Zoo-AG Presseschau Nr. 83 vom 1. November 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Liebe Leser der Zoopresseschau,

wie verkauft man 1000 Elefanten? Heinz Hilleke hatte aus seiner Privatsammlung der Westfälischen Gesellschaft für Artenschutz kistenweise Sammlerstücke geschenkt, die am letzten Sonntag im Elefantenhaus des Allwetterzoos Münster zugunsten von Artenschutzprojekten verkauft wurden. Die meisten zu Preisen von 1 bis 10 DM, nur wenige ausgesuchte Stücke waren teurer, und so trugen hunderte Zoobesucher Elefanten nach Hause. Die  unglaubliche Vielfalt der Stücke faszinierte nicht nur die Zoobesucher, sondern auch uns freiwillige Helfer. Schon früh morgens suchten sich Sammler Spezialstücke heraus, doch Nachschub war reichlich vorhanden. So viel, daß eine weitere Verkaufsaktion geplant ist. Besten Dank auch im Namen der Vienam-Projekte an Heinz Hilleke, der die Verkaufsaktion mit einem lachenden und einem weinenden Auge besuchte (absichtlich ohne Geld in der Tasche, um nichts zurückkaufen zu können). Im Internet betreibt eine eigene Seite über sein Hobby (http://www.muenster.de/~jumbo).

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Rheinpfalz online 27.10
Pfälzer Profile: Herzlich willkommen im tiefsten Urwald
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20011026:2369490&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/meldung.oft

Veterinär Peter-Paul Hoppe aus Wachenheim reist für Landauer Zoo nach Ghana - Tierschützer und rastloser Ernährungsforscher
"Afrika ist für mich wie eine unglückliche Liebe, die man am besten vergessen sollte", gesteht Peter-Paul Hoppe. Doch wenn man sich dann wiedersehe, sei es genau wie in alten Zeiten. Die Augen des 60-jährigen Tierarztes leuchten bei dem Gespräch über die afrikanische Kultur und ihre Menschen - kein Wunder, liegt doch seine letzte Begegnung mit der großen Liebe nur wenige Monate zurück.
Der Wahl-Wachenheimer reiste im vergangenen April im Auftrag des Landauer Zoos für sechs Wochen nach Ghana, um dort das Artenschutzprogramm "West African Primate Conservation Action" (WAPCA) zu initiieren. Sieben europäische Zoos haben sich darin zusammengeschlossen, um die vom Aussterben bedrohten Affenarten Weißscheitelmangabe und die Diana Roloway Meerkatze zu schützen. Zu Hoppes Aufgaben gehörte der Abschluß von Verträgen mit den zuständigen Stellen in der Hauptstadt Accra. Nun sollen Gegenden mit wild lebenden Populationen ausfindig gemacht, sowie Gehege für gerettete Tiere angelegt werden. "Man muss den Leuten, die von der Jagd leben, Alternativen bieten, zum Beispiel durch den Aufbau des Ökotourismus", meint Hoppe.
Für Hoppe war es nicht der erste Aufenthalt in Afrika: Als junger Tiermediziner hat er in den Siebziger Jahren in Kenia an der Universität Nairobi geforscht, insgesamt sechs Jahre dort gelebt. In der Pfalz fand Hoppe bei der BASF eine faszinierende Aufgabe: Als Leiter der Ernährungsforschung war er auch am Aufbau der Station in Offenbach beteiligt. Auch wenn er inzwischen in der Altersteilzeit ist, kann Hoppe das Forschen nicht lassen: Momentan ist er an einem Projekt über die Vitaminversorgung von Schlangen beteiligt. "Dazu muss man die Beute untersuchen, das ist doch spannend", erklärt er begeistert - vom Rückzug auf die Altersruhe keine Spur.

Ostsee Zeitung 1.11.2001
Finanzschwachen Zoos droht die Schließung
http://www.ostsee-zeitung.de/po/start_125929.html

Nicht wirtschaftlich arbeitende Zoos in M-V sollen nach Ansicht von Umweltminister Wolfgang Methling (PDS) nicht künstlich am Leben erhalten werden. Auf die Tiergärten kämen hohe Investitionen bei der Umsetzung der EU-Richtlinie für Mindeststandards zu, sagte Methling bei der Jahrestagung der Interessengemeinschaft der Tiergärten des Landes in Schwerin. Vom Finanzministerium sei dafür kein zusätzliches Geld zu erwarten. Die Richtlinie muss bis 9. April 2002 umgesetzt werden. Die Kosten für die Umrüstung der Zoos können allerdings noch nicht eingeschätzt werden. Die Landesregierung hat in diesem Jahr rund 1,1 Millionen Mark für die 20 Tiergärten des Landes bereitgestellt.

Freie Presse 29.10.2001
Tiergarten entwickelt Konzept für Zoo der Winzlinge unter den Rassen
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/ERZGEBIRGE/AUE/TEXTE/145698.html

Die sieben Zwerge haben es vorgemacht - auch Kleine können groß rauskommen. Der Tiergarten in Aue will sich diese Erkenntnis zu Nutze machen und mit Minis zum Besuchermagnet werden. Die Kleinen, die seit Frühjahr 2000 immer mehr Gehege bewohnen, sind Miniponys, Zwergmuntjaks und Rattenkängurus. Sie sind die Winzlinge ihrer Gattung. „Wir haben nach der Wende begonnen, den Tierbestand umzugestalten. Im Vordergrund stehen Arten, die Publikumslieblinge sind und bei denen der Pflegeaufwand nicht zu hoch ist,“ erklärt Tierparkdirektor Christian Schroller. Riesen wie Braunbären, Auerochsen oder große Pferde wird es deshalb im Zoo nicht mehr geben. „Im Moment erarbeiten wir gerade ein Konzept, das im November vorgestellt wird“
Mitte Oktober zogen zwei Zwergotterweibchen in das Gehege. „Im Frühling werden sie aus ihrer Übergangsbehausung in eine große Anlage umziehen. Dann bekommen die beiden männliche Gesellschaft.“ Bald werden auch Sperlingskäuze, die kleinsten Eulen der Welt, in den Tiergarten flattern.
Mit Unterstützung von Verhaltensforschern will man am Beispiel der Minitiere die stammesgeschichtliche Entwicklung von Gattungen erklären. Eventuell werden auch tiergeografische Regionen wie Madagaskar, Asien oder die Neotropen Nordeuropas anschaulich dargestellt.

Westdeutsche Zeitung 31.10.2001
Schöne Katze wirbelte durchs neue Domizil
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2962&redaktion=30&artikel=102177437

Krefeld. Der wohl schnellste Tiger der Welt heißt Sutera und wohnt seit gestern in Krefeld. "Ist die schön." Das Echo der Pfleger im Krefelder Zoo war gestern früh einhellig. Zu fünft hatten sie die Kiste mit dem brüllenden und strampelnden Inhalt durch den schmalen Gang im Hinterbau der praktisch ausgedienten Großkatzen-Anlage geschleppt und von außen "angedockt". Christoph Schneidermann, Chefpfleger der Katzen, gab dann das Kommando: "Klappe hoch!"
Noch im Dunkeln war sie im Dortmunder Zoo mit Fleischbrocken in die Holzkiste gelockt wurden - wie schon die ganze Woche zuvor. Dann wurde das Paket in den schnellen Kleinbus der Dortmunder geladen und Obertierpfleger Hans-Joachim Sill gab Gas. Sill hatte es eilig, denn er wollte gestern auch noch diverses Federvieh aus dem Münsteraner Allwetterzoo und dem Vogelpark Walsrode abholen.

Berliner Kurier 31.10.2001
Eine Affenliebe geht schon mal ins Auge
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/artik9.html

Berlin. Sangha ist ein echter Satansbraten! Zärtlich streckt das Gorillamädchen (1) im Affen-Kinderzimmer vom Zoo die Hand nach seinem Schwesterchen aus - und piekt dem Baby (3 Monate) dann blitzschnell mit dem Finger ins Auge ...
"Sangha!" ruft Affen-Chefpfleger Reimon Opitz streng. Prompt zieht Sangha schuldbewusst ihre Hand zurück, tobt fröhlich kreischend durchs Gehege. War da was?
"Sangha kann aber auch ganz zärtlich sein", verteidigt Opitz seine "Große." Die wird zwar wie Baby Djambala von Opitz und seiner Frau Marion von Hand aufgezogen, kommt aber nur noch abends zum Schlafen in die Wohnung überm Affenhaus. "Da ist sie gaaaanz lieb, weil sie ein bisschen eifersüchtig auf Djambala ist", schmunzelt Opitz.

Taunus Zeitung 30.10.20011:46
Geister und Hexen huschen durch den Opel-Zoo
http://213.138.32.50/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article&_id=110295

Kronberg. Durch den Opel-Zoo huschten am helllichten Sonntag Geister und Hexen. Im Spielplatzbereich hatte die Firma Accenture verschiedene Spiel- und Gruselstationen aufgebaut. Zum internationalen Gedanken des Unternehmen passte das Halloween-Fest, das immer noch teilweise unbekannt in Deutschland ist, aber in den USA auf eine lange Tradition zurückblickt. Daher fand dieses Jahr zum ersten Mal „Halloween im Zoo“ statt.

Leipziger Volkszeitung 29.10.2001
Humanmediziner sollen sich um Zoo-Primaten kümmern / Vertrag unterzeichnet
Uni-Kinderklinik behandelt Affen in Notfällen
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/84225.html

Leipzig. Wenn im Leipziger Zoo die Menschenaffen kränkeln, dann greifen die Ärzte der messestädtischen Universitäts-Kinderklinik den Veterinärmedizinern unter die Arme. Das sieht ein jetzt abgeschlossener Vertrag zwischen der Alma Mater, dem Tiergarten und dem Max-Planck-Institut für Evolutionäre Anthropologie vor.

Berliner Zeitung 29.10.2001
Elchtest in der Landschaftspflege
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/wissenschaft/.html/87093.html

Wissenschaftler des Forschungsverbundes "Offenland" testen, ob der Elch als Landschaftspfleger in Frage kommt. In dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbund haben sich Forscher der Universitäten von Cottbus, Potsdam und Freiburg sowie Experten des Museums für Naturkunde in Görlitz und des Instituts für Agrartechnik in Bornim zusammengetan. Sie suchen nach Ideen für das Management von Teilen der ehemaligen Truppenübungsplätze in Ostdeutschland.
Derzeit wird ein 240 Hektar großes Areal eingezäunt, Anfang November sollen drei Elche dort "einziehen". Die ersten acht Wochen werden sie in einem kleineren Eingewöhnungsgehege verbringen, wo Mitarbeiter des Tierparks Görlitz beobachten, wie sie auf ihre neue Umgebung reagieren. "Man kann den Tieren ihre vom Zoo her gewöhnte Nahrung nicht von einem Tag auf den anderen entziehen", erläutert Burkart. Nach der Eingewöhnungszeit aber sollen die Tiere fast wie unter natürlichen Bedingungen leben.

Hannoversche Allgemeine 26.10.2001
Im Zoo geht‘s rund
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/112797.html

Mit dem Liebesleben im Zoo sind die Chefs sehr zufrieden. Nach gut 24 Jahren ist in Hannover wieder einmal eine Elefantenkuh schwanger. Bei der elfjährigen Manari hat Elefantenbulle Calvin also vollendet, was auch seine Aufgabe als Leitbulle ist. Zoo-Chef Klaus-Michael Machens verkündete am Freitag stolz: „Manari ist im fünften Monat, aber wir müssen ihr jetzt noch etwas Zeit lassen.“ Etwas heißt in diesem Fall bis zum Frühjahr 2003.
Nicht ganz so spektakuläre Nachrichten kommen aus der Gorillafamilie. Buzandi, das neue Männchen, wird behutsam an seine neuen Lebenspartner herangeführt. Weil das nicht unkompliziert ist, zeigt der Zoo den Affen derzeit nicht den Besuchern. Dabei ist der knapp Zehnjährige nun wirklich ein Bild von einem Gorilla. Mit 139 Kilo ist er gertenschlank und gilt als sehr liebenwürdig. Die Gorilladame Zazie ist auch schon ganz wild auf Buzandi. Im entscheidenden Moment reagierte Zazie dann aber zu heftig. Bei der ersten Begegnung soll sie Buzandi in den Hintern gebissen haben. Heiner Engel ist aber guten Mutes, dass Zazie, Kathi, Sonja, Melima, Buzandi und die anderen noch eine richtige Gorillafamilie werden. Sollte das mit Buzandi nicht klappen, wird ein anderer geholt. Es gibt in den Zoos dieser Welt viele Gorillamänner, die einfach nur so herumsitzen. Unter Fachleuten werden diese bedauernswerten Gesellen „Skatspieler“ genannt.

Thüringische Landeszeitung 26.10.2001
Höhere Zoo-Eintrittspreise
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1972266

Steigen sollen per 1. Januar 2002 die Eintrittspreise im Zoopark. Die letzte Erhöhung der Eintrittspreise sei 1995 erfolgt. Außerdem hätten sich seither die Betriebskosten ständig erhöht, unbeeinflussbar vom Zoopark. Im Gegenzug stiegen auch die städtischen Zuschüsse von Jahr zu Jahr. Waren das 1995 noch 4,5 Millionen Mark, so wurden im vergangenen Jahr sechs Millionen an Zuschüssen bereitgestellt. Dazu kommen Investitionen wie der Bau von Streichelgehege und Tierhaus, Nashornhaus, Freianlage für Berberaffen, die den Zoopark attraktiver machen - insgesamt wurden seit 1995 mehr als zwölf Millionen Mark investiert. Vorgesehen ist, dass Erwachsene künftig acht Mark Eintritt zahlen. Auf Kritik stößt die vorgesehene Steigerung des Eintrittspreises für Kinder - fünf statt bisher zwei Mark.

Der Neue Tag 31.10.2001
Nürnberger Tiergarten liefert Urwildpferde für mongolischen Nationalpark Gobi
Aus der Arche in die Freiheit
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/0,2123,22876-1-169_0_0,00.html

Weiden. "Im Jahre 1967 verendete die letzte Stute des freilebenden Urwildpferdes in der Mongolei", berichtete Dr. Helmut Mägdefrau am Montag dem Freundeskreis der Akademie Tutzing. In seinem Vortrag "Arche Zoo" beschrieb der Vizedirektor des Nürnberger Tiergartens die Dramatik des Artensterbens und die Versuche, diesem entgegen zu wirken.
Dank Hagenbeck gab es eine kleine Gruppe von Urwildpferden im Hamburger Zoo. Aus dieser gingen all' jene Tiere hervor, die jetzt unter Federführung der Nürnberger Zoologen in ihrer angestammten Heimat eingebürgert werden.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Nürnberger Nachrichten 1.11.2001
Delfinarium zu
http://www.nn-online.de/nn/l5.htm

Das Delfinarium wird am 5. November geschlossen – allerdings nur kurzzeitig: Bis zum 23. November soll der Zuschauerraum und der Tierpfleger-Bereich saniert sein. „Wir haben allein im Delfinarium 380 000 Besucher im Jahr, das sind deutlich mehr Gäste als beim 1. FC Nürnberg. Da muss man den allgemeinen Verschleiss ausbessern“, sagt Helmut Mägdefrau, stellvertretender Tiergarten-Direktor.

Saarbrücker Zeitung 31.10.2001
"SZ" stand Pate bei Fritschs Tierleben
http://www.sz-newsline.de/nk/G2I3CUFR_1.php3

Neunkirchen. Im Sommer stellten sich in der "Saarbrücker Zeitung" verschiedene Zoo-Tiere vor. Aus dieser Serie entsteht zurzeit in Zusammenarbeit mit Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch ein spannendes Büchlein. Diplom-Designer Hans Huwer hat das Buch bereits sehr liebevoll graphisch gestaltet. Vorworte der Rathaus-Spitze, von "SZ"-Redaktionsleiter Michael Klein und Zoodirektor Norbert Fritsch eröffnen das Buch. Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes soll das Heft zum Kauf angeboten werden.

Weser Kurier 30.10.2001
Selbst der Hannoveraner Zoo ist nicht so biometrisch-unkritisch
http://www.weser-kurier.de/kultur/fs_wk_kultur.html?id=233565

Sigmar Gabriel geht gern in den Hannoveraner Zoo. Denn der niedersächsische Ministerpräsident versäumte es bei keiner Gelegenheit, in der er Stellung zum Sicherheitspaket II des Parteigenossen Otto Schily nehmen musste, darauf hinzuweisen, dass im Tierpark seiner Landeshauptstadt die Identifikation per Fingerabdruck für Dauerbesucher bereits Realität sei – ohne Schaden für den Rechtsstaat. Deswegen wäre auch jede Hysterie um einen neuen, biometrischen Personalausweis fehl am Platze.
Zweierlei unterschlägt der gemütliche Gabriel bei seinem Vergleich. Erstens: dass man sich frei entscheiden kann, den Zoo zu besuchen oder draußen zu bleiben. Diese Wahl dem Bürger bei seiner Republik aber so einfach nicht freisteht. Zweitens: Im Zoo Hannover werden die Fingerabdrücke der Gäste gar nicht gespeichert. Aus Datenschutzgründen, wie eine Infobroschüre ausdrücklich betont. Das hat der Landesvater wohl beim letzten Besuch übersehen. An der Kasse des Zoos werden nur einige Punkte des Fingerabdrucks eingelesen und später wieder abgerufen. „Es ist technisch nicht möglich, aus den gespeicherten Punkten Ihren Fingerabdruck zu erzeugen“

Rheinpfalz Online 30.10.2001
Was aus dem Erbe einer Tierfreundin wurde - Plan einer Auffangstation für Exoten scheitert derzeit am Geld
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20011030:2380283&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft

Die Villa Kaesberger in Godramstein gleicht immer mehr einem verwunschenen Märchenschloss, das langsam verfällt. Seit rund drei Jahren steht sie leer. Eigentlich sollten sich nach dem Willen der verstorbenen Besitzerin dort Tiere wohl fühlen. Die Tierfreundin hatte ihre Villa in der Nähe des Godramsteiner Bahnhofs und das dazu gehörige rund 5000 Quadratmeter große Gelände dem Tierschutzverein vermacht.
Der Verein plante zunächst eine Auffangstation für kleine exotische Tiere. Es sollten sich dort Reptilien und Vögel tummeln, die von Privatleuten ausgesetzt, bei verbotenen Tiertransporten beschlagnahmt oder aus Zirkusunternehmen entfernt werden. Der Landauer Zoo erklärte sich zudem bereit, mit Fachwissen und auch einmal mit Spezialfutter auszuhelfen. Wie Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel bestätigt, seien die Pläne nach dem Wirbel um die Tiger-Auffangstation bei Germersheim diskutiert worden - als Teil eines Gesamtkonzeptes für kleinere, jeweils spezialisierte Tierauffangstationen im Land Rheinland-Pfalz.

Westfälische Rundschau 29.10.2001
Marder "Flecki" droht der Hungertod
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Warstein&id=1976823

Unbekannte Täter haben zwischen Sonntag 17 Uhr und Montag 9 Uhr im Warsteiner Tierpark sowohl den Baummarder "Flecki" als auch drei Waschbären aus ihren Gehegen befreit. "Das war eine gezielte Aktion", berichtet Revierförster Henning Dictus. So wurde beispielsweise ein Elektrozaun nach oben gebogen und Türen geöffnet. "Wir haben bereits Fallen aufgestellt und auch die Gehege soweit offen gelassen, in der Hoffnung, dass die Tiere wiederkommen. Aber die Wahrscheinlichkeit ist gering. Der Baummarder kennt die Freiheit nicht. Wenn er es nicht schnell genug lernt, Beute zu machen, wird er verhungern"

Neue Deister-Zeitung 29.10.2001
Mit 12.000 Besuchern auf zu neuen Rekorden
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?zeitung=Neue_Deister-Zeitung&area=Lokales&ressort=Aktuelles&id=252170

Springe. Joachim Henning: Die Besucher haben sich diszipliniert verhalten und die beiden Hubertustage haben mit ihrem breitgefächerten Informationsangebot vielen etwas gegeben. So nahm das Warenangebot gegenüber früheren Jahren erheblich zu.

Berliner Morgenpost 29.10.200122:21
Streichelzoos schützen sich mit Schlössern und Zäunen vor Vandalismus
Bewachte Kuscheltiere Ausgabe vom 30. Oktober Titelseite Blickpunkt Meinungen Politik Wirtschaft Berlin Bezirke Brandenburg Berlin & Brandenburg Spor ...

Bewachte Kuscheltiere
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story472726.html

Neue Zürcher Zeitung 29.10.2001
Kulinarische Genüsse im Aquarium von Bergen
http://www.nzz.ch/2001/10/29/vm/page-article7QVGP.html

Das Aquarium in der norwegischen Stadt Bergen geht ungewohnte Wege, um neue Besucher zu seinen Robben, Pinguinen und Dorschen zu locken. Sie sollen nicht nur vor den grossen Freilandbecken stehen oder durch dicke Glaswände starren, sondern dort auch essen können. Auf speziellen zweistündigen Abendtouren werden Gruppen von bis zu 30 Personen stationsweise an Korallen, Seeigeln und Seelachsen vorbeigeschleust, wobei ihnen ein Küchenchef ganz besondere Genüsse präsentiert, wie beispielsweise Austern in Chiliöl.

Netzpress 29.10.2001
Hochzeit bei den Panzernashörnern im Zolli?
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=8447

Basel - Wer glaubt, dass der Hochzeitstag bei Panzernashörnern ein harmonisches, liebevolles Zusammentreffen zweier Schwergewichtler wäre, hat sich geirrt. Das Paarungsritual erinnert eher an eine wilde Jagd, an Kampf und gegenseitige Rangelei. Im Zolli werden Kuh und Bulle nur an dem Tag zusammen gelassen, an dem sie brünstig ist.
Unsere Panzernashornkuh "Quetta" (8 j.) ist schon seit einigen Monaten geschlechtsreif, wurde aber erst jetzt mit dem jungen Bullen "Jaffna" (7 j.) zusammen gelassen, in der Hoffnung, dass auch er schon ein reifer Panzernashornbulle ist.
Laut pfeifen eilte "Quetta" auf "Jaffna" zu, der sich für sie zu interessieren schien. Im wilden Galopp sprengten die beiden grunzend und schnaubend auf der Anlage umher. Danach schien "Jaffna" das Interesse an "Quetta" verloren zu haben.

Tagblatt 29.10.2001
Von buddelnden Bankern
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=576362&bereich=o&suche=18

Hei, was für ein Spektakel den Gästen im Gossauer Walter-Zoo wieder geboten wurde. Nein, die Rede ist nicht von den Tigern selbst - es war keiner entwichen. Die Raubkatzen lagen an diesem schönen Herbsttag eher gelangweilt im hinteren Gehege. Die Rede ist von den freiwilligen Helfern des Rotary Clubs Fürstenland, die sich eingefunden hatten, um vor dem Raubtierkäfig einen neuen Sicherheitszaun zu erstellen.

Nordkurier 29.10.2001
Engagement der Freunde und Förderer des Tierrassenparks gewürdigt
http://www.nordkurier.de/lokal/teterow/loeb/loeb.html

Lelkendorf. Ein fahler Mond erhob sich über Neukalen und sandte sein mildes Licht über die Wipfel der Bäume auf die im Dunkel liegende Thinghalle am Tierrassenpark Lelkendorf. In dieser romantischen Atmosphäre feierte der Verein "Schnurstein-Quelle" am Wochenende sein zehnjähriges Bestehen. Mit dem Tierrassenpark, in dem heute etwa 150 Nutztiere vornehmlich alter Robustrassen, vom Zicklein bis zu Rind und Wildpferd, ein Domizil haben, hat die Idee Gestalt gewonnen.

Bild 29.10.2001
Das Seepferdchen aus der Nordsee
http://www.bild.de/service/archiv/2001/oct/29/news/seepferd/seepferd.html

Tönning – Große Aufregung um einen kleinen „Taufpaten“: Kenneth Hinck (6) aus Bremervörde durfte gestern das Seepferdchen aus der Nordsee bestaunen, das Fischer ins Multimar-Wattforum von Tönning gebracht hatten. Kenneth hatte sich den Namen „Pelle“ ausgedacht, gewann die BILD-Aktion. Sein Preis: Ein Tag im Multimar-Wattforum.

Zeitungsgruppe Lahn-Dill 28.10.2001
Zweiter Patentag im Wildpark „Tiergarten Weilburg"
http://www.mittelhessen.de/00/1001/291001/291001_wt4.htm

57 Paten haben die Tiere im Wildpark Tiergarten Weilburg. Das berichtete der Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer, der hessische Finanzminister Karlheinz Weimar am Samstag beim zweiten Treffen der Paten. Das seien 22 mehr als im Vorjahr und brachten damit Spenden in Höhe von über 17 000 Mark

Schweriner Volkszeitung 26.10.2001
Kleinen "Tunnelbauern" wirds im Zoo zu eng
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/27.10.01/zoo/zoo.html

Schwerin. Sie stecken ihre Köpfe durch die Erdlöcher, tummeln sich verspielt auf der Wiese und fressen den Besuchern Brotkrumen und Eicheln aus den Händen. Keine Frage, die Präriehunde sind zum Publikumsrenner im Zoo geworden. "Wir haben es hier mit einer wahren Bevölkerungsexplosion zu tun", sagt Tierinspektor Mirko Daus "Vor drei Jahren lebten im Zoo acht Präriehunde", erzählt Tierinspektor Mirko Daus. Inzwischen hat sich die Größe der Kolonie mehr als verdoppelt. Anwohner wollen kürzlich einen Präriehund auf dem Dreesch gesehen haben. Mit einer Kastenfalle sollen die Tiere gefangen und an andere Zoos abgegeben werden. "Wenn es zu viele Hunde werden, müssen wir im Frühjahr überlegen, sie wieder in einem geschlossenen Gehege mit entsprechenden Sicherungen zu halten", sagt Dr. Wolfgang Zessin, stellvertretender Zoodirektor.

Neue Ruhr Zeitung 29.10.2001
Souvenirs auf der roten Liste
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1974882

Die Niederhein Gruppe des "World Wide Fund for Nature" (WWF) sorgte gestern im Rheinberger Terra-Zoo für Aufklärung rund um das Thema Artenschutz. Der WWF-Infostand zog kleine wie große Neugierige mit seinen "verbotenen Ausstellungstücken", wie ausgestopfte Warane, Brillenkaimane, Fechterschnecken, Pythonlederstiefeln, Krokodilhandtaschen und -geldbörsen, magisch an.

TAZ 26.10.2001
Die Aufwertung eines Naturwunders
http://www.taz.de/tpl/2001/10/27.nf/text.Tname,a0184.list,TAZ_txt.idx,94

Dem Rheinfall von Schaffhausen drohen die Besucher auszugehen. Ein Themenpark sollte Abhilfe schaffen.
Erschwerend kommt hinzu, dass ringsherum die Event- und Vergnügungsparks geradezu aus dem Boden schießen. Den Europapark Rust gibt es schon länger, am nahen Bodensee soll ein riesiges Freizeit- und Kongresszentrum namens Swiss Marina aus dem Boden gestampft werden. Weitere einschlägige Destinationen sind in Planung, etwa Erich von Dänikens "Mystery"-Park bei Interlaken. Und im recht beschaulichen Disentis nahe der Rheinquelle in Graubünden wird es die Natur bald mit einem "Park Alpin" zu tun bekommen, wo, inmitten der schönsten Bergwelt, die Alpen noch einmal künstlich nachgebildet werden, inklusive künstlicher Sturzbäche, Eisgrotte, Tropfsteinhöhle und Murmeltiergehege.
Auch in Schaffhausen wollte man da nicht zurückstehen: "Rheinfall 2000 plus". Mehrere mit "modernsten audiovisuellen Möglichkeiten und Computeranimationen" aufgemotzte "Themenparks" sollten ganz auf die Bedürfnisse der "Generation F" (wie Fun) zugeschnitten sein, inklusive "U-Boot-Tauchfahrten" im Rheinfallbecken. Mit Schrägliften vom Schloss Laufen auf der Züricher Rheinseite hinab zum Ufer wollte man das steile Gelände bequemer erschließen, gar eine Seilbahn über den Rhein war in der Diskussion. Geschätzte Gesamtkosten: 40 Millionen Franken.

Nassauische Neue Presse 26.10.2001
Patentag im Weilburger Tierpark
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article&_id=105261

Weilburg. Zum Patentag lädt der Förderverein Tiergarten Weilburg alle Tierpaten mit Familie am Samstag, 27. Oktober, ab 13.30 Uhr in den Tiergarten ein.

Lausitzer Rundschau 25.10.2001
Tierparkbesuch wird für viele billiger
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=395366&RES=wwr

Weisswasser. Mit dem Euro ändern sich auf die Eintrittspreise für die Besucher des Tierparks Weißwasser. Die von den Stadtverordneten beschlossene Gebührenordnung sieht die Einführung von Gruppentarifen, aber auch die Aufhebung der Ermäßigung für Rentner vor. Ab kommenden Jahr zahlt der Erwachsene für den Besuch des Zoos zwei Euro statt vier Mark, Kinder bis 12 Jahre sind mit einem Euro statt zwei Mark dabei. Der Preis der Familienkarte wird um sieben Prozent von 10 Mark auf 5,50 Euro angehoben. Kostendeckend könne der Tierpark dennoch nicht arbeiten. 10,50 Euro Eintritt pro Person, aus dem Durchschnitt der Besucher und den Kosten der letzten Jahre berechnet, sei nicht möglich.

Mainpost 31.10.200121:11
Liebe mit Hindernissen: Valle und Vilma zögern
http://www.mainpost.de/vermischtes/52,1229232.html

Die Liebesarmut bei dem schwedischen Elch-Pärchen Valle und Vilma macht die Betreuer im hessischen Wildpark Klein-Auheim ratlos

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

ORF News, 31. Oktober 2001
Uhu-Plage in Wildpark Altenfelden
http://ooe.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=4&id=152428

Nachtgreifvögel machen in letzter Zeit verstärkt Jagd auf die Tierpopulation im Wildpark Altenfelden (Bezirk Rohrbach) und richten dabei beträchtlichen Schaden an. Hasen, Hirschkälber und Schleiereulen sind bevorzugte Beutetiere der Mühlviertler Uhus. Die Situation im Wildpark hat sich derart zugespitzt, dass ernsthaft über das Problem der Uhus nachgedacht wird. Der Wildparkbesitzer Hermann Laher hat Angst um seinen Zoo in Altenfelden. Vor rund zwei Jahren hat der Wildexperte den Zoo vom Land Oberösterreich erworben. Die Uhus gehen nun fast jeden zweiten Tag im Wildpark auf Raubzug. Heute gebe es Nächte, in denen bis zu sechs Tiere von den Uhus gefressen werden.
Den Gesamtschaden, den die Greifvögel in den letzten zehn Jahren angerichtet haben, schätzt Laher auf bis zu 150.000 Schilling. Dass es so nicht weitergehen kann, ist dem Wildparkbesitzer klar. Laher sieht für den Schutz seiner gefährdeten Kleintiere zwei Alternativen: "Entweder man kauft Netze und überspannt damit die Tiere oder man muss die Tiere verkaufen."

auf der gleichen Seite zahlreiche Leserbriefe (Auszüge):

Eine "Uhu-Plage" kann es gar nicht geben.
Bis vor kurzem gehörte der Uhu in Österreich noch zu den gefährdeten Arten und man freute sich über jedes Brutpaar. Daß sich vermehrt Uhus "bedienen", wenn man ihnen wie im Fall des Wildparks Altenfelden die Mahlzeiten sozusagen "auf dem Präsentierteller" und eingezäunt anbietet, darf nicht verwundern. Man schütze die Tiere des Wildparks mit Netzen auf den Gehegen und lasse bitte die Uhus in Ruhe.

Mal nachdenken
Irgendwie sollte der Tierparkbetreber mal ein wenig nachdenken, bevor er in die Medien geht: Klar, dass Reporter Hirschkalb-jagende Monster gerne haben :-) Erste Frage: Wer war früher da, der Uhu oder der Tierpark? Zweite Frage: Wenn ich Tiere am Präsentierteller (eingezäunt =ohne Fluchtweg und gute Versteckmöglichkeit) halte, sind sie ein gedeckter Tisch? Dritte Frage: Warum schau er so lange zu ? 150.000 ATS, die hätter er doch schon längst investieren können in Gehegemaßnahmen? Vierte Frage: Grenzt es nicht an Perversität, den Uhu als Schauobjekt einzusperren (Wildpark) und auf der anderen Seite regt man sich auf, dass die NATUR FUNKTIONIERT. Fünfte Frage: Ist der Uhu nicht ein streng territoriales Tier, d.h. so viele Uhus können den Park gar nicht besuchen?

Vielleicht hilft's dem ...
Wildparkbesitzer Hermann Laher: Wie man mit Uhu's umgeht findet man sehr ausfuehrlich unter http://www.uhu.at beschrieben.

"böser uhu!"
unglaublich welche halbwahrheiten über das orf-on verbreitet werden! hirschkälberschlagende uhus, die in "massen" auftreten! wer sich bei diesen eulenvögel auch nur ein wenig auskennt (wird übrigends auch bei jagdprüfung vorausgesetzt oder auch ein wildparkbesitzer sollte bescheid wissen!) ist der uhu einer unserer letzten freilebenden spitzenregulatoren (raubtiere an der spitze der nahrungskette, d.h auch scheinbarer "konkurrent" zum menschen) und kann aufgrund seiner geringen populationsdichte und nachkommenschaft nie in freier kultur- oder naturlandschaft zu einer "plage" werden. tiergehege, ohne genügend strukturen werden von jedem raubtier als gedeckter tisch angesehen .. also bitte vorerst einmal über massnahmen im tiergehege nachdenken mfg ein jäger

In letzter Zeit
betätigt sich der ORF als Propagandainstitution der Jäger. Erst wurde der Welttierschutztag als Beginn der Jagdsaison gefeiert, jetzt dieser blödsinnige Bericht.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

The Australian Regional Association of Zoological Parks and Aquaria and the South East Asian Zoos Association
are having a join conference next year. This is the first time that regional zoo associations have had a joint annual conference, and the theme is 'Partnerships in Conservation'. The Joint Conference for SEAZA/ARAZPA will be held in from 23-27 June 2002 in Singapore.
The website link ishttp://seaza-arazpa.calendarone.com/
Deadline for abstract submissions is 1st December.

BABOONS CAN THINK ABSTRACTLY
An international team of psychologists has demonstrated that baboons are capable of abstract thought - making them the first non-human, non-ape animal shown to share a central aspect of human intelligence. The findings have profound implications for the evolution of human intelligence and the stuff that separates homo sapiens from other animals.

http://ens-news.com/ens/oct2001/2001L-10-26-07.html

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

New content added to the IVIS website

Chemical Restraint of Juvenile East African River Hippopotamus (Hippopotamus amphibius kiboko) at the San Diego Zoo by P.J. Morris, B. Bicknese, D. Janssen, B. Loudis, A. Shima, M. Sutherland-Smith and L. Young in Zoological Restraint and Anesthesia edited by D. Heard
http://www.ivis.org/special_books/Heard/morris6/chapter_frm.asp

Canine Pseudopregnancy: A Review by C. Gobello, P. W. Concannon and J. Verstegen in Recent Advances in Small Animal Reproduction edited by P.W. Concannon, G. England and J. Verstegen.
http://www.ivis.org/advances/Concannon/gobello/chapter_frm.asp?LA=1

Canine Strongyloidiasis by T.J. Nolan in Companion and Exotic Animal Parasitology edited by D.D. Bowman
http://www.ivis.org/advances/Parasit_Bowman/nolan_strongyloidiasis/chapter_frm.asp?LA=1

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hinweis einer Leserin:

Die von der Wilhelma zusammen mit der Berggorilla- und Regenwald-Direkthilfe konzipierten Infotafeln für die Bushmeat-Ausstellung sind seit September im Internet als pdf-Dateien abrufbar unterhttp://www.bushmeat-kampagne.de. Insgesamt ca. 35 Seiten, die auch komplett als ZIP-Datei heruntergeladen werden können.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

PRESSEMITTEILUNGEN

Duisburg 29.09.01
KOMBAs neuer Freund
Die Nachricht galt als kleine Sensation: Vor einem guten Jahr meldete der Zoo Duisburg die ersten "Ausblicke" eines Matschie-Baumkänguruh-Babies mit Namen KOMBA aus dem Bauchbeutel seiner Mutter MATILDA.
Konnte man seinerzeit das faustgroße Jungtier eher ahnen als ansehen - lediglich die dunklen Kulleraugen und das rosa Näschen ließ das Tierchen blicken - so ist ihm seit einigen Wochen sogar die Rückkehr in den schützenden Beutel der Mutter verwehrt. Zwar macht KOMBA immer wieder Versuche, seine knapp vier Kilo Körpergewicht per Überschlagrolle in den warmen Beutel zu verfrachten; mit ebensolcher Regelmäßigkeit erntet der aufmüpfige Sprößling aber heftige Boxhiebe, was in der Känguruhsprache nichts anderes bedeutet als: Laß mich in Ruhe, Du bist jetzt erwachsen!
Das muß anders werden - ein neuer Freund muß her und kein geringerer fand sich als ZWIRNER Automobile GmbH / Vertragshändler der BMW-AG und Vertragshändler Mini in Duisburg. Das Autohaus wird im Rahmen der "Aktion Tierpatenschaften" dem gelbbraunen Mini-Hüpfer ein ganzes Jahr lang vegetarische Leckerchen spendieren unter dem lustigen Spitznamen "Zwirni".
Milch gibt's hin und wieder auch noch, aber nur "von außen", denn die knapp fingerlange Zitze hängt lässig über Mamas Beutelrand hinaus..., gleichwohl macht Klein-KOMBA an Bambus- und Maulbeerblättern seine ersten Kauversuche, und einmal täglich läßt er sich dazu von Tierpfleger Siegfried LIPPMANN mit Weintrauben, Süßkartoffel-Chips und Weißbrot-Bröckchen verwöhnen. Vater SIVAM schert dies alles wenig; er hockt blätterkauend im Geäst und wartet nur darauf, daß Mutter MATILDA wieder schwanger werden möchte... Friedrich Ostenrath

Leipzig, 26.10 (per Fax)
Leipziger Zoo präsentierte "Pongoland" aud der WAZA-Tagung in Perth

Leipzig, 1.11 (per Fax)
Adlerrochen, Oktopus und Garibaldi-Fisch - Neuzugänge im Aquariun schon eingelebt (Nordpazifik-Becken)

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Natur - und Artenschutz

Volksstimme Magdeburg 26.10.2001
Der Nationalpark - ein Pfund, mit dem Wernigerode wuchern will
http://www.volksstimme.de/wernigerode/show_fullarticle.asp?AID=126745&Region=Wernigerode&Template=FullArticle_lang&Column=

Nationalpark Hochharz

Leipziger Volkszeitung 25.10.2001
Neue Kultur- und Umweltstiftung Leipziger Land präsentierte erste Förderprojekte
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/83959.html

12.000 Mark erhielt die Ökologische Station Birkenhain für die Pflege verletzter wilder Tiere. Das Geld wird zum Aufbau von Volieren genutzt, erzählte Stations-Chef Harald Krug. Viele Vögel retteten sie bereits, und zu den "Patienten" zählen auch Igel, Feldhase oder Fledermaus.
Dem Artenschutz verpflichtet ist auch die 5000-DM-Spende für das Schloss Frohburg. Dort leben selten gewordene Tiere - Fledermaus, Turmfalke, Dohle, Mauersegler. Unter anderem wurden mit dem Geld Brutstätten für Mauersegler und ein Nistkasten für den Turmfalken gebaut

October 30, 2001 (ENS)
KENYA TO CLEAR 10 PERCENT OF ITS FORESTS
A battle has erupted in Kenya over a government decision to cut 10 percent of its forest cover despite vehement protests from the public and cases pending before the courts.
http://ens-news.com/ens/oct2001/2001L-10-30-02.html

World Environment News - October 30th, 2001
New Vietnam highway may cut through national park
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13030/story.htm

Conservationists warn of threat to African lions
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13049/newsDate/1-Nov-2001/story.htm

Royal Bengal tiger kills six people in Nepal
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/13059/newsDate/1-Nov-2001/story.htm

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

CIRCUS

Leipziger Volkszeitung 29.10.2001
"Circus Voyage" gastiert von Mittwoch bis Sonntag in Delitzsch
Derzeit größte afrikanische Elefantenkuh in Europa zeigt sich unter dem Chapiteau
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/84188.html

Erst seit 1998 ist der "Circus Voyage" auf Tournee. Die Brüder Alois und Menikos Spindler, beide stammen aus einer traditionsreichen Berliner Circusfamilie, hoben den Cirkus aus der Taufe und versprechen ein circensische Feuerwerk der europäischen und amerikanischen Circus-Kultur. Der rollende Zoo ist täglich von 10 bis 14 Uhr geöffnet. Der "Hauptstadt-Circus" präsentiert in diesem Jahr auch Preisträger des Pariser Circus-Festivals. Edle rassige Pferde werden ebenso zu sehen sein, wie asiatische Kamele, die einen Hauch von 1001 Nacht verbreiten. Ein schwergewichter Auftritt wird mit der vierköpfigen Elefantengruppe zu erwarten sein.

Main-Echo 26.10.2001
Ab heute auf dem Darmstädter Messplatz: »Reise um die Welt« im »Circus Krone«
http://www.main-echo.de/news/lokal/dieburg.html?TextID=130491

Martin Lacey präsentiert als »König der Löwen« seine zwölf gefährlichen Schützlinge in einer spannungsgeladenen Dressurshow. »Krones« gigantische Elefantenherde, die traumhaft schönen Pferde-Freiheitsdressuren von Direktorin Christel Sembach-Krone, eine Hohe Schule im Dogcart, eine Exoten-Parade im orientalischen Stil und tollkühne Kosakenspiele auf dem Rücken galoppierender Pferde sind außerdem im zirzensischen Teil des Zweieinhalb-Stunden-Programms zu sehen.
Zu der riesigen Zeltstadt gehören fast 400 Menschen, mehr als 250 Tiere, 330 Wohn-, Pack- und Gerätewagen sowie ein Spielzelt mit 5000 Sitzplätzen. Natürlich gehört auch ein Zirkus-Zoo dazu, der täglich von 10 Uhr an geöffnet ist.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ausstellungen

LINZ - Biologiezentrum des oberösterreichischen Landesmuseum:
REGENWALD DER ÖSTERREICHER
8.11.2001 bis 10.3.2002
http://www.biologiezentrum.at

OSNABRÜCK - Museum am Schölerberg
ERLEBNISREICH BODEN
Ab 11.11.2001
http://nostromo.physik.uni-osnabrueck.de/students/ahaenel/

DESSAU Museum für Naturkunde und Vorgeschichte:
FASZINATION NATUR Insekten
Ab 28.10.2001
http://www.dessau.de/amt41/kulttour/de/kultur/k05.html

BERLIN Naturwissenschaftliche Sammlungen der Stiftung Stadtmuseum Berlin:
WÖLFE, OPFERHUNDE, KARRENKÖTER Berliner Hundeleben von der Eiszeit bis heute
1.11.2001 bis 31.1.2002
http://www.stadtmuseum.de/naturwissam/Projekt/index.html

ZÜRICH Zoologisches Museum der Universität Zürich:
DIE VIELFALT DER TIERE Entdecken - Sammeln - Verstehen
Ab 6.11.2001
http://www.unizh.ch/zoolmus/

DORTMUND Museum für Naturkunde:
STECHENDE VIELFALT: Bienen, Hummeln, Wespen
bis 30.11.2001
http://www.museendortmund.de/naturkundemuseum/index.htm

NÜRNBERG Naturhistorisches Museum Norishalle:
HALB SO WILD!? Tier- und Pflanzenarten erobern Deutschland
bis 1.4.2002
http://www.nhg-nuernberg.de/

LEIPZIG Naturkundemuseum:
VOM LÖWEN "TAMRIN" BIS ZUM ZWERGHAMSTER Neues aus der Präparationswerkstatt
5.10. bis 2.12.2001
http://www.Leipzig.de/amtsdaten/alle/amt.nsf/pages/naturkunde

SEEBACH Naturschutzzentrum Ruhestein im Schwarzwald
DER LUCHS - JÄGER ODER GEJAGTER?
6.10. bis 25.11.2001
http://www.naturschutzzentren-bw.de/ruhestein/

OLDENBURG - Landesmuseum für Natur und Mensch:
SCHATZKAMMER ARTENVIELFALT
9.9. bis 18.11.2001
http://www.logiplan.de/museum

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
DAS WILDSCHWEIN
11.10. bis 21.12.2001
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm

FRAUENFELD Naturmuseum des Kantons Thurgau:
NUR EINE MAUS - Das verborgene Leben kleiner Säugetiere
Mit lebenden Tieren
20.10.2001 bis 27.1.2002
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

TV-Tipps Zoo + Naturschutz

Do., 01.11.2001, 20:15-21:00 ARD, Expeditionen ins Tierreich, Sündhaft bequem, Das merkwürdige Leben der Faultiere

Fr., 02.11.2001, 13:30-14:00 MDR, Welt der Tiere, Mit Krokodilen leben lernen

Fr., 02.11.2001, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Das Ende der Korallenriffe

Sa., 03.11.2001, 06:00-06:30 HR, Zoo & Co

Sa., 03.11.2001, 17:35-18:10 VOX, TIERZEIT: Australien - Aktien für den Artenschutz  NEU

Mo., 05.11.2001, 17:15-18:00 HR, Der Herr der Wölfe, Ein Wildbiologe in den Karpaten Wh

Di., 06.11.2001, 07:15-07:45 B-alpha, JOBS, Berufe im Zoo

Di., 06.11.2001, 14:30-15:15 MDR,Abenteuer Zoo, Beutelkinder in Adelaide - Schnabeligel, Koalas und Felsenkängurus Wh

Do., 08.11.2001, 17:30-18:00 HR, Zoo & Co., Spätere Liebe nicht ausgeschlossen - Schneeleopard auf Reisen Wh

So., 11.11.2001, 16:10-17:00 SF1, Der Mohrenkaiman, Auf der Suche nach dem seltenen Amazonas-Reptil NEU

** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm **

###########################################

Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links zu den Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden.

Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen.

Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com

Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:redaktion@zoo-information.de

Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepagehttp://www.zoopresseschau.info

Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de.

© 2001 Zoo-AG Bielefeld

zur Startseite

Suche im Archiv


Archiv Web

über 630 Zoos in Deutschland