Zoo-AG Presseschau Nr. 70 vom 26. Juli 2001
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Christina Schulthoff,redaktion@zoo-information.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Liebe Leser der Zoopresseschau, das Sommerloch ist da und verwöhnt uns mit Kaimanen in der Donau, telefonierenden Schimpansen und unbeabsichtigten tierischen Urlaubsmitbringseln. Ohne Sommerfeste und Baustellen in den Zoos wäre kaum noch etwas anderes zu berichten. Der gestern ausgestrahlte zweite Teil der BBC-Reihe im ZDF: Planet am Scheideweg: Arten am Abgrund von David Attenborough versprach mehr als er hielt. Tiere - vor allem die aus den früheren Sendereihen gewohnten großartigen Aufnahmen seltener Arten - waren so gut wie nicht zu sehen. Doch ohne auch emotional packende Beispiele, mit trockenen Fakten allein, ist der Zuschauer kaum aufzurütteln. Es ging ziemlich abstrakt um die fünf großen Bedrohungsfaktoren: Übernutzung, Habitatvernichtung, Fremdarten, Verinselung, Klimaveränderung. Jeweils nur einige Minuten mit ein oder zwei Beispielen, wo jeweils eine ganze Sendung möglich und nötig gewesen wäre, um die Zusammenhänge zu verdeutlichen. Zudem war das ganze aufgebläht mit billigen Füll-Szenen (Luftaufnahmen, Grafiken, Industriebilder). Dazwischen plötzliche Sprünge von Megafauna-Ausrottung zur Fauna der Kapprovinz, Buschrattennester als Zeugen für Natur-Raubbau der Anasasi-Indianer, von Igeln in Schottland zu Raubschnecken auf Hawaii, Überfischung und Regenwaldinseln. Häppchen-Journalismus im MTV-Schnitt, von 55 BBC-Minuten auf 42 ZDF-Minuten gekürzt - schade. Nächste Woche heißt die dritte und bereits letzte Folge "Die Zukunft des Lebens" und soll positive Beispiele für Arterhalt zeigen. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Thüringer Allgemeine 26.7.2001 Hausbau, Geburt und eine Königin der anderen Art http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1782775 Im Thüringer Zoopark werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus. Nicht nur steht eine seltene Geburt ins Haus und sehen einige der zahlreichen Bauvorhaben ihrer Vollendung unmittelbar entgegen. Vielmehr präsentiert sich das Gelände auf dem Roten Berg am 11. und 12. August ganz im Zeichen des 25. Zooparkfestes. 148 000 Gäste zählte der Zoopark seit Jahresbeginn, 40 000 mehr wären es zu normalen Zeiten gewesen, sagte gestern Direktor Dr. Norbert Neuschulz. Er weiß sich dabei in Gesellschaft der meisten Zooparks und Tiergärten im Lande, lediglich Leipzig mit seinem neuen Großaffengehege kann stetig steigende Besucherzahlen verzeichnen. Da wäre natürlich die mit großer Spannung im September erwartete Geburt des Nashornbabys, dessen künftiges Kinderzimmer innerhalb des 3200 Hektar großen Außenareals für einen sicheren Aufenthalt mit Mutter Numbi fertiggestellt ist. Kurz vor seiner Vollendung steht die Haustierkoppel vor Axmanns Hof. Im Winter sollen die Arbeiten an der großen Freiluftgaststätte mit den Wasserspielen beendet sein, ebenso das neue Affenhaus. Bereits am 22. September aber wird anlässlich der 8. Deutschen Zootage die Bisonanlage übergeben. Im August schließlich beginnen die Arbeiten für eine vom Verein der Zooparkfreunde gesponserte Schnee-Eulen-Anlage. Und dann gibt es noch eine Krönung. Die der 1. Thüringer Zoo- und Tierkönigin. Tierlieb sollte die Dame sein, vielleicht selbst ein Tier haben oder mit Tieren arbeiten und sie sollte in der Lage sein, während eines Jahres im Gespräch zu bleiben und dabei unter anderem das Anliegen und die Aufgaben eines Zooparkes nach außen zu tragen. Eine Jury hat letztlich die Qual der Wahl. Weser Kurier 21.7.2001 Seestadt-Zoo erlebt kompletten Umbau http://www.weser-kurier.de/bremen/fs_wk_bremen.html?id=175060 Gehege werden bei laufendem Betrieb erneuert / Arbeiten sollen im Dezember abgeschlossen sein Das Geschehen in der Seestadt dürfte weltweit ziemlich einmalig sein einen Zoo bei laufendem Betrieb Schritt für Schritt abzureißen und an derselben Stelle völlig neu wieder aufzubauen. Bereits Ende dieses Jahres soll der erste Abschnitt für 20 Millionen Mark fertig sein. Am 1. Dezember wollen wir Wasser in den neuen Gehegen haben und die ersten Tiere umsetzen, betont Zoo-Geschäftsführer Christian Bruns. 900 Kubikmeter Beton und 300 Tonnen Stahl seien inzwischen verarbeitet Manche sind sicherlich ein bisschen enttäuscht, dass der Zoo am Meer vorübergehend so klein geworden ist, sagt Zoo-Inspektor Frank Schlepps. Aber große Meckereien kommen eigentlich nicht vor. So laden Seebären, Luchse und Biber zum Besuch ein, und wer einen langen Hals macht, kann in ihrem provisorischen Freiluftgehege mit Wohncontainer auch die Schimpansen entdecken. Bereits im Winter ziehen wir aus dieser Übergangsbehausung um in ein super großes Komfort-Gehege, heißt es auf einem kleinen Aufkleber an der Gittertür vor dem Schimpansen-Gelände. Wie das aussieht, kann in wenigen Monaten an den neuen Gehegen für Schimpansen, Eisbären und Seelöwen besichtigt werden. Deren Lebensräume sollen als erste fertiggestellt sein. Südwest Presse 21.7.2001 Die kleinen Wildkatzen sind der große Stolz http://www.suedwestpresse.de/dc/html/news/news-ulm_ul/20010721ul_swp_blik0007.htm Außer den großen Raubkatzen hält der Tierpark in Wuppertal etliche Kleinkatzen - insgesamt 14 verschiedene Arten. Die Schwarzfußkatze aus den Trockengebieten Südafrikas gilt als eine der kleinsten Wildkatzenarten der Welt. Besonders zierlich ist die Oman-Falbkatze. Und Sandkatzen zeichnen sich durch lange Borstenhaare an den Fußsohlen aus. Die Wuppertaler Zoologen sind stolz auf ihre Kleinkatzen. Allein bei den Schwarzfußkatzen wurden bereits 100 Jungtiere geboren. Weniger stolz dürfte die Tierparkleitung indes auf die Unterbringung der Wildkatzen sein. Das Kleinkatzenhaus, in den Nachkriegsjahren mit bescheidenen Mitteln gebaut, wurde seither kaum verändert. Entsprechend klein, fast schon schäbig sind heute Innen- wie Außenbereich. Kaum besser sieht es bei den Löwen, Tigern, Leoparden und Nebelpardern aus. ¸¸Die Großkatzenhaltung ist ein echter Schwachpunkt bei uns'', räumt Zoologe Dr. Alexander Sliwa ein. Eine Erweiterung der Unterkünfte sei zwar in Planung, die Realisierung liege jedoch in weiter Ferne. Erst vor sechs Jahren hat die Stadt 14 Millionen Mark in die vorbildliche Unterbringung der Elefanten investiert. Die Anlage der afrikanischen Dickhäuter ist mehr als 4300 Quadratmeter groß. Jedes Tier der sechsköpfigen Herde kommt nachts in eine eigene Box - jeweils zwischen 45 und 60 Quadratmeter groß. "Unsere Anlage wird standardbestimmend für alle Zoos werden'', betont Sliwa. Neue Zürcher Zeitung 20.7.2001 Spannung für Katzen: Wann kommt die Maus? http://www.nzz.ch/2001/07/20/zh/page-article7J5P0.html Computergesteuerte Fütterung im Wildpark Langenberg Das Leben der Wildkatzen ist spannend geworden: Dank computergesteuerter Fütterung können sie jetzt ihr natürliches Jagdverhalten ausleben. Marianne Hartmann-Furter ist Wildkatzenspezialistin an der Uni Zürich und hat bei «ihren» Tieren ein System ausgetüftelt. Ausgangssituation ist das natürliche Verhalten der Katzen beim Mausen. Sie weiss nicht, wann und durch welches Loch eine Maus den Bau verlassen wird. Im Unterschied zu der bei verschiedenen Zootieren praktizierten Verhaltensanreicherung mit versteckten «Bonbons», die es neben der Hauptfütterung spielerisch zu suchen gilt, findet hier der Ernstfall statt: die ganze Fütterung basiert auf dem «spannenden» Zufallsprinzip, was die Tiere natürlich aufs Höchste motiviert. Der Nachwuchs der Langenberg-Katzen kommt zur Freilassung in das Wiederansiedlungsprojekt der Wildkatzen in Bayern. Dort ist man sehr zufrieden mit den Schweizer Katzen, da man sie gleich auswildern kann und nicht erst monatelang im Jagen trainieren muss. Christian Stauffer, der wissenschaftliche Leiter des Wildparks, beobachtete schon wenige Tage nach der Einführung der neuen Fütterungsmethode eine völlige Veränderung des Verhaltens: statt auf den Pfleger zu warten, konzentrieren sich die Katzen auf das Geschehen im Gehege selbst. Davon haben auch die Besucher einen Gewinn: die Katzen wirken lebhafter, denn sie haben immer «etwas vor». Mitteldeutsche Zeitung 24.7.2001 Elefanten müssen ausziehen http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=halsk&RegionalRubrikName=Halle/Saalkreis&MZWebArtikelID=996003121738 Auch wenn das genaue Datum noch nicht fest steht: in diesem oder im kommenden Jahr wird es im halleschen Zoo keine Elefanten mehr geben. "Wir versuchen natürlich, die Tiere so lange wie möglich hier zu behalten", sagte der stellvertretende Leiter des halleschen Zoos, Timm Spretke, auf Anfrage der MZ. Die Dickhäuter gehören dem Berliner Zoo, waren dort 1996 geliehen worden. "In den 90-ern wurden schrittweise die Vorschriften zur artgerechten Haltung angezogen. Nun ist es nicht mehr erlaubt, die Tiere so wie bei uns zu halten." Das Gehege in Halle ist zu klein, der Ausbau scheitert am Platz. Der Berliner Zoo hätte zwar zwei Jungtiere geschickt. Aber mit der Maßgabe, dass sie zurück kommen, wenn sie mit etwa zehn Jahren geschlechtsreif sind. Sowohl das Gelände als auch die Pflege bewertet Verhaltensforscher Rolf Gattermann vom Zoologischen Institut an der halleschen Universität als optimal für junge Elefanten. Die Tiere hätten Möglichkeiten zum Spielen und Lernen, vor allem auf Grund der "hervorragenden Betreuung" durch die Pfleger. Pläne für eine größere Anlage, ausreichend für eine Elefantenherde, gibt es bereits im halleschen Zoo. Dazu müssten die Zebras und Lagerräume weichen. Mindestens zehn Millionen Mark wären nötig. Tierforscher Gattermann wirbt um Verständnis. "Im Sinne der Tiere sollten die Hallenser die Entscheidung akzeptieren." Süddeutsche Zeitung 22.7.2001 Tierpark München für die Zukunft gerüstet http://www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikel62404.php Hauptversammlung über das Geschäftsjahr 2000 der Tierpark Hellabrunn AG. Die niedrigsten Besucherzahlen (wegen der vielen Regentage) seit 15 Jahren, Verzögerungen bei der Inbetriebnahme des Urwaldhauses sowie finanzielle Probleme machten zu schaffen. Aufgrund der erhöhten Eintrittspreise konnte er jedoch die Einnahmen auf 10,5 Millionen Mark steigern und so mit einem Gesamtumsatz von 13,4 Millionen einen Rekord vermelden. Die Stadt legte mit dem jährlichen Betriebszuschuss eine Million hinzu und leistete auch eine einmalige Investitionshilfe von gut 3,8 Millionen Mark. Damit ist die Zukunft des Tierparks wieder gesichert; der Jahresüberschuss wird aber weiterhin bei null Mark liegen. Nachfolger des kaufmännischen Direktors wird Hans Färber von der Olympiapark GmbH. Volksstimme Magdeburg 20.7.2001 Belohnung für Aufklärung der Giftanschläge - Neue Erkrankungen im Zoo geben Rätsel auf http://www.volksstimme.de/magdeburg/show_fullarticle.asp?AID=89883&Region=Magdeburg&Template=FullArticle_lang&Column= Madgeburg - Zwei weitere Tiere im Zoo, eine Schnee-Eule und ein Zwergmuntjak-Hirsch, sind vermutlich durch ein Gift erkrankt - Wie erst gestern bekannt wurde, zeigten die Tiere am Wochenende ähnliche Symptome wie die im Juni erkrankten Amur-Tiger, Schneeleoparden und Seeadler. Ihnen waren betäubende Köder verabreicht worden. Unterdessen ist für Hinweise, die zur Klärung der Giftanschläge führen, eine Belohnung von 2000 Mark ausgesetzt worden. Volksstimme Magdeburg 21.7.2001 Krankheitsfälle im Zoo werden immer mysteriöser: Kreis der Verdächtigen grenzt sich langsam ein http://www.volksstimme.de/magdeburg/show_fullarticle.asp?AID=90321&Region=Magdeburg&Template=FullArticle_lang&Column= "Bitte nicht füttern!" mahnt ein Schild. Doch nicht sehr viele halten sich daran, bedauert Michael Schröpel, der Direktor des Zoo's. Zwei weitere Tiere wurden in den vergangenen Tagen von ihren Pflegern krank aufgefunden. Die Hirschkuh litt unter starken Bewegungsstörungen, und die Eule saß benommen auf dem Käfigboden. Ein Alarmsignal für die Pfleger, denn die im Juni offenbar vergifteten Großkatzen und Seeadler hatten genau die gleichen Symptome gezeigt. Ihnen wurde mit der Nahrung ein betäubendes Mittel untergeschoben. Allein durch die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter konnte das Phantombild eines Verdächtigen angefertigt werden. Wahrscheinlich ist der Täter in der Lage, die jeweilige Dosis zu berechnen. Der Täter besitzt Fachkenntnisse, gab die Polizei zu. Kölner Stadt-Anzeiger 24.7.2001 Mächtig stolz auf die Fasanenkinder http://www.ksta.de/oberberg/1891266.html Ganz schüchtern drücken sich die 16 Pfau-Fasane am Zaun entlang "Das sind alles Jungtiere. Die müssen sich erst ans Publikum gewöhnen", erklärt der Chef des Affen- und Vogelparks, Werner Schmidt. "Das ist die größte Gruppe, die derzeit in einem deutschen Zoo gehalten wird." Der Herr über Hunderte von Vögeln und 60 Affen, der auf seinem riesigen Areal in Eckenhagen schon seit 21 Jahren seine Visionen realisiert, hat den Jung-Fasanen eine attraktive Umgebung geschaffen. "Weg von den Käfigen, hin zu großzügigen Anlagen" - hat Schmidt mit seinem Team seit Februar getüftelt, jetzt kann er eine schöne Anlage vorweisen. Wand an Wand mit der Eulenburg leben die 16 Jungvögel in einer 350 Quadratmeter großen Voliere, bestehend aus einer gewaltigen Holzkonstruktion mit einem meterhohen Zaun. Die Besucher können das Gehege betreten. Entstanden ist ein großer Garten vor einer gelben Hauskulisse mit grünen Fenstern und Schlagläden Ebenfalls am Montag kämpfte sich ein Waldrapp aus seinem Ei. Zürich, 20 Minuten 24.7.2001 Klopf, klopf, mit dem Kopf http://www.20min.ch/news/bern/story/6750861 Beim weltweit einzigen Zoo-Termitenbau verweilt Tierparkdirektor Bernd Schildger besonders gern. Auch auf die artgerecht gehaltenen Arguswarane ist er stolz. Bernd Schildger ist seit 1997 Direktor des Berner Tierparks Dählhölzli. Vorher arbeitete der gelernte Tierarzt im Frankfurter Zoo. Der 45-jährige Hobbyfotograf ist verheiratet und hat drei Kinder. Tagesspiegel 26.7.2001 Vergleich von 15 Ferienparks durch die Stiftung Warentest Ferienanlagen: Freizeitpark für Flachlandtiroler http://195.170.124.152/archiv/2001/07/20/ak-so-im-5511503.html >Ausführlicher Artikel über die Ferienpark-Branche in Deutschland Der Trend geht hin zu mehreren Kurzurlauben. Bei schlechtem Wetter flüchten alle ins tropische Erlebnisbad, ansonsten lässt man es sich beim Golfen, Reiten oder im Wellness-Bereich gut gehen. Bei einem Vergleich von 15 Ferienparks durch die Stiftung Warentest schnitt nur der "Center Parc" in der Bispinger Heide zwischen Hamburg und Hannover mit "sehr gut" ab, der Großteil der Mitbewerber erreichte ein "befriedigend" oder "ausreichend". Rund um Berlin hat eine ganze Reihe von Betreibern und Projektentwicklungsgesellschaften Pläne für Ferien- und Freizeitparks angemeldet. Im vergangenen Jahr sind rund 40 Anträge beim Umweltministerium eingegangen. Die Österreicher Christian Schmid und Thomas Oberhofer wollen einen Alpen-Funpark bei Brandenburg bauen und auf einem 50 Hektar großen Gelände "miniaturisierte Alpenfreizeitmöglichkeiten" anbieten. Für die Kleinen werde es einen Zoo mit "alpentypischen" Tieren geben. Österreichische Küche und der Handel mit Souvenirs sollen dem Kurztrip in die künstlichen Berge den letzten Schliff geben. Auch die Amsterdamer Projektentwicklungsgesellschaft Ensis BV verfolgt weiterhin ihren "Spreewaldpark Lübben". Auf 400 Hektar Fläche will die holländische Firma ein "neuartiges Erholungs-, Freizeit- und Unterhaltungszentrum" errichten. Rund um eine Piazza sollen sich zwei Themenparks, ein Feriendorf, ein Wasserpark und ein Golfplatz gruppieren. Einer der Themenparks soll sich der Evolutionsgeschichte widmen, der andere der Weltkultur. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Liechtensteiner Volksblatt 26.7.2001 Schimpanse am Telefon http://www2.lol.li/Volksblatt/livool-4/Letzte_Seite-2.html Drei Tage und Nächte hat ein anonymer Anrufer die Mitarbeiter eines schottischen Safariparks genervt, ohne jemals ein Wort zu sagen. Ein Schrei entlarvte ihn schliesslich - der Missetäter war einer der vier Schimpansen des Parks. Der elfjährige «Chippy» hatte seinem Pfleger Gary Gilmour das Mobiltelefon entwendet, in seinem Bett versteckt und vor allem nachts die Tasten gedrückt. «Er fand wohl die bunten Knöpfe toll, die im Dunkeln leuchten und Töne von sich geben», sagte Gilmour am Mittwoch. Er habe das Telefon erst kürzlich gekauft und bislang glücklicherweise erst wenige Nummern gespeichert, nämlich die seiner Kollegen des Safariparks Blair Drummond bei Stirling. Hamburger Abendblatt 26.7.2001 Telefonterror im Safaripark http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/allgemeines/html/260701/322607ML34.HTM Kieler Nachrichten 25.7.2001 "Chippy" nervt Safaripark-Beschäftigte mit anonymenAnrufen http://www.kn-online.de/htm/aktuell/welt/c-251337_AP_AP113_Bunte_Schimpans.htm Rheinische Post 26.7.2001 Ein Besuch im Zoo: streicheln, füttern und staunen http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/2001-0726/zoobesuch.html Duisburg. Bei den Koalas: In drei kleinen Gruppen dürfen die Besucher in den Hinterraum. Jürgen Hammes, derzeit als Revierleiter bei den Affen, führt die Ferienspaß-Gewinner durch den Tierpark. Am Elefantenhaus wartet eine Überraschung. Die Besucher streicheln die Dickhäuter und testen, wie sich die Haut eines Elefanten anfühlt. Nächster Halt: die Seelöwen. Die Feriernspaß-Gewinner dürfen die Meeressäuger mit frischen Heringen füttern. Auf dem Weg zum Delfinarium erklärt Hammes, weshalb ein Zoo Sinn macht: "Was sollen die Menschen machen, die nicht das Geld besitzen, um sich die Tiere in freier Wildbahn anzuschauen? Die Tiere erreichen bei uns ein hohes Alter, weil sie keinen natürlichen Feind haben." Am Delfinarium haben die Besucher einen exklusiven Einblick: Sie dürfen vom Aufenthaltsraum der Delfin-Pfleger aus ins Becken schauen. "Das ist hier einer der schönsten Plätze im Duisburger Zoo", sagt Pflegerin Natascha Paul. Märkische Oderzeitung 25.7.2001 Großes Wildparkfest in der Schorfheide http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=16&LID=11163 Groß Schönebeck (olli) Der Wildpark Schorfheide schien am Wochenende aus allen Nähten zu platzen. Das jährliche Kinderfest lockte zwischen 2 000 und 3 000 Gäste in den Park. Das Ziel sei es, den Kindern die Natur auf eine spielerische Weise näher zu bringen, sagte Wildparkchef Frank Heyter. >Die Umgebung des Kinderfestes nutzte auch Die Gesellschaft zum Schutz der Wölfe, um sich bekannt zu machen. Kinder sind künftige Entscheidungsträger, sagte Gesellschaftsmitglied Jack Rast. Auch Wildparkchef Heyter ist davon überzeugt, dass Natur nur über eine emotionale Schiene vermittelt werden kann. Sein Konzept scheint ihm recht zu geben. Im gesamten Park steht nicht ein Verbotsschild, trotzdem gibt es kaum Zwischenfälle. Neue Presse 26.7.2001 Machen Sie uns ein Bild vom Zoo http://www.neuepresse.de/region_hannover/101241.html Gehen Sie auf Fotosafari im Zoo Hannover! Die spannendsten, lustigsten und originellsten Motive werden mit tollen Preisen belohnt. Bei der Wahl der Motive haben Sie alle Freiheiten: Fotografieren Sie Menschen, die Tiere bewundern oder Tiere, die Menschen bestaunen. Fotografieren Sie eindrucksvolle Naturlandschaften wie die Sambesi-Anlage oder den Gorilla-Berg. Einzige Bedingung: Die Aufnahme muss im Zoo Hannover entstanden sein.
Remscheider GA 26.7.2001 Führungen im Zoo http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=2&template=arttextl&ausgabe=7966&redaktion=2&artikel=103011221 Wupperta. In der Reihe "Sommerferien im Zoo" lässt sich am heutigen Donnerstag, 26. Juli, viel Interessantes und Wissenswertes über die großen und kleinen Katzen im Zoologischen Garten Wuppertal erfahren. Am Freitag, 27. Juli, ab 15 Uhr heißt es dann wieder "Mit dem Zoo ins Wochenende". Bei einem Rundgang können große und kleine Gäste eigene Eindrücke sammeln, ergänzen und vertiefen. Tagblatt 26.7.2001 «Wenn man sie nicht streichelt, sind sie beleidigt» http://www.tagblatt.ch/sgt/online/o_detail.cfm?pass_id=547621&bereich=o&suche=25 Eichberg. Ruhig ist es rund um den Erlebnis-Zoo, nur manchmal hört man verschiedene Tierstimmen. «Wir haben erst am Nachmittag wieder eine Führung», beantwortet Rebecca Jäger, eine der beiden Tierpflegerinnen, die Frage. Die Eichbergerin Nicole Mattle hat im Erlebnis-Zoo ihre Lehre als Wildtierpflegerin gemacht. Rebecca Jäger arbeitet seit einem halben Jahr im Zoo und wird nach den Sommerferien die Lehre zur Wildtierpflegerin beginnen. Auch bei der Vorbereitung der Führungen helfen die Tierpflegerinnen mit. Nach dem Zoo-Besuch bekommen die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit den Lamas eine kleine Tour zu machen. Bei diesen Lama-Trekkings ist immer eine der beiden dabei. «Einmal kamen alle Lamas ohne die Leute und früher als erwartet zurück. Ein Teilnehmer hatte ein Tier losgelassen, welches dann sofort nach Hause eilte. Die anderen folgten diesem Lama» Neue Osnabrücker Zeitung 26.7.2001 Ein Elefantenstiefel in Größe XXL http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/elefantenstiefel_.html Osnabrück. Warum trägt Elefantendame Toto im Zoo solch hohes Schuhwerk und dann auch nur einen Stiefel? Der Dickhäuter hat eine gefährliche Fußentzündung und der von Schumachermeister Bernhard Wolf nach Maß angefertigte Schuh soll die Wunde vor Schmutz schützen. Lausitzer Rundschau 26.7.2001 Im September gibt es vierten Zoo-Oscar http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=345615&RES=hoy Hoyerswerda - Bereits zum vierten Mal wird ein Zootier mit einer begehrten Oscar-Trophäe ausgezeichnet. Noch bis 1.September können die Vorschläge für den Herbst-Preisträger an der Kasse des Naherholungszentrums Nr.1 abgegeben werden. Über 80 Vorschläge wurden bereits eingereicht. Erstmals wurde die Trophäe im Dezember 2000 an die Humboldt-Pinguine verliehen. Gewählt von den Tierfreunden und im Frühjahr beziehungsweise im Sommer ausgezeichnet wurden mit dem Titel die Hauben-Kapuzineraffen bzw. die Zwergziegen. Ostsee Zeitung 26.7.2001 Radeln für einen guten Zweck http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_110638.html Mit einer Radtour von Rostock nach Leipzig wollen die beiden Zooloigschen Gärten der Städte auf ihre Probleme aufmerksam machen. Die sind vor allem finanzieller Art. Am 4. August treten 100 Radsportler ab Rostock kräftig in die Pedalen Richtung Leipzig. Darunter auch Zoodirektor Udo Nagel. OZ: Woher stammt die Idee? Nagel: Von den Leipzigern. Die sind schon im letzten Jahr an einem Tag hochgeradelt. Jeder Zoo will auf diese Weise Geld für dringende Aufgaben einwerben. OZ: Welche sind das in Rostock? Nagel: Der Bau der Futtermeisterei, eine Otteranlage für 200 000 Mark und eine Menschenaffenanlage für gut sieben Millionen. Wir müssen erst mal anfangen.
Volksstimme Magdeburg 26.7.2001 Kein Platz für Wollschweine http://www.volksstimme.de/genthin/show_fullarticle.asp?AID=91452&Region=Genthin&Template=FullArticle_lang&Column= Zabakuck - Durch die Elbe-Havel-Werkstätten wurde der Bestand im Tierpark Zabakuck an Wollschweinen abgeschafft. Tierpflegerin vette Steffen erklärte, das dass Schweine-Gehege nicht über ausreichenden Platz verfüge Zürich, 20 Minuten 25.7.2001 Die Affen und der Spiegel http://www.20min.ch/news/vermischtes/story/9651610 Die Streithähne "Sunny" und "Cheena" hörten mit ihrem seit Monaten andauernden Kleinkrieg auf, nachdem zwei Spiegel in ihrem gemeinsamen Affenkäfig befestigt wurden. "Der Trick hat nicht nur den 'Gorilla-Streit' beendet. Wir hoffen sogar, dass sie anfangen, sich zu paaren", sagte Zoodirektor B. Prabhakar des Prince-of-Wales-Zoos in Lucknow. Wie die Menschen seien auch Schimpansen eitel und nur ungern allein. "Sie hatten nichts zu tun, also haben sie gekämpft", erklärte der Direktor. "Cheenas" Weigerung, sich mit dem Affenmännchen zu paaren, habe die Situation noch verschärft. Dolomiten 26.7.20013:36 Spiegel beendet Schimpansenstreit http://www.athesia.it/dolomiten/2001/07/26/c2607a05.html Kölner Stadt-Anzeiger 25.7.2001 Dichten für Dickhäuter http://www.ksta.de/vermischtes/panorama/campus/1891855.html Köln - Die Giraffen zeigen sich von den Schöpfungen der drei kreativen Köpfe am Zaun unbeeindruckt. Doch die drei Poeten vom Englischen Seminar der Uni Köln probieren es am Elefantengehege, schreiben dort spontan einen Achtzeiler, bemühen sich um eine Reaktion der Dickhäuter, doch auch die ignorieren die Dichtkunst. Hanna Sprechelmeyer und Katie Roe-Hähnel finden dieses Desinteresse nicht wirklich schlimm. Sie sind zwei Teilnehmerinnen des Creative Writing Kurses an der Uni Köln und heute mit ihrem Dozenten Richard Aczel im Kölner Zoo erschienen, um den Tieren ihre Gedichte zu widmen. "Für Tiere Gedichte zu schreiben, ist als Metapher zu verstehen", erläutert Dr. Aczel: "Man schickt eine Botschaft und weiss nicht, ob man verstanden wird.
Thüringische Landeszeitung 26.7.2001 Wisent-Nachwuchs: Thebea und Thinka http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Gera&news_id=1782972 Thebea und Thinka heißen die Wisent-Kälbchen, die - obwohl von verschiedenen Müttern - beide am 21. Juni im Geraer Tierpark zur Welt gekommen sind. Nordkurier 24.7.2001 Löwen sollen sich kennen lernen http://www.nordkurier.de/news/meck-pomm/tierpark/tierpark.html Wie Helge Zabka, Leiter des Tierparks in Ueckermünde, gestern berichtete, werde man die am Wochenende aus dem dänischen Aalborg und aus Warschau angekommenen Löwen erstmals zueinander führen. Am Freitag sollen sie dann Besitz von der neuen Löwenschlucht nehmen. Rheinpfalz Online 24.7.2001 Fische aus dem Weltraum ausgesetzt http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010724:2120016&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kai/meldung.oft Nachfahren der legendären japanischen Medakas, die 1994 bei einer Space-Shuttle-Mission im Weltraum gezeugt wurden, schwimmen seit gestern Morgen im oberen Teich des Japanischen Gartens.m Volker Menzel, Präsident des Freundeskreises Japanischer Garten in Kaiserslautern, ließ die kleinsten Medakas sicherheitshalber in einem Aquarium aussetzen. Braunschweiger Zeitung 25.7.2001 Gift-Skorpion im Koffer stach Urlauber in Fuß http://www.newsclick.de/corem/resources/ids/1365938?version=3 Ein Braunschweiger Portugal-Urlauber wurde beim Auspacken seiner Koffer von einem gemeinen Feld-Skorpion (Buthus occitanus) in den Fuß gestochen. Der südeuropäische Gast befindet sich mittlerweile im Stöckheimer Zoo, wo er vorübergehend eine Bleibe in einem Wüstenterrarium gefunden hat: In einer Ecke der Zoo-Cafeteria ist er in Kürze zu besichtigen. Fachmännisch hat Dr. Florian Brandes ihm dort ein neues Zuhause eingerichtet - mit viel Sand und Wurzelwerk. Auf den ersten Blick hatte Brandes erkannt, als das Tier abgegeben wurde: Es handelt sich um einen Feldskorpion, den einzigen giftigen von insgesamt sieben europäischen Skorpionarten. Brandes: "Pech, dass der Urlauber ausgerechnet von ihm gestochen wurde." Berliner Morgenpost 24.7.2001 Kratzbürsten http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story444225.html Zwei Sandkatzenbabys im Zoo geboren Märkische Oderzeitung 24.7.2001 Küken mit vier Beinen geschlüpft http://www.moz.de/showLokal.php?OPENNAV=lokal&SUBNAV=0&REDID=25&LID=11224 Kleine Sensation im Angermünder Tierpark: Aus dem Ei einer Antwerpener Bartzwerghenne ist ein vierbeiniges Küken geschlüpft. Dr. Hans-Ullrich Reichel, der zuständige Tierarzt, hat sich das Küken angesehen. "Das Tier hatte keine Überlebenschance, auch aus Tierschutzgründen Goslarsche Zeitung 22.7.2001 Zu Besuch beim Baby-Luchs an den Rabenklippen http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=14&template=larttext&ausgabe=7890&redaktion=14&artikel=102994574 Es ist niedlich, tapsig, knuffelig, ein Bisschen neugierig, schaut mit unglaublich großen Augen in die Welt und ahnt nicht, dass es ein Star ist: Auf das Luchsbaby an den Rabenklippen werden sich ab heute die Medien stürzen. Lausitzer Rundschau 24.7.2001 Luchsbaby ist schon ein kleiner Star http://www.lr-online.de/regional/redaktion.html?ID=344608&RES=san Der junge Luchs ist nach fast 200 Jahren wieder die erste Großkatze, die im Harz geboren wurde. Die Tiere waren Anfang des 19. Jahrhunderts in dem Mittelgebirge ausgerottet worden. Mit dem Luchsprojekt Harz wollen Nationalpark und Landesregierung die Tiere wieder heimisch werden lassen. Bislang wurden insgesamt etwa 15 Luchse im Harz wieder angesiedelt. Tageblatt-Online 22.7.2001 Giftschlange im Blumentopf? http://www.tageblatt.de/db/mitte_artikel.cfm?Sel_Artikel=11327&Sel_Menu=44 In einem Blumengeschäft in der Buxtehuder Altstadt ist am Sonnabend eine illegal eingereiste Baby-Schlange aus Mittelamerika entdeckt worden; das etwa 10 Zentimeter große Tier fand Asyl im Baby-Zoo in der Wingst. Dort versuchen Experten derzeit, die Art zu bestimmen und die Frage zu klären, ob es sich um eine Giftschlange handelt. Kleine Zeitung 20.7.2001 "Schlange" stehen im Zoo http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1081371 Klagenfurt. Rekordzahlen bei ausgesetzten und verlassenen Reptilien. Die meisten landen bei Helga Happ vom gleichnamigen Reptilienzoo. "In diesem Jahr werde ich zwischen 20 und 30 verlassene Tiere aufnehmen." Verpflichtet dazu ist Helga Happ nicht, die Reptilien aufzunehmen, doch sie tut es - immer auf eigene Kosten. Glücklicherweise gibt es dort im Sommer keine Platzprobleme. "Die Überwinterungscontainer sind frei - eng wird es nur im Herbst, wenn ich meine eigenen Tiere unterbringen muss." Neue Luzerner Zeitung 23.7.2001 Zoo ist wieder offen, aber nicht mehr gratis http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30131903 Toni´s Zoo feierte Wiedereröffnung. Rund 1800 Personen wollten am Wochenende die 480 Zoobewohner sehen. Neu in Tonis Zoo ist, dass die Gäste Eintritt bezahlen müssen. Für das Eintrittsgeld gibt es einiges zu sehen: stolze Strausse, träge Leguane, geheimnisvolle Eulen, gemütliche Kamele, farbenprächtige Papageien und vieles mehr. Nordkurier 21.7.2001 Ole und Benno auf Ökostation getauft http://www.nordkurier.de/lokal/prenzlau/lama/lama.html Ole und Benno gehören zu den jüngsten Attraktionen der BUND-Ökostation am Scharfrichtersee in Prenzlau. Im zartten Alter von sechs Monaten wurden die beiden Lamas vor begeisterten Feriengästen der Stationgetauft. Andreas Knoll, Leiter der Ökostation: "Es ist gut, dass Prenzlau wieder über ein Tiergehege, ein Aus- flugsziel, verfügt, nachdem es das ZNU am Uckersee nicht mehr gibt." Ende August soll eine weitere, seltene Haustierrasse im noch jungen Haustierpark einziehen. Frankfurter Rundschau 19.7.2001 Geschmuggelte Affen kommen in Leipziger Zoo http://www.fr-aktuell.de/fr/104/t104008.htm Acht bei einer Zollkontrolle am Frankfurter Flughafen gefundene Affenbabys haben im Leipziger Zoo eine neue Heimat gefunden. Im Mai hatten Zollbeamte eine 37-jährige Nigerianerin kontrolliert und dabei in ihrem Gepäck 52 Papageien und zehn Affenbabys entdeckt. Die Affen gehören zu den extrem seuchengefährdeten westafrikanischen Meerkatzen, die als Überträger des Lassafiebers und des Ebolavirus bekannt sind. Stuttgarter Nachrichten 20.7.2001 Taucher fängt in Wiener Donaukanal Krokodil ein http://www.stuttgarter-nachrichten.de/dc1/html/news-stn/20010720pano0015.shtml Ein Krokodil von 70 Zentimeter Länge ist am Donnerstag im Wiener Donaukanal aufgetaucht. Nach einer kurzen Zeit in Quarantäne soll das Krokodil in einen anderen europäischen Zoo gebracht werden, "wo es Gesellschaft hat''. Die Presse 20.7.2001 Krokodil aus dem Wiener Donaukanal geborgen http://www.diepresse.at/presse.taf?channel=chronik&read=apadetail&be=apalist_c&apaid=25762 Das Reptil wurde von Feuerwehrleuten bei einer Schiffsführerübung am rechten Ufer des Donaukanals entdeckt und von Feuerwehr-Tauchern eingefangen. Nach dem erfolgreichen Einsatz der Taucher wurde das Reptil in den Schönbrunner Zoo gebracht. Standard, Der 20.7.2001 Florian, der happy Kaiman http://DerStandard.at/Textversion/20010721/53.htm Florian, so hat die Feuerwehr den Brillenkaiman getauft, dürfte im Schönbrunner Tiergarten ganz happy sein - "obwohl er noch nicht gefressen hat", gibt Harald Schwammer, Zoologe und Kodirektor des Zoos, Auskunft über die Befindlichkeit. Dem 76 cm langen Alligator wird ein Terrarium mit 26 Grad Wassertemperatur eingerichtet Kieler Nachrichten 19.7.2001 Krokodil im Wiener Donaukanal gefangen http://www.kn-online.de/htm/aktuell/welt/c-191148_AP_AP092__sterreich_Krok.htm Berliner Kurier 19.7.2001 Kroko-Alarm! Diesmal in der Donau (und diesmal echt) http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_kurier/vermischtes/.html/artik3.html Salzburger Nachrichten 20.7.2001 http://www.salzburg.com/sn/01/07/20/chronik-2564.html Nach 16 Jahren wurden im Tierpark von Cleveland in Ohio wieder Tiger geboren. Das drei Monate alte Pärchen aus der Familie Sibirischer Tiger fasziniert die Besucher mit spontanem Spielwitz. Der Patriot 20.7.2001 Schlange hielt Nachbarschaft in Atem http://www.derpatriot.de/cont/lokales/artikel.php?ID=33618&RESSORT=KREIS Eine rund ein Meter lange Schlange hielt die Werler Polizei in Atem. Es wurden zwei Mitarbeiter des Tierparks Hamm gerufen. Angaben des Zoos handelt es sich um eine ungiftige Würgeschlange. Westfalenpost 20.7.2001 Würgeschlange in Dinkeraner Garten entdeckt http://www.westfalenpost.de/free/wp.lokalnews-artikel-000.html?region=Soest&id=1770679 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Natur - und Artenschutz
Boston Globe 24-07-01 CAT BA NATIONAL PARK, Vietnam - Rosi Stenke is hunting hunters http://www.boston.com/dailyglobe2/205/science/In_Vietnam_a_battle_to_save_endangered_monkeys+.shtml The hunters are after the golden-headed langur, the world's most endangered primate, which is endemic to Cat Ba Island off Vietnam's northern coast. Last year, 120 of the langurs were counted; this year, there are 57. "If I don't hurry up, we might not have the langur next year," said Stenke, a primatologist with the German-basedZoological Society for the Conservation of Species and Populations. Bocholter Borkener Volksblatt 21.7.2001 Das Tier befand sich in einem Schnapsglas http://www.bbv-net.de/news/wissenschaft/2001-0720/schlange.html Der Fundort einer bisher unbekannten Schlangenart ist etwas außergewöhnlich. Das Reptil befand sich in einem Schnapsglas. Das Schlangenschnapsgefäss habe bei einem Medizinmann im nordvietnamesischen Tropenwald gestanden, berichtet das Hamburger Magazin "Geo". Die Zoologen Hans-Werner Herrmann vom Kölner Aquarium und Thomas Ziegler vom Museum für Tierkunde in Dresden seien der zuvor nie beschriebenen Giftschlangengattung auf die Spur gekommen. Der Name Triceratolepidophis bedeute "die Schlange mit den dreigehörnten Schuppen". Der Zusatz sieversorum ehre den Arzt Johann-Heinrich Sievers, der mit einer Spende die Namenspatenschaft für das Tier übernommen habe. Main-Echo 20.7.2001 Sumpfschildkröten wandern im Juli oft viele Kilometer http://www.main-echo.de/news/lokal/hanau.html?TextID=106798 BUND bittet um Mithilfe. Diese einzige heimische Schildkrötenart, deren Vertreter sich fast ihr ganzes Leben im Wasser aufhalten, zieht es in der heißen Jahreszeit oft für viele Tage an Land. Die Weibchen sind auf der Suche nach geeigneten Eiablagestellen. Viele Sumpfschildkröten werden von Passanten aufgegriffen. Für entlaufene Terrarientiere gehalten, landen diese Findlinge dann im privaten Gartenteich Der BUND appelliert daher an alle Finder, sich mit den Mitarbeitern des hessischen Artenschutzprogramms Sumpfschildkröte in Verbindung zu setzen. Gefundene Tiere werden in das hessische Nachzuchtprogramm integriert, das der BUND zusammen mit dem Zoo Frankfurt und den Naturschutzbehörden organisiert. Näheres zum Projekt steht im Internet unterhttp://www.bund.net/offenbach. Ostsee Zeitung 21.7.2001 Russland stoppt Stör-Fang im Kaspischen Meer http://www.ostsee-zeitung.de/wir/start_109755.html Zur Rettung der Stör-Population im Kaspischen Meer hat Russland jetzt den kommerziellen Fang des Fisches gestoppt. Damit wird eine im vergangenen Monat in Paris erzielte Einigung zum Artenschutz umgesetzt. Wilderer haben in der Vergangenheit der Stör-Population auf der Jagd nach Kaviar großen Schaden zugefügt. Russland will nun rund 275 Tonnen Fisch aus dem Kaspischen Meer holen und in Aufzuchtstationen bringen. CITES-Experten schätzen den illegalen Umsatz von schwarzem Kaviar in Russland auf etwa 12 000 Tonnen im Jahr, während offiziell durchschnittlich nur 1100 Tonnen produziert werden. TAZ 20.7.2001 Fang des Störs gestoppt http://www.taz.de/tpl/2001/07/21.nf/text.Tname,a0085.list,TAZ_txt.idx,70 Neue Ruhr Zeitung 21.7.2001 Kaviar-Export gestoppt http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1773227 Saarbrücker Zeitung 22.7.2001 Ein Zuhause für seltene Vögel http://www.sz-newsline.de/nk/nk11.htm Das Nabu-Quartier in Stennweiler wird prima angenommen. Dort haben die Nabu-Leute in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft "Eulenschutz" des Nabu-Landesverbandes Saarland, wie auch in Schiffweiler in der Mühlbachstraße und "Am Horech", Ortsteil Leopoldsthal-Graulheck, eine ehemalige Trafo-Station der KEW Neunkirchen zu einem Quartier für Fledermäuse, Schleiereulen, Turmfalken, Mauersegler, Schwalben und andere Kleinvögel umgebaut. Kölner Stadt-Anzeiger 24.7.2001 Zehn Hirsche für einen Geier im Schweizer Nationalpark http://www.ksta.de/reisen/ausland/1887857.html An die 200 000 Besucher wandern alljährlich zwischen Juni und Oktober durch das Areal im Unterengadin. 1914 gegründet, ist der SNP der älteste Nationalpark Mitteleuropas und zugleich der einzige der Schweiz. Besonderer Anteilnahme erfreut sich der früher missachtete Bartgeier, von dem wieder knapp 20 Exemplare über der Ostschweiz kreisen. Eine Krise haben die Einwohner des Unterengadin selbst dem SNP beschert, als sie im vergangenen Winter der vorgesehenen Erweiterung per Volksabstimmung einen Riegel vorschoben. Der Plan sah vor, die Kernzone des Parks um 30 Quadratkilometer zu vergrößern. Um sie herum sollte eine so genannte Umgebungszone von rund 300 Quadratkilometern geschaffen werden, in der Landwirtschaft dann zumindest in ihrer nachhaltigen Form erlaubt gewesen wäre. Mit dem Nein der Gemeinde Zernez gilt das Projekt als auf absehbare Zeit gescheitert. Den heftigsten Widerstand gegen die Erweiterung leistete eine Gruppe, deren Wort in Graubünden traditionell besonderes Gewicht hat: die Jäger. Ihre große Zeit kommt alljährlich im September, wenn für drei Wochen die Jagd in dem Kanton freigegeben ist. "Die Graubündener sind ganz verrückt danach", sagt Parkführer Roth. "Das ist bei uns ein altes Recht: Jeder darf schießen, unabhängig von seinem Stand." Netzeitung 25.7.2001 Schildkröten mit Reisepass http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=23&item=153840 Die USA lockern die Bestimmungen für den Handel mit einige seltenen Schildkrötenarten. Drei wertvolle afrikanische Schildkröten-Arten dürfen wieder durch die USA reisen. Sie müssen allerdings einen Reisepass mit sich führen, in dem ein Tierarzt der Schildkröte bescheinigt, frei von Zecken zu sein. Das US Department of Agriculture hatte im März letzten Jahres den Transport durch die USA verboten. Damit sollte der Parasit Cowdria ruminantium aus Nordamerika. Seitdem dürfen Pantherschildkröte (Geochelone pardalis), Spornschildkröte (Geochelone sulcata) und Glattrand-Gelenkschildkröte (Kinixys belliana) in den USA weder importiert noch gehandelt werden. Weiterhin verboten bleibt der Import afrikanischer Schildkröten. Seit der Handel unterbrochen wurde, haben sich die gefährdeten Wildbestände deutlich erholt. Stuttgarter Zeitung 25.7.2001 Im Sommer kommen die Meeressäuger zum Fressen vor die Küste http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010725verm0005.shtml Wal-Tourismus in Kalifornien: Anzahl der Blauwale in Kalifornien wieder gestiegen. Auf 2200 wird die Zahl geschätzt, die im Sommer und Herbst zum Fressen vorbeikommen. Von Mai bis November sind Blau- und Buckelwale anzutreffen. Für die Killerwale gehört die Küste das ganze Jahr über zu ihrem Jagdrevier. Aber auch Zergwale, Bairdwale, Finn- und Pottwale sind zu sehen. Stuttgarter Zeitung 25.7.2001 Natura 2000 kann umgesetzt werden http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010725sudw0007.shtml Das europäische Schutzgebiet Natura 2000 kann im Südwesten umgesetzt werden. "Baden-Württemberg realisiert damit das größte Naturschutzprojekt in der Geschichte des Landes'', sagte Minister Willi Stächele (CDU). Nach der Meldung von insgesamt 8,6 Prozent der Landesfläche als Beitrag für Schutzgebiete in der EU gehe es nun um die Pflege von Natur- und Artenschutz. Danach folge die eigentliche Sicherung der Gebiete. Vor etwa zwei Wochen hatten regionale Umweltverbände eine EU-Beschwerde gegen das Land eingereicht. New Zealand embarks on world's biggest rat hunt http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11775 Forest fire rages in Brazil's oldest national park http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11688 Cambodia moves to axe illegal logging http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11706 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Circus
Giessener Anzeiger 26.7.2001 Beim Zeltaufbau sogar Baulärm http://cms.mos1.de/sixcms/detail.php?id=93605&template_id=310&_next=GA_Stadt Gießen: Circus Krone - Von Samstag bis Mittwoch wird das berühmte Münchner Unternehmen hier das größte reisende Circuszelt der Welt aufschlagen. Kieler Nachrichten 25.7.2001 Acht Tage Manegenduft mit Circus Althoff http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-sn_zirkus_ART.htm Im kommenden Monat gastiert der Circus Giovanni Althoff in Neumünster. Und getreu seinem Motto "Tiere sind mein Leben!" zeichnet der "Chef" persönlich für die berühmte indisch-afrikanische Elefantenherde verantwortlich, während Gattin Evelyn die Peitschenführung bei der Vorführung der prachtvollen Friesenhengste übernimmt. In der Pause können die Besucher dann der rollenden Zoo von Circus Giovanni Althoff besuchen.
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PRESSEMITTEILUNGEN Duisburg 25.07.01 "Save-the-Koala" 6. Internationaler Koala-Tag in Duisburg Alljährlich zum Ausklang des Monats Juli rufen weltweit einige wenige Zoologische Gärten den "Rettet-den-Koala-Tag" aus. Hieran können sich nicht mehr als ein Dutzend beteiligen... Der Anlaß ist ebenso bekannt wie traurig: Die Freilandbestände der putzigen Kletterbeutler ha-ben mittlerweile bedrohlich niedrige Zahlenwerte erreicht, weil ihr Hauptfeind - der Mensch - den eukalyptusduftenden Lebensraum ihrer Heimat Australien immer nachhaltiger vernichtet. Darüber hinaus sind einzelne Populationen durch Buschfeuer und/oder bakterielle Durchseu-chungen in ihrem Bestand bedroht, weshalb diese plüschfelligen Beuteltiere an zahlreichen Or-ten des Fünften Kontinentes bereits vor der völligen Ausrottung stehen. Um den Erhalt und die Vermehrung dieser gefährdeten Tierart bemüht sich die Australian Koala Foundation (AKF), die mittels gezielter Informationen die Bevölkerung auf die bedrohliche Lage dieser Baum-Beutler aufmerksam macht. In Verhandlungen mit Regierungen und Landbesitzern versuchen die Tier-schützer vor Ort geeignete Lebensräume zu sichern, aufzukaufen oder ggf. aufzuforsten. Selbst-verständlich unterstützt die AKF die Zucht von Koalas in Zoos und Schutzgebieten und organi-siert bzw. finanziert manch nützliche Forschungsprojekte. Solche Aktivitäten verschlingen Unsummen an Geld, die ausschließlich über Spenden aufge-bracht werden müssen. Der Zoo Duisburg beteiligt sich als einer der weltweit führenden Zuchtstätten dieser hochbe-drohten Tierart selbstverständlich an dererlei Aufgaben und lädt deshalb auch in diesem Jahr zum Internationalen Koala-Tag in Duisburg. Ziel der Veranstaltung ist neben dem Sammeln von Spendengeldern auch, allen Zoo-Besuchern bei fröhlicher Stimmung die Probleme der Koalas nahezubringen und ganz allgemein auf die Notwendigkeit von Natur- und Artenschutz aufmerksam zu machen. An den Verkaufsständen werden AKF-Artikel wie T-Shirts, Poster, Aufkleber und Buttons ange-boten; daneben auch Zoo-Produkte in Gestalt von Koala-Tassen, Koala-Taschen usw. Wer möchte, kann sich mit dem Maskottchen des Zoo Duisburg, dem mannshohen (zweibeini-gen) Plüsch-Koala DINKI-DI, fotografieren lassen oder zur jeweils vollen Stunde mit Duisburgs Koala-Pflegern fachsimpeln. Als ganz besonderer Glanzpunkt darf der Auftritt der bekannten australischen Liedermacherin KELLY NEWTON-WORLDSWORTH gelten, die nicht nur Patin des im vergangenen Jahr gebo-renen Koala-Jungtieres KELLY ist, sondern für ihren Zögling sogar einen eigenen Song kompo-niert, getextet und auf CD festgehalten hat. Die Künstlerin wird dieses schwungvolle Lied höchst persönlich im Verlaufe des Duisburger Koala-Tages der Öffentlichkeit vorstellen. Die Düsseldorfer Ferienfluggesellschaft LTU, ohne deren großzügiges Sponsoring die Koala-Haltung in Duisburg nicht möglich wäre, stellt ebenso Werbematerial bereit wie auch die zwei Hauptgewinne des Koala-Quiz: 2 LTU-Fluggutscheine für je 2 Personen nach Palma de Mallorca. Kindern und spielfreudigen Erwachsenen ist Gelegenheit gegeben, Koalas zu malen und basteln, während eine echte Didgeridoo-Band für original-australisches (musikalisches) Ambiente sorgen wird, und selbst an KANDT's'-Kuchenstand gibt's ofenfrische Teilchen auf Spendenbasis zu er-werben. Die Gewinner des Koala-Quiz werden um 13.00 und um 15.00 Uhr am Koala-Haus bekanntge-geben. Auf sie wartet - ein Blick hinter die Kulissen des Koala-Hauses - ein Gutschein für einen Kindergeburtstag - eine Familien-Jahreskarte und vieles andere mehr. Save-the-Koala-Day am Sonntag, dem 29. Juli 2001 in der Zeit von 10.00 bis 17.00 Uhr rund um das Koala-Haus. Duisburg 25.07.01 Ein Lied für Koala-KELLY - Song für Duisburgs Kletterbeutler Wer hätte das geglaubt: Obwohl die bekannte australische Liedermacherin Kelly Newton-Wordsworth bereits eine Pa-tenschaft für das im vergangenen Jahr geborene Koala-Jungtier KELLY übernommen hatte, fer-tigte sie darüber hinaus auch noch einen eigenen Song für das zierliche Beutler-Mädchen. Man erinnere sich: Bei Mutter KANGULANDAI versiegte nach achtmonatiger Kinder-Aufzucht plötzlich der Milchfluß, und Ersatz konnte - zum Glück - in kürzester Zeit durch den Australien-Fan und Chef von Ad-venture Holidays (in Nürnberg), Norbert Lux, unmittelbar vom Fünften Kontinent beschafft wer-den. Eine Spezial-Milch, die im - koalafreien - Deutschland nicht rechtzeitig hätte aufgetrieben werden können! Der Fachmann für Reisen auf die Rieseninsel im südlichen Pazifik organisierte nicht nur das lebenserhaltende Koalamilch-Pulver, sondern begeisterte obendrein noch die be-kannte australische Sängerin Kelly Newton Wordsworth für Duisburgs Kletterbeutler - und zwar so sehr, daß die Künstlerin ihrem Koala-Patenkind KELLY ein eigenes Lied widmete. Dieser ebenso schwungvolle wie harmonisch von Kinderstimmen mitgetragene Song wurde auf einer CD festgehalten und wird aus Anlaß des 6. Internationalen Koala Tages in Duisburg von der Komponistin, Texterin und Sängerin persönlich der Öffentlichkeit vorgestellt. München, 25.7.01 Das gab's noch nie ! Seit Bestehen des Tierparks Hellabrunn 1911 konnen wir zum ersten Mal stolz die Geburt eines Nashorns bekannt geben. Obschon in Hellabrunn seit 1951 Nashorner gehalten wurden und 1990 das neue Nashornhaus eingeweiht worden ist und seitdem die extrem seltenen Panzernashorner gehalten werden, konnten wir noch nie einen Zuchterfolg verzeichnen. Am Sonntag, den 15. Juli 2001 um genau 19.05 Uhr war es dann so weit. Unsere "Nasi" gebar innerhalb von kurzester Zeit ein gesundes Madchen. Außerdem entpuppte sie sich als ausgesprochen liebevolle und fursorgliche Mutter. Das kleine Nashorn-Madchen startete direkt zur Milchquelle und gedeiht prachtig. Weltweit konnen pro Jahr nur etwa 3 bis 4 Nashorn-Geburten in Zoos verzeichnet werden. Mutter "Nasi" (* 1988) kam als Jungtier vom Zoo Basel nach Hellabrunn und lebt zusammen mit Bulle "Nikolaus" (* 1988), der aus dem Zoo Stuttgart kam und dem anderen Weibchen "Rapti" (*1989), das Herr Professor Wiesner personlich aus Nepal geholt hat, zusammen. Allwetterzoo Münster, 24.7.01 Baby-Boom bei den Griechischen Landschildkröten Vom 26. Juni bis zum 5. Juli schlüpften bei uns 18 winzige Griechische Landschildkröten aus den Eiern. Bislang haben sich die Kleinen prima entwickelt. Sie sind in einem Schauterrarium auf der Rückseite unserer Großflugvoliere zu sehen - getrennt von den Alttieren, damit ihnen diese nicht das leckere, zarte Gras vor der Nase wegfressen. Den Medien wollen wir die etwa fünfmarkstückgroßen Tierkinder gern vorstellen und laden hierzu in den Zoo ein: Donnerstag, 26. Juli, 11 Uhr, Treffpunkt: Eingangshalle zuehlke@allwetterzoo.de Arche Noah Zoo Braunschweig, 23.7.01 Skorpion als blinder Passagier Einen schönen Schreck bekam eine Familie aus Braunschweig als sie letzte Woche aus dem Urlaub aus Portugal zurückkam. Beim Auspacken der Koffer schlich plötzlich ein gelber Skorpion über den Fußboden. Damit wurde auch klar, was den Ehemann noch während des Urlaubs, nachts im Hotelzimmer, in den Fuß stach. Schon an der Algarve musste er deswegen ärztlich behandelt werden. Im Krankenhaus in Braunschweig wurde er ungläubig angeschaut als er von einem Skorpionstich berichtete. Der Skorpion wurde in den Braunschweiger Zoo gebracht, wo Dr. Florian Brandes die Art bestimmen konnte. Von sieben in Südeuropa vorkommenden Skorpionarten war es ausgerechnet der giftige Feldskorpion, wissenschaftlich Buthus occitanus genannt, der sich in der Wäsche versteckt hielt. Er wird demnächst hinter sicheren Glasscheiben im Zoo zu sehen sein. Dr. Florian Brandes Duisburg 24.07.01 5000 Kinder kamen bis heute... zum diesjährigen Ferienspaß in den Zoo Duisburg. Wer möchte sich nicht einmal im schmucken Federputz wie ein richtiger Indianer fühlen - wer hätte nicht Lust, bunte Perlen zu Halsketten und Brustbeuteln zu fädeln; wer hätte nicht Lust, prärietaugliche Windmühlen zu basteln; wer hätte nicht Lust, Tiere, Blumen und Mobiles in altjapanischer Origami-Manier zu falten... Außer dem Zoo-Eintritt kostet die Teilnahme nur ein wenig Fingerfertigkeit und jeder Bastel-Akteur kann die Früchte seiner eigenen Arbeit mit nach Hause nehmen. Am Mittwoch, dem 25. Juli 2001, gegen 14.00 Uhr, erwartet der Kinder-Aktionist Peter ALLENSCHLÄGER (Hausname "Wurzel") mit seinem Waldjugend-Bastelteam das 5000ste (Besucher-)Kind, das als Geschenk einen Gutschein für seinen nächsten Fledermaus-Lehrgang (mit Übernach-tung im Zoo) entgegen nehmen darf. Zur Einstimmung wird dem kleinen Gast schon mal ein Fle-dermaus-Mobile überreicht, das er / sie sich einstweilen übers Kinderbettchen hängen kann. Erfurt Pressemitteilung 37/2001 Eingeweiht Mit dem Ziel, die Haltungsbedingungen aller Tiere im Thüringer Zoopark in maximal 10 Jahren zu verbessern, wurde gestern (20.07.2001) auf dem Roten Berg nahe des Schildkrötenhauses ein neues Domizil für Frettchen seiner Bestimmung übergeben. Dabei anwesend waren nicht nur der Geschäftsführer des Verein der Zooparkfreunde, Herr Jürgen Hieber, sondern auch die beiden Tierpaten von Frettchenrüde "Freddy", Frau Katrin Buslapp und Herr Maik Pößnecker aus Erfurt. Ausschlaggebend für die Errichtung des Frettchengeheges war nicht zuletzt die negative Einschätzung der bisherigen Haltung von Freddy im sogenannten Zootest der Zeitschrift "Stern" vor gut einem Jahr. Die "Stern"-Tester fanden den Marderverwandten in einem provisorisch erbauten Holzkäfig vor. Er entstand sozusagen in einer Hau-Ruck-Aktion, nachdem Mitarbeiter des Zooparks das Frettchen herrenlos im Zoopark vorgefunden hatten. Auf Anregung der Tierpaten und durch finanzielle Hilfe des Zooparkvereins in Höhe von 2.600 DM, aber auch durch nicht unerhebliche Eigenleistungen des Zooparks konnte nun eine neue, beispielhafte Frettchenanlage errichtet werden, in die neben Freddy zwei weitere männliche, noch sehr junge Tiere Einzug hielten. In der Anlage findet die Haustierform des Iltis ideale Lebens-bedingungen vor. Außer zwei gekammerten Schlafhäuschen gibt es ein aus Drainagerohren bestehendes unterirdisches Gangsystem, in das sich die Erdmarder zurückziehen können. Auch Klettermöglichkeiten sind vorhanden. Bereits im 4. Jahrhundert vor Christi wurden Frettchen von den Römern zur Kaninchenjagd, dem sogenannten Frettieren, eingesetzt. Heute spielen sie zunehmend als Heimtiere eine Rolle. Leipzig 24.7.01 (per Fax) KIDZ for Kids Am 8. September findet erneut das Riesenkinderfest im Zoo statt. Wir suchen noch Kinder als Fotomodelle für die KIDZ-Werbekampagne Leipzig 23.7.01 (per Fax) Bedauerlicher Vorfall - Besucherin von umfallender Pappel getroffen Leipzig 20.7.01 (per Fax) Frühstück mit Radio PSR unter dem Motto "jetzt gehts los" Kostenloses Zoofrühstück an der Baustelle der neuen Lippenbäranlage am 24. Juli
Leipzig 19.7.01 (per Fax) Puppentheater Sterntaler spielt an 4 Tagen im Zoo (Pressemitteilungen, die uns per Fax erreichen, können wir nicht abtippen, daher bringen wir nur die Titelzeile) ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ausstellungen MITTERSILL - Museum "Sengerhaus": DAS PINZGAUER RIND IN DER NATIONALPARKREGION Stadtmuseum Gerlingen: WENN ICH EIN VÖGLEIN WÄR... Zur Kulturgeschichte der Vogelhaltung BIBERACH, Braith-Mali-Museum: AUS DIE MAUS, Mäuse, Menschen, Mausefallen http://www.biberach-riss.de/kultur/museen/museum.html Museum Jagd und Wild auf Burg Falkenstein: SÄNGER, SPÖTTER, STUBENVÖGEL - Heimische Singvögel 26.6. bis 4.11.2001 http://www.markt-falkenstein.de/freizeit/pages/dokumentjagdmuseum.htm LÜNEBURG - Ostpreußisches Landesmuseum: HEINZ SIELMANN - Ein Leben für die Natur bis 21.10.2001 http://ostpreuss.landesmuseum.luene-info.de/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
TV-Tipps Zoo + Naturschutz
Do., 26.07.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis: Kindergarten für Menschenaffen (Wilhelma Stuttgart Tierkinderhaus; München Gibbons; Belfast) Wh Do., 26.07.2001, 20:20-21:05 ARD, Zuflucht Wildnis, K'gari - Die Göttliche und ihre Hunde (Dingos auf Fraser Island) NEU - TIPP Fr., 27.07.2001, 13:30-14:00 BR, Zoo & Co, Die Münchner Löwen ziehen um... Wh Fr., 27.07.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Spaziergang der Totenköpfchen (München) Wh Sa., 28.7. 18.05 Kabel1 Abenteuer Leben: Das Millionenpferd ( Araberhengst aus Qatar wird nach Deutschland geflogen) Sa., 28.07.2001, 18:55-19:00 3sat, Tiere, die es einmal gab: Die Baumschnecke von Morea So., 29.07.2001, 21:00-21:30 HR, Elefanten, Zebras und Giraffen, Tiere im Kronberger Opel-Zoo NEU; auch Mo., 09:00 So., 29.07.2001, 21:15-22:45 3sat, Ryhiners Business, Erinnerungen an einen Tierfänger NEU Mo., 30.07.2001, 21:15-22:00 B1, Welten hinter Glas, Geschichte und Geschichten des Berliner Zoo-Aquariums Wh Di., 31.07.2001, 14:30-15:15 MDR, Wespen - tödliche Gefahr für Neuseelands Wildnis Wh Mi., 01.08.2001, 09:45-10:30 B1, Welten hinter Glas, Geschichte und Geschichten des Berliner Zoo-Aquariums Wh Mi., 1.08.2001, 22:30-23:15 ZDF: Planet am Scheideweg: 3. Teil: Die Zukunft des Lebens. Von David Attenborough / BBC - NEU - Tipp! Do., 02.08.2001, 21:00-21:45 ARD, Expeditionen ins Tierreich, Ein Komiker unter Halbaffen, Mit John Cleese auf Madagaskar NEU - Tipp! ** Vier-Wochen-Vorschau bei der Zoo-AG: http://www.zoo-ag.de/tv-tipps.htm ** ########################################### Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links zu den Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:redaktion@zoo-information.de Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepagehttp://www.zoopresseschau.info Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de. © 2001 Zoo-AG Bielefeld |