Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 122 vom 3. August 2002 
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse
zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
ISSN 1619-6643

Liebe Leser,

hier ist sie, die Zoopresseschau 122, wenn auch deutlich verspätet. Zunächst, um auf der "Behaviour" in Münster den (übrigens sehr guten) Vortrag von Frans de Waal ("Wilde Diplomaten") hören zu können , und danach durch eine Sommergrippe. Dafür ist die Presseschau mit den Meldungen zweier weiterer Tage nun auch noch umfangreicher...

Ein schönes (Rest-)Wochenende!



 
  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps

Zoos und Tierparks

Vorarlberg Online 31.7.2002
250 Jahre Tiergarten Schönbrunn
http://www.vol.at/tmh/zr/national/newswelt/APS_News_Welt-112768.shtm
Auch die „Freudentränen“, die der Himmel laut Direktor Helmut Pechlaner am Mittwoch über dem Fest anlässlich des 250. Geburtstages des Tiergarten Schönbrunns vergoß, hielten Besucher, Personal und prominente Festredner nicht davon ab, das runde Jubiläum entsprechend zu begehen. „Star“ war einmal mehr jener Mann, der in den vergangenen zehn Jahren den Zoo derart umgekrempelt hat, dass aus einer „zoologischen Briefmarkensammlung“ einer der schönsten Tiergärten weltweit wurde. Doch Pechlaner wies einmal mehr alle „Huldigungen“ zurück: „Ich muss mich wehren, dass all das Lob auf meine allzu breiten Schultern aufgeladen wird, das ist mir peinlich.“ Vielmehr stellte der Direktor sein Team in den Vordergrund.
Margot Klestil-Löffler, die ihren Mann vertrat, meinte, der Tiergarten sei in den vergangenen Jahren zu einem Stück österreichischer Identität geworden, durch das die Besucher an die Faszination der Tierwelt herangeführt würden. Jene Vertreter der indianischen Nisga’a Nation aus dem kanadischen British Columbia, die am Vortag bei der Übergabe und dem zermoniellen Aufstellen ihres Totempfahls dabei gewesen waren, ließen sich die Gelegenheit nicht nehmen, Margot Klestil-Löffler einige Geschenke, darunter die Flagge ihres Volkes, zu übergeben.

Stuttgarter Zeitung 30.7.2002
Die Löwen in Schönbrunn bekommen zum Jubiläum ein neues Gehege
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/230212?_suchtag=2002-07-30
Sehr ausführlicher geschichtlicher Überblick
Als "ältester noch erhaltener Zoo der Welt" feiert der Tiergarten Schönbrunn seinen 250. Geburtstag. Befreit von barocken Fesseln zählt er zu den modernsten Einrichtungen seiner Art.
So etwas wie fachlich fundierte Zoologie zog erst in den zwanziger Jahren mit Direktor Otto Antonius ein, einem überzeugten Nazi. Gleichwohl verschlief man in der Folgezeit die Entwicklungen. Die denkmalgeschützten Barockgehege sind letztendlich nur enge Käfige: zur Ausstellung der Tiere gedacht, nicht als Lebensraum. 1987 war der Zoo dermaßen heruntergekommen, und die Wärter waren für ihre Alkoholexzesse so berüchtigt, dass Tierschützer das "Tier-KZ" mit Ketten sperrten. Internationale Reiseführer rieten von einem Besuch des Zoos "dringend" ab. Gar eine Schließung wurde erwogen - und Franz Stephans Tiere sollten nur noch in Marmorskulpturen gezeigt werden. 1992 jedoch erwies sich die Ausgliederung aus der staatlichen Verwaltung und insbesondere die Berufung des Innsbrucker Tierarzts Helmut Pechlaner zum Direktor als Glücksfall. Pechlaner ist ein PR-Genie mit einer fast schon beängstigenden Allgemeinpräsenz. Flächendeckend überzieht er Wien und die Republik mit Sensationsmeldungen - genauso wie er in Schönbrunn eine Attraktion nach der anderen baut. Die Zahl der Tiere hat er ("weg von der zoologischen Briefmarkensammlung!") verringert mit dem Erfolg, dass die verbleibenden mehr Bewegungsraum haben. "Grundbesitzer", sagt er, sollten die Tiere sein, "nicht Gefangene".
Soeben hat Pechlaner für 15 Millionen Euro sein "Regenwaldhaus" fertig gestellt, in dem die Besucher den Urwald von Borneo hautnah erleben sollen, tägliche Gewitter eingeschlossen. Die Löwen kriegen zum Jubiläum ein neues Gehege, die Pinguine haben ihren eiskalten Wintergarten, daneben wird an einem heißen Wüstenbiotop gebaut . . . Seinen Elefanten hat Pechlaner auch schon geboren; Abu ist mit den zwei neuen Koalas der unbestrittene Publikumsmagnet.
1,7 Millionen Besucher zählte der Tiergarten im vergangenen Jahr, eine Million mehr als bei Pechlaners Antritt; keine Sehenswürdigkeit in Österreich hat mehr Gäste. Auch hat Pechlaner für Schönbrunn die fachwissenschaftliche Anerkennung erworben; man beteiligt sich an zahlreichen europäischen Tierzüchtungs- und -erhaltungsprogrammen; der allgegenwärtige Zoodirektor leitet auch den World Wildlife Fund in Österreich. Den Zoo-Geburtstag übrigens lässt Pechlaner schon seit mindestens drei Jahren feiern: Was wäre der Mann auch ohne Schlagzeilen?
 
Salzburger Nachrichten 30.7.2002
Kaiserliche Haustiere
http://www.salzburg.com/sn/02/07/30/artikel/334663.html
"Universum" unternimmt zum 250. Geburtsstag des Schönbrunner Tiergartens einen Spaziergang durch den Zoo. Neben Ausflügen in die Geschichte, die so manche rare Aufnahme in Schwarz-Weiß bieten, steht die immer wichtiger werdende Funktion des Schönbrunner Tiergartens als Forschungseinrichtung sowie als "Arche" für bedrohte Arten im Vordergrund. Dass sich der moderne Zoo auch intensiv der Diskussion um Moral und Ethik in der Tierhaltung stellt, lässt sich daran erkennen, dass die Haltung von Menschenaffen als nicht mehr zeitgemäß erkannt wurde und Jungly, das in Wien geborene kleine Orang-Utan-Weibchen, schon bald in seine angestammte Heimat nach Borneo zurückkehren wird.

Frankfurter Rundschau 30.7.2002
Die Idee, gefährliche Tiere zu halten, fand die Kaiserin gar nicht lustig
http://www.fr-aktuell.de/fr/104/t104008.htm
Seine Betreiber nennen ihn den ältesten ohne Unterbrechung bestehenden Zoo der Welt. Jedenfalls feiert der Wiener Tiergarten Schönbrunn sein 250. Jubiläum. Am 31. Juli 1752 hatte Franz Stephan von Lothringen, der naturbegeisterte Ehemann der Kaiserin Maria Theresia, den Hofstaat zur ersten Besichtigung seiner Menagerie im Park des Schlosses Schönbrunn geladen. Mit gewachsenem Umweltbewusstsein geriet der Wiener Tiergarten Anfang der 80er Jahre wegen unzeitgemäßer Tierhaltung in die Schlagzeilen. Da die Besucher ausblieben, dachten die Politiker an eine Schließung des Traditionszoos. Dass den Tiergarten Schönbrunn inzwischen wieder 1,7 Millionen Besucher im Jahr besichtigen, ist wesentlich das Verdienst des umtriebigen Direktors Helmut Pechlaner.

Standard, 31.7.2002
Tag der offenen Volierentüre
http://DerStandard.at/Textversion/20020801/197.htm
Die Geste stand nicht zufällig im Widerspruch zu dem, wofür ein Tiergarten eigentlich und gemeinhin steht: Zur Feier des 250. Geburtstages des Wiener Tiergartens in Schönbrunn ließen Tiergartendirektor Helmut Pechlaner und First Lady Margot Löffler-Klestil Dienstagabend 250 Brieftauben frei. Vielleicht bezeichnend für das Verständnis von einem modernen und auf artgerechte Tierhaltung bedachten Zoo war freilich die Reaktion der Tauben: Die machten nämlich zunächst keinerlei Anstalten, ihren Käfig zu verlassen.

Nürnberger Nachrichten 30.7.2002
Kleine Löwin vor den Augen der Besucher getötet
http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=26643&kat=10
Drama im Raubtiergehege des Nürnberger Tiergartens: Die drei Jahre alte Löwin Keera hat das Löwenkind Petra mit Bissen und einem Prankenhieb vor den Augen von Zuschauern getötet. Unklar blieb, ob es sich um einen Spielunfall handelte oder das ältere Tier seine Rivalin bekämpfte. Anfang Juli kam im „Europäischen Erhaltungszuchtprogramm“ das neun Monate alte Löwenkind Petra aus Berlin nach Nürnberg und wurde allmählich an seine beiden Artgenossen gewöhnt. Als die beiden Weibchen gestern Mittag gemeinsam zum Männchen ins Freigehege gelassen wurden, ging Keera auf Petra los. Ein Tierpfleger feuerte sofort drei Schüsse aus seiner Schreckschusswaffe ab. Doch Keera ließ sich nicht stoppen: Sie biss mehrmals zu, trug die kleinere Artgenossin durchs Gehege und hielt sie mit Pranke und Gebiss so lange fest, bis sie sich nicht mehr wehrte. Die Tierärzte konnten nur noch den Tod Petras feststellen und verzichteten deshalb darauf, zur Bergung des Löwenkörpers die Angreiferin zu betäuben.

Neue Zürcher Zeitung 31.7.2002
Hagelschäden an der Hülle der Madagaskarhalle im Zoo
http://www.nzz.ch/2002/07/31/zh/page-article8B81E.html
Die Dachhaut der sich im Bau befindenden Madagaskarhalle hat laut Mitteilung des Zoos Zürich beim Hagelsturm vom vergangenen 24. Juni starke Schäden erlitten. Die oberste von drei Folienschichten sei durchlöchert und müsse deshalb vollständig ausgewechselt werden. Die Schadensumme, die sich laut Hohl auf rund 5 Millionen Franken beläuft, wird vollumfänglich durch die Gebäudeversicherung übernommen. Die luftdichte und lichtdurchlässige Hülle der Halle, die den geplanten Masoala-Regenwald beherbergen wird, war just wenige Tage vor dem Unwetter fertiggestellt worden. Der Ablauf wird sich durch die nötig gewordenen Reparaturen verzögern. Dennoch solle die Halle wie geplant Mitte 2003 eröffnet werden.

Westdeutsche Zeitung 28.7.2002
Zoo-Viertel als Touristenmagnet
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=102194080
Im Jahre 1881 wurde das Hauptgebäude des Wuppertaler Zoologischen Gartens fertiggestellt. Zur Regionale 2006 soll sich der Tierpark in attraktiverer Form präsentieren. Innerhalb des Hauptgebäudes wird sich indessen nicht viel tun. Der Gaststättenbetreiber hat zum Leidwesen von Zoodirektor Dr. Ulrich Schürer noch einen Vertrag bis 2006, bis dahin herrscht Bestandsschutz. Nur in den Brandschutz investiert das städtische Gebäudemanagement in diesem und im nächsten Jahr 800 000 Euro. Anfang der nächsten Woche sollen außerdem Gerüste gesetzt werden, um das Dach und einen der maroden Türme zu sanieren. Schürer hat sich für den Zoo viel vorgenommen. Der Kiosk des Zoo-Vereins im Eingangsbereich soll attraktiver und größer werden, damit in der Winterzeit dort die Kasse untergebracht und auch mal ein Kaffee ausgeschenkt werden kann. Hinter den Affen-Inseln der Gibbons soll außerdem eine weitere Insel durch eine Hängebrücke zugänglich gemacht werden. Tatsächlich förderfähig wird aber vor allem die neue vier Millionen Euro teure Großkatzenanlage sein.

Dresdner Neueste Nachrichten 31.7.2002
Elefantenmädchen Drumbo doch (noch) nicht trächtig
http://www.dnn.de/regional/28041.html
Wenn alles gut gegangen wäre, hätte im Frühjahr 2004 zum ersten Mal in der Geschichte des 141-jährigen Dresdner Zoos ein Elefanten-Baby zur Welt kommen können. Doch nach neun Wochen hoffnungsvollen Wartens ist Zoo-Direktor Hubert Lücker jetzt sicher: Das im Mai künstlich besamte Elefantenmädchen Drumbo ist doch nicht trächtig.

Rhein-Neckar-Zeitung 1.8.2002
Fährten-Safari: "So spannend wie eine Schatzsuche"
http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/02_heidelberg.htm
Seit gestern hat der Heidelberger Zoo eine neue Attraktion: Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre dürfen an einer "Fährtensafari" teilnehmen. Jedes Kind geht auf Spurensuche nach den "Fuß"-Abdrücken von zehn Tieren, die im gesamten Tiergarten verteilt sind. Wer die Tiere in seinen "Fährtenpass" richtig einträgt, kann an einer Verlosung teilnehmen. "Die Idee für die Fährtensafari ist in Deutschland einmalig," sagt Zoodirektor Klaus Wünnemann.
Es ist nicht einfach, von Tieren einen Fuß-Abdruck zu machen. Dafür stellten die Tierpfleger Wannen mit Lehm in die Gehege. Doch manche Tiere weigerten sich, in die Wanne zu treten. "Das Kamel war am schwierigsten," erzählt die Biologin Sandra Reichler. Nur mit viel Geduld konnte der Pfleger das Tier zum Abdruck überreden. Auch der Orang-Utan mag keine Lehm-Wannen. Von ihm gibt es einen Abdruck, weil eines der Tiere zur Behandlung in Narkose versetzt werden musste. Rasch machten die Pfleger dabei einen Abdruck.

Kölner Stadt-Anzeiger 28.7.2002
Aachener Zoo: Pinguine im Gänsemarsch
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1027536607462&calledPageId=992279212953
Fortsetzung der Zoo-Serie im Kölner Stadt-Anzeiger mit dem Portrait des Aachener Euregiozoos: Der Aachener Tierpark im Landschaftsschutzgebiet „Drimborner Wäldchen“ am Beverbach Stausee ist keine Konkurrenz zu den großen Zoos in Köln oder Duisburg, aber das will er auch gar nicht. Kinderlieb und menschennah lautet das Konzept des Tierparks im Dreiländereck. Zoo-Klassiker wie Elefanten, Löwen und Giraffen sucht der Besucher vergeblich. Was er aber findet, sind sehr großzügige und attraktive Gehege. Fast überall können die Tiere zum Anfassen nah erlebt werden. Meist sind Besucher und Tiere, wie Kamele, Lamas, Känguruhs, Emus oder Schweine nur durch eine niedrige Mauer oder Glasscheibe getrennt.

Frankfurter Rundschau 3.8.2002
Tigerin Magali traut sich noch nicht aus dem Dschungel raus
Mehlwürmer locken die Gürteltiere aus ihren Löchern
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181027.htm
Aus einem Zoo in Poznan sind die Gürteltiere Olga und Igor im Oktober vergangenen Jahres nach Frankfurt gezogen und leben seither im Halbdunkel des Grzimekhauses. Eine andere Zoobewohnerin wird noch ein paar Wochen brauchen, bis sie sich den Kameras zeigt. Die Sumatratigerin Magali lebt erst seit einer Woche im Frankfurter Zoo und ist noch sehr scheu. Bis vor einer Woche lebte Magali noch im Gehege des Augsburger Zoos. Sieben Jahre alt ist die Tigerin, die im Zoo in Lissabon geboren und mit der Flasche aufgezogen wurde.

Neue Zürcher Zeitung 31.7.2002
Auftritt von Pygmäen erregt belgische Gemüter
http://www.nzz.ch/2002/07/31/vm/page-article8B7JR.html
Sieben aus Kamerun stammende Mitglieder des Stammes der Baka sind auf Einladung eines im wallonischen Yvoir liegenden Freizeitparks für zwei Monate nach Belgien gereist. Der belgischen Öffentlichkeit solle gezeigt werden, welch schwierigen Lebensbedingungen die kleinwüchsigen Menschen in ihrer Heimat ausgesetzt sind. Laut den Organisatoren ist der Stamm vom Aussterben bedroht; Spenden sollen gesammelt werden für medizinische Hilfe, Installationen für Trinkwasser und Bildung. Die guten Absichten der Organisatoren sind allerdings in Belgien nicht nur auf Unterstützung und Zuspruch gestossen. Die Proteste sind in den vergangenen Tagen dermassen heftig geworden, dass sich der verantwortliche Bürgermeister gezwungen sah, den Park, der vorher lediglich Pflanzen und Tieren zu seinen Bewohnern gezählt hatte, vorübergehend zu schliessen.

B.Z. (Berlin) 31.7.2002
Das neue Super-Aquarium am Zoo: Erster Blick ins Fischparadies
http://bz.berlin1.de/bz/aktuell/news/020801/aqua.htm
Für diesen Umzug braucht man starke Netze und viel Betäubungsmittel. 60 große Tropenfische - manche länger als 1,50 Meter - werden aus dem Behelfsbecken im Keller des Aquariums in eine neu gestaltete Urwaldlandschaft ziehen. Noch ist die zukünftige Attraktion allerdings eine Baustelle. Ein Expertenteam, das extra aus Los Angeles eingeflogen wurde, arbeitet zur Zeit an dem Tropen-Relief. Chefin Susi Venture, 37, verwandelt Metallröhren in Mangrovenbäume. Sie modelliert Rinde und Äste aus Beton. Vier Becken á 50000 Liter Fassungsvermögen wird der Urwald beherbergen. 30 Piranhas, zehn große Barben, Haiwelse und Salmler tauchen im September ein.

Kölner Stadt-Anzeiger 2.8.2002
Kinderfreundlich und kurze Wege
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1028028271232&calledPageId=992279212953
Mitarbeiter der „Kölner Stadt-Anzeiger“ haben zehn Tiergärten in NRW besucht
Bochum - Max und Nadja können sich derzeit nicht gut riechen. Ständig geraten sie aneinander. „Die beiden brauchen im Moment ein wenig Abstand“, weiß Eduard Stirnberg, Direktor des Bochumer Tierparks, und deutet auf die Wand, die die beiden bockigen Braunbären derzeit voneinander trennt. Vor vielen Stationen finden wir Quiztafeln, die leicht verständlich über die Lebensgewohnheiten der Tiere Auskunft geben. Bei den Kindern kommt durch das Frage-Antwort-Spiel Wettkampfstimmung auf.
Der familiäre Eindruck trügt nicht. Im Bochumer Zoo, der sich bescheiden Tierpark nennt und dabei doch stolze 3900 Tiere und 380 Arten beherbergt, geht es beschaulich zu. Mit einer Fläche von 1,9 Hektar ist er einer der kleinsten Zoos in Nordrhein-Westfalen. Die meisten, oft schon Jahrzehnte alte Gitterkäfige sind mittlerweile durch naturnahe Anlagen ersetzt worden. Ein „Hai-Light“ in Bochum ist das 170 000 Liter große Meerwasseraquarium mit lebendem Korallenriff, eines der bedeutendsten in Europa.

Appenzeller Zeitung 26.7.2002
Frauenfelder Plättli-Zoo erneuert sukzessive seine Anlagen
Beliebtes Ausflugsziel in Familienbesitz
http://www.tagblatt.ch/thurgau.cfm?pass_id=680576
Seit Elisabeth Engeler-Mauerhofer und Walter Mauerhofer junior den Plättli-Zoo im Jahr 1993 von ihren Eltern übernommen haben, hat sich im beliebten Ausflugsziel in Frauenfeld einiges getan. In den letzten neun Jahren wurden unter anderem ein neues Affenhaus, ein Rundweg, vier Gehege für Eulen und ein Grillplatz gebaut. Zudem wurden einige Gehege erneuert. Zurzeit steht die Erneuerung des Geheges für die Löwen bevor. Die Investitionen für neue Gehege und Neubauten seien derart hoch, dass sie durch die Einnahmen von Eintrittskarten und dem Erlös des Restaurants fast nicht mehr getragen werden können. So entwickelte der Frauenfelder Transportunternehmer Fredi Hugelshofer die Idee eines Fördervereins. Auch ist die Finanzierung des neuen Löwenhauses, unter anderem mit einem Beitrag von 60 000 Franken aus dem Lotteriefonds sichergestellt. Die beiden Zoobetreiber achten auch auf die Einhaltung des Tierschutzgesetzes und der Normen für Klein-Zoos. Seit einem Jahr werden im Plättli-Zoo auch Tierpfleger ausgebildet. Walter Mauerhofer kann seit einiger Zeit auf die Unterstützung von Elvira Wegmann zählen, der einst jüngsten Dompteurin der Schweiz, die praktisch im Plättli-Zoo aufgewachsen ist.

Kieler Nachrichten 31.7.2002
Rätselraten um entführte Seehunde
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-com-seehund-nachdrehe.htm
Friedrichskoog. Schwimmen die vier entführten jungen Seehunde aus der Aufzuchtstation Friedrichskoog bereits wieder in der Nordsee? Bei der Polizei haben sich Zeugen gemeldet, die vier Heuler im Hafenbecken beobachtet haben wollen. Ob es sich dabei um die aus dem Auswilderungsbecken geraubten zwei Monate alten Weibchen Birte, Rebecca, Yvonne und Janin handelt, ist aber nach Aussage von Stationsleiterin Tanja Rosenberger völlig unklar. Die vier Heuler tragen Erkennungsmarken mit Namen und einer Codenummer an der Schwanzflosse. Diese hatte keiner der Zeugen sehen können. Außerdem ist den Tieren ein winziger Chip unter die Haut gespritzt. "So ist es wahrscheinlich, dass die gestohlenen Seehunde beim Verkauf an einen Tierpark bei gründlicher Untersuchung identifiziert werden".
>Schwanzflosse??

Hanoi to build biggest wildlife park
27-28/July/2002 Nguoi Lao Dong
Hanoi Zoo and Department of Transportation and Public Works have completed a feasibility study project to invest 417 billion dong to build Me Tri Wide Life Zoo Park, 10km from Hanoi. This will be the biggest animal park in Vietnam, with a total area of 177 hectares.


Aktionen

Neue Osnabrücker Zeitung 29.7.2002
„Tagsüber gucken die Besucher die Tiger an, nachts ist es umgekehrt“
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/zoonacht.html
Zum vierten Mal hatte der Osnabrücker Zoo auch zu später Stunde seine Pforten geöffnet und gewährte so einen Blick in das Nachtleben der Tiere. Das Motto „Amazonasnächte im Zoo“ lockte an beiden Tagen 25000 Besucher zum Schölerberg. Der Zoo Osnabrück war Vorreiter bei diesen nächtlichen Aktionen und hat damit nicht nur eine Attraktion mehr für die Besucher geschaffen. „Für die Tiere ist es fast wie Kino“, erklärt Busemann auch den Vorteil für die Zoobewohner. Dabei profitiert das Team von der inzwischen vierjährigen Erfahrung, denn nicht alle Tiere vertragen den nächtlichen Stress. Gesperrt war beispielsweise der Weg zu den Antilopen. Eine solche Aktion mit Kindertag, Musik, Gastronomie und Führungen hat dem Zoo nach ersten Schätzungen einen Reingewinn von knapp 50.000 Euro eingebracht. Ein großer Teil davon, so vermerkte Busemann, sei den Sponsoren zu verdanken, dem „Club der tierisch starken Partner“, wie er sie nennt. „Damit haben wir die höchste Sponsorenunterstützung in Europa“, freut sich der Marketing-Chef. Die Besucherzahlen in diesem Jahr werden von 400.000 auf 600.000 steigen. Das Motto für das nächste Jahr steht auch schon fest: Dann entführt die neue Savannenlandschaft mit einer „Samburunacht“ die Besucher in die Welt der Zebras und Giraffen.

Saarbrücker Zeitung 26.7.2002
Ferienprogramm
http://www.sz-newsline.de/igb/GC18LVG1_1.php3
Im Zoologischen Garten Saarbrücken finden jeden Montag, Dienstag und Mittwoch Führungen zu folgenden Themen statt: Blick hinter die Kulissen - Das Tier und sein Lebensraum - Mensch und Umwelt - Systematisches Beobachten von Tieren.

Grafschafter Nachrichten 26.7.2002
Hobby-Indianer schlugen ihr Lager an der Vechte im Tierpark auf
Zoo bleibt bis morgen in der Hand der Cheyenne
http://www.gnonline.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_42380.html
Die Cheyenne-Indianer haben sich für ein paar Tage im Nordhorner Tierpark niedergelassen; einige beeindruckend aussehende Krieger verbringen die Nachmittage gemeinsam mit vielen, vielen kleinen Indianern an dem Ufer der Vechte. Was die ganz wirklichen Indianer früher einmal in der Prärie erlebt haben, erzählen die Mitglieder vom Grafschafter Geschichtenerzähler-Kreis. Höhepunkt der "Indianerwoche" im Tierpark dürfte aber die in eine kleine Rahmenhandlung verpackte Reitdemonstration werden. Alle als Indianer oder Cowboy verkleideten Kinder haben freien Eintritt.

Schweriner Volkszeitung 29.7.2002
Mit einem "Apachen" durch den Zoo kutschiert
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/29.07.02/mit/mit.html
Szenen aus dem Wilden Westen bestaunten am vergangenen Wochenende knapp 3000 Besucher im Schweriner Zoo. Wieder einmal war dort Publikumsmagnet "Apache" Wolfgang Kring aus Alt Dammerow mit seinen Squaws und anderen Mitstreitern zu Gast.

Hamburger Abendblatt 1.8.2002
Dufter Besuch im Kräutergarten
http://www2.abendblatt.de/daten/2002/08/02/53111.html
Unter dem Motto "Schnuppern Sie mal!" veranstaltet der Wildpark Eekholt am Sonntag, 11. August, ab 11 Uhr einen geruchsbetonten Tag im parkeigenen Kräutergarten.

Walsroder Zeitung 29.7.2002
Wenn eine Kanadagans zum Filmstar wird
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106089222
Im Vogelpark Walsrode wurde der Dokumentarfilm "Nomaden der Lüfte" auf der Großleinwand präsentiert. Mehr als 50 verschiedene Vogelarten sind die Hauptdarsteller des Films. Einige wurden auf Menschen geprägt, um die Nahaufnahmen zu ermöglichen .

Leipziger Volkszeitung 28.7.2002
Nächtlicher Wettstreit der Paradiesvögel
http://www.lvz-online.de/lvz-heute/14027.html
"Das Lachen der Königin" - die fabelhafte Varieté-Show der Myth-Company (Südafrika), wird bis 11. August als Open Air des Krystallpalast Varietés im Leipziger Zoo aufgeführt.

Neue Ruhr Zeitung 29.7.2002
Birubi waren Streicheleien ziemlich egal
http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=170620
Der Zoo Duisburg zählt zu den sechs Zoos in Europa, die Koalas halten, und sieht es seit 1994 als Pflicht an, sich am von der Australian Koala Foundation ausgerufenen weltweiten Koala-Tag zu beteiligen. Mit verschiedenen Aktionen und Spenden kann so zu ihrer Rettung beigetragen werden. Mit Info-Ständen und Fachgesprächen mit den Pflegern machte der Zoo auf die bedrohliche Lage der Beuteltiere aufmerksam. Natürlich kam dabei die Unterhaltung mit einer Didgeridoo-Band und einer Schminkaktion für die Kleinen nicht zu kurz.

Kölner Stadt-Anzeiger 30.7.2002
Erlös für Elefanten
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1027536608142
Der Zoo Köln läd am 10. August zur „Sommer-Nacht in Zoo & Flora“ ein. Der Erlös fließt u.a. in den Bau eines Elefantenhauses.

Kölner Stadt-Anzeiger 30.7.2002
„Sommer-Nacht in Zoo und Flora”: Flauschiges im Dreierpack
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1027536608140
Mohan und Kalindi, die beiden gerade drei Monate alten Löwenkinder, sind im Augenblick die Stars des Zoos, schmunzelt der Kölner Zoo-Direktor Gunther Nogge. Während der Sommernacht im Zoo soll ihr Gehege - wie die Katzenanlagen der Tiger, Leoparden und Schneeleoparden - im Spotlight stehen, der gesamte Zoo wird illuminiert. Nogge rechnet mit zahlreichen Besuchern, in den vergangenen Jahren waren es zwischen 16 000 und 23 000.

Thüringische Landeszeitung 30.7.2002
200 000. Besucher im Zoopark Erfurt begrüßt
http://www.tlz.de/tlz/tlz.thueringen.volltext.php?id=64548
Der 200 000. Besucher des Thüringer Zooparks in diesem Jahr ist am Dienstag in Erfurt begrüßt worden. Damit kamen bisher fast 44 000 Gäste mehr in die Anlage auf dem Roten Berg. Fast 60 Prozent der Besucher kommen nach Aussage von Zoodirektor Norbert Neuschulz von außerhalb.

Thüringische Landeszeitung 31.7.2002
Da fehlt ja nur noch ein Delfin
http://www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?id=174539
Eine gute Flasche Weißwein namens "Affenschweiß" und eine auf Video gebannte Zoo-Tour mit dem Tiermeister Günter Praedicow: Das wurde gestern der zunächst verduzt schauenden Katrin Jäger (31) aus Vieselbach am Tickethäuschen des Zooparks in eine Hand gedrückt, die andere schüttelte Zoopark-Direktor Dr. Norbert Neuschulz. "Frau Jäger, sie sind unsere 200000. Besucherin in diesem Jahr." Eine jüngst von der Stadt in Auftrag gegebene Umfrage unter 1000 Thüringern ergab: Im Umkreis von 50 Kilometern um Erfurt ist der Zoo sehr gut bekannt, und jeder Fünfte sagte, sein Interesse an Natur und Tieren sei durchaus groß. Auf der Bekanntheitsliste steht der Zoo an zweiter Stelle. Neuschulz erzählte dies nicht grundlos: "Stadt und Land sollten diesen hohen Stellenwert des Zootourismus künftig bei der Verteilung von Geldern mehr als bisher bedenken."

Thüringer Allgemeine 31.7.2002
Zoo-Jubiläum: Affenschweiß für die Ehrengäste
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=174307
Den 200 000. Gast empfingen Parkdirektor Dr. Norbert Neuschulz und zahlreiche Pressevertreter im Erfurter Zoopark. In diesem Jahr haben bereits 44 000 Tierfans mehr als 2001 einen Spaziergang zu Elefanten, Nashörnern und Giraffen unternommen.

Westdeutsche Zeitung 30.7.2002
Ferienausflug mit Mutter und Vater durch den Zoo
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=102194103
Jeden Dienstag und Freitag in den Schulferien bieten die Mitarbeiter des Krefelder Zoos Rundgänge für junge Daheimgebliebene und einen Begleiter an.

Hildesheimer Allgemeine Ztg. 31.7.2002
Schönes Alaska: Kleine Künstler bringen Farbe ins ewige Eis
http://www.haz.hildesheim.com/dcwww?-showb:client/hilde/hiaz/text/hot/tdy/cluster/text/005700.dcs
Viele Kinder in Hildesheim und im Landkreis haben für den Malwettbewerb der HAZ und des Zoos Hannover zu Tusche, Wachs- und Buntstiften, Schere und Klebstoff gegriffen und gemalt, wie sie sich das bitterkalte Alaska vorstellen.

Hildesheimer Allgemeine Ztg. 31.7.2002
Python schlängelt sich um junge Künstler
http://www.haz.hildesheim.com/dcwww?-showb:client/hilde/hiaz/text/hot/tdy/cluster/text/006100.dcs
Einen Tag verbrachten die Gewinner des Malwettbewerbs im Zoo Hannover. Dort hatten sich die Mitarbeiter etwas Besonderes für die kleinen Künstler ausgedacht: Die Kinder durften die Schlange streicheln und sich im "Schlafzimmer" der Flusspferde umsehen.

Iserlohner Kreisanzeiger 1.8.2002
Drahtseilakt über Tigern endet erst am Sonntag
http://www.ikz-online.de/ikz/ikz.dpaticker.volltext.php?id=65730
Schloss Holte-Stukenbrock - Der Weltrekordversuch des Artisten Falko Traber mit einem Seiltanz über einem Tigergehege im Safaripark Stukenbrock wird um einen Tag verlängert. Traber ist seit dem 22. Juli auf dem Seil und will 13 Tage dort bleiben.


Nachwuchs

Berliner Morgenpost 27.7.2002
Wie niedlich! Blick in die Kinderstube der Tiere
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story538131.html
Würde es eine Hitliste der im Zoo und Tierpark am häufigsten zu hörenden Sätze geben, dann dürft «Oh, wie niiiiiedlich!» mit «Guck mal, da» an der Spitze stehen, dicht gefolgt von «Darf ich es mal streicheln?» und «Ich will ein Eis!».
Oh, wie niedlich» passt aber auch auf eine ganze Menge: dunkle Kulleraugen,   lustiges Verhalten und natürlich so ziemlich jedes Jungtier. Im Tierpark   lassen sich diese drei Niedlich-Kriterien zurzeit im Affenhaus beschauen.   Alle auf einmal im Gehege der Husarenaffen. Dort leben Gruppenchef Aru ,   zwei Jungaffen, fünf Weibchen - und vier kleine Äffchen, geboren   zwischen dem 24. April und 27. Mai. Bei den Sibirischen Tigern kam am 16.   Juli der Nachwuchs von Vater Turan und Mutter Sindaja zur Welt.

Rheinpfalz Online 3.8.2002
RHEINGÖNHEIM: Der "tierische" Nachwuchs hat das Wildgehege zurzeit fest im Griff
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020803:3083475
Zarte Sika-Kitze, wohlgenährte Frischlinge und freche Wildkatzen-Babys lassen einen Spaziergang durch den 30 Hektar großen Park zum Erlebnis für Auge, Ohr und Seele werden.

Berliner Zeitung 2.8.2002
Kleiner Bulle mit langem Hals
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/164928.html
Berlin. Der Giraffenbulle wurde früher als erwartet am 10. Juli geboren. Eigentlich sollte er abgeschirmt von den Besuchern im Stall zur Welt kommen. Weil bei der Giraffenkuh "Malindi" aber vorzeitig die Wehen einsetzten, wurde der Bulle vor den Augen der Besucher geboren.

Berliner Kurier 2.8.2002
Zwar noch klein, aber oho: Johsi und Johla sind die Stars in Johannismühle
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/brandenburg/.html/artik3.html
Johsi und Johla - auf diese Namen wurden jetzt die beiden im Frühjahr geborenen Wisent-Kälbchen getauft", sagt Wildparkchef Frithjof Banisch. Und so komisch es klingt: Das muntere Duo verdankt sein Leben dem vor elf Jahren verstorbenen Direktor des Berliner Tierparks, Prof. Heinrich Dathe, und Mitstreitern aus der Ex-Sowjetunion, Polen sowie Deutschland.

Zürich, 20 Minuten 28.7.2002
Seehundbaby sucht Namen
http://www.20min.ch/news/bern/story/3441742
Bern. Am 17. Juli ist ein weibliches Seehundbaby im Tierpark Dählhölzli zur Welt gekommen. Jetzt suchen die Verantwortlichen einen Namen. Für die geplante neue Seehundanlage fehlen noch immer 650000 Franken.

Zürich, 20 Minuten 28.7.2002
Zolli: Viel Nachwuchs
http://www.20min.ch/news/basel/story/9711175
Zurzeit können im Basler Zoo zahlreiche Jungtiere beobachtet werden. Nachwuchs gibt es bei insgesamt 21 Tierarten, so unter anderem bei Zebras, Seelöwen, Mufflons, Wölfen, Zwergzebus und Orang-Utans.

Rheinpfalz Online 2.8.2002
Mach-mit-Männel im Vogelpark in Haßloch
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020802:3085178
Im Vogelpark gibt es zurzeit jede Menge junger Vögel zu sehen: Fasane, Hühner, Nandus und Strauße. Ihr dürft die Tiere sogar füttern, verspricht der Zweite Vorsitzende, Matthias Himmighöfer.

Ostsee Zeitung 2.8.2002
Acht kleine Nandus geschlüpft
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_484881.html
Stralsund. Erstmals sind im Tierpark acht Nanduküken geschlüpft,

Neues Volksblatt 1.8.2002
Neues Volksblatt
http://www.volksblatt.at/178NV_775358.stm
Paul und Paula heißt der sieben Zentimeter kleine Lisztäffchennachwuchs, der am 19. Juni im Zoo Hannover auf die Welt gekommen ist.

Frankenpost 28.7.2002
Affennachwuchs im Hofer Zoo
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=311912
Die Rhesus-Affen-Familie im Hofer Zoo freut sich über ihren ersten in der Saalestadt geborenen Nachwuchs.

Dresdner Neueste Nachrichten 29.7.2002
Neu: Goral und allerlei Gefiedertes
http://www.dnn.de/regional/27976.html
Gegenüber 2001 verzeichnete der Dresdner Zoo in den ersten sechs Monaten ein Plus von 10 000 Besuchern. Nachwuchs lässt sich in diesen Tagen bei den Goralen, bei Sandregenpfeifern, Zwergtauchern und Mönchssittichen beobachten.

Schaffhauser Nachrichten 31.7.2002
plättli-zoo: Wilder Nachwuchs
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=65247
Ranja, die kleine Leopardin aus dem Plaettli-Zoo in Frauenfeld, versuchte mit Fauchen ihrem Misstrauen Ausdruck zu verleihen, als sie am Dienstag erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Mitteldeutsche Zeitung 31.7.2002
Nachwuchs im Tierpark
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1027361512034
Am letzten Donnerstag ist ein putzmunteres Eselmädchen im Tierpark Walbeck zur Welt gekommen.


Pyrmonter Nachrichten 28.7.2002
Ein exotisches Hobby: Falkenzucht in Elbrinxen
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=279622
Seit seinem Zivildienst in der Adlerwarte Berlebeck ist Daniel Müller von Greifvögeln fasziniert. Seit einem Jahr besitzt er selbst einen Falken, in einigen Monaten wahrscheinlich sogar sechs. Der Elbrinxer will zusammen mit seiner Partnerin Nicole Grabbe Falken züchten.

Thüringer Allgemeine 28.7.2002
Keine Rettung für Jette
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.sondershausen.volltext.php?id=168282
Braunbärin Jette auf dem Sondershäuser Possen saß Anfang der Woche plötzlich apathisch da und kauerte sich zusammen. Der Tierarzt kümmerte sich sofort um sie. Zunächst schien es ihr auch wieder besser zu gehen. Doch dann wollte sie nicht mal mehr Kamillentee und Haferflocken, rührte auch den Honig nicht an. Plötzlich war Jette tot: Eine Darmverdrehung ließ sie an Herzversagen sterben.

Zürich, 20 Minuten 26.7.2002
Nilpferd tötete seine Partnerin
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/8106985
Bhubaneshwar - Ein tödliches Beziehungsdrama hat sich im Nilpferd-Gehege des ostindischen Zoos abgespielt: Nach elf gemeinsamen Jahren, in deren Verlauf fünf Junge geboren worden waren, fügte Nilpferd-Bulle Arun seiner Partnerin Manna so schwere Bissverletzungen zu, dass sie daran starb. Nach Ansicht der Zoodirektion war Arun seiner Begleiterin wohl überdrüssig und interessierte sich offenbar für eine jüngere Nilpferd-Dame. Der Vorfall ereignete sich nach der letzten Paarung der beiden Tiere. Arun öffnete wie schon des Öfteren in solchen Situationen sein Maul, und Manna legte vertrauensselig ihren Kopf hinein - unter Nilpferden eine Geste der Zuneigung. Doch Arun biss unerwartet mit voller Kraft zu. Manna erlitt tiefe Wunden und schwere Knochenbrüche an der Stirn und starb.

Es geht noch weniger seriös...:
EXPRESS 26.7.2002
Liebesdrama im Nilpferd-Gehege
http://www.express.de/servlet/Satellite?artikelid=1027489134088
Bulle Arun und Nilpferdkuh Manna waren elf Jahre lang ein Herz und eine Seele. Doch dann watschelte sich Mili, eine sexy zehnjährige Nilpferddame in Aruns Herz. Teuflische Mordgelüste brodelten im alten Nilpferd-Schlawiner Arun. „Arun wollte seine Partnerin bewusst loswerden“, sagte ein Mitarbeiter des Nandankanan-Zoos .

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 26.7.2002
Der Tod lauert im Aquarium
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20020726loka0006.htm
Jetzt hat das SI-Centrum mit dem Aquarium in der Unterführung zwischen den Musical-Theatern auch seine beiden Leopardenhaie verloren. Nach lediglich zehn Monaten hat eine Grüne Muräne einen Hai verspeist und dessen Artgenossen zu Tode gejagt. Für Isabel Koch von der Wilhelma ist das keine Überraschung: "Haie sind stromlinienförmig, die schlucken sich gut.'' Gehört denn eine Muräne überhaupt in ein Aquarium? "Wenn sie die Gesellschaft entsprechend wählen: Da sollte nichts dabei sein, was als Futter dienen könnte.'' Das weiß Rolf-Christian Hahn nun auch. Sein Vorgänger habe gemeinsam mit der Firma, die das Becken gebaut habe, vor etwa zehn Monaten die Grüne Muräne eingesetzt. "Dass sie so aggressiv ist, hat man uns dabei nicht gesagt.'' Während die harmlosere Zebramuräne in dem 16 000 Liter fassenden Aquarium bleiben darf, muss die Grüne Muräne umziehen. Loos sucht eine neue Heimat für sie. Die Wilhelma hat schon abgewinkt.

Stuttgarter Nachrichten 3.8.2002
Wilhelma ändert Abbuchungspraxis bei Familiencards
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/233786?_suchtag=2002-08-03
Kinder sind die dankbarsten Gäste der Wilhelma. Nicht glauben wollte deshalb dieser Tage eine Lehrerin, dass an der Kasse Schüler nicht gleich Schüler ist. Im Klassenverband bezahlen Kinder den ermäßigten Eintritt von jeweils 3,50 Euro für den zoologisch-botanischen Garten. Ein Schüler kramte seine Familiencard heraus. Jene Geldkarte mit 60 Euro Guthaben, die die Stadtverwaltung Kindern spendiert, wenn das Einkommen der Eltern 82 000 Euro nicht übersteigt. Besagter Schüler musste feststellen, dass ihm der Normaltarif für Kinder abgebucht wurde, also 4,50 Euro. "Das ist so vorgesehen", lautete die knappe Auskunft an der Kasse. Nach mehreren Beschwerden haben die Wilhelma-Verantwortlichen ihre Praxis überdacht. Von Familiencards buchen die Mitarbeiter an der Kasse inzwischen den ermäßigten Eintrittspreis ab. Eine Rückerstattung des zu viel bezahlten einen Euros ist laut Verwaltungsleiter Koherr nicht vorgesehen.

Frankfurter Rundschau 2.8.2002
Wer bedrohte Schweine- und Rinderrassen liebt, sollte sie öfter in die Pfanne hauen.
http://www.fr-aktuell.de/fr/231/t231004.htm
"Bei aussterbenden Rassen denkt jeder an Exoten, dass wir unsere heimischen Nutztierrassen verlieren, ist kaum bekannt", klagt Ulrich Rodewald. 90 heimische Nutztierrassen sind vom Aussterben bedroht - Geflügel, Pferde, Schweine, Rinder, Hunde, Schafe, Nager, Bienen. 42 Rassen gelten als extrem gefährdet. Jede Woche stirbt auf der Erde mindestens eine Nutztierrasse aus. Dagegen haben die Rodewalds etwas. Ihr Hof in Nordhessen zählt zu den 77 Archehöfen in Deutschland, auf denen Liebhaber erhalten wollen, was aus den üblichen Bauernställen zu verschwinden droht.
> sehr ausführlicher Artikel

Frankfurter Rundschau 26.7.2002
Reisetipps
http://www.fr-aktuell.de/fr/241/t241007.htm
Der Zoo von Omaha im US-Bundesstaat Nebraska wirbt mit der "größten überdachten Wüste der Welt". Unter einer 13 Stockwerke hohen transparenten Kuppel mit 70 Metern Durchmesser entstanden Landschaften nach dem Vorbild der Namib-Wüste in Namibia, des roten australischen Inlands und der Sonora-Wüste an der amerikanisch-mexikanischen Grenze. In den jeweiligen Landschaften leben für die Region typische Tiere, Kolibris etwa, Eidechsen und Pumas.

Aachener Nachrichten 2.8.2002
Die 150.000. Besucher
http://www.an-online.de/corem/corem/an/juelich/besuch_20801.html
Jülich. 16.400 Besucher weniger fanden im Juni und Juli den Weg in den Park. Dennoch ist die Entwicklung insgesamt positiv: Der 150.000. Besucher konnte drei Wochen früher begrüßt werden als noch 2001.

Nordkurier 2.8.2002
Feuerwehr beherbergt Marderhund
http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/marderhund/marderhund.php
"Wir hatten ja schon alles mögliche hier - aber einen Waschbären nicht", sagt Frank Bühring, Wachvorsteher bei der Neubrandenburger Feuerwehr. Mufflons, Hängebauchschweine stehen auf seiner Liste. "Einen Greifvogel hatten wir dieses Jahr schon". Auch ein Ara - eine besondere Papageienart - wurde schon eingefangen. Meist wandert das "Findelkind" in die Gehege im Kulturpark oder an der Hintersten Mühle.
Auch der gestrige Gast war so ein Findelkind. Eine Fritscheshoferin hatte angerufen und berichtet, dass sich ein Waschbär hinter dem Hundezwinger aufhalte. Diesmal bat Frank Bühring den Burg Stargarder Tierpark um eine Unterbringungsmöglichkeit. Tierparkchef Andreas Schumann machte sich gleich auf den Weg und klärte die Kameraden erst einmal auf: "Das ist ein Marderhund, kein Waschbär". Marderhunde haben sich in der freien Natur mächtig vermehrt, werden jedes Jahr zu Hunderten von Jägern abgeschossen. Der Findling hat allerdings die Chance auf einen geschützten Platz im Tierpark.

Braunschweiger Zeitung 1.8.2002
Rotwild im Gehege droht Abschuss
http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1886260?version=1
Braunschweig. Für die Tiere im Rotwildgehege in Riddagshausen wird dies wohl der letzte Sommer sein. Der Holzzaun des Geheges ist kaputt - für eine Sanierung fehlt das Geld. Deshalb kommt im Herbst das Aus, die Tiere sollen abgeschossen werden.

EXPRESS 31.7.2002
Tierschützer sind empört: Das Verhütungsmittel hatte versagt
Inzest im Löwengehege
http://www.express.de/servlet/Satellite?artikelid=1027489145868
Drei süße Babys sind das Ergebnis eines Inzests – im Löwengehege. Ihre Eltern sind Löwen im Glasgower Zoo. Cleo wurde jetzt zum zweiten Mal von ihrem Bruder schwanger, gebar Drillinge. Tierschützer laufen einen Sturm der Entrüstung, fordern die Sterilisation von Leo. Und auch der Zoodirektor ist hilflos angesichts des Malheurs im Gehege: „Wir haben alles versucht, aber das Verhütungsmittel hat versagt.“

Kölner Stadt-Anzeiger 1.8.2002
Flauschiges im Dreierpack
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1027536608140
Mohan, Kalindi und Kampti,, die gerade drei Monate alten Löwenkinder, dürften bei der „Sommer-Nacht in Zoo und Flora“ am 10. August die Publikumslieblinge sein. Der Zoo leistet mit dem Trio einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der vom Aussterben bedrohten Tiere asiatischer Herkunft. In freier Wildbahn in Asien gibt es nur noch etwa 180, in zoologischen Gärten 60 Löwen dieser Art. Während der Sommernacht im Zoo soll ihr Gehege - wie die Katzenanlagen der Tiger, Leoparden und Schneeleoparden - im Spotlight stehen, der gesamte Zoo wird illuminiert. Nogge rechnet mit zahlreichen Besuchern, in den vergangenen Jahren waren es zwischen 16 000 und 23 000.

Heilbronner Stimme 31.7.2002
Fünf junge Wölfe sollen für Nachwuchs sorgen
http://newsregional.stimme.de/landkreis/0,1667800958,0,0,0,0.html
Kaum sind sie im Wildparadies Stromberg angekommen, sind sie schon die Stars: die vier jungen Wölfinnen, so genannte Fähen, aus Lohberg im Bayerischen Wald. Zusammen mit einem Rüden aus Chemnitz, der schon am Montag in seinem neuen Zuhause angekommen ist.

Saarbrücker Zeitung 31.7.2002
Rehe füttern im Natur-Wildpark
http://www.sz-newsline.de/mzg/GH08OM4N_1.php3
Mitten im schönen Hermbachtal, zwischen Freisen und Rückweiler, liegt der Natur-Wildpark der Familie Broszeit. 20 Hektar Natur pur bietet mehr als 400 frei lebenden Tieren ein Zuhause.

Nordkurier 1.8.2002
Ein Schritt in Richtung Zukunft
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/c/c.php
Gestern ist in feierlichem Rahmen der Grundstein für den neuen Wirtschaftshof im Ueckermünder Tierpark gelegt worden.

Bonner Rundschau 29.7.2002
Viele Tiere hautnah erleben
http://rundschau-online.de/oberberg/2869912.html
Portrait des Affen- und Vogelparks Eckenhagen.

Remscheider GA 30.7.2002
Bei Hitze kommen Schildkröten erst richtig auf Touren
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=106105223
Hitzemeldung aus dem Berliner Tierpark: Die Schildkröten laufen derzeit zu Höchstform auf.

Berliner Kurier 30.7.2002
Machen Sie es wie die Elefanten: kühle Dusche gegen Hitze
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik1.html
Tricks der Tiere im Berliner Zoo und Tierpark Friedrichsfelde gegen die Hitze.

Frankfurter Rundschau 30.7.2002
Der Hund vor der Tür, der Schuhschnabel in Iso-Haft, das Spiegelbild im Glase
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181014.htm
Missmutig hockt der Schuhschnabel im Gehege des Frankfurter Zoos; ein Zaun trennt ihn von seiner Lebensabschnittspartnerin. Bei Schuhschnabels hängt der Haussegen schief; das böse Weib will einfach keine Ruhe geben und malträtiert das Männchen ohne Gnade.

Westdeutsche Zeitung 30.7.2002
Trockentauchen mit Hai-Garantie
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=102194116
Die Daheimgebliebenen haben in den Sommerferien im Aquazoo absolute "Hai-Garantie": Drei große Braunhaie aus den Gewässern um Florida und ein nahezu ausgewachsener Ammenhai aus der Karibik teilen ihren 230 000 Liter Meerwasser fassenden Lebensraum mit einer ausgewachsenen Suppenschildkröte. Erfolgreich ist der Düsseldorfer Aquazoo auch bei der kontinuierlichen Zucht des Kleingefleckten Katzenhais.

Westdeutsche Zeitung 30.7.2002
Pinguine und Schwebebahn in Einigkeit
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=102194176
Geht es nach dem Wunsch der Wuppertaler Stadtverwaltung, dann wir in etwa einem halben Jahr ein neues Schild an der A 46 für Wuppertal werben. Auf einem so genannten touristischen Hinweis werden Autofahrern, die von Hilden in Richtung Wuppertal unterwegs sind, die Schwebebahn und der Zoo gemeinsam als Sehenswürdigkeit präsentiert. Die Genehmigung aus Düsseldorf für den doppelten Hinweis hatte lange auf sich warten lassen. Schließlich sei ein Zoo auch in anderen Kommunen zu finden und könne deshalb keine unverwechselbare Sehenswürdigkeit einer Stadt sein, lauteten die Bedenken.

Saarbrücker Zeitung 26.7.2002
Statt Plastiklöwen richtige Tiere
http://www.sz-newsline.de/sta/GLQ8M3FA_1.php3
Geschichtlicher Überblick über den Saarbrücker Zoo.

Rhein-Neckar-Zeitung 25.7.2002
Heidelberger Zoo weiht großes Landschaftsgehege für Tiger ein - Baukosten von 200 000 Euro mit Spenden finanziert
http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/06_heidelberg.htm
- offline -

Frankenpost 25.7.2002
Wölfin ,,Bärbel'' - ein Schnippchen nach dem anderen
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=310739
Noch immer streift Wölfin Bärbel in den Wäldern um Klingenthal herum und ließ sich bisher von keinem noch so leckeren Fleischköder in die Falle locken. Die Suche nach dem ausgebüxten Tier läuft auf Hochtouren. Ein sächsisch-bayerischer Trupp streift nahezu ununterbrochen durchs Vogtland, um das Raubtier wieder heil in den Tierpark Klingenthal zurück zu bringen.

Berliner Morgenpost 26.7.2002
Mini-Zoo im Park gerettet
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story537660.html
Kreuzberg - Der Mini-Zoo im Viktoriapark bleibt erhalten. Mehr als 100 Unterstützer hat die Interessengemeinschaft zur Rettung des Geheges gefunden, die mit Geld und ihrer Arbeitskraft helfen. Jetzt verhandeln Bezirksamt und Interessengemeinschaft über einen Nutzungsvertrag.

Berliner Morgenpost 27.7.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story538205.html
Die Seekühe im Tierpark sind gemütliche Tiere - auch beim Fressen. Genüsslich werden sie heute um 12 Uhr auf Salat und Kohl, Kartoffeln und Möhren herumkauen. Ganz spezielles Gras gibt es auch: nämlich Welsches Weidelgras.

Berliner Morgenpost 29.7.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story538370.html
Das wird ein Gedrängel. Wenn die Weißbart-Pekaris im Zoo heute um 15 Uhr ihr Futter kriegen, will jeder der Erste am Trog sein. Reingeschüttet werden vier Eimer voller Obst, Gemüse und Gras. Dazu gibts ein paar Hände voller Erdnüsse.

Berliner Morgenpost 26.7.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story537630.html
Süßwasserfische en masse gibt es heute im Tierpark bei den Pelikanen

Berliner Morgenpost 30.7.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story538566.html
Früh muss Fleisch fressen, was einmal ein großer Löwe werden will. Die jungen indischen Löwen im Tierpark versuchen sich heute um 15 Uhr an großen Rindfleischstücken, die zusätzlich auch noch mit Vitaminen und Mineralstoffen in Pulverform bestäubt werden.

Berliner Morgenpost 31.7.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story538792.html
Stachelschweine gehören zu den Nagetieren. Die müssen ihre Zähne in Ordnung halten, und das funktioniert am besten mit hartem Brot. Damit es besser rutscht, gibt es dazu Äpfel, Birnen und Gemüse - und zwar um 15 Uhr im Zoo.

Berliner Morgenpost 1.8.2002
Speiseplan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story539031.html
Maskenschweine

Saarbrücker Zeitung 26.7.2002
Streicheleinheiten im Überfluss
http://www.sz-newsline.de/sta/G6N8M6G1_1.php3
"SZ"-Serie "Tiere im Saarbrücker Zoo" - Teil 9: die Zwergziegen

Berliner Zeitung 31.7.2002
Schweißperlen im Gesicht
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/163977.html
Interview mit Reimon Opitz aus dem Berliner Zoo zum Thema Affenhitze.

Main Rheiner 27.7.2002
Nicht artgerecht
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=938734
Der Verein der Tierversuchsgegner hatte sich gegen die Haltung von Wildtieren wie jetzt im Zirkus Alberti gewandt. Leserbrief dazu: "Auch wenn Wildtiere im Zirkus älter als in der freien Wildbahn werden sollten, so können sie doch im Zirkus nie und nimmer artgerecht gehalten werden. Die Tiere zeigen Verhaltensstörungen und werden durch andressierte Kunststücke überdies ihrer Würde beraubt. In Holland gibt es aus diesen Gründen nur noch Zirkus ohne Tiere. Wer Wildtiere von nahem sehen will, sollte in einen guten Zoo gehen. Ein Tipp ist der Zoo in Arnheim."

 

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Pressemitteilungen

Leipzig, 26.07.02
Einladung zum Start "Ostseetour 2002"
52 Hobby-Radler werden am 27.07.02, 4:30 Uhr, vom Leipziger Zoo zu der über 430 km langen „Ostseetour 2002“ von Leipzig nach Graal-Müritz aufbrechen. Die Zielankunft ist am gleichen Tage gegen 22.00 Uhr geplant.
Zoodirektor Jörg Junhold und der Leiter der Geschäftsstelle des Zooförderkreises Hans-Joachim Drabner werden die Radsportler vor dem Zoo in alle Frühe verabschieden. Der Leipziger Zoo hat für diese Tour ein Begleitfahrzeug zur Verfügung gestellt.
2/3 der Aktiven um Martin Götze und Zootierarzt Klaus Eulenberger sind „Wiederholungstäter“, die im vergangenen Jahren bereits an der „Tour de Ostsee“ von Leipzig nach Rostock bzw. Rostock nach Leipzig teilgenommen hatten. Der Zoo Leipzig und sein Förderkreis hatten diese Amateurtour bereits in 2000 und 2001 tatkräftig unterstützt; in 2001 gehörte auch der Zoo Rostock dazu.
Streckenverlauf: Start Zoo Leipzig (04:30 Uhr), Bad Düben, Wittenberg, Niemegk, Brücke, Lenin, Groß Kreuz, Ketzin, Nauen, Lindow, Reinsberg, Canow (Pause im Hotel von Bodo Streubel und Treff mit dem ehemaligen Teilnehmer der Friedensfahrt Rolf Töpfer, ca. 14:30 Uhr), Waren, Malchin, Gnoien, Bad Sülze, Graal-Müritz (Zielankunft vor dem Internat der Förderschule gegen 22:00 Uhr).
Im Zoojahr 2003 wird es aus Anlaß des 125. Geburtstages des Zoologischen Gartens Leipzig eine Jubiläumsfahrt über die gleiche Distanz geben. An den Vorbereitungen wird schon jetzt gearbeitet.

Chemnitz, 01. August 2002
Tiertaufen – einer der Höhepunkte zum Tierparkfest am 3. und 4. August 2002
Zwei im Chemnitzer Tierpark geschlüpfte Gelbbrustaras werden am Samstag um 16.00 Uhr auf der Bühne an der Pelzmühle getauft. Drei kleine Polarfüchse erhalten ihre Taufe am Sonntag, 16.00 Uhr in ihrem Gehege im Tierpark. Alle drei Polarfüchse erblickten im Mai diesen Jahren im Chemnitzer Tierpark das Licht der Welt. Für die getauften Tiere können Tierpatenschaften übernommen werden. Nähere Informationen dazu gibt es beim Förderverein „Arche Noah“ unter der Telefonnummer 0371/8102500.
Erste freifliegende Vögel – Zuzug aus Afrika im Tropenhaus
Rötel Weitere Höhepunkte hat das Tropenhaus zu bieten. Aus Afrika stammende Weißbrauenröteln bezogen als erste freifliegende Vögel das Tropenhaus.
Sehr beeindruckend zeigt sich der Bambus. Ein neuer Trieb durchstieß vergangene Woche die Erde und wächst rasant. Jetzt hat er bereits über einen halben Meter Höhe erreicht bei einer Dicke von 10 cm. Die Besucher werden sich außerdem an einer Fülle blühender Pflanzen erfreuen können.

Chemnitz, den 23.07.2002
Tierparkfest am 3. und 4. August im Chemnitzer Tierpark
Start am Samstag, dem 3. August 2002, 13.00 Uhr
Traditionell am ersten Augustwochenende startet das Chemnitzer Tierparkfest mit einer Vielzahl von Attraktionen. Neben Schaustellern und Aktionsständen vom Kinderkarussel bis zur Cocktailbar am Tropenhaus wird auf dem Gelände der Pelzmühle an beiden Tagen die Band Cuero y madera auf der Bühne von Radio Chemnitz 102.1 mit heißen südamerikanischen Rhythmen für Stimmung bis in die Abendstunden sorgen. Exotik pur auch im Tierpark selbst, wo südamerikanischer Schmuck angeboten wird, Dschungeltiere aus Wachs gestaltet werden können oder sich die Besucher von kundiger Hand selbst als Löwe oder Tiger schminken lassen können.
Start ist am Samstag, dem 03. August, 13.00 Uhr mit der Eröffnung der neugestalteten und erweiterten Tierparkschule. Weitere Höhepunkte sind die täglichen Tiertaufen jeweils um 16.00 Uhr. Ein großer Lampionumzug am Samstag um 20.30 Uhr und eine Nachtführung um 22.00 Uhr werden sich sicher großen Zulaufs erfreuen können. Ebenfalls am Samstag lädt im Tropenhaus ein Diavortrag um 19.30 Uhr zu einer Reise in die Tierparadiese Afrikas ein.
Die große Tierparktombola, organisiert vom Förderverein Arche Noah e.V., lockt mit tollen Preisen, für das leibliche Wohl sorgen die Gaststätte Pelzmühle, Richters Tierparktreff und eine Vielzahl von Ständen mit Angeboten von süß bis lecker gegrillt und Einsiedler Bier vom Fass.
Genügend Gründe also, dieses Wochenende im Tierpark fest einzuplanen. Zwergflusspferd Ortwin und alle anderen Bewohner des Tierparks freuen sich auf eine tierische Party mit "dicken" Freunden.

Münster, 30.7.
Jungtiere im Allwetterzoo Münster
Auch wenn das Frühjahr die "hohe" Zeit der Tiergeburten in einem Zoologischen Garten ist, so werden doch das ganze Jahr über Jungtiere geboren und so stehen auch im Sommer vor allem die "niedlichen" Tierkinder hoch in der Gunst der Zoobesucher. Ein besonders idyllisches Familienleben kann derzeit bei den Guerezas im Allwetterzoo beobachtet werden, den sprunggewandten Affen, die eine große, für Besucher begehbare Anlage bewohnen. Das zuletzt geborene, noch schneeweiße Jungtier (30.6.) beginnt jetzt langsam, sich von der Mutter zu entfernen. Seine etwas älteren Halbgeschwister (6.5. + 30.3.) hingegen turnen schon allein in recht hohen Bäumen herum. Zu putzmunteren Kletterern sind inzwischen auch zwei am 5.5. geborene Nasenbären herangewachsen. Groß ist die Zahl der in den letzten Wochen geborenen Huftiere: 1 Wisent, 1 Elenantilope, 2 Gnus, 1 Springbock, 1 Wasserbock, 1 Gaur. Besonders erfreulich sind die Geburten von drei Kamelen in diesem Jahr (2. + 8.3. + 23.5.) und endlich wieder einmal drei Frischlingen bei den Wildschweinen (7.5.). Absolute Publikumslieblinge sind derzeit die Erdmännchen, bei denen sich im Februar drei und im Mai noch einmal zwei Jungtiere eingestellt haben. Erfreulich sind auch etliche Nachzuchten bei diversen Vögeln (z.B. ein seltener Schwarzstorch, 21 Säbelschnäbler), wobei ein am 2.7. geschlüpfter Trompeterhornvogel noch nicht zu sehen, doch gut zu hören ist. Er sitzt mit seiner Mutter in einer zugemauerten Bruthöhle und beide werden vom Vater durch einen Schlitz mit Nahrung versorg. Erst vorgestern schlüpfte der jüngste Nachwuchs im Allwetterzoo aus einem Ei: eine Griechische Landschildkröte. Mit dem Schlupf von mindestens zwei weiteren dieser hübschen, nur ca. 20-Cent-Stück-großen Echsen wird in den nächsten Tagen gerechnet. Nicht in Münster geboren, doch noch sehr jung und ganz neu im Zoo ist ein Pärchen Nasenmuränen im Aquarium. Teils leuchtend blau, teils grell gelb gefärbt teilen sich diese räuberisch lebenden Fische mit einem ebenfalls neuen, sehr bizarren Kuhfisch ein Becken im Untergeschoss.

Springe, 26.7.02
Im Wisentgehege Springe lebt nun auch der Europäische Nerz.
Seit Juni 2002 ist eine seltene und schützenswerte Besonderheit im Tierpark in ein neues Gehege umgezogen. Zwei Fähen des Europäischen Nerz leben nun in einer dafür artgerecht umgebauten Anlage. Wo früher Fuchs und Dachs ihr Zuhause hatten, sind jetzt Wasserbecken, neue Höhlen und Unterschlupfe geschaffen. Durch große Glasscheiben kann man dieses Nerzbiotop einsehen, wenn man entlang der Sauparkmauer von Marderhund, Wildkatze und Vielfraß herkommt.
Die weiblichen Tiere sind tragend und sollen mit ihrem Nachwuchs dazu beitragen, den seit 1900 in Deutschland ausgestorbenen Europ. Nerz wieder bei uns in freier Wildbahn heimisch zu machen. Die Universität Osnabrück begleitet das Projekt und auch eine Diplomarbeit soll weiteren Aufschluss über Lebensweise und vor allem den geeigneten Lebensraum geben. Erst so sind die Voraussetzungen für eine Wiedereinbürgerung in unserer sehr zivilisierten Welt feststellbar und schließlich erfolgversprechend.
In kürze soll die Anlage zusätzlich mit einer ausführlichen Information über diese Maßnahme bestückt werden.
(Anm. d. Red: in Zusammenarbeit mit EuroNerz e.V.! http://www.euronerz.com )

Zürich, 30.6.02
‚Masoala Regenwald‘ im Zoo Zürich: Trotz Hagelschaden auf Kurs
Das ausserordentliche Hagelereignis vom 24. Juni 2002 verursachte an der Dachhaut des sich im Bau befindlichen ‚Masoala Regenwald‘ Schäden. Durch die Gebäudeversicherung wird der Ersatz der Folie übernommen. Trotz diesem Ereignis ist zur Zeit davon auszugehen, dass der Eröffnungstermin (Mitte 2003) des ‚Masoala Regenwaldes‘ gehalten werden kann.
Am 24. Juni 02 ereignete sich ein ausserordentliches Hagelereignis, welches vor allem im Raume Zürich Nord zu Schäden führte. Die ungewöhnlich grossen und scharfkantigen Hagelkörner verursachten auch an der Dachhaut des sich im Bau befindlichen ‚Masoala Regenwaldes‘ Schäden in Form von kleinen Löchern und Dellen. Als Folge ist langfristig die Betriebstauglichkeit der Anlage wesentlich eingeschränkt. Grund ist der Wassereintritt, welcher sowohl die Lichtdurchlässigkeit als auch die Isolation beeinflusst.
Dank der reibungslosen Zusammenarbeit mit der kantonalen Gebäudeversicherung, kann die Folie rasch ersetzt werden, so dass die Halle noch vor dem Wintereinbruch wieder dicht ist. Ob und welcher zusätzliche Hagelschutz nötig ist, wird zur Zeit abgeklärt.
Detaillierte Informationen zum Projekt finden sie unter www.masoala.ch oder www.zoo.ch .

Duisburg, 31.07.02
5000 Kinder kamen bis heute...
... zum diesjährigen Ferienspaß in den Zoo Duisburg.
Wer möchte sich nicht einmal im schmucken Federputz wie ein richtiger Indianer fühlen -
wer hätte nicht Lust, bunte Perlen zu Halsketten und Brustbeuteln zu fädeln;
wer hätte nicht Lust, prärietaugliche Windmühlen zu basteln;
wer hätte nicht Lust, Tiere, Blumen und Mobiles in altjapanischer Origami-Manier zu falten;
Wer hätte nicht Lust, Masken und Fratzen von Dämonen und Monstern sich vors Gesicht zu zaubern…
Außer dem Zoo-Eintritt kostet die Teilnahme am Bastelspaß nur ein wenig Fingerfertigkeit, und jeder kleine Akteur kann die Früchte seiner eigenen Arbeit mit nach Hause nehmen.
Am Donnerstag, dem 1. August 2002, gegen 14.30 Uhr, erwartet der Kinder-Aktionist Peter ALLENSCHLÄGER (Hausname „Wurzel“)
mit seinem Waldjugend-Bastelteam das 5.000ste (Besucher-)Kind,das als Geschenk einen Gutschein für „Wurzels“ nächsten Bio-Lehrgang im Zoo entgegen nehmen darf. Zur Einstimmung wird dem kleinen Gast schon einmal ein Papageien-Mobile überreicht, das er / sie sich einstweilen übers Kinderbettchen hängen kann.

Duisburg, 1.08.2002
Neues Glück im neuen Heim

Kaum sind sie umgezogen (im Zuge der Erweiterung und völligen Neukonstruktion des ehemaligen Äquatoriums / Affenhauses im Zoo Duisburg), ist auch schon das erste Baby da:
Was in der Regel nur auf den bunten Blättern der Boulevardpresse zu sehen ist – erlauchte Häupter, über deren Stirn sich ein hochkarätiges Diadem zieht -, gehört im   Ä q u a t o r i u m / Affenhaus des Duisburger Zoos schon seit langer Zeit zur guten Tradition: die nach dem berühmten Forschungsreisenden de BRAZZA (neben der Hauptstadt des ehemaligen Französisch-Kongo Brazzaville auch so) benannten zentral-afrikanischen BRAZZA-MEERKATZEN zählen nicht nur zu den seltensten, sondern auch zu den farbenprächtigsten Vertretern ihrer Sippe, die zumal dadurch auffallen, dass die Stirn der erwachsenen Tiere von einem rotgoldenen, diademförmigen Fellstreifen geziert ist. Das vor wenigen Tagen zur Welt gekommene Jungtier zeigt dieses Merkmal allerdings erst in Ansätzen – und dürfte überhaupt schwer auszumachen sein, da der Sprössling (dessen Geschlecht zur Zeit noch nicht festgestellt werden kann) sich nahezu ständig im Bauchfell des Muttertieres spazierentragen lässt.

Stuttgart, 31.7.02
Eine Oase der Ruhe ...
... ist der Maurische Garten in der Wilhelma mit seinem herrlichen Seerosenteich. Auf über 600 qm blühen tropische Seerosen und Lotosblumen um die Wette, Teichhühnchen balancieren über die Seerosenblätter und Graureiher kommen ab und zu vorbei, um einen kleinen Koi zu stibitzen. Die Besucher können auf den Bänken rund um den Seerosenteich im Schatten der Magnolienbäume Beine und Seele baumeln lassen und die ganze Pracht des königlichen Gartens genießen. Mit etwas Glück lassen sich Teichhühnchen und Reiher beobachten – wer ins Wasser schaut, sieht zwischen den Seerosenblättern den Koi-Nachwuchs herumwuseln. Vielleicht wird man auch Zeuge der Kehrwoche im Teich: Die Pflege der tropischen Pracht ist nämlich aufwändig - wasserfeste Gärtner müssen einmal pro Woche hinein ins 25°C warme Wasser und die Riesenblätter der größten Seerosen, der südamerikanischen Viktorien, auf Schädlinge kontrollieren, Verblühtes und Verfaultes entfernen und die Samen der Indischen Lotosblumen und der Seerosen einsammeln, damit fürs nächste Jahr neue Pflanzen herangezogen werden können. Bis in den Herbst hinein bietet der Seerosenteich im Maurischen Garten der Wilhelma diesen herrlichen Anblick; erst wenn die Temperaturen deutlich sinken, wird der Teich geräumt. 

Leipzig, 31.7.02
Schulanfängertag mit Zuckertütenbaum im Leipziger Zoo
Um allen ABC-Schützen zu ihrem ersten Schultag zu gratulieren, laden wir sie und ihre Fa-milien am Samstag, dem 03.08.2001 ab 11.00 Uhr, zu uns in den Zoo Leipzig ein. Alle Schulanfänger haben an diesem Tag natürlich freien Eintritt, um von unseren Tieren ihre Glückwünsche zu empfangen.
Daneben gibt es einige tierische Überraschungen und ein kleines Präsent für unsere Schulan-fänger. Für Stimmung, Musik und Kinderanimation sorgt dabei Charly’s Rappelkiste auf der Wiese am Ponygestüt sowie ab 14.30 Uhr das Jugendbrassorchester Leipzig an der Hacienda Las Casas.
Um 16:00 Uhr können alle Kinder auf dem Lesehügel - direkt hinter der Flamingoanlage – das bekannte Märchen der Brüder Grimm „Hase und Igel“ mit dem Puppentheater Papperla-papp hautnah miterleben.
Mehr wird von uns jetzt allerdings nicht verraten, nur noch eins: Wir möchten den ABC-Schützen einen spannenden und erlebnisreichen Schulanfang im Zoo bereiten.

Halle, 29.7.02
Zoo-Sommernächte
Alle Nachtschwärmer können an den Samstagen im August bis 24 Uhr durch den halleschen Bergzoo pilgern und das „nächtliche“ Verhalten der Tiere erleben.
Einlass ist an den beiden Zookassen bis 23 Uhr. Alle Tierhäuser bleiben geöffnet und das Zoo-Team mit seinen Tierpflegern steht den Besuchern zur Beantwortung von Fragen zur Verfügung. Der Aussichtsturm im Zoo bietet einen herrlichen Fernblick über die beleuchtete Stadt und ihre Umgebung.
Wer das nächtliche Zooambiente zusätzlich „erhellen“ möchten, darf Lampion und Taschenlampe mitbringen. Die erste tierische Zoo-Sommernacht startet am 03. August.
Für den normalen Eintrittspreis (Erwachsene 3,50 EURO, Kinder 1,50 EURO) können die Zoobesucher in die „Schlafzimmer“ der Schimpansen, der Elefanten und der anderen (auch nachtaktiven) Tiere schauen.
Immer wieder Montag`s...Familientag
An jedem Montag ab August gibt es den ganzen Zoo zum halben Eintrittspreis (aller Preiskategorien). Erwachsene zahlen dann 1,75 EURO und Kinder 0,75 EURO.
Schnäppchenpreise bei den Zoo-Jahreskarten
Ab 01. August 2002 gelten nachfolgend genannte ermäßigte Preise für die Zoo- Jahreskarten:
Erwachsene 12 EURO
Kinder    5 EURO

Duisburg, 2.8.2002
Ferienfreuden zwischen Blumen und Bäumen
Vor wenigen Wochen öffneten sich die Tore zur Landesgartenschau NRW 2002 auf Schloss Dyck im nahen Jüchen (Kreis Neuss).
Die Service- und Werbeabteilungen der Landesgartenschau 2002 und des Zoo Duisburg haben soeben eine Kooperation beschlossen – unter anderem auch in Hinblick auf eine mögliche Bundesgartenschau, die in einigen Jahren in Duisburg präsentiert wird…
In diesem Zusammenhang beschlossen Landesgartenschau und Zoo ein Ferien-Gewinnspiel, bei dem jedermann mitmachen und Familienkarten für die Landesgartenschau gewinnen kann.
Die Preisfrage lautet: Wo findet die Landesgartenschau 2002 statt?
Die Antwort bitte bis zum 31. August 2002 an info@stiftung-schloss-dyck.de
Zu gewinnen gibt es 5 Familieneintrittskarten für die Landesgartenschau
Am 25. August wird der Zoo einen eigenen Aktionsstand auf der Landesgartenschau 2002 herrichten, an dem Kinder sich das (Schmink-)Aussehen von Bär, Tiger oder Affe geben lassen können, ein Glücksrad wird für kleine Gewinnspiele sorgen und jedermann kann Prospektmaterial in Hülle und Fülle mit nach Hause nehmen.
Im Gegenzug wird die Landesgartenschau 2002 mit einem eigenen Informationsstand während der Sommernacht des Zoos am 31. August für den Besuch der neuen historischen Gartenanlagen auf Schloss Dyck werben.

Naturschutzbund NABU, 1. August 2002
NABU freut sich über Zuwachs bei Mitgliedern
Flasbarth: Agrarwende bleibt zentrale ökologische Herausforderung
Bonn. Der Naturschutzbund NABU kann bei seinem Einsatz für Mensch und Natur weiterhin auf ein solides Fundament bauen. "Im vergangenen Jahr haben wir sowohl bei den Mitgliedern als auch bei den Finanzen wieder ordentlich zugelegt", sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth bei der Vorstellung des NABU-Jahresberichtes 2001. Auch mit der Arbeit der aktuellen Bundesregierung zeigte sich Flasbarth ungeachtet notwendiger Kritik an Tempo und Konsequenz bei der Umsetzung mancher Vorhaben insgesamt zufrieden: "Mit dem neuen Bundesnaturschutzgesetz, der eingeleiteten Agrarwende oder der ökologischen Steuerreform hat Rot-Grün die richtigen Weichen für eine nachhaltige Verbesserung unserer natürlichen Lebensgrundlagen gestellt."
Die Reform des Bundesnaturschutzgesetzes bezeichnete NABU-Präsident Flasbarth als eine der zentralen umweltpolitischen Leistungen der auslaufenden Legislaturperiode. "Auf eine solche tragfähige Grundlage für den Umwelt- und Naturschutz in Deutschland haben wir viel zu lange warten müssen." Flasbarth kritisierte in diesem Zusammenhang sowohl Union als auch FDP, die sich im Bundesrat diesem überfälligen Fortschritt verweigert und das Gesetz in den Vermittlungsausschuss verwiesen hatten.
Als weiteren Pluspunkt der aktuellen Bundesregierung bezeichnete Flasbarth die Agrarwende. "Mit der Förderung des Ökolandbaus, dem Aus für die tierquälerische Hühnerhaltung sowie den ersten Umschichtungen bei den Agrarsubventionen ist endlich Bewegung in die verkrustete Agrarlandschaft gekommen." Flasbarth forderte die künftige Bundesregierung auf, den eingeschlagenen Weg entschlossen fortzusetzen und insbesondere die jüngsten Vorschläge von EU-Kommissar Franz Fischler zur europäischen Agrarreform zu unterstützen: "Wer wie der Deutsche Bauernverband den vorgesehenen Ersatz der Direktzahlungen durch eine produktionsorientierte und an Umweltauflagen gekoppelte Grundprämie blockieren will, handelt gegen die Interessen der Verbraucher und der Landwirte selbst." Der NABU-Präsident zeigte sich befremdet über die programmatischen Aussagen von Peter Harry Carstensen (CDU), Agrarexperte in Stoibers Wahlkampfteam: "Die Rolle rückwärts ist als Leitbild einer modernen, wirtschaftlichen sowie umwelt- und verbraucherfreundlichen Landwirtschaft vollkommen ungeeignet."
Die Ökologische Steuerreform müsse nach Ansicht des NABU-Präsidenten allem billigen Populismus von Union und FDP zum Trotz als eine der herausragenden Leistungen der rot-grünen Bundesregierung fortgesetzt und weiterentwickelt werden. Darüber hinaus müssten weitere Umweltbelastungen - etwa die Flächenversiegelung oder der Einsatz von Kunstdünger in der Landwirtschaft - in die künftigen Stufen der ökologischen Steuerreform einbezogen werden.
Der NABU-Präsident forderte Bund und Länder auf, das ehrenamtliche Engagement im NABU und anderswo stärker als bislang zu unterstützen. Dazu gehöre auch, dass den zivilgesellschaftlichen Organisationen stärker als bisher finanzielle Unterstützung gewährt werde. "Gemeinwohlorientierung braucht starke Verbände, die eine Plattform für gesellschaftliches Handeln bieten", so Flasbarth abschließend.
 
Naturschutzbund NABU, 2. August 2002
NABU kritisiert Beginn der Wasservogeljagd in Frankreich
Schlag ins Gesicht aller Europäer
Bonn. Der Naturschutzbund NABU und seine europäischen Partnerverbände von BirdLife International haben den morgigen Beginn der Wasservogeljagd in Frankreich scharf kritisiert. "Das ist ein Schlag ins Gesicht aller Europäer und Barbarei in Reinkultur!", sagte NABU-Europaexperte Claus Mayr. Frankreich wurde wegen seiner zu langen Jagdzeiten mehrmals vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) verurteilt. Dennoch löst die neue Regierung jetzt ein Versprechen gegenüber der mächtigen Jagdlobby ein.
Der französische BirdLife-Partner des NABU, die "Ligue pour la Protection des Oiseaux (LPO) und der Dachverband der über 2.000 französischen Natur- und Tierschutzvereine, "France Nature Environnement" (FNE), haben bereits eine erneute Beschwerde bei der Europäischen Kommission angekündigt. "Die neuen Dekrete der französischen Regierung werden keinen Bestand haben", zeigte sich Mayr überzeugt. Schon im Sommer 1998 hatte Frankreich auf Druck der Jägerschaft die Jagdzeit für bedrohte Zugvogelarten wie Bekassine, Uferschnepfe und zahlreiche Entenarten vom Juli bis in den Februar verlängert und sich dafür ein Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission eingehandelt. Um ein drohendes Urteil des EuGH abzuwenden, gründete sich in Frankreich eine Jägerpartei, die im Sommer 1999 mit sechs Abgeordneten ins Europäische Parlament einzog und hier für eine Aufweichung der EG-Vogelschutzrichtlinie streiten wollte. Dem setzten der NABU und seine BirdLife-Partner eine europaweite Unterschriftenaktion entgegen, die in nur wenigen Monaten über 2 Millionen Unterschriften gegen das französische Jagdgesetz erbrachte und schließlich zum Urteil des EuGH führte. "Über eine Million Unterschriften kamen damals alleine aus Frankreich. Das zeigt, dass auch die meisten Franzosen selbst einen Rückfall ins jagdpolitische Mittelalter verhindern wollten", sagte Mayr

 

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Natur- und Artenschutz

Central Kalimantan is burning again
In 1997, as a result of the ill-conceived and then aborted Mega Rice project to drain 1 million hecateres of wetland, mostly peatland to convert it to rice padi, followed by the El Nino fires, 80% of the developed peat covered landscape burned and 20% of the pristine peat swamp forest areas in Central Kalimantan were damaged severely.
Now the fires have started again in this 'mini' El Nino year and already airports are being closed in Kalimantan and Sumatra, people are choking in the smoke and haze and the remaining ecoststem is threatened with severe damage once more. The last remaining large tropical peat swamp wilderness in the world (2.5 million hectares) is in Central Kalimantan, based on the River Sebangau and its catchments. It is also home to the largest surviving single population of orang utan in the world.
A few local inhabitants under the guidance of Suwido Limin are trying to combat the problem but the task is almost impossible. They have no money, no transport, no equipment only some basic tools and low-tech ideas that worked on a small scale in the past and which they are putting into effect again.
Suwido can only operate in a limited way and he needs money to set an example and try to influence the Provincial and Local Governments (where he is respected) to take positive steps themselves and also to inform local people of the problems and educate them to adopt different forms of land management without using fire. This is a fight for an ecosystem, for the lives and minds of people, for alleviation of poverty, for the survival of orang utan. Action, support and pressure are required now.
Professor Jack Rieley
Director Kalimantan Tropical Peat Swamp Forest Research Project
Centre for Environmental Management
University of Nottingham
Jack.Rieley@.nottingham.ac.uk
 
Zürich, 20 Minuten 28.7.2002
Wettlauf mit der Zeit
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/2864924
Nigeria ist nach Angaben von Umweltschützern einer der Hauptumschlagplätze des illegalen Handels mit bedrohten afrikanischen Affenarten. Die Abnehmer sitzen vor allem in Asien, dem Nahen Osten und Osteuropa. Im Januar wurden Umweltschützer aufmerksam, als im Taiping-Zoo in Malaysia vier Gorillababys aus Nigeria auftauchten. Den Exportpapieren zufolge wurden die Tiere im Zoo der Universität von Ibadan, 120 Kilometer nördlich von Lagos, gezüchtet. Die Angestellten dort wissen aber nichts von einem Zuchtprogramm. Der einzige Gorilla im Zoo ist ein 37 Jahre altes Weibchen - zu alt, um noch Nachwuchs zu bekommen. Olalekan Akanji, ein Pfleger im Zoo, erklärt, die vier Affen in Malaysia stammten «aus dem Dschungel in Kamerun» und hätten mehrere Monate im Zoo verbracht. Er habe sie mit Milch und Zuckerwasser in Fläschchen gefüttert, und einem habe er sogar Dreirad fahren beigebracht.

Rheinische Post 29.7.2002
Pro Wildlife: Orang Utan vom Aussterben bedroht
http://www.rp-online.de/news/wissenschaft/erde/2002-0729/oran_utan.html
Pro Wildlife schlägt Alarm. Nach Angaben der Tierschutzorganisation ist der Orang Utan vom Aussterben bedroht. Der indonesische Tropenwald werde dramatisch schnell abgeholzt. Jährlich werden etwa eine Million Hektar Wald in Indonesien zerstört - dies entspricht der Größe von 2,5 Fußballfeldern pro Minute. Knapp 9.000 Sumatra Orang Utans und bis zu 15.000 Borneo Orang Utans soll es nach neuesten Untersuchungen noch geben.

Kölner Stadt-Anzeiger 25.7.2002
Bärendienst am einarmigen Banditen
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1027254375724
Las Vegas. Die Nachricht, dass das Casino „Mandalay Bay“ zwei Panda-Bären aus China besorgen will, sorgte unter Tierschützern für promptes Entsetzen: „Panda-Bären unter einem Dach mit Showgirls und Spielautomaten? Das ist die extremste Form von kommerzieller Ausbeutung einer bedrohten Tierart, die mir jemals untergekommen ist“, schimpft etwa Ginette Hemley vom World Wild Life Fund. Doch die Casino-Manager haben derlei Einwände einkalkuliert und eine entwaffnende PR-Strategie entwickelt: Sie wollen sämtliche Einnahmen, die sie mit den Panda-Bären erzielen, der Tierforschung und dem Erhalt der äußerst seltenen Bären zur Verfügung stellen. Und die Summe, mit der sie dabei rechnen, beträgt nicht weniger als 50 Millionen Dollar pro Jahr.
„Die erste Reaktion auf eine solche Idee ist natürlich negativ. Aber vielleicht sollte man sich das Ganze doch mal genauer durch den Kopf gehen lassen“, sagt David Towne vom amerikanischen Verband zum Erhalt der Panda-Bären.
Auch die Kritik, es sei unmöglich, den Bären in der Wüstenstadt Las Vegas eine artgerechte Umgebung zu bieten, entkräftet das Casino mit millionenschweren Argumenten: Für zehn Millionen Dollar soll im Mandalay-Bay-Hotel ein Glasdom gebaut werden, der den Bären ein Umfeld bietet, mit dem kein Zoo der Welt konkurrieren kann. Und zur Betreuung und weiteren Erforschung der Pandas will das Casino einen ganzen Stab von Wissenschaftlern einstellen. „Wir rechnen mit fünf Millionen Besuchern pro Jahr. Bei einem Eintritt von zehn Dollar pro Person, wären das 50 Millionen Dollar pro Jahr, die wir der chinesischen Regierung für Erhalt und Erforschung der Panda-Bären zur Verfügung stellen würden“
Das Mandalay-Bay hat gute Chancen, sowohl die chinesische als auch die eigene Regierung zu überzeugen. Den Chinesen winken die größten jemals mit Panda-Bären erzielten Einnahmen. Außerdem ist der Besitzer des Mandalay-Bay-Hotels einer der wichtigsten Wahlkampfspender der Republikanischen Partei.

Dresdner Neueste Nachrichten 31.7.2002
Zwölf Luchse streifen durch den Harz
http://www.dnn.de/regional/28025.html
Seit August 2000 streifen wieder Luchse durch den Harz. Acht Weibchen und vier Kuder haben sich mittlerweile einen beachtlichen Teil des Mittelgebirges mit seinen rund 2500 Quadratkilometer großen Waldflächen "zurückerobert". Im Eingewöhnungsgehege an den Rabenklippen bei Bad Harzburg wurden die ohnehin sehr vorsichtig agierenden Räuber für ihr Leben in der freien Wildbahn vorbereitet. Zugleich konnten sie sich in dem 0,7 Hektar großen Wildgehege ganz allmählich an das raue Klima und die ungewohnte Gebirgslandschaft gewöhnen. Etwa 30 Luchse hätten im Harz Platz. Experten warten jetzt erst einmal ab, ob es demnächst Nachwuchs bei den scheuen Einzelgängern gibt.

Weser Kurier 1.8.2002
Pechsträhne für Adebar
http://www.weser-kurier.de/regionales/fs_wk_reg_nor.html?id=23176
Storchenprobleme im Landkreis Osterholz

Ostsee Zeitung 2.8.2002
Seit über 30 Jahren als Naturschutzhelfer unterwegs
Erhard Franke: Herr der Adler
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112741_484766.html
Ein Mann der mit den See- und Schreiadlern sozusagen auf Du und Du steht, ist der Stralsunder Erhard Franke.

Berliner Zeitung 2.8.2002
BerlinOnline: Woher bekommt man Junghai-Mägen?
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/feuilleton/.html/164572.html
Thomas Seiler, Sie haben für Paul Bocuse gearbeitet und eine Gänseleberterrinen-Fertigung betrieben. Für Oktober planen Sie ein zehngängiges Dumas-Menü. Lassen sich die Rezepte aus Dumas’ Sammlungen heute eigentlich noch nachkochen?
Seiler: Die Probleme wird man eher damit haben, so manche Zutaten zu bekommen. Aber das liegt letztendlich auch nur am Preis. Schildkröten, Pfauen, Schwäne. Junghai-Mägen kriegst du wahrscheinlich nicht so leicht, aber Singvögel sind in Südfrankreich unter der Hand schon zu bekommen. Die fängt man dort mit Schlingen aus Rosshaar, entfernt den Magen, hackt die Innereien klein, vermischt sie mit viel Gänseleber, streicht sie auf getoastetes Weißbrot und legt dann eine gebratene Schnepfe drauf. Artenschutz gut und schön - aber das Angebot, speziell in Frankreich, ist wieder ganz schön extrem geworden. Ein Kilo Lungenbraten vom Wisent kostet zurzeit nämlich über 180 Euro, und ein Stück Axis-Hirsch aus Bengalen dürfte überhaupt schwer aufzutreiben sein.

Frankfurter Rundschau 24.7.2002
Ein gefräßiger Fisch mit der Fähigkeit zum Landgang
http://www.fr-aktuell.de/fr/104/t104004.htm
Mit Elektroschocks und Gift will das US-Umweltministerium den asiatischen Schlangenkopf-Fisch aus den Staaten vertreiben

For sale: Russia's killer whales, $1m a head
By Paul Kelbie, 06 July 2002
The Russian government is offering hunters the chance to capture and sell killer whales into captivity for $1m (£660,000) a head. It has granted permission for 10 orcas to be sold, possibly to Japan's new Port Nagoya Public Aquarium, Canada or the United States. The Whale and Dolphin Conservation Society fears the licences will drive the species to the brink of extinction.

Authorities have seized 27 rare monkeys from a widely respected Dutch scientist
working in the Amazon, accusing him of violating Brazilian wildlife laws. The raid, which occurred Wednesday, shocked Marc Van Roosmalen, who has gained international renown for documenting five new monkey species over the past six years.
http://story.news.yahoo.com/news?tmpl=story&u=/ap/20020727/ap_wo_en_po/brazil_monkey_trouble_1

Record sea temperatures threaten Great Barrier Reef
Sea temperatures last summer were the warmest on record and this year's El Nino event means the risk of mass coral bleaching has increased considerably
http://enn.com/news/wire-stories/2002/07/07262002/s_47956.asp

Wildfire bypasses giant sequoias
A massive wildfire racing through the Sequoia National Forest in California spared some of the world's largest and oldest trees.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/07/07262002/s_47958.asp

Cambodia declares pristine mountain forest protected area
The Cambodian government has declared the central Cardamom Mountains a protected area.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/08/08012002/ap_48019.asp

50,000 year-old predator found intact
http://dailytelegraph.com.au 31 July 2002
Skull and partial skeletal remains of the ancient Australian marsupial lion, thylacoleo, have been uncovered before. However, it is claimed that this is the first time a full skeleton containing every bone has been found. Even more exciting is the discovery of preserved DNA in the specimen – estimated to be 50,000 years old.

Pod of 54 whales die on Australian coastline
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/17071/story.htm

Protecting raptors from electrocution
http://enn.com/news/enn-stories/2002/08/08022002/s_47756.asp

Atlantic sharks coming closer to shore
Overfishing of shark prey in the Atlantic Ocean means sharks are coming closer to shore to find food and may mistake swimmers for a meal
http://enn.com/news/wire-stories/2002/08/08022002/reu_48026.asp

Romania crude oil spill flows toward Danube
Scores of tons of crude oil that spilled from a flood-damaged pipe in southeastern Romania
  http://enn.com/news/wire-stories/2002/08/08022002/reu_48025.asp

Nine beached whales die on Cape Cod beach, dozens of others are saved
More than 50 pilot whales beached themselves on a stretch of Cape Cod sand
  http://enn.com/news/wire-stories/2002/07/07302002/ap_47981.asp

Creatures of the night help gauge timber practices
Radio transmitters attached to nocturnal, reclusive bats may provide data that can help the national timber industry better plan harvesting practices.
http://enn.com/news/enn-stories/2002/07/07312002/s_47881.asp

Cambodia passes long-awaited law to curb logging
Cambodia's parliament on Tuesday set a penalty for illegal logging of up to 10 years in jail
http://enn.com/news/wire-stories/2002/07/07312002/reu_48004.asp

Norway in talks with Japan on whale exports
Resuming trade in whale products, despite a global ban and renewed outrage from environmentalists.
http://enn.com/news/wire-stories/2002/07/07312002/reu_47991.asp
 
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Weitere Infos

Der Zoologische Garten 
Band 72, Heft 4 2002
Das Afrikahaus im Zoo Dresden. Hubert Lücker
Kiwihaltung und Kiwizucht im Zoologischen Garten Frankfurt am Main. Rudolf Wicker
Folgebruten beim Krokodilwächter (Pluvianus aegyptus) unter Gehegebedingungen. Wolfgang Dressen
Conservation and Breeding of the Kulan in Ukraine. Nataliya I. Yasynetska et al.
Notes on the husbandry of the arapaima, Arapaima gigas, at "Faunia", Madrid. Miguel Casares et al.
Wirkung einer aktiven Futterbeschaffung mittels Futterkisten auf das stereotype
Gehen und den Glukokortikoidspiegel von Margays, Leopardus wiedi, im Zoo
Zürich. Markus Gusset et al.
Lothar Dittrich 70 Jahre. Michael Böer et al. 


13. Zoosammlertreffen 2002
am 7. September 2002 in Wuppertal mit Tauschbörse, Führung durch den Zoo, Versteigerung. Der Erlös kommt der Berggorilla- und Regenwald-Direkthilfe e. V. zugute. Am 8. September Führung durch den AquaZoo Düsseldorf. Gebühr: 25,- Euro
Organisation: Klaus Schüling schueling@tiergarten.com , Herman Reichenbach reichenbach.herman@online.guj.de
Komplette Einladung, ausführliches Programm und Hintergründe zum Zoosammlertreffen:
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-Zoosammlertreff.htm
 


Aus dem NABU-Umweltkalender
Freitag, 2. August 2002 Berlin 14:00 Internationales Symposium Natur ohne Jagd. Ort: Technische Universität
Montag, 5. August 2002 München 11:00 Bund Naturschutz zum Donauausbau
Mittwoch, 7. August 2002 Bad Segeberg 11:00 Pk von NABU, Stadt Bad Segeberg u.a. zum Programm der "Europäischen Nacht der Fledermäuse 2002" am 25.08
Mittwoch, 7. August 2002 Osnabrück 12:00 Jahres-Pk der DBU zum Themenschwerpunkt Naturschutz




Zwei Eilaktionen von Rettet den Regenwald

Wieder Mord im Amazonas
Bereits sechs brasilianische Umweltschützer wurden seit vergangenem Sommer umgebracht, zuletzt Ademir Alfeu Federicci aus Altamira. Andere stehen auf einer Todesliste, weil sie gegen Regenwaldzerstörung kämpfen. Schicken Sie eine Protestmail an den brasilianischen Präsidenten über unsere homepage www.regenwald.ORG

Pipeline-Finanzierung
Italienische Großbank vor dem Absprung?
Die italienische Großbank BNL, die die WestLB-Pipeline in Ecuador mit finanziert, gerät immer stärker unter Druck von Gewerkschaften und Umweltgruppen. Offenbar denkt die Bank über einen Ausstieg aus der Pipeline-Finanzierung nach. Bitte unterstützen Sie die Arbeit unserer italienischen Partnerorganisationen! Schicken Sie eine Protestmail an die BNL über unsere homepage www.regenwald.ORG



The Laboratory for Conservation Genetics has assembled a reference database of literature related to Conservation Genetics. This database is searchable on the web ( http://www.rareDNA.com ), and references (usually complete with abstracts) can be downloaded. Over 1700 references already in the database. Phil Morin and Karen Chambers
Laboratory for Conservation Genetics
Max Planck Institute for Evolutionary Anthropology
Inselstrasse 22
D-04103 Leipzig Germany

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Ausstellungen

BREMEN Gerhard Marcks Haus
Der Zoo, Die Wildnis Und Die Weide - Deutsche Tierplastik von August Gaul bis Joseph Beuys
bis 27.10.2002
http://www.marcks.de

BRIENZ Schweizerisches Freilichtmuseum
Ausstellungen Rund Um Das Rindvieh
bis 31.10.2002
http://www.ballenberg.ch

OSNABRÜCK Museum am Schölerberg
Nachtschicht - Das geheimnisvolle Leben der Fledermäuse
bis 1.9.2002
http://www.physik.uni-osnabrueck.de/~ahaenel/home.html

GLURNS GLORENZA BZ Nationalpark Stilfserjoch
Nachtleben – Geheimnisse Der Finsternis
Aug 2002 bis Jan 2003
http://www.stelviopark.it/

FRANKFURT Zoologischer Garten:
Wilde Tiger Von Bandhavgarh
bis 30.8.2002
http://webmuseen.de/dA.html?20320

SEEBACH Naturschutzzentrum Ruhestein im Schwarzwald:
Floras Alltagskleid - Die 100 häufigsten Pflanzen Deutschlands
bis 18.8.2002
http://www.naturschutzzentren-bw.de/ruhestein/

Der ehemalige Tierpark Schweinfurt
Die Ausstellung, ergänzt durch die Originale des Stadtarchives Schweinfurt, wird vom 11. Juli bis 22. September im Gunnar-Wester-Haus, Martin-Luther-Platz 5, Schweinfurt, erneut gezeigt.
Öffnungszeiten: Di-Fr 14-17 Uhr, Sa/So 10-13 und 14-17 Uhr.
http://www.zoo-ag.de/schweinfurt.htm

LICHTENSTEIN Museum der Stadt Lichtenstein:
Das Raubtier in der Grafik - Aus der Sammlung von Prof. Karl Max Schneider
7.6. bis 11.8.2002
Ernst-Thälmann-Str. 29, 09350 Lichtenstein, Tel. 037204-86453; Di-Fr 14-17:00, Sa+So 13-18:00
7. August: 3. Lichtensteiner Karl-Max-Schneider-Vortrag: Peter Müller: "Die Entwicklung des Leipziger Zoos nach dem Tode von Prof. Schneider"

HEIDELBERG Tiergarten Heidelberg
SOUVENIRS - EINE GEFAHR FÜR DIE NATUR?
Sommer 2002 
http://www.zoo-heidelberg.de

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
RETTET DIE RIFFE
4.7. bis 6.10.2002 
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm

BREMEN Übersee-Museum:

KLEIN - SCHWARZ - SCHNELL
Verteidigungsstrategien im Tierreich
Bis auf weiteres
http://www.uebersee-museum.de/

FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum
VÖGEL
Noch bis 29.9.2002
http://www.fr.ch/mhn

OLDENBURG Landesmuseum für Natur und Mensch:

KOMMEN UND GEHEN UNSERER SÄUGETIERE
bis 1.9.2002
http://www.naturundmensch.de

HEILBRONN Naturhistorisches Museum der Städtischen Museen Heilbronn:
LEBENDE FOSSILIEN Die wahren Oldies auf der Erde
bis 8.9.2002
http://www.museen-heilbronn.de

DETMOLD Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde
...SO FREI, SO STARK Westfalens Wilde Pferde

bis 31.10.2002

http://www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold/index.htm

EICHSTÄTT Jura-Museum
EULE UND MENSCH
bis 25.8.2002
http://www.Jura-Museum.de

 

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos   ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
TV-Tipps

Sa., 03.08.2002, 17:55-18:35 VOX, tierzeit, Vielfraß - Phantom am Polarkreis
Sa., 3.08.2002, 17.55 Kabel1, abenteuer leben: NABU-Artenschutzzentrum in Leiferde NEU
Sa., 03.08.2002, 21:40-22:10 ORB, Djerry - "Zahle nie für ein Gorillababy!"
Mo., 05.08.2002, 16:00-16:10 BR, Zoo & Co., Ein Zoo für Insekten Wh
Mo, 5. 8. 2002, 19.00-19:30, BR3: Habari Serengeti: Rhinos in Not? NEU
Di., 06.08.2002, 16:00-16:10 BR, Zoo & Co., Tiere zwischen Tag und Nacht (Grzimekhaus Zoo Frankfurt) Wh
Mi., 07.08.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Roatan - Natur auf der Pirateninsel (Tropical Treasure Bird Park
Mi., 07.08.2002, 16:00-16:10 BR, Zoo & Co, Von Löwen, Tigern und Geparden (Planung Raubtierhaus München; Geparden im Zoo Neuwied) Wh von 1993
Do., 08.08.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo - Große Tiere an der Leine, Gorillas, Elefanten und Flusspferde in Hannover Wh
Do., 08.08.2002, 16:00-16:10 BR, Zoo & Co., Waldrapp (Marokko) Wh
Fr., 09.08.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Zoo - Inselgeister, Fingertiere, Chamäleons und Bambuslemuren auf Madagaskar Wh
Fr., 09.08.2002, 20:15-21:15 N3, Neue Zoogeschichten, Amüsantes aus Stall und Gehegen, Wh



ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 

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