Zoo-AG Presseschau Nr. 69 vom 19. Juli 2001
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Christina Schulthoff,redaktion@zoo-information.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Liebe Leser der Zoopresseschau, eine unglücklicher Sendetermin - später Abend nach Fußball, und daher natürlich verspätet -, den das ZDF der neuen Reihe von BBC-Altmeister Sir David Attenborough zugewiesen hat: Planet am Scheideweg: 1. Vielfalt des Lebens hieß es gestern. Eindrückliche Bilder und Berichte über die Artenvielfalt auf der Erde, Kommentare von Wissenschaftlern wie Sir Robert May und Edward O. Wilson. Weniger Tiere als in früheren Sendungen (Spiele des Lebens, Das Leben der Vögel), aber was für welche: Erste Bilder von Schwarzgesichts-Seidenäffchen, die Geschichte der Wiederentdeckung der Mahogani-Glider-Beutelhörnchen... Teil 2: "Arten am Abgrund" wird am nächsten Mittwoch um 22.15 Uhr ausgestrahlt. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Landesztg. Lüneburger Heide 19.7.2001 Streichelzoo in Walsrode eröffnet - Aufregung bei Kindern und Tieren http://news.landeszeitung.de/lokal/result.php?id=94062 Walsrode. Als weitere Attraktion wurde der neue Streichelzoo am Rande der weitläufigen Anlage offiziell eröffnet. "Mit diesem Angebot wollen wir dem Bedürfnis unserer Gäste nachkommen, die vielfach den Wunsch nach einem Gehege mit Bewohnern zum Anfassen geäußert hatten", erklärt Park-Leiter Hans Geiger. Neben einer großen Kontaktvoliere, in der Wellen- und Nymphensittiche gefüttert werden können, gibt es einen weiteren Bereich mit verschiedenen Arten kleiner Säuger, Kaninchen, Meerschweinchen, Schafe, Esel und Heidschnucken. Rund 300000 Mark hat sich der Vogelpark die neue Anlage zwischen Eulengehege und Flamingo-See kosten lassen. Hamburger Abendblatt 19.7.2001 Streicheleinheiten im Vogelpark http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/norddeutschland/html/190701/0619TIER1.HTM Hans Geiger, Geschäftsführer des Vogelparks Walsrode, eröffnete zwischen Eulen und Pelikanen einen Streichelzoo. "Kinder wollen Tiere auch anfassen. Bei Vögeln ist das schwierig", sagt Geiger. Die Säugetiere sind in einem 1000 Quadratmeter großen Gehege untergebracht. Ziegen, Heidschnucken, Schafe, Esel, Kaninchen und Meerschweinchen gewöhnen sich erst mal aneinander. Sie kommen direkt aus dem Wildpark Lüneburger Heide. Direkt neben dem Streichelzoo haben die Mitarbeiter eine offene Voliere mit Wellen-, Nymphensittichen und Zwergseidenhühnern eingerichtet. Phillip (9) und Raphael (8) schleppen gerade ein Riesenbrahma-Huhn zu einem Strohballen. "Das ist die größte Hühnerrasse. Die sind friedlich und gutmütig", beruhigt der Biologe Bernd Marcordes die Eltern. Nach Kükenstation, Flugschau und Wasserspielen mit Musik ergänzt der Vogelpark Walsrode mit dem Streichelzoo sein neues Konzept aus Unterhaltung und Information. "Für die Erwachsenen ist es entspannter, wenn ihre Kinder was zum Anfassen haben", sagt die Biologin Martina Müller. Neue Zürcher Zeitung 19.7.2001 Banteng-Geburt und Besorgnis über den Rückgang der Tiger http://www.nzz.ch/2001/07/19/zh/page-article7J1UV.html Der Zoo Zürich hält seit 1995 Bantengs. Am ersten Juli ist bereits das sechste Kalb zur Welt gekommen, das - «schon wieder ein Stier» - bezüglich seines Geschlechts nur mit mässiger Begeisterung empfangen wurde. Die im Zoo lebenden Bantengs sind von der in Java heimischen Unterart, für die ein Erhaltungszuchtprogramm besteht. Der Rückgang der Bantengs ist nicht isoliert zu betrachten, er gilt als Ursache für den Bestandesrückgang des Tigers, für den die Bantengs wichtige Beutetiere sind. Die in Europa einmalige Ausstellung über den Tigerschutz wird von der Firma Esso gezeigt. Esso wirbt seit den 1920er Jahren mit dem Tiger. Esso unterstützte zunächst die Tigerzucht in zoologischen Gärten und förderte dann auch Tigerschutzprojekte in Asien. Um die Erhaltung des Tigers weltweit zu koordinieren, wurde vor rund zehn Jahren zusammen mit Fachleuten in den USA der «Save the Tiger Fund» gegründet, in den die Esso-Muttergesellschaft inzwischen mehr als zehn Millionen Dollar einbezahlt hat. Schaffhauser Nachrichten 19.7.2001 Jung und gierig nach Neuem http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=39686 Der Landbote (Schweiz) 19.7.2001 Mehr gefangene als freie Amurtiger http://www.winti-guide.ch/index.php?rubrik=zuerich&action=details&id=25584 Ostsee Zeitung 19.7.2001 Taucher bargen Seehund vor Usedom http://www.ostsee-zeitung.de/wo/start_109319.html Die Crew der Tauchbasis Kröslin entdeckte einen jungen Seehund, der sich an eine Wracktonne klammerte. Dr. Ralf Thiel, Experte des Stralsunder Museums, erklärte schon kurz nach seiner Ankunft in Kröslin, dass es sich bei Willi um einen erst vier bis fünf Wochen alten Seehund handelt. In diesem Jahr sei dies die erste Nachricht über einen Seehund vor M-V gewesen. Heute ist der Weitertransport zum Rostocker Zoo geplant, wenn der Seehund die Nacht in Stralsund überstanden hat. Ostsee Zeitung 19.7.2001 Seehund vor Zinnowitz von Tauchern gerettet http://www.ostsee-zeitung.de/ar/start_109455.html Volksstimme Magdeburg 13.7.2001 Magdeburger Zoo: Schneeleoparden ziehen in neues Freigehege http://www.volksstimme.de/magdeburg/show_fullarticle.asp?AID=87421&Region=Magdeburg&Template=FullArticle_lang&Column= Die beiden Schneeleoparden im Zoo konnten gestern das erste Mal in dem neuen Freigehege besichtigt werden, das die Tiere vor einer Woche bezogen haben. Torsten Haupt, der zuständige Zootierpfleger, beobachtet seine Schützlinge aufmerksam. "Schneeleoparden sind sehr sensible Tiere und fauchen eigentlich jeden an." Ausgerechnet an der Scheibe, die er sich als Stammplatz gewählt hat, scharen sich nun die Besucher und klopfen an das Glas. Tatsächlich bieten die auf verschiedenen Höhen eingelassenen Panzerglasscheiben einen guten Einblick in das rund 500 Quadratmeter große Freigehege. "Thirsi" und "Leh" sind aber schon 1988 in einem englischen Zoo geboren worden und kamen ein Jahr später nach Magdeburg. Hier sorgten sie mehrfach für Nachwuchs. Zoodirektor Michael Schröpel hofft, dass das Pärchen auch in der neuen Anlage noch einmal Junge groß zieht. Schweriner Volkszeitung 13.7.2001 Elegantes Federtier mit Gruppenzwang Zoo weihte Baßtölpelanlage ein http://www.svz.de/nnn/newsnnn/NNNVermischtes/14.07.01/federvieh/federvieh.html Die 16 Baßtölpel, die der Rostocker Zoo seit kurzem beherbergt, haben sie allen Grund zur Freude: Denn die Gäste aus dem Bremerhavener Zoo haben jetzt ein eigenes Gehege - sogar mit Felsen. Dort, wo sich jahrzehntelang die bei vielen Rostockern beliebten Kegelrobben tummelten. Die Vögel werden rund zwei Jahre in Rostock bleiben, dann ist der Umbau des Bremerhavener Zoos abgeschlossen. "Sie sind für uns so kostbar wie Goldstaub", schwärmt Udo Nagel. Deshalb sind die Mitarbeiter um so stolzer, schon eigenen sechsfachen Nachwuchs zu haben. Im Jahr des Wassers dreht sich alles um das wichtige Lebenselixier. Im Husarenaffen-Wanderu-Haus und im Vogel-Reptilien-Haus ist die Wanderausstellung "Heiliges Wasser" des Bremer Vereins Robin Wood zu sehen. Ostsee Zeitung 14.7.2001 Attraktive Tölpel bekamen neues Planschbecken http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_108625.html Main Rheiner 13.7.2001 Heidis bärenstarker Auftritt http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=477438 Wiesbaden. Kuno ist ein männlicher Braunbär, acht Jahre alt und erst seit kurzer Zeit in der Fasanerie zu Hause. Gestern öffnete seine Patin, Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul, das Gitter, so dass der Neue in das große Gehege zu den beiden Bärendamen Willy und Muffi laufen konnte. Ursprünglich hatte man in der Fasanerie einen ganz jungen Bären aus einem Zirkus übernehmen wollen. Doch es war zu unsicher, ob sich der mit den beiden betagten Tieren vertragen würde. Also kam der Zirkus-Bär in den Hochwildschutzpark im Hunsrück und Kuno dafür in die Fasanerie. Bundesweit gibt es derzeit 300 Bären, die nicht artgerecht gehalten werden, ergänzte Umweltdezernentin Christiane Hinninger. Solchen Tieren wolle man in der Fasanerie ein neues Zuhause bieten. In etwa vier Wochen sollen dann auch die Wölfe Einzug im 30000 Quadratmeter großen und eine Million Mark teuren Bärengehege halten. Main Rheiner 13.7.2001 Kuno ist da, aber Muffi bleibt Chefin http://www.main-rheiner.de/region/objekt.php3?artikel_id=477857 Bundesministerin Wieczorek-Zeul hatte die Transportkosten für den jungen Bärenmann übernommen. Sie sparte gestern nicht mit Lob für den Förderverein Fasanerie, der durch sein beispielhaftes Engagement ermögliche, dass das Tiergehege seit Jahren bei freiem Eintritt besucht werden kann. Man habe, sagte Umweltdezernentin Christiane Hinninger (Grüne), gar nicht vor zu züchten. Oberhaupt der Wiesbadener Bärenfamilie bleibt die alte Muffi. Und deren Autorität ist selbst jetzt ungebrochen, nachdem man ihr vor ein paar Wochen die letzten Zähne gezogen hat. Eine Vereiterung hatte die Operation notwendig gemacht. Die Tierpfleger Klaus Schüßler, Jana Pardeß und Jan Bierbüße sind nun mächtig gespannt, wie sich die erweiterte Wiesbadener Bärenfamilie entwickelt. Freie Presse 12.7.2001 Chemnitz: Der kleine Tierpark-Ausreißer ist zurück http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/CHEMNITZ/CHEMNITZ/TEXTE/92475.html Den Mitarbeitern des Chemnitzer Tierparks ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Der am 2. Juli ausgebüxte neun Monate alte Prinz-Alfred Hirsch ist wieder zu Hause bei seiner Familie. Die Rückholaktion wird sicher in den Geschichtsbüchern des Tierparks einige Seiten füllen. Nachdem der Ausreißer in den zurückliegenden Tagen zwar mehrfach in der Nähe des Geheges seiner Familie gesichtet wurde, aber nicht eingefangen werden konnte, versorgte sich Tierparkdirektor Hermann Will von der Firma Gutzeit GmbH in Warthausen einen Infrarotdetektor. Mit diesem konnte Hermann Will am Donnerstag kurz nach 4 Uhr den kleinen Prinzen aufspüren. Anhand von Spuren hatte Hermann Will herausgefunden, dass das Jungtier offenbar immer nachts mit den Eltern kommunizierte. In Vorbereitung der nächtlichen Suchaktion hatten die Mitarbeiter des Tierparkes im Bereich des Geheges ein Schleusensystem aufgebaut, um den seltenen Hirschen fangen zu können, ohne ihn zu verletzten. Als sich der junge Hirsch am Donnerstgamorgen gegen 4.30 Uhr dann in diese Schleuse begab, wurde diese mittels eines Seilzuges geschlossen. Kölner Stadt-Anzeiger 14.7.2001 Aus dem Leben der Seepferde http://www.ksta.de/vermischtes/panorama/1862150.html Langschnäuzige Seepferdchen, dickbäuchige, pazifische Zwergen-, Korallen- und Kapseepferdchen sind im Bay Aquarium von Monterey (Kalifornien) zu bewundern. Vier Arten haben sich in ihrer neuen Umgebung gleich so zu Hause gefühlt, dass sie innerhalb weniger Monate an die zweitausend Junge geboren haben. Aquarist Scott Greenwald führt genau Buch über seine Erfahrungen mit der Aufzucht und Pflege der verschiedenen Arten. Diese Informationen wird er dann an das "Project Seahorse" weitergeben, einer internationalen Organisation, die sich für Schutz der Seepferdchen einsetzt. In Zusammenarbeit mit Aquarien in aller Welt lassen sie Seepferdchen züchten und weiter erforschen. Stuttgarter Zeitung 16.7.2001 Seepferdchen sind Botschafter der bedrohten Unterwasserwelt http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010716verm0007.shtml "Saving Seahorses'' heißt eine neue Ausstellung im Monterey Bay Aquarium in Kalifornien. Es geht um die Rettung der weltweit bedrohten Seepferdchen. Der Besucher wird mit sechs verschiedenen Arten bekannt gemacht und erfährt, was zu ihrem Schutz unternomen wird. Der Bestand aller 32 Arten gilt weltweit als gefährdet. Die Kap- oder Knysna-Seepferdchen zum Beispiel, die nur noch in vier Buchten an der Küste von Südafrika vorkommen, sind seit einiger Zeit akut vom Aussterben bedroht. Kieler Nachrichten 15.7.2001 "Tarzan" unter Beobachtung http://www.kn-online.de/htm/aktuell/reg-s/c-kvs-tierpark_ART.htm Verhaltens-Studien können die Besucher des Tierparks Neumünster seit Sonntag im neuen Freigehege der Berberaffen betreiben. Mit einem Kinder- und Familientag wurden gestern das neue Affenhaus und der große Außenbereich eingeweiht - und fand gleich viele begeisterte Zuschauer. Kinder und Erwachsene waren gleichermaßen angetan, von den Beobachtungsmöglichkeiten, die Bäume, Höhlen, Teiche in dem rund 7000 Quadratmeter große Gehege bieten. Allerdings haben sich zwei junge Mitglieder der Affengruppe schon aus dem neuen Domizil abgesetzt. "Diese "Forschungsgruppe" wird aber im Lauf des Tages wieder ins Gehege zurückkehren", erklärt Tierparkleiter Peter Drüwa. Was Mensch und Affe alles gemeinsam haben, zeigt die Ausstellung im Affenhaus, die Dr. Inge Schröder vom anthropologischen Institut der Christian-Albrechts-Universität Kiel, gemeinsam mit ihren Studenten zusammengestellt hat. Kölner Stadt-Anzeiger 16.7.2001 Troisdorfer wollen Tierpark kopieren http://www.ksta.de/leverkusen/1868656.html Verspielte Fischotter jagen durchs Wasser. Störche staksen auf der Jagd nach Fröschen durch tiefes Gras. Bewegungslos verfolgen Uhus das Spektakel. Diese Szenen kann beobachten, wer den Wildpark Reuschenberg in Opladen besucht. Dass sich demnächst unter die Besucher verstärkt Troisdorfer mischen, hat seinen Grund. Um den Reiz des Waldparks bei Burg Wissem zu steigern, denken die Troisdorfer nämlich an eine Neugestaltung der Wald- und Parkflächen mit Wildfreigehegen, Volièren und Waldlehrpfaden. Und für diese Neugestaltung dient der Leverkusener Tierpark als Vorbild. Westdeutsche Zeitung 16.7.2001 Zirkus unterstützt den Zoo: Gala soll "Mäuse" bringen http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2915&redaktion=30&artikel=102171513 Krefeld. Donnerstagabend können die Krefelder etwas für ihren Zoo tun - durch einen Besuch des Zirkus Charles Knie. Der stiftet die Einnahmen fürs Großkatzengehege. Seit vielen Jahren sind die Tierlehrer Charles Knie und Wolfgang Nehring befreundet. Der Krefelder Zoo-Mitarbeiter brachte dem Schweizer den Umgang mit Breitmaulnashörnern bei. Thüringische Landeszeitung 15.7.2001 Geburtenfreudiges Jahr für Erfurter Zoo http://www.tlz.de/free/tlz.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1763037 Der Erfurter Zoo will mit einem neuen Bisonbullen sein Zuchtprogramm erweitern. Das mächtige Tier werde am kommenden Dienstag ins 400 Quadratmeter große Außengehege gelassen, sagte Zoodirektor Norbert Neuschulz. Ende September sollen der Bulle und fünf Bisonkühe ihre neue, 10 000 Quadratmeter große Anlage einweihen. Im August oder September wird auch die erste Rhinozerosgeburt im Zoopark erwartet. Die fünfjährige Breitmaulnashornkuh "Numbi" ist trächtig und soll nach 16 Monaten Tragzeit ihr etwa 50 Kilo schweres Kalb zur Welt bringen. In Erfurt solle demnächst auch die Nachzucht afrikanischer Breitstummelaffen versucht werden, von denen es weltweit nur etwa 27 Tiere in Menschenhand gibt. Das im März geborene Braunzottige Borstengürteltier "Taco" sei mittlerweile wie seine Mutter etwa 40 Zentimeter lang und wohlauf. Ein junger Steppenadler ist ein anderer Zuchterfolg in der 42-jährigen Geschichte des Tierparks. Thüringer Allgemeine 18.7.2001 Neuer vierbeiniger Bewohner http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-lokal.inhalt-000.html?region=Erfurt&news_id=1767093 Der Erfurter Zoo hat einen weiteren Bewohner. Gestern wurde der neue Bisonbüffel der Öffentlichkeit vorgestellt. Das drei Jahre alte Tier stammt aus dem Zoopark Hannover Nordkurier 17.7.2001 "Wohnungsbau für Löwen ist ein Balance-Akt" http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/f__/f.html Schweriner Architekt Frank Kirsten konzipiert Raubtier-Anlage im Ueckermünder Zoo Die beiden Löwen sitzen quasi auf gepackten Koffern. Die Löwendame "Naemi" wartet in Aalborg/Dänemark auf ihre Abreise. Ihr künftiger Partner "Pazur" lauert in Warszawa (Warschau) auf seinen Reisetermin. Einer, der sich intensiv mit den Thema "Wohnungsbau für Löwen" beschäftigt, ist der Schweriner Architekt Frank Kirsten. Bereits seit elf Jahren konzipiert er Tieranlagen. In dieser Zeit hat Kirsten viel mit dem Schweriner Zoo zusammen gearbeitet. "Dieses Metier gibt es nicht als Ausbildungsrichtung, man muss sich in diese Thematik hinein arbeiten und Interesse dafür haben", erzählt er. Jedes Tier stelle besondere Anforderungen. Was bei Bären wunderbar klappt, funktioniert unter Umständen bei Löwen gar nicht. Außerdem fordern die Auftraggeber natürlich Originalität. "So ist jeder Auftrag für mich spannend", sagt Kirsten. "In den vergangenen zehn Jahren habe ich 40 Zoos kennen gelernt, mich dort mit den Fachleuten unterhalten und Erfahrungen gesammelt", sagt er. Die Ueckermünder Löwenanlage ist Kirstens erste Aufgabe dieser Art außerhalb Schwerins. Berliner Zeitung 12.7.2001 Künstliches Eis für die Pinguine http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/56354.html Der Zoo Berlin hat Richtfest für seine neue Robben- und Pinguinanlage gefeiert. Im Pinguinhaus werden dann bis zu 30 Königspinguine in einer künstlichen Eis-, Stein-, und Gerölllandschaft mit Schneefall gezeigt. Am Robbenfelsen entstehen neue Stallungen und ein Gehege für Seehunde der Nordseeküste. Für kalifornische Seelöwen sind eine Wellenanlage sowie Sprungfelsen geplant. Die Kosten für die Anlage bezifferte Zoo-Vorstandsmitglied Heiner Klös auf rund 33 Millionen Mark. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Nordkurier 19.7.2001 Löwen stehen im Mittelpunkt http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/h__/h.html Auch in diesen Sommerferien bietet der Tierpark Ueckermünde seinen Besuchern ein besonderes Programm. Diesmal dreht sich alles um die Löwen - morgen können sich Interessenten von 10 bis 12 Uhr mit Löwenbildern einstimmen. Junge Besucher dürfen malen, wie sie sich die Könige der Tiere in der neuen Anlage im Tierpark vorstellen. Dafür liegt dann auch ein Löwenfell parat, mit dem alle Kinder einmal die Gelegenheit haben, eine Raubkatze "hautnah" zu erleben. Am Mittwoch, 25. Juli wird um 10 Uhr eine kostenlose Führung über "Große Tiere, kleine Tiere" angeboten. Main-Echo 19.7.2001 Elche: Vom größten Hirsch der Welt http://www.main-echo.de/news/lokal/hanau.html?TextID=106508 Klein-Auheim. Im Wildpark »Alte Fasanerie« Klein-Auheim kommen Besucher auf Tuchfühlung mit der größten Hirschart der Welt. Wissenswertes zu Lebensweise und Verhalten der Elche wird am 9. August im Wildpark erläutert Tagesspiegel 19.7.2001 Dem Bartschwein auf der Spur http://195.170.124.152/archiv/2001/07/18/ak-be-5510163.html Berlin. Rätseltouren gibt es im Zoo ganzjährig montags für Gruppen ab zehn Personen und Kinder ab fünf Jahren. Während der Schulferien können jetzt auch einzelne Kinder jeweils montags und donnerstags eine gute Stunde im Ferienzoo rätseln. Potsdamer Neueste Nachrichten 19.7.2001 Der Zoo bietet "Rätseltouren" für Kinder an http://www.pnn.de/archiv/2001/07/18/ak-be-5510163.html Rheinische Post 19.7.2001 Giraffengruppe des Zoos ist wieder komplett http://www.rp-online.de/news/lokales/duisburg/2001-0719/giraffen.html Zarafah und Malindi sind die Namen der beiden neuen Giraffen-Damen, die in den Zoo am Kaiserberg eingezogen sind. Der Duisburger Zoo züchtet bereits über sechs Generationen Netzgiraffen. Nürnberger Nachrichten 19.7.2001 Ein Gefühl für Tiere alles andere kann man lernen http://www.nn-online.de/nn/l11.htm Bis zum Sonntag lockt das Sommerfest des Tiergartens mit attraktiven Veranstaltungen. Armin Fritz ist Tierpfleger und Tiertrainer in Personalunion im Tiergarten Nürnberg. Nach wechselnden Stationen ist er im Delfinarium gelandet. Ein Team aus insgesamt neun Pflegern versorgt Delfine und Seelöwen und trainiert mit ihnen. Der Tiertrainer versucht Delfinen und Seelöwen, wenn die Grundversorgung sicher gestellt ist, einen möglichst abwechslungsreichen Tag zu bieten. Es geht um die Beschäftigung der Tiere mittels Spielsachen und Training. Kleine Zeitung 18.7.2001 Schönbrunn als Auffangstation für illegale Tiertransporte. Platzmangel ist Problem. http://druck.kleinezeitung.at/kaernten/ARTIKEL?whichone=1080248 Werden sie beim Zoll entdeckt, landen die Tiere meist in Schönbrunn, erklärte Dagmar Schratter. Etwa 80 Prozent der aufgefundenen Tiere sind Reptilien, weitere rund 15 Prozent Papageien. Einmal wurden 500 griechische Landschildkröten entdeckt. Berliner Morgenpost 18.7.2001 Der Tipp für Daheimgebliebene http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story442352.html Kunst-Auktion im Zoo: Im Flusspferdhaus versteigern heute Mitglieder des Kabaretts «Die Diestel» 64 Tierfotos. Neue Ruhr Zeitung 15.7.2001 "Zoolinie" streift Kaisergarten http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1762026 Im neuen Themenwagen der S-Bahn 2 zwischen Duisburg und Dortmund wird für die fünf Tiergärten geworben, die sich entlang der VRR-Strecke aufreihen: neben den Zoos in Duisburg, Gelsenkirchen, Recklinghausen und Dortmund auch das Tiergehege im Oberhausener Kaisergarten. Fertig ist die "Zoolinie" des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr. Und so kommen auch die Hängebauchschweine des Kaisergartens zur Geltung. Westfälische Rundschau 16.7.2001 Dortmunder Zootiere rollen in der S 2 über die Schienen http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Dortmund&id=1764175 Wenn Zoo-Fans der heimische Tierpark allein nicht mehr ausreicht, werden sie zu Zoo-Touristen. Der Weg in andere Gefilde kann jetzt tierisch anfangen: in der "Zoo-Linie" der S 2. Betritt der Fahrgast die S-Bahn, glaubt er sich im tropischen Urwald, so eindrucksvoll ist der Waggon mit Motiven aus den fünf Zoos der Ruhrgebiet-Städte all überall bemalt; selbst der Fußboden ist mit Tiertatzen bemalt. Auf den Seitenscheiben des Zuges informiert jeder Zoo über sich. Die Dortmunder lassen Ozelot, Ameisenbär und Flachlandtapir für sich werben. Hamburger Abendblatt 17.7.2001 Das (L)Otterleben der Könige von Hankensbüttel http://www.abendblatt.de/contents/ha/news/norddeutschland/html/170701/517OTTER11.HTM Die Fischotter leben wie Könige in Hankensbüttel bei Celle (Landkreis Gifhorn). Sie halten in einem Naturerlebnispark Hof und gewähren jährlich mehr als 100 000 Besuchern Audienz. In Hankensbüttel leben die Otter in drei Gehegen. Sie bilden den natürlichen Lebensraum der Raubtiere nach: eine Teichlandschaft, ein Bach und ein Wasserfall. In Hankensbüttel gibt es nicht nur Fischotter zu sehen. Bis auf das Mauswiesel leben in dem idyllischen Park zwischen Bäumen und Teichen alle in Deutschland existierenden Marderarten. Zu sehen sind Dachse, Hermeline, Otterhunde und Iltisse. Nordkurier 18.7.2001 Ueckermünder Tierpark jetzt mit eigener Homepage http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/c_/c.html Fünf Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums haben in den vergangenen sechs Monaten an der Erstellung der Homepage gearbeitet. Jetzt wurde die Tierpark-Präsentation ins Netz gestellt. Der Schulleiter des Ueckermünder Gymnasiums, Hans Dittmann, hatte dem Zoo im Herbst 2000 angeboten, die Webseite zu erarbeiten. Nur allzu gerne nahm Zoodirektor Helge Zabka an. www.tierpark-ueckermünde.de Zürich, 20 Minuten 18.7.2001 Herzige Seehund-Babys http://www.20min.ch/news/bern/story/3296575 Zwei herzige Seehund-Babys beglücken neuerdings die Besucher im Berner Tierpark Dählhölzli. Ostsee Zeitung 18.7.2001 Nieparser Jungstörche sind kräftige Vögel geworden http://www.ostsee-zeitung.de/st/start_109140.html Klein und hilflos kamen sie im Stralsunder Tierpark an, nun haben sich die vier Nieparser Jungstörche zu kräftigen Vögeln entwickelt. Jeden Tag griff Tierpflegerin Dagmar Bergmann zur Storchen-Atrappe, um die Tiere mit durchgedrehtem Fleisch zu versorgen. Die Störche mussten den angestammten Horst in Niepars verlassen, weil eines der Elterntiere sich eine Verletzung zugezogen hatte. Oberösterreichische Nachrichten 18.7.2001 Schmerzhafter Duschgriff http://www.oon.at/nachrichten/Weltspiegel.asp?ressort=Weltspiegel&id=209500 Im Zoo von Malacca in Malaysien wollte Elefant "Adun" seinem neuen Pfleger Abdul Rahim beim täglichen gemeinsamen Duschbad behilflich sein. Der Pfleger hatte ihn gerade unter die Dusche geführt, als der Elefant mit dem Rüssel zupackte. Die "Duschunterweisung" endete mit sechs gebrochenen Rippen Saarbrücker Zeitung 17.7.2001 Armes Reptil sucht lieben Lebensgefährten http://www.sz-newsline.de/nk/nk39.htm Noch hat der Steppenwaran im Neunkircher Zoo keinen Freund und kein richtiges Zuhause Nordkurier 16.7.2001 Zahlreiche Nachfragen zum Tierpark Gehege wird geschlossen http://www.nordkurier.de/lokal/teterow/tiere/tiere.html Malchin. Aus Kostengründen will die Stadtverwaltung das Tiergehege im Stadtpark schließen. Dorn bekräftigte noch einmal, dass das Gehege auch privat weitergeführt werden könne und die Stadt dafür einen Zuschuss gewähren würde. Wer daran Interesse habe, solle sich schriftlich bei der Stadtverwaltung melden. Sollte das Gehege geschlossen werden, so würden die Ponys, Ziegen und die Vögel verkauft. Es habe sich unter anderem bereits ein Interessent gemeldet, der mit den Tieren in der Nähe von Gnoien einen Streichelzoo einrichten wolle. Nordkurier 19.7.2001 Schließung des Malchiner Tiergeheges soll noch einmal diskutiert werden http://www.nordkurier.de/lokal/teterow/torsten/torsten.html Das Tiergehege im Malchiner Stadtpark wollen die Abgeordneten nicht ohne Weiteres aufgeben. Jahr etwas mehr als 50 000 Mark - "Wenn man diese Ausgabe ins Verhältnis zum Gesamthaushalt setzt, kann man nicht begreifen, dass das Tiergehege geschlossen werden soll" Die Stadtvertreter haben erst aus der Zeitung erfahren , dass Ponys, Ziegen und Vögel verkauft werden sollen. Bürgermeister musste schließlich einräumen, dass auch der Verantwortliche für den Tierpark, ein Teilzeitbeschäftigter, unserer Zeitung entnommen hat, dass es seine Stelle womöglich bald nicht mehr gibt. "Noch ist nichts endgültig entschieden, wir hoffen, dass wir immer noch jemanden finden, der das Tiergehege weiterbewirtschaftet" Ostsee Zeitung 16.7.2001 Vogelpark traf sich mit seinen Förderern http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_108795.html Der Vogelpark Marlow pflegt seine Sponsoren. All diejenigen, die bisher Parzellen zur Unterstützung des Parkes erworben hatten, waren geladen. Erstens wollte der Vogelpark über den aktuellen Stand unterrichten beim Bau der neuen Vogelvoliere, die einheimischen Vögeln auf 4600 Quadratmetern Fläche Platz bieten soll. Das Profil der Voliere soll dem des Nationalparkes gleichen. Gleichsam ein Nationalpark in einer Kleinausgabe soll entstehen. Im Frühjahr 2002 soll die neue Vogelvoliere unter der fachlichen Begleitung des Nationalparkes in Marlow eröffnet werden. Eine besondere Voliere betonte der Leiter des Vogelparkes, Matthias Haase. Sie werde eine der größten Volieren in Europa. Westdeutsche Zeitung 16.7.2001 Blick hinter die Zoo-Kulissen http://www.pipeline.de/cgi-bin/pipeline.fcg?userid=1&publikation=30&template=arttextlokal&ausgabe=2914&redaktion=30&artikel=102171410 Sie glauben, Sie kennen den Wuppertaler Zoo? Aber wissen Sie auch, was Tapire fressen, wie das Elefantengehege von innen aussieht und wie sich eine Kornnatter anfühlt? In einem 90-Minuten-Rundgang erhält man Einblicke in die ansonsten verborgenen Bereiche jenseits der Tierkäfige. Die Führungen sind kostenlos. Neue Luzerner Zeitung 14.7.2001 Zoo: Neue Zufahrt, dafür Eintritt http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30130449 Gepard, Kamel und Strauss statt Geiss, Kuh und Schaf - Tonis Zoo in Rothenburg mitten in einer landwirtschaftlichen Umgebung darf seine Pforten am 21. Juli wieder öffnen. Grund: Toni Röösli errichtete die Zufahrtsstrasse zum Zoo, die gemäss Gemeinderatsbeschluss Voraussetzung für den Betrieb ist. Röösli: «Grundlage war eine gesicherte Finanzierung des Zoobetriebs.» Die wird künftig auf zwei Säulen basieren: «Wir werden zwölf Sponsorenanlässe im Jahr auf dem Zoogelände durchführen. Künftig werden wir Eintritt verlangen.» Toni Röösli hegt Expansionspläne: «Ich möchte mehr Tiere in meinem Zoo. Wachstumspotenzial von rund einem Drittel der heutigen Zoofläche ist vorhanden.» Zofinger Tagblatt 14.7.2001 Rothenburg: Toni's Zoo wieder offen http://www.ztonline.ch/pages/artikel.cfm?id=79760&re=Luzern Potsdamer Neueste Nachrichten 14.7.2001 Tiger lieben Calvin-Klein-Duft http://www.pnn.de/archiv/2001/07/14/ak-we-4415488.html Sumatra-Tiger lieben den Calvin-Klein-Duft "Obsession", afrikanische Buschkatzen dagegen schnüffeln lieber an "Fire and Ice" von Revlon. Das fanden australische Forscher bei einer Studie über die Futtersuche von Wildkatzen im Zoo von Perth heraus, wie Zoodirektor Brian Easton sagte. "Wir haben festgestellt, dass sich afrikanische Jagdhunde gerne in Zebra-Dung rollen, während sich Löwen lieber im Kot von Nashörnern wälzen" Ostsee Zeitung 14.7.2001 Zwergotter-Babys legen sich selbst trocken http://www.ostsee-zeitung.de/ri/start_108594.html Das Zwergotter-Becken im Vogelpark Marlow ist um zwei Bewohner reicher. Die beiden Nachwuchs-Otter sind erst einige Wochen alt. Leipziger Volkszeitung 13.7.2001 Hugo spazierte illegal durchs Rosental http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/76627.html Leipzig. Einer Fußgängerin fiel ihr "ein verdächtiges Tier" - so etwas wie ein großer Biber ohne Schwanz - an der Parthe auf und informierte das Polizeirevier. Die zoologisch bewanderten Beamten identifizierten eindeutig Wasserschwein - und bildeten mit Zoo-Mitarbeitern eine Eingreiftruppe. Ohne Erfolg: "Es ist einfach wieder in den Fluss gesprungen. Das wirkte schon gewaltig", berichtet Zootierarzt Klaus Eulenberger. Lachend. Denn am Morgen war der grau-braune Kerl wieder da. Wie er raus und wieder rein ist, weiß noch keiner so genau. TAZ 13.7.2001 erstes bild vom kurzbeinigen mini-flamingo http://www.taz.de/tpl/2001/07/14.nf/text.Tname,a0137.list,TAZ_txt.idx,115 Kurz nach ihrem Schlupf hält der Berliner Tierpark Friedrichsfelde seine kurzbeinigen Mini-Flamingos noch unter Verschluss. Unser Tierzeichner durfte von Anfang an dabei sein. EXPRESS 14.7.2001 Die Krähen sind wieder da http://express.de/life/1861970.html Vor zwanzig Jahren haben wir noch stolz unsere zwei Rabenkrähen beobachtet. Heute leben so viele von ihnen im Zoo, dass wir sie nicht mehr zählen können, sagt Zoodirektor Gunther Nogge. Ist doch schön, dass sie sich ganz freiwillig bei uns niedergelassen haben. Angelica Kahl-Dunkel von der Ornithologischen Gesellschaft bestätigt: Gerade im Kölner Süden kann man morgens mehr als 100 der Vögel sehen, wenn sie sich vor der Nahrungssuche sammeln. Immer wieder wettern vermeintliche Naturschützer darüber, dass Rabenkrähen die Feinde der heimischen Singvögel seien. Alles Quatsch, schimpft Professor Bleckmann, Tierschutzbeauftragter der Deutschen Zoologischen Gesellschaft in Bonn. Eine auf zwei Jahre angelegte Studie ergab, dass die Nahrung der Vögel aus über 83 Prozent Insekten, Käfern und anderen Gliederfüsslern besteht. Critics oppose Quebec dolphin aquarium project http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11535 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Natur - und Artenschutz
Zeitungsgruppe WAZ 16.7.2001 Wolfsrudel lebt auf Truppenübungsplatz http://www.cityweb.de/free/3.artikel-000.html?news_id=1764284 Isegrim galt in Deutschland seit dem 19. Jahrhundert als ausgestorben. Jetzt leben sechs Tiere wieder in Sachsen. Mindestens sechs Tiere leben auf dem Truppenübungsplatz Oberlausitz. Im vergangenen Jahr kamen drei Welpen zur Welt - ein Zeichen dafür, dass die Wölfe "heimisch geworden sind", freut sich der Artenschutz-Experte des sächsischen Umweltministeriums, Michael Gruschwitz. Das 30 000 Hektar große Militärgelände im Nordosten Sachsens bietet den Wölfen gute Lebensbedingungen. In den vergangenen Jahren waren in Sachsen und Brandenburg, aber auch in Mecklenburg-Vorpommern wiederholt einzelne Wölfe gesichtet worden. Für Schlagzeilen sorgte der dreibeinige Wolf "Naum", der mit Hilfe einer Schäferhündin geködert wurde und heute in einem Brandenburger Gehege lebt. (Wildpark Schorfheide) Netzeitung 18.7.2001 Wölfe in Sachsen http://www.netzeitung.de/servlets/page?section=23&item=152605 Tirol Online 18.7.2001 107 Millionen Schilling für das Life-Projekt" am Lech http://www.tirol.com/online/wirtschaft/tirol/article_136077.html Das 4138 ha große Natura-2000-Gebiet Tiroler Lechtal bildet den geografischen Rahmen für das LIFE-Naturschutzprojekt, für das bis zum Jahr 2006 insgesamt 107 Millionen Schilling zur Verfügung stehen. Die Förderung der EU mit 52 Millionen Schilling ist nur aufgrund der Nominierung zum Natura-2000-Gebiet möglich gewesen. Das LIFE-Projekt setzt sich aus insgesamt 53 Einzelprojekten zusammen, geplant sind Flussaufweitungen, eine schrittweise Öffnung von Geschiebesperren, Revitalisierungsprojekte sowie spezifische Artenschutz- und Wiederansiedlungsprojekte. Main-Echo 13.7.2001 Tier- und Pflanzenwelt der Heimat erhalten http://www.main-echo.de/news/lokal/erbach.html?TextID=104902 Odenwaldkreis. Der Naturschutzbund (Nabu) Hessen hat dieser Tage landesweit eine Mitgliederwerbung begonnen. Im Georg-Raitz-Haus in Kimbach stellte Nabu-Kreisvorsitzender Gerhard Germann sieben Studentinnen und Studenten aus Österreich vor, die im Namen des Nabu in den nächsten sechs bis acht Wochen im Odenwaldkreis unterwegs sein werden, um neue Mitglieder für den Nabu zu werben. Neue Zürcher Zeitung 13.7.2001 Standortförderung für Nestbauer http://www.nzz.ch/2001/07/13/zh/page-article7IOG6.html Bedrohte Tierarten wie der Kiebitz oder die Uferschwalbe sind heute darauf angewiesen, dass für sie geeignete Lebens- und Bruträume gezielt von Menschenhand geschaffen werden. Zwei Resultate solcher «Standortförderung» haben Vertreter der kantonalen Fachstelle Naturschutz gestern den Medien im Zürcher Weinland präsentiert. Nordwest Zeitung 19.7.2001 Reine Lehre nicht möglich http://www.nwz-online.de/regionales/974.html?showres=NWZ%2FREGION&showid=212568.0 Die Arbeit der Storchenpflegestation in Berne wird mitunter auch sehr kritisch beurteilt; Fragen dazu an Udo Hilfers, Leiter der Station. Immer wieder kommt der Vorwurf, die Aufzucht sei kein Beitrag zum Schutz des Wildbestandes. Hilfers: In Berne betreiben wir keine Zucht, auch wenn das vermeintlich angenommen wird. Jungstörche, die wir im Gehege aufziehen, sind Zufallsprodukte von behinderten Störchen. Ihre Kritiker propagieren die natürliche Artenerhaltung . . . Hilfers: . . . die nur leider in der Praxis nicht mehr funktioniert. Wir leben nicht mehr in einer natürlichen Umwelt wie noch vor Jahrzehnten. In der Wesermarsch leben fast alle Weißstörche bei Berne. Geht Ihr Erfolg zu Lasten anderer Gebiete? Hilfers: Mit Sicherheit nicht. Durch die stabilen Jahrgänge der vergangenen Jahre gibt es Jungstörche im Umkreis von bis zu 100 Kilometern um Berne. So können auch ursprüngliche Gebiete wieder besiedelt werden. Konterkariert Ihre Arbeit nicht die Forderung nach Wiederherstellung natürlicher Lebensräume? Hilfers: Das Gegenteil ist der Fall. Gäbe es hier keine Störche mehr, brauchte man auch keine entsprechenden Lebensräume wiederherstellen. Zambia, July 18, 2001 (ENS) Four Zambezi River Natioins Make Joint Conservation Plans The African Wildlife Foundation has launched a new regional conservation project known as the "four corners natural resource management project." http://ens-news.com/ens/jul2001/2001L-07-18-01.html Canada, July 17, 2001 (ENS) anthrax outbreak closes part of wood bison national park Parks Canada officials are struggling to contain an outbreak of anthrax among the bison in Alberta's Wood Buffalo National Park. http://ens-news.com/ens/jul2001/2001L-07-17-03.html Kenya, July 16, 2001 (ENS) KENYA'S PINK FLAMINGOS WEIGHED DOWN BY HEAVY METALS Veterinary pathologists in Kenya have identified heavy metals as the leading cause of massive deaths of flamingos in two Rift Valley Lakes of Kenya, and warned that the scenic pink birds of Lakes Nakuru and Bogoria remain threatened unless the lakes are cleared of pollutants. http://ens-news.com/ens/jul2001/2001L-07-16-04.html Australia joins tiger protection group http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11552 Mexican police find Siberian tiger in car trunk http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11636 Australia's dugongs in fight for survival http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11558 Congo Okapi park battles miners, poachers and war http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11571 ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Circus
Neue Luzerner Zeitung 19.7.2001 Eine wilde Begegnung der sinnlichen Art http://www.neue-lz.ch/news/artikel.jsp?ref=30131310 Vierzig Raubtiere hat Dompteur René Strickler auf seiner Tournee dabei. Jetzt gastiert der berühmte Freund wilder Katzen in Zug.
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PRESSEMITTEILUNGEN Leipzig 19.7.01 (per Fax) Richtfest Schweizerhaus - Eröffnung Asienbrücke Zwei weitere Meilensteine im Konzept "Zoo der Zukunft" nehmen Gestalt an Zoo Münster 19.7.01 "Krabbeltiere" zu Gast im Allwetterzoo Münster Um den Informationsstand, den Dr. Martin Kreuels am kommenden Sonntag, 22. Juli, ab 10 Uhr vor dem Aquarium im Allwetterzoo Münster einrichtet, wird so manch ein Zoobesucher einen weiten Bogen machen. Aber die meisten bleiben mit Sicherheit fasziniert stehen und informieren sich über das Spezialgebiet des Biologen, und das sind Spinnen, vornehmlich einheimische Webspinnen. Martin Kreuels ist Inhaber des in Münster-Nienberge ansässigen Unternehmens AraDet, das sich ausschließlich der Wissensvermittlung über einheimische Spinnen widmet. Etliche lebende Spinnen hat der Biologe eigens für seinen Informationsstand im Zoo in Gärten und Kellern eingesammelt. Hier wird er sie in Terrarien präsentieren und gern auf alle denkbaren Fragen zu den meist ungeliebten, weil unbekannten Krabbeltieren antworten. Die Firma AraDet (Office for Arachnological Determinations) wurde von dem Biologen Dr. Martin Kreuels 1999 in Münster gegründet. Es ist das erste Unternehmen seiner Art, das ausschließlich Dienstleistungen um eine einzige Tiergruppe herum, nämlich die Webspinnen (Arachnida: Araneae), anbietet. Grundlegende Idee ist und war es, eine Firma aus der klassischen Biologie heraus zu gründen. In AraDet werden Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft vereinigt. Mehr Informationen: www.aradet.de zuehlke@allwetterzoo.de Heidelberg 17.7.01 "Leben Live Erleben" - Die CD-ROM zum Tiergarten Heidelberg ist da! Mit schönen Fotos und interessanten Texten präsentiert sich der Tiergarten Heidelberg jetzt digital. Die CD-ROM "Leben Live Erleben" bringt Spaß und Unterhaltung für die ganze Familie und ist eine ideale Ergänzung zu einem Besuch im Zoo. Sie enthält viele Informationen, die den Augen der Besucher bei einem Rundgang im Tiergarten verborgen bleiben. In verschiedenen Kapiteln werden die Tiere und die Arbeit im Zoo vorgestellt. Ergänzt wird das Bild des "Unternehmens Tiergarten" mit einem ausgedehnten Blick hinter die Kulissen in Organisation, Geschichte und Konzept des Zoos. Ein ganz besonderer Bereich ist die Fotogalerie. Dort sind über 800 Fotos mit vielen Nahaufnahmen der Tiere in Druckqualität eingebunden. Für Kinder ist ein kleiner Spielebereich mit einem Faltbauernhof und einem Schiebepuzzle integriert. Informationen zu den Öffnungs- und Fütterungszeiten, den Sonderführungen mit den Inforangern, Unterricht in der Zooschule und den Tierpatenschaften runden die CD-ROM ab. Zoopark Erfurt, 17.07.2001 Angekommen Nach langem Warten auf Grund eines im Frühjahr ausgesprochenen Transportverbotes wegen der Maul- und Klauenseuche ist ein dreijähriger Bisonbulle am letzten Mittwoch aus dem niedersächsischen Tierpark Nordhorn im Thüringer Zoopark eingetroffen. Der neue Stammvater der weiterhin aus fünf Bisonkühen und zwei Kälbern bestehenden Herde des Zooparks hat auch so gleich einen Tierpaten gefunden. Für 700 DM übernahm die Firma Blobel GmbH, Spezialbetrieb für Bauwerkserhaltung aus Erfurt für ein Jahr seine Futterkosten. Aus diesem Anlass erfolgte gleichzeitig die Namensgebung. Auf Wunsch des Tierpaten heißt der Bulle nun "Tipi". Das imposante Tier hielt als erstes Einzug in das gegenwärtig noch im Bau befindliche neue Bisongehege. Mit dem Namen "Bison-Plains" soll die Anlage anlässlich der 8. Deutschen Zootage am 22. September eingeweiht werden. Für nordamerikanisches Flair sorgen bereits jetzt zwei am Eingang der Anlage aufgestellte Totempfähle, die der Erfurter Künstler Christian Paschold anfertigte. Einen Großteil der Finanzierung des Bison-Plains erfolgte aus Tierschutzmitteln mit Unterstützung des Thüringer Ministeriums für Soziales und Gesundheit. Der in Nordamerika beheimatete Bison gehört zu den kulturgeschicht-lich bedeutsamsten Tierarten der Erde. Noch zur Zeit der ersten europäischen Einwanderer im 17. Jahrhundert war er mit 60 Millionen Exemplaren das häufigste Großtier der Erde und stets auch maßgebliche Lebensquell der Prärie-Indianer. Nach Beginn des Eisenbahnbaus von Osten zum Pazifik begann die systematische Ausrottung des Indianerbüffels, vor allem, um den Indianern die Lebensgrundlage zu entziehen. So erschoss der berühmt-berüchtigte Buffalo Bill um 1870 ca. 4.280 Bisons. 1889 waren gerade noch 835 Tiere übrig geblieben. Glücklicherweise konnte der Bestand gerettet werden, so dass es heute wieder ca. 50.000 dieser schönen Wildrinder gibt. Im Thüringer Zoopark soll künftig auf die besondere Bedeutung des Hüters der Prärie aufmerksam gemacht werden. Dr. N. Neuschulz AllwetterzooMünster 17.7.01 Am 22. Mai schlüpften im Allwetterzoo Münster zwei Küken der seltenen Schwarzstörche, die von ihren Eltern anstandslos aufgezogen wurden. Zur Zeit sehen die Jungvögel noch etwas "rupfig" aus - der eine hat vereinzelte weiße Flaumfedern im glatten schwarzen Gefieder, der andere trägt eine regelrechte Perücke aus weißem Kükenflaum - doch schon in wenigen Tagen werden sie ihren Lebensraum im schattigen Waldgehege neben dem Bärenhaus erkunden. Auch wenn das Gefieder der Jungvögel voll entwickelt sein wird, kann man sie noch eine Zeitlang gut an ihren blassen und nicht typisch leuchtend rot gefärbten Schnäbeln von den Altvögeln unterscheiden. Anders als im Freileben brüten die Schwarzstörche im Allwetterzoo stets in einem Nest, das sie auf dem Boden ihrer Anlage errichtet haben. Insgesamt hatte das Storchenpaar vier Eier gelegt: Zwei davon waren vermutlich unbefruchtet. So selten Schwarzstörche in Deutschland geworden sind, so selten sind sie auch in Zoologischen Gärten zu sehen: Derzeit leben nur 19 Vögel in 6 deutschen Zoos, den jüngsten Nachwuchs in Münster mitgerechnet. zuehlke@allwetterzoo.de Braunschweig-Essehof, Freitag, 13. Juli 2001 FFN vermittelt Wohnung für Sumpfbiber Dank Radio FFN hat ein Sumpfbiber im Tierpark Essehof ein neues Zuhause gefunden. Das Tier wurde in der Umgebung von Hannover eingefangen und ins Tierheim nach Langenhagen gebracht. Dort ist man auf solche Exoten nicht eingestellt und hat dringend einen Platz für das Tier gesucht. Der Radiosender FFN begab sich auf die Suche und wurde fündig. Im Tierpark Essehof, im Norden von Braunschweig, werden schon seit langem Nutrias, wie diese südamerikanischen Nagetiere auch genannt werden, gehalten und sogar gezüchtet. Jetzt sitzt der Junge aus Hannover nicht mehr auf dem trockenen. Hier hat er Gesellschaft und ein großes Wasserbecken, denn Nutrias schwimmen und Tauchen sehr gerne. Gregor Wilhelm Stoppt die Regenwaldzerstörung durch die WestLB! Deutschlands größte öffentlich-rechtliche Bank will einen 900 Millionen US-Dollar Kredit für den Bau einer Pipeline durch Ecuador organisieren. Noch kann das Projekt gestoppt werden, das einzigartige Regenwälder und die Lebensgrundlage von Zehntausenden Menschen bedroht. Nach Auffassung zahlreicher ecuadorianischer und internationaler Naturschutzorganisationen verstößt das Projekt gegen grundlegende Menschenrechte. Unter Missachtung der Verfassung von Ecuador sind die Existenzängste, Sorgen und Alternativvorschläge der von der Pipeline direkt Betroffenen ignoriert worden. Wir nennen die Verletzung von Menschenrechten wie die Zerstörung der Lebensgrundlage ganzer Dorfgemeinschaften beim Namen: Mit Dollar und Euro finanzierte Gewalt gegen Menschen, die im Fall Ecuador indirekt von der WestLB ausgehen würde. In Ecuador ist es deswegen schon zu heftigen Protesten gegen die Pipeline gekommen, gleichzeitig wurden mehrere Klagen eingereicht. In Lago Agrio, dem Anfangspunkt der Pipeline, haben betroffene Anwohner Bauplatz und Maschinen besetzt. Gerade die WestLB trägt als das größte öffentlich-rechtliche Kreditinstitut in Deutschland eine besondere Verantwortung für einen sorgsamen Umgang mit der Umwelt und die Beachtung von Menschenrechten weltweit. Die WestLB gehört dem Land NRW, den beiden Landschaftsverbänden sowie den zwei Sparkassen- und Giroverbände in NRW. Mit dem Ölprojekt macht die WestLB alle Bürgerinnen und Bürger in NRW und sämtliche Sparkassenkunden unfreiwillig zu Mittätern. Unterstützen Sie bitte unsere Forderungen: Stoppt die Regenwaldzerstörung durch die WestLB! * Bitte Beschweren Sie sich bei den Sparkassen in NRW! * Bitte schreiben Sie Protestmails über www.regenwald.ORG! Reinhard Behrend, "Rettet den Regenwald" Donnerstag, 19. Juli 2001, Naturschutzbund NABU NABU beobachtet bei vielen Vogelarten Verhaltensänderungen durch Klimawandel Bonn. Nach Ansicht des Naturschutzbundes NABU sind die veränderten Verhaltensweisen vieler Vogelarten ein Beleg für den aktuellen Klimawandel. "Während sich Klimaexperten noch uneins sind, wohin die Reise geht, haben etliche Vogelarten bereits auf die zunehmende Erwärmung unseres Klimas reagiert", erklärte NABU-Vogelschutzexperte Dr. Markus Nipkow anlässlich der Bonner Klimakonferenz. So würden Langzeitstudien aus verschiedenen Ländern Europas belegen, dass viele Arten ihre Brutzeit vorverlegt hätten. In England etwa brüte schon jede dritte Vogelart früher als noch vor wenigen Jahren -- durchschnittlich um etwa neun Tage. "In Deutschland haben beispielsweise Kraniche in diesem Jahr so früh gebrütet wie nie zuvor", so Nipkow weiter. Allerdings sei nicht jede Art so anpassungsfähig. Buchstäblich auf der Strecke blieben vor allem Zugvögel, deren Zugverhalten genetisch stärker fixiert sei. Da sich mit dem Wandel des Klimas auch viele Insekten früher als sonst entwickelten, fehle es solchen "Spätheimkehrern" immer öfter an genügend Nahrung, um ihre Schar an Jungvögeln aufzuziehen. "Wir beobachten deutliche Bestandseinbußen unter Langstreckenziehern, zusätzlich verstärkt durch die Ausbreitung von Wüsten und sich häufenden Dürreperioden", beschrieb Nipkow die gegenwärtige Situation. Mildere Winter ließen außerdem immer mehr Arten in unseren Breiten überwintern, was zu Beginn der Brutperiode neue Konkurrenzen um die knapper werdenden Lebensräume mit sich bringe. Als deutliche Reaktion auf den Klimawandel sei auch die Ausbreitung ursprünglich südeuropäischer Arten wie des Bienenfressers nach Norden zu interpretieren. Umgekehrt befänden sich etliche nordische Arten auf dem Rückzug, ebenso wie die hochspezialisierten Pinguine auf der Südhalbkugel, die dramatischen Veränderungen ihrer Brutplätze und Nahrungsressourcen ausgeliefert seien. Angesichts der komplexen Auswirkungen der Klimaerwärmung sei eine sichere Prognose für die künftige Entwicklung der Vogelwelt in Mitteleuropa kaum möglich, so der NABU-Experte: "Entscheidend wird wohl die Anpassungsfähigkeit der jeweiligen Vogelart sein." Dr. Markus Nipkow, NABU-Vogelschutzexperte ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ausstellungen MITTERSILL - Museum "Sengerhaus": DAS PINZGAUER RIND IN DER NATIONALPARKREGION EICHSTÄTT, Jura-Museum in der Willibaldsburg: DINOSAURIER - GIGANTEN UND ZWERGE 1.8. bis 4.11.2001 Burgstraße 19, 85072 Eichstätt, 08421/2956 http://www.Jura-Museum.de/ Stadtmuseum Gerlingen: WENN ICH EIN VÖGLEIN WÄR... Zur Kulturgeschichte der Vogelhaltung BIBERACH, Braith-Mali-Museum: AUS DIE MAUS, Mäuse, Menschen, Mausefallen http://www.biberach-riss.de/kultur/museen/museum.html Museum Jagd und Wild auf Burg Falkenstein: SÄNGER, SPÖTTER, STUBENVÖGEL - Heimische Singvögel 26.6. bis 4.11.2001 http://www.markt-falkenstein.de/freizeit/pages/dokumentjagdmuseum.htm BAD WURZACH Naturschutzzentrum: WUNDERWELT DER SCHMETTERLINGE 5.7. bis 30.9.2001 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm DÜREN, Leopold-Hoesch-Museum: LEBENSSPUREN AUS AFRIKA Die Sammlung Karl Georg Schillings (1865-1921): Abenteurer und "Jagdzoologe auf Fotosafari" Afrika zu erobern. Der deutsche Kaiser war begeistert. 8.7. bis 29.7.2001 http://www.artcontent.de/dueren/home.htm LÜNEBURG - Ostpreußisches Landesmuseum: HEINZ SIELMANN - Ein Leben für die Natur bis 21.10.2001 http://ostpreuss.landesmuseum.luene-info.de/ Zoologisches Museum der Universität Zürich: EL MAMIFERO MISTERIOSO - Das ausgestorbene Riesenfaultier Südamerikas und seine Verwandten. bis 29.7.2001 http://www.unizh.ch/zoolmus/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
TV-Tipps Zoo + Naturschutz
Do., 19.07.2001, 15:15-16:00 ARD,Abenteuer Zoo: Das Haus der sieben Meere, Seedrachen, Seesterne und Seeotter im Ozeanarium von Lissabon Wh - s. http://www.abenteuer-zoo.de/1999.html Fr., 20.07.2001, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Tierische Eroberer?, Oder was macht der Piranha im Rhein?, Neozoen Wh Fr., 20.07.2001, 120:15-21:00 ARTE: Die Sheldrick-Elefanten; Kenia Elefanten-Waisenhaus, Wh Sa., 21.07.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Duisburgs Lieblinge - Koalas Wh So., 22.07.2001, 10:15-11:00 WDR, Der ferne Traum: Australien - Die Leute von Broome, Mit Hardy Krüger in Australien: Zoo Broome Wh Mo., 23.07.2001, 13:30-14:00 MDR, 360° - Die GEO-Reportage, Tiere im Rampenlicht, 2. Die Elefantenschule Mo., 23.07.2001, 15:15-16:00 ARD, Abenteuer Wildnis, Die Rückkehr des Einhorns Wh Mo., 23.07.2001, 19:00-19:30 BR, Welt der Tiere, Operation Irbis: Schneeleoparden in Kirgistan Wh Mi., 25.07.2001, 22:30-23:15 ZDF: Planet am Scheideweg: 2. Arten am Abgrund. Von David Attenborough / BBC - NEU - Tipp! Do., 26.07.2001, 20:20-21:05 ARD, Zuflucht Wildnis, K'gari - Die Göttliche und ihre Hunde Fr., 27.07.2001, 13:30-14:00 BR, Zoo & Co, Die Münchner Löwen ziehen um... Wh Fr., 27.07.2001, 13:30-14:00 MDR, Zoo & Co, Spaziergang der Totenköpfchen (München) Wh Sa., 28.7. 18.05 Kabel1 Abenteuer Leben: Das Millionenpferd ( Araberhengst aus Qatar wird nach Deutschland geflogen) Sa., 28.07.2001, 18:55-19:00 3sat, Tiere, die es einmal gab: Die Baumschnecke von Morea So., 29.07.2001, 21:00-21:30 HR, Elefanten, Zebras und Giraffen, Tiere im Kronberger Opel-Zoo NEU So., 29.07.2001, 21:15-22:45 3sat, Ryhiners Business, Erinnerungen an einen Tierfänger NEU ########################################### Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links zu den Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:redaktion@zoo-information.de Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepagehttp://www.zoopresseschau.info Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de. © 2001 Zoo-AG Bielefeld |