Zoo-AG Presseschau Nr. 80 vom 11. Oktober 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

Aufregung in Berlin: Weil das Recht der Aktionäre auf freien Eintritt eine „verdeckte Gewinnausschüttung“ ist, könnte dem Zoo die Gemeinnützigkeit aberkannt werden. Während aber kaum jemand ernsthaft damit rechnet, daß damit dem Berliner Zoo das Aus bereitet wird, zeigt sich zum Ende der Saison besonders in den kleineren Parks das Ausmaß der Einbußen durch MKS, Wetter und gekürzten Zuschüssen.

Noch immer eröffnen einige Zoos Bushmeat-Ausstellungen - zwei Wochen vor dem ENDE der Unterschriften-Aktion am 21.10.! Die Kampagne, von der EAZA schon vor einem Jahr für die Saison 2001 gestartet, lieft seither parallel in 20 Zoos allein in Deutschland. Sie ist mit dem Ende der Unterschriften-Aktion zwar nicht vorbei, und die Bushmeat-Krise in Afrika allein durch Unterschriften auch nicht gelöst - daher ist die weitere Information der Besucher notwendig. Die anvisierte Million Unterschriften wurde mittlerweile längst erreicht - allerdings nur Dank eines einzigen Zoos, der weit mehr als die Hälfte davon gesammelt hat: Burgers Zoo in Arnheim! Viele Zoos haben zusätzlich zu den politische gemeinten Unterschriften-Aktionen auch Gelder gesammelt, mit denen nun konkrete Schutzprogramme n den Ländern vor Ort finanziert werden können.
(http://www.eaza.net/bushmeat/intro.html)
Im nächsten Jahr wird es in den EAZA-Zoos eine Regenwald-Kampagne geben (Schwerpunkt: Brasilianischer Küstenwald - Löwenaffen). Der Start dafür war auf der EAZA-Tagung in Prag.

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Hamburger Abendblatt 5.10.2001
Berliner Zoo droht die Pleite
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/allgemeines/html/051001/280510ML16.HTM

Dem weltberühmten Berliner Zoo droht die Aberkennung der Gemeinnützigkeit. Der Tierpark gewährt seinen Aktionären kostenlosen Eintritt. Für den Senat ist das mit einer verbotenen verdeckten Gewinnausschüttung gleichzusetzen. Zoo-Vorstandschef Hans Frädrich: Wenn uns die Gemeinnützigkeit aberkannt wird, müssen wir rückwirkend von 1994 an Grund- und Einkommensteuer zahlen. Das wäre der Bankrott.

Kölner Stadt-Anzeiger 5.10.2001
Berliner Zoo droht die Pleite
http://www.ksta.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1002108272946&openMenu=992283260424&calledPageId=1&listid=994945489953

Die Berliner Finanzsenatorin Christiane Krajewski (SPD) will die Gemeinnützigkeit durch eine Sonderregelung sichern. Dem Vorschlag zufolge sollen die Aktionäre eine Karte für lebenslangen freien Eintritt zum Sonderpreis von 489 Mark erwerben können. Frädrich betonte, die Rechtslage sei „eindeutig“. Es müsse daher versucht werden, die Aktionäre davon zu überzeugen, dass sie „im Sinne des Zoos“ ihre Rechte beschränkten.

Süddeutsche Zeitung 4.10.2001
Ein Gesuch im Zoo
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel83833.php

Heiner Klös, Vorstandsmitglied der Zoo AG: „Wir appellieren an unsere Aktionäre, die Vernunft walten zu lassen und der Satzungsänderung zuzustimmen.“ Es sei normal, dass der Zoo von Zeit zu Zeit die Satzung aktuellen Gegebenheiten anpasse.
Sollten die Aktionäre allerdings nicht zustimmen, ist die Zahlungsunfähigkeit nicht zu vermeiden. Nach Expertenschätzungen belaufen sich allein die Erbschafts- und Schenkungssteuern seit 1994 auf mindestens 25 Millionen Mark.
Aktien des Berliner Zoologischen Gartens gelten als Liebhaberaktien. „Früher gehörte es zum guten Ton, eine Zooaktie zu besitzen“, sagte Klös. Eine Dividende hat der Tierpark in seiner 157-jährigen Geschichte bislang noch nie ausgezahlt. Der Aktienkurs befindet sich seit 1999 kontinuierlich auf Talfahrt und notierte zuletzt bei etwa 1900 Euro.

Berliner Kurier 4.10.200122:53
Pleitegeier kreist überm Zoo - das Aus in elf Tagen?
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/berlin/.html/thema1.html

Der Streit um die 99 Mark teure Jahreskarte könnte den Zoo in den Ruin treiben. Jeder Aktionär (4000 Aktien gibt es) hat drei davon. Doch dem freien Eintritt der Aktionäre will die Finanzverwaltung einen Riegel vorschieben. Begründung: Die Dauerkarten seien eine "verdeckte Gewinnausschüttung."
Doch ohne Gemeinnützigkeit muss der Zoo seine Einnahmen seit 1994 nachversteuern. "Dann sind wir sofort bankrott", sagt Zoo-Vorstand Hans Peter Czupalla. Und: Der Zoo kann Spendern keine Steuern sparenden Bescheinigungen mehr ausstellen. "Wir würden Spenden in Millionenhöhe verlieren." Der Haken: Die Aktionäre müssen dem Verzicht auf kostenlosen Eintritt zustimmen. Dennoch legen sich Aktionäre quer. Rund 20000 Mark kostete eine Aktie vor zwei Jahren. "Das zahl ich doch nicht, ohne was davon zu haben!", sagt Frank Woschczytzky. Heute ist seine Aktie nur noch etwa 3500 Mark wert.

Berliner Zoo: Zukunft liegt in der Hand der Aktionäre
Tagesspiegel 5.10.2001
http://195.170.124.152/archiv/2001/10/04/ak-be-pr-5510130.html

Potsdamer Neueste Nachrichten 5.10.2001
http://www.pnn.de/archiv/2001/10/04/ak-be-pr-5510130.html

Der Berliner Zoo geht davon aus, dass er seine Gemeinnützigkeit behalten wird. Im vertraulichen Gespräch hätten sich die meisten Aktionäre bereit erklärt, einer notwendigen Satzungsänderung zuzustimmen, sagte Zoodirektor Hans Frädrich.
Ein Kompromissvorschlag der Senatsverwaltung sieht nun vor, dass Altaktionäre eine lebenslange Dauerkarte zum Sonderpreis von 250 Euro erwerben könnten. Neuaktionäre müssten das Zehnfache des normalen Jahreskartenpreises zahlen.
Laut Frädrich ist die Gemeinnützigkeit der Zoo AG kein neues Thema. Der Umstand der kostenlosen Dauerkarten sei allen bekannt gewesen.
Der Berliner Zoo ist laut Frädrich eine große Ausnahme in Deutschland: Bis auf die AG's in München und Duisburg befänden sich alle anderen Tierparks in städtischer Hand.
Ob das Steuer-Problem für den Zoo erledigt ist, zeigt sich bei der außerordentlichen Hauptversammlung am 16. Oktober: Dann müsste die Mehrheit der Aktionäre dem Wegfall der kostenlosen Eintrittskarten zustimmen.

Berliner Morgenpost 4.10.200123:12
Freier Eintritt als Fallstrick: Affentanz um Zoo-Aktien
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story465825.html

Karlsruher Nachrichtenmagazin 4.10.2001
Berliner Zoo droht die Insolvenz
http://www.ka-news.de/afp/journal/eco/011004090848.rjrts67j.php3

Rheinpfalz Online 4.10.2001
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=011004090848.rjrts67j&template=templates/cms_osmm/recherche/wirt/meldung.oft

Mittelbayerische Zeitung 4.10.200116:35
http://www.donau.zet.net/cgi-bin/mz/festm.pl?tl=newswirt&fn=/aktuell/journal/eco/meldung4.htm

Freie Presse 4.10.200118:3
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/WIRTSCHAFT/TEXTE/131734.html

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Salzburger Nachrichten 5.10.2001
Tierparks stehen vor dem Ruin
http://www.salzburg.com/sn/01/10/05/oesterreich-32162.html

Viele kleine, privat geführte Tierparks in Österreich stehen vor dem finanziellen Ruin. Sie sprechen vom schwierigsten Jahr, das die Anlagen jemals durchgemacht hätten. Wegen permanenten Schlechtwetters seien im Mai, Juni und vor allem September die Besucher ausgeblieben, der August wiederum sei zu heiß gewesen.

"Der September war zum Pleitegehen. Einige Kollegen reden offen vom Aufhören. So mancher kleine Hinterhofpark ist de facto schon gestorben", sagte Douglas O'Donell vom Wildpark Hochkreut in Altmünster, der auch im Vorstand des österreichischen Wildgehegeverbands sitzt. Die überwiegende Anzahl der Privatparks, die ohne öffentliche Zuschüsse auskommen muss, stünde am Abgrund. Er selbst habe heuer nur versucht, die laufenden Erhaltungsmaßnahmen abzudecken. Kein Groschen sei investiert worden
Die Einbußen seien enorm, gingen in die Millionen, bestätigt der Tierpark Altenfelden (Mühlviertel). Wegen des Schlechtwetters sei auch die Flugvorführung der Greifvögel zumeist abgesagt worden. Waren im Vorjahr 60.000 zahlende Besucher, sind es heuer nicht einmal 40.000.
Der im Eigentum der Stadtgemeinde befindliche Tierpark Haag verzeichnet mit rund 112.000 Besuchern um 20.000 weniger als im Vorjahr.
Maria Hirt vom Wild- und Freizeitpark Mautern in der Obersteiermark zufolge ist der Betrieb mit rund 40.000 Besuchern nicht aufrecht zu erhalten. Man sei auf der Suche nach neuen Investoren, der Eigentümer Prinz Heinrich Reuss müsse ständig zuschießen. "Wir planen eine Erweiterung im Freizeitbereich, mit Tieren allein kann man Kinder nicht mehr anlocken"

Hannoversche Allgemeine 5.10.2001
Saupark in der Klemme
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/110716.html

Das Wisentgehege in Springe braucht ein neues Konzept. Vor allem aber ist ein harter Sparkurs gefordert. Das Ausmaß der aktuellen Finanzmisere ist im Mai bekannt geworden. Der Landesrechnungshof kritisierte angesichts eines Millionendefizites „Mängel bei der bisherigen Aufgabenwahrnehmung“ und stellte die Trägerschaft in Frage.
„Dass wir ein Defizit haben, ist seit 20 Jahren bekannt“, hält Gehegeleiter Joachim Hennig der Kritik entgegen. Früher hat das Landwirtschaftsministerium jeden Fehlbetrag ohne Murren ausgeglichen. „Wo soll ich das Geld denn einsparen?“, fragt der 63-Jährige verbittert, der das Gehege schon seit fast 30 Jahren leitet.
Hennig und sein Chef Joachim Menzel, der Leiter des Forstamtes Saupark, glauben, dass der Misere nur mit mehr Werbung, mehr Attraktionen und damit mehr Besuchern beizukommen ist. Menzel will das Gehege führen wie ein Manager: „Das hier ist ein Freizeitpark und kein Ordnungsamt“
Bereits bei den jüngsten Investitionen war es zu Reibereien zwischen Gehegeleitung und Ministerium gekommen. Dabei ging es wie beim Bärengehege um hohe Summen. „Wir haben immer gesagt: Lasst die Finger davon, das ist zu teuer – bringt doch erst einmal das, was da ist, richtig in Ordnung“, berichtet Haushaltsreferent Schickedanz
Joachim Menzel fürchtet nun, dass die noch für dieses Jahr geplante neue Luchsanlage auf der Strecke bleiben könnte. Auch an einen Ersatz für das im vergangenen Jahr abgebrannte Aquarien- und Terrarienhaus mag Gehegeleiter Menzel erst einmal nicht denken.

Hannoversche Allgemeine 5.10.2001
Ausstellung im Zoo zeigt den Handel mit Wildtierfleisch
Mit Gorillahänden für den Artenschutz
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/110720.html

Hannover. Die Bilder sind Teil der Ausstellung „Gorillas im Kochtopf“, die bis zum 30. November im Tapir-Haus, dem ehemaligen Elefanten-Haus, zu sehen ist. Der Zoo macht damit auf die drohende Ausrottung afrikanischer Wildtiere wegen des Handels mit ihrem Fleisch aufmerksam.
Von einigen regionalen Tierarten gebe es bereits keine Exemplare mehr. Viele derzeit bedrohte Arten, etwa Schimpansen und Gorillas, stünden kurz vor der endgültigen Ausrottung. Affen gehören zu den bevorzugten Opfern der Fleischhändler. Allein im Kongo und in Kamerun würden pro Jahr jeweils mehr als 800 Gorillas getötet. „Das ist eine ganz erschreckende Dimension“, sagt Machens. Besucher des Zoos können auf Unterschriftenlisten gegen den Wildfleischhandel protestieren.
Die von der Europäischen Vereinigung der Zoos und Aquarien konzipierte Ausstellung war bereits in mehreren europäischen Städten zu sehen. Bislang haben bereits fast eine Million Menschen unterschrieben.


Neue Zürcher Zeitung 11.10.2001
Neue Geparden-Anlage im Basler «Zolli» eröffnet
http://www.nzz.ch/2001/10/11/vm/page-article7PU33.html

Am Mittwoch sind die neuen Gehege für Geparde und Wildhunde des Basler Zoos offiziell eröffnet worden. Die beiden Basler Geparden-Weibchen haben den beheizten Kunstfelsen ihrer neuen Unterkunft rasch zum Lieblingsplatz erkoren. Die Felsheizung soll den Bewohnerinnen der afrikanischen Savanne den Basler Winter im Freien erträglich machen, wie Säugetier-Kurator Gerry Guldenschuh vor den Medien erklärte. Bald sollen zwei Männchen nach Basel kommen, mit denen der Zolli an frühere Zuchterfolge - zweimal Fünflinge - anzuknüpfen hofft.

Mannheimer Morgen 11.10.2001
Die kleine Tonkina beißt schon kräftig zu
http://www.mamo.de/aktuell/lokales_und_region/nachbarschaft/20011011_aufmacher.html

Heidelberg. Tonkina zeigt die Krallen, faucht ein wenig und versucht zu schnappen, was ihr zu nahe kommt: Die süße Asiatische Goldkatze ist der neue Liebling von Mitarbeitern und Besuchern im Heidelberger Zoo. Im August als Sorgenkind geboren, hat sie sich dank liebevoller Fürsorge zu einem niedlichen Prachtkerlchen entwickelt, das sich seiner Bedeutung bewusst zu sein scheint: Weltweit kommen pro Jahr nämlich nur etwa fünf Goldkatzen in Tiergärten zur Welt, freut sich auch Sandra Reichler, wissenschaftliche Zoo-Assistenten über den Zuchterfolg: "Wir hatten schon gar nicht mehr mit Nachwuchs gerechnet."

> s. a. Pressemitteilung

Leipziger Volkszeitung 10.10.2001
Pfahl-Flug ist die Attraktion im Zoo
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/82785.html

"Wir tanzen zum Dank an unsere Erde, an die Sonne", sagte Häuptling Xokonoschtletl. Er und seine Tanzgruppe Ometeotl werden mit ihrem Sonnenbaumritual bei den zweitenEnergiespartagen der Stadtwerke am Freitag und Sonnabend die Hauptattraktion im Leipziger Zoo sein: Ein indianischer Tänzer wird sich auf einem 22 Meter hohen Pfahl bewegen, vier andere Gefährten - an Seilen befestigt - um den Baum fliegen.

Rheinpfalz Online 10.10.2001
Wege und Sitzbänke im Tierpark erneuert - Baum für Krallenaffen gepflanzt
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20011010:2326997&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kai/meldung.oft

Geplant war, dass der Tierpark Siegelbach eine der Attraktionen bei der 725-Jahr-Feier der Stadt wird. Der Ausbruch der MKS im Frühjahr hat das Vorhaben durchkreuzt. Statt des erwarteten Zuspruchs gingen die Besucherzahlen zurück. "Wir waren nur im Rahmen der Gartenschau in die Jubiläumsfeiern eingebunden", erklärte Tierparkleiterin Barbara Münchau. "Wir waren zwei Wochen voll gesperrt, konnten auch danach keine Hunde reinlassen und hatten außerdem die Eintrittspreise reduziert", erinnerte sich Münchau. Ausgegangen werde von einem Rückgang zwischen 20 und 30 Prozent.
Fertig zur Übergabe an die Kinder ist nach einiger Verzögerung das Weidendorf. Bei den bundesweiten "Zootagen", an denen am 28. Oktober auch der Siegelbacher Zoo teilnimmt, ist die Übergabe geplant.
Mit ihren Spenden für die Neugestaltung des Krallenaffengeheges hat der Förderverein einen größeren Baum gekauft, der vor dem Warmhaus eingepflanzt wurde.

Neue Luzerner Zeitung 9.10.2001
Der neue «Panda» ist erschienen
http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30147862

Der WWF veröffentlicht die neueste Ausgabe des «Schwyzer Panda». Themen darin sind der Tierpark Goldau sowie der Ökostrom aus einheimischem Holz.
Der Natur- und Tierpark Goldau gewinnt jährlich an Bedeutung und Interesse. Immer wichtiger wurden dabei Themen wie die artgerechte, grosszügige Tierhaltung und die Erhaltungszuchten und Wiederansiedlungen von lokal fast ausgestorbenen Tierarten. Der Natur- und Tierpark Goldau möchte sich in den nächsten Jahren im Gebiet «Grosswiyer» massiv ausdehnen. Der WWF Schwyz ist von diesem Projekt überzeugt und empfiehlt den Bürgern am 2. Dezember 2001 für den kantonalen Unterstützungsbeitrag ein überzeugtes Ja.

Offenbach Post 9.10.2001
Katzendschungel ist Attraktion
http://62.104.46.73/8_22_46563.html

Der Frankfurter Zoo hat endlich wieder eine Attraktion, die man getrost "Publikumsmagnet" nennen kann: Seitdem der Katzendschungel Südasien vor drei Monaten eröffnet wurde, verzeichnete der Tiergarten eigenen Angaben zufolge eine Steigerung der Besucherzahlen um 18 Prozent.
Noch muss der Sumatratiger "Iban" allerdings alleine durch sein Gehege streifen: Eine geeignete Nachfolgerin für die vor gut einem Monat ums Leben gekommene Tigerin "Batu" hat Schmidt noch nicht gefunden. "Diese Raubkatzen sind Einzelgänger", versichert der Fachmann.
Im Gegensatz zu dem Schimpansen "Toto", der nach einer Kampagne der "Bild"-Zeitung nicht in die Affenstation nach Afrika gebracht werden kann. "Toto" fristet nun unverändert sein Dasein als letzter Schimpanse im Frankfurter Zoo.

Tagblatt 8.10.2001
Verbundenheit mit Aktien bekunden
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=570051&bereich=o&suche=18

Der Walter-Zoo ist neu eine Aktiengesellschaft. «Nicht gewinnorientiert», sagt Ernst Federer, Präsident des Verwaltungsrates und Aktionär. Verkauft werden 10 000 so genannte Liebhaberaktien, um den Betrieb des Zoos zu unterstützen.
Erneut wird nämlich ein schlechtes Betriebsjahr beklagt. «Eines der schlechtesten Jahre, die ich erlebt habe», sagt Federer, der den Zoo mit Gabi Federer seit 20 Jahren leitet. Ein nasser Frühling, ein heisser Sommer, ein verregneter September. «Unsere Hoffnung liegt nun noch auf den zwei Herbstferienwochen.»

Walsroder Zeitung 8.10.2001
"Tukan-Parade wird ein echter Knüller für die gesamte Region"
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=larttext&ausgabe=9057&redaktion=21&artikel=103378473

Hans Geiger, Geschäftsführer des Vogelparks Walsrode, ist überzeugt, dass die Tukan-Parade im kommenden Jahr „ein echter Knüller für die Region" wird. "Ohne Hausieren zu müssen, haben wir in relativ kurzer Zeit 91 Tukane verkauft.“
Am 5. Mai nächsten Jahres sollen alle Tukane bei einer großen Parade durch die Vogelpark-Region der Öffentlichkeit vorgestellt. Anschließend kommen die bunten Vögel zu ihren Standorten.

Trierischer Volksfreund 8.10.2001
Park wird nicht zum Rummelplatz
http://www.intrinet.de/20011009/da549432.htm

Daun. Herausgeputzt hat sich der seit 1970 bestehende einstige Hirsch- und Saupark, der heute Wild- und Erlebnispark heißt. Die Namensänderung war nach der Tötung des kompletten Wildschweinbestands im vergangenen Jahr nötig geworden.
Neben den seit 1998 im Park lebenden Berberaffen, Rot- und Muffelwild, Yaks und Sikawild wurden neue Tiere präsentiert: Zehn Lamas, sieben Nandus und sechs Emus
"Wir hatten im vergangenen Jahr 60 Prozent Einbußen im Wildpark durch die Auswirkungen der Schweinepest", erklärt Bost. "Im Frühjahr hatten wir durch MKS ganz massive Einbußen".
Bost rechnet für das laufende Jahr mit etwa 85 000 Gästen und ist "eigentlich zufrieden". Trotz der Investitionen hat die Parkleitung die Eintrittspreise nicht erhöht und ist damit auf dem Stand von 1999 geblieben. Zusätzlich kam in diesem Jahr auch noch eine Falknerei hinzu, die "toll angenommen wird". Im nächsten Jahr werden noch Wasserschweine das Angebot ergänzen. Ab Oktober werden sechs seltene mongolische Przewalski-Pferde vom Duisburger Zoo und dem Wildpark Springe nach Daun verlegt. Die Wildpferde werden als Vorfahren der Araber-Pferde und anderer Pferderassen betrachtet und entsprechen als einzige Art auf der Erde noch dem Urpferd.  > (??)

Westdeutsche Zeitung 7.10.2001
Der kleine Leonard zog im Zoo das große Los
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2952&redaktion=30&artikel=102175934

Die Zoofreunde stellten eine neue CD-Rom über das Regenwaldhaus vor. Noch steht der für jeden Besucher kostenlos zu nutzende Terminal im Großtierhaus. Schüler des Bildungsganges Mediengestalter am Berufskolleg Glockenspitz haben die CD-Rom "brillant", so die Zoofreunde, erstellt. Sie läßt vom Bau des Hauses, über Monografien zu Pflanzenarten keine Fragen offen und erklärt jedes einzelne Tier, bis hin zum Schmetterling. Die CD ist für den virtuellen Rundgang zu Hause ist für rund zehn Mark im Zoo erhältlich.

Eckernförder Zeitung 4.10.2001
Benefizmarkt zugunsten der Tiere
http://www.eckernfoerder-zeitung.de/lokal/lok2001100104.asp

Schon seit 6 Jahren veranstaltet der Förderverein "Freunde des Tierparks Gettorf e.V." einen Kunsthandwerkermarkt, um mit seinem Erlös etwas für die Tiere zu tun wie auch die Angebote für die Besucher stetig zu erweitern. So solle, wie der Vorsitzende Dr. Wolfgang Böckeler erklärt, unter anderem die pädagogische Zusammenarbeit mit den Schulen des Ortes wie der Region weiter ausgebaut werden.
"Der Tierpark hat sich über die Jahre zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt. Das soll weiter gefördert werden", umreißt der Vereinsvorsitzende die grundsätzlichen Ziele des Fördervereines. Hintergrund ist dabei ein ganz einfacher. Denn der Tierpark sei eine ideale Plattform, um so einer möglichst breiten Öffentlichkeit die Gedanken des Tier- und Artenschutzes, wie sie im Tierpark verwirklicht werden, nahezubringen und der artgerechten Haltung der Tiere im Tierpark zu unterstützen, erklärt Dr. Böckeler weiter.

Trierischer Volksfreund 6.10.2001
Fünffacher Nachwuchs im Eifel-Zoo: Vier junge Strauße und die neue Junior-Chefin Isabelle Wallpott
http://www.intrinet.de/20011006/bt552100.htm

Die Leitung des Lünebacher Eifel-Zoos soll demnächst in jüngere Hände gelegt werden. >Im Verlauf der vergangenen 30 Jahre hat das Kölner Urgestein Hans Wallpott im Bierbachtal seinen Lebenstraum erfüllt. Aus dem kleinen Tierpark mit Wildschein und Kragenbär Anfang der siebziger Jahre entwickelte sich peu à peu der Eifel-Zoo. Löwen, Tiger und Jaguare haben dort ebenso ihre Heimat gefunden wie Davidshirsche, Schnee-Eulen und Lamas, um nur einige Beispiele zu nennen.
Seit einem Monat arbeitet sich Wallpotts Tochter Isabelle ein. Die 21-Jährige will in die Fußstapfen des Vaters treten und hat ihre Karriere als Zoo-Chefin entsprechend gründlich vorbereitet. Zwei Jahre lernte sie im Kölner Zoo, danach ging sie für zwölf Monate nach Augsburg, um dort die Prüfung zur Zoo-Tierpflegerin abzulegen. "Ich will hier bleiben mit dem Ziel, den Zoo zu übernehmen", stellt sie kategorisch fest.

Rheinische Post 6.10.2001
Zoo hat für Kattas ein neues Freigelände eröffnet
http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/entertainment/2001-1006/kattas.html

Affen hautnah erleben, ohne trennende Glasfronten, Zäune oder Gräben. Das können Besucher des Duisburger Zoos seit gestern. Da nämlich wurde die neue "walk-through-Anlage" für die Kattas eröffnet. Zu der 800.000 Mark teuren Anlage gehört auch ein Warmhaus, in das sich die Tiere zurückziehen können. Innerhalb eines Jahres wurde das frühere Arabergestüt des Zoos in eine "üppig begrünte Anlage" mit einem dichten Bambus- und Gehölzbestand umgestaltet.
"Das sind ganz zutrauliche und liebenswerte Tiere", sagte Zoodirektor Reinhard Frese.

Frankfurter Neue Presse 6.10.2001
Unser Leben im Exotarium
http://www.rhein-main.net/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article&_id=77660&_topic=FNP:Lokales,

Wie lebt es sich mit 50 Schildkröten, 30 Echsen, diversen Papageien und zwei Katzen, Frau Wicker?
„Aufregend – und nie langweilig“ sagt Cornelia Wicker und streichelt die Schildkröte mit dem ungewöhnlich mächtigen Kopf. „Es handelt sich“, erklärt Rudolf Wicker, „um eine mexikanische Claudius-Augustus-Schildkröte. Ein eigenwilliges Tier.“
> Sehr ausführliches Portrait über Cornelia und Rudolf Wicker, Chef des Exotariums im Zoo Frankfurt

Leipziger Volkszeitung 5.10.2001
Berühmter Zoo-Löwe seit gestern im Naturkundemuseum zu sehen
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/82484.html

Fast lebensecht gibt sich Tamrin jetzt im Naturkundemuseum die Ehre: Der Berberlöwe aus dem Leipziger Zoo, der im Juli 2000 nach langer Krankheit eingeschläfert werden musste, ist seit gestern der Star einer kleinen Sonderschau. Unter dem Titel "Vom Löwen Tamrin bis zum Zwerghamster" werden darin verschiedene Methoden vorgestellt, wie naturgetreue Tierpräparate entstehen.

Mitteldeutsche Zeitung 4.10.2001
Neues Wolfsgehege übergeben - 18 Meter langer Besuchersteg
Vier Wölfe und ein »Hauch von Freiheit«
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=harz&RegionalRubrikName=Harz&MZWebArtikelID=1001423133968

Auf dem Thalenser Hexentanzplatz tummeln sich wieder die Wölfe. Ihr Einzug in das neue, 3 000 qm große Gehege wurde zum gesellschaftlichen Ereignis. Der "Tag der deutschen Einheit" erschien dem Vorstand als "richtiger und würdiger Rahmen" für die Übergabe des knapp 350 000 Mark teuren Geheges
Rudel-Pfleger Jürgen Rieke wartete auf ein Signal von Tierpark-Leiter Uwe Köhler. Um 10.20 Uhr gab Köhler die 28 Meter lange Holzbrücke frei, die 18 Meter in das Gehege hineinführt und mit ihrer 20 qm großen Besucher-Plattform einen umfassenden Einblick in Thales Wolfsgefilde ermöglicht.

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Thüringer Allgemeine 10.10.2001
Zoo-Projekt unter den Besten
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Eisenach&news_id=1936002

"Genutzt - geliebt - getötet. Tiere in unserer Geschichte" - so hieß das Thema des 17. Schülerwettbewerbs Deutsche Geschichte. Mit einem dritten Preis zeichnet heute Bundespräsident Johannes Rau die Klasse 8 H der 8. Regelschule in Eisenach-Nord aus. Unter Leitung ihrer Mentorin Heike Bodewald hatte sie die schon weitgehend vergessene Geschichte des Eisenacher Zooparks beim vormaligen Ausflugslokal Bismarckhütte erforscht.

Thüringische Landeszeitung 10.10.2001
Eisenacher Regelschule ist am erfolgreichsten
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1936255

Die 8. Regelschule Eisenach hat als beste Thüringens und der neuen Bundesländer am Schülerwettbewerb "Deutsche Geschichte" teilgenommen. Tief in die städtischen Archive tauchte die 9h ein. Sie erforschte das Thema mit dem Titel "Eine Eisenacher Zoo-Geschichte". Für die Abhandlung zum ehemaligen Eisenacher Zoo auf dem Wartenberg bekommt die 9h einen dritten Preis.

Thüringische Landeszeitung 10.10.2001
"Achte" ist Thüringens beste
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Eisenach&news_id=1936286

Den am besten bewertete Beitrag liefert die damalige 8h ab. Für "Eine Eisenacher Zoo-Geschichte" bekamen sie immerhin einen dritten Preis. Im Archiv und am Standort des tatsächlich damals in Eisenach existierenden Zoos gingen sie auf Spurensuche. Mit einem für die Forscher deprimierenden Ergebnis: Die Tiere waren damals unter engsten Verhältnissen untergebracht - Zweck des Zoos sei lediglich gewesen, der Gaststätte auf dem Wartenberg ein gewisses Etwas zu geben.

> Auch die Friedenschule in Schweinfurt, die die Geschichte des Schweinfurter Tierparks recherchierte, kam unter unter die ersten dreißig von 1655 eingereichten Arbeiten.

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Berliner Morgenpost 4.10.2001
Die Welt der Menschenaffen: «Mensch - Gorilla!»
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/fernsehen/story465750.html

Der Zoologe, Verhaltensforscher und Fotograf Jörg Hess dokumentiert seit drei Jahrzehnten, was sich innerhalb einer Gorilla-Gemeinschaft im Basler Zoo abspielt
> Zur Sendung in 3Sat vom 5.10.


Berliner Zeitung 8.10.2001
Großaquarium öffnet noch vor Weihnachten
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/81255.html

Noch vor Weihnachten will der Zoologische Garten sein neues Großaquarium eröffnen. Das Becken fasse mehr als 100 000 Liter und besitze eine über sieben Meter lange Acrylglas- Scheibenfront.

Berliner Zeitung 10.10.2001
Pandabärin Yan-Yan darf weitere fünf Jahre bleiben
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/81848.html

Die chinesische Pandabärin Yan-Yan bleibt dem Zoologischen Garten die nächsten fünf Jahre erhalten. Die Verhandlungen mit einer chinesischen Expertengruppe seien erfolgreich abgeschlossen worden, teilte der Zoo am Mittwoch mit.

Neue Deister-Zeitung 9.10.2001
Honigbaum versüßt den Bären die Langeweile
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?zeitung=Neue_Deister-Zeitung&area=Lokales&ressort=Aktuelles&id=249410

Der Leiter des Wisentgeheges, Joachim Hennig: "Die beiden Bären sollen keine Langeweile haben. Der Honigbaum ist eine gute Sache, er beschäftigt die Tiere und bringt ihnen die Ernte für ihre Mühen, den Honig." Die Besucher können beobachten, mit welchem Geschick die Tiere den Honig aus einem trichterähnlichen Gerät mittels eines Saugers holen. Damit die Bären lange etwas von dem Gerät haben, wurde eine Schutzvorrichtung angebracht. Das war vorerst von kurzer Dauer, denn eines der beiden Raubtiere hat mit seiner Kraft das Schutzgitter nach oben gedrückt.

Berner Zeitung 10.10.2001
Ziesel als neue Attraktion im Dählhölzli
http://www.espace.ch/region/artikel/15267/artikel.html

Der Berner Tierpark Dählhölzli wartet seit 9. Oktober als erster grosser Schweizer Zoo mit einer Ziesel-Anlage auf. Der kleine osteuropäische Nager ist in seiner Heimat gefährdet.
Auf 180 qm können vorerst vier Tiere ihr natürliches Verhalten ausleben. Die tiefen Wannen der Fischotterbecken wurden mit Bodensubstrat aufgefüllt, in dem die Tiere Wohnhöhlen bauen können.
Mit der Ansiedlung der Ziesel setzt das Dählhölzli die begonnene Strategie fort, vorwiegend europäische Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu zeigen, wie Schildger sagte. Zu dieser Strategie gehört auch das neue, im Frühjahr 2000 eröffnete Fischotter-Biotop direkt an der Aare.

Zürich, 20 Minuten 10.10.2001
Vier neue Bewohner im Tierpark Dählhölzli
http://www.20min.ch/news/bern/story/6832811

Stuttgarter Zeitung 10.10.2001
Wilhelma gewährt Blick hinter Kulissen
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20011010loka0025.shtml

Die Wilhelma bietet wieder ihre beliebten Führungen hinter die Kulissen an.

Kölnische Rundschau 6.10.
Eine Stadt voller Märchen und Sagen
http://www.rundschau-online.de/koeln/2120592.html

Internationales Kölner Märchen- & Sagenfestival. Durch den Zoo führt ein fabelhafter Märchenweg mit 18 Stationen.

Walsroder Zeitung 11.10.2001
Größte Stahl-Achterbahn der Welt in der Heide geplant
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=larttext&ausgabe=9104&redaktion=21&artikel=103392638

Soltauer Heide-Park: Auf der Suche nach Superlativen will das Unternehmen die „größte Stahl-Achterbahn der Welt“ bauen. Das Monstrum soll etwa 120 Meter hoch werden, die Wagen mit einem Tempo von bis zu 200 Stundenkilometern bergab rasen. Gefälle: 87 Grad.
Den erhofften Besucherzuwachs kann der Park aber nicht feiern. Unter anderem das schlechte Wetter sorgte dafür, dass sich die Zahl auf die gewohnten rund zwei Millionen einpendeln wird.

Frankfurter Rundschau 11.10.2001
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181027.htm

Frankfurt. Der Zoo veranstaltet am Donnerstag, 11. Oktober, um 20 Uhr einen Abend mit Diavorträgen und Berichten zum Thema "Projekte der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt". Referent im Zoo-Gesellschaftshaus ist Claus Reuther vom Otterzentrum Hankensbüttel.

Heilbronner Stimme 10.10.2001
Von einem, der ausrutschte und Geld dafür wollte
http://www.stimme.de/news/regional/artikel/index.cfm?id=28394417

Es war einmal ein Student aus Kornwestheim, der besuchte im Januar mit seiner Freundin und dem vierjährigen Kind den Tripsdriller Wildpark bei Cleebronn. Es hatte Schnee, und so kam es, dass der 25-Jährige auf einem Schotterweg beim Waschbärengehege auf Eisglätte ausrutschte und sich den Steißwirbel brach.
Er verbrachte mehrere Wochen mit Schmerzen im Bett und kam auf die Idee, den Erlebnispark Tripsdrill auf Schmerzensgeld zu verklagen.
"Ich bin der Auffassung, es gibt ein allgemeines Lebensrisiko. Sonst könnten Sie", wandte sich der Richter an den Kläger, "zu Herrn Fischer sagen, hätten Sie nicht den Park aufgemacht, um Geld zu verdienen, wäre das nie passiert."
Damit der Student den Wildpark nicht als den Unglücksort in Erinnerung behält, der er für ihn geworden ist, einigte man sich bei Gericht auf folgenden Vergleich: Der Student bekommt von den Tripsdrill-Betreibern 1000 Mark und zahlt zwei Drittel der Gerichtskosten.

Schwäbische Zeitung 11.10.2001
Steinböcke sterben an Überdosis Mais
http://www.szon.de/lokales/bad_waldsee/nachrichten/200110100708.html

Bad Waldsee: Tier-Drama im Tannenbühl. Weil es einige Leute zu gut meinten und das Wild mit einer Überdosis Mais fütterten, verendeten jetzt zwei Steinböcke und zwei Mufflons.

Volksstimme Magdeburg 11.10.2001
Wildpark Christianental mausert sich zur Attraktion
http://www.volksstimme.de/wernigerode/show_fullarticle.asp?AID=121052&Region=Wernigerode&Template=FullArticle_lang&Column=

Wernigerode - Bis Ende November sollen im Wildpark das Auer- und das Birkwild eine schöne Voliere und die Luchse ein neues Gehege erhalten

Thüringer Allgemeine 9.10.2001
Familienfest bei den Nasenbären
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Eisenach&news_id=1933752

Sättelstädt. Tierparkfest - aufgrund des regnerischen Wetters kamen nur 200 Besucher. Rund 50 Tierarten tummeln sich im naturbelassenen Gelände, vorwiegend einheimische Tiere, wie Ziegen, Füchse, Schweine und Esel. Besonders die Nasenbären und Dingos erregten das Aufsehen der Gäste.
Vor elf Jahren schuf Hasso Gutersohn den rund drei Hektar großen Tier- und Freizeitpark. Sein Ziel ist die artgerechte Unterbringung.
Zu Seite stehen ihm Gisela Fritz und Carmen Holle, zwei Lehrerinnen aus Erfurt. Sie selbst und Hasso Gutersohn bezeichnen sich als "Aussteiger", denn im Tier- und Freizeitpark Sättelstädt finden sie neben einer Menge Arbeit auch Abstand vom Alltag.

Berliner Morgenpost 8.10.2001
Auf Schlangenjagd
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story466426.html

Berlin. Mitarbeiter des Aquariums kümmern sich um ausgesetzte Boas und Piranhas

Lausitzer Rundschau 10.10.2001
Zoo-Eintritte werden deutlich aufgerundet -
Versteckte Preiserhöhung
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=387650&RES=hoy

Hoyerswerda. Erwachsene mit Sozialpass sollten künftig 1,50 Euro statt bisher 2,50 Mark Zoo-Eintritt zahlen. Kinder mit Sozialpass und Schwerbehinderte müssten dann 1 Euro statt 1,50 Mark hinlegen. "Das ist gewollt " , bestätigte Sozialbürgermeister Thomas Delling. Der Zoo würde dieses Jahr nur die Hälfte der geplanten Mittel einnehmen.

Stuttgarter Nachrichten 8.10.2001
Mit einer guten Tat in Erinnerung bleiben
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20011008lana0015.shtml
Immer mehr Bürger wollen mit ihrem Namen Sinnvolles verbinden - 1400 Stiftungen im Land
Das Stuttgarter Ehepaar Grimminger, das 1964 eine Stiftung für Zoonosen-Forschung gründete, war beispielsweise "sehr, sehr tierlieb'', erzählt Stiftungsvorstand Hedi Wild. Eugen und Tilly Grimminger hatten keine Kinder, dafür aber "fast ein privates Tierheim''. Ihre Stiftung sollte sowohl Menschen als auch Tieren zugute kommen. Nun werden jährlich rund 130000 Mark (66000 Euro) für die Erforschung und Bekämpfung von Krankheiten, die von Tieren auf Menschen übertragen werden - wie der Fuchsbandwurm - verteilt. Die Zuschüsse gehen an Institute und Universitäten im Land, die Wilhelma oder das Landesgesundheitsamt.


Main Rheiner 8.10.2001
AZ-Vogelpark beendet die Saison mit Fest
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=538914

Lampertheim – Am 14. Oktober findet das traditionelle Oktoberfest im AZ-Vogelpark statt. Nach dem Abschluss der Saison bleibt der AZ-Vogelpark bis zum 17. März geschlossen. Die Tiere werden dann auch in ihre Winterquartiere umgesiedelt.

Welt, Die 8.10.2001
Digitale Flora im Botanischen Garten
http://www.welt.de/daten/2001/10/08/1008b02287335.htx

Das Zeitalter des mobilen Internet hält Einzug in die Gewächshäuser vom Botanischen Garten. Als erstes deutsches Museum gibt die Dahlemer Sammlung ihren Besuchern künftig einen Minicomputer mit multimedialen Erklärungen der blühenden Exponate mit auf den Rundgang. Gleichzeitig mit dem Botanischen Garten in Berlin haben das Aquarium in Genua und ein Museum in Madrid ihre Rundgänge mobil gemacht. Diese E-Tour auf Compaq-Organizer wird für acht Mark Gebühr an die Besucher ausgeliehen.

Leipziger Volkszeitung 7.10.2001
Lange Schlangen auf Fremdiswalder Ziegenhof
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/82585.html

Kinder konnten auch mal eine Ziege nicht nur streicheln, sondern an den Hörnern packen. Im Zoo erleben sie so etwas nur durchs Gitter. Vorsicht war nur beim Lamahengst geboten, der konnte ganz schön spucken. Und beim sprechenden Papagei "Maxi" hörte man besser manchmal nicht hin

Rhein Zeitung 10.10.2001
Foto des Tages
http://rhein-zeitung.de/on/01/10/09/topnews/foto.html?a

Das zweieinhalb Monate alte Gorillamädchen Djambala schmust im Berliner Zoo mit seinem Wärter Reimun Opitz.

Westfälische Rundschau 8.10.2001
Kolping sorgt für reichlich Luchs-Futter
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Warstein&id=1929128

Kolping-Vorsitzender Dicke übergab den Scheck vor dem Luchsgehege an Revierförster Henning Dictus. Drei Luchse hat der Wildpark seit dem Sommer, und ihre exquisite Nahrung geht der Stadt ganz schön ins Geld. Die drei Wildpark-Luchse sind Männchen, der Besatz von Weibchen im Gehege ist nicht geplant.

Höchster Kreisblatt 6.10.2001
Auch mit 90 Jahren pflegt er noch den Kobelt-Zoo
http://213.138.32.50/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article&_id=77786

Schwanheim. Ehregott Fritzsche ist seit 51 Jahren aktives Mitglied in der Biologischen Gesellschaft Dr. Wilhelm Kobelt und kümmert sich noch immer ehrenamtlich um Blumen und Pflanzen, die auf dem Gelände des kleinen Schwanheimer Zoos wachsen. Er entdeckte die kleine Anlage, als er im Sommer 1950 spazieren ging. Das Gelände gefiel ihm auf Anhieb: „Hier lässt sich doch etwas draus machen. Schnell suchte Fritzsche andere Vereinsmitglieder. Gemeinsam richteten sie alsbald liebevoll die kleine Grünanlage mit dem Aquarienhaus, den vielen Gehegen und dem kleinen Weiher wieder her.
Bevor er sein Herz für die Gartenarbeit entdeckte, interessierte sich Ehregott Fritzsche besonders für die Aquarien im Kobelt-Zoo. „Zu Beginn war das Gelände des Zoos sehr klein, vielleicht zehn Prozent von der heutigen Fläche“, berichtet der Jubilar.

Westdeutsche Zeitung 5.10.2001
Königlicher Zoozuwachs
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2951&redaktion=30&artikel=102175886

Wuppertal. "Das ist eigentlich genau der richtige Lebensraum für Königsgeparden", lächelt Dr. Alexander Sliwa und zeigt auf das langgestreckte Gehege hinter dem alten Elephantenhaus. Die beiden Geschwister kamen erst vor zwei Wochen nach Wuppertal. Königsgepardin "Marula" hat eine für Geparden außergewöhnliche Färbung, denn die typischen schwarzen Punkte haben sich bei ihr zu länglichen Flecken und Streifen verdichtet. Ihre Mutter lebt im Nürnberger Zoo, kommt aber aus Südafrika, wo die meisten der nur knapp 100 bekannten Königsgeparden leben. Zu ihr wurde der Wuppertaler Kater "Balule" geschickt und im Mai 2000 kamen vier Jungtiere zur Welt, darunter "Marula" als einziger jemals in Europa geborene Königsgepard.
Innerhalb Europas findet man nur im Wuppertaler Zoo Geparden, die dank dieser genetischen Fellveränderung Königsgeparden genannt werden.

Westdeutsche Zeitung 5.10.2001
Stippvisite beim Feuerfuchs
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2951&redaktion=30&artikel=102175885

Insgesamt zehn Sonntags-Führungen für Herbst und Winter hat der Krefelder Zoo jetzt terminiert. Feuerfuchs, Krokodil, Entenbalz und vieles mehr gilt es unter sachkundiger Führung zu entdecken. Jeweils eine Führung pro Monat ist einem speziellen Thema gewidmet.

Berliner Zeitung 5.10.2001
Nachwuchs bei den Schildkröten im Tierpark
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/80539.html

Tierpark Friedrichsfelde. Pfleger hatten Schildkröteneier in einen Brutkasten gelegt. Jetzt sind 66 kleine Rotwangen-Schmuckschildkröten geschlüpft.

> wozu das? Die hätten sie von jedem Tierheim kostenlos mit weniger Aufwand haben können...

Potsdamer Neueste Nachrichten 6.10.2001
Welcher Schlossherr kauft sich den Schlüssel?
http://www.pnn.de/archiv/2001/10/05/ak-be-be-558657.html

Kein Mobiliar, keine Ausstellungsstücke und keine Besucher. Das Schloss Friedrichsfelde im Tierpark Berlin dümpelt vor sich hin. Eigentlich sollte das um 1695 errichtete Bauwerk längst saniert werden. "Erst wenn über die Zukunft des Schlosses entschieden ist, wird weiter saniert", begründet die Pressesprecherin der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
Gisela Wiedebusch arbeitete fast 19 Jahre im Schloss. "Mir blutet jedes Mal das Herz, wenn ich sehe, wie rücksichtslos mit der einst viel besuchten Kulturstätte umgegangen wird", sagt sie. So würden wochenlang Fenster offen stehen und auch der Regen könne durch Löcher im Mauerwerk ungehindert auf die aus dem 18. Jahrhundert stammenden Wandbespannungen sickern.
Fest steht, dass die Stiftung Stadtmuseum finanziell überfordert ist. Deshalb soll jetzt nach einem neuen Eigentümer gesucht werden.

Ostsee Zeitung 5.10.2001
Auswilderungsprogramm für Steinkäuze im Tierpark
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_123673.html

Stralsund. Seit einiger Zeit beteiligt sich der Tierpark aem Auswilderungsprogramm für Steinkäuze. In diesem Rahmen wird ein im Zoo geschlüpfter Steinkauz bei Jahnkendorf ausgewildert.

Mitteldeutsche Zeitung 4.10.2001
Spenden unverzichtbar - Schon 50 Verträge
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=halsk&RegionalRubrikName=Halle/Saalkreis&MZWebArtikelID=1001423133998

Der Tierpark auf dem Petersberg ist auf Paten angewiesen. Eintrittsgelder allein reichen nicht, um die 200 Tiere optimal zu versorgen. Bisher gibt es nach Angaben des Trägervereines 50 derartige Verträge.

Nordkurier 4.10.2001
Zoobesucher trotzen schlechtem Wetter
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/e_/e.html

Ueckermünder Tierpark feierte sein traditionelles Herbstfest. Trotz immer wieder hereinbrechender Regenschauer zählte der Ueckermünder Zoo bis zum Abend etwa 1600 Besucher.

Sächsische Zeitung 6.10.2001
Goldaguti aus Osnabrück / Igelfamilie ganz nah
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=94358&rubrik=n_dresden&etag=

Mit Kescher bewaffnet, mühten Mitarbeiter sich ab, die drei Buntmarder vom Zoo Nowosibirsk einzufangen, um sie von ihrem bisherigen Quartier am Ausgang Parkeisenbahn zu dem neuen Zoo-Zuhause in Nähe des Raubtierhauses zu befördern. Die neue Voliere ist geräumiger als ihre Vorgängerin.
Im Primatenhaus stellt sich ein Neuling vom Zoo Osnabrück vor: ein junges Goldaguti-Männchen.

Saarbrücker Zeitung 4.10.2001
Tödliches Duell im Wildpark
http://www.sz-newsline.de/sta/G7U2RUMO_1.php3

Saarbrücken Wildpark. Nach Rivalen-Kampf starb Hirsch an inneren Verletzungen

Netzpress 4.10.2001
Der Zolli freut sich über eine neue Wölfin
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=8190

Zu den drei Wolfsrüden im Zolli ist wieder eine Wölfin gestossen. Der Alpharüde hat sich rasch mit dem neuen Weibchen angefreundet und das neue Paar konnte seine dominante Stellung festigen.

Schaffhauser Nachrichten 6.10.2001
Die neue Schöne im Rudel
http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=45209

Stranded baby whale dies in Australian pool
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12679/story.htm

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Bild 6.10.2001
Weiße Löwen im Safaripark geboren
http://www.bild.de/service/archiv/2001/oct/06/news/loewen/loewen.html

Kleine Sensation im Safaripark Stukenbrock in Niedersachen! Im Löwengehege kamen zwei schneeweiße Löwen zur Welt. Das Zwillingspärchen „Ice“ und „Snow“ durfte jetzt zum ersten Mal das Freigehege des Parks erkunden. Weltweit gibt es nur 50 in Gefangenschaft geborene weiße Löwen.

Westfalenpost 6.10.2001So selten wie ein Rembrandthttp://www.westfalenpost.de/free/wp.artikel-000.html?region=Region+Rhein%2dRuhr&id=1926684

Westfälische Rundschau 5.10.2001 10 und Nummer 11http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-000.html?news_id=1926629

Schaffhauser Nachrichten 6.10.2001raritäthttp://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=45205

Salzburger Nachrichten 6.10.2001 ALBINOShttp://www.salzburg.com/sn/01/10/06/chronik-21417.html

Angeblich existieren nur mehr 50 weiße Löwen auf der Welt. Im deutschen Safaripark von Stukenbrock züchtet Fritz Worm seit fünf Jahren diese Raubkatzen; Ende August wurden Nr. 10 und Nr. 11 geboren.

Auf den vertrauten Armen der Tierpfleger präsentiert sich das noch namenlose Zwillingspärchen dem Publikum. Auf der ganzen Welt gibt es nur 50 weiße Löwen. Sieben schneeweiße und drei hellbraune Tiere leben in Europa - in Stukenbrock eben. Und sie sind so selten wie ein Rembrandt. Im Jahr 1996 startete Parkchef Fritz Wurm gemeinsam mit dem Zauber-Duo Siegfried & Roy das in Europa einzige Zuchtprogramm für diese Löwen.
Ihr weißes Fell ist eine Laune der Natur. Ihre strahlend blauen Augen betonen die Schönheit. Die weißen Raubkatzen wurden mit braunen gepaart, und immer wieder setzen sich ihre Gene durch. In freier Wildbahn werden die Tiere vom Rudel nicht mehr akzeptiert. Auch das Fell bietet keine Tarnung bei der Jagd. So können die Tiere nur in menschlicher Obhut überleben.

> Forcierte Zucht auf genetische Krüppel, und das auch noch mit verqueren Tierschutz-Argumenten und dem (falschen) Hinweis auf eine "seltene Art". Hier werden ernsthafte Artenschutz-Bemühungen konterkariert. Nein, danke.
> Hier gib es übrigens keine Kritik von BILD und Co - da berichtet eben nicht die Redaktion "kritische Gesellschaft", sondern die Foto-Redaktion "ach, wie süß". Stukenbrock liegt übrigens nicht in "Niedersachen", sondern in Ost-Westfalen...

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ZOOS today
Die neue Zeitschrift der britischen Independent Zoo Enthusiast Society - Ausgabe No. 1
Erscheint künftig im Wechsel mit der Mitgliederzeitschrift "ZOO!"
Eine sehr interessante, aber stark UK-zentrierte und völlig unkritische Zoo-Lobpreisung
Themen u.a.: Zoo Chester - Riesenotter - National Birds of Prey Center - Marwell -
Aye-Ayes - Zoo Bertlin - Flamingos - Hamerton Zoo - Bären

Zeitschrift des Kölner Zoo Heft 3 / 44:
Das NABU-Schneeleoparden-Projekt in Kirgisistan (Birga Dexel)
Herpetologische Forschungsreise in die West-Sahara (W. Böhme u.a.)
Junggesellengruppen für das EEP-Przewalskiperd (L. Kolter / W. Zimmermann)
http://www.zoo-koeln.de/zoo-koeln/info/zoozeits/index.htm

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PRESSEMITTEILUNGEN

Heidelberg 10.10.2001 (gekürzt)
Vom Sorgenkind zum Sonnenschein - Heidelberger Zoo ist stolz auf neusten Goldkatzennachwuchs
Auch in diesem Jahr ist im Tiergarten Heidelberg wieder ein Jungtier der wertvollen und hochbedrohten Asiatischen Goldkatze zur Welt gekommen. Da weltweit pro Jahr nur etwa 5 Goldkatzen in Zoos geboren werden, ist man auf diesen Zuchterfolg besonders stolz.
Schon seit vielen Jahren kann der Zoo Heidelberg mit regelmäßigem Nachwuchs bei den Goldkatzen zur Erhaltungszucht dieser seltenen asiatischen Kleinkatze beitragen. Doch dieses Jahr ließ das bewährte Zuchtpaar die Zoomitarbeiter besonders lange warten. "Wir hatten schon gar nicht mehr damit gerechnet, daß es dieses Jahr auch wieder Junge bei den Goldkatzen gibt" so Sandra Reichler, Wissenschaftliche Assistentin im Tiergarten. " Normalerweise werden die kleinen im zeitigen Frühjar geboren, Nachwuchs später im Jahr ist eher selten." Doch am 8. August hörten die Pfleger endlich das heißersehnte leise Miauen in der Wurfbox des Goldkatzenweibchens. Und noch eine Überraschung wartete auf die Zoomitarbeiter: drei kleine Katzen lagen in der Holzkiste, bei Goldkatzen werden aber normalerweise nur ein bis maximal zwei Jungtiere pro Wurf geboren. Zwei der Kleinen waren dann auch so schwach, daß sie den ersten Tag nicht überlebten, das dritte, kräftigere Kätzchen wurde aber zunächst gut von der Katzenmutter großgezogen.
Nach 11 Tagen entdeckte der Tierpfleger die kleine Katze jedoch außerhalb der Wurfbox mit einer großen klaffenden Wunde am Hals, die wahrscheinlich durch das zu häufige Herumtragen des Jungen durch die Mutter aufgetreten war. Da man kein Risiko eingehen wollte, entschlossen sich der Zoo zur Handaufzucht des wertvollen Katzenwelpen. Sandra Reichler übernahm die ersten 4 schwierigen Wochen der Aufzucht: "Sie war anfänglich ein richtiges Sorgenkind, die Umgewöhnung von Mutters Zitzen an den Gummisauger fiel der Kleinen besonders schwer. Die große Wunde am Hals machte uns zusätzlich Sorgen." Tagsüber mit im Büro, damit sie ja nicht auf ihre Milchmahlzeit alle drei Stunden verzichten mußte, war sie schon bald der Sonnenschein der Mitarbeiter. Mit fünf Wochen wurde die kleinen Tonkina dann langsam wieder an das Leben im Katzenhaus gewöhnt, damit sie möglichst früh den Kontakt zu ihren Artgenossen kennenlernt. Bereits nach einigen Tagen nutzte sie ihr mit Stämmen, Rindenmulch und zahlreichem Spielzeug eingerichtetes Gehege zum ausgelassenen Toben.

Aktion RETTET DEN DRILL
Am 31.8.ist im Zoo Saarbrücken nach neunzehnjähriger Unterbrechung wieder ein Drill geboren worden. Das weibliche Jungtier wurde von seiner erstgebährenden Mutter angenommen. Die Elterntiere stammen aus der berühmten Drillzucht des Zoo Hannover.Damit ist der Zoo Saarbrücken der vierte Zoo nach Hannover, Stuttgart und Wuppertal der in Deutschland die seltenen und bedrohten Drills zeigt und seinem Publikum ein Baby zeigen kann.
Roland Wolf

Neuer Informationsdienst des Schüling Buchkuriers
Wir versenden von Zeit zu Zeit (höchstens einmal pro Woche) e-Mail, in denen wir auf tiergartenbiologisch relevante Neuerscheinungen oder Sonderaktionen hinweisen. Dieser Service ist selbstverständlich absolut kosten los und völlig unverbindlich.
Bitte melden Sie sich bei unserem Verteiler an, in dem Sie eine Mail schicken an:
zoo-professionals-request@tiergarten.com , die als Inhalt lediglich das Wort subsrcibe hat
Dr. Klaus Schüling, Schüling Buchkurier, Schueling@tiergarten.com

Einladung zum 575. Presse-Apéro des Zoo Zürich
Mittwoch, 17. Oktober 2001
Thema: Wundersamer Familienzuwachs bei den Gelbbrustkapuzinern

Zoo Leipzig, 4.10.01 (per Fax)
"Leipziger Löwen haltung im Wandel der Zeit" - Vortrag zur neuen Ausstellung im Naturkundemuseum

Zoo Leipzig, 9.10.01 (per Fax)
Zoo freut sich über Gästeansturm - In dieser Woche wird der millionste Besucher erwartet

Zoo Leipzig, 10.10.01 (per Fax)
Zoo empfängt den millionsten Besucher

Zoo Leipzig, 11.10.01 (per Fax)
Zoo Leipzig erwartet zwei neue Bewohner im Pongoland - Familie wird wieder zusammengeführt

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Natur - und Artenschutz

Passauer Neue Presse 6.10.2001
Das schwierige Leben auf der Insel Panay
http://www.pnp.de/red/pnp/2001/10/06/h/00000061.htm

Philippinen. Um Nahrungsquellen zu erschließen, wird durch Brandrodung im Regenwald Platz für Felder gewonnen und das Meer intensiv befischt.
Massives Artensterben ist in beiden Lebensräumen die Folge. Das "Philippine Endemic Species Conservation Project" der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt versucht, gegen diese Lawine des Artensterbens anzugehen. Im seit 1995 laufenden Projekt auf der Insel Panay wird die Bevölkerung über die ökologische Verzahnung von Wald und Tieren aufgeklärt und angeregt, mit den schwindenden Ressourcen nachhaltig umzugehen.
In diesem Projekt engagierte sich Jochen Reiter, ein gebürtiger Landauer. Beim Vortrag "Armut und Artenschutz auf den Philippinen -Was geht uns das an?" berichtet er über seine Arbeit auf den Philippinen. Reiter schloss sich im selben Jahr einem Artenschutzprojekt an, welches der Bochumer Verhaltensforscher Prof. Dr. Eberhard Curio auf der Philippinen-Insel Panay ins Leben gerufen hatte. Mit Hilfe eines Doktorandenstipendiums des Deutschen Akademischen Auslandsdienstes sammelte er über fast drei Jahre hinweg Daten zur Nahrungsökologie von Flughunden. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 11. Oktober, um 19.30 Uhr im Pfarrsaal St. Josef Dingolfing / Landau statt.

Frankfurter Rundschau 8.10.2001
Hoffnungsträger Elch
http://www.fr-aktuell.de/fr/211/t211028.htm

In Dresden ist kürzlich ein Elch gestorben. Er kam vermutlich aus Polen dahergewandert, schwamm durch die Neiße und trottete durch die Lausitz. Schließlich erreichte er Dresden, trieb sich zwei Wochen in der Umgebung herum und narrte Polizisten und mit Blasrohren bewaffnete Zoologen. Aber der Elch, ein Bulle, wollte fliehen, stürzte in die Spitzen eines Stahlzaunes und verblutete.
Und die Zukunft? In Sachsen sollen wieder Elche in freier Natur leben. Der Grund sind die vielen übrig gebliebenen Truppenübungsplätze. Kein Mensch kümmert sich richtig um die riesigen Wälder und Steppen, in denen seltene Pflanzen wie Sonnentau und Glockenheide wachsen. Seit die Panzer fehlen, wachsen Birken und Spiersträucher, wie sie wollen, und verärgern die Naturschützer.
Jetzt sollen Elche die Panzer ersetzen. Im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft wird gerade ein 200 Hektar großes Gehege eingerichtet. Zwei junge Elchweibchen und ein Männchen aus einem holsteinischen Wildgehege sollen dort ausgesetzt werden. Da Elche am Tag 20 Kilo Zweige und Blätter verdrücken können, hoffen die Naturschützer, der Elch könnte genügend Birken, Weiden und sonstige Störenfriede fressen und die schützenswerten Pflanzen dadurch retten. So weit der Plan, unterstützt vom Bundesforschungsministerium und begleitet von Elchexperten der Uni Freiburg.

Neue Zürcher Zeitung 11.10.2001
Forscher entdecken vier junge Java-Nashörner
http://www.nzz.ch/2001/10/11/vm/page-article7PU0Y.html

Forscher haben in einem indonesischen Nationalpark vier Jungtiere der seltenen Java-Nashörner entdeckt. Wie der WWF mitteilte, haben seine Forscher Fotofallen mit Selbstauslösern installiert und aufwendige DNA-Analysen vom Kot vorgenommen. Die Untersuchungen ergaben, dass in den vergangenen zwei Jahren vier Kälber geboren wurden. Weltweit gibt es noch rund 60 Java-Nashörner, 50 davon leben im Nationalpark im Westen der Insel Java, die 10 übrigen in Vietnam.

Neue Zürcher Zeitung 10.10.2001
Förderung der Biodiversität im Wald
http://www.nzz.ch/2001/10/10/il/page-article7O7NI.html

Die zweite Sempacher Fachtagung der Schweizerischen Vogelwarte Sempach galt der biologischen Vielfalt im Wald. Mit dem Ausscheiden von Reservaten verschiedener Waldtypen und einer intensiveren Holznutzung auf andern Flächen wäre der Waldwirtschaft und der Artenvielfalt gedient.

October 8, 2001 (ENS)
TROPICAL FORESTS FALLING ACROSS AFRICA, SOUTH AMERICA
http://ens-news.com/ens/oct2001/2001L-10-08-04.html
Tropical countries are losing their forests at a very high rate, the United Nations Food and Agriculture Organization (FAO) warned in a new issue of the "State of the World's Forests 2001"

Peru's rainforest natives pin future on ecotourism
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12723/story.htm

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CIRCUS

Tagesspiegel 5.10.2001
Weggelaufener Elefant: Auf Tour
http://195.170.124.152/archiv/2001/10/05/ak-be-447750.html

Berlin. Ein ausgebüxter Elefant hat gestern zwei Stunden lang auf dem Jakob-Kaiser-Platzes die Autofahrer verwirrt. Das ausgewachsene Tier war während der Vorstellung aus seinem Gehege im Zirkus "Barelli" entkommen und mehrere Kilometer durch die Kleingartenkolonie gelaufen. Erst gegen 16.30 Uhr gelang es den Zirkus-Pflegern, das 19 Jahre alte Tier in einen Transportwagen zu locken.
Das Einfangen habe so lange gedauert, weil zunächst ein Falschparker abgeschleppt werden musste, der dem Zirkuswagen die Fahrt versperrte.

Berliner Zeitung 6.10.2001
Elefantenkuh spazierte durch die Stadt
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/80762.html

Die 14 Jahre alte afrikanische Elefantenkuh ist einer von fünf Elefanten des Zirkus Barelli. Sie nicht zum ersten Mal ausgebüchst. Bereits im Mai war Tonga bei einem Gastspiel in Nürnberg aus ihrem Gehege geflohen. Zirkusdirektor Harry Barelli: "Wir müssen jetzt irgendetwas tun, damit das nicht wieder passiert." Das Tier dürfe auf dem Zirkusgelände öfter frei umherlaufen und sei absolut friedlich.

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Ausstellungen

DORTMUND Museum für Naturkunde:
STECHENDE VIELFALT: Bienen, Hummeln, Wespen
Noch bis 30.11.2001
http://www.museendortmund.de/naturkundemuseum/index.htm

NÜRNBERG Naturhistorisches Museum Norishalle:
HALB SO WILD!? Tier- und Pflanzenarten erobern Deutschland
Noch bis 1.4.2002
http://www.nhg-nuernberg.de/

LEIPZIG Naturkundemuseum:
VOM LÖWEN "TAMRIN" BIS ZUM ZWERGHAMSTER Neues aus der Präparationswerkstatt
5.10. bis 2.12.2001
http://www.Leipzig.de/amtsdaten/alle/amt.nsf/pages/naturkunde

SEEBACH Naturschutzzentrum Ruhestein im Schwarzwald
DER LUCHS - JÄGER ODER GEJAGTER?
6.10. bis 25.11.2001
http://www.naturschutzzentren-bw.de/ruhestein/

OLDENBURG - Landesmuseum für Natur und Mensch:
SCHATZKAMMER ARTENVIELFALT
9.9. bis 18.11.2001
http://www.logiplan.de/museum

LÜNEBURG - Ostpreußisches Landesmuseum:
HEINZ SIELMANN - Ein Leben für die Natur
bis 21.10.2001
http://ostpreuss.landesmuseum.luene-info.de/

BAD WURZACH Naturschutzzentrum:
DAS WILDSCHWEIN
11.10. bis 21.12.2001
http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm

FRAUENFELD Naturmuseum des Kantons Thurgau:
NUR EINE MAUS - Das verborgene Leben kleiner Säugetiere
Mit lebenden Tieren
20.10.2001 bis 27.1.2002
http://www.kttg.ch/museen/HTM/natur1.htm

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TV-Tipps Zoo + Naturschutz

Do., 11.10.2001, 21:15-22:15 Kabel1, K1 - Die Reportage: u.a. Umzugstreß beim Zirkus Krone NEU

Fr., 12.10.2001, 14:30-14:40 BR, Zoo & Co, Hippos vor der Kamera Wh

Sa., 13.10.2001, 06:00-06:30 SWR, Wale und Menschen (1/4), Lebende Legenden: Das Geschäft mit Moby Dick

Sa., 13.10.2001, 06:30-07:00 SWR, Wale und Menschen (2/4), Im Zeichen der Flosse: Walfänger, Tierschützer, Bürokraten (u.a. San Diego Sea World)

Sa., 13.10.2001, 19:00-19:45 BR, Der Wildnis eine Chance, Vom Watzmann bis zur Ostsee

So., 14.10.2001, 00:10-01:00 ARTE, Der Zirkusdoktor, Dokumentation von Olivier Kauffer

Mo., 15.10.2001, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Der Krieg der Hörnchen NEU

Mo., 15.10.2001, 20:15-20:45 HR, Bilderbogen, Zoodirektor aus Passion NEU

Di., 16.10.2001, 14:30-15:15 MDR,Abenteuer Zoo, Inselgeschichten - Schopfmakaken, Eisbären und Erdmännchen in Dublin Wh

Di., 16.10.2001, 14:45-15:15 HR, Bilderbogen, Zoodirektor aus Passion Wh

Di., 16.10.2001, 20:15-21:00 WDR, Abenteuer Erde, Die Everglades Wh

Do., 18.10.2001, 17:30-18:00 HR, Zoo & Co., Die Prinzessin von Gibraltar (Schwarzstörche) Wh

Do., 18.10.2001, 18:00-18:30 3sat, 37°, Ich will sie alle retten , Tierschützer auf Kreta NEU

Fr., 19.10.2001, 13:30-14:00 MDR, Welt der Tiere, Sangalaki - Entscheidung am Strand der Schildkröten Wh

Fr., 19.10.2001, 21:45-22:15 ARD, ARD-exclusiv , Plagegeister im Kamin, Waschbären breiten sich aus NEU

** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm **

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