Zoopresseschau
Ausgabe 101 vom 7. März 2002 
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse  
zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel
Liebe Leser der Zoopresseschau,

die schreckliche Nachricht vom Tod einer Tierpflegerin in Schönbrunn wurde längst über alle Sender verbreitet. Uns bleibt die traurige Aufgabe, die Meldungen zusammenzustellen. Wir möchten der Belegschaft des Tiergartens unsere Anteilnahme aussprechen und Dr. Pechlaner baldige gute Genesung wünschen.



Die positive Aufnahme unseres neuen Formats trotz einiger Anlauf-Schwierigkeiten hat uns sehr gefreut. Nur das zeitungsähnliche 2-Spalten-Format schien am Bildschirm doch eher unpraktisch zu sein und Probleme in der reinen Text-Version zu verursachen.
In der letzten Ausgabe war (unabsichtlich!) doch ein Rätsel enthalten: Was hatte wohl der Artikel über den Film "Der Pakt der Wölfe" in der Zoopresseschau zu suchen? Hier die Auflösung: Der Film dreht sich um die "Bestie von Gevaudan", angeblich ein Wolf, der im 18. Jahrhundert im französischen Zentralmassiv Dutzende Opfer forderte. Die historischen Fakten stellte der Wolfsforscher Gérard Ménatory in seinem Buch "La Vie des Loups" (deutsch: Das Leben der Wölfe, Bastei-Verlag) zusammen. Und er betreibt in Sainte-Lucie den sehr sehenswerten Wolfspark "Les Loups du Gevaudan", um die Vorurteile in der Region abzubauen und eine Wiederansiedlung im Dept. Lozère vorzubereiten. 


Zeit der Doku-Soaps: Diese Woche startete nach dem WDR auch der MDR eine wöchentliche Sendung über die Arbeit in einem Zoo:

Freie Presse 4.3.2002 
Pfleger vor der Kamera - MDR-Doku-Soap zeigt Zoo-Alltag 
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/223046.html
Der Alltag im Leipziger Zoo kommt auf den Bildschirm. Ab Dienstag zeigt der MDR seine achtteilige Doku-Soap-Serie «Elefant, Tiger & Co». Bei jeder Folge nimmt die Kamera zwei oder drei Tierpfleger ins Visier. Die Dreharbeiten hinter den Kulissen des Tierparks dauerten mehrere Monate. Zu sehen ist die Serie jeweils dienstags auf dem Sendeplatz von «Hierzulande» um 21.30 Uhr.
Pressemitteilung des Zoo Leipzig dazu

 

Inhalt: Zoos & Tierparks ~ Pressemitteilungen ~ Natur- und Artenschutz ~ Weitere Infos ~ Ausstellungen ~ TV-Tipps
 
Zoos und Tierparks

Neue Zürcher Zeitung 6.3.2002
Junge Wärterin von Jaguar angefallen und zerfleischt - Tödliches Drama im Wiener Zoo
http://www.nzz.ch/2002/03/06/vm/page-article80I2M.html
Im Zoo des Schlosses Schönbrunn in Wien hat sich am Dienstagnachmittag vor den Augen des Publikums ein blutiges Drama ereignet, als eine junge Wärterin von einem Jaguar angefallen und tödlich verletzt wurde. Die Tragödie ereignete sich um 14 Uhr - Zeitpunkt, zu dem die Fütterung der Raubtiere auf dem Programm stand. Die 21-jährige Frau war mit den Vorbereitungen für die Fütterung beschäftigt, als sie von drei schwarzen Jaguaren attackiert wurde. Von zweien der drei angreifenden Raubtiere wurde sie angefallen. Einer der Jaguare stürzte sich auf ihre Beine, der andere verbiss sich in ihr Genick und verletzte sie dabei tödlich. Offenbar war der Riegel der Verbindungstür zwischen Aussen- und Innengehege nicht richtig geschlossen; jedenfalls tauchten die Jaguare für die Wärterin überraschend auf und griffen sofort an. Viele der meist jugendlichen Zoobesucher, die das Drama mit ansehen mussten, wurden von Panik ergriffen und stoben um Hilfe rufend davon. Manche von ihnen sollen im ersten Schreck geglaubt haben, dass die Raubkatzen aus den Käfigen ins Freie gelangen könnten. Psychologen kümmerten sich anschliessend um die unter Schock stehenden Kinder.

Hamburger Morgenpost 6.3.2002
Jaguare töten Pflegerin im Wiener Zoo
http://www.mopo.de/nachrichten/146_2931.html
Der Zoodirektor wollte noch zu Hilfe eilen - aber er kam zu spät und konnte nichts mehr tun. Wie es zu dem Unfall im Raubtierkäfig kommen konnte, war zunächst unklar. Die Jaguare seien bei Arbeiten im Gehege weggesperrt, sagte der Sprecher des Tiergartens. „Vielleicht hat sich eine Luke geöffnet.“  Der Zoodirektor, der ihr helfen wollte, wurde von den aggressiven Jaguaren an der Hand verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden.

Der Standard 6.3.2002
Auch Helfer waren in Lebensgefahr
http://DerStandard.at/Textversion/20020307/61.htm
Vor dem Eingang zum Großkatzenhaus im Tiergarten Schönbrunn ein Schild an der Tür: "Wir trauern um unsere Freundin und Mitarbeiterin Sabine." Bitte Verständnis, heute kein Zutritt möglich. Unterdessen versuchen die Mitarbeiter im Zoo ihrer Arbeit nachzugehen, den Tod von Sabine zu verkraften. Psychologen helfen jenen, die sich aussprechen wollen. Im Kaiserpavillon stehen mehrere Zooverantwortliche für Informationen zur Verfügung. Journalisten wollen immer wieder hören, warum die Jaguare angegriffen haben. Zoologe Harald Schwammer bleibt geduldig: "Jaguare attackieren sofort, wenn sie ihre Region verteidigen wollen. Das ist absolut typisch für sie." Bewusst wird im Nachhinein, wie sehr Direktor Helmut Pechlaner und Assistent Peter Linhart in Gefahr waren, als sie ins Jaguargehege eilten, um der Tierpflegerin zu helfen. Sie mussten erst einen Schlüssel holen - als sie ins Gehege kamen, war der tödliche Angriff bereits vorbei, die Tür zum so genannten Pflegerbereich war jedoch ebenso offen, wie der Schuber zu den Boxen der Raubkatzen. Pechlaner versammelte die Helfer im Zuschauerbereich und öffnete dann vorsichtig die Tür in den Pflegerraum - dort hätte längst schon eine Raubkatze sein können. Der Raum war leer, Pechlaner und Linhart rannten zur nächsten Tür und zogen diese zu, dabei wurde Pechlaner verletzt. Mit einem Wasserschlauch versuchten sie den schwarzen Jaguar von der toten Pflegerin zu vertreiben, schließlich musste der Zoologe Harald Schwammer zur Waffe greifen und dem Tier in die Pfote schießen. Die Tiere flüchteten, die Schuber wurden geschlossen, erst jetzt konnte man zum Opfer. 

Kölner Stadt-Anzeiger 6.3.2002
Jaguare töten Pflegerin im Wiener Zoo
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1015264058342
 Die getötete Pflegerin galt als erfahren. Sie arbeitete seit sechs Jahren in Schönbrunn. In den vergangenen drei Jahren war sie für die Pflege aller Großkatzen zuständig gewesen.

Neues Volksblatt 6.3.2002
So rettete man Pechlaner
http://www.volksblatt.at/56NV_713645.stm
Dem von einem Jaguar im Tiergarten Schönbrunn am Dienstag schwer verletzten Direktor Helmut Pechlaner geht es den Umständen entsprechend gut. Er hat allerdings an der linken Hand schwere Gefäß- und Nervenverletzungen erlitten. Nach Auskunft der Univ.-Klinik wurden die Blessuren in einer etwa 3,5-stündigen Operation rekonstruiert.
Die junge Frau dürfte, wie der zuständige Zoologe Harald Schwammer bekannt gab, übersehen haben, dass der Schuber zwischen Innenbereich und Boxen geöffnet war. Als die Pflegerin aus unbekannten Gründen nochmals das Gehege betrat, fielen alle drei Jaguare über die 21-Jährige her und töteten sie augenblicklich. 
Was sich in jenen dramatischen Minuten abspielte, das schilderte Direktionsassistent Peter Linhart, der von Tiergartendirektor Helmut Pechlaner telefonisch zu Hilfegerufen wurde, da er über keinen Generalschlüssel verfügte. Als man im Pflegerbereich, dem so genannten Küchenraum eintraf, sah man, dass die Tür zum Innenbereich geöffnet war. Als Pechlaner diese schließen wollte, erfolgte die Attacke auf seine Hand.
Danach versuchte man verzweifelt, die Tiere von der 21-Jährigen wegzubringen, das Mittel der Wahl war zunächst ein Wasserstrahl. Doch bei einer neuerlichen Attacke feuerte der inzwischen eingetroffene Harald Schwammer einen Pistolenschuss auf eine der Katzen ab, die in der Vorderpfote getroffen wurde. Durch den Knall erschreckt, zogen sich die Jaguare zurück. Doch für die junge Frau kam jede Hilfe zu spät.
Nachdem der verletzte Direktor ins AKH gebracht worden war, betäubte der Veterinär Thomas Voracek die Raubkatze und versorgte derenWunde. Den Jaguaren wird nichts geschehen, sie werden in Schönbrunn bleiben, bekräftigte Schwammer. Diese seien eben Wildtiere und würden artspezifisch ihr Revierverteidigen.

Salzburger Nachrichten 6.3.2002
"Jaguare sind keine Kuscheltiere"
http://www.salzburg.com/sn/02/03/06/artikel/245625.html
Die tödliche Attacke der Jaguare hat bei Experten Bestürzung ausgelöst. Professor Heribert Hofer vom Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin: "Zwischenfälle in Tierparks gibt es normalerweise vor allem mit Elefantenbullen." Tödliche Konfrontationen mit Jaguaren in Tierparks seien äußerst selten. Lob zollte Hofer dem "mutigen" Zoo-Direktor Pechlaner: "Dass er so schnell zur Stelle war, um seinen Mitarbeitern zu helfen, zeigt, wie gut die Zusammenarbeit in Schönbrunn funktioniert." Die Attacke sei ein "fürchterliches Unglück".

Mannheimer Morgen 6.3.2002
Tiergartenleiter durch Prankenhieb verletzt - Pflegerin in Wiener Tiergarten von Jaguaren getötet
http://www.mamo.de/aktuell/aus_aller_welt/20020306_jaguar.html

Der Standard 6.3.2002 
Auch Helfer waren in Lebensgefahr
http://DerStandard.at/Textversion/20020307/61.htm

Dolomiten 6.3.2002
Drei Tiere attackieren Zoo-Wärterin - Direktor eilt zu Hilfe und wird an Hand verletzt
http://www.athesia.it/dolomiten/2002/03/06/c0603a01.html

EXPRESS 6.3.2002
Jaguar frisst Tierpflegerin - Im ältesten Zoo der Welt
http://express.de/news/2482740.html

Dolomiten 7.3.2002 
Der Tod im Tierpark: Jaguare "verteidigten" Revier - Von Pistolenknall abgeschreckt Pflegerin übersah offene Schiebetür
http://www.athesia.it/dolomiten/2002/03/07/c0703a01.html

Kleine Zeitung 6.3.2002 
Pechlaner oder Der Doktor und das liebe Vieh
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1179199
Was wär‘ Schönbrunn ohne Helmut Pechlaner? Wohl kaum einer der schönsten Zoos der Welt.

Kleine Zeitung 6.3.2002 
Tierpflegerin hat offenen Schuber übersehen
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1179223
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1179242

Kleine Zeitung 6.3.2002 
Die "Täter" hinter Gittern
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1179238

Hamburger Morgenpost 7.3.2002 
Jaguare töten Pflegerin im Wiener Zoo
http://www.mopo.de/nachrichten/146_2931.html
(überall verbreitete dpa-Meldung)

Salzburger Nachrichten 7.3.2002 
Ein tödlicher Fehler
http://www.salzburg.com/sn/02/03/07/artikel/245946.html

Salzburger Nachrichten 7.3.2002 
"Wir trauern um unsere Sabine"
http://www.salzburg.com/sn/02/03/07/artikel/245938.html

Der Standard 6.3.2002 
Raubkatzen in Österreich 
http://DerStandard.at/Textversion/20020307/69.htm
http://DerStandard.at/Textversion/20020307/64.htm
Der Tiergarten Schönbrunn ist nicht der einzige Zoo in Österreich, in dem Raubkatzen gehalten werden.

Kleine Zeitung 6.3.2002 
Im Visier des Tigers: "Ein Fehltritt, und du bist tot"
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1179172
Kärntnerin füttert in Malta seit 30 Jahren Großkatzen. Auch sie überstand schon gefährliche Situationen. Trauen darf man Raubtieren nie.
> Wohl kaum der richtige Vergleich zu Schönbrunn: Dieses mit Kuh-Ohrmarken übersäte, oben offene Sibirertiger-Gehege aus 20x20-Baustahlgitter im "Wildpark Diana" ist beschriftet "Unseren sehr geehrten Besuchern zur Information: Die hier gezeigten Tiere sind die edelsten Raubkatzen der Erde, bisher nur von wenigen Menschen gesehen. Bitte Vorsicht, nicht zu nahe an das Gitter treten" ...

Der Standard 6.3.2002
Kaiser Franz I. ließ die Menagerie vor 250 Jahren errichten - für Alchemie-Experimente
http://DerStandard.at/Textversion/20020307/67.htm
Kleine Chronik zum Tiergarten Schönbrunn

Der Standard 6.3.2002
In Österreich gibt es drei Ausbildungswege für Tierpfleger - Kein Beruf für Bürohengste
http://DerStandard.at/Textversion/20020307/65.htm
Überblick über die Tierpflegerausbildung in Österreich

Salzburger Nachrichten 6.3.2002
DATEN & FAKTEN
http://www.salzburg.com/sn/02/03/06/artikel/245630.html
Überblick über Unglücksfälle der letzten Jahre


Neue Presse 6.3.2002
Hoffnung für Elefantendame Dunja
http://www.neuepresse.de/region_hannover/107497.html
Die Chancen für Zirkuselefantin Dunja, endgültig im Zoo Hannover zu bleiben, sind weiter gestiegen. Das Verwaltungsgericht Hannover hat jetzt einen Antrag von Zirkusdirektor Ewald Sperlich auf Prozesskostenhilfe im Rechtsstreit um Dunja abgewiesen. Die Elefantin lebt im Zoo Hannover, seit sie vor vier Jahren verwahrlost im Münchner Winterquartier des Zirkus beschlagnahmt wurde. Sperlich will dennoch weiter um Dunja klagen. Seine Hamburger Anwältin Tana Theilen kündigte gestern auf NP-Anfrage an, sie werde gegen den Beschluss „in den nächsten Tagen” Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Lüneburg einlegen.

Nordwest Zeitung 6.3.2002
Sonnabend Taufe im Bremerhavener Zoo - Eisbärin aus Wien ist Irkas neue Gefährtin
http://www.nwz-online.de/regionales/974.html?showres=NWZ%2FREGION&showid=359178
Im Bremerhavener Zoo am Meer ist Eisbärin Irka nach dem plötzlichen Tod ihres langjährigen Lebensgefährten nun nicht mehr allein. Aus dem Tiergarten Schönbrunn ist Eisbärin Olinka mit ihrem einjährigen Sohn an die Weser gekommen. Für den kommenden Sonnabend nun steht die Taufe des Bärenkindes an. Nach den aufwendigen Umbauten wird sich der kleine Bremerhavener Zoo schon bald völlig verändert präsentieren. Der im Juli geborene Seelöwe tummelt sich bereits bei den Großen und die beiden kleinen Seehunde aus dem Vorjahr gehen demnächst auf die Reise zum Frankfurter Zoo. 

Leipziger Volkszeitung 6.3.2002
Architekten-Wettbewerb für Afrika-Savanne abgeschlossen
Alle drei preisgekrönten Entwürfe haben noch Überarbeitungsbedarf
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/92856.html
Ab Ende September soll das jetzige Zooschaufenster am Rosental im Zoo Leipzig zur großen Afrika-Savanne umgebaut werden. Doch wie sie aussehen wird, ist nach Abschluss des Architekten-Wettbewerbs mit sieben beteiligten Büros noch immer nicht klar. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen entschied die Jury zwar, wer den ersten, zweiten und dritten Preis erhält. Doch alle drei Planungen sind überarbeitungsbedürftig - erst in vier Wochen fällt die Entscheidung. 38 Tierarten, die untereinander auch Jäger und Gejagte sind, sollen auf einem Areal zusammengebracht werden. Dafür müssen die Sicherheitsanlagen zwischen Nashörnern, Giraffen, Zebras, Hyänen, Säbelantilopen oder Strauße und die von Tier zu Mensch stimmen. Den ersten Preis erhielten die Architekten Peter Drecker aus Bottrop-Kirchhellen und sein Partner Bernd Oxen aus Hürth. Sie wollen den Zugang zur Savanne über eine weite Brücke führen und planen ein Plateau mit Ausblick. Auf einem weiteren Weg können die Besucher durch eine Höhle auf ein Holzdeck im See treten und kommen so noch näher an die Tiere heran. Bis Ostern sind die drei Sieger-Entwürfe in der "Hacienda Las Casas" im Zoo ausgestellt.

Goslarsche Zeitung 6.3.2002
Rat und Verwaltung: Stellungnahme zur „WildTiernis“
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?ausgabe=11202&redaktion=14&artikel=104445585
Im Zusammenhang mit der geplanten „WildTiernis National Park Harz“ im unteren Schimmerwald zwischen Bad Harzburg und Vienenburg arbeiten Rat und Verwaltung an einem Positionspapier, damit in der heftigen Diskussion um Sinn oder Unsinn dieses Großprojektes nicht die Vienenburger Interessen unter die Räder kommen. Die Stadt will mit dieser Stellungnahme eine „weitgehende Ablehnung“ des Projektes signalisieren ohne gleich in ein Sektierertum zu verfallen, begründete Bürgermeister Manfred Dieber vor dem Bauausschuss die von der Verwaltung zum Teil recht zurückhaltend formulierte Stellungnahme. Man wolle dadurch die Möglichkeit offen halten, mit allen Beteiligten im Gespräch zu bleiben und nicht gleich auf Totalblockade schalten.

Kleine Zeitung 4.3.2002 
Der Tierschutz ist jetzt EU-konform 
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1178024
Das Kärntner Tierschutz- und Tierhaltungsgesetz von 1996 wurde jetzt den Richtlinien der EU angepasst. Einen großen Bereich nehmen Zoos, Tierparks, Tierheime und Zirkusse ein. Zoos gibt es in Kärnten nicht. Wer hingegen einen Tier- oder Wildpark betreiben möchte, muss dies der Behörde melden. Ausnahme: Streichelzoos. Zirkusse bedürfen einer Bewilligung durch die Landesregierung, sofern sie diese nicht in einem anderen Bundesland erhalten haben. Ab 31. Dezember 2004 wird dort die Haltung von Jaguaren, Leoparden, Tigern, Schwarz- und Braunbären, Primaten (außer Menschenaffen) und Rüsseltieren verboten sein.

Berliner Morgenpost 4.3.2002 
Der Tierpark bereitet sich auf die Saison vor
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story503006.html
Der Tierpark Berlin Friedrichsfelde rüstet sich für die neue Saison. Noch in diesem Jahr soll für rund drei Millionen Euro eine neue Gebirgsanlage erbaut werden.

Grafschafter Nachrichten 1.3.2002
Treckerveteranenclub schenkt dem Tierpark eine Remise für den "Vechtehof"
http://www.gnonline.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_37749.html
Der "Vechtehof" im Erweiterungsteil des Nordhorner Tierparks wird um ein weiteres Gebäude ergänzt. Mitglieder des Nordhorner Treckerveteranenclubs bauen dort aus alten Materialien eine Remise, in der ab Ostern alte Ackergeräte präsentiert werden sollen. "Wir wollen auf Dauer alle heimischen Haustierarten und das dazugehörige Umfeld um den neuen Vechtehof herum konzentrieren", sagt Tierparkleiter Thomas Berling.

Ostsee Zeitung 2.3.2002
Neue Filteranlage sorgt für den Durchblick
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_399525.html
Die Pinguine aus dem Vogelpark Marlow drehen ihre Runden wieder in klarem Wasser. Eine neue Filteranlage sorgt dafür, dass der Besucher durch die Scheibe bis auf die hintere Wand des Beckens sehen kann. Die bisherige Filteranlage sei zu klein gewesen, erklärt Astrid Becker, Pressesprecherin. Bis zum Saisonstart soll die Pinguin-Anlage außerdem noch besucherfreundlicher gestaltet werden. Der überdachte Gang vor dem Becken soll eine Seitenwand als Sonnenschutz erhalten, auf dem Informationen über Pinguine angebracht werden.

Berliner Morgenpost 1.3.2002
Komfortables Wohnzimmer aus Birke für Yan Yan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story502182.html
Pünktlich zum - hoffentlich bald - einkehrenden Frühling ist im Zoo das Freigehege für die Pandabärin Yan Yan fertig geworden.

Rheinpfalz Online 7.3.2002 
Wird der Zoo zu einer GmbH? 
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020307:2719790
Wird der Kaiserslauterer Zoo zu einer GmbH? Entsprechende Überlegungen bestätigte gestern Oberbürgermeister Bernhard Deubig. Zurzeit ist der Zoo eingebettet in das städtische Grünflächenamt.  "Wir wollen im Zoo was machen", verwies er auf das Vorhaben, den Siegelbacher Tierpark zu erneuern und auszubauen. Das Projekt sei im vergangenen Jahr durch die Maul- und Klauenseuche erheblich behindert worden. Das Ziel der Stadt sei es, den Zoo auf einen neuen Standard zu bringen. Die Stadt und die bisherige Tierpark-Leiterin Barbara Münchau haben laut Deubig einen Auflösungsvertrag unterzeichnet. Auf die Frage, ob die Stadt bereits personelle Vorstellungen habe, antwortete Deubig: "Wir müssen uns umsehen, ob es vielleicht Leute gibt, die vergleichbare Unternehmungen bereits erfolgreich gemeistert haben." Als Kandidat wird der arbeitslos gewordene frühere Gartenschau-Geschäftsführer Matthias Schmitt gehandelt.

Kölner Stadt-Anzeiger 7.3.2002
Wie die Affen lernen
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?aid=1015264058350
Vor knapp einem Jahr wurde die größte Menschenaffenanlage der Welt im Leipziger Zoo eröffnet. Der Forschungsalltag der Wissenschaftler von der Max-Planck-Gesellschaft hat Einzug gehalten. „In einer 20-jährigen Studie wollen wir herausfinden, was die Menschenaffen gemeinsam haben und wie ähnlich die Menschen ihren tierischen Verwandten sind“, sagte der wissenschaftliche Koordinator Michael Seres vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie.
39 Schimpansen, Gorillas, Bonobos und Orang-Utans leben heute in dem Tropenhaus, für das die Max-Planck-Gesellschaft den größten Teil der fast 15,3 Millionen Euro aufgebracht hat. Täglich beobachten Seres und seine 13 Kollegen aus Deutschland, England, Japan und den USA die Affen, zwei Stunden morgens und eine Stunde am Nachmittag. So dürfen Affen ihren Artgenossen beim Lösen schwieriger Aufgaben zuschauen, ehe sie selbst mit dem Problem konfrontiert werden.
Die Forscher befassen sich auch mit der Haltung und Pflege von Menschenaffen. Schimpansenkinder, die von ihren Müttern verstoßen wurden und auf menschliche Hilfe angewiesen sind, werden im so genannten Kindergarten aufgezogen. Derzeit sind die jeweils zwei Jahre jungen Primaten „Alexandra“ und „Anet“ in der Obhut von Mitarbeiterin Erika Seres. Eigens für Forschungszwecke sind die beiden im Juni vergangenen Jahres von Holland nach Leipzig gebracht worden. Die „Flaschenkinder“ sollen auf ein Leben mit ihren Artgenossen vorbereitet werden.

Ostsee Zeitung 7.3.2002 
Volière wird am 23. März eröffnet
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_402178.html
Die Volière Vorpommersche Boddenlandschaft im Vogelpark Marlow nimmt Gestalt an. Ein Eröffnungstermin steht inzwischen fest: Sonnabend, der 23. März. Ein großer Teil der Vögel, die in der Volière ihr neues Zuhause finden sollen, ist bereits im Vogelpark. Zum Beispiel eine Kolonie von etwa 50 Säbelschnäblern. Auch Brandgänse und Bartmeisen sollen zu sehen sein. Und weil der Kranich in Mecklenburg-Vorpommern beheimatet ist, sollen auch Vertreter seiner Art in einer eigenen, in die Anlage integrierten Volière untergebracht werden.
In diesem Jahr wird die neue Anlage wohl zunächst einmal die Loris als Zugpferd des Vogelparks ablösen. Inzwischen gibt es bereits sechs zoologische Einrichtungen, die ebenfalls eine betretbare Loris-Volière einrichten wollen – nach Marlower Vorbild. Darunter ist der Vogelpark Walsrode, aber auch der Rostocker Zoo.

Bonner Rundschau 7.3.2002 
Luchse als Besucherattraktion - Projekt Nationalpark Eifel
http://rundschau-online.de/euskirchen/2485410.html
Der Förderverein, der am Freitag um 19.30 Uhr im großen Kursaal in Gemünd gegründet werden soll, wird für das Projekt Vogelsang werben. Regierungspräsident Jürgen Roters wird eine Arbeitsgruppe aus den betroffenen Bürgermeistern, Landräten und Verbänden ins Leben rufen. Die Gruppe wird das Konzept für die Nationalparkverordnung entwickeln.  Mit knapp 9000 ha ist die Mindestgröße von 6000 ha weit überschritten. Der Nationalpark Eifel wäre der erste in NRW. Schon jetzt sind 52 % der vorgesehenen Fläche naturschutzwürdig. Nach und nach soll ein von Buchen geprägtes Ökosystem entstehen. 32 Tierarten, die auf der roten Liste stehen, kommen hier vor, darunter Biber und Wildkatzen. Die Experten der LÖBF denken daran, in großen Gehegezonen den Luchs als Attraktion für Besucher auszusetzen. Vorbild ist hier der Bayerische Wald. Auch an Gehege für Auerochsen ist gedacht. 

Kölnische Rundschau 6.3.2002 
Untergang der Flora befürchtet
Freundeskreis Botanischer Garten schlägt Alarm
http://www.rundschau-online.de/koeln/2485691.html
Köln. Die Gewächshäuser gammeln vor sich hin, Personal- und Geldknappheit erlauben gerade einmal die nötigste Pflege einer Anlage, die zu den schönsten in Europa gehört. Der Freundeskreis Botanischer Garten schlägt Alarm, weil er den Untergang dieser wertvollen Anlage befürchtet.  "In einer Zeit wachsenden öffentlichen Bewusstseins einer Erhaltung der Artenvielfalt auf unserer Erde dieses Kleinod ,Botanischer Garten Köln' aufzugeben, halten wir für einen unverzeihlichen Kulturverlust in einer Stadt, die sich ihrer 2000-jährigen Kultur stets rühmt", so der Freundeskreis. 
In der Vergangenheit war immer wieder kritisiert worden, dass die Stadt die Stelle des Leiters nicht mehr besetzt hat, nachdem der langjährige Chef Eugen Moll in den Ruhestand gegangen ist. Werner Adams, Leiter des Grünflächenamtes, sagte, in dem Konzept, das sein Amt gerade erarbeite, sei die bevorzugte Variante eine angestrebte Zusammenarbeit von Flora, Botanischem Garten und dem Zoo. 
Von Seiten des Zoos war in der Vergangenheit eine Übernahme des Botanischen Gartens immer abgelehnt worden, weil man nicht das nötige Geld habe, um die Anlage vernünftig unterhalten zu können.

Freie Presse 4.3.2002
Grimma wird Bären los - Drei Petze finden neue Heimat in Thüringen
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/223018.html
Das Bären-Trio aus Grimma zieht am Dienstag in die nordthüringische Kleinstadt Worbis um. Den Transport der Tiere übernimmt der Bärenpark. In Worbis kommen die Bären erst einmal gemeinsam in eine Eingewöhnungsstation. «Diese Station ist größer als der Käfig, in dem die Petze in Grimma leben», sagte die Sprecherin Martina Lagemann. Die Eingewöhnungszeit werde wohl vier Wochen dauern. Allerdings erhalten Maika und Mischka neue Namen, weil bereits zwei Bären mit ihren Namen in dem Tierpark leben. In Zukunft heißen die sächsischen Petze Maike und Mischa.

Thüringer Allgemeine 4.3.2002
Worbiser Bärenpark freut sich auf die Petze
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.eichsfeld.volltext.php?id=157024
Tina, Mischka und Maika stecken derzeit im Umzugsstress. Die drei Braunbären aus dem sächsischen Grimma sind bereit für den großen Umzug. Im Park angekommen, sollen sich die Bären in einem Stufenprogramm an die neue Umgebung anpassen. Zunächst leben sie für vier bis fünf Wochen in der Eingewöhnungsstation. Sie können das Gelände sehen und durch die Gitterstäbe erste Kontakte mit den schon länger hier lebenden Petzen knüpfen. In Phase zwei bekommen die drei neuen Bewohner ihr eigenes 7000 Quadratmeter großes Gehege. Die Fläche wird vom großen Gelände, auf dem die anderen Bären leben, abgetrennt.

Die Welt 6.3.2002 
Die Glücks-Ottern aus der Lüneburger Heide 
http://www.welt.de/daten/2002/03/06/0306hh318643.htx
Nicht Fuchs und Hase, aber Fischottern und Steinmarder sagen sich im niedersächsischen Hankensbüttel gute Nacht. Hier, am Rande der Lüneburger Heide, befindet sich auf einer in verschiedenen Landschaftsformen gestalteten Fläche von 60.000 Quadratmetern Größe ein Otterzentrum. Die Besucher - rund 100.000 sind es pro Jahr - werden in die verschiedenen Naturräume geführt: Wald, Teich, Bach und eine Heckenlandschaft. Denn neben 20 Ottern fühlen sich hier auch die seltenen Otterhunde, Iltisse, Hermeline, Stein- und Baummarder sowie Dachse wohl.

Taunus Zeitung 6.3.2002
Mit dem Frühlingsbeginn schlüpfen die ersten Jungtiere
http://213.138.32.50/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article&_id=306027
Im Opel-Zoo machen sich die ersten Frühlingsboten bemerkbar und das Leben fängt an sich zu regen. Begonnen haben die australischen Emus, die schon Ende Dezember 2001 das erste Ei legten. Die ersten Emus werden in den nächsten Tagen schlüpfen. Andere exotische Vogelarten eröffnen ebenfalls schon das Balzspiel. Bis auf die Haushühner, die schon Küken haben, sind die einheimischen Vögel noch nicht ganz so weit. Aber auch sie zeigen erste Aktivitäten in Richtung Familienplanung. Wenn der Frühling einzieht, werden auch die vielen Säugetiere, die jetzt schon jeden Sonnenstrahl genießen und mit freudigen Laufspielen begrüßen, ihren dicken Winterpelz abwerfen, mit dem Paarungsritual beginnen (Luchse, Eisfüchse) oder sogar bald Junge gebären (unter anderem Hirsche, Antilopen und Mufflons). 

Das sozialste Säugetier der Welt ist in deutschen Zoos eine Rarität
http://www.vistaverde.de/news/Natur/0203/04_nacktmull.htm
Zwar leben Nacktmulle hoch organisiert in einem Staat wie sonst nur Insekten, doch ausgerechnet das wohl sozialste
Säugetier der Erde hat ein echtes Imageproblem.

Neues Volksblatt 3.3.2002 
http://www.volksblatt.at/53NV_712158.stm
Der Nacktmull, ein mausgroßer Nager aus Afrika, läuft im Dresdner Zoo durch sein Reich aus künstlichen Gängen, Röhren und kleinen Behausungen. Obwohl Nacktmulle in den USA ein Renner sind, gelten sie in deutschen Zoos als Rarität.
 

 
Schaumburger Zeitung 7.3.2002 
Zwei Tiger fauchen im „KIKA“
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?id=266999
Die Tigerbabys des Tierparks Kalletal, die von einer Dogge aufgezogen wurden, sind bereits ein halbes Jahr alt. Und weil die beiden inzwischen durch zahlreiche Veröffentlichungen sowie durch verschiedene Fernseh- und Radiosendungen bundesweite Popularität errungen haben, stellt „Doc“ Neumann die kecken Geschwisterchen am Sonnabend um 14 Uhr in der Sendung „Philipps Tierstunde“ des Kinderkanals vor. Inzwischen hat der kleine Tierpark im Kalletal noch einen wahrhaft prominenten TV-Mann als Fürsprecher gefunden: Tagesschau-Moderator Ulrich Wickert lobte jüngst in seiner Nachrichtensendung vor einem Millionenpublikum „Wer ganz genau wissen will, wie kleine Tiger unter idealen Bedingungen aufgezogen werden, sollte mal dem Tierpark Kalletal einen Besuch abstatten!“ 

Weser Kurier 7.3.2002 
Dicke Waschbärin hat kein Glück in der Liebe
http://www.weser-kurier.de/niedersachsen/fs_wk_niedersachsen.html?id=287486
 Zu viel Winterspeck auf den Hüften kommt in der Männerwelt nicht gut an – diese schmerzliche Wahrheit musste jetzt auch die Waschbärendame Wilma aus dem Wildpark Lüneburger Heide erfahren.

Ostthüringer Zeitung 7.3.2002 
Junge Gleisbauer stopfen die Strecke im Tierpark
http://www.otz.de/otz/otz.lokalnachrichten.volltext.php?id=163380
Gera. Tatkräftige Helfer hat die Parkeisenbahn im Tierpark in dieser Woche zur Pflege der 800 Meter langen Strecke.

Nordkurier 6.3.2002
Kleine Ziegen im Tierpark Pasewalk 
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/vomhaff/vomhaff.html
Im Winter wurde das Streichelgehege des Ueckermünder Tierparks völlig rekonstruiert. Der Tierpark hatte bereits im vergangen Jahr die seltene Anglo-Nubische-Ziegenrasse aus dem Zoo Emmen importiert.

Frankenpost 6.3.2002
"Hochfranken-Panter'' wurde wieder gesichtet
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=169367
Hat die mysteriöse schwarze Großkatze, die vergangenes Jahr im Raum Hof immer wieder gesichtet worden war, tatsächlich den Winter überlebt? Gestern wurde der ,,Hochfranken-Panter'' nach Wochen wieder gesehen, bei Köditz.

Thüringer Allgemeine 6.3.2002 
Schwimmer aus aller Welt
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.thueringen.volltext.php?id=163050
Wer es bunt mag, sollte am Sonntag, 17. März, dem Erfurter Aquarium einen Besuch abstatten. Von neun bis zwölf Uhr lädt dort der Verein der Erfurter Aquarienfreunde wieder zur Zierfisch- und Wasserpflanzenbörse ein. 

Berliner Morgenpost 6.3.2002 
Tierisch viele Neu-Berliner
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story503403.html
Nachwuchs bei Elefanten, Springböcken und Dromedaren lockt die Besucher von Zoo und Tierpark an 

Saarbrücker Zeitung 6.3.2002 
Zoo-Tiere
http://www.sz-newsline.de/sta/GEA5RDB0_1.php3
"SZ"-Serie Zoo-Tiere, Teil 9: Zebras

Märkische Oderzeitung 6.3.2002 
Osterfete lockt am 31. März in den Angermünder Tierpark
http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=25&LID=17942
Bereits zum sechsten Mal findet an diesem Ostersonntag die MOZ-Osterfete im Angermünder Tierpark statt

Freie Presse 1.3.2002
Crimmitschau: Erhält Tiergehege künftig eine Umzäunung?
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/
WESTSACHSEN/CRIMMITSCHAU/TEXTE/217586.html
Für rege Diskussion unter den Besuchern der Tiergehege im Sahnpark (Crimmitschau) sorgt derzeit die geplante Abgrenzung des Geheges. Des Öfteren gab es Probleme, beispielsweise durch frei laufende Hunde. Ein weiterer Punkt sei der Fall von Krankheiten wie Maul- und Klauenseuche. Außerdem wäre es für Besucher angenehmer, das Gehege in einer Art Rundgang zu besichtigen.

Zürich, 20 Minuten 1.3.2002
Gegen Wilderei: Globi und Zoo engagieren sich
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/4063842
Tierschmuggel und Wilderei passen weder dem Zürcher Zoo noch dem Kinderbuch-Helden Globi. Beide engagieren sich dagegen: Der Zoo mit einer Petition, der beliebte Papagei in seinem neuen Buch «Globi im Zoo». Zoo-Direktor Alex Rübel schrieb das Nachwort zum neusten Globi-Buch und betont darin, dass sein Zoo etwas gegen Tierschmuggel und Wilderei tun will.

Die Welt 1.3.2002
Wiegen, messen, zählen: Tier-Inventur bei Hagenbeck
http://www.welt.de/daten/2002/03/01/0301h1317545.htx
Zur jährlich anstehenden Tier-Inventur in Hagenbecks Tierpark wird der aktuelle Tierbestand erhoben. Nachwuchs gab es bei den Grünen Baumpythons, den nordafrikanischen Mähnenspringern und der Rothschildgiraffe. Insgesamt verfügt Hagenbeck über 2491 Tiere in 358 Arten.

Ostsee Zeitung 1.3.2002
Nach Unfall eines Jungen will Tierpark Sicherheit verstärken
http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112742_399117.html
Dank des Eingreifens eines Arbeiters konnte am Mittwoch ein Junge geborgen und ins Krankenhaus gebracht werden, der auf dem Wismarer Tierparkspielplatz von einem Reifen gerutscht, in die Köppernitz gefallen und von der Strömung knapp 100 Meter mitgerissen worden. Der Tierpark reagierte: Direktor Michael Werner teilte mit, dass in Zukunft gefährdete Bereiche beaufsichtigt würden.

Lübecker Nachrichten 4.3.2002
Spontane Ehrung für mutige Lebensretter
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/mecklenburg__710218.htm
Die erste Begegnung mit den Rettern ihres Sohnes Dirk war gestern für Sabine und Reinhold Piper vor der Tierparkgaststätte Wismar sehr bewegend. Inzwischen ist der kleine Dirk auf dem Wege der Genesung.

Schweriner Volkszeitung 4.3.2002
Rendezvous mit Vogelspinnen und Zierfischen
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/04.03.02/rendez/rendez.html
Großer Andrang bei den "Tagen des Aquariums und Terrariums" im Rostocker Zoo. Rostock ist die einzige Stadt Deutschlands, wo das Trinkwasser aus Oberflächenwasser gewonnen wird. Den Aquarienfischen bekommt das Rostocker Trinkwasser, mit einem pH-Wert von 7,5 und 17 Grad Gesamthärte nicht besonders gut. Es gibt aber zahlreiche Möglichkeiten, diese Parameter zu verändern.

Berliner Morgenpost 3.3.2002 
Lust auf Frühling - und das nicht nur im Zoo 
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story502601.html

Neue Presse 28.2.2002
Trampeltierbaby im Zoo Hannover - Milch gibts nicht nur bei Muttern
http://www.neuepresse.de/region_hannover/107356.html
Ein reines Flaschenkind ist das Trampeltierfohlen Juri im Zoo Hannover zwar nicht. Doch Tierpfleger Andreas Pohl füttert rund die Hälfte des täglichen Bedarfs von vier Litern Milch dazu, um das Muttertier zu schonen. Die Trampeltierstute hat vor vier Wochen bereits zum zehnten Mal im Zoo Hannover Nachwuchs bekommen. Versuche der Pfleger, eine erneute Paarung zu verhindern, schlugen fehl.

Hannoversche Allgemeine 28.2.2002
Trampeltier bekommt die Flasche
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/124487.html

Saarbrücker Zeitung 28.2.2002
Ein haariges Naturwunder
http://www.sz-newsline.de/sta/GOM5NBE1_1.php3
Tiere im Saarbrücker Zoo - Teil 8: Vogelspinnen

Rhein Zeitung 2.3.2002
Foto des Tages
http://rhein-zeitung.de/on/02/03/01/topnews/foto.html?a
Hmm, das schmeckt: In einem mit Milchgriessuppe gefülltem Gefäß sitzt ein Rhesusaffe im Leipziger Zoo und frisst sich satt.

Thüringer Allgemeine 2.3.2002
Berufsbilder: Besuch bei einer Zootiermeisterin
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/ta.erfurt.volltext.php?id=155754
Portrait der Zootierpflegerin Martina Böhme im Erfurter Zoopark.

Kabul zookeeper bemused by foreign food donations
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14805/story.htm

Ocean Futures Society: 
Plans for Keiko - the 2002 Field Season
http://www.enn.com/direct/display-by-affiliates.asp?id=251
 

Pressemitteilungen

Osnabrück 5.3.2002 
100 Familienjahreskarten des Zoos zu gewinnen!
Anlässlich seines 50. runden Wiegenfestes hat das langjährige Präsidiumsmitglied, Herr Wolfgang Schenk, für alle Zoofreunde eine besondere Überraschung bereit gestellt. Statt sich selbst beschenken zu lassen, beschenkt Herr Schenk insgesamt 100 Zoofreunde mit einer kostenlosen Familienjahreskarte für das Jahr 2002. Alle Besucher, die am 10. März im Rahmen eines Zoo-Quiz ihr Wissen rund um die schillern-de Tierwelt am Schölerberg unter Beweis stellen, haben die Chance, im Rahmen einer an-schließenden Verlosung eine von 100 Familienjahreskarten zu gewinnen.
Besonders interessant ist die Familienjahreskarte durch die darin enthaltenen Großveranstaltungen des Zoos, die auch im Jahre 2002 wieder einiges zu bieten haben. Nach der Oster-Olympiade und dem Frühlingsfest sind vor allem die Safaritage am 8. und 9. Juni, die Amazonasnächte am 27. und 28. Juli (bis Mitternacht) sowie die nächtlichen DunkelMunkel Partys am letzten Oktoberwochenende und am ersten Novemberwochenende von besonderem Interesse.
Wer länger nicht im Osnabrücker Zoo war, wird sich am 10. März sicher verwundert die Augen reiben. Der Zoo hat alleine in den letzten 3 Jahren über 5 Mio DM in seinen weiteren Ausbau investiert und auch die Arbeiten am bislang teuersten Projekt des Zoos, der SAMBURU Landschaft (8 Mio DM Bauvolumen), nehmen schon konkrete Formen an!
Insofern sollte jeder, der noch keine Familienjahreskarte für das laufende Jahr gekauft hat, sich die große Chance, im Rahmen des Aktionstages eine von 100 Karten zu gewinnen, nicht entgehen lassen. 



Erfolgreiche Wintersaison im Tierpark Nordhorn 
Neuer Besucherrekord 
Der Nordhorner Tierpark blickt auf eine sehr erfolgreiche Herbst- und Wintersaison zurück. Seit dem 1. Oktober vergangenen Jahres passierten rund 45.000 Besucher das Eingangsgebäude. Damit steigerte sich die Besucherzahl um über 40 Prozent gegenüber den Rekordzahlen im Jahr 2000. Der Zoo lockt immer mehr Besucher aus dem Emsland und den Niederlanden in seine Einrichtung. 
Nachdem im vergangenen Jahr die Probleme mit der Maul- und Klauenseuche für starke Einbrüche der Besucherzahlen und einer dreiwöchigen Schließung des Zoos gesorgt hatten, erwartet die Zooleitung in diesem Jahr einen weiteren Besucheranstieg und will die Rekordmarke von 160.000 Besuchern / Jahr "knacken". 
Mit Investitionen von mehren Millionen Euro hat der Tierpark Nordhorn in den letzten beiden Jahren seine Attraktivität wesentlich ausgebaut. 650 Tiere und ein großes Angebot an Sonderveranstaltungen bieten ein buntes Programm. Diese positive Entwicklung ist u.a. auf das verbesserte "Schlechtwetterangebot" zurückzuführen. 
Neu eröffnet wurden das großzügige Eingangsgebäude mit Souvenirshop, der historische Bauernhof mit seltenen Haustierrassen und die begehbare Anlage mit Geiern und Steinböcken. Weiterhin wurde ein großzügiger neuer Parkplatz eröffnet. Attraktive Spielgeräte und ein Spielhaus in der Caféteria ergänzen das Angebot für Kinder. 



Leipzig, 5.3.
Einladung zum Richtfest für den neuen Elefantenbullenstall und die Freianlagen
Die Trächtigkeit unserer Elefantin „Trinh“ und die Bauzeit für einen modernen Elefantenstall einschließlich geräumiger Freianlagen nähern sich dem Ende. Während Elefanten eine Tragzeit von 22 Monaten haben, müssen sich alle am Bau beteiligten Firmen sehr beeilen. Pünktlich Ende März 2002 wird nach nur halbjähriger Bauzeit (Baubeginn 28.09.2001) der neue Elefantenbullenstall fertiggestellt sein. Etwa zur gleichen Zeit erwarten wir unser Elefantenbaby. Ab dann spätestens muß Bulle Mekong sein neues Quartier bezogen haben, um unserer Elefantenmutter und ihrem Kind ein geräumiges Heim zu bieten.
Bevor es aber soweit ist, möchten wir mit den Baubeteiligten am 7. März 2002 um 16.00 Uhr am Elefantenhaus ein zünftiges Richtfest feiern. Mit dem Aufsetzen der Richtkrone auf den neuen Stall wird der letzte (sehr kurze!!) Bauabschnitt eingeläutet. Zu diesem Festakt mit anschließendem Büfett in der "Hacienda Las Casas“ laden wir alle Medienvertreter recht herzlich ein.



Wilhelma Stuttgart, 6.3.
Ausgestorben ...
... waren sie eigentlich in ihrer ursprünglichen Heimat. Jetzt kehren die Przewalski-Urwildpferde so nach und nach in die mongolischen Steppen zurück. Es sind Nachzuchten aus verschiedenen europäischen Zoos, die langfristig die Mongolei wieder bevölkern sollen. Auch die Wilhelma hält eine kleine Herde dieser letzten noch existierenden Urwildpferde und stellt daraus Tiere für das Auswilderungsprojekt zur Verfügung. Vielleicht eines Tages auch den kleinen „Merlin“, den jüngsten Zugang in der Herde. Erst eine Woche ist der kleine Hengst alt und hat mit Arterhaltung natürlich noch gar nichts im Sinn. Trinken, Schlafen, Rennen und  Bocksprünge machen – das sind momentan seine Lieblingsbeschäftigungen. 
Die Urwildpferde gelten als Vorfahren der heutigen Hauspferderassen. Damit sind sie in der Wilhelma auf dem Schaubauernhof zu finden, denn dort werden neben den Haustieren möglichst auch die dazu gehörenden wildlebenden Vorfahren gezeigt. Im Gegensatz zu den Shetlandponies –sie vertreten in der Wilhelma die Hauspferde und lassen sich von den Besuchern gerne streicheln- sind Przewalskipferde Wildtiere, die doch mit Vorsicht zu genießen sind. 



Münster, 5.3.
Operation Robbe - eine nichtalltägliche Augenoperation im Allwetterzoo Münster
Unter dem Stichwort "Operation Robbe" hat die Augenklinik des münsterschen Franziskus-Hospitals unter Leitung von Dr. Jörg Koch eine seit Wochen vorbereitete, ungewöhnliche Operation im Allwetterzoo erfolgreich durchgeführt. Kegelrobbe "Mochel", mit 26 Jahren kurz vor dem Rentenalter, litt seit geraumer Zeit unter einer Linsentrübung des linken Auges. Da sie auf dem rechten Auge schon seit Jahren blind war, konnte sie sich nur noch eingeschränkt in ihrer Umgebung zurechtfinden. Um ihr wieder mehr "Durchblick" zu verschaffen, entfernte ein achtköpfiges Team von Augenärzten, Anästhesisten, OP-Personal und dem Zootierarzt der Robbe in einer zweistündigen Operation im Zoo die getrübte Linse. Aufgrund der zum menschlichen Auge vergleichsweise enormen Größe stellte die Operation des Robbenauges höchste Anforderungen an die mit umfangreicher Technik der Firmen Leica und Bausch + Lomb angereisten Ärzte. Ein besonderes Risiko war die Narkose, da Robben wegen ihres Fettpolsters Narkosemittel extrem lange speichern können. Dank der sorgfältigen Einleitung und Überwachung einer professionellen Inhalationsnarkose unter Leitung des Anästhesisten Dr. Auf der Landwehr war "Mochel" aber wenige Stunden nach der OP wieder auf den Beinen bzw. den Flossen. Sie muss jetzt noch einige Tage ein Landabteil hüten und dann hofft man im Zoo, dass sie auch im Wasser wieder die Umrisse ihrer Artgenossen und der Futterfische wahrnehmen kann.



Leipzig 5.3.
Zoo trauert um seine älteste Giraffe - Jubileé starb im Alter von 24 Jahren
Nachdem die Giraffe Jubileé in den vergangenen Monaten deutliche Alterserscheinungen und erhebliche Probleme beim Laufen gezeigt hatte, sollte heute mit Hilfe einer Korrektur der Klauen durch den Hufschmied und intensiver medikamentöser Maßnahmen ein letzter  Versuch unternommen werden, ihre Leiden wenigstens zu lindern. Die dazu erforderliche Narkose verlief gut, in der Aufwachphase setzten jedoch Atem- und Herzstillstand ein, die nicht mehr medikamentös zu beherrschen waren.
Jubileé wurde am 19.05.1978 in Leipzig geboren und erhielt ihren Namen aufgrund der Tatsache, dass sie im Jahr des 100jährigen Zoo-Jubiläums zur Welt kam. Sie selber hat in ihrem Leben 5 Jungtiere zur Welt gebracht, von denen ihr Sohn Maximilian noch heute im Zoo lebt. Das letztgeborene Kalb hatte sie im Jahre 2000 infolge alters-bedingten Milchmangels schon nicht mehr aufziehen können. Jubileé hat mit 24 Jahren ein vergleichsweise hohes Alter erreicht. Die Alterserwartung bei Giraffen liegt bei 25 Jahren. 



Leipzig, 4.3.
Einladung zum Pressetermin
Ausstellungseröffnung für Pläne zur neuen Afrika-Savanne
Nachdem als erster Baustein des im Masterplan vorgesehenen Afrika-Kontinents im Zoo Leipzig die Löwen-Savanne “Makasi Simba” schon im Februear 2001 eingeweiht wurde, schreiten die Planungen für einen weiteren Bauabschnitt, die künftige Afrikasavanne, voran.
In einem beschränkten Realisierungswettbewerb wurden sieben Architekturbüros um ihre Ideen gebeten und haben Entwürfe erarbeitet, die am 28.02.2002 durch eine Jury diskutiert und bewertet wurden. Als Preisgericht fungierten hierbei Dr. Engelbert Lütke Daldrup (Beigeordneter des Dezernates Planung und Bau), Zoodirektor Dr. Jörg Junhold, Herr Prof. H. Rambow (freier Architekt der HTWK Leipzig), Herr Peter Müller (Zoologischer Leiter des Zoo Leipzig) und der Direktor des Zoos Osnabrück, Herr Dr. W. Everts.
Hiermit laden wir alle Vertreter der Medien zum Pressetermin am Dienstag, dem 05.03.2002 um 13:00 Uhr sehr herzlich in die „Hacienda Las Casas“ ein, um Ihnen die ersten drei Entwürfe und die darauf beruhenden Konzeptionen zu präsentieren sowie die Ausstellung der Pläne zu eröffnen, die noch bis zum 28.03.2002 öffentlich zu sehen sind. 
Als Redner stehen Ihnen auch im Nachhinein für Fragen und Interviews zur Verfügung:
Dr. Jörg Junhold, Zoodirektor     Einführung in das Thema
Herr P. Drecker, Architekturbüro Drecker, Bottrop-Kirchhellen     1. Preis 
Herr Lars Fuhlsbrügge, Berlin    2. Preis
Herr Peter Rasbach, Rasbach Architekten, Oberhausen       3. Preis



Leipzig, 4.3.
8-teilige Doku-Soap-Serie blickt hinter die Zoo-Kulissen
„Elefant, Tiger & Co.” startet am morgigen Dienstag
In Zusammenarbeit mit dem MDR und der Hamburger Firma doc.station wurden viele Tierpfleger des Zoos in den vergangenen Monaten zu Darstellern der eigenen täglichen  Arbeit rund um ihre tierischen Schützlinge. Die Doku-Soap-Serie mit dem Namen „Elefant, Tiger & Co.“ zeigt den Alltag im Zoo, wie er den  Besuchern meistens verborgern bleibt: Die Zuschauer können sich auf viele spannende Einblicke hinter die Kulissen freuen. Die Kamera folgt bei jeder Folge jeweils zwei oder drei Pflegern oder Tierärzten über einen längeren Zeitraum und dokumentiert so deren Bemühungen, eine kranke Schlange zu operieren, die Geburt des Elefantenbabys vorzubereiten oder eine Tigerverpaarung durchzuführen.
Die Serie startet am Dienstag, 05.03.2002 um 21:30 Uhr auf dem Sendeplatz „Hierzulande“ des MDR. Die restlichen 7 Folgen laufen jeweils dienstags zur gleichen Sendezeit bei „Hierzulande“. 
 
 
Natur- und Artenschutz
Hamburger Morgenpost 2.3.2002
Reptiliensuppe: Tierschützer empört über Reinbeker Firma Bennetts
http://www.mopo.de/nachrichten/102_2604.html
Hamburgs Tier- und Artenschützer sind entsetzt: Die lange geächtete Schildkrötensuppe kehrt zurück in die Küchen. Anbieter der „Spezialität" ist die Reinbeker Firma Bennetts Trading OHG. Für die Suppe, die Bennetts in 195-Gramm-Dosen à 3,99 Euro verkauft, wurden allerdings nicht Meeres- sondern Chinesische Weichschildkröten getötet und gekocht. „Die Schildkröten stammen aus einer Zucht in Thailand", sagt Dominik Schulz von Bennetts. „Wir haben Fotos und offizielle Dokumente über unsere Lieferanten. Auch die deutschen Behörden hatten keine Einwände." Bei der 1998 von Studenten und Schülern gegründeten Firma Bennetts, die auch Krokodil-, Känguru- und Yak-Fleisch verkauft, hat man reagiert: Neue Schildkrötensuppe will man nicht mehr bestellen - aber die rund 2000 Dosen, die noch im Lager liegen, verkaufen.

Greenpeace seeks seizure of Amazonian timber 
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14872/story.htm

International Fund for Animal Welfare 
Japan to Trade in Whale Meat with Norway Despite International Moratorium, Conservationists Outraged 
http://www.enn.com/direct/display-by-affiliates.asp?id=559

WHITE RHINOS RESTORED TO KENYA'S MERU NATIONAL PARK
Kenya, March 4, 2002 (ENS) 
Eight white rhinos being moved to Kenya's Meru National Park from private game ranches this week will not have to share the park with other rhinos. In the late 1980s, all but one of the park's white rhinos were wiped out by poachers seeking horns for the lucrative medicinal trade. In 1989, the last remaining rhino was relocated to Lake Nakuru National Park for its protection.
http://ens-news.com/ens/mar2002/2002L-03-04-03.html

Australia blasts Japan over whales
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14839/story.htm

World Wildlife Fund Teams Up To Launch new Program Aimed At Saving Critically Endangerd Porpoise
http://www.enn.com/direct/display-by-affiliates.asp?id=95
 

 
Weitere Infos
NABU-Umweltkalender
7. MÄRZ 2002, Berlin
Pk zum Thema Artenschutz und Schweinswale mit BUM Trittin und WWF-Geschäftsführer Prokosch. Info: 01888-305-2010.
 
Ausstellungen
DORTMUND Museum für Naturkunde:
KAUZIGE GESELLEN - EULEN
16.3. bis 31.5.2002
http://www.museendortmund.de/naturkundemuseum/index.htm

MAGDEBURG Museum für Naturkunde:
NATURFOTO DES JAHRES 2001
15.3. bis 28.4.2002
http://www.magdeburg.de/Kultur/MuseumNaturkunde.html

MÜNCHEN Deutsches Jagd- und Fischereimuseum:
DIE ÄSCHE - IST SCHWER IN BEDRÄNGNIS 
bis 30.12.2002
http://www.jagd-fischerei-museum.de/

Tiergarten Heidelberg: 
REGENWALD - DAS GRÜNE UNIVERSUM - Die besten Fotografien von 15 internationalen GEO-Fotografen
bis 30.5.2002 
http://www.zoo-heidelberg.de

BERLIN Museum für Naturkunde und Naturhistorisches Forschungsinstitut: 
KIRI - VOM ZOO INS MUSEUM
bis 1.4.2002 
http://www.museum.hu-berlin.de

FRAUENFELD Naturmuseum des Kantons Thurgau: 
LUCHS - JÄGER AUF LEISEN PFOTEN
bis 9.6.2002 
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

ZÜRICH Zoologisches Museum: 
VIELFALT DER TIERE Entdecken - Sammeln - Verstehen
bis 26.5.2002
http://www.unizh.ch/zoolmus/

Naturmuseum Olten: 
LEBEN IM BEDROHTEN PARADIES -Die Tagebücher des Bruno Manser
bis 14.4.2002 
Sechs Jahre lebte der Basler Bruno Manser bei den Penan, einem Volk von Jägern und Sammlern im tropischen Regenwald von Sarawak/Borneo.
http://www.naturmuseum-olten.ch
 

 
TV-Tipps
WDR, Sonntag,  17. März 2002, 16.30 - 17.00 Uhr
Der Fluch des schwarzen Goldes 
In Ecuador soll eine neue Öl-Pipeline gebaut werden,  mitten durch den Urwald, vom Amazonas bis an den Pazifik. Die WEST LB in Düsseldorf will sich demnächst mit einem Kredit von 900 Millionen US-Dollar an dem stark umstrittenen Pipelineprojekt in Ecuador beteiligen. Umwelt- und Menschenrechtsgruppen laufen Sturm gegen das Vorhaben, auch die Weltbank distanziert sich von dem Vorhaben, denn Erfahrungen mit anderen Projekten dieser Art im südamerikanischen Ecuador lassen Schlimmstes befürchten:
Was eine Pipeline - mitten durch den Urwald - für die Bewohner, für Mensch Tier und Pflanzen bedeuten kann, zeigt der Film von Michael Enger und Justus Fenner. Sie haben das Dorf San Carlos im Regenwald von Ecuador vor wenigen Monaten besucht. Dort gibt es bereits eine Öl-Pipeline, gebaut von Texaco. Anfänglich versprachen sich viele davon ein besseres Leben. Sie bekamen Krankheiten, Tod, Katastrophen. Jetzt versuchen die Bauern Druck auf Behörden und Ölfirmen auszuüben, bisher ohne Erfolg.
Wiederholung, Freitag 22. März 2002, 11.30 - 12.00 Uhr


Immer Sa, 18:10, TV NRW: Ein Platz für Tiere 
(aus den 60er-80er Jahren mit Prof. B. Grzimek; teilweise mit Zoo-Portraits)


Die Tigerbabys des Tierparks Kalletal stellt „Doc“ Neumann am 9.3. um 14 Uhr in der Sendung „Philipps Tierstunde“ des Kinderkanals vor. 


Do., 07.03.2002, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Rückkehr in die Wildnis, Die Geschichte des Pandabären Gao Gao
Fr., 08.03.2002, 13:00-13:45 NDR, Neue Zoogeschichten, Amüsantes aus Stall und Gehegen, Wh
Fr., 08.03.2002, 14:30-14:40 BR, Zoo & Co, Kima Punju - Die roten Affen von Sansibar
Sa., 09.03.2002, 18:30-19:00 3sat, Tradition und Neubeginn - Der Tiergarten  Schönbrunn ORF
So., 10.03.2002, 21:00-21:30 HR, Weltreisen , Rettet die Rhinos, Eine tierische Erfolgsgeschichte aus Afrika
So., 10.03.2002, 22:00-23:00 WDR:  Ein Doc für  alle Felle (4) - Doku-Soap mit Tierärztin Dr. Christine Osmann im  Dortmunder Zoo. 
Mo., 11.03.2002, 16:55-17:00 3sat, Ostwalds Tierleben, Otter-Zentrum
Di., 12.03.2002, 21:10-22:10 VOX, stern TV Reportage, Thema: Löwe am Tropf - Tierärzte im Großeinsatz
Di., 12.03.2002, 21:30-21:45 MDR, Hierzulande, Elefant, Tiger & Co  (2) Aufregung im Tigerkäfig


ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: 
http://www.zoo-ag.de/ZooAG-TV-Tipps.htm
Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Die Zoopresseschau ist eine unabhängige Publikation. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. 
Für englische, weltweite Zoo-Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an zoo-biology-subscribe@yahoogroups.com und zugleich Bitte um Aufnahme an peter@elvinhow.prestel.co.uk
Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:
Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepage http://www.zoopresseschau.info
Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepage http://www.zoo-ag.de

© 2002 Zoo-AG Bielefeld
 

zur Startseite

Suche im Archiv


Archiv Web

über 630 Zoos in Deutschland