Freie Presse 24.4.2002 Tierischer Geburtstag - Leipzigs Zoo will sich 2003 einen Namen machen http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/282789.html Der Leipziger Zoo will im kommenden Jahr bundesweit auf sich aufmerksam machen. Mit medien- und öffentlichkeitswirksamen Aktionen solle das ganze Jahr über der 125. Geburtstag des Tierparks gefeiert werden, kündigte Zoodirektor Jörg Junhold am Mittwoch in Leipzig an. Geplant seien unter anderem eine große TV-Artenschutzgala mit «attraktivem musikalischem Rahmenprogramm», eine historische Geburtstagsparade durch die Stadt sowie ein «Großer Zooball» mit Prominenten. Einläuten soll das Leipziger Zoo-Jahr ein großes Silvesterspektakel am Völkerschlachtdenkmal, das 2003 seinen 90. Geburtstag feiert. Ein Open-Air-Konzert auf einer Showbühne und ein «tierisches Feuerwerk» werden auf das Jubiläum einstimmen, sagte Junhold. Um Pfingsten herum will der Zoodirektor Leipzig für zwei Wochen in einen «Großstadtdschungel» verwandeln - Straßen nach Tieren benennen, Tierköpfe nachts auf Häuser projizieren und in der City Tierlaute abspielen. Insgesamt werden die Feierlichkeiten nach Einschätzung Junholds rund 1,5 Millionen Euro kosten. Eine Hälfte der Summe will der Zoo selbst beisteuern, für die andere hofft man, Sponsoren zu finden. Leipziger Volkszeitung 24.4.2002 Zoo-Feier ohne Ende zum 125. Geburtstag http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/96598.html Ein Riesen-Geburtstagspaket wird gerade im Leipziger Zoo geschnürt: Der Tiergarten feiert 2003 sein 125-jähriges Jubiläum und will das so eindrucksvoll tun, dass ganz Leipzig, ja ganz Deutschland noch lange davon reden sollen. Grundlage des gesamten Jubiläums-Konzepts ist der gestrige Beschluss des Stadtrats, das kommende Jahr in Leipzig zum "Zoojahr" zu erklären. Silvesterspektakel: Ein "tierisches" Feuerwerk soll den Schriftzug "Zoojahr 2003" an den Leipziger Nachthimmel malen. Fachtagungen: Der Zoo ist im nächsten Jahr Gastgeber von drei bedeutenden wissenschaftlichen Kongressen. Unter anderem werden im September 500 Teilnehmer zur Tagung der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien erwartet. TV-Artenschutz-Gala: Im Mai will der Zoo zusammen mit einem nationalen Fernsehsender eine neuartige TV-Gala zu Gunsten des Artenschutzes ins Leben rufen. Die Verwirklichung dieses Projekts sei "zum Greifen nahe", sagte Direktor Jörg Junhold. Gespräche mit Produktionsfirmen und Fernsehsendern liefen derzeit. Jubiläumstag 9. Juni: Das exakte Datum des 125-jährigen Gründungsjubiläums fällt auf den Pfingstmontag 2003. Dieser Tag soll mit einer Parade von der Innenstadt bis zum Zoo beginnen. Zoo-Neuheiten: Im Frühjahr 2003 wird die neue Tiger-Taiga eröffnet, die für 2,1 Millionen Euro gebaut wird. Außerdem entsteht ein neuer Wirtschaftshof . Westline 24.4.2002 Überlebenspartner für bedrohte Arten gesucht http://www.westline.de Die Stiftungstafel im Eingangsbereich des Allwetterzoos ist nicht zu übersehen. Ebenso wie gestern in Münster sollen Tafeln dieser Art in etwa 40 weiteren Zoos aufgestellt werden. Sie informieren die Besucher über bedrohte Tierarten und darüber, dass dringend Überlebenspartner für sie gesucht werden. Der Vorsitzende und die Geschäftsführerin der Stiftung Artenschutz Jörg und Christine Adler informierten über Ziele und Erfolge der in ihrer Form bisher einzigartigen Initiative zum weltweiten Biodiversitätsschutz. Die Natur habe keine Lobby, klagt Zoodirektor Jörg Adler: Weltweit werden jährlich Hunderte von Tierarten ausgerottet, weil ihre Lebensräume durch Eingriffe der Menschen bedroht werden, und nur wenige kümmert es. Die vor rund einem Jahr gegründete Stiftung Artenschutz will das ändern. Mit rund 40 Partnern unter den deutschsprachigen Zoos und Tierparks versucht sie, das langfristige Überleben von bedrohten und fast vergessenen Tierarten zu sichern. Hamburger Abendblatt 18.4.2002 Unternehmensberater analysieren die Wirtschaftlichkeit des Tierparks - Hagenbeck auf dem Prüfstand http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/190402/1419HAGE6.HTM Die unglückselige Maul- und Klauenseuche ist lange vergessen, das Wetter gut, und so hat Hagenbecks Tierpark allen Grund zur Freude: "Einen so grandiosen Saison-Auftakt hatten wir lange nicht mehr", freut sich Joachim F. Weinlig-Hagenbeck. Will der Tierpark seine Position unter den besten deutschen Zoos halten, muss mittelfristig investiert werden. Eine Aufgabe, die nur mit Hilfe der Stadt zu bewältigen ist. Erstmalig in der Geschichte des Traditionsunternehmens hatte der Senat beschlossen, Hagenbeck mit neun Millionen Mark für ein neues Orang-Utan-Haus zu unterstützen. Voraussetzung: eine Finanzanalyse. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Arthur Andersen nimmt zurzeit die Wirtschaftlichkeit des Tierparks unter die Lupe. Hauptsponsor Esso hat gerade eine Tiger-Ausstellung und zusätzlich 12 500 Euro gesponsert. Ein Nepal- und ein Thailand-Tempel werden von privaten Förderern gestiftet. Von Claudia Sewig Hamburger Morgenpost 23.4.2002 »Stadt muss in Krisensituationen helfen« - Zoo-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck im Gespräch über Finanzen, Projekte, neue Tiere http://www.mopo.de/nachrichten/102_5612.html Joachim F. Weinlig-Hagenbeck: Bei dem hohen Niveau unserer Tierhaltung würden wir auf Dauer ohne Steuergelder untergehen. 2001 hatten wir rund 800 000 Besucher. Mindestens 50 000 haben uns Maul- und Klauenseuche sowie das miese Wetter gekostet. Wir können gerade die täglichen Kosten von 22 000 Euro aufbringen. Die Stadt muss uns in Krisensituationen helfen. Von Firmen kommt fast nichts mehr. Der alte Senat hatte 4,5 Millionen Euro fürs neue Affenhaus zugesagt, die Planungen sind fertig. Das Orang-Utan-Haus wird einen Durchmesser von 30 Metern und ein lichtdurchlässiges Dach haben, dass sich öffnen lässt. Eröffnung soll im Mai 2004 sein. Wir wollen den Haupteingang zur U-Bahn verlegen. Dort entsteht ein 16 Meter hoher Nepal-Tempel. Eröffnung wird im Sommer 2003 sein. Außerdem bauen wir eine Parkpalette. Im Juni/Juli gibt es Nachwuchs bei den Tigern. Außerdem sind die Elefanten Lai-Sing und Shoda schwanger, werden aber erst im Sommer 2003 gebären. Nächstes Jahr wollen wir Löwen züchten. Gern hätten wir wieder Nashörner. Unsere Stiftung hat dafür das Projekt Nashörner für Hamburg" initiiert. Außer den Dschungel-Nächten mit noch mehr zahmen Tieren und neuer Ara-Flugshow am letzten Mai- und den ersten drei Juni-Sonnabenden planen wir mit der Musikhochschule für den 24. August eine Romantische Nacht". Hamburger Morgenpost 23.4.2002 Hagenbecks Wasserwelt http://www.mopo.de/nachrichten/102_5610.html Für Hagenbeck gehts um Alles oder Nichts. Mit einem gigantischen Unterwasser-Park in der HafenCity und einem Nukleus in Stellingen will der Privatzoo den seit Jahren währenden Überlebenskampf für sich entscheiden, der öffentlich geförderten Konkurrenz die lange Nase zeigen. Unter dem Arbeitstitel Hagenbecks Wasserwelt plant Joachim F. Weinlig-Hagenbeck das Großprojekt mit dem amerikanischen Marktführer auf diesem Sektor. Hunderte Meter große Becken, baumhohe Korallenriffs, gierig dreinblickende Piranhas, zähnefletschende Haie ein Besuch der Seaworld soll für Nervenkitzel stehen. Schon der alte Senat hatte von einem Abenteuer-Aquarium in der HafenCity geträumt. Voriges Jahr meldete Hagenbeck Interesse an, wollte eine abgespeckte Version auf seinem Gelände errichten. Die Idee ist verworfen, aus Platzgründen. Wir wollen nicht kleckern sondern klotzen, so Weinlig-Hagenbeck. Ihm kam die Idee des Brückenschlags: Wir bauen das Ding an der Elbe unter unserem Namen und errichten bei uns die Aufzuchtstation. Hagenbeck erhofft sich einen Besucheransturm, die US-Partner würden mit dem Projekt den europäischen Markt erschließen. Direkt am künftigen Haupteingang des Tierparks (neben den Elefanten) soll das Nukleus-Troparium entstehen. Dort züchten wir Korallen, Fische und Pflanzen für die Wasserwelt am Hafen, bauen ein Team auf, erklärt der Zoo-Chef. In den Neubau soll die Zooschule einziehen, das Ambiente für Veranstaltungen genutzt werden. Daneben stelle ich mir ein Hotel vor, sagt Weinlig-Hagenbeck. In den nächsten fünf Jahren will Hagenbeck die Wasserwelt realisieren. Hamburger Morgenpost 24.4.2002 Senat und Politiker bejubeln Seaworld http://www.mopo.de/nachrichten/102_5671.html Hagenbecks Visionen von einem Großaquarium in der HafenCity und einem Aufzucht-Troparium im Tierpark begeistern den Senat. Auch Politiker reagierten euphorisch auf die exklusiv in der MOPO vorgestellten Plänen. Hagenbeck ist die volle Unterstützung der Koalition-Fraktionen sicher, sagte Burkhardt Müller-Sönksen (FDP). Statt in Stellingen will Tierpark-Chef Joachim F. Weinlig-Hagenbeck mit einem finanzstarken Partner aus den USA eine begehbare Unterwasserwelt am Hafen errichten. Hagenbeck könne auf politische und planerische Unterstützung setzen. Eine Bezuschussung des kommerziellen Vorhabens komme aber nicht in Frage. Frankfurter Rundschau 22.4.2002 Gemütlich wie ein Badezimmer http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181025.htm Das 40 Jahre alte Menschenaffenhaus des Frankfurter Zoos genügt schon lange nicht mehr den Bestimmungen. In absehbarer Zeit sollte ein Neubau begonnen werden - der von der Stadt angesichts ihrer dramatischen Haushaltslage nunmehr in Frage gestellt ist. Das alte Haus ist kein zeitgemäßer Raum mehr für die 26 Menschenaffen, obwohl inzwischen die Gorillas eine Art Luxusapartment bezogen haben: eine federnde, dicke Mulch-Schicht bedeckt den Boden, die Metallstangen ihres Geheges sind durch Baumstümpfe und Äste ersetzt worden, statt der Gitter trennt sie eine dicke Panzerglasscheibe von den Besuchern. Sie hatten Glück, weil ihr Gehege vor einigen Jahren sanierungsreif war. Bei den Orang Utans, den Bonobos und dem letzten verbliebenen Schimpansen, Toto, dessen Aussicht auf einen Lebensabend im heimatlichen Afrika durch empörten Medienrummel verhindert worden war und der nun zu lebenslänglich Einzelhaft verdonnert ist, sieht es noch aus wie 1962. Zoodirektor Christian Schmidt hoffte bis zum vergangenen Wochenende, bereits im Juni dieses Jahres den Bau ausschreiben zu können, so dass dann Anfang 2003 konkrete Entwürfe vorliegen sollen. Die Kosten sollten bei etwa 15 Millionen Euro liegen. So viel hat das "Pongoland" im Leipziger Zoo gekostet, laut Schmidt eine von der benötigten Fläche vergleichbare Anlage. Neben der Stadt Frankfurt will er sich auch um andere Investoren bemühen. Dabei denkt er an zwei konkrete Institutionen, die er aber noch nicht nennen will. Schmidt will den Menschenaffen ein Biotop bieten, in dem sie sich fühlen können wie im Kongo. Sie sollen eine große Außenanlagen erhalten, und die Besucher sollen über mehrere Ebenen gehen können, damit sie auch die Orang-Utans beobachten können, deren Gehege höher gebaut werden soll als die anderen, da sich die Orang-Utans oft in Baumwipfeln aufhalten. Nach der Meinung des Cheftierpflegers Carsten Knott sollten die Außenanlagen ungefähr genauso groß sein wie die Innenanlagen, da sich die Tiere im Winter eh nicht draußen aufhalten. Ein weiteres Problem sieht Knott während der Bauarbeiten auftreten, da das neue Menschenaffenhaus zwar an der Zoomauer stehen soll, aber durch den Bau würden die Gorillas wahrscheinlich für mehrere Jahre keine Außenanlage zur Verfügung haben. Knott ist dafür, sich auch von den Orang-Utans zu trennen und sich allein auf die Gorillas und die Bonobos zu konzentrieren, ihnen einen geeigneten Lebensraum zu bieten. Höchster Kreisblatt 22.4.2002 Zoo, Bäder: Wo die Preise klettern http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article&_id=389128 Gerade erst hat der Frankfurter Zoo starke Besucherzuwächse gemeldet: Im März wurden 122 Prozent mehr Gäste gezählt als im Vorjahresmonat. Trotzdem gerät der Tiergarten in den Strudel der Spardiskussion. Die Reformkommission des Magistrats überlegt, den im bundesweiten Vergleich sehr hohen städtischen Zuschuss in Höhe von rund 10 Millionen Euro in den nächsten Jahren zu halbieren. In der Folge müsste wohl die Zahl der 568 Tierarten reduziert werden, und auch das geplante neue Affenhaus stünde möglicherweise zur Disposition. Zunächst aber sollen durch eine Erhöhung der Eintrittspreise zusätzlich 500000 Euro pro Jahr in die Kasse kommen. Wenn die Stadtverordneten zustimmen, wird der Eintritt für Erwachsene um 27 Prozent angehoben. Erwachsene zahlen künftig 5 Euro. Berliner Kurier 22.4.2002 Wittenberges Super-Plan: Europas größtes Aquarium http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/brandenburg/.html/artik1.html In Form einer liegenden Pyramide (25 Meter hoch) wollen fünf Gesellschafter eines der größten Aquarien der Welt bauen. Damit wollen sie jährlich über 400000 Besucher ans Ufer der Elbe locken. Farbenfrohe Salzwasserfische und bis zu drei Meter lange Haie - im "Aquadrom Wittenberge" sollen sie genauso eine Heimat finden wie Zander, Lachs, Stör und Aal. "Der Besucher geht zuerst entlang von Flusslandschaften", sagt Biologe Neuschulz, der gleichzeitig das Biosphärenreservat Elbtalaue leitet. "Diese münden ins Meer, wo wir wunderschöne Korallenriffe wie im Golf von Mexiko entstehen lassen." Für das Projekt will Neuschulz insgesamt rund 18 Mio Euro investieren. "Der Süßwasser-Bereich bildet bei uns den Schwerpunkt, hier stoßen wir in eine Marktlücke." Derzeit sucht Neuschulz nach Investoren. Salzburger Nachrichten 19.4.2002 Heim für Versuchstiere http://www.salzburg.com/sn/02/04/19/artikel/257203.html 44 Schimpansen und 80 Primaten (Paviane, Makaken, Krallenäffchen) erhalten in einem neugebauten Affenhaus im Safaripark im niederösterreichischen Gänserndorf eine neue Heimat. Die Tiere haben allesamt eine anstrengende Karriere in der Impfstoffforschung hinter sich und werden nun in Pension geschickt. Daher wird das Projekt mit der Bezeichnung "HopE" (Home of Primate Europe) vom Pharmakonzern Baxter finanziert. Das 2500 qm große Affenhaus und 6,5 Hektar große Gehege sollen ab 2003 für Besucher zugänglich sein. Gesamtkosten : fast sechs Millionen Euro. Derzeit wird an einem Konzept gearbeitet, damit Besucher die riesige Anlage auch zu Fuß abwandern können. Wichtiger Bestandteil wird die wissenschaftliche Betreuung sein. Besucher sollen sich auch als Verhaltensforscher versuchen dürfen. Signe Preuschoft, wissenschaftliche Leiterin des Projektes hofft, die Primaten in größeren Gruppen zusammenführen zu können. Die Betreiber sehen das Projekt nach der Einführung der Raubkatzenauffangstation und der Elefantenstation "Jumbo - Home of the Grey" als dritten wichtigen Schritt in Richtung des neuen Tierpark-Konzeptes. Kölner Stadt-Anzeiger 19.4.2002 Quallen - Schöne Unbekannte des Meeres Das Monterey Bay Aquarium südlich von San Francisco hat den Quallen jetzt eine neue Ausstellung gewidmet, in der sie als lebende Kunstwerke präsentiert werden. Die Quallen zählen bei den Besuchern zu den absoluten Favoriten, sagt die Projektentwicklerin Jaci Tomulonis: Die Leute sagten uns immer wieder, dass sie gern auf eine ästhetische Weise mit den Quallen einfach zusammen sein möchten In einem Tank mit hellblauen Glasmurmeln machen tiefblaue Catostylos-Quallen stakkatomäßige Schwimmschübe. Zeichnungen des deutschen Biologen Ernst Haeckel führen die Symmetrie der Quallen vor. In einem mit Spiegeln vergrößerten Glas-Tunnel umschwärmen Hunderte von weiß-rosa schimmernden Ohrenquallen den Besucher. Techno-Rhythmen untermalen Fotos von Lutschern in Popfarben des Künstlers Matt Gray. Zentimeter bis metergroße Quallen zieren Wassertanks in antiken Bilderrahmen und dramatischen Farbschattierungen. Es ist das erste Mal, dass das Monterey Bay Aquarium Tiere nicht in ihrer natürlichen Umgebung zeigt. Ein Ziel des Teams ist es, sicherzustellen, dass alle Quallenarten züchten können. Frankfurter Rundschau 18.4.2002 Mit dem Tierpfleger beim Molukken-Kakadu http://www.fr-aktuell.de/fr/0408/t0408007.htm Nicht nur bunt gefiederte Vertreter 100 verschiedener Vogelarten sind im Vogelpark Herborn-Uckersdorf zu besichtigen. Der Park soll auch als regionales Naturschutz-Informationszentrum dienen. "Bei uns leben etwa 400 Vögel aus 100 verschiedenen Arten aus der ganzen Welt. Wir wollen nicht einfach Tiere ausstellen, sondern für den Naturschutz sensibilisieren", sagt Zoologe Wolfgang Rades, der neun Jahre das Artenschutzzentrum des Nabu in Leiferde geleitet hat. Dazu gehörten zum Beispiel Informationen, welche Vögel sich für die Haustierhaltung eignen. Bereits 1981 sei ein Weißstorch-Auswilderungsprojekt gestartet worden. Der Park beteilige sich zudem an Erhaltungszuchtprogrammen für gefährdete Vogelarten. Gemäß dem Slogan "Global denken, lokal handeln", will Tierschützer Rades den Besuchern auch umfangreiche Hintergrundinformation über die Situation bedrohter Tierarten an die Hand geben: "Nicht moralinsauer, sondern Umweltbildung durch Begeisterung" sei die Uckersdorfer Strategie. Kölnische Rundschau 22.4.2002 Wildgehege-Besitzerin stellte ihr Konzept vor http://www.rundschau-online.de/euskirchen/2587103.html Von der Gehegeleitung wurde der kleine Bär in Hellenthal "Duke" getauft, aber er wird wohl "Balu" heißen, damit er besser ins Tierreich des Geheges passt. Mit den neuen Gehegebesitzern Wolfgang und Marie-Theres Fischer werden neue Ideen umgesetzt. Das Raubtierinformationszentrum, in dem Stofftiere gezeigt wurden, ist durch den Kinderzoo ersetzt worden. Zu Hängebauchschweinen, Kaninchen, Meerschweinchen und Ziegen werden sich bald zwei Wollschweine gesellen. Geplant ist eine Wellensittich-Voliere mit Zebrafinken und Wachteln, ein Terrarium mit Molchen, Fröschen und Schlangen und ein Aquarium mit heimischen Fischarten. Marie-Theres Fischer möchte Kindergeburtstage ausrichten und Brautpaaren die Heirat im Gehege ermöglichen. Hierzu sollen die Trauringe von Falken "eingeflogen" werden. Außerdem will sie Indianerfeste, historische Märkte, Oldtimer-Treffen und Hunnenlager veranstalten. Außerhalb des Geheges soll ein wöchentlicher Tiermarkt stattfinden. Nordkurier 23.4.2002 Ausschuss soll Tierpark retten CDU-Fraktion stellt Antrag http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/tierpark/tierpark.html Mit der Bildung eines Sonderausschusses Tierpark soll die Burg Stargarder Einrichtung gerettet werden. Seit Jahren werde die gemeinnützige Einrichtung durch Kürzungen gebeutelt, der Landkreis habe seine Zuwendungen gegen Null gefahren, für dieses Jahr hat die Stadt Neubrandburg eine erhebliche Mittelkürzung beschlossen. Als Lösungsmöglichkeit wird die Gründung einer privatrechtlichen Gesellschaft angesehen. Oberösterreichische Nachrichten 19.4.2002 Zukunft des Wildparks durch Kündigung nicht gefährdet http://www.oon.at/nachrichten/lokal.asp?id=281315 Hohe Wellen schlägt ein Streit zwischen Wildpark Altenfelden und Falkner Michael Geiger. Wildpark-Chef Hermann Laher sieht sich in seiner Meinung bestätigt, Geiger zu kündigen. "Jahrelang habe ich Herrn Geiger verwarnt, dass er keine Besucher anschreien oder sie aus dem Park schmeißen soll", sagt Laher. "Dazu kommt, dass bei den Greifvogelschauen am Schluss nur noch zwei, drei Vögel gezeigt worden sind.". Wer für die Schau mehr bezahlt, habe das Recht darauf, eine vollständige Schau sehen zu können. Trotz dieses Disputs wird der Wildpark Altenfelden in wenigen Wochen mit einer neuen alten Attraktion aufwarten: "Kommt die Genehmigung aus Wien, haben wir bald wieder afrikanische Geparde bei uns". Eine Greifvogelschau werde es in den nächsten Jahren aber keine mehr geben, "bisher hatten wir mit den Falknern nur Probleme". Neues Volksblatt 24.4.2002 Der Wildpark Altenfelden kommt nicht zur Ruhe http://www.volksblatt.at/97NV_734021.stm Nach den Streitereien um den Falkner ist nun bekannt geworden, dass das Gepardenpaar Cipot und Mischa von Unbekannten mit Pflanzenschutzmitteln vergiftet wurde. Sie waren der Stolz von Wildpark-Besitzer Hermann Lahner und die Lieblinge der Besucher: Cipot und Mischa, das sechsjährige Gepardenpärchen. Als ob die Aufregung um die beiden vergifteten Tiere nicht schon reichen würde, muss sich der Besitzer des Wildparkes nun auch noch mit seinem seit 1996 beschäftigten Falkner herumstreiten: Es gab ständig Beschwerden von den Gästen über ihn. Er hat Kinder verjagt, das Fotografieren verboten oder die Vorführung einfach abgekürzt. Deshalb habe ich ihn entlassen! - Falkner entlassen - Der Falkner jedoch pocht auf seinen bis 2006 laufenden Vertrag und will seine Flugschau weiter präsentieren. Wenn es ihm Spaß macht, aber er bekommt dafür sicher kein Geld von mir, betont Lahner. Dresdner Neueste Nachrichten 19.4.2002 Wildpark und Zoo wollen kooperieren http://www.dnn.de/regional/24907.html Noch gehört Tschechien nicht zur Europäischen Union, aber die grenzüberschreitende Zusammenarbeit funktioniert. Wie zwischen dem Wildpark Osterzgebirge und dem Zoopark im böhmischen Chomutov. Vertreter des Wildparks und Zooparkdirektor Dr. Premysl Rabas unterzeichneten eine Kooperationsvereinbarung. "Die partnerschaftliche Kooperation bezieht sich insbesondere auf die Präsentation und ortsgerechte Haltung von Wildtieren des sächsisch-böhmischen Erzgebirges in Gegenwart und Vergangenheit", heißt es. Die Partner wollen jährlich ihre Erfahrungen in der Zucht und Pflege sowie der Auswilderung der Tiere austauschen sowie regelmäßig fachspezifische Vorträge erarbeiten. Diese Treffen sollen immer abwechselnd im Wildpark beziehungsweise in Zoo Chomutov stattfinden. . Geplant sind Sommerökolager sowohl auf deutscher als auch auf tschechischer Seite. Dafür ist die Errichtung eines Campingplatzes im Wildpark Osterzgebirge vorgesehen. Saarbrücker Zeitung 19.4.2002 Besucherzahlen stagnieren - Zoo braucht noch mehr Zuschüsse http://www.sz-newsline.de/sta/GFJ6NBBU_1.php3 Der Saarbrücker Zoo hat Finanzprobleme. Die Zuschüsse von rund zweieinhalb Millionen Euro reichen nicht. Weshalb kostet der Saarbrücker Zoo so viel? Zumal es - wie ein Vergleich mit dem Neunkircher Zoo zeigt - offensichtlich auch anders geht. Nach Informationen des Neunkircher Zoodirektors Norbert Fritsch bezuschusst die Stadt Neunkirchen den Zoos mit 500.000 bis 750.000 Euro. Der Vergleich zwischen den beiden saarländischen Zoos hinkt insofern, als ihre Organisationsstrukturen völlig verschieden sind: Der Neunkircher Zoo ist eine gemeinnützige GmbH. Der Saarbrücker Zoo hingegen wird als städtischer Eigenbetrieb geführt. Während der Neunkircher Zoo wie eine Firma arbeitet, die bemüht ist, Kunden, Sponsoren und Förderer "bei der Stange" zu halten, stößt der Führungsstil im Saarbrücker Zoo auf herbe Kritik. "Hauptstörenfried" ist hierbei der 1972 gegründete Förderverein "Freunde des Saarbrücker Zoos", der immer wieder Zooleiter Vaclav Ceska kritisiert. Lippische Landes-Zeitung 21.4.2002 Adlerwarte rettet Andenkondor http://www.lz-online.de/news/lokal/kr/LZ_20020421_2253647.html Die Adlerwarte Berlebeck erregt bundesweit Aufsehen. Für ihre herausragenden Bemühungen um den Natur- und Artenschutz im südamerikanischen Ecuador können Adlerwarte-Chef Hans-Hermann Weiß und Falkner Klaus Hansen am kommenden Freitag in Berlin eine besondere Auszeichnung entgegennehmen. Sie erhalten einen von nur fünf Preisen des Wettbewerbs "Global vernetzt - lokal aktiv". Die Detmolder konnten sich mit ihrem Projekt, das nunmehr gewissermaßen offiziell als beispielhaft für Entwicklungspartnerschaften im Rahmen der Lokalen Agenda 21 gilt, unter insgesamt 72 Mitbewerbern aus ganz Deutschland behaupten. Zur Belohnung gibt es nun 2000 Euro, die je zur Hälfte für die Aufzuchtstationen in Ecuador und Berlebeck verwendet werden sollen. Die Detmolder entwickelten nicht nur das Konzept für den "Parque Condor", einen neuen Greifvogelpark, der gegenwärtig auf einem 8 Hektar großen Gelände bei Otavalo entsteht, 150 Kilometer von der ecuadorianischen Hauptstadt Quito entfernt, sondern helfen auch bei der Einrichtung von Volieren, Fragen der tierärztlichen Betreuung und dem Aufbau eines Flugprogramms. Dies ist nicht die erste internationale Initiative der Adlerwarte. Schon 1995 halfen deren Mitarbeiter bei der Realisierung eines ähnlichen Projektes in Kenia. Und demnächst soll es sogar nach Indien gehen. Salzburger Nachrichten 23.4.2002 GEIER http://www.salzburg.com/sn/02/04/23/artikel/258070.html Die weltgrößte begehbare Greifvogelfreifluganlage wurde am Wochenende im Zoologischen Garten Schmiding bei Wels der Öffentlichkeit vorgestellt. Ein ganzes Tal wurde mit einem Netz überspannt und so ein bis zu 15 Meter hoher natürlicher Lebensraum mit einer Fläche von 70 mal 30 Metern geschaffen. Mönchs-, Gänse-, Wollkopf-, Ohren- und Kappengeier mit einer Flügelspannweite bis zu drei Metern zeigen in diesem Freiflug-Gehege ebenso ihre Flugkünste wie zahlreiche andere Greifvögel. Giessener Anzeiger 22.4.2002 Gänsegeier gehören zu den Attraktionen http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=386129 Die Gänsegeier Ernie und Bert zählen zu den Attraktionen des Wildparks Edersee.Seit 32 Jahren besteht der 80 Hektar große Park mit dem Panorama-Blick auf Edersee, Staumauer und Schloss Waldeck, der von der hessischen Landesforstverwaltung getragen wird. Mit 150000 Gästen pro Jahr hat er sich zu einem Besuchermagneten am blauen Auge Hessens entwickelt. Gezeigt werden fast nur Wildarten, die in der Region heimisch sind oder es früher einmal waren. Großen Anklang findet die Greifvogelwarte des , die seit fünf Jahren besteht. Die Welt 22.4.2002 Erfolgreiche Auswilderung von bedrohten Kondor-Arten http://www.welt.de/daten/2002/04/22/0422vtr327662.htx Naturschützer in den USA haben in den vergangenen Jahren fast 40 Andenkondore in Gefangenschaft aufgezogen und in Kolumbien und Venezuela wieder ausgewildert. Die dabei gewonnenen Erfahrungen werden genutzt, um einen nahen Verwandten des Andenkondors, den kalifornischen Kondor, vor dem Aussterben zu retten. Ein kalifornisches Kondorpärchen, das bereits Mitte der neunziger Jahre in der freien Wildbahn ausgesetzt wurde, hat jetzt ein Küken ausgebrütet. Das Verhalten der im Zoo von San Diego aufgewachsenen Eltern sei vorbildlich. news aktuell 19.4.2002 Raubtierseminar im Dortmunder Zoo http://www.presseportal.de/story.htx?nr=341527 Wie Pfleger lernen, Löwen und Tiger zu beaufsichtigen ... Tagblatt 23.4.2002 Haiwochen: Schulklassen gesucht http://wwwx.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=633468 Wie das Sea Life Konstanz berichtete, wird das Unterrichtsprojekt «Haiwochen im Schulhaus» auch in diesem Jahr wieder durchgeführt. Es umfasst die Betreuung von Katzenhai-Eiern bis zum Schlüpfen der kleinen Babys. Der Schulklasse wird die komplette Aquarium-Ausrüstung vom Sea Life Konstanz zur Verfügung gestellt. Die Schülerinnen und Schüler haben die Aufgabe, regelmässig die Wassertemperatur zu messen sowie das Wachstum der kleinen Haie zu beobachten. Sobald ein Baby geschlüpft ist, informiert die Klasse das Sea Life. Ein Mitarbeiter holt die Tiere dann ab. Main Rheiner 22.4.2002 Ein Krankenhaus einzig für Vögel http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=678129 Ein Krankenhaus für Vögel. Das ist die Auffangstation der Stadt und des Naturschutzbundes NABU im Gonsenheimer Wildpark, die jetzt offiziell eröffnet ist. Seit mehr als zwei Jahren wurden in einer Pilotphase kranke, verletzte und hilflose Vögel aufgenommen, untersucht und behandelt. Auf 120 Quadratmetern befinden sich sechs Gehege, die unterteilt werden können, ein Untersuchungsraum und ein Wärmeraum, wo auch im Winter Vögel gepflegt werden können. Der NABU übernimmt die Fachberatung. Augsburger Allgemeine 22.4.2002 Nur noch zwei Wolfswelpen in Freiheit - ein Ausreißer eingefangen http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1019361909973 Für einen der drei entlaufenen Wolfswelpen aus dem Nationalpark Bayerischer Wald ist der Ausflug am Wochenende zu Ende gegangen. Es sei am späten Samstagnachmittag gelungen, eines der Tiere mit einem Pfeil aus einem Blasrohr zu betäuben und zurück ins Gehege zu bringen. Münchener Merkur 22.4.2002 Wolfsjagd: Erstes Tier eingefangen http://www2.merkur-online.de/magazin/magazin3.cfm?idnr=67153 Eine Woche nach dem Ausbruch von drei Jungwölfen aus dem Nationalpark Bayerischer Wald ist eines der Tiere wieder eingefangen worden. Um die anderen beiden Wölfe einzufangen, soll nun eine Narkosepistole mit Infrarot-Kamera eingesetzt werden. Hierfür sei am Sonntag eigens ein Team aus der Schweiz angereist. Die Pistole wird über einen Monitor gesteuert, der bis zu 200 Meter entfernt sein kann. In den vergangenen Nächten sei immer mindestens ein Welpe in das geöffnete Gelände gegangen, um sich von dort Futter zu nehmen. Versuche, die Tiere dabei einzufangen, waren fehl geschlagen. Fränkischer Tag 22.4.2002 Wölfe besuchen ihren Bruder http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?news/bayern/006-by-c9569.txt Bei ihrem ersten Einsatz im Nationalpark Bayerischer Wald haben Schweizer Experten mit einer Spezial-Narkosepistole die beiden entlaufenen Wölfe nicht einfangen können. Die beiden Wölfe haben Kontakt zu ihrem inzwischen gefangenen Artgenossen aufgenommen. Die freien Wölfe hätten sich dem Gehege genähert, in dem ihr Bruder eingesperrt ist. Die Nationalparkverwaltung will weiterhin am Tag Patrouillen mit Blasrohren und Narkosegewehren einsetzen. Nachts sollten die Schweizer mit ihrer ferngesteuerten High-Tech-Pistole Posten beziehen. Diese Narkosewaffe wird per Kamera überwacht und ferngesteuert abgefeuert. Sie werden hiermit aufgefordert den unten angeführten Artikel, für den sich die Salzburger Rundschau bereits entschuldigt hat und den die Zeitung aufgrund der falschen und verunglimpfenden Darstellung schon letztes Jahr aus ihrer eigenen Webseite löschen musste, ebenfalls unverzüglich und vollständig von Ihrer website, evtl. mirror-sites sowe den searchengine-cages zu entfernen und uns dies bis zum 08. Mai 2003 als erfolgt zu bestätigen. Dr. E. Haferbeck ECOTERRA Intl. Salzburger Nachrichten 24.4.2002 Abus Geburtstag http://www.salzburg.com/sn/02/04/24/artikel/258357.html ZENSIERT Esslinger Zeitung 23.4.2002 Abschied von "Kumbuka" und " Iringa" http://www.ez-online.de/lokal/aktuelles/esslingen/index.cfm?documentid=935783876 Die Gorillakinder "Kumbuka" und "Iringa" hatten seit 1998 die behütete Atmosphäre im Jungtier-Aufzuchthaus der Wilhelma genossen. Beide Gorillas reisten vor einigen Tagen mit ihrer vertrauten Pflegerin Beatrix Jarczewski nach Frankreich in den Zoo von La Boissière du Doré. Nach Beschluss der EEP wird "Kumbuka" zunächst dort bleiben, er ist dort Mitglied einer Junggesellengruppe. Für "Iringa" hingegen ist Frankreich nur Zwischenstation: Sie soll noch in diesem Jahr Anschluss an die Gorillafamilie in Budapest bekommen. Damit stehen im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma beide Gehege den fünf jüngeren Gorillas zur Verfügung. Sächsische Zeitung 19.4.2002 Die Rentner aus dem Zoo http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=125358 Altersheim Dresdner Zoo. Nesia ist der zweitälteste Schabrackentapir in Deutschland. Seit 1979 ist sie schon auf der Welt. Sie kann leider nur noch sehr schlecht laufen und ist wahrscheinlich blind. Das 200 Kilo schwere Leistenkrokodil Max lebt schon 45 Jahre im Zoo und ist mit seiner Größe von 4.50 Metern eines der größten Deutschlands. Mit 36 Jahren ist Puppe, die schwarze Klammeräffin, für ihre Tierart uralt. Schöpfi hat Probleme mit Pigmentflecken. Dass die alte Elefantendame, die seit 42 Jahren die Besucher anzieht, dennoch sehr zäh ist, bewies sie 1992. Damals überlebte nur Schöpfi die Elefantenpocken, während die anderen drei Elefanten verendeten. Nordkurier 19.4.2002 Main Rheiner 22.4.2002 Von Mammut- und Parfümbäumen http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=677927 Was der Zoo für Tiere darstellt, ist ein Arboretum für Bäume", erklärte die Vorsitzende der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Adelheid von Faber-Castell anlässlich der Einweihung dieser Besonderheit der Fasanerie. Die SDW hatte das Arboretum initiiert, um den Blick der Besucher für den außergewöhnlichen Baumbestand der Fasanerie zu schärfen und sie auch über den Pflanzenbestand zu informieren. Zu diesem Zweck wurden spezielle Exemplare mit Erläuterungstafeln ausgestattet, die Namen und geographische Daten enthalten. Sächsische Zeitung 24.4.2002 Zwergseebären statt Seelöwen http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=126254 Eine im Bau befindliche Robben-Anlage in Augenschein zu nehmen, darauf brauchen Besucher des Hoyerswerdaer Zoos wohl nicht mehr allzu lange warten. Zoo-Direktor Dr. Werner Jorga und Tiergarten-Vereinschef Thomas Gröbe starteten nämlich zu einer Zwei-Tages-Tour, die sie in die Zoos von Frankfurt/Main und Berlin führte. Für die Robben-Anlage in Hoyerswerda, deren Realisierung ja nun ernsthaft in Angriff genommen wird, werden mittlerweile Zwergseebären favorisiert. Von der Anschaffung Kalifornischer Seelöwen habe man Abstand genommen - aus Lärmschutzgründen! Thüringer Allgemeine 25.4.2002 Zoo: Schnee-Eulen sind die neuen Bison-Nachbarn http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=235153 Noch ein wenig fremd fühlt sich das Schneeeulen-Pärchen in seiner neuen Volière neben der Bisonanlage. Diese Anlage hat der Zooparkverein mit 8700 Euro finanziert. Nach dem Vorbild einer solchen Volière im Zoo von Rotterdam werden die Tiere nicht mehr hinter Gittern gehalten, vielmehr umspannen ein Kunststoffnetz und ein Wildgatterdrahtgeflecht die 130 Quadratmeter umfassende Grundfläche bis in eine Höhe von drei bis vier Metern. Thüringische Landeszeitung 24.4.2002 Warten auf flauschige Babys http://www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?id=234844 Ostsee Zeitung 25.4.2002 Zwei Uhus gehen beim Falkner in die Lehre http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_430329.html Marlow. Nach gut vier Wochen in der Babystation des Vogelparks Marlow ist es für Uhu-Nachwuchs Ulli und Ulla Zeit, ausgebildet zu werden. Der Uhu ist nicht nur in der Greifvogelshow eine Attraktion, sondern auch als Gastgeber der Mondscheintour. Von April bis September haben die Gäste in diesem Jahr erstmals Gelegenheit, den Park zu einem abendlichen Rundgang nach der Schließzeit zu besuchen.So wird die Abendstimmung in einer Kolonie afrikanischer Waldrapps erlebbar oder ein Besuch der Störche bei untergehender Sonne. Ostsee Zeitung 25.4.2002 Im Cabrio-Bus von der City in den Park http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112755_430359.html Wismar. Am Sonnabend öffnet die Landesgartenschau ihre Tore. Mit einem Feuerwerk aus Farben, Formen und Düften sollen die Besucher empfangen werden. Wir sind stolz, ein Beispiel gelungener Landschafts- und Gartenarchitektur präsentieren zu können, sagte Bürgermeisterin Rosemarie Wilcken. Ostsee Zeitung 25.4.2002 Blaues Band durchs Blumenparadies http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_138485.html Ein blaues Band schlängelt sich durch das 42 Hektar weite Gelände. Der mit buntem Split eingefärbte Hauptweg führt die Besucher zu den Attraktionen. Zunächst in den Paradiesgarten, das Herzstück der Gartenschau. Von weitem schon grüßt der 37 Meter hohe Aussichtsturm. Von hier aus ist die Wismarer Landesgartenschau, eine von acht 2002 in Deutschland, gut zu übersehen. Das Konzept ist erläuterungsbedürftig, sonst entsteht der Eindruck, hier ist wenig los. Zuviel Freiflächen. Doch genau das habe der nach einer bundesweiten Ausschreibung gesuchte Planer gewollt. Weil diese hügelige Endmoränenlandschaft so schön ist, sollte sie selbst der Hauptakteur bleiben. Nicht der Mensch, der sie verändert. Durch den Tierpark führt der Gartenschau-Rundweg zurück zum Haus des Gastes am Eingang. Tagblatt 25.4.2002 Pflege mit Herz und Seele http://wwwx.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=634193 Kreuzlingen. Das Anliegen der Tierparkvereinigung und ihrer engagierten Präsidentin Helene Eisenhut ist, den Tieren gute Bedingungen, die notwendige Pflege und Aufmerksamkeit sowie artgerechtes Futter zu bieten. Davon konnten sich hunderte von Tierparkbesuchern und ihre Kinder am Tag der offenen Gehege überzeugen. Kieler Nachrichten 25.4.2002 Erstes Wildpferdfohlen getauft http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-dh-Pferd_TXT.htm Flensburg. Das erste Wildpferdfohlen Schleswig-Holsteins heißt "Kleiner Onkel" und hat einen prominenten Paten: Umweltminister Klaus Müller. Fünf Konik-Wildpferde waren am 6. März auf dem 280 Hektar großen ehemaligen Truppenübungsgelände ausgewildert worden. Das Gebiet gehört der Stiftung Naturschutz und wird vom Verein Bunde Wischen betreut. Die Koniks stammen aus der Zucht des Haustierparks Warder. Frankfurter Rundschau 25.4.2002 Streichelzoo beherbergt nun das Lama "Puschel" http://www.fr-aktuell.de/fr/0406/t0406085.htm Das Alpaka "Puschel" gehört zu den neuen Attraktionen des Kobelt-Zoos, Schwanheim TAZ 24.4.2002 Tier-Quäler http://www.taz.de/pt/2002/04/25/a0286.nf/text Knapp ein Jahr nach den Tierquälereien im Vogelpark Raisdorf hat vor dem Kieler Jugendschöffengericht der Prozess gegen drei Heranwachsende begonnen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, Tauben und Nymphensittiche auf bestialische Weise zu Tode gequält zu haben. Hamburger Morgenpost 24.4.2002 Feuerwehr fängt ausgebüxten Pelikan »Pelle« ein http://www.mopo.de/nachrichten/102_5690.html Pelikan Pelle ist in Hamburg aus Hagenbecks Tierpark zu einem Stadtausflug ausgerissen. Wie die Feuerwehr heute mitteilte, war der unternehmungslustige Vogel am Dienstagabend aus dem Zoo geflattert und über die Straßen im Stadtteil Stellingen gewatschelt. Mehrere Beamte drängten Pelle schließlich in eine Ecke, fingen den Pelikan wieder ein und brachten ihn zurück. Schaumburger Zeitung 24.4.2002 Gustav und Elli stärken ihre Nerven für den Rosenkavalier Olav und Birgit Wahle arbeiten schon seit vielen Jahren mit der Hamburger Staatsoper zusammen und trainieren außerdem fast jedes gewünschte Tier für Auftritte in Film- und Fernsehen. In diesen Tagen finden die ersten Proben mit Schweinchen statt. Ein Fünf-Jahres-Vertrag wurde mit dem Kalletaler Tierparkleiter Dr. Dirk Neumann geschlossen, dem die Schweine immer noch gehören und zu dem sie auch zurückkehren werden, wenn die Opernsaison vorbei ist. Schweriner Volkszeitung 19.4.21002 Hoffen auf Nachwuchs bei Sibirischen Tigern http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/19.04.02/tiger/tiger.html Schwerin: Insbesondere bei dieser im Fernen Osten vom Aussterben bedrohten größten Tiger-Unterart, dem Sibirischen Tiger, wäre Nachwuchs aus dem Schweriner Zo wichtig. Nordkurier 19.4.2002 Familien-Freitag im Tierpark http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/e___/e.html Familien-Freitag heißt das Motto erstmals in diesem Jahr am 26. April im Ueckermünder Tierpark. Gerade jetzt können in vielen Gehegen Jungtiere beobachtet werden. Darüber hinaus werden öffentliche Schaufütterungen geboten und Tierpfleger erzählen über ihre Schützlinge. Außerdem gibt es ein Quiz zum Thema "Afrikanische Tiere", bei dem Preise winken. Märkische Allgemeine 19.4.2002 Alle lieben Pierrot http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?loc=2_5_1&id=40500&weiter=500 Gerhard Hollmann kann sich gar nicht satt sehen an Pierrot. Zu welcher Rasse der beeindruckend einherstolzierende Hahn gehört, kann der Chef des Lindower Vogelparks nicht sagen. Ein Geschenk aus Lindows Partnerstadt Harfleur. Ziemlich genau 230 Gefiedertiere hat der Lindower in seinen Volieren versammelt. 32 Rassen kommen da zusammen, von der Japanischen Laufente bis zum Wellensittich. Frankfurter Neue Presse 19.4.2002 Die Wüste bringt Leben ins Museum Am 28. April wird im Hessischen Landesmuseum in Darmstadt eine Ausstellung mit dem schlichten Titel «Wüste» eröffnet. 15 Tonnen Sand haben die Ausstellungsmacher aus Tunesien angekarrt und zu den typischen Wellenlinien geformt. Darauf verstreut sorgen Steine, trockene Pflanzen und Tiere als Blickfang. Die meisten Tiere kommen aus der eigenen Präparation, einige sind auch ausgeliehen, weil es kaum noch lebende Exemplare gibt. Die Mhorrgazelle etwa stammt aus dem Frankfurter Zoo, der Schakal aus Bremen. Der Clou an der Szene ist, dass sie sich im unteren Geschoss fortsetzt. Der abgehängte Raum ist dunkel; in den erleuchteten Terrarien an den Seiten werden Schlangen, Springmäuse oder Warane gezeigt teils ausgestopft, teils lebendig. Kreis Anzeiger 23.4.2002 Power-Ochsen aus der Urzeit, rülpsende Hirsche, beißende Esel http://www.kreis-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=387185 Beinahe könnte man sich auf dem Areal verlaufen, wäre da nicht die vorbildliche Beschilderung. Über 15 Kilometer Wanderwege führen im Wildpark Alte Fasanerie bei Hanau zu weitgehend naturnahen Gehegen, in denen 35 Tierarten leben. Ostsee Zeitung 24.4.2002 Ausstellung hilft dem Zoo http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_429976.html Mit einer Tombola greift der Reise- und Trekkingausrüster Nordcamp dem Rostocker Zoo beim geplanten Bau einer neuen Fischotteranlage unter die Arme. Unter dem Motto Schotter für Otter sammelt der Tiergarten seit dem vergangenen Jahr Geld für den Bau einer neuen Fischotteranlage. Hinter dem Eingang am Barnstorfer Ring soll die Anlage bis zum Sommer 2003 entstehen. Der Standard 23.4.2002 Gut aussehender Bär http://DerStandard.at/Textversion/20020424/190.htm Das Tier mit der Brille ist kein richtiger Bär, aber heißen tut er so, der Brillenbär. Das Tier aus der Waschbärenfamilie mit der markanten Fellzeichnung um die Augen lebt mit zwei Freunden ab sofort in einem neuen Gehege im Tiergarten Schönbrunn - mit Hängebrücke, Kletterbaum, Waldbach und Planschbecken. Mit dabei: sieben Weißrüsselnasenbären. Berliner Kurier 23.4.2002 Elefantastischer Badespaß im Zoo http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik10.html Ohne Pauken, aber mit lautem Trompeten, so eröffneten gestern die Dumbo-Damen vom Zoo die Freiluft-Badesaison. Bis Oktober ist der Elefanten-Pool im Zoo täglich geöffnet. Dolomiten 24.4.2002 Dolomiten Online http://www.athesia.it/dolomiten/2002/04/24/c2404a01b.html Kosice - Cindy, eines von fünf Braunbärkindern aus einem Wurf von fünf Bärenjungen, die am 6. Jänner im (flächenmäßig) drittgrößten Zoo Europas in Kosice das Licht der Welt erblickt haben. Die kleinen Pelzträger wurden von ihrer Mutter nach sechs Wochen getrennt und sind auf menschliche Fürsorge angewiesen. Nordkurier 23.4.2002 Paarungstrick beschert Tiergarten ein Fohlen http://www.nordkurier.de/lokal/neustrelitz/i_/i.html Blitz heißt ein Hengstfohlen, dass im Tiergarten der Neustrelitzer Werkstätten umherflitzt. Erstmals seit mehreren Jahren hat der Tiergarten Nachwuchs bei den Shetland-Ponys. Da die Mutter deutlich größer ist als der Vater des Fohlens, haben die Mitarbeiter im Gehege eine Mulde graben, in die sich die Stute beim Paarungsakt stellen sollte. Der Erfolg hat sich ausgezahlt. Rhein Zeitung 23.4.2002 Foto des Tages http://rhein-zeitung.de/on/02/04/23/topnews/foto.html Im Augsburger Zoo steht ein Pfau, der seine Schwanzfedern zu einem Rad geschlagen hat, einem Strauß gegenüber. Südwest Presse 23.4.2002 Kleine mit munterem Blick http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/blick_in_die_welt/artikel200557.php Im Schutze ihrer Mutter beäugen im Münchner Tierpatk Hellabrunn die drei Wochen alten Zebramangusten mit ihren Knopfaugen die Welt. Nordkurier 22.4.2002 Diva jagt lieber Quallen http://www.nordkurier.de/news/meck-pomm/robbi/robbi.html Womit vergnügt sich ein Fernsehstar? Mit Quallenfangen. "Einmal haben wir eine geschlagene Stunde lang auf Robbie, unsere kleine Diva gewartet, sie hatte einen Ausflug ins Meer gemacht", erzählt der Schauspieler Karsten Speck in Liddow auf der Insel Rügen. Am 24. April beginnen die Dreharbeiten zur zweiten Staffel der Familienserie "Hallo Robbie". Die Seelöwin spielt jetzt ein in der Ostsee frei lebendes Tier, das manchmal an Land kommt, um den Zweibeinern in schwierigen Situationen zu helfen. Auch die Trainer Roland Duss und seine Frau sind mit der Seelöwin Robbie, die eigentlich Chico heißt, und ihren beiden jüngeren Doubles bereits auf der Insel eingetroffen. Doch auch im Winterquartier, im "Mundomar", einem Zoo für Meeressäugetiere im spanischen Benidorm, lagen sie nicht auf der faulen Seelöwenhaut. |