folie aus dem gleichen Material wie das bestehende Dach, die vorteilhafteste Lösung ist.
Diese zusätzliche Folie hat den Vorteil, dass sie losgelöst vom eigentlichen Dach montiert resp. demontiert und ersetzt werden kann. Bei einem allfällig wieder eintretenden starken Hagelereignis dient sie als Schutz der eigentlichen Dachkonstruktion und verlängert deren Haltbarkeit. Die Kosten für diese zusätzliche Membrane belaufen sich auf rund CHF 2 Mio. Der Eröffnungstermin ist dadurch nicht gefährdet.
Detaillierte Informationen zum Projekt finden sie unter www.masoala.ch oder www.zoo.ch .

Hamburg, 28.8.02 (per Fax)
Einladung zum Pressetermin
Die Botschaft von Johannesburg – Senator Rehaag und Zukunftsrat Hamburg stellen Hagenbecks Tierpark als besonderes Beispiel für die Umsetzung der Agenda21 vor
Freitag, 30. August 2002, 11 Uhr am Haupteingang

Stuttgart, 28.8.02
Gestatten: Familie Nilson!
Ob nun als Münzensammler beim Leierkastenmann, als Liebling der Kinder bei Pippi Langstrumpf oder als ungeeignetes Haustier – das Schicksal der possierlichen Totenkopfäffchen in Menschenobhut war meist eine nicht artgerechte Einzelhaltung mit ungeeigneter Ernährung. In ihrer südamerikanischen Heimat toben die lebhaften, nur knapp ein Kilo schweren Baumbewohner als Großfamilien mit bis zu 20 Mitgliedern durch den Regenwald! Die Gruppe in der Wilhelma besteht aus 14 Mitgliedern – schließlich kam Papa Pepe erst im vergangenen Jahr nach dem Tod des alten Männchens dazu und musste erst mal kräftig an der Vergrößerung der Familie arbeiten. Vier Jungtiere sind dieses Jahr geboren worden - sie betrachten die Welt vom sicheren Rücken der Mütter aus.
In der Wilhelma bewohnen die Totenkopfäffchen ein mit Baumstämmen dekoriertes Gehege auf den Subtropenterrassen, wo sie neben den zahlreichen Papageien und tropischen Pflanzen eine fast heimische Kulisse haben. In der Wildnis ernähren sie sich von Insekten, Schnecken, Fröschen, Eiern, jungen Vögeln sowie Früchten und Sämereien. Im Zoo wird der Speiseplan entsprechend abwechslungsreich zusammengestellt.

Stralsund, 29.08.02
Ab September im Meeresmuseum wieder verkürzte Öffnungszeiten
Die ersten bunten Blätter sind der Beweis – der Sommer verabschiedet sich allmählich. Somit gelten im Deutschen Meeresmuseum ab September wieder verkürzte Öffnungszeiten. Das Stammhaus erwartet seine Besucher dann täglich von 10 – 17 Uhr. Die Erlebnisausstellung MeeresWelten kann zunächst noch bis Ende Oktober täglich von 10 – 19 Uhr besucht werden, bevor Exponate und „Ausstellungshülle“ winterfest gemacht werden.
Das NAUTINEUM Dänholm, die Stralsunder Außenstelle des Meeresmuseums, ist noch bis 31. Oktober täglich von 10 – 17 Uhr geöffnet. Ab November geht die Freiluftausstellung dann in den „Winterschlaf“ – aber nur äußerlich, denn hier finden ständig Erweiterungen der Exposition statt.

Leipzig, 27.08.2002
 „Entdeckerhaus Arche“ eröffnet am 30.08.2002
Kontinente und Artenschutz spielerisch entdecken
Nachdem das 100 Jahre alte „Neue Raubtierhaus“ im Sommer 2001 für die Tierhaltung geschlossen worden war, eröffnet es jetzt im neuen Gewand. Nach erfolgter denkmalgerechter Sanierung und dem Umbau zu einem ungewöhnlichen Informationszentrum können die Zoobesucher hier mehr über den Zoo, seine Geschichte und seine Zukunftspläne, seine Artenschutzbemühungen, aber auch über die drei künftigen Zoo-Kontinentbereiche Asien, Afrika und Südamerika erfahren.
Zusammen mit dem Zoo haben die drei Firmen Künstlerische Holzgestaltung Bergmann, Graphikdesign Annegret Hänsel und die Kessler & Co. GmbH eine interaktive und erlebnisorientierte Ausstellung gestaltet, die einmalig für einen Zoo ist. Die angebotenen Informationen sind spielerisch verpackt und sprechen alle Sinne an.
Zentraler Kern im ehemaligen Besucherraum des Raubtierhauses ist, als Symbol für den Artenschutz, eine begehbare Arche, von der aus die Expedition in die Kontinenträume oder zum „Artenschutzkai“ gestartet werden kann. In jedem Kontinent wird neben anderen Themen auch jeweils ein Volksstamm und seine Lebensweise vorgestellt. Ein nachgebildetes Indianerdorf und eine betretbare mongolische Jurte gehören zu den Höhepunkten der Inszenierung.
Hiermit laden wir alle Medienvertreter zur feierlichen Eröffnung des Entdeckerhauses Arche am Freitag, dem 30.08.2002 um 13.00 Uhr ein. Gleichzeitig wird auch die Tafel „Überleben im 21. Jahrhundert“ der Stiftung Artenschutz enthüllt, der der Zoo Leipzig im vergangenen Jahr beitrat und die sich speziell um weniger bekannte bedrohte Tierarten kümmert.

Leipzig, 22.08.2002
Die Trommeln rufen zur 4. Dschungelnacht am 24. August
Zoo nutzt die Veranstaltung für eine Spendenaktion zugunsten der benachbarten Tiereinrichtungen in Hochwassergebieten
 „Die Trommeln rufen“ zu den Lichtern der 4. Dschungelnacht in den Leipziger Zoo und bieten jedem Besucher die Möglichkeit, zur Linderung des Leids der vom Hochwasser betroffenen Tiere beizutragen. Mit 2 Euro des normalen Preises pro Eintrittskarte am Samstag und für die Dschungelnacht (nach 22.00 Uhr halber Zooeintrittspreis, davon 1 Euro Spende) sowie den Einnahmen des gesamten Wochenendes aus den Spendentrichtern und Spendenboxen werden die Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten in den betroffenen Einrichtungen (Zoos, Tierparks, Tierheime) unterstützt, damit die Tiere der Katastrophengebiete bald wieder in ihre vertraute Umgebung zurückkehren können.
Im gesamten Zoogelände warten auf die Besucher heiße Rhythmen, feurige Tänze und wilde Akrobatikshows. Um 17.00 Uhr zieht die ghanaische Gruppe „Adesa“ mit einer Gamashino-Parade im Stil der Asafo-Krieger in den Konzertgarten. Dort eröffnet Zoodirektor Dr. Jörg Junhold um 18.00 Uhr die Dschungelnacht. Auf einem mystischen Kultplatz (Konzertgarten) wartet ein internationales Feuerwerk aus Hochleistungsartistik der Myth Company (Südafrika) und Ndux Malax (Ghana), lateinamerikanische und afrikanische Musik von DJ Bongo und eine farbenprächtigen Papageien-Revue. Der absoluten Höhepunkte des Abends sind ab ca. 21.00 Uhr die Gruppe „Badenya“ aus Burkina Faso mit Gesang, Tanz und Akrobatik sowie ca. 23.00 Uhr heißer Reggae mit Root B Tama.
Außerhalb des Konzertgartens hüllt sich der Zoo in Fackelschein. Kleinkünstler animieren mit Musik und Tanz zum nächtlichen Rundgang und zu den beliebten Spezialführungen in die Tropenhäuser und ins Pongoland (jeweils 19.00; 20.00; 21.00 und 22.00 Uhr). In der Nähe der Hacienda Las Casas erklingen im Schein eines Lagerfeuers die mystischen Klänge von Voodoo Percussion. Ein farbenfrohes, afrikanisches Fest mit heißen Rhythmen, Gesang, Basteleien, Kinderspielen und Informationen zum schwarzen Kontinent gibt es im Urwalddorf von Pongoland.
Die Zoogastronomie und die Szenegastronomie „Basa Mo“ sorgen für allerlei exotische Speisen und Cocktails.

Benefizgala im Allwetterzoo Münster
Mit der BIOdiverCITY entsteht im Allwetterzoo Münster ein bislang einzigartiges "Internationales Zentrum für Schildkrötenschutz", in dem rund fünfzehn hochbedrohte asiatische Schildkrötenarten gehalten und gezüchtet sowie Schutzmaßnahmen in den Herkunftsländern koordiniert werden. Die angegliederte Forscherwerkstatt führt Kinder und Jugendliche als außerschulischer Lernort durch Übungen, selbständiges Forschen und das "Begreifen" von Schildkröten mit Spaß und Spannung an die Themen Artenvielfalt und Naturschutz heran. Durch die Kombination mit einem Informationszentrum werden alle Zoobesucher über den Wert der Artenvielfalt sowie über deren Bedrohung und die unmittelbaren Auswirkungen auf die Lebensqualität der Menschen informiert.
Zur Unterstützung der BIOdiverCITY laden der Allwetterzoo Münster, die Westfälische Gesellschaft für Artenschutz und die Stiftung Artenschutz am 3. September ab 19.00 Uhr zu einer Benefizgala im Allwetterzoo Münster ein. In einem festlichen Chapiteau erwarten Sie Zauber und Magie, Klänge und Farben, Musik und Performance. Lassen Sie sich überraschen von Hacki Ginda und seinem Roland Frosch Varieté, freuen Sie sich auf Manfred Erdenberger, der Tierisches zu berichten weiß. Erleben Sie im „Karneval der Tiere“, aufgeführt von einem internationalen Orchester unter der Leitung von Martin Panteleev, die Hauptdarsteller von Elefant bis Schildkröte einmal ganz anders. Imbiss und Getränke werden Ihnen serviert und sind im Kartenpreis enthalten.
Der Erlös Ihrer Eintrittskarte dient ausschließlich dem weiteren Ausbau der BIOdiverCITY im Allwetterzoo. Karten zum Preis von 88,- Euro können Sie im Allwetterzoo beziehen. Informationen erhalten Sie unter der Rufnummer 0251-8570057 oder unter der E-Mail: office@stiftung-artenschutz.de .

Düsseldorf, 29. August 2002
Ein Riese unter den Schmetterlingen
Im Düsseldorfer Aquazoo sind die Riesen unter den Schmetterlingen geschlüpft: Aus den acht
Zentimeter langen Raupen, die sich an Ligusterpflanzen labten, sind nach der Puppenruhe die eindrucksvollen Atlasspinner (Attacus atlas) ausgekrochen. Mit 25 Zentimeter Flügelspannweite
stellen die Tiere die größten Nachtfalter der Welt dar. Durch ihre sichelförmig vorgewölbten, rötlich gefärbten Flügel, die mit Mustern versehen sind, erwecken die Vertreter der Familie der
auch bei uns heimischen „Spinner“ - unter den Schmetterlingen natürlich - beim Flug den Eindruck von  Vögeln. Die einzelnen Flügel tragen jeweils ein „Glasfenster“.  Zuhause sind die Tiere in Gebirgswäldern (Himalaja) sowie geeigneten Flachlandgebieten in Südostasien, wo die Raupen an den Blättern verschiedener Baumarten fressen.

Düsseldorf, 28. August 2002
Solidarität mit den Zoos in Hochwassergebieten
Durch das Hochwasser gerieten in einigen von uns aus östlich gelegenen Gebieten einige Zoos
und Tiergärten massiv in Not. Nicht nur Gebäude, Gehege und Anlagen sind den Wassermassen
zum Opfer gefallen, auch viele Tiere konnten nicht mehr gerettet werden. Der Düsseldorfer Aquazoo möchte gemeinsam mit seinen Besucherinnen und Besuchern den verbliebenen Tieren in den betroffenen Einrichtungen schnellstmöglich helfen und folgt damit auch als Mitglied einem Aufruf der Dachverbände der Zoos in Europa und weltweit (EAZA/WAZA): In den nächsten Tagen steht im Eingangsbereich des Aquazoos ein Behältnis, das Geldspenden aufnimmt, die über die beiden Zooverbände den Opfern zukommen sollen.

Düsseldorf, 23. August 2002
Stumpfkrokodil-Nachwuchs im AQUAZOO
Am Morgen des 26. Juni vernahmen die Tierpfleger aus Becken N3 zaghafte, ungewohnte Rufe.
Beim Blick ins Gehege wollten sie ihren Augen nicht trauen: drei etwa 20 cm kleine Stumpf-krokodile bahnten sich unbeholfen ihren Weg durch den Rindenmulch. Das war die Erklärung für die gereizte Stimmung bei den Stupfkrokodilen in den letzten Tagen und Wochen - die Elterntiere hatten ihr Gelege beschützt, das 72 bis 118 Tage zuvor  in das Nest aus Pflanzen-teilen abgelegt wurde.
Durch das Washingtoner Artenschutzabkommen ist das Stumpfkrokodil geschützt, da es durch starkes bejagen der Häute wegen und als Nahrung für die Bevölkerung, stark in seinem Fort-bestand gefährdet ist. Erschwerend kommt hinzu, dass durch immer schnelleres Abholzen des Regenwaldes, seine Lebensräume immer kleiner werden und ganz zu verschwinden drohen!
Der Nachwuchs des AQUAZOOs ist auf jeden Fall in Sicherheit und kann von nun an in der Tropenhalle neben den stolzen Eltertieren bestaunt werden.

Düsseldorf, 23. August 2002
Daumengroße Gratulanten
Statt Geschenke zu seinem 70. Geburtstag wünscht sich Prof. Dr. Bernd Rietdorf, erster Vorsitzender des Freundeskreises des Aquazoos Düsseldorf, Spenden für den Bau eines neuen
Geheges für die kleinsten Raubtiere des Instituts, die afrikanischen Zwergmangusten. Und die Verwandten von Mungo und Erdmännchen dankten es ihm mit abermaligem Nachwuchs: Pünktlich  waren gestern Nachmittag die daumengroßen Zwillinge erstmals außerhalb des Baues unterwegs und wurden von Eltern und - wie es bei diesen Schleichkatzen üblich ist - von den übrigen Gruppenmitgliedern rührend  umsorgt. Die Ausflüge der Kleinen werden jetzt immer ausgedehnter, spielerisch wird das Beutefangen geübt und für das Publikum des Aquazoos die ganze Palette des Verhaltens ausgebreitet: Klettern, Springen, Körperpflege, Begrüßen, Reviermarkierung und vieles mehr. Die Stammeltern der Düsseldorfer Mangustensippe kommen aus dem Zoo Frankfurt, nunmehr ist die Schar auf stolze zehn Tiere angewachsen, die - wie die bekannte Verhaltensforscherin Anne Rasa ihr Buch über diese soziale Tierart betitelte - „eine perfekte Familie“ repräsentiert.

Birdlife International 29.8.02
The Biggest Accounting Scandal of them all?
Johannesburg, South Africa, 28th August 2002 -- Leading development, economic and environmental groups have joined forces to launch a set of simple measures of global quality of life. BirdLife International [1], Oxfam and New Economics Foundation will urge world leaders to adopt a set of "headline indicators" at the Johannesburg Earth Summit today to guide global policy making for real sustainable development.
The three groups believe that global economic growth, the standard benchmark of progress, paints a badly misleading picture of worldwide wealth and health. Current measures of global economic growth hide or ignore rapid and alarming declines in the quality of the natural environment, and huge disparities in social welfare between the North and South. Is this the greatest accounting scandal of them all?
Just as some companies boost their bottom line by counting costs as capital investment, national governments the world over ignore social and natural resource costs to create the appearance of economic wealth. In reality, that wealth is acquired at the expense of the environment, poor countries in the South and future generations everywhere.
In Johannesburg, the three groups will urge the international community to adopt a small set of headline indicators which paint a picture, not just of global economic prosperity, but of social and environmental conditions too [2].
A few countries already do this to measure sustainable development at a national level. But, apart from the nearly fifty indicators proposed by the United Nations to track progress towards the Millennium Development Goals, no focused set of indicators has ever been agreed at a global level.
Andrew Simms, Director of the New Economics Foundation, says:
"The global economy is run using nonsense statistics. It is like a multinational corporation managed with creative accounting. The world needs a system to avoid an environmental Enron. We need a few key indicators that show real progress, and measure whether or not we are living within our environmental budget and increasing human well-being."
Although the indicators proposed by the three groups are not definitive, they provide a solid foundation on which governments can build.
NABU, 27. August 2002
BirdLife-Studie belegt ökonomischen Nutzen des Naturschutzes
Tennhardt: 140 Mrd. Dollar Verlust pro Jahr durch unzureichenden Naturschutz
Bonn/Johannesburg. Das globale Naturschutz-Netzwerk BirdLife International hat heute auf dem Weltgipfel in Johannesburg seine neueste Studie zum ökonomischen Wert des Naturschutzes vorgestellt. "Der wirtschaftliche Vorteil vom Erhalt unberührter Natur im Vergleich zur kurzfristigen Nutzung durch Landwirtschaft oder Holzfällerei liegt im Verhältnis 100 zu 1", fasste Thomas Tennhardt, Präsidiumsmitglied des deutschen BirdLife-Partners NABU, das zentrale Ergebnis der Studie zusammen. Ein internationales Team von Umweltforschern und Umweltökonomen hatte im Auftrage der Cambridge Universität England, des britischen BirdLife-Partners RSPB und von BirdLife International in die ökonomische Wertberechnung auch Faktoren wie Klima, Wasser, Boden- und Artenschutz einbezogen. "Pauschal kann eingeschätzt werden, das die Menschheit die Hälfte des ökonomischen Wertes verliert, wenn eine Naturlandschaft nicht nachhaltig umgestaltet und genutzt wird", so Tennhardt.
Die Ergebnisse der Studien belegten, dass die Zerstörung natürlicher Lebensräume ganz unabhängig von den kulturellen, sozialen und moralischen Verlusten ein schlechtes Geschäft sei. Als Beispiel werden in der Studie u.a. der von der Holzindustrie genutzte tropische Urwald in Malaysia, ein der Plantagenwirtschaft geopferter Urwald in Kamerun sowie ein für Fischfang gesprengtes Korallensystem in den Philippinen aufgeführt. "In jedem dieser Fälle hätte der Erhalt der Ökosysteme weitaus mehr ökonomischen Nutzen gebracht als ihre jetzige, am kurzfristigen kommerziellen Gewinn orientierte Nutzung", erklärte Tennhardt. Gleichzeitig dienten solche intakten Ökosysteme als Schutz vor Stürmen und Fluten oder als Auffangbecken für Kohlenstoff gegen den Treibhauseffekt.
Ein globales Netzwerk von Naturschutzgebieten könne der Welt jährlich 4400 Milliarden Dollar mehr an Waren und Diensten liefern könnte als das gleiche Land in vom Menschen genutzter Form. "In jedem Jahr, in dem der Naturschutz nicht weiter forciert wird, verlieren wir Natur im Werte von 140 Milliarden Dollar", so Tennhardt. Der Weltgipfel in Johannesburg müsse ein deutliches Signal für den Schutz der biologischen Vielfalt setzten. Ein weltweites Schutzgebietssystem auf mindestens 10-20 % der globalen Fläche müsse endlich umgesetzt werden.

NABU, 27. August 2002
NABU fordert von Bundesregierung Verzicht auf Elbe-Ausbau
Flasbarth: Naturnahe Flüsse bieten wirksamen Schutz vor Hochwasser
Bonn/Dömitz. Anlässlich eines Besuches von Bundesumweltminister Jürgen Trittin im NABU-Besucherzentrum Elbtalaue/Dömitz hat der Naturschutzbund NABU die Bundesregierung aufgefordert, den geplanten Ausbau der Elbe zu stoppen. "Wer angesichts der Flutkatastrophe eine weitere Kanalisierung von Wasserstraßen betreibt, hat erschreckend wenig begriffen", sagte Flasbarth. Es sei zu begrüßen, dass Bundeskanzler Schröder selbst den Elbeausbau zuletzt deutlich in Frage gestellt habe. Nun sei es an Bundesverkehrsminister Bodewig, den unmissverständlichen Verzicht auf die unökologischen und unökonomischen Ausbaupläne zu erklären. "Alle Fakten liegen seit Jahren auf dem Tisch und sind Dutzend Mal geprüft worden. Weitere Prüfungen dienen nur der Verschleppung einer längst fälligen politischen Konsequenz", so der NABU-Präsident.
Nach Auffassung des NABU müssten weitreichende umweltpolitische Konsequenzen aus der Flutkatastrophe gezogen werden. "Die Ergebnisse einer verfehlten Hochwasserpolitik sind derzeit an der Elbe zu besichtigen", so Flasbarth. Zerstörte Auen, abgeschnittene Überflutungsräume, eine ständig wachsende Fließgeschwindigkeit sowie eine fortschreitende Versiegelung des Bodens seien nur einige der lange bekannten Probleme, die jetzt die Existenz vieler Menschen an der Elbe vernichtet hätten.
Mit dem heute vorgestellten NABU-Leitbild "Lebendige Flüsse" werde die enorme Bedeutung naturnaher Flusssysteme sowohl für einen wirksamen Hochwasserschutz als auch für eine überdurchschnittliche Artenvielfalt hervorgehoben. "Eine naturnahe, dynamische Flusslandschaft mit intakten Auen kann Wasser speichern und das Risiko von Flutkatastrophen deutlich vermindern", betonte der NABU-Präsident. Flasbarth forderte Bundesverkehrsminister Bodewig auf, den NABU an der geplanten nationalen Flusskonferenz zu beteiligen: "Wenn Strategien für einen nachhaltigen Hochwasserschutz erarbeitet werden sollen, darf auf den Sachverstand der Umwelt- und Naturschutzverbände nicht verzichtet werden."

WWF 28.8.02
Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung (WSSD):
Warten auf Trittin
Die Diskussion zum Klimaschutz auf dem Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung (WSSD) in Johannesburg braucht jetzt eine deutliche Unterstützung für ambitionierte Ziele. Nach Einschätzung des WWF laufen die Verhandlungen sonst Gefahr, im Taktieren der Bürokraten unterzugehen. Die Naturschutzorganisation WWF fordert den deutschen Umweltminister Jürgen Trittin auf, umgehend nach Johannesburg zu kommen und das Thema zur Chefsache zu machen. Trittin wird voraussichtlich am Freitag in der südafrikanischen Stadt eintreffen.
Umstritten ist derzeit vor allem die Zielsetzung für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Länder wie die USA, Saudi Arabien, Japan, Kanada and Australien blockieren jede Diskussion über konkrete Zielsetzungen bei der Einführung regenerativer Energieträger. Die Länder der EU fordern den Ausbau auf 15 Prozent bis zum Jahr 2010. ?Der Vorschlag hört sich zunächst gut an, er hat jedoch einen dicken Pferdefuß?, bemängelt Dr. Stephan Singer vom Europabüro des WWF. Rechnet man große Staudammprojekte und traditionelle Biomassenutzung ein, liege der Anteil der erneuerbaren Energien weltweit schon jetzt bei 14 Prozent. Die Umweltverbände sprechen folglich von einem ?Nullsummenspiel? und kritisieren das EU-Ziel als ?Etikettenschwindel?.
Der WWF und andere Verbände wollen hingegen die so genannten ?neuen erneuerbaren Energien? ausbauen und favorisieren einen Vorschlag Brasiliens. Demnach sollen große Wasserkraftwerke und andere nicht umweltverträgliche Formen der Energiegewinnung ausgeklammert werden. Diesen Anteil der sanften Energien wollen die Naturschützer von heute nur zwei auf mindestens zehn Prozent bis zum Jahr 2010 ausbauen.
Nach zweitägigen zähen Verhandlungen drohen ambitionierte Ziele in der Klimaschutzpolitik in der Versenkung zu verschwinden. Der WWF fordert ein politisches Signal aus Deutschland. „Es kann nicht sein, dass ein Land wie Deutschland, das umweltfreundliche Solar- und Windenergie in den vergangenen Jahren vorbildhaft gefördert hat, einen faulen Kompromiss mitträgt. Jürgen Trittin sollte sofort nach Südafrika kommen und die Initiative ergreifen. Wir müssen alles tun, damit der Gipfel der Nachhaltigkeit nicht im Tal der Tränen endet,“ so Stephan Singer vom WWF.

WWF 23.8.02
Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung:
Raus aus den Fluten, rein in den Klimaschutz
WWF fordert: Deutschland soll Führungsrolle in Johannesburg übernehmen
WWF 23.8.02
Weltgipfel für Nachhaltige Entwicklung:
Raus aus den Fluten, rein in den Klimaschutz
WWF fordert: Deutschland soll Führungsrolle in Johannesburg übernehmen
Frankfurt, 23. August 2002: Kurz vor Beginn des Weltgipfels in Johannesburg schrillen die Alarmglocken der Natur: Dürren im südlichen Afrika, dramatische Überflutungen in Deutschland, China und Vietnam, anhaltende Trockenheit und Waldbrände in den USA. Angesichts der aktuellen Naturkatastrophen und ihrer verheerenden Folgen für die betroffenen Menschen fordert der WWF die Regierungen der Welt auf, verbindliche Maßnahmen zur Armutsbekämpfung und zum Schutz der Umwelt, insbesondere des Klimas, zu verabschieden.
Die derzeit weltweit wütenden Naturkatastrophen sind überdeutliche Warnsignale dafür, dass wir mit unserem Planeten sorgsamer umgehen müssen?, warnt Dr. Bernhard Bauske, WWF-Delegierter auf dem Weltgipfel. Johannesburg wird zeigen, ob die Staatschefs die Warnungen verstanden haben, oder ob die Politiker weiterhin in unverbindlichen Absichtserklärungen schwelgen.? Bereits zwei Tage vor dem offiziellen Beginn am Montag verhandeln die Delegierten einen Maßnahmenkatalog, der für die nächsten zehn Jahre skizzieren soll, wie nachhaltige Entwicklung weltweit vorangebracht werden muss. Das bisher im Entwurf vorliegende Dokument ist nach Ansicht des WWF völlig ungeeignet, verbindliche Maßnahmen für eine gerechte und umweltverträgliche Entwicklung aufzuzeigen.
Der WWF erwartet, dass die Europäische Union und insbesondere die Deutsche Delegation eine Führungsrolle einnimmt. „Wir dürfen nicht weiter blind und untätig von Umweltkatastrophe zu Umweltkatastrophe taumeln“, so Bauske. „Die Politiker müssen begreifen, dass es bei dem Gipfel in Johannesburg um die Sicherung eines lebenswerten Planeten für unsere eigenen Kinder geht.“
Beim Klimaschutz fordert der WWF, dass bis zum Jahr 2010 weltweit die Energieproduktion aus umweltverträglichen Energieträgern wie Sonne und Wind von derzeit zwei auf zehn Prozent gesteigert werden muss. „Raus aus den Fluten, rein in den Klimaschutz – muss die Devise für die Regierungschefs lauten“, so Bauske. „Erst wenn wir den Ausstoß von Treibhausgasen weltweit dramatisch senken, kann der Klimawandel verlangsamt werden. Und das kann vielen Menschen das nackte Überleben sichern.“ Des weiteren hält der WWF Abkommen für ein länderübergreifendes Management von großen internationalen Flüssen für dringend notwendig, damit Auswirkungen von Überflutungen entschärft werden und sauberes Trinkwasser für alle Menschen gesichert wird. Die Wasserverschwendung beim Trinkwasser oder in der Landwirtschaft müsse laut WWF drastisch eingeschränkt werden.


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Natur- und Artenschutz

Frankfurter Rundschau 20.8.2002
Natur rechnet sich
http://www.fr-aktuell.de/archiv/fr30t/h1200208
Wenn Minister und Staatschefs eindeutige Ergebnisse aus dem Öko- und Klimabereich mit einem staunenden "Aha" quittieren, dann handelt es sich garantiert um eine Erkenntnis, die für Ökologen ein alter Hut ist und von denen Ökonomen noch nie etwas gehört haben. Exakt diesen Effekt erzielt eine Gruppe britischer und amerikanischer Wissenschaftler, die sicher nicht ganz zufällig unmittelbar zum Weltgipfel in Johannesburg ausgerechnet hat, dass jeder in den Naturschutz investierte Dollar einen Ertrag von 100 Dollar bringt (Science, Band 297, Seite 950). Dabei könnten gerade Ökonomen mit den Werkzeugen ihrer Wissenschaft sehr rasch zu einem ähnlichen Ergebnis kommen. Dazu müssten sie nur ein einzelnes Ökosystem als Betrieb oder noch besser als Branche ansehen, in der viele Beteiligte tätig sind. Bis aber Ökonomen diese Erkenntnis in den Lehrsatz fassen, "Naturschutz lohnt sich allemal, da Ökosysteme die meisten Aufgaben erheblich effizienter erledigen als unsere Technik", wird wohl noch einige Zeit vergehen.

Tagesspiegel 26.8.2002
Der Wert der Vielfalt
http://www.tagesspiegel.de/archiv/26.08.2002/180905.asp
Beim Artenschutz versucht die internationale Gemeinschaft, unterschiedliche Wege einzuschlagen. Auf der einen Seite gilt es, die natürlichen Lebensräume, wo es möglich ist, zu erhalten. In botanischen und zoologischen Gärten, in Universitäten und wissenschaftlichen Einrichtungen werden große Samenbanken und Genbibliotheken der bekannten Arten angelegt. Der Nutzen, den die Menschen aus der Biodiversität der Erde ziehen können, ist vielfältig und nahezu unerschöpflich. Besonders häufig wird das Wissen über Pflanzen und Tiere von der Pharmaindustrie genutzt. In der Bionik versuchen Wissenschaftler, biologische Erkenntnisse auf technische Funktionen zu übertragen. All diese Anwendungen sollten den Artenschutz zu einer Selbstverständlichkeit werden lassen, über die nicht auf politischen Konferenzen verhandelt werden muss.

Frankfurter Rundschau 27.8.2002
Patenschaften für Schildkröten zu vergeben
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181036.htm
Seit Jahren kümmert sich die Frankfurter Naturschutzorganisation Tropica Verde um den Erhalt der Lebensräume tropischer Schildkröten. Im Palmengarten, in dessen Verwaltungsgebäude der Verein sein Domizil hat, ruft Tropica Verde für Sonntag, 1. September, den "Tag der Meeresschildkröte" aus. Die Panzertiere sind mittlerweile akut vom Aussterben bedroht, und die Organisation Tropica Verde, die Baum- und Urwaldpatenschaften in Costa Rica vergibt, bietet bei dieser Gelegenheit auch Patenschaften für frei lebende Meeresschildkröten.

Neue Ruhr Zeitung 27.8.2002
Heimchen ruft Warzenbeißer
http://www.nrz.de/nrz/nrz.region.volltext.php?id=213446
Man hat sie nicht wirklich vermisst, den Warzenbeißer oder die Schnarrschrecke. Jetzt aber, wo sie fast als verschollen gelten, hätte man sie wenigstens gerne mal gesehen - jene zwölf von 84 Heuschreckenarten, die das Bundesamt für Naturschutz auf die Rote Liste setzt.

Hamburger Abendblatt 26.8.2002
15 Storchenküken ertrunken
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/08/27/62287.html
Der verregnete Sommer hat sich auch auf das Brutverhalten der Störche ausgewirkt. In diesem Jahr sind in den Horsten im Kreis Segeberg weniger Junge als in den vergangenen Jahren aufgezogen worden. Viele Jungstörche sind Opfer des schlechten Wetters geworden. Nur noch 44 Horste wurden im Kreisgebiet gezählt. Aufgezogen wurden 36 Jungstörche, von denen die meisten in den vergangenen Tagen bereits die Flugreise in den wärmeren Süden angetreten haben.

TAZ 26.8.2002
Tibetantilope unter Artenschutz
http://www.taz.de/pt/2002/08/27/a0071.nf/text
Die stark gefährdete Tibetantilope steht jetzt überall unter Schutz. Als letzte Verbreitungsgebiete hat auch der nordindische Staat Jammu und Kaschmir ein absolutes Verarbeitungs- und Handelsverbot für die Wolle des Tieres erlassen. Für einen Schal im Wert von 15.000 US-Dollar müssen drei bis fünf Antilopen sterben. In China und Tibet töten Wilderer jährlich rund 20.000 Tiere, insgesamt gibt es noch einen Restbestand von rund 75.000 Exemplaren.

Aargauer Zeitung 29.8.2002
Tierschutz Aber kein Ruf nach Abschaffung der Jagd
http://www.aargauerzeitung.ch/pages/index.cfm?dom=3&id=1254437
Die Tier- und Naturschutzverbände sind nicht gegen die Jagd, fordern aber Verbesserungen im Tier- und Artenschutz. Als weiteres Anliegen wird die Schaffung grösserer Ruhegebiete postuliert. Vertreter des Schweizer Tierschutzes (STS), des Schweizer Vogelschutzes (SVS) und von Pro Natura riefen in Bern Bund und Kantone auf, die bestehenden Mängel in der Jagd-Gesetzgebung so rasch als möglich zu beheben. Für den Schutz gefährdeter Arten setzt sich der Schweizer Vogelschutz (SVS) ein. SVS-Präsident und Nationalrat Ruedi Aeschbacher erklärte, es dürften immer noch Vögel oder Säugetiere gejagt werden, die in der Schweiz oder in Europa als gefährdet auf der Roten Liste stünden, wie der Birkhahn, das Rebhuhn oder der Feldhase. Aeschbacher forderte den Bundesrat auf, gefährdete Arten so lange zu schützen, bis sich der Bestand erholt habe.

Tagesspiegel 26.8.2002
Ein Wettlauf gegen die Zeit
http://www.tagesspiegel.de/archiv/26.08.2002/180901.asp
Niemand weiß, wie groß die Artenvielfalt auf der Erde wirklich ist. Und noch ehe wir sie kennen gelernt haben, gehen Jahr für Jahr vermutlich mehrere 1000 Arten unwiederbringlich verloren: Insekten, Pflanzen und Mikroorganismen, die nur an ausgewählten Orten der Welt heimisch sind. Sie sterben aus, weil ihnen der Raum zum Leben fehlt. Am heutigen Montag beginnt im südafrikanischen Johannesburg der Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung. Dort geht es unter anderem darum, wie wir besonders schützenswerte Wälder und Ökosysteme langfristig bewahren können. Aber auch darum, wie sich der Gewinn aus den natürlichen Ressourcen eines Landes gerechter verteilen lässt.

Oberösterreichische Nachrichten 26.8.2002
Ein Weltgipfel versucht wieder einmal, die Probleme der Menschheit zu lösen
http://www.oon.at/nachrichten/Aussenpolitik.asp?id=314029
Mehr Aufmerksamkeit hätte sich der heute in Johannesburg beginnende UNO-Weltgipfel kaum wünschen können: Seit den Überschwemmungen in Europa ist Umweltschutz wieder ein Thema. Vor allem geht es aber um eine ökologische Bewirtschaftung der Erde.

Süddeutsche Zeitung 26.8.2002
Müsste, könnte, sollte...
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel5797.php
Die größte UN-Konferenz der Geschichte soll sich nicht wieder in unverbindlichen Deklarationen erschöpfen.

Harke (Nienburg) 27.8.2002
Hintergrund: Klima, Wüsten, Artenvielfalt
http://www.DieHarke.de/artikelseite.php3?artikel=106452707
Auf dem Erdgipfel in Rio de Janeiro vereinbarten die Teilnehmer unter anderem Konventionen zum Arten- und Klimaschutz sowie eine Erklärung gegen das Vordringen der Wüsten.  Die Erwartungen der meisten Teilnehmer sind bis heute bei weitem nicht erfüllt. Als «Paradepferd» gelten die Klimaverhandlungen, auch wenn das Kyoto- Protokoll nicht wie geplant bis zum Weltgipfel von Johannesburg in Kraft getreten ist.

Harke (Nienburg) 27.8.2002
Armut, Wasser, Energie - Lexikon wichtiger Gipfel-Themen
http://www.DieHarke.de/artikelseite.php3?artikel=106469522
Der Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung soll die Interessen von Umweltschutz, Bevölkerung und Wirtschaft verbinden. Mehr als 11 000 Tier- und Pflanzenarten gelten als bedroht, 800 sind bereits ausgestorben. Die meisten globalen Umweltabkommen sind laut UN zu weich formuliert oder können nicht umgesetzt werden, weil das dafür nötige Geld fehlt.

Rhein Zeitung 27.8.2002
Gerangel um einen gemeinsamen Nenner
http://rhein-zeitung.de/on/02/08/23/topnews/klima_konventionen.html?a

Neue Zürcher Zeitung 28.8.2002
Keine Hetzjagd mehr mit Hunden
http://www.nzz.ch/2002/08/28/il/page-newzzD5EXFX1T-12.html
Tier- und Artenschutz sollen in der Schweiz bei der Jagd verstärkt berücksichtigt werden. Dazu forderten der Schweizer Tierschutz (STS), der Schweizer Vogelschutz (SVS) und Pro Natura Bund und Kantone am Mittwoch an einer Medienkonferenz in Bern auf. Es brauche klare Richtlinien, die tier- und artenschutzrelevante Aspekte regelten und Missbräuche abschafften. Der STS fordere das Verbot der Baujagd, eine Schonzeit für alle Tiere und eidgenössische Vorschriften zur Nachsuche.

Goodall urges loggers to save African forests
Africa's ravaged rainforests and their wealth of species are doomed unless greens help persuade logging firms to change their ways, renowned primates expert Jane Goodall said Tuesday.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/08/08282002/reu_48275.asp

Chinese demand for Asia's ant-eaters surges
Thailand has long been notorious as a transit point for the trafficking of drugs, weapons, and people. Now a new item is being smuggled: the scaly, ant-eating pangolin.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/08/08222002/reu_48227.asp

World's coral reefs in serious decline; overfishing worsens situation
Scientists say the first global survey of the health of the world's coral reefs shows they are in serious decline, with overfishing worsening a crisis situation.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/08/08272002/s_48269.asp

World's coral reefs in serious decline; overfishing worsens situation
Scientists say the first global survey of the health of the world's coral reefs shows they are in serious decline, with overfishing worsening a crisis situation.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/08/08272002/s_48269.asp

Sticky gecko toes have strong little hairs
Tiny little hairs and not any kind of chemical glue help a gecko race up and down vertical surfaces as smooth as glass, researchers reported Monday.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/08/08272002/s_48265.asp

WWF calls for Malaysia ban on tiger-based medicine
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17436/story.htm

WWF calls for Malaysia ban on tiger-based medicine
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17436/story.htm

Brazil forest fire threatens rare monkey
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17462/story.htm

Brazil monkey reserve fire brought under control
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17492/story.htm
 
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Weitere Infos

Der Zoologische Garten

Volume 72, Issue 5
Ein Heft vom "Zoologischen Garten" für Wolfgang Grummt. Von Bernhard Blaszkiewitz
Völkerschauen im Zoologischen Garten Elberfeld, Von Ulrich Schürer
Vom Wildtier zum Haustier: Der Schaubauernhof der Wilhelma. Von Dieter Jauch
Zur Haltung und Zucht des Himalaya-Königshuhnes im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Von Martin Kaiser
Zwei weitere Elefantengeburten im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Von Bernhard Blaszkiewitz
Takins in Tiergärten - Haltung und Zucht von Beginn bis zum Jahr 2001. Von Claus Pohle
Ein Weißbauch-Schuppentier in Arnheim und einige Anmerkungen zur Haltung von Schuppentieren in Europa.
Von Klaus Rudloff & Joep Wensing
Pflege und Vermehrung von Prachtskinken im Tierpark Berlin-Friedrichsfelde. Von Falk Dathe & Klaus Dedekind
Polydaktylie und Arthrogryposis als Ursache einer Dystokie bei einem Vikunja. Von Günter Strauss
"Der Zoologische Garten" von 1859-1909 und die Parasitologie. Von Walter Tscherner
Eine sich seit 25 Jahren selbst reproduzierende Gruppe des Brillantsalmlers. Von Joachim Kormann


13. Zoosammlertreffen 2002
Zur 13. Zoohistorica haben sich bisher etwa 40 Teilnehmer aus acht Ländern angemeldet. Wegen der vielen Anforderungen für Tische wird die Verkaufs- und Tauschbörse voraussichtlich im großen Menschenaffenhaus veranstaltet. Auf jeden Fall sollten alle Teilnehmer, die Tische reserviert haben, den Nebeneingang am Ende des Boettingerwegs benutzen. Teilnehmer, die keinen Stand haben, können auch den Nebeneingang oder aber den Haupteingang, Hubertusallee 30, benutzen.
Freitag, 6. September 2002
ab 19 Uhr: Treffen in der Gaststätte „Zum alten Kuhstall“, Boettingerweg 3
Sonnabend, 7. September 2002
9 – 10 Uhr: Anmeldung und Aufbau der Verkaufs- und Tauschbörse im Gebäude der Zooschule
10:15 – 13 Uhr: Verkaufs- und Tauschbörse
14 – 17:30 Uhr: Führung durch den Zoologischen Garten Wuppertal
18 – 19 Uhr: Abendessen (Bauern-Büfett) im „alten Kuhstall“
19 – 3 Uhr Versteigerung. Der Erlös kommt der Berggorilla- und Regenwald-Direkthilfe e. V. zugute.

Sonntag, 8. September 2002
10:15 Uhr: Treffen am Zoo-Parkplatz bzw. Bahnhof Zoologischer Garten zwecks Weiterfahrt nach Düsseldorf
11 – 14 Uhr: Führungen durch den AquaZoo

Gebühr: 25,- Euro
Organisation: Klaus Schüling schueling@tiergarten.com
, Herman Reichenbach reichenbach.herman@online.guj.de
Komplette Einladung, ausführliches Programm und Hintergründe zum Zoosammlertreffen:
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-Zoosammlertreff.htm

 


New Content on the IVIS Website

Restraint and Anesthesia of Bandicoots and Bilbies (Peramelemorpha) by S. Young, In: Zoological Restraint and Anesthesia
http://www.ivis.org/advances/Concannon/england2/chapter_frm.asp?LA=1
Plants Causing Sudden Death by A. P. Knight and R. G. Walter, In: A Guide to Plant Poisoning of Animals in North America
http://www.ivis.org/special_books/Knight/chap1/chapter_frm.asp?LA=1



Ich habe ein Terrarienbuch geschrieben, das Mitte September mit 432 Seiten im Format 16,5x24 cm in einer Auflage von 5.000 Exemplaren gedruckt werden soll. Leider fehlen mir zur Bebilderung des Buches noch dringend Aufnahmen verschiedener Arten. Jeder, der eigenes Bild zur Verfügung stellen kann, wird als Fotoquelle zitiert und erhält bei Veröffentlichung ein Buch kostenlos zugeschickt.

Benötigt werden:

Amphibien:
AXOLOTL (Ambystoma mexicanum), GOLDFRÖSCHCHEN (Mantella aurantiaca), JAPANISCHER FEUERBAUCHMOLCH (Cynops pyrrhogaster), KRALLENFROSCH (Xenopus laevis), TIGERSALAMANDER (Ambystoma tigrinum), TOMATENFROSCH (Discophus guineti)
Echsen:
ASIATISCHER HAUSGECKO (Hemidactylus frenatus), ROLLSCHWANZLEGUAN (Leiocephalus carinatus), TIMORWARAN (Varanus timorensis), WÜSTENLEGUAN (Dipsosaurus dorsalis)
Schlangen:
GEBÄNDERTE WASSERNATTER (Nerodia fasciata), GRÜNER HUNDSKOPFSCHLINGER (Corallus caninus), STRUMPFBANDNATTER (Thamnophis sirtalis)
Sumpfschildkröten:
AMBOINA SCHARNIERSCHILDKRÖTE (Cuora amboinensis), FALSCHE LANDKARTENHÖCKERSCHILDKRÖTE (Graptemys pseudogeographica), GEWÖHNLICHE MOSCHUS SCHILDKRÖTE (Sternotherus odoratus, Kinosternon odoratum), MISSISSIPPI HÖCKERSCHILDKRÖTEN (Graptemys kohnii)
Spinnentiere:
ARIZONASKORPION (Hadrurus arizonensis), MARTINIQUE BAUMVOGELSPINNE (Avicularia versicolor), MEXIKANISCHE ROTKNIEVOGELSPINNE (Brachypelma smithi), RIESENVOGELSPINNE (Theraphosa blondi), SPALTENSKORPION (Hadogenes bicolor).
Um häufig gestellte Fragen zu mir als Autor, zum Verlag, zum Buch, zur Auflösung von Fotos, Dias und Dateien schnell beantworten zu können, habe ich eine automatisierte mail-Antwort eingerichtet. Einfach eine mail an wachtberg.verlag@wtal.de schicken und man erhält ausführliche Informationen automatisch zugeschickt. Die Adresse wird selbstverständlich nicht an Dritte weitergegeben oder mißbraucht.

Mit freundlichen Grüßen, Oliver Drewes



Aus dem NABU-Umweltkalender
31. 8. 2002
Hannover 10:00 Verleihung Goldener Dreschflegel u. Podiumsdiskussion "Meinungsbilder zur Agrarpolitik" von Aktionsbündnis Ökolandbau. Auskunft: 05542-72800.
Bergen (Rügen)20:00 Klassisches Benefizkonzert von NABU zugunsten des Naturerbes auf Rügen. Auskunft: 03838-209710.



Zirkus

Der Standard 21.8.2002
Sechs Kamele in der Nacht
http://DerStandard.at/Textversion/20020822/61.htm
Sechs ausgewachsene Kamele hatten Mittwochfrüh in Seewalchen am Attersee anscheinend ihr Zirkusleben "satt": Sie entkamen aus ihrem Gehege und unternahmen ein gemütlichen "Nachtspaziergang" zu einer nahen Bezirksstraße. Nur kurz nach dem Ausbruch gelang es dem Zirkusdirektor, die Kamele zum Heimkommen zu überreden.

Main Rheiner 28.8.2002
Vollendete Zirkuskunst
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=960189
Das viermastige Zelt des Circus Barum steht noch bis heute Abend auf der Ingelheimer Jungaue. Zum Höhepunkt der Show erhielt Zirkusdirektor Siemoneit-Barum mutigen Besuch im Raubtier-Käfig: Tierarzt Rolf Spangenberg überreichte dem Dompteur für seine Abschieds-Vorstellung ein Präsent. ,,Es ist meine letzte Tournee als Tierlehrer nach 51-jähriger Karriere“, unterstreicht der 70-jährige Siemoneit-Barum. Er will sich auf die Führung des Unternehmens mit 120 Menschen, 80 Tieren und einem Etat von rund drei Millionen Euro im Jahr beschränken. „Europas größter reisender Zoo“, prangt über den Kassenhäuschen.


Sad circus elephant to join DC's "Party Animals" - US
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17482/story.htm


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Ausstellungen

BAMBERG Naturkunde-Museum:
GLANZLICHTER     Siegerbilder des Internationalen Naturfoto-Wettbewerbs
bis 20.9.2002
http://www.uni-bamberg.de/NatMus/

FRANKFURT Palmengarten
NATURFOTOS VON NATUR UND COSMOS
bis 29.9.2002
http://www.stadt-frankfurt.de/palmengarten/

BREMEN Gerhard Marcks Haus
Der Zoo, Die Wildnis Und Die Weide - Deutsche Tierplastik von August Gaul bis Joseph Beuys
bis 27.10.2002
http://www.marcks.de

BRIENZ Schweizerisches Freilichtmuseum
Ausstellungen Rund Um Das Rindvieh
bis 31.10.2002
http://www.ballenberg.ch

GLURNS GLORENZA BZ Nationalpark Stilfserjoch
Nachtleben – Geheimnisse Der Finsternis
Aug 2002 bis Jan 2003
http://www.stelviopark.it/

HEIDELBERG Tiergarten Heidelberg
SOUVENIRS - EINE GEFAHR FÜR DIE NATUR?
Sommer 2002 
http://www.zoo-heidelberg.de

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
RETTET DIE RIFFE
4.7. bis 6.10.2002 
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm

FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum
VÖGEL
bis 29.9.2002
http://www.fr.ch/mhn


HEILBRONN Naturhistorisches Museum der Städtischen Museen Heilbronn:
LEBENDE FOSSILIEN Die wahren Oldies auf der Erde
bis 8.9.2002
http://www.museen-heilbronn.de

DETMOLD Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde
...SO FREI, SO STARK Westfalens Wilde Pferde

bis 31.10.2002

http://www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold/index.htm

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TV-Tipps

Do., 29.08.2002, 20:15-20:45 ARTE, Naturparadies bedroht, Eine Pipeline im tropischen Regenwald Südamerikas
Fr., 30.08.2002, 13:20-14:20 SF1, Netz Natur, Affen werden wild NEU
Fr., 30.08.2002, 20:00-20:30 SF1, Spass mit Tieren, Lustige Patzer von den Dreharbeiten zu Tier-Dokumentarfilmen
Sa., 31.08.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Perahera - das Elefantenfest
Sa., 31.08.2002, 18:30-19:00 3sat, Tiere im Kreuzfeuer, 5. Schlangen im Paradies
Sa., 31.08.2002, 21:50-22:20 ORB, Ein Leuchtturm vor Sansibar (Sansibar-Ducker)
So., 1.09.2002, 13:00-13:30 N3, Ein Doc für alle Felle (3): Zootierärztin Dr. Osmann, Dortmund Wh
Mo., 02.09.2002, 15:55-16:10 BR, Zoo & Co., Der Bulle von Kiew
Mo, 2. 9. 2002, 19.00-19:30, BR3: Habari Serengeti (4): Wildes Land
Di., 03.09.2002, 10:30-11:00 BR, Welt der Tiere, Habari Serengeti! (4)
Di., 03.09.2002, 16:00-16:10 BR, Zoo & Co., Robben
Di., 03.09.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Löwen - die tägliche Gefahr in Gir-Forest
Mi., 04.09.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo - Noahs Rückkehr, Mandrills, Flusspferde und Oryx-Antilopen in Israel
Mi., 04.09.2002, 20:15-20:45 ARTE, 360° - Die Geo-Reportage: Nashörner unter dem Hammer
Do., 05.09.2002, 13:55 -14:00 SWR, Spaziergang mit Tieren, Rüsselspringer
Do., 05.09.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo - Afrika in Böhmen, Zebras, Hyänen und Marabus in Dvur Králové



ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung .
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