Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 108 vom 25. April 2002 
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse
zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
ISSN 1619-6643

Liebe Leser der Zoopresseschau,

zwei Zoos machen diese Woche Schlagzeilen mit großen Plänen: Hagenbeck propagiert seine Sea-World-Pläne und der Leiziger Zoo kündigt ein wahrlich ambitioniertes Festprogramm zu seinem 125-jährigen Bestehen 2003 an. 

Geier- und Kondorwoche. Besonders bemerkenswert ist das Engagement der Adlerwarte Berlebeck bei der Unterstützung von Einrichtungen in Entwicklungsländern. Glückwunsch zur Auszeichnung: Kondore

Letzte Woche verlor der Anglerverband einen Prozeß gegen PETA, in dem er sich gegen den Vorwurf wehren wollte, durch das Propagieren der Tötung von Tieren auch für Kinder zur Verrohung der Gesellschaft beizutragen. Der Verband wollte sich nach nach eigener Aussage nicht vorführen lassen - und hat doch genau das in allen Medien bundesweit erreicht. Übrigens fordert PETA auch die Umbenennung von Orten wie Fischen und Angelbach.

Was Medienarbeit bewirken kann zeigte auch das bislang eher unbeachtete Raubtierpflegertreffen des BdZ: In Dortmund trafen sich am Wochenende mit über 100 Teilnehmern weit mehr Tierpfleger als erwartet, dpa- und Fernsehmeldungen reichten bis ins Ausland und die WDR Lokalzeit berichtete in einem langen Filmbeitrag. Eine verdiente Anerkennung für das Engagement der Organisaoren.

Erstmalig schreibt der Berufsverband der Zootierpfleger BdZ in diesem Jahr einen Preis für das beste Tiergehege aus. Dabei ist weniger an mit großem Aufwand errichtete Anlagen gedacht als an solche mit optimaler Berücksichtigung der Bedürfnisse der Tiere und funktionaler Tierpflege. Der Bewerbungsschluß ist bereits am 1.Mai: "BdZ-Biber" 2002


 
  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Zoos und Tierparks

Freie Presse 24.4.2002
Tierischer Geburtstag - Leipzigs Zoo will sich 2003 einen Namen machen 
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/282789.html
Der Leipziger Zoo will im kommenden Jahr bundesweit auf sich aufmerksam machen. Mit medien- und öffentlichkeitswirksamen Aktionen solle das ganze Jahr über der 125. Geburtstag des Tierparks gefeiert werden, kündigte Zoodirektor Jörg Junhold am Mittwoch in Leipzig an. Geplant seien unter anderem eine große TV-Artenschutzgala mit «attraktivem musikalischem Rahmenprogramm», eine historische Geburtstagsparade durch die Stadt sowie ein «Großer Zooball» mit Prominenten. Einläuten soll das Leipziger Zoo-Jahr ein großes Silvesterspektakel am Völkerschlachtdenkmal, das 2003 seinen 90. Geburtstag feiert. Ein Open-Air-Konzert auf einer Showbühne und ein «tierisches Feuerwerk» werden auf das Jubiläum einstimmen, sagte Junhold. Um Pfingsten herum will der Zoodirektor Leipzig für zwei Wochen in einen «Großstadtdschungel» verwandeln - Straßen nach Tieren benennen, Tierköpfe nachts auf Häuser projizieren und in der City Tierlaute abspielen. Insgesamt werden die Feierlichkeiten nach Einschätzung Junholds rund 1,5 Millionen Euro kosten. Eine Hälfte der Summe will der Zoo selbst beisteuern, für die andere hofft man, Sponsoren zu finden.

Leipziger Volkszeitung 24.4.2002
Zoo-Feier ohne Ende zum 125. Geburtstag
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/96598.html
Ein Riesen-Geburtstagspaket wird gerade im Leipziger Zoo geschnürt: Der Tiergarten feiert 2003 sein 125-jähriges Jubiläum und will das so eindrucksvoll tun, dass ganz Leipzig, ja ganz Deutschland noch lange davon reden sollen. Grundlage des gesamten Jubiläums-Konzepts ist der gestrige Beschluss des Stadtrats, das kommende Jahr in Leipzig zum "Zoojahr" zu erklären.
Silvesterspektakel: Ein "tierisches" Feuerwerk soll den Schriftzug "Zoojahr 2003" an den Leipziger Nachthimmel malen.
Fachtagungen: Der Zoo ist im nächsten Jahr Gastgeber von drei bedeutenden wissenschaftlichen Kongressen. Unter anderem werden im September 500 Teilnehmer zur Tagung der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien erwartet.
TV-Artenschutz-Gala: Im Mai will der Zoo zusammen mit einem nationalen Fernsehsender eine neuartige TV-Gala zu Gunsten des Artenschutzes ins Leben rufen. Die Verwirklichung dieses Projekts sei "zum Greifen nahe", sagte Direktor Jörg Junhold. Gespräche mit Produktionsfirmen und Fernsehsendern liefen derzeit.
Jubiläumstag 9. Juni: Das exakte Datum des 125-jährigen Gründungsjubiläums fällt auf den Pfingstmontag 2003. Dieser Tag soll mit einer Parade von der Innenstadt bis zum Zoo beginnen.
Zoo-Neuheiten: Im Frühjahr 2003 wird die neue Tiger-Taiga eröffnet, die für 2,1 Millionen Euro gebaut wird. Außerdem entsteht ein neuer Wirtschaftshof .

Westline 24.4.2002
Überlebenspartner für bedrohte Arten gesucht
http://www.westline.de
Die Stiftungstafel im Eingangsbereich des Allwetterzoos ist nicht zu übersehen. Ebenso wie gestern in Münster sollen Tafeln dieser Art in etwa 40 weiteren Zoos aufgestellt werden. Sie informieren die Besucher über bedrohte Tierarten und darüber, dass dringend Überlebenspartner für sie gesucht werden. Der Vorsitzende und die Geschäftsführerin der Stiftung Artenschutz Jörg und Christine Adler informierten über Ziele und Erfolge der in ihrer Form bisher einzigartigen Initiative zum weltweiten Biodiversitätsschutz. Die Natur habe keine Lobby, klagt Zoodirektor Jörg Adler: Weltweit werden jährlich Hunderte von Tierarten ausgerottet, weil ihre Lebensräume durch Eingriffe der Menschen bedroht werden, und nur wenige kümmert es. Die vor rund einem Jahr gegründete Stiftung Artenschutz will das ändern. Mit rund 40 Partnern unter den deutschsprachigen Zoos und Tierparks versucht sie, das langfristige Überleben von bedrohten und fast vergessenen Tierarten zu sichern.

Hamburger Abendblatt 18.4.2002
Unternehmensberater analysieren die Wirtschaftlichkeit des Tierparks - Hagenbeck auf dem Prüfstand
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/190402/1419HAGE6.HTM
Die unglückselige Maul- und Klauenseuche ist lange vergessen, das Wetter gut, und so hat Hagenbecks Tierpark allen Grund zur Freude: "Einen so grandiosen Saison-Auftakt hatten wir lange nicht mehr", freut sich Joachim F. Weinlig-Hagenbeck. Will der Tierpark seine Position unter den besten deutschen Zoos halten, muss mittelfristig investiert werden. Eine Aufgabe, die nur mit Hilfe der Stadt zu bewältigen ist. Erstmalig in der Geschichte des Traditionsunternehmens hatte der Senat beschlossen, Hagenbeck mit neun Millionen Mark für ein neues Orang-Utan-Haus zu unterstützen. Voraussetzung: eine Finanzanalyse. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Andersen nimmt zurzeit die Wirtschaftlichkeit des Tierparks unter die Lupe. Hauptsponsor Esso hat gerade eine Tiger-Ausstellung und zusätzlich 12 500 Euro gesponsert. Ein Nepal- und ein Thailand-Tempel werden von privaten Förderern gestiftet. Von Claudia Sewig 

Hamburger Morgenpost 23.4.2002
»Stadt muss in Krisensituationen helfen« - Zoo-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck im Gespräch über Finanzen, Projekte, neue Tiere
http://www.mopo.de/nachrichten/102_5612.html
Joachim F. Weinlig-Hagenbeck: Bei dem hohen Niveau unserer Tierhaltung würden wir auf Dauer ohne Steuergelder untergehen. 2001 hatten wir rund 800 000 Besucher. Mindestens 50 000 haben uns Maul- und Klauenseuche sowie das miese Wetter gekostet. Wir können gerade die täglichen Kosten von 22 000 Euro aufbringen. Die Stadt muss uns in Krisensituationen helfen. Von Firmen kommt fast nichts mehr. Der alte Senat hatte 4,5 Millionen Euro fürs neue Affenhaus zugesagt, die Planungen sind fertig. Das Orang-Utan-Haus wird einen Durchmesser von 30 Metern und ein lichtdurchlässiges Dach haben, dass sich öffnen lässt. Eröffnung soll im Mai 2004 sein. Wir wollen den Haupteingang zur U-Bahn verlegen. Dort entsteht ein 16 Meter hoher Nepal-Tempel. Eröffnung wird im Sommer 2003 sein. Außerdem bauen wir eine Parkpalette. Im Juni/Juli gibt es Nachwuchs bei den Tigern. Außerdem sind die Elefanten Lai-Sing und Shoda schwanger, werden aber erst im Sommer 2003 gebären. Nächstes Jahr wollen wir Löwen züchten. Gern hätten wir wieder Nashörner. Unsere Stiftung hat dafür das Projekt „Nashörner für Hamburg" initiiert. Außer den Dschungel-Nächten mit noch mehr zahmen Tieren und neuer Ara-Flugshow am letzten Mai- und den ersten drei Juni-Sonnabenden planen wir mit der Musikhochschule für den 24. August eine „Romantische Nacht". 

Hamburger Morgenpost 23.4.2002
Hagenbecks Wasserwelt
http://www.mopo.de/nachrichten/102_5610.html
Für Hagenbeck gehts um Alles oder Nichts. Mit einem gigantischen Unterwasser-Park in der HafenCity und einem „Nukleus“ in Stellingen will der Privatzoo den seit Jahren währenden Überlebenskampf für sich entscheiden, der öffentlich geförderten Konkurrenz die lange Nase zeigen. Unter dem Arbeitstitel „Hagenbecks Wasserwelt“ plant Joachim F. Weinlig-Hagenbeck das Großprojekt mit dem amerikanischen Marktführer auf diesem Sektor. Hunderte Meter große Becken, baumhohe Korallenriffs, gierig dreinblickende Piranhas, zähnefletschende Haie – ein Besuch der Seaworld soll für Nervenkitzel stehen. Schon der alte Senat hatte von einem Abenteuer-Aquarium in der HafenCity geträumt. Voriges Jahr meldete Hagenbeck Interesse an, wollte eine abgespeckte Version auf seinem Gelände errichten. „Die Idee ist verworfen, aus Platzgründen. Wir wollen nicht kleckern sondern klotzen“, so Weinlig-Hagenbeck. Ihm kam die Idee des Brückenschlags: „Wir bauen das Ding an der Elbe unter unserem Namen und errichten bei uns die Aufzuchtstation.“ Hagenbeck erhofft sich einen Besucheransturm, die US-Partner würden mit dem Projekt den europäischen Markt erschließen. Direkt am künftigen Haupteingang des Tierparks (neben den Elefanten) soll das Nukleus-Troparium entstehen. „Dort züchten wir Korallen, Fische und Pflanzen für die Wasserwelt am Hafen, bauen ein Team auf“, erklärt der Zoo-Chef. In den Neubau soll die Zooschule einziehen, das Ambiente für Veranstaltungen genutzt werden. „Daneben stelle ich mir ein Hotel vor“, sagt Weinlig-Hagenbeck. In den nächsten fünf Jahren will Hagenbeck die Wasserwelt realisieren. 

Hamburger Morgenpost 24.4.2002 
Senat und Politiker bejubeln Seaworld
http://www.mopo.de/nachrichten/102_5671.html
Hagenbecks Visionen von einem Großaquarium in der HafenCity und einem Aufzucht-Troparium im Tierpark begeistern den Senat. Auch Politiker reagierten euphorisch auf die exklusiv in der MOPO vorgestellten Plänen. „Hagenbeck ist die volle Unterstützung der Koalition-Fraktionen sicher“, sagte Burkhardt Müller-Sönksen (FDP). Statt in Stellingen will Tierpark-Chef Joachim F. Weinlig-Hagenbeck mit einem finanzstarken Partner aus den USA eine begehbare Unterwasserwelt am Hafen errichten. Hagenbeck könne auf politische und planerische Unterstützung setzen. Eine Bezuschussung des kommerziellen Vorhabens komme aber nicht in Frage. 

Frankfurter Rundschau 22.4.2002
Gemütlich wie ein Badezimmer
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181025.htm
Das 40 Jahre alte Menschenaffenhaus des Frankfurter Zoos genügt schon lange nicht mehr den Bestimmungen. In absehbarer Zeit sollte ein Neubau begonnen werden - der von der Stadt angesichts ihrer dramatischen Haushaltslage nunmehr in Frage gestellt ist.  Das alte Haus ist kein zeitgemäßer Raum mehr für die 26 Menschenaffen, obwohl inzwischen die Gorillas eine Art Luxusapartment bezogen haben: eine federnde, dicke Mulch-Schicht bedeckt den Boden, die Metallstangen ihres Geheges sind durch Baumstümpfe und Äste ersetzt worden, statt der Gitter trennt sie eine dicke Panzerglasscheibe von den Besuchern. Sie hatten Glück, weil ihr Gehege vor einigen Jahren sanierungsreif war. Bei den Orang Utans, den Bonobos und dem letzten verbliebenen Schimpansen, Toto, dessen Aussicht auf einen Lebensabend im heimatlichen Afrika durch empörten Medienrummel verhindert worden war und der nun zu lebenslänglich Einzelhaft verdonnert ist, sieht es noch aus wie 1962. Zoodirektor Christian Schmidt hoffte bis zum vergangenen Wochenende, bereits im Juni dieses Jahres den Bau ausschreiben zu können, so dass dann Anfang 2003 konkrete Entwürfe vorliegen sollen. Die Kosten sollten bei etwa 15 Millionen Euro liegen. So viel hat das "Pongoland" im Leipziger Zoo gekostet, laut Schmidt eine von der benötigten Fläche vergleichbare Anlage. Neben der Stadt Frankfurt will er sich auch um andere Investoren bemühen. Dabei denkt er an zwei konkrete Institutionen, die er aber noch nicht nennen will. Schmidt will den Menschenaffen ein Biotop bieten, in dem sie sich fühlen können wie im Kongo. Sie sollen eine große Außenanlagen erhalten, und die Besucher sollen über mehrere Ebenen gehen können, damit sie auch die Orang-Utans beobachten können, deren Gehege höher gebaut werden soll als die anderen, da sich die Orang-Utans oft in Baumwipfeln aufhalten. Nach der Meinung des Cheftierpflegers Carsten Knott sollten die Außenanlagen ungefähr genauso groß sein wie die Innenanlagen, da sich die Tiere im Winter eh nicht draußen aufhalten. Ein weiteres Problem sieht Knott während der Bauarbeiten auftreten, da das neue Menschenaffenhaus zwar an der Zoomauer stehen soll, aber durch den Bau würden die Gorillas wahrscheinlich für mehrere Jahre keine Außenanlage zur Verfügung haben. Knott ist dafür, sich auch von den Orang-Utans zu trennen und sich allein auf die Gorillas und die Bonobos zu konzentrieren, ihnen einen geeigneten Lebensraum zu bieten. 

Höchster Kreisblatt 22.4.2002
Zoo, Bäder: Wo die Preise klettern
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article&_id=389128
Gerade erst hat der Frankfurter Zoo starke Besucherzuwächse gemeldet: Im März wurden 122 Prozent mehr Gäste gezählt als im Vorjahresmonat. Trotzdem gerät der Tiergarten in den Strudel der Spardiskussion. Die Reformkommission des Magistrats überlegt, den im bundesweiten Vergleich sehr hohen städtischen Zuschuss in Höhe von rund 10 Millionen Euro in den nächsten Jahren zu halbieren. In der Folge müsste wohl die Zahl der 568 Tierarten reduziert werden, und auch das geplante neue Affenhaus stünde möglicherweise zur Disposition. Zunächst aber sollen durch eine Erhöhung der Eintrittspreise zusätzlich 500000 Euro pro Jahr in die Kasse kommen. Wenn die Stadtverordneten zustimmen, wird der Eintritt für Erwachsene um 27 Prozent angehoben. Erwachsene zahlen künftig 5 Euro.

Berliner Kurier 22.4.2002
Wittenberges Super-Plan: Europas größtes Aquarium
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/brandenburg/.html/artik1.html
In Form einer liegenden Pyramide (25 Meter hoch) wollen fünf Gesellschafter eines der größten Aquarien der Welt bauen. Damit wollen sie jährlich über 400000 Besucher ans Ufer der Elbe locken. Farbenfrohe Salzwasserfische und bis zu drei Meter lange Haie - im "Aquadrom Wittenberge" sollen sie genauso eine Heimat finden wie Zander, Lachs, Stör und Aal. "Der Besucher geht zuerst entlang von Flusslandschaften", sagt Biologe Neuschulz, der gleichzeitig das Biosphärenreservat Elbtalaue leitet. "Diese münden ins Meer, wo wir wunderschöne Korallenriffe wie im Golf von Mexiko entstehen lassen." Für das Projekt will Neuschulz insgesamt rund 18 Mio Euro investieren. "Der Süßwasser-Bereich bildet bei uns den Schwerpunkt, hier stoßen wir in eine Marktlücke." Derzeit sucht Neuschulz nach Investoren.

Salzburger Nachrichten 19.4.2002
Heim für Versuchstiere
http://www.salzburg.com/sn/02/04/19/artikel/257203.html
44 Schimpansen und 80 Primaten (Paviane, Makaken, Krallenäffchen) erhalten in einem neugebauten Affenhaus im Safaripark im niederösterreichischen Gänserndorf eine neue Heimat. Die Tiere haben allesamt eine anstrengende Karriere in der Impfstoffforschung hinter sich und werden nun in Pension geschickt. Daher wird das Projekt mit der Bezeichnung "HopE" (Home of Primate Europe) vom Pharmakonzern Baxter finanziert. Das 2500 qm große Affenhaus und 6,5 Hektar große Gehege sollen ab 2003 für Besucher zugänglich sein. Gesamtkosten : fast sechs Millionen Euro. Derzeit wird an einem Konzept gearbeitet, damit Besucher die riesige Anlage auch zu Fuß abwandern können. Wichtiger Bestandteil wird die wissenschaftliche Betreuung sein. Besucher sollen sich auch als Verhaltensforscher versuchen dürfen. Signe Preuschoft, wissenschaftliche Leiterin des Projektes hofft, die Primaten in größeren Gruppen zusammenführen zu können. Die Betreiber sehen das Projekt nach der Einführung der Raubkatzenauffangstation und der Elefantenstation "Jumbo - Home of the Grey" als dritten wichtigen Schritt in Richtung des neuen Tierpark-Konzeptes.

Kölner Stadt-Anzeiger 19.4.2002
Quallen - Schöne Unbekannte des Meeres

Das Monterey Bay Aquarium südlich von San Francisco hat den Quallen jetzt eine neue Ausstellung gewidmet, in der sie als „lebende Kunstwerke“ präsentiert werden. Die Quallen zählen bei den Besuchern zu den absoluten Favoriten, sagt die Projektentwicklerin Jaci Tomulonis: „Die Leute sagten uns immer wieder, dass sie gern auf eine ästhetische Weise mit den Quallen einfach zusammen sein möchten“ In einem Tank mit hellblauen Glasmurmeln machen tiefblaue Catostylos-Quallen stakkatomäßige Schwimmschübe. Zeichnungen des deutschen Biologen Ernst Haeckel führen die Symmetrie der Quallen vor. In einem mit Spiegeln vergrößerten Glas-Tunnel umschwärmen Hunderte von weiß-rosa schimmernden Ohrenquallen den Besucher. Techno-Rhythmen untermalen Fotos von Lutschern in Popfarben des Künstlers Matt Gray. Zentimeter bis metergroße Quallen zieren Wassertanks in antiken Bilderrahmen und dramatischen Farbschattierungen. Es ist das erste Mal, dass das Monterey Bay Aquarium Tiere nicht in ihrer natürlichen Umgebung zeigt. Ein Ziel des Teams ist es, sicherzustellen, dass alle Quallenarten züchten können.

Frankfurter Rundschau 18.4.2002
Mit dem Tierpfleger beim Molukken-Kakadu
http://www.fr-aktuell.de/fr/0408/t0408007.htm
Nicht nur bunt gefiederte Vertreter 100 verschiedener Vogelarten sind im Vogelpark Herborn-Uckersdorf zu besichtigen. Der Park soll auch als regionales Naturschutz-Informationszentrum dienen. "Bei uns leben etwa 400 Vögel aus 100 verschiedenen Arten aus der ganzen Welt. Wir wollen nicht einfach Tiere ausstellen, sondern für den Naturschutz sensibilisieren", sagt Zoologe Wolfgang Rades, der neun Jahre das Artenschutzzentrum des Nabu in Leiferde geleitet hat. Dazu gehörten zum Beispiel Informationen, welche Vögel sich für die Haustierhaltung eignen. Bereits 1981 sei ein Weißstorch-Auswilderungsprojekt gestartet worden. Der Park beteilige sich zudem an Erhaltungszuchtprogrammen für gefährdete Vogelarten. Gemäß dem Slogan "Global denken, lokal handeln", will Tierschützer Rades den Besuchern auch umfangreiche Hintergrundinformation über die Situation bedrohter Tierarten an die Hand geben: "Nicht moralinsauer, sondern Umweltbildung durch Begeisterung" sei die Uckersdorfer Strategie.

Kölnische Rundschau 22.4.2002
Wildgehege-Besitzerin stellte ihr Konzept vor
http://www.rundschau-online.de/euskirchen/2587103.html
Von der Gehegeleitung wurde der kleine Bär in Hellenthal "Duke" getauft, aber er wird wohl "Balu" heißen, damit er besser ins Tierreich des Geheges passt. Mit den neuen Gehegebesitzern Wolfgang und Marie-Theres Fischer werden neue Ideen umgesetzt. Das Raubtierinformationszentrum, in dem Stofftiere gezeigt wurden, ist durch den Kinderzoo ersetzt worden. Zu Hängebauchschweinen, Kaninchen, Meerschweinchen und Ziegen werden sich bald zwei Wollschweine gesellen. Geplant ist eine Wellensittich-Voliere mit Zebrafinken und Wachteln, ein Terrarium mit Molchen, Fröschen und Schlangen und ein Aquarium mit heimischen Fischarten. Marie-Theres Fischer möchte Kindergeburtstage ausrichten und Brautpaaren die Heirat im Gehege ermöglichen. Hierzu sollen die Trauringe von Falken "eingeflogen" werden. Außerdem will sie Indianerfeste, historische Märkte, Oldtimer-Treffen und Hunnenlager veranstalten. Außerhalb des Geheges soll ein wöchentlicher Tiermarkt stattfinden.

Nordkurier 23.4.2002
Ausschuss soll Tierpark retten CDU-Fraktion stellt Antrag
http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/tierpark/tierpark.html
Mit der Bildung eines Sonderausschusses Tierpark soll die Burg Stargarder Einrichtung gerettet werden. Seit Jahren werde die gemeinnützige Einrichtung durch Kürzungen gebeutelt, der Landkreis habe seine Zuwendungen gegen Null gefahren, für dieses Jahr hat die Stadt Neubrandburg eine erhebliche Mittelkürzung beschlossen. Als Lösungsmöglichkeit wird die Gründung einer privatrechtlichen Gesellschaft angesehen.

Oberösterreichische Nachrichten 19.4.2002
Zukunft des Wildparks durch Kündigung nicht gefährdet
http://www.oon.at/nachrichten/lokal.asp?id=281315
Hohe Wellen schlägt ein Streit zwischen Wildpark Altenfelden und Falkner Michael Geiger. Wildpark-Chef Hermann Laher sieht sich in seiner Meinung bestätigt, Geiger zu kündigen. "Jahrelang habe ich Herrn Geiger verwarnt, dass er keine Besucher anschreien oder sie aus dem Park schmeißen soll", sagt Laher. "Dazu kommt, dass bei den Greifvogelschauen am Schluss nur noch zwei, drei Vögel gezeigt worden sind.". Wer für die Schau mehr bezahlt, habe das Recht darauf, eine vollständige Schau sehen zu können.
Trotz dieses Disputs wird der Wildpark Altenfelden in wenigen Wochen mit einer neuen alten Attraktion aufwarten: "Kommt die Genehmigung aus Wien, haben wir bald wieder afrikanische Geparde bei uns". Eine Greifvogelschau werde es in den nächsten Jahren aber keine mehr geben, "bisher hatten wir mit den Falknern nur Probleme".

Neues Volksblatt 24.4.2002 
Der Wildpark Altenfelden kommt nicht zur Ruhe
http://www.volksblatt.at/97NV_734021.stm
Nach den Streitereien um den Falkner ist nun bekannt geworden, dass das Gepardenpaar Cipot und Mischa von Unbekannten mit Pflanzenschutzmitteln vergiftet wurde. Sie waren der Stolz von Wildpark-Besitzer Hermann Lahner und die Lieblinge der Besucher: Cipot und Mischa, das sechsjährige Gepardenpärchen.
Als ob die Aufregung um die beiden vergifteten Tiere nicht schon reichen würde, muss sich der Besitzer des Wildparkes nun auch noch mit seinem seit 1996 beschäftigten Falkner herumstreiten: „Es gab ständig Beschwerden von den Gästen über ihn. Er hat Kinder verjagt, das Fotografieren verboten oder die Vorführung einfach abgekürzt. Deshalb habe ich ihn entlassen!“  - Falkner entlassen - Der Falkner jedoch pocht auf seinen bis 2006 laufenden Vertrag und will seine Flugschau weiter präsentieren. „Wenn es ihm Spaß macht, aber er bekommt dafür sicher kein Geld von mir“, betont Lahner. 

Dresdner Neueste Nachrichten 19.4.2002
Wildpark und Zoo wollen kooperieren
http://www.dnn.de/regional/24907.html
Noch gehört Tschechien nicht zur Europäischen Union, aber die grenzüberschreitende Zusammenarbeit funktioniert. Wie zwischen dem Wildpark Osterzgebirge und dem Zoopark im böhmischen Chomutov. Vertreter des Wildparks und Zooparkdirektor Dr. Premysl Rabas unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung. "Die partnerschaftliche Kooperation bezieht sich insbesondere auf die Präsentation und ortsgerechte Haltung von Wildtieren des sächsisch-böhmischen Erzgebirges in Gegenwart und Vergangenheit", heißt es.
Die Partner wollen jährlich ihre Erfahrungen in der Zucht und Pflege sowie der Auswilderung der Tiere austauschen sowie regelmäßig fachspezifische Vorträge erarbeiten. Diese Treffen sollen immer abwechselnd im Wildpark beziehungsweise in Zoo Chomutov stattfinden. . Geplant sind Sommerökolager sowohl auf deutscher als auch auf tschechischer Seite. Dafür ist die Errichtung eines Campingplatzes im Wildpark Osterzgebirge vorgesehen.

Saarbrücker Zeitung 19.4.2002
Besucherzahlen stagnieren - Zoo braucht noch mehr Zuschüsse
http://www.sz-newsline.de/sta/GFJ6NBBU_1.php3
Der Saarbrücker Zoo hat Finanzprobleme. Die Zuschüsse von rund zweieinhalb Millionen Euro reichen nicht. Weshalb kostet der Saarbrücker Zoo so viel?  Zumal es - wie ein Vergleich mit dem Neunkircher Zoo zeigt - offensichtlich auch anders geht. Nach Informationen des Neunkircher Zoodirektors Norbert Fritsch bezuschusst die Stadt Neunkirchen den Zoos mit 500.000 bis 750.000 Euro.  Der Vergleich zwischen den beiden saarländischen Zoos hinkt insofern, als ihre Organisationsstrukturen völlig verschieden sind: Der Neunkircher Zoo ist eine gemeinnützige GmbH. Der Saarbrücker Zoo hingegen wird als städtischer Eigenbetrieb geführt. Während der Neunkircher Zoo wie eine Firma arbeitet, die bemüht ist, Kunden, Sponsoren und Förderer "bei der Stange" zu halten, stößt der Führungsstil im Saarbrücker Zoo auf herbe Kritik. "Hauptstörenfried" ist hierbei der 1972 gegründete Förderverein "Freunde des Saarbrücker Zoos", der immer wieder Zooleiter Vaclav Ceska kritisiert.


Lippische Landes-Zeitung 21.4.2002
Adlerwarte rettet Andenkondor
http://www.lz-online.de/news/lokal/kr/LZ_20020421_2253647.html
Die Adlerwarte Berlebeck erregt bundesweit Aufsehen. Für ihre herausragenden Bemühungen um den Natur- und Artenschutz im südamerikanischen Ecuador können Adlerwarte-Chef Hans-Hermann Weiß und Falkner Klaus Hansen am kommenden Freitag in Berlin eine besondere Auszeichnung entgegennehmen. Sie erhalten einen von nur fünf Preisen des Wettbewerbs "Global vernetzt - lokal aktiv". Die Detmolder konnten sich mit ihrem Projekt, das nunmehr gewissermaßen offiziell als beispielhaft für Entwicklungspartnerschaften im Rahmen der Lokalen Agenda 21 gilt, unter insgesamt 72 Mitbewerbern aus ganz Deutschland behaupten. Zur Belohnung gibt es nun 2000 Euro, die je zur Hälfte für die Aufzuchtstationen in Ecuador und Berlebeck verwendet werden sollen. Die Detmolder entwickelten nicht nur das Konzept für den "Parque Condor", einen neuen Greifvogelpark, der gegenwärtig auf einem 8 Hektar großen Gelände bei Otavalo entsteht, 150 Kilometer von der ecuadorianischen Hauptstadt Quito entfernt, sondern helfen auch bei der Einrichtung von Volieren, Fragen der tierärztlichen Betreuung und dem Aufbau eines Flugprogramms. Dies ist nicht die erste internationale Initiative der Adlerwarte. Schon 1995 halfen deren Mitarbeiter bei der Realisierung eines ähnlichen Projektes in Kenia. Und demnächst soll es sogar nach Indien gehen.

Salzburger Nachrichten 23.4.2002
GEIER
http://www.salzburg.com/sn/02/04/23/artikel/258070.html
Die weltgrößte begehbare Greifvogelfreifluganlage wurde am Wochenende im Zoologischen Garten Schmiding bei Wels der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein ganzes Tal wurde mit einem Netz überspannt und so ein bis zu 15 Meter hoher natürlicher Lebensraum mit einer Fläche von 70 mal 30 Metern geschaffen. Mönchs-, Gänse-, Wollkopf-, Ohren- und Kappengeier mit einer Flügelspannweite bis zu drei Metern zeigen in diesem Freiflug-Gehege ebenso ihre Flugkünste wie zahlreiche andere Greifvögel.

Giessener Anzeiger 22.4.2002
Gänsegeier gehören zu den Attraktionen
http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=386129
Die Gänsegeier Ernie und Bert zählen zu den Attraktionen des Wildparks Edersee.Seit 32 Jahren besteht der 80 Hektar große Park mit dem Panorama-Blick auf Edersee, Staumauer und Schloss Waldeck, der von der hessischen Landesforstverwaltung getragen wird. Mit 150000 Gästen pro Jahr hat er sich zu einem Besuchermagneten am blauen Auge Hessens entwickelt. Gezeigt werden fast nur Wildarten, die in der Region heimisch sind oder es früher einmal waren. Großen Anklang findet die Greifvogelwarte des , die seit fünf Jahren besteht.

Die Welt 22.4.2002
Erfolgreiche Auswilderung von bedrohten Kondor-Arten
http://www.welt.de/daten/2002/04/22/0422vtr327662.htx
Naturschützer in den USA haben in den vergangenen Jahren fast 40 Andenkondore in Gefangenschaft aufgezogen und in Kolumbien und Venezuela wieder ausgewildert. Die dabei gewonnenen Erfahrungen werden genutzt, um einen nahen Verwandten des Andenkondors, den kalifornischen Kondor, vor dem Aussterben zu retten. Ein kalifornisches Kondorpärchen, das bereits Mitte der neunziger Jahre in der freien Wildbahn ausgesetzt wurde, hat jetzt ein Küken ausgebrütet. Das Verhalten der im Zoo von San Diego aufgewachsenen Eltern sei vorbildlich.

news aktuell 19.4.2002
Raubtierseminar im Dortmunder Zoo
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=341527
Wie Pfleger lernen, Löwen und Tiger zu beaufsichtigen ... 

Tagblatt 23.4.2002
Haiwochen: Schulklassen gesucht
http://wwwx.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=633468
Wie das Sea Life Konstanz berichtete, wird das Unterrichtsprojekt «Haiwochen im Schulhaus» auch in diesem Jahr wieder durchgeführt. Es umfasst die Betreuung von Katzenhai-Eiern bis zum Schlüpfen der kleinen Babys. Der Schulklasse wird die komplette Aquarium-Ausrüstung vom Sea Life Konstanz zur Verfügung gestellt. Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe, regelmässig die Wassertemperatur zu messen sowie das Wachstum der kleinen Haie zu beobachten. Sobald ein Baby geschlüpft ist, informiert die Klasse das Sea Life. Ein Mitarbeiter holt die Tiere dann ab.

Main Rheiner 22.4.2002
Ein Krankenhaus einzig für Vögel
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=678129
Ein Krankenhaus für Vögel. Das ist die Auffangstation der Stadt und des Naturschutzbundes NABU im Gonsenheimer Wildpark, die jetzt offiziell eröffnet ist. Seit mehr als zwei Jahren wurden in einer Pilotphase kranke, verletzte und hilflose Vögel aufgenommen, untersucht und behandelt. Auf 120 Quadratmetern befinden sich sechs Gehege, die unterteilt werden können, ein Untersuchungsraum und ein Wärmeraum, wo auch im Winter Vögel gepflegt werden können. Der NABU übernimmt die Fachberatung.

Augsburger Allgemeine 22.4.2002
Nur noch zwei Wolfswelpen in Freiheit - ein Ausreißer eingefangen
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1019361909973
Für einen der drei entlaufenen Wolfswelpen aus dem Nationalpark Bayerischer Wald ist der Ausflug am Wochenende zu Ende gegangen. Es sei am späten Samstagnachmittag gelungen, eines der Tiere mit einem Pfeil aus einem Blasrohr zu betäuben und zurück ins Gehege zu bringen.

Münchener Merkur 22.4.2002
Wolfsjagd: Erstes Tier eingefangen
http://www2.merkur-online.de/magazin/magazin3.cfm?idnr=67153
Eine Woche nach dem Ausbruch von drei Jungwölfen aus dem Nationalpark Bayerischer Wald ist eines der Tiere wieder eingefangen worden. Um die anderen beiden Wölfe einzufangen, soll nun eine Narkosepistole mit Infrarot-Kamera eingesetzt werden. Hierfür sei am Sonntag eigens ein Team aus der Schweiz angereist. Die Pistole wird über einen Monitor gesteuert, der bis zu 200 Meter entfernt sein kann. In den vergangenen Nächten sei immer mindestens ein Welpe in das geöffnete Gelände gegangen, um sich von dort Futter zu nehmen. Versuche, die Tiere dabei einzufangen, waren fehl geschlagen.

Fränkischer Tag 22.4.2002
Wölfe besuchen ihren Bruder
http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?news/bayern/006-by-c9569.txt
Bei ihrem ersten Einsatz im Nationalpark Bayerischer Wald haben Schweizer Experten mit einer Spezial-Narkosepistole die beiden entlaufenen Wölfe nicht einfangen können. Die beiden Wölfe haben Kontakt zu ihrem inzwischen gefangenen Artgenossen aufgenommen. Die freien Wölfe hätten sich dem Gehege genähert, in dem ihr Bruder eingesperrt ist. Die Nationalparkverwaltung will weiterhin am Tag Patrouillen mit Blasrohren und Narkosegewehren einsetzen. Nachts sollten die Schweizer mit ihrer ferngesteuerten High-Tech-Pistole Posten beziehen. Diese Narkosewaffe wird per Kamera überwacht und ferngesteuert abgefeuert.

Sie werden hiermit aufgefordert den unten angeführten Artikel, für den sich die Salzburger Rundschau bereits entschuldigt hat und den die Zeitung aufgrund der falschen und verunglimpfenden Darstellung schon letztes Jahr aus ihrer eigenen Webseite löschen musste, ebenfalls unverzüglich und vollständig von Ihrer website, evtl. mirror-sites sowe den searchengine-cages zu entfernen und uns dies bis zum 08. Mai 2003 als erfolgt zu bestätigen. Dr. E. Haferbeck ECOTERRA Intl.
Salzburger Nachrichten 24.4.2002

Abus Geburtstag
http://www.salzburg.com/sn/02/04/24/artikel/258357.html
ZENSIERT

Esslinger Zeitung 23.4.2002
Abschied von "Kumbuka" und " Iringa"
http://www.ez-online.de/lokal/aktuelles/esslingen/index.cfm?documentid=935783876
Die Gorillakinder "Kumbuka" und "Iringa" hatten seit 1998 die behütete Atmosphäre im Jungtier-Aufzuchthaus der Wilhelma genossen. Beide Gorillas reisten vor einigen Tagen mit ihrer vertrauten Pflegerin Beatrix Jarczewski nach Frankreich in den Zoo von La Boissière du Doré. Nach Beschluss der EEP wird "Kumbuka" zunächst dort bleiben, er ist dort Mitglied einer Junggesellengruppe. Für "Iringa" hingegen ist Frankreich nur Zwischenstation: Sie soll noch in diesem Jahr Anschluss an die Gorillafamilie in Budapest bekommen. Damit stehen im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma beide Gehege den fünf jüngeren Gorillas zur Verfügung.

Sächsische Zeitung 19.4.2002
Die Rentner aus dem Zoo
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=125358
Altersheim Dresdner Zoo. Nesia ist der zweitälteste Schabrackentapir in Deutschland. Seit 1979 ist sie schon auf der Welt. Sie kann leider nur noch sehr schlecht laufen und ist wahrscheinlich blind. Das 200 Kilo schwere Leistenkrokodil Max lebt schon 45 Jahre im Zoo und ist mit seiner Größe von 4.50 Metern eines der größten Deutschlands. Mit 36 Jahren ist Puppe, die schwarze Klammeräffin, für ihre Tierart uralt. Schöpfi hat Probleme mit Pigmentflecken. Dass die alte Elefantendame, die seit 42 Jahren die Besucher anzieht, dennoch sehr zäh ist, bewies sie 1992. Damals überlebte nur Schöpfi die Elefantenpocken, während die anderen drei Elefanten verendeten. Nordkurier 19.4.2002

Main Rheiner 22.4.2002
Von Mammut- und Parfümbäumen
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=677927
„Was der Zoo für Tiere darstellt, ist ein Arboretum für Bäume", erklärte die Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Adelheid von Faber-Castell anlässlich der Einweihung dieser Besonderheit der Fasanerie. Die SDW hatte das Arboretum initiiert, um den Blick der Besucher für den außergewöhnlichen Baumbestand der Fasanerie zu schärfen und sie auch über den Pflanzenbestand zu informieren. Zu diesem Zweck wurden spezielle Exemplare mit Erläuterungstafeln ausgestattet, die Namen und geographische Daten enthalten.

Sächsische Zeitung 24.4.2002 
Zwergseebären statt Seelöwen 
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=126254
Eine im Bau befindliche Robben-Anlage in Augenschein zu nehmen, darauf brauchen Besucher des Hoyerswerdaer Zoos wohl nicht mehr allzu lange warten. Zoo-Direktor Dr. Werner Jorga und Tiergarten-Vereinschef Thomas Gröbe starteten nämlich zu einer Zwei-Tages-Tour, die sie in die Zoos von Frankfurt/Main und Berlin führte. Für die Robben-Anlage in Hoyerswerda, deren Realisierung ja nun ernsthaft in Angriff genommen wird, werden mittlerweile Zwergseebären favorisiert. Von der Anschaffung Kalifornischer Seelöwen habe man Abstand genommen - aus Lärmschutzgründen! 

Thüringer Allgemeine 25.4.2002 
Zoo: Schnee-Eulen sind die neuen Bison-Nachbarn
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=235153
Noch ein wenig fremd fühlt sich das Schneeeulen-Pärchen in seiner neuen Volière neben der Bisonanlage. Diese Anlage hat der Zooparkverein mit 8700 Euro finanziert. Nach dem Vorbild einer solchen Volière im Zoo von Rotterdam werden die Tiere nicht mehr hinter Gittern gehalten, vielmehr umspannen ein Kunststoffnetz und ein Wildgatterdrahtgeflecht die 130 Quadratmeter umfassende Grundfläche bis in eine Höhe von drei bis vier Metern.

Thüringische Landeszeitung 24.4.2002 
Warten auf flauschige Babys
http://www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?id=234844

Ostsee Zeitung 25.4.2002 
Zwei Uhus gehen beim Falkner in die Lehre
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_430329.html
Marlow. Nach gut vier Wochen in der Babystation des Vogelparks Marlow ist es für Uhu-Nachwuchs Ulli und Ulla Zeit, ausgebildet zu werden. Der Uhu ist nicht nur in der Greifvogelshow eine Attraktion, sondern auch als Gastgeber der „Mondscheintour“. Von April bis September haben die Gäste in diesem Jahr erstmals Gelegenheit, den Park zu einem abendlichen Rundgang nach der Schließzeit zu besuchen.So wird die Abendstimmung in einer Kolonie afrikanischer Waldrapps erlebbar oder ein Besuch der Störche bei untergehender Sonne.

Ostsee Zeitung 25.4.2002 
Im Cabrio-Bus von der City in den Park
http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112755_430359.html
Wismar. Am Sonnabend öffnet die Landesgartenschau ihre Tore. „Mit einem Feuerwerk aus Farben, Formen und Düften sollen die Besucher empfangen werden. Wir sind stolz, ein Beispiel gelungener Landschafts- und Gartenarchitektur präsentieren zu können“, sagte Bürgermeisterin Rosemarie Wilcken.

Ostsee Zeitung 25.4.2002 
Blaues Band durchs Blumenparadies
http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_138485.html
Ein blaues Band schlängelt sich durch das 42 Hektar weite Gelände. Der mit buntem Split eingefärbte Hauptweg führt die Besucher zu den Attraktionen. Zunächst in den Paradiesgarten, das Herzstück der Gartenschau. Von weitem schon grüßt der 37 Meter hohe Aussichtsturm. Von hier aus ist die Wismarer Landesgartenschau, eine von acht 2002 in Deutschland, gut zu übersehen. „Das Konzept ist erläuterungsbedürftig, sonst entsteht der Eindruck, hier ist wenig los. Zuviel Freiflächen.“ Doch genau das habe der nach einer bundesweiten Ausschreibung gesuchte Planer gewollt. „Weil diese hügelige Endmoränenlandschaft so schön ist, sollte sie selbst der Hauptakteur bleiben. Nicht der Mensch, der sie verändert“. Durch den Tierpark führt der Gartenschau-Rundweg zurück zum Haus des Gastes am Eingang.

Tagblatt 25.4.2002 
Pflege mit Herz und Seele
http://wwwx.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=634193
Kreuzlingen. Das Anliegen der Tierparkvereinigung und ihrer engagierten Präsidentin Helene Eisenhut ist, den Tieren gute Bedingungen, die notwendige Pflege und Aufmerksamkeit sowie artgerechtes Futter zu bieten. Davon konnten sich hunderte von Tierparkbesuchern und ihre Kinder am Tag der offenen Gehege überzeugen.

Kieler Nachrichten 25.4.2002 
Erstes Wildpferdfohlen getauft
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-dh-Pferd_TXT.htm
Flensburg. Das erste Wildpferdfohlen Schleswig-Holsteins heißt "Kleiner Onkel" und hat einen prominenten Paten: Umweltminister Klaus Müller. Fünf Konik-Wildpferde waren am 6. März auf dem 280 Hektar großen ehemaligen Truppenübungsgelände ausgewildert worden. Das Gebiet gehört der Stiftung Naturschutz und wird vom Verein Bunde Wischen betreut. Die Koniks stammen aus der Zucht des Haustierparks Warder.

Frankfurter Rundschau 25.4.2002 
Streichelzoo beherbergt nun das Lama "Puschel"
http://www.fr-aktuell.de/fr/0406/t0406085.htm
Das Alpaka "Puschel" gehört zu den neuen Attraktionen des Kobelt-Zoos, Schwanheim

TAZ 24.4.2002 
Tier-Quäler
http://www.taz.de/pt/2002/04/25/a0286.nf/text
Knapp ein Jahr nach den Tierquälereien im Vogelpark Raisdorf hat vor dem Kieler Jugendschöffengericht der Prozess gegen drei Heranwachsende begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, Tauben und Nymphensittiche auf bestialische Weise zu Tode gequält zu haben.

Hamburger Morgenpost 24.4.2002
Feuerwehr fängt ausgebüxten Pelikan »Pelle« ein
http://www.mopo.de/nachrichten/102_5690.html
Pelikan „Pelle“ ist in Hamburg aus Hagenbecks Tierpark zu einem Stadtausflug ausgerissen. Wie die Feuerwehr heute mitteilte, war der unternehmungslustige Vogel am Dienstagabend aus dem Zoo geflattert und über die Straßen im Stadtteil Stellingen gewatschelt. Mehrere Beamte drängten „Pelle“ schließlich in eine Ecke, fingen den Pelikan wieder ein und brachten ihn zurück.

Schaumburger Zeitung 24.4.2002
„Gustav“ und „Elli“ stärken ihre Nerven für den „Rosenkavalier“

Olav und Birgit Wahle arbeiten schon seit vielen Jahren mit der Hamburger Staatsoper zusammen und trainieren außerdem fast jedes gewünschte Tier für Auftritte in Film- und Fernsehen. In diesen Tagen finden die ersten „Proben mit Schweinchen“ statt. Ein Fünf-Jahres-Vertrag wurde mit dem Kalletaler Tierparkleiter Dr. Dirk Neumann geschlossen, dem die Schweine immer noch gehören und zu dem sie auch zurückkehren werden, wenn die Opernsaison vorbei ist. 

Schweriner Volkszeitung 19.4.21002
Hoffen auf Nachwuchs bei Sibirischen Tigern 
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/19.04.02/tiger/tiger.html
Schwerin: Insbesondere bei dieser im Fernen Osten vom Aussterben bedrohten größten Tiger-Unterart, dem Sibirischen Tiger, wäre Nachwuchs aus dem Schweriner Zo wichtig. 

Nordkurier 19.4.2002 
Familien-Freitag im Tierpark
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/e___/e.html
Familien-Freitag heißt das Motto erstmals in diesem Jahr am 26. April im Ueckermünder Tierpark. Gerade jetzt können in vielen Gehegen Jungtiere beobachtet werden. Darüber hinaus werden öffentliche Schaufütterungen geboten und Tierpfleger erzählen über ihre Schützlinge. Außerdem gibt es ein Quiz zum Thema "Afrikanische Tiere", bei dem Preise winken.

Märkische Allgemeine 19.4.2002
Alle lieben Pierrot
http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?loc=2_5_1&id=40500&weiter=500
Gerhard Hollmann kann sich gar nicht satt sehen an Pierrot. Zu welcher Rasse der beeindruckend einherstolzierende Hahn gehört, kann der Chef des Lindower Vogelparks nicht sagen. Ein Geschenk aus Lindows Partnerstadt Harfleur. Ziemlich genau 230 Gefiedertiere hat der Lindower in seinen Volieren versammelt. 32 Rassen kommen da zusammen, von der Japanischen Laufente bis zum Wellensittich. 

Frankfurter Neue Presse 19.4.2002
Die Wüste bringt Leben ins Museum

Am 28. April wird im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt eine Ausstellung mit dem schlichten Titel «Wüste» eröffnet. 15 Tonnen Sand haben die Ausstellungsmacher aus Tunesien angekarrt und zu den typischen Wellenlinien geformt. Darauf verstreut sorgen Steine, trockene Pflanzen und Tiere als Blickfang. Die meisten Tiere kommen aus der eigenen Präparation, einige sind auch ausgeliehen, weil es kaum noch lebende Exemplare gibt. Die Mhorrgazelle etwa stammt aus dem Frankfurter Zoo, der Schakal aus Bremen. Der Clou an der Szene ist, dass sie sich im unteren Geschoss fortsetzt. Der abgehängte Raum ist dunkel; in den erleuchteten Terrarien an den Seiten werden Schlangen, Springmäuse oder Warane gezeigt teils ausgestopft, teils lebendig.

Kreis Anzeiger 23.4.2002
„Power-Ochsen“ aus der Urzeit, rülpsende Hirsche, beißende Esel
http://www.kreis-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=387185
Beinahe könnte man sich auf dem Areal verlaufen, wäre da nicht die vorbildliche Beschilderung. Über 15 Kilometer Wanderwege führen im Wildpark „Alte Fasanerie“ bei Hanau zu weitgehend naturnahen Gehegen, in denen 35 Tierarten leben.

Ostsee Zeitung 24.4.2002
Ausstellung hilft dem Zoo
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_429976.html
Mit einer Tombola greift der Reise- und Trekkingausrüster „Nordcamp“ dem Rostocker Zoo beim geplanten Bau einer neuen Fischotteranlage unter die Arme. Unter dem Motto „Schotter für Otter“ sammelt der Tiergarten seit dem vergangenen Jahr Geld für den Bau einer neuen Fischotteranlage. Hinter dem Eingang am Barnstorfer Ring soll die Anlage bis zum Sommer 2003 entstehen.

Der Standard 23.4.2002
Gut aussehender Bär
http://DerStandard.at/Textversion/20020424/190.htm
Das Tier mit der Brille ist kein richtiger Bär, aber heißen tut er so, der Brillenbär. Das Tier aus der Waschbärenfamilie mit der markanten Fellzeichnung um die Augen lebt mit zwei Freunden ab sofort in einem neuen Gehege im Tiergarten Schönbrunn - mit Hängebrücke, Kletterbaum, Waldbach und Planschbecken. Mit dabei: sieben Weißrüsselnasenbären.

Berliner Kurier 23.4.2002
Elefantastischer Badespaß im Zoo
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik10.html
Ohne Pauken, aber mit lautem Trompeten, so eröffneten gestern die Dumbo-Damen vom Zoo die Freiluft-Badesaison. Bis Oktober ist der Elefanten-Pool im Zoo täglich geöffnet.

Dolomiten 24.4.2002
Dolomiten Online
http://www.athesia.it/dolomiten/2002/04/24/c2404a01b.html
Kosice - Cindy, eines von fünf Braunbärkindern aus einem Wurf von fünf Bärenjungen, die am 6. Jänner im (flächenmäßig) drittgrößten Zoo Europas in Kosice das Licht der Welt erblickt haben. Die kleinen Pelzträger wurden von ihrer Mutter nach sechs Wochen getrennt und sind auf menschliche Fürsorge angewiesen.

Nordkurier 23.4.2002
Paarungstrick beschert Tiergarten ein Fohlen
http://www.nordkurier.de/lokal/neustrelitz/i_/i.html
Blitz heißt ein Hengstfohlen, dass im Tiergarten der Neustrelitzer Werkstätten umherflitzt. Erstmals seit mehreren Jahren hat der Tiergarten Nachwuchs bei den Shetland-Ponys. Da die Mutter deutlich größer ist als der Vater des Fohlens, haben die Mitarbeiter im Gehege eine Mulde graben, in die sich die Stute beim Paarungsakt stellen sollte. Der Erfolg hat sich ausgezahlt. 

Rhein Zeitung 23.4.2002
Foto des Tages
http://rhein-zeitung.de/on/02/04/23/topnews/foto.html
Im Augsburger Zoo steht ein Pfau, der seine Schwanzfedern zu einem Rad geschlagen hat, einem Strauß gegenüber.

Südwest Presse 23.4.2002
Kleine mit munterem Blick
http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/blick_in_die_welt/artikel200557.php
Im Schutze ihrer Mutter beäugen im Münchner Tierpatk Hellabrunn die drei Wochen alten Zebramangusten mit ihren Knopfaugen die Welt. 

Nordkurier 22.4.2002
Diva jagt lieber Quallen
http://www.nordkurier.de/news/meck-pomm/robbi/robbi.html
Womit vergnügt sich ein Fernsehstar? Mit Quallenfangen. "Einmal haben wir eine geschlagene Stunde lang auf Robbie, unsere kleine Diva gewartet, sie hatte einen Ausflug ins Meer gemacht", erzählt der Schauspieler Karsten Speck in Liddow auf der Insel Rügen. 
Am 24. April beginnen die Dreharbeiten zur zweiten Staffel der Familienserie "Hallo Robbie". Die Seelöwin spielt jetzt ein in der Ostsee frei lebendes Tier, das manchmal an Land kommt, um den Zweibeinern in schwierigen Situationen zu helfen. Auch die Trainer Roland Duss und seine Frau sind mit der Seelöwin Robbie, die eigentlich Chico heißt, und ihren beiden jüngeren Doubles bereits auf der Insel eingetroffen. Doch auch im Winterquartier, im "Mundomar", einem Zoo für Meeressäugetiere im spanischen Benidorm, lagen sie nicht auf der faulen Seelöwenhaut.
 

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Pressemitteilungen

Münster, 19. 4.2002
Die erste Stiftungstafel der "Stiftung Artenschutz" wird im Allwetterzoo Münster aufgestellt
Vor einem Jahr wurde in Münster eine neue und in ihrer Form bislang einmalige Initiative zum weltweiten  Biodiversitätsschutz gegründet. Unter dem Motto "Ausgerottet heißt: Verloren für immer" hat die Stiftung Artenschutz das Ziel, die unterschiedlichen Stärken von Zoos, Wirtschaft, Naturschutzorganisationen und privatem Engagement zu vereinen und dadurch das langfristige Überleben hochbedrohter und fast "vergessener" Tierarten und Biotope zu garantieren. Kern der erfolgreichen Stiftungsarbeit wird die Zusammenarbeit mit sogenannten ÜberLebenspartnern aus der Wirtschaft sein, die mit finanziellem Engagement ein Projekt für je eine Tierart exklusiv unterstützen.
Mittlerweile hat die Stiftung rund 40 Partner unter den deutschsprachigen Zoos und Tierparks von Rostock bis Wien und von Köln bis Görlitz. Das gemeinsame Engagement garantiert der Stiftung und ihren ÜberLebenspartnern ein großes Öffentlichkeitspotential. So werden in den nächsten Wochen in allen beteiligten Zoos und Tierparks repräsentative Stiftungstafeln exponiert platziert, die die Zoobesucher über die einzelnen Tierarten und deren "ÜberLebenspartner" informieren. Diese Tafeln werden in der Zukunft ein entscheidendes Medium sein, um breitenwirksam auf das Anliegen der Stiftung aufmerksam zu machen. Die erste Stiftungstafel wird im Allwetterzoo Münster aufgestellt und der Öffentlichkeit vom Vorsitzenden des Stiftungsvorstandes, Jörg Adler, und der Geschäftsführerin der Stiftung, Christiane Adler, vorgestellt.

Leipzig, 23.4.02
Einladung zur Präsentation für das Konzept zum 125jährigen Zoojubiläum
Stadtrat will am 24. April „Zoojahr 2003“ beschließen
Der Zoo Leipzig als einer der ältesten Zoos Deutschlands hat im Jahre 2003 seinen 125jährigen Geburtstag. Dieses Zoo-Jubiläum möchten wir natürlich zusammen mit der Stadt Leipzig und allen treuen Zoobesuchern gebührend feiern. Hierfür will der Stadtrat am 24. April 2002 mit dem Beschluß zum „Zoojahr 2003“ eine wichtige Grundlage schaffen. 
Seitens des Zoos wurde für die Feierlichkeiten im nächsten Jahr ein umfangreiches Konzept „125 Jahre Zoo“ erarbeitet, dessen Ziel es ist - ähnlich wie zum 100. Geburtstag im Jahre 1978 -, das offizielle Zoojahr 2003 in Leipzig durchzuführen. Der Zoo der Zukunft hat dann bereits deutlich sichtbare Konturen angenommen. Umrahmt von zwei sehr wichtigen, bereits zugesagten Fachtagungen der Zoowelt in Leipzig, der jährlichen deutschen und europäischen Zookonferenz, wollen wir in der gesamten Hauptsaison spektakuläre Veranstaltungs- und Medienhöhepunkte im Zeichen des Zoojubiläums schaffen.
Am 24. April findet in der „Hacienda Las Casas“ zu dieser Thematik eine Pressekonferenz statt. Auf dieser Pressekonferenz wird Zoodirektor Dr. Jörg Junhold im Bei-sein des Aufsichtsratsvorsitzenden der Zoo Leipzig GmbH und Beigeordneten für Kul-tur Dr. Georg Girardet allen Pressevertretern das Konzept für das Jubiläums-/Zoojahr 2003 vorstellen. 
Zu diesem Termin  möchten wir alle Pressevertreter recht herzlich in den Zoo einladen.

Münster, 25.4.02
Löwe fliegt mit Adler per Kranich nach Vietnam
Heute (25. April) startet im Allwetterzoo Münster ein besonderer Tiertransport: Ein im Zoo Arnheim/NL geborener männlicher Löwe wird per Lkw nach Frankfurt gebracht, von wo er gemeinsam mit dem münsterschen Zoodirektor Jörg Adler in einer Linienmaschine der Lufthansa ("Kranich-Airline") nach Ho Chi Minh City in Südvietnam fliegen wird. Im dortigen Saigon Zoo wird der Löwe als ein Geschenk an den vietnamesischen Regierungschef Phan Van Khai mit großem "Bahnhof" in Empfang genommen. Die junge Raubkatze ist Ersatz für einen Löwen, den Adler 1984 von Leipzig nach Ho Chi Minh Stadt gebracht hatte und der unlängst an Altersschwäche gestorben ist. Adler begleitete in den 80er Jahren als Mitarbeiter des Leipziger Zoos mehrfach Zootier-Transporte von Deutschland nach Vietnam oder umgekehrt.
Der münstersche Zoochef engagiert sich mit Unterstützung auch durch den Leipziger Zoo seit vielen Jahren nicht nur für den weiteren Ausbau der Zoologischen Gärten in Vietnam, sondern insbesondere auch für den Erhalt der bedrohten Natur in Indochina. Die offizielle Übergabe des Löwen in Ho Chi Minh City soll als ein Symbol der langjährigen Unterstützung durch die Zoos von Leipzig und Münster in Anwesenheit einer Regierungsdelegation und deutscher Diplomaten erfolgen. 
Von Vietnam aus wird Adler weiter nach Angkor Wat reisen, der einzigartigen Tempelanlage in Kambodscha, in deren Nähe der Allwetterzoo auf Wunsch der kambodschanischen Naturschutzbehörden ein nationales Artenschutzzentrum, das"Angkor Center for Conservation of Biodiversity", planen und errichten soll.
Es ist Adlers dritter Aufenthalt in Kambodscha. Mit dem schon vor Ort arbeitenden deutschen Projektleiter wird er das Gelände erkunden und gemeinsam mit den örtlichen Behörden die Voraussetzungen für den Baubeginn
des Zentrums treffen.

Stuttgart, 24.4.2002
Kommt ’ne Palme geflogen ...
Der Beginn der warmen Jahreszeit ist in der Wilhelma ein höchst gefährlicher Termin: Da kommen nämlich keine lauen Lüftchen geflogen, sondern tonnenschwere Palmen schweben über maurischem Gemäuer, frischem Grün und besorgtem Getier zu ihren Sommerresidenzen. Weil Palmwedel aber nur bedingt zum Fliegen taugen, hilft ein großer Kran den Exoten in die Luft.
Den Winter über standen die Palmen wie die Sardinen dicht an dicht im Gewächshaus. In den letzten Tagen wurden sie endlich von den Gärtnern in mühevoller Handarbeit an die frische Luft geschafft, um sich schon mal an die Außentemperaturen zu gewöhnen. Nachdem eventuelle kleine Schäden an Kübeln und Palmen repariert sind, ist Dienstag, der 23. April, der große Tag: Die riesigen Palmen werden in Millimeterarbeit vom Kran zwischen die Papageienvolieren gesetzt – natürlich begleitet von besorgtem Gekreisch der Volierenbewohner ... auch wenn’s bis jetzt immer gut ging, man weiß ja nie! 
Den ganzen Sommer über werden die Palmen für tropisches Flair auf den Subtropenterrassen der Wilhelma sorgen. Und wie manche Vögel oder Schmetterlinge werden fliegende Palmen auch das Ende des Sommers ankündigen – nur fliegen die Palmen dann nicht gen Süden, sondern zurück ins Gewächshaus...

Münster, 24. 4.2002
Theater im Allwetterzoo Münster
Es gibt wieder einmal Theater im Zoo und zwar im wahren Sinne des Wortes; denn wieder einmal ist das transittheater Münster zu Gast. Um "Kleine Fische" geht es bei der aktuellen Produktion münsterscher Schauspieler, Sänger und Musiker und deshalb lag es nahe, das Aquarium des Allwetterzoos als Aufführungsort zu wählen. Die Premiere der Inszenierung mit dem Titel "Kleine Fische - ein Stück vom Meer" wird am 9. Mai um 20 Uhr sein. Drei weitere Vorstellungen finden vom 10. bis 12. Mai stets um 20 Uhr statt.

Herborn, 25.4.2002
Heuchelheimerin als zehntausendste Jahresbesucherin begrüßt
Besucherboom im Vogelpark Herborn-Uckersdorf
Das schöne Frühlingswetter und die gestiegene Attraktivität des Vogelparks in Herborn-Uckersdorf sorgen derzeit für einen seit seiner Gründung im Jahre 1966 einzigartigen Besucherzuspruch. In dieser Woche konnte mit Elisabeth Wertgen aus Heuchelheim bereits die zehntausendste Besucherin seit der Wiedereröffnung des Parks am 10.März dieses Jahres begrüßt werden. Naturnahe Erholung nebst attraktiver und unaufdringlicher Information über den Naturschutz a` la Herborn ist offensichtlich derzeit "in"!
Die Heuchelheimer Rentnerin und ihr Mann Theo besuchten am Dienstag mit ihrer aus Kasbach/Rhein zu Besuch weilenden fünfjährigen Enkelin Katja Röhrig. erstmals den Uckersdorfer Vogelpark. Alle drei sind begeistert von der Vielfalt der bunt gefiedertenVögel aus aller Welt und den gepflegten, zur Zeit in voller Frühlingsblüte stehenden Grünanlagen.
Als gelernte Landwirtin, die auch als Energieberaterin, Hauswirtschaftsleiterin in einem medizinischen Institut und in der Textilreinigung ihres Mannes tätig war, weiß Natur-liebhaberin Wertgen das große Engagement zu schätzen, das die Mitarbeiter des Vogelparks und seine ehrenamtlichen Mitglieder in die Pflege der Herborner Anlage investieren. Elisabeth Wertgen: "Auch als Gartenliebhaber sind wir von der guten Mischung aus Kulturpflanzen und Wildkräutern in den naturnahen Anlagen des sehenswerten Vogelparks beeindruckt. Ebenso sind wir begeistert von der lehrreichen und für alle Altersstufen interessanten Darstellung natürlicher Zusammenhänge in den zahlreichen Schaukästen !"
Reinhold Wiegand, Leiter des UckersdorferVogelparks, überreichte der Jubiläumsbesucherin gemeinsam mit Tierpflegerin Tatjana Savotejev und Geschäftsführer Wolfgang Rades einen bunten Blumenstrauß, und freute sich sehr über das Lob seiner Besucher. "Diese Auskünfte bestätigen das positive Bild, das uns in den zurückliegenden Wochen in einer stichprobenweise durchgeführten Befragung unserer Besucher deren überwältigende Mehrheit attestiert hat", erläutert Wiegand.
Nicht nur die Meinung der weitaus meisten Besucher aus dem Lahn-Dill-Kreis, den Kreisen Marburg-Biedenkopf, Gießen, Limburg-Weilburg, dem Westerwald und dem Siegerland zeige, daß der Herborner Vogelpark auf dem richtigen Weg sei. Die Tiergärtner sind ebenso erfreut darüber, daß auch Besucher aus Düsseldorf, Mönchengladbach oder Speyer, und selbst aus Bayern und Brandenburg auf dem Fragebogen angekreuzt haben, daß sie gerne wiederkommen wollten.
Bald wiederkommen möchte auch das Ehepaar Wertgen mit Verwandten und Freunden. Sie sind besonders begeistert von den im Freiflug gepflegten, bisweilen dicht über die Köpfe der Vogelparkbesucher hinweg segelnden Uckersdorfer Weißstörchen. Seitdem sie im vergangenen Sommer das große Glück hatten, in der Lahnaue zwischen Atzbach und Dolar einen Trupp von etwa 15 bis 18 Störchen zu beobachten, sind sie von diesen Großvögeln besonders fasziniert. - Theo Wertgen: "Im Herborner Vogelpark haben wir unweit von Gießen die Möglichkeit, die Aufzucht von Jungstörchen durch ihre Eltern aus nächster Nähe zu beobachten!"
Dies wird schon in Kürze der Fall sein. Denn, wie Tierpflegerin Tatjana Savotejev berichtet, sitzen neben Pfaufasanen, Tragopanen, Teichhühnern, Jungfernkranichen und anderen auch drei Storchenpaare in Uckersdorf fest auf ihrem Gelege.

St. Peter-Ording 18.4.02
Nachwuchs im Westküstenpark
Pünktlich zum Frühling ist es wieder soweit. Tierkinder im Westküstenpark hautnah erleben.
Kleine rauwollige Pommersche Landschafe, Walliser Schwarzhalsziegen und Islandschafe, allesamt bedrohte Haustierassen, springen durch Ihre Gehege. Einige Lämmchen sind erst wenige Tage alt.
Eine Besonderheit sind dieses Jahr die Degus, Verwandte der Meerschweinchen, die zum ersten Mal im Westküstenpark gezüchtet haben. In der Kinderscheune sind die Kleinen, geboren am 7.4. nun das erste Mal zu sehen. Sie leben in einem Gehege mit ihren größeren Verwandten, den Chinchillas zusammen. Wer möchte kann die kleinen Nager gleich am gegenüberliegenden Basteltisch malen, oder doch lieber noch einen Blick in die "Mäuseküche" zu unseren Hausmäusen werfen. In unserer Kinderscheune ist immer was los. 
Bild: Junge Walliser Schwarzhalsziege

NABU, 19. April 2002
NABU: Kein Durchbruch für den Schutz der Wälder
Flasbarth: Konferenz in Den Haag hat Chance vergeben
Der Naturschutzbund NABU hat die Ergebnisse der 6. Vertragsstaatenkonferenz über die Konvention zu biologischen Vielfalt in Den Haag als unzureichend kritisiert. "Die historische Chance für einen echten Durchbruch beim Schutz der letzten Naturwälder wurde leichtfertig vergeben", kritisierte NABU-Präsident Jochen Flasbarth. Dabei habe mit dem im Vorfeld der Konferenz erarbeiten Arbeitsprogramm eine Grundlage vorgelegen, die auch die Zustimmung der internationalen Naturschutzverbände gefunden hatte. Es habe sich jedoch im Verlauf der Konferenz gezeigt, dass vor allem Länder wie Brasilien und Kanada, die noch über bedeutende Urwaldflächen verfügen, an einer Verabschiedung eines wirkungsvollen Arbeitsprogramms kein Interesse haben.
Besonders bedauerlich sei für den NABU, dass es keine Einigung über einen Stopp der illegalen Waldzerstörung gegeben habe. Die von Brasilien durchgesetzte Formel von der ,unauthorisierten Nutzung‘ bezeichnete Flasbarth als "schlechten Witz". Auch der Verzicht auf das Ziel eines globalen Entwaldungsstopps bis zum Jahr 2020 sei für den NABU nicht akzeptabel. Darüber hinaus müsse dem Schutz der letzten Urwälder als Hot Spots der biologischen Vielfalt endlich oberste Priorität gegeben werden, so der NABU-Präsident: "Wenn die Zerstörung der Urwälder weiter geht wie bisher, werden wir bald keine Waldkonferenzen mehr brauchen."
Flasbarth kritisierte die mangelnde Bereitschaft der Industrienationen, sich beim Schutz der Wälder in den Entwicklungsländern finanziell stärker als bislang zu engagieren. "Die Forderung der Entwicklungsländer nach Einrichtung eines bedeutenden jährlichen Budgets beim Global Environmental Fund (GEF) zum Schutz der Wälder und der biologischen Vielfalt teilen wir uneingeschränkt." Dafür seien jährlich rund 15 Milliarden US-Dollar notwendig.
 

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Natur- und Artenschutz

Saarbrücker Zeitung 22.4.2002
Zollfahnder ziehen positive Bilanz
http://www.sz-newsline.de/saar/GB16ON3T_1.php3
Die registrierten Verstöße gegen den Artenschutz seien 2001 weiter rückläufig. In Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland habe der Zoll 14115 Exemplare, darunter 8587 lebende Tiere beschlagnahmt, darunter 2000 lebende Korallen und rund 500 lebende Leguane.

Schweriner Volkszeitung 24.4.2002
Deich am Salzhaff offen
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/24.04.02/deich/deich.html
Die Deichöffnung am Salzhaff ist dieser Tage abgeschlossen worden. Damit wurde ein seit mehr als zehn Jahren geplantes Vorhaben des Natur- und Artenschutzes in dem von der EU ausgewiesenen Vogelschutzgebiet zwischen Wismarer Bucht und Salzhaff beendet. Die wertvollen und seltenen Salzwiesen als naturnahes Grasland sollen nun wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt werden.

Frankfurter Rundschau 25.4.2002 
Keine Angst vor Krokodilen
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181014.htm
Der Versicherungsmakler Ralf Sommerlad ist ein Freund der Reptilien. Engagiert ist Sommerlad in zahllosen nationalen und internationalen Organisationen, die sich dem Schutz der Krokodile verpflichtet haben. Er ist unter anderem stellvertretender Leiter der Arbeitsgemeinschaft Krokodile in der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde, Gründungsmitglied der Internationalen Crocodilian Association, Mitglied des American Alligator Cycle of Protection, um nur einige zu nennen. Gerade war er in South Carolina zu einer Tagung. Besondere Sorgen machen sich die internationalen Krokodilfreunde um den China-Alligator. Der ist vom Aussterben bedroht, auch weil die traditionelle chinesische Medizin Fleisch, Knochen und Körperteile als Heilmittel verwende. Sommerlad wirbt um Spenden (www.flmnh.ufl.edu/alligatorfund): "Wäre der China-Alligator so niedlich wie ein Panda, dann hätten wir's viel leichter."

Hamburger Abendblatt 24.4.2002
Das weiße Gold Afrikas - blutige Jagd auf Elfenbein
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/reportage/html/240402/0324INF21.HTM
Als 1989 endlich ein Verbot für Elfenbein beschlossen wurde, lebten in Afrika gerade noch 500 000 Elefanten. Die Gier nach dem "weißen Gold" hatte die größten Landsäugetiere der Erde an den Rand der Ausrottung gebracht. Das Washingtoner Artenschutzabkommen schützte die Dickhäuter zunächst einmal: Bis im Juni 1997 bei der Artenschutz-Konferenz in Harare (Simbabwe) 77 Staaten gegen die Elefanten stimmten. Nur 23 Staaten waren für die Fortsetzung des Handelsverbots für Elfenbein. Die verheerende Folge: Wieder pirschen Wilderer durchs Steppengras und knallen alles ab, was Stoßzähne trägt. Darum fordert die Aktionsgemeinschaft Artenschutz von der nächsten Artenschutzkonferenz Anfang 2003 ein lückenloses Moratorium zum Schutz der Elefanten über mindestens zwanzig Jahre.

Der Neue Tag 25.4.2002 
Bund Naturschutz: Aktivitäten sind kein Selbstzweck 
Naturschutz dient vor allem Menschen
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,41446-1-167_0_0,00.html
Sulzbach-Rosenberg. Weiherlandschaften, Biotoppflege, die Landwirtschaft sowie der Einsatz für Störche, Hornissen, Wespen und Amphibien waren die Arbeitsschwerpunkte des Bund Naturschutz im letzten Jahr. Um die Ziele des Natur- und Umweltschutzes satzungsgerecht verfolgen zu können, habe der BN im Jahr 2001 sehr viel angepackt, unter anderem intensive Pflegemaßnahmen auf den BN-Grundstücken und umfangreiche Baumfällungen in den Seitentälern des Lauterachtals, um die wertvollen Trockenrasenstandorte wieder freizustellen. Auch Artenschutz beschäftigte den BN in Form des Einsatzes für bedrohte Tierarten wie den Weißstorch.

Zürich, 20 Minuten 24.4.2002 
Keine Luchse mehr für die Ostschweiz
http://www.20min.ch/news/bern/story/7343384
Aufgeschoben, aber nicht aufgehoben: Erst im nächsten Winter sollen weitere Luchse umgesiedelt werden. Allerdings keine aus dem Berner Oberland.

15 More Elephants Killed In Kenya; Toll Hits 25 For April
April 19, 2002 (ENS)
Hit by a fresh wave of poaching, Kenyan authorities have deployed a massive hunt for poachers who this week left 15 elephants dead in the Samburu game reserve. This brings to 25 the number of elephants killed this month in Kenya.
http://ens-news.com/ens/apr2002/2002L-04-19-01.html

U.S. Species diversity countered by species at riskApril 23, 2002 (ENS)
Almost one quarter of U.S. states are facing the possibility of losing at least 10 percent of their  native species.
http://ens-news.com/ens/apr2002/2002L-04-23-06.html

U.S. Senate kills Bush plan for Alaska drilling 
In a big defeat for the Bush administration's national energy plan, the Democratic-led U.S. Senate on Thursday killed a White House proposal to let oil companies drill in the Arctic National Wildlife Refuge. 
http://enn.com/news/wire-stories/2002/04/04192002/reu_46988.asp

Fungus threatens to croak New Zealand frogs 
A toxic fungus blamed for decimating amphibian populations around the world has been found in New Zealand, prompting fears that the country's four unique frog species could be wiped out. 
http://enn.com/news/wire-stories/2002/04/04192002/reu_46975.asp

Singapore's last unique animals face extinction 
One of the world's largest squirrels and a monkey that lives high in the forest canopy are perilously close to extinction. 
http://enn.com/news/wire-stories/2002/04/04192002/reu_46977.asp

Singapore's last unique animals face extinction
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15547/story.htm

Fungus threatens to croak New Zealand frogs
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15567/story.htm

Famous Australian hatters mad about rabbits 
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15562/story.htm

Whales, salmon, seabirds recovered from Valdez spill 
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15577/story.htm

Whooping cranes return on their own to Wisconsin 
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15641/story.htm

Bird lovers fight gas plant in eastern Germany 
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15576/story.htm
 

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Weitere Infos

Der jährliche Zoo-Gehege-Preis des Berufsverbandes der Zootierpfleger BdZ
BdZ-Biber

Der "BdZ-Biber" wird jährlich einmal im September vergeben

  •     er wird lediglich für Tieranlagen vergeben und ist nicht an Neuanlagen gebunden
  •     der Preis wird im Einzugsbereich des BdZ (Deutschland, Österreich und Schweiz) vergeben
  •     die Preisvergabe erfolgt im auszuzeichnenden Betrieb
  •     der Preis setzt sich aus einer Urkunde und einem Emailleschild zusammen
  •     das Vergabe-Komitee besteht aus 5 ständigen Mitgliedern und kann Helfer bestellen

Bewerbung für den BdZ Biber

  •     die Bewerbung hat bis spätesten 1. Mai eines jeden Jahres beim Komitee vorzuliegen
  •     direkte Bewerbung durch Tierpfleger oder Leitung des Betriebes
  •     die Bewerbung kann schriftlich formlos erfolgen, mit Begründung und Fotos (kann nachgereicht werden)
  •     oder: auf Vorschlag durch ein BdZ-Mitglied, welches nicht im Betrieb mit der vorgeschlagenen Anlage arbeitet

Die Bewertung erfolgt vor Ort und umfaßt die drei Kategorien Artgerechte Gehegegestaltung (Tier-Aspekt), Tierpflegerische Funktionalität (Tierpfleger-Aspekt)  und Präsentation und Umfeld der Anlage (Besucher-Aspekt)

Bewerbung für den BdZ-Biber 2002 bis zum 1. Mai 2002 an:
    Enrico Schulke
    Achtstraße 15
    39343 Bornstedt
    schulke@zootierpflege.de


Weitere Infos zum BdZ-Biber in der aktuellen Ausgabe des "Arbeitsplatz Zoo" oder auf den Seiten der Zoo-AG Bielefeld
Und warum die vorgeschlagenen Gehege nicht auch gleich bei Zoolex veröffentlichen?



ZooLex

Hallo ZooLex-Fans, 
                    ~°v°~ 
NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Das Afrika-Haus im Zoo Dresden ist ein sehr helles Gebäude mit reicher Bepflanzung. Es beherbergt Elefanten, Mandrills und andere afrikanische Tiere. Neben dem Service-Bereich für die Tierhaltung wurden der Zooeingang mit Kassabereich und Souvenir-Shop, die Zooschule und ein
Restaurant in das Gebäude integriert:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=382
              ~°v°~ 
IN ZOOLEX VERÖFFENTLICHEN
Die ZooLex-Gallery präsentiert alle Arten von Tiergehegen. Wir würde uns freuen, auch Ihre Tiergehege in ZooLex zu veröffentlichen. Wir fanden heraus, dass das ZooLex-Publikum an neuen Techniken in Gehegebau und an neuen Gemeinschaftshaltungen sehr interessiert ist. Wir versuchen auch, Gehege für Tierarten zu präsentieren, die schwer zu halten oder besonders selten sind. Wir zeigen bevorzugt Anlagen, die den Tieren eine artgerechte Umgebung, den Tierpflegern einen angenehmen Arbeitsplatz und den Besuchern ein wünschenswertes Erlebnis bieten. Wir meinen, dass Pflanzen und Bildungselemente eine wichtige Rolle in der Zooplanung spielen sollten und laden Sie ein, Gehege mit diesen Schwerpunkten zu präsentieren. Wir suchen auch Anlagen, die den Arten- und Resourcenschutz besonders berücksichtigen. Wir begrüssen Präsentationen
von kostengünstigen Anlagen, die unserem Fachpublikum als Vorbilder dienen können.
Das Veröffentlichen in ZooLex ist kostenlos. Wir bieten Möglichkeiten, Information online oder off-line einzureichen. Bitte kontaktieren Sie zoolex@zoolex.org und lassen Sie uns wissen, über welche Art von Material Sie verfügen. Wir werden einen einfachen Weg finden, Ihre Tiergehege in ZooLex zu präsentieren.
              ~°v°~ 
SPANISCHER NEWSLETTER 
Bitte geben Sie die folgende Nachricht an Personen mit spanischer Muttersprache weiter, die daran interessiert sein könnten, den ZooLex Newsletter zu erhalten.
TRADUCCIONES AL ESPAÑOL
Si Usted prefiere leer los magazines de ZooLex en español - le presentamos nuestro nuevo servicio: El magazín mensual de ZooLex es traducido al español por Ivan Lozano Ortega, nuestro corresponsal en Colombia. Si Usted quiere recibir esta versión del magazín en el futuro por favor contáctenos o a Iván directamente a: ivan.lozano@zooconsult.com
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Ausstellungen

FREIBURG/FRIBOURG Naturhistorisches Museum
FARNE
bis 29.9.2002
http://www.fr.ch/mhn

FULDA Vonderau Museum:
BESTECHENDE INSEKTEN - Wildbienen, Honigbienen und Hummeln
bis 9.6.2002
http://www.fulda-online.de/inhaltsseiten/tourismus/tourismus/region-fulda/kultour/sehenswuerdigkeiten/vonderau_m.htm

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde am Löwentor:
UR-GEZIEFER Die faszinierende Evolution der Insekten
http://www.naturkundemuseum-bw.de

OLTEN, Naturmuseum 
EINHEIMISCHE REPTILIEN
bis 28.7.2002
http://www.naturmuseum-olten.ch

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
BLÜTENÖKOLOGIE faszinierendes Miteinander von Pflanzen und Tieren
bis 14.7.2002
http://webmuseen.de/dA.html?19058

BAD DÜRKHEIM Pfalzmuseum für Naturkunde
GEHEINMISSE ZWISCHEN BÄUMEN UND GRÄSERN Eine Entdeckungsreise mit der Waldameise
bis 31.5.2002
http://www.pfalzmuseum.de/

BLANKENHEIM Regionalmuseum für Naturkunde und Kulturgeschichte der Nordeifel:
WACHOLDER - BAUM DES JAHRES 2002
bis 1.9.2002
http://www.eifelmuseum-blankenheim.de/

DETMOLD Westfälisches Freilichtmuseum Detmold - Landesmuseum für Volkskunde
...SO FREI, SO STARK Westfalens Wilde Pferde
bis 31.10.2002
http://www.lwl.org/freilichtmuseum_detmold/index.htm

EISENSTADT Burgenländisches Landesmuseum: 
LEBENDE SCHLANGEN - Mythologie und Wirklichkeit 
bis 30.6.2002 
http://webmuseen.de/dA.html?18919

EICHSTÄTT Jura-Museum
EULE UND MENSCH
bis 25.8.2002
http://www.Jura-Museum.de

Tiergarten Heidelberg: 
REGENWALD - DAS GRÜNE UNIVERSUM - Die besten Fotografien von 15 internationalen GEO-Fotografen
bis 30.5.2002 
http://www.zoo-heidelberg.de

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
MEIN NAME IST HASE
21.3. bis 30.6.2002
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm

FRAUENFELD Naturmuseum des Kantons Thurgau: 
LUCHS - JÄGER AUF LEISEN PFOTEN
bis 9.6.2002 
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm
 

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TV-Tipps

Immer Sa, 18:10, TV NRW: Ein Platz für Tiere 
(aus den 60er-80er Jahren mit Prof. B. Grzimek; teilweise mit Zoo-Portraits)


Sa., 27.04.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Die Münchner  Affen ziehen in den Dschungel
Sa., 27.04.2002, 16:20-17:00 N3, Eröffnung der Landesgartenschau in  Wismar (Tierpark ist Teil der LAGA)
Sa., 27.04.2002, 17:55-18:35 VOX, tierzeit, Thema: Äthiopien - Die  letzten Wölfe Afrikas NEU
Sa., 27.04.2002, 18:00-19:00 ZDF, Wunderbare Welt, Jurassic Zoo, Haie - Sieger  aus der Urzeit
So., 28.04.2002, 19:00-19:45 BR, Das Donau-Delta, Ein Vogelparadies
Mo., 29.04.2002, 08:45-09:00 B-alpha, Arbeitswelten, Mein Vater ist Tierpfleger
Mo., 29.04.2002, 13:30-14:15 BR, Wildnis in Griechenland, Nationalpark Prespa-See
Mo., 29.04.2002, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Cross - Aus dem Tagebuch  einer Elefantenkuh
Di., 30.04.2002, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co  - Walters neue Partnerin NEU
Do., 02.05.2002, 12:45-13:00 BR, Zoo & Co, Im Zeichen des Gorilla  - Frankfurter Zoologische Gesellschaft
Do., 02.05.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Kroatien - Naturparadies  im Mittelmeer
Do., 02.05.2002, 16:00-16:25 3sat, Die Schimpansenwaisen von Ngambe Island
Fr., 03.05.2002, 13:30-14:00 MDR, Utila - ein Überlebender der  Urzeit
Fr., 03.05.2002, 13:30-14:00 SWR, Welt der Tiere: Mit Krokodilen leben lernen
Fr., 03.05.2002, 13:45-14:00 B-alpha, Der Fisch, der eine Robbe war, Der  Tierpark des Carl Hagenbeck


ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. 
Für englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an zoo-biology-subscribe@yahoogroups.com und zugleich Bitte um Aufnahme an peter@elvinhow.prestel.co.uk
Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:
Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Impressum, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepage http://www.zoopresseschau.info
Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage http://www.zoo-ag.de

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