Zoopresseschau

Zoo-AG Bielefeld
http://www.zoo-ag.de

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Ausgabe 10 vom 11. April 2002 
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse
zusammengestellt von Dirk Petzold
und Dr. Martina Raffel
ISSN 1619-6643

Liebe Leser der Zoopresseschau,

Glück im Unglück - der Osnabrücker Elefanten-Unfall ist glimpflicher ausgegangen als nach ersten Berichten zu befürchten war. Gute Genesung an Herrn Köck! Und eine Lösung für das Problem scheint auch schon gefunden - in Hodenhagen: Osnabrück

Kreuz und Quer durch die Republik: letzte Woche von Ueckermünde nach Augsburg, nun von Nordhorn nach Cottbus - noch weitere Wege waren bei der Neubesetzung der Direktorenstellen kaum möglich. Wir gratulieren Jens Kämmerling zu seiner neuen Herausforderung: Cottbus

Im Hollywood-Safaripark ertrank diese Woche trotz dramatischer Rettungsaktion ein junger "Weißer Löwe". Bei allem Bedauern - aus artenschützerischer Sicht ist der Verlust einer der ingezüchteten Weißlinge, die in Stukenbrock wie die weißen Tiger auch als "Artenschutz-Zuchtprojekt" beworben werden, aber die mit gutem Grund kein Zoo in Deutschland hält, allerdings nicht weiter tragisch: Stukenbrock

Am Dienstag trat die EU-Zoo-Richtlinie in Kraft - nein, korrekt: Es war der Tag, bis zu dem die EU-Staaten die Richtlinie von 1999 in nationale Gesetze umgesetzt haben mußten. Sofortige Auswirkungen waren nicht zu erwarten, aber mittelfristig werden sich vor allem kleinere Parks manch neuer Anforderung stellen müssen. Insbesondere und hoffentlich im Bereich Natur- und Artenschutz: "§1 Ziel der Richtlinie ist der Schutz wildlebender Tiere und die Erhaltung der biologischen Vielfalt dadurch, dass die Mitgliedstaaten Vorschriften fuer die Betriebserlaubnis und Ueberwachung von Zoos erlassen, um die Rolle der Zoos bei der Erhaltung der biologischen Vielfalt zu staerken." 
Es gibt sie übrigens gleich in mehreren Sprachen online:
Richtlinie 1999/22/EG des Rates vom 29. März 1999 über die Haltung von Wildtieren in Zoos
http://europa.eu.int/eur-lex/de/lif/dat/1999/de_399L0022.html



 
  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Zoos und Tierparks

Neue Osnabrücker Zeitung 6.4.2002
Umtali weiß jetzt, wie stark sie ist
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/zoo.html
Elefantenpfleger Marcel Köck, der am Mittwoch durch einen Angriff von Umtali schwer verletzt wurde, geht es „den Umständen entsprechend“ gut. „Die Ärzte sind zuversichtlich“, sagte gestern Zoodirektor Dr. Wolf Everts. Die Zukunft der Elefantendame ist noch ungewiss. Am Mittwoch soll auf der Zoo-Päsidiumssitzung entschieden werden, ob sie an einen anderen Zoo abgegeben wird. Noch immer weiß niemand, was genau zu der Attacke der Elefantenkuh Umtali führte. Elefantenpfleger Perry Haans (der erst nach dem Unglück aus dem Urlaub zurückkehrte) und der Zoodirektor versuchten gestern, erste Erklärungen zu finden.
Marcel Köck und der dritte Elefantenpfleger Werner Nietsch hatten am Mittwoch (wie immer aus Sicherheitsgründen zu zweit) die Außenanlage der Elefanten gesäubert. Als Marcel Köck, gefolgt von Umtali, um einen Baum herumging, passierte der Angriff. „Der Kollege Nietsch ist sofort hingerannt, hat Umtali mit einem Schlag mit der Schaufel zumindest kurz vertrieben und dann Marcel Köck in Sicherheit gebracht“, berichtete Everts.
„Umtali ist nicht bösartig“, sagt Perry Haans über die 16-jährige Elefantenkuh. Sie sei aber hochsensibel, nicht stressbeständig und nicht leicht zu behandeln. Und sie sei mit ihren 16 Jahren in der Pubertät. „Umtali weiß jetzt, dass sie in der Hierarchie aufgestiegen und stärker ist als Marcel“, sagt Perry Haans. Sie werde ihn wohl nie wieder als den Stärkeren akzeptieren. „Und für Marcel kann es auch ein psychologisches Problem werden“, wissen alle. Drei bis vier Elefantenpfleger werden weltweit jedes Jahr getötet, viele verletzt. „Jeder Zoo akzeptiert, wenn jemand sagt, mit diesen Tieren kann ich nicht mehr arbeiten. Dann wird dieser Mitarbeiter in einem anderen Tierrevier eingesetzt“, sagt Wolf Everts. Schon vor drei Jahren hatte Umtali einen Pfleger attackiert, der danach nicht mehr mit den Tieren arbeiten wollte. Die alte Elefantendame Toto hat im Laufe ihres langen Lebens schon acht bis neun Pfleger „verbrannt“.

Neue Osnabrücker Zeitung 11.4.2002 
Umtali muss gehen
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/elefant.html
Elefantenkuh Umtali, die in der vergangenen Woche ihren Pfleger angegriffen und schwer verletzt hat, wird in gut vier Wochen an den Safaripark Hodenhagen bei Walsrode abgegeben. Nach Angaben von Zoodirektor Dr. Wolf Everts hat einer der besten deutschen Elefantenpfleger, der bis zu seiner Pensionierung bei Hagenbeck in Hamburg arbeitete (>Karl Kock), die Kuh begutachtet. Nach dessen Urteil muss Umtali, die inzwischen geschlechtsreif ist, in eine größere Elefantenherde mit einem Bullen.
Diese Voraussetzung bietet der Safaripark: Dort leben ein Elefantenbulle und drei Kühe, die, so die Hoffnung, Umtali ihren Platz in der Rangordnung zeigen werden. „In Hodenhagen haben die Tiere auch keinen direkten Kontakt zu den Pflegern“, so Everts. Die Elefantenkuh wird im Rahmen der sogenannten „Zuchteinstellung“ in den Safaripark abgegeben. „Das bedeutet, wenn es innerhalb der nächsten 36 Monate Nachwuchs gibt, kommt das erste Baby nach Osnabrück“. Andernfalls werde Hodenhagen die Kuh kaufen.

Freie Presse 5.4.2002
Blitzgeburt nach 22 Monaten Schwangerschaft - Elefant im Leipziger Zoo geboren - Erster Zuchterfolg nach 66 Jahren
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/263008.html
Im Leipziger Zoo ist nach 66 Jahren erstmals wieder ein Elefantenjunges geboren worden. Gegen vier Uhr am Freitagmorgen brachte die asiatische Elefantenkuh Trinh den Bullen zur Welt. Der Nachwuchs wiegt rund 120 Kilogramm. Die jetzt 20-jährige Trinh habe eine «völlig unkomplizierte» Tragezeit gehabt. Sämtliche Blutwerte seien während der 22 Monate «ausgezeichnet» gewesen, was auch auf ein gesundes Elefantenbaby schließen lasse. Um halb vier Uhr wurden laut Junhold die ersten Wehen bemerkt. Nur eine halbe Stunde später sei der Tierarzt gerade noch rechtzeitig gekommen, um das Junge herauszuziehen.

Rhein Zeitung 5.4.2002
Foto des Tages
http://rhein-zeitung.de/on/02/04/05/topnews/foto.html
Das in der Nacht zum Freitag im Leipziger Zoo geborene männliche Elefantenbaby ist der erste Elefantennachwuchs in Leipzig seit 66 Jahren. Besucher sind derzeit bei Elefantenmutter und -baby noch nicht zugelassen, die beiden sollen sich erst aneinander gewöhnen.

Leipziger Volkszeitung 5.04.2002
Große Freude über kleinen Elefanten
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/95243.html

Leipziger Volkszeitung 5.4.2002
Große Freude über kleinen Elefanten
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/95243.html
Völlig kaputt, aber überglücklich stand Michael Tempelhoff gestern Mittag vor dem Elefantenhaus. Der 34-jährige Tierpfleger war zu diesem Zeitpunkt schon seit anderthalb Tagen ohne Schlaf auf den Beinen. Doch er strahlte, weil das erste Elefantenjunge im Leipziger Zoo seit 66 Jahren gerade in seiner Nachtschicht auf die Welt gekommen war. Die Leipziger werden den kleinen Elefanten frühestens in ein paar Tagen bestaunen können. "Vielleicht klappt es schon zur Einweihung unserer neuen Elefanten-Anlage am 12. April, aber sicher ist das nicht", so Zoodirektor Jörg Junhold.

Leipziger Volkszeitung 8.4.2002
Kleines Rüsseltier entzückt Zoo-Fans
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/95402.html
Stolz wie frisch gebackene Väter zeigten gestern der Zoodirektor, der Zootierarzt, der Kurator und der verantwortliche Tierpfleger zum ersten Mal ihr kleines Elefantenbaby der entzückten Öffentlichkeit. Noch vor allen anderen Besuchern bestaunten in großem Pulk die Medienvertreter den Kleinen. "Er ist 95 Zentimeter hoch und wurde schon zweimal geimpft. Zweimal täglich wird bei ihm die Temperatur gemessen, außerdem Nabel und Kotabsatz kontrolliert", berichtete Zootierarzt Professor Klaus Eulenberger.
Auch wenn dieser Tage im Zoo alles strahlt wegen der glücklichen Elefantengeburt: Nach wie vor ungelöst ist das Problem, was mit Löwe Arthur werden soll, der im März seine Gefährtin Chiara getötet hatte. Derzeit sei der Zoo im Gespräch mit dem Safaripark Hodenhagen und mit dem Löwenpark Dänemark: Ziel ist es, Arthur abzugeben und die Leipziger Gruppe noch mal neu aufzubauen. Ob das klappt, ist jedoch fraglich. Doch "Einschläfern ist das Letzte, was wir wollen", betont Zoodirektor Jörg Junhold.

Sächsische Zeitung 9.4.2002
Plüsch-Elefanten und Wache rund um die Uhr
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=123509
Den neugeborenen Elefantenbullen im Leipziger Zoo können seit gestern Mittag auch die Besucher bestaunen. "Mutter und Sohn haben sich hervorragend aneinander gewöhnt", sagte Zoo-Direktor Jörg Junhold. Nun stehe das Elefantenhaus den Besuchern wieder offen. Zwei Tierpfleger passen im Stall von Mutter und Kind rund um die Uhr auf, dass vor allem dem Jungtier nichts passiert, weil es noch etwas unsicher sei. Außerdem müsse es vor eventuellen Angriffen der anderen Elefanten in den Nachbarboxen geschützt werden. Plüsch-Elefanten, Postkarten und T-Shirts mit dem kleinen Dickhäuter sollen bald das Sortiment des "Zoo-Shop" erweitern. Nach 66 Jahren war es die erste Geburt eines asiatischen Elefanten im Leipziger Zoo - und eine der wenigen weltweit. 



 

Grafschafter Nachrichten 6.4.2002
Zootierarzt wechselt von der Vechte an die Spree
http://www.gnonline.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_38932.html
Mit Jens Kämmerling verliert der Tierpark Nordhorn einen Mitarbeiter, der sich seit März 1998 vor allem um den Aufbau der Bestände der heimischen Haustierrassen bemüht hat. Tierparkleiter Thomas Berling ist dennoch stolz, dass sich sein Unternehmen für den Tierarzt als ein Sprungbrett zum Leiter eines der größten Tierparks in den neuen Bundesländern erwiesen hat. Nach Nordhorn kam der gebürtige Berliner im März 1998 als Zivildienstleistender im Bereich Natur- und Tierschutz. Nach dem Ende des Zivildienstes gelang es Berling, den jungen Tierarzt in Nordhorn zu halten. Kämmerling fungierte seitdem als stellvertretender zoologischer Leiter, wobei seine tierärztliche Tätigkeit höchstens ein Drittel seiner Arbeit ausmachte. Dass er überwiegend als Pfleger zum Einsatz kam, habe ihn jedoch nie gestört. Das traurigste Erlebnis in seiner Zeit in Nordhorn sei denn auch gewesen, als ein junger Waldbison während einer Narkose starb. Glückliche Momente überwogen, etwa die Geburt des ersten Zebras, das Schlüpfen des ersten Geiers und die erste gelungene Nachzucht bei den Feldhamstern.
In Cottbus erwarten den 30-Jährigen eine Fülle von Aufgaben. Der Tierpark gehörte zu DDR-Zeiten zu den acht großen Regionalzoos. Wegen der Nähe zum Spreewald hat der Tierpark den Schwerpunkt Wasservögel. Außerdem ist er bekannt für seine Marabu- und Pelikan-Nachzuchten. In Cottbus wird Kämmerling zudem zum ersten Mal mit Elefanten in Kontakt kommen, deren Krankheiten er bislang nur aus der Fachliteratur kennt.
Die Verwaltung der brandenburgischen Stadt hat sich unter 25 Bewerbern für Kämmerling entschieden, weil er neben seiner Fachkompetenz, Interesse für die Berufsausbildung und die Verschmelzung des Tierparks mit dem Museum für Natur und Umwelt gezeigt habe.

Neue Osnabrücker Zeitung 11.4.2002 
Entdeckungsreise zu neuen Tieren
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/Fruehlingsfest.html
Osnabrück. Partner des Zoos haben sich etwas Besonderes ausgedacht. So verlosen Neue OZ online und der Zoo einen Familientag: Die Gewinner können zu einem von ihnen gewählten Termin mit 15 Personen an einer Sonderführung teilnehmen Und die Stadtwerke haben einen Gutschein abgedruckt, der beim Frühlingsfest am Samstag, 13., und Sonntag, 14. April, den Zoobesuch zum halben Preis ermöglicht.
Wer an diesem Wochenende mit dem Bus zum Zoo fährt, erhält gegen Vorlage des Bustickets eine kleine Überraschung. Doch im Mittelpunkt des Frühlingsfestes stehen natürlich die Tiere. Frühaufsteher dürfen morgens um 9 Uhr die Bärenanlage betreten – wenn die Tiere noch schlafen. Wer nicht nur durch den Zoo schlendern, sondern viel über die Tiere erfahren möchte, kann sich einer der vielen Führungen anschließen.
Das weitere Programm an beiden Tagen: 10 Uhr Infos zu den Riesenschildkröten und den Giraffen; 10.30 Uhr kommentierte Fütterungen bei den Pinguinen, anschließend bei den Seehunden und Seelöwen, 11 Uhr; Beschäftigung für Löwen; 12 Uhr: Infos zu den neuen Jaguaren und den Riesenschlangen, ferner Beschäftigung für Tiger; 13 Uhr: Eisbomben für die Bären, Infos zu den Nashörnern und den Giraffen; 14 Uhr: Beschäftigung für Menschenaffen und kommentierte Fütterung der Luchse; 15 Uhr Infos zu den Kamelen, Fütterung der Pinguine, anschließend Fütterung der Seehunde; 16 Uhr Nüsse für die Kapuzineräffchen, Infos zu den Jaguaren; 17 Uhr Beschäftigungsfutter für die Tapire, Pakete für die Schweinsaffen.

Grafschafter Nachrichten 10.4.2002 
Projekte des Tierparks interessieren auch andere Zoos
http://www.gnonline.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_39197.html
Bei ihren Recherchen sind die Mitarbeiter des Zoos und der Stadt Neuwied auf die Projekte des Nordhorner Tierparks aufmerksam geworden, der als erster Landschaftspflege mit bedrohten Tierarten betreibt.
  Die mit Weiden bestandenen Feuchtwiesen und Kiesgruben am Rhein-Altarm in Neuwied sind sicherlich nicht mit der Heidelandschaft der Tillenberge bei Nordhorn zu vergleichen, wo der Tierpark Nordhorn Bentheimer Schafen die Pflege der Landschaft überlässt. Dennoch waren die Gäste, die sich von Tierparkleiter Thomas Berling und Zootierarzt Jens Kämmerling die Projekte vorstellen ließen, hoch interessiert, denn es geht ihnen auch um's Prinzip.
Stadt und Zoo Neuwied planen ein größeres Landschaftspflegeprojekt in einem Vogelschutzgebiet am Rhein-Altarm. In der ersten Phase stehen 40 bis 50 Hektar Fläche zur Verfügung, später soll die Fläche auf 150 Hektar ausgedehnt werden.

Westfälische Rundschau 11.4.2002 
Harry Potter-Zauber im Krefelder Zoo
http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.standard.volltext.php?id=97857
Der Krefelder Zoo lädt in die zauberhafte Welt von Harry Potter ein. Vom 26. April bis zum 18. Mai bietet der Tierpark Reisen in die Welt der Fantasie an. Die Besucher treffen die Eule Hedwig und auch Krätze, die Ratte, und erfahren etwas über Einhörner und Zentauren. Auf dem Weg könnten die Reisenden sogar auf den dreiköpfigen Hund Fluffy stoßen.
auch:
Westfalenpost 11.4.2002
http://www.westfalenpost.de/wp/wp.kurznachrichten.volltext.php?id=97857
Westdeutsche Allgemeine 
http://www.waz.de/waz/waz.aktuell.volltext.php?id=97857
Iserlohner Kreisanzeiger 
http://www.ikz-online.de/ikz/ikz.dpaticker.volltext.php?id=97857

Rhein-Neckar-Zeitung 10.4.2002 
Im Heidelberger Zoo sind inzwischen fünf Störche angekommen
http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/08_heidelberg.htm
Im Heidelberger Zoo gibt es Nisthilfen; das sind Plattformen auf langen Holzstangen, auf denen Störche gerne ihr Nest bauen. Eine davon, direkt über dem Zooeingang, hat vor etwa drei Jahren ein junges Storchenpaar in Besitz genommen. Und dort wartet zurzeit der "Nestbesitzer" auf sein Weibchen. Den Winter verbringen sie nicht gemeinsam, erläutert Sandra Reichler, Diplom-Biologin und wissenschaftliche Assistentin des Heidelberger Zoos: Jeder fliegt auf seiner eigenen Strecke, entweder über Spanien bis Nordafrika oder über die Türkei und den Bosporus bis nach Namibia. Ob der Partner des einsam wartenden Storches noch zurückkehren wird, ist nicht sicher, denn auf der weiten Reise in den Süden drohen den Vögeln viele Gefahren.
Im Tiergarten brüten zurzeit aber schon zwei andere Storchenpaare, der Heidelberger Storchennachwuchs ist also gesichert. Ein Nest, das versteckt in einer Kastanie liegt, beherbergt sogar sechs Eier.Weil noch immer auch in der Kurpfalz das Futter für Störche knapp ist, da die meisten Felder stark mit Pestiziden belastet und deshalb dort fast keine Mäuse oder andere Kleintiere zu finden sind, füttert der Heidelberger Zoo in der Zeit der Brutpflege die Störche zusätzlich.

Saarbrücker Zeitung 10.4.2002 
In der Arche Noah unserer Tage
http://www.sz-newsline.de/hom/GLT6H20A_1.php3
Neunkirchens Zoodirektor Norbert Fritsch hat ein neues Konzept entwickelt: Attraktivität und Artenschutz. Fritsch ist ganz kribbelig. Trotz Eis und Schnee im Januar lassen sich die Besucherzahlen im Neunkircher Zoo bislang sehr gut an. Er rechnet in diesem Jahr mit einer recht hohen Besucherzahl: "Denn immer, wenn der Zoo etwas Besonderes zu bieten hat, werden die Leute neugierig und kommen gerne." 2002 werde ein Zoo-Jahr voller Überraschungen.
Ganz stolz ist er auf ein gestiftetes Storchennest über der Zooschule. Spätestens im April fertig gestellt ist der neue Auslauf für die Elefanten. An Stelle der ehemaligen Raubtierkäfige wurde in diesen Tagen ein neues Außengelände für die Dickhäuter errichtet. Es dient als Ausweichmöglichkeit während der Bauphase für das neue Elefantenhaus, "eines unserer größten Projekte".
Viel Freude bereitet ihm bereits jetzt die Sitzgruppe an der neu gestalteten Bärenanlage. Fritsch stellt mit Begeisterung fest: "Von hier haben die Zoobesucher einen herrlichen Blick in die Landschaft. Durch die Umgestaltung der Bärenunterkunft am Bärengehege können sie auch noch den Bären beim Fressen in den Boxen zusehen." Von hier sollen einmal auch Schülerinnen und Schüler zur geplanten Dschungel-Schule auf die Kuppe des Rübenköpfchens gelangen. In seiner Begeisterung kann sich Fritsch sogar noch steigern, nämlich an der neuen Seelöwen-Anlage. Sie soll zu Pfingsten mit großem Tamtam (Fritsch: "Das hat diese Neuerung verdient.") eingeweiht werden.
Unter globalem Artenschutz versteht Fritsch Zuchtprogramme für verschiedene Arten und lokale Wiederansiedlungsprojekte. Unter dem Kapitel Zoopädagogik (Bildung) sieht Fritsch Führungen, Zoo-Schule, Dschungel-Schule (eine Schule im Freien auf dem Zoo-Gelände), Kindergeburtstage ("bereits ein Renner"). Der Zoo bietet sich aber auch für ein "Freiwilliges Ökologisches Jahr" an.

Berliner Kurier 8.4.2002
Tierschützer kritisieren Berliner Zoos
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/thema1.html
Die Berliner Zoo-Direktoren am Pranger. Zu kleine Gehege, zu wenig Verstecke - Tierschützer kritisieren die Haltungsbedingungen der Tiergärten. Laut einer EU-Richtlinie, die morgen in Kraft tritt, sogar ein möglicher Grund für die Schließung. "In allen deutschen Zoos sind Nachbesserungen nötig", meint Torsten Schmidt vom Tierschutzbund. "Besonders problematisch ist die Haltung von Eisbären, Elefanten und Raubkatzen." Zoo-Vorstand Heiner Klös ist trotz der neuen Gesetzes-Gesetzeslage zuversichtlich: "Die Richtlinie bereitet uns kein Kopfzerbrechen. Die Gehege entsprechen den Mindest-Anforderungen des Landwirtschaftsministeriums für Zootiere."

Berliner Morgenpost 7.4.2002
Mehr Platz für den Tiger!
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story510733.html

Berliner Morgenpost 9.4.2002
Die Freiheit, die Tiere und der Zoo: Nichts ist vollendet 
http://archiv.berliner-morgenpost.de/bm/archiv2002/020408/meinung/story510721.html
Im Zoo geborene Wildkatzen hätten die Weiten Afrikas nie erlebt und deshalb kein Bedürfnis nach grenzenloser Freiheit. 

Berliner Kurier 8.4.2002
Der Zoo wirft seine Schimpansen raus
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik1.html
Viele Tierfreunde werden traurig sein: Der Zoo will seine Schimpansen abschaffen. Grund: Ihr Gehege ist zu klein. Auch die EU will eine artgerechte Tierhaltung, beschloss darum neue Richtlinien. Doch nicht nur die Schimpansen müssen weg. Auch der Amur-Tiger und zwei der drei Leopardenarten (Amur, Javaner, Perser). "Wir suchen weltweit nach einem neuen Zuhause", sagt Zoo-Vorstand Heiner Klös. Für neue Gehege gibt's vom Senat kein Geld. Dennoch brauchen Tierfreunde nicht zu fürchten, dass der Zoo zu gemacht wird. Er bekommt die Betriebsgenehmigung mit Auflagen."
"Wegen der EU-Richtlinien werden wir kein Tier wegschicken. Bei uns haben alle genug Platz", so Tierpark-Chef Bernhard Blaszkiewitz.

Berliner Zeitung 9.4.2002
Auch im Zoo: mehr Rechte, mehr Pflichten
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/133242.html
In Berlin gibt es zu viele Wildtiere. Es geht um Tiger, Affen, Elefanten. Sie finden in Zoo und Tierpark nicht die Lebensbedingungen vor, die sie laut den Vorschriften der Europäischen Union haben müssten. Vor allem im Zoo haben viele Tiere schlicht zu wenig Platz. Überall in Deutschland hausen zu viele Tiere in zu kleinen Käfigen. Mit seinem Wildtier-Überhang muss Berlin also selbst fertig werden.

Saarbrücker Zeitung 7.4.2002
Wenn der Direktor die "klähn Wutz ganz lieb hähmeld"
http://www.sz-newsline.de/mzg/GDN6F51B_1.php3
Die Formosa-Muntjaks sind neu im Neunkircher Tiergarten. Zoodirektor Nobert Frisch hat die fünf kleinen Hirsche und ihre Kühe, deren Heimat Südost-Asien ist, von den Verhaltensforschern der Universität Bielefeld erstanden. "Wir haben die beste Gruppe bekommen. Ein Gruppe mit einem sehr guten Sozialgefüge", freut sich der Zoodirektor. Um die kleinen, in Südostasien die Wälder bewohnenden Wiederkäuer zu beobachten, empfiehlt Nobert Fritsch, ein Fernglas mit in den Zoo zu bringen. Nicht nur weil die Tiere in dem großen Gehege nur schwer auszumachen sind. Dass die Zoobesucher in Zukunft auch gut Bescheid wissen über die Tiere, dafür sorgen Hinweisschilder, die in diesen Tagen angebracht werden.

Saarbrücker Zeitung 7.4.2002
Auch die Affen trotzten der Kälte
http://www.sz-newsline.de/nk/GKI6ES2L_1.php3
Trotz Bilderbuch-Sonnenschein ließen eisige Temperaturen beim Frühlingsfest im Neunkircher Zoo am Samstag alle Aktiven ganz schön zittern. Beim Rundgang konnten die Besucher derweil einiges Neues entdecken: zum Beispiel die südostasiatischen Munjakhirsche und die südamerikanischen Nandus. Das neue Domizil der Elefanten nimmt so langsam Gestalt an. Weiter ist man dagegen mit der Seehundanlage, auf deren hellbraune Natursteinmauern manch Besucher interessierte Blicke warf. "Zu Pfingsten soll alles komplett fertiggestellt sein", kündigt Zoodirektor Norbert Fritsch an.

Schweriner Volkszeitung 8.4.2002
Nachwuchs und neue Anlagen
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/08.04.02/zoo/zoo.html
Schwerin. Die Geburt von jungen Rothunden steht unmittelbar bevor. Und auf dem Gelände wird weiter umgebaut: Die neue Afrikasavanne soll schließlich entstehen. Bereits fertig ist die neue Straußenanlage. Auch für die Hyänenhunde gibt es schon ein neues Gehege: Ein Männchen und ein Weibchen aus Holland bzw. Osnabrück werden dort am 19. April einziehen. Und der neu angelegte Weg führt die Besucher bereits am Terrarium entlang. In einer eigenen Anlage zuhause sind jetzt auch drei europäische Sumpfschildkröten. Als nächstes soll eine Unterkunft für Loris, einer Papageienart, errichtet werden. Außerdem ist im Herbst vorgesehen, eine vergrößerte Außenanlage für die Giraffen zu schaffen. Im Anschluss soll auch der Eingangsbereich des Zoo ein neues Aussehen erhalten.

Hannoversche Allgemeine 5.4.2002
Stadtspaziergang
http://www.haz.de/hannover/gesichter_und_geschichten/127963.html
Beim Thema Geld wirkt der Direktor des Zoo Hannover nicht mehr, als ob er verträumt auf dem Sambesi weile. Bilanzen verbreiten keine Romantik, auch nicht die der Zoo Hannover GmbH. Die Eintrittspreise sind mehrfach erhöht worden, das rührt natürlich vor allem am Familienetat. "Die Besucherzahlen, die von rund 600.000 auf über eine Million, davon 75 Prozent von auswärts, im Jahr gestiegen sind, zeigen, dass wir den richtigen Kurs eingeschlagen haben." Machens lässt keinen Zweifel daran, dass diese Unternehmenslinie fortgesetzt werden soll. Machens weiß, wovon er spricht. Anfang des Jahres hat man ihn auch zum Präsidenten des Verbandes Deutscher Freizeitunternehmen gewählt. Früher, im politischen Geschäft, sei er gelegentlich etwas eigenbrötlerisch gewesen, überlegt Machens laut. Da habe er sich umgestellt. Nur in Teamarbeit könne ein so großes Unternehmen geführt werden. Man sitze zusammen, überlege und spinne herum, das bringe rundum die Kreativität auf die Sprünge.

OZ Online 10.4.2002
Giraffen kann man nicht ins neue Haus scheuchen
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/lotterie.html
Osnabrück. Das Giraffenpaar Edgar und Ursula, dazu ein provisorischer Stall und ein kleineres Freigehege machten den Anfang des Samburu-Projektes. Seit Wochen laufen die Arbeiten für den 2. Abschnitt auf Hochtouren und so langsam werden die Formen der Anlage erkennbar, die im kommenden Jahr auf 1,6 ha ein Stück Afrika auf den Südhang des Schölerberges zaubern soll.
Das Antilopenhaus ist schon fertig, der Wirtschaftshof im Rohbau und für den neuen Giraffenstall sind bereits die Fundamente gegossen. Vom Hügel, auf dem bald die afrikanische Lodge mit Gastronomie stehen wird, kann man alle Tierhäuser sehen. Die Häuser werden mit Erde aufgeschüttet und begrünt. Der Besucher sieht dann nur die grüne Anlage mit den Tieren“, erläutert Everts. Umgeben wird die „Savanne“ von Hängebrücken, Flüsschen, Teichen und Besucherplattformen im afrikanischen Stil. Im Sommer 2003 soll die Samburu-Anlage fertiggestellt sein. Zu den Giraffen kommen dann aus Osnabrücker Beständen und aus anderen Zoos kommen Zebras, Impalas, Kronenkraniche,
Strauße und Antilopen hinzu. 3,6 Millionen Euro wird das Gesamtprojekt kosten. 

Mitteldeutsche Zeitung 5.4.2002
Selten in Zoos gehalten - Ein Tukan tummelt sich im Tierpark
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1017747969138
Riesen-Tukan "Sammy" kann seit kurzem im Ascherslebener Tierpark bewundert werden. Den Tukan hat der Tierpark aus einem Zoohaus erworben. Noch steht nicht fest, ob es sich um ein Männchen oder Weibchen handelt. Eine DNA-Analyse soll darüber Auskunft geben. "Riesen-Tukane sind in deutschen Zoos selten", so Tierparkleiter Dietmar Reisky. Deshalb sei es auch schwierig, einen Partner zu finden.

Märkische Allgemeine 5.4.2002
Missgeschick beim Freigang
http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?loc=2_8_1&id=37752
Wildpark Johannismühle Klasdorf. Endlich konnte mit Hilfe von Spenden und beträchtlichem Eigenkapital das Außengehege für die beiden 13-jährigen Bengaltiger eingeweiht werden. Abu kam unglücklicherweise beim ersten Freigang mit dem Schwanz an den Elektrozaun. Mit einem Satz war er im Teich, erschrak darüber offenbar so sehr, dass er an der Schutzwand hoch sprang und dabei einen Teil des elektrischen Zauns abriss. Auch Assam passierte am Eröffnungstag ein Missgeschick. Er rutschte versehentlich in den Teich und hält sich zurzeit nur noch innen auf. 
Die Tiere haben ihr gesamtes bisheriges Leben als Zirkustiere verbracht. Seit Dezember 1999 ist der Wildpark das neue Zuhause der einstigen Manegenstars. Mit der Eröffnung des 2200 Quadratmeter großen Freigeheges ist der letzte Abschnitt der Tigerauffangstation im Wildpark Johannismühle fertig gestellt. Auf einer 7,50 Meter hohen Plattform haben nun auch die Besucher die Möglichkeit diese imposanten Geschöpfe zu beobachten. Die ursprüngliche Planung in Johannismühle am Tigergehege gesondert noch einmal einen Eintrittsobolus zu nehmen, haben die Wildparkbetreiber erst einmal verworfen. Jetzt steht dort eine Kasse des Vertrauens. 

Die Welt 5.4.2002
Elefantastisch gut gedüngt
http://www.welt.de/daten/2002/04/05/0405h1324254.htx
Der Förderverein Hagenbecks Tierpark will aus Dreck Gold machen. Zum Verkauf steht Dung von Elefantendame Mogli und ihren elf Kollegen. Bereits am Donnerstag füllten Schulkinder verkaufsgerechte Portionen in Eimern ab. 250 davon sollen an den Hobbygärtner gebracht werden. Mit der Aktion soll Geld für die Elefanten-Anlage gesammelt werden.

Der Standard 6.4.2002
Hamburger Sensation - gibt es in Wien schon lang
http://derstandard.at/standard.asp?id=914785
Allerdings ist der Elefantenmist aus dem Wiener Zoo etwas teurer: Ein kleiner Kübel kostet fünf Euro.

Kölnische Rundschau 5.4.2002
Nachwuchs im Bärengehege
http://www.rundschau-online.de/euskirchen/2547110.html
Das Wildgehege Hellenthal hat unerwartet Nachwuchs bekommen. Im Bärengehege haben "Siggi" und "Uschi" einen 500 Gramm schweren "Sohn" bekommen. "Wir haben gedacht, die beiden seien unfruchtbar", staunte gestern der neue Gehegebesitzer Wolfgang Fischer. "Wir hätten die beiden Bären vor Jahren nie gekauft, wenn uns bekannt gewesen wäre, dass sie zeugungsfähig sind", erläutert Gehegeleiter Jörg Niesters. "Siggi" stammt aus einem aufgelösten Wanderzirkus. "Uschi" wurde 1975 geboren und hat in ihrem vorherigen Zuhause auf nur wenigen Quadratmetern gelebt. Damit der Kindersegen der Bärenfamilie aufhört, plant Gehegeleiter Wolfgang Fischer den Einsatz der Antibabypille: "Vielleicht lassen wir auch das Männchen kastrieren - oder das Weibchen sterilisieren."

Aachener Nachrichten 5.4.2002
Chefin im Eifel-Zoo
http://www.an-online.de/corem/corem/an/monschau/hellenthal_20403.html
Im Hellenthaler Wildfreigehege hat Ostern eine Frau das Kommando übernommen. Marie-Theres Fischer hatte in der Greifvogelstation die ersten Grundlagen erworben, um den Falknerschein zu machen. Den Kindern will die neue Besitzerin Marie-Theres Fischer ihr besonderes Augenmerk widmen. Innerhalb weniger Tage wurde der Kinderzoo auf Vordermann gebracht. Sogar Liebhaber von Aquarien und Terrarien werden in Hellenthal in Zukunft anschauliche Exponate vorfinden. 1996 hatte der Araber Ibrahim Al Saman das Gehege an den Wildparkbesitzer Manfred Kreer aus Willingen verkauft. Die Greifvogelstation wird seit dieser Zeit vom ehemaligen Gehegedirektor Horst Niesters und dessen Kompagnon Karl Fischer als eigener Betrieb geführt. Weil der Vorbesitzer Manfred Kreer einen weiteren Park in Polen eröffnen will, beschloss er, sich von der Hellenthaler Anlage zu trennen.

Westdeutsche Zeitung 6.4.2002
Regenwald zum Mitmachen

In der Zeit vom 8. April bis 8. Mai lockt der Krefelder Zoo mit etlichen Aktionen: Führungen durch das Regenwaldhaus, nachts oder am Tag, Kochkurse für die ganze Familie, Märchennachmittage, Vorträge, für jeden ist etwas dabei. Das Gemeinschaftsprojekt der Krefelder Eine-Welt-Initiative Krewi, der Etage für Aktionen und Projekte des katholischen Jugendbüros im Bistum Aachen Kreta und dem Krefelder Zoo bietet auch eine Aktion für Schulklassen.

Schweriner Volkszeitung 5.4.2002
Frühlingsgefühle in neuer Sumpfschildkröten-Anlage 
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/05.04.02/zoo/zoo.html
Schwerin. Mit  Förderung des Umweltministeriums geplantes  Naturschutzprojekt zur Zucht und
Auswilderung von Sumpfschildkröten. 

Handelsblatt 8.4.2002
Beherzter Tierpfleger rettet Tapir-Baby das Leben

Iserlohner Kreisanzeiger 8.4.2002
Tierpfleger rettet mit Mund-zu-Rüssel-Beatmung Tapirbaby das Leben
http://www.ikz-online.de/ikz/ikz.dpaticker.volltext.php?id=96637
Mit Mund-zu-Rüssel-Beatmung hat ein Tierpfleger im hannoverschen Zoo einem Tapir-Baby bei der Geburt das Leben gerettet. Das Tier lag verkehrt herum und hatte während der Geburt Fruchtwasser eingeatmet, an dem es zu ersticken drohte. Tierpfleger Dieter Schulte habe den Ernst der Situation sofort erkannt und Mund-zu-Rüssel-Beatmung angewandt. Diese Erste Hilfe habe dem am Samstag geborenen Tapir-Baby "Carmina" das Leben gerettet. Mittlerweile seien Mutter «Conchita» und ihre Tochter wohlauf. "Carmina" ist das erste Tapir-Baby, das im Zoo Hannover zur Welt kam.

Südwest Presse 10.4.2002
Überwindung für Tierpfleger? Nachgefragt
http://www.suedwest-aktiv.de/landundwelt/blick_in_die_welt/artikel183097.php
Interview mit Zoo-Tierarzt Dr. Andreas Knieriem nach der erfolgreichen Mund-zu-Rüssel-Beatmung eines Tierpflegers bei einem Tapir-Baby im Zoo Hannover über Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Tieren.

Berliner Kurier 8.4.2002
Eberwalder Edel-Tierpark ist Vorbild für jeden Zoo
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik1.html
"Erstklassig". So bewertete vor zwei Jahren das Magazin "Stern" den Tierpark im brandenburgischen Eberswalde. Mit der Spitzen-Note 1,83 schlug der nur 20 Hektar große "Garten Eden" sogar den Kölner Zoo. Das Erfolgsrezept von Tierpark-Direktor Bernd Hensch: "Weniger ist mehr. Und Sicherheit so viel wie nötig, nicht wie möglich." Jüngstes Highlight: Zu Ostern wurde das weiträumige Wisent-Gehege eingeweiht. "Die Menschen von heute wollen im Zoo weniger Exoten bestaunen, sondern Tiere erleben, die sich wohl fühlen", so Hensch. Sein Konzept geht auf: In diesem Jahr wurde der 50 000. Besucher schon Anfang April begrüßt.

Basler Zeitung 10.4.2002
Das Vivarium im Zolli als weltweites Vorbild

Über Ostern ist das Vivarium im Basler Zoo 30 Jahre alt geworden. In den 60er Jahren entstand die Idee zum heutigen Vivarium. Bis zur Eröffnung dauerte es jedoch zehn Jahre. Allein drei Jahre brauchte es, um die Aquarien aufzubaue und die Tiere anzusiedeln. Die Kosten für die ganze Anlage beliefen sich auf sechs Millionen Franken.
Heute gehen die Besucherinnen und Besucher auf eine «vivarische» Weltreise, die mit dem Leben in unseren Süsswasserflüssen beginnt. Danach führt der Weg übers Mittelmeer zu exotischen Tierparadiesen. Die Reise endet mit einem «Ausstieg» aus dem Wasser zu den Amphibien und Reptilien. 370 Meter ist der Rundgang lang. Er ist so angelegt, dass die Betrachterinnen und Betrachter höchstens 20 Meter weit sehen und deshalb immer «Angst haben müssen, bald ans Ende des Vivariums zu gelangen». Dadurch nähmen sich die Leute mehr Zeit und gingen langsamer. Dieses Konzept setzte sich auch weltweit durch und diente zahlreichen neuen Aquarien als Vorbild.

Neue Osnabrücker Zeitung 10.4.2002
Entdeckungsreise zu neuen Tieren
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/Fruehlingsfest.html
Frühlingsfest im Osnabrücker Zoo; Frühaufsteher dürfen morgens um 9 Uhr die Bärenanlage betreten – wenn die Tiere noch schlafen. Um 15.30 und 16.30 Uhr finden spezielle Rundgänge zu Tierkindern und neuen Zoobewohnern statt, zum Beispiel zu den beiden Löwinnen Shaba und Nyota; außerdem gibt es zahlreiche kommentierte Fütterungen.



 

Netzeitung 6.4.2002
Weißes Löwenbaby ertrunken
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=2&item=184935
Drama im Safaripark Stukenbrock: Das erst sieben Monate alte weiße Löwenbaby «Snow» ertrank bei einem Freigang im Außengehege. Vor den Augen zahlreicher Parkbesucher war die kleine Löwin in einen Wassergraben gefallen. Bei dem Versuch, zurück ans Ufer zu gelangen, geriet sie in Panik und ertrank. 

Bild 8.4.2002
Tödliche Tier-Tragödie im Safaripark
Das süße Löwen-Baby hatte keine Chance
http://www.bild.de/service/archiv/2002/apr/08/news/loewenbaby/loewenbaby.html
Die Löwenmutter und ihr kleines Löwenbaby maunzen kläglich. Vermissen sie das tote Löwenkind?
Der Tag nach dem Todesdrama im Safaripark Holte-Stukenbrock. Löwenbaby „Snow“ (7 Monate) war im Außengehege in den Wassergraben (5 Grad) gerutscht. Tierparkleiter Fritz Wurms (49) steht geschockt am Gehege. „Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen und geweint. Wir konnten nicht helfen, solange Mutter Konya da war, aber sie ließ sich nicht einmal mit Fleischbrocken ins Vorgehege locken.“ Der Tierparkleiter machte sich dann selbst zum Köder: Er schrie und winkte, bis die Löwenmutter ihn angreifen wollte, lockte sie so fort. Dann sprang er ins Wasser, barg das Löwenjunge.
Parkchef Wurms: „Der Wassergraben mit dem seichten Gefälle ist der freien Wildbahn nachempfunden"

Kölner Stadt-Anzeiger 6.4.2002
Drama im Safaripark: Kleiner weißer Löwe ertrunken

Vor den Augen von Besuchern sprang der Parkchef unter Lebensgefahr in den Wassergraben und barg das Tier. Weder Mund-zu-Mund-Beatmung noch Herzmassage oder Kreislaufspritzen konnten "Snow" retten. Der Safaripark ist bekannt für sein Zuchtprogramm für weiße Löwen. Seit 1996 sind elf Jungtiere in der Anlage aufgewachsen.
> und was macht man mit weißen Inzucht-Löwen? Teuer an Schausteller verkaufen...?

Neue Westfälische 8.4.2002
Tragisches Unglück zum Saisonauftakt / Sieben Monate alte weiße Löwin ertrunken
http://www.nw-news.de/news/mantel/owl_nrw/NW_196200000.html
 Safaripark-Chef Fritz Wurms stand am Wochenende noch ganz unter dem Eindruck des traurigen Geschehens: „In 32 Jahren hat es hier kein solches Tierdrama gegeben.Ich bin tief betroffen, denn die Tiere bedeuten mir alles. Sie sind mein Leben.“ Ihm sei erst später bewusst geworden, in welche Gefahr er sich selbst bei seiner Rettungsaktion gebracht habe. Trotz des Unglückes sieht Fritz Wurms keine Veranlassung, am Gehege für die weißen Löwen bauliche Veränderungen vorzunehmen. „Löwen leben mit Wasser. Das gehört auch in der freien Natur zu ihrer Grundversorgung. Und sie können gut schwimmen.“

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 6.4.2002
Futterkasten Euro-tauglich
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20020406loka0017.htm
Für die Ziegen im Streichelgehege der Wilhelma kehrt wieder Normalität ein. Denn die Futterautomaten im Streichelgehege des zoologisch-botanischen Gartens sollen von nächster Woche an statt der Markstücke das neue Geld schlucken. Ein Leser unsere Zeitung hatte das gleiche Problem. Für sein mechanisches Schaukelpferd wartete er vergebens auf den passenden Münzprüfer. Er behalf sich mit einem kleinen Schraubenzieher, justierte im Inneren des Geräts einige Schräubchen. Jetzt schaukelt das Ross munter mit Cent-Münzen. Wilhelma-Mitarbeiter griffen nach dem Hinweis selbst zum Schraubendreher.
> die Alternative zum teuren Umstellen durch die Hersteller?

Taunus Zeitung 5.4.2002
Der Doktor der Dickhäuter feiert 70.Geburtstag
http://213.138.32.50/sixcms/detail.php?_id=353427
Portrait des Kronberger Zoo-Tierarztes Dr. Gerhard Grenz, der seinen 70. Geburtstag feierte.

Freie Presse 8.4.2002
Affen erheitern Besucher mit Faxen - Aufbau einer Zuchtgruppe vorgesehen
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/
WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/264636.html
Luzy und Vico, so heißen die zwei jungen Mohrenmakaken, die in das geräumige und artgerecht ausgestattete Domizil im neuen Affenhaus des Hirschfelder Heimattierparkes eingezogen sind. Ihre Behausung haben die beiden Jungtiere einem Tausch zu verdanken, den die Hirschfelder Einrichtung mit dem Tierpark Limbach-Oberfrohna vorgenommen hat. Mit den beiden soll eine Zuchtgruppe aufgebaut werden. Das Vorhaben ist von Bedeutung, da es zurzeit in Deutschland nur zwei Zuchtgruppen gibt, die in Limbach-Oberfrohna und eine im Berliner Zoo. Eine dritte in Hannover ist nach Kroatien abgegeben worden.

Rheinpfalz Online 8.4.2002
Luchs wieder im Wildpark 
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020408:2795325
Das Luchsweibchen, das an Ostern aus dem Wildpark Kaiserslautern ausgebüchst war, ist wieder wohlbehalten bei seinem Männchen. Ein Ehepaar, das mit seinen Hunden am Dreieckstein spazierte, staunte nicht schlecht, als der Luchs gestern Nachmittag plötzlich hinter einem Baum auftauchte und auf die Hunde zusteuerte. Während der Mann die Haustiere in Sicherheit brachte, redete seine Frau auf die Katze ein. Das offenbar erschöpfte Tier ließ sich beruhigen und legte sich auf den Boden. Per Handy verständigte der Ehemann die Polizei, die wiederum den Wildparkleiter Steffen informierte. So wurde das Tier mit einem gezielten Schuss aus dem Narkosegewehr lahmgelegt.

Rheinpfalz Online 9.4.2002
Nada streicht Simba um den Katzenbart 
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020409:2796330
Das zweijährige Luchsweibchen aus dem Kaiserslauterner Wildpark ist wieder zu Hause. Besonders der Schuss aus dem Narkosegewehr hat das Nervenkostüm der sensiblen Dame durcheinander gebracht. "Sonntagabend bekam sie nichts zu Fressen, um sich erholen zu können", sagt Steffen, doch gestern Morgen gab's Reh - "ihre Lieblingsspeise".

Rheinpfalz Online 10.4.2002
Luchs im Rausch befreit 
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020410:2801602
Im Haschisch-Rausch hat ein 31-jähriger Lauterer das Luchsweibchen aus dem Gehege im Wildpark befreit - weil er "den schönen gelben Augen nicht widerstehen konnte". Der Mann gab bei der Polizei weiter zu Protokoll, er habe sich am Ostersamstag, nachdem er Haschisch geraucht hatte, ans Gehege gelegt und sich mit den Luchsen unterhalten. Dabei wurde er von Spaziergängern beobachtet, die sich prompt bei der Polizei meldeten, als sie nach Ostern erfuhren, dass die Gehegetür aufgebrochen worden und das zweijährige Luchsmädchen Nada ausgebüchst war.

Ostsee Zeitung 10.4.2002
Aufregende Aktion: Schimpansen vereint
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112754_421433.html
Hinter den Mitarbeitern des Tierparks liegen aufregende Tage. Grund dafür war die lange geplante Zusammenführung der vier Schimpansen. Bislang lebte Affenmutter Clodette mit den Jungtieren Gerome und Flo getrennt von dem über 30 Jahre alten Schimpansenmann Bimbo. Trotz aller Risiken bereitete der Tierpark langfristig die Zusammenlegung vor. Vor einem Jahr wurde ein sogenanntes Schmusegitter installiert. Zweite Stufe war eine Studie, die eine von der Uni Nürnberg-Erlangen betreute Praktikantin anfertigte. Die Ergebnisse stimmten positiv: Die Tiere wurden als verträglich eingeschätzt. Vor einigen Wochen war es dann soweit. Nach Schließung des Parks wurden alle Vorkehrungen getroffen: Wasserschläuche standen bereit, Ablenkungsmöglichkeiten wurden im Gehege eingebaut und die Narkosewaffe geladen. Inzwischen ist Alltag im Gehege eingetreten. Die Jungtiere haben in Bimbo einen geduldigen Spielpartner, und auch Clodette duldet den betagten Schimpansenmann.

Schweriner Volkszeitung 10.4.2002
Affenliebe: Zoo führte Tierfamilie zusammen
http://www.svz.de/newsmv/MVVermischtes/10.04.02/Affen/Affen.html

Neues Volksblatt Politik 9.4.2002 22:41
Schmiding lockt: Jungkänguru, lustige Affen, neue Großvoliere
http://www.volksblatt.at/84NV_727590.stm
Herziger Nachwuchs in den Familien Känguru, Antilope und Lemuren und kräftiger Flügelschlag von Greifvögeln sind aktuelle Neuigkeiten und der Beweis: Die Tiere fühlen sich „pudelwohl“ im Zoologischen Garten Schmiding in Krenglbach, der heuer sein 20-Jahr-Jubiläum feiert.  In der neuen Greifvogel-Freifluganlage werden Wollkopfgeier, Gänsegeier, Kappengeier, Mönchsgeier, ein Steppenadler aus Afrika und Milane mit ihren Balzflügen zu bewundern sein. Die Großvoliere, zwölf Meter hoch, 70 mal 30 Meter groß, ist die größte begehbare Greifvogel-Freifluganlage.

Zürich, 20 Minuten 10.4.2002
Nachwuchs im Kinderzoo
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/1678789
Die ostafrikanische Rotschildgiraffe Luana aus dem Kinderzoo Rapperswil brachte gestern kurz nach Mitternacht ihr erstes Baby zur Welt. In zwei Wochen soll der neugeborene Langhals bereits einen Spielkameraden erhalten: Giraffe Diva wird ihr drittes Junges gebären.

Freie Presse 10.4.2002
Sandra und Nachwuchs am Dienstag von Burg Schönfels in Hirschfelder Tierpark umgezogen
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/
WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/266883.html
Das Rätselraten um das Geschlecht des Mitte Januar bei dichtem Schneefall geborenen Bärennachwuchses auf Burg Schönfels ist endlich vorbei. Bei dem 14 Wochen alten Baby handelt sich um ein Mädchen. Das wurde am Dienstag früh festgestellt, als Mutter Sandra mit ihrem Sprössling aus dem etwas beengten Domizil in den Heimattierpark Hirschfeld umzog.

Usinger Anzeiger 9.4.2002
Campingplatz Opel-Zoo
http://www.usinger-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=367426
Ein Zeltlager der besonderen Art präsentiert der Opel-Zoo Kronberg in den kommenden Sommerferien. 80 Kinder und Jugendliche von sechs bis 16 Jahren sind eingeladen, vom 3. bis 7. Juli unter Leitung von erfahrenen Pfadfindern im Freigehege zu campieren. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Nachtführung durch den Zoo, eine Schnitzeljagd mit Schatzsuche, Geländespiele, der Bau eines Tierstalles, Lagerfeuer, Stockbrot und die Begleitung von Tierpflegern beim Füttern.
 

Dresdner Neueste Nachrichten 9.4.2002
Riesenmeerschwein auf Streichholzbeinen
http://www.dnn.de/regional/24613.html
Portrait der Goldagutis im Dresdner Zoo. Neun Jahre ist es jetzt her, dass das Goldaguti-Weibchen aus dem Duisburger Zoo nach Dresden kam. Zwischenzeitlich ist ihm sein langjähriger Partner gestorben. Im September vergangenen Jahres gesellten ihm nun die Tierpfleger in der Hoffnung auf Nachwuchs einen weiteren "Westimport" aus Osnabrück zu. Doch die Dame im reifen Alter und der junge Bursche harmonieren bislang nicht. Jetzt bleibt den Pflegern nichts anderes übrig, als wiederum dem Osnabrücker ein neues Weibchen zu besorgen, auf dass sich eines Tages doch noch Kindersegen einstellen möge.

Hamburger Morgenpost 8.4.2002
Die Rentner-Gang von Hagenbeck
http://www.mopo.de/nachrichten/102_4806.html
Walross Antje ist das viertälteste Tier im Tierpark Hagenbeck. Ältester Tierpark-Bewohner ist Riesenschildkröte Leopold mit 55 Jahren auf dem runden Buckel. Zweitältestes Tier im Zoo ist Orang-Utan-Lady Bella, erfurchtsvoll die „Supermutter“ genannt. Fünf Kinder hat sie zur Welt gebracht, drei weitere aufgezogen. Trotz ihrer 41 Jahre ist sie immer noch Chef der Affenbande und kann noch kräftig zulangen. Mit allen vier Füßen fest im Leben steht auch noch Elefantin Mala, mit 38 Jahren das drittälteste Tier bei Hagenbeck. Noch trägt sie Kinder als Reitelefant durch den Zoo. 

Berliner Zeitung 6.4.2002
Musik und Lesungen in der Shopping-Nacht
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/132572.html
Während der langen Shopping-Nacht von Sonnabend auf Sonntag wird im Zoo und in den Räumen des Aquariums auch eine Lange Nacht der Literatur und Musik veranstaltet. Der Eintritt kostet elf Euro. Auch Raubtierhaus und Nachttiergehege sind bis Mitternacht geöffnet.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 6.4.2002
Nicht überall sind die Jäger der Hasen Tod
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20020406loka0010.htm
Nirgendwo gibt es eine so dichte Population von Feldhasen wie in Stuttgart, und nirgendwo leben die Mümmelmänner so sicher wie in dieser Stadt. Diese guten Lebensbedingungen für die Feldhasen in Stuttgart haben sich inzwischen offenbar zu paradiesischen Zuständen gesteigert. Lutz Plasa, Zoologe der Wilhelma und als freiwilliger Mitarbeiter der Wildforschungsstelle Aulendorf Stuttgarts oberster Hasenzähler, erlebte jedenfalls vor wenigen Tagen beim Frühjahrsniederwildzensus eine Überraschung. Gleich zweimal fuhr er mit dem Wilhelma-Tierarzt Martin Straube nächtens durch den Park und ermittelte mit Hilfe der ¸¸Scheinwerfer-Taxation'' den Hasenbestand. Die beiden Zählungen ergaben einen Mittelwert von 96 Tieren je 100 Hektar.

Thüringer Allgemeine 9.4.2002
Besuch im Zoopark: Die schwarze Scarlet
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=209983
Erfurt. "Sind das prachtvolle Rinder", sagen die Zoobesucher bewundernd, wenn sie in der Huftieranlage des Roten Berges die mächtigen Hausyaks sehen. Der Yak als Wildform ist stark vom Aussterben bedroht und wird derzeit nur in wenigen chinesischen Zoologischen Gärten gezeigt. Derzeit leben 13 dieser urigen Rinder auf der Anlage. Scarlet heißt das schwarze Hausyakkälbchen, das im September geboren wurde.

Basler Zeitung 6.4.2002
Im Zolli legt der Frühling seine Spuren

Bei den sechs jungen Ziegen im Basler Kinderzolli handelt es sich um Bündner Strahlenziegen (auch Schwarze Bündnerziege genannt), die im Vorderrheintal und im Misox noch milch- und fleischwirtschaftlich eingesetzt ist. Die Strahlengeiss ist als Rasse gefährdet, weil der Gesamtbestand im Zuchtbuch mit 700 Stück angegeben wird. Gemäss den Vorgaben der EU gelten Rassen mit Populationen unter 5000 Tieren als nicht gesichert.

Dresdner Neueste Nachrichten 6.4.2002
Neu im Zoo: Kleiner Pater-Davidshirsch erblickte Licht der Tierwelt
http://www.dnn.de/regional/24560.html
Ein kleiner Milu kam im Dresdner Zoo zur Welt. Nachwuchs stellte sich auch bei den Leopardgeckos und bei den Takinen ein.
Von Januar bis März sahen sich etwa 137.000 Tierfreunde im Zoo um, 40.500 mehr als im Vorjahr zur gleichen Zeit. Allein über Ostern waren es 25.664 Besucher.

Ostsee Zeitung 6.4.2002
Tierpark Wismar schließt wegen Bauarbeiten
http://www.ostsee-zeitung.de/ge/start_112750_419383.html
Am 27. April öffnet die 1. Landesgartenschau in Mecklenburg-Vorpommern ihre Tore. Die letzten Bauarbeiten machen die Schließung des Tierparks ab dem 15. April bis zur Eröffnung erforderlich.

Schweriner Volkszeitung 10.4.2002 
Blüten in Hülle und Fülle am Meer
http://www.svz.de/newsmv/lr/gad/10.04.02/Blten/Blten.html
Endspurt bis zur Eröffnung der ersten Landesgartenschau in Mecklenburg-Vorpommern. Seit dreißig Jahren ist mit Wismar erstmals wieder eine norddeutsche Stadt Gastgeberin einer derartigen Gartenschau. An die 14 Hektar GUS-Fläche, 16 Hektar Ackerfläche und 12 Hektar Tierpark wurden zu einem gärtnerisch geprägten Freizeitpark umgestaltet. Einen guten Überblick hat man dabei von der zehn Meter erhöht liegenden Stadtterrasse, und richtig hoch hinaus kann man auf den rund dreißig Meter hohen Aussichtsturm.

Kleine Zeitung, Steiermark 11.4.02
Im Wildpark wird geplant, gebaut und gebaggert 
http://druck.kleinezeitung.at/steiermark/ARTIKEL?whichone=1193031
Umbaupläne der noch jungen Wildpark Mautern GesmbH. 

Aachener Nachrichten 5.4.2002
Kinder wetteten auf "Trixie" und "Flocki"
http://www.an-online.de/corem/corem/an/aachen/tierpark_20404.html
Schon zum vierten Mal sorgte das Frühlingsfest im Aachener Tierpark für großen Andrang. Rund 1500 Kinder, Eltern, Omas und Opas kamen. Der erzielte Gewinn soll in den geplanten Kinderbauernhof und ein neues Affenhäuschen gesteckt werden.

Höchster Kreisblatt 5.4.2002
Ein Küsschen für den kleinen Katta
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?_id=353127
An den Osterfeiertagen kamen nicht nur Scharen von Besuchern in den Frankfurter Zoo, sondern es gab auch einen Neuankömmling: Bei den Kattas hat sich Nachwuchs eingestellt. 

Kölner Stadt-Anzeiger 5.4.2002
Ein Schwielensohler namens Raffaela

Am 28. März wurde Lama-Baby Raffaela geboren. Mutter Quena hat sich mit dem Vater ihrer anderen Tochter verkracht und deswegen die Lamaherde verlassen. Jetzt lebt Junge samt Mutter im Gehege der Vicunas

Oberösterreichische Nachrichten 9.4.2002
Tiergarten-Verein gegründet
http://www.oon.at/nachrichten/lokal.asp?ressort=Wels&id=278836
Die "Freunde des Welser Tiergartens" gründeten mit Unterstützung von prominenten Ehrenpräsidenten einen Verein. Durch Mitgliedsbeträge in der Höhe von 20 Euro pro Jahr soll die Existenz des beliebten Welser Tiergartens gesichert werden. Das Geld wird für Projekte verwendet werden. Nächstes Ziel ist die Errichtung eines Winterquartiers für die Vögel.

Nordkurier 10.4.2002
Stralsunder Biologen angeln Seegurken in der Adria
http://www.nordkurier.de/news/meck-pomm/adria/adria.html
Biologen des Meeresmuseums Stralsund sind auf Tauchgang, um Kleintiere und Pflanzen für das Themenaquarium Adria zu sammeln. Die Blumentieren, Seesternen, Einsiedlerkrebsen und Seegurken werden an diesem Wochenende den Besuchern des Museums fangfrisch präsentiert. 

Thüringer Allgemeine 10.4.2002
Großer Zuspruch in den Ferien
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.staedtenews.volltext.php?id=211471
Arnstädter Heimattierpark. Unbekannte stellten einen Ziegenbock in das Gehege zu seinen Artgenossen. "Das nächste Mal wären wir dann aber an einem weiblichen Tier interessiert", sagte Tierparkleiter Wolfgang Büchner mit einem pfiffigen Augenzwinkern, "Böcke haben wir hier schon genug". "Geplanten" Neuzuwachs erwartet der Tierpark noch im April beim Muffelwild und im Juni beim Damwild. Überdurchschnittlich gut besucht war die Fasanerie in den Osterferien-Wochen.

Main Rheiner 8.4.2002
Waschbär im Holzstapel
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=667408
Vor drei Wochen waren zwei Waschbären aus dem Wildpark Gonsenheim ausgebüxt. Für den zweiten Waschbär ging gestern das wilde Tierleben zu Ende: Wohlbehalten brachte ihn die Berufsfeuerwehr zurück zu seinem Kameraden, der gleich nach dem Ausbruch wieder eingefangen werden konnte. 

Kieler Nachrichten 8.4.2002
Fernab der Heimat ans Licht der Welt
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-e/c-jut-Tierbabys_ART.htm
Ein Krallenäffchen suchte sich im Gettorfer Tierpark den Neujahrstag aus, um zu werfen. Der Nachwuchs tollt inzwischen verspielt herum. So weit sind die kleinen Rothandtamarine noch nicht, die erst am 8. März geboren wurden. Neugierig studiert ein kleiner Mähnenspringer die Umwelt.

Ostthüringer Zeitung 11.4.2002 
Acht niedliche Zicklein geboren
http://www.otz.de/otz/otz.zeulenroda.volltext.php?id=211882
Zeulenroda. Doch heute steht erst einmal Elch Alfred im Mittelpunkt des Geschehens. Seit seiner frühesten Jugend hat er Probleme mit seinen Füßen. Er leidet unter einem Knickfuß, d. h., er tritt mit dem Ballen auf und läuft sich seine Klauen nicht mehr ab. Sein Verwandter im Suhler Zoo kämpft mit demselben Leiden. Heute soll Alfred von seiner Last befreit werden. Um die Klauen eines Elchs schneiden zu können, muss er betäubt werden.

Ostthüringer Zeitung 11.4.2002
Fußpflege für Elch Alfred mit vielen Streicheleinheiten
http://www.otz.de/otz/otz.zeulenroda.volltext.php?id=213627

Berliner Morgenpost 10.4.2002 22:13
Bürgerinitiative rettet Minizoo im Viktoriapark Berlin
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story511474.html

Saarbrücker Zeitung 10.4.2002 
Ein lehrreiches Geschenk
http://www.sz-newsline.de/hom/GLT6H20E_1.php3
Das neue Neunkircher Zoo-Album "Geschichten von großen und kleinen Tieren" 

Kieler Nachrichten 8.4.2002
Im Gettorfer Tierpark ist wieder viel Nachwuchs zu bestaunen
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-e/start.htm
Erst am Karfreitag kamen die beiden afrikanischen Zwergziegen in Gettorf zur Welt. 

Saarbrücker Zeitung 9.4.2002
"Glauben Sie, wir haben keine Seele?"
http://www.sz-newsline.de/vk/G1R6GL85_1.php3
Serie "Tiere im Saarbrücker Zoo" - Gorilla Pesco "beschwert sich" in einem Leserbrief über die Arroganz der Menschen.

Manager-Magazin 5.4.2002
Wut auf deutsche Nobelmarke
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,190349,00.html
Seinem Zorn auf den Dienstwagen, ein 120.000 Euro teures Mercedes-Cabrio 230 SLK, machte ein chinesischer Zoodirektor mit einem Holzprügel Luft: Inmitten eines Kreises aus Journalisten, Fotografen und Zoo-Bediensteten drosch er auf das Auto ein. Sein Vorwurf: Mangelhafter Werkstatt-Service. Seitens DaimlerChrysler wurde zu dem Vorgang erklärt, das Zoo-Personal hätte den Dienstwagen trotz mehrfacher Mahnung wiederholt mit minderwertigem Benzin betankt. Auf dem Kulanzwege ersetzte Mercedes dem gefrusteten Kunden die Windschutzscheibe.

Chinese zookeeper jailed for killing rare animals 
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15368/story.htm
 

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Münster, 10.4.
ZGAP-Tagung im Allwetterzoo Münster
Mehr als 100 Artenschützer aus der Bundesrepublik und dem benachbarten Ausland treffen sich am kommenden Wochenende (13. und 14. April) zu ihrer alljährlichen Hauptversammlung im Allwetterzoo. Bei dieser Veranstaltung der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) mit Sitz in München geht es beispielsweise um aktuelle Projekte im Artenschutz. Der Referent mit der weitesten Anreise ist sicherlich Agnew Mbwavi von der "East African Wild Life Society" (EAWLS), der das Hirola-Projekt zum Schutz bedrohter Leierantilopen in Ostafrika vorstellen wird.
Gleichzeitig begeht die ZGAP in diesem Jahr ihr 20jähriges Bestehen. Diese Naturschutzorganisation wurde 1982 von einer kleinen Gruppe engagierter Naturschützer mit dem Ziel gegründet, sich flexibel, unbürokratisch und effizient vor allem um vergessene oder weniger bekannte gefährdete Tierarten
zu kümmern. Sie wurde von der Weltnaturschutzunion in eine Liste von weltweit 27 Naturschutzorganisationen aufgenommen, die einen herausragenden
Beitrag zum Artenschutz geleistet haben. 
Anlässlich dieser für die ZGAP und auch den Allwetterzoo wichtigen Tagung wird am Samstag (13. 4.) um 13 Uhr ein  Pressegespräch im Zoorestaurant
stattfinden. Als Gesprächspartner stehen Roland Wirth, München, 1. Vorsitzender der ZGAP, Jörg Adler, 2. Vorsitzender und Zoologischer Direktor des Allwetterzoos und Agnew Mbwavi von der EAWLS zur Verfügung.
Allwetterzoo Münster, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 02 51 / 89 04 - 15, zuehlke@allwetterzoo.de

Leipzig, 5.4.
Zoo Leipzig freut sich über Elefantennachwuchs
Elefantenkuh “Trinh” und ihr Jungtier sind wohlauf
Nach über 22monatiger Wartezeit und vielen notwendigen Vorbereitungen ist es jetzt soweit: Im Zoo Leipzig kam ein männliches Elefantenjunges (Geburtsgewicht ca. 120 kg) zur Welt.
Die Geburt geschah in der Nacht vom 04.04. auf den 05.04.2002 gegen 4.00 Uhr morgens. Die Elefantenpfleger haben das Muttertier seit Monaten per Videokamera überwacht und seit Tagen auch nachts in der Anlage gewacht. So  konnten sie im rechten Augenblick eingreifen, um Hilfestellung zu leisten. Zootierarzt Prof. Klaus Eulenberger war ebenfalls vor Ort und sicherte die notwendige medizinische Betreuung. Diese bestand lediglich in der Verabrei-chung eines Beruhigungsmittels, weil die noch geburtsunerfahrene Mutter sehr erregt war und das Neugeborene dadurch hätte verletzt werden können. Bis die Beruhigung eingetreten war, waren Mutter und Kind getrennt. Ferner wurden Wehenmittel verabreicht, um den Abgang der Nachgeburt zu unterstützen. 
Die Mutter „Trinh“ (geboren 1982 in Vietnam, seit 1986 in Leipzig) und der Vater „Mekong“ (geboren 1982 in Vietnam, seit 1984 in Leipzig) führen damit die Elefantenzucht fort, die 1936 vorerst endete und für 66 Jahre unterbrochen war. Der Zoo hat seit den 80er Jahren mit dem Import von vier jungen Elefanten darauf hingearbeitet, eine neue intakte kleine Elefan-tenherde aufzubauen, um die Zucht fortführen zu können. 
Seit dem Frühsommer 2000 ist die Trächtigkeit durch die schon seit 7 Jahren regelmäßig vor-genommene Analyse von Urinproben bekannt, und es wurden diverse organisatorische und bauliche Vorbereitungen für die Geburt getroffen. Neben der permanenten Überwachung des Muttertieres wurde „Trinh“ an Ultraschalluntersuchungen und Blutprobenentnahmen ge-wöhnt, auch musste sie lernen, zeitweilig von den anderen Tieren getrennt in einer separaten Box zu stehen. 
Die größte Vorbereitung bedeutete allerdings das Vorziehen des 1. Bauabschnittes der neuen Elefantenanlage: Seit dem 28.09.2001 laufen die Bauarbeiten an einem neuen Elefantenstall und zwei Freianlagen, die der wachsenden Herde genügend Platz verschaffen sollen. Im neu-en Elefantenstall soll zeitweilig Vater „Mekong“ nachts untergebracht werden, damit im alten Dickhäuterhaus genügend Platz für die Aufzucht herrscht. Die Eröffnung dieses 1. Bauab-schnittes ist am 12.04.2002. Der 2. Bauabschnitt zur Neugestaltung der alten Anlage beginnt voraussichtlich im Jahr 2004.
Achtung: Um die sich bildende Mutter-Kind-Beziehung nicht zu ge-fährden, können derzeit Mutter und Jungtier weder gefilmt noch fo-tografiert werden!!! 
Das Elefantenhaus ist auch für Besucher derzeit geschlossen. Wir bit-ten um Verständnis!!!

Stuttgart, 11.4.02
Sanierung der Gewächshäuser am Maurischen Landhaus
Neuer Glanz für die alte Pracht
Seit Herbst 1999 ist die Sanierung der unter Denkmalschutz stehenden Gewächshäuser am Mauri-schen Landhaus in Gang. Schäden in der Konstruktion des Hauses, verursacht durch rostende Zu-geisen in den hohlen Stützen, gefährdeten die Standfestigkeit des fast 160 Jahre alten Gebäudes. Die Kosten für die Sanierung dieses historischen Kleinods liegen bei über 3,6 Millionen Euro. Am 12. April 2002 findet jetzt die feierliche Wiedereröffnung durch den Finanzminister von Baden-Württemberg statt. Über 1000 Einzelpflanzen in über 350 Arten zieren nun die neu sanierten Ge-wächshäuser.
Das Maurische Landhaus mit den beiden Gewächshausflügeln aus Gusseisen ist das älteste Gebäude der Wilhelma. König Wilhelm I. von Württemberg ließ es von 1842 – 1844 als „Badhaus“ mit an-grenzender Orangerie nach den Plänen des Architekten Karl Ludwig von Zanth erbauen.
Für die Sanierung mussten die miteinander verhakten und verschraubten Gusseisenelemente in einer bestimmten Reihenfolge ab- und wieder aufgebaut werden. An oberster Stelle stand der Erhalt der historischen Gussteile. Bedingt durch den schlechten Baugrund senkte sich der nördliche Teil des Gebäudes im Laufe der Jahrzehnte um mehr als 30 Zentimeter. Mit Hilfe einer Hebevorrichtung wurde das nördliche Oktogon mit seiner Kuppel angehoben um einige Zentimeter nach Westen ver-setzt und dort wieder in der entsprechenden Originalhöhe fixiert. 
Vor der Sanierung wurden alle Pflanzen von den Gärtnern ausgepflanzt und in der Anzucht in Töpfe oder Container gesetzt. Für die Unterbringung der vielen Pflanzen wurde in der Gärtnerei eigens ein Foliengewächshaus aufgebaut. Die großen Bäume im Farnkuppel- und im Nutzpflanzenhaus wurden bis auf einige Ausnahmen gefällt. Weil die Lichtverhältnisse in den beiden Gewächshausflügeln un-terschiedlich sind, wurde der Besatz mit Pflanzen gegenüber der Zeit vor der Sanierung etwas ver-ändert.
Die Kakteen sind nun im südlichen Kuppelhaus untergebracht und die Nutzpflanzen im angrenzen-den Verbindungsflügel. Der nördliche Teil, getrennt in zwei Klimabereiche, ist für die Farnpflanzen einschließlich der großen Baumfarne, die Palmfarne und andere Nacktsamer reserviert. Bevor mit dem Einpflanzen begonnen werden konnte, musste in allen vier Häusern Schwerstarbeit geleistet werden, denn die ursprünglichen, tonnenschweren Steinaufbauten wurden geräumt und wieder neu aufgebaut.
All die Anstrengungen der letzten Jahre werden die Besucher den wiedereröffneten Gewächshäusern am Maurischen Landhaus nicht ansehen. Sie können nun ganz in Ruhe die neue alte Pracht genießen!

Leipzig, 11.4.02
ARD-Exklusiv und MDR zeigen Reportage über Elefantengeburt
Fernsehteam begleitete die Elefantenmutter monatelang
Nachdem das langerwartete Elefantenbaby nach 66 Jahren Pause wieder an die Elefanten-zucht im Leipziger Zoo angeknüpft hat, hat auch ein Fernsehteam des MDR seine Dreharbei-ten zu einem Abschluss gebracht. Auf Initiative des MDR wird damit erstmals eine bundes-weite Reportage aus dem Zoo Leipzig in der ARD erfolgen.
Schon seit Monaten hat die Autorin Sylvia Peuker mit ihrem Filmteam die Elefanten und de-ren Pfleger bei den aufregenden Vorbereitungen auf die Elefantengeburt begleitet und manche spannende Szene eingefangen, die jetzt in einer 30minütigen Dokumentation zu sehen  ist. 
So sind Ultraschalluntersuchungen, Blutabnahmen und andere ärztliche Betreuungsarbeiten, aber auch die technischen Vorbereitungen bis hin zum Neubau eines Elefantenstalles zu erle-ben. Die Nachtwachen der Betreuer bei der trächtigen „Trinh“ und schließlich die Geburt sel-ber (die bislang noch nicht im Fernsehen gezeigt wurde!) und die ersten Tage des Neuge-borenen bilden den Abschluss des Films.
Die Sendetermine sind:
Freitag, der 12.04.2002 um 21:45 Uhr
„ARD-Exklusiv: Babyalarm im Elefantenhaus – Ein Dickhäuter wird geboren“
Wiederholung am Sonntag, dem 14.04.2002 um 15:00 Uhr im MDR

Leipzig, 7.4.
Einladung zum Pressetermin
Elefantenbaby und -mutter präsentieren sich der Öffentlichkeit
Das am 05.04.2002 gegen 4:00 Uhr morgens geborene männliche Elefantenjunge und seine Mutter „Trinh“ haben sich in den vergangenen Tagen schon gut aneinander gewöhnt. 
Bereits am Nachmittag des 05.04. hat der kleine Elefantenbulle zum ersten Mal bei seiner Mutter getrunken, was nach einigen Übungsanläufen (gesaugt wird mit dem Maul, nicht mit dem Rüssel!) auch problemlos vonstatten ging. 
Nachdem beide gesund und wohlauf sind, ist der Zeitpunkt gekommen, wo wir die beiden auch der Öffentlichkeit vorstellen möchten.
Hiermit laden wir alle Vertreter der Medien zu einem Pressetermin am Montag, dem 08.04.2002 um 12:00 Uhr in das Dickhäuterhaus ein. Dort können Foto- und Filmaufnahmen gemacht werden. Im Anschluss wird das Elefantenhaus auch für die Besucher wieder geöffnet. 

Leipzig, 10.4.
Einladung zur Eröffnung des neuen Elefantenbullenstalls und der Freianlagen
Fast gleichzeitig mit der erfolgreichen Geburt des Elefantenbabys wird nun auch der Bau des neuen, artgerechten Elefantenbullenstalls einschließlich der geräumigen Freianlagen abgeschlossen.
Nach nur reichlich halbjähriger Bauzeit (Baubeginn 28.09.2001) kann der Bulle Mekong in sein neues Quartier einziehen. Der Elefantenmutter „Trinh“ und ihrem neugeborenen Baby wird dadurch ein geräumigeres Heim im Elefantenhaus geboten.
Am Freitag, dem 12. April, um 11.00 Uhr
wird der neue Elefantenbullenstall mit den dazugehörigen Freianlagen durch den Zoodirektor Herrn Dr. Jörg Junhold, den Aufsichtsratsvorsitzenden der Zoo Leipzig GmbH und Kulturdezernenten Herrn Dr. Georg Girardet sowie den Architekten Herrn Peter Rasbach feierlich eröffnet.
Zu diesem Festakt am Elefantenhaus laden wir alle Pressevertreter recht herzlich ein.

Heidelberg,10.04.2002 
Zootierärzte Tagung in Heidelberg – Der Countdown läuft
Vom 8. bis 12. Mai dieses Jahres findet in Heidelberg eine ganz besondere Tagung statt:  Die erste gemeinsame Tagung der European Association of Zoo and Wildlife Veterinarians (EAZWV) und der European Wildlife Disease Association (EWDA) ist die größte Tagung von tierärztlichen Wildtierspezialisten, die je in Europa zusammengekommen sind.  Der Tiergarten Heidelberg hat die Organisation dieses wichtigen Treffens übernommen und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Über 300 Zoo- und Wildtierärzte werden an den fünf Tagen in Form von wissenschaftlichen Vorträgen, Geschäftssitzungen der Verbände und Expertenkommissionen und Workshops ihre Erfahrungen austauschen. Themen zur Diagnose und Behandlung von Krankheiten bei Tiger, Adler, Elefant und Co. sowie zur verträglichsten Narkose von Huftieren und zu neuen Parasitosen bei Tropischen Vögeln werden ausführlich vorgestellt und diskutiert. Schwerpunkte der Tagung werden Krebs bei Wildtieren und die Krankheiten europäischer Wildtiere darstellen. Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) stellt den internationalen Wissenschaftlern freundlicherweise ihr Kommunikationszentrum als Tagungsort zur Verfügung. „Die Räumlichkeiten sind perfekt“, so Dr. Klaus Wünnemann Direktor des Heidelberger Zoos „ein großer Hörsaal mit ausgezeichneter technischer Ausstattung und ein weitläufiges, helles Foyer mit ausreichend Platz für Posterpräsentationen und ungestörte Diskussionen in Kleingruppen. Wir sind stolz den Kollegen nicht nur eine Tagung in einer der schönsten Städte Deutschlands, sondern auch in professionellen Räumlichkeiten bieten zu können.“ Der Andrang an wissenschaftlichen Vorträgen ist überwältigend.  Von über 130 Anmeldungen wurden 85 Vorträge vom wissenschaftlichen Komitee ausgewählt, dazu kommen über 30 Präsentationen wissenschaftlicher Poster. Unter den Vortragenden befindet sich fast alles was in der Tiermedizin bei Wildtieren Rang und Namen hat, das beste Poster und der beste Beitrag eines Studenten werden prämiert. 
Auch die Stadt Heidelberg erwartet gespannt  über  400 Tierärzte und Tierärztinnen sowie deren  Partner aus Europa und Übersee,  die während der Tagung sicher mehr von der Stadt am Neckar als nur das Kommunikationszentrum des DKFZ  kennenlernen und genießen wollen. Die Heidelberger Wirtschaft – allen voran die Hoteliers und Gastronomen können sich auf Umsätze im sechstelligen Eurobereich freuen. Vom „Icebreaker“ am Anreisetag, über einen gemütlichen Abend in der Altstadt, einen abendlichen Besuch im Luisenpark und den  großen Abschlußabend im Zoo  reicht das umfangreiche Begleitprogramm, das die Gäste außer dem anstrengenden wissenschaftlichen Programm genießen dürfen.  Den mitgereisten Ehegatten wird ein noch intensiveres Kulturangebot rund ums schöne Heidelberg geboten. Stadtführung, Neckarfahrt, Königstuhl und Shoppen in der Altstadt steht auf dem Programm für die Begleitpersonen während deren Partner/innen mit rauchenden Köpfen wissenschaftliche Themen diskutieren. 
„Es ist unglaublich an was alles gedacht werden muss. Bustransfer und Mittagessen organisieren, das Packen der Tagungsmappen, Anmeldebestätigungen ausstellen, Kosten kalkulieren.....aber wir haben ein ausgezeichnetes, kleines Organisationsteam aus Zoomitarbeitern und Studenten zusammengestellt, das bereits seit einem Jahr Vorbereitungen trifft und alles im Griff hat“ erklärt Dr. Klaus Wünnemann. „Wir möchten die Tagungsteilnehmer begeistern, damit sie sich noch Jahre später an diese Tagung mit Freude erinnern.
Nähere Informationen zur EAZWV/EWDA-Tagung gibt es im Tiergarten Heidelberg, Tel: 06221-6455-10/-19, Dr. Wünnemann, Frau Reichler

Münster, 8.5.
Neue Fahrräder für den Allwetterzoo Münster
Rund 40 Tierpfleger und 10 Handwerker haben im Allwetterzoo Tag für Tag lange Wegstrecken zu bewältigen, um zu ihren Arbeitsplätzen zu gelangen. Immerhin ist das Zoogelände 30 ha groß. Was liegt da in der Fahrradstadt Münster näher, als auch im Zoo mit der Leeze zu fahren? Und so verfügte der Zoo seit eh und je über einen recht großen Fuhrpark mit mehr oder weniger vorzeigbaren Drahteseln. Vor kurzem allerdings wurden sämtliche "Rostlauben" im Zoo entsorgt. Tierpfleger und Handwerker fahren seitdem schicke Räder in einheitlichem Dunkelrot. Zu verdanken hat der Zoo die seinem "Corporate Design" entsprechenden neuen Räder etlichen Sponsoren in Münster. Die Reihe der Unternehmen, die sich jetzt mittels Werbetafeln auf den Zoofahrrädern präsentieren, reichen von einer Apotheke über ein Geldinstitut bis zum Sanitärinstallateur. Aus den Einnahmen dieser ungewöhnlichen Werbeaktion
konnten insgesamt 40 Fahrräder angeschafft werden. 

Zürich, 9.4.
Einladung zum 581. Presse-Apéro des Zoo Zürich 
Mittwoch, 17. April 2002 10.30 Uhr beim Zooeingang
Thema: Von Geburt an ein Kamel
Nachwuchs bei den Überlebenskünstlern aus der Wüste

Stadt Hanau, 10. April 2002
Landesgartenschau: Veranstaltungskalender  ab sofort erhältlich
Gesamtprogramm der Landesgartenschau Hanau auch im Internet 
Wenige Tage vor Beginn der 2. Hessischen Landesgartenschau Hanau 2002 liegt der Veranstaltungskalender für die beiden Monate April und Mai vor. Auch im Internet ist das Veranstaltungsprogramm der Landesgartenschau schon einzusehen, sowohl unter www.hanau.de als auch unter www.landesgartenschau.de, dort sogar komplett bis zum Ende der
Landesgartenschau im Oktober.

NABU, 10. April 2002
NABU begrüßt Arbeitsprogramm zum Schutz der Wälder
Das gestern auf der 6. Vertragsstaatenkonferenz zum Schutz der biologischen Vielfalt in Den Haag (COP 6) aufgestellte Arbeitsprogramm zum Schutz der Wälder hat der Naturschutzbund NABU als das bisher beste Programm seiner Art auf internationaler Ebene gelobt. "Das Papier zeigt ganz klare Wege, wie den Problemen der Waldbewirtschaftung und der andauernden großflächigen Vernichtung von Urwäldern begegnet werden muss", sagte NABU-Naturschutzexperte Christoph Heinrich. Das Programm würde den Vertragsstaaten erstmals deutliche Wege zum weltweiten Schutz der Wälder, insbesondere der letzten Urwälder, aufzeigen.

NABU, 7. April 2002
NABU fordert wirksames Schutzprogramm für die letzten Urwälder
Zu Beginn der 6. Vertragsstaatenkonferenz zum Schutz der biologischen Vielfalt in Den Haag (COP 6) hat der Naturschutzbund NABU ein wirksames Schutzkonzept für die letzten naturnahen Wälder gefordert. Der vorgelegte Entwurf eines Arbeitsprogramms zum Schutz der Wälder sei dafür eine gute Grundlage.
Es sei zu erwarten, dass vor allem Länder mit großen Urwaldflächen sich aus kurzsichtigen wirtschaftlichen Interessen für eine massive Aufweichung des Arbeitsprogramms einsetzen würden.

NABU, 9. April 2002
Zaunkönig zwitschert für Deutschland
NABU-Internetbesucher küren deutschen Kandidaten für Bird Song Contest 
Am Ende hatte nicht der hoch gehandelte Favorit Pirol die Nase vorn, sondern der kleine, sympathische Zaunkönig. Er wird
Deutschland beim European Bird Song Contest "Bird Eurovision 2002" in der estnischen Hauptstadt Tallinn vertreten. 
Mit 14,8 % bzw. 232 Stimmen landete der beliebte Spatz, Vogel des Jahres 2002, leider nur auf Platz vier. Den dritten Rang konnte sich der Buchfink mit 19,4 % bzw. 305 Stimmen ergattern. Obwohl der Pirol anfänglich in der Zuschauergunst
vorne lag, wurde er mit 29,5 % bzw. 463 Stimmen nur zweiter Sieger. 
Der Wettbewerb "Bird Eurovision 2002" findet parallel zum Grand Prix statt. Vom 25. April bis 25. Mai startet unter der Internet-Adresse www.birdeurovision.org die europaweite Wahl. Neben Deutschland nehmen 19 weitere europäische Länder am Bird Song Contest teil. Die beiden estnischen Naturschutzorganisationen "Estonian Fund for
Nature" (estnische Partnerorganisation des World Wide Fund for Nature) und die "Estonian Ornithological Society" (estnische Partnerorganisation von BirdLife International) haben den Wettbewerb dieses
Jahr erstmalig ins Leben gerufen. 

NABU, 10. April 2002
NABU stellt jagdpolitisches Grundatzpapier vor
Unbestritten dürfte  sein, dass bestimmte Formen der heutigen Jagdpraxis ebenso wie einige jagdrechtliche Bestimmungen nicht mehr zeitgemäß sind, da sie ethische und ökologische Gesichtspunkte nur unzureichend berücksichtigen. Eine Neuorientierung ist überfällig, die sich unter dem Leitgedanken der naturnahen Landnutzung insbesondere an der Erhaltung der biologischen Vielfalt, der Einhaltung ethischer Normen und der Berücksichtigung des Tierschutzes orientiert. Der Naturschutzbund NABU hat dazu ein jagdpolitisches Grundsatzpapier entwickelt, dessen Inhalt wir Ihnen auf einer Pressekonferenz gerne vorstellen möchten. Termin  Mittwoch, 17. April 2002, 14:00 Uhr,  Stuttgart, NABU-Landesgeschäftsstelle, Tübinger Straße 15
 

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Natur- und Artenschutz

Saarbrücker Zeitung 7.4.2002 
UN will Artensterben aufhalten
http://www.sz-newsline.de/pol/G386F4UQ_1.php3
Mit der Verabschiedung von Richtlinien zum Erhalt der biologischen Vielfalt wollen die Teilnehmer einer UN-Konferenz das weltweite Artensterben aufhalten. Rund 2000 Delegierte aus etwa 180 Ländern sowie Vertreter von Nichtregierungs-Organisationen versammelten sich am Sonntag in Den Haag. Zwölf Tage soll über den Schutz der biologischen Vielfalt beraten werden. Im Mittelpunkt der Vertragsstaatenkonferenz steht ein Katalog konkreter Leitlinien zum Umgang mit genetischen Ressourcen. Diese so genannten Bonner Richtlinien sollen Staaten, Organisationen und Unternehmen als Hilfestellung dienen, um das 1992 verabschiedete UN-Abkommen über die biologische Vielfalt umzusetzen. Der Direktor des UN-Umweltprogramms, Klaus Töpfer, bezeichnete die Richtlinien als wichtigen Anreiz, den Schutz der Umwelt langfristig auch als wirtschaftlichen Profit zu sehen. "Das weltweite Artensterben hat bedrohliche Ausmaße angenommen", erklärte Bundesumweltminister Trittin in Berlin. Trittin sprach sich auch nachdrücklich gegen das Abholzen von Tropenwäldern aus. Er hoffe, dass die Konferenz dafür einen substanziellen Beitrag liefere, erklärte der Minister.

Neue Zürcher Zeitung 9.4.2002 
Uno-Konferenz zum Artenschutz in Den Haag - Rio-Konvention mit erst wenigen Ratifikationen
http://www.nzz.ch/2002/04/09/al/page-article835F9.html
Der Schutz und die nachhaltige Nutzung der Urwälder sowie die Problematik länderfremder Arten werden seit Montag an der Uno-Konferenz über Artenschutz in Den Haag diskutiert. Der Chef des Uno-Umweltprogramms, Klaus Töpfer, hat bei Konferenzbeginn auf die Bedeutung der Biodiversität für die Wirtschaft hingewiesen. Genetische Ressourcen sowie der Zustand und die Nutzung der Wälder stehen im Zentrum der 6. Vertragsparteienkonferenz, die am Montag zu arbeiten begonnen hat und noch während zweier Wochen in Den Haag tagt. Die am Erdgipfel in Rio de Janeiro 1992 aus der Taufe gehobene Biodiversitätskonvention muss nun mit konkreten Instrumenten ausgestattet werden. Konkretes Ziel sei ein strategischer Plan für die kommenden zehn Jahre. Bisher haben lediglich ein Dutzend Staaten die Konvention ratifiziert. Da schätzungsweise 40 Prozent der Weltwirtschaft auf die Artenvielfalt zurückzuführen sind, sind an der Konferenz nicht weniger als 182 Delegationen aus 166 Ländern anwesend.

TAZ 10.4.2002 
artenvielfalt
http://www.taz.de/pt/2002/04/10/a0149.nf/text
Vom 7. bis 19. April treffen sich die Vertreter von über 180 Staaten in Den Haag zur 6. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Konvention über die biologische Vielfalt. Die schwierige Balance zwischen Nord und Süd, zwischen Artenschutz und Nutzen ist in einem Kompromiss, den Bonner Richtlinien, festgelegt. Sie sollen auf der Konferenz verabschiedet werden. Der Schwerpunkt des so genannten Urwaldgipfels liegt auf dem Erhalt der Artenvielfalt in den Wäldern. Im letzten Jahrzehnt sind nach UN-Angaben jährlich 9 Millionen Hektar Wald verbrannt und abgeholzt worden. Greenpeace und andere Umweltverbände fordern, die letzten sieben zusammenhängenden Urwaldgebiete in Kanada, Sibirien, Osteuropa, Borneo, Kongo, Amazonien und Chile unter Schutz zu stellen. Dazu gehört auch der Stopp von illegalem Holzhandel.

TAZ 4.4.2002 
Pentagon will auch in der Brutzeit ballern
http://www.taz.de/pt/2002/04/05/a0080.nf/text
Der US-amerikanische Kongress soll demnächst über einen Gesetzentwurf entscheiden, der die Streitkräften bei ihren Operationen zu Wasser, zu Lande und in der Luft von Auflagen in Sachen Umweltschutz befreit. Nicht nur einer Reihe bedrohter Tierarten droht Ungemach, auch Trinkwasser, Luft und Küstengewässer wären von einer solchen Ausnahmeregelung betroffen. Die Befürworter des Entwurfs führen an, die bestehenden Umweltschutzgesetze erschwerten das Testen von Waffen sowie eine angemessene Ausbildung der Soldaten. Besorgt verweisen Umweltschützer auf die reichhaltige Fauna und Flora, die sich in militärischen Sperrgebieten angesiedelt hat. Bereits jetzt gebe es in den Umweltschutzgesetzen Ausnahmen für das Militär.

Süddeutsche Zeitung 11.4.2002 
Bund Naturschutz ehrt Jäger mit Weitblick
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel140067.php
Hubert  Gebhard, Leiter des Staatsfortsamtes Rothenbuch, ist  für sein jahrzehntelanges Bemühen um  naturgemäße Waldwirtschaft und praktischen  Artenschutz mit der Karl-Gayer- Medaille ausgezeichnet  worden. Der Bund Naturschutz würdigte damit die  „außergewöhnlichen Verdienste“ des  56-Jährigen, der als  hartnäckiger Verfechter eines  naturnahen Waldes gilt. So sei er maßgeblich an der  Wiedereinbürgerung der Wildkatzen beteiligt gewesen. Ihm sei es zu verdanken, dass  dort, wo vorher Fichtenmonokulturen enge Täler  verfinsterten, heute wieder lichte Erlenwäldchen  stünden und in den Bächen Flusskrebs und  Flussperlmuscheln eine Heimat hätten.

Fiery Inferno Engulfs Vietnamese National Park
Vietnam, April 9, 2002 (ENS)
Thousands of policemen, military personnel, forest rangers and local residents  have joined forces to fight a fire eating its way through U Minh Thuong National Park in the southernmost province of Kien Giang.
http://ens-news.com/ens/apr2002/2002L-04-09-02.html

Vietnam sends in troops to fig