 | | Zoopresseschau | | | | Ausgabe 102 vom 14. März 2002 | | | Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse | | | | | Liebe Leser der Zoopresseschau, rund hundert Meldungen sind es diese Woche. Leider auch diesmal nicht alle erfreulich. Das in den Medien bereits gehörig strapazierte Thema "Löwentod in Leipzig" hat auch wieder bösmeinende Boulevardzeitungen auf den Plan gerufen, doch zumindest die von uns gefundenen Meldungen sind neutral-informierend. Dir. Dr. Pechlaner auf dem Weg der Besserung - auch von uns nochmals Gute Genesung! 40 Jahre Zoo Ueckermünde mit interessanten Details aus seiner Geschichte. Glückwunsch zum Jubiläum! 15. Todestag von Prof. Bernhard Grzimek gestern - fast gleichzeitig verkünden die Erben das Ende des Nachlaß-Streits. Sein eigentliches Vermächtnis, sein Einsatz für den Natur- und Artenschutz, gehört schon längst, wie Nashörner, allen Menschen. | | Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | | Zoos und Tierparks | Darmstädter Echo 10.3.2002 Zoo-Löwin Chiara von Löwe Arthur totgebissen Leipziger Tiergarten wollte neue Löwenzucht aufbauen http://www.echo-online.de/users/afp/journal/pld/020310141129.39tbs0p8.html Die Löwin Chiara hat die Bemühungen des Leipziger Zoos, eine neue Löwenzucht aufzubauen, mit dem Leben bezahlt. Wie eine Zoo-Sprecherin mitteilte, wurde Chiara von dem Löwen Arthur beim ersten direkten Kontakt der beiden Raubkatzen mit einem gezielten Biss in den Hals getötet. Zuvor waren die Löwin und die Löwen-Männchen Arthur und Wolfram in dem Gehege streng getrennt gehalten worden. Rhein Zeitung 10.3.2002 Löwe "Arthur" tötet Löwin "Chiara" http://rhein-zeitung.de/on/02/03/10/topnews/loewe.html Wie Zoodirektor Jörg Junhold am Sonntag mitteilte, waren der Löwe "Arthur" und Löwin "Chiara" erst kurz zuvor zusammengelassen worden. Die beiden Löwenmännchen im Zoo hätten bereits Monate am so genannten Sichtgitter Kontakt zu "Chiara" gehalten und Gelegenheit zum Kennenlernen gehabt. Es sei zu befürchten, dass ein neuer Zuchtversuch mit "Arthur" nicht möglich sein wird. Für seine Löwenzucht war der Leipziger Tierpark einst berühmt. Leipziger Volkszeitung 11.3.2002 Mit Löwe Arthur hat der Zoo jetzt ein Problem http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/93334.html Der tödliche Angriff von Löwe Arthur auf Löwin Chiara beherrschte auch zwei Tage nach dem Ereignis das Geschehen im Leipziger Zoo. Kamerateams von RTL, ZDF und MDR waren vor Ort; mehrere Hörfunkstationen bemühten sich um Interviews. An der Löwensavanne hängte jemand einen Blumenstrauß zum Gedenken an Chiara auf. Von der Verwaltungsspitze des Zoos war gestern niemand zu erreichen. Geschäftsführer Jörg Junhold weilt im Zypern-Urlaub, wird aber telefonisch auf dem Laufenden gehalten. Der Zoologische Direktor Peter Müller ist krank, und auch der zuständige Kurator und Tierarzt Andreas Bernhard befand sich außer Haus. Nicht nur deshalb wird es eine Weile dauern, bis ausgelotet ist, was mit Arthur geschehen soll. Leipziger Volkszeitung 10.3.2002 Herber Rückschlag bei Wiederaufbau einer intakten Tierfamilie http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/93233.html Lion kills potential mate at German zoo http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14995/story.htm Tiergarten Schönbrunn Salzburger Nachrichten 8.3.2002 Rasche Genesung http://www.salzburg.com/sn/02/03/08/artikel/246494.html "Wir haben ein Familienmitglied verloren", sagte der Leiter des Tiergartens Schönbrunn, Helmut Pechlaner, am Donnerstag - exakt 48 Stunden nachdem die 21-jährige Tierpflegerin Sabine J. von drei Jaguaren zu Tode gebissen worden war. Seine Genesung verlaufe "hervorragend", es seien keine bleibenden Schäden zu befürchten, so seine Ärzte. Mental könne es ihm erst nach einem Gespräch mit Sabines Eltern besser gehen. Auch wenn es menschliches Versagen war: Als Chef fühle er sich "verantwortlich". Warum ihr der Fehler passiert sei, sei unklar. "Sie war eine der Besten." Das Gehege sei eine sehr junge, moderne Anlage, die Sicherheitsvorkehrungen bestens, betonte Pechlaner einmal mehr. Grundsätzlich sei jeder Zoo in Österreich selbst dafür verantwortlich, die Gehege zu warten und zu kontrollieren. Vom Krankenbett aus kritisierte er in diesem Zusammenhang die starre Haltung der Bundesländer, die auf jeweils eigene Regelungen im Rahmen des Tierschutzgesetzes pochten. Vielmehr sollte so schnell wie möglich die EU-Zoorichtlinie in einem einheitlichen Gesetz umgesetzt werden. Vorarlberg Online 8.3.2002 Pechlaner: Genesung verläuft gut http://www.vol.at/tmh/zr/national/newswelt/APS_News_Welt-103623.shtm Nur Positives, konnte der behandelnde Arzt von Helmut Pechlaner von der Genesung des Patienten berichten. Die Befürchtungen einer Infektion haben sich nicht manifestiert, auch Hautdefekte dürften nicht bleiben. Der Behandlung von Pechlaner wurde auch dessen Bruder Dr. Sigurd Pechlaner zugezogen. Er ist Spezialist für Handchirurgie in Innsbruck. Helmut Pechlaner sieht keine Fehler seitens des Zoos. Ich könnte es heute nicht anders machen, meinte der Direktor. Er werde jedenfalls am Montag seine Arbeit wieder aufnehmen. Noch einmal berichtete Pechlaner den Hergang des Unfalls. Wieso die 21-Jährige in das Gehege zurückging und sich der tödlichen Gefahr aussetzte, ist Pechlaner rätselhaft. Es war sicher kein Routinefehler, sie muss einen Grund dafür gehabt haben, zeigte sich der Direktor überzeugt. Die Pflegerin galt als eine der besten Mitarbeiter. Sie wusste, wie gefährlich die Tiere sind, da passiert keine Schlamperei. Kleine Zeitung 7.3.2002 23:31 Helmut Pechlaner will schon am Montag zur Arbeit in seinen Tiergarten zurückkehren. http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1179734 "Es konnte kein technischer Defekt festgestellt werden." So lautet die Grundaussage des Untersuchungsberichts nach dem tragischen Unglück im Tiergarten Schönbrunn. An dem Schuber, durch den die drei Jaguare ins Freigehege gelangt waren, ist kein technischer Defekt eruierbar gewesen. Für die Ermittler nicht nachvollziehbar ist jedoch, weshalb die 21-jährige Tierpflegerin noch ein zweites Mal ins Gehege ging. Vom Krankenbett aus verteidigte gestern Tiergartendirektor Helmut Pechlaner das Verhalten der jungen Tierpflegerin: "Das war sicher kein Routinefehler, sie muss einen Grund dafür gehabt haben." Sabine Janiba galt als eine der besten Mitarbeiter. "Sie wusste, wie gefährlich die Tiere sind, da passiert keine Schlamperei." Über seine schwere Verletzung selbst machte sich der Tiergartendirektor keine Sorgen. Schon am Montag kehrt Helmut Pechlaner in seinen Tiergarten zurück. Standard 8.3.2002 Der unbekannte Helfer im Jaguargehege http://DerStandard.at/Textversion/20020309/56.htm Wien - Der große unbekannte Helfer war wohl mutig, aber es ist völlig unklar, wie ein Mann unmittelbar nach der Jaguarattacke auf die Tierpflegerin im Schönbrunner Großkatzenhaus ins Gehegeinnere gelangen konnte. Der Unbekannte ist gemeinsam mit Helmut Pechlaner und seinem Assistenten Peter Linhart ins Katzenhaus gestürmt. Pechlaner hat dem Helfer gedankt, weil der "so geschickt war". Gemeinsam haben die beiden die Verbindungstür, hinter der die Jaguare lauerten, geschlossen. Über die Identität des Helfers ist nichts bekannt. Auf Nachfrage des STANDARD, ob doch Tiergartenbesucher gefährdet gewesen seien, beteuert Verwaltungschef Gerhard Kasbauer, "dass unsere Mitarbeiter gleich alle Besucher aus dem Großkatzenhaus gebracht haben". Offenbar ist aber übersehen worden, dass der unbekannte Zivilist kein Mitarbeiter, sondern Besucher war. Am Tag nach dem Unglück hat aber niemand diesen unbekannten Mann im Zoo erwähnt. Oberösterreichische Nachrichten 10.3.2002 Die Großkatze, die im Sprung tötet: Was Jaguare so gefährlich macht http://www.oon.at/nachrichten/leben.asp?id=270018 "Vor der Fütterung sind alle Großkatzen unruhig und aggressiv", weiß Hans Feigl, Leiter des Tierparks Stadt Haag. Sie unterliegen dann einem Tötungszwang, stürzen sich auf alles, was sich bewegt - das war für die Tierpflegerin im Zoo Schönbrunn das Todesurteil. Salzburger Nachrichten 12.3.2002 Pechlaner konnte das Krankenhaus verlassen http://www.salzburg.com/sn/02/03/12/artikel/247309.html Eine knappe Woche nach der tragischen Jaguarattacke im Tiergarten Schönbrunn konnte Zoo-Direktor Helmut Pechlaner am Montag das Wiener AKH verlassen. "Der Zustand seiner Hand ist sehr, sehr zufrieden stellend. Außer Narben am Handrücken wird ihm nichts zurückbleiben", lautete die Auskunft aus dem Krankenhaus. Der Tiergarten-Direktor will sich gleich wieder in die Arbeit stürzen. Salzburger Nachrichten 13.3.2002 Begräbnistag fixiert http://www.salzburg.com/sn/02/03/13/artikel/247560.html Am Mittwoch, den 20. März wird das Begräbnis jener 21-jährigen Tierpflegerin stattfinden, die vergangene Woche von drei Jaguaren im Tiergarten Schönbrunn getötet worden war. An diesem Tag wird der Zoo laut Auskunft des Tiergartens geschlossen bleiben, damit alle Mitarbeiter an der Trauerfeier teilnehmen können. 40 Jahre Zoo Ueckermünde Nordkurier 9.3.2002 Lokales Ueckermuende - Wurzeln werden nicht vergessen http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/qq/qq.html Vor dem Hintergrund des 40. Geburtstages des Tierparks Ueckermünde, der am 15. März mit einem Empfang im "Haus des Gastes" begangen wird, sieht der Leiter der Einrichtung, Helge Zabka, enge Verbindungen zwischen der Entstehungsgeschichte des Zoos und dem heutigen Wirken. Gerade die geplante Umgestaltung des Alfred-Brehm-Hauses zeige, dass der Tierpark "an seine Wurzeln zurückkehrt". Er entstand aus einer Initiative des Vorsitzenden der Aquarianergruppe des Kulturbundes, Waldemar Scholze. Auch wenn der Großteil des vor der Wende entstandenen Investitionsstaus im Zoo mittlerweile abgebaut ist, plädiert Zabka für eine ständige Entwicklung der Einrichtung. Nordkurier 13.3.2002 Benzin gabs auf Zuteilung - Holz war fast nicht zu bekommen http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/i/i.html Es sind nur wenige Dokumente des Tierparks Ueckermünde erhalten, die Auskunft über das Geschehen vor 1989 geben. Die vorhandenen zeigen aber, dass auch der Zoo unter der Mangelwirtschaft litt. So gibt es mehrere Briefe vom Rat des Kreises, in denen die Benzinkontingente festgesetzt wurden. Auch der Fahrzeugbestand im Tierpark entsprach der allgemeinen Lage auf dem Automarkt. Die Mangelwirtschaft hatte auch Auswirkungen auf die zur Verfügung stehenden Baumaterialien. "Holz war eigentlich überhaupt nicht zu bekommen", erinnert sich Helge Zabka. Der jeweilige Materialbedarf musste beim Rat der Stadt angemeldet werden. Nordkurier 9.3.2002 "Freie Erde" 1963: Tierparknotizen http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/k/k.html Notizen aus dem Tierpark Ueckermünde von 1963 Nordkurier 9.3.2002 "Die Wende hat den Tierpark gerettet" http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/f/f.html Der 18. Oktober 1990 war für den Tierpark wohl ein entscheidendes Datum, was die Bewältigung der Schwierigkeiten der Wende und der deutschen Einheit betrifft. An diesem Tag wurde der Freundeskreis Tierpark Ueckermünde gegründet. Der Verein übernahm ein Jahr später den Zoo als Träger. Tierparkdirektor Zabka glaubt, dass die Einheit den Zoo gerettet hat. "Nur so war es möglich, den Investitionsstau abzubauen", so der Zoo-Chef. Nordkurier 9.3.2002 Viele halfen beim Aufbau mit http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/d__/d.html Es war 1961 während einer Einwohnerversammlung in der Gaststätte "Haus am Wald", in der die Tierpark-Idee in Ueckermünde erstmals öffentlich aufkam. Es sollte ein Freigehege mit heimischen Tieren sowie ein Pavillon mit Aquarien geschaffen werden. Die Mitglieder der Kulturbund-Gruppe verpflichteten sich, 2500 bis 3000 Stunden im Rahmen des Nationalen Aufbauwerkes (NAW) zu leisten. Waldemar Scholze und Joachim Jagenow waren diejenigen, die bis zur Übergabe des Tierparks am 29. Juli 1962 mit sage und schreibe jeweils mehr als 1100 NAW-Stunden die meiste Arbeit geleistet hatten. Dass er und seine Mitstreiter in den ersten Jahren Alleinkämpfer waren, zeigt auch ein bemerkenswert kritischer Beitrag in der "Freien Erde" von 1963. Sowohl der Rat der Stadt als auch der Rat des Kreises würden sich "herzlich wenig" um den Tierpark kümmern. "Verkauft die Tiere", sei Scholze und Jagenow sogar angesichts der Finanznöte von offizieller Seite gesagt worden. Nordkurier 9.3.2002 JAHRE UND FAKTEN http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/a__/a.html Chronik des Tierparks Ueckermünde. 15. Todestag von Prof. Dr. Bernhard Grzimek Frankfurter Neue Presse 13.3.2002 Prof. Grzimek: Was er uns noch zu sagen hat http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?_id=318084 Bernhard Klemens Maria Grzimek, als Sohn eines Justizrates am 24. April 1909 im schlesischen Neisse geboren, starb heute vor 15 Jahren in Frankfurt am Main, während er sich eine Nachnmittagsvorstellung im Cirkus Althoff ansah. Bernhard Grzimek rettete den Frankfurtern ihren Zoo, obwohl dessen Auflösung schon beschlossene Sache schien. In kürzester Zeit machte er ihn zur Attraktion, und das nicht selten unter Zuhilfenahme ungewöhnlicher Mittel. So beherbergte er Zirkuszelte, Catcher-Shows und Jazzorchester auf dem Gelände am Alfred-Brehm-Platz. Gleichzeitig machte er seine Tiere zu Publikums-Magneten. Unterstützt von Richard Faust, der 1974 sein Nachfolger wurde, begann Grzimek, den Zoo um- und auszubauen. Die TV-Reihe Ein Platz für Tiere trug dem schlanken, drahtigen Mann mit der näselnden Stimme eine ungeheure Popularität ein. 30 Millionen Mark Spenden sammelte er an Spenden für Naturschutz-Projekte. Was uns Bernhard Grzimek hinterließ ist nicht von wissenschaftlichem oder materiellem Wert: Sein Vermögen ist weitgehend aufgebraucht, sein filmischer Nachlass technisch und handwerklich längst überholt, sein Zoo von Nachfolgern konsequent modernisiert, seine Forschung Schnee von gestern. Sein Vermächtnis ist uns vielmehr eine Mahnung: Daran, dass unsere Zukunft mit dem Zustand der Natur aufs engste verknüpft und dass unsere Lebensqualität auf Dauer nur gesichert ist, wenn wir die Interessen der übrigen Geschöpfe Gottes respektieren. Und dass es sich für dieses Wissen zu kämpfen lohnt. Frankfurter Rundschau 13.3.2002 Vor 15 Jahren starb der ehemalige Zoo-Chef - Auch für wilde Tiere hatte Grzimek Platz http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181022.htm Heute vor 15 Jahren starb Bernhard Grzimek. Der Veterinär, Tierpsychologe und Filmemacher war von 1945 bis 1974 Direktor des Zoologischen Gartens Frankfurt, den Bundesbürgern vertraut durch seine Tiersendungen, den Politikern durch sein Engagement für den Naturschutz. Am 13. März 1987 brach der Mann, der in einem Interview bekannt hatte, dass er sich mit Tieren am wohlsten fühle, in der Nachmittagsvorstellung des Zirkus Althoff tot zusammen. Danach setzte, nicht völlig unter Ausschluss der Öffentlichkeit, ein zäher Erbstreit ein. Der überlebende Sohn aus erster Ehe rang mit der Witwe, die zuvor mit dem tödlich verunglückten Sohn Michael verheiratet war, und ihren beiden Söhnen - Grzimeks Enkeln - um den Nachlass. Gestern nun verkündeten die Agenturen, der Streit sei beigelegt. So kann die Fachwelt heute ohne jeden Schatten Grzimeks gedenken. Offenbach Post 14.3.2002 Ein spitzbübischer Tausendsassa http://213.83.45.34/8_22_58065.html Erinnern Sie sich noch an Bernhard Grzimek? Gestern vor 15 Jahren starb der charismatische Tierfilmer, Tierarzt und Zoodirektor. "Er hat eine Lücke hinterlassen, die noch nicht gefüllt worden ist", brachte es der Enkel Grzimeks, Christian Grzimek, gestern bei einer Erinnerungsfeier im Grzimek-Haus im Frankfurter Zoo auf den Punkt. 1945 kommt Grzimek nach Frankfurt und sieht den Zoo in Schutt und Asche liegen. Der Mann krempelt die Ärmel hoch und packt zu, als Direktor des Zoos wendet er die Schließung des Tiergartens ab, füttert trotz der mageren Nachkriegsjahre die verbleibenden Tiere durch und schafft es zuletzt sogar, angrenzendes Gelände in den Zoo zu integrieren. Der umtriebige Veterinärmediziner dreht 1956 nach seiner Buchvorlage den Film "Kein Platz für wilde Tiere". Zwar verschlingt der Streifen alles Geld der Familie, er entpuppt sich aber später als Kassenschlager. Mit seinem Gewinn und Spendengeldern setzt Grzimek schließlich eine Aktion in Gang, die seinen Tod überdauern soll: den Kampf um den Erhalt und den Schutz der Serengeti und ihrer Tiere. Hierfür gründet er die Zoologische Gesellschaft Frankfurt (ZGF). Neue Westfälische 10.3.2002 Ehemalige Schülerin des Bünder Gymnasiums am Markt spielt Hauptrolle im WDR http://www.nw-news.de/news/lokal/bd/NW_2771273.html Nettes Portrait der Hauptakteurin aus "Ein Doc für alle Felle", der Tierärztin Dr. Christine Osmann. Augsburger Allgemeine 12.3.2002 Der Zoo plant für die Zeit nach Gorgas http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?sptnid=984050625151&arid=1015817132829 Demnächst werden sechs bis acht Bewerber zum Vorstellungsgespräch nach Augsburg eingeladen. Unterdessen wurde der noch amtierende Direktor Dr. Michael Gorgas im Rahmen des Untreue-Ermittlungsverfahrens auf seine Schuld- und Verhandlungsfähigkeit hin untersucht. Sollte Dr. Gorgas auf Dauer verhandlungsunfähig sein, müsste die Staatsanwaltschaft das Verfahren einstellen. Der Zoochef soll Beruhigungsmittel für den Eigenbedarf über die Zookasse abgerechnet haben. Auch gegen seine Frau wurde wegen Untreue ermittelt. Ist Dr. Gorgas verhandlungsfähig, könnte er angeklagt werden, ebenso seine Frau. Die Staatsanwaltschaft hätte aber auch die Möglichkeit, einen Strafbefehl zu beantragen. Weitere Details gibt es in der Gehaltsdebatte von Vizechefin Brigitte Gorgas: Zuletzt genehmigte allein ihr Mann ihre Einstufung. Für einen personellen Neuanfang in der Zoospitze werden nun alle Weichen gestellt. Der ehrenamtliche Zoo-Geschäftsführer Reinhold Wenninger werde am 30. April sein Amt abgeben. Die Zukunft von Zoo-Vizechefin Brigitte Gorgas hänge vom Ausgang des Ermittlungsverfahrens und den Vorstellungen des neuen Leiters ab. Kulturreferent Gesler zeigte sich verwundert über Äußerungen von Brigitte Gorgas, wonach sie einen Vertrag als stellvertretende Direktorin bis 2015 habe. Brigitte Gorgas wurde in den 70er Jahren im Zoo als Sekretärin eingestellt und avancierte bis zur Vizechefin, seit 1999 mit angeblich über 4000 Euro Monatsgehalt. Augsburger Allgemeine 14.3.2002 Verband kontra Ministerium http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?sptnid=984050625151&arid=1016029843295 Im Augsburger Zoo gibt es keine Mängel, die eine Verweigerung der Betriebsgenehmigung rechtfertigen. Zu diesem Ergebnis kommt der Vizepräsident des Verbandes Deutscher Zoodirektoren, Dr. Bernhard Blaszkiewitz, nach einem Besuch vor Ort. Laut Auskunft der Verbandsspitze hat sich Blaszkiewitz in die Augsburger Diskussion auf Bitte eines Verbandsmitgliedes hin eingeschaltet. Nach einer Begutachtung der Anlagen und des Tierbestandes Anfang März bescheinigt er dem Augsburger Zoo einen sauberen und gepflegten Eindruck, was Gehege, Pflanzungen, Wege, Besucher-Absperrungen und Ställe mit direktem Einblick für Besucher betrifft. Vorbildlich seien die Bereiche für Markhore, Takine, Braunbären und Manule. Blaszkiewitz hebt die guten Fortschritte des Augsburger Zoos in den vergangenen 20 Jahren hervor, der nun zu den bedeutenden europäischen Tiergärten zähle. Der Verbands-Vize hebt hervor, dass ein großer Teil der Erfolge Verdienst von Vize-Chefin Brigitte Gorgas sei. Die Frau von Zoodirektor Dr. Michael Gorgas will Kritik nicht auf sich sitzen lassen, wonach sie keine fachliche Qualifikation habe. Sie sei schon vor rund 15 Jahren einstimmig als außerordentliches Mitglied in den Verband der Zoodirektoren aufgenommen worden und habe dafür eine tiergärtnerische Arbeit samt Publikationen vorweisen müssen. Im Gesundheitsministerium bleibt man dabei, dass beanstandete Mängel verbessert werden müssen, bevor die Betriebsgenehmigung kommt. Er betont, dass die Mängelliste im Zoo von einem breit gefächerten Fachgremium mit externem Sachverstand erstellt wurde. Die Fachleute hätten gezielt auch hinter die Kulissen geschaut. Kölner Stadt-Anzeiger 14.3.2002 Blick in die Welt des Wassers http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1015683985428&calledPageId=992279212953 Einen Einblick in Lebensräume der Nord- und Ostsee will das geplante Meerwasser-Aquarium "Sea Life" voraussichtlich von Juli an im Dortmunder Westfalenpark bieten. Rund 300 000 Besucher im Jahr werden erwartet. Damit sei das "Sea Life Centre Dortmund" das dritte Meerwasser-Aquarium in Deutschland neben Konstanz und Timmendorfer Strand. Mehr als 3000 Fische und andere Meerestiere werden den Angaben zufolge für zunächst zwei Jahre gezeigt. Darunter seien Rochen und Seepferdchen - erfahrungsgemäß die Lieblinge der Kinder, sagte Johannes Mock von der Betreibergesellschaft. Im Mittelpunkt der Anlage mit insgesamt etwa 30 Becken werde das Tiefseebecken mit einem zehn Meter langen Glastunnel für Besucher stehen. Außerdem plane die Umweltschutzorganisation Greenpeace eine Ausstellung über die Rettung der Wale. Westfalenpost 14.3.2002 Hundshaie reisen per Lkw mitten in den Westfalenpark http://www.westfalenpost.de/wp/wp.dieregion.volltext.php?id=173442 Dortmund. Der Westfalenpark bekommt im Juli 2002 eine neue Freizeitattraktion: das Sea Life Dortmund. Insgesamt 3000 Lebewesen aus 60 verschiedenen Arten, die in Südengland in einer Zuchtstation aufgewachsen sind, warten darauf, bewundert zu werden. Ein Höhepunkt wird der in Deutschland einzigartige Unterwassertunnel. Das komplette Aquarium, gefertigt in einer Bausatzweise, soll nach zwei Jahren an einen anderen Standort verlagert werden. Johannes Mock: "Bei überdurchschnittlich hohen Besucherzahlen werden wir den Vertrag mit der Westfalenpark GmbH verlängern." Im Dortmunder Sea Life sollen Videovorführungen, Vorträge, Exkursionen und Texttafeln die Erlebniswelt unter Wasser ergänzen. "20 bis 40 Mitarbeiter stehen für Fragen zur Verfügung". Rochenstreicheln wird es in Dortmund allerdings nicht mehr geben: Das verbietet eine neue EU-Richtlinie. Merlin Entertainments Ltd. betreibt bereits 15 Aquarien-Center in 8 Ländern Europas. Der Eintrittspreis für Erwachsene soll bei etwa 8 bis 10 Euro liegen. Basler Zeitung 13.3.2002 Neue Gehege und Tiere in den Langen Erlen http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ObjectID=3B2A14A0-CC10-45AB-96BE9A40097A213F Im Tierpark Lange Erlen hat sich in den letzten Wochen einiges getan: Ein saniertes Affenhaus, neu gestaltete Volieren mit Wildhühnern, aber auch sechs Wildschweinfrischlinge sind zu bewundern. Das Affenhaus, das die frechen Kapuzineraffen beherbergt, ist neu mit einem Holzvorbau auf der Besucherseite versehen. Auch im Innern des Affenhauses mussten einige kleine Änderungen vorgenommen werden: Alles, was nicht niet- und nagelfest sei, werde abmontiert oder angeknabbert. Deshalb mussten die Holzkanten mit Metall geschützt werden. Ebenfalls saniert wurden während der letzten Monate die Volieren: Die vier kleinen wurden zu zwei Räu men zusammengeschlossen. Erst am Montag seien die neuen Bewohner, das Birk- und Alpenschneehuhn, eingezogen. Gleich anschliessend an die neuen Volieren bewohnen die Kaninchen und Meerschweinchen gemeinsam ein neues Gehege.Eine Arbeitsgruppe mit internen und externen Spezialisten wird nun einen Um- und Ausbau des Tierparks unter Berücksichtigung der neusten Erkenntnisse der Wildtierhaltung und Gehegegestaltung planen. In zwei, drei Jahren werde man vermutlich erste Projekte präsentieren können. Zeitungsgruppe Lahn-Dill 7.3.2002 Am Sonntag öffnet der Vogelpark mit neuen Attraktionen seien Türen http://www.mittelhessen.de/00/0302/080302/080302_dp1.htm Herborn-Uckersdorf. Am Sonntag öffnen Parkleiter Reinhold Wiegand und der neue Geschäftsführer Wolfgang Rades ab 9.30 Uhr die Anlage im Beilsbach wieder für Besucher. Und auch in diesem Jahr präsentiert der Vogelparkverein um Vorsitzenden Harald Fey wieder über 300 einheimische und fremdländische Bewohner, die mit ihrer Seltenheit und ihrem auffälligen Aussehen den Park erstrahlen lassen. Während einerseits die Gehege renoviert und die Tiere untersucht werden mussten, wurden andererseits die Informationsschilder und Hinweistafeln aufgestellt. Die zart rosafarbenen Molukkenkakadus haben im Warmhaus derzeit Junge im Brutkasten. Auch andere seltene Arten haben in dem Herborner Stadtteil ein neues Zuhause gefunden: Der weiße Balistar beispielsweise, von dessen Art auf der Insel Bali nur noch weniger als dreißig Tiere leben. Ins Europäische Erhaltungszuchtprogramm sind auch die imposanten, fast putengroßen Rotbrust-Krontauben aus Neuguinea aufgenommen. Nach einem Jahr Pause" wollen Reinhold Wiegand und Wolfgang Rades wieder die Weißstörche fliegen lassen. Seit Beginn des Zucht- und Auswilderungsprojekts 1981 haben 19 Störche ihr Leben in den Hochspannungsleitungen der Umgebung lassen müssen. Im Sommer soll das Streichelgehege seine Türen öffnen. Zwischen dem 18. und 24. März wird auf dem benachbarten Spielplatz eine Riesenrutsche installiert. Nordkurier 9.3.2002 Marabus und Nandus erhalten neues Zuhause Landkreis fördert den Bau eines Gehegekomplexes http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/e_/e.html Mit der jüngsten Eröffnung eines neuen Tiergehegekomplexes für südamerikanische und afrikanische Tiere ist der Angermünder Tierpark um eine Attraktion reicher geworden. Das weitläufige Gehege, das durch zwei Bauten im für Angermünde üblichen Fachwerkstil ergänzt wird, wurde mit knapp 60 000 Euro vom Landkreis gefördert. Ergänzt wird es von einem Märchenbrunnen im Eingangsbereich, der künftig noch mit Märchenfiguren komplettiert werden soll. Ostsee Zeitung 9.3.2002 Am 2. April Baubeginn des neuen Affenhauses / Neuer Flyer im Druck http://www.ostsee-zeitung.de/ru/start_112739_403525.html Sassnitz. Am 2. April wird mit dem Bau des neuen Affenhauses begonnen. Für das, so Tierparkleiterin Kerstin Block, sind fast alle Parzellen verkauft. Allerdings ist der Förderverein noch kräftig beim Spendensammeln, denn es fehlen noch 1500 Euro. Die sensiblen Makaken werden bis zur Fertigstellung am 6. Juli im zuerst errichteten Innenausbau verweilen, bis das Außengehege fertig ist. Für die Kapuziner steht bis dahin ein Alternativgehege bereit. Momentan laufen die Vorbereitungen für das schon traditionelle Osterfest. Das wird am 31. März von 10 bis 16 Uhr veranstaltet und hält für die großen und kleinen Gäste viele Überraschungen bereit. Am Osterwochenende wird auch der Kiosk im Tierpark wieder öffnen, der seit der Wende nur zu Festen genutzt wurde. 27 000 Besucher waren es im vergangenen Jahr. 5000 von ihnen wurde im Rahmen einer Besucherumfrage zu ihrer Meinung aufgefordert. Ihre Hinweise und Anregungen flossen in ein Marketingkonzept für den Tierpark ein. Das fängt bei der Ausschilderung in der Stadt an, die teilweise schon geändert wurde. Aber auch auf der Insel würde man sich gern als Zoo ausgewiesen sehen. Als weitere Aufgabe sieht die Tierparkleiterin auch die Zusammenarbeit mit dem Nationalpark. Demnächst wird der hintere Ausgang zum Nationalpark, der zu DDR-Zeiten aus seuchenhygienischen Gründen dicht gemacht wurde, wieder geöffnet Ostsee Zeitung 9.3.2002 0:45 Konzept soll Ideen bündeln http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_403577.html Über die Zukunft des Grimmener Heimattierparks wurde in der Vergangenheit schon viel gesprochen. Doch zu einer Umsetzung kam es nie. Eine Gesamtkonzeption soll Lösungen für eine neue Vogelvoliere und die Bepflanzung beinhalten. Rolf Bindzau vom Tierpark-Förderverein schlug vor, den Greifswalder Tierpark einmal als positives Beispiel zu besuchen. Frankfurter Rundschau 8.3.2002 Ein Elch namens Elvis http://www.fr-aktuell.de/fr/231/t231011.htm Elina Torvinen ist die Gründerin des nördlichsten Zoos der Welt. Der Ranua-Zoo, von der begeisterten Biologin und Verhaltensforscherin Elina Torvinen einst mit "fünf Nerzen und einem Hasen aus der Verwandtschaft" gegründet, zeigt nicht nur Elche in ihrer natürlichen Umgebung, sondern mehr als 60 Arten nordischer und arktischer Tiere, vom Fischotter über Marder und Schnee-Eule bis zu Polarfuchs und Rentier. Hier zeigt sich der Unterschied zu den üblichen Zoo-Präsentationen in Europa. In Ranua täuschen keine optischen Tricks und Versatzstücke aus der Natur eine artgerechte Haltung vor, hier leben die Tiere tatsächlich in riesigen, naturbelassenen Freigehegen, weil sie, so Elina Torvinen "ihre natürlichen Verhaltensweisen wie klettern, graben, springen und schwimmen ausleben sollen". Dass man den Braunbär und das Wildschwein, die Biber und den Vielfraß in der weiten Naturlandschaft überhaupt entdecken und beobachten kann, dafür sorgt ein simpler Trick: Die Besucher wandern auf einem drei Kilometer langen Holzsteg wie auf einer Brücke über die Gehege und genießen einen freien Blick von oben. Berliner Kurier 12.3.2002 Schonfrist für Pexi und Bensi http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/brandenburg/.html/artik14.html "Pexi" und "Bensi" dürfen leben: Die Bärendamen aus dem Tierpark Geltow machten letzte Woche noch als "Todeskandidaten" Schlagzeilen. Nun gibt die Tierärztin des Veterinäramtes Entwarnung: "Die Todesspritze droht ihnen nicht, wir finden eine Lösung." Bis 1996 lebten die Bären auf 60 gekachelten Quadratmetern. Dann kam ein neues "Säugetiergutachten", und Tierpark-Betreiber Dieter Rux muss 150 Quadratmeter bereitstellen. Dafür ist das Gelände zu klein. Nun zieht der Zoo wohl um: "In Petzow-Löcknitz hab` ich 3,5 Hektar in Aussicht", sagt Rux. "Da bauen wir ein Freigehege mit 600 Qudaratmetern!" Falls die Naturschutzbehörde mitmacht - das Areal liegt im Naturschutzgebiet. Aachener Nachrichten 11.3.2002 Bald wieder Luchse auf Vogelsang? http://www.an-online.de/corem/corem/an/monschau/naturschatz_20307.html Ein großes Gehege mit Luchsen im Bereich der Ordensburg Vogelsang könnte eine besondere Attraktion für die Besucher des Nationalparks Eifel sein. Auf der Info-Veranstaltung des Umwelt-Ministeriums zum Nationalpark Eifel in Höfen stellten Vertreter der LÖBF die Vorstudie zum Nationalpark vor. Deutlich wurde darin, dass die Gebiete rund um Vogelsang und auf dem Kermeter ganz besondere "Naturschätze" aufzuweisen haben: mehr als 30 verschiedene Baumarten, rund 30 Tier- und 110 Pflanzenarten, die auf der Roten Liste stehen, da sie in ihrem Fortbestand sehr gefährdet sind. In der Vorstudie angedacht ist auch ein Projekt, große Weidetiere im Nationalpark Eifel anzusiedeln, so vielleicht Auerochsen, Wildpferde, Heckrinder und sogar Wisente. Aachener Nachrichten 11.3.2002 Käpt'n Hook hat sich ein Weib gesucht http://www.an-online.de/corem/corem/an/aachen/pinguine_20308.html Die neuen Pinguine im Aachener Euregio-Zoo brüten. Es haben sich die ersten Pärchen gebildet und eins davon hat bereits zwei Eier gelegt. Normalerweise benötigen die sensiblen Damen und Herren Frackträger eine Eingewöhnungszeit von zwei bis drei Jahren, bevor es zur Eiablage kommt. "Ob nach 38 Tagen jedoch wirklich die Schale aufbricht und nach Futter fordernde Pinguinbabys ausschlüpfen werden, ist kaum zu erwarten, dafür ist das Weibchen eigentlich zu jung", dämpft Tierpark-Chef Graf-Rudolf die Vorfreude. Rheinpfalz Online 11.3.2002 Nachwuchs und Neuzugänge im Naturzoo - Partnerinnen für das Kapuzineräffchen http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020311:2726936 Mitarbeiter und Besucher des Naturzoos Kaiserslautern-Siegelbach können sich über reichlich tierischen Nachwuchs und viele Neuzugänge freuen. Die Neukäufe wurden bereits mit Blick auf den geplanten Umbau des Naturzoos getätigt, der künftig in mehreren Erlebniszonen den Besuchern Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelten verschiedener Kontinente bieten soll. Einen Hauch von Fernost bringen die drei neuen japanischen Zwerghühner mit, dein weiterer imposanter Neukauf sind drei Schneeziegenböcke aus Leipzig. Für die Schneeziegenböcke wird jetzt ein rund 700 qm großes Gehege artgerecht eingerichtet, denn die Tiere sollen neben den Pumas in der geplanten Erlebniszone "Rocky Mountains" eine der Hauptattraktionen darstellen. Mannheimer Morgen 9.3.2002 Zoo-Tierärztin kümmert sich um kranke Bären http://www.morgenweb.de/aktuell/lokales_und_region/hessen/20020308_aufmacher.html Malayen-Bären, Flusspferde oder kleine Nagetiere - die Tierärztin im Frankfurter Zoo behandelt die unterschiedlichsten Patienten und muss sich auch mit Exoten auskennen. | | | Märkische Allgemeine 13.3.2002 Wo der Sandmann auf Gorilla-Babys und das Bernsteinzimmer trifft http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?id=33684 Potsdam. Im Filmpark Babelsberg laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Schlag zwölf Uhr wird in der Großbeerenstraße die diesjährige Saison eröffnet. Und das geschieht, wie könnte es anders sein, mit einem gehörigem Brimborium. Tiere werden auch 2002 nicht fehlen. Trainer Gerhard Harsch zeigt in seiner Show wieder zahlreiche seiner 155 Zwei- und Vierbeiner, darunter einen Puma, einen Panther. Alle, die meinen, ihr Sofa- oder Käfigliebling sei ähnlich talentiert, können sich fürs Tiercasting am 4. Mai bewerben. "Erstmals sind dabei alle Tiere zugelassen, vom Hamster bis zur Heuschrecke", sagt Harsch. Auch Djambala, ein possierliches Gorilla-Baby aus dem Berliner Zoo mit riesigen Knopfaugen, ist dabei. Nordkurier 14.3.2002 Viertorestadt kürzt Zuschuss für Tierpark http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/tierpark/tierpark.html Als für den Burg Stargarder Tierpark "lebensbedrohlich" bezeichnet Chef Andreas Schumann das, was derzeit in der Neubrandenburger Stadtvertretung diskutiert wird: die Streichung des Zuschusses an die Einrichtung. Wer vernünftige Beziehungen zum Umland haben möchte, solle solche Streichungen gründlich überdenken, sagt auch Irina Parlow, Vorsitzende des Kulturausschusses. Im ursprünglichen Haushaltsentwurf standen 25 000 Euro für den Tierpark, sagt sie. Bei der Nachbesserung sei um 4000 Euro gekürzt worden. "Meine Meinung ist: Die Stadt hat keinen Tierpark und Burg Stargard gehört zum Naherholungsgebiet." Ostsee Zeitung 14.3.2002 Neuer Tierpark-Lehrpfad: Infos über Schutz der Fledermäuse http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112754_406501.html Stralsund. Im Zoo der Hansestadt können die Besucher nun auf einem Lehrpfad Wissenswertes zum Thema Fledermausschutz erfahren. Vier Lehrtafeln geben Informationen und praktische Tipps über die Tierart Nordwest Zeitung 11.3.2002 Taufe im Bremerhavener Zoo am Meer Lloyd heißt der neue Star im Tiergarten http://www.nwz-online.de/regionales/974.html?showid=362339 Die blaugefärbte Spezial-Eisbären-Torte aus eingefrorenen Fisch- und Fleischstücken war mit Erdbeerhütchen verziert. Mit einem mutigen Bauchklatscher stürzte sich das einjährige und inzwischen 140 Kilo schwere Bärenkind ins Wasser, gefolgt von Mutter Olinka, um den Leckerbissen genüsslich zu verspeisen. Beide Polarbären kommen wie berichtet aus dem Wiener Zoo Schönbrunn. Höchster Kreisblatt 11.3.2002 Deutlich mehr Besucher http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?_id=314382 Besucherstatistik der Frankfurter Einrichtungen: Der neue Katzendschungel brachte mit 785000 rund acht Prozent mehr Besucher in den Zoo. Leipziger Volkszeitung 10.3.2002 Am Sonntag wird gefeiert - Äffchen haben sich im Tropicana gut eingelebt http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/93179.html Die drei männlichen Liszt-Äffchen haben sich inzwischen gut in der kleinen Tropenwelt des Eilenburger Tierparks eingelebt, schätzte jetzt Tierparkleiter Stefan Teuber ein. Der über 100 Mitglieder zählende Verein hat auch 2002 wieder anspruchsvolle Ziele gesetzt. So sollen die Uhus im Oktober ein neues Zuhause erhalten. Außerdem wird ein Konzept für die Gesamtanlage erstellt. Klappt es wie erhofft mit angekündigten Fördermitteln, könnten in diesem Jahr auch noch die zwei kleinen miteinander verbundenen Tierparkteiche saniert werden. Am 17. März ist die Einweihung der neuen Wellensittich-Voliere geplant. Harke (Nienburg) 11.3.2002 Ist das Nasenloch zu tief, wird der T-Rex "pensioniert" http://www.DieHarke.de/artikelseite.php3?artikel=104496759 Der Dinosaurierpark Münchehagen besteht mittlerweile seit zehn Jahren. An "guten" Tagen erkunden bis zu 3000 Menschen das Open-Air-Museum in Münchehagen. Auf dem Hof entsteht eine offene Halle, unter der Besucher Dino-Skelette zusammenflicken oder in Schiefersteinen nach fossilen Teilen graben können. Ein weiteres Projekt, keine 300 Kilometer von ihm entfernt, beobachtet Besitzer Bernd Wolter zurzeit mit Stirnrunzeln: Der US-Filmkonzern Universal will mit deutschen Partnern in Krefeld eine Art "Jurassic Park" aufziehen. Der Rummel soll 2006 beginnen, eine Milliarde Euro kosten und 6000 Jobs schaffen. Am Donnerstag stimmt die Politik über das Vorhaben ab. Main Rheiner 12.3.2002 Enten, Pfaue, Vögel und Gänse http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=648922 Vergangen Sonntag wurden bei der Jahreshauptversammlung des AZ-Vogelparks Lampertheim insgesamt 20 Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Rückblick wurde auf das letzte Geschäftsjahr gehalten und auf die daraus folgenden Ereignisse für den Vogelpark. Dolomiten 12.3.2002 Nico, das Ameisenbärbaby http://www.athesia.it/dolomiten/2002/03/12/c1203a06.html Dortmund - Ameisenbärbaby "Nico" wird im Dortmunder Zoo mit einem Fläschchen aufgezogen. Thüringer Allgemeine 12.3.2002 Tag der offenen Tür im Schulzoo http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.eisenach.volltext.php?id=170037 Zu einem Tag der offenen Tür lädt der Eisenacher Schulzoo in der Jakobschule (Karl-Marx-Straße) am 16. März von 10 bis 13 Uhr ein. Im Schulzoo wird Umwelterziehung auch für Stadtkinder erlebbar gemacht. Der Schulzoo existiert seit 1992 auf dem Gelände der Jakob-Schule. Auf Grund knapper Finanzen kann der Zoo allerdings nur noch bis zum 31. März von der Stadt als Träger betrieben werden. Voraussichtlich zum 1. Januar 2003 bekommt der Zoo einen neuen Träger. Entsprechende Gespräche laufen bereits. Um die Einrichtung zu retten, muss also für die Monate April bis Dezember 2002 eine Übergangsfinanzierung gefunden werden. Es werden daher Sponsoren gesucht. Der Tag der offenen Tür soll mit dazu beitragen. Schweriner Volkszeitung 13.3.2002 1500 Bewohner im Tierpark heimisch / Größte Einrichtung im Nordosten Deutschlands http://www.svz.de/newsmv/MVVermischtes/13.03.02/zoo/zoo.html Im Rostocker Zoo war in den letzten Tagen Inventur angesagt. Demnach sind im Tierpark mehr als 1500 Bewohner in 281 Arten heimisch. Damit ist er die größte derartige Einrichtung im Nordosten Deutschlands, obwohl in den vergangenen Jahren der Tierbestand um ein Viertel reduziert wurde. Ostsee Zeitung 13.3.2002 Rostocker Zoo beheimatet mehr als 1500 Tiere - Volkszählung im Tiergarten http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_405799.html Mitteldeutsche Zeitung 8.3.2002 Festbraten aus dem Zoo? http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?MZWebArtikelID=1015524657514 Ein solches Echo hatte der Bürgermeister von Klötze nicht erwartet, als er über die Tiere im städtischen Zoo laut nachdachte. Überzählige Hirsche und Mufflons könnten doch weidgerecht geschlachtet und als Braten verkauft werden, meinte er. Der Gedanke, einige der vierbeinigen Zoolieblinge an der Seite der besonders beliebten Esel Hermann und Rosi würden geschlachtet, wurde von vielen als geschmacklos beurteilt. Eine junge Mutter äußerte: «Unvorstellbar. Der Mann tut doch sonst so viel Gutes für unsere Stadt.» Das Argument des Bürgermeisters war, dass mit dem Verkauf von Wildbret den Überbestand bei einigen Tieren im Zoo abgebaut und obendrein die Verluste des kleinen Tiergartens reduziert werden kann. Das Auswildern der Tiere sei schließlich nicht möglich. Nach der Ankündigung haben sich etliche Interessenten gemeldet, die den Tieren Asyl geben wollen. Bonner Rundschau 8.3.2002 Zoo stolz auf Geburt von drei Pelikanen http://rundschau-online.de/koeln/2488625.html Köln. Die drei am 18. Januar geborenen Küken kamen im Brutkasten zur Welt und werden von Tierpflegern mit Fisch aufgezogen. Lübecker Nachrichten 8.3.2002 Sonnabend öffnet der umgestaltete Ferienpark Weissenhäuser Strand http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/ostholstein__714550.htm Am auffälligsten sind die Neuerungen im subtropischen Badeparadies. Auf 5500 qm wurde die "Südsee an der Ostsee" erweitert. Mit Spezialeffekten wurde die 150 Meter lange Superrutsche ausgestattet. Ein Muss ist die neue 70 Meter lange Turbo-Rutsche. Optisch hat auch der Bereich rund um die Badeattraktionen eine gehörige Aufwertung erfahren. So lädt eine versunkene Urwaldstadt zum Flanieren ein: vorbei an Aquarien, Terrarien, Volieren und Teichlandschaften. Thüringer Allgemeine 7.3.2002 Tierpark: Arbeit ist gute Integration http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.arnstadt.volltext.php?id=164384 Bis zu zehn Männer und Frauen der Werkstatt "Am Kesselbrunn" des Marienstiftes arbeiten im Arnstädter Tierpark. Die Partnerschaft zwischen dem Tierpark und dem Marienstift ist von beiderseitigem Nutzen: Die Stadt spart Personalkosten und der Tierpark kann jede helfende Hand gebrauchen. Tierparkchef Wolfgang Büchner ist mit der Arbeit, die die 20- bis 50-jährigen Männer und Frauen leisten, sehr zufrieden. Büchner wünscht sich ein paar neue Tiere, "in den Museen beispielsweise hängen ja auch nicht immer nur die gleichen Ausstellungen". Zürich, 20 Minuten 10.3.2002 Löwe, Giraffe und Elefant bekommen schon bald Konkurrenz im eigenen Gehege. - Prähistorisches Addon für Zoo Tycoon http://www.20min.ch/unterhaltung/games/story/799280 In der für Mai 2002 angekündigten "Zoo Tycoon"-Erweiterung "Dinosaur Digs" sollen T-Rex und 19 weitere prähistorische Kollegen Einzug in die erfolgreiche Aufbau-Management-Simulation halten. Hersteller Microsoft verspricht zudem über 100 neue Objekte (Teergruben, Vulkane) und sechs zusätzliche Szenarien. Damit das Abenteuer "Dinosaurier-Attraktion" nicht ganz so katastrophal endet wie in Steven Spielbergs "Jurassic Park"-Trilogie, stehen dem Spieler Spezialistenteams mit Wissenschaftlern und Großwildjägern beiseite. Nordkurier 13.3.2002 Affen erwarten wieder Nachwuchs http://www.nordkurier.de/lokal/waren/meldi_/meldi.html Reichlich Nachwuchs wird auch in diesem Frühjahr im Malchower Affenwald erwartet. Pünktlich zu Ostern, am Karfreitag, werden das Gehege und die Sommerrodelbahn wieder für Besucher geöffnet. EXPRESS 13.3.2002 Kölner Zoo: Abfuhr für Trienekens http://express.de/koeln/2499059.html Der Müll der ganzen Stadt wird von Trienekens entsorgt. Nur der Kölner Zoo leistet beharrlich Widerstand. Zoodirektor Gunther Nogge hat dem Müll-Baron schon vor 12 Jahren eine Abfuhr erteilt, lässt seinen Abfall von der Firma Römers entsorgen, den Tiermist von einem Landwirt. Nordkurier 9.3.2002 Zu Gast im Streichelzoo http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/d_/d.html Gestern konnten sieben anglo-nubische Ziegen ihr Heim im rekonstruierten Streichelzoo des Ueckermünder Tierparks beziehen. SZ-Online 12.3.2002 Rund 5 500 Besucher sahen sich am Wochenende auf dem Ostermarkt um http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=119289&rubrik=n_hoyerswerda Zwei acht Wochen alte Zwergziegen-Lämmer aus dem Hoyerswerdaer Zoo meckerten zur Freude der kleinen Besucher des Ostermarktes. Kieler Nachrichten 11.3.2002 Eulenbalz im Tierpark Eekholt - Faszinierend und etwas unheimlich http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-chr-eulen_ART.htm Die jetzt zu hörende Balz der Eulen haben der Wildpark Eekholt und der Landesverband Eulenschutz zum Anlass für Sonderführungen genommen. Aachener Nachrichten 11.3.2002 Pizza in lauen Nächten http://www.an-online.de/corem/corem/an/juelich/konzept_20307.html Jülich. Neues Gastronomiekonzept für den Brückenkopf-Park Kölner Stadt-Anzeiger 10.3.2002 Vorgeschmack auf den Frühling http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1015615905335 Das frühlingshafte Sonntagswetter brachte etwa 8000 Besucher in den Kölner Zoo. Ungewöhnlich viele für einen Tag im März, berichtete ein Mitarbeiter. Zum Vergleich: Zwei Sonntage zuvor wollten nur 4300 zu den Tiergehegen. Westdeutsche Zeitung 10.3.2002 Affentanz nach der Winterruhe http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?artikel=102185455 Mit den ersten wärmenden Sonnenstrahlen kehrt Leben in den Odenkirchener Tiergarten ein. Der erste Nachwuchs ist da. Etwas besonderes ist der kleine Uhu. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Pressemitteilungen | Heidelberg, 13.03.2002 Mit Frauenpower und lautem Gebrüll So stellten sich die neuen Bewohner im Tiergarten Heidelberg den Zoobesuchern vor: Schwarz-Weiße Varis die letzte Woche aus dem Zoo Paris an den Neckar umgezogen sind. Die wuschelig behaarten Varis gehören zu den Lemuren, die ausschließlich auf der fernen Insel Madagaskar beheimatet sind. Diese viertgrößte Insel der Erde beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna, über 80 % aller madagassischen Tier- und Pflanzenarten kommen an keinem anderen Ort der Welt vor. Seit der Besiedelung durch den Menschen vor etwa 2000 Jahren ist dieses Naturparadies jedoch nahezu zerstört worden. Und so ist auch der Lebensraum der Varis, die Tropischen Regenwälder im Osten Madagaskars, bis auf wenige Waldreste vernichtet. Um so dramatischer stellt es sich dar, dass fast jährlich neue, wissenschaftlich noch nicht beschriebene Tierarten, in den Wäldern Madagaskars entdeckt werden. So konnte erst vor wenigen Jahren die dunkle Form des Schwarz-Weißen Varis aus den nördlichen Waldregionen durch genetische Untersuchungen als eigene Unterart subcincta oder Gürtelvari bestimmt werden. Es zeigte sich, dass es nur wenige Exemplare dieser seltenen und hochbedrohten Vari-Unterart in den Zoos der Welt gibt, eine koordinierte Erhaltungszucht ist daher besonders wichtig. Wir haben uns sehr gefreut als die Kollegen aus dem Zoo Paris uns fragten, ob wir nicht ein neu zusammengestelltes Zuchtpaar dieser seltenen Lemuren übernehmen möchten so Sandra Reichler, Wissenschaftliche Assistentin im Tiergarten Heidelberg. Nicht nur, dass endlich ein Vertreter der faszinierenden Gruppe der Lemuren unseren Tierbestand bereichern wird, dass wir uns an der Zucht gerade dieser seltenen Vari-Unterart beteiligen dürfen, ist schon eine Ehre für den Tiergarten Heidelberg. Liebevoll wurde von den Tierpflegern eine der alten Sichlervolieren gegenüber dem Afrikateich in ein reich strukturiertes und natürlich bepflanztes Gehege für Varis umgewandelt. Die Neuankömmlinge fühlen sich sichtlich wohl in ihrem neuen Domizil, das sie bereits am ersten Tag mit ihrem Vari-typischen Gebrüll als ihr Revier markiert haben. Eine Vari-Gruppe im Regenwald Madagaskars hört man meistens nur, zu Gesicht bekommt man sie äußerst selten beschreibt Sandra Reichler ihre eigenen Erfahrungen. Ihr ohrenbetäubender Lärm lässt auf riesengroße Tiere in unmittelbarer Nähe schließen, dabei sind die nur etwa 4 kg schweren Varis ein bis zwei Kilometer weit entfernt. Sie durchstreifen den Wald auf der Suche nach Nahrung in Familiengruppen von durchschnittlich 6-10 Tieren. Wie bei den meisten Lemuren, haben auch bei den Varis die Weibchen das Sagen in der Gruppe. Die etwas größeren Frauen entscheiden, wann sich ihnen die Männchen nähern dürfen, das dominante Weibchen führt die Gruppe an. So war es auch das Weibchen Sentenza, das sich als erstes in ihr neues Gehege in Heidelberg wagte, das Männchen Ifat ließ nicht lange auf sich warten und folgte der Partnerin sofort. Sentenza ist auch diejenige, die den Tierpfleger wütend anknurrt, wenn er ihnen zu nahe kommt. Immerhin scheint sie mit ihrem Partner Ifat einverstanden zu sein, denn erste Paarungen konnten schon beobachtet werden. Hoffen wir, dass im Tiergarten Heidelberg dann schon bald auch junge Varis zu bewundern sind, die beiden erwachsenen Tiere Ifat und Sentenza haben schon jetzt das Herz der Besucher erobert. Leipig, 9.3. Unvorhersehbarer tragischer Zwischenfall im Zoologischen Garten Leipzig Löwin Chiara von männlichem Löwen im Kampf getötet Heute kam es im Zoologischen Garten Leipzig zu einem unvorhersehbaren tragischen Zwischenfall in der Löwensavanne. Die Löwin Chiara (geboren am 23.06.99) wurde von dem am 15.08.1998 geborenen Arthur kurz nach dem Zusammenlassen mit einem gezielten Tötungsbiss in die Kehle tödlich verletzt. Alle vorbereiteten Gegenmaßnahmen von Seiten des Personals konnten diesen zwar möglichen, so aber nicht erwarteten Angriff weder abwehren noch den Ausgang verhindern. Nach dem Narkotisieren des Katers konnte Chiara nur noch tot geborgen werden. Dieses Verhalten war so nicht vorherzusehen gewesen. Schließlich wurden die Löwenmänner bereits Monate am sogenannten Sichtgitter zu dem Weibchen gehalten und damit hatten beide Seiten ausreichend Gelegenheit zum Kennenlernen. Nach anfänglich starken Aggressionen beruhigten sich die Tiere allmählich bei ihren Begegnungen am Sichtgitter und nahmen zueinander auch Kontakt auf. So sollte nun ein weiterer Schritt zu einer intakten Löwenfamilie getan werden. Dieses Zusammenlassen geschah in den Innenunterkünften der Löwen, da dort die größten Möglichkeiten des Einwirkens von außen gegeben sind und sich Tiere leichter wieder trennen lassen, als dies auf der Außenanlage der Fall wäre. All diese Vorsichtsmaßnahmen haben bei dem erstaunlich aggressiven Verhalten des Katers aber nicht geholfen. Im Gegenteil ist nach diesem Ereignis zu befürchten, dass eine Vergesellschaftung von Arthur mit einem Weibchen nicht möglich sein wird. Wilhelma Stuttgart 13.3. Mitternachts ... .. nach 278 Tagen Tragzeit kommen Kälber gerne auf die Welt, meistens ohne Probleme und in Eigenregie der Mutterkuh. Diesmal aber ging nichts vorwärts im Kuhstall der Wilhelma: Der Nachtwächter informierte Tierarzt und Pfleger, und zu dritt zog und zerrte man das Kalb unter Einsatz von reichlich Gleitgel ans noch schummerige Licht der Welt. Schwergeburt nennt sich so etwas, sowohl für Mut-ter und Kind, als auch für die beteiligten Helfer. Der Grund für die großen Mühen lag auf der Hand, oder besser gesagt im Stroh: Ein Bullenkalb mit sage und schreibe 74 Kilogramm normal wären 30 bis 35 Kilo! Das Kerlchen (im Bild links) war bei der Geburt schon größer als sein zwei Monate älterer Halbbruder (im Bild rechts) aber Dank der raschen und tatkräftigen Unterstützung sind Mutter Thekla und Kalb wohlauf! Beide gehören zu den Limpurger Rindern, einer alten Rasse aus dem Welzheimer Wald. Diese Dreinutzungsrinder (Milch, Fleisch, Zugtier) wären dem Streben nach Hochleistungsrassen beinahe zum Opfer gefallen wie so viele andere alte Haustier-rassen auch. Liebhaber alter Rassen haben in den 60ziger Jahren aus 18 Tieren wieder eine Herde aufgebaut, zu der auch die Limpurger in der Wilhelma gehören: Der 1987 neu gegründete Zuchtverband kann heute stolz auf einen Bestand von über 200 Herdbuchkühen und genügend Bullen zurückgreifen genug, um die Rasse vor dem Aussterben zu bewahren. Das Erbgut vom Bullen Heini wird allerdings in der Wilhelma bei Thekla nicht mehr zum Einsatz kommen, der Nachwuchs ist einfach zu riesig! Karlsruhe, 7. März 2002 Halbstarke unter sich Karlsruher Zoo will mit junger Eisbärin an erfolgreiche Zucht anknüpfen Kap und Vitus sind Raufbolde: Da werden die typischen Drohgebärden ausprobiert, wird geschubst, um den blauen Plastikkanister gestritten und nach mehreren Runden Balgerei eine Auszeit genommen. Drei Stunden tobten die jungen Eisbären beim ersten gemeinsamen Spiel auf der Außenanlage des Eisbärengeheges herum. Dann verzog sich Kap, der Vitus kräftemäßig unterlegen ist, fix und fertig ins Innere zurück. Ihr Tierpfleger hatte das Aufeinandertreffen der beiden Jungmänner genau beobachtet. Geht das gut? Es klappte ohne Probleme, freute sich Zoochefin Dr. Gisela von Hegel. Wichtig sei beispielsweise gewesen, dass beide im Spiel die "Beißhemmung" gezeigt hätten. Noch getrennt von Kap und Vitus sowie Katrien macht sich eine Jungbärin hinter den Kulissen mit ihrem Zuhause vertraut. Sie war Mitte Februar aus Wien gekommen. "Mit der noch namenlose Kleinen und Vitus möchten wir in einigen Jahren an die erfolgreiche Zucht im Karlsruher Zoo anschließen", so Dr. von Hegel. Die junge Eisbärin muss sich an viel Neues gewöhnen, an fremde Geräusche von Türen oder auch an die Stimme ihres Betreuers. Als Weibchen und Zwilling ist die im November 2000 geborene Wienerin deutlich kleiner als ihre gleichaltrigen männlichen Artgenossen. Allein gegen Kap und Vitus hätte sie derzeit einen harten Stand. "Daher wollen wir sie zunächst mit Katrien zusammen bringen", erläuterte von Hegel. Viel spreche dafür, dass die erfahrene Mutter die Kleine als Spielgefährtin annimmt. Das Zweier-Gespann könnte so den Halbstarken Paroli bieten. Auf der großen Außenanlage, die wie das gesamte Gehege nach neuesten Erkenntnissen tiergerecht gestaltet wurde, können die Besucher die Vier dann sehen. Dem Quartett sollen, so von Hegel, vorerst keine weiteren Tiere zugesellt werden. Die Beobachtung, dass die Tiere sich im Gehege am Lauterberg wohlfühlen, lässt der Zoo auch wissenschaftlich überprüfen. Mit rund zehn anderen europäischen Zoos beteiligt er sich an einem dreijährigen Projekt. Dabei geht es darum, über Stresshormone als Indikator Rückschlüsse auf eine tiergerechte Haltung der Zootiere zu ziehen. In die Studie fließen auch Gelder aus dem Fonds, der für Spenden nach dem tragischen Tod der alten Eisbärengruppe eingerichtet worden war. Nindorf, 11.3. Der größte Greifvogel der Welt fliegt wieder! Die Vorbereitung im Wildpark Lüneburger Heide laufen auf Hochtouren. Es ist wieder so weit, die beliebten Greifvogelvorführungen beginnen zu Ostern. Die Winterpause ist vorbei, die Greifvögel haben ihr Gefiederwechsel (Mauser) hinter sich gebracht. Kondormännchen Sancho (12), freut sich, endlich kann er seine drei Meter Spannweite übermütig ausstrecken. Mit fünf Jahren ist das Tier in den Wildpark gekommen. Das Falknerehepaar Askani nahm den sehr lebhaften Riesenvogel in ihre Obhut. Er kann bis zu 80 Jahre alt und bis zu 12 Kilo schwer werden. Es braucht sehr viel Zeit und Erfahrung einen Kondor auszubilden. Die sehr starken Halsmuskeln und der messerscharfe Schnabel sind nicht ganz ungefährlich. Alles geht nur auf der Basis der Freundschaft und des Vertrauens, sagt Falkner Lothar Askani. Seit 30 Jahren arbeitet der fünfzigjährige schon erfolgreich mit Greifvögeln. Der größte Greifvogel der Welt gehört zu den Neuweltgeiern, die in Südamerika leben. Geier kommt von gierig und Sancho macht seinem Namen alle Ehre. Er ist sehr intelligent, er weiß genau wo Futter versteckt ist, nur eine kurze Unaufmerksamkeit von Lothar und die Tasche mit Leckbissen ist leer. Sancho hat unter den Besuchern der Vorführungen seine Fans, wenn er frei hat wird er von ihnen vermisst und sie fragen nach ihm. Inzwischen hat Sancho ein achtjähriges Kondorweibchen bekommen, der Wildpark Lüneburger Heide wird versuchen, diese seltenen Greifvögel nachzuzüchten. Neben Adlern, Kolkraben, Habichte und Falken wird ab Ostern auch wieder Sancho zwei mal täglich zeigen, dass sie die Majestäten der Lüfte sind. Das erfahrene Falknerehepaar Tanja und Lothar Askani demonstrieren das unterschiedliche Flug- und Jagdverhalten der einzelnen, wunderschönen Greifvögel. Von Montags bis Freitags 11.00 Uhr und 15.00 Uhr, Samstag und Sonntag 12.30 Uhr und 15.30 Uhr, haben die Besucher die Möglichkeit die Greifvogelvorführung zu sehen. Zürich 13.3. Einladung zum 580. Presse-Apéro des Zoo Zürich Mittwoch, 20. März 2002, 10.30 Uhr Thema: von Geburt an schwindelfrei! Nachwuchs bei den Kappengibbons Zürich, 14. März Ferienprogramm für Kinder im Zoo Zürich Auch im Jahr 2002 bietet der Zoo Zürich in den Frühlingsferien das Ferienprogramm für Kinder an. Diese können dann einen Ferientag im Zoo verbringen. Sie lernen dabei den Zoo einmal von einer anderen Seite kennen. Spielerisch erleben sie die faszinierende Zootierwelt und erfahren spannende Neuigkeiten aus dem Zoo. Das Ferienprogramm für Kinder wird vom Freiwilligenteam Zoo Zürich organisiert und durchgeführt. Neben den bereits an jedem Mittwochnachmittag durchgeführten Kindergeburtstagen ist das Ferienprogramm ein weiteres attraktives Angebot für Kinder, mit dem der Zoo seine Naturschutzphilosophie stufengerecht den Jüngsten näher bringen möchte: Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen. Dabei verbringen die Kinder einen abwechslungsreichen und unterhaltsamen Tag im Zoo Zürich und werfen auch einen Blick hinter die Kulissen. Spiel, Spass und Informationsvermittlung mit Kopf, Herz und Hand stehen im Zentrum des Ferienerlebnisses. Das Ferienprogramm beginnt jeweils um 9.30 Uhr und endet um 16.30 Uhr. Es findet bei jeder Witterung statt. Geleitet wird das Ferienprogramm von den Mitarbeitenden Freiwilligenteams Zoo Zürich. Im Preis von Fr. 35.- pro Kind sind der Zooeintritt, ein Znüni, Zmittag sowie ein Zvieri mit inbegriffen. Das Kinderferienprogramm richtet sich in erster Linie an Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren. In den Frühlingsferien findet das Ferienprogramm an folgenden Daten statt: Donnerstag, 25. April, Freitag 26. April, Montag 29. April, Dienstag 30. April NABU, 12. März 2002 Pressekonferenz zur Gefährdung alter Buchenwälder Amazonien im Nordosten Deutschlands Die Rotbuche wird von Waldexperten gerne als die Mutter des Waldes bezeichnet. Deutschland ist das Kernland des natürlichen Verbreitungsgebietes der Buche und hat somit eine hohe Verantwortung zum Schutz dieser Wälder. Leider klaffen Anspruch und Realität weit auseinander. Während von Entwicklungsländern der Schutz ihrer natürlichen Wälder gefordert wird, rücken hierzulande hochtechnisierte Holzerntemaschinen gegenwärtig den letzten verbliebenen Altholzbeständen auf den Leib. Selbst Naturschutzgebiete, besonders in den Tieflandbuchenwäldern in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, sollen nicht verschont bleiben. Während Buchen früher im Alter von 160 Jahren genutzt wurden, werden heute schon Bestände mit 120 Jahren ab geholzt. Viele Tierarten, die gerade auf diese alten Baumbestände spezialisiert sind, verlieren ihren Lebensraum. Wie es um die Buchenwälder in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg steht, welche Interessen hinter den Abholzungen stecken, aber auch welche Form von Forstwirtschaft den ökonomischen, ökologischen und sozialen Ansprüchen gleichermaßen genügen kann, möchten wir Ihnen gern auf unserer Pressekonferenz erklären, zu der wir Sie herzlich einladen. Termin Dienstag, 19. März 2002, 10:30 Uhr Ort: Berlin, Haus der Pressekonferenz, Schiffbauerdamm 40 Mit: Michael Succow, NABU-Vizepräsident Leipzig, 11.3. Veranstaltungen MÄRZ 2002 15.03. Seniorentag 22.03. 20.00 Uhr: Tiefseenougat, Lesung im Aquarium mit Claudius Hagemeister und Monika Rinck anlässlich der Buchmesse 23.03. 20.00 Uhr: La Casita Geschichten aus Cuba, Lesung im Aquarium mit Chris Doerk anlässlich der Buchmesse 28.03. 14 bis 15 Uhr: Osterferienführung Die Spatzen pfeifens von den Dächern 30.03. Saisonstart und Osterspektakel im Zoo 30. und 31.03. Tierisches Osterspektakel zum Mitmachen Täglich Osterspektakel: Oster-Quiz Mit Zettel und Stift auf Eierjagd ab 28.03. Leipzig, 12.3. Pfeif auf Mallorca Zoo bietet wieder Seniorentag an Viele ältere Besucher sind ständige Gäste in unserem Zoo, nehmen regen Anteil an den vielen Veränderungen und haben ihre ganz persönlichen Lieblingstiere. Die Seniorentage im Frühjahr und im Herbst sind schon Tradition geworden. Am Freitag, dem 15. März laden wir um 10 Uhr und um 14 Uhr zu kostenlosen Führungen ein. Unter dem Thema Was ist denn hier los? informieren wir über das aktuelle Baugeschehen und beantworten alle Fragen zu Löwe und Co. im Zoo. Start ist jeweils an der Flamingoanlage. Den ganzen Tag stehen unsere Zoolotsen in ihren roten Westen als Ansprechpartner zur Verfügung. Ihre Kurzführungen kündigen sie an der Tafel im Eingangsbereich an. In der Hacienda Las Casas hat man sich auf zahlreiche Besucher eingestellt und sorgt für das leibliche Wohl, so dass der Zootag ein rundum schönes Frühlingserlebnis wird. Wer Spaß am Rätseln hat, erhält im Safari Büro einen Quizzettel. Den Teilnehmern winken zootypische Preise zur Erinnerung an diesen Tag. Zu bezahlen ist lediglich der Eintrittspreis von 7,50 Euro oder von 3,50 Euro für Inhaber des Leipzig-Passes. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Natur- und Artenschutz | Böblinger Bote 11.3.2002 Interview mit dem Binder-Öptik-Vorstandschef Helmut Baur - ,Ich bin ein harter Knochen im Haifischbecken' http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipelinetest.fcg?ausgabe=7139&artikel=103078072 Nahezu acht Jahre zog sich der Kampf hin. Nun darf die Augenoptik-Kette Binder mit der Schildkröte werben und ihre Unterstützung der Aktionsgemeinschaft Artenschutz herausheben. Interview mit Binder-Vorstandschef Helmut Baur über den Prozess und seine Auswirkungen auf die Werbung. "Dies ist ein bedeutendes Urteil für das Umweltsponsoring schlechthin." Schweriner Volkszeitung 13.3.2002 Fünf Betreiber führen Zippendorfer Station als Verein - Stadt schließt Vertrag für Naturschutzstation http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/13.03.02/zipp/zipp.html Mit dreimonatiger Verspätung übergibt die Stadt die Naturschutzstation Zippendorf in die Trägerschaft des Vereins "Naturschutzstation Zippendorf e.V." zum 1. April. Zu den Mitgliedern des Trägervereins gehören der Naturschutzbund (Nabu), der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), die Grüne Liga, der Schweriner Zoo sowie die Stiftung für Umwelt und Naturschutz des Landes. Sie erhalten für die Betreibung der Station in diesem Jahr von der Stadt knapp 41000 Euro, in den Jahren von 2003 bis 2007 zahlt die Kommune jährlich rund 60000 Euro. Frankenpost 8.3.2002 Bund Naturschutz kauft Flachmoor http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=242647 Die Kreisgruppe Hof des Bund Naturschutz in Bayern hat einen Teil des in der Biotopkartierung unter dem Namen ,,Basenreiches Flachmoor südlich Heroldsgrün`` ausgewiesenes Biotop angekauft Thüringer Allgemeine 7.3.2002 Hamster und Libellen sorgen für Gesprächsstoff http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=164624 In einer Fachtagung der Arbeitsgruppe Artenschutz Thüringen in Jena im Hotel "Am Stadion" wird der Frage nachgegangen: Was bedeuten prioritäre Arten und Lebensräume der Flora-Fauna-Habit-Richtlinie für den Naturschutz in Mitteleuropa? Dabei werden die prioritären Arten vorgestellt und Naturschutzprobleme behandelt. Außerdem geht es um naturschutzfachliche Aufgaben bei der Umsetzung von Schutz- und Pflegemaßnahmen. Es soll ein breites ökologisches Wissen über die europaweit bedeutenden Arten vermittelt werden. 15 Fachvorträge widmen sich dem Schutz von Pflanzen und ihren Gesellschaften, dem Artenschutz von Tagfaltern, Fledermäusen, Fischen und Amphibien. Natürlich spielen auch die Säuger eine Rolle. So der bedrohte Feldhamster, aber auch Fischotter, Rotwild und anderes. Dresdner Neueste Nachrichten 14.3.2002 Der Wolf ist nur scharf auf schwaches Wild http://www.dnn.de/regional/23950.html Einziges deutsches Rudel lebt in Sachsen / Konferenz nach großem Medienecho / Keine Gefahr für Bevölkerung Weißkeißel. Extinct woodpecker sighting no flight of fancy Deep in the dismal swamps of Louisiana, a distinctive rapping on the trunk of a sweet gum tree echoed across the forest, sending chills down the spines of a group of experts rching for a bird long thought extinct. (Elfenbeinschnabel-Specht) http://enn.com/news/wire-stories/2002/03/03082002/reu_46618.asp Extinct woodpecker sighting no flight of fancy http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14935/story.htm Conservationists arrested as logger move on goolengook forest March 11, 2002 (ENS) Australia. Logging and woodchipping in the old growth Goolengook forest in East Gippsland began in two areas Saturday over the loud protests of conservationists. They have tried for years to safeguard the remote area, six hours from the nearest city, Canberra. http://ens-news.com/ens/mar2002/2002L-03-11-10.html Bidders line up to rescue rare Australian animals http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14979/story.htm Wildlife agency wants to expand hunting of Canada geese The Fish and Wildlife Service wants to expand hunting of Canada geese, large numbers of which now stay put in the United States rather than migrating north. http://enn.com/news/wire-stories/2002/03/03072002/ap_46615.asp Canada seeks to make seal hunt more humane March 11, 2002 (ENS) Canadian sealers will have to ensure the seals they skin are indeed dead before their pelts are removed, according to changes to the Marine Mammal Regulations proposed by the Canadian government. http://ens-news.com/ens/mar2002/2002L-03-11-05.html Across the border, black-footed ferrets are released Release of captive-bred black-footed ferrets near Janos, Mexico http://enn.com/news/enn-stories/2002/03/03132002/s_46646.asp Mexican environmentalist speaks about saving forests in his homeland Environmentalism in Mexico has a dim future unless young people are taught to be more aware of their world, said Rodolfo Montiel, who was released from prison late last year. http://enn.com/news/wire-stories/2002/03/03132002/ap_46658.asp Ending endangered species protections for fish The Bush administration is seeking to temporarily end habitat protections for 19 populations of salmon and steelhead, which could open the areas to greater development. http://enn.com/news/wire-stories/2002/03/03122002/ap_46649.asp Model "eco-city" could soon rise in Senegal http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15008/story.htm Greenpeace to appeal UK mahogany ruling http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/15003/story.htm Japan to push for lifting of whaling ban http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14988/story.htm | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Weitere Infos | New content at the IVIS website Free Ranging Animals - Central & South America: Jaguar (Carnivora: Felidae) by S.L. Deem In: Zoological Restraint and Anesthesia edited by D. Heard. http://www.ivis.org/special_books/Heard/deem2/chapter_frm.asp?LA=1 Central and South America: Baird's Tapir (Perissodactyla: Tapiridae) by S.M. Hernandez-Divers and C.R. Foerster In: Zoological Restraint and Anesthesia edited by D. Heard. http://www.ivis.org/special_books/Heard/foerster2/chapter_frm.asp?LA=1 | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Circus | Passauer Neue Presse 11.3.2002 "Manege frei" für 54 Weltstars des Circus Krone http://www.pnp.de/red/pnp/2002/03/11/ana/00000008.htm In zweieinhalb Stunden die ganze Welt bereisen, das bietet der "Circus Krone", der vom 22. bis 26. März in Altötting gastiert. Mit dem "Krone Festival 2002" wird dem Zuschauer ein Programm der Superlative versprochen. Unter dem Motto "Eine unvergessliche Reise um die Welt" präsentieren 54 Artisten, Tierlehrer und Clowns aus 14 Nationen eine Mischung aus klassischer Zirkuskunst und moderner Show. Gespielt wird im größten reisenden Zirkuszelt der Welt mit gut 5000 Sitzplätzen. Einen Blick hinter die Kulissen können Jung und Alt jeden Tag ab 10 Uhr im "Krone Zoo" werfen und hautnah miterleben, wie die Tiere auf die Show vorbereitet werden. Neue Zürcher Zeitung 14.3.2002 Der Zirkus Royal auf dem Kasernenareal in Zürich http://www.nzz.ch/2002/03/14/zh/page-article81AM8.html Und dann sind da noch die Tiere und ihr Meister Jochen Krenzola. Der deutsche Dompteur tritt mit Vögeln, Katzen, Hunden, einem Fuchs und dem Mönchsgeier Kira auf. Und wie gehabt zeigt er zunächst eine Schar lustig watschelnder indischer Laufenten im Stil einer klassischen Pferdedressur. Für seine Hauptnummer dann lässt er ein Podest mit Aras, Kakadus, Tukanen, Tauben und Hühnern in die Manege rollen. Eine sehr schöne Nummer, die am diesjährigen Zirkusfestival von Monte Carlo mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden ist. | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | Ausstellungen | EICHSTÄTT Jura-Museum EULE UND MENSCH bis 25.8.2002 http://www.Jura-Museum.de DORTMUND Museum für Naturkunde: KAUZIGE GESELLEN - EULEN 16.3. bis 31.5.2002 http://www.museendortmund.de/naturkundemuseum/index.htm MAGDEBURG Museum für Naturkunde: NATURFOTO DES JAHRES 2001 15.3. bis 28.4.2002 http://www.magdeburg.de/Kultur/MuseumNaturkunde.html MÜNCHEN Deutsches Jagd- und Fischereimuseum: DIE ÄSCHE - IST SCHWER IN BEDRÄNGNIS bis 30.12.2002 http://www.jagd-fischerei-museum.de/ Tiergarten Heidelberg: REGENWALD - DAS GRÜNE UNIVERSUM - Die besten Fotografien von 15 internationalen GEO-Fotografen bis 30.5.2002 http://www.zoo-heidelberg.de BAD WURZACH Naturschutzzentrum: MEIN NAME IST HASE 21.3. bis 30.6.2002 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm LINZ Biologiezentrum des oberösterreichischen Landesmuseum: ZIKADEN 21.3. bis 13.10.2002 http://www.biologiezentrum.at FRAUENFELD Naturmuseum des Kantons Thurgau: LUCHS - JÄGER AUF LEISEN PFOTEN bis 9.6.2002 http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm ZÜRICH Zoologisches Museum: VIELFALT DER TIERE Entdecken - Sammeln - Verstehen bis 26.5.2002 http://www.unizh.ch/zoolmus/ | | Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Circus ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps | | TV-Tipps | Immer Sa, 18:10, TV NRW: Ein Platz für Tiere (aus den 60er-80er Jahren mit Prof. B. Grzimek; teilweise mit Zoo-Portraits) Fr., 15.03.2002, 14:30-15:00 N3, Naturschutz mit dem Bagger, Die Renaturierung der Hase Fr., 15.03.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Die Schorfheide, Adler und Wölfe in Brandenburg Sa., 16.03.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co, Projekt Mico Leon, Rettung der Löwenäffchen Wh Sa., 16.03.2002, 13:00-14:30 BR, Wir in Bayern: Aus dem Tierpark Hellabrunn (Haustiere) So., 17.03.2002, 13:00-13:30 SWR, Tiergeschichten, Die Münchner Affen ziehen in den Dschungel Wh Mo., 18.03.2002, 19:00-19:45 ARTE, Europas wilder Osten: Der Nationalpark Biebrza in Polen Di., 19.03.2002, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co (3) Elefantennachwuchs bei Ching Do., 21.03.2002, 17:15-18:00 HR, Abenteuer Zoo: Annäherungsversuche in Münster, Elefanten, Guerezas und Sikahirsche Wh2000 Fr., 22.03.2002, 14:30-14:40 BR, Zoo & Co Wh Fr., 22.03.2002, 17:15-18:00 HR, Abenteuer Zoo: Eine seltsame Sippe, Ameisenbären, Faul- und Gürteltiere in Dortmund Wh1997 ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm | | | | Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. 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