Zoo-AG Presseschau Nr. 74 vom 23. August 2001


Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse

Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld

zusammengestellt von Dirk Petzold und Dr. Martina Raffel,redaktion@zoo-information.de

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Liebe Leser der Zoopresseschau,

Unsere Mitarbeiterin in den letzten zwei Monaten, Christina Schulthoff, ist an ihren Studienort Chicago zurückgekehrt. Ihre Recherchen für die Zoo-Presseschau waren gerade während der Ferienzeit eine große Hilfe- vielen Dank!

Vor einigen Monten hatten wir bereits über - vorsichtig augedrückt - fragwürdige Angebote für Zoos im Internet berichtet.
Das von Dirk Glebe aufgebaute "Pro-Zoo.de" ist zumindest im Moment nicht mehr online, einen "Newsletter" von ihm gab es seit vielen Wochen nicht.
Nach wie vor mit großen Ambitionen wirbt http://www.tiergaerten.de. Nach Angaben auf der Website kostet dort allein das Verlinken zu einer zoo-eigenen Seite knapp 10 DM im Monat(!), Seiten mit weitergehender Information ab 25 DM. Wenn ein Park meint, das sei gerechtfertigt, kann er diesen Preis ja bezahlen. Bedenklich ist nur, daß sich dort zahlreiche Zoo-Portraits befinden (z.B. Zoo Münster), die aus von der Website des Zoos entnommenen Textbausteinen und sogar Bildern bestehen, ohne daß dies offensichtlich vom Zoo autorisiert oder gar bezahlt worden wäre.
Tiergaerten.de erweckt damit den falschen Eindruck, einige große Zoos seien bereits Kunden, und das unter Verwendung urheberrechtlich geschützter Inhalte. Zur Zeit findet dort eine Überarbeitung der Zoo-Liste statt - anschließend kann man nur jedem Zoo empfehlen, dort nachzusehen und gegebenenfalls zu protestieren.
Bei http://www.tiergaerten.com (nicht zu Verwechseln mit http://www.tiergarten.com des Schüling Buchkuriers!) gibt es diese und weitere Domainnamen (www.Zoos-und-parks.com) käuflich zu erwerben. Hier hat sich eine Firma namens http://de.goldnames.com Domainnamen gesichert, um sie weiterverkaufen zu können. Lustig in dem Zusammenhang die prophylaktische Angabe unter "http://www.zoo-am-meer.de": "Ein Zoo am Meer muß ja nicht unbedingt in Bremerhaven liegen..."
Ähnlich geht http://www.tukan-web-design.de vor (hat wiederum nichts mit den Tukan-Zooschildern zu tun). Beispiel: http://www.zoo-krefeld.de (die "echte" Website des Zoos lautet http://www.zookrefeld.de).
Besonders dreist ist deren Unterseite namens "Kultursite", auf der Links und Infos zu Zoos angeboten werden: http://www.tukan-web-design.de/kultursite/zooframe.htm. Teilweise werden ganz offen aus den Zoo-Webseiten übernommene Informationen gebracht und mit falschen Informationen gemischt (so steht in der Tier-Seite des Zoo Frankfurt "Großer Panda".
Gerne werden dort aber auch direkt die "echten" Zoo-Seiten in das eigene Frameset geladen. Das ist nach geltender Rechtsprechung nicht nur ohne Erlaubnis nicht gestattet, sondern erweckt auch den Eindruck, diese Seiten gehören zum eigenen Angebot. Von den zusätzlichen Zugriffszahlen, die das für den Betreiber bringt, ganz zu schweigen. Beispiel auch hier: Zoo Münster.

Solche zweifelhaften Angebte diskreditieren die Web-Angebote nicht nur der jeweiligen Zoos, sondern verunsichern auch die Besucher. Die betroffenen Zoos sollten sich davon distanzieren und dort protestieren.

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Jedes Jahr treffen sich die Sammler von Zoo-Material zu einer Tauschbörse. Getauscht, aber auch verkauft wird fast alles, was irgendwie mit "Zoo" zu tun hat. Zum Sammlertreffen gehören traditionell auch eineZooführung und eine Versteigerung zugunsten eines Artenschutzprojektes. Das 12. Internationale Zoosammlertreffen findet am 15./16. September in London statt.http://www.zoo-ag.de/zoosamml2001.htm

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Zoo! (No. 17)
Magazin der englischen 'Independent Zoo Enthusiasts Society'

Erfrischend kritische, aber immer hervorragend recherchierte Beiträge - äußerst lesenswert:
Zoo-Portraits, Geschichtliches zu Zoos und Tierhaltung, Zoologische Essays

Inhalt des aktuellen Heftes:
Zoos near Bangkok - Como Zoo - Scottish Aquaria
Wassenaar Zoo - Closed British private bird collections
Monkey-Eating Eagle in Zoos - Hybrid Elephant at Chester - Santago Rare Leopard Project
Interview with John Ellis (Bird Curator London)
Book Reviews: Kisling: Zoo and Aquarium History - Hancoks: A Different Nature - Paddle: The Last Tasmanian Tiger - Ligibel: Toledo Zoos' first 100 Years  - u.a.

Im Wechsel mit einem Newsletter 4x in Jahr erscheinend, nur für Mitglieder erhältlich.
Anfragen an: Sam Whitbread - postmaster@raresoulvinyl.demon.co.uk - Sam wird gewiß gerne ein Probeheft schicken.

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Neue Ruhr Zeitung 19.8.2001
Neue Heimat für Toninas nimmt immer mehr Gestalt an
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1830436

Duisburg. Stand der Planungen für das neue Landschaftsaquarium. Noch fehlt die letzte Million für ein ehrgeiziges Projekt. Hinter dem Titel "Projekt Flussdelphine" verbirgt sich eine neuen Heimat für die zwei Orinoko-Flussdelphine genannt. Rund drei Millionen Mark kostet der Neubau.
Die Toninas "Buta" und "Apure" - 33 und 25 Jahre alt - sind die beiden ältesten in Menschenhand lebenden Flussdelphine weltweit. Zurzeit leben sie in einem Becken im Aquarium, das in keinster Weise mehr den heutigen tiergärtnerischen Anforderungen entspricht. Ziel des Zoos ist es nun, nach den kostenlosen Entwürfen des Architekten Peter Rasbach links neben dem Aquarium auf der "Indienwiese" ein großes für Besucher begehbares Landschaftsaquarium in Glasbauweise zu errichten, indem ein Flusslauf-Abschnitt nachgebildet wird, der dem natürlichen Lebensraum der Toninas im Amazonasbecken entspricht. Ein Piranha-Becken im Eingangsbereich zeigt den Bezug von Beute und Opfer im Amazonas. In den Außenbereich integriert wird ein neues Areal für die südamerikanischen Riesenotter. Langfristig kann sich der Zoo vorstellen, in der neuen Anlage auch Seekühe zu züchten.

Hannoversche Allgemeine 21.8.2001
Zoo bekommt im September Gorilla-Mann
http://www.haz.de/hannover/nachrichten/105622.html

Bald ist die Gorilla-Familie aus dem Zoo Hannover wieder komplett. Ab September wird ein junger Gorilla-Mann namens Buzandi aus dem australischen Melbourne in den hannoverschen Tiergarten einziehen. Als Nachfolger des vor eineinhalb Jahren tödlich verunglückten Artgenossen Arti will der Zoo mit ihm die Zucht der großen Menschenaffen fortsetzen.

Neue Zürcher Zeitung 23.8.2001
Zürcher Zoo eröffnet naturnahe Tigeranlage
Eine neue Welt für Kora und Nurejew
http://www.nzz.ch/2001/08/23/zh/page-article7LFA3.html

In dem neuen, rund 1300 Quadratmeter grossen Gehege steht dem Kater Nurejew und seiner Partnerin Kora rund fünfmal mehr Platz zur Verfügung als in ihrem bisherigen Zuhause. Im Unterschied zu früher, als alle Raubkatzen im Katzenhaus systematisch nebeneinander in Ställen präsentiert wurden, sind sie heute in einem naturnahen Gelände untergebracht. Der Bau der Anlage dauerte zwei Jahre und kostete 3,6 Millionen Franken. Die «Himalaya»-Anlage, zu der die Tigeranlage gehört, wird vollumfänglich mit Spendengeldern finanziert.
«Die Art der Tierhaltung in Zoos hat sich grundsätzlich geändert», sagte gestern Zoodirektor Alex Rübel. Heute interessiere die Besucher vor allem das natürliche Verhalten der Tiere. Der Zoo sei eine PR-Agentur für die Natur, die Zootiere seien Botschafter für die Tiere der Wildnis. Die Besucher sollten in einem modernen Zoo etwas lernen und motiviert werden, sich für die Natur einzusetzen.
Die sibirischen Gebirgs-, Laub- und Nadelwälder sowie Graslandschaften mit weiten Wasserläufen und -flächen bilden den natürlichen Lebensraum der Amurtiger. Davon liess sich der Landschaftsarchitekt Walter Vetsch inspirieren, der die Anlage entworfen hat. Die Vegetation gestaltete er mit Birken, Föhren, Fichten, Weisstannen, Eichen, Gräsern usw. Da der Tiger eine der wenigen Grosskatzen ist, die gerne schwimmen, liegt im Zentrum der neuen, von Felsen eingefassten Anlage ein kleiner See. Tiger und Besucher trennt eine Scheibe, durch welche die Tiere beim Schwimmen beobachtet werden können; laut Zoodirektor Rübel eine Exklusivität.

Tagblatt 23.8.2001
Auslauf für Tiger im Zoo Zürich
http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=554851&bereich=o&suche=10

Zürich, 20 Minuten 22.8.2001
ZÜRICH - Die neue Tigeranlage im Zoo Zürich ist am Mittwoch eröffnet worden.
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/8950789

Zürich, 20 Minuten 22.8.2001
ZÜRICH – Als Zoodirektor ist Alex Rübel stets in Eile.
«Das ist nicht mein Zoo»
http://www.20min.ch/news/zuerich/story/8670134

«Hier bei den Riesenschildkröten bin ich gerne, da diese Tiere in einem Gehege leben, das ihrem Ursprungsgebiet in der Wildnis sehr ähnlich sieht. Meine Beziehung zu ihnen ist auch speziell, da ich früher als Tierarzt viel mit diesen Reptilien gearbeitet habe. Mit 16 sammelte ich in den Ferien im Basler Zoo bereits meine ersten Erfahrungen als Volontär. Nun sind einige Jahre vergangen. Als Direktor versuche ich, möglichst viele Leute für die Tiere zu begeistern. Im internationalen Vergleich verfügen wir über eine ausserordentlich gute Tierhaltung. Ein bedeutender Moment für uns wird sein, wenn im Juni 2003 die 11 000 Quadratmeter grosse Masuala-Regenwald-Anlage eröffnet wird. Anhand dieses Geheges möchten wir demonstrieren, wie wichtig es ist, dass uns der Regenwald erhalten bleibt.»

Netzpress 22.8.2001
Das neue Alphatier im Zolli heisst Olivier Pagan
http://www.netzpress.ch/meldung.cfm?nummer=7801

Basel - Der Zollidirektor Peter Studer wird im nächsten Jahr pensioniert werden. Der Verwaltungstrat hat einen Nachfolger gefunden. Es ist der Zoo-Tierarzt Olivier Pagan. Er wird am 1. April 2002 das Szepter im Basler "Reich der wilden Tiere" übernehmen.

Schweriner Volkszeitung 23.8.2001
Bärenberg nimmt weiter Konturen an
http://www.svz.de/newsmv/lr/gue/23.08.01/baeren/baeren.html

Der Bärenberg im Natur- und Umweltpark (NUP) Güstrow geht ins Genehmigungsverfahren. Bis gestern waren 106 738,31 Mark in der Bärenberg-Sparbüchse, sodass alle Partner davon ausgehen, dass 2003 der Bau beginnen kann. Die anderen Summen sind Eigenmittel, Eigenleistungen und Fördermittel aus Ministerien. Der Bärenberg wird mit dem Wolfsgehege in der Fläche verschmelzen, sodass z. B. die Wölfe zu den Bären kommen können. "Es wird Wasser geben, wo der Bär Fische fängt, das Gehege wird einer Höhle ähneln. Das Futter werden sich die Bären aus Verstecken holen müssen." Auch die Luchse sollen eine neue Unterkunft erhalten, in der Nähe der Bären. Wenn die fertig ist, dürfen sich die Fischotter auf ein neues Zuhause freuen. Und aus der alten Bärenanlage wird der NUP-Förderverein ein Bärenmuseum einrichten.

Grafschafter Nachrichten 23.8.2001
Tierpark begrüßte jetzt den 100000. Gast
Zoo: Angesichts von MKS ist die Besucherzahl gut
http://www.grafschafter-nachrichten.de/infooffice/gn_lokalnews_index1_28855.html

Heike Kramm ist am Dienstagnachmittag vom Nordhorner Tierpark als 100000. Zoobesucher in diesem Jahr begrüßt worden. Geschäftsführer Thomas Berling überreichte einen Blumenstrauss und eine Jahreskarte für die ganze Familie. Sieben Jungtiere werden von den Totenkopfäffchen derzeit in dem Gehege am ehemaligen Tierpark-Eingang großgezogen. In allen europäischen Zoos gibt es nur rund 200 Exemplare der in Nordhorn gehaltenen, eigentlich in Guyana beheimateten Unterart. Weil die Arbeiten am neuen Tierpark gut voran gehen, erhofft sich Berling im Jahr 2002 einen neuen Besucherrekord.  

Financial Times 22.8.2001
ZDF gewinnt Rechtsstreit um Medienpark
http://www.ftd.de/tm/me/FTDKOPD8NQC.html?nv=cpm

Nach Ansicht der Freizeitparkbetreiber hat das ZDF allein den Auftrag, öffentlich-rechtlichen Rundfunk auszustrahlen - und nicht, privatwirtschaftlich einen Freizeitpark zu betreiben. Die Richter entschieden dagegen, das ZDF dürfe sich als Anstalt des Öffentlichen Rechts zwar keine Wettbewerbsvorsprünge verschaffen, indem es sich unzulässig privatwirtschaftlich betätige. Im derzeitigen Planungsstadium sei eine konkreter Verstoß gegen diese Auflage aber nicht festzustellen.
Geklagt hatten das Phantasialand in Brühl, der Holiday Park in Haßloch und der Safaripark Stukenbrock. Sie fühlen sich von den ZDF-Plänen betroffen, weil auf dem Lerchenberg auch Fahrgeschäfte und Simulatoren eingesetzt werden sollen. Sie würden dem Angebot in den Freizeitparks direkt Konkurrenz machen.

Saarbrücker Zeitung 19.8.2001
Ein Uhu zum Streicheln
http://www.sz-newsline.de/mzg/G7J1U1F6_1.php3

Einen Tag lang stand der Erlebniswald in Rappweiler ganz im Zeichen der Jagd. Wildprodukte wurden verkauft, die Jagdhornbläser des Hegeringes Losheim-Mettlach traten in Aktion und überall gab es Informationen über die Ausbildung und die Tätigkeit der Jäger. Ein besonderer Anziehungspunkt war die Flugvorführung mit Greifvögeln, die von Wolfgang Klotzbücher geleitet wurde. Die Veranstaltung war eine gemeinsame Aktion des Erlebniswaldes Rappweiler, der Hochwald-Touristik Weiskirchen, der Vereinigung der Jäger des Saarlandes, des ehemaligen Falkenhofes Kell und des Waldgasthofes Wildpark.

Bieler Tagblatt 20.8.2001
Die Welt der Tiere mit allen Sinnen erleben
Seeland Kallnach: Johns kleine Farm
http://www.bielertagblatt.ch/article.cfm?id=88754&startrow=8&ressort=Seeland&kap=bta&job=7921310

In den letzten fünf Jahren hat sich John-David Bauder einen kleinen Lebenstraum verwirklicht. Er hat einen Streichelzoo der besonderen Art geschaffen.
Johns kleine Farm ist ein ungewöhnlicher Streichelzoo. Das ganze Gelände ist rollstuhlgängig, und überall hat es Tafeln in Blindenschrift. Speziell ist auch die Möglichkeit, die Tiere unter seiner Führung hautnah zu erleben. Im August 1996 schuf John Bauder, gebürtiger Kanadier, seinen eigenen Zoo mit der Ambition, speziell sehbehinderten Menschen einen direkten Zugang zu Tieren zu ermöglichen. In grosszügigen, freundlichen Gehegen hausen sie, die Bewohner des Zoos. Die Stachelschweine gehören zu den wenigen Tieren, die sich nicht streicheln lassen. Auch die Kamerunschafe aus Afrika, die westafrikanischen Zwergziegen, die asiatischen Zwergesel sowie die Lamas, Alpakas, Frettchen, Zwergzebus aus Ceylon, Ponys und Bennettkängurus vermögen die Besucher zu begeistern. Johns kleine Farm liegt in Kallnach.  www.johns-kleinefarm.ch
> ausführliches Zooportrait

Neue Zürcher Zeitung 20.8.2001
Tiertag im Winterthurer Wildpark Bruderhaus
http://www.nzz.ch/2001/08/20/zh/page-article7L6JW.html

Der Winterthurer Wildpark Bruderhaus beteiligt sich seit langem an internationalen Erhaltungszuchtprogrammen sowie an Auswilderungsprojekten und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung seltener und bedrohter Tierarten. Im Rahmen eines Tiertages haben sich am Sonntag rund 2000 Besucher über laufende Projekte informieren lassen. Der Anlass diente auch als Startschuss zur Gründung eines neuen Wildparkvereins. Der erste Verein, der den Park 1890 gegründet hatte, wurde später aufgelös. Seit der Übernahme des Parks durch den städtischen Forstbetrieb im Jahre 1952 ist der Tierbestand von 26 auf 70 Tiere und die Zahl der Arten von drei auf acht angestiegen.
Im Rahmen eines WWF-Projektes wurden im vergangenen Jahr drei Wisente aus dem Wildpark in den Wäldern um Orel und Bryansk in Russland ausgewildert. In den vergangenen Jahren wurden vier Przewalskipferde aus Winterthur in der mongolischen Steppe ausgesetzt. Im harten Winter 2000/2001 sei leider rund ein Drittel der bisher rund 60 ausgesetzten Wildpferde umgekommen.
Besonders brisant ist das Projekt Luchs-Umsiedlung Nordostschweiz. Ziel des Projekts ist es, in den betreffenden Kantonen einen überlebensfähigen Luchsbestand zu schaffen. Zu diesem Zweck wurden sechs Luchse in die Gebiete um den Zürcher Oberländer Tössstock und ins Toggenburg übersiedelt.

Der Patriot 17.8.2001
Auenzentrum: Weichen gestellt
http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=36260&RESSORT=LP

LippstadtDas Signal für das Auenzentrum steht auf Grün. Zwar ist das "Okay" aus dem Landesumweltministerium noch nicht eingegangen. Allerdings gehen die Verantwortlichen davon aus, dass die Grünen-Politikerin Bärbel Höhn dem Millionen-Projekt auf dem Gelände des Tiergartens den ministeriellen Segen gibt. Im Stadtwald ist ein Informations- und Schulungszentrum geplant mit Laborräumen und Übernachtungsmöglichkeiten für Schulklassen, ferner weitläufige Gehege für auentypische Tierarten. Zudem soll ein für die Öffentlichkeit zugängliches Waldcafe errichtet werden.
Bei einem Besuch der SPD im Tiergarten sagte die Landtagsabgeordnete Marlies Stotz, dass das Land seine Zustimmung für diesen "überzeugenden Plan" signalisiert habe. "Es wird höchste Zeit, dass sich hier was tut", sagte der Vorsitzende der Kernstadt-SPD nach einem Besuch im Stadtwald, bei dem sich die Sozialdemokraten ein Bild vom, wie es hieß, "trostlosen Zustand" im Tiergarten machten.

Rhein-Neckar-Zeitung 17.8.2001
Zwei neue Eulenvolieren im Heidelberger Zoo ihrer Bestimmung übergeben
http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/10_heidelberg.htm

Uhus, Steinkäuze und Kolkraben bezogen ihr neues Quartier. Durch eine spontane Anschubfinanzierung von 5 000 Mark wurde 1999 vom Verein der Tiergartenfreunde Heidelberg der Startschuss gegeben, damit die Eulen bessere Gehege bekommen. Weitere werden folgen. Kolkraben lernen sogar sprechen. "Dass man ihn nicht versteht, liegt daran, dass er tschechisch spricht. Er kam nämlich von Prag zu uns," ließ Tiergartendirektor Dr. Klaus Wünnemann wissen.

Neue Osnabrücker Zeitung 19.8.2001
Bekommt Osnabrück noch eine weitere Giraffe?
http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/zoo.html

„Mit den Mitteln aus dieser Stiftung ist es möglich, das Afrika-Panorama in Zukunft am Leben zu erhalten“, freute sich Zoodirektor Dr. Wolf Everts. Die Rede ist von der „Edgar- und Ursula-Heinemann-Stiftung“, die auf den Tag genau fünf Jahre nach dem ersten Spatenstich für die Anlage gegründet wurde. Die Heinemann-Stiftung ist auf den Osnabrücker Zoo beschränkt und will den Tierschutz, insbesondere den afrikanischer Tiere und hier vor allem der Giraffen, fördern.
Das Afrika-Panorama, dessen erster Teil mit dem Einzug der beiden Netzgiraffen fertiggestellt wurde, wächst weiter. Zunächst wird der Wirtschaftstrakt errichtet, Ende des Jahres das endgültige Giraffen- und Antilopenhaus. Im kommenden Jahr wird die Außenanlage bepflanzt, und im Jahr 2003 soll die Anlage fertig sein.
Viele afrikanische Tiere – vielleicht eine dritte Netzgiraffe – werden sich dann auf der Anlage tummeln. „Wir sind auf der Suche nach einem neuen, geheimnisvollen Namen, denn Afrika-Panorama klingt nicht sehr spannend“, verriet Zoodirektor Everts.

Westdeutsche Zeitung 18.8.2001
Auge in Auge mit den Braunbären
http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2929&redaktion=30&artikel=102173110

Wuppertal. Ein wenig versteckt hinter Bäumen und Sträuchern liegt die Braunbäranlage des Zoos. Bis vor Beginn der Sommerferien war die Anlage nicht gerade Hauptanziehungspunkt der Besucher. Man konnte die Tiere nur schlecht beobachten, weil der Fußweg wesentlich tiefer als das Bärengelände lag. Unter großem Aufwand errichtete der Zoo eine hölzerne Aussichtsplattform. Zusätzlich wurde auf der Plattform ein - über eine schmale Leiter erreichbarer - hölzerner Turm gebaut, der gerade den kleinen Zoobesuchern einen besseren Blick über das Bärengehege verschaffen soll.

Thüringische Landeszeitung 19.8.2001
Pascha und das Weibchen aus Weißwasser
http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Jena&news_id=1828399

Endlich ist das Paviangehege im Eisenberger Tiergarten fertig - eine Woche vor dem Tiergartenfest im 30. Jahr des Bestehens dieser Einrichtung. Tiergartenchef Mathias Wiesenhütter ist froh, dass die Paviane umziehen können. Die Fläche wurde um das Zehnfache auf 150 Quadratmeter im Freien vergrößert. Da Pavian-Pascha und Pavian-Anke keinen Nachwuchs bekommen können, hat sich Mathias Wiesenhütter um ein zweites Weibchen bemüht. "Das haben wir aus Weißwasser bekommen, es ist zwölf Jahre. In Weißwasser befand sie sich unter vier Männchen."
Der Känguruh-Bock aus Eisenberg ist gegen einen aus Chemnitz getauscht worden. "Der hatte es mit seinen Damen im Zoo nicht ausgehalten und war viermal über den Zaun gesprungen." Besucher können sich besonders auf das begehbare Känguruhgehege und den Bauernhof freuen.

newsclick 19.8.2001
Bienen hinter Glas im Tierpark Essehof
http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1402228?version=1

Emsig wie die Bienen waren die Beschäftigten des Tierparks Essehof, allen voran ihr Chef Gregor Wilhelm. Zusammen mit dem Kreisimkerverein Helmstedt ist im Tierpark eine Ausstellung eröffnet worden.Hinter Glasscheiben lebt eine Bienenvolk, das gut beobachtet werden kann. In einem neuen Haus wird die Geschichte der Imkerei, das Werkzeug der Bienenzüchter gezeigt und natürlich Honig sowie die vielen Produkte, die mit Hilfe des süßen Safts zusammengestellt werden können.
Bis 2002 will Gregor Wilhelm das Angebot ausbauen. Im nächsten Jahr wird ein Biologe im Tierpark Führungen übernehmen. Bis dahin sollen weitere Einrichtungen fertig werden.

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Yahoo News
Geburtstagstorte für Pandabärin Hua Mei
http://de.news.yahoo.com/010822/71/1w5hs.html
"Happy Birthday": Geburtstagstorte aus Eis, Bambus und Karotten für Pandabärin Hua Mei. Wärter hatten ihr zum zweiten Geburtstag am Dienstag (Ortszeit) im Zoo von San Diego in den USA die besondere Torte geschenkt.

Leipziger Volkszeitung , 20.08.2001
Flotter Emil begeistert von den Weibchen im Stall
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/79085.html

Das Spitzmaulnashorn Ndugu, die roten Riesenkängurus Josefine und Frauke samt Mini-Hüpfer Sieglinde sind neue Bewohner des Leipziger Zoos. Wie dessen Direktor Jörg Junhold gestern mitteilte, kam der fünfeinhalbjährige Bulle Ndugu bereits Anfang Juli vom Berliner Zoo an die Pleiße. Seit Freitag voriger Woche teilt er sich ein Gehege mit den Dickhäuter-Damen Nandi und Sarafine.

Tagesspiegel
Berliner Chronik: 18. August 1976
http://195.170.124.152/archiv/2001/08/17/ak-be-5512247.html

18. August 1976 - Vor 25 Jahren berichteten wir:
Der Zoologische Garten soll noch größer werden. Mit den städtischen Bauvorhaben beiderseits des Landwehrkanals sind auch Pläne für die Erweiterung des Zoogeländes spruchreif geworden, die die Zoodirektion schon seit einiger Zeit verfolgt. Zoodirektor Klös will beiderseits des Wassers Freigehege vor allem für Steppentiere errichten lassen. Dabei ist nicht nur an afrikanische Antilopen gedacht, auch der Nachwuchs des sehr seltenen asiatischen Panzernashorns brauchte, falls es mit der Erweiterung klappt, nicht mehr an andere Gärten verkauft zu werden, er könnte künftig in Berlin bleiben. Für den 132jährigen Berliner Zoo wäre es in diesem Jahrhundert die vierte Ausdehnung in Richtung Tiergarten.

Rheinpfalz Online 22.8.2001
CARLSBERG: "Wildpark-Stüberl" ab sofort geöffnet
http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010822:2189640&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/gru/meldung.oft

Carlsberg sei um ein Schmuckstück reicher, freute sich Bürgermeister Winnewisser: Marion und Ferdinand Siegmayer haben am vergangenen Wochenende das neue "Wildpark-Stüberl" eröffnet.
Begründer des Carlsberger Wildparks ist Emil Siegmaye. Vor 32 Jahren hatte er mit seiner Frau Ida von der Gemeinde das Gelände gepachtet. Im Park kann man sich Wildschweine, Damwild und Wiesel aus der Nähe ansehen oder mit Kaninchen, Meerschweinchen oder Wellensittichen Freundschaft schließen.

Ostsee Zeitung 22.8.2001
Bösartiger Bär begnadigt
http://www.ostsee-zeitung.de/aw/start_115408.html

Ein zwei Jahre alter Braunbär, der in Polen durch seine Fressgier und „Überfälle“ auf Touristen Schlagzeilen gemacht hat, ist „begnadigt“ worden. Die zuständige Nationalparkverwaltung wandelte sein Urteil in „Lebenslänglich“ hinter Gittern. Der mittlerweile über die Grenze in die Slowakei gewanderte Bär wird im Zoo untergebracht.

Lausitzer Rundschau 21.8.2001
Äffchen Bingo geht auch mit zum Einkaufen
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=359148&RES=san

Karin Daheim kommt kaum zur Ruhe. Das 15 Zentimeter große, grau-grüne Wollknäuel ist ein Totenkopfäffchen ­ das vorläufig letzte von dutzenden Zoo-Tieren, die Karin Daheim in den vergangenen 15 Jahren bei sich zu Hause großgezogen hat. Von 1985 bis vor kurzem arbeitete die Zootechnikerin und Veterinäringenieurin als Leiterin des Stendaler Tiergartens. Ein Luchs, ein Bär, ein Tiger, Ozelot-Raubkatzen, Hermeline, Vögel und in den vergangenen Jahren vor allem Affen wuchsen so schon in Karin Daheims Drei-Zimmer-Plattenbauwohnung auf.

Lausitzer Rundschau 21.8.2001
Schließung verhindert: Tiergehege im Volkspark in guten Händen
http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=360040&RES=sen

Finanzielle Engpässe in der Stadtkasse machten es nicht mehr möglich, das Tiergehege im Volkspark Lauchhammer-West weiter in der Obhut der Stadt zu behalten. Mit der Jagdgenossenschaft konnte die Stadt Partner finden. Das Gehege mit seinen Tieren wird von den Jägern kostenlos betreut und versorgt. Von den ursprünglich drei hier beheimateten Tierarten ­ Dammwild, Zwergziege und Kamerunschaf ­ ist der Bestand auf neun Tierarten angewachsen. Jetzt kann man auch Schwarzwild, Pfauen, Hühner, Meerschweinchen und andere Tiere bestaunen. Das Gehege im Volkspark soll nun sogar noch erweitert werden. Geplant ist unter anderem auch ein Streichelzoo. M

Nordkurier 21.8.2001
Araraunas können mehr als krächzen
http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/papageien/papageien.html

Ueckermünde. Besonders lautstark sind die beiden Araraunas im Tierpark Ueckermünde bei den öffentlichen Papageienfütterungen um 13 Uhr. Mit etwas Glück ist auch schon der Nachwuchs zu beobachten.

Schweriner Volkszeitung 21.8.2001
Tierpflegerin Kerstin Genilke engagiert sich seit fünf Jahren
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/22.08.01/direkte/direkte.html

Rostock. 25 Kinder aus der Region Tschernobyl flitzten gestern duch den Zoo und erhielten an den Affengehege immer eine extra interessante Erklärung. Mit von der Partie war Kerstin Genilke, Tierpflegerin bei den Menschenaffen. Seit fünf Jahren engagiert sich die 31-jährige Marlowerin für Menschen aus der Region des Reaktorunglücks, arbeitet dabei eng mit dem Rostocker Verein "Ferien für Kinder von Tschernobyl" zusammen. Seit zehn Jahren organisieren dessen Mitglieder u. a. Sommeraufenthalte an der Ostseeküste.

Heidenheimer Presse 21.8.2001
Wilderer im Wildpark: Steinbock wurde getötet
http://www.hz-online.de/tagesgeschehen/aktuelles/9-auf2208.htm

Heidenheim. Auf einem Steilhang lag der Kadaver des Steinbocks. Das Tier wurde seit Montag vermisst. Dass Wilderer für den Tod des Tieres verantwortlich sind, ist offensichtlich: Der Steinbock wurde getötet, der Kopf mit den begehrten 70 bis 80 Zentimeter langen Hörnern fachmännisch vom Rumpf abgetrennt. Der Steinbock war der einzige im Gehege des Wildparks. Er war fünf Jahre alt und kam vor zwei Jahren vom Münchener Tierpark Hellabrunn nach Heidenheim.

Stuttgarter Nachrichten 21.8.2001
Wenn im Zoo die Lichter ausgehen
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010821loka0028.shtml

Ohne Besucher erwacht in der Wilhelma ein ganz anderes Tierleben

Neue Ruhr Zeitung 21.8.2001
Helfer brauchen Unterstützung bei Rettung des Wildes
http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1833556

Das Damwild-Gehege im Rheinhauser Volkspark könnte gerettet werden, wenn sich ein Tier-Liebhaber findet, der sich täglich um das Wild kümmert.


Karlsruher Nachrichtenmagazin 20.8.2001
Lichterfest im Stadtgarten
http://www.ka-news.de/karlsruhe/ka20010820_6.php3

Karlsruhe - Bereits seit der Bundesgartenschau 1967 findet es statt: Das traditionelle Lichterfest im Zoologischen Stadtgarten. Im diesem Jahr am Samstag, 25. August. Die Gondoletta-Fahrten durch die Zoo-Anlage werden begleitet von leuchtenden Blütenkörben, Flamingos, Kolibris, Fische und eine Giraffe zeigen ihre Strahlkraft.

Nordkurier 20.8.2001
Wolgaster Tierparkfest soll Besucher-Wende einläuten
http://www.nordkurier.de/lokal/usedom/tierpark/tierpark.html

Wolgast. Das diesjährige Wolgaster Tierparkfest soll den Auftakt für steigende Besucherzahlen im Zoo geben. Deren Rückgang um 12 000 bis Juli diesen Jahres bringt den Tierpark in finanzielle Bedrängnis. Auch auf pünktlich zum Fest fertiggestellte Projekte wie das neue Rehhaus sowie die Schauvoliere zur Rebhuhn-Auswilderung könne hinsichtlich der Attraktivität nicht verzichtet werden.

Stuttgarter Zeitung 20.8.2001
Ein neues Zuhause für Schmetterlinge
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010820loka0001.shtml

Eröffnung für Anfang 2002 geplant - Wilhelma-Insekten müssen zurzeit im Container krabbeln
(offline)

Volksstimme Magdeburg 20.8.2001
21. Tiergartenfest in Halberstadt war gestern wieder gut besucht
http://www.volksstimme.de/halberstadt/show_fullarticle.asp?AID=101382&Region=Halberstadt&Template=FullArticle_lang&Column=

Zum 21. Tiergartenfest gab es eine Show der Gebrüder Bussenius. Neben den bekannten Graupapageien zeigten sich auch andere Tiere mit Kunststückchen. Ein erster Höhepunkt war dann die Aufführung der Hochseilartisten auf der Jahnwiese.
Den ganzen Tag drängten sich junge und ältere Besucher durch die zahlreichen Wege im Halberstädter Tiergarten. Immer wieder gab es interessante Tiere zu bestaunen oder neu gestaltete Gehege. Oft war zu hören: "Da hat sich doch in den letzten Jahren einiges getan!"

Leipziger Volkszeitung 19.8.2001
LVZ und LVB übernehmen Zoopatenschaften
http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/79003.html

Die LVZ hat seit Sonnabend ein neues Patenkind: Mekong, den 19-jährigen Elefantenbullen aus dem Leipziger Zoo. Das Spitzmaulnashorn Lipsi, das die LVZ dem Zoo anlässlich der Einweihung der Druckerei Stahmeln vor einigen Jahren geschenkt hatte, war Ende Februar überraschend gestorben. Eine Attraktion ist auch die neue Dschungelbahn, die LVB-Hauptgeschäftsführer Wilhelm Georg Hanss am Sonnabend vorstellte. Mit dem neuen Tatra-Beiwagen in Elefantenform wird das städtische Unternehmen künftig unterwegs sein und für einen Zoobesuch werben. Zoochef Junhold: "Wenn künftig viele Leipziger mit dieser Bahn fahren, dabei die LVZ lesen und zu uns in den Zoo kommen - dann haben wir alle was davon."

Kieler Nachrichten 19.8.2001
Abtauchen in die Welt der Seepferdchen
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/sh/c-sas-Sealife_ART.htm

Timmendorfer Strand. "Seepferdchen – bezaubernde Geschöpfe der Meere" heißt die Ausstellung, die das "Sea Life"-Zentrum mit Beteiligung von "Greenpeace" in diesem Jahr neu eröffnet hat. Seit ihr Lebensraum knapper wurde, sind auch die Seepferdchen in ihrer Existenz gefährdet. Darauf macht auch die Ausstellung in ihrem erklärenden Teil besonders aufmerksam und fordert die Besucher auf, keine getrockneten Seepferdchen als Souvenirs zu kaufen, wie sie auch in Schleswig-Holstein noch immer zu finden sind.

Kieler Nachrichten 19.8.2001
Im Berberaffen-Gehege im Tierpark Neumünster gilt es, die tierische Etikette einzuhalten
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-kvs_Tierpark_ART.htm

Das "Affentheater" im Tierpark Neumünster geht weiter: Am Sonnabend wurden erstmals das Berberaffen-Gehege für die Besucher geöffnet und die Menschen auf die Affen "losgelassen". Rund 60 Tierpark-Besucher hatten sich der ersten Führung durch das neue Gehege angeschlossen. Das Berberaffen-Gehege ist in der Woche frei und am Wochenende mit Führung für Besucher zugänglich.

Kieler Nachrichten 21.8.2001
Berberäffin im Tierpark-Teich ertrunken
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-sn_affen.htm

Auch gestern noch herrschte im Tierpark Neumünster Betroffenheit über den Tod einer vierjährigen Berberäffin: Am Sonntag, kurz bevor sich zum dritten Male die Pforten des neuen begehbaren Affenhügels für die Besucher öffneten, war das Tier im Teich der Anlage ertrunken. Gleich fünf Park-Mitarbeiter hatten sich am Sonntag vor den Augen von rund 30 Besuchern um das Tier bemüht, für das aber jede Hilfe zu spät kam. Bereits beim Eingewöhnen der Berberaffen im Tierpark war ein ausbruchsfreudiges Männchen entkommen und letztlich durch ein Geschoss aus einem Narkosegewehr so unglücklich getroffen worden, dass es starb.

Neue Westfälische 20.8.2001
In der Sonntagsschule in Olderdissen erleben Kinder ihre Umwelt
http://www.nw-news.de/news/lokal/bi/NW_20010820_2262344.html

Bielefeld. "Kinder wissen heutzutage oft wenig über die Natur um sie herum", sagt Karin Günther. Gemeinsam mit ihrer Assistentin Diana Krause-Strothmann - beide sind passionierte Jägerinnen - veranstaltet sie seit zwei Jahren den Unterricht für Kinder bis zwölf Jahre. Unterstützt wird sie dabei vom "Lernort Natur", einer Initiative des Landesjagdverbandes NRW.
Bei der Fütterung der Fischotter erleben die Kinder eine kleine Enttäuschung. Der hat nämlich heute Morgen offenbar keinerlei Apetit und verschmäht die ihm dargebotenen Fische. "Manno, ich sehe überhaupt nichts", klagt die siebenjährige Maren Kuker. Zum Trost geht es zum Bärengehege, wo Bärenmutter Alma und Sohn Max schon auf den Beinen sind.

Sächsische Zeitung 20.8.2001
Eine erlebnisreiche Reise in die Welt der Urvölker Amerikas

Zweitägiges Indianerfest im Zittauer Tierpark fand großen Zuspruch
http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=86418&rubrik=n_zittau&etag=

Eine erlebnisreiche Reise in die Welt der Urvölker Amerikas wurde den Tierparkbesuchern am vergangenen Wochenende geboten. Das Indianerfest steht am Ende einer ganzen Veranstaltungsreihe im Zittauer Tierpark. Schon viermal luden Direktor Bernd Großer und Andreas Stegemann, technischer Leiter, vor allem Kinder und Familien zu thematischen Festen wie z.B. dem Frühlings-und Farbenfest, dem Familienfest oder der Märchennacht ein. "Wir organisieren die Feste auch, um im Gespräch zu bleiben und vorrangig junge Besucher anzusprechen. Aber auch jemand, der sich nicht unbedingt nur Tiere ansehen will, kommt vielleicht eher zu so einem Fest", so Andreas Stegemann.

Saarbrücker Zeitung 19.8.2001
Nicht nur den Tieren war es viel zu heiß
http://www.sz-newsline.de/nk/GNK1TMNQ_1.php3

Beim Zoofest des Neunkircher Kinderkarnevalsvereins hatte Petrus es wohl zu gut gemeint. Beim Kinderfest im Zoo blieb in diesem Jahr der große Ansturm aus.

Eckernförder Zeitung 18.8.2001
Ratenschaft für Angler Sattelschwein
http://www.eckernfoerder-zeitung.de/lokal/lok2001081804.asp

Die CDU-Politikerin Sylvia Eisenberg besuchte vor wenigen Tagen den Gettorfer Tierpark. Noch ihrem Besuch im Zoo entschloss sich Eisenberg zu einer einjährigen Futterpatenschaft für ein einheimisches Angler Sattelschwein. Bei einem Rundgang mit der Biologin Dr. Gabriele Thomas sowie dem Vorsitzenden des Fördervereins, Dr. Wolfgang Böckler informierten sich die Politiker über die Sorgen und Nöten des Zoos, auch im Rückblick auf die BSE- und MKS-Krisen. "Wir rechnen mit einer Besuchereinbuße von knapp 10.000 Personen"

Frankfurter RundschauVermischtes 18.8.2001
Leserbrief:
"Lieber in den Zoo als alle in die Natur stapfen"
http://www.fr-aktuell.de/fr/0407/t0407014.htm

Im Offenbacher Waldzoo wurde vor den Augen der Besucher ein krankes Kaninchen erschlagen. Daraufhin wünschte sich eine Leserin, dass alle Zoos geschlossen werden (FR vom 11. August). Man stelle sich vor, jede Familie in der BRD stapfte nur einmal im Monat bewaffnet mit Gummistiefel, Bestimmungsbuch, Lupe etc. durch Feld und Wiesen. In wenigen Jahren gäbe es keine Natur mehr zu beobachten. Da ist es mir lieber, sie zahlen den Eintritt für einen Zoobesuch. Täglich sterben auf der Welt Tiere und Pflanzen nur durch die Existenz der Menschen aus. Die Zoos leisten einen großen Teil zur Erhaltung der Arten. Natürlich muss eingegriffen werden, wenn es dort zu Fehlleistungen einzelner Menschen kommt. Aber deswegen gleich die Zoos im Allgemeinen zu verdammen? G. Camus, Eschborn

Kieler Nachrichten 17.8.2001
Was ein Sattelschwein und eine Politikerin verbindet
http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-e/c-RIREISEN_ART.htm

Gettorf. Die Maul- und Klauenseuche hat in der Kasse des Gettorfer Tierparks tiefe Spuren hinterlassen: 13000 Besucher weniger kamen deshalb, etwa 120000 DM weniger wurden eingenommen. Offene Ohren hatte sie ebenfalls für den Wunsch auf Genehmigung eines Hinweisschildes in Kiel auf den Gettorfer Tierpark. Über das geplante Haus der Naturpädagogik des Fördervereins ließ sie sich vom Vorsitzenden Dr. Böckeler informieren. "Alle befürworten unser etwa 600000 DM teures Haus, nur das Geld fehlt noch"

Schweriner Volkszeitung 17.8.2001
Fritzings Dixie Crew unterstützt morgen den Zoo
http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/18.08.01/jazz/jazz.html

Komponist und Entertainer Fritzing noch einmal so richtig Dampf, morgen ab 14.30 Uhr im Rahmen der Veranstaltung zugunsten des Rostocker Zoo.

Berliner Kurier 17.8.200
Im Wildpark Johannisthal gibt's Frühstück mit Nachbar Hirsch
http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/serie_ferienaktion/.html/artik13.html

Kinderstube im Wildpark Johannisthal am Rande des Baruther Urstromtals. Auf dem 90 Hektar großen Gelände können die Besucher Bären, Mufflons & Co. unter lebensnahen Bedingungen beobachten. Wildpark-Chef Fritjof Banisch: "Mit fünf Hektar ist unser Bärengehege eines der größten Europas." Doch im Wildpark warten auch weiße Wölfe, Wisente, Hirsche und Rehe, Seeadler, Eulen, Uhus, Eisvögel und Schwarzspechte. Von den rund 400 Tieren laufen 150 frei herum. Der Clou: Wer sich im Ferienhaus einmietet, kann auf der Terrasse mit Hirschen frühstücken.

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Frozen corpses of 80 animals found in Brazil zoo - BRAZIL
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12077/story.htm

Real-life "Free Willy" needs call of the wild - ICELAND
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12087/story.htm

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Natur - und Artenschutz

BBC, 13 August, 2001
http://news.bbc.co.uk/hi/english/world/africa/newsid_1489000/1489103.stm
WAPCA - Saving man's distant cousin
In the past year, the hunters of Krokosua Hills have hung up their bows, guns and snares and become guardians of Ghana's remaining patches of primeval forests.
They will soon be joined by a group of European zoos and conservationists, who hope to save two highly endangered primates. The West African Primate Conservation Action (WAPCA) wants to ensure the survival of the Diana Roloway monkey (Cercopithecus diana roloway) and the white-naped mangabey (Cercocebus atys lunulatus). These two species could be down to their last few hundred individuals.
Institutions supporting WAPCA are Landau, Mulhouse, Barcelona, Munster and Doue La Fontaine zoos, the Zoological Society for the Conservation of Species and Populations and Conservation des Especes et des Populations Animales.

Stuttgarter Zeitung 18.8.2001
Geschützte Hamster sollen der Sportarena weichen
http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010818sudw0008.shtml

Es geht um die letzte große Feldhamsterkolonie in Baden-Württemberg. 98 Baue haben Studenten der Universität Heidelberg im Frühjahr im Mannheimer Bösfeld gezählt. - auf eben dem Gelände, auf dem die Stadt eine neue Veranstaltungsarena bauen möchte. Nach der FFH-Richtlinie der EU sind Feldhamster allerdings eine "streng zu schützende Tierart'' - so ohne weiteres kann man über ihre Köpfe hinweg nicht bauen. Daher habe man mit den ersten Planungen den Zoologen Ulrich Weinhold von der Universität Heidelberg beauftragt, die Bestände der Feldhamster zu erforschen. "Wir hoffen, dass wir woanders einen Platz für sie finden, auf dem sie besser leben können.''
Um die Mannheimer Population zu stützen, müsste man die Tiere zunächst fangen und eine Zucht mit ihnen aufbauen. Parallel dazu müssten dann neue Lebensräume geschaffen werden "Was mir vorschwebt, ist ein Programm für den integrierten Artenschutz, das sich positiv auswirken könnte auf die ganze Region'', erklärt der Zoologe. "Etliche 100000 Mark wird das kosten.''

Route for Ecuador's new pipeline upheld in court
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12062/story.htm

FEATURE - Mystery surrounds the death of Australia's megafauna
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12091/story.htm

Paraguayan crocodiles die in muddy cemetery
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12105/story.htm

Protection of endangered Hector dolphin - NEW ZEALAND
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12042/story.htm

Eight elephants found dead in Indian sanctuary
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12046/story.htm

Fire destroys 3,300 acres of forest in Brazil
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12050/story.htm

Australia on alert for "Mad Snake Disease"
http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/12045/story.htm

August 16, 2001 (ENS)
AUSTRALIAN GOVERNMENT FUNDS BACKYARD BIODIVERSITY
Australians are about to begin building backyard havens for the continent's unique birds, butterflies, frogs and lizards by putting in attractive plants and creating the right habitat.
http://ens-news.com/ens/aug2001/2001L-08-16-01.html

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PRESSEMITTEILUNGEN

Duisburg, 23.08.01
Wie soll sie heißen?
Kaum zu glauben, aber trotzdem wahr: das vor rund einem Jahr im Beutel seiner Mutter KANGULANDAI entdeckte Koala-Jungtier darf sich zwar glücklich schätzen, Titelträgerin eines eigenen Songs der australischen Liedermacherin Kelly Newton-Wordsworth zu sein, hat aber überhaupt noch keinen richtigen "Namen".
Das muß sich ändern: Klein und groß, jung und alt, Männlein und Weiblein, alle Koala-Freunde sind hiermit aufgerufen zu einer öffentlichen Ausschreibung zur Findung eines geeigneten Namens für das Koala-Mädchen. Die Entscheidung soll fallen für einen der drei Namensvorschläge, die allesamt aus der Sprache der australischen Aborigines (Ureinwohner) stammen:
1. Nunkeri = hübsch (sind kleine Mädchen immer)
2. Godarra = Nummer Zwei (KANGULANDAIs zweiter Sprößling)
3. Ngumperi = Milch (das Jungtier wurde per Nuckelfläschchen von Hand aufgezogen)
Die Namensauswahl per Postkarte an Mülheimer Straße 273, 47058 Duisburg oder per Fax unter der Nummer 0203 / 305 59 22 oder per e-mail info@zoo-duisburg.de an den Zoo Duisburg senden. Einsendeschluß ist Freitag, der 31. August 2001.
Unter den Einsendungen des meist gewünschten Namens wird ein Gewinner ausgelost, der für einen Tag in den Zoo eingeladen wird (samt stundenweiser Führung) und darüberhinaus im Rahmen des diesjährigen LTU-Kindertages am 2. September bei der Koala-"Taufe" durch einen prominenten Gast dabei sein darf. Hierzu erfolgt eine gesonderte Pressemeldung.
Friedrich Ostenrath

EarthLink 22.8.2001
Shrimps statt Reis? Thailand erwägt Shrimpszucht im Inland
EarthLink unterstützt internationale Kampagne zur Aufrechterhaltung des Verbots
Das Verbot von Shrimps-Farmen in Reisanbaugebieten im Inland wurde 1998 ausgesprochen und dient dem Schutz der Reisanbaugebiete vor dem Vordringen der kurzfristig lukrativen Shrimps-Industrie. Für die Einrichtung der Shrimps-Zuchtbecken geht viel fruchtbares Ackerland verloren. Das salzige Meerwasser, mit dem die Zuchtbecken gefüllt werden, verseucht Boden und Grundwasser und belastet auch das umliegende Ackerland.
Die CP Food Group, einer der größten Shrimps-Produzenten Thailands, rechnet mit Handelsbarrieren gegen die Shrimps-Exporte aus Thailand, wenn die Shrimps-Produktion die Umwelt und die einheimische Nahrungsmittelproduktion zu sehr belastet.Darauf setzen Umweltschützer weltweit: In ihrem Brief an die thailändische Umweltbehörde betonen sie die Verantwortung der Konsumenten in den westlichen Industrienationen und fordern eine Beibehaltung des Verbots. EarthLink unterstützt die internationale Kampagne. Der Münchner Verein beschäftigt sich seit dem letzten Jahr intensiv mit der Problematik der industriellen Produktion von Shrimps. Auf der Internetseite www.ThinkShrimp.de bietet EarthLink ausführliche Informationen zu diesem Thema.

TZE 17.8.01
Wissen vertieft
Ein in diesem Jahr zum zweiten Mal durchgeführter Sommerkurs zum Thema "Einführung in die Tiergärtnerei" ist im Thüringer Zoopark Erfurt zu Ende gegangen. Fünf Studierende der Biologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena hatten wieder Gelegenheit, die Arbeit der Tiergärtner auf dem Roten Berg näher kennen zu lernen und auch selbst in den Tierrevieren tätig zu sein.
Das unter Leitung von Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz absolvierte Kursprogramm befasste sich neben der Zoogeschichte, dem Zoobetrieb und der Zootierpflege auch mit Rechtsfragen der Zootierhaltung, den Grundlagen der Zootiermedizin, Haustieren im Zoo, dem vom Zoopark betreuten Geschützten Landschafts-bestandteil ,Roter Berg' und dem Artenschutz.
Als Referenten konnten dazu unter anderem Mitarbeiter des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt, des Landesverwaltungsamtes in Weimar und des Erfurter Umwelt- und Naturschutzamtes gewonnen werden. Ein Architekt gab Einblick in die Erarbeitung einer Aufgabenstellung zur Errichtung von Tierunterkünften und im Naturkundemuseum Erfurt erhielten die Studenten Informationen über die Arbeit eines Museumsbiologen. Die Veranstaltung schloss mit der Übergabe einer Spende in Höhe von 150 DM an den Verein der Zooparkfreunde ab.

16 Aug 2001 Rettet den Regenwald e.V.
Hinterläßt ein wandernder Clement eine Ölspur?
NRW-Ministerpräsident Wolfgang Clement hat sich immer noch nicht dazu geäußert, dass seine "hauseigene" WestLB eine Pipeline mit katastrophalen Folgen in  Ecuador finanzieren will. Während seiner derzeitigen Wandertour durch NRW  engagiert er sich stattdessen medienwirksam für ein Hilfsprojekt auf den  Philippinen - und läßt die Menschen in Ecuador bisher im Ölregen stehen. Wir haben Clement deswegen aufgefordert, sich für die Belange Zehntausender  Menschen in Ecuador ebenso stark einzusetzen und zu dem Ölprojekt Farbe zu  bekennen.
Umweltministerin Höhn und CDU-Fraktionschef Rüttgers fordern bereits eine  Neubewertung der WestLB-Pläne. Der Widerstand gegen die finanzielle Beteiligung  der WestLB an einer geplanten Ölpipeline durch Ecuador wächst also stetig -  jetzt auch auf politischer Ebene.  Dass sich nun auch hochrangige Politiker/innen unserer Position annähern, stellt einen großen Erfolg dar. Ebenso wie die Tatsache, dass das Thema inzwischen  innerhalb der Landesregierung heiß diskutiert wird. Dort hat man besonders viel Angst davor, dass die Wandertour von Ministerpräsident Clement, die noch bis zum Sonntag (19.8. 01) läuft, durch Proteste gestört werden könnte. Motto: Während Clement für ein Hilfsprojekt auf den Philippinen Spenden "erwandert", läßt er die Menschen in Ecuador im Ölregen stehen.
Die Wandertour endet am 19.8. 2001 am Staudamm des Möhnesees. Wo Clement sich wann bis dahin zugunsten von Jugendlichen aufhält, die "auf den Philippinen in bitterster Armut leben" (Zitat Landespresseamt), steht unter www.nrw.de unter "Sommertour 2001".
Ausführliche Infos zu der Pipeline finden Sie unter www.regenwald.ORG Dort können Sie auch direkt Protestmails losschicken und einen Musterbrief an Ihre örtliche Sparkasse ausdrucken. Wir rufen Sie alle noch einmal zu phantasievollen Protesten auf und bedanken uns für die bisherige Unterstützung.

Naturschutzbund NABU, 17. August 2001
NABU-Umweltkalender
MONTAG, 20. AUGUST Bad Wildungen 11:30 ---- Fototermin zur Gründung des Zweckverbandes Naturpark Kellerwald-Edersee.
SONNTAG, 26. AUGUST 2001 Bad Segeberg 13:00 ---- NABU-Großveranstaltung zu 5. Europäischer Fledermausnacht mit naturkundlichem und kulturellem Programm.
SONNTAG, 26. AUGUST 2001 Berlin 13:15 Verleihung des Umweltpreises Goldene Natur von ZDF und Hörzu mit u.a. BUM Trittin. Ort: Messegelände der IFA

2. Internationales Caniden-Symposium vom 17.- 20. Oktober 2002 in Bergisch Gladbach mit hochrangigen internationalen Referenten aus Europa, USA, Kanada, Australien und Afrika.
Infos unter:http://www.hundeschule-ab.de/Hundefarm/wolfsymp.html
Kontaktadresse: Gabriele Huber, Am Graben 3, 50259 Puhlheim, Tel. u. Fax: 02234/8 96 97, eMail: Canids2002@aol.com

Zoo Leizig, 20.8.01, 14.8. (per Fax)
Neuzugänge bei Spitzmaulnashörnern und Roten Riesenkänguruhs - Kleine Rempeleien und große Sprünge sind zu erwarten

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Ausstellungen

DORNBIRN
Vorarlberger Naturschau (Naturhistorisches Museum):
JUWELEN AUF SECHS BEINEN - Die Wunderwelt der Käfer
Noch bis 3.9.2001
http://www.naturmuseumsg.ch/sites/aktuell.htm

VERDEN
Deutsches Pferdemuseum:
DIE GESCHICHTE DER PFERDETRANSPORTE
Noch bis 14.10.2001
http://home.t-online.de/home/pferdemuseum/

STUTTGART, Staatliches Museum für Naturkunde
MEIN NAME IST HASE - Natur- und Kulturgeschichte eines beliebten Tieres
Noch bis 28.10.2001
http://www.naturkundemuseum-bw.de

MÜNCHEN
Botanischer Garten München-Nymphenburg:
BLÜTENÖKOLOGIE - Faszinierendes Miteinander von Pflanzen und Tieren
22.8. bis 23.9.2001
http://www.botanik.biologie.uni-muenchen.de/botgart/d/default.html

BEURON, Naturschutzzentrum Obere Donau
IGEL, DIE PFIFFIGEN STACHELTIERE
14.8. bis 31.10.2001
http://www.naturschutzzentren-bw.de/oberedonau/

PADERBORN, Naturkundemuseum im Marstall:
REGENWÄLDER DER ERDE
10.8. bis 18.11.2001

Museum Jagd und Wild auf Burg Falkenstein:
SÄNGER, SPÖTTER, STUBENVÖGEL - Heimische Singvögel
26.6. bis 4.11.2001
http://www.markt-falkenstein.de/freizeit/pages/dokumentjagdmuseum.htm

LÜNEBURG - Ostpreußisches Landesmuseum:
HEINZ SIELMANN - Ein Leben für die Natur
bis 21.10.2001
http://ostpreuss.landesmuseum.luene-info.de/


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TV-Tipps Zoo + Naturschutz

Do., 23.08.2001, 19:30-20:00 WDR3, Lokalzeit: Kinderreporter im Zoo unterwegs bei Kattas, Erdmännchen + Schlangen + Elefanten NEU

Mo., 27.08.2001, 13:30-14:00 SWR, 360° - Die GEO-Reportage: Im Reich der Meere: Das Fenster zum Meer - Im Großaquarium von Sydney Wh

Di., 28.08.2001, 14:30-15:15 MDR,Abenteuer Zoo: Tierisch irisch - Wanderus, Geparde und Federvieh in Cork County(Fota Wildlife Park) Wh von 96

Di., 28.08.2001, 20:45-22:00 ARTE, Der Weiße Wal, Dokumentarfilm NEU

Mi., 29.08.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Wildes Vietnam, 1. Wo die Drachen ins Meer steigen: Cat Ba: (Goldkopflangur !! erste Bilder), Mekong-Delta Wh TIPP

Do., 30.08.2001, 08:30-09:00 ORB, Geheimnisvolle Natur, AmaZoonico - Ein Zoo im Urwald von Ecuador Wh

Do., 30.08.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis : Wildes Vietnam, 2. Inseln im Land der Reisfelder: Na Hang (Tonkin-Stumpfnasen), Cuc Phuong (Delacour-Langur) u.a. Wh. TIPP!

Fr., 31.08.2001, 13:30 MDR, Zoo & Co, Lebensraum abgebrannt - Operation Orang-Utan Wh

** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm **

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Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links zu den Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden.

Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen.

Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com

Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:redaktion@zoo-information.de

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Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de.

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