Zoo-AG Presseschau Nr. 76 vom 6. September 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,


letzte Woche hatte ich die Schlagzeile "Affe sitzt in Abschiebehaft" noch als "na ja, Bild-Zeitung eben..." abgetan. Stimmt auch. Nur den Effekt habe ich unterschätzt: ein Dutzend Anfragen zum Thema allein per E-Mail an mich, im Tenor von besorgt bis zum wütenden "ich gehe nie wieder in einen Zoo". Diese Reaktionen hatte der Artikel zwar beabsichtigt. Nur warum Leser, die so engagiert sind, sich dann nicht einmal die Mühe machen, BILD-Angaben zu hinterfragen, ist mir unverständlich. Und die BILD-Zeitung sattelte fast täglich drauf. Daß es bei dieser Art von Journalismus nicht um Fakten, sondern um reine Meinungsmache geht, ist klar. Zum Glück gibt es aber auch seriösere Zeitungen. Zu Beginn der Presseschau also diesmal einige längere Artikel...

Dirk Petzold

(in den nächsten zwei Wochen wird die Zoopresseschau wegen der EAZA-Tagung allenfalls sehr kurz ausfallen)

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Zuerst also die BILD-Artikel der letzten Tage:

Bild 31.8.2001
Der Affe in Abschiebehaft
http://www.bild.de/service/archiv/2001/aug/31/news/affe/affe.html

Frankfurt. Traurig blickt „Toto“ durch die Gitterstäbe seines Geheges. Der betagte Schimpanse (45) war der Star des Frankfurter Zoos. Jetzt soll er weg. Zoo-Direktor Christian R. Schmidt (58) befahl: Deutschlands bekanntester Schimpanse wird in ein Affen-Camp in Sambia (Schwarzafrika) abgeschoben.
Afrika – Alternative 1: Kommt „Toto“ nach Afrika, würden sich Tierschützer um ihn kümmern, auf die Auswilderung vorbereiten „Da geht ,Toto‘ zugrunde“, sagt sein langjähriger Pfleger Horst Klose (63). Soll der Affe betäubt und nach Sambia geflogen werden?
Thomas Schröder vom Deutschen Tierschutzbund: „Niemand sollte mehr einen Zoo besuchen, der von alten Tieren nichts hält. Laut Tierschutzgesetz sind die Zoos verpflichtet, alte Tiere zu behalten.“
Hagenbeck – Alternative 2: „Toto“ zieht in einen anderen Zoo um, z. B. in Hagenbecks Tierpark nach Hamburg. Dort ist aber leider kein Platz für den Schimpansen. Ein Sprecher des Münchener Tierparks Hellabrunn: „Bei uns im Gehege würde es Mord und Totschlag geben. Wir haben drei Schimpansen-Männchen. Sie würden sich mit ‚Toto‘ bekriegen.“ Hamburgs Zoo-Direktor Dr. Claus Hagenbeck (59): „Ein so alter Schimpanse bleibt immer ein Einzelgänger. Es wäre schwer, eine Partnerin für ihn zu finden. Den Platz haben wir nicht.“
Verfüttern – Die schreckliche Alternative: „Toto“ wird eingeschläfert, sein Fleisch verfüttert
Pfleger Klose kocht vor Wut, hat Tränen in den Augen: „Lasst bloß den Affen hier. Einen alten Baum versetzt man nicht mehr.“

> ... und hier, einen Tag später, weitere äußerst hilfreiche Angebote von BILD und ihren Lesern!...:

Bild 1.9.2001
Der Affe in Abschiebehaft
Groß-Familie will den alten Toto adoptieren
http://www.bild.de/service/archiv/2001/sep/01/news/affe/affe.html

Frankfurt – Affen-Opa „Toto“ ist traurig. Weil er vielleicht bald seine letzte Banane in Deutschland geschält hat. Zoochef Dr. Christian R. Schmidt will ihn abschieben.
Barbara (28) und Jürgen Geschwandner (30) aus Duisburg: „Bevor er getötet oder ausgewildert wird, kommt er lieber zu uns, in die Groß-Familie. Wir haben ein großes Haus, 480 Quadratmeter Garten. Er würde ein Riesengehege bekommen und ein eigenes Zimmer im Haus.“ „Er kann uns klettern beibringen“, jubelt Constanze (7). „Und unsere Spielsachen kriegt er auch.“
Eine Hamburger Familie würde den „Abschiebe-Affen“ heimlich verstecken. Monica Bilgic (46): „Zur Not könnte er eine Weile bei uns bleiben. Wir haben zwar vier Kinder, wohnen in einer 88-Quadratmeter-Wohnung. Aber der Affe könnte ins Kinderzimmer ziehen, dann schlafen die Jungs so lange im Wohnzimmer. Unser Jüngster wünscht sich schon lange ein Haustier.“
Silvia Witzzak (24) protestierte vor dem Gehege: „Ihn aus der gewohnten Umgebung zu reißen, ist doch wie ein Todesurteil. Der Einzige, der ausgewildert werden sollte, ist der Zoo-Direktor.“

> ... das also ist der öffentlich-rechtliche Bildungseffekt von "Unser Charly"!

Bild 5.9.2001
Schimpanse „Toto“:
Wird er jetzt Italiener?
http://www.bild.de/service/archiv/2001/sep/05/news/toto/toto.html

Frankfurt/Mailand – Toto, magst du Pizza? Am schönen Lago Maggiore gibt es nämlich einen riesengroßen Safari-Park mit vielen exotischen Tieren.
Der Direktor hatte in BILD gelesen, dass der Schimpanse aus dem Frankfurter Zoo in Afrika ausgewildert werden soll. „Wir wären gerne bereit, ‚Toto‘ hier nach Italien zu holen“, sagt er. Er will sogar Sponsoren suchen, ein neues Schimpansenhaus für ihn bauen. Pfleger Horst Klose (63): „Nudeln hat er noch nicht probiert, aber Hackfleisch, Obst, Gemüse...“

> ausgerechnet! Die Autosafari del Lago Maggiore in Pombia war 1999 eine einzige triste Katastrophe...

Der Spiegel 3.9.2001
Witwer Toto fliegt raus
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,154791,00.html

Schimpansen-Opa Toto aus dem Frankfurter Zoo ist seit drei Jahren Witwer. Weil er sich vor Einsamkeit grämt, soll er nach Afrika umgesiedelt werden.
"Nachdem er allein war, suchte er den Kontakt mit Zoobesuchern und den Tierpflegern. Trotzdem kann das einen echten Artgenossen natürlich nicht ersetzen", sagt der stellvertretende Zoodirektor Rudolf Wicker. Deshalb habe die Leitung des Zoos auch direkt nach dem Tod von Totos Partnerin angefangen, eine angemessene Unterkunft für den Schimpansen-Opa zu suchen. "Wir haben keinen Zoo in ganz Europa ausgelassen, der in Frage kommt. Doch erstens sind alle Zoos sehr beengt, und zweitens würde es sich niemand antun, ein älteres Schimpansenmännchen in eine funktionierende Gruppe zu integrieren", bedauert Wicker.
Damit Toto seinen Lebensabend trotzdem nicht weiter allein in seinem 30-Quadratmeter-Käfig verbringen muss, will ihn die Zoodirektion in etwa sechs Wochen nach Afrika in die sambische Auffangstation Chimfunzi bringen lassen. Dort leben bereits 80 Schimpansen in unterschiedlichen Gruppen.
Auf seinem Flug nach Sambia wird Toto von seinem Pfleger Carsten Knott und einem Tierarzt begleitet. Beide bleiben in den ersten zwei Wochen bei ihm, um ihm die Zeit der Umstellung zu erleichtern. "Und dort bleibt Toto dann auch die nächsten fünf, zehn oder fünfzehn Jahre bis zu seinem Lebensende", sagt Knott. Der Zoo hat in Sambia extra ein circa 600 Quadratmeter großes Gehege für Toto bauen lassen. "Mit Anschluss an andere Gruppen", betont Knott.
Für die Flugtickets für den Schimpansen und seine zwei Begleiter und für sämtliche Kosten, die in Sambia anfallen, kommt der Frankfurter Zoo auf - bis an Totos Lebensende. Dennoch hat sich der Tiergarten mit der Umsiedelung Totos nicht nur Freunde gemacht. Die "Bild"-Zeitung mutmaßt, Toto solle "ausgewildert werden". Seither rufen stündlich empörte Bürger bei Pfleger Knott an. Der versichert, von Auswilderung könne keine Rede sein: "Toto auszuwildern wäre völlig absurd. Totaler Quatsch."

Frankfurter Rundschau 31.8.01
Der letzte Schimpanse geht
http://www.fr-aktuell.de/archiv/fr30t/h220010831076.htm

Tierfreunden läuft ein Schauer über den Rücken: Der letzte Schimpanse des Frankfurter Zoos, der 43-jährige Toto, sitzt den ehrgeizigen Plänen für ein neues Menschenaffenhaus im Wege, soll deshalb nach Afrika gebracht und in freier Wildbahn ausgesetzt werden. Könnte Toto lesen, würde ihn nach der Zeitungslektüre der vergangenen Tage die Zukunftsangst packen. Zu Recht, denn Auswildern, schäumt Reviertierpfleger Carsten Knott, wäre "völliger Schwachsinn". Totos Chance, in einem Kochtopf zu landen, sei ungleich größer als die Möglichkeit, Artgenossen zu treffen. Denn der Alterssitz, den die Zoo-Mitarbeiter für den Primaten gefunden haben, liegt in Sambia. Und dort, sagt Knott, seien die Schimpansen "seit 150 Jahren ausgerottet". Mit einer Ausnahme: Der Auffangstation "Chimfunzi".
Seit fast 20 Jahren betreibt ein Farmer-Ehepaar diese Station, in der zurzeit rund 80 Schimpansen in verschiedenen Gruppierungen leben. Sie alle haben Schlimmes hinter sich. Sie kommen aus Privathaushalten, Laboratorien, sind verwaist, weil Wilderer die Elterntiere abgeschossen haben.
Toto ist das Sorgenkind des Zoos, seit vor knapp zehn Jahren die Entscheidung fiel, keine Schimpansen mehr zu züchten. Nach und nach wurde der Bestand an andere Zoos abgegeben, nur der bereits angejahrte Toto und seine Tochter und Gefährtin Kilo durften in dem längst nicht mehr zeitgemäßen, viel zu kleinen Gehege bleiben. Der Patriarch war nicht zu vermitteln. Sollte er in Frankfurt sterben, so das Kalkül im Zoo, würde Kilo schnell ein neues Zuhause finden. Doch vor zwei Jahren erlitt das Weibchen einen Tod durch Herzversagen, und Toto vereinsamte. Die Suche nach einem neuen Heim begann.
"Hier wird der Anschein erweckt, als wollten wir Toto in eine Kiste packen und in Afrika aus dem Flugzeug kippen", kritisiert der stellvertretende Zoodirektor Rudolf Wicker den Aufschrei in diversen Medien. Weil man in Europa keine geeignete Unterkunft gefunden habe und Toto auch nicht an einen "Gruselzoo" abgeben wollte, sei man sehr froh über das Angebot aus Sambia. Toto sei nicht auf Menschen fixiert - obwohl er sich durchaus von Pflegern kraulen lasse. "Doch das ist nur ein Notbehelf", weiß Pfleger Carsten Knott. Er habe schnell genug von den ungelenken Fingern. In dem riesigen Gehege von "Chimfunzi" finde Toto optimale räumliche, soziale und klimatische Bedingungen.
Niemand wolle die Risiken herunterspielen, die ein Transport unter teilweiser Narkose und die Umgewöhnung mit sich bringen, sagen Wicker und Knott. Doch die Alternative sei ein langsames Dahinsiechen in Einsamkeit. Dafür, dass man Toto die Chance gebe, noch fünf, zehn oder sogar 15 Jahre einen artgerechten Lebensabend zu genießen, hätten sich alle konsultierten Wissenschaftler ausgesprochen. Darunter auch die Schimpansen-Forscherin Jane Goodall. "Das ist mehr, als manchem Menschen zugestanden wird", sagt der Zoologe Christoph Schenck, Geschäftsführer der Zoologischen Gesellschaft.

Frankfurter Rundschau
Zoff im Zoo um Totos Lebensabend: Wird der Affe abgeschoben?
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181018.htm

Zoodirektor Christian Schmidt, soeben aus dem Urlaub zurückgekehrt, hat eine Pechsträhne. Zunächst der Abschuss eines Nilgans-Pärchens, das im Juni das alt eingesessene Geflügel am Zooweiher verunsicherte, jetzt Toto, der Schimpanse, der nach 35 Jahren Zoodasein in Afrika aufs Altenteil gesetzt werden soll. Der Schweizer bezieht Medienschelte und sieht sich einer gewissen Häme in der eigenen Belegschaft gegenüber.
"Bei 150 Mitarbeitern hat man nicht nur Freunde", gibt Schmidt zu. Kritiker des Schimpansen-Exports sehen in ihm die treibende Kraft: Er wolle eine artgerechte, repräsentative Menschenaffenanlage, und dabei sei ihm der treue, alte Toto im Weg, wirft ihm sein Haupt-Kritiker, der seit fünf Jahren im Vorruhestand lebende Reviertierpfleger Horst Klose, vor. Andere sprechen davon, dass die Gutsherrenart des Chefs das Klima im Zoo "total vergiftet", und dass es wiederholt Protestschreiben der Beschäftigten gegen Arbeitsanweisungen gegeben habe. Es gebe kaum noch Identifikation der Tierpfleger mit "ihrem" Zoo, wie das früher war. Belegt ist lediglich eine Unterschriftenaktion gegen das Abschießen der Nilgänse - das Schmidt zwar auf seine Kappe nahm, das aber während seiner Abwesenheit stattgefunden hatte. Der Gegenwind im Falle Toto bietet die Gelegenheit, alte und neue Rechnungen zu begleichen.
Aber die aufgerührten Gefühle kreisen weniger um die soziale Vereinsamung. Argumente aus der Altenbetreuung wie "Alte Bäume soll man nicht verpflanzen" lassen ahnen, dass hier tief sitzende Menschenängste vor dem "Abgeschobenwerden ins Altersheim" ausbrechen. Totos ehemaliger Pfleger Horst Klose bringt es in Fernseh- und Radio-Interviews immer wieder auf den Punkt: "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen."
Toto soll nach Sambia, in die Auffangstation "Chimfunzi", die von einem weißen Farmerehepaar geleitet wird und kürzlich mit einem hohen britischen Naturschutz-Preis ausgezeichnet wurde. Hier leben rund 80 Schimpansen. Die Gehege sind zwischen mehreren Hektar und zwei Quadratkilometern groß. "Wenn Toto in der ersten Gruppe keinen Anschluss findet, dann vielleicht in der dritten", meint Schmidt. Er sieht sich unterstützt nicht nur von den Tierpflegern, von Fachleuten, Naturschützern, vom städtischen Veterinäramt und der Schimpansenforscherin Jane Goodall, die das Vorhaben aus vollem Herzen unterstütze. Sie selbst habe schon öfter problematische Tiere nach "Chimfunzi" gebracht.
Für Knott ist nicht ganz ersichtlich, warum die Befürworter einer neuen Gefährtin für Toto die menschlichen Maßstäbe, mit denen sie den Schimpansenmann beurteilen, nicht auch bei dem Weibchen anlegen. Das dürfte höchstens vier Jahre alt sein, wenn es Toto überleben und nach seinem Tod noch einmal vermittelt werden soll. Erst jahrelang der dominante Toto, dann Migrantin in einem festgefügten fremden Rudel - es hätte zeitlebens keine Chance zum sozialen Aufstieg.
Eigenartigerweise reagieren die Schweizer auf Totos Umsiedlung völlig anders. Der Blick, ein Boulevardblatt im Kaliber der Bild-Zeitung, schreibt, dass Toto künftig einen "Lebensabend in Würde" erleben solle: "Toto darf ins Altersheim nach Afrika." Dort werde "für den rüstigen Schimpansen-Rentner gut gesorgt". Was Bände spricht über das positive Verhältnis der Schweizer zum Rentnerdasein und zu ihren Altenheimen.

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Berliner Zeitung 5.9.2001
In Hamburg entsteht bald ein Ozeanarium der Superlative
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/vermischtes/.html/72018.html

Es ist ein kühnes Projekt, das die Gruppe aus Privatpersonen, Stadtplanern, Wissenschaftlern, Umweltschützern und Schiffsbauern in den letzten zwei Jahren erarbeitet hat: 280 Meter lang und bis zu sechzehn Meter hoch soll das wellenförmige Gebäude werden, das mit seiner Holzverkleidung rundherum an Schiffsplanken erinnert. In verschiedenen Hallen sollen die Erlebniswelten Hafen, Fluss, Meer und Ozean dargestellt werden. Nikolaus Gelpke, Chefredakteur der Zeitschrift "Mare": "Wir wollen den Erlebnisraum Meer sinnlich wahrnehmbar gestalten, denn so lernt man am besten ihn zu verstehen."
Auf 120 bis 160 Millionen Mark schätzt Projektentwickler Manfred Getzmann die Kosten, ab 1,1 Millionen Gästen pro Jahr rechnet sich das Hamburger Ozeanarium. "Natürlich erhoffen wir uns von der Stadt großzügige Unterstützung, beispielsweise bei der Verkehrsanbindung, auch das Grundstück soll uns die Stadt kostenlos überlassen"

Hamburger Abendblatt 5.9.2001
Millionen-Plan: Eine Ozeanwelt am Hafen
http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/lokales/html/050901/1305JEL1.HTM

Die Macher von "www. ozean.tv" planen ein spektakuläres Ozeanarium gegenüber den Landungsbrücken."Wir sind keine Investoren, wir sind eine Art Kompetenz-Initiative", sagt der Meeresbiologe Dr. Stephan Gollasch. "Für den Fall, dass die Stadt und der Senat unseren Plan wollen, haben wir interessierte Geldgeber an der Hand."
"Von herkömmlichen Zoos und Aquarien unterscheiden wir uns massiv", sagt Gollasch. "Bei uns treffen Forschung und Gewerbe, Tourismus, Ökologie und kindliche Entdeckerlust aufeinander." Als Vorbilddienten die äußerst erfolgreichen Ozeanarien von Genua und Lissabon
Die Konkurrenz durch das bei Hagenbeck geplanten neue Tropenhaus oder das Aquarium in der HafenCity fürchtet Frank Eyssen nicht: "Wir haben einen anderen Ansatz, wollen Touristen-Magnet und zugleich Lehrpfad sein, nicht bunte Fische beim Shopping präsentieren. Bei uns wird es weder den Weißen Hai noch springende Wale geben."
"In Halle 1 zeigen wir die interessante Vegetation von Elbe und Hafen. Hier werden viele offene Becken und Biotope zu sehen sein. Im zweiten Bereich widmen wir uns dem Wattenmeer mit einem technisch aufwendigen Tidenbecken. Im Nordsee-Bereich soll es unter anderem ein 30 Meter langes, schwebendes Ringbecken für einen Heringsschwarm geben. In Halle 3, dem Ozeanbereich, planen wir ein riesiges zweistöckiges Becken mit 9000 Tonnen Wasservolumen, in dem auch Großfische sich wohl fühlen. In großen Röhren werden wir Medusen zeigen. Weltweit einzigartig ist ein von uns geplantes Eisbecken, an dem man unter das polare Eis blicken und in dessen Nähe man die dort herrschende Kälte fühlen kann."
Das Ozeanarium im Hamburger Hafen bietet auf 18 000 qm Platz für rund 5000 schwimmende Gäste - vom Stint über die Qualle bis hin zu Rochen und Hai -, nach Regionen und Themen verteilt auf fast 100 Becken. Das größte Ozean-Becken fasst rund 9000 Tonnen Wasser und ist 9 Meter hoch. Die Wassertemperaturen liegen von knapp über Null bis rund 27° Celsius. Das Außengelände wird auf mehr als 12 000 Quadratmetern die Ausstellung um die Seefahrt erweitern

>sehr ausführlicher Bericht mit weiterführenden Seiten inkl. Planungskizzen

Fränkischer Tag 2.9.2001
Viele Tiergärten sind auf jährliche Millionenspenden angewiesen
Private Förderer unersetzlich
http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?lokales/500-fra-c5512.txt

Private Spenden werden nach Beobachtung von Zoo-Förderverbänden in Deutschland zu einer immer wichtigeren Säule bei der Finanzierung von Tiergärten. "Viele Zoo-Anlagen wären heute überhaupt nicht möglich, wenn Ausbauprogramme von privaten Spendern nicht so massiv unterstützt würden", sagte der Leiter des Nürnberger Tiergartens, Peter Mühling, bei der Tagung europäischer Zoo- Fördervereine.An dem Treffen nahmen rund 70 Vertreter von Fördervereinen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz teil. Nach Angaben des Vorsitzenden, Siegfried Stauche, liegt das Spendenaufkommen aller deutscher Zoo-Förderer pro Jahr bei "etlichen Millionen". In den 35 deutschen Zoo-Fördervereinen sind rund 20000 Menschen zusammengeschlossen. Man wolle sich stärker als bisher an der Finanzierung von Artenschutzprojekten in verschiedenen Regionen der Welt beteiligen. So wie Zoos als "Arche" bedrohter Tierarten für den Artenschutz immer wichtiger würden, müssten die Fördervereine über den Tellerrand ihres jeweils regionalen Zoos schauen.

Hannoversche Allgemeine 4.9.2001
Der Serengeti-Park will in der Heide künftig Elefanten züchten
http://www.haz.de/niedersachsen/nachrichten/107182.html

Hodenhagen. Trompetend trotten die drei afrikanischen Elefantenkühe Duna, Maus und Veri in ihr 3500 Quadratmeter großes Gehege. Die 20-jährige Leitkuh Duna scharrt nervös im Sand der Heidelandschaft. Zum ersten Mal werden die stattlichen Dickhäuterdamen aus dem Serengeti-Park bei Hodenhagen Bekanntschaft mit dem anderen Geschlecht machen.
Safariparkchef Fabrizio Sepe möchte in der Heide mit Hilfe des Elefantenbullen Tonga versuchen, Jungtiere zu züchten. „Dies ist bisher nur drei Tierparks in Europa geglückt“, berichtet der Zoologische Direktor des Parks, Michael Böer.
„Es war für uns ein großes Glück, Tonga vom Zirkus Paul Busch übernehmen zu können“, sagt Fabrizio Sepe. Damit Tonga sich künftig von seinen drei Gefährtinnen zurückziehen kann, entsteht im Serengeti-Park für 1,3 Millionen Mark ein neues Elefantenhaus mit eigenem Auslauf für den Bullen.

Lübecker Nachrichten 1.9.2001
Tierpark-Umbau kommt jetzt langsam voran
http://www.ln-online.de/Nachrichten/Lokales/luebeck__562447.htm

Lübeck - Nach der massiven Kritik am Tierpark werden nun endlich erste Verbesserungen umgesetzt. Die totale Umgestaltung ist aber vom Tisch.
Im Mai dieses Jahres stoppte die Tierparkgesellschaft nach monatelangen Querelen die finanzielle Unterstützung des Tierparks. Mittlerweile fließt wieder Geld - projektbezogen, und weil sich seit neun Wochen der Biologe Eckhard Wiesenthal um die Umsetzung der im Juni von der Stadt erteilten Auflagen kümmert. "Natürlich gibt es kritische Punkte, aber der Lübecker Tierpark ist nicht das Schlechteste, was es auf der Welt gibt", sagt er. Er hat Vorschläge erarbeitet, die von den Betreibern nun umgesetzt würden. Etwa 180 Tiere werden auf dem 2,7 Hektar großen Gelände in Israelsdorf gehalten.
Das Ziegengehege ist mit Feldstein-Mauern befestigt worden, was die Verschlammung stoppt. Für die sieben Frettchen hat Tierpark-Chef Günter Lehmensiek ein neues Gehege gebaut, ohne Gitter, mit Baumstämmen, einem kleinen Teich und Krabbelröhren. Die Uhus haben ein wenig Tannengrün bekommen. Erweitert werden soll auch der Bereich für die Waschbären. Die Tigerin wird ins Gehege des Löwen umgesiedelt: "Wir versuchen sehr vorsichtig, die beiden Tiere aneinander zu gewöhnen."
Braunbär "Bruno", dessen überwiegend zubetoniertes Gehege die Gemüter erschüttert hatte, erhalte jetzt eine "futtertechnische Therapie"
Die Bauanträge für den Umbau des Schimpansen-Geheges werden laut Wiesenthal nächste Woche eingereicht. Das geplante, 400 Quadratmeter große Freigehege für die drei Affen soll noch in diesem Jahr fertiggestellt werden. Die drei 20 bis 23 Jahre alten Schimpansen sind nach Einschätzung von Wiesenthal "Problemtiere, die wird kein anderer Zoo oder Tierpark aufnehmen".
Die Gesamtkosten dieser ersten Maßnahmen schätzt Wiesenthal auf 150 000 Mark. Die Finanzierung sei über Tierparkgesellschaft und Sponsoren gesichert.

Westdeutsche Zeitung 2.9.2001
Der Mensch frisst die Affen auf
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2936&redaktion=30&artikel=102173967

Eine europaweite Aufklärungskampagne der "European Association of Zoos and Aquaria" zur Jagd auf Wildtiere West- und Zentralafrikas sowie den Handel mit Wildfleisch unterstützt auch der Krefelder Zoo. Bis zum 21. Oktober ist in der Zooscheune die Sonderausstellung "Gorillas im Kochtopf - Die Ausrottung afrikanischer Wildtiere durch den Bushmeat-Handel" zu sehen. In der Ausstellung liegen Unterschriftslisten für eine Petition gegen den Handel mit dem Fleisch der Wildtiere aus.

Grafschafter Nachrichten 5.9.2001
Tierpark setzte Koi-Karpfen aus - 10000-Mark-Spende
http://www.grafschafter-nachrichten.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_29555.html

Nordhorn. Sechs Koi-Karpfen im neuen Wasserbecken im Eingangshaus des Tierparks. Dass das Aquarium durch eine lange, gebogene Glasscheibe vor allem kinderfreundlich gestaltet ist, liegt auch an der Unterstützung der Nordhorner Firma "Teamplan Josef Meyer". Der Spezialbetrieb spendete anlässlich der Tierpark-Erweiterung 10000 Mark.
Der Zoo richtet sein Augenmerk auf die Gestaltung des Erweiterungsgeländes. Erstes Ziel ist es, in einem weitläufigen Gehege das Wappentier, die Bisons, zu präsentieren.

Rheinpfalz Online 5.9.2001
Treffen der Reptilien- und Terrarienfreunde
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010905:2225847&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft

Von Donnerstag bis Sonntag findet zum ersten Mal der Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) in Landau statt. Es werden 300 bis 350 Teilnehmer aus Deutschland und aus verschiedenen europäischen Ländern, aus Afrika, Südamerika und Australien erwartet. Auf dem Programm stehen 35 Vorträge, Workshops, eine Exkursion in den Landauer Zoo, Besuch des Naturkundemuseums Karlsruhe.

Westdeutsche Zeitung 2.9.2001
Tiger Andys Jagd und Swenis Malkünste
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2936&redaktion=30&artikel=102174007

Wuppertal. Zootag: Die malende Elefantendame Sweni; bei den Seelöwen herrschte großer Andrang. Vom Rand durften die Besucher die Fische in das Becken werfen. Spektakulär auch die Raubtiere: Dort konnte man sehen, wie der achtjährige Tiger Andy in der normalen Wildnis seine Beute erlegen würde. Zooarzt Dr. Arne Lawrenz erklärt: "Wir hängen den Tieren die dicken stabilen Jutesäcke in den Käfig." Zoodirektor Dr. Ulrich Schürer gab sich bei seiner Führung am Morgen die größte Mühe, alle Fragen zufriedenstellend zu beantworten. Warum bekommen die Krokodile im Wuppertaler Zoo denn nur männlichen Nachwuchs? "Krokodilweibchen entstehen nur bei einer ganz bestimmten Temperatur, die höher liegt als bei den Männchen." Wie hoch die sein muss, weiß Schürer leider noch nicht. "Wir würden uns über weiblichen Nachwuchs wirklich sehr freuen."

Thüringer Allgemeine 3.9.2001
Kleines Breitmaul erwartet
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1858559

Im Thüringer Zoopark ist man aufgeregt, könnte hier doch Mitte oder Ende September ein kleines Breitmaulnashorn geboren werden - das erste Nashorn überhaupt in Thüringen.Die Mutter, "Numbi", ist etwa fünf Jahre alt und 1996 auf einer Wildfarm bei Britz in Südafrika geboren. Numbi ist zum ersten Mal trächtig. Im Außenbereich hat man ein eigenes Gehege eingerichtet, in dem Mutter und Junges erst einmal untergebracht werden sollen, und auch im Nashornhaus ist mit zusätzlichen kleinen Gittern vor dem Graben für größeren Schutz des jungen Breitmaulnashorns gesorgt. Im Internet wird unter "www.Zoopark-Erfurt.de" alle 10 Sekunden ein Bild von Numbi übertragen.

Leipziger Volkszeitung 3.9.2001
Praktisches Ringbuch erzählt Geschichten und Geschichte - und passt in jede Jackentasche
"Sieh mal an": Neuer Zooführer begleitet Besucher beim Streifzug
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/80007.html

Leipzig - neuer Zooführer. Als praktisches Ringbuch begleitet die druckfrisch vorliegende Edition durch den mehr als 120 Jahre alten Zoologischen Garten. Ein kleiner Exkurs führt durch die Historie des 1901 eröffneten Raubtierhauses, das zu einem Bildungs- und Informationszentrum umgebaut wird. Ob Elefanten- und Giraffenhaus, Anoagehege und Bärenburg: Alle Anlagen werden mit wenigen, aber treffenden Worten beschrieben. Besonders viel Platz wird dem neuen Zuhause der Menschenaffen Pongoland eingeräumt.

Hannoversche Allgemeine 3.9.2001
Neue Homepage wirbt mit Spielen und Tierlexikon
Tatzi Tatz lockt übers Internet in den Zoo
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/107146.html

Auf der Startseite von www.zoo-hannover.de werden die Besucher von einer Giraffe begrüßt. Dort werden die Erlebniswelten von Sambesi bis zum Gorillaberg in Bild und Text vorgestellt. Der Navigator führt durch alle Bereiche des Zoos. Wegen der vielen Nachfragen, sagte Zoochef Klaus-Michael Machens bei der Vorstellung des neuen Internet-Auftritts, habe man nun auch das Zoo-Maskottchen Tatzi Tatz mit aufgenommen. Das Lexikon der Tiere enthält bislang etwa 100 Arten. Der Serviceteil ist sehr umfangreich. Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Fütterungszeiten, Gruppenangebote oder der Showplan sind abzurufen.

Thüringer Allgemeine 4.9.2001
Haus der Arten
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1861217

Ranis. Der melanistische Feldhamster hat heute keine Lust auf Besuch. Er ist das Maskottchen des Artenschutzzentrums Thüringen in Ranis. In der ehemaligen Schule, die seit 1997 das Artenschutzzentrum Thüringen beherbergt, gibt es weniger Raritäten, dennoch viele Schönheiten. In Aquarien zeigen sich die Bewohner der heimischen Flüsse und Seen, von der Plötze und Forelle bis zum Flussbarsch und Hecht. Uhus und Steinmarder in den Außengehegen. Der Steinbruch neben dem Zentrum wäre ein idealer Ort für Großgehege und Ausstellungen.

Frankfurter Rundschau 31.8.01
Vom Wappentier zur Patenschaft: Der Löwe gähnt und Hessen zahlt
http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181008.htm

Seit dem Besuch von Roland Koch im Zoo heißt das ständig müde Tier jetzt offiziell "Hessi" - für 4000 Mark im Jahr
Das Land Hessen will die Patenschaft für einen Löwen übernehmen - schließlich das Wappentier der Hessen. Zu diesem Zweck haben sich Ministerpräsident Roland Koch und Landtagspräsident Klaus Peter Möller angesagt. Hessi ist einer von drei Indischen Löwen, die im Frankfurter Zoo leben. Jedenfalls prangt nun neben dem Gehege eine schicke metallene Wandtafel, auf der steht, dass Hessi nun ein ganzes Land zum Paten hat. Das überweist dafür etwa 4000 Mark jährlich.
Schmidt erzählt, wie gut sein Zoo ist, Möller erzählt, wie gut Koch ist und der Ministerpräsident vergleicht, als er schließlich erscheint, den gemeinen Löwen mit dem gemeinen Hessen.

Thüringische Landeszeitung 30.8.2001
Zooschule bald fertig
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1853798

Der "Hippelberg", wie der Zoopark bisweilen von den Erfurtern aufgrund seiner hohen Ziegenanzahl liebevoll genannt wird, wird bald um eine weitere Attraktion reicher sein. Die Zooschule, untergebracht im ehemaligen Weinberghaus, wird schon Ende dieses Jahres wieder neu entstehen. Gestern war daher eine Sternstunde für das Gebäude, in dem vor allen Dingen das Thüringer Kaninchen, Meerschweine und Bart-Zweghühner ein neues Zuhause finden sollen. Exakt 10000 Mark überreichte der Präsident des Artenschutzkreises des Zentralverbandes des deutschen Kürschnerhandwerks an den Zoopark. Damit steht die komplette finanzielle Absicherung des Hauses. "Der Artenschutzkreis sucht sich jedes Jahr ein unterstützenswertes Projekt, um so seine Verbundenheit mit der Natur zu manifestieren", so Adrian, und um fast ausgestorbene Rassen zu retten.

Saarbrücker Zeitung 3.9.2001
Besuch bei Tiger und Maus
http://www.sz-newsline.de/sta/G9O26JDN_1.php3

Saarbrücken. Tag der Offenen Tür im Zoo! Wer wollte, konnte sich einer Führung mit Zoodirektor Vaclav Ceska anschließen und die Anlage aus einem ganz neuen Blickwinkel kennenlernen. Spiele oder Auftritte von Kleinkünstlern hat der Zoodirektor allerdings bewusst nicht organisiert: "So etwas gibt es beim traditionellen Kinderfest oder ähnlichen Gelegenheiten. Heute geht es darum, den Zoo kennenzulernen." Deshalb packt der engagierte Zoo-Chef dann auch gleich selbst mit an. Die von ihm durch den Zoo geführte Gruppe war begeistert. "Er erzählt so lebendig, man merkt, wie sehr ihm sein Zoo am Herzen liegt", meint eine Besucherin.
Ganz besonders stolz ist der Direktor auf das Haus mit den neuseeländischen Kiwivögeln. Hier wurde mit Hilfe von Spenden eine Kamera installiert, so dass die an sich nachtaktiven Tiere auch in ihrer Schlafbox beobachtet werden können.

Märkische Oderzeitung 2.9.2001
Zoofest lockte zahlreiche Besucher
http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=18&LID=13188

Eberswalde – Die Parkplätze reichten bei weitem nicht aus. Das Zoofest lockte viele hundert Besucher. Als hätten es die Wisente geplant und dem Zoo zum Dank für die im Bau befindliche neue Anlage ein Geschenk gemacht. So konnte Zoodirektor Dr. Bernd Hensch auf den Nachwuchs bei den Wildrindern verweisen. Um seine Magnetwirkung zu behalten, baut der Zoo die Wiesentanlage für rund 70 000 Mark um. Ein Graben ersetzt die Zäune, eine 30 Meter lange Auffahrt soll Rollstuhlfahrern ermöglichen, die Tiere von oben zu beobachten. Unter der Auffahrt soll ein Schleichgang Kindern ermöglichen, den Wisenten ganz nahe zu kommen.

Goslarsche Zeitung 31.8.2001
Bürgerinitiative lud zur Diskussion ein – Zwei Stunden gegen die WildTiernis
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=14&template=larttext&ausgabe=8558&redaktion=14&artikel=103199674

Bad Harzburg. Eine Diskussion über die WildTiernis, geführt von erklärten Gegnern selbiger, ohne Beteiligung des Nationalparks, dafür mit Politikern, die in der Mehrzahl erklären, sie könnten sich nicht erklären: Eine sehr einseitige Veranstaltung erlebten 150 Besucher am Donnerstag im Bündheimer Schloss. Die Bürgerinitiative „Rettet den Schimmerwald“ wollte „frei von parteipolitischen Interessenlagen über die unsinnigen Planungen umfassend und kritisch informieren“. Da das Volk nach Informationen dürstet, kam es in Scharen.
Die Sache mit der „Freiheit von parteipolitischen Interessenlagen“ allerdings gestaltete sich eine Woche vor der Wahl schwierig. Alle Parteien hatten sich auf dem Podium eingefunden und machten dort Wahlkampf: Die FDP lsignalisierte strikte Ablehnung. SPD und CDU verwiesen auf die mangelnden Informationen. Die Grünen argumentierten, dass es durchaus Informationen gäbe, man sei gegen den kommerziellen Tierpark.
Auch die Bürgerinitiative schlug in diese Kerbe. Untermauert wurde die ablehnende Haltung von Experten wie dem Zoologen Professor Dr. Gerd Hartmann und dem stellvertretenden Vorsitzenden des BUND Karl-Friedrich Weber. Im Prinzip sei nichts gegen einen Tierpark zu sagen, jedoch nicht in der Größe, an dem Ort und mit Steuergeldern finanziert. Die hohe ökologische Wertigkeit des Schimmerwaldes wurde wieder herausgestellt, die zurückhaltende Informationspolitik der Nationalparkverwaltung an den Pranger gestellt. Irgendwann kippte die Debatte in eine heftige Haltung gegen Nationalparkleiter Dr. Wolf-Eberhard Barth und dessen WildTiernis-Vision.

Hannoversche Allgemeine 5.9.2001
Bad Harzburger wehren sich gegen „WildTiernis“
http://www.haz.de/niedersachsen/nachrichten/107343.html

Bad Harzburg. Wenn es nach Nationalparksdirektor Wolf-Eberhard Barth geht, können von 2003 an Braunbären, Wisente, Wildpferde und Wölfe im Harz zu sehen sein. Denn Barth möchte einen deutschen Miniatur-Urwald mit großen Freigehegen schaffen – nicht im Nationalparkgebiet, aber gleich nebenan. „WildTiernis“ heißt das 400 Hektar große Projekt, das im Schimmerwald bei Bad Harzburg entstehen soll. Die Initiatoren hoffen auf jährlich 500000 Besucher. Doch bei Bürgern in Bad Harzburg und Goslar regt sich scharfer Protest, auch Umweltverbände sind skeptisch.
„Wir haben hier ein wertvolles Biotop mit seltenen Pflanzen und Tieren“, sagt Günther Haun von der Bürgerinitiative „Rettet den Schimmerwald“.
„Das Projekt ‚WildTiernis‘ ist mit dem Landschaftsschutz unvereinbar“, klagt Karl Friedrich Weber, Mitglied im BUND. „Bären und Wisente brauchen wir hier nicht.“
„Die kalkulieren mit 500000 Besuchern jährlich, und das ist unrealistisch“, sagt Jürgen Reichel, Sprecher der Bürgerinitiative „Rettet den Schimmerwald“. Er verweist darauf, dass vergleichbare Einrichtungen wie der Saupark Springe oder der Vogelpark Walsrode maximale Besucherzahlen von 200000 erreichen.   > (???)
Initiator Barth nennt als Hauptinvestor den Kino-Unternehmer Hans-Joachim Flebbe – auch wenn dieser mit seinem Regenwald-Projekt in Hannover in finanzielle Schwierigkeiten geraten ist
Unterstützung erhält der Projektleiter vom niedersächsischen Umweltminister Wolfgang Jüttner, der das Projekt jüngst als „sinnvollen Artenschutz“ bezeichnet hatte. Doch Jüttner hatte auch klargestellt, „gegen die Bevölkerung“ werde der Tiernis-Park nicht durchgesetzt.

Westfälische Rundschau 30.8.2001
Westfalenpark öffnet seine Tore für die Unterwasserwelt
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Dortmund&id=1852892

Läuft alles glatt, könnte der Westfalenpark im Sommer 2002 einen Besuchermagneten erhalten: ein "Sea Life Center" - ein Großaquarium zum Anfassen und Lernen. Die Londoner Gruppe Merlin Entertainment überlegt, auf einer 1000 qm großen Fläche eine Unterwasserlandschaft aufzubauen. "Merlin Entertainment" ist weltweit mit 16 Großaquarien dieser Art in 7 Ländern vertreten und unterhält zwei davon in Konstanz und Timmendorf.
Beispielsweise sollen die aus einzelnen Bausteinen bestehenden Merlin-Anlagen den Besuchern die Geschichte der lokalen Gewässer vor Augen führen und das Öko-System näher bringen. Als absolutes Highlight aber erweist sich ein 10 Meter langer Unterwassertunnel. Man wolle seinen Besuchern etwas ganz anderes bieten als ein reines Aquarium. "Weil das in der Regel so langweilig ist wie eine Leihbibliothek."
Offenbar spielt auch das Oberhausener CentrO in den Überlegungen der Merlin-Manager eine gewichtige Rolle. Mock: "Möglich, dass die Entscheidung innerhalb der nächsten zehn Tage fällt." Erhält Dortmund den Zuschlag, soll die Unterwasserwelt zunächst für eineinhalb Jahre in den Westfalenpark - Verlängerung nicht ausgeschlossen.

Leipziger Volkszeitung 1.9.2001
Tropicana im Tierpark Eilenburg wird am 14. September offiziell eröffnet
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/79794.html

Eilenburg. "Da haben wir ja Glück, dass unser Zoo 450 Kilometer entfernt liegt. Sonst müssten wir die Konkurrenz fürchten", meinte gestern der Direktor des Allwetterzoos in Münster Jörg Adler nach der Besichtigung von Tropicana. Auch wenn er dabei schmunzelte, die Begeisterung darüber, was hier im kleinen Eilenburg geschaffen wurde, war nicht nur bei dem Ex-Eilenburger Jörg Adler zu spüren. Tierparkchef Stefan Teuber: "Mit dem Tropicana fand die dreijährige Arbeit des Vereins einen vorläufigen Abschluss. Wer uns damals gesagt hätte, dass wir als Verein in dieser Zeit 570.000 Mark investieren, den hätten wir wohl nicht geglaubt."
Die Eilenburger müssen sich bis zur offiziellen Eröffnung noch bis zum 14. September gedulden. Denn auch wenn die Krallenäffchen und die Wachteln erst später Einzug halten können, lohnt sich schon jetzt ein Besuch. Den Worten des Leipziger Zoodirektors, Dr. Jörg Junhold, gibt es schließlich nichts hinzuzufügen: "Ich bin überrascht, was hier mit wenig Mitteln geschaffen wurde. Ehrlich, das hätte ich nicht vermutet. Ich bin begeistert, was hier für ein Engagement dahinter steckt."

Schaumburger Zeitung 1.9.2001
Wissen Tiger, dass sie keine Hunde sind?
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?zeitung=Schaumburger_Zeitung&area=Lokales&ressort=Aktuelles&id=245857

Kalletal (cok). Im Tierpark Kalletal wurden zwei neugeborene Tigerbabys von ihrer Mutter verstoßen und sind nun die Adoptivkinder einer Doggenhündin. Tierparkleiter Dr. Dirk Neuman: Da normalerweise keine fremden Tiersäuglinge ins Nest gelangen, kann es sich in den Augen der Mutter eben nur um eigene Junge handeln.
Wären die Tiger ohne ihre Hundeamme gestorben? Nein, das wären sie wohl nicht. Ich hätte sie dann mit der Flasche aufgezogen, so wie damals meine Wölfe und so, wie Menschen oft Tierbabys aufpäppeln.
Wer ersetzt den Tigern die Eltern, wenn sie in einigen Monaten ein eigenes Gehege im Tierpark beziehen? Sie haben keine Eltern. Dafür aber leben sie im behüteten Umfeld eines Tierparks, in dem ihnen keine Gefahr droht und immer genug Fressen zur Verfügung steht.
Wissen die Tiger, dass sie Tiger sind und keine Hunde? Ja! Sie werden nicht mit dem Schwanz wedeln oder knurren und bellen. Sie können sehr wohl unterscheiden zwischen Artgenossen und Nicht-Artgenossen, nur stört es sie nicht, dass sie mit Hunden umgeben sind, weil es zu ihrem Vorteil ist. Weitere Fragen beantwortet Dr. Neumann gerne unter 05264/242.

auch: Landes-Zeitung 1.9.2001http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?zeitung=Landes-Zeitung&area=Lokales&ressort=Aktuelles&id=245857

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Süddeutsche Zeitung 4.9.2001
Rosa und Gurbe bekommen kein Geld vom Freistaat
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel74540.php

Kurt Faltlhauser hat „einen hochinteressanten Film“ gesehen. Über Nilpferde. Gelernt hat Bayerns Finanzminister viel dabei, wie er OB Christian Ude bewegt schilderte: Dass „deren männliche Herdenführer außergewöhnliche kämpferische Qualitäten an den Tag legen und gleichwohl unter Wasser geradezu grazile Fortbewegung entwickeln“.
Doch 34 Millionen für ein Nilpferdhaus in Hellabrunn gibt es nicht. Um den „Zuschuss für zur Unterhaltung der Tiere“ hatte Ude gebeten. Und ziemlich widerwillig: „Persönlich halte ich die Förderung von Kinderkrippen für dringlicher.“ Aber der Stadtrat hatte eben „gegen meine Stimme“ beschlossen, den Umzug der Nilpferde Rosa und Gurbe nach Brasilien auszusetzen. Die Mehrheit, die Rosa und Gurbe hier behalten will, wackelt ohnehin. Tierfreund und Stadtrat Bernhard Fricke war im Zoo und will die beiden Dicken sofort besser untergebracht sehen. In Brasilien etwa.


Main Rheiner 4.9.2001
Einsatz für die Bären Willi, Muffi und Kuno
http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=514278

Ohne Willi, Muffi und Kuno, die drei Bären der Wiesbadener Fasanerie, wäre Barbara Tietze-Siehl, bekannte Moderatorin des Hessischen Rundfunks, wohl nicht „Tierfreundin des Jahres“ geworden. Der Förderverein der Fasanerie hat diese Auszeichnung  verliehen wegen ihres Engagements für das Bären- und Wolfsgehege.
Seit Anfang diesen Jahres ist das Gehege nun bewohnt. Vor kurzem zog noch als dritter Braunbär „Kuno“ in die Fasanerie, und vor zwei Wochen kamen schließlich vier Wölfe hinzu. Auf drei Hektar können die Tiere sich bei Konflikten aus dem Weg gehen. In Hessen besitzt die Fasanerie das einzige Braunbärgehege, in Deutschland ist es die größte Bären- und Wolfsanlage.
Barbara Tietze-Siehl sieht das Großraumgehege als einen ersten Schritt im Kampf gegen Tierquälerei. Haltung auf zu engem Raum ist ihrer Meinung nach eines der häufigsten Vergehen an Tieren.

Ostsee Zeitung 4.9.2001
2000 Gäste besuchten Erntefest im Tierpark
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_117634.html

Stralsund. Freunde und Liebhaber alter Ackergeräte kamen beim diesjährigen Erntefest im Tierpark auf ihre Kosten. Einen Einblick in ihre Arbeit gaben die AG- Kinder und die Tierpfleger mit ihrer Kamelparade. Für die jüngsten Zoobesucher gab es eine Kartoffelwurfmaschine, Melken an zwei Pappkühen und Kartoffelsuchen im Heuhaufen. Der neue Eingang am Strelapark wurde von den Besuchern gern angenommen.

Leipziger Volkszeitung 3.9.2001
Tennissportler übergaben Spende für Alpakagehege
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/79968.html

Der Delitzscher Tennisclub hat dem Tierpark-Förderverein eine Geldspende für die Alpaka-Gruppe übergeben. "Das ist das erste Mal, dass unser Tiergarten vom sportlichen Geschehen profitiert", freute sich Tierparkdirektor Dr. Hohmann, als er den 500-DM-Scheck entgegen nahm.

Freie Presse 3.9.2001
Hirschfeld: Tierpark bereitet Tag der Behinderten vor
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/112376.html

Der Tierpark Hirschfeld lädt schon jetzt für den 12. September in der Zeit von 9 bis 16 Uhr zu einem Tag der Behinderten ein.

Thüringer Allgemeine 4.9.2001
Tiertaufe: Mit Sekt zu einem neuem Namen
http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Gotha&news_id=1860911

Bei strahlendem Sonnenschein kamen am Sonntag 2740 Besucher in den Gothaer Tierpark. Der kleine Pascal kam auf die Bühne, ergriff die Sektflasche, beschüttete die Schleiereule und taufte sie. Die dreijährige Lisa durfte sogar zweimal zuschütten: Die beiden nordchinesischen Leoparden Lena und Leon bekamen von ihr ihren Namen verpasst.

B.Z. (Berlin) 3.9.2001
Zoo rosarot
http://www.bz-berlin.de/bz/news/ci04tierisch.htm

Im Berliner Zoo gibt es schwule Störche, lesbische Gänsegeier und ein männliches Nashorn-Paar.

Neue Deister-Zeitung 3.9.2001
Großraum-Entdecker im Wisentgehege
http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?zeitung=Neue_Deister-Zeitung&area=Lokales&ressort=Aktuelles&id=245981

Der Leiter des Wisentgeheges Joachim Hennig wusste viel über das 1928 gegründete Gehege zu erzählen. "Eingerichtet wurde das Wisentgehege, um das Wisent vor dem Aussterben zu retten". Derzeit beherbergt das Wisentgehege 120 verschiedene Tierarten. Cornelia Tripke von der Gehegeschule bot an ihrem Informations- und Bastelstand einiges über Vogelfedern. Auf dem Gelände des Jagdschlosses verfolgten die Besucher eine Vorführung der Privaten Greifvogel Zuchtstation Bothe.

Standard, Der 2.9.2001
Siebenjährige von Bären gebissen
http://DerStandard.at/Textversion/20010903/48.htm

Graz - Der Besuch bei den Bären in einem Gehege in Berghausen bei Leibnitz endete für ein siebenjähriges Mädchen im Krankenhaus: Das Kind hatte sich zu nahe an die Tiere herangewagt und wurde gebissen. Um die Bären besser füttern zu können, öffnete es eine mit einer Kette und einem Splint gesicherte Türe.

Kleine Zeitung 2.9.2001
Mädchen wurde von Bär gebissen
http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1098971

Der Patriot 2.9.2001
Clowns und Akrobaten machten Bock auf Zoo
http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=37892&RESSORT=LP

Lippstadt. Volksbank und Tiergartengesellschaft hatten zum Tiergartenfest eingeladen. Ein alter Bekannter beim Fest ist der Circus Alfredo. Vom Basketballkorb über Billardtisch und Kicker bis hin zu Brettspielen, Rutschen, Stelzen und Wippen reichte das Sortiment von Spielkiste und Spielmobil. Ferner servierte die Tiergartengesellschaft Kaffee und Kuchen, Waffeln und Getränke, deren Erlöse - wie natürlich auch die Eintrittsgelder - dem Zoo zugute kommen.

Presse,Die 5.9.2001
Fünf Jahre Elefantenhaus im Tierpark Schönbrunn
http://www.diepresse.at/presse.taf?channel=chronik&read=apadetail&be=apalist_c&apaid=28783

Nordkurier 5.9.2001
Wisent-Herde wächst weiter
http://www.nordkurier.de/lokal/waren/e/e.html

Damerower Werder bei Jabel: Jetzt brachte eine Wisentkuh ein Kalb zur Welt, damit erhöht sich die Gesamtzahl der Nachkommen seit Jahresbeginn auf sieben

Berliner Morgenpost 4.9.2001
Gips-Eier werden plötzlich lebendig
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story456588.html

Das junge Brutpaar der Kronenkraniche im Zoo Berlin sitzt auf Gipseiern

Lippische Landes-Zeitung 2.9.2001
Der große trifft den kleinen Tiger
http://www.lz-online.de/news/nrw/9994499162404.html

Stukenbrock. Im Hollywood- und Safaripark tauften der Boxweltmeister Dariusz „Tiger“ Michalczewski und sein Sohn Nicolas das jüngste Tigerbaby.

Torgauer Zeitung 31.8.2001
Vorerst kein Asyl für Grimmaer Bären
http://www.hier-leben.de/NewsDetails.asp?ID=1444

Im Torgauer Bärengraben wird es voraussichtlich kein Asyl für die Grimmaer Bären geben. Die Stadt sucht seit einiger Zeit nach einem neuen Zuhause. Das Gehege ist viel zu klein. Für einen Anbau stünden nur 70 qm zur Verfügung, die den Ansprüchen der Tiere bei weitem nicht gerecht würden. "Überhaupt sind die Umstände, in denen die Tiere bei uns seit 20 Jahren leben, nicht mehr zumutbar". Auf der Suche nach einem Asyl sind die Grimmaer jetzt auf den Bärenpark Worbis gestoßen. Die Möglichkeit eines Asyls für die Bären verneinte Pressesprecher Ingo Bachmann klar, zumindest für den Moment.

Berliner Morgenpost 31.8.2001
Berlin: Welle der Hilfsbereitschaft für abgebrannten Streichelzoo
http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story455340.html

Westfälische Rundschau 31.8.2001
Erdmännchen ausverkauft, Zebra zu haben
http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Dortmund&id=1855276

Reichlich Nachfrage gebe es rund um die Tierpatenschaften, so Ilona Schappert, stellvertretende Zooleiterin. "Aber es ist auch noch vieles zu haben." Eines aber mit Gewissheit eben nicht mehr: die putzigen Erdmännchen. "Das sind sehr nette Tiere - und sie sind sehr günstig zu haben", so Schappert. (Die Preisliste sagt: 100 DM im Jahr.) "Die Entscheidung für ein Tier ist sicher eine Preisfrage", vermutet Schappert. Ein Privatmann habe auch schon eins der teuersten Tiere angefragt: eine Giraffe (3500 DM). Alles in allem, so Schappert, sei die Nachfrage sehr gut.
Ach, ein gutes Wort sei noch für die Ladenhüter eingelegt: Fische. Keine einzige Nachfrage bislang.

Remscheider GA 1.9.2001
Der Zoo mal ganz anders
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttextl&ausgabe=8559&redaktion=2&artikel=103200573

Einen Blick hinter die Kulissen des Wuppertaler Zoos können Interessierte am Sonntag, 2. September, werfen. Sie haben unter anderem Gelegenheit, die Werkstätten, die Futtermeisterei und verschiedene Jungtiere zu besichtigen. Besonderer Clou: Die Elefantenkuh Sweni malt Bilder, die anschließend ersteigert werden können. Die Verkaufserlöse des Zoo-Tages werden zur Finanzierung einer neuen Großkatzenanlage verwendet.

Ostsee Zeitung 1.9.2001
Neuer Tierparkeingang erstmals geöffnet
Erntefest mit Wettmelken und Geflügelbörse
http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_117216.html

Stralsund. Zum großen Erntefest wird am Sonntag in den Tierpark eingeladen. Erstmals ist auch der Eingang am Grünhufer Bogen geöffnet. Um 14 Uhr zeigt die Arbeitsgemeinschaft „Junge Zootierpfleger“ eine Tierparade mit Kamelen und Pferden. Eine Stunde später stellen sich dann Kaltblutpferde bei der Arbeit vor.

Süddeutsche Zeitung 31.8.2001
Picknick bei den Hängebauchschweinen
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel73965.php

„Aus Liebe zum Wild“ hat vor 40 Jahren der Landwirt Josef Festl den Wildpark Poing angelegt
„Wölfe!“ Alles, was Frederik mit seinen sechs Jahren über Wölfe weiß, sprudelt jetzt aus ihm heraus. Das große Gehege mit dem höchsten Zaun weit und breit ist die erste Attraktion im Wildpark Poing. Es meckert, mäht und grunzt entlang der rund vier Kilometer langen Wanderwege. Schafe, Zwergziegen, Wildschweine, Iltisse, Luchse, Marder, Biber und jede Menge Vögel bevölkern den 570 000 Quadratmeter großen Wildpark.
Das Gelände ist ein Mittelding zwischen Park und Wald, auf jeden Fall so weitläufig, dass es sogar an einem Sonntag Nachmittag, möglich ist, sich für ein paar Minuten allein im Wald zu fühlen. Rot-, Dam-, Reh-, Muffel- und Schwarzwild lebt fast wie in freier Wildbahn.
Schon die Vorfahren von Josef Festl waren im Jahre 1318 Waldhegemeister im benachbarten Anzing. 1959 gründete sein Vater Josef Festl den Park. Erst 1970 hat der Landwirt den Park für die Öffentlichkeit aufgemacht.
Die Tiere sind ausgesucht schöne Exemplare ihrer Art. Sie sind groß, haben glänzendes Fell, und die Hirsche tragen prächtige Geweihe. „Es sind allesamt Zuchttiere, die auf dem Markt ihre Preise erzielen“, sagt Josef Festl. Anders als im Zoo können die Besucher hier die meisten Tiere streicheln, füttern und - manchen sogar in Freiheit begegnen: Die Mutigeren unter den Rehen, Eichhörnchen und Hasen fressen den Besuchern aus der Hand.

Berliner Zeitung 31.8.2001
Die Stadt Eberswalde verspricht sich von der Landesgartenschau 2002 einen Imagegewinn
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/brandenburg/.html/70262.html

Bürgermeister Schulz weiß, dass die Landesgartenschau 2002 kein Allheilmittel für die Probleme Eberswaldes sein kann. Die Entscheidung für die Gartenschau bereut der Bürgermeister jedenfalls nicht, trotz aller "notwendigen Kraftakte". Die Laga ist seit Jahren schon erste Priorität im Haushalt. Von den 36 Millionen Mark Kosten muss Eberswalde sechs Millionen aufbringen.
Die denkmalgeschützten Bauten auf dem Gelände der einstigen Eisenspalterei bleiben erhalten. Auch der 56 Meter hohe Eberkran, einst Wahrzeichen der Stadt, wird wieder aufgebaut.
Mit 350 000 zahlenden Besuchern auf dem Laga-Gelände rechnet Eberswalde im kommenden Jahr. Der zweite Laga-Geschäftsführer Bernd Hensch hält diese Zahl für realistisch. Sie sei abgeleitet von den Touristenzahlen vom Zoo in Eberswalde. "Wir haben allein 300 000 Besucher im Jahr", sagt Hensch. Er ist der Zoodirektor.

Südkurier 31.8.2001
Tiere im Jägerhof warten auf Besucher
http://www.skol.de/lokales/pfullendorf/rahmen.phtml?id=GEN45UJ1.1&a=n

Pfullendorf. Die Besucher-Zahlen sind bislang hinter Erwartungen zurück geblieben. Dies stimmt Josef Jäger etwas traurig. Seine Probleme interessieren die insgesamt 350 Tiere im Tierpark wenig, denn sie wollen gepflegt und gefüttert werden. Die Finanzierung des Projekts trägt Josef Jäger aus eigener Tasche. Auch seine Mitarbeiter, die ihm im Tierpark zur Hand gehen, muss Jäger bezahlen. Da die Besucherzahl nicht so hoch ist, wie sich Josef Jäger erhofft, bietet er Sonderaktionen an, wie Kindergeburtstags-Feiern auf dem Tierhof oder Kutschenrundfahrten. Als er im Frühjahr damit angefangen hat, glaubte er, diese Aktionen seien nur vorübergehend nötig.
Seit im Frühjahr fünf Ziegen eingegangen sind, weil Unbekannte schimmliges Brot und Essenreste über den Zaun geworfen hatten, kontrolliert man den Hof besonders scharf.
"Im Moment gibt es auf dem Hof viel erfreulichere Dinge, denn es gab Nachwuchs bei einigen Tieren," erzählt Josef Jäger. Und die Besucher können sehen, wie die Muttertiere, zum Beispiel Stuten und Bisons, ganz stolz ihre Kleinen präsentieren.
Regelmäßig Besuch erhält Jäger von den Pfullendorfer Tierschützer. Sie kommen gern, um die 105 verschiedenen Tierarten zu besuchen. Aber auch ausgefallenere Tierarten wie Affen leben auf dem 5,5 Hektar großen Gelände.

Obermain - Tagblatt 31.8.2001
Liebe, Leidenschaft und Standesdünkel
http://www.obermain.de/cgi-bin/gossip.exe?function=article&name=text/4.txt

Tambach. Im und um das Schloss wird der ARD-Fernsehfilm "Jenseits des Regenbogens" gedreht. Die Geschichte dreht sich um Klatsch-Journalistin Tina Berger und ihre unglückliche Liebesbeziehung mit Graf Alexander Junior von Wildberg-Reutlingen. "Schlosskirche und -innenhof, der Wildpark, die Stallungen, die Waldschule und Rothhof" werden später im Film zu sehen sein.

Basler Zeitung 31.8.2001
Löwe hat Lust auf Tigerin
http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ressort=Vermischtes&categoryID=4D2D4C4A-AAC3-4C65-AE4F6ECAB212D71B&ObjectID=E46624C5-5EAA-49A1-AE96F68A7EF23ADD

Was die Tiere im Zoo von Amman (Jordanien) probieren, klappt in Gefangenschaft ab und zu: Nämlich die Paarung von Tiger und Löwe. Löwen und Tiger wurden in Gefangenschaft bereits erfolgreich gekreuzt, der Nachwuchs einer solchen Paarung konnte sogar mit einem Löwen weitergezüchtet werden. Die jordanischen Zoo-Züchter dürfen also noch auf Nachwuchs hoffen.

Ostsee Zeitung 31.8.2001
Achte Klasse kaufte eine Parzelle
http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_117024.html

Die Schülerinnen und Schüler der achten Klasse der Realschule Marlow sahen sich gestern interessiert im Vogelpark um. Ganz besonders nahmen sie die im Bau befindliche Voliere „Nationalpark Vorpommernsche Boddenlandschaft“ ins Visier, von der ihnen jetzt auch eine Parzelle gehört. Für 300 Mark erwarben sie sieben Quadratmeter des Areals und erhielten dafür symbolisch eine Urkunde von Matthias Haase, dem Leiter des Vogelparks, überreicht. Den Großteil des Parzellen-Preises, nämlich 230 Mark, haben die Schüler durch den Verkauf von Brötchen erwirtschaftet.
Haase bedankte sich gestern bei den Schülern. Er zeigte ihnen das bereits stehende Stahlgerippe der künftigen Voliere, in denen ab Frühjahr 2002 Vögel des „Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft“ leben sollen. Die Vielfalt der im Nationalpark vorhandenen Lebensräume soll hier nachempfunden werden.

Heilbronner Stimme 30.8.2001
Der "verantwortliche Affenmann" freut sich über Geschrei
http://www.stimme.de/news/regional/artikel/index.cfm?id=-1419865929

Immer, wenn David Hassel das Schimpansengelände im Schwaigerner Tierpark im Leintal betritt, gibt's ein Riesen-Hallo. Die Affen schreien ohrenbetäubend - ihre Art, ihrem Pfleger zu zeigen, dass sie ihn anerkennen. "Das ist für mich das Größte", freut er sich. Seit 1987 kümmert sich David Hassel um die rund 75 Affen und Halbaffen, von denen die Hälfte im Tierpark, der vor 21 Jahren von Peter Gessmann gegründet wurde, geboren ist - Mandrills, Kapuziner, Vollbartmeerkatzen, Weißhandgibbons, grüne Meerkatzen, Makaken, Lemuren und Schimpansen.
"Menschenaffen haben unvorstellbare Kraft. Und wenn es zu Aggressionen kommt, hat man die ganze Gruppe gegen sich", erklärt Hassler. Fernsehaffen wie Charly aus dem Vorabendprogramm spiegelten nicht die Realität, "deshalb kritisiere ich solche Serien".

Saarbrücker Zeitung 30.8.2001
Alle haben sich rausgeputzt
http://www.sz-newsline.de/sta/G5R24VL4_1.php3

Der Saarbrücker Zoo, ein beliebtes Ziel für Jung und Alt, öffnet am kommenden Sonntag, 2. September, für den Tag der offenen Tür. Kostenlose Führungen mit Zoodirektor Vaclac Ceska ermöglichen es, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und auch etwas über die Zukunft des Saarbrücker Zoos zu erfahren. Neben der Modell-Ausstellung der künftigen Tieranlagen im Afrikahaus steht eine weitere Ausstellung im Menschenaffenhaus über Berggorillas im Regenwald im Mittelpunkt des Interesses. Neben den Zwergziegen ist auch der Nachwuchs bei Lama-Guanakos, Rotbauchtamarinen, Gibbons, Zebramangusten, Yaks, Maras und Muntjaks zu bewundern.

Saarbrücker Zeitung 30.8.2001
"Herkules" darf jetzt immer hier bleiben
http://www.sz-newsline.de/nk/GC124T75_1.php3

Die Jagdgenossenschaft Neunkirchen hat die Erlöse aus der Jagdpacht wieder mehreren Einrichtungen gespendet. Zoodirektor Dr. Norbert Fritsch könnte mit 6000 Mark die größte Spende entgegennehmen. Der Betrag wird für den Kauf des Dromedarhengstes "Herkules" verwendet.

Nordkurier 1.9.2001
Im Tierpark geht es morgen rund
http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/tierpark/tierpark.html

Morgen gibt es im Tierpark in Angermünde das traditionelle Tierparkfest.

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Berliner Zeitung 4.9.2001
Filmwal "Free Willy" findet nicht zu seinen Artgenossen
Das Ende eines wilden Experiments
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/vermischtes/.html/71384.html

Orca-Wal Keiko, der Filmstar aus der Hollywoodserie "Free Willy", will lieber gemächlich in einer beschützten Bucht mit garantierter Fütterung eingesperrt sein, als frei und wild im offenen Ozean zu jagen. Zu dieser Einschätzung sind nun auch die rund 20 Betreuer auf der isländischen Westmännerinsel gekommen, die den Wal seit drei Jahren mit einem aufwändigen Trainingsprogramm wieder auf die Freiheit vorbereiten wollen.
Für den Herbst sei mit einer endgültigen Entscheidung über die Zukunft Keikos zu rechen. Niemand in Reykjavik zweifelt daran, dass Keikos Trainer ihr beispielloses und auf Island stark bespötteltes Projekt nun beenden werden. Der Grund: Ihnen geht das Geld aus. Rund 43 Millionen Mark wurden für den Auswilderungsversuch ausgegeben. Nun soll auch einer der freigiebigsten Sponsoren, der US-Milliardär John McCraw, den Glauben an den Erfolg des Projekts endgültig verloren haben.
Ihm sind, da ist sich Hallsson völlig sicher, hervorragende Lebensbedingungen für den Rest seines Wallebens von noch 30 bis 40 Jahren sicher. Die Seniorenwohnstatt des Wals könnte möglicherweise ein wenig weiter südlich liegen. Keiko soll umziehen in eine Bucht vor Irland
Fischer Jon K. Gunarsson, der den Jungwal 1979 selbst gefing: "Man hätte Keiko in kleine Stücke schneiden und als Nothilfe in den Sudan schicken sollen."

Lausitzer Rundschau 3.9.2001
Spring Willy, spring!
http://www.lr-online.de/nachrichten/redaktion.html?ID=366481&RES=nac

Willy, der berühmteste Wal aller Zeiten nach Moby Dick, kann sich nicht entscheiden.

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Circus

Cuxhavener Nachrichten 4.9.2001
Gerd Siemoneit-Barum auf Abschiedstournee

http://www.cn-online.de/archiv_artikel.cfm?Artikel=2406

Deutschlands wohl bekanntester Raubtier-Experte und Direktor des "Circus Barum", Gerd Siemoneit-Barum, ist heute und morgen das letzte Mal in Cuxhaven gemeinsam mit seinen berühmten weißen Tigern im Raubtierkäfig zu sehen.

Neue Osnabrücker Zeitung 5.9.2001
Zirkuskamele starben nach der Kollision mit Pkw
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/osnabruecker_land/Kamele.html

Beim Zirkus Kaiser herrscht Trauerstimmung: Am Montag Abend waren drei ausgebrochene Kamele in Bad Rothenfelde von einem Personenwagen erfaßt worden: Ein Jungtier war sofort tot, ein weiteres Tier wurde noch am Unfallort eingeschläfert, und das dritte Kamel erhielt später in der Tierklink die erlösende Spritze.

Neue Ruhr Zeitung 5.9.2001
Vorstellung vom Zirkus-Alltag
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1864865

Nilpferd-Dame Poppäa blinzelt zufrieden in die Vormittagssonne. Der Circus Krone hat auf dem Kirmesplatz seine Zelte aufgeschlagen

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Natur - und Artenschutz

Netzeitung 1.9.2001
Bevölkerungswachstum fördert Artensterben
http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=23&item=158474

Mindestens die Hälfte der Tier- und Pflanzenarten wird in den nächsten Jahrhunderten aussterben. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie «Mensch, Natur!», die von der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW) vorgestellt wurde. Danach sind rund ein Viertel aller Säugetierarten, ein Zehntel aller noch lebenden Vogelspezies akut bedroht.
In den so genannten «Biodiversität-Hotspots» wächst die Bevölkerung rasant, nahezu ein Fünftel lebt hier. Die Weltbevölkerung wächst jährlich um 77 Millionen Menschen.

Weser Kurier 1.9.2001
Jungstörche haben sich gut entwickelt

Nachzügler müssten bald den Abflug machen
http://www.weser-kurier.de/regionales/fs_wk_reg_wum.html?id=78595

Paul Richter irechnet damit, dass die beiden Jungstörche auf dem Schornstein in Osterholz-Scharmbeck den Abflug machen. Sie sind spät dran. Dank des späten Schlüpfens blieb ihnen der heftige Regen über die Pfingsttage erspart, der anderen Jungvögeln im Landkreis den Tod brachte und damit das Storchenjahr im Osterholzer Bereich insgesamt zu einer ziemlichen Katastrophe werden ließ.
In Rade, Hammelwarder Sand und im Tierpark Ludwigslust in Bargten fielen die Bruten den Wolkenbrüchen zum Opfer: Sie ertranken in ihren Nestern.

Nordkurier 5.9.2001
Verbesserte Nahrungsbedingungen durch Flächenstilllegung und weniger Pflanzenschutzmittel
Zahl der Störche im Kreis steigt an
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/storch/storch.html

> Fazit des Storchenjahres in der Ueckermark

Weser Kurier 4.9.2001
Aktion für Tier- und Umweltschutz erwartet 80 junge Teilnehmer zum Kindergipfel
http://www.weser-kurier.de/regionales/fs_wk_reg_del.html?id=79210

„Wir bauen unsere Zukunft“. So lautet das Motto, wenn in Delmenhorst ein landesweiter Kindergipfel stattfinden wird. Veranstalter ist die Aktion für Tier- und Umweltschutz (AfU). Erwartet werden rund 80 Kinder. Eingeladen wurden Tier- und Umweltgruppen aus Niedersachsen sowie Gruppen aus dem Ausland, zu denen partnerschaftliche Kontakte bestehen. Auf dem Gipfel-Programm stehen Workshops zu den Themen Artenschutz/Tierschutz, Müll/Abfall, Regenwald, Wasser und Luft, Verkehr/Energie, Kinderrechte, Gewalt, Freizeit sowie Bildung/Schule.

Spiegel 3.9.2001
Das Rhinozeros ist eine der imposantesten Kreaturen überhaupt
http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,143638,00.html

Serie "Artensterben - Der Todeskampf der Tierwelt": Die Nashörner, mit diversen Links

Süddeutsche Zeitung 31.8.2001
Wolfsjagd mit der Injektionsnadel
http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel73867.php

In Europa sind die Wölfe vom Aussterben bedroht, in Kanada dagegen zwingt man sie zur Geburtenkontrolle. Im Yukon-Territorium im Norden Kanadas will man die Wolfpopulation mit einer Verhütungsspritze in Grenzen halten. Die Behörden glauben nämlich, dass die grauen Wölfe die Karibu- Herden, eine Rentierart, zu stark dezimieren.
Bei Tests an Tieren im Zoo blieb die Antibaby-Spritze jeweils ein Jahr lang wirksam. Die Forscher erhoffen sich jedoch bei den Wölfen einen Verhütungsschutz von drei Jahren. Derzeit gibt es rund 4500 Wölfe in einem Gebiet, das um ein Drittel größer als Deutschland ist. Vor allem Jäger und einige Indianerstämme fordern die Begrenzung der Wölfe.
Kritik an den geplanten Verhütungsspritzen bei Wölfen übt der Biologe Paul Paquet von der Universität Calgary. Er vermutet, dass die Karibus zu intensiv von Menschen gejagt wurden. „Jetzt gibt man dem Wolf die Schuld“, so der Wolfexperte. Es gebe keine Forschungen darüber, wie sich die Methode auf das soziale Gefüge der Wölfe auswirke. „Dieses Projekt ist eine Verschwendung von Geld und Zeit.“

August 30, 2001 (ENS)
ECUADORIAN NAVY ORDERS SEA SHEPHERD OUT OF THE GALAPAGOS
Ecuadorian naval personnel have given Sea Shepherd Conservation Society founder Captain Paul Watson a written order to leave Ecuador
http://ens-news.com/ens/aug2001/2001L-08-30-02.html

August 31, 2001 (ENS)
SEA SHEPHERD OFFICER ARRESTED IN THE GALAPAGOS
Sea Shepherd marine liason officer Sean O'Hearn Gimenez has been arrested and is in custody of police in Puerto Ayora.
http://ens-news.com/ens/aug2001/2001L-08-31-03.html

September 4, 2001 (ENS)
SEA SHEPHERD OFFICER RELEASED

Ecuadorian police in Puerto Ayora released Sea Shepherd marine liaison officer Sean O'Hearn Gimenez Saturday night.
http://ens-news.com/ens/sep2001/2001L-09-04-01.html

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Freie Presse 31.8.2001
Döhlen: Tierschützer wollen Nerzfarm an den Kragen
http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/CHEMNITZ/ROCHLITZ/TEXTE/114460.html

Die angekündigte Demonstration des Hamburger Vereins „Die Tierbefreier“ verursacht beim Chef der Döhlener Nerzfarm Magenschmerzen.
Das Unternehmen, das seit Jahren zurückgezogen arbeitet, sucht deshalb die Öffentlichkeit. „Wir respektieren die Meinung der Demonstranten, lassen uns aber nicht von einer vorgefestigten Einstellung beeinflussen“, steckt Ronald Schirmer von vornherein die Grenzen ab. Die Nerzfarm arbeite im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. „Unseren 4000 Zuchttieren geht es gut, kein Nerz wird gequält. Die Tiergesundheit wird groß geschrieben, sonst wäre es unmöglich, Qualität zu produzieren.“
Die Vorwürfe der „Tierbefreier“: Haltung der Nerze in zu kleinen Gehegen und stinkendes Abfallfutter. „Nirgendwo werden Pelztierfarmen so streng kontrolliert wie in Deutschland. Unsere Nerze sind seit Generationen keine Wildtiere mehr und die Gehege entsprechen den gesetzlich vorgeschriebenen Standards. Als Futter verwenden wir frische Schlachtnebenprodukte“, erklärt der Farmbetreiber, der sich den Demonstranten nicht persönlich stellen wird.
Die Nerzfarm - eine von 30 in ganz Deutschland - existiert bereits seit den sechziger Jahren. „Wegen der Pelzdiskussionen haben wir uns nie in die Öffentlichkeit gedrängt“, meint Schirmer, der in den Tierrechtsdebatten „viel Schizophrenie“ ausgemacht hat. Der Firmenchef beklagt die mangelnde Akzeptanz der Pelztierzucht, ist sich jedoch sicher, „dass der Pelz als Qualitätsprodukt nie von der Bildfläche verschwinden wird“. Man wolle wie andere Gewerbe einfach in Ruhe arbeiten.

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Jobs

Die Tierpark Nordhorn gGmbH stellt ein:
Reviertierpfleger/ in zur Verstärkung unseres jungen Teams.
Wir bieten:
- einen sicheren Arbeitsplatz
- leistungsgerechte Bezahlung
- persönliche Entwicklungsmöglichkeiten
Sie sind:
- überdurchschnittlich engagiert und haben Führungsqualitäten
- flexibel
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Wenn Sie Interesse an dieser reizvollen Aufgabe in einem wachsenden Unternehmen haben, dann freuen wir uns über Ihre umgehende aussagekräftige Bewerbung an folgende Adresse:
Tierpark Nordhorn gGmbH z. Hd. Herrn Thomas Berling, Heseper Weg 140 in 48531 Nordhorn oder Berling@zoo.nordhorn.de

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PRESSEMITTEILUNGEN

Bern / Zürich
"Bern wird Welthauptstadt der Zoos"
Der Weltverband der Zoologischen Gärten und Aquarien (World Association of Zoos and Aquariums, WAZA) hat beschlossen eine permanente Geschäftsstelle einzurichten und diese in Bern anzusiedeln. Der Schweizer Dr. Peter Dollinger, bisher Abteilungsleiter am Bundesamt für Veterinärwesen, wurde zum ersten vollamtlichen Direktor der Organisation und Leiter der Geschäftsstelle gewählt. Er wird sein neues Amt am 1. Oktober 2001 antreten.

NABU 6. September 2001
NABU-Wildhütergruppe in Kirgisistan offiziell geehrt
Der Naturschutzbund NABU hat heute für sein Schneeleopardenprojekt in Kirgisistan eine offizielle Auszeichnung durch die kirgisische Regierung und das Bundesumweltministerium erhalten. Die Auszeichnung erfolgte in der kirgisischen Hauptstadt Bischkek durch den kirgisischen Umweltminister Ratbek Eschmambetow und die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium Gila Altmann.
Unmittelbar vor der Auszeichnung hatte die NABU-Wildhütergruppe "Bars" erneut zwei Schneeleopardenfelle konfisziert. Die NABU-Wildhütereinheit hat seit ihrer Gründung vor zwei Jahren bis heute über 160 Wilderern und Händlern in Kirgisistan das Handwerk gelegt.
Die NABU-Wildhütergruppe Bars wird ihre Arbeit für weitere 10 Jahre fortsetzen können. Ein entsprechender Kooperationsvertrag wurde heute von Leif Miller und dem kirgisischen Umweltminister Ratbek Eschmambetow unterzeichnet. "Der NABU wird seine Aktivitäten in Kirgisistan deutlich ausweiten", betonte Miller. Dazu gehören die Einrichtung einer Wildforschungsstation in den Bergen nördlich des Biosphärenreservats Issyk-Köl sowie der Aufbau eines Informationszentrums. "Außerdem wird der NABU dem kirgisischen Umweltministerium in den Bereichen Umweltbildung und Öko-Tourismus zur Seite stehen", so Miller weiter. Eine Partnerschaft zwischen dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, dem NABU-Informationszentrum Blumberger Mühle und dem Biosphärenreservat Issyk-Köl solle diese Kooperation begleiten.

Zoo Leizig, 24.8.01, 14.8. (per Fax)
Veranstaltungen:
8.9. Riesenkinderfest zu Gunsten der Uni-Kinderklinik
22./23.9. Zoo-Aktionstage


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Ausstellungen

Historisches Centrum Hagen
BIONIK - Zukunfts-Technik lernt von der Natur
2.9.2001 bis 24.2.2002
http://www.hco.hagen.de/news/news.htm

SPEYER - Historisches Museum der Pfalz:
EISZEIT - Mensch, Mammut und Naturgewalten
9.9.2001 bis 7.4.2002
http://www.museum.speyer.de/

OLDENBURG - Landesmuseum für Natur und Mensch:
SCHATZKAMMER ARTENVIELFALT
9.9. bis 18.11.2001
http://www.logiplan.de/museum

VERDEN
Deutsches Pferdemuseum:
DIE GESCHICHTE DER PFERDETRANSPORTE
Noch bis 14.10.2001
http://home.t-online.de/home/pferdemuseum/

PADERBORN, Naturkundemuseum im Marstall:
REGENWÄLDER DER ERDE
10.8. bis 18.11.2001

Museum Jagd und Wild auf Burg Falkenstein:
SÄNGER, SPÖTTER, STUBENVÖGEL - Heimische Singvögel
26.6. bis 4.11.2001
http://www.markt-falkenstein.de/freizeit/pages/dokumentjagdmuseum.htm

LÜNEBURG - Ostpreußisches Landesmuseum:
HEINZ SIELMANN - Ein Leben für die Natur
bis 21.10.2001
http://ostpreuss.landesmuseum.luene-info.de/


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TV-Tipps Zoo + Naturschutz

Gestern bei Stern TV gleich drei Zoos ausführlich, mit Studiogästen:
Affenpfleger Carsten Knott, Frankfurt (im Studio dann leider wieder einmal Schimpansenkinder in Strampelhose),
Giraffengeburt bei Hagenbeck, Baumkänguruhs in Duisburg
(Wiederholung Freitag Nacht)

Do., 06.09.2001, 20:15-20:45 ARTE, 360° - Die Geo-Reportage: "Fährtensucher online" NEU

Fr., 07.09.2001, 20:15-20:45 ARTE, Reportage: Die Sheldrick-Elefanten Wh

Fr., 07.09.2001, 20:15-20:55 3sat, Wenn die Tiere reden könnten, 4. Spiegelaffären: Verhaltenstests mit Tieren in den Zoos Basel, Münster, Washington, Sea World San Diego Wh

Sa., 08.09.2001, 03:15-04:15 RTL: Stern TV: Affenpfleger Carsten Knott, Frankfurt, Giraffengeburt bei Hagenbeck, Baumkänguruhs in Duisburg Wh von Mi

Sa., 08.09.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Von Krefeld in den Dschungel Wh

Sa., 08.09.2001, 15:20-15:30 BR, Zoo & Co, Hippos vor der Kamera

Sa., 08.09.2001, 17:05 ORF 2: Ins Land einischauen: Schönbrunner Tiergarten Wien NEU

Sa., 08.09.2001, 17:55-18:00 3Sat: Tiere, die es einmal gab: Kara-Kara

Di., 11.09.2001, 14:30-15:15 MDR,Abenteuer Zoo, Eine seltsame Sippe - Ameisenbären, Faul- und Gürteltiere in Dortmund Wh von 1997

Di., 11.09.2001, 22:15-23:00 N3, Der Zoo - Letzte Chance für wilde Tiere? NEU

Do., 13.09.2001, 06:00-06:45 N3, Der Zoo - Letzte Chance für wilde Tiere? Wh von Di

Do., 13.09.2001, 17:30-18:00 HR, Welt der Tiere, Operation Irbis: Schneeleoparden in Kirgistan Wh

Do., 13.09.2001, 21:45-22:15 SWR, Sonde: Die leise Invasion - Bedrohen eingewanderte Tiere und Pflanzen die heimische Artenvielfalt? NEU

Fr., 14.09.2001, 10:55-11:20 SRTL, MUUH - Das Tiermagazin:Seehundaufzuchtstation in Norddeich

Fr., 14.09.2001, 14:30-14:40 BR, Zoo & Co, Wenn die Affenbande brüllt Wh

Sa., 15.09.2001, 06:00-06:45 N3, Der Zoo - Letzte Chance für wilde Tiere? Wh von Di

Sa., 15.09.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Wildpferde - vonMünchen zurück in die Mongolei Wh

Sa., 15.09.2001, 16:30-17:00 N3, Von Tigern und Menschen (Hodenhagen/Ströhen) Wh

Di., 18.09.2001, 14:30-15:15 MDR,Abenteuer Zoo: Kaum zu bremsen - Affen, Krokodile und Otter in Singapur Wh 97

Do., 20.09.2001, 13:30-14:00 WDR, Zwischen Schlachthof und Wanderzirkus, Amtstierärzte im Einsatz NEU

Fr., 21.09.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Jerry - Zahle nie für ein Gorillababy! Wh

Fr., 21.09.2001, 13:30-14:00 SWR, Welt der Tiere, Daphne Sheldrick - die Mutter der Elefanten Wh

Sa., 22.09.2001, 19:10-20:15 VOX, World Gone Wild : Neues Zuhause für Löwenäffchen - Partnersuche für Nashörner NEU

Di., 25.09.2001, 14:30-15:15 MDR,Abenteuer Zoo: Herbe Vielfalt - Wölfe, Elche und Delphine in Kolmarden Wh97

Sa., 29.09.2001, 18:05-19:10 Kabel1 Abenteuer Leben. u.a.: Freiheit für den Habichtskauz - Auswilderung im öster. Mühlviertel NEU

Sa., 29.09.2001, 21:45-22:15 ORB, Eisfuchs in der Arche, Nordens Ark Wh

** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm **

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