Zoo-AG Presseschau Nr. 85 vom 15. November 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

wieder ein Aufschrei, weil Bären getötet wurden. "Zum Glück" in Schweden, also weit weg...

Milchkühe müssen jährlich ein Kalb bekommen, damit sie Milch geben. Und Kalbfleisch ist beliebter denn je. Kaum jemand fragt (schon gar nicht die Boulevardpresse), ob die Mutterkühe "nach ihrem Kalb jaulen". Bei Bären (und Zootieren allgemein) werden andere Maßstäbe angelegt. Warum? Weil die Zoobesucher persönliche Beziehungen zu den Tieren aufgebaut haben? Dann ist es aber kein Tierschutz-, sondern ein humanpsychologisches Problem! Weil es Wildtiere, keine Haustiere sind? Wird also ein Tierleben weniger wert, wenn es domestiziert wurde? Und: welche der Tierhaltungen - Massentierhaltung oder Zoogehege - ist wohl "artgerechter"?
Was wäre die Alternative zu Jungtieren? Tiere dauerhaft zu trennen? Tiere zu sterilisieren/kastrieren/mit Medikamenten zu behandeln (mit allen gesundheitlichen Risiken und Verhaltensveränderungen)? Und in allen Fällen den Tieren einen der wichtigsten natürlichen Verhaltenskomplexe vorzuenthalten, nämlich Sozial- und Jungtieraufzuchtverhalten?
Die Frage des Managements von Wildtierpopulationen (nicht nur im Zoo!) ist längst nicht geklärt, und die nötigen fachlichen Diskussionen sind in vollem Gange (z.B. letzte Woche auf dem Tiergartenbiologischen Workshop in Erlangen).
Keine Frage, der Weisheit letzter Schluß ist nicht gefunden. Doch eine plakativ-einseitige Berichterstattung hilft weder zu einem auch gesellschaftlich getragenen rationalen Konsens noch den Tieren selbst.
Dirk Petzold

(die Meldungen dazu folgen weiter unten - es gibt wahrlich Wichtigeres zu berichten)

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Herzlichen Glückwunsch an Alex Rübel und den Zoo Zürich:

Neue Zürcher Zeitung 15.11.2001
Zürcher Zoodirektor wird Welt-Zoo-Präsident
http://www.nzz.ch/2001/11/15/zh/page-article7SFZU.html

Alex Rübel, der Direktor des Zürcher Zoos, wurde zum Präsidenten der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) gewählt. Es sei eine Anerkennung der Arbeit des Zürcher Zoos, der eine führende Rolle bei der Neuausrichtung der zoologischen Gärten als Naturschutzzentren spiele

(s. a. Pressemitteilung)

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Hamburger Abendblatt 10.11.2001
Hagenbeck traurig: Elefantenbaby ist tot
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/101101/1110BABY2.HTM

Das Elefantenbaby, auf das seit 22 Monaten sehnsüchtig gewartet wurde, ist Freitagmittag kurz nach der Geburt gestorben. Der junge Elefantenbulle kam um 13.36 Uhr zur Welt. "Er hat noch zwei-, dreimal Luft geholt, dann hörte er auf zu atmen", sagte Direktor Carl Claus Hagenbeck. Tierarzt Dr. Michael Flügger habe 20 Minuten versucht, den kleinen Elefanten zu reanimieren - ohne Erfolg.
"Die Todesursache kennen wir nicht", sagte Hagenbeck, "das Tier war einfach lebensschwach." Der kleine Elefant war das dritte Baby, das die 27 Jahre alte asiatische Elefantendame Thura zur Welt gebracht hat. Möglicherweise hat sie dieses Baby zu lange ausgetragen. Ihr gesunder Nachwuchs kam nach 635 und 639 Tagen zur Welt. Der junge Bulle brauchte 666 Tage.

Thüringer Allgemeine 12.11.2001
Engagierter Einsatz für Zoologische Gärten
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=2005374

Sachkundigen Besuch hatte am Wochenende der Thüringer Zoopark: 35 Mitglieder der Gemeinschaft Deutscher Zooförderer (GDZ), die sich zu ihrer Delegiertenversammlung trafen, repräsentieren bundesweit 20 000 Mitglieder von Zoo-Fördervereinen. Ein kleines Jubiläum, wurde doch hier vor genau fünf Jahren die GDZ gegründet. Sie will den Erfahrungsaustausch der zahlreichen Zoofördervereine deutschlandweit organisieren und die Zusammenarbeit mit dem Verband Deutscher Zoodirektoren koordinieren. Die GDZ verabschiedete ein Memorandum an die Bundesregierung, das finanzielle Unterstützung für Zoologische Gärten fordert.

Kölner Stadt-Anzeiger 14.11.2001
Ein Reich für Tiere
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&atype=ksArtikel&aid=1005296077470&openMenu=992279212953&calledPageId=992279212953&listid=994347600402

Peter Rasbach hat zwei große Vorbilder: Die Natur und Carl Hagenbeck. In der Tradition des legendären Hamburger Tierparkdirektors versucht der Oberhausener Zooarchitekt, neue Möglichkeiten für die Begegnung von Mensch und Tier zu finden und zu gestalten. Dazu kreiert er am Zeichenbrett Anlagen, die Affen, Elefanten oder Löwen in möglichst natürlicher Umgebung zeigen. Wahr geworden sind seine Visionen für eine artgerechte Tierhaltung im 21. Jahrhundert bereits in Duisburg, Münster und Leipzig.
„Affenstark“ titelte die Leipziger Volkszeitung euphorisch schon vor der Eröffnung von „Pongoland“, der weltweit größten und 31 Millionen Mark teuren Menschenaffenanlage im Leipziger Zoo. Einige Nummern kleiner, aber nicht weniger spektakulär setzt Rasbach die Orangs im Münsteraner Zoo in Szene. Nur durch einen Wassergraben getrennt verfolgen Besucher, wie die „Waldmenschen“ naturnah nachgebildete Felswände und Baumkronen erklimmen. „Die Anlage zeigt die Tiere in Ausschnitten ihres heimischen Öko-System , sagt Rasbach. Das Ziel: „Das Aufeinandertreffen von Mensch und Tier möglichst spannend zu gestalten.“
> ausführliches Portrait

Rheinische Post 14.11.2001
Artenschutztagung im Park Plantaria
http://www.rp-online.de/news/lokales/geldern/2001-1114/ge30000000_31701.html

Kevelaer. Die 2. Tier- und Pflanzenschutztage öffnen am Samstag, 17. November, um 10 Uhr ihre Pforte. Die offizielle Eröffnung ist um 14 Uhr durch den Schirmherrn Dr. Helmut Linssen. Zwölf große Zoos aus Nordrhein-Westfalen sind an dieser Tagung beteiligt. Ebenfalls ein Dutzend Verbände und Behörden erläutern den Besuchern ihre Arbeit. Vertreten sind unter anderem BNA, WWF und die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz.

(s. Pressemitteilung Zoo Duisburg)

Berliner Zeitung 13.11.2001
Die Präparation des Elefantenkinds aus dem Zoo könnte scheitern
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/91755.html

Das Erschrecken war groß, als die Haut des kleinen Elefantenbullen Kiri im September aus der Gerberei zurückkam. Die dünne graue Oberhaut hatte sich von der dickeren, hellen Unterhaut gelöst. Auch hatte die Unterhaut ihre Elastizität stärker als erwartet verloren. Von Kiris Haaren war nur noch die Hälfte darin. Die Haut ist nun nicht nur weiß und hart, sondern vor allem zu klein. Die beauftragte Gerberei in Delitzsch bei Leipzig sei erfahren und habe auch schon Elefantenhäute bearbeitet. Der Gerber sei nun sehr betroffen und habe bisher auch keinen Lohn erbeten.

Berliner Morgenpost 13.11.2001
Schwierige Präparation: Haut des toten Elefantenbabys ist eingelaufen
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story476433.html

Ostsee Zeitung 14.11.2001
EU-Zoo-Richtlinie sorgt für Zugzwang
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_112754_342634.html

Tierpark Stralsund. Für die zur Zeit im Bau begriffenen Projekte – das Schimpansenhaus, die Löwenanlage sowie für den Umbau der Bärengehege – besteht dringender Handlungsbedarf. Hintergrund ist eine EU-Richtlinie, in Mecklenburg-Vorpommern bemüht man sich,  diese Richtlinie in ein „Zoogesetz“ zu integrieren.   
Als Konsequenz ergibt sich für den Stralsunder Zoo, dass die gesamten Tiergehege bis spätestens 2003 fertiggestellt sein müssen. Eine Alternative bietet nur die Abgabe der Tiere. Was das Löwengehege betrifft, sind die Tierparkmitarbeiter hinsichtlich des Termins durchaus optimistisch. Schwieriger sieht es beim Schimpansenhaus aus, da sich hier erst die Finanzierung eines von drei Bauabschnitten abzeichnet. Ähnlich verhält es sich bei den Bären.

Lausitzer Rundschau 13.11.2001
Elche kommen in die Oberlausitz
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=404033&RES=sac

Zwei Elche sollen in der kommenden Woche aus Neumünster in der Oberlausitz eintreffen. Für ein europaweit einmaliges Forschungsprojekt werden das Weibchen und sein Jungtier auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Niesky angesiedelt. Sachsens einziges Biosphärenreservat arbeitet dabei eng mit der Universität in Freiburg und dem Görlitzer Tierpark zusammen.

Leipziger Volkszeitung 13.11.2001
Schimpanse aus dem Zoo musste wieder in die Uni-Klinik und liegt auf der Frühchen-Station im Koma
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/85283.html

Ärzte der Uni-Kinderklinik bangen um den Schimpansen Mosi aus dem Leipziger Zoo. Der kleine Affe, der bereits im Sommer die Humanmediziner in Atem hielt, muss nun ein weiteres Mal intensivmedizinisch betreut werden.

Neue Zürcher Zeitung 13.11.2001
Panda aus Tokioter Zoo reist zur «Hochzeit» nach Mexiko
http://www.nzz.ch/2001/11/13/vm/page-article7S9AK.html

Der Pandabär Ling Ling, der im Tokioter Zoo lebt, hat am Montag zum zweiten Mal eine Reise nach Mexiko angetreten

Leonberger Kreiszeitung 13.11.2001
Goldener Herbst für Freizeitparks
http://www.leonberger-kreiszeitung.de/dc1/html/news-leo/20011113lana0011.shtml

Die großen Freizeitparks in Baden-Württemberg haben die Sommersaison überwiegend mit positiven Besucherzahlen abgeschlossen - vor allem dank des goldenen Herbstes.
Der Erlebnispark Tripsdrill hatte mit 540 000 Besuchern etwa genauso viele Besucher wie 2000. Die neue Attraktion im Wildpark waren im Sommer drei Braunbären. Der Europa-Park Rust verzeichnete mit 3,1 Millionen Besuchern 100 000 Besucher mehr als im Jahr 2000. Der Europapark hat 2001 zum ersten Mal auch im Winter geöffnet. Der Schwaben-Park in Kaisersbach verzeichnete ein Plus von 3500 Besuchern.

Ostsee Zeitung 13.11.2001
Eisbärenjunge Vitus nimmt Abschied von der Hansestadt
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_112675_341979.html

Der knapp ein Jahr alte Publikumsliebling aus dem Zoo Rostock verlässt in diesem Monat seinen Geburtsort in Richtung Karlsruhe. Am Sonntag ist im Zoo Erlebnistag zum Thema „Tiere, die im Eis und im Schnee leben“. Weitere Attraktion sind die Vierlinge von Jaguar-Mutter Ayana.

Berliner Kurier 12.11.2001
Ein Sex-Doktor für Yan Yan
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik4.html

Im Berliner Zoo soll ein extra aus China eingeflogener Experte mit seiner Erfahrung helfen, wenn Yan Yan das nächste Mal künstlich besamt wird. Zuvor setztder Zoo auf Mutter Natur: Noch vor Weihnachten werden die beiden bisher Gitter an Gitter lebenden Pandas getrennt.

Saarbrücker Zeitung 12.11.2001
Tragfähige Lösung für Wildpark
http://www.sz-newsline.de/mzg/GRG3KG9G_1.php3

Weiskirchen. Nach Aussagen des Umweltministers sind für das Haushaltsjahr 2002 wieder Mittel in voller Höhe für den Erlebniswald vorgesehen. Die stärkere Einbindung des Parks in das Tourismuskonzept Weiskirchen-Hochwald muss dabei das Ziel sein. Der Wildpark muss in der Bevölkerung wieder verstärkt als ein touristisches Highlight der Region wahrgenommen werden. Entsprechende Unterstützung bei der Umsetzung wurde von Umweltminister Stephan Mörsdorf bereits zugesagt.

Gelnhäuser Tageblatt 9.11.2001
Wisente im Neuen Wildpark
http://cms.mos1.de/sixcms/detail.php?id=211011&template_id=1188&_next=Lokales

Der Bad Orber Wildpark wird zur Zeit umgebaut. In den drei Gehegen des neuen Parks sollen auf der ursprünglichen Fläche von knapp 14 Hektar Wisente, Rotwild, Damwild, Muffel- und Sikawild gehalten werden. Dazu kommt ein Streichelzoo. Das Wisentgehege soll eine Größe von 1,5 Hektar haben. Der Eintritt im Park soll weiterhin nichts kosten.

Freie Presse 9.11.2001
Erdmännchen bezogen neue Anlage im Leipziger Zoo
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/151918.html

Die Erdmännchen mussten umgesiedelt werden, weil auf dem Gelände ihres Käfigs die neue Anlage für Elefantenbullen gebaut wird.

Rheinpfalz Online 9.11.2001
Wolff erwägt Verfassungsklage gegen das Land
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20011109:2408304&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft

Landau. Der Fehlbedarf im Haushalt ist nach den jüngsten Zahlen nun auf 19,1 Millionen Mark angeschwollen. Unter diesen Umständen sei es eine Illusion, in absehbarer Zeit einen ausgeglichenen Haushalt zu erwarten, wie es der Gesetzgeber eigentlich vorschreibt. Dies sei nur möglich, wenn die Stadt viele so genannte freiwillige Leistungen streichen würde, also beispielsweise die Stadtbibliothek und den Zoo schließen - "alles das, was das Leben hier lebenswert macht", wie der Oberbürgermeister wohl weiß.

Tagblatt 9.11.2001
Zoos gegen illegalen Wildfleischhandel
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=580262&bereich=o&suche=10

Die Zoos Basel und Zürich sowie die Tierpärke Dählhölzli Bern, Langenberg und Goldau haben beim Bundesrat eine Petition gegen den illegalen Wildfleischhandel in Afrika eingereicht. Die Schweizer Zoos beteiligen sich mit 150 Tierpärken an der Kampagne ihrer Dachorganisation EAZA. Die Zoos sammelten 1,6 Millionen Unterschriften, 46 648 kamen aus Basel und Zürich.

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Berliner Zeitung 15.11.2001
Gefiederter Star: Der Beo Orlando hat unter den Zoobesuchern eine Fangemeinde
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/92088.html

Berlin. Vor einigen Wochen wurde in der Zoo-Fasanerie die Tür zur Futterküche geölt. Sie schließt jetzt wieder lautlos, doch das quietschende Geräusch ist trotzdem noch da. Es kommt aus dem Vogelkäfig. Dort lebt Orlando, ein Beo.

Nordkurier 15.11.2001
Vorweihnachten in der Zooschule
http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/cirgendwas/cirgendwas.html

Ueckermünde. Die vorweihnachtliche Veranstaltung des Tierparks gibt den Kindern die Möglichkeit, sich auf ein "Tier-Weihnachtsgeschenk" vorzubereiten.

Neue Zürcher Zeitung 15.11.2001
Ruaha ist der älteste Afrikanische Elefant in Europa
http://www.nzz.ch/2001/11/15/vm/page-article7SGB3.html

Die älteste Afrikanische Elefantenkuh in Europa wird 50 Jahre alt. Sie lebt im Basler Zoologischen Garten. Ruaha war am 1. November 1952 als einjähriges Tier mit vier weiteren Elefanten aus Tansania nach Basel gekommen.

Westdeutsche Zeitung 15.11.2001
Post für den Tiger
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2969&redaktion=30&artikel=102178308

Der Sprecher der WZ-Geschäftsführung übergab einen Scheck von 40 000 Mark an die Krefelder Zoofreunde für die beiden neuen Tiger.

Westfälische Rundschau 15.11.2001
"Minidrachen" im Osnabrücker Zoo
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?news_id=2011704

Große Freude im Osnabrücker Zoo über Kaiman-Nachwuchs. Nun beziehen die Krokodilbabys ihr neugestaltetes Zuhause im Tetra-Aquarium

Lausitzer Rundschau 14.11.2001
Tägliches Gewitter für Mini-Kaimane
http://www.lr-online.de/nachrichten/redaktion.html?ID=404459&RES=pan

Zwei- bis dreimal am Tag verdunkelt sich die Anlage und es setzt ein kurzes Gewitter mit künstlichem Regen, Blitzen und Donner ein, das die Kaimane an den Urwald erinnern soll.

(s. a. Pressemitteilung)

Frankfurter Rundschau 14.11.2001
Herbstliches Schlendern entlang der Tiergehege
http://www.fr-aktuell.de/fr/0408/t0408006.htm

Opelzoo Kronberg

Kölner Stadt-Anzeiger 13.11.2001
Stadtverwaltung will die Flora verkaufen
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&atype=ksArtikel&aid=1005296076902&openMenu=992279212917&calledPageId=992279212917&listid=994347600516

Am Donnerstag soll der Liegenschaftsausschuss über die Zukunft des Festsaals in dem 1864 eröffneten Lustgarten entscheiden. Denkbar sei auch, die Anlage einem privaten Investor in Erbpacht zu überlassen. Seit längerem denken Ratspolitiker und Fachleute der Verwaltung darüber nach, wie die Flora und der Botanische Garten besser zu bewirtschaften sind. Nach Möglichkeit soll das Gelände am Zoo-Eingang, am Aquarium und am Eingang der Flora verschönert werden.

Thüringer Allgemeine 14.11.2001
Besuch im Zoopark: Star mit Sprachtalent
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=2010177

1998 rief ein Erfurter im Zoopark an und sagte: "Bei mir im Garten sitzt ein schwarzer Vogel und sagt ständig ,Guten Morgen´." Eine Stunde später stand der kleine Schwätzer im Giraffenhaus. Es war ein Mittel-Beo.

Westfälische Rundschau 13.11.2001
"Zoo braucht zweiten Haupteingang"
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Dortmund+S&id=2009198

Um Brünninghausen vom Verkehr zu entlasten, fordert die örtliche SPD nachdrücklich einen zweiten Haupteingang im östlichen Bereich des Dortmunder Zoos.

Oberösterreichische Nachrichten 14.11.2001
Gehege für Marderhunde
http://www.oon.at/nachrichten/lokal.asp?ressort=Steyr&id=239886

Waidhofen. Ein Lagerfeuer wird für Romantik sorgen, wenn am 17. November das multimediale Marderhund- und Fuchsgehege im Wildpark Fuchsbichl eröffnet wird.

Neue Deister-Zeitung 14.11.2001
Bärenstarkes Wisentgehege
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?zeitung=Neue_Deister-Zeitung&area=Lokales&ressort=Aktuelles&id=254316

Die Messe Pferd & Jagd hat mir einem Besucherrekord-Ergebnis die Tore geschlossen. Das Forstamt Saupark war "bärenstark" vertreten und Bernd Ockenfeld präsentierte die Bärenanlage im Wisentgehege.

Hannoversche Allgemeine 12.11.2001
Aus der Sicht der Tiere
http://www.haz.de/hannover/gesichter_und_geschichten/114390.html

Journalistin Angelika Zahorka hat ein Buch über die Zootiere in Hannover geschrieben: „Räuberbraut und Mondschein“ heißt der broschierte Band mit vielen Farbfotos, der jetzt im Zoo-Shop erhältlich ist. Die Geschichten von Leopardenweibchen Kadhira und ihrer Tochter Mondschein und all den anderen Zoobewohnern erzählt Zahorka aus der Perspektive der Tiere.

Westdeutsche Zeitung 12.11.2001
Das Zooviertel wird zum Denkmal
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2968&redaktion=30&artikel=102178148

Im kommenden Jahr wird das Wuppertaler Zooviertel - wenn die Politik zustimmt - zum Denkmalbereich.

Freie Presse 12.11.2001
Hirschfeld: Erst im Frühjahr kann Vivarium weitergebaut werden
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/153419.html

Das künftige Vivarium des Hirschfelder Tierparks sieht wie eine Bauruine aus. Die bauausführende Firma hatte eine falsche Technik angewandt, um Foliebecken und Glasscheibe zu verbinden. Die Arbeiten können nicht vor dem zweiten Quartal nächsten Jahres wieder aufgenommen werden können. Im Aquarium sollen einheimische Fische angesiedelt werden. Auf dem Landteil sollen Land- und Sumpfschildkröten gehalten werden.

Nordwest Zeitung 13.11.2001
Meldungen - kurz und knapp: Gewitter für Kaimane
http://www.nwz-online.de/regionales/974.html?showres=NWZ%2FREGION&showid=287882

Die Anlage der Brillenkaimane im Osnabrücker Zoo verfügt nach Umbau über Verdunklung, Blitz und Donner.

Freie Presse 13.11.2001
Zebra-Nachwuchs im Dresdner Zoo - Jungtier-Flaute endgültig beendet
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/153888.html

Die Paarungs-Unlust unter Dresdens Zebras scheint nach einer rund 20 Jahre anhaltenden Flaute endgültig beendet. Nach dem vor rund einem Jahr geborenen Hengst „Felix“ kam jetzt ein bislang namenloses weibliches Fohlen zur Welt und durfte drei Tage nach seiner Geburt erstmals zu seiner Mutter «Kirby» ins Außengehege.

Nordkurier 12.11.2001
Tiere zu Weihnachten
http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/zoo/zoo.html

Die Zooschule in Ueckermünde bietet in der Vorweihnachtszeit einen "Kennenlernkurs" für Kinder an, die sich zu Weihnachten ein Tier wünschen.

Leipziger Volkszeitung 11.11.2001
Gastwirtschaft im Zoo erwartet Andrang erst im Frühjahr
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/85114.html

Leipzig. Das Schweizerhaus ist nach gut 70 Jahren wieder für Spaziergänger im Rosental zugänglich.

TAZ 11.11.2001
verboten
http://www.taz.de/tpl/2001/11/12.nf/text.Tname,a0010.list,TAZ_txt.idx,1

Glosse: Im Kampf gegen den Terror bekommt der Einsatz von Biowaffen neuen Sinn. Der streng geheime "Hannibal-Plan" der Bundesregierung, dessen Entwurf der taz vorliegt, sieht vor, ein Elefantenheer ("Kommando Benjamin Blümchen") auf deutschem Boden zu bilden. Ein Anfang ist bereits gemacht: Im Ostberliner Tierpark wurde vor einer Woche das vierte Elefantenkind binnen zwei Jahren geboren.

Kölner Stadt-Anzeiger 10.11.2001
Bärbel hatte richtig Schwein
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta%2Fpage&atype=ksArtikel&aid=1005296074138&openMenu=987490165154&calledPageId=992279212953&listid=994406280299

Bärbel Höhn, Landesministerin für Umwelt, weilte gestern im Bergischen Freilichtmuseum. Grund war eine Tagung zum Thema „Alte Haustierrassen - Geschichte und heutiger Stand, Einsatz in Naturschutz und Landschaftspflege, Perspektiven für die Zukunft“. Organisiert von der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustiere (GEZ), die gleichzeitig ihr 20-jähriges Bestehen feierte. 30 verschiedene gefährdete Tierrassen wurden in einem Zelt präsentiert.

Zofinger Tagblatt 10.11.2001
Der «Wapiti» ist kein boshafter Rothirsch

http://www.ztonline.ch/pages/artikel.cfm?id=91356&re=Region

Der Zofinger Hirschpark Heitern ist auch im Herbst-Winter ein sehr beliebter «Ausflugsort». Gegenwärtig wird ein Rothirschstier von einigen Besuchern als recht aggressiv wahrgenommen. Ulrich Lienhard, der profunde zoologische Leiter der Anlage, hat in diesem Zusammenhang Stellung genommen: «Es wäre verfehlt, wenn man von einem boshaften Tier sprechen würde.»
Am 1. Mai 1998 sei ein dreijähriger Wapiti eingegattert worden, weil dem bisher dominanten Stier wegen chronisch-krankhaften Veränderungen der Bein- und Fussgelenke seine Mobilität beträchtlich eingeschränkt worden sei. Wenn die Weisungen und Empfehlungen der Hirschparkleitung von jedermann befolgt würden, wäre die Wildtierhaltung mit weniger Problemen verbunden. Es liegt bei den Leuten, ob der Stier abgeschossen werden muss oder nicht.

Nordkurier 10.11.2001
Trotz des Krächzens ein Singvogel
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/h__/h.html

Tiere im Ueckermünder Zoo - Der Kolkrabe

Main Rheiner 10.11.2001
Haie im Aquarium
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=564182

San Sebastian. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt das 1928 gegründete Meeresmuseum. Es wurde erst kürzlich im großen Stil umgebaut – zu einem Aquarium, zu dem die Menschen in Scharen pilgern. Die Arten des Atlantiks sind dort zu sehen, zahlreiche Becken gestatten Einblicke in für gewöhnlich tief verborgene Meeresregionen.
Mit dem Umbau entstand ein Riesenbecken, das die Besucher in einem gläsernen Tunnel durchqueren können – einzig in Europa (>ach...<). Wer den Kopf in den Nacken legt, sieht Haie und die Panzer von Meeresschildkröten über sich.

Leipziger Volkszeitung 9.11.2001
Freude im Zoo: Richtfest auch fürs Lippenbären-Gehege
Erdmännchen haben jetzt beheizbare Anlage
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/85071.html

Leipzig. "Eine Feier kommt selten allein", freute sich gestern Zoo-Chef Jörg Junhold tierisch. Gleich zwei Anlässe gab's, um mit Sekt anzustoßen: Erst wurde das neue Zuhause für die Erdmännchen vorgestellt, danach Richtfest an der Lippenbärenanlage.

Ostthüringer Zeitung 10.11.2001
Tierpatin sorgt sich für ein Jahr um springlebendige Steinböcke
http://www.otz.de/free/otz.lokales-artikel-000.html?region=Gera&news_id=2001146

Tierpatenschaft im Geraer Tierpark

Märkische Oderzeitung 9.11.2001
Festakt für ein halbes Jahrhundert „Märchenvilla“
http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=18&LID=15147

Großer Bahnhof“ bei der Märchenvilla-Zooschule im Eberswalder Tierpark: Die traditionsreiche und beliebte Freizeiteinrichtung feierte ihr 50. Bestehen.

Salzburger Nachrichten 9.11.2001
SÄUGLING
http://www.salzburg.com/sn/01/11/09/chronik-32342.html

Alle zwei Stunden reicht Tierpflegerin Elke Kastner im Wilhelma-Zoo dem sieben Wochen alten Gorillababy aus Frankreich die Flasche.

Rotenburger Kreiszeitung 9.11.2001
Herbstzauber auf dem Lande im Wildpark Lauenbrück
http://www.rotenburger-kreiszeitung.de/Redaktion/scheessel/Scheessel03.html

Eine interessante Mischung erwartet die Besucher des Lauenbrücker Wildparks: Die Besitzer des idyllisch gelegenen Tiergeheges, Katharine und Friedrich von Schiller, laden erneut zum „Herbstzauber auf dem Lande” ein.

Rotenburger Kreiszeitung 13.11.2001
Einstimmung aufs Fest: Wildpark Lauenbrück und LandArt als Kulisse
http://www.rotenburger-kreiszeitung.de/Redaktion/scheessel/Scheessel04.html

Laternenumzug im Wildpark Lauenbrück und weihnachtliche Geschenkideen im angegliederten Café-Shop.


Sächsische Zeitung 9.11.2001
Hydraulik-Geräte aus Weixdorf

http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=100001&rubrik=n_dresdner_land&etag=

Wie von Geisterhand bewegen sich im neuen Menschenaffenhaus "Pongoland" im Leipziger Zoo die Gitter. Die dazu benötigte Hydraulik fertigte die Hansa-Flex GmbH in Dresden-Weixdorf. "Für diese Anlage lieferten wir drei km Hydraulikrohr"

B.Z. (Berlin) 8.11.2001
"Guck mal, eine Maus mit Rüssel"
http://www.bz-berlin.de/bz/news/ck07temi.htm

Ganz Berlin will Elefantenbaby Temi sehen (Fotos)

Märkische Oderzeitung 8.11.2001
Neue Entgeltsatzungen für Tierpark
http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=25&LID=15106

Angermünde. 2001 kostet bei einer Gruppe ab zehn Personen der Eintritt 1,50 Euro pro Person statt wie im Einzelpreis zwei Euro. Der Münzautomat an der Eingangstür soll auf einen Euro umgestellt werden.

Südwest Presse 9.11.2001
Wer schreit da in der Au?
http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20011109ul_loka0069.htm

Ulmer Jogger und Hundebesitzer hören jeden Tag ein markerschütterndes ¸¸Sirenengeheul'' aus Richtung Aquarium.
"Das sind unsere Gibbons'', antwortet Gregor Müller, der Leiter. Pünktlich um 7Uhr beginne die Revierabgrenzung deshalb, weil die Mitarbeiter dann mit dem Putzen der Innenkäfige beginnen. Die anderen Affen wie Kapuziner- und Klammeraffen sowie Meerkatzen seien alle Gruppentiere, die eher schweigen oder normale Affentöne von sich geben.

Darmstädter Echo 9.11.2001
Mit festem Tritt zum Wild
http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=118374

Von dem Agendaprozess in Erbach profitiert der Wildpark Brudergrund in besonderem Maße. Über einen Wettbewerb bewilligte das Land Hessen eine Fördersumme von 50 000 Mark, unter der Bedingung, dass sich die Stadt in gleicher Höhe beteiligt.

Drugged meat botch-up leaves NZ zoo lioness dead - NEW ZEALAND
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13317/story.htm

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Spiegel 9.11.2001
Bären aus Platzmangel getötet
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,166793,00.html

Ungeachtet der Proteste von Tierschützern sind im Zoo der schwedischen Stadt Lycksele drei junge Bären getötet worden, die in ganz Skandinavien kein Tierpark aufnehmen wollte. Die zehn Monate alten "Björne", "Bolli" und "Bompa" wurden am Donnerstagabend erschossen. Zoodirektorin Irene Sjögren hatte zuvor erklärte, für die Tiere sei nirgends Platz.

Bild 10.11.2001
Geschlachtet!
http://www.bild.de/service/archiv/2001/nov/10/news/baer/baer.html

Lycksele (Schweden) – Der Tiermörder kam in der Nacht, lud sein Gewehr durch und feuerte den drei schlafenden Bärenkindern ins Herz. Sie wurden getötet und geschlachtet, das Fleisch an Restaurants verkauft – weil im Zoo kein Platz mehr für die süßen, wuscheligen Braunbären war.

Bild 12.11.2001
Tierfreunde hassen diesen Mann
Er hat die Bärenbabys im Schlaf erschossen
http://www.bild.de/service/archiv/2001/nov/12/news/baeren/baeren.html

Todesschüsse auf drei süße Bärenbabys. Doch der Mann, der die Bären ermordet hat, rechtfertigt seine Tat. Er heißt Ronny Stalfjäll, ist Tierpfleger im Zoo von Lycksele.Bärenmutter Gulda trabte gestern traurig durch ihr Gehege, jaulte immer wieder nach ihren Kindern

Hamburger Morgenpost 9.11.200121:23
Erschossen: Die Bärchen aus dem Schweden-Zoo
http://www.mopo.de/seiten/20011110/nachrichten-artikel13.html

Lycksele - Wie herzlos ist diese Zoodirektorin? Irene Sjögren, Chefin des Zoos in Lycksele (Schweden), hat ein Problem. Entsetzte Tierschützer bombardieren sie mit E-Mails, Wutbriefen. Das drollig-tapsige Braunbärchen-Trio hatte erst vor zehn Monaten das Licht der Welt erblickt. Ihre Namen bestimmten die Leser der örtlichen Lokalzeitung. "Bolli" und "Bompa" sind Phantasie-Namen, "Björne" ist schwedisch für "Bärchen".
Jetzt sind die drei knuddeligen Braunbär-Babies tot. Das Drama begann schon im Frühjahr, als Zoodirektorin Irene Sjögren ankündigte, dass es für die Aufzucht der Bärchen keine geeigneten Gehege gibt. Sie kündigte an, dass sie den gesamten Wurf töten lassen muss. Alle Protestschreiben, Angebote, die Tiere privat aufzunehmen, halfen nichts. Auch nicht die Tatsache, das sich zum Schluss 30 000 Bärchen-Fans zu einer Demonstration versammelten - alles vergeblich. Nach den Gesetzen des Schwedischen Tierpark-Verbandes ist eine solche Tötung sogar zulässig. Was jetzt auf harte Kritik stößt.
Die einzige Reaktion des Zoos ärgerte die Tierfreunde: Den Zoo-Tieren sollen zukünftig keine Namen mehr gegeben werden, "damit sich die Leute nicht so sehr an sie binden".

Berliner Zeitung 10.11.2001
Zoo in Schweden lässt junge Bären erschießen
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/vermischtes/.html/90715.html

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Natur - und Artenschutz

Passauer Neue Presse 15.11.2001
"Philippinen sind ein Land der Superlative"
http://www.pnp.de/red/pnp/2001/11/15/h/00000055.htm

Landau/Bay.. Die philippinische Insel Panay war von 1998 die Heimat des Landauer Wissenschaftlers Jochen Reiter. Über seine Arbeit in Sachen Artenschutz, die ökologisch fatale Situation des Landes sowie seine Erlebnisse berichtete der Diplom- Biologe am Dienstagabend.
1995 entdeckte ein Trupp um den Verhaltensforscher Prof. Curio auf Panay das letzte zusammenhängende Stück Primärwald. Curio siedelte sein Projekt im Dorf Bulanao auf der nordwestlich gelegenen Halbinsel an. Das "Philippine Endemic Species Conversation Project" der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt versucht, den Einheimischen die Folgen der Naturzerstörung klarzumachen und sie zum Umdenken zu bewegen. Ziele des Projekts sind Artenschutz und Forschung.

Basler Zeitung 13.11.2001
Für die Rettung der Urwildpferde
http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ressort=Gemeinden&categoryID=070BDECD-D762-433C-868312434502B6FD&ObjectID=B7016C28-684A-4B41-BF0ADCAAAF42E60C

Auf der Herbsttagung der Werner-Stamm-Stiftung, deren Ziel der Erhalt bedrohter Einhufer ist, berichteten Zoologen und Veterinäre u. a. über das Przewalski-Auswilderungsprojekt in der Mongolei, die Zucht der Somaliwildesel-Gruppe im Basler Zoo und über das Schutzprojekt für Kulane. Neben der finanziellen Unterstützung geeigneter Projekte fördert die Stiftung das „Müllerhägli“ im Schweizer Oberwil, wo in Zusammenarbeit mit Zoos auf fünf Hektaren bedrohte Wildesel gehalten und gezüchtet werden.

Schweriner Volkszeitung 13.11.2001
Geheimnisse der Fischotter lüften
http://www.svz.de/newsmv/lr/lbz/13.11.01/start/start.html

In der Naturparkverwaltung Nossentiner/Schwinzer Heide wurde in diesen Tagen das wissenschaftliche Projekt vorgestellt. Mit Hilfe des "genetischen Fingerabdrucks" will man den Geheimnissen des Fischotters auf die Spur kommen.

Tagblatt 10.11.2001
Schlimme Bären landen im Gefängnis
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=578162&bereich=o&suche=14

Churchill ist die Hauptstadt der Polarbären. Jedes Jahr im November müssen sich die Bewohner ihren Lebensraum mit 200 Eisbären teilen.
Die Ranger von den Natural Resources stellen eingedrungene Bären und betäuben mit einem Narkosegewehr. Der schlafende weisse Riese wird im etwas ausserhalb des Ortszentrums gelegenen Eisbär-Gefängnis zwischengelagert. 32 Bären können hier untergebracht werden. Ist der Käfig voll, werden sie 20, 30 Meilen nördlich ausgeflogen. Bären, die viermal eingefangen werden, gelten als «unverbesserlich». Sie haben sich an die menschliche Siedlung gewöhnt, sind somit eine Gefahr und werden an Zoos in aller Welt verkauft. Im vergangenen Jahr haben Roberts und seine Ranger 108 Bären gefangen und wieder ausgesetzt.

Neue Zürcher Zeitung 12.11.2001
Menschenfressender Tiger in Nepal erschossen
http://www.nzz.ch/2001/11/12/vm/page-article7S6F0.html

Die Polizei in Nepal hat am Samstag einen menschenfressenden Tiger erschossen, nachdem dieser sieben Personen getötet hatte. Der Abschuss des Tieres wurde angeordnet, nachdem Versuche, es zu betäuben und in einen Zoo zu bringen, misslungen waren. In Nepal gibt es derzeit noch rund 120 Tiger.

Frankenpost 9.11.2001
Überleben der bedrohten Flussperlmuschel zu siche
http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=187071

Im Kampf um den Erhalt der Flussperlmuschel ist jetzt ein wichtiger Schritt gemacht worden. Entlang des Flüsschens Südliche Regnitz bei Regnitzlosau hat die Regierung von Oberfranken ein Naturschutzgebiet ausgewiesen. Damit soll der Bestand der akut vom Aussterben bedrohten Art gesichert werden. Das 133 Hektar große Areal ist jetzt das zweitgrößte Naturschutzgebiet im Landkreis Hof

Süddeutsche Zeitung 14.11.2001
Artenschutz auf dem Bauernhof
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel95766.php

Der Otterfinger Biobauer betreibt eine außergewöhnliche Landwirtschaft. Auf seinem „Arche-Hof“, dem einzigen in Oberbayern, züchtet er Nutztiere, die vom Aussterben bedroht sind. Auf seinem 55 Hektar großen Betrieb leben Appenzeller Barthühner, ein halbes Dutzend Bentheimer sowie Schwäbisch Hällische Schweine, und auf der Weide tummeln sich dunkelbraune Murnau-Werdenfelser zwischen gewöhnlichem Bunt- und Fleckvieh.

U.S. PRESSURES JAPAN TO STOP MINKE WHALE HUNT
http://ens-news.com/ens/nov2001/2001L-11-13-05.html

Man-eating Royal Bengal tiger shot in Nepal - paper
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13280/story.htm

FIVE INDICTED FOR ILLEGAL TRAFFICKING OF TIGERS, LEOPARDS
Five people have been indicted for bringing endangered tigers and leopards into the United States so that they could be hunted and killed.
http://www.ens-news.com/ens/nov2001/2001L-11-09-06.html

Drugged wild elephants die in Vietnam escape bid
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13300/story.htm

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PRESSEMITTEILUNGEN

Duisburg 14.11.01
Ein Abend bei Delphinen - Blick hinter die Kulissen des Delphinariums
Den einen galten sie einst als ‚Boten der Götter', den anderen gelten sie heute noch als Konkurrenten beim Verzehr schmackhafter Fische - und manch ein Zeitgenosse hält die in allen Ozeanen verbreiteten Schnellschwimmer gar für "unsere besseren Brüder im Meer"...
Für aufmerksame Biologen und urteilsfähige Delphin-Pfleger allerdings waren die vor wenigen Tagen über alle Fernsehprogramme ausgestrahlten Bilder von Delphinen, die eine Surferin fast zu Tode attackierten, keine Überraschung; Rüpeleien untereinander, übles Macho-Gehabe, ja sogar Kindstötungen sind bei einigen Delphinarten unleugbar nachgewiesen.
Unbestritten aber auch die Faszination der nahezu vollkommenen Anpassung an ihren marinen Lebensraum, ihre Fähigkeit, mittels akustischer Ultraschall-Orientierung winzige Gegenstände ihrer Umwelt unter Wasser auszumachen, die Echolot-Kommunikation untereinander, schier unglaublich gar ihre Leistungen beim Tief- und Langzeittauchen...
Diese Besonderheiten - und tausend Fragen mehr - zu erleben und diskutieren lädt der Zoo zu einer neuartigen Veranstaltung unter dem Motto: "Ein Abend bei Delphinen" Wissenswertes über einen tierlichen Mythos.
Seit fast vier Jahrzehnten pflegt, beobachtet und umsorgt eine hochspezialisierte Mannschaft von Wissenschaftlern, Pflegern und Technikern die ebenso sensiblen wie bezaubernden Meeressäuger am Kaiserberg, und aus diesem Erfahrungsschatz möchte das Personal des Delphinariums seine Einsichten und Kenntnisse an ein breites Publikum interessierter Tierfreunde weitergeben.
Zu einem Blick hinter die Kulissen des Delphinariums mit anschließendem Vortrag (vor den Unterwasserfenstern des Hauptbeckens) zur Mythologie, Geschichte und Biologie der Delphine ruft der Zoo alle Delphin-Begeisterten an den Samstagen 24.November, 29.Dezember 2001 und 26. Januar 2002 jeweils in der Zeit von 16.30 bis 19.30 Uhr. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen beschränkt. Anmeldung unter 0203 / 30559-0 oder -12.

Leider stellten uns die Organisatoren trotz Nachfrage keine Pressemitteilung zur Verfügung.
Glücklicherweise kam sie auf dem Umweg über den Zoo Duisburg:

Duisburg, 15.11.01
Artenschutz zwischen Blumen und Vögeln - Vogelpark Plantaria organisiert Aktionstage
Eine Vielzahl von Artenschutz-Verbänden stellen sich zum zweiten Mal in unserer Region der Öffentlichkeit vor und verweisen auf ihre gemeinsamen Ziele, den Natur- und Artenschutz weltweit.
Die Aktion erstreckt sich über zwei Tage und lädt insbesondere auch Kinder ein. Für sie gibt es spezielle Führungen sowie einen Kinderbauernhof oder sie können in einem Schildkröten-Malbuch ihre Künste darstellen. Diverse Tierexponate werden ausgestellt, aber auch zum Origami-Falten und Tiergesichterschminken wird eingeladen. Sogar lebende Reptilien können aus nächster Nähe betrachtet werden sowie Flugvorführungen mit Greifen der Adlerwarte Berlebeck! Des weiteren werden verschiedene Künstler ihre Werke ausstellen und zum Kauf anbieten wie Vogelfedern, die mit Tiermotiven bemalt sind, Lithographien und Naturgemälde aus Acryl.
Der WWF verweist auf seine vielfältigen Aktivitäten in den Ursprungsländern der bedrohten Tier- und Pflanzenwelt. Der Zoll als Bundesbehörde bewacht den Warenverkehr an den Grenzen und kontrolliert die Verbote und Handelsbeschränkungen, die nach dem sogenannten Washingtoner Artenschutzabkommen für bestandsgefährdete und / oder von der Ausrottung bedrohter Tier- und Pflanzenarten gelten. Der Bundesverband für fachgerechten Natur- und Artenschutz (BNA) fördert in Schriften, Ausstellungen und Sonderaktionen den Artenschutzgedanken in unserer Gesellschaft und hat sich u.a. auf die Erstellung gesetzlicher Grundlagen spezialisiert, die dem Artenschutz Rechnung tragen; der BNA ist gewissermaßen ein Verbindungsglied zwischen seinen Mitgliedern und Tierhaltern vor Ort und den entsprechenden Gremien in Regierung und Parlament.
Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) betreut neben Natur- und Artenschutzprogrammen unserer engeren Heimat auch Zucht- und Auswilderungsprogramme für exotische Tiere, wie z.B. das NABU-Projekt zum Schutz des Schneeleoparden im Kirgisistan. NABU und der Verband Deutscher Zoodirektoren haben vor kurzem beschlossen, künftig enger zusammenzuarbeiten.
Neben dem Zoo Duisburg sind weitere zwölf Groß-Zoos aus Nordrhein Westfalen und dem angrenzenden Holland an dieser Ausstellung im Blumen- und Vogelpark Plantaria beteiligt, aber auch die Zoologische Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz (ZGAP) wirbt für ihre Projekte im südasiatischen Vietnam. An zwei Tagen werden Mitarbeiter und Tierpfleger des Zoo Duisburg insbesondere über die Fossa-Haltung am Kaiserberg sprechen; die Pflege und Zucht dieser kostbaren Schleichkatzen darf auch als Werbung für Artenschutzprojekte vor Ort (in den Heimatländern der bedrohten Tiere) gesehen werden. Mit Postern, Bildern, Broschüren und einem eigenen Informationsstand werden die Duisburger Fachleute vertreten sein und selbstverständlich jedem Interessenten Rede und Antwort stehen.
Alle an diesen Artenschutzaktionstagen beteiligten Gesellschaften, Vereine und Zoos laden ein zu den Artenschutztagen am Wochenende 17. und 18. November 2001 im Blumen- und Vogelpark Plantaria / Kevelaer. Schirmherr der Veranstaltung ist Dr. Helmut Linssen, MdB.

Duisburg, 12.11.01
Lions spenden für Löwen
Ein wahrhaft königliches Geschenk für den ‚König der Tiere' wartet auf ein Mitglied der  4-köpfigen Löwen-Familie des Zoo Duisburg. Um seine Verbundenheit mit einer der bedeutendsten Einrichtungen unserer Stadt zum Ausdruck zu bringen, wird der Lions Club Duisburg-Rhenania eine Patenschaft für eine Vertreterin dieser afrikanischen Raubtier-Familie übernehmen.  Insbesondere möchte der Lions Club Duisburg-Rhenania mit dieser Aktion den Einsatz des Zoos in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit wie auch Natur- und Artenschutz würdigen.  
Jedes Jahr übrigens stellt der Lions Club-Duisburg-Rhenania eine fünfstellige Summe für wohltätige Zwecke im Duisburger Raum bereit, die unter anderem während einer viel beachteten Advents-Tombola in der Duisburger Innenstadt gesammelt wird - solcherart Spenden-Akquise ist Bestandteil der Wohltätigkeitsarbeit des Clubs. Welche Löwen-Dame die Spende - vertretungsweise durch ein Gulasch-Häppchen - entgegennehmen darf, wird sich erst vor der Freianlage der Duisburger Löwen-Gruppe entscheiden. Die Patenschaft in Höhe von DM 5.000 wird der Beauftragten für Tierpatenschaften,  Dr. Doris Heckermann-Meister, und Zoodirektor Dipl.-Biol. Reinhard Frese überreicht  am Dienstag, dem 13. November 2001, um 11.00 Uhr vor der Löwen-Freianlage.
An dem Termin werden ebenfalls teilnehmen die Mitglieder des Präsidiums des Lions Club Duisburg-Rhenania Barbara Jansen, Lothar Böhm und Karl-Heinz Becker als Vorsitzender des Hilfswerks des Lions Club sowie der Distriktbeauftragte Dr. Reinitzhuber.

Osnabrück 12.11.2001
Blitz und Donner im Osnabrücker Zoo
Für mehrere Wochen mussten die Brillenkaimane ihre Anlage verlassen und waren vorübergehend in der Zoo-Quarantäne einquartiert. Der Grund war die dringend notwendige Sanierung ihrer Anlage, in der sie seit 1987 leben. Die alte Wanddekoration war zusammen-gebrochen, die Dekohölzer verfault und das Bewässerungssystem marode. Die Zoohandwerker, Gärtner und die beiden Aquarienpfleger haben die Anlage nun neu gestaltet. Die alte Torfwand wurde durch Lavasteine ersetzt, in deren Nischen tropische Pflanzen wachsen. Ein automatisches Bewässerungssystem sorgt für die nötige Feuchtigkeit.
Ein besonderer Effekt wurde eingebaut. Zwei- bis dreimal am Tag verdunkelt sich die Anlage und es setzt ein kurzes Gewitter ein, so dass man sich wie in den Tropen fühlen könnte. Blitz und Donner sind ein Stimulans für die Kaimane, allerdings haben sie auch schon ohne diese für Nachwuchs gesorgt. Kurz vor der vorübergehenden Umquartierung warteten sie mit einem Gelege auf; 8 Eier wurden in einen Inkubator gelegt und dort künstlich ausgebrütet. Die Freude war groß, als vor wenigen Tagen 3 Kaimanbabys schlüpften. Die kleinen "Drachen" wachsen nun in einem Miniterrarium auf, das vorübergehend direkt an der Scheibe der Kaimananlage platziert wurde.
Dies ist nicht die einzige Neuerung im Tetra-Aquarium. Die Anlage für Fische und Schlammspringer mit einer eingebauten Ebbe- und Flutanlage fasziniert die Besucher. Noch vor Weihnachten werden Zitronenhaie in ein neu gestaltetes Großbecken einziehen. gez. Dr. Everts

(Abbildung in der Online-Version)

Einladung zum 576. Presse-Apéro des Zoo Zürich
Mittwoch, 21. November 2001, Treffpunkt: Fotografen: 10.00 Uhr beim Zooeingang, Journalisten: 10.30 Uhr beim Zooeingang
Thema: Ein neues langes Gesicht bei den Ameisenbären:
PEPITA - von den Behörden konfisziert - sucht eine neue Heimat
Zusammenarbeit des Zoo Zürich mit der Stiftung Federico Wildermuth in Argentinien

Duisburg 08.11.01
Begegnung im Dunkeln - Jahrestreffen der Tierpaten im Zoo
Vor nunmehr sechs Jahren riefen Duisburgs Zoo-Direktor, Dipl.-Biol. Reinhard Frese, und die Beauftragte für Tierpatenschaften, Frau Dr. Doris Heckermann-Meisters, eine gemeinsame Kampagne ins Leben, die seither unter dem Markenzeichen "Aktion Tierpatenschaften" mehrere 100.000 DM Spendengelder zusammentragen konnte, die ausschließlich für den Unterhalt solcher Zootiere zur Verfügung stehen, die Privatmann bzw. -frau und Kinder sich selbst zum Lieblingstier wählen.
Während das diesjährige Frühjahrstreffen der Tierpaten vornehmlich den Kindern vorbehalten war, treffen sich diesmal knapp zwei Hundertschaften (!) erwachsene Tierpaten zu einer Abendführung rund durch den Zoo, dessen Tierhäuser eigens zu diesem Anlaß geöffnet bleiben. Nicht nur Waldkauz und Edelmarder, nicht nur Fledermaus und Igel lassen sich am Kaiserberg bei ihren nächtlichen Aktivitäten beobachten, sondern auch Blicke in schlaftrunkene Giraffenaugen und träumende Menschenaffen sind zu vermuten.
Die Führung beginnt am Freitag, dem 9. November 2001 um 19.00 Uhr.  Treffpunkt ist der Haupteingang / Mülheimer Straße: Achtung: Nach Einlaß der Teilnehmer werden die Pforten wieder geschlossen! Nach rund 90-minütigem Rundgang treffen sich die Tierpaten zu einem gemütlichen Beisammensein rund um Biertheke und Gulaschkanone im Aquarium des Zoos.

Allwetterzoo Münster, 13.11.01
Bei "Zoo intern" im Allwetterzoo stehen Fische und Reptilien im Mittelpunkt
Unter dem Veranstaltungstitel "Zoo intern" laden Tierpfleger im Allwetterzoo am kommenden Wochenende (17. und 18. 11.) interessierte Besucher dazu ein, die tägliche Arbeit mit Fischen und Reptilien näher kennen zu lernen.
Die Tierpfleger des Aquariums bieten von 14 bis 16 Uhr ein buntes Programm, das von Rundgängen hinter die Kulissen bis zum Mikroskopieren reicht. Kinder dürfen Bonbons angeln oder auf Aquarienscheiben bunte Fische malen. An beiden Tagen werden ab 14.30 Uhr Tiere wie die Gespenstheuschrecke "Lissy" oder die Vogelspinne "Okampa" aus ihren Terrarien geholt, damit man sie sich mal aus der Nähe ansehen kann. An einem Infostand zeigen die Tierpfleger das vielfältige Futter für die rund 1.100 Tiere, die im Aquarium leben. Neben Fischen haben sie auch Käfer, Spinnen, Frösche, Schlangen, Vögel und Affen zu versorgen.
Auch im Tropenhaus können "mutige" Menschen nähere Bekanntschaft mit Tieren machen; hier sind es die schönen Königspythons, die hin und wieder aus ihrem Terrarium geholt werden. Und auch hier dürfen die Zoobesucher an beiden Tagen zwischen 14 und 16 Uhr Fragen zur Ernährung und Pflege von Reptilien stellen. Die Tierpfleger erzählen gern über ihre Arbeit mit kleinen und großen Würgeschlangen, wertvollen Schildkröten oder winzigen Fröschen. Ebenso wie im Aquarium ist der Tierbestand des Tropenhauses sehr unterschiedlich; außer Reptilien leben hier Vögel, Affen, Flughunde und sogar kleine Hirsche. Und beide Tierhäuser lohnen vor allem im Winter einen Besuch, denn hier ist es immer schön warm!

Zürich, 17.11.01
Die Königspinguine beschreiten 'neue Wege'
Der Spaziergang der Königspinguine stellt eine wichtige Beschäftigungsmöglichkeit für diese Vögel dar und ist gleichzeitig eine bekannte und geschätzte Besucherattraktion. Der Spaziergang führt wegen Bauarbeiten neu entlang dem Betriebsweg hinauf Richtung Elefantenhaus und wieder zurück und findet unter der Leitung von Reviertierpfleger Urs Romer und seinen MitarbeiterInnen statt. Die Parade wird im Winter täglich um 13.30 Uhr durchgeführt, sofern die Temperaturen unter 10°C liegen. Bei höheren Temperaturen besteht die Gefahr, dass sich die Vögel überanstrengen könnten.

Zürich, 14.11.01
Direktor des Zoo Zürich wird Präsident der Zoos der Welt
Der Direktor des Zoo Zürich, Dr. Alex Rübel, wurde zum Präsidenten der World Association of Zoos and Aquariums (WAZA) gewählt. Die Wahl erfolgte in Perth, Australien, anlässlich der 56. Jahrestagung der WAZA, die vom Zoo in Perth organisiert wurde. Die Wahl ist auch eine Anerkennung der Arbeit des Zoo Zürich, der eine führende Rolle in der Umsetzung der Welt-Zoo-Naturschutz-Strategie hat, die eine Neuausrichtung der Zoos als Naturschutzzentren fordert.
Dr. Alex Rübel tritt die Nachfolge von Willie Labuschagne, Direktor des Nationalen Zoologischen Gartens von Südafrika in Pretoria, an. Gefragt, welche Ziele er in seiner zweijährigen Amtsperiode als Präsident dieser Organisation anstrebt, antwortet er: "Die grösste Herausforderung im Naturschutz ist das zunehmende Ungleichgewicht zwischen Bevölkerungswachstum und dem Lebensraum, der für die anderen Lebewesen auf unserer Erde, Tiere und Pflanzen, übrig bleibt. Die Zoos der Welt sind die Botschafter der Tierwelt, sie erreichen jährlich über 600 Millionen Besucher, die selbst zu Botschaftern werden können. Es ist die Aufgabe der WAZA, die Zoos in Ihren Aktivitäten zur Aufklärung, zur Arterhaltung und zum Schutz von Lebensräumen zu unterstützen und diese zu koordinieren. Die WAZA unterstützt zudem Initiativen, die die Tierhaltung in Zoos weniger entwickelter Länder verbessern helfen. In der Welt-Zoo-Naturschutzstrategie hat die WAZA ihre Ziele definiert."
An der Konferenz in Perth hat die WAZA beschlossen, den Kampf gegen den Bushmeat-Handel auf die ganze Welt auszudehnen. In den letzten Tagen hat der europäische Zooverband (EAZA) den EU-Ministern in Brüssel eine Petition mit über 1,6 Millionen Unterschriften übergeben, in den USA wird dieselbe Frage im Kongress auf Initiative der Zoos vorgebracht und in Asien kämpfen die Zoos gegen den Handel mit Haifischflossen, das ‚Bushmeat' aus dem Meer. Erfolgreichen Beispielen zur Arterhaltung wie bei der Arabischen Oryx, beim Wisent und beim goldenen Löwenäffchen sollen weitere folgen und die Anstrengungen des Schutzes von Lebensräumen verstärkt werden.
Die WAZA ist eine Vereinigung der grössten 172 Zoos in 42 Ländern der Welt und regionaler Zoovereinigungen. Weitere Mitglieder im Counsil sind nebem dem Präsidenten und dem Past-Präsidenten Ed McAlister, Adelaide, Australien; Bernard Harrison, Singapur; Bill Dennler, Toledo, USA; Karen Sausman, Palm Desert, USA und Gordon McGregor Reid, Chester, GB. In der Schweiz sind die Zoos von Basel und Zürich, der Tierpark Dählhölzli und der Natur- und Tierpark Goldau als Mitglieder dabei. Um in den Verband aufgenommen zu werden, müssen die Zoos einen hohen Qualitätsstandard aufweisen und einen Code of Ethics unterschreiben. Seit Oktober 2001 hat die WAZA ihr internationales Sekretariat in Bern, welches von Dr. Peter Dollinger geleitet wird.

Zoo Leipzig 13.11.2001 (per Fax)
Seniorentag im Zoo Leizpig am 15.11.

Zoo Leipzig 14.11.2001 (per Fax)
Aufsichtsrat bestätigt einstimming Wirtschaftsplan 2002 - Eintrittspreise bleiben stabil

Zoo Leipzig 15.11.2001 (per Fax)
Neu: Zookalender 2002

NABU, 15. November 2001 (gekürzt)
NABU begrüßt Verabschiedung des neuen Bundesnaturschutzgesetzes
Das neue Gesetz stärke wirksam den Schutz von einheimischen Tier- und Pflanzenarten sowie ihrer Lebensräume. "Besonders hervorzuheben ist die Einführung eines bundesweiten Biotopverbundes auf mindestens 10 Prozent der Landesfläche". Durch das Verbot der Heckenrodung oder der Umwandlung von Feuchtwiesen in Ackerland würden die Voraussetzungen für eine größere Artenvielfalt in der Kulturlandschaft deutlich verbessert. Die Einführung der Verbandsklage oder die Verpflichtung für Energieversorgungsunternehmen, ihre Strommasten künftig gegen den vielfachen Vogeltod durch Stromschlag zu sichern, zählte Flasbarth zu den weiteren Pluspunkten des neuen Gesetzes.

NABU, 10. November 2001 (gekürzt)
NABU sichert Ministerin Künast weitere Unterstützung bei Agrarwende zu

"Der vollzogene Neuanfang verdient allen Respekt. Allerdings wird nach 50 Jahren einer ökologisch und ökonomisch weitgehend verfehlten Agrarpolitik eine grundlegende Reform 10 Jahre dauern", sagte NABU-Präsident Flasbarth. Mit dem Bundesprogramm Ökolandbau habe Künast eine geeignete Plattform geschaffen, die über die Produktionsseite hinaus auch Vermarktung und Nachfrage stärke. Mit der neuen Legehennenverordnung habe die Bundesregierung einen wichtigen Schritt hin zu einer artgemäßen Tierhaltung getan. "Jetzt müssen auch die Bestimmungen der Tierhaltung für Puten, Rinder und Schweine rasch an moderne ethische und ökologische Maßstäbe angepasst werden"

NABU, 9. November 2001 (gekürzt)
NABU fordert nachhaltige Entwicklung von Dörfern und Städten
Der Naturschutzbund NABU hat zum Start seiner Kampagne "Nachbar Natur" ein Umsteuern bei der Entwicklung von Dörfern und Städten in Deutschland gefordert. Angesichts des täglichen Flächenverbrauchs von knapp 130 Hektar sowie der immer länger werdenden Roten Listen bedrohter Tier- und Pflanzenarten sei die Konzentration auf die Innenentwicklung von Städten und Dörfern dringend geboten.

Wildtier- u. Artenschutzstation Sachsenhagen 14.11.01 (gekürzt)
Seit Freitag dem 9.11.01 werden verölte Seevögel an die Strände von den Inseln Amrum, Föhr und Sylt gespült.
Die zum Teil schwer verunreinigten Tiere kleben an den Hafenbecken, liegen unterkühlt, stark verölt an den Stränden. Mitarbeiter und Mitglieder der weltweit aktiven "ÖLVOGELHILFE GERMANY e.V." sammeln die total erschöften Tiere ein und bringen sie in verschiedenen Auffangstationen an der Küste. "Seit Freitag haben wir über 200 stark verölte Seevögel eingesammelt und erstversorgt" berichtet Tierärztin Janine Bahr, Vorsitzende der "Ölvogelhilfe". Die Platzkapazitäten der Ölvogelstationen sind leider sehr begrenzt.
Es werden Helfer gebraucht die auf den Insels Amrum, Föhr und Sylt die verölten Tiere einfangen und nach Absprache in verschiedene Stationen bringen.Täglich werden es mehr Tiere, ein Ende ist nicht absehbar. Nach Auskunft der Küstenwache Cuxhaven ist von keiner Tankerhaverie etwas bekannt.
Stationsleiter der "Wildtier- u. Artenschutzstation in Sachsenhagen,Christian Erdmann und Vorstand der "Ölvogelhilfe Germany e.V." schließt nicht aus auch in Sachsenhagen verölte Tiere versorgen zu müssen. Seit 4 Tagen sind schon 2 Mitarbeiter der Wildtier- u. Artenschutzstation auf Föhr um dort den Vogelschützern bei IhrenBemühungen zu unterstützen.
Spendenkonto für die schnelle Hilfe auf Föhr: ÖLVOGELHILFE GERMANY e.V. Sparkasse Nordfriesland: Bklz. 217500 00 KONTONR:90025628
Kompletter Pressetext bei: Christian Erdmann, mailto:christian.erdmann@arcormail.de
(Abbildung in der Online-Version)

S.O.F. - Save Our Future - Umweltstiftung, 14. November 2001
Pekings "Antilopen-Mobil" gewann den Ford-Umweltpreis
Seit über einem Jahr bietet das Antilopen-Mobil als rollendes Umweltklassenzimmer sehr erfolgreich Umwelterziehung für Schulen in Peking und Nordchina an. Für diese Arbeit wurde das Antilopen-Mobil mit dem Ford-Umweltpreis in China ausgezeichnet.
Das Antilopen-Mobil hat seit seinem Start Ende Mai letzten Jahres rund 10.000 Schüler an über 100 Schulen erreicht und interaktiven, praxisorientierten und lebendigen Umweltunterricht durchgeführt. Träger des Projektes vor Ort in Peking ist die erste regierungsunabhängige Umweltorganisation Chinas, die "Friends of Nature". Für das Antilopen-Mobil wurde eine Umweltpädagogin angestellt, die ihre ersten Erfahrungen mit Umweltmobilen im Hamburger "Fuchs-Mobil" gesammelt hat
http://www.save-our-future.de

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ZDF-Quizsendung Risiko sucht Kandidaten zum Thema Menschenaffen

Den Kandidaten werden 7 Wissensfragen pro Runde zu Ihrem Hobby gestellt. Die Gewinnspanne liegt um die 14.000 DM. Wir laden Sie vorab zu einem Casting ein.
Vielleicht sind ja genau Sie ein solcher Hobbyexperte oder kennen mögliche Personen. Voraussetzung für künftige Kandidaten bei RISIKO ist, daß man beruflich nichts mit dem Thema zu tun hat.
Simone Marekm, KaRoTEAM FILM- UND FERNSEHPRODUKTION GmbH
Tel.:(+49) (0)2204-9225-30, E-Mail:sima@karo-team.de

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Ausstellungen

Main Rheiner 15.11.2001
Als im Taunus Riesenraubkatzen fauchten
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=567723

Wiesbaden. In diesem Winterhalbjahr lockt das Landes-Museum mit einer Wander-Ausstellung über „Die Eiszeit“. Die von dem Münchner Ausstellungsunternehmer Dieter Luksch nachgebauten Tiere sind für den Zoologischen Präparator des Museums und Ausstellungsbetreuer Fritz Geller-Grimm nicht nur ein anfassbarer Einstieg in das Thema Eiszeit, sondern auch bestens geeignet, die Fantasie zu entwickeln.

Zofinger Tagblatt 13.11.2001
Luzern aktuell:Neue Sonderausstellung im Natur-Museum
http://www.ztonline.ch/pages/artikel.cfm?id=91612&re=Luzern

Neue Sonderausstellung „Alles in Bewegung“ im Natur-Museum Luzern zeigt bis zum 14. April 2002 verschiedenste Fortbewegungsarten in der Natur und in der Technik. Zu sehen sind Laufkäfer und Laufroboter, ein Aquarium mit Fisch- und Quallenrobotern oder ein motorisiertes Insektenflugmodell. www.naturmuseum.ch.

STUTTGART, Staatliches Museum für Naturkunde
MEIN NAME IST HASE - Natur- und Kulturgeschichte eines beliebten Tieres
http://www.naturkundemuseum-bw.de

WIEN Naturhistorisches Museum:
PROJEKT MENSCH - Ältere Europäer und Neandertaler
bis 12.12.2001
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

WIEN Naturhistorisches Museum:
DER ATEM DER WILDNIS - Tier- und Naturfotografie von Art Wolfe
bis 6.1.2002
http://www.nhm-wien.ac.at/nhm/

BREMEN Übersee-Museum:
...NESTWERK... Architektur und Lebewesen: Natur und Architektur, Lebewesen und ihre Bauwerke.
18.11.2001 bis 28.4.2002
http://uebersee.coinn-bremen.de/

STUTTGART Linden-Museum - Staatliches Museum für Völkerkunde:
ES SPUCKT IN DEN ANDEN - Kultur und Geschichten rund um das Lama.
20.11.2001 bis 7.4.2002
http://www.lindenmuseum.de/

LINZ - Biologiezentrum des oberösterreichischen Landesmuseum:
REGENWALD DER ÖSTERREICHER
8.11.2001 bis 10.3.2002
http://www.biologiezentrum.at

OSNABRÜCK - Museum am Schölerberg
ERLEBNISREICH BODEN
Ab 11.11.2001
http://nostromo.physik.uni-osnabrueck.de/students/ahaenel/

ZÜRICH Zoologisches Museum der Universität Zürich:
DIE VIELFALT DER TIERE Entdecken - Sammeln - Verstehen
Ab 6.11.2001
http://www.unizh.ch/zoolmus/

NÜRNBERG Naturhistorisches Museum Norishalle:
HALB SO WILD!? Tier- und Pflanzenarten erobern Deutschland
bis 1.4.2002
http://www.nhg-nuernberg.de/

FRAUENFELD Naturmuseum des Kantons Thurgau:
NUR EINE MAUS - Das verborgene Leben kleiner Säugetiere
Mit lebenden Tieren
20.10.2001 bis 27.1.2002
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

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TV-Tipps Zoo + Naturschutz

Do., 15.11.2001, 21:45-22:15 SWR, Sonde: Die leise Invasion - Bedrohen eingewanderte Tiere und Pflanzen die heimische Artenvielfalt?

Fr., 16.11.2001, 13:30-14:00 SWR, Vogelparadies am Wüstenrand (1/2), Der Djoudj-Nationalpark im Senegal

Fr., 16.11.2001, 21.40 Uhr ARD Das Bambi-Kollektiv: Reportage über Wildtier- u. Artenschutzstation Sachsenhagen NEU

Fr., 16.11.2001, 20:15-21:00 HR, Wunder der Erde, Asiens große Tiere - Die letzten ihrer Art Wh

Sa., 17.11.2001, 06:00-06:30 HR, Zoo & Co., Allein auf der Welt, Bärenwaisen in Russland Wh

Sa., 17.11.2001, 19:10-20:15 VOX, World Gone Wild: Delfine zum Anfassen - Umzug mit Alligatoren - Gesundheits-Check für Koalas - Auf den Spuren des Nebelparders

So., 18.11.2001, 13:15-13:35 BR, Zoo & Co, Affenalltag in Apenheul

Mo., 19.11.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis , Tierische Invasoren - Von Nutrias und Nilbarschen NEU

Di., 20.11.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis , Tierische Invasoren - Von Mörderbienen und Kusus NEU

Di., 20.11.2001, 22:15-22:45 ZDF, 37°: Ich will sie alle retten , Tierschützer auf Kreta

Mi., 21.11.2001, 14:30-15:00 BR, Unser Land Bayern, Das grüne Netz - Naturschutz in Bayern NEU

Do., 22.11.2001, 17:30-18:00 HR, Welt der Tiere, Utila - ein Überlebender der Urzeit Wh

Fr., 23.11.2001, 13:30-14:00 MDR, Welt der Tiere, "Lonesome George" - Überleben auf Galapagos Wh

Fr., 23.11.2001, 17:15-18:00 HR, Die Drills - die vergessenen Affen Afrikas Wh

** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm **

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