Zoo-AG Presseschau Nr. 79 vom 4. Oktober 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

mit dieser dritten Ausgabe innerhalb einer Woche ist der "Meldungs-Stau" aufgearbeitet...

Die vom Berufsverband der Zootierpfleger 1993 ins Leben gerufenen Deutschen Zootage am vergangenen Wochenende waren erneut Anlaß zu zahlreichen längeren Hintergrundberichten.

Wir wünschen noch einen schönen Welttierschutztag.

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Kölnische Rundschau 4.10.01
Auch Halbaffen kämpfen gegen Fettpölsterchen
http://www.rundschau-online.de/koeln/2101143.html

Anlässlich der Deutschen Zootage konnten sich die Besucher im Kölner Zoo an diesem Wochenende unter dem Motto "Wie funktioniert ein Zoo?" über die Aufgaben von Tierpflegern, Zoobegleitern und über Forschungsprojekte informieren. Ernährung und Beschäftigung der Tiere stand dabei fast überall im Mittelpunkt.

Am Menschenaffenhaus waren die Kinder besonders begeistert: Sie bekamen ein Affenspielzeug - mit Puffreis gefüllt, statt wie normalerweise mit Rosinen und Sonnenblumenkernen. Nur durch kleine Löcher am Ende der Plastikröhren können die Leckereien herauskommen _ eine Herausforderung gegen Langeweile für die Menschenaffen und ein Riesenspaß für die Kinder.

Der Fettansatz von Lemuren ist zum Beispiel Thema einer Forschungsarbeit, die am Kölner Zoo entsteht. "Die Ernährung ist hier immer konstant und nährreich", erklärt Doktorand Christoph Schwitzer. "Weil dagegen in der Wildnis immer auch mal Hungerperioden vorkommen, neigen auch Primaten und Bären im Zoo zu Übergewicht." Er arbeitet an dem geeigneten Diätplan für Lemuren. Andere Studenten analysieren das Fress-Verhalten der Okapis, Waldgiraffen aus dem Kongo-Regenwald, oder untersuchen den Zusammenhang von Ernährung und Vermehrung bei Pinguinen.

Die Erwachsenen informieren sich über die übermäßige Jagd etwa auf Gorillafleisch und konnten sich auf Unterschriftenlisten dagegen aussprechen.rdo

Hamburger Abendblatt 2.10.2001
Im Elefantengehege rechnen die Tierpfleger täglich mit der Geburt des achten Dickhäuters in der Geschichte des Tierparks.
Thura im 21. Monat
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/021001/2202TURA2.HTM

Behäbig, einen Fuß vor den anderen, setzt sich Thura schwankend in Bewegung. Als werdende Mama so kurz vor der Geburt hat man es ohnehin nicht leicht - und schon gar nicht, wenn man wie die Elefantendame aus Hagenbecks Tierpark mittlerweile 4500 Kilo auf die Waage bringt.
627 Tage müsste jetzt schon das dritte Junge der 27-jährigen Indischen Elefantin in ihr heranwachsen, wenn die Berechnungen von Tierpfleger Peter Huß (51) stimmen. "Bei Tochter Ratna, die 1992 zur Welt kam, hat Thura 635 Tage getragen, bei Sohn Tharun, geboren 1995, 639 Tage. Demnach müsste es bald so weit sein," hofft der Chef des Elefantenhauses.
Thuras Schwangerschaft ist die achte in der Geschichte des Tierparks, ein drittes Kalb von einer Kuh ist für die Haltung der bedrohten Tierart schon etwas Besonderes, so Zootierarzt Dr. Michael Flügger. Thuras Schwangerschaft wurde im Göttinger Primatenzentrum bei der Untersuchung einer Urinprobe festgestellt. Europaweit senden die Tierparks wöchentlich solche Proben von Elefanten an das Primatenzentrum.
Bulle Hussein bekommt von dem Ganzen nicht viel mit. Er rüsselt schon längst wieder im separaten Gehege mit einer seiner anderen Frauen.
Claudia Sewig

Offenbach Post 28.9.2001
Sieger füttert Flusspferd
http://62.104.46.73/8_22_45833.html

Zu den achten Deutschen Zootagen lädt der Tiergarten in Frankfurt am Wochenende ein. Unter dem Motto "Vorbild Natur - Das Jahr der Lebenswissenschaften" gewährt der Zoo seinen Besuchern Einblicke hinter die Kulissen, etwa in die Tierarztpraxis und in die Futterküche. Bei verbilligten Eintrittspreisen werden auch spezielle Führungen geboten.
Als eine Hauptattraktion gilt das Gewinnspiel: Wer hier als Sieger hervorgeht und Mut beweist, darf an der Fütterung einiger Tiere wie dem Flusspferd teilnehmen. Auf Initiative des Verbands der Berufstierpfleger wurden die Zootage vor acht Jahren ins Leben gerufen. Bundesweit beteiligen sich rund 40 deutsche zoologische Gärten an der Aktion.

Frankfurter Rundschau 28.9.2001
Die Hyänen sollen sich nicht nur den Bauch vollschlagen
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181038.htm

Zu verbilligten Eintrittspreisen einen Blick hinter die Kulissen des Frankfurter Zoos werfen - diese Gelegenheit haben Tierfreunde bei den achten deutschen Zootagen am Wochenende. Besucher können erleben, wie sich Zootiere ihre Mahlzeiten verdienen müssen. "Noch in den 60er Jahren gab es für die meisten Tiere vitaminreichen Einheitsfraß aus dem Napf", berichtet Zoopädagogin Martina Weiser. Tierbeschäftigung wird im Frankfurter Zoo erst seit etwa zehn Jahren praktiziert. Parallel dazu habe es, so die Zoopädagogin, ein Umdenken bei der Gestaltung der Gehege gegeben.
Eine Gelegenheit, mehr über die Welt der Zootiere und die Arbeit des Personals zu erfahren, bieten die Zootage am Samstag und Sonntag. Vorträge über bedrohte Tierarten gehören zu der alljährlichen Veranstaltung ebenso dazu wie Führungen für Kinder und Erwachsene. Wer will, kann Spielzeuge für Affen basteln. Für diejenigen, die sich beim "Zooquiz" besonders geschickt anstellen, geht der Traum vieler Zoobesucher in Erfüllung: Die neun Hauptgewinner dürfen Pinguine, Orang-Utans, Nilpferde und Haie eigenhändig füttern.

Grafschafter Nachrichten 28.9.2001
Neue Käfige für Hamster und Mäuse - Besucher sehen unterirdischen Gangsystem
http://www.grafschafter-nachrichten.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_31018.html

Nordhorn. Fast 30 Zentimeter messen ausgewachsene Feldhamster. Von ihrer Schnelligkeit und Gewandheit können sich die Besucher des Nordhorner Tierparks ab sofort ein eigenes Bild machen. Die Vorrats- und Schlafkammer in der neuen Unterkunft des Feldhamsters im Hamsterhaus sowie das Gangsystem sind hinter einer Glasscheibe gut zu erkennen. "In derSchlafkammer ist der Hamster aber auch tagsüber gut zu beobachten", sagt Geschäftsführer Thomas Berling.
Ganz anders die Schilfwühlmäuse und Zwergmäuse: Diese Nager sind den ganzen Tag über aktiv.
Im Hintergrund züchtet der Tierpark weitere Feldhamster, seitdem sie vor drei Jahren fünf Exemplare dieser seltenen und besonders geschützten Tierart übernehmen konnten. "Die Großeltern unserer Hamster sind auf dem Wiener Zentralfriedhof als Plagegeister aufgegriffen worden"
Daneben wird derzeit das alte, überholte Gibbon-Haus umfunktioniert. Bis zu seiner Neugestaltung werden in diesem Abschnitt des alten Zoogeländes Riesenkaninchen leben. Die meisten Arbeiten im Tierpark konzentrieren sich derzeit aber weiter auf den Erweiterungsteil. Im Bau ist das zweite Gebäude des Vechtehofs.

Kieler Nachrichten 3.10.2001
Rettungsaktion für raren Baumbrüter
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-ThomasEnte_ART.htm

St. Peter-Ording. Gerade mal rund 350 Exemplare leben in ihrer asiatischen Heimat in freier Wildbahn – noch, denn die offenbar recht wohlschmeckende Malaienente ist durch Jagd akut bedroht. Damit diese Art nicht ausstirbt, wurde auf dem zweiten internationalen Symposium der Wasservogelzüchter-Vereinigung jetzt der Westküstenpark St. Peter-Ording mit dem Aufbau eines europäischen Zuchtprogramms beauftragt.
Der Biologe Michael Schleef vom Westküstenpark geht davon aus, dass in Westeuropa in Zoos, Tierparks und bei privaten Haltern zurzeit etwa 60 Malaienenten leben. Zuchtversuche soll es unter anderem in Berlin und im Vogelspark Walsrode gegeben haben. Da aber insgesamt wenig über die Malaienente in Europa bekannt ist, soll jetzt erstmals eine genaue Bestandsaufnahme geleistet werden. Danach ist die Schaffung einer genetisch stabilen Gehegepopulation geplant.
Der Westküstenpark hat seit vier Jahren ein älteres Männchen und seit diesem Frühjahr auch ein Zuchtpaar, das im nächsten Jahr geschlechtsreif wird. Michael Schleef hofft, dass der Westküstenpark bald über zwei Paare verfügen wird. Langfristig ist eine Zusammenarbeit mit dem in den USA bereits laufenden Zuchtprogramm geplant.
Auf dem Symposium im Vogelpark Marlow in Mecklenburg-Vorpommern mit rund 150 Teilnehmern aus zehn Ländern hatte sich eine Projektgruppe Malaienente gegründet. Darin arbeiten 20 Experten aus zehn Ländern mit.
Die relativ große Malaienente hat gelbe Augen und ist vor allem am Kopf sehr bunt gefärbt. Sie brütet auf Bäumen und ist dämmerungsaktiv. Sie lebt in freier Wildbahn in Paaren oder auch in kleinen Gruppen.

> s. auch Pressemitteillung

Potsdamer Neueste Nachrichten 4.10.2001
Aufstand der Aktionäre: Geht der Zoo Pleite?
http://www.pnn.de/archiv/2001/10/03/ak-be-447740.html

Dem Berliner Zoo droht der Verlust der Gemeinnützigkeit, wenn er seinen Aktionären weiterhin kostenlosen Eintritt in die Tiergärten gewährt. Das bestätigten Zoo-Vorstand und die Senatsverwaltung für Finanzen dem Tagesspiegel. Damit drohe dem Zoo, so sein Vorstand Hans Peter Czupalla, "unmittelbar die Insolvenz". Müsse der Zoo seine Einkünfte bis ins Jahr 1994 zurück versteuern, "sind wir sofort bankrott und auf das Land kommt eine neue Finanzkatastrophe zu".
Für Dienstag, den 16. Oktober, ist eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen worden, auf der die Aktionäre einem Verzicht auf den kostenlosen Eintritt zustimmen sollen. Viele Aktionäre denken nicht daran, der verlangten Satzungsänderung zuzustimmen. "Wenn es die Eintrittskarte nicht mehr gibt, gibt es keinen rationalen Grund mehr, eine Zooaktie zu kaufen", sagt Aktionär Frank Woschczytzky. Ohnehin habe das Wertpapier den Aktionären keine rechte Freude mehr gemacht. Von einem Höchststand von nahezu 10 000 Euro im April 1999 stürzte die Aktie auf 1712 Euro am 2. Oktober. Noch schlimmer erwischte es die Aktie mit Zusatzeintrittskarte für das Aquarium.
Woschczytzky will die Mitaktionäre davon überzeugen, es einfach darauf ankommen zu lassen: "Den Zoo kann man nicht pleite gehen lassen", sagt er.
Zoo-Vorstand Czupalla: "Vom Zoo Berlin war 1945 nur Schutt und Asche übrig. Nicht die Aktionäre haben Geld gegeben, um den Zoo auferstehen zu lassen, sondern das Land Berlin, die Klassenlotterie und private Spender. Das sollten sich die Aktionäre klar machen, bevor sie auf der Hauptversammlung gegen unseren Vorschlag stimmen."

Rheinpfalz Online 28.9.2001
Erlös für den Zoo - Rabatte beim Einkaufen
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010928:2300639&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft

Die "Pleasure-Card", einer normalen Bank-Scheckkarte vergleichbar. Wer ein Exemplar erwirbt, unterstützt damit den Landauer Zoo, hat aber selbst auch Vorteile: Er/sie bekommt Prozente beim Einkaufen in über 120 Geschäften, beim Besuch von Freizeiteinrichtungen, Gaststätten etc. im Raum Landau/Neustadt.
Die ersten tausend Karten, die auf der Rückseite den Zoo etwas näher vorstellen ("Ihre Natur-Oase - über 70 exotische Tiere - vier Hektar romantische Parkanlage"), gibt es zum Vorzugspreis von je 25 Mark. Die Rabatte liegen zwischen fünf und - im Einzelfall - 20 Prozent.
Wer den Zoo besucht, muss zwar den vollen Eintrittspreis bezahlen, bekommt aber eine Tüte Tierfutter gratis dazu.

Westdeutsche Zeitung 2.10.2001
Affenliebe sorgt für seltenen Nachwuchs
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2948&redaktion=30&artikel=102175736

Wuppertal. Sowohl die Bartaffen als auch die Weißlippenhirsche des Zoos haben Ende September Nachwuchs bekommen. Der Bartaffe - auch Wanderu genannt kam am 20. September zur Welt und klammert sich seitdem Schutz suchend an seiner Mutter fest. Bei ihr ist das Junge so gut versteckt, dass man noch nicht einmal sein Geschlecht sicher feststellen konnte. Die Bartaffen gehören zu den extrem gefährdeten Arten, da sie in ihrer Heimat, den tropischen Bergregenwäldern Südindiens, wegen ihres Fells gejagt wurden. Einen Tag nach dem Bartäffchen wurde das dritte diesjährige Kitz der Weißlippenhirsche geboren.

Saarbrücker Zeitung 28.9.2001
Zooverein mit guter Bilanz
http://www.sz-newsline.de/nk/GT42NND1_1.php3

Mit einem Rundgang durch den Zoo begann die Mitgliederversammlung des Zoovereins Neunkirchen. Dabei wurden alle in diesem Jahr abgeschlossenen, laufenden und geplanten Projekte sowie alle Veränderungen im Tierbestand vorgestellt. Der Vorsitzende, Rudolf Didas, hob in seinem Bericht nochmals hervor, dass der Zooverein seit seiner Gründung im Jahre 1984 dem Zoo etwa 300000 Mark zur Verfügung gestellt hat.
Manfred Moser, Leiter des Amtes für Gebäudebewirtschaftung , referierte über die verschiedenen Baumaßnahmen im Zoo. So wird die Seehund-Anlage Ende des Jahres fertig gestellt sein. Dafür wurde aber im Affenhaus ein weiteres großes Gehege fertig, die Zoohalle wurde attraktiver gestaltet. Insbesondere wurde der aufwändige Umbau der Elefantenanlage dargestellt, der zunächst mit einer Erweiterung der Außenanlagen beginnt.

Münsterländische Tageszeitung 28.9.2001
Tierpark-Besitzer kündigt Ende seiner Erweiterungspläne an
http://www.mt-news.de/ausgabe29.09.2001/Friesoythe/Topmeldung/artikel3084555187434187.html

Friesoythe – „Ich werde die Pläne für die Erweiterung des Parks nicht weiter verfolgen, das habe ich der Stadt auch schriftlich mitgeteilt.“ Was für Alfred Grothaus, Besitzer und Betreiber des Tier- und Freizeitparks Thüle, offensichtlich bereits beschlossene Sache ist, möchte die Stadt Friesoythe so nicht gelten lassen. „Wir haben großes Interesse daran, dem Tier- und Freizeitpark Perspektiven zu eröffnen“, bekannte Bürgermeister Johann Wimberg .
Alfred Grothaus selbst führt mehrere Gründe für seinen jetzigen Verzicht ins Feld. Er habe mit dem Erwerb der benötigten Flächen alles für die „eigentlich dringend erforderliche“ Erweiterung getan, aber „es stehen einfach zu wenig Leute dahinter“, kritisiert er insbesondere die Kommunalpolitiker. Auch die Verwaltung gerät bei ihm in die Kritik. Sie habe ihre Zusage, ihn rechtzeitig an den Planungen zu beteiligen nicht eingehalten. Das habe zur Folge gehabt, dass diese mehrfach hätten geändert werden müssen und die Politiker das Gefühl gehabt hätten, er als Tierpark-Betreiber wolle sie „über den Tisch ziehen“.

Tagblatt 2.10.2001
Die Rückkehr des Steinbocks
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=568197&bereich=o&suche=13

Am 8. Mai 1911 wurden im St. Galler Weisstannental die ersten in der Schweiz nachgezüchteten Alpensteinböcke ausgesetzt. Rund fünfzig Jahre nach der Ausrottung in den Schweizer Alpen konnte diese Huftierart erfolgreich wieder angesiedelt werden.
Dass sich die St. Galler Wildparkgesellschaft Peter und Paul der Hilfe eines italienischen Schmugglers und Wilderers bediente, um an reinrassige Tiere für die Nachzucht zu gelangen, mag im Nachhinein als verwerflich erscheinen, ändert aber am Erfolg des Unternehmens nichts. Denn erst durch die unermüdlichen Anstrengungen gelang zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Wiederansiedlung in der Schweiz.
Dank der erfolgreichenNachzucht im Wildpark Peter und Paul konnten am 8. Mai 1911 im Jagdbanngebiet Graue Hörner die ersten fünf Tiere in die Freiheit entlassen werden, wo sich bereits einen Monat später Nachwuchs zeigte. Gegenwärtig liegt der Bestand des Alpensteinbocks im ganzen Alpenraum bei rund 30 000 TierenVon Wildbiologen wird die Wiederansiedlung des Alpensteinbocks als ein in der Welt einzigartiger, zudem gut dokumentierter Erfolg betrachtet.

Westdeutsche Zeitung 2.10.2001
Freie Bahn für Onka und ihren Freund Johnson
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2948&redaktion=30&artikel=102175582

Elefanten- und Seelöwenshows, Tischmanieren und Beschäftigungstherapien - viel zu sehen gab es für die rund 2800 Tierfreunde beim 6. Krefelder Zootag. "Hoffentlich bekommen wir noch in diesem Jahr die erweiterte Großkatzenanlage", entfährt es Tierpfleger Christoph Schneidermann. Seit 35 Jahren gehört er zum Team um Zoodirektor Dr. Paul Vogt. Und das besteht aus 26 Pflegern, zwölf Auszubildenen, vier Gärtnern und drei Handwerkern. Gemeinsam verfolgen sie die Ziele eines modernen zoologischen Gartens: Erholung, Aufklärung, Forschung, Natur- und Artenschutz. Beim Zootag an diesem Sonntag bieten sie den rund 2800 Besuchern außerdem die Möglichkeit zur Information. Betriebsinspektor Andreas Pricken: "Mit dem Tag der offenen Tür wollen wir sie über unsere Aufgaben, über Pflege und Beschäftigung der rund 1200 Tiere etwa 240 verschiedener Rassen aufklären."
Und so können die vielen kleinen und großen Tierfreunde den ganzen Tag über das Katz- undMaus-Spiel der beiden Jaguare beobachten, die Tischmanieren der Tapire testen, das "große Fressen" der Kaimane verfolgen und über die plantschenden Seelöwen beim Fischfang schmunzeln.

Thüringer Allgemeine 4.10.2001
Bären-Zuflucht
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1922936

Worbis. Das gesamte Team des Parks wurde für den diesjährigen Thüringer Tierschutzpreis nominiert, der heute in Erfurt überreicht wird. Begonnen hatte das Engagement der Worbiser Bärenretter 1996. Damals wurde in dem Eichsfeldstädtchen der Tierschutzverein "Aktion Bärenhilfswerk" gegründet, der das Ziel verfolgt, aktiv etwas gegen den Missbrauch der braunen Petze zu unternehmen.
Im Juli des gleichen Jahres übernahm der Verein den Worbiser Heimtiergarten und errichtete dort ein Bärenasyl. Bereits ein Jahr später hatten die ersten Bären einen neuen Schlafplatz gefunden. Inzwischen leben auf dem vier Hektar großen Gelände acht Bären zusammen. Und haben mit einem fünfköpfigen Wolfsrudel Nachbarn bekommen.
Das Verhalten einzelner Tiere und der Umgang mit Artgenossen beschäftigen eine Biologin und zwei ausgebildete Tierpfleger, die ab und an auch von anderen Mitarbeitern unterstützt werden. Viele sind extra wegen der Bärenpflege ins Eichsfeld gezogen. Wie Heike Lindemann, die seit Januar dieses Jahres als Pflegerin arbeitet. Die Westfalin hatte während ihres Biologiestudiums als Praktikantin erste Erfahrungen mit Mischka und Co. gesammelt. Auch ihre Diplomarbeit befasste sich mit den Verhaltensstörungen der Bären.

Neue Ruhr Zeitung 4.10.2001
Protestschwein und Fettschaf
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1922799

Kleve. Der Tierpark wurde gestern glatt zum Menschenpark, denn die große Menge der interessierten Besucher übertraf fast die Zahl an tierischen Bewohnern. Zum "Herbstfest" wurde hier eingeladen, mit vielen Aktionen rund um die bunte Tierwelt. Alle halbe Stunde fanden Führungen statt, und auf diesen erfuhren nicht nur Kinder Dinge, die sie noch nie gehört hatten. Zum Beispiel, was ein "dänisches Protestschwein" ist und dass "Trauerschwäne" eine Delikatesse sind.
Wobei man auch gleich beim Problem wäre. Denn viele Tiere, die hier ein friedliches Leben in der Öffentlichkeit führen, sind in der freien Wildbahn vom Aussterben bedroht. Wie etwa die Girgentana-Ziege, von der es auf der Welt nur noch sehr wenige gibt.
Die größten Esel der Welt, einer der letzten Schakale Deutschlands und viele süße Streicheltiere begeisterten Jung und Alt gleichermaßen.

Schweriner Volkszeitung 3.10.2001
Futtermeisterei im nächsten Jahr fertig
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/04.10.01/fertig/fertig.html

Der Rostocker Zoo bekommt eine neue Futtermeisterei. Wo bis vor wenigen Wochen das 1956 als Provisorium gebaute Gebäude der alten Meisterei stand, legten Zoodirektor Udo Nagel und Oberbürgermeister Arno Pöker den Grundstein für ein modernes einstöckiges Haus.
Allerdings sind mit dem Neubau des Gebäudes an der Zooschule längst nicht alle Sorgen beseitigt. "Es stehen noch für 40 Millionen Mark Investitionen aus", so der Zoodirektor. Besonders im Provisorium Menschenaffenhaus drücke der Schuh. Ein neues Quartier würde jedoch rund sieben Millionen Mark kosten.

Ostsee Zeitung 3.10.2001
Grundstein für moderne Futtermeisterei im Zoo gelegt
Elefantenhaar unter Neubau
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_123246.html

Ein Bündel Elefantenhaare war das zootypische Detail in der Kupferkapsel, die bei der Grundsteinlegung für die neue Futtermeisterei im Rostocker Zoo im Boden versenkt wurde. Elefantenhaare bringen Glück.

Kieler Nachrichten 2.10.200
Kunsthandwerkermarkt Gettorf stand im Zeichen des Kernobstes
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-e/c-szetierparkgettorf_ART.htm

Mit einer Premiere warteten die Freunde des Tierparks Gettorf beim mittlerweile sechsten Kunsthandwerkermarkt am vergangenen Sonnabend auf: Die Veranstaltung stand im Zeichen des Apfels, und geboten wurde den Besuchern nicht nur die üblichen Keramik- und Holzarbeiten, Aquarelle, Teddys und anderes Kunsthandwerk, sondern auch viel Wissenswertes rund um das heimische Obst. "Damit wollen wir unseren Handwerkermarkt jetzt im Herbst schmücken", schmunzelte der Fördervereinsvorsitzende Dr. Wolfgang Böckeler.
Die Freunde des Tierparks hatten also einiges auf die Beine gestellt, um den Markt auch zum sechsten Mal wieder höchst attraktiv zu gestalten. Doch Böckeler bedauert: "Es wird den ehrenamtlichen Vereinen schwer gemacht, die anerkannte Gemeinnützigkeit aufrecht zu erhalten." Der Kunsthandwerkermarkt sei eine sichere finanzielle Quelle gewesen. "Doch wir bekommen immer mehr Auflagen, so dass sich das kaum noch rechnet." Zwar werde überall der Ruf laut, das Ehrenamt solle gestützt werden. Doch andererseits machten solche Auflagen dieses quasi unmöglich. "Das ist kontraproduktiv."

Eckernförder Zeitung 2.10.2001
Benefizmarkt zugunsten der Tiere
http://www.eckernfoerder-zeitung.de/lokal/lok2001100104.asp

Schon seit 6 Jahren veranstaltet der Förderverein "Freunde des Tierparks Gettorf e.V." einen Kunsthandwerkermarkt, um mit seinem Erlös etwas für die Tiere zu tun wie auch die Angebote für die Besucher stetig zu erweitern. Aber auch der Verein nutzt den Tag, um an einem Informationstand den Besuchern einen Einblick in die Vorstellungen und Vorhaben seiner Arbeit zu geben. Darüberhinaus dürfe der pädagogische Aspekt nicht vergessen werden, der nicht nur für die Gettorfer Schulen, sondern für die gesamte Region wichtig geworden sei. Auf diesem Feld solle den Schulen durch ein erweitertes naturpädagogisches Angebot, wie ein Naturerlebnisraum und die Einrichtung eines Unterrichts- und Informationszentrums, Unterstützung bei der Gestaltung eines praxisnahen Naturkunde- und Biologieunterrichts geboten werden. Unter diesem Aspekt soll auch ein Waldlehrpfad entstehenDie Möglichkeiten, den Verein zu unterstützen, seien dabei vielfältig und reichten von den Mitgliedschaft bis hin zur Übernahme einer einjährigen Partnerschaft für ein Tier seiner Wahl. Weitere Informationen zum Verein oder dem Markt erteilt Dr. Wolfgang Böckeler, unter Tel. 04346/ 416014.Ob dieser jedoch bei den laufend steigenden Auflagen der Behörden noch veranstaltet werden kann, sei allerdings nach Auskunft des Vorsitzenden noch offen. Ein Meer aus Marmelade steht für die 

Bremer Nachrichten 28.9.2001
Okapi kam in Berliner Zoo zur Welt
http://www.bremer-nachrichten.de/aus_aller_welt/fs_bn_ausallerwelt.html?id=213512

Der Berliner Zoo wartet mit einer kleinen Sensation auf: Erstmals wurde dort ein Okapi geboren. Der kleine Wiederkäuer kam am 14. September zur Welt, teilte Zoo- Direktor Hans Frädrich gestern mit. Okapis werden derzeit nur in insgesamt 29 Tiergärten in Europa, Amerika und Japan gehalten.

Ostsee Zeitung 28.9.20011:20
Berliner Zoo meldet Sensation
http://www.ostsee-zeitung.de/aw/start_122394.html

Lippische Landes-Zeitung 28.9.2001
Erstmals Okapi-Geburt in Berliner Zoo - Waldgiraffe zwei Wochen alt
http://www.lz-online.de/news/kultur/news/bdt-270901-241-dpa_1031274.html

Salzburger Nachrichten 3.10.2001
Bären in Wildparks getötet
http://www.salzburg.com/sn/01/10/03/oesterreich-24418.html

Das Tierhilfswerk Austria erhebt Vorwürfe gegen den Wildpark Enghagen in Roßleithen, dass Braunbären dort nur gezüchtet würden, um als Jungtiere Besucher anzulocken. Ab einer bestimmten Größe würden sie eingeschläfert und landeten als Trophäen in Museen.
Hermann Schmidleitner, Chef des Wildparks, betonte, zuletzt seien drei Bären getötet worden. "Wir mussten aus Tierliebe einen verletzten Bären einschläfern lassen, der mit einem Rivalen im Gehege gekämpft hatte". Zwei Braunbären seien als Schaustücke in Museen nach Leipzig und Dresden in Ostdeutschland transferiert worden. Nie sei ein Bär an einen Wolf verfüttert worden. Der Wildpark Enghagen sei grundsätzlich bemüht, Tiere an andere Tierparks zu verkaufen. "In Zukunft werden wir die Bären sterilisieren lassen, damit wir keinen Nachwuchs mehr bekommen können", ärgert sich Schmidleitner über die Angriffe der Tierschützer.
Der kleine Privat-Wildpark sei absolut kein Ausnahmefall, auch renommierte Zoos würden zu groß gewordene Jungtiere dezent entsorgen, meint ein Präparator, der nicht genannt werden wollte. "So bedauerlich das ist, es geht ums Geld. Auch in landwirtschaftlichen Betrieben muss irgendwann geschlachtet werden."
Weil Braunbären nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen streng geschützt sind, muss das Landwirtschaftsministerium eine Befreiung vom Vermarktungsverbot erteilen, was in der Regel auch passiert.

Heilbronner Stimme 2.10.2001
Bärendamen hören immer noch gern russisch
http://www.stimme.de/news/regional/artikel/index.cfm?id=-645420253

Vor knapp einem halben Jahr kamen die Braunbären Shanja, Katja und Sozja von einem kleinen Wanderzirkus ins Wildparadies Stromberg. Christoph Banaszkevizz, ehemaliger Artist am Moskauer Staatszirkus, tingelte jahrelang mit seinem kleinen Wanderzirkus und den Bären durch Süddeutschland. Anfang April gab er die Bären ab nach Tripsdrill. Dort wartete Baden-Württembergs größtes Bärengehege auf die Bären-Damen, das die Tripsdrill-Besitzerfamilie Fischer eigens für sie bauen ließ. Da es jahrelang in einem engen Käfig lebte, hat sich das Trio noch nicht so ganz an das 2500-Quadratmeter-Gelände gewöhnt.

Taunus Zeitung 2.10.2001
Opel-Zoo hat ein „Euro-Baby“
http://213.138.32.50/sixcms/detail.php?template=rmn_news_article&_id=73670

Kronberg. „Im Opel-Zoo sieht man den lebendigen Beweis, dass der Euro gedeiht und sich vermehrt“, so die Worte von Bundesbankpräsident Ernst Welteke anlässlich der Eröffnung des Euro-Geheges im Mai dieses Jahres. „Euro“ ist der Name des australischen Bergkängurus, das – einzig in seiner Art in Europa – im Opel-Zoo in Kronberg gepflegt wird.
"Das Jungtierist jetzt vier Monate alt. Während wir vor einiger Zeit nur die Bewegungen im Beutel erkennen konnten, ist es jetzt schon sehr regelmäßig zu sehen“, erklärt Dr. Thomas Kauffels, Direktor des Opel-Zoos.
Eine besondere Attraktion findet in den Herbstferien statt. Vom Tag der deutschen Einheit an bis einschließlich Sonntag zeigen die Künstler Ursula Krabbe-Paulduro und Ernst Paulduro in der Zooschule, wie ihre Tierkunstwerke entstehen.

Süddeutsche Zeitung 1.10.2001
Ansichten vom verlorenen Paradies: der Münchner Grafiker Günter Mattei zeichnet die Hellabrunn-Bewohner mit leiser Ironie
Aus Liebe zu den Lemuren
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel83317.php

Der Schimpanse, eine Banane ans Ohr haltend wie ein Broker sein Handy. Dazu die Frage: „Kommst Du?“ Es ist das berühmteste Plakat der Serie, die Mattei für den Tierpark Hellabrunn angefertigt hat. Auch die Tafeln im Zoo, die in Wort und Bild erklären, dass Elche Hungerkünstler oder Hyänenhunde wilde Jäger sind, hat der Gebrauchsgrafiker gestaltet.
„Ein Geheimnis der Tierparkgeschichte ist, dass Wiesner mir nicht reinredet.“ In der Tat spielt Tierparkdirektor Henning Wiesner die Rolle des idealen Auftraggebers, der dem Künstler größtmögliche Freiheit lässt. „Ich muss die Möglichkeit haben, sehr frei an die Dinge heranzugehen.“ Dann läuft’s, vorausgesetzt, die Dinge interessieren ihn, was im Übrigen keine Frage des Geldes sei: „Ich kann nicht einen Job machen bloß wegen 30000 Mark. Ich schaff’ das gar nicht, mich so zu verbiegen.“

Freie Presse 1.10.2001
Walross Antje wird abgelöst
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/DEUTSCHLAND/TEXTE/130288.html

Das altgediente Walross Antje hat ausgedient - der Norddeutsche Rundfunk (NDR) bekommt ein neues Maskottchen. Als "Patenkind" von Antje soll eine Jung-Robbe gleichen Namens schon im nächsten Jahr für die Vierländeranstalt werben. Die neue Figur stammt aus der Feder des berühmten Geschichtenerzählers Janosch

Kieler Nachrichten 1.10.2001
Neues NDR-Maskottchen kommt offenbar von Janosch
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/welt/c-011351_AP_AP118_DEU_Fernsehen_N.htm

Aus dem NDR-Logo werde "Antje" spätestens im nächsten Jahr ganz verschwinden, hieß es in dem Bericht. Ein Wappentier sei hierfür nicht mehr vorgesehen. Das aus kleinen Pausenfilmen bekannte echte Walross "Antje" aus dem Hamburger Tierpark wurde erstmals Anfang der 80er Jahre beim NDR eingesetzt

Nordkurier 1.10.2001
Tierpark feiert Herbstfest
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/tirpark/tirpark.html

Der Ueckermünder Tierpark feiert sein diesjähriges, traditionelles Herbstfest am Mittwoch, 3. Oktober. Dann werden den ganzen Tag in der Museumsscheune alte Erntemaschinen in Aktion sein.

Oberösterreichische Nachrichten 1.10.2001
Große Aufgabe für kleinen Hasen aus Pichling
http://www.oon.at/nachrichten/lokal.asp?ressort=Linz&id=228764

Eine weite Reise mit einer wichtigen Mission hat ein Pichlinger Feldhase voriges Wochenende angetreten. Nachdem ihm eine Linzerin das Leben gerettet hat, soll der Nager nun in einem Schweizer Tierpark seiner bedrohten Spezies helfen, zu überleben. Im Tierpark Dählhölzli werden Feldhasen gebraucht, weil ein Zuchtprogramm durchgeführt wird.
Ziel ist die Arterhaltung der bedrohten Tierart, deren Zahl seit 30 Jahren ständig abnimmt. Im Tierpark Dählhölzli erwartete ihn neben begeisterten Zoologen auch ein Feldhasenpärchen. "Hasi" aus Pichling soll nun in Bern mithelfen seine selten gewordene Spezies vor dem Aussterben zu bewahren.

Walsroder Zeitung 28.9.2001
Radiomoderator machte bei seiner Aktionstour morgendliche Station im Serengeti-Park
Dschungeltour durch den noch stockdunklen Park
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=21&template=larttext&ausgabe=8931&redaktion=21&artikel=103323626

Die vierbeinigen Bewohner des Serengeti-Parks staunten nicht schlecht, als gestern Morgen schon in aller Herrgottsfrühe die ersten Besucher mit der Dschungel-Safaritour durch das Gelände knatterten. „Morgenmän“ Franky aus dem hannoverschen Funkhaus machte auf seiner Norddeutschland-Tour Station im Tierpark. Wie üblich bei der 14-Tage-Reise hatte er keinen Pfennig dabei und musste sich das nötige Kleingeld verdienen – diesmal als Dschungelsafari-Fahrer. Wie ihm Fabrizio Sepe und zahlreiche angereiste Fans bestätigten, machte er seine Sache gut .
„Mit soviel Herzlichkeit hatte ich nicht gerechnet“, zeigte sich Franky im Serengeti-Park verblüfft. Etliche Eltern gingen mit ihren Kindern noch vor der Schule bei freiem Eintritt auf Dschungelsafari.

Frankfurter Rundschau 4.10.2001
Papagei entflogen / Im Kobelt-Zoo beginnt die Winterpause
http://www.fr-aktuell.de/fr/0406/t0406067.htm

Reptilienhaus, Kinderspielplatz, ein Fundament für das Festzelt: In der nun endenden Saison hat sich im Kobelt-Zoo einiges getan. Zum Saisonabschluss nutzten noch einmal mehrere hundert Besucher die Gelegenheit zum sonntäglichen Zoobesuch. Die Winterpause dauert bis zum 1. Mai 2002.
Als Besuchermagnet der vergangenen Saison habe sich das neue Reptilienhaus erwiesen, sagte Diefenhardt. "Die Tiere fühlen sich sauwohl", besonders der Leguan zeige sich agiler denn je. Kühle Nächte und wohl auch hungrige Tage erlebt die kürzlich entflogene Gelbstirnamazone Hugoline.

Leipziger Volkszeitung 3.10.2001
Erste Tierpatenschaft ist perfekt
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/82306.html

Geithain. Das hatte es an den sechs vorherigen Tierparkfesten noch nie gegeben: Tierpatenschaft für Blaustirnamazonen

Saarbrücker Zeitung 1.10.2001
Was wird aus dem Wildpark?
http://www.sz-newsline.de/hom/G4I2Q52R_1.php3

Vor seiner jüngsten Sitzung besichtigte der Hasseler Ortsrat den Wildpark: Die Genehmigung für das Wildgehege Hassel aus dem Jahr 1990 ist abgelaufen. Im Oktober 2000 hat Ortsvorsteher Derschang eine Weitergenehmigung beantragt. Ende Mai wurde einer Weitergenehmigung des Geheges nicht zugestimmt, da die vorhandene Fläche zu klein sei. Für einen Rudelverband müsse mindestens ein Hektar zur Verfügung stehen. Die Fläche betrage aber nur knapp die Hälfte.
Eine Übergangsfrist von einem Jahr stelle kein Problem dar. Die artgerechte Haltung der Tiere müsse sichergestellt werden. Entweder werde den Damhirschen eine größere Fläche zur Verfügung gestellt oder andere Tiere, zum Beispiel Zwergziegen oder seltene Schafe, müssten auf der bestehenden Fläche gehalten werden.


Berliner Zeitung 28.9.2001
Zoo gelingt Nachzucht von Stachel-Riffbarschen
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/78825.html
Gzum ersten Mal ist dem Berliner Zoo die seltene Zucht von Stachel-Riffbarschen gelungen.


Main-Echo 29.9.2001
Forstmuseum erhält Ganztagsstelle
http://www.main-echo.de/news/lokal/hanau.html?TextID=123568

Hanau–Klein-Auheim. Bei der Einweihung des neuen Forstmuseums Ende August im Wildpark »Alte Fasanerie« Klein-Auheim hatte der Vorsitzende des Fördervereins den anwesenden hessischen Forstminister Wilhelm Dietzel dringend gebeten, die halbe Stelle zur Betreuung des Forstmuseums auf eine ganze Stelle aufzustocken. Zum 1. Januar 2002 wurde eine unbefristete Ganztagsstelle eingerichtet. Damit können die vielen Schulklassen, die über den Wildpark hinaus das neue Museum besuchen, pädagogisch angemessen betreut werden. Es sei beabsichtigt, den Wildpark mit Museum und Informationszentrum gemeinsam mit der Darre und dem Jugendwaldheim Niedermittlau zu vernetzen und übergreifende Veranstaltungen anzubieten.

Nordkurier 29.9.2001
Nachzucht im Ueckermünder Tierpark gelungen
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/papagei/papagei.html

Im Tierpark Ueckermünde werden Gelbbrustaras gehalten. Das Zuchtpaar stammt aus dem Zoo Leipzig und dem Zoo Frankfurt. Nachdem es in den ersten Jahren mit der Nachzucht nicht so recht klappte, schlüpfte 1999 der erste kleine Ararauna.

Nordkurier 29.9.2001
Servalkatze wartet auf ihren Namen
http://www.nordkurier.de/lokal/neustrelitz/h___/h.html

Im Burg Stargarder Tierpark zerbrechen sich gegenwärtig die Mitarbeiterinnen um Leiter Andreas Schumann den Kopf: Wie könnte eine kleine, zwei Monate alte Servalkatze heißen - Maxi, Moni, Luzi?
Die Besucher des Landeserntedankfestes können am morgigen Sonntag um 14 Uhr an der Taufe der Servalkatze teilnehmen. Begonnen wird mit dem Fest im Tierpark um 10 Uhr mit einer Ausstellung von Tierpräparaten.

Kieler Nachrichten 28.9.2001
Ein 32-Ender auf Brautschau
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-Heikes_Hirsch_ART.htm

Der mächtige Hirsch im Wildpark Eekholt ist eifrig bemüht, Hirschkühe anzulocken. Die Besucher des Tierparks haben gute Chancen, den 32-Ender noch bis Mitte Oktober live bei der Brunft zu erleben.

Neue Ruhr Zeitung 28.9.2001
"Er ist einfach wundervoll"
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1911010

NRZ und Zoo erfüllten Schriftsteller Ralph Giordano gestern einen Herzenswunsch. Der weitgereiste Tierfreund durfte Wombat Rolf endlich einmal halten und herzen.
Wie hatte sich Ralph Giordano gewünscht, einmal einen Wombat halten, ihn streicheln zu dürfen. In seinem Buch "Der Wombat und andere tierische Geschichten" hatte der 78-Jährige den Pummelchen seine Liebe erklärt.
Für Ralph Giordano war es die Bestätigung: "An ihnen ist alles rund, kugelig. Das erweckt in mir Empfindungen, die selbst für einen wortgewandten Menschen schwer zu beschreiben sind." Vorsichtig tastete er sich an den Wonneproppen heran. Bis ihm Schramke die 25 Kilo in die Arme hievte. "Er ist schwerer als erwartet, und nicht ganz so weich. Aber er ist wundervoll", litt Giordano mit Freuden und drückte Rolf ein Küsschen auf.

Netzpress 28.9.2001
Zebustier Charlie - herausragende Persönlichkeit aus dem Basler Zoo
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=8135

Basel - Zebustier Charlie gehört zum Bild des Kinderzolli und ist dort ebenso wenig wegzudenken wie seine langjährigen Betreuer.

Ostsee Zeitung 3.10.2001
50. Stralsunder Pilzausstellung gestern im Tierpark eröffnet
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_123225.html

Bereits zum 50. Mal wurde gestern die Stralsunder Pilzausstellung eröffnet. Inzwischen hat die Ausstellung ihr Domizil traditionell im Tierpark.

Ostsee Zeitung 28.9.2001
Tierpark-Kängurus hüpfen noch immer frei umher
http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_122428.html

Neun Kängurus waren im Frühjahr aus ihrem Gehege im Tierpark Burg Stargard bei Neubrandenburg ausgebüxt. Sechs hüpfen bis heute in dem Waldgebiet umher, das an den Tierpark angrenzt.

Oberösterreichische Nachrichten 27.9.2001
Rhinozeros-Kämpfe im Zoo
http://www.oon.at/nachrichten/Weltspiegel.asp?ressort=Weltspiegel&id=227985

Bei einem wilden Kampf zwischen zwei Rhinozerossen im texanischen Zoo von Brownsville ist einer der zwei Tonnen schweren Vierbeiner getötet worden. Der Wärter des Trios wurde vom siegreichen Rhinozeros durch die Luft geworfen. Er erlitt eine Gehirnerschütterung und zahlreiche Knochenbrüche.

Donau Kurier 25.9.2001
Löwe verletzt Tierpfleger tödlich
http://www.donaukurier.de/php/?topic=nachrichten&subnavi=&rubrik=Kurznachrichten&artikelID=92870&link=/schlaglichter/(!)spotnews

Ein Löwe im Zoo von Vincennes bei Paris hat einen Tierpfleger angefallen und tödlich an der Halsschlagader verletzt.

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PRESSEMITTEILUNGEN

Westkuestenpark St. Peter-Ording, 3.10.01
Projektgruppe beschließt Malaienentenzuchtprogramm
Malaienenten Zuchtprogramm im Aufbau

Im Rahmen des 2. Symposiums der Anatidenzüchter der Vereinigung der "Ziergeflügel- und Exotenzüchter e.V", der vom 27.-30.09.01 im Vogelpark in Marlow stattfand, traf sich erstmalig die Projektgruppe Malaienente. Die Malaienente (Cairina scutulata) ist vom Aussterben bedroht, die Zahl der in Asien lebenden Tiere wird in der Literatur mit 350-450 Tieren angegeben. Malaienten unterliegen dem Anhang A des Washingtoner Artenschutzabkommens.
Zwar gibt es einige wenige in Zoos gut züchtende Paare, aber bisher wurde der Bestand nicht koordiniert gesichert. Die Population in Menschenhand zu vergrößern, eine breite Basis an Haltungen -so eine genetisch stabile Gehege-Population zu schaffen- und ein Bewusstsein für die Bedrohung der Art und ihres Lebensraums zu schaffen sind Ziele des Zuchtprogramms.
Zu diesem Zweck traf sich eine Projektgruppe von rund 20 Haltern und Interessierten aus 6 Ländern auf dem Anatidensymposium. Es wurde beschlossen ein internationales Zuchtprogramm zu beginnen. Das Zuchtprogramm wird im Westküstenpark St. Peter-Ording koordiniert. Herr Dipl. Biol. M. Schleef, ist mit dieser Aufgabe betraut worden. Unterstützt wird das Vorhaben vom Initiator des Zuchtprogramms, Herrn Hartmut Kolbe und der VZE, deren Vorsitzender, Dr. Ernst Günther, ebenfalls Unterstützung für dieses wichtige Projekt zusicherte. Erste Aufgabe des Projekts ist es eine Bestandserfassung in Kontinentaleuropa durchzuführen. Dieses soll bis Mitte Januar abgeschlossen sein.
Sowohl Privathalter, als auch Zoos und Tierparks sind aufgerufen, sich an diesem so wichtigen Zuchtprogramm zu beteiligen.
Bei Interesse melden Sie sich bitte bis Anfang Dezember beim Westküstenpark St. Peter-Ording,
Dipl.-Biol. M. Schleef, Wohldweg 6, 25826 St.Peter-Ording, Tel: 04863-3044, Fax: 04863-3047, Email: westkuestenpark@t-online.de

Fortbildung Agenda 21 - Zoos als Lernorte für Agendaprozesse
Veranstalter Zoologischer Garten Köln
Ausrichter: VZP; Verband deutschsprachiger Zoopädagogen, Zoologischer Garten Köln, Bezirksregierung Köln, gefördert vom MSWF/NRW
Zielgruppe: Zoopädagogen NRW
Ziel: Die teilnehmenden Zoopädagogen sollen einen Einblick in die Möglichkeiten der Zoos als Fortbildungsstätten für Agenda 21 Ziele und deren Umsetzungsmöglich-keiten erhalten. Indem sie Elemente des in Köln Erarbeiteten in ihren Zooschulunter-richt aufnehmen, werden sie zu Multiplikatoren. Nach weiteren Fortbildungsveran-staltungen sollen sie selbst in der Lage sein, Kollegen aus den Schulen fortzubilden.
Termin: Fr./Sa.: 2/3.11. 2001, Ort: Zoologischer Garten Köln

Konzept:
Der Zoologischer Garten Köln hat in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft Regenwald-Artenschutz (ARA), gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt" (DBU), das Pilotprojekt "Globale Umweltbildung im Zoo" durchgeführt, das darauf abzielt, Ziele und Umsetzungsmöglichkeiten der Agenda 21 der Bevölkerung zu verdeutlichen.
Für die Zoopädagogik bedeutet dies einen Paradigmenwechsel, weg von der "reinen" Biologie, hin zur Umweltpädagogik.
Im Zuge des Projekts wurde unter anderem auch die Zoobeschilderung erneuert und auf Agenda-Thematiken abgestimmt. Die Ergebnisse sind nunmehr erkennbar und sollen auch für unterrichtliche Zwecke nutzbar gemacht werden. Ein Möglichkeiten eines Transfers auf andere Zoos sollen diskutiert und geprüft werden.

Inhalte:
Freitag ab 10.00
Begrüßung Nogge/Reichel/Schwarz/Philips
Geschichte/Ziele der Agenda; Agenda und Zoo; Wolters, ARA
Globales Lernen
Dialogische Erläuterung der Agenda-Stationen im Zoo; Dieckmann/Philips
Der Zoo als Naturschutzzentrum; Prof. Dr. Nogge

Samstag ab 9.00
Vorstellung eines Unterrichtsvorschlags / Plenum Obermayr
Erarbeitung von Unterrichtskonzepten, Agenda-Themen-Anknüpfungspunkte in Zoos Zoopädagogen Köln
Präsentation + Diskussion
Reflexion
Hilfen, Ressourcen; Wolters

Lothar Philips, Zooschule Köln
Fritz Schwarz, Bezirksregierung Köln

Die Arbeit mit Tieren - Akzeptanz für unsere Tierwelt
Interdisziplinäres Fortbildungsseminar vom 25.10.-28.10.2001 im Natur- & Umweltpark Güstrow

Seminarleitung: Dipl.-Biol. Eckhard Wiesenthal, Gabriele Huber (Tiergartengestaltung, Seeburg)
Referenten: Dr. Frank Heyter (Geschäftsführer Wildpark Schorfheide), Dr. Wolfgang Zessin (Kurator Zoo Schwerin), Dipl.-Biol. Heiner Klös (Zoo Berlin), Gabriele Huber u. Dipl.-Biol. Eckhard Wiesenthal (Tiergartengestaltung Wiesenthal).

Grundgedanken
Immer weiter entfernt sich unsere Gesellschaft von der Natur. Sie sieht sich nicht mehr als Teil davon und ist doch interessiert. Für die Sensibilisierung der allgemeinen Bevölkerung gibt es viele Möglichkeiten und noch mehr potentielle Ansätze diese z.B. auch in einer Kulturlandschaft Wildpark, Tiergarten oder Zoo zu realisieren. Wer täglich mit den Tieren lebt, kann mehr verstehen und dieses persönliche Wissen weitergeben.
Das ?Wie? der Weitergabe ist eine rhetorische Aufgabe, die umso mehr zum Erfolg führen kann, je mehr die Begeisterung des Vermittelnden an den Adressaten übertragen wird. Dies mag Basis unseres Seminars sein, das letztendlich dem Wildpark, dem Zoo und anderen zoologischen Einrichtungen zugute kommen wird.

Seminarziel
Aufgrund der Ergebnisse des ersten Pilotprojektes im Biologischen Institut Metelen e.V. / Bundesweite Artenschutzschule im April 2001 läßt sich unschwer erkennen, daß eine derartige Veranstaltung der immer dringlicheren Aufgabe eines geschulten Fachpersonals Rechnung trägt. Fachspezifische Referate mit rhetorischen Übungen unterstützen die selbständige Arbeit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer während des Seminars und letztendlich in praxi die zukünftige Tätigkeit am Arbeitsplatz.

Programm
Donnerstag, 25.10.2001 Anreise, Beziehen der Quartiere
17:00 Uhr: Begrüßung durch die Veranstalter
18:30 Uhr: Gemeinsames Abendessen, sich kennen lernen

Freitag, 26.10.2001
09:00 Uhr: Begrüßung
09:15 Uhr: "Viele Fragen?"
09:45 Uhr: "Viele Antworten!"
11:45 Uhr: Referat: ?Aufbau eines Wildparks ? Engagement mit Hindernissen" (Dr. Frank Heyer, Geschäftsführer Wildpark Schorfheide)
14:30 Uhr: Referat: ?Nur trockene Datenverwaltung? Die Aufgaben eines Kurators? (Dr. Wolfgang Zessin)
15:30 Uhr: Referat: ?Wirtschaftsunternehmen Zoo ? Möglichkeit und Grenzen? (Dipl.-Biol. Heiner Klös)
16:45 Uhr: "Logik als Grundlage der Kommunikation?"
18:00 Uhr: Abendwanderung zu den Wölfen (Klaus Tuscher)

Samstag, 27.10.2001
09:30 Uhr: Referat: ?Das Spiel? (Dipl.-Biol. Eckhard Wiesenthal)
10:45 Uhr: Einführung: Praktischer Teil
11:00 Uhr: Vorbereitung und Erarbeitung von Rollenspielen
14:30 Uhr: Präsentation der Rollenspiele (6 x 15 min)
16:00 Uhr: Reaktion des Publikums
17:15 Uhr: Rhetorische Übung
18:15 Uhr: Manöverkritik

Sonntag, 28.10.2001
10:00 Uhr: Rundgang, Besucherbefragung und/oder Ansprache im NUP Güstrow

Der Preis des 3 1/3-tägigen Seminars beträgt DM 485,-. In der Teilnahmegebühr sind folgende Leistungen enthalten:
Zugang zu allen Veranstaltungen in der Zeit vom 25. bis 28. Oktober 2001 sowie Vormittagskaffee/Mittagessen (Getränke sind nicht enthalten)/Nachmittagskaffee am 26. & 27. Oktober 2001.

Anmeldeformulare erhalten Sie auf Anfrage umgehend per eMail
Kontaktadresse: Gabriele Huber: DVWSeminar2001@aol.com

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Natur - und Artenschutz

Bocholter Borkener Volksblatt 28.9.2001
Weltweit größtes "Königreich der Tiere" entsteht
Kruger Nationalpark und Schutzgebiet Coutada
http://www.bbv-net.de/news/wissenschaft/2001-0925/koenigreich_der_tiere.html

Zwischen Südafrika, Mosambik und Simbabwe entsteht in den nächsten Jahren der größte Naturpark Afrikas. Das transnationale Naturschutzgebiet wird insgesamt mehr als 100.000 Quadratkilometer umfassen, dies entspricht in etwa der Fläche von Bayern und Baden-Württemberg zusammen.
Die Zusammenführung des Kruger Nationalparks mit dem Gebiet Coutada ist die erste Ausbaustufe des Gesamtprojekts "Transfrontier Conservation Area".
Die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stellt insgesamt sechs Mio Euro aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) für dieses Vorhaben zur Verfügung.

Spiegel 1.10.2001
Tausend Elefanten für den Super-Tierpark
http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,160288,00.html

Von Hubschraubern aus wurden die ersten sieben Elefanten im Krüger-Nationalpark ausgesucht, betäubt und dann mit Lastwagen nach Mosambik abtransportiert. Alle entstammen einer Familie. Den Tieren wurden Blutproben entnommen und Antibiotika verabreicht. 300 weitere Elefanten sollen bis 2003 Jahr für Jahr folgen. Der südafrikanische Geschäftsmann Anton Rupert übernahm die Kosten von rund 10.000 Rand (2500 Mark) pro Elefant.

Im November hatten Südafrika und Mosambik den Vertrag für den Gaza-Krüger-Gonarezhou Nationalpark (GKG) unterzeichnet. Mit insgesamt 38.600 Quadratmetern soll er einer der größten Tierreservate der Welt werden. Rechnet man noch angrenzende geschützte Gebiete hinzu, wäre die Fläche dieses Mammut-Tierparks mit rund 100.000 Quadratkilometern sogar so groß wie ganz Portugal.

Spiegel 1.10.2001
Verhängnisvolles Elfenbein
http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,144232,00.html

Von 1979 bis 1986 sank die Zahl der Savannenelefanten von 1,3 Millionen auf etwa 600.000. Im Jahre 1989 wurde deswegen der internationale Elfenbeinhandel verboten. Aber auch heute schrecken die Wilderer nach wie vor nicht davor zurück, die Tiere auch in Reservaten zu erlegen.

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Ausstellungen

DORTMUND Museum für Naturkunde:
STECHENDE VIELFALT: Bienen, Hummeln, Wespen
Noch bis 30.11.2001
http://www.museendortmund.de/naturkundemuseum/index.htm

NÜRNBERG Naturhistorisches Museum Norishalle:
HALB SO WILD!? Tier- und Pflanzenarten erobern Deutschland
Noch bis 1.4.2002
http://www.nhg-nuernberg.de/

LEIPZIG Naturkundemuseum:
VOM LÖWEN "TAMRIN" BIS ZUM ZWERGHAMSTER Neues aus der Präparationswerkstatt
5.10. bis 2.12.2001
http://www.Leipzig.de/amtsdaten/alle/amt.nsf/pages/naturkunde

SEEBACH Naturschutzzentrum Ruhestein im Schwarzwald
DER LUCHS - JÄGER ODER GEJAGTER?
6.10. bis 25.11.2001
http://www.naturschutzzentren-bw.de/ruhestein/

OLDENBURG - Landesmuseum für Natur und Mensch:
SCHATZKAMMER ARTENVIELFALT
9.9. bis 18.11.2001
http://www.logiplan.de/museum

LÜNEBURG - Ostpreußisches Landesmuseum:
HEINZ SIELMANN - Ein Leben für die Natur
bis 21.10.2001
http://ostpreuss.landesmuseum.luene-info.de/

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TV-Tipps Zoo + Naturschutz

Do., 04.10.2001, 20:15-21:00 ARD, Expeditionen ins Tierreich, Die 250. Sendung - das Beste aus 40 Jahren

Fr., 05.10.2001, 13:30-14:00 MDR, Welt der Tiere, Saw Mosche: Die Elefanten waren mein Leben Wh

Fr., 05.10.2001, 20:15-21:00 3sat, Mensch - Gorilla!, 30 Jahre Verhaltensforschung NEU

Sa., 06.10.2001, 06:00-06:30 HR, Zoo & Co., Jerry - "Zahle nie für ein Gorillababy" Wh

Sa., 06.10.2001, 17:35-18:10 VOX, TIERZEIT: Thailands Gibbons - Akrobaten im Urwalddach

So., 07.10.2001, 19:00-19:30 B1, Kundschafter im Tierreich (3/4), Die Mutter der Schimpansen  (Jane Goodall) Wh

Di., 09.10.2001, 14:30-15:15 MDR,Abenteuer Zoo, Zwerge und Giganten in Cincinnati, Herkuleskäfer, Nacktmulle und Sumatra-Nashörner Wh http//www.abenteuer-zoo.de/1997.html

Mi., 10.10.2001, 14:30-15:00 BR, "Wo Wolf und Luchs gut' Nacht sich sagen...", Der Nationalpark Bayerischer Wald

Fr., 12.10.2001, 14:30-14:40 BR, Zoo & Co, Hippos vor der Kamera Wh

Sa., 13.10.2001, 06:00-06:30 SWR, Wale und Menschen (1/4) , Lebende Legenden: Das Geschäft mit Moby Dick

Sa., 13.10.2001, 06:30-07:00 SWR, Wale und Menschen (2/4) , Im Zeichen der Flosse: Walfänger, Tierschützer, Bürokraten

Sa., 13.10.2001, 19:00-19:45 BR, Der Wildnis eine Chance, Vom Watzmann bis zur Ostsee

So., 14.10.2001, 00:10-01:00 ARTE, Der Zirkusdoktor, Dokumentation von Olivier Kauffer

** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm **

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