Zoo-AG Presseschau Nr. 92 vom 3. Januar 2002
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Liebe Leser der Zoopresseschau, wir wünschen Ihnen allen kurz und knapp ein Frohes Neues Jahr 2002! Und viel Vergnügen mit den Zoopresseschau-Ausgaben des neuen Jahres. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Leipziger Volkszeitung 27.12.2001 Der Leipziger Zoo kann für dieses Jahr mit 1,2 Millionen Menschen - rund 450.000 mehr als im Vorjahr - einen Besucherrekord vermelden. "Seit der Wende waren es nicht mehr so viel", sagte Zoo-Geschäftsführer Jörg Junhold. Vor allem die neue Menschenaffenanlage Pongoland, wo Orang Utans, Schimpansen, Bonobos (Zwergaffen) und Gorillas auf rund 30.000 qm unter einem Dach leben, und die Löwensavanne "Makasi Simba" hätte für das riesige Interesse gesorgt. Bis 2004 werden im Leipziger Zoo noch über 20,9 Millionen Euro investiert. Bereits im nächsten Jahr sollen ein neues Elefantenhaus und der erste Teil der Asien-Landschaft fertig sein. Außerdem werde mit dem Bau der Afrika-Savanne und der "Tiger-Taiga" begonnen. Aus dem ehemaligen Raubtierhaus wird bis September ein "Entdeckerhaus" mit einer Arche Noah, in dem über Artenschutz informiert wird. Westfälische Rundschau 29.12.2001 Gleich doppelt Nachwuchs erwartet der Dortmunder Zoo im kommenden Monat von den Ameisenbärinnen Karla (12) und Vera (9). Für die neunjährige Karla ist es die erste Schwangerschaft. Mit neun Ameisenbären ist die Dortmunder Gruppe weltweit die größte. Die Bären, die im Januar das Licht der Welt erblicken, sind Nummer 39 und 40, die in Dortmund geboren werden. Lippische Landes-Zeitung 30.12.2001 Der Heiligenkirchener Vogelpark ist schon lange nicht mehr ausschließlich Refugium für Tukan, Lachenden Hans oder Weißstorch. Kaninchen hoppeln durch Gehege, Ziegen laden in den Streichelzoo, Kängurus ducken sich unter Zweigen und springen unter ihren australischen Freunden, den Wellensittichen, kreuz und quer durch die Freiluftvoliere. Zurzeit zieht Vogelpark-Chef Friedrich Wilhelm Eckstein einen kleinen Kakadu in seinem Wohnzimmer auf. Nächsten Sommer wird er Teil des bunten Schwarms sein, der Kindern aus der Hand frisst. Im Winter herrscht im Vogelpark alles andere als tote Hose. Blumenzwiebeln werden gepflanzt, Eichenstämme als Wegebegrenzung mit Baggern bewegt, neue Aktionen und Attraktionen geplant. Der Vogelpark wächst und entwickelt sich. "Wir haben gemeinsam mit Fachberatern einen Masterplan für die nächsten zehn Jahre aufgestellt", erklärt Eckstein. Die gefiederten Attraktionen aus aller Welt werden neu sortiert und zwar nach Kontinenten. Eckstein will zudem mehr Säugetiere präsentieren, zoo-pädagogische Angebote und Informationen zum Artenschutz sollen in den kommenden Jahren einen breiten Raum einnehmen. Damit die Besucher länger im Park bleiben, will Eckstein die Terrasse überdachen und mehr Sitzgruppen installieren, Krabbelröhren für die Kleinen bauen und einen Bienenkorb aufbauen, in dem Kinder es sich gemütlich machen können, wenn sie die Honigproduzentinnen beobachten. Grafschafter Nachrichten 31.12.2001 140000 Besucher wurden im Jahr 2001 im Nordhorner Tierpark gezählt, rund 19000 weniger als im Vorjahr, wie der Geschäftsführer Thomas Berling berichtete. Die größte Einbuße entstand durch die dreieinhalbwöchige Schließung des Tierparks während der Maul- und Klauenseuche. Darüber hinaus erlebte der Tierpark im September aufgrund des verregneten Wetters einen weiteren deutlichen Besucherrückgang. "Insgesamt ist uns ein Schaden von rund 200000 Mark entstanden". Mit je 50000 Mark Sonderzuschuss halfen die Stadt Nordhorn und der Landkrei. Darüber hinaus wurden Bau- und Renovierungsmaßnahmen zeitlich gestreckt, so dass der Verlust ausgeglichen werden konnte. Dennoch gab es viele Neuerungen: Unter anderem wurden das neue Eingangsgebäude und der Parkplatz eröffnet, die große Gänsegeier-Voliere in Betrieb genommen und der Rohbau der Scheune am Vechtehof fertig gestellt. Grafschafter Nachrichten 31.12.2001 Am Sonntagmorgen hatte die Nordhorner Tierparkleitung ihre Gesellschafter eingeladen, um ihnen für ihr Engagement zu danken, ihnen die Einrichtungen im Zoo zu zeigen und natürlich auch, um für Neuanschaffungen "das Feld zu bereiten". Noch während die große Gruppe den nasskalt rieselnden Flocken trotzte, heizten Mitglieder des Fördervereins Kaminfeuer und Waffeleisen an. Unter dem Vordach der Caféteria wurden nach alten Rezepten die traditionellen "Schuhsohlen" gebacken. Rhein-Neckar-Zeitung 2.1.2002 Unter der Last der schweren Schneemassen wurde im Zoo Heidelberg ein zirka zwei Quadratmeter großes Loch in das Netz des "Küstenpanoramas" gerissen. Zum Glück sind nur einige Möwen und Seeschwalben aus der Großvoliere für Strandvögel entwichen. Über 50 weitere Vögel konnten noch rechtzeitig im Winterhaus eingesperrt werden. Mit unkonventionellen Methoden hat man sich inzwischen der Schneemassen entledig: Im Küstenpanorama kamen Heißwasser- und Hochdruckreiniger zum Einsatz, und in der über acht Meter hohen Voliere für Waldrapps schössen Mitarbeiter den Schnee mit dem Fußball regelrecht vom Dach. Rhein-Neckar-Zeitung 2.1.2002 Die 20-jährige Orang-Utan-Dame "Dana", die neue Frau für "Nogger" im Zoo Heidelberg, ist im Dezember vom Zoo Duisburg umgezogen. Derzeit sind sie noch getrennt, aber wenn sie sich durch die Gitter etwas angefreundet haben, will man beide einander näher bringen. Im Tiergarten betet man nun, dass die beiden auch alsbald echte Zuneigung zueinander verspüren. Laut Zuchtbuch sind sie genetisch ein Traumpaar. Neue Presse 28.12.2001 Voraussichtlich ab Mai müssen Besucher des Wisentgeheges Springe tiefer in die Tasche greifen. Um den Park zu retten, sollen zudem kostspielige Tiere abgeschafft werden. Bis Ende 2003 muss das Millionen-Defizit deutlich abgebaut sein, sonst wird die Einrichtung privatisiert. Eine Studentin der Uni Hannover hat im Auftrag des Ministeriums 333 Besucher des Wisentgeheges interviewt. Die Befragten waren durchaus bereit, mehr als die derzeit zehn Mark Eintritt zu zahlen. So ist eine Erhöhung des Eintrittspreises sicher. Wenn Mitte März das komplette Gutachten vorliege, müsse überlegt werden, von welchen Tieren sich das Gehege trennen kann. Wisente, Bären und Pferde seien besonders personalintensiv und damit teuer. Als großen Schwachpunkt hat die Umfrage übrigens die Werbung ausgemacht. Das Gehege sei in der weiteren Region völlig unbekannt. Neue Deister-Zeitung 29.12.2001 Wie der Leiter des Wisentgeheges Springe, Joachim Hennig, ausführt, ist ihm von einer geplanten Erhöhung der Eintrittspreise nichts bekannt. Die Preise werden lediglich auf Euro umgestellt, ab 1. März sei eine Aufrundung möglich, "damit es die Mitarbeiter an der Kasse leichter haben." Das Wisentgehege sei eine weit über die Region hinaus bekannte Einrichtung. Nach wie vor kommen auch viele Jäger - und solche, die es werden möchten - hierher. Der Verein "Freunde des Wisentgeheges" ist zudem ständig darum bemüht, fachspezifische Exkursionen anzubieten. "Teure Tiere müssen weg" sei der denkbar schlechteste Weg. Im übrigen sei alles im "eingefahrenen Bereich".
Kölner Stadt-Anzeiger 29.12.2001 An der ehemaligen Hamburger Stülckenwerft könnte schon bald der Eingang eines neuen großen Ozeanariums stehen. Mit seinen riesigen Wasserbecken und Aquarien könnte das Gebäude eine faszinierende Welt beherbergen, die von der Lebens- und Arbeitswelt des Hafens bis in die Weiten des Ozeans reicht. Vor drei Jahren haben Wissenschaftler, Umweltaktivisten, Schiffsbauer, Stadtplaner, Architekten und Kulturmanager den Plan ausgeheckt, die Hansestadt mit einem großen Ozeanarium auf nicht mehr gebrauchten Hafenflächen zu beglücken. Sie wollen die alte Verbindung zwischen der Stadt und dem Fluss, der Stadt und dem Meer auf ihre Weise wiederherstellen. Vorbild sind dabei die Erfolgsgeschichten der Ozeanarien in Lissabon und Genua. Bereits 2008 könnten sie das Hamburger Ozeanarium öffnen - wenn sich die notwendige staatliche und private Unterstützung mobilisieren lässt. Die Ozean-Planer wollen keinen Zoo, sondern ein konsequent ökologisches und artengerechtes Ozeanarium. Es soll sowohl Wasser, Tier- und Pflanzenwelt zeigen, aber darüber hinaus auch Hafentechnik, Schifffahrt, Tourismus oder Umwelttechnologien. Es soll aufklären und Respekt vor der maritimen Lebensvielfalt anregen und einfordern. Als Arten werden Zebramuschel, Stint, Aal, Rotauge, Hering, Krebse, Hummer und Schnecken sowie Blau- und Katzenhai, Korallen, Kugel- und Mondfisch genannt. Auf Meeressäugetiere wie Wal, Seehund oder Meeresschildkröte (>!) Frankfurter Rundschau 1.1.2002 Südwest Presse 28.12.2001 Stuttgart. Wolfram Rietschel ist für 1000 Tierarten zuständig - Elefanten besonders sensibel. Portrait des Zootierarztes der Wilhelma Märkische Oderzeitung 1.1.2002 Exakt 218 368 Besucher besuchten im Jahre 2001 den Eberswalder Zoo, der Besucherrekord vom Jahr 2000 mit knapp 300 000 Gästen konnte der Tierpark damit nicht mehr überbieten. Zoodirektor Dr. Bernd Hensch macht dafür einerseits die schlechte Witterung im Frühjahr bittere Kälte und Regen zu Ostern und die verminderte Marketingarbeit zugunsten der Landesgartenschau verantwortlich. Wiener Zeitung 2.1.2002 Die Schönbrunner Schlossgesellschaft und die Tiergarten-Gesellschaft gründen demnächst eine gemeinsame Tochter, die den Schloßhof betreiben und zum Magneten für junge Familien entwickeln soll. Erlebnis- vor Kulturtourismus lautet dabei die Devise. Ein Zoo mit längst ausgestorbenen Tierrassen, eine große Fledermaushöhle oder ein historischer Musterbauernhof zählen zu den Attraktionen, die ab 2003 angeboten werden sollen. Mit der "Süderweiterung" könnte Schönbrunn zum größten innerstädtischen Erholungsgebiet Europas werden Mitteldeutsche Zeitung 1.1.2002 Hinter dem Magdeburger Zoo liegt nach Ansicht von Zoodirektor Michael Schröpel ein richtiges Katastrophenjahr: Vergiftungen von etwa 15 Zootieren durch mit Chemikalien verunreinigte Futtertiere, der unerwartete Tod einer trächtigen Giraffe im Sommer sowie der Tod eines Orang-Utan-Weibchens. Zu allem Übel mussten im November die Bauarbeiten am neuen Löwenhaus vorläufig eingestellt werden. Für 2002 hofft der Zoodirektor auf eine Rückkehr zu normalen Verhältnissen. Im Jahr 2001 haben nach Schröpels Schätzung etwa 370 000 Gäste den Magdeburger Zoo besucht, rund 40 000 weniger als im Jahr 2000. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Sutera (aus dem Malayischen mit "Seide" übersetzt) und Beludru ("Samt"), die beiden Tiger des Krefelder Zoos, müssen zwar noch in getrennten "Schlafzimmern" übernachten, tagsüber schnurren die beiden Großkatzen aber bereits gemeinsam. Nachwuchs gab es bei den Weißgesicht-Sakis im Regenwaldhaus. Bocholter Borkener Volksblatt 2.1.2002 Walsroder Zeitung 3.1.2002 Salzburger Nachrichten 3.1.2002 In zwei Zuchtstationen in Deutschland sollen die seit fast 400 Jahren ausgestorbenen Auerochsen wieder zum Leben erweckt werden. Zoologen in der Nähe von Soest und in der Nesse-Aue bei Erfurt versuchen, die Auerochsen mit Hilfe heutiger Tiere zurück zu züchten. Auch der Kölner Zoo möchte sich wahrscheinlich an diesem Vorhaben beteiligen. In der Nesse-Aue leben derzeit 20 Tiere auf 35 Hektar. In spätestens zehn Jahren soll das Zuchtziel - mehr als drei Meter lange Bullen mit bis zu 1,80 Meter Schulterhöhe - erreicht werden. In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begannen die Gebrüder Heck, Zoodirektoren in München und Berlin, mit der Rückzüchtung der robusten, schwarz- oder rotbraunen Tiere. Sie entwickelten innerhalb weniger Jahrzehnte eine neue Rasse - die Heckrinder. In Thüringen gehe es allerdings nicht nur um die Rückzüchtung der Auerochsen, Ziel sei auch eine Auenlandschaft unter natürlichen Bedingungen entstehen zu lassen. Ostsee Zeitung 3.1.2002 1000 Weihnachtsbäume, die vor dem Fest keinen Käufer gefunden haben, werden jetzt von den Rostocker Zootieren genüsslich verspeist. Bis Juni ist der Zoo jetzt gut versorgt mit den Bäumen. Neben Elefanten kommen auch Guanacos, Lamas, Trampeltiere und Wisente nach Neujahr in den Genuss von nicht genutzten Weihnachtsbäumen. Und in den Vogelvolieren werden die nicht gebrauchten Bäume als Schmuck und Versteck genutzt. Thüringische Landeszeitung 3.1.2002 Im Erfurter Zoo werden Weihnachtsbäume an die Elefanten und Kamele verfüttert. Angenommen würden aber nur unverkaufte Nadelbäume, rund 20 Exemplare seien bislang von den Tieren "biologisch recycelt" worden. Hirschen und Pferden werden die Nadelbäume als Spielzeug ins Gehege gelegt. Berliner Kurier 2.1.2002 Inventur im Berliner Zoo und Tierpark Friedrichsfelde. Neue Westfälische 3.1.2002 Einen Habicht hat sich der Fuchs diesmal in Olderdissen (Bielefeld) geholt. Er hat sich offensichtlich nachts unter dem Drahtzaun des Geheges durchgebuddelt.
Am 15. Juli kam in Hellabrunn ein Panzernashorn zur Welt eine Seltenheit, sagen die Zoologen. Seitdem betreut die Pflegerin Inka Ehm das wasserscheue Tier, das am Anfang sogar dem Regen rückwärts - wie dem Strahl aus dem Schlauch - ausweichen wollte. Nisha wiegt jetzt an die 150 Kilogramm und lässt sich inzwischen leichter duschen. Nur Baden gefällt ihr immer noch nicht. Nordkurier 31.12.2001 Tierportrait der Mandrills im Tierpark Ueckermünde. "Krysztof", der 1994 aus dem Zoo Brno nach Ueckermünde kam, war lange Zeit der Chef der Truppe. 1996 kamen zwei weitere Weibchen aus einer Privathaltung, und diese Gelegenheit nutzte "Alfred", der Nachwuchsmann aus dem Zoo Berlin, zur Machtübernahme. "Krysztof", der 1999 aus Altersgründen eingeschläfert werden musste, ist aber durchaus noch präsent im Tierpark. Auf dem Plakat am Eingang lächelt er jedem Besucher zu.
Hinter dem Berliner Dom entsteht bis Ende 2003 das Hotel "Dom Aquarée mit einem gewaltigen Aquarium, durch das ein Aufzug fährt. Die gewaltige Baustelle kostet der Fondsgesellschaft , die auch das Neue Kranzler-Eck am Kurfürstendamm mit Volieren gestaltete, 870 Millionen DM. Die Fahrt mit dem Aufzug durch den spektakulären Aquariumsturm soll "für einen satten Fahrpreis möglich sein - solche Higlights gibt's nicht umsonst". Schweriner Volkszeitung 1.1.2002 Dr. Wolfgang Zessin ließ kürzlich mit der Jugendgruppe der Naturforschenden Gesellschaft West-Mecklenburg e. V. in Jasnitz einen Uhu frei, der zuvor sechs Wochen im Schweriner Zoo gepflegt worden war. Ostsee Zeitung 1.1.2002 Nach 25 Dienstjahren ging die Kassiererin des Stralsunder Tierparks in Rente. Ihr Mann arbeitete 1976 bereits als Inspektor im Tiergarten. Ihre Töchter waren als Kinder in der Tierpark-Arbeitsgemeinschaft tätig, eine der beiden machte das Hobby zum Beruf und lernte Zootierpflegerin in Rostock, um dann im Stralsunder Tierpark zu arbeiten. Neue Westfälische 2.1.2002 Die beiden Hirsche im Damwildgehege in der Schweiz (Bad Oeynhausen) sind tot. Beide Hirsche lagen, mit den Schaufeln verkämpft, reglos am Boden und verstarben, nachdem die Hegeringsleiter die Schaufeln der beiden abgesägt hatten. In Zukunft soll nur noch ein Platzhirsch im Gatter gehalten werden Neuß-Grevenbroicher Zeitung 29.12.2001 Dormagen. Zur grenzüberschreitenden Gartenschau Euroga 2002 plus wird ein neuer Führer Radwanderern die Landschaftsgeschichte erläutern. Zum "Tag der offenen Tür" der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald am 28. April im Tannenbusch werden Gärtner, Imker, Falkner und Jagdhornbläser erwartet. Mit dem erhofften Zuschuss von 25.000 Mark sollen die Ställe und Holzzäune in den Tiergehegen weiter ausgebessert werden. Hamburger Abendblatt 29.12.2001 Der "Pavillon Frauenkirche", der im Frühjahr in der Dressurhalle von Hagenbecks Tierpark aufgestellt wird, ist eine von der Dresdner Bank finanzierte Kunstinstallation, die auf der Expo 2000 in Hannover zu sehen war. Im Mittelpunkt des von allen Seiten begehbaren Pavillons steht ein Modell des berühmten Sakralbauwerks. Mitteldeutsche Zeitung 29.12.2001 Etwa 60 Schüler richteten drei opulente Kuchen-Basare aus und übernahmen mit dem Erlös die Patenschaften für den jungen Wolf in der neuen Wolfsanlage des Thalenser Tierparks sowie für einen Waschbär und ein Mufflon. Seit drei Jahren beschäftigt sich eine Schüler-Arbeitsgruppe mit den Wölfen, beobachtet ihr Verhalten und beteiligte sich mit den Untersuchungsergebnissen am Wettbewerb "Jugend forscht". Neue Ruhr Zeitung 28.12.2001 Uschi Frese, die Frau des Duisburger Zoo-Direktors, brachte aus ihrer Heimatstadt Berlin die Idee von den gebrauchten und somit hübsch preiswerten Designer-Kleidern an die Ruhr. "Edelschnäppchen" nennt sich der Laden, den Uschi Frese und ihre Tochter Janna aus Duisburg in Mülheim-Speldorf eröffnet haben. Das teuerste Stück ist ein Mantel aus geschorenem Nutria für 2500 Mark. Neue Ruhr Zeitung 28.12.2001 Im Klever Tierpark freut man sich über die ersten Neugeborenen: Drei kleine Schäfchen sind die ersten Jungtiere der Saison. Zwei junge Kärntner Brillenschafe wurden am 14. Dezember geboren. Ganz aus der Art schlägt dagegen das französisches Alpenschaf : Statt weiß mit schwarzer Nase, schwarzen Ohren und Füßen, ist dieses kleine Lamm gescheckt. Rheinpfalz Online 28.12.2001 Wildpark Kaiserslautern im Winter: "Die Versorgung der rund 70 Tiere mit Wasser ist in der Frostperiode im Wildpark ein Problem", sagt der zuständige Leiter Herwig Steffen. Um das Zufrieren der Tränken zu vermeiden, seien die Wasserhähne offen. Nicht selten müssten die beiden für den Wildpark zuständigen Tierpfleger mit Flammenbrenner anrücken und die Tränken vom Eis befreien. Mannheimer Morgen B.Z. (Berlin) 30.12.2001 Berlin. Wenn's weh tut, muss man pusten - das hilft auch bei Primaten: Moses-Foto vom Affen und seinem Wärter im Zoo Saarbrücker Zeitung 27.12.2001 Die Arbeit des Merziger Wolfsforschers Werner Freund wird am Samstag, 29. Januar, im Wissensmagazin "Abenteuer Leben" auf Kabel 1 erklärt ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Natur - und Artenschutz Westfälische Rundschau 29.12.2001 Es war ein Zufall, der die Kölner Zollfahnder auf die Spur des Raubvogel-Händlers Carsten T. (45) brachte. In ehrwürdigen Falkner-Kreisen hatte man sich über den Mann beschwert, der mit geschmuggelten Tieren Geld verdient. Ende Oktober fielen die Zollfahnder in dem Haus von T. in Solingen ein . In elektronisch gesteuerten Brutkästen lagen dort Greifvögel-Eier. Einige seltene Zwergadler waren erst kürzlich geschlüpft. Zerbrochene Eierschalen lagen als Trophäen in Vitrinen. Der Zoll beschlagnahmte alles, brachte sieben Zwergadler in eine Auffangstation nach Wesel. Für den Oberstaatsanwalt war bald klar, dass die Tiere in Spanien aus Nestern gestohlen und in Eiform nach Deutschland geschmuggelt worden waren. Hier sollten sie mit falschen Papieren "gewaschen" und teuer verkauft werden. Vor kurzem konnten die Jungvögel nach Mallorca in die Auffangstation in Son Reus zurückgebracht werden. Monkey brains off the menu in Central Africa - GABON Shy Ivory Coast elephants wreak rare havoc DETROIT RIVER INTERNATIONAL WILDLIFE REFUGE CREATED AUSTRALIA MOVES AGAINST JAPANESE WHALERS Australia orders Japanese whaler from Antarctic waters ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ PRESSEMITTEILUNGEN W I L H E L M A Stuttgart 01/2001 Zum Jahreswechsel ... ...jede Menge Schwein, ideell oder in der Schlemmerausführung aus Marzipan, ist als Glücksbringer zum Jahresanfang bewährt und beliebt. In der Wilhelma gibt es zu diesem Anlass traditionell einen Wurf schwarzrosa Schwäbisch-Hällische Ferkel in der Zuchtgruppe dieser alten württembergischen Rasse. Die "Schwäbisch-Hällischen" sind als Glücksschweine besonders geeignet, haben sie doch selbst buchstäblich "Schwein gehabt": Entstanden vor über 100 Jahren zur Zeit Wilhelms I. und bis in die 50-ger Jahre die häufigste Rasse in Baden-Württemberg, waren sie um 1970 von den modernen mageren Schweinerassen vollständig verdrängt worden und galten als ausgestorben. Liebhaber alter Haustierrassen bauten mit wenigen Tieren ein Zuchtprogramm wieder auf und retteten diese robusten und friedlichen Schweine sozusagen in letzter Minute. Heute ist man wieder sehr "en vogue", vor allem auf den Tellern der Feinschmecker - was dieser kleine Quieker allerdings noch nicht weiß. Selbst bei den derzeit kühlen Temperaturen stöbern die Schweinchen mit ihren Rüsseln drinnen und draußen in allen Ecken nach Fressbarem, jagen sich laut schreiend über den Hof und holen sich ab und an eine Streicheleinheit bei den Besuchern ab ... eine herrliches Schweineleben im Kreis der Großfamilie. Mit dieser quiekenden Meute Glücksschweine in allen Gewichts- und Altersklassen wünscht die Wilhelma allen ihren Freunden nah und fern Glück, Gesundheit und einen guten Start in ein friedliches Neues Jahr 2002! Lepzig, 03.01.2002 Schon zum zweiten Mal nach dem Einzug ins Pongoland ist bei den Westafrikanischen Schimpansen ein Jungtier zur Welt gekommen. Damit ist die Gruppe auf mittlerweile 17 Tiere angewachsen. Duisburg 02.01.02 Zoo Duisburg, 28.12.01 Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover NABU, 28. Dezember 2001 Nach einer durch den BSE-Skandal ausgelösten Schrecksekunde hätten Sonnleitner und der DBV schon zu Beginn des Jahres wieder munter eine Politik des "Weiter so" propagiert. "Die Bauern als Opfer, schuld an der Misere sind Politiker, Handel und Verbraucher -- Gerhard Sonnleitner betreibt Lobbyarbeit auf eine bemerkenswert schlichte Art" Sonnleitners ständige Litanei gegen jeden noch so überfälligen Reformschritt -- vom Bundesnaturschutzgesetz bis zur Ökosteuer - habe im Jahresverlauf schon beinahe groteske Züge angenommen. "Finanzielle Umschichtungen zugunsten des ökologischen Landbaus, dringend erforderliche Verbesserungen bei der Tierhaltung, Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln -- dazu fällt dem DBV nichts weiter ein als ein permanentes Nein". Der Interessenvertretung eines Berufsstandes, der pro Jahr mit über 25 Milliarden Mark aus öffentlichen Mitteln subventioniert werde, stehe eine solche Verweigerungshaltung schlecht zu Gesicht. Mit dem "Dinosaurier des Jahres", der aus Zinn gegossenen und 2,6 Kilogramm schweren Nachbildung einer Riesenechse, bedenkt der NABU seit 1993 solche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich sowohl durch herausragende Einzelleistungen als auch durch die Summe ihres Gesamtwerkes in Sachen Umweltschutz als besonders antiquiert erwiesen haben. Die letzten drei Preisträger waren: 2000 Lee R. Raymond, Präsident des Ölkonzerns Exxon ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ OVER 7,000 RARE TURTLES FROM CHINA NEED EMERGENCY HELP Approximately 7,000 survivors Asian turtles have been confiscated by Hong Kong authorities last week. The turtles were slated for destruction until responsibility for their welfare was taken over by the Turtle Survival Alliance. The Turtle Hospital of New England TSA Fund ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ausstellungen STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg: NEUBURG A.D.DONAU BREMEN Übersee-Museum: STUTTGART Linden-Museum - Staatliches Museum für Völkerkunde: NÜRNBERG Naturhistorisches Museum Norishalle: ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ TV-Tipps Zoo + Naturschutz Do., 03.01.2002, 16:15-17:00 ZDF, Weltwunder Serengeti (2) Do., 03.01.2002, 19:00-19:30 HR, Kommt ein Vogel gehumpelt, Die Arche Noah von Heinz Röber Fr., 04.01.2002, 16:15-17:00 ZDF, Weltwunder Serengeti (3) , Suche nach dem Paradies Mi., 02.01.2002, 13:35-14:15 N3, Im Zauberwald der Zwergflusspferde Do., 03.01.2002, 11:30-12:00 BR, Zoo & Co, Phönix - Der Weg zum Knochenbrecher Fr., 04.01.2002, 11:30-12:00 BR, Zoo & Co, Unverfrorene Gesellen Fr., 04.01.2002, 23:00-23:45 WDR, Revolution im Zoo - Von Menschen und Tieren ** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm ** ########################################### Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. 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