Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 125 vom 22. August 2002
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
ISSN 1619-6643

Liebe Leser der Zoopresseschau,

noch immer beherrschen die Hochwasser-Berichte das Tagesgeschehen.  Die Lage in den Tierparks ist zwar nun weniger bedrohlich, dafür steigt mit Beginn der Aufräumungsarbeiten und durch die Unterbringung evakuierter Tiere der Bedarf an Hilfe. Daher folgen zu Beginn dieser Ausgabe nochmals die Aufrufe des BdZ und der DTG. Trotz der im Laufe der Woche erschienenen Sonderausgaben ist dies die bislang längste Zoopresseschau - wir bitten um Entschuldigung für die Datenflut und hoffen, daß sie dennoch willkommen ist.

Die Redaktion des Rügen Journal hat aus den Angaben der Zoopresseschau und Bildern u.a. der Website von Eilenburg eine TV-Präsentation zusammengestellt, die nun mit dem Spendenaufruf der DTG u.a. über Hotelfernseher, Info-Bildschirme und andere Dienste verbreitet wird.
Auch die Tierschutz-Internet-Angebote www.tierschutzfaelle.de und www.zuhause-gesucht.de haben den Aufruf übernommen und Ihrerseits Hilfe organisiert. Der Wortlaut findet sich auch nahezu unverändert in zahreichen Zeitungsartikeln - die Multiplikator-Funktion hat also tatsächlich funktioniert. Und selbstverständlich haben wir auch auf der Zoo-AG-Homepage, die rund 150.000 Seitenaufrufe monatlich verzeichnet, die wichtigsten Infos und den Spendenaufruf veröffentlicht.

Auch WAZA und VDZ organisieren mittlerweile Hilfsaktionen, von den zahlreichen direkten Hilfen und Sonderaktionen einzelner Tierparks und Zoos, Belegschaften und Mitarbeitern ganz zu schweigen (s. Pressemitteilungen ). Die zahlreichen Zeitungsartikel dazu zeigen deutlich, das dies von Medien und Öffentlichkeit sehr positiv aufgenommen wird.

Für weniger gut halte ich persönlich die Idee, die Unterstützung für die betroffenen Tierparks zu Lasten von Spenden für den Artenschutz durchzuführen. Zwei so wichtige Anliegen sollten nicht gegeneinander aufgerechnet werden.

Dirk Petzold



Berufsverband der Zootierpfleger

Seit Freitag, den 16. August, läuft auf Initiative von Uwe Wolf mit Absprache des 1. Vorsitzenden des Berufsverbandes der Zootierpfleger e.V. Th. Suckow ein Soforthilfeprogramm zur Evakuierung bedrohter Zootiere kleinerer Tierparks in Überschwemmungsgebieten. Spontane logistische Hilfe kam sofort am ersten
Tage der Initiative von der Firma I.T.S.-Mayer in Remseck/Stuttgart. Herr Andreas Mayer stellt sein Tiertransporter zum Selbstkostenpreis zur Verfügung. Seit gestern, den 18. August um 21 Uhr ist er mit Andreas Banse  (Tierpfleger Zoo Landau) unterwegs zum Tierpark Stendal, um bei dem anfallenden Evakuierungmaßnamen per Tiertransport zu helfen.

Für die nächsten Tage werden freiwillige Einsatzkräfte für Beräumungs- und Aufbauarbeiten in den betroffenen, spez. kleineren Tierparks im Überschwemmungsgebiet gesucht.

Bei anfallender logistischer Unterstützung bitte Ansprechpartner  BdZ- Koordinator UWE WOLF kontaktieren:
Tel:  06341- 559585
FAX: 559587
FUNK: 0177-5192690
Email: wolf@zootierpflege.de



Deutsche Tierpark-Gesellschaft

Schwere Schäden in Eilenburg in Riesa und Oschatz, Gefahr für Wittenberg
Mehrere Zoos haben Hilfe angeboten / Tierfreunde sind zu Spenden aufgerufen

Schwerste Schäden hat das Hochwasser in vielen Zoos in Sachsen und Sachsen-Anhalt angerichtet. Der Tierpark in Eilenburg etwa, an der Mulde gelegen, ist zerstört. Viele Tiere konnten nicht gerettet werden. Tierparkleiter Stefan Teubner und seine Mitarbeiter ließen aber Damwild frei, damit es sich retten kann und sammelten Kleintiere ein. Mitarbeiter selbst mussten vom Dach des Kassenhäuschens gerettet werden. Schwere Schäden hat auch der Tiergarten Riesa (an der Elbe) davon getragen. Auch der Tierpark in Oschatz ist schwer betroffen. Erwartet wird, dass auch die Tierparks in Dessau und Wittenberg überflutet werden.
Mehrere andere, nicht betroffene deutsche Tierparks und Zoos sowie Privatleute haben erfreulicherweise bereits ihre Hilfe angeboten, nehmen Tiere auf, für die es ansonsten keine Rettung gibt; die Hilfe für die Menschen geht vor.
Für die betroffenen Tierparks ist dieses Hochwasser eine Katastrophe. Gerade die Parks in Sachsen und Sachsen-Anhalt hatten oft schon schwere Aufbau- und Übergangsprobleme in den letzten Jahren. Und nun ersaufen buchstäblich Tiere und Anlagen.
Viele dieser Tierparks gehören zur Deutschen Tierparkgesellschaft (DTG), die seit über 25 Jahren besteht. Aufgrund des Ausmaßes dieser Katastrophe hat die DTG ein Spendenkonto eingerichtet und ruft alle Tierfreunde. Firmen und Institutionen auf, hier mit zu helfen, dass Tiere gerettet werden können und die Anlagen eine Chance für einen Neubeginn bekommen.

Spendenkonto Deutsche Tierparkgesellschaft bei der Volks- und Raiffeisenbank Saale-Unstrut eG, BLZ 800 636 48, Konto 500 600 700.
Präsident Gert Emmrich vom Tierpark Weißwasser ( Handy 0171/620 15 99, E-Mail gert.emmrich@gmx.de )
Schatzmeisterin Ute Radestock, Heimattiergarten Weißenfels (Tel. 03443/304776 und 03443/205715/abends, E-Mail ute.radestock@heimatnaturgarten.de )
Geschäftsführerin Ingeburg Kunst, Solingen (Tel. 0212/590243) und natürlich die betroffenen Tierparks.
Weitere Angaben zur DTG finden Sie unter http://www.deutsche-tierparkgesellschaft.de.im Internet.



 
  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Hochwasser

Leipziger Volkszeitung 16.8.2002
Esel überlebten auf einer Anhöhe beim Bootshaus
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/16566.html
Eilenburg. Der Tierparkchef Stefan Teuber watet noch immer durch den einen Meter hohen überfluteten Tierpark. Er weiß die Hängebauchschweine und die Ponys privat untergebracht. Die Esel zeigten sich dagegen störrisch und ließen sich auch oder gerade angesichts der Wassermassen nicht evakuieren. «Sie überlebten auf einer Anhöhe beim Bootshaus. Die Ziegen meckern inzwischen im Delitzscher Tierpark. Dieser unterstützt jetzt auch mit täglichen Futterlieferungen."
Eilenburg Dem freigelassenen Damwild, das teilweise gesichtet wurde, konnte ebenfalls schon Futter gebracht werden. Es ist jedoch sehr scheu. Doch es besteht nach Aussage von Stefan Teuber die Hoffnung, dass es allein in den Tierpark zurückkommt. Dennoch denkt der Tierpark derzeit über eine komplette Evakuierung aller Tiere nach.
Für Luchs Susi kam allerdings jede Hilfe zu spät. Sie hat die Fluten nicht überlebt. Das Schicksal ihrer Eltern ist unklar. Der völlig überflutete Käfig war auf jeden Fall leer. Glimpflicher kamen die Hutaffen davon. Bis auf eine Hutaffendame leben Sira und alle ihre Artgenossen. Probleme bereitet aber das stehende Wasser. Wie es im Warmhaus aussah, wusste gestern Vormittag noch keiner. Hier steht noch immer das Wasser. Die kleinen Liszt-Äffchen konnten gerettet werden. Doch für den Alligator und die Schlange besteht derzeit kaum noch Hoffnung. Wer helfen möchte: Der Tierpark hat das Konto: 223 002 7177, Blz. 860 550 02 (Sparkasse Delitzsch-Eilenburg), Kennwort: "Hochwasserhilfe.
(Bild: Bereich am Eilenburger Bahnhof, wo auch der Tierpark liegt. Q.: www.eilenburg.de)


Wolfsburger Nachrichten 17.8.2002
Hochwasser zerstört Zoos - Tiere ertrinken in den Fluten
http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1908060?version=1
Das katastrophale Hochwasser in Ostdeutschland hat auch in vielen Zoos in Sachsen und Sachsen-Anhalt schwerste Schäden angerichtet. Inzwischen hätten einige nicht von dem Hochwasser betroffenen deutsche Zoos und Tierparks, aber auch Privatleute ihre Hilfe angeboten und wollten Tiere aufnehmen, für die es sonst keine Rettung gebe. Der Tierpark in Eilenburg, das vom Hochwasser der Mulde stark in Mitleidenschaft gezogen ist, sei zerstört. Für viele Tiere kam jede Hilfe zu spät. Der Tierparkleiter und seine Mitarbeiter konnten aber einige Kleintiere einsammeln. Einige der Beschäftigten mussten den Angaben zufolge vom Dach des Kassenhäuschens gerettet und in Sicherheit gebracht werden. Schwere Schäden gab es auch im Tiergarten Riesa an der Elbe sowie im Tierpark Oschatz. Überflutungen drohten nun in den Tierparks Dessau und Wittenberg, der Tierpark in Stendal benötige ebenfalls Hilfe, hieß es. Gerade für die Tierparks in Sachsen und Sachsen-Anhalt, die in den vergangenen Jahren mit schweren Aufbau- und Übergangsproblemen zu kämpfen hatten, bedeute das Hochwasser eine Katastrophe, betonte die DTG. Die Gesellschaft hat ein Spendenkonto eingerichtet und ruft Tierfreunde, Firmen und Institutionen zur Hilfe auf.

Stuttgarter Nachrichten 18.8.2002
Zoo-Tiere ertrinken in den Fluten
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/244880

Netzeitung 18.8.2002
Magdeburg evakuiert ersten Ortsteil
http://www.netzeitung.de/servlets/page?item=202942
Am Sonntag soll der Magdeburger Zoo geschlossen werden, die Tiere werden in die Zoos nach Hannover und Berlin gebracht.

Berliner Kurier 19.8.2002
Tiere aus Magdeburger Zoo in Berliner Tierpark gebracht
  http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/vermischtes/.html/artik7.html
Aus Angst vor Überflutung brachte der Magdeburger Zoo ein paar Raubtiere in den Berliner Tierpark. "Wir haben drei Schnee-Leoparden, zwei China-Leoparden und zwei Sibirische Tiger von den Kollegen übernommen", sagt Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz. Auch zwei Pinselohrschweine finden in Friedrichsfelde eine vorübergehende Heimat.

Berliner Morgenpost  20.8.2002
Berliner Asyl für vom Hochwasser bedrohte Tiere
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story543102.html
Im Tierpark Friedrichsfelde sind Raubkatzen und Schweine aus dem Magdeburger Zoo vor dem drohenden Hochwasser in Sicherheit gebracht worden.

Berliner Morgenpost 21.8.2002
Neun Flutopfer fanden Asyl im Tierpark
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story543336.html
Die neun Flutopfer aus Magdeburg sind zwar in Sicherheit, aber noch sehr verängstigt.

Berliner Zeitung 19.8.2002
Vier Stunden vom Zoo nach Leipzig
  http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/169374.html
Gäste aus den Hochwassergebieten hat der Tierpark in Friedrichsfelde bekommen. Der teilweise evakuierte Zoo in Magdeburg brachte am Sonntag zwei China-Leoparden, eine Familie Schneeleoparden, zwei Sibirische Tiger, und zwei Pinselohrschweine nach Berlin. "Wir haben genug Platz", sagte Tierpark-Sprecher Joachim Kohrmann.

Mitteldeutsche Zeitung 20.8.2002
Tierpark macht sich auf Reisen
  http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1029770998317
Eine glückliche Dessauer Tierparkleiterin rief am Montag in der Redaktion der Mitteldeutschen Zeitung an. Auch wenn der Anlass weniger schön ist, so überwiegt bei Christine Kilz momentan vor allem die Freude über die Hilfsbereitschaft der Dessauer und aus dem ganzen Land. Alle Tiere sind in Sicherheit gebracht worden, die Luchse, Jaguar und Wölfe wurden nach Leipzig in den Zoo gebracht, die Bären nach Halle. Lamas, Emus, Ziegen, Gänse, Jungtiere und Vögel sind in Köthen. Die vielen Streicheltiere und Schafe wurden in Privathand gegeben. Geblieben sind das Damwild, die Mähnenspringer und die Rothirsche; die komplette Fasanerie und auch die Affen werden erst im äußersten Notfall evakuiert.

Mitteldeutsche Zeitung 22.8.2002
Waschbären, Nasenbären und Wildkatzen erhalten Kost und Logis
Asyl für zehn Zootiere aus Dessau
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?&MZWebArtikelID=1029770999241
Aschersleben/MZ/dm. Sieben Waschbären, drei Nasenbären, zwei Wildkatzen und zwei Rohrkatzen aus dem Tierpark Dessau erhalten gegenwärtig im Ascherslebener Tierpark kostenlos Kost und Logis. "Wir haben die Tiere geholt und werden sie, sobald die Gefahr für den Dessauer Tierpark gebannt ist, auch wieder zurückbringen", erklärte Tierparkleiter Dietmar Reisky. Nach Informationen des stellvertretenden Tierparkleiters, Jörgen Kallas, hat die Deutsche Tierparkgesellschaft bundesweit zu einer Spendenaktion für die vom Hochwasser betroffenen Tierparks aufgerufen. Als Mitglied der Deutschen Tierparkgesellschaft beteiligt sich auch Aschersleben an der Spendenaktion. Sammelbüchsen sind seit am Mittwoch im Tierpark an der Kasse und im Terrassencafé aufgestellt worden.

Freie Presse 20.8.2002
Stadt- und Kraszewski-Museum vom Hochwasser besonders hart betroffen
  http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/411921.html
Noch nicht abzusehen sind die Schäden im Dresdner Zoo. Betroffen sind vor allem technische Anlagen und Versorgungseinrichtungen.

Freie Presse 20.8.2002
Chemnitzer helfen bei Aufräumarbeiten in Dresden
  http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/CHEMNITZ/CHEMNITZ/TEXTE/411464.html
Der Chemnitzer Tierpark hat ebenfalls vom Hochwasser betroffenen Zoos Hilfe angeboten. Zwei Baummarder aus dem Tharandter Tierpark wurden aufgenommen.

Bonner Rundschau 20.8.2002
"Wir brauchen dringend Experten"
  http://rundschau-online.de/koeln/2944112.html
Der Kölner Zoo setzt sich für den verwüsteten Prager Zoo ein. Asyl für die bedrohten Tiere im Prager Zoo konnte der Zoo zwar nicht anbieten. aber dafür rief Chef Professor Gunther Nogge gestern eine Spendenaktion ins Leben. Der Zoo möchte beim Wiederaufbau helfen und hat 10 000 Euro zur Verfügung gestellt.

Rheinpfalz Online 21.8.2002
Spendenaktion im Zoo
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020821:3133065
Dass der Zoo in Prag und kleinere zoologische Gärten in den neuen Bundesländern von der Flutkatastrophe teilweise stark betroffen wurden, ist für den Landauer Zoo Veranlassung zu einer Spendenaktion. Beim Zoofest am kommenden Sonntag wird im Eingangsbereich eine Kasse für Spenden aufgestellt.


Münstersche Zeitung 20.8.2002
"Der Tierpark ist ertrunken"
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=msln0002.htm
Zwölf Stunden nach seiner Rückkehr aus Eilenburg, wo Münsters Zoodirektor Jörg Adler mit Pumpen, Aggregaten und Schläuchen Erste Tier-Hilfe leistete und sich an Aufbauarbeiten beteiligte, ist die Situation für ihn noch immer "etwas unheimlich". Für den zerstörten Tierpark in Eilenburg sammelt er vom Werkzeug über Zwinger, Gefriertruhen für Futter, Maschendraht und Fenster bis zu Blockhäusern alles, was dort benötigt wird. Zwei Zoo-Mitarbeiter telefonieren sich schon die Finger wund, sprechen Firmen, Fachmärkte und Sponsoren an. Parallel dazu soll der Bevölkerung in Eilenburg geholfen werden. Weil fast in jedem Haushalt die Kücheneinrichtung total zerstört wurde, will Adler Anfang der Woche mit Lastwagen des Deutsch-Niederländischen Korps gebrauchte Elektrogeräte nach Eilenburg bringen. Folgende Artikel können ab sofort von von 8 bis 17 Uhr auf dem Betriebshof am Zoo abgegeben werden: Haushaltsgroßgeräte aller Art, Möbel, Fußbodenbeläge, Baustoffe, Türen, und Fenster.


Westfälische Nachrichten 20.8.2002
Auf die Flutwelle folgt das große Entrümpeln
http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=3229a00.nit
Zoo-Chef Jörg Adler kehrte mit einem Kaiman, mit drei Liszt-Äffchen und einer Boa Constrictor aus Eilenburg zurück. Das Wasser ist zwar auf dem Rückzug, doch für das Team des Tiergartens fängt damit die Arbeit erst richtig an. Sie waten mit Schubkarren durchs Nass und retten, was zu retten ist. Viel ist es nicht.


Mitteldeutsche Zeitung 21.8.2002
Vollpension für tierische Gäste aus Dessau
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?&MZWebArtikelID=1029770998731
Im Köthener Tierpark haben einige Tiere aus Dessau ein Zuhause auf Zeit gefunden. Die Dessauer Bären konnten im Halleschen Zoo unterkommen.

FOCUS 16.8.2002
Herzzerreißende Tierdramen
http://www.focus.de/G/GN/gn.htm?snr=109746&streamsnr=9&streamsnr=9
Nach der Flutkatastrophe im Prager Zoo werden neben Gorilla Pong auch noch drei Nilpferde und zwei Seelöwen vermisst. Nach Augenzeugenberichten schwimmen die Seelöwen in der Moldau. Zoodirektor Petr Fejk erklärte im tschechischen Fernsehen, normalerweise müssten die Tiere überleben, da sie jedoch im Zoo aufgewachsen seien, stünden die Chance nur bei 50-50. Er sprach vom „tragischten Tag in der Geschichte des Zoos“.

Süddeutsche Zeitung 16.8.2002
Menschenleere Altstadt
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel3146.php
Aus dem überfluteten Prager Zoo sind rund tausend Tiere in Sicherheit gebracht worden, fast hundert Tiere überlebten jedoch nicht. In Tschechien wurde vor allem der Tod eines indischen Elefanten mit dem Namen Kadir mit Erschütterung aufgenommen. Mitarbeiter des Zoos hatten den beliebten Dickhäuter töten müssen, um ihn nicht in seinem Gehege, wo er von den Fluten eingeschlossen wurde, langsam ertrinken zu lassen.

Spiegel 16.8.2002
Robben entwischt, Gorilla ertrunken
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,209493,00.html
Drei Robben-Weibchen nutzten das Hochwasser im Prager Zoo und schwammen auf und davon. Ein Zoo-Sprecher sagte, eine Robbe sei freiwillig ins Becken zurückgekehrt, die zweite sei im Norden der Stadt aufgegriffen worden. "Der dritten Ausbrecherin sind wir dicht auf den Fersen." Ganz anders das Robben-Männchen. Es blieb in seinem Becken.

Spiegel 18.8.2002
Slavek ist wieder aufgetaucht
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,210000,00.html
Das vor Tagen bei der Überschwemmungskatastrophe vom Prager Zoo als verschwunden gemeldete Nilpferd "Slavek" ist wieder da. Der Prager Zoo teilte mit, der 18 Jahre alte Nilpferd-Bulle sei im zweiten Stock eines Pavillons entdeckt worden, in dem normalerweise Elefanten untergebracht sind. "Slavek" sei unverletzt, aber von den Mitarbeitern in ziemlich übler Laune angetroffen worden. "Verständlicherweise ist er ziemlich hungrig, und entsprechend wütend ist er." Als der Wasserstand weiter gefallen sei, hätten Zoo-Angestellte dem Dickhäuter eine Futterspur gelegt, um ihn wieder auf den Boden herab zu locken. Der im Norden Prags in der Nähe des Moldau-Ufers gelegene Zoo war wegen seines Umgangs mit den Tieren während der Flut-Tage in der vergangenen Woche in die Kritik geraten. Bei der Überschwemmung waren viele Zoo-Tiere umgekommen. Unter anderem war die Frage laut geworden, wie es möglich sei, dass ein Tonnen schweres Tier einfach habe verschwinden können. Aus dem überfluteten Zoo waren rund tausend Tiere von Helfern in Sicherheit gebracht worden, fast hundert Tiere hatten jedoch trotz eines großen Rettungseinsatzes nicht überlebt. Ein Elefant, fünf Nashörner, ein Löwe, ein Gorilla und 80 Vögel waren der Flut zum Opfer gefallen.

Bremer Nachrichten 18.8.2002
Verschwundenes Nilpferd wieder da
http://www.bremer-nachrichten.de/news/vermischtes/38265_43049.html
 Das vor Tagen bei der Überschwemmungskatastrophe vom Prager Zoo als verschwunden gemeldete Nilpferd "Slavek" ist am Sonntag wieder aufgetaucht. Der Prager Zoo teilte dazu mit, der 18 Jahre alte Nilpferd- Bulle sei im zweiten Stock eines Pavillons entdeckt worden, in dem normalerweise Elefanten untergebracht sind. Durch das Moldau-Hochwasser war "Slavek" aus seinem Gehege frei gekommen. Wie er ins Elefantenhaus kam, darüber war nichts bekannt.

Berliner Morgenpost 19.8.2002
Eingefangen
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/aus_aller_welt/story542808.html

Oberösterreichische Nachrichten 18.8.2002
Prager Robbe in der Elbe
http://www.oon.at/nachrichten/Weltspiegel.asp?ressort=Weltspiegel&id=312212
Gaston, eine Robbe aus dem Prager Zoo, nutzte das Hochwasser zur Flucht aus dem Gehege. Von der Moldau gelangte er in die Elbe. Am Samstag reiste er "illegal" nach Deutschland ein. Begleitet wird Gaston von drei Booten mit tschechischen Zoologen. Fangen lässt er sich nicht. Er wird vermutlich in die Nordsee entwischen. Slavek, der 18 Jahre alte Nilpferd-Bulle aus dem Prager Zoo, galt nach dem Hochwasser als ertrunken. Gestern wurde er lebend im zweiten Stock des Elefantenhauses entdeckt. Laut Zoo-Direktor Petr Fejk war er in sehr übler Stimmung, weil er seit Tagen nichts gefressen hatte.

Kölner Stadt-Anzeiger 18.8.2002
Robbe aus Prager Zoo überquert deutsche Grenze
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1029500528121
Mit dem Hochwasser hat eine Robbe aus dem Prager Zoo eine abenteuerliche Reise angetreten: Gaston überquerte am Samstag auf der Elbe die Grenze nach Deutschland, wie der tschechische Rundfunk meldete. Tschechische Experten begleiteten Gaston in drei Booten bei seiner Odyssee auf der Moldau bis zur Elbe. Aufgrund einer speziellen Vereinbarung mit den deutschen Behörden dürften sie ohne Probleme die Grenze passieren. Gaston war den Angaben zufolge in guter Verfassung. Pfleger konnten bislang mehrere hundert Tiere aus dem Zoo vor den Fluten der Moldau retten.


Berliner Morgenpost 19.8.2002
Ausgebüxt
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/aus_aller_welt/story542809.html

Hamburger Abendblatt  20.8.2002
Seelöwe schwamm 250 Kilometer von Prag nach Wittenberg
  http://www2.abendblatt.de/daten/2002/08/20/59687.html

Nordwest Zeitung 20.8.2002
Prager Seelöwe aus Elbe gefischt
 http://www.nwz-online.de/politik/fs_aufmacher.html?showid=457671
Der Seelöwe „Gaston“, der vergangene Woche aus dem überfluteten Prager Zoo ausgebrochen war, ist gestern von Rettungskräften aus der Elbe gezogen worden. Entdeckt worden war das Tier in der Nähe von Wittenberg, 250 Kilometer von Prag entfernt.

Mitteldeutsche Zeitung  20.8.2002
Prager See-Bär in Polizeigewahrsam
  http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1029787854678
Zwischen Mühlanger und Wittenberg hat ein Kleingartenbesitzer gestern Vormittag einen zentnerschweren Seebären entdeckt. "Der grunzte immer die ganze Zeit und lag matt im Gras", erzählte Gerhard Köppe von seinem ungewöhnlichen Fund. Experten aus Prag machten sich sofort auf den Weg, um ihren Zögling abzuholen. Kontaktadresse ist dabei das Wittenberger Polizeirevier. Denn dorthin wurde das Tier gebracht, nachdem es am Fundort nach einigen Mühen in einen Container getrieben werden konnte und dann zum Revier kam.

Freie Presse 20.8.2002
Tier möglicherweise durch Elbwasser vergiftet
  http://www.freiepresse.de/TEXTE/THEMA/THEMA_DES_TAGES/TEXTE/411945.html
Nachdem er unbeschadet in den Hochwasser-Fluten von Moldau und Elbe nach Sachsen-Anhalt geschwommen war, ist der aus dem Prager Zoo stammende Seebär auf dem Rücktransport in seine Heimat gestorben. Das Tier erlag möglicherweise einer Vergiftung mit belastetem Wasser der Elbe, berichtete der tschechische Rundfunk. Ein Tierarzt habe bei Gaston bereits kurz nach seinem Auffinden "Anzeichen der Erschöpfung" und eine blutende Nase festgestellt, sagte der Sprecher des Prager Zoos, Vit Kahle. Im staatlichen Veterinärinstitut soll nun die genaue Todesursache untersucht werden.

Rhein Zeitung 20.8.2002
"Wir sind sehr traurig - er war unser Held"
  http://rhein-zeitung.de/on/02/08/20/topnews/gaston.html
Der in Deutschland eingefangene Seelöwe "Gaston" aus dem Prager Zoo ist auf dem Rücktransport nach Tschechien offenbar an Erschöpfung gestorben. Wie Zoosprecher Vit Kahle am Dienstag mitteilte, litt das zwölf Jahre alte Tier vermutlich auch an einer Infektion und mehreren inneren Verletzungen. "Gaston" war am Montag in der Nähe von Wittenberg aus der Elbe gezogen worden, nachdem er in der vergangenen Woche aus dem überfluteten Prager Zoo entkommen war.

Westdeutsche Allgemeine  20.8.2002
Die traurige Geschichte vom Seelöwen "Gaston"
  http://www.waz.de/waz/waz.westen.artikel.php?id=204752
Es wäre eine wärmende Geschichte gewesen in Zeiten kalter Angst. Doch es sollte nicht sein. Auf dem Transport ist Gaston gestorben, wohl vor Erschöpfung, vielleicht auch an inneren Verletzungen.

Hamburger Abendblatt 20.8.2002
Prag trauert um "Gaston"
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/08/21/60028.html

Frankfurter Rundschau 20.8.2002
Seelöwe Gaston verendet
http://www.fr-aktuell.de/fr/102/t102009.htm

Frankfurter Allgemeine Zeitung 21.8.2002
Gastons langer Weg
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp? doc={8EC7C7A0-E0AD-440A-B8C9-E67A82DFAD75}

Stuttgarter Zeitung 21.8.2002
Gaston ist gestorben
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/247137?_suchtag=2002-08-21



Kölner Stadt-Anzeiger 19.8.2002
Begegnung der neugierigen Art
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1029228347765
Fortsetzung der Zoo-Serie mit dem Portrait des Allwetterzoos Münster: Unter dem Motto „Tiere hautnah erleben“ gibt es viele Stellen, wo man den Tieren sehr nahe kommt. Im Vogelhaus etwa schwirren die kleinen bunten Loris den Gästen um die Köpfe und machen dabei einen Heidenlärm. Auch die Aras fliegen frei umher, halten sich aber in ihrem Haus in gemessenem Abstand zu den Menschen auf. Man kommt den Tieren als Besuchern sehr nah, und doch bleibt man durch die Architektur von ihnen so weit getrennt, dass beide Seiten keine Angst zu bekommen brauchen. Die zahlreichen Wandelgänge aus Beton, die dem Münsteraner Tierpark das Prädikat „Allwetterzoo“ eingebracht haben, werden derzeit begrünt, bemalt oder mit Felsen verdeckt, um die Illusion der verschiedenen Naturkulissen nicht zu zerstören. Insgesamt beherbergt der Tierpark über 3300 Tiere in 355 Arten. Er gehört damit zu den größten und von der Gestaltung auch sicher zu den schöneren des Landes.


Hannoversche Allgemeine 22.8.2002
Elefantendame reißt aus Gehege aus
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/139925.html
Hannover. Der Elefantenkuh Dunja ist die Flucht aus ihrem Gehege im Dschungelpalast des Zoos gelungen: Der Dickhäuter lief einige Minuten zwischen aufgeschreckten Besuchern herum. Mit tatkräftiger Unterstützung des Jungbullen Nicolai war Dunja aus dem vier Meter tiefen Wassergraben herausgekommen und brauchte von einem Vorsprung aus dann nur noch eine kleine Mauer zu überwinden. Als Konsequenz aus dem Vorfall sollen die Tierpfleger die Elefanten nun „ständig beobachten”. An eine bauliche Absicherung des Geheges denkt der Zoologische Leiter Heiner Engel aber nicht.
Der Jungbulle hatte Dunja wohl mit seinem Kopf aus dem vier Meter tiefen Wasser gehoben, oder Dunja hatte sich ihrer Vergangenheit als Zirkuselefant erinnert und den Rücken des zudringlichen Bullen als Leiter benutzt – jedenfalls war es dann ein Leichtes, das Gehege endgültig zu verlassen. Etwa 50 erschrockene Zoobesucher suchten das Weite. Die von Gästen alarmierten Tierpfleger wollten die Geschichte erst glauben, als sie Dunjas nasse Fußabdrücke auf dem Steinboden sahen. Die Elefantendame hatte das Restaurant im Dschungelpalast umrundet, war friedlich weitergetrottet und rupfte 50 Meter weiter Blätter von einem Baum.
Den zoologischen Leiter des Tierparks hat das Geschehen „nur im Nachhinein und auch nur ein bisschen erheitert”. Der Zoo nehme den Vorfall sehr ernst: „Wir waren anfangs sehr erschrocken”, betont Engel. Bisher sei es allenfalls eine „sehr theoretische Möglichkeit” gewesen, dass eines der Tiere aus dem Wassergraben herauskommen könnte.

Kölner Stadt-Anzeiger 20.8.2002
Sensation im Tapir-Haus
  http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1029228349704
Zoo-Serie im Kölner Stadt-Anzeiger: Zoo Wuppertal. Dort wird derzeit kräftig gewerkelt. Schließlich feiert der bereits 1881 gegründete Tierpark im Jahr 2006 seinen 125. Unter der Überschrift „Zoo 2006“ sind gleich mehrere ehrgeizige Projekte geplant. Das Außengehege für die Orang-Utans und das neue Raubkatzen-Gehege sollen zur großen Feier fertig sein. Das 1927 erbaute Elefantenhaus wurde in ein für Europa einmaliges Haus für Tapire verwandelt. Der Wuppertaler Zoo besticht durch seine tierische Vielfalt und seine gewachsene Parkanlage.


Hamburger Abendblatt 20.8.2002
Hagenbeck: Einstand beim Weltverband
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/08/21/60004.html
Glückwünsche für den ältesten Zoo der Welt überbrachte Tierpark-Chef Dr. Claus Hagenbeck jetzt in Wien. Bei der jährlichen internationalen Konferenz des Verbandes der Zoos und Aquarien (World Association of Zoos and Aquariums/WAZA) gab Hagenbeck seinen offiziellen Einstand. "Vor zwei Jahren wurden wir in den Verband aufgenommen, doch bei der letzten Konferenz in Perth vor einem Jahr war ich nicht dabei." Unter dem Motto "United for Conservation - Vereint für den Artenschutz" tagten die Teilnehmer fünf Tage über die Aufgaben eines modernen Zoos. Hagenbeck: "Ich denke, dass ein Zoo nicht alles selber machen muss. Artenschutz im Freiland können andere viel besser - wir sind als Zoos sozusagen deren Erfüllungsgehilfen, die für Tiere begeistern und sensibilisieren."

Die Welt 19.8.2002
Kostenexplosion im Urwaldhaus von Hellabrunn
  http://www.welt.de/daten/2002/08/18/0818mu351152.htx
Dem Tierpark Hellabrunn fehlt das Geld für dringende Sanierungsmaßnahmen. Darum muss die Stadt trotz Haushaltssperre dem Zoo, den sie ohnehin mit einer Million Euro jährlich bezuschusst, drei Millionen extra bewilligen. Schuld an der finanziellen Misere: die Kosten für das neue, hochmoderne Urwaldhaus explodierten. "Das städtische Revisionsamt prüft derzeit, was zu dieser enormen Kostensteigerung geführt hat", sagte Gertraud Burkert, zweite Bürgermeisterin. Zoo-Direktor Henning Wiesner war ins Schussfeld geraten, von Verschwendungs- und Profilierungssucht ist die Rede. Mit Extra-Wünschen soll er das Projekt verteuert haben. Die Tatsache, dass Zoo-Direktor Wiesner den Aufsichtsrat nicht rechtzeitig über die Kostenexplosion informierte, sei unverzeihlich. Bis die Untersuchungs-Ergebnisse des Revisionsamtes vorliegen, realisiert der Tierpark mit der städtischen Drei-Millionen-Extra-Zulage die dringendsten Sanierungen. So muss zum Beispiel für den neunjährigen Elefanten-Bullen "Gajendra" das Elefanten-Haus umgebaut werden. Grund: Das Tier wurde aggressiv und musste von der Herde getrennt werden. Ebenso betroffen sind das Polarium und das 400-Plätze-Restaurant.

Neue Presse 18.8.2002
Zoo: FDP räumt ihm oberste Priorität ein
http://www.neuepresse.de/region_hannover/111747.html
Der Bau der Alaska-Landschaft im Zoo Hannover kostet 24,5 Millionen Euro. Lüddecke kritisiert den Regionspräsidenten Michael Arndt (SPD). „Er bemüht sich nicht, einen Privat-Investor für die Yukon Bay zu finden.“ Der FDP schwebt vor, dass sich ein Investor oder Sponsor mit etwa einem Drittel an der Zoo-Sanierung beteiligt. Der hannoversche CDU-Chef pflichtet der Regions-FDP bei. Die Regions-CDU hat sich in der Zoo-Frage noch nicht festgelegt. Die Politiker wollen sich vor Ort informieren und anschließend entscheiden.

Hannoversche Allgemeine  19.8.2002
Yukon Bay auf Pump bauen?
  http://www.haz.de/hannover/nachrichten/139712.html
Politiker aller Fraktionen der Regionsversammlung halten das mehr als 24,5 Millionen Euro teure Projekt im Zoo Hannover zwar für wünschenswert, aber derzeit nicht für in vollem Umfang aus dem Haushalt finanzierbar. In der kommenden Woche soll es Verhandlungen mit Kreditinstituten geben, um für die anstehenden Haushaltsberatungen tragfähige Beschlussvorlagen zu bekommen. Auf Hilfe Dritter setzt auch die FDP. Der Fraktionsvorsitzende Dieter Lüddecke forderte Regionsverwaltung und Zoo-Geschäftsführung auf, sich intensiv um Geldgeber oder Partner zu bemühen. Eberhard Wicke (CDU) sieht „die Politik in der Pflicht, den Zoo attraktiv zu erhalten“. Deshalb solle die Region zunächst etwa 400 000 Euro für die Planungskosten für Yukon Bay locker machen. 25 Millionen Euro sollten in die – allerdings nicht verbindliche – mittelfristige Finanzplanung für die nächsten fünf Jahre eingeplant werden.

Weser Kurier 20.8.2002
Arktische Yukon-Bay liegt noch auf Eis
  http://www.weser-kurier.de/niedersachsen/fs_wk_niedersachsen.html?id=56207
Im Modell ist die arktische „Yukon Bay“ bereits fertig. Doch die geplante fünfte Themenwelt des Zoos Hannover könnte zur Beute der Politik werden – der Kosten wegen. „In dem Fall“, fürchtet Zoochef Klaus-Michael Machens, „haben wir bald keine Eisbären mehr.“ Mit umgerechnet 57,5 Millionen Euro wurde der Zoo in der Landeshauptstadt im Windschatten der Expo zum Tier- und Themenpark aufgebaut. Für knapp 25 Millionen Euro soll „Yukon Bay“ arktisches Flair an die Leine bringen – und Eisbären, Robben und Pinguinen eine neue Heimat. Saniert werden muss ohnehin: Die Anlagen für die Robben wurden 1966 erbaut, jene für die Eisbären gar vor dem Zweiten Weltkrieg. Mit der fünften Themenwelt wäre die Verwandlung des Zoos zu einer Inszenierung á la Disney ein entscheidendes Stück vorangetrieben. „Es wäre unklug, den Zoo als Torso zu belassen“, so der Geschäftsführer des niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung NIW, das Ende 1999 ein Gutachten im Auftrag des Zoos erstellt hatte. Weniger begeistert, zumindest von den Kosten, zeigt sich allerdings Regionspräsident Michael Arndt (SPD). Er wies öffentlich auf die leeren Kassen hin.

Neue Presse 21.8.2002
Zoo: Mit Sponsor Finanzproblem lösen?
http://www.neuepresse.de/region_hannover/111843.html
Mit einer ungewöhnlichen Idee könnten die Finanzierungsprobleme des Zoos Hannover gelöst werden. „Der Zoo hat ein Image zu verkaufen. Das hat noch keiner genutzt”, so Zoo-Chef Klaus-Michael Machens. Er könnte sich vorstellen, dass ein Konzern die Alaska-Landschaft Yukon Bay sponsort und dafür im Namen des Tierparks auftaucht. „Der Zoo ist ein positiver Image-Träger. Ich könnte mir vorstellen, dass Partner aus der Wirtschaft Interesse zeigen”, so Regionspräsident Michael Arndt (SPD). Auch von der Opposition kommen positive Signale. Bis Oktober, dem Beginn der Haushaltsverhandlungen in der Region, muss das Finanzierungsmodell stehen.

Frankfurter Rundschau 19.8.2002
"Die Kollegen scheinen Angst vorm Sparen zu haben"
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181017.htm
Statement von OB Petra Roth in einem Interview zur Finanzlage der Stadt Frankfurt: " Ziel für den Zoo ist, Partner in der Region zu finden. Wir können nicht alles alleine machen. Der Frankfurter Zoo erhält nach Angaben des Kulturdezernenten den höchsten öffentlichen Zuschuss aller Zoos in Deutschland. Muss das so sein?"

Frankfurter Rundschau 21.8.2002
Etat der städtischen Bühnen weit überzogen
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181002.htm
Ärger gibt es um eine Vorlage zur Zukunft des Frankfurter Zoos, die Kulturdezernent Hans-Bernhard Nordhoff (SPD) zur Sitzung des Rates der Region am 6. September fertigen soll. Es geht darum, angesichts der prekären Finanzlage Frankfurts Gemeinden und Kreise der Region endlich an der Finanzierung des Zoos zu beteiligen. Doch Nordhoff hat, so OB-Referent Felix Semmelroth, die nötige Vorlage nicht vorbereitet. Nordhoffs Referent Dietrich Koska hoffe, dass ein Konzept noch zur Sitzung des Rates der Region fertig werde. Es gebe nach Vorgesprächen "Chancen", dass sich Gemeinden und Kreise am Zoo beteiligten.

Berliner Kurier 15.8.2002
Die Rüssel-Romanze: Er weiß nicht wie, und sie hat noch nie
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik1.html
Der noch nicht mal neun Jahre alte Rüssel-Romeo aus dem Berliner Zoo hat sein großes Elefantenherz ausgerechnet an die älteste Jumbo-Julia verloren. Denn Tanja ist schon 37. "Liebe auf den ersten Blick", seufzt Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Ochs. Erst wurde ein bisschen gerauft - auch wenn Victors Stoßzahn dabei in die Brüche ging, dann auch gerüsselt ... Doch Tanja hat noch nie - und Victor weiß nicht genau wie. Zwei Fehlversuche hat Tanja mit ihm schon hinter sich. Doch Tanja ist schon jenseits von gut und böse, wird nie Mutter werden. Darum hofft man im Zoo, dass aus dem Rüssel-Romeo bald ein Rambo wird, Victor sein Herz besiegt und sich doch noch in Pang Pha verliebt.

Berliner Morgenpost 21.8.2002
Verlierer
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story543297.html
Berlin. Sei nicht traurig, Yan Yan, und lass dich nicht so hängen. Gerade war beim Ultraschalltest wieder kein Panda-Nachwuchs in Sicht.

Berliner Zeitung 16.8.2002
BerlinOnline: Ein Ginkgo-Baum für die Pandas im Zoo
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/168710.html
Der Berliner Zoo bekommt einen neuen Ginkgo. Am Sonnabend wird der chinesische Baum gegenüber dem Gehege der ebenfalls aus China stammenden Pandabären gepflanzt. Der Ginkgo ist ein Geschenk verschiedener deutscher Rotary Clubs.

Berliner Zeitung 19.8.2002
Kühler Ort an heißen Tagen
Berliner Zeitung 19.8.2002
BerlinOnline: Kühler Ort an heißen Tagen
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/169391.html
Berlin. Die neue Robben- und Pinguinanlage im Zoologischen Garten ist ein Publikumsmagnet. Allein am vergangenen Wochenende wurden dort 11 500 Besucher gezählt. "Viele halten sich schon deshalb im Pinguinhaus auf, weil es dort schön kalt ist", sagt Zoo-Direktor Jürgen Lange. Die Anlage war Ende Juni eingeweiht worden. Zu ihr gehören neben dem Pinguinhaus auch ein Robbenbecken, ein Otterhaus sowie eine Otterfreianlage. Insgesamt 57 Tiere leben dort. Der Neubau hat 19,3 Millionen Euro gekostet.

Zürich, 20 Minuten 22.8.2002
Mit Seilbahn in den Zoo?
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/1252081
Rübel hat grosse Pläne: «Vom Bahnhof Stettbach aus soll ein Seilbähnli die Besucher direkt zu uns in den Zoo bringen», so der Visionär, «bereits in 10 Jahren könnte die neue Verbindung stehen.» «Ich finde die Bähnli-Idee ganz toll», so Maurus Lauber von Zürich Tourismus, «so würde das Erlebnis Zoo bereits in der Bahn beginnen.» Weniger enthusiastisch tönts beim Zürcher Verkehrsverbund: «Wir werden das neue Verkehrsmittel darauf prüfen, ob die Erschliessung notwendig ist und bestehende Angebote nicht konkurrenziert»

Schweriner Volkszeitung 16.8.2002
Rückkehr der Zoo-Lieblinge
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/17.08.02/der/der.html
Die Schweriner Zoobesucher haben ihre Lieblinge zurück: Totenkopfäffchen tummeln wieder ausgelassen in ihrem Gehege. Einige ihrer Vorgänger waren im Vorjahr brutalen Einbrechern zum Opfer gefallen.

Schaffhauser Nachrichten 21.8.2002
Asiatisches Zuhause für Gorillas
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=66559
Der siebenjährige Gorilla Kumbo ist in seinem neuen Zuhause - dem Shmutzer-Zoo in Jakarta. Er gehört zu den vier Gorillas, die im Howletts and Port Lympne Zoo im britischen Kent geboren wurden. Als erste ihrer Gattung werden sie in einem südostasiatischen Zoo gehalten. Die private Gibbon's Foundation hat das Affenhaus erstellen lassen.

Neue Osnabrücker Zeitung 20.8.2002
Schildkröte auf Rollen
  http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/zoo1.html
Leicht wie eine Feder muss sich „Myrtle“ fühlen, die uralte Riesenschildkröte im Osnabrücker Zoo. Da sie sich aus eigener Kraft nicht mehr auf die Beine stellen und laufen konnte, bekam sie jetzt eine Art Skateboard unter den Bauch geschnallt - und rollte darauf durch die Gegend. Nicht ungewöhnlich ist es, dass bei ihrem Alter und dem Gewicht ein chronisches Hüftleiden auftreten kann. Irgendwann, so hofft man im Zoo, wird sie nicht mehr der „Turtle-Express“ des Zoos sein, sondern wieder ohne Rollen laufen können - schließlich kann sie noch weitere 30 oder 40 Jahre leben.

Kölner Stadt-Anzeiger 21.8.2002
Ins Meer nur zum Wunden kühlen
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1029228350610
Hauptsache Strand und Sonne - viele sind einfach nur reif für die Insel. Mitarbeiter des Kölner Zoos haben da ganz andere Ansprüche.

Für Theo Pagel ist der Beruf eine Leidenschaft, die sich in den Ferien nicht einfach abstellen lässt. Der Kurator für Vögel, Robben, Aquarium und Tropen-Haus sagt: „Unser Urlaub ist eine gesunde Mischung aus Entspannung, Abenteuer und Bildung. Vor vier Jahren haben wir in Simbabwe ein Auto gemietet, ein Zelt eingepackt und sind durch die Wildnis gefahren."
Sein Kollege Peter Zwanzger ist vor allem an Affen interessiert. In Afrika begab er sich für einen Besuch bei wilden Schimpansen auf loses Lavageröll, auf dem jeder Schritt gefährlich war.
Weniger anstrengend sind die Urlaube von Jürgen Dömling. Er ist Tierpfleger und Vogelkundler, sein Fernrohr lässt er selten zu Hause. „Meine Urlaubsziele suche ich mir danach aus, wo ich welche Vogelart sehen kann.“ Vor allem auf kleinen Inseln wie Helgoland lassen sich seine Lieblingstiere gut beobachten.
Immer auf der Suche befindet sich dagegen Peter Klaas, verantwortlich für das Insektarium. Seine schönste Urlaubsreise ging nach Sri Lanka. Dort machte er sich auf, die „Poecilotheria fasciata“ zu finden, die seltenste aller Vogelspinnen.



Aktionen


Westfälische Nachrichten
(offline)
Kulinarisches und Kultur für die Natur
Benefizgala am 3. September ünterstützt das Projekt "Biodivercity" im Allwetterzoo
Münster. "Biodiversity" nennt sich ein weltweit einzigartiges Projekt, das derzeit im Allwetterzoo Gestalt annimmt. Die Kombination aus Maßnahmen zum Schutz asiatischer Schildkröten, aus Umweltbildung, Information und Forschung spiegelt sich auch im Namen des ambitionierten Projektes wider.
Es besteht aus drei Teilen: erstens dem Internationalen Zentrum für Schildkrötenschutz als Zuchtstation, in der rund 160 Schildkröten aus 15 Arten gezüchtet werden, zweitens einem multimedialen Informationszentrum zum Thema Artenschutz, und drittens der Forscherwerkstatt, in der vor allem Kinder durch selbstständiges Forschen mit Spaß an das Thema heraugeführt werden sollen.
Am 3. September laden die Träger des Projektes zu einer großen Benefizgala in den Allwetterzoo ein. Durch den Abend mit Varieté, Zauberei, Musik und Performance in einem Zirkuszelt führt Radiomoderator Manfred Erdenberger. Das Ensemble des Frosch-Theaters sorgt für Unterhaltung und nicht zuletzt gibt es einen Imbiß.
Eintrittskarten zum Preis von 88 Euro gibt es beim Ticketshop der Westfälischen Nachrichten (Tel. 0251-690-593)

Ostsee Zeitung 16.8.2002
Ein Aborigine tanzt im Einkaufszentrum
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_492926.html
Die Kunden im Warnow Park staunten nicht schlecht: Ein Aborigine, lediglich mit Lendenschurz und Stirnband bekleidet, tanzte auf einer Bühne. Der Tänzer eröffnete die Ausstellung „Traumkontinent Australien“. Den Erlös der Aktion erhält der Rostocker Zoo – für ein neues Otterhaus.

Saarbrücker Zeitung 16.8.2002
Beim Puzzeln waren Nerven gefragt
http://www.sz-newsline.de/wnd/GRK936CL_1.php3
Der Kinder-Karneval-Verein Hoppeditz ist Ausrichter des Kinderfestes im Neunkircher Zoo, das seit 1990 traditionell am 15. August gefeiert wird. Hintergrund des Kinderfestes ist es, vielen Familien den Zoo als attraktives Ausflugsziel zu präsentieren. Ulla Karthein, die auch im Vorstand des Zoovereins ist, möchte mit ihrem Kinderfest dem Zoo helfen.

Ostsee Zeitung 17.8.2002
Artisten 53 Meter über dem Zoo
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_493824.html
Hochseilartisten, Stelz

nläufe

, Radio-Modaratoren und natürliche jede Menge Tiere locken am 25. August zum Rostocker Zoofest. Die Sensation bei diesem Zoofest sind die Traber-Hochseilartisten, die auf dem Veranstaltungsplatz ihre Kunststücke am Seil in 53 Metern Höhe vorführen. Narren und viele Aktionen für Kinder stehen auch auf dem Programm.

Saarbrücker Zeitung 18.8.2002
Open-Air-Kino im Saarbrücker Zoo
http://www.sz-newsline.de/sta/GSA93QKH_1.php3
Der Saarbrücker Zoo wird dieses Jahr 70 Jahre alt. Deshalb können Tierfreunde und Cineasten am Freitag und Samstag, 23. und 24. August, die Tiere der Serengeti ohne Gitter mitten im Saarbrücker Zoo bewundern, auf der Leinwand im legendären F

lm "Serengeti darf nicht sterben". Das Open-Air-Kino beginnt jeweils um 19.30 Uhr mit einem Grill-Picknick, mit dem der Zoo für das leibliche Wohl der Zuschauer sorgt.

Hamburger Abendblatt 19.8.2002
Bei Hagenbeck wirds romantisch
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/08/19/59254.html
Hagenbeck lockt mit einer neuen Attraktion: Unter dem Motto "Romantische Nacht - Vivaldi im Dschungel" werden am Sonnabend, 24. August, ab 19 Uhr, rund 20 Ensembles die Besucher überall im Tierpark mit Werken von Bach, Mozart, Haydn und anderen Komponisten erfreuen. Mehr als 60 Musikerinnen und Musiker von der Hochschule für Musik und Theater lassen dann zweieinhalb Stunden lang heitere, klassische Musik auf Harfen, Flöten und Streichinstrumenten erklingen. An den schönsten Stellen im Tierpark werden außerdem kulinarische Köstlichkeiten angeboten.

Nordkurier 20.8.2002
Minister setzt Spatenstich
  http://www.nordkurier.de/lokal/altentreptow/i/i.php
Der Baubeginn für das neue Fischotter-Gehege im Naturerlebnispark Mühlenhagen soll am morgigen Mittwoch symbolisch vollzogen werden. Dazu hat der Förderverein Naturerlebnispark den Umweltminister Wolfgang Methling (PDS) geladen.

Ostsee Zeitung 21.8.2002
Kostenlos zum Zoofest
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_496881.html
Auch in diesem Jahr lädt der Rostocker Zoo wieder zum großen Fest. Am kommenden Sonntag erwartet die Gäste ab 10 Uhr ein riesiges Programm mit Musik, Show und Unterhaltung für die ganze Familie.

Rheinpfalz Online 21.8.2002
Auf Entdeckungsreise in die Welt der Tiere
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020821:3133281
Zoofest am Sonntag mit großer Tierolympiade

Darmstädter Echo 21.8.2002
Bärengebrüll in der Fasanerie
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=157252
Seltsame Geräusche im Groß-Gerauer Fasaneriepark ließen Spaziergänger aufhorchen. Die Kunstinitiative GG hatte sich ein neues Projekt ausgedacht, das sie unter dem Titel „Bärendienste“ am Rande der Kulturtage im Schloss Dornberg präsentierte. Insgesamt hielten mit der kreativen Aktion, die bei allem Amüsement auch nachdenklich stimmen sollte, mehr als 100 Bären Einzug in den ehemaligen Wildpark Fasanerie.



Nachwuchs

Berliner Zeitung 16.8.2002
Tiger-Babys von Mutter verstoßen
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/168421.html
Tigerbabys sind die neuen Lieblinge im Tierpark Friedrichsfelde. Die Drillinge sind sechs Wochen alt und wurden von der Sumatra-Tigerin Santana verstoßen. Gegen 12 und 17 Uhr können Besucher dabei zuschauen, wie die Kleinen die Flasche bekommen.

Berliner Morgenpost 16.8.2002
Verlierer: Santana
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story542110.html
Im Juli brachte Tigerin Santana im Tierpark Friedrichsfelde drei kleine Tigermädchen auf die Welt. Nachdem sie sie trocken geleckt hatte, kümmerte sie sich nicht weiter um den Nachwuchs.

Berliner Kurier 18.8.2002
Glück, glück, glück- das sind 3 kleine Tigerbabys
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/thema1.html
Die Sumatra-Tigerchen Pamela, Shakira und Soraya im Tierpark Friedrichsfelde "empfangen" jetzt Besucher - und erobern sie im Sturm. Auf ihre Eltern werden die ruhige Pamela, die agile Shakira und die verfressene Soraya aber weiter verzichten müssen. Tierpflegerin Petra Schröder: "Es hat keinen Sinn, die Tiere zusammen zu bringen. Für Santana wären die Kleinen Fremde." Und Papa Morris (15) war noch nie ein fürsorglicher Tigervater.

Hamburger Abendblatt 15.8.2002
Nachwuchs bei Hagenbeck
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/08/16/58394.html
Das hat es bei Hagenbeck noch nie gegeben: Gleich vier seltene Vogelarten der Südamerika-Voliere haben Nachwuchs bekommen.

Standard, 21.8.2002
Ein kuscheliger "Zuchterfolg"
http://DerStandard.at/Textversion/20020822/183.htm
Im Zoo in Schmiding bei Wels wurde erstmals in Österreich ein Mongozmaki-Äffchen geboren.

Heilbronner Stimme 19.8.2002
Nächtliche Gefahr für niedliche Parkbewohner
http://newsregional.stimme.de/landkreis/0,1904575102,0,0,0,0.html
Dass sich Füchse kaum einsichtig zeigen, davon können Tierparks und Zoos ein leidvolles Lied singen. Nicht nur biedere Gänse, sondern auch Flamingos, Pfauen, Meerschweinchen und Kraniche stehen auf der Jagd-Liste der Füchse.

Neues Volksblatt 18.8.2002
Gefräßig
http://www.volksblatt.at/191NV_782007.stm
Als gefräßig erwies sich eine Spottdrossel, die im Zoo von Indianapolis unbemerkt in eine Sonderausstellungs-Halle mit frei herumfliegenden Schmetterlingen gelangte. Die Drossel fraß hunderte Falter, ehe die Zoo-Mitarbeiter auf sie aufmerksam wurden. Erst nach mühsamer Suche konnte der Vogel dingfest gemacht werden.

Frankfurter Rundschau 18.8.2002

Vogel wildert im Zoo
http://www.fr-aktuell.de/fr/104/t104006.htm

Berliner Morgenpost 17.8.2002
Neugieriges Giraffenkind versank im Wassergraben
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story542641.html
Berlin. Es sind verwickelte Familienverhältnisse. Elli ist die Mutter von Anne und damit die Oma von Anton, und der ist fünf Monate alt.

Remscheider GA 19.8.2002
Tierisch viel Nachwuchs im Zoo
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106340230
Seit einigen Tagen fletscht ein acht Wochen altes schwarzes Pantermädchen im Wuppertaler Zoo seine Milchzähne für die Öffentlichkeit. Weiteren Nachwuchs gibt es bei den Goldkopflöwenäffchen sowie bei den Weißlippenhirschen. Eines haben alle Jungtiere im Zoo gemeinsam: Ihnen fehlt noch ein Name.

Main Rheiner 20.8.2002
Frischlinge im Wildpark
  http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=953673
Das Wildschweingehege des Gonsenheimer Wildparks scheint ein wahres Wutzen-Eldorado zu sein. Die Besonderheit, dass innerhalb eines Jahres zwei Generationen von Wildschweinen geboren werden, sei auf die vitale Konstitution und die klimatischen Gegebenheiten zurückzuführen, teilte die Stadt mit.



Badener Online 22.8.2002
Meditatives Kunstprojekt mit faulenzenden Tigern
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106376605
 Essen - Tigerdame Ketty und ihr Partner Assam sind bengalische Tiger und in diesem Sommer die Hauptdarsteller in einem Kunstprojekt in der 1993 stillgelegten Kokerei Zollverein in Essen. In ehemaligen Kohlebunkern sollen die beiden Tiger nach dem Willen der türkischen Künstlerin Ayse Erkmen in den ursprünglichen Zustand des «Nichtbegehbaren» zurück versetzen.
Sogar einen Balkon haben Ketty und Assam. Dort lassen sie sich aber erst abends blicken. «Bei Sonne kommen sie nicht raus», sagt Besitzer Dieter Farell. Die 14 Jahre alten Katzen könnten bis zu 22 Stunden am Tag dösen, sagt der Raubtierdompteur. «Die Tiere haben jetzt zwei Monate Urlaub». Zu Hause in Lübeck müssten Ketty und Assam jeden Tag trainieren.
2500 Besucher waren bereits in der Ausstellung. «Die Tiger waren gut zu sehen, aber ich frage mich, was das soll», sagt eine Besucherin. «Kunst ist Kunst, aber da hat das lebende Tier nichts drin zu suchen», sagt auch Ulrich Schürer, Direktor des zoologischen Gartens im Wuppertaler Zoo. Vor wenigen Wochen erst sind in einem anderen Kunstprojekt eines Essener Museums Hühner in Linienbussen durch die Gegend gefahren worden. Wegen brütender Hitze war es nach zwei Tagen abgebrochen worden. Dennoch starben die Hühner am nächsten Tag.

Pforzheimer Zeitung 21.8.2002

Meditatives Kunstprojekt mit faulenzenden Tigern
http://www.pz-news.de/news/boulevard/artikelseitetest.dhtml?artikel=106376605
Ketty und ihr Partner Assam sind bengalische Tiger und in diesem Sommer die Hauptdarsteller in einem Kunstprojekt in der 1993 stillgelegten Kokerei Zollverein in Essen. Bis zum 1. September können die beiden noch in Essen faulenzen. Die Besucher des 48.000 Euro teuren Projekts seien von der eigenen Erwartungshaltung oftmals enttäuscht, denn sie dächten, es sei wie in einem Freizeitpark. 2500 Besucher waren bereits in der Ausstellung. Tierschützer sammelten Unterschriften gegen die Aktion.

Hamburger Morgenpost 21.8.2002
Königlicher Glanz und ein Massenauflauf im sonst eher beschaulichen Hagenbecks Tierpark.
Thailands Prinzessin Maha auf Zoo-Visite
http://www.mopo.de/nachrichten/104_13157.html
Extra aus Thailand reiste die Königliche Hoheit Prinzessin Maha Chakri Sirindhorn an, um den neuen „Sala Thai“-Pavillon zusammen mit dem deutschen Botschafter ihres Landes Surapong Jayanama einzuweihen.

Thüringer Allgemeine 22.8.2002
Neues Domizil für Zwerge auf dem Geyersberg
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=207100
Eisenberg. Pünktlich zum 31. Tierparkfest an diesem Wochenende kann der dritte und letzte Bauabschnitt des Bauernhofes der Zwerge eingeweiht werden. Unter dem Motto "Streicheln erlaubt" können die kleinsten Schafe der Welt, Miniponys, Minischweine und noch viele andere Zwergformen unserer Haustierrassen mit Streicheleinheiten verwöhnt werden.

Darmstädter Echo 22.8.2002
Bärengebrüll in der Fasanerie
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=157252
Groß-Gerau. Die Kunstinitiative GG präsentierte unter dem Titel „Bärendienste“ ein neues Projekt. „Wir haben alles zusammengetragen, was wir von und über Bären auftreiben konnten“, erzählte Ursula Warncke von der Initiative GG, ehe sie darauf hinwies, dass der Mensch, der den Bären gerne als kuscheligen Teddy vermarkte, das Tier beinahe ausgerottet hätte. Allein von 1460 bis 1678 seien in Hessen 43 Bären erlegt worden, der letzte Braunbär aus dem Revier Mönchbruch soll es auf 423 Kilogramm und ein Maß von 2,23 Meter gebracht haben. Bei Lauterbach in der Rhön habe der letzte frei lebende Bär Hessens 1678 den Kampf gegen 42 Männer verloren, hieß es auf einer „Gedenktafel“ am Fuße eines „Bärenhügels“ im Rahmen der Aktion in der Fasanerie. Insgesamt hielten mit der kreativen Aktion, die bei allem Amüsement auch nachdenklich stimmen sollte, mehr als 100 Bären Einzug in den ehemaligen Wildpark Fasanerie.

Leipziger Volkszeitung 16.8.2002
Unter den Augen des Affen: Werbeträger kam auf festen Fuß
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/16584.html
Großes Säule-Rücken gestern früh im Zoo. Zwischen Aquarium und künftigem "Entdeckerhaus" - also dem alten Raubtier-Domizil - wurde eine alte Litfaßsäule aufgebaut. "Die Idee hatte unsere Planerin Annegret Hensel", verriet Frank Oberwemmer von der Marketingabteilung des Tierparks. Eine schöne alte Säule habe es unbedingt sein sollen, die den künftigen Info-Point unter freiem Himmel krönt.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill  20.8.2002
Neues Konzept für den Wildpark
  http://213.61.31.33/main.php?ses_viewmode=37&dir=2&content_id=41847
Eine neues Konzept für den Wildpark Donsbach steht auf der Tagesordnung, wenn sich heute zwei Ausschüsse des Dillenburger Stadtparlamentes zu einer gemeinsamer Sitzung um 17 Uhr im Rathaus treffen. Nachdem im März - nach zehn Jahren - die Eintrittspreise erhöht worden waren, wird derzeit das gesamte Erscheinungsbild des Parks und seiner rund 100 "Bewohner" neu überdacht.

Nordkurier 20.8.2002
Flügel sollen sich bald drehen
  http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/e_/e.php
Die Bockwindmühle, ein Wahrzeichen des Ueckermünder Tierparks, muss rekonstruiert werden. Der Zahn der Zeit hat der 20 Jahre alten Bockwindmühle zugesetzt. Die Rekonstruktion wird etwa neun Monate dauern. Nach dieser "Wiedergeburt" sollen sich die Mühlenflügel bei den Festen im Zoo mittels Elektromotoren drehen und auch das Mahlwerk soll funktionieren.

Frankfurter Rundschau 20.8.2002
Ladenhüter der Evolution
http://www.fr-aktuell.de/fr/280/t280004.htm
Kritik zur Tierdokumentation "Ein Komiker unter Halbaffen", die gestern im NDR wiederholt wurde. Bei diesem Tierfilm kommen alle zu ihrem Recht, wenn John Cleese, dessen Affinität zur Zoologie Serien- und Spielfilmtiteln wie "Monty Pythons Flying Circus", "Ein Fisch namens Wanda" und "Wilde Kreaturen" ja bereits einbeschrieben ist, schwitzend und scherzend durch den Regenwald Madagaskars trottet.

Hamburger Abendblatt 15.8.2002
Trägerverein beim Wildpark
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/08/16/58092.html
Das Natur-Erlebnis-Zentrum im Wildpark Schwarze Berge hat einen Trägerverein bekommen.

Der Landbote (Schweiz) 17.8.2002
Wisentkuh eingeschläfert
http://www.winti-guide.ch/index.php?id=61836
Am Donnerstagmorgen musste im Winterthurer Tierpark Bruderhaus die zehnjährige Wisentkuh Urgea eingeschläfert werden. «Das Tier hatte einen Darmverschluss, ein Problem, das bei Pflanzenfressern leider häufig vorkommt», erklärt der Leiter der städtischen Forstbetriebe, Beat Kunz, auf Anfrage. Auf den tragischen Verlust könnte im Tierpark schon bald ein erfreuliches Ereignis folgen: «Höchstwahrscheinlich ist eines der Wisentweibchen trächtig. Es könnte noch in diesem Sommer Nachwuchs geben.»  

Kurier 21.8.2002
Die waghalsigen Flüge der Luftakrobaten
http://www2.kurier.at/pages/html/anwendung/k_content.php3? mdoc_id=3901927
Seit sechs Jahren betreibt Christian Schweiger die Adlerwarte auf der Burg Kreuzenstein, die bei schönem Wetter Besucher aus ganz Österreich anzieht. 30 Vögel, vom Wanderfalken bis zum Mäusebussard, und vom Steinadler bis zum Schwarzen Milan, kann man hier im Gehege und bei ihren Flugmanövern beobachten.


Stuttgarter Nachrichten 17.8.2002
Die Tiere des Amazonienhauses
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/142194
Inzwischen haben sich die Stuttgarter an das vielbeachtete Schmuckstück der Stuttgarter Wilhelma aus Glas und Stahl gewöhnt.

Oberösterreichische Nachrichten 21.8.2002
Zoo lockte schon 60.000 Gäste
http://www.oon.at/nachrichten/lokal.asp?ressort=Linz&id=312670
Bereits 60.000 Besucher zog der Linzer Tiergarten heuer an. "Zehn Prozent mehr Besucher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres", freuen sich die Verantwortlichen.

Süddeutsche Zeitung 17.8.2002
Abenteuer in großen und kleinen Becken
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel3584.php
Die Gegensätze Genuas zeigen sich am besten beim Besuch des Hafens und des Aquariums. Es ist das drittgrößte Aquarium der Welt und das größte in Europa. Von außen scheint es gar nicht besonders groß zu sein.

Berliner Morgenpost 17.8.2002
Neugieriges Giraffenkind versank im Wassergraben
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story542641.html
Berlin. Es sind verwickelte Familienverhältnisse. Elli ist die Mutter von Anne und damit die Oma von Anton, und der ist fünf Monate alt.

Berliner Morgenpost 16.8.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story542113.html
Basstölpel stellen sich nur an Land ungeschickt an. In der Luft und im Wasser bewegen sie sich elegant. Gut zu beobachten ist das bei der Fütterung im Zoo.

Rheinpfalz Online 21.8.2002
Im Ebertpark herrscht vielfältiges tierisches Leben - Lieblinge der Besucher sind sind die Ziegen
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020821:3113844
Mannheim. Ein kleines Paradies für Stadtkinder ist der Minizoo im Ebertpark. Über 100 Vierbeiner und Vögel bevölkern die Gehege und den See. Pfauenmütter führen ihre Küken spazieren und zwei Kronenkraniche gehen stolz ihrer Wege. "Die Lieblinge der Besucher aber sind die Ziegen"

Berliner Morgenpost 21.8.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story543299.html
Bei gutem Wetter sind die Rotscheitel-Mangaben am liebsten draußen.

Berliner Morgenpost 19.8.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story542816.html
Heute um 12 Uhr bekommen im Tierpark die Piranhas ihr Futter.

Berliner Morgenpost  20.8.2002
Speiseplan
  http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story543082.html
Die acht südamerikanischen Inkaseeschwalben im Zoo sind elegante Flieger. Heute um 15 Uhr picken sie sich die vom Tierpfleger geworfenen Stinte.

Berliner Morgenpost 21.8.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story543299.html
Bei gutem Wetter sind die Rotscheitel-Mangaben am liebsten draußen. Nur Futter lockt sie ins Haus - heute um 14 Uhr zum Beispiel.

New Okinawa Aquarium boasts largest acrylic panel
Officials at the new Okinawa Aquarium, now under construction and scheduled for opening Nov. 1 in Okinawa Expo Park in Motobu, say that they are applying for listing in the Guinness Book of records for having the largest acrylic fiber panel in the world.
The main tank of the new facility has a window that is 22.5 meters long, 8.2 meters high and 60 cm thick making it the biggest in the world. The new aquarium is the largest in Asia and one of the largest in the world having about 75,000 tons of water in its tanks. The main attraction of the facility will be three whale sharks, the first of which was transferred to its new home July 22.

Newsstore 1-9-02
Go fish
http://newsstore.f2.com.au/rlprod/rlsearcher?ac=newSearch&sp=3&sy=age&ss=AGE
Like most of its attractions, Sydney Aquarium is a protected species. The mediocre performance of its own Oceanworld, across the harbor in Manly, underlines the difficulty that any competitor would have in luring visitors.
Now, the Aquarium's planned $29 million Animal World wildlife park has sparked renewed interest in the company. The park, on its Darling Harbour site, will incorporate a one-kilometre enclosed walkway with 44 major exhibits replicating the animals' normal habitats. In short, management is using the same recipe for success that has made its aquarium business a goldmine.
Admission fees at the new wildlife parkwill be in line with the aquarium's, and management estimates that its 1.2 million visitors will generate similar earnings in the first year to those derived from the existing business. The park should be open in 2004. While some cannibalisation of its aquarium business appears possible, this may be offset by the opportunity to cross-sell its attractions.
Sydney Aquarium's last major venture, the $14 million Great Barrier Reef Complex, was a resounding success. It was more than just a ground-breaking tourist development; it has delivered returns on capital that most companies only dream of. Sydney Aquarium's average return on equity for the past five years is 30 per cent.

Animal park owner pleads guilty to charge of trafficking exotic animals
The last of five people indicted late last year as part of a sweeping crackdown on black-market trafficking of exotic animals has pleaded guilty.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/08/08152002/ap_48147.asp

 

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Pressemitteilungen
Duisburg, 23. August 2002
Hilfe für flutzerstörte Zoos
Die Bilder gingen um die Welt: Bis zum Bauch rundum von braunen Fluten umgeben brach die Elefantenkuh im Zoo Prag tot in sich zusammen; ähnliche Tragödien wurden aus vielen weiteren Zoologischen Gärten und Tierparks entlang der Trasse der in diesen Tagen erst abklingenden Jahrhundertflut in Tschechien und in den Neuen Bundesländern festgestellt. Unzählige Zoo-Tiere sind in den Fluten umgekommen, manche Zoos werden aufgrund der Verwüstungen auf Monate noch geschlossen bleiben.
Die soeben zu Ende gegangene Versammlung Deutscher Zoodirektoren erreichte in Wien der Brief des Prager Zoodirektors, Dr. Petr Feijk:
„Die Hälfte unseres Zoos wurde so stark überflutet, daß die Dächer der Häuser nicht mehr sichtbar waren. Diese Zoohälfte wurde komplett zerstört. Darunter sind das neue Haus für Gorillas, das Riesenschildkröten-Haus, das Haus für Elefanten, Flußpferde und Nashörner, das Raubtierhaus, die Zoo-Schule etc. Wir konnte zwar innerhalb weniger Stunden etwa 1000 Tiere evakuieren, aber etwa 90 Tiere ertranken in der Flut, darunter ein Elefant, zwei Flußpferde, zwei Zwergflußpferde, ein Löwe, ein Bär und ein 6jähriger Gorilla.“
Auch die großen zoologischen Gärten in Dresden, Magdeburg und weiteren Standorten entlang der Elbe riefen zum Teil „Land unter“.
Selbstverständlich gilt in erster Linie die größte Anteilnahme und Opferbereitschaft unseren flutgeschädigten Mitbürgern, die zum Teil ihr gesamtes Hab und Gut verloren, obdachlos geworden sind oder auch „nur“ Keller und Wohnräume entschlammen müssen; doch in all diesem Elend dürfen jene Lebewesen nicht vergessen werden, für die wir Menschen als deren Halter und Pfleger besondere Verantwortung tragen.
Aus Solidarität mit den ostdeutschen und tschechischen Zoologischen Gärten ruft der ZOO DUISBURG zu einem
Aktionstag für die von der Flutkatastrophe betroffenen Zoos und Tierparks am Montag, dem 26. August 2002, auf.
Jeder ZOO-Besucher am kommenden Montag ist dem ZOO  1,-- ¬ Spende wert, hinzu kommt ein weiterer ¬ der HERO-Gastronomiebetriebe, dem Betreiber der ZOO-Gaststätten. Um das Budget des Zoos zu entlasten und weitere Spenden zu ermöglichen, haben die Mitarbeiter des ZOO DUISBURG aus Solidarität mit ihren Kollegen in anderen zoologischen Gärten auf ihr diesjähriges Betriebsfest verzichtet.
Selbstverständlich werden freiwillige Spenden für die Flutopfer von den Besuchern an allen Kassen des ZOO DUISBURG gern entgegen genommen.
Die Verteilung der in Duisburg gesammelten Spendengelder übernimmt der Welt-Zooverband WAZA gemeinsam mit dem Verband Deutscher Zoodirektoren (VDZ), was gewährleistet, daß sämtliche Zuwendungen unmittelbar und ohne Verzögerung den am stärksten vom Hochwasser betroffenen Zoos und Tierparks zugute kommen können.

Leipzig, 21.8.

Die Trommeln rufen zur 4. Dschungelnacht am 24. August
Zoo nutzt die Veranstaltung für eine Spendenaktion zugunsten der benachbarten Tiereinrichtungen in Hochwassergebieten
 „Die Trommeln rufen“ zu den Lichtern der 4. Dschungelnacht in den Leipziger Zoo und bieten jedem Besucher die Möglichkeit, zur Linderung des Leids der vom Hochwasser betroffenen Tiere beizutragen. Mit 2 Euro des normalen Preises pro Eintrittskarte am Samstag und für die Dschungelnacht (nach 22.00 Uhr halber Zooeintrittspreis, davon 1 Euro Spende) sowie den Einnahmen des gesamten Wochenendes aus den Spendentrichtern und Spendenboxen werden die Rettungs- und Wiederaufbauarbeiten in den betroffenen Einrichtungen (Zoos, Tierparks, Tierheime) unterstützt, damit die Tiere der Katastrophengebiete bald wieder in ihre vertraute Umgebung zurückkehren können.
Im gesamten Zoogelände warten auf die Besucher heiße Rhythmen, feurige Tänze und wilde Akrobatikshows. Um 17.00 Uhr zieht die ghanaische Gruppe „Adesa“ mit einer Gamashino-Parade im Stil der Asafo-Krieger in den Konzertgarten. Dort eröffnet Zoodirektor Dr. Jörg Junhold um 18.00 Uhr die Dschungelnacht. Auf einem mystischen Kultplatz (Konzertgarten) wartet ein internationales Feuerwerk aus Hochleistungsartistik der Myth Company (Südafrika) und Ndux Malax (Ghana), lateinamerikanische und afrikanische Musik von DJ Bongo und eine farbenprächtigen Papageien-Revue. Der absoluten Höhepunkte des Abends sind ab ca. 21.00 Uhr die Gruppe „Badenya“ aus Burkina Faso mit Gesang, Tanz und Akrobatik sowie ca. 23.00 Uhr heißer Reggae mit Root B Tama.
Außerhalb des Konzertgartens hüllt sich der Zoo in Fackelschein. Kleinkünstler animieren mit Musik und Tanz zum nächtlichen Rundgang und zu den beliebten Spezialführungen in die Tropenhäuser und ins Pongoland (jeweils 19.00; 20.00; 21.00 und 22.00 Uhr). In der Nähe der Hacienda Las Casas erklingen im Schein eines Lagerfeuers die mystischen Klänge von Voodoo Percussion. Ein farbenfrohes, afrikanisches Fest mit heißen Rhythmen, Gesang, Basteleien, Kinderspielen und Informationen zum schwarzen Kontinent gibt es im Urwalddorf von Pongoland.
Die Zoogastronomie und die Szenegastronomie „Basa Mo“ sorgen für allerlei exotische Speisen und Cocktails.

Halle, 22.8.
Gestrandete Opfer der Jahrhundertflut im Zoo Halle aufgenommen
Im Rahmen der Evakuierungsmaßnahmen verschiedener, vom Hochwasser betroffener oder stark gefährdeter Tiergärten und Zoos sind auch im Zoo Halle einige Tiere gestrandet.
So gelangten nach tatkräftiger Hilfe von Jens Thielebein, Mitarbeiter der Tierklinik Halle und betreuender Zootierarzt, am vergangenen Freitag ein weiblicher Kragenbär und ein Pärchen Braunbären aus dem Tierpark Dessau in den Zoo Halle. Sie wurden für die Besucher nicht sichtbar in den Innenunterkünften der Bärenanlage untergebracht. Die Bären sind noch etwas ängstlich und unsicher und sollen so bald als möglich in den Tierpark Dessau zurück. Da eine Bärenkiste fehlte, wurde sie von unseren Mitarbeitern zusammen mit drei weiteren Raubtierkisten, die ebenfalls benötigt wurden, noch per LKW nachgeschickt. Herr Thielebein narkotisierte nicht nur die für Halle bestimmten Bären, sondern auch noch zwei Jaguare, zwei Luchse und zwei Wölfe, die in andere Zoos gelangten. Am Montag borgte sich der Tierpark Stendal nicht nur unsere Bärenkiste, sondern auch gleich den Tierarzt mit aus. Wieder wurden zwei Bären narkotisiert, die der Tierpark Bernburg übernahm. Wieder übernahmen wir den Transort eines Bären. Kurzfristig entschlossen wir uns, etwas zusammenzurücken und noch ein paar Affen einzuquartieren. Wir übernahmen 7 Totenkopfaffen, 4 Lisztäffchen und 5 Rotbauchtamine aus dem Tiergarten Stendal. Davon sind nur die Rotbauchtamarine für die Besucher zu sehen. Sie befinden sich im Affenhaus neben den Zwergflußpferden. Obwohl die Tiere nach ihrer Ankunft Montag Abend noch aufgeregt waren, haben sie sich inzwischen schon etwas eingelebt.
Etwas zusammenrücken mußte auch das städtische Tierheim, welches vom Zoo verwaltet wird. Hier fanden 5 Hunde und 12 Katzen von Bitterfelder Tierschützern ein vorübergehendes Zuhause vor dem Hochwasser.
Am Mittwoch, den 21.8.02 erhält der Zoo Halle einen weiteren männlichen Seebären aus dem Zoo Duisburg. Damit beteiligt sich unser Zoo mit vier männlichen Seebären am Europäischen Zuchtprogramm dieser südamerikanischen Robben.
Zu sehen sind Rotbauchtamarine und Seebär für unsere Besucher auch wieder am Samstag zur
4. Zoosommernacht
Alle Nachtschwärmer können an den Samstagen im August durch den halleschen Bergzoo pilgern und das „nächtliche“ Verhalten der Tiere erleben.
Zu diesen Zoo-Sommernächten bis 24 Uhr öffnen die Zookassen in der Reil- und Seebener Straße bis 23 Uhr. Alle Tierhäuser bleiben geöffnet und das Zoo-Team mit seinen Tierpflegern steht den Besuchern zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Der Aussichtsturm im Zoo bietet einen herrlichen Fernblick über die beleuchtete Stadt und ihre Umgebung.
Die Zoogastwirte sorgen dafür, dass bei einer Verschnaufpause der kleine Hunger und Durst gestillt werden.
Wer das nächtliche Zooambiente zusätzlich „erhellen“ möchten, darf Lampion und Taschenlampe mitbringen.
Für den normalen Eintrittspreis (Erwachsene 3,50 EURO, Kinder 1,50 EURO) können die Zoobesucher in die „Schlafzimmer“ der Schimpansen, der Elefanten und der anderen (auch nachtaktiven) Tiere schauen.

Nindorf, 21. August 2002
Hochwasserkatastrophe
Der Wildpark Lüneburger Heide hat kurzerhand seinen Spendenkreisel umgewidmet. Normalerweise sammeln wir Geld für Artenschutzprojekte, spontan haben wir uns entschlossen den Spendekreisel für hochwassergeschädigte Tierparks einzusetzen. Unsere Besucher sind gern bereit die Tieparks und deren Tiere zu unterstützen.  Ich denke, wir sind sicherlich nicht die einzigen, die Spenden sammeln, ansonsten dies nochmals als Idee für alle.

Gelsenkirchen, 21.8.
Löwen im Ruhr Zoo Gelsenkirchen auf der Außenanlage
Nach fast vierwöchiger Quarantäne und Eingewöhnungszeit im Haus, können die drei neuen Löwenkater jetzt endlich ihre riesige Außenanlage erobern.
sind Die drei jungen Kater sind am 22. Juli 2002 aus dem spanischen Alicante in den Ruhr Zoo gekommen. Wie sich herausstellte handelt es sich um Nachfahren der ehemaligen Bewohner des Löwenparks in Westerholt. Zunächst mussten sie auf Grund der mehrwöchigen Quarantäne in ihren Innengehegen bleiben. Von Anfang an beobachteten die Löwen interessiert durch ihre Glasscheibe die Außenanlage, besonders die nebenan untergebrachten Hyänen und Savannentiere haben es ihnen angetan.
Jetzt können sie sich ihren Nachbarn vorstellen und ihre Neugier befriedigen. Die Schieber zur Außenanlage haben sich geöffnet und die Löwen streifen nun durch ihren neuen, rund 900 Quadratmeter großen Garten: Namibia in Gelsenkirchen.
Der Ruhr Zoo möchte mit seinen Besuchern am kommenden Wochenende ein Willkommensfest für die Löwen feiern. Dazu gibt es am Samstag den 24. August und am Sonntag den 25.August (jeweils ab 14 Uhr) verschiedene Aktivitäten rund um die Löwen- und Hyänenanlage. So wird ein Infostand für Besucherfragen zur Verfügung stehen.
Des weiteren können sich die Kinder in der Zwischenzeit am Schminkstand in einen Löwen, eine Hyäne oder ein anderes Tier verwandeln lassen. Außerdem besteht die Gelegenheit bei einem spannenden Quiz tierische Preise zu gewinnen.

Stuttgart, 21.8.
Kobolde der Savanne
Zebramangusten haben es schwer im Zoo: Sie sehen zwar niedlich aus, aber sie sind weder beeindruckend groß und bissig, noch schreiend bunt oder giftig. Nur niedlich und mit interessantem Verhalten ausgestattet, rücken sie in der Gunst der meisten Besucher hinter Affen, Elefanten, Tigern, Geiern u.ä. unverdientermaßen auf einen der hinteren Ränge. Die zu den Schleichkatzen gehörenden, gestreiften Schlingel bewohnen die Savannen Afrikas. Ein offenes Gehege nahe dem Haupteingang in der Wilhelma ist ihr Tummelplatz in Stuttgart. Da Familienleben für diese Kobolde sehr wichtig ist, sind sie hier zu fünft – noch, denn Nachwuchs wird erwartet. Neben dem Sonnenbad unter dem Wärmestrahler oder unter Original-Sonne gehört wühlen und buddeln zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Ständig schnuppern die spitzen Näschen nach Fressbarem, und wenn es irgendwo lecker riecht, wird sofort gebuddelt, um den Happen freizulegen. Insekten, Spinnen, kleine Reptilien inclusive Schlangen, Eier aber auch Früchte stehen auf dem Speisezettel. Wenn irgend möglich, machen sie alles gemeinsam – aber bei allem Spaß und Spiel richtet sich immer mal wieder ein Späher wachsam auf und prüft die Lage. In Afrika sind sie Appetithappen für mancherlei Räuber – dass es solche Feinde für sie hier in der Wil