 | Zoopresseschau Zoo-AG Bielefeld http://www.zoo-ag.de | . | | Ausgabe 113 vom 30. Mai 2002 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | |  | ISSN 1619-6643 | | | Liebe Leser, warum finden sich in der Zoopresseschau vergleichsweise wenige Artenschutz-Meldungen auf Deutsch? Zeitungen berichten zumeist regional, daher beziehen sich die meisten Artikel mit den Begriffen "Naturschutz" und "Artenschutz" auf die Krötenwanderung über Straße X oder Gewässerpflege in Stadt Y. Bei aller Anerkennung für die meist ehrenamtliche Arbeit in solchen Projekten dürften diese Meldungen doch kaum von überregionalem Interesse sein. Global von der Ausrottung bedohte Tierarten gibt es in Deutschland nur wenige, und so konzentriert sich die Berichterstattung zwangsläufig auf jene Länder, deren oft einzigartige Fauna durch Ausbeutung und Naturzerstörung bedroht ist und die großen Nationalparks. Während internationale Zoo-Meldungen bei ZooNewsDigest zu lesen sind, finden sich weltweite Artenschutz-News nur sehr verstreut in zahlreichen Newslettern zwischen allgemeinen Umwelt- und Umwelttechnik-Meldungen. Zudem betreffen viele der Meldungen auch Deutschland direkt - von Entwicklungshilfe-Entschweidungen bis zu den Projekten deutscher Artenschutz-Organisationen. Wir bringen daher eine Auswahl der internationalen Meldungen. | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Westdeutsche Zeitung 29.5.2002 Elefantenhaus: Tapire fühlen sich sauwohl http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=102190422 Die Einweihung des neuen Tapirhauses war am Dienstag die Hauptattraktion im Wuppertaler Zoos. Nach gut eineinhalb-jähriger Umbauzeit erstrahlt das aus dem Jahre 1927 stammende Dickhäuterhaus, das schon seit gut sieben Jahren von Tonka, Tanya, Jasper und Susanna bewohnt wird, in neuem Glanz. "Der komplette Innenraum wurde entkernt", erzählt Zoodirektor Dr. Ulrich Schürer. Die historische Felskulisse wurde ergänzt, die Gitter und die große Mauer des Schwimmbeckens wichen Glasscheiben. Bald werden die Tapire ihr schmuckes Haus mit zwei Wasserschweinen aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn teilen, aber dafür ist auch schon der Ausbau eines der zwei Außengehege geplant. "Es soll doppelt so groß werden und das Becken wird auch umgebaut", so der Zoodirektor. Frankfurter Rundschau 27.5.2002 GEFLÜSTER http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181019.htm Menschen tafeln, und die Raubkatzen gucken mit hängender Zunge zu. Dieses prickelnde Erlebnis verspricht der Frankfurter Zoo seinen Gästen, die am 17. Juni zugunsten des Tierschutzes tafeln und sich zu diesem Zwecke mitten im neuen Katzendschungel niederlassen wollen. Zoodirektor Christian R. Schmidt hat dieser Tage Einladungen an potenzielle Spender verschickt, die mit ihrem Obolus für ein exklusives indisches Dinner die Artists for Nature-Stiftung unterstützen wollen, zu deren bevorzugten Schützlingen die indischen Tiger gehören. Zur Zeit stellt der Frankfurter Künstler Wolfgang Weber seine Bilder "Wilde Tiger von Bandhavgarh" im Zoo aus, und an diesem Abend will Honorarkonsul Arnold, im Brotberuf ein renommierter Frankfurter Auktionator, einige der Werke versteigern. Ostsee Zeitung 27.5.2002 Leipziger Elefantenjunge wurde auf den Namen Voi Nam getauft http://www.ostsee-zeitung.de/aw/start_140673.html Gut sieben Wochen nach seiner Geburt hat der erste Elefantennachwuchs des Leipziger Zoos seit 66 Jahren am Wochenende seinen Namen bekommen, der eigentlich gar keiner ist. Denn Voi Nam heißt einfach Elefantenjunge. Der Name wurde aus mehr als 1000 an den Zoo gesandten Vorschlägen ausgewählt. Dieser junge Elefant wird ein Symbol der Freundschaft zwischen dem deutschen und dem vietnamesischen Volk sein, sagte Vietnams Botschafter Nguyen Ba Son bei der Taufe. Leipziger Volkszeitung 26.5.2002 Elefantenjunge heißt jetzt "Voi Nam" http://www.lvz-online.de/lvz-heute/6422.html Tausende Besucher säumten am Sonnabend das Elefanten-Freigehege im Leipziger Zoo: Das niedliche, sieben Wochen alte Elefantenbaby wurde am Nachmittag getauft. Thüringer Allgemeine 28.5.2002 Scheuer Klettermaxe http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=279008 Blaue Felsenleguane, die nur auf der mexikanischen Halbinsel Kaliforniens heimisch sind, leben an Felsen- und Canyonwänden in großen Kolonien. Die Echsen sind sehr scheu und beeindrucken durch ihre Kletterkünste an senkrechten und überhängenden Felswänden. Schon lange haben sich die Reptilienpfleger im Erfurter Zoopark ein Paar dieser selten im Zoo gehaltenen Leguane gewünscht. Ein ganz spezielles, großes Felsenterrarium im oberen Teil des Elefantenhauses mit vielen senkrechten und überhängenden Wänden und schmalen, einsehbaren Verstecken wurde errichtet. Main Rheiner 28.5.2002 Einzelhaft soll es nicht mehr geben http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=703216 Wiesbaden. Mit etlichen Neurungen und Veränderungen wartet wieder der Förderverein Fasanerie auf, dessen Mitglieder sich seit nunmehr sechs Jahren ehrenamtlich um den Tierpark in Wiesbaden kümmern. Eine der Neuigkeiten ist eine Fledermaushöhle, in der die jungen Besucher die Fledermäuse mit einem Stethoskop beobachten können. Die Waschbären und Maderhunde bekommen ein neues Gehege, dass sie sich dann teilen. Das Konzept des Vereins lautet Nicht mehr Einzelhaft und gilt auch für die Wölfe und Bären. Sie teilen sich ein großes Waldareal mit einem 70000 Liter fassenden Wasserbassin. Als große Planungen stünden nun die Projekte Jugendbauernhof und die Umgestaltung des Schlosses an, das renoviert werden solle; zudem sei eine Waldschule geplant. Auch das Restaurant soll umgestaltet werden und ein anderes Niveau erhalten. Main-Echo 24.5.2002 Streichelzoo soll bis Mitte Juni fertig sein http://www.main-echo.de/news/lokal/dieburg.html?TextID=184920 »Wann wird der Streichelzoo wieder geöffnet?« war eine häufig gestellte Frage in den letzten Tagen im Darmstadter Vivarium. »Die Mitarbeiter arbeiten mit Power an der Neugestaltung des Geheges; wenn der Zeitplan eingehalten werden kann, sollen die Umbauarbeiten Mitte Juni abgeschlossen sein. In dem neuen 500 qm großen Gehege sind für die Zwergziegen zwei Rückzugsgebiete mit Kletter- und Ruhemöglichkeiten vorgesehen. Kieler Nachrichten 29.5.2002 Tierpark meldete Insolvenz an http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-oeg_tierpark_ART.htm Der private Haustierpark Warder hat gestern Insolvenzantrag gestellt. In einer Pressemitteilung erklärte Direktor Dr. Jürgen Güntherschulze gestern jedoch, dass der Park weiterhin geöffnet bleibe und die Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze behalten würden. Als Begründung für seinen Schritt nannte Güntherschulze wirtschaftliche Schwierigkeiten, die nicht zuletzt durch den Besucherschwund des vergangenen Jahres ausgelöst wurden. Chronisch schlechtes "Tierpark-Besucher-Wetter" und nicht zuletzt Schäden im Park durch Überschwemmungen und Sturm trügen Schuld an der schlechten wirtschaftlichen Lage. Wie der stellvertretende Tierparkchef Dieter Kettenburg erläuterte, solle in Kürze eine Kapitalgesellschaft gegründet werden, die künftig den öffentlichen Teil des Tierparks führen werde. Die für die Weiterzucht der vom Aussterben bedrohten Haustierrassen benötigten Tiere würden andererseits von einer ebenfalls noch zu gründenden Stiftung übernommen. Neue Ruhr Zeitung 24.5.2002 Kuscheln der Raubtiere http://www.nrz.de/nrz/nrz.rheinberg.volltext.php?id=272261 Der Terra-Zoo in Rheinberg hat zwei neue Bewohner aus Duisburg. Sie leben nun in einem etwa 100 Quadratmeter großem Terrain. "Die größte Krokodil-Einzelanlage, die es in Deutschland gibt", erklärt Terra-Zoo-Mitarbeiter Mark Köhler. Bevor die beiden großen Nilkrokodile aus dem Duisburger Zoo in Rheinberg heimisch werden konnten, stand ein minutiös geplanter Umzug auf dem Plan, damit der Transport der Echsen für Mensch und Tier ungefährlich ablaufen konnte. "Es wäre viel zu gefährlich gewesen, die Nilkrokodile einzufangen, ohne sie vorher zu immobilisieren", so Diplom-Biologin Dagmar Winter. >Kabel1 / AbenteuerLeben berichtete ausführlich Nordkurier 27.5.2002 Kuschel-Nilpferd zum Abschied http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/b__/b.html Es schwang viel Wehmut mit, als sich Barbara Jantschke, Abteilungsleiterin für Zoologie, Zoopädagogik und Tierpflege im Ueckermünder Tierpark, am Freitag Abend mit einem Grillfest von ihren Mitarbeitern verabschiedete. Barbara Jantschke übernimmt ab 1. Juni die Leitung des Augsburger Zoos. Die Ueckermünder Mitarbeiter hatten sich alle Mühe gegeben, "ihrer Barbara" den Abschied zu erschweren. So schenkten sie ihr ein riesiges Stoff-Nilpferd. Barbara Jantschke nämlich sammelt diese Kolosse - und zwar in allen möglichen Varianten. Erlanger Nachrichten 29.5.2002 Nilpferdhaus geplant Ausbau des Eisbärengeheges ab Oktober http://www.erlanger-nachrichten.de/artikel.asp?art=14454 Die geplante Erhöhung der Eintrittspreise für den Tiergarten stößt bei vielen Besuchern auf Kritik. Vor allem Familien mit Kindern ärgern sich darüber, dass sie aller Voraussicht nach bald 2,20 Euro mehr für eine Familienkarte zahlen müssen. Doch unsere Ausgaben steigen auch ständig an, hält Vize-Tiergarten-Chef Helmut Mägdefrau dagegen. Sieben Millionen Euro kosten allein die Erweiterung des Eisbärengeheges und der Ausbau des Nilpferdhauses. Zum einen sei der Eintritt seit 1998 nicht mehr erhöht wurden, obwohl das Angebot um Aqua Park, Haustierzoo und verschiedene Gehege erweitert wurde. Zum anderen lägen die Eintrittspreise unter dem Bundesdurchschnitt. Helmut Mägdefrau betont, dass der Tiergarten trotz Preiserhöhung zu den allerbilligsten Zoos in Deutschland gehöre. Im Oktober wird mit dem Bau des neuen Eisbärengeheges begonnen. Rund 2,5 Millionen Euro kostet die Anlage, die fast vier Mal größer wird als das bisherige Gehege. Weniger konkret sind die Planungen für den Ausbau des Nilpferdhauses. Der Grund: Die Finanzierung der Kosten in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro ist noch völlig ungewiss. Augsburger Allgemeine 24.5.2002 Die beiden Wölfe bekommen eine weitere Chance http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?sptnid=982676723377&arid=1022120464494 Eine Chance bekommen die beiden Jungwölfe noch, die seit Wochen durch den Bayerwald streunen. Trotz der vor einer Woche erteilten Abschusserlaubnis will die Leitung des Nationalparks Bayerischer Wald die Jungtiere lebend fangen. Da sich die Tiere wieder häufig in der Nähe des Freigeheges aufhalten, sollen sie durch den Bau eines zweiten Geheges in Form eines Ganges in eine Falle gelockt werden. Eine Gefahr gehe von den Tieren derzeit kaum aus, im Wald gebe es genug Nahrung. Augsburger Allgemeine 28.5.2002 Wölfe suchen zwar Kontakt, fangen lassen sie sich aber nicht http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?sptnid=982676723377&arid=1022509496428 Trotz Sehnsucht nach ihren Eltern und ihrem Bruder sind die zwei aus dem Nationalpark Bayerischer Wald entlaufenen Wölfe weiter in Freiheit. Die erst ein Jahr alten Tiere suchen meist mehrmals täglich den Kontakt zum Rudel. In der vergangenen Woche hatten Mitarbeiter des Nationalpark-Bauhofs auf einer Länge von etwa 100 Metern parallel zum Gehege einen zweiten Zaun errichtet. Durch die so entstandene 15 Meter breite Gasse sollen die Tiere gefangen und mit einem Narkosegewehr betäubt werden. Die Welt 29.5.2002 Wann geht's den Bayerwald-Wölfen an den Kragen? http://www.welt.de/daten/2002/05/26/0526mu334062.htx Die meisten Einheimischen und Urlauber amüsieren sich köstlich, wie Förster und Jäger des Nationalparks gemeinsam mit Experten aus der Schweiz alles nur Mögliche versucht haben, die zwei freigängigen Wölfe im Bayrischen Wald zu überlisten. Das Pärchen bleibt zusammen, lässt sich auch sehen und verbleibt in der Nähe des Geheges, wo es ausgelegtes Futter aufnimmt. Sind die Köder aber mit Betäubungsmedizin präpariert, riechen die Tiere das sofort und lassen diese Angebote einfach liegen. Vielleicht hilft ja ein neuer Tipp vom Tierpark Hellabrunn in München: Romadour mögen die Wölfe gerne. Den haben sie auch schon angenommen, aber ob sie sogar im Käse die Narkose riechen? Frankenpost 24.5.2002 Infos rund um den Hofer Zoo http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=280091 ,,Auf in den Zoologischen Garten Hof!`` Dies ist das Motto eines bunt gestalteten Faltblattes, mit dem der Verein für Aquarien-, Terrarien- und Volkstümliche Naturkunde Hof seit kurzem für den Zoologischen Garten am Rande des Hofer Theresiensteins wirbt. Das lebhaft mit zahlreichen Fotos von Pflanzen, Tieren, Gelände und natürlich auch von Besuchern gestaltete Blatt informiert über die drei Bereiche und über die Eintrittpreise und Öffnungszeiten. Natürlich fehlt auch nicht ein Hinweis auf den nahe gelegenen Botanischen Garten der Stadt Hof. Frankfurter Rundschau 24.5.2002 Parlament beschließt höhere Eintrittspreise http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181017.htm Das Frankfurter Stadtparlament hat der Erhöhung der Eintrittspreise im Zoo zugestimmt. Auf Antrag der CDU wurde beschlossen, dass der Feierabendtarif entsprechend der Jahreszeit verlegt werden kann. Neu eingeführt wurde eine so genannte Bandbreite, innerhalb derer die Eintrittspreise - je nach "Marktlage" - reduziert, aber auch erhöht werden können. Die Eintrittspreise im Zoo sollen frühestens zum 1. Juni erhöht werden. Ostsee Zeitung 24.5.2002 Neue Eintrittspreise für Tierpark - Bellos Visite nicht mehr kostenlos? http://www.ostsee-zeitung.de/ru/start_112739_445325.html Nach den Plänen der Sassnitzer Verwaltung sollen Herrchen oder Frauchen demnächst im Tierpark pro Hund 50 Cent zahlen. Bisher galt für Hunde Eintritt frei. Generell sollen die Eintrittspreise erhöht werden. Höhere Getreide-, Stroh- und Heukosten, längere Transportwege bei erhöhten Benzinpreisen sowie Tierarztkosten und Entsorgungskosten für Dung und Laub führen zu steigenden Betriebskosten. Positiv zu Buche schlage zwar die Wirkung des verbesserten Marketings, die angespannte Kostensituation verlange dennoch eine Anhebung der Preise. Oberösterreichische Nachrichten 27.5.2002 Affenfamilie für den Tierpark http://www.oon.at/nachrichten/lokal.asp?id=290552 Am Dienstag werden drei Kapuzineraffen aus Namur in Belgien und zwei Kronenmakis aus Köln in Wels eintreffen. Das Besondere an den Kapuzineraffen ist ihre ausgeprägte Lernfähigkeit. Deshalb können sie etwa sogar soweit dressiert werden, dass sie behinderten Menschen bei Verrichtungen des täglichen Lebens zur Hand gehen können. Die drei Tiere aus Belgien wurden in diesem Zusammenhang bereits speziell geschult und verfügen über erstaunliche Fähigkeiten. In Wels werden demnächst belgische Studenten Verhaltensforschung an den Tieren betreiben. Der Standard 26.5.2002 Flüchtiger Mähnenspringer http://DerStandard.at/Textversion/20020527/62.htm Im steirischen Tierpark Herberstein hat am Freitag ein afrikanischer Mähnenspringer zuerst eine Pflegerin attackiert und ist daraufhin geflüchtet. Erst durch einen gezielten Schuss aus dem Betäubungsgewehr des Tierarztes konnte der Paarhufer gestoppt werden. Die ersten der erwarteten 17 afrikanischen Mähnenspringer sind am Freitag im steirischen Tier- und Naturpark eingetroffen und beziehen ihr neues Gehege nahe den Löwen beziehen. Thüringer Allgemeine 24.5.2002 Rohrdommel aufgepäppelt http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=273638 Der Chef des Suhler Tierparks, Michael Koch, fand vor sieben Monaten eine entkräftete Rohrdommel. An einer versteckten Stelle in einer Voliere im Tierpark wurde der Vogel allmählich wieder aufgepäppelt. In wenigen Tagen soll die Rohrdommel wieder in die Freiheit entlassen werden. Derzeit überprüfen Tierparkmitarbeiter Brutbestände und sind auf einen kleinen Bestand bei Gotha gestoßen. Dorthin oder nach Bayern wird die Dommel gebracht. Im Tierpark wurde vor drei Tagen ein Elch geboren. Mittlerweile ist es das achte Jungtier, welches das Elchpaar in Suhl zur Welt brachte. Auf eine Lösung hofft Koch bei den drei Bärenweibchen, die dringend ein größeres Gehege brauchen. Doch der Stadt fehlt die halbe Million Euro, die der Bau kosten würde. Die Welt 24.5.2002 Fernseh-Besuch für Elchvater Herman Tietjen http://www.welt.de/daten/2002/05/24/0524h1333728.htx Die Moderatorinnen Eva Herman und Bettina Tietjen haben ihrem Patenkind, einem kapitalen Elch, im Wildpark Schwarze Berge wohl Glück gebracht: Das Tier, das auf den Namen Herman Tietjen getauft worden war, ist seit einigen Tagen zweifacher Vater. Die Geburt war für alle eine große Überraschung, denn keiner im Wildpark hatte geahnt, dass Elchkuh Emmi trächtig war. Kieler Nachrichten 29.5.2002 Papa Elch ergriff die Flucht http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-kvs_elch_ART.htm Dreimal Nachwuchs kann der Tierpark Neumünster in diesem Jahr bei den Elchen verzeichnen zwei der Elchkinder kamen als Überraschung. Mit den sechs Tage alten Zwillingen der elfjährigen Elchkuh Svea hatte niemand gerechnet - wegen ihres hohen Alters und weil sie dem Altbullen Hugo immer aus dem Weg ging. Altbulle Hugo ist aus Sicherheitsgründen erst mal in einem abgetrennten Gehege untergebracht, und Jungbulle Tjark ergriff beim Anblick seiner ersten Tochter sogar die Flucht. Nordkurier 25.5.2002 Kleine Seeadler gedeihen im Zoo Eberswalde http://www.nordkurier.de/news/uecker/adler/adler.html Seltener Nachwuchs im Eberswalder Zoo: Zwei kleine Weißkopfseeadler werden derzeit von einer Tierpflegerin aufgezogen, nachdem sich die Elternvögel nach dem Ausbrüten des Nachwuchses ein unerbittliches Hauen und Stechen lieferten. "Wir waren uns nicht sicher, ob die beiden Jungvögel angesichts des heftigen Ehezwists genügend Nahrung bekommen würden", erläutert Direktor Hensch, warum die putzigen Mini-Adler aus dem drei Meter hohen Horst im Familien-Gehege genommen wurden. Seit wenigen Tagen hat der Tierpark eine weitere Attraktion zu bieten: In einem nachgebauten Fachwerkhäuschen erfahren Besucher alles Wissenswerte über Waldameisen. Das emsige Treiben eines Krabblerstaates mit rund einer Million Insekten kann hinter einer sicheren Panzerglasscheibe beobachtet werden. Ostsee Zeitung 25.5.2002 Nachwuchs bei Familie Kapuziner http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_445927.html Das fünf Tage alte Kapuziner-Äffchen konnte die anderen Jungtiere im Grimmener Heimattierpark gar nicht erst kennenlernen. Vor drei Wochen gingen zwei Äffchen, beide ca. ein dreiviertel Jahr alt, zur Tierpresse für Filme nach Brandenburg. Diese werden nun, teilweise auf Vorrat, dressiert und dementsprechend den verschiedenen Sendern angeboten. Ostsee Zeitung 29.5.2002 Nachwuchs bei Storchens http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_448236.html Über erfolgreichen Storchennachwuchs berichten die Tierpfleger im Marlower Vogelpark gegenwärtig. Anfang Mai sind vier kleine Großvögel aus ihren Eiern geschlüpft. Gegenwärtig befinden sie sich in der Aufzuchtstation, Besucher haben die Gelegenheit, den wuschelweichen Knäueln neben der Pinguinanlage beim Wachsen zuzuschauen. Sächsische Zeitung 25.5.2002 Flamingos balzen und brüten http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=131553 Das Brüten kommt bei den Kuba- und Rosa-Flamingos im Dresdner Zoo in Gang. Sechs Eier sind bereits gelegt, eine Zahl, die sich stündlich erhöhen kann. Im Reich der Ziesel am Terrarium erkunden momentan neun Junge ihre Umwelt. Berliner Morgenpost 24.5.2002 Nachwuchs bei den fliegenden Wollknäueln http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story521948.html Abermals reichen Kindersegen bei den Habichtskäuzen meldet der Tierpark Friedrichsfelde. Vier Jungtiere erkunden derzeit ihre Voliere. Nordkurier 28.5.2002 Rückblick auf 20 Jahre Aquarium http://www.nordkurier.de/lokal/waren/e/e.html Auf 20 Jahre Süßwasser-Aquarium im Müritz-Museum wird am 3. Juni zurückgeblickt. Um 10 Uhr wird dazu eine Sonderausstellung eröffnet, die sich mit der Geschichte der Einrichtung befasst. Nordkurier 28.5.2002 Tierpark lädt zum Kindertag ein http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/n/n.html "Kinder treffen Kinder" - unter diesem Motto steht das Programm für den Kindertag am 1. Juni im Tierpark Ueckermünde. An der Kasse erhält jedes Kind eine kleine Überraschung und außerdem ein Quiz. Zudem gibt es im Zoo viele andere "tierische" Überraschungen zum günstigen Eintrittspreis. Neue Luzerner Zeitung 28.5.2002 Neue Nutzungs- idee für «Rotschuo» http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30202128 Wer aus irgendwelchen Gründen zu Hause kein Tier halten kann, dem stellt das Pächterpaar Hans Werner und Yvonne Danckwardt vom Paradieshotel Rotschuo in Gersau (Schweiz) im geplanten Streichelzoo ein Plätzchen zur Verfügung. Ziel ist es, dass die Besitzer selber für ihre Tiere sorgen, denn ausgebildete Tierpfleger kann das Hotel nicht engagieren. Nur der Kantonstierarzt gibt zu bedenken, dass es bei der Haltung von Wildtieren einer Bewilligung bedarf und verschiedene Auflagen befolgt werden müssen. Berliner Kurier 27.5.2002 Erst Liebe, dann Hiebe - Seebären machen sich das Leben zur Hölle http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik10.html Die große Liebe zwischen den Seebären Artur und Lissy im Berliner Zoo ist vorbei: Artur hat sich frustriert aufs Robben-Mobben verlegt: Zeigt sich Lissys schwarze Nase in seiner Nähe, brüllt, schubst und beißt er. "Keiner weiß, warum er sie auf ein mal nicht mehr leiden kann", seufzt Robben-Kurator Heiner Klös. Hoffnung: Ende Juni beziehen sie ein größeres neues Gehege. Sächsische Zeitung 28.5.2002 Auch der Zoo beteiligt sich am Stadt-Kinder-Tag http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=131763 Wie der Hoyerswerdaer Zoo-Direktor Dr. Werner Jorga gestern wissen ließ, wird am Samstag im Rahmen des 1. Stadt-Kinder-Tages allen Kindern kostenloser Eintritt in den Zoo gewährt. Als besonderen Höhepunkt gibt es eine Zoo-Führung speziell für Kinder. Nordwest Zeitung 29.5.2002 Meeresgetier tummelt sich im Aquarium http://www.nwz-online.de/regionales/974.html?showid=409789 Mit einem neuen Salzwasser-Aquarium erweitert das Museum Nationalparkhaus Fedderwardersiel sein Angebot. Zu sehen sind u. a. Fisch- und Krebsarten des Wattenmeeres. Das rund 33 000 Euro teure Aquarium ist nach Angaben des Förderkreis-Vorsitzenden aus Mitteln der Wattenmeer-Stiftung finanziert worden. Pyrmonter Nachrichten 29.5.2002 Dank der vielen Spenden brüllt eine neue Löwin http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=274087 Der Bad Pyrmonter Tierpark feiert im Sommer sein 40-jähriges Bestehen. Dafür will sich der Verein für Tier- und Artenschutz (VTA) eine besondere Überraschung einfallen lassen. Was genau geplant ist, möchte der Verein aber noch nicht verraten. Zusätzlich soll am 7. Juli ein Familientag im Tierpark stattfinden. Im vergangenen Jahr haben die Mitglieder bei verschiedenen Veranstaltungen mit einem Infostand auf ihre Anliegen aufmerksam gemacht und zahlreiche Spenden gesammelt. Diese flossen zum Teil in die Verschönerung des Bären- und des Schimpansen-Geheges im Tierpark. Auch die Löwin Elsa, eine Pythonschlange, ein Kragenbär, ein Tapir und viele andere Tiere konnten erworben werden. Im laufenden Jahr soll unter anderem mit dem Neubau des Löwenhauses begonnen werden. Dresdner Neueste Nachrichten 29.5.2002 Riesige Lederschildkröte im Zoo http://www.dnn.de/regional/25995.html Eine riesige Meeresschildkröte ist ab sofort im Dresdner Zoo zu bewundern. Der Kolloss misst von Kopf bis Schwanz rund 2,5 Meter. "Geboren" wurde das Prachtexemplar Ende der 60er Jahre in der Werkstatt des Tierkundemuseums. Mit einem Innenleben aus Drahtgeflecht und der Haut aus bemaltem Bauschaum versetzt das Modell in Originalgröße bis heute die Besucher in Erstaunen. Weil die neuen Räume des Tierkundemuseums zu eng für das Riesenreptil sind, hat es der Dresdner Zoo als Leihgabe übernommen. Rhein Zeitung 30.5.2002 Foto des Tages http://rhein-zeitung.de/on/02/05/29/topnews/foto.html?a Kein Alien, sondern ein Flusspferd beäugt im Zoo von Frankfurt seine Umgebung. Kölner Stadt-Anzeiger 30.5.2002 Gleich drei Bison-Babys http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1022420017920 Gleich dreimal gab es für die Bisons im Kölner Zoo in diesem Monat Nachwuchs. Walsroder Zeitung 30.5.2002 Neuseeländische Kea-Papageien im Vogelpark zeigten müdes WM-Abschluss-Training http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=105426458 Das führt dazu, dass die Tierpfleger sich praktisch jeden Tag für die Papageien etwas Neues ausdenken müssen. Nordkurier 25.5.2002 Pony-Hengst vermisst http://www.nordkurier.de/lokal/teterow/g__/g.html Im Tierrassenpark Lelkendorf wird ein Shetland-Ponyhengst vermisst. Ausschließen könne man, dass das Tier von alleine sein Gehege verlassen habe. Auch dass es mutwillig freigelassen wurde, sei sehr unwahrscheinlich. Gleich nachdem der Verlust am Morgen festgestellt wurde, wurde das Gelände um den Park in einem Umkreis bis zu zehn Kilometern ohne Erfolg abgesucht. Leonberger Kreiszeitung 25.5.2002 Auf Nachtstreife in der Wilhelma http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/html/news-leo/20020525ditz0004.shtml Seit mehr als 16 Jahren sorgt der 61-jährige Erich Ludmann als Nachtwächter dafür, dass nichts und niemand die Nachtruhe der etwa 10 000 Tiere in der Stuttgarter Wilhelma stört. Informationen von mehr als 800 potenziellen Störungsstellen laufen auf einem Computer zusammen, mit dem er via Piepser verbunden ist. Süddeutsche Zeitung 24.5.2002 Jedes Tier heißt Hildegard http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel5782.php Der Berliner Tierpräparator Ingo Kopmann rüstet sich mit einem Wanderfalken und mit einer Harpyie für die Europäische Meisterschaft für Tierpräparation. Passauer Neue Presse 23.5.2002 Switcheroo Zoo: Lustiges Tiere-Bauen ;-) http://www.pnp.de/news/online-news/onlineNews2.htm Im vielleicht lustigsten Zoo der Welt - dem "Switcheroo Zoo" - leben nicht einfach nur wilde Tiere - nein: Dort werden die gefährlichsten Tierarten miteinander gekreuzt. Lippische Landes-Zeitung 25.5.2002 Vom Namenlosen fasziniert http://www.lz-online.de/news/lokal/bl/LZ_20020525_2273652.html Von wegen Storchendorf: Wenn alles so klappt, wie es sich der Elbrinxener Daniel Müller vorstellt, dann werden die Störche als Wahrzeichen des Ortes demnächst Konkurrenz bekommen: Daniel Müller will Greifvögel in Elbrinxen züchten. Sein Herz hat er vor drei Jahren an die Herren der Lüfte verloren beim Zivildienst in der Adlerwarte Berlebeck. Die Elbrinxer sind dem Vernehmen nach nicht alle begeistert, dass in ihrer Nähe eine Falkenzucht entstehen soll. Mittelbadische Presse 27.5.2002 Bangkok geht mit Kampagne gegen streunende Python-Schlangen vor http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=105399690 Thailands Hauptstadt Bangkok will seine streunenden Python-Schlangen loswerden. In einer groß angelegten Kampagne sollen Reptilien, die Bürger im Zoo der Metropole abliefern, wieder in die freie Natur ausgesetzt werden. Zum Beginn der Kampagne «Schlangen zurück in die Natur» seien 30 der Reptilien zu einem Fluss 70 Kilometer nördlich von Bangkok gebracht worden. Auf dem Lande seien sie anders als in der Stadt gern gesehene Gäste, weil sie Ratten fressen. Bocholter Borkener Volksblatt 28.5.2002 Mächtiges Glückssymbol http://www.bbv-net.de/news/wissenschaft/erde/2002-0528/weisser_elefant.html Die Haut ist hellrosa, die Augen haben die Farbe von Perlen. So beschreibt eine Zeitung in Birma den dort eingefangenen, äußerst seltenen weißen Elefanten. Die Tiere gelten dort als mächtige Glückssymbole. Der etwas mehr als zwei Meter hohe Dickhäuter solle künftig in einem speziellen Gehege nahe der Hauptstadt Rangun gemeinsam mit im Vorjahr eingefangenen weißen Artgenossen leben. Saarbrücker Zeitung 27.5.2002 Die Weißhandgibbons singen am Morgen und sind ihren Frauen treu http://www.sz-newsline.de/sta/GB57EN0H_1.php3 Saarbrücken: "SZ"-Zoo-Serie, Teil 8 - Portrait der Weißhandgibbons. Zofinger Tagblatt 29.5.2002 Ein Zofinger Fuchs auf grosser Wanderschaft ... http://www.ztonline.ch/pages/artikel.cfm?id=116749&re=Region Seit einigen Jahren zieht Frühling für Frühling eine Fuchsfähe im Buggeliloch innerhalb der Wildgehege des Zofinger Hirschparks Heitern ihre Jungen auf. Es war letztes Jahr, Mitte August, als sich ein junger Fuchsrüde vom Hirschpark-Nachwuchs 2001 in den leeren Hühner- und Entenstall einschlich. Der Tierpfleger fing den Jungfuchs ein und markierte ihn mit einer Zofinger Wildmarke in einem Ohr. Daraufhin konnte der halbwüchsige Kerl wieder die ihm zustehende Freiheit erlangen. Vor einigen Tagen kam die schriftliche Nachricht mit Foto, dass ein Wildhüter im Jagdrevier Sallneck im Kreis Lörrach den Fuchsrüden erlegt habe. Der Zofinger Hirschparkfuchs hat während seiner relativ kurzen neunmonatigen Wanderschaft eine beachtliche Distanz zurückgelegt, die Luftlinie Zofingen- Sallneck beträgt rund 51 Kilometer. Berliner Kurier 28.5.2002 Ohren auf! Jetzt singt die Nachtigall am schönsten http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik4.html Ihr Gefieder ist eher unscheinbar grau und braun, doch ihr Gesang ist pures Gold: "Die Nachtigall beherrscht bis zu 50 Variationen", schwärmt Dr. Martin Kaiser, Vogel-Kurator vom Tierpark Friedrichsfelde. Jetzt sichern sie durch ihren Gesang ihr Revier. Etwa 3.000 Nachtigallen flöten in Berlin. Europas älteste Nachtigall stammt aus Frankfurt (Oder). Vor zehn Jahren wurde ein gerade geschlüpfter Vogel beringt und singt seither Sommer für Sommer in den Kleingärten. Schwäbische Zeitung 29.5.2002 Froschgequake und Storchengeklapper http://www.szon.de/lokales/markdorf/nachrichten/200205280884.html?SZONSID=73b883f0b1db98882fd38db0442a0169 Der Affenberg in Salem ist bis 1. November täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet (letzter Einlass um 17.30 Uhr). Ein 600 Meter langer Rundweg führt durch ... Schwäbische Zeitung 29.5.2002 Gähn, kratz, gähn: So ein Affentheater http://www.szon.de/lokales/markdorf/nachrichten/200205280780.html?SZONSID=73b883f0b1db98882fd38db0442a0169 Berberaffen sind gesellige Tiere. Und sie stehen auf Popcorn. Das gibt"s gleich säckeweise auf dem Affenberg in Salem. Da sitzt die ganze Affenbande dann auf dem Zaun, schiebt sich genüsslich den von Besucherhand gereichten Imbiss in den Mund und guckt zu, wie sich all diese Menschen vor ihrer Nase gar seltsam gebärden. Mit zunehmendem Abstand zur Popcornausgabe nimmt der Leibesumfang ab. Hier wird nach Hackordnung gespeist. Seit 1976 gibt es den Affenberg in Salem, eines von drei Projekten unter französischer Leitung. Zwei weitere Gehege finden sich in Frankreich. In Salem leben an die 280 Berberaffen in einem 20 Hektar großen Wald. Drumherum Storchenweiher, Damwildgehege und der 200 Jahre alte Mendlishauser Hof. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen | Duisburg, 24.05.2002 (gekürzt - 1100 Wörter) Gorilla-Bush Ein Neuanfang für Duisburgs Primaten Mit dem Bau des seinerzeit weltweit einzigartigen Affenhauses im Zoo Duisburg aus dem Jahre 1962 hielten auch die ersten beiden Gorillas TARZAN und SUSI Einzug unmittelbar eingeflogen aus den Urwäldern der westafrikanischen Republik Gabun. Mit zunehmender Kenntnis ihrer Lebensgewohnheiten, mit zunehmendem Verfall des in die Jahre gekommenen ÄQUATORIUMS und mit zunehmendem Druck der Verantwortung, diesen Tieren das nackte Überleben zu sichern, begann vor einem knappen Jahr die erste Ausbaustufe des alten ÄQUATORIUMS / Affenhauses, dessen Bauphase 1 A der Gorilla-Bush nach nur 7 ½ monatiger Bauzeit den Tieren selbst sowie der Öffentlichkeit übergeben werden kann. Zur Eröffnung des neuen Duisburger G o r i l l a - B u s h laden die Oberbürgermeisterin der Stadt Duisburg, Bärbel Zieling, der Aufsichtsratsvorsitzende der Zoo Duisburg AG, Alfred Reifenberg, der Vorstand der Zoo Duisburg AG, Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese und Dipl.-Volksw. Michael Hilbert, der leitende Architekt, Peter Rasbach, das Pflegepersonal des Duisburger ÄQUATORIUMS / Affenhauses sowie die Mitarbeiter aller beteiligten Bauträger und Landschaftsgärtner am Dienstag, dem 28. Mai 2002, um 11.30 Uhr. Einige Angaben zum Gorilla-Bush als erstem Bauabschnitt zur Neugestaltung der Duisburger Primaten-Haltung Außenanlagen - Gestaltung von 1.200 m2; Außenfläche zu einem tiergerechten Landschaftsgarten mit Erdhügeln, Felsaufbauten, staudenbestandenen Trockengräben und pflanzenreichen Wassergräben - 100 m Naturholz-Pallisaden aus 200 Eichenstämmen, jeder 5,50 m lang, 60 cm Stammumfang. - 150 t Naturfelsen aus devonischem Hartkalk - 120 t Kunstfels, modelliert und dekoriert als Gehegebegrenzung und unterstände - 10 Stück bis zu 10 m hohe Eichenstämme, untereinander verbunden durch 240 m Spleitex-Seil - Natürlich gewachsener Baumbestand aus amerikanischer Roteiche, Ahorn und Esche - 2 kunstfelsenummantelte Besucherunterstände mit 30 mm Panzerglasscheiben, gorillaseitig fußbodenbeheizt - 1 Schutzhöhle für Gorillas, kunstfelsenummantelt, fußbodenbeheizt - 400 m Elektrozaun an der Innenseite der Freianlage - 2 künstliche Termitenhügel, die im Rahmen von behavioral enrichment mit Nüssen, Honig, Rosinen etc. bestückt werden können - 5 Kräuterbeete, oberseits gittergeschützt, woraus Gewürze den Tieren entgegenwachsen - 400 m³ schwarzkrümeliger Mutterboden - 700 Bambusstauden, 300 500 cm hoch - 200 Stück Berberitzensträucher - 800 Stück Stauden und Gräser - 700 m² Rollrasen Innenanlage - 1 Schauraum innen von ca. 40 m2; Grundfläche und 5 m Höhe, z. Z. ausgelegt für 3 Gorillas - 1 Innengehege zusätzlich für (Brazza-) Meerkatzen; Grundmaß wie bei Gorillas - 3 Innenräume, separat absperrbar, aber untereinander verbunden - Grundfläche pro Innenraum: 4 x 5 m pro Tier, 4,00 4,50 m hoch - Dachkonstruktion aus Kunststoff-Mehrfach-Stegplatten, wodurch Lichteinfall gemäß Tag-Nacht-Rhythmus gewährleistet ist - Harzgebundene Quarzkiesböden dick vergossen, ohne Kanten, daher kein Versickern von Wasser oder Unrat möglich - Wandheizungen: mehrere Hundert Meter Heizschlangen unter Putz, thermostatgesteuert, auch auf Einzelregulierung abstellbar - Mindestens 2 hydraulische Schiebermöglichkeiten pro Innenraum - 1 Technikraum für Steuerelemente der Hydraulik, der Zentralheizung, der Wasser- und Stromanschlüsse sowie der Hochdruckreiniger - Sämtliche Installationen mit ca. 3000 m Elektrokabel verlegt Bauherrin: Zoo Duisburg AG Bauleitung: Architektenbüro RASBACH & Partner Bauzeit: 7 ½ Monate Gesamtkosten: Phase 1 A / 1. Bauabschnitt: 2,1 Mio. DM Die Anlage ist eine Spende der Sparkasse Duisburg. Leipzig, 24.5.02 Zoo freut sich über Amurtiger-Nachwuchs Drillinge sind per Videomonitor für Besucher zu sehen In der Nacht zum Freitag, dem 24.05.2002, kam in der Tigeranlage nach einer längeren Zuchtpause wieder einmal Nachwuchs zur Welt: Amurtigerin Taiga (geboren im Oktober 1997 in Moskau, seit Juli 1998 in Leipzig) brachte einen Drillingswurf zur Welt. Vater der Kleinen ist Mischa (geboren 1998 in Hamburg, seit September 1999 in Leipzig), der aber nach Tigerart keinen Kontakt zu seinen Kindern hat, da die Aufzucht Muttersache ist. Am heutigen ersten Lebenstag ist allerdings noch nicht absehbar, ob die Aufzucht glücken wird. Die Verpaarung der einzelgängerisch lebenden Amurtiger, die als die weltweit größte Katzen gelten, fand im Februar statt und wurde sogar in der 12teiligen Dokusoap Elefant, Tiger & Co. im MDR gezeigt. Amurtiger sind, wie auch die anderen noch existierenden vier Tigerunterarten, in freier Wild-bahn durch Wilderei und Lebensraumzerstörung stark vom Aussterben bedroht, nur noch ge-schätzte 300-400 Exemplare durchstreifen das Amur-Ussuri-Gebiet im östlichsten Russland an der Grenze zu China. Der Zoo Leipzig führt seit 1973 das Internationale Tigerzuchtbuch, mit dem die Zoos die weltweite Erhaltungszucht aller Tigerunterarten koordinieren. Unter den etwa 150 bestehenden Zuchtbüchern für bedrohte Tierarten ist es das umfangreichste. Mit jetzt insgesamt 355 neugeborenen Amurtigern in den vergangenen 40 Jahren ist der Zoo Leipzig übrigens der erfolgreichste Züchter dieser Großkatze. Um die tiergärtnerisch veraltete Tigeranlage zu ersetzen, beginnen in Kürze die Bauarbeiten zur neuen Tiger-Taiga, die gegenüber dem Teich-Café entsteht und im Frühjahr 2003 eröff-net werden kann. Hier erhalten die Tiere neben großzügigen Innenanlagen auch zwei weit-räumige Freianlagen mit Wasserläufen, Bademöglichkeiten und taiga-typischer Bepflanzung. Da die Aufzucht der Jungtiere vorerst in der Mutterstube stattfindet, wurde eine Video-übertragung installiert, die direkt vor dem Gehege zu finden ist und einen Blick auf den Nachwuchs ermöglicht. Nach einigen Wochen wird die Tigermutter Taiga selber entscheiden, wann sie ihre Sprösslinge in das Aussengehege führen will. Zürich, 24.5.02 Tiergartengesellschaft Zürich auf Erfolgskurs Gestern Abend fand in den Räumen des Zoo Zürich die Generalversammlung der Tiergartengesellschaft Zürich (TGZ) statt. Die TGZ ist eine vom Zoo Zürich unabhängige Institution, die es sich 1925 zum Ziel gesetzt hatte, einen Zoologischen Garten in Zürich zu gründen und zu fördern. 200 Zürcher Zoo-Enthusiasten der TGZ haben 1929 den Zoo Zürich als Genossenschaft gegründet und immer wieder mit grosszügigen Tieranlagen beschenkt. Seit 10 Jahren steht nun die TGZ unter der Leitung der Zoologin Dr. Vreni Germann. In dieser Zeit ist es ihr gelungen, viele neue Zoofreunde zu gewinnen und die Mitgliederzahl von 3'500 auf 12'000 zu erweitern. Damit hat der Zoo Zürich nicht nur einen schlagkräftigen Förderverein, er ist auch ausserordentlich breit in der Zürcher Bevölkerung abgestützt. In diesen 10 Jahren durfte der Zoo Zürich verschiedene Tieranlagen als grosszügige Geschenke von der TGZ entgegennehmen: 1994 CHF 18'000 für die neugestaltete Schuhschnabel-Aussenanlage; 1996 CHF 350'000 für den Steg in der Wasservogel-Anlage; 1998 einen Beitrag von CHF 70'000 an die Zoochronik und 2000 als grösstes Geschenk die neue Wolfsanlage, die dieses Frühjahr eröffnet werden konnte. Mit dem IRBIS, ihrer Zeitschrift, informiert die TGZ über Aktualitäten aus dem Zoo Zürich und zudem hilft sie tatkräftig in der Ausbildung unseres Freiwilligenteams mit. Stuttgart, 28.5.02 Gewusel in der Wüste Über 20 junge Bartagamen bezaubern zur Zeit die Besucher im Terrarium der Wilhelma. Die Eltern der Winzlinge repräsentieren zusammen mit Kragenechsen, Tannenzapfenechsen und einem Fleckenwaran die australischen Reptilien im großen Sechseckterrarium in der Krokodilhalle. Halbwüsten und Trockenwälder sind ihr bevorzugter Lebensraum. Daran ist in Australien kein Mangel, und so sind diese Echsen dort auch nicht selten. Bartagamen werden also nicht gezüchtet, weil sie in der Natur bedroht sind. Diese Echsen sind vielmehr beliebte und geeignete Heimtiere, da sie sehr umgänglich sind, sich gut an den Menschen gewöhnen und ihre Ansprüche an die Umgebung auch außerhalb Australiens ohne weiteres zu erfüllen sind. Die jungen Bartagamen, die wie Miniaturausgaben ihrer Eltern aussehen, sind nach knapp 70 Tagen im Brutschrank aus den Eiern geschlüpft. Jetzt heißt es ordentlich futtern, damit aus den Winzlingen große, kräftige Echsen werden. Verschiedene Insekten in passender Größe, aber auch Obststückchen oder Salat werden gierig verschlungen. Ansonsten verbringen die Kleinen die meiste Zeit des Tages mit Sonnenbaden dass die Terrariensonne künstlich ist, stört sie dabei nicht. Leipzig, 29.5.02 Kindertag im Zoo Wer kann brüllen wie ein Löwe ? Der Zoo Leipzig gratuliert allen Kindern zum Kindertag. Am Samstag, den 1.Juni lädt der Zoo zu Spiel und Spaß ein! Alle Kinder bis 14 Jahre haben freien Eintritt. Vor dem Aquarium können Tierbuttons gebastelt werden und eine Keramikmalstraße lädt alle Kinder zum Mitmachen ein. Ob man so geschickt und flink wie unsere Tiere ist, kann bei einem Hindernislauf auf der Wiese bei den Nashörnern getestet werden. Bei den Elefanten wartet ein Wissensquiz auf die Großen, während sich die Kleineren einen Elefanten zum Mitnehmen basteln können. Im Urwalddorf hinterm Pongoland gibt es ein Tiermemory zum Thema Affen, und an der Löwensavanne werden Kinder beim kostenlosen Schminken in Löwen verwandelt - ein Sofortbild ist für 1,50 Eur erhältlich . Im Anschluss kann auf einer klei-nen Bühne neben der Hacienda Las Casas gebrüllt werden wie ein Löwe. Auch andere Laute sind bei der Tierstimmenimitation gefragt. Außerdem sorgt an der Hacienda Las Casas das Jugendakkordeonorchester Tremolo für gute Laune. Aktionskünstler zaubern Riesen-Seifenblasen, und wer sein Glück versuchen möchte, kann am Stand der Stadtwerke am großen Glücksrad drehen. Münster, 28.5.02 Erster BioTag im Allwetterzoo Münster Am kommenden Samstag (1.6.) könnte sich manch ein Besucher des Allwetterzoos auf den münsterschen Wochenmarkt versetzt fühlen, wenn er beispielsweise am Bärengehege zum Kosten von Honig oder am Streichelzoo zum Probieren von Ziegenkäse aufgefordert wird. Im Rahmen des ersten Biotages im Zoo, der von der münsterschen SuperBioMarkt AG anlässlich der Ökolandbautage NRW veranstaltet wird, präsentieren sich, verteilt im gesamten Zoogelände, verschiedene Hersteller ökologisch produzierter Lebensmittel. Man darf probieren und kann sich informieren. Zusätzlich wird in der Nähe des Aquariums eine spannende Demeter-Ausstellung aufgebaut, die vom Forschungsring für Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise e.V. erstellt wurde. Die Ausstellung mit dem Titel "Lebenskräfte erleben" lädt mit einem Wasserstrudel, Klangmodulen, einem großen Pendel und anderen faszinierenden Objekten dazu ein, einigen Phänomenen des Lebendigen zu begegnen und dabei etwas über die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise zu erfahren. Es ist eine Ausstellung zum Anfassen und Mitmachen für Groß und Klein. Die ökologische Landwirtschaft nach den Richtlinien des Demeter Verbandes (der älteste Anbauverband, seit 1924) weist einige Besonderheiten auf, die unterem anderem die Zubereitung und Verwendung von Kompost-, Kiesel- und Mistpräparaten im Jahresrhythmus beinhalten. Für Kinder gibt es eine tolle Schnitzeljagd quer durch den Zoo mit vielen Gewinnmöglichkeiten. Auf der Festwiese zwischen Delphinarium und Tigeranlage werden Kaffee und Kuchen, Bio-Bratwürstchen und Bio-Hotdogs, knackige Salate und frische Yoghurts angeboten. Männerdurst löscht Biobier von Pinkus Müller. Fußballfans können ab Mittag das WM-Spiel der deutschen Nationalmannschaft auf einer Großleinwand verfolgen. Die Stationen im einzelnen: Im Bärenhaus kann leckerer Honig in seiner ganzen Vielfalt gekostet werden, es gibt hier sogar Erdbeerbaumhonig. Am Streichelzoo gibt es ausgezeichneten Ziegenkäse zu probieren und hier steht ein erfahrener Biolandwirt bereit, der die Unterschiede zwischen artgerechter Bioland-Hühnerhaltung und der Haltung in konventionellen Legebatterien aufzeigt. Am Löwenhaus werden Tigercreme und Tigerkakao vorgestellt, eine Leckerei für kleine Zoobesucher. Dort kommen auch die vierbeinigen Zoobesucher zum Zuge, denn vom hier präsentierten ökologischen Tierfutter dürfen Hunde kosten. Am Delphinarium kann man sich über ökologische Tierhaltung bei Fischen, speziell Forellen, informieren. Am Elefantenaußengehege werden Greenbags vorgestellt, die Gemüsetüten, die mitsamt Rezepten abonniert werden können. In der Nähe des Menschenaffenhauses lernen die Zoobesucher Bio-Bananen, Bananenchips und Bananenfruchtschnitten aus ökologischem Landbau kennen. Hamburg, 29.5.02 (per Fax) Tiger-Babys bei Hagenbeck Es ist der dritte Nachwuchs der Sibirischen Tiger "Sascha" un "Taiga", und es sind drei Kätzchen, die gestern zur Welt kamen. Stadt Bonn, 24. Mai 2002 Kinderprogramm, Parkfest und Karneval der Tiere Museumsmeilenfest 2002 im Museum Koenig Trotz der anhaltenden Renovierungsarbeiten bietet das Museum Koenig wieder ein buntes und informatives Programm für Jung und Alt, für Laien und Experten sowie für Kreative und Wissenshungrige an. Ein Parkfest mit zahlreichen Aktionen zum Mitmachen, spannende Kinderprogramme, ein Marionettentheater, Führungen hinter die Kulissen und vieles mehr mache die vier Tage vom 30. Mai bis zum 2. Juni zu einem Fest für die ganze Familie. Im Mittelpunkt des diesjährigen Kinderprogramms steht der Lebensraum Wald. Am Samstag und Sonntag, 1. und 2. Juni, öffnet sich der für die Öffentlichkeit sonst nicht zugängliche Park zum Parkfest. Mitmachaktionen, eine Terrarienstand mit einheimischen und exotischen Tieren und viele weitere Veranstaltungen warten. Ein Blick hinter die Kulissen des Zoologischen Forschungszentrums und Museums darf natürlich auch nicht fehlen, viele Raritäten schlummern im Museum Koenig. Zürich, 24.5.02 Presseeinladung Jahrestagung der deutschsprachigen Zoodirektoren in Zürich vom 29. Mai bis 1. Juni 2002 Vom 29. Mai bis zum 1. Juni 2002 treffen sich 100 Tiergärtner Deutschlands, Österreichs, Dänemarks und Litauens zu Ihrer Jahrestagung in Zürich. Der wissenschaftliche Teil der Tagung steht unter den Generalthemen Vision, Strategie und Management eines modernen Zoos und Madagassische Tiere. Der Gedankenaustausch dient der gemeinsamen Förderung der Qualität der Zoologischen Gärten durch Präsentationen neuester Entwicklungen. Der offizielle Eröffnungsakt der Tagung findet mit den Medienvertretern im grossen Saal des Hotel Zürichberg statt: Am Donnerstag, 30. Mai 2002, von 09.00 Uhr bis 10.00 Uhr sind Sie herzlich eingeladen an der Eröffnung teilzunehmen. Es referieren: Herr Rolf Balsiger, Verwaltungsratspräsident der Zoo Zürich AG Frau Regierungsrätin Verena Diener, Verwaltungsrätin Zoo Zürich AG Herr Dr. Ulrich Schürer, Präsident des Verbandes Deutscher Zoodirektoren VDZ und Direktor des Zoo Wuppertal Im Anschluss an die Eröffnung stehen Ihnen die Referenten sowie der Zoodirektor, Dr. Alex Rübel, für Fragen und Interviews zur Verfügung. NABU, 24. Mai 2002 NABU gratuliert dem Goldregenpfeifer zum Gewinn des Grand Prix der Vögel Zaunkönig schmettert sich lautstark ins erste Drittel und gewinnt neue Freunde Bonn. Der Naturschutzbund NABU hat dem für Island gestarteten Goldregenpfeifer zum Gewinn des European Bird Song Contest gratuliert. Der für Deutschland gestartete Zaunkönig hat mit Platz 6 das "erste Drittel" unter den 21 Kandidaten erreicht. "Auch wenn der Zaunkönig nicht die europäische Sängerkrone aufsetzen darf, hat sich die Nominierung für ihn doch gelohnt. Sein lautstarker Gesang sorgte zumindest in heimischen Gefilden für einige Furore, Sympathiebekundungen und kollektives Daumendrücken", sagte NABU-Vogelschutzexperte Markus Nipkow. Die Entscheidung über den begnadetsten Sänger der europäischen Vogelwelt fiel in einem Internet-Wettbewerb, der unter der Adresse www.birdeurovision.org ausgetragen wurde. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Sächsische Zeitung 28.5.2002 Tierpark engagiert sich für Artenschutz - Stiftungstafel wird in Zittau aufgestellt http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=131931 Vor einem Jahr gründete sich in Münster eine Initiative zum weltweiten Artenschutz. Unter dem Motto Ausgerottet heißt: Verloren für immer macht seit gestern auch der Zittauer Tierpark auf den Schutz bedrohter Tierarten und ihrer Lebensräume aufmerksam. Davon zeugt die Stiftungstafel auf dem Tierparkgelände, die gestern Nachmittag im Beisein von geladenen Gästen und der Öffentlichkeit aufgestellt wurde.Sowohl der Verein der Freunde des Zittauer Tierparks als auch die Einrichtung selbst wollen mit der Tafel auf besonders bedrohte Tierarten aufmerksam machen und Privatleute, Betriebe und Einrichtungen zur Hilfe animieren. Mittlerweile hat die Stiftung rund 40 Partner, die unter anderem durch die Aufstellung der Stiftungstafeln ein großes Öffentlichkeitspotenzial sichern. Die Tafeln sollen künftig über das Anliegen der Stiftung und über die bedrohten Tiere informieren. http://www.stiftung-artenschutz.de Thüringische Landeszeitung 24.5.2002 Preise für den Naturschutz http://www.tlz.de/tlz/tlz.vermischtes.volltext.php?id=273576 Die Nationalparke Hochharz und Harz haben einen Preis für private Naturschutzinitiativen ausgeschrieben. Bewerben können sich Privatpersonen und Vereine aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, die sich für Umweltprojekte engagieren. Die Hasseröder Brauerei stifte das Preisgeld von insgesamt 5000 Euro. Goslarsche Zeitung 26.5.2002 Wettbewerb zum Naturschutz http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=105395540 Einen Wettbewerb um die besten privaten Naturschutzinitiativen in der Region richten die Nationalparke Harz und Hochharz in Kooperation mit der Hasseröder Brauerei aus. Von der Jury prämiert werden die drei förderungswürdigsten Projekte aus den Bereichen Tier- und Artenschutz, Recycling oder sanfter Tourismus. 2.500 Euro warten auf den Sieger, die Plätze sind mit 1.500 und 1.000 Euro dotiert. Saarbrücker Zeitung 23.5.2002 Vom Aussterben bedroht http://www.sz-newsline.de/mzg/GMG7C22D_1.php3 Am Ortseingang von Morscholz weist eine Info-Tafel auf eine Kolonie von Uferschwalben hin. Die Tafel vor einer stillgelegten Sandgrube wurde dieser Tage von Saarlands Umweltminister Stefan Mörsdorf eigenhändig montiert. Sein Ministerium hat ein Artenschutz-Konzept für die Uferschwalbe ins Leben gerufen. In Morscholz wurde als erste Schutzmaßnahme eine Brutwand errichtet. Schaffhauser Nachrichten 25.5.2002 Grand Prix für einen Pfeifer - Alternativ: Eurovision der anderen Art http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=60437 Der erste Sieger in der Eurovisionsstadt Tallinn kommt aus Island: Den Grand Prix der Vögel konnte der Goldregenpfeifer aus dem hohen Norden für sich entscheiden. TAZ 26.5.2002 goldregenpfeifer gewinnt eurovision grand prix http://www.taz.de/pt/2002/05/27/a0117.nf/text Im Vorfeld hochgejubelt, konnte der deutsche Vertreter beim Grand Prix der Singvögel dann doch nur Rang sechs belegen. Sieger ist Islands Vertreter Pluvialis apricaria - bekannter unter seinem Spitznamen Goldregenpfeifer. "Überzeugend im Vortrag, bestechend durch flötenähnlichen Gesang", begründete die Jury. Passauer Neue Presse 27.5.2002 Fledermäuse und Auerhuhn gefährdet http://www.pnp.de/red/pnp/2002/05/28/h/00000042.htm Tier- und Pflanzenarten, die stark gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht sind und im Bayerischen Wald ihren Verbreitungsschwerpunkt für Bayern, teilweise sogar für Deutschland haben, standen im Mittelpunkt eines Artenschutzsymposiums, das im Herbst von der Regierung von Niederbayern veranstaltet wurde. Die Ergebnisse liegen nun auf rund 60 Seiten gedruckt als Heft 1 der Schriftenreihe "Naturschutz in Niederbayern" vor. Schweriner Volkszeitung 29.5.2002 Einrichtung in Zippendorf jetzt eingetragener Verein http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/29.05.02/frei/frei.html Neues von der Naturschutzstation Zippendorf: Die Einrichtung firmiert jetzt als eingetragener Verein, der aus engagierten Schwerinern, den Naturschutzverbänden BUND, Grüne Liga und NABU, dem Zoo, der Stiftung Umwelt und Naturschutz und dem Landesverband der Imker M/V besteht. Jährlich besuchen etwa 10.000 Interessenten die Naturschutzstation, um Ausstellungen zu Natur- und Umweltschutzthemen und Projekttagen für Schulklassen zu erleben oder sich individuell beraten zu lassen. Ab 1. September besteht nun auch die Möglichkeit, sich mit einem freiwilligen ökologischen Jahr auf einen Beruf im Natur und Umweltbereich vorzubereiten. Zeit 28.5.2002 In den Topf! http://www.zeit.de/2002/22/Wissen/200222_glosse2.html Seinen Namen hat der Ochsenfrosch nicht der Größe wegen: Er brüllt wie ein Ochse, zwei Kilometer weit. Nicht einmal Krebse, Fische, Vögel, Kleinsäuger und junge Schlangen sind vor ihm sicher. Nun ist der Ochsenfrosch via Poebene und Frankreich in Deutschland eingewandert. Die Karlsruher Landesanstalt für Umweltschutz meldet eine "stabile Population", die das gesamte Oberrheintal zu besiedeln drohe. Zur Abwehr wird eingesammelt. Nur, was mit ihnen anfangen? Obwohl gehasst, genießen die Viecher Artenschutz. Die Naturschutzbehörden sollten schleunigst grünes Licht für Zucht, Verzehr und Export der Bestie geben. Lüde man dem Franzosen artgerecht getötete Zuchttiere auf den Teller, hielte man die Barbaren davon ab, lebendem Getier die Schenkel auszureißen. National Parks to poison rare fauna Sydney Morning Herald Australia, May 23, 2002 http://www.smh.com.au/articles/2002/05/22/1022038439910.html The NSW National Parks and Wildlife Service, the agency charged with protecting the state's fauna, plans to deliberately poison, and possibly kill, a population of an endangered species within a wilderness area next month. Quolls from the Kosciuszco National Park will be poisoned as part of an experiment on the effects of mass baiting. But conservationists are angry that the quolls may, in essence, be sacrificed to prove a point to the NSW Farmers Association. Beginning in June, the service plans to trap and radio-collar a wild population of up to 10 tiger quolls within the Byadbo and Pilot Wilderness Area in Kosciuszco National Park. Even though it has already been proven that 1080 is deadly to tiger quolls, the parks service wants to determine whether the species is "killed by aerially-delivered poison baits". The plan is to conduct an experiment that would require the animals, which are listed as vulnerable to extinction under both state and Commonwealth legislation, to ingest 1080. The director of The Colong Foundation for Wilderness, Keith Muir, said the experiment was immoral. "The parks service shouldn't bend to the pressure of local farmers to bait in national parks." PACIFIC TOO HOT FOR CORALS OF WORLD'S LARGEST REEF TOWNSVILLE, May 23, 2002 (ENS) Coral bleaching in the Great Barrier Reef Marine Park may be the worst on record, scientists said after the most comprehensive aerial survey ever conducted. http://ens-news.com/ens/may2002/2002L-05-23-01.html BRITISH COLUMBIA PROTECTS GREAT BEAR RAINFOREST VICTORIA May 23, 2000 (ENS) 20 new protection areas for the white Kermode bear and its wilderness habitat in the rainforests of the central coast, known as the Great Bear Rainforest. http://ens-news.com/ens/may2002/2002L-05-23-02.html CLONING MAY BRING EXTINCT TASMANIAN TIGER TO LIFE May 28, 2002 (ENS) Biologists at the Australian Museum are working to bring the species back by cloning. http://ens-news.com/ens/may2002/2002-05-28-03.asp Mermaid myths, travelers help rare Mekong dolphin Ripples break the bottle-green surface of the Mekong River as a pair of dolphins emerge momentarily from the cloudy depths of Southeast Asia's foremost river. http://enn.com/news/wire-stories/2002/05/05242002/reu_47340.asp Tiny life forms excite researchers How many different kinds of life forms do we share the Earth with? It seems like such simple question. http://enn.com/news/enn-stories/2002/05/05282002/s_47229.asp Mexico becomes world's largest whale sanctuary Mexico recently announced an accord to protect whales in its waters, making it the world's largest national sanctuary for the giant mammals, environmental groups said. http://enn.com/news/wire-stories/2002/05/05282002/reu_47353.asp Bush-bashing: Kenya's answer to conservation Crashing through the Kenyan bush in a four-wheel drive, scaring off elephants, being winched up steep cliffs, and plowing through swamps and rivers. http://enn.com/news/wire-stories/2002/05/05282002/reu_47356.asp Extinct Tasmanian tiger one step closer to cloning Australian scientists announced on Tuesday a breakthrough in efforts to clone the extinct Tasmanian tiger, saying they had replicated some of the animal's genes using DNA extracted from preserved male and female pups. http://enn.com/news/wire-stories/2002/05/05292002/reu_47364.asp | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | 13. Zoosammlertreffen 2002 Die 13. Zoohistorica wird 2002 in Wuppertal abgehalten. Der Direktor des Zoologischen Gartens Wuppertal hat uns herzlich eingeladen, unsere Verkaufs- und Tausch-Börse dort abzuhalten und den Tierpark auch hinter den Kulissen kennen zu lernen. Auf Vorschlag von Herrn Dir. Dr. Schürer kommt der Erlös der Auktion der Berggorilla- und Regenwald-Direkthilfe e. V. zugute. Der AquaZoo Düsseldorf schließlich gibt uns am Sonntag Einlass hinter den Kulissen des (verhältnismäßig) neuen Aquariums und Wassersäugetiergartens am Rhein. Freitag, 6. September 2002 ab 19 Uhr: Treffen in der Gaststätte "Zum alten Kuhstall" Sonnabend, 7. September 2002 9 - 10 Uhr: Anmeldung und Aufbau 10 Uhr: Feierliche Eröffnung 10:15 - 13 Uhr: Verkaufs- und Tauschbörse 14 - 17:30 Uhr: Führung durch den Zoologischen Garten Wuppertal 18 - 19 Uhr: Abendessen (Bauern-Büfett) im "alten Kuhstall", Versteigerung Sonntag, 8. September 2002 11 - 14 Uhr: Führungen durch den AquaZoo Tagungsgebühr: 25,- Euro Organisation: Klaus Schüling, schueling@tiergarten.com Herman Reichenbach, reichenbach.herman@online.guj.de . Komplette Einladung, ausführliches Programm und Hintergründe zum Zoosammlertreffen und den früheren Treffen bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-Zoosammlertreff.htm ZooLex ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ Hallo ZooLex-Fans, NEUE GEHEGEPRÄSENTATION Jäger und Beute im selben Gehege? Ja, funktioniert - bei sorgfältiger Planung und Betreuung. Der Zoo Schwerin hält Löwen und Schleichkatzen im selben Gehege. Die Schleichkatzen benützen ein weitläufiges Röhrensystem in der Löwenanlage und können sich in ein eigenes Extragehege zurückziehen. Die Löwen haben sich an die Eindringlinge gewöhnt und sie gelehrt, auf angemessener Distanz zu bleiben. Während die Löwen sinnieren und den herrlichen Blick über den großen See mitten im Zoos genießen, behalten sie ihre Nachbarn, die Schleichkatzen, im Auge. In diesem Löwengehege ist immer etwas los: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=386 Wir danken Sally Walker von der Zoo Outreach Organisation in Indien und Dr. Axel Gebauer vom Naturschutz-Tierpark Goerlitz in Deutschland für Ihre Unterstützung bei der Vorbereitung dieser Präsentation. Information über die Konferenz finden Sie hier: http://seaza-arazpa.calendarone.com ~°v°~ PRÄSENTATION IN SINGAPUR Wir freuen uns, eine ZooLex-Präsentation auf jener Konferenz anzukündigen, die SEAZA und ARAZPA im Juni 2002 gemeinsam in Singapur abhalten. Das Thema der Konferenz ist "Partners in Conservation", der Titel unserer Präsentation: "Conservation Education through Exhibit Design - Examples from ZooLex" ~°v°~ PRAXIS BEI ZOOLEX ZooLex bietet Praxisplätze für Studenten, die sich für Zooplanung interessieren und uns unterstützen können. Die Praxis besteht zur Hälfte aus Forschung und zur Hälfte aus praktischer Tätigkeit. Die Arbeit für ZooLex bietet Gelegenheit, Zoomitarbeiter, Zooplaner und Baufirmen weltweit kennenzulernen, im Internet zu arbeiten sowie Marketing und Präsentation zu üben. Forschungsprojekte der ZooLex Zoo Design Organization richten sich nach dem Bedarf und aktuellen Themen in der Zoo-Branche. Wir begrüßen Carlyn Worstell, die ihre Praxis für die ZooLex Zoo Design Organization im Juni 2002 beginnen wird. Carlyn hat Landschaftsplanung an der Cornell Universität in den USA studiert und diesen Mai mit dem Bachelor abgeschlossen. Sie hat den "William-Frederick-Dreer-Preis 2002 for Internationale Study" erlangt. Dieser Preis ist mit einem Stipendium verbunden, das es Carlyn ermöglicht, ein volles Jahr für die ZooLex Zoo Design Organization zu arbeiten und zu forschen. Carlyn wird Inhalte für die ZooLex-Website erstellen. Sie wird Präsentationen zur Zooplanung vorbereiten und an einem Forschungsprojekt Inhalt hat Wir freuen uns auf Carlyns Unterstützung, die dazu beitragen wird, ZooLex weiterzuentwickeln. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | Circus | Ostsee Zeitung 24.5.2002 Ein Stück Zirkusgeschichte http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112755_445174.html Portrait des 79-jährigen Zirkusdirektors Rudolf Probst. Nach dem Krieg gründete er seinen ersten Zirkus in der ehemaligen DDR. Dreimal gründete er sein Unternehmen neu, zwei Mal hatte man ihn stets unter fadenscheinigen Gründen enteignet und inhaftiert. Dem Staatszirkus eine unliebsame Konkurrenz, wich Probst schließlich aus und gastierte mit seinem Unternehmen viele Jahre in Polen, der damaligen CSSR und Rumänien. Kurz nach der Wende wurde ein neues Chapiteau gekauft, das erste freitragende in Deutschland mit 1800 Plätzen. In die Modernisierung des Unternehmens wurden insgesamt mehr als 1,5 Millionen Mark investiert. Süddeutsche Zeitung 24.5.2002 In Washington müssen Tiere gute Miene machen http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel5785.php Dürfen Elefanten weinen? Nun, vielleicht in Dschungel, Zoo oder Zirkus. Aber nicht in Washington, schon gar nicht, wenn sie Teil eines flächendeckenden Kunstprojektes sind. So haben die Behörden der amerikanischen Hauptstadt entschieden und sehen deshalb nun einer Klage der Tierschutzorganisation PETA entgegen. Party Animals heißt die Straßenshow von 200 Plastik-Vierbeinern, die bis September laufen soll. Künstler und Schulklassen haben die Kunststofftiere entworfen. Jeder durfte einen Beitrag leisten, nur die PETA-Leute konnten ihren Entwurf nicht durchsetzen. Sie hatten einen Elefanten mit Fußfesseln geplant, an dessen Leib ein Mann mit Nägeln ein Schild befestigt: Der Zirkus kommt, sehen Sie Eisen, Haken und Einsamkeit alles unter dem großen Zeltdach, stand darauf, als Protest gegen die Ausbeutung von Zirkus-Elefanten. Zu politisch für eine leicht selbst-ironische Kunstübung, befand die Stadtverwaltung. Remscheider GA 28.5.2002 Fliegenpilz: Artenreicher Zirkus feiert Premiere http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=105408689 Der Zirkus Fliegenpilz trägt den Untertitel "Zirkus unter Wasser". Das heißt nicht, dass die Tiere und Akrobaten im Aquarium auftreten; es bedeutet vielmehr, dass in der zweiten Hälfte der Vorstellung plötzlich dort, wo vorher noch die Tiere auf den Sägespänen ihre Kunststücke zeigten, nun Seelöwen, und ein Wasserfall das Rund beherrschen. Pumpen befördern innerhalb von zwanzig Minuten die 300 000 Liter Wasser aus den Tankwagen in das Zirkusinnere. Mit zirka 150 Tieren vierzig verschiedener Arten gilt Zirkus Fliegenpilz der artenreichste Zirkus in Europa. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipp | | Ausstellungen | LICHTENSTEIN Museum der Stadt Lichtenstein: Das Raubtier in der Grafik - Aus der Sammlung von Prof. Karl Max Schneider 7.6. bis 11.8.2002 Ernst-Thälmann-Str. 29, 09350 Lichstenstein, Tel. 037204-86453; Di-Fr 14-17:00, Sa+So 13-18:00 7. Juni: Eröffnungsvortrag über Prof. K M Schneider und Einführung in die Ausstellung um 19:00 7. August: 3. Lichensteiner Karl-Max-Schneider-Vortrag: Peter Müller: "Die Entwicklung des Leipziger Zoos nach dem Tode von Prof. Schneider" OLDENBURG Landesmuseum für Natur und Mensch: KOMMEN UND GEHEN UNSERER SÄUGETIERE 2.6. bis 1.9.2002 http://www.naturundmensch.de BASEL Naturhistorisches Museum: TAG DER ARTENVIELFALT 7.6. bis 8.6.2002 http://www.nmb.bs.ch WEISSACH Heimatmuseum Flacht VOGELWELT DER STEINRIEGELHECKEN 12.5. bis 21.7.2002 http://webmuseen.de/dA.html?19308 FREIBURG Adelhausermuseum Naturkunde und Völkerkunde: DER REGENWURM bis 28.7.2002 http://www.ruf.uni-freiburg.de/bildkunst/STADT/ADELHAUSER_N/welcome.html HEILBRONN Naturhistorisches Museum der Städtischen Museen Heilbronn: LEBENDE FOSSILIEN Die wahren Oldies auf der Erde bis 8.9.2002 http://www.museen-heilbronn.de FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum FARNE bis 29.9.2002 http://www.fr.ch/mhn OLTEN, Naturmuseum EINHEIMISCHE REPTILIEN bis 28.7.2002 http://www.naturmuseum-olten.ch PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall: BLÜTENÖKOLOGIE faszinierendes Miteinander von Pflanzen und Tieren bis 14.7.2002 http://webmuseen.de/dA.html?19058 DETMOLD Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde ...SO FREI, SO STARK Westfalens Wilde Pferde bis 31.10.2002 http://www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold/index.htm EISENSTADT Burgenländisches Landesmuseum: LEBENDE SCHLANGEN - Mythologie und Wirklichkeit bis 30.6.2002 http://webmuseen.de/dA.html?18919 EICHSTÄTT Jura-Museum EULE UND MENSCH bis 25.8.2002 http://www.Jura-Museum.de FRAUENFELD Naturmuseum des Kantons Thurgau: LUCHS - JÄGER AUF LEISEN PFOTEN bis 9.6.2002 http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Berliner Zeitung 24.5.2002 http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/magazin/.html/145511.html Filme, in denen Tiere die Hauptrolle spielen, haben zumindest jenen Teil des Publikums sicher, der Tiere mag. In "Ein Zebra in der Küche" geht es um einen Jungen, dem es überhaupt nicht gefällt, dass die Tiere im Zoo in so engen Käfigen hocken müssen. Eines Tages stiehlt er deshalb die Schlüssel des Wärters und lässt alle Gefangenen frei - was in der Stadt zu schweren Turbulenzen führt (Donnerstag um 14.55 Uhr beim WDR). > gedreht im Zoo Los Angeles Sa., 01.06.2002, 17:55-18:35 VOX, tierzeit, Thema: Helgoland - Unterwasserabenteuer Nordsee Sa., 01.06.2002, 20:20-21:05 HR, Länder - Menschen - Abenteuer, Tierische Eroberer - oder was macht der Piranha im Rhein?, Film von Jan Haft und Christian Roth Sa., 01.06.2002, 23:35-03:45 N3, Die Heinz-Sielmann-Nacht, ...zum 85. Geburtstag. Mit den Filmen: Das Sterben am Savuti, Hyänen - Nachtjäger der Savanne, Kanadischer Frühling, Begegnungen im Spechtrevier (Sielmann, 1973) So., 02.06.2002, 14:15-15:15 N3, Mit der Kamera auf der Pirsch, Heinz Sielmann erzählt aus seinem Leben, von 1988 So., 02.06.2002, 15:15-16:00 N3, Expeditionen ins Tierreich, Die 250. Sendung - das Beste aus 40 Jahren So., 02.06.2002, 19:00-19:30 B1, Gut gepanzert, schlecht geschützt - Schildkröten in Asien Mo., 03.06.2002, 14:30-15:00 BR, Der Herr der Wölfe, Ein Wildbiologe in den Karpaten Mo., 03.06.2002, 15:00-15:45 HR, K'gari - die Göttliche und ihre Hunde, Dingos Mo., 03.06.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Kleiner Jäger ganz groß, Wasserspitzmäuse Mi., 05.06.2002, 16:30-17:15 3sat, Hawaii - Perle im Pazifik, u.a. Invasive Arten Mi., 05.06.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Fabeltiere (1), Zauberwesen unter Wasser, Dugong / Flußdelphin Mi., 05.06.2002, 20:20-21:05 N3, Tierwelten, Nachbarn der Wolken, Mit Zwerggänsen unterwegs Do., 06.06.2002, 14:15-15:00 ZDF, Discovery - Die Welt entdecken, Gremlins - Kobolde des Amazonas Do., 06.06.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Fabeltiere (2), Geister in Steppe und Wald, Bison / Orang Sa., 08.06.2002, 21:50-22:20 ORB, Zoo und Co.: Arnheim - vom Dschungel in die Unterwasserwelt, Wh von 2000 Immer Sa, 18:10, TV NRW: Ein Platz für Tiere (aus den 60er-80er Jahren mit Prof. B. Grzimek; teilweise mit Zoo-Portraits) ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. 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