Zoo-AG Presseschau Nr. 78 vom 3. Oktober 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

hier folgen die zurückliegenden Meldungen der letzten Wochen, soweit sie noch verfügbar waren, und die Meldungen aus Natur- und Artenschutz.

Das vorläufige Ende des (Medien-)Dramas um den Schimpansen "Toto" aus dem Zoo Frankfurt hatte sich schon Anfang des Monats ergeben: Die Auffangstation "Chimfunzi" in Sambia hatte nach der BILD-Kampagne die Zusage zurückgezogen. Ziel erreicht?
Und der Tod der Tigerin Batu machte die Pechsträhne dann komplett.

Wesentlich bessere Nachrichten: Die Vergiftungen im Zoo Magdeburg sind aufgeklärt, und in Cincinnatti wurde das erste Sumatranashorn in menschlicher Obhut seit über 100 Jahren geboren.

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Yahoo News 7.9.01
http://de.news.yahoo.com/010907/12/1xlj6.html

Der Streit über die Unterbringung des letzten Frankfurter Zoo-Schimpansen hat vorerst ein Ende. Die Schimpansenstation in Afrika habe ihr Angebot, den 45 Jahre alten Toto aufzunehmen, zurückgezogen, teilte der Zoo am Freitag mit. Grund sei eine «unsachliche und emotionsgeladene Zeitungskampagne» gegen die Übersiedlung.
«Der Verlierer ist leider Toto. Er wird seinen Lebensabend allein in einem zu kleinen, veralteten Käfig verbringen müssen. Menschliche Unvernunft hat dies bewirkt» erklärte der Zoo. Toto lebe in einem badezimmerartig gefliesten Käfig, der mit neun Quadratmetern weit unter der deutschen Minimalgehege-Empfehlung von 25 Quadratmetern liege, «in grausamer Einzelhaft, er sehnt sich nach Artgenossen», sagte Zoodirektor Christian Schmidt.
Hauptvorwurf der Kritiker ist, dass der Zoo Toto nach Afrika abschieben wolle, weil der zu alt sei und Ausbauplänen im Weg stehe. Dies wies der Zoo entschieden zurück. Die Planung der neuen Menschenaffen-Anlagen habe überhaupt keinen Einfluss auf Totos Schicksal. Es gehe darum, das Beste für Toto zu finden, und das sei der Kontakt zu Artgenossen.
Nachdem Verhandlungen mit einem britischen Schimpansenpark gescheitert waren, sollte Toto in diesem Herbst nach Afrika in die sambische Schimpansenstation «Chimfunzi» übersiedeln «und sich selber Freunde in einer der fünf Gruppen aussuchen». Die Aufnahme sei ein ganz großes Privileg gewesen, sagte Schmidt, weil noch mehr als 100 andere Schimpansen auf der Warteliste stünden.
Vorschläge, Toto privat bei «wohlmeinenden Tierfreunden» als «Kinderkumpan» unterzubringen, zeugten von einer erschreckend naturfremden Verkennung der Schimpansen, kritisierte der Zoo. «Diese großen, wehrhaften Menschenaffen sind keine verkleideten Clowns, wie Fernsehserien a la 'Unser Charly' oder 'Daktari' dem Publikum weismachen wollen. Schimpansen sind soziale Waldbewohner, die Menschen durchaus gefährlich werden können.»
Auch der von einer Zeitung vorgeschlagene italienische Safaripark am Lago Maggiore kommt nach Angaben des Zoos nicht als neues Zuhause für Toto in Frage. Denn es handele sich um eine fragwürdige kommerzielle Tierhaltung im Disneyland-Stil.
Der Deutsche Tierschutzbund plädierte dafür, Toto in Frankfurt zu belassen. Da er sehr alt sei, würde er von anderen Schimpansen nicht akzeptiert und Einzelgänger bleiben, sagte Sprecherin Bärbel Bressel. Zoodirektor Schmidt dagegen verwies auf die Empfehlung der Expertin Jane Goodall, Toto in der afrikanischen Schimpansenstation unterzubringen. Deren Rat sei «tausendmal mehr wert als das einer noch so verdienstvollen Tierschutzdame».

Taunus Zeitung 8.9.2001
Absage aus Afrika: Toto bleibt in Frankfurt
http://www.rhein-main.net/FNP/Zeitung/TZ/tz_affe.0000348071.html

Offenbach Post 8.9.2001
Affentheater im Zoo: Schimpanse Toto muss in "Einzelhaft" bleiben
http://www.op-online.de/8_22_44268.html

Frankfurter Rundschau 8.9.2001
Schimpanse Toto bleibt in Frankfurt - und allein
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181008.htm

Kieler Nachrichten 7.9.2001
Afrikanische Station zog Angebot zurück
Einsamer Schimpansen-Opa muss in Frankfurt bleiben
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/welt/c-071410_AP_AP144_DEU_HE_Zoo_Schi.htm

Saarbrücker Zeitung 7.9.2001
Einsamer Schimpanse darf nicht nach Afrika
http://www.sz-newsline.de/bli/GLC29POV_1.php3

Die dreiseitige Presseerklärung des Zoo Frankfurt vom 7.9., in der der gesamte Hintergrund, die Suche nach einem Platz für Toto und die Konsequenzen der BILD-Kampagne dargestellt werden, liegt uns leider bisher nur in gedruckter Form vor. Sie kann auf Anfrage gefaxt werden.

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Mannheimer Morgen - 11.09.2001
Tigerin "Batu" gestorben
http://www.morgenweb.de/archiv/2001/09/11/lokales_und_region/hessen/20010911_04_r300000012_25301.html

Frankfurt. Nur wenige Wochen nach Eröffnung des neuen Katzengeheges im Frankfurter Zoo ist die Sumatratigerin mit Namen "Batu" überraschend gestorben. Sie wurde gestern Morgen von Pflegern tot in ihrem Gehege aufgefunden, wie der Zoo mitteilte. Das etwa anderthalb Jahre alte Tier war erst Ende Juni aus dem Heidelberger Zoo nach Frankfurt gekommen.

Yahoo News 11.9.01
Schieber erdrückte Tigerin Batu im Frankfurter Zoo
http://de.news.yahoo.com/010911/12/1y1h9.html

Der Tod der Sumatratigerin Batu im Frankfurter Zoo ist durch den Hydraulikschieber zwischen zwei Innenanlagen verursacht worden. Batu hatte danach noch im letzten Augenblick durch den schon fast geschlossenen Schieber schlüpfen wollen und wurde erdrückt. Um die Sicht auf den Schieber, der nicht ganz bis zum Boden einsehbar sei, zu verbessern, seien bereits zwei Kameras bestellt worden. Montagmorgen lag die Tigerin, die erst Ende Juni aus dem Heidelberger Zoo nach Frankfurt gekommen war, tot im Käfig. Der zuständige Tierpfleger habe nach dem Unfall unter Schock gestanden, berichtete der Zoo.

Saarbrücker Zeitung 7.9.2001
Vergiftung von Zootieren aufgeklärt
http://www.sz-newsline.de/bli/GQ0292M9_1.php3

Magdeburg. Eine Serie von Vergiftungen mit Barbituraten bei Raubtieren im Magdeburger Zoo ist aufgeklärt

Lausitzer Rundschau 6.9.2001
Rätsel um vergiftete Zootiere ist gelöst
Kaninchenfleisch mit Betäubungsmittel die Ursache
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=368667&RES=san

Neue Zürcher Zeitung, 7. September 2001
http://archiv.nzz.ch/books/nzzmonat/0/$7MMO7$T.html

Die zwölf betroffenen Tiere, die alle überlebt haben, hatten mit Narkosemittel behandelte Kaninchen gefressen. Die Kaninchen stammten aus einer Tierfarm. Dort seien sie mit dem rezeptpflichtigen Beruhigungsmittel Pentobarbital getötet worden, was verboten sei.

Thüringische Landeszeitung 8.9.2001
Gift-Gefahr im Geraer Tierpark noch rechtzeitig abgewendet
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Gera&news_id=1870075

Sumatran rhino born in US zoo, first in 112 years - Cincinnatti
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12423/story.htm

Der Spiegel
Gelangweilte Tiere hinter Gittern sollen der Vergangenheit angehören. Immer mehr Zoos verwandeln sich in aufwendige Entertainment-Unternehmen - ohne dabei ihre Aufgabe als Artenschützer vergessen zu wollen.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,143088,00.html

Der "Erlebniszoo Hannover" ist der modernste Deutschlands und eifert ausländischen Vorbildern nach. Affen, die traurig durch Gitterstäbe blicken oder Eisbären, die sich aus Platzgründen in ihrem eigenen Kot wälzen, gehören hier der Vergangenheit an. "Wir haben den Zeitgeist der Besucher gefunden", glaubt Zoodirektor Klaus-Michael Machens. "Zoos, bei denen der Besucher Mitleid mit den Tieren bekommt, sollte man schließen."
Der Wandel vom schlichten Tierpark zum Erlebniszoo war teuer. 107 Millionen Mark kostete der Umbau bislang. Allein die Afrikalandschaft mit dem "Sambesi-River" verschlang 45 Millionen Mark. Aber der Besucher scheint diese neue Art der Arche Noah anzunehmen: Die Gästezahl stieg von knapp 650.000 Mitte der Neunziger auf über eine Million pro Jahr.
Immer mehr Zoos wollen den Tieren adäquate und abwechslungsreiche Lebensbedingungen bieten. Das soll ihnen ein Ausleben ihres arteigenen Verhaltens ermöglichen und Langeweile verhindern. Diese Programme zur Bereicherung des Lebensraums der Tiere werden deshalb "Behavioural Enrichment" genannt. So rennen in Duisburg afrikanische Wildhunde einer ferngesteuerten Zebrapuppe hinterher, Totenkopfäffchen suchen in München-Hellabrunn in strohgefüllten Boxen nach lebenden Grillen.
In die 1200 großen öffentlichen Zoos der Welt strömen jedes Jahr 600 Millionen Menschen. Das Abenteuer Tier ist also immer noch spannend genug. Neben den Anlagen in Hannover, Hellabrunn oder Köln gibt es in Europa und in den USA bereits etliche der neuen Vorzeigezoos. Als bester Tierpark der Welt wegen seiner perfekten Wildnis-Inszenierungen gilt der ehemalige Bronx Zoo in New York, der sich mittlerweile "Wildlife Conservation Park" nennt - besondere Attraktion ist eine Regenwaldhalle. Dieser künstliche Dschungel kostete über 14 Millionen Mark.
Als vorbildlich gelten auch drei Zoos in den Niederlanden: In Apeldoorn dreht sich im "Apenheul" fast ausschließlich alles um Affen. 25 Primatenarten kann der Besucher ohne Gitter, Gräben oder Glasscheiben beobachten. "Burgers Zoo" in Arnheim bietet Regenwald und Wüstenlandschaft, durch die die menschlichen Gäste in riesigen Hallen wandern. Ungewöhnlich große Herden hat der "Noorder Dierenpark" in Emmen.
Zur Avantgarde gehört der Zoo der britischen Kanalinsel Jersey. In teilweise preisgekrönten Gehegen werden nur wenige Arten präsentiert. Auf Jersey wurden schon bedrohte Arten nachgezüchtet, als andere Parks ihre Tiere immer noch nur zur Schau stellten.
Über eine Million Wirbeltiere von rund 7000 Arten werden in den großen Zoos der Welt gehalten. 30 von ihnen sind in der "realen Welt" schon ausgestorben. Über 126 Tierarten wurden bislang aus Zoos in die Natur zurück gebracht. Bei 16 von ihnen gilt als sicher, dass sich der neue Wildbestand wieder selbst erhalten kann.
"Zootierhaltung ist immer ein Kompromiss", gibt Hannovers Klaus-Michael Machens zu. Für ihn ist der "indirekte" Artenschutz wichtiger als der "direkte": "Wir versuchen die Menschen für die Tiere zu begeistern, ihnen zu zeigen, dass sie zu dieser Welt gehören, in der wir leben wollen."

Nordbayerische Nachrichten
Die Schweine haben keine Langeweile mehr
http://www.nn-forchheim.de/forch/l2.htm

Der Wildpark Hundshaupten wird zurzeit nach wissenschaftlichem Konzept zum Zoo mit artgerechter Haltung umgebaut. Verantwortlich für die Neuerungen ist eine EU-Richtlinie, die den Umbau des Wildgeheges zum Zoo fordert. Schließlich trägt ein Gutteil dazu der Zoologe Dr. Udo Ganßloser bei, der ein Konzept für die Umgestaltung des Wildparks entwickelt hat. Zusammen mit Studenten, die sich Einzelbereichen wissenschaftlich widmen, versucht der Tierforscher fundierte Voraussetzungen für die Neugestaltung zu schaffen. Ziele sind sowohl eine artgerechte Haltung der Tiere als auch eine sinnvolle, gleichermaßen unterhaltsame wie lehrreiche Präsentation der Bewohner des Tiergeheges.

(Langer Bericht über die Umbaupläne)

Schweriner Volkszeitung  22.9.01
Ideen für die Naturschutzstation
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/22.09.01/ideen/ideen.html

Schwerin. Im Herbst entscheiden die Stadtvertreter über die Naturschutzstation Zippendorf: Klar ist, dass sich die finanzschwache Kommune als Träger zurückziehen will. Als Nachfolger hat sich ein Verein beworben, an dem auch Zoo, Grüne Liga, und Naturschutzbund beteiligt sind. Am Sonntag stellen die Mitglieder im Zoo ihr Konzept vor.
Auf dem 1. Naturschutztag im Schweriner Zoo am Sonntag, dem 23. September, wollen die Mitglieder über ihr Konzept für die Station informieren. So sollen in Zippendorf weiterhin Kinder- und Jugendarbeitsgemeinschaften aktiv werden, Projekttage für Schulklassen, Ökologie-Seminare, Ausstellungen, Pilzberatung und Naturschutz-Feste stattfinden sowie Exkursionen in die Umgebung starten. "Darüber hinaus planen wir, die naturkundlichen Potenziale von Kaninchen- und Ziegelwerder zu erschließen", kündigt Klaus Schlüter an. Dabei hofft er auch auf Gelder aus EU-Töpfen.

1. Naturschutztag im Zoo am 23. September von 10 bis 16 Uhr
Podiumsdiskussion zum Thema Artenschutz u.a. mit Umweltminister Wolfgang Methling um 10.30 Uhr
Der Zoo informiert über die geplante Ansiedlung von Prinz-Alfred-Hirschen, die in ihrer philippinischen Heimat vom Aussterben bedroht sind.
Die Naturschutzstation Zippendorf, der Nabu, die Naturforschende Gesellschaft West-Mecklenburg und der Entomologische Verein stellen sich vor.

Schweriner Volkszeitung
Schwerins Zoodirektor will bedrohte Hirschart ansiedeln
http://www.svz.de/newsmv/lr/swh/18.09.01/zoo/zoo.html

"Wir kümmern uns heute um das Leben der Tiere von morgen" - unter diesem Motto lädt der Schweriner Zoo am 23. September zum 1. Naturschutztag. "Wir wollen die Besucher informieren, was in Schwerin für den Artenschutz getan wird", kündigt Direktor Michael Schneider an.
Wichtigstes Artenschutz-Projekt des Zoos ist die geplante Ansiedlung von Prinz-Alfred-Hirschen, die in ihrer philippinischen Heimat vorm Aussterben stehen. Im Rahmen der Europäischen Erhaltungszucht-Programme hat sich der Zoo um mehrere Exemplare dieser mittelgroßen Hirschart beworben, die frühestens Mitte 2002 in Schwerin eintreffen könnten.
Darüber hinaus will der Direktor über die Erfahrungen des Zoos nach der Aussetzung zweier Wildpferde vor drei Jahren in der Mongolei, bestandssichernde Maßnahmen für die Sumpfschildkröte sowie die Betreuung verletzter Wildvögel berichten.

Yahoo News 19.9.01
Europäische Geldspritze für den Leipziger Zoo - Umbau zum Naturerlebnispark gesichert
http://de.news.yahoo.com/010919/12/1z83v.html

Die Europäische Investitionsbank (EIB) unterstützt den Umbau des Leipziger Zoos mit einem Darlehen in Höhe von 38 Millionen Euro. Das Darlehen decke etwa 50 Prozent des Umbaus zum «Zoo der Zukunft».
Zu den zukünftigen Hauptattraktionen solle -neben der bereits eröffneten weltgrößten Menschenaffenanlage «Pongoland» - die Riesentropenhalle «Gondwanaland» gehören. Das Gesamtprojekt «Zoo der Zukunft» in Leipzig soll in den kommenden 15 Jahren realisiert werden.

Leipziger Volkszeitung, 25.09.2001
Elefanten-Nachwuchs schubst Konzept "Zoo der Zukunft" um
Schon in dieser Woche beginnt der Leipziger ZOO mit dem Umbau des Elefanten-Geheges.

Nordsee-Zeitung 27. September
Zoo soll nun doch geschlossen werden
Arbeiten zwölf Wochen in Verzug – Bruns: Wirtschaftliche Zwänge

Aus der Traum: Der Zoo wird nun doch während des Umbaus geschlossen. Die Arbeiten sind zwölf Wochen in Verzug. Außerdem wird Mitte Oktober das Aquarium dicht gemacht. „Wirtschaftliche Zwänge lassen uns keine andere Wahl“, sagt Christian Bruns von der Städtischen Wohnungsgesellschaft (Stäwog).  Für den Zeitverzug macht Bruns vor allem das Wetter  verantwortlich. Schon im Anfangsstadium war die Baustelle für mehr als zwei Wochen völlig „abgesoffen“. Regen und Sturm ließen auch in den vergangenen Wochen kaum Baubetrieb zu. „Wir hatten sieben Pumpen im Einsatz, um die Wassermassen wieder aus dem Bau rauszubekommen“, sagt der Stäwog-Chef. Zu weiteren Verzögerungen sei es aufgrund von Abstimmungsproblemen zwischen dem bauleitenden Architektenbüro und den ausführenden Unternehmen gekommen.

SZ-Online 20.9.01
Dresdens Elch ist tot
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=91619&rubrik=n_dresden&etag=

Der Elch, der in den vergangenen Wochen mehrmals im Stadtgebiet gesichtet wurde, hat sich beim Sprung über den Gartenzaun eine Stahlspitze in die Brust gerammt. Der tragische Unfall geschah auf einem Grundstück an der Wormser Straße. "Schade, wir hätten das Tier gern lebend erwischt und in die Lausitz gebracht", bedauert Zoodirektor Hubert Lücker. "Jetzt kommen sein Schädel und seine Haut ins Tierkundemuseum, das Fleisch wird im Zoo verfüttert."
"Das männliche Tier war drei Jahre alt, 225 Kilo schwer und stammte aus Polen", sagt Lücker. "Dort gibt es mittlerweile schon wieder so viele Elche, dass einige sich neue Reviere suchen." In der Lausitz seien in den vergangenen 15 Jahren mindestens 40 Mal Elche gesichtet worden.

Tagblatt (Schweiz) 17.9.01
Gorilla beschlagnahmt
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=563223&bereich=o&suche=10

Die Zollbehörden am Flughafen der ägyptischen Hauptstadt Kairo haben ein Gorillababy in ihre Obhut genommen. Der vier Monate alte Gorilla sei mit seiner Besitzerin aus Nigeria eingetroffen, die keine Papiere für das geschützte Tier gehabt habe. Biologen setzten sich dafür ein, dass der Affe einem Zoo übergeben wird. Biologen vermuteten, das Affenbaby sei von Wilderern gefangen genommen worden, die seine Mutter töteten.

Yahoo News 16.9.01
Junger Gorilla am Flughafen von Kairo beschlagnahmt
http://de.news.yahoo.com/010916/12/1yq6h.html

Die Zollbehörden erklärten, der vier Monate alte Gorilla sei am Sonntag mit seiner Besitzerin aus Nigeria eingetroffen. Nach Ansicht von Veterinären sollte der Gorilla entweder getötet oder sofort zurückgeschickt werden, damit er keine Krankheiten übertrage.
«Ich hoffe, er kommt nicht in den Zoo», sagte der Biologe Richard Hoath. Der Zoo verfüge nicht über die Möglichkeiten, den Gorilla artgerecht unterzubringen. So gebe es keine anderen Gorillas, mit denen der Kleine spielen könne.

Südwest Presse 19.9.01
Tierschützer: Ein entsetzliches Verhalten
http://www.suedwest-presse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010919ul_swp_blik0011.htm

Kairo. Ägyptische Tierärzte haben ein Gorillababy und einen Schimpansen ertränkt, die ohne die erforderlichen Papiere nach Kairo eingeführt worden waren.
Zur Begründung hieß es, die beiden Menschenaffen hätten ansteckende Krankheiten nach Ägypten einschleppen können. Biologe Richard Hoath sagte, die Affen hätten in einer Quarantänestation im Zoo untergebracht - oder wenigstens auf humane Weise getötet werden können.

Tagblatt (Schweiz) 19.9.01
Affen in Chemikalien ertränkt
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=563940&bereich=o&suche=10

Westdeutsche Zeitung 7.9.2001
Rettung der Affen vor dem Kochtopf
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2937&redaktion=30&artikel=102174264

Krefeld. Ausstellung "Gorillas im Kochtopf - die Ausrottung afrikanischer Wildtiere durch den Buschfleisch-Handel" eröffnet

Rheinische Post 8.9.2001
Bunte Flieger im Regenwald
http://www.rp-online.de/news/lokales/krefeld/2001-0908/k070000000_25001.html

Schmetterlingshaltung im Regenwaldhaus im Zoo Krefeld

Nordkurier 8.9.2001
Eichenbretter sind vor Nagern nicht sicher
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/stach/stach.html

Ueckermünde: Tierportrait Stachelschweine

Nordkurier 8.9.2001
Ueckermünder Tierpark: Löwen erstmals gemeinsam im Gehege
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/c__/c.html

Hamburger Abendblatt 8.9.2001
Auktion im Tierpark
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/sport/html/080901/378AUKTI3.HTM

In der "Alten Dressurhalle" im Tierpark Hagenbeck werden an diesem Sonnabend insgesamt 60 Trabrennpferde versteigert.

Hamburger Abendblatt
Die Auktion im ZOO war ein Reinfall
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/sport/html/100901/2710TRAA2.HTM

Auktionator Werner Hansch breitete die Arme weit aus, als er das Publikum anflehte: "Wer ruft mir denn mal was zu?" Doch die Taschen der rund 450 Pferdefreunde - offensichtlich mehr Verkäufer als Käufer - blieben verschnürt.
Die Spitzenfunktionäre des Hamburger Trabrennsports blieben der Veranstaltung im schönsten Tierpark Europas fern.
Die erste Traberauktion bei Hagenbeck geriet zur dunklen Stunde für die Züchter. Dirk Frahm: "Ich weiß nicht, wie es im Hamburger Trabrennsport weitergehen soll. Es hat doch keinen Sinn, Pferde zu züchten, die dann keiner abnimmt."

Schweriner Volkszeitung 7.9.2001
"Kira" speckte 300 Kilo ab
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/08.09.01/zoo/zoo.html

Elefantendame Kira aus dem Rostocker Zoo hat geschafft, wovon viele nur träumen: Sie hat abgenommen. 300 Kilo in einem Jahr.

Ostsee Zeitung 7.9.2001
Zoo zeigt Ausstellung gegen Ausrottung von Tieren
http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_118595.html

Unter der Überschrift „Gorillas im Kochtopf“ ist an der Löwenanlage des Rostocker Zoos eine Ausstellung zu sehen


Rheinpfalz online 27.9.01
"Alfred" und "Napoleon" neue Wildpark-Stars
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010927:2298411&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kus/meldung.oft

"Napoleon" und "Alfred" heißen die neuen Stars des Potzberg-Wildparks. Bei "Napoleon" handelt es sich um einen zwölfjährigen Andenkondor und bei "Alfred" um einen Mönchsgeier.
Seit Harald Schauß den Wildpark übernommen hat, wurde die Anzahl der Tiere von Jahr zu Jahr erhöht. Vor allem die Falknerei hat Schauß immer mehr ausgebaut, da sie die Besucher am stärksten fasziniert. Mittlerweile sind dort 50 Greifvögel aus 25 unterschiedlichen Rassen zu sehen.
Wildparkbetreiber Schauß hat seine neuesten Errungenschaften in dem französischen Kintzheim erworben. Die dortige Falknerei züchtet bisher als einzige in Europa die riesigen Kondore und hat inzwischen sechs Exemplare aufgezogen.

> ?? Es gibt u.a. auch noch die Adlerwarte Berlebeck, die Kondore züchtet!

Yahoo News 11.9.01
Geschmuggelte Meerkatzen fanden Asyl im Leipziger Zoo
http://de.news.yahoo.com/010911/12/1y0ee.html

Der Leipziger Zoo hat acht Mona-Meerkatzen Asyl gewährt, die auf dem Flughafen von Frankfurt am Main beschlagnahmt worden waren. Die ursprünglich zehn etwa ein halbes bis ein drei viertel Jahr alten Affen kamen in das neue Quarantänegebäude des Leipziger «Pongolands», das die notwendigen verschärften Quarantänebedingungen erfüllte. Die verwahrlosten und entkräfteten Jungtiere seien sofort intensiv medizinisch betreut worden, teilte der Zoo weiter mit. Trotzdem seien zwei der Tiere innerhalb der ersten 14 Tage an den Folgen des quälerischen Transports gestorben.

Neue Ruhr Zeitung 8.9.2001
Damwildgehege hat eine Zukunft
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1870330

Der Bestand des Damwildgeheges im Rheinhauser Volkspark ist gesichert. Forst-Assessor Michael Schepers hat sich nach dem Tod des Rheinhauser Damwildvaters Reiner Feltes bereit erklärt, die Federführung für das beliebte Wildgehege zu übernehmen. "Wir wollen zum Beispiel einen Automaten aufstellen, an dem Besucher gegen ein Entgeld kleine Futter-Portionen kaufen können." Außerdem könnte die Volière des NABU, die seit Monaten einen bescheidenen Anblick bietet, aufgewertet und in das Wildgehege integriert werden. Gedacht ist auch daran, ein pädagogisches Konzept für den Besuch von Schulklassen und Gruppen aufzustellen." Zur Unterstützung des Geheges wird ein Verein gegründet.

Main Rheiner 7.9.2001
Cyperus-Verein feiert großes Jubiläum
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=516569

Vor nun hundert Jahren beschlossen einige Aquarienliebhaber einen Verein für Aquarien–, Terrarienkunde und Naturschutz zu gründen. Der damals noch junge Verein veranstaltete 1906 in der Mainzer Stadthalle seine erste Ausstellung. Achtzehn Jahre später entdeckte Martin Petrie ein Sumpfgelände am Kasteler Petersberg und gründete daraufhin eine Freilandsanlage. Später wurde sie zum Landschaftsschutzgebiet erklärt, seit 1973 in Cyperuspark und Kasteler Tierpark geteilt und vor einem Jahr zum Biotop umgestaltet.

Saarbrücker Zeitung 8.9.2001
Adler, Falken und Eulen bewundern
http://www.sz-newsline.de/mzg/G0P29KB3_1.php3

Am kommenden Sonntag kann jeder im Erlebnis-Wald Rappweiler diese Geschöpfe der Kraft und Konzentration bewundern. Wolfgang Klotzbücher und Theo Omlor vom ehemaligen Falkenhof Kell werden faszinierende Flugvorführungen mit Greifvögeln darbieten.

Freies Wort 21.9.01
Neue Bisonanlage im Erfurter Zoo wird eröffnet
http://www.freies-wort.de/nachrichten/thueringen/./resyart.phtm?id=162740

Nach drei Jahren Bauzeit wird am heutigen Freitag die neue Bison-Anlage im Erfurter Zoo eröffnet. In dem 10 000 Quadratmeter großen Prärie-Gehege können die Indianerbüffel endlich artgerecht gehalten werden.

Neue Ruhr Zeitung 7.9.2001
Aus Liebe zum Wombat
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1869498

Seit Jahren wünscht sich Ralph Giordano eine persönliche Begegnung mit einem Wombat. Der Zoo Duisburg machte sie möglich.


Nordbayerischer Kurier 7.9.2001
Przewalski-Pferde in trauter Nachbarschaft mit Auerochsen
http://www.bayreuth.de/deutsch/nachrichten/lkr/freie.htm

Die Auerochsen im Naturschutzgebiet "Bruchfelder Leonie" in Auerbach haben Gesellschaft bekommen.

Nordkurier 7.9.2001
Prenzlauer Ökostation begrüßt Pony Michi
http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/_kostation/_kostation.html

Die Ponyherde des Haustierparks in der Prenzlauer Ökostation am Scharfrichtersee freut sich über einen Neuzugang.

Frankfurter Rundschau 7.9.2001
Fünf goldgelbe Löwenäffchen leben derzeit im Frankfurter Zoo
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181016.htm

Bonner Rundschau 7.9.2001
Die Scheichs waren vernarrt in Hellenthaler Falken
Vor 35 Jahren legten drei Männer den Grundstock für das Hellenthaler Wildgehege
http://rundschau-online.de/euskirchen/2014957.html

Ausführliche Geschichte des Wildparks und Greifvogelstation Hellenthal

Lausitzer Rundschau 6.9.2001
Hoyerswerda.Krokodile wurden "Tier des Herbstes "
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=368978&RES=hoy

Neue Ruhr Zeitung 6.9.2001
Zwergziegen aus dem Kaisergarten gestohlen
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1867407

Tierpark Oberhausen

Hamburger Morgenpost 6.9.2001
Hagenbeck lädt ein zum 1. Behindertentag
http://www.mopo.de/seiten/20010907/hamburg-artikel12.html

Für den 12. September plant der privat geführte Zoologische Garten eine ganz besondere Aktion: Beim 1. Behindertentag wird allen gegen die Vorlage eines Schwerbehindertenausweises (!) von 10 bis 17 Uhr freier Eintritt gewährt.

Yahoo News
Kleine Panda-Bären im Krefelder Zoo haben Nachwuchs
http://de.news.yahoo.com/010907/12/1xkm0.html

Salzburger Nachrichten 11.9.
Fünf Menschen erschossen - Selbstmord
http://www.salzburg.com/sn/01/09/11/chronik-5348.html

Sacramento. Der Amoklauf hatte am Samstagabend begonnen. Der 20- jährige Joseph Ferguson rief zunächst mehrere Ex-Kollegen an und drohte ihnen, sie zu töten. Wenig später erschoss er auf einem Autohof mit mehreren Waffen zwei Ex-Kollegen, und auf einem anderen Gelände zwei weitere Männer. Danach fesselte er im Zoo von Sacramento eine Kollegin, die im Tiergarten gerade Nachtwache hielt, und floh mit ihrem Fahrzeug.

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Natur - und Artenschutz

UN report says tropical forests still shrinking
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12636/story.htm

Lost baby whale nursed in kids' pool
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12647/story.htm
A stranded baby whale is being nursed in the children's pool of an Australian tropical resort after beaching itself on the island.
The baby false killer whale beached itself this week on rocks on Hamilton Island on the southern tip of the Great Barrier Reef
Staff drained the chlorine water from the children's pool in the resort, replaced it with fresh water, and then transferred the few months old whale into the toddlers' pool.

South Africa to launch massive elephant relocation
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12648/story.htm

September 25, 2001 (ENS) - The critically endangered northern muriqui is being protected from probable extinction in the wild through the creation of a private reserve in Caratinga, Brazil, where half of the 300 known remaining monkeys live.
http://ens-news.com/ens/sep2001/2001L-09-24-03.html

Cook Islands, September 20, 2001 (ENS) - The Cook Islands Government today announced that it has established a whale sanctuary throughout its Exclusive Economic Zone
http://ens-news.com/ens/sep2001/2001L-09-20-01.html

September 10, 2001 (ENS) - Meeting of WWF leaders from the eight Arctic nations last week to map out an Arcticconservation plan.
http://ens-news.com/ens/sep2001/2001L-09-10-01.html

Greenpeace unveils illegal logging on Indian land 27.9. (Brazil)
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12553/story.htm

Pacific's Cook Islands declares whale sanctuary 24.9.
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12494/story.htm

Feathers fly in UK parrot row 21.9. (Brazil)
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12477/story.htm

Beating poverty seen as way to save African wildlife 18.9.
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12435/story.htm

WWF leaders urge quick action to save the Arctic
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12333/newsDate/10-Sep-2001/story.htm

Pesticides suspected in elephant deaths in India 17.9.
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12422/story.htm

Unexplained phenomenon wipes out Kuwait fish 13.9.
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12399/story.htm

Coral reefs are shrinking fast - UN report 12.9.
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12377/story.htm

Kashmir plans probe into Tibetan antelope deaths
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12318/story.htm

September 7, 2001 (ENS)
TIGER-LEOPARD RESERVE SET ASIDE ON CHINESE-RUSSIAN BORDER
http://ens-news.com/ens/sep2001/2001L-09-07-02.html

Developers win first round in Brazil Amazon battle
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12314/story.htm

Botswana sends first of 300 elephants to Angola
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12296/story.htm

World coral reefs to die by 2050, scientist warns
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12317/story.htm

September 5, 2001 (ENS)
LOGGING APPROVAL IN BRITISH COLUMBIA OWL TERRITORY TRIGGERS LAWSUIT
http://ens-news.com/ens/sep2001/2001L-09-05-02.html

UNIQUE LAND PRESERVED IN WESTERN AUSTRALIA
http://ens-news.com/ens/sep2001/2001L-09-05-03.html

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Pressemitteilung von Montag, 24. September 2001
NABU für ein tatsächlich wirksames Bundesnaturschutzgesetz
Flasbarth: Verantwortung für die Sicherung der biologischen Vielfalt gerecht werden

Anlässlich der heutigen Anhörung zur Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes hat der Naturschutzbund NABU deutliche Nachbesserungen am vorliegenden Gesetzesentwurf gefordert. Trotz aller grundsätzlichen Zustimmung für die Reform sehe der NABU etwa beim angestrebten Biotopverbund noch Schwachstellen, sagte NABU-Präsident Jochen Flasbarth: "Wir müssen uns auf die wirklich wichtigen Biotope konzentrieren." Den anhaltenden Widerstand aus den Reihen der Agrarlobby gegen das Bundesnaturschutzgesetz bewertete Flasbarth als anachronistisches Rückzugsgefecht.

Pressemitteilung, 28. September 2001
NABU kürt Haussperling zum "Vogel des Jahres 2002"
Von allen Veränderungen im Siedlungsbereich betroffen

Mit dieser Wahl lenkt der NABU die Aufmerksamkeit auf einen Vogel, der den Menschen als so genannter Kulturfolger seit über 10.000 Jahren begleitet, heutzutage aber dennoch kaum beachtet wird. "Es ist fast unbemerkt geblieben, dass der Haussperling in den letzten Jahren vielerorts verschwunden ist", sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz.

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