 | Zoopresseschau Zoo-AG Bielefeld http://www.zoo-ag.de | . | | Ausgabe 116 vom 20. Juni 2002 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | |  | ISSN 1619-6643 | | | | Liebe Leser der Zoopresseschau, mittlerweile erhalten wir dankenswerterweise Pressemitteilungen von rund 25 Zoos, Tierparks und anderen Einrichtungen, und es werden fast wöchentlich mehr. Manche senden bis zu drei Meldungen pro Woche, andere nur gelegentlich. Wir würden uns freuen, wenn noch weitere Zoos sich dazu entschließen könnten - im Interesse unserer Leser, und in ihrem eigenen, denn die Zoopresseschau wird nicht nur in zahlreichen Zoos gelesen, sondern auch von Redaktionen. | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Aachener Nachrichten 18.6.2002 Überleben seltener Arten sichern http://www.an-online.de/corem/corem/an/aachen/tierpark_20617.html Das Überleben bedrohter und seltener Tierarten zu sichern, ist das Ziel der in Münster angesiedelten Stiftung Artenschutz. Der Aachener Tierpark hat sich der Stiftung angeschlossen. "Ich habe mich für die Zusammenarbeit mit der Stiftung entschieden, weil es schlicht und einfach sinnvoll ist", erklärte Tierpark-Chef Wolfram Graf-Rudolf bei der "Enthüllung" der Stiftungstafel im Eingangsbereich. Neue Westfälische 16.6.2002 Leiter wurde im Gehege gefunden http://www.nw-news.de/news/mantel/welt/NW_20020614_1328490000.html Der im Eisbärengehege des Leipziger Zoos entdeckte Mann hat seinen Tod aller Wahrscheinlichkeit nach selbst verschuldet. Ein Indiz dafür ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft vom Freitag eine Leiter, die im Gehege gefunden wurde. Laut Obduktion ertrank der Mann. Obwohl die Indizien auf ein Selbstverschulden hindeuten, setzt die Polizei ihre Ermittlungen auch in Richtung Fremdverschulden und Mord fort. Die Leiche des Mannes war fast nackt und ohne Papiere im Wassergraben des Bärengeheges gefunden worden. Leipziger Volkszeitung 18.6.2002 Gibbon aus Pongoland verschwunden http://www.lvz-online.de/lvz-heute/9382.html Ein Gelbwangengibbon-Männchen ist aus dem Pongoland des Leipziger Zoo verschwunden. Laut Zoo-Direktor Jörg Junhold wird der erst im Mai aus dem tschechischen Zoo Jihlava eingewanderte Affe seit dem Wochenende vermisst. Die Suche von Junholds Leuten in Tierpark und Rosental war bisher erfolglos. > s. Pressemitteilungen Neue Deister-Zeitung 19.6.2002 Wisentgehege: Werbe-Profis sollen für schwarze Zahlen sorgen http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=276518 Mit einem professionellen Marketing will das Wisentgehege aus den roten Zahlen kommen. Noch in dieser Woche soll dazu ein Vertrag mit einer Werbeagentur unterzeichnet werden. Profis sollen deshalb kräftig die Werbetrommel rühren. Geplant: Radio-Spots, großformatige Zeitungsanzeigen, neues Logo, flotter Slogan. Der Werbeetat wird auf 80 000 Euro verdoppelt. Der neue Falkenhof sei ein erster Schritt, den Besuchern Edutainment zu bieten. Der Eingangsbereich soll ein neues Gesicht bekommen, der Spielplatz umgestaltet werden. Die Eintrittspreise wurden zum 1. April um knapp 30 Prozent erhöht. Darüber hinaus stehe man mit großen Firmen und Stiftungen als möglichen Sponsoren in Verhandlung. Im Gegenzug dürften diese dann das Wisentgehege für Werbezwecke nutzen. Das abgebrannte Aquarium wird nicht wieder aufgebaut, solange die Zukunft des Geheges finanziell noch am seidenen Faden hängt. Freies Wort 14.6.2002 Entlaufener Wolf in Bayern erschossen http://www.freies-wort.de/nachrichten/vermischtes/resyart.phtm?id=290492 Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald haben einen Anfang Juni aus einem Gehege entlaufenen Wolf erschossen. Trotz aufwendiger Versuche konnte nur eines der einjährigen Rudeltiere wieder eingefangen werden. Versuche, die Wölfe mit Betäubungsmunition zu narkotisieren, schlugen fehl. Augsburger Allgemeine 16.6.2002 Wölfin tigert einsam durch die Wälder http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1024022746417 Noch ist sie auf der Flucht: Die Wölfin, deren Bruder am Donnerstag von einem Mitarbeiter des Nationalparks Bayerischer Wald erschossen worden ist, streift jetzt einsam durch die Wälder und hat wohl wenig Chancen zu überleben. Trotzdem hofft die Nationalparkverwaltung im Moment noch, dass die Wölfin aus Einsamkeit zu ihren Verwandten ans Gehege zurückkehrt und dann lebend gefangen werden kann. Leonberger Kreiszeitung 20.6.2002 Bedrohte Tropen http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/html/news-leo/20020620stgt0007.shtml Den meisten Gästen im Fuchsienhaus der Wilhelma perlt der Schweiß von der Stirn. Die Luft ist so feucht wie im tropischen Regenwald. Stilecht eben. Schließlich geht es um Madagaskar. Die knapp 590 000 Quadratkilometer große Insel östlich des afrikanischen Festlands ist Thema einer Sonderausstellung des zoologisch-botanischen Gartens. Überwiegend auf Schautafeln und auf einer großen Landkarte geht es um die vielfältige Fauna und Flora Madagaskars. Helmut Zimmermann, Mitbegründer der Stiftung Natur- und Artenschutz in den Tropen (Nat), hat an der Schau mitgearbeitet und gibt ein Beispiel: ¸¸Auf der Gemarkung Stuttgarts existieren etwa drei bis vier Froscharten. Im vergleichbaren Gebiet, das wir in Madagaskar betreuen, sind es über 100.'' Die bekannteste ist das Goldfröschchen, das vom Aussterben bedroht ist. Wie praktisch die gesamte Tier- und Pflanzenwelt Madagaskars. Wirre politische Verhältnisse auf der Insel und die überhand nehmende Brandrodung haben bewirkt, dass laut Zimmermann nur noch acht Prozent des ursprünglichen Regenwalds erhalten sind. Seine Stiftung versucht die Katastrophe zu verhindern. Die Ausstellung soll die Situation auf der Insel dokumentieren und um Unterstützung werben. Neben Wilhelma-Direktor Dieter Jauch machte sich bei der Eröffnung am Mittwoch auch die Politik zum Anwalt des Regenwalds, etwa Klaus Fischer, Ministerialdirektor im Finanzministerium des Landes, oder die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesentwicklungshilfeministerium, Uschi Eid. Die Ausstellung ¸¸Madagaskar, Insel der tropischen Kostbarkeiten'' dauert bis 22. September. auch: Sindelfinger,Böblinger Zeitung 20.6.2002 http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20020620loka0003.htm http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20020620loka0011.htm Neue Presse 16.6.2002 Zirkus gibt Kampf um Dunja auf http://www.neuepresse.de/region_hannover/110094.html Das juristische Tauziehen um die Zirkus-Elefantin Dunja, die seit vier Jahren im Zoo Hannover lebt, nähert sich vermutlich seinem Ende. Kurz vor einer Anhörung beim Verwaltungsgericht Hannover am Montag hat der frühere Besitzer der Elefantenkuh, der Zirkusdirektor des kleinen Circus Royal Ewald Sperlich, den Kampf um die Rückgabe von Dunja offenbar aufgegeben. Nachdem sein Antrag auf Prozesskostenhilfe für den um die Existenz ringenden kleinen Zirkus wegen Verfahrensfehlern in zwei Instanzen abgelehnt wurde, rechnet er auch mit der Ablehnung seiner Klage. Neue Presse 18.6.2002 Dunja: Tauziehen um Elefant geht weiter http://www.neuepresse.de/region_hannover/110174.html Die Zirkus-Elefantin Dunja bleibt weiter im Zoo Hannover. Im juristischen Streit um das Schicksal der indischen Elefantenkuh ist der frühere Besitzer Ewald Sperlich erneut mit einer Klage gescheitert. Die vierte Kammer des Gerichts wies nach einer Anhörung am Montag die Klage gestern als unzulässig ab und bestätigte damit die Einziehung. Hannoversche Allgemeine 19.6.2002 Alaska kommt nach Hannover http://www.haz.de/hannover/nachrichten/134614.html Eine ,,Yukon Bay gibt es im wirklichen Leben nicht. Doch wenn Zoo-Geschäftsführer Klaus-Michael Machens von diesem kleinen Goldgräbernest schwärmt, das irgendwo am Ende dieser Erde liegen könnte, ist es ein wenig so, als existiere dieses Städtchen in Alaska tatsächlich. Yukon Bay ist gleichsam Herzstück und Namensgeberin der fünften und letzten großen Themenwelt im hannoverschen Zoo, die bis zum Frühjahr 2005 realisiert werden soll. Die Pläne für die rund 23 000 Quadratmeter große und 22 Millionen Euro teure Alaska-Landschaft mit Flusslauf, Wolfsschlucht und Hafen stellte der Zoo-Chef gestern erstmals vor. In erster Linie gehe es darum, die Lebensbedingungen von Pinguinen, Eisbären und Robben zu verbessern, sagte Machens. Die alten Anlagen seien in ihrem jetzigen Zustand aus tiergärtnerischer, ökologischer und wirtschaftlicher Sicht nicht mehr zu verantworten. Die neue Themenwelt, die von dem Berliner Architekturbüro Dan Pearlman geplant wird, soll im Bereich der jetzigen Showarena direkt zwischen Sambesi und Dschungelpalast entstehen. Wer sie betreten will, um einen Hauch der Wildnis Alaskas im niedersächsischen Alltag zu spüren, wird zunächst durch einen alten Bergwerksstollen in eine lichte Taigalandschaft geführt. Hier grast eine Karibu-Herde ganz in Sichtweite eines Wolfsrudels. In einer Goldmine soll Goldgräberstimmung aufkommen. Kinder dürfen sich als Goldwäscher betätigen. Yukon Bay mit einem großen Hafenbecken, Lagerhallen und Schuppen in alaskatypischer Holzbauweise. Das Hafenbecken ist auf der einen Seite von Spundwänden und auf der anderen Seite durch Felsen begrenzt. Hier sollen sich die Robben tummeln. Und weil es in Alaska eigentlich keine Pinguine gibt, hat ein pfiffiger Bewohner des Örtchens auf einem leckgeschlagenen Schiff im Hafenbecken den mit Sicherheit Nördlichsten Pinguin-Zoo dieser Erde eingerichtet. Die Eisbären leben übrigens hinter dem alten Schiff in einer Meeresbucht. Ebenso wie Robben und Pinguine können auch diese Tiere unter Wasser beobachtet werden. Der Weg aus der Unterwasserstation wird über den belebten Pier zu den Eisfüchsen führen, die sich in der Tundrasteppe in direkter Nachbarschaft der Eisbären angesiedelt haben. TAZ 19.6.2002 Klimahaus statt "Ocean Park" http://www.taz.de/pt/2002/06/20/a0009.nf/text Bremerhaven. 1995 sind Bremerhavens Stadtverordnete noch nach Genua gefahren, um sich Vorbilder für den von Peter Chermayeff geplanten "Ocean Park" anzusehen. Bis zu 600 Millionen Mark sollte die Attraktion damals kosten. Chermayeff hatte aber kein Geld. Nachdem auch Jürg Köllmann als Projektentwickler daran scheiterte, dass keiner seine große Idee finanzieren wollte, hat Oberbürgermeister Jörg Schulz die Sache in die Hand genommen und die Ansprüche herunter gehängt: In Bremen steht das Erfolgsmodell für Bremerhaven, die Betreiber des Bremer Universum sollen ein "Klimahaus" in Bremerhaven zum Tourismus-Magneten machen. Aus dem offen gestalteten Foyer werden die Besucher - die Betreiber rechnen mit 600.000 pro Jahr - in einen 100 Meter langen Tunnel eintreten, der "durch ein imposantes Spektakel aus Feuer, Wind, Feuchtigkeit, Geräuschen und Licht nach unten führt". Am Ende des Tunnels steht Aufklärung: über die vier Elemente, über eine weltumspannende Klima-"Reise entlang des 8. Breitengrades" und über Geschichte und Perspektive des Weltklimas. 69 Millionen Euro soll der Bau kosten. Immerhin haben die Betreiber mit dem Universum bewiesen, dass sie von dieser Art "Science Center" etwas verstehen. 510.000 Besucher zählte die Bremer Schwester des geplanten Klimahauses im ersten Betriebsjahr. Insgesamt soll das historische Bremerhavener Stadtgebiet "Alter/Neuer Hafen" zwischen dem Zoo am Meer und dem Schifffahrtsmuseeum zum "Tourismusmagneten" werden. Die Hamburger Unternehmer Dr. Carlo Petri und Hans-Jürgen Tiemann hatten sich zunächst mit dem Heide-Park Soltau einen Namen gemacht. Zweiter Bewerber in Bremerhaven war das französische Unternehmen "Nausica" gewesen, das in Frankreich Großaquarien betreibt und für Bremerhaven sogar 800.000 Besucher im Jahr versprach. Aber Nausica wollte nicht als Betreiber das Risiko seiner Prognosen übernehmen. > ist damit das versprochene neue Aquarium für Bremerhaven doch vom Tisch? Appenzeller Zeitung 17.6.2002 «Munggen» ausser Sicht http://www.tagblatt.ch/stgallen.cfm?pass_id=667604 Der St. Galler Wildpark Peter und Paul hat seine neue Murmeltieranlage eingeweiht. Die Anlage, die rund 375 000 Franken kostete, besteht nicht mehr aus einem putzigen Häuschen und viel Grün, sondern aus Gesteinen, die dort abgeschürft worden sind, wo die Murmeltiere ihre Heimat haben. Auch wurde darauf geachtet, dass ihr Aufenthaltsraum optimal besonnt ist. Dabei verbringen sie nur gerade 10 Prozent ihres Lebens ausserhalb ihrer Erdbauten. Deshalb gibt es im neuen Gehege viele Möglichkeiten zum Graben. Basler Zeitung 19.6.2002 Bald Schulunterricht im Erlenpark? http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ObjectID=5AA4704E-E112-43CA-9F6C3A91F30E70F0 Basel. Dank einer Spende der Christoph Merian Stiftung (CMS) von 200 000 Franken kann der Erlenpark neue Zukunftspläne schmieden. Unter der Leitung von Edwin Tschopp, Vizepräsident des Erlenvereins, hat sich eine Arbeitsgruppe gebildet, welche die Visionen für einen so genannten Masterplan erarbeiten soll. Zum einen soll der Park durch das Gebiet der angrenzenden Försterei erweitert und die Tiergehege sowie der «Kinderzolli» vergrössert werden, andererseits soll sich der Tierbestand vermehrt auf einheimische Tierarten konzentrieren vielleicht werden sogar Biber angesiedelt. Damit könnten die natürlichen Vorteile der Auenlandschaft in den Langen Erlen hervorgehoben und optimal genutzt werden. Eine kühne Vision der Planungsgruppe ist der Bau eines Schulraumes mitten in den Langen Erlen Aktionen Nassauische Neue Presse 15.6.2002 Tiergarten zeigte Eier-Ausstellung http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?_id=498541 Vom winzigen Ei des Goldhähnchens bis zum riesigen Straußenei spannte sich die Palette einer Sammlung von insgesamt 600 verschiedenen Vogeleiern, über die der Tiergarten Weilburg" nach zwei Schenkungen verfügt. Eine Auswahl dieser interessanten Sammlung stellte jetzt der Verein der Freunde und Förderer des Wildparks im Dillhäuser Bauernhaus vor. Frankfurter Rundschau 20.6.2002 Zoo-Abend http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181026.htm Zum Abschluss der jährlichen Vortragsreihe "Zoo am Abend" führen wissenschaftliche Mitarbeiter am Donnerstag, 20. Juni, durch den Zoo. Treffpunkt ist um 19 Uhr am Haupteingang des Zoos, Alfred-Brehm-Platz 16. Der Eintritt ist frei. mew Thüringische Landeszeitung 16.6.2002 Die Kinder haben auf der Safari den Weg gezeigt http://www.tlz.de/tlz/tlz.gera.volltext.php?id=306377 Im Geraer Tierpark wurden den Hauptgewinnern der Tierparksafari zu Pfingsten ihre Preise überreicht. Saarbrücker Zeitung 16.6.2002 Streichel-Spaß bei 30 °C http://www.sz-newsline.de/sta/GAQ7S234_1.php3 Beim Kinderfest im Saarbrücker Zoo warben Zoodirektor Vaclav Ceska und Oberbürgermeister Hajo Hoffmann mit warmen Worten und vielen Aktionen für den Zoo, der bekanntermaßen in der Finanz-Klemme steckt. Leipziger Volkszeitung 18.6.2002 Clowns, Bands, Köche - alle sind startklar fürs erste Rendezvous http://www.lvz-online.de/lvz-heute/9383.html An den drei kommenden Freitag Abenden ist in Leipzig wieder "Rendezvous im Zoo"; der Eintritt ist wie in den Jahren zuvor frei. Beim Auftakt-Familienfest wird neben Irish Folk und vielerlei Gaumenfreuden aus Grill und Pfanne wieder bis 23 Uhr jede Menge Kurzweil auf der Bühne geboten, u. a. mit Benjamin Blümchen. Außerdem startet wieder eine LVZ-Zoo-Rallye. Mindener Tageblatt 18.6.2002 "Kindern den Zauber der Natur näher bringen" http://www.mt-online.de/minden/t00116926.htm Magic Westfalica lockt Besucher mit zauberhaftem Programm / Falkner zeigt Flugschau Der Falkner Thorsten LeLeux wird am kommenden Wochenende bei Magic Westfalica zu Gast sein. Basler Zeitung 13.6.2002 Tierische Selbstdarstellung http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ObjectID=22BFEA98-B145-4C62-8ED13F6074905DED Die Erforschung des tierischen Outfits gilt in der Biologie noch immer als Stiefkind der Forschung. Zu Unrecht, wie die Ausstellung «Tiergestalt» im ehemaligen Flamingostall des Basler Zolli beweist. Basierend auf den Erkenntnissen des bekannten Basler Biologen und ehemaligen Universitätsrektors Adolf Portmann werden die Entstehung, die Funktion und Bedeutung der Tiergestalt aufgezeigt und erklärt. Main Rheiner 18.6.2002 Kinder- und Familienprogramm http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=718115 Auch in diesem Jahr lud der AZ-Vogelpark zu seinem traditionellen Früh-Sommerfest. Den Besucher des Parks erwarteten Vogelgesang und Gaumenfreuden. Jungtiere Schaffhauser Nachrichten 20.6.2002 Das Ameisenbärchen gedeiht prächtig http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=62663 Zürich. Kaum grösser als ein Eichhörnchen ist das zwei Wochen alte Ameisenbärchen. Pepita, die junge Mutter, schlafe in diesen Tagen sehr viel, erklärte Zoodirektor Alex Rübel am Mittwoch am Zooapéro. Für die Medienleute lockt der Tierpfleger das Weibchen mit Futter aus dem Nest. Prompt klettert das Kleine an Mamas Hinterbein hinauf, kuschelt sich auf ihrem Rücken in die langen Haare, und schon fallen ihm die Knopfaugen wieder zu. Noch ist das Geschlecht des Jungtiers unbekannt. Ist es ein Männchen, wird es laut Kurator Samuel Furrer Campo heissen, ist es ein Weibchen, wird es Campa genannt. Neue Zürcher Zeitung 20.6.2002 Ein bemerkenswerter Zuchterfolg im Zoo Zürichs kleiner Grosser Ameisenbär http://www.nzz.ch/2002/06/20/zh/page-article88GRD.html Obwohl in modern geführten Zoos Tiergeburten längst zum Alltag gehören, ist Nachwuchs bei den Grossen Ameisenbären eher selten. Das im Zoo Dortmund geführte Internationale Zuchtbuch weist derzeit rund 180 Tiere aus, und anders als bei anderen Säugern wird der Zürcher Zoo keine Mühe haben, für das Junge später einen Abnehmer zu finden - falls das Tier männlich sein sollte. Ist es ein Weibchen, wird es in Zürich bleiben. Pepita sei eine ruhige, selbständige Mutter, sagt Zoodirektor Alex Rübel. Dies sei für eine handaufgezogene Erstgebärende nicht selbstverständlich. Die Grosse Ameisenbärin war bei einer Strassenkontrolle in Argentinien entdeckt und von den Behörden in ein Schutzreservat gebracht worden, das vom Schweizer Naturschutzverein Sagittaria unterstützt wird. Weil sich in Argentinien kein Platz fand, kam sie im August 2001 als neue Gefährtin des Männchens Rafaelo nach Zürich. Anders als ihre Vorgängerin Yurumi, die derzeit als Gast im Wiener Tiergarten Schönbrunn lebt, wurde sie bald trächtig und erfüllte damit die Hoffnungen auf Nachwuchs im Zürcher Zoo. Liechtensteiner Volksblatt 20.6.2002 Ameisenbär im Zoo Zürich gedeiht prächtig http://www2.lol.li/Volksblatt/livool-4/Letzte_Seite-2.html Zürich, 20 Minuten 20.6.2002 Ameisenbärchen darf ins Freie http://www.20min.ch/news/zuerich/story/5138441 Schweriner Volkszeitung 14.6.2002 In rund zwei Wochen sollen die Küken schlüpfen Straußen-Mamas brüten Eier im "Schichtdienst" http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/15.06.02/mamas/mamas.html Schichtdienst bei den afrikanischen Straußen im Schweriner Zoo: Seit zwei Wochen brüten die beiden Hennen und der Hahn ihre Nachkommen aus News 14.6.2002 Zoo Zürich: Tigermutter frass Junges http://www.news.ch/detail.asp?ID=114218 Im Zoo Zürich hat die Amurtigerin Kora eines ihrer beiden Jungen aufgefressen. Nach Zooangaben war das Jungtier schwach und missgebildet. Untersuchungen am übriggebliebenen Kopf ergaben, dass das Tigerjunge eine weit offene Gaumenspalte und eine fehlende Ohrmuschel aufwies. Das zweite Jungtier von Kora ist nach Zooangaben wohlauf und kann oft am Gesäuge der Mutter beobachtet werden. Der Zoo hofft jetzt, dass die bereits 14-jährige Mutter ihr zweites Jungtier erfolgreich aufzieht. Sie hat bereits zweimal drei Junge aufgezogen. Zürich, 20 Minuten 14.6.2002 Nachwuchs im Tierpark Dählhölzli http://www.20min.ch/news/bern/story/3549827 Nach der Geburt diverser Jungtiere wie Elche, Vielfrass oder Wolf kam am 29. Mai noch ein Moschusochse zur Welt. Auch die seit letztem Oktober angesiedelten Ziesel haben bereits Nachwuchs - zwölf an der Zahl. Daneben läuft momentan im Tierpark auch eine Fledermaus-Ausstellung Berliner Zeitung 14.6.2002 Mutterglück http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/151613.html Zärtlich berührt Giraffenkuh Elli die drei Wochen alte Jette. Das 1,85 Meter große Tier ist das fünfte Kalb, das Elli zur Welt brachte. Damit hat der Tierpark Friedrichsfelde nun zwei Attraktionen bei den Giraffen: Erst vor drei Monaten erblickte Giraffenbulle Anton das Licht der Welt. Schweriner Volkszeitung 14.6.2002 Straußen-Mamas brüten Eier im "Schichtdienst" http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/15.06.02/mamas/mamas.html Schichtdienst bei den afrikanischen Straußen im Schweriner Zoo: Seit zwei Wochen brüten die beiden Hennen und der Hahn ihre Nachkommen aus - abwechselnd. In rund zwei Wochen ist es so weit: Dann schlüpfen die Küken und werden das jetzt noch so ruhige Straußen-Gehege bevölkern. Nordkurier 18.6.2002 Zweimal Berberaffen-Nachwuchs im Ueckermünder Tierpark http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/d/d.html Babyboom im Affenwald des Ueckermünder Tierparks: Nachdem vor wenigen Tagen bereits die Berberäffin "Mecki" ein Kind bekommen hat, brachte nun auch "Carmen" gesunden Nachwuchs zur Welt, informierte Zoochef Helge Zabka. Damit habe sich die Berberaffenfamilie auf 14 Tiere vergrößert. Berliner Zeitung 18.6.2002 Zoo erstmals mit Pelikan-Nachwuchs http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/152664.html Nach 32 Tagen Brutzeit in einem speziellen Apparat sind im Berliner Zoo zwei Krauskopfpelikane geschlüpft. Damit kann der Zoo nach mehr als 30 Jahren erstmals wieder einen Zuchterfolg bei den Pelikanen vermelden. Westdeutsche Zeitung 20.6.2002 11:24 Wo die Tierliebe hinfällt: Katze schmust mit Kragenbärin http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=105687027 Am Bärenfelsen im Zoologischen Garten Berlin stehen oft viele Menschen und staunen ungläubig über das, was sie sehen: Eine kleine, schwarze Katze schmiegt sich schnurrend an die fast 200 Kilo schwere Kragenbärin «Mäuschen» und lässt sich das Fell vom Schwanz bis zum Kopf sauber lecken. Die beiden Tiere sind schon fast zwei Jahre unzertrennlich. sowie in zwei Dutzend weiteren Zeitungen, z.B. Heidenheimer Presse http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=105687027 Walsroder Zeitung http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=105687027 Harke (Nienburg) http://www.DieHarke.de/artikelseite.php3?artikel=105687027 Fuldaer Zeitung http://www.parzeller.de/dpa/generatedSite/boulevard/16Wo_die_Tierliebe_hinfaellt_Katze_schmust_mi.html Taunus Zeitung 15.6.2002 Junger Falke entflogen: Wo ist Cyros? http://213.138.32.50/sixcms/detail.php?_id=498734 Feldberg/Taunus. Bis Dienstag saß der Saker-Falke "Cyros" wie seine Artgenossen in seinem Gehege oder drehte weite Runden über dem Feldbergplateau. Ich war mitten in einer Führung für eine Schulklasse, als Cyros plötzlich los flog, schildert Dieter Koschorrek vom Falkenhof, was am Dienstag Nachmittag geschah. Anfänglich empfing ich noch Signale, berichtet er, wie der kleine Sender, den Cyros am Gefieder trägt, noch hoffen ließ. Dann aber blieben die Signale aus. Aargauer Zeitung 20.6.2002 9:3 Eröffnung Kleintierzoo in Königsfelden http://www.aargauerzeitung.ch/pages/index.cfm?id=1220377 Nach der Einstellung des Gutsbetriebes Königsfelden sind Stallungen und Gehege eingerichtet worden für einen Kleinzoo, in welchem gefährdete Nutztierrassen wie Rätisches Grauvieh (Bild, mit dem Betreuer Hans Huber) gehalten werden. Morgen Freitag findet zwischen 13 und 19.30 Uhr ein Tag der offenen Türen statt. Süddeutsche Zeitung 19.6.2002 Pinguine http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel5339.php Berlin. Portrait der Pflegerin Liane Dedekind und ihrer Humboldtpinguine im Tierpark Thüringer Allgemeine 20.6.2002 Artenreiche Echse http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=312996 Erfurt. Agamen im Zoopark Grafschafter Nachrichten 14.6.2002 "Eulen-Habers" sorgt für Unterschlupf http://www.gnonline.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_41177.html Er ist bekannt als "Eulen-Habers", manche nennen ihn auch "Vogel-Habers". Günther Habers feierte jetzt ein kleines Jubiläum: Im Nordhorner Tierpark hat Habers seinen 100. selbstgebauten Nistkasten für Schleiereulen aufgestellt. Und der 101. ist schon in Planung - "obwohl bei 100 eigentlich Schluss sein sollte", wie der Emlichheimer sagt. Frankfurter Rundschau 15.6.2002 Im Zoo gibt's jetzt Pizza und Pasta statt Bratwurst mit Pommes http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181022.htm Im Frankfurter Zoo erwartet Besucher jetzt ein "Anti-Würstchen-Programm". Gastronomie-Pächter Klaus-Peter Kofler will auf den Zooterrassen Pizza und Pasta servieren. Der Streit des Caterers mit der Stadt schwelt unterdessen weiter. "Die Zeit der Bratwurst ist bei uns vorbei", betonte der Gastronom. Gerade Bratwurst - mit den obligatorischen Pommes - hatte das städtische Liegenschaftsamt als Vertragspartner von Kofler immer wieder als Grundangebot gefordert. Süddeutsche Zeitung 17.6.2002 Bären http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel4188.php Portrait der Brillenbären im Tierpark Friedrichsfelde und ihrer Pflegerin Barbara Lächert. Berliner Morgenpost 15.6.2002 Buddhistisches Begräbnis für einen Orang-Utan http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/aus_aller_welt/story527841.html Die Thailänder haben die Hochzeit des berühmten Affen «Mike» erlebt und später sein bewegtes Eheleben - am Sonnabend trugen hunderte Fans den 17-jährigen Orang-Utan zu Grabe. «Mike» wurde vor fünf Jahren zur Attraktion, als er sich mit dem Affenweibchen «Susu» vermählte. Die beiden Affen waren in Gold gekleidet und mit Jasmingirlanden behängt. Die Frischvermählten bezogen ein Traumhaus im Zoo von Lopburi, der so genannten Affenstadt Thailands. Die «Witwe» und ihr Sohn erschienen bei dem buddhistischen Begräbnis in Schwarz. Nach einem Baderitual wurde heiliges Wasser über die Hände des toten Orang Utans geträufelt. Berliner Morgenpost 18.6.2002 Kühle Dusche für Dickhäuter - Wie Tiere die Hitze überstehen http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story528608.html Berlin. Im Zoologischen Garten freute sich die asiatische Elefantendame Tanja sehr, als sie von ihrem Pfleger eine kühle Dusche verpasst bekam. Märkische Allgemeine 19.6.2002 Nackt im Schlamm http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?loc=3_7_1&id=51226 Auch Tiere leiden unter Hitze; im Normalfall aber wissen sich die "Viecher" zu helfen: Ein schattiges Fleckchen oder der Sprung ins kühle Nass sind als Erste-Hilfe-Maßnahmen besonders beliebt. Bonner General Anzeiger 18.6.2002 Abendliches Rendezvous ist im Moment tabu http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/artikel.php?id=46387 Das Forstamt baut zurzeit ein neues Gatter am Bonner Wildschwein-Gehege am Venusberg wegen der drohenden Schweinepest. Beim Rotwild im Wildgehege sind dieses Jahr sechs Kälber geboren worden. Schwarzwälder Bote 14.6.2002 Natur pur für Lemminge http://www.swol.de/zw/owa/pnews3.einzeln Für die Kinder von den christlichen Pfadfindern in Calw war das Wochenende im Tierpark in Gaugenwald das größte. Drei Tage erlebten sie "Natur Pur" und hatten das große Glück, die Geburt eines Rehkitzes miterleben zu dürfen. Nordbayerischer Kurier 14.6.2002 Meerschweinchen gestohlen - Sittiche wohl entflogen http://www.bayreuth.de/deutsch/nachrichten/bth/tier.htm Bayreuth. Bei einem Einbruch in einen Käfig am Tierpark Röhrensee haben Unbekannte drei Meerschweinchen gestohlen. Vier ebenfalls fehlende Wellensittiche sind wohl eher durch das Loch davongeflogen. Thüringische Landeszeitung 14.6.2002 Die Kinder haben auf der Safari den Weg gezeigt http://www.tlz.de/tlz/tlz.gera.volltext.php?id=306377 Gera. Claudia Bechert nahm einen Reisegutschein über 500 Euro entgegen, den Hauptpreis in der Tierparksafari zu Pfingsten. Er hat bereits seinen festen Liebhaberkreis gefunden, der offizielle Zookalender des Wuppertaler Zoos. Jetzt liegt die dritte Ausgabe vor. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen | Leipzig, 18.6. Männlicher Gibbon wird vermisst Kurz nach der Eingewöhnung im Pongoland verschwunden Im Pongoland wird seit dem Wochenende ein im Mai aus dem Zoo Jihlava (Tschechische Republik) gekommener Gelbwangengibbon vermißt. Er war mit unserem Weibchen zusammengewöhnt worden und beide Tiere harmonisierten sehr gut. Zur Eingewöhnung auf der Freianlage war ein orange-roter Elektrogitterzaun installiert worden, um die Gehegegrenzen entlang des Wassergrabens optisch auffallend zu markieren. Die Orang-Utans, die mit den Gibbons die gleiche Anlage bewohnen, blieben nur im Innengehege, so daß das Gibbon-Paar ungestört war. Beide Tiere waren stets gemeinsam unterwegs, saßen zusammen und lausten sich gegenseitig. Nun ist das schwarze Männchen mit dem gelblich-weißen Backenbart plötzlich verschwunden. Alle Suchaktionen nach dem klettergewandten, langarmigen Schwinghangler im Zoogelände und dem angrenzenden Rosental blieben bisher leider erfolglos. Es handelt sich um ein noch nicht voll erwachsenes, 5jähriges Tier, das dem Menschen ausweicht und sich in die Baumkronen zurückzieht. Eine Gefahr für Menschen besteht nicht. Leipzig, 19.6. Vermisster Gibbon tot im Wassergraben aufgefunden Todesursache ist unklar Der seit kurzem im Pongoland vermisste männliche Gelbwangengibbon wurde heute morgen von Tierpflegern tot in einem der Wassergräben der Menschenaffenanlage aufgefunden. Wie berichtet war das Tier aus dem Zoo Jihlava (Tschechische Republik) gekommen und war mit dem vorhandenen Weibchen zusammengewöhnt worden, was auch sehr gut verlaufen war. Wie das Tier die eigens zur Eingewöhnung aufgestellte spezielle Gehegeabgrenzung überwinden konnte und warum es das tat, ist völlig unklar. Genauere Hinweise auf die Todesursache erhofft sich der Zoo von der Obduktion des toten Tieres. Leipzig, 18.6. Einfach wunderbär Tierische Sommerferien im Zoo Hier im Zoo können alle Kinder den Schulstress vergessen, sich erholen und viel erleben. An jedem Dienstag um 11:00 Uhr und Donnerstag um 14:00 Uhr in den Sommerferien erwartet der Zoo die Ferienkinder zu Führungen: Einfach wunderbär geht es unseren Lippenbären in ihrer neuen Lippenbärenschlucht. Der kleine Voi Nam, unser Elefantenbaby, wiegt schon 200 kg, und nicht nur im Pongoland gibt es viel Neues und Interessantes zu berichten. Immer mittwochs, samstags und sonntags bieten die Zoolotsen Kurzführungen an. Bestimmt ist für manchen das Lieblingstier dabei. Das Programm und die Uhrzeiten werden im Zoo bekannt gegeben. Natürlich kann jeder Zoobesucher wieder bei einem Ferienquiz mitmachen. Quizbögen gibt es im Safari Büro. Ausgefüllt gibt man sie dort wieder ab oder schickt sie per Post. Die Verlosung ist am Ferienende. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Kinder mit Ferienpass haben gegen Abgabe des Coupons freien Eintritt. Stuttgart, 19.6. Das Land der goldenen Frösche Von dem Land mit der größten Anzahl endemischer Tier- und Pflanzenarten auf kleins-ter Regenwaldfläche handelt die diesjährige Sonderausstellung in der Wilhelma: Mada-gaskar. Die große Insel vor der Küste Mosambiques gehört zu den ärmsten Ländern der Erde. Die Bevölkerung ist gezwungen, immer mehr Regenwald abzubrennen, um kurz-fristig Ackerland zu gewinnen heute sind nur noch 8% der ursprünglichen Waldfläche vorhanden. Der eigentliche Reichtum Madagaskars, die einmalige Fauna und Flora, geht dabei zugrunde. Viele Tier- und Pflanzenarten verschwinden, bevor sie überhaupt richtig bekannt geworden sind wenn der Raubbau so weitergeht, wird man in einigen Jahren Büschelohrmakis, Goldfröschchen, Erdchamäleons, Orchideen ... und vieles mehr nur noch von Bildern oder aus dem Zoo kennen. Diese verhängnisvolle Entwicklung in Zusammenarbeit mit der einheimischen Bevölke-rung zu stoppen, ist Ziel der Stiftung Natur- und Artenschutz in den Tropen (NAT). NAT hat diese Sonderausstellung in Zusammenarbeit mit der Wilhelma konzipiert mit dem Ziel, Bewusstsein für den Untergang eines der artenreichsten Ökosysteme der Erde zu schaffen und Spenden zu sammeln, um die Naturschutzarbeit vor Ort erfolgreich durchführen zu können. Vom 19. Juni bis zum 22. September 2002 haben die Besucher der Wilhelma Gelegenheit, im Fuchsienhaus einen kleinen Abstecher nach Madagaskar zu machen. Duisburg, 20.06.02 Von schlauen Gänsen und blinden Besuchern Spätestens seit den klassischen Untersuchungen des weltberühmten Verhaltensfor-schers Konrad Lorenz an europäischen Graugänsen weiß (nahezu) jedermann, dass dieses - auch Feldgänse genannte Federvieh weder dumm noch schüchtern ist, sondern ebenso anpassungsfähig wie unerschrocken sowohl seine komplexe Gänsege-meinschaft als auch dessen z.T. unwirtliche Lebensräume zu gestalten weiß. Und genau diese Fähigkeiten stellte ein Graugans-Paar im Zoo unter Beweis: mit einer geradezu unerhörten Dreistigkeit bauten die immerhin rund sechs Kilogramm schweren - Vögel ihr Nest buchstäblich u n t e r den Füßen völlig ahnungsloser Zoobe-sucher. Aus dünnen Stöcken, Laub, Papier und Plastikresten fertigten sie ihre Liebes- und La-gerstadt unmittelbar unterhalb von Gitterrosten, die einerseits den Tierfreunden ihren Weg aus der Katta-Freianlage weisen, andererseits aber den Halbaffen den Absprung aus ihrem grünen Gehege verwehren sollen. Rund 30 Tage lang bebrüteten sie drei dickschalige Eier, vor einer guten Woche schlüpften zwei grauwuschelige Küken, ein Ei blieb offenbar taub, und sofort nach dem Schlupf der beiden Gänsekinder verließ die Familie ihre seltsame Heimstadt, um auf den angrenzenden Grasflächen frische Halme abzuweiden oder erste Ausflüge auf die nahen Wasserflächen zu unternehmen. Es scheint wie ein Witz: Der pfingstliche Besucherstrom trampelte ebenso wie weitere 8.000 Fronleichnams-Gäste mithin ca. 30.000 ahnungslose Menschen! im Abstand von weniger als 10 cm über die Köpfe des brütenden Graugans-Paares hinweg
Von keinem Zoobesucher entdeckt, trotzdem vom jeweils nicht brütenden Ehepartner gegen vermeintliche Störer verteidigt, verlief in Folge die spektakulär-unspektakuläre Brut der braungrau befiederten Schnattertiere. Nur einer wunderte sich jeden Tag aufs neue: Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese wurde auf seinem allmorgendlichen Kontrollgang durchs Lemuren-Gehege mit schöner Regelmäßigkeit von einem wütenden Graugans-Partner ins Hosenbein gebissen das ebenso regelmäßige Kopfschütteln des Zoologen über solch aggressives Verhalten ist nunmehr aufgeklärt denn selbst der Chef wusste nichts vom Familienglück unter der Fußgängerbrücke
Stralsund, 20.06.02 Ausstellung zum Architektenwettbewerb OZEANEUM Nachdem inzwischen der Sieger des Architektenwettbewerbs zum Erweiterungsneubau des Deutschen Meeresmuseums, dem OZEANEUM, offiziell feststeht, sollen nun auch der Öffentlichkeit die Wettbewerbsergebnisse der beteiligten Architekten präsentiert werden. Am 13. Juni 2002 wird um 17 Uhr feierlich die Ausstellung zum Architektenwettbewerb eröffnet. Gleichzeitig soll die Gelegenheit genutzt werden, die Preise an die prämierten Architekten der Plätze eins bis fünf zu vergeben sowie die angekauften Arbeiten entsprechend zu würdigen. Nach der Preisverleihung wird ein Rundgang durch die Ausstellung stattfinden, wobei die einzelnen Entwürfe seitens der Preisträger soweit anwesend vorgestellt werden. Zu sehen sein werden die Arbeiten der Teilnehmer der zweiten Wettbewerbsphase im Kanonen-schuppen, der Kronlastadie, am Fischmarkt 13 in Stralsund ab 14. Juni täglich von 11 18 Uhr. Stralsund, 20.06.02 Fossile Meerestiere aus Pommern Neue Sonderausstellung im Deutschen Meeresmuseum Mit Beginn der Sommersaison erwartet die Besucher im Deutschen Meeresmuseum Stralsund eine besondere Attraktion: die umfangreiche Sonderausstellung Fossile Meerestiere aus Pommern. Sie wird am Freitag, dem 14. Juni, um 19 Uhr eröffnet. Eine große Zahl interessanter Versteinerungen - über 1.500 Einzelstücke - sind bis Ende Oktober im FORUM Meeresmuseum zu sehen. Viele dieser faszinierenden Exponate werden erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Nur an wenigen Stellen in Pommern findet man fossilführende Gesteine an der Oberfläche. Diese Aufschlüsse aber lieferten teilweise wahre Schätze. So zählen die in Grimmen unweit von Stralsund gefundenen perlmuttschaligen Ammoniten zu den schönsten Fossilien der Erdgeschichte. Und die vor fast 100 Jahren geborgenen Ammoniten-Steinkerne aus dem hinterpommerschen Zarnglaff (heute CzarnogBowy) erreichen die Dimension von Autoreifen. Von beiden Fundorten gibt es übrigens auch Reste von Meeressauriern zu sehen. Zahlreiche Fossilfunde stammen aus der Rügener Schreibkreide, dem sicher bekanntesten Gestein Pommerns. Neben den von jedermann am Strand zu findenden Versteinerungen sind auch echte Raritäten zu bewundern. Ergänzt wird die Exposition durch die Boten aus dem Norden, also um jene Fossilien, die von den eiszeitlichen Gletschern mit nach Pommern gebracht wurden und hier an vielen Stellen zu finden sind. Dazu zählt auch ein ca. 480 Millionen Jahre alter, mehr als meterlanger Kopffüßer aus den eiszeitlichen Schichten in Hinterpommern - das größte Exponat dieser Ausstellung, die ein Beitrag zum Jahr der Geowissenschaften 2002 sein soll. Die beeindruckende Schau ist ein Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Geologische Wissenschaften der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald und des Deutschen Meeresmuseums Stralsund. Das Greifswalder Institut lieferte dazu aus seinen umfangreichen Sammlungsbeständen die meisten Exponate, ein kleinerer Teil stammt aus der Sammlung des Meeresmuseums und von Hobbysammlern. Zur Eröffnung dieser Ausstellung ist jedermann herzlich willkommen. Im Anschluss daran hält Diplom-Geologe Rolf Reinicke vom Deutschen Meeresmuseum einen Einführungsvortrag zum Thema dieser Ausstellung. Stralsund, 20.06.02 Piratenfest und Übernachtung bei den Fischen Sommerferienspaß im Deutschen Meeresmuseum Spannende und aufregende Erlebnisse sind wieder in den Sommerferien im Meeresmuseum zu erwarten. So können sich Kinder ab 8 Jahre am 9. und am 11. Juli in einen hammerharten Piraten oder auch in eine Piratin verwandeln und das seit alters her bekannte Piratennest, die kleine Insel Dänholm, unsicher machen. In der Außenstelle des Museums, NAUTINEUM Dänholm, findet nämlich an beiden Tagen von 10 bis 14 Uhr ein Piratenfest statt. Aber auch Exkursionen nach Hiddensee und an die Kreideküste stehen wieder auf dem Sommerferienprogramm des Museums. Und wer schon immer mal wissen wollte, wie die Fische schlafen, findet das sicher bei der letzten Ferienaktion Im Meeresaquarium bei Tag und bei Nacht heraus, denn die Teilnehmer werden selbst bei den Fischen übernachten doch keine Angst, nicht im Wasser. Für alle Veranstaltungen muss man sich rechtzeitig Teilnehmerkarten kaufen. Das Ferien-programm, in dem alles ganz genau drin steht, liegt schon jetzt an der Museumskasse bereit. Stadt Bielefeld, 18. Juni 2002 Botanischer Garten wird 90 Jahre alt Am Samstag, 13. Juli, laden Umweltbetrieb der Stadt und der Verein "Freunde des Botanischen Gartens Bielefeld" zu einem großen Sommerfest ein. Speziell für Kinder zeigen ein Zauberer und ein Schnellzeichner ihr Können. Ein Streichelzoo aus dem Heimat-Tierpark Olderdissen wird mit Schafen und Ziegen zu Besuch sein. Eine Rallye vom Bauernhausmuseum durch den Heimat-Tierpark Olderdissen bis zum Botanischen Garten rundet das Kinderprogramm ab. Evendorf, 18.06.2002 Liebe auf den ersten Blick. Seit 20 Jahren züchtet der Wildpark Lüneburger Heide erfolgreich Elche. In diesem Jahr haben sogar gleich zwei Elchkühe, Nachwuchs bekommen. Ganz besonders erfreulich ist es, dass die zweijährige Elchdame Ronja ihr erstes Kalb gesund zu Welt gebracht hat. Quicklebendig aber auf noch sehr wackeligen Beinchen stolpert das Elchbaby durch das tiefe Gras. Mädchen oder Männchen, diese spannende Frage kann erst in kürze beantwortet werden, selbstverständlich werden Mama und Baby erst einmal völlig in Ruhe gelassen. Der zweijährige Vater Julius ist Ende Oktober 2001 aus Schweden in die Lüneburger Heide gekommen, Ronja war begeistert, es war Liebe auf den ersten Blick. Das naturbelassene 2 ha. große Gehege bietet ideale Voraussetzung für die Aufzucht und dem Wohlbefinden des Elchnachwuchses. Insgesamt gibt es jetzt sieben dieser wunderschönen Tiere im Wildpark Lüneburger Heide zu bewundern. Fehmarn, 19.6. 3 Millionen Liter HAI-AQUARIUM für das MEERESZENTRUM FEHMARN 1997 wurde auf der Ostseeinsel Fehmarn Deutschlands größtes Haiaquarium eröffnet. Das allein 400.000 Liter Meerwasser fassende Aquarium ist durch einen Acrylglastunnel begehbar. Über 10 Haie leben seit Bestehen dort. Nun bekommen die auf eine Länge von 2,60 bis 2,80 Meter heran-gewachsenen Sandtiger-, Ammen- und Zitronenhaie ein neues Zuhause. Nach eineinhalbjähriger Planungsphase entsteht somit ein 3 Millionen Liter HAI-AQUARIUM. Das MEERESZENTRUM zählt damit zu den drei größten Aquarien Europas! Einen sensationellen Einblick in das Aquarium mit einer Wassertiefe von 6 Metern bieten die speziell in den USA (Colorado) gefertigten Acrylfenster. Waagerechte Acrylglasscheiben mit 16 Meter Länge und Senkrechte mit je 6 Meter Höhe ermöglichen den Blick in die Tiefe. Das Aquarium hat eine Grundfläche von 500 m2. Vier Einfamilienhäuser könnten leicht darin Platz finden! Der Umzug der Haie und die geplante Eröffnung finden voraussichtlich im Herbst 2003 statt. NABU, 14. Juni 2002 NABU und Otto-Stiftung legen Aktionsplan zum Weißstorchschutz vor Flussauen und Feuchtgebiete müssen erhalten und renaturiert werden "Mit dem Zukunftsprogramm Weißstorch haben wir die Voraussetzungen für den nachhaltigen Schutz dieses attraktiven Großvogels geschaffen", sagte Dr. Johannes Merck, Geschäftsführer der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz. Erstmals sei eine Fülle von Daten zur Bestandsentwicklung oder zu regionalen Gefährdungspotenzialen einer Vogelart in Deutschland exemplarisch zusammengetragen und zukunftsweisend ausgewertet worden. Für NABU-Präsident Jochen Flasbarth komme es jetzt insbesondere darauf an, die noch vorhandenen intakten Lebensräume wie Flussauen oder Feuchtwiesen zu erhalten und zu renaturieren. Flasbarth erinnerte Bundesverkehrsminister Bodewig an die herausragende Bedeutung der Elbtalaue für den Weißstor ch und viele andere Arten: "Der letzte naturnahe Strom in Deutschland darf nicht durch Ausbaumaßnahmen zerstört werden." Die Schutzmaßnahmen sollten sich vor allem auf jene Regionen konzentrieren, die sich bei der Erarbeitung des Schutzprogramms als besonders wichtig für die Verbreitung und den Bruterfolg des Weißstorchs herausgestellt hätten. NABU, 18. Juni 2002 NABU fordert stärkere Anstrengungen zum Schutz der biologischen Vielfalt Flasbarth: Biologische Vielfalt vor allem durch industrielle Landwirtschaft gefährdet Hannover. Der Naturschutzbund NABU hat auf dem heute in Hannover startenden 26. Deutschen Naturschutztag Bund und Länder aufgefordert, den Schutz der biologischen Vielfalt in das Zentrum einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Politik zu rücken. "Das neue Bundesnaturschutzgesetz und die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung sind lange vermisste Erfolge für den Naturschu tz", sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth. Die Länder müssten den vorgegebenen Rahmen nun zügig und effizient umsetzen. Die wichtigste Aufgabe sei der rasche Aufbau eines nationalen Biotopverbundes. Flasbarth beklagte ein Defizit an wissenschaftlichen Daten für einen gezielten und erfolgreichen Naturschutz in Deutschland. "Wir brauchen dringend eine regelmäßige bundesweite Bestandserfassung der biologischen Vielfalt". Eine jahrzehntelang Vernachlässigung der systematischen Erfassung habe dazu geführt, dass methodisch völlig haltlose Studien zur Artenvielfalt - wie unlängst im Auftrag des Bauernverbandes -- zu äußerst zweifelhaften Ergebnissen und wertlosen Aussagen kämen. Gerade der intensivierten Landwirtschaft mit hohen Einträgen von Agrochemikalien und Düngern seien mittlerweile einst häufige Allerweltsarten wie Kiebitz, Rebhuhn oder Feldlerche zum Opfer gefallen. Der NABU-Pr& auml;sident bot Bund und Ländern die Mitarbeit seines Verbandes bei der Konzeption eines aussagekräftigen Artenindex und bei der Entwicklung und Umsetzung so genannter Monitoringprogramme für ausgewählte Artengruppen an
| | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Hamburger Abendblatt 15.6.2002 Hamburg will Störche retten http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/150602/1815STOR10.HTM Damit die Lebensräume des imposanten Zugvogels geschützt und sein Bestand somit erhalten und gestärkt werden können, haben der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und die Michael Otto Stiftung für Umweltschutz am Freitag einen Aktionsplan zum Schutze des Weißstorches in Deutschland vorgelegt. Ziel ist es, auf Landes- und Bundesebene für den Schutz der Flusstalauen sowie den Erhalt und die Förderung von Grünland als Lebensraum des Weißstorches einzutreten. Der Aktionsplan, der erstmalig auf diese umfassende Weise für eine Tierart in Deutschland zusammengestellt wurde, wird kommenden Montag Bundeskanzler Gerhard Schröder vorgestellt. Hannoversche Allgemeine 17.6.2002 Hannover-Ticker http://www.haz.de/hannover/nachrichten/134333.html Eine Masseninvasion gefräßiger Ochsenfrösche droht in Neustadt am Rübenberge bei Hannover. Im Dorfteich des Stadtteils Büren hätten Kinder tausende Kaulquappen der amerikanischen Art entdeckt, die bis zu 20 Zentimeter groß und zwei Kilogramm schwer wird und alle einheimischen Amphibien sowie Fische und Vögel frisst. Die Kaulquappen seien wahrscheinlich ausgesetzt worden und müssten schnell vernichtet werden, um eine Verbreitung zu verhindern. Spiegel 17.6.2002 Invasion der Riesenfrösche http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,201265,00.html Bereits vor drei Wochen hatten Kinder die überdimensionalen Kaulquappen in einem Teich des Stadtteils Büren in Neustadt am Rübenberge entdeckt. Die Eltern informierten schließlich die Behörden. Seitdem versuchen Stadt und Bürger, den Schaden zu begrenzen. Die Kaulquappen müssten schnellstens vernichtet werden, bevor es zur Metamorphose komme. Sonst drohe der Stadt eine Masseninvasion, die verheerende ökologische Folgen hätte. Hannoversche Allgemeine 18.6.2002 Gut getarnt, Frosch! http://www.haz.de/hannover/nachrichten/134516.html Immer wieder musste der Leiter der Naturschutzbehörde der Region Hannover aufgeregte Anrufer beschwichtigen. Nach Berichten über Riesenkaulquappen, die Kinder in einem Teich der Neustädter Ortschaft Büren entdeckt hatten, wollten viele Bürger plötzlich große Frösche in manch anderem Teil der Region gesichtet haben. Bei den bis zu acht Zentimeter großen Kaulquappen handelt es sich jedoch nicht um den Nachwuchs der ursprünglich aus dem Osten der USA stammenden, bis zu ein Kilogramm schweren Frösche, sondern um den der heimischen Knoblauchkröte. Der Leiter der Artenschutzstation Sachsenhagen, Christian Erdmann, der die Bürener Kaulquappen als Ochsenfrösche eingestuft hatte, rückt nun ins Zentrum der Kritik. Mit dem Fangen der Kaulquappen habe er dem Bestand an Knoblauchkröten mit Sicherheit geschadet. Netzeitung 18.6.2002 Die Mafia hat den Tierhandel entdeckt http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=568&item=194489 Eine Studie des WWF belegt: Der illegale Handel mit seltenen Tieren und Tierprodukten ist inzwischen zum lukrativen Geschäft für das organisierte Verbrechen geworden. Demnach nutzen Russen-Mafia oder lateinamerikanische Drogenkartelle die illegalen Transportwege für Waffen und Drogen auch zum Schmuggel von seltenen Tieren und Tierprodukten. Riesige Gewinnspannen, verbunden mit der Gewissheit, bei Verhaftung nur mit geringer Strafe rechnen zu müssen, locken zahlreiche Banden an. Oft werden Wildtiere auch zur Verschleierung von Drogengeschäften oder sogar als Drogenkuriere eingesetzt. Lübecker Nachrichten 19.6.2002 Kampf um die Flatterulme: Artenschutz mit Fangnetzen http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/ostholstein__812923.htm Die Flatterulme steht auf der Roten Liste und ist vom Aussterben bedroht. Die Försterei Eutin bemüht sich, das kostbare Saatgut zu sammeln und für eine Neuzüchtung zu verkaufen. "Auf diese Weise leisten wir einen großen Beitrag zum Artenschutz und können den Fortbestand der Ulme sichern." Eine Woche lang wurden Fangnetze ausgelegt, auf denen sich der Same des Baumes sammelte. Mangels naturnaher Lebensräume, aber auch durch den aus Amerika, England und Holland eingeführten etwa sieben Millimeter kleinen Ulmensplintkäfer verschwand die Flatterulme nachhaltig aus ihren angestammten Lebensräumen. Der Splintkäfer überträgt einen Pilz, der die Wasserleitungsbahnen in der Ulme verklebt und sie austrocknet. Judge reopens Galapagos oil spill lawsuit investigations A judge has reopened an investigation into an oil spill off the Galapagos Islands, based on a recent scientific study that suggests the spill killed some 15,000 sea iguanas. http://enn.com/news/wire-stories/2002/06/06192002/ap_47594.asp Common human bacteria linked to disease killing Caribbean coral strain Bacteria found in the intestines of humans and other animals have been identified as the cause of a disease killing elkhorn corals in the Caribbean Sea. http://enn.com/news/wire-stories/2002/06/06182002/ap_47576.asp Human feces may kill Caribbean coral, study finds http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/16471/story.htm Pacific rockfish in grim shape and other stories Pacific rockfish populations have dropped to alarmingly low levels, according to a new report issued by government fishery biologists. http://enn.com/news/enn-stories/2002/06/06202002/s_47521.asp Whooping crane recovery spreads new wings Sporting gangly legs and a long neck, the young chick awkwardly poised on a tiny island does not appear to be a particularly significant presence. http://enn.com/news/enn-stories/2002/06/06142002/s_47550.asp Chimpanzee archeological sites and other stories With a chip, crack, and pop, a band of chimpanzees in the Ivory Coast's Tai forest have opened up new research avenues to scientists studying human origins. http://enn.com/news/enn-stories/2002/06/06142002/s_47410.asp Wild "super dogs" hunt Australian livestock http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/16494/story.htm Shark! Danger exaggerated, say US experts http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/16446/story.htm African states seek lifting ban on ivory trade http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/16435/story.htm Mexico's sea turtles in danger - Greenpeace http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/16434/story.htm US rescuers net sick young orca, begin treatment http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/16448/story.htm | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | ZooLex NEUE GEHEGEPRÄSENTATION Heuer feiert der Tiergarten Schönbrunn in Wien seinen 250. Geburtstag. Der älteste Zoo der Welt wurde mehrfach umgebaut und renoviert, aber die radikalsten Veränderungen passierten in den vergangenen 10 Jahren. Dr. Helmut Pechlaner hat 1992 einen heruntergekommen Stadt-Zoo übernommen und ihn zu einer Einrichtung von Weltklasse gemacht, die jährlich mehr als eine Million Besucher anzieht. Eines der historischen Gebäude, das kürzlich umgebaut wurde, ist das Vogelhaus. Es wurden Dachflächenfenster eingebaut und Reihen von gekachelten Käfigen durch zwei großzügige Habitate ersetzt: Savanne: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=345 Tropen: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=415 PRÄSENTATIONS-UPDATE Der Elefanten-Park im Tiergarten Schönbrunn war unter den ersten Gehegepräsentationen in ZooLex. Seither bekam das Gebäude einige Ergänzungen, beispielsweise eine Solarheizung. Die European Elephant Elefantenbulle wurde geboren: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/viewpicture.py?id=121&pic=19 DIE MEIST GESUCHTEN TIERGEHEGE-PRÄSENTATIONEN Welchen Gehegetypus würden Sie in ZooLex gerne öfter finden? Lassen Sie uns wissen, wonach Sie in der ZooLex Gallery suchen. Wir werden vorrangig Zoos einladen, Gehege zu präsentieren, die unser Publikum interessieren. Hier können Sie Ihren bevorzugten Gehegtypus wählen: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/poll.py?poll=exhibitpreference Wenn Sie genauere Vorschläge haben, kontaktieren Sie uns bitte unter zoolex@zoolex.org ZGF Newsletter Juni, 17.06.2002 Aktuelles von der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt und ihren Projekten Themen: - Neue Nashornzählungen im Kongo
- Orang Utan Station auf Sumatra legt los
- ZGF Team in Peru bekommt Verstärkung
- Meeresechsen auf Galapagos leiden unter Folgen des Jessica Unfalls
- Studienreise nach Mallorca noch Plätze frei !
Ausführliche Infos unter www.zgf.de 13. Zoosammlertreffen 2002 Die 13. Zoohistorica wird am 7. September 2002 in Wuppertal abgehalten, mit Tauschbörse, Führung durch den Zoo, Abendessen mit Versteigerung. Der Erlös kommt der Berggorilla- und Regenwald-Direkthilfe e. V. zugute. Am 8. September 2002 Führung durch den AquaZoo Düsseldorf. Tagungsgebühr: 25,- Euro Organisation: Klaus Schüling schueling@tiergarten.com , Herman Reichenbach reichenbach.herman@online.guj.de Komplette Einladung, ausführliches Programm und Hintergründe zum Zoosammlertreffen: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-Zoosammlertreff.htm | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | | Ausstellungen | Der ehemalige Tierpark Schweinfurt Die Ausstellung, ergänzt durch die Originale des Stadtarchives Schweinfurt, wird vom 11. Juli bis 22. September im Gunnar-Wester-Haus, Martin-Luther-Platz 5, Schweinfurt, erneut gezeigt. Öffnungszeiten: Di-Fr 14-17 Uhr, Sa/So 10-13 und 14-17 Uhr. http://www.zoo-ag.de/schweinfurt.htm LICHTENSTEIN Museum der Stadt Lichtenstein: Das Raubtier in der Grafik - Aus der Sammlung von Prof. Karl Max Schneider 7.6. bis 11.8.2002 Ernst-Thälmann-Str. 29, 09350 Lichstenstein, Tel. 037204-86453; Di-Fr 14-17:00, Sa+So 13-18:00 7. August: 3. Lichensteiner Karl-Max-Schneider-Vortrag: Peter Müller: "Die Entwicklung des Leipziger Zoos nach dem Tode von Prof. Schneider" OLDENBURG Landesmuseum für Natur und Mensch: KOMMEN UND GEHEN UNSERER SÄUGETIERE bis 1.9.2002 http://www.naturundmensch.de WEISSACH Heimatmuseum Flacht VOGELWELT DER STEINRIEGELHECKEN bis 21.7.2002 http://webmuseen.de/dA.html?19308 FREIBURG Adelhausermuseum Naturkunde und Völkerkunde: DER REGENWURM bis 28.7.2002 http://www.ruf.uni-freiburg.de/bildkunst/STADT/ADELHAUSER_N/welcome.html HEILBRONN Naturhistorisches Museum der Städtischen Museen Heilbronn: LEBENDE FOSSILIEN Die wahren Oldies auf der Erde bis 8.9.2002 http://www.museen-heilbronn.de FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum FARNE bis 29.9.2002 http://www.fr.ch/mhn OLTEN, Naturmuseum EINHEIMISCHE REPTILIEN bis 28.7.2002 http://www.naturmuseum-olten.ch PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall: BLÜTENÖKOLOGIE faszinierendes Miteinander von Pflanzen und Tieren bis 14.7.2002 http://webmuseen.de/dA.html?19058 DETMOLD Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde ...SO FREI, SO STARK Westfalens Wilde Pferde bis 31.10.2002 http://www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold/index.htm EISENSTADT Burgenländisches Landesmuseum: LEBENDE SCHLANGEN - Mythologie und Wirklichkeit bis 30.6.2002 http://webmuseen.de/dA.html?18919 EICHSTÄTT Jura-Museum EULE UND MENSCH bis 25.8.2002 http://www.Jura-Museum.de | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Do., 20.06.2002, 17:30-18:00 WDR, ARD exclusiv, Das Bambi-Kollektiv, Im Internat für wilde Tiere, Artenschutz-Station Sachsenhagen Wh Fr., 21.06.2002, 21:50-22:20 ARD, ARD-exclusiv, Der Herr der Affen, Reimon Opitz als Ersatzvater Sa., 22.06.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Afrikas vergessene Affen - Drills Sa., 22.06.2002, 17:55-18:35 VOX, tierzeit, Die Insel der Schlangen - Paradies aus der Hölle So., 23.06.2002, 16:30-17:15 ORB, Tiere und Wildnis, Rückkehr in die Wildnis, Die Geschichte des Pandabären Gao Gao Mo., 24.06.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Die Serengeti lebt! (1), Der Nutu-See - Brennpunkt einer Urlandschaft Mo., 24.06.2002, 18:00-18:30 3sat, ARD-exclusiv, Der Herr der Affen, Reimon Opitz als Ersatzvater Mo., 24.06.2002, 19:00-19:45 ARTE, Als wären sie nicht von dieser Welt, Der unmögliche Lebenswandel der Schleimpilze Mo., 24.06.2002, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Im Königreich des Kasuar - Ein Riesenvogel kämpft um seinen Wald NEU Mo., 24.06.2002, 23:10-00:00 VOX, Süddeutsche TV, Thema: Die Bären sind los - Begegnungen mit dem braunen Riesen Di., 25.06.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Utila - Im Reich des schwarzen Leguan Wh Mi., 26.06.2002, 11:30-12:00 WDR, Weltreisen: Rettet die Rhinos - Eine tierische Erfolgsgeschichte aus Afrika Wh Mi., 26.06.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Nashörner - Afrikas bedrohte Riesen Wh Mi., 26.06.2002, 17:30-18:00 WDR, Weltreisen: Plaza Latina - Affeninsel im Amazonas Do., 27.06.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Roatan - Natur auf der Pirateninsel ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. 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