Zoo-AG Presseschau Nr. 92 vom 3. Januar 2002


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

wir wünschen Ihnen allen kurz und knapp ein Frohes Neues Jahr 2002!

Und viel Vergnügen mit den Zoopresseschau-Ausgaben des neuen Jahres.

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Leipziger Volkszeitung 27.12.2001
Besucherrekord - 1,2 Millionen kamen in den Tierpark - Zoo mausert sich weiter: Baustart für Afrika-Savanne und Tiger-Taiga
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/88212.html

Der Leipziger Zoo kann für dieses Jahr mit 1,2 Millionen Menschen - rund 450.000 mehr als im Vorjahr - einen Besucherrekord vermelden. "Seit der Wende waren es nicht mehr so viel", sagte Zoo-Geschäftsführer Jörg Junhold. Vor allem die neue Menschenaffenanlage Pongoland, wo Orang Utans, Schimpansen, Bonobos (Zwergaffen) und Gorillas auf rund 30.000 qm unter einem Dach leben, und die Löwensavanne "Makasi Simba" hätte für das riesige Interesse gesorgt. Bis 2004 werden im Leipziger Zoo noch über 20,9 Millionen Euro investiert. Bereits im nächsten Jahr sollen ein neues Elefantenhaus und der erste Teil der Asien-Landschaft fertig sein. Außerdem werde mit dem Bau der Afrika-Savanne und der "Tiger-Taiga" begonnen. Aus dem ehemaligen Raubtierhaus wird bis September ein "Entdeckerhaus" mit einer Arche Noah, in dem über Artenschutz informiert wird.

Westfälische Rundschau 29.12.2001
Auch schwangere Ameisenbärinnen müssen zur Ultraschalluntersuchung
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Dortmund&id=2096958

Gleich doppelt Nachwuchs erwartet der Dortmunder Zoo im kommenden Monat von den Ameisenbärinnen Karla (12) und Vera (9). Für die neunjährige Karla ist es die erste Schwangerschaft. Mit neun Ameisenbären ist die Dortmunder Gruppe weltweit die größte. Die Bären, die im Januar das Licht der Welt erblicken, sind Nummer 39 und 40, die in Dortmund geboren werden.

Lippische Landes-Zeitung 30.12.2001
Und Louis rappelt im Karton
http://www.lz-online.de/news/lokal/dt/LZ_20011230_2082161.html

Der Heiligenkirchener Vogelpark ist schon lange nicht mehr ausschließlich Refugium für Tukan, Lachenden Hans oder Weißstorch. Kaninchen hoppeln durch Gehege, Ziegen laden in den Streichelzoo, Kängurus ducken sich unter Zweigen und springen unter ihren australischen Freunden, den Wellensittichen, kreuz und quer durch die Freiluftvoliere. Zurzeit zieht Vogelpark-Chef Friedrich Wilhelm Eckstein einen kleinen Kakadu in seinem Wohnzimmer auf. Nächsten Sommer wird er Teil des bunten Schwarms sein, der Kindern aus der Hand frisst. Im Winter herrscht im Vogelpark alles andere als tote Hose. Blumenzwiebeln werden gepflanzt, Eichenstämme als Wegebegrenzung mit Baggern bewegt, neue Aktionen und Attraktionen geplant. Der Vogelpark wächst und entwickelt sich. "Wir haben gemeinsam mit Fachberatern einen Masterplan für die nächsten zehn Jahre aufgestellt", erklärt Eckstein. Die gefiederten Attraktionen aus aller Welt werden neu sortiert und zwar nach Kontinenten. Eckstein will zudem mehr Säugetiere präsentieren, zoo-pädagogische Angebote und Informationen zum Artenschutz sollen in den kommenden Jahren einen breiten Raum einnehmen. Damit die Besucher länger im Park bleiben, will Eckstein die Terrasse überdachen und mehr Sitzgruppen installieren, Krabbelröhren für die Kleinen bauen und einen Bienenkorb aufbauen, in dem Kinder es sich gemütlich machen können, wenn sie die Honigproduzentinnen beobachten.

Grafschafter Nachrichten 31.12.2001
Einbuße durch MKS - Tierpark zählt im Jahr 2001 140000 Gäste
http://www.gnonline.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_35016.html

140000 Besucher wurden im Jahr 2001 im Nordhorner Tierpark gezählt, rund 19000 weniger als im Vorjahr, wie der Geschäftsführer Thomas Berling berichtete. Die größte Einbuße entstand durch die dreieinhalbwöchige Schließung des Tierparks während der Maul- und Klauenseuche. Darüber hinaus erlebte der Tierpark im September aufgrund des verregneten Wetters einen weiteren deutlichen Besucherrückgang. "Insgesamt ist uns ein Schaden von rund 200000 Mark entstanden". Mit je 50000 Mark Sonderzuschuss halfen die Stadt Nordhorn und der Landkrei. Darüber hinaus wurden Bau- und Renovierungsmaßnahmen zeitlich gestreckt, so dass der Verlust ausgeglichen werden konnte. Dennoch gab es viele Neuerungen: Unter anderem wurden das neue Eingangsgebäude und der Parkplatz eröffnet, die große Gänsegeier-Voliere in Betrieb genommen und der Rohbau der Scheune am Vechtehof fertig gestellt.

Grafschafter Nachrichten 31.12.2001
Das 7. "Schuhsohlenbacken" des Fördervereins fand gestern guten Anklang
http://www.gnonline.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_34942.html

Am Sonntagmorgen hatte die Nordhorner Tierparkleitung ihre Gesellschafter eingeladen, um ihnen für ihr Engagement zu danken, ihnen die Einrichtungen im Zoo zu zeigen und natürlich auch, um für Neuanschaffungen "das Feld zu bereiten". Noch während die große Gruppe den nasskalt rieselnden Flocken trotzte, heizten Mitglieder des Fördervereins Kaminfeuer und Waffeleisen an. Unter dem Vordach der Caféteria wurden nach alten Rezepten die traditionellen "Schuhsohlen" gebacken.

Rhein-Neckar-Zeitung 2.1.2002
Im Zoo riss Schneelast Loch ins Netz der Voliere
http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/07_heidelberg.htm

Unter der Last der schweren Schneemassen wurde im Zoo Heidelberg ein zirka zwei Quadratmeter großes Loch in das Netz des "Küstenpanoramas" gerissen. Zum Glück sind nur einige Möwen und Seeschwalben aus der Großvoliere für Strandvögel entwichen. Über 50 weitere Vögel konnten noch rechtzeitig im Winterhaus eingesperrt werden. Mit unkonventionellen Methoden hat man sich inzwischen der Schneemassen entledig: Im Küstenpanorama kamen Heißwasser- und Hochdruckreiniger zum Einsatz, und in der über acht Meter hohen Voliere für Waldrapps schössen Mitarbeiter den Schnee mit dem Fußball regelrecht vom Dach.

Rhein-Neckar-Zeitung 2.1.2002
Neue Orang-Utan-Dame im Zoo soll Partnerin von "Nogger" werden - Dana" hat einen großen Appetit und schläft gern etwas länger
http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/06_heidelberg.htm

Die 20-jährige Orang-Utan-Dame "Dana", die neue Frau für "Nogger" im Zoo Heidelberg, ist im Dezember vom Zoo Duisburg umgezogen. Derzeit sind sie noch getrennt, aber wenn sie sich durch die Gitter etwas angefreundet haben, will man beide einander näher bringen. Im Tiergarten betet man nun, dass die beiden auch alsbald echte Zuneigung zueinander verspüren. Laut Zuchtbuch sind sie genetisch ein Traumpaar.

Neue Presse 28.12.2001
Wisentgehege erhöht Eintritt
http://www.neuepresse.de/region_hannover/105669.html

Voraussichtlich ab Mai müssen Besucher des Wisentgeheges Springe tiefer in die Tasche greifen. Um den Park zu retten, sollen zudem kostspielige Tiere abgeschafft werden. Bis Ende 2003 muss das Millionen-Defizit deutlich abgebaut sein, sonst wird die Einrichtung privatisiert. Eine Studentin der Uni Hannover hat im Auftrag des Ministeriums 333 Besucher des Wisentgeheges interviewt. Die Befragten waren durchaus bereit, mehr als die derzeit zehn Mark Eintritt zu zahlen. So ist eine Erhöhung des Eintrittspreises sicher. Wenn Mitte März das komplette Gutachten vorliege, müsse überlegt werden, von welchen Tieren sich das Gehege trennen kann. Wisente, Bären und Pferde seien besonders personalintensiv und damit teuer. Als großen Schwachpunkt hat die Umfrage übrigens die Werbung ausgemacht. Das Gehege sei in der weiteren Region völlig unbekannt.

Neue Deister-Zeitung 29.12.2001
Eintritt nur auf Euro umgestellt
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?zeitung=Neue_Deister-Zeitung&area=Lokales&ressort=Aktuelles&id=259836

Wie der Leiter des Wisentgeheges Springe, Joachim Hennig, ausführt, ist ihm von einer geplanten Erhöhung der Eintrittspreise nichts bekannt. Die Preise werden lediglich auf Euro umgestellt, ab 1. März sei eine Aufrundung möglich, "damit es die Mitarbeiter an der Kasse leichter haben." Das Wisentgehege sei eine weit über die Region hinaus bekannte Einrichtung. Nach wie vor kommen auch viele Jäger - und solche, die es werden möchten - hierher. Der Verein "Freunde des Wisentgeheges" ist zudem ständig darum bemüht, fachspezifische Exkursionen anzubieten. "Teure Tiere müssen weg" sei der denkbar schlechteste Weg. Im übrigen sei alles im "eingefahrenen Bereich".

 

Kölner Stadt-Anzeiger 29.12.2001
Katzenhaie und Korallen im Hamburger Hafen
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&atype=ksArtikel&aid=1009114520942&openMenu=992283260424&calledPageId=992283260424&listid=994945489953

An der ehemaligen Hamburger Stülckenwerft könnte schon bald der Eingang eines neuen großen Ozeanariums stehen. Mit seinen riesigen Wasserbecken und Aquarien könnte das Gebäude eine faszinierende Welt beherbergen, die von der Lebens- und Arbeitswelt des Hafens bis in die Weiten des Ozeans reicht. Vor drei Jahren haben Wissenschaftler, Umweltaktivisten, Schiffsbauer, Stadtplaner, Architekten und Kulturmanager den Plan ausgeheckt, die Hansestadt mit einem großen Ozeanarium auf nicht mehr gebrauchten Hafenflächen zu beglücken. Sie wollen die alte Verbindung zwischen der Stadt und dem Fluss, der Stadt und dem Meer auf ihre Weise wiederherstellen. Vorbild sind dabei die Erfolgsgeschichten der Ozeanarien in Lissabon und Genua. Bereits 2008 könnten sie das Hamburger Ozeanarium öffnen - wenn sich die notwendige staatliche und private Unterstützung mobilisieren lässt. Die Ozean-Planer wollen keinen Zoo, sondern „ein konsequent ökologisches und artengerechtes Ozeanarium. Es soll sowohl Wasser, Tier- und Pflanzenwelt zeigen, aber darüber hinaus auch Hafentechnik, Schifffahrt, Tourismus oder Umwelttechnologien. Es soll aufklären und Respekt vor der maritimen Lebensvielfalt anregen und einfordern.“ Als Arten werden Zebramuschel, Stint, Aal, Rotauge, Hering, Krebse, Hummer und Schnecken sowie Blau- und Katzenhai, Korallen, Kugel- und Mondfisch genannt. Auf Meeressäugetiere wie Wal, Seehund oder Meeresschildkröte (>!)
wird verzichtet, weil sie nicht artengerecht gehalten werden könnten. Insgesamt rund 5000 Tiere in 100 Becken sollen das Ozeanarium bevölkern.

Frankfurter Rundschau 1.1.2002
Hamburger Meeresfreunde planen ein großes Ozeanarium im Hafen - und hoffen auf Millionen Besucher - Fische zum Schwärmen
http://www.fr-aktuell.de/fr/120/t120003.htm

Südwest Presse 28.12.2001
Täglich wird Blasrohrschießen geübt
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20011228ul_swp_swum0009.htm

Stuttgart. Wolfram Rietschel ist für 1000 Tierarten zuständig - Elefanten besonders sensibel. Portrait des Zootierarztes der Wilhelma

Märkische Oderzeitung 1.1.2002
Zoo erreicht Besucherrekorde der Vorjahre nicht mehr
http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=18&LID=16301

Exakt 218 368 Besucher besuchten im Jahre 2001 den Eberswalder Zoo, der Besucherrekord vom Jahr 2000 mit knapp 300 000 Gästen konnte der Tierpark damit nicht mehr überbieten. Zoodirektor Dr. Bernd Hensch macht dafür einerseits die schlechte Witterung im Frühjahr – bittere Kälte und Regen zu Ostern – und die verminderte Marketingarbeit zugunsten der Landesgartenschau verantwortlich.

Wiener Zeitung 2.1.2002
Schönbrunn soll Kern für Schlösser-Stiftung werden
http://www.wienerzeitung.at/frameless/kultur.htm?ID=M10&Menu=143145

Die Schönbrunner Schlossgesellschaft und die Tiergarten-Gesellschaft gründen demnächst eine gemeinsame Tochter, die den Schloßhof betreiben und zum Magneten für junge Familien entwickeln soll. Erlebnis- vor Kulturtourismus lautet dabei die Devise. Ein Zoo mit längst ausgestorbenen Tierrassen, eine große Fledermaushöhle oder ein historischer Musterbauernhof zählen zu den Attraktionen, die ab 2003 angeboten werden sollen. Mit der "Süderweiterung" könnte Schönbrunn zum größten innerstädtischen Erholungsgebiet Europas werden

Mitteldeutsche Zeitung 1.1.2002
Direktor klagt über Vergiftungen von 15 Tieren und tote Giraffe -«Wir hatten ein Katastrophenjahr»
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/nachrichten/NachrichtenArtikelPage&NachrichtenRubrik=sa&NachrichtenRubrikName=Sachsen-Anhalt&MZWebArtikelID=1009900310531

Hinter dem Magdeburger Zoo liegt nach Ansicht von Zoodirektor Michael Schröpel ein richtiges Katastrophenjahr: Vergiftungen von etwa 15 Zootieren durch mit Chemikalien verunreinigte Futtertiere, der unerwartete Tod einer trächtigen Giraffe im Sommer sowie der Tod eines Orang-Utan-Weibchens. Zu allem Übel mussten im November die Bauarbeiten am neuen Löwenhaus vorläufig eingestellt werden. Für 2002 hofft der Zoodirektor auf eine Rückkehr zu normalen Verhältnissen. Im Jahr 2001 haben nach Schröpels Schätzung etwa 370 000 Gäste den Magdeburger Zoo besucht, rund 40 000 weniger als im Jahr 2000.

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Rheinische Post 3.1.2002
"Seide" hat ein Herz für "Samt" - Im Zoo hat der Nachwuchs das Sagen; Tiger schnurren jetzt gemeinsam
http://www.rp-online.de/news/lokales/krefeld/2002-0103/K500000010_00202.html

Sutera (aus dem Malayischen mit "Seide" übersetzt) und Beludru ("Samt"), die beiden Tiger des Krefelder Zoos, müssen zwar noch in getrennten "Schlafzimmern" übernachten, tagsüber schnurren die beiden Großkatzen aber bereits gemeinsam. Nachwuchs gab es bei den Weißgesicht-Sakis im Regenwaldhaus.

Bocholter Borkener Volksblatt 2.1.2002
Auerochsen sollen wieder zum Leben erweckt werden - Rückzüchtung geplant
http://www.bbv-net.de/news/wissenschaft/2002-0102/auerochsen.html

Walsroder Zeitung 3.1.2002
Auerochsen sollen wieder zum Leben erweckt werden
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=arttext&ausgabe=10267&redaktion=1&artikel=103843290

Salzburger Nachrichten 3.1.2002
Ausgestorbene Ure neu züchten
http://www.salzburg.com/sn/02/01/03/wissenschaft-27296.html

In zwei Zuchtstationen in Deutschland sollen die seit fast 400 Jahren ausgestorbenen Auerochsen wieder zum Leben erweckt werden. Zoologen in der Nähe von Soest und in der Nesse-Aue bei Erfurt versuchen, die Auerochsen mit Hilfe heutiger Tiere zurück zu züchten. Auch der Kölner Zoo möchte sich wahrscheinlich an diesem Vorhaben beteiligen. In der Nesse-Aue leben derzeit 20 Tiere auf 35 Hektar. In spätestens zehn Jahren soll das Zuchtziel - mehr als drei Meter lange Bullen mit bis zu 1,80 Meter Schulterhöhe - erreicht werden. In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begannen die Gebrüder Heck, Zoodirektoren in München und Berlin, mit der Rückzüchtung der robusten, schwarz- oder rotbraunen Tiere. Sie entwickelten innerhalb weniger Jahrzehnte eine neue Rasse - die Heckrinder. In Thüringen gehe es allerdings nicht nur um die Rückzüchtung der Auerochsen, Ziel sei auch eine Auenlandschaft unter natürlichen Bedingungen entstehen zu lassen.

Ostsee Zeitung 3.1.2002
Ungenutzte Tannenbäume dienen Zootieren als Spielzeug, Versteck und Zusatzfutter - Stachliges Frühstück für Elefantendamen
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_367182.html

1000 Weihnachtsbäume, die vor dem Fest keinen Käufer gefunden haben, werden jetzt von den Rostocker Zootieren genüsslich verspeist. Bis Juni ist der Zoo jetzt gut versorgt mit den Bäumen. Neben Elefanten kommen auch Guanacos, Lamas, Trampeltiere und Wisente nach Neujahr in den Genuss von nicht genutzten Weihnachtsbäumen. Und in den Vogelvolieren werden die nicht gebrauchten Bäume als Schmuck und Versteck genutzt.

Thüringische Landeszeitung 3.1.2002
Weihnachtsgrün "biologisch recycelt"
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=2104317

Im Erfurter Zoo werden Weihnachtsbäume an die Elefanten und Kamele verfüttert. Angenommen würden aber nur unverkaufte Nadelbäume, rund 20 Exemplare seien bislang von den Tieren "biologisch recycelt" worden. Hirschen und Pferden werden die Nadelbäume als Spielzeug ins Gehege gelegt.

Berliner Kurier 2.1.2002
Zählappell in Zoo und Tierpark
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik5.html

Inventur im Berliner Zoo und Tierpark Friedrichsfelde.

Neue Westfälische 3.1.2002
Nachts unter dem Volierenzaun in Olderdissen durchgebuddelt
http://www.nw-news.de/news/lokal/bi/NW_20020103_2144320000.html

Einen Habicht hat sich der Fuchs diesmal in Olderdissen (Bielefeld) geholt. Er hat sich offensichtlich nachts unter dem Drahtzaun des Geheges durchgebuddelt.



Süddeutsche Zeitung 31.12.2001
„Sie badet nicht“
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel109260.php

Am 15. Juli kam in Hellabrunn ein Panzernashorn zur Welt – eine Seltenheit, sagen die Zoologen. Seitdem betreut die Pflegerin Inka Ehm das wasserscheue Tier, das am Anfang sogar dem Regen rückwärts - wie dem Strahl aus dem Schlauch - ausweichen wollte. Nisha wiegt jetzt an die 150 Kilogramm und lässt sich inzwischen leichter duschen. Nur Baden gefällt ihr immer noch nicht.

Nordkurier 31.12.2001
Lokales Ueckermuende - Tiere des Ueckermünder Zoos vorgestellt - Heute: Mandrill
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/b__/b.html
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/tierpark/tierpark.html

Tierportrait der Mandrills im Tierpark Ueckermünde. "Krysztof", der 1994 aus dem Zoo Brno nach Ueckermünde kam, war lange Zeit der Chef der Truppe. 1996 kamen zwei weitere Weibchen aus einer Privathaltung, und diese Gelegenheit nutzte "Alfred", der Nachwuchsmann aus dem Zoo Berlin, zur Machtübernahme. "Krysztof", der 1999 aus Altersgründen eingeschläfert werden musste, ist aber durchaus noch präsent im Tierpark. Auf dem Plakat am Eingang lächelt er jedem Besucher zu.


Die Welt 1.1.2002
Aquarium mit Aufzug und Hotel
http://www.welt.de/daten/2002/01/02/0102ib305337.htx

Hinter dem Berliner Dom entsteht bis Ende 2003 das Hotel "Dom Aquarée mit einem gewaltigen Aquarium, durch das ein Aufzug fährt. Die gewaltige Baustelle kostet der Fondsgesellschaft , die auch das Neue Kranzler-Eck am Kurfürstendamm mit Volieren gestaltete, 870 Millionen DM. Die Fahrt mit dem Aufzug durch den spektakulären Aquariumsturm soll "für einen satten Fahrpreis möglich sein - solche Higlights gibt's nicht umsonst".

Schweriner Volkszeitung 1.1.2002
Vogel war sechs Wochen im Zoo gepflegt worden - Naturfreunde erlebten seltene Uhu-Auswilderung
http://www.svz.de/newsmv/lr/hag/02.01.02/uhu/uhu.html

Dr. Wolfgang Zessin ließ kürzlich mit der Jugendgruppe der Naturforschenden Gesellschaft West-Mecklenburg e. V. in Jasnitz einen Uhu frei, der zuvor sechs Wochen im Schweriner Zoo gepflegt worden war.

Ostsee Zeitung 1.1.2002
Renate Bradl verabschiedet sich in den Ruhestand - Ein Vierteljahrhundert an der Tierparkkasse
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112741_366666.html

Nach 25 Dienstjahren ging die Kassiererin des Stralsunder Tierparks in Rente. Ihr Mann arbeitete 1976 bereits als Inspektor im Tiergarten. Ihre Töchter waren als Kinder in der Tierpark-Arbeitsgemeinschaft tätig, eine der beiden machte das Hobby zum Beruf und lernte Zootierpflegerin in Rostock, um dann im Stralsunder Tierpark zu arbeiten.

Neue Westfälische 2.1.2002
Unfall im Damwild-Gehege in der Schweiz
http://www.nw-news.de/news/lokal/oe/NW_20020102_2603910.html

Die beiden Hirsche im Damwildgehege in der Schweiz (Bad Oeynhausen) sind tot. Beide Hirsche lagen, mit den Schaufeln verkämpft, reglos am Boden und verstarben, nachdem die Hegeringsleiter die Schaufeln der beiden abgesägt hatten. In Zukunft soll nur noch ein Platzhirsch im Gatter gehalten werden

Neuß-Grevenbroicher Zeitung 29.12.2001
Euroga 2002 als Schwerpunktthema
http://www.ngz-online.de/ngz/news/dormagen/2001-1229/euroga.html

Dormagen. Zur grenzüberschreitenden Gartenschau Euroga 2002 plus wird ein neuer Führer Radwanderern die Landschaftsgeschichte erläutern. Zum "Tag der offenen Tür" der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald am 28. April im Tannenbusch werden Gärtner, Imker, Falkner und Jagdhornbläser erwartet. Mit dem erhofften Zuschuss von 25.000 Mark sollen die Ställe und Holzzäune in den Tiergehegen weiter ausgebessert werden.

Hamburger Abendblatt 29.12.2001
Installation der Frauenkirche in Hagenbecks Tierpark
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/feuilleton/html/291201/0729INFO7.HTM

Der "Pavillon Frauenkirche", der im Frühjahr in der Dressurhalle von Hagenbecks Tierpark aufgestellt wird, ist eine von der Dresdner Bank finanzierte Kunstinstallation, die auf der Expo 2000 in Hannover zu sehen war. Im Mittelpunkt des von allen Seiten begehbaren Pavillons steht ein Modell des berühmten Sakralbauwerks.

Mitteldeutsche Zeitung 29.12.2001
Schüler übernahmen Tierpatenschaften - 700 Mark überwiesen -Windbeutel und Sahnebaiser für Tierpark
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=harz&RegionalRubrikName=Harz&MZWebArtikelID=1009454786787

Etwa 60 Schüler richteten drei opulente Kuchen-Basare aus und übernahmen mit dem Erlös die Patenschaften für den jungen Wolf in der neuen Wolfsanlage des Thalenser Tierparks sowie für einen Waschbär und ein Mufflon. Seit drei Jahren beschäftigt sich eine Schüler-Arbeitsgruppe mit den Wölfen, beobachtet ihr Verhalten und beteiligte sich mit den Untersuchungsergebnissen am Wettbewerb "Jugend forscht".

Neue Ruhr Zeitung 28.12.2001
Wo Nobelzwirne und Edelfummel zum zweiten Leben erwachen
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=2097384

Uschi Frese, die Frau des Duisburger Zoo-Direktors, brachte aus ihrer Heimatstadt Berlin die Idee von den gebrauchten und somit hübsch preiswerten Designer-Kleidern an die Ruhr. "Edelschnäppchen" nennt sich der Laden, den Uschi Frese und ihre Tochter Janna aus Duisburg in Mülheim-Speldorf eröffnet haben. Das teuerste Stück ist ein Mantel aus geschorenem Nutria für 2500 Mark.

Neue Ruhr Zeitung 28.12.2001
Gescheckt und bebrillt
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?id=2097379

Im Klever Tierpark freut man sich über die ersten Neugeborenen: Drei kleine Schäfchen sind die ersten Jungtiere der Saison. Zwei junge Kärntner Brillenschafe wurden am 14. Dezember geboren. Ganz aus der Art schlägt dagegen das französisches Alpenschaf : Statt weiß mit schwarzer Nase, schwarzen Ohren und Füßen, ist dieses kleine Lamm gescheckt.

Rheinpfalz Online 28.12.2001
Ein Spaziergang durch den winterlichen Wildpark - Waldwege zur Rodelbahn gemacht  -Ein kecker Hase zwischen Auerochsen
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20011228:2543282&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kai/meldung.oft

Wildpark Kaiserslautern im Winter: "Die Versorgung der rund 70 Tiere mit Wasser ist in der Frostperiode im Wildpark ein Problem", sagt der zuständige Leiter Herwig Steffen. Um das Zufrieren der Tränken zu vermeiden, seien die Wasserhähne offen. Nicht selten müssten die beiden für den Wildpark zuständigen Tierpfleger mit Flammenbrenner anrücken und die Tränken vom Eis befreien.

Mannheimer Morgen
Der Wildpark glänzt in winterlichem Zauber
> Winterliche Impressionen im Rheingönheimer Gehege
Die Bisons sind noch zu jung, um sich fortzupflanzen. Lange Zeit waren Steppenbisons zu bewundern, diese wurden an eine Zucht in der Oberpfalz abgegeben; stattdessen sind jetzt die selteneren Waldbisons draußen zu sehen, die auf der Roten Liste stehen. Keine Tierkinder gibt es nach wie vor bei den Luchsen. Bei ihnen verhindert ein Implantat, dass sich Nachwuchs einstellt. Luchse seien derzeit nicht gefragt.

B.Z. (Berlin) 30.12.2001
Fotokünstler Stefan Moses zeigt uns die zauberhafte Welt der Tiere
http://www.bz-berlin.de/bz/news/cl30moses.htm

Berlin. Wenn's weh tut, muss man pusten - das hilft auch bei Primaten: Moses-Foto vom Affen und seinem Wärter im Zoo

Saarbrücker Zeitung 27.12.2001
Der Wolfsflüsterer heult auf Kabel 1
http://www.sz-newsline.de/saar/G4M4GJH4_1.php3

Die Arbeit des Merziger Wolfsforschers Werner Freund wird am Samstag, 29. Januar, im Wissensmagazin "Abenteuer Leben" auf Kabel 1 erklärt

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Natur - und Artenschutz

Westfälische Rundschau 29.12.2001
Nestraub endete für sieben Jungadler mit einem Happy End
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?news_id=2096951

Es war ein Zufall, der die Kölner Zollfahnder auf die Spur des Raubvogel-Händlers Carsten T. (45) brachte. In ehrwürdigen Falkner-Kreisen hatte man sich über den Mann beschwert, der mit geschmuggelten Tieren Geld verdient. Ende Oktober fielen die Zollfahnder in dem Haus von T. in Solingen ein . In elektronisch gesteuerten Brutkästen lagen dort Greifvögel-Eier. Einige seltene Zwergadler waren erst kürzlich geschlüpft. Zerbrochene Eierschalen lagen als Trophäen in Vitrinen. Der Zoll beschlagnahmte alles, brachte sieben Zwergadler in eine Auffangstation nach Wesel. Für den Oberstaatsanwalt war bald klar, dass die Tiere in Spanien aus Nestern gestohlen und in Eiform nach Deutschland geschmuggelt worden waren. Hier sollten sie mit falschen Papieren "gewaschen" und teuer verkauft werden. Vor kurzem konnten die Jungvögel nach Mallorca in die Auffangstation in Son Reus zurückgebracht werden.

Monkey brains off the menu in Central Africa - GABON
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13873/story.htm

Shy Ivory Coast elephants wreak rare havoc
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13877/story.htm

DETROIT RIVER INTERNATIONAL WILDLIFE REFUGE CREATED
WASHINGTON, January 2, 2002 (ENS) - Legislation creating the first international wildlife refuge that includes part of the United States has been signed into law by President George W. Bush.
http://ens-news.com/ens/jan2002/2002L-01-02-02.html

AUSTRALIA MOVES AGAINST JAPANESE WHALERS
CANBERRA, January 2, 2002 (ENS) - Australia has attempted to expel whaling ships from Antarctic waters it claims as Australian, after its resupply ship found the bulk of the Japanese whaling fleet there.
http://ens-news.com/ens/jan2002/2002L-01-02-05.html

Australia orders Japanese whaler from Antarctic waters
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13906/story.htm

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PRESSEMITTEILUNGEN

W I L H E L M A Stuttgart 01/2001

Zum Jahreswechsel ...

...jede Menge Schwein, ideell oder in der Schlemmerausführung aus Marzipan, ist als Glücksbringer zum Jahresanfang bewährt und beliebt. In der Wilhelma gibt es zu diesem Anlass traditionell einen Wurf schwarzrosa Schwäbisch-Hällische Ferkel in der Zuchtgruppe dieser alten württembergischen Rasse. Die "Schwäbisch-Hällischen" sind als Glücksschweine besonders geeignet, haben sie doch selbst buchstäblich "Schwein gehabt": Entstanden vor über 100 Jahren zur Zeit Wilhelms I. und bis in die 50-ger Jahre die häufigste Rasse in Baden-Württemberg, waren sie um 1970 von den modernen mageren Schweinerassen vollständig verdrängt worden und galten als ausgestorben.

Liebhaber alter Haustierrassen bauten mit wenigen Tieren ein Zuchtprogramm wieder auf und retteten diese robusten und friedlichen Schweine sozusagen in letzter Minute. Heute ist man wieder sehr "en vogue", vor allem auf den Tellern der Feinschmecker - was dieser kleine Quieker allerdings noch nicht weiß. Selbst bei den derzeit kühlen Temperaturen stöbern die Schweinchen mit ihren Rüsseln drinnen und draußen in allen Ecken nach Fressbarem, jagen sich laut schreiend über den Hof und holen sich ab und an eine Streicheleinheit bei den Besuchern ab ... eine herrliches Schweineleben im Kreis der Großfamilie.

Mit dieser quiekenden Meute Glücksschweine in allen Gewichts- und Altersklassen wünscht die Wilhelma allen ihren Freunden nah und fern Glück, Gesundheit und einen guten Start in ein friedliches Neues Jahr 2002!

Lepzig, 03.01.2002
Wieder Nachwuchs im Pongoland - Schimpansenbaby kam am Heiligabend zur Welt

Schon zum zweiten Mal nach dem Einzug ins Pongoland ist bei den Westafrikanischen Schimpansen ein Jungtier zur Welt gekommen. Damit ist die Gruppe auf mittlerweile 17 Tiere angewachsen.
Die Tierpfleger entdeckten das Jungtier am 24.12.2001 morgens, als sie die Schimpansen aus den Schlafunterkünften ließen. Die 24jährige Mutter "Ulla" trägt das Baby in ihrem Fell und läßt es derzeit noch nicht aus den Augen. Der Vater ist, wie auch schon beim ersten Nachwuchs, der Gruppenchef "Robert" (26 Jahre).
Während "Corry", die Mutter des ersten, am 11.August 2001 im Pongoland geborenen Schimpansen schon tragend nach Leipzig kam, ist der neueste Nachwuchs eine vollständige "Eigenproduktion" in der neuen, im vergangenen Jahr eröffneten Menschenaffenanlage: Das Junge muß kurz nach dem Wechsel von der Quarantäne in die Pongoland-Halle gezeugt worden sein. Die Trächtigkeit von "Ulla" war durch einen Schwangerschaftstest zwar bekannt, das voraussichtliche Geburtsdatum aber nicht.
Mittlerweile haben die Tierpfleger durch geduldige Beobachtung auch schon herausgefunden, dass es sich bei dem neuen Baby um ein männliches Tier handelt.

Duisburg 02.01.02
Der Zoo bei Nacht
Rundgänge durch den Zoo unter fachkundiger Führung n a c h Einbruch der Dunkelheit sollen erwachsene Besucher nicht etwa das Fürchten lehren, sondern Einblick geben in die vielen Aktivitäten rund um solche Tiere, für die Dämmerung und Dunkelheit nicht unbedingt Anlaß sind, im Schlummerparadies der Träume zu versinken.
Sollte das Wetter mitspielen, sind beutejagende Eulen ebenso zu erwarten wie Maus und Marder, und möglicherweise wird Reineke Fuchs sein Abendsüppchen aus der Futterschüssel der Flamingos schlürfen, während die Wisente die letzten Reste ihrer Möhren- und Rübenvesper wiederkäuen und sich dabei durch den Schein starker Taschenlampen kaum werden ablenken lassen. Mit Sicherheit bettet im Nachbarhaus Familie Löwe die schläfrigen Killer-Köpfe auf schlaffe Pranken - unbeeindruckt vom Dauergeschnatter des plattfüßigen Federviehs rund um den Raubtierteich.
Keine Nacht ist so stockfinster, als daß es nichts zu sehen gäbe; mehr noch wird allerdings zu hören, zu riechen und zu erleben sein zwischen Pinguin- und Elefantenhaus am Kaiserberg.
Zu weiteren Nachtführungen lädt der Zoo interessierte Erwachsene ein mittwochs, 23. und 30. Januar und jeden Mittwoch im Februar und März 2002. Beginn: 19.30 Uhr. Treffpunkt: Haupteingang an der Mülheimer Straße. Die Führung endet im Koala-Haus mit einem Gläschen Sekt und - auf Wunsch - anschließender Fachsimpelei mit Tierpflegern des Zoos. Kosten: € 16,00 pro Person (Zoo-Eintritt, Führungsgebühr und 1 Glas Sekt). Anmeldung zwingend erforderlich unter 0203 / 30559-0.

Zoo Duisburg, 28.12.01
Weitere Kinder-Nachtsafaris im Zoo
Es gibt sie noch: die neugierigen, die wißbegierigen, die abenteuerlustigen Kinder, die sich nächtens in Handschuh und Kapuze aufmachen, Eulen, Falter und Füchse am Kaiserberg aufzuspüren.
Der ständig steigenden Nachfrage wegen bietet der ZOO Sechs- bis Zwölfjährigen weitere Kinder-Nachtsafaris an, die zu folgenden Terminen durchgeführt werden:
Am Freitag, dem 04.01.2002, Samstag, dem 05.01.2002 und Freitag, dem 11.01. 2002 von 19.30 bis gegen 21.00 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang des ZOOs / Mülheimer Straße
Kosten pro Kind: EUR13,00. Voranmeldung zwingend erforderlich unter der Rufnummer 0203 / 30 55 90.

Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover
setzt ganz auf den EURO: ab 2. Januar 2002 akzeptieren wir nur noch die neue Währung. So zahlen Sie ab 2. Januar 2002 für Museum inkl. Aquarium statt DEM 6,00 nur EUR 3,00 bzw. DEM 3,00 nur EUR 1,50 für die Tageskarte. Das Niedersächsische Landesmuseum Hannover feiert im Jahre 2002 ein Doppeljubiläum: 1852-2002: 150 Jahre Museum in Hannover, 1902-2002: 100 Jahre Museumsgebäude am Maschpark

NABU, 28. Dezember 2001
NABU ehrt Bauernpräsident Sonnleitner mit dem Dinosaurier des Jahres 2001
Billen: Bauernfunktionär als oberster Bremsklotz der Agrarwende
Der Naturschutzbund NABU hat Gerhard Sonnleitner mit dem "Dinosaurier des Jahres 2001" ausgezeichnet. Sonnleitner erhalte Deutschlands peinlichsten Umweltpreis für seine konsequente Bremsleistung in Sachen Agrarwende: "Der oberste deutsche Bauernfunktionär repräsentiert einen Filz, der die eigene Mitverantwortung für Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft schlichtweg leugnet und gegen jede noch so überfällige Reform lautstark ins Feld zieht."

Nach einer durch den BSE-Skandal ausgelösten Schrecksekunde hätten Sonnleitner und der DBV schon zu Beginn des Jahres wieder munter eine Politik des "Weiter so" propagiert. "Die Bauern als Opfer, schuld an der Misere sind Politiker, Handel und Verbraucher -- Gerhard Sonnleitner betreibt Lobbyarbeit auf eine bemerkenswert schlichte Art"

Sonnleitners ständige Litanei gegen jeden noch so überfälligen Reformschritt -- vom Bundesnaturschutzgesetz bis zur Ökosteuer - habe im Jahresverlauf schon beinahe groteske Züge angenommen. "Finanzielle Umschichtungen zugunsten des ökologischen Landbaus, dringend erforderliche Verbesserungen bei der Tierhaltung, Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutz- und Düngemitteln -- dazu fällt dem DBV nichts weiter ein als ein permanentes Nein". Der Interessenvertretung eines Berufsstandes, der pro Jahr mit über 25 Milliarden Mark aus öffentlichen Mitteln subventioniert werde, stehe eine solche Verweigerungshaltung schlecht zu Gesicht.

Mit dem "Dinosaurier des Jahres", der aus Zinn gegossenen und 2,6 Kilogramm schweren Nachbildung einer Riesenechse, bedenkt der NABU seit 1993 solche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, die sich sowohl durch herausragende Einzelleistungen als auch durch die Summe ihres Gesamtwerkes in Sachen Umweltschutz als besonders antiquiert erwiesen haben. Die letzten drei Preisträger waren:

2000 Lee R. Raymond, Präsident des Ölkonzerns Exxon
1999 der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU)
1998 Otto Majewski, Bundesvorsitzender der Bayernwerk AG

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OVER 7,000 RARE TURTLES FROM CHINA NEED EMERGENCY HELP
http://www.kfbg.org/eventsnew/newsdetails.asp?langg=2&ID=32&NEWS=121

Approximately 7,000 survivors Asian turtles have been confiscated by Hong Kong authorities last week. The turtles were slated for destruction until responsibility for their welfare was taken over by the Turtle Survival Alliance.
The Turtle Survival Alliance is a global network of turtle conservationists, biologists and concerned individuals committed to ensuring that the one third of the world's turtles threatened with extinction do not go extinct.
Many groups have joined the TSA effort, including the Conservation International, Disney, the Fort Worth Zoo, the Humane Society of the United States, the International Fund for Animal Welfare, the International Humane Society World Society for the Protection of Animals, the Memphis Zoo, Dave Lee of Tortoise Rescue, The Turtle Hospital of New England, the Wildlife Conservation Society, United Airlines, and many others individuals and groups.
Kadoorie Botanical Gardens in Hong Kong are currently bearing the greatest burden, as they have generously offered housing the confiscated animals. THE URGENT PRIORITY CONFRONTING THE TURTLE AND TORTOISE GREATER COMMUNITY NOW IS TO GET THE TURTLES FROM HONG KONG TO THE RECEIVING TSA FACILITY IN THE US. THE MOST EXPEDIENT WAY TO DO THAT SEEMS TO BE TO PURCHASE THE TURTLES FLIGHTS ON CORPORATE JETS.
Such a flight will run $26,000- $30,000. We are estimating we may need two such flights. We are asking the wider chelonian community to contribute to this cause by donating between $5.00 and $10.00 or whatever you can afford. Rough estimates hold that 500 animals have succumbed in the past week-ten days awaiting transport.
Every contributor will be part of an effort to mobilize funds, labor, space and other resources at extremely short notice to prevent euthanasia of an enormous number of confiscated animals of 12 species, all of whom are threatened, endangered, or critically endangered in all or parts of their native ranges.
The Turtle Hospital is coordinating the fund-raising effort for veterinary/medical/husbandry supplies AND the drive to raise funds to bring the remaining 5000-6000 animals who do not currently have a flight into the United States transportation ASAP (as mortality will increase exponentially with delays in transport). Donations may be made as checks to the following addresses:

The Turtle Hospital of New England TSA Fund
Attn: Barbara Bonner, DVM
1 Grafton Road
Upton, MA 01568

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Ausstellungen

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde
RETTET DIE RIFFE!
6.12.2001 bis 7.4.2002
http://www.naturkundemuseum-bw.de

MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg:
EXOTISCHE SCHMETTERLINGE
15.12.2001 bis 1.4.2002
http://www.botanik.biologie.uni-muenchen.de/botgart/d/default.html

NEUBURG A.D.DONAU
Biohistoricum - Museum und Forschungsarchiv für die Geschichte der Biologie:
SCHLANGEN in Kultur, Kunst und Wissenschaft
2.12.2001 bis 3.3.2002
http://www.neusob.de/biohistoricum/

BREMEN Übersee-Museum:
...NESTWERK... Architektur und Lebewesen: Natur und Architektur, Lebewesen und ihre Bauwerke.
18.11.2001 bis 28.4.2002
http://uebersee.coinn-bremen.de/

STUTTGART Linden-Museum - Staatliches Museum für Völkerkunde:
ES SPUCKT IN DEN ANDEN - Kultur und Geschichten rund um das Lama.
20.11.2001 bis 7.4.2002
http://www.lindenmuseum.de/

NÜRNBERG Naturhistorisches Museum Norishalle:
HALB SO WILD!? Tier- und Pflanzenarten erobern Deutschland
bis 1.4.2002
http://www.nhg-nuernberg.de/

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TV-Tipps Zoo + Naturschutz

Do., 03.01.2002, 16:15-17:00 ZDF, Weltwunder Serengeti (2)

Do., 03.01.2002, 19:00-19:30 HR, Kommt ein Vogel gehumpelt, Die Arche Noah von Heinz Röber

Fr., 04.01.2002, 16:15-17:00 ZDF, Weltwunder Serengeti (3) , Suche nach dem Paradies

Mi., 02.01.2002, 13:35-14:15 N3, Im Zauberwald der Zwergflusspferde

Do., 03.01.2002, 11:30-12:00 BR, Zoo & Co, Phönix - Der Weg zum Knochenbrecher

Fr., 04.01.2002, 11:30-12:00 BR, Zoo & Co, Unverfrorene Gesellen

Fr., 04.01.2002, 23:00-23:45 WDR, Revolution im Zoo - Von Menschen und Tieren

** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm **

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