Zoo-AG Presseschau Nr. 87 vom 29. November 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

viele von uns haben sich in den letzten Wochen und Monaten gefragt, was wohl aus dem Zoo Kabul geworden ist. Nach der Einnahme der Stadt durch die Nordallianz gab es in den letzten Wochen einige Meldungen in Boulevard-Zeitungen, nun nimmt das Bild Kontur an.

Peter Dickinson veröffentlichte in ZooNewsDigest diese Woche eine ausführliche Geschichte und Bescheibung des Zoo Kabul, verfaßt von Sally Walker, und schreibt u.a.:
I am delighted to see that now all the major Zoo organisations have come on board and are taking action, WAZA, EAZA, AZA and the Zoo Federation. Various non-zoo bodies are also showing an interest. I propose to set up a "Pledge Mail" from today.
In your pledge you can offer cash, expertise, equipment or services to the parties who are assisting Kabul Zoo
. Send no money at this time, just what you are prepared to offer along with your name and email address. If you live in Europe please send your pledge to:
pledge@elvinhow.prestel.co.uk

Dem kann man sich nur anschließen.

Der Zoo Köln hat bereits ein Spendenkonto eingerichtet (s.u.); Dr. Nogge arbeitete in den frühen 70er Jahren im Zoo Kabul.

Anzumerken ist, daß es sich beim Zoo Kabul keineswegs um einen drittklassigen "Gruselzoo" handelt, sondern um eine (wenn auch weitgehend zerstörte) wissenschaftliche Einrichtung, die sich vorrangig der Haltung dort heimischer Tiere widmete, und die es als Institution unbedingt wert wäre, erhalten und wieder aufgebaut zu werden.

EXPRESS 25.11.2001
Rettet den Grusel-Zoo! - Hilfe vom Rhein für den traurigen Löwen von Kabul
http://express.de/news/2249984.html

Der Kölner Zoo sammelt jetzt Geld für die Kollegen in Afghanistan; ein Spendenkonto wurde eingerichtet (Konto 13 72 200, Stadtsparkasse Köln, BLZ 370 501 98, Stichwort: „Spende Kabulzoo“). Direktor Nogge: "Sobald sich in Kabul die Lage beruhigt, werden wir selbst mit einigen Kollegen herunterreisen." Der Zoo von Kabul, 1967 nach maßgeblicher Hilfe von Experten aus Köln und Bonn eröffnet, kann jede Mark gebrauchen. Einst war er das Vorzeigeprojekt der deutsch-afghanischen Freundschaft. Klein (nur 3 Hektar groß, Kölns Zoo misst 20 Hektar), aber fein.
Nach über 20 Jahren Krieg und dem grauenhaften Taliban-Regime ist der Zoo heruntergekommen: zerbombte Gebäude, stinkende Käfige, kaputte Stallungen, kein Strom, kaum Futter. „Nur 19 Tiere haben wir noch“, sagt der Zoodirektor Sheragha Omar.

Rheinpfalz Online 23.11.2001
Tierschützer wollen Tieren im Kabuler Zoo helfen
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=011123070606.rybhf7fl&template=templates/cms_osmm/recherche/welt/ausland/meldung.oft

Nach dem Einmarsch der Nordallianz in der afghanischen Hauptstadt Kabul soll den Tieren im dortigen Zoo geholfen werden. Die Tierschützervereinigung World Society for the Protection of Animals (WSPA) will in den nächsten Wochen tausende Dollar für tierärztliche Behandlung und Futter nach Afghanistan schicken.

Tagesspiegel 29.11.2001
Hilfsaktion für den Kabuler Zoo
http://195.170.124.152/archiv/2001/11/28/ak-we-5510715.html

Den Tieren im Zoo der afghanischen Hauptstadt Kabul soll schnell geholfen werden. Eine US-Tierschutzorganisation und die Welttierschutzgesellschaft WSPA kündigten eine internationale Spendenaktion an, bei der auch deutsche Organisationen mitmachen sollen. Auch hat die Welttierschutzgesellschaft ein Spendenkonto für den Kabuler Zoo in Deutschland eingerichtet. Die Organisation stellte 20 000 Dollar Soforthilfe zur Verfügung. Schon am Dienstag sei durch Journalisten Futter in den Zoo gebracht worden.

Neues Volksblatt 22.11.2001
Briten wollen deutschen Löwen von Kabul retten
http://www.volksblatt.at/271NV_670157.stm

Britische Labour-Abgeordnete wollen dem einäugigen Löwen aus dem Zoo von Kabul das Leben retten. Das Tier war ein Geschenk der deutschen Regierung an den früheren König von Afghanistan, Sahir Schah, der bis 1973 regierte. - In einem am Donnerstag veröffentlichten Unterhaus-Antrag forderte Banks die Regierung auf, zur Rettung von Marjon und „allen anderen unschuldig unter dem Afghanistan-Konflikt leidenden Kreaturen“ sofort ein Veterinär-Team nach Kabul zu entsenden. Mehrere Abgeordnete sowie der weltweite Tierschutzverband WSPA schlossen sich dem Begehren von Banks an.

Tagesspiegel 23.11.2001
Von Tag zu Tag: Beim Auge des Löwen
http://195.170.124.152/archiv/2001/11/22/ak-be-5512113.html

Potsdamer Neueste Nachrichten 23.11.2001
Beim Auge des Löwen
http://www.pnn.de/archiv/2001/11/22/ak-be-5512113.html

"Dass sich jedoch laut einer dpa-Meldung ausgerechnet der britische Labour-Abgeordnete Tony Banks für den einäugigen König der Tiere stark macht und seine Regierung bedrängt, Special Forces des Veterinärswesens nach Kabul zu entsenden, können wir schon aus Gründen der nationalen Ehre nicht hinnehmen. Vor Jahrzehnten war der Löwe ein Geschenk der deutschen Regierung an den früheren König Afghanistans, Sahir Schah. Das verpflichtet und gibt uns gleichzeitig die Möglichkeit, durch Aufpäppeln Marjons außenpolitisch Stellung zu beziehen."

Freies Wort 23.11.2001
Britische Abgeordnete wollen einäugigen Löwen von Kabul retten
http://www.freies-wort.de/nachrichten/vermischtes/resyart.phtm?id=193820

Berliner Morgenpost
Rettung für den einäugigen Löwen von Kabul
http://archiv.berliner-morgenpost.de/bm/archiv2001/011123/aus_aller_welt/story478457.html

War veteran lion slumbers in Kabul's frontline zoo - AFGHANISTAN
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13440/story.htm

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Ostsee Zeitung 26.11.2001
Udo Nagel: Rostock unterstützt Wiederauswilderung der Nerze - Zoo pflegt internationale Kontakte
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_348427.html
http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_127778.html

Der Rostocker Zoo beteiligt sich gemeinsam mit anderen Einrichtungen aus Deutschland an einem Bündnis für Artenschutz. „Wir werben auf einer Tafel für nahezu ausgestorbene Affenarten in Vietnam“, sagt Geschäftsführer Udo Nagel. Er wolle jetzt Sponsoren suchen, die dieses Projekt mit unterstützen. Ob der Rostocker Zoo auch einen Pfleger in das ferne Land schicken wird, der die dortige Station unterstützt, werde geprüft. Mit den Zoos in Stockholm und Tallinn will der Rostocker Tiergarten ein europäisches Projekt zur Wiederauswilderung von Nerzen auflegen.

Neue Zürcher Zeitung 27.11.2001
Grosse Ausbaupläne des Tierparks Goldau - Wohngemeinschaft für Bären und Wölfe
http://www.nzz.ch/2001/11/27/il/page-article7RS91.html

Am 2. Dezember entscheidet der Kanton Schwyz über 3 Millionen Franken zur Erweiterung des Tierparks Goldau. Der Tierpark soll in den nächsten 15 Jahren von heute 23 auf 40 Hektaren erweitert werden. Das Ausbauprojekt mit dem Namen «Fenster zur Natur» scheint alle bisherigen Bauvorhaben des Tierparks in den Schatten zu stellen. Eingebettet in eine landschaftlich reizvolle Szenerie mit riesigen Nagelfluhbrocken, Wäldern, Wiesen, Feuchtgebieten und Bächen sollen im neuen Gebiet «Grosswiyer» in einem ersten Schritt eine grosszügige Gemeinschaftsanlage für Wölfe und Bären, ein Haustierzoo mit Haus- und Hoftieren samt Maultierzucht und ein «Zoo im Bauch der Erde» entstehen, in dem die Besucher Einblick in das Leben unter der Erdoberfläche erhalten. Mit der ersten Ausbauetappe bis 2004 wird der Anfang gemacht. Dann folgt - anstelle des bisherigen Eingangsbereichs - in einem nächsten Ausbauschritt bis 2008 der Bau eines Besucherzentrums mit Restaurant, Tierpark-Shop und mit Räumlichkeiten für ständige und wechselnde Ausstellungen. In dieser Ausbauetappe soll zudem eine Hochmoorlandschaft als Lebensraum von Birkhühnern realisiert werden. Die dritte Erweiterungsphase, die gleich anschliessend in Angriff genommen wird, umfasst bis 2015 den Bau eines Aquariums für Biber und einen Naturlehrpfad. Innerhalb der nächsten 15 Jahre sollen für alle drei Ausbauschritte insgesamt 30 Millionen Franken aufgewendet werden.

Neue Zürcher Zeitung 27.11.2001
Politsplitter
http://www.nzz.ch/2001/11/27/il/page-article7S2F0.html

Ein Komitee wirbt im Kanton Schwyz gleich für zwei Vorlagen. Es geht um Kantonsbeiträge für Restaurierungen im Kloster Einsiedeln und für den Ausbau des Tierparks Goldau. Der vorgesehene Ausbau sei wirtschaftlich und touristisch von grosser Bedeutung und stelle aktiven - und unterstützenswerten - Natur- und Artenschutz dar, begründet er die «Schutzherrschaft» über den Tierpark.  

Süddeutsche Zeitung 25.11.2001
In Hellabrunn wird morgen das neue Urwaldhaus eröffnet
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel99630.php

München. „Wir wollen unseren Besuchern zeigen, dass der moderne Zoo den Ruch von Menagerie und Kolonialismus längst abgestreift hat und zu einer Art Arche Noah geworden ist.“ So schrieb Professor Henning Wiesner, seit 1981 Zoologischer Direktor. „Abschluss der Hellabrunner Ausbauphase für lange Zeit“ – ist das neue Urwaldhaus, das am Dienstag von Oberbürgermeister Christian Ude eröffnet wird. Von Architekt Herbert Kochta entworfen, wird der 90 Meter lange, 21 Meter breite und zwölf Meter hohe 23-Millionen-Bau seine Bewohner dem Betrachter erstmals unter einem neuen Gesichtspunkt zeigen. „Unser neues Urwaldhaus ist ein Evolutions-Tempelchen, in dem wir den Vorgang an lebenden Beispielen sichtbar machen“. Die fortlaufende Entwicklungsgeschichte des Lebens erschließt sich dort zu beiden Seiten eines Kiespfades, der durch die Halle führt. Die wiederum ist so mit Bäumen und Pflanzen bestückt, dass man sich wie im Urwald fühlt. Der „Weg der Evolution“ beginnt mit einem 13 Meter langen Korallenbecken, das 80000 Liter beinhaltet. Vorbei an den Gehäusen für Krokodile und Schlammspringer geht es zum Becken für die Anakondas. Den Abschluss bildet das Wüsten-Terrarium mit Leguanen und Waranen. Auf halbem Weg führt aus dem Urwaldhaus rechts ab eine Brücke hinüber zum benachbarten Aquariumsbau. Von der Brücke aus fällt der Blick auch auf die Freigehege für die Menschenaffen – den Tieren erreichbar durch Tunnelgänge. Denn die Schimpansen und Gorillas – Endstation auf dem Evolutionsweg – belegen, hinter riesigen Glasscheiben, die gesamte linke Hälfte des Urwaldhauses. In vier getrennten Gehegen, mit jeweils bis zu 1000 qm Fläche, also geradezu kleinen Revieren, haben sie bereits vor zwei Wochen von ihrem neuen Zuhause Besitz ergriffen. Die Ausstattung: eine Naturrasenfläche, versehen mit kleinen, fußbodenbeheizten Inseln für die kalten Tage; darauf erhebt sich eine Felslandschaft mit ausgeklügeltem Holzgestänge. Ein Fog-System sorgt für kontinuierliche Luftfeuchtigkeit, und das Foliendach lässt das UV-Licht zu 80 % durch.

Münchener Merkur 28.11.2001
Einzug der Affenbande
http://www2.merkur-online.de/magazin/magazin3.cfm?idnr=52525&nc_idnr=1%2E72634129563E%2B013

Die Affen hätten ihr neues Heim verdient, denn die Show, die sie ihren Besuchern bieten würden, sagte Oberbürgermeister Christian Ude, sei wesentlich interessanter als das Treiben im Rathaus. Vor zwei Wochen haben die 16 Gorillas und Schimpansen des Tierparks Hellabrunn ihr neues Domizil aus Glas und Stahl bezogen.

Stuttgarter Zeitung 29.11.2001
Der bekannteste Münchner ist auch schon umgezogen
http://wneu.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/62550

Freie Presse 24.11.2001
Neues Tropenhaus fertig bepflanzt - Ab Februar können Chemnitzer durch den Regenwald pirschen
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/CHEMNITZ/CHEMNITZ/TEXTE/159613.html

Im Februar soll das neue Tropenhaus im Chemnitzer Tierpark eröffnet werden. In der großen Halle des ehemaligen Diamant-Speisesaals sollen künftig tropische Vögel den Besuchern um die Köpfe fliegen. Auf halbem Weg durch die Halle passiert der Besucher die künftige Behausung der Klammeraffen, die in ihrem Käfig beobachtet werden können. Die Zwergflusspferde, die sich zwei Ecken weiter in ihrem Tümpel suhlen können, sind vom Besucher auf dem Aussichtsplateau durch eine Bambusbrüstung und eine Art Drahtvorhang getrennt. Eine Bambusbrücke führt am Areal für die Capybaras vorbei. Dann folgt der Eingang in die künstlich nachgebildeten Felsgewölbe. Auf der einen Seite ein Aquarium mit einem Schwarm Piranhas, dann drei Terrarien mit Zwergkrokodilen, Leguanen oder einer Waran-Art und Boa oder Python.
„Wie Sie sicher wissen, ist uns ja der Prinz-Alfred-Hirsch ausgebüchst, da ist der Leopard gleich hinterher. Glücklicherweise hat er ihn nicht erwischt“, berichtet Dr. Hermann Will seelenruhig. Die skeptischen Blicke quittiert der Tierparkchef mit Grinsen. „Spaß beiseite. Wir haben einige von unseren Tieren, die auch in die Tropen passen würden, mal durch den Beton laufen lassen“, erklärt Will.

Ostsee Zeitung 27.11.2001
Zoff um das Thema Wasser im Zoo
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112674_349243.html

Rostock. Einen „Themenweg Wasser“ lässt der Zoo bauen. An verschiedenen Stationen soll den Besuchern unterhaltsam die Wichtigkeit des Elements Wasser erklärt werden. Das Arbeitsamt fördert den Erlebnisweg. „600 000 Mark fließen innerhalb von drei Jahren als Fördersumme ins Projekt“, sagt Zoodirektor Udo Nagel. Der Zoo habe den Projekt-Mitarbeitern sowie anderen vom Arbeitsamt geförderten Angestellten in Aussicht gestellt, drei feste Arbeitsstellen zu schaffen.
Grafiker Wolfgang Schlutow ist einer von ihnen. Sein Ziel, das Projekt erfolgreich abzuschließen, sah er im Laufe der Förderung gefährdet. „Ich wurde innerhalb von eineinhalb Jahren 97 Tage für projektfremde Arbeiten eingesetzt“, rechnet er auf. Schlutow meldete dem Arbeitsamt, er sei falsch eingesetzt worden: „Ich wollte die Sicherheit, als Grafiker nur für den Wasserweg zu arbeiten.“
   „Wir mussten 10 000 Mark Fördergelder zurückzahlen“, sagt Nagel. Gelder, für die der Zoo aber eine Gegenleistung bekommen habe: Schilder und andere Arbeiten für die Großkatzenanlage, die sonst eine Werbefirma hätte erstellen müssen. Der Zoodirektor sieht Schlutows Einsatz als „nach wie vor nicht eindeutig maßnahmefremd“. Die Arbeiten für den Wasserweg würden nicht kontinuierlich anfallen. „Man darf auch nicht vergessen, dass der Zoo das Projekt mit eigenen Mitteln und Kräften unterstützt, wenn es die Situation erfordert“

Mitteldeutsche Zeitung 26.11.2001
Zoo-Anwohner erwirkt einen Baustopp - Sind die Löwen zu laut?
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/nachrichten/NachrichtenArtikelPage&NachrichtenRubrik=sa&NachrichtenRubrikName=Sachsen-Anhalt&MZWebArtikelID=1006731130563

Die beiden Löwen im Magdeburger Zoo müssen wohl länger als geplant auf den Einzug in ihr neues Zuhause warten. Das Regierungspräsidium Magdeburg verfügte am Montag einen Baustopp für das neue Löwenhaus. Ein Anwohner hatte sich beschwert, weil die Bauarbeiten bereits begonnen hatten, bevor bestimmte Genehmigungen vorlagen.

Neue Ruhr Zeitung 27.11.2001
Panzerpioniere bauen ein Heim für Affen
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=2035670
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?id=2035670

Panzerpioniere der Bundeswehr haben eine "zivile Hilfsaktion" für ein neues Affengehege im Münsteraner Allwetterzoo gestartet. Die Soldaten aus dem sauerländischen Hemer legten eine 22 Meter lange und 4 Meter breite Brücke über den Fluss Aa auf dem Tierparkgelände, über die in den kommenden zwölf Monaten Lastwagen mit Material für das "Affricanum", einem Gehege für Gorillas und Schimpansen fahren. Die zehn Tonnen schwere Stahlkonstruktion sei sehr günstig von der Bundeswehr gemietet worden. Statt 800 000 Mark für eine neue Brücke habe der Zoo lediglich die Miete sowie 100 000 Mark für das Fundament der Brücke zahlen müssen.

Neue Osnabrücker Zeitung 23.11.2001
"Jimbo" will die Herzen der Zoobesucher erobern
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/jimbo.html

„Jimbo“ wird der kleine Dickhäuter heißen, der im Frühsommer kommenden Jahres in den Osnabrücker Zoo einziehen wird. Er ist der erste Elefantenbulle in der 60-jährigen Zoogeschichte. Finanziert wird der Kauf des Elefantenkindes, das im Juni 2000 im Safaripark in Cabarceno geboren wurde, durch eine Spende des Osnabrücker Presseballs 1999. Bis der Bulle mit acht bis zehn Jahren geschlechtsreif ist, könnte es sowohl für die alte „Toto“, als auch für die beiden anderen Osnabrücker Elefantendamen vielleicht zu spät zum Kinderkriegen sein. Deshalb ist der Zoo jetzt weiter auf der Suche nach zwei weiteren Weibchen, die altersmäßig zu „Jimbo“ passen. Bevor er geschlechtsreif wird, bekommt er allerdings ein eigenes Haus mit „Hochzeitsgehege“.

Die Welt 27.11.2001
Insel Sylt plant größtes Aquarium Deutschlands
http://www.welt.de/daten/2001/11/27/1127hh298554.htx

Zwei Jahre lang planten die Stadt Westerland und mehrere Investoren eine virtuelle Erlebniswelt als neues touristisches Highlight. Jetzt stellte sich heraus: Das groß dimensionierte Vorhaben, das mit rund 18 Millionen Mark veranschlagt worden war, rechnet sich nicht. Nun könnte ein modernes Großaquarium Alternative werden. Architekt Kevin How hat europaweit bereits 30 Aquarien - daruntin spe nicht nur heimische und exotische Fische zu bestaunen sein, sondern auch Simulationen von Regen, Sturm und Nebel für eine besonders naturnahe Atmosphäre sorgen. Allein der tropische Unterwasserbereich würde mit einem Volumen von 500.000 Litern dann wohl der größte Deutschlands sein. Auch die Besucherzahlen sind durchaus viel versprechend: Schon das kleine Westerländer Aquarium, das in den achtziger Jahren abgerissen wurde, lockte pro Jahr bis zu 150.000 Gäste an. Das neue Projekt kalkuliert nun mit 180.000 Besuchern. Sollte die Westerländer Stadtvertretung dem Bau des Aquariums zustimmen, könnten bereits zum Saisonbeginn 2003 die ersten Urlauber die Meereswelt hinter Glas betrachten.

Berliner Morgenpost 25.11.2001
Das Drama um Bao Bao und Yan Yan
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story479095.html

Genüsslich steckt Bao Bao seine weiße Schnauze in die grünen Blätter. Nebenan im Außengehege dreht Bärin Yan Yan ihre Runden. Zum Wohlgefallen ihres Pflegers. «Sie ist ein bisschen zu stramm», sagt Lutz Störmer.
Störmer - seit 21 Jahren zuständig für die Bambusbären im Berliner Zoo - hat die junge Dame deshalb auf Diät gesetzt. Schlank und fit für einen neuen Versuch in Sachen Fortpflanzung. Dieser Traum versetzt den Panda-Pfleger in Erregung: «Panda-Nachwuchs, das wäre mein beruflicher Orgasmus.» Dafür würde der 57-Jährige auch Nachtwachen auf einer harten Liege in Kauf nehmen, das Ohr nahe am Käfig.
Noch besser wären gleich zwei Jungtiere - eines an der Brust der Mutter, das andere erst im Brutkasten und dann am wärmenden Körper seines Pflegers. «Es wäre die Sensation», sagt Lutz Störmer, der die meisten der 118 Raubtiere im Zoo mit der Flasche aufzog.
Oder hat Yan Yan Angst, dass es ihr wie einer Pandabärin im Londoner Zoo ergeht, die einst beim Liebesspiel vom rabiaten Bao Bao so verletzt wurde, dass an Nachkommenschaft erst mal nicht zu denken war? Als Yan Yan 1995 in Berlin eintraf, wog sie gerade mal 75 Kilogramm. Fürsorglich wurde sie von den Pflegern im Raubtierhaus aufgepäppelt, unter anderem mit Süßigkeiten wie Datteln, Honig oder manchmal Schokoladenkeksen.
«Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist die gerade erteilte Verlängerung der Ausleihgenehmigung für Yan Yan mit Auflagen verbunden», sagt Heiner Klös, Vorstandsmitglied und Kurator für die Raubtiere. Dazu gehören eine jüngst eröffnete Panda-Ausstellung, die finanzielle Unterstützung chinesischer Panda-Projekte - und «der wissenschaftliche Nachweis, dass die momentane Haltung einer Fortpflanzung nicht abträglich» sei. Muss Bao Bao am Ende innerhalb des Zoos umziehen? Und wenn ja, wohin? Heiner Klös: «Wir verhandeln noch.» Er ist aber zuversichtlich, dass alles beim Alten bleibt. Die Gehege sollen außerdem etwas umgestaltet werden.

Ostsee Zeitung 26.11.2001
Vortrag über das Verhalten von Affen - Schimpansen sollen bald zusammen leben
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112741_348609.html

Stralsund. Der Fördervereinsvorsitzende, Dr. Klaus-Dieter Kairies, konnte Zoo-und Vereinsmitgliedern eine erfreuliche Mitteilung machen: Zu den bereits sicheren 25 000 DM des Vereins kommen noch einmal weitere 10 000 DM für das Schimpansenhaus hinzu. Prof. Dr. Udo Gansloßer aus Erlangen betonte, dass immer damit gerechnet werden muss, dass es Zoff unter den Affen gibt und „vielleicht auch mal ein Finger amputiert wird“. Die Verhaltensstudie der Studentin Nina Frischer soll nach ihrer Auswertung im Tierpark zur Einsicht vorliegen. Die Tierpfleger äußerten Bedenken über die Zusammenführung von Schimpansenmännchen Bimbo, das zwölf Jahre alleine lebte, mit Schimpansin Clodette und ihrem Sohn Gerome. Gansloßer rät dennoch, die Kombination mit den Artgenossen vorzuziehen. Um von dem enormen Stress, der sich bei der Zusammenfügung der Affen ergibt, abzulenken, sollten die Pfleger viel Futter-und Spielmaterial ins Gehege geben. Natürlich wird das neue Affenhaus in seiner Gehegestruktur so gestaltet sein, dass es auch Rückzugsmöglichkeiten für das einzelne Tier gibt. Zurzeit wird das ehemalige Löwenhaus als provisorische Unterkunft ausgebaut.

Freie Presse 26.11.2001
Aue: Tierisches Schutzprogramm im neuen Jahr
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/ERZGEBIRGE/AUE/TEXTE/161025.html

Im April tritt eine EU-Richtlinie in Kraft. „Was die Forschung betrifft, werden bei uns weiterhin Studenten verschiedene Projekte betreuen“, blickt Aues Tierparkchef Christian Schroller schon einmal voraus. Außerdem beteilige sich der Tiergarten bereits an Arterhaltungs-Zuchtprojekten. „Wir halten chinesische Leoparden, von denen es weltweit nur rund 80 in Zoos gibt.“ Außerdem beteiligt sich der Tierpark am EEP für Bürstenschwanzrattenkängurus, Varis und Kleine Pandas.




Bremer Nachrichten 27.11.2001
Washingtoner Zoo freut sich über Elefantennachwuchs
http://www.bremer-nachrichten.de/aus_aller_welt/fs_bn_ausallerwelt.html?id=245786

Im Zoo von Washington hat ein Elefantenbaby das Licht der Welt erblickt. Die 25 Jahre alte asiatische Elefantenmutter Shanthi war künstlich befruchtet worden - der erst fünfte erfolgreiche Versuch weltweit. Einen Namen für das 146 Kilogramm schwere Baby gibt es noch nicht, da der Nachwuchs eigentlich erst im Dezember zur Welt hätte kommen sollen.

Stuttgarter Zeitung 26.11.2001
22 Monate schwanger
http://www.stuttgarter-zeitung.de/page/detail.php/61117

Washington - Es ist ein Junge und er wiegt mehr als 146 Kilogramm. Am Sonntagnachmittag erblickte das Elefantenbaby im Zoo in Washington das Licht der Welt. Die 25 Jahre alte asiatische Elefantmutter Shanthi war künstlich befruchtet worden - laut Spelman erst der fünfte erfolgreiche Versuch weltweit.

Sindelfinger,Böblinger Zeitung 27.11.2001
Elefantenmutter künstlich befruchtet
http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20011127pano0006.htm

Thüringer Allgemeine 23.11.2001
Elche in der Lausitz
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=2028998

Elche sollen künftig in Sachsen beim Naturschutz helfen. Zwei Exemplare - der Bulle Toke und seine Gefährtin Finja - wurden im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft im Landkreis Bautzen in einem Gehege zur Eingewöhnung ausgesetzt. Später sollen sie in einem 170 Hektar großen Gehege Bäume und Sträucher kurz halten. Nach Angaben des Instituts für Landespflege Freiburg, das das Projekt wissenschaftlich betreut, kommen die Tiere aus dem Tierpark Neumünster, wo sie 2000 geboren wurden.
Für das Wiederkäuer-Pärchen wurde ein elchsicheres Gehege errichtet, das auf einer Länge von sechs km 2,50 m hohe Zäune aufweist. Ein herkömmlicher Elektrozaun reiche nicht für die Tiere, hieß es vom Landesinstitut. Die Elche sollen mit Sendern versehen werden. Bei einem Ausbruch könnten sie dann schnell wiedergefunden werden.
Die tierpflegerische Betreuung des Projekts übernimmt der Tierpark in Görlitz.

Grafschafter Nachrichten 22.11.2001
Besonderes Programm mit Führungen und Vorträgen von Dezember bis Februar -Zoo in Emmen bietet auch im Winter viel
http://www.gnonline.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_33412.html

Im "Noorder Dierenpark" im niederländischen Emmen gibt es in den Monaten Dezember, Januar und Februar ein besonderes Winterprogramm mit Führungen, Vorführungen, Einblicken hinter die Kulissen, Vorträgen und Workshops zu zahlreichen Themen. Mehr als 30 Programme für Familien, Erwachsenen und auch speziell für Kinder stehen zur Auswahl, so können die Teilnehmer z. B. einen Blick in die Futterküche werfen oder den Chef-Tierpfleger auf seiner abendlichen Runde begleiten.


Thüringische Landeszeitung 28.11.2001
Fische klettern auf Bäume
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=2038633

Süßwasser-Zwergschlammspringer und winzige Trugnattern sind neue Attraktionen im Erfurter Aquarium. Erstere gab es noch nie in einer europäischen Ausstellung zu sehen, sagte Aquariumleiter Rolf Meyer. 

Thüringer Allgemeine 28.11.2001
Besuch im Aquarium: Sitzt ein Fischlein auf dem Baum. . .
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=2038527

Tierportrait der neuen Süßwasser-Zwergschlammspringer im Erfurter Aquarium.

Thüringer Allgemeine 28.11.2001
Seltene Blattfische und starre Fühlerschlangen
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=2038361

Auch ein riesenhafter Anglerfisch, in dessen Maul mühelos ein Tennisball hinein passt, ist neu im Erfurter Aquarium. Die ebenfalls neuen Fühlerschlangen sind die einzigen ständig im Süßwasser lebenden Trugnattern.

Hannoversche Allgemeine 22.11.2001
Was fressen Flamingos?
http://www.haz.de/kultur/nachrichten/115345.html

Kulturwissenschaftlerin Inga Knölke analysiert in der Hannoverschen Galerie Sandmann + Haak die Schnittmenge zwischen Mensch und Tier am Beispiel Zoo. Die Künstlerin hat die Menüs der verschiedenen Arten nachgekocht, appetitlich angerichtet und fotografiert, um die Unterscheidung zwischen „fressen” und „essen” aufzuweichen und Fragen nach „Idealbehausung und Idealverpflegung in präparierten Umfeldern” aufzuwerfen.
„Zoomenue” bis 5. Dezember, Galerie Sandmann + Haak, Hannover, Dohmeyers Weg 10, mi und do 10 bis 18 Uhr, sa 11 bis 14 Uhr.

Die Welt 24.11.2001
Noch gibt's ständig Zoff im Bärenkäfig
http://www.welt.de/daten/2001/11/24/1124hh297902.htx

Am 2. Dezember wird das Eisbärjungtier Vitus aus dem Rostocker Zoo ein Jahr alt. Mittlerweile wiegt das junge Tier zwei Zentner. In Kürze zieht daher auch der Pelzträger aus dem gemeinsamen Gatter in den Zoo Karlsruhe aus. Während viele Tiere ihren "Winterschlaf" halten, gibt es für die Besucher einen Winterrabatt von zwei Mark.

Westdeutsche Zeitung 28.11.2001
Schmusegitter trennt "Samt" und "Seide"
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2976&redaktion=30&artikel=102179260

Am Mittwoch gegen 11.30 Uhr rollt der schwarzweiße Safari-Bus des Berliner Zoos durchs Tor des Krefelder Tierparks - nur fünfeinhalb Stunden haben Karl-Wilhelm Ashauer, der Zoo-Inspektor, und Dr. Andreas Ochs, der Tierarzt, für die knapp 600 Kilometer lange Strecke gebraucht. Bereits am Dienstagabend war der Sumatra-Tiger mit der akuraten Zeichnung und dem Kater-typischen Backenbart narkotisiert in die Transportkiste gelockt worden. "Samt" trennt von "Seide", der Tigerin "Sutera", die Ende Oktober aus Dortmund kam, derzeit noch ein "Schmusegitter".

ORF News 29.11.
Neue Heimat für Braunbär Kenny
http://kaernten.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=9&id=164052

Er hätte vor neun Jahren im Laibacher Zoo eingeschläfert werden sollen, eine Kärntnerin hat ihn gerettet.

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Berner Zeitung 29.11.2001
Riesenkröten neue Attraktion
http://www.espace.ch/region/artikel/17370/artikel.html

Bis zu 17 Zentimeter grosse sogenannte Colorado-Kröten sind die neuste Attraktion im Berner Tierpark Dählhölzli. Der natürliche Lebensraum der Tiere, die Sonora-Wüste in Kalfornien, wird im Vivarium möglichst naturgetreu imitiert.

Der Bund 29.11.2001
Riesenkröten neue Attraktion im Berner Tierpark Dählhölzli
http://www.bund.ch/ebund.asp?SOURCE=/news/eBund/REGION/89911.HTML

Tagblatt 29.11.2001
Damit sich die Murmeli wohl fühlen
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=588987&bereich=o&suche=15

St. Gallen. Die Wildparkgesellschaft präsentiert ein neues Bauvorhaben für Murmeltiere

Tagblatt 29.11.2001
Mit Globi zu Sabu und Co.
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=588798&bereich=o&suche=18

Ab April fährt das Globi-Postauto ab 15 Städten und über vier Routen ins Abenteuerland Walter Zoo. Grosse und kleine Gäste können sich an verschiedenen Daten von Globi in die Ostschweiz fahren lassen und hier einen faszinierenden Dschungel-Tag erleben.

Nordkurier 29.11.2001
Nasenbären haben eine Ersatzmutter
http://www.nordkurier.de/news/uecker/nasenbaer/nasenbaer.html

Weil Nasenbären-Eltern im Eberswalder Zoo (Barnim) ihren Nachwuchs nach der Geburt nicht angenommen haben, "versorgt" jetzt eine Chihuahua-Hündin die putzigen Tierchen.

Rheinische Post 29.11.2001
Harry Potters Eule wohnt im Zoo
Euphorie hat jetzt auch den Duisburger Zoo erreicht
http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/entertainment/2001-1129/zoo_eule.html

Ein gutes Dutzend junger Freunde des Zauberlehrlings hatten an einem Quiz um die Schnee-Eule Hedwig teilgenommen. Die drei Besten waren gestern zu einem Stelldichein mit der dreijährigen Schnee-Eulen-Dame Hedwig eingeladen.

Die Welt 26.11.2001
Heide-Park Soltau tritt Tussauds-Gruppe bei
http://www.welt.de/daten/2001/11/26/1126hw298292.htx

In der vergangenen Woche wurde bekannt, dass der Inhaber des zweitgrößten deutschen Vergnügungsparks, Hans-Jürgen Tiemann, die Besitzverhältnisse neu gestaltet hat. Er bringt den Heide-Park Soltau in das britische Imperium ein, das aus dem Wachsfigurenkabinett der Madame Tussaud in London hervorgegangen ist. Im Gegenzug erhält Tiemann einen "bedeutenden Anteil" an der Tussauds-Gruppe und wird beratender Direktor. Damit ist der Weg frei, den Heide-Park mit einer Fläche von 85 Hektar für rund 250 Millionen Mark zu einem riesigen Wasserfreizeitzentrum auszubauen mit 1000 Ferienbungalows, einem 300-Betten-Hotel und vielen Sportmöglichkeiten. Die Tussauds-Group in Chessington, Surrey, ist jetzt Europas führendes Freizeit-Unternehmen. Es unterhält Wachsfigurenkabinette und Vergnügungsparks in Großbritannien, New York, Las Vegas, Amsterdam und Hongkong.

Nordwest Zeitung 26.11.2001
nwz-online.de - kultur
http://www.nwz-online.de/kultur/fs_aufmacher.html?showres=NWZ/KULTUR/1&showid=296144

Hanna Schygulla liest am 12. Dezember, 20 Uhr, im Hamburger Tierpark Hagenbeck aus Kafkas „Ein Bericht für eine Akademie“. In dem Text berichtet der Affe Rotpeter von seiner Gefangennahme bei einer Jagdexpedition der Firma Hagenbeck.

Ostsee Zeitung 26.11.2001
Ausstellung „Das Meer ist blau“ im Beisein Björn Engholms eröffnet
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112741_348723.html

Stralsund. Im neuen Forum des Meeresmuseums hängen seit dem Wochenende 50 Kunstwerke aus der ganzen Welt, die zweifellos im Zentrum des aktuellen Kunstgeschehens stehen. Björn Engholm zählte zu den prominentesten Gästen der Ausstellungseröffnung.

Dresdner Neueste Nachrichten 27.11.2001
Mischka, der Bär ist im Karl-May-Museum los
http://www.dnn.de/regional/20581.html

Das Karl-May-Museum ist stolzer Besitzer eines neuen Bären. Wenige Tage vor dem 73-jährigen Bestehen des Museums kam der präparierte Mischka aus dem Tierpark Bischofswerda, der am 26. Juli eingeschläfert werden musste.


Esslinger Zeitung 26.11.2001
Arche taucht in den Tierpark Nymphea ein
http://www.ez-online.de/lokal/aktuelles/esslingen/index.cfm?documentid=-97161102

Auf dem Gelände des Tiergartens Nymphea soll bis Mai 2003 ein Skulpturenpark entstehen. Der Verein "Kultur am Rande" stellte Entwürfe für neun Großplastiken vor. Jetzt müssen Sponsoren gesucht werden. Nicht nur für den Tierpark Nymphea, der im Jahr 2005 sein 100jähriges Bestehen feiert, sondern für das kulturelle Leben der Stadt sei der Skulpturenpark eine Bereicherung.

Die Welt 26.11.2001
6,5 Millionen präparierte Tiere lagern auf 7000 Quadratmetern
http://www.welt.de/daten/2001/11/27/1127vtr298394.htx

Am Dresdner Stadtrand lagert eine der weltweit ältesten naturhistorischen Sammlungen. Sie umfasst rund 6,5 Millionen präparierte Tiere, rare Skelette und Versteinerungen. Der vor zwei Jahren bezogene Komplex, der die beiden zusammengeschlossenen Museen für Tierkunde und für Mineralogie und Geologie beherbergt, dient vorwiegend Forschungs- und Lagerzwecken, für Ausstellungen fehlen Räume. Daher fordert Tierkundedirektor Uwe Fritz einen museumsgerechten Neubau für die Sammlungen, die zu den fünf größten in Deutschland zählen. Ein Anbau beherbergt eines der europaweit modernsten Präparatorien. Dort wird derzeit ein im Leipziger Zoo gestorbenes Nashorn zur Ausstellung "fit" gemacht.

Frankenpost 24.11.2001
Der Winter bereitet keine Probleme
LINK FEHLT

Winter im Hofer Zoo: Gespräch mit dem Leiter des Zoologischen Gartens Hof, Janusz Gutkowski.

Saarbrücker Zeitung 25.11.2001
Zoo-Album jetzt im Handel erhältlich
http://www.sz-newsline.de/nk/GIF3T46A_1.php3

Saarbrücken. Ein liebenswertes Büchlein ist es geworden, das neue "Zoo-Album". Das nach einer Idee der "Saarbrücker Zeitung" entwickelte farbige Druckwerk ist ab Mitte der Woche erhältlich.

Nordkurier 24.11.2001
Kleines Tier fällt besonders durch seine übergroßen Ohren auf
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/qwe/qwe.html

Portrait der Fenneks im Tierpark Ueckermünde.

Der Standard 23.11.2001
Punsch für Amphibien, Reptilien und Federvieh
http://DerStandard.at/Textversion/20011124/231.htm

Der Blaue Kreis, die Zoologische Gesellschaft Österreichs für Tier- und Artenschutz, kümmert sich besonders um die "weniger emotionell besetzten" Tierarten, z. B. Reptilien, Amphibien und Wirbellose. So werden etwa "Findelkinder" und von den Behörden beschlagnahmte Vertreter dieser Tiergruppen in der Auffangstation im Wiener Haus des Meeres betreut.

Sächsische Zeitung 24.11.2001
Mit den Nyala-Antilopen ist immer zu rechnen
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=102311&rubrik=n_dresden&etag=

Vor 35 Jahren traf das erste Nyala-Zuchtpärchen der in einigen Regionen des östlichen Südafrika verbreiteten Antilopenart im Dresdner Garten ein. Drei Jahre später kam das erste Jungtier zur Welt. Inzwischen ist das insgesamt 73. Junge im Gehege unterwegs. Als Neulinge auf dem Wasserkanal zeigen sich ein Pärchen Löffelenten und zwei Pärchen Reiherenten.

Tagesspiegel 23.11.2001
Mercedes schenkt Zoo und Tierpark Autos
http://195.170.124.152/archiv/2001/11/22/ak-be-558636.html

Potsdamer Neueste Nachrichten 23.11.2001
Mercedes schenkt Zoo und Tierpark Autos
http://www.pnn.de/archiv/2001/11/22/ak-be-558636.html

Zwei Mercedes-Vario bekamen der Berliner Zoo und Tierpark Friedrichsfelde vom Hersteller geschenkt. Schon 1999 waren die Fahrzeuge den beiden Tierparks überlassen worden; nun wurden sie verschenkt. Außerdem spendete das Unternehmen 5000 Mark, die der Zoo nach China weiterleiten will, damit dort Pandabären geholfen werden kann. Zum Dank darf Pandadame YanYan noch in Berlin bleiben.

Die Welt 23.11.2001
Afrikanischer Kranich futtert in Hamburg
http://www.welt.de/daten/2001/11/23/1123h1297663.htx

Einen exotischen Gast hat der Naturschutzbund an der Elbe gesichtet: In Curslack halte sich seit einigen Tagen ein Kronenkranich auf. Der Nabu vermutet, dass er aus einem Tierpark entwischt ist.

Ostsee Zeitung 23.11.2001
Kein Eingang zur Landesgartenschau - Promenade vom Friedenshof bis zum Tierpark
http://www.ostsee-zeitung.de/wi/start_112742_347419.html

Für die Landesgartenschau in Wismar plant die Stadt einen promenadenartigen Fußweg zwischen Einkaufsmarkt und Wohnpark zum Köppernitztal. Besucher können das Gelände über ein Drehkreuz verlassen, ein Eingang wird dort jedoch nicht gebaut. Der Tierpark-Chef und Geschäftsführer der Landesgartenschau Michael Werner wies auf die Kosten hin, die sich für die Zeit der LGS auf 150 000 Mark bei Minimalausstattung belaufen.

Salzburger Nachrichten 23.11.2001
SÜDKURS
http://www.salzburg.com/sn/01/11/23/chronik-30434.html

Der elf Monate alte Eisbär Lyutik und seine Schwester Lia traten vom Zoo in St. Petersburg eine lange Reise ins Marine World im australischen Queensland an. Dort werden für die zwei Polarbären in einer Art Klimakammer Regen, Nebel, Wind und Kälte künstlich erzeugt werden.

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Kommentar der taz zu den "Tierberichten" der letzten Woche aus dem Hause Springer. Dem ist nicht viel hinzuzufügen.

TAZ 26.11.2001
Vincent, Victoria, Viky, Björne, Bolle und Bompa - Die große Tierstory
http://www.taz.de/pt/2001/11/27/a0204.nf/text

Im Tier, das leuchtet ein, schlummert utopisches Potenzial. Mit dem Tier können wir kuscheln, es versteht uns immer, es tut lustige Dinge. Auf dieses Bedürfnis hat sich auch die hiesige Journaille eingestellt.

Betrachtet man die Berichterstattung der Presselandschaft, könnte sich leicht der Verdacht aufdrängen, in jeder Zeitung außer der taz sei ein Redakteur für Tierisches eingestellt. Letzte Woche zum Beispiel. Der unbestreitbare Höhepunkt in Sachen Tier waren die kleinen Nasenbärchen Vincent und Victoria aus dem Eberswalder Zoo. "Mit dem Leid auf beiden Seiten fing alles an", titelt es im Hause Springer: Von der Mutter verstoßen wurden Vincent und Victoria, an einer Scheinschwangerschaft leidend war Hündin Viky, eine Chihuahua-Hundedame. Kommentar: "Die Natur schreibt die schönsten Geschichten." So schön, um einen Tag darauf in einem Extrakasten (BILD berichtete) die Expertenmeinung des Biologen Ragnar Kühne nachzuschieben: "So etwas habe ich noch nie gehört."

Björne, Bolle und Bompa gaben Anlass zur zweiten großen Tierstory mit Fortsetzung in der letzten Woche, die Geschichte dreier Babybären, "sie waren erst zehn Monate alt, klein und tapsig". Nachts nahm sie der Wärter der Mutter fort und schoss ihnen ins Herz. Nicht mal ein Grab bekommen die Bären, "sie durften nicht leben", trauert Springer.

Aber noch viel Unerfreulicheres, ja geradezu Tragisches gibt es von der Tierfront zu berichten: Frau an Hundeleine zu Tode geschleift, deutscher Löwe Marjan - deutsch, weil von Deutschland in den Siebzigern an Afghanistan verschenkt - im Zoo von Kabul schwer heruntergekommen.

Auch am Berliner Kurier ist die größte Geschichte nicht vorbeigegangen: "Der Hund, der glaubt, er sei ne Nasenbären-Mama". Und auf Seite sieben titelt man: "Katzenjammer! Kein Zoo will Berlins süße Jaguar-Mädchen".

Es ist ein echter Trost, im Zeitalter der fortschreitenden Entfremdung und Flexibilisierung so viel von Tieren lesen zu dürfen.

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Natur - und Artenschutz

Hannoversche Allgemeine 28.11.2001
Papageien auf der „Fahndungsliste“
http://www.haz.de/hannover/hannovers_hochschulen/115856.html

Norbert Kummerfeld, Leiter der Klinik für Zier- und Wildvögel an der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Hannover hat kriminalistischen Spürsinn entwickelt – für den Artenschutz. Mit einer Digitalkamera dokumentiert er die Merkmale wertvoller Vögel, um sie zweifelsfrei identifizieren zu können. Dabei rückt Kummerfeld nicht nur den Kopf der Vögel ins Bild, sondern auch die Füße. „Die Schuppenmuster auf den Zehen sind so unverwechselbar wie der Fingerabdruck des Menschen“, sagt er und erbat Hilfe von den Fingerspuren-Experten des Landeskriminalamtes. Kummerfeld ist sicher, dass sich seine Methode durchsetzen wird. Sie sei unkompliziert und für das Tier völlig schmerzfrei. Der Vogelkundler weiß auch schon, welche Tiere man als Nächstes vor die Kamera bitten könnte: „Der Panzer von Schildkröten hat ganz unverwechselbare Merkmale.“

Süddeutsche Zeitung 27.11.2001
Artenschutz auf kanadisch: Hotels in den Rockys abreißen - Ein Herz für Schafe
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel99913.php

Der Werbeslogan im kanadischen Radium Hot Springs könnte heißen: „Alles für das Schaf.“ Vier Hotels und mehrere Chalets sollen abgerissen werden, um mehr Platz für die dort heimischen Bighorn-Schafe zu machen.

Frankfurter Rundschau 22.11.2001
Neue Amtszeit als Chef des UN-Umweltprogramms - Töpfer, zum zweiten
http://www.fr-aktuell.de/fr/102/t102012.htm

Ex-Bundesumweltminister Töpfer hat in seinem Job als Präsident des UN-Umweltprogramms (Unep) in Nairobi seine Aufgabe gefunden und wurde nun für eine zweite Amtszeit bis 2006 gewählt. Als er in Nairobi antrat, hatte die 1972 gegründete Unep einen überaus schlechten Ruf. Heute steht das Programm wieder gut da, es veröffentlicht viel beachtete Reports zur Lage der globalen Umwelt (darunter Geo 2000), arbeitet an besseren Frühwarnsystemen für ökologische Krisen, koordiniert die Arbeit der globalen Konventionen (Klima, Ozonschicht, Artenschutz, Wüstenbildung) und fördert Technologietransfer in ärmere Länder. Die Bundesregierung und viele EU-Länder unterstützen eine "Aufwertung der Unep mit der Perspektive, sie zu einer Welt-Umweltorganisation fortzuentwickeln" (so Umweltminister Jürgen Trittin, Grüne). Widerstand kommt jedoch wieder einmal von den USA, die keine weitere starke UN-Organisation etabliert sehen wollen.

Der Standard 22.11.2001
EU-Schutzprogramm - Pinzgauer Rind und Flusskrebse bedroht
http://DerStandard.at/Textversion/20011123/181.htm

Das Pinzgauer Rind, die klassische Rinderrasse der Alpen, droht auszusterben. Derzeit gibt es bestenfalls noch ein paar Tausend reinrassige Pinzgauer auf den alpinen Weiden. Aufgrund der schwindenden Bestände haben die EU-Behörden das einzige Hörndlvieh rein österreichischen Ursprungs auf die Liste der bedrohten Nutztierarten gesetzt.

Neue Zürcher Zeitung 29.11.2001
Der Wolf im Parlament
http://www.nzz.ch/2001/11/29/il/page-article7TIG5.html

Eine Motion im Ständerat verlangt, dass das «Konzept Wolf Schweiz» nicht umgesetzt wird. Vielmehr soll der Wolf aus der Liste der geschützten Arten gestrichen werden. Dies würde neben der Änderung der schweizerischen Gesetze auch die Kündigung internationaler Verträge bedingen.

Sächsische Zeitung 23.11.2001
Sächsische Zeitung
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=102046&rubrik=n_freital&etag=
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=102033&rubrik=n_dippoldiswalde&etag=

Es gibt wieder Edelkrebse in der Müglitz und im Lockwitzbach. Sie wurden diese Woche vom Gewässerwart an geeigneten Stellen ausgesetzt. Initiator der Aktion ist der Anglerverband "Elbflorenz" e. V., gefördert wird das Vorhaben vom Regierungspräsidium Dresden über die Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise Dippoldiswalde und Pirna.


Offenbach Post 28.11.2001
Vom wandelnden Ast zum Tiefsee-Monster
http://213.83.45.34/8_22_50316.html

Die "Wissenschaft im Dialog", eine Initiative des Bundesforschungsministeriums, ist noch bis Sonntag im Senckenbergmuseum anzutreffen. Das Themenspektrum reicht von der Evolution bis zu den Extremen des Lebens, von der Savanne bis zur Schorfheide.

Wild elephants kill four Bangladeshis
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13425/story.htm

Mexico plans to develop beach resort in Baja
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13463/story.htm

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PRESSEMITTEILUNGEN

Duisburg, 22.11.01
Baby mit Bart

Im Englischen heißen sie auch Lion-tailed Macaque, Löwenschwanz-Affen, weil der im südlichen Indien beheimatete "Wanderu" an seinem Schwanzende mit einer dunklen Quaste geziert ist.
Sehr viel eindrucksvoller jedoch ist der Haarschmuck an genau entgegengesetzter Stelle, näm-lich im Gesicht, das bei beiden Geschlechtern von einer regelrechten "Schifferkrause" einge-rahmt und somit Anlaß für die sehr viel treffendere Bezeichnung B a r t a f f e ist.
Bei dem am 28. September 2001 im ÄQUATORIUM / Affenhaus geborenen Jungtier ist der be-sagte Bart natürlich erst in schütteren Ansätzen erkennbar; die Freude über den wertvollen Nachwuchs aber wird dadurch nicht gemindert: In ihrer südasiatischen Heimat sind die wildle-benden Wanderus bereits so gut wie ausgerottet, weil zunehmend mehr Menschen ihnen den ohnehin knappen Lebensraum streitig machen, Wälder abholzen und ganze Landstriche zu Tee-Plantagen umarbeiten. Selbst in den Nilgiri-Bergen des südindischen Bundesstaates Karnataka - dort liegt das größte Schutzgebiet für diese mittelgroßen, schwarzgefärbten Affen - sind ihre Be-standszahlen auf wenige Hundert zusammengeschrumpft.
Um so wichtiger bleibt einmal mehr die kontrollierte Haltung und Zucht einer lebensfähigen Po-pulation in Menschenobhut, verteilt auf hierfür besonders ausgesuchte Zoologische Gärten, um wenigstens dort durch gezieltes Zucht-Management weltweit diese flinken Baum- wie auch Bo-denbewohner vor dem völligen Aussterben zu bewahren.

Verein "Hilfe für exotische Tiere in Not e.V."
Bis vor kurzem mussten wir alle Anfragen von Behörden oder Zoos wegen Unterbringung von neuen Tieren ablehnen, da unsere Gehege bis auf den letzten Platz voll waren. Leider haben wir bedingt durch Alter und / oder Krankheit (Krebs) in den letzten zwölf Monaten fünf unserer Schützlinge verloren.
Daher sind wir wieder in der Lage, Raubkatzen aufzunehmen, die unter unzureichenden Zuständen gehalten werden oder die aufgrund von Platzmangel oder aus ästhetischen Gründen (fehlender Schwanz oder ähnliches) eingeschläfert werden sollen.
Sollte daher ein derartiger Fall bekannt werden, wäre es nett, wenn wir rechtzeitig benachrichtigt werden könnten, damit wir die erforderlichen Schritte einleiten können.
Weitere Infos über den Verein gibt es auf der HP unseres Pflegers
www.raubkatzenasyl.de
Danke für die Mithilfe im voraus auch im Namen der Tiere.
Uwe Hengesbach - Uwe.Hengesbach@siemens.com

Leipzig, 29.11. (per Fax)
Veranstaltungskalender Dezember 2001

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NEUE ZOOLEX GEHEGEPRÄSENTATION

"Streets Creatures of the Wollemi" im Taronga Zoo in Sydney ist die erste Anlage, die nach den Prinzipien des neuen Zoo-Masterplans gestaltet wurde. Sie setzt hohe Standards für künftige Gehege im Zoo. Das Besondere dieser Anlage ist die Verbindung von Flora, Fauna und Landschaft. Die Wollemi-Föhre ist ein geheimnisvoller Baum ...
http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=286

INTERNATIONAL ZOO NEWS Wir freuen uns, die Cross-Media-Kooperation mit I.Z.N. bekanntzugeben. Das international bekannte Magazin wurde vor 50 Jahren gegründet. Es erscheint acht Mal jährlich und wird von der John Aspinall Foundation herausgegeben. Beginnend mit diesem Monat werden Zusammenfassungen von ZooLex-Gehegepräsentationen in den I.Z.N. veröffentlicht. Ein Hinweis auf die dazugehörige ZooLex-Webseite ermöglicht den Zugang zur gesamten Präsentation mit Text und Bildern in der ZooLex Gallery. Archive gibt es sowohl für ZooLex (http://www.zoolex.org/zoolexcgi/gallery.py) als auch für I.Z.N. (http://www.zoonews.ws).

KLIMADIAGRAMME
Die ZooLex Gallery bietet typischerweise Informationen über die klimatischen Bedingungen am Ort eines präsentierten Tiergeheges. Mit Unterstützung von Herrn Professor H. Lieth von der Universität Osnabrück und Backhuys Publishers in Leiden können wir ab sofort Klimadiagramme verwenden, die die Daten von 3.400 Wetterstationen darstellen. Klimadiagramme fassen die durchschnittlichen klimatischen Parameter über einen Jahresablauf zusammen. Ursprünglich sollten sie jene Parameter veranschaulichen, die für die Vegetation besonders wichtig sind. Heute sind sie für Planung und Bau nützlich.

WEBSITE USABILITY - BENUTZERFREUNDLICHKEIT
Wir haben einige Verbesserungen an der ZooLex-Datenbank vorgenommen. Die ganze Website wurde zu einem anderen Provider übersiedelt. Dies garantiert bessere Qualität und grössere Verlässlichkeit. Die Gallery-Indexseite wurde geändert und lädt nun schneller als zuvor. Die ZooLex-Suchmaschine berücksichtigt jetzt Umlaute. Sie finden zum Beispiel Görlitz auch, wenn Sie Gorlitz oder Goerlitz eingeben.

Monika Fiby, Projektleitunghttp://www.zoolex.org

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New content has been added to the IVIS website:
Focused Supportive Care: Ventilation During Ruminant Anesthesia by B. Pypendop, E.P. Steffey
In: Recent Advances in Anesthetic Management of Large Domestic Animals
http://www.ivis.org/advances/Steffey_Anesthesia/steffey_supportive_ruminant/chapter_frm.asp?LA=1

Chemical Restraint of Juvenile East African River Hippopotamus (Hippopotamus amphibius kiboko) at the San Diego Zoo by P.J. Morris, B. Bicknese, D. Janssen, B. Loudis, A. Shima, M. Sutherland-Smith and L. Young in Zoological Restraint and Anesthesia edited by D. Heard
http://www.ivis.org/special_books/Heard/morris6/chapter_frm.asp

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Ausstellungen

AACHEN Ludwig Forum für internationale Kunst:
BEDROHEN ODER BEHÜTEN?
Zerstört der Mensch seinen Lebensraum?
2.12.2001 bis 10.2.2002
http://www.heimat.de/ludwigforum

NEUBURG A.D.DONAU
Biohistoricum - Museum und Forschungsarchiv für die Geschichte der Biologie:
SCHLANGEN in Kultur, Kunst und Wissenschaft
2.12.2001 bis 3.3.2002
http://www.neusob.de/biohistoricum/

STUTTGART, Staatliches Museum für Naturkunde
MEIN NAME IST HASE - Natur- und Kulturgeschichte eines beliebten Tieres
http://www.naturkundemuseum-bw.de

WIEN Naturhistorisches Museum:
DER ATEM DER WILDNIS - Tier- und Naturfotografie von Art Wolfe
bis 6.1.2002
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

BREMEN Übersee-Museum:
...NESTWERK... Architektur und Lebewesen: Natur und Architektur, Lebewesen und ihre Bauwerke.
18.11.2001 bis 28.4.2002
http://uebersee.coinn-bremen.de/

STUTTGART Linden-Museum - Staatliches Museum für Völkerkunde:
ES SPUCKT IN DEN ANDEN - Kultur und Geschichten rund um das Lama.
20.11.2001 bis 7.4.2002
http://www.lindenmuseum.de/

LINZ - Biologiezentrum des oberösterreichischen Landesmuseum:
REGENWALD DER ÖSTERREICHER
8.11.2001 bis 10.3.2002
http://www.biologiezentrum.at

OSNABRÜCK - Museum am Schölerberg
ERLEBNISREICH BODEN
Ab 11.11.2001
http://nostromo.physik.uni-osnabrueck.de/students/ahaenel/

DESSAU Museum für Naturkunde und Vorgeschichte:
FASZINATION NATUR Insekten
Ab 28.10.2001
http://www.dessau.de/amt41/kulttour/de/kultur/k05.html

BERLIN Naturwissenschaftliche Sammlungen der Stiftung Stadtmuseum Berlin:
WÖLFE, OPFERHUNDE, KARRENKÖTER Berliner Hundeleben von der Eiszeit bis heute
1.11.2001 bis 31.1.2002
http://www.stadtmuseum.de/naturwissam/Projekt/index.html

NÜRNBERG Naturhistorisches Museum Norishalle:
HALB SO WILD!? Tier- und Pflanzenarten erobern Deutschland
bis 1.4.2002
http://www.nhg-nuernberg.de/

FRAUENFELD Naturmuseum des Kantons Thurgau:
NUR EINE MAUS - Das verborgene Leben kleiner Säugetiere
Mit lebenden Tieren
20.10.2001 bis 27.1.2002
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

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TV-Tipps Zoo + Naturschutz

Do., 29.11.2001, 17:30-18:00 HR, Naturwelten, Welt der Tiere, Drills - Afrikas vergessene Affen Wh

Fr., 30.11.2001, 13:30-14:00 MDR, Welt der Tiere, "Lonesome George" - der letzte seiner Art Wh

Fr., 30.11.2001, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, King Kong & Co., Die großen Menschenaffen Afrikas (Zoos Basel, Howletts, versch. USA) Wh von 97

Fr., 30.11.2001, 21:45-22:15 ARD, ARD-exclusiv, Invasion der Krähen, Schonzeit für eine Landplage NEU

Sa., 01.12.2001, 06:00-06:30 HR, Welt der Tiere, Drills - Afrikas vergessene Affen Wh

Sa., 01.12.2001, 18:20 Kabel 13sat, abenteuer leben - die tierforscherin vom frankfurter zoo: dr. sabine hilsberg  NEU

Sa., 01.12.2001, 18:30-19:00 3sat, Akagera - Ein Gorilla namens Beethoven, Schweiz 1980

Sa., 01.12.2001, 19:15-20:15 VOX, World Gone Wild: Zahnarztbesuch mit Geparden; Begegnung mit einem stacheligen Fossil

So., 02.12.2001, 13:15-13:25 MDR, Kinder aus dem Sack,Koalas, Wombats und andere Australier, Zoo-Beboachtungen (Zusammenschnitt aus Abenteuer Zoo) http//www.abenteuer-zoo.de/

So., 02.12.2001, 13:20-14:05 SF2, Mensch - Gorilla, Der Zoologe Jörg Hess und seine Lieblinge (Zoo Basel) Wh

Di., 04.12.2001, 14:30-15:15 MDR, Abenteuer Zoo,Noahs Rückkehr - Oryx-Antilopen, Mandrills und Flusspferde in Israel http//www.abenteuer-zoo.de/1998-israel.html

Di., 04.12.2001, 21:15-22:00 ORB, Der Herr der Wölfe, Ein Wildbiologe in den Karpaten Wh

Mi., 05.12.2001, 07:45-08:00 SWR, Wie funktioniert das? Ein Besuch im Zoo Wh

Mi., 05.12.2001, 20:15-21:15 3sat, NetzNatur: Der Biber, Ein großes Nagetier erobert die Schweiz zurück NEU

Do., 06.12.2001, 17:30-18:00 HR, Welt der Tiere, Marderblues - die letzten Nerze Europas Wh

** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm **

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Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:redaktion@zoo-information.de

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