Zoo-AG Presseschau Nr. 95 vom 24. Januar 2002


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

in der letzten Woche bin ich zweimal unabhängig voneinander gefragt worden, ob es in deutschen Zoos Umweltschutz- oder Nachhaltigkeits-Strategien gäbe, und inwieweit erneuerbare Energien, umweltfreundliche Baumaterialien und Rohstoffe eingesetzt werden.
Kurz, wieweit Zoos, die Naturschutz predigen, auch nach dieser Maxime selbst handeln. Natürlich gibt es eine ganze Reihe kleinerer und größerer Beispiele und Einzelfälle.
Doch gibt es in einem Zoo auch eine schriftlich niedergelegte "policy" dazu, wie sie in angloamerikanischen Zoos für fast alle Belange existiert? Ich würde diese Information gerne weiterleiten.

Dirk Petzold

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Offenbach Post 19.1.2002
Zoo zeigt Sensation
http://213.83.45.34/8_22_53962.html

Kölner Stadt-Anzeiger 19.1.2002
Erstmals seit 84 Jahren: Seltenes Fingertier im Frankfurter Zoo
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&atype=ksArtikel&aid=1011285402905&openMenu=992283260424&calledPageId=992283260424&listid=994945489953

Über eine "absolute Sensation" freute sich gestern Frankfurts Zoodirektor Christian Schmidt: In sein Nachttierhaus zog ein vom Aussterben bedrohtes Fingertier, auch Aye-Aye genannt, ein. Damit lebt erstmals seit 84 Jahren wieder eines dieser seltsamen Wesen aus der Lemuren-Familie in Deutschland.

Neue Presse 19.1.2002
Alaska-Landschaft im Zoo geplant
http://www.neuepresse.de/region_hannover/106192.html

Zoodirektor Klaus Michael Machens stellte am Donnerstag seine Vision der Zoo-Entwicklung nach dem großen Expo-Umbau vor: „Die ursprünglich geplante Eiswüste ,Arctica’ mit dem Schiffswrack erscheint uns heute zu eintönig, Alaska ist spannender.” Auf 17.000 Quadratmetern soll „Alaska” entstehen – dort, wo heute Tapire, Kaffernbüffel, Watussi-Rinder und Bisons leben und die Zoo-Shows stattfinden. 20 Millionen Euro soll die neue Landschaft „höchstens” kosten – der bisherige Umbau hat 54 Millionen Euro verschlungen. Als Eröffnung der Alaska-Region mitten in Hannover peilt Machens den Dezember 2004 an.

Westdeutsche Zeitung 18.1.2002
Etwas Zorn und einige Glanzlichter
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2997&redaktion=30&artikel=102182162

Die Zoofreunde Krefeld aber gaben sich auf ihrer Jahresmitgliederversammlung zornig und demotiviert. Seit dem ersten Spatenstich für die neue Großkatzenanlage am 19. September 2001 hat sich nur wenig getan. Die Zoofreunde konnten ihre solide Finanzlage weiter verbessern. Im letzten Jahr erwirtschaftete der Verein einen Überschuss von mehr als einer Million Mark. Zu den größten Einzelposten auf der Einnahmenseite gehören eine zweckgebundene Hinterlassenschaft für das Gorilla-Gehege und eine Spende der WZ für die Aktion "Mäuse für Katzen". Im April wurde die gemeinsam mit dem Berufskolleg Glockenspitz entwickelte Multimedia-CD "Krefelder Regenwaldhaus" vorgestellt. Der nächste Examens-Jahrgang von Design-Studenten arbeitet derzeit am neuen Internet-Auftritt des Zoos, der in etwa sechs Wochen im Netz stehen soll.

Westdeutsche Zeitung 18.1.2002
Raubkatzen profitieren vom Brückenschlag
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2997&redaktion=30&artikel=102182160

Sechs Lastwagen-Ladungen mit anderthalb Millionen Jahre alten Findlungen spendierte die Krefelder Niederlassung von "Straßen.NRW" dem Zoo. Die bis zu vier Tonnen schweren Findlinge stammen aus dem neuen Tunnel des Brückenschlages für die A 44 über den Rhein. Den Gästen berichtete Vogt später von den Plänen über ein Freigehege für die Gorillas, und dass die Zoofreunde schon die ersten Euros dafür gesammelt haben.

Rheinische Post 19.1.2002
Gefragt ist eine Entscheidung
http://www.rp-online.de/news/lokales/krefeld/2002-0119/k070000021_01802.html

Fußball und Tierpark beißen sich in Krefeld. Das sagt nicht zuletzt Rolf Herding, Vorsitzender der Zoofreunde. Da der Zoo räumlich eng begrenzt ist, ist es nur normal, dass Tierfreunde begehrliche Blicke in Richtung Grotenburg werfen.

Rheinische Post 19.1.2002
KFC-Stadion soll einem Garten Eden weichen - Neues Konzept für den Krefelder Zoo
http://www.rp-online.de/news/lokales/krefeld/2002-0119/K500000001_01802.html

Der Krefelder Zoo muss attraktiver werden, will er der regionalen Konkurrenz standhalten. Für die RP holten Dr. Walter Encke, ehemaliger Zoodirektor, und Ulla Schreiber, Grüne, ein Konzept aus der Schublade, wie die Zukunft aussehen könnte; Titel: "Expose für eine Neugestaltung des Grotenburg Sportgeländes in ein Kultur-Natur-Zentrum des 30. bis 40. Breitengrades für Krefeld und NRW". Bereits 1999 entwickelt, geben Politik und Verwaltung bis heute der Planung aber wenig Chancen. "Wir wollen nichts abreißen, sondern das nutzen, was vorhanden ist", sagt Ulla Schreiber. Vorhanden ist zum einen das Stadion. Mit einem speziellen Material überzogen, hätte es ein transparentes Dach. Im Inneren entstünde ein mediterranes Areal, ein Garten Eden mit Olivenhain, Mandelbäumen und Zypressen, mit Bambus-Wald, japanischem Garten, Papyrussumpf, Cafes und Restaurants. Die Außenfassade des Stadions würde verglast. Die dort geschaffenen Räumlichkeiten würden Zoo-Verwaltung, aber auch Bibliothek, Lesesälen, Vortragsraum, Nabu-Zentrum oder Souvenirladen Platz bieten. Außerdem sollten Kulturangebote wie Theater, Kino oder Skulpturenpark integriert werden. Fotovoltaik-Anlagen könnten die Halle mit Energie versorgen. "Dann kämen wir auch an Fördergelder der EU, die einen großen Teil der Aufwendungen finanzieren würden", erklärt Schreiber. Die Architektin rechnet mit Kosten von rund 15 Millionen Euro. Das Kultur-Natur-Zentrum wäre einmalig in ganz Europa.Im Tierbereich ist an Vögel, Reptilien, Kleinsäuger, Flughunde oder Wüstentiere gedacht. Im Außenbereich, jetzige Trainingsplätze, wäre Platz für Haustiere, für die Kinder Patenschaften übernehmen könnten, und ein Gorilla-Außengehege. Rolf Herding von den Zoofreunden: "Wir unterstützen dieses Projekt mit allen unseren Möglichkeiten. Wir müssen in Krefeld endlich Zeichen setzen, um die triste Abwärtsbewegung zu stoppen."

Rheinische Post 21.1.2002
Mit den Haien speisen - Candle-Light-Dinner im Haus der tausend Fische
http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/2002-0121/du90000016_01102.html

Der großen Nachfrage wegen werden im Zoo Duisburg weitere der erfolgreichen Candle-Light-Dinner im Aquarium des Zoos stattfinden. Allerlei Köstliches aus schuppen- und panzerbewehrtem Meeresgetier soll auch den verwöhntesten Gaumen zufriedenstellen. Kerzenschein und dezente Live-Musik runden das Erlebnis ab. Der Eintritt pro Person inklusive eines vielgängigen Candle-Light-Dinners und erlesener Getränke beträgt 80 Euro.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 21.1.2002
Zu viele Freikarten für den Zoo?
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20020121loka0001.htm

Ist die Wilhelma mit Freikarten zu großzügig? Dies jedenfalls behauptet der Rechnungshof. Energisch wehrt sich Zoo-Direktor Dieter Jauch gegen die Vorwürfe der Karlsruher Kontrolleure. Im Prüfbericht heißt es, dass die Wilhelma über 500 000 Euro im Jahr einsparen könnte, würde sie den kostenlosen Eintritt begrenzen. Kein Verständis scheint man in Karlsruhe dafür zu haben, dass die knapp 17 000 Mitglieder des ¸¸Vereins der Freunde und Förderer der Wilhelma'' kostenlos den Zoo besuchen dürfen. Nach Ansicht der Behörde verursachten allein die 850 Jahreskarten für Ehrengäste, darunter Landtagsabgeordnete und Stadträte, Einnahmenausfälle von 50 000 Euro.

Südwest Presse 21.1.2002
Ärger wegen Freikarten
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20020121ul_swp_swum0002.htm

Stuttgart· Der Landesrechnungshof hat Bedenken gegen die vom Finanzministerium unterstützte Praxis der ¸¸Wilhelma'' in Stuttgart erhoben, das ganze Jahr über fast 20 000 Menschen freien Zutritt zu dem bekannten Botanischen Garten und Zoo zu gewähren. Die Wilhelma müsse jährlich ein Defizit von fünf Millionen Euro verkraften. Die Verteilerliste für die kritisierten Ehrenkarten werde er aber jetzt zusammenstreichen, sagte Jauch. 565 Freikarten seien im vergangenen Jahr überwiegend an pensionierte Mitarbeiter und Sponsoren verteilt worden.

Neue Luzerner Zeitung 21.1.2002
«Der Vogelpark soll für Familien zu einem Ausflugsziel werden»
http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30174006

Für die Vogelfreunde der Urner Sektion Exotis geht bald ein lang gehegter Traum in Erfüllung. Am 28. Juni öffnet der Vogelpark Moosbad seine Tore.  1600 Stunden Frondienst haben die Mitglieder der Exotis Uri für den Vogelpark geleistet. Voraussichtlich werden fünf Vogelbesitzer ihre Tiere in den Volieren präsentieren. In jeder der 25 Volieren wird eine andere Vogelart ihr neues zu Hause finden. Wer den renaturierten Altdorfer Dorfbach entlang spaziert, kann bereits jetzt beim zukünftigen Vogelpark einen Halt einlegen. Das «Exotis-Bistro» im ehemaligen Gewächshaus der Gärtnerei Föhn ist täglich ab 9 Uhr geöffnet. Auch dort können verschiedene Vogelarten bewundert werden.

Mannheimer Morgen 18.1.2002
Zoologische Gärten der neue Naturschutzriese / Dr. Klaus Wünnemann referierte
http://www.mamo.de/aktuell/lokales_und_region/hockenheim/20020118_aufmacher.html

"Die zoologischen Gärten - der neue Naturschutzriese wacht auf!" lautete der Titel eines Vortrags, den Dr. Klaus Wünnemann, Direktor des Heidelberger Tierparks, im Rahmen der "Hockenheimer Gespräche" nahebringen wollte.

Goslarsche Zeitung 21.1.2002
Kleinere WildTiernis konsensfähig?
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=14&template=larttext&ausgabe=10534&redaktion=14&artikel=103950510

Der Start des Raumordnungsverfahrens und die Auslegung der entsprechenden Unterlagen der „WildTiernis“ haben Bewegung in die Schar der Projektgegner gebracht. Der BUND hat bereits nach erstem Unterlagenstudium interessante Interpretationen parat, die Bürgerinitiative „Rettet den Schimmerwald“ plant die Mobilisierung der Bürger: Sie sollen möglichst viele Einwendungen gegen das Projekt schreiben. Von besonderem Interesse ist für den BUND ein Aspekt in der zu den Raumordnungsunterlagen gehörenden Umweltverträglichkeitsstudie: Dort wird ganz klar auch eine verkleinerte WildTiernis (am gleichen Standort) angeregt. Die Bürgerinitiative "Rettet den Schimmerwald" dagegen forciert zusammen mit den Bürgerinitiativen „Nationalpark Harz“ und „Pro Rotwild“ die Aufklärung über ihre WildTiernis Alternative, den „Erlebnisweg Wildtiere im Nationalpark“.

Dolomiten 21.1.2002
Urbanistikartikel bereitet Tierpark in Tisens den Weg - Gegner sagen "unanwendbar" -Weiterer Schritt zum Bergzoo getan
http://www.athesia.it/dolomiten/2002/01/21/a2101c02.html

Bozen (gam) - "Es ist eine Schande, ein solches Projekt gerade im Jahr der Berge in Angriff nehmen zu wollen", sagt die eine Seite. "Die Volksabstimmung hat das Projekt befürwortet", sagt die andere. Zu Beginn des Jahres der Berge sorgt der geplante Bergzoo in Tisens wieder für Diskussionsstoff.
Landesrat Laimer sieht er wenig Chancen für die Gegner des Bergzoos : "Es hat schließlich eine Volksabstimmung gegeben, und deren Ergebnis werden wir respektieren." In dasselbe Horn stößt auch Landeshauptmann Luis Durnwalder. Aber noch sei der Zoo nicht beschlossene Sache, hieß es im Landhaus. Auch im Haushalt sei zurzeit noch nichts vorgesehen.

news aktuell
Verhaltensforschung: Kamasutra im Delphin-Becken
Artenmix im Nürnberger Zoo / Delphine und Seelöwen wagen intime Annäherung
http://www.presseportal.de/story.htx?nr=318034

Gibt es im Zoo demnächst die Geburt des ersten Seelöwen-Delphins zu berichten? Ein interessanter Versuch der Universität Nürnberg-Erlangen lässt diesen Gedanken zunächst plausibel erscheinen.
Nürnberger Zoologen hielten Delphine und Seelöwen gemeinsam in einem Becken und protokollierten daraufhin Erstaunliches: Die lernfähigen Tiere brannten geradezu darauf, mit der anderen Art näheren Kontakt aufzunehmen, berichtet NATIONAL GEOGRAPHIC DEUTSCHLAND in seiner aktuellen Ausgabe. Sowohl Seelöwen und Delphine zeigten dabei Verhaltensweisen, die sonst eher zur sozialen Bindung zwischen Artgenossen üblich sind. Einige Tiere gingen dabei sogar so weit, dem schwimmenden Anders-Flossigen sexuelle Angebote zu machen.
Die Nürnberger Verhaltensexperten vermuten, dass Neugier und erhoffte Abwechslung im Zooalltag die Gründe für diese ungewöhnliche Annäherungsform ist. Ob sich die so unterschiedlichen Tiere dabei wirklich verstehen, soll jetzt durch weitere Forschungen geklärt werden.

Leipziger Volkszeitung 17.01.2002
Dem Tiger in die Augen schauen: Neue Anlage macht's möglich
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/89576.html

Die Tiger-Taiga kommt dorthin, wo bisher Rentiere und Schneeziegen lebten, also zwischen Teichcafé und Pongoland. Im Mai soll Baubeginn sein, Eröffnung im April 2003. Gestern stellten die beiden Zoochefs und der Architekt des Siegerentwurfs ihre Pläne der Öffentlichkeit vor.
Bestimmt ist die zwei Millionen Euro teure Anlage für die beiden Amurtiger-Paare des Zoos. Und natürlich für den Nachwuchs, den die jüngere Tigerin Taiga hoffentlich zur Welt bringen wird. Zoodirektor Jörg Junhold: "Die jetzige Tigeranlage von 1968 ist nicht mehr zeitgemäß. Wir bauen weiter am gitterlosen, naturnahen Zoo der Zukunft." Der soll bis 2014 mit einem Gesamtaufwand von 90 Millionen Euro entstehen.
Ähnlich wie im Pongoland werden die Besucher künftig auf einem vorgegebenen Weg an der Tiger-Taiga entlang geführt. Die Menschen können die größten Katzen der Welt hinter Wasser- und Trockengräben, an Felshängen und teilweise auch ganz nah hinter einer Scheibe Panzerglas beobachten. Architekt Peter Rasbach aus Oberhausen, dessen Büro für Leipzig bereits Pongoland, Löwensavanne, Lippenbären- und Elefantenanlage entwarf: "Wir holen ein Stück natürlichen Lebensraum der Amurtiger hierher." Auch Streifenhörnchen und Zobel kommen als neue Arten in den Leipziger Zoo.
Für die Weiterführung des Internationalen Tigerzuchtbuchs und als Startkapital für die neue Anlage übergab die Firma Exxon/Esso aus Hamburg dem Zoo gestern 10.000 Euro. Die alte Tigeranlage wird 2003/04 als Zwischenquartier für die Brillen-bären genutzt, wenn die Bärenburg saniert wird. Später macht sie dann Platz für die neue Südamerika-Anlage.

Der Landbote (Schweiz) 18.1.2002
Ein Horn auf dem Schnabel
http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=45126

Der Zürcher Zoo hat ein Pärchen Malaienhornvögel aufgenommen und will mithelfen diese Art zu erhalten. Seit zwei Wochen leben die beiden Neuzuzüger im ehemaligen Tigerinnengehege.

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Inventuren

Rhein-Neckar-Zeitung 18.1.2002
Tiergarten zog Bilanz des abgelaufenen Jahres - Gute Zuchterfolge, weniger Besucher
http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/04_heidelberg.htm

Auch im Tiergarten Heidelberg wird Bilanz gezogen. "200l war ein Jahr mit Höhen und Tiefen", so Zoodirektor Klaus Wünnemann. "Die Maul- und Klauenseuche - Angst im Frühjahr, zahlreiche Veränderungen im Tierbestand, Planung und Ausführung verschiedener Baumaßnahmen sowie neue Service-Angebote haben uns im letzten Jahr ganz schön auf Trab gehalten." Seltene Zuchterfolge bei Mähnenrobben, Goldkatzen, Turakos und australischen Buschhühnern lassen das vergangene Jahr zoologisch gesehen erfolgreich zu Ende gehen. Aber es gab auch schmerzliche Verluste wie den Tod der Elefantin "Rani" und die Abgabe der beiden Breitmaulnashörner an andere Zoos. Bei der europaweit durchgeführten Unterschriftenaktion gegen die Wilderei in Afrika erzielte der Tiergarten Heidelberg mit über 20 000 Unterschriften ein herausragendes Ergebnis. Auch das Artenschutzprojekt für bedrohte Affen in Westafrika konnte 2001 unter der Leitung des Heidelberger Tiergartens erste konkrete Schritte realisieren.

> s. a. Pressemitteilung in der vorigen Ausgabe

Nürnberger Nachrichten 19.1.2002
Tiergarten begrüßt über eine Million Besucher
http://www.nn-online.de/nn/l10.htm

Trotz des bundesweiten Maul- und Klauenseuchen-Alarms hat der Tiergarten Nürnberg im vergangenen Jahr die magische Zahl von einer Million Besuchern erreicht und erzielte mit 1.007.162 Eintrittskarten das drittbeste Ergebnis in seiner Geschichte. Diese Steigerung führt Direktor Helmut Mägdefrau auf die neu eröffneten Anlagen wie den Aqua Park für Pinguine und Seelöwen sowie gezielte Veranstaltungen auf dem reizvollen Gelände direkt am Reichswald zurück. Über die Bilanz für 2001 zeigt er sich sehr zufrieden, auch wenn schwere Rückschläge hingenommen werden mussten. So starben der Giraffenbulle Iring, das Gorilla-Weibchen Delphi und die Seekuh Flora. Andererseits kann der Zoologe mit einigen besonderen Zuchterfolgen aufwarten: einer männliche Giraffe, vier Urwildpferden, zwei Takinen (Rindergemsen), einem Seelöwen und einem Hyazinth-Ara. Als „große Sensation“ bezeichnet er die Aufzucht eines Riesenseeadlers, der nach künstlicher Befruchtung im Bayerischen Jagdfalkenhof Schillingsfürst ausgebrütet und am Schmausenbuck von erwach senen Weißkopfseeadlern großgezogen wurde. Als weitere wichtige Zugänge aus anderen Zoos benennt der Tiergarten ein Gorilla-Weibchen, einen weiblichen Tiger und ein Paar Mähnenwölfe. Auf die Reise gingen dagegen das Nashorn Albrecht (nach Lisieux) sowie vier Geparden (nach Wuppertal, Krefeld und Saarbrücken).

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newsclick 19.1.2002
Die Zeit der Wölfe ist vorüber
http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1622038?version=1

Die Tage des Tiergeheges am Klinikum in Wolfsburg scheinen endgültig gezählt zu sein. Seitdem sich im Mai des vergangenen Jahres der Förderverein aufgelöst hat, sucht die Stadt nach einem neuen Betreiber. Längst scheinen die erfolgreichen Zeiten des Tiergeheges am ehemaligen Steinbruch vergessen. Nach der Eröffnung 1959 war das Gelände ein begehrtes Ausflugsziel für die Wolfsburger. Rehe, Fasane, Wildschweine, Zwergkaninchen, Waschbär und Füchse zogen Besucher in den winzigen Zoo. Zwischenzeitlich zogen auch zwei Wölfe als lebendige Wappentiere durch das Gehege. Heute zieren vor allem Vögel die Volieren - die Haltung von Huftieren ist aufgrund gesetzlicher Richtlinien auf dem Grundstück nicht mehr gestattet. Und Ideen eines Streichelzoos mussten aus eben diesen Gründen zurück in die Schubladen wandern. Notwendige Renovierungen sind vorerst auf Eis gelegt.

Dresdner Neueste Nachrichten 22.1.2002
Wo Götz und Gizmo ihre nackte Stelle haben
http://www.dnn.de/regional/22476.html

Portrait der Dscheladas im Dresdner Zoo.


Westfälische Rundschau 23.1.2002
"Bullen und Bären": Preisverleihung an erfolgreiche Herscheider "Börsianer"
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Herscheid&id=2143981

Das Elefantenhaus des Münsteraner Allwetterzoos hatte der Sparkassen- und Giroverband passend zur Siegerehrung für die erfolgreichsten Teams des "Planspiels Börse" ausgewählt.

Hannoversche Allgemeine 21.1.2002
Ein Affe lebt auf
http://www.haz.de/hannover/gesichter_und_geschichten/120974.html

Awembe, dem kleinen Gorilla-Jungen, den der hannoversche Zoo Ende vergangenen Jahres in die Affenkinderstube der Stuttgarter Wilhelma gab, soll es dort unterdessen prächtig gehen. Das war nicht von Anfang an so. Nach seinem Umzug hatte sich der Einjährige zunächst geweigert zu trinken. Mittlerweile nuckele er aber gerne an der Flasche, berichtet Wilhelma-Sprecherin Marianne Holtkötter.

Westfälische Rundschau 23.1.2002
Zoo: Steigerung der Besucherzahlen nur durch mehr Parkplätze
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Dortmund+S&id=2144202

Dortmund. An Spitzentagen strömten über 12.000 Menschen in den Tierpark; der Zoo platze aus allen Nähten, die Erweiterung sei zwingend erforderlich. Nur 4,5 Prozent der Besucher kamen mit Bus oder Bahn. Eine Steigerung der Besucherzahlen sei nur über zusätzliche Pkw-Stellplätze zu erzielen, unterstrich der Stadtplaner.

Sächsische Zeitung 23.1.2002
Neue Heimat für Pfau und Pferd - Höckendorfer Tiergarten soll bis zum 5.Mai fertig sein
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=111400&rubrik=n_dippoldiswalde&etag=

Die Gemeinde Höckendorf bekommt in den nächsten Wochen einen neuen Verein. Sein Zweck wird es sein, sich um den neuen Tiergarten im Ort zu kümmern. Es gibt schon heute einiges zu sehen in dem Areal am Ortsausgang Richtung Ruppendorf. Seit November sind die Koppeln links und rechts des Weges Zur Buche fertiggestellt. Inzwischen gehören neben Vögeln, Kaninchen, Pfauen, Pferden und Ponys auch acht Schottische Hochlandrinder, Ziegen und Kamerunschafe zu dem kleinen Tierpark an der Höckendorfer Heide. Geht es nach den Vorstellungen der Gemeindeverwaltung und dem Hotelbesitzer Karl Wiegrink, soll das Terrain des kleinen Zoos noch vergrößert werden. Tierzuwachs wird es ebenfalls geben: Alpakas (südamerikanische Lamas) und verschiedene Rehsorten gehören dazu. Am 5. Mai soll der Tiergarten offiziell eröffnet werden.

Aachener Nachrichten 23.1.2002
Löcher durch geologische Störung
http://www.an-online.de/corem/corem/an/aachen/loecher_20121.html

Eine geologische Störung ist Ursache der Löcher, die im Januar 2000 und im Dezember des vergangenen Jahres im Damm des Hochwasserrückhaltebeckens im Aachener Tierpark entstanden waren.

Main Rheiner 23.1.2002
„Echt tierische“ Kunstwerke
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=613621

Bei der Messe "Antik + Kunst" werden auch die letzten Arbeiten des malenden Schimpansen "Happy" aus dem Zoo Duisburg präsentiert. Im Zusammenhang mit den vom Zoo organisierten Versteigerungen der Bilder zur Finanzierung des Umbaus des Primatenhauses gelangte ein Kölner Kunstsammler an die auf der „Antik+Kunst“ ausgestellten Arbeiten. Der Preis für die letzten Arbeiten des Schimpansen beträgt 2900 Euro.

Tagblatt 23.1.2002
Sämy, der neue Star in der Manege
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=604033&bereich=o&suche=18

Zehn Jahre Zirkusprogramm im Walter-Zoo in Gossau - Kamel Sämy ist in "Sabu, der kleine Dieb" einer der Stars in der Manege.


Leipziger Volkszeitung 22.1.2002
Klaus Gasa aus Rackwitz haucht "totem" Holz neues Leben ein
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/89866.html

Im Delitzscher Tierpark steht neben der neuen Afrikaanlage mit Zebras und Antilopen und der "Serengeti-Lodge" der hölzerne Löwe Leo immer mit im Zentrum des Interesses. Kinder klettern drauf rum und Erwachsene streichen dem König der Tiere auch mal ehrfurchtsvoll über die Mähne. Bericht über den Erschaffer Klaus Gasa.

Heilbronner Stimme 23.1.2002
Giraffenbaby in Wilhelma von Mutter verstoßen
http://newsregional.stimme.de/78f43806336f42add392901cd539cb1d/bw/0,1681057712,0,0,0,0.html

auch:http://www.suedwest-presse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20020123ul_swp_swum0002.htm

Das Giraffenbaby "Katanga" ist erst wenige Wochen alt, doch schon 1,80 Meter groß. Weil seine Mutter nichts von ihm wissen will, müssen ihm die Pfleger die Flasche geben.

Märkische Allgemeine 21.1.2002
Dachgeschoss mit Ausblick
http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?loc=2_4_1&id=23544&weiter=500

Großer Bahnhof gestern am Haustierpark mit Wildpferdgehege in Liebenthal: Am Vormittag wurde das neue Projekthaus für die Liebenthaler Pferde feierlich eingeweiht. 113 Tiere umfasst zurzeit die Liebenthaler Herde, die der Gemeinde gehört und dem Verein Liebenthaler Pferdeherde übergeben worden ist. Im Jahr kommen etwa 20 000 Besucher nach Liebenthal.

Schweriner Volkszeitung 18.1.2002
Baumriesen sind krank, jetzt wird gefällt - Das Aus für die Roteichen im Zoo
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/19.01.02/aus/aus.html

Die fünf Roteichen zwischen Reitplatz und Nasenbärenanlage im Rostocker Zoo müssen nächste Woche gefällt werden. Sie sind von Baumpilzen befallen, riesige Äste sind bereits abgestorben.

Salzburger Nachrichten 24.1.2002
Wenn sibirische Tiger flirten
http://www.salzburg.com/sn/02/01/24/chronik-28014.html

Im Budapester Zoo wagt "Lyes", aus Schottland nach Ungarn verkauft, die erste Kontaktaufnahme mit Gefährten

Spiegel 19.1.2002
Affen-Pornos lassen Schimpansen kalt
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,178059,00.html

Die zwei männlichen und vier weiblichen Schimpansen im Zoo der südrussischen Stadt Rostow produzieren seit Jahren keinen Nachwuchs. Auch der Versuch der Zoo-Direktion, die Libido der Schimpansen mit Affen-Sex-Videos zu wecken, erwies sich als vergebliche Liebesmühe. Hilfe von außen scheint ausgeschlossen, da die beiden Schimpansen-Männchen angeblich die einzigen zeugungsfähigen Tiere in ganz Russland sind.


Frankfurter Rundschau 18.1.2002
Wie Raubkatz und Hund
http://www.fr-aktuell.de/fr/231/t231014.htm

Im lippischen Dörfchen Donop werden zwei kleine Tiger von einer Dogge aufgezogen. Die beiden Tigerbabys kamen vor vier Monaten völlig überraschend im Tierpark Kalletal zur Welt, obwohl doch beide dortigen Tigermännchen sterilisiert sind. Da das Tigerweibchen die Jungtiere nicht annahm, bot der zuständige Veterinär seine Dogge als Pflegemutter an. Tierparkleiter Neumann hat inzwischen bereits neuen Tiger-Platz geschaffen - ein zweites Tigergehege wird eingerichtet. Und um weitere Überraschungen zu vermeiden, werden die alten Tiger nun kastriert...

Rheinpfalz Online 19.1.2002
Ziegenbabys im Streichelgehege
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020119:2594414&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft

Auch im Zoo Landau haben die Zwergziegen die ersten Jungtiere des Jahres zur Welt gebracht.

Rheinpfalz Online 18.1.2002
Ungewöhnliche Geburt eines Auerochsen-Kalbes
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20020118:2591990&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/gru/meldung.oft

Gerade eine Woche alt und schon gut einen Meter groß ist der jüngste Spross des Wildparks Rheingönheim, ein männliches Auerochsen-Kalb.

Nordkurier 18.1.2002
Springender Zuwachs im Tierpark
http://www.nordkurier.de/lokal/usedom/hopser/hopser.html

Sprunggewaltiger Zuwachs wurde gestern im Wolgaster Tierpark begrüßt. Aus einem Luxemburger Freizeitpark wechselten wegen der Umstrukturierung der dortigen Einrichtung vier Bennett-Kängurus an den Peenestrom.

Ostsee Zeitung 22.1.2002
Vögel kommen direkt aus dem Parc Merveilluex in Luxemburg - Tierpark hat drei neue Nandus
http://www.ostsee-zeitung.de/gr/start_112751_377058.html

Die Guanakos im Greifswalder Tierpark teilen ihr Gehege jetzt mit drei Nandus, die der Parc Merveilluex in Luxembourg gespendet  hat.

Hamburger Abendblatt 18.1.2002
Leo mit Goldzahn
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/allgemeines/html/180102/3218UR4.HTM

Yen Bai kann wieder kraftvoll zubeißen: Die Leopardin im Zoo von Singapur hat einen Goldzahn bekommen. Ein fünfköpfiges Team, darunter zwei Humanzahnärzte, passten der sechs Jahre alten Raubkatze den drei Zentimeter langen Zahnersatz ein. Wert: 460 Euro.

Thüringer Allgemeine 18.1.2002
Waschbären auf dem Vormarsch
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Gotha&news_id=2130703

Im Gothaer Tierpark sind Waschbären schon lange zu sehen. Nun breitet sich die Art aber auch in zunehmendem Maße im Landkreis in freier Wildbahn aus.  

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Kabul Zoo

Hamburger Abendblatt 24.1.2002
Nach Jahren des Krieges sind auch die Zootiere der Stadt in einem erbärmlichen Zustand.
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/allgemeines/html/240102/3224UP41.HTM

Der kleine Schwarzbär bekommt künftig ein paar Felsbrocken in sein Gehege, und das bedeutet für ihn bereits eine gewaltige Verbesserung. Denn der Zoo von Kabul, in dem noch etwa 120 Tiere 20 unterschiedlicher Arten ihr Dasein fristen, ist in erbärmlichem Zustand. John Walsh von der Welttierschutz-Gesellschaft besuchte nun diese geschundenen Kreaturen. Neben dem Bären leben in dem Zoo auch einige Affen, Schakale, Hasen und Raubvögel - alle sind unterernährt und viele von ihnen krank.

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Natur- und Artenschutz

Bocholter Borkener Volksblatt 19.1.2002
Artensterben erreicht historische Dimensionen
http://www.bbv-net.de/news/wissenschaft/2002-0114/index.html

Die Hälfte aller heute lebenden Vögel und Säugetierarten wird innerhalb der nächsten 200 bis 300 Jahre verschwunden sein - dies ist das Ergebnis einer Studie. Obwohl das Aussterben von Tier- oder Pflanzenarten ein natürliches Phänomen darstellt, ist die Rate zur Zeit außergewöhnlich hoch.


Kölner Stadt-Anzeiger 22.1.2002
Kampf gegen Gorillas im Kochtopf
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&atype=ksArtikel&aid=1011541737034&openMenu=987490165154&calledPageId=992279212917&listid=994347600516

Der Fotograf Karl Ammann kämpft dafür, dass Gorillas „nicht länger im Kochtopf landen“. In Stern TV wird ernüber seinen Kampf gegen „Gorillas im Kochtopf“ zu berichten. Außerdem wird er am 24. Januar um 20 Uhr im Kölner Zoo einen Vortrag zum Thema halten.

Frankfurter Rundschau 24.1.2002
Die Sanierung des Jagdschlosses Kranichstein geht in die letzte Runde
Jagdarchiv und Museum für Artenschutz geplant

http://www.fr-aktuell.de/fr/0407/t0407016.htm

Das Jagdschloss Kranichstein im Norden Darmstadts ist einer der wenigen erhaltenen barocken Jägerhöfe in Deutschland. Nach dem Umbau und der Sanierung entstehen hier ein Artenschutzmuseum und ein Jagdarchiv. Im Museum sollen Besucher über die Ziele des Washingtoner Artenschutzabkommens informiert werden. Das Projekt wird vom Frankfurter Senckenberg-Museum wissenschaftlich begleitet. Ausgestellt werden unter anderem geschmuggelte Pflanzen und Tiere, die der Zoll auf dem Frankfurter Flughafen beschlagnahmt hat. "Diese Exponate liegen derzeit verborgen in Kellern der Behörden", sagte Wolfgang Dertz von der Stiftung Hessischer Jägerhof.

Frankfurter Rundschau 18.1.2002
Arche Noah in der Kühlbox
http://www.fr-aktuell.de/fr/231/t231004.htm

Das Klon-Schaf Dolly war nur der Anfang. Jetzt wollen Wissenschaftler auch bedrohte Tierarten vor dem Aussterben bewahren. Die letzte Rettung für seltene Rinder, Pandas und Nashörner?


Bocholter Borkener Volksblatt 21.1.2002
Antarktis wird kälter
http://www.bbv-net.de/news/wissenschaft/2002-0113/index.html

In der Antarktis wird es kälter und ungemütlicher. Während die Durchschnittstemperaturen der Erde ständig leicht angestiegen sind, sanken sie auf dem eisigen Südkontinent. Diese Abkühlung habe die Zahl der Kleintiere in einigen eisfreien Tälern bereits deutlich reduziert.

Frankfurter Rundschau 20.1.2002
Das Wiederansiedlungsprojekt für Goldgelbe Löwenäffchen in Brasilien wird zur Erfolgsgeschichte
http://www.fr-aktuell.de/fr/104/t104009.htm

Große Teile des atlantischen Küstenregenwalds in Brasilien sind endgültig zerstört. Von den ursprünglich 1,2 Millionen Quadratkilometern sind gerade einmal 7,5 Prozent übrig geblieben. Doch zumindest für einen Vertreter dieser reichen Lebensgemeinschaft scheint die Rettungsaktion zu gelingen: Das Goldgelbe Löwenäffchen stand vor etwa dreißig Jahren schon kurz vor der Ausrottung. Weniger als 500 der geschickten Kletterer turnten noch durch die Kronen der brasilianischen Urwaldriesen - neben etwa 70 Zootieren die weltweit letzten ihrer Art. Die Zoologische Gesellschaft Frankfurt, das Smithsonian Institut und der Zoo in Washington sowie brasilianische Naturschutzorganisationen schlossen sich daraufhin zu einem gemeinsamen Wiederansiedlungsprojekt zusammen. Insgesamt 146 Zoo-Äffchen haben die Projektmitarbeiter seit 1984 im Poco das Antas Reservat in der Nähe von Rio freigelassen. Insgesamt turnen heute wieder etwa 1000 Löwenäffchen durch die Wälder der brasilianischen Ostküste, ein Drittel davon stammt aus dem Auswilderungsprojekt. Vorerst werden keine weiteren Tiere mehr freigelassen.

Westfälische Rundschau 23.1.2002
Sielmann-Stiftung kaufte Seenkette
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?news_id=2144214

Die Heinz-Sielmann-Stiftung im niedersächsischen Duderstadt hat die Groß Schauener Seenkette bei Storkow in Brandenburg gekauft. Ziel ist es, den Naturschutz auf Flächen und in Großschutzgebieten der neuen Bundesländer langfristig sichern. Geplant sei der Zukauf von weiteren 80 Hektar des insgesamt 1900 Hektar umfassenden Gebietes.

Berliner Morgenpost 24.1.20021
Sielmanns Schauener Seenkette
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/brandenburg/story492550.html

CONGO VOLCANO SPARES MOUNTAIN GORILLAS
January 21, 2002 (ENS)
The eruption of Mount Nyiragongo is not likely to directly affect the rare gorillas of the Virunga Mountains, but wildlife chimpanzees and other wildlife in the forest around the volcano will be "devastated."
http://ens-news.com/ens/jan2002/2002L-01-21-02.html

Congo volcano eruption will hurt wildlife-experts
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14113/story.htm

PARK SERVICE APPROVES OIL DRILLING IN FLORIDA PRESERVE
January 17, 2002 (ENS)
The National Park Service has given its initial approval to drill thousands of holes and detonate underground explosions beneath Big Cypress National Preserve.
http://ens-news.com/ens/jan2002/2002L-01-17-06.html

KENYA WILDLIFE SERVICE GOES BROKE, ELEPHANTS AT RISK
January 17, 2002 (ENS)
Elephant poaching has resumed in Kenya. The Kenya Wildlife Service is in the red and is relying on government handouts to operate.
http://ens-news.com/ens/jan2002/2002L-01-17-03.html

CONSERVATION FUNDED FOR AZOV-BLACK SEA FLYWAYS
January 22, 2002 (ENS)
Conditions for millions of migratory waterbirds that overwinter in the Azov-Black Sea coastal ecological corridor or fly through the Mediterranean en route to Africa are set to improve. These wetland and marine ecosystems spanning the northwestern shore of the Black Sea are threatened by habitat loss, pollution, and inadequate monitoring and protection.
http://ens-news.com/ens/jan2002/2002L-01-22-02.html

More than 1,000 elephant tusks seized in Tanzania
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14077/story.htm

Canaries, Azores, get first EU-wide nature zones
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/14082/story.htm

Pressemitteilungen

Zürich
Dem Himmel entgegen - ‚Masoala Regenwald' im Zoo Zürich bekommt ein Dach
Spektakuläre Bauphase: Seit knapp einem Jahr laufen die Bauarbeiten für den geplanten Regenwald auf Hochtouren. Zur Zeit werden die Stahlträger der rund 30 m hohen Halle montiert. Die bis zu rund 80 Tonnen schweren Bauteile werden mit mehreren Kränen millimetergenau versetzt.
Die Ökosystemhalle ‚Masoala Regenwald' ist das grösste Projekt der Zooerweiterung auf dem Weg des Zoo's zum Naturschutzzentrum. In Zusammenarbeit mit dem madagassischen Nationalpark Masoala entsteht in Zürich ein Regenwald als Botschafter für den bedrohten Lebensraum vieler seltener Tiere und Pflanzen im Osten Madagakar's.
Rohbau von Halle und Annexgebäude sind in Kürze fertigestellt, die ersten Stahlbauelemente für die Dachkonstruktion sind auf dem Bauplatz. In diesen Tagen tritt der Bau in eine entscheidenden Phase. Die mehr als 90 m breite Halle wird mit den Stahlträgern überspannt, welche die Dachkonstruktion bilden. Am 17. Januar 2002 wurde der erste der beiden Windverband - Träger aufgerichtet und montiert. In den nächsten Tagen wird der zweite am Boden zusammengesetzt und am 29. Januar 2002 aufgestellt und verschraubt.
An diesem 29. Januar um 08.15 Uhr und 11.15 Uhr, Treffpunkt Zooeingang, möchten wir die Medienvertreter über den Bauablauf informieren. Anschliessend haben sie die einmalige Gelegenheit, den Bau der Halle aus etwa 30 m Höhe, aus der Vogelschau, zu beobachten und bildlich festzuhalten. Der Baumeister, Feldmann AG, hat dem Zoo für diesen Anlass eine Seilbahn zur Verfügung gestellt, die für diesen Anlass Personentransporte auf diese Höhe ausführt.
Mitte 2002 wird die Dachkonstruktion mit der Folien - Hülle fertiggestellt sein. Anschliessend wird das für die Bepflanzung nötige Klima erzeugt. Innenausbau und Bepflanzung der Halle beginnen im Herbst 2002. Die Eröffnung des Masoala Regenwaldes mit seinem Informationszentrum, seinem Shop sowie mit einem Restaurant, welches einen exklusiven Blick in den Regenwald bietet, ist für Mitte 2003 geplant. Der Zoo bietet ab sofort auch Baustellenführungen an. Detaillierte Informationen zum Projekt finden sie unter www.masoala.ch

Leipzig
Leipziger Zwergflußpferde ziehen in den Tierpark Chemnitz um
Ihr Gehege macht Platz für den neuen Elefantenbullenstall

Der Neubau des Elefantenbullenstalles und der sich daran anschließenden Freianlagen macht Fortschritte. Die Konturen des neuen Hauses sind bereits vom Kickerlingsberg aus zu erahnen.
In diesem Zusammenhang wurden die beiden Zwergflußpferde "Ortwin" und "Petty" am 23. Januar an den Chemnitzer Tierpark abgegeben.
Nachdem nach reiflicher Diskussion entschieden worden war, dass der Leipziger Zoo zukünftig auf die Haltung der kleinen Verwandten der Hippos verzichten wird, wurde intensiv nach einem neuen Zuhause für die beiden Tiere gesucht. Erfreulicherweise konnte ein Umzug ganz in die Nähe stattfinden.
Im Chemnitzer Tierpark ist durch Umbau eines leerstehenden Fabrikgebäudes ein modernes Tropenhaus entstanden, zu dessen Bewohnern auch die in den Regenwäldern Westafrikas vorkommenden Zwergflußpferde gehören sollen. In Chemnitz entstanden neue großzügige Innen- und Außenanlagen für die Tiere.
Am Mittwoch dieser Woche wurden der 29jährige "Ortwin" und seine 5jährige Partnerin "Petty" in Spezialkisten verpackt und auf einen geheizten Transporter verladen. Sofort anschließend setzt sich das Gefährt nach Chemnitz in Bewegung, wo die Tiere ihr neues Zuhause bezogen haben.
"Reisegefährte" war ein männliches Capybara oder Wasserschwein aus der Leipziger Nachzucht, auf das in Chemnitz bereits ein Weibchen wartet.
Alle drei Tiere haben den Transport gut überstanden und leben sich jetzt in ihrer neuen Umgebung ein.

Leipzig
Neue Vogelart im Zoo eingetroffen - Zwei Trompeterhornvögel bezogen ihre Voliere
Vor einigen Tagen hat ein Paar der interessanten Trompeterhornvögel Einzug in die Volieren am Alten Vogelhaus gehalten.
Die ca. 60 cm großen Vögel bewohnen Wälder und Galeriewälder der Flüsse und Küsten des östlichen Afrika von Kenia bis Südafrika. Hornvögel sind durch zwei biologische Besonderheiten gekennzeichnet: Sie besitzen vergleichsweise große, klobige Schnäbel, mit denen sie hart zuhacken können Aufgrund zahlreicher Luftkammern sind diese aber nicht so schwer wie sie erscheinen und können auch geschickt zur Nahrungsaufnahme eingesetzt werden. Die Futterbrocken werden mit der Schnabelspitze erfasst, hoch geworfen und mit geöffnetem Schlund wieder aufgefangen. Die Nahrung besteht überwiegend aus diversen Früchten; aber auch tierisches Eiweiß in Form von Insekten und kleineren Wirbeltieren muss sein.
Einmalig und typisch für fast alle Hornvögel ist jedoch ihre Brutbiologie. Das Weibchen wird vom Männchen in eine Baumhöhle mittels einer Mischung aus Erde, Speichel und Kot eingemauert, dabei hilft sie, die Breitseite ihres großen Schnabels wie eine Maurerkelle nutzend - auch selbst mit.
Während Brut und Aufzucht wird sie dann durch den im Brutbaum verbliebenen schmalen Spalt mit Futter versorgt. Die Weibchen verlieren in dieser Zeit fast das gesamte Gefieder (sie mausern) und sind fast nackt und flugunfähig. Das ist aber kein Problem, da sie ja von den Männchen ausreichend - während der Jungenaufzucht mit ca. 300 g Fruchtfleisch täglich - versorgt und auch beschützt werden. Aus den 2 Eiern schlüpfen nach ca. 60 Tagen die Jungen, die nach 3 Monaten die Bruthöhle verlassen. Die meisten Hornvogelarten leben in Einehe.
Nun warten die Tierpfleger gespannt, ob das neuzugegangene Paar auch im Zoo zur Brut schreiten wird - eine passende Nisthöhle wird jedenfalls bereit gestellt.

Stuttgart
Etwas Farbe braucht der Mensch...
Der Schnee ist weg, jetzt kommt die schmutzige Seite des Winters zum Vorschein. Da käme ein Farbklecks zur Aufmunterung gerade recht, nur ist draußen damit jetzt noch nicht zu rechnen. In den Gewächshäusern der Wilhelma kann man sich hingegen in Blütenfarben aalen! Zur Zeit sind die Orchideen eine rechte Augenweide: Mit bizarren Blütenformen und leuchtenden Farben buhlen Cattleya, Paphiopedilum, Phalaenopsis, Vanda, Dendrobium & Co. um die Gunst nein, nicht der Besucher, sondern der Bestäuber! Bei Orchideen wird diese wichtige Aufgabe zur Arterhaltung von Bienen, Fliegen, Ameisen, Käfern, Schmetterlingen, Kolibris, Fledermäusen und Fröschen erfüllt. Was die Orchideen nicht wissen können: In der Wilhelma übernehmen die Gärtner diese Aufgabe..
Die Orchideensammlung der Wilhelma erreicht mit über 5.000 Pflanzen aus 800 Arten zwar nicht die Vielfalt der Natur - das wäre bei etwa 30.000 Arten und Tausenden von Zuchtformen unmöglich. Die Besucher der Wilhelma bekommen stets eine blühende Auswahl zu sehen, denn außerhalb der Blühphase sind Orchideen eher unattraktiv. In der Wilhelma werden die empfindlichen Pflanzen "hinter den Kulissen" in 4 Gewächshäusern mit unterschiedlichem Klima gepflegt, zum Blühen gebracht und vegetativ vermehrt. Neben dem Augenschmaus bieten Orchideen auch etwas für den Gaumen: Die Vanille gehört nämlich ebenfalls in diese Verwandtschaft...

Münster
Gute Nachricht für alle Elefanten-Fans:
"Dina" ist im Zoo von Rotterdam Mutter eines gesunden Kalbes geworden!

Vor beinahe genau 3 Jahren, am 11. Januar 1999, brachte die Elefantenkuh "Bernhardine", genannt Dina, im Allwetterzoo ein Kalb zur Welt. Leider starb dieser erste jemals in Münster geborene Elefant nach 30 Stunden, der kleine Bulle war wegen einer Herpesinfektion der Mutter nicht lebensfähig. Damals trauerten ganz Münster und halb NRW um den kleinen toten Elefanten. Noch im gleichen Jahr verließ Dina Münster und kehrte in ihren Heimatzoo Rotterdam zurück, in den schon zuvor der Bulle "Alexander", Vater des toten Kalbes, umgezogen war. Am letzten Sonntag (20. Januar) sind die beiden wiederum Eltern geworden, diesmal brachte Dina ein gesundes männliches Kalb zur Welt.
Die Vermutung der Experten, dass Dinas zweites Kalb aufgrund der zwischenzeitlich bei der Mutter aufgebauten Immunität gute Überlebenschancen besäße, hat sich somit bestätigt. Im Allwetterzoo freut man sich sehr und wünscht den Rotterdamern, dass dieses Kalb sich weiterhin gesund entwickeln wird.
Bernhardine, die ihren Namen Prinz Bernhard, dem Vater von Königin Beatrix, verdankt, ist der erste in den Niederlanden geborene Elefant. Sie war 1995 im "Gefolge" des ehemaligen münsterschen Elefantenpflegers Karl-Heinz Behring in den Allwetterzoo umzogen. Im Winter 1999 kehrte sie in die Niederlande zurück. Alexander war 1994 aus dem Zoo von Ramat Gan in Israel nach Münster gekommen. Aus Platzgründen musste er schon Ende 1998, noch vor der Geburt des Kalbes, das er mit "Bernhardine" gezeugt hatte, nach Rotterdam umziehen.In Münster hofft man darauf, dass hier der knapp 10jährige Elefantenbulle Chamundi demnächst für westfälischen Elefantennachwuchs sorgen wird.

Nindorf
Krümelchen ist das erste Tierbaby in diesem Jahr!
Die braunen Kulleraugen leuchten und Krümelchen kuschelt sich vertrauensvoll an seine Freundin Melissa (4) aus Jesteburg. „Melissa konnte gar nicht mehr aufhören, dass Geißlein zu streicheln“, erzählt ihre Mutter Claudia.
Kennen gelernt haben sie sich im Wildpark Lüneburger Heide in Nindorf. Dort ist Krümelchen als eines der ersten Tierbabys in diesem Jahr geboren. Mit drei weiteren Ziegenkindern werden schon die ersten, etwas tollpatschigen, Bocksprünge ausprobiert. Ziegenbock und Vater der kleinen Rasselbande hat seine Herde dabei immer im Auge. Bei vier Frauen und dem Nachwuchs hat er alle “Hände“ voll zu tun.
Die Walliser Schwarzhalsziege ist eine stämmige Hochgebirgsrasse die bis zu 85 cm groß und bis zu 50 Kilo schwer werden kann. Davon ist bei Krümelchen noch nichts zu bemerken, sie wiegt gerade mal 4 Kilo und möchte eine besonders hübsche „Gletschergeiß“ werden.
Wildpark Lüneburger Heide

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Hallo ZooLex-Fan,
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NEUE GEHEGEPRÄSENTATION
Jenen, die seit der Eröffnung von Congo Gorilla Forest im Bronx Zoo noch nicht in New York waren, bieten wir einen Blick auf diese eindrucksvolle Anlage. Zwei Gruppen von Tieflandgorillas, DeBrazza-Meerkatzen, Okapis, Mandrills und Pinselohrschweine leben in einer Landschaft, die in 10 Jahren geplant und in 3 Jahren bepflanzt wurde:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=154
~°v°~
ZOO HORTICULTURE CONSULTING
Rob Halpern hat als Kurator für Botanik an Congo Gorilla Forest mitgearbeitet, bevor er seine eigene Firma "Zoo Horticulture Consulting" gründete:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/firm.py?start=0&keywords=horticulture&fid=19
~°v°~
NEUES AUSSEHEN DES ZOOLEX NEWSLETTER
Wir haben den Kopf des ZooLex Newsletter geändert, weil wir herausgefunden haben, dass viele Internet-User keine "fixed fonts" benützen. Diese Art von "Kunstwerk" wurde in solchen Fällen nicht richtig angezeigt. Daher führen wir stattdessen das ZooLex emoticon für ~°v°~ hallo ein.
~°v°~
IHR LIEBLINGSTIER
Einige mögen alle Tiere, andere bevorzugen ihre Haustiere - Dirk mag Australische Schwimmratten (siehehttp://www.dirk-petzold.de/waterrats.htm). Wer teilt diese Vorliebe? Sie
können für Ihr Lieblingstier abstimmen. Bitte klicken Sie auf einen Auswahlknopf und auf "vote". Wir wünschen viel Vergnügen mit dem Ergebnis:
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/poll.py?poll=favoriteanimal
~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~ ~°v°~

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Ausstellungen

BERLIN Naturwissenschaftliche Sammlungen der Stiftung Stadtmuseum Berlin:
WÖLFE, OPFERHUNDE, KARRENKÖTER
Berliner Hundeleben von der Eiszeit bis heute (Verlängert bis 7.4.2002)
http://www.stadtmuseum.de/naturwissam/Projekt/index.html

SPEYER Historisches Museum der Pfalz:
EISZEIT - Mensch, Mammut und Naturgewalten (Verlängert bis 7.4.2002)
http://www.museum.speyer.de/ausstellungen/eiszeit/eiszeit.htm

OLDENBURG Umwelthaus Oldenburg e.V.
MERCADO FORESTAL - Regenwald in Costa Rica
http://www.umwelthaus-oldenburg.de

KARLSRUHE Museum am Friedrichsplatz - Staatliches Museum für Naturkunde:
NATUR IN DER STADT
Noch bis 30.6.2002

Naturmuseum Olten:
LEBEN IM BEDROHTEN PARADIES -Die Tagebücher des Bruno Manser
12.1. bis 14.4.2002
Sechs Jahre lebte der Basler Bruno Manser bei den Penan, einem Volk von Jägern und Sammlern im tropischen Regenwald von Sarawak/Borneo.
http://www.naturmuseum-olten.ch

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde
RETTET DIE RIFFE!
6.12.2001 bis 7.4.2002
http://www.naturkundemuseum-bw.de

MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg:
EXOTISCHE SCHMETTERLINGE
15.12.2001 bis 1.4.2002
http://www.botanik.biologie.uni-muenchen.de/botgart/d/default.html

NÜRNBERG Naturhistorisches Museum Norishalle:
HALB SO WILD!? Tier- und Pflanzenarten erobern Deutschland
bis 1.4.2002
http://www.nhg-nuernberg.de/

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TV-Tipps Zoo + Naturschutz

Immer Sa, 18:10, TV NRW: Ein Platz für Tiere (aus den 60er-80er Jahren mit Prof. B. Grzimek; teilweise mit Zoo-Portraits)

Zoo-Tierärztin wird TV-Serienstar im WDR
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Dortmund&id=2114187

Dr. Christine Osmann vom  Dortmunder Zoo wird TV-Serienstar. Der WDR setzte auf die Veterinärin für die fünfteilige Doku-Soap "Ein Doc für alle Felle". Sendestart: 17. Februar 2002.

Do., 24.01.2002, 17:15-18:00 HR3 Giftige Lebensretter - Hilfe für Australiens Tierwelt

Do., 24.01.2002, 20:15-22:15 Pro7, Die Erben der Saurier - Im Reich der Urzeit, 1. Die neuen Giganten, GB2001; Doku über Ur-Säuger, NEU

Fr., 25.01.2002, 14:30-14:40 BR, Zoo & Co, Elche

Fr., 25.01.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Lonesome George - Der letzte seiner Art

Sa., 26.01.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Operation Irbis, Schneeleoparden in Kirgistan

Sa, 26. Januar, 17:45 Kabel 1, "Abenteuer Leben": "pongoland" - zoo der zukunft in leipzig

Sa., 26.01.2002, 21:25-21:55 ORB, Phantom - ein neues Nashorn im Ngorongoro

So., 27.01.2002, 13:00-13:30 SWR, Tiergeschichten, Die Münchner Affen ziehen in den Dschungel

Mo., 28.01.2002, 19:00-19:45 ARTE, Leben für Geparden - Matto Barfuss rettet die Raubkatzen

Mi., 30.01.2002, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Utila - ein Überlebender der Urzeit

Do., 31.01.2002, 07:45-08:00 SWR, Mit Tieren arbeiten, mit Tieren leben (4/4), Seehunde (Forschung Tierpark Rheine)

Do., 31.01.2002, 20:15-22:15 Pro7, Die Erben der Saurier - Im Reich der Urzeit, 2.  Teil

Sa., 02.02.2002, 10:30-11:00 B-alpha, Welt der Tiere, Marderblues - die letzten Nerze Europas

** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm **

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