 | Zoopresseschau Zoo-AG Bielefeld http://www.zoo-ag.de | . | | Ausgabe 115 vom 13. Juni 2002 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | |  | ISSN 1619-6643 | | | Liebe Leser der Zoopresseschau, diese Woche drehte sich alles um Eisbären. Mit über 50 Meldungen, von denen wir nur eine Auswahl bringen, hält damit der omminöse Fund einer Leiche im Graben der Leipziger Bärenburg den traurigen Rekord. Doch es gibt auch zahlreiche positive Meldungen - Geburten, Neubauten und Artenschutz-Engagement. Die Lektüre dieser wieder recht umfangreichen Zoopresseschau lohnt sich. Viel Spaß dabei! | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Nürnberger Nachrichten 8.6.2002 Weg für Eisbärenanlage ist frei http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=16287&kat=10&man=3 Der Sanierung und Erweiterung der Eisbärenanlage im Tiergarten Nürnberg steht nichts mehr im Weg: Der Kulturausschuss hat den Plänen zugestimmt, das marode Gehege für 2,5 Millionen Euro auf Vordermann zu bringen. Die Arbeiten an der Anlage sollen im Oktober beginnen und Anfang 2004 beendet sein. Fast vier Mal mehr Platz als bisher werden die Eisbären bekommen. Das bestehende Gehege wird größer und so angelegt, dass Besucher die Eisbären auch unter Wasser beobachten können. Zusätzlich wird ein zweites Gehege, ebenfalls mit Land- und Wasserteil, angelegt, weil Lebens- und Zuchtbereich besser getrennt werden müssen als bisher. 450 000 Euro steuert der Verein der Tiergartenfreunde bei. Wegen der schwierigen Finanzlage der Stadt kann die Anlage jedoch erst ab 2005 in den mittelfristigen Investitionsplan aufgenommen werden. Neue Presse 12.6.2002 Zoo: Politik kriegt bei Yukon Bay kalte Füße http://www.neuepresse.de/region_hannover/109987.html Wo der 480 Kilometer lange Yukon-River in die Bering-See mündet, leben Eisbären, Robben, Karibus und Wölfe. Diese Wildnis Alaskas will der Zoo Hannover nachstellen. Sie soll auch die hannoverschen Pinguine beherbergen, deren wilde Heimat die Kälte-Region der südlichen Erdhalbkugel ist. Gleichzeitig soll die alte Eisbärenanlage zur neuen Bühne für die beliebten Tiershows umgebaut werden Kosten rund zwei Millionen Euro. Knackpunkt ist die Finanzierung. Zoo-Chef Klaus-Dieter Machens schlägt vor, das Grundstück und seine Infrastruktur von dem eigentlichen Zoo-Betrieb zu trennen. Die Region sollte die Anlagen direkt oder über eine eigene Gesellschaft bauen und finanzieren, der Zoo die Betriebsführung übernehmen und dabei ohne öffentliche Zuschüsse auskommen. Geld wird auch für Sanierungen bei Urwald-, Tropen- und Giraffenhaus, im hinteren Zoo-Bereich zwischen Dschungelpalast und Meyers Hof, beim Eingangsbereich und im Betriebshof benötigt. Rhein Zeitung 12.6.2002 Toter im Leipziger Eisbärengehege http://rhein-zeitung.de/on/02/06/12/topnews/eisbaer.html Die Leiche eines unbekannten Mannes ist am Mittwoch von Tierpflegern im Wassergraben des Eisbärengeheges im Leipziger Zoo entdeckt worden. Nach ersten Erkenntnissen hatte der Mann mehrere Verletzungen, unter anderem am Kopf. Der Fall wirft bei Ermittlern und Zooleitung Fragen über Fragen auf. "Wie kam der Mann nachts in die Bärenburg?", fragt der Zoologische Direktor, Peter Müller. Unfall, Mord, Selbstmord - alles sei möglich. Oberösterreichische Nachrichten 12.6.2002 Rätselhafter Tod http://www.oon.at/nachrichten/Weltspiegel.asp?ressort=Weltspiegel&id=295272 Rätsel gibt ein Toter auf, der gestern früh im Wassergraben des Eisbärengeheges im Leipziger Zoo gefunden wurde. Sicher ist nur, dass sein Tod durch schwere Kopfverletzungen herbeigeführt wurde. Unklar ist, ob er am Vorabend ins Eisbärgehege eindrang und von den Bären getötet wurde oder ob er ermordet wurde und seine Leiche von den Mördern im Wassergraben abgeladen wurde. Spiegel 12.6.2002 Tod im Eisbärkäfig http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,200439,00.html Rhein Zeitung 13.6.2002 Toter im Eisbärengehege identifiziert http://rhein-zeitung.de/on/02/06/13/topnews/eisbaer.html Leipzig - Die Identität des im Wassergraben des Bärengeheges im Leipziger Zoo entdeckten Toten ist geklärt. Es handelt sich um einen 22-jährigen Mann aus Afrika. Nach ersten Ermittlungen sei der aus Swasiland stammende Mann ertrunken, sagte Oberstaatsanwalt Norbert Röger am Donnerstag. Es spreche einiges dafür, dass sich der Afrikaner selbst in Gefahr gebracht habe. Ob es sich um einen Unfall oder Selbstmord handele, sei noch unklar. Das Opfer hatte nach Angaben von Röger mehrere Verletzungen, unter anderem am Kopf. Diese stammten möglicherweise von einem Eisbären. Leipziger Volkszeitung 13.6.2002 Mord, Unfall, Suizid - was geschah in der Bärenburg des Leipziger Zoos? http://www.lvz-online.de/lvz-heute/8531.html "Aus polizeilichen Gründen", bedeutete ein Aushang, müsse die Anlage bis 11 Uhr geschlossen bleiben. Für mehrere Schulklassen verzögerte sich so der Besuch des Leipziger Vorzeigeobjekts. Merkur online Toter im Leipziger Eisbärengehege http://www2.merkur-online.de/magazin/magazin3.cfm?idnr=71842 Rheinpfalz Online 13.6.2002 Mann im Leipziger Zoo starb durch Ertrinken http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=020613081329.doxpre17 Eine Tierpflegerin hatte den nahezu unbekleideten Toten am Mittwochmorgen im Wasserbecken des Eisbärengeheges gefunden. In dem Bassin hatte auch eine Leiter gelegen. Saarbrücker Zeitung 11.6.2002 "Artgerechte Tierhaltung" http://www.sz-newsline.de/vk/G557OGSQ_1.php3 In vielen Zoos läuten die Alarmglocken: Neue Richtlinien der Europäischen Union stellen höhere Anforderungen, um eine artgerechte Haltung der Tiere zu gewährleisten. Am Saarbrücker Zoo hat das Umweltministerium aber nichts auszusetzen. In anderen Städten schlagen Zoodirektoren die Hände über dem Kopf zusammen. Duisburg etwa muss sich von seinen Schimpansen, Halle von den Elefanten, Magdeburg vom Flusspferd trennen. Am Saarbrücker und Neunkircher Zoo hat die zuständige Kontrollbehörde, das saarländische Umweltministerium, nicht das Mindeste auszusetzen. "Wir erfüllen die Kriterien nicht nur, sondern sind vielmehr in der Vorreiterrolle", so Vaclav Ceska, der tierpflegerische Direktor des Saarbrücker Zoos. Er und sein Neunkircher Kollege Norbert Fritsch wollen sogar noch einen Schritt weiter gehen. Gemeinsam entwickelten sie nach Auskunft Ceskas die Idee einer "Zertifizierung", in der Kriterien für eine artgerechte Tierhaltung festgeschrieben werden sollen. Thüringer Allgemeine 11.6.2002 Marina ernsthaft erkrankt - Aufregung im Zoo http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=300756 Aufregung im Erfurter Zoo: Die 45-jährige Elefantendame Marina fühlte sich sichtlich unwohl, nachdem sie am Morgen einen Arm voll Weizen gefressen hatte. Der war, so Direktor Dr. Norbert Neuschulz, eigentlich als Keimgetreide für die Insektenzucht gedacht, ging aber nicht auf und sollte als Futter Verwendung finden. Krämpfe schüttelten die Elefantenkuh, aus Maul und Rüssel lief Sekret. Das dreieinhalb Tonnen schwere Tier versteifte die Beine, hatte starken Durchfall und versuchte brüllend sich auf die Absperrseile im Innengehege zu stützen. Die elefantenerfahrene Tierärztin Angelika Hinke erreichte mit injizierten Medikamenten zur Schockprophylaxe, Kreislaufstabilisierung und zum Schutz der Leber Besserung. Ab Mittag konnte Marina unter Aufsicht wieder auf die Freianlage. Thüringer Allgemeine 12.6.2002 Ein Schock mit glimpflichem Ende http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.magazin.volltext.php?id=302676 Die afrikanische Elefantenkuh Marina aus dem Erfurter Zoo, die gestern akut erkrankte, befindet sich auf dem Weg der Besserung. Der Tierarzt des Erfurter Zoos Dr. Dietmar Kulka behandelte den über drei Tonnen schweren Vierbeiner sofort, denn es bestand akute Gefahr. "Mittlerweile ist ihr Zustand relativ gut und sie hat schon zwei Bananen und etwas Heu zu sich genommen". Zudem versuche man herauszufinden, welche Giftstoffe im Weizen die heftige Reaktion Marinas ausgelöst hätten. "Für ihr Alter ist sie in einem recht guten Zustand" Leipziger Volkszeitung 7.6.2002 Bagger angerollt - im Zoo hat der Abriss des Wirtschaftshofs begonnen http://www.lvz-online.de/lvz-heute/7767.html Mit dem Abriss alter Gebäude hat der Neubau des Leipziger Zoo-Wirtschaftshofes begonnen. Das frühere, total veraltete Belegschaftshaus ist bereits verschwunden, ebenso wie einige leer stehende Gebäude des einstigen Nachbarbetriebs Orsta Hydraulik. Für den neuen Gebäudetrakt hat der Tierpark rund 5000 Quadratmeter vom Orsta-Gelände dazu erworben und beseitigt auf diese Weise gleich einen Schandfleck neben der Kongreßhalle. Fertig sein soll der neue Wirtschaftshof zu Pfingsten 2003, wenn der Tiergarten sein 125-jähriges Jubiläum feiert. Der Neubau kostet 9,2 Millionen Euro. Ostsee Zeitung 7.6.2002 Antje soll in Sassnitz wieder auftauchen http://www.ostsee-zeitung.de/ru/start_112739_453913.html Der Norddeutsche Rundfunk hat seine Antje vom Fernsehschirm genommen, in Sassnitz wird sie wieder auftauchen. Diesen Coup plant jedenfalls eine Initiative namens Robbenzentrum Rügen. Wir wollen ein Robbengehege mit Kegelrobben bauen, so der Biologe Dr. Jochen Schwarz, der die entsprechenden Pläne den Mitgliedern des Bauausschusses der Stadtvertretung vorgestellt hat. Zwei Männchen und sechs Weibchen sollen sich im Gehege tummeln, dessen Becken folgende Maße haben soll: 50 Meter lang, 30 Meter breit und am tiefsten Punkt vier Meter tief. Ein Aquatunnel soll den Blick unter die Wasseroberfläche ermöglichen. 4 bis 4,5 Millionen Euro will die Inititaive für das Robbenzentrum investieren und vier Saisonkräfte inklusive 20 Arbeitsplätze schaffen. Wir rechnen mit 180 000 bis 250 000 Besuchern pro Jahr. Die Anlage trägt sich, wenn es 120 000 Besucher sind, so Dr. Schwarz. Die Anlage, mit deren Bau 2003 begonnen und die zur Saison 2004 eröffnet werden soll, besteht keinesfalls nur aus dem Becken. Ein Verwaltungsgebäude mit 1400 Quadratmetern Nutzfläche auf zwei Etagen hier soll in Zusammenarbeit mit dem Nationalparkamt auch eine Robbenausstellung zu sehen sein , ein 500 Quadratmeter großer Spielplatz sowie eine etwa 4300 Quadratmeter große Grün- und Gartenfläche. Augsburger Allgemeine 11.6.2002 Sabotage-Akt am Wolfsgehege http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1023725513748 Mit einer gezielten Sabotage-Aktion haben Unbekannte offenbar das Einfangen der zwei im Nationalpark Bayerischer Wald ausgebrochenen Wölfe zu behindern versucht. Im Gras und an Zweigen in der Nähe des Geheges sei eine übel riechende Flüssigkeit oder Schmiere verteilt worden. Die Parkleitung geht davon aus, dass radikale Tierschützer mit der Aktion eine Rückkehr der Jungwölfe in das Gehege verhindern wollten. Berliner Kurier 10.6.2002 Zoo vor der Pleite gerettet http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik3.html Das ging gerade noch mal gut! Der Berliner Zoo ist vor der Pleite gerettet. Neue Aktionäre müssen künftig 500 Euro für die lebenslange Dauerkarte zahlen. Das haben gestern die Alt-Aktionäre beschlossen. Deren Dauerkarten gibt's weiter umsonst. Wegen des Streits mit dem Finanzamt fiel die Aktie von 12000 auf 2000 EUR. Berliner Morgenpost 10.6.2002 Streit um freien Eintritt für Zoo-Aktionäre beigelegt http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story526556.html Berliner Zeitung 12.6.2002 Zoo-Aktionäre müssen künftig Eintritt zahlen http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/150559.html Augsburger Allgemeine 7.6.2002 Klassentreffen und Flüge zum Karneval http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?&arid=1023355860367 Ob Beruhigungsmittel und Erkältungsbalsam für den Ehemann, Bewirtungskosten in der Zoo-Gaststätte für ein Klassentreffen oder eine SPD-Tagung, ob Inlandsflüge in den USA, ob Flüge zum Karneval nach Köln - wenn es um den eigenen Geldbeutel ging, dann soll das Ehepaar Dr. Michael und Brigitte Gorgas großzügig über die Zookasse abgerechnet haben. Nach einer Hausdurchsuchung im März 2001 arbeitete sich die Kripo monatelang durch die Belege der Buchführung des Zoos, nachdem der Verdacht aufgekommen war, Direktor Gorgas rechne privat verbrauchte Schmerzmittel über die Zookasse ab. Die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft gipfelten jetzt in der Feststellung, das Ehepaar Gorgas habe Teile seiner Lebenshaltungskosten auf die Zoo-GmbH abgewälzt. Nachwuchs/ Zugänge Remscheider GA 11.6.2002 US-Wissenschaftler wollen Weißen Hai für ein Aquarium fangen http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=105578175 http://www.vistaverde.de/news/Natur/0206/11_hai.htm Mit einem riesigen Unterwasserkäfig haben amerikanische Wissenschaftler entlang der südkalifornischen Küste die schwierige Suche nach einem jungen Exemplar des Weißen Hais begonnen. In den nächsten drei Jahren will das Monterey Bay Aquarium mehr als eine Million Dollar für den Fang und die Aufzucht eines «Great White» ausgeben. Bisher hätten die seltenen Raubfische in Gefangenschaft nicht länger als zwei bis drei Wochen überlebt. Diesmal wollen die Wissenschaftler «behutsam» vorgehen und einen jungen Hai in einen 19 Millionen Liter fassenden Käfig locken. In seiner natürlichen Umgebung soll er sich zunächst an die Fütterung gewöhnen. News 8.6.2002 Zoo Zürich: Tigermutter frass Junges http://www.news.ch/detail.asp?ID=114218 Im Zoo Zürich hat die Amurtigerin Kora eines ihrer beiden Jungen aufgefressen. Nach Zooangaben war das Jungtier schwach und missgebildet; es wies eine weit offene Gaumenspalte und eine fehlende Ohrmuschel auf. Die Tigerin hatte am 5. Juni zwei Junge geworfen. Das zweite Jungtier von Kora ist nach Zooangaben wohlauf und kann oft am Gesäuge der Mutter beobachtet werden. Der Zoo hofft jetzt, dass die bereits 14-jährige Mutter ihr zweites Jungtier erfolgreich aufzieht. Neue Zürcher Zeitung 10.6.2002 Freud und Leid des «Babybooms» im Zoo http://www.nzz.ch/2002/06/10/zh/page-article87OM4.html Die Amurtigerin Kora im Zoo Zürich hat am Freitag eines ihrer beiden Jungen angefressen. Die mittlerweile 14-jährige Tigerin Kora hat bereits zweimal je drei Junge aufgezogen. Mit zunehmendem Alter einer Tigermutter steige die Gefahr von Missbildungen bei den Jungtieren. Das zweite Jungtier sei wohlauf. Ebenfalls problemlos verlaufe bisher die Aufzucht des am vergangenen Dienstag geborenen Ameisenbären. Prächtig gedeiht inzwischen auch das Elefantenbaby Chandra, das am 13. Mai zur Welt gekommen ist. Schaffhauser Nachrichten 11.6.2002 Von der Mutter verstossen http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=61953 Das zweite Jungtier der Amurtigerin Kora ist von den Verantwortlichen des Zoos Zürich unterkühlt geborgen worden und wird nun vom Tierarzt gepflegt. Nachdem die Tigermutter das andere Junge aufgefressen hatte, weil es schwach und missgebildet war, kümmerte sich Kora auch nicht mehr um ihr zweites. Ob es überlebensfähig ist, werde sich erst in den nächsten Tagen zeigen. Dieses Jungtier spielt gemäß Zoo eine wichtige Rolle für die Erhaltungszucht, da es sich um den letzten Nachwuchs der 14-jährigen Kora handeln dürfte. Neue Luzerner Zeitung 11.6.2002 Tigermutter lässt Baby im Stich http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30205324 Liechtensteiner Volksblatt 11.6.2002 Zweites Zürcher Amurtigerli in tierärztlicher Betreuung http://www2.lol.li/Volksblatt/livool-2/Letzte_Seite-2.html Zürich, 20 Minuten 12.6.2002 Eine Adoptivmutter für Zoo-Tigerli http://www.20min.ch/news/zuerich/story/2680834 Katzen- statt Tigermilch: Das von der Mutter verstossene Tiger-Baby aus dem Züri-Zoo soll nun per Schoppen grossgezogen werden. Eine Tierpflegerin muss nun als Adoptivmutter einspringen. Leipziger Volkszeitung 8.6.2002 Voi Nam immer nah bei Mama http://www.lvz-online.de/lvz-heute/7777.html Die Elefantenfamilie im Zoo wächst zusammen: Baby Voi Nam hat die ersten Spaziergänge mit Frau Mama und seinen drei Tanten hinter sich. Von nun an werden die Fünf öfter gemeinsam unterwegs sein. Nur Bulle Mekong muss noch aus der Ferne zuschauen. Unterdessen wird das zwei Wochen alte Tiger-Baby von Tierpfleger Jörg Gräser rund um die Uhr intensiv betreut. "Es ist noch immer schwer krank, seine Chancen stehen nicht sehr gut", so Zootierarzt Klaus Eulenberger. Eine Untersuchung am Donnerstag in der Uni-Tierklinik ergab, dass der kleine Tiger Wasser im Brustkorb hatte und deshalb schlecht atmen konnte. Das Wasser wurde ihm entzogen, kann aber wiederkommen. Die beiden Geschwister des Kleinen wurden vermutlich deshalb von Mutter Taiga nicht angenommen, weil sie zu viel Hirnwasser hatten und sich nicht wie gesunde Jungtiere verhielten. Putzmunter ist dagegen das noch namenlose Seebären-Baby, das vor einer Woche überraschend zur Welt kam. In drei, vier Wochen könnte sie erstmals öffentlich zu sehen sein. Neue Ruhr Zeitung 7.6.2002 Max freut sich auf Bensi und Pexi http://www.nrz.de/nrz/nrz.emmerich.volltext.php?id=293535 Aufs Altenteil können sich die drei Braunbären des Anholter Bärenwaldes im Biotopwildpark Anholter Schweiz noch nicht setzen. Zum Jahresende werden hier zwei neue Bären ein neues Zuhause finden - und den Alltag der Drei das eine oder andere Mal aufmischen. Bensi und Pexi heißen die beiden neuen Bärendamen. Sie stammen aus dem Raum Potsdam, wo sie in einem 60 Quadratmeter großen Betonbunker ihr Dasein fristeten. Der Deutsche Tierschutzbund und die International Bear Federation halfen und vermittelten nun. Doch bis die neuen Bären nach Anholt kommen, muss erst ein neues Gehege für die fünf Wölfe gebaut werden. Die teilen sich im Moment noch ein Areal - nur durch einen Zaun getrennt - mit den drei Bären. Sächsische Zeitung 8.6.2002 Meeresgänse im Flamingopavillon http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=133828 Sie sind jetzt schon zwei Wochen alt, doch erst gestern teilte die Dresdner Zoo-Direktion mit, dass bei den Weißwangengänsen zweifacher Nachwuchs eingetroffen ist. Um die Gössel während ihrer ersten Lebenstage vor Unheil zu bewahren, fing man die Meeresgansfamilie ein, kümmerte sich hinter den Kulissen um die Aufzucht der Jungen und brachte schließlich alle vier im derzeit verwaisten Flamingo-Pavillon unter. Am Ziegenweg hat sich das Gehege der Kreishornschafe weiter gefüllt. Zwei der Weibchen brachten je ein Junges zu Welt. Der Vater musste im vergangenen April eingeschläfert werden. Westfalenpost 8.6.2002 Kleiner Klettermax jetzt im Wildpark Willingen http://www.westfalenpost.de/wp/wp.brilon.volltext.php?id=295155 Einen Sommer, Herbst und Winter lang war er der Liebling der Bruchhauser Försterkinder Anna und Elise: "Yussuf", der Steinmarder; der als hilfloses Jungtier auf der Straße gefunden und mit nach Hause genommen wurde. Jetzt wurde das Tier dem Wildpark in Willingen übergeben. Der Falkner vor Ort hat "Yussuf" unter seine Fittiche genommen. Cuxhavener Nachrichten 10.6.2002 Kängurubaby im Beutel der Pflegemama http://www.cn-online.de/archiv_artikel.cfm?Artikel=3632 Im 30. Jahr seines Bestehens feiert im Baby-Zoo Wingst die einstige Bestimmung dieses Tiergartens seine Auferstehung: Ein Tierbaby wird von einer menschlichen Ersatzmutter aufgezogen: Das wahrscheinlich im Januar geborene und noch tief im Beutel seiner Mutter verborgene Kängurubaby verlor am 8. Mai seine Mutter. Mitteldeutsche Zeitung 11.6.2002 Frischlinge schlüpfen durchs Gitter http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1021484196892 In den beiden letzten Wochen hat sich im Bernburger Tiergarten wieder reichlich Nachwuchs eingestellt. Zur Zeit gibt es saisontypisch Nachwuchs bei Goldfasanen, Mufflons, Rehen, Damhirschen und den Wildschweinen. Rheinpfalz Online 7.6.2002 Tummelplatz für Kaimane und Zwergotter http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020607:2949228 Eine naturnahe Landschaft, in der sich Kaimane und Zwergotter wie zuhause fühlen: Das will der Förderkreis "Freunde des Luisenparks" im Foyer des Pflanzenschauhauses möglich machen. Das Foyer, das seit der Bundesgartenschau 1975 kaum verändert worden ist, hat eine Verjüngungskur dringend nötig. Anlass für das Projekt, das insgesamt 200.000 Euro kosten soll, ist das 20-jährige Bestehen, das der Verein im Jahr 2004 feiert. Das Geld für den Umbau stammt vor allem aus Spenden an den Förderkreis, aus Aktionen wie der jährlichen Blumentombola und aus Mitgliedsbeiträgen. Auf diese Weise hat der Verein bereits zahlreiche Anlagen des Parks ins Leben gerufen: Das Affenhaus im Pflanzenschauhaus, das Gehege für Riesenschildkröten oder das Storchen-TV, bei dem man über einen Fernseher ein Storchennest beobachten kann. Appenzeller Zeitung 7.6.2002 Mehr Land für Erlebnis-Zoo http://www.tagblatt.ch/rheintal.cfm?pass_id=664228 Der Erlebnis-Zoo Eichberg wird um 6300 Qudadratmeter vergrössert. Die Erbengemeinschaft eines verstorbenen Anwohners verpachtet ihm dieses grosse Stück Weideland. Seit der Eröffnung des Zoos vor rund acht Jahren achtet Direktor Richard Spira nämlich darauf, dass seine hundert Tiere genug Platz haben. Lediglich einen Wunsch hat Spira nun noch offen. Er möchte in seinem Erlebniszoo auch ein Hauskamel halten. Berliner Morgenpost 7.6.2002 Lars feiert den Sommer mit ausgiebigen Bädern. Anschließend ist Eisbären-Abtrocknen angesagt. http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story525407.html Sindelfinger,Böblinger Zeitung 8.6.2002 Willkommen bei Affe, Tiger und Co. http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20020608loka0007.htm Wie ihre fünf Artgenossen in der Wilhelma ist Giraffendame Daraja eine reine Pflanzenfresserin, die auch eine Raupe nicht verschmäht. Mit dem Schnappschuss von Darajas Zungenschlag hat sich Gerhard Eisinger aus Bexbach am Fotowettbewerb der Wilhelma beteiligt. Nordwest Zeitung 8.6.2002 Afrikanische Wildtiere ohne Gitter http://www.nwz-online.de/regionales/974.html?showid=417259 Den großen afrikanischen Wildtieren hautnah zu sein und sie doch nicht zu stören dieser Traum ist wahr geworden: Er erfüllt sich im Zoo Jaderpark in Jaderberg. Der Jade-Express durchfährt dieses neue Gelände und wenn es den Bewohnern gefällt, kommen sie auch an den Zug, denn störende Zäune gibt es nicht. Doch noch viel mehr hat der neue Abenteuerpark zu bieten. Steigen Sie ein in lustige Rundboote und umfahren Sie Inseln, die wiederum Tieren vorbehalten sind. Ein neuer großer Spielplatz ist im Entstehen und sorgt für Abwechslung für Kinder. Nordwest Zeitung 8.6.2002 Wilde Tiere und Wildwasserfahrten warten http://www.nwz-online.de/regionales/974.html?showid=417258 Entspannung und Abwechslung bietet der Tier- und Freizeitpark Thüle, der in einer reizvollen Umgebung mitten im Erholungsgebiet Thülsfelder Talsperre liegt. Große Freigehege und artgerechte Unterkünfte beherbergen eine stattliche Anzahl von Tieren. Der Tierpark hält aber auch noch weitere Attraktionen bereit: eine vielseitige Freizeitanlage mit Spielgeräten und Fahrgeschäften. Südkurier 8.6.2002 Wildgehege schöner http://www.skol.de/lokales/waldshut/rahmen.phtml?id=GHTAGSSB.1&a=n Auch im 31. Jahr seines Bestehens ist der Wildgehege-Verein Waldshut bemüht, die Anlage schöner und damit besuchenswert zu machen. Nach der Erweiterung des Steinwildgeheges vor wenigen Jahren und später des Geheges für Sikawild wird nun ein Geräteschuppen gebaut. Mitteldeutsche Zeitung 7.6.2002 Tierparkleiter Reisky räumt mit Vorurteilen vom «störrischen Esel» auf ABM-Leute übernahmen Patenschaft für Eselmädchen http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1021484196332 Die Mitarbeiter der Ökologischen Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft (Öseg), die gegenwärtig im Ascherslebener Tierpark beschäftigt sind, haben am Freitag die Patenschaft für den Eselnachwuchs übernommen. Emder Zeitung 10.6.2002 Wer keinen Zoo hat, bestellt sich einen http://www.emderzeitung.de/news/index.asp?ID=5523&RESS=1&LAY=0 Nicht alle Tiere der mobilen Reptilien-, Amphibien- und Insektenschau fanden am Wochenende in der Nordseehalle bei den Besuchern auf Anhieb Gefallen. Ein Alligator war der Star der Ausstellung, die die Familie Spindler durch die Republik tourt. Ostthüringer Zeitung 10.6.2002 Insektenhotel im Tierpark http://www.otz.de/otz/otz.gera.volltext.php?id=297650 Im Geraer Tierpark ist die Errichtung eines Insektenhotels vorgesehen. Zur Eröffnung findet ein Vortrag zur Imkerei und zu ihren Produkten statt. Höchster Kreisblatt 11.6.2002 Kieswege für den Tierpark http://213.138.32.50/sixcms/detail.php?_id=487697 Mehr Komfort für die Besucher des Tierparks will die Stadt mit dem Ausbau der erdigen Pfade zu Kieswegen erreichen. So sollen die Gäste zukünftig auch bei schlechtem Wetter sauberen und trockenen Fußes die Gehege besichtigen können. Mitteldeutsche Zeitung 10.6.2002 Besuch im Tierpark ohne zu zahlen http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?&MZWebArtikelID=1021484197064 Alle Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Aschersleben sollen Museum, Tierpark und Freibad künftig kostenlos nutzen Mitteldeutsche Zeitung 10.6.2002 Paten bauen Gehege für ein Phantom http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1021484197102 Weit über 100 Arbeitsstunden haben Mitglieder des Fanclubs "Das Rudel" bereits in das Iltisgehege im Weißenfelser Heimatnaturgarten investiert. Kölner Stadt-Anzeiger 12.6.2002 Eintritt in die Flora soll auch künftig frei sein http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1023727697508 Die Flora soll erhalten, der Eintritt frei bleiben - ein Versprechen, das OB Fritz Schramma gestern Vertretern des Vereins Freundeskreis gegeben hat. Frankfurter Rundschau 12.6.2002 Der alte Sidney hat mit den Frauen kein Glück http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181011.htm Tierpfleger Fritz Stadtmüller hat im Frankfurter Zoo einen Eulenschwalm fit gemacht. Der australische Vogel ist vor einem Monat Vater geworden. Seitdem zieht er sein Junges allein groß, da das Weibchen kurz nach dem Eierlegen starb. Der Vogel sei schon über 30 Jahre alt und damit bestimmt das älteste Tier seiner Art in Gefangenschaft. Saarbrücker Zeitung 11.6.2002 Anke, Greta und Max aus Fechingen sammeln 51 Euro und 35 Cent für den Saarbrücker Zoo http://www.sz-newsline.de/sta/G547OFHB_1.php3 Der Tierpark am Eschberg nämlich habe arge Probleme. erfuhr die elfjährige Anke Spies-Daem aus der "Saarbrücker Zeitung". Statt einfach nur traurig zu sein, kommt Anke eine viel bessere Idee. Warum nicht einfach für die geliebten Tiere sammeln gehen? Zusammen mit ihrer Freundin und deren Cousin Max Zinke zieht Anke in Fechingen von Haus zu Haus und bittet die Nachbarn um eine Spende. Stolze 51 Euro und 35 Cent haben sie für den Zoo zusammenbekommen. Ereignisse und Aktionen Westdeutsche Zeitung, Krefeld. 28.5. 2002. Geburtstagsfeier im Krefelder Zoo http://www.wz-newsline.de/ueberregional/cu/custartframe.html Eva Büschgens feiert ihren zehnten Geburtstag mit ihren Freundinnen im Krefelder Zoo. Ponys dürfen sie nicht nur streicheln, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen werfen und sich die Ställe ansehen. Dann geht es ins Regenwaldhaus, welches alle Kinder der Gruppe bereits einmal besucht hatten. Doch gleich auf den ersten Metern entdecken sie viel Neues, was ihnen bisher noch gar nicht aufgefallen war. Anschließend geht es in die Zooschule. Führungen für Kindergeburtstage werden vom Krefelder Zoo für Kinder ab sechs Jahren angeboten. Die Geburtstage werden gegen eine Führungsgebühr von 30 Euro zuzüglich Eintritt durchgeführt. Main Rheiner 7.6.2002 30 Jahre lang zurück zur Natur http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=710258 Auf einer Fläche von rund 40000 Quadratmetern erschließt sich in Worms seit 1972 ein Naherholungsraum, der sich bis heute zu einem Erlebnispark für die gesamte Region um Worms entwickelt hat. Neben Tieren aus dem Europäischen Raum tummeln sich im Tiergarten auch Exoten- Affen, Wölfe und die Rothirsche sind die Sorgenkinder des Tiergartens. Denn ihre Gehege sind im Laufe der Jahre zu klein geworden, jetzt wird über eine Erweiterung des Tiergartens um weitere 1000 Quadratmeter konkret diskutiert. Zum Jubiläumsfest bietet der Freizeitbetrieb der Stadt ein umfangreiches Programm. Wer mehr über die Geschichte des Tiergartens erfahren will, dem steht eine Ausstellung zum Thema im Exotenhaus zur Verfügung. Main Rheiner 10.6.2002 Doppel-Fete zum Geburtstag http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=711858 Im Wormser Tiergarten wurde zum 30-jährigen Bestehen zwei Tage lang ein Jubiläums- und Sommerfest gefeiert. Bei der offiziellen Eröffnung wies Bürgermeister Georg Büttler zwar darauf hin, dass man jährlich viel drauflegen" müsse, um das Kleinod zu erhalten, doch gehöre der Tiergarten mittlerweile unbedingt zum Leitbild von Worms, sei wichtiger Bestandteil des Stadtmarketings. Weitere Investitionen seien deshalb vorgesehen. Der Förderkreis hat ein pfiffiges buntes Büchlein über den Tierpark und seine Bewohner produzieren lassen. Ferner eröffnete er im Pflanzenhaus eine Ausstellung, die die letzten 30 Jahre Revue passieren lässt. Neue Zürcher Zeitung 8.6.2002 Knies Kinderzoo feiert das 40-jährige Bestehen http://www.nzz.ch/2002/06/08/zh/page-article87LSW.html Seit 40 Jahren betreibt die Zirkusdynastie ihre Mischung aus Spielplatz und Tierpark am Obersee. Am Erfolgsrezept hat sich seit den Gründerjahren wenig geändert. Die Delphine wurden öko-politisch korrekt durch Seelöwen ersetzt, einige Gehege erneuert, und auf die Saison 2002 bietet man neu eine Papageien-Flugshow und die Möglichkeit, auf Kamelen zu reiten. Ostsee Zeitung 7.6.2002 Er dirigierte schon in einem Umspannwerk http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_453687.html Der Rostocker Zoo wird zum Open-Air-Konzertsaal: Die Norddeutsche Philharmonie Rostock spielt Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgski, dirigiert von Andrey Boreyko. Dazu zeigt das Tanztheater-Ensemble des Volkstheaters eine Choreographie. Boreyko will die Bilder in mehreren Versionen spielen darunter eine russische Adaption und eine Variante von Maurice Ravel. Ungewöhnliche Spielstätten sind für den 44-Jährigen nicht neu. Der Chefdirigent der Philharmonie Jena spielte schon in einem Umspannwerk, einem Schwimmbad und in einem botanischen Garten in Dubai. Ostsee Zeitung 10.6.2002 Klassische Klänge in animalischer Umgebung http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112674_454943.html Der Rostocker Zoo verwandelte sich in einen Freiluft-Konzertsaal: Die vierte Klassik-Nacht verzauberte 2400 Menschen. Dirigent Andrey Boreyko begleitete die Norddeutsche Philharmonie Rostock durch Bilder einer Ausstellung von Modest Mussorgski. Neben der akkustischen Darbietung übernahm das Tanztheater-Ensemble des Volkstheaters den optischen Part. In diesen Tagen laufen die Gespräche für die fünfte Klassik-Nacht im Zoo. Schweriner Volkszeitung 10.6.2002 Musikalische Bilder für Gehege der Otter http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/10.06.02/musikal/musikal.html Am Freitagabend "Klassik-Nacht im Zoo", die vierte; das dritte Mal mit der Norddeutschen Philharmonie, und mit dem Besucherrekord von 2400 Leuten. Die Otter wird es freuen, denn für ihr künftiges Gehege wurde hier musiziert. Schweriner Volkszeitung 10.6.2002 Ein Ritt auf dem Elefanten http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/10.06.02/ein/ein.html Groß und klein, jung und alt waren im Rostocker Zoo bei angenehmen Temperaturen und zeitweise lachender Sonne zum NDR-Familientag eingeladen. Für die Kinder war eine "Tier-Olympiade" vorbereitet, bei der sie drei Fragen beantworten mussten und verschiedene Stationen ablaufen und ihre Fähigkeiten testen und unter Beweis stellen mussten. Bei der Tierschau stellten André Kuchenbecker und Zoodirektor Udo Nagel den Gästen die Elefanten, die Schleiereule und eine Kuba-Schlankboa hautnah vor. Neue Ruhr Zeitung 11.6.2002 Klassik im Zoo: Sinfonieorchester Wuppertal spielt auf http://www.nrz.de/nrz/nrz.region.volltext.php?id=129467 Besucher des Wuppertaler Zoos können in den Genuss von klassischer Musik kommen. Mit zwei Konzerten setze das Sinfonieorchester Wuppertal an diesem Sonntag und am 7. Juli seine »Zookonzerte« fort. Auf dem Programm in der Konzertmuschel des Tierparks stehe »Feuriges« wie Walzer, Märsche, Polkas und ungarische Zigeunerweisen. Die Welt 7.6.2002 Leute von Welt http://www.welt.de/daten/2002/06/07/0607vm336605.htx John Cleese, britischer Komödiant, hat seine Affenliebe erneut unter Beweis gestellt. Er jettete eigens nach San Francisco, um an der Einweihung eines Lemuren-Hauses im Zoo teilzunehmen. Seine Liebe zu den Halbaffen habe er bereits als Teenager im englischen Bristol entdeckt, sagte Cleese. Sie seien die liebenswertesten Kreaturen, wenn auch nicht sehr klug. Hannoversche Allgemeine 7.6.2002 Tiererfinder zu Besuch im Zoo http://www.haz.de/hannover/gesichter_und_geschichten/133482.html Gestern bekamen Johnny Mauser, Franz von Hahn und der dicke Waldemar aus dem hannoverschen Zoo von dem Mann Besuch, der sie 1982 erfunden hat. Der berühmte Kinderbuchautor Helme Heine wollte sich nämlich mal angucken, was seine drei Freunde im Zoo so treiben. Heines Kinderbuchfiguren zieren das neue Streichelland Mullewapp. Aachener Nachrichten 7.6.2002 Der 100 000. Besucher in Sicht http://www.an-online.de/corem/corem/an/juelich/park07_20606.html Den 100.000. Besucher in diesem Jahr kann man im Brückenkopf-Park wahrscheinlich bereits am Wochenende begrüßen. Vom Aufsichtsrat wurde beschlossen, dass die Park-GmbH die gastronomische Bewirtung selbst in die Hand nimmt. Neben den Highlights Atze Schröder, Dieter Nuhr und Udo Jürgens wird im Juni im Park der Landeswettbewerb der Jagdhornbläser stattfinden. Nordkurier 10.6.2002 In Doppelreihe vor dem Eingang zum Tierparadies http://www.nordkurier.de/lokal/neustrelitz/e__/e.html Beim Neustrelitzer Tiergartenfest trat Schlagergröße Bernhard Brink auf. Natürlich bot der Tiergarten auch ausreichend Gelegenheit zum Bummel die Gehege entlang. 280 Tiere sind hier zu bestaunen, einer der Anziehungspunkte die Berber-Affen, die sich erfreulich vermehrt haben. Neue Osnabrücker Zeitung 10.6.2002 Safari-Tage wurden zum Renner http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/safari.html 2500 Besucher im Osnabrücker Zoo waren es am Samstag, 7500 am Sonntag. Alle Hände voll zu tun hatten die zwölf Expeditionsleiter, die bis 20 Uhr unterschiedlichste Safaris anboten. Diese ganz besonderen Führungen nahmen speziell ausgebildete Studenten der Universität vor. Das Spektrum der kleinen Gruppenexpeditionen reichte dabei vom Nordpol nach Feuerland über Jäger der Savanne bis hin zu heimischen Jägern. Kölner Stadt-Anzeiger 9.6.2002 Den guten Zweck stets im Blick http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1023346399423 Die erste Benefizveranstaltung für den Neubau des Elefantenhauses im Kölner Zoo wurde im April wegen schlechten Wetters abgebrochen. Doch die Organisatoren Horst Höösch Droßard und Peter Neumann gaben nicht auf: Beim zweiten Anlauf sammelten sie nun Geld für den mehr als zwölf Millionen Euro teuren Neubau des Elefantengeheges. Zoobesucher konnten sich an einer Versteigerung beteiligen. Insgesamt brachte die Aktion etwa 5000 Euro ein. Neue Ruhr Zeitung 10.6.2002 Spinnen, Filzen und Hütehunde http://www.nrz.de/nrz/nrz.kleve.volltext.php?id=296929 Beim Schafschurfest wurden die Schafe im Klever Tiergarten von ihren lästigen Fellen befreit. Auch die weitere Bearbeitung der Wolle und das Hüten der Schafe mit Border Collies wurde den Besuchern demonstriert. Lübecker Nachrichten 11.6.2002 "Süßer Frühling" im Wildpark Eekholt http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/segeberg__804434.htm Obwohl der Sommer inoffiziell schon begonnen hat, steht der Sonntag, 16. Juni, im Wildpark Eekholt ganz unter dem Motto "Süßer Frühling". Imker Alfred Fürstenberg aus Quickborn wird großen und kleinen Besuchern im Bienenhaus die faszinierende Welt der summenden Nektarsammler näher bringen. Tiernachwuchs gibt es zur Zeit bei den Wildkatzen, Baummardern, Wildschweinen, Rothirschen, Damhirschen und Störchen. Nordkurier 12.6.2002 Messe im Grünen im Tierpark http://www.nordkurier.de/lokal/teterow/ldorf/ldorf.html Zwei Dutzend Aussteller werden am 15. Juni zur 7. Messe im Grünen in Lelkendorf erwartet. Vom Imker bis zur Ziegenkäserei stellen Produzenten ihre Erzeugnisse vor und wollen mit Verbrauchern ins Gespräch kommen. Kulturelle Darbietungen runden das Programm ab. Ostsee Zeitung 12.6.2002 Besucher feiern mit Tieren http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_456290.html Vom 12. bis zum 14. Juli feiert der Vogelpark Marlow mit seinen Tieren und mit seinen Besuchern. Drei Tage lang haben Besucher die Chance in Tiershows Elefanten, Kamele, Krokodile, Schlangen, Adler, Falken und Papageien hautnah zu erleben, schreibt der Vogelpark in einer Pressemitteilung. Das Fest startet mit einer Open-Air-Party. Man kann auf einem Elefanten reiten, ihn füttern oder seine Kräfte bei einem Tauziehen mit ihm messen. Vorgeführt werden auch Riesenschlangen, die man von nah erleben kann. Aber auch an die Kunst ist gedacht worden, wenn die Tiere und Besucher des Vogelparkes feiern. Auf einem Gelände im Park kann man beobachten, wie ein Holzstamm zu einem Kunstwerk entwickelt wird. Zum Finale wird die Figur dann auf ihrem endgültigen Platz im Vogelpark eingeweiht werden. Cuxhavener Nachrichten 7.6.2002 "EntdeckerCARD Nordwest" bündelt attraktive Angebote http://www.cn-online.de/archiv_artikel.cfm?Artikel=3622 Heute nach Helgoland, morgen zur Landesgartenschau und einen Tag später noch in den Vogelpark Walsrode? Die neue EntdeckerCARD Nordwest macht's möglich - zu einem Preis können über 80 Attraktionen zwischen Cuxhaven und Osnabrück, Oldenburg und Bremen besucht werden - die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel inklusive. Main Rheiner 12.6.2002 Ausflüge in der Region http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=714088 Die Broschüre Ausflüge im Verkehrsverbund Rhein Neckar (VRN) hält Ideen und Tipps für jedermann bereit, der sich in der Rhein-Neckar-Region einmal näher umschauen möchte - von Freizeitparks und Zoos, Über Berg und Tal bis hin zu Museen, Schlösser(n) und Kirchen reicht die bunte Palette der sehenswerten Farbtupfer in der Rhein-Neckar-Region. Schweriner Volkszeitung Kattas im Schweriner Zoo http://www.svz.de/index.html Die unternehmungslustigen Kattas bezogen im vergangenen Monat die Katta-Insel und nahmen dort ihr zweites Sommerhaus in Besitz. Kleine Zeitung, Steiermark Brutus und Ramses brüllen nun publikumswirksam http://druck.kleinezeitung.at/steiermark/ARTIKEL?whichone=1218678 Im Tierpark Herberstein, mit 42 Hektar der größte Zoo in Österreich, wird konsequent an der Umsetzung der kontinentalen Aufgliederung des Tierbestandes, der 127 verschiedene Tierarten umfasst, gearbeitet. Schweriner Volkszeitung Rostock und Umgebung: "Ein Ritt auf dem Elefanten" http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/10.06.02/ein/ein.html Klein, jung und alt waren gestern im Rostocker Zoo bei angenehmen Temperaturen zum Zoofest geladen | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen | Görlitz, 12. Juni 2002 Einladung zum 20.06.2002 Schöller-Eiskrem für Goldaffen in Vietnam Firmensponsoring im Artenschutz und die Rolle der Zoos Noch vor wenigen Tagen konnte sich Matthias Kramer nicht vorstellen wie mit seinem Speiseeis das Überleben tropischer Affen gesichert werden kann. Als sächsischer Regional Key Account Manager der Schöller Direct GmbH hat er täglich mit süßen Sachen zu tun. Inzwischen weiß er nun aber auch, daß sein Eisverkauf hilft, die süßen Tonkin-Goldaffen in Vietnam zu retten Schöller ist nämlich bei der in Münster ansässigen Stiftung Artenschutz ÜberLebenspartner. Als solcher stellt die Firma für den blätterfressenden Goldaffen natürlich nicht Eis, sondern einen namhaften Geldbetrag zur Verfügung. Damit kann dieser zu den 10 bedrohtesten Affen der Welt zählenden Art (Es gibt nur noch ca. 200 Tiere!) geholfen werden. Im letzten natürlichen Lebensraum, dem nördlich von Hanoi gelegenen Schutzgebiet Na Hang, ist sie vor allem durch Holzeinschlag und Wilderei bedroht. Das Eisgeld wird dort für die Finanzierung einer Wildhütergruppe und die Errichtung von Kontrollstationen verwendet. Dieses Naturschutz-Engagement von Schöller wird nun auf einer Tafel sichtbar, die Matthias Kramer am 20. Juni um 10:00 Uhr im Naturschutz-Tierpark Görlitz enthüllt, und zwar zusammen mit Dr. Michael Gruschwitz, dem Ressortchef Artenschutz im Sächsischen Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft. Schließlich wird noch einer am Band ziehen, der die Tonkin-Goldaffen in Vietnam selbst kennengelernt und betreut hat. Es ist Tierpfleger Jörg Späthe aus dem Görlitzer Tierpark, der für ein halbes Jahr in der Auffang- und Zuchtstation für seltene Primaten im nordvietnamesischen Cuc Phuong Nationalpark praktische Naturschutzarbeit geleistet hat. Noch am gleichen Tag wird es auch im Tierpark Weißwasser eine Tafelenthüllung geben. In weiteren 32 europäischen Zoos ist dies schon bzw. wird es in den nächsten Wochen geschehen. Damit erreichen die Beteiligten bereits jetzt über 20 Millionen Menschen, was die Bedeutung dieser weltweit einmaligen Initiative unterstreicht. Die Tafeln zeigen insgesamt 21 bedrohte Tierarten - vom Stummelfußfrosch über den Diademlori bis zum Visayas-Mähnenschwein - um die sich aber bisher weder staatliche Institutionen noch andere Naturschützer bemühen. Genau das ist auch das Einmalige an der Stiftung Artenschutz: Die Zoos schaffen zusammen mit nichtstaatlichen Naturschutzorganisationen und Wirtschaftsunternehmen eine Lobby für die wilden Vergessenen, damit auch sie der Nachwelt erhalten bleiben. Diese Aufgabe ist lohnenswert und im Falle von Schöller zudem lecker! Foto: junger Tonkin-Goldaffe (Rhinopithecus avunculus), Tilo Nadler Heidelberg, 10.06.2002 Ein unmoralisches Angebot Ausstellung zu verbotenen Urlaubssouvenirs im Zoo Heidelberg Pünktlich zur Ferienzeit ist im Afrikahaus des Tiergarten Heidelberg eine informative und beeindruckende Ausstellung zum Thema verbotene Urlaubssouvenirs zu sehen. Die gemeinsam mit dem Zoll Frankfurt gestaltete Ausstellung informiert vom 09. Juni bis 25. August 2002 über die Folgen des Souvenirhandels für den Artenschutz und gibt Tipps und Anregungen für umweltschonenden Souvenirkauf am Urlaubsort. Wussten Sie, dass für Ihr schickes Brillengestell aus Schildpatt der Panzer der Schildkröte bei lebendigem Leib mit einer Kettensäge aufgesägt wurde? Der Tod der Tiere tritt erst nach Minuten ein. Wer möchte das mitverantworten? Bekannt ist mittlerweile, dass der Erwerb von Schlangenledertaschen, Elfenbeinschnitzereien und zu Hockern umgebauten Elefantenfüßen verboten ist. Doch wem ist schon bewusst, dass der Handel von sogenannten Rainsticks aus Südamerika zu einer starken Gefährdung des Copado-Kaktus geführt hat und dass man sich mit dem Erwerb von Armbändern aus Elefantenhaaren strafbar macht? Immer noch findet man an vielen Urlaubsstränden Souvenirstände, die Korallen, Schnecken und Muscheln anbieten. Hübsch würde die bunte Koralle zu Hause in der Wohnzimmervitrine aussehen, doch häufig landet das Souvenir letztendlich in der dunklen Aservatenkammer am Frankfurter Flughafen. Vom Zoll bei der Heimreise beschlagnahmt, verliert der meist unwissende Tourist nicht nur sein liebgewonnenes und oft teuer bezahltes Souvenir, ihn erwartet auch noch eine Strafanzeige wegen des Schmuggelns von geschützten Tieren. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Der Handel mit verbotenen Souvenirs blüht, die immer zahlreicher werdenden Touristen möchten zu Hause mit einem besonders exotischen Mitbringsel beeindrucken. Selbst vorsichtige Menschen lassen sich von den Händlern am Strand oft allzu leicht beruhigen. Denn die Schlangenhäute stammen fast nie von nachgezüchteten Tieren aus der Schlangenfarm und die beigefügten Herkunftspapiere sind gefälscht oder für den Export ungültig. Immer noch zu viele Touristen lassen sich von diesen unmoralischen Angeboten verführen. Der Tiergarten Heidelberg stellt daher in dieser Ausstellung nicht nur die eindeutig von geschützten Tieren stammenden Souvenirs vor, sondern zeigt auch typische Mitbringsel, die man nicht sofort als verbotene Tier- oder Pflanzenprodukte erkennt. Um wirklich sicher zu gehen, dass das Urlaubssouvenir der Natur nicht schadet, sollte man grundsätzlich auf Produkte aus Tier- oder Pflanzenmaterialien verzichten. Durch den Kauf von beispielsweise Malereien, Steinfiguren, Keramik und Textilien schont man dagegen nicht nur die Natur, sondern unterstützt auch alternative Einnahmequellen für die einheimische Bevölkerung und betreibt somit aktiv Artenschutz. Zürich, 6. Juni 2002 Nachwuchs bei den Amurtigern Der Nachwuchs im Zoo kommt Schlag auf Schlag. Nachdem am Dienstag, dem 4. Juni ein Ameisenbär zur Welt kam, hat das Amurtiger-Weibchen KORA am Mittwoch, den 5. Juni 2002, in den frühen Morgenstunden zwei Jungtiere geboren. Dass Junge geboren wurden und was sich in der Abgeschiedenheit der Wurfboxe abspielt, wissen wir dank einer über der Wurfbox montierten Videokamera. Die Bilder dieser Kamera werden auch auf einen Monitor beim Besuchereinblick übertragen. Nach einer Tragzeit von rund 105 Tagen hat das nunmehr 14jährige Tigerweibchen KORA zwei Junge geboren. Es sind dies die Jungtiere 50 und 51, die im Zoo Zürich das Licht der Welt erblickten. Vater ist der 6jährige Kater NUREJEV. Was für ein Geschlecht die Jungtiere haben, werden wir erst in etwa 6 Wochen, wenn die ersten Impfungen fällig werden, erfahren. Bis dann werden KORA und die Jungen hinter den Kulissen bleiben und nur indirekt über den Bildschirm zu beobachten sein. Für das Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für Amurtiger hat diese Geburt eine besondere Bedeutung, da KORA aus genetischen Gründen für dieses Programm ein äusserst wertvolles Tier darstellt. Die beiden jungen Tiger sind genau am 75. Geburtstag unseres ehemaligen Zoodirektors, Dr. Peter Weilenmann, geboren. Grosskatzen sind seine Passion. Er wird den beiden Jungen beim Impftermin ihren Namen geben. Mit dieser Geburt ist die neue Tigeranlage im Bereich Himalaya, die die Eltern im letzten Sommer bezogen hatten, nun endgültig eingeweiht worden. Zürich, 8. Juni 2002 Zweites Jungtier von Amurtigerin KORA in tierärztlicher Betreuung Die Amurtigerin KORA gebar am 5. Juni zwei Jungtiere. Am 7. Juni hat sie ein Jungtier angefressen, welches missgebildet war. Die Mutter KORA hat sich auch nicht mehr um das zweite Jungtier gekümmert. Dieses musste unterkühlt geborgen werden und wird jetzt vom Tierarzt gepflegt. Die Aufzucht der beiden kleinen Tiger steht nicht unter einem guten Stern. Nachdem das zweite Jungtier am 7. Juni, als das erste von der Mutter angefressen wurde, noch sehr lebhaft war, begann es die Mutter am Wochenende immer häufiger aus der Wurfboxe hinaus in den offenen Stall zu tragen. Dort war es der Beobachtung der Tierpfeger entzogen, allerdings konnten seine rufenden Töne weiterhin gut gehört werden. Doch als auch diese schwächer wurden, haben die Tierpfleger entschieden, nachzuschauen und mussten dabei feststellen, dass KORA auch ihr zweites Jungtier nicht mehr richtig betreute. Nach der Abtrennung der Mutter konnte das unterkühlte Jungtier geborgen werden und befindet sich jetzt in tierärztlicher Behandlung. Für die Erhaltungszucht spielt dieses Jungtier eine grosse Rolle, da KORA mit 14 Jahren bereits eine alte Tigermutter ist und dies ihr letzter Wurf sein dürfte. Tiger sind in Zoos häufig untereinander verwandt. KORA hingegen wurde in Sibirien von den Behörden konfisziert, nachdem sie offenbar in einer Falle gefangen worden war. Sie ist deshalb mit den Tigern aus der Zoopopulation nicht verwandt. Missbildungen treten bei älteren Müttern häufiger auf und kommen auch bei Geschwistern häufig gemeinsam vor. Das zweite Jungtier zeigt äusserlich keine Missbildungen, doch können erst die nächsten Tage zeigen, ob es überlebensfähig ist. Zürich, 8. Juni 2002 Nur noch ein Jungtier von Amurtigerin KORA Nachdem am Mittwoch, dem 5. Juni 2002 zwei kleine Tiger geboren wurden, konnten die Jungen über die Videokamera beobachtet werden. Am 7. Juni wurde eines der Jungen, das offenbar zum Teil missgebildet war, von der Mutter KORA angefressen. Die Tierpfleger konnten die Jungtiere am Morgen gut über die Infrarotkamera beobachten. Es fiel ihnen auf, dass eines der Jungtiere eher schwach erschien. Kurze Zeit später trug KORA dieses Junge aus der Wurfboxe und begann es aufzufressen. Reste des Jungtieres konnten von den Tierpflegern geborgen werden. Die tierärztliche Untersuchung des übriggebliebenen Kopfes des Tieres zeigte Missbildungen in Form einer weit offenen Gaumenspalte und einer fehlenden Ohrmuschel. Dass Jungtiere bei Katzen von ihren Müttern gefressen werden kommt immer wieder vor. Allerdings können die Jungtiere kaum je untersucht werden, weil sie ganz gefressen werden. Hier ist interessant, dass die Mutter offenbar feststellen und unterscheiden kann, wie lebensfähig ihre Jungen sind. Das andere Jungtier ist wohlauf und kann oft am Gesäuge der Mutter beobachtet werden. KORA trägt es manchmal aus der infrarot-überwachten Wurfbox in den offenen Stall, für den Besucher ist es dann auf dem Bildschirm für diese Zeit ausser Sicht. Der Zoo hofft jetzt, dass die bereits 14-jährige KORA ihr zweites Jungtier erfolgreich aufzieht. Sie ist eine erfahrene Mutter und hat bereits zweimal drei Junge aufgezogen. Leipzig 9.6. Trotz aller Bemühungen von Tierpflegern und ärzten: Auch drittes Amurtigerbaby gestorben Am 08.06.2002 verstarb auch das dritte Jungtier des diesjährigen, am 24.05.2002 geborenen Wurfes der Amurtigerin Taiga. Nachdem bereits die beiden Geschwistertiere zwei Tage nach der Geburt gestorben waren, wurde das verbleibende Jungtier in Handaufzucht intensiv betreut. Wie wir bereits berichteten, gab es in den vergangenen Tagen dabei ein ständiges auf und ab. Aus den zunächst 960 g Geburtsgewicht wurden schließlich 1250 g. Trotzdem konnte von einer Entwarnung keine Rede sein. In den letzten Tagen entwickelten sich zusätzlich zu dem ständig sehr wechselhaften Appetit Atemprobleme. Auch vor dem Hintergrund der vorläufigen Sektionsergebnisse der beiden Geschwistertiere wurden deshalb am Donnerstag verschiedene Spezialuntersuchungen in der Kleintierklinik der Leipziger Universität durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass die normalen Atembewegungen durch sehr viel Flüssigkeit behindert wurden. Die durchgeführte Punktion und Entfernung eines Teils dieser Flüssigkeit konnte aber nur kurzfristig das Allgemeinbefinden verbessern. Die genaue Todesursache kann erst bei der Sektion in der Veterinärpathologie ermittelt werden. Duisburg, 13.06.02 DIANA mit Backenbart Im Inneren Afrikas tritt DIANA weder als (altrömische) Göttin der Jagd noch als Ex-Prinzessin des britischen Könighauses auf, sondern als M e e r k a t z e, und zwar als eine besonders at-traktive, ansprechend buntgefärbte Vertreterin dieser eleganten Urwaldbewohner. Der Name Meerkatze hat weder mit Salzwasser noch mit Katzen zu tun, sondern leitet sich her vom indischen (!) Hindi-Wort marcata, was schlicht Affe bedeutet. Im Duisburger Äquatorium / Affenhaus hat die Zucht von Meerkatzen eine lange und erfolgreiche Tradition von Mona-, Rotnasen-, Weißnasen-, Blaumaul- und Brazza-Meerkatzen bis hin zu den weißbärtigen, langgeschwänzten Diana-Meerkatzen, die ihre kleine Gruppe vor Wochen um ein niedliches Affenbaby erweiterten. Die Zucht dieser hübschen Afrikaner ist dringender denn je; durch menschliche Nachstellungen sowie unaufhaltsame Zerstörung ihrer tropischen Lebensräume ist diese kontrastreich gezeich-nete Tierart bereits an den Abgrund der völligen Ausrottung gerückt. Das seit einigen Jahren vom schottischen Edinburgh aus geführte Zuchtbuch im Rahmen des Europäischen Erhaltungs-zucht-Programms (EEP) verzeichnet weniger als 100 Tiere weltweit in Zoologischen Gärten - Schutz und Hilfe zum Überleben tun dringend Not. Zürich, 13.6. Masoala Regenwald im Zoo Zürich: Halle dicht Wichtiger Meilenstein erreicht: Seit mehr als einem Jahr laufen die Bauar-beiten für den geplanten Regenwald auf Hochtouren. Heute werden die letz-ten dreilagigen, ausgesprochen lichtdurchlässigen Folienkissen an der Sei-tenfassade montiert. Damit ist die Hülle für den Regenwald fertig und die Halle dicht. Die Ökosystemhalle Masoala Regenwald ist das grösste Projekt der Zooer-weiterung auf dem Weg des Zoos zum Naturschutzzentrum. In Zusammenarbeit mit dem madagassischen Nationalpark Masoala entsteht in Zürich ein Regen-wald als Botschafter für den bedrohten Lebensraum vieler seltener Tiere und Pflanzen im Osten Madagakars. Der Rohbau von Halle und Annexgebäude ist in wenigen Tagen fertigestellt. Dabei spielt die Dach- und Seitenfassadenfolie eine entscheidende Rolle. Sie ermöglicht den empfindlichen Regenwaldbäumen ein Überleben in unseren Gefilden. Die dreilagigen, luftgefüllten EFTE-Folienmatratzen sind sehr lichtdurchlässig und haben einen hohen Isolationswert. Der Innenraum er-wärmt sich durch das einstrahlende Sonnenlicht sehr schnell. Die über-schüssige Wärme gelangt in ein Speichersystem und wird als Heizenergie wieder nutzbar. Bereits wurde mit den ersten Arbeiten im Halleninnern gestartet. So werden zur Zeit die Leitungen - zur späteren Beregnung und Befeuchtung der Pflan-zen - an den Stahlträgern entlang hochgezogen. Zudem werden die Erdarbei-ten für die Landschaftsgestaltung vorangetrieben. In den nächsten Monaten wird nun das für die Bepflanzung nötige Klima aufgebaut. Die Bepflanzung der Halle beginnt im Herbst 2002. Die Eröffnung des Masoa-la Regenwaldes mit seinem Informationszentrum, seinem Shop sowie mit einem Restaurant, welches einen exklusiven Blick in den Regenwald bietet, ist für Mitte 2003 geplant. Der Zoo bietet Baustellenführungen an. Detaillierte Informationen zum Projekt finden sie unter www.masoala.ch Leipzig, 12.6. Unbekannter Toter im Eisbärengehege Staatsanwaltschaft ermittelt Am heutigen Morgen des 12.06.2002 wurde ein unbekannter Toter im Wassergraben des Eisbärengeheges entdeckt. Aufgrund der polizeilichen Ermittlungsarbeiten bleibt der Zoo heute bis 11:00 Uhr geschlossen. Die Bärenburg bleibt voraussichtlich den ganzen Tag über gesperrt. Auskünfte über die Ermittlungen erteilt die Staatsanwaltschaft Abt. III Leipzig. Wir bitten die Zoobesucher um Verständnis. Duisburg 06.06.02 Nach 40 Jahren: Wieder Emu-Küken im Zoo Zumindest allen Kreuzworträtsel-Freunden ist er unter dem Stichwort Australischer Laufvogel mit 3 Buchstaben bekannt: der E m u, ein straußenähnlicher Riesenvogel aus den Busch- und Grassteppen des Fünften Kontinents. Mit wenigen Unterbrechungen pflegten verschiedene Reviere am Kaiserberg diese fast einen Zentner schweren und mannshohen Schnell-Läufer, doch Zucht oder gar Aufzucht der wehrhaften Vögel waren bisher nicht von dauerhaftem Erfolg gekrönt. Zwar trugen diese flugunfähigen Australier regelmäßig ein paar Stöckchen, dürres Astwerk und Blätter zusammen, um einer flachen Bodenmulde den Anschein eines Nestes zu geben, legten sogar einige dunkelgrüne (!) rauhschaligen Eier hinein, aber weder künstliche Brutmaschine noch eigener zaghafter Brutansatz führten jemals dazu, lebensfähige Emuküken aufzuziehen. Diesmal kam es anders: nach einer vorwiegend vom Emu-Hahn betreuten Brutzeit von rund 55 Tagen, schlüpften aus einem sechs Eier umfassenden Gelege vor 10 Tagen drei lebensfähige Küken, die unmittelbar nach dem Durchbrechen der vier Millimeter starken Eischale von wackeligen Beinchen mehr schlecht als recht getragen - den Elterntieren auf die Freianlage folgten. Mit dumpfen an Klopfzeichen erinnernden Lauten und nickenden Bewegungen der periskopförmigen Hälse locken die stattlichen Elternvögel ihren Nachwuchs an die unterschiedlichen Futterplätze und an einen Teich, der mit feinmaschigem Kükendraht gegen mögliches Ertrinken der kleinen Sträußchen gesichert wurde. Die mittlerweile zwischen 700 und 850 Gramm schweren Mini-Läufer tragen ein unverwechselbares Kinderkleid aus hellen Längsstreifen über den gesamten Körper, was sie von ihren in vornehmes Schwarzbraun gekleideten Eltern erheblich unterscheidet ganz abgesehen davon, dass die Jungstelzer ihren Alten noch nicht einmal bis zu den kniehohen Fußgelenken reichen. Leipzig, 11.6. Jahreshauptversammlung Max-Planck-Gesellschaft besucht den Leipziger Zoo Am 13. Juni 2002 wird das Wolfgang-Köhler-Zentrum für Primatenforschung zum Ausflugsziel für mehr als 100 führende Wissenschaftler der Max-Planck-Gesellschaft (MPG). Dieser Besuch bei unseren nahen Verwandten findet im Rahmen der Jahresversammlung der MPG statt, die in diesem Jahr in Halle tagt. Geführt von Mitarbeitern des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und den Kuratoren des Leipziger Zoos, werden sie auf den Spuren von allein 1,2 Mio. Besuchern im vergangenen Jahr dem Dschungelpfad folgen. Das Wolfgang-Köhler-Zentrum für Primatenforschung - auch bekannt als "Pongoland" - ist ein Gemeinschaftsprojekt des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie Leipzig und der Zoo Leipzig GmbH. Leipzig, 6.6. Elefantenbaby Voi Nam gesellt sich zur Tantengruppe Das Seebärenbaby hat Kontakt zur Gruppe aufgenommen Zwei kleine Neuzugänge im Zoo können dieser Tage zum ersten Mal hautnahen Kontakt zu ihren Gruppenmitgliedern aufnehmen. Elefantenbaby Voi Nam (geb. am 05.04.2002) hat schon reichlich Rüsselkontakt zu seinen drei Tanten Rhani, Don Chung und Hoa aufnehmen können. Da der kleine Elefant jetzt schon sicher unterwegs ist, wird es für ihn Zeit, die drei anderen Elefantendamen auch ohne trennende Absperrung kennenzulernen und sich in die kleine Herde zu integrieren. Daher werden Mutter Trinh und Sohn am morgigen Freitag, dem 07.06.2002 um 10:00 Uhr zusammen auf die Freianlage zur Gruppe gelassen. Vater Mekong ist allerdings immer noch außen vor er wohnt derzeit abgeschieden im neuen Elefantenstall und kann erst zum Schluss wieder in die Herde gelassen werden, wenn sich ein festes Gefüge mit dem Jungtier gebildet hat. Zu diesem Termin laden wir alle Medienvertreter herzlich ein. Das kleine noch namenlose Seebärenbaby (geb. am 30.05.2002) hatte heute zum erstenmal im Innengehege Kontakt zu den anderen Gruppenmitgliedern, den die neugierigen Mitbewohner weidlich ausgenutzt haben. Der Nachwuchs ist ein Weibchen soviel konnten die Tierpfleger schon feststellen und wiegt 5,5 kg. Er liegt aber, wie bei den Robben üblich, die ersten Tage fest an Land und wird erst nach einiger Zeit auch von der Fellbeschaffenheit her richtig schwimmtauglich. Da das Baby das Innengehege noch nicht verlassen hat, ist es für Besucher und Medienvertreter derzeit noch nicht zu sehen. Um die sensible Phase der Prägung und Gewöhnung an die Gruppe nicht zu stören, sind auch Foto- und Filmaufnahmen noch nicht möglich wir bitten um Verständnis. St. Peter-Ording 7.6. Schaftag am 09.06.01 Am Sonntag, den 09.6. findet im Rahmen der Nordfriesischen Lammtage der Schaftag im Westküstenpark St. Peter-Ording statt. Zum ersten Mal wird die Aktion zusammen mit der Tourismuszentrale St. Peter-Ording durchgeführt. Der Schaftag ist ein Familientag für Groß und Klein mit tollen Attraktionen und Aktion rund um die wolligen Vierbeiner. Wir würden uns freuen Sie am Schaftag oder zu einer Vorankündigung im Westküstenpark begrüßen zu dürfen! Programm: 11.00 Uhr offizielle Eröffnung durch die nordfriesische Lammkönigin Markt im Park: Marktstände - ein Angebot für jedermann! Flohmarkt für Kinder- einfach mitmachen! Schafschur, Live-Musik mit den Delvtown Jazzmen, töpfern, Taue drehen, u.v.m..... Luftballonwettbewerb, Spiel- und Kinderaktionsfläche ...für unsere kleinen Gäste: Streichelgehege, Spielplatz mit Hüpfkissen, Scooterbahn, u.v.m.... Görlitz 12.6. Tierische Ferien im Naturschutz-Tierpark Der Naturschutz-Tierpark hat ein tolles Sommerferien-Angebot für alle tierinteressierten Kinder! Jeden Ferien-Mittwoch von 14:00 bis 15:30 Uhr haben jeweils 20 interessierte Ferienkinder die Möglichkeit, den Tierpflegern über die Schulter zu schauen, sie bei ihrer Arbeit zu begleiten und mitzuhelfen. Da dürft ihr endlich einmal füttern, putzen, streicheln, beobachten und mal richtige Tierpfleger sein. Damit die Pfleger Euren Interessen auch wirklich nachkommen können, solltet ihr Euch unbedingt vorher bei uns unter der Telefonnummer 40 74 00 für die Ferien mit Tieren anmelden und Euch für eines von den vier folgenden Revieren entscheiden (pro Revier können nur maximal 5 Kinder angenommen werden): Vogelrevier (mit exotischen Vögeln, Kattas, Meerkatzen und Roten Pandas) Wiederkäuerrevier (mit Steinböcken, Murmeltieren, Yaks, Ziegen, Kamelen und Luchsen) Futterküche (mit Fischottern, Rhesusaffen, Ponys und der Futtertierzucht) Haustierstall ( mit Tieren im Haus- und Heimtierbereich) Görlitz 11.6. Große Ehre für kleinen Tierpark Naturschutz-Tierpark Görlitz in den Weltzooverband aufgenommen Stolz verkündete der Vorsitzende des Trägervereins Naturschutz-Tierpark Görlitz e.V., Bürgermeister Ulf Großmann, bei der Frühjahrssitzung des erweiterten Vorstandes am 04. Juni, daß die Institution als dritte sächsische bzw. 24. deutsche in den Weltzooverband (World Association of Zoos and Aquariums, WAZA) aufgenommen wurde. Das sei eine große Ehre für den kleinen Tierpark an der polnischen Grenze. Zunächst müssen nämlich erst einmal zwei WAZA-Mitglieder einen Aufnahmeantrag stellen. Im Fall des Görlitzer Tierparkes waren dies die Direktoren der Stuttgarter Wilhelma Prof. Dieter Jauch und des Tierparkes Berlin Dr. Bernhard Blaszkiewitz. Dann erfolgt durch ein siebenköpfiges Aufnahmekomitee unter Leitung des Zoodirektors William Dennler aus Toledo (USA) eine Prüfung der eingereichten Unterlagen. Genügen diese den Anforderungen, die sich im Besonderen auf eine hohe Qualität der Tierhaltung, der Naturschutz- und der zoopädagogischen Arbeit beziehen, dann erhält der Kandidat vom Präsidenten des Verbandes, Dr. Alex Rübel (Zoo Zürich) einen positiven Bescheid mit der freundlichen Bitte, den Zoo bei der nächsten Jahrestagung vorzustellen. Für die diesjährige im Wiener Tiergarten Schönbrunn wird das Team um den Görlitzer Tierparkdirektor Dr. Axel Gebauer deshalb eine entsprechende Präsentation vorbereiten. Die anwesenden Mitglieder des 1946 gegründeten Weltzooverbandes werden erfahren, daß sich der 5 ha große Tierpark vor allem dem Naturschutz und der Umweltbildung verpflichtet fühlt und daß er seine 600 Tiere aus Europa und Asien in naturnahen Gehegen zeigt. Diejenigen für Fischotter und Rote Pandas haben übrigens schon jetzt international Anerkennung gefunden, weil sie großzügig und mit innovativen Ideen gestaltet wurden. Ebenso innovativ sind die zoopädagogischen Angebote im östlichsten deutschen Zoo, so daß nicht nur Kollegen aus dem Inland zum Erfahrungsaustausch nach Görlitz kommen. Und schließlich engagieren sich die Görlitzer Tierpark-Mitarbeiter für die freilebenden Artgenossen ihrer Pfleglinge, indem sie bei nationalen und internationalen Naturschutzprojekten mitarbeiten. Der Naturschutz-Tierpark der Neißestadt reiht sich so würdig und im Sinne des Mottos der Weltzoovereinigung United for Conservation (vereint für den Naturschutz) in die Reihe der anderen 200 Mitgliederzoos der WAZA ein, und damit kann der Vereinsvorsitzende Ulf Großmann wirklich zufrieden sein. Stuttgart, 12.6. Eine Million Blütenballerinen... ... blühen im Fuchsienschauhaus der Wilhelma um die Wette. Wer ist die schönste im ganzen Ländle? Über 250 verschiedene Arten und Sorten der Fuchsien haben die Gärtner den Winter über gepflegt. Die Pflanzen danken es ihnen in diesem Jahr mit einem besonders reichhaltigen und prächtigen Blütenflor. Aus den über 100 bekannten Fuchsienarten haben Züchter und Liebhaber in den letzten 170 Jahren mehr als 10.000 neue Zuchtformen entwickelt. Diese sogenannten Hybriden weisen eine unüberschaubare Fülle an Blütenformen und Farben auf. Es gibt einfache, halbgefüllte und gefüllte Blüten in allen erdenklichen Farbkombinationen mit blauen, violetten, roten, orangen, gelben und sogar weißen Farbtönen. Ihre Wuchsform variiert von niedrigen oder kriechenden über aufrechte zu überhängenden Pflanzen, die als Polsterpflanzen, Hochstämmchen, Pyramiden oder Ampelpflanzen gezogen werden. Das Hauptverbreitungsgebiet dieser Blühwunder liegt in Mittel- und Südamerika. Die Fuchsien sind Waldbewohner, weshalb es nachvollziehbar ist, dass die meisten Fuchsien in hiesigen Breiten einen luftigen Standort im Halbschatten bevorzugen. Vor über 300 Jahren von Charles Plumier entdeckt, ist die Fuchsie nach einem der Väter der Pflanzekunde, Leonhart Fuchs, einem Tübinger Universitätsprofessor, benannt. Dessen Geburtstag jährte sich im vergangenen Jahr übrigens das 500. Mal. Münster, 10.6. 10 Küken von drei freifliegenden Weißstorch-Paaren wachsen derzeit im Allwetterzoo heran Viel Arbeit hatte am Montagmorgen (10.6.) Michael Jöbges von der Vogelschutzwarte der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten (LÖBF) in Recklinghausen mit der Beringung von zehn Weißstörchen im Allwetterzoo Münster. Unterstützt wurde er dabei von der Feuerwehr Münster, die mit einem Leiterwagen anrückte. Die Storchenküken waren vor rund fünf Wochen in drei Horsten geschlüpft, die die Eltern, drei freifliegende Storchenpaare, selbst errichtet hatten. Vermutlich haben die erwachsenen Störche bereits im letzten und vorletzten Jahr im Allwetterzoo gebrütet. Sicher ist die Beobachtung, nach der eine sehr bunt beringte Störchin aus Frankreich im dritten Jahr mit dem dritten Partner im dritten Horst brütet. Sie hat ihr Domizil in diesem Jahr auf der alten Eiche am Streichelzoo gefunden und zieht dort gemeinsam mit dem Storchenmann vier Küken auf. Dieser Horst ist übrigens der erste, der vor fünf Jahren von Freifliegern gebaut wurde und seitdem Jahr für Jahr benutzt wird; weder von lärmenden Kindern und noch nicht einmal von den Bauarbeiten am unmittelbar benachbarten Pferdemuseum haben die Störche sich stören lassen. Vor zwei Jahren kamen zwei Horste hinzu. Einer wurde von den Störchen völlig ohne Hilfe des Zoos auf der Großflugvoliere errichtet, ein zweiter findet sich auf einem eigens aufgestellten Masten inmitten des Afrikapanoramas. Hier versorgen die Storchenpaare jeweils drei Küken. Übrigens brütet ein 1997 im Allwetterzoo von freifliegenden Eltern aufgezogener Jungstorch in diesem Jahr im Naturschutzgebiet Ilkerbruch bei Fallersleben. Nindorf 12.6.02 Schaftag im Wildpark Lüneburger Heide Im Wildpark Lüneburger Heide findet am 15.06.2002 erstmalig ein großes, öffentliches Schafsscheren statt. Alle Schafe des Parks lassen sich durch einen professionellen Schafscherer von ihrer Winterwolle befreien. Selbstverständlich darf die frisch geschorene Wolle auch angefasst werden. Kinder dürfen sich auch Wolle zum Basteln mit nach Hause nehmen. Zusätzlich sind einige interessante Schafrassen zu Besuch im Park. Ihre Besitzer geben gern Auskunft über sie. Informationen rund um die Lüneburger Heide erhalten Sie auch von der anwesenden deutschen Erntekönigin Anja Gellersen. Mehrere kleine Stände mit Produkten rund ums Schaf locken mit frischem Schafskäse, Fellen und Wollprodukten. Leipzig, 13.6. Internationales Zoofußballturnier am 15. Juni 2002 in Leipzig Nicht nur bei der Fußballweltmeisterschaft in Korea und Japan wird zur Zeit erstklassiger Fußball geboten, sondern auch am Sonnabend, dem 15.06.2002, in Leipzig. An diesem Tag findet in der Zeit von 09.30 Uhr bis 17.30 Uhr das Internationale Zoofußballturnier auf den Sportanlagen von SV Motor Leipzig-Nord e.V. in der Herloßsohnstraße im Ro-sental statt. Der Leipziger Zoo ist nach 1993 zum zweiten Mal Ausrichter dieses traditionel-len und sehr beliebten Volkssportturniers. Zoodirektor Dr. Jörg Junhold höchstpersönlich wird für dieses Turnier den Ehrenanstoß übernehmen. Das Fußballteam des Leipziger Zoo trifft in diesem Jahr auf starke Gegnerschaft aus den Zoos Hannover, Stuttgart, München, Frankfurt, Wuppertal, Karlsruhe, Basel, Zürich, Prag und Am-sterdam. Gespielt wird in 2 Gruppen mit jeweils 5 Mannschaften, die erst- und zweit-plazierten Mannschaften jeder Gruppe bestreiten das Halbfinale und deren Sieger dann das Finale. Am Abend gibt es dann in der "Hacienda Las Casas" im Zoo die Große Fußballparty mit Siegerehrung, Tombola und Disco. Das Fußballteam des Leipziger Zoo möchte natürlich den im Vorjahr in Hannover errungenen Sieg wiederholen und den Wanderpokal in Leipzig behalten. Man hofft dabei auf die lautstarke Unterstützung aller Zoomitarbeiter und sportbe-geisterten Leipziger. Der Leipziger Zoo lädt alle Pressevertreter zu seinem sportlichen Höhepunkt, dem Interna-tionalen Zoofußballturnier 2002, am Sonnabend, dem 15.06.2002, auf die Sportanlagen in der Herloßsohnstraße im Rosental ein. Herborn 6.06.02 "Schwarze Aussichten für den weißen Storch ?" Der Vogelpark Herborn-Uckersdorf stellt am Sonntag beim "etwas anderen Storchentag" in Sonderführungen sein Storchenschutzprojekt vor Wie nahe Freud und Leid des Tiergärtners zusammenliegen, erfahren einmal mehr in diesen Tagen die Mitarbeiter und Mitglieder des Herborner Vogelparks. Ebenso wie die zahlreichen Besucher in Uckersdorf erfreuen sie sich an vielen Jungtieren, so etwa an vier eher an Woll-knäuel erinnernden Bartkäuzen, fünf Tragopan-Küken, einem halben Dutzend Heiligen Ibissen und einem seit drei Wochen fürsorglich von seinen Eltern über die Storchenwiese geführten kleinen Jungfernkranich. Auch Schnee-Eule, Kuhreiher und Saruskranich sitzen auf ihren Gelegen. Bei geeigneter Witterung werden darüber hinaus an diesem Sonntag erstmals die beiden Ende Januar geschlüpften, seit der 10. Lebenswoche mit der Hand aufgezogenen Molukken- kakadus für die Vogelparkbesucher zu sehen sein. "Die beiden allerliebsten Jungpapageien sind die ersten dieser stark bedrohten Art, die jemals in Herborn nachgezogen werden konnten, und der ganze Stolz unserer Vogelparkmannschaft", berichtet Harald Fey, Vorsitzender des Vogelparkvereins. Unangenehm überrascht hat das Team um den derzeit in Urlaub weilenden Reinhold Wiegand hingegen der Umstand, daß in diesem Jahr erstmals seit Jahrzehnten in Uckersdorf keine Jungstörche großgezogen werden können. "Zwar schlüpfte aus dem Vierergelege des mit 29 Lebensjahren bereits sehr betagten, aus dem Budapester Zoo stammenden "Stammpärchens" in diesem Jahr ein Jungvogel. Dieser erwies sich jedoch als nicht lebensfähig. Zudem haben die beiden erstmalig brütenden freifliegenden Storchenpaare offensichtlich ihrer Unerfahren-heit Tribut zollen müssen", erläutert Wolfgang Rades, Biologe im Herborner Vogelpark. Aus deren beiden Dreiergelegen seien leider keine Jungvögel geschlüpft. Auch wenn dadurch am diesjährigen Uckersdorfer Storchentag am Sonntag keine Jungstörche beringt werden können, so hat sich das Vogelparkteam für diesen "etwas anderen Storchen-tag" dennoch etwas einfallen lassen: Zusätzlich zu den ohnehin täglich um 11.00 und 14.30 Uhr kostenlos angebotenen Führungen "Mit dem Tierpfleger unterwegs" werden die Besucher im Rahmen von zusätzlichen Informations-Fütterungen um 12.00 Uhr, 13.00 Uhr und 16.30 Uhr an der Storchenwiese mit dem Uckersdorfer Storchenprojekt und der Biologie von Meister Adebar vertraut gemacht. Wie Biologe Rades erläutert, soll dabei angesichts der Überwinterung der Störche in Afrika auch für die internationale Dimension des Artenschutzes in einer globalen Welt sensibilisiert werden. Wolfgang Rades: "Zudem ist es uns vor dem Hintergrund des Nitrofen-Skandals am Storchentag ein besonderes Anliegen, in Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden anhand des Kulturfolgers Weißstorch die Bedeutung der Agrarwende hin zu einer menschen- und naturverträglichen bäuerlichen Landwirtschaft zu erläutern." Ein diesbezügliches Zeichen setzen möchte am Sonntag auch die Jugendgruppe des NABU Greifenstein-Ulm, die durch Übernahme einer Storchenpatenschaft das Storchenprojekt des Vogelparks in Herborn unterstützt. Die etwa 20 Kinder des Ulmer "Rudi-Rotbein-Clubs" um Betreuer Otto Schäfer wünschen sich sehr, daß eines Tages Meister Adebar auch als wild-lebender Brutvogel in die Lahn-Auen als seinen angestammten Lebensraum zurückkehrt. NABU-Betreuer Otto Schäfer: " Neben der Sensibilisierung der Bevölkerung für den Storchenschutz, wie im Uckersdorfer Vogelpark, ist ein bedeutender Meilenstein hierzu die Bereitschaft der Verbraucher, die Extensivierungs-Bestrebungen in der Landwirtschaft durch einen bewussten Lebensmitteleinkauf getreu dem Motto "Klasse statt Masse" zu unterstützen." NABU, 12. Juni 2002 NABU fordert Stopp des Planfeststellungsverfahrens für "Elbe-Reststrecke" Billen: Bodewig opfert das letzte Naturjuwel der Elbe einem unseriösen Ausbauprojekt Bonn/Hitzacker. Der Naturschutzbund NABU hat Bundesverkehrsminister Bodewig aufgefordert, das heute mit einem so genannten Scoping-Termin eröffnete Planfeststellungsverfahren für den Ausbau der Elbe zwischen Dömitz und Hitzacker umgehend wieder einzustellen. "Der Ausbau des letzten naturnahen Abschnittes der unteren Mittelelbe wäre ein ökologisches Desaster und obendrein noch unwirtschaftlich", sagte NABU-Bundesgeschäftsführer Gerd Billen. Auch eine jüngst veröffentlichte Studie des Umweltbundesamtes (UBA ) würde belegen, dass "ein Ausbau der unteren Mittelelbe nicht sinnvoll ist, da mit der Strecke über den Mittellandkanal und den Elbe-Seitenkanal eine leistungsfähige Alternativroute für die Binnenschifffahrt besteht". Um den Fluss an dieser Stelle für den Ferntransport befahrbar zu machen, müssten neben Vertiefungen des Flussbettes auch Buhnen wieder hergestellt oder neu angelegt sowie Uferabschnitte mit Schottersteinen befestigt werden. "Alle zur Debatte stehenden Maßnahmen würden diesen Abschnitt mit seinem beeindruckend natürlichen Charakter unwiderbringlich zerstören", so Billen. Auch in diesem Zusammenhang komme das UBA-Gutachten zu einem eindeutigen Ergebnis und erwarte eine "erhebliche Beeinträchtigung von Umwel tzielen angesichts der Bedeutung für die Kohärenz des europäischen Netzes Natura 2000" durch die strombauliche Regelung der Reststrecke. Der NABU sieht in diesem Vorgang einen eklatanten Bruch der "Elbe-Erklärung", die das Bundesverkehrsministerium 1996 mit den Umweltverbänden unterzeichnet hatte. Bundesminister Wissmann hatte sich damals bereit erklärt, auf Ausbaumaßnahmen an der Unteren Mittelelbe zu verzichten, sobald der parallel verlaufende Elbe-Seitenkanal in der Lage sei, den anfallenden Verkehr zwischen Hamburg und dem Ruhrgebiet in Richtung Berlin aufzunehmen. Da diese ökologisch wie ökonomisch günstigere Alternativstrecke heute z ur Verfügung stehe, dürfe auch der amtierende Verkehrsminister nicht länger die Augen vor den Tatsachen verschließen. "Bodewig sollte dem folgen, was seine Partei in Niedersachsen längst fordert -- einen Ausbaustopp an der Unteren Mittelelbe", empfahl Billen. UfAZ - Umweltforum für Aktion und Zusammenarbeit, 12. Juni 2002 WestLB-Gutachten einseitig und unseriös Über 30 Umwelt- und Menschenrechtsorganisationen kritisieren einen neuen Bericht zur umstrittenen Pipeline in Ecuador Ein breites Bündnis aus über 30 Umweltschutz- und Eine-Welt-Organisationen hat ein von der WestLB vorgelegtes Gutachten zu der umstrittenen Pipelinefinanzierung in Ecuador scharf kritisiert. "Die unterzeichnenden Nichtregierungsorganisationen halten den Bericht für einseitig und unseriös", heißt es in einer ausführlichen Stellungnahme. Er offenbare grobe Unkenntnis in Sachen Weltbankstandards und enthalte außerdem Fehlinformationen. Als Reaktion auf die von vielen Seiten vorgetragene vehemente Kritik an dem Pipeline-Projekt hatte die WestLB auch von der Firma Stone & Webster Consultants ein Gutachten ("Gutachten zur Einhaltung der Weltbankstandards beim Bau einer Erdöl-Pipeline in Ecuador") anfertigen lassen. Die Weltbankspezialistin Heffa Schücking (Urgewald) und der Regenwald- und Ecuadorexperte Klaus Schenck (Rettet den Regenwald) kommen nach einer eingehenden Prüfung des Gutachtens jedoch zu dem Schluss, dass es lediglich als ei ne Gefälligkeit gegenüber dem Projektbetreiber OCP und der WestLB als Hauptfinanzier des Projekts gewertet werden könne.Wichtige ökologische und soziale Sachverhalte seien nicht geprüft, wesentliche Inhalte der Weltbank-Standards verschwiegen oder falsch dargestellt worden. Zudem enthalte das Gutachten viele sachliche Fehler und setzte sich nicht mit kritischen Hinweisen von unabhängigen Experten, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Umweltschutzorganisationen auseinander. Die Unterzeichner, zu denen unter anderem der Naturschutzbund Deutschland, Greenpeace und der WWF Deutschland gehören, weisen außerdem darauf hin, dass der Hauptsitz der Firma Stone & Webster Consultants in Houston, Texas, der Heimat von 'big oil' liege und die Ölindustrie einer der wichtigsten Kunden dieser Firma sei. Zudem habe die Firma mit dem vorliegenden Gutachten zur Einhaltung der Weltbank-Standards Fragestellungen bearbeitet, die eindeutig nicht in ihrem Kompetenzbereich lägen. Eine Forderung des Eine-Welt-Ausschusses im Düsseldorfer Landtag an die WestLB, sämtliche Gutachten zu dem Projekt offen zu legen, hat die Bank bisher nicht erfüllt. Unterzeichner-Organisationen der Stellungnahme zum neuen Stone & Webster-Gutachten sind: ARA, attac Deutschland, BUND, Bürgerinitiative Umweltschutz, Deutscher Naturschutzring, EarthLink - The People and Nature Network, Eirene Deutscher Zweig, Faszination Regenwald e.V., Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika, Fundación Puntos Verdes, Gesellschaft zur Rettung der Delphine, grassroots foundation, Greenpeace Deutschland, GRÜNE LIGA, INKOTA-netzwerk, Kairos Europa, Kindernothilfe e.V., Koo rdinierungskreis Mosambik, Redaktion Lateinamerika Nachrichten, MANDACARU, medico international, NaturFreunde, Naturschutzbund Deutschland, Pro REGENWALD, Rettet den Regenwald, Robin Wood, SÜDWIND, Urgewald, Vamos e.V., WEED - Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung, Welthaus Bielefeld, Westfälische Gesellschaft für Artenschutz sowie der WWF Deutschland. Rückfragen können an die Organisation "Rettet den Regenwald" unter Tel. (040) - 4103804 oder an "Urgewald" unter (02583)-1031 gestellt werden. Dort ist auch digitalisiertes Fotomaterial aus Ecuador erhältlich. Pressekontakt: , Corinna Hölzer, GreenMediaNet - Medienagentur für ökologisch tragfähige Entwicklungen, 37073 Göttingen, Tel.: 0551 - 39 12 801 Kontaktdaten: Umweltforum für Aktion und Zusammenarbeit (UfAZ) der Treffpunkt für Agenda21-Akteure c/o Universität Osnabrück Dr. Corinna Hölzer Barbarastraße 11 49069 Osnabrück Tel. 0541-969 2259 Fax. 0541-969 2862 E-Mail hoelzer@ufaz.de NABU, 7. Juni 2002 NABU und BUND fordern Gebiets-Nachmeldungen für europäisches Schutzgebietsnetz EU-Expertenkonferenz bestätigt Forderungen der Naturschutzverbände Den Haag. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund NABU haben auf einem Bewertungstreffens der EU-Kommission in Den Haag die umfangreiche Nachmeldung bedrohter Lebensräume für das europäische Netzwerk NATURA 2000 gefordert. Ein von der EU beauftragtes unabhängiges Institut hat die von den Mitgliedstaaten nach der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH) gemeldeten Gebiete für die atlantische Region bewertet. NABU und BUND legten zuvor eine Studie zu den Gebie tsmeldungen vor, die gleichfalls große Versäumnisse in den relevanten Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein aufgedeckt hat. "Wir sehen uns durch das Ergebnis der Konferenz voll bestätigt. Die Bundesländer haben die Sache auf die leichte Schulter genommen und sich vielerorts richtlinienwidrig dem Druck und den Interessen von Landnutzern gebeugt", sagte Andreas von Lindeiner, FFH-Beauftragter von NABU und BUND. Im Vergleich mit den anderen EU-Mitgliedstaaten rangiere Deutschland in der atlantischen Region auf dem letzten Platz. Deutschland hat bislang nur 2,9 Prozent FFH-Anteil an der Gesamtfläche in dieser Region gemeldet, währ end selbst dicht besiedelte Länder wie die Niederlande und Belgien zwischen sieben und neun Prozent gemeldet haben. Auf der Konferenz wurde bestätigt, dass die Länder besonders im Bereich der Buchen- und Eichenwälder, der Gewässer und seltener Wiesentypen nicht ihren Meldepflichten nachgekommen seien. "Ein weiterer Lebensraumtyp, für den Deutschland in der atlantischen Region eine besondere Verantwortung trägt, und der völlig unzureichend nach Brüssel gemeldet wurde, sind die norddeutschen Hochmoore", so von Lindeiner. Korrekturen der Gebietsabgrenzungen müssten nach dem Ergebnis der Konferenz auch bei Ems und Weser erfolgen. Für die heute anstehendeS Beurteilung der Gebietsmeldungen für die FFH-Arten erwarten BUND und NABU die Aufdeckung weiterer Lücken. Ausreichende Meldungen für die atlantische Reg ion gab es nur bei den Dünen- und Küstenlebensräumen sowie den Heiden und Trockenrasen. "Wir müssen uns nun mit den Ländern über ein geeignetes System verständigen, wie die fehlenden Gebiete zügig nachgemeldet werden", sagte von Lindeiner. NABU und BUND boten den Verantwortlichen ihre konstruktive Mitarbeit an. NABU, 7. Juni 2002 Pressekonferenz: Zukunftsprogramm zum Schutz des Weißstorchs NABU und Michael Otto Stiftung legen nationalen Aktionsplan vor Bonn/Hamburg. Einladung zur Pressekonferenz in Hamburg: Zukunftsprogramm zum Schutz des Weißstorchs - NABU und Michael Otto Stiftung legen nationalen Aktionsplan vor Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, der Naturschutzbund NABU hat mit der großzügigen Unterstützung der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz einen umfassenden Aktionsplan zum Schutz des Weißstorchs in Deutschland vorgelegt. Dabei wurde erstmals eine Fülle von Datenmaterial aus Bestandserhebungen und Veröffentlichungen zusammengetragen und zukunftsweisend ausgewertet. Fragen zur regional unterschiedlichen Bestandsentwicklung oder zur Beschaffenheit idealer Weißstorchregionen können nun für das gesamte Bundesgebiet fundiert beantwortet werde n. Der populäre Weißstorch fungiert heute als Flaggschiffart des Naturschutzes. Damit dieser imposante Großvogel bei uns eine echte Zukunft hat, müssen wir seine Lebensräume wie Flussauen und feuchte Wiesen erhalten und ausbauen. Welche Maßnahmen dafür nötig sind, wie viele andere Arten vom Schutz des Weißstorchs profitieren würden und wie es derzeit um den Wappenvogel des NABU in Deutschland bestellt ist, möchten wir Ihnen auf einer Pressekonferenz mitteilen, zu der wir Sie hiermit herzlich einladen. Termin Freitag, 14. Juni 2002, 11:00 Uhr Ort: Hamburg, Haus der Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 6, Raum Sonnin mit: Jochen Flasbarth, Präsident des NABU Dr. Johannes Merck, Michael Otto Stiftung für Umweltschutz Kai-Michael Thomsen, NABU-Weißstorchexperte Stadt Bonn, 6. Juni 2002 "Goldener Kaktus" sticht jetzt am Rhein Fürstentum Monaco ehrt Botaniker der Universität Bonn Mit einer Auszeichnung der besonderen Art wurde jetzt der Bonner Kakteenforscher Professor Dr. Wilhelm Barthlott ausgezeichnet: Er erhielt den "Goldenen Kaktus" von Monaco. Damit honoriert das Fürstentum Professor Barthlotts umfassende Arbeiten über die stacheligen Dickhäuter. Das Fürstentum Monaco verleiht den "Cactus d'Or" in zweijährigem Turnus für die Erforschung von Wüstenpflanzen. Monte Carlo ist weltberühmt für seinen "Jardin Exotique", einen botanischen Garten oberhalb der Stadt mit einer riesigen Sammlung von Kakteen und anderen Sukkulenten. Professor Barthlott beschäftigt sich seit mehr als zwei Jahrzehnten vor allem mit amerikanischen Kakteen und hat zwei Standardwerke veröffentlicht, die in mehreren Sprachen erschienen sind. Sein besonderes Interesse gilt Kakteen aus dem südamerikanischen Regenwald: Die Pflanzen, die auf Bäumen siedeln und aus diesem Grunde trotz der hohen Niederschlagsmengen mit ständigem Wassermangel leben müssen, haben im Laufe der Evolution interessante Veränderungen durchgemacht. Der Botanische Garten in Bonn verfügt über eine der weltweit umfangreichsten Sammlungen derartiger "epiphytischer" Kakteen. Wer sich für Kakteen und andere Sukkulenten interessiert, kommt in einer Ausstellung im Botanischen Garten am Samstag und Sonntag, 29. und 30. Juni, jeweils von 10 bis 18 Uhr auf seine Kosten. Der Eintritt beträgt 2 Euro. Hinweis für Redaktionen: Sie erreichen Professor Dr. Wilhelm Barthlott, Botanisches Institut und Botanischer Garten, Tel.: 0228/73-5283, Fax: 0228/73-3120, E-Mail: barthlott@uni-bonn.de , Presse- und Informationsstelle der Universität Bonn, Tel.: 0228/73-7647, oder im Internet unter www.uni-bonn.de/Aktuelles/Pressestelle.html . Kontaktdaten: Bundesstadt Bonn - Presseamt - Redakteur vom Dienst Stadthaus, Berliner Platz 2 53103 Bonn (02 28) 77-3000 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz |
Nürnberger Zeitung 7.6.2002 Hilfe zur Rettung bedrohter Tierarten http://www.nz-online.de/artikel.asp?art=16130&kat=11&man=4 Der Tiergarten Nürnberg ist jetzt Partner der Stiftung Artenschutz. Eine Tafel im Eingangsbereich informiert die Zoobesucher über die Ziele dieser Organisation, die mit gezielten Einzelprojekten den Erhalt gefährdeter Tierarten und ihrer Lebensräume sichern will. Die Stiftung versucht, für ihre Artenschutzprojekte Sponsoren zu finden, die dann auf den Infotafeln und in allen Veröffentlichungen der Stiftung genannt werden. Derzeit sind laut Vorstandsmitglied Roland Wirth weltweit etwa 100 000 Arten von der Ausrottung bedroht. Ganz oben auf dieser Liste steht der Tonkin-Goldaffe: Die Stiftung hat zum Schutz der Goldaffen in Na Hang ein Wildhüter-Projekt ins Leben gerufen, das die Firma Schöller mit 90 000 Euro unterstützt. Roland Wirth hofft, dass sich in Deutschland Wirtschaftsunternehmen bald genauso stark für den Artenschutz engagieren wie in den USA. Der Tiergarten will sich durch seine Partnerschaft mit der Stiftung bemühen, Sponsoren aus dem Großraum Nürnberg für die Sache des Artenschutzes zu gewinnen. Nürnberger Nachrichten 7.6.2002 Partner für bedrohte Tiere http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=16045&kat=10&man=3 Rund 40 Tierparks und zoologische Gärten haben es vorgemacht: Jetzt setzt sich auch der Tiergarten Nürnberg für die international tätige Stiftung Artenschutz ein, die mit Hilfe von Sponsoren vom Aussterben bedrohte Tierarten retten will. Der Tiergarten unterstützt die Stiftung vor allem bei der Öffentlichkeitsarbeit: Eine neu aufgestellte Schautafel im Eingangsbereich des Tiergartens informiert die Besucher über die Arbeit der Tierschützer. Die Stiftung will sich um die bedrohten Tierarten kümmern, die bis jetzt überhaupt keine Lobby haben. Sie baut auf die Unterstützung von Sponsoren, die Überlebenspartner für eine bedrohte Tierart werden können. Hamburger Abendblatt 6.6.2002 Die Rückkehr der Wölfe http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/allgemeines/html/070602/320706OD24.HTM Immer mehr Wölfe aus Polen entdecken vor allem Sachsens Wälder als Revier. Einzeltiere halten sich auch in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern auf, einer wurde schon in Bayern gesichtet. Dort werden sie sogar gejagt: Sieben Wochen nach dem Ausbruch von zwei Jungwölfen aus einem Gehege des Nationalparks Bayerischer Wald dürfen Parkmitarbeiter die artgeschützten einjährigen Tiere abschießen. Parksprecher Rainer Pöhlmann befürchtet "Zwischenfälle" beim Kontakt mit Menschen. Rhein-Neckar-Zeitung 7.6.2002 Die Tiere der Unterwelt und das Leben im Wasser http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/04_heidelberg.htm Von den Tieren der Unterwelt und dem Leben im Wassertropfen handelt der "Tag der Artenvielfalt" am Samstag, 8. Juni, in Heidelberg. Bei einer Vielzahl von Veranstaltungen und Demonstrationen wird den Bürgern der Region die ganze Breite dieses Themas nahe gebracht. Die Initiatoren des Heidelberger Tages der Artenvielfalt luden alle Interessierten zum Besuch am Zoologischen und Botanischen Institut ein. Frankfurter Rundschau 10.6.2002 Tag der Artenvielfalt http://www.fr-aktuell.de/fr/183/t183014.htm Im Jahr 1999 initiierte das Magazin Geo erstmals einen Tag der Artenvielfalt. Damals inspizierten 100 Experten die Ufer der Wakenitz bei Lübeck und zählten in 24 Stunden mehr als 2000 Tier- und Pflanzenarten. Im darauf folgenden Jahr entwickelte sich die zweite Auflage des Geo-Tag der Artenvielfalt nach Angaben des Magazins zu einem Projekt mit europaweit 250 Aktionen, mit 25 000 Fachleute und Amateuren. Dieses Jahr beteiligten sich allein in Deutschland 250 Jugendgruppen, Schulklassen und Umweltverbände. OIL SPILL DECIMATES GLAPAGOS IGUANAS June 6, 2002 (ENS) Thousands of marine iguanas died within a year after a grounded tanker spilled almost 800,000 gallons of oil near their island home in the Galapagos. A new study shows that the iguanas, representing about 62 percent of the island's population, may have starved after the oil killed beneficial bacteria in their guts. http://ens-news.com/ens/jun2002/2002-06-06-06.asp Low-level oil spill kills Galapagos iguanas http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/16312/story.htm Swiss nature lovers urge care for falling baby bats http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/16367/story.htm Mexican spotted owl recovery team sees the forest for the trees Beneath a dome of stars in a canyon folded into southern New Mexico's Guadalupe Mountains, Sarah Rinkevich hears a distinctive, hollow-pitched, four-note call emerge from the surrounding forest: hoo ... hoo-hoo ... hoooooo. http://enn.com/news/enn-stories/2002/06/06072002/s_47475.asp New plan aims to revitalize Australia's largest river system The government said this week it will pour millions of dollars into reviving Australia's longest river and one of its major tributaries. http://enn.com/news/wire-stories/2002/06/06122002/ap_47527.asp ISOLATED WETLANDS PLAY CRUCIAL ECOLOGICAL ROLE June 12, 2002 (ENS) Isolated wetlands are both exceptionally important and exceptionally vulnerable to destruction, notes a new report by the U.S. Fish and Wildlife Service. The report lends urgency to calls for conserving wetlands, including the isolated wetlands that lost their federal protection in a January 2001 Supreme Court decision. http://ens-news.com/ens/jun2002/2002-06-12-06.asp AFRICAN RHINOS EDGING BACK FROM THE BRINK GLAND, Switzerland, June 12, 2002 (ENS) Populations of African rhinos are growing, according to a report by a group of scientists who specialize in the monitoring of rhinocerus numbers, IUCN-The World Conservation Union announced Tuesday. http://ens-news.com/ens/jun2002/2002-06-12-03.asp | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | Circus Mit Löwen im Caravan aufgewachsen Westdeutsche Zeitung, Krefeld. 4.6.2002 http://www.wz-newsline.de/ueberregional/cu/custartframe.html Der Dompteur des Circus Krone ist erst 24 Jahre und kämpft in der Manege mit Raubtieren. "Unter dem Motto ,die Schönheit eines Angriffs` zeigt Martin Lacey die Löwen ganz bewusst in einer Dressur, bei der die Tiere ,wild` auftreten, wie sie wirklich sind", erzählt Dr. Susanne Matzenau, Pressesprecherin des Circus Krone. Denn anders als in anderen Zirkusdarbietungen zeigt Lacey nicht die lustige Raubtier-nummer, bei der faule Katzen den Pausenclown mimen. "Er ist bereits die neunte Löwen-Generation, die von meiner Familie gezüchtet wird", so der Star-Dompteur. Davon, ob die Löwen artgemäß gehalten werden, können sich die Besucher des Zirkus selbst ein Bild machen. "Die Raubtiere haben zwei große Außengehege und sogar ein Badebecken. Baumstämme und Äste in den Gehegen dienen als Verstecke, aber auch damit sich die Löwen ihre Krallen wetzen können". Lacey ist Gewinner des "Cristal d`or" von Massy 1999 und des Silbernen Clowns 2000 von Monte Carlo. Dort wurde der 24-Jährige auch für seine gute Löwenhaltung ausgezeichnet. Insgesamt hat Krone rund 250 Tiere und 450 Mitarbeiter. Das Wappentier des Circus Krone sind natürlich die Elefanten. Sieben Stück sind im Bestand. Im Circus Krone stehen die Elefanten entweder im Außengehege oder im Stallzelt in einem Strompaddock. "Kettenhaltung gibt es bei uns nur noch zur Fütterung", so die Pressesprecherin. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | Reutlinger General Anzeiger 7.6.2002 Auffallen um jeden Preis http://www.gea.de/nachrichten/gea/20020607/html/Article/2540959000_15502.html Mit der Schönheit im Tierreich beschäftigt sich die Sonderausstellung »Lebewesen schmücken sich«, die von Freitag, 7. Juni, an in der Zoologischen Schausammlung der Uni Tübingen zu sehen ist. Die Sonderausstellung, die in die Zoologische Schau- und Lehrsammlung integriert ist, gliedert sich thematisch in vier Bereiche: Vögel, Schmetterlinge, Schnecken und Einzeller. LICHTENSTEIN Museum der Stadt Lichtenstein: Das Raubtier in der Grafik - Aus der Sammlung von Prof. Karl Max Schneider 7.6. bis 11.8.2002 Ernst-Thälmann-Str. 29, 09350 Lichstenstein, Tel. 037204-86453; Di-Fr 14-17:00, Sa+So 13-18:00 7. Juni: Eröffnungsvortrag über Prof. K M Schneider und Einführung in die Ausstellung um 19:00 7. August: 3. Lichensteiner Karl-Max-Schneider-Vortrag: Peter Müller: "Die Entwicklung des Leipziger Zoos nach dem Tode von Prof. Schneider" OLDENBURG Landesmuseum für Natur und Mensch: KOMMEN UND GEHEN UNSERER SÄUGETIERE 2.6. bis 1.9.2002 http://www.naturundmensch.de BASEL Naturhistorisches Museum: TAG DER ARTENVIELFALT 7.6. bis 8.6.2002 http://www.nmb.bs.ch WEISSACH Heimatmuseum Flacht VOGELWELT DER STEINRIEGELHECKEN 12.5. bis 21.7.2002 http://webmuseen.de/dA.html?19308 FREIBURG Adelhausermuseum Naturkunde und Völkerkunde: DER REGENWURM bis 28.7.2002 http://www.ruf.uni-freiburg.de/bildkunst/STADT/ADELHAUSER_N/welcome.html HEILBRONN Naturhistorisches Museum der Städtischen Museen Heilbronn: LEBENDE FOSSILIEN Die wahren Oldies auf der Erde bis 8.9.2002 http://www.museen-heilbronn.de FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum FARNE bis 29.9.2002 http://www.fr.ch/mhn OLTEN, Naturmuseum EINHEIMISCHE REPTILIEN bis 28.7.2002 http://www.naturmuseum-olten.ch PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall: BLÜTENÖKOLOGIE faszinierendes Miteinander von Pflanzen und Tieren bis 14.7.2002 http://webmuseen.de/dA.html?19058 DETMOLD Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde ...SO FREI, SO STARK Westfalens Wilde Pferde bis 31.10.2002 http://www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold/index.htm EISENSTADT Burgenländisches Landesmuseum: LEBENDE SCHLANGEN - Mythologie und Wirklichkeit bis 30.6.2002 http://webmuseen.de/dA.html?18919 EICHSTÄTT Jura-Museum EULE UND MENSCH bis 25.8.2002 http://www.Jura-Museum.de | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | |