 | Zoopresseschau Zoo-AG Bielefeld http://www.zoo-ag.de | . | | Ausgabe 112 vom 23. Mai 2002 | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | |  | ISSN 1619-6643 | | | Liebe Leser der Zoopresseschau, Pfingsten wird meist als das Haupt-Wochenende für Zoobesuche angesehen, was sich auch in den über 100 Meldungen und entsprechend vielen Pressemitteilungen in dieser Woche widerspiegelt. Das uneinheitliche Wetter sorgte allerdings für recht unterschiedliches Fazit: Von Regen bis zu strahlendem Sonnenschein mit entsprechenden Besucherzahlen war alles dabei, und das oft in nicht allzu großer Entfernung zueinander. Während wir im sonst als "Regenfänger" bekannten Harz kaum einen Tropfen sahen, herrschte nicht weit davon Dauerregen: Pfingstmeldungen | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Berner Zeitung 17.5.2002 Jetzt gibts einen «Dschungel» http://www.espace.ch/region/artikel/21939/artikel.html Der «Dschungel von Bern» im Tierpark Dählhölzli ist fertiggestellt. Mit der neuen Urwaldvoliere soll dem Publikum der Lebensraum Regenwald nahe gebracht werden. Zu Hause sind im künstlich angelegten Tropenwald Blatthühnchen, Liszt-Affen, Kleinkantschile sowie Kappen-Blauraben. Ostsee Zeitung 17.5.2002 Ozeaneum erhält spektakuläre Architektur http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112741_442111.html Von genial bis überaus glücklich reichte das höchste Lob, mit dem der Gewinner des Architekturwettbewerbs, das Stuttgarter Büro Behnisch & Partner, für das 51 Millionen Euro teure Ozeaneum am Stralsunder Hafen bedacht wurde. In hoher Qualität hätten die Stuttgarter Architekten die außergewöhnlich schwierige Aufgabe gelöst, Funktionalität, Kosten und Bedeutsamkeit des Museums auf der Hafeninsel als geschützte Altstadt-Kulisse in Einklang zu bringen. Der Gesamtkomplex besteht aus vier frei geformten Baukörpern, die durch ein Foyer verbunden sind, das von drei Seiten zugänglich ist. Über Rolltreppen, Stufen, Brücken, Stege geht es auf und ab durch die Meere. Zu den Attraktionen zählen eine Robbenanlage, ein Helgoland-Becken mit fünf Meter tiefem Wasser und einem nochmals fünf Meter herausragenden Vogelfelsen und ein ovales Labyrinth-Aquarium, in dem Fische über die Köpfe der Besucher hinwegschwimmen. 2003 könnte der Bau beginnen. Das Land sicherte bereits 12,5 Millionen Euro zu. Leipziger Volkszeitung 20.5.2002 Görlitz ist auf den Storch gekommen http://www.lvz-online.de/lvz-heute/5877.html Im Görlitzer Naturschutz-Tierpark dürfen die Besucher ab sofort im Restaurant "Zum gebratenen Storch" einkehren. Ein ganz besonderes Restaurant ist das neue Lokal in der frisch sanierten Tierpark-Villa nicht nur wegen des Namens. Auf dem Dach des Hauses brüten gerade wieder Wildstörche. Im Internet kann man live zusehen, wie sich das Paar um seine fünf Eier kümmert. Direkt neben der Gaststätte hat die neue Dauerausstellung "Klapperstorch mein Guter" ihren Platz gefunden. 1999 überließ der Wiesbadener Manfred Hardel der Einrichtung eine umfangreiche Sammlung, in der sich alles um Meister Adebar dreht. Mehr als 2200 Exponate, 7500 Dias und 54 Aktenordner hatte der Mann in 23 Jahren zusammengetragen. Oberösterreichische Nachrichten 22.5.2002 Tierpark Haag: Raubkatzen erhalten größere Freiräume http://www.oon.at/nachrichten/lokal.asp?ressort=Steyr&id=289303 Leoparden, Luchse und Tiger sollen gerne hinter Gittern im Haager Tierpark hausen. Derzeit werden die Gehege für die Raubkatzen um 100.000 Euro vergrößert. Auch Helmut Pechlaner stand mit Fachwissen zur Verfügung. Zürich, 20 Minuten 22.5.2002 Chandra: Erster Ausgang nach anderthalb Wochen http://www.20min.ch/news/zuerich/story/4450795 Das anderthalb Wochen alte Elefantenmädchen Chandra des Zürcher Zoos durfte zum ersten Mal das Elefantenhaus verlassen und die anderen Familienmitglieder berüsseln. Neue Deister-Zeitung 17.5.2002 Wildpferde aus demWisentgehege auf dem Weg in die Wüste Gobi http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=273229 Zwei Stuten aus der Przewalski-Pferdeherde des Wisentgeheges Springe traten jetzt erstmals eine lange, beschwerliche Reise an. Zunächst ging die Reise per Pferdetransporter in die Schweiz. Im dortigen Wildpark Langenberg werden seit geraumer Zeit Przewalski-Pferde aus verschiedenen Tierparks und Zoos in ganz Europa zusammengeführt und auf den Transport und die Wiederansiedlung in Zentralasien vorbereitet. Im Gebiet Gobi B im Westen der Mongolei existiert seit 1997 ein Wiederansiedlungs-Projekt im sogenannten Tachin-Tal; der dortige Bestand hat durch den letzten katastrophalen Winter stark gelitten. Die Welt 22.5.2002 Zoo-Schule Hamburg - Abenteuer für alle Sinne http://www.welt.de/daten/2002/05/22/0522h1333354.htx Seit Jahren verzeichnet die von Keike Johannsen aufgebaute Zoo-Schule Hamburg steigende Besucherzahlen. Allein im Schuljahr 2000/2001 nutzten 545 Gruppen das Angebot zu einer pädagogisch aufbereiteten Tour durch den Hamburger Traditionspark. Im Schuljahr 1995/1996 waren es mit 304 Gruppen noch deutlich weniger Interessierte gewesen. Derzeit prüft Schulsenator Rudolf Lange, ob in der Zoo-Schule eine zweite feste Pädagogenstelle eingerichtet werden soll. "Die Entscheidung soll noch im Mai fallen", sagt die leitende Zoo-Pädagogin. Seit 1994 hat die dem Institut für Lehrerfortbildung zugeordnete Zoo-Schule in einem Container mitten auf dem Tierparkgelände ihr Domizil gefunden. Neue Ruhr Zeitung 23.5.2002 Kuscheln der Raubtiere http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=272261 Vor kurzem haben die Nilkrokodile, die rund 20 Jahre lang im Duisburger Zoo zu Hause waren, den Terra-Zoo in Rheinberg bezogen. Ein etwa 100 Quadratmeter großes Terrain. "Die größte Krokodil-Einzelanlage, die es in Deutschland gibt", erklärt Terra-Zoo-Mitarbeiter Mark Köhler. >Bericht darüber am 25.05.02, abenteuer leben, kabel1, ab 17.55 uhr Salzburger Nachrichten 21.5.2002 ENTLAUFEN http://www.salzburg.com/sn/02/05/21/artikel/267203.html Die Suche nach Braunbärin "Holde", die am Samstag zusammen mit vier weiteren Artgenossen aus ihrem Gehege durch eine offene Tür - Sabotage wird vermutet - im steirischen Wildpark Mautern entkommen war, wurde an den Feiertagen fortgesetzt. Drei Bären konnten sofort wieder eingefangen werden, eine einjährige Bärin musste erschossen werden. Der Wildpark muss während der Suche geschlossen bleiben, wodurch es zu großen Einnahmeeinbußen gerade zu den Pfingstfeiertagen kam. Der Standard 21.5.2002 "Holde" ist flüchtig http://DerStandard.at/Textversion/20020522/61.htm Die zehnjährige "Holde" ist abgängig und Doris Wolkner macht sich große Sorgen. Die Leiterin des obersteirischen Tierparks Mautern glaubt mittlerweile, dass sich die 300 Kilo schwere Braunbärin "Holde" in andere Reviere, weitab des Geheges, abgesetzt hat. Zuletzt war "Holde" etwa fünf Kilometer vom Tierpark entfernt gesichtet worden. Eine unmittelbare Gefährdung der Bevölkerung besteht laut Auskunft der Tierparkleitung nicht. Im Gegensatz zu Bären, die etwa im Zuge von Wiederansiedelungsprojekten in freier Wildbahn ausgesetzt werden, sind die Bären aus dem Tierpark Mautern - so auch "Holde" - eher zutraulich. Dies könnte auch ein gewisses Gefahrenpotenzial darstellen, glauben Tierexperten. Der obersteirische Tierpark bleibt bis auf weiteres geschlossen, was allein am Pfingstwochenende zu einem Schaden im Ausmaß von rund 20.000 EURO geführt hat. Kleine Zeitung 21.5.2002 "Musste Bärin erschießen" http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1210342 Geschockt erzählt der leitende Förster der Prinz Reussschen Forstverwaltung von seiner Begegnung mit der zehnjährigen Bärin, die am Wochenende aus dem Gehege des Wildparks Mautern ausgebüchst war. Nach drei Tagen rastloser Bärensuche nahm "Holdes" Ausflug ein jähes Ende. Forstarbeiter sichteten das 300 Kilo schwere Zotteltier in einem Wald nur fünf, bis sechs Kilometer weit westlich von ihrem Gehege entfernt. Wegen der ungewohnten Situation im Freiland war sie offensichtlich verunsichert und aggressiv und wurde daher erschossen. Kleine Zeitung 22.5.2002 Förster: "Würde wieder schießen" http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1210583 Als "Tiermörder" gebrandmarkt wird der Förster, der Bärin "Holde" erlegt hat. "Ich bin ins Auto gesprungen und hingefahren", schildert der junge Förster. Das Narkosegewehr, ja das habe er dabei gehabt. "Aber gehen sie einmal auf 20 Meter zu einem ausgewachsenen Bären hin und wissen, dass die Narkose erst nach etwa zehn Minuten wirkt." Auch wenn er jetzt von manchen als "Tiermörder" gebrandmarkt werde, habe es dennoch nur die eine Möglichkeit gegeben - schießen. "Auch die Bärin war sehr nervös und hektisch. Und Zeit zu überlegen war keine. Vor allem auch deshalb, weil noch zwei Leute mit dabei waren. Man weiß nicht, was passiert wäre, hätte der Bär einen davon angegriffen. Dann hätte ich nicht mehr schießen können. Käme ich noch einmal in die gleiche Situation, ich würde wieder schießen. Es gab keine andere Möglichkeit. Ich habe mich so entschieden und stehe auch dazu." Neues Volksblatt 21.5.2002 Ausgerückte Bärin erschossen http://www.volksblatt.at/117NV_743969.stm Kleine Zeitung 23.5.02 Wolkner: "Wir werden als Tiermörder hingestellt" http://druck.kleinezeitung.at/steiermark/ARTIKEL?whichone=1210403 Wildpark hat finanzielle Einbußen und kämpft mit Emotionen. ORF News 23.5.02 Bärin gesichtet, aber noch nicht gefangen http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=8&id=204617 Der 10-jährige Braunbär wurde heute Früh etwa fünf Kilometer vom Wildpark entfernt gesichtet. Sächsische Zeitung 22.5.2002 Playmate Fischotter http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=130913 Die Europäische Gesellschaft für Säugetierschutz würdigt mit dem Ehrendiplom 2002 das Engagement für den Lebensraum wilder Tiere, das die Macher des Kalenders der Sparkasse Westlausitz bewiesen hätten. Unterstützt wurde die Sparkasse vom Zoo Hoyerswerda. Jorga und seine Kollegen forschen dort seit 1975 über das Leben von Fischottern und betreiben Studien zum Elbebiber. Die übrigen Fotos des Kalenders zeigen weitere seltene Tiere in der Oberlausitz. Alle Aufnahmen wurde in freier Wildbahn gemacht. Der Zoo war vor drei Jahren schon einmal Träger des Preises. Die Ehrung wurde damals für das Buch Der Lausitzer Wassermann lebt verliehen. In dem Buch wurden Forschungsergebnisse des Zoos veröffentlicht. Leipziger Volkszeitung 21.5.2002 Im Zoo machen sich Menschen gern zum Affen http://www.lvz-online.de/lvz-heute/5981.html Tierisch sportlich sind dieser Tage hunderte Zoo-Besucher unterwegs. Das Spektakel heißt Zoolympiade und findet aus Anlass des Deutschen Turnfestes statt. Was vor allem für 5- bis 14-Jährige gedacht war, mobilisiert nun zuhauf Erwachsene. Immerhin gibts zur Belohnung eine Urkunde. Zehn Stationen muss man absolvieren, angesiedelt an den dazugehörigen Gehegen: Affenschwingen, Känguruspringen, Bachstelzenlauf. Lübecker Nachrichten 23.5.2002 Dassow: Tummelplatz für Tiger nimmt Form an http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/mecklenburg__779066.htm Dassow. Jetzt wird mit dem Bau eines Tigerparks am Holmer Berg begonnen. Seit einem Jahr stehen das künftige Kassenhaus und das Sanitärgebäude am Rande des Dassower Gewerbegebietes. "Jetzt geht es tierisch voran", freut sich René Farell, der zusammen mit Schwester und Vater Farell das Areal kaufte und dort Tigerdressuren präsentieren will. Die Familie betreibt in Lübeck-Moisling eine Filmtierschule. Dort gab es jedoch keine Möglichkeit, das Unternehmen zu erweitern. Inzwischen ist das Fundament für die 15 mal 30 Meter große Raubtierhalle gegossen und wird demnächst aufgestellt. Rundherum entsteht eine Freifläche für die Tiger, die durch zahlreiche Werbespots bereits Berühmtheiten sind. Ohne Zaun sollen die Besucher den Raubkatzen ins Auge sehen können, das Gehege wird durch einen breiten Wassergraben vom 2,5 Hektar großen Besucherpark abgetrennt. Neben dem Raubtiergehege soll es einen kleinen Mitmachzirkus geben. Die Tiger sollen allerdings nur im Sommer in Dassow zu sehen sein. Das Winterquartier wird in Lübeck bleiben, wo die Löwen und Tiger für Film- und Fernsehaufnahmen ausgebildet werden. Derzeit hat die Familie Farell zehn Tiger, Nachwuchs wird mit Spannung erwartet. Der kann dann zur Eröffnung des Erlebnisparks im Frühjahr 2003 in Dassow bewundert werden. Rheinpfalz online, 18.5.2002 Braunbär Peter eingeschläfert http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020517:2898749 Im Alter von 26 Jahren musste das unheilbar kranke Tier - im Januar 1976 im Zoo in Bern geboren und im Oktober des gleichen Jahres nach Landau gekommen - eingeschläfert werden. Leipziger Volkszeitung 21.5.2002 Grizzly Taps lebt im Museum weiter http://www.lvz-online.de/lvz-heute/5977.html Früher wog Taps einmal 700 Kilogramm. Wenn er sich aufrichtete, erreichte er stattliche 2,60 Meter. Mit diesen Maßen war er der größte Grizzlybär Deutschlands. Der Publikumsliebling des Tierparks in Klingenthal starb am 25. Februar plötzlich im Alter von 24 Jahren an einem Schlaganfall. Doch auch nach seinem Tod soll der Stattlichste seiner Art im Lande bleiben. Dafür sorgt Holger Rathaj, Tierpräparator des Naturkundemuseums Chemnitz. Im Spätsommer soll Taps unter den Augen der Öffentlichkeit sein zweites "Leben" beginnen. Zofinger Tagblatt 22.5.2002 Von Störchen zum Kauz http://www.ztonline.ch/pages/artikel.cfm?id=115264&re=Aargau Seit Jahrzehnten nimmt sich die Storchenstation Möhlin der Hege und Pflege der Störche an. Einige der Tiere sind heimisch geworden und leben das ganze Jahr in der Kolonie, andere folgen ihrem Naturtrieb und ziehen jeweils im Herbst Tausende Kilometer südwärts. 26 Störche waren im letzten Herbst weggezogen, rund ein Dutzend kehrte dieses Frühjahr nach Möhlin zurück. Zurzeit ziehen mehrere Storchenpaare Nachwuchs auf. Die Storchenstation bemüht sich neben den Störchen neuerdings noch um den Steinkauz. Sie unterstützt die Wiederansiedlung des bedrohten Eulenvogels in seiner alten Heimat. Zofinger Tagblatt 22.5.2002 Von Störchen zum Kauz http://www.ztonline.ch/pages/artikel.cfm?id=115264&re=Aargau Seit Jahrzehnten nimmt sich die Storchenstation Möhlin der Hege und Pflege der Störche an. Einige der Tiere sind heimisch geworden und leben das ganze Jahr in der Kolonie, andere folgen ihrem Naturtrieb und ziehen jeweils im Herbst Tausende Kilometer südwärts. 26 Störche waren im letzten Herbst weggezogen, rund ein Dutzend kehrte dieses Frühjahr nach Möhlin zurück. Zurzeit ziehen mehrere Storchenpaare Nachwuchs auf. Die Storchenstation bemüht sich neben den Störchen neuerdings noch um den Steinkauz. Sie unterstützt die Wiederansiedlung des bedrohten Eulenvogels in seiner alten Heimat. Neue Westfälische 17.5.2002 Giraffe Taiyo stakst jetzt mit Prothese http://www.nw-news.de/news/mantel/welt/NW_20020516_185440001.html Sensationelle Operation im japanischen Omoriyama Zoo: In einem sechsstündigen Eingriff erhielt die neun Monate alte Giraffe Taiyo ein künstliches Bein. Das Tier hatte sich beim Zusammenprall mit einem Zebra ein Bein gebrochen. Zunächst hatten die Ärzte versucht, das Gliedmaß zu gipsen. Absterbendes Gewebe brachte die Giraffe aber in Lebensgefahr. Das 200 Kilo schwere und 2,80 Meter große Jungtier hat die Operation gut überstanden. Hamburger Abendblatt 16.5.2002 Giraffe mit Kunstbein http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/allgemeines/html/170502/321705OM43.HTM Neues Volksblatt 16.5.2002 Neues Volksblatt - Chronik http://www.volksblatt.at/114NV_742464.stm Pfingsten Aachener-Zeitung 20.5.2002 Bund der Berliner: Ein Namensvetter mit einem Höcker http://www.aachener-zeitung.de/corem/corem/az/lokales/aachen/last20193627_20520.html Aachen. 19. Pfingstkonzert, veranstaltet vom Bund der Berliner und Freunde Berlins. Eine zweite Kasse musste wegen des Ansturms geöffnet werden. Bürgermeisterin Astrid Ströbele lüftete das offene Geheimnis der langen Tradition der Pfingstkonzerte im Aachener Tierpark. Ihren «legendären Anfang» nahmen sie im Berliner Zoologischen Garten. Doch auch Aachens Tierparkgeschichte weist bereits ein paar Jährchen auf. Von 1882 bis 1905 gab es den ersten Zoo in Aachen, 1935 wurde ein erneuter Versuch gestartet und 1966 dann schließlich der Tierpark im Drimborner Wäldchen eröffnet. Tierpark-Chef Wolfram Graf-Rudolf konnte es sich nicht verkneifen, den Tuba-Spieler - mit im Personalausweis verbrieftem Vornamen «Pinguin» - daran zu erinnern, dass um 16.30 Uhr Fütterung sei. Voller Stolz führte er eine kleine Besuchergruppe zum jüngsten Spross der Tierparkfamilie: einen kleinen Storch, der erst vor sechs Tagen in der Brutmaschine geschlüpft war Märkische Allgemeine 20.5.2002 Unerschütterlich http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?id=45802&weiter=500 Was hat das kleine Dahme, was das deutlich größere Jüterbog nicht hat? In Dahme gibt es noch einen Tierpark. Während der Jüterboger Tierpark, der sich an der Schloßstraße befand, vor Jahren abgeschafft wurde, ohne dass sich viel Widerstand in der Bevölkerung geregt hätte, haben es die Dahmenser Unkenrufen zum Trotz geschafft, ihren Tierpark zu erhalten. Das Tierparkfest am Pfingstsonntag ist Ausdruck des ungebrochenen Willens der Tierfreunde, das beliebte Kleinod zu bewahren. Es ist bedauerlich, dass dieses Fest unter Dauerregen zu leiden hatte. Süddeutsche Zeitung 17.5.2002 Im Tierpark Hellabrunn gibt es wieder neue Jungtiere - Gratulation zum Nachwuchs! http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel4038.php Nachwuchs bei den Waldohreulen (Handaufzucht), Przewalski-Pferden, Mhorrgazellen, Roten Riesenkängurus, Schwarzhalsschwäne, Ziegen und Schafen. Am Pfingstsonntag und -montag lud der Tierpark zu Schokoladen-Maikäfersuchen, Mal- und Bastelaktionen ein. Ostsee Zeitung 17.5.2002 Zoo lädt zum Pfingstprogramm http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_442315.html Erlebnisferien im Rostocker Zoo: Im Themenjahr dreht sich alles um tierische Bauherren. Auch in der Großkatzenanlage gibt's was zu sehen: Vier kleine Erdmännchen tummeln sich und geben Einblick in ihre Familie. Freie Presse 17.5.2002 Zu Pfingsten großes Fest im Tierpark Hirschfeld - Zahlreicher Nachwuchs erwartet die Besucher http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/306688.html Jede Menge Nachwuchs erwartete zum Pfingstfest die Besucher im Tierpark Hirschfeld. Dazu gehörten ein Rhesusäffchen, sieben Wollschweine, fünf Waschbären, drei Nasenbären, vier Heidschnucken, ein paar Soayschafe, zahlreiche Enten- und Gänseküken sowie ein Kolkrabenjunges, das bald in den Tierpark Bielefeld umziehen wird. Das im Januar auf der Burg Schönfels geborene Bärenmädchen wurde außerdem auf den Namen "Burgi" getauft. Ostsee Zeitung 17.5.2002 Arche schaukelt durch Spaßtage http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_442050.html Im Vogelpark Marlow ist ein Molukkenkakadu geschlüpft und wird von Hand aufgezogen. Seine Eltern arbeiten derzeit mit Artisten in Zwickau; nachdem im letzten Sommer das Pärchen ein Ei legte, wusste man nicht, wohin mit dem Ei und schickte es kurzerhand per Post zum Vogelpark Marlow. Beim großen Pfingsttreiben in der Darßer Arche war der Jungvogel eine der Attraktionen. Dresdner Neueste Nachrichten 21.5.2002 Tiere staunten nicht schlecht: fast 9000 Menschen im Zoo http://www.dnn.de/regional/25766.html Dresden. 7. Zoo-Safari bot über Pfingsten Abwechslung für Besucher und Bewohner Dresdner Neueste Nachrichten 21.5.2002 Plaudereien beim nächtlichen Rendezvous im Zoo http://www.dnn.de/regional/25767.html Bei Bratwurst, Bier und Dixie-Musik verweilten viele Besucher am DNN-Stand Die Affen schliefen schon. Die Flamingos ruhten cool auf einem Bein... Berliner Morgenpost 21.5.02 So schön war Pfingsten http://archiv.berliner-morgenpost.de/bm/archiv2002/020521/titel/story520981.html Anziehungspunkte waren die traditionellen Pfingstkonzerte im Tierpark Friedrichsfelde, zu denen 10 000 Besucher kamen, sowie die Musikveranstaltung im Zoo mit 30 000 Gästen. Leipziger Volkszeitung 20.5.2002 400 Besucher trotzten dem Regen beim Tierparkfest http://www.lvz-online.de/lvz-heute/5786.html Gleich das erste Pfingstfest 1992 im Eilenburger Tierpark musste wegen eines Unwetters unmittelbar zuvor abgesagt und verschoben werden, doch so verregnet wie dieses Jahr war es noch nie. Die 400 Besucher, die dennoch kamen, versteckten sich bis zum Abend unter Regenjacken, Schirmen oder suchten unter den neuen Strohhäuschen Schutz. Berliner Kurier 20.5.2002 Was für pfantastische Pfingsten! http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik1.html Rund 32 000 Begeisterte strömten am Wochenende in den Berliner Zoo, mindestens 10 000 in den Tierpark Friedrichsfelde. Ostthüringer Zeitung 21.5.2002 Pfingstmontag rettet die Safari http://www.otz.de/otz/otz.inderregion.volltext.php?id=269141 Die 8. Geraer Tierpark-Safari erlebte am Pfingstsonntag alles andere als einen Auftakt nach Maß. Dauerregen vermieste die Entdeckungstour durch die waldreiche Anlage. Erst mit der zögerlichen Sonne am Nachmittag kamen die ersten Besucher. Immerhin 839 verkaufte Eintrittskarten konnten am Regentag registriert werden; am sonnigen Pfingstmontag konnte der Tierpark postwendend gut 4000 Gäste zählen. Ostthüringer Zeitung 21.5.2002 Wolken nicht verzogen http://www.otz.de/otz/otz.standard.volltext.php?id=269098 Da hatten die Veranstalter der achten Geraer Tierpark-Safari noch einmal "Schwein" gehabt. Nach einem verregneten Auftakt am Sonntag, triumphierte doch noch die Sonne. Zwischen Förderverein und Tierparkleitung herrscht alles andere als eitel Sonnenschien. So erklärt sich, dass die traditionelle Tiertaufe diesmal nur improvisiert werden konnte. Die Tierparkleitung hatte bis zum Veranstaltungsbeginn die Taufe kategorisch abgelehnt. Der Verein hofft, dass man im nächsten Jahr wieder besser miteinander reden kann. Thüringische Landeszeitung 21.5.2002 Pfingstmontag rettet die 8. Tierpark-Safari http://www.tlz.de/tlz/tlz.nachbarstaedte.volltext.php?id=268925 Westfälische Rundschau 21.5.2002 50 000 Besucher bei KulturPur - 30 000 auf Zoo-Safari http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.politik.volltext.php?id=267852 Die WR-Zoo-Safari hat auch im 22. Jahr ihres Bestehens nichts an Attraktion eingebüßt: Rund 30 000 begaben sich mit Fragebogen ausgerüstet auf die Pirsch durch den Dortmunder Zoo. Main Rheiner 22.5.2002 Selbst der Kakadu ist wieder am Start http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=699713 Beim verlängerten Pfingst-Wochenende mit Sonnenschein strömten die Besucher nur so in den AZ-Vogelpark Lampertheim. 400 Mitglieder hat der AZ-Vogelpark, das Durchschnittsalter der Helfer beträgt 68 Jahre und hat, wie viele der Vereinsmitglieder meinen, eine Verjüngungskur dringend nötig. Durch den alle vier Wochen stattfindenden Bastelnachmittag für Kinder möchten die Verantwortlichen die jüngere Generation für das schöne Hobby der Tierhaltung und Pflege interessieren. Der Vorstand sieht darin eine der wenigen Hoffnungen, den Park noch über einen längeren Zeitraum der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Leonberger Kreiszeitung 23.5.2002 Ältester Panda der Welt in Tierpark gestorben http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/html/news-leo/20020523pano0007.shtml Der älteste Riesenpanda der Welt, der 35-jährige Chang-Chang, ist im Zoo Jinan gestorben. Zürich, 20 Minuten 23.5.2002 Ältester Panda starb mit 35 http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/6341668 Neue Luzerner Zeitung 23.5.2002 Riesenpanda starb mit 35 Jahren http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30201036 Rhein-Neckar-Zeitung 22.5.2002 Freier Eintritt am Verfassungstag http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/07_heidelberg.htm Am Verfassungstag, dem 24. Mai - an diesem Tag trat 1949 das Grundgesetz in Kraft - gewährt die Stadt Heidelberg ihren Bürgerinnen und Bürgern freien Eintritt in den Zoo, ins Kurpfälzische Museum, ins Theater und in die Schwimmbäder. Kölner Stadt-Anzeiger 17.5.2002 Ein Führer durch die größten Freizeitparks des Landes http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1021383489188&calledPageId=992279212953 Die Freunde von Freizeitparks können sich künftig kompakt über die Parklandschaft in Nordrhein-Westfalen informieren: Ralph Jansen, Redakteur des Kölner Stadt-Anzeiger, hat zum Beginn der Reisezeit einen Führer über die sechs großen Vergnügungsparks des Landes veröffentlicht. In dem im Kölner J.P. Bachem Verlag erschienenen 48-seitigen Heft (für 5 Euro im Buchhandel erhältlich) stellt Jansen die Fahrattraktionen, Shows und Gelände der Parks ausführlich vor. Walsroder Zeitung 23.5.2002 Wo sind bloß die Tukane geblieben? http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?ausgabe=12343&artikel=105342473 Walsrode. Es gab Fernsehberichte und Presseartikel; Zuschauer, Sponsoren, Künstler und stolze Besitzer fieberten der Tukan-Parade entgegen. Wo sind die stolzen Vögel jetzt ist es das schon gewesen? Man könnte es fast meinen, denn viele der Kunstwerke sind auch mit detailliertem Tukan-Führer nicht zu finden. Die Idee der Parade, sich deutlich mit der Vogelpark-Region zu identifizieren und zu demonstrieren, dass die Vogelpark-Region ein aktives, vielseitiges und offenes Urlaubsgebiet ist, scheint in Vergessenheit geraten zu sein, bemängelt Dirk Thom, Geschäftsführer der Tourismus Agentur Vogelpark-Region GmbH. Es wäre für Touristen und Einheimische mehr als schade, wenn an den im Tukan-Führer erklärten Stellen vielerorts weiterhin Leerstand statt Tukan-Kunst zu bestaunen sei. Heilbronner Stimme 15.5.2002 Neue Seelöwen in der Wilhelma http://newsregional.stimme.de/bw/0,1441691014,0,0,0,0.html Die Seelöwen-Gruppe in der Stuttgarter Wilhelma hat Verstärkung bekommen: "Arno" aus dem Zoo Duisburg und "Evi" aus dem Wuppertaler Zoo. Zofinger Tagblatt 17.5.2002 Tiger, Löwen, Bären, Leoparden und Pumas in Zofingen http://www.ztonline.ch/pages/artikel.cfm?id=114158&re=Region René Stricklers Beschäftigungszoo für Raubtiere gastiert in der Schützenmatte Rheinpfalz online 20.5.02 Pandas leiden unter Streit zwischen Japan und China http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=020519133022.i38yxuxm& Der Zoo in Kobe habe sich zwei seltene Riesenpandas aus China zur Paarung ausgeliehen. ORF News 20.5.02 Tierausstellungen in Wien http://wien.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=1&id=204491 Ausstellung bietet einen Überblick über das kurze Leben des Tiergartens im Prater und die Entwicklung des Tiergartens Schönbrunn von der kaiserlichen Menagerie hin zum modernen Zoo des 21. Jahrhunderts. Mannheimer Morgen 22.5.02 Viel Nachwuchs im Wildgehege http://www.morgenweb.de/aktuell/lokales_und_region/ludwigshafen/20020517_22_LUC1046005_13602.html Nachwuchs stellte sich in den letzten Tagen im Wildgehege Rheingönheim auch bei den Auerochsen ein. Neues Volksblatt 16.5.2002 Neues Volksblatt - Chronik http://www.volksblatt.at/114NV_742782.stm Kurz nach der Geburt eines kleinen Zebras im Tierpark Herberstein verendete der Zebra-Vater nach einem Unfall mit einem Gnu. Dieses, ebenfalls erst kürzlich Vater geworden, war nach Angaben von Tier-Experten gereizt und verletzte das Zebra bei einer seitlichen Kopfbewegung mit seinen spitzen Hörnern tödlich. Nach außen hin war diese Verletzung nicht sichtbar, die inneren Verletzungen führten jedoch zum Tod. Salzburger Nachrichten 17.5.2002 Drama im Tierpark: Gnu tötete Zebra http://www.salzburg.com/sn/02/05/17/artikel/266425.html Bonner Rundschau 17.5.2002 Schleiereulen im Kölner Zoo: Zum ersten Mal Nachwuchs http://rundschau-online.de/koeln/2645080.html Sieben kleine Schleiereulen sind im Kölner Zoo zur Welt gekommen. Rhein Zeitung 22.5.2002 Foto des Tages http://rhein-zeitung.de/on/02/05/22/topnews/foto.html Viel Spaß hat das sieben Wochen alte Elefantenbaby im Leipziger Zoo bei seiner täglichen Dusche mit Cheftierpfleger Michael Tempelhof und Elefantenmutter "Trinh". Der kleine Jumbo, der am Samstag auf den Namen "Voi Nam" getauft wird, hat bereits 50 Kilogramm zugenommen. Thüringer Allgemeine 21.5.2002 Bärige Männchen flirten mit Weibchen http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.magazin.volltext.php?id=268901 Die drei männlichen und sieben weiblichen Braunbären im Alternativen Bärenpark in Worbis gehen bei steigenden Temperaturen auf Brautschau, sie sind "bärig", wie der Experte sagt. Allerdings: Alle Männchen sind sterilisiert. In den nächsten Tagen kommen zwei kleine Schwarzbären nach Worbis, die in einem Zirkus ein trostloses Dasein gefristet haben. Neue Westfälische 21.5.2002 Besitzer beendet Wanderschaft mit einer Betäubung per Blasrohr http://www.nw-news.de/news/mantel/owl_nrw/NW_20020521_182410001.html Werther. Ausgebüchst war am Pfingstsonntag die 16-jährige Resusaffendame Judith aus dem Gehege von Lutwin Hahn. Die alarmierten Polizisten aus Versmold hofften, das Tier mit Brot locken zu können, was auch auf Anhieb klappte. Fangen ließ sie sich jedoch nicht; der herbeigerufene Besitzer konnte erst nach einigen Stunden den Affen mit Betäubungspfeilen aus dem Blasrohr einfangen. > Im Privatgehege in Werther leben hauptsächlich Affen und Großkatzen, bis vor kurzem auch ein Drill-Mann. Vergl. http://www.zoo-ag.de/exkursionen/1996_herr_hahn.htm Ostsee Zeitung 18.5.2002 Mutterglück im Trampeltiergehege http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112754_442816.html Stralsund. Derzeit vergeht kaum eine Woche ohne neuen Nachwuchs. Das jüngste Beispiel lieferten die Trampeltiere. Ostsee Zeitung 18.5.2002 Owambos wollen nicht mehr nur Owambo heißen .. http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_442563.html Im Grimmener Tierpark gibt es wieder einiges zu bewundern: eine junge Owambo-Ziege, Hühner- und Fasanenküken sowie junge idder-Kaninchen und ein Pony. ABM-Kräfte erneuern die Ziegen- und Eselgehege. Saarbrücker Zeitung 20.5.2002 Regionale Produkte, buntes Programm http://www.sz-newsline.de/mzg/GH0795B6_1.php3 Der Hochwälder Bauern- und Kunsthandwerkermarkt findet am Sonntag, 26. Mai, vor dem Informationszentrum des Naturpark Saar-Hunsrück am Wildpark in Rappweiler statt. Die Besucher und Verbraucher werden über die Herkunft der landwirtschaftlichen und handwerklichen Produkte, über Produktionsbedingungen und Qualitäts- und Herkunftszertifikate direkt vom Urproduzenten aufgeklärt. Saarbrücker Zeitung 20.5.2002 Der Wildpark kämpft ums Überleben http://www.sz-newsline.de/vk/GUB79VQS_1.php3 Nach dem Wegfall von ABM-Kräften steht der Karlsbrunner Trägerverein des Wildparks vor einem finanziellen Dilemma. Der Verein zur Förderung der Naherholung (VFN) betreibt das 35 Hektar große Freigehege mit hohem materiellen und finanziellen Aufwand. Als Lösung für die Finanzprobleme kämen Mitfinanzierung durch die Gemeinde, den Stadtverband, das Land oder die Europäische Union und Kostenbeteilung der Besucher durch Eintritt und Parkgebühren in Frage. Wenn es finanziell für den VFN weiter eng bleibt, wird eine Lösung für einen gezielten Rückbau auf eine vom VFN tragbare Größe des Geheges angedacht, ja sogar die Auflösung des Wildfreigeheges scheint nicht undenkbar. Saarbrücker Zeitung 20.5.2002 Achtung Keiler: Der Ferrari kommt! http://www.sz-newsline.de/vk/GUB79VQJ_1.php3 Bericht über den Gehegewart des Karlsbrunner Wildfreigeheges und seinen Traktor, der über Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen restauriert werden konnte. Saarbrücker Zeitung 22.5.2002 Ortsrat zu den Nöten des Wildparks http://www.sz-newsline.de/vk/GH57ARHE_1.php3 Berliner Morgenpost 21.5.2002 Mädchen und Dreipunkt: Wolfsjunge im Wildpark http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story521099.html Im Wildpark Schorfheide sind sechs Wolfswelpen zur Welt gekommen. Berliner Morgenpost 21.5.2002 Welcome, Mr. President: Die Brandenburger Weißkopf-Seeadler http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story521097.html Die Hüterin der Wappenvögel: Kerstin Windschügl aus dem Eberswalder Zoo hat die Aufzucht der Weißkopf-Seeadler übernommen. Saarbrücker Zeitung 21.5.2002 Ganz und gar auf Tuchfühlung gehen mit den freilaufenden Tieren http://www.sz-newsline.de/wnd/GD27AGNM_1.php3 Portrait des Naturwildparks Hermbachtal bei Freisen. Schaumburger Zeitung 22.5.2002 Spaziergänger findet drei Meter lange Anakonda http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=273480 Riesenschreck für einen Spaziergänger im Bereich des Schaumburger Waldes: Am Rande eines Parkplatzes entdeckte er eine knapp drei Meter lange Anakonda. Die Polizei vermutet, dass sie ausgesetzt wurde. Der Zoo Hannover sah sich nicht in der Lage, die Würgeschlange aufzunehmen. Der Polizei gelang es, ein Quartier in der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen ausfindig zu machen. Dresdner Neueste Nachrichten 22.5.2002 Drumbo und Zoo hoffen auf süßes Elefantenbaby http://www.dnn.de/regional/25785.html SZ-Online 21.5.02 Wird Elefantenkuh Drumbo Mutter? http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=130898 Aachener Nachrichten 22.5.2002 Ein Dorf für 400 Leute und 250 Tiere http://www.an-online.de/corem/corem/an/aachen/crone_20521.html Mit rund 400 Mitarbeitern, über 250 Tieren, 330 Wohn-, Pack- und Gerätewagen und dem größten mobilen Zirkuszelt der Welt präsentiert der Zirkus Krone seine Produktion "Das Krone-Festival 2002". Das neue Programm steht unter dem Motto "Eine unvergessliche Reise um die Welt" und zählte im vergangenen Jahr rekordverdächtige 1,2 Millionen Besucher | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen | Heidelberg 23.05.2002 Tag des Regenwaldes im Zoo Heidelberg Am Sonntag, den 26.05.2002 von 11.00 bis 17.00 Uhr veranstaltet der Tiergarten Heidelberg einen großen Aktionstag rund um das Thema Regenwald. Die grüne Lunge unseres Planeten ist nicht nur für die Tierwelt unverzichtbar, auch der Mensch wird ohne dieses komplizierte Ökosystem nicht überleben können. Der Tiergarten möchte am Sonntag über die unterschiedlichen Facetten des Tropischen Regenwaldes informieren und zum weltweiten Schutz dieses letzten Paradieses aufrufen. An Informationsständen in Kooperation mit dem Botanischen Garten Heidelberg gibt es Interessantes zu den Pflanzen und Tieren des Regenwaldes zu erfahren, während die kleinen Besucher am Bastelstand Tiere des Regenwaldes aus Ton formen. Im Afrikahaus können die Besucher tropische Insekten hautnah erleben, WWF und BUND informieren an ihren Aktionsständen über ihre Arbeit zum Schutz des Regenwaldes. Auslöser für die Idee eines Regenwaldtages war die diesjährige Artenschutzkampagne des Europäischen Zooverbandes (EAZA). Nachdem im letzten Jahr europaweit über das dramatische Ausmaß des Wildfleischhandels in Afrika informiert wurde, steht in diesem Jahr der einzigartige Küstenregenwald Brasiliens, die Mata Atlantika, im Zentrum der Europäischen Zookampagne. Die Beteiligung Heidelbergs an dieser Kampagne startet am Sonntag offiziell mit zahlreichen Informationen und Aktionen zum brasilianischen Küstenregenwald, doch auch über das Heidelberger Artenschutzprojekt in Westafrika gibt es aktuelle Neuigkeiten zu erfahren. Gorillas, Schabrackentapire, Roloway-Meerkatzen, Hornvögel und Varis....zahlreiche Tierarten im Zoo Heidelberg kommen aus den Tropischen Regenwäldern Afrikas, Asiens, Südamerikas und Madagaskars. Gemeinsam ist allen, dass sie in ihren Heimatländern stark bedroht sind. Nach und nach wird ihr Lebensraum abgebrannt, gerodet, zerstört oder durch Plantagen ersetzt. Meistens bleibt ein durch Erosion unfruchtbarer, karger Boden zurück. Die Regeneration des Tropischen Regenwaldes wird häufig überschätzt, entwickeln kann sich nach Zerstörung des über Jahrhunderte gewachsenen Ursprungswaldes maximal ein Sekundärwald. Auf den ersten Blick ebenfalls grün und scheinbar undurchdringlich setzt sich dieser Ersatzwald aus völlig anderen Pflanzen zusammen und ist für zahlreiche Tierarten nicht mehr nutzbar. Gorillas, Orang-Utans oder Hornvögel müssen inmitten des grünen Sekundärwaldes verhungern, weil ihnen die Nahrungspflanzen fehlen. Und was bedeutet die Zerstörung des Regenwaldes für den Menschen? Zahlreiche medizinische Wirkstoffe, die wir tagtäglich brauchen, haben ihren Ursprung in den Pflanzen des Regenwaldes, und ständig werden neue entdeckt. Vielleicht beherbegen die unentdeckten Schätze auch einen Wirkstoff gegen Krebs oder Rheuma. Und wer weiß schon, dass jegliche Gummiprodukte aus dem Saft des Kautschukbaumes hergestellt werden. Auch Vanille, Zuckerrohr, Kaffee und Kakao stammen aus dem Regenwald. Wir müssen lernen, gemeinsam mit dem Tropischen Regenwald zu leben, ihn nachhaltig zu nutzen ohne ihn unwiederbringlich zu zerstören. Jeder von uns kann dazu beitragen. Allwetterzoo Münster, 23.5.02 Pressetermin im Allwetterzoo Münster Zahlreiche Privatpersonen und Firmen haben seit dem Sommer des letzten Jahres symbolische Anteile am Affricanum im Allwetterzoo erworben. Durch den"Verkauf" von Quadratmeteranteilen an dieser neuen Anlage, die derzeit für Gorillas, Schimpansen und andere afrikanische Tiere gebaut wird, gingen bis Ende 2001 rund 22.000 EUR an Spenden ein. 50 % dieser Summe sind für den Schutz der Menschenaffen in Afrika bestimmt und wurden deshalb an das Jane Goodall Institute Deutschland (JGI) überwiesen. Die Britin Jane Goodall (68), seit jüngstem "UNO-Friedensbotschafterin", wurde weltweit bekannt, als sie mit 26 Jahren von 1960 an allein im Urwald von Tansania das Leben der Schimpansen beobachtete. Sie gründete zwei Forschungsinstitute, u.a. ein nach ihr benanntes Institut zur Verbesserungder Lebensbedingungen für Menschen, Tiere und Pflanzen. Peter Hammelsbeck, der 1. Vorsitzende des JGI Deutschland ( www.janegoodall-germany.org ) wird am Freitag, 24.5., den Allwetterzoo besuchen. Grund ist nicht nur die symbolische Übergabe der Zoo-Spende, sondern vor allem die Tatsache, dass Jane Goodall am 9. Dezember erstmalig nach Münster kommen wird. Anlässlich des Aufenthalts der berühmten Britin in Münster sind ein Vortragsabend und eine Ausstellung über Schimpansen im Allwetterzoo geplant. Weiteres Thema ist der Beitritt des Zoos zu ChimpanZoo, einer Organisation von JGI, bei der es um die Verbesserung der Haltungsbedingungen von Schimpansen geht. Bei einem Pressegespräch mit Peter Hammelsbeck am 24.5. im Allwetterzoo geht es u.a. auch um Einzelheiten zum geplanten Besuch von Jane Goodall in Münster. Münster, 23.5.02 Elefantöse Geburtstagsfeier für den 10jährigen Dickhäuter Chamundi im Allwetterzoo Münster 1992 als Sohn des berühmten "Ganesha", einem in Indien lebenden Palastelefanten, und einer Hamburger Elefantenkuh in der Hansestadt geboren, zog "Chamundi" 1996 in den Allwetterzoo Münster um. Hier feiert der inzwischen prächtig herangewachsene Elefantenbulle am 25. Mai seinen 10jährigen Geburtstag. Zur "elefantösen" Feier sind natürlich alle Zoobesucher herzlich willkommen, ganz besonders aber jene, die an diesem Tag ebenfalls Geburtstag feiern. Sie brauchen nur mit einem Ausweis ihr Geburtsdatum zu belegen und haben freien Einlass in den Zoo. Die Feier beginnt um 14 Uhr an der Elefantenanlage. Hier können sich die Zoobesucher am Spiel von Anne-Marie Grage erfreuen, einer Künstlerin am Akkordeon. Frau Grage wird nicht nur musizieren, sondern auch für und mit den Besuchern singen. Immerhin muss das Geburtstagslied für "Chamundi" eingeübt werden, das sie eigens zum Elefantengeburtstag getextet hat. Um 15 Uhr beginnt dann die eigentlich e Gratulation. So viel sei verraten, dass Chamundi nicht nur eine riesige gebackene 10 als Präsent erhält und fressen darf und ihm sogar zwei Elefantenkühe ein Ständchen geben werden; auch Frosch-Roland-Künstler Hacki Ginda wird "Chamundi" die Ehre erweisen und in gekonnt humoristischer Weise durchs Programm führen. Für die Zuschauer gibt's Andenken und Eis umsonst; denn in Hamburg hatte seinerzeit ein Eisproduzent die Patenschaft über den Elefanten übernommen. Stuttgart, 22.5. Schönheit ist vergänglich ... Warzenschweine scheinen dies zu wissen, jedenfalls bemühen sie sich gar nicht erst um ein gefälliges Äußeres. Auch Yphigenie und Ygor, das erfolgreiche Warzenschwein-Zuchtpaar der Wilhelma, kommt so richtig wüst daher: Ungepflegte lange Haare, nackter Hintern, jede Menge Warzen im Gesicht da hilft auch keine Schlammpackung aus der Suhle! Jedenfalls haben die beiden gerade wieder Nachwuchs 4 Warzenferkel, die ihren Eltern wie aus dem Gesicht geschnitten sind. Mutter Yphigenie hatte sich mit ihren Ferkeln erst mal zwei Wochen lang in der Wurfbox versteckt. Nicht, weil die Kleinen so warzenschweinmäßig aussehen, sondern weil das so üblich ist bei Familie Warzenschwein: Im Gegensatz zu anderen Schweinen haben sie nur wenige Junge und bewohnen mit diesen normalerweise verlassene Erdferkelbauten, wobei der Vater bei der Kindererziehung nichts zu melden hat. Warzenschweine sind tagaktive afrikanische Steppentiere, die sich vorwiegend von Gras ernähren. Dieses wird auf den Knien rutschend gefressen eine Verhaltensweise, die auch die Ferkel schon beherrschen. Die Großeltern der Kleinen wurden vom Zoo Antwerpen direkt aus Gambia in Westafrika importiert. Antwerpen engagiert sich dort in einem Naturschutzprojekt, in das mit jedem Schweinchen, das von den Originalimporten abstammt, 500 Euro zurückfließen. Zwar sind Warzenschweine in Afrika nicht bedroht, aber andere bedrohte Arten in Gambia profitieren von diesen Geldern ... Zürich 20. Mai 2002 Erster Ausflug in die Aussenanlage für CHANDRA Morgen Dienstag, 21. Mai 2002, wird der vor einer Woche geborene Asiatische Elefant CHANDRA erstmals ins Freie gelassen. Bisher konnte CHANDRA mit ihrer Mutter INDI und in Begleitung der bewährten Tante DRUK das Elefantenhaus erkunden. Bei ihrem ersten Ausflug in die Aussenanlage wird sie nun auch erstmals direkten Kontakt mit ihrem Halbbruder AISHU, dessen Mutter CEYLA-HIMALI und mit CHHUKHA haben. Gerne laden wir Sie ein, diesem Anlass beizuwohnen. Treffpunkt ist um 11.00 Uhr vor der Elefanten-Aussenanlage. Leipzig, 22.5.02 Leipziger Elefantenbaby wird auf Voi Nam getauft Vietnamesischer Botschafter ist der Taufpate Nun ist es soweit nach den Aufregungen der Elefantengeburt am 05.04.2002 und den ersten spannenden Wochen ist etwas Ruhe im Elefantenhaus eingekehrt Zeit, um die Taufe vorzu-nehmen. Schon kurz nach der Geburt rief der Zoo zum Namenswettbewerb auf, der 1051 Vorschläge erbrachte. Nach eingehender Sichtung und unter fachlicher Beratung durch den Vorsitzenden des Vereins der Vietnamesen Leipzigs e.V., wurde aus zwei verschiedenen Vorschlägen der Name Voi Nam zusammengefügt, der Elefant Nam oder Elefantenjunge bedeutet. Nachdem Mutter und Jungtier weiterhin wohlauf sind und das Jungtier jeden Tag etwa 1 kg an Gewicht zulegt, soll jetzt der Name offiziell verliehen werden. Am Samstag, dem 25.05.2002 um 14:00 Uhr wird der feierliche Akt vollzogen. Anwesend sind neben den Gewinnern des Namenswettbe-werbes (1. bis 3. Platz, darunter ein Kindergarten) und allen Elefanten-Paten (OEWA, LVZ und Sparkasse Leipzig) auch weitere Ehrengäste. Folgender Ablauf der Grußworte, eingeleitet durch den Drachentanz einer vietnamesischen Tanzgruppe, ist geplant: Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee, Vietnamesischer Botschafter aus Berlin, Dr. jur. Nguyen Ba Son Nach der Taufe durch den Botschafter übernehmen die drei neuen Paten des Elefantenbabys, das Leipziger Brauhaus zu Reudnitz, der MDR-Sachsenspiegel und der Sailer Verlag Nürn-berg, ihre Patenurkunden Ab diesem Tag ist Voi Nam mit seiner Mutter je nach Wetter auch regelmäßig stunden-weise auf der Freianlage für Besucher zu sehen. Alle Vertreter der Medien und unsere Besucher sind herzlich zur Taufe eingeladen! Leipzig, 22.5.02 Tierische Stimmung zum Honky Tonk am 25.05. im Zoo Europas größtes Kneipenfestival auch in diesem Jahr wieder in Leipzigs größter Kultureinrichtung zu Gast Bereits zum dritten Mal findet zum Honky Tonk eine von mehreren Eröffnungs-veranstaltungen im Leipziger Zoo statt. In exotischer Atmosphäre, verbunden mit einem Zoobesuch, kann man hier ab 18.00 Uhr die heiße Partynacht in aller Ruhe beginnen. Für tierische Stimmung sorgt dabei im Konzertgarten des Zoos die Band American Dream, die mit ihrer Musik und einem Hauch von Flower Power durch 40 Jahre Rock- und Popgeschichte führt. Zusätzlich lohnt sich ein Rundgang durch das Zooaquarium, das bis 21.00 Uhr geöffnet hat. Duisburg, 23.05.02 Bitte nicht am Bär packen
mit diesem ebenso originellem wie mehrdeutigen Satz gibt Volkes Maul einen treffli-chen Ratschlag, den selbst bärenvertraute Pfleger im Zoo jederzeit beherzigen! Dabei wäre es doch so schön, des Bären R i e s e n-Nase zu kitzeln, deren R i e s e n-Tatzen zu schütteln oder erst recht durchs r i e s i g e Wuschel-Fell zu streicheln
Doch was im Großen nicht zu haben ist, hat sich Volkes Laune im Kleinen geschaffen: in Gestalt herziger Teddy-Bären, die seit den Zeiten des antiken Rom Herzen und Hände (nicht nur) der Kinder bewegen. Natürlich steht beim Fühlen, Knuddeln und Schmusen neben Knopfauge und Platt- nase - die kuschelige Struktur des Pelzes im Mittelpunkt der Suche nach Geborgenheit und Wärme. Deswegen waren professionelle Hersteller von Teddy-Bären immer daran interessiert, gerade das Fell ihrer Stoff-Tiere ganz besonders fühlecht anzufertigen. Seit über 100 Jahren bereits beschäftigt sich die in Duisburg ansässige Firma Schulte-Florweberei mit dem Stoff, aus dem die Teddys sind. Mohair- und feinste Alpakawolle dienen als Ausgangsmaterial zur Produktion weichwolli-ger Webplüsche, die u.a. den weltberühmten Steiff-Teddybären ihr Aus- und Ansehen geben. Aus Anlass des 100jährigen Jubiläums des Teddy-Bären wird deshalb die Reinhard Schulte GmbH-Florweberei eine Tierpatenschaft für die Kodiakbärendame WILMA in Höhe von Euro 2.600 und dazu eine weitere über das Alpaka-Böckchen REINHARD in Höhe von Euro 260 über-nehmen und der Koordinatorin der Aktion für Tierpatenschaften, Frau Dr. Doris Heckermann-Meisters und Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese einen entsprechenden Scheck überreichen. Da Bären-Frau WILMA sich ausschließlich von Bären-Mann WILBERT (seines Zeichens Duisburger Bärenboss) knuddeln lässt, werden die Mitglieder der Geschäftsführung der Schulte-Florweberei und das Zoologen-Paar Heckermann / Frese v o r dem Öffnen der Gitterschieber auf der Bären-Freianlage einige Rosinen, Honigplätzchen vielleicht auch das eine oder andere Mehlwürmchen - in Holz- und Steinritzen verstecken, um den le-bendigen Riesen-Teddys wenigstens eine Andeutung von menschlichem Verwöhnen zu vermitteln. Herborn, 22.05.02 Der Vogelpark lädt ein zum Kindertag am Sonntag Spaß und Spannung beim Spiel- und Sinnesparcours in Herborn-Uckersdorf "Artenvielfalt ist Lebensqualität": Dieses aktuelle Motto füllt der Herborner Vogelpark und die hier präsentierte Vogelvielfalt aus aller Welt mit Leben. Das beliebte Naturerlebniszentrum ist auch überregional bekannt dafür, daß im Herborner Stadtteil Uckersdorf keine staubtrockene Wissensvermittlung erfolgt, sondern für die Vielfalt des Lebens begeistert wird. Natürlich kommt dabei auch der Spaß nicht zu kurz. Ein gutes Beispiel dafür ist der jährlich mit großem Erfolg in Uckersdorf stattfindende Kindertag. Sonntag, den 26. Mai, ist es endlich wieder so weit: Unter der bewährten Regie der langjährigen Mitarbeiterin Susanne Kuhlmann-Wohner findet im Vogelpark von 10.00 bis 17.00 Uhr ein Spiel- und Sinnesparcours statt. Kinder haben auch am diesjährigen Kindertag wieder freien Eintritt, und es sind wieder viele Preise zu gewinnen. Zudem wird ein Flohmarkt "Kinder für Kinder", bei dem von 9.30 bis 11.00 Uhr jedes Kind teilnehmen kann, veranstaltet. Und natürlich wird in dem Uckersdorfer Tiergarten auch für das leibliche Wohl von Groß und Klein etwas geboten. Passend zum Kindertag kann der Vogelpark aktuell von mehreren Nachzuchterfolgen, vom Bartkauz bis zum Teichhuhn, berichten: Absolute Publikumslieblinge sind zur Zeit die beiden gerade einmal fünf Tage alten kleinen Jungfernkraniche, die als quicklebendige "Dunenbällchen" mit ihren Eltern auf der Storchenwiese ein harmonisches Familienleben demonstrieren. Selbst die bei Kranichen oftmals verbreiteten Streitigkeiten unter den Geschwistern halten sich in dem für seine Familienfreundlichkeit bekannten Vogelpark in Herborn in erträglichen Grenzen. Wien Ab 24. Mai: Jubiläumsausstellung "Menagerie des Kaisers" Von 24. Mai bis 27. Oktober ist im Wiener Naturhistorischen Museum http://www.nhm-wien.ac.at/ eine Ausstellung über die Geschichte des Schönbrunner Tiergartens zu sehen der Titel: "Menagerie des Kaisers - Zoo der Wiener". In jahrelanger Arbeit sammelte ein Team aus Historikern, Kunsthistorikern,Zoologen, Tierärzten und Zoodirektoren neue Erkenntnisse, die nun zum 250jährigen Jubiläum des Tiergartens präsentiert werden. Die Tier-Mensch-Beziehung im Wandel der Zeit ebenso kritisch wie humorvoll betrachtet. Zahlreiche Institutionen stellen wertvolle Leihgaben zur Verfügung, die mit der Geschichte des Zoos in Zusammenhang stehen. Außerdem werden Hörstationen, Geruchsproben und eine Medienshow die Sinne der Besucher anregen. Die Eröffnung durch Bundesministerin El isabeth Gehrer und Direktor Dr. Helmut Pechlaner findet am 23. Mai um 10. 00 Uhr statt. Der Generaldirektor des Naturhistorischen Museums Prof. Dr. Bernd Lötsch wird die Gäste begrüßen. Luchstage im Wildpark Lüneburger Heide Seit dem Jahr 2000 durchstreifen Luchse aus dem Wildpark Lüneburger Heide wieder den Harz. Nach fast 200 Jahren ist diese wunderbare Katze in ihre alte Heimat zurückgekehrt. Dieses in Deutschland einmalige Projekt im Nationalpark Harz wird von der Landesjägerschaft und einigen Tierparks unterstützt. Am 25. und 26. Mai 2002 finden die ersten Luchstage im Wildpark Lüneburger Heide statt. Mitarbeiter des National-Parks Harz, der Landesjägerschaft und des Wildparks beantworten gern die Fragen der großen und kleinen Besucher zum Luchs und zum Stand der Auswilderung. Kinder die verkleidet und geschminkt als Luchs erscheinen haben freien Eintritt! Wer keine Lust hat sich selbst zu schminken, hat die Gelegenheit sich schminken zu lassen. Extra aus Berlin kommt die bekannte Face und Bodypainterin, Nicola Harder. Außerdem gibt es jede Menge Gewinnspiele und tolle Preise zu gewinnen. Leipzig, 16.5.02 Große Zoolympiade vom 19. bis 26. Mai im Leipziger Zoo Tierisches Kräftemessen anlässlich des Deutschen Turnfestes 2002 Anlässlich des Deutschen Turnfestes 2002 veranstaltet der Leipziger Zoo mit dem Organisationskomitee des Turnfestes vom Pfingstsonntag, dem 19.05., bis zum 24. Mai eine große Zoolympiade. In der Zeit jeweils von 10.00 18.00 Uhr warten auf alle Turnfestteilnehmer und Zoobesucher tierisch lustige Wettbewerbe. Unter dem Motto Dabeisein ist alles geht es darum, die Leistungen einiger Tiere zum Vorbild zu nehmen und sie auf menschliche Art nachzumachen. Dazu werden im gesamten Zoogelände 10 Stationen eingerichtet sein, an denen immer eine sportliche Aufgabe zu lösen ist. Darunter befinden sich solche exotischen Sportarten wie Pinguinlauf, Flamingostehen, Elefantenweitwurf oder Gorilla-Gewichtheben. Mitmachen kann jeder, vor allem Kinder zwischen 5 und 14 Jahren. Neben dem ermäßigten Zooeintritt (Erwachsene 3,50 Euro und Kinder 2,50 Euro) für alle Turnfestteilnehmer und Schulklassen, die an der Zoolympiade teilnehmen wollen, beträgt die Startgebühr 3,00 Euro. Alle Teilnehmer bekommen am Info-Point im Eingangsbereich des Zoo eine sogenannte Startlizenz, auf der die sportlichen Höchstleistungen eingetragen werden. Ziel der Zoolympiade ist die Bühne im Konzertgarten. Die Teilnehmer, die alle Stationen erfolgreich durchlaufen haben, werden dort mit einem Turnfest-Pin zum Erfolgreichen Zoolympioniken gekürt und kommen in die große Gewinnauslosung der Zootombola, bei der man tolle Preise gewinnen kann. Für Stimmung am Ziel im Konzertgarten sorgt auf der Bühne der Clown von Charlies Rappelkiste mit verschiedenen Mitmachaktionen, Disco und Sportspielen. Dazu kommt es täglich an den Nachmittagen zu bunten Darbietungen von Turnfestgruppen aus ganz Deutschland. Wer nun Lust auf ein tierisch-sportliches Spektakel bekommen hat, sollte einen Zoobesuch zwischen dem 19. und dem 24. Mai auf keinen Fall versäumen. NABU, 21. Mai 2002 NABU fordert stärkere nationale Anstrengungen für die Artenvielfalt Flasbarth: Vor allem die Bundesländer sind gefordert Bonn. Der Naturschutzbund NABU hat anlässlich des morgigen UN-Tages der Biologischen Vielfalt verstärkte nationale Anstrengungen für den Erhalt von Tieren, Pflanzen und Ökosystemen gefordert. "Deutschland belegt mit einer Gefährdungsrate von 40% aller Tierarten und 24% aller Pflanzenarten einen traurigen Spitzenplatz in Europa", sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth. Gründe dafür seien insbesondere die Zerstörung und Zerschneidung von Lebensräumen sowie die Intensivierung der Landwirtschaft. "Wir entziehe n und vergiften unseren Lebensgrundlagen weiterhin systematisch den Boden", so Flasbarth. Der NABU-Präsident kritisierte in diesem Zusammenhang die nach wie vor vollkommen unzureichende nationale Meldung von Flächen für das europ&aum l;ische Schutzgebietsnetz NATURA 2000. Der drittletzte Platz im europäischen Vergleich sei für Deutschland lächerlich, so Flasbarth: "Vor allem einige Bundesländer zeigen bei der Wahrnehmung ihrer naturschutzpolitischen Verantwortung eine erstaunliche Dickfelligkeit." Dafür sei Deutschland bereits im September 2001 vor dem europäischen Gerichtshof verurteilt worden. "Wenn die Bundesländer nicht endlich alle fachlich geeigneten Gebiete ausweisen, droht ein zweites Verfahren sowie die Streichung von EU-Fördergeldern", sagte der NABU-Präsident. Mit dem neuen Bundesnaturschutzgesetz sei nach Ansicht des NABU eine solide Grundlage für die Fortentwicklung des Umwelt- und Naturschutzes und die Sicherung der biologischen Vielfalt in Deutschland gegeben. Für die Umsetzung des im Gesetz verankerten Biotopverbundes seien allerdings noch viele Hürden zu überwinden. "Bund und Länder müssen endlich definieren, we lches unsere wichtigsten Ökosysteme sind, wo die gefährdeten Arten leben und wie sie geschützt werden können", so Flasbarth. Ohne eine solche umfassende nationale Naturschutzstrategie sei das langfristige Überleben unserer heimischen Tier- und Pflanzenarten nicht zu sichern. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Salzburger Nachrichten 18.5.2002 Der Sprinter lahmt http://www.salzburg.com/sn/02/05/18/artikel/266950.html Die Bestände der Geparden sind gefährdet. In den europäischen Zoos will man die Tiere schützen und erhalten. Doch dort setzt der Großkatze eine Rückenmarkserkrankung zu. Im Salzburger Tiergarten Hellbrunn untersuchen Forscher die Ursachen. "Die Scheichs holen sich noch heute illegal Tiere aus Mali, Niger, Algerien und vor allem aus dem Tschad in die Emirate. Die Länder waren lange unzugänglich und es gibt so gut wie keine Kontrolle." Christian Walzer, Veterinärmediziner und Forscher im Tiergarten Hellbrunn, hat sich auf Spurensuche begeben. "Wir machen in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum Paris eine Statuserhebung. Im Hoggar-Gebirge in Algerien haben wir Hinweise auf Tiere gefunden." In Namibia leben die gefleckten Schönheiten auf Farmland. Wer einen "Räuber" vor die Flinte bekommt, drückt ab. In Ostafrika wirkt sich der Tourismus aus: Dort sollen nur noch 20 Paare beheimatet sein. Im Zoo reduziert eine heimtückische Krankheit die Bestände in ganz Europa drastisch. Seit 1993 erforscht der Zoo in Salzburg die Ursachen. Damals wurde Christian Walzer auf Fälle von seltsamen Rückenmarksleiden aufmerksam: "Die Myelinscheide, in die die Nerven im Rückenmark eingebettet sind, löst sich auf." Innerhalb kurzer Zeit ist die Hinterhand gelähmt. "Vom histologischen Bild her gibt es Ähnlichkeiten zur multiplen Sklerose." Dass es derzeit keine Therapie gibt, ist für die Gepardenhalter, die sich dem Artenschutz verschrieben haben, besonders frustrierend. Der Tiergarten Hellbrunn hat fünf Katzen verloren. In Frankreich verendeten 25 von 26 Tieren. Kurzfristige Hilfe brachte die Gabe von hohen Cortisondosen. Gemeinsam mit der Neuropathologin Angelika Url von der Veterinärmedizinischen Universität Wien und Nadia Robert von der Uni Bern untersucht Christian Walzer die mitochondriale DNA. "Denkbar wäre, dass das Immunsystem betroffen ist und Viren eine Rolle spielen. Es könnten Antikörper gebildet werden, die die Oberfläche des Myelins mit Viren verwechseln", sagt Walzer. Experten schätzen, dass weltweit nur noch 12.000 Exemplare des schnellsten Landsäugetiers existieren. In europäischen und amerikanischen Zoos leben etwa 450 Geparde. Kölner Stadt-Anzeiger 20.5.2002 Biologin: Gute Chancen für Ausbreitung der Wölfe in Deutschland http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1020502405285&calledPageId=992283260424 Immer mehr Wölfe aus Polen entdecken Deutschland als neues Revier. «Hier gibt es optimale Voraussetzungen», sagte Wolfsforscherin Gesa Kluth. Die Wälder seien voll mit Schalenwild und bieten optimale Nahrungsbasis. Gleichzeitig böten Bruchwälder und Dickicht ausreichend Rückzugsmöglichkeiten. «Ich könnte mir vorstellen, dass sich weitere Wolfsrudel bilden werden». Auf einem Truppenübungsplatz in der sächsischen Oberlausitz hatte sich vor mehreren Jahren ein Wolfsrudel angesiedelt, das im Jahr 2000 vier Junge zur Welt brachte. «Es ist der erste Nachwuchs in Deutschland seit 150 Jahren». «Die Tiere sind jetzt im Teenageralter und suchen sich ihr eigenes Revier. Sie jagen erstmals nicht mehr unter der Regie ihrer Eltern», sagte Kluth. Höchstwahrscheinlich haben die Jungtiere auf ihrem Streifzug durch die Wälder Anfang Mai mehr als 20 Schafe gerissen. «Wölfe sind Beutegreifer, die davon leben, andere Tiere zu töten. Sie können aber nicht unterscheiden zwischen erlaubter und verbotener Beute.» Um weiteren «Überfällen» vorzubeugen, rät die Biologin aus Nordost-Brandenburg zu einem Zaun aus Lappen, der die Wölfe irritiert. «Das ist einfach, schnell und billig.» Eine Gefahr für den Menschen besteht laut Kluth allerdings nicht. «Der Wolf muss vor dem Menschen mehr Angst haben als umgekehrt», sagte Kluth. Seit 1990 sind sie in ganz Deutschland geschützt. In Europa leben insgesamt noch rund 20 000 Wölfe, davon 11 000 in Russland und 550 in Polen. Leonberger Kreiszeitung 23.5.2002 "Kaum Informationen zum Artenschutz vorhanden'' http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/html/news-leo/20020523ditz0004.shtml Mit harscher Kritik meldete sich gestern, am internationalen Tag der biologischen Artenvielfalt, Günther Peter von der Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AgA) zu Wort. Der 16-jährige Ludwigsburger Gymnasiast Christoph Schneider kritisiert die schlechte Informationslage zu Themen des Umwelt- und Artenschutzes. Auch in den Schulen würde kaum über das Thema gesprochen. Da nur etwa zwei Prozent aller Medieninhalte einen Umweltbezug hätten würde die Sensibilität für den Umwelt- und Artenschutz in der gesamten Gesellschaft stark nachlassen. "Die meisten Mitbürger wissen gar nicht, dass sie sich durch den Kauf mancher Produkte an der Umweltzerstörung beteiligen''. Nach Ansicht von Günther Peter, Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Artenschutz, mache die Bundesregierung immer noch zu wenig auf diesem Gebiet. Wenn der kürzlich gefasste Beschluss, den Tierschutz als Staatsziel zu erklären, im Artenschutz nichts verändere, dann müsse man über Konsequenzen nachdenken, meint Peter. Er selbst überlege, sein Bundesverdienstkreuz wieder zurückzugeben. Süddeutsche Zeitung 21.5.2002 In der Nähe so fern http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel4700.php Im Februar entdeckten Biologen einen bisher unbekannten Schwamm im Zoologisch-Botanischen Garten in Stuttgart, wenig später fanden andere Forscher eine neue Quallenart im Hamburger Zoo. Im April schließlich stieß der Kieler Biologe Oliver Zompro beim Durchforsten von Bernstein-Sammlungen auf den Vertreter einer bislang nicht beschriebenen Insektenordnung. Der spektakuläre Fund spiegelt allerdings ein großes Dilemma wider: Während alle Welt über das Aussterben der Arten diskutiert, ist den Biologen noch nicht mal die Ausgangslage bekannt. 1,75 Millionen Tier- und Pflanzenspezies sind bisher beschrieben; es gibt weit mehr. Die Schätzungen von Fachleuten schwanken zwischen drei und hundert Millionen Arten. Neue Spezies zu beschreiben, ist deshalb wohl kaum eine Besonderheit. Thüringer Allgemeine 22.5.2002 Kein gutes Storchenjahr im Werratal http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.eisenach.volltext.php?id=27194 Ende April schlüpften die Jungstörche. Die Freude darüber war aber nur kurz. Infolge des tagelangen Dauerregens verendeten die Nestlinge an Unterkühlung und Durchnässung. Am 5. Mai warfen die Eltern die fünf toten Jungstörche aus dem Nest. Das Storchennest von Immelborn war im Zeitraum der letzten 50 Jahre mit Abstand gemeinsam mit dem Brutort Heygendorf im Kyffhäuserkreis der erfolgreichste Storchenbrutplatz in Thüringen. Auch in Berka gab es auf Grund der nasskalten Witterung Jungenverluste. Erst in den letzten Apriltagen besetzten zwei Störche das Nest auf der Frankenmühle in Tiefenort. Am 1. Mai war einer der Tiefenorter Störche beim Horstanflug an eine Freileitung geraten. Zum Glück war nichts passiert, sonst wäre die diesjährige Storchengeschichte von Tiefenort vorzeitig beendet gewesen. An dieser Leitung hat es bereits viele Storchenopfer gegeben. Westfälische Rundschau 16.5.2002 Einsamer Orka soll zurück zu seiner Familie http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.tagesrundschau.volltext.php?id=264327 Mit einer aufwändigen Familienzusammenführung wollen kanadische Tierforscher einen einsamen Killer-Wal vor dem Tod retten. Das zwei Jahre junge Orka-Weibchen leidet unter der Trennung von seinen Verwandten und könnte eingehen. Bislang verhinderten allerdings ein Streit zwischen US-amerikanischen und kanadischen Wal-Experten sowie Geldmangel die bis zu 100.000 Dollar teure Aktion. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Orka von seiner Familie getrennt wurde, als das Muttertier starb. Der Rest der Familie lebe inzwischen viel weiter nördlich in kanadischen Pazifik-Gewässern. Während die Zeit für eine mögliche Zusammenführung allmählich ablaufe, bestünde die US-Fischereibehörde auf weiteren Untersuchungen des Orka-Weibchens. Demgegenüber drängen Experten des Vancouver Aquarium darauf, den Wal einzufangen und zu seinen Angehörigen zu bringen. Der Bund 21.5.2002 Island sorgt für Eklat an Walfang-Konferenz http://www.bund.ch/ebund.asp?SOURCE=/news/eBund/AUSLAND/185077.HTML Die Einrichtung zweier neuer Schutzzonen für Wale im Südpazifik sowie im Südatlantik wurde abgelehnt. Für entsprechende Vorstösse Australiens, Neuseelands und Brasiliens kam nicht die erforderliche Drei-Viertel-Mehrheit zu Stande. Die Japaner gaben nach heftigen Protesten ihr Ansinnen auf, über eine Abschaffung der Schutzzone im Indischen Ozean abstimmen zu lassen. Auch ein Vorstoss auf Betreiben Japans, das Walfangverbot in der Schutzzone der Antarktis nach Prüfung der Tierbestände aufzuheben, wurde zu Fall gebracht. Mit einer hauchdünnen Mehrheit von 21 zu 20 Stimmen wurde zudem Japans Absicht abgelehnt, in seinen vier heimischen Walfanggebieten die Tötung von 50 Zwergwalen zu erlauben. Die isländische Delegation verließ die IWC-Konferenz aus Protest über die Ablehnung einer Wiederaufnahme Islands als stimmberechtigtes IWC-Mitglied. Walfanggegner werfen Japan vor, durch Bestechung arme Entwicklungsländer für ihre Interessen in die IWC zu holen und so das Stimmenverhältnis weiter zu ihren Gunsten zu verschieben. Das Walfangmoratorium selbst sei derzeit aber nicht zu kippen, da Japan dafür eine Drei-Viertel-Mehrheit brauche. Aargauer Zeitung 21.5.2002 Eklat wegen Island http://www.aargauerzeitung.ch/pages/index.cfm?dom=3&id=1203946 Die Fronten zwischen Walfängern und Walschützern haben sich bei der Jahrestagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) verhärtet. Märkische Allgemeine 21.5.2002 Grand Prix der anderen Art - Welcher Vogel singt am schönsten? http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?loc=3_7_2&id=442115&weiter=250 21 Vogelarten, aus ebenso vielen europäischen Ländern entsandt, konkurrieren um den inoffiziellen Titel des Meistersängers. Gut 300 000 Menschen haben die Internetseite www.birdeurovision.org schon besucht, mehr als 20 000 haben ihre Stimme abgegeben. Mittlerweile hat die Idee in Estland für so viel Furore gesorgt, dass die Post des baltischen Staats sogar eine Sonderbriefmarke mit allen Wettbewerbern herausbrachte. Wenige Tage vor dem Finale liegt der Goldregenpfeifer aus Island in Führung, hart bedrängt von der estnischen Nachtigall. Am Freitag wird im Talliner Zoo der endgültige Sieger bekannt gegeben, einen Tag, bevor sich die menschlichen Sänger messen. Ostthüringer Zeitung 21.5.2002 Grand Prix der anderen Art - Welcher Vogel singt am schönsten? http://www.otz.de/otz/otz.nachrichten.volltext.php?id=117802 Estland organisiert in diesem Jahr nicht nur den Eurovision Song Contest, sondern auch einen Grand Prix der Vögel. Dabei soll endlich die Frage geklärt werden, welcher Vogel denn nun wirklich am schönsten zwitschert. Auf der Internetseite können das Trillern und Pfeifen der Vögel ebenso wie Fotos und Hintergrundinformationen abgerufen werden. Die Welt, 20.5.2002 Die Isar kann wieder frei fließen http://www.welt.de/daten/2002/05/19/0519mu332860.htx Die Isar wird von einengenden Ufermauern befreit. Mitten in der Großstadt soll ein neuer lebenswerter Raum für Menschen und Tiere entstehen. Seit zwei Jahren wohnt der Biber wieder in der Stadt. Rund 28 Millionen Euro sind für die Renaturierung der acht Kilometer langen Strecke eingeplant. "Die Ufer, die an vielen Stellen unzugänglich waren, wurden abgesenkt - dazu haben wir ausgedehnte, flache Kiesbänke aufgeschüttet" Kleine Inseln wurden angelegt, neue Wiesen und Sträucher gepflanzt und Fischtreppen, die fast wie echte Stromschnellen aussehen, sind entstanden. Inzwischen grünt und blüht es überall, der seltene Eisvogel wurde angesiedelt, am Ufer gibt es immer mehr Wasseramseln und die Fischer freuen sich über große Barben-Schwärme. Am Tierpark wird gerade noch das letzte Stückchen Deich stabilisiert. Im Herbst wird weiter gebaut, damit möglichst die ganze Strecke zur Eröffnung der Bundesgartenschau in München im Frühjahr 2005 fertig ist. Mermaid myths and travellers help rare Mekong dolphin - CAMBODIA http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/16080/story.htm Polar bears threatened by global warning, say experts http://enn.com/news/wire-stories/2002/05/05212002/reu_47273.asp THIN POLAR BEARS CALLED SIGN OF GLOBAL WARMING May 16, 2002 (ENS) http://ens-news.com/ens/may2002/2002L-05-16-07.html Bangladesh bans felling trees in Sundarban forest http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/16067/story.htm Saving dolphins can endanger tuna, say scientists Changes in tuna fishing to safeguard dolphins are threatening to deplete tuna stocks http://enn.com/news/wire-stories/2002/05/05232002/reu_47308.asp Forest Service rejects treatment of Alaskan national forest as protected wilderness The Forest Service is rejecting the idea of treating more of Alaska's 17-million-acre Tongass National Forest as protected wilderness. http://enn.com/news/wire-stories/2002/05/05172002/ap_47263.asp BRAZILIAN ENVIRONMENTALIST JOSE LUTZENBERGER DIES May 17, 2002 (ENS) José Lutzenberger, a pioneer of the Brazilian environmental movement, died of heart failure Tuesday in Porto Alegre. He was 75. http://ens-news.com/ens/may2002/2002L-05-17-193.html | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | Aus dem NABU-Umweltkalender MITTWOCH, 22. MAI 2002 Stralsund 12:00 Pk zu Eröffnung der Erlebnisausstellung Meereswelten im Meeresmuseum, mit DBU-Generalsekretär Brickwedde. DONNERSTAG, 23. MAI 2002 St. Peter-Ording 14:00 Beginn Pressefahrt der Kooperation "Fahrtziel Natur" in den Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer FREITAG, 31. MAI 2002 Berlin 9:30 Veranstaltung Germanwatch und GTZ zu Unser Klima geht baden - Wer haftet? New content on the IVIS website Anesthesia of Bears by N. Caulkett and M.R.L. Cattet http://www.ivis.org/special_books/Heard/caulkett/chapter_frm.asp?LA=1 Anesthesia and Restraint of Raccoons and Relatives (Carnivora, Procyonidae). R.H. Evans http://www.ivis.org/special_books/Heard/evans/chapter_frm.asp?LA=1 and more The IVIS calendar database has information on over 650 veterinary meetings world-wide and can be searched based on region, species, event type and date at http://www.ivis.org/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | OLDENBURG Landesmuseum für Natur und Mensch: KOMMEN UND GEHEN UNSERER SÄUGETIERE 2.6. bis 1.9.2002 http://www.naturundmensch.de BASEL Naturhistorisches Museum: TAG DER ARTENVIELFALT 7.6. bis 8.6.2002 http://www.nmb.bs.ch WEISSACH Heimatmuseum Flacht VOGELWELT DER STEINRIEGELHECKEN 12.5. bis 21.7.2002 http://webmuseen.de/dA.html?19308 FREIBURG Adelhausermuseum Naturkunde und Völkerkunde: DER REGENWURM bis 28.7.2002 http://www.ruf.uni-freiburg.de/bildkunst/STADT/ADELHAUSER_N/welcome.html HEILBRONN Naturhistorisches Museum der Städtischen Museen Heilbronn: LEBENDE FOSSILIEN Die wahren Oldies auf der Erde bis 8.9.2002 http://www.museen-heilbronn.de FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum FARNE bis 29.9.2002 http://www.fr.ch/mhn FULDA Vonderau Museum: BESTECHENDE INSEKTEN - Wildbienen, Honigbienen und Hummeln bis 9.6.2002 http://www.fulda-online.de/inhaltsseiten/tourismus/tourismus/region-fulda/kultour/sehenswuerdigkeiten/vonderau_m.htm OLTEN, Naturmuseum EINHEIMISCHE REPTILIEN bis 28.7.2002 http://www.naturmuseum-olten.ch PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall: BLÜTENÖKOLOGIE faszinierendes Miteinander von Pflanzen und Tieren bis 14.7.2002 http://webmuseen.de/dA.html?19058 DETMOLD Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde ...SO FREI, SO STARK Westfalens Wilde Pferde bis 31.10.2002 http://www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold/index.htm EISENSTADT Burgenländisches Landesmuseum: LEBENDE SCHLANGEN - Mythologie und Wirklichkeit bis 30.6.2002 http://webmuseen.de/dA.html?18919 EICHSTÄTT Jura-Museum EULE UND MENSCH bis 25.8.2002 http://www.Jura-Museum.de Tiergarten Heidelberg: REGENWALD - DAS GRÜNE UNIVERSUM - Die besten Fotografien von 15 internationalen GEO-Fotografen bis 30.5.2002 http://www.zoo-heidelberg.de FRAUENFELD Naturmuseum des Kantons Thurgau: LUCHS - JÄGER AUF LEISEN PFOTEN bis 9.6.2002 http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Fr., 24.05.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Sissi - Prinzessin von Gibraltar - Schwarzstörche Sa., 25.05.2002, 13:00-13:45 ORB, Tiere und Wildnis, Im Nationalpark Unteres Odertal Sa., 25.05.2002, 17:55-18:35 VOX, tierzeit, Thema: Piranhas - Wölfe des Wassers Sa., 25.05.2002, ab 17:55-18:35 kabel1, abenteuer leben, Thema: umzug der krokodile: rheinberger terrazoo und duisburger zoo Sa., 25.05.2002, 19:10-20:15 VOX, Giraffen - Afrikas stolze Riesen Mo., 27.05.2002, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Wenn Büffel weinen NEU Di., 28.05.2002, 10:00-10:30 BR, Welt der Tiere, Wenn Büffel weinen Di., 28.05.2002, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde, Elefanten-TV Di., 29.05.2002, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande; Elefant, Tiger & Co - Leipzig NEU Mi., 29.05.2002, 16:00-16:10 BR, Zoo & Co, Wenn die Affenbande brüllt Wh Sa., 01.06.2002, 17:55-18:35 VOX, tierzeit, Thema: Helgoland - Unterwasserabenteuer Nordsee NEU Sa., 01.06.2002, 23:35-03:45 N3, Die Heinz-Sielmann-Nacht, ...zum 85. Geburtstag. Mit den Filmen: Das Sterben am Savuti, Hyänen - Nachtjäger der Savanne, Kanadischer Frühling, Begegnungen im Spechtrevier Immer Sa, 18:10, tv.nrw: Ein Platz für Tiere (aus den 60er-80er Jahren mit Prof. B. Grzimek; teilweise mit Zoo-Berichten) ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung . Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. 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