Zoopresseschau

  .
Ausgabe 104 vom 28. März 2002 
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse     zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel      
Liebe Leser der Zoopresseschau,

vor Ostern wimmelt es stets von kleinen und kleinsten Meldungen über Ziegengeburten, Ostereier-Suchen und Bastelaktionen in den Tierparks. Wir haben und und Ihnen die weitaus meisten davon erspart. 

Der Landauer Zoo nutzt die Gelegenheit, über bedrohte Hasenarten wie Buschmannhase und Vulkan-Kaninchen zu informieren und für die Schutzprojekte zu sammeln. Während das Multimar-Wattforum verkündet, daß seine Seehasen als einzige tatsächlich Eier legen können...: Oster-.Aktionen

Im Zoo Augsburg ist die Entscheidung gefallen - neue Zoodirektorin(!) wird Fr. Dr. Barbara Jantschke, bislang Kuratorin im Zoo Ueckermünde. Sie wird viel zu tun haben, folgt man der veröffentlichten Mängelliste: Augsburg
.
Und auch in Berlin ist die Aufregung noch nicht vorbei: Der Finanzsenator dachte laut über die Schließung von einem der Zoos nach - der öffentliche Aufschrei darüber füllt eine ganze Rubrik: Berlin

Die Frankfurter Rundschau untersuchte, welche Einstellung die großen Naturschutz-Verbände zum Sponsoring durch Firmen haben, die nicht immer einen guten Ruf in Tier- und Naturschutzkreisen besitzen: Natur- und Artenschutz

Wir wünschen schöne und für die Tierparks besucherstarke Ostertage!



 
  Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Zoos und Tierparks

Augsburger Allgemeine 27.3.2002 
Der Zoo braucht zehn Millionen Euro
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1017239725515
Geht es nach dem bayerischen Gesundheitsministerium, kommen auf den Augsburger Zoo in den nächsten Jahren bis zu zehn Millionen Euro an Kosten für Neubauten und Renovierungen zu. Das bestätigte Reinhold Wenniger, kommissarischer Geschäftsleiter der Zoo GmbH.
Die zehn Millionen Euro wären nötig, um die noch verbliebenen Punkte auf der „Mängelliste“ zu beheben, die Veterinäre im Zoo aufgestellt hatten. „Der größte Teil dieser 27 Punkte ist mittlerweile abgearbeitet“, sagt Wenniger. So seien etwa beanstandete Gehege „in Eigenarbeit“ ausgebessert oder an neue Vorschriften angepasst worden. Die dicksten Brocken stehen aber noch aus. Die geforderte Erweiterung oder ein Neubau des Elefantenhauses würde nach Schätzung von Gorgas fünf bis sieben Millionen Euro kosten. Die mittelfristig notwendige Renovierung der Robbenanlage dürfte mit zwei Millionen Euro zu Buche schlagen.
Tatsächlich hatte das Ministerium vor sechs Wochen zugesichert, dem Zoo bei der Mängelbehebung „keine Ultimaten“ zu setzen. So wird es wohl an der neuen Zoodirektorin liegen, sich mit Veterinären und Ministerium über die Notwendigkeit der Investitionen zu verständigen.
Barbara Jantschke, die am 1. Juni die Nachfolge von Dr. Michael Gorgas antreten wird, ist sich ihrer Mammutaufgabe bewusst. Sponsoring („aber ohne Werbetafeln“) könnte eine Möglichkeit sein, meint die künftige Zoodirektorin, die sich kommende Woche mit OB Menacher und dem Freundeskreis des Augsburger Zoos zusammensetzen wird. „Dann werden wir sehen, was wir machen können“, sagt Jantschke, die sich vor konkreten Aussagen aber erst einmal vor Ort ein Bild vom Zoo machen will. „Bisher kenne ich ihn nämlich nur aus Besuchersicht.“

Augsburger Allgemeine
Zoo: Kleine Projekte anpacken
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1016695749147
Braun verteidigte gestern seine Auffassung, den Zoo „lieber gemeinsam mit dem Aufsichtsrat“ und damit der Stadt zu unterstützen.

Augsburger Allgemeine, 22.3.02
Streit im Zoo-Freundeskreis
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?arid=1016640049029
Die Auseinandersetzung um den Zoo greift nun auch auf den Zoo-Freundeskreis über.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 28.3.2002 
Das neue Insektarium - eine weitere Attraktion in der Stuttgarter Wilhelma
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20020328loka0003.htm
Die Flugschau in der neuen Schmetterlingshalle ist eröffnet. Vor wenigen Tagen sind etwa 300 exotische Großschmetterlinge aus den Puppen geschlüpft. Was dem Betrachter wie eine muntere Flugschau erscheint, ist zum Teil nichts anderes als Territorialkampf, meint Wilhelma-Direktor Dieter Jauch. Mit 22 Meter Länge, zwölf Meter Breite und bis 6,5 Meter Höhe haben die insgesamt 13 Schmetterlingsarten genügend Platz für Ausflüge. Eine leistungsstarke Heizung, eine Nebelanlage aus Edelstahl und 1200 Pflanzen, von denen viele Nektar spenden, sorgen dafür, dass sich die Tiere wohl fühlen. Die Glashalle bildet mit zwei alten Remisengebäuden das neue Insektarium. Für 1,278 Millionen Euro plus 215 000 Euro für die Innenausstattung ist in den vergangenen 16 Monaten ¸¸ein weiteres Kleinod für die Wilhelma'' entstanden, wie Minister Christoph Palmer bei der Einweihung betonte. Allein eine Million Euro der Baukosten trug dabei der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma. Deren Vorsitzender Georg Fundel macht sich bereits Gedanken, welches Geschenk der Wilhelma 2006 zum 50-jährigen Bestehen des Vereins gemacht werden soll. ¸¸Wir haben bereits wieder zwei Millionen Euro angespart'', sagte Fundel.
 

Rhein Zeitung 27.3.2002
Foto des Tages
http://rhein-zeitung.de/on/02/03/27/topnews/foto.html
Das neue Insektarium in der Stuttgarter Wilhelma ist die Heimat von über 70 Arten von Insekten. Am Mittwoch wird der 1,28 Millionen Euro teure Neubau eingeweiht. In tropischem Klima leben 10- 15 verschiedene Arten von Schmetterlingen in dem Haus.

Frankfurter Rundschau 28.3.2002 
Ituri ist Beweis für die Lendenkraft des alten Matze
Das neue Gorillababy im Frankfurter Zoo hat den ältesten Vater und die fruchtbarste Mutter
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181004.htm
Ituri, geboren am 28. Februar, ist das neue Gorillababy im Frankfurter Zoo. Und weil Mama Rebecca ihren Sprössling ständig herumträgt, konnte bis jetzt auch noch keiner feststellen, ob Ituri Männlein oder Weiblein ist.Im Frankfurter Zoo streifen zur Zeit insgesamt elf Gorillas, allesamt Westliche Flachlandgorillas, durch ihr Gehege. 
Mutter Rebecca ist Weltrekordhalterin im Schnell-Gebären: Sie hat innerhalb von zehn Jahren fünf Kinder auf die Welt gebracht, obwohl die Geburtsintervalle bei Gorillas normalerweise fünf bis sechs Jahre betragen. Die Zoo-Mitarbeiter haben bis jetzt keine Erklärung für die außergewöhnliche Fruchtbarkeit. Auch Ituris Vater Matze macht in der Zoowelt von sich reden: Der 1957 in Afrika geborene Gorilla ist der älteste Gorillavater der Welt. Bisher hat Matze 17 Sprösslinge gezeugt.

Kölner Stadt-Anzeiger 25.3.2002
Vampir-Fledermäuse und andere Lieblinge

Neue Sonderausstellung widmet sich den Parasiten. Ein meterlanger Bandwurm grüßt die Besucher des Regenwald-Hauses im Kölner Zoo. „Leben und leben lassen“ heißt sinnigerweise die Ausstellung. Zu sehen sind in einer Vielzahl von Vitrinen historische Präparate, Schautafeln und Modelle. Lebende Parasiten gibt es ebenfalls zu bestaunen: Fliegen, Mücken, Flöhe, Bettwanzen und andere hüpfen in ihren Petrischalen umher. Und wer das Moorhuhn-Ballern leid ist, kann am Info-Computer eine neue Herausforderung beim „Wurmkiller“-Spiel finden. Zu sehen bis zum 1. September zu den üblichen Zoo-Öffnungszeiten ohne zusätzliches Entgelt.

Ostsee Zeitung 22.3.2002
Vogelpark bietet Kostprobe aus den geschützen Boddenlandschaften
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_411864.html
Im Vogelpark Marlow wird am heutigen Sonnabend die Voliere Vorpommersche Boddenlandschaft eröffnet. Der Vogelpark hat sich damit einer Landschaft angenommen, die hier unter Schutz gestellt ist. 40 Säbelschnäbler suchen in einem 300 Quadratmeter großen Flachwasserbereich nach Futter – und die Besucher können das fast „federnah“ miterleben. Ziel des Vogelparkes ist es auch, auf die Vielfalt der im Nationalpark vorhandenen Lebensräume, der Pflanzengesellschaft und den dort lebenden Vogelarten aufmerksam zu machen.

Ostsee Zeitung 25.3.2002
Nationalpark im Kleinformat
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_412463.html
Im Vogelpark Marlow wurde eine neue Voliere eingeweiht, die ganz im Zeichen der heimischen Natur steht. Aus diesem Grunde trägt sie auch den Namen des Nationalparks „Vorpommersche Boddenlandschaft“. Mit der Eröffnung präsentiert der Vogelpark seinen Besuchern nun in der größten Biotopenvoliere Deutschlands nicht nur Vögel, sondern auch die Landschaft des Nationalparks. Die neue Einrichtung umspannt eine Fläche von 4680 Quadratmeter.

Der Standard 22.3.2002
"Neubeginn" mit Trauerminute in Schönbrunn: Koalahaus eröffnet
http://DerStandard.at/Textversion/20020322/301.htm
"Zum Feiern ist uns nicht zumute", sagte Schönbrunner Tiergartendirektor Helmut Pechlaner vor Hunderten Besuchern, die trotz strömenden Regens zur Eröffnung des neuen Koalahauses gekommen waren. Nach einer Gedenkminute für Sabine J., die 21-jährige Tierpflegerin, die von Jaguaren getötet worden war, sprach Pechlaner von einem "Neuanfang". Der Verzicht auf ein großes Tamtam passte auch zum ersten neuen Zoobewohner. Biljarra, das vierjährige Koalamännchen, stammt aus dem Zoo Duisburg. Ende März wird ein Koalaweibchen von Houston nach Wien übersiedeln. In Schönbrunn ist ab sofort ein Paar Gould' s Warane zu bewundern. In Kürze werden außerdem Parmakängurus erwartet. Für die 250-Jahr-Feiern des Tiergarten Schönbrunn im Sommer wurde bereits der Eingangsbereich neu gestaltet. Zum Jubiläum des ältesten Tiergartens der Welt soll der Eintritt dann symbolische 250 Cent kosten.

Iserlohner Kreisanzeiger 27.3.2002
Seltenes Hirsch-Kitz im Münsteraner Zoo - insgesamt 50 Jungtiere
http://www.ikz-online.de/ikz/ikz.dpaticker.volltext.php?id=91321
Eine »echte Rarität« gibt es nach Aussage von Zoodirektor Jörg Adler zur Zeit im Allwetter-Zoo Münster zu sehen. Die vom Aussterben bedrohten Prinz-Alfred-Hirsche haben ein Junges. Weltweit gebe es nur rund 50 solcher Hirsche in Zoos, in freier Wildbahn weniger als 200. Das rund sieben Wochen alte Kitz ist eines von mehr als 50 Jungtieren, die Besucher in diesen Tagen erstmals zu Gesicht bekommen. Klare Attraktion bei den Kindern sind dabei drei fünf Wochen alte winzige Erdmännchen.

Kölnische Rundschau 22.3.2002
Sushi Aug' in Aug' mit hungrigen Piranhas - Köln-Kongress vermarktet das Aquarium im Zoo
http://www.rundschau-online.de/koeln/2520146.html
Sushi verputzen und sich von hungrigen Piranhas durch das Glas der Aquarien dabei zusehen lassen. Köln-Kongress vermarktet ab April Aquarium, Terrarium und Insektarium als Schauplatz stilvoller Events und festlicher Galaabende für bis zu 500 Gäste. Sogar Konzerte sollen möglich sein. "Selbstverständlich ist hier kein Platz für Technopartys oder Rockkonzerte", stellt Zoodirektor Prof. Dr. Gunther Nogge klar. Auch aus Gründen des Tierschutzes wird die Zahl der Veranstaltungen in der "Zoolocation" auf 25 pro Jahr begrenzt. Auf 3200 Euro beläuft sich die Miete für die insgesamt 2000 Quadratmeter; Bestuhlung, Dekoration, Service und Bewirtung kommen hinzu.

Kölner Stadt-Anzeiger 21.3.2002
Diner mit der Python
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1015615912810
Auf der Suche nach interessanten Veranstaltungsorten hat die KölnKongress GmbH den Zoo entdeckt. Dinieren unter den Augen schläfriger Reptilien und neugieriger Fische, Cocktailpartys vor Korallen, klassische Konzerte unter Lianen - Verlockungen, die mehr als 3000 Euro kosten werden. Rund 90 Prozent der Event-Einnahmen fließen in Nogges Kasse.

EXPRESS 21.3.2002
Zoo-Aquarium wird Partyzone - KölnKongress: Feiern zwischen Lianen und Piranhas
http://express.de/koeln/2520009.html
Kölns wohl abgefahrenster Party-Ort: Zwischen Lianen, Piranhas, Schlangen und Farn kann ab sofort stilvoll gefeiert oder festlich getafelt werden. „Exotische Events, Galas, Empfänge, besondere Abendessen, klassische Konzerte, Modenschauen oder Präsentationen - auf 2000 Quadratmetern können wir bis zu 25 Veranstaltungen pro Jahr anbieten“, so KölnKongress-Chef Bernhard Conin.

Main Rheiner 25.3.2002
Die Fasanerie wartet auf die Stadt
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=659152
Wiebaden. Für den Förderverein Fasanerie, der sich bisher ausschließlich der Tierhaltung und dem Park verpflichtet hatte, widmet sich künftig auch dem Denkmalschutz: Sanierung des Hofgutes, das zum Jugendbauernhof umgestaltet werden soll. 66 Jahre lang wird der Förderverein mit dem Hofgut, den Stallungen und dem Außenbereich ein zusätzliches Gelände von 5500 Quadratmetern zu betreuen haben. Die Chancen, dass das Hofgut ein neuer Publikumsmagnet wird, stehen gut angesichts der Erfolge, die der Förderverein während seiner sechsjährigen Arbeit verbuchen konnte: Die mit überwiegend maroden Stallungen und bescheidener Infrastruktur ausgestattete Fasanerie verwandelte sich in kurzer Zeit in einen modernen Tierpark. Marderhunde und Waschbären sollen zum Beispiel künftig ein gemeinsames Domizil bekommen, der alte Fuchsbau wird abgerissen und neu gebaut. Nach dem Vorbild des Grzimek-Hauses im Frankfurter Zoo soll eine riesige Baumwurzel angeschafft und mit einer Glasscheibe versehen werden, so dass der Besucher einen Blick in den Fuchsbau werfen kann. Der Eintritt soll weiterhin frei bleiben.

Kölner Stadt-Anzeiger 27.3.2002
Storchenmutter genießt Streicheleinheiten
http://www.ksta.de/servlet/ContentSerhttp://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1016979241467
Der Vogelpark Eckenhagen wird für die Saison aufgerüstet und Werner Schmidt hat wie jedes Jahr neue Ideen realisiert. Die Störche haben erst zum zweiten Mal Nester gebaut und der Herr über tausend Vögel und hunderte Affen hofft, dass in diesem Jahr wirklich Jungtiere schlüpfen. Er ist froh, den ehemaligen Direktor des Zoos in Rheine, Wolfgang Salzert, als Berater gewonnen zu haben. „Wir haben gemeinsam ein Bepflanzungskonzept entworfen und daraufhin die artfremden Rhododendron von der Storchenwiese entfernt.“ Der Bambus der sie ersetzen soll, kommt in den nächsten Tagen in die Erde.
Mit Grauen denkt Schmidt an die vergangenen Wintermonate. Nach den heftigen Schneefällen zu Weihnachten drohten einige Volieren einzustürzen, drei mussten repariert werden. Schmidt will nach diesen Erfahrungen künftig alle neuen Volieren mit Netzen ausstatten. Richtig große Projekte will er in Angriff nehmen, wenn sein Sohn Ludger, der Tiermedizin studiert und gerade mitten im dritten Staatsexamen steckt, im Sommer fest mit ein steigt. „Dann werden wir größere Anlagen für verschiedene Vogelarten bauen. In diesem Jahr eine für die Roten Sichler und 2003 eine für Watvögel wie Säbelschnäbler, Rotschenkel und Kampfläufer.“
Zurzeit laufen die größten Erdbewegungen seit Bestehen des Parks: Schmidt legt einen Bauerngarten mit Gartenhaus an. in dessen unterer Etage später mal Löwenäffchen wohnen sollen. Wer nicht mehr so gut zu Fuß oder gar im Rollstuhl unterwegs ist, kann sich bald den Rundgang im Park erleichtern: Die Bahnanlage ist fertig.

Aachener Nachrichten 25.3.2002
Osterhasen stehen in den Startlöchern
http://www.an-online.de/corem/corem/an/geilenkirchen/wildpark23_20325.html
Die ersten Sonnentage haben den Wildpark Gangelt aus dem Winterschlaf gerüttelt. Einiges hat sich während der letzten Monate getan: Neue Gämsen aus dem Alpenzoo Innsbruck haben das Gamsrudel verstärkt. Mit Volldampf wird an der Verwirklichung des neuen Erlebnis-Konzepts gearbeitet, das die Attraktivität des Wildparks schrittweise steigern soll. Nach Gams-, Wisent- und Wolfsgehege wird im Mai das neue Luchsgehege fertig gestellt - ein 5000 Quadratmeter großes Katzenparadies. Die Baummarder und Waschbären freuen sich ebenfalls auf neue, großzügige Gehege. Auch in der Falknerei zeugen neue Blockhütten für die Greife und eine Voliere für die Rabenvögel von der Arbeit der letzten Wochen.

Neue Presse 27.3.2002
Saupark teurer und spannender
http://www.neuepresse.de/region_hannover/108082.html
Ab Ostern geht es im Springer Wisentgehege mittelalterlich zu. Ein Falkner-Ehepaar aus Niedernwöhren zeigt in historischen Kostümen Vorführungen auf Pferden mit Greifvögeln. Gleichzeitig steigen die Eintrittspreise; ab 1. April zahlen Erwachsene statt 5,10 nun 7 Euro und Kinder statt 2,10 nun 3,50 Euro. Das ist erst der Anfang von umfassenden Reformen im Wildgehege des Sauparks am Deister. Demnächst soll ein Bauantrag für eine Arena sowie eine fuchs- und mardersichere Greifunterkunft gestellt werden.

Die Welt 22.3.2002
Europas tiefstes Aquarium eröffnet
http://www.welt.de/daten/2002/03/23/0323vtr321989.htx
Von Angesicht zu Angesicht mit einem Hai - diese Erfahrung können Besucher des "Deep Submarium" im britischen Hull gleich mit sieben verschiedenen Arten machen. Sie müssen dafür nur in einen verglasten Fahrstuhl steigen, der sie durch das Becken geleitet. Gleichzeitig kann das Schwarmverhalten von Fischen beobachtet werden, denn im Wasser befinden sich Hunderte verschiedene Spezies. Der "Deep"-Bau mit Europas tiefstem Aquarium kostete rund 70 Millionen Euro.

Neue Ruhr Zeitung 23.3.2002
Nicht nur Flipper ist ein Hit
http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=189014
Mit einem Projekt zum Schutz und Erhalt der Kreuzotter will Daniel Kahlen, Inhaber des Terra-Zoos, den Artenschutz in dieser Region aktiv unterstützen. "Wir wollen die Tiere, die da sind, markieren", sagt der Terra-Zoo-Betreiber. Und einige davon einfangen, um sie in der gerade entstehenden Freilandanlage zu halten. Die Nachzuchten sollen später wieder in ihren natürlichen Lebensraum entlassen werden. Die Untere Landschaftsbehörde des Kreises habe für das Vorhaben eine Sondergenehmigung erteilt, erklärt Kahlen. Der Verein "Terra Aktiv" unterstützt das Projekt finanziell.

Neue Presse 25.3.2002
Das meiste Neue im Zoo gefällt
http://www.neuepresse.de/region_hannover/108008.html
Hannover. „Mullewapp” ist proppenvoll. Im neuen Streichelland des Zoos tummeln sich niedliche Zwergziegen, Alpakas und Schafe. Insgesamt sei der Zoo seit dem vergangenen Jahr kinderfreundlicher geworden, aber leider auch teurer. Nur die neuen Schilder seien unvorteilhaft: „Früher fand man dort Infos zu den Tieren, jetzt nur noch den Namen.” Herkunft, Lebensgewohnheiten, Geburtstag – das alles steht jetzt nur noch im neuen Zooführer oder im Internet.

Mitteldeutsche Zeitung 22.3.2002
Braunbären sollen neues Zuhause bekommen
http://www.mz-web.de/servlet/ContentSerhttp://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1016793385301
Der Förderverein des Thalenser Tierparks auf dem Hexentanzplatz hat einen Grundsatzbeschluss für den Neubau einer Braunbärenanlage gefasst. Nach dem Bau der neuen Wolfsanlage im vergangenen Jahr ist es das zweite große Projekt, das der Verein plant. Eine Befragung hatte ergeben, dass neben den Wölfen und Fischottern die Bären zu den beliebtesten und spektakulärsten Tieren des Thalenser Heimatzoos gehören, erklärte Tierpark-Chef Uwe Köhler. "Gleichzeitig wurden aber auch die Haltungsbedingungen der Bären kritisiert." Die beiden Tiere, Mascha und Jonas, leben in einem Betonrund von rund 180 Quadratmeter Fläche. Nach groben Schätzungen werden für den Neubau rund 250 000 Euro gebraucht.

Mitteldeutsche Zeitung 22.3.2002 
Untersuchungen auf Markt und Tierpark beendet - Den ältesten Siedlungsplatz entdeckt?
http://www.mz-web.de/servlet/ContentSerhttp://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1016793385387
Aschersleben. Seit November Jahres finden zwei archäologische Untersuchungen statt. Der erste Teil bestand aus der Beobachtung von Schachtarbeiten für Versorgungsleitungen und Fundamenten für die neue Tigeranlage im Tierpark. Dabei wurde eine befestigte Höhensiedlung der "Bernburger Kultur" entdeckt. Es wurden zahlreiche Keramik- und Artefaktfunde gemacht. Unter anderem wurden zwei komplett erhaltene Siebgefäße gefunden sowie zahlreiche Silexklingen, Spinnwirtel und eine Pfeilspitze. Die "Bernburger Kultur" - datiert von 3 500 bis 2 700 vor Christi - ist somit eine neolithische Zeitstufe.

Frankfurter Rundschau 22.3.2002
Ärger mit dem Pächter im Zoo
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181013.htm
Nach wie vor sind die "Unstimmigkeiten" zwischen dem Pächter des Zoogesellschaftshauses und der Stadt wegen der Gastronomie im Frankfurter Zoo nicht ausgeräumt. Eine "vorzeitige Vertragsauflösung" sei nicht mehr ausgeschlossen.

Frankfurter Rundschau 22.3.2002
Eintritt in den Zoo soll teurer werden
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181006.htm
Erstmals seit knapp acht Jahren sollen die Eintrittspreise im Frankfurter Zoo steigen. Die Stadt erhofft sich so Mehreinnahmen von 500 000 Euro im Jahr. Statt bisher 5,50 Euro soll die Einzelkarte für Erwachsene sieben Euro kosten. Nicht rütteln will der Magistrat am verbilligten Eintritt jeweils am letzten Samstag eines Monats.

Kieler Nachrichten 28.3.2002 
Tierparkbesucher sorgen sich um "Rambo"
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-sn_eisb_r_ART.htm
Tierpark-Besuchern war bedenklich vorgekommen, wie "der größere der beiden Eisbären pausenlos mit derselben Schrittkombination und stereotypen Bewegungsmustern hin und her stampfte". Hospitalismus sei wohl der passende Ausdruck für diesen abnormen Gemütszustand: "Wir hoffen, dass es nach diesen Eisbären keine neuen mehr im Tierpark Neumünster geben wird."
Dir. Drüwa hält es für "äußerst verwegen", das Verhalten des 13-jährigen Rambo, der sich das 1500 Quadratmeter große Gehege mit der 31-jährigen Moskwa teilt, als Hospitalismus zu werten. Eisbären würden sich auch in der Natur bestimmte Pfade, ihre sogenannten "Wechsel", suchen und diese vertraut gewordenen Weg immer wieder benutzen.
Viele Verhaltensweisen von Tieren in Gefangenschaft würden aus Unkenntnis falsch interpretiert, sagt Drüwa: "Manchmal steht Rambo am Rande des Bassins und geht mit dem Kopf immer rauf und runter. Das sieht auch nach stereotyper Bewegung aus, aber er wägt dann ab, ob er springen soll oder nicht." Im übrigen erhalte Rambo hinreichend Zuwendung und Beschäftigung.

Trierischer Volksfreund 27.3.2002 
Zottige Yaks haben neue Nachbarn
http://www.intrinet.de/20020328/da859987.htm
Auf den Besucher des Wild- und Erlebnisparks Daun warten einige Neuerungen. Die neuen Besitzer haben sich für die kommende Saison hohe Ziele gesteckt.
Diana Reichle und Stefan Bost, seit Beginn diesen Jahres Eigentümer des Parks, haben sich viel vorgenommen. "Wir wollen die Besucherzahlen um ein Viertel auf 150 000 in diesem Jahr steigern". Für 350 000 Euro wurde ein neuer Parkshop gebaut und die Küche erneuert.  Zur Falknerei, in die im vergangenen Jahr insgesamt 50 000 Euro gesteckt wurden, gesellen sich in dieser Saison zwei neue Turmfalken und ein Steppenadler. 
"In Kooperation mit dem Kölner Zoo halten wir fünf echte Wildpferde." Die hellbraunen Przewalski-Pferde stammen ursprünglich aus der Mongolei und galten im 18. Jahrhundert als ausgerottet. 
Bost und Reichle hatten zum Jahreswechsel von ihren Vätern den Eingangsbereich samt Restaurant und Spielplatz, die Falknerei, die Affenschlucht und die Rodelbahn übernommen. Die restlichen 200 Hektar Parkgelände gehören der Stadt. 

Kieler Nachrichten 25.3.2002
Förderungsverein für den Wildpark Eekholt feiert 25-jähriges Bestehen
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-der-wildpark_eekholt_ART.htm
"Als mein Bruder vor 25 Jahren erzählte, er wolle in Eekholt einen Wildpark einrichten, habe ich gesagt: Du bist verrückt!" Lächelnd erinnerte sich Ruth Theden daran, wie ihr Bruder Hans-Hermann ihr einst von seiner Idee erzählte, den Wald an der Osterau zu einem Refugium für Tier und Mensch zu machen. "Aber ich wusste: Wenn der etwas will, dann wird auch etwas draus." Daher sei sie seinem Ansinnen gefolgt, gemeinsam mit ihrer Schwägerin Theda Hatlapa und vier Freunden der Familie einen Förderungsverein zu gründen. Am Wochenende feierte der Verein sein 25-jähriges Bestehen. Auch im laufenden Jahr will der Förderungsverein wieder für artgerechte Behausungen und Lernangebote sorgen. So soll eine Lehrschau über das Wasser zum verantwortlichen Umgang mit dem Lebenselement animieren. Die Vogelpflegestation erhält einen Brutapparat für verlassene Gelege, die alljährlich in Eekholt abgegeben werden. 

Darmstädter Echo 23.3.2002
Im Brudergrund weichen alte Eichen
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=138601
In diesen Tagen scheint es vorbei zu sein mit der Stille im Erbacher Wildpark Brudergrund: Das Kreischen von Motorsägen übertönt die sonst eher leisen Geräusche des Waldes. Entlang des breiten Fußwegs lässt die Stadt nahezu jeden zweiten Baum fällen, vorwiegend mächtige alte Buchen und Eichen. Damit wird zum einen das umgesetzt, was eine Gruppe Agenda 21 vorgeschlagen und kommunale Gremien beschlossen haben. Zum anderen folgt die Stadt Empfehlungen eines Gutachtens.

Kölnische Rundschau 22.3.2002
Zeitreise in die Erdgeschichte - Der Lebensraum Eifel vor 380 Mio. Jahren
http://www.rundschau-online.de/euskirchen/2522120.html
Wie weite Teile der Eifel vor etwa 380 Millionen Jahren aussahen, davon gibt das neue Riffaquarium im Naturschutzzentrum in Nettersheim einen lebendigen Eindruck. In dem Meerwasseraquarium mit seinem farbenprächtigen Korallenriff wurden behutsam über 80 Arten von Weich- und Steinkorallen und etwa 30 Fische angesiedelt, die in dem vier Meter langen Aquarium leben. Die Finanzierung des Aquariums, das ca. 30.000 Euro kostete, erfolgte im Rahmen der Einrichtung einer Jugend- und Familienforschungsstation. Für die Betreuung sucht die Gemeinde Nettersheim noch eine Person, die etwa eine Stunde täglich dort arbeiten soll.

Westdeutsche Zeitung 21.3.2002
Iltis killt gesamte Schröder-Sippe
http://http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=102186195
Traurige Nachricht aus dem Krefelder Zoo: Während ihres Winterschlafes wurden die acht Präriehunde heimtückisch getötet. Schwarzschwanz-Präriehund Schröder, seine Zuchtpartnerin Betsy und seine sechs Nachkommen aus dem letzten und vorletzten Jahr sind tot - gemeuchelt während ihres Winterschlafes von einem Iltis im Blutrausch. Zum erstenmal seit seiner Umsiedlung von einem Privathaushalt in den Zoo (Mitte 1998) war Schröder in einen richtigen Winterschlaf gefallen - zuletzt gesehen wurde er Ende Dezember. Vorgestern entschloss sich die Zoo-Leitung, den zehn Präriehund-Paten bzw. Paten-Gemeinschaften die traurige Nachricht schriftlich zu überbringen.

Dolomiten 26.3.2002
WWF sagt nein zu Bergzoo
http://www.athesia.it/dolomiten/2002/03/26/a2603d01f.html
Die Tier- und Naturschutzorganisation WWF hat sich am Samstag auf der regionalen Mitgliederversammlung gegen den Bergzoo in Tisens ausgesprochen. "Der Bau des Zoos ist eine kulturelle Entartung" so Pierluigi Gaianigo, Präsident der Südtiroler Sektion des WWF. "Tiere aus fünf Kontinenten nach Tisens zu verschleppen, ist Wahnsinn", nimmt Gaianigo kein Blatt vor den Mund. Abgesehen davon wäre der Zoo eine ökologische Katastrophe. "Er würde den Massentourismus anziehen, die Straße nach Tisens würde ausgebaut, und neue Hotels würden entstehen."

Saarbrücker Zeitung 25.3.2002
Der Saarbrücker Zoo wird 70 Jahre alt
http://www.sz-newsline.de/sta/G4968202_1.php3
Etwa 1000 Tiere in 160 Arten und Unterarten leben heute im Saarbrücker Zoo.
> Geschichte des Zoos



 

Berliner Kurier 26.3.2002
Sparen bei Tiergärten: Eintritts-Preise rauf?
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik2.html
Das Sparschwein wird zum unbeliebtesten Tier für Zoo und Tierpark Berlin: Nächstes Jahr sollen beide noch mal eine halbe Million Euro weniger vom Senat bekommen als noch 2002. Dann drohen höhere Eintrittspreise. In diesem Jahr soll der Tierpark 8,4 Millionen, der Zoo rund 3 Millionen Euro vom Senat bekommen. 2003 sieht der Haushaltsentwurf nur noch 10,9 Millionen vor (Tierpark: 8,1 Millionen, Zoo: 2,8 Millionen).

Berliner Kurier 25.3.2002
Tierfreunde wütend: Finger weg vom Zoo und vom Tierpark!
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/thema1.html
Den Tieren in Zoo und Tierpark Berlin will Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) ans Leder. "Berlin ist über 100 Jahre bis 1955 mit einem Zoo ausgekommen. Die Unterhaltung von zwei Tiergärten ist eine aufwändige teilungsbedingte Mehrausstattung, mit der wir uns bislang noch nicht auseinander gesetzt haben", hatte Sarrazin angekündigt. Tierpark-Direktor Bernhard Blaszkiewitz: "Wenn alle in Berlin so gespart hätten wie Tierpark und Zoo, hätte die Stadt diese Geldsorgen nicht." Zoo-Vorstand Heiner Klös: "Wir lassen uns nicht auseinander dividieren. Eine Opernkarte wird mit 50 Euro subventioniert, ein Besuch bei uns mit rund 1,50 Euro. Wir haben pro Jahr drei Millionen Besucher. Und die Opern?" Der Zoo bekommt vom Senat pro Jahr 3 Millionen Euro, der Tierpark 8 Millionen.

Berliner Zeitung 25.3.2002
Gemein: Sarrazin verkauft die Elefantenkinder!
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/129671.html
Thilo Sarrazin hat es geschafft. Niemand mag ihn. Nach der Wahl der Senatoren hat ihn Wowereit wohl mal zur Seite genommen und gesagt: "Du bist jetzt mein Mann fürs Grobe." Auf die Frage, ob Berlin beides brauche, den Zoologischen Garten und den Tierpark, antwortete er in einem Interview mit dem Hinweis darauf, dass man sich damit noch nicht beschäftigt habe. Sofort witterten die tierlieben Berliner Gefahr. Die Zoodirektoren erklärten, dass man selbstverständlich beide Parks brauche, und Experten rechneten vor, dass eine Schließung oder Zusammenlegung kein Geld sparen würde. Aber dem Sarrazin traut man halt zu, dass er auch die süßen Elefantenkinder verkaufen läßt, um Geld zu sparen.

TAZ 25.3.2002
"Notausgang zur Natur"
http://www.taz.de/pt/2002/03/26/a0180.nf/text
Wie viel Tier kann sich Berlin noch leisten? Zoo und Tierpark haben gestern eine Debatte über Schließung oder Zusammenlegung ihrer Einrichtungen zurückgewiesen. Finanzsenator Thilo Sarrazin:. "Die Unterhaltung von zwei Tiergärten ist eine teilungsbedingte Mehrausstattung, mit der wir uns noch nicht auseinander gesetzt haben".

Berliner Kurier 28.3.2002 
Berliner sauer: Lasst uns gefälligst die Tiergärten
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik6.html
"Herr Sarrazin, lassen Sie die Pfoten von Zoo und Tierpark!" Berlins Tierfreunde schreiben Protest-Briefe

Berliner Morgenpost 26.3.2002
Wie viel Zoo kann sich Berlin leisten?
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story508197.html

Berliner Morgenpost 27.3.2002 
Was soll aus Zoo und Tierpark werden?
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story508593.html
 



Tagblatt 25.3.2002
Katze Saskia erfolgreich ausgewildert
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=623462
Erst seit Mitte November 2000 lebten die beiden Katzen im neu gestalteten Gehege des Wildparkes Peter und Paul zusammen. Bereits am 16. April 2001 vermuteten Regula und Walter Signer vom Wildpark Peter und Paul, dass das Paar Junge bekommen hat. Nun wurde der Nachwuchs wie geplant erfolgreich ausgewildert. Zusammen mit einer weiteren Wildkatze wurde sie in den Nationalpark Bayerischer Wald transportiert und ins Freie entlassen.

Neue Ruhr Zeitung 22.3.2002
Delphin-Familie ist komplett
http://www.nrz.de/nrz/nrz.duisburg.volltext.php?id=184625
Die Eingliederung des Delphin-Jungtieres im Duisburger Zoo klappte reibungslos. Ein bisschen Nervenzittern und einige Schweißtropfen kostete die Pflege-Mannschaft des Delphinariums im Zoo die vor wenigen Tagen erfolgreich abgeschlossene Familienzusammenführung des am 21. Oktober geborenen Jungtieres.

Nordkurier 26.3.2002
Fehler eingeräumt
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/i__/i.html
Einer der interessiertesten Zuhörer beim Kreistag war Ueckermündes Tierparkdirektor Helge Zabka. Kein Wunder - hatten doch die Überlegungen im Landratsamt zur Halbierung der Zuschüsse für den Zoo von derzeit 100 000 Euro im Jahr auf 50 000 Euro mit gleichzeitiger Streckung der Subventionierung bis 2007 zu viel Sorgen geführt. Der bestehende Vertrag zwischen Kreis, Stadt und Tierpark werde aber nicht einseitig durch das Landratsamt gekündigt. "Unter allen Beteiligten herrscht Konsens darüber, dass es nur mit Zustimmung aller Vertragspartner eine Änderung geben wird", sagte der Landrat. 

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 21.3.2002
52 380 kamen im letzten Jahr in den „Wildpark Tiergarten"
http://www.mittelhessen.de/00/0302/220302/220302_wt3.htm
Einladung zum "Brunftabend" in den „Wildpark Tiergarten" in Weilburg. Allerdings soll da nicht geröhrt werden, sondern dem Rotwild im Rahmen einer Abendwanderung bei der Brunft gelauscht werden (22. September). Und auch die „Vogeleiersammlung" am 2. Juni soll nicht dem Räubern von Vogelnestern dienen, sondern die wertvolle Sammlung von Vogeleiern, die dem Tierpark gespendet wurde, der Öffentlichkeit vorstellen. Trotz Maul- und Klauenseuche besuchten im letzten Jahr 52 380 zahlende Gäste den Tierpark. Zu den Höhepunkten des vergangenen Jahres habe die Eröffnung des Wildkatzengeheges gezählt.

DEWEZET 28.3.2002 
Damwild in fremde „Freiheit“ geschickt
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=268883
Hameln. Noch ist der Hintergrund unbekannt, weshalb in der Nacht zum Dienstag Teile des Damwildgatters am Finkenborn zerstörten wurden. Ein Hirsch und zwei Stück Kahlwild entwichen. 

Walsroder Zeitung 28.3.2002 
Mit dem Shuttle-Bus ins Vergnügen
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=104695316
Die Heidebahn bietet einen kostenlosen Bustransfer zum Serengeti-, Heide- und Vogelpark an. 

Kieler Nachrichten 28.3.2002 
Fröhliche Ostern
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-chrSCH_NEOSTERN_ART.htm
Der einzig wahre Osterhase: Pünktlich zu Ostern hat der Seehase im Multimar Wattforum in Tönning Eier gelegt. 

Die Welt, 28.3.2002 
Hagenbeck - Der Nachwuchs erblickt das Licht
http://www.welt.de/daten/2002/03/28/0328h1323086.htx
Ein fünf bis sechs Wochen altes Känguru schaut aus dem Beutel seiner Mutter. "Im Frühjahr beginnt die Zeit der Jungtiere. Es werden täglich mehr", erzählt Tierpark-Sprecherin Tanja Königshagen. Bei den Angler Sattelschweinen toben zwölf Ferkel durch das Gehege. Frisch geschlüpft sind die Küken der Rosa-Pelikane.

Usinger Anzeiger 23.3.2002
Weniger Besucher im Tiergarten Weilburg
http://www.usinger-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=354225
Hauptversammlung des Fördervereins: Interesse am „Lernort“ und den Unterrichtsmaterialien sei inzwischen sehr groß 

Trierischer Volksfreund 27.3.2002
Keiler Eddi ist der Hahn im Korb
http://www.intrinet.de/20020327/da861157.htm
Jetzt geht's wieder los mit der Sauerei: Der Adler- und Wolfspark auf der Kasselburg hat seit ein paar Tagen vier neue Bewohner – ein Keiler und drei Bachen. Nach anderthalb Jahren ohne Wildschweine dürfen die Wildparks der Region wieder Schwarzkittel als eifeltypische Besuchermagnete einsetzen. Die grassierende Europäische Schweinepest hatte das Aus für die Tiere in den Parks bedeutet. Da die Landesregierung jetzt aber die Impfung der Tiere erlaubt, dürfen sich die Schwarzkittel in den Gehegen wieder im Matsch suhlen.

Weser Kurier 26.3.2002
Im Tierpark Jaderberg ziehen Pflegerinnen zwei Exoten auf
http://www.weser-kurier.de/niedersachsen/fs_wk_niedersachsen.html?id=296464
„Nasu“ ist dreieinhalb Monate alt; das Gepardenkind aus dem Tier- und Freizeitpark Jaderberg wird von Tierpflegerin Gabriele Grond groß gezogen, da.Mutter „Ida“ nicht ausreichend Milch produzieren konnte.Verletzt wurde ein Baby der Roten Riesenkängurus, als es aus dem Beutel seiner Mutter geworfen wurde. Maike Heckmann hat sich des kleinen „Odin“ angenommen.

Neue Ruhr Zeitung 23.3.2002
Hallo, kleiner Duke !
http://www.nrz.de/nrz/nrz.nachbarstadt.volltext.php?id=188156
Mitte Februar hatte die Duisburger Zooleitung mit einem Wettbewerb dazu aufgerufen, dem am 21. Oktober geborenen Delphinbaby einen passenden Namen zu geben. Gut die Hälfte aller Teilnehmer wählten für den Tümmler den Namen "Duke" aus.

Basler Zeitung 22.3.2002
Nachwuchs bei den Meerkatzen
http://www.baz.ch/heuhttp://www.baz.ch/heute/index.cfm?ObjectID=0C34878E-B616-4BBF-B4DE33653DBC5129
Basel. Es ist noch kein dreiviertel Jahr her, seit eine Vervet-Meerkatzengruppe die neue Affeninsel in der Etoscha-Anlage beziehen konnte. Der Affenmann und die drei Weibchen lebten schon seit vielen Jahren zusammen, doch seit 1996 gab es nie wieder Nachwuchs. Dieses damals geborene Weibchen hat am 12. März in der neuen Umgebung geboren. 

Thüringer Allgemeine 26.3.2002
Giraffe als Jubilarin
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.magazin.volltext.php?id=192205
Der Thüringer Zoopark feiert morgen einen runden Geburtstag. Giraffe Maja, mit 4,70 Metern das höchste Tier im Zoo, wird 30 Jahre alt. Sie habe 1972 in Erfurt das Licht der Welt erblickt und sei zwischen 1978 und 1995 acht mal Mutter geworden, teilte der Tierpark mit.

Nordkurier 22.3.2002
Zwei "mecklenburgische" Jaguare sind Attraktion des Osnabrücker Zoos
http://www.nordkurier.de/news/meck-pomm/zoo/zoo.html
Zwei "mecklenburgische" Jaguare sind die neue Attraktion im Zoo Osnabrück. Die beiden im Vorjahr im Rostocker Zoo zur Welt gekommenen Raubkätzchen trafen jetzt in ihrer neuen niedersächsischen Heimat ein. 

Thüringische Landeszeitung 27.3.2002 
Nur das Fell verrät die 30
http://www.tlz.de/tlz/tlz.erfurt.volltext.php?id=194121

Berliner Morgenpost 21.3.2002
Blind Dates für Koala-Mädchen
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/aus_aller_welt/story507081.html
Duisburg - Die knapp zwei Jahre alte Koala-Bärin Nunkeri aus dem Duisburger Zoo fliegt heute zur Bräutigam-Schau in den Tierpark von Lissabon. 

Leipziger Volkszeitung, 26.03.2002
Kongreßhallen-Fassade wird saniert
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/94444.html
Das seit langem leer stehende Gesellschaftshaus am Zoo soll nicht weiter verfallen.

Der Landbote (Schweiz) 28.3.2002 
Der neue Wildparkverein ist gegründet
http://www.winti-guide.ch/index.php?id=50430
Zweck des neuen Vereins ist die Unterstützung des Wildparks Bruderhaus über den von der Stadt garantierten Normalbetrieb hinaus. Gefördert werden sollen die artgerechte und für das Publikum attraktive Wildtierhalten sowie die Information über die Tiere und ihre Lebensräume. Das Jahresprogramm für 2002 ist noch bescheiden. Mit einem Budget von 10000 Franken sollen vor allem der Tiertag vom 13. Oktober organisiert und zwei Nummern der «Wildpark-News» herausgegeben werden. 

Tagblatt 26.3.2002
Viele grosse und kleine Zirkusstars
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=623885
Premiere des neuen Zirkusprogramms im Walter-Zoo in Gossau: «Sabu, der kleine Dieb» 

Tagblatt 26.3.2002
Grosse und kleinere Zirkusstars
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=623783

Nordkurier 21.3.2002
Tierpark entlässt Eule
http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/vogel/vogel.html
Eine Schleiereule und einen Waldkauz entließ gestern zum Frühlingsanfang der Burg Stargarder Tierpark in die Freiheit. "Die Tiere waren im Winter völlig entkräftet zu uns gekommen. Wir haben sie aufgepäppelt", erklärte Tierparkchef Andreas Schumann.

Tagblatt 23.3.2002
Stichwort
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=623147
Kamelnachwuchs im Gossauer Walter-Zoo

EXPRESS 21.3.2002
Bonner macht tote Tiere lebendig
http://express.de/bonn/2520064.html
Portrait des Tierpräparators Tapani Kuivanen, der seit 20 Jahren Ausstellungsstücke für das Museum Koenig präpariert.

Süddeutsche Zeitung 26.3.2002
Tiere
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel136325.php
Millie, 21 Monate, amerikanische Orang-Utan-Dame, besucht seit sechs Wochen erfolgreich ihre Krankengymnastin. Millie leidet an Gehirnlähmung, ihre Bewegungen sind stark eingeschränkt. Mittlerweile kann sie bereits wieder aufrecht sitzen und sogar klettern. Die Behindertenorganisation Easter Seals und Millies Zoo hatten sich zusammengetan und die Bewegungstherapeutin Mary Inhoffer für das Affenweibchen gefunden.
Camilah, ein Monat, aus Dubai, ist weltweit die erste Dame einer neuen Tierart. Mutter Fenella ist ein Lama, Vater Khawar ein Kamel. Camilah entsprang jedoch nicht einer ungewöhnlichen Romanze, sondern wurde vom Camel Reproduction Center künstlich gezeugt.
 



 
Oster-Aktionen

Rheinpfalz Online 26.3.2002
Im Zoo kennt man sich mit dem Osterhasen aus 
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020326:2769373
Wer ist der bedrohteste Osterhase der Welt? Beim Osterfest am 1. April kann man sich im Landauer Zoo über Hasen und Kaninchen informieren. - Eine der Sonderaktivitäten an diesem Tag ist das in Kooperation mit der Zooschule Landau veranstaltete Kinderschminken. Mit den Spenden werden Artenschutzprojekte für den hochbedrohten südafrikanischen Buschmannhasen und das ebenfalls stark gefährdete Vulkankaninchen unterstützt. 

Nürnberger Zeitung 22.3.2002
Ein Bummel durch die Tiger-Freianlage
http://www.nz-online.de/nz/l3.htm
Der „Tag des Tiergartens“ des Nürnberger Tiergartens bietet den Besuchern die Möglichkeit, auch hinter die Kulissen zu schauen und von den Mitarbeitern Informationen aus erster Hand zu erhalten. Zu den Vorführungen und Aktionen dieses Tages gehören die Darstellung der unterschiedlichsten Futtermittel im Betriebshof bis hin zu den Feinarbeiten der Zubereitung des Futters für Affen, Kamele oder für die Bewohner des Aquariums. Während der Raubtierfütterung im Haus besteht für die Besucher die Möglichkeit, einen Spaziergang über die Tiger-Freianlage zu machen und sich selbst einen Eindruck von dem Gehege zu verschaffen. Im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms übernahm der Tiergarten Nürnberg das Männchen Thar und das Weibchen Keera aus englischen Zoos.

Remscheider GA 23.3.2002
In den Osterferien in den Zoo
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=104648852
In den Osterferien bietet der Wuppertal Zoo seinen großen und kleinen Besuchern wieder ein attraktives Programm an. Neben zahlreichen Rundgängen und Sonderführungen finden an Karfreitag und am Ostersonntag Sonderaktionen zum Mitmachen statt. Beim Sonderprogramm zu Karfreitag gibt es um 13 Uhr eine Sonderführung "Tiere der Bibel". Jeweils um 11.30 und um 15 Uhr dürfen die Besucher die Seelöwen füttern. Der Erlös ist für den Bau einer neuen Großkatzenanlage bestimmt. Die Abendführungen und die Führungen hinter die Zookulissen sind bereits ausgebucht.

Grafschafter Nachrichten 26.3.2002
Ostervorbereitungen im Tierpark laufen auf Hochtouren - Nachwuchs an allen Ecken
http://www.gnonline.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_38609.html
Viel Nachwuchs gibt es derzeit im Nordhorner Tierpark zu bestaunen. Elf junge Bunte Bentheimer Landschweine stehen in einer Box im Vechtehof. Nachwuchs gibt es auch noch bei den Thüringer Waldziegen und den Bentheimer Landschafen; auch kleine Kaninchen, Meerschweinchen und Agutis sind im Tierpark zu sehen. Weiteren Nachwuchs erwarten die Pfleger bei Störchen, Raben und vielleicht sogar bei den Geiern.

Ostsee Zeitung 22.3.2002
Der Osterhase zwischen Vögeln
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_411865.html
„Ein Osterfest im Grase mit den Küken und Meister Hase“ will der Vogelpark in Marlow seinen Besuchern am Ostersamstag, 30. März, bieten.

Thüringer Allgemeine 23.3.2002
Osterferien: Der Zoopark lädt ein
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=188386
Wer während der Ostertage einen Abstecher in den Erfurter Zoopark unternimmt, wird viel erleben können. Höhepunkt ist zweifelsfrei das große Ostereiersuchen am Ostersonntag, und am Tag darauf jeweils um 10.30 Uhr.

Nordkurier 26.3.2002
Tierpark an der Uecker lädt zu Osterspaziergang
http://www.nordkurier.de/lokal/anklam/ostern/ostern.html
Während der gesamten Osterferien lädt der Tierpark Ueckermünde wieder bis 18 Uhr Besucher ein. Während der Feiertage gibt es einige Überraschungen: Im Eingangsgebäude ist eine Ausstellung von Eiern verschiedener Vogelarten aufgebaut. Am Eingang können sich Kinder in einem Schminkstudio in ein Osterhäschen oder eine Frühlingsblume verwandeln lassen. Neu im Tierpark ist die Voliere für die Weißbüschelaffen und Agutis auf der Lama-Anlage. 

Thüringische Landeszeitung 26.3.2002
Minirinder auf dem Osterspaziergang
http://www.tlz.de/tlz/tlz.jena.volltext.rahmen.php?id=192318
Im Eisenberger Tiergarten wird am Sonntag tüchtig Ostern gefeiert. Tiergartenchef Mathias Wiesenhütter und seine Mitarbeiter erwarten bei hoffentlich gutem Wetter 2500 Besucher. 2002 bunte Eier sind versteckt oder werden von eifrigen Osterhasen verteilt. Es gibt darüber hinaus allerlei Belustigungen, so im Zauberzirkus oder in der Disko "Hitkiste". An Tierkindern mangelt´s nicht im Revier.
Die Rinderkoppel wird neu angelegt, und das Hauptgebäude des Minibauernhofes bekommt eine neue Fachwerkfassade.

Aachener Nachrichten 22.3.2002
Osterhasen-Atelier im Tierpark
http://www.an-online.de/corem/corem/an/aachen/tierpark_20321.html
Der Aachener Tierpark bietet ab Samstag, 23. März, Kindern und Jugendlichen ein interessantes Osterferienprogramm an.

Südwest Presse 22.3.2002
Mit Lamas durch Wälder
http://www.suedwest-aktiv.de/region/tauberzeitung/bad_mergentheim/artikel164682.php
Das Ferienprogramm des Wildparks Bad Mergentheim bietet während der Osterferien einige Abenteuer. 

Ostsee Zeitung 27.3.2002
Tierischer Nachwuchs begrüßt die kleinen Besucher
http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_414168.html
Im Heimattierpark Grimmen laufen die Ostervorbereitungen auf Hochtouren. Freigehege für die Kaninchen und Meerschweinchen fertiggestellt und die Volieren mit Küken, Hasen, Sträußen und Osternestern mit Rieseneiern vom Strauß, Emu und Nandu geschmückt.

Freie Presse 27.3.2002
Älteste Ente im Wildgehege verstorben - Neue weibliche Zwergziege soll Herde komplettieren
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/CRIMMITSCHAU/TEXTE/254543.html
14 Bürger und Firmen erklärten sich bisher bereit, sich in diesem Jahr an der Aktion „Tierpatenschaften" in Crimmitschau zu beteiligen.

Frankfurter Rundschau 27.3.2002
Osterlämmer im Streichelzoo
http://www.fr-aktuell.de/fr/0408/t0408006.htm
Wildpark Knüll

Ostsee Zeitung 28.3.2002 
Schatzsuche für Kinder / Taufe von Schaf- und Ziegenlämmern
http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112742_414733.html
Osterfest im Schutzpark Tüzen
 

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Pressemitteilungen

Zoo Osnabrück 18.3.2002
Eine Tierpersönlichkeit ist gestorben
Zur Zeit grassiert eine Erkältungswelle im Menschenaffenhaus. Auch Menschenaffen können Husten, Schnupfen, eine Grippe bekommen. Trotz intensiver veterinär-medizinischer Bemühungen und Schutzmaßnahmen hat "Jockel" eine Infektion nicht überstanden. Der 42 Jahre alte Schimpansenmann starb am Sonntagnachmittag nach kurzer Erkrankung.
Das traurige Ereignis macht wieder einmal deutlich, dass im Zooalltag, neben den Bemühungen um ein gesundes Leben in einer optimalen Tierhaltung, Leben und Tod eng beieinander liegen. Der Zooalltag ist nicht nur von erfreulichen Ereignissen, wie z.B. Geburten geprägt. Todesfälle kommen im Tierbestand immer wieder vor. Handelt es sich bei den gestorbenen Tieren um vorher ernsthaft Erkrankte oder Greise, so ist man vorbereitet. Der Tod von "Jockel", einer Persönlichkeit in der großen Tierfamilie des Osnabrücker Zoos, kam plötzlich und unerwartet.
Blicken wir kurz zurück. Erinnern wir uns an den 19. Juni 1985. Es war der Tag, an dem die jahrelange Einzelhaltung des bei vielen Zoobesuchern beliebten Schimpansenmannes "Jockel" zu Ende ging. Bis zu diesem Zeitpunkt war "Jockel" eher ein Zerrbild der Natur, als ein Schimpansenmann. Die Art und Weise der Haltungsbedingungen hatten ihn bis dahin geprägt. Wenn er auch oft zu allerlei Späßen und Verrücktheiten aufgelegt war, sehr zum Ver-gnügen vieler Besucher, die ihn deswegen oft animierten, war es doch eher ein düsteres als ein heiteres Bild, welches hier betrachtet werden konnte. Die Unart einiger Zoobesucher, ihn anzuspucken, registrierte "Jockel" stets mit Missfallen. Er drehte bald den Spieß um und spuckte seinerseits zielgerichtet die Besucher an.
Am 19. Juni 1985 ging die Einzelhaltung von "Jockel" zu Ende. An diesem Tag reiste ein gruppenerfahrenes Schimpansenweibchen namens "Tschita" aus dem Zoo Hannover an. Nach anfänglichem Geplänkel und teilweise ernsthaften Raufereien, entwickelte sich bald eine innige Liebesbeziehung, die mit der Geburt des Schimpansenbabys "Bibi" am Morgen des 22. Mai 1986 belohnt wurde. Es war damals die erste Schimpansengeburt in der Geschichte des Osnabrücker Zoos.
Im Laufe der folgenden Jahre kamen weitere Schimpansenweibchen in den Zoo Osnabrück und "Jockel" entwickelte sich zu einem sehr fürsorglichen Vater und auch in den letzten Jahren zu einem sehr fürsorglichen Großvater.
Zur Zeit ist die Trauer in der Schimpansenfamilie groß. Der alte Herr, der sich zwar auf sein Altenteil zurückgezogen hatte, war immer noch, wenn es um Plänkeleien ging, gefragt. Es wird einige Zeit dauern bis der Verlust von der Schimpansenfamilie überwunden wird. Dr. Everts

Zoo Osnabrück 27 Mar 2002
Rund ums Ei im Zoo Osnabrück - Ostern im Zoo
Erstmalig veranstaltet der Zoo am Ostersonntag und Ostermontag ein Osterfest. Natürlich müssen unsere kleinen Zoobesucher auch im Zoo nicht auf das traditionelle Ostereiersuchen verzichten. Auf der Streichelwiese können kleine Zoobesucher Schoko-Eier suchen. Allerdings müssen die Ziegen für diese Zeit kurzfristig im Stall bleiben, da Schokoladeneier nicht zur Palette der artgerechten Nahrung gehören.
Überhaupt dreht sich an diesen beiden Tagen fast alles "rund ums Ei". Bei kommentierten Aktionen erfahren unsere Zoobesucher wie viele Eier die Humboldtpinguine in dieser Brutsaison bereits gelegt haben oder wie Riesenschlangen ihre Eier ausbrüten. Die Schweinsaffen bekommen zur Feier des Tages gefärbte Ostereier, die sie sich aber zunächst einmal aus Kartons heraussuchen müssen. Wer wissen möchte, welche Tiere - außer Vögel und Osterhasen - Eier legen, oder wie das Küken in das Ei kommt, kann an Führungen teilnehmen. Und wer weiß schon, wie viel Hühnereier in ein Straußen-Ei passen? Oder welcher Vogel welches Ei legt? Wer Spaß am Basteln hat, kann sich unter Anleitung unserer Zoopädagogen eine Hasenmaske basteln und muss nur aufpassen, dass er abends nicht versehentlich in ein Tiergehege kommt.
Außerdem kann man an der großen Wissens-Oster-Olympiade teilnehmen. Wie bei der Zoorallye müssen dabei Fragen aus dem Tierreich beantwortet werden, die im weitesten Sinne mit dem Thema "Ostern" zu tun haben. Anstatt eine Goldmedaille winkt dem Gewinner ein Tag hinter den Kulissen im Zoo, inklusive Essen in der Zoogaststätte.  Ute Magiera

Leipzig, 27.3.02
Zoo öffnet Biergarten zum Rosental
"Hacienda Las Casas" bietet Speisen und Getränke an
Nachdem das originalgetreu wieder aufgebaute ehemalige Schweizerhaus im Oktober 2001 seine Pforten für die Zoobesucher in Gestalt der südamerikanischen "Hacienda Las Casas" aufgetan hat und in diesem Jahr mit erweitertem kulinarischem Freisitzangebot aufwartet, öffnet auch die Gastronomie auf der Rosentalseite zum Saisonbeginn.
Ab Karfreitag, dem 29.03.2002 um 11:00 Uhr können die Spaziergänger des Rosentals von außen an das rechts neben dem "Zooschaufenster" gelegene Gebäude herantreten und dort eine Pause einlegen. Zum Start gibt es an diesem Tag Freibier von Reudnitzer und musikalische Untermalung.
Der Biergarten hält dann vielerlei Angebote für das leibliche Wohl bereit. Neben heißen und kalten Getränken werden vier verschiedene Würstchensorten, Steaks sowie Putenbrust jeweils im Fladenbrot angeboten.
Tische und Stühle auf einer großen Holzterrasse laden dazu ein, zu rasten und den exotischen Tierstimmen zu lauschen. Geöffnet ist je nach Witterung an den Wochenenden, im Sommer und während der Sommerferien auch in der Woche.
Da im Rosental bislang keine andere Gastronomie vorhanden ist, hofft der Zoo, auf diese Weise die bestehende Versorgungslücke schließen zu können. Das Betreten des Zoos ist vom Rosental aus derzeit noch nicht möglich.

Wilhelma Stuttgart, 27.3.02
Pfui Spinne?!
Kaum ein Zoogebäude ruft so gegensätzliche Empfindungen bei den Besuchern hervor wie ein Insektarium. Hemmungslose Begeisterung oder unüberwindliche Abneigung liegen hier dicht beieinander. Dabei wird dieses neue Gebäude - so schön es auch sein mag - der wahren Bedeutung der Insekten im Tierreich nicht gerecht: Wollte die Wilhelma den tatsächlichen Mengenverhältnissen in der Natur Rechnung tragen, befänden sich die Elefanten samt allen anderen Zootieren in diesem Haus, und die Insekten bevölkerten den restlichen Zoo!
Das neue Insektarium der Wilhelma soll die Besucher vertraut machen mit den Wundern dieser krabbelnden und flatternden Welt. Am Anfang ist zunächst die scheinbar einfache Frage "Was ist eigentlich ein Insekt?" zu lösen. Die Vielfalt der Arten, der besiedelten Lebensräume, der Futterquellen und der Funktionen sind Thema im ersten Gebäudeteil. Wie sehen Insekten? Wie riechen, hören, fliegen, atmen sie? Wie funktioniert ein Insektenstaat? Auch die nah verwandten Spinnentiere kommen nicht zu kurz - ihnen ist ein kleines Gruselkabinett gewidmet.
In der Schmetterlingshalle gaukeln die Juwelen der Lüfte zwischen tropischen Pflanzen und den Besuchern umher. Geschlüpft sind all diese Schmetterlinge im Schlupfkasten hier im Haus, die Raupenzeit verlebten sie allerdings großteils in Schmetterlingsfarmen in den Ursprungsländern. Erst im Laufe der Zeit wird sich zeigen, welche Arten sich mit vertretbarem Aufwand auch in der Wilhelma züchten lassen. Entlang des Wegs gibt es Informationen zu Schmetterlingen und zu den beiden Entwicklungsformen der Insekten - wer mit dem Vorzugsklima der Schmetterlinge (durchschnittlich 25°C bei 80% Luftfeuchtigkeit) gut zurecht kommt, kann hier viel Zeit verbringen. Das Haus ist sehr offen gestaltet, mit möglichst wenig Barrieren zwischen Mensch, Pflanze und Tier. Bleibt die Hoffnung, dass die Anlage so respektiert wird und nicht nachträglich noch Zäune eingezogen werden müssen...
Im letzten Gebäudeteil schließlich wird die Beziehung Insekt und Mensch näher beleuchtet. Nutztiere wie die Honigbienen stehen einer Vielzahl von Schädlingen und Lästlingen gegenüber, die Vorräte vernichten und Krankheiten verbreiten. Mehlkäfer, Pestflöhe, Malariamücken, Bettwanzen, Speckkäfer, Kakerlaken ... alles Relikte aus dem Mittelalter? Mitnichten! Die moderne Welt bietet den Insekten trotz aller Gegenmittel hervorragende Möglichkeiten: Zentralgeheizte Wohnungen finden selbst tropische Vorratsschädlinge sehr komfortabel, Monokulturen lassen gar manch an sich harmloses Krabbeltier überhaupt erst zum massenhaft auftretenden Schädling werden, und menschliche Reiselust hilft Parasiten und Krankeitsüberträgern über die Ozeane. Ob sich die Besucher also informieren, erfreuen oder gruseln möchten - das Insektarium ist der passende Ort dafür!

Zürich, 27.3.02
‚Masoala Regenwald' im Zoo Zürich - Ankunft der ersten Bäume in Europa
Für die Bepflanzung des ‚Masoala Regenwaldes' wurden weltweit u.a. fünf bis zwölf Meter hohe Bäume ausgewählt. Am 4. April 02 kommen die ersten dieser Bäume in den Niederlanden an. Hier werden sie akklimatisiert und ab Spätsommer 02 zur Bepflanzung der Halle nach Zürich transportiert.
Die Ökosystemhalle ‚Masoala Regenwald' ist das grösste Projekt der Zooerweiterung auf dem Weg des Zoos zum Naturschutzzentrum. In Zusammenarbeit mit dem madagassischen Nationalpark Masoala entsteht in Zürich ein Regenwald als Botschafter für den bedrohten Lebensraum vieler seltener Tiere und Pflanzen im Osten Madagakars.
Der Zoo Zürich will durch das Projekt ‚Masoala Regenwald' auch Naturschutzbestrebungen vor Ort in Madagaskar unterstützen, um die Zerstörung des noch bestehenden Regenwaldes zu stoppen. Deshalb wurde schon vor Jahren eine kleine Baumschule am Rand des Regenwaldes eingerichtet. Diese Gärtnerei ermöglicht den Einheimischen ein Einkommen und zeigt ihnen zugleich den Wert der Bäume auf.
Insbesondere am Anfang werden aber auch grössere Pflanzen aus Baumschulen in Florida, Malaysia und Thailand für die Bepflanzung der Halle verwendet. Die Pflanzen aus Madagaskar werden diese Erstbepflanzung nach und nach ergänzen. Insgesamt sollen in der Halle etwa 400 bis 500 verschiedene Arten angepflanzt werden.
Anlässlich der Ankunft der ersten Pflanzen aus Florida findet in den Niederlanden (Kwekerij Fachjan, Harteveldlaan 8-10, Honselersdijk am 4. April 02 um 14.00 Uhr eine Veranstaltung für die Medien und geladenen Gäste statt. Es werden der Pflanzenmanager Sander Kroll, welcher die gesamte Grüneinrichtung der Halle liefert, zusammen mit dem Landschaftsarchitekten Günther Vogt sowie dem Projektverantwortlichen und Zooentwickler Andreas Hohl über den Stand des Projektes informieren. Zudem werden an diesem Anlass die ersten Seecontainer feierlich geöffnet und entladen.

Leipzig, 26.3.02
Wenn Ostereier fliegen und schwimmen wollen
Ein spannendes Osterprogramm erwartet alle kleinen und großen Besucher des Zoos am Samstag, dem 30.03. und Ostersonntag, dem 31.03.2002.
Neben einem Besuch in den verschiedenen Tierbereichen sollten Familien auch die Hauptattraktion ansteuern, nämlich das "Ostereier-Triathlon". Jeder, der ein ausgeblasenes Hühnerei mitbringt, kann dies an einer der Bastelstrassen bemalen und "sporttauglich" machen, denn im Jahr des Turnfestes sollen die Eier schwimmen, fliegen und laufen lernen. Dazu gibt es drei Stationen, an denen die Eier die Parthe durchschwimmen, mit einem Wurfapparat zum Fliegen gebracht und beim Eierlauf getestet werden. Die Ergebnisse werden in Teilnehmerkarten eingetragen und die fittesten, aber auch die schönsten Ostereier werden prämiert.
Am Zoolotsenwagen verteilen die Lotsen Ostereier und schminken ein Tiergesicht, oder sie beantworten alle Fragen über die Tiere.
An drei Stellen wird Live-Musik zu hören sein: Auf dem Robbenbeckenvorplatz wird ungarische Ostermusik gespielt, während an der "Hacienda Las Casas" südamerikanische Rhythmen zu hören sind. Im Urwalddorf des Pongolandes ist sogar eigene Aktivität bei denjenigen gefragt, die beim Trommelworkshop ihr Können testen möchten.
An jedem der beiden Tage wird von 16 bis 19 Uhr ein stilechtes Osterfeuer auf der Wiese neben der Hacienda Las Casas entzündet, an dem Würstchen gegrillt und Stockbrot gebacken werden können.
Übrigens: Jedes Kind, das 5 ausgeblasene und bemalte Ostereier im Safaribüro abgibt, erhält an diesen beiden Tagen freien Eintritt.

Duisburg 22.03.02
Große Geburtstagsparty für kleines HippoDU
Kinderfest im Zoo Duisburg
Am 21. Januar d.J. überraschte Zwergflusspferd-Mutter QUIRLY den diensthabenden Tierpfleger mit einem gesunden Hippo-Sohn, der still und unauffällig unter einem Haufen goldgelbem Weizenstroh versteckt lag. Der dackelgroße Sprössling wuchs in den letzten Wochen dank üppigen Milchflusses seiner hausschweingroßen HippoMa und besten Pflegebedingungen seitens seiner menschlichen Betreuer zu einem knuffeligen Mini-Zwergflusspferd heran.
Im hauseigenen Kundenmagazin der Stadtwerke Duisburg AG "Energie & Mehr" sowie weiteren Publikationen wurden vor allem Duisburgs Kinder dazu aufgerufen, einen pas-senden Namen für das neue männliche Hippo-Familienmitglied zu finden. Im Rahmen eines großen Geburtstagsfestes rund um das neue Zwergflusspferd-Haus im Zoo kön-nen Kinder und Jugendliche ihre Namensvorschläge mitteilen. Jeder der mitmacht, nimmt später an einer großen Verlosung teil - mit tollen Preisen!
Die Auslosung der Namensvorschläge findet einige Tage später statt, und selbstver-ständlich werden die glücklichen Gewinner rechtzeitig benachrichtigt. Für Super-Geburtstag-Attraktionen während dieses Hippo-Events ist gesorgt: ein Kin-derwasserwerk ist ebenso vertreten wie ein aufblasbarer Regenbogen und natürlich die berühmte Hippo-Hüpfburg. Damit alle Spiel- und Spaßangebote auch ordnungsgemäß ablaufen, wird das zweibeinige Riesen-HippoDU den ganzen Tag über anwesend sein.
Zur großen HippoDU-Geburtstagsparty laden die Stadtwerke Duisburg AG und die Zoo Duisburg AG ein am Sonntag, dem 24. März 2002, in der Zeit von 11.00 bis 17.00 Uhr. Zwergflusspferd-Haus am Äquatorium / Affenhaus.
Alle Kinder, die eine Stadtwerke Duisburg PartnerCard (City Power Card) vorweisen, haben an diesem Tag freien Eintritt in den Zoo (außer Delphinarium). Erwachsene zah-len mit der Card nur 6,00 statt 8,00 Euro. Für alle anderen Zoobesucher gilt der normale Eintrittspreis.

Münster, 25.3.
Vorösterlicher Presse-Rundgang durch den Allwetterzoo Münster mit  Zoodirektor Jörg Adler
Fragt man Zoobesucher nach ihren Lieblingstieren, werden an erster Stelle stets die Affen genannt, ganz weit vorn rangieren aber auch Jungtiere jeglicher Art. Um Beides geht es bei unserer Einladung zum Zoorundgang mit Jörg Adler am Mittwoch dieser Woche. Er wird den Medienvertretern die Guerezas und deren jüngsten Sprössling "hautnah" vorstellen. Das im November geborene springlebendige Affenkind und seine Artgenossen genießen derzeit die erste Frühlingssonne in ihrer großen Anlage, in die auch die Besucher hineingehen dürfen. Weitere Tierkinder, vor deren Gehegen man derzeit unzählige "Ach-wie-süß-Ausrufe" hören kann, sind zwei erst im März geborene Trampeltiere und drei noch winzige Erdmännchen. Nachwuchs gibt es weiterhin bei Antilopen und Zebras, Ziegen und Schafen und bei Bennettkängurus (noch im Beutel) und Brillenpinguinen.

Zürich, 28.3.
Premiere: 4 in einem Wurf
1967 erhielt der Zoo Zürich ein Paar Westafrikanischer Zwergziegen aus der Elfenbeinküste. ‚Charlotte' und ‚Peter' hiessen die Stammeltern der nachfolgend sehr fruchtbaren Zwergziegenfamilie. Bis heute wurden in insgesamt 263 Geburten 414 Jungtiere geboren (47.7% Männchen, 52.3% Weibchen). Diese Jungen verteilen sich auf 125 Einzelgeburten, 126 Zwillingsgeburten, 11 Drillingsgeburten und nun erstmals eine Vierlingsgeburt. Die Mutter des am 20. März geborenen Quartetts, bestehend aus 3 Männchen und einem Weibchen, ist das 8jährige ‚Tüfeli'. ‚Tüfeli' ist damit nun 16fache Mutter. Sie ist momentan noch von der Gruppe abgetrennt, damit sie in Ruhe eine feste Beziehung zu ihrer Jungmannschaft aufbauen kann.
Mit dem Frühlingsbeginn hat in der Zwergziegenfamilie auch die Geburtssaison begonnen. Bisher sind es 10 Miniatur-Zwergziegen, die für Schwung und Betrieb in der Gruppe sorgen.

Leipzig, 21.3.02
Lesungen im Zoo-Aquarium anlässlich der Buchmesse
"Leipzig liest" - In diesem Jahr auch wieder im Zoo
Die Buchmesse - das Leipziger Bücherfest - macht in diesem Jahr auch Station im Leipziger Zoo. In exotischem Ambiente finden am Freitag, dem 22.03., und Samstag, dem 23.03., jeweils um 20.00 Uhr Lesungen im Aquarium statt.
Am Freitag gibt es unter dem Titel "Tiefseenougat" eine kombinierte Lesung von 2 jun-gen Berliner Autoren. Minka Rinck rezitiert dabei charmant aus ihrem Buch "Begriffsstudio 1996 - 2001" Entgleisungen und Stilblüten der deutschen Sprache, wie logische Verhaspler, semantische Invaliden oder Ausfallerscheinungen heißblütiger Rhetorik.
Nicht ganz trocken geht es zu, wenn Claudius Hagemeister aus seinem wasserfesten Buch "Berlinschwimmer", das in einem Miniaturschwimmbad aus Plastik liegt, lyrische Essays liest. Das Buch mit poetischen Illustrationen von Laura Schleussner ist ein multiples Objekt aus schwimmender Kunst und wasserdichter Literatur.
"La Casita - Geschichten aus Cuba" erzählt Chris Doerk am Samstag. Als Sängerin kam sie einst auch zu einem Musikfestival nach Kuba, und es war Liebe auf den ersten Blick. Im-mer wieder zog es Chris Doerk auf die kleine kubanische Insel "La Casita" und ihr kleines Haus wurde zum Mittelpunkt ihrer zweiten Heimat. Die Geschichten erzählen von diesem Leben.
Der Zoo lädt alle Lese-Ratten zu diesen beiden exotisch-literarischen Höhepunkten der Buchmesse herzlich ins Aquarium ein.

Stadt Bielefeld, 28. März 2002
Sonntagsschule mit Habicht, Bussard, Eule und Uhu
Habicht, Bussard, Eule und der Uhu sind die Themen der nächsten Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen am Sonntag, 7. April. In der Zeit von 10 bis 11 Uhr können Schulkinder bis zu zwölf Jahren im Schulungsraum des Tierparks Wissenswertes und Interessantes über diese heimischen Vogelarten erfahren.
Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen wird von den Mitgliedern des Förderkreises "Lernort Natur" angeboten. Ziel ist es, Kindern die Natur der heimischen Umgebung anschaulich und interessant näher zu bringen. An einem Sonntag im Monat findet die sogenannte Sonntagsschule mit jeweils wechselnden Themen statt. Der Förderkreis "Lernort Natur" ist im Landesjagdverband NRW organisiert.
Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl werden die Eltern gebeten, interessierte Kinder unter der Telefon-nummer 0521 / 45 40 45 anzumelden. Treffpunkt ist der Schulungsraum im Eingangsbereich des Tierparks. Die Kinder sollten dem Wetter angepasste Kleidung tragen, empfiehlt der Umweltbetrieb.
 

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Natur- und Artenschutz

Frankfurter Rundschau 25.3.2002
Der WWF nimmt Großspenden von Unternehmen entgegen
Greenpeace setzt bezahlte Werber zum Sammeln ein
Auch Umweltverbände lauschen dem Lockruf des Geldes
http://www.fr-aktuell.de/fr/101/t101008.htm
Ob Geld stinkt, wenn es von Unternehmen kommt, darüber sind sich Umweltorganisationen durchaus uneins. Ganz locker sieht der World Wide Fund For Nature (WWF), einer der größten Ökoverbände, die Sache. Er nahm nach eigenen Angaben in 2000 in Deutschland mehr als sechs Millionen Mark durch Unternehmensspenden und -kooperationen ein - macht gut ein Achtel der Jahreseinnahmen. Unter anderem lässt sich die Umweltstiftung von Autobauer BMW, der Lufthansa, Deutscher und Dresdner Bank und den Konzernen Bayer und Schering unterstützen. Glaubwürdigkeitsprobleme für den WWF, etwa angesichts von Tierversuchen durch die Pharmafirmen, sieht Sprecher Jörn Ehlers nicht: "Der WWF macht ja keinen Tierschutz, sondern Artenschutz." 
Greenpeace gibt sich da puristischer. Sponsoring durch die Wirtschaft wird in der Hamburger Zentrale abgelehnt, Großspenden von 5000 Euro und mehr werden zurückgewiesen. 
Der Öko-Verband BUND betont, er lehne Großspenden von Pharma-, Rüstungs- oder Autokonzernen ab. Was eine Großspende ist, hat er aber nicht festgelegt.
Rund 250 Millionen Euro pro Jahr lässt sich die deutsche Wirtschaft die Imagepflege per Umwelt- und Sozialsponsoring kosten - ein Füllhorn der Versuchungen für Gemeinnützige, die um jeden Spendencent kämpfen müssen, zugleich aber von ihrer moralischen Glaubwürdigkeit leben. Dachvereinigungen wie der Deutsche Spendenrat und die Bundesarbeitsgemeinschaft Sozialmarketing (BSM), in der 760 Fundraiser organisiert sind, haben dennoch keine Richtlinien für den Umgang mit Unternehmensgeld entwickelt. 
Zunehmend setzen Tierschutz-, Kinderschutz- und Wohlfahrtsverbände bezahlte Werber ein, die in Fußgängerzonen und an Haustüren aktiv werden. Was im Volksmund als "Drückerwesen" verpönt ist, heißt im Fachjargon Direktdialog - und wird auch von Organisationen wie BUND und dem Akquise-Puristen Greenpeace genutzt. Greenpeace etwa hat 2001 auf diesem Weg 250 000 Euro durch neue Fördermitgliedschaften eingenommen, und "der Bereich wächst stark", sagt Fundraiserin Eva Kowalski-Stasiak. 

Netzeitung 27.3.2002
Das Aids-Virus im Affenfleisch
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=984&item=183618
HIV kam vom Affen auf den Menschen, darüber besteht kaum mehr ein Zweifel. Der Verzehr von SIV-verseuchtem Fleisch könnte die Ausbreitung neuer HIV-ähnlicher Viren begünstigen. Martine Peeters, Virologin am Institut de Recherche pour le Développement (IRD) in Montpellier, hat den Konsum von Affenfleisch untersucht. Nach ihrer Einschätzung sorgen das rasante Wachstum der afrikanischen Metropolen und das Vordringen des Menschen in die Urwälder für eine steigende Nachfrage nach Affenfleisch. Dadurch kommen immer mehr Menschen in Kontakt mit SIV, dem «Simian Immunodeficiency Virus». Peeters befürchtet, dass das offenbar sehr flexible SIV neue Krankheiten beim Menschen auslösen könnte. 

Frankfurter Allgemeine Zeitung 27.3.2002
Ritt durch die Jahrhunderte
http://www.faz.net/IN/INtemplatehttp://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tdoc={459A7716-902B-4DDE-ADB7-28C4EFCC4EAE}
Im Süden Frankreichs, auf einem fast tausend Meter hohen Kalkplateau im Westen der Cevennen, probt eine Herde von derzeit 43 Przewalski-Pferden seit 1993 das Leben in Freiheit. Der Förderverein Takh, Betreiber des französischen Arterhaltungsprojekts auf dem Causse Mejean, plant, einige der Tiere schon in den nächsten Jahren in der Mongolei auszuwildern.
Doch die Koordinatorin des EEPs warnt vor zu hohen Erwartungen. Nicht jeder Export nach China oder Rußland, für den geworben werde, sei gleich eine "Auswilderung", sagt Zimmermann. Oft lebten die Tiere doch nur wieder in eng begrenzten Gehegen unter ungesicherten Verhältnissen. Ein erfolgreiches Projekt wie das der Rotterdamer Przewalski-Foundation in der Mongolei, im künftigen Nationalpark Hustain Nuruu, koste viel Geld - bis zu einer halben Million Euro im Jahr. Die Herden des von der Rotterdamer Stiftung geleiteten Projekts in der mongolischen Steppe seien unter Beteiligung der internationalen Zuchtbuchführer in Prag und des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms im gleichen Zeitraum freilich schon auf hundert Tiere angewachsen. Angesichts zahlreicher Unwägbarkeiten und der hohen Kosten einer Auswilderung in der angestammten Heimat der Pferde komme Halbreservaten in Europa eine besondere Bedeutung zu, sagt Zimmermann. Das wichtigste Freiland-Programm sei das Biosphärenreservat Pentezug in Ungarn, in dem den Przewalski-Pferden knapp 2400 Hektar zur Verfügung stehen.

Aachener-Zeitung 22.3.2002
Roters: Nationalpark wird der Eifel neuen Schwung geben
http://www.aachener-zeitung.de/corem/corem/az/lokales/stolberg/interview2019163427_20319.html
Der Kölner Regierungspräsident Jürgen Roters wurde in Gemünd zum Vorsitzenden eines Fördervereins gewählt, der die Idee des Nationalparks Eifel voranbringen will. 

Kölner Stadt-Anzeiger 23.3.2002
Aus drei Paaren wurde stattliche Kolonie
http://www.ksta.de/servlet/ContentSerhttp://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1016741106740
Seit über 20 Jahren nagt der Biber wieder an den Eifelwäldern. 1981 wurden drei Paare in der Nordeifel ausgesetzt. Auf 100 Exemplare schätzt die Forstbehörde mittlerweile die Population im Eifelraum. Diese Erfolgsgeschichte war Grund für die Natur- und Umweltschutzakademie Nordrhein-Westfalen (NUA), zu einer Fachtagung nach Vossenack einzuladen.

Darmstädter Echo 28.3.2002 
Gen-Tests beweisen: Echte Hessen
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=139267
„Das war eine echte Sensation“, kommentierte Sibylle Winkel, Biologin beim BUND Hessen, die Ergebnisse molekularbiologischer Untersuchungen an Schildkröten, die im vergangenen Jahr im Naturschutzgebiet „Reinheimer Teich“ gefangen worden waren.
Der Gen-Test an der Heidelberger Universität zeigte: Die Reinheimer sind „echte Hessen“, gehören einer fast ausgestorbenen mitteleuropäischen Unterart der „Emys orbicularis“ an, die bisher nur in Westfrankreich und in Brandenburg nachgewiesen werden konnten.

March 25, 2002 (ENS)
TOP 10 U.S. ENDANGERED PARKS NOT TOP GOVERNMENT PRIORITIES
Four new parks made their first appearance today on an annual list of the nation's 10 most endangered
national parks.
http://ens-news.com/ens/mar2002/2002L-03-25-06.html

March 25, 2002 (ENS)
NEW BIOSPHERE RESERVES CREATED IN POLAND AND UKRAINE
Two new natural wetland areas on the borders of Poland and Ukraine were added by UNESCO's Man and Biosphere Programme to its World Network of Biosphere Reserves on Friday, at the close of its biannual Council meeting in Paris.
http://ens-news.com/ens/mar2002/2002L-03-25-01.html

March 21, 2002 (ENS) 
TANZANIA'S NEW NATIONAL PARK PROTECTS EDIBLE ORCHIDS
The New York based Wildlife Conservation Society has succeeded in persuading the government of Tanzania to safeguard a unique area known for its diversity of orchids, many found nowhere else on Earth. It will be the first protected area in tropical Africa protected primarily for its floral significance.
For full text and graphics visit: http://ens-news.com/ens/mar2002/2002L-03-21-01.html

Toadbusters wage war on warty foe
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15197/story.htm
Agakröten-Bekämpfung in Australien
 

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Weitere Infos

ZooLex

NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
"REGENWALD" heißt die Tropenhalle im Kölner Zoo, in der Fauna und Flora
des südostasiatischen Regenwaldes vorgestellt werden. Die vertretenen
Tierarten repräsentieren unterschiedliche Habitate und Futternischen im
Regenwald. Einige Arten sind in ihrem Lebensraum endemisch und einige
werden in den Nachzuchtprogrammen EEP und SSP geführt. 
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=224

              ~°v°~ 

ZOO-PÄDAGOGEN:
Auf der Konferenz der "International Zoo Educators Association", die
diesen August in Wien stattfindet, werden wir ein ZooLex-Workshop
anbieten. Einzelheiten zur IZE und diese Konferenz siehe
http://www.izea.net
Wir danken Liz Carletta, Education Curator im Bergen County Zoo
und Jason Jacobs vom Potawatomi Zoo (beide USA) für ihre Hilfe bei der
Vorbereitung dieses Workshops.

              ~°v°~ 

SPANISCHE ÜBERSETZUNG
Für jene, die den ZooLex Newsletter lieber in Spanisch lesen würden -
unser neues Service: Der monatliche ZooLex Newsletter wird von Ivan
Lozano Ortega, unserem Korrespondenten in Kolumbien ins Spanische
übersetzt. Wenn Sie ZooLex Newsletter künftig in Spanisch erhalten
wollen, kontaktieren Sie uns oder Ivan direkt über
ivan.lozano@zooconsult.com 



Aus dem NABU-Umweltkalender
DIENSTAG, 26. MÄRZ 2002 Pg zu Luchsauswilderungsprojekt im Nationalpark Harz, mit BUM Trittin.
MITTWOCH, 27. MÄRZ 2002 Pk zu Einzug von zehn Brandenburger Naturschutzverbänden ins Haus der Natur
 
Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Circus

Sächsische Zeitung 22.3.2002
Sarrasani ist tot, es lebe Sarrasani
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=121055&rubrik=n_dresden&etag=
Dem Schaffen des umtriebigen Zirkusdirektors ist ab Sonnabend eine Ausstellung im Stadtmuseum Dresden gewidmet. Sechs große Komplexe führen chronologisch durch das Leben und Wirken Sarrasanis. 

Neue Ruhr Zeitung 28.3.2002 
Fußpflege unter Narkose
http://www.nrz.de/nrz/nrz.moers.volltext.php?id=195855&zulieferer=nrz&rubrik=Stadt&kategorie=POL&region=Moers
Hufpflege bei Zebras im Zirkus Fliegenpilz

 

Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
Ausstellungen

POTTENSTEIN Fränkische-Schweiz-Museum im Judenhof:
SYSTEMA NATURAE Wie kommen Pflanzen und Tiere zu ihren Namen
bis 28.4.2002
http://www.fsmt.de/

EICHSTÄTT Jura-Museum
EULE UND MENSCH
bis 25.8.2002
http://www.Jura-Museum.de

DORTMUND Museum für Naturkunde:
KAUZIGE GESELLEN - EULEN
16.3. bis 31.5.2002
http://www.museendortmund.de/naturkundemuseum/index.htm

MAGDEBURG Museum für Naturkunde:
NATURFOTO DES JAHRES 2001
15.3. bis 28.4.2002
http://www.magdeburg.de/Kultur/MuseumNaturkunde.html

MÜNCHEN Deutsches Jagd- und Fischereimuseum:
DIE ÄSCHE - IST SCHWER IN BEDRÄNGNIS 
bis 30.12.2002
http://www.jagd-fischerei-museum.de/

Tiergarten Heidelberg: 
REGENWALD - DAS GRÜNE UNIVERSUM - Die besten Fotografien von 15 internationalen GEO-Fotografen
bis 30.5.2002 
http://www.zoo-heidelberg.de

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
MEIN NAME IST HASE
21.3. bis 30.6.2002
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm