Zoo-AG Presseschau Nr. 91 vom 27. Dezember 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

51 Ausgaben der Zoopresseschau konnten wir Ihnen im Jahre 2001 zuschicken, darin über 3000 Zitate aus Zeitungsartikeln und etwa 250 Pressemitteilungen. Auch ein Anlaß, uns bei allen zu bedanken, die uns mit Informationen versorgen.

Trotz der Fülle der Meldungen sind uns aber auch Meldungen entgangen, die nicht in den durchsuchten online-Zeitungen erschienen sind. Zwei Beispiele: Die Kaka-Erstzucht in der Wilhelma Stuttgart und die Panzernashorngeburt in München.

Man muß jedoch kein Hellseher sein, um die häufigsten Artikel der nächsten Wochen vorherzusagen:
- Tiere freuen sich über unverkaufte Weihnachtbäume
- Inventur im Zoo: Wahlweise Schildkrötenwiegen oder Giraffenmessen; großes Zählen: x Tiere in y Arten; Besuchereinbußen 2000 durch MKS
- Neue Eintrittspreise in Euro

Dank gebührt aber auch Ihnen, den mittlerweile vielen Hundert Abonnenten, die uns die Treue halten. Wir freuen uns, mit Ihnen das dritte Jahr Zoopresseschau beginnen zu können - in diesem Sinne: Guten Rutsch!

Martina Raffel & Dirk Petzold

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EXPRESS 26.12.2001
Vielfraß und ein dicker Scheck - „Aktion Tierpatenschaften“
http://express.de/ddorf/2320939.html

Sie wohnen da, wo früher das potthässliche Wildschwein-Gehege war: In einem ebenso großzügigen wie hübschen Gelände sind seit kurzem die neuesten Attraktionen des Duisburger Zoos zu Hause - das Vielfraß-Pärchen Ronja (2) und Porgas (7). „Das ist ideal für Mutter und Kind“, verrät Zoodirektor Frese augenzwinkernd. Ein tolles Weihnachtsgeschenk für den Duisburger Zoo sind 140.000 Mark, die im Rahmen der „Aktion Tierpatenschaften“ zusammen gekommen sind. Seit Beginn der Aktion 1994 wurden insgesamt schon stattliche 675.000 Mark für den Zoo verbucht.  Direktor Reinhard Frese jubelt: „Ein traumhaftes Ergebnis.“

Rheinische Post 22.12.2001
Ausbrecherkönige im Zoo
http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/entertainment/index.html

Der Duisburger Zoo geht mit den neuen Vielfraßen ein großes Wagnis ein. Wagnis deshalb, weil Vielfraße den Ruf von Ausbrecherkönigen haben.

Sächsische Zeitung 27.12.2001
Bärischer Spaß und Robben-Jahr
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=107289&rubrik=n_hoyerswerda&etag=

Direktor Dr. Werner Jorga war verschnupft. Nicht verärgert - er hatte sich eine Erkältung eingefangen. Umso bewundernswerter, wie er den gestrigen traditionellen weihnachtlichen Zoo-Bummel absolvierte; fachkundig, gewürzt mit Anekdoten, erläuterte, was es Neues im Zoo 2001/'02 gab. 2002 wird wohl das Projekt "Robben-Anlage" Gestalt annehmen. Apropos Konto: Da hat der Zoo auch eines angelegt für den Springbrunnen vor der Steinbock-Anlage. Die Fontäne soll rekonstruiert werden, "denn", so Dr. Jorga, wir haben ja nicht nur für unsere Tiere und Pflanzen zu sorgen, sondern auch für den Erhalt der Kunstwerke auf unserem Gelände."

Freie Presse 23.12.2001
Der Frosch bleibt das Markenzeichen - Tierpark Chemnitz mit neuem Regenwaldhaus auf dem Weg zu überregionaler Anziehungskraft
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/174333.html

Freie Presse 23.12.2001
Ab Februar Spaziergang unter Palmen in Chemnitz möglich
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/174287.html

Noch fehlen die Bewohner, doch ab Februar soll das Tropenhaus im Tierpark Chemnitz zur neuen Attraktion werden. Dort werden vor allem Klammeraffen, Zwergflußpferde, frei fliegende Vögel, Wasserschweine und Blattschneideameisen ihr Zuhause finden. Hinter dickem Panzerglas können Piranhas, Krokodile, Riesenschlangen und ähnliches Getier bewundet werden. Mit Förderung aus dem EU-Programm Retex wurde für das Tropenhaus der Speisesaal des ehemaligen Diamant-Fahrradwerkes umgebaut. Gleichzeitig verfügt der Tierpark erstmals über einen ordentlichen Vortragsraum sowie ein kleines Naturschutz-Informationszentrum. Mit dann insgesamt drei Warmhäusern ist die 1964 als Heimattierpark gegründete Einrichtung ihrem Ziel, das ganze Jahr ein attraktiver Anziehungspunkt zu sein, wieder ein Stück näher gekommen. Den Begriff «Zoologischer Garten» nimmt Direktor Hermann Will nur vorsichtig in den Mund. Eine Gleichrangigkeit mit Leipzig, Dresden oder Berlin wird es wohl schon auf Grund der historischen Entwicklung nicht geben. Die Besucherzahlen im Tierpark haben sich in den ersten zehn Monaten diesen Jahres gegenüber dem Vorjahr auf 156.000 leicht erhöht. In diesem Jahr erhielten Papageien, Fasane, Schwarzstörche, Polarfüchse und Berghuftiere bessere Lebensbedingungen. Im nächsten Jahr wird ein Streichelzoo eröffnet und die stets ausgebuchte Tierparkschule erweitert. Vorgesehen seien auch eine Afrikasavanne und die Umgestaltung der Kamelanlage. Eine stärkere Trennung zwischen europäischen Wildarten und Exoten ist bereits durch die Einbeziehung des Wildgatters Oberrabenstein erfolgt. So sind jetzt Wölfe, Luchse und Wisente neben Rehen, Wildschweinen und Muffelwild in dem großen bewaldeten Freigehege am Stadtrand von Chemnitz untergebracht.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 21.12.2001
Gorillababy im Wilhelma-Asyl
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20011221loka0003.htm

Im Affenkindergarten der Stuttgarter Wilhelma ist Awembe unter Gincko (drei Monate), Djengi (1,5 Jahre), Kumbuka und Iringa (beide vier Jahre) willkommen - aber richtig dazu gehört er hier noch nicht. Im Mai 2000, sieben Monate vor Awembes Geburt, stürzt sein Vater Arti in Hannover beim Hangeln nach einer Porreestange in einen Wassergraben und ertrinkt. Im September 2001 importiert der Zoo Hannover als neuen Chef im Affenharem aus Australien das Gorillamännchen Buzandi - und damit ist für Awembe die unbeschwerte Kindheit zunächst einmal zu Ende. Immer wieder bedroht der neue Boss Awembe, beißt und verletzt ihn. Die Folgen der stiefväterlichen Behandlung sind Awembe in Stuttgart noch anzusehen. Nicht nur weil ihm ein abgebissener Finger fehlt. Das Äffchen ist auch deutlich untergewichtig.

Bei den Bonobos hat Chipita, die einst illegal nach Portugal geschmuggelt und vor dem Zoo in Lissabon ausgesetzt wurde, ihr erstes Junges bekommen.

Neue Zürcher Zeitung 21.12.2001
Elefantenkuh Indi trächtig
http://www.nzz.ch/2001/12/21/zh/page-article7V9VX.html

Im Zoo Zürich kündigt sich der nächste Elefanten-Nachwuchs an. Die Elefantenkuh Indi ist trächtig und wird voraussichtlich im Frühling das Junge zur Welt bringen. Die 15 Jahre alte Indi sei zum ersten Mal schwanger, bestätigte Zoodirektor Alex Rübel am Donnerstag. Vater ist wie schon beim im Juni 2000 zur Welt gekommenen Aishu der Elefantenbulle Maxi.

Hamburger Abendblatt 21.12.2001
Die Pläne der maritimen Freizeitparks. Der Konkurrenzkampf hat begonnen. -Gerangel um das Seehundbecken
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/norddeutschland/html/211201/621ROBBE2.HTM

Der Wettbewerb maritimer Attraktionen an der Westküste Schleswig-Holsteins wird härter. Seehundbecken, Aquarium oder Tierpark - alle bemühen sich nach Kräften um Touristen. Bislang werben unter anderem die Seehundstation Friedrichskoog, das Multimar Wattforum in Tönning und der Westküstenpark in St. Peter-Ording um Besucher. "Einen Rückgang der Besucherzahlen um ein Viertel bis ein Drittel", befürchtet etwa Tanja Rosenberger, Leiterin der Seehundstation Friedrichskoog, wenn in der Nähe ein zweites Seehundbecken entsteht. Genau das plant der Westküstenpark St. Peter-Ording. Vom kommenden Jahr an sollen die Besucher neben Haus- und Wildtieren auch die großäugigen Meeressäuger bewundern können. Um einen möglichen Zuschuss des Landes für den Bau der neuen Seehundanlage ist heftiger Streit entbrannt. Auch auf Sylt könnten sich zwei touristische Anlaufpunkte ins Gehege kommen - beide sind noch in der Planung. In List soll ein Maritimes Umwelt- und Erlebniszentrum (MUEZ) entstehen, in Westerland ein begehbares Aquarium. Welche Inhalte neben dem Robben- und Schweinswalschutz im MUEZ Platz finden, ist noch unklar. Ein Aquarium gehöre eigentlich in das "maritime List", die Gemeinde habe ein solches Projekt jedoch verworfen. Die Besucherzahlen der Insel seien zu gering. Die Investitionsgesellschaft für das geplante Aquarium in Westerland ist anderer Meinung. "Einschließlich Tagestouristen zählen wir auf Sylt gut eine Million Besucher im Jahr", sagt Geschäftsführer Matthias Neumann. 200 000 davon, so die Kalkulation, sollen künftig in das Aquarium mit Fischen einheimischer und tropischer Gewässer strömen.

Süddeutsche Zeitung 21.12.2001
Stadtrat Quaas kämpft für Rosa und Gurbe
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel107429.php

Nachdem die beiden Hellabrunner Nilpferde Rosa und Gurbe wegen der finanziellen Notlage des Zoos in Rio de Janeiro und dem deswegen verfügten Einfuhrstopp eine Schonfrist erhalten haben, fordert der CSU- Stadtrat Richard Quaas erneut: „Rosa und Gurbe müssen bleiben.“ In einem Antrag an OB Christian Ude erkundigt er sich, ob es nicht doch möglich ist, ein neues Nilpferdhaus nach Augsburger Muster zu errichten, das nur einen Bruchteil der vom Tierpark Hellabrunn ermittelten Investitionen für einen „Luxusbau“ kostet. Ude solle sich in Augsburg informieren. Im übrigen findet es Quaas alarmierend, dass die Container für die Abschiebung von Rosa und Gurbe schon bereit standen – obwohl der Stadtrat am 24. Juli gegen die Abschiebung gestimmt hatte.

Augsburger Allgemeine 20.12.2001
Aufschub für Rosa und Gurbe
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?pagename=index&sptnid=982676723377&arid=1008747039900

Unerwarteter Weihnachtsfrieden für zwei Münchner Dickhäuter: Die geplante Abschiebung der zwei Nilpferde Rosa und Gurbe aus dem Münchner Zoo in einen Tierpark im fernen Brasilien ist vorerst geplatzt. Die Transport-Container stehen schon seit Wochen bereit, doch sie werden wohl noch länger ungenutzt bleiben. Die zukünftige Heimat von Rosa und Gurbe, der Zoo von Itatiba in Brasilien, gilt eigentlich als vorbildlich. Die beiden 34 und 9 Jahre alten Nilpferde hätten dort mehr Platz und ein naturnahes Freigehege. Doch ein Zoo-Skandal in dem südamerikanischen Land verhindert derzeit den Abflug von Rosa und Gurbe. Nachdem der Zoo von Rio de Janeiro pleite ging und schließen musste, wurden dort katastrophale Zustände in der Tierhaltung aufgedeckt. Seitdem habe die brasilianische Regierung verfügt, dass zurzeit keine Tiere ein- oder ausgeführt werden dürften, sagt der Münchner Zoodirektor Henning Wiesner. Im Sommer fand das Thema sogar Eingang in die Kommunalpolitik. Die CSU-Stadtratsfraktion forderte, München dürfe keine „nilpferdfreie Zone“ werden. Der Tierpark Hellabrunn begründete seine Entscheidung damit, dass die asiatischen Elefanten vom Aussterben bedroht seien, Nilpferde aber nicht. Heutzutage stehe in der Zoologie die Arterhaltung im Vordergrund, deshalb sollten sich vom Aussterben bedrohte Tiere in Zoos fortpflanzen können. Die Zitterpartie für Rosa und Gurbe ist also noch nicht zu Ende.

Ostsee Zeitung 21.12.2001
Zoosprecherin blickt zurück und voraus - Top-Thema 2002: Tierischer Wohnungsbau
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112674_362209.html

Besser als andere Freizeit-Unternehmen kam im ausklingenden Jahr der Rostocker Zoo davon. „In der Freizeitbranche insgesamt ist ein Rückgang der Besucherzahlen um 10 bis 20 Prozent zu verzeichnen. Eine Tendenz, die auch für viele Zoos in anderen Städten gilt“, sagt Zoo-Sprecherin Simone Zielonka. Die Anlage im Barnstorfer Wald hingegen hielt mit 410 000 Besuchern den Vorjahresstand.
Nach langem Ringen um die Finanzierung entsteht nun bis Oktober 2002 die neue Futtermeisterei. Bereits eröffnet wurde im Mai die „Elefantenlodge“, ein Restaurant. Das ehemalige Robben-Becken wurde für Baßtölpel neu gestaltet. Bis Mai wird der Eingang Barnstorfer Ring umgebaut. Mit den Planungen für ein neues Menschenaffenhaus wird begonnen, für eine Otteranlage werden Spenden gesammelt. Außerdem wurde der Fördermittelantrag für Bau eines Hauses für die Gepardenweibchen eingereicht – nur mit einem separaten Domizil für die Katzen-Damen kann es zum heiß ersehnten Nachwuchs kommen: Das „Jahr des Wassers“ 2001 wird abgelöst durch das Jahresthema „Baumeister Tier“.

Rheinische Post 24.12.2001
Winterfutter für die Wildpark-Tiere
http://www.rp-online.de/news/lokales/leverkusen/2001-1224/le80000006_35401.html

"Wir verzichten auf die Geschenke", plappert die fünfjährige Alexa gleich heraus, was in diesem Jahr am evangelischen Bielert-Kindergarten anders laufen wird als sonst. "Wegen den Tieren" fügt sie noch hinzu "damit die im Winter viel zu Essen kriegen können." Gemeint sind die Tiere im Wildpark Reuschenberg. Alle Jahre wieder erhielten alle Kids bisher zur Weihnachtsfeier ein kleines Präsent. Aber genau das soll dieses Mal wegfallen. Die eingesparte Summe soll stattdessen dem Wildpark Reuschenberg zukommen.

Rheinische Post 24.12.2001
Im Zoo gibt es Geschenke - Bei der Delfin-Vorführung am 24. Dezember
http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/entertainment/2001-1223/xmas_delfin.html

Die sprichwörtliche "schöne Bescherung" gibt es in der Duisburger Zoo-Futterküche nicht erst am Heiligen Abend, sondern genau genommen das ganze Jahr über. Damit den Kleinen die Wartezeit bis zur Heilig-Abend-Bescherung nicht allzu lang wird, haben schon seit vielen Jahren Kinder bis 13 Jahre am Heiligen Abend freien Eintritt im Delfinarium, der Zoo-Eintritt muss jedoch gezahlt werden. Während der Vorführungen um 11.30 und 13 Uhr, findet eine Weihnachtsverlosung statt. Jedes Kind wird ein kleines Geschenk erhalten.

Remscheider GA 22.12.2001
"Affiger" Zwergschimpansen Nachwuchs
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttextl&ausgabe=10127&redaktion=2&artikel=103799403

Der bereits vier Monate alte "Ekambo", das bedeutet Waldgeist, wurde gestern im Zoo Wuppertal vorgestellt. Für seine 11-jährige Mutter ist es das erste Jungtier. Der Zoo ist sehr stolz darauf, den Besuchern direkt zwei Jungtiere präsentieren zu können. Die fast vierjährige "Opala" hat gerade gelernt, einen Stock in einen Behälter mit Apfelmus zu stecken.

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Nordkurier 27.12.2001
Ueckermünder Tierpark rechnet mit weniger Besuchern
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/i_/i.html

Im Ueckermünder Tierpark rechnet man für das zu Ende gehende Jahr mit einem Rückgang der Besucherzahlen im Vergleich zum Jahr 2000. Wie Barbara Jantschke gestern erklärte, gehe man in diesem Jahr von etwa 120 000 Besuchern aus, während man im Vorjahr noch etwa 130 000 Gäste gezählt habe. Als Grund für den Rückgang gab die Mitarbeiterin des Tierparkes die verregneten Frühlingsmonate und die Vorsichtsmaßnahmen wegen der monatelang drohenden Maul- und Klauenseuche an.

Rheinpfalz Online 27.12.2001
SIEGELBACH: Auch in diesem Jahr ein Ereignis für Groß und Klein: Der Weihnachtsspaziergang durch den Tierpark
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20011227:2541340&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kai/meldung.oft

"Tierbeschäftigung" heißt das Zauberwort im Tierpark Siegelbach (Kaiserslautern). Wie's geht, zeigte die Zoopädagogin Romy Müller einmal mehr beim traditionellen Weihnachtsspaziergang.

Kieler Nachrichten 27.12.2001
Veranstaltung im Wildpark Eekholt lockt immer mehr Besucher - Weihnachtsmann führte die Tier-Fütterer an
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-aba-eekholt_ART.htm

Wie bei einer Völkerwanderung zogen am Montag junge Eltern mit Kindern in hellen Scharen durch den Wildpark Eekholt, der zur Wildfütterung eingeladen hatte. "Wir bieten diese Veranstaltung seit drei Jahren an, und es werden in jedem Jahr mehr Menschen", hat Wildparkpädagogin Ute Kröger beobachtet.

Leipziger Volkszeitung 23.12.2001
Tierpark Eilenburg lädt - Weihnachtsmann begrüßte, Parkeisenbahn dampfte und Ponys zogen Kutsche
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/88040.html

Mit rund 250 Besuchern am ersten der drei Tage von "Weihnachten im Tierpark" zeigte sich der Eilenburger Tierparkleiter Stefan Teuber zufrieden. Pünktlich zum Weihnachtsfest brannten nicht nur hunderte Lämpchen und einige Fackeln, auch Weihnachtsmänner, Fee und Engel waren in den Tierpark gekommen. Die Ponys Froni und Ferri zogen ihre Kutsche gleich bei ihrer Premiere durch einen verschneiten Tierpark. Gut besucht war auch das Festzelt mit dem bunt geschmückten Weihnachtszelt, in dem die Kinder auf Heuballen der Fee lauschten, die eine Weihnachtsgeschichte vortrug. Neben den weihnachtlichen Attraktionen lud natürlich auch der Tierpark zu einem winterlich-weihnachtlichen Bummel ein. Bei tropischen Temperaturen im Tropenhaus lassen es sich nicht nur Krokodil Theo und die anderen Tiere gut gehen, auch bei den Besuchern schmolzen eventuell vorhandene Eiszapfen schnell.

Neue Osnabrücker Zeitung 25.12.2001
Weihnachtliches Festmahl im Osnabrücker Zoo
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/tiere.html

Nichts ist so unnütz wie ein frisch geschlagener Tannenbaum, der in keinem Wohnzimmer steht. Deshalb werden am 24. Dezember nicht nur die Menschen beschenkt, sondern auch die Zootiere mit den übrig gebliebenen Weihnachtsbäumen. Wenn sich die Tiere am Nachmittag des 24. Dezember die Weihnachtsbäume schmecken lassen, hat der Zoo schon einen Besucheransturm hinter sich. „Der Zoobesuch am Heiligen Abend wird von Jahr zu Jahr mehr angenommen“, freut sich der Osnabrücker Zoodirektor Everts. Kinder haben an diesem Tag freien Eintritt.

Neue Luzerner Zeitung 24.12.2001
Kantonsbeitrag als Startkapital
http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30169553

Der Tierpark Goldau nutzt den bewilligten Kantonsbeitrag für die Parkerweiterung. Die 3 Millionen Franken fließen deshalb in die notwendige Verlegung der Kantonsstrasse. Insgesamt wird die Tierparkerweiterung in den nächsten 15 Jahren 30 Millionen Franken kosten.

Schweriner Volkszeitung 24.12.2001
Sternberger Wichtelkinder begrüßten im Freilichtmuseum "Gast aus dem hohem Norden" - Julmann von Groß Radener Elch geknutscht
http://www.svz.de/newsmv/lr/stb/24.12.01/gast/gast.html

Ziel vieler Kinder war in diesen Tagen wie schon so oft das Elchgehege im Archäologischen Freilichtmuseum in Groß Raden. Julmann aus dem hohen Norden - so heißt der skandinavische Weihnachtsmann - war auf einem slawischen Weihnachtsschlitten angereist und hatte einen großen Sack voller Geschenke mitgebracht. Am Groß-Radener Elchgehege wurde der seltene Gast ganz herzlich von den Mitarbeitern und von den "eingemeindeten" Elchen Rado, Radine und Radegunde begrüßt.

Berliner Morgenpost 23.12.2001
Nilpferddame «Cleo» brachte ein gesundes Töchterchen zur Welt -Happy Hippo
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/aus_aller_welt/story485818.html

Im Tierpark von Tama Bay in den USA hat Nilpferd-Mutter «Cleo» (1580 Kilo) ein rund 50 Kilo schweres Mädchen zur Welt gebracht. Aufgeregte Zoo-Besucher und ein Tierarzt-Team des Zoologischen Gartens erlebten vor der Glasscheibe mit, wie das Tierkind neugierig im Bassin herumpaddelte und von der Mutter liebevoll in die Familienecke gestupst wurde.

Hannoversche Allgemeine 26.12.2001
Haustarif im Zoo
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/118461.html

Für die rund 250 Beschäftigten des Zoos gilt demnächst ein neuer Haustarif. Seit 1998 mussten die Arbeitnehmer ohne Tarifvertrag leben. Jetzt seien einseitige Veränderungen der Bedingungen nicht mehr möglich, freuen sich die Gewerkschaftler von ver.di. Der Zoo gehört zu 96 Prozent der Region Hannover.

Thüringische Landeszeitung 26.12.2001
Wenn die Petze ihre erste Höhle bauen
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=2093762

Worbis. Kathi ist ziemlich frech. Die 30 Jahre alte Bärendame hat die jüngere Mischka beim Höhlenbauen ganz genau beobachtet.

Westfälische Rundschau 26.12.2001
Zoo heute geöffnet
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Schwelm&id=2091939

Der Wuppertaler Zoo ist Heiligabend von 8.30 bis 12 Uhr geöffnet. Außerdem gilt: 1. Feiertag geschlossen, 2. Feiertag 8.30 bis 17 Uhr, Silvester 8.30 bis 12 Uhr und Neujahr 8.30 bis 17 Uhr; sonst jeweils 8.30-17 Uhr.Jahreskarten werden bis zum 31. Dezember noch zum alten Preis verkauft.#

Nordkurier 24.12.2001
Lokales Prenzlau
http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/a_/a.html

Während der Weihnachtsferien ist der Tierpark Ueckermünde nur an Heiligabend und Silvester geschlossen. An den Feiertagen finden die beliebten öffentlichen Fütterungen um 13, 14 und 15 Uhr bei den Papageien, im Affenwald und bei den Löwen statt. Auch im Tierpark ist die Euro-Umstellung im vollen Gange. Die neuen Eintrittspreise gelten bereits seit November. Am Neujahrstag wird niemand an der Eintrittskasse abgewiesen, der noch keine Euros hat.

Saarbrücker Zeitung 23.12.2001
Unterricht bei Affen und Zebras
http://www.sz-newsline.de/nk/GNH4ESUR_1.php3

Unterricht bei Affen und Zebras? So heißt der griffige Titel einer neuen Broschüre, die die pädagogischen Angebote der Zoos Saarbrücken und Neunkirchen vorstellt. Umweltminister Stefan Mörsdorf stellt dieses Projekt gemeinsam mit Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch (und einigen Kindern!) am Freitag im Neunkircher Zoo vor.

EXPRESS 22.12.2001
Irrer Heirats-Antrag im Zoo - Plakat am Tigerkäfig
http://express.de/koeln/2316538.html

Bei dem wohl ungewöhnlichsten Heiratsantrag, den der Kölner Zoo je erlebt hat, half ein Tierpfleger mit. Am Tigergehege brachte er für den Heiratswilligen ein riesiges Transparent „Steffi, willst Du mich heiraten?“ an. Die so Gefragte willigte überglücklich ein.

Nordwest Zeitung 22.12.2001
Besucherstrom bleibt konstant
http://www.nwz-online.de/kultur/fs_aufmacher.html?showres=NWZ%2FKULTUR%2F1&showid=314388

Oldenburg. Das Landesmuseum für Natur und Mensch kann für das Jahr 2001 annähernd die gleichen Besucherzahlen wie für das vorherige Jahr vermelden: 47 000 Gäste. Das renovierte Aquarium wird im Juni 2002 fertig.

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Frankfurter Allgemeine Zeitung 20.12.2001
Die Geschichte der "Zoologischen Projekte Afghanistans" 1963 bis 2001 / Von Clas M. Naumann
http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=faz/content.asp&rub={2D82590A-A70E-4F9C-BABB-B2161EE25365}&doc={377792EE-82C2-4F66-8412-AF88AB248278}

>Ausführlicher Artikel über die Geschichte der Zoologie (Universität, Zoo und Zoologisches Museum) in Afghanistan seit 1962.

Von Clas M. Naumann, Direktor des Museums Alexander Koenig in Bonn, und von 1970 bis 1972 Berater in Afghanistan.

Der Zufall wollte es, daß mit Ernst Kullmann ein besonders geeigneter Zoologe Mitglied dieses ersten Teams wurde. Im Garten des zoologischen Instituts begann sehr rasch eine florierende Tierhaltung Einzug zu halten: junge Gazellen, Schakale, Füchse, Flamingos drängten sich in behelfsmäßig eingerichteten Gehegen. Prinz Nadir, übernahm die Schirmherrschaft, die Stadtverwaltung stellte ein größeres Gelände zur Verfügung, die Universitätsverwaltung erklärte sich bereit, die laufenden Kosten zu tragen und dem zukünftigen Zoo seine Einnahmen für die weitere Entwicklung zu belassen.

Auf deutscher Seite entwickelte sich der Zoo bald zu einem Vorzeigeobjekt der deutschen Entwicklungshilfe. Kaum ein bedeutsamer Polit-Besucher aus der Bundesrepublik, dem die deutsche Botschaft nicht voller Stolz den sich rasch und positiv entwickelnden Zoo vorführte. Nur wenn es darum ging, Sach- und Geldmittel für das Vorhaben lockerzumachen, zeigte sich die deutsche Seite meist recht zugeknöpft. Zum Glück fand sich in dem damaligen Direktor des Kölner Zoos, Willi Windecker, ein großzügiger Förderer der Idee eines Zoologischen Gartens am Hindukusch. Er sorgte für den Abschluß einer Zoo-Partnerschaft, stellte Löwen und Tiger zur Verfügung und sorgte dafür, daß schließlich auch noch ein deutscher Tierpfleger als Ausbilder an den Kabuler Zoo delegiert wurde. Umgekehrt gelangten afghanische Leoparden, Gazellen und Hirsche nach Köln, wo sie zum Teil auch heute noch gezüchtet werden.

Das Gelände am Kabul-Fluß entwickelte sich gut. Für wenige Afghani Eintritt konnte die afghanische Bevölkerung Tiere sehen, die nur die wenigsten jemals in freier Wildbahn oder in einer Menagerie selbst gesehen hatten. Nach und nach konnten modernen tiergärtnerischen Vorgaben entsprechende Gehege gebaut werden, zum Teil mit besucherfreundlichen Wassergräben. Oberstes Ziel war es zunächst einmal, die wichtigsten Säugetier- und Vogelarten der einheimischen Fauna zu zeigen.
Man darf wohl ohne Übertreibung sagen, daß der Kabuler Zoo und sein Museum seinerzeit, also etwa zwischen 1970 und 1980, die professionellste tiergärtnerische Einrichtung zwischen Wien und Neu-Delhi gewesen sind. Nach dem Abzug der letzten deutschen Berater im Jahr 1978 begann sich die wirtschaftliche Situation zu verschlechtern. Auch der Kontakt zu den ehemaligen deutschen Beratern und Freunden brach weitgehend ab. Nur gelegentlich hörten wir von Journalisten und anderen Besuchern etwas über das Schicksal des Zoos. Viele der Gehege und Gebäude wurden im Bürgerkrieg zu Beginn der 90er Jahre zerstört.
Zoo und Museum haben aber auch heute noch eine Lobby in Deutschland: Der letzte fachliche Berater des Zoos, Gunther Nogge, ist heute Direktor des Kölner Zoos und hat bereits erste Spenden für den Wiederaufbau gesammelt. Wird dem Interims-Regierungschef Hamid Karzai die Quadratur der politischen Kreise Afghanistans gelingen, dürfte auch ein Wiedereinstieg deutscher Wissenschaftler in die Zoologischen Projekte Afghanistans in Greifweite liegen.

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EXPRESS 20.12.2001
Bonner wollen Urzeit-Zoo ausgraben - Junge Forscher reisen zu sensationeller Fundstelle in Texas
http://express.de/news/2314015.html

Riesige Urtiere ruhen in der Erde von Texas. Meterlange Reptilien, seltene Amphibien, die vor 280 Millionen Jahren die Erde bevölkerten. Drei Nachwuchsforscher des Paläontologischen Instituts (Univerität Bonn) machen sich auf die Reise nach Texas. Die Skelette werden geborgen, nach Bonn transportiert, präpariert und dann wahrscheinlich im institutseigenen Bonner Goldfuß-Museum ausgestellt. Das Besondere der Grabungsstätte südwestlich von Dallas: „Es gibt keine andere Fundstelle, in der ein Ökosystem an Land so vollständig konserviert ist“, erklärt Wings. Die Fundstelle hat zwar bereits 1878 der US-Forscher Jacob Boll entdeckt. Seit 70 Jahren hat niemand im Farmland von „Archer County“ gebuddelt.

Spiegel 21.12.2001
Biologen finden mysteriösen Kraken
http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,173721,00.html

Meeresbiologen haben eine zuvor unentdeckte Tintenfischart ausmachen können, die die Forscher auf Grund von Form und Größe vor ein Rätsel stellt.Wie im Fachmagazin "Science" berichtet, ist es in den vergangenen Jahren mehrmals gelungen, Vertreter dieser seltsamen Art auf Film zu bannen - in unterschiedlichen Ecken der Welt. Doch egal ob Indischer Ozean, Atlantik oder Golf von Mexiko, eines hatten alle Fundstätten gemein: Die Kreatur wurde nur jenseits einer Meerestiefe von einem Kilometer gesichtet. Ohne die Analyse eines gefangenen Tiefseebewohners haben die Biologen kaum Chancen, die neue Art zu klassifizieren.

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USDA SUED OVER ELEPHANT ABUSE DOCUMENTS
December 21, 2001 (ENS)
Three animal protection groups have filed suit against the U.S. Department of Agriculture seeking information about how much the agency knew, and when, regarding the mistreatment of elephants at the Ringling Brothers and Barnum & Bailey circus. The lawsuit comes as famous circus trainer Mark Oliver Gebel faces a criminal trial for elephant abuse in San Jose, California.

http://ens-news.com/ens/dec2001/2001L-12-21-06.html

Circus trainer acquitted of elephant abuse - USA
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13823/story.htm

Hundreds of endangered turtles die on Indian coast - INDIA
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13814/story.htm

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Natur - und Artenschutz

Neue Luzerner Zeitung 21.12.2001
Über 70 Kilo Elfenbein entdeckt
http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30169061

Auf dem Flughafen Zürich-Kloten ist ein spektakulärer Fall von Elfenbeinschmuggel aufgeflogen. Zöllner stiessen auf zwanzig Elefantenstoßzähne von knapp 72 Kilo. Die Fracht, die von Nairobi trasnportiert wurde, hätte nach Peking verschoben werden sollen. Die Kiste enthielt außerdem zwei Hörner von Nashörnern, ein Leopardenfell und 3,7 Kilo Schmuck aus Elfenbein.

Süddeutsche Zeitung 27.12.2001
Donau als „Nagelprobe“ für die Umweltpolitik
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel108381.php

Beim geplanten Ausbau der Donau zwischen Straubing und Vilshofen stehen für den Bund Naturschutz (BN) die Zeichen auf Sturm. Dieses Projekt werde im Jahr 2002 für die bayerische und auch für die rot-grüne Umweltpolitik zur „Nagelprobe“, sagte BN-Chef Hubert Weinzierl. Die Abgeordneten des Bundestages müssten zwischen den Interessen der Kanalbau- Lobby und der Bewahrung des Flusses als „Juwel europäischen Naturerbes“ abwägen. Weinzierl, der im kommenden Jahr die Führung im BN abgeben und sich ganz auf die Chefarbeit im Deutschen Naturschutzring konzentrieren will, wertete die „Vielzahl von erfolgreichen Projekten“ im Biotop- und Artenschutz als „Lichtblicke in der bayerischen Umweltbilanz“. Dazu gehörten die Wiedereinbürgerung der Wildkatze im Spessart, im Steigerwald und im Bayerischen Wald sowie ein Schutzprogramm zur Rettung der Flussperlmuschel. Mit 180000 Mitgliedern ist der BN der größte Umweltschutzverband in Bayern.

Leonberger Kreiszeitung 24.12.2001
Mit einem Anruf am Weihnachtsabend fing alles an
http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/html/news-leo/20011224ditz0004.shtml

In ihrer zwanzigjährigen Geschichte hat die Aktionsgemeinschaft Artenschutz (AgA) einiges für bedrohte Tiere geleistet. Beim Geburtstagsfest am Samstag in Münchingen zogen die Initiatoren Bilanz. Während trotz aller Erfolge genug zu tun bleibt, plagen die Gemeinschaft momentan große finanzielle Sorgen. Seit nunmehr 20 Jahren kämpfen Günther und Brigitte Peter für den Erhalt bedrohter Tierarten. 1983 war ein Einfuhrverbot von Schildkröten und Schildpatt nach Deutschland erreicht worden. Kaimane, Elefanten, Ozelote und viele andere Tierarten wurden und werden in weltweiten Projekten betreut. Viele ehrenamtliche Mitarbeiter, aber auch viel Geld braucht die AgA. "Die Spenden sind im letzten Jahr stark zurückgegangen'', so Peter.

RARE GIANT SQUID FOUND IN GULF OF MEXICO
December 21, 2001 (ENS)
A giant squid seen and photographed in the Gulf of Mexico last year was just the latest in a string of eight sightings around the world of what may be a whole new class of the strange creatures. The Mystery Squid, as it has been dubbed, has turned up west of Africa, in the Indian Ocean and in Hawaii, at depths ranging from 6,300 to 15,390 feet.

http://ens-news.com/ens/dec2001/2001L-12-21-03.html

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PRESSEMITTEILUNGEN

Wilhelma Stuttgart 21.12.01

Ihr Kinderlein kommet ...
Die Affenbande im Jungtieraufzuchthaus der Wilhelma hat wieder Verstärkung bekommen: Zunächst misstrauisch beäugt von "Gincko" (3 Monate), "Djengi" (1,5 Jahre), Kumbuka und Iringa (beide 4 Jahre) pilgert jetzt auch "Awembe" (1 Jahr) durch den Affenkindergarten. Das Schicksal der kleinen Menschenaffen in der Aufzuchtstation hat stets etwas Dramatisches: Entweder haben die Mütter ihre Kinder nicht angenommen, oder es sind Waisen. Bei "Awembe" liegt der Fall anders. Er stammt aus dem Zoo Hannover und hatte anfangs mit seiner Familie durchaus eine gute Zeit. Aber nachdem sein Vater gestorben war und ein neuer Chef in die Gorillagruppe kam, begannen schlechte Zeiten für ihn. Die Beißereien kosteten ihn bereits einen Finger, und bevor der neue Herr im Haus den Kleinen umbringen konnte -was auch in der Wildnis in solchen Fällen vorkommt-, nahm man "Awembe" der Mutter ab und schickte ihn nach Stuttgart, damit er in der Ersatzfamilie in der Wilhelma unter Aufsicht von Elke Kastner und ihrem Team aufwachsen kann.

Getreu dem weihnachtlichen Motto (s.o.) hat Bonobo "Chipita" am Dienstag Abend ihr erstes Kind bekommen. Da sie seither stets gemütlich in ihrer Hängematte liegt, ist noch nicht bekannt, ob das Kleine männlich oder weiblich ist. "Chipita" kam aus Lissabon in die Wilhelma. Sie ist ein Wildfang, der illegal nach Portugal geschmuggelt und dann vor dem Zoo ausgesetzt worden war. Bei Frau Scharpf im Jungtieraufzuchthaus lernte sie Kinderpflege bei den anderen kleinen Menschenaffen - Fähigkeiten, die ihr jetzt sicher zugute kommen. Der Vater des Jungtiers, "Zorba", ist auch noch ein Wildfang, so dass der neugeborene Bonobo genetisch sehr wertvoll für das Bonobo-Erhaltungszuchtprogramm ist.

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Stellenangebote

Der Naturschutz-Tierpark Görlitz sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt
eine(n) Mitarbeiter(in) für Naturschutz
Aufgaben:
Regionale Ebene
· Organisation und Durchführung der gesamten naturschutzfachlichen Aufgaben des Tierparks (Mitarbeit bei faunistisch-ökologischen Erfassungen, Gutachtertätigkeit)
· Beratung und Mitarbeit bei praktischen Problemen mit freilebenden Tieren (Auswilderungen, technischer Artenschutz, projektbezogene Planung)
· wissenschaftliche Erarbeitung und Betreuung von eigenen und Mitarbeit bei fremden in situ-Projekten
· Mitarbeit bei der Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit des Tierparks

Internationale Ebene
· Zusammenarbeit mit der Stiftung Artenschutz, der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz, der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt/M. oder anderen international tätigen Organisationen bei Arterhaltungsmaßnahmen, Naturressourcenschutz und der Umsetzung von Modellen nachhaltiger Entwicklung.
· Organisation (einschließl. Einwerbung von Finanzen) und Betreuung eigener in situ-Projekte
· Mitarbeit in Europäischen Erhaltungszuchtprogrammen (EEP)

Voraussetzungen:
· abgeschlossenes Studium der Biologie, Ökologie, Naturschutz o. ä.
· praktische tiergärtnerische Erfahrungen sowie in der Arten- und Naturschutzarbeit
· gute Kenntnisse der englischen Sprache
· Teamgeist, Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit anderen Mitarbeitern
· Engagement und Flexibilität
· Verantwortungsbewußtsein und Initiative
· Bereitschaft zur Dienstleistung außerhalb regelmäßiger Arbeitszeiten und zur Übernahme sonstiger Arbeiten

Wir bieten:
· eine leistungsgerechte Vergütung im Rahmen einer SAM-Tätigkeit auf der Basis des Haustarifes
· einen attraktiven Arbeitsplatz in einem kleinen aber innovativen Team

Bewerbungen mit aussagekräftigen Angaben zur Person (Erfahrungswerte, Kenntnisse, aktuelle Beurteilung entsprechend Anforderungsprofil) richten Sie bitte bis spätestens 20. Januar 2002 an den:
Naturschutz-Tierpark Görlitz , Zittauer Str. 43, D-02826 Görlitz
e-mail: naturschutz-tierpark-goerlitz@t-online.de, Tel. 03581 - 40 74 00, Fax 03581 - 40 74 01
Ansprechpartner: Dr. Axel Gebauer

Zoo Zürich, 24.12.01
Ab Anfang 2002 ist eine Doktorandenstelle zum Thema ‚Verhalten von Chamäleons und deren Fortpflanzungsstrategien in Zoos und in Madagaskar' zu besetzen.
Mit Mitarbeit beim Aufbau einer Chamäleonhaltung und des Tier- und Pflanzenbestandes im Masoala Regenwald (Zoo Zürich).
Wir erwarten: hohe Motivation und Einsatzfreude, Teamgeist, selbständiges Arbeiten, ‚Feldtauglichkeit', Sprachen F und E.
Besoldung: Doktorandenpauschale Nationalfonds, Dauer 3 Jahre
Doktorvater: Prof. Dr. E. Isenbügel (Departement für Fortpflanzungskunde der Veterinär-medizinischen Fakultät der Universität Zürich, Abteilung für Zoo-, Heim- und Wildtiere
Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden bis am 31. Januar 2002 entgegengenommen durch:
Dr. A. Rübel, Zoo Zürich, Zürichbergstrasse 221, CH-8044 Zürich, alex.rübel@zoo.ch

Im NaturZoo Rheine ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle des / der Zooinspektors / Zooinspektorin zu besetzen.
Ein Anforderungsprofil für diese Stelle wird auf Anfrage zugesandt.
Bewerbungen an:
NaturZoo Rheine, Salinenstraße 150, 48432 Rheine, Tel: 05971 / 161480, Fax: 05971 / 1614820
E-Mail: info@naturzoo.de

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Zeitschrift des Kölner Zoo - 4 / 2001

Tiere als Botschafter der Agande 21 - Der Zoorichtet ein Umweltinformationszentrum ein

Neue Unterrichtskonzepte der Zooschule - Module zur Umsetzung des Leitbilds für nachhaltige Entwicklung

Der Nilgiri-Tahr der Western Ghats: Eine Ziege über den Tropen

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First International Zoo Keepers Conference, Netherlands 2003
Announcing the first International Convention of Zookeepers

We are pleased to announce that the first International Convention of  Zookeeping conference will be held in the Netherlands in 2003. The  conference will be held between the 2nd and 10th of October 2003, at "Avifauna" in Alphen a/d/ Rijn in the southern part of the Netherlands.

This meeting is being organised by representatives from the AAZK (American Association of Zoo Keepers), ABWAK (Association of British Wild Animal Keepers), AFSA (French Zoo Keepers Association), ASZK (Australasian Society of Zoo Keeping), AICAS (Spanish Zoo Keepers Association), BdZ (German Zoo Keepers Association) and deHarpij (Dutch Zoo keepers Association).

It is hoped that this conference will provide the basis for the development of an international network of Zoo Keepers which will "short circuit" the sharing of information and ultimately benefit animal collections and their conservation.

Whilst a programme is also yet to be finalised, the following is currently being considered by the organising committee for inclusion in the conference programme.

Posters & oral presentations on topics including;
- The future of zoos & zookeeping
- Conservation & reintroduction
- Training & animal management around the world
- Enrichment & professional keeper development

Workshops, videos and displays to be held on topics such as;
- Building networks
- Keeper exchanges
- Student placements
- National associations
- "Brag night"
- "Resource room"
- "Geographic rap sessions"
- Zoo to zoo outreach programs

Pre and post conference tours to Zoos of the region.

The organising committee is now asking for expressions of interest in this conference, to enable us to better plan this event. Expressions of interest can be sent to Geoff.Underwood@act.gov.au indicating whether you would be likely, or are interested in attending this event. Any assistance people are able to offer in assisting to organise this event would also be welcomed, particularly in sponsoring the attendance of Keepers from less developed regions.

For updates on this conference, please visit our web site at;
http://es.geocities.com/jxarles20/

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Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Frauke Holtz vom KaRoTEAM. Ich arbeite für die ZDF-Quiz-Sendung RISIKO (Mo-Fr 16:15 Uhr mit dem Moderator Kai Böcking).
Ich suche nette Leute, die sich für das Thema Deutsche Zoos begeistern und Spaß daran hätten, an unserem Quiz teilzunehmen.
Vielleicht können Sie mir jemanden vermitteln, der bei unserem nächsten Casting mitmachen möchte oder kommen unter Umständen sogar selbst in Frage?
Entscheidend ist eine begeisterte Erzählweise, die Liebe zum Thema und ein gutes Wissen.

Die Interessenten sollten nicht hauptberuflich mit dem Thema zu tun haben.
Wenn der Interessent/die Interessentin bereits ein Buch dazu veröffentlicht hat, kommt er oder sie leider auch nicht in Frage.

Bitte melden Sie sich zwischen 9 und 18 Uhr unter 02204 - 9225 - 18.
Ich würde mich sehr über einen Rückru oder eine E-Mail freuen. Herzlichen Dank!

KaRoTEAM FILM- UND FERNSEHPRODUKTION GmbH
Redaktion ZDF-RISIKO, Pippelstein 1, D-51427 Bergisch Gladbach,
Tel.:(+49) (0)2204-9225-18
E-Mail: frauke.holtz@karo-team.de

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Ausstellungen

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde
RETTET DIE RIFFE!
6.12.2001 bis 7.4.2002
http://www.naturkundemuseum-bw.de

MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg:
EXOTISCHE SCHMETTERLINGE
15.12.2001 bis 1.4.2002
http://www.botanik.biologie.uni-muenchen.de/botgart/d/default.html

NEUBURG A.D.DONAU
Biohistoricum - Museum und Forschungsarchiv für die Geschichte der Biologie:
SCHLANGEN in Kultur, Kunst und Wissenschaft
2.12.2001 bis 3.3.2002
http://www.neusob.de/biohistoricum/

BREMEN Übersee-Museum:
...NESTWERK... Architektur und Lebewesen: Natur und Architektur, Lebewesen und ihre Bauwerke.
18.11.2001 bis 28.4.2002
http://uebersee.coinn-bremen.de/

STUTTGART Linden-Museum - Staatliches Museum für Völkerkunde:
ES SPUCKT IN DEN ANDEN - Kultur und Geschichten rund um das Lama.
20.11.2001 bis 7.4.2002
http://www.lindenmuseum.de/

NÜRNBERG Naturhistorisches Museum Norishalle:
HALB SO WILD!? Tier- und Pflanzenarten erobern Deutschland
bis 1.4.2002
http://www.nhg-nuernberg.de/

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TV-Tipps Zoo + Naturschutz

Do., 27.12.2001, ARTE Themenabend: nbekannten Tieren auf der Spur, 22:25-23:25 ARTE, Cryptopuzzle, 23:25-00:05 Das Geheimnis des Zweihorns, 00:25-00:55 Lebendes Fossil

Sa., 29.12.2001, 10:15-11:00 BR, Zoo & Co, Zahme und Wilde in Wien - Von Kletterkühen, Wölfen und malenden Affen...

Sa., 29.12.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Sympathie für die Teufel

So., 30.12.2001, 11:00-11:30 N3, Von Tigern und Menschen (Zoo-Berichte) Wh

So., 30.12.2001, 13:30-14:00 N3, Von Schafen, Geiern und Bären, Auf spanischen Hirtenpfaden

So., 30.12.2001, 13:30-14:15 SWR, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Berchtesgaden

So., 30.12.2001, 19:10-20:00 3sat, Wildnis am großen Strom , Der Nationalpark Donauauen

Mo., 31.12.2001, 13:15-14:35 BR, Serengeti darf nicht sterben, Deutscher Dokumentarfilm von 1959

Di., 01.01.2002, 05:15-06:00 VOX, Die fremde Welt der Stummelaffen

Di., 01.01.2002, 18:15-19:00 HR, Naturparadies Portugal, Im Nationalpark Peneda-Geres

Mi., 02.01.2002, 16:15-17:00 ZDF, Weltwunder Serengeti (1), Das Los des Löwen

Do., 03.01.2002, 16:15-17:00 ZDF, Weltwunder Serengeti (2)

Do., 03.01.2002, 19:00-19:30 HR, Kommt ein Vogel gehumpelt, Die Arche Noah von Heinz Röber

** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm **

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Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com

Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:redaktion@zoo-information.de

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