Zoo-AG Presseschau Nr. 73 vom 16. August 2001
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Christina Schulthoff,redaktion@zoo-information.de Formatierte Online-Version: http://www.zoopresseschau.info/presseschau-2001-08-16.htm ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Liebe Leser der Zoopresseschau, heute aus Zeitmangel nicht viele Worte - es gibt einmal mehr Probleme mit dem E-Mail-Server; wir hoffen, daß die Presseschau dennoch rechtzeitig "ausgeliefert" wird. Viel Vergnügen beim Lesen!
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Neue Zürcher Zeitung 16.8.2001 Blutbrustpaviane mit bewegter Familiengeschichte Von «Talo», «August» und ihren Harems http://www.nzz.ch/2001/08/16/zh/page-article7KWXU.html Eine Familiensaga wolle er erzählen, sagte Robert Zingg, Kurator am Zürcher Zoo, am Mittwoch zu den rund dreissig Besuchern des Presse-Apéros. >ausführliche Geschichte der Zürcher Dscheladas. Der Landbote (Schweiz) 16.8.2001 DIE FAMILIENSAGA DER DSCHELADAS IM ZÜRCHER ZOO http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=28171 Sindelfinger,Böblinger Zeitung 16.8.2001 Gepardin Ukky bringt im Zoo vier Junge zur Welt http://www.szbz.de/dc1/html/news-sfz/20010816pano0012.htm Münster - Die Gepardin Ukky hat mit einer vierfachen Gepardengeburt im Münsteraner Allwetterzoo für Freude gesorgt. Die Gepardenmutter ziehe ihre Jungtiere nicht wie gewöhnlich in einer einsehbaren Geburtenbox auf, sondern im Freigehege vor den Augen der Besucher, teilte eine Sprecherin des Zoos am Mittwoch mit. In Münster war es zuletzt 1996 gelungen, zwei der bedrohten Wildkatzen aufzuziehen. Stuttgarter Nachrichten 16.8.2001 Gepardin Ukky bringt im Zoo vier Junge zur Welt http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010816pano0001.shtml Rheinpfalz online Landauer Zoo in seiner Existenz (noch) nicht bedroht http://paperazzi.de/cgi-bin/pap_sys2.pl?url=CVBTEHAFCpAECJEEBxCRAKCDDkCNAgDRAiBCExBCDPDKEXEiEDDGDfDdDjBmEkCuELDXDlAkCRCGExAvBNAJDqAaEPBiAsAABKArEgDpAdDSBJBmDUCLEiCNuUEfAeAbAdBUAcCy Der Landauer Zoo ist in seinem Bestand nicht gefährdet, auch wenn er - wie alle anderen zoologischen Gärten in Deutschland - zur Zeit in Teilen noch nicht den von der Europäischen Union 1999 erlassenen Richtlinien entspricht. Diese Überzeugung äußerten Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und der zuständige Dezernent. Bürgermeister Schlimmer hat mit einer der Presseerklärung ("Landauer Zoo braucht Zukunft") das Thema Zoo neu angestoßen und die Nachfragen bei den zuständigen Personen ausgelöst. Gleichzeitig kündigte er an, sich mit Ministerpräsident Kurt Beck und Umweltministerin Klaudia Martini in Verbindung setzen zu wollen und glaubt, die Landesregierung von seinem Konzept überzeugen zu können. Schlimmer: "Ohne die Förderung des Landes werden wir die Aufgabe nicht meistern. Wir können unseren Zoo nur erhalten, wenn alle an einem Strang ziehen und die Einrichtung in den nächsten Jahren sehr deutlich in den Mittelpunkt des städtischen Geschehens rückt." Schlimmer hat sich davon überzeugt, dass Teile des "Tiergartens" "deutlich erneuerungsbedürftig" sind. Den Bereich des früheren Bärengeheges nannte er in seiner Erklärung "einen Schandfleck". "Da müssen wir mitziehen und investieren, oder wir bekommen in einigen Jahren erhebliche Probleme". Auch die Zooschule brauche eine bessere Unterkunft. Am Freitag um 16 Uhr wird die neue Madagaskar-Anlage im Warmhaus des Zoos - weitgehend finanziert über Patenschaftsgelder der Tierpaten und einen großzügigen Zuschuss der Andreas-Stihl-Stiftung - eingeweiht. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2001 hatte der Zoo einen dramatischen Besucherrückgang um rund 25.000 Personen zu verzeichnen. Die Gründe hierfür waren laut Heckel: Das schlechte Wetter im Frühjahr, die MKS-Problematik und die Hitzewelle in den großen Ferien. Kommentar: Gefahr droht http://paperazzi.de/cgi-bin/pap_sys2.pl?url=CqAREDCqCvDSEBCKDSAVBCAaBOBBAEzZDfEoBOCEAhBDEIDqACCjCrExEFBrDHEqDdAvAUCSBTDkBXDQBgEnCWEwASBRBWEBEpDuDgExCFCDApEsCeEPEGCNALBiBcCnDiBPBXBO Es besteht kein Grund, die Dinge unnötig zu dramatisieren. Aber wenn in den nächsten beiden Jahren im Zoo nicht einige kostenträchtige Verbesserungen vorgenommen werden, besteht die Gefahr, dass keine Betriebserlaubnis nach den neuen EU-Richtlinien erteilt wird. So weit darf es nicht kommen. Immerhin ist die Einrichtung die traditionsreichste ihrer Art im Lande und mehr als nur eine Landauer Attraktion. Wie bei anderen Gelegenheiten auch bleibt der finanziell nicht gerade auf Rosen gebetteten Stadt nur der Weg des Appells um Finanzhilfe durch das Land. Allein kann Landau es nicht schaffen, auch wenn der rührige Freundeskreis ein bewundernswertes Engagement zeigt. Freie Presse 10.8.2001 Schimpansen-Waisen ziehen in Leipziger Pongoland ein http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/104552.html Neben der 15 Mitglieder zählenden Gruppe westafrikanischer Schimpansen sind die ersten Mitglieder der zukünftigen Waisenkindergruppe in die letzte unbesetzte Anlage des Affenlandes gezogen, wie der Zoo am Freitag mitteilte. Die zwei von ihren Müttern nicht angenommenen Jungtiere seien bereits Mitte Juni aus den Niederlanden nach Leipzig gekommen. Bislang wurden «Annet» und «Alexandra» unter Quarantäne gehalten. Das Max-Planck-Institut will mit der Waisenkindergruppe untersuchen, wie sich die Entwicklung und das Verhalten mutterloser Tiere von anderen Jungtieren unterscheidet. Mitteldeutsche Zeitung 10.8.2001 Gröbener helfen dem Pongoland http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=wsfzz&RegionalRubrikName=Weißenfels/Zeitz&MZWebArtikelID=997464728223 Vor wenigen Monaten schloss die Gröbener Logistik GmbH einen Patenschaftsvertrag mit dem Leipziger Zoo ab. Drei Jahre lang werden die Gröbener mit insgesamt 15 000 Mark die Pflege eines Orang-Utan im neuen "Pongoland", der weltweit größten Menschenaffen-Anlage, unterstützen. Freie Presse 14.8.2001 Erste Geburt im «Pongoland» - Name für Schimpansenbaby gesucht http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/SACHSEN/TEXTE/105980.html Der Leipziger Zoo freut sich über die erste Geburt im «Pongoland». Die 24-jährige Corry brachte am Samstag ihr drittes Jungtier zur Welt, teilte Direktor Jörg Junhold am Dienstag mit. Rhein-Neckar-Zeitung 10.8.2001 Digital Tierisches aus dem Zoo http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/04_heidelberg.htm Heidelberg - Der Tiergarten hat nun eigene CD-ROM mit dem Titel "Leben live erleben" Ein Zoospaziergang, ohne sich auch nur einen Millimeter aus dem Haus zu bewegen? Das ist jetzt mit Hilfe der CD-ROM "Leben live erleben" möglich. Enthalten sind neben 800 Fotos in ausdruckbarer Profiqualität und einem Blick hinter die Kulissen auch ein Faltbauernhof zum Ausdrucken und Anmalen sowie ein Puzzle. Details gibt es überdies zu den zahlreichen Berufen im Zoo von den Handwerkern, über die Tierpfleger bis zum Zoopädagogen. Und auch Direktor Dr. Klaus Wünnemann lässt sich in die Karten schauen und erzählt, was ihm an seiner Arbeit so gefällt. Wer es ganz genau wissen will, der kann sich in die Geschichte des Tiergartens vertiefen und erfahren, wie der Wirtschaftshof eines solchen Zoos funktioniert. Zu bekommen ist die CD-ROM an der Kasse im Zoo, und sie kostet 29,95 Mark. Stuttgarter Nachrichten 10.8.2001 Haus für den Artenschutz http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010810pano0002.shtml An ein Krankenhaus erinnert das Tierhaus im Artenschutzzentrum des Biologischen Instituts in Metelen im Kreis Steinfurt. Kabinen, die wie im Zoo für Tiere gestaltet sind: mit Grünpflanzen und Zweigen für die Papageien oder Sand für die Warane. Die vielen Exoten, die Jahr für Jahr von Tierschmugglern nach Deutschland gebracht, landen nach der Beschlagnahme durch die Behörden in Schutzstationen. Das Metelener Zentrum ist das größte dieser Art in Deutschland. Auf die schwierige Situation im Artenschutz will das Biologische Institut auch mit seiner in dieser Form bundesweit einmaligen Artenschutzschule aufmerksam machen. Neben dem Tierhaus in Metelen gibt es eine ständige Ausstellung zu Artenschutzthemen. Das Projekt Artenschutzschule kostet insgesamt 3,7 Millionen Mark. Neue Osnabrücker Zeitung 13.8.2001 Bekommt Osnabrück noch eine weitere Giraffe? http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/zoo.html Mit den Mitteln aus dieser Stiftung ist es möglich, das Afrika-Panorama in Zukunft am Leben zu erhalten, freute sich Zoodirektor Dr. Wolf Everts. Die Rede ist von der Edgar- und Ursula-Heinemann-Stiftung. Dank ihrer Unterstützung konnten zum Beispiel die neuen Außenanlagen für die Tiger und Menschenaffen gebaut werden. Doch ihre große Liebe gilt den Langhälsen. In diesen Tagen begannen der Ausbau der zweiten Außenanlage und der Hochbau. Ende des Jahres das endgültige Giraffen- und Antilopenhaus, im Jahr 2003 soll die Anlage fertig sein. Südwest Presse 11.8.2001 Raubtiere vergiftet http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010811ul_swp_blik0009.htm Im Magdeburger Zoo reißt eine Serie rätselhafter Vergiftungen bei Raubtieren nicht ab. Im Blut und Urin eines Schakals und einer Amurkatze, die sich auffällig verhielten, wurde Barbiturat gefunden. Die Substanz wird in hohen Dosen zum Einschläfern von Tieren verwendet. Die Polizei schließt nicht aus, dass ein unbekannter Täter Giftanschläge verübt. Stuttgarter Zeitung 11.8.2001 Serie von Vergiftungen im Magdeburger Zoo http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010811verm0006.shtml Salzburger Nachrichten 14.8.2001 Die Ameisenbärin ist alle acht Wochen willig http://www.salzburg.com/sn/01/08/14/wissenschaft-29017.html Das Rätsel über die Fruchtbarkeit der Ameisenbärin ist gelüftet: Laut einer Studie am Dortmunder Zoo sind die langnasigen und kniehohen Weibchen alle acht Wochen empfängnisbereit. Das sind die ersten Ergebnisse der Doktorarbeit der Tierärztin Nicole Schauerte. "Äußerlich ist die Fruchtbarkeit des Tieres gar nicht sichtbar", erklärte Schauerte. Mit Hilfe von Hormonanalysen aus Kotproben kam die Tierärztin dem Zyklus des Weibchens nun aber auf die Schliche. Berliner Zeitung 14.8.2001 Kakadus auf der Terasse der Cafeteria http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/65730.html Drei neue Volieren für australische Papageien hat der Tierpark Friedrichsfelde am Dienstag in Betrieb genommen. Sie entstanden an der Stelle eines früheren Imbisshäuschens auf der Terrasse der Cafeteria. Volksstimme Magdeburg 11.8.2001 Neue Anlagen für Bären und Pferde übergeben/Morgen Sommerfest im Tiergarten http://www.volksstimme.de/stendal/show_fullarticle.asp?AID=98060&Region=Stendal&Template=FullArticle_lang&Column= Stendal. Nach gut acht Monaten Bauzeit sind gestern die neue Bärenanlage und das neue Zuhause für die Pferde offiziell übergeben worden. Insgesamt wurden etwa 830000 Mark in die neue Bärenanlage investiert. Sie können auf Baumstämme klettern, baden und ausgelassen herum tollen. Können sich, wenn der Haussegen mal schief hängt, problemlos aus dem Weg gehen. Und bei alldem können Tiergartenbesucher die beiden Braunbären von fast allen Seiten der Anlage durch Glas oder den hohen Zaun beobachten. Rund um das Gehege führt ein Weg entlang. Von einer Aussichtsplattform, die auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann, bietet sich ein guter Überblick über das 720 Quadratmeter große Bärenreich. Auf Bodenhöhe gibt es zudem zwei große Scheiben aus Sicherheitsglas, durch die man ungefährdet den Bären fast Auge in Auge gegenüber stehen kann. Durch eine Glasscheibe besteht auch die Möglichkeit, in die "Wohnstube" der Familie Bär zu schauen. Volksstimme Magdeburg 15.8.2001 Als erstes entsteht ein neues Wolfsgehege http://www.volksstimme.de/stendal/show_fullarticle.asp?AID=99545&Region=Stendal&Template=FullArticle_lang&Column= Nach der Fertigstellung von Bärenanlage und Huftiergehege wird demnächst ein neues Quartier für den Wolf gebaut. Bis 2003 sollen auch ein neuer Sozialbereich, Werkstatt, Garagen sowie Volieren und Affengehege neu entstehen. Das Förderprogramm "Soziale Stadt" macht es möglich. Bis 2003 werden aus diesem Topf 1,57 Millionen Mark in die weitere Umgestaltung des Tiergartens fließen. Die Stadt will, ebenfalls über drei Jahre verteilt, noch knapp 800000 Mark dazu legen. Der erste, der von der Umgestaltung profitieren wird, ist der Wolf. Isegrim, seit Jahren gelangweilt am Gitter seines viel zu kleinen Käfigs auf und ab laufend, soll es bald besser haben. Sein neues, wesentlich größeres Gehege wird halbkreisförmig südlich an die neue Bärenanlage anschließen. Ist der Wolf dann umgezogen, wird sein altes Zuhause für den Puma hergerichtet. Der muss nämlich ebenso wie die Bartaffen sein jetziges Domizil verlassen, da diese beiden Anlagen abgebrochen werden. Tagesspiegel 15.8.2001 Tierpflege: Affenliebe: Gorilla-Baby bei Menschen-Papa http://195.170.124.152/archiv/2001/08/14/ak-be-st-4410727.html Berlin - "Pampers sind die besten", sagt Reimon Opitz und legt dabei seinen satt vor sich hin mauzenden Pflegling auf dem Wohnzimmersofa trocken. Aber schließlich ist es nicht das erste Affenbaby, das der Cheftierpfleger des Zoo-Affenhauses daheim aufzieht . Wie viele Affen und andere Tiere er mit seiner Frau schon daheim aufgezogen hat, zählt Opitz nicht mehr. Mit dem jüngsten, gerade mal drei Wochen altem Pflegling, aber hatte er wirklich nicht gerechnet. "Die achtjährige Effi nahm ihr Baby an, und am zweiten Tag ist ihr meterweit die Milch geschossen". Das Gorilla-Weibchen - in Dänemark mit der Hand aufgezogen - hatte keine Erfahrung, und ihr Nachwuchs entpuppte sich als kleine Säuferin. Vielleicht, weil es sie schmerzte, ließ Effi ihren Nachwuchs nicht mehr trinken, schleifte das Kleine teilnahmslos mit sich herum und gab es widerspruchslos her, als Opitz nach einer Woche entschied: Jetzt ist genug. Da war es fast zu spät, und auch das rechte Ärmchen des Kleinen gebrochen. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Oberösterreichische Nachrichten 10.8.2001 Affen-Mann im Gorillagehege http://www.oon.at/nachrichten/Weltspiegel.asp?ressort=Weltspiegel&id=215256 Aus übermäßiger Begeisterung für Affen kletterte ein 32-jähriger Mann im New Yorker Zoo über die sechs Meter hohe Mauer ins Gorillagehege. Zuvor hatte sich der Affenliebhaber vor den Augen vieler Besucher bis auf die Unterhose entkleidet. Währenddessen trieb ein reaktionsschneller Tierpfleger die Gorillas noch rasch in die Futterkäfige. Wenig später wurde der Eindringling von Polizisten aus dem Käfig geholt, wo er, wie er sagte, "eins sein wollte mit den Affen". Bremer Nachrichten 11.8.2001 Nackter Mann sprang in Gorillakäfig http://www.bremer-nachrichten.de/aus_aller_welt/fs_bn_ausallerwelt.html?id=193770 Mit dem Ruf Ich will wie die Affen sein ist ein nackter Mann in das Gorilla-Gehege des Bronx Zoos in New York gesprungen. Nur die schnelle Reaktion eines Tierpflegers verhinderte, dass die großen Menschenaffen auf den Eindringling losgingen. Neue Luzerner Zeitung 11.8.2001 Nackter Affenfan springt in Käfig http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30135015 Vor die Wahl zwischen dem Fressen oder der Vertreibung des Fremdlings gestellt, entschieden sich die Gorillas für die bequemere Variante. Der tobende nackte Affenfreund, ein 32-jähriger New Yorker, wurde von Polizisten unter Einsatz eines Pfeffersprays festgehalten und zur Untersuchung in eine psychiatrische Anstalt gebracht. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Netzeitung 13.8.2001 China hofft auf 20 Panda-Babys http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=23&item=156059 Den vom Aussterben bedrohten und chronisch sex-faulen Pandabären wird mit künstlicher Befruchtung zu Nachwuchs verholfen. Dreizehn Weibchen sind derzeit trächtig. In den letzten vier Jahren sind 66 Pandas «künstlich» gezeugt worden. 52 von ihnen sind noch am Leben. Spiegel 13.8.2001 China hofft auf Panda-Boom http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,149932,00.html Spiegel 13.8.2001 Schutzgebiete schützen nicht http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,126814,00.html Eine Auswertung von Satellitenbildern alarmiert Zoologen: Im chinesischen Panda-Reservat Wolong schrumpfen die Lebensräume für die vom Aussterben bedrohte Art stärker als in ungeschützten Gebieten. Spiegel 13.8.2001 Panda-Nachwuchs in den USA http://www.spiegel.de/wissenschaft/0,1518,36511,00.html Zum ersten Mal seit zehn Jahren ist in einem US-Zoo wieder ein Panda geboren worden. In einem streng abgeschirmten Spezialgehege in San Diego brachte die achtjährige Bay Yun nach künstlicher Befruchtung ihren Nachwuchs zur Welt. In der Vergangenheit hat lediglich ein einziges Panda-Pärchen im Zoo von Washington für Nachwuchs gesorgt, der aber nach wenigen Tagen starb. Insgesamt hat es in diesem Jahrzehnt in ganz Nordamerika nur einmal geklappt: 1990 wurde in einem Zoo in Mexiko-Stadt ein Panda-Baby geboren, das am Leben blieb. Der Nachwuchs muss der Vereinbarung mit Peking zufolge in spätestens drei Jahren an China abgegeben werden. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Dresdner Neueste Nachrichten 16.8.2001 Takin-Bulle Wim will mit Kopf durch die Wand http://www.dnn.de/regional/17656.html Dresden- Mit Takin-Bullen Wim im Westteil des Zoos ist im Moment nicht gut Kirschen fressen. Er wollte (vergeblich) mit dem Kopf durch die Glasscheibe der Schaubox und hat sich nicht einmal vom Elektrozaun abschrecken lassen, so dass ihm erst einmal der Aufenthalt in dem Holzhäuschen verwehrt bleibt. Im vergangenen Monat kamen erneut 5200 Gäste weniger als im Juli 2000. Damit sahen sich in diesem Jahr bislang 23500 Besucher weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres im Zoo um. Im Gegensatz dazu hat Mutter Mara auf der Südamerika-Anlage alle Hände voll mit ihrem jetzt zur Welt gekommenen Jungen zu tun. Darmstädter Echo 16.8.2001 Vögel wegen Lärm vergiftet? http://www.echo-online.de/suedhessen/detail.php3?id=103310 In der Nacht auf Montag zwischen 22 und 7 Uhr suchten unerwünschte Gäste den Vogelpark am Berliner Ring in Bensheim auf. Die bislang unbekannten Täter überstiegen die Umzäunung und entwendeten aus dem Freigehege einen männlichen Storch und einen Schwarzkopfibis. Anfang dieses Monats wurden mehrere Vögel des Parkes tot in ihren Gehegen aufgefunden. Die Aras, Alexandersittiche, Blaustirnamazonen, blauen Pfaue, Diamantfasane, Goldfasane und Neuguineatauben hatten zusammen einen Wert von mehreren 1000 Mark und die gemeinsame Eigenschaft, morgens den Tag mit lautem Schreien und Krächzen zu begrüßen. Lausitzer Rundschau 15.8.2001 Seltener Patient nun im Tierpark - Kranker Seeadler gefunden http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=355784&RES=jsn In der Annaburger Heide war ein nicht flugfähiger Seeadler gefunden worden. Die erste Diagnose lautete: allgemeine Kreislaufschwäche. Auch muss der Stoffwechsel tiefgründig untersucht werden, um gegebenenfalls Vergiftungen zu erkennen. Dazu wurde der Seeadler inzwischen dem Tierpark in Wittenberg übergeben. Mitteldeutsche Zeitung 15.8.2001 Zwei Luchsdamen trafen gestern im neuen Zuhause ein Abschiedsschläfchen brachte einen Tag Verspätung http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=mq&RegionalRubrikName=Merseburg/Querfurt&MZWebArtikelID=997882772692 Merseburg. Die jüngere der beiden Luchsinnen -hatte es mit dem Abschied aus ihrem herrlich großen, 3500 Quadratmeter großen Freigehege im Moritzburger Wildpark bei Dresden nicht so eilig. Die 2000 geborene Luchsin hatte die Betäubungsspritze vorm "Verpacken" bereits bekommen, als sie sich mit ein paar Sätzen auf ihren 25 Meter hohen Lieblingsbaum verzog und dort über vier Stunden ihren Rausch ausschlief. Der Moritzburger fuhr übrigens nicht mit leeren Händen zum Wildpark zurück. Die Luchse gab's im Tausch gegen einen Rothirsch und zwei Frischlinge. Aachener Nachrichten 15.8.2001 Bankspende möbelt Zaun auf Teile des Schutzgitters am Schwarzwildgehege wurden erneuert http://www.an-online.de/corem/corem/an/alsdorf/schwein_10815.html Wohlig wälzen sich die Wildschweine in der Suhle im Alsdorfer Tierpark. 50 Meter des Schutzgitters rund um das Schwarzwildgehege wurden nun Dank einer Spende der Raiffeisenbank erneuert. Rhein-Neckar-Zeitung 15.8.2001 Muttermilch unglaublich nahrhaft - Mit reiner Sahne vergleichbar Robbenbaby wächst wie auf Hefe http://www.rnz.de/15_regional/heidelberg/04_heidelberg.htm Das Robbenbaby wurde am 24. Juli im Heidelberger Zoo geboren Ostsee Zeitung 14.8.2001 Tierparkfest soll eine Wende bringen http://www.ostsee-zeitung.de/wo/start_114044.html Wenn in diesen Tagen die Einladung an die Wolgaster und Touristen aus nah und fern zum Tierparkfest geht, so ist dies für die Mitarbeiter des Tierparkes mit großen Hoffnungen verbunden. Denn das Jahr 2001 war bislang wohl eines der schlechtesten für den Tierpark überhaupt. So zeigte sich insbesondere die Vollsperrung der Greifswalder Straße und der damit verbundene problematische Umweg zum Tierpark als ein Schlag ins Kontor. Aber auch Auflagen des Veterinäramtes des Kreises hatten negative Folgen. Insgesamt besuchten in diesem Jahr etwa 12 000 (!) Besucher weniger den Tierpark als bislang üblich. Damit sind dem Tierparkverein erhebliche Einnahmen verloren gegangen. In diesem Zusammenhang muss auch die Erhöhung des Eintrittspreises um eine Mark (jetzt 6 bzw. 3 DM) gesehen werden. Nordkurier 16.8.2001 Wolfsrudel des Tierparks durch Giftanschlag dezimiert http://www.nordkurier.de/lokal/usedom/tierpark/tierpark.html Wolgast. Wenn Stammbesucher des Wolgaster Tannenkamp-Tierparkes beim traditionellen Tierparkfest am Wochenende nach dem kleinen Wolfsrudel Ausschau halten, werden sie nur noch zwei der scheuen grauen Räuber entdecken können. Wie Verwaltungsleiterin Sigrid Gau kürzlich bestätigte, ist der dreijährige Rüde leider verstorben. Alle Anzeichen deuten daraufhin, dass das Tier vergiftet wurde. Münsterländische Lokales 10.8.2001 Besucher freuen sich über neue Attraktion http://www.mt-news.de/ausgabe11.08.2001/Friesoythe/Topmeldung/artikel308031973072384.html Löwenbabys im Tierpark Thüle. Nach fünf Jahren haben wir endlich wieder einmal Nachwuchs bei den Löwen, freut sich Tierpark-Besitzer Alfred Grothaus über die neue Attraktion. In einigen Monaten aber heißt es für den Löwennachwuchs wohl Abschied nehmen. Dieses sei im Rahmen eines gemeinsamen Zuchtprogramms der zoologischen Gärten üblich. Rheinische Post 10.8.2001 Tierportraits aus Duisburgs Zoo: Das Trampeltier http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/2001-0811/trampeltier.html Jedes Trampeltier ist ein Kamel, doch nicht jedes Kamel ist ein Trampeltier. Tirol Online 10.8.2001 Tiergarten vor Schloss: Touristen strömen nach Schönbrunn http://www.tirol.com/online/wirtschaft/international/article_139214.html Die 15 beliebtesten Wiener Sehenswürdigkeiten 2000: 1. Tiergarten Schönbrunn: 1,614.000 Besucher 2. Schloss Schönbrunn (Schauräume: Einzel- und Kombi-Tickets): 1,585.000 3. Kunsthistorisches Museum (Hauptgebäude): 730.000 4. Riesenrad: 725.000 .... 12. Naturhistorisches Museum: 357.000 15. Haus des Meeres: 181.000 Tagblatt 10.8.2001 Geburtstagsparty für den Schimpansen Fany http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=551207&bereich=o&suche=18 Das Abenteuerland Walter Zoo Gossau feiert am Sonntag, 12. August, den ersten Geburtstag des Schimpansen Fany. Zur Welt gebracht wurde Fany von Blacky, die damals im stolzen Alter von 43 Jahren war. Nach Abklärungen bei in- und ausländischen Zoos wird im Walter Zoo angenommen, dass Blacky das erste Schimpansenweibchen weltweit ist, das in diesem hohen Alter noch Mutter wurde. Nordkurier 10.8.2001 Trotz neugieriger Besucher - Löwen machen sich noch rar http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/d___/d.html Tierpark Ueckermünde bietet Führungen zum Raubkatzen-Gehege an - Es ist ruhig in dem großen Löwengehege. Nur die Zäune und Sicherheitsgläser deuten daraufhin, dass sich in der riesigen Anlage eine besondere Attraktion befindet. Löwin "Naemi" und Männchen "Pazur". Für die Leiterin der Ueckermünder Zooschule, Brigitte Rohrhuber, ein guter Grund, den Besuchern jeden Mittwoch einer Führung mehr über Löwen zu verraten. "Das Ganze ist ein Projekt in den Sommerferien" Im Moment ist es noch so, dass die Löwen über eine Platte in den Käfigen gefüttert werden. Später kommt dann der Futterkrahn im Freigehege zum Einsatz Nordkurier 10.8.2001 Tierpark als Messe-Kulisse http://www.nordkurier.de/lokal/teterow/lelki/lelki.html Die "Messe im Grünen" steht am 1. September in Lelkendorf auf dem Programm. Darüber informierte Peter Löbnitz, Leiter des Tierrassenparks. Vor der Kulisse der Parkanlage mit ihren seltenen europäischen Haustierarten wird es am Messetag um nachhaltige Landnutzung gehen. Frankfurter Rundschau 10.8.2001 Schlangen in der Region http://www.fr-aktuell.de/fr/0407/t0407014.htm Im Beisein eines Achtjährigen hatte eine 16 Jahre alte Praktikantin im Offenbacher Waldzoo ein krankes Kaninchen erschlagen - Leserbrief: Große Empörung über die brutale Tötung eines Kuscheltierkaninchens im Offenbacher Waldzoo. Ich wünschte mir, dass sich bei verschiedener Rechts-, jedoch gleicher Ethiklage die gleichen Emotionen einstellten über die lange Lebensqual der schließlich gemetzelten (gesunden?) Nutztiere, die von den meisten Menschen selbstverständlich und gedankenlos für wenig Geld gegessen werden. Ich wünschte mir, dass alle Zoos - insbesondere der Offenbacher Waldzoo - in Einsicht der realistischen Unmöglichkeit artgerechter Tierhaltung geschlossen würden und Eltern ihren Kindern die Natur in Freiheit (Wald, Feld, Wiese) erklärten. Tagblatt 11.8.2001 Frühstück im Affenkäfig http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=551556&bereich=o&suche=10 Terry Notary, der «Affentrainer der Stars» im Film «Planet der Affen», hat im Zoo von Singapur einen «Artgenossen» besucht. Er traf sich zum Frühstück bei Anita, der Orang-Utan-Dame. Basler Zeitung 13.8.2001 Affenmensch beim Baummensch http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ressort=Vermischtes&categoryID=4D2D4C4A-AAC3-4C65-AE4F6ECAB212D71B&ObjectID=FC0EC529-86BE-4286-A513FBA5D3E75719 Kölner Stadt-Anzeiger 13.8.2001 Gefangenschaft und Wildbahn http://www.ksta.de/vermischtes/panorama/1930942.html 1500 Wale und Delphine werden nach Angaben von Greenpeace als Showattraktion vermarktet - einige dieser Tiere leben in Deutschland. Der Duisburger Zoo beherbergt beispielsweise mehrere Delphine und einen Wal. Taunus Zeitung 13.8.2001 Känguru hilft beim Zeitungsaustragen http://www.rhein-main.net/FNP/Zeitung/TZ/tzf_kaengu.0000278203.html Eine Zeitungsausträgerin hat am Samstagmorgen in Königstein (Hochtaunuskreis) ein Känguru gesichtet. Es hat einen ganz zahmen Eindruck auf mich gemacht. Ich habe dann meine Zeitungen weiterausgetragen und das Känguru ist neben mir hergehoppelt von einer Straßenseite auf die andere und um die parkenden Autos herum. Wenn ich stehen geblieben bin, dann ist es auch stehen geblieben und hat interessiert geguckt. Unten angekommen am Amselweg sei es schließlich durch das Feld davon gehüpft. Nachforschungen beimOpel-Zoo haben ergeben, dass dort kein Känguru vermisst wird. Frankfurter Rundschau 13.8.2001 Ein Känguru lief über den Weg http://www.fr-aktuell.de/fr/183/t183009.htm Main-Echo 14.8.2001 Einsichtiger Storch hat nach misslungenen Entführungen eigene Braut mitgebracht http://www.main-echo.de/news/lokal/alzenau.html?TextID=112674 In Nähe des Kahler Vogelparks haben erstmals wieder Wildtiere Junge großgezogen. Die Wiederansiedlung des Wildstorchenpaares in Kahl hat eine längere Vorgeschichte. Ein Storchenmann versuchte im Frühjahr vor zwei Jahren, eine Störchin aus dem Vogelpark zu entführen, nachdem er vorher ihr Gelege zerstört hatte. Die Einführung misslang, weil die Störchin mit ihren beschnittenen Flügeln nicht fliegen konnte. Das hielt den Freier aber nicht davon ab, auf einem Mast an der Bahntrasse in Sichtweite seiner Angebeteten einen stabilen Horst zu bauen. Die Mitarbeiter des Vogelparks mussten ihn immer wieder vertreiben, auch weil er sich am Gratisfutter gütlich tat. Das gleiche Spiel versuchte er vor einem Jahr wieder, wurde aber erfolgreich vertrieben. Dieses Jahr hat er eine Wildstörchin mitgebracht. Neue Ruhr Zeitung 14.8.2001 Tiere brauchen Hilfe http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1819893 Dormagen - Rund 15 Fördermitglieder für das von der Schließung bedrohte Tiergehege im Witthausbusch haben sich mittlerweile bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald gemeldet. Zwar hat ein Ehepaar eine großzügige Spende versprochen, wodurch der Betrieb bis Ende 2002 erst mal gesichert ist, "aber danach ist wieder alles offen" Aller Zeitung 15.8.2001 Leiferde: Ein junger Storch lernt das Fliegen - vom Menschen! http://news.aller-zeitung.de/AZ/GIFHORN/story37816.html Keine besonders perverse Art des Tierquälens, sondern Krankengymnastik: Mehrmals täglich scheuchen die Biologen oder der Tierpfleger des Nabu-Artenschutzzentrums den Jungstorch im Gehege über die Wiese. Ein wenig hat es auch schon genutzt, das Tier hüpft etwas vom Boden, macht einige Flügelschläge. "Wenn das in der kommenden Woche nicht deutlich besser ist, fahren wir noch einmal zum Spezialisten in die Tiermedizinische Hochschule nach Hannover", sagt der Leiter des Artenschutzzentrum. Wenn der junge Storch jedoch zwei Jahre nicht nach Afrika fliegen könne, würde er den Zugtrieb verlieren. Aller Zeitung 16.8.2001 Leiferde / Artenschutzzentrum baut an - Kosten von rund 3,4 Millionen Mark http://news.aller-zeitung.de/AZ/GIFHORN/story37841.html Hoch fliegend die Pläne, die Wolfgang Rades, Leiter des Zentrums, gemeinsam mit Garten- und Landschaftsgestalter Bernd Kühn vorstellte. Auf rund 3,4 Millionen Mark schätzten Rades und Kühn die Kosten für den Anbau an das alte Molkereigebäude und die Gestaltung des Geländes neben dem Nabu. "Der wichtigste Teil ist ein neues Gebäude mit Büroräumen, Dauerausstellung sowie Café und Bewirtschaftungsbereich". In Form eines Reptils soll der Bau dort entstehen, wo zurzeit noch ein Parkplatz ist. Von dem Gebäude aus wird der Rundgang auch um die Volieren angeboten. "Mit dem Bau von großen Terrarien wird im Herbst begonnen", so der Planer. Gehege für die Uhus und Wildkatzen sind geplant, ein begehbares "Exotorium" sollen Papageien und im Winter andere Exoten bewohnen. Es wurden die Pläne für die rund ein Hektar große Freifläche vorgestellt. Bachläufe durch die Freiflugvolieren, ein "grünes Klassenzimmer" und ein Aussichtshügel zum Viehmoor hin, in den ein großes Aquarium integriert ist, gehören dazu. In Teichen soll die Vielfalt des benachbarten Moores dokumentiert werden. Mit erhofften 40.000 bis 50.000 Besuchern pro Jahr könne man trotz steigender Betriebskosten über die Runden kommen, schätzte Rades, der in diesem Jahr rund 10.000 Besucher zählte. Gifhorner Rundschau 15.8.2001 Nabu-Artenschutzzentrum in Leiferde setzt nun auf Förderer für 3,5-Millionen-Mark-Projekt Kaum noch Hoffnung auf EU-Gelder http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1398936?version=3 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Kölner Stadt-Anzeiger 13.8.2001 Keiko fehlt der Herdentrieb http://www.ksta.de/vermischtes/panorama/1930940.html Diesen Sommer wollen die Verantwortlichen Keiko endlich in Freiheit sehen. In einer Herde von bis zu 100 Orcas soll er durch den Nordatlantik ziehen. Es liegt jetzt alles an ihm - der Wal hat die Wahl. Oder nicht? Haben vielleicht eher einige Menschen etwas gewaltig falsch verstanden? Seit 1997 bemühen sich Trainer, Zoologen und Taucher darum, aus dem domestizierten Killerwal - der im Kinofilm "Free Willy" mit einem Satz über die Kaimauer in die Freiheit sprang - wieder ein Wildtier zu machen. Allerdings, das räumte "Oceanfutures" jetzt ein, könnte es auch sein, dass diesen Sommer gar nichts sein wird. Denn bei Ausflügen in das offene Meer vor den isländischen Westmänner-Inseln spielte der Orca zwar diverse Male mit seinen Artgenossen - meistens aber ignorierte er sie und schwamm unbeeindruckt in sein Gehege zurück. "Wenn Keiko sich keiner Gruppe anschließt", sagt Charles Vinick, Sprecher von "Oceanfutures", "dann wird unsere höchste Priorität sein, Spenden zu sammeln, um unsere Bemühungen in der kommenden Saison fortzusetzen." Zu viel Demütigung, Hunger, Trostlosigkeit und Krankheit hat Keiko in 22 seiner 24 Lebensjahren ertragen. Und außerdem, was eigentlich viel wichtiger ist, steht das heile Hollywood-Image auf dem Spiel. 48 Millionen Mark hat der Versuch bislang gekostet, ein menschengemachtes Problem wieder gutzumachen. Dafür verfügt das 22-köpfige Trainingsteam über Wettercomputer, sechs Unterwasserkameras und ein ferngesteuertes Mini-U-Boot. Die Kritik an dem Projekt wächst. Zahlreiche Umweltschützer haben den domestizierten Wal von Anfang an nicht wieder in Freiheit schwimmen sehen. Und nun hoffen Teile der isländischen Bevölkerung, den Hafen - in dem Keiko lebt - auszubauen und dort eine Lachsfarm anzusiedeln. Fischer Jon K. Gunarsson, der den Jungwahl einst fing, findet angesichts der Millionen für einen Wal sarkastische Worte: "Man hätte Keiko in Stücke schneiden und als Nothilfe in den Sudan schicken sollen." ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Tagblatt 11.8.2001 Meerschweinchen so gross wie Katzen http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=551574&bereich=o&suche=46 In St. Peterzell züchtet Richard Fuchs Meerschweinchen, die er aus Südamerika importiert hat Die Ähnlichkeit des «Cavia aperea f. porcellus» mit den hierzulande üblichen Meerschweinchen ist nicht zu übersehen, was es allerdings von ihnen unterscheidet, ist die Grösse. Zwei bis drei Kilogramm wiegen die aus Südamerika stammenden Hausmeerschweinchen und sie werden so gross wie Katzen. Über Internet wurde er im Frühling des vergangenen Jahres bei einem Züchter im peruanischen Arequipa fündig und was dann folgte waren zehn Wochen intensivster Bemühungen und Abklärungen, die Fuchs als «grosses Abenteuer» bezeichnet. Das grösste Problem war der Transport der bestellten 30 Tiere von Perú in die Schweiz. Inzwischen fühlen sich die Tiere in St. Peterzell heimisch und aus den 30 sind seit der Ankunft vor 13 Monaten bereits 50 geworden. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Jobs TRAFFIC East Asia hopes to soon hire a position be based in Beijing, at the WWF offices there. The position, called the "China Wildlife Trade Program Coordinator," will initially focus on issues of traditional medicine. Our ultimate goal, however, is to build a China program that addresses a complete range of wildlife trade issues. TRAFFIC International, traffic@trafficint.org Orangutan Project Manager, Gunung Palung Orangutan Project Looking for a volunteer project manager for ecological research on wild orangutans in West Kalimantan, Indonesia Position Description: A motivated field co-manager is needed for a one-year position with a research project detailing the ecology, reproduction, and social structure of wild orangutans in Gunung Palung National Park, West Kalimantan, Indonesia. This project is a long-term study led by Dr. Cheryl D. Knott. Responsibilities of the field co-manager include following and collecting behavioral data on orangutans, orangutan food trees, and managing the team of assistants. Applicants should have an anthropology or biology related degree, a strong interest in primate ecology and behavior, previous rain forest experience, be physically fit, independent, resourceful, able to handle substantial responsibility and have lots of energy! Support will be provided for living expenses. Applicants will be expected to cover their airfare to Indonesia as well as personal equipment (i.e., binoculars, clothing, insurance, etc.). Deadline: August 31, 2001. Interested applicants should direct email inquiries to Michelle Brown at moowalks@yahoo.com. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Natur - und Artenschutz Mandela welcomes return of elephants to St. Lucia http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm/newsid/11999 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Circus
Karlsruher Nachrichtenmagazin 10.8.2001 Zirkus im Zwielicht http://www.ka-news.de/karlsruhe/ka20010810_8.php3 Karlsruhe - Ein angebliches Elefantenbaby des Zirkus "Monte Carlo" sollte gestern Abend mit Sekt und Gemüsetorte von den Hörern des Radiosenders "Die Welle" auf den Namen "Fidelitas" getauft werden. Wie nun bekannt wurde, war Hardy Weisheit 1997 in Stuttgart wegen Körperverletzung angeklagt worden, weil er bei einer Untersuchung der Tiere Elefanten auf Vollzugsbeamte hetzte. Das Verfahren wurde eingestellt. Sein Bruder Jonny war vom Landgericht München wegen Tierquälerei verurteilt worden, nachdem ein Elefant wegen unsachgemäßer Haltung eingeschläfert, ein anderer dem Hannoveraner Zoo überstellt werden musste. Auch meldeten mehrere Leser Zweifel über die tatsächliche Existenz eines Elefantenbabys an. Bei dem Versuch, das Zirkusgelände und die Elefanten zu fotografieren, war eine ka-news Reporterin mit den Worten: "Hören Sie auf, sonst lassen wir die Hunde los!" bedroht worden. Auch Zirkusmitglied Karl Altoff Köllner, der den Zirkus gemeinsam mit den Brüdern präsentiert, geriet wegen Betrugs ins Zwielicht. Er gibt sich als "jüngster Spross" der Zirkusdynastie Althoff aus - was glatt gelogen ist. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
PRESSEMITTEILUNGEN Pressetermin im Allwetterzoo: Honig für die Bären Die Bienen in Münster sind fleißige Sammlerinnen, so fleißig sogar, dass ihre Besitzer den Tieren im Zoo das Leben mit Honig "versüßen" möchten, und das regelmäßig, Monat für Monat. Die drei Imkervereine und das Bieneninstitut der Landwirtschaftskammer in Münster haben beschlossen, dem Zoo den monatlichen Honigbedarf zu spenden. Das erste etwa 50 kg schwere Gebinde mit feinstem westfälischem Honig wird Zoodirektor Jörg Adler am 13.8 von Imker-Fachverein Münster-Nienberge und Imker-Fachverein Münster entgegen nehmen. Gefressen wird der Honig im Zoo z.B. von den Syrischen Braunbären, die ausgesprochene Leckermäuler sind. zuehlke@allwetterzoo.de Sensation im Allwetterzoo Münster: Am 9.8. wurden hier 4 Geparde geboren, die vom ersten Tag an zu sehen sind! Geburten bei Geparden sind immer noch eine große Seltenheit; in Münster konnten zuletzt 1996 zwei dieser hoch bedrohten Katzen aufgezogen werden. Als am vergangenen Donnerstag (9. 8.) die Gepardin Ukky gleich vierfachen Nachwuchs zur Welt brachte, war die Freude im Zoo deshalb sehr groß. Dass aber Ukky, die zum ersten Mal Mutter geworden ist, die Tierkinder vor den Augen aller Zoobesucher aufzieht, ist mehr als außergewöhnlich. Normalerweise gebären Katzenmütter in nicht einsehbaren Geburtenboxen und präsentieren ihren Nachwuchs frühestens nach 6 Wochen. Ukky ist jedoch die Ruhe selbst. Sie genießt die Sonne in ihrem großen Freigehege und pflegt so nebenbei ihren noch blinden und ziemlich wackeligen, doch schon recht munteren vierfachen Nachwuchs. zuehlke@allwetterzoo.de Schon 141 Quadratmeter des AFFRICANUMS im Zoo haben einen Besitzer gefunden! Erst am 14. Juli startete der Allwetterzoo Münster die Spendenaktion für das AFFRICANUM, die geplanten neuen Anlagen für Gorillas, Schimpansen und andere afrikanische Tiere, und schon haben sich 34 ideelle Mitbesitzer gefunden. Menschen also, die mit ihrer Spende einen oder mehrere Quadratmeter der Anlage erworben haben. Die erste Zusage überhaupt gab im Juni die Wohnungsgesellschaft Münsterland. Dieses in Münster ansässige Unternehmen besitzt nun neben Häusern und Wohnungen für Menschen auch einen 30 m² großen Anteil an einer ganz besonderen Immobilie, nämlich dem neuen Zuhause der Gorillas im Allwetterzoo. Mit dem Kaufpreis wird die Anlage verschönert und gleichzeitig ein Beitrag zum Schutz der Gorillas in Afrika geleistet. zuehlke@allwetterzoo.de Heidelberg, 8.8.2001 Geburt und Tod im Zoo Am Montag, dem 6.August musste im Tiergarten Heidelberg die fast 50 jährige Elefantenkuh Rani eingeschläfert werden. Rani lebte seit dem 14. April 1957 im Tiergarten. Sie wurde zur Sektion in das Institut für Veterinärpathologie der Justus Liebig- Universität Gießen gebracht. Der vorläufige Sektionsbericht ergab eine große - vermutlich tumoröse Zubildung - an der Gebärmutter und Arthrosen. Über den Verlust von Rani, die zu den markantesten Tierpersönlichkeiten im Zoo gehörte, kann auch die Geburt eines jungen Seehundes nicht hinwegtrösten. Rani war 1957 mit einem geschätzten Alter von 5 Jahren nach Heidelberg gekommen, bei ihrem Tod war sie fast 50 Jahre alt und somit einer der ältesten Elefanten in Menschenobhut. Auch in ihrem hohen Alter war sie stets dank der engagierten Pfleger ihrer Tierpfleger ein sehr schöner Elefant mit einer dichten Behaarung. Ihr besonderes Kennzeichen war der kleine Stoßzahnstumpf, der bei Rani deutlich sichtbar war. Sie lebte mit der etwa fünf Jahre jüngeren Lakshmi über 40 Jahre zusammen auf der Elefantenanlage des Tiergartens Heidelberg. Elefanten sind zu echten Freundschaften fähig. Rani und Lakshmi waren nicht die innigsten Freundinnen sie hatten aber ein gutes Verhältnis zueinander. In den letzten Jahren bekam Rani einige Beschwerden, vor allem die Beine waren nicht mehr so gelenkig wie früher. Deshalb wurde vor kurzem die Tür des Elefantenhauses erhöht, damit Rani beim Verlassen und Betreten des Hauses nicht mehr in die Knie gehen muß. Rani wurde intensiv vom Zootierarzt, Dr. Franz Bach aus Schriesheim, betreut und sprach auf die eingeschlagene Therapie gut an. Am vergangenen Montag hatte Rani, die sonst über einen ausgezeichneten Appetit verfügte, in der Nacht wenig gefressen und schien Schmerzen im Bauchraum zu haben. Unter der Betreuung ihrer zwei Lieblingstierpfleger, Rolf Mitter und Anton Mandl bewegte sie sich etwas auf der Außenanlage, knickte plötzlich ein und saß auf der Anlage. Sie erhielt vom Zootierarzt Medikamente zur Kreislaufstärkung und stand kurz danach wieder auf. Am Nachmittag erfolgte ein zweiter Niederbruch. Elefanten liegen normalerweise nicht sehr lange an einem Stück. Es war dringend notwendig, dass Rani möglichst bald wieder auf die Beine kommt. Während mit einer Spezialfirma vor Ort überlegt wurde welche Hilfen zum Aufstehen gegeben werden können und der Kran bereits unterwegs war, traf das Ergebnis der zuvor entnommenen Blutproben ein. Die Blutwerte deuteten auf eine kritische Kreislaufsituation und schwere Muskelschäden, die sie sich vermutlich beim zweiten Niederbruch zugezogen hatte, hin. Damit war ausgeschlossen, dass Rani wieder selbständig stehen und laufen würde. Sie wurde gegen 18.30 Uhr mit einem starken Schlafmittel eingeschläfert. Heidelberg, 13.08.2001 Einweihung der neuen Eulenvolieren im Zoo Heidelberg Wir wollen keine Eulen nach Athen tragen und wissen auch dass des einen sin Uhl des anderen sin Nachtigall ist. Trotzdem hoffen wir, dass Sie sich mit uns freuen und die ersten zwei neuen Eulenvolieren im Tiergarten Heidelberg eröffnen. Mit bis vier Metern Höhe und einer Tiefe von sieben Metern bieten sie den Königinnen der Nacht gute Lebensbedingungen. Eine Bademöglichkeit, ein trockenes Sandbad und sonnige Äste tragen zum Wohlbefinden bei. Denn längst nicht alle Eulen sind ausschließlich nachtaktiv. Viele lieben ein kurzes Sonnenbad. In freier Wildbahn werden sie dann meist von anderen Vögeln gestört, die den übermächtigen Feind tagsüber zu attackieren wagen, da die Eulen tags nur ungern fliegen. Im Tiergarten Heidelberg hat die Haltung und Zucht von Eulen eine gute Tradition. Schon in den alten Eulenvolieren gelangen weitbeachtete Zuchterfolge mit Brillenkäuzen aus Südamerika und afrikanischen Blassuhus. Diese Zuchterfolge haben dazu geführt, dass der europäische Zooverband dem Tiergarten Heidelberg die Führung der Gruppe der Eulenspezialisten der europäischen Zoos anvertraut hat. Vom Neckar aus werden nun die Bestände aller Eulenarten in europäischen Zoos erfasst, analysiert und Schritte eingeleitet, besonders bedrohte Eulenarten koordiniert zu züchten. Der Verein der Tiergartenfreunde e.V. hat schon 1999 mit einer Spende von 5.000 DM den Startschuß gegeben, damit die Eulen bessere Gehege erhalten sollten. Und die Tiergartenfreunde machen weiter: Unter dem Motto "Eulen brauchen Mäuse" soll gesammelt werden bis für alle Eulenarten des Zoos schöne geräumige Volieren entstanden sind. Als erste Eulen dürfen die Europäischen Uhus und Steinkäuze ihr neues Heim beziehen, das sich die Steinkäuze mit Kolkraben teilen werden. Europäische Erstzucht im Zoo Zürich - Junge Siam-Krokodile In der Nacht auf den 15. August 2001 sind im Zoo Zürich erstmals Siam-Krokodile geschlüpft. Als der Tierpfleger Roland Steiner zur Routinekontrolle das Gehege betrat, wurde er auf recht unsanfte Art vom Krokodilweibchen LACOSTE darauf hingewiesen, dass er heute nichts im Gehege zu suchen hatte - sie zerbiss ihm den Reinigungsbesen. Durch die ungewohnte Reaktion des Krokodilweibchens aufmerksam geworden, entdeckte er kurz darauf ein erstes, knapp 30 cm langes Krokodiljunges auf dem Nesthügel. Im Verlaufe des Tages konnte beobachtet werden, wie LACOSTE mit grösster Vorsicht ein zweites Jungtier in ihrem - mit unzähligen, zentimeterlangen Zähnen ausgestatteten - Maul zum Wasser trug. LACOSTE ist 1986 in den USA geschlüpft und lebt seit 1989 mit ihrem um vier Jahre älteren Männchen SIAM in Zürich. Die erste Eiablage erfolgte 1995, wobei sie nur ein unvollständiges Nest aus Schilf, Stroh und Laub gebaut hatte. Seither hat sie ihren Nestbau perfektioniert und vermutlich Ende Mai ihre Eier ins Nest gelegt. Mit der Eiablage wurde das Weibchen ihrem Partner und den Tierpflegern gegenüber aggressiver, was eine Kontrolle des Geleges, das sie gut bewachte, verunmöglichte. Dank der Wärme, die durch Gärprozesse im Nesthügel entsteht, werden die Eier bei etwa 30 Grad ausgebrütet. Am 14. August hat LACOSTE die oberste Schicht des Nestes abgetragen und das Gelege freigelegt. Offenbar sind kurz darauf die ersten Jungen geschlüpft. Es ist bekannt, dass Krokodile kurz vor dem Schlupf aus dem Ei quakende Laute produzieren und so mit der Mutter Kontakt aufnehmen. Diese Art der Kommunikation wird auch nach dem Schlupf beibehalten. Mit dem Schlupf beginnt der Ernst des Lebens für die Krokodile. Wie in der Natur sind sie auf den Schutz der Mutter angewiesen, die sie vor Fressfeinden (dazu gehört gelegentlich auch der Vater) schützt. In einer vergleichbaren Haltung in den USA konnten letztes Jahr Siamkrokodile erfolgreich zusammen mit ihren Eltern aufgezogen werden. Deshalb wird auch SIAM im Zoo Zürich vorläufig nicht abgetrennt und die Jungen bei der Mutter belassen. Einladung zum ausserordentlichen Presse-Apéro des Zoo Zürich Datum: Mittwoch, 22. August 2001 10.00 Uhr beim Zooeingang Thema: Die Tiger sind raus! Eröffnung der neuen Anlage für Amurtiger in der Himalaya-Anlage des Zoo Zürich Die offizielle Eröffnung findet abends um 18.30 h statt, auch dazu sind Sie herzlich eingeladen (Treffpunkt beim Zooeingang). Wir möchten der Presse und den Fotografen jedoch ermöglichen, die Anlage in Ruhe am Morgen zu besichtigen. Duisburg, 10.08.01 Ein Fabelwesen im Zoo ? Einen wesentlichen Auftrag erfüllt der Zoologische Garten Duisburg in der Vermittlung zoologisch-volkstümlichen Wissens über die Vielfalt der Fauna unserer Erde. Unter diesem Gesichtspunkt sollte derzeit vielleicht ein merkwürdiger Vierbeiner betrachet werden, der vermutlich selbst nicht genau weiß, in welche wissenschaftliche Kategorie er sich einordnen soll, geschweige denn die unvoreingenommenen Zoobesucher - und das kam so: Im Jahre 1997 zog Reviertierpfleger Hartmut BOLZ im Antilopen-Revier zwischen Delphinarium und Affenhaus ein kleines A l p a k a-Böckchen (auch Peruanisches Schafkamel genannt) mit Ziegenmilch und Nuckelflasche groß. Offiziell sollte der wuschelige Lama-Verwandte Hartmut heißen, die Tierpflegerschaft entschied sich aber für den heute noch gebräuchlichen Namen OTTO... Vor vier Wochen bestückten sich also Revierleiter BOLZ, die gesamte Lehrlingstruppe und ein eigens vom Niederrhein herbeigerufener Schäfer mit (Lasso-)Strick, Schere und Gummistiefeln, um Hengst OTTO den Pelz zu stutzen. Mit vereinten Kräften drückte man OTTO auf die "Knie" und begann, vom Schwänzchen her die langhaarigen Locken abzuschneiden. Bis zum Vorderteil um Brust und Nacken übte OTTO sich noch in Geduld, dann aber zeigte der Bock die Zähne, entwand sich seinen zweibeinigen Aufsitzern und bevor er schließlich das Weite suchte, schlug er Ziehvater Hartmut BOLZ seine langen Zähne ins rechte Handgelenk mit der Folge, daß nicht nur die gesamte Aktion abgebrochen werden, sondern der Revierleiter obendrein in ärztliche Behandlung mußte. Der flüchtige OTTO jedenfalls hatte gesiegt, sah allerdings weder aus wie ein geschorenes noch wie ein nicht-geschorenes Alpaka: körpernackt mit dichtwolliger Halskrause und baumelndem Haarschopf über Stirn und Ohren. So ist's bis heute (zur Begeisterung des Zoo-Publikums!) geblieben. Eine Fabel-Figur mit 10 Millimetern Körperbehaarung und 15 Zentimetern Hals- und 20 Zentimetern Kopfkrause... Das soll anders werden: Am Montag, dem 13. August 2001, um 15.00 Uhr wird ein neuer Scher-Versuch an OTTO unternommen. Zoo Erfurt Vor 25 Jahren fand das 1. Zooparkfest statt Am 11. und 12. August 2001 wurde wieder das traditionelle Zooparkfest, inzwischen zum 25. Mal, im Thüringer Zoopark Erfurt gefeiert. Anlass, um Rückschau zu halten, wie es damals auf dem Roten Berg begann. Partei und Stadtverantwortliche hatten seinerzeit festgestellt, dass es auch in Erfurt-Nord an der Zeit sei, ein Stadtbezirksfest ins Leben zu rufen, wie es sie in Süd und Mitte bereits mit dem Steiger- bzw. Krämerbrückenfest gab. Neben Frohsinn, Humor, Einkaufs- und Gaumenfreuden war dabei natürlich auch an die Übermittlung von Erfolgen beim Aufbau des Sozialismus zwischen Tivoli und Rotem Berg und an die Förderung der Verbundenheit der Bürger zu ihrer Bezirksstadt gedacht. Den Kulturschaffenden und Volkskunstkollektiven bot sich ein neues, multilaterales Betätigungsfeld. w w. z o o p a r k. d e Mit einem besonderen Ereignis wartete der Thüringer Zoopark Erfurt anlässlich seines 25. Zooparkfestes am 11. und 12. August 2001 auf. Bei der Eröffnung der beliebten Veranstaltung präsentierten Zoodirektor Dr. Norbert Neuschulz, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins der Zooparkfreunde in Erfurt, Siegfried Kluge, Telekom-Mitarbeiterin Diana Saupe und Erfurts Kulturdirektor, Jürgen Bornmann, einen vom Förderverein des Zooparkes initiierten und von der Deutschen Telekom gesponserten Internentauftritt mit Live-Kamera. Unter der Adresse www.thuenet.de/zoopark-erfurt können Internet-benutzer auf der ganzen Welt künftig einen Blick in eine Box des 1998 neu errichteten Nashornhauses des Zooparkes werfen. Dort sind nachts Breitmaulnashornkuh Numbi und ihre Freundin Temba untergebracht. Beide waren Ende 1998 aus einer südafrikanischen Wildfarm nach Erfurt gekommen, wo sie sofort das Interesse des alteingesessenen Bullen Kiwu erregten. Nachdem Kiwu mit Numbi seit September 1999 mehrfach Hochzeit gefeiert hatte, kam es Mitte Mai 2000 zu einer erfolgreichen Bedeckung. Anhand spezieller, im Kot der Nashornkuh nachgewiesener Schwangerschaftshormone stellte Professor Franz Schwarzenberger vom Biochemischen Institut der Veterinärmedizinischen Universität Wien eine 100%ige Trächtigkeit bei Numbi fest. Nach 16monatiger Tragzeit wird sie, wenn alles gut geht, nun Mitte September ihr Kalb zur Welt bringen. Die im Hintergrund laufende Internetkamera wird, ohne sie dabei zu stören, alles aufzeichnen und in das World Wide Web einspeisen. Wenn das Geschlecht des Jungtieres bekannt ist, können über ein sogenanntes Voting darüber hinaus per Internet Namensvorschläge unterbreitet werden. Stadt Bielefeld, 9. August 2001 Sonntagsschule im Tierpark Olderdissen Am Sonntag, 19. August, in der Zeit von 10 bis 11 Uhr können Schulkinder bis zu zwölf Jahren wieder die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen besuchen. Themenschwerpunkte dieser Veranstaltung sind der Fischotter und der Fasan. Treffpunkt ist der Schulungsraum im Eingangsbereich des Tierparks. Die Sonntagsschule im Heimat-Tierpark Olderdissen wird von den Mitgliedern des Förderkreises "Lernort Natur" mit dem Ziel angeboten, Kindern die Natur in der heimischen Umgebung anschaulich und interessant näherzubringen. An einem Sonntag im Monat werden jeweils wechselnde Themen angeboten. Der Förderkreis "Lernort Natur" ist im Landesjagdverband NRW organisiert. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 0521/454045. Der Wildpark Osterzgebirge verfügt seit kurzem über eine eigene Internetseite. Unter www.wildpark-osterzgebirge.de wird sich der Wildpark und die seit 1999 bestehende Naturschutzschule vorstellen. Sie erhalten hier Informationen über Tiere, Patenschaften, geplante Vorhaben z.B. über die Erweiterung des Tierbestandes, Aktionen der Naturschutzschule, vorgesehene und aktuelle Projekte sowie Veranstaltungsinformationen. Ich bitte alle eMails an die neue Adresse info@wildpark-osterzgebirge.de zu senden Mit freundlichen Grüßen, Lutz Tröger, Leiter Wildpark Zoo Leizig, 10.8.01 (per Fax) Schimpansen im Pongoland erhalten Zuwachs (s. a. Meldung oben) Zoo Leizig, 10.8.01, 14.8. (per Fax) Schimpansen im Pongoland erhalten Zuwachs Erste Geburt im Pongland (s. a. Meldungen oben) Zoo Leizig, 15.8.01, 14.8. (per Fax) Große Dschungelnacht am 18. August im Zoo - Die Trommeln rufen
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Ausstellungen DORNBIRN Vorarlberger Naturschau (Naturhistorisches Museum): JUWELEN AUF SECHS BEINEN - Die Wunderwelt der Käfer Noch bis 3.9.2001 http://www.naturmuseumsg.ch/sites/aktuell.htm PADERBORN Naturkundemuseum im Marstall: REGENWÄLDER DER ERDE 10.8. bis 18.11.2001 VERDEN Deutsches Pferdemuseum: DIE GESCHICHTE DER PFERDETRANSPORTE Noch bis 14.10.2001 home.t-online.de/home/pferdemuseum/ MÜNCHEN Botanischer Garten München-Nymphenburg: BLÜTENÖKOLOGIE - Faszinierendes Miteinander von Pflanzen und Tieren 22.8. bis 23.9.2001 http://www.botanik.biologie.uni-muenchen.de/botgart/d/default.html BEURON, Naturschutzzentrum Obere Donau IGEL, DIE PFIFFIGEN STACHELTIERE 14.8. bis 31.10.2001 www.naturschutzzentren-bw.de/oberedonau/ PADERBORN, Naturkundemuseum im Marstall: REGENWÄLDER DER ERDE 10.8. bis 18.11.2001
Museum Jagd und Wild auf Burg Falkenstein: SÄNGER, SPÖTTER, STUBENVÖGEL - Heimische Singvögel 26.6. bis 4.11.2001 http://www.markt-falkenstein.de/freizeit/pages/dokumentjagdmuseum.htm LÜNEBURG - Ostpreußisches Landesmuseum: HEINZ SIELMANN - Ein Leben für die Natur bis 21.10.2001 http://ostpreuss.landesmuseum.luene-info.de/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
TV-Tipps Zoo + Naturschutz
Donnerstag, 16. August, 18 Uhr: Wiederholung der ZDF-Sendung "37 Grad - Im Auge des Elefanten" Am 16. August um 18 Uhr wird in 3sat der ZDF-Film "Im Auge des Elefanten" aus der Reihe 37° wiederholt. Der Film berichtet von Menschen und ihrem besonderen Verhältnis zu Tieren. Einer von ihnen ist Michael Adler, Reviertierpfleger bei den Elefanten im Allwetterzoo Münster. "Elefanten sind ganz besondere Tiere. Der Umgang mit ihnen erfordert Achtung und das Akzeptieren ihrer Intelligenz", sagt Michael Adler. Wer mehr über die Arbeit des jungen Tierpflegers mit seinen "Dickhäutern" erfahren möchte, sollte die Wiederholung des sehr gelungenen Films nicht verpassen. zuehlke@allwetterzoo.de Dazu die Neue Zürcher Zeitung, 10. August 2001: Tiere sind immer interessant; Tierfilme im Fernsehen nicht in jedem Fall. Zu oft werden einfach nur Bilder aneinander gereiht, ohne Konzept. Der Beitrag «Im Auge des Elefanten. Von Menschen und Tieren» in der ZDF-Rubrik «37 Grad» hob sich von solcher Durchschnittsware wohltuend ab. Im Gehege der Asiatischen Elefanten im Zoo von Münster, die, wie alle Pfleglinge im Tiergarten, in einem gewissen Sinn ja auch Nutztiere sind: Primär befriedigen sie unsere Schaulust. Im Zuge dieser Besuche sind Bemerkungen gefallen und Fragen in den Raum gestellt worden, auf die wir zwar noch keine Antworten wissen, über die es sich aber nachzudenken lohnt - etwa, ob Elefanten letztlich nur noch in menschlicher Obhut überleben. Der Betreuer Michael Adler will von den grossen Riesen lernen, um ihrem Wesen und ihren Bedürfnissen eher gerecht werden zu können. Denn er und seine Kollegen wissen: Die im westfälischen Zoo «hinter Betonmauern» gehaltenen Rüsseltiere sind «hoffnungslos auf uns angewiesen». Sie anerkennen den Menschen als ihr Leittier. Und der geht davon aus, dass den Elefanten die «sorgfältig einstudierte» Elefanten-Show auch Spass macht. Oder wollen diese, wird im Film gefragt, nur ihren Bezugspersonen gefallen? Fest steht: Die Elefantenpfleger müssen ihre Tiere stets unter Kontrolle haben, dürfen ihnen angesichts des ungleichen Kräfteverhältnisses nicht blindlings vertrauen. Die Bestrebungen englischer und nordamerikanischer Zoos, den direkten Kontakt zwischen Mensch und Elefant wegen des vorhandenen Gefahrenpotenzials möglichst vollständig zu unterbinden, wurden in der Sendung nicht erwähnt. Do., 16.08.2001, 18:00-18:30 3sat, Im Auge des Elefanten, Von Menschen und Tieren (Michael Adler, Elefantenpfleger in Münster, aus der ZDF-Reihe "37°") Wh Fr., 17.08.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Gefangen in Freiheit - Die Fischwelt in unseren Flüssen Wh Fr., 17.08.2001, 20:15-21:00 HR, TIER und TALK - Highlights, Thema: Ein Blick hinter die Kulissen des Frankfurter Zoos Sa., 18.08.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Projekt Mico Leon - Rettung der Löwenäffchen Wh Di., 21.08.2001, 14:30-15:15 MDR,Abenteuer Zoo: Ramba-Samba in Brasilia - Tamanduas, Riesenotter und schwarze Löwenäffchen Wh von 96 Fr., 24.08.2001, 13:30-14:15 BR, Zoo & Co, Zurück in die Wildnis - Nach über 90 Jahren (Löwenäffchen) Wh Fr., 24.08.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Bayerns Adler im Aufwind? Wh Fr., 24.08.2001, 20:15-20:45 ARTE, Von heiligen Affen belagert NEU ** ausführlichere Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG:http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm ** In der HÖR ZU Nr.33 (Programm vom 18. bis 24.08.01) gibt es unter Tier-Reportage einen Drei-Seiten-Artikel über das Endangeres Primate Rescue Center, Cuc Phuong, Vietnam, eines der von der ZGAP unterstützten Projekte ########################################### Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links zu den Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:redaktion@zoo-information.de Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepagehttp://www.zoopresseschau.info Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de. © 2001 Zoo-AG Bielefeld |