 | Zoopresseschau Zoo-AG Bielefeld http://www.zoo-ag.de | . | | Ausgabe 117 vom 27. Juni 2002 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | |  | ISSN 1619-6643 | | | Liebe Leser, "Wachablösung" in Berlin: Dr. Frädrich weiht als letzte Amtshandlung die neuen Robbenanlagen ein und übergibt sein Amt an Dr. Lange. Dieser hat das Menschenaffenhaus als "in seiner Konzeption überholt" im Visier. Vielleicht bleiben uns irgendwann in der Zukunft handaufgezogene Affenbabys in T-Shirts erspart, auch wenn die ARD und andere Sender sich noch so begeistert darauf stürzen, wie letzte Woche in der gleich dreimal wiederholten Doku "Der Herr der Affen". | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Berliner Morgenpost 27.6.2002 «Der Abschied fällt mir nicht leicht» http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story530497.html Herr Frädrich, nach 36 Jahren endet am Freitag ihr Dienst im Berliner Zoo. Mit welchem Gefühl sehen Sie diesem Tag entgegen? Hans Frädrich: Mit einem gemischten. 36 Jahre sind wirklich genug. Ich freue mich darauf, in Ruhe durch den Zoo gehen zu können. Aber der Abschied fällt mir nicht leicht. Was waren im Rückblick die entscheidenden Momente für Sie im Berliner Zoo? Es gab viele. Als ich 1966 anfing, hatte der Zoo noch viele Brachflächen. Das war eine spannende Zeit. 1987 konnten wir nach einem Machtkampf mit der Berliner Politik endlich das Erweiterungsgelände eröffnen. Dann haben die Tiere für viel Aufregung gesorgt. 1980 durfte ich die Pandabären Bao Bao und Tjen Tjen aus China holen. Bei der politischen Lage damals war das eine besondere Reise. Als Erfolg können Sie dafür das Flusspferdhaus verbuchen. Das ist ein technisch hochkompliziertes Haus, auf das ich stolz bin. Wir haben ein Jahr gebraucht, um das Wasser klar zu kriegen. Die Anlage für Pinguine und Robben ist auch so ein Hightech-Gebäude. Hightech, ist das die Zukunft des Berliner Zoos? Es gibt hier nicht viel Platz, große Dschungellandschaften lassen sich nicht verwirklichen. Dafür hat Berlin als Deutschlands ältester Zoo wunderbare, unter Denkmalschutz stehende Häuser. Wir müssen Tiere wie auf einer Bühne präsentieren, natürlich tiergerecht. Ich glaube, dass sich die Zahl der Arten in Zukunft leicht reduzieren wird. Haben Sie zum Schluss noch einen Rat für Ihren Nachfolger? Bewährt hat sich, alle paar Jahre einen baulichen Höhepunkt zu setzen. Und gut auf die Tierpfleger zu achten, das Kapital des Zoos. Berliner Morgenpost 27.6.2002 Der Zoo bekommt einen neuen Chef http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story530495.html Als letzte Amtshandlung wird Zoodirektor Hans Frädrich morgen die neue Pinguin- und Robbenanlage einweihen. Im Anschluss übergibt der 64-Jährige die Geschäfte an Jürgen Lange, den bisherigen Aquarium-Chef. Dr. Jürgen Lange (60), geboren in Dessau, wuchs in Wuppertal auf und arbeitete an der «Wilhelma» in Stuttgart. Seit 1978 leitet er das Berliner Aquarium. Mit einer Beraterfirma entwickelt er weltweit Groß-Aquarien. Zum 1. Juli übernimmt er zusätzlich die Leitung des Berliner Zoos. Herr Lange, seit fast 25 Jahren leiten Sie das Berliner Aquarium. Gibt es für Sie neben Fischen noch andere Tiere? Jürgen Lange: Zugegeben nein. Zumindest solange ich mein Büro noch im Aquarium habe. Aber ich werde Ende des Monats in das Zoo-Verwaltungsgebäude ziehen. Und dann wird sich das schnell ändern. Zur allgemeinen Beruhigung kann ich anführen, dass ich vor Jahren mit einer Arbeit über Antilopen promoviert habe. Mit welchen Plänen wird sich der neue Direktor der Belegschaft vorstellen? Mit vielen. Das Menschenaffenhaus und das Raubtierhaus sind in ihrer Konzeption überholt. In der Kritik der Besucher steht vor allem die Unterbringung der Greifvögel. Die Fasanerie hat keine Toppräsentation, da steht noch viel zu oft Käfig an Käfig. Für die Braunbären müssten wir uns etwas einfallen lassen. Wir benötigen ein Gesamtkonzept. Das werden wir in Ruhe angehen. Ich sage immer: Nicht nur reparieren, sondern verbessern. Einige Mitarbeiter im Zoo beklagten zuletzt die mangelnde Kommunikation und eine zu starre Hierarchie. Das soll sich ändern. Die Querelen der letzten Zeit haben wir im Aquarium aus größtmöglicher Distanz beobachtet. Deshalb kann ich die Arbeit unvoreingenommen angehen. Aber ich weiß um Animositäten. Das ist mein Vorteil. Was wird Ihnen in den ersten Monaten am wichtigsten sein? Der Zoo muss sich mehr als ein Service-Unternehmen verstehen. Warum wird zum Beispiel auch an den schönsten Sommertagen immer schon um 18.30 Uhr geschlossen? Die Mitarbeiter möchte ich mehr einbinden, die Tierpfleger können oft toll von «ihren» Tieren erzählen. Ein bislang kaum genutzter Trumpf. Und dann die Technik. Und das Aquarium gerät dabei in Vergessenheit? Natürlich nicht. Nach wie vor ist ein Anbau mit einem Großbecken geplant. Ein Traum wäre für mich ein angeschlossenes Restaurant mit Abendöffnung, so dass die Fische beim Essen ganz nah an den Gästen vorbeischwimmen. Berliner Morgenpost 27.6.2002 Antarktische Gefühle http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story530647.html Berlin. Der Zoo hat eine neue Attraktion, ein 15 Millionen Euro teures Paradies für Robben und Pinguine. Offizielle Eröffnung ist morgen. Klimatisierte Luft sorgt im Königspinguin-Haus für Südpol-Gefühle. Das Wasser im Becken ist sechs Grad warm, die Luft liegt bei acht Grad. Besucher können den Königspinguinen beim Schwimmen und Tauchen in der Außenanlage zusehen. Auch die Robben bekommen ihr neues Zuhause in der Anlage. Rheinpfalz Online 24.6.2002 "Gefährdete Tierarten erhalten" http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020624:2992005 Die parlamentarische Staatssekretärin im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und Afrika-Beauftragte des Bundeskanzlers, Dr. Uschi Eid, enthüllte die Sponsorentafel der "Stiftung Artenschutz" im Landauer Zoo. Sie freue sich, sagte die Staatssekretärin, dass gerade der "Tiergarten" in ihrer südpfälzischen Heimat beim Artenschutz diese vorbildliche Arbeit leiste. Dass es gerade kleinere Anlagen seien, die in Zusammenarbeit mit Organisationen wie der "Stiftung Artenschutz" viel bewegten, zeige sich daran, dass der Zoo sogar einige Tierschutz-Projekte in Ostafrika koordiniere. Sie bedauerte, dass, obwohl Tierschutz schon längst kein Randthema mehr sei, es sehr schwer bleibe, eine breite Lobby für die Rettung aktut bedrohter Arten zu finden. Für das Projekt dieser Sponsoring-Tafeln gut gewählt findet die parlamentarische Staatssekretärin den Namen "ÜberlebensPartner". Dieser Name erinnere an die gegenseitige Abhängigkeit von Mensch und Tier. Partner zu sein, bedeute, die Rechte des anderen zu respektieren und zu schützen. Kieler Nachrichten 21.6.2002 Hoffnung im Tierpark Warder: Besucherzahlen steigen wieder http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-jan_tierpark_Warder_ART.htm "Der Betrieb im Tierpark Warder läuft in vollem Umfang weiter, das Lebenswerk unseres Direktors muss gerettet werden", sagt der stellvertretende Tierparkleiter Dieter Kettenburg. Am 28. Mai stellte der Chef des 1989 gegründeten privaten Haustierparks, Jürgen Güntherschulze, wie berichtet, wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenzantrag beim Amtsgericht in Neumünster. Seitdem führt Insolvenzverwalter Hendrik Gittermann die Geschäfte in der Einrichtung für seltene und gefährdete Haustierrassen. Bis zum Herbst muss eine Lösung gefunden werden, möglich sei beispielsweise eine Aufteilung des Parks in eine Kapitalgesellschaft und eine Stiftung. Auch über einen Verkauf müsse nachgedacht werden. Gemeinsam mit der Tierparkleitung prüft Gittermann zudem, ob der Tierpark Fördermittel beanspruchen kann, beispielsweise vom Arbeitsamt oder vom Landwirtschaftsministerium. Auf etwa 230.000 Euro belaufen sich laut Kettenburg die Verbindlichkeiten. Taunus Zeitung 25.6.2002 146000 Euro für die Katz http://213.138.32.50/sixcms/detail.php?&_id=517849 Mehr als ein Jahr nach der offiziellen Eröffnung ist der Katzendschungel im Frankfurter Zoo immer noch nicht ganz fertig. Im Frühjahr hätte das letzte noch fehlende Raubtier, der Nebelparder, in sein Gehege einziehen sollen. Doch ein Eröffnungs-Termin ist laut Zoo-Direktor Christian Schmidt noch nicht in Sicht. Gerade erst hat sich herausgestellt, dass der Katzendschungel um 1,5 Millionen Euro teurer wird als kalkuliert. Allein der künstliche, beheizbare Kletterbaum für den Nebelparder wird rund 250000 Euro kosten 146000 Euro mehr als geplant. Die Mehrkosten sollen zum Teil mit Spenden in Höhe von 128000 Euro finanziert werden. Nach Angaben der Kämmerei hat der Zoo für das Projekt bereits im vergangenen Jahr mehr Geld als genehmigt ausgegeben. Nürnberger Nachrichten 21.6.2002 Auch zweiter Wolf ist erlegt http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=19025&kat=29 Mehr als zehn Wochen nach der Flucht aus dem Tiergehege im Nationalpark Bayerischer Wald ist auch der zweite Wolf erlegt worden. Wie der Nationalparksprecher sagte, war ein Einfangen der Wölfin unmöglich, weil sie sich nach dem Töten des ersten Wolfs entgegen den Erwartungen von dem Gehege ihrer Artgenossen fernhielt. Die Nationalparkverwaltung bedauerte ausdrücklich, dass nur noch das Töten der beiden Wölfe übrig geblieben sei. Seit ihrer Flucht aus dem Gehege rissen die beiden Wölfe ein Reh sowie zwei Hunde und mehrere Hühner auf einem an den Nationalpark angrenzenden Bauernhof. Fränkischer Tag 20.6.2002 Zweiter Wolf erschossen http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?news/bayern/500-by-c8346.txt Für die beiden im Nationalpark Bayerischer Wald entlaufenen Jungwölfe hat es kein "Happy End" gegeben: Zwei Monate nach Ausbruch aus einem Gehege ist auch das zweite Tier getötet worden. Die Nationalparkverwaltung danke der Bevölkerung, dass die Menschen besonnen und ruhig geblieben seien. Trotz des Abschusses sei durch die zweimonatige Freiheit der beiden Wölfe das negative Image der Art positiv beeinflusst worden, was auch für die Akzeptanz von wilden Wölfen wichtig sei: "Die beiden Tiere haben damit für ihre wilden Verwandten hervorragende Arbeit geleitet", lautet das traurige Fazit des Nationalparks. Grafschafter Nachrichten 24.6.2002 "Bunte Bentheimer erhalten durch Aufessen" http://www.gnonline.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_41348.html Der Nordhorner Tierpark-Leiter Thomas Berling und zwei Haustierhofbesitzer haben sich Ende Mai mit 60 Interessierten aus ganz Deutschland zusammengefunden, um einen bundesweiten Förderverein zur Rettung des Bunten Bentheimer Schweins zu gründen. Der Verein setzt vor allem auf die kleinen Züchter mit wenigen Tieren. "Die Devise lautet ,Erhalten durch Aufessen'. Die Schweine müssen sich vermarkten lassen", fordert Berling, der im Tierpark noch in diesem Jahr einen Imbissstand mit Wurst und Fleisch von den Schweinen eröffnen möchte. Dabei ist er sich durchaus der Problematik bewusst, Fleisch von Tieren zu verkaufen, deren Artgenossen die Besucher kurz zuvor noch gestreichelt haben. Dennoch: Die Strategie des Fördervereins steht bereits fest. Nachdem man genügend Züchter gefunden hat, will man sich mit Schlachtern und Gastronomen an einen Tisch setzen und ein regionales Vermarktungsangebot für das Fleisch erarbeiten. Ohne Sponsoren- und Stiftungsgelder oder EU-Mittel wird es nach Berlings Ansicht aber nicht gehen. Westline 24.6.2002 Schlängelei im Elefantenhaus http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=32c7fb1.nit Insgesamt 1100 Gäste will Zoochef Jörg Adler in der kürzesten Nacht des Jahres von Freitag auf Samstag im Allwetterzoo Münster gezählt haben. Eigentlich schließen sich abends um 19 Uhr die Pforten des Zoologischen Gartens. Nicht aber an diesem Abend. Anlässlich der Mittsommernacht öffnete der Zoo erstmals überhaupt in seiner Geschichte zum Einbruch der Dämmerung erneut seine Türen. Und das bis morgens um zwei. Ab 21 Uhr hatten die Besucher die Gelegenheit, zu einem ungewöhnlichen Besuch der Anlage aufzubrechen. Die Wege waren stimmungsvoll mit kleinen Fackeln versehen, Trommeltöne waren aus der Ferne zu hören, und hier und da vernahmen die Besucher die Töne eines Didgeridoo-Spielers. Höhepunkt der Erlebnisaktion: Der Bauchtanz im Elefantenhaus mit anschließendem Schlangenstreicheln. Westline 23.6.2002 Bauchtänzerin bei den Elefanten http://www.westline.de/lokal/mono.php?file_name=msln0019.htm Im Allwetterzoo wird zum ersten Mal die Mittsommernacht gefeiert. Zu ermäßigtem Eintritt können die Besucher am Freitag ab 21 Uhr Bären, Giraffen und Kormorane beobachten, bei den Elefanten einer Bauchtänzerin zusehen und Schlangen hautnah erleben. Am Kormoranteich haben sich einige Besucher an Biertischen versammelt, andere sitzen vor dem Hintergrund von Straußen und Zebras in der Afrika-Lodge und hören den Trommlern und Didgeridoo-Spielern zu. Basler Zeitung 21.6.2002 Zolli-GV: Die Regierung dankt Peter Studer http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ObjectID=1FD55BB9-AA67-4371-AED87472B81B9F48 Trotz Rekordhitze konnte Verwaltungsratspräsident Peter Lenz an der Zolli-Generalversammlung eine Grosszahl der Aktionäre begrüssen. Ein grosser Dank mit viel Applaus ging an den pensionierten Zolli-Direktor Peter Studer, der sein Amt in schwieriger Zeit übernommen hatte und es verstand, mit den Mitarbeitern ein engagiertes Team zu bilden und das Image des Zolli in der Öffentlichkeit auf einen hohen Stand zu bringen. Seine Nachfolge hat der seit 1993 im Zoo tätige Tierarzt Olivier Pagan unterdessen bereits angetreten. Wie aus dem Jahresbericht zu ersehen ist, haben im letzten Jahr über 1 300 000 Menschen den Basler Zoo besucht. Die Erfolgsrechnung für 2001 schliesst mit einem Verlust von rund 148 000 Franken (Jahresgewinn 2000: rund 33 000 Franken); ohne die zahlreichen Zuwendungen aus der Bevölkerung könnte der Zolli nicht überleben. Für den zweiten Teil der Etoscha-Anlage, wo im Juni 2003 Löwen, Krokodile und Termiten Platz finden werden, fehlen noch 2,5 Millionen Franken Freie Presse 23.6.2002 Gemeinderat fasst Beschluss zu Finanzierugsmodell http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/350703.html Nach einem offenen und ehrlichen Für und Wider, wie es Hirschfelds Bürgermeister Rainer Pamepel einschätzte, habe sich der Gemeinderat am Donnerstagabend mit sieben Ja-Stimmen und einer Enthaltung zum Bau eines kombinierten Bären-Wolfs-Geheges im Tierpark bekannt. Unter Berücksichtigung aller Möglichkeiten, die gegenwärtig abzusehen sind, wird mit Gesamtkosten von 235.000 Euro gerechnet. Damit kann, so der Bürgermeister, zumindest abgesichert werden, dass wir die Genehmigung für das Weiterbetreiben der Bärenhaltung bekommen. Spätestens 2006 wäre ohne grundlegende Änderung des jetzigen Zustandes Schluss gewesen. Lübecker Nachrichten 24.6.2002 "Meereszentrum" in Burg baut riesiges 3-Millionen-Liter-Aquarium http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/ostholstein__817724.htm Jährlich etwa eine halbe Million Besucher strömen in das "Meereszentrum" Fehmarn, um im zehn Meter langen Tunnel aus Acrylglas mitten durch das Haibecken zu marschieren. Da die Haie ihrem derzeitigen Becken allmählich entwachsen, soll im September der erste Spatenstich für einen rund 1440 Quadratmeter großen Anbau erfolgen. Herzstück ist ein 3-Millionen-Liter Aquarium, in denen die Bewohner des jetzt 400 000 Liter fassenden Haibeckens eine komfortable neue Bleibe bekommen sollen. Durch eine Fensterfront von 16 Meter Länge sowie zwei Sichtfenster haben die Besucher einen faszinierenden Blick auf die Unterwasserwelt wie in der freien Natur. Das neue Hai-Aquarium wird sechs Meter tief. Daneben soll auch eine wissenschaftliche Ausstellung über Haie eingerichtet werden. Im jetzigen Haibecken, aus dem die Insassen voraussichtlich im Herbst 2003 in die neue Umgebung umgesiedelt werden, soll eine neue Unterwasser-Rifflandschaft entstehen. Neue Luzerner Zeitung 25.6.2002 Die Vögel kommen gross raus http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30208441 Der Wunschtraum des Exotis-Vereins Uri ist endlich in Erfüllung gegangen. Er weiht nach rund einjähriger Bauzeit seinen Vogelpark ein. Die neue Anlage, die nach unzähligen Fronstunden entstanden ist, heisst Vogelpark Moosbad und bietet zirka vierzig verschiedenen Vogelarten Platz. So können die Besucherinnen und Besucher von kleinen Finken über unterschiedliche Grosssittiche, Amazonen, Kakadus, seltenen Frucht- und Weichfressern sowie Wasservögeln eine ansprechende Artenvielfalt bestaunen. Die offizielle Eröffnung mit den Sponsoren und Gönnern findet am 28. Juni statt. Am 29. und 30. Juni ist Tag der offenen Tür. Neue Zürcher Zeitung 21.6.2002 Tiermärchen aus aller Welt http://www.nzz.ch/2002/06/21/vm/page-article88L53.html Das Buch «Federkleid und Zottelfell», das im Märchenpavillon des Herausgebers, des Zoologischen Gartens Basel, vorgestellt worden ist, ist bereits der zweite Band. Paul Strahm, der die Märchen bearbeitet hat, erzählt, wie die Tiere zu ihren Schwänzen kamen und wie und warum Vater Bär einen Hasen als Babysitter für seine mutterlosen Jungen engagierte. Anlässlich des 125-Jahr-Jubiläums des Basler Zolli vor zwei Jahren war «Schnelle Beine, langer Hals» erschienen. Das neue Buch bietet wiederum nicht nur Unterhaltung, sondern enthält auch zoologische Erläuterungen. Der Erlös geht natürlich an den Zolli. Schweriner Volkszeitung 21.6.2002 Ein Baumriese im Zoo muss weg http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/21.06.02/Zoo/Zoo.html Von den mit Fäulnis befallenen Baumriesen im Rostocker Zoo muss wahrscheinlich nur einer gefällt werden. Eine Untersuchung der Bäume mit einer speziellen Methode habe ergeben, dass eine der amerikanischen Roteichen an der Huftieranlage durch einen Pilz stark geschädigt ist. Die übrigen fünf Bäume, die unter anderem Teil der historischen Eichenallee sind, seien durch Fäulnisherde zwar ebenfalls stark beschädigt, können aber durch entsprechende Beschneidung der Kronen erhalten bleiben, so die Einschätzung der Fachleute. Kölner Stadt-Anzeiger 20.6.2002 Die dritte Braut für den Schwan http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1024582912601 Eine Bergbahn bringt müde Besucher oder Rollstuhlfahrer im Affen- und Vogelpark Eckenhagen problemlos den Hang 'runter oder 'rauf. Mitteldeutsche Zeitung 27.6.2002 Begehbares Gehege wird von Tieren und Besuchern gut angenommen Heim für das Damwild http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1021484201346 Dessau. Vorige Woche wurde es offiziell eröffnet - und obwohl es etwas versteckt hinter den Schweinegehegen liegt, haben sich bereits viele begeisterte Besucher dorthin verirrt. "Das ehemalige Revier des Damwilds war von massiven, hässlichen Eisenzäunen eingefasst", erinnert sich Landes, "wir wollen in die Richtung gehen, den Tieren eine möglichst natürliche und weitestgehend freie Umgebung zu bieten." Auf einer Fläche von knapp 2 000 Quadratmetern haben die fünf Tiere genug Platz, sich frei zu bewegen. Das selbst und aus Spenden finanzierte Gehege wird nicht die einzige Neuerung im Park bleiben. Bald sollen echte Elbe-Biber ein auf ihre Lebensgewohnheiten zugeschnittenes Heim bekommen. Main Rheiner 27.6.2002 Auflagen weitestgehend erfüllt http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=919149 Mainz. Bei erneuten Vor-Ort-Kontrollen habe sich der Besitzer des Liger-Pärchens, 18 Pavianen und eines einzeln gehaltenen Mandrills kooperativ gezeigt und nachgewiesen, dass er weitere Gitter bestellt habe zur Vergrößerung des Freigeheges der Paviane. Die Gehege für die anderen Tiere entsprächen nun den Bestimmungen. Vor dem Amtstierarzt müsse er seine Sachkenntnis zur Haltung der Tiere nachweisen, die er benötige, um diese zur Schau stellen zu können. Wie er angegeben und nachgewiesen habe, stammten die Tiere vom ehemaligen Zoo des Zirkus Fliegenpilz. Ostsee Zeitung 27.6.2002 Im Tierpark entsteht ein Biotop für artbedrohte Fische http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112754_465072.html Stralsund. Im ehemaligen Hühnerauslauf des Tierparks, wo früher das Federvieh gackerte, wird seit Montag gebuddelt. Im Wahlpflichtkurs richten die Schüler der 7. und 8. Klasse der Diesterweg-Realschule eine komplette Teichanlage her. Die Störche, die im Auslauf nebenan untergebracht sind, können den Teich zusätzlich als ihre neue Heimat in Beschlag nehmen. Nutzer des Biotops sollen artbedrohte Fische sein. Dazu gehört zum Beispiel der Baltische Stör. Berliner Morgenpost 20.6.2002 Wahre Affenliebe: «ARD-exclusiv» http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/fernsehen/story528960.html «ARD-exclusiv»: Notstand im Berliner Zoo: Das Gorillamädchen Sangha steckt in einem Nahrungsengpass, denn ihre Mutter hat nicht genug Milch. Die Reportage begleitet den Pfleger samt Patienten und erzählt dabei die Geschichte einer Affenliebe. B.Z. (Berlin) 20.6.2002 Reimon, der Herr der Affen http://bz.berlin1.de/bz/aktuell/news/020621/oberaffe.htm Um diesen Job wird Reimon Opitz beneidet. Er darf, wann immer er will, seinem Affen Zucker geben: Der Pfleger im Berliner Zoo ist zum Herren der Affen geworden, nimmt schwächliche Gorilla-Babies zu sich nach Hause, päppelt sie auf. ORF News , 21.06.02 "Mirra Li" fühlt sich in Schönbrunn wohl http://wien.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=1&id=209014 Der Tiergarten Schönbrunn hat eine neue Bewohnerin: Das Koala-Weibchen "Mirra Li" ist seit einer Woche in Österreich und zeigt laut Tiergarten alle Anzeichen von Wohlbefinden. Das Koala-Weibchen Mirra Li hat gleich nach ihrer Ankunft aus den USA ihre neue Anlage neugierig inspiziert und vom dargereichten Eukalyptus gekostet. Erste Kontake mit "Zukünftigem" Mirra Li wurde vor zwei Jahren im Zoo von Houston im US-Bundesstaat Texas geboren. Salzburger Nachrichten 27.6.2002 Koalalady Mirra Li scheint sich in der Sommerhitze recht wohl zu fühlen http://www.salzburg.com/sn/02/06/27/artikel/310964.html Berliner Kurier 23.6.2002 Schloss Friedrichsfelde lädt wieder zum Besuch http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/kultur/.html/artik1.html Tierpark Friedrichsfelde: Das Schloss wird mit neuer Innenausstattung wieder eröffnet. Am Wochenende wurde Stiftungsfest gefeiert und die Ausstellung "Vom Lustschloss zum Museumsschloss" eröffnet. Die Sanierung (2,5 Millionen Euro) kann wegen der angespannten Haushaltslage in Berlin vorerst nicht in Angriff genommen werden. Mitteldeutsche Zeitung 23.6.2002 Tierpark öffnete erstmals die Gruft http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1021484200486 Zum ersten Mal hatten die Dessauer Tierparkmitarbeiter am Sonntag nicht nur die Mausoleumshalle, sondern auch die Gruft von Prinz Wolfgang, Sohn des Herzogs Eduard, für die Besucher geöffnet. Dass sie damit richtig lagen, bewies der große Besucherandrang. Westdeutsche Zeitung 26.6.2002 Kamelstute Fatima starb nach Geburt http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=102192259 Wie nah Leben und Tod oft beieinander liegen, musste der Krefelder Zoo jetzt wieder erfahren. Wenige Stunden nach ihrer dritten Geburt ist die Kamelstute "Fatima" an den Folgen gestorben. Das Junge ist wohlauf, es wird nun von Tierpflegerin Ute Kampmeier-Brünsch von Hand aufgezogen. Main Rheiner 26.6.2002 Sechstklässler sind jetzt Paten eines Wolfes http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=918487 Schüler sammelten Geld, um die Patenschaft für einen Wolf in der Fasanerie Wiesbaden übernehmen zu können. Neue Ruhr Zeitung Politik 25.6.2002 0:21 Menschen, Tiere, Irritationen http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=320767 Seit Sonntag bereiten sich Ketty und Assam auf ihr halböffentliches Dasein als Kunstobjekt im Kohleofenbunker vor. Doch schon bevor Kunst-Professorin Ayse Erkmen am kommenden Freitag die Absicht ihres Tiger-Projektes auf der Kokerei Zollverein erklären kann, formiert sich der Protest der Tierschützer. "Selbst für Zoo- oder Zirkustiere, die sich bereits an trostlose Lebensbedingungen gewöhnen mussten, bedeutet der Aufenthalt in der Kokerei Zollverein eine unzumutbare Lebensveränderung", monieren die Unterschriftensammler des Tierschutzvereins. 700 Quadratmeter misst das Gehege, plus Freiluftbereich. Appenzeller Zeitung 26.6.2002 Nanga, ein lebendiges Souvenir http://www.tagblatt.ch/stgallen.cfm?pass_id=671532 Sämtliche Tiere, die illegal in die Schweiz kommen und beschlagnahmt werden, kommen in den Walter-Zoo in Gossau, der einzigen eidgenössischen Quarantänestation in der Schweiz. Zwei beschlagnahmte Mona-Meerkatzen z. B. blieben nach der Quarantänezeit im Zoo, da sich kein anderer Abnehmer fand. Kieler Nachrichten 26.6.2002 Kunstschaukeln für die Berberaffen http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-sn_findlings-ausstellung_ART.htm Der Künstler Raendchen stellt den Neumünsteranern seine Exponate im Tierpark vor. Die kleineren, in ihrer Materie "behandelten" Ausstellungsstücke hat Raendchen auf bereits im Tierpark vorhandene Steinmaterialien praktiziert oder sie schlicht und einfach mit Ketten an den Bäumen im Berberaffen-Gehege aufgehängt. Mitteldeutsche Zeitung 25.6.2002 Luchs kehrt nach Wernigerode zurück http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1025016119233 Thüringische Landeszeitung 26.6.2002 Luchs »Lukas« wieder im Harz - Neues Tiergehege gebaut http://www.tlz.de/tlz/tlz.thueringen.volltext.php?id=138273 Der Wernigeröder Wildpark Christianental hat ein neues Luchsgehege. Gleichzeitig kehrt der Harzer Luchs «Lukas» aus dem Suhler Zoo zurück, wo er während der Bauarbeiten untergebracht war. Das Tier war im Januar 2001 im Stadtgebiet von Wernigerode eingefangen worden. Da kein Besitzer des Tieres gefunden werden konnte, sollte der Luchs auf Beschluss der Wildparkleitung einen Platz im Wildpark erhalten. Für das Raubtier steht nun das 2300 Quadratmeter große Gehege zur Verfügung. Im Spätsommer soll er auch Gesellschaft durch ein Luchsweibchen erhalten. Aktionen Westdeutsche Zeitung 20.6.2002 Mega-Programm für ganze Familie heute im Zoo http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=102191948 Beim Kinderfest im Wuppertaler Zoo gab es bei freiem Eintritt ein riesiges Programm. Die Jugendhäuser der Stadt sowie verschiedene Initiativen und Organisationen - wie die Pfadfinder, die Feuerwehr oder der Kinderschutzbund - boten an rund zwei Dutzend Ständen jede Menge Mitmach-Aktionen an. Saarbrücker Zeitung 20.6.2002 Ferienprogramm im Saarbrücker Zoo http://www.sz-newsline.de/sta/GLT7UUPG_1.php3 Ein großes Ferienprogramm hat der Saarbrücker Zoo aufgelegt. Vom 1. Juli bis 7. August wird Kindern und Jugendlichen allerhand geboten, jeden Montag, Dienstag und Mittwoch finden, je nach Geschmack der Kinder, spezielle Führungen zu verschiedenenen Themen statt. Frankfurter Rundschau 22.6.2002 Nach Quiz mit Tigerpirsch gibt's eine Tigertatze http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181052.htm Auf den Bildern der Ausstellung "Wilde Tiger von Bandhavgarh" sollen Kinder im Frankfurter Zoo nach den gestreiften Raubkatzen suchen; Fragebögen für das Quiz gibt es an der Kasse. Schweriner Volkszeitung 21.6.2002 Affenchef Franzl. und Co. gefüttert http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/22.06.02/Fran/Fran.html Im Rahmen der Aktion "Wunschlos glücklich" wird Zeitungslesern ein Wunsch erfüllt. So durfte eine Leserin bei der Fütterung der Affen im Südamerika-Haus im Rostocker Zoo teilnehmen. Leipziger Volkszeitung 23.6.2002 Was für eine Party! Hunderte feierten bei Blitz und Donner http://www.lvz-online.de/lvz-heute/9743.html Der Auftakt zum "Rendezvous im Zoo", wurde in Leipzig diesmal im Doppelpack serviert: Rund 800 Gäste aus Politik und Wirtschaft, Sport und Kultur, Show-Business und Medien feierten ein buchstäblich stürmisches Fest und Tausende Leipziger genossen laue Temperaturen und Folk-Musik, Kinder freuten sich mit und über Benjamin Blümchen. Schweriner Volkszeitung 24.6.2002 Grüne Meile im Zoo Schwerin http://www.svz.de/newsmv/MVVermischtes/24.06.02/meile/meile.html Das gab es noch nie in der 46-jährigen Geschichte des Zoologischen Gartens Schwerin. Beim großen Sommerfest der "Schweriner Volkszeitung" wird es am 29. und 30. Juni 2002 ein Fußball-WM-Studio geben. Das Finale wird auf einer Großbildleinwand übertragen. An beiden Tagen gibt es Schaufütterungen ob bei den Löwen, Tigern, Nashörnern oder Kapuzineraffen. Wenn alles klappt, so Zoodirektor Michael Schneider, kann es noch zu einer riesengroßen Überraschung kommen. Ostsee Zeitung 25.6.2002 Elefantenfrühstück einmal ganz nah http://www.ostsee-zeitung.de/do/start_112752_463658.html Mit dem Tierpatenfest am Sonntag möchte sich der Rostocker Zoo bei allen Tierpaten, Freunden, Helfern, Sponsoren und Besuchern bedanken. Zurzeit unterstützen 146 Paten den Rostocker Zoo. Thüringische Landeszeitung 26.6.2002 WM-Endspiel bei Tierpark-Party http://www.tlz.de/tlz/tlz.gera.volltext.php?id=323145 Mit dem Einzug der deutschen Fußball-National-Elf ins WM-Finale wäre am kommenden Sonntagnachmittag der Geraer Martinsgrund vermutlich leer gefegt gewesen. Dabei feiert der Tierpark an diesem Tag sein 40-jähriges Bestehen. Um die Tiere und ihre Pfleger am Geburtstag nicht allein zu lassen, sollen die Tierpark-Besucher das Endspiel am Großbildfernseher verfolgen können. Ein Unterhaltungsprogramm bildet den Rahmen des Tierparkfestes am Sonntag. Neue Ruhr Zeitung 26.6.2002 Wenn Elefanten grün werden http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburg.volltext.php?id=322696 Am 31. August startet die Arche am Kaiserberg ihre erste lange Sommernacht. Von 19 bis 24 Uhr können nachtaktive Menschen den Tierpark einmal anders erleben. Zoodirektor Frese: "Natürlich müssen die Bedürfnisse der Tiere auch bei dieser Aktion berücksichtigt werden." Deshalb ist das Kartenkontingent auf maximal 15 000 kleine und große Gäste beschränkt. Die Stadtwerke werden Gehege und Wege ins rechte Licht rücken. Deren Markenfarbe ist Grün, weshalb auch die Elefanten für diese Nacht die Farbe wechseln. Außer dem Wal Ferdinand sind alle Tiere in ihren Gehegen zu sehen. Taunus Zeitung 27.6.2002 Clowns, Märchen und Lagerfeuer-Romantik im Zoo http://213.138.32.50/sixcms/detail.php?_id=522338&_overview= Kronberg. Auch im Opel-Zoo beginnen die Sommerferien. Immer dienstags um 11Uhr finden Führungen mit unterschiedlichen Themen statt. Am 2. Juli geht es um Jungtiere, von denen es besonders beim Rot- und Damwild, bei den Nasenbären, den Emus, den Ziegen und den Schafen besonders viele gibt. Berliner Morgenpost 23.6.2002 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story529501.html Eigentlich fressen die Flusspferde im Zoo erst abends, wenn die Besucher fort sind. Heute gibt es um 14 Uhr eine Extra-Fütterung mit Gras, Äpfeln, Möhren, Porreestangen. Berliner Morgenpost 27.6.2002 Speiseplan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story530639.html Eigentlich frisst ein Ameisenbär Termiten. Weil der Zoo aber keine Termiten hat, bekommen die Ameisenbären heute um 15 Uhr einen Mix aus Rindfleisch, Insektenmischfutter und Heilerde Nachwuchs Westdeutsche Zeitung 20.6.2002 Bestimmt für ein Leben als Zugvogel http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=102191937 Nach 30 Jahren freut sich der Krefelder Zoo wieder über Nachwuchs bei Weißstörchen. Gestern wurden die beiden Jungvögel mit Ringen identifizierbar gemacht. Die beiden Krefelder Jungvögel gehen als V 26 und V 27 ins Storchen-Register ein. Neues Volksblatt 20.6.2002 Neues Volksblatt - Chronik http://www.volksblatt.at/142NV_757343.stm Gerade im Jubiläumsjahr des 20-jährigen Bestehens kann der Zoo Schmiding beachtliche Zuchterfolge feiern. Waren es vor wenigen Wochen die sehr seltenen Kattaäffchen-Zwillinge, so ist es nun der Serval. Vor sieben Wochen wurde das noch blinde gefleckte Baby nach 74 Tagen Tragezeit geboren. Berliner Morgenpost 23.6.2002 E.T. und Sülekan: Pelikannachwuchs im Zoo geschlüpft http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story529523.html Berlin. Wie schon in den vergangenen Jahren hatten die Krauskopfpelikane im Winterquartier Eier gelegt. «Niemand hat damit gerechnet, dass sie befruchtet waren», sagt Tierrevierchef Yancy Rentz - bis nach 32 Tagen unter der Wärmelampe am 7. und am 28. Mai zwei federlose Küken die harten Eierschalen durchbrachen. «Der Erste war so hässlich, dass wir ihn nur E.T. nennen konnten» Nordwest Zeitung 26.6.2002 Von niedlichen Nasenbären und mächtigen Löwen http://www.nwz-online.de/regionales/974.html?showid=427346 Im Tierpark Jaderberg ist wieder ein Löwenmann eingezogen: Der dreijährige Pascha soll mit Weibchen Nakoma für Nachkommen sorgen. Neu sind in Jaderberg auch zwei Yaks und zwei Stachelschweine, ein Zebra ist gerade mal sechs Wochen alt. Bei den Erdmännchen haben sich gleich zwei Familien vergrößert, und bei den Zwergflusspferden wartet man auf die Geburt. Nachwuchs gibt es auch im Tierpark Thüle: Drei Nasenbären sind erstmals in dem Zoo zur Welt gekommen. Außerdem sind tapsige junge Waschbären, Kängurus und Affen zu beobachten. Nachwuchs erwarten auch Löwen, Zebras und Flamingos. Sächsische Zeitung 25.6.2002 Weiße Tigerbabys http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=136259 Der Tiergarten in Liberec zeigte in den vergangenen Tagen Journalisten drei junge weiße Tiger. Es ist ein besonderer Zuchterfolg, betonte stolz Tierparkdirektor Josef Janecek. In freier Natur lebt der weiße Tiger nicht mehr, und in Gefangenschaft gibt es auf der ganzen Welt nur 100 Stück. Die zehnjährige Tigerin Isabelle brachte am 10. Mai sogar fünf Junge zur Welt, zwei davon waren aber tot. Neue Ruhr Zeitung 25.6.2002 Unerschrocken http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=321049 Im Duisburger Zoo baute ein Graugans-Paar sein Nest zu Füßen der ahnungslosen Zoobesucher. Und zwar genau unterhalb der Gitterroste, die einerseits den Fußweg aus dem Katta-Gehege weisen, andererseits den Halbaffen den Absprung aus ihrer grünen Freianlage verwehren. Dort brüteten beide rund 30 Tage lang auf ihren drei Eiern, während rund 30 000 Zoobesucher nur zehn Zentimeter über den Köpfen der Gänse dahin trotteten. Zwei wuschelige Küken sind nun geschlüpft. Berliner Morgenpost 25.6.2002 Zwillinge bei den Amur-Leoparden im Tierpark http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story530058.html Im Fußball sind Deutsche und Koreaner heute Gegner - im Tierpark Friedrichsfelde dagegen sorgen sie gemeinsam für Nachwuchs bei den Amur-Leoparden. Kater «Negus» (14) aus Nordkorea und «Lena» aus Dortmund haben bereits am 1. Mai Zwillinge bekommen, teilte der Tierpark erst gestern mit. Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung ist offline. Daher fehlt uns der komplette Text der folgenden Meldungen. Vielleicht klappt es im Laufe der Woche. Hildesheimer Allgemeine Ztg. 22.6.2002 Eisbären, Robben, Wölfe und Pinguine sollen bald in Alaska leben http://www.haz.hildesheim.com/dcwww?-showb:client/hilde/hiaz/text/hot/tdy/cluster/text/002000.dcs Goldgräberstimmung in "Yukon Bay": Zoo Hannover plant für 2005 seine fünfte Themenwelt Hildesheimer Allgemeine Ztg. 22.6.2002 Eine Flussfahrt vorbei an 2000 Tieren http://www.haz.hildesheim.com/dcwww?-showb:client/hilde/hiaz/text/hot/tdy/cluster/text/002400.dcs Sambesi. Das Wrack eines Segelflugzeugs ragt aus einem Busch heraus. Am gegenüber liegenden Baum hängt ein Fallschirm. Hildesheimer Allgemeine Ztg. 22.6.2002 Die 20 besten Maler gewinnen http://www.haz.hildesheim.com/dcwww?-showb:client/hilde/hiaz/text/hot/tdy/cluster/text/002100.dcs Alaska ist Abenteuer. Das riesige Land am Rande der Arktis besteht aus zahllosen Flüssen, Bergen, zerklüfteten Küsten Hildesheimer Allgemeine Ztg. 22.6.2002 Freund von Adler und Stinktier http://www.haz.hildesheim.com/dcwww?-showb:client/hilde/hiaz/text/hot/tdy/cluster/text/001900.dcs Chef-Tiertrainer Detlef Busse aus Sarstedt bringt Zoobewohner und Menschen zusammen | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen |
Braunschweig, 20.6. Der Arche Noah Zoo Braunschweig beteiligt sich am Artenschutz Am Freitag den 28.06.2002 um 12:00 Uhr wird Dr. Horst Grunert als Vertreter des Artenschutzes in der Bezirksregierung Braunschweig die Informationstafel der Stiftung Artenschutz im Arche Noah Zoo Braunschweig enthüllen. Vor einem Jahr wurde die Stiftung Artenschutz, eine neue und in ihrer Form bislang einmalige Initiative zum weltweiten Biodiversitätsschutz gegründet. Unter dem Motto "Ausgerottet heißt: Verloren für immer" hat die Stiftung das Ziel, die unterschiedlichen Stärken von Zoos, Wirtschaft und Naturschutzorganisationen zu vereinen und dadurch das langfristige Überleben hochbedrohter Tierarten und Biotope zu garantieren. Kern der erfolgreichen Stiftungsarbeit wird die Zusammenarbeit mit sogenannten ÜberLebenspartnern aus der Wirtschaft sein, die mit finanziellem Engagement ein Projekt für je eine Tierart exklusiv unterstützen. Mittlerweile hat die Stiftung rund 40 Partner unter den deutschsprachigen Zoos und Tierparks, die repräsentative Stiftungstafeln exponiert aufstellen, um die Zoobesucher über die einzelnen Tierarten und deren "ÜberLebenspartner" zu informieren. Das gemeinsame Engagement garantiert der Stiftung und ihren ÜberLebenspartnern ein großes Öffentlichkeitspotential. Von Anfang an hat der Arche Noah Zoo in Braunschweig, mit finanzieller Unterstützung durch den Verein der Zoofreunde Braunschweig und Umgebung e.V., als Partnerzoo an diesem Projekt teilgenommen. Um Ihnen nähere Informationen zur Stiftungsarbeit geben zu können wird auch der Vorstandsvorsitzende der Stiftung Artenschutz und Direktor des Allwetterzoos in Münster H. Jörg Adler anwesend sein. Treffpunkt: 28.06.02, 12:00 Uhr im Eingangsbereich des Arche Noah Zoo Braunschweig. Zürich, 24.6. Ferienprogramm für Kinder im Zoo Zürich Auch in den Sommerferien bietet der Zoo Zürich das Ferienprogramm für Kinder an. Diese können dann einen Ferientag im Zoo verbringen. Sie lernen dabei den Zoo einmal von einer anderen Seite kennen. Spielerisch erleben sie die faszinierende Zootierwelt und erfahren spannende Neuigkeiten aus dem Zoo. Das Ferienprogramm für Kinder wird vom Freiwilligenteam Zoo Zürich organisiert und durchgeführt. Neben den bereits an jedem Mittwochnachmittag durchgeführten Kindergeburtstagen ist das Ferienprogramm ein weiteres attraktives Angebot für Kinder, mit dem der Zoo seine Naturschutzphilosophie stufengerecht den Jüngsten näher bringen möchte: Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen. Dabei verbringen die Kinder einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Tag im Zoo Zürich und werfen auch einen Blick hinter die Kulissen. Spiel, Spass und Informationsvermittlung mit Kopf, Herz und Hand stehen im Zentrum des Ferienerlebnisses. Das Ferienprogramm beginnt jeweils um 9.30 Uhr, endet um 16.30 Uhr und findet bei jeder Witterung statt. Eine Anmeldung ist erforderlich. Geleitet wird das Ferienprogramm von den Mitarbeitenden des Freiwilligenteams Zoo Zürich. Im Preis von Fr. 35.- pro Kind sind der Zooeintritt, ein Znüni, Zmittag sowie ein Zvieri mit inbegriffen. Das Kinderferienprogramm richtet sich in erster Linie an Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren. Zürich, 25.6. DER ZOO-JAHRESBERICHT 2001 Für den Zoo standen im Jahr 2001 die neuen Gehege der Himalaja-Anlage für den Tiger, den Schneeleoparden, den Kleinen Panda und den Wolf im Mittelpunkt. Bereits im Vorjahr konnte die Anlage für Kleine Pandas eröffnet werden und im Laufe des Jahres nahmen die Tiere endgültig Besitz davon. Nun sind sie hoch oben in den Bäumen ruhend immer gut zu sehen. Bereits im Frühjahr konnte auch das neue Zuhause für die Schneeleoparden eröffnet werden. Damit setzt der Zoo einen neuen Markstein für diese Tierart, die schon lange im Zoo Zürich eine wichtige Rolle spielt. Seit fast 30 Jahren hält der Zoo Zürich den Irbis, wie er auch genannt wird, und beteiligt sich an den Massnahmen zum Schutze dieser bedrohten Katzen. Es war für den Zoo deshalb eine grosse Freude, Ende des Jahres Dshamilja, das in Kirgistan konfiszierte Weibchen, nach Zürich übernehmen zu dürfen. Als Gegenleistung unterstützt unser Zoo die dortige Wildhütertruppe zum Schutz der Schneeleoparden. Mit grosser Spannung wurde der Einzug der Tiger Nurejev und Kora in ihre neue Anlage erwartet, die sich dort sichtlich wohlfühlen. 35'000 Einzahlungen von privaten Spendern und ein tolles Zoofäscht ermöglichten die Realisierung. 2002 werden die letzten Tiere, die Mongolischen Wölfe, in die Himalaja-Anlage einziehen. Ueber einem mit Gebetsfahnen beflaggten Platz, der für Informationen zu den Himalaja-Tieren, zur Arterhaltungs-Forschung und zum Naturschutz geschaffen wurde, steigt der Besucher zum Himalaja mit seiner typischen Gebirgsflora auf. Besonders beeindruckend sind die Rhododendren, die Ende Mai in voller Blüte stehen. Die Bauarbeiten für das Zoolino, Begegnungsstätte zwischen Kindern, Jugendlichen und Tieren, und für den Masoala Regenwald, haben begonnen. Ermöglicht wurden das Zoolino, ein tier- und kinderfreundliches Naturparadies und der Masoala Regenwald durch Spender, für die der Zoo sehr dankbar ist und ihm ermöglichen, seine ideellen Aufgaben zu erfüllen und die Tiere optimal zu halten. Das Zoolino soll am 31. August 2002 und der Masoala Regenwald Mitte 2003 eröffnet werden. Der Zoo will damit den Besuchern ein einmaliges Naturerlebnis ermöglichen, Verständnis für die Natur wecken und mithelfen, Natur und Tierwelt zu erhalten. Erstmals erhielt der Zoo 2001 Schenkungen von über Fr. 8 Mio. für neue Tieranlagen. Die Betriebsrechnung schliesst mit einem kleinen Gewinn von Fr. 40'000.- ab. Wegen der Schlechtwetterperioden im Frühjahr 2001 konnte der Besucherrekord des Vorjahres nicht mehr ganz erreicht werden. 957'545 Personen besuchten den Zoo Zürich 2001. Stuttgart, 27.7.02 Silberstreif am Horizont Es gibt einen Esel mehr auf der Welt! Na und? könnte der geneigte Leser fragen. Nun, es ist kein gewöhnlicher Esel: In der Wilhelma wurde ein Somali-Wildeselfohlen geboren, ein bezauberndes Stutfohlen in wüstenbeige mit schwarzen Ringelstrümpfen und schwarzen Ohrspitzen. Somali-Wildesel zählen zu den seltensten Tieren der Welt, und damit ist die kleine Sarina etwas ganz Besonderes und wieder ein bisschen Hoffnung für diese Tierart! Wie viele, oder besser gesagt, wie wenige Wildesel es in ihrer ursprünglichen Heimat Äthiopien und Somalia noch gibt, ist unbekannt manche Wissenschaftler halten die Tiere in freier Wildbahn für bereits ausgerottet. In den Zoos der Welt gibt es noch etwa 75 dieser hübschen Esel vielleicht sogar zu wenige, um die Art langfristig zu retten... Vater Simon (kam aus dem Prager Zoo in die Wilhelma) stammt in direkter Linie von 5 Originalimporten aus Somalia ab, die 1970 in den Basler Zoo kamen. Von diesen Tieren und 12 Wildfängen aus einem Reservat in Israel stammen alle heute in den Zoos lebenden Somali-Wildesel ab. Mutter Shebili ist in der Wilhelma geboren sie ist eine der raren Erfolgsmeldungen aus der seit Ende der siebziger Jahre existierenden Zuchtgruppe. Leider geht es mit dem Nachwuchs bei Somali-Wildeseln nicht ganz so einfach wie bei der übrigen langohrigen Verwandtschaft, aber der Zuwachs in der Stuttgarter Zuchtgruppe ist wieder ein kleiner Schritt weg vom Aussterben ... Stralsund, 27.06.02 Fotoausstellung Küstenfischerei an der Ostsee Eine Ausstellung mit historischen Fotos aus der Küstenfischerei an der Ostsee wird am Dienstag, dem 25. Juni 2002, im NAUTINEUM Dänholm eröffnet. Initiator dieser Ausstellung ist der Genossenschaftsverband Norddeutschland e. V. Die erstmals in diesem Jahr zum Landesfischereitag Mecklenburg-Vorpommern gezeigten 124 Fotos wurden mit Unterstützung der Volksbank und Raiffeisenbank Bergen/Rügen e. G. zu einer bemerkenswerten Exposition zusammengefügt. Nun wird diese Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Einen hervorragenden Rahmen findet sie in der neuen Bootshalle der Außenstelle des Deutschen Meeresmuseums auf dem Dänholm. Ab 1. Juli gelten im Deutschen Meeresmuseum wieder verlängerte Öffnungszeiten. Bis 31. August können Ausstellung und Aquarium dann täglich von 9 bis 18 Uhr besucht werden. Diese Zeiten gelten ebenfalls für die aktuelle Sonderausstellung Fossile Meerestiere aus Pommern im FORUM Meeresmuseum. Die neue Sonderausstellung MeeresWelten erwartet erlebnishungrige Gäste täglich von 10 bis 19 Uhr auf der Stralsunder Hafeninsel. Wer sich außerdem über den jüngst entschiedenen Architektenwettbewerb zum OZEANEUM informieren möchte, der kann dies im Kanonenschuppen in Stralsund, Fischmarkt 13, täglich von 11 bis 18 Uhr tun. WAZA, Zürich, 25.6.02 WAZA concern over gorilla shipment from Nigeria to Malaysia The World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) worried about gorilla transfer There are concerns about a transfer of four gorillas, which recently were sent from Nigeria to Malaysia. While the animals were accompanied by export permits, there is strong evidence that information contained in these permits is not correct. The World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) is worried that by this transaction the Code of Ethics adopted by the association and its members may have been violated and cooperates with the relevant authorities to investigate the matter. Taiping Zoo of Malaysia has recently imported two pairs of gorillas from Ibadan University and Zoological Gardens in Nigeria. The gorilla is an endangered species and is listed in Appendix I of the Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora (CITES). The animals concerned were accompanied by CITES export and import permits issued by the relevant authorities of Nigeria and Malaysia and allowing the transfer of captive bred gorillas to Taiping. As Ibadan never has had a breeding group of gorillas it is very unlikely they have been bred there, and WAZA has to assume they were not from Ibadan and were likely to be wild caught. Members of the World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) have agreed to a strict Code of Ethics which guarantees the highest standard of care for the animals in their trust and to animals in general. The Code requests also that zoos acquiring animals be confident that such acquisitions will not be in violation of national or international law and will not have a deleterious effect upon the wild population. In case of doubt about the validity of a certificate issued under CITES, zoos should use all sources of information to ensure that all regulations have been respected. Cooperative gorilla breeding programs are operated at a regional level by zoo associations belonging to the WAZA network. They have a growing population of gorillas and enough founder members to insure a genetically healthy population in the foreseeable future. The coordinators of these programs were not consulted by Taping Zoo when they decided to acquire the animals from Nigeria. Taiping Zoo is not a member of WAZA but is linked to it through a member regional association. WAZA is investigating the case and is co-operating to this effect with the regional association concerned and with the CITES Secretariat in Geneva. Many other zoos, while not members of WAZA themselves belong to a regional association which has agreed to this code and in this way the influence of the code is widened. Those associations and zoological institutions, which do not adhere to a strict code of ethics and to international law, have no place in our organization or in the professional zoo community. Dr. Alex Rübel, WAZA President Naturschutzbund , 23. Juni 2002 Neue Untersuchung des NABU belegt: Ökolandbau schützt Feldvögel Ökologischer Landbau leistet wichtigen Beitrag zum Artenschutz Bonn/Bergenhusen. Eine Untersuchung des Naturschutzbund NABU auf den Flächen des Bundesinstituts für den ökologischen Landbau bei Lübeck ist zu einem überraschenden Ergebnis gekommen: Schon ein Jahr nach der Umstellung von konventioneller auf ökologische Bewirtschaftung verdoppelte sich dort die Zahl der brütenden Feldlerchen, während sie auf weiterhin konventionell bewirtschafteten Kontrollflächen gleich blieb. "Diese neuen Ergebnisse lassen hoffen, dass selbst empfindliche und stark bedrohte Arten bei n aturschonender Landwirtschaft eine Chance bekommen", sagte NABU-Agrarexperte Florian Schöne. Die Untersuchung bestätige nicht nur eine im Grundsatz mehrmals belegte Qualität des Ökolandbaus, sie müsse als Appell für einen weiteren zügigen Ausbau verstanden werden. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Neue Luzerner Zeitung 23.6.2002 Bei Nashörnern und Flusspferden wirds teuer http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30207896 Vom schwergewichtigen Nashorn bis zur lebhaften Antilope reicht an diesem Wochenende die Spanne bei einer der grössten Wildtierauktionen der Welt, der 14. Wildlife-Auktion von Ezemvelo in Südafrikas Kwa-Zulu-Natal-Provinz. Dort kämpft der Hluhluwe-Umfolozi-Nationalpark seit Jahren mit einem Dilemma. Viele seiner Tiere stehen unter Artenschutz oder sind vom Aussterben bedroht - dennoch muss die Verwaltung jedes Jahr Giraffen, Nashörner oder Flusspferde aus dem Tierparadies «verbannen». Der Überschuss an Tieren wird daher jedes Jahr versteigert und bringt somit mehrere Millionen Rand in die Parkkasse. News 24.6.2002 Wilde Elefanten in Indien trampelten Menschen tot http://www.news.ch/detail.asp?ID=114969 Eine wild lebende Elefantenherde hat im Nordosten Indiens mindestens sieben Menschen zu Tode getrampelt. Die insgesamt sieben wilden Elefanten seien am Sonntag von Nepal über den Grenzfluss Mechi gekommen. Im dicht bewaldeten indischen Grenzgebiet zu Nepal und Bhutan leben mehr als 300 Elefanten in freier Wildbahn. Nach offiziellen Angaben wurden seit Jahresbeginn in Indien mehr als 20 Menschen von Elefanten getötet. Darmstädter Echo 27.6.2002 Klagen gegen den Ausbau http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=151289 Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland klagt gegen den Ausbau des Egelsbacher Flugplatzes. Die geplante Verlängerung der Start- und Landebahn von 900 auf 1400 Meter und die damit verbundene Umlegung des Hegbachs sei nicht im öffentlichen Interesse, begründet der Bund die Klage gegen den positiven Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums vom April dieses Jahres. Die Teilzerstörung des Biotops Hegbach lässt sich mit dem Ausbau der Landebahn nicht rechtfertigen Kölner Stadt-Anzeiger 26.6.2002 Die Exoten sind auf dem Vormarsch http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1024653214917 Die Zahl der tierischen Einwanderer hat in den vergangenen Jahren auch in NRW stark zugenommen. Darunter sind exotische Tiere wie die bunte chinesische Mandarin-Ente. Zwischen Rhein und Weser brütet auch die Kanadagans. Eine Zählung ergab einen Bestand von mehr als 500 Tieren. Exotische Vögel entkommen aus Tiergärten oder entfliegen Züchtern und Vogelhaltern. In Parks von Köln, Bonn und Düsseldorf tiriliert der aus Asien stammende, grün gefiederte Halsbandsittich. Und bis zu einem Zentner schwer sind die aus Asien stammenden Silber- und Marmorkarpfen. Aus Aquarien gelangen Sonnenbarsche in Flüsse. 100 000 Waschbären gibt es nach Schätzungen von Experten in der Bundesrepublik. Was begünstigt den Artenwandel? Das Klima hat sich erwärmt und Verbreitungsschranken wurden eingerissen, sagt Ulrich Wasner, Dezernent für Artenschutz bei der NRW-Landesanstalt für Ökologie. Zunehmender Luftverkehr und Tourismus, die Handelsschifffahrt und der Ausbau der Wasserwege begünstigen den Artenwandel, erklärt der Zoologe. Warnende Beispiele für eingeschleppte Schädlinge sind Reblaus und Kartoffelkäfer, die in der Vergangenheit große Schäden anrichteten. Aktuelle Beispiele für landwirtschaftliche Schäden oder die Gefährdung der heimischen Artenvielfalt durch tierische Neubürger sind Wasner jedoch für NRW nicht bekannt. TWO NEW MONKEYS FOUND IN AMAZON RAINFOREST June 24, 2002 (ENS) Conservation International announced today the discovery of two new species of titi monkey in Brazil's Amazon rain forest. The monkeys were described by Marc van Roosmalen, a primatologist at Brazil's National Institute for Amazon Research (INPA), his son, Tomas van Roosmalen, and Russell Mittermeier, president of Conservation International and chair of the IUCN/SSC primate specialist group. Callicebus bernhardi, or Prince Bernhard's titi monkey, is remarkable for its dark orange sideburns, chest and the inner sides of its limbs, its reddish brown back, and a white tipped black tail. It lives between the east bank of the Rio Madeira and the lower reaches of its tributary, the Rio Aripuaña, south of the Amazon River . Callicebus stephennashi, or Stephen Nash's titi monkey, is silver in color, with a black forehead and red sideburns, chest and inner sides of limbs. Since native fishers brought the animal to Van Roosmalen's breeding center for endangered wildlife in Manaus, the researchers are not sure where its native habitat lies. Scientists have described 24 monkeys new to science since 1990, thirteen of these new species are from Brazil. Brazil now has 95 species of primates http://ens-news.com/ens/jun2002/2002-06-24-06.asp (mit Abbildungen) Human TB infects African meerkats and mongooses and other stories A major killer in human populations, tuberculosis has now jumped into populations of Africa's meerkats and mongooses. http://enn.com/news/enn-stories/2002/06/06272002/s_47551.asp Agency will not list orcas under Endangered Species Act A group of Puget Sound orca whales that has suffered years of population decline will not be listed under the federal Endangered Species Act, the National Marine Fisheries Service said this week. http://enn.com/news/wire-stories/2002/06/06272002/ap_47663.asp Indonesia says permanent log export ban in place Indonesia has imposed a permanent ban on log exports to protect its dwindling tropical forests, Forestry Minister Muhammad Prakosa said on Tuesday. http://enn.com/news/wire-stories/2002/06/06262002/reu_47656.asp Virus kills over 600 seals in Sweden, Denmark http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/16517/story.htm US won't act to protect Seattle-area killer whales http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/16565/story.htm Indian officials shoot killer elephant dead http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/16579/story.htm | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | | 13. Zoosammlertreffen 2002 Die 13. Zoohistorica wird am 7. September 2002 in Wuppertal abgehalten, mit Tauschbörse, Führung durch den Zoo, Abendessen mit Versteigerung. Der Erlös kommt der Berggorilla- und Regenwald-Direkthilfe e. V. zugute. Am 8. September 2002 Führung durch den AquaZoo Düsseldorf. Tagungsgebühr: 25,- Euro Organisation: Klaus Schüling schueling@tiergarten.com , Herman Reichenbach reichenbach.herman@online.guj.de Komplette Einladung, ausführliches Programm und Hintergründe zum Zoosammlertreffen: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-Zoosammlertreff.htm Circus Neue Zürcher Zeitung 24.6.2002 Ein Manegenspektakel mit Humor und viel Zug http://www.nzz.ch/2002/06/24/zh/page-article88QOW.html Ausführlicher Bericht über das aktuelle Programm des Zirkus Nock, des zweitgrößten Schweizer Zirkus. Landesztg. Lüneburger Heide 24.6.2002 Artisten zünden Feuerwerk http://www.landeszeitung.de/start.phtml?m=20&fdat=result&idx=161867 Zweieinhalb Stunden Programm bietet der Circus Krone und ein Höhepunkt reiht sich an den nächsten. Ausführlicher Bericht über die Premierenvorstellung in Lüneburg. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Der ehemalige Tierpark Schweinfurt Die Ausstellung, ergänzt durch die Originale des Stadtarchives Schweinfurt, wird vom 11. Juli bis 22. September im Gunnar-Wester-Haus, Martin-Luther-Platz 5, Schweinfurt, erneut gezeigt. Öffnungszeiten: Di-Fr 14-17 Uhr, Sa/So 10-13 und 14-17 Uhr. http://www.zoo-ag.de/schweinfurt.htm LICHTENSTEIN Museum der Stadt Lichtenstein: Das Raubtier in der Grafik - Aus der Sammlung von Prof. Karl Max Schneider 7.6. bis 11.8.2002 Ernst-Thälmann-Str. 29, 09350 Lichstenstein, Tel. 037204-86453; Di-Fr 14-17:00, Sa+So 13-18:00 7. August: 3. Lichensteiner Karl-Max-Schneider-Vortrag: Peter Müller: "Die Entwicklung des Leipziger Zoos nach dem Tode von Prof. Schneider" HEIDELBERG Tiergarten Heidelberg SOUVENIRS - EINE GEFAHR FÜR DIE NATUR? Sommer 2002 http://www.zoo-heidelberg.de BAD WURZACH Naturschutzzentrum: RETTET DIE RIFFE 4.7. bis 6.10.2002 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm BREMEN Übersee-Museum: KLEIN - SCHWARZ - SCHNELL Verteidigungsstrategien im Tierreich Bis auf weiteres http://www.uebersee-museum.de/ FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum VÖGEL Noch bis 29.9.2002 http://www.fr.ch/mhn OLDENBURG Landesmuseum für Natur und Mensch: KOMMEN UND GEHEN UNSERER SÄUGETIERE bis 1.9.2002 http://www.naturundmensch.de WEISSACH Heimatmuseum Flacht VOGELWELT DER STEINRIEGELHECKEN bis 21.7.2002 http://webmuseen.de/dA.html?19308 FREIBURG Adelhausermuseum Naturkunde und Völkerkunde: DER REGENWURM bis 28.7.2002 http://www.ruf.uni-freiburg.de/bildkunst/STADT/ADELHAUSER_N/welcome.html HEILBRONN Naturhistorisches Museum der Städtischen Museen Heilbronn: LEBENDE FOSSILIEN Die wahren Oldies auf der Erde bis 8.9.2002 http://www.museen-heilbronn.de OLTEN, Naturmuseum EINHEIMISCHE REPTILIEN bis 28.7.2002 http://www.naturmuseum-olten.ch PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall: BLÜTENÖKOLOGIE faszinierendes Miteinander von Pflanzen und Tieren bis 14.7.2002 http://webmuseen.de/dA.html?19058 DETMOLD Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde ...SO FREI, SO STARK Westfalens Wilde Pferde bis 31.10.2002 http://www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold/index.htm EICHSTÄTT Jura-Museum EULE UND MENSCH bis 25.8.2002 http://www.Jura-Museum.de | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Fr., 28.06.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Der Sumpf der Alligatoren, Tierbeobachtungen in den Everglades Sa., 29.06.2002, 18:30-19:00 3sat, Die Drau - Urlandschaft im Schutz der Grenzen Wh Sa., 29.06.2002, 20:15-21:00 SWR, Die Schorfheide - Adler und Wölfe in Brandenburg Wh So., 30.06.2002, 14:30-15:00 ARD, Wale im Visier, Unterwegs vor Japans Küste Wh So., 30.06.2002, 17:15-17:30 3sat, Tiere der Welt: Oman - Land der weißen Antilopen Wh Mo., 01.07.2002, 14:00-14:30 B-alpha, Weltbewegend: Anwälte der Natur, Die Kinder Galapagos' / Die Gärtner im Dana-Tal Mo., 01.07.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Die Serengeti lebt! (2), Zwischen Salzseen und Felsenburgen Wh Di., 02.07.2002, 14:30-15:00 BR, Weltbewegend - Anwälte der Natur, Die Kinder Galapagos / Die Gärtner im Dana-Tal Di., 02.07.2002, 21:45-22:15 HR, Babyalarm im Elefantenhaus, Ein Dickhäuter wird geboren Wh Mi., 03.07.2002, 12:15-13:00 N3, Tiere auf Reisen, Umzugsunternehmen in norddeutschen Zoos und Tierparks Wh Mi., 03.07.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Utila - ein Überlebender der Urzeit Wh Mi., 03.07.2002, 20:15-21:00 N3, Tierwelten, Allein unter Affen Mi., 03.07.2002, 20:45-21:30 HR, Wunder der Erde, Mauritius - Zuckerinsel im Tropenmeer Do., 04.07.2002, 22:10-23:05 Kabel1, K1 Die Reportage, Arche Noah in der Stadt - Hagenbecks Tierpark NEU Fr., 05.07.2002, 12:30-13:00 B1, Gorillas, Im Dschungel geborgen? Fr., 05.07.2002, 14:25-14:45 BR, Zoo & Co, Viel Gewicht auf leisen Sohlen - Elefanten Wh ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. 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