Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 107 vom 18. April 2002 
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse
zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
ISSN 1619-6643

Liebe Leser,

Wolfsalarm! Raubtiere entwichen! So tönte es vor genau 25 Jahren im Nationalpark Bayrischer Wad wie auch jetzt, wo drei Jungwölfe sich unter großer Anteilnahme der Öffentlichkeit einen Ausflug genehmigten. Damals wie heute, und auch als Erik Zimen 1971 dort ein Jungwolf entlief, reagiert die örtliche Bevölkerung und Presse eher gelassen. Es sind die Behörden, die übertriebene Warnungen aussprechen und damals letztlich den Abschuß-Befehl gaben. Erfreulich: ein durchwegs wolfsfreundlicher Tenor in den Medien, vielleicht eine Folge der zahlreichen Dokumentationen über die vierbeinigen Einwanderer in Tschechien und Ostdeutschland der letzten Zeit - Wölfe

Am Wochenende fand in Münster die 20. Jahrestagung der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz statt, auf Einladung des Allwetterzoos und von uns mitorganisiert. Die Ergebnisse der gut besuchten Pressekonferenz finden sich überregional vor allem als dpa-Meldung. Wer die nicht ganz korrekt wiedergegebene Meldung "alle 300 Schildkrötenarten bedroht" als übertrieben empfindet, möge daran erinnert sein, daß die enorme Nachfrage vor allem aus China mittlerweile sogar zur Plünderung süd- und nordamerikanischer Bestände führt. Auf der Tagung wurde auch der Rohbau der Schildkrötenstation vorgestellt, in die die vorhandenen Zuchtgruppen extrem bedrohter Arten wie der Goldkopf-Schildkröte einziehen werden. In deren weiteren Ausbau gehen die Überschüsse der Tagung und die Erlöse der abendlichen Versteigerung. Einige der Arten dürften im Freiland bereits gänzlich ausgerottet sein; das vor allem von Elmar Meier vorangetriebene Projekt besitzt damit einen Großteil des Weltbestandes - Artenschutz



 
  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Zoos und Tierparks

Münchener Merkur 15.4.2002
Wolfsjagd im Nationalpark
http://www2.merkur-online.de/magazin/magazin3.cfm?idnr=66407
Besuchern des Nationalparks Bayerischer Wald wird derzeit ein besonderes Programm geboten: Wölfe in freier Wildbahn. Denn am Samstag sind drei Wölfe aus ihrem Gehege bei Neuschönau (Kreis Freyung-Grafenau) entkommen. Die Tiere haben den Draht durchgescheuert und sind durch ein nur 30 Mal 30 Zentimeter kleines Loch geschlüpft. Die Suche nach den Wölfen im 24 000 Hektar großen Gebiet an der tschechischen Grenze gleicht der nach einer Nadel im Heuhaufen. Versuche, den Wölfen mit Fleischködern in Lebendfallen habhaft zu werden, waren bisher ebenfalls nicht mit Erfolg gekrönt. Nun sollen sogar die verbliebenen drei Tiere ausquartiert und das Gehege geöffnet werden, damit die flüchtigen Wölfe freiwillig zurückkommen.

Nürnberger Nachrichten 15.4.2002
Wölfe haben sich aus Gehege befreit
http://www.nn-online.de/nn/b3.htm
Die drei entlaufenen Jungwölfe aus dem Nationalpark Bayerischer Wald sind trotz diverser Lockangebote weiter auf freien Pfoten. „Das vier Hektar große Gehege und das Umfeld werden rund um die Uhr beobachtet“, sagt Nationalpark-Sprecher Rainer Pöhlmann. Um die Anlage wurde mittlerweile eine Ruhezone eingerichtet, damit keine Besucher die „Flüchtlinge“ verschrecken. Für Menschen bestünde keine Gefahr, beteuerte er. Zwei der drei elf Monate alten Rüden hätten sich bereits wieder genähert, nachdem ein Mitarbeiter des Parks seine (wohl läufige) Hündin als Locktier eingesetzt hatte.

Südwest Presse 15.4.2002 
Drei junge Wölfe flüchten
http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/blick_in_die_welt/artikel189262.php
Drei einjährige Wölfe haben sich am Samstag aus einem Gehege im Nationalpark Bayerischer Wald befreit. Sie entkamen durch ein Loch im Zaun, das sie sich offenbar selbst geschaffen hatten. Die Nationalparkverwaltung versucht, die Wölfe mit Lebendfallen zu fangen. Das Gehege wurde geöffnet, damit sie zurückfinden können. Bis zum Redaktionsschluss waren alle drei Wölfe aber noch in Freiheit.

Augsburger Allgemeine 16.4.2002
Im Bayerwald sind die Wölfe los
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1018837540224
Der Lockvogel ist ein Hund. Ein Golden Retriever. Genauer gesagt: eine Hundedame. Mit ihrem blonden Langhaar und charmantem Gebell soll sie die drei Jungwölfe zurück in ihr Gehege im Nationalpark Bayerischer Wald locken, wo sie am Wochenende ausgebüxt sind. Seitdem durchstreifen die neugierigen Ausreißer die angrenzenden Wälder - und haben sich schon mehrmals bis auf zehn Meter an die Hundedame herangeschlichen. Doch dass man sie wieder einfangen kann, glaubt der Wolf-Experte Dr. Erik Zimen nicht: „Die Wahrscheinlichkeit ist nicht sehr groß, dass das gelingt. Und mich freut es, dass die drei ausgerissen sind“. Einer der Wölfe war an einem zwölfjährigen Mädchen vorbeimarschiert. Das Kind habe ihn noch verwundert fotografiert - und dann nachgefragt, ob es normal sei, dass die Wildtiere im Nationalpark spazieren gingen. „So sind wir überhaupt darauf gekommen, dass die drei ausgebrochen sind“, erzählt Nationalpark-Sprecher Rainer Pöhlmann. Im Nationalpark liegt jetzt ein Mitarbeiter mit seiner Hundedame und einem Blasrohr auf Lauer. Er soll die Wölfe betäuben, wenn sie Kontakt zu dem Golden Retriever suchen. Auch Lebendfallen mit „viel gutem Fleisch“ sind aufgestellt.

Münchener Merkur 18.4.2002 
Wolfsjagd im Nationalpark
http://www2.merkur-online.de/magazin/magazin3.cfm?idnr=66407
Bisher schlugen alle Versuche fehl, die Schäferhund-großen Tiere wieder einzufangen: "Zwei wurden öfter nahe ihres Geheges gesehen, den dritten haben Besucher beobachtet", berichtet Hans Kiener, Sachgebietsleiter im Nationalpark.
Das Wolfs-Gehege umfasst rund einen Hektar und ist mit einem fast drei Meter hohen Maschendrahtzaun gesichert. "Im Prinzip ist der ausbruchssicher", sagte Kiener. "Die Wölfe sind erst elf Monate alt und unerfahren." Sie wurden alle im nahen Bayerwald-Tierpark in Lohberg geboren und kamen kurze Zeit später nach Neuschönau.
Obwohl die nächste Ortschaft nur 500 Meter entfernt ist, sieht Kiener keine Gefahr für die Bewohner. Die Polizei hatte dennoch Besucher des Nationalparks aufgefordert, keine Wanderungen in entlegene Gebiete zu unternehmen. "Die Wölfe haben am Samstag noch gefressen, Hunger dürften sie keinen haben", sagt Kiener. Die Polizei ist mit Lautsprechern durch Ortschaften und zu Höfen gefahren und hat Verhaltensregeln mitgeteilt. Demnach sollte man sich den Wölfen nicht nähern und vor allem kein Futter anbieten. Schließlich seien Wölfe Raubtiere, "auch wenn ein entflohener Bär viel gefährlicher wäre".

Augsburger Allgemeine 17.4.2002 
Streunende Wölfe werden langsam hungrig
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1019010337290
Langsam werden sie wohl hungrig, die drei jungen Wölfe. Zumindest haben sie schon einige Male an den Fleischködern genascht, mit denen man sie in ihr Gehege im Nationalpark Bayerischer Wald zurücklocken will.
Mit Interesse, aber ohne jegliche Angst verfolgt die Bevölkerung im nahe gelegenen Neuschönau vier Tage nach dem Ausbruch die Suche nach den drei jungen Wölfen. Eher solle man die Ausreißer laufen lassen, als sie gar abzuschießen, ist die vorherrschende Meinung.
Schon vor 25 Jahren waren in Deutschlands ältestem Nationalpark zum ersten und bisher einzigen Mal Wölfe entwischt. Neun zahme Tiere, die sich von Schulkindern sogar mit Pausenbroten füttern ließen. Gelassen habe die Bevölkerung damals auf die Tiere reagiert, bis drei der Tiere mit Kindern spielen wollten. Dabei fügten sie einem zwölfjährigen Buben einen kleinen Kratzer zu. Sie wurden zum Abschuss freigegeben - und alle neun schließlich von Jägern erlegt.


Neue Osnabrücker Zeitung 15.4.2002
War Umtalis Angriff auf den Tierpfleger vorhersehbar?
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/umtali.html
Der Angriff der Elefantenkuh Umtali auf den Tierpfleger Marcel Köck hat im Osnabrücker Zoo Wellen geschlagen. Mitarbeiter glauben, dass der Unfall vorhersehbar war und vermeidbar gewesen wäre. Zoodirektor Dr. Wolf Everts weist die Vorwürfe zurück. Das Präsidum der Zoogesellschaft hat für den 6. Mai ein Krisengespräch anberaumt, um gemeinsam mit der Belegschaft und der Zooleitung die Wogen wieder zu glätten.Bereits im Sommer 2000 hatte Umtali den Tierpfleger Köck angegangen. Der 30-Jährige wurde von dem tonnenschweren Tier ins Außenwasserbecken des Geheges gestoßen. Darüber hinaus sei es immer wieder zu brenzligen Situationen zwischen Köck und Umtali gekommen, sagte ein Mitarbeiter des Zoos. Die Elefantenkuh habe den Pfleger „auf dem Kieker“ gehabt. In der Belegschaft sei Umtali schon seit Jahren als eine „tickende Zeitbombe“ bekannt gewesen. Drei andere Elefantenpfleger hätten sich auch auf Grund dieses Gefahr in einen anderen Bereich des Tierparks versetzen lassen. Die Ankündigung, die Elefantenkuh an einen anderen Zoo abzugeben, sei nicht umgesetzt worden. Everts räumte erneut ein, dass Umtali im Umgang „problematisch“ sei und es mehrere Vorfälle in den Vorjahren gegeben habe. Vor drei Jahren war nach einem Zwischenfall das Elefanten-Team zurückgetreten. Geblieben war nur der jetzige Chef-Pfleger, der sich „mit hohem Einsatz“ bemüht habe, ein neues Team aufzubauen. Einige Kandidaten seien aber nicht mit Umtali zurechtgekommen. Köck selbst, dessen schwere Bein- und Bauchverletzungen in einem Bielefelder Krankenhaus behandelt werden, konnte sich noch nicht zu dem Vorfall äußern. Er stehe noch zu sehr unter Schock, erklärte ein Pfleger. Sein Zustand habe sich aber stabilisiert. „Es geht mit ihm gut voran.“

Leipziger Volkszeitung 14.4.2002
Elefantenbaby im Zoo
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/95835.html
"Die Entscheidung soll in Kürze fallen, bis Ende April wollen wir ihn taufen", so Zoodirektor Jörg Junhold. Rund 400 Vorschläge seien eingegangen, viele Briefe kamen von Kindern. "Es muss ein asiatischer, möglichst vietnamesischer Name sein, weil die Eltern Trinh und Mekong aus Vietnam stammen", sagt Junhold. Das letzte Wort hat eine Jury, in der auch die zukünftigen Paten des Kleinen sitzen. Wahrscheinlich werden sich drei Interessenten die Patenschaft teilen und die jährlichen Futterkosten übernehmen. Unterdessen gehts dem Baby-Bullen weiter prächtig. Im Zoo-Shop ist unterdessen die Nachfrage nach Elefanten-Souvenirs gestiegen.

Leipziger Volkszeitung 13.4.2002
Elefanten kommen der Natur ein Stück näher
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/95755.html
Elefantenbulle Mekong im Leipziger Zoo nahm als erster das neue Dickhäuter-Freigelände in Besitz. Bisher teilten sich die fünf Tiere ein Freigelände von 350 Quadratmetern. Jetzt können sie auf den beiden neuen Flächen über 2000 beziehungsweise 1000 Quadratmeter Grün mit Bäumen, Wiese und Schlammbereich laufen. Badebecken erhalten sie später. Noch nicht fertig ist der neue Elefantenbullenstall; dort soll Mekong so bald wie möglich richtig einziehen. Etwa 2004/2005 soll die Umgestaltung des Dickhäuter-Areals zu einer großen Asien-Landschaft fortgesetzt werden.

Kölnische Rundschau 16.4.2002
Neue Elefantenanlage im Zoo
http://www.rundschau-online.de/koeln/2573941.html
 Als im Jahr 1863 der erste Elefant in den Kölner Zoo einziehen sollte, wusste man erst nicht, wo man das exotische Tier unterbringen sollte. Man schuf damals ein Provisorium, das noch heute den Elefanten in Köln ein Dach über dem Kopf beschert: das Elefantenhaus. Mittlerweile unter Denkmalschutz, entspricht der Bau im maurischen Stil heute jedoch nicht mehr den internationalen Standards für artgerechte Tierhaltung. Ein Neubau muss deshalb her, für den Zoo-Direktor Professor Dr. Gunther Nogge bereits 1999 die planerische Grundlage schuf. Mit einem Investitionsvolumen von 13 Millionen Euro werden die Park- und Innengehege artgerecht zu einem zwei Hektar großen "Elefantenpark" umgestaltet. Eine Investition solcher Größenordnung ist für einen Zoo keine Kleinigkeit. Darum findet am Sonntag, 28. April, rund um das alte Elefantenhaus eine große Benefizaktion zugunsten des Neubaus statt. Neben einer Kölner Baugesellschaft fanden sich 28 weitere Sponsoren, darunter die Fußballklubs des 1. FC Köln, von Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und dem FC Bayern München, die sich alle bereit fanden, den guten Zweck zu unterstützen. So geht am 28. April ab 9Uhr vor der Wiese des alten Elefantenhauses ein buntes Programm für die gesamte Familie los mit Torwandschießen, einem Malwettbewerb, einer Autogrammstunde mit Spielern des FC und Schauspielern aus der WDR-Serie "Die Anrheiner", mit Gewinnspielen und Versteigerungen von handsignierten Postern und Trikots, deren Erlös dem Elefantenpark zugute kommt. Das Bühnenprogramm mit FC-Kapitän Dirk Lottner und Professor Nogge beginnt um 12 Uhr mit einer Runde "Talk im Zoo". Es morderiert Kabarettist Ferdinand Linzenich, der auch eine Kostprobe aus seinem aktuellen Programm zeigt. 

Netzeitung 15.4.2002
Verwandtenbesuch in Sachsen
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=984&item=185448
Vor fast genau einem Jahr zogen die ersten Affen ein. Seither ist das Primatenzentrum zum Publikumsmagneten des Leipziger Zoos geworden. Rund 15 Millionen Euro hat es gekostet, doch die Besucherzahlen haben sich inzwischen mit über 1,2 Millionen jährlich im Vergleich zu vorher mehr als verdoppelt. Der Anfang war nicht leicht, nicht für die Menschen, unter deren Obhut die Primaten seither stehen, und vermutlich auch nicht für die Affen selbst. Als erstes fielen die sorgsam angelegten Gebüsche rings um das Gehege den tobenden Affen zum Opfer. Die Holzrampen an den Stämmen einiger Bäume werden dagegen bis heute nicht benutzt. Über den Winter sind die Affen fast nur im folienüberdachten Innengehege, das auch den Eindruck eines weitgehend natürlichen Lebensraums vermitteln will. Nur ein Gibbon ist noch übrig, nachdem vier Tage nach Eröffnung des Zentrums das andere Tier vor den Augen von Besuchern und eines unerfahrenen Pflegers im Wassergraben ertrank. Unglücklicherweise rutschte es unter das Gitter, das ein Ertrinken der Tiere verhindern sollte. 

Netzeitung 18.4.2002 
'Daily Soap' in Pongoland
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=9841&item=184473

Süddeutsche Zeitung 15.4.2002
Weshalb sind die Affen so anders?
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel141282.php
Interview mit Prof. Dr. Svante Pääbo, Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig, über unsere Verwandtschaft mit den Schimpansen. 

Frankfurter Rundschau 13.4.2002
Selbst Beeren verschmähen die Mähnenwölfe nicht
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181032.htm
Huapi, Horizonte, Higo und Hembra heißt der Nachwuchs im Mähnenwolfgehege des Frankfurter Zoos. Und auf die vier jungen Wölfe ist man dort ganz besonders stolz, denn die Zucht der vom Aussterben bedrohten Art hat einige Tücken. Bereits seit 1967 züchtet der Tiergarten erfolgreich die Wildhundart. So wurden bis 1989 insgesamt 40 Jungtiere im Zoo geboren. Bis zur Eröffnung der "Mähnenwolfpampa" im Jahr 2000 hatte der Zoo zwischenzeitlich allerdings gar keine Mähnenwölfe mehr. Lange hat man allerdings nicht mehr die Gelegenheit die jungen Wölfe zu besichtigen. Der erste Wildhund soll Anfang August eine lange Reise nach Nowosibirsk antreten. 

Sächsische Zeitung 13.4.2002
Zeit des Winterschlafs 
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=124391
Wenn im Oktober die anbricht, wechseln die chinesischen Rotbauchunken ihr Quartier. Sie ziehen vom Becken im Terrarium in den Kühlschrank um, wo sie sich bei Temperaturen von plus vier Grad dem süßen Schlummer hingeben. Erst Anfang April erwachten sie zu neuem Leben. Etwa 20 Frösche sind beim Balzen, Verpaaren und Laichen. Jährlich kommen im Zoo bis zu 50 Unken zur Welt.
Max, das Leistenkrokodil, seit etwa 50 Jahren im Dresdner Zoo zu Hause, erhält demnächst ein größeres Domizil, wie Direktor Prof. Dr. Hubert Lücker mitteilte. „Die Anlage wird um 150 Quadratmeter erweitert. Wir kommen damit auch einer behördlichen Auflage nach."

Neue Ruhr Zeitung 13.4.2002
Wo Hoffnung wohlriechend keimt
http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=216692
Sie sind noch ganz klein, zartgrün und von Buchensprossen kaum zu unterscheiden. Doch sie tragen den Keim einer großen Hoffnung des Duisburger Zoos. Die nämlich, ein wenig unabhängiger zu werden von den Eukalyptus-Lieferungen aus Florida, die wöchentlich eingeflogen werden, um die Koala-Familie bei guter Laune und Gesundheit zu halten. Das war in den Tagen nach dem 11. September nicht so einfach. Die Sperrung der Flughäfen hatte zur Folge, dass der Zoo drei Wochen lang keine Pflanzen mehr erhielt. "Das war für uns auch deshalb ein Schock, weil unser Eukalyptus-Vorrat für gerade mal vier Tage reichte", erinnert sich Friedrich Ostenrath. Nun wird Eukalyptus auch auf Plantagen in milden Tal-Lagen Süd-Englands, in Portugal, Spanien und Spezial-Gärtnereien in Süditalien angebaut. So wuchs langsam die Idee, selbst Eukalyptus anzubauen.

Göttinger Tageblatt 13.4.2002
Auge in Auge mit Flusspferd Zora
http://www.goettinger-tageblatt.de/nachrichten/lokales/105744.html
Neues im Zoo Hannover: nach Mullewapp gibt es nun auch das Meerschweinchenparadies Kuschelwuschel mit riesigen Möhren, Kohlköpfen und Äpfeln, zwischen denen sich die kuscheligen Tierchen tummeln. Und mitten drin liegt ein neuer Kinderspielplatz mit Riesenrutsche und lustigen Wipp-Figuren.

dpa 12.4.2002
Riesen-Aquarium kommt nach Speyer
http://portale.web.de/Schlagzeilen/News/?msg_id=1121331
Rund 3.500 Wassertiere von der Nordsee bis zum Nordatlantik sollen vom nächsten Frühjahr an in Speyer zu sehen sein. Das englische Unternehmen Merlin will in der Stadt für neun Millionen Euro ein Riesen-Aquarium mit 35 Becken bauen.

Berliner Kurier 16.4.2002
Panda-Doktor kam aus China: "Yan Yan hat Spaß am Sex"
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik2.html
Sie läuft unruhig auf und ab. Und sie planscht gern mit Wasser. "Gute Zeichen!", sagt Tang Chunxiang (47), der Panda-Experte aus China im Zoo. Yan Yan sehnt sich nach Liebe. Vor zwei Wochen kam der (S)Experte in Berlin an, um Yan Yan und Bao Bao auf die Sprünge zu helfen. Denn nur jetzt im April haben Pandas Frühlingsgefühle - wenn überhaupt. "Yan Yan ist gut in Form. Und Bao Bao hat sehr guten Samen", lobt Tang. Schon innerhalb der nächsten sieben Tage will er mit Zootierarzt Dr. Andreas Ochs und den Spezialisten vom Institut für Zoo- und Wildtierforschung Friedrichsfelde entscheiden, wann Yan Yan künstlich besamt wird. Bis zum 25. April wird Tang in Berlin bleiben.

Berliner Morgenpost 17.4.2002 
Hoffnung auf Panda-Babys durch künstliche Befruchtung
Der Lendenlahme und die Lustlose
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story513374.html

Liechtenstein online, 16.4.2002
Minister Bartenstein ehrte Tiergartendirektor Pechlaner
http://www.lol.li/tmh/news/24/app/overview_singlenews_expanded.asp?sID=11800
1992 habe Pechlaner einen veralteten Zoo übernommen, der wegen seiner teilweise katastrophalen Verhältnisse vor der SChließung stand

ORF News, 17.4.02002
Ehrenzeichen für Pechlaner
http://wien.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=1&id=199708
Der Zoo sei eine einzigartige Erfolgsgeschichte unter dem "großartigen Teamchef Pechlaner", sagte Wirtschaftsminister Martin Bartenstein (ÖVP) in seiner Laudatio.

Der Landbote (Schweiz) 15.4.2002
Schimpansenbaby «Cogo» ist gestorben
http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=mix&action=details&id=51675
Es kam überraschend zur Welt und starb genauso überraschend: «Cogo», das jüngste Schimpansenbaby im Zürcher Zoo, wurde knapp einen Monat alt. Das Weibchen starb am 7. April - äusserlich unverletzt. «Cogo» wurde nach seinem Tod noch vier Tage von der Schimpansenfamilie mitgetragen, bis die Mutter es schliesslich definitiv liegen liess.

Hamburger Abendblatt 13.4.2002
Gorilla Romina kann wieder sehen
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/allgemeines/html/130402/3013URAB23.HTM
Bristol. 21 Jahre lebte Gorilla-Weibchen Romina im Nebel. Der Affe litt seit der Geburt an grauem Star. Nun kann die Affendame wieder sehen. Erstmals operierten Ärzte in Europa einen grauen Star an einem ausgewachsenen Gorilla. "Als sie aufwachte, merkte man sofort, dass sie sehen konnte. Der Zoo hofft nun, dass sie an Silberrücken Bongo Gefallen findet und mit ihm Nachwuchs zeugt.

Zürich, 20 Minuten 17.4.2002
Kamel-Nachwuchs im Zürcher Zoo
http://www.20min.ch/news/kreuz_und_quer/story/5768247
Das am 27. März zur Welt gekommene Kameljunge Chan Bogd ist der jüngste Spross der asiatischen Hauskamele des Zürcher Zoos. Das nach einer mongolischen Stadt benannte männliche Kamel-Jungtier ergänzt die Gruppe von vier ausgewachsenen Kamelen. Die Zürcher Kamele absolvierten eben im Rahmen des Sechseläutens wie jedes Jahr den Umzug mit der Kämbel-Zunft.

Schaffhauser Nachrichten 18.4.2002 
Kamelbaby Chan Bogd lernt laufen
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=57947

Neue Luzerner Zeitung 18.4.2002 
Zürich um ein Kamel reicher
http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30193242

Zürich, 20 Minuten 18.4.2002 
Kamelbaby Chan Bogd vorgestellt
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/8920790

Dresdner Neueste Nachrichten 16.4.2002
Wildpark Osterzgebirge hat ab 1. Mai neuen Betreiber
http://www.dnn.de/regional/24819.html
Die Stadt Geising übernimmt ab 1. Mai die Geschäfte. Der Vertrag mit der Arbeitsbeschaffungs-, Beschäftigungs- und Strukturentwicklungs-GmbH (ABS) Osterzgebirge läuft aus. Geplant sei ein neues Wildschweingehege. Auch den Eingangsbereich möchte man umgestalten. "Bisher ist dort nur ein Spielplatz, aber die Besucher sollen hier schon Tiere sehen können". Ein Gehege für Eichhörnchen oder Murmeltiere könnte er sich an dieser Stelle gut vorstellen. Für die Investitionen hat die Stadt bereits EU-Fördergelder aus dem Programm "Interreg 3" beantragt. Im Wildgehege tummeln sich auf sieben Hektar Fläche rund 60 einheimische Tiere .

Walsroder Zeitung 16.4.2002
Die bunten Vögel sind startbereit

Bei den „Machern“ der Tukan-Parade laufen die Vorbereitungen für das Fest der Region am 5. Mai auf vollen Touren. Seinen 40. Geburtstag nutzt der weltgrößte Vogelpark dazu, mit seinem Wappentier einen außergewöhnlichen Werbefeldzug für die Vogelpark-Region zu unternehmen, der über die lokalen Grenzen hinaus für Schlagzeilen sorgen wird. 128 mannshohe Vögel wurden im Atelier der Galerie Lüne-Art von Horst Matthes in Lüneburg hergestellt und an ihre neuen Besitzer ausgeliefert. Zahlreiche Künstler hauchten den Figuren mit Farben und Ideenreichtum Leben ein. Ziel der gesamten Aktion ist es, dass die Städte und Gemeinden der Vogelpark-Region auch rein äußerlich von den bunten Vögeln profitieren. Bis Anfang Oktober werden sie zum täglichen Straßenbild gehören.

Südwest Presse 18.4.2002 
Gespart auf Kosten der Besucher
http://www.suedwest-aktiv.de/region/swp_ulm/lokales/artikel193748.php
Wer den Eintritt für Aquarium und Freigelände des Ulmer Tiergartens bezahlt hat, wird von dort nicht direkt zum neuen Bärengehege gelangen. Obwohl es in unmittelbarer Nachbarschaft gebaut wird, musste der geplante Weg aus Kostengründen gestrichen werden. 
Bis zum Schwörmontag dieses Jahres hätte das neue Gehege fertig sein sollen. Weil man aber laut Beschluss des Fachbereichsausschusses Stadtentwicklung und Umwelt im Kostenrahmen von 1,2 Millionen Mark bleiben musste, "haben wir solange umgeplant, bis wir den Kostenrahmen erreichten", sagte Grünflächen-Chef Dr. Peter Laipple. "Wir wollten aber nichts kürzen zum Nachteil der Bären."
Zum Vorteil der Bären um das Muttertier "Monika" gehören das knapp 4000 Quadratmeter große Freigehege zwischen Aquarium und Oberem Ausee. Nicht so glücklich ist Laipple über das geplante Bärenbassin. Zwar hatten im September vergangenen Jahres Mitglieder des Fachbereichsausschusses noch dafür plädiert, das "Planschbecken" etwas tiefer zu graben, damit die Bären schwimmen können. So wird das Kunstbecken jetzt nur 1,50 Meter tief. Aber die Ulmer Tierschutzgruppe "Biber" wisse schon davon, versichert der Grünflächen-Chef.  Im Herbst soll das Gehege fertig sein. Die Tiere werden aber noch im alten gewohnten Stall Winterruhe halten. "Im Frühjahr 2003 macht der OB dann den Schieber auf." 

Schweriner Volkszeitung 18.4.2002 
Tierpark putzt sich heraus für die Landesgartenschau
http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/18.04.02/tierpark/tierpark.html
Wismar. Ab 15. April schließt der Tierpark bis zur Eröffnung der Landesgartenschau am 27. April seine Tore. 150 Tiere wie Wölfe, Wisente, Waschbären und Luchse beherbergte der kleine Park bisher auf einer Fläche von zwölf Hektar. Dieses Areal erweitert sich im Zuge der Gartenschau auf 16 Hektar. "Insbesondere die Flächen für das Rotwild werden vergrößert", informiert Tierparkdirektor Michael Werner. Der integrierte Erlenwald wird in einen Zauberwald verwandelt, in dem zum Beispiel 24 Lautsprecher in den Baumkronen für sphärische Klänge in der meditativen Landschaft sorgen werden.

Frankenpost 18.4.2002 
Affenhitze
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=262450
Für die neu eingezogenen Affen im Hofer Zoo entwickelten die Bauherren nun eine revolutionäre Form der Wohnraumbeheizung.
Die Menschenverwandten nehmen zur Nachtruhe auf ihren vier Buchstaben Platz, den Rücken gegen die Mauer gelehnt. Um die Äffchen vor gefährlichen Nierenentzündungen zu schützen, wurden die Heizungsrohre in den Wänden verlegt 
> Wahrlich revolutionär

Kieler Nachrichten 16.4.2002
Ein Lächeln für den Fotografen
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/kiel/c-Rochen_ART.htm
Das Institut für Meerskunde freut sich über Nachwuchs, und zwar von bisher etwa sechs Nagelrochen. Weitere werden folgen, denn in einem Becken liegen noch neun viereckige, abgeflachte Eikapsel, aus denen nach vier bis fünf Monaten die Rochen-Kinder schlüpfen könnten.

Aargauer Zeitung 16.4.2002
Mehr Mitsprache im Roggenhausen
http://www.aargauerzeitung.ch/pages/index.cfm?id=1185425&rub=1039
Das «Wildpark-Komitee Roggenhausen» ist 1903 gegründet worden und bestand seither als gemeinnützige Körperschaft. Die Trägerschaft war fast hundert Jahre lang auf 12 bis 20 Mitglieder limitiert. Der geschlossene Kreis konnte zwar auf eine wachsende Zahl von Gönnern zählen, doch die zahlungswilligen Freunde hatten keine Mitsprache. Dies hat sich in diesem Frühling mit einer Statutenrevision entscheidend verändert. Der Verein verfolgt gemäss den neuen Statuten ausdrücklich «keine wissenschaftlichen Zwecke», er steht Besucherinnen und Besuchern ganzjährig und unentgeltlich offen, um ihnen «Natur und Tierwelt näher zu bringen». Zur Verfolgung seines Zweckes bezieht der Verein Beiträge von seinen Mitgliedern, von Gönnern und Sponsoren. Zudem erhält er einen wesentlichen Teil seines Finanzbedarfs von der Stadt Aarau und den umliegenden Gemeinden.

Kreis Anzeiger 15.4.2002
Bald soll eine Aussichtsplattform die Sicht auf den Wildpark ermöglichen
http://www.kreis-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=376701
Büdingen. Der Arbeitseinsatz des Fördervereins Wildpark zur Erhaltung der Schutz-, Nutz- und Erholungsfunktion im Tal der sieben Bäche e.V. war ein voller Erfolg. Zweiter Vorsitzender Peter Kraus freute sich über 42 freiwillige Helfer. Das Gatter wurde erweitert für die in diesem Jahr neu hinzukommenden Muffeltiere aus der Partnerstadt Herzberg und weitere Wildtiere. Die schwachen Bäume wurden außerdem mit einem Schälschutz versehen. Besonders gut gelungen ist die Fußgängerbrücke über den Kälberbach, die für den neuen drei Kilometer langen Rundweg um den Wildpark gebaut wurde.

Thüringer Allgemeine 18.4.2002 
Affenwald will Tiere an Zoo in Österreich abgeben
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.sondershausen.volltext.php?id=223788
Straußberg. Noch toben Tommi, Julius, Sofie, Anne und Lisa fröhlich in den Bäumen herum - gefangen wurde noch keiner der jungen Berberaffen. "Die sind viel zu intelligent, als dass man sie einfach so mit Blasrohr und Käscher einfangen könnte", sagte Brigitte Dietzel, Leiterin des Affenwaldes. Die gefangenen Affen werden Mittwoch auf die Reise in einen Zoo nach Österreich gehen.
"Es sind einfach zu viele Tiere bei uns", erklärt Brigitte Dietzel das Problem. "Und die Geburtenkontrolle über die Pille ist zu unsicher." Man habe überlegt, die Weibchen sterilisieren zu lassen. Doch dann kam das Angebot aus Österreich. "Wenn wir dann neuen Nachwuchs haben, ist das auch für die Besucher interessanter", hofft Dietzel.

Schwarzwälder Bote 15.4.2002
Kleintier-Zoo für den Campingplatz

Wolfach-Halbmeil. Der Campingplatz werde in ein bis zwei Jahren um einen Kleintier-Zoo ergänzt.

Berliner Morgenpost 14.4.2002
Dornröschenschlaf zu Ende
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story512435.html
Stiftung Stadtmuseum eröffnet Schloss Friedrichsfelde im Juni wieder

Neue Ruhr Zeitung 14.4.2002
Vom Ei zum Küken
http://www.nrz.de/nrz/nrz.kleve.volltext.php?id=218290
Die Bewohner des Klever Tiergartens zeigten sich gestern von ihrer besten Seite. Der Rassegeflügelzuchtverein Voerde brachte Besucher mit dem Schaubrüter zum Staunen.

Tagblatt 16.4.2002
Besichtigung des Schlangenzoos
http://wwwx.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=631243
In Eschlikon kann der Schlangenzoo unter kundiger Führung etwa zweieinhalb Stunden besichtigt werden. Der Eintritt in den Zoo beträgt fünf Franken.

Die Welt 16.4.2002
Anglers Traum ist nichts fürs Aquarium
http://www.welt.de/daten/2002/04/16/0416hh326563.htx
Was aussieht wie der Traum jedes Anglers, ist der Abguss eines Quastenflossers. 1,65 Meter misst das Modell im Deutschen Museum für Meereskunde und Fischerei in Stralsund. Präparator Volkhard Heller, der das beeindruckend Museumsstück mithergestellt hat, zeigt das Tier in diesen Tagen besonders gern vor. Grund: Eine Expedition vor Südafrikas Ostküste entdeckte in den vergangenen beiden Wochen sieben Exemplare des Fisches.

Taunus Zeitung 15.4.2002
Zu Besuch bei den Erben der Saurier
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?_id=373174
Gelbe Anakonda, Netzund Albino-Tigerpythons, Boa Constrictors, Leguane, Geckos und eine Vielzahl von Vogelspinnen empfingen am Wochenende ihre Besucher im Bürgerhaus Kirdorf. Seit 15 Jahren betreibt die Familie Spindler aus Bensheim die Reptilienzucht und stellt diese zur Schau. Zuvor war ein Zirkus mit verschiedenen Tieren – darunter auch eine Schlange – das Zuhause der Familie, bis sie die Tiere abgaben und sich auf die Sauriernachfolger konzentrierten. Etwa 200 Tiere stellen wir je nach Raumgröße europaweit aus“, erklärte Chef und Ausstellungsveranstalter René Spindler. „Jedes Mal kommt ein Veterinär vorbei und prüft, ob die Tiere artgerecht gehalten werden.“ Höchstens drei Tage inklusive Reise bleiben nach Aussagen Spindlers die Tiere in den kleineren Terrarien. Ansonsten leben diese im Privatzoo der Familie in Bensheim auf 2000 Quadratmeter. „Der Zoo ist für keine Besucher zugängig, da es wenig Scheiben und Gitter gibt und dadurch eine ausreichende Absicherung für die Besucher fehlt“, erklärte Spindler.

Augsburger Allgemeine 17.4.2002 
Leser gehen auf Achterbahnfahrt
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1019010337296
Sieben verschiedene Themenbereiche wird es im weltweit vierten Legoland in Günzburg geben und über 40 Attraktionen - vom Spielplatz bis zur Achterbahn. Herzstück ist Miniland, wo im Maßstab 1:20 bekannte Bauwerke zu sehen sind. Rund 50 Millionen Legosteine wurden verbaut.
„Gibt es auch einen Zoo?“ Ja, aber mit Lego-Tieren. Löwen, Elefanten, Giraffen und Krokodile zeigen sich im Land der Abenteuer. Auf der Safari-Tour geht es in Lego-Jeeps durch die Wildnis, die Dschungel X-pedition steigt in Flößen und endet mit einem reißenden Wasserfall.
 

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Pressemitteilungen

Zürich, 15.4.
Sommerführungen 2002: Zoo Zürich – Aug’ in Aug’ mit über 1’000 Tieren
Der Zoo Zürich und die Tiergarten-Gesellschaft Zürich (TGZ) präsentieren die öffentlichen Zooführungen im Sommer 2002. Die Führungen finden alle zwei Wochen statt: Dabei werden die Gruppen jeweils doppelt geführt, einmal speziell für Kinder und einmal für Erwachsene.
Treffpunkt: Mittwochs, um 18.15 Uhr am Zooeingang. Die Führungen finden bei jeder Witterung statt. 
Beginn: 29. Mai 2002. Programme erhalten Sie gegen Ende April an der Zookasse oder besuchen Sie die Homepage des Zoos unter www.zoo.ch, dort kann das Programm ebenfalls abgerufen werden.
Auch in diesem Jahr bieten der Zoo und die TGZ öffentliche Führungen am Mittwochabend exklusiv nach der Zooschliessung an. Dabei werden wiederum zwei Rundgänge für Erwachsene und Kinder getrennt stattfinden. So möchte der Zoo seine Naturschutzphilosophie stufengerecht Interessierten näher bringen: „Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen“. Damit werden die Mittwochabendführungen zu einem ganz speziellen Erlebnis für Gross und Klein. 
29.5. M. Bucher und E. Isenbügel Tierpflege und Zootiermedizin – eine Symbiose
12.6. A. Hohl und A. Rübel Masoala Regenwald: Sehen und gesehen werden
26.6. E. Isenbügel und A. Rübel Dickhäuter – Nashörner und Elefanten
10.7. S. Furrer und C. Poznik Mit den Ohren sehen und den Beinen hören
24.7. F. Bucher und H. Schmid Durch die Wüste, durch den Schnee: Kamele und die mit ihnen verwandten Lamas
7.8. R. Graf und R. Zingg Von echten und unechten Augen
21.8. A. Hohl und H. Schmid Zoorama oder wie das neue Kinderparadies im    Zoo Zürich aussieht
4.9. F. Bucher und R. Zingg Grosse Tiere auf Reisen
18.9.  R. Graf und C. Poznik ‚Ich schau Dir in die Augen......’
2.10. M. Bucher und S. Furrer Futter für 1800 Mäuler

Heidelberg, 17.4.2002
Altes Affenhaus nach Umbau wieder eröffnet
Langer, dunkler Besuchergang, eine Reihe von kleinen, niedrigen Käfigen für Hulmans, Meerkatzen, Makaken und Co., das alte Affenhaus entsprach schon lange nicht mehr den modernen Vorstellungen der Affenhaltung. Doch nach knapp 5 Monaten ist der Umbau der Innenanlagen fertiggestellt. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen. 
Als erstes wurde die Zwischendecke entfernt und ein Teil des Daches durch lichtdurchlässige Doppelstegplatten ersetzt. Das Ergebnis - tageslichtdurchflutete Innengehege mit einer Höhe von bis zu fünf Metern – ideal für die Affen. Die zahlreichen, viel zu kleinen nebeneinander angelegten Käfige wurden aufgelöst und in zwei große Gehege für eine Hulman- und eine Roloway-Meerkatzengruppe umgewandelt. Um die neuen Anlagen möglichst groß bauen zu können, wurde der langgestreckte Besuchergang aufgelöst und steht nun den Tieren zur Verfügung. Der Besucher kann auf beiden Seiten des Hauses in einen kleinen Vorraum treten und durch große Glasscheiben die munteren Roloway-Meerkatzen und die Hulmans beobachten. In dem für den Besucher nicht einsehbaren Teil zwischen den beiden großzügigen Innengehegen entstand ein kleiner Pflegerraum und drei Absperrgehege, die derzeit für die beiden betagten Bärenmakaken „Oma“ und „Opa“ genutzt werden. Die Vogelseite des Affenhauses wurde komplett aufgelöst, hier befinden sich jetzt Räumlichkeiten, die als Materiallager und Büro von der Zooschule und den Inforangern genutzt werden. 
Vom „Alten“ Affenhaus kann man jetzt nach dem Umbau wirklich nicht mehr sprechen, so dass es mittlerweile zoointern in „Kleines Affenhaus“ umbenannt wurde. Knapp 80 qm Fläche stehen der schönen Hulmanzuchtgruppe nun im Innenbereich zur Verfügung, über 50 qm den wertvollen Roloway-Meerkatzen, die Affen genießen ihre neuen großzügigen Innengehege. Vor allem die Möglichkeit auch die dritte Dimension in die Höhe nutzen zu können, scheint den Kletterkünstlern zu gefallen. Selbst der jüngste Hulman – gerade mal 2 Monate - alt balanciert schon auf den obersten Balken in über vier Metern Höhe, so dass dem menschlichen Beobachter allein beim Zusehen schwindelig wird. Und selbst wenn es doch mal zu einem Absturz aus luftiger Höhe kommen sollte, ist vorgesorgt. Der Boden beider Gehege ist mit einer 50 cm dicken Rindenmulchschicht bedeckt, die nicht nur gut polstert, sondern von den Hulmans und Roloway-Meerkatzen auch gerne nach Futterresten durchsucht wird. 
Das Hulman-Männchen „Erwin“ sieht man fast immer an einem der zahlreichen Fenster sitzen und die Geschehnisse außerhalb seines Revieres beobachten. Spätestens wenn er sieht, dass sich ein Zoomitarbeiter nähert, vollführt er seine Imponiersprünge von Ast zu Ast, um seine Weibchen und Jungtiere vor dem möglichen Eindringling zu schützen. Die im dichten Regenwald lebenden Roloway-Meerkatzen dagegen haben auch im Zoo eher das Bedürfnis sich zeitweilig gegenseitig oder dem menschlichen Beobachter aus dem Blickfeld zu gehen. Dazu haben sie in dem neuen Gehege viele Möglichkeiten. Die Vorsprünge, Ecken und zusätzlichen Räume führen dazu, dass der Tierpfleger morgens ein wenig suchen muss, bis er alle vier Meerkatzen entdeckt hat. Doch die große Neugier der hübschen Affen siegt meistens, so dass sie sich niemals längere Zeit vor dem menschlichen Beobachter verstecken.
Jeder, der die beiden Affengruppen in ihren neuen Innengehegen beobachtet, wird zustimmen, dass sich der nicht ganz einfache Aufwand des Umbaus gelohnt hat! Aus dem alten Gebäude ist eine der besten Haltungen für Hulmans und Meerkatzen in einem deutschen Zoo geworden! Jetzt muss noch der Neubau der Außengehege folgen. Platz ist an der Stelle glücklicherweise ausreichend vorhanden. Die jetzigen Käfige werden großzügig auf die sich anschließende Wiese erweitert, sobald die finanziellen Mittel dafür aufgebracht werden können.

Münster, 18.4.02
Neu im Allwetterzoo Münster: Riesenmistkäfer
50 ungewöhnliche, skurril anmutende neue Bewohner leben seit dem 17. April in der Reptilienhalle des Tropenhauses im Allwetterzoo Münster. Schon in den wenigen Stunden, die die 50 "Neuen" am ersten Tag zu sehen waren, riefen sie begeisterte Reaktionen bei den Besuchern hervor, die von "Boah, Riesenmistkäfer" bis zu "Toll, Scarabäus!" reichten. Toll ist das wuselige Leben wirklich, das mit den Käfern in die Reptilienhalle einzog: Da werden eifrig Pillen aus Elefantenkötteln durch die Gegend gerollt, da wird um den besten Platz am Wasserbockkot gestritten - das Zeug muss wohl schmecken.....
Die "Neuen" sind verschiedene Arten von Pillendrehern, von denen noch weitere 50 Tiere erwartet werden. Die Kotkäfer bewohnen das Terrarium der Stachelschwanzwarane, die vorrübergehend in ein Becken hinter den Kulissen umquartiert wurden, weil den Zoobesuchern wenigstens für einige Wochen das unglaubliche Treiben von Pillendrehern in "geballter Form" geboten werden soll. Die Käfer werden später in kleineren Gruppen mit verschiedenen Reptilien vergesellschaftet.
Im Gegensatz zum Löwen nehmen die Pillendreher im Ökosystem der großen Savannen dieser Erde eine unersetzbare Stellung ein. Ohne diese fleißigen "Müllmänner" würden weite Landstriche Afrikas unter den Kotmengen der Huftierherden versinken. In einem Pfund Kot wurden 3.800 Käfer in über 100 Arten gezählt! Allein in Afrika gibt es mehr als 2.000 Arten von wenigen Milligramm bis zu 20 Gramm Gewicht. Die im Allwetterzoo gezeigten Tiere gehören zu den Riesen unter den Mistkäfern mit bis zu 5 cm Körperlänge: es sind der "heilige" Pillendreher (Scarabäus) und der sogenannte Sonnenkäfer (Heliocopris), der sich auf Elefantenkot spezialisiert hat, von dem es in Münster ja täglich ausreichende Mengen gibt.

Duisburg 15.04.02
Wilde Stuten an den Kaiserberg
Zoobesucher, Pferdeliebhaber und Artenschützer bewundern sie, aber allein Tiergärtnern ist zu verdanken, dass die samtbraunen Wildpferde mit dem unaussprechlichen Namen „Przewalski-Pferd“ überhaupt noch unter den Lebenden weilen – und nicht nur als Stopfpräparate in luftdicht verschlossenen Vitrinen zoologischer Museen vertreten sind.
Zu Ehren des russischen Asienforschers Nicolai Przewalski benannt, lebten die einzig  e c h t e n  Vorfahren unserer sämtlichen Rösser bis Anfang des vergangenen Jahrhunderts in den weiten Steinwüsten der Gobi und der Äußeren Mongolei, wo sie inzwischen als vollständig ausgerottet gelten müssen.
Schon seit Jahrzehnten wird eine kleine Herde dieser klobig-ramsköpfigen Wüstenbewohner am Kaiserberg gepflegt – in den letzten Jahren freilich ohne einen Hengst. 
Um wieder frische Mähnen bzw. frisches Blut dieser schon auf steinzeitlichen Höhlen-Zeichnungen abgebildeten Urwildpferde nach Duisburg zu holen, entschlossen sich die Zuchtbuchführerin für Przewalski-Pferde, Frau Dr. Waltraut Zimmermann vom Zoo Köln und der (nicht nur!) Pferde-Spezialist des Zoo Duisburg, Dipl.-Biol. Achim Winkler, kurzerhand zu einer „Aufräum-Aktion“ der besonderen Art:
Die vier in den vergangenen 20 Jahren am Kaiserberg alt gewordenen Stuten dürfen seit Mitte vergangenen Jahres ihr Altenteil im Tierpark Daun / Eifel genießen, und im Gegenzug für diese Pferde-Rentnerinnen bezogen vier zweijährige Jungfern das inzwischen vollständig renovierte Gehege. Die vier Neuen kamen im Zoo Köln zur Welt und tragen brandechte Tatoo-Nummern KO 52-55 für jedermann sichtbar auf ihren muskulösen Hinterbacken. 
Gut eingelebt haben sich die vier Jungstuten zwar, ihre menschlichen Betreuer allerdings benötigen noch etwas Zeit, um die Wildlinge handzahm zu machen…
Wenn übers Jahr nämlich der lang ersehnte Hengst den vier jungen Wilden seine Aufwartung machen wird, ist’s vorbei mit allen Zähmungsversuchen – dann knallen wieder harte Hufe gegeneinander, und bellendes Brunft-Wiehern lässt ahnen, dass neun Monate später mit weiteren „kleinen Wilden“ zu rechnen sein wird. 

Wilhelma Stuttgart, 17.4.
Versuch’s mal mit Gemütlichkeit ...
Nach diesem Motto bekommen Nashörner ihre Jungen. Nach fast 16 Monaten Tragzeit war es spätabends am 13.04. im Elefantenhaus der Wilhelma wieder soweit: Panzernashorndame „Sani“ bekam ihr zweites Kalb. Das prall gefüllte Euter ließ schon am Tag vermuten, dass die Geburt in den nächsten Tagen zu erwarten sei. Aber als der Pfleger nachts noch mal einen Kontrollbesuch machte, stand das neugeborene Nashörnchen munter neben seiner Mutter und ließ sich die Milch schmecken. Wenn es wieder wärmer wird, steht einem Ausflug von Mutter und Kind auf die Außenanlage nichts mehr im Wege. Bis dahin findet das Familienleben hinter schützenden Brettern im Haus statt.
Das kleine Nashornmädchen „Shiva“ ist das zwölfte in der Wilhelma geborene Panzernashorn, eine wichtige Bereicherung des Europäischen Erhaltungszucht-Programms für diese von der Ausrottung bedrohte Tierart. Mutter „Sani“ kam 1993 als Geschenk des Staates Nepal aus dem Royal Chitwan Nationalpark in die Wilhelma, um die Weiterführung der hier so überaus erfolgreichen Zucht dieser seltenen Tiere zu gewährleisten. Schon bei ihrem ersten Kalb „Sarasvati“ kam sie dieser Aufgabe äußerst gewissenhaft nach, während Vater „Bruno“, ein Sohn des alten Wilhelma-Zuchtpaares „Nanda“ und „Puri“, in der Kinderstube nichts zu suchen hat. „Sarasvati“ reiste im Januar in den Zoo von Madrid, um sich dort in einigen Jahren der Erhaltung ihrer Art zu widmen. „Shiva“ wird eines Tages auch zwecks Familiengründung reisen müssen, aber zunächst mal liegen eineinhalb Jahre Kindheit in der Wilhelma vor ihr.

Münster, 15.4.
Enttäuschung im Allwetterzoo Münster: Nashorn Emmi ist nicht schwanger
Mit enormem Aufwand und großem öffentlichem Interesse war Emmi, 11jährige
Nashornkuh im Allwetterzoo Münster, Anfang Februar von Spezialisten des
Berliner Instituts für Zoo- und Wildtierforschung künstlich besamt worden.
Heute steht nun unumstößlich fest: Emmi ist nicht schwanger! Lange Zeit
schwankten die Zoomitarbeiter zwischen Hoffnung und Enttäuschung, denn das
Verhalten von Emmi und dem Nashornbullen Harry war rätselhaft. Zum Zeitpunkt
der künstlichen Befruchtung hätte Emmi auch "heiß" werden und von Harry
zusätzlich gedeckt werden müssen - derartige Aktivitäten blieben allerdings
aus. Man schob die fehlende Zweisamkeit auf den Stress, den beide Nashörner
durch die unter Narkose erfolgte Ent- bzw. Besamung hatten. Vier Wochen
später waren die Beiden einander dann innig zugetan und wieder waren die
Meinungen im Zoo geteilt; denn die Optimisten wussten, dass Deckakte auch
nach erfolgter Befruchtung noch denkbar sind. Doch jetzt gaben die jüngsten
Hormonuntersuchungen den Skeptikern Recht. Von dem Wiener Institut, an das
der Zoo wöchentlich Emmis Kotproben schickt, traf ein aktueller
Zyklusbericht ein und der sagt aus, dass Emmi nicht schwanger ist.
Der Allwetterzoo hat eine lange Tradition und bemerkenswerte Erfolge in der
Zucht von Breitmaulnashörnern. Insgesamt sieben Jungtiere konnten im
Zeitraum 1977 bis 1990 verzeichnet werden. Das Kalb von 1977 war das erste
in einem bundesdeutschen Zoo geborene und mit Emmi, der am 22. 10. 1990
geborenen Tochter von Emily, kam ein Kalb sogar in zweiter Zoogeneration zur
Welt. 1994 traf Harry als neuer Zuchtbulle in Münster ein. Er deckte Emmi
Anfang 1999 erfolgreich. Nach 17monatiger Tragezeit brachte sie am 11.
August 2000 auch ein gesundes, männliches Kalb auf die Welt. Die sichtlich
nervöse, erstgebärende Mutter hatte dieses Kalb jedoch unmittelbar nach der
Geburt so stark verletzt, dass es starb.

Wildpark Lüneburger Heide, 17.4.
Vier auf einem Streich!
Tierpflegerin Bina (18) aus dem Wildpark Lüneburger Heide staunte nicht schlecht, ihre Lieblingsziege Goldie (4) brachte gleich vier Ziegenbabys zur Welt. Dieses ist sehr außergewöhnlich und selten. Im Normalfall bekommen Zwergziegen nach fünf Monaten Tragzeit ein bis zwei Lämmer.
Die kleine Rasselbande besteht aus drei Böcken und einem Mädchen. Namen haben sie natürlich auch schon, sie heißen: Emilie, Edgar, Egon und Emil. Mutter Goldie kümmert sich liebevoll um ihren Nachwuchs. So ein großer Kindersegen ist sehr anstrengend für sie, da Ziegen nur zwei Zitzen besitzen.

Naturschutzbund, 17. April 2002
NABU fordert grundlegende Reform der Jagd in Deutschland
Opitz: Jagd ist nachhaltige Nutzung nicht gefährderter Tierarten 
Der Naturschutzbund NABU hat eine grundlegende Reform der Jagd in Deutschland gefordert. "Viele Formen der Jagdpraxis und jagdrechtliche Bestimmungen sind nicht mehr zeitgemäß, weil sie ökologische und ethische Gesichtspunkte nur ungenügend berücksichtigen", sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz in Stuttgart. Unklare Rechtsbegriffe wie "Hegepflicht" oder "Waidgerechtigkeit" basierten auf dem 1934 erlassenen Reichsjagdgesetz und führten inhaltlich in die Irre. Opitz plädierte für eine Neuorientierung der Jagd unter dem Leitgedanken der nachhaltigen Landnutzung: "Die Erhaltung der biologischen Vielfalt, die Einhaltung ethischer
Normen und die Belange des Tierschutzes müssen künftig viel stärker berücksichtigt werden."
Nach Auffassung des NABU dürften nur solche Arten gejagt werden, die sinnvoll genutzt werden könnten. Natürlich gewachsenes Wildfleisch solle auch künftig den Verbrauchern als gesundes Lebensmittel zur Verfügung stehen. "Dazu muss aber in Deutschland die Wildfütterung gesetzlich verboten werden", so ABU-Jagdexperte Michael Hug. Damit Wild wild bleibe, müsse mit den teilweise exzessiven Fütterungspraktiken endlich Schluss gemacht werden. Darüber hinaus müssten die Jagdzeiten deutlich verkürzt und harmonisiert werden, um den Stress für die bejagten Tiere auf ein notwendiges Minimum zu beschränken. "Nutznießer einer störungsarmen Jagd ist nicht nur das Wild, sondern die Natur insgesamt und auch der naturbeobachtende Mensch", sagte Hug.
NABU-Vizepräsident Opitz forderte die organisierte Jägerschaft auf, Jagd nicht länger als reines Privatvergnügen zu betrachten: "Um unsere Kulturlandschaften langfristig zu erhalten und zu nutzen, brauchen wir ein Bündnis der Vernunft von Naturschützern, Jägern und Landwirten." Dafür sei die Reform der Jagd zu einer effizienten und vernünftigen Landnutzung allerdings eine notwendige Voraussetzung.

Naturschutzbund, 12. April 2002
NABU-Artenschutz-Symposium zum Haussperling
Aktuelle Erkenntnisse zum Vogel des Jahres 2002
Einladung zum Pressegespräch
Als der Naturschutzbund NABU den Haussperling zum Vogel des Jahres 2002 gekürt hat, horchten viele verwundert auf. Schließlich erfreut sich dieser "Allerweltsvogel" sowohl bei Großstädtern als auch bei der Landbevölkerung eines hohen Bekanntheitsgrades. Rund 10.000 Jahre haben Mensch und Haussperling zumeist friedlich zusammengelebt, doch nun - das belegen aktuelle Bestandserfassungen -- wird es mancherorts zunehmend eng für den Spatz.
Fast unbemerkt sind Bestände dieses so genannten Kulturfolgers zusammengebrochen. Die Ursachen sind aber erst zum Teil bekannt. Namhafte Ornithologen und Vogelschützer aus Deutschland und der bekannteste "Spatzenforscher" Großbritanniens stellen ihre Ergebnisse auf dem Symposium in Berlin vor und stehen für ein kurzes Pressegespräch zur Verfügung, zu dem wir Sie herzlich einladen.
Termin  Samstag, 20. April 2002, 12:30 Uhr
Ort:  Landes- und Zentralbibliothek (Raum 208), Breite Straße 35/36, 10178 Berlin 
mit:  Helmut Opitz, NABU-Vizepräsident, Dr. J. Denis Summers-Smith, britischer Ornithologe, Dr. Rolf Lille, Deutsche Wildtier Stiftung

S.O.F. - Save Our Future - Umweltstiftung, 16. April 2002
Stiftungskooperation fördert Ausbau der mobilen Umweltbildung in China durch Einrichtung einer Koordinierungsstelle
Hamburg und Berlin. Zwei Jahre nach der Inbetriebnahme des ersten "rollenden Umweltklassenzimmers" in China erhält die mobile Umweltbildung in China einen bedeutenden Schub. Finanziert und unterstützt von der Heinrich-Böll-Stiftung und der Hamburger S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung (S.O.F.) wurde zum 1. April 2002 in China eine Koordinierungsstelle für den Ausbau der mobilen Umweltbildung eingerichtet. Besetzt wurde die Stelle mit der Chinesin Hao Bing, die als Umweltpädagogin über praktische Erfahrungen mit dem Pekinger "Antilopen-Mobil", dem ersten Umwelt-Mobil Chinas, verfügt und damit auch zu den Pionieren der mobilen Umweltbildung in China zu zählen ist. Ihre Aufgabe wird es sein, neben der Suche nach Trägerorganisationen für weitere Umwelt-Mobile, die Vernetzung und den Erfahrungsaustausch zwischen den Betreibern der Mobile zu fördern. 
Hintergrund für die Einrichtung der Koordinierungsstelle sind Besuche chinesischer Umweltpädagogen, die diesen erfolgreichen Umweltbildungsansatz in Deutschland kennen lernten. Sie fanden die mobile Umweltbildung hervorragend geeignet zur Entwicklung und Förderung des Umweltbewusstseins in der chinesischen Bevölkerung. Die Umwelt-Mobile - Kleinbusse, die mit umfangreichen Unterrichtsmaterialien ausgestattet sind - besuchen die Schulen in der Region. An Bord ist eine Umweltpädagogin oder ein Umweltpädagoge, die die Kinder ausserhalb des Klassenzimmers mit Spielen, Tier- und Pflanzenbeobachtungen zur besseren Wahrnehmung der Natur anregen.
Auch Experimente zu den Themen Wasser, Boden und Luft stehen auf dem Stundenplan. Dieser praxisbezogene Unterricht kommt an - und das nicht nur bei den Kindern. Durch die lebendige Form der Umwelterziehung erfahren sie viel über die Natur - und geben voller Begeisterung ihr neu gewonnenes Wissen an ihre Familien weiter.
Seit 1997 engagiert sich die S.O.F. - Umweltstiftung in der Umweltbildung in China. Gemeinsam mit der ersten regierungsunabhängigen Umweltschutzorganisation Chinas, den ‚Friends of Nature', richtete die S.O.F. im Mai 2000 das erste Umwelt-Mobil in der Landeshauptstadt Peking ein. 2001 folgte in Kooperation mit der Freien und Hansestadt Hamburg ein zweites Mobil, das im Rahmen der deutsch-chinesischen Städtepartnerschaft in Shanghai eingeweiht wurde. Ein drittes Umwelt-Mobil, das im Südwesten Chinas zum Einsatz kommen soll, ist in Planung. Die Einrichtung der Koordinierungsstelle, die insbesondere durch die Unterstützung der Heinrich-Böll-Stiftung ermöglicht wurde, ist ein weiterer bedeutender Schritt für den Ausbau der mobilen Umweltbildung in China. Denn die Förderung einzelner Mobile kann nur Anstoßfunktion haben; der Ausbau selbst muss vor Ort organisiert werden. 

RHINO ARK 17.4.
Am 01. Juni 2002 wird  in Kenya die alljährliche RHINO CHARGE stattfinden, eine eintägige off-road Ralley, die von der RHINO ARK Gesellschaft veranstaltet wird.
Die Erlöse aus dieser Veranstaltung gehen an die RHINO ARK und werden ausschließlich für die Errichtung eines elektrischen Zaunes verwendet, der das Gebiet der Abedares in Zentral-Kenia eingrenzen soll, um den darin lebenden Wildbestand - vor allem das Schwarze Nashorn - vor Wilderei und Landraub zu schützen. 
Ich werde gemeinsam mit vier anderen Frauen ein Fahrteam stellen. Wir sind aufgefordert, für den guten Zweck Spenden Einzuholen, und ich möchte hiermit die Bitte um einen Beitrag an Sie herantragen. Die Höhe des Betrages ist nicht ausschlaggebend. 
Ich arbeite als Verwaltungsleiterin an der Michael-Grzimek-Schule (Deutsche Schule) Nairobi und möchte in Gedanken an unseren
Gründungsvater betonen, dass Sie mit einer eventuellen Spende einen wichtigen Beitrag zum Wildschutz in Kenia leisten würden. 
Bitte schauen Sie zu diesem Zweck auch einmal auf die web-Seite www.rhinoark.org
Ich würde mich sehr freuen, wenn ich Ihr Interesse geweckt hätte.
Ich grüße Sie für heute herzlichst aus dem sonnigen Nairobi.
Petra Schnier 
German School Nairobi, P.O. Box 44038, 00100 Nairobi, Kenya
Tel: +254-2-521400 / -520192 /-520371, Fax: +254-2-520236
 

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Natur- und Artenschutz

Jahrestagung der ZGAP in Münster
Alle 300 weltweit existierenden Schildkrötenarten sind nach Angaben von Zoologen vom Aussterben bedroht. Alleine in Südostasien würden etwa 10 000 Tonnen Schildkröten - 10 Millionen Tiere - pro Jahr verzehrt, sagte Roland Wirth, Vorsitzender der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP), bei einem Treffen in Münster von rund 100 Artenschützern. 
Für die asiatischen Arten wollen die ZGAP und der Münsteraner Zoo ein internationales Zentrum für Schildkröten gründen.Die ZGAP ist 1982 gegründet worden. Ihr Auftrag: sich unbürokratisch und wirkungsvoll um vergessene oder weniger bekannte gefährdete Tierarten zu kümmern.
Agnew Mbwavi von der East African Wild Life Society (EAWLF) stellte sein von der ZGAP unterstütztes Projekt zum Schutz der Hunter-Leierantilope (Beatragus hunteri) vor: Die nach ihrem Geweih in Form einer Leier benannte Antilope gehöre zu den am stärksten von der Ausrottung bedrohten Tierarten der Welt. Ihr Bestand sei in den vergangenen 18 Jahren von 14 000 auf etwa 300 Tiere geschrumpft, sagte Mbwavi. Wegen ihres guten Fleisches werde sie von den Menschen gejagt. Im Rahmen des Projekts habe Mbwavi rund 100 dieser Antilopen zum Schutz in den Tsavo-Nationalpark an die kenianisch-somalische Grenze gebracht.
Die Gesellschaft habe heute 600 Mitglieder - darunter viele zoologische Gärten - und versuche in rund 30 Projekten, mehrere hundert Arten zu schützen, sagte Wirth.

Südwest Presse 15.4 .2002
"Schildkröten sterben aus"
http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/blick_in_die_welt/artikel189275.php

Basler Zeitung 15.4.2002
Schildkröten vor dem Aussterben

Artenschützer: «Alle Schildkröten vom Aussterben bedroht»
newsclick 15.4.2002 
http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1739300?version=2
Salzgitter-Zeitung 15.4.2002
http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1739300?version=2
DPA
http://dpa.mbt.zet.net/boulevard/indexiptc-bdt-20020413-341-dpa_1887918.html



Kölner Stadt-Anzeiger 17.4.2002
Erster Nachwuchs für bedrohten kalifornischen Kondor in der Natur

Erstmals seit 18 Jahren zieht ein Kondor-Pärchen sein in der vergangenen Woche in Kalifornien geschlüpftes Küken in freier Wildbahn auf. Die Eltern des Kondor-Kükens waren 1995 in der freien Wildbahn ausgesetzt worden. Ein Sprecher des Zoos in San Diego sagte am Dienstag der dpa, dass neben dem ausgebrüteten Küken weitere vier Eier in anderen Kondor-Nestern gesichtet wurden. Der kalifornische Kondor ist mit einer Flügelspannweite von fast drei Metern der größte Vogel Nordamerikas. 1984 wurden die letzten acht natürlich vorkommenden Exemplare eingefangen und in Zoos weiter vermehrt. Anfang der 90er Jahre wurden die ersten Tiere in Arizona und Kalifornien ausgewildert. Heute befinden sich 63 Vögel in freier Wildbahn und über hundert in Zuchtprogrammen.

Netzeitung 13.4.2002
Zähe Verhandlungen bei Umweltkonferenz in Den Haag
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=568&item=185721
Die Verhandlungen in der ersten Woche der Konferenz waren für Michael von Websky von der Delegation des Bundes-Umweltministeriums geprägt von «großen Auseinandersetzungen». Vor allem beim Thema genetische Ressourcen «satteln die Entwicklungsländer ständig mit Forderungen nach, die für die Industriestaaten schon an die Schmerzgrenze gehen.» Beispielsweise werden von vielen Delegationen ein neues internationales Patentrecht gefordert, das die Nutzung der Artenvielfalt regelt.

Freie Presse 17.4.2002
Berlin und Paris stellen Regenwald-Initiative für Kongo vor
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/WELT/TEXTE/274465.html
In den UN-Verhandlungen zum Natur- und Artenschutz in Den Haag haben sich die Umweltminister von 120 Ländern bislang nicht über den Schutz der weltweit letzten Urwälder einigen können. Deutschland und Frankreich stellten auf der Konferenz eine gemeinsame Initiative zum Schutz des Regenwalds in Kongo vor. Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) und sein französischer Kollege Yves Cochet schlugen die Einführung von Umweltzertifikaten für legal gefälltes Holz aus der Region vor. Die Konferenz-Teilnehmer wollen binnen zwei Tagen eine Abschlusserklärung abgeben. Nach einem Entwurf der niederländischen Präsidentschaft für die Abschlusserklärung sollten sich die Minister dazu verpflichten, "die alarmierende Zahl" der aussterbenden Arten bis zum Jahr 2010 "zu begrenzen und zu reduzieren". Nach Angaben von Diplomaten ist die Frist aber sowohl bei Entwicklungsländern wie bei Industriestaaten heftig umstritten. Am Ende der Konferenz soll ein "Aktionsprogramm" gegen das weltweite Waldsterben stehen.

Kleine Zeitung 18.4.2002 
Schaden durch bärige Öl-Säufer
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1196899
Wenn Bären nicht gerade winterschlafen, knacken sie am liebsten Kanister mit Bio-Rapsöl, das Waldarbeiter für ihre Kettensägen brauchen. Die Folgen der bärigen Trinklust sind nämlich die häufigste Schadensart durch die knapp 30 Bären in Österreichs Wildbahn. 1999 beliefen sich die Versicherungskosten auf fast 10.000 Euro. Dabei sind die Tiere ziemliche Feinschmecker: Abbaubares synthetisches Hydrauliköl wird verschmäht. Alle Versuche, das Bio-Rapsöl durch Zusätze ungenießbar zu machen, sind bisher gescheitert. Das zeigten zumindest Bären-Versuche im Salzburger Zoo.

Thüringische Landeszeitung 12.4.2002
Schwarzstorch kehrt zurück
http://www.tlz.de/tlz/tlz.vermischtes.volltext.php?id=214845
Der Schwarzstorch kehrt nach Thüringen zurück. "Etwa 20 bis 25 Paare brüten wieder in abgelegenen Gebieten", sagte der Leiter der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen, Martin Görner.

Leonberger Kreiszeitung 16.4.2002
Die "gepanzerten Ritter'' kehren zurück
http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/html/news-leo/20020416lana0020.shtml
Ein lokaler Fischereiverein und die Bürgerinitiative "Kein Giftmüll aufs Land'' bei Westhausen (Ostalbkreis) haben den Deutschen Edelkrebs an der oberen Jagst wieder eingebürgert.

Walsroder Zeitung 18.4.2002 
 «Lebendes Fossil» in Namibia entdeckt 

Forscher haben in den Bergen Namibias ein Insekt entdeckt, das in keine biologische Ordnung passt.  Die vorläufig «Gladiator» getauften räuberischen Tiere ähneln einer Mischung aus Stabschrecken und Gottesanbeterinnen, wie die Max- Planck-Gesellschaft mitteilte. Durch die Entdeckung des «lebenden Fossils» werde zum ersten Mal seit fast 90 Jahren die Einführung einer neuen biologischen Insektenordnung nötig.
Ein internationales Forscherteam entdeckte die etwa 2,5 Zentimeter langen, lebenden Insekten am Brandberg in Namibia. Zuvor war der Forscher Oliver Zompro vom schleswig-holsteinischen Max-Planck- Institut für Limnologie in Plön bereits in 45 Millionen Jahre altem Bernstein und den Sammlungen mehrerer Museen auf Exemplare der Art gestoßen.
Die Entdeckung sei, «als würde man heute ein Mammut oder einen Säbelzahntiger finden», kommentierte Insektenforscher Piotr Naskrecki von der internationalen Artenschutz-Initiative «Conservation International». Die Mantophasmatodea erhöhen die Zahl der biologischen Insektenordnungen auf 31.

Jane Goodall Apppointed UN Messenger Of Peace 
April 16, 2002 (ENS)
United Nations Secretary-General Kofi Annan today named primatologist and environmentalist, Dr. Jane Goodall, a United Nations Messenger of Peace.
http://ens-news.com/ens/apr2002/2002L-04-16-03.html

Jane Goodall named a UN Messenger of Peace
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15516/story.htm

Common Herbicide Linked To Sexual Side Effects In Frogs
April 16, 2002 (ENS)
Atrazine, the top selling weed  killer in the United States, disrupts the sexual development of frogs at  concentrations 30 times lower than levels allowed by the U.S. Environmental  Protection Agency. The researchers who uncovered the problem join  environmentalists in expressing concern about heavy use of the herbicide on  corn, soybeans and other crops in the U.S.
Midwest and around the world.
http://ens-news.com/ens/apr2002/2002L-04-16-06.html

Weedkiller makes male frogs into females
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15506/story.htm

California Condors Produce Historic Offspring
April 16, 2002 (ENS)
For the first time in 18  years, a condor egg laid in the wild has been hatched in the wild. The egg  hatched last Thursday, in a nest in the rugged back country of the Los  Padres National Forest in California's Ventura County. Both parents were  reared in captivity, but have been living in the wild since 1995.
http://ens-news.com/ens/apr2002/2002L-04-16-07.html

Cambodia museum evicts world's biggest bat colony 
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15455/story.htm

New Order Of Insects Discovered In Namibia
April 17, 2002 (ENS)
A new order of insects has been identified in a discovery that researchers say is equivalent to finding a live saber-tooth tiger. This first discovery of a new insect order since 1915 brings the total number of insect orders to 31.
http://ens-news.com/ens/apr2002/2002L-04-17-03.html

Chinese doctors remove cataract from elderly panda
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15533/story.htm

Shark expert seriously injured by shark in Bahamas 
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15457/story.htm

Greenpeace protests Chile native forest destruction 
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15447/story.htm
 

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Weitere Infos

Stellenausschreibung

Die Zoo Duisburg AG sucht zum 01.06.2002 
einen gelernten Tierpfleger / eine gelernte Tierpflegerin.
Der/die Bewerber(in) sollte Freude an selbständigem und verantwortungsbewussten Arbeiten in unterschiedlichen Tier-Revieren haben. 
Die Vergütung richtet sich der Qualifikation entsprechend nach Lohngruppe V bzw. VI BMT-G  NRW.
Anforderungen:
- Abgeschlossene Berufsausbildung als Zootierpfleger/in
- Kreativität und Eigeninitiative im Umgang mit exotischen Tieren 
- Teamfähigkeit und Flexibilität bei der Bewältigung von Alltagsaufgaben
- Fähigkeit und Interesse an der Kommunikation mit Zoobesuchern
- Gute körperliche Belastbarkeit 
Erwünscht sind:
- Mehrjährige (mindestens 1-jährige Berufserfahrung in einem Zoologischen Garten mit artenreichem Tierbestand) 
- Erfahrungen und Teilnahme an besucherorientierten Veranstaltungen sowie besucherfreundlicher Tierpräsentation
- Grundkenntnisse der englischen Sprache und Bereitschaft zum Umgang mit neuen Medien
- Sicherer Umgang mit Medien-Vertretern 
- Bereitschaft, die anfallenden Arbeiten mit hohem Engagement selbständig und gewissenhaft auszuführen
Es besteht ausdrückliches Interesse an Bewerbungen von Frauen mit den genannten Qualifikationen.
Bewerbungen erbeten bis zum 13.05.2002 an Zoo Duisburg AG, z.H. Frau Dewenter, Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg.
 

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Ausstellungen

OLTEN, Naturmuseum 
EINHEIMISCHE REPTILIEN
bis 28.7.2002
http://www.naturmuseum-olten.ch

PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall:
BLÜTENÖKOLOGIE faszinierendes Miteinander von Pflanzen und Tieren
bis 14.7.2002
http://webmuseen.de/dA.html?19058

BLANKENHEIM Regionalmuseum für Naturkunde und Kulturgeschichte der Nordeifel:
WACHOLDER - BAUM DES JAHRES 2002
bis 1.9.2002
http://www.eifelmuseum-blankenheim.de/

EISENSTADT Burgenländisches Landesmuseum: 
LEBENDE SCHLANGEN - Mythologie und Wirklichkeit 
bis 30.6.2002 
http://webmuseen.de/dA.html?18919

EICHSTÄTT Jura-Museum
EULE UND MENSCH
bis 25.8.2002
http://www.Jura-Museum.de

DORTMUND Museum für Naturkunde:
KAUZIGE GESELLEN - EULEN
bis 31.5.2002
http://www.museendortmund.de/naturkundemuseum/index.htm

Tiergarten Heidelberg: 
REGENWALD - DAS GRÜNE UNIVERSUM - Die besten Fotografien von 15 internationalen GEO-Fotografen
bis 30.5.2002 
http://www.zoo-heidelberg.de

FRAUENFELD Naturmuseum des Kantons Thurgau: 
LUCHS - JÄGER AUF LEISEN PFOTEN
bis 9.6.2002 
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

ZÜRICH Zoologisches Museum: 
VIELFALT DER TIERE Entdecken - Sammeln - Verstehen
bis 26.5.2002
http://www.unizh.ch/zoolmus/
 

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TV-Tipps

Immer Sa, 18:10, TV NRW: Ein Platz für Tiere 
(aus den 60er-80er Jahren mit Prof. B. Grzimek; teilweise mit Zoo-Portraits)


Heute, 17:15 ZDF Hallo Deutschland: Bericht über Zähneziehen bei Braunbär Mischka im Bärenpark Worbis
Fr., 19.04.2002, 13:35-14:40 SF1, NETZ Natur, Wölfe überleben NEU
Fr., 19.04.2002, 14:30-14:40 BR, Zoo & Co, Flamingos
Fr., 19.04.2002, 20:15-21:00 3sat, Der Herr der Wölfe, Ein Wildbiologe in den Karpaten
Fr., 19.04.2002, 20:15-20:45 ARTE, Verrat an den Mustangs
Sa., 20.04.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Die Ameisen des Bert  Hölldobler...
Sa., 20.04.2002, 18:30-19:00 3sat, Akagera - Ein Gorilla namens Beethoven
So., 21.04.2002, 08:30-09:00 MDR, 360°-Die GEO-Reportage, Die Farm der  Schmetterlinge (Schmetterlingsfarm in Costa Rica)
So., 21.04.2002, 19:00-19:30 B1, Welt der Tiere, Mit Krokodilen leben lernen (u.a. Kroko-Park Darwin)
So., 21.04.2002, 20:45-01:10 ARTE, Elefanten in Not, Themenabend
Di., 23.04.2002, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande, Elefant,Tiger & Co  - Riskante OP im Giraffenhaus (Leipzig) NEU
Mi., 24.04.2002, 21:45-22:30 ARD, Zuflucht Wildnis, Die letzten Löwen Indiens
Sa., 27.04.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Die Münchner Affen ziehen in den Dschungel
Sa., 27.04.2002, 16:20-17:00 N3, Eröffnung der Landesgartenschau in Wismar (Tierpark ist Teil der LAGA)


ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation der Zoo-AG Bielefeld: Anbieterkennzeichnung. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. 
Für englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an zoo-biology-subscribe@yahoogroups.com und zugleich Bitte um Aufnahme an peter@elvinhow.prestel.co.uk
Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:
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Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage http://www.zoo-ag.de

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