Zoo-AG Presseschau Nr. 68 vom 12. Juli 2001
Zoo und Artenschutz in der deutschsprachigen Online-Presse Willkommen zur Zoo-Presseschau derZoo-AG Bielefeld zusammengestellt von Dirk Petzold und Christina Schulthoff,redaktion@zoo-information.de ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Liebe Leser der Zoopresseschau, gestern Abend bei Stern-TV zum Thema Schweinswale: Petra Deimer lobt ausdrücklich die Arbeit der Auffangstation in Harderwijk, Niederlande - die ja zum durchaus kommerziell betriebenen Dolfinarium Harderwijk gehört. Aus dem Munde der einst vehement gegen Delphinarien kämpfenden Walschützerin wohl eine besondere Genugtuung für die Betreiber... Im GEO-Magazin Juli 2001: Salz für die Wildnis: Alan Rabinowitz, der neue Direktor der New York Wildlife Conservation Society, berichtet von seiner Treckingtour durch Myanmar, bei der ein Abkommen mit lokalen Bergvölkern zum Erhalt der lokalen Natur geschlossen wurde: Schutz für Gorale, Blatthirsche und Hornvögel. Ebenfalls mit Hilfe der WCS wurde ein Abkommen mit der Republik Kongo und einem deutschen Holzkonzern geschlossen, den Regenwald im Goualogo-Dreieck dauerhaft zu schützen: Pristine Congo rain forest spared from logging - USA http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11468
New York, July 9 (ENS) - One of the last pristine rainforests in Africa will not be logged by a German timber company. The 100 square mile forest in the Republic of Congo contains some of the highest densities of gorillas, chimpanzees and forest elephants in central Africa. http://ens-news.com/ens/jul2001/2001L-07-09-03.html ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Berliner Morgenpost 11.7.2001 Heute ist im Zoo Richtfest für 33-Millionen-Mark-Projekt Palast der Pinguine http://www.berliner-morgenpost.de/bm/inhalt/heute/berlin/story440201.html Nächstes Jahr soll das neue Pinguinhaus im Berliner Zoo fertig sein. Das umfangreichste Neubauprojekt des Berliner Zoos seit mehr als 60 Jahren nimmt jetzt sichtbar Gestalt an: Mit dem Richtfest für das Pinguinhaus wird eine weitere Etappe abgeschlossen. Das kreisförmige, mit einer Kuppel versehene Pinguinhaus ist jedoch nur Teil des knapp 33 Millionen Mark (16,87 Millionen Euro) teuren Projekts. Mittelpunkt des Hauses ist eine 150 Quadratmeter große, künstliche Eis-, Stein- und Geröll-Landschaft, die bis zu 30 Königspinguinen naturnahen Lebensraum bieten wird. Im angrenzenden, 450 Kubikmeter fassenden Schwimmbecken wird man die Tiere auch unter Wasser beobachten können. Den umgebenden Bedienungsbereich mit drei Aufzuchtbecken und Futterküche vervollständigen zwei Freianlagen für die südafrikanischen Brillenpinguine und die auf Feuerland und den antarktischen Inseln heimischen Felsenpinguine. Es soll den reizvollen Kontrast zu den angrenzenden Natursteinfelsen der alten, aber später völlig umgestalteten Robbenanlage bilden. Der alte Robbenfelsen erhielt neue Fliesen; zurzeit bietet er fünf Seebären und einer Seelöwin Quartier. Völlig neu angelegt wird ein Seelöwenbecken vor dem Pinguinhaus - mit Insel und Wellenanlage. Es ist mit 1000 Quadratmetern etwa dreimal so umfangreich wie das bisher größte Becken. Man wird die Tiere sowohl von einer Zuschauertribüne aus als auch von einer höher gelegenen Aussichtsplattform auf dem Robbenfelsen beobachten können. Seebären werden das sanierte Robbenbecken beziehen, Seehunde der Nordseeküsten das erweiterte Domizil der Seeelefanten. Auf die Haltung der massigen Seeelefanten wird man allerdings künftig verzichten. Zuchtversuche endeten meist mit Fehlschlägen. Schon lange war das viel zu kleine Gehege nicht mehr bewohnt. Im Oktober wird dann auch ein Nachfolger für den eingegangenen kalifornischen Seelöwen-Mann «Franz» erwartet: «Wir hoffen, dass wir den neuen ,Franz´ zu ähnlich attraktiven Kunststückchen bewegen können», sagt Vorstands-Mitglied Heiner Klös. Die rund ein Hektar große Anlage mit ihren drei Robbenbecken und einem weiteren für Kurzkrallenotter hat eine Wasserfläche von 1800 Quadratmetern und 6200 Kubikmeter umbauten Raum. Im Juni nächsten Jahres ist dann die Eröffnung geplant - «wenn nichts dazwischenkommt», hofft Klös. Nordkurier 12.7.2001 Tierparks und Zoologische Gärten in Mecklenburg-Vorpommern bereichern Ausflugsliste der Urlauber http://www.nordkurier.de/news/meck-pomm/zoos/zoos.html Rostock/Ueckermünde. Der Tierpark in Ueckermünde eröffnet am 27. Juli seine für 660 000 Mark neugestaltete Großkatzenanlage. Tierparks und Zoologische Gärten werden hierzulande zur touristischen Infrastruktur gezählt. Einrichtungen in Neustrelitz, Burg Stargard, Wolgast, Greifswald, Stralsund oder Sassnitz bereichern die Liste der Ausflugsangebote. Das vergisst manch Stadtvertreter mitunter dann, wenn es darum geht, für Investitionen in diesen Anlagen ins kommunale Geldsäckel zu greifen. Rostocks Zoodirektor Udo Nagel spricht davon, dass in den nächsten 20 Jahren jeweils gut eine Million Mark für Um-und Neubauten ausgegeben werden könne. Wünschenswert sei etwa das Doppelte, sagt Nagel. Der internationale Trend der Tierparkgestaltung gehe hin zur Anlage von Naturerfahrungsräumen Derzeit hat das Rostocker Volkstheater ein Zirkuszelt aufgebaut. Darin wird ein Singspiel für Kinder nach Richard Kipplings "Dschungelbuch" aufgeführt. Das Schweriner Umweltministerium hat bei der Einrichtung eines Multimedia-Labors geholfen. Hier wird der erstaunlich lebendige Mikrokosmos im Wasser sichtbar gemacht. Neue Osnabrücker Zeitung 12.7.2001 Die Männer machen nichts als Ärger http://www.neue-oz.de/information/noz_print/stadt_osnabrueck/tierbabys.html Osnabrück - Der Mensch denkt und die Tiere machen, was sie wollen. Zum Beispiel die beiden Polarfüchse. Da hatte sich die Zoomannschaft schon darauf vorbereitet, das Männchen in absehbarer Zeit an einen anderen Zoo abzugeben, denn schließlich sind die beiden Bruder und Schwester. Doch die beiden schlauen Füchse, gerade mal ein Jahr alt, machten den Menschen einen Strich durch die Rechnung, und Mitte Mai sagte die Revierpflegerin: Ich glaube, die haben Nachwuchs. Zum Schluss waren es acht Wollknäuel. Einmal Inzucht geht noch, doch normalerweise brauchen die Zoos immer frisches Blut., sagt Zoodirektor Dr. Wolf Everts. Seelöwenweibchen Sandy wird demnächst auf Reisen gehen, damit er nicht irgendwann mit seinen Töchtern weitere Kinder zeugt. Für sie wird ein Weibchen aus dem Kölner Zoo kommen. Viele Tierbabys wurden in den vergangenen Wochen im Zoo geboren. Ein kleines Kamel, ein Yak, ein Rentier, zahlreiche Ziegen und Kamerunschafe. Andere Tiere werden gehen müssen. So fliegen bald zwei Fischotter in den Zoo nach Taiwan, ein Luchs wird im Harz ausgewildert. Dafür bekommt Osnabrück zum Beispiel aus dem Tierpark Salzburg zwei Guanacos, aus anderen Zoos einen Lisztaffen und ein Faultier. Bonner Rundschau 12.7.2001 Viele Jungtiere locken die Besucher ins Hellenthaler Gehege http://rundschau-online.de/euskirchen/1854964.html Hellenthal. Die Augen gehören einem sibirischen Junguhu, der im Wildfreigehege in Hellenthal momentan zu den ungekrönten Kings gehört. Jenny Niesters und ihre Schwester Lisa bilden die inzwischen dritte Generation der Falknerfamilie Niesters in Hellenthal. Den kleinen Falknerhandschuh hatte vor 32 Jahren schon der Vater der Mädchen getragen: Jörg Niesters (34), dem heute die Leitung der Anlage obliegt. Er lernte ebenfalls schon im Schnuller-Alter mit Tieren, speziell mit Greifvögeln, umzugehen. Vor 35 Jahren baute Senior Horst Niesters das Wildgehege mit auf Neben zur Zeit jungen Harris Hawks (Wüstenbussarde), jungen europäischen Seeadlern und kleinen Sakerfalken gibt es im Gehege auch im Rot- und Damwildbereich sowie im Kleintierzoo kräftig Nachwuchs. Vier kleine Luchskinder befinden sich mit zwei Muttertieren in Hellenthal, ebenso außergewöhnlich die erstmalige Aufzucht von kleinen Marderhunden. Weiter locken Ziegen, Steinböcke, ein Bär und die Greifvogelschau im Jahr rund 120.000 Besucher an. Leipziger Volkszeitung 11.7.2001 Auf dem Weg zum Zoo der Zukunft werden 15 Millionen Mark investiert Neuer Wirtschaftshof hat viel Platz für Tiefkühlheu und Pellets http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/76446.html "Unser Wirtschaftshof sieht noch fast genauso aus wie vor mehr als 100 Jahren, als der Zoo gegründet wurde", sagte Geschäftsführer Jörg Junhold. Dabei habe sich die Fläche des Tiergartens von einem auf 23 Hektar vergrößert. Der Zoo kauft rund 5000 qm Fläche vom benachbarten ORSTA-Gelände dazu. Nicht mehr tragbar für die Tierhaltung war nach Junholds Worten auch das Raubtierhaus - deshalb wird es zum Bildungszentrum umgebaut. "Wir könnten uns vorstellen, in Höhe der alten Käfige einen gläsernen Fußboden einzuziehen und darunter historische Bauteile oder Lebensbereiche von Tieren auszustellen" Ab heute sind die Entwürfe der sechs beteiligten Architekten im Raubtierhaus zu sehen. Die Arbeiten können auch am Freitagabend beim LVZ-Zoofest von den Gästen besichtigt werden. Neue Ruhr Zeitung 11.7.2001 Virus könnte Delfine getötet haben http://www.nrz.de/free/nrz.artikel-000.html?news_id=1755422 Duisburg. Seit gut anderthalb Jahren fahndet der Tierpark nach der Ursache für das Sterben der drei neugeborenen Tümmler Anfang 2000. "Wir haben ein Virus gefunden, das der Auslöser für das Sterben der Jungtiere gewesen sein könnte", erklärte Zoo-Chef Reinhard Frese gegenüber der NRZ. Wie Zoo-Veterinär Manuel Garcia-Hartmann erläuterte, stammt das Virus aber nicht aus dem Gewebe der toten Jungtiere, sondern aus einer der Nachgeburten. Die erste Befürchtung, es handele sich dabei um das Virus, das Hundestaupe verusacht und 1988 das massenhafte Robbensterben in der Nordsee ausgelöst hatte, hat sich nicht bestätigt. Unabhängig von dem noch ausstehenden Ergebnis habe der Zoo versucht, seine Delfine vorsorglich durch eine Impfung zu schützen. Nordkurier 11.7.2001 Tierpark zeigt "Gorillas im Kochtopf" http://www.nordkurier.de/lokal/ueckermnde/d/d.html Ein eindringliches Plädoyer für die Rettung der Tiere im afrikanischen Regenwald hielt der Chef des Ueckermünder Tierparks, Helge Zabka, bei der Eröffnung der Ausstellung "Gorillas im Kochtopf" im Haus des Gastes am Ueckermünder Tierpark. Volksstimme Magdeburg 11.7.2001 Orang-Utan im Zoo eingeschläfert: Todesspritze erlöste "Sa-Puloh" von jahrelanger Atemnot http://www.volksstimme.de/magdeburg/show_fullarticle.asp?AID=86588&Region=Magdeburg&Template=FullArticle_lang&Column= "Sa-Puloh", das siebenjährige Orang-Utan-Weibchen des Magdeburger Zoos, erhielt gestern von einem Tierarzt die Giftspritze. Das Tier litt an einer schweren Bronchitis und damit jahrelang unter Atemnot, Erstickungsangst und Schwächeanfällen. Grafschafter Nachrichten 11.7.2001 Beide Bisons zogen nach Erfurt - Neue Art kommt aus Berlin Tierpark muss kurzzeitig auf sein Wappentier verzichten http://www2.nordwest.net/partnerzeitungen/gn_lokalnews_index1_26869.html Der Nordhorner Zoo hat seine Prärie-Bisons abgegeben, Wald-Bisons aus dem Berliner Zoo Friedrichsfelde sollen aber schon bald in ein überarbeitetes Gehege ziehen. Sind die neuen Tiere erst einmal eingezogen, werden die Tierpark-Besucher die kleinen Unterschiede zwischen den beiden Unterarten nicht erkennen; für den Tierpark aber gibt es einen handfesten Grund für den Wechsel: Der Bestand der Wald-Bisons ist bedeutend geringer, die Zucht dieser Tiere von größerer Bedeutung. "In ganz Europa gibt es nur drei Zoos, die in die Zucht dieser speziellen Bisonart eingestiegen sind", sagt Gerlinde Gossens. Mitteldeutsche Zeitung 11.7.2001 Kapuzineraffe aus Gehege gestohlen - Polizei sucht Zeugen http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=harz&RegionalRubrikName=Harz&MZWebArtikelID=994884725713 Diebe haben im Ascherslebener Tierpark einen weiblichen Kapuzineraffen gestohlen, teilte der Leiter des Tierparks, Dietmar Reisky, mit. "Die im Tierpark gehaltenen dunklen Kapuzineraffen sind eine seltene Unterart und werden nur in Aschersleben und Hoyerswerda gehalten", erklärte der Tierparkchef. Daher seien sie leicht wiederzuerkennen. Außerdem sei dem Affen ein Chip eingesetzt worden. Mitteldeutsche Zeitung 5.7.2001 Zoologe erforschte südamerikanische Hirschart http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=halsk&RegionalRubrikName=Halle/Saalkreis&MZWebArtikelID=994365125479 Halle - Hätte man Siegfried Czernay vor Jahren in Erfurt nicht eine Gruppe unter Quarantäne stehender südamerikanischer Hirsche anvertraut, wäre der wissenschaftliche Assistent am Bergzoo Halle heute wohl kaum weltweit bekannter Experte für eben jene anmutigen Pudus. So aber stützen sich Zoologen-Kollegen auf seine in vielen Jahren gesammelten Erkenntnisse über das Verhalten dieser Tiere in der Gefangenschaft Da die Pudus nun erforscht sind, konzentriert sich Czernay auf Binturongs, eine südostasiatische Schleichkatzenart. Neun Stück der Tiere mit dem dunklen Fell und dem kräftigen Greifschwanz gibt es im halleschen Zoo, erzählt der Mann, der im Zoo Kurator für Raubtiere, südamerikanische Huftiere und auch für Haustiere ist. Volksstimme Magdeburg 9.7.2001 Erste afrikanische Nacht im Magdeburger-Zoo http://www.volksstimme.de/magdeburg/show_fullarticle.asp?AID=85760&Region=Magdeburg&Template=FullArticle_lang&Column= Am Sonnabend gab es im Zoo die erste afrikanische Nacht mit Trommlern, Feuer und Schlangen - Die Vielfalt der Lebenskultur des Kontinents sollte präsentiert werden. Überall auf dem Zoogelände sind Lichterketten aufgehängt und Fackeln angezündet worden. Am Dickhäuterhaus brennt ein großes Lagerfeuer. Wegen des starken Windes fliegt Glut umher. 22 Uhr. Die "Magic Fire Show" beginnt: Jetzt steht ein Kampf mit Feuer und Schlangen bevor. Doch der Künstler ist natürlich Profi. Und er weiß, wie er zartbesaitete Nachtschwärmer in Angst und Schrecken versetzen kann. Indem er zum Beispiel eine riesige Schlange in die Hand nimmt und damit in der Nähe des Publikums beschwingt umherstolziert. Mitteldeutsche Zeitung 8.7.2001 Kleine Äffchen leben im Paradies http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=harz&RegionalRubrikName=Harz&MZWebArtikelID=994613534221 Aschersleben - Die Goldkopflöwen-, Liszt- und Totenkopfäffchen hatten bereits ihr neues Domizil bezogen. Erstmals können das Innengehege der Lisztäffchen und das 300 Quadratmeter große Außengehege der Totenkopfäffchen von den Besuchern begangen werden. "Bitte, bitte die Tiere nicht füttern. Sie sind äußerst empfindlich, was das Futter anbelangt", richtete Tierparkleiter Dietmar Reisky einen dringenden Appell an die Besucher. Als nächstes Vorhaben kündigte er den Umbau der Tigeranlage an. Frankfurter Rundschau 10.7.2001 7300 Besucher kamen am Tag der offenen Tür http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181024.htm Der neue Katzendschungel Südasien lockt die Bürger in den Frankfurter Zoo. Zum Tag der offenen Tür am vergangenen Freitag kamen rund 7300 Katzenfreunde, um die drei Indischen Löwen, zwei Sumatratiger und zwei Rostkatzen zu sehen. Das ist ein neuer Rekord. Zoo-Mitarbeiter führten die Besucher durch das Katzenhaus und verkauften Tassen und T-Shirts mit dem Tiger-Logo. Der Katzendschungel ist seit vergangener Woche geöffnet. Zurzeit wird noch an dem Gehege für die zwei Nebelparder gebaut. Im nächsten Jahr soll der 20 Millionen teure Dschungel fertig sein. Offenbach Post 11.7.2001 Kuschelnde Tiger bringen Zoo neuen Rekord http://www.op-online.de/8_22_39529.html Der neue Katzendschungel beschert dem Frankfurter Zoo einen wahren Ansturm: Zum Tag der offenen Tür kamen exakt 7 346 Tierfreunde; das ist neuer Rekord, die durchschnittliche Besucherzahl liegt nur etwa halb so hoch. Damit bestätigte sich die Einschätzung von Direktor Christian Schmidt, der bei der Eröffnung der Anlage sagte: "Raubkatzen sind charismatische Arten, die ein Zoo einfach haben muss." Forschungskuratorin Sabine Hilsberg und Doktorandin Alexandra Keller beobachten das Verhalten der Tiere genau. Sie studieren, wie sie die Räume nutzen, wann sie aktiv sind oder schlafen und wie sie miteinander umgehen. Damit in den großzügigen Gehegen keine Langeweile aufkommt, wollen die Doktorandin und zwei Assistenten die Lebensumstände der Raubkatzen regelmäßig verändern. Sie bringen zum Beispiel Tigerkot zu den Löwen, um ihre Aufmerksamkeit zu wecken. Höchster Kreisblatt 12.7.2001 Die Dschungelbewohner wollen entdeckt werden http://www.rhein-main.net/FNP-Online/Zeitung/lokalhk-20.html Frankfurt. Mehrere 10 000 Gäste haben bereits den neuen "Katzendschungel" im Zoo besucht. Die erst vor Tagen eröffnete Anlage erwies sich damit als Publikumsmagnet. Leipziger Volkszeitung 9.7.2001 Nach hundert Tagen hängen Gorillas locker in den Seilen Trotz gestiegener Eintrittspreise werden für 2001 eine Million Besucher erwartet http://www.lvz-online.de/lvz/zeitung/news/76288.html Heute vor 100 Tagen wurde die weltweit größte Menschenaffenanlage in Leipzig eröffnet. Pongoland und andere Neuheiten wie die Löwensavanne ließen die Besucherkurve im Zoologischen Garten steil ansteigen - erstmals nach der Wende werden in diesem Jahr trotz gestiegener Eintrittspreise wieder eine Million Besucher erwartet. Die perfekte Illusion fremder Tierwelten - so soll der Leipziger Zoo der Zukunft aussehen. Dafür werden bis zum Jahr 2015 rund 180 Millionen Mark investiert. "Wir wollen den Besuchern die Schönheit der Natur nahe bringen, ebenso wichtig ist uns aber unsere Rolle als Dienstleister." Dazu gehört für den Geschäftsführer ein perfekter Besucherservice mit Safaribüro, Zoolotsen und neuem Eingangsbereich ebenso wie gute Gastlichkeit mit Gerichten aus der exotischen Heimat von Zoo-Bewohnern. Donau Kurier 10.7.2001 100 Tage Pongoland http://www.donaukurier.de/php/?topic=nachrichten&subnavi=&rubrik=Kurznachrichten&artikelID=46938&link=/schlaglichter/(!)spotnews Die weltgrößte Menschenaffenanlage - das Pongoland im Leipziger Zoo - sorgt für Besucherströme. Seit der Eröffnung vor 100 Tagen wurde ein Zuwachs bei den Tageskarten von 75 Prozent verzeichnet. Die Anfangsschwierigkeiten seine überwunden und die Tiere hätten sich eingewöhnt, hieß es. Rheinpfalz Online 7.7.2001 Bedeutung für den Artenschutz Ohne Zoo-Haltung wäre manche Spezies heute bereits ausgestorben http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010707:2079550&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/pir/meldung.oft Neunkirchen. Die Zeiten sind längst vorbei, in denen Zoos nach der simplen Methode betrieben wurden, eine Anzahl von Käfigen aufzustellen, in die dann möglichst viele exotische Tiere gesperrt wurden. "Der heutige Auftrag eines Zoos unterscheidet sich erheblich von den Zielen, die man in den Anfangstagen verfolgt haben mag", erläutert Norbert Fritsch. "In unseren Anlagen laufen international vernetzte Zuchtprogramme für seltene und bedrohte Arten, die in der freien Wildbahn völlig oder fast verschwunden sind." Der Wandel, der sich im Hinblick auf den Betrieb von Zoos vollzogen hat, hinterlässt in diesen Wochen und Monaten auch im Neunkircher Tierpark unübersehbare Spuren. "So kommt es, dass wir zurzeit auf unserem Gelände mit mehr Baustellen leben müssen, als mir eigentlich lieb ist", gesteht Norbert Fritsch. So wird gerade die alte Bären-Stallung abgerissen. Bis zum Jahr 2003 erhalten ""Samba" und "Chiana", die beiden asiatischen Elefanten, eine hochmoderne Unterkunft mit 5000 Quadratmetern Auslauf, und auch am Affenhaus wird fleißig gewerkelt. Rheinpfalz online Weiter Streit um Heim für exotische Tiere http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010629:2016221&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/meldung.oft Irritiert ist Helmut Stadtfeld, Vorsitzender des Tierschutzbeirats Rheinland-Pfalz, über die Kritik des Tierschutzbundes am "Ökologischen Themen- und WILDPARK" in Maßweiler. Der rheinland-pfälzische Landesverband des Deutschen Tierschutzbunds hatte bei seiner Mitgliederversammlung das Projekt als "kontraproduktiv" und als "Disneyland" bezeichnet. "Wir befürchten, dass die ursprüngliche Aufgabe - eine vorübergehende Unterbringung exotischer Tiere - in den Hintergrund tritt." Von einer einem Erlebnispark ähnlichen Struktur könne keine Rede sein, sagte Heike Finke, Vorsitzende des Vereins "Tierart". Sie ist "persönlich enttäuscht" über die Vorwürfe Stauffers. "Der Tierschutzbeirat bemüht sich seit zwölf Jahren, einen Standort für die Auffangstation zu finden. Und jetzt, wo es endlich so weit ist, schaden uns die eigenen Leute." Aufklärungsarbeit über Arten- und Tierschutz ist für Finke nur möglich, wenn sich die Station öffnet und Kontakt zu Kindern und Jugendlichen sucht. Der Park werde dabei mit Tierparks zusammenarbeiten. Berliner Zeitung 12.7.2001 Eine Spende für die Korallenfische im Zoo http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/55938.html Berlin - Für die Fische im Korallenbecken konnte der Zoo am Mittwoch eine Spende über 5 000 Mark von der Hamburger DIFA Deutsche Immobilien Fonds AG entgegennehmen. Den Bau eines Aquariums plant auch die DIFA - mit weltweit einmaligen Dimensionen. Im so genannten DomAquaree auf dem Gelände des ehemaligen Palast-Hotels in Mitte entsteht ein rundes Becken mit einem Durchmesser von 11,80 Metern und 13,50 Metern Höhe. Die Wände bestehen aus bis zu 22 Zentimeter dickem Acrylglas. Durch das Becken führt ein Fahrstuhl. Schaffhauser Nachrichten 12.7.2001 Die Seelöwenkolonie hat nach langer Zeit wieder Nachwuchs erhalten. http://www.shn.ch/pages/artikel.cfm?id=39240 Basel. Die Weibchen haben nach fast einjähriger Trächtigkeit die beiden Jungtiere zur Welt gebracht. Bei den Müttern handelt es sich um die 1997 aus Wuppertal nach Basel gekommene «Tuba» und die 1994 im Zolli zur Welt gekommene «Robia». Der Zoo Basel züchtet seit 1972 Seelöwen. In den letzten Jahren war die Zucht allerdings stagniert. Keine Nachwuchssorgen haben die Flamingos im Basler Zolli: Seit die Vögel vor zehn Jahren in die neue Flamingoanlage umgezogen sind, schlüpften insgesamt 164 Junge. Derzeit wachsen im Zolli 24 junge Flamingos auf, acht Paare sitzen auf ihren Nestern. Basler Zeitung 12.7.2001 Jetzt im Zolli:Junge Seelöwen und Flamingos http://www.baz.ch/heute/index.cfm?ressort=Basel%2DStadt&categoryID=4D2D4C4A-AAC3-4C65-AE4F6ECAB212D71B&ObjectID=0C58039B-150D-448F-B4EE1DA4DAE950FA Berliner Zeitung 12.7.2001 Flinke Kammerjäger http://www.BerlinOnline.de/aktuelles/berliner_zeitung/berlin/.html/55945.html Wenn es Nacht ist im Schlangenhaus des Tierparks, wird es unruhig zwischen den Terrarien: Handgroße Spinnen krabbeln aus ihren Verstecken und machen Jagd auf Fliegen und Kakerlaken. Die tropischen Jagdspinnen vertilgen die Schädlinge im Schlangenhaus. So erspart man sich den Einsatz chemischer Gifte. Seit mehr als 40 Jahren schon leben diese Spinnen im Tierpark. "Sie sind 1958 zufällig mit Bananenkisten zu uns gekommen", sagt Joachim Kormann, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Tierparks. Im Schlangenhaus und in der Krokodilfarm hätten die Spinnen ideale Lebensbedingungen vorgefunden - ein feucht-warmes Klima und ein gutes Nahrungsangebot. So sei in all den Jahren aus einigen wenigen Jagdspinnen eine "sich selbst reproduzierende Gruppe" geworden. Frankfurter Rundschau 7.7.2001 Geschmuggelte Tiere finden Heim im Zoo http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181022.htm Die 40 tropischen Laubfrösche aus Costa Rica sind gerade ein paar Wochen alt. Anfang des Jahres reisten sie als Kaulquappen nach Deutschland ein: illegal, im Gepäck. Das Exotarium des Frankfurter Zoos ist für immer ihr zu Hause."Das klappt aber nicht immer", sagt der Biologe Stephan Hübner vom Frankfurter Zoo. Bei der Unterbringung von 22 Schnappschildkröten aus Ecuador musste er passen: "Die sind zu groß und brauchen Einzelhaltung." Auch die 1300 Vogelspinnen, die vor einiger Zeit in winzigen Schachteln eingeschmuggelt wurden, hätten die Kapazität des Zoos überfordert. Weser Kurier 6.7.2001 Primatenzentrum untersucht den Tod des Schimpansenbabys Zoo am Meer glaubt, Baustellenlärm und Unruhe waren die Ursache http://www.weser-kurier.de/bremen/fs_wk_bremen.html?id=152482 Das kürzlich im Bremerhavener Zoo am Meer geborene Schimpansenbaby ist tot. Nachdem es sich in den ersten vier Lebenswochen durchaus vielversprechend entwickelt hatte, entdeckten es die Zoo-Mitarbeiter reglos im Käfig. An der Klärung der Todesursache arbeiten zurzeit die Experten des Primatenzentrums in Göttingen. Bremer Nachrichten 11.7.2001 Schimpansenbaby starb an einem Herzfehler http://www.bremer-nachrichten.de/bremen/fs_bn_bremen.html?id=159033 Herzfehler und Lungenentzündung daran starb das Schimpansenbaby im Bremerhavener Zoo am Meer. Das ist die Aufassung von Zoo-Geschäftsführer Christan Bruns. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ SZ-Online, 11. Juli 2001 Bisher fast 400 000 Mark für das Reich der Langhälse http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=79498&rubrik=n_dresden&etag= Es ist stiller geworden um den Bau einer Giraffenanlage im Dresdner Zoo. Hat sich das Großprojekt etwa als ein Luftschloss entpuppt? Ob Ibis-Winterhaus, Tundra-Voliere, Zoo unter der Erde - die Zoofreunde ruhten nicht eher, bis die finanzielle Absicherung gegeben war. Für das Elefantenhaus flossen zwei Millionen. Seit Oktober vorigen Jahres nun trommelt der Verein für ein modernes Quartier der Langhälse. "Unsere Spendensumme beläuft sich auf fast 400000 Mark. Der symbolische Verkauf der insgesamt 10 000 Quadratmeter der Anlage zu je 300 Mark wird weiterhin eine Rolle spielen. Zurzeit sind wir bei 200 abgesetzten Quadratmetern. Erst wenn wir die erste Million zusammen haben, soll der Bau beginnen." SZ-Online, 12. Juli 2001 Sind da Krokodile drin? http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=79701&rubrik=n_hoyerswerda&etag=http://www.sz-online.de/news/artikel.asp?id=79701&rubrik=n_hoyerswerda&etag= Jetzt ist der Hoyerswerdaer Zoo froher Hoffnung, dass hier Ende Juli süße kleine Krokodile schlüpfen. Neue Westfälische 12.7.2001 45 Minuten Steppenadler auf der Faust Polizeikommissar als Falkner http://www.nw-news.de/news/lokal/pb/NW_20010712_2182058.html Indem er einen Steppenadler auf seine Faust brachte, übte sich Kommissar Johannes Beckmann 45 Minuten lang erfolgreich als Falkner. Am Dienstag entdeckte ein Ehepaar am Bad Lippspringer Forsthaus einen beringten Greifvogel und benachrichtigte die Polizeiwache. Nach einer Viertelstunde saß der Greifvogel auf dem Handschuh. Wie sich anhand der Kürzel auf der Beringung des Adlers herausstellte, war das Tier am Mittwoch vergangener Woche aus dem Wildpark Willingen ausgebüchst. Lippische Landes-Zeitung 11.7.2001 10. Rendezvous im Tierpark http://www.lz-online.de/news/nrw/99486978931882.html Bielefeld. Mehr als 8.000 Kinder und ihre Eltern oder Großeltern strömten gestern nach Olderdissen zum 10. Rendezvous im Tierpark. Ein unterhaltsames Programm aus Theater, Akrobatik, Zauberei und vielen Spielen. Saarbrücker Zeitung 11.7.2001 Der Axolotl ist zwar nicht groß, will aber nicht übersehen werden http://www.sz-newsline.de/nk/nk10.htm Neunkircher Zoo. Heute erzählt ein Axolotl über sich und sein Leben im Zoo. B.Z. (Berlin) 11.7.2001 Die hätte sogar Rotkäppchen gern gestreichelt http://www.bz-berlin.de/bz/news/cg10woelfe.htm Berlin - Flauschiger Fellknäuel-Nachwuchs im Zoo - Polarwolfbabys Thüringer Allgemeine 9.7.2001 Biologie zum Anfassen im Erfurter Zoopark http://www.thueringer-allgemeine.de/free/ta.artikel-ueberregional.inhalt-000.html?region=National&news_id=1749435 Der Thüringer Zoopark hat für die Ferien ein gutes Konzept gegen Langeweile geschaffen. An jedem Dienstag und Donnerstag bis zum 2. August findet um 14 Uhr eine Führung zu einem bestimmten Thema statt. Karlsruher Nachrichtenmagazin 9.7.2001 Ungewöhnlicher Nachwuchs http://www.ka-news.de/karlsruhe/ka20010706_i.php3 Karlsruhe - Der Zoologische Garten hat Nachwuchs: Gleich vier kleine Wüstenfüchse, auch Fenneks genannt, wachsen derzeit im Kleinsäugergehege auf. Neue Zürcher Zeitung 10.7.2001 Wege beim Zoo aufgehoben http://www.nzz.ch/2001/07/10/zh/page-article7I6HP.html Als Folge der Erneuerung des Zürcher Zoos, insbesondere des Baus der Madagaskarhalle und des neuen Streichelzoos, hat das Waldamt der Stadt Zürich zwei Wanderwege im Staatswald aufgehoben. Der benachbarte Zooweg soll in den nächsten Monaten um einige Meter verlegt wieder instand gestellt werden. Volksstimme Magdeburg 11.7.2001 Wildkatze erhielt ein neues Gehege im Tiergarten Halberstadt http://www.volksstimme.de/halberstadt/show_fullarticle.asp?AID=86377&Region=Halberstadt&Template=FullArticle_lang&Column= "Wir haben die Chance des Umzuges der Wildkatze in ihr neues Zuhause gleich mit dem Implantieren des Chips verbunden", berichtete Michael Bussenius. In den vergangenen Wochen hatten Mitarbeiter der Arbeitsförderungs- und Qualifizierungsgesellschaft ein neues Gehege für die Wildkatze errichtet. Aus dem Tiergarten Suhl erhalten die Halberstädter einen Kater. Ostsee Zeitung 11.7.2001 Spielschiff ging im Zoo vor Anker http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_108090.html Ein Spielschiff ist im Rostocker Zoo vor Anker gegangen und ist zum Lieblings-Spielgerät der kleinen Zoobesucher geworden. Ostsee Zeitung 11.7.2001 Vereinbarung mit der Stadt kann Zoo retten - Bürgerschaft entscheidet im September http://www.ostsee-zeitung.de/rs/start_108088.html Rostock - Durch eine Zielvereinbarung zwischen der Stadt und dem Zoo soll die beliebte Freizeit-Oase langfristig eine solide Basis erhalten. Der Zoo hat seit langem Finanzsorgen. 40 Millionen Mark fehlen. Der Zustand in der Futtermeisterei war der Aufsichtsbehörde ein Dorn im Auge. Deshalb drohte dem Zoo im vergangenen Jahr kurzzeitig sogar die Schließung. Der Zoo soll laut geplanter Vereinbarung in diesem Jahr einen Zuschuss von über vier Millionen Mark erhalten. Weiterhin sieht das Übereinkommen jährlich einen Investitionszuschuss von 500 000 Mark vor. Kieler Nachrichten 10.7.2001 Raisdorf reagiert auf Vogelmorde - Tierpark ist jetzt nachts tabu http://www.kn-online.de/htm/aktuell/kiel/c-SATZUNG_ART.htm Nun ist es beschlossene Sache: Der Raisdorfer Schwentinepark ist in den Nachtstunden für Besucher tabu. Anstoß waren die brutalen Vogelmorde im Juni. Freie Presse 10.7.2001 Hirschfeld: Bald schwimmen Fische im neuen Bassin http://www.freiepresse.de/TEXTE/NACHRICHTEN/REGIONAL/WESTSACHSEN/ZWICKAU/TEXTE/91334.html Es wird nicht mehr lange dauern, dann schwimmen Fische im verglasten Bassin, und wenige Meter weiter oben kriechen Lurche und bewegen sich sachte Kriechtiere durch die Pflanzen. Ist das Bauvorhaben, an dem zurzeit gearbeitet wird, abgeschlossen, dann ist der Hirschfelder Tierpark um eine weitere Attraktion - ein Vivarium - reicher. Saarbrücker Zeitung 10.7.2001 Wir kümmern uns nur um unsere eigenen Babys http://www.sz-newsline.de/nk/nk36.htm Jungstörche aus dem Neunkircher Zoo werden ausgewildert Mitteldeutsche Zeitung 6.7.2001 Junge Marabus ohne Appetit http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=mz_web/pages/regionales/news_ArtikelColl&RegionalRubrik=halsk&RegionalRubrikName=Halle/Saalkreis&MZWebArtikelID=994446721656 Halle - > Reportage vom täglichen Rundgang. Zürich, 20 Minuten 9.7.2001 Urea, Urania und neu U... http://www.20min.ch/news/bern/story/7490916 Nachwuchs im Tierpark Dälhölzli: Ein Wisent-Kälbchen wurde vor ein paar Tagen geboren. «Seine Mutter heisst Urania, die Grossmutter Urea, jetzt möchten wir für das Kleine auch einen Namen mit U», erklärt Tierpfleger Ueli Haussener. Zürich, 20 Minuten 5.7.2001 Wildpark Bruderhaus: Luchs biss Gefährtin tot http://www.20min.ch/news/zuerich/story/4429714 Noch vor zwei Wochen lagen die drei Luchse friedlich beisammen in ihrem Gehege. Die beiden Jungtiere waren im Kanton Bern verwaist aufgegriffen worden. Tierparkleiter Beat Kunz fand die kleine Luchsin in einem Unterschlupf - totgebissen. Die Wildkatzen-Expertin Marianne Hartmann rät nun, das junge Weibchen vorerst nicht zu ersetzen. Tagesspiegel 5.7.2001 Eberswalder Zoo: Namenlos und niedlich http://195.170.124.152/archiv/2001/07/04/ak-br-558652.html Tiger-Baby entzückt Zoo-Besucher / Taufe Mitte Juli Frankenpost 5.7.2001 Sonntag beim Zoo-Fest: Tiere streicheln, malen, ,,Marienkäfer`` sehen http://www.frankenpost.de/php/resy/export/ini/artikel/resyart.php?id=124892 Am kommenden Sonntag, dem 8. Juli, findet von 9 bis 18 Uhr im Zoologischen Garten Hof auf dem Theresienstein das fünfte Zoo-Fest statt. Lippische Landes-Zeitung 4.7.2001 Störchen in die Kinderstube schauen http://www.lz-online.de/news/nrw/99426442826648.html Detmold. Meister Adebar aus nächster Nähe mitten ins besetzte Nest schauen: dieses einmalige Erlebnis wird den Besuchern des Vogelparks Heiligenkirchen geboten. Sie gehen durch ein offenes Gehege und blicken aus nur etwa vier Metern Entfernung auf die Storchenfamilie herab. Taunus Zeitung 6.7.2001 Im Zoo gibt es immer Arbeit http://www.rhein-main.net/FNP/Zeitung/TZ/tzr_osteropel.0000219118.html Kronberg - Töröööö, tönt Lukas beim Anblick von Ali und seinen drei Elefantendamen. Zoodirektor Dr. Thomas Kauffels greift das Verhalten des Jungen sofort auf. Genau mit diesen Kindergeschichten haben wir ein Problem. Dass der Elefant eines der gefährlichsten Wildtiere ist, lässt sich dann nur schwer vermitteln. Der gelernte Tierpfleger und studierte Diplom-Biologe ist seit drei Jahren für den Opel-Zoo verantwortlich. Mit einer 35 Stunden Woche kommt Dr. Thomas Kauffels nicht aus... Passauer Neue Presse 6.7.2001 Einbrecher im Vogelpark http://www.pnp.de/red/pnp/2001/07/06/ala/00000026.htm In den Vogelpark Irgenöd ist eingebrochen worden. Wie die Polizei mitteilte, hat der Täter aus den Schubläden im Kassenraum Geld gestohlen. Rheinpfalz online Viererbande faucht bei Impf-Cocktail http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010704:2068952&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/lud/meldung.oft Das süße Äußere der Racker täuscht, denn es sind Wildkatzen, die gestern im Rheingönheimer Wildpark geimpft wurden. Seit November 1999 lebt ein Zuchtpaar im Wildpark und sorgt seitdem fleißig für Nachwuchs. Voraussichtlich im Herbst wird die "Viererbande" dann ausgewildert. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Natur - und Artenschutz
Stuttgarter Zeitung 10.7.2001 Naturschützer beschweren sich in Brüssel http://www.stuttgarter-zeitung.de/dc1/html/news-stz/20010710sudw0003.shtml Baden-Württemberg vernachlässige seine europäischen Verpflichtungen im Naturschutz. Das werfen die drei großen Naturschutzverbände der Landesregierung vor. Mit einer EU-Beschwerde wollen sie das Land nun zum Handeln zwingen. Es kommt nicht allzu oft vor, dass der Landesnaturschutzverband (LNV), der Naturschutzbund (Nabu) und der Bund für Umwelt- und Naturschutz (Bund) gemeinsam an die Öffentlichkeit gehen. Ihr Vorwurf: Die von der EU geforderte Meldung von Schutzgebieten nach der so genannten FFH-Richtlinie habe Baden-Württemberg "völlig unzureichend umgesetzt''. Ostthüringer Zeitung 12.7.2001 Neues Fledermauszentrum eröffnet http://www.otz.de/free/otz.lokales-artikel-000.html?region=Rudolstadt&news_id=1756385 Bad Blankenburger Ornithologen haben vor kurzem das Fledermausinformationszentrum in der Naturschutzstation eröffnet. Etwa 350 Stunden waren für dieses Info-Zentrum notwendig und es sei ausschließlich in ehrenamtlicher Arbeit entstanden. Nun können sich Besucher in anschaulicher Form der Thematik Fledermausschutz widmen. Die Palette reicht über Nisthilfen zum Einmauern bis hin zu frostsicheren Winterkästen. Neue Zürcher Zeitung 12.7.2001 Das Fossil aus der Tiefe Beeinträchtigte Unterwasserwelt der Komoren http://www.nzz.ch/2001/07/12/to/page-article7EPZ5.html > Reportage: Komoren, Quastenflosser, Tauchtourismus und Überfischung Frankfurter Rundschau 7.7.2001 Verbotene Souvenirs - mit und ohne Geschmack http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181021.htm Auch mehr als 25 Jahre nach dem Washingtoner Artenschutzabkommen hat der Flughafen-Zoll genug zu tun
Galapagos Islands, Ecuador, July 11, 2001 (ENS) Ecuador's Minister of the Environment is preparing the country for the likely declaration of the Galapagos Marine Reserve as a UNESCO World Heritage Site. This wider ocean area surrounds the 19 Galapagos Islands which were listed as a World Heritage Site in 1978.
http://ens-news.com/ens/jul2001/2001L-07-11-02.html Pilots help teach whooping cranes to migrate - USA http://www.planetark.org/dailynewsstory.cfm?newsid=11515 Tonga, July 10, 2001 (ENS) Whale watching is a valuable legacy that many in the Pacific hope to pass on to their children. http://ens-news.com/ens/jul2001/2001L-07-10-02.html Key West, July 6, 2001 (ENS) More than 150 square nautical miles of spectacular deepwater corals and critical fish spawning sites became part of the United States' largest permanent marine reserve. The new Tortugas Ecological Reserve is part of the Florida Keys National Marine Sanctuary. http://ens.lycos.com/ens/jul2001/2001L-07-06-06.html ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Circus
Frankfurter Rundschau 7.7.2001 "Fliegenpilz" verwandelt Manege in Seenlandschaft http://www.fr-aktuell.de/fr/181/t181027.htm Die Vorstellung beginnt mit einem trockenen ersten Teil in der klassischen Sägemehl-Manege. Im Mittelpunkt stehen die hauseigenen Araberhengste, das berühmte Zwergflusspferd "Elsbeth", Zebras und Kamele. Im zweiten Teil der Schau verwandelt sich die Manege in eine Seenlandschaft. Die beiden Seelöwen Lulu und Dolly runden das Programm ab. "Wir sind der artenreichste Zoo Europas. Vom Zwerghuhn bis zur Giraffe ist alles vertreten", sagte der Circus-Direktor. Rheinpfalz Online 6.7.2001 Fast so, als stünde man den Löwen im Dschungel gegenüber Gestern Premiere im Circus Krone - Überzeugende und opulente Vorstellung http://www.ron.de/osform/cms_osmm?articleName=HERMES:20010706:2076125&template=templates/cms_osmm/recherche/lokal/kai/meldung.oft Von Arabien nach Afrika, vom prunkvollen Schloss Sanssouci mitten in den Wirbelwind der russischen Steppe: Zu einer fantastischen Reise um die Welt entführte der Circus Krone gestern Nachmittag Jung und Alt im gigantischen Zirkuszelt auf dem Messeplatz in Kaiserslautern. Der Circus Krone hat die Hürden zum dritten Jahrtausend genommen, den Trend der Zeit getroffen. Jana Manda lässt teilhaben an einem wunderschönen Elefantenballett mit viel Rüsselspitzengefühl. Ein Herz für Pferde hat Christel Sembach-Krone. Zwischen temperamentvollen schneeweißen Araberhengsten und pechschwarzen Friesen erweist sie sich als Meisterin der Pferdedressur. Fast so, als stünde man den Wildkatzen im Dschungel gegenüber, reißen die Löwen die Mäuler auf, fauchen was das Zeug hält, gebärden sich mit Angst machenden Blicken. Ein Hauch von Arabien breitet sich aus, als eine Karawane von Exoten durch die Manege zieht, Giraffe "Juma" ihren meterhohen Hals streckt, eigenwillige Zebras und Höckergestalten zu orientalischen Phantasien anregen. Westfälische Rundschau 11.7.2001 Der Zirkus Rondel kommt nach Halver http://www.westfaelische-rundschau.de/free/wr.artikel-lokal-000.html?region=Halver&id=1755608 Chef Stephan Ortmann präsentiert grazile Pferde, weiße Tauben drehen sich auf einem kleinen Karussell und auch eine Ziegen-Dressur gehört zum Programm. In der Pause gibt es Gelegenheit,im Zoo Tiere zu streicheln.
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PRESSEMITTEILUNGEN Münster, 10.7.01 Einladung an die Medien zu einer ganz besonderen Veranstaltung Sehr geehrte Damen und Herren, unsere Gorillas erhalten ein außergewöhnliches neues Zuhause! Und dafür geben wir am kommenden Samstag (14.7.) mit einer besonderen Aktion den Startschuss: Eingebettet in ein Trommelkonzert von etwa 100 Kindern ("Trommeln für die Gorillas") erläutern wir zum einen erstmalig öffentlich das Konzept für unser sogenanntes AFFRICANUM, den 3. Bauabschnitt des Affenparks im Allwetterzoo, und zum anderen stellen wir unsere Beteiligung an der europäischen Initiative zum Schutz der Gorillas in Afrika, der EAZA-Bushmeat-Kampagne, vor. Mit dem Um- und Neubau unserer Gorilla- und Schimpansenanlage beginnen wir in den nächsten Wochen. Am Samstag starten wir hierfür eine großangelegte Spendenaktion unter dem Motto "Kaufen Sie ein Stück unseres Afrikanischen Affenparks". Jedermann kann für 1 oder 10 oder 50 m² der neuen Anlage spenden und damit ideeller Besitzer eines Stückchens Zoo werden. Neu für die Zoowelt ist dabei, dass 50 % aller Spenden für die Bushmeat-Kampagne der europäischen Zoos zum Schutze der hochbedrohten Gorillas in Afrika zur Verfügung gestellt werden. Mit dieser Kampagne wird darüber aufgeklärt, dass durch den illegalen Handel mit Wildfleisch, auch von Menschenaffen wie Gorillas (!), viele bedrohte Tierarten endgültig ausgerottet werden. Bitte helfen auch Sie den Gorillas in Afrika durch Ihre Berichterstattung über unsere Veranstaltung und damit über ein Thema, das wohl allen Menschen besonders am Herzen liegt: Samstag, 14. Juli, 15 Uhr, Landoisplatz im Zoo * Beim Trommelkonzert am Samstag zeigt der senegalesische Meistertrommler Bacary Olé Diedhiou seine Kunst mit 4 Trommeln gleichzeitig - und Zoodirektor Jörg Adler wird mittrommeln! zuehlke@allwetterzoo.de Münster, 10.7.01 Erstmalig bieten wir im Rahmen unseres Sommerferienprogramms Trommel-Workshops an. Unter der Leitung von Johnny Lamprecht aus Münster und dem senegalesischen Meistertrommler Bacary Olé Diedhiou können Kinder ab 6 Jahren mit typisch afrikanischen Trommeln musizieren, die Johnny Lamprecht mitbringt - er besitzt insgesamt 400 Stück! Nach seinen Worten "strahlt kein anderes Instrument solch eine Faszination auf Kinder aus wie die Trommel"; "Trommeln fördert das Selbstwertgefühl, die Körpermotorik, die Konzentrationsfähigkeit, das Rhythmusgefühl und das spielerische Kennen lernen anderer Kulturen". Zum ersten Trommel-Workshop laden wir die Medien ein: Mittwoch, 11. Juli, 10 Uhr, Treffpunkt: Eingangshalle / Zooschule Zu diesem Termin haben sich bislang 20 Kinder zwischen 7 und 13 Jahren angemeldet. Der Termin am Donnerstag, 10 Uhr, ist ausgebucht, doch am Freitag und Samstag um 10 Uhr und bei allen Nachmittags-Workshops (11., 12. + 13.7. ab 15 Uhr) sind noch Plätze frei. Die Kinder, die bei einem Workshop mitgemacht haben, erhalten einen Eintritts-Gutschein für das große Trommel-Konzert am Samstag (14.7.) um 15 Uhr auf dem Landoisplatz im Zoo, zu dem sie auch einen Begleiter mitbringen dürfen. Das gemeinsame "Trommeln für die Gorillas" ist die Auftaktveranstaltung für den Umbau unserer Gorilla-Außenanlage, bei der wir erstmalig einer breiteren Öffentlichkeit die Pläne im einzelnen vorstellen. Wir bitten die Medien, auch auf diese Veranstaltung hinzuweisen und vor allem darüber zu berichten. Heidelbert, 9.7.01 Kann ich so gut riechen wie ein Tapir? - ZOOlympiade 2001 - Endlich ist es wieder soweit! Am Sonntag, den 15.07.2001 von 11.00 bis 17.00 Uhr findet im Tiergarten Heidelberg ein großes Kinderfest statt. Diesmal stehen Spiel, Spaß und Spannung wieder unter einem besonderen Motto: ZOOlympiade 2001! An verschiedenen Stationen im Zoo, können kleine und große Kinder ihre Leistungen mit denen der Tiere vergleichen. In Disziplinen wie Weit- und Hochsprung, Hangeln, Geschicklichkeit, Sehen, Riechen, Luftanhalten und Kraftmessen stellen sich die Teilnehmer beispielsweise folgenden Aufgaben: "Kann ich so gut auf einem Ast balancieren wie ein Totenkopfäffchen? Bin ich so kräftig wie ein Elefant? Laufe ich so schnell wie ein Gepard oder eher wie ein Haushuhn? Kann ich genauso geschickt nur mit dem Mund einen Sonnenblumenkern von seiner Schale befreien wie es ein Papagei mit seinem Schnabel schafft?" Jede Tierart hat ganz besondere Fähigkeiten und ist in seinen Leistungen stark spezialisiert. Doch in welcher Disziplin ist eigentlich der Mensch unschlagbar? Schnell merken an diesem Sonntag Kinder und Erwachsene, daß wir alles ein bißchen können, aber in keiner Disziplin die Leistungen der Tierspezialisten erreichen. "Die Stärke des Menschen ist seine Unspezialisiertheit und damit seine Anpassungsfähigkeit und Flexibilität" erläutert Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann den didaktischen Hintergrund der ZOOlympiade. Das Kinderfest wird auch dieses Jahr ausschließlich von Tiergartenmitarbeitern organisiert. Besonders engagiert zeigen sich die Info-Ranger, die wochenlang basteln, malen und Bücher wälzen, um die Hochsprung-, Kraft- und Tauchwerte der verschiedenen Tiere zu recherchieren. Die so entwickelte Kreativität und Individualität läßt sicher auch das diesjährige Kinderfest zu etwas ganz Besonderem werden. Teilnehmen kann jeder von 1-99 Jahren. Hat der Teilnehmer seine Leistungen in allen angebotenen Disziplinen mit denen der Tiere gemessen, warten an der Zielstation eine Urkunde und ein Preis. Neben den Wettkampfstationen sorgen die Tiergartenfreunde mit einem Stand auch für das leibliche Wohl der ehrgeizigen Teilnehmer. Waffeln, Kuchen und Kinderschminken lassen die ZOOlympiade zu einem großen Fest werden, bei dem alle Altersklassen auf ihre Kosten kommen. Duisburg, 10.07.01 Nasse Löwen Während man im Zoo bei den trockenen bzw. "richtigen" Löwen (den gelben, mit der Mähne!) schon seit Jahrzehnten zur Familienplanung mittels Pille und Depot-Hormonen übergehen mußte, sind S e e löwen-Geburten immer noch eine tiergärtnerische Besonderheit. Zwar hat die Zucht dieser eleganten Wasserraubtiere am Kaiserberg schon (eine kleine) Tradition, trotzdem ist man stolz auf den vor 6 Wochen geborenen ARNO, den seine zuchterprobte Mutter MAJA im Halbdunkel der Robben-Innenstallungen abseits von Publikumsterminen für einige Wochen perfekt betreute und den vor 4 Wochen geborenen STANLEY, den seine eben-falls zuchterprobte Mutter NIXE zwischen Außen und Innenanlagen zur Welt brachte - während derer beider väterlicher Speck-Koloss TOMMY seine jüngsten Sprößlinge nur mit lautem Brüllen "draußen vor der Tür" begleiten durfte. Mittlerweile spielen die quirligen Flossenfüße' inmitten ihrer Eltern und Verwandten die Rolle von Prinzen', die selbst ungestraft Mittagsdösen stören und fette Heringe aus dem Futtereimer stehlen dürfen. Friedrich Ostenrath Tierpark Nordhorn 6.7.01 Nachwuchs bei den Bleßböcken Selten wurde mit soviel Spannung die Geburt eine Jungtiers erwartet, wie in den letzen Wochen bei den Bleßböcken. Die werdende Mutter war zum ersten Mal tragend und damit fehlten jegliche Vorerfahrungen, die eine Prognose hinsichtlich des Geburtsverlaufs möglich gemacht hätten. Zudem wurde kein Deckakt beobachtet, durch den der Termin der Geburt hätte genau bestimmt werden können. In solch einem Fall kann das Warten auf ein Jungtier zur Geduldsprobe werden. Doch Anfang dieser Woche kam dann endlich das große Aufatmen. Mutter und Sohn präsentierten sich bei der morgendlichen Kontrollrunde gesund und munter den Tierpflegern. Nachdem der erste Tag zur Sicherheit im Stall verbracht wurde, ging es am zweiten Tag unter den wachsamen Augen der Mutter auf die große Afrika-Anlage. Dabei ist es einmal mehr erstaunlich zu sehen, mit welcher Energie ein Jungtier sich schon kurz nach der Geburt seinen Lebensraum erobert. Als ob es in den letzten Wochen auf nichts anderes gewartet hätte, sprangt und rannte das filigrane Kälbchen unermüdlich über die große Anlage. Damit hatte das kleine Temperamentbündel sofort die Herzen der Besucher erobert. Da diese Antilopen in ihrer afrikanischen Heimat im Bestand gefährdet sind, ist die Geburt des Bleßbock-Kälbchens nicht nur für den Tierpark besonders wertvoll. In den europäischen Zoos werden Bleßböcke eigens in einem Zuchtbuch erfasst und koordiniert, so auch die Nordhorner Tiere. Bleßböcke haben eine Tragzeit von 7 ½ Monaten. Es wird ein Jungtier geboren mit einem Geburtsgewicht von 7 kg. Die Entwöhnung erfolgt nach etwa 4 Monaten. Mit gut 2 Jahren werden Bleßböcke geschlechtsreif. Die Kälber werden mit einem ockergelben Fell geboren und färben sich erst nach ca. 6 Monaten um. Leipzig, 9.7.01 (per Fax) Ausstellungseröffnung der Architektenentwürfe für Wirtschaftshof und Raubtierhaus Leipzig, 10.7.01 (per Fax) 100 Tage Pongoland - Erfolgskonzept ging auf - Zoo steuert auf 1 Mio. Besucher zu
Leipzig, 11.7.01 (per Fax) Ein spannendes Wochenende im Zoo ganz im Zeichen der Schwarzfuß-Indianer Ein Elefant als Patenkind ist eine der zentralen Bemuehungen des Vereins "Rettet die Elefanten Afrikas"(http://www.reaev.de). 1989 von Verleger Hans-Helmut Roehring und Ottifanten-Erfinder Otto Waalkes gegruendet, engagiert sich der Verein ausserdem fuer die finanzielle Unterstuetzung von Elefanten-Schutzprojekten und Anti-Wilderer-Aktionen in Ost- und Zentralafrika. Mit intensiver Aufklaerungsarbeit wird ueber den Afrikanischen Elefanten und das Problem seiner existenziellen Bedrohung informiert.
Rettet den Regenwald e. V., 8. Juli 2001 WestLB finanziert Piepeline in Ecuador, die einzigartige Ökosysteme bedroht Liebe Umweltfreundinnen und -freunde, wir haben neue Informationen zu dem so genanten OCP-Pipeline-Projekt in Ecuador, durch das einzigartige Regenwälder und die lokale Bevölkerung bedroht sind. Die Westdeutsche Landesbank (WestLB) mit Sitz in Düsseldorf und Münster steht an der Spitze eines Konsortiums, das die Finanzierung der umstrittenen Pipeline sichern soll. Geplant ist ein syndizierter Kredit unter Einbeziehung weiterer Großbanken von 900 Mio USD mit einer Laufzeit von 17 Jahren. Die WestLB hat das Syndizierungsmandat inzwischen offiziell bestätigt. Bisher wurde offenbar lediglich eine Absichtserklärung unterzeichnet. Der eigentliche Vertrag ist nach WestLB-Auskunft noch nicht unterzeichnet, die Unterzeichnung wird voraussichtlich im August 2001 stattfinden. Die WestLB ist das größte öffentlich-rechtliche Kreditinstitut in Deutschland. Eigentümer sind das Land NRW (43,2 %), die Landschaftsverbände Rheinland und Westfalen Lippe (je 11,7 %) sowie die beiden nordrhein-westfälischen Sparkassen- und Giroverbände (je 16,7 %). Wir bitten um Unterstützung unserer soeben gestarteten Kampagne, mit der wir erreichen wollen, dass die WestLB aus dem Projekt aussteigt. Dabei setzen wir auf ein breites Bündnis aus nationalen und internationalen NGOs. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auch unter www.regenwald.org - dort können Sie auch direkt Protest-mails an den Bankvorstand und den NRW-Ministerpräsidenten schicken. EarthLink, 6.7.01 Wai-Wai-Indianer schützen erfolgreich ihren Wald Manaus/München: Die ersten Erfolge des Entwicklungshilfe-Projekts im Nordosten Brasiliens sind ca. 1,8 Tonnen Nüsse, die von den Wai-Wai-Indianern selbst verarbeitet wurden. Die in München ansässige Organisation EarthLink unterstützt seit vier Jahren das Selbsthilfeprojekt der Wai-Wai. Mit dem Einrichten einer Knackanlage wurde es den Wai-Wai ermöglicht, die von ihnen gesammelten Paranüsse selbst zu knacken und zu trocknen. Die Wai-Wai leben nordöstlich von Manaus im tropischen Tieflandregenwald. Da der Regenwald mit seinem Artenreichtum an nutzbaren Früchten und Pflanzen ihre Lebensgrundlage darstellt, sind sie besonders bemüht sich dieses Erbe zu bewahren. Durch eine nachhaltige ressourcenschonende Nutzung ihres angestammten Lebensraumes tragen die Wai-Wai dazu bei, den Regenwald zu erhalten. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ausstellungen Stadtmuseum Gerlingen: WENN ICH EIN VÖGLEIN WÄR... Zur Kulturgeschichte der Vogelhaltung LUDWIGSBURG - Landeskirchliches Museum Friedenskirche: TIER & MENSCH - Schöpfung und Mitgeschöpflichkeit BIBERACH, Braith-Mali-Museum: AUS DIE MAUS, Mäuse, Menschen, Mausefallen http://www.biberach-riss.de/kultur/museen/museum.html Museum Jagd und Wild auf Burg Falkenstein: SÄNGER, SPÖTTER, STUBENVÖGEL - Heimische Singvögel 26.6. bis 4.11.2001 http://www.markt-falkenstein.de/freizeit/pages/dokumentjagdmuseum.htm NÜRNBERG - Naturhistorisches Museum Norishalle: GEOTOPSCHUTZ IN BAYERN 21.6. bis 15.11.2001 http://www.nhg-nuernberg.de/ BAD WURZACH Naturschutzzentrum: WUNDERWELT DER SCHMETTERLINGE 5.7. bis 30.9.2001 http://www.naturschutzzentren-bw.de/badwurzach/home.htm DÜREN, Leopold-Hoesch-Museum: LEBENSSPUREN AUS AFRIKA Die Sammlung Karl Georg Schillings (1865-1921): Abenteurer und "Jagdzoologe auf Fotosafari" Afrika zu erobern. Der deutsche Kaiser war begeistert. 8.7. bis 29.7.2001 http://www.artcontent.de/dueren/home.htm LÜNEBURG - Ostpreußisches Landesmuseum: HEINZ SIELMANN - Ein Leben für die Natur 9.6. bis 21.10.2001 http://ostpreuss.landesmuseum.luene-info.de/ Zoologisches Museum der Universität Zürich: EL MAMIFERO MISTERIOSO - Das ausgestorbene Riesenfaultier Südamerikas und seine Verwandten. bis 29.7.2001 http://www.unizh.ch/zoolmus/ Tiergarten Nürnberg GORILLAS IM KOCHTOPF - Die Ausrottung afrikanischer Wildtiere durch den Bushmeat-Handel bis 9.9.2001 http://www.tiergarten.nuernberg.de/ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
TV-Tipps Zoo + Naturschutz
Fr., 13.07.2001, 14:30-14:40 BR, Zoo & Co, Von Löwen, Tigern und Geparden (München, Neuwied) Wh93 Sa., 14.07.2001, 10:30-11:00 B-alpha, Zoo & Co., Die Prinzessin von Gibraltar (Schwarzstörche) Wh Sa., 14.07.2001, 14:30-15:15 ARTE, Wildes Vietnam: Grüne Inseln im Reis, (2) Inseln im Land der Reisfelder, u.a. Na Hang (Tonkin-Goldaffen), Cuc Phuong (Primaten-Auffangstation) Wh (nicht über Kabel) Sa., 14.07.2001, 17:35-18:10 VOX, Tierzeit: Oryx-Antilopen - Die Rückkehr der Überlebenskünstler Wh Sa., 14.07.2001, 18:55-19:00 3sat, Tiere, die es einmal gab: Der Japanische Wolf Wh Mo., 16.07.2001, 15:15-16:00 ARD, Deutschlands wilde Tiere, Im Nationalpark Sächsische Schweiz Wh Mo., 16.07.2001, 19:00-19:45 ARTE, Wildes Vietnam: Grüne Inseln im Reis, (2) Inseln im Land der Reisfelder, u.a. Na Hang (Tonkin-Stumpfnasen), Cuc Phuong (Primaten-Auffangstation) Wh Mo., 16.07.2001, 21:20-21:45 BR Unkraut: Exotengewächse verdrängen heimische Flora - Neophyten NEU Mi., 18.07.2001, 14:00-14:45 HR, Der neue Zoo in Hannover Wh Mi., 18.07.2001, 15:15-16:00 ARD, Deutschlands wilde Tiere, Im Schutzgebiet der unteren Elbtalaue Wh Mi., 18.07.2001, 16:10-16:55 B1, Im Zeichen des Gorillas, Hilfe für die bedrohte Tierwelt (Portrait Frankfurter Zoolog. Gesellschaft)Wh Mi., 18.07.2001, 22:30-23:15 ZDF: Planet am Scheideweg: 1. Vielfalt des Lebens. Von David Attenborough / BBC - NEU - Tipp! Do., 19.07.2001, 14:00-14:30 ARTE, Das Sterben der Geier, Wh (nicht über Kabel) Do., 19.07.2001, 15:15-16:00 ARD,Abenteuer Zoo: Das Haus der sieben Meere, Seedrachen, Seesterne und Seeotter im Ozeanarium von Lissabon Wh - s. http://www.abenteuer-zoo.de/1999.html Fr., 20.07.2001, 17:15-18:00 HR, Naturwelten, Tierische Eroberer?, Oder was macht der Piranha im Rhein?, Neozoen Wh Fr., 20.07.2001, 120:15-21:00 ARTE: Die Sheldrick-Elefanten; Kenia Elefanten-Waisenhaus, Wh ########################################### Dieser Newsletter gibt einen Überblick über Artikel rund um das Thema Zoo, die in Online-Zeitungen erschienen sind. Zum Zeitpunkt der Recherche waren alle Links zu den Zeitungen gültig; leider werden die Artikel oft bereits nach wenigen Stunden in ein Archiv verschoben. Meist lassen sie sich dort mit einer Suchfunktion wiederfinden. Aus Gründen des Copyrights, aber auch Platzgründen übernehmen wir die Meldungen nicht vollständig. In Einzelfällen können wir den Text aber per E-Mail versenden. Wir geben uns Mühe, die Artikel bei der Zusammenfassung inhaltlich möglichst wenig zu verändern. Für den Inhalt der Artikel können wir natürlich keine Verantwortung übernehmen. Für englische, weltweite Meldungen empfehlen wir ZooNewsDigest von Peter Dickinson. Anmelden: leeres E-Mail an:mailto:zoonewsdigest-subscribe@eGroups.com Ihre Pressemitteilungen und Hinweise auf weitere Meldungen sind ausdrücklich erwünscht:redaktion@zoo-information.de Weitere Hinweise zur Zoo-Presseschau, Optionen, An- und Abmelden und Archiv aller Ausgaben auf unserer Homepagehttp://www.zoopresseschau.info Wir freuen uns über jede Form auch von kritischer Rückmeldung und über einen Besuch der Zoo-AG-Homepagehttp://www.zoo-ag.de. © 2001 Zoo-AG Bielefeld |