Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 109 vom 2. Mai 2002 
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse
zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
ISSN 1619-6643

Liebe Leser der Zoopresseschau,

Edward O. Wilson und sein unermüdlicher Kampf gegen die Vernichtung der biologischen Vielfalt dürfte uns allen bekannt sein. Sein neuestes Buch ist trotz aller Hiobsbotschaften im Kern optimistisch und ein Appell an alle, die ihm darin folgen wollen. 
Biodiversität wie einen Aktionfonds managen zu wollen mag merkwürdig klingen, doch mit solchen Argumenten scheint man immerhin Gehör bei Wirtschaftsunternehmen zu finden, denen Naturschutz sonst kaum vermittelbar ist. Durchaus ein paar Gedanken wert - Artenschutz


 
  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Zoos und Tierparks

Leipziger Volkszeitung 1.5.2002 
Bärenschlucht wurde am Dienstag eröffnet
Lippenbären haben Gras unter Tatzen und Affen als Nachbarn
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/97091.html
"Seid fruchtbar und mehret euch und lasst euch von den Rhesusaffen nicht die Butter vom Brot nehmen" - mit diesen Worten begrüßte Bürgermeister Holger Tschense die sieben Leipziger Lippenbären in ihrem neuen naturnahen Lebensraum. Auf der alten Bärenburg ist es leerer geworden: Sie ist aus tierhalterischer Sicht der größte Schwachpunkt des Leipziger Zoos; bis 2004 muss sie umgebaut oder außer Betrieb genommen werden. Als erstes rollten schon vor drei Wochen die "Umzugswagen" für die sieben Lippenbären. Sie gewöhnten sich seither an ihre neue felsumrandete Schlucht mit hohen Kletterbäumen, in der sie erstmals richtiges Gras statt Steinboden unter den Tatzen haben. Weltneuheit dabei: Fünf Rhesusaffen leben mit in der Anlage, die in freier Natur im gleichen Verbreitungsgebiet anzutreffen sind.
Zur Eröffnung am Dienstag ließen sich die Rhesusaffen zwar nicht blicken. Dafür konnten die rund 300 Gäste aber durch einen Felsspalt, von der Besucherhöhle oder vom Besucherweg aus die offensichtlich sehr zufriedenen Bären beobachten.
"Wir konzentrieren uns im Zoo auf die Lippenbären, weil sie eine der bedrohtesten Arten überhaupt sind und bei uns sehr erfolgreich gezüchtet werden", so Zoodirektor Jörg Junhold. Leipzig leiste sich die größte Lippenbärengruppe Europas, in der seit 1963 schon 57 Jungtiere geboren wurden - Weltrekord. Auch die sechs Brillenbären, ebenfalls vom Aussterben bedroht, bleiben im Zoo und beziehen in einigen Jahren in der neuen Südamerika-Anlage ihr Zuhause. Dagegen wechseln die beiden Eisbären-Damen voraussichtlich nächstes Jahr in andere Zoos.
Die Lippenbären-Schlucht ist die zweite große Neueröffnung dieses Jahres im Zoo nach der neuen Elefantenanlage und hat 2,1 Millionen Euro gekostet.

Freie Presse 30.4.2002
Schlucht mit Wasserfall - Leipziger Lippenbären in neuem Zuhause
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/288692.html
Die Lippenbären im Leipziger Zoo haben ein neues Zuhause. Die neue 2,1 Millionen Euro teure Anlage ist am Dienstag eröffnet worden. In der nachgebildeten Schlucht mit Wasserfällen und Bambuswald werden die sieben Lippenbären des Zoos sowie eine Gruppe Rhesusaffen eine artgerechte Umgebung finden. Insgesamt wurde zehn Monate an dem neuen Gehege auf dem Gelände der ehemaligen Gibbon-Anlage gebaut.

Weser Kurier 27.4.2002
Safari-Park hofft auf Elefanten-Babys
http://www.weser-kurier.de/niedersachsen/fs_wk_niedersachsen.html?id=311623
Im Serengenti-Park Hodenhagen hatte Elefantenmann Tonga (15 Jahre) nur Augen für seine Herzallerliebste Veri (16), aber das, was Bildreporter und Kameramänner eigentlich von ihnen erwarteten, verkniffen sie sich. Dr. Fabrizio Sepe, seine Schwester Dr. Veronika Trussardie-Sepe und Park-Zoologe Dr. Michael Böer glauben dennoch fest daran, dass etwa in zwei Jahren im Park ein erstes Elefantenbaby geboren werden könnte. Jahrelang lebte im Gehege der afrikanischen Elefanten das Damen-Trio mit Veri sowie den Kühen Duna und Mausi. Im Oktober kam endlich ein Mann ins Haus. Zwischen dem bisherigen Zirkuselefanten Tonga und seinem menschlichen Jugendfreund Sandro Frank hatte es in letzter Zeit nicht mehr so recht gestimmt. Der Hodenhager Safari-Park bot Tonga und seinem Vertrauten Sandro ein neues zuhause. Karl Kock, jahrzehntelang als Elefantenzüchter bei Hagenbeck und eigentlich schon im Ruhestand, entwarf eine neue Anlage mit separatem Stall für Tonga und zwei weiteren Boxen, in die sich der Bulle bei pubertären Wutzuständen oder aber auch mit einer Elefantendame zurückziehen kann. Inzwischen haben Fachleute dem Park bestätigt, dass die neue Elefantenzuchtanlage die größte in Deutschland ist. Gebaut wurde auf Zuwachs. Allein das Außengehege mit Badeteich, Schlammkuhle und Bäumen zum Rückenscheuern lässt sich flächenmäßig verdoppeln oder gar verdreifachen, sobald Familienzuwachs das notwendig macht. 

Fränkischer Tag 30.4.2002
Finanzierung gesichert
http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?lokales/005-fra-c9647.txt
Dem Bau von Europas größter Eisbärenanlage im Nürnberger Zoo steht offenbar nichts mehr im Wege. Mit dem jetzt gebilligten Zuschuss der Bayerischen Landesstiftung von 255000 Euro sei die Finanzierung des 2,5 Millionen Euro teuren Projekts gesichert, berichtete der stellvertretende Zoodirektor Helmut Mägdefrau. Der Baustart sei im Herbst geplant. Der Neubau umfasst eine natürlich gestaltete Landschaft mit Felsen und einer Unterwasser-Einsicht.

Kreis Anzeiger 1.5.2002
Neues aus der Vogelwelt des Zoos
http://www.kreis-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=397377
Auch in diesem Quartal bieten Mitarbeiter des Frankfurter Zoologischen Gartens jeweils an einem Sonntag Führungen für Zoobesucher an. Die Teilnehmer entrichten nur den normalen Zoo-Eintrittspreis. Die nächste Führung zum Thema „Neuigkeiten aus der Vogelwelt des Zoos“ – von der Erhaltungszucht über die Wiederansiedlung und dem Schutz ganzer Lebensräume bis hin zu Haltungs- und baulichen Veränderungen von Vogelgehegen im Zoo – findet am nächsten Sonntag, 5.Mai, statt.

Kölnische Rundschau 30.4.2002
Schülerinnen helfen beim Bau der neuen Anlage
http://www.rundschau-online.de/koeln/2603273.html
Köln. "Essen Sie den Elefanten ein neues Haus", steht in bunten Buchstaben auf dem großen Plakat, das die Kinder der ElefantenAG mit viel Sorgfalt gemalt haben. Sie backen den größten Kuchenelefanten der Welt - zehn Quadratmeter groß und verkaufen ihn am 1.Mai im Zoo. So wollen die zwölf Schülerinnen des Gymnasiums Nippes helfen, den Bau einer neuen, artgerechten Elefanten-Anlage zu finanzieren und einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde erzielen. Die Mädchen haben mit ihren Aktionen schon 1562,48 Euro für die Zoo-Elefanten gesammelt. 42 Kilo Bisquitteig mit 500 Eiern und 10 Kilo Zuckerguss sind nötig, um das Kunstwerk auf die Beine zu stellen.Dabei hilft Bäcker Andreas Nick aus Nippes. Mehr als 800 Stücke Kuchen wollen die Mädchen für je einen halben Euro verkaufen. 

Ostsee Zeitung 30.4.2002
Zoo lockt mit besserem Service und italienischem Flair
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_433374.html
Völlig verändert empfängt die Gäste des Rostocker Zoos ab morgen der Eingang am Barnstorfer Ring. Die Baracken sind einem schmucken Neubau aus Holz und Glas gewichen. Hier soll in naher Zukunft auch die Anlage mit den quirligen Fischottern gebaut werden und die „Darwin-Box“ ist ein Anziehungspunkt vor allem für Familien mit Kindern. Fast 400 000 Euro wurden vor Beginn der neuen Saison investiert. Im neuen Eingangsgebäude sind Zoo-Shop und Toiletten integriert. „Die Einnahmen aus Souvenirverkauf und Gastronomie können wir künftig auch nutzen, um den Tieren eine artgerechte Haltung zu sichern“, erklärt Zoodirektor Udo Nagel. Die Tiere, die dabei ganz oben auf der Liste stehen, sind die Menschenaffen. Am 2. Mai reist eine Gruppe aus dem Zoo nach Münster und Frankfurt am Main, wo derzeit neue Anlagen für Menschenaffen in Planung und im Bau sind.

Ostsee Zeitung 30.4.2002
Zelte vom Winde verweht
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_433293.html
Dem schlechten Wetter zum Opfer fiel die geplante Tombola zu Gunsten des Rostocker Zoos. Deshalb entschied die Geschäftsführung des Trekkingausrüsters, den Losverkauf im Laden in der Langen Straße bis zum 18. Mai zu verlängern. Mit einer Spende von zwei Euro können ein Zelt im Wert von 200 Euro, Rucksäcke, 20 Freikarten für den Zoo und weitere Preise gewonnen werden. Der Erlös kommt der Aktion „Schotter für Otter“ zugute. Bis zum Sommer 2003 soll ein neues 600 Quadratmeter großes Fischotter-Paradies hinter dem Zoo-Eingang am Barnstorfer Ring entstehen.

Sächsische Zeitung 27.4.2002
Flaschenkost für Maikas Jüngste
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=126697
Vor einer Woche brachte Maika, das neunjährige Springtamarin-Weibchen aus dem Dredsner Zoo, ein weibliches Junges zur Welt, dem es vorerst noch an Lebenskraft fehlt. Es kann sich bei Rundgängen im Primatenhaus nicht an Mutters Bauch halten. Biologe Wolfgang Ludwig vermutet, dass die Milchquellen der Mutter nicht mehr ausreichen. Da die erhoffte Gewichtszunahme ausblieb, gingen die Tierpfleger zur Flaschenkost über. Ist die Mahlzeit vorbei, wird das Kleine wieder der Obhut von Maika und Mikesch anvertraut. 
Bei den ebenso dunklen Schwarzen Löwenaffen dürfte sich in den nächsten Tagen etwas tun. Zum 140-jährigen Bestehen des Dresdner Zoos im Mai 2001 wurde im Primatenhaus eine Voliere für die südamerikanischen Krallenäffchen eingerichtet und zunächst mit zwei weiblichen Exemplaren besetzt. Am vergangenen Dienstag traf nun vom Zoo Magdeburg ein männliches Exemplar ein. 
Das Muttertier der Fleckenmusangs wurde einer Operation unterzogen. Das Tier hatte sich im Brustbereich eine etwa zehn Zentimeter lange entzündliche Wunde zugezogen – da konnte nur noch ein operativer Eingriff helfen. Schon einen Tag nach erfolgter Behandlung war die Patientin wieder auf den Beinen. 

Frankfurter Neue Presse 27.4.2002
30.000 Besucher bei dritter «Nacht der Museen» erwartet

Zur dritten «Nacht der Museen» erwartet Frankfurt heute wieder rund 30.000 Besucher. 34 Museen sind für Nachtschwärmer geöffnet. Erstmals beteiligen sich in diesem Jahr auch der Zoo, der Palmengarten und die Börse. Für einen Pauschalpreis von 11 Euro haben die Besucher zwischen 19 Uhr und 3 Uhr überall Eintritt. 

Frankfurter Neue Presse 28.4.2002
Kultur pur bei der dritten «Nacht der Museen» in Frankfurt
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?_id=402981
Rund 34 000 Menschen zog die «Nacht der Museen» in Frankfurt in ihren Bann. Als Publikumsmagnet erwies sich auch der Zoo. Zum Motto «Dschungelnacht» drängten sich die Besucher. Im belagerten Exotarium schimmerten Pinguine, Fische und Schlangen im Licht von Dutzenden Taschenlampen. Die Tänzerinnen «Salomons Töchter» begeisterten im Gesellschaftshaus mit fernöstlichem Tanz, die Artisten «Mixtura-Unica» mit Akrobatik. 

Schweriner Volkszeitung 26.4.2002
Vogelpark Marlow bietet neue Attraktion
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/26.04.02/spaet/spaet.html
Der Vogelpark Marlow, der vor einigen Wochen durch die Eröffnung der Voliere "Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft", der größten Biotopen-Voliere Deutschlands, von sich reden machte, bietet seinen Besuchern eine neue Attraktion. Erstmals haben sie die Möglichkeit für einen abendlichen Rundgang durch den Park nach der Schließzeit. Einmal im Monat, immer zur Vollmondzeit, sind Störche und Papageien, Kraniche und Eulen, Greife und Uhus bei untergehender Sonne zu erleben. Ausklingen wird diese besondere und einzigartige Veranstaltung mit einem gemütlichen Lagerfeuer.

Hamburger Abendblatt 26.4.2002
Das große Dinner im Dressursaal
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/260402/1526AUFM32.HTM
Sie wedelte mit dem Rüssel, ihr Kopf war mit goldenen Medaillons geschmückt. So stand Elefantendame Mogli (36) gestern Abend am Eingang der Alten Hagenbeckschen Dressurhalle zur Begrüßung einer exquisiten Veranstaltung mit 300 illustren Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zum "1. Fundraising Galadinner" der Deutschen Nationalstiftung Hamburg. Zu den Mitgliedern der 1993 gegründeten Stiftung zählen auch Alt-Kanzler Helmut Schmidt und Ex-Handelskammerpräses Klaus Asche. 

Frankfurter Rundschau 26.4.2002
Geplante Erhöhung der Eintrittsgelder verschoben
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181009.htm
Die geplante Erhöhung der Eintrittspreise im Frankfurter Zoo zum 1. Mai ist im Haupt- und Finanzausschuss des Stadtparlaments zurückgestellt worden. Die Eintrittspreise im Zoo hätten eigentlich um durchschnittlich acht Prozent angehoben werden sollen. Die CDU legte dann einen Antrag vor, der Verbesserungen insbesondere für Familien forderte. Die Stadtverordneten trugen aber auch der Tatsache Rechnung, dass die "Reformkommission" des Magistrats vergangene Woche umfangreiche Sparmaßnahmen für den Zoo beschlossen hatte. Deshalb hieß es nun: "Noch Beratungsbedarf" über die Preiserhöhung.

Neue Presse 25.4.2002
Zoo: Trauer um Eisbär Eskimo
http://www.neuepresse.de/region_hannover/108840.html
Donnerstagfrüh musste Eisbär Eskimo aus dem Zoo Hannover eingeschläfert werden. Der 32 Jahre alte Bär war schwer krank gewesen. Er litt an Arthrose in den Beckengelenken und einer chronischen Nierenerkrankung. Eskimo war 1971 als sechsmonatiges Bärenkind zusammen mit einer großen, gemischten Bärengruppe nach Hannover gekommen, lebte seither mit den gleichaltrigen Eisbär-Frauen Irma (genannt „Zarte”) und Minna und den Braunbären-Damen Berti und Warze im Bärengehege. Die vier betagten Bären-Damen werden bis an ihr Lebensende im alten Gehege bleiben – auch wenn die geplante Alaska-Landschaft gebaut wird.

Süddeutsche Zeitung 29.4.2002
Auf den Fisch gekommen
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel146452.php
Die Haifische schwimmen nur auf der Website. Den Sprung von der Planungsphase in die Realität werden sie nicht schaffen. „Die Kerle sind einfach zu groß“, sagt Jürgen Lange, Aquarium-Chef im Berliner Zoo und Berater für das Hotelaquarium im „Radisson SAS DomAquarée“. Das Vier-Sterne-Hotel für 150 Millionen Euro wird im Herbst 2003 seine Türen öffnen. Knapp zehn Prozent kostet allein das weltweit größte Aquarium seiner Art: Es wird zylinderförmig im Zentrum der Lobby stehen, mit Sockel 26 Meter hoch sein und einen Durchmesser von knapp zwölf Metern haben. Der Clou des Beckens: Künftige Besucher werden, umgeben von knapp einer Million Liter Salzwasser, mit einem verglasten, doppelstöckigen Fahrstuhl im Inneren des Acryl-Aquariums ohne Zwischenstopp bis ins Dachgeschoss fahren. Im Wellnessbereich sollen noch weitere Aquarien stehen.

Neue Ruhr Zeitung 30.4.2002
Liebenswerte Lisa
http://www.nrz.de/nrz/nrz.kleve.volltext.php?id=241948
Seehunddame Maike traf im Klever Tiergarten ein. Etwas verloren und einsam kommt sie sich irgendwie schon vor. Das ändert sich: Heute gibt´s Gesellschaft. Dann kommt ein einjähriger Seehund aus dem Heidelberger Zoo. Donnerstag wird das Duo mit einem Seehundmädchen aus Neumünster komplettiert.

Goslarsche Zeitung 25.4.2002
Herkunft zweier Luchse unklar

Der wenig scheue Luchs, der vermutlich auch Anfang März mitten durch Braunlage spazierte, war nicht registriert. Wie die Nationalparkverwaltung am Donnerstag mitgeteilt hat, gibt es zudem einen weiteren Luchs, der einen fremden Chip implantiert hat und bislang nicht zugeordnet werden konnte. Beide Wildkatzen gelten als zutraulich und sind besonders im Bereich Braunlage/St. Andreasberg häufig gesehen worden. Der erste Luchs, der vermutlich auch die Heidschnucken bei Scharzfeld riss, hat bereits im Zoo in Halberstadt ein neues Zuhause gefunden. Nachdem nun ein weiteres Tier eine bislang unbekannte Kennzeichnung aufwies, wollen die Beamten Anzeige erstatten. Es gilt nun als sicher, dass zumindest der zweite, wenn nicht auch der erste Luchs illegal in die Freiheit entlassen worden ist.

Spiegel 26.4.2002
21 Singvögel nehmen am Grand Prix teil
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,193672,00.html
Tallinn. Im Internet wird derzeit  für den Vogel-Grand-Prix abgestimmt. Insgesamt gehen 21 Arten aus ganz Europa an den Start. Die Idee stammt von der estnischen Ornithologen-Gesellschaft, die damit auf das Schicksal bedrohter Vogelarten aufmerksam machen will. Internet-Surfer können sich auf der Homepage die 21 Hörproben im MP3-Format herunterladen und dann ihren Favoriten küren. Der Sieger soll am 24. Mai im Zoo von Talinn bekannt gegeben werden, einen Tag vor dem "echten" Schlager-Grandprix.
An den Start gehen unter anderem für Malta der Gelbschnabelsturmtaucher, für Spanien der Trauersteinschmätzer, für Island der Goldregenpfeifer und für Ungarn der Mariskensänger. Großbritannien und Finnland werden von der Amsel repräsentiert, Estland und Luxemburg von der Nachtigall, Deutschland vom Zaunkönig. http://www.birdeurovision.org

News 26.4.2002
Überraschender Bärennachwuchs im Zürcher Wildpark
http://www.news.ch/detail.asp?ID=110489
Bärin Ursina aus dem Wildpark Langenberg hat Anfang Februar zwei Junge geboren - trotz Verhütungsmitteln. Diese Woche erschien die kleine Familie erstmals vor ihrer Höhle. Der Fortpflanzungsrhythmus sollte verlangsamt werden, ohne das Paarungsverhalten der Bären zu verändern. Nachwuchs war erst im nächsten Jahr geplant: Es sei schwer, für Bären gute Plätze in Tierpärken zu finden.

Märkische Allgemeine 1.5.2002 
Luchse sind auf dem Sprung
http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?loc=2_8_1&id=42660
Klasdorf. Gestern wurde mit dem fünften Wildparkfest der fünfte Geburtstag gefeiert.
Mit einem kleinen Keiler zog Frithjof Banisch schon 1994 übers Gelände. Damals wurde das Sonderjagdgebiet gerade von den letzten Soldaten der Roten Armee verlassen. Er erinnert sich, dass es helle Aufregung in der Region gab, als von Bären und Wölfen die Rede war. 38 Arten leben inzwischen in Johannismühle, mehr als 500 Tiere.
Mit Ausnahme einiger exotischer Vögel und der Tiger, die im Urstromtal Asyl gefunden haben, sieht Frithjof Banisch sein Konzept verwirklicht, so großräumig wie möglich heimische Tiere zu präsentieren. Es fehlen noch Otter und Luchse. Doch Letztere seien schon fast auf dem Sprung: Jeden Tag erwarte man, dass im Wildpark Lüneburger Heide welche geboren würden.
"Für solch ein Projekt braucht man einen langen Atem", sagt er. Das laufende Jahr zum Beispiel sei das mit der höchsten finanziellen Belastung bei Krediten und Tilgung. Doch alle Forderungen seien bedient. Banisch kaufte sogar 7,6 Hektar dazu. Damit haben junge Auerochsen, Wisente, Dam- und Rothirsche Auslauf auf elf Hektar. Der Wildpark ist rund 100 Hektar groß.

Zürich, 20 Minuten 1.5.2002
Liebespech für Storch Basilisk
http://www.20min.ch/news/basel/story/5712244
Basel. Ganz allein steht Storch Basilisk in seinem Horst beim Braunbären-Gehege im Basler Zolli. Er wird wohl heuer keine Partnerin mehr finden. Basilisk kam Ende März von seiner Afrika-Reise zurück. Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Storchen-Weibchen im Zolli bereits vergeben.

Zofinger Tagblatt 1.5.2002
«Roggenhausen» und «Heitern» - die zwei einzigen öffentlichen und gratis zugänglichen Wildparkanlagen im Aargau
http://www.ztonline.ch/pages/artikel.cfm?id=111308
Der Tierpark Roggenhausen westlich der Stadt Aarau ist in ein weitherum seltenes Naturidyll eingebettet. Der Tierpark Heitern oberhalb der Stadt Zofingen gehört ebenfalls zu einem weitherum seltenen Naturidyll. Dieser Tage trafen sich die beiden Verantwortlichen zu einem Gedankenaustausch.

Netzeitung 26.4.2002
Schmutzgeier: Farbenpracht aus Kot
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=568&item=187485
Jerez. Die gelbe Gesichtsfarbe verdanken Schmutzgeier vermutlich dem Verzehr von Kot. Das berichten spanische Biologen in «Nature». Die für die Partnerwerbung wichtige Färbung beruhe auf Carotenoiden, die die Tiere aus dem Kot von Rindern, Schafen und Ziegen gewinnen. Belege lieferten Fütterungsexperimente im Zoo von Jerez. Wurde die Nahrung der Schmutzgeier von Kuhfleisch auf frischen Kuhdung umgestellt, vervielfachte sich die Lutein-Konzentration im Blut binnen weniger Tage. Das Lutein werde in der Haut abgelagert und signalisiere so den Gesundheitszustand des Tieres. Denn nur gesunde und kräftige Schmutzgeier können Zeit für das Aufspüren nährstoffarmer Nahrung opfern, die zudem die Gefahr einer Ansteckung mit Darmparasiten birgt.

Thüringer Allgemeine 29.4.2002
Mischa, Maike und Tina im neuen Zuhause
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.eichsfeld.volltext.php?id=239912
Ganz vorsichtig lugte Maike am Sonnabend aus ihrem Übergangsquartier. Doch dann betrat die 22-jährige Braunbärin zum ersten Mal ihr neues Zuhause - das Gehege des Worbiser Bärenparks. Bislang lebte Maike mit Mischa und Tina in einem sehr kleinen Gehege in Grimma. Im März waren die drei nach Worbis gekommen, wo sie in der Eingewöhnungs- und Quarantänestation lebten.

Thüringische Landeszeitung 29.4.2002
26 000 Euro für Bären bestimmt
http://www.tlz.de/tlz/tlz.heiligenstadt.volltext.php?id=240241
Die "Freiheit" muss etwas Tolles sein, dachte sich Mischa und blieb einfach einen Tag vor der offiziellen Zeremonie im Freigehege des Worbiser Bärenparks. Der Samstag sollte ein großer Tag für die drei Bären Mischa, Maike und Tina aus Grimma werden. Doch bei der Probe am Freitag wollte Mischa nicht wieder in die Station zurück.
Für eine Überraschung sorgte der Förderverein aus Grimma: insgesamt wurden 26 000 Euro gesammelt und dem Leiter des Bärenparks, Uwe Lagemann, übergeben. Der Verein werde sich nun auflösen, aber sie hoffe, dass Patenschaften übernommen werden. Viel vor habe man im Bärenpark, so Martina Lagemann, denn mit Hilfe von Sponsoren soll die Anlage von 40 000 auf 80 000 Quadratmeter erweitert werden.


Leonberger Kreiszeitung 30.4.2002
Putzbunte Narrensprüche im Wilhelma-Park
http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/html/news-leo/20020430kult0002.shtml
Die Leute, die im Dämmerlicht durch die Wilhelma schleichen und sich dicht gedrängt neben dem Gewächshaus aufstellen, lauschen, wie eine Gestalt mit grün-gelber Narrenkappe auf der Wiese mit Worten tändelt und fröhlich lamentiert, wie wankelmütig doch die Sprache sei. "Alles Narren'' heißt das Projekt der Schauspielschule der Staatlichen Hochschule für Musik und darstellende Kunst, inszeniert als Spaziergang im zoologisch-botanischen Garten. 

Dresdner Neueste Nachrichten 30.4.2002
Heilige Affen als Überlebenskünstler
http://www.dnn.de/regional/25204.html
Den Hindus in Indien sind die Hulmans heilig. Im Dresdner Affenhaus leben mit Brenda, Cindy, Sheeba und Dean gegenwärtig drei Weibchen und ein Männchen zusammen. Um Inzucht zu vermeiden, muss der junge Bursche bald ausziehen, denn er ist der leibliche Sohn einer der drei Damen, sein Vater starb vor nicht langer Zeit.

Walsroder Zeitung 30.4.2002
Eine Region im Tukan-Fieber

Seit Monaten haben sich die 128 Tukane für die Tukan-Parade am 5. Mai von vielen Künstlern hübsch machen lassen und fiebern nun ihrem Auftritt entgegen. Mit dem längsten und buntesten Vogelschwarm der Welt feiert der Vogelpark Walsrode seine 40. Jubiläumssaison. 1500 Meter lang wird der Schwarm werden. Ein großes Fest wird für das Wappentier des Vogelparks und für die ganze Familie gefeiert.

Neuß-Grevenbroicher Zeitung 30.4.2002
Schutzgemeinschaft eröffnete Saison im Tannenbusch
http://www.ngz-online.de/ngz/news/dormagen/2002-0430/saison_tannenbusch.html
Dormagen-Tannenbusch. Der traditionelle Start ins Frühjahr, den die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald jedes Jahr feiert, wurde von Dauerregen getrübt.  Dennoch nutzte Vorsitzender Hermann-Josef Kremer den kurzen Augenblick zwischen zwei Schauern, um die Gäste zu begrüßen, die in den Tierpark gekommen waren.

Freie Presse 28.4.2002
Unterschiedliche Standpunkte im Hirschfelder Gemeinderat
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/285346.html
So sehr sich auch Harry Hinkel, der ehemalige Tierparkleiter, unermüdlich für den Bau eines kombinierten Bären-/Wolfsgeheges einsetzt, die Aufgeschlossenheit einiger Hirschfelder Gemeinderäte für dieses Projekt hält sich in Grenzen. Denn die derzeit bekannten Grobkosten könnten sich auf zirka 280.000 Euro belaufen. Dabei geht Harry Hinkel davon aus, „dass vieles - ähnlich wie beim Umbau des im vergangenen Jahr eingeweihten Affenhauses - in Eigenleistung geschaffen werden kann. Wenn wir nichts machen, muss die Bärenhaltung spätestens in vier Jahren aufgegeben werden.“ Einig sind sich der Bürgermeister, der voll dahinter steht, dass die Bären als Besuchermagnet erhalten bleiben sollen, und die Gemeinderäte in einem: Eine Kreditaufnahme lehnen sie ab. Der Bürgermeister will das Projekt nun dem Förderkreis Tierpark Hirschfeld vorstellen.

Schwarzwälder Bote 26.4.2002
Rundgang durch den Tierpark bei Gaugenwald /Zwischen Königstauben und Hochlandrindern

Inmitten ländlicher Idylle liegt der Tierpark etwas außerhalb der Ortschaft am Waldrand in Gaugenwald. Vor einem Jahr hatte Gerda Weber das Gelände zusammen mit Wolfgang Viertmann auf einer Zwangsversteigerung erwerben können. Nun stecken sie sehr viel Arbeit und Zeit hinein, um den Park wieder für Besucher und Kindergruppen attraktiv zu machen. Um den Park wieder mit neuem Leben zu füllen, haben Gruppen bis zehn Personen auch die Möglichkeit, im Wildpark zu übernachten. Außerdem soll am 1. Mai ein Oldtimertreffen stattfinden. "Und dann soll auch die am Eingang stehende historische Straßenwalze wieder in Betrieb genommen werden"

Frankfurter Rundschau 2.5.2002 
Elefantenkuh als Namensgeberin
http://www.fr-aktuell.de/fr/0406/t0406088.htm
Frankfurt. Nach der Elefantenkuh Baroda soll der derzeit im Bau befindliche Verbindungsweg zwischen Königswarter- und Mousonstraße benannt werden, fordert der Ortsbeirat der CDU. Das vor einigen Jahren verstorbene Tier sei vielen Frankfurtern bekannt gewesen. Seit dem Tod von Baroda gebe es keine Elefanten mehr im Zoo. 

Ostsee Zeitung 2.5.2002
Schauvorführungen und Musik im Tierpark
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112754_434078.html
Stralsund. Etwas Neues hat sich die Zooschule einfallen lassen. Eine transportable Streichelbox ermöglicht es, auch mal reinzusteigen und Kaninchen, Meerschweine oder kleine Zicklein anzufassen.Wie es den Schafen an die Wolle geht, zeigten die Tierpfleger mit verschiedenen Scheren.

Ostsee Zeitung 2.5.2002 
Kreis-Tourismusausschuss vom größten Tierpark des Landes beeindruckt
http://www.ostsee-zeitung.de/gr/start_112751_433905.html
Gristow. Dass sich hinter dem eher unscheinbaren Tor ein so toller Naturerlebnispark verbirgt, hätten die Mitglieder des Kreis-Tourismusausschusses nicht erwartet. Im größten Tierpark des Landes kann man den ganzen Tag verbringen, so die einhellige Meinung auf der Sitzung am Dienstagabend. Die Zahl von zuletzt 21 000 Besuchern im Jahr ist steigerungsfähig.

Nassauische Neue Presse 26.4.2002
Wanderung durch den Wildpark
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?_id=398538
Unter dem Motto „Tiere, Pflanzen und Biotop des Jahres 2002" findet am 1. Mai ab 15 Uhr eine Wanderung durch den Tiergarten Weilburg statt. Zudem bietet der Verein der Freunde und Förderer am 5. Mai ab 5 Uhr eine Vogelstimmenwanderung an. 

Neue Ruhr Zeitung 26.4.2002
Im Volkspark macht sich Jungvolk breit
http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburgwest.volltext.php?id=236952
Rheinhausen. An Sonntagen ist das Naturschutzzentrum mit Zugang zur Voliere wieder geöffnet. In den Volieren des Geheges im Volkspark gibt es putzigen Nachwuchs. Henne "Blacky" hat 14 Eier ausgebrütet. Seitdem sorgt sie sich liebevoll um ihre Küken. Blacky hat sich auf ein Fasananengelege gesetzt, eigene Eier dazu gelegt und gebrütet. Obwohl das Dach der Voliere nicht renoviert werden konnte, haben die Naturfreunde in den vergangenen Wochen im Innern eifrig gewerkelt und tierpsychologische Einrichtungen gebastelt, damit sich die Bewohner wohl fühlen. Das gilt insbesondere für einige verkrüppelte Tiere, die der Verein auf Bitte des Tierschutzzentrums übernommen hat.

Sächsische Zeitung 25.4.2002
Bärin Olympia stellt vor: Mischka junior
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=126402
Neugierig schnüffeln der junge Petz und Bärin Olympia am Obst und Gemüse in ihrem Freigehege im Bischofswerdaer Tierpark. Immer öfter zieht es den Nachwuchs, der im Januar geboren wurde, und seine Mutter jetzt nach draußen. Vater Mischka musste im vergangenen Jahr eingeschläfert werden. 

Kieler Nachrichten 27.4.2002
Gettorf: 40 Fahrzeuge bei der Oldtimer-Parade dabei
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-e/c-riroldtimer.htm
Erste Gettorfer Oldtimer-Parade am 1. Mai: Der Tierpark präsentiert Automobile, Zweiräder, Traktoren, die in einem Korso durch Gettorf fahren werden. Anschließend können die Liebhaberstücke auf der Spielwiese des Tierparks genauer unter die Lupe genommen werden. 

Bremer Nachrichten 29.4.2002
Schafschur als Sportevent
http://www.bremer-nachrichten.de/region/9875_39779.html
Die Schafschur als Sportevent: Nach 13 Minuten, acht Sekunden und zehn entkleideten Hammeln gewinnt Fred Wachsmuth aus Wedemark die erste Schafschur-Meisterschaft Weser-Ems im Tierpark Nordhorn. Sein Sieg bringt ihm ein Scher-Gerät im Wert von rund 350 Euro.

Grafschafter Nachrichten 28.4.2002
Schafe ergeben sich mit Gleichmut ihrem Schicksal
http://www.gnonline.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_39683.html
Die Schafscher-Meisterschaft war der Höhepunkt beim "7. Tag des Schafs" im Tierpark Nordhorn. 

Weser Kurier 30.4.2002
Tauchen ohne nass zu werden
http://www.weser-kurier.de/regionales/fs_wk_reg_ohz.html?id=270
Bremervörde. Der Wassererlebnispfad mit vier Stationen ist fertig. Aus diesem Grund lädt die Nabu-Umweltpyramide am 1. Mai zu einem Erlebnistag „Wasser" ein: Tauchen, ohne nass zu werden und dabei die Unterwasserwelt betrachten. Allerlei Interessantes über das Leben der kleinen Wassertiere im Teich erfahren die Besucher an diesem Tag.

Bonner Rundschau 29.4.2002
Kundenschreck
http://rundschau-online.de/koeln/2600490.html
Groß war der Schreck, als eine Schlange ganz ohne Preisschild durch den IKEA-Laden huschte. Sie hatte es sich in der Grünpflanzenabteilung gemütlich gemacht. Die Ikea bewiesen ihre Qualitäten als Schlangen-Jäger. Ruckzuck hatten sie den Gast der Feuerwehr übergeben. Die Ikea-Schlange wurde in den Kölner Zoo transportiert.

Berliner Zeitung 2.5.2002
Flaschen-Zug
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/139512.html
Mit einer Flasche muss dieses kleine Reh jetzt von Tierpflegerin Hannelore Schmidt aufgezogen werden. Erst wurde es von seiner Mutter verstoßen, dann hatte ein anderes Muttertier der Vietnam Sikas zu wenig Milch. Das Reh kam im April im Tierpark Friedrichsfelde zur Welt.
>Sika-Rehe?

Berliner Morgenpost 1.5.2002 
Gefiederte Gäste aus der Karibik
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story516637.html
Im Zoologischen Garten Berlin zwitschern seit dieser Woche wieder Kubafinken. 

Saarbrücker Zeitung 1.5.2002 
Auf Fotosafari im Saarbrücker Zoo
http://www.sz-newsline.de/igb/GP56USGE_1.php3
Zum ersten Workshop im Freien treffen sich die Mitglieder des Foto-Clubs Ormesheim am kommenden Sonntag, 5. Mai, im Zoo der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Kieler Nachrichten 29.4.2002
Wie gart man Forelle in Klopapier?
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-kvs_wildpark_feuer.htm
Survival-Training im Wildpark Eekholt.

Dresdner Neueste Nachrichten 27.4.2002
Sikahirsche gleich im Doppelpack
http://www.dnn.de/regional/25154.html
Dresden. Jetzt lassen die zwei Sikahirsche sich in ihrem Gehege gegenüber den Shetlandponys im Ostteil des Zoos schon ganz gut beobachten.

Frankenpost 2.5.2002
DGB-KUNDGEBUNG IM HOFER ZOO
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=269343
Maikundgebung des DGB im Hofer Zoo, die unter dem Motto ,,Globalisierung gerecht gestalten`` stand.

Kieler Nachrichten 2.5.2002 
Sieben Hirsche sind schon älter als zehn Jahre
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-sbm_stangen_ART.htm
Wie jedes Jahr sind auf der Abwurfstangenschau des Rotwildhegerings Barlohe im Großen Haaler Gehege am 1. Mai die Geweihstangen der Rothirsche ausgestellt. Eine weitere Attraktion neben Kutschfahrten war die Seeadlerausstellung der Projektgruppe Seeadlerschutz.

Dolomiten 27.4.2002
35-Jähriger aus Forno di Zoldo schoss im Februar 2001 den Hirsch und stahl Trophäe
http://www.athesia.it/dolomiten/2002/04/27/q2704a01.html
Abtei/Belluno. Der Wildfrevler, der im Februar vergangenen Jahres im Tierpark Paraciora am Sompunthof von Klaus Castlunger in Abtei einen Hirsch schoß, ist gefunden. Castlunger hatte im Sommer 2000 auf sieben Hektar Wald und Wiese einen Tierpark eröffnet, auf dem Hirsche, Kühe, Rehe und Damhirsche leben. 

Berliner Morgenpost 28.4.2002
Landesgartenschau bei Sturm und Regen eröffnet
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/aus_aller_welt/story516037.html
Wismar - Mecklenburg-Vorpommerns erste Landesgartenschau hat am Wochenende in Wismar die Herzen der Besucher sozusagen im Sturm erobert. 

Höchster Kreisblatt 28.4.2002
Kobelt-Zoo geht in die neue Saison
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?_id=400878
Die Tierfamilie im Wilhelm-Kobelt-Zoo ist um ein Mitglied reicher: Puschel, ein männliches Alpaca, hat sich schon gut eingelebt. Es gehört eigentlich dem Opel-Zoo, der das Tier zum Decken angeschafft hat. Mittlerweile beherbergt der Verein schon rund 200 Tiere auf dem 17000 Quadratmeter großen Gelände am Rande des Schwanheimer Waldes. Der Verein ist in erster Linie auf Spenden angewiesen, um die Existenz des Zoos zu sichern, da der Besuch kostenlos ist.

Neue Westfälische 28.4.2002
Safaripark sucht neues Geschwisterchen für Ice
http://www.nw-news.de/news/mantel/owl_nrw/NW_20020427_1845390001.html
Recht schwer hat es der kleine weiße Löwe Ice im Rudel, nachdem sein Schwesterchen Snow beim ersten Ausflug ins Freigehege am 5. April im Hollywood- und Safaripark Stukenbrock ertrunken ist. Der Park sucht jetzt weltweit ein neues Geschwisterchen für Ice.

Dolomiten 27.4.2002
Kleiner Löwe ohne Schwester
http://www.athesia.it/dolomiten/2002/04/27/c2704a06f.html
Stukenbrock - Der kleine Löwe "Ice" aus dem Safaripark in Stukenbrock wälzt sich im Außengehege der Anlage. 
 

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Pressemitteilungen

"Zoo Grün"
Zoogärtner aus ganz Deutschland trafen sich am vergangenen Wochenende im Allwetterzoo Münster
Am Wochenende (27./28. April) trafen sich im Allwetterzoo Münster Mitarbeiter aus 13 Zoologischen Gärten Deutschlands, die für die Gartengestaltung in ihren jeweiligen Zoos verantwortlich sind. Die "Zoo-Gärtner", die sich auf Initiative von Uwe Hahn vom Zoo Berlin bislang in lockerer Folge zum fachlichen Austausch getroffen hatten, beschlossen hierbei, sich in einem Verein zu organisieren.
Der Verein "Zoo Grün" soll eine Kommunikationsplattform für die Zoogärtner Deutschlands werden und den Erfahrungsaustausch durch regelmäßige Publikationen und Tagungen fördern. Gärtnerische Arbeiten gewinnen in Zoologischen Gärten mehr und mehr an Bedeutung; denn zunehmend ist die Natur Vorbild bei der Gestaltung von Parkanlagen und Gehegen. Hierbei stehen in erster Linie die Gärtner vor der Herausforderung, Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu zeigen. Erster Vorsitzender des Vereins wird Uwe Hahn aus dem Zoo Berlin. Peter Saborowski vom Allwetterzoo wurde zum Kassenprüfer
gewählt. 
Das Programm beim Treffen der Zoogärtner in Münster sah am Samstag u. a. Vorträge zu zoospezifischen Themen vor. So ging Dr. Heiner Engel, Zoologischer Leiter des Zoos Hannover, auf die immensen Probleme ein, die die Haltung ganzer Herden von Huftieren mit sich bringt und präsentierte verschiedene Konzepte zum Bodenaufbau in Huftier-Gehegen. Externe Fachleute informierten z. B. über die Bedeutung von Gräsern als Charakterpflanzen für viele Lebensräume oder über aktuelle Düngeverfahren. Unter der Leitung des münsterschen Kurators Dr. Dag Encke widmeten sich die Zoogärtner am Sonntag auf einem Rundgang durch den Allwetterzoo den Fraßschäden auf Freianlagen blätterfressender Affen und der Pflege tropischer Pflanzen in Tierhäusern.

Leipzig, 30.4.2002
Einfach wunderbär – Am 1. Mai Eröffnung der neuen Lippenbärenschlucht im Zoo 
Bärenstark: Maifest mit oldie.fm und den größten Hits der 60er, 70er und 80er
Endlich ist es soweit, ab 1. Mai können alle Zoobesucher die Lippenbären in der neuen Lip-penbärenschlucht erleben. Die naturnah gestaltete, hochmoderne Anlage mit Bambuswald, Wasserfällen und Beobachtungshöhle wird neben den 7 Leipziger Lippenbären auch eine Gruppe Rhesusaffen beherbergen.
Zu diesem festlichen Anlaß gibt es das mittlerweile schon zur Tradition gewordene 3. Maifest mit oldie.fm. Ab 10:00 Uhr laufen für alle Besucher auf einer Showbühne im Konzertgarten des Zoos die größten Hits der 60er, 70er und 80er. Der bekannte oldie.fm-Moderator Jens Röseler führt mit verschiedenen Mitmachaktionen den ganzen Tag durch das Programm. Hö-hepunkte dabei bilden musikalische Live-Einlagen der „Boogie Brothers“ und der Band „Nightfever“. Von 11.00 – 14.00 Uhr lassen die Boogie Brothers mit Rhythmen von Blues bis Rock’n Roll den Maifeiertag im Zoo so richtig beginnen. „Nightfever“ begeistert zwischen 14.30 und 17.30 Uhr Jung und Alt mit heißer Musik der 60er – 80er Jahre und lädt zu einem etwas anderen Maitanz ein. 
Passend zur Feierlichkeit werden von unseren Zoolotsen Kurzführungen in die neue Lippen-bärenschlucht angeboten, wobei die Besucher allerlei interessante Dinge zu den Bewohnern erfahren.
Lassen Sie sich also am 1. Mai von den Lippenbären und den größten Hits der 60er, 70er und 80er bärenstark verführen.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist natürlich im Eintrittspreis enthalten.

Helmarshausen 2.5.2002
Bergzoo Helmarshausen in Bad Karlshafen wiedereröffnet.
Nach einer längeren Winterpause konnte am ersten Mai der Bergzoo wiedereröffnet, der Park vor dem endgültigen Aus bewahrt werden. Der vor mehr als 30 Jahren gegründete Privattierpark kann vom Eigentümerehepaar aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr betrieben werden, die Suche nach einem Nachfolger verlief bisher erfolglos. Doch mit dem 1. Mai hat Herr Sven Schulze, vorher Bielefeld, die Leitung des Parks übernommen. Die einmalige topographische Lage mit den natürlichen Bergtiergehegen war die häufigste Antwort im Rahmen einer Besucherbefragung am ersten Öffnungstag, auf die Frage was den Besuchern am besten im Bergzoo gefällt. Jetzt bedarf es großer Anstrengungen die Versäumnisse der letzten Jahre aufzuarbeiten und dem Tierpark wieder ein ansprechendes Bild zu geben. Dies wäre nicht möglich ohne die tatkräftige Unterstützung des Fördervereins. Zu den ersten Projekten gehört die Einrichtung eines Streichelgeheges und eines Spielplatzes.

St.Peter-Ording 29.4.2002
Erster Jungstorch im Westküstenpark geschlüpft
Storchenexperte Georg Fiedler hat gestern im Westküstenpark St.Peter-Ording den ersten Jungstorch erblickt. Wieder einmal sind "Hannes" und "Heddi" das älteste Storchenbrutpaar im Westküstenpark die stolzen Eltern des ersten Nachwuchses. Georg Fiedler teilte aber noch weitere interessante "Storchennews" mit. Nicht nur, dass es dieses Jahr das erste Storchenhorstpaar in St. Peter-Ording außerhalb des Westküstenparks gibt. Die aus dem Westküstenpark "ausgezogenen" Tiere vermutlich mit den Ringen 001T und 005T erblickten auch hier im Jahr 2000 das Licht der Welt. Der Storch 001T ist sogar auf seinem Zug in den Süden 
beobachtet worden. Nämlich am 28.8.2000 in Las Deshasas in der Nähe von Madrid. Biologen der Universität Madrid lesen dort seit einigen Jahren regelmäßig die  Ringe der im Herbstzug dort rastenden Störche ab. Nun warten wir auf unseren weiteren Storchennachwuchs. Wir freuen uns schon auf den Storchentag am 26.5.02,  wo neben bunten Attraktionen ´rund um den Storch auch unsere Jungstörche beringt werden

Stuttgart 30.4.2002
Das halbe Hundert ist voll!
Viel gibt`s zu feiern im Land in diesen Tagen. Welcher aufrechte Baden-Württemberger wird angesichts der Überschrift nicht sofort an jenen 25. April 1952 denken, an dem auf dem Hohenneuffen der junge Südweststaat das Licht der politischen Nachkriegswelt erblickte?
Selbstverständlich wird auch in der Wilhelma das 50jährige Landesjubiläum in gebührender Form begangen. Aber man feiert hier in aller Stille noch ein bemerkenswertes Ereignis. Vor wenigen Tagen schlüpfte, zwei Tage nach seinem älteren Geschwister Nr. 49, der 50. in der Wilhelma geborene Kea aus dem Ei!
Keas gehören zur Gattung der Nestorpapageien. Sie bewohnen die unwirtlichen Hochlagen der neuseeländischen Alpen und ernähren sich dort von Kräutern, Wurzeln, Insektenlarven und sogar von Aas. Dem Klischee vom Papagei als frucht- und samenfressendem Bewohner tropischer Regenwälder widersprechen sie somit in jeder Hinsicht. Die harten Lebensbedingungen in ihrer angestammten Heimat haben die Keas neugierig, unermüdlich und überaus erfinderisch werden lassen, wenn es darum geht, sich neue Nahrungsquellen zu erschließen. Vielleicht sind es diese typisch schwäbischen Eigenschaften, die sie bei großen wie bei kleinen Wilhelma-Besuchern so beliebt machen?
Spätestens im nächsten Winter werden der „Jubiläumskea“ und sein Geschwister Nr. 49 die Wilhelma verlassen müssen. Wie ihre 48 Vorgänger werden die beiden dann in einem anderen Zoo oder Vogelpark die Besucher mit ihrem verspielten Verhalten erfreuen und dazu beitragen, die führende Rolle der „gebürtigen Schwaben“ im europäischen Kea-Zuchtprogramm weiter auszubauen.
 

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Natur- und Artenschutz

Die Welt 29.4.2002
Die Welt hat eine Zukunft!
http://www.welt.de/daten/2002/04/27/0427lbw328709.htx
Der Evolutionsforscher Edward O. Wilson schreibt einen offenen Brief an Henry Thoreau. Er erzählt ihm von von Ökosystemen dieser Welt, schildert, wie sehr die Menschheit im zwanzigsten Jahrhundert die Zerstörung ihrer natürlichen Umwelt vorangetrieben hat. Und er fragt, wie sich eine Kultur der Nachhaltigkeit etablieren ließe, die unsere Zukunft und die unseres Planeten sichert. Mehr als ein halbes Jahrhundert müht sich inzwischen Wilson selbst, der Naturvernichtung, die Henry Thoreau schon klar gesehen hatte, Einhalt zu gebieten. Wilson hat als Ameisenforscher angefangen und beschreibt sein Spezialgebiet noch immer so meisterlich, dass ihm von den Jüngeren kein Zweiter gleich kommt. In der ersten Hälfte seiner Ameisenforschung und mittlerweile vor einem Vierteljahrhundert wurde er damit zum Begründer der modernen Soziobiologie. Auf dem "Erdgipfel von Rio 1992" ist es vor allem ihm und dem umweltpolitischen Geschick des damaligen deutschen Umweltministers Klaus Töpfer gelungen, die Staatengemeinschaft der Erde für die Vereinigung der beiden großen Ziele aufnahmebereit zu machen: Erhaltung der Biodiversität und nachhaltige Entwicklung. Sein neues Buch bildet in der schier unglaublichen Zahl und Vielfalt von Büchern, die er geschrieben hat, so etwas wie ein Vermächtnis für die Zukunft und ein Glaubensbekenntnis zum Optimismus. Das Buch enthält, rein mengenmäßig betrachtet, sicherlich mehr Negatives als Positives. Wilsons Optimismus wirkt trotz ausgezeichneter Übersetzung des englischen Originals steif und verhalten; nicht flammend, ansteckend und überzeugend. Aber vielleicht ist dieses Buch deshalb so authentisch, so nachdenklich stimmend und Wege weisend, die er, der große alte Herr des Naturschutzes, nicht mehr begehen können wird. Edward O. Wilson: Die Zukunft des Lebens. Siedler, Berlin. 254 S., 19,90 E.

Landesztg. Lüneburger Heide 30.4.2002
Artenvielfalt pflegen wie Aktiendepots
http://www.landeszeitung.de/start.phtml?m=20&fdat=result&idx=154525
Nicht mal der Komet, der die Saurier auslöschte, tötete so effektiv wie der Mensch. Nie zuvor starben so viele Arten in so kurzer Zeit aus. Wie kann das Artensterben gebremst werden? "Durch Management wie bei Wertpapieren", sagt Dr. Frank Figge (34), wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni Lüneburg. In einer Studie stellt er jetzt sein Konzept vor. Umweltmanagement-Experte Figge sieht in den natürlichen Ressourcen "das weltweit größte Vermögen". Figge räumt ein, dass die ökologisch-ökonomische Wertfestlegung von Arten schwierig ist. Figges Studie - "Biodiversität richtig managen - Effizientes Portfoliomanagement als effektiver Artenschutz" - wurde vom Gerling Versicherungskonzern (Köln) unterstützt. Fondsmanagern leuchteten seine Thesen sofort ein, erfuhr der Autor. Jetzt ist er gespannt, wie Ökologen reagieren. 

Die Welt 27.4.2002
Der Tiger in der Falle
http://www.welt.de/daten/2002/04/28/0428vtr329036.htx
Kenner sagen, von allen Großkatzen sei der Sumatra-Tiger die schönste. Bislang war man davon ausgegangen, dass es sich bei Tigern um eine einzige Spezies handelt, deren Unterarten, der Sibirische, Chinesische, der Indochina-, Bengal- und Sumatra-Tiger, sich genetisch kaum unterscheiden. Untersuchungen an 34 Sumatra-Tigern in zoologischen Gärten ergaben jedoch vor wenigen Jahren, dass diese Tiere sich in drei Gen-Merkmalen von den kontinentalen Tigern wesentlich unterscheiden und somit eine eigene Art darstellen. Als Ursache vermuten die Forscher geologische Vorgänge in der Vergangenheit. Nach der Eiszeit wurde Sumatra durch den Anstieg des Meeresspiegels vom asiatischen Festland getrennt. Die Tiger auf der riesigen Insel waren isoliert, sie konnten sich zu einer eigenen Art entwickeln. Dasselbe Schicksal hatten die Tiger auf Java und Bali. Sie wurden in den vergangenen 60 Jahren vom Menschen ausgerottet.
Die Zahl der noch frei lebenden Tiere wird auf etwa 400 Exemplare geschätzt. In Tiergärten befinden sich weltweit noch etwas mehr als 200 Exemplare des Sumatra-Tigers. An Schutzmaßnahmen fehlt es nicht. Es gibt mehrere und teilweise sehr große Reservate und Nationalparks auf Sumatra mit Schwergewicht auf Tiger-Erhaltung. Der Bevölkerungsdruck wächst beständig. Der 1300 Quadratkilometer große Way Kambas National Park ist ein Beispiel dafür. An seinen Grenzen leben mittlerweile mehr als eine halbe Million Menschen. Die Zahl der Tiger dort beträgt derzeit etwa 20 Exemplare. Sie sind isoliert und werden es bleiben. Zum nahe gelegenen Nationalpark Bukit Barisan Selatan gibt es für diese Tiger keinen Weg mehr. Sie sind zwar geschützt, dennoch sitzen sie in der Falle - auch genetisch. Inzucht ist bei solchen Bedingungen vorprogrammiert.

News 29.4.2002
Malaysia: Geschmuggelte Tiere vor Kochtopf gerettet
http://www.news.ch/detail.asp?ID=110743
Malaysische Fahnder haben 203 seltene Schildkröten, ein Dutzend Python-Schlangen und einige Ameisenbären vor dem Kochtopf bewahrt. Die Tiere seien aus Thailand eingeschmuggelt worden, um in der Küche zu enden. Trotz Artenschutz-Vorschriften gelten in Malaysia viele seltene Wildtiere als Delikatessen.

Ostsee Zeitung 30.4.2002
Seeadler Harald von Windrad schwer verletzt
http://www.ostsee-zeitung.de/po/start_138807.html
Oliver Krone, Wissenschaftler des Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung, untersucht seit Jahren die Todesursachen der großen Raubvögel. „Die meisten Seeadler sterben an Bleivergiftungen, dann kommen Unfälle mit Eisenbahnen und Stromleitungen“. Die Gefahren moderner Windkraftanlagen seien aber unterschätzt worden. „Positiv ist, dass sich der deutsche Wappenvogel immer stärker verbreitet“. Mit 400 Brutpaaren bundesweit habe sich die Zahl in zehn Jahren verdoppelt.

Sächsische Zeitung 1.5.2002
Mit Steigeisen auf die Bäume
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=126979
Der April bedeutete für Winfried und Bodo Plesky richtig viel Arbeit. Gemeinsam streiften Vater und Sohn durch die Wälder der Umgebung, um bedrohte Tierarten zu schützen. Sind es im Herbst die Fledermäuse, müssen im Frühjahr die frisch geschlüpften Vögel registriert werden. Seit mehr als 40 Jahren ist Winfried Plesky mittlerweile für den Naturschutz aktiv. Sein Sohn hat Biologie studiert, danach im Görlitzer Tierpark gearbeitet und ist nun im Staatlichen Naturkundemuseum beschäftigt. 
Damit es den Vögeln in ihrem Revier so gut wie möglich geht, haben die beiden Görlitzer mittlerweile 119 Eulen-Kästen und mehr als 300 Vogelkästen aus Holz gebaut und auch angebracht. Von der Arbeit der beiden Naturliebhaber kann man sich bald ganz konkret ein Bild machen. Auf dem Königshainer Schlossgelände richten sie ein kleines Naturkundemuseum ein. 

Kenya president vows 'drastic measures' to stop deforestation 
http://enn.com/news/wire-stories/2002/05/05012002/ap_47080.asp 

Powerful bird of prey gets a boost in Panama - Harpy eagle
http://enn.com/news/wire-stories/2002/04/04302002/reu_47057.asp 
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15713/story.htm

Game farm diseases threaten wildlife 
http://enn.com/news/enn-stories/2002/04/04302002/s_47014.asp 

Sri Lanka gifts elephants to Japanese children 
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15729/story.htm

Australian freshwater fish as unique as kangaroos
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15707/story.htm
 

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Ausstellungen

FREIBURG Adelhausermuseum Naturkunde und Völkerkunde:
DER REGENWURM
bis 28.7.2002
http://www.ruf.uni-freiburg.de/bildkunst/STADT/ADELHAUSER_N/welcome.html

HEILBRONN Naturhistorisches Museum der Städtischen Museen Heilbronn:
LEBENDE FOSSILIEN Die wahren Oldies auf der Erde
bis 8.9.2002
http://www.museen-heilbronn.de

MÜNCHEN Zoologische Staatssammlung:
NATURSCHÖNHEITEN TAIWANS
bis 8.5.2002
http://www.zsm.mwn.de/

FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum
FARNE
bis 29.9.2002
http://www.fr.ch/mhn

FULDA Vonderau Museum:
BESTECHENDE INSEKTEN - Wildbienen, Honigbienen und Hummeln
bis 9.6.2002

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde am Löwentor:
UR-GEZIEFER Die faszinierende Evolution der Insekten
http://www.naturkundemuseum-bw.de

OLTEN, Naturmuseum 
EINHEIMISCHE REPTILIEN
bis 28.7.2002
http://www.naturmuseum-olten.ch

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
BLÜTENÖKOLOGIE faszinierendes Miteinander von Pflanzen und Tieren
bis 14.7.2002
http://webmuseen.de/dA.html?19058

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
GEHEINMISSE ZWISCHEN BÄUMEN UND GRÄSERN Eine Entdeckungsreise mit der Waldameise
bis 31.5.2002
http://www.pfalzmuseum.de/

DETMOLD Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde
...SO FREI, SO STARK Westfalens Wilde Pferde
bis 31.10.2002
http://www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold/index.htm

EISENSTADT Burgenländisches Landesmuseum: 
LEBENDE SCHLANGEN - Mythologie und Wirklichkeit 
bis 30.6.2002 
http://webmuseen.de/dA.html?18919

EICHSTÄTT Jura-Museum
EULE UND MENSCH
bis 25.8.2002
http://www.Jura-Museum.de

Tiergarten Heidelberg: 
REGENWALD - DAS GRÜNE UNIVERSUM - Die besten Fotografien von 15 internationalen GEO-Fotografen
bis 30.5.2002 
http://www.zoo-heidelberg.de

FRAUENFELD Naturmuseum des Kantons Thurgau: 
LUCHS - JÄGER AUF LEISEN PFOTEN
bis 9.6.2002 
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm
 

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TV-Tipps

Do., 02.05.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Kroatien - Naturparadies  im Mittelmeer
Do., 02.05.2002, 16:00-16:25 3sat, Die Schimpansenwaisen von Ngambe Island
Fr., 03.05.2002, 13:30-14:00 MDR, Utila - ein Überlebender der  Urzeit
Fr., 03.05.2002, 13:30-14:00 SWR, Welt der Tiere: Mit Krokodilen leben lernen
Fr., 03.05.2002, 13:45-14:00 B-alpha, Der Fisch, der eine Robbe war, Der Tierpark des Carl Hagenbeck
Di., 07.05.2002, 21:10-22:10 VOX, stern TV Reportage, Babyboom  im Zoo - Hinter den Kulissen eines Tierparks
Di., 07.05.2002, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co
Fr., 10.05.2002, 13:30-14:00 SWR, Welt der Tiere: Der letzte Panda?
Fr., 10.05.2002, 13:30-14:00 MDR, Marderblues, Die letzten Nerze Europas



Immer Sa, 18:10, TV NRW: Ein Platz für Tiere 
(aus den 60er-80er Jahren mit Prof. B. Grzimek; teilweise mit Zoo-Portraits)


ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
 
Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. 
Für englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an zoo-biology-subscribe@yahoogroups.com und zugleich Bitte um Aufnahme an peter@elvinhow.prestel.co.uk
Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:
Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepage http://www.zoopresseschau.info
Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage http://www.zoo-ag.de

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