Zoo-AG Presseschau Nr. 75 vom 30. August 2001
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Liebe Leser der Zoopresseschau, die britische BornFree Foundation mit ihrer ZooCheck-Abteilung hatte mit dem "Zoo Inquiry" von 1994 eine massive Diskussion ausgelöst und letztlich unbestreitbar auch für Änderungen in der Gesetzgebung (bis in die EU) und der Tierhaltung in vielen Zoos bewirkt. Gefürchtet und gehaßt von den einen als jene, die den eigenen Arbeitsplatz abschaffen (ihr Ziel ist schließlich die Abschaffung aller Zoos), bewundert für ihre Hartnäckigkeit und die Anregung einer allgemeinen Diskussion über Haltungsstandards von anderen. Nun erregt seit einigen Wochen eine neue Studie mit wissenschaftlichem Anspruch von ZooCheck über britische Zoos die Gemüter. Über 100 Zoos (d.h. Parks, die nach britischer Definition eine Zoo-Lizenz benötigen; von gesamt 418) wurden nach standardisiertem Schema besucht - in gleichen Prozentzahlen große Zoos, kleine Zoos, Aquarien usw. So wurden nur 6 (von 22, es fehlen London, Edinburgh und Chester!) größere Zoos besucht, hingegen 15 "Farms", 7 "Sanctuaries", 40 "Specialised Collections" und "Amusement Parks". Die Ergebnisse werden auf "Zoos" im allgemeinen übertragen. Nach Angaben von Zoocheck wurden ALLE Gehege, Beschilderungen, Talks und Shows und ALLE Tiere gefilmt - ein großartiger Fundus für den Zoo-Historiker der kommenden Jahrzehnte, wenn er denn je frei zugänglich würde! Es gibt einen Bestimmungsschlüssel für Zoos-Typen ebenso wie eine höchst komplizierte Formel, genannt Zoo Diskriminator Index, nach der zwischen großen und kleinen Zoos unterschieden wird (übrigens fehlerhaft erklärt). Dennoch verwundert die Einteilung, landet Port Lympne doch unter "Safari Parks". Im Folgenden werden mit den erhobenen Daten eine Reihe Auswertungen gemacht. Fazit u.a.: * At least 18% of the UK zoological collections appear to operate without a zoo licence * 95% of taxa kept are not classified as endangered * More than 80% of the large zoos and safari parks keep animals exhibiting stereotypic behaviour. * More than a million unsupervised contacts between zoo animals and zoo visitors each year Dieser letzte Punkt ist ein neuer Hebel: Ausgelöst durch MKS-Sensibilisierung wird jeder Kontakt zwischen Tier und Mensch als gefährlich für beide Seiten angesehen (bis hin zum Koi-Karpfen), und somit versucht, den Zoos eine ihrer Hauptattraktionen, Streichelzoos, zu nehmen. Es würde hier viel zu weit führen, auch nur in Ansätzen Methode, Daten, Auswertung und Schlußfolgerungen zu rezensieren oder gar zu bewerten. Klar ist lediglich, daß von vorneherein das gewünschte Ergebnis - Zoos erfüllen weder ihre Aufgaben noch die eigenen Ansprüche und schaden Tier und Mensch - herauskommen sollte. Alle Daten wurden dementsprechend erhoben und ausgewertet. Interessant zu lesen ist es allemal, und sei es nur, um die Argumentationsschiene nachzuvollziehen. Soweit die Daten stimmen, sollten sie zumindest einige Denkanstöße geben. Ein Körnchen Wahrheit findet sich immer... Den gesamten Report - fast 100 Seiten - gibt es online, auch als PDF-Download: http://www.bornfree.org.uk/ukzoo/ Don't touch animals in the zoo, says UK charity http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12150/story.htm dazu auch: "Attenborough attacks curb on touching zoo animals" in der Zoo-Presseschau vom 9. August
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Westfälische Nachrichten 24.8.01 Auf der Suche nach 21 Überlebenspartnern http://www.westline.de/wn/mono.php?file_name=32de59d.nit Münster. Die Schildkröte mit dem gelben Kopf hats gut. Mit der Gelassenheit eines 30-jährigen Reptils, das im Allwetter-Zoo auch den Menschen kennt, bleibt das Tier seelenruhig, als Christiane Adler es in die Hand nimmt. Hier will der Schildkröte niemand an die Hornplatte. Im Gegenteil: Die 32-Jährige studierte Kulturmanagerin hat am 1. August die Geschäftsführung der Stiftung Artenschutz übernommen. Sponsorensuche für den Schutz bedrohter Tierarten gehört zu ihren Hauptaufgaben. Christiane Adler sieht in der Position, die von der Andreas-Stihl-Stiftung bezahlt wird, Parallelen zu ihrer bisherigen Tätigkeit. Christiane Adler: Es geht vor allem darum, weitere Partner zu gewinnen. Unser Ziel sind 21 Überlebenspartnerschaften. Denn der entfernten Verwandschaft der Gelbkopf-Schildkröte gehts schlecht. Callagur-, Annam- sowie weitere vietnamesische Schildkröten gelten als kritisch bedroht. Dr. Martina Raffel, zoologische Assistentin für den Vor-Ort-Artenschutz im Allwetter-Zoo, betreut das Schutzprojekt für die Goldkopflanguren. Seitdem sie das erste Mal in der Halong-Bucht in Nordvietnam den in schroffen Felsen lebenden Affen zugeschaut hat, kämpft sie gegen deren Ausrottung. Es gibt noch eine Population von 50 bis 100 Tieren. Wildhüter bemühen sich, Wilderer von der Insel Cat Ba fernzuhalten, die zum Nationalpark erklärt wurde. Bis heute haben sich der Stiftung neben vielen Naturschutzorganisationen fast 40 zoologische Gärten angeschlossen. 18 Millionen Besucher werden dort über die Stiftung informiert. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Rheinpfalz Online 29.8.2001 Weißscheitelmangaben-Männchen im Zoo auf die Welt gekommen - Exklusiver Pate gesucht Erstmals Nachwuchs bei bedrohter Affen-Art http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010829:2211319&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lan/meldung.oft Erst vor einem Jahr ist die Kleinfamilie der Weißscheitelmangaben einzogen. Nun gelang die erste deutsche Nachzucht der von der Ausrottung bedrohten Art. "Weniger als 50 Tiere werden derzeit weltweit in menschlicher Obhut gehalten," erklärte Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel. Die Nachzucht in Landau sei von besonderer Bedeutung, da es sich um genetisch wertvolle Tiere handele. Heckel erläutert die Artenschutz-Probleme: "Als erstem Regenwaldgebiet der Erde droht dem westafrikanischen "Upper Guinean Forest" die vollkommene Zerstörung." Die Jagd auf Wildfleisch schreitet ungebremst voran. Die bedrohten Affenarten zu bewahren ist Ziel der unter Beteiligung des Landauer und des Heidelberger Zoos gegründeten WAPCA (West African Primate Conservation Action). "Für 4000 Mark suchen wir einen exklusiven Paten", regt der Zoodirektor an. Das Geld soll den Artenschutzbemühungen des Landauer Zoos zu Gute kommen. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Das gab's diese Woche im Fernsehen: Vor 35 Jahren Wal-Jagd im Rhein, in 75 Minuten. Weniger Dokumentation als Essay, mit erfundenen Geschichten und nachgestellten Szenen gestreckt. Die Grenze zwischen Fakten und Fiktion verschwimmen. Immerhin viele original-Bilder auch aus dem Zoo und ein (aktuelles) Interview mit Dr. Gewalt. WAZ 27.8.2001 Weißer geht´s nicht http://www.cityweb.de/free/3.artikel-000.html?news_id=1845948 Themenabend "Ganz in Weiß" in Arte. Zum Auftakt in deutscher Erstausstrahlung "Der Weiße Wal": Die Mainzer Dokumentaristen begleiten jenen Wal, der 1966 im Rhein auftauchte, vom Duisburger Zoo-Direktor gejagt wurde und schließlich in Bonn umdrehte, um nach vier Wochen wieder die offene See zu erreichen.
TAZ 27.8.2001 "Moby Dick" und der giftige Rhein http://www.taz.de/tpl/2001/08/28.nf/text.Tname,a0133.list,TAZ_txt.idx,103 "Der Weiße Wal" entwickelte sich zum Symbol gegen die Umweltzerstörung. Das Tier blamiert den Zoodirektor von Duisburg, dessen Name zum Programm wird: Dr. Gewalt. Als Neunjähriger habe ich unseren Tierpark geliebt. Doch dann sind wir nie mehr zur Flipper-Show gegangen. Unsere Eltern sagten nur, dass es an Zoodirektor Doktor Gewalt lag. Wie das Delfinarium zum bösen Ort wird, rekonstruiert Filmemacher Stephan Koestler. Dr. Gewalt, der junge Direktor des Tierparks, gerade erst zwei Monate im Amt, will den Weißwal für sein viel zu kleines Delfinarium haben. Von gewaltigem Presserummel begleitet, scheitern die Fangversuche des Ehrgeizlings: Moby entkommt einem Schuss aus der Narkosepistole - ein Treffer hätte das Tier getötet, weil sein Atemsystem versagt hätte. Das lässt die Begeisterung der Zuschauer für die Jagd kippen. Moby, die gequälte Kreatur, wird zum Sympathieträger und Dr. Gewalt zum Tierfeind - erst recht, als ein Scharfschütze eine kleine orangefarbene Markierungsboje unter die Haut schießt. "Verhaften Sie Dr. Gewalt!", fordert die Bild-Zeitung, die täglich von Bord eines gecharterten Zeppelins berichtet. Direktor Gewalt muss aufgeben, tausende triumphierende Rheinländer werfen als Futter Stullen und Rollmöpse von den Rheinbrücken. Glaubwürdig stellt Koestler Moby Dick als Auslöser einer ersten vom Presserummel angefachten Natur- und Tierschutzbewegung dar. Die Mittel des Regisseurs haben allerdings Heiterkeit ausgelöst. Archivaufnahmen irgendwelcher Belugas illustrieren Mobys Familiengeschichte. Dazu dramatisiert eine Stimme "Niemand ahnt, welche außergewöhnliche Odyssee dem jungen Wal bevorsteht" Doch wegen des reichhaltigen Materials sehen wir Koestler solche Greenpeacehaftigkeiten gerne nach. Schließlich wissen wir jetzt, warum wir nie mehr in Doktor Gewalts Delfinarium durften. Der Mann ist aber auch unbelehrbar. Er fing sich später einen eigenen Weißwal, Ferdinand. Und der schwimmt bis heute ohne Artgenossen in seinem Duisburger Becken herum. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Fränkischer Tag 23.8.2001 Schließungs-Forderung erneut bekräftigt - Defizit im Delfinarium http://www.fraenkischer-tag.de/cgi-bin/load_nortext?lokales/003-fra-c8974.txt Eine Tierschutzinitiative hat den Bund der Steuerzahler zur Überprüfung finanzieller Missstände im Nürnberger Zoo aufgerufen. Der Betrieb des Delfinariums fahre alljährlich eine Million Mark Verlust ein, kritisiert das Bürgerbegehren zur Schließung des Delfinariums. Sie haben bereits 15000 Unterschriften gesammelt. Die Verlust-Summe stimme in etwa, bestätigte Zoo-Kurator Mägdefrau. Künftig werde durch den Bau eines weiteren Beckens mehr Zuschauern der Besuch des Delfinariums ermöglicht. Nach Auffassung der Tierschützer würde dem Steuerzahler damit noch weiter in die Tasche gegriffen. Außerdem solle die Zahl der Delfine erhöht werden. Dazu würden Wildfänge importiert. "An einen Wildfang denken wir vorerst nicht. Wir hätten aber keine Bauchschmerzen, wenn einer dabei ist", so Mägdefrau. Frankfurter Rundschau 27.8.2001 Neues Aquarium für Lungenfische http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181024.htm Frankfurt. Nach 26 Jahren: Die beiden Australischen Lungenfische haben ein neues Zuhause. Ihr neues Aquarium ist mit 9 000 Liter Fassungsvermögen gleich dreimal so groß und hat laut Rudolf Wicker, Leiter des Exotariums, insgesamt 55 000 Mark gekostet. Das Becken läßt sich abkühlen oder erwärmen. "Wir wollen so die Jahreszeiten simulieren". Die beiden Fische, die dort seit 1975 leben, könnte das zur Fortpflanzung anregen. Der Landbote (Schweiz) 27.8.2001 Mehr Rückzugsmöglichkeiten für die Luchse http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=29458 Mit dem Luchsgehege im Wildpark Langenberg sind nun alle Tiere in artgemässen Anlagen untergebracht. Mit der neuen Anlage seien verschiedene Mängel behoben worden, sagte Christian Stauffer, wissenschaftlicher Leiter. Die Besucherwege führen nur noch auf zwei Seiten am Gehege vorbei so haben die Tiere mehr Rückzugsmöglichkeiten. Der eintönige Hochwald wurde abgelöst von einer abwechslungsreichen Landschaft. Einzig die aktive Futtersuche sei noch ein ungelöstes Problem an dessen Lösung werde aber gearbeitet. Das zweite Naturprojekt ist die Naturlandschaft Sihlwald. Je ein halber Tag in der Naturlandschaft und im Wildpark, der Transport könnte in einer Pferdekutsche vonstatten gehen. Vertreter des Wildparks im Sihlwald könnten die Biber sein. Umgekehrt könnte ein Walderlebnispfad im Wildpark angelegt werden. Westfalenpost 27.8.2001 Swing für Samtpfoten http://www.westfalenpost.de/free/wp.lokalnews-artikel-000.html?region=Warstein&id=1843576 Skeptisch zeigten sich die drei Luchse im Wildpark Warstein bei der Einweihung ihres neuen Geheges beim gestrigen Wildparkfest. Vor allem aber waren die drei Samtpfoten hungrig und griffen gierig nach den Fleischbrocken, die "Futtermeister" Heinz Greifenstein ihnen an der "Angel" präsentierte. Weiter lockte das Wildparkfest mit Falknerjagd, Wildparkrallye, Wettsägen, Jagdhundvorführungen und Tombola. Westfälische Rundschau 23.8.2001 "Mäuschen", "Flecki" und drei Luchse http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Warstein&id=1839168 Warstein. "Flecki" heißt der Marder, "Mäuschen" die Waschbärdame, die drei stattlichen Luchse im Warsteiner Wildpark haben noch keine Namen. Ihr Gehege wird im Rahmen des Wildparkfestes offiziell eröffnet. Revierförster Henning Dictus: "Was so sanftmütig anmutet und scheinbar zum Streicheln verführt, ist mit Vorsicht zu genießen, denn so ein Luchs kann schon mal kräftig zulangen." Ein besonderer Höhepunkt dürfte die Flugvorführung der Greifvogelstation Hellenthal sein. Westfalenpost 23.8.2001 Mit großem Fest weihen Luchse ihr "Haus" ein http://www.westfalenpost.de/free/wp.lokalnews-artikel-000.html?region=Warstein&id=1838671 Stuttgarter Nachrichten 25.8.2001 Abschied von Biene und Banjo http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010825loka0010.shtml Die Wilhelma verliert zwei ihrer bekanntesten Tiere - Unvernunft der Besucher Tierpfleger Heinz Scharpf wird Seelöwin Biene vermissen. Schuld an ihrem Tod sind offenbar gedankenlose Wilhelma-Besucher, weil eine Kindermütze ihren Magenausgang verstopft hatte. Neben der Kappe fand man dort Geldmünzen und Plastikteile. "Eltern zeigten ihren Kindern die beiden Tiere, über die sie gestaunt hatten, als sie selbst noch jung waren'', berichtet Wilhelma-Mitarbeiterin Isabel Koch. Biene, vor 19 Jahren in der Wilhelma geboren, war nicht die erste Seelöwin, die Opfer rücksichtsloser Besucher wurde. Im Darm der 1999 verstorbenen Lisa fand man Baumwollfetzen. Banjo kam 1966 als einjähriges Gorillababy nach Stuttgart. Banjo fühlte sich seit April nicht richtig wohl, hustete und verlor an Gewicht. Am 30. Juli musste zudem ein Leistenbruch operiert werden. Als unter Narkose die Fäden gezogen wurden, erlag der Gorilla einer Herz-Kreislauf-Schwäche. Die toten Tiere werden bereits im Rosensteinmuseum präpariert. Stuttgarter Zeitung 28.8.2001 Wilhelma-Senioren Banjo und Biene tot http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010828loka0009.shtml Banjo starb am 22. August. Mit einem Alter von rund 36 Jahren gehörte der Gorillamann zu den Senioren: "Älter als 40 werden Gorillas normalerweise nicht'', sagt die stellvertretende Wilhelma-Direktorin Marianne Holtkötter. Der Gorilla gehörte zu den ersten Gorillas der Wilhelma und kam damals als Wildfang direkt aus Afrika. Mehr als ein Dutzend Nachkommen hat er gezeugt. Stuttgarter Nachrichten 27.8.2001 Schlechtes Gewissen nach dem Tod der Seelöwin http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010827loka0010.shtml "Wenn sich so ein kleines Kind nach vorne über die Abgrenzung beugt, dann kann die Mütze schon mal runterfallen'', sagt Tierpfleger Schirsching. "Krähen. ziehen aus den Mülleimern alles Mögliche raus und bringen es dann in ihr Nest. Da fällt schon mal was davon ins Seelöwen-Becken.'' Den Besuchern will Schirsching keine Vorwürfe machen. Etwas direkter drückt sich da eine Kollegin aus. "Die Menschen sind Idioten. Deshalb arbeite ich auch so gern mit Affen.'' Am Sonntagmorgen haben sich wieder zahlreiche Besucher um das Seelöwen-Becken versammelt. Showtime für die Seelöwen. Und als jeder auf Schirsching und seine Seelöwen achtet, wirft der kleine Sohn seine Safttüte auf den Beckenrand. Mutti schimpft, Vati guckt böse, dann geht's aber auch schon weiter: The show must go on. Als alles vorbei ist, erzählt Schirsching: "Nach der Vorstellung fragt eigentlich niemand nach Biene und nach der Sache mit dem Kinderhut. Die haben alle ein schlechtes Gewissen.'' Thüringische Landeszeitung 29.8.2001 Nashorn-Geburt vor der Web-Cam http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1849016 Wer dieser Tage von Zuhause aus einen Blick unterhttp://www.thuenet.de/zoopark-erfurt auf die schwangere Nashornkuh werfen will, wird meist enttäuscht. Tagsüber ist die leere Box zu betrachten, nachts gibt es Standbilder von dicken Hintern. Mitte September soll es spannend werden. Erstmals wird die ohnehin seltene Geburt eines Breitmaulnashornbabys im Internet dokumentiert. Seit nach dem Bau des weitläufigen Nashornhauses die Herde aufgestockt worden war, wartete man sehnsüchtig auf Nachwuchs. Im Mai 2000 endlich Anzeichen einer Schwangerschaft. Aus Distanz war im Juni mit einer Infrarot-Kamera der Nachwuchs gesichtet worden. Main Rheiner 28.8.2001 Von Fasanenzucht zum naturpädagogischen Zentrum http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=508319 Tier- und Pflanzenpark Fasanerie Wiesbaden. "Wir sind eigentlich Agenda pur, sind die Aktiven vor Ort stolz auf das, was sie in den letzten sieben Jahren aufbauen konnten. Zu einer Zeit, als die Kommune nur 5000 bis 10000 Mark jährlich in die Fasanerie investierte, wurde ganz offen über Schließung oder Eintrittsgelder diskutiert. Mit Ute Kilian als neuer Tierpark-Leiterin sahen Freunde des Tier- und Pflanzenparks schließlich einen Schimmer der Hoffnung am Horizont. Und als sich 1995 der Förderverein gründete, war die Zukunft für den Park endgültig in trockenen Tüchern. Inzwischen sind es eine Million Mark pro Jahr, die die Kommune beisteuert, außerdem zwischen 150000 und 250000 Mark für Investitionen oder auch Reparaturen. Der Förderverein wiederum verpflichtete sich, jährlich 250000 Mark zu investieren. Grundlage ist das Gutachten der Wild-Biologischen Gesellschaft München, die 1994 ein Entwicklungskonzept erstellte. Beispiel dafür ist das neue Bärengehege. Lieber weniger Tierarten, dafür aber in einer natürlichen Umgebung Rhein-Neckar-Zeitung 27.8.2001 Schon 149 Zoobewohner haben einen Paten http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/01_heidelberg.htm Genau 149 der Insassen im Heidelberger Zoo haben eine Patin oder einen Paten. Um allen engagierten Paten einmal zu danken, hat Zoodirektor Dr. Klaus Wünemann zu einer so genannten "Paten-Party" eingeladen, die auf ein lebhaftes Echo stieß. So konnte sich ein gerade 16 Tage altes Goldkätzchen bewundern lassen, das zu nur fünf derzeit weltweit geborenen Kätzchen dieser Art gehört. Inzwischen hatte Dr. Wünnemann berichtet, dass der nunmehr Waldsee genannte Teich an Ostern nächsten Jahres eingeweiht werden könne, dass einer der Weißkopfadler zur Burg Guttenberg gegeben wurde, und dass man schon auf der Suche nach einer älteren Elefantenkuh als neue Gefährtin für Lakshmi sei. Eine Jüngere werde erst nach Vollendung einer neuen Anlage angeschafft. Spätestens im kommenden Frühjahr plane man neben der alten Tiger-Anlage eine neue. Westdeutsche Zeitung 27.8.2001 Schlangen hautnah am Zoo-Tag http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2933&redaktion=30&artikel=102173654 Wuppertal. Ein Geschenk in dieser Größenordnung hatte der Zoo in seiner fast 120-jährigen Geschichte noch nicht erhalten. Denn von den 2,5 Millionen Mark, die die neue Freianlage für Orang Utans kostet, übernimmt der Zoo-Verein 2,25 Millionen Mark. Die Freianlage wird etwa 600 Quadratmeter groß sein, landschaftlich gestaltet und der Lebensweise der Orang Utans entsprechend gitterlos sein. Ein weiters Zoo-Vorhaben betrifft die Großkatzenanlage. Deshalb ist der Erlös des diesjährigen Zoo-Tages am Sonntag, 2. September, auch dafür gedacht. Neue Ruhr Zeitung 29.8.2001 Zookassen klingelten letztes Jahr leiser http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1851077 Der Sommer 2000 hat dem Duisburger Zoo die Bilanz verregnet. Insgesamt kamen im letzten Jahr 936 469 Menschen, rund drei Prozent weniger als 1999. Einen Erfolg gab es dennoch: 435 198 Leute strömten ins Delfinarium. Eine Verbesserung um zehn Prozent. Mit etwa 9,8 Millionen Mark erwirtschaftete der Zoo gut drei Prozent weniger. Das Defizit fängt die Stadt auf: Sie schießt pro Besucher 4,96 Mark zu. Sieben Millionen Mark, meist gespendet, flossen in den Umbau: Der Haupteingang wurde geliftet, bekam eine Pergola. Direkt daneben enstand ein grünes Giraffenparadies. Wo früher die Kängurus hüpften, wohnen jetzt die Fossas in drei neuen Gehegen. Die Kleinkatzen bekamen im Jahr 2000 zum ersten Mal wieder Nachwuchs. Zudem hielten die Matschi-Baumkängurus Einzug in ihre "Villa". Bild 29.8.2001 Zoo-Skandal in Frankfurt Dieser Affe sitzt in Abschiebehaft http://www.bild.de/service/archiv/2001/aug/30/news/affe/affe.html Frankfurt Hat er kein Herz für Tiere? Vor zwei Monaten ließ Dr. Christian R. Schmidt (58), Chef des Frankfurter Zoos, wilde Nilgänse abschießen. Jetzt schlug Zoo-Direktor Gnadenlos wieder zu. Er will den Schimpansen-Opa Toto (45) nach Sambia (Afrika) abschieben. Dort soll der betagte Affe ausgewildert werden. Sein treuer Pfleger Horst Klose (63) tobt: Das überlebt Toto doch nie. Sein ganzes Leben war er in Gefangenschaft. Wie soll der da mit der Freiheit klarkommen? Er braucht täglich seine Streicheleinheiten. Doch Zoo-Direktor Gnadenlos bleibt hart: Die Einsamkeit hier im Gehege ist nichts für den Schimpansen. Er will ein neues Menschenaffenhaus bauen. Da würde Toto nur stören. Bis dahin gilt: Abschiebehaft für den Affenmann! > na ja, Bild-Zeitung eben... Erinnern wir uns an die Tiermord-Kampagne Ostsee Zeitung 29.8.2001 Chanka anfangs noch ziemlich scheu http://www.ostsee-zeitung.de/gn/start_116813.html Die Tigerdame Chanka musste den Grimmener Tierparks für einige Monate verlassen, um übergangsweise Bewohner des Schweriner Zoos zu werden bis die Bauarbeiten an ihrem Käfig beendet sind. Die OSTSEE-ZEITUNG sprach mit Dr. Wolfgang Zessin stellvertretender Direktor des Schweriner Zoos: Wie sieht jetzt eigentlich Chankas Umfeld aus? Zessin: Sie befindet sich jetzt in einem 3000 m2 großen Gehege, wie es kaum ein größeres in Europa gibt. Dort lebt sie nun mit drei anderen Artgenossen zusammen. Hat sich Chanka schnell eingelebt? Zessin: Natürlich war sie am Anfang ziemlich scheu, aber nun reagiert sie schon auf die Pfleger und die anderen Tiger sieht und riecht sie bereits. Also kein Grund zur Besorgnis. Hat sie überhaupt schon Nahrung zu sich genommen? Zessin: Bis jetzt hat sie noch nichts gefressen, aber das ist nichts ungewöhnliches. Auch Grimmens Tierparkleiter Bodo Teichmann erkundigt sich regelmäßig. Zur Nahrungsbehandlung empfahl er, es mit Broiler zu versuchen. Der Landbote (Schweiz) 24.8.2001 Ersatzlandschaft für Tigerpaar http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=29160 Die neue Tigeranlage im Zürcher Zoo bietet dem Amurtigerpaar Kora und Nurejev ein grosszügiges, abwechslungsreich gestaltetes Gehege. Auch bei bester Tierhaltung sei das Leben im Zoo niemals ein Leben in der Wildnis, sagte Zoodirektor Alex Rübel. Man bemühe sich aber, den Tieren eine «Ersatzlandschaft» bereitzustellen, in der sie sich natürlich verhalten können. Seit die Tiger im Juli die neue Anlage bezogen haben, seien sie daran, sie Meter für Meter zu erkunden, sagt Kurator Robert Zingg. Die 13-jährige Kora, die seit 1990 im Zürcher Zoo lebt, ist allerdings noch so verunsichert von all den neuen Geräuschen, Gerüchen und Anblicken, dass sie meist im Stall bleibt. Der Kater sei forscher noch nie sei er allerdings im See gewesen. Im neuen Gehege, vor all den Pflanzen und Felsen und durch eine Scheibe statt ein Gitter zu sehen, zeigt sich erst richtig, wie eindrücklich und schön so ein Amurtiger ist. Noch zu steigern wäre die Attraktivität der neuen Anlage durch junge Tiger. Es sei nicht sicher aber durchaus möglich, dass im Herbst Nachwuchs komme, gibt sich Zingg zurückhaltend. Als letzter Teil wird im Herbst die Anlage für die Mongolischen Wölfe eröffnet. Die gesamte Anlage kommt auf rund 7,5 Millionen Franken. Neue Zürcher Zeitung 24.8.2001 Zürcher Zoo eröffnet naturnahe Tigeranlage Eine neue Welt für Kora und Nurejew http://www.nzz.ch/2001/08/23/zh/page-article7LFA3.html Die klimatischen Bedingungen von gewissen Höhen- und Vegetationsstufen Sibiriens sind mit denen Zürichs vergleichbar. Davon liess sich der Landschaftsarchitekt Walter Vetsch inspirieren, der die Anlage entworfen hat. Die Vegetation gestaltete er mit Birken, Föhren, Fichten, Weisstannen, Eichen, Gräsern usw. Da der Tiger eine der wenigen Grosskatzen ist, die gerne schwimmen, liegt im Zentrum der neuen, von Felsen eingefassten Anlage ein kleiner See. Tiger und Besucher trennt eine Scheibe, durch welche die Tiere beim Schwimmen beobachtet werden können; laut Zoodirektor Rübel eine Exklusivität. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Berliner Zeitung 29.8.2001 Pandabärin Yan Yan ist nicht schwanger http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/69692.html Auch der vierte Versuch, die Pandabärin Yan Yan künstlich zu besamen, habe nicht geklappt, sagte Zoo-Tierarzt Andreas Ochs am Dienstag. "Die Hormonkurve lässt den Schluss zu, dass sie nicht trächtig ist." Der Eingriff geschah im April, als die Bärin Hitzewallungen bekam. Ob eine Besamung nochmals probiert wird, ist unklar. Nordbayerischer Kurier 29.8.2001 Pandadame Yan Yan weiter ohne Baby http://dpa.nkb.zet.net/boulevard/indexonl70_3_2808_0828160248.html Die Besamung hatte für Wirbel gesorgt, da die chinesische Seite zunächst nicht informiert und das kostbare Tier auch nicht versichert war. Der Berliner Zoo ist nach eigenen Angaben der einzige europäische Tiergarten, der Pandabären zeigt. Ob eine Besamung nochmals probiert werden könne, sei unklar, sagte Ochs. B.Z. (Berlin) 28.8.200123:19 Panda Yan Yan schon wieder nicht schwanger http://www.bz-berlin.de/bz/news/ch28panda.htm Pandadame Yan Yan weiter ohne Baby Berliner Morgenpost 28.8.2001 http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story454486.html Westdeutsche Zeitung 28.8.2001 http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextaaw&ausgabe=2934&redaktion=1&artikel=103184520 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ > noch ein langer, launiger Artikel der TAZ, über die Berliner Flußpferde: TAZ 27.8.2001 Wandernde Enthusiasten (7): Beim Hippopotamus http://www.taz.de/tpl/2001/08/28.nf/text.Tname,a0115.list,TAZ_txt.idx,93 Ein Moment ungeheurer Grazie. Eine Epiphanie, das Aufscheinen einer selbstvergessenen Schönheit, mit dem ich niemals gerechnet hätte und schon gar nicht an diesem Ort. Aus der algengesättigten Tiefe, getrübt von Millionen winziger Schilf- und Schlammpartikeln steigt eine Silhouette auf. Zwischen zwei Wimpernschlägen schwebt der tonnenförmige dunkle Körper mit vier dicken, faltigen Beinen unendlich schwerelos vorbei: Ein Flusspferd ist vorbeigeschwommen. Man muss ein wenig Geduld haben, um in der verglasten Wasserlandschaft des Berliner Zoos, einer Konglomeration von drängelnden Eltern, in Position geschobenen Kinderwagen, Schwimmbadatmosphäre und aufgeregten Kinderstimmchen den Augenblick zu erwischen. Das Flußpferd ist so etwas wie die Heisenbergsche Unschärfenrelation der Ästhetik. In der Versöhnung von absoluter Schwere und ätherischer Leichtigkeit entspricht seine Erscheinung der klassischen Definition der Schönheit als undeutliche Vorstellung einer Vollkommenheit. (...) Nassauische Neue Presse 29.8.2001 Neue Heimat für die Wildkatzen Paul und Pauline http://www.rhein-main.net/FNP/Zeitung/NNP/npo_wildkatze.0000320217.html Mit Paul und Paulinchen, zwei Wildkatzen, die von Bayern übersiedelt wurden, besitzt der Tiergarten Weilburg eine weitere Attraktion. Sie kamen als Geschenk des Naturschutzbundes Bayern nach Weilburg. Forstamtsleiter Professor Backhaus erläuterte das neue Gehege mit Fütterrungsautomat und Fanganlage, mit denen erstmals in einem Wildpark das Verhalten der Wildkatze beim Beutemachen verfolgt werden kann. Der Standort innerhalb des Damwildgeheges und auch die Einrichtung mit Wurzelstöcken, einer angelegten Höhle und verschiedenen Sträuchern sei bewusst gewählt worden. Süddeutsche Zeitung 28.8.2001 Südafrikas Gorilla-Star hat keine Lust auf Sex http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel72823.php Max, Gorilla im Johannesburger Zoo, hat die Lust verloren. Fortpflanzungsexpertin Naida Loskutoff erklärt: Die beiden sind wie ein altes Ehepaar, sie langweilen sich gegenseitig. Lisa ist ziemlich dick und fühlt sich einfach nicht sexy aber sie muss jetzt schwanger werden, sonst ist es zu spät. Zur Entlastung muss noch gesagt werden, dass Gorillas anders als andere Affen sind: Sie haben einfach keinen Spaß am Sex Lausitzer Rundschau 29.8.2001 Südafrikas Gorilla-Star hat Lust an Erotik verloren http://www.lr-online.de/nachrichten/redaktion.html?ID=363399&RES=pan Gorilla-Männchen "Max " , das vor vier Jahren einen flüchtigen Dieb stellte und verprügelte, avancierte zu einer Art Nationalhelden. Jetzt verweigert er sich seiner Affenfreundin Lisa. Im ganzen südlichen Afrika gibt es ein Nachwuchsproblem: Zur Zeit haben die Zoos nur drei Gorillas. Ein Wissenschaftler-Team hatte sogar schon überlegt, Max mit Viagra zu behandeln. Expertin Loskutoff vom Henry Doorly Zoo in Omaha hat verzweifelt versucht, dem 214 Kilogramm schweren Gorilla erotisch auf die Sprünge zu helfen. Jetzt soll Lisa mit Sperma aus einem US-Zoo befruchtet werden. Ostsee Zeitung 28.8.2001 Südafrikas Gorilla-Star hat keine Lust auf Sex http://www.ostsee-zeitung.de/aw/start_116686.html Ostsee Zeitung 28.8.2001 Therapeutischer Tierpark wurde eingeweiht http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_116602.html Ribnitz-Damgarten. Der erste Teilbereich des Heimattierparkes wurde übergeben. Auf etwa zehn Hektar hinter den Bodden-Kliniken können demnächst heimische Tiere bewundert und gestreichelt werden. Neben den Ziegen wird es sich dabei um Schafe, Pferde, Hühner und Enten sowie um Tauben und Kaninchen handeln. Jürgen Barkusky, Geschäftsführer der Kliniken, machte deutlich, dass im Vordergrund des Tierparkes eine Langzeittherapie für Drogenkranke stehe. Thüringer Allgemeine 29.8.2001 Festprogramm im Tierpark http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Gotha&news_id=1848834 Mit Attraktionen für Groß und Klein bereitet sich der Gothaer Tierpark auf den Samstag vor. Dann werden wieder viele Besucher zum Tierparkfest erwartet. Hauptattraktion wird die Tiertaufe sein. Darunter ein Nandu, ein kleines Hängebauchschwein, niedliche Leoparden, eine Zwergziege und sogar ein Haflinger-Fohlen. Westfälische Rundschau 28.8.2001 Eintritt für Museum wird teurer - Westfalenpark und Zoo ziehen nach http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Dortmund&id=1848182 Dortmund - Der Preis für einen Besuch im Zoo soll sinken. Erst einmal. Erwachsene werden dann mit fünf Euro (9,78 DM) statt jetzt zehn DM dabei sein. Ab 2004 jedoch sei mit einer Preisanhebung auf sechs bzw. drei Euro zu rechnen. Thüringische Landeszeitung 29.8.2001 Mit Affenzahn durch den Zoo http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1848988 Erfurt. Quer durch den Zoopark geht es auf den verschiedensten Strecken mit unterschiedlicher Länge wieder beim Zoopark-Lauf. Bereits in der dritten Saison wird an den Start gebeten. Organisator Torsten Haß rechnet mit bis zu 250 Läufern. Bild 28.8.2001 Schafe, Meerschweinchen, Chinchilla verbrannt -Tierquäler zündeten Streichelzoo an http://www.bild.de/service/archiv/2001/aug/28/news/tierquaeler/tierquaeler.html Am Rande Berlins brannte ein Streichelzoo.Der Stall des kleinen Tiergeheges Waslalla war trotz des schnellen Löscheinsatzes nicht mehr zu retten. In den Flammen verbrannten die Schafe Lena und Lotta, die Mini-Schweine Mathilda und Quieki, Meerschweinchen und Kaninchen, ein Chinchilla. Eine Zoo-Angestellte erschüttert: Wir werden alles wieder aufbauen. Berliner Morgenpost 27.8.200122:33 Unbekannte zündeten Streichelzoo in Altglienicke an http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/bezirke/story454081.html Lausitzer Rundschau 27.8.2001 Es war tierisch warm zum Senftenberger Tierparkfest http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=362878&RES=sen Exakt 1226 Tierfreunde ließen es sich nicht nehmen, dem heimischen "Zoo" einen Besuch zu seinem 70-jährigem Jubiläum abzustatten. Die jüngsten Besucher hatten ihre Freude beim Pony- und Pferdereiten oder im Tipi. Der Rassekaninchenzüchterverein zeigte, wie ein Kaninchen aussehen muss, wenn es als Model bei einer Zuchtschau erfolgreich sein soll. Für Abwechslung sorgten auch Jagdverein und Naturschutzbund. Kieler Nachrichten 27.8.2001 Haie hautnah erleben http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-welHaie_ART.htm Burg auf Fehmarn. Nur sieben Zentimeter Acrylglas trennen die Besucher von den Rasiermesser-Zähnen der Sandtigerhaie. Geschmeidig gleiten sie am Besucher-Tunnel vorbei, der im bundesweit größten Hai-Aquarium einen unbegrenzten Blick auf die Respekt einflößenden Fische ermöglicht. Im Meereszentrum auf der Ostseeinsel Fehmarn haben die 15 Haie ein 10 mal 17 Meter großes Becken Stolz ist die Gründerin des Meereszentrums und Hai-Expertin Evelyne Schopf darauf, eine einzigartige Artenvielfalt zu präsentieren. Stierkopfhai, Ammenhaie, umgeben von Leoparden- und Zitronenhaien. Bewohner der 40 Schau-Aquarien: Tropische Fischarten schwänzeln in naturnaher Umgebung. Ein neues Panoramabecken mit 70000 Litern Wasser bietet mit einem nachgebauten Riff Lebensraum. > lieber ohne Kommentar... (s. Zoo-AG-Exkursionsbericht) Darmstädter Echo 24.8.2001 Wildpark Brudergrund: Sanierung wird gefördert http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=104681 Für ihr Projekt Neugestaltung des Brudergrunds erhält die Stadt Erbach eine Landeszuwendung von 50 000 Mark. Im Wildpark besteht angesichts einer Reihe von Verfallserscheinungen Handlungsbedarf. Als kontrovers hat sich die Frage erwiesen, ob der Hauptdurchgangsweg tatsächlich ins Wildgehege selbst einbezogen werden kann. Leipziger Volkszeitung 29.8.2001 Geheimnisvolle Erdlöcher und ein Tastpfad http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/79626.html
Dreiskau-Muckern. Die 1 ha großen Außenanlagen des Landwirtschaftsschulheimes wurden offiziell übergeben. Für die Finanzierung der Lern- und Erlebnisflächen sorgte Edith Richter. Die verstorbene Sozialarbeiterin spendete zu Lebzeiten erhebliche Summen für den Leipziger Zoo und zwei Naturschutzorganisationen. Die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt erhielt rund 19.000 Mark für die Außenanlagen im Landwirtschaftsschulheim. Es entstanden zwei Lagerfeuerplätze, ein Tiergehege, ein Tastpfad und anderes mehr. Welt, Die 24.8.2001 "Batnight": Besuch bei den lautlosen Jägern http://www.welt.de/daten/2001/08/24/0824h1277202.htx Fledermäuse in ihrem Revier im Wildpark Schwarze Berge in Vahrendorf bei Hamburg. "Obwohl der Fledermausschutz in den vergangenen Jahren beachtliche Erfolge erzielt hat, ist das noch kein Grund zur Euphorie", sagt Hartmut Müller, Geschäftsführer des Wildparks. "Es muss weiterhin viel getan werden, um die Tiere zu schützen." Um den Vorurteilen gegenüber der einzigen fliegenden Säugetiergattung ein Ende zu bereiten, laden Umweltorganisationen auf dem ganzen Kontinent zur fünften Europäischen Fledermausnacht ein. Im Wildpark Schwarze Berge kann man die Fledermäuse das ganze Jahr über bestaunen. Zur "Batnight" öffnet der Park für kostenlose nächtliche Führungen. Allerdings sind das gar keine "echten" Fledermäuse, sondern afrikanische Nilflughunde", erzählt Müller.www.batnight.de Bonner Rundschau 27.8.2001 Fledermäuse flattern auch im Internet Präsentation im Zoo http://rundschau-online.de/koeln/1976319.html Am europäischen Fledermausschutzwochenende stellte der BUND Köln seine neue Internetseite in der Fledermausausstellung im Kölner Zoo vor. Oberösterreichische Nachrichten 24.8.2001 Neu: Kraniche im Linzer Zoo http://www.oon.at/nachrichten/lokal.asp?ressort=Linz&id=218213 Mit einer neuen Attraktion kann der Linzer Tiergarten aufwarten. Seit Mittwoch tummeln sich drei Jungfernkraniche in einem speziell ausgestatteten Gehege. Eines der Weibchen hatte zuvor noch einen kleinen Ausflug in die Stadt unternommen. Neue Deister-Zeitung 24.8.2001 Nächstes Mal ist Springe dabei http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?zeitung=Neue_Deister-Zeitung&area=Lokales&ressort=Aktuelles&id=244783 In der Gehegeschule im Saupark fand die diesjährige Verleihung der Auszeichnung "Umweltschule in Europa" statt. Auf dem Programm stand auch eine "Natur-Tour" im Gehege, die von der Leiterin der Gehegeschule, Cornelia Tripke, betreut wurde. Für Gruppen von jeweils 20 Personen war eine Naturrallye organisiert worden, die zu fünf Stationen auf dem Gelände des Geheges führte. Für 2003 angemeldet hat sich auch die Springer Heinrich-Göbel-Realschule mit Praxistagen in der Natur im Wisentgehege, Heckenanpflanzungen sowie einem "Pfad der Sinne". Lausitzer Rundschau 24.8.2001 Tierpark lieferte in sieben Jahrzehnten immer wieder Nachrichten-Stoff Vom Hirschduell bis zum zahmen Adebar http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=361078&RES=sen Morgen und am Sonntag wird der 70. Geburtstag während des traditionellen Tierparkfestes gefeiert. Seit seiner Eröffnung 1931 steht der Senftenberger Tierpark im Blickpunkt der Öffentlichkeit. >historischer Abriß + Anekdoten Rheinische Post 23.8.2001 Wie soll der Koala heißen? http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/entertainment/2001-0824/koala.html Ein Jahr ist das Koala-Jungtier im Duisburger Zoo alt. Der Zoo bittet, bei der Namenssuche zu helfen Neue Ruhr Zeitung 23.8.2001 Koala-Mädchen sucht einen Namen http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?id=1839313 Saarbrücker Zeitung 27.8.2001 In dieser kleinen Tierwelt ist für unsere Bellos kein Platz Stadt verteidigt Verbot http://www.sz-newsline.de/sta/G5022FFM_1.php3 "Warum darf man in den Saarbrücker Zoo seinen Hund nicht mitnehmen?" Zum einen lebten im Zoo Tiere, die für Hunde eine Beute darstellen können. Es könne aber auch Probleme zwischen den Hunden geben. Auch die Verunreinigung des Zoos durch Kot sowie die Reinigungskosten rechtfertigten das Verbot. Neue Ruhr Zeitung 27.8.2001 Luchse suchen ein großes Fass http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1844381 20 Jahre lang hat es gehalten, das riesige Holzfass im Luchs-Gehege im Tiergarten in Kleve. Jetzt sucht der Tierpark Ersatz. Wer ein großes Fass hat, ungefähr zwei Meter lang, soll sich bitte melden. Spiegel 26.8.2001 Pornokönigin siegt vor Dromedar http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,152013,00.html Gina Wild, blonde Pornokönigin, hat beim Börsenspiel des Hessischen Rundfunk die Konkurrenz abgehängt. Auf Platz zwei landete das Dromedar Laila aus dem Kronberger Opel-Zoo. Ein Börsenmakler kam auf Platz drei. Wirtschafts-Woche 26.8.2001 Börsenspiel: Pornostar schlägt Fonds-Manager http://wiwo.de/WirtschaftsWoche/Wiwo_CDA/0,1702,10679_68080,00.html Landesztg. Lüneburger Heide 25.8.2001 Die zahmen Wilden http://news.landeszeitung.de/lokal/result.php?id=98838 Der Seeadler erlangt mit wenigen Flügelschlägen eine eindrucksvolle Geschwindigkeit und fliegt niedrig über die Köpfe der Menschen hinweg. Dann landet er auf dem Arm seines Herrchens, Lothar Askani, Falkner im Wildpark Lüneburger Heide. Seit 30 Jahren ist er mit Greifvögeln wie Adler, Habicht, Falke und Kondor auf Du und Du. Bei den Vorführungen, zwei mal pro Tag, klärt er über Jagdgewohnheiten und Lebensweise der Tiere auf. "Mitunter muss ein Falke 80- bis 100-mal eine Beuteattrappe beim Training anjagen, um genug Kraft und Ausdauer für die wirkliche Jagd zu haben. So bereiten wir etwa einen Falken für die Auswilderung vor." Zum Nindorfer Wildpark werden auch kranke oder verletzte Vögel gebracht. "1999 wurden wir erstmals als offizielle Auffangstation berufen", freut sich Pressesprecherin Angela Kraft. In der halben Stunde Vorführung sind nach Falke und Seeadler noch zwei eindrucksvolle Tiere zu sehen: Der afrikanische Schreiseeadler und der Kondor.
Lippische Landes-Zeitung 26.8.2001 Wie Hund und Katze http://www.lz-online.de/news/lokal/kr/LZ_20010825_1880142.html Tigerdame "Saskia" aus dem Tierpark Kalletal ist unerwartet Mutter geworden. Die sechsjährige Großkatze hat ihren zweifachen Nachwuchs nicht angenommen. Als Ersatz-Mama sprang Doggenhündin "Zara" ein. Nach Angaben von Dr. Dirk Neumann, Chef des Tierparks, ist es nicht ungewöhnlich, aber selten, dass Hundemütter Tiger aufziehen. Rätselhaft ist für den Tiermediziner Neumann, wie es überhaupt zu der Schwangerschaft kommen konnte. Waren doch Saskias männliche Gehegegefährten sterilisiert worden. > zudem sind leider schon die Elterntiere Hybriden Landes-Zeitung 28.8.2001 Fürsorgliche Dogge zieht zwei verstoßene Tigerbabys auf! http://www.dewezet.de/Redaktion/NewsArticle.php3?zeitung=Landes-Zeitung&area=Lokales&ressort=Aktuelles&id=245293 Mit Zusatznahrung aus der Nuckelflasche und unter der Fürsorge von Doggenhündin gedeihen die Kalletaler Tigerchen ganz prächtig, so dass sie im Herbst in den Tierpark zurückkehren können. "So war das natürlich ganz und gar nicht geplant", meint Dr. Neumann "sicher ist, dass kein anderer Zoo uns die Tiger abnehmen wird." Tatsächlich hatte es ja vor zwei Jahren einer großen Rettungsaktion bedurft, um den drei ehemaligen Zirkustigern Saskia, Vanni und Corti eine neue Heimat zu schaffen. Mit Hilfe der Organisation "Tiger in Not" und vielen Spenden konnte im Kalletal ein großzügiges Naturgehege gebaut werden. "Tja, es sieht ganz so aus, als solle die Tierart "Zirkustiger" erhalten bleiben", sagt Neumann nicht ohne Galgenhumor. Heilbronner Stimme 26.8.2001 Tierpark in Tripsdrill freut sich über zwei Alpaka-Fohlen http://www.stimme.de/news/regional/artikel/index.cfm?id=236281144 Vor dem Gehege der Alpakas tummeln sich 30, 40 Leute, ein Altar ist aufgebaut, der Pfarrer steht bereit. "11 Uhr Alpaka-Taufe" steht auf einem Schild. Xaver Steidle, katholischer Jugendpfarrer, rückt zurecht: "Menschen werden getauft, Tiere werden gesegnet." Mit dem Hengst-Fohlen und der jungen Stute ist die kleine Herde auf jetzt sechs Tiere angewachsen. Im Tripsdriller Tierpark, wo ansonsten Esel, Ziegen und Ponys, aber auch Emus, Marabus, Papageien oder Stinktiere zu sehen sind, gehören die zutraulichen Alpakas längst zu den Lieblingen der Besucher. Nordkurier 26.8.2001 Feriensaison endet mit Quiz http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/tierpark/tierpark.html Das Leitthema im Tierpark Ueckermünde in diesem Jahr waren die Löwen und andere Tiere Afrikas. Für Kinder und Jugendliche gibt es am 29. August ein Quiz über Afrika. Um 14 Uhr beginnt eine Führung durch die Ausstellung "Gorillas im Kochtopf". Nordkurier 26.8.2001 Tiere des Ueckermünder Zoos vorgestellt: Wasserschwein http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/c/c.html Nordkurier 26.8.2001 Häftlinge der Justizvollzugsanstalt Ueckermünde zeigen Bilder im Tierpark http://www.nordkurier.de/lokal/pasewalk/bilder/bilder.html Berliner Kurier 26.8.2001 Tigerbabys gucken oder Elefantenbabys oder ... http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/serie_ferienaktion/.html/artik15.html Im Tierpark Friedrichsfelde ist jede Menge niedlicher Nachwuchs zu bestaunen. Fast fünf Monate alt ist die kleine Elefantendame Tana. Mit ihr wohnen Matibi und Tutume (2) im Elefantenhaus. Bei den sibirischen Tigern tapsen drei fünf Monate alte Kleine durch die Außenanlage. Die etwas kleineren Sumatra-Tiger Malea und Carlos sind vier Monate alt. Reichlich Äffchen turnen bei den Schweinsaffen und Japan-Makaken herum. Die 14 Tage alten puschligen Flamingos haben noch graue Federn. Zürich, 20 Minuten 26.8.2001 Stachelschweine lieben gefährlich http://www.20min.ch/news/basel/story/4446084 Gefährliche Liebesspiele im Basler Zolli: die Paarung der Stachelschweine. «Sie verhalten sich wie ein altes Ehepaar: Jeder weiss, was zu tun ist», schmunzelt Säugetierkurator Gerry Guldenschuh. Trotzdem muss das Männchen sehr subtil vorgehen. Ist es dann so weit, klappt das Weibchen ihren Stilettschwanz auf den Rücken. Der Erfolg zeigt sich nach sechs bis acht Wochen. Westdeutsche Zeitung 26.8.2001 Gorilla Massa mag keine bemalten Kindergesichter http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2933&redaktion=30&artikel=102173591 Krefeld. Zum Familienfest der Firma Jaco-O strömten 4000 Besucher in den Tierpark. Krefeld war die letzte von zehn Städten - zwischen Augsburg und Rostock - der Jaco-O Zoo-Tournee 2001. Beim Schminken waren die Kleinen selbst die Leinwand und konnten sich ein Tiergesicht aufmalen lassen. Allerdings bekamen sie ihr Tiergesicht nur, wenn sie versprachen, nicht damit ins Affenhaus zu gehen. Denn beim Ablick der bunten Kinderköpfe dreht Gorilla-Häuptling "Massa" durch. Freie Presse 26.8.2001 Etwa 2000 Besucher beim 34. Tierparkfest http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/111768.html Hirschfeld. Trotz der brütenden Hitze kamen 2000 Besucher zum 34. Tierparkfest. Dazu gehörte selbstverständlich auch die traditionelle Tierparade. Darunter einen Tag alte schwarze Zwergziegen, zwei Wollschweinchen, Schildkröten, Frettchen und ein kleiner Greifvogel. Das gerade mal vier Wochen alte Wisentmädchen, das jedoch wohlbehütet im Freigehege an der Seite seiner Mutter bleiben musste, erhielt in einer symbolischen Zeremonie den außergewöhnlichen Namen Zwolli. Über mangelnde Besucherscharen brauchten sich auch die Bewohner des in diesem Jahr zum Osterfest eingeweihten Affenhauses nicht zu beklagen. Zumal sich, wie es schien, die Mantelpaviane, Rhesusaffen und Weißrüsselnasenbären bei der Hitze, recht wohl fühlten. Freie Presse 26.8.2001 Am Sonnabend startet Tierparkfest Hirschfeld: Wisentbaby wird getauft http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/111113.html Freie Presse 26.8.2001 Hirschfeld: Pflanzen fressen manchmal Insekten http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/111771.html Dass fleischfressende Pflanzen den Zwei- und Vierbeinern im Tierpark gefährlich werden könnten, glaubte sicher keiner der Besucher. Zur Ausstellung der Regionalgruppe, die sich mit solchen Pflanzen beschäftigt, zu erfahren war, gehören unter anderen Fettkräuter und Venusfliegenfalle. Freie Presse 26.8.2001 Hirschfeld: Was sind eigentlich Urlaubssouvenirs? http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/111770.html Großes Interesse fand im Blockhaus die Ausstellung des Hauptzollamtes Chemnitz unter dem Thema Artenschutz - verbotene Urlaubssouvenirs. Angefangen bei seltenen Schmetterlingen über Taschen aus Python- oder Krokodilleder und präparierten Kaimanen bis hin zu Musikinstrumenten mit dem Panzer einer maurischen Landschildkröte. Schweriner Volkszeitung 27.8.2001 Gelb-schwarze Tigerente zu Gast im Rostocker Zoo http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/27.08.01/ente/ente.html Im Zoo gibt es viele Tiere zu entdecken - zum Beispiel die kleinen Mara-Zwillinge und eine gelb-schwarz gestreifte Tigerente. Die zeigt sich oft im Fernsehen und gestern live in Rostock. Und dazu fand am Wochenende auch noch das alljährliche Dahlienfest statt. Frankfurter Rundschau 27.8.2001 Forstmuseum Alte Fasanerie zeigt die Waldarbeit von einst http://www.fr-aktuell.de/fr/183/t183003.htm Klein-Auheim. Die Ausstellung "Von der Saat bis zur Ernte" ist der erste Teilbereich des Holzbaues mit Solarzellen und Holzschnitzelheizung am Haupteingang. Das Museum zeigt Historie und Gegenwart der Forstwirtschaft mit naturgemäßer Waldbewirtschaftung. "Wald, Wild und der Mensch" sind Mittelpunkt kommender Ausstellungen und Veranstaltungen. Finanziert haben das Museum das Land, die Stadt, der Kreis, die Fördervereine sowie Firmen und Private. Allein die Fraport gab rund 300 000 Mark dazu. Offenbach Post 27.8.2001 Das Museum als ein lebendiger Lernort http://www.op-online.de/8_148_43282.html Thüringer Allgemeine 28.8.2001 Besuch im Zoopark: Flucht vor Kampf-Spucke http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1846929 Erfurt. Im Zoopark werden seit Anbeginn Lamas gepflegt und gezüchtet. Seit 1970 wurden 76 Lamas geboren. Lippische Landes-Zeitung 27.8.2001 Tiger trifft Tiger im Safari-Park http://www.lz-online.de/news/nrw/99893110929875.html Schloß Holte-Stukenbrock. Dariusz "Tiger" Michalczewski und Filius sind am 1. September die Stargäste beim NRW-Familienfest der McDonalds-Kinderhilfe im Hollywood- und Safaripark Stukenbrock. Sie werden ein weißes Tigerbaby taufen. Vorarlberg Online 28.8.2001 Wanderunfall im Wildpark Feldkirch http://www.vol.at/Pubs/Redaktion/sub/Vorarlberg/Vorarlberg-81076.shtm Am Montag unternahm ein 58jähriger Mann mit 4jährigem Enkelkind eine Wanderung durch den Wildpark. Dabei kamen beide aus unbekannter Ursache in unwegsames Gelände und konnten weder nach vor noch zurück.
Donau Kurier 28.8.2001 Mit Bleistift hinter den Tieren her http://www.donaukurier.de/php/?topic=lokales&subnavi=&rubrik=Lokales&artikelID=77791&link=lokales/ingolstadt/ Künstlerin Elisabeth-Anna Jung hat Schwierigkeiten, beim Eingang zum Zoo Wasserstern ihre Ferienpassgruppe zusammenzuhalten. Ozelots: "Vor zweieinhalb Monaten haben wir Mutter und Sohn vom Leipziger Zoo bekommen. Unser alter Ozelot war nach 22 Jahren gestorben. Es war reiner Zufall, dass einige von uns im Internet entdeckt haben, dass die beiden zum Verkauf angeboten wurden", erzählt Josef Zwiegel, einer der Unermüdlichen vom Zooverein. Jetzt hat er alle Hände voll zu tun, weil das Gehege noch neue Kletterbäume, Rasen und frischen Sand bekommen soll. Saarbrücker Zeitung 27.8.2001 Die gute, alte Litfaßsäule kommt zu etwas anderen Ehren http://www.sz-newsline.de/hom/GLL22VVD_1.php3 Die gute, alte Litfasssäule kommt in Homburg zu neuen Ehren, wenn auch nicht so, wie man sie kennt: Der "Aqualit", in der Fußgängerzone von den Stadtwerken Homburg installiert, ist ein Hingucker und ein Reinschauer. 50 Fische tummeln sich in dem außergewöhnlichen Aquarium mit den drei Bullaugen, 1200 Liter fasst der Behälter, und 50000 Mark hat der in Deutschland einmalige Stahlkoloss inklusive Aufbau gekostet. Stör, Bitterlinge, Ellritzen, Sonnenbarsche und Goldfische ziehen ihre Kreise und lassen sich gerne bestaunen. "Werbung geht immer den schmalen Grat zwischen sachlicher Information und Unterhaltung. Diese Säule soll über die hohe Qualität unsere Trinkwassers in Homburg informieren", erklärte Helmut Fuß, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke. Saarbrücker Zeitung 27.8.2001 Der Dschungel kommt ins Center http://www.sz-newsline.de/nk/G2F2325A_1.php3 Einen Nervenkitzel der besonderen Art können die Besucher des Saarpark-Centers vom 13. bis 29. September erleben. Unter dem Motto "Kaltblütig-Geheimnis des Dschungels" präsentiert das Center mehr als 100 exotische Lebewesen aus Urwald, Savanne und Wüste. Ganz Mutige dürfen unter Anleitung erfahrener Tierpfleger giftige Vogelspinnen streicheln oder sich mit einer Riesenboa fotografieren lassen. Ein Teil des Fotohonorars in Höhe von 9,90 Mark wird dem Neunkircher Zoo zugute kommen. Die einzigartige Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit der renommierten Filmtierzentrale Hamburg konzipiert. Grabfrösche, Gottesanbeterinnen und Geckos gehören ebenfalls zu den Attraktionen der Ausstellung. Um die seltenen Tiere in einer artgerechten Umgebung zu präsentieren, wird sich das Center während der Aktion in eine riesige Dschungellandschaft mit über 5000 Pflanzen, Biotop-Terrarien und Gehegen verwandeln. Augsburger Allgemeine 29.8.2001 Wärmebildkamera soll Panther einfangen http://www.augsburger-allgemeine.de/Portal/start?pagename=index&sptnid=982676723377&arid=999089309718 Die Suche nach einem angeblich in der Oberpfalz gesichteten Panter soll mit einem Spezialhubschrauber fortgesetzt werden. Die Polizei plant, das Gebiet bei Pressath mit einer Wärmebildkamera abzusuchen. Oberösterreichische Nachrichten 29.8.2001 Barney entkam Kochtopf http://www.oon.at/nachrichten/Weltspiegel.asp?id=219721&ressort=Weltspiegel Über einen prächtigen Neuzugang für seine Meerestierabteilung freut sich das Londoner Aquarium. Seit kurzem ist es im Besitz von Barney, einem einen Meter langen Hummer. William Cooper, Chefkoch des Londoner Restaurants Kaspia, brachte es nicht übers Herz, das Prachtexemplar in siedendes Wasser gleiten zu lassen. Barneys Alter wird auf über 30 Jahre geschätzt. Neue Ruhr Zeitung 29.8.2001 Schöner Barnie darf leben http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1850420 Hamburger Morgenpost 29.8.2001 Ein Hummer ist zu schön zum Sterben http://www.mopo.de/seiten/20010830/nachrichten-artikel12.html ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ The Star-14.8.01, Malaysia No room left to roam Wild Malaysian elephants are turning up in American, European and mainland Chinese zoos and animal parks. Development is wiping out their habitat all over the country. Sabah Wildlife Department forestry officer estimates that there are 0.1 elephants per square kilometre in Sabah's lowland forest. Which means that, at current rates of clearance, at least 15 elephants are losing their homes annually. It is not possible to translocate all elephants into protected areas. A better idea is to send them off to zoos and parks overseas. Elephants have so far been sent to the Oregon Zoo in Portland, United States; Fukuyama Municipal, Japan; Guangzhoou Panyu Xiangjing Safari Park, China; Chunju City Zoo, Korea; and the Hanover Zoo, Germany. Elephants for Oregon and Germany were shipped in 1999, for South Korea and China last year, and for Japan in April this year. Is this the best we can do for Malaysia's elephants? ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Weser Kurier 29.8.2001 Circus Barum gastiert seit elf Jahren erstmals wieder in Bremen Abschied für den Tierlehrer http://www.weser-kurier.de/bremen/fs_wk_bremen.html?id=201223 Kein Zweifel, Altmeister Gerd Siemoneit-Barum weiß, was beim Publikum ankommt. Wer sein Unternehmen besucht, der soll etwas bekommen für sein Geld. In dieser Saison bekommt er sogar ein Stück Zirkusgeschichte obendrauf. Denn Gerd Siemoneit-Barum hängt nach über 50 Jahren Raubtierdressur am Ende der Saison die Peitsche an den Nagel. Klar, dass bei so einer Tradition die Tiernummern einen besonderen Platz im Programm einnehmen. Sandro Montez führt gleich einen ganzen Zoo vor mit schönen Araberhengsten und Dromedaren, mit Mini-Pferden, Zebras, Kamelen und einem Guanaco, was ungefähr einem Lama gleichkommt. Und dann ist da noch Tsavo. So heißt das Maskottchen von Barum, ein possierlicher, drei Tonnen schwerer Nashornbulle.
> ein etwas vereinfachender Leserbrief zu Zirkus-Kritik Mindener Tageblatt 29.8.2001 "Die Zirkusarena ist kein Platz für Wildtiere" (Leserbriefe) Wo sind die Alternativen? http://www.mt-online.de/lb/2001/aug/t00108455.htm Kritik ist gut, aber wo sind die Alternativen, und wer will sie? Was bliebe zum Beispiel dem Bären, wenn er nicht im Zirkus auftreten könnte - der Tod oder ein Platz im Zoo? Er stammt wohl aus einem Zoo. In die freie Wildbahn kann man ihn nicht mehr entlassen, und der Zoo ist ja wohl auch nicht interessanter. Übrigens, niemand kann einen Bären zwingen, Handstand zu machen. Entweder die Tiere eignen sich für den Zirkus, weil sie Spaß an Kunststücken haben oder nicht. Peitschenknall und alle sonstigen "harten" Gesten sollen dem Publikum die scheinbare Schwierigkeit der Dressur demonstrieren. Warum interessiert die Kritiker eigentlich dieses verhältnismäßig abwechslungsreiche Leben der Zirkustiere so sehr? Ich sehe jeden Tag Rinder und Schweine in dunklen engen Ställen auf Spaltenböden ihr Dasein fristen. Das ist für mich Tierquälerei! Ich glaube, diese würden lieber Kunststücke im Zirkus vorführen! Gabriele Matthiesen,gmatthiesen@t-online.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ > ist die langjährige Diskussion (z.B. Artikel in der "Zeitschrift des Kölner Zoo") nun geklärt, oder geht es nur in eine weitere Runde? Und wurde auch "Coco" im Zoo Paris-Vincennes getestet - und mit welchem Ergebnis? Kölner Stadt-Anzeiger 23.8.2001 Und es gibt doch zwei afrikanische Elefanten-Spezies http://www.ksta.de/kultur/1966606.html Kann das wahr sein? Eine komplette Elefanten-Spezies ist der Wissenschaft bislang entgangen. Es gibt nicht nur den einen afrikanischen Elefanten ("Loxodonta africana"), sondern derer zwei. Beide unterscheiden sich in ihren Genen ungefähr so wie Löwen und Tiger. Seit mehr als 2,6 Millionen Jahren gehen sie womöglich schon getrennte Wege. "Wenn Sie die genetischen Daten sehen, fassen Sie sich an den Kopf" sagt Samuel Wasser von der Universität Seattle. "Wenn Sie Ihren ersten Waldelefanten sehen, dann denken Sie: »Wow, was mag das wohl sein«?" sagt Nicholas Georgiadis, Biologe am Mpala Research Center in Nanyuki (Kenia). Er sammelte Gewebeproben von 195 Tieren aus 21 Populationen, zog zum Vergleich noch sieben asiatische Elefanten hinzu. Ergebnis: Beim Waldelefanten handelt es sich eindeutig um eine eigene Spezies. Der genetische Abstand zum Bewohner der Savanne ist zwar nicht ganz so groß wie der zum asiatischen Elefanten, aber immer noch groß genug. "Loxodonta cyclotis", schlagen die Forscher vor. Und er braucht Schutz. Und zwar schnell. Das Elfenbein des Waldelefanten ist besonders begehrt, manchmal hat es sogar einen rosa Schimmer. Wird das Tier nicht umgehend in die internationalen Artenschutzregeln aufgenommen, die gegenwärtig nur "Loxodonta africana", den einen afrikanischen Elefanten, verzeichnen, dann besorgen den Rest womöglich die Wilderer. Africa's forest elephants called separate species - USA http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12146/story.htm ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Natur - und Artenschutz South China Morning Post 08/22/2001 Thwarting hunters who prey on the golden-head Rosi Stenke is hunting hunters. For two hours, the primatologist plods through the Vietnamese jungle, searching for the place where the men who kill monkeys sleep. Just before reaching the hunters' camp, she points to a cave opening, high on a cliffside, where the rock is stained brown from years of donkey dung. "But there aren't any monkeys there now," the German scientist says. "They got them all." The hunters are after the golden-headed langur, the world's most endangered primate, which is endemic to Cat Ba Island off Vietnam's northern coast. Last year, 120 of the langurs were counted; this year, there are 57. "If I don't hurry up, we might not have the langur next year," says Ms Stenke who works with the German-based Zoological Society for the Conservation of Species and Populations. "Bushmeat" or anything that is derived from the forest is a delicacy that makes you strong when you eat it, according to Vietnamese tradition. Meat that comes from a black animal is said to make a man virile. From the neck down, the golden-headed langur, is all black. Four of the world's most endangered primates are found in Vietnam. The country's tropical climate and diverse geography make it one of the world's top 25 biodiversity hotspots. Vietnam also has the second-highest population density in Southeast Asia. The golden-headed langur wins - or loses - in all four of the categories which determine levels of endangerment: the size of the population, the animal's range, the opportunity for expansion and the potential for crossbreeding. Ms Stenke has the government's approval, and her organisation has given her the initial cash to move the remaining langurs to the eight- by three-kilometre peninsula sometime next year. She believes that putting them all in one area will not only keep the population at a viable size but also decrease the potential for crossbreeding with other species. "Perhaps it's useless what we do here, but we can only try," Ms Stenke says. "I think the langurs have a chance of survival." Spiegel 26.8.2001 Menschenaffen sterben bald aus http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,95507,00.html Das Abholzen von Wäldern, Bürgerkriege und eine wachsende Vorliebe für Affenfleisch seien die Hauptgründe der drohenden Ausrottung, erklärten Wissenschaftler von 34 Organisationen aus aller Welt in London. "Vor 100 Jahren gab es im äquatorialen Waldgürtel zwischen ein und zwei Millionen Schimpansen. Heute gibt es diesen Waldgürtel nicht mehr, es existieren nur ein paar Stücke Wald - und höchstens noch 200.000 Schimpansen", berichtet Schimpansenforscherin Jane Goodall Orang-Utans, die heute ausschließlich auf Borneo und Sumatra leben, werden nach Angaben der Anthropologin Birute Galdikas in fünf bis zehn Jahren durch illegale Rodungen in indonesischen Nationalparks ausgestorben sein. Gorillas, deren Artbestand nur noch einige tausend Tiere zählt, würden im Kongo und in Uganda durch rivalisierende Milizen bedroht. Hinzu komme der wachsende Appetit reicher Afrikaner auf "Buschfleisch". Ian Redmond, Gorilla-Experte und Vorsitzender des Kooperationsverbandes"Ape Alliance", betont, die meisten Afrikaner lehnten den Verzehr von Affenfleisch ab. Die Forscher forderten westliche Regierungen auf, Hilfsprogramme stärker zu unterstützen und den Import von Tropenholz zu verbieten. Entwicklungsgelder dürften nur noch verteilt werden, wenn die Umweltverträglichkeit der Projekte sichergestellt sei. Zürich, 20 Minuten 23.8.2001 PINNEWALA - Elefanten im Krieg http://www.20min.ch/news/ausland/story/9154319 In Pinnewala in Sri Lanka gibt es seit 1975 ein Waisenhaus für Elefantenbabys. Der Tierpark ist inzwischen zur Touristenattraktion geworden... News 23.8.2001 Elefantenwaisenhaus hilft Opfern der Dschungelzerstörung http://www.news.ch/detail.asp?ID=58788 August 23, 2001 (ENS) LEAKEY WARNS OF MASS EXTINCTIONS http://ens-news.com/ens/aug2001/2001L-08-23-03.html The world is losing between 50,000 and 100,000 plant, insect and animal species a year, Kenyan conservationist Richard Leakey said. This is much higher than a similar estimate Leakey gave in 1997. Südwest Presse 8.8.2001 Die ¸¸Storchenmutter'' passt auf http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010828ul_swp_swum0007.htm Erstmals kümmert sich eine Frau um die Störche im oberschwäbischen Brutrevier. Die 46 Jahre alte Diplombiologin Ute Reinhard tritt die Nachfolge Hans Lakebergs an. WE CALLED IN THE MILITARY By Rolf G, Krahe What comes to mind when you hear the word military? People who believe in the good of the military can add a new dimension to their importance. The honor for this achievement belongs to the army of the Dominican Republic. This army will take part in a life-saving mission by participating in our Dominican Republic Owl Conservation Project (D.R.O.C.P.) to save the endemic Owl species of their country from extinction. They will finance and build three aviaries for the Hispaniola Burrowing Owl (Athene cunicularia troglodytes). At the beginning of the 21 st century the Dominican Republic put a new positive meaning to the word military, which can be described as a milestone in military history. Can you imagine if other countries would follow and use their army power in nature conservation and that soldiers would join the battle to protect their countries nature treasures? How much better our world would be. Hats off to the men and women in the Dominican Republic who made this decision. August 27, 2001 (ENS) U.S. SAVES ONLY THE LANDS NOBODY WANTED http://ens-news.com/ens/aug2001/2001L-08-27-07.html America's large system of nature preserves fails to encompass the full range of the nation's biodiversity, a new report shows. The study by U.S. Geological Survey biologists shows that the United States has selectively protected lands that lack commercial, agricultural or other human values, leaving entire ecosystems unrepresented. August 24, 2001 (ENS) CALIFORNIA DESERT TORTOISES AWAIT OUTCOME OF GRAZING CONSULTATIONS http://ens-news.com/ens/aug2001/2001L-08-24-03.html An Interior Department judge ruled today that cattle grazing in the California desert harms the desert tortoise and its critical habitat.
Galapagos, Ecuador, August 27, 2001 (ENS) SEA SHEPHERD SHIP SEIZED BY THE ECUADORIAN NAVY http://ens-news.com/ens/aug2001/2001L-08-27-01.html The Ocean Warrior, flagship of the Sea Shepherd Conservation Society, was seized today by the Ecuadorian Navy in the Galapagos Islands. Two Navy guards have been placed on board the Ocean Warrior. The Ocean Warrior has not been allowed to refuel. Rare Alligator Is Threatened as China Feeds Its People http://www.nytimes.com/2001/08/21/science/life/21ALLI.html?ex=999415142&ei=1&enÊ6bb02dec761030 The Chinese alligator is barely hanging on in nature. Researchers say fewer than 130 of these animals are left in the wild, though their current habitat in southeastern China can hardly be called wilderness. Once widespread in the lakes and wetlands of the lower Yangtze River Valley, the Chinese alligator, which can reach six feet in length, is now restricted to ponds surrounded by rice paddies and villages. One of the largest and most promising populations consists of 11 stragglers who live in a pond near a video rental shop, farmhouses and a vast expanse of rice paddies. Dr. John Thorbjarnarson, a conservation zoologist at the Wildlife Conservation Society, which has its headquarters at the Bronx Zoo, and his Chinese and American co-authors predict that unless it gets help, the Chinese alligator will soon become the first crocodilian to become extinct in the wild in historical times. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Jobs Title of Position: Director, Karisoke Research Center Hiring Organization: The Dian Fossey Gorilla Fund International Position Description: Provide scientific oversight of all field projects carried out at the Karisoke Research Center in Rwanda. Oversee gorilla and habitat monitoring and protection activities. Qualifications: Experience directing primate behavior/conservation field project. Research experience. Ph.D. degree. Must speak English and French. We seek to fill this position by December 1, 2001 Contact Information: H. Dieter Steklis, Ph.D., The Dian Fossey Gorilla Fund International, science@gorillafund.org http://www.primate.wisc.edu/pin/jobs/avail.field.00060.html ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
PRESSEMITTEILUNGEN Duisburg 27.08.01 DAISY hilft beim Dachdecken Die letzten Quadratmeter Spenden-Dach-Eindeckung wird vornehmen ein Lehrling ganz besonderer Art gemeinsam mit dem Chef der in Duisburg und Dinslaken ansässigen Firma Bedachungen & Zimmerei Norbert Schwarz GmbH am Dienstag, dem 28. August 2001, um 11.00 Uhr am Streichelzoo. Nach fast 50(!) Jahren mußte das Reet-(=Schilf-)Dach der Stallungen auf dem Gelände des Streichelzoos abgenommen und gegen eine modernere Dachkonstruktion ausgetauscht werden. Ursprünglich nämlich deckten die außerordentlich haltbaren, zwei Meter langen Pflanzenrohre im ungarischen Puszta-Stil den Einstand von Steppenrind und Zackelschaf, doch das ist lange her. Die Dachdecker-Gehilfin DAISY freilich läuft weder auf zwei Beinen noch versteht sie etwas von "Konterlattung oder Firstpfette", lieber schaukelt sie auf vier Säulenbeinen daher, weiß allerdings ihren zweieinhalb-Meter-Rüssel als "Ersatzhand" einzusetzen: Die 16-jährige Elefantendame DAISY also wird Dachdeckermeister Norbert Schwarz den letzten Quadratmeter erdfarbener Rillen-Biberschwanz-Ziegel mittels Rüsselhub zur Traufkante hochheben, damit Meister Schwarz die letzten "Rillenbiber" nicht über die steile Leiter hieven muß. Sämtliche Dachdeckertätigkeiten wurden von der Firma Norbert Schwarz GmbH ohne Kosten für den Zoo ausgeführt. Die rund 7.000 Stück "Biberschwanz-Ziegel" für die rund 200 Quadratmeter Dachfläche sind übrigens aus dauerhafter Keramik gefertigt und wurden ebenfalls als Spende der Creaton AG aus dem süddeutschen Wertingen dem Zoo Duisburg überlassen. Friedrich Ostenrath Duisburg 28.08.01 Schnapsbrennen verboten Nicht ohne Grund achten die Behörden fast aller Staaten der Welt darauf, daß "Otto Normalverbraucher" das sogenannte Branntwein-Monopol' strikt beachtet - denn die daraus fließenden Geldströme in den unersättlichen Schlund des Fiskus sind gigantisch... Zur Zeit jedenfalls bestünde im Zoo die Möglichkeit, feinsten Schnaps (schwarz) zu brennen, der Liebhabern unter dem Namen "Tequila" bekannt ist - denn die Agaven blühen! Aus den über vier Meter hohen Blütenschäften der sogenannten Schnapsagaven" lassen auch heute noch die mexikanischen Nachfahren der Azteken einen süß-säuerlichen Saft fließen, dessen 10 % Rohrzucker anschließend zu jenem Gebräu vergoren wird, das schließlich als klares Destillat - nicht nur zum Schlummertrunk! - genossen wird. Saftreiche Agaven können in einer einzigen Vegetationsperiode nahezu 1000 Liter Wundsaft produzieren, wobei bis zu fünf Liter täglich in die Plastiktöpfchen der einheimischen Bevölkerung tropft. Selten einmal finden sich außerhalb Mittelamerikas solch stattliche Vertreter dieser ursprünglich rein neuweltlichen Pflanzenfamilie wie jene beiden über vier Meter hohen Exemplare, die zur Zeit zwischen Delphinarium und Chinesischem Garten (entlang des östlichen Weges / parallel zur Carl-Benz Straße ) blühen. Überall im Zoo herrscht generelles Alkoholverbot - und deshalb müssen die stacheligen Pflanzenschönheiten nicht befürchten, ihre derzeit blühenden Häupter vom restlichen Rumpf getrennt zu sehen. Friedrich Ostenrath Liebe Tierfreunde! Heute schluepften im Exotarium Oberhof acht spilotes pullatus (Huehnerfresser). Bereits im vorigen Jahr hatte das Elternpaar fuenf Junge, die nun bereits eine stattliche Groesse haben. Die Betreiber des Exotariums freuen sich ueber ihren Erfolg, da wohl die Nachzucht in der Vergangenheit erst einmal dem Moskauer Zoo gelungen ist. Auch bei anderen Exoten hat sich Nachwuchs eingestellt. Mit freundl. Gruessen, R. Kempter Naturschutzbund NABU, Freitag, 24. August 2001 NABU freut sich über zunehmendes Interesse an Fledermäusen Bonn/Bad Segeberg. Einen positiven Trend beim Schutz gefährdeter Fledermäuse hat der Naturschutzbund NABU verzeichnet. Auf der NABU-Großveranstaltung anlässlich der 5. Europäischen Fledermausnacht in Bad Segeberg erklärte NABU-Präsidiumsmitglied Petra Wassmann: "Fledermäuse sind in den letzten Jahren zu Symboltieren einer erfolgreichen Naturschutzarbeit geworden. Vielerorts wurde die Notwendigkeit erkannt, den knappen Lebensraum dieser beeindruckenden Säugetiere zu sichern." Die meisten der 23 heimischen Fledermausarten litten allerdings auch heute noch unter Lebensraumverlust und Umweltverschmutzungen. "In Zukunft kommt es darauf an, die gesetzlichen Vorgaben der Bundesartenschutzverordnung auch durchzusetzen. Für Umbaumaßnahmen an Gebäuden mit Fledermausquartieren müssen die entsprechenden Genehmigungen eingeholt werden", betonte Wassmann. Wenn rechtzeitig gehandelt werde, könnten Quartiere trotz Umbau erhalten und viel Ärger gespart werden. Zoo Leizig, 24.8.01, 14.8. (per Fax) Pressekonferenz am 28. August zu KIDZ 2001 - Das Riesenkinderfest im Zoo" ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ WWW.ZOOLEX.ORG NEUE GEHEGEPRÄSENTATION IN ZOOLEX: Ibisse im Dierenpark Amersfort in Holland: Die Voliere ist Teil der "Stadt des Altertums", einer informativen und unterhaltsamen Reise in die Antike. In der Stadt des Altertums werden Tiere gezeigt, die für die Menschen in der Antike eine wichtige Rolle spielten. http://www.zoolex.org/zoolexcgi/view.py?id=184 DIE GELBEN SEITEN FÜR ZOOS SIND DA
Firmen und Organisationen können ab sofort in "ZooLex Firms" werben: Ein Eintrag (Record), eine eigene Internetseite (Microsite) und Banner werden für Werbung angeboten. Der Eintrag besteht aus Logo, Adresse, Aufzählung der angebotenen Produkte und Dienstleistungen und einer kurzen Beschreibung der Firma. Ein Link zur Firmen-Homepage ist selbstverständlich. Die Microsite ist eine Internetseite im Firmendesign. Eintrag und Microsite werden angezeigt, wenn eine Firma aus der Datenbank aufgerufen wird. Banner werden in zufälliger Reihenfolge immer dann gezeigt, wenn die ZooLex-Firms-Seite aufgerufen wird. Sie können nach Firmennamen, Produkten, Dienstleistungen, Dienstleistungskategorien und Niederlassungsort suchen: http://www.zoolex.org/zoolexcgi/firm.py Firmen, die planen und bauen, haben einen besonderen Vorteil: Sie können auf ihre Referenzprojekte in der ZooLex Gallery verweisen. Links zwischen der ZooLex Gallery und Firmeneinträgen werden mit jeder neuen Gehegepräsentation automatisch ergänzt. Bis Ende 2001 sind alle Einträge kostenlos. Die technischen Anforderungen für Werbung in ZooLex Firms entnehmen Sie bittehttp://www.zoolex.org/advertise.html NEUES IN DER GALLERY Englisch ist die wichtigste Sprache in ZooLex. Es werden aber einige Übersetzungen angeboten. Wenn eine Gehegepräsentation in deutscher Sprache angeboten wird, finden Sie den entsprechenden Hinweis neben dem Gehegenamen. Unser Ziel ist, möglichst viele Gehege in Deutsch zu präsentieren. Dazu brauchen wir Unterstützung. Wenn Sie gerne für ZooLex übersetzen würden (Deutsch/Englisch oder Englisch/Deutsch), kontaktieren Sie uns bitte: zoolex@zoolex.org Monika Fiby, http://www.zoolex.org ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Aus dem Hattersheimer Tierpark muß ein Emu 15 Jahre alt männlich in artgerechte Haltung vermittelt werden Norbert Ratzke, Tierheim Hattersheim Weitere Informationen: Frau Riehm, Tel. 06190 / 7 32 25.....Montags ab 13 Uhr ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Ausstellungen Historisches Centrum Hagen BIONIK - Zukunfts-Technik lernt von der Natur 2.9.2001 bis 24.2.2002 http://www.hco.hagen.de/news/news.htm SPEYER - Historisches Museum der Pfalz: EISZEIT - Mensch, Mammut und Naturgewalten 9.9.2001 bis 7.4.2002 http://www.museum.speyer.de/ OLDENBURG - Landesmuseum für Natur und Mensch: SCHATZKAMMER ARTENVIELFALT 9.9. bis 18.11.2001 http://www.logiplan.de/museum VERDEN Deutsches Pferdemuseum: DIE GESCHICHTE DER PFERDETRANSPORTE Noch bis 14.10.2001 http://home.t-online.de/home/pferdemuseum/ PADERBORN, Naturkundemuseum im Marstall: REGENWÄLDER DER ERDE 10.8. bis 18.11.2001
Museum Jagd und Wild auf Burg Falkenstein: SÄNGER, SPÖTTER, STUBENVÖGEL - Heimische Singvögel 26.6. bis 4.11.2001 http://www.markt-falkenstein.de/freizeit/pages/dokumentjagdmuseum.htm LÜNEBURG - Ostpreußisches Landesmuseum: HEINZ SIELMANN - Ein Leben für die Natur bis 21.10.2001 http://ostpreuss.landesmuseum.luene-info.de/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
TV-Tipps Zoo + Naturschutz
Do., 30.08.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis : Wildes Vietnam, 2. Inseln im Land der Reisfelder: Na Hang (Tonkin-Stumpfnasen), Cuc Phuong (Delacour-Langur) u.a. Wh. TIPP! Fr., 31.08.2001, 13:30 MDR, Zoo & Co, Lebensraum abgebrannt - Operation Orang-Utan Wh Sa., 01.09.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Verehrt, geschützt, vertrieben - Ceylons wilde Elefanten Wh So., 02.09.2001, 14:25-15:10 ORF2, Universum: Das Rätsel des Glattwals NEU Di., 04.09.2001, 14:30-15:15 MDR,Abenteuer Zoo: Afrikanische Legenden - Antilopen, Nashörner und Hornraben in Pretoria Wh von 97 - http://www.abenteuer-zoo.de/1997.html Mo., 03.09.2001, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Neptuns zerstörte Gärten - Neue Hoffnung für die Malediven? NEU Mo., 03.09.2001, 20:15-20:45 ARTE, 360° - Die Geo-Reportage: Das Waisenhaus der Affen NEU Di., 04.09.2001, 20:15-20:45 ARTE, 360° - Die Geo-Reportage: Die Bisonwächter NEU Mi., 05.09.2001, 20:15-20:45 ARTE, 360° - Die Geo-Reportage: Die Farm der Schmetterlinge NEU Do., 06.09.2001, 20:15-20:45 ARTE, 360° - Die Geo-Reportage: "Fährtensucher online" NEU ** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm ** ########################################### Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links zu den Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:redaktion@zoo-information.de Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepagehttp://www.zoopresseschau.info Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de. © 2001 Zoo-AG Bielefeld |