Zoo-AG Presseschau Nr. 96 vom 31. Januar 2002


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

Kaum hatte der STERN einen großen Bildartikel über den Zoo Kabul und seinen Löwen veröffentlicht, da starb Marjan/Mardschan/Mardschon je nach Bericht an Leber-, Nieren- oder Darmleiden. Für ihn war es nach all dem Leid sicher eine Erlösung. Zuvor jedoch hatte er als Symboltier in unzähligen Berichten weltweit das Interesse auf den Zoo gelenkt und wohl entscheidenden Anteil an den nun fließenden Spendengeldern. Deren Wirkung konnte er nicht mehr erleben.

Vor zwei Wochen war der Krefelder Zoo im Kreuzfeuer lokaler Zeitungen, jetzt ist es der Augsburger. Im Gestrüpp an Vorwürfen, parteipolitischem Kalkül und persönlichen Angriffen ist der sachliche Hintergrund allerdings nur noch zu erahnen.

Heute Abend zeigt Pro7 den zweiten Teil der BBC-Dokumentation über die Evolution der Säugetiere. Die computergenerierten Tiere sind unglaublich realistisch und unbedingt sehenswert. Zwei Eindrücke drängen sich auf: Womöglich kommt einem Artenschutz-Kritiker der kurzsichtige Gedanke, daß das Aussterben einer Tierart ja nur noch halb so tragisch wäre, wenn man jederzeit Dokumentationen auch aus der Retorte drehen kann. Schließlich sind Blauwal, Berggorilla oder Panda-Langur für den "Normalbürger" höchstens interessante Tierfilm-Akteure.

Aber solche Tricktechniken könnten uns auch eindrücklicher denn je vor Augen führen, welche Verluste der Artenvielfalt bereits zu beklagen sind. Eine dritte Staffel nach Dinos und Ur-Säugern müßte sich folgerichtig mit jenen Tierformen beschäftige, die der Mensch in den letzten paar tausend Jahren weltweit auf dem Gewissen hat - verbunden mit eindrücklichen Naturschutz-Apellen. Und wer würde nicht gern eine Tierdokumentation sehen, in der Dronten, Beutelwölfe, Steller-Seekühe, Huias oder Elfenbeinschnäbel die Hauptdarsteller sind?

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Die 100. Ausgabe der Zoopresseschau nähert sich rasant. Gerne würden wir zu diesem Anlaß wieder ein Rätsel anbieten, doch fehlt bisher ein passender Gewinn...  Vielleicht hat ja einer unserer Leser etwas Geeignetes zur Verfügung zu stellen? Es muß nicht wertvoll sein, nur "besonders" und zum Thema passend.

Dirk Petzold

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Kabul Zoo


Berliner Zeitung 28.1.2002
Er starb an Nierenversagen - Der Löwe von Kabul ist tot
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/vermischtes/.html/112420.html

Die Menschen im zerstörten Kabul trauern um ein Symbol der Hoffnung: Der einäugige Löwe Marjan ist tot. Er sei am Sonnabendmorgen leblos in seinem Käfig im Zoo gefunden worden. Marjan, der an Nierenversagen starb, war halb blind, lahm und fast zahnlos. Sein Schicksal hatte Tierfreunde aus aller Welt bewegt.

Mittelbayerische Zeitung 28.1.2002
Einäugiger Löwe im Zoo von Kabul gestorben
http://www.donau.zet.net/cgi-bin/mz/festm.pl?tl=newsafpbunt&fn=/aktuell/spezial/buntes/meldung7.htm

Der einäugige Löwe Mardschon wachte am Samstagmorgen nicht mehr auf, wie eine britische Tierschutzorganisation in London mitteilte. Das etwa 25 Jahre alte Raubtier erlag nach jahrelanger Unterernährung einem chronischen Leberleiden. Der Löwe war vor mehr als 20 Jahren ein Geschenk der Bundesregierung an die damalige Regierung unter Ex-König Mohammed Sahir Schah gewesen.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 28.1.2002
Der Löwe von Kabul ist tot
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20020128hint0004.htm

Mardschan schlief friedlich und ohne Schmerzen ein. Nach seinem Tod kamen die Einwohner Kabuls zum Zoo, um ihre Trauer zu zeigen. Das geschwächte Tier sei nach jahrelanger Unterernährung einem chronischen Leber- und Darmleiden erlegen, teilte die britische Tierschutzorganisation WSPA in London mit. Der Löwe sollte noch am Sonntagabend auf dem Zoogelände beerdigt werden. Sein Fell wurde Zoodirektor Agha Omar zufolge abgezogen und soll aufbewahrt werden - damit Mardschan ausgestopft und ausgestellt werden kann.

Kieler Nachrichten 28.1.2002
Marjon trotzte zahllosen Bombenangriffen - Löwe von Kabul stirbt friedlich im Schlaf
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/welt/c-271259_AFP_DEU061_Afghanistan_G.htm

TAZ 28.1.2002
Löwe Marjan in Kabul begraben
http://www.taz.de/pt/2002/01/29/a0092.nf/text

Eine Gruppe trauernder Zooarbeiter gab gestern dem Löwen Marjan das letzte Geleit in Kabul. Der bekannte Löwe war am vergangenen Samstag im Kabuler Zoo gestorben und wurde nun zwischen Häuserruinen und vertrockneten Sträuchern beigesetzt.

Hamburger Abendblatt
Der Löwe von Kabul ist tot - "Marjan" soll jetzt ausgestopft werden
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/allgemeines/html/280102/322801FU30.HTM

Der einäugige Löwe aus Kabul schlief friedlich und ohne Schmerzen in der Nacht zum Sonnabend ein.

Neue Westfälische 25.1.2002
Bewohner des Kabuler Zoos unterernährt und krank
http://www.nw-news.de/news/mantel/welt/NW_20020124_1811250000.html

Der kleine Schwarzbär im Zoo von Kabul bekommt künftig ein paar Felsbrocken in sein Gehege, und das bedeutet für ihn bereits eine gewaltige Verbesserung seiner Lebensumstände. Denn der Zoo, in dem noch etwa 120 Tiere 20 verschiedener Arten ihr Dasein fristen, ist nach Jahren des Krieges und der Vernachlässigung in einem traurigen Zustand. John Walsh vom Vorstand der Welttierschutz-Gesellschaft (WSPA) mit Sitz in London besuchte dieser Tage den Tierpark in der afghanischen Hauptstadt. Die WSPA koordiniert internationale Bemühungen, den Zoo wieder aufzubauen und zu modernisieren. Neben dem Bären und dem Löwen "Mardschan" leben in dem Zoo auch einige Affen, Schakale, Hasen und Raubvögel. Sie leiden an Unterernährung, Vernachlässigung und Misshandlungen.

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Süddeutsche Zeitung 28.1.2002
Schwerwiegende Mängel bei der Tierhaltung festgestellt – Direktor Michael Gorgas seit einem Jahr abgetaucht
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel117011.php

Der Augsburger Zoo ist ins Gerede gekommen. Veterinäre der kommunalen und der staatlichen Aufsicht sind auf eine Vielzahl erschreckender Mängel in der Tierhaltung gestoßen. Der Augsburger Zoo hat als einziger unter den großen Tiergärten Bayerns zur Zeit keine Betriebsgenehmigung. Leider ist es nicht möglich Zoodirektor Michael Gorgas zu den Vorwürfen zu befragen. Der 63-jährige promovierte Zoologe, der seit 1978 den Augsburger Tiergarten leitet, ist seit längerem erkrankt. Außerdem laufen gegen ihn und seine Ehefrau strafrechtliche Ermittlungen. Im Münchner Ministerium schließen Fachleute nicht mehr aus, dass der Augsburger Tiergarten sich von einigen Arten wird trennen müssen: beispielsweise von seinen vier Elefanten sowie verschiedenen Greifvögeln. Es sei denn, die Stadt, die fast alle Anteile an der „Zoologischer Garten Augsburg GmbH“ hält, investiere schnell einige Millionen. Das Elefantenhaus gilt als „abbruchreif“. Aber auch Käfige der Greifvögel, die Robbenanlage, das Reptilienhaus sowie Stallungen tropischer Huftiere sind ein Dorn im Auge. Unbestritten verfügt der Augsburger Tiergarten, den jährlich rund 600000 Leute besuchen, über einige sehr schöne Freianlagen. Dazu zählt auch ein neues Bärengehege, ermöglicht aus 1,5 Millionen Mark an Spenden, die der Freundeskreis des Augsburger Zoos e.V. erbettelt hat. Seit 1990 hat die Stadt nichts mehr investiert. Denn es fehlt auch an einer vernünftigen tierärztlichen wie wissenschaftlichen Betreuung der etwa 400 verschiedenen Tierarten. In aller Eile hat die Stadt nun reagiert. Zu Jahresbeginn stellte sie einen Diplombiologen ein. Der 28-jährige Jochen Reiter hat allerdings das Manko, im Beruf noch neu zu sein. Außerdem sucht die Stadt seit Mitte Januar einen neuen Zoodirektor. Denn über Jahre hinweg soll Gorgas seine Medikamentensucht aus der Zookasse finanziert haben. Offiziell vertritt ihn Ehefrau Brigitte, die 1996 in die Position der stellvertretenden Zoodirektorin aufgerückt ist. Der 51-Jährigen, inzwischen auch Mitglied im Verband deutscher Zoodirektoren, fehlen dazu aber die Voraussetzungen. Sie hat weder einen höheren Schulabschluss noch eine fachliche Ausbildung. Dennoch zahlt ihr die Stadt monatlich mehr als 4000 Euro.

Süddeutsche Zeitung 29.1.2002
Rathaus-Fraktionen schockiert über Mängel im Augsburger Zoo - Kein guter Ort für Elefanten
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel117221.php

Schockiert haben alle Fraktionen im Augsburger Rathaus auf die Nachricht reagiert, dass es im Augsburger Zoo „schwerwiegende Mängel“ in der Tierhaltung gibt. Das zuständige Gesundheitsministerium schließt auch nicht mehr aus, dass der Zoo die Haltung von Elefanten und Greifvögeln wird aufgeben müssen. SPD und Grüne forderten Oberbürgermeister Peter Menacher (CSU) auf, in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender der ZooGmbH umgehend eine Sondersitzung des Gremiums einzuberufen. Damit möchte CSU-Fraktionsvorsitzender Hermann Weber lieber warten , „bis ein neuer Zoodirektor gefunden ist“. Die SPD will auch geklärt wissen, wie es sein kann, das wichtige Anfragen des Ministeriums zum Zoo in der Verwaltung fast drei Jahre unbeantwortet liegen geblieben sind.

Süddeutsche Zeitung 30.1.2002
Gorgas’ Reich
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel117975.php

Das Gesundheitsministerium weist jetzt daraufhin, dass der Augsburger Zoo derzeit ungenehmigt geführt wird. Die 1990 ausgestellte „Erlaubnis zur gewerbsmäßigen Zurschaustellung von Tieren“ ist bereits zum 1.Mai 1999 erloschen. Den Antrag hat die Augsburger Zoo GmbH bis heute nicht gestellt. Wie aus Kreisen der Amtstierärzte zudem bekannt wurde, soll sich die Zooleitung lange gegen die Besichtigung durch Fachleute gesträubt haben.
Besorgt über den Zustand äußerte sich auch Alt- Oberbürgermeister Hans Breuer. „Aus Liebe zum Zoo“, ist Breuer Mitgesellschafter beim Tierpark. Der konnte zu allem Überfluss bis heute Vorwürfe zu finanziellen Ungereimtheiten nicht ausräumen. So ist ungeklärt, wie es Mitte der 90er Jahre zu einem Millionenloch in der Zookasse kam. „Wofür das Geld ausgegeben wurde, haben wir nie aufklären können“, erinnert sich ein Aufsichtsratsmitglied der Zoo GmbH. Und das Ehepaar Gorgas habe leider wenig zur Aufklärung beigetragen.
Oberbürgermeister Menacher hatte betont, die Stadt sei nie über das Ausmaß der Mängel informiert gewesen. „Der Zoo ist wie ein Familienbetrieb geführt worden. Das Ehepaar Gorgas hat niemanden reingelassen.“, sagt ein SPD-Mitglied im Aufsichtsrat. Dies erklärt wohl auch, warum Zoodirektor Michael Gorgas 1996 seine Ehefrau ohne Einschaltung städtischer Gremien zu seiner Stellvertreterin machte, obwohl ihr die fachlichen Voraussetzungen fehlen.
Trotz allem ist die Stadt bemüht, den seit März 2001 erkrankten Michael Gorgas ehrenvoll in den Ruhestand zu verabschieden. Bis April hofft man einen Nachfolger gefunden zu haben. Zweifellos hat sich der 63-jährige Zoologe seit 1978 große Verdienste um den Augsburger Zoo erworben.

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Usinger Anzeiger 25.1.2002
Direktion kündigt zum Frühjahr zahlreiche Neuheiten an - 20 Prozent weniger Gäste im Opel-Zoo
http://www.usinger-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=283750&template_id=1210&_next=UA_Lokales

Taunus Zeitung 25.1.2002
Weniger Einnahmen durch MKS-Auflagen
http://213.138.32.50/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article&_id=238340

Frankfurter Rundschau 25.1.2002
Opel-Zoo baut Gehege und einen Waldlehrpfad - Neues Heim fürs Warzenschwein
http://www.fr-aktuell.de/fr/0407/t0407008.htm

Ein deutlicher Besucherrückgang, neue Projekte und keine höheren Eintrittspreise – der Opel-Zoo in Kronberg wartet mit zahlreichen Neuigkeiten auf. Im April soll ein neuer Waldlehrpfad eröffnet werden. Ausgestattet werde der Lehrpfad mit Tieren aus Europa. Auf ein neues Zuhause können sich Ostern die Elche freuen. Auch die Luchse werden ein neues Domizil beziehen können. Auf der ehemaligen Steinbockanlage sollen nach den Sommerferien Warzenschweine, braune Hyänen oder Erdmännchen zu bewundern sein. Schätzungsweise 1,28 Millionen Euro lassen sich die Verantwortlichen den Bau kosten. Im letzten Jahr zählte der Opel-Zoo insgesamt 20 Prozent weniger Besucher als im Rekordjahr 2000. Die Eintrittspreise wurden im Verhältnis 1:2 umgewandelt..

Augsburger Allgemeine 30.1.2002
Kritik: Zoo-Kontrolle hat nicht funktioniert
Gesler: „Situation im Zoo ist nicht so dramatisch“
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?pagename=index&sptnid=984050625151&arid=1012319424205

Der Streit um den Augsburger Zoo spitzt sich zu: SPD und Grüne haben die Stadtspitze aufgefordert, eine Sondersitzung des Aufsichtsrates der Zoo-GmbH anzuberaumen. Sie soll Klarheit über Umfang und Behebung der festgestellten Mängel bei der Tierhaltung bringen. Derzeit läuft der Zoo mit einer Ausnahmegenehmigung, die im April endet. Ein großer Teil der rund 30 „untergeordneten Mängel“ wie etwa die Futtermaus-Haltung sei bereits behoben, betont Kulturreferent Ekkehard Gesler. Gravierende Mängel seien jetzt noch das Elefantenhaus (zu klein), das Robbenbecken (zu flach) und die Stallungen der Bisons. Für Lösungen seien Planungen und „erhebliche Mittel“ nötig. Der Aufsichtsrat habe Maßnahmen in die Wege geleitet und einen Biologen zur fachlichen Betreuung des Zoo eingesetzt sowie die Zoodirektoren-Stelle ausgeschrieben. Weiter appellierte der OB, den Zoo nicht schlecht zu reden. Im Test des Stern-Magazin vor zwei Jahren habe er die Note „gut“ bekommen.

Der Landbote (Schweiz) 30.1.2002
Stahlträger für «Regenwald»
http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=46010

Die Bauarbeiten im Zürcher Zoo laufen seit knapp einem Jahr, nun haben die Arbeiter im Zoo mit mehreren Kränen die Hälfte der Stahlträger und damit rund 80 Tonnen schwere Bauteile montiert, wie Zooentwickler Andreas Hohl gestern Dienstag sagte. Ab Ende März wird das Dach, eine Kunststoffhülle, über die 120 Meter lange Halle gezogen. Im Herbst soll die Halle dicht sein und darin Regenwaldklima entstehen. Im Prunkstück des künftigen Zürcher Zoos, 1 ha gross, werden 50 bis zu 15 Meter hohe Bäume stehen. Der Zoo kauft sie in Madagaskar, Malaysia, Thailand und Florida ein und lagert sie ab Herbst in Treibhäusern in Holland und Belgien. Bis alles eingewachsen ist und die Tiere eingewöhnt sind, wird es Juni 2003.


Neue Zürcher Zeitung 30.1.2002
Montage des Dachs der 30 Meter hohen Madagaskar-Regenwaldhalle - Imposante Stahlträger für den Zürcher Zoo
http://www.nzz.ch/2002/01/30/zh/page-article7XLTE.html

Ende März des vergangenen Jahres wurde mit dem Aushub für die 118 Meter lange Halle begonnen, im Juni 2002 dürfte das Stahlskelett stehen und mit einer speziellen, dreilagigen Kunststofffolie überspannt sein. Diese zeichnet sich durch optimale Lichtdurchlässigkeit aus. Das Klima in der Halle wird warm und feucht sein - da ist der dreischichtige Korrosionsschutz an den Stahlträgern und die Belüftung der Folie besonders wichtig. Unter Laborbedingungen wurden zudem die Stahlträger auf ihre Standfestigkeit und die Folie auf ihre Widerstandskraft geprüft; sie sollten «einem Lothar-Sturm standhalten», wie Andreas Hohl, der stellvertretende Direktor des Zoos, versichert. Die Masoala-Regenwaldhalle des Zürcher Zoos wird weltweit eine der grössten Hallen ihrer Art sein - und die erste, die sich ganz der Flora und Fauna Madagaskars widmet.

Nordkurier 25.1.2002
Fischotter-Anlage für Tierpark am Haff geplant
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/fich/fich.html

Im Ueckermünder Tierpark laufen derzeit die Planungen für ein neues Fischottergehege im Eingangsbereich. Der Eingangsbereich soll komplett neu gestaltet werden, um ihn für die Besucher attraktiver zu machen", erläutert Direktor Zabka die Grundidee. Die Fischotter-Anlage soll dabei das Herzstück werden. In die Überlegungen wurden aber auch das Brehm-Haus und die Flamingo-Anlage einbezogen. Im Brehm-Haus könnte ein Haff-Aquarium entstehen und dort, wo jetzt noch die Flamingos stolzieren, könnten künftig einheimische Wasser- und Watvögel beobachtet werden. In kleineren Aquarien könnten weitere Lebensräume exemplarisch dargestellt werden. Dazu passend könnte die entsprechende Vogelwelt, beispielsweise durch den Kiebitz, repräsentiert werden. Dringender Handlungsbedarf besteht aber auch bei der Bockwindmühle, die rekonstruiert werden muss. Durch diese Arbeiten sowie durch die Sanierung des Wirtschafthofes sind in diesem Jahr Kräfte gebunden, so dass mit der schrittweisen Umgestaltung des Eingangsbereiches, inklusive Fischotter-Anlage, wohl erst im Jahr 2003 begonnen werden kann.

Frankfurter Rundschau 29.1.2002
Beim Onkel Doktor gibt es neben der Medizin auch Streicheleinheiten
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181024.htm

Portrait des Frankfurter Zootierarztes Bert Geyer.

Pforzheimer Zeitung 29.1.2002
Kampf gegen Tier-Dezimierung
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=4&template=arttextpforzheim&ausgabe=1263&redaktion=4&artikel=48202

Norbert Bernhard, Leiter des Grünflächenamtes der Stadt Pforzheim, stellte in einem Kurzvortrag die Neukonzeption des Pforzheimer Wildparks vor. Bernhard betonte ausdrücklich die bisherige gute und gedeihliche Zusammenarbeit mit dem Initiator des Wildparks, Ewald Steinle. Der Amtsleiter erläuterte das von einer Planungsgruppe erstellte Gutachten sowie die zu erwartenden EU-Richtlinien, aber auch über die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen. In einer einstimmig verabschiedeten Entschließung begrüßte der Beirat die erforderliche Sanierung ebenso wie die Neukonzeption. Der Verkehrsverein wehrt sich vehement dagegen, dass der Bestand der Tiere reduziert wird und fordert, den vorhandenen Bestand im Interesse der Attraktivität bei freiem Eintritt zu erhalten.

Potsdamer Neueste Nachrichten 25.1.2002
Protest bei Hauptversammlungen erfolgreich: Unternehmensleitung sucht Kompromiss mit Finanzverwaltung
http://www.pnn.de/archiv/2002/01/24/ak-be-668085.html

Tagesspiegel 24.1.2002
Zoo-Aktionäre sollen freien Eintritt behalten
http://195.170.124.152/archiv/2002/01/24/ak-be-668085.html

Die 4.000 Aktionäre des Berliner Zoos werden voraussichtlich doch nicht um ihr Dauereintrittsrecht gebracht. Spätestens zur nächsten ordentlichen Hauptversammlung des Zoos Ende Mai oder Anfang Juni werde es eine Lösung geben, die für die Aktionäre erfreulicher aussehen werde als die bisherigen Vorschläge, sagte Zoodirektor Hans-Peter Czupalla.
Ursprünglich hatte die Zooverwaltung die Aktionäre aufgefordert, auf ihr lebenslanges kostenloses Eintrittsrecht zu verzichten. Das hatte die Berliner Finanzverwaltung verlangt, damit der Zoo eine gemeinnützige Aktiengesellschaft bleiben kann. Ansonsten drohte sie dem Zoo mit millionenschweren Steuernachzahlungen, der den Tiergarten in die Insolvenz getrieben hätte.

Berliner Morgenpost 28.1.2002
Aktionär regte Gutachten über den Zoo an - Zeitung bezahlte es
Privileg oder Gefälligkeit?
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story493911.html

Tumulte hatten im Oktober dafür gesorgt, dass der Vorstand des Zoologischen Gartens seine außerordentliche Hauptversammlung abbrechen musste. Die Aktionäre waren «auf die Barrikaden» gegangen, weil sie auf ihr einziges Privileg verzichten sollten - freien Eintritt.
Der Vorstand des Zoos agiert seither wie gelähmt: Statt gleich einen neuen Termin anzusetzen, soll der Streit frühestens auf der nächsten regulären Hauptversammlung erörtert werden. Wann genau, das weiß Finanzvorstand H. Peter Czupalla bis heute nicht. «Irgendwann im Mai oder Juni», sagt er und hofft, seinen Aktionären «ein besseres Angebot» machen zu können.
Doch seit Wochenende schöpft man im Zoo wieder Mut. Der Grund sei «ein Rechtsgutachten, das Argumente liefert, um mit der Finanzverwaltung neu zu verhandeln», wie Czupalla glaubt. Nach Informationen der Berliner Morgenpost handelt es sich dabei um einen zweifelhaften Aufsatz zweier Mitarbeiter der Uni München. Ekkehart Reimer und Christian Waldhoff liefern darin Stichworte, die dem Fiskus Ermessensspielraum einräumen. Der Zoo sei schließlich nicht mit DaimlerChrysler zu vergleichen, so ihr vorgebliches Kernargument. Eine Art Gefälligkeitsgutachten also? Landau soll «selbst Aktionär des Zoos» sein.

Der Standard
Weißrusslands einziger Elefant liegt im Sterben
http://derstandard.at/standard.asp?id=845325

Minsk - Weißrussland fürchtet um das Überleben seines einzigen Elefanten: Der 45 Jahre alte Dickhäuter Surik leide unter Hautrissen an den Fußsohlen und könne nicht mehr laufen, berichtete das staatliche Fernsehen.
Der Sender rief seine ZuschauerInnen auf, Spenden für die medizinische Versorgung des Tiers im Zoo von Grodnozu sammeln, da die Mittel fehlen für ein dringend benötigtes Antibiotikum, das dem Elefanten in 500-Gramm-Dosen verabreicht werden müsste.

Ostsee Zeitung 25.1.2002
Verein plant ein Bärenschutzzentrum
http://www.ostsee-zeitung.de/do/start_112747_379019.html

Neben ihrem HaustierSchutzpark, dem einzigen seiner Art in Mecklenburg, könnte die kleine Gemeinde Passee möglicherweise bald mit einer weiteren Attraktion Interesse wecken. Der europaweit arbeitende Verein „Vier Pfoten“ hat Interesse bekundet, hier ein Bärenschutzzentrum aufzubauen. Als Standort für das Bärenschutzzentrum ist eine Fläche vorgesehen, die sich etwa 300 Meter entfernt vom Schutzpark für seltene und vom Aussterben bedrohte Haustierrasen befindet. In der engeren Wahl befindet sich auch die Schorfheide.

Neue Westfälische 25.1.2002
Schweinische Opernstars
http://www.nw-news.de/news/mantel/owl_nrw/NW_20020125_2658283.html

Zwei Ferkel aus dem Kalletaler Tierpark tauschen das warme Nest der Kinderstube gegen die Bretter, die bekanntlich die Welt bedeuten. Die beiden Borstenviecher treten über vier Spielzeiten an der Hamburger Staatsoper auf. Ihren ersten Auftritt werden die Tiere am 12. Mai abliefern. Dann hat die Oper "Der Rosenkavalier" von Richard Strauss Premiere.

Landes-Zeitung 28.1.2002
Schweine spielen im "Rosenkavalier"
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?zeitung=Landes-Zeitung&area=Lokales&ressort=Aktuelles&id=263570

Die quicklebendigen Minischwein-Ferkel im Tierpark Kalletal sind dazu ausersehen, zu Stars an der Hamburger Oper zu werden. Frisch auf die Namen Ella und Gustav getauft, wurden sie nun der Presse vorgestellt und damit zugleich ein neues Konzept des Tierparks, das dieser in Zusammenarbeit mit dem international renommierten Filmtiertrainerpaar Olaf und Birgit Wahle entwickelt hat. Nicht nur werden auch die beiden Tigerkinder Sam und Shari von Tierpark-Direktor Neumann selbst als Filmtiger ausgebildet, auch die Wölfe aus der "Wolfsschule" sind fest in Wahles Tierschauspieler-Kartei aufgenommen. Zudem wird der Tierpark verstärkt mit Tiervorführungen arbeiten und noch mehr als bisher solchen Tieren Aufnahme gewähren, die "in Rente" gehen müssen und nach ihrem Arbeitsleben nicht einfach abgeschoben werden sollen. Mit vielen Zusatzveranstaltungen wie Tierseminaren, Werwolfnächten, Konzerten, mit einem neugestalteten Spielplatz, der Eröffnung des "Dschungelrestaurants" und möglicherweise auch öffentlichen Dreharbeiten will der Tierpark insgesamt sein Freizeit- und Unterhaltungsangebot erweitern.

Giessener Anzeiger 30.1.2002
Einzige Wolfsschule in Europa stellt sich vor
http://www.giessener-anzeiger.de/sixcms/detail.php?id=288741&template_id=996&_next=GA_Land

Zum Thema Wölfe spricht am Samstag, 2. Februar, beim Tag der offenen Tür der Herderschule Dr. Dirk Neumann, Fachtierarzt für Zoo- und Wildtiere. Neumann ist der Leiter der einzigen Wolfsschule Europas, in der er bereits 1984 die Experten mit einem Rudel dressierter Wölfe verblüffte.

Nordkurier 26.1.2002
Goldrückenagutis müssen sich mit Äffchen vertragen
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/b____/b.html

Die Goldrücken-Agutis im Ueckermünder Tierpark müssen sich bald an mehr Trubel gewöhnen: Wenn es wärmer wird und ihre Außenanlage fertig ist, können die Besucher sie hautnah betrachten. Zudem werden sich die Agutis ihr Gehege dann mit den Weißbüschelaffen teilen.

Leipziger Volkszeitung 25.1.2002
Die Junge Union liebt schwarze Schwäne, aber wer mag wohl die roten Flamingos?
Dr. Hohmann warb für weitere Unterstützung des Tierparks
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/90162.html

Im Delitzscher Tierpark hat sich viel seit DDR-Zeiten verändert. So sind von ehemals 100 verschiedenen Arten heute noch 80 im Tiergarten vertreten, und statt 500 Tiere bekommen die Besucher jetzt "nur" noch 350 zu sehen. Immer mehr leben hinter natürlichen Barrieren, kein Gitter stört den Beobachter mehr. Eine Affen- und Afrika-Anlage kamen komplett neu hinzu. Derzeit erwirtschafte der Zoo etwa ein Fünftel seiner Kosten selbst. Für April kündigte Tierparkchef Dr. Hans-Dieter Hohmann die Eröffnung einer neuen Anlage mit 20 roten Flamingos an.


Hannoversche Allgemeine 29.1.2002
Neue Zoobewohner: Drills wachen über ihre Babys
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/121745.html

Er kam im Frühjahr aus einem Zoo in Marokko nach Hannover, jetzt ist Sumbo bereits dreifacher Vater.

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Berliner Zeitung 30.1.2002
Das milde Wetter und seine Folgen: Es wird gelaicht, gebalzt und im Schlamm gewühlt
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/113070.html

Das milde Wetter macht's: "Die Tiere sind mächtig gut drauf", sagt Claus Pohle, stellvertretender Direktor des Tierparks Friedrichsfelde. Sogar der kleine Elefant Temi darf seit letzter Woche für eine halbe Stunde an die frische Luft. Im Zoologischen Garten rucken die Flamingos ihre Köpfe zur Seite, immer im rechten Winkel: Die Männchen haben begonnen zu balzen.

Nordkurier 30.1.2002
Privat-Inititiative begründete Tierpark
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/e/e.html

1961 erfolgte erster Spatenstich für "Feierabend-Projekt", in diesem Jahr feiert der Zoo am Haff sein 40-jähriges Bestehen. Wie das Brehm-Haus entstand, muss ein Mann ganz genau wissen: Waldemar Scholze , der erste Direktor des Ueckermünder Tierparks. Der Berufsschullehrer leitete seinerzeit die Aquariumgruppe im Kulturbund. Anlässlich einer Ausstellung wurde der Wunsch laut, solch eine Exposition dauerhaft einzurichten. Deshalb hätten er und Jochen Jagenow im Oktober 1961 angefangen, die Baugrube für das Brehm-Haus auszuschachten.

Rheinische Post 30.1.2002
Wieder Orchideen im Zoo
http://www.rp-online.de/news/lokales/krefeld/2002-0130/k010000036_02902.html

Zusammen mit der Deutschen Orchideengesellschaft veranstaltet der Krefelder Zoo auch dieses Jahr wieder eine Orchideenausstellung. Am Donnerstag, 21. Februar, eröffnet Bürgermeisterin Mechthild Staudenmaier die farbenprächtige Schau.

Tagesspiegel 30.1.2002
Wie man aus einem Dickhäuter zwei macht
http://195.170.124.152/archiv/2002/01/29/ak-ws-5510174.html

Seit dem 20. Dezember 2001 hat das Naturkundemuseum in Berlin mit dem frisch präparierten Elefantenbaby Kiri, das vor einem Jahr im Berliner Zoo an einer Virusinfektion starb, einen neuen Publikumsliebling. Elefantenforscher entdeckten erst dieser Tage, dass sie bislang eine komplette Elefantenart regelrecht ignoriert haben.

Thüringer Allgemeine 29.1.2002
Besuch im Zoopark: Smaragdfarbener Nachwuchs
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=2154699

Portrait der Smaragdskinke im Erfurter Zoopark

Sächsische Zeitung 29.1.2002
Elchbulle widersteht drei Betäubungsspritzen - Verspäteter Reisebeginn zu seinen zwei Freundinnen
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=112493&rubrik=n_dresdner_land&etag=

Sächsische Zeitung 29.1.2002
Scheiden tut weh
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=112457&rubrik=n_sachsen&etag=

Wildgehege-Chef Rüdiger Juffa und eine ganze Truppe von Tierpflegern sowie der Tierarzt des Geheges Moritzburg hatten gestern einen turbulenten Vormittag - dank des jungen Elches, der eigentlich früh um 7 Uhr die Reise nach Suhl antreten sollte. Doch dem jungen Elch war mit Betäubungsspritzen nicht beizukommen und es dauerte Stunden, bis er die Reise antreten konnte.

Münchener Merkur 26.1.2002
Der Spagat im Ebersberger Forst - Minister Josef Miller im Interview
http://www2.merkur-online.de/magazin/magazin3.cfm?idnr=58694&nc_idnr=2%2E70786982284E%2B012

Keine öffentliche Diskussion hat in den vergangenen Jahren im Landkreis Ebersberg die Öffentlichkeit so mobilisiert wie die Debatte um die Erhaltung des Wildparkes. Über 29.000 Bürger sprachen sich mit ihrer Unterschrift für die Erhaltung aus.

Die Welt 25.1.2002
Hereinspaziert, Kanaken frisch eingetroffen!
http://www.welt.de/daten/2002/01/26/0126lw310116.htx

Didier Daeninckx' Roman "Reise eines Menschenfressers nach Paris" (Wagenbeck, Berlin) gibt einen Rückblick auf die Zeit der Völkerschauen.

Rheinische Post 25.1.2002
Praktikum im Zoo - eine Erfahrung fürs Leben
http://www.rp-online.de/news/lokales/rheinberg/2002-0125/re10000003_02402.html

Rund 250 Schüler absolvieren jedes Jahr Betriebspraktika im Duisburger Zoo.

Rheinische Post 25.1.2002
Racker buddeln in der Savanne
http://www.rp-online.de/news/lokales/krefeld/2002-0125/k070000037_02402.html

Portrait der Zebramangusten im Krefelder Zoo.

Nordkurier 25.1.2002
Nordkurier wird Ehrenpate
http://www.nordkurier.de/news/meck-pomm/c_/c.html

Nordkurier und Radiosender Antenne Mecklenburg-Vorpommern werden vom Tierpark Ueckermünde Ehrenpatenschaften für das Jahr 2001 verliehen bekommen. Beide Medien hätten wesentlich zum positiven Bild in der Öffentlichkeit beigetragen.

Nordkurier 25.1.2002
Tierpark wieder geöffnet
http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/km_/km.html

Der Burg Stargarder Tierpark ist wieder geöffnet, nachdem er seit dem Jahreswechsel wegen Glätte geschlossen war.

Stuttgarter Nachrichten 31.1.2002
Ein Käfig voller Affen
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/page/detail.php/92494

Fünf kleine Gorillas toben auf Zeit in der Wilhelma

Ostsee Zeitung 31.1.2002
Löwin bleibt Vegetarier
http://www.ostsee-zeitung.de/aw/start_132129.html

Johannesburg. Eine vegetarisch groß gewordene Löwin, die von ihrem bisherigen italienischen Besitzer mit Spaghetti, Gemüse und Kartoffeln gefüttert wurde, hat in ihrer neuen Heimat Südafrika Eingewöhnungsprobleme. Sie verschmäht im Löwenpark von Krugersdorp das Futter bisher ebenso wie das Löwen-Männchen „Dandy“. „Lea“ war im Zoo von Neapel geboren und als sechswöchiges Jungtier an einen italienischen Tiernarren verkauft worden.

Neue Osnabrücker Zeitung 25.1.2002
Der warme Pullover ist für Klein-Merlin wie ein Fell
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/affe.html

Merlin, der kleine Klammeraffe, den seine Mutter nach seiner Geburt am Heiligabend nicht angenommen hatte, hatte im Osnabrücker Zoo den ersten Pressetermin seines jungen Lebens.

Ostsee Zeitung 25.1.2002
Tigerdame Chanka ist wieder im Tierpark Grimmen - Rückkehr ohne Gebrüll
http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_379179.html

Nach einem halben Jahr als Gast im Schweriner Zoo kehrte die sibirische Tigerdame Chanka in den Tierpark Grimmen zurück. Statt 40 Quatratmeter Gehegefläche kann der Tiger jetzt über 100 Quatratmeter Wohnraum verfügen. 35 000 Euro flossen in die Sanierung und Erweiterung der Tigerresidenz.

Ostsee Zeitung 31.1.2002
Hunger nach der Fütterung
http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_112749_382509.html

Hannoversche Allgemeine 27.1.2002
Bert laufen die Weibchen weg
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/121565.html

Die junge Tierärztin Katja Ebersbach aus dem hannoverschen Zoo hat erkundet, wie die wenigen erfolgreichen Seychellen-Schildkröten-Züchter, die es weltweit gibt, ihre Tiere halten. Zudem untersuchte sie die Weibchen regelmäßig mit einem Ultraschallgerät. Katja Ebersbach hat bei anderen Züchtern erfahren, dass die Weibchen wesentlich bereiter sind, auf die Wünsche der Männchen einzugehen, wenn sie eine Zeit lang von ihnen getrennt waren. Ein Modell für Hannover ist die zeitweilige Trennung aber nicht. Es gibt kein zweites Gehege. Den Erkenntnissen der jungen Tierärztin entsprechend, werden nun auch Sommer- und Regenzeit simuliert.

Ostsee Zeitung 28.1.2002
Sponsorentreffen mit schuppigem Höhepunkt - Würgeschlangen im Vogelpark Marlow
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_112748_380181.html

Der Geschäftsführer des Vogelparks Marlow, Matthias Haase, und der Vorsitzende des Fördervereins, Jan Gereit, hatten ihre Gönner als kleines Dankeschön in die Gaststätte am Vogelpark eingeladen. Schlangenbändiger Ayahuasca und seine Würgeschlangen waren der Programmhöhepunkt. Im nächsten Jahr soll eine Präriehundanlage gebaut werden.

Netzpress 28.1.2002
Nachwuchs im Zoo
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=9214

Im Etoscha-Haus im Zolli Basel sind Rüsselspringer-Zwillinge zur Welt gekommen.

Tagblatt 28.1.2002
Gossauer-Tag im Walter-Zoo
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=605525&bereich=o&suche=18

Unter dem Motto «Wir machen keinen Winterschlaf» möchte das Abenteuerland Walter-Zoo der Gossauer Bevölkerung Gelegenheit bieten, den Zoo aus verschiedenen Blickwinkeln kennen zu lernen: Mit Blick hinter die Kulissen, Zooführungen und verschiedenen Vorträgen zu reduzierten Eintrittspreisen und Busfahrkarte inklusive.

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Natur- und Artenschutz

SIBERIAN SNOWS MAY STARVE ENDANGERED LEOPARDS, TIGERS
January 25, 2002 (ENS)
This winter's heavy snowfalls in the Primorskii Region of Russia's Far East are likely to reduce the numbers of ungulates such as deer and boar, WWF said today.
http://ens-news.com/ens/jan2002/2002L-01-25-01.html

7,000 ACRES PROTECTED FOR NEW NATIONAL PARK
January 30, 2002 (ENS)
The nation's newest national park drew closer to reality today, as the Nature Conservancy signed an agreement to buy the Baca Ranch, an unbroken stretch of 97,000 acres in Colorado.
http://ens-news.com/ens/jan2002/2002L-01-30-06.html

VARIETY OF SPECIES BEST FOR ECOSYSTEMS
January 30, 2002 (ENS)
The health of an ecosystem depends on the variety of species that inhabit it, suggests new research from the University of Maryland.
http://ens-news.com/ens/jan2002/2002L-01-30-07.html

Stuttgarter Zeitung 25.1.2002
Auszeichnung für besonderen Widerstand
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/89087

Der Wacholder ist zum Baum des Jahres ernannt worden.

Elephant aged 100 crushes keeper - CAMBODIA
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14275/story.htm

Conservation Ecology - New Issue Announcement Volume 5, Issue 2
http://www.consecol.org/Journal/vol5/iss2/index.html

Articles include:

Integrated Natural Resource Management: Approaches and Lessons from the Himalaya

Negotiation Support Models for Integrated Natural Resource Management in Tropical Forest Margins

Spatial Modeling of Risk in Natural Resource Management

Design and Analysis of Conservation Projects in Latin America: an Integrative Approach to Training

Cumulative Effects of Barriers on the Movements of Forest Birds

Tropical Forest Reorganization after Cyclone and Fire Disturbance in Samoa: Remnant Trees as Biological Legacies

Adapting to Climate Change: Social-Ecological Resilience in a Canadian Western Arctic Community

GPS and GIS methods in an African rain forest: applications to tropical ecology and conservation

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# Pressemitteilungen und weitere Informationen folgen im 2. Teil dieses Newsletters

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Pressemitteilungen

Wilhelma, 30.1.
Die fantastischen Fünf

Jetzt geht's rund im "Menschenaffen-Kindergarten" im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma: Pflegerin Margot Federer hat jedenfalls zu wenig Arme, um die fünf kleinen Rabauken in Schach zu halten. "Djengi" aus Bristol (18 Monate), "Gincko" aus St. Martin La Plaine (4 Monate), "Awembe" aus Hannover (13 Monate), "Nkumi" aus Arnheim (11 Monate) und "Mayani" aus Barcelona (2 Monate) halten das Pflegerteam ganz schön auf Trab. Zwar ist im Leben der kleinen Gorillas bisher einiges nicht so gut gelaufen - schließlich sind sie in Stuttgart, weil ihre Mütter tot sind oder ihre Kinder nicht angenommen haben, oder weil ihnen der Stiefvater nach dem Leben trachtete. Dies alles scheint vergessen, wenn sie in der Gruppe herumtollen oder mit den Pflegern die größeren Gorillakinder nebenan besuchen gehen. Diese Besuche sind sehr wichtig - schließlich sollen die Kleinen darauf vorbereitet werden, nach 3 bis 4 Jahren im Kindergarten wieder in einer Gorillafamilie zu leben!

Die artgemäße Gesellschaft im "Menschenaffen-Kindergarten" hilft den Waisen, sich nicht zu sehr auf die Menschen zu fixieren. Sie lernen soziales Verhalten, z.B. wie man sich manchmal unterordnen muss oder sich durchsetzt. Neben dem Gehege für die Kleinen sitzen die beiden vierjährigen Halbstarken "Kumbuka" aus Belfast und "Iringa" aus München sozusagen auf gepackten Koffern: Ihre Ausbildungszeit in der Affenaufzuchtstation ist um, sie verlassen die Wilhelma dieses Jahr. Ihre neuen Familien leben in den Zoos von Budapest und La Boissière du Doré. Wenn die Kindergartenzeit für die fünf Kleinen vorüber ist, werden auch sie vom Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) in eine passende Gorillagruppe eines anderen Zoos vermittelt.

29. Januar 2002, Stadt Bielefeld
Sonntagsschule auf den Spuren von Steinbock und Auerwild

Steinbock und Auerwild stehen am Sonntag, 10. Februar, von 10 bis 11 Uhr auf dem Stundenplan der Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen. Außerdem lernen die Kinder, Tierspuren zu lesen, und können ihr Wissen dann gleich vor Ort testen. Treffpunkt ist der Schulungsraum im Eingangsbereich des Tierparks.
Auf Grund der begrenzten Teilnehmerzahl werden die Eltern gebeten, interessierte Kinder vorab telefonisch anzumelden.
Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen wird einmal im Monat von den Mitgliedern des Förderkreises "Lernort Natur" veranstaltet. Ziel ist es, Kindern die Natur in der heimischen Umgebung anschaulich und interessant näher zu bringen.

Tiergarten Thum, 26.1.02
Jahresrückblick
Nach der alljählichen Inventur lebten am Jahresende 2001 321 Tiere in 66 Arten bzw. Rassen im Tiergarten. Damit reduzierte sich der Bestand um weitere drei Arten, während die Gesamtzahl der Tiere über der des Vorjahres liegt. Durch Verkauf von Tieren nicht mehr vertreten sind Rosellasittich, Nonnengans und Laufente. Durch Tod der letzten verbliebenen Exemplare nicht mehr im Bestand sind Stachelmaus, Glanzstar, Rußköpfchen und Mähnengans. Als neue Tierarten erstmals im Tiergarten zu sehen sind nun Grauer Pfaufasan, Seidenhuhn (weiß) und Kupferspiegelente. Nach mehreren Jahren Unterbrechung wird wieder der Ziegensittich gehalten. Zahlreichen Kindersegen gab es wie jedes Jahr von Wellensittich und Meerschweinchen bis zu Skuddenschafen und Zwergziegen. Besonders erfolgreich konnten in diesem Jahr Zebrafinken, Gold- und Jagdfasane gezüchtet werden. Auch die Schnee-Eulen erfreuten mit Nachwuchs und im Dezember erblickte erneut ein Männchen bei unseren Guanakos das Licht der Welt.
Angesichts der angespannten Arbeitskräftesituation bekam das Tiergartenteam nun stundenweise Verstärkung durch die Aktion-55. Im baulichen Sektor ist neben der Zusammenlegung von weiteren drei Volieren zu einer Großvoliere für Sittiche zu Jahresanfang und kleineren Reparatur- und Verschönerungsarbeiten vor allem der Bau eines neuen Stalles für unsere Guanakos hervorhebenswert. Bedingt durch Verzögerungen im Genehmigungsverfahren konnte erst im Herbst mit dem Bau, realisiert vom städtischen Bauhof, begonnen werden. Im Frühjahr 2002 können die Tiere die neuen Unterkünfte beziehen.
Erfreulicher Beliebtheit erfreuten sich unsere Tierpatenschaften. So fanden sich bis Jahresende 14 Paten für insgesamt etwa 20 unserer Pfleglinge.

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NABU-Umweltkalender
29. JANUAR 2002
Berlin: Pressefrühstück NABU und Bäckerei Thürmann zu Artenschutzprojekt Schneeleopard. Ort: Thürmann Café Alt Tempelhof.
Osnabrück: Museum Natur und Umwelt zu Eröffnung Sonderschau "SandWelten ... in Niedersachsen".

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WISSENSCHAFTLICHES FORTBILDUNGSSEMINAR DES DEUTSCHEN-WILDGEHEGE-VERBAND E.V.

TIERGÄRTNERISCHES GESCHICK VOR, WÄHREND UND NACH EINER IMMOBILISATION

Neben den Gehegebetreibern und Mitgliedern des DWV e.V. sind alle Interessenten aus Tierparks und Zoologischen Gärten herzlich eingeladen. Schwerpunkt der Veranstaltung wird das Handling der Tiere vor während und nach der Immobilisation sein.

Freitag, 12. April 2002
Ort: BNA-Zentrum Hambrücken
Seminargebühr: 135,00 Euro

Die Arbeit mit Tieren - Interdisziplinäres Fortbildungsseminar
Akzeptanz für unsere Tierwelt

25. - 28. April 2002 im Wildpark Lüneburger Heide

Immer weiter entfernt sich unsere Gesellschaft von der Natur. Sie sieht sich nicht mehr als Teil davon und ist doch interessiert. Für die Sensi-bilisierung der allgemeinen Bevölkerung gibt es viele Möglichkeiten und noch mehr potentielle Ansätze diese z.B. auch in einer Kultur-landschaft Wildpark, Tiergarten oder Zoo zu realisieren.

Fachspezifische Referate mit rhetorischen Übungen unterstützen die selbständige Arbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Seminars und letztendlich in praxi die zukünftige Tätigkeit am Arbeitsplatz.

Referenten: Ralf Neumann (Wildpark Lüneburger Heide), Ute Kröger (Wildparkschule Eekholt), Gabriele Huber und Dipl.-Biol. Eckhard Wiesenthal (Tiergarten-gestaltung Wiesenthal).

Kontaktadresse:
Gabriele Huber, Am Graben 3, 50259 Pulheim, Tel & Fax: 0049 (0)2234/8 96 97)
eMail: DWVSeminar2002@aol.com

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New content has been added to the IVIS website
and can be consulted free of charge athttp://www.ivis.org/ :
Recurrent Airway Obstruction (Heaves) by N.E. Robinson, In: Equine Respiratory Diseases
http://www.ivis.org/special_books/Lekeux/robinson/chapter_frm.asp?LA=1

Scintigraphy by D.M. Votion, In: Equine Respiratory Diseases
http://www.ivis.org/special_books/Lekeux/votion/chapter_frm.asp?LA=1

Neurovascular Disorders by K.G. Braund, In: Clinical Neurology in Small Animals - Localization, Diagnosis and Treatment
http://www.ivis.org/special_books/Braund/braund25/chapter_frm.asp?LA=1

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Ausstellungen

ZÜRICH Zoologisches Museum: VIELFALT DER TIERE
Entdecken - Sammeln - Verstehen
Noch bis 26.5.2002
http://www.unizh.ch/zoolmus/

OSNABRÜCK Museum am Schölerberg
SANDWELTEN IN NIEDERSACHSEN
3.2. bis 31.12.2002
http://nostromo.physik.uni-osnabrueck.de/students/ahaenel/

BERLIN Naturwissenschaftliche Sammlungen der Stiftung Stadtmuseum Berlin:
WÖLFE, OPFERHUNDE, KARRENKÖTER
Berliner Hundeleben von der Eiszeit bis heute (Verlängert bis 7.4.2002)
http://www.stadtmuseum.de/naturwissam/Projekt/index.html

SPEYER Historisches Museum der Pfalz:
EISZEIT - Mensch, Mammut und Naturgewalten (Verlängert bis 7.4.2002)
http://www.museum.speyer.de/ausstellungen/eiszeit/eiszeit.htm

Naturmuseum Olten:
LEBEN IM BEDROHTEN PARADIES -Die Tagebücher des Bruno Manser
12.1. bis 14.4.2002
Sechs Jahre lebte der Basler Bruno Manser bei den Penan, einem Volk von Jägern und Sammlern im tropischen Regenwald von Sarawak/Borneo.
http://www.naturmuseum-olten.ch

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde
RETTET DIE RIFFE!
6.12.2001 bis 7.4.2002
http://www.naturkundemuseum-bw.de

NÜRNBERG Naturhistorisches Museum Norishalle:
HALB SO WILD!? Tier- und Pflanzenarten erobern Deutschland
bis 1.4.2002
http://www.nhg-nuernberg.de/

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TV-Tipps Zoo + Naturschutz

Immer Sa, 18:10, TV NRW: Ein Platz für Tiere (aus den 60er-80er Jahren mit Prof. B. Grzimek; teilweise mit Zoo-Portraits)

Do., 31.01.2002, 20:15-22:15 Pro7, Die Erben der Saurier - Im Reich der Urzeit, 2.  Teil

Sa., 02.02.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Marderblues - die letzten Nerze Europas

Sa., 02.02.2002, 17:35-18:10 VOX, TIERZEIT: Expedition Aldabra

So., 03.02.2002, 13:10-14:10 VOX, Wildlife Adventures, 1. Die Stadt der Krokodile

Mo., 04.02.2002, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Die Bären kommen; Wh Di., 05.02., 10:00

Mi., 06.02.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Die Bahamas - Flamingos, Eulen und Papageien

Mi., 06.02.2002, 20:15-21:15 3sat, NetzNatur, Die Naturreportage aus der Schweiz: Luchs

Mi., 06.02.2002, 05:40-06:30 Kabel1, Fremde Freunde: Das Delphin-Dilemma

Do., 07.02.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Die Rückkehr der Schleiereule

Fr., 08.02.2002, 20:15-20:55 3sat, Planet am Scheideweg, 2. Arten am Abgrund, von David Attenborough

** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm **

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Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com

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© 2002 Zoo-AG Bielefeld

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