Zoo-AG Presseschau Nr. 90 vom 20. Dezember 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de

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Heute kurz und bündig:

Wir wünschen allen Lesern frohe Festtage!

Und melden uns - wenn die Technik mitspielt - nächste Woche aus dem Allgäu.

Dirk Petzold

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Berliner Zeitung 14.12.2001
Zoo-Gorilla Dufte starb mit 27 Jahren
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/100602.html

Freies Wort 14.12.2001
Gorilla «Dufte» aus Berliner Zoo tot
http://www.freies-wort.de/nachrichten/vermischtes/resyart.phtm?id=204233

Das Gorillaweibchen Dufte aus dem Berliner Zoo ist tot. Das 27-jährige Tier starb am Donnerstagmorgen an einer Gebärmutterentzündung, teilte der Zoo mit. Dufte war der erste Gorilla, der im Zoo geboren wurde.

Berliner Kurier 14.12.2001
Gorilladame im Zoo hatte immer viele Stammgäste - Berliner trauern um "Dufte"
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik8.html


Berliner Zeitung 14.12.2001
Nach dem Tod der Äffin sucht Pfleger Opitz eine neue Gorilla-Ziehmutter
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/100788.html

Als Reimon Opitz am Donnerstag morgen zu Dufte gerufen wurde, wusste er sofort Bescheid bei ihrem Anblick. "Ich hab ihr angesehen, dass sie sterben wird", sagt der Chef-Tierpfleger vom Affenhaus. Reimon Opitz kannte Dufte seit ihrer Geburt vor 27 Jahren. Für ihn ist ihr Tod ein großer Verlust. Dufte war das wohl berühmteste Affenweibchen im Zoo. Für Opitz sei die Beziehung zu Dufte eine Art Freundschaft gewesen. So eng, dass sogar seine Frau manchmal eifersüchtig war.

Berliner Zeitung 16.12.2001
Das Elefantenkind steht ab Donnerstag im Museum für Naturkunde
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/101143.html

Kiri, das Elefantenkind aus dem Berliner Zoo, ist als Ausstellungsstück ab Donnerstag in den Ausstellungsräumen des Museums für Naturkunde zu sehen. Das Elefantenjunge war am 28. Dezember vergangenen Jahres an einer Herpesinfektion gestorben, mit knapp neun Monaten. Weil er bei den Berlinern so beliebt war, beschlossen Mitarbeiter des Zoos und des Naturkundemuseums, ihn als Exponat zu präparieren. Den Weg vom toten Elefanten zum Präparat können Museumsbesucher künftig in einem Video sehen. 25 000 Mark kostete das Präparat. Damit das Präparat nicht kaputtgeht, wird eine vollklimatisierte Vitrine benötigt; die Kosten in Höhe von über 10.000 DM sind noch nicht gedeckt.

Hannoversche Allgemeine 17.12.2001
Kleine Sensation im Zoo: Nachwuchs bei Familie Gepard
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/117709.html

Fünflinge bei den Geparden im Zoo Hannover: Dione, Nelson, Shari, Thea und Serengeti gelten in Fachkreisen als eine kleine Sensation, denn die zwei Jungs und die drei Mädchen, die alle die Geburt überlebten, sind bei Geparden sehr selten.

Rheinpfalz Online 17.12.2001
Kleines Baby hält sich im Landauer Zoo nicht an jahreszeitliche Regeln -In der Eiszeit: Pingu aus dem Ei
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20011217:2521616&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft

Ein Pinguinküken im Landauer Zoo benötigte "Schlupfhilfe" und wurde von Direktor Dr. Jens-Ove Heckel und den beiden Tierpflegern des Vogelreviers aus dem Ei gepellt. Vielleicht wächst es ja nun auch zum Filmstar heran, wie "Pingu Einstein", der beim internationalen Naturfilm-Festival "Naturale 2000" für seinen Auftritt einen Preis bekam. Als eingeborener Landauer Zoo-Pinguin erzählt er, wie man so in der Südpfalz aufwächst und "vom Küken zum echten Mann wird". Mit dem Erlös des Films unterstützt der Landauer Zoo die Artenschutzbemühungen direkt vor Ort in Südamerika, wo Humboldt-Pinguine unmittelbar vor der Ausrottung stehen. Das Video von "Pingu Einstein" ist an der Zookasse erhältlich.

Kurier 17.12.2001
Tiergarten: Geburtstag einer GmBH
http://www2.kurier.at/pages/html/anwendung/k_content.php3?xmlval_PARENT_KEY[]=0387&xmlval_ID_KEY[]=0389&mdoc_id=3200567&content=main

Am 1. Januar 2002 ist der Tiergarten Schönbrunn genau zehn Jahre eine privatwirtschaftlich geführte Gesellschaft. Vom damaligen Wirtschaftsminister, Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, wurde Zoodirektor Helmut Pechlaner eingesetzt. Im Rahmen einer Feier im Regenwaldhaus lobte Schüssel am Montag, das wirtschaftliche Konzept. Wirtschaftsminister Martin Bartenstein nannte den Zoo ein Musterbeispiel für erfolgreiches Privatisieren. Innerhalb einer Dekade sei es gelungen, die Besucherzahlen von 700.000 auf rund 1,7 Millionen im Jahr zu bringen. Schönbrunn werde mittlerweile unter den zehn besten Tiergärten der Welt geführt. Seit der Tiergarten selbstständig wirtschaftet sei der Gesamtumsatz auf das Sechsfache gesteigert worden. In den vergangenen zehn Jahren wurden rund 140 Millionen Schilling aus Spenden und Sponsorbeiträgen eingenommen, rund 540 Millionen Schilling kamen für die Bauvorhaben aus Budgetmitteln des Ministeriums. Für die Bauvorhaben von 2001 bis 2004 sollen weitere rund 138 Millionen Schilling aufgewendet werden.

Freie Presse 17.12.2001
Elchkuh Finja zu Tode gefüttert
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/171717.html

Einer der beiden in der Oberlausitz ausgesetzten Elche ist tot. Die Elchkuh Finja sei während einer Narkose an Herzversagen gestorben, bestätigte der Direktor des Görlitzer Tierparks, Axel Gebauer, am Montag. Als wesentliche Todesursache gilt Magenübersäuerung, die durch falsche Fütterung entsteht. Schaulustige hatten es offenbar zu gut mit den Tieren gemeint und ihnen Äpfel und Apfelsinen zu fressen gegeben. Dem verbliebenen Elchbullen namens Toke soll im nächsten Jahr wieder ein Weibchen zur Seite gestellt werden. In einem europaweit einmaligen Forschungsprojekt sollen die nordischen Hirsche in einem Großgehege helfen, die über Jahre hinweg zugewachsene Naturlandschaft auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz wieder herzustellen.

Mitteldeutsche Zeitung 19.12.2001
Kritik im Stadtrat Hettstedt an Schreiben - Angst vor dem Tierparkende
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=ml&RegionalRubrikName=Mansfelder+Land/Sangerhausen&MZWebArtikelID=1008276395295

Ein "Offener Brief", der sich für den Erhalt des Walbecker Tierparkes einsetzt und die ständig sinkende finanzielle Beteiligung des Landkreises und der Stadt Hettstedt an den Kosten der Einrichtung kritisiert, sorgt für Unmut in Hettstedt. Der offene Brief erinnert an den 1995 gegründeten Trägerverein, dem der Landkreis, Hettstedt und Walbeck angehören. Jedes Mitglied brachte jährlich 75 000 Mark ein, so dass 225 000 zusammen kamen. Am Mittwoch geben Walbeck noch 50 000 Mark, Kreis und Stadt jeweils 40 000 Mark. Dennoch, so Vorsitzender Klaus Tabarelli, sei notwendig, dass der Tierpark seine Einnahmesituation verbessert und zum Beispiel Eintritt nimmt. Laut offenem Brief kommen jährlich 80 000 Besucher.

Kieler Nachrichten 19.12.2001
Im Tierpark Warder leben drei Exemplare – Pilgrim-Gänse sind vom Aussterben bedroht
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-ti_gans_warder_ART.htm

Im Tierpark Warder leben drei Individuen der Pilgrim-Gans, einer bedrohten Haustierrasse. Die Tiere gehören zu den ältesten Gänserassen überhaupt: Hervorgegangen sind sie aus den noch unspezialisierten Landschlag-Gänsen, die von den ersten Siedlern am Ende des 15. Jahrhunderts nach der Entdeckung Amerikas in die Neue Welt mitgenommen wurden. In den ersten Jahrzehnten nach Ende des Zweiten Weltkrieges kamen einige Pilgrim-Gänse nach Europa zurück und werden seitdem auch von einigen wenigen Züchtern in der Bundesrepublik betreut.

Pforzheimer Zeitung 19.12.2001
Wildpark als Lernprojekt
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=4&template=arttextpforzheim&ausgabe=1233&redaktion=4&artikel=47031

"Der Pforzheimer Wildpark soll von April an als Zoo deklariert werden. Das sieht die EU-Richtlinie vor." Für das 15 Hektar große Wildpark-Areal wird sich aus praktischer Sicht nicht viel ändern. Mitglied im 55 Betriebe zählenden Zoo-Verband können auch künftig nur Zoos einer gewissen Größe und Führungsqualität sein. Pforzheim bleibe aber von der Sache her ein Wildpark, sagte Dr. Ulrich Schürer, Präsident des Verbandes deutscher Zoodirektoren.
Die Regelung, erst mal in Landesrecht umgesetzt, will schlechte Tierhaltung in Europa künftig ganz unmöglich machen. "Vor allem technische Defizite wie die unzeitgemäße Umzäunung wollen wir mit unserem Konzept beheben", sagt Giggi Heuss von der Planungsgruppe Zoo. Gräben statt mannshohen Stacheldraht und unerwartete Durchblicke schweben ihr vor. Das Karlsruher Büro hat im Auftrag der Stadt einen Masterplan für die Neuordnung des Wildparks entwickelt.

Aachener Nachrichten 16.12.2001
Brillenpinguine jetzt auch offiziell im Euregio-Zoo - Hoher Besuch für die Kleinen im Frack
http://www.an-online.de/corem/corem/an/aachen/pinguin_11216.html

Aachener-ZeitungLokales 16.12.200122:0
http://www.aachener-zeitung.de/corem/corem/az/lokales/aachen/pingubild16182627_11216.html

Aachener-Zeitung 16.12.2001
Pinguine im Tierpark: Toller Empfang für Käpt'n Hook und Co.
http://www.aachener-zeitung.de/corem/corem/az/lokales/aachen/pingu16182627_11216.html

Nun wurden die neuen Brillenpinguine auch offiziell begrüßt. Mehr als 200 Personen hatten trotz eisiger Kälte den Weg in den Euregio-Zoo im Drimborner Wäldchen gefunden, um die neuen Tierpark-Bewohner offiziell zu begrüßen. Erst wenige Tage zuvor hatte Tierpark-Chef Wolfram Graf-Rudolf die niedlichen Tierchen aus dem Amsterdamer Zoo nach Aachen überführt. Nach kurzer Eingewöhnungsphase stellte Graf-Rudolf seine neuen Schützlinge nun vor. Sein Kollege Jörg Adler vom Allwetterzoo in Münster, der eigens zur Eröffnung der Pinguin-Anlage nach Aachen kam, ist mit Wolfram Graf-Rudolf einer Meinung: "Ich habe eine Beziehung zu den Pinguinen. Weil sie so menschenähnlich sind - sie stehen aufrecht und sind stets korrekt gekleidet in ihrem natürlichen Frack."

Tagesspiegel 16.12.2001
Eine Möhre extra für den Elch
http://195.170.124.152/archiv/2001/12/15/ak-so-re-449880.html

Bei der großen Tierbescherung im Wildpark Schorfheide gab es für alle Bewohner der großen Gehege und des Streichelzoos einen artgerecht dekorierten Weihnachtsbaum. Die Besucher konnten der Fütterung natürlich aus nächster Nähe zusehen. Während im Frühling und Sommer reger Andrang an den Zäunen herrscht und die Tiere sich eher rar machen, verhalten sich die Wildparkbewohner jetzt ganz anders. Zutraulich und neugierig nähern sie sich und nehmen Kontakt mit den Zweibeinern auf.

> ausführlicher Bericht über den Wildpark Schorfheide

Neue Presse 16.12.2001
Affentheater: Gorilla-Baby weicht Zoo-Pascha
http://www.neuepresse.de/region_hannover/105458.html

Ein Zoo-Liebling muss den Gesetzen in der Welt der Gorillas gehorchen und weichen: Affenbaby Awembe soll im Stuttgarter Wilhelma-Zoo ein neues Zuhause und eine Pflegemutter finden. In der hannoverschen Gorilla-Gruppe droht er das Opfer eines „Infantizids“ zu werden. Das neue Gorilla-Oberhaupt Buzandi (zu deutsch „Kostbarkeit“) war am 19. September aus dem australischen Melbourne nach Hannover gekommen. Er soll als Nachfolger des tödlich verunglückten Silberrücken-Manns Arti die berühmte Gorilla-Zucht des Zoos weiterführen. Awembe war letzte Erinnerung an Gorillamann Arti, er wurde erst Monate nach dessen Tod geboren.

Hannoversche Allgemeine 16.12.2001
Umzug rettet Awembe das Leben
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/117596.html

Südwest Presse 18.12.2001
Neue Heimat Wilhelma
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20011218ul_swp_swum0012.htm

In Hannover hat Gorillakind ¸¸Awembe'' nur Ärger mit seinem Stiefvater. Jetzt kommt der Kleine nach Stuttgart. Er soll im Affen-Kindergarten der Wilhelma groß werden.

Schweriner Volkszeitung 14.12.2001
Erholsamer Spaziergang durch den Vogelpark in Marlow - Auch im Winter einen Ausflug wert
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/14.12.01/vogel/vogel.html

In diesem Jahr bleibt der Vogelpark Marlow den Winter über geöffnet und lädt täglich von 10.00 bis 16.00 Uhr ein zu einem erholsamen Spaziergang durch die weite Parklandschaft zu ermäßigten Preisen. Zwar ist ein Teil der aus wärmeren Breiten stammenden Vögel in der Auffang- und Pflegestation im ländlichen Ortsteil Brunstorf untergebracht, doch selbst, wenn es wirklich einmal Schnee geben sollte, ist der Vogelpark einen Ausflug wert. Die Konzeption, komplexe Lebensräume nachzugestalten, wird auch beim Bau der 4680 Quadratmeter großen Voliere "Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft" deutlich. Die Stahl-Glas-Konstruktion, ursprünglich vorgesehen als eine Gewächshaus-Anlage in Barth, steht schon drei Jahre. Nachdem sich eine "Bedachung" mit Netzen nicht bewährte, deckt jetzt ein Gittergeflecht den Bau. Im kommenden Sommer werden die Besucher hier Lebensräume des Nationalparks, vor allem die dort vertretene, aber den Spaziergängern meist verborgen bleibende Vogelwelt, kennenlernen können. Trotz jährlich 120 000 Besuchern reichen die Einnahmen nicht. Die wenigen - neben etwa 30 ABM-Kräften - fest angestellten Mitarbeiter haben sich Ende November arbeitslos gemeldet, doch für den kleinen zusätzlich erlaubten Betrag rackern und rackern sie, die Idealisten, die "Verrückten" vom Vogelpark.

Kieler Nachrichten 18.12.2001
Tierpark litt unter schlechtem Wetter und MKS-Diskussion
Weniger Besucher – reichlich Nachwuchs
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-e/c-b-k_nguru-i_ART.htm

Die Besucherzahlen im Tierpark Gettorf sind im zu Ende gehenden Jahr weit hinter den Erwartungen zurück geblieben. "2001 war für uns nicht sehr erfolgreich", teilte die zoologische Leiterin des Tierparks, Dr. Gabriele Thomas, mit. Die Ursachen waren die MKS-Diskussion, die verregneten Oster- und Pfingstfeiertage sowie der durchwachsene Sommer. "Tierisch" erfreut zeigte sich Gabriele Thomas über den Nachwuchs, der in den vergangenen zwölf Monaten den Bestand bereicherte. Am 22. Januar wurde ein kleiner Nachtaffe geboren, am 16. März brachte Schopfmakake "Lisa" ihre Tochter "Kiribati" zur Welt. Auch die Jahrvögel zogen wieder ein Küken groß, diesmal allerdings unter kräftiger Mithilfe der Pfleger. Große Freude herrschte am 17. November, als Tapirdame "Eule" einen Sohn bekam.
Mit einem Wahlpflichtkursus "Tierpark-Biologie" für neunte und zehnte Klassen wurde im Schuljahr 2001/ 2002 die Zusammenarbeit mit der Isarnho-Schule intensiviert. Der Waldlehrpfad wurde um einige neue Spiele und Lebensraumstationen erweitert.
Die größte Umbaumaßnahme war in diesem Jahr die neue Innengestaltung der Tropenhalle. Für die Besucher entstand eine begehbare Tropenlandschaft.

Schaffhauser Nachrichten 20.12.2001
Ein riesiges Gewächshaus beherbergt ein zauberhaftes Tropenparadies.
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=50473

Benken/Rudolfingen. Zwischen den beiden Gemeinden kann man sich in einem riesigen Gewächshaus in ein zauberhaftes Tropenparadies versetzen lassen. Der unternehmungslustige Gärtner Matthias Lottenbach hat in den letzten Jahren mit grossem Sachverstand in seinem Treibhaus auf einer Fläche von 2500 Quadratmetern einen tropischen Urwald entstehen lassen. Das Tropenparadies wird von eindrucksvollen Reptilien bewohnt. Belebt wird die Anlage durch verschiedene Vögel.

Liechtensteiner Volksblatt 20.12.2001
Zoo unterstützt Schneeleoparden-Projekt
http://www2.lol.li/Volksblatt/livool-4/Letzte_Seite-2.html

Der Zürcher Zoo unterstützt ein Schneeleoparden-Projekt des Naturschutzbundes Deutschland. Die in Zürich lebende Schneeleopardin Dshamilja wurde in Kirgistan gerettet.

Basler Zeitung 20.12.2001
Gefährdete Schneeleopardin gerettet
http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ressort=Vermischtes&categoryID=4D2D4C4A-AAC3-4C65-AE4F6ECAB212D71B&ObjectID=CD551E55-6808-4AC3-BA55C4B11221DCC8

Der Landbote (Schweiz) 20.12.2001
ZÜRCHER ZOO FINANZIERT HILFE FÜR SCHNEELEOPARDEN
http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=43413

> s. Pressemitteilungen

Neue Zürcher Zeitung 20.12.2001
Rückschlag bei der Schneeleopardenzucht
http://www.nzz.ch/2001/12/20/zh/page-article7V6C1.html

Eigentlich wollte der Zoo Zürich am Mittwoch den Neubeginn der Schneeleopardenzucht feiern. Das Weibchen Dshamilja aus Kirgistan und das Männchen Thimphu aus Nordens Ark in Schweden hatten die Quarantäne gut überstanden. Da kam es am vergangenen Donnerstag zu einem schweren Rückschlag. Thimphu starb um halb zwölf Uhr an einem Kreislaufkollaps infolge einer Magendrehung.

Nächstes Jahr wird der Nabu die erste Schneeleoparden-Forschungsstation in Zentralasien aufbauen, von der aus in einer weiteren Zukunft gezüchtete Tiere ausgewildert werden sollen. Der Zoo Zürich wird die Kosten für die Anstellung eines Wildhüters übernehmen.

Offenbach Post 20.12.2001
Bei der Kälte erstarrt auch die Klapperschlange
http://213.83.45.34/8_22_51965.html

Frankfurt - Die „tierische“ Kälte verändert in der Vorweihnachtszeit den Alltag im Frankfurter Zoo.
"Unsere Raubkatzen wagen sich nicht mehr ins Freie", sagt die neue Zoo-Sprecherin Caroline Liefke. Auch Giraffen und Nashörner locke die Frischluft nur kurzfristig: "Sie halten es maximal zwei Stunden aus." Im Giraffenhaus lebt der derzeit jüngste Bewohner des Tierparks, ein sechs Wochen altes Okapi-Junges namens Henry. Für Zoodirektor Christian Schmidt ist der Kleine "ein großes Ereignis", denn die vom Aussterben bedrohten Paarhufer ließen sich sehr schwer züchten. Seit Bernhard Grzimek 1954 die ersten Okapis hierher brachte, sind schon 18 Jungtiere zur Welt gekommen.

Augsburger Allgemeine 20.12.2001
Aufschub für Rosa und Gurbe
http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?pagename=index&sptnid=982676723377&arid=1008747039900

Die geplante Abschiebung der zwei Nilpferde Rosa und Gurbe aus dem Münchner Zoo in einen Tierpark im fernen Brasilien ist vorerst geplatzt. Die zukünftige Heimat von Rosa und Gurbe, der Zoo von Itatiba in Brasilien, gilt eigentlich als vorbildlich. Die beiden 34 und 9 Jahre alten Nilpferde hätten dort mehr Platz und ein naturnahes Freigehege. Doch ein Zoo-Skandal in dem südamerikanischen Land verhindert derzeit den Abflug.
Nachdem der Zoo von Rio de Janeiro pleite ging, wurden dort katastrophale Zustände in der Tierhaltung aufgedeckt. Seitdem habe die brasilianische Regierung verfügt, dass zurzeit keine Tiere ein- oder ausgeführt werden dürften

Fränkischer Tag 19.12.2001
Weihnachtsfrieden für Rosa und Gurbe
http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?news/bayern/003-by-c9561.txt

Sächsische Zeitung 14.12.2001
Faultiere hangeln seit zwei Wochen durch den Zoo
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=105570&rubrik=n_hoyerswerda&etag=

Zweifinger-Faultiere präsentierte gestern Zoodirektor Dr. Werner Jorga als die neuesten Zugänge seiner Einrichtung. Noch leben sie im Papageienhaus - doch in etwa drei Monaten sollen die beiden Neubewohner an frei gespannten Tauen im Tropenhaus herumklettern. Das Paar stammt laut Dr. Jorga von einem Tierhandel, der sie wiederum wahrscheinlich aus Guayana importiert habe.

Nordkurier 15.12.2001
CDU will Studie über den Tierpark
http://www.nordkurier.de/lokal/neubrandenburg/c_/c.html

Mit einem Dringlichkeitsantrag wartete auf der jüngsten Burg Stargarder Stadtvertretersitzung die CDU-Fraktion auf. Anliegen war, eine betriebswirtschaftliche Studie über den Tierpark anfertigen zu lassen. Ehe man sich weiter über Zuschüsse unterhalte, müsse man Wirtschaftlichkeit prüfen, lautete die Begründung der Christdemokraten. Anfertigen sollen die Studien Studenten der Neubrandenburger Fachhochschule.

Höchster Kreisblatt 15.12.2001
Okapi-Baby Henry gewöhnt sich langsam an den Rummel
http://213.138.32.50/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article&_id=179988

Erstmals präsentierte sich gestern das am 29. Oktober zur Welt gekommene Okapi-Baby im Frankfurter Zoo der Öffentlichkeit. Vorher gab es aber noch eine Aufbauspritze - damit es für seine Pressekonferenz auch fit war. Nach drei Jahren kann sich der Frankfurter Zoo nun wieder über Nachwuchs bei den seltenen Okapis freuen. Henry, dessen Name in Erinnerung an den britischen Afrika-Reisenden Sir Henry Morton Stanley gewählte wurde (er beschrieb vor genau 100 Jahren in seinem Buch zum ersten Mal Okapis) bringt mittlerweile schon 47,5 Kilo auf die Waage.

Neue Zürcher Zeitung
Zürcher Gorilla-Nachwuchs
http://archiv.nzz.ch/books/nzzmonat/0/$7UOOO$T.html

In der Nacht zum Dienstag kam Binga zur Welt, wie der ZOO mitteilte.

Schweriner Volkszeitung
"Vitus kommt in die "Kita""
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/18.12.01/vitus/vitus.html

Gestern ging das Eisbär-Jungtier vom Rostocker Zoo auf die lange Reise nach Karlsruhe.

Südwest Presse 19.12.2001
Neuling Vitus soll die Eisbären-Damen aufmischen
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20011219ul_swp_swum0019.htm

Neuzugang in Deutschlands größtem Eisbärengehege: Mit dem ein Jahr alten Vitus aus Rostock wächst die Eisbärengruppe im Karlsruher Zoo auf vier Mitglieder. Das ausgebaute Karlsruher Gehege wurde im Oktober 2000 mit den aus Rotterdam stammenden Ersatz-Bärendamen Mien und Katrien eröffnet. Kürzlich kam noch der gut ein Jahr alte Eisbär Kap aus Moskau dazu. Weil dessen Aufenthaltsdauer in Karlsruhe noch unklar ist, soll Vitus als Zuchtbär für Nachwuchs sorgen. Dass das mit den relativ alten Damen klappt, ist jedoch eher unwahrscheinlich.

Badische Zeitung 14.12.2001
Rat lehnt „Schieben“ ab - Zookonzept doch umgesetzt
http://www.badische-zeitung.de/index.php?inhalt=item&p[method]=fullread&p[ivw]=/bzartikel/fullread&p[nav]=127&p[subnav]=263&p[item]=bzartikel&p[id]=L25hY2hyaWNodGVuL2xva2FsZXMvd2FsZGtpcmNoLzIwMDEvMTIvd2tlLjUwNTg3ODQuaHRt&BZSession=f72a19834a795944dd5bd5e6

Ungeachtet der Finanzlage hält der Gemeinderat Waldkirch am beschlossenen Zoo-Konzept fest. Mit deutlicher Mehrheit lehnte das Gremium am Mittwoch den Vorschlag der SPD-Fraktion ab, die 2002 vorgesehenen Posten für den neuen Kassenautomaten im Eingangsbereich (61'000 Euro) und den Treffpunkt Naturpädagogik (45'000 Euro) auf spätere Jahre zu verschieben. Außerdem soll im kommenden Jahr die Spielarena und der Umbau des Streichelzoos realisiert werden.

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Rotenburger Kreiszeitung 17.12.2001
Gelbziesel verschläft das halbe Leben
http://www.rotenburger-kreiszeitung.de/Redaktion/scheessel/Scheessel03.html

Der russische Biologe Pjotr Romanow schilderte im Wildpark Lauenbrück sibirische Eindrücke.

Frankenpost 15.12.2001
Ehemaliger Finanzverwalter prellte den Verein in zehn Jahren um rund 85000 Mark
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=204949

Trägerverein des Hofer Zoos im Bedrängnis

Märkische Allgemeine 18.12.2001
Klemens mit den großen Augen
http://www.MaerkischeAllgemeine.de/?loc=2_6_1&id=17717&weiter=500

Pritzwalk. Gestern wurde der sechs Monate alte Alpaka-Hengst, der das neue Mitglied des Streichelzoos sein wird, offiziell mit einem Namen bedacht. Nicht direkt aus Asien ist Klemens nach Pritzwalk gekommen, sondern aus dem Tierpark in Hoyerswerda.

Tagblatt 18.12.2001
Baubewilligung für die Murmeli
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=595022&bereich=o&suche=15

Die Baupolizeikommission der Stadt St. Gallen hat den Bau eines neuen Murmeltiergeheges im Wildpark Peter und Paul bewilligt. Die Murmeli sollen nächsten Frühling - nach dem Winterschlaf - zügeln können.

Thüringer Allgemeine 18.12.2001
Bedrohte Milchkuh aus dem Norden
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=2079524

Das Angler Rind alter Zuchtart ist die "Gefährdete Nutztierart des Jahres 2002". Von dem in Schleswig-Holstein heimischen Tier gebe es derzeit nur noch 61 Exemplare, teilte die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) mit, die das Tier auswählte. Insgesamt seien mehr als 90 Nutztierrassen in Deutschland vom Aussterben bedroht, darunter das Bunte Bentheimer Schwein, das Brillenschaf und die Thüringer Waldziege, berichteten die GEH und die Umweltstiftung WWF gestern in Frankfurt. Die Agrarpolitik müsse stärker als bisher den Erhalt bedrohter Tierrassen fördern.

Leipziger Volkszeitung 18.12.2001
Ponykutsche und Parkeisenbahn werden eingeweiht - Nicht nur der Tierpark wird zu Weihnachten glänzen
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/87688.html

Weihnachtliches Jahres-Abschlussfeier im Tierpark Eilenburg.

Neue Ruhr Zeitung 19.12.2001
Tierpaten spendeten 140 000 Mark
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=2081684

Die Tierpaten des Zoo Duisburg überreichten Direktor Reinhard Frese 140.000 DM, die zusätzlich für die Pflege eingesetzt werden können.

Schwäbische Zeitung 19.12.2001
SZOn - "Biber" nagt an Gebühren
http://www.szon.de/lokales/ulm/nachrichten/200112181039.html?SZONSID=7a6f7026a7cb253ca6c3a1c531683932

Ulm - Die Aktionsgruppe Biber hat ihren Tierschutz-Bericht für das Jahr 2001 vorgelegt. Das Aquarium benötige ein neues pädagogisches Konzept, bei dem der Lebensraum der Tiere dargestellt wird.

Oberösterreichische Nachrichten 20.12.2001
Weihnachten im Welser Tierpark
http://www.oon.at/nachrichten/lokal.asp?ressort=Wels&id=249076

Das Begegnungstheater "Laufende Bilder" verkürzt von 14 bis 16 Uhr im Welser Tierpark die Warterei auf das Christkind.

Berliner Kurier 19.12.2001
Jaguar-Mädel in Salzburg
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/adventsspiel/.html/artik3.html

Das Jaguarmädchen aus dem Zoo hat ein neues Zuhause im Salzburger Tierpark. In Berlin konnte sie nicht bleiben, weil auf Dauer das Gehege zu klein ist

Südwest Presse 17.Dezember 2001
Ulm/Neu-ulm Vor 40 Jahren
http://www.suedwest-presse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20011217ul_loka0015.htm

Im Dezember 1961 hat die Schwäbische Donau Zeitung unter anderem berichtet: Einem katastrophalen Brand im Ulmer ZOO fielen zahlreiche Tiere zum Opfer.

Die Welt 14.12.2001
Kafkaesk im wahrsten Unsinne des gesprochenen Wortes
http://www.welt.de/daten/2001/12/14/1214hk302382.htx

Hamburger Morgenpost 13.12.2001
Kafka lesen im Tierpark
http://www.mopo.de/seiten/20011214/hamburg-artikel27.html

Hanna Schygulla las in Hagenbecks Tierpark Franz Kafkas "Bericht für eine Akademie". "Kafka erLesen" heißt die Reihe, in der prominente Schauspieler Kafka-Erzählungen an den ihnen gemäßen Orten sinnlich erfahrbar machen. Vermutlich hätte der Autor eine tierische Freude an dieser Soirée gehabt, hatte er selbst doch "höllisch gern" vorgelesen.

Salzburger Nachrichten 14.12.2001
GESTOPPT
http://www.salzburg.com/sn/01/12/14/oesterreich-22132.html

Für einen Zoo in Griechenland waren die "Bambis" bestimmt, die Mittwoch Abend von der Tiroler Gendarmerie in Kundl in einem niederländischen Lkw entdeckt wurden. Ein Amtstierarzt stellte mehrere Übertretungen fest. An Bord waren neben 32 Damhirschen 3 Ponys, 69 Fasane, 16 Schwäne, 14 Hasen, 10 Chinchillas, 100 Hamster, 1 Lama, 22 Tauben, 3 Truthähne, 31 Hühner, 19 Gänse, 50 Meerschweinchen, 3 Nandus und 80 sonstige Vögel. Der Fahrer durfte nach Zahlung von 10.000 S/727 die Reise fortsetzen.

Süddeutsche Zeitung 14.12.2001
Christbaum im Urwald-Look
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel105542.php

Wir haben schon längere Zeit nichts mehr von unseren zwei Lieblingen gehört, Sie wissen doch, die zwei, die man nach Venezuela abschieben wollte, die monatelang Schlagzeilen machten, für die man Unterschriften sammelte, um die unsere Kinder bangten. Aber zum Glück weilen sie noch in München: Rosa und Gurbe, die berühmten Nilpferde von Hellabrunn.
Gestern, beim Schlendern durch die Weihnachtsabteilung, fielen sie uns plötzlich wieder ein. Rosa und Gurbe, zusammen mit vielen anderen herzigen Urwaldtieren, als Christbaumschmuck! Gorillas, Giraffen, Elefanten, Löwen, Nashörner – alles können wir heuer an die Tanne hängen. Und falls Elefantengrau und Affenbraun zu düster wirkt, lässt sich das Gebammel durch ein paar grellbunte Papageien aufhellen. Bedrohte Tierarten am Christbaum – wenn das nicht politisch korrekt ist!

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Natur - und Artenschutz

Zürich, 20 Minuten 14.12.2001
Der Wolf soll in der Schweiz zum Abschuss freigegeben werden
Kein Herz für Wölfe im Ständerat
http://www.20min.ch/news/schweiz/story/6898383

Insbesondere Vertreter der Bergkantone kritisierten die Wiedereroberung der Schweiz durch den Wolf. Die Schweiz sei zu dicht besiedelt, um das Überleben einer Wolfspopulation zu sichern.
"Das Tier tötet äusserst brutal, das ist ethisch nicht vertretbar", sagte Maissen. Die dicht besiedelte Schweiz sei für den Wolf nicht geeignet. This Jenny (CVP/GL) fügte an, der Wolf verfalle in einen regelrechten Blutrausch. Maissen sagte, auch für die Gefährdung von Menschen gebe es in der Literatur Hinweise. Hinzu kämen die Lateralschäden, so könnten in Tourismusregionen wegen Wölfen die Gäste ausbleiben.
Maissen forderte deshalb in seiner Motion vom Bundesrat, das "Konzept Wolf Schweiz" nicht umzusetzen und der Bundesversammlung die für das Streichen des Wolfes aus der Liste der geschützten Tiere notwendige Gesetzesänderungen vorzulegen.
Bundespräsident Moritz Leuenberger entgegnete, der Wolf gelte gemäss der von der Schweiz zusammen mit über 40 anderen europäischen Staaten ratifizierten Berner Konvention als geschütztes Tier. Eine Kündigung der Vereinbarung entspreche nicht der Bundespolitik.
Der Bundesrat setze auf das "Konzept Wolf Schweiz", das keine aktive Förderung der Wölfe anstrebe, aber die Rahmenbedingungen für die Koexistenz von Direktbetroffenen und Wölfen schaffen soll.
Die Motion wurde vom Ständerat mit 18 zu neun Stimmen überwiesen. Sie muss noch vom Nationalrat gutgeheissen werden.
Umweltschutzorganisationen sprachen von einem falschen Signal im Artenschutz. "Rotkäppchen lebt - jedenfalls im Ständerat", kritisierte Pro Natura. Mit der Annahme der Motion käme kein Wolf weniger in die Schweiz. "Wölfe befassen sich weder mit Politik, noch halten sie sich an Staatsgrenzen", teilte auch der WWF mit. Deshalb würden sie ohne Schutzmassnahmen auch in Zukunft Nutztiere reissen.
Der Entscheid des Ständerats sei zudem ein Affront gegen die Nachbarländer Deutschland, Frankreich und Italien, in denen Wölfe lebten. Zwar gebe es auch dort Konflikte mit der Landwirtschaft, eine Kündigung der Berner Konvention ziehe aber niemand in Betracht.

Tagblatt 14.12.2001
Ständerat bläst zur Jagd auf den Wolf
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=593937&bereich=o&suche=4

Basler Zeitung 14.12.2001
Aus der Session
http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ressort=Inland&categoryID=4D2D4C4A-AAC3-4C65-AE4F6ECAB212D71B&ObjectID=DAFA96F8-8B49-4DCC-A62A72FDFE5E53DB

Leonberger Kreiszeitung 20.12.2001
20 Jahre AgA: Artenschützer feiern am Samstag
http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/html/news-leo/20011220ditz0014.shtml

Am Samstag, 22. Dezember, lädt die AgA ab 18 Uhr zur "20 Jahre AgA-Fete'' in den Münchinger Widdumhof ein. Günther Peter blickt aus diesem Anlass auf die Liste der Erfolge der Artenschutzgemeinschaft zurück. Dazu zählt etwa der Erfolg, dass heute keine Schildkrötenprodukte mehr gehandelt werden dürfen. In Griechenland, der Türkei und Sri-Lanka konnte die AgA ebenfalls zum Schutz der Meeresschildkröten entscheidend beitragen.

The Age, 14 December 2001
Oil spill threatens penguins
http://www.theage.com.au/news/state/2001/12/14/FFXYR07U6VC.html

About 230 penguins have been affected by an oil spill on the south coast of Phillip Island, the Marine Board of Victoria and Phillip Island Nature Park confirmed today.  
While no wildlife has died as a result of the spill, Marine Board CEO John Lord said the full extent of the damage done to the penguins could not yet be confirmed.
Volunteers have taken the affected penguins to the rehabilitation facility at the Phillip Island Nature park. More than 50 people are involved in the cleanup of the island. "The cleanup operation is highly labour intensive, as rocks and hard   to reach areas on the shore need to be cleaned by hand," said Mr Lord. The origin of the spill is still unknown.

MOZAMBIQUE PROTECTS VAST MARINE NATURE RESERVE
The entire Bazaruto Archipelago was declared a national marine nature reserve by the government of Mozambique
http://ens-news.com/ens/dec2001/2001L-12-17-03.html

CHINA'S FIRST RAPTOR RESCUE CENTER TAKES FLIGHT
Until now, there has been no specialized facility in China to care for injured hawks, eagles, falcons, and owls and prepare them for release into the wild.  
http://ens-news.com/ens/dec2001/2001L-12-14-02.html

Tiger population stabilises in India's Sunderbans
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13724/newsDate/17-Dec-2001/story.htm

Elephant abuse charge puts Big Top on trial
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13759/story.htm

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PRESSEMITTEILUNGEN

Duisburg, 17.12.01
Den Spendern sei Dank
für die überwältigende Summe, die im Verlaufe des vergangenen Jahres zusammengetragen wurde im Rahmen der "Aktion Tierpatenschaften im Zoo Duisburg". DM 140.000,-- Jahres-Gesamt-Erlös stehen dem Zoo Duisburg zusätzlich für Hege und Pflege seiner Schützlinge zur Verfügung.  Noch gewaltiger wird der Eindruck, wenn die Kontenzettel der letzten sieben Jahre zusammengezählt werden. Seit Beginn der ‚Aktion Tierpatenschaften' im Jahre 1994 konnten insgesamt traumhafte  DM 675.000,-- verbucht werden. Eine Meisterleistung erstklassiger Werbetätigkeit!
Von DM 50,-- für eine Mandarin-Ente bis hin zu mehreren Tausend Mark für Delphin oder Elefant ist so ziemlich jedes Tier für eine Patenschaft zu haben, und als Gegenleistung bzw. Dank darf jeder Spender  
- "sein" Patentier jederzeit im Zoo besuchen
- zweimal jährlich an eigens zusammengerufenen Paten-Treffen teilnehmen
- zweimal jährlich Sonder-Führungen durch den Zoo erleben und
- von Beträgen ab 2.000,-- DM aufwärts für seine Geschäfts- oder Privatpost das zooeigene Tierpaten-Spenden-Logo auf Briefkopf oder eigenen Plakaten nutzen.
Die Übergabe der 140.000-DM-Spende durch die Beauftragte für Tierpatenschaften, Frau Dr. Doris Heckermann-Meisters, an den Zoo-Vorstand, Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese und Dipl.-Volksw. Michael Hilbert findet statt am Dienstag, dem 18. Dezember 2001, um 11.00 Uhr  am ‚Haus der Baumkänguruhs' (unmittelbar neben dem Koala-Haus).
Neben dem Original-Scheck finden sich im weihnachtsbunten Spenden-Beutel selbstverständlich einige Spezereien für die dreiköpfige Baumkänguruh-Familie, wobei frisches Bambus-Grün mit Sicherheit nicht fehlen wird.

NABU, 17. Dezember 2001
NABU verleiht den Dinosaurier des Jahres 2001
Deutschlands peinlichster Umweltpreis wartet auf neuen Besitzer
Nur eine Auszeichnung wartet noch ungeduldig auf ihren Ehrenplatz in der Schrankwand des neuen Besitzers. Mit dem "Dinosaurier des Jahres" ehrt der Naturschutzbund NABU traditionell zwischen Weihnachten und Silvester jene Person des öffentlichen Lebens, die sich im Jahr 2001 durch konsequente Unbelehrbarkeit und hartnäckige Ignoranz in Sachen Natur- und Umweltschutz souverän den letzten Tabellenplatz erspielt hat.
Die potenziellen Nachfolger von Exxon-Chef Lee R. Raymond scharren bereits mit den Hufen. Als aussichtsreiche Kandidaten gelten Bundeswirtschaftsminister Müller, Spezialist für klimapolitische Querschüsse, oder Hamburgs neuer Bürgermeister Ole von Beust, Tempobolzer im umweltpolitischen Rückwärtslauf. Gut im Rennen sind auch Bauernpräsident Gerhard Sonnleitner als Bremsklotz der Agrarwende oder EnBW-Vorstandschef Gerhard Goll für sein ergebnisoffenes Krisenmanagement bei diversen Atompannen im Ländle. Bewerberinnen und Bewerber für den Dino 2001 gibt es genug. Termin Freitag, 28. Dezember 2001, 11:00 Uhr, Bonn, Hotel MARITIM

Stadt Bielefeld, 17. Dezember 2001
Da ist der (Wasch-)Bär los - Sonntagsschule im Heimat-Tierpark
Bielefeld (bi). Der (Wasch-)Bär ist los in der Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen am 13. Januar. In der Zeit von 10 bis 11 Uhr können Schulkinder bis zu zwölf Jahren hautnah heimische Natur, Pflanzen und Tiere erleben und erfahren. Nicht nur der Waschbär, sondern auch die Graugans stehen diesmal im Mittelpunkt. Außerdem haben die Kinder Gelegenheit, mit Gänsefedern zu schreiben. Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl werden Eltern gebeten, interessierte Kinder unter Telefonnummer 0521/45 40 45 anzumelden. Treffpunkt ist der Schulungsraum im Eingangsbereich des  Tierparks. Die Kinder sollten wetterfeste Kleidung tragen.
Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen wird von den Mitgliedern des Förderkreises "Lernort Natur" veranstaltet. Ziel ist es, Kindern die Natur in der heimischen Umgebung anschaulich und interessant näher zu bringen. Die Sonntagsschule findet jeweils an einem Sonntag im Monat mit wechselnden Themen statt. Der Förderkreis "Lernort Natur" ist im nordrhein-westfälischen Landesjagdverband organisiert.

Zoo Zürich
NOTIZEN ZUM PRESSEAPÉRO VOM 19. DEZEMBER 2001
Dshamilja - eine neue Generation von Schneeleoparden hält Einzug in der Himalayaanlage
Gewildert, konfisziert und ausgeflogen - das Wildfang-Weibchen Dshamilja und die Schutzbemühungen des involvierten Naturschutzbund Deutschland NABU zugunsten der Schneeleoparden
Die Schneeleopardenhaltung im Zoo Zürich hat eine lange Tradition. Ein Paar Schneeleoparden gehörte bereits zum Eröffnungsbestand. Es lebte einige Jahre im Zoo Zürich, hat sich aber nie fortgepflanzt. Bis zur Ankunft neuer Tiere dauerte es bis 1974, bis zum Amtsantritt meines Vorgängers, Dr. Peter Weilenmann, der ein grosser Katzenfreund ist und diese wunderbaren Irbisse sofort in sein Herz geschlossen hatte. 1974 trafen dann die Schneeleoparden ARGA, ANDRA und das Männchen WALO im Zoo ein. Die Erhaltungszucht im Zoo Zürich lief sehr gut. 51 Jungtiere sind in Zürich seit 1976 abstammend von diesen Tieren in erster und zweiter Generation zur Welt gekommen. Zwei Drittel der Jungtiere sind auch aufgewachsen und konnten an viele Zoos in der ganzen Welt abgegeben werden.
Neue Aussichten und ein schwerer Rückschlag
Im Rahmen des Baus der neuen Anlage, die durch eine Schenkung der Messerli-Stiftung möglich wurde, haben wir die Jungtiere abgegeben. MUSHI, unser altes Weibchen, verbringt den Lebensabend in Zürich. Um weitere Jungtiere zu bekommen, ist sie wahrscheinlich zu alt. Der Zoo hat sich deshalb nach einem neuen Paar umgesehen, und im Zusammenhang mit dem Europäischen Erhaltungsprogramm ist ihm das Weibchen DSHAMILJA, von dem nachstehend noch die Rede sein wird und das Männchen THIMPHU aus Nordens Ark in Schweden zugeteilt worden, um eine neue Zuchtgruppe in der Anlage zu begründen. Beide Tiere haben im Zoo Zürich eine Quarantäne absolviert, waren zusammengewöhnt und und haben sich bereits bestens verstanden. Da kam es letzten Donnerstag um halb zwölf zu einem schweren Rückschlag. Der Tierpfleger stellte morgens um zehn Uhr fest, dass THIMPHU sehr ruhig war und sein Bauch sich aufblähte. 15 Minuten später war der Tierarzt dort, doch die Hilfe kam zu spät. THIMPHU ist an einem Kreislaufkollaps infolge einer Magendrehung gestorben. Magendrehungen kennt man bei verschiedenen Hunderassen, sind uns aber bis heute bei Grosskatzen unbekannt.
Trotzdem, DSHAMILJA hat ihr neues Gehege bereits bis ins Detail ausgekundschaftet, sie versteht sich mit MUSHI bestens und wird sicher bald mit einem neuen Partner eine neue Zuchtgruppe hier aufbauen.
Massnahmen zum Schutz der Schneeleoparden des Zoo Zürich in der Wildnis
In Sorge um die Erhaltung dieser gefährdeten Tierart hatten die Zoologischen Gärten Zürich, Chester, Krefeld und Seattle 1974 beschlossen, für die Erhaltung des Irbis in der Wildnis eng mit dem Internationalen Snow Leopard Trust zusammenzuarbeiten und ein Erhaltungszuchtprogramm in den Zoologischen Gärten aufzubauen. An Internationalen Symposien, die der Trust in Zusammenarbeit mit den beteiligten Zoos durchführte, trugen die Ursprungsländer Daten zum Vorkommen des Schneeleoparden in der Wildnis zusammen und wurden Schutzmassnahmen beschlossen. Das zweite Symposium fand hier im Zoo Zürich statt.
Daneben betreut die Messerli-Stiftung zusammen mit dem mongolischen WWF ein Schneeleopardenprojekt in der Mongolei. Besonders aktiv war in der letzten Jahren der Naturschutzbund Deutschland (NABU) mit Frau Birga Dexel, die das entsprechende Schneeleopardenschutzprojekt leitet. Sie leistet ausgezeichnete Arbeit in Kirgistan, die unter anderem zur Beschlagnahme von DSHAMILJA geführt hat. Ohne sie wäre auch DSHAMILJA heute nicht im Zoo Zürich.
Der Zoo Zürich möchte Frau Dexel für ihre Initiative und Arbeit danken und hat beschlossen, die Kosten für die Anstellung eines Wildhüters im kirgisischen Schneeleopardenprojekt für zwei Jahre zu übernehmen (2 x Fr. 5760.-). Er möchte damit dazu beitragen, dass diese Katze auch weiterhin durch die Hochgebirgszüge Zentralasiens streifen kann.
Dr. Alex Rübel

Schützen, aufklären, entwickeln
Das NABU-Schneeleopardenprojekt in Kirgistan
Seit Januar 1999 setzt sich der Naturschutzbund Deutschland - NABU in einem bilateralen Kooperationsprojekt zusammen mit der Regierung der zentralasiatischen Republik Kirgistan für den Schutz des vom Aussterben bedrohten Schneeleoparden ein. Bausteine des NABU-Projekts in Kirgistan sind eine mobile Schneeleopardensondereinheit "Gruppa Bars", Umweltbildung und Forschung. Die NABU-Wildhütergruppe "Gruppa Bars" ist per Regierungserlass mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet worden. Die vier Mitglieder ermitteln offiziell und verdeckt in ganz Kirgistan, sie verhaften Verdächtige und beschlagnahmen Felle, Fallen, Waffen sowie Lebendtiere. Sie wurden sorgfältig ausgewählt und verfügen über die notwendigen kriminalistischen und fachspezifischen Kenntnisse und Erfahrungen für diese oftmals sehr risikoreiche Aufgabe.
Der Schneeleopard mit seinem charakteristischen grau-beige gefleckten Fell und dem buschigen Schwanz gehört zu den drei weltweit am stärksten vom Aussterben bedrohten Großkatzen. Nach Meinung von Experten leben weltweit noch etwa 3.500 bis 7.500 Schneeleoparden in freier Wildbahn in den Bergen Zentralasiens und im Himalaya. In Kirgistan gab es bis vor wenigen Jahren die zweitgrößte Population. Seit Anfang der 90er Jahre ist dieser Bestand allerdings um etwa 50 bis 80 Prozent auf nur noch 260 bis maximal 700 Exemplare zurückgegangen, hauptsächlich aufgrund der zunehmenden Wilderei.
Die Bedrohung resultiert aus der Nachfrage nach Fellen, Knochen und Lebendexemplaren. Das Fell ist in Zentralasien ein begehrter Wandbehang; ein Mantel aus Schneeleopardenfellen kann auf den internationalen illegalen Fellmärkten in China, Japan und Russland bis zu US-$ 50.000 DM einbringen. Gewinnbringend für die Wilderer und Händler sind auch die Knochen, die in der traditionellen chinesischen Medizin zunehmend als Ersatz für Tigerknochen verwendet werden.
Erfolgreiche NABU-Wildhüter: Rettung von Dshamilja
Die "Gruppa Bars" konnte bereits viele Erfolge im Kampf gegen Wilderei und illegalen Handel erzielen. Einer der bislang spektakulärsten Ermittlungserfolge war die Rettung des damals sechs Monate jungen Schneeleopardenweibchens Dshamilja aus den Fängen eines Händlerrings im Dezember 2000. Dshamilja hätte vermutlich nach China in einen Zirkus oder an Privatleute verkauft werden sollen und wäre später wegen ihres Fells oder ihrer Knochen getötet worden.
Dass Dshamilja überlebt hat, grenzt an ein Wunder: " Dshamilja wurde in einem Stall eines kleinen Hauses in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek gehalten. Das Tier sah schrecklich ungepflegt aus - wie dreimal durch eine Ölwanne gezogen, denn es fraß nicht nur in dem kleinen Käfig, sondern ließ hier auch Urin und Kot", so Birga Dexel, Leiterin des NABU-Schneeleopardenprojektes. Die junge Raubkatze lag zusammen mit einem Lappen geduckt im Käfig und konnte nicht aufstehen. Ein Fuss war durch die grausamen Fangmethoden der Wilderer am Zehballen abgetrennt. Von einer ausgewachsenen Schneeleopardin konnten die Wildhüter nur noch das Fell sicherstellen - vermutlich hatte das Jungtier tagelang neben der toten Mutter ausgeharrt. Bei der Aktion der Wildhüter wurden insgesamt fünf Personen festgenommen und umfangreiches Beweismaterial eingezogen. Die Täter befinden sich in Haft.
Dank der zügigen und unbürokratischen Zusammenarbeit zwischen den deutschen und kirgisischen Behörden konnte das schwer verletzte Tier am 23. Dezember 2000 nach Deutschland ausgeflogen und bis zur Weitergabe an den Zürcher Zoo im Wildpark Lüneburger Heide untergebracht werden.
Unsere Wildhütereinheit "Gruppa Bars" hat über 160 Wilderern und Händlern in Kirgisistan das Handwerk gelegt und dabei mehr als 400 Fallen und Waffen beschlagnahmt", erklärte Projektleiterin Birga Dexel den Erfolg des NABU-Projektes. "Ohne das mutige Auftreten der Wildhüter und ihrer Bereitschaft, Gefahren für das eigene Leben auf sich zu nehmen, wären viele Hunderte Schneeleoparden, die unmittelbar vom Aussterben bedroht sind, in die Hände der Wilderer gefallen", lobt Dexel die Anstrengungen der Gruppe.
Außer der Kooperation mit Zoos wird der NABU im nächsten Jahr zusammen mit der kirgisischen Regierung die erste Schneeleoparden-Forschungsstation in Zentralasien aufbauen. Von dieser Station aus könnten zu einem späteren Zeitpunkt auch Nachfahren der Zürcher Schneeleopardin wieder in die freie Natur entlassen werden. "Eine Auswilderung hat es bisher noch nicht gegeben. Aber diese Option gewinnt auch angesichts der Ereignisse in Zentralasien eine neue Dringlichkeit", sagte Dexel. Auch wenn das Projekt in Kirgistan nicht direkt vom Krieg in Afghanistan betroffen sei, bestünde die Gefahr, dass ein Teilbestand von 330 bis 800 Tieren in den Staaten Pakistan, Usbekistan, Tadschikistan sowie Afghanistan durch die Kriegshandlungen stark in Mitleidenschaft gezogen würde.
Birga Dexel, NABU-Projektleiterin. www.schneeleopard.de

Stuttgart, 20.12.01
Stubenfliegenmousse an Schabenbein

.... so etwa könnte das Weihnachtsmenu für eine Kannenpflanze aussehen. Wie denn, Fleischliches für eine Blume? Ist die Konkurrenz um den Weihnachtsbraten auf der Blumenbank etwa eine grauenvolle Auswirkung der Genmanipulation an Pflanzen? Gibt es in der Wilhelma neben vierbeinigen Bestien jetzt auch beißende Pflanzen? Mitnichten! Fleischfressende Pflanzen gibt es schon lange, sie sind ein Erfolgsmodell der Evolution zur Besiedlung von Lebensräumen mit mangelhafter Stickstoffversorgung. Wie bitte? Nun, nicht überall bietet der Boden genügend Nährstoffe, und solche Pflanzen, die gar nicht im Boden wurzeln, sondern auf Bäumen rumhängen, müssen sich auch anderweitig nach dem lebensnotwendigen Stickstoff umschauen.
Fleischfressende Pflanzen haben Fallen für Insekten entwickelt. Bei den Kannenpflanzen sind die Blätter zu langen Röhren umgewandelt, aus denen die Beute nicht mehr entkommen kann. Ist ein Krabbeltier einmal darin gefangen, wird es von Verdauungssäften aufgelöst und steht der Pflanze sodann als Nahrung zur Verfügung. Mahlzeit! In der Wilhelma können solch faszinierende Pflanzen im Sommer auf den Subtropenterrassen in einer Freilandvitrine und jetzt im Winter in den Gewächshäusern am Eingang besichtigt werden. Gefahr für die Besucher besteht natürlich nicht- sie können zum günstigen Wintertarif die Wilhelma entspannt genießen!

Frankfurt, 14.12.01
100 Jahre nach der Entdeckung einer Rarität im fernen Kongo:
Geburt des Okapis HENRY

Mein Vorvorgänger Prof. Dr. Bernhard Grzimek brachte mit dem Bullen EPULU 1954 das erste Okapi nach Deutschland, dem 1958 das Weibchen SAFARI folgte - von meinem Vorgänger Dr. Richard Faust gebracht. 1960 erfolgte mit KIWU die erste erfolgreiche Nachzucht in Deutschland. Außer in Frankfurt konnten in Deutschland bisher erst ein Okapi in der Wilhelma Stuttgart und zwei im Zoo Köln aufgezogen werden.
Am 29. Oktober 2001 wurde nach einer Tragzeit von 449 Tagen ein männliches Okapi geboren, das von Reviertierpfleger Gerd Fuchs den Namen HENRY nach Sir Henry Morton Stanley erhielt. Die Mutter STINA betreut und beschützt HENRY ausgesprochen gut. Die jungen Okapis gehören zu den Abliegetypen, die nicht dauernd der Mutter folgen. Erstaunlich ist, dass junge Okapis erst im Alter von 28 bis 74 Tagen Kot zum ersten Mal absetzen. Die kleine Stehmähne verschwindet im Laufe der Jugendentwicklung. HENRY ist das 18. Frankfurter Okapi und das 3. des Paares PADOLO (1988 in Paris geboren) und STINA (1989 in Stuttgart geboren).
Um die Aufzucht nicht zu gefährden, ist der Okapistall bis auf weiteres erst von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 16 Uhr geöffnet und muss bei Aufregung der Tiere vielleicht zusätzlich geschlossen werden. Wir danken für das Verständnis.
Die Geburt und Aufzucht von HENRY ist nicht nur für den Frankfurter Zoo ein großes Ereignis. Leider zeigte sich, dass die EEP Population (Koordinator Bruno Van Puijenbroeck, Zoo Antwerpen) lange bei etwa 40 Okapis stagnierte, während sich die nordamerikanische Population in den letzten 10 Jahren auf über 50 Okapis mehr als verdoppelte. Deshalb ist jede erfolgreiche Okapi-Aufzucht in Europa besonders wichtig und wird von den Spezialisten entsprechend gewürdigt - und mit HENRY leben nun auch in Europa genau 50 Okapis.

Seit 1986 werden Okapis im Okapi Wildlife Reserve (14.000 km2) und Maiko-National Park (10.000 km2) vom amerikanischen Forscherpaar Dr. John und Terese Hart beobachtet. 22 Okapis konnten Radiohalsbänder umgehängt werden. Die Population in den beiden Reservaten beträgt 6.000 bis 11.000 Okapis. Das Okapi Wildlife Reserve wird übrigens seit 1987 vom White Oak Conservation Center in Florida unterstützt - und ein Naturschutzprojekt der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt ist in Vorbereitung.

Frankfurt, 14.12.01
Zooteam vollständig
Kerstin Schmitz - Verwaltungsleitung
Seit dem 03. September 2001 hat der Zoologische Garten wieder eine Verwaltungsleitung. Die seit zweieinhalb Jahren vakante Stelle konnte mit der ambitionierten Diplom- Verwaltungswirtin Kerstin Schmitz aus Frankfurt besetzt werden.

Dr. Caroline Liefke - Werbeleitung
Frau Dr. Liefke arbeitet seit dem 5. November 2001 im Zoo Frankfurt. Sie leitet unsere Abteilung für Werbung und Öffentlichkeitsarbeit. Dadurch ist sie in Zukunft Ihre Ansprechpartnerin bei allen Presse-Anfragen. Frau Liefke ist promovierte Zoologin. Sie hat in Frankfurt studiert und ist dadurch der Stadt eng verbunden. Ihre Promotion beschäftigte sich mit ganz kleinen Tieren, mit Ameisen in Malaysia.
Sie hat einige Zeit in einer renommierten PR-Agentur gearbeitet, dadurch ist sie mit allen Instrumenten der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit bestens vertraut. Durch die Verbindung von Zoologie und PR ist sie die optimale Besetzung für die Stelle im Zoo Frankfurt.

Ich möchte Ihnen und Ihren Angehörigen nicht nur schöne Festtage wünschen, sondern Ihnen allen auch ganz herzlich danken für die gute Zusammenarbeit. Dr. Christian Schmidt, Zoodirektor

Zoo Leipzig, 17.12.01 (per Fax)
Die "Zoo-Kids 2002" haben ein volles Programm

Zoo Leipzig, 13.12.01 (per Fax)
Firma PC-WARE übernimmt Patenschaft über zwei Lippenbären

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ZooKunft 2002
Hotel Renaissance Leipzig und Zoo Leipzig
22., 23. Und 24. Februar 2002
Masterplan - Modeerscheinung oder Zukunftssicherung
http://www.zoo-kunft.de

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NEUE GEHEGEPRÄSENTATION IN ZOOLEX:

"Arktischer Sommer" in Surfers Paradise - kein Widerspruch bei Sea World Enterprises in Australien, die den "2001 Queensland Tourismus Preis für die Tourismus-Attraktion des Jahres" gewonnen haben. Die "Eisbärküste" entspricht den strengsten Richtlinien für die Haltung von Eisbären:http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=246

JAHRESRÜCKBLICK 2001
ZooLex ist mit Unterstützung vieler Leuten aus der ganzen Welt gewachsen. Wir danken unseren Förderern, die Zeit in die Zusammenstellung von ZooLex Gehegepräsentationen investiert haben und unseren ZooLex Freunden für ihre Zeit und ihr Fachwissen.

Die "World Association of Zoos and Aquariums anerkennt die Leistungen von ZooLex als Qualitätswerkzeug zur Sammlung und Verbreitung von Informationen über Tiergehege am Internet. Wir sind stolz darauf, von der WAZA unterstützt zu werden.

Unsere ehrenamtliche Arbeit wurde von der "Australasian Society of Zoo Keeping" besonders gewürdigt. Die Zoolex Zoo Design Organisation bekam eine Spende von AUD 1000, die einen Teil unserer Reisekosten zu einer Konferenz in Australien deckte. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit der ASZK und danken für die besonders effiziente Unterstützung.

2002 haben wir die ZooLex website auf folgenden Konferenzen präsentiert:
* ZooKunft in Gelsenkirchen
* ARAZPA/ASZK Annual Conference in Dubbo, Australien
* Jahrestagung des Verbandes Deutscher Zoodirektoren in Dresden
* EAZA Jahreskonferenz in Prag

Artikel über ZooLex erschienen in folgenden Publikationen:
* thylacinus, eine vierteljährliche Publikation der Australasian Society of Zoo Keeping
* Communique, eine Monatszeitschrift der American Zoo Association
* arazpa Newsletter, eine vierteljährliche Publikation der Australasian Regional Assocation of Zoological Parks and Aquariums
* RATEL, ein zweimonatiges Journal der Association of British Wild Animal Keepers
* International Zoo News, ein Journal, das acht mal jährlich von der John Aspinall Foundation verlegt wird
* ZOOS' PRINT, eine Monatszeitschrift der Indian Zoo Outreach Organization
* Zoopresseschau, der wöchentliche Newsletter der Zoo-AG
* ZooNews, der wöchentliche online Newsletter von Peter Dickinson

Die ZooLex Zoo Design Organisation hat bisher 24 Gehegepräsentationen aus 6 Ländern veröffentlicht. Wir erreichen ca. 3000 Personen mit unserem monatlichen Email-Newsletter. Die ZooLex-Website bekommt 300 Besuche täglich. Besuche kommen aus mehr als 70 Ländern und erzielen 100,000 Hits und 20,000 Pageviews pro Monat.

VORSCHAU AUF 2002
Die ZooLex Zoo Design Organisation baut den ersten weltweiten Index für Firmen auf, die Produkte und Dienstleistungen für Zoos anbieten. Diese "gelben Zoo-Seiten" werden in ZooLex Firms angeboten:http://www.zoolex.org/zoolexcgi/firm.py

Eintragungen (Records) sind im Jahr 2002 für jene Firmen und Organisationen kostenlos, die bis Ende Juni 2002 Informationen senden. Die "gelben Zoo-Seiten" werden 2002 auf internationalen Konferenzen vorgestellt.
Wir werden mit internationalen Zoo-Organisationen enger zusammenarbeiten, um ZooLex-Dienstleistungen Mitgliedern dieser Organisationen besser verfügbar zu machen.

ZOO PUZZLES 2002
Pünktlich vor den Weihnachtsfeiertagen - Wir haben neue ZUZZLES für Sie: Unterhaltsame und interessante Tier- und Gehege-Puzzles in verschiedenen Schwierigkeitsstufen:
* Tier-Zuzzles für alle
* ZooLex-Zuzzles für ZooLex-Experten
* Gehege-Zuzzles für Zoo-Freaks
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/phqmain.py

Wir wünschen erholsame Weihnachtsfeiertage und alles Gute für das Neue Jahr!

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Konzeptionen der Tierhaltung in Zoologischen Gärten - von der Menagerie zum Artenschutzpark?
Staatsexamensarbeit vorgelegt vonAntigoni Samara, Bonn 2001
Betreuung: Prof. Dr. G. Kneitz und Prof. Dr. G. Nogge

Geschichtlicher Überblick über die wichtigsten Stufen im Entwicklungsgang der Zoologischen Gärten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse der Aufgabenstellungen, der Gestaltung und dem Tierbestand der jeweiligen Wildtierhaltungsform.
Veränderungen bei den Prinzipien und Methoden in der Haltung von Wildtieren.
Neuausrichtung der Zoos zu weltweitem Engagement für den Natur- und Artenschutz durch Zuchtprogramme für bedrohte Tierarten. Öffentlichkeitsarbeit und Zoopädagogik rufen die Besucher zu einem Umdenken beim Umgang mit der Natur auf. Inwiefern beteiligen sich Zoologische Gärten an Maßnahmen des Arten- und Naturschutzes.

Die Arbeit umfaßt 125 Seiten und ist mit vielen, teils farbigen Abbildungen und Grafiken versehen. Benotung: 1.0

Für diese Arbeit gab die Zoo-AG in Gesprächen und Treffen Anregungen zum Aufbau der Arbeit und stellte aus ihren Archiven Material zur Verfügung. Eine ausführliche Zusammenfassung und Kontaktangaben finden sich unterhttp://www.zoo-ag.de/samara.htm

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Ausstellungen

STUTTGART Staatliches Museum für Naturkunde
RETTET DIE RIFFE!
6.12.2001 bis 7.4.2002
http://www.naturkundemuseum-bw.de

MÜNCHEN Botanischer Garten Nymphenburg:
EXOTISCHE SCHMETTERLINGE
15.12.2001 bis 1.4.2002
http://www.botanik.biologie.uni-muenchen.de/botgart/d/default.html

NEUBURG A.D.DONAU
Biohistoricum - Museum und Forschungsarchiv für die Geschichte der Biologie:
SCHLANGEN in Kultur, Kunst und Wissenschaft
2.12.2001 bis 3.3.2002
http://www.neusob.de/biohistoricum/

BREMEN Übersee-Museum:
...NESTWERK... Architektur und Lebewesen: Natur und Architektur, Lebewesen und ihre Bauwerke.
18.11.2001 bis 28.4.2002
http://uebersee.coinn-bremen.de/

STUTTGART Linden-Museum - Staatliches Museum für Völkerkunde:
ES SPUCKT IN DEN ANDEN - Kultur und Geschichten rund um das Lama.
20.11.2001 bis 7.4.2002
http://www.lindenmuseum.de/

NÜRNBERG Naturhistorisches Museum Norishalle:
HALB SO WILD!? Tier- und Pflanzenarten erobern Deutschland
bis 1.4.2002
http://www.nhg-nuernberg.de/

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TV-Tipps Zoo + Naturschutz

Sa., 22.12.2001, 10:15-11:00 BR, Zoo & Co, Zurück in die Wildnis nach über 90 Jahren

Sa., 22.12.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Bayerische Biber wandern aus

Do., 27.12.2001, 06:00-07:15 MDR, Kein Platz für wilde Tiere, Preisgekrönter Dokumentarfilm-Klassiker von 1956

Do., 27.12.2001, 22:25-00:55 ARTE, Unbekannten Tieren auf der Spur , Themenabend

Do., 27.12.2001, 22:25-23:25 ARTE, Cryptopuzzle , Dokumentation von Jacques Mitsch

Do., 27.12.2001, 00:25-00:55 ARTE, Lebendes Fossil , Dokumentation von Ijsbrand van Veelen

Sa., 29.12.2001, 10:15-11:00 BR, Zoo & Co, Zahme und Wilde in Wien - Von Kletterkühen, Wölfen und malenden Affen...

** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm **

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