Zoo-AG Presseschau Nr. 98 vom 14. Februar 2002
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Liebe Leser der Zoopresseschau, lesen Sie am Liebsten die Skandale? Zoo Saarbrücken soll auf die Hälfte verkleinert werden - Rangeleien um Zoo-Augsburg und Zoo Berlin Oder doch die eher positiven Artikel? Tierpark Chemnitz eröffnet Tropenhaus - Schönbrunn feiert erneut Besucherrekord Oder die kuriosen Meldungen? Der schnellste Schwamm der Welt in der Wilhelma entdeckt - ältester Koala der Welt gestorben Bei über 50 Zoo-Meldungen und einem Dutzend Pressemitteilungen diese Woche dürfte aber für jeden Geschmack etwas dabei sein. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Freie Presse 11.2.2002 Chemnitzer stürmten Regenwald - Neue Attraktion im Tierpark http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/197406.html
Nach eineinhalbjähriger Bauzeit haben am Samstag die Chemnitzer das neue Tropenhaus im Tierpark in Besitz genommen. Das bislang anspruchsvollste Objekt des Parks war für rund 3,7 Millionen Euro errichtet worden. Nach Angaben von Direktor Hermann Will sind rund 1000 tropische Pflanzen sowie seltene Tiere zu bewundern. Unter anderem kamen ein Klammeraffenpärchen und sein zweijähriger Sohn Bilbo aus dem Zoo Dortmund in das neue Chemnitzer Domizil. Auch die Zwergflusspferde Ortwin und Petty aus Leipzig wohnen in einer mit Innen- und Außenwasserbecken ausgestatteten Anlage. Ebenfalls aus Leipzig wechselte ein männliches Capybara nach Chemnitz. Parkchef Will hofft auf Zuchterfolge, da gleichzeitig ein weibliches Tier aus dem Dresdner Zoo angeschafft wurde. Auch tropische Fische und Reptilien haben in dem rund 800 Quadratmeter Grundfläche messenden Bau eine neue Heimat gefunden. Im Frühjahr sollen noch exotische Vögel und Flughunde hinzu kommen. Das Tropenhaus entstand mit Mitteln aus dem EU-Programm Retex aus einem ehemaligen Speisesaal des Fahrradwerkes Elite-Diamant. Freie Presse 11.2.2002 Erster Ansturm auf das Tropenhaus http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/CHEMNITZ/CHEMNITZ/TEXTE/197924.html Schon am ersten Wochenende strömten rund 5500 Besucher in das neue Tropenhaus. Bereits zur Eröffnung am Samstagvormittag drängten sich mehrere hundert Tierparkfreunde durch den rund 800 Quadratmeter großen Chemnitzer Regenwald. Höchstes Lob zollten auch Fachleute. Der Leipziger Zoodirektor zum Beispiel überzeugte sich davon, dass die aus Leipzig nach Chemnitz gewechselten Flusspferde jetzt allerbeste Bedingungen haben. Wie Oberbürgermeister Peter Seifert zur Eröffnung sagte, wurden seit der Wende 8,5 Millionen Euro in den Tierpark investiert. Ein Problem wurde aber nicht gelöst - die noch immer fehlenden Parkplätze. Westfälische Rundschau 13.2.2002 Der Westfalenpark angelt sich ein Groß-Aquarium http://www.westfaelische-rundschau.de/wr/wr.lokalnachrichten.volltext.php?id=128642&zulieferer=wr&kategorie=LOK&rubrik=Stadt®ion=Dortmund Die Leitung des Westfalenparks hat einen dicken Fisch an der Angel. Der Betreiber der Großaquarium-Kette "Sea Life" will im Park eine "Unterwasserwelt" als neue Freizeitattraktion betreiben. Seit Sommer 2001 liefen die Verhandlungen zwischen der Stadt Dortmund und dem Hamburger Betreiber, der 16 Großaquarien in sieben Ländern aufgebaut hat. Die Unterwasserwelt wird in einem "mobilen Bauwerk" eingerichtet. Der Vertrag mit dem Westfalenpark soll zunächst zeitlich befristet sein. Es ist demnach nicht auszuschließen, dass der "dicke Fisch" weiterzieht, wenn dem Unternehmen in Dortmund nicht der gewünschte Erfolg beschieden ist. Nürnberger Zeitung 13.2.2002 Bären bekommen einen Naturboden - Einige Arten im Tiergarten profitieren von einer neuen EU-Richtlinie http://www.nz-online.de/nz/l3.htm FDP-Stadtrat Utz W. Ulrich möchte von der Stadtverwaltung einen Bericht, der darüber Auskunft gibt, ob im Tiergarten Nürnberg die Einhaltung der demnächst in Kraft tretenden EU-Richtlinie über die Haltung von Wildtieren in Zoos sichergestellt ist oder ob hier zusätzliche Finanzmittel bereit gestellt werden müssen. Tiergartendirektor Peter Mühling kann Ulrich beruhigen: Die Richtlinien werden bei uns eingehalten, auf Dauer muss die Stadt allerdings finanziell dafür etwas tun. Eine genauere Auflistung darüber, welche Summen auf die Stadt zukommen, will Mühling dem Kulturausschuss vorlegen. Einige Tiergehege und -anlagen am Schmausenbuck werden als verbesserungswürdig eingestuft, ohne dass ein exakter Zeitpunkt vorgegeben ist, bis wann diese Verbesserungen zu erfolgen haben. Beispiel Braunbären- und Brillenbären-Anlage: Moniert wurde, dass dort kein natürlicher Untergrund, sondern Betonboden vorhanden ist. Der Tiergartenchef möchte noch in diesem Jahr die Betonböden herausreißen lassen. Beispiel Wolfsgehege: Zwar wurde dessen Größe als ausreichend erachtet, eine Vergrößerung trotzdem empfohlen. Nicht so einfach gestaltet es sich dagegen mit dem alten Elefantenhaus. Dort soll der so genannte Trockengraben wegfallen, damit die Tiere nicht mehr angekettet sein müssen und mehr Platz haben. Schließlich muss im Rahmen der EU-Richtlinie auch noch das Wasserbecken der Seekühe vergrößert und um eine Strandzone ergänzt werden. Was alle Maßnahmen insgesamt kosten werden, kann der Tiergartendirektor im Moment noch nicht sagen. Seit einigen Tagen hat der Tiergarten zwei neue Bewohner: Zwei asiatische Löwen aus englischen Zoos (ein Männchen und ein Weibchen) sind ins Raubtierhaus eingezogen. Süddeutsche Zeitung 9.2.2002 Die EU fordert jetzt eine verhaltensgerechte Tierhaltung das könnte auch für Hellabrunn Folgen haben http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel121063.php Die neue EU-Richtlinie über die Haltung von Wildtieren in Zoos "stellt viele Zoos, auch den Münchner Tierpark, vor fast unlösbare Aufgaben", sagt Sven Thanheiser, Vorsitzender des Vereins Tierparkfreunde Hellabrunn München e.V.. Die Richtlinie schreibt nicht nur eine artgerechte Ausgestaltung der Gehege vor, sondern auch eine Tierhaltung, die hohen Anforderungen genügt. Die EU-Richtlinie stammt zwar schon vom 29. März 1999, doch die Frist für eine entsprechende bundesdeutsche Regelung läuft am 8. April ab. Zur Zeit verhandeln die Länderregierungen unter Federführung Nordrhein-Westfalens mit den Natur- und Tierschutzverbänden. In Hellabrunn könne es zum Beispiel Probleme mit dem Außengehege für Großkatzen des vor drei Jahren eröffneten Dschungelzeltes geben. Es entspricht nicht dem Bewegungsbedürfnis von Jaguaren. Außerdem hätten die schwarzen Panther und Jaguare in ihren Drahtkäfigen nicht die Möglichkeit, sich der Sicht der Besucher zu entziehen; zur neuen Verhaltensgerechtigkeit gehört nämlich auch die Freiheit, sich zu verstecken. Dem widerspricht Zoodirektor Henning Wiesner: Wir haben die EU- Richtlinien bei der Neubauplanung berücksichtigt und erfüllen auch die Richtlinien des Verbandes Deutscher Zoodirektoren. Auch die Pinguinanlage ist aus Thanheisers Sicht problematisch. Ein Königspinguin habe Splitter herabgefallener Glasfliesen gefressen und sei daran verendet. Bocholter Borkener Volksblatt 8.2.2002 Forscher entdeckten neue Tierart im Stuttgarter Zoo http://www.bbv-net.de/news/wissenschaft/2002-0208/tierart.html Michael Nickel und Franz Brümmer von der Universität Stuttgart entdeckten einen bislang unbekannten Schwamm in einem tropischen Becken des Stuttgarter Aquariums. Nach seinem Fundort im Zoologisch-Botanischen Garten Wilhelma erhielt der Schwamm den Namen "Tethya wilhelma", teilte die Uni Stuttgart am Donnerstag mit. Spiegel 8.2.2002 Der schnellste Schwamm der Welt http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,181506,00.html Die neu entdeckte Art stellt den schnellsten Schwamm der Welt dar: Auf stattliche zwei Millimeter pro Stunde bringt er es. Frankfurter Allgemeine Zeitung 8.2.2002 Neue Tierart im Stuttgarter Zoo entdeckt http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=uptoday/content.asp&doc={86C8D438-ED4B-4456-9F62-5F62649E3BEC}&rub={32ADA522-4834-4401-88D5-934A2B06A26B} Da wird alljährlich der gesamte Tierpark auf den Kopf gestellt, jedes Tier - auch das kleinste - wird sorgfältig gezählt, und nun das. Im Stuttgarter Tierpark Wilhelma hatte unbemerkt aller Inventuren und möglicher Kehrwochen eine bisher unbekannte Tierart versteckt.Bei dem Geschöpf handelt es sich um eine Schwamm-Art, die in einem tropischen Becken des Aquariums bis jetzt unbemerkt ihr Dasein fristete. Während der Suche nach leicht kultivierbaren Schwämmen stießen die Stuttgarter Wissenschaftler im Rahmen eines Forschungsprojektes auch auf die neue Art. Augsburger Allgemeine Zoofreunde wollen den Robben helfen http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?pagename=index&sptnid=984050635115&arid=1013065987107 Flusspferde oder doch lieber Robben? Vor der Frage, welcher Tiergehegebau im Zoo als nächster finanziell unterstützt wird, steht jetzt der Verein Freunde des Augsburger Zoos. Vorsitzender Rüdiger Braun hält es wohl nicht sinnvoll, die Nilpferde neu im Zoo anzusiedeln, wenn gleichzeitig die Gefahr besteht, die Robben als Attraktion zu verlieren. Wie berichtet, haben amtliche Veterinäre einzelne Anlagen im Zoo wegen Mängeln bei der artgerechten Tierhaltung beanstandet. Insbesondere ist das Elefantenhaus zu klein und das Robbenbecken nicht tief genug. Laut Braun verfügt der Verein derzeit über Mittel von rund 250000 Mark. Die politische Debatte um die Probleme in der Zoo GmbH geht unterdessen weiter. Die SPD im Stadtrat schlägt versöhnlichere Töne an. Fraktionschef Klaus Kirchner sicherte dem Aufsichtsratsvorsitzenden OB Peter Menacher (CSU) in einem Brief Unterstützung um der guten Sache Willen zu. CSU-Bundestagsabgeordneter Dr. Christian Ruck appelliert, die großen Verdienste des Ehepaares Gorgas um den Zoo nicht aus den Augen zu verlieren - auch wenn Fehler abgestellt werden müssten. Augsburger Allgemeine Ministerium spricht nur mit neuer Leitung http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?pagename=index&sptnid=984050635115&arid=1012835007613 Der Zoo im Siebentischpark wird derzeit ohne tierschutzrechtliche Genehmigung betrieben. Wir stellen dabei keine Ultimaten, will Ministeriumssprecher Christoph Spindler die Augsburger nicht in akuten Zugzwang bringen. Er stellt allerdings klar, dass Gesprächspartner für das Ministerium die neue Zooleitung sein werde. Wie berichtet, haben Veterinäre einen 27 Punkte umfassenden Mängelkatalog erstellt, der einer Erteilung der Betriebsgenehmigung nach dem neuen Tierschutzgesetz im Wege steht. Die Kritik beginnt beim Elefantenhaus und endet bei der Anlage für die Mississippi-Alligatoren. Die Genehmigung zum gewerblichen Zurschaustellen von Tieren, wie es offiziell heißt, aus dem Jahr 1990 sei ausgelaufen. In Gesprächen mit der neuen Zooleitung werde auch geklärt werden, ob der Tiergarten die finanziellen Mittel für die Behebung der Mängel zur Verfügung habe. Sollte dies nicht der Fall sein, müsse man, so Ministeriumssprecher Spindler, über die Abgabe einzelner Tierarten nachdenken. Augsburger Allgemeine OB will den Zoo mit einem Masterplan voranbringen http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?pagename=index&sptnid=984050635115&arid=1012835007615 Einen Masterplan für den Zoo will Aufsichtsratsvorsitzender OB Peter Menacher, um aktuelle Probleme mit artgerechter Tierhaltung in den Griff zu bekommen. An dem Katalog mit notwendigen Schritten, Kostenschätzung und Dringlichkeitsstufen für Projekte sollen auch die Mitarbeiter des Zoos mitwirken dürfen. Die politische Diskussion um Versäumnisse von Zoo-Verantwortlichen geht unterdessen weiter. Eva Leipprand (Grüne) spricht von einer Zoo-Affäre. Die beiden großen Parteien hätten jahrelang das eigenmächtige Verhalten der Zoodirektion geduldet. Nach ihrem Hinweis im Januar 99 habe es immerhin keine Sitzungen mehr in der Zoo-Gaststätte gegeben. Das Ehepaar Gorgas sei darüber hinaus für eine konstruktive Diskussion über die finanziellen Probleme des Zoos nicht offen gewesen. Sie selbst habe sich von der Liste der Zoo-Putengeschenke streichen lassen, so Leipprand. Laut Zoo-Aufsichtsratsmitglied Dr. Ludwig Kotter war die schwierige Finanzlage des Zoos im Aufsichtsrat schon länger Thema. Zusammen mit Konrad Schlegel habe er sich 99 dafür eingesetzt, das Stammkapital der Zoo-GmbH über vier Jahre um je 250000 Mark zu erhöhen. Wegen der schlechten städtischen Finanzlage seien diese Bemühungen in den Folgejahren aber im Sande verlaufen. Augsburger Allgemeine FBU: OB soll Zoo-Aufsicht sofort abgeben http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?pagename=index&sptnid=984050635115&arid=1012460616477 Die Turbulenzen um den Zoo werden politisch immer brisanter: Die Freie Bürger Union (FBU) hat wegen Führungsschwäche die sofortige Abberufung des Zoo-Aufsichtsratsvorsitzenden OB Peter Menacher beantragt. Die Vize-Zoodirektorin Brigitte Gogas betonte gestern, der bauliche Zustand von Stallgebäuden und Kostensteigerungen in der Tierhaltung würden seit Jahren in jeder Gesellschaftssitzung angesprochen. Die Fakten seien Aufsichtsrat, Stadtrat und auch der Stadt bekannt. Sie habe aber kein Gehör gefunden. CSU-Fraktionschef Hermann Weber forderte gestern Sofortmaßnahmen. Bis Mitte März müsse über die neue Zoobeschäftsführung entschieden werden. Nötig sei auch eine Prioritätenliste, um Mängel im Zoo zu beseitigen. Augsburger Allgemeine Was braucht der Zoo-Elefant...? http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?pagename=index&sptnid=984050635115&arid=1012460616479 Was brauchen Elefanten im Zoo, um sich wohlzufühlen? Dr. Harald Schwammer ist stellvertretender Direktor des Zoos Schönbrunn (Wien) und Obmann der Europäischen Elefantenpfleger und -manager Gesellschaft. Frage: Müssen Elefanten leiden, wenn sie im Elefantenhaus wegen Platzmangels nachts angekettet werden? Schwammer: Der generelle Trend in Zoos geht weg von Ketten in der Nacht. Das Sozialverhalten der Elefanten erfordert es, dass die Tiere sich auch in der Nacht bewegen und beisammenstehen können. Ein wichtiger Punkt ist aber, dass dies nur mit verträglichen Tieren geht, sonst könnte es Kämpfe geben. Wichtig ist auch, die Tiere zum Training jeden Tag eine knappe Stunde an die Kette zu legen. Das ist zum Beispiel bei Tierarztbesuchen nötig. Frage: Kann man die Ketten von heute auf morgen weglassen? Schwammer: Tiere, die nachts an Ketten gewöhnt sind, haben damit auch ein Sicherheitsgefühl. Mann sollte sie nur langsam und unter Aufsicht umgewöhnen. Frage: Ist den Elefanten eine Übergangszeit im alten Quartier zuzumuten, bis ihr Haus vergrößert werden kann? Schwammer: Eine Übergangszeit von ein bis zwei Jahren ist sicher kein Problem. Über 70 Prozent der deutschen Zoos haben noch das Kettenproblem. Aber alle planen bereits Veränderungen. Entscheidend ist, dass Verbesserungen forciert angegangen werden. Frage: Wäre es eine bessere Alternative, auf die Elefantenhaltung im Zoo vorübergehend zu verzichten, bis die Anlage umgebaut ist? Schwammer: Die Elefanten vorübergehend abzuschaffen, wäre völlig falsch. Gerade ältere Tiere zu versetzen, bedeutet für sie Stress. Sie kennen ihre Pfleger und sind an ihre Umgebung gewöhnt. Sinnvoller ist es, die Tiere an Ort und Stelle zu belassen und die Anlage neu zu planen. Frage: Gibt es Möglichkeiten, Defizite bei der Tierhaltung mit anderen Mitteln auszugleichen? Schwammer: Ganz wichtig ist, die Elefanten zu trainieren und zu beschäftigen. Damit kann man sehr viel machen. Der Augsburger Zoo hat mit Markus Linder auch einen besonders guten Elefantenpfleger: Viele andere Zoos wären froh, wenn sie den hätten. Frage: Welche Schritte würden Sie vorschlagen, um die Probleme zu lösen? Schwammer: Als Sofortmaßnahme wäre ein so genanntes Enrichment möglich. Das heißt, dass man die Elefanten auch nachts beschäftigt, wenn sie angekettet sind. Augsburger Allgemeine FDP will Notprogramm für Zoo http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?pagename=index&sptnid=984050625151&arid=1012381038184 Der gute Ruf des Zoos als Augsburger Attraktion darf nicht aufs Spiel gesetzt werden. Darauf pocht SPD-OB-Kandidat Dr. Paul Wengert. Entweder müsse die Stadt festgestellte Mängel bei der Tierhaltung schnell beheben oder notfalls vorübergehend auf Elefanten und Robben verzichten. Die FDP fordert jetzt ein Notprogramm zur Sanierung von Gehegen. Gerade für einen Zoo sei es problematisch, mit dem Makel nicht artgerechter Tierhaltung behaftet zu sein, so Wengert. Als Augsburger Visitenkarte dürfe der Tiergarten keinen Fleck abbekommen, appelliert der Politiker, der selbst Mitglied im Freundeskreis des Augsburger Zoos e.V. ist und sich erschüttert über die Entwicklung zeigt. Er kritisiert, dass die Stadt den Zoo schon seit Jahren finanziell stiefmütterlich behandele und nur einen Minimalbetrag beisteuere. Laut Beteiligungsbericht lag der städtische Zuschuss jährlich bei einer Million Euro. Der Zoo müsse endlich soviel Geld bekommen, dass er seinen Ruf ausbauen und Aushängeschild bleiben könne. Aber auch FDP-Stadtrat Toni Resch beklagt laxe Sitten in der Zoo GmbH, die dem Stadtrat seit Jahren bekannt seien. Die Vertretung des seit einem Jahr kranken Zoo-Geschäftsführers Dr. Michael Gorgas durch einen Ehrenamtlichen wie Wenninger müsse geändert werden. Wenningers taktischen Spielchen beim Verschweigen des Aufenthaltsortes von Gorgas seien nur die Spitze des Eisbergs, so Resch. Zudem müsse schnell ein Notprogramm zur Zoo-Sanierung aufgelegt werden, um Verstöße gegen Auflagen zu beheben. Berliner Morgenpost 8.2.2002 Wer wird die neue Nummer 1 im Gehege? http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story496680.html Die Spannung steigt zwischen Raubtierhaus und Affenfelsen. In diesem Monat entscheidet sich, wer Nachfolger des in Pension gehenden Berliner Zoodirektors Dr. Hans Frädrich wird. Wie über die Zoomauern hinweg gemunkelt wird, haben sich zwölf Personen beworben. Alt-Direktor Heinz-Georg Klös will seinen Sohn und Raubtier-Kurator Heiner Klös als Direktor sehen. Der aber wird von einem Großteil der «frustrierten und unmotivierten Belegschaft», so Betriebsratschef Reimon Opitz, abgelehnt. Wie die brodelnde Gerüchteküche besagt, hat sich auch Aquariums-Chef Dr. Jürgen Lange um den Posten beworben. «Der Mann ist vital. Der kann zehn Jahre machen.» Ein Mann, der offen zu seiner Bewerbung steht: Dr. Bernhard Blaszkiewitz (47), Direktor des Tierparks in Friedrichsfelde. Sein Angebot: Zoo- und Tierparkdirektor in einer Person - zu einem Gehalt. Was würden Sie denn als Erstes tun wollen? Bernhard Blaszkiewitz: Auf keinen Fall Hauruck-Aktionen. Auch in Zoo und Tierpark muss natürlich - so wie in der ganzen Stadt - gespart werden. Auf der anderen Seite bin ich aber auch der Letzte, der das Artenspektrum in Zoo und Tierpark verkleinern möchte. Weniger Tiere würde aber doch auch mehr Platz für die verbleibenden Tiere bedeuten . . . Tierhaltung ist immer Beschneidung. Es ist aber nicht so, dass Tiere, die der Wildnis viel Raum haben, ihn auch wirklich brauchen. Unser Angelpunkt ist nicht das Tier, sondern der Mensch. Wie sieht denn Ihr Zoo der Zukunft aus? Zoo der Zukunft, das mag ich gar nicht hören. Wir sollten erst mal den Zoo der Gegenwart in den Griff kriegen. Es gibt so viele Arten, bei denen es mit der Fortpflanzung noch nicht klappt. Außerdem liegt mir viel am Bestand der Haustiere. Da sterben Rassen aus, was kaum auffällt, weil die Tiere einfach nicht bekannt sind. Im Bereich der Beutel- und der Nagetiere ist auch viel zu tun. Und Elche würde ich auch gerne zeigen. Apropos Zukunft, Sie gelten nicht gerade als «zukunftsfreudig». In Ihrem Büro findet sich statt eines Computers eine ziemlich alte Schreibmaschine . . . Das ganze Haus und viele meiner Mitarbeiter sind inzwischen mit Computern ausgestattet. Ich habe für mich aber entschieden, lieber mit meiner alten Maschine arbeiten zu wollen. Mein Fortschrittsglaube hält sich allerdings in Grenzen. Offenbach Post 8.2.2002 Weibchen regieren die wichtigste Art im Zoo http://213.83.45.34/8_22_55522.html Der momentan jüngste Bewohner im Frankfurter Zoo heißt Haiba, hat riesige Ohren und schwingt am liebsten im Arm seiner Mutter Ukela durchs Gehege. Knapp drei Monate nach der Geburt stellte Zoodirektor Christian Schmidt gestern das Bonobo-Mädchen im Menschenaffenhaus vor. Haiba ist der 20. in Frankfurt geborene Bonobo. Für die Bonobos, Gorillas und Orang-Utans ist ein neues Haus in Planung. Das bisher größte Projekt des Frankfurter Zoos soll 15 Millionen Euro kosten und bis Ende 2005 bezugsfertig sein. Schmidt hofft, dass im Sommer der Architekturwettbewerb anläuft. Rheinpfalz Online 14.2.2002 Zoo startet einige neue Aktivitäten http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020214:2656753&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft Der Landauer Zoo verstärkt in diesem Jahr seine Aktivitäten, auch vor dem Hintergrund, dass 2001 ein Besucherrückgang zu verzeichnen war. Es sollen mit dem insgesamt 18 Angebote umfassenden, gestern der Öffentlichkeit vorgestellten Veranstaltungsprogramm neue Zielgruppen angesprochen werden. Im vergangenen Jahr wurden rund 150 000 zahlende Besucher registriert, deutlich weniger als früher. Neu im Angebot des Landauer Zoos sind ein "Umwelt- und Naturschutztag" am 30. Juni, und ein "Tierschutztag" am 6. Oktober. Am Vatertag 9. Mai und am Muttertag 12. Mai haben alle Väter und Mütter, die mit Familie in den Zoo kommen, freien Eintritt. Weitere Höhepunkte im diesjährigen Programm: Osterfest mit Aktionsprogramm am 1. April. Bären-Frühjahrsfest (wenn die Tiere aus der Winterruhe erwachen) am 7. April und Bären-Herbstfest (wenn die Tiere in die Winterruhe gehen) am 27. Oktober; Pfingstfest am 20. Mai, Sommerfest am 25. August, Zooführungen in französischer Sprache am 5. Mai und am 20. Oktober. Der Zoodirektor meinte gestern: "Wir haben auch bisher schon Sonderveranstaltungen gehabt, aber nicht so viele wie in diesem Jahr. Das Ganze ist eine Art Experiment. Wenn die Angebote gut angenommen werden, können wir sie weiterführen." Eine vom Beigeordneten Kreisel mit hohem Lob bedachte Einrichtung im Zoo ist die jetzt zehn Jahre bestehende Zooschule unter der Leitung von Dr. Gudrun Hollstein vom Institut für Grundschulpädagogik der Universität. Fast 10 000 Kinder und Jugendliche sind 2001 unterrichtet worden. Als weltweit wahrscheinlich einmaliges Angebot bezeichnete Gudrun Hollstein die seit zwei Jahren gebotene Möglichkeit, dass Kinder in der Zooschule Tiere erleben und die Fremdsprachen Englisch und Französisch lernen können. Rheinpfalz Online 14.2.20028:29 Kommentar: Spagat http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020214:2658071&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft Der Landauer Zoo steht derzeit trotz der angespannten Finanzlage der Stadt nicht auf der Kippe. Der Zoo hat viele Stammbesucher, ihnen muss auch etwas geboten werden, um sie zu binden undsie zu animieren, gelegentlich einmal außer der Reihe zusätzlich nach Landau zu fahren, um den Affen und den Kamelen guten Tag zu sagen. Da kommt das jetzt vorgelegte interessante Veranstaltungsprogramm gerade recht. Werbung ist alles. Das gilt auch für den Zoo. Da hierfür nur geringe Mittel ausgegeben werden können, müssen sich die Verantwortlichen etwas einfallen lassen. Das tun sie auch. Aber es ist ein schwieriger Spagat, mit wenig Geld viel zu erreichen. Nordkurier 9.2.2002 Zander und Plötze sollen Kaimane ablösen http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/c___/c.html In Vorbereitung des Umbaus des Ueckermünder Brehm-Hauses werden die zwei Brillenkaimane an den Zoo von Almaty - früher Alma Ata - abgegeben. Auch die anderen noch im Brehm-Haus untergebrachten Arten werden nach und nach ausziehen. Der Grund: Im Zusammenhang mit dem Bau eines Ottergeheges soll das Erdgeschoss zu einem Infozentrum zum Thema "Leben am Stettiner Haff" umgebaut werden. In einigen Jahren können sich Besucher in großen Aquarien und Aquaterrarien sowie einem Videoraum über Flora und Fauna der Oder und des Haffs informieren. In zwei bis drei Jahren könnte das Brehm-Haus aber umgestaltet werden, die ersten Pläne und Kostenschätzungen liegen vor. Sie gehen von 250 000 Euro aus. Umsetzbar sei das Projekt sowieso nur, wenn es mit mindestens 50 Prozent gefördert würde. Saarbrücker Zeitung 13.2.2002 Wo wird in Saarbrücken künftig gespart? http://www.sz-newsline.de/sta/GI25D0PS_1.php3 Die Verwaltung soll prüfen, ob die Zuschüsse reduziert werden können. Schon einmal war angedacht, den Zoo drastisch zu verkleinern. Das hätte zwei Konsequenzen: Gigantische Kostenersparnis und neues Bauland in bester Lage. Spaßeshalber merkte der Finanzdezernent an, dass nicht daran gedacht sei, etwa die Gazellen ins Raubtiergehege zu verlegen. Saarbrücker Zeitung 13.2.2002 Aktuelles in Kürze http://www.sz-newsline.de/saar/GVK5CR44_1.php3 Nach dem Willen aller drei im Stadtrat vertretenen Fraktionen soll die Verwaltung nun unter anderem prüfen, ob nicht am Saarbrücker Zoo kräftig gespart werden kann. Die Verkleinerung des Tiergartens am Fuße des Halbergs war vor wenigen Jahren schon einmal in der Diskussion. Neues Deutschland 9.2.2002 Brandenburg: Auf den Spuren von Bär, Luchs und Co. http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=12449&IDC=5 Wissen Sie, wie viele Eulenarten in Brandenburg leben? Warum Schlangenadler, Wisent, Luchs oder Bär, die einst in den Märkischen Wäldern Zuhause waren, verschwunden sind? Antworten auf diese und viele andere Fragen findet man im Potsdam-Museum. Rund fünf Millionen Mark flossen in die Rekonstruktion des historischen Ständehauses. 650 qm Ausstellungsfläche sowie 350 qm Arbeits- und Magazinräume gibt es im Haus. Erstes Teilstück ist das Kaltwasser-Aquarium im Keller mit heimischen Fischen. Auf die rund 100 qm großen Becken mit insgesamt 35000 Liter Süßwasser ist der Leiter des Naturkundemuseums, Detlef Knuth, besonders stolz. Nicht nur, weil es europaweit nur sehr wenige solcher nur mit großem Aufwand und hohen Kosten zu betreibenden Kaltwasser-Aquarien gibt, sondern vor allem, weil die Besucher hier sehr anschaulich erleben können, welch Artenreichtum sich in Oder, Neiße oder Spree tummelt. > Mit der Wiedereröffnung des Potsdamer Aquariums enthält die Liste der Tierparks und anderer öffentlicher Tierhaltungen der Zoo-AG Bielefeld nun 599 Einträge. > Der 600ste Park wird doch zu finden sein? > http://www.zoo-ag.de/ZooAG-Zooliste.htm ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Liechtenstein online Schönbrunner Tiergarten mit neuerlichem Besucherrekord http://www.lol.li/tmh/news/24/app/overview_singlenews_expanded.asp?sID=11170&sTyp=N
Der Standard Besucherrekord im Schönbrunner Tiergarten http://derstandard.at/standard.asp?id=859516
Berliner Zeitung 13.2.2002 Babu liegt im Sterben -Der älteste Orang-Utan im Zoo bewegt sich kaum noch http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/117299.html Die Orang-Utan-Dame Babu aus dem Berliner Zoo liegt im Sterben. Babu kam 1952 in den Zoo. Die damalige Zoo-Chefin Katharina Heinroth hatte sie aus dem indonesischen Sumatra mitgebracht. Mittlerweile ist Babu mehr als 50 Jahre alt und damit die älteste Orang-Utan-Dame, die in einem deutschen Zoo lebt. Seit einer Woche steht Babu unter ständiger Beobachtung. Weil sie nichts mehr frisst, bekommt sie Flüssignahrung aus der Tube. Berliner Morgenpost 12.2.2002 Der stille Abschied von «Oma Babu» http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story497760.html «Babu» ist schwach, alt und gebrechlich. Die etwa 50-jährige Orang-Utan-Dame, seit 40 Jahren im Berliner Zoo, trinkt nur noch wenig und kann lediglich weiches Obst und einen Nahrungsbrei fressen. «Vielleicht stirbt sie», sagt Peter Rahn, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Zoos, «wir wissen es nicht.» Bild 13.2.2002 Vor 50 Jahren kam der Orang-Utan nach Berlin - Deutschlands ältester Affe liegt im Sterben http://www.bild.de/service/archiv/2002/feb/13/news/affe/affe.html Babu zog in Berlin vier Kinder groß; Partner Tuan starb schon vor 15 Jahren. Seit einigen Wochen frisst Babu nicht mehr, wurde immer schwächer. Der Zoo-Tierarzt: Sie leidet an altersbedingtem Muskelschwund.Wir werden sie nicht künstlich ernähren, aber auch nicht verhungern lassen, sagte der Tierarzt. Wenn sie keine Nahrung mehr annimmt, ins Koma fällt dann erlösen wir sie mit einer Spritze. Man sieht ihr an, dass sie nicht mehr leben möchte, sagt Pfleger Reimon Opitz traurig. Potsdamer Neueste Nachrichten 14.2.2002 Babus letzter Auftritt http://www.pnn.de/archiv/2002/02/13/ak-be-5511425.html Wie alt das rot-graue, zottelige Orang- Utan-Weibchen genau ist, weiß niemand. "Als 1952 die damalige Direktorin Katharina Heinroth das Tier aus Sumatra mitbrachte, war es von kleinem Wuchs, aber schon erwachsen", sagt gestern Chef-Tierpfleger Reimon Opitz im Affenhaus. Dabei sei "Babu" früher ein Wildfang gewesen, zwar menschenscheu, aber immer freundlich. Vier Mal hat sie Nachwuchs groß gezogen, ihr Orang-Utan-Partner "Tuan" ist schon vor 15 Jahren in die ewigen Jagdgründe eingegangen. Seit etwa einer Woche ist das Orang-Utan-Weibchen auffällig. Mit flüssiger Astronautennahrung, einem Dosenmilch-Cocktail, weichen Brötchen, Ananas und Mandarinen wird das Tier liebevoll gepäppelt. Reimon Opitz überschütten gegenwärtig die Berliner mit Telefonaten und Briefen. Die einen trösten sich und den Pfleger, andere eifern, man solle dem "armen Tier mit einer Spritze das Sterben erleichtern". Tagesspiegel 13.2.2002 Babus letzter Auftritt http://195.170.124.152/archiv/2002/02/13/ak-be-5511425.html Zürich, 20 Minuten 14.2.2002 Die Züri-Krokodile sind ein Herz und eine Seele http://www.20min.ch/news/zuerich/story/2566540 Aufatmen bei den Verantwortlichen des Zürcher Zoos: Die im August des vergangenen Jahres geschlüpften Siam-Krokodile vertragen sich bestens mit ihren Eltern. Dies ergab gestern ein Augenschein von 20 Minuten. Anfänglich hatte Kurator Samuel Furrer vom Exotarium befürchtet, vor allem der Vater Siam oder auch die Mutter Lacoste könnten sich an ihrer eigenen Brut gütlich tun. Zürich, 20 Minuten 14.2.2002 Freud und Leid im Zolli http://www.20min.ch/news/basel/story/6863423 Der Basler Zoo meldet Nachwuchs bei verschiedenen Tierarten: Die australischen Kopfbauch-Seepferdchen - europaweit nur in vier Zoos zu sehen - haben erstmals geboren. Eine dreistellige Anzahl von Jungfischen ist geschlüpft und mit Glück kann man jeweils am Morgen weitere Geburten beobachten. Kindersegen auch bei den murmeltiergrossen Klippschliefern: Die drei Weibchen im Etoscha-Haus haben insgesamt sieben Junge geworfen. Weniger Freude bereitet dem Zolli die hohe Anzahl ausgesetzter Tiere: Mittlerweile leben gegen hundert Schmuckschildkröten auf dem Areal. Sie werden vom Zolli nicht gejagt, aber auch nicht gefüttert. Trotzdem überleben viele. Ausgesetzte Goldfische werden meist von Reihern gefressen. Ausgesetzte Raubtiere wie Schnappschildkröten werden vom Zolli eingesammelt. Basler Zeitung 14.2.20023:17 Zolli: Von Seepferdchen und Klippschliefern http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ressort=Basel%2DStadt&categoryID=4D2D4C4A-AAC3-4C65-AE4F6ECAB212D71B&ObjectID=7A3AA5ED-9085-4982-9B09BD2C7E213754 Eine Schwemme Seepferdchen-Nachwuchs, sieben junge Klippschliefer, ein junges Kirkdikdik - im Zolli sind momentan interessante Jungtiere anzutreffen. Lübecker Nachrichten 12.2.2002 Schaurig-schönes Geheul in Eekholt: Wolfsnächte im Wildpark http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/segeberg__694180.htm Um aktive Aufklärungsarbeit rund um den Wolf bemühten sich die Betreiber des Wildpark Eekholt bei den "Wolfsnächten" am Wochenende. Nicht die reißende Bestie, sondern das scheue und intelligente Säugetier mit viel Familiensinn stand im Mittelpunkt der Aktion. Bei der Wolfsrallye quer durch den Wildpark durften die Besucher Fragen rund um Isegrim und seine Verwandten beantworten. Die Kleinsten hatten die Möglichkeit, sich aus Original-Pfotenabdrücken der fünf Eekholter Wölfe eigene Gipsmodelle zu gießen. Sächsische Zeitung 13.2.2002 "Ausweis" für Vögel http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=114919&rubrik=n_dresdner_land&etag= Gestern wurden im Wildgehege Moritzburg die so genannten A-Tiere - sie besitzen den höchsten Schutzstatus - auf Sitz der Beringung und Transponder kontrolliert. Überprüft wurden gestern die beiden Roten Milane, Schnee-Eulen, Falken, Schleiereulen und die Uhus. Die Vögel bekamen die Chips schon im vorigen Jahr eingesetzt. Gestern war ein im Vorjahr geborener Luchs an der Reihe. Er soll demnächst an den Tierpark Bischofswerda verkauft werden. news.ch12.2.2002 Ältester Zoo-Pinguin der Welt starb in Japan http://www.news.ch/detail.asp?ID=102603 In Japan ist der älteste Zoo-Pinguin der Welt gestorben. 'Ginkichi' starb in der Nacht nach 39 Jahren und neun Monaten in einem Pinguin-Park in Nagasaki an Alterschwäche. Das Tier war 1962 in der Antarktis gefangen und mit zwölf seiner Artgenossen nach Japan gebracht worden. Spiegel online11.2.2002 Python-Schlange bringt Zwillinge zur Welt http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,139129,00.html Die beiden jungen Riesenschlangen durchbrachen bereits in der vergangenen Woche die Schale ihres gemeinsamen Schlangen-Eis. Sie waren Teil eines rund 30 Eier umfassenden Geleges eines Python-Weibchens im Arignar-Anna-Zoo nahe dem südindischen Chennai. News 9.2.2002 'Clarry' - Ältester Koalabär der Welt ist tot http://www.news.ch/detail.asp?ID=102309 Im Zoo von San Francisco ist ein männlicher Koalabär im Alter von 19 Jahren gestorben. Ein Sprecher des Zoos sagte am Freitag, nach den internationalen Aufzeichnungen sei kein männlicher Koalabär so alt geworden wie 'Clarry'. In der freien Wildnis haben die Tiere eine Lebenserwartung von etwa zwölf Jahren. Bonner Rundschau 11.2.2002 Ältester Koala der Welt wurde 19 Jahre alt http://rundschau-online.de/vermischtes/allewelt/2410554.html Clarry, der vermutlich älteste Koalabär der Welt, ist im Zoo von San Francisco im Alter von 19 Jahren gestorben. Clarry, der bereits seit Jahren zahnlos war, verdankte sein langes Leben auch der Fürsorge seiner Pfleger. Sie hatten ihm Eukalyptusblätter gemahlen und mit Babypulver zu einem nährstoffreichen Mahl vermischt. Vor vier Jahren, in einem Alter, das bei Menschen etwa 95 Jahren entspricht, hatte Clarry seinen letzten Nachwuchs gezeugt. Goslarsche Zeitung 13.2.2002 Harzklub will Nationalparkzentrum und WildTiernis http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=14&template=larttext&ausgabe=10879&redaktion=14&artikel=104203692 Der Harzklub spricht sich für die Schaffung eines Nationalparkzentrums beider Nationalparke, einen ökologischen Campingplatz und auch einen großräumigen Wildpark wie die WildTiernis aus. Saarbrücker Zeitung 13.2.2002 Nistkastenaktion des Nabu im Zoo Neunkirchen http://www.sz-newsline.de/nk/GFF5CP14_1.php3 Am Sonnatg, 17. Februar, zwischen elf und 17 Uhr findet im Neunkircher Zoo in Zusammenarbeit mit dem Nabu-Stadtverband eine Nistkastenaktion statt, bei der Quartiere für heimische Singvögel angeboten werden. Saarbrücker Zeitung 9.2.2002 Die flinken Füchse der Baumwipfel http://www.sz-newsline.de/vk/GVU5A40B_1.php3 "Tiere im Saarbrücker Zoo"-Serie: Kattas. Saarbrücker Zeitung 13.2.2002 Die verschmusten Wassertreter http://www.sz-newsline.de/sta/GV65D1FU_1.php3 "Tiere im Saarbrücker Zoo" - Flamingos Schweriner Volkszeitung 8.2.2002 Interessante Heimatgeschichten aus Neukloster http://www.svz.de/newsmv/lr/stb/08.02.02/hirsch/hirsch.html Bericht über den Ende der 60er Jahre aufgelösten Tierpark in Neukloster. Saarbrücker Zeitung 8.2.2002 Kein grüner Beistand mehr für die Uni-Schwarzkittel http://www.sz-newsline.de/hom/G43590JH_1.php3 Nichts Neues gibt's in Sachen Homburger Wildschweine. Die Klinik-Verwaltungsleitung hat nochmal bestätigt, dass das Gehege geschlossen wird. Zurzeit wird die Anzahl der Wildschweine dezimiert. Später soll das Gelände etwa ein Jahr lang rekultiviert werden, dann soll dort ein Mufflon-Gehege entstehen. Bonner General Anzeiger 13.2.2002 Verdächtige verlassen Streichelzoo im Kleintransporter - Augustiner sammelt Spenden http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/artikel.php?id=41664 St. Augustin. Nach den jüngsten Tierquälereien und Diebstählen im privaten Streichelzoo sucht die Polizei jetzt nach zwei jungen Männern und einem silberfarbenen Kastenwagen. Der Streichelzoo war in den vergangenen Monaten wiederholt Ziel von Anschlägen. Remscheider GA 13.2.2002 «Löwen tun es 50 Mal am Tag» - Valentinstour im Zoo von San Francisco http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttext&ausgabe=10874&redaktion=1&artikel=104201567 Bei der traditionellen «Valentine's Sex-Tour» im Zoo von San Francisco plaudert Tierpflegerin Jane Tollini über die intimsten Details ihrer Zöglinge. 700 Zoobesucher - Mindestalter 21 Jahre - erfahren bei den ausgebuchten Touren rund um den Valentinstag alles über Vorlieben, Stellungen und Geschlechtsorgane, von Zweibeinern bis Tausendfüßlern. Vor 13 Jahren, als die Pinguine um den Valentinstag herum plötzlich ganz liebestoll wurden, sei ihr die Idee zur Sex-Tour gekommen, erzählt die Pflegerin. Nach anfänglicher Skepsis ist die Zooleitung inzwischen ebenso begeistert wie die Besucher. Schweriner Volkszeitung 13.2.2002 Zwillingsschwestern führen durch den Zoo http://www.svz.de/newsmv/lr/lud/13.02.02/zwill/zwill.html Eigentlich öffnet der Ludwigsluster Heimattiergarten erst im März die Pforten für seine Besucher. Ferienkinder sind jedoch schon jetzt willkommen. Für Fragen rund um den Kleintiergarten stehen den kleinen Besuchern die beiden Zwillinge im Freiwilligen Ökologischen Jahr Carolin und Christin Rupprecht zur Verfügung. Sie arbeiten seit einem halben Jahr in dem Minizoo und können den Besuchern Auskunft über Futter, Lebensgewohnheiten und Pflege der dort beheimateten Tiere geben. Sogar das Fernsehen hat sich gemeldet und will Mitte März einen Beitrag über den Heimtiergarten drehen. Zu Ostern soll das Ergebnis im NDR zu sehen sein. Kopfschmerzen bereitet den Vereinsmitgliedern allerdings die Umsetzung der neuen Gehegeordnung nach EU-Richtlinien. Da das Vereinsgelände nur eine eingeschränkte Erweiterung der Käfige zuläßt, wird man sich, so schwer es auch fällt, von einigen der Tiere trennen müssen. Leipziger Volkszeitung 12.2.2002 15 morsche Pappeln im Zoo müssen weg http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/91458.html Der Pappeleinsturz im Leipziger Zoo vom vergangenen Juli zieht jetzt noch einmal gravierende Folgen nach sich: Seit vergangener Woche liegt dem Zoo ein Gutachten vor, wonach 15 weitere Pappeln wegen akuter Umbruchgefahr entfernt werden müssen. Sie stehen an der denkmalgeschützten Wegeachse zum Elefantengehege und neben der Raubtierfreianlage mit dem Wolfsfelsen. Ohne die Pappeln wird es an der nach dem Vorbild von Schloss Pillnitz angelegten Achse zunächst ziemlich kahl aussehen. Shortnews Eine ungewöhnliche Tierfreundschaft sorgt in London für Aufsehen http://www.shortnews.de/start.cfm?id=351494&newsid=5&rubrik1=Freizeit&rubrik2=Alles&rubrik3=Alles&sort=3&start=1&sparte=1 Die Geburt des Affenbabys wurde in einem englischen Zoo als Sensation gemeldet. Mindener Tageblatt 12.2.2002 Warum fühlt sich Kaiserpinguin Nummer Zehn nicht wohl? http://www.mt-online.de/bitsundbytes/t00113334.htm Bericht zum Computerspiel "Zoo Tycoon". ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ WAZ 8.2.2002 ZDF gibt seinem Affen Zucker http://www.cityweb.de/free/3.artikel-000.html?news_id=2176617 Vor allem die Kleinen lieben die Abenteuer des pfiffigen Schimpansen in der Erfolgsserie "Unser Charly", bei den 3- bis 13-Jährigen holte er 2001 durchschnittlich 22,6% Marktanteil. Ab Samstag gibt es 14 neue Abenteuer mit dem Affen Charly: Die Band "Die 3. Generation", das Model Nadja Ab Del Farrag sowie Eberhard Diepgen, der ehemalige Regierende Bürgermeister von Berlin, haben kurze Auftritte. Seit 1995 turnt der Schimpanse Charly - der mittlerweile schon vom fünften Äffchen verkörpert wird - durch die Räume des Berliner Tierarztes Max Henning. Auch in der siebten Staffel decken Henning und sein Team dank Charlys Hilfe einige kriminelle Machenschaften rund ums Thema Tier- und Artenschutz auf. Unter anderem wird einem Bösewicht, der illegal mit Storcheneiern handelt, das Handwerk gelegt. In der ersten Folge mit dem Titel "Schwimmende Juwelen" stehlen Ganoven wertvolle japanische Koi-Karpfen und fordern Lösegeld. Auch im Ausland sind die Affen-Abenteuer populär und wurden bereits in mehr als 15 Länder verkauft. So läuft die Serie auch im vietnamesischen Fernsehen. > jetzt behauptet diese Fersehserie, die allein der Zoo-AG wöchentlich mindestens eine Anfrage "wo kann ich einen Schimpansen bekommen / streicheln / auf den Arm nehmen" beschert und nicht unwesentlich zur Volksverdummung in Sachen Wildtierhaltung beiträgt, auch noch allen Ernstes, sie würde sich in den Dienst von Tier- und Artenschutz stellen! Barry White works magic on love-shy sharks http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14522/story.htm ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Kabul Zoo Der Standard 8.2.2002 China wirbt mit Tiergeschenk für sich - Löwendiplomatie in Afghanistan http://DerStandard.at/Textversion/20020208/134.htm Peking lässt im Buhlen um die politische Gunst Afghanistans jetzt seine Löwen los. Auf die Nachricht vom Tod des mit 23 Jahren hochbetagten, zur afghanischen Legende gewordenen Löwen Marjan im Kabuler Zoo reagierten chinesische Zoos sofort. Ende Jänner versprach der Pekinger Badaling Wildtierpark den Afghanen Ersatz. Der Safaripark bei der Großen Mauer schenkte eines seiner Löwenbabys. Lion couple Leila and Palawan offered to Kabul zoo http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14483/story.htm ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Natur- und Artenschutz
Der Standard 8.2.2002 Hilfe und Service für Ara und Co. http://DerStandard.at/Textversion/20020209/246.htm Es gibt im Tierschutz auch Erfolgsgeschichten. Eine davon ist die "Arbeitsgemeinschaft Papageienschutz": Seit sechs Jahren berät sie Papageienbesitzer, rettet Vögel in Not und ermöglicht ihnen ein artgerechtes Leben. Gegründet wurde der private Verein vor nunmehr sechs Jahren von der Biologin Nadja Ziegler. Zum Glück fand sie bald aktive MitstreiterInnen: In ganz Österreich wurden seither Hunderte schlecht gehaltene Vögel "befreit" und gut untergebracht. Im niederösterreichischen Obersulz betreibt die Arge sogar ein Papageienheim mit fast 100 gefiederten Insassen. Frankenpost 9.2.2002 Fischotter, Luchs und Biber kommen ins Fichtelgebirge zurück http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=229506 Fischotter, Luchs und Biber, einst vom Aussterben bedrohte Tierarten, kehren in ihre Heimat zurück - ins Fichtelgebirge. Bocholter Borkener Volksblatt 8.2.2002 Todeskampf der Natur: Fremdlinge gegen einheimische Pflanzen - Bärenklau und Robinie verdrängen einheimische Flora http://www.bbv-net.de/news/wissenschaft/2002-0208/pflanzen.html Neophyten heißen die Pflanzen im Fachjargon, die seit etwa 500 Jahren eingewandert sind. Von den bundesweit 385 erfassten Arten wirken sich nur etwa fünf Prozent vernichtend auf die heimische Flora aus. Dazu gehören die Robinie, die Herkules-Staude und die Silberblättrige Goldnessel. Rheinpfalz Online 8.2.2002 Neue touristische Attraktion mit Lern-Effekt http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020208:2643706&template=templates/cms_osmm/recherche/sport/sonst/meldung.oft Bei einem so genannten Objekttag informierten sich Fachleute aus ganz Deutschland über die dem Fischbacher Biosphärenhaus angeschlossene Ökologische Station, dem "Natur-Erlebniszentrum Wappenschmiede", das im April seine Pforten öffnen soll. Aufgabe des Zentrums sei die Aufarbeitung des Gesamtprojekts, wobei man mit umweltpädagogischen Veranstaltungen, Tagungen und Seminaren zu Natur- und Artenschutz das Angebot des Biosphärenhauses ergänzen wolle. Anfang 2003 werde ein deutschlandweit einmaliger Baumwipfel-Pfad mit 200 Metern Länge als zusätzliche Attraktion fertig gestellt sein. Mittlerweile sei auch der Luchs wieder im Pfälzerwald beheimatet; außerdem werde hier bald die einzige rheinland-pfälzische Biberstation eingerichtet. Bocholter Borkener Volksblatt 8.2.2002 Klimawandel-Studie: Massives Artensterben steht bevor http://www.bbv-net.de/news/wissenschaft/2002-0207/klimawandel.html Laut einer Klimawandelstudie des World Wide Fund for Nature (WWF) steht ein massives Artensterben bevor - mit katastrophalen Folgen. Die Erderwärmung überrasche Flora und Fauna regelrecht. Mit einem massiven Artensterben sei in 20 Prozent der Gebiete zu rechnen, die sich heute durch eine hohe Artenvielfalt auszeichnen oder in denen Arten zu Hause sind, die es sonst nirgends gibt. Zwar habe es auch früher schon natürliche Klimaveränderungen gegeben, aber die vom Menschen seit der Industrialisierung verursachte Entwicklung habe ein ganz neues Tempo. CLIMATE CHANGE THREATENS GLOBAL BIODIVERSITY Two new reports by U.S. and international conservation groups detail the extensive threats to wildlife and biodiversity hotspots posed by global warming. http://ens-news.com/ens/feb2002/2002L-02-07-06.html Ivory-billed woodpecker may not be extinct This story revolves around a bird, but it's not really about a bird. It's about hope and possibly redemption. It's about the dream that there may be parts of America that remain unaffected by human greed and folly. http://enn.com/news/enn-stories/2002/02/02122002/s_46192.asp Hope for Africa's last mountain gorillas Like a king on a throne, Guhonda shows royal disinterest in the human intruders, passing them only a casual glance as he sits impassively on a mound of crumpled bamboo. http://enn.com/news/wire-stories/2002/02/02082002/reu_46327.asp Bocholter Borkener Volksblatt 8.2.2002 Regenwälder als "Wolkenmelker" - Rolle für Wasserhaushalt wichtiger als angenommen http://www.bbv-net.de/news/wissenschaft/2002-0206/regenwaelder.html Regenwälder sind nicht nur die "grünen Lungen" der Erde, sie spielen auch für den globalen Wasserkreislauf eine größere Rolle als bisher angenommen. Australische Wissenschaftler haben entdeckt, dass Hochland-Regenwälder den über sie hinweg ziehenden Wolken große Mengen Wassers entziehen. Als "Wolkenmelker" leiten sie damit Milliarden Liter zusätzlich in die tropischen Flusssysteme. Diese neue Erkenntnis zeigt, dass das Abholzen der Nebelwälder einen großen Einschnitt in den Wasserhaushalt der betroffenen Region darstellt. Es fehlt dann nicht nur die zusätzliche, von den Bäumen "geerntete" Feuchtigkeit, sondern auch der Verdunstungsschutz, den die Wälder darstellen. Als Folge erhält der Untergrund nicht nur weniger Wasser, die wenige verbliebene Feuchtigkeit verdunstet auch schneller. Bocholter Borkener Volksblatt 8.2.2002 Neukaledonien: Sensation am Korallenriff - Lifou beherbergt hunderte bisher unbekannte Wirbellose http://www.bbv-net.de/news/wissenschaft/2002-0205/korallen.html Die Korallenriffe des französischen Südsee-Territoriums Neukaledonien beherbergen hunderte bis dato unbekannte Lebewesen. Die Riffe rund um die kleine Insel Lifou wurden in der Expedition Lifou 2000 von 35 internationalen Forschern besucht. Auf einer Fläche von 5.000 Hektar wurden mehr als 3.000 Spezies an Mollusken gefunden. Die meisten der Mollusken rund um die Insel sind selten oder sogar sehr selten. 28 Prozent der Tiere wurden erst einmal gesehen. Von 22 Prozent der Tiere gibt es gerade einmal ein Stück in der wissenschaftlichen Sammlung in Paris. Einige hundert Spezies sind den Forschern gänzlich unbekannt. Neue Zürcher Zeitung Streicheltier für Tagungsgäste und Schädling auf den Feldern http://archiv.nzz.ch/books/nzzmonat/0/$7Y9U9$T.html Wenn zu Beginn des nächsten Monats rund 50 Regierungschefs der Commonwealth-Länder in Australien zusammenkommen, wird auf den Menukarten eine Speise fehlen: Känguru. Das Treffen findet in einem stark abgeschirmten Luxus-Resort statt. Um die Besucher aus aller Welt bei Stimmung zu halten, wird innerhalb des Resorts auch ein kleiner Zoo errichtet, in dem sich, wie hierzulande nicht anders zu erwarten, auch Koalas und Kängurus tummeln werden. Das hat die Hoteldirektion auf den Gedanken gebracht, dass gegrilltes Känguru, eine der beliebtesten Speisen des Hauses, vielleicht nicht so recht goutiert werden könnte. Sonst nimmt man in Australien auf das Känguru, auch wenn es ein Wappentier ist, nicht so viel Rücksicht. Im vergangenen Jahr hatte die Regierung eine Abschussquote für die drei meistverbreiteten Arten von Kängurus und Wallabys auf 5,5 Millionen festgelegt. Dieses Jahr wurde sie auf 6,9 Millionen erhöht. Andererseits sind 20 der 64 Känguruarten vom Aussterben bedroht. Laut der Nationalparkverwaltung ist die Zahl der Kängurus allein im Gliedstaat New South Wales von 8 Millionen im Jahre 2000 auf 13,9 Millionen im vergangenen Jahr gestiegen. Die Kängurujagd löst alljährlich während einiger Tage Debatten aus. Nun aber will eine Gruppe von Aborigines dafür sorgen, dass das Känguru und das zweite Nationalsymbol, der flugunfähige Vogel Emu, in den Schlagzeilen bleiben. Sie haben dieser Tage das höchste Gericht des Landes aufgefordert, der Regierung zu verbieten, Känguru und Emu als Symbole auf dem Nationalwappen abzubilden. Beide Tiere seien Teil der Aboriginalkultur, was heisse, dass deren Abbildung der schriftlichen Einwilligung der Eigentümer des «Urheberrechts» bedürfe. Ecuador oil pipeline seen finished in early 2003 http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14438/story.htm Fires threaten Chile's native forests, reserves http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14440/story.htm WINTER OLYMPICS NOT A GREEN TRIUMPH Environmentalists say preparations for the games, and the games themselves, are doing permanent damage to their spectacular Utah setting. http://ens-news.com/ens/feb2002/2002L-02-11-06.html COUSTEAU REPRESENTS ENVIRONMENT AT WINTER OLYMPICS Jean-Michel Cousteau, ocean explorer, environmentalist, educator, and film producer, has become the first person to serve as the global symbol of the environment at the 2002 Winter Olympic Games. http://ens-news.com/ens/feb2002/2002L-02-11-01.html Thomas Mann's daughter, ambassador of oceans, dies http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14480/story.htm Gibraltar's monkeys bode well for Britain http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14489/story.htm Wild elephants kill three Bangladeshis, injure 10 http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14490/story.htm South Africa seeks end to ban on rhino horn trade http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14468/story.htm DUGONGS DISAPPEARING WORLDWIDE DUE TO HUMAN OVERLOAD The dugong is vanishing in the 37 countries and territories, environment ministers from around the world meeting here were told today. Where dugongs cannot thrive, coastal environments will soon fail to support people as well. http://ens-news.com/ens/feb2002/2002L-02-13-01.html Mexico butterfly deaths may hit future migrations A cold front that wiped out millions of monarch butterflies in central Mexico last month may reduce next year's migrations, the World Wildlife Fund Mexico director said Tuesday. http://enn.com/news/wire-stories/2002/02/02132002/reu_46376.asp We mustn't neglect the basics of biology There's an old stereotype of biologists as bespectacled eccentrics working in the field to diligently catalogue all sorts of creatures, from bugs to birds. Unfortunately, the reality is that such descriptive scientists have all but disappeared, and that's not good for us or the environment. http://enn.com/news/enn-stories/2002/02/02142002/s_46341.asp SAFEGUARD SPECIES AT RISK, CANADIANS URGE CHRETIEN Carrying new petitions signed by nearly 60,000 people, Canadian conservationists today urged Prime Minister Jean Chretien to ensure that a strengthened version of the Species at Risk Act is quickly passed. http://ens-news.com/ens/feb2002/2002L-02-12-04.html ########################################### Pressemitteilungen "Aktion Nashörnchen" im Allwetterzoo Münster Die nette Überschrift "Aktion Nashörnchen" fand eine münstersche Journalistin für ihren Bericht über die künstliche Besamung einer 11jährigen Breitmaulnashornkuh im Allwetterzoo. Die Absamung von Harry und die anschließende Besamung von Emmi fanden im Rahmen von Ultraschalluntersuchungen der vier Nashörner in Münster am 5. und 6. Februar 2002 statt. Die Tierärzte Dr. Thomas Hildebrand und Dr. Frank Göritz vom Berliner Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) untersuchten die Tiere, weil Aufschluss über die Fortpflanzungsfähigkeit der Nashörner im Allwetterzoo gewonnen werden sollte. Hier ein Kurzbericht von Dr. Karl Schaller, Zootierarzt im Allwetterzoo: Sämtliche Narkosen verliefen dank guter Kondition aller Nashörner und einer ausgezeichneten Teamarbeit völlig problemlos. Bei Harry wurde festgestellt, dass seine Samenqualität sehr gut ist. Die gleich anschließend an Harry untersuchte Emmi zeigte einen einwandfreien Genitaltrakt. Auf einem Eierstock befand sich ein sprungbereiter Follikel. Emmi wurde daraufhin besamt. Der Befund bei Emily war auch günstig, aber der Genitaltrakt wies alle Anzeichen von Zyklusruhe auf. Vicky ist nach dem Untersuchungsbefund steril und kann nie wieder tragend werden. Frankfurt, 14.02.2002 Neues von unserer Bonobo-Familie Seit 1955 leben Bonobos im Frankfurter Zoo, wo 1962/63 auch die Welterstzucht erzielt wurde. Wir halten heute in Europa neben den Tiergarten in Planckendael, Apeldoorn und Stuttgart immer noch die größte und erfolgreichste Bonobo-Zuchtgruppe in Europa. Deshalb hat uns 1994 der bekannte Frankfurter Künstler Wolfgang Weber auch das eindrucksvolle Bonobo-Logo geschaffen. Am 16. November hat das 1985 in Frankfurt geborene Weibchen UKELA die zweite überlebende Tochter zur Welt gebracht. Das Kind erhielt den Namen HAIBA, was in Kiswahili "Schönheit, Anmut, Charme" heißt. HAIBA ist das zweite überlebende Kind von LUDWIG, der seit 1999 im Zoo Frankfurt lebt und gleichzeitig der 20. in Frankfurt geborene und überlebende Bonobo. HAIBA ist nun im interessanten Alter, in dem nicht nur die mütterliche Brust von Interesse ist, sondern in dem der Umwelt immer mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Das heißt, das HAIBA auch bald sich von Mutter UKELA lösen wird, um die Welt zu erobern. Wir können nicht über Frankfurter Bonobos sprechen ohne MARGRIT, unsere Stamm-Mutter zu erwähnen. Sie ist mit 51 Jahren der älteste Bonobo Europas. Nur das Weibchen KITTY im Zoo Milwaukee/USA ist möglicherweise ein Jahr älter. Während KITTY senil und fast blind ist, ist MARGRIT absolut fit und führt unsere Bonobo-Gemeinschaft als Alpha-Weibchen mit harter Hand. Um dem einzigen Männchen LUDWIG das Leben mit den vielen Weibchen nicht allzu schwer zu machen, bilden wir deshalb immer wieder sich verändernde Untergruppen wie im Freiland. Unser heutiger Bestand umfasst folgende Tiere: Männchen LUDWIG geboren 26.08.84 in Planckendael Weibchen MARGRIT 1951 Kongo Weibchen NATALIE 1966 Kongo Weibchen SALONGA 02.05.73 Eltern CAMILLO x MARGRIT Weibchen UKELA 19.12.85 BONO x NATALIE Weibchen BINTI 14.08.95 BONO x UKELA Weibchen CHEKA 18.03.96 BONO x SALONGA Weibchen FERRY 30.09.99 BONO x SALONGA Männchen HERI 23.01.01 LUDWIG x NATALIE Weibchen HAIBA 16.11.01 LUDWIG x UKELA Erst im Jahre 1929 machte der deutsche Zoologe Ernst Schwarz die wissenschaftliche Erstbeschreibung des Bonobos (häufig irrtümlicherweise Zwergschimpanse genannt) als vierte Menschenaffenart neben Schimpanse, Gorilla und Orang-Utan. Der Bonobo und der Mensch haben über 98% der Erbeigenschaften gemeinsam. Der Bonobo lebt im Regenwald südlich des Kongoflusses und ist wegen Waldzerstörung und Jagd (sogenanntes bushmeat) von der Ausrottung bedroht. Die Ernährung besteht aus Früchten und anderer pflanzlicher Kost sowie aus Insekten, Nagetieren und jungen Duckern. Die Bonobos leben in gemischtgeschlechtlichen Gruppen von zwei bis wenige Dutzend Tiere, die sich in immer wieder anderer Zusammensetzung zu größeren Gemeinschaften zusammenschließen. Im Gegensatz zum Schimpansen, bei dem die Männchen auswandern, wechseln die Bonobo-Weibchen die Gruppe bei Erreichen der Geschlechtsreife im Alter von 6-8 Jahren. In der Regel lösen Bonobos ihre Aggressionen durch Sexualverhalten: Die Weibchen tragen besonders große Geschlechtsschwellungen besonders lang. In verschiedenen Zoos hat sich jedoch gezeigt, daß vor allem ranghöhere Weibchen die unterlegenen Männchen immer wieder beißen. Ein Internationales Zuchtbuch und ein Europäisches Erhaltungszucht-Programm für die Bonobos werden im Zoo Antwerpen geführt. Dr. Christian R. Schmidt, Zoodirektor Frankfurt, 11.02.2002 Menschenaffen beim "Frauenarzt" Nachdem unsere beiden jungen Gorillafrauen ZSA-ZSA und DIAN deutlich zu lange mit Nachwuchs auf sich warten ließen, entschlossen wir uns, der Sache auf den Grund zu gehen und die Tiere einer gründlichen gynäkologischen Untersuchung zu unterziehen. Zu diesem Zweck kamen eigens Veterinärspezialisten des IZW (Institut für Zoo- und Wildtierforschung) aus Berlin, um zusammen mit unserem zooeigenen Veterinärteam die Untersuchungen vorzunehmen. Dabei wurden nicht nur gynäkologische Belange überprüft, es fand auch ein kompletter allgemeiner Gesundheitscheck statt. Die Untersuchungen erwiesen sich als sehr sinnvoll, da wir nun die Ursachen für den nicht erfolgten Kindersegen nachvollziehen können und der Gesundheitszustand der Tiere allgemein als sehr gut zu bezeichnen ist. Im Falle der Gorillafrau ZSA-ZSA steht offensichtlich rein medizinisch einer Schwangerschaft nichts im Wege, wogegen sich bei DIAN Probleme mit der Eileiterstruktur darstellen ließen. Wir hoffen, dieses Problem in Zukunft mit medikamentellen Gaben beseitigen zu können. Bert Geyer, Zootierarzt Frankfurt, 8.02.2002 Ausstellung: Ein neues Affenhaus entsteht Architekturmodelle von Studierenden der FH Lippe Acht Studierende der FH Lippe (Detmold), Fachbereich 1 Architektur - Innenarchitektur, präsentieren Entwürfe für neue Menschen-affenanlagen im Zoo Frankfurt. Sie haben sich in einem Entwurfseminar unter der Leitung von Prof. Berghof drei Monate ausgiebig mit dem Thema beschäftigt. Ein Besuch im Zoo Frankfurt war ebenso Bestandteil des Seminars wie die Beschäftigung mit der Zielplanung des Zoos. Bei den Projekten wurde der Platzbedarf der Tiere, die Besucherführung und die Integration der Anlagen in die Gesamtumgebung des Zoos berücksichtigt. Entstanden sind interessante Entwürfe, die eine große Bandbreite von Lösungs-ansätzen präsentieren. Dem Besucher werden die Entwürfe anhand von anschaulichen Plänen und Modellen vermittelt. Die Arbeit eines/r Architekten/in lässt sich in vier Schritte gliedern: Die Recherche, das Entwickeln von alternativen Lösungsansätzen, die Ausarbeitung der gewählten Alternative und die Präsentation. Die Recherche für die Affenanlagen umfasste vor allem die Tierhaltung, stadträumliche Untersuchungen, Gartengestaltung im Allgemeinen und die Entwicklung des "Typus Affenhaus. Aufgrund einer unterschiedlichen Gewichtung der Einflussgrößen wurden alternative Lösungsansätze entwickelt. Aus diesen Lösungsansätzen wählten die Studierenden die leistungsfähigste Alternative zur weiteren Bearbeitung aus. Für die Darstellung des Entwurfes wurden adäquate grafische Techniken ausgesucht und in den Entwurf mit eingebunden. Der Modellbau soll die vorgeschlagene Lösung dem Laien plastisch vor Augen führen und die Plausibilität der Lösung verbildlichen. Die Ausstellung läutet die gerade aktuelle Planung der neuen Menschenaffenanlagen des Zoo Frankfurts ein. Da die alten Gehege nicht mehr den neuesten Standards der artgerechten Tierhaltung entsprechen, sind dringend neue, größere Gehege erforderlich. In die neuen Anlagen werden Gorillas, Bonobos und Orang Utans einziehen. Die Ausstellung "Ein neues Affenhaus entsteht" ist noch bis zum 10. März im Ausstellungsraum des Zoo-Gesellschaftshauses, Alfred-Brehm-Platz 16, zu besichtigen. Ich danke den Studierenden, Herrn Prof. Berghof und Frau Dr. Liefke für Ihren großen Einsatz. Dr. Christian R. Schmidt, Zoodirektor Duisburg, 12.02.2002 Zeigt her Eure Füße... und ich sage Euch, wer Ihr seid! Für den geschulten Blick eines Kenners gibt es nichts Einfacheres, als aus Spuren, Fährten, Trittsiegeln, ja selbst unvollständigen Fußabdrücken auf diejenigen Tierarten zu schließen, die solche Siegel hinterlassen haben. Gleiches gilt für Körperanhänge wie zum Beispiel Fell- und / oder Federteile, aber auch Hörner und Geweihe. In Gips gegossene Hufspuren, verworfene Geweihstangen und abgeknabberte (Fichten-)Zapfenspindeln (und anderes mehr) liegen als Anschauungsmaterial für kleine und große Zoobesucher bereit, und wer darüber hinaus Lust und Interesse am kriminalistisch anmu-tenden Puzzlespiel des Zusammenfügens vieler kleiner Einzelspuren - außerhalb der Tiergehe-ge natürlich! - hat, der sei herzlich eingeladen, den Unterschied zwischen der Hüpf- und Lauf-spur einer Amsel auf feuchtem Untergrund oder feinem Schneebelag (der sich am kommenden Wochenende vielleicht einstellen könnte) zu entdecken und möglicherweise gibt's die dazugehö-rige Katzensprungspur gleich nebenan. Zu einem Seminar unter dem Thema "Spuren, Fährten, Geweih und Gehörn" lädt der Zoo alle Interessierten ein am Samstag, dem 23. Februar 2002, in der Zeit von 13.00 bis 16.00 Uhr Treffpunkt ist der Wasserpavillon im Chinesischen Garten. Die Veranstaltung ist kostenfrei, der Zoo-Eintritt muß gezahlt werden. Stuttgart, 12.2.02 Die schönsten Antilopen der Welt... In der kleinen Bongo-Herde der Wilhelma gibt es jedes Jahr Nachwuchs: Ein Bullen-kälbchen tollt auch dieses Jahr bereits mit seiner Mutter auf der Anlage herum. Bon-gos sind sehr farbige Antilopen. Aber ihre für uns so auffällige, attraktive rostbraune Färbung mit den weißen Streifen ist in ihrem natürlichen Lebensraum eine Tarnfarbe: Im Spiel von Licht und Schatten im afrikanischen Regenwald sind sie mit diesem Fell so gut wie unsichtbar! Da die scheuen Waldantilopen nicht gerne den ganzen Tag auf dem Präsentierteller sitzen, wurde in der Wilhelma der Sichtschutz des Waldes durch Holzpalisaden nachempfunden. Das genügt den Bongos als Abgrenzung von der lä-stigen Verwandtschaft oder als Rückzugsmöglichkeit vor allzu vielen Beobachtern, lässt den Besuchern aber gleichzeitig die Chance, diese großen Antilopen auch zu Gesicht zu bekommen (was in einem bewaldeten Gehege kaum möglich wäre). Die jungen Bongos müssen die Wilhelma allerdings im Alter von etwa einem Jahr verlassen, um Inzucht in der kleinen Herde zu vermeiden. Das Europäische Erhal-tungszuchtprogramm sorgt dafür, dass alle jungen europäischen Zoo-Bongos in Her-den kommen, mit denen sie möglichst nicht verwandt sind. Dem Zoo Zürich Zeit schenken Erfolgreiche Freiwilligenarbeit im Zoo Zürich wird fortge-setzt Zu Jahresbeginn 2000 rief der Zoo die Bevölkerung unter dem Motto "Dem Zoo Zeit schenken" erstmals zur freiwilligen Mitarbeit im Be-reich der Publikumsinformation auf. In der Folge wurden im Frühling 2000 und 2001 Ausbildungskurse für Freiwillige durchgeführt. Heute besteht das Freiwilligenteam des Zoo Zürich aus 90 Mitarbeitenden. Sie stammen aus den unterschiedlichsten Berufssparten. Es sind etwa gleich viele Männer wie Frauen mit dabei und es sind alle Altersgrup-pen von16 bis über 70 vertreten. Diese Frauen und Männer haben im vergangenen Jahr rund 6'000 freiwillige Einsatzstunden geleistet. Schwerpunkte der Freiwilligenarbeit · Publikumsinformation an selbständig konzipierten tierartenspezifischen Informationstischen · Auskunft im Auskunftzentrum und Betreuung der interaktiven Grossprojektion · Durchführung von Kindergeburtstagen und Kinderferientagen · Rundgänge mit Behinderten und Senioren · Betreuung des Kindermaltisches für Ansteckknöpfe und Kindergesichter bemalen · Mitarbeit an Aktionstagen wie Samichlaus, Fest der Tiergartengesellschaft Zürich (TGZ), private Grossanlässe usw. Neuer Ausbildungskurs 2002 Im Mai 2002 beginnt nun der dritte Ausbildungskurs. Diese Ausbildung fin-det während zehn Wochen jeweils am Mittwochabend von 19.15 bis 21.30 Uhr statt. Hier wird theoretisches Wissen vermittelt und in Workshops das Auf-treten vor Publikum geübt. Hinzu kommen jeweils am Samstagmorgen Rundgänge mit Blick hinter die Betriebskulissen. In die Ausbildung der Freiwilligen ist die Geschäftsleitung und das Zookader mit involviert. Der Ausbildungs-kurs schliesst Anfang Juli 2002 mit einer schriftlichen Prüfung ab. Am Ausbildungskurs teilnehmen können alle interessierten Personen, welche sich verpflichten, dem Zoo während mindestens zwei Jahren an jeweils 12 Halbtagen (rund 50 Stunden pro Jahr) ihre "Zeit zu schenken" und im Frei-willigenteam Einsatz zu leisten. Voraussetzung zur Teilnahme ist die Freu-de und das Flair im Umgang mit Menschen. Interessierte können sich telefonisch beim Leiter des Freiwilligenteams anmelden. Dr. Hans-Peter B. Stutz, 01/254 28 81 Zürich, 12. Februar 2002 «Globis Zoo»: Kinderfreundliche Medienorientierung am 27.2.2002 Es gilt das neue Globi-Buch «Globis Zoo» willkommen zu heissen und im direkten Zusammenhang Neues über die Arbeit eines modernen Zoologischen Gartens zu erfahren. Dazu findet eine Medienorientierung im Exotarium (Aquarium) des Zoo Zürich statt. Am 27. Februar 2002 von 10.00h bis 12.00h sind Sie herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Es referieren: Herr Dr. Alex Rübel zur Entwicklung moderner Zoos und über die Probleme des Wilderns von Tieren im Speziellen Frau Gisela Klinkenberg über das Buch und seine Entstehung und weitere interessante News rund um Globi Wir freuen uns auf Sie. Natürlich sind auch diesmal Ihre Kinder herzlich mit eingeladen. Wir haben ein abwechslungsreiches Programm während des offiziellen Teils für sie zusammengestellt. Anschliessend dürfen sie zum Fotoshooting mit Globi! Leipig, 11.2.02 Baumfällarbeiten im Zoo Aus Gründen der Sicherheit müssen Pappeln weichen Beginnend mit dem 12. Februar 2002 werden während der folgenden 2 Wochen 15 Pappeln im Zoo Leipzig fachgerecht entfernt. Es betrifft Pappeln an der Wegeachse zum Elefantengehege und neben den Raubtierfreianlagen. Für Besucher wird jeweils einer der beiden Wege rechts und links vom Zierentenbecken begehbar sein, so dass der Zoobesuch ohne Beeinträchtigungen verlaufen kann. Nachdem 2001 eine Zoobesucherin von einer umstürzenden Pappel getroffen wurde, mussten als Sofortmaßnahme bereits mehrere Pappeln gefällt werden. Eine erneute fachliche Begutachtung des gesamten Baumbestandes, insbesondere der älteren Pyramidenpappeln, ergab, dass das Fällen der besagten Bäume aus Sicherheitsgründen unumgänglich ist. Die Genehmigung zum Fällen wurde erteilt - bis zum 28. Februar 2002 muss die Maßnahme beendet sein. Leipig, 7.2.02 Zoo erhält eine Baumspende für die neue Lippenbärenanlage Eine Esche wächst für Tilman Morton Otto heran Eine Spende besonderer Art erhält der Zoo zur Begrünung seiner neuen Lippenbären-Anlage, die am 1. Mai eröffnet wird. Aus Anlass der Geburt seines Enkelkindes stiftet Herr Johannes Otto, Vater des BBVL-Geschäftsführers Raimund Otto, eine ca. 5 m hohe Esche, die am Besucherweg der neuen Anlage gepflanzt wird. Tilman Morton Otto, der am 10. Mai 2001 zur Welt kam, wird sich zwar jetzt noch nicht richtig für seinen Patenbaum interessieren, kann ihn aber in späteren Jahren auf seinen Zoorundgängen im neuen Kontinentbereich Asien wachsen und gedeihen sehen. Ein Messingschild weist den Baum als seinen Lebensbegleiter aus. Hiermit laden wir alle Vertreter der Medien herzlich zur Pflanzung des Baumes am Freitag, dem 08.02.2002 um 14.15 Uhr an die Baustelle der Lippenbären-Anlage ein, die in Anwesenheit der Familie Otto vorgenommen wird. Duisburg 07.02.02 "Hasenhund" gesucht Menschen jeck - Tiere jeck, eigentlich nichts Besonderes während der Fünften Jahreszeit; im Zoo aber geistert ein Phantom durchs Wolfsgehege, von dem zur Zeit lediglich der Name bekannt ist, das wunderliche Wesen selbst jedoch noch niemandem über den Weg gelaufen ist... Dennoch wird das geneigte Publikum - nomenklatorisch völlig korrekt - vor der Freianlage der weißpelzigen nordamerikanischen Wölfe folgendermaßen belehrt: Arktischer Wolf (Canis lepus) Anläßlich seines mittäglichen Verdauungsspazierganges fiel (ausgerechnet!) einem Verwaltungsmitarbeiter des Zoos auf, was Wissenschaftler, Tierärzte und Pflegepersonal über Monate hinweg schlicht überlesen hatten: C a n i s ist die lateinische Bezeichnung für Hund und L e p u s die für Hase... Was der pfiffige oder aber schludrige Schildermacher hier ankündigt, dürfte weltweit einzigartig sein und die Vielfalt der Tierarten um ein weiteres Miraculum bereichern. Was war geschehen? Ob ein Hund häsisches oder eine Hase hündisches Leben zeugte? War es ein männlicher Hase, der sich hinter Gittern an eine Wölfin kuschelte oder ein männlicher Wolf, der über sämtliche Zäune und Wassergräben hinweg einer Häsin seine Aufwartung machte... Es wird sich dann feststellen lassen, wenn dieses Wunderwesen "Hasenhund" erst einmal gefunden ist. Auf der Hinweistafel jedenfalls ist es dokumentiert, folglich existent! Vielleicht gelingt es während der kommenden närrischen Tage - vorzugsweise Rosenmontag - einem weinseligen Jecken dieses Fabelwesen zu entdecken? Als kleine Aufmerksamkeit für den phantasiebegabten Finder liegt auf jeden Fall ein Hasen-Kostüm im Zoo bereit, in dessen schützender Verkleidung er/sie sich vorsichtig den echten Wölfen bis an die Gehegegrenze nähern kann - mit einem Hühnerbeinchen in der Hand, die hasen-verliebten Wölfe weniger bissig zu stimmen... Uni Stuttgart, 7.2.02 (stark gekürzt) Stuttgarter Biologen entdecken neue Tierart in der Wilhelma Festveranstaltung zur Namensgebung und dem Start des bundesweiten Kompetenzzentrums BIOTECmarin am 15. Februar in der Stuttgarter Wilhelma Nun wurde sie gefunden und beschrieben: die erste neue Tierart aus der Stutt-garter Wilhelma, die nach dem Zoologisch-Botanischen Garten benannt ist. Ein Schwamm aus den tropischen Becken des Aquariums: Tethya wilhelma Sarà, Sarà, Nickel & Brümmer 2001. Die Entdecker sind zwei Wissenschaftler des Biologischen Instituts der Universität Stuttgart, Dr. Michael Nickel und Prof. Franz Brümmer, die sich in ihrer Forschungsarbeit intensiv mit diesen Vielzellern beschäftigen und im bundesweiten Kompetenzzentrum BIOTECmarin mitwirken. Aus Anlass der Entdeckung der neuen Schwammart und dem Start des Kompetenzzentrums BIOTECmarin laden wir am Freitag, den 15. Februar zu einem Ortstermin ins Aquarienhaus der Stuttgarter Wilhelma ein: 15. Februar, 18.00 Uhr, Zoologisch-Botanischer Garten Wilhelma, Neckartalstraße, Aquarien-haus Tethya wilhelma ist klein, weiß und kugelrund Mit dem Badeschwamm ist Tethya wilhelma zwar verwandt, hat jedoch sonst mit ihm nicht viel zu tun. Er ist viel kleiner, meistens nur zwischen einem und vier Zentimetern im Durchmesser. Der Körper ist kugel-rund und weiß. Manchmal setzen sich Algen an der Oberfläche ab, dann schim-mert er grünlich. Im Gegensatz zum Badeschwamm besitzt er kein faseriges Ske-lett, sondern eines aus mineralischen Nadeln, die die Körperform stabilisieren. Tethya wilhelma besitzt neben langen Nadeln sehr schöne mikroskopische "Weihnachtssterne" in unterschiedlichen Größen. Die Forscher entdeckten diese kleine Schwammart durch Zufall in der Wilhelma. Ursprünglich waren sie im Rahmen eines Forschungsprojektes des Biologischen Instituts der Universität Stuttgart auf der Suche nach leicht kultivierbaren Schwämmen. Tethya wilhelma ist ein besonderer Schwamm. Als festgewachsene Tiere sind Schwämme in der Regel bewegungslos. Nicht so der Wilhelma-Schwamm. Bis zu mehrere Zentimeter pro Tag wandert er über Steine und Wände. Wie es funktioniert ist im Detail noch ungeklärt. Die feinen Körperfortsätze spielen vermutlich eine Rolle. Und weil dieses Verhalten so be-sonders ist, wird Tethya wilhelma weiter an der Universität Stuttgart untersucht. Prof. Dr. Franz Brümmer: franz.bruemmer@po.uni-stuttgart.de, www.uni-stuttgart.de/bio/zoologie Naturschutzbund NABU - NABU-Umweltkalender DONNERSTAG, 14. FEBRUAR 2002 WWF-Aktion zu Nordseefischerei ohne Schweinswal-Opfer. Ort: Fischereimesse, Bürgerweide, Bremen. Auskunft: 0421-65846-18. Pk zur Ausstellungseröffnung Geschichte Naturschutz in Deutschland. Ort: Rathaus Königswinter. Auskunft: 02244-889322. MONTAG, 18. FEBRUAR 2002 Bonn, PK/Fototermin zu Multimediaprojekt "Storchenzug", u.a. mit BfN-Präsident Vogtmann und NABU-Bundesgeschäftsführer Billen. Ort: BPK, Tulpenfeld 6. Auskunft: 0228-8491-280. Naturschutzbund NABU, Pressestelle, presse@nabu.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Vogelpark Herborn-Uckersdorf e.V. Wir suchen zum 1.04.02 eine(n) Zootierpfleger(in). Wenn Sie engagiert sind und in einer Mannschaft selbständig arbeiten können, wenn Sie handwerkliche Fähigkeiten besitzen, wenn Sie eigene Vorstellungen in ein zeitgemässes Tierparkkonzept einbringen und unseren Besuchern gegenüber Mittler und Moderator sein wollen, dann sollten Sie uns Ihre Bewerbung schicken! Auskünfte erteilen: Herr Rades, Tel. 02772/42522 oder Herr Wiegand, Tel. 02772/2497. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Von: "paul vercammen" <wartho@hotmail.com> Today we recieved after a confiscation 260 Testudo horsfieldi. Is there somewhere a reintroduction program, release program, rescue centre where we can send these - or some of these - animals to? Sizes from 4 cm to 15 cm. Is there a zoo interested in - some - animals? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ausstellungen BERLIN Museum für Naturkunde und Naturhistorisches Forschungsinstitut: KIRI - VOM ZOO INS MUSEUM bis 1.4.2002 http://www.museum.hu-berlin.de BERLIN Museum für Naturkunde und Naturhistorisches Forschungsinstitut: NATURFOTOGRAF DES JAHRES 2001 bis 3.3.2002 http://www.museum.hu-berlin.de BERLIN Museum für Naturkunde und Naturhistorisches Forschungsinstitut: ILHA FORMOSA - TAIWAN: SCHÖNHEIT DER NATUR bis 24.2.2002 http://www.museum.hu-berlin.de FRAUENFELD Naturmuseum des Kantons Thurgau: LUCHS - JÄGER AUF LEISEN PFOTEN 16.2. bis 9.6.2002 http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm ZÜRICH Zoologisches Museum: VIELFALT DER TIERE Entdecken - Sammeln - Verstehen Noch bis 26.5.2002 http://www.unizh.ch/zoolmus/ Naturmuseum Olten: LEBEN IM BEDROHTEN PARADIES -Die Tagebücher des Bruno Manser 12.1. bis 14.4.2002 Sechs Jahre lebte der Basler Bruno Manser bei den Penan, einem Volk von Jägern und Sammlern im tropischen Regenwald von Sarawak/Borneo. http://www.naturmuseum-olten.ch STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde RETTET DIE RIFFE! 6.12.2001 bis 7.4.2002 http://www.naturkundemuseum-bw.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
TV-Tipps Zoo + Naturschutz Immer Sa, 18:10, TV NRW: Ein Platz für Tiere (aus den 60er-80er Jahren mit Prof. B. Grzimek; teilweise mit Zoo-Portraits) Fr., 15.02.2002, 13:30-14:00 SWR, Die Felskänguruhs von Black Rock Wh Fr., 15.02.2002, 20:15-20:55 3sat, Planet am Scheideweg, 3. Die Zukunft des Lebens, von David Attenborough Wh Sa., 16.02.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co , Getragen vom Wüstenwind, Falken in Abu Dhabi Wh Sa., 16.02.2002, 18:00-18:15 MDR, Bei uns entdeckt, Aufs Tier gekommen - Der Bär von Worbis Wh Sa., 16.02.2002, 19:10-20:15 VOX, Australiens Katzen - Gefährliche Kuscheltiere Wh Sa., 16.02.2002, 21:50-22:20 ORB, Der letzte Panda Wh So., 17.02.2002, 22:00-23:00 WDR: Ein Doc für alle Felle (1) - Doku-Soap mit Tierärztin Dr. Christine Osmann im Dortmunder Zoo. NEU Mo., 18.02.2002, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Die Münchner Affen ziehen in den Dschungel NEU (obwohl mehrfach abgekündigt) Mi., 20.02.2002, 17:30-18:00 WDR, Weltreisen: Wale im Visier - Unterwegs vor Japans Küste Mi., 20.02.2002, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde, Der Herr der Wölfe - Ein Wildbiologe in den Karpaten Wh Sa., 23.02.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co, Oryx - wie ein Märchen aus dem Orient Wh Sa., 23.02.2002, 17:35-18:10 VOX, TIERZEIT, Chinchillas - Der Fluch des Pelzes NEU So., 24.02.2002, 22:00-23:00 WDR: Ein Doc für alle Felle (2) - Doku-Soap mit Tierärztin Dr. Christine Osmann im Dortmunder Zoo. NEU ** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm ** ########################################### Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links zu den Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:redaktion@zoo-information.de Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepagehttp://www.zoopresseschau.info Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de. © 2002 Zoo-AG Bielefeld |